Stadtmagazin CLP Ausgabe 28

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5. Jahrgang Ausgabe 28 | Dezember 2018 | kostenlos

für CLOPPENBURG & umzu

Foto : Cayla1 on Unsplash


18. – 20.01.2019

MESSE BREMEN

Alles fürs Bauen und Wohnen

Veranstalter

Medienpartner

Kooperationspartner


Inhaltsverzeichnis

Blickpunkt 3

Gemeinsam für Cloppenburg 4

Cloppenburg auf dem Weg zur Fahrradstadt 6

Rote Bete sind Promillekiller 7

112 – Großleitstelle 8

50 Jahre St. Josef... 14

Wer hat den Glühwein erfunden? 16

Ghana – You are welcome 22

Christina Hemken – Provenienzforschung 26

Advent, Weihnachten und die Winterzeit 28

Selbst gemacht ist viel cooler 32

Kyffhäuser Kameradschaft 34

Marion Schouten – kreative Deko-Ideen 36

In Quakenbrück flammen die Dragons 38

... mit dem ganzen Quadro-Team tanzen 40

Wohnhus Janssen 42

Zeit für Geschenke, Grüße & Wünsche 46

Cloppenburg on Ice 48

Kennen Sie eigentlich Stalförden? 50

„Du spinnst doch...“ 53

Stillgeborene – Sternenkinder 55

Jedes Jahr schöner – Garreler Weihnachtsmarkt 58

Zweites Wildkochbuch 60

Rezept: Burger mit Avocadomayonnaise 61

100 Jahre Frauenwahlrecht 62

Zugezogen 64

Öl ist nicht gleich Öl 69

Das Comeback des Bungalows 71

Lieblingsweihnachtsbäume 72

Senioren on KulTour 76

Blog 78

Digitale Entgiftung 82

13 Wolkenkratzer – Buchtipp für Kinder 83

Körperhygiene früher 86

Kreuzworträtsel

Hunde mögen kein Feuerwerk 90

Das Badezimmer – Lifestyle 92

Veranstaltungskalender 94

Impressum 98

Liebe Leserinnen

und Leser,

unsere Weihnachts- und Jahresendausgabe erscheint in diesem

Jahr weit vor den Festtagen – das sollte so sein, da zahlreiche

Cloppenburger Unternehmen Ihnen auf diesem Weg

ihre Angebote, sowie gute Wünsche zu Weihnachten und

für 2019 mitteilen wollen.

Zudem braucht es für die vielen, spannenden und interessanten

Geschichten eine Menge Lesezeit. Dass Sie unsere

diesbezügliche, jeweilige Auswahl und damit das gesamte

Konzept des Stadtmagazins mögen, beweisen uns die vielen

positiven Resonanzen, auch das ganze letzte Jahr über.

Mit der nächsten Ausgabe im Februar 2019 gehen wir in das

6. Jahr unseres Bestehens. Angefangen haben wir im Februar

2014 mit einem Magazin mit knapp 50 Seiten. Hier nun

haben Sie 96 Seiten Stadtmagazin-Inhalt vor sich.

Dieses „Wachstum“ und die damit verbundene Beständigkeit

verdanken wir unseren Geschäftspartnern und Ihnen

und freuen uns bei jeder neuen Ausgabe darüber.

In diesem Sinne grüßen wir Sie alle herzlich und wünschen

Ihnen eine angenehme Adventszeit, friedvolle Weihnachten

und für das kommende Jahr GLÜCK mit all seinen Facetten

und so viel davon, wie Sie mögen. Gesundheit natürlich inklusive,

für Sie und Ihre ganze Familie.

Ihre Stadtmagazin´ler

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Editorial

3


eportage

Der Vorstand v. l.: Heinz-Josef Schröder, Udo Schene, Simone Schrandt-Schlüter, Bernd Höne und Rick Schouten

Fotos: Dirk Paetow

Gemeinsam für Cloppenburg

Wirtschaftsgemeinschaft und Cloppenburg Marketing

Eine Tasse Kaffee im Straßencafé

genießen, ein Eis schlecken

und dabei an schön gestalteten

Schaufenstern entlangbummeln und

natürlich Shoppen in einer großen

Auswahl an Geschäften – das macht

den Reiz eines Einkaufsbummels in

der Cloppenburger Innenstadt aus.

Die Mitglieder der Cloppenburger

Wirtschaftsgemeinschaft e.V. haben

es sich zur Aufgabe gemacht, dass dies

auch in Zeiten von Amazon & Co. noch

möglich ist und auch in Zukunft bleibt.

Eine Stadt ist mehr als nur ein Wohnort

oder ein Platz zum Einkaufen.

Damit sich die Menschen hier wohl

fühlen und sich mit ihrer Stadt identifizieren,

muss sie in sozialer, kultureller

und wirtschaftlicher Hinsicht Perspektiven

bieten. Dazu gehört auch eine

lebendige Innenstadt mit Geschäften,

sozialen Einrichtungen, Bildungsstätten

und Treffpunkte zum Klönen und

Schnacken.

Foto: Gabriele Henneberg / MT

Johannes Knuck, City- und Eventmanager

in Cloppenburg

Gemeinsam mit City- und Eventmanager

Johannes Knuck von der CM

Cloppenburg Marketing GmbH entwickelt

die Wirtschaftsgemeinschaft

neue Ideen und Strategien, um die

Innenstadt getreu dem Motto „Cloppenburg

ist (er)lebenswert!“ attraktiv

zu gestalten und dies auch nach außen

zu vermitteln. Denn die schönste

Innenstadt und die tollsten Geschäfte

nutzen nichts, wenn keine Gäste sie

beleben und erleben.

Ein Blick über den Tellerrand zeigt,

wie schnell aus einer lebendigen Stadt

eine „tote“ Stadt mit Leerständen und

lieblos zugeklebten Schaufenstern

werden kann. „Niemand muss heute

noch zum Einkaufen in die Innenstadt

kommen. Vieles könnten die Kunden

auch online bestellen. Daher müssen

wir ihnen ein Einkaufserlebnis bieten,

dass es im Internet nicht gibt. Dazu

gehören Events, Gastronomie und vor

allem guter Service und persönliche

Beratung in den Geschäften. Ansonsten

teilen wir schnell das Schicksal vieler

anderer Städte, deren Innenstädte

völlig verwaist sind“, so Heinz-Josef

Schröder, Vorsitzender der Wirtschaftsgemeinschaft.

„Die Außenwahrnehmung von

Cloppenburg ist sehr positiv. Die Stadt

4 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


ist nicht zu groß und nicht zu klein

und verfügt über einen guten Mix an

Geschäften. Neben vielen inhabergeführten

Geschäften sind hier als

wichtige Frequenzbringer auch große

Ketten , beispielsweise aus dem Bekleidungssektor

angesiedelt. Auf diese

Weise findet jeder hier genau das, was

er sucht“, hebt Stadtmarketingexperte

Knuck die Vorteile der Kreisstadt hervor.

Als ein wichtiger Faktor für das positive

Image von Cloppenburg als

Einkaufsstadt sehen beide die Initiative

„Samstag bis 18 Uhr“, die bereits

seit drei Jahren erfolgreich läuft.

Während früher vor allem auswärtige

Innenstadtbesucher am Samstagnachmittag

bei ihrem Bummel von unterschiedlichen

Ladenöffnungszeiten

überrascht wurden und schon mal um

16 Uhr vor verschlossener Tür standen,

machen heute die meisten Geschäfte

bei den einheitlichen und für den Kunden

verlässlichen Öffnungszeiten bis

18 Uhr mit.

Besondere Highlights sind weiterhin

die Themen-Samstage und die

verkaufsoffenen Sonntage mit publikumswirksamen

Events von der

Rodelmeisterschaft über Ritterfeste,

Rad-Trends, Live-Musik, Märchen und

Gesundheitsaktionen bis hin zur Autoshow

„Formel C“ oder der beliebten

Eisbahn. Sie locken zahlreiche Besucher

aus der gesamten Region nach

Cloppenburg. „Die Aktionen haben

sich zu einem Alleinstellungsmerkmal

für die Stadt entwickelt und sorgen

dafür, dass die Innenstadt rappelvoll

ist! Ein Erfolg, der sich herum gesprochen

hat“, freut sich Knuck, der dieses

Konzept immer häufiger auf Einladung

den Kaufmannschaften und Verantwortlichen

in anderen Städten vorstellt.

Von einer lebendigen Innenstadt

profitieren aber nicht nur die dort angesiedelten

Geschäfte. Gute Einkaufsmöglichkeiten,

Restaurants und auch

interessante kulturelle Veranstaltungen

für die ganze Familie seien wichtige

„weiche Faktoren“ für Firmen, die

einen Gewerbestandort suchen, hebt

Knuck die Bedeutung einer attraktiven

Innenstadt für die gesamte wirtschaftliche

Entwicklung hervor.

Um einen Austausch zwischen Wirtschaftsgemeinschaft,

CM Marketing,

der Stadt und der Politik anzuregen,

findet jeden Mittwochmorgen die Sitzung

des Handelszentrums im Büro

der CM statt. Das Handelszentrum

besteht aus den Mitgliedern der Wirtschaftsgemeinschaft,

die sich ehrenamtlich

für die Entwicklung von Ideen

engagieren und gemeinschaftlich

Lösungen für Probleme in der Stadt,

wie zum Beispiel die Sauberkeit, erarbeitet.

Dadurch tragen die Mitglieder

zur Entwicklung des Standortes und

Zukunftsfähigkeit der Stadt bei.

Die Wirtschaftsgemeinschaft und

CM Marketing könnten sich bei ihren

Bemühungen, die Stadt noch attraktiver

und lebenswerter zu gestalten,

auf starke Unterstützung von Seiten

der Stadt und der Politik verlassen, so

der Citymanager und hofft, dass auch

in Zukunft die Aktionstage von Seiten

der Stadt gefördert werden.

So wie die Aktionen zum Jahresende.

Ende November wird es mit dem

Weihnachtsmarkt, der Eisbahn, der

festlichen Beleuchtung und nicht zu

vergessen mit dem Besuch des Nikolaus

vorweihnachtlich-gemütlich in

Cloppenburg.

Vielleicht trifft man sich in Cloppenburg

– beim Eisstockschießen oder auf

einen leckeren heißen Glühwein auf

dem Weihnachtsmarkt! Hier ist immer

etwas los – eben: echt Cloppenburg!

Sigrid Lünnemann

Rad-Trends 2018

Verkaufsoffener Sonntag am 12. November 2017

Cloppenburg on Ice 2017

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

5


eportage

Foto: Fahrräder Beeken

Cloppenburg auf dem Weg zur Fahrradstadt

„Cloppenburg ist noch keine Fahrradstadt, aber wir sind auf einem guten

Weg dorthin“, ist sich Sandra Brinkmann vom Stadtmarketing sicher.

Gemeinsam mit den zuständigen

städtischen Ämtern sowie einer

großen Spannbreite an Kooperationspartnern

soll das Ziel „Cloppenburg

auf dem Weg zur Fahrradstadt“

im kommenden Jahr einen wichtigen

Schritt vorangebracht werden. Mit den

verschiedensten Aktionen und Veranstaltungen

wie „Stadtradeln“, „Citycross

Rennen“ und den „Cloppenburger Radwochen“

ist die Stadt bereits seit Jahren

sehr aktiv.

Beim täglichen Radeln durch die

Stadt wurde der begeisterten Radfahrerin

aber eines deutlich: Bei vielen

Verkehrsteilnehmern gibt es eine große

Verunsicherung. Radfahrer und Autofahrer

wissen oft nicht, wie sie sich

in prekären Verkehrssituationen richtig

verhalten müssen.

Insbesondere auf Wunsch der Stadtverwaltung

ist es gewollt, 2019 das

Thema Verkehrserziehung in den

Fokus zu rücken.

Daher entstand seitens der Stadtverwaltung

die Idee, im kommenden Jahr

einen Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit

auf die Verkehrssicherheit und

die Verkehrserziehung zu legen. Unterstützt

wird die Stadt dabei von der Polizei

Cloppenburg. Gemeinsam möchten

sie verstärkt ins Bewusstsein rücken,

wie wichtig zum Beispiel eine ausreichende

Beleuchtung, Reflektoren und

auch Fahrradhelme für die Verkehrssicherheit

jedes Einzelnen sind.

Ein Mehr an Verkehrssicherheit soll

den Weg Cloppenburgs zur Fahrradstadt

unterstützen. Denn eins ist sicher:

Nur wenn Radfahrer*innen jeden Alters

sicher auf den Straßen beziehungsweise

den Radwegen unterwegs sind,

wechseln sie auch dauerhaft vom Auto

auf das umweltverträgliche Zweirad.

Vor allem die Unfallschwerpunkte in

der City rücken verstärkt ins Zentrum

der Aufklärungs- und Informationskampagne.

Hier gibt es noch viel zu

tun, denn sowohl Autofahrer als auch

Fahrradfahrer lassen oft die notwendige

Vorsicht und die gegenseitige

Rücksichtnahme im Straßenverkehr

vermissen. So biegen Autofahrer ab,

ohne auf Fahrradfahrer zu achten und

Fahrradfahrer sind häufig in der falschen

Richtung und ohne ausreichende

Beleuchtung auf dem Radweg oder

dem Bürgersteig unterwegs.

Mit verschiedenen Aktionen, Veranstaltungen

und Kampagnen soll das

Bewusstsein der Öffentlichkeit für dieses

Thema sensibilisieren werden. Dabei

setzt die Stadt auf den Dialog.

So rief Friederike Bockhorst, Pressesprecherin

der Stadt, zu einer Befragung

zum Thema Verkehrssicherheit

auf, bei der Bürger*innen über ihre

ganz persönlichen Einschätzungen

und Erfahrungen berichten konnten.

Fast 60 Cloppenburger*innen machten

mit und äußerten ihre Kritikpunkte an

Verkehrsführungen, Ampelschaltungen,

fehlenden Radwegen und so weiter.

„Wir sind sehr froh über die große Resonanz

und nehmen die Anmerkungen

sehr ernst. Wo es möglich war, haben

wir auch schon Änderungen – zum Beispiel

bei irreführender Beschilderung

– vorgenommen“, betont Sandra Brinkmann,

die eng mit den zuständigen

Ämtern der Stadtverwaltung zusammenarbeitet.

In Zukunft ist auch die verstärkte Nutzung

der sozialen Medien geplant. So

sollen kleine Video-Clips an den neuralgischen

Verkehrspunkten gedreht werden,

um auf die jeweilige Problematik

hinzuweisen und das richtige Verhalten

zu demonstrieren. Auch Aktionen und

Veranstaltungen, die über die sozialen

Medien intensiv begleitet werden, sollen

für ein größeres Bewusstsein beim

Thema Verkehrssicherheit sorgen.

Hierbei möchte die Stadt eng mit

interessierten Kooperationspartnern

zusammenarbeiten. Mit verschiedenen

Bildungseinrichtungen, dem Jugendparlament

und Fahrradclubs wurde

bereits Kontakt aufgenommen und die

Resonanz war durchweg positiv. Auch

die Firma Derby Cycle hat bereits ihre

Unterstützung signalisiert. Der umsatzstärkste

Fahrradhersteller Deutschlands

mit Sitz in der Kreisstadt feiert im

Jahr 2019 „Hundert Jahre Kalkhoff“ und

plant dazu auch in Zusammenarbeit

mit der Stadt verschiedene Events.

Interessierte Vereine, Unternehmen,

und Institutionen, die sich als Kooperationspartner

an den Aktionen für mehr

Verkehrssicherheit beteiligen möchten,

könne sich gerne bei Sandra Brinkmann

vom Stadtmarketing unter Tel.:

04471/18 51 31 oder s.brinkmann@

cloppenburg.de melden.

SIGRID LÜNNEMANN

6 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Gutes

Gut zu wissen, bevor man sich zu den kommenden Festivitäten aufmacht:

Rote Bete sind Promillekiller

Jeder kennt sie, jeder hat sie schon mal gegessen, nicht

jeder mochte sie. Dennoch gibt es mehr über die Rote

Bete zu erzählen, als sie lediglich in die Kategorie Gemüse

einzureihen. In der Naturmedizin nämlich sind die Rote

Bete-Knollen unverzichtbar. Sei es, dass sie zur Blutbildung

verabreicht werden, zur Stärkung des Immunsystems, als

Aufbaumittel bei der Erkrankung des vegetativen Nervensystems

und für eine gute Verdauung.

Dass eine Rote-Bete-Mahlzeit auch den Alkoholspiegel

senken kann, ist noch nicht so bekannt, aber wissenschaftlich

bestätigt. So war bei Versuchspersonen, die vor dem

ausgiebigen Zechen Rote Bete gegessen hatten, der Alkoholpegel

längst nicht so hoch, wie bei denen, die das rote

Knollengemüse nicht zu sich genommen hatten.

Und, was ebenso interessant ist, selbst die Alkoholspiegel

jener Probanden, die vor dem Alkoholgenuss den Inhalt

einer Dose Ölsardinen gegessen hatten, wiesen deutlich

mehr Promille im Blut auf als das von denen, die sich mit Rote

Beten präpariert hatten.

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Gutes

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eportage

112

„Notruf, Feuerwehr und Rettungsdienst – wo genau ist der Einsatzort?“

Es brennt oder ein Mensch in Ihrer

Nähe benötigt Hilfe nach einem

Zusammenbruch. Sie selbst sind

in Not und niemand ist da, um Ihnen

zu helfen. Die katastrophalen Folgen

von Unwettern bedrohen Sie und Ihre

Umgebung – von einer auf die nächste

Minute sind Sie gefordert Dinge zu

tun, die nicht zum Alltag gehören. Die

eventuell Panik auslösen, auf jeden Fall

aber Ihren persönlichen Einsatz erfordern.

Dabei ist die Situation viel zu bedrohlich,

viel zu umfassend, als dass Sie

alleine erfolgreich dagegen angehen

können – also haben Sie auf dem Telefon

oder am Handy die 112 gewählt

und hören die Antwort „Notruf, Feuerwehr

und Rettungsdienst – wo genau

ist der Einsatzort?“

Nun können Sie durchatmen, da Sie

den Teil jener Hilfsmaßnahmen geschafft

haben, die Sie alleine absolvieren

mussten. Denn ab sofort wird eine(r)

der über 50 Mitarbeiter/innen der

Großleitstelle Oldenburger Land (GOL)

Ihnen zur Seite stehen. Direkt am Telefon,

durch Zuhören und durch gezielte

Fragetechniken, die in der Summe ihrer

Struktur all jene Details darlegen, die

für die Einschätzung der Notfall-Lage

von höchster Priorität sind. Auch für die

Rettungskräfte, die so schon bei ihrer

Ankunft vor Ort auf die herrschende

Situation bestmöglich eingestellt sind.

Bis dahin sind Sie die unter Umständen

lebensrettende Hilfe. Selbst, wenn

Sie partout nicht wissen, was zu tun ist,

Ihr(e) Gesprächspartner/in in der Großleitstelle

in Oldenburg ist auf jeden nur

möglichen Hilfe-Anruf vorbereitet und

weiß ihn einzuordnen.

Wenn ein Sturm Verwüstungen anrichtet

oder wenn ein Feuer ausgebrochen

ist und Menschen und Tiere zu

retten sind. Wenn ein Verkehrsunfall

geschehen ist. Wenn ein Mensch zu ersticken

droht oder durch einen Unfall

schwer verletzt ist; einen Herzinfarkt

oder Schlaganfall erlitten hat; sich nicht

mehr bewegt oder nicht ansprechbar

ist, kurz, wenn jemand dringend Hilfe

benötigt.

Durch Herzdruckmassagen,

Mund-zu-Mund-Beatmungen, Maßnahmen

zur Blutstillung oder was gegen

eine akute Erstickungsgefahr zu

tun ist, oder, oder... Darum heißt es am

Telefon sofort: „Legen Sie bitte nicht

auf“, und das nächste ist, dass Sie über

die Verbindung Schritt für Schritt durch

die notwendigen Hilfsmaßnahmen

geleitet werden. Währenddessen und

aufgrund der Einschätzung Ihrer Angaben

der Disponent/innen wurden von

ihnen bereits die benötigten Rettungskräfte

alarmiert. Von geografisch möglichst

nahebei, mit den notwendigen

Ressourcen (Fahrzeugen, ihren Besatzungen,

Hubschraubern, Geräten) und

in der notwendigen Stärke.

Sie haben 112 gewählt. Doch läuft der

Anruf nicht, wie noch vor einigen Jahren

in der Rettungswache der örtlichen

Feuerwehr auf, sondern bei der Großleitstelle

in Oldenburg. Wo 24 Stunden

täglich und sieben Tage in der Woche

immer ein Schichtführer und mindestens

vier Disponent/innen (zu besonderen

Anlässen und präventiv bis zu 1+11

= ein Schichtführer und elf weitere Disponent/innen)

an den elektronischen

Pulten Anrufe annehmen und koordinieren.

Wo man als Besucher die hochprofessionelle

Atmosphäre spürt. Die

ruhig ist, unaufgeregt und konzentriert.

8 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Zusammenspiel Hilfeersuchende und

Leitstelle – allgemeine Animation zur

Ausbildung in der Ersten Hilfe stärken

Die 2012 in Betrieb genommene

Großleitstelle am Friedhofsweg in Oldenburg

ist auf dem Gelände der Polizeiinspektion

Stadt Oldenburg / Ammerland

ansässig. Durch die räumliche

Nähe zur polizeilichen Leitstelle der

Polizeidirektion Oldenburg kann eine

schnelle Kommunikation bei bestimmten

Einsatzlagen schnell erfolgen. „Wir

arbeiten jeden Tag eng mit unserem

Kooperationspartner zusammen“, erklärt

Frank Leenderts, Geschäftsführer

der Großleitstelle und fügt hinzu, dass

so die Möglichkeit besteht, „über das

von uns gemeinsam genutzte Einsatzleitsystem

auf Daten zurückzugreifen,

die sonst nicht in der Fülle vorhanden

wären – auf beiden Seiten.“

Und die Chance, sich darüber hinaus

persönlich schnell abzusprechen oder

bei Großschadenslagen Fachberater

auf die jeweilige Seite zu entsenden,

garantiert einen Fachdienst - übergreifenden

schnellen Einsatz. Was übrigens

auch für Einsätze des THW gilt, denn

auch die werden in der Großleitstelle

Oldenburger Land koordiniert.

Die Großleitstelle Oldenburger Land

ist die zuständige Feuerwehr- und Rettungsleitstelle

für die Landkreise Ammerland,

Cloppenburg, Oldenburg und

Wesermarsch sowie für die kreisfreien

Städte Oldenburg und Delmenhorst.

Diese Fläche von etwa 4.200 Quadratkilometern

ist von ungefähr 735.000

Einwohnern bewohnt. Ihre Notrufe

und Hilfeersuchen aus den Bereichen

Brandschutz, Unwetterlagen, Hilfeleistungen,

Rettungsdienst und Krankentransporte

werden in der Großleitstelle

in Oldenburg bearbeitet.

Dass dabei die sprichwörtliche Streu

vom Weizen getrennt werden muss,

heißt hier das Erkennen von so genannten

Bagatellanrufen zum Wohl

der echten Notrufe. Zu den Bagatellanrufen

kommen wir gleich. Zunächst

ist es von höchster Bedeutung hervorzuheben,

dass die Mitarbeiter des GOL

über ein fundiertes Fachwissen aus den

Bereichen Rettungsdienst, Feuerwehr

(Führungskräfteausbildung) und der

Leitstelle verfügen.

Sie alle sind intern weitergebildet

worden zu Disponenten/innen und

verfügen über jahrelange Einsatzerfahrungen

im Bereich Technische Hilfeleistung,

Brandschutz und Rettungsdienst.

Daraus und anhand einer speziell strukturierten

Notrufabfrage ermittelt die

Disposition innerhalb von Sekunden,

ob es sich um einen lebensbedrohlichen

Zustand handelt oder nicht. Auch

in Fällen von Terror und Amokläufen,

wobei diese Gelegenheiten in unserer

Region, Gottseidank, bisher gar nicht

bis selten aktuell waren.

Da die Disponenten/innen das Hilfeersuchen

eigens annehmen und koordinieren,

bekommen sie aufgrund

der teilweise vorherrschenden Dramatik

am Telefon schon ein Gefühl für die

Spannung am Einsatzort.

Auch darum heißt es am Anfang des

Notrufes: „Bitte legen Sie nicht auf“, da

aufgrund der präzisen und nach einem

bestimmten, bewährten Muster

gestellten Fragen sich nicht allein die

Symptome der Bedrohungslage ermitteln

lassen, sondern eben auch jene

Bagatellanrufe. Bei diesem Thema – bei

dem man eigentlich nicht davon ausgehen

will, dass es überhaupt eines ist

– bei diesem Missbrauch der NOTRUF-

NUMMER 112 tun sich regelrechte Abgründe

von Arroganz, sozialer Inkompetenz

und Dummheit auf.

Wenn Mitbürger die 112 wählen, weil

ein Ast ihren gewohnten Joggingkurs

durch den Wald kreuzt. Kein Baumstamm,

ein Ast, der leicht zur Seite zu

räumen wäre. Doch nein, da muss die

Feuerwehr her, heißt es, und während

die Einsatzkräfte diesen Schwachsinnsauftrag

erledigen – es wurde ja nicht

mitgeteilt, dass das Blockadeobjekt nur

5 Kilo schwer ist – verbrennt andernorts

ein eingeklemmter Mensch in seinem

verunglückten Auto, weil die Feuerwehr

nicht schnell genug vor Ort sein

kann.

Jetzt werde ich aber dramatisch? Zu

recht, denn solche Verknüpfungen haben

in Feuerwehr- und Rettungsleitstellen

existiert und werden leider auch

nicht auszurotten sein. 2017 liefen in

der Großleitstelle Oldenburger Land

aus zirka 250.000 Anrufen 126.655 solcher

„Notrufe“ auf. Bei denen wegen

eines umgekippten Farbeimers in der

Garageneinfahrt die Feuerwehr angefordert

wurde oder wegen ein paar

Zentimeter Wasser, weil’s ins offene Kellerfenster

hineingeregnet hatte. Auch

kommen Zeitgenossen auf die Idee

112 anzuwählen, wenn der Reisepass

abgelaufen ist und Feuerwehr oder

Rettungsdienst doch sofort einen neuen

vorbei bringen können. Zumal sie

bestimmt auch jemanden aus der Stadt

nach Hause fahren, weil das Geld fürs

Taxi zuvor verprasst wurde.

Doch, doch, das waren Notrufe

der letzten Jahre, und Sie können

davon ausgehen, dass hier nur ein

paar solcher Unverschämtheiten genannt

sind. Da ist auch noch nicht

die Story von dem „Hilfsbedürftigen“

erzählt, der Rückenschmerzen hat

und darum fein gepolstert im Rettungswagen

zum Arzt gefahren werden

will. Und „was, das geht nicht?

Wofür zahle ich denn Steuern?“, heißt

es dann nicht selten, wenn der geforderte

Einsatz verweigert wird. Und den

Satz: „Ich bezahle mit meinen Steuern

doch Eure Monatsgehälter!“, auch der

ist ganz alt. Und so dumm, dass man

ihn vor lauter Fremdschämen kaum

wiedergeben mag.

Ungeachtet dessen setzt das Team

der GOL (Durchschnittsalter 41,65

Jahre) seine Koordinationsarbeit von

insgesamt 155 Feuerwehren im Ein-

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

9


eportage

Sonderlagen: Koordinierte Einsätze anlässlich der Unwetter in den vergangenen Jahren

satzgebiet, 30 Rettungswachen, 2.500

Einsatzressourcen (Einsatzfahrzeuge

et cétera) und über 7000 Einsatzkräfte

fort. Seit der Gründung gab es

etwa 1.250.000 Millionen Einsätze in

der Großleitstelle. Mit einer Steigerung

von circa vier bis sieben Prozent

pro Jahr. Spezifizieren lassen sich die

Einsatzgründe nicht, da vom chirurgischen

Notfall bis zum Großbrand und

Unwettereinsätzen alles dabei ist.

Der Rettungsdienst und die Feuerwehr

teilen der Leitstelle bei Eintreffen

am Einsatzort eine so genannte „Lagemeldung“

mit. Eine kurze Zusammenfassung

der tatsächlichen Situation.

Denn Panik, Ängste, Stress, Fehleinschätzungen

und natürlich auch mögliches

Fehlverhalten der ungeschulten

Ersthelfer vor Ort mögen die Situation

bei Absetzen des Notrufs ungenau

eingeschätzt und demnach beschrieben

haben. Dies aber klärt sich aufgrund

der Beurteilung der professionellen

Rettungskräfte für die weitere

Koordination.

Trotz aller Erfahrungen in ihrem

Metier, trotz allen Unheils, das sie im

Laufe der Jahre gesehen und durch

die Nähe zu dem Unglück auch erlebt

haben – es gibt immer wieder

Einsätze, an denen auch ihre Psyche

Schaden nehmen könnte. Wie beispielsweise

die Sportboot-Havarie

in Brake, der MANV-Einsatz (MANV =

Massenanfall von Verletzten), nachdem

ein vollbesetztes Börteboot

im Küstenkanal gesunken war oder

schwere Verkehrsunfälle, die leider

täglich passieren. Dass diese Bilder

von Chaos, die Hilfeschreie, die zahllosen

anderen Geräusche nicht in den

Köpfen der Rettungshelfer bleiben,

dafür sorgen intensive Einsatznachbesprechungen,

die jederzeit stattfinden

können, Supervisionen und

der direkte Zugang zu individueller

psychiatrischer Hilfe.

„... wo genau ist der Einsatzort?“ Nun

gibt es Situationen, in denen man diese

Frage nicht ausreichend beantworten

kann. Wenn man beispielsweise

zum Joggen unterwegs ist. Alleine, im

Baumweg und wie üblich, kein anderer

Mensch in der Nähe. Doch plötzlich

knickt der Fuß um und „zack“ scheint

das Bein gebrochen. Oder ein plötzlicher

Schwächeanfall bringt einen zu

Fall. Wie auch immer: Man liegt da und

kommt nicht mehr hoch. Gut, dass das

Handy dabei ist, also schnell die 112

gewählt und dann soll man angeben,

wo das denn nun ist, wo man liegt und

nicht mehr hochkommt. „Im Baumweg,

hinter der dritten Kurve, Richtung

Kellerhöhe, nein halt, auf der anderen

Projekt „Erleben“

Eines der erwähnten Projekte ist das „Erleben“. Vor einem Jahr wurde das Projekt in den beteiligten Kommunen der

Großleitstelle und dem Landkreis Vechta zur Maximierung der Überlebensrate bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand eingeführt.

Dabei werden mithilfe einer Smartphone-App bis zu drei speziell geschulte, auch private Ersthelfer in der möglichst

nächsten Umgebung zur „Ersten Hilfe“ alarmiert. Parallel zum Rettungsdienst natürlich. Bisher haben sich schon mehr

als 1.500 dieser qualifizierten Helfer angemeldet. Die Zahlen der Einsätze und ihrer Erfolge in 2018 werden wir Anfang

nächsten Jahres veröffentlichen. www.projekt-erleben.de

10 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


IVENA MANV

Was sich anhört wie die Bezeichnung eines vielleicht intergalaktischen

Prozesses ist in der hiesigen Wirklichkeit einerseits das Onlinesystem „Interdisziplinärer

Versorgungsnachweis“ (IVENA), das zur koordinierten Voranmeldung

von Patienten in den Krankenhäusern des Bereichs der Großleitstelle

Oldenburger Land genutzt wird. Seit nunmehr ebenfalls einem

Jahr etwa wird dieses System auch für Patientenanmeldungen bei dem so

genannten MANV (Massenanfall von Verletzten) genutzt, um die Unterbringungen

zahlreicher Verletzter zu koordinieren. Direkt über die Großleitstelle

in die jeweiligen Krankenhäuser, um Aufnahmekapazitäten, Personal- und

Raumverfügbarkeiten berücksichtigen und einbeziehen zu können. Seither

wurde IVENA MANV bereits bei mehr als 20 Einsätzen genutzt

um dann sofort mit der Übermittlung

der lebensrettenden Maßnahmen zu

beginnen.

Die Tatsache, dass diese Unterweisungen

leicht verständlich, präzise, ruhig

und hochprofessionell der Mutter

vermittelt wurden, ermöglichten ihr,

trotz Panik und höchster Sorge um ihr

Kind, diesem das Leben zu retten. Durch

Maßnahmen, um die sie nie gewusst,

geschweige denn, sie hätte anwenden

können. Bis die Einsatzteams eintrafen

und alles Weitere übernahmen.

Seite, aber nicht Richtung Beverbruch

oder doch...?“

In dieser Situation blinken im Kopf

die Lämpchen auf den Pulten der Einsatzzentralen

in Fernsehkrimis auf, wo

Verunglückte, Vermisste und Unfallstellen

per Ortungssignal aufgefunden

werden. Punktgenau und – im

wahren Leben völlig an der Realität

vorbei. Weil die nämlich mit Datenschutz

belegt ist. Diese Auskunft ist so

verblüffend wie ernüchternd und sie

könnte fatale Folgen haben, hätte man

sich diesem Problem bei der Großleitstelle

in Oldenburg nicht konkret und

höchst erfolgreich zugewandt.

So ließ man eine Software entwickeln,

die dem Hilfesuchenden eine

SMS mit Link schickt. Wird dieser Link

bestätigt, öffnet sich der Browser im

Handy und übermittelt so den Standbeziehungsweise

Unfallort. Direkt an

die GOL, von wo aus der Rettungseinsatz

koordiniert wird. Dazu muss nur

noch angemerkt werden, dass im Mobiltelefon

die „Mobilen Daten“ und die

„Ortungsdienste“ aktiviert sein müssen.

Logisch.

Solche und andere Projekte entstehen

entweder aus Eigeninitiative hausintern

durch Arbeitsgruppen oder

mit Kooperationspartnern. Auslöser

dafür sind Mankos, die während der

Arbeit zutage treten oder Ideen, die

an das Team der Großleitstelle aus den

Rettungsdiensten oder den Feuerwehren,

aber auch aus den Krankenhäusern

und der Polizei herangetragen

werden. Häufig auch arbeiten die

Mitglieder/innen des Teams in Eigeninitiative

unterschiedliche Themen

aus. Ihre Umsetzungen werden durch

das Sachgebiet Ausbildung und Qualitätsmanagement

ausgewertet und als

Projekt an den Start gebracht.

Es ist ein gutes Gefühl, um die Effizienz

der Großleitstelle Oldenburger

Land zu wissen. Um die vielfältigen

professionellen Erfahrungen der dortigen

Disponent/innen. Sei es aufgrund

ihrer eigenen Einsätze in den Teams

der Rettungskräfte, in deren Koordinationen

und nicht zuletzt bei den direkten

Notfallhilfen am Telefon.

Wie vor gar nicht langer Zeit der Fall

der kleinen Marie*, die infolge eines

häuslichen Unfalls zu ersticken drohte.

Dass Marie schon eine Woche nach

dem Unglück wieder quietsch vergnügt

durch die Gegend sauste und

auch zukünftig keine Folgeschäden zu

erwarten sind, hat die Familie einem

der Disponent*innen in der GOL zu

verdanken. „Bitte legen Sie nicht auf“,

wurde die anrufende Mutter nach

Feststellung der Adresse für die Koordination

des Rettungsteams gebeten,

Gerettet aber wurde die Kleine

durch einen Menschen in der GOL, der

nur zuhören konnte, aber aufgrund

dessen und aufgrund seiner Erfahrungen

in der Lage ist, das Richtige zu

tun. Und – und das muss noch einmal

betont werden – weil die Leitung zur

112 nicht blockiert war durch einen so

genannten Bagatellanruf. Siehe oben.

*Name geändert

Ulla Schmitz

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

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40 Mandarinen oder ein Schoko-Nikolaus?

Weihnachtszeit ist Kalorienzeit

– aber es ist ein Mythos,

dass man durch gutes Essen

allein in diesen Tagen zwei Kilogramm

an Fett zunehmen kann. „Um das zu

erreichen, müsste man 14.000 Kalorien

zu sich nehmen“, so Achim Goldenstein,

Regionalgeschäftsführer der

BARMER in Cloppenburg. „Das entspricht

– pro Tag! – etwa acht Tafeln

Schokolade.“ Die meisten Deutschen

nehmen während der Feiertage an

Gewicht zu, statistisch gesehen sind

das allerdings zwischen Weihnachten

und Neujahr nur rund 370 Gramm.

„Falls die Hose kneift, kann das neben

fehlender Bewegung in der kalten

Jahreszeit auch an den salzhaltigen

Speisen liegen, die man zu sich nimmt:

Aufgrund des Salzgehaltes speichert

der Körper vermehrt Flüssigkeit. Auf

der Waage bemerkt man das sofort,

denn ein Liter Wasser im Körper entspricht

auch einem Kilogramm Gewichtszunahme“,

erklärt Goldenstein.

Da ist es beruhigend zu wissen, dass

man auch in der Weihnachtszeit auf

seine Linie achten kann, ohne ganz

auf die typischen Leckereien zu verzichten:

Beim Backen von Keksen ist es

sinnvoll, eine Schokoglasur mit möglichst

hochwertiger Schokolade und

einem hohen Kakaoanteil zu verarbeiten.

Lebkuchen und Kokosmakronen

haben einen hohen Fettanteil, besser

ist es, zu Vanillekipferln zu greifen.

Anstelle eines gefüllten Tellers mit

Gebäck können auch weihnachtliches

Obst wie Orangen oder Mandarinen

und Nüsse den Wohnzimmertisch zieren.

Die Lust auf Süßigkeiten kann in

der Weihnachtszeit auch prima durch

Bratäpfel mit Rosinen, Zimt und Zucker

gestillt werden – netter Nebeneffekt

dabei: Zimt kurbelt den Stoffwechsel

an. Aniskekse, Pfeffernüsse

und Baiser-Plätzchen haben weniger

Kalorien als Spritzgebäck und belasten

das „Kalorienkonto“ nicht so stark.

„Wer in der Weihnachtszeit auf Kalorien

achten möchte, sollte bei Schokolade

aufpassen: Ein Schoko-Nikolaus

Achim Goldenstein, Regionalgeschäftsführer

der BARMER in Cloppenburg

mit 150 Gramm hat beispielsweise

genauso viel Kalorien wie 40 Mandarinen“,

so Goldenstein.

Die guten Vorsätze für das neue Jahr

unterstützen die BARMER-Geschäftsstellen

in Cloppenburg (Bahnhofstr.

3) und Vechta (Falkenweg 1) übrigens

mit einer Sammlung gesunder und leckerer

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so Goldenstein.

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Stadtgeschichte

Erster Standort erbaut

1667, abgebrochen 1892

50 Jahre St. Josef, am dritten Standort

Eine Symphonie aus Licht, Glas und Beton

Am dritten Adventswochenende, vom 14. bis 16. Dezember

2018, darf die katholische Kirchengemeinde

St. Andreas im Gemeindeteil St. Josef mal wieder kräftig

feiern. Dann ist die heutige St. Josef-Kirche 50 Jahre alt

geworden.

Ein moderner Kirchenbau, ein würdiges und künstlerisch

begeisterndes Kirchenzentrum wurde auf dem Tag genau

vor 50 Jahren, am 14.12.1968 fertig gestellt und konsekriert.

Gleichzeitig wird an diesem Wochenende auch das neue

Pfarrheim eingeweiht und die Kirche als „Jugendkirche“ ihrer

Bestimmung übergeben. Grund genug für die Organisatoren

der kirchlichen Gruppierungen, ein Festwochenende auf die

Beine zu stellen.

Dass die Planungen dafür schon das ganze Jahr über zugange

sind, ist kein Wunder, denn die dreitägigen Jubiläumsfeiern

so kurz vor Weihnachten sollen alle Altersklassen der

gesamten Stadtgemeinde ansprechen.

Die Festlichkeiten beginnen am Freitagabend mit einem

ökumenischen Gruß der evangelischen Kirchengemeinde.

Sie werden einen Kranz an der Kirche aufhängen. Hierzu und

zum anschließenden Umtrunk mit Grillen ist auch die Öffentlichkeit

eingeladen.

Der Samstag steht ganz im Zeichen der Jugend und

Jugendkirche. Geplant sind am Abend ein Jugendgottesdienst,

die Illumination der Kirche und Aktionen in und rund

um das Gotteshaus. Der Sonntag, als Höhepunkt des Wochenendes,

wird die Familien und die ganze Stadtgemeinde

St. Andreas ansprechen und beginnt mit einem Festgottesdienst.

Es soll auch das neu errichtete Pfarrheim einbezogen

werden und verbunden mit einer Besichtigung der neuen

Räume des St.-Pius-Stifts.

Am Nachmittag gibt es in der Kirche Führungen sowie

Infos und Impulse zum Thema „Jugendkirche“. Auftritte von

Chören und Musikgruppen für alle Altersgruppen runden das

Programm innerhalb der Kirche ab.

In diesem Zusammenhang bietet sich an der Blick zurück,

auf die einer St. Josef-Kirche in Cloppenburg. Denn die

reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. In der Nähe der Burg

Vergoldete Madonnenplastik

mitten im Gemeinderaum

Eine große Plexiglasscheibe mit einen feuervergoldeten

Christus-Korpus schwebt im Chorraum

Bronzerelief an der rechten Ostwand

Madonnenplastik mit dem Hl. Josef

14

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte


Stadtgeschichte

reportage

Foto: Egon Druhmann

Cloppenburg (Ecke Mühlen- und Osterstrasse) gab es unter

dem Patrozinium des Hl. Josef und der Jungfrau Maria eine

Stadtkapelle, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde.

Kirchenrechtlich gehörte diese Kapelle zur Krapendorfer

Pfarrkirche St. Andreas. 1668 gab es einen Neubau (Konsekration*

am 10.08.1669), der im Untergeschoss die Kapelle und

im Obergeschoss einen Saal für die Sitzungen des Stadtrates

beherbergte. Die räumliche Aufteilung zeigte die damalige

enge Verbindung zwischen Kirche und Stadt. Von hier konnten

auch bis zu 60 Personen an Sonntagen durch eine geöffnete

Luke dem Gottesdienst beiwohnen, wenn sie unten in

der Kapelle keinen Platz fanden.

Als Mitte des 19. Jahrhunderts diese Stadtkapelle zu klein

und zudem baufällig wurde, begann man am 07.Juni1890

mit dem Neubau einer neuen „Kleinen Kirche“ auf der gegenüberliegenden

nördlichen Straßenseite. Diese neugotische

Hallenkirche, an der Osterstraße, erbaut von dem Architekten

Hilger Hertel d. Jüngeren aus Kevelaer (1860-1918), wurde am

23.Juni 1892 konsekriert. Die Entwicklung von der Kapellengemeinde

zur Pfarrei St. Josef – am 15. November 1957 kam

es zur Abpfarrung von St. Andreas – nahm ihren Lauf.

Aufgrund der hohen Zahl von Kirchenbesuchern wurde

von 1966 bis 1968 in unmittelbarer Nähe der alten „Kleinen

Kirche“ die heutige Kirche durch einen modernen Profanbau

ersetzt. Für den Standort der neuen Kirche gab es in den Jahren

zuvor schon die unterschiedlichsten Vorstellungen. Sechs

Plätze waren im Gespräch, unter anderem der Garten von

Thambusch-Meyer (Hinterm Wall) oder an der Mühlenstraße

mit der Häuserfront Schauburg (Janssen) und Rohde mit den

dahinter liegenden Gärten.

Im Februar 1962 aber bekam die Kirchengemeinde von Frau

Bremerskamp (US-Amerikanerin und gebürtige Cloppenburgerin)

ein Grundstück an der Straße Hinterm Wall, geschenkt.

Jetzt konnten zusammen mit dem Gartengrundstück von

Thambusch-Meyer die Planungen für den Neubau beginnen.

Das Grundstück wird dreiseitig von den Straßen Bült, Hinterm

Wall und Wallgärten erschlossen. Der Bau ist in Ost-West-

Richtung im nördlichen Teil der Stadt mit dem Haupteingang

„Zum Bült“ angelegt.

Der neugotische Vorgängerbau auf der Osterstraße wurde

1973 abgerissen, da eine Verwendung in Absprache mit dem

Museumsdorf zu einem „Museum für sakrale Kunst“ nicht

realisiert werden konnte. Ein Umbau zu einem Jugendheim,

wie von der Jugend vehement gefordert, wurde abgelehnt.

Schlussendlich zerschlugen sich auch Pläne zu einer Weiternutzung

als Garnisonskirche für einen möglichen Bundeswehrstandort

in Varrelbusch.

Dann aber brachen andere Zeiten an. Bei der heutigen Josefs

Kirche handelt es sich um einen vierteiligen Baukörper

mit membranhaften Wänden, bestehend aus zweischichtigen

Betonwaben mit zurückliegender Doppelverglasung. Sie

wurde nach den Plänen des Architekten Martin Klemann aus

Iburg aus vier aneinander gefügten Sechsecken entwickelt.

Die künstlerische Ausgestaltung ist durch den Bildhauer und

Maler H.-G. Bücker (1922-2008) aus Beckum-Vellern erfolgt,

der auch der weiteren Innenausstattung der Kirche eine einheitliche

sakrale Würde verleihen konnte.

Im Eingangsbereich der Kirche lädt das Bronzerelief des

Schutzpatrons der Kirche zur stillen Betrachtung ein

Der Innenraum der Kirche ist durch vier Raumgruppen geordnet,

wovon drei für die mitfeiernde Gemeinde vorgesehen

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte

15


Stadtgeschichte

reportage

Pastor´s Krüz (1983) – Abschiedsgeschenk des ersten

Pfarrers, Paul Saalfeld (Bildhauer Josef Krautwald, Rheine)

sind, während der vierte Raum dem liturgischen Geschehen

vorbehalten ist. Diese Räume, die im Grundriss eine sechseckige

Fläche aufweisen, sind in verschiedenen Höhen übereinander

gelagert, so dass der Chorraum die ihm gebührende

größte Höhe aufweist. Die Fläche des Gemeinderaumes

ist mit einem Gefälle zum Chorraum hin angelegt, um die

Sichtverhältnisse zu sichern. Man wird erinnert an die gotische

Skelettarchitektur mit ihren statischen Elementen und

Kraftlinien in Form von Pfeilern und Rippen. Die Auflösung

der geschlossenen Wand durch die wabenförmigen Glasfenster

ist ebenfalls ein weiteres Merkmal der Gotik.

In sichtbarer Mitte des Chorraumes erhebt sich der Altar aus

hellem, kristallinem griechischem Marmor. Die quadratische

Tischplatte wird von drei Stützen aus Edelstahl getragen. Der

Altarfuß birgt das Sepulcrum (Märtyrergrab), welches durch

Fakten:

24.10.1966

Erster Spatenstich für die neue St. Josefs-Kirche

11.12.1968

Grundsteinlegung

14.12.1968

Konsekration durch Bischof Dr. Josef Höffner

12.12.1970

Orgelweihe durch Offizial Dr. Frhr. von Twickel

1973

Abriss der Vorgängerkirche. 11.220 Betonwaben

wurden verbaut, je 5.610 Glasscheiben in den Waben

9.278 qm umbauter Raum, 600 Sitzplätze (ursprünglich)

eine runde Onyx-Scheibe verschlossen ist. Hier befinden sich

die Reliquien der heiligen Märtyrer Christopherus und Engratius,

die sich zuvor auch schon im Altar der Stadtkapelle von

1669 befanden.

Auffallend ist im Altarraum besonders die große runde

Plexiglasscheibe von 1,80 Meter Durchmesser. Sie erinnert

in ihrer schwebenden Form an eine überdimensionale Hostie

und stellt so den Bezug zum Altar als „Tisch des Herrn“

her. Diese Scheibe ist Bildträger für einen feuervergoldeten

Christus-Korpus, der in seiner Haltung durch den fehlenden

Kreuzbalken an mittelalterliche Triumphkreuze erinnert. Ein

schönes, zeitgemäßes Zeichen des heilbringenden Leidens,

der Auferstehung und Himmelfahrt unseres Herrn. Die Darstellung

will als Zeichen der Vollendung aus dem Osterglauben

verstanden werden.

Auf der linken Seite der Chorfläche hat die Eucharistie den

Ort der Aufbewahrung und Verehrung in einem Tabernakel,

auf dessen Vorderseite große Bergkristall-Platten mit Turmalin-Einschlüssen

als runde Scheibe in kreuzförmiger Zusammensetzung

angebracht sind. Es schwebt visuell zwischen

drei 7,50 m hohen Betonblenden.

Die ebenfalls von Bücker geschaffene vergoldete Madonnenplastik

mitten im Gemeinderaum aufgestellt, zeigt in

gerader Frontalhaltung die thronende Gottesmutter in erhabener

Würde und archaischer Strenge. Das Christuskind auf

dem Schoß der Mutter wendet sich mit ausgebreiteten Armen

den Hilfesuchenden zu. Die Orgel vervollständigte am

12. Dezember 1970 das Innere der Kirche. Sie wurde von der

bekannten Orgelbauwerkstatt Alfred Führer aus Wilhelmshaven

gefertigt.

In dieser modernen Kirche spielen, wie schon bei den Bauten

im Mittelalter das Ordnungssystem von Maß und Zahl in

der Architektur eine besondere Rolle und erinnern uns so an

den trinidadischen Gedanken: Hier die Zahl 3 für die schöpferische

Kraft, die „Drei-Einigkeit“. Der aus drei Säulen bestehende

Glockenturm, Altar und Tabernakel auf drei Säulen mit

jeweils drei unterteilten Betonelementen.

Der Kirche nach Westen vorgelagert befindet sich der ehemals

vorgesehene Taufraum, welcher mit der Kirche durch

Heutiger Standort

16 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stadtgeschichte


Stadtgeschichte

„Josefsglocke“ aus der alten Kirche) nun die Gläubigen zu den

Messen rufen.

Im November 1974 dann wurde das neue Pfarrzentrum an

der Straße Bült eingeweiht und die bauliche Entwicklung

konnte abgeschlossen werden. Im Juli 2015 wurde das Pfarrzentrum

an das St.-Pius-Stift verkauft. In dem neuen Gebäude

werden aber dem Gemeindeteil Räumlichkeiten zur Nutzung

bereitgestellt.

Zweiter Standort

den Haupteingang verbunden ist. Heute ist dieser Raum als

Andachtsraum und Josefs Kapelle umgestaltet. Die Sakristei

liegt in funktioneller Zuordnung südlich des Chorraumes.

Das anfangs errichtete große Stahlrohrkreuz auf dem

Vorplatz und auch der dreiteilige Brunnen sind mittlerweile

verschwunden. Vierzig Jahre lang blieb St. Josef ohne Glockenturm;

erst 2008 wurde im Außenbereich ein moderner

Campanile errichtet, dessen vier Glocken (drei neue sowie die

* Konsekration: Liturgische Weihe. Übertragung in den sakralen Bereich.

Die neue Josefs Kirche ist eine der ersten nachkonziliaren

Kirchen des Bistums in der die aktive Teilnahme am Gottesdienst

nicht nur möglich ist, sondern auch durch den Bau

selbst zum Ausdruck kommt. Über modernen Kirchenbau

gehen die Meinungen weit auseinander. Nach der Fertigstellung

dieses modernen Kirchenbaus im Jahre 1968 wurde sie

von Teilen der Cloppenburger Bevölkerung in Anlehnung

an eine Kaufhauskette spöttisch als „St. Horten“ bezeichnet.

Manch einer erinnert sich bei oberflächlicher Betrachtung unwillkürlich

auch an Berlins Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

von Prof. Eiermann.

Der Gemeindeteil St. Josef hat mit der „neuen“ Kirche ein

würdiges und dazu künstlerisch begeisterndes Kirchenzentrum,

in dessen Mauern sich Gemeindeleben, Gottesdienst

und persönliche Meditation in einer zeitgemäßen Form verbinden

lassen. Und das auch in Verbindung mit der zukünftigen

Jugendkirche, mit der zu erwartenden Strahlkraft für die

Jugend des gesamten Oldenburger Münsterlandes.

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Frischehof Lüske präsentiert die

schönsten Weihnachtstrends

Kerzenschein und Weihnachtsduft – der Frischehof

Lüske, Osnabrücker Straße 49 in Cloppenburg-Stapelfeld

lädt auch in diesem Jahr zur großen, festlich geschmückten

Weihnachtsausstellung ein. Auf über 1000 Quadratmetern

Ausstellungsfläche präsentieren Joachim Lüske

und sein Team die aktuellsten Weihnachtstrends und zeigt

auch schon, welche Farben und Gestaltungsideen in den

nächsten Jahren die Adventsdekoration prägen werden.

von den kreativen Dekorationsideen inspirieren lassen. Zusätzlich

bietet am Samstag und Sonntag, 24. und 25. November,

die Kinder- und Jugendgruppe „Funorama“ der Kirchengemeinde

Heilig-Kreuz-Stapelfeld von 13 bis 18 Uhr Kaffee

und selbst gebackene Kuchen an.

„Nordic Style“ ist in diesem Jahr ganz groß im Kommen.

Naturmaterialien mit dem Flair Skandinaviens und helle

sanfte Farbtöne wie Puderrosa, Silbergrau oder Salbeigrün

liegen dabei voll im Trend. Stilvolles „Black & White“ ist ein

weiterer Deko-Trend, der für ganz besondere Akzente sorgt.

Neben den sanften nordischen Farben sind aber auch die

klassischen Weihnachtsfarben, wie Silber, Gold und kräftiges

Rot hier ebenfalls in ihren schönsten Variationen zu finden.

Salbeigrün und Puderrosa im Nordic Style

Ein ganz besonders stimmungsvolles Erlebnis ist der

Lichterabend am Freitag, dem 23. November. Bis 21 Uhr

können die Besucher bei Kerzenschein und einem leckeren

Glühwein durch die Adventsausstellung bummeln und sich

Black & White

Die Besucher finden hier eine riesige Auswahl an Dekorationsartikeln

von rustikal bis elegant von schlicht bis üppig

18

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Klassiche Weihnachtsfarben Gold und Silber

verziert sowie wunderschöne und stimmungsvolle Adventskränze

und Weihnachtsgestecke. So können sich die Besucher

ganz einfach zauberhafte Weihnachtsstimmung ins

Haus holen.

Weihnachtssterne dürfen zu Weihnachten in keinem

Haushalt fehlen. In den Gewächshäusern erwartet die Besucher

eine riesige Auswahl dieser beliebten Weihnachtsklassiker

in den verschiedensten Farbnuancen und Größen

– vom Mini-Stern bis zum großen Busch und von verschiedenen

Weißtönen über das klassische Rot bis hin zum kräftigen

Pink.

macht ihr nichts aus. Und nach einer frostigen Nacht richten

sich die Blüten wieder zur vollen Pracht auf. Daher ist die

Christrose ideal für eine stimmungsvolle Schalenbepflanzung

oder als prachtvoller Blickfang für den Hauseingang,

die Terrasse oder den Balkon geeignet.

Joachim Lüske mit prachtvollen Christrosen

Weihnachtssterne in großer Auswahl

Eine weitere Pflanze, die in diesem Jahr ganz groß im

Trend liegt, ist die Christrose. Der Frischehof Lüske hat der

robusten und absolut winterfesten Pflanze, die pünktlich

zur Weihnachtszeit mit ihren wunderschönen Blüten jeden

Blumenliebhaber begeistert, ein eigenes Ausstellungszelt

gewidmet. Hier sind verschiedenste Züchtungen in den unterschiedlichsten

Farbnuancen und Größen zu finden.

Eine weitere Neuheit hat Joachim Lüske für seine Kunden

nach Stapelfeld geholt: den Weihnachtsbaum Little Santa®.

Die spezielle Fichtenzüchtung Little Santa® eignet sich besonders

gut für kleinere Wohnzimmer oder als Zweitbaum

für den Eingangsbereich oder die Terrasse, wo er auch auf

kleinem Platz dekorative Akzente setzt.

sil

Die Christrose sieht zwar zart und anmutig aus, sie besticht

aber durch ihre Vielseitigkeit und ihre Robustheit. Sie eignet

sich sowohl für die weihnachtliche Dekoration im Haus als

auch für eine stimmungsvolle Außendekoration, denn Kälte

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Gutes

Fotos: djd/Schloß Wackerbarth/K. Grottker

Für sein Wintergetränk hat Schloss Wackerbarth das historische Rezept des Raugrafen von 1834 behutsam an den heutigen Geschmack

angepasst.

Wer hat den Glühwein erfunden?

Das älteste bekannte Rezept des Wintergetränks stammt aus Sachsen

Wenn der Frost unter Mützen und

in Handschuhe kriecht und die Marktplätze

im vorweihnachtlichen Lichterglanz

festlich erstrahlen, kommt das

genussvolle Verlangen nach einem

wärmenden Getränk: Weihnachtszeit

ist Glühweinzeit. Kaum ein anderes

Getränk wird so eng mit der wohl

stimmungsvollsten Zeit des Jahres in

Verbindung gebracht. Doch woher

stammt der Glühwein und wer hat ihn

erfunden? Die Spur führt nach Sachsen

und mehr als 180 Jahre zurück.

Glühweintradition seit 1834

Im Dezember 1834 stand August

Raugraf von Wackerbarth, ein Urgroßneffe

des Erbauers von Schloss Wackerbarth,

im winterlichen Belvedere.

Es war kalt und der eisige Schnee funkelte

auf der barocken Anlage. Deshalb

suchte der Kunst- und Genussliebhaber

nach einem Trank, der die Kälte

vergessen macht und es warm ums

Herz werden lässt. Er fügte Safran, Anis

und Granatapfel in weißen Wein und

hatte eine geistreiche Idee: Er erwärmte

die Flüssigkeit und der Glühwein

war erfunden.

Das originale Glühweinrezept wurde Ende 2013 im Nachlass des Raugrafen von Wackerbarth

wiederentdeckt.

Historisches Rezept im

modernen Gewand

Lange war das historische Rezept

verschollen und in Vergessenheit geraten,

bis es Ende 2013 im Nachlass des

Raugrafen wiederentdeckt wurde. Auf

20

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Gutes


Zur Weihnachtszeit erstrahlt Europas erstes Erlebnisweingut jedes Jahr in

festlichem Lichterglanz.

Dr. Nils Brübach präsentiert das originale

Glühweinrezept des Raugrafen von

Wackerbarth

Schloss Wackerbarth machten sich die

Winzer sofort an die Wiederbelebung

dieser Glühweintradition. Für ihren

"Wackerbarths Weiß & Heiß" haben sie

das originale Rezept behutsam an den

heutigen Geschmack angepasst. Wer

den feinfruchtigen Geschmack und

die elegante Süße dieses Wintergetränks

selbst einmal verkosten möchte,

findet dazu zahlreiche Gelegenheiten.

Zum Beispiel direkt bei einer

der weihnachtlichen Veranstaltungen

auf dem Erlebnisweingut in Radebeul

oder auf ausgewählten Weihnachtsmärkten

im Osten Deutschlands. Man

kann das Wintergetränk aber auch im

Online-Shop unter www.schloss-wackerbarth.de

bestellen und zu Hause

genießen.

(djd)

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Gutes

21


Weit über den Tellerrand hinaus –Serie

Von Ziegen, Schlaglöchern und Trotrofahrten ... Von Bananen, Wasserbeuteln und Fufu ...

Von Lea Weigel

Von draußen dringt gedämpfte Musik

ins Zimmer, dann fängt der Regen

an auf das Wellblechdach zu prasseln

und uns fallen die Augen zu. Wir sind

in Accra, der Hauptstadt von Ghana in

Westafrika. Und genau wie der Regen

in dieser Nacht prasseln in den nächsten

Tagen viele neue Eindrücke auf uns

ein. Wir, das sind Eva, Leonie, Sarah und

Lea und dass wir hier sind, verdanken

wir außer unserer Neugier und der Lust

auf Unbekanntes auch dem Bistum

Münster, das als Trägerorganisation

Freiwillige nach Afrika und Südamerika

entsendet.

v.l. Lea, Eva, Sarah, Leonie am Wasserfall

Also haben wir uns für Afrika entschieden,

doch in Accra endet unsere

Reise noch nicht. Unser Weg führt uns

weiter bin in die Volta Region im Osten

Ghanas, wo wir im kommenden Jahr in

den Dörfern Nsuta, Attakrom und Guaman

in Junior High Schools arbeiten

werden. Doch bis dahin heißt es für

uns zunächst einmal Ankommen, viele

neue Eindrücke aufschnappen und

die einen oder anderen Eigenheiten

des Landes erkunden. Und von diesen

spannenden ersten zwei Wochen gibt

es Einiges zu erzählen…

Unser erster Eindruck vom Autofahren

in Accra? Definitiv ungeordneter

als in Deutschland. Doch manövriert

unser Fahrer uns sicher durch das von

Gehupe erfüllte Gedränge. Kaum lassen

wir die Hauptstadt hinter uns wird

es immer ländlicher und in den nächsten

Stunden wechselt sich eine weite,

hügelige und unglaublich grüne Landschaft

mit den Straßenzeilen der Dörfer

entlang des Weges ab.

Vor den Häusern werden Bananen,

Kokosnüsse, Wassermelonen, Erdnüsse

und noch vieles mehr zum Verkauf

angeboten. Darunter auch vieles, was

uns bisher unbekannt ist. Während wir

aus den Autofenstern schauen, fällt

unser Blick so gut wie immer auf eine

freilaufende Ziege am Straßenrand

oder ein Kind, das in einem Tuch auf

dem Rücken getragen wird und auf die

Schlaglöcher vor uns.

Je weiter wir kommen, desto

schlechter wird die Straße und der Asphalt

wird zunehmend von Lehmboden

abgelöst. Wer also hält sich schon

22

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Weit über den Tellerrand hinaus – Serie


an das Rechtsfahrgebot, wenn man

links die Schlaglöcher umkurven kann?

Während wir beim häufigen Hupen innerlich

immer noch kurz zusammenzucken,

scheint es eigentlich meistens als

Gruß gemeint zu sein.

Auf irgendeiner Straße in Ghana mit

Moto und Trotro in der Ferne

You are welcome!

In den meisten Reiseführern steht,

wie ausgeprägt die Gastfreundschaft

in Ghana ist, doch wurden unsere Erwartungen

in diesem Punkt bei Weitem

übertroffen. So hat Monsignore,

der Priester am Diocesan Formation

and Counselling Centre, wo wir leben,

uns zum Abendessen eingeladen, uns

die Städte Jasikan und Kadjebi gezeigt,

mit uns den Bischof der Diözese Jasikan

besucht und uns sehr viel über die

ghanaische Kultur erzählt.

Von ihm und allen anderen am Centre

wurden wir mit einer unendlichen

Herzlichkeit empfangen, wofür wir

sehr dankbar sind. Auch im Dorf wurden

wir von vielen fröhlich begrüßt

und sind schnell am Straßenrand ins

Gespräch gekommen. So haben wir es

uns inzwischen angewöhnt jeden, der

uns über den Weg läuft, zu grüßen.

Als Antwort hören wir oft „You are

welcome!“ und viele Kinder winken

Straßenzüge

und fangen an freudig „obroni“ zu rufen.

Das bedeutet auf Deutsch so viel

wie Weißer, hat jedoch keinerlei Konnotation,

sondern gleicht mehr einer

Feststellung. Genauso existieren neutrale

Wörter für schwarze, dünne und

dicke Menschen. In der Volta Region

werden neben dem Englischen hauptsächlich

die lokalen Sprachen Ewe und

Twi gesprochen.

Essenszeit

Schon nach ein, zwei Tagen denken

wir nicht mehr darüber nach, wenn wir

zum Essen vier Wasserbeutel statt Fla-

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Weit über den Tellerrand hinaus – Serie

23


schen auf den Tisch legen. Das Trinkwasser

wird in 500 ml Plastikbeuteln

verpackt, die wir zum Trinken mit den

Zähnen öffnen. Etwas mehr Zeit werden

wir wohl brauchen, um uns an die

ghanaischen Gerichte unserer Region

zu gewöhnen.

Trinken aus Wasserbeuteln

Bei einem gemeinsamen Mittagessen

mit unserem Mentor Joseph und

Monsignore haben wir Fufu probiert.

Es wird aus der Cassava-Wurzel und

Kochbananen gemacht und als Teigball

zusammen mit einer Suppe serviert.

Außerdem haben wir Banku, das

aus Mais und Cassava gekocht wird,

und Kenkey, einen gesäuerten Maisknödel,

gekostet. Ehrlich gesagt ist

der Geschmack noch ziemlich ungewohnt

und keines dieser drei Gerichte

ist bislang unser neues Lieblingsessen

geworden.

Doch wir werden es immer wieder

probieren und werden auch nicht aufhören

zu fragen, mit welchen Zutaten

und wie die Gerichte zubereitet werden.

Ansonsten essen wir gerne Redred

mit Reis und Bohnen, frittierte Kochbananen,

gekochten und frittierten Yam,

der einer Kartoffel ähnelt – insgesamt

alles etwas schärfer als gewohnt.

Begeistert sind wir von den frischen

Früchten, die wir gut und sehr günstig

im Dorf oder in der nächsten Stadt

kaufen können. So haben wir immer

reichlich Bananen und Avocados im

Haus – genauso wie Mandarinen und

Orangen, die zurzeit an den Bäumen

am Centre reif sind.

Spaziergang nach Togo

Da die Grenze zu Togo laut der großen

Karte, die in unserem Wohnzimmer

hängt, keine acht Kilometer entfernt

ist, sind wir einfach mal dem Weg nach

Osten gefolgt. Der Wegesrand ist von

grünen Büschen und Bäumen gesäumt.

Am Horizont sind die Hänge einer Bergkette

zu erkennen. In regelmäßigen

Abständen sieht man schmale Pfade

abzweigen, die vermutlich zu den Feldern

führen, wo Reis, Mais oder Bananen

angebaut werden. Wir entdecken

einige Kakaobäume, Palmen, Bambus

und einzelne hoch aufragende Bäume.

Im nächsten Dorf, das wir erreichen,

werden wir auf Französisch begrüßt –

Togo kann also nicht mehr weit sein.

Doch zunächst wird der Weg schlammiger

und ziemlich steil. Voller Bewunderung

schauen wir den Motorrädern

hinterher, die sich unbeirrt den Berg

hoch mühen. Das hätten wir nicht für

möglich gehalten…

In der feuchtwarmen Luft geraten

wir langsam ins Schwitzen, doch hinter

einem weiteren Dorf sehen wir

schließlich eine Schranke mit der Aufschrift

„Ghana Immigration Service

Ketsi Point“. Wir haben es geschafft.

Näher können wir Togo ohne Visum

nicht kommen. Auf dem Rückweg

sorgt ein kurzer Regenschauer für die

Wo die Straße endet, geht es mit dem Boot weiter

Auf dem Weg durch den Busch zur Farm

24

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Weit über den Tellerrand hinaus – Serie


erwünschte Abkühlung. Insgesamt

empfinden wir die Regenzeit bisher als

sehr angenehm, mal sehen, wie es uns

in der Trockenzeit ergeht…

In der Kirche

Dass Religion hier eine größere Rolle

spielt, haben wir schnell gemerkt. Das

Gebet vor und nach dem gemeinsamen

Essen hat uns nicht gewundert,

aber mit Gebeten als ersten und letzten

Tagesordnungspunkt bei unserem

ersten Meeting haben wir nicht gerechnet.

Überrascht haben uns auch die Todesanzeigen,

die als bunte Plakate am

Straßenrand hängen. Mit einem großen

Foto des Verstorbenen wird sein

Alter bekannt gegeben und zur meist

dreitägigen Trauerzeremonie eingeladen.

Generell ist der Glaube im alltäglichen

Leben sichtbarer als zu Hause:

An dem „God have mercy“- Schriftzug

an einem Auto, an dem Rosenkranz,

den eine Frau als Kette trägt, an dem

Psalm, der an eine Hauswand geschrieben

steht. Während uns die Messe, die

unter der Woche täglich am Centre gefeiert

wird, sehr an einen Gottesdienst

in Deutschland erinnert hat, ging es

uns in der Sonntagsmesse in Nsuta

anders. Sie wird überwiegend auf Ewe

und Twi abgehalten und ist voller Tanz,

Trommeln und Bewegung. Sowohl am

Centre als auch im Dorf durften wir die

Messe als Gelegenheit nutzen, um uns

vorzustellen.

Blick über Accra

v.l. Eva, Sarah, Lea und Leonie auf dem Volta River

Unterwegs mit Moto & Trotro

Wie kommt man hier eigentlich von

A nach B? Für kurze Strecken ist das

„Moto“, das Motorrad, das Mittel der

Wahl. Wenn wir das Centre verlassen,

kommen uns oft schon nach einigen

Metern mehrere Motorradfahrer von

der Motostation an der nächsten Kreuzung

entgegen. Wir setzen uns einzeln

oder zu zweit hinter den Fahrer und

machen uns so auf den Weg nach Kadjebi,

die nächstgelegene Stadt.

Zunächst haben wir noch skeptisch

ein Auge auf die Schlaglöcher vor uns,

doch dann lassen wir die Blicke über

die Landschaft streifen und genießen

den Fahrtwind. Sicher und mit einem

Lächeln im Gesicht angekommen, bedanken

wir uns und zahlen für die circa

zehnminütige Fahrt drei Cedi pro Person,

umgerechnet weniger als 60 Cent.

Ebenso günstig – aber noch etwas

aufregender – ist das Reisen mit dem

Im Trotro

„Trotro“, worunter man sich einen

Kleinbus mit 15-25 Sitzplätzen vorstellen

kann. Die Dauer der Fahrt ist

aufgrund der Straßenverhältnisse und

möglichen kurzen Zwischenhalten

zum Aus- und Zusteigen nur schwer

vorherzusehen – zumal das Trotro erst

dann losfährt, sobald es voll besetzt ist

und auch das letzte Gepäckstück festgeschnürt

ist.

So weit der erste Überblick:

Unsere Koffer sind inzwischen ausgepackt

und die Betten in unserem

neuen Zuhause bezogen. In den ersten

zwei Wochen konnten wir uns ein erstes

Bild von Ghana machen und freuen

uns sehr auf all die Elemente, Farben

und Schattierungen, um die sich dieses

Bild im Laufe des vor uns liegenden

Jahres erweitern wird. Begeistert

von der Herzlichkeit der Menschen,

der Schönheit der Natur und den aufregenden

neuen Erlebnissen starteten

wir so in unser Jahr in Ghana. Wir werden

Sie auf dem Laufenden halten!

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Weit über den Tellerrand hinaus – Serie

25


eportage

Volkskundlerin Christina

Hemken durchforstete drei

Jahre lang Unmengen von

Akten und Inventarlisten auf

der Suche nach Raubgut im

Museumsdorf und präsentiert

nun den beeindruckenden

Band „Im Schatten des

totalen Krieges: Raubgut,

Kriegsgefangenschaft

und Zwangsarbeit“.

Christina Hemken –

Auf der Suche nach geraubten Kulturgütern

Beim Bummel durch das Cloppenburger Museumsdorf

bewundern die Besucher die alten historischen Bauernhäuser,

Windmühlen, Werkstätten, Wirtschaftsgebäuden

und sogar einen Adelssitz. Leben wird den historischen

Gebäuden allerdings erst durch die authentische Einrichtung

eingehaucht: alte Bauernschränke in der Wohnstube, landwirtschaftliche

Gerätschaften oder altes Geschirr, das in den

Schränken und auf den Tischen steht.

Drei Jahre lang beschäftigte sich die Volkskundlerin Christina

Hemken im Rahmen der Provenienzforschung (Herkunftsforschung)

mit der Frage, ob auch geraubtes jüdisches

Kulturgut in den Ausstellungen und Depots des 1934

eröffneten Museumsdorfes zu finden ist. Das Museumsdorf

wurde dabei als erstes Freilichtmuseum vom Deutschen Zentrum

Kulturgutverluste gefördert und die Ergebnisse wurden

nun in einem umfangreichen Katalog vorgestellt.

Die Provenienzforschung setzt sich mit der Herkunft von

Kunstwerken und Kulturgütern vor allem in Museen und öffentlichen

Einrichtungen auseinander. Die Forscher begeben

sich dabei auf die schwierige und oft sehr zeitaufwendige

Suche nach der Herkunft und den Vorbesitzern der Sammlungsobjekte

um festzustellen, ob sie aus ehemals jüdischem

Eigentum stammen und in der Zeit des Nationalsozialismus

unrechtmäßig entzogen wurden. Darunter fallen auch die

Objekte, die von jüdischen Familien oft weit unter Wert verkauft

oder auf der Flucht beziehungsweise aufgrund ihrer

Deportation zurückgelassen werden mussten.

Schnell wurde klar, dass sich auch im Museumsdorf geraubtes

jüdisches Kulturgut befinden könnte. Eine eher

unscheinbare Suppenterrine steht symbolisch für ein ganz

besonderes, von der Forschung nur schwer zu erfassendes

Raubgut – alltägliche Gebrauchsgüter. Die Terrine wurde in

den vierziger Jahren von einer Familie aus dem Osnabrücker

Land bei den sogenannten „Hollandgut“-Verkäufen erworben,

die im großen Umfang auch in Nordwestdeutschland

durchgeführt wurden.

Da den neuen Besitzern aber durchaus bewusst war, woher

diese Ware stammte, nämlich aus dem Besitz deportierter

jüdischer Familien, war sie niemals benutzt worden.

Schließlich wurde die Terrine von der Erbin im vergangenen

Jahr dem Museumsdorf übergeben. „Wir wussten einfach

nicht, was wir damit machen sollten“, sagte sie sichtlich erleichtert

bei der Übergabe. Aber nicht alle Käufer hatten ein

schlechtes Gewissen, weiß Christina Hemken aus zahlreichen

Gesprächen, die sie im Rahmen ihres Forschungsprojektes

geführt hat. So wurde ihr vom guten Wohnzimmer der Großeltern

berichtet, das – ausgestattet mit besonders schönen

und kostbaren Möbeln – ganz offen „Omas Juden-Stube“ genannt

wurde.

„Es ist erschreckend in welchen unvorstellbaren Mengen

Möbel und komplette Haushaltseinrichtungen als sogenanntes

´Hollandgut` aus den Niederlanden vor allem in den

Weser-Ems-Raum gebracht wurden“, erklärt sie, die Unmengen

von Akten sowie Einkaufs- und Inventarlisten im eigenen

Museum und in verschiedenen Archiven auf der Suche

nach versteckten Hinweisen durchforstete.

Dabei wurde deutlich, mit welch kaltblütiger Systematik

die Plünderungen in den besetzten Gebieten von eigens

eingesetzten „Hausraterfassungskommissionen“ im Rahmen

der sogenannten „M-Aktion“ durchgeführt wurden. Die

26 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


„M-Aktion“ – wobei M für Möbel steht – war der systematische

und gut organisierte, massenhafte Raub von jüdischem

Privatbesitz vor allem aus den besetzten Beneluxländern

und Frankreich während der Zeit des Nationalsozialismus.

Zahlreiche jüdische Familien waren vor den Nationalsozialisten

ins vermeintlich sichere Nachbarland geflüchtet

und saßen dort nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht

in der Falle. Einigen von ihnen gelang noch die weitere

Flucht, aber die Mehrzahl wurde gefangen genommen,

in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Ihre leer

stehenden Wohnungen wurden anschließend systematisch

geplündert.

Als besonders effektiv erwiesen sich dabei die Hausraterfassungsteams

unter der Leitung von Reichsleiter Rosenberg,

die mit bürokratischer Akribie den gesamten Hausrat

erfassen ließen. Die wertvollen Kunstschätze wurden direkt

beschlagnahmt, während der Rest zu großen Sammelstellen

gebracht und nach Deutschland abtransportiert wurde. Ein

Großteil gelangte per Lastkahn oder mit Güterzügen in den

Weser-Ems-Raum.

So wurden auch in der Cloppenburger Münsterlandhalle,

in Gaststätten und anderen geeigneten Räumlichkeiten der

Region die Waren angeboten. Die großen Verkaufsaktionen

wurden in der örtlichen Presse beworben. Wie im Delmenhorster

Kreisblatt im April 1943, als per Annonce der Verkauf

von 30 Klavieren angekündigt wurde. Die Bevölkerung deckte

sich fleißig und zu Schleuderpreisen mit dem so genannten

„Hollandgut“ ein, obwohl dem Großteil der Käufer durchaus

bewusst sein musste, woher die Sachen stammten.

Auch durch Schenkungen oder Ankäufe von Privatpersonen

könnte ehemaliges jüdisches Eigentum vom Museumsdorf

unwissentlich erworben worden sein. „Heute gibt es

kaum noch Augenzeugen. Wer weiß heute noch, wo Omas

Sekretär oder das schöne alte Geschirr herstammen? Da ist

leider viel Wissen verloren gegangen“, so Christina Hemken

und betont, wie wichtig es sei, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Drei Fundstücke wurden bisher vom Museumsdorf beim

Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gemeldet und in der

„Lost Art-Datenbank“ veröffentlicht: die oben genannte Terrine

sowie ein Kamin-Besteck und ein Tablett aus der Delfter

Porzellanmanufaktur. Diese beiden Gegenstände wurden

dem Museumsdorf im Januar 1945 vom Wirtschaftsamt

Cloppenburg übergeben.

Die Gegenstände werden im Museumsdorf sorgsam verwahrt.

Aber eines sei selbstverständlich, betont die Volkskundlerin,

wenn heute ein Objekt eindeutig seinem Besitzer

zugeordnet werden könnte, würde es sofort zurückgegeben!

Sigrid Lünnemann

Der 330 Seiten starke Katalog „Im Schatten des totalen

Krieges: Raubgut, Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit“

herausgegeben von Christina Hemken und Karl-

Heinz Ziessow ist für 19.80 Euro im Museumsdorf Cloppenburg

sowie im Buchhandel erhältlich.

Für den Weser-Ems-Raum konnte die Forscherin, allein

anhand der erhalten gebliebenen Archivakten, circa 7.000

Verkaufsaktionen feststellen und der Gesamterlös für den

Weser-Ems-Raum wird auf ca. 3,3 Millionen Reichsmark geschätzt.

Nach dem Krieg begab sich die britische Militärregierung

auf die Suche den geraubten Kulturgütern und führte Befragungen

und Hausdurchsuchungen durch. In Cloppenburg

wurde diese Aufforderung sogar von der Kanzel gelesen, anderorts

schickte man Gemeindediener von Tür zu Tür, auf der

Suche nach dem „Hollandgut“. In den Listen ist auch das Museumsdorf

mit dem Kauf einer Kommode und einer Standuhr

zu finden. Diese Stücke sollen allerdings beim Brand

des Quatmannshofes im April 1945 zerstört worden seien.

Allerdings konnte Christina Hemken bei ihren Recherchen

die beiden Gegenstände weder in Eingangsbuch des Museums

noch auf der Liste des beim Brand zerstörten Inventars

finden.

Aufgrund der überproportionalen Belieferung des Weser-Ems-Raumes

ist es nach ihrer Ansicht sehr wahrscheinlich,

dass noch geraubtes jüdisches Eigentum unerkannt in

den Ausstellungen und Depots des Museumsdorfes lagert.

Das „Hollandgut“ gelangte in den Nachkriegsjahren zum Teil

in den Antiquitätenhandel, wovon auch das Museumsdorf

Objekte bezog.

Eine Riesenhilfe bei

Gesundheitsfragen:

persönliche Beratung

Zum Beispiel, wenn es um Ihre Reha geht. Ob ambulant

oder stationär, unser Beratungsservice hilft Ihnen,

die passende Einrichtung zu finden – online, telefonisch

oder direkt vor Ort.

Die Gesundheitskasse.

aok.de

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

27


Reise

Advent in der Johannesbachklamm

Advent, Weihnachten und die Winterzeit

Niederösterreich ist immer schön, weil die Orte und Landschaften nicht so überlaufen

sind, und das auch den ganzen Winter über.

Advent in der Kellergasse

Als zentrales Kulturgut Niederösterreichs erfreut sich die

Kellergasse das ganze Jahr großer Beliebtheit als Ort für gemütliche

Zusammenkünfte. So darf auch der Advent in der

Kellergasse nicht fehlen. Allerdings geht es hier etwas ruhiger

zu, mit genussvoller Gelassenheit und untermalt von

den verlockenden Düften von allerhand Köstlichkeiten. Gerade

im, für seine Kellergassen bekannten Weinviertel, gibt

es viel zu erkunden: Wo man sich weihnachtlichem Gesang

und regionalem (Glüh-) Wein auf Advent und Weihnachten

einstimmt.

Der Advent in der Loamgrui ist einmalig: am ersten Dezemberwochenende

verwandeln sich die vielen Kellergassen

in einen zauberhaften Adventmarkt, der zum Schlendern

und Entdecken einlädt. Rund 60 Presshäuser öffnen

ihre Türen und locken mit süßen und herzhaften regionalen

Schmankerln, feinen Getränken und vielen schönen Gaben

für die Weihnachtszeit wie Krippen, Kerzen, Keramik und

mehr.

Auch die längste geschlossene Kellergasse Europas, die

Kellergasse Hadres putzt sich zum Advent hin besonders

fein heraus. Am zweiten und dritten Adventwochenende

wird dort, in stimmungsvollem Ambiente mit viel Selbstgemachtem

und guter Unterhaltung, der staaden Zeit gehuldigt.

Regionale Köstlichkeiten und viele handgemachte

Produkte, geben braven Christkindln die Möglichkeit einzigartige

Geschenke zu erstehen.

Flammende Weihnacht im Mostviertel

Im Zeichen von Most und Eisen, steht die Vorweihnachtszeit

im Mostviertel. Passend zur Jahreszeit wärmt der Most

als Glühmost von innen, während Handwerkskunst das Eisen

zum Glühen bringt. In Schmieden, Schlössern und Klöstern

wird im Mostviertel der Advent besinnlich gefeiert.

Die Flammende Weihnacht verwandelt sechs Standorte in

ein lichterfrohes Meer, in dem Feuerkörbe und brennende

Holzscheite die langen Winternächte hell erleuchten lassen.

Bereits ab November lädt das Mostviertel zum Adventerlebnissen

ein: mit kulinarischen Köstlichkeiten und Weihnachtschören,

bei Perchtenläufen, in der Lebkuchenwerkstatt

und vielem mehr. Auf Schloss Neuburg kann man am letzten

Novemberwochenende die Flammende Familienweihnacht

erleben. Wer an dem Wochenende nicht kann, hat die Möglichkeit

Flammende Schlossweihnacht auf Schloss Peter in

28

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reise


Weinviertel Tourismus / Bartl

©Wiener Alpen/Franz Zwickl

©Gemeinde Würflach,Franz Zwickl

Advent in der Weinviertler Kellergasse

Advent Johannesbachklamm

der Au am erste Adventswochenende sich verzaubern zulassen.

Oder während der Flammende Kartausenweihnacht

in der Kartause Gaming vom 1. bis zum 9. Dezember in die

Weihnachtszeit zu starten. Parallel dazu werden, am zweiten

Adventswochenende auf Schloss Rothschild mit der Flammende

Lichterweihnacht die Gäste in Weihnachtsstimmung

gebracht und in eine andere Welt entführt. Das dritte Adventswochenende

ist für die Flammende Hofweihnacht in

Meierhof und die Flammende Schmiedeweihnacht auf dem

Marktplatz in Ybbsitz reserviert. Die kleinen Orte erstrahlen

im weihnachtlichen Charme und lassen nicht nur Kinderaugen

glänzen.

Mostviertel Tourismus, schwarz-koenig.at

Weihnachtsmarkt in Ybbsitz

Adventmarkt in der Johannesbachklamm

Ganz naturverbunden präsentiert sich der Adventmarkt

in der Johannesbachklamm, dieser ist mitten im Wald zwischen

Felsen und Wasser malerisch eingebettet. Die traumhafte

Kulisse wird kunstvoll durch weihnachtliche Dekoration

und Lichteffekte in Szene gesetzt und bietet mit dem

größten geschmückten Weihnachtsbaum Österreichs ein

weiteres Highlight.

Rund 40 Stände bieten heiße Getränke und selbstgemachte

Speisen oder Kunsthandwerk an, Glasbläser, Schmiede

und Holzschnitzer zeigen ihre Kunst. Der Adventmarkt in der

Johannesbachklamm ist vom Nikolaustag bis zum zweiten

Advent jeweils ab 14 Uhr geöffnet.

Adventprogramm der Mariazellerbahn

Die Mariazellerbahn die von der niederösterreichischen

Landeshauptstadt St. Pölten bis in den Wallfahrtsort Mariazell

fährt, hat mittlerweile Kultstatus. In der Vorweihnachtszeit

lädt sie zur stimmungsvollen Reise in den Advent ein.

Am 1. Am 15. und 22. Dezember fahren Nikolaus und Krampus

im Nostalgiezug in einer der acht Ötscherbär-Waggons

mit. Am zweiten Adventswochenende wird die Dampflok

Mh.6 angeheizt, um die Fahrgäste von St. Pölten zum Mariazeller

Advent zu bringen. Hier erleben die Passagiere eine

malerische fahrt die sie auf die Weihnachtszeit einstimmt.

Die Dampflok Mh.6 ist auch am 8., 9., 16. und 23. Dezember

unterwegs.

Die Laubenbachmühle begeistert Besucher am 15. Dezember

bei einem besinnlichen Adventmarkt mit festlicher

Musik, regionalen Schmankerln und Kinderprogramm. Dieser

weihnachtliche Ausflug wird durch die An- und Abreise

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reise

29


©Wiener Alpen / Christian Kremsl

© Niederösterreich Werbung/ Michael Liebert

Adventmarkt Kirchschlag, Ruine

mit der Himmelstreppe, dem komfortablen und modernen

Zügen der Mariazellerbahn, abgerundet. Am dritten Adventsonntag

heißt es früh aufstehen, wenn man den Sonderzug

zur Rorate in Mariazell erwischen will, denn die Messe beginnt

nach einem Fackelzug zur Basilika schon um 06:00 Uhr

morgens. Am Weihnachtstag fährt das Christkind mit der

Mariazellerbahn und bringt das Friedenslicht und Geschenke

für die Kinder, Abfahrt ist um 07:37 Uhr ab St. Pölten bis

nach Lautenbach. Vom 22. November bis 23. Dezember verkehren

täglich Sonderzüge.

Hochherrschaftlicher Advent

Kann man sich den Advent besinnlicher und romantischer

vorstellen als in einem festlich beleuchteten Schlosshof oder

in einer Burgruine hoch über dem Weltkulturerbe Wachau?

Schon an den ersten drei Wochenenden im November öffnet

auf der Burgruine Aggstein ein Adventmarkt mit eingebettetem

Kunsthandwerksmarkt, seine Pforten. Shuttlebusse

bringen die Besucher hinauf zur Burg, in der sich die Gäste

wie in einer anderen Zeit wiederfinden.

Ebenfalls ab November leuchtet das Schloss Hof in weihnachtlichem

Glanz und präsentiert Kunsthandwerk, Kulinarik,

Konzerte und vieles mehr. In der liebevoll gestalteten

Weihnachtswelt kann alles interaktiv erlebt werden. Ein

riesiger Adventskranz, Sternenhimmel und leuchtende

Schneeflocken gibt es für Groß und Klein zu entdecken.

Winter, Wachau, Schnee,

Donau in Niederösterreich

Außergewöhnliche musikalische Höhenpunkte des Grafenegger

Advents (6.-9. Dezember) sind die besinnlichen

Weihnachtskonzerte mit dem Tonkünstler-Orchester und

das Niederösterreichische Adventsingen. Im festlich illuminierten

Schlossgelände präsentieren rund 140 Aussteller

und Werkstätten vorweihnachtliche Köstlichkeiten und edles

Kunsthandwerk, welche in dieser Form nur in Niederösterreich

zu finden sind.

Advent auf der Donau

„Das Schifflein schwingt si dani vom Land“ heißt es im

Wachauer Schifferlied und auch in der Adventzeit an den

Ufern der Donau. Die Schifffahrtsgesellschaften DDSG Blue

Danube und Brandner veranstalten in der Vorweihnachtszeit

stimmungsvolle Themenfahrten durch das UNES-

CO-Weltkultur- und Naturerbe Wachau. Auf dem Programm

stehen zum Beispiel Besuche beim Wachauer Advent in Melk

oder Dürnstein sowie Fahrten auf dem Wachauer Adventtraumschiff

mit Feuerwerk und Kulinarik. Natürlich darf stimmungsvolle

Musik an Bord nicht fehlen, der musikalische Bogen

spannt sich von Christmas Gospel über Christmas.Dixie.

Brunch bis zu weihnachtlichen Konzert-Lesungen an Bord

des Weihnachts.Schiffes.

Kochkurs für Häferlgucker im winterlichen

Waldviertel

Häferlgucker nennt man in Österreich fürwitzige Leute,

die ohne Erlaubnis der Köchin/ des Kochs in die Kochtöpfe

schauen und dafür eins auf die Finger bekommen. Bei den

zehn Waldviertler Häferlgucker Kochkursen lassen sich Profiköche

und –köchinnen über die Schultern und in die Töpfe

schauen, (ohne dass es auf die Finger gibt), um ihren Lehrlingen

kulinarisches Basiswissen und neue Kochideen zu

vermitteln. Auf dem Lehrplan stehen Schnupperkurse bei

der Mohnwirtin oder beim Bärenwirt, Brotbackkurse, vegetarisches

Kochen oder Karpfen-Workshops, Kochen mit Bier,

die Herstellung feiner Chutneys und Marmeladen. Die ideale

Ergänzung zu einem Kurz- oder einem ausgdehntem Urlaub

im winterlichen Waldviertel.

Rosanna Kemenater

30

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reise


eportage

Kyffhäuser

Zeit der Geschenke: Von Emily, Hanna und Lukas gibt es selbstgemachte Seife

Selbst gemacht ist viel cooler!

Weihnachten steht vor der Tür, doch was die Geschenke

angeht ist selber machen voll im Trend.

Auch Lukas (10) hat sich in diesem

Jahr vorgenommen, die

Weihnachtsgeschenke für

seine Familie selber zu machen. Da

kommt ihm die Gelegenheit Seife selber

zu gießen, wie gerufen. Zumal das

Mal was ganz anderes ist, denn Sterne

basteln oder Kalender zu kleben kann

schließlich jeder. Aber selbst gemachte

Seife, das wird garantiert der Knaller

unterm Weihnachtsbaum.

Wie er denken auch Hanna (14 ) und

Emily (13 ) und so machen sich die

drei in Begleitung des Stadtmagazins

auf den Weg zu „Lüttje Seep“ von

Bianca Barlage in Ellerbrock bei Friesoythe,

um sich in die Geheimnisse

der Seifenherstellung einweihen zu

lassen.

In der Siedeküche der Seifenmanufaktur

geht´s nach einer herzlichen

Begrüßung von Bianca Barlage dann

auch gleich los. Während sie die

Kinder fragt, was sie denn machen

wollen, gießt sie Wachs in kleine Teelichthalter.

Viele verschiedene Düfte

liegen in der Luft und alle sind ganz

gespannt.

Die beiden Mädchen möchten sich

selber mit Seife beschenken und Lukas

erzählt wem er die Seifenstücke

zu Weihnachten zugedacht hat. Der

Oma zu Hause, der anderen Oma und

natürlich seinen Eltern. Also sucht

Bianca Silikonformen heraus und erklärt,

wie die Seife hergestellt wird.

Während sie schon mal die Glyzerinbasis

zum Schmelzen bringt, sollen

die Kids sich die Formen aussuchen.

Ganz schnell ist für die Mädchen klar,

dass es die kleinen Rosen sein sollen,

während Lukas bei seiner Auswahl

natürlich den Geschmack der unterschiedlichen

Menschen berücksichtigen

muss, die er beschenken will.

Er entscheidet sich für ein Herz, das

soll seine Mama bekommen und kleine

Weihnachtsfiguren für die beiden

Omas. Nur mit der Tulpe für seinen

Papa ist er nicht ganz glücklich. Also

geht er in den Hofladen und kommt

nach kurzer Zeit mit einem rechteckigen

Seifenstück wieder, auf dem ein

goldener Trecker zu sehen ist. Allerdings

muss er zu seinem Bedauern

erfahren, dass es sich hierbei um eine

Naturseife handelt, deren Herstellung

sehr viel aufwändiger und so für Kinder

aus verschiedenen Gründen nicht

geeignet ist. „Okay, dann eben doch

die Tulpen“, meint er und legt die

Treckerseife erst mal an die Seite.

Mittlerweile ist die Seife im Topf

geschmolzen. Bianca füllt sie in kleine

Messbecher und nun gilt es den passenden

Duft zu finden. Lukas nimmt

sich dafür sehr viel Zeit, denn schließlich

möchte sein Papa nach dem

Waschen nicht so riechen wie seine

Mama. Die Mädchen hingegen sind

sich schnell einig: „One Millionär“ trifft

genau ihren Geschmack. Sie dürfen

sich nun schon die Farben aussuchen.

Wie erwartet, fällt die Farbauswahl

„typisch girly“ aus: Pink glitzernd.

Teelichter aus Sojawachs

Kerzen aus Sojawachs gefertigt.

Vegan, nachhaltig, nicht rußend und

einzgartig mild in der Duftgebung.

AUF DAS GESAMTE SORTIMENT

Gültig vom 01.12-31.12.2018

Ausgenommen Keramikartikel

Seifenmanufaktur „Lüttje Seep“

Ellerbrocker Ring 4

26169 Friesoythe

Tel. 04491-7849351

luettjeseep2016@gmx.de

www. naturseifen-luettje-seep.

webshopapp.com

32 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Selbstgemacht ist viel cooler


Selbst gemacht ist viel cooler!

Mit Hilfe von Bianca Barlage aus der Seifenmanufaktur „Lüttje Seep“ ist für die Kids der Weihnachtsstress abgehakt!

Gute zehn Minuten sind vergangen

und während ich bedenke, dass mein

Kopf vor lauter Gerüchen wahrscheinlich

schon den Riechmodus eingestellt

hätte, ist es Lukas gelungen, sich für

drei Düfte zu entscheiden. Bianca ist

echt beeindruckt von seiner Wahl.

„Sehr professionell“, staunt sie und

wundert sich darum auch nicht, dass

Lukas nach einem kurzen Blick in Richtung

Glitzer und Pink weiß, was er

nicht möchte.

„Denn“, da ist er sich sicher, „meine

Leute stehen nicht so auf Pink!“

Lachend öffnet Bianca eine Schublade,

und der Blick fällt auf viele unterschiedliche

Farbpülverchen. Voller Begeisterung

ob dieser Auswahl überlegt

Lukas so lange, welche Farbe zu wem

passen könnte, dass die Seife noch

mal angewärmt werden muss, weil sie

schon hart wird.

Er lächelt über das ganze Gesicht, als

er sieht, wie die weiße Seife ihre Farbe

verändert. Für seine Oma zu Hause hat

er sich für cremefarben mit Gold entschieden,

während die andere Oma es

gerne etwas kräftiger mag. Für seinen

Papa fällt seine Wahl natürlich auf blau

und bei seiner Mama lässt er sich zu

einem leichten Rosa hinreißen. Nun

geht es an das Gießen. Hochkonzentriert

füllt er die flüssige Seife in die kleinen

Formen.

Die Mädchen, die schon fertig sind

mit ihren Seifenrosen, bieten ihm ihre

Hilfe an. Doch die lehnt er höflich

aber bestimmt ab: Schließlich kann er

das auch, obwohl er ein Junge ist. So!

Zudem will er Weihnachten sagen

können, dass er die Geschenke ganz

alleine gemacht hat.

Schneller als gedacht sind alle

Formen gefüllt und ein leichter Weihnachtsduft

schwebt durch den Raum.

Das mag den vielen Teelichtern liegen,

die zum Trocknen in der Küche stehen

oder auch an den Seifen, die ebenfalls

noch trocknen müssen.

Somit ist die Lehrstunde zur Seifenherstellung

beendet, aber da ist ja

noch der kleine Hofladen, in den die

drei aus der Seifengießerei sich in vorweihnachtlicher

Stimmung zum Stöbern

aufgemacht und sich auch gleich

mit allen erdenklichen Produkten

eingedeckt haben. Die Girls wohl gemerkt,

mit Seife in Form von Cup Cakes

oder mit toller Marmorierung. Und

Emily hat sogar eine Seife mit ihrem

Namen gefunden.

Lukas aber bleibt vor den Teelichtern

stehen. „Die riechen nach Lebkuchen!“

ruft er und erzählt mit strahlenden

Augen von seiner Idee, die Teelichter

an Heiligabend in die Stube zu

schmuggeln, damit es bei der Bescherung

lecker nach Lebkuchen riecht.

Wie ihm das gelingen soll weiß er noch

nicht, doch die Teelichter kommen auf

jeden Fall in die Tüte. Darin liegt natürlich

auch schon die Treckerseife, die er

für seinen Papa kauft, weil er sich nicht

sicher ist, ob Tulpen wohl zu ihm passen.

Nach gut zwei Stunden verlassen

drei rundum glückliche Kinder den

Hofladen vom „Lüttje Seep“. Im Gepäck

selbst gemachte Seife und andere

wirklich feine und ungewöhnliche

Weihnachtsgeschenke.

Da wird wieder einmal klar, dass

„Selbst gemacht“ nicht nur für die

Beschenkten eine tolle Sache ist. Denn

Lukas beispielsweise kann es nun

auch deshalb kaum noch erwarten bis

Weihnachten ist, weil er dann seine

Geschenke verteilen kann.

karin niemöller

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Selbstgemacht ist viel cooler

33


Kyffhäuser

Après-Weihnachtsfeier im Januar,

das gibt es nur in Cappeln!

Anlässlich der jährlichen Tannenbaumfeier der

Kyffhäuser Kameradschaft Cappeln e.V. wird es

zum Jahresbeginn noch einmal weihnachtlich.

Foto: Helmut Grötzschel

„Saalbetrieb Varrelmann“ 1987

Wenn die Weihnachtsdeko

wieder verstaut ist und die

Tannenbäume bereits für das

Osterfeuer zusammengetragen werden,

dann geht in Cappeln noch was.

Traditionell trifft man sich am zweiten

Januarwochenende, mit Kind und

Kegel zur „Tannenbaumfeier“ im Saalbetrieb

Waikiki. Höhepunkt für die

Kleinen ist natürlich der späte Besuch

von Nikolaus, Knecht Ruprecht und

dem Engelchen. Das Weihnachtstrio

verteilt bunte Süßigkeitentüten an

Kinder, denen die weihnachtliche Begeisterung

auch noch nicht abhanden

gekommen ist – während die Erwachsenen

sich auf die Verlosung mit vielen

tollen Preisen freuen.

Seit geschätzten 80 Jahren, so ganz

genau weiß das niemand mehr, findet

die ungewöhnliche weihnachtliche

Feier zu Jahresbeginn statt. Zu verdanken

haben die Cappelner diesen

bemerkenswerten Brauch jenen Soldaten

der damaligen „Kriegskameradschaft

Südoldenburg“, die sich nach

dem Kriegsende in Cappeln wieder zusammenfanden.

Zu dieser Zeit konnten

sich die wenigsten Familien einen

Tannenbaum leisten. Damit aber wenigstens

die Kinder ein schönes Weihnachtsfest

feiern konnten, hatte man

sich überlegt einen gemeinschaftlichen

Tannenbaum aufzustellen. Warum

das dann allerdings erst zum Fest

der Heiligen drei Könige geschah, auch

das ist nicht überliefert.

Es könnte jedoch sein, so die Legendendeutung,

dass die Familie eines

dieser Heimkehrer an Weihnachten in

der guten Stube zusammen gesessen

und dabei festgestellt hatte, dass im

Nachbarhaus keine Lichter angezündet

waren, es also keinen Weihnachtsbaum

gab. Diese Beobachtung wurde

den anderen Männern aus der Kriegskameradschaft

Südoldenburg mitgeteilt,

mit dem Ergebnis, dass der größte

und schönste aller Weihnachtsbäume

in der ersten Woche nach Neujahr und

just zum Fest der Heiligen drei Könige

in der Wohnstube eines Vorstandmitgliedes

aufgestellt wurde. Bereits zwei

Jahre später wurde es in der jeweiligen

häuslichen Umgebung zu eng und ein

größerer Raum musste gefunden werden.

Hierfür bot sich die „Gaststätte

Wübbelmann“ an, die günstig, direkt

neben der Kirche lag.

Mit steigendem Wohlstand veränderte

sich die Veranstaltung zu einem Familientreffen

für die ganze Gemeinde.

Eine Verlosung wurde eingeführt und

der Nikolaus hatte seinen ersten Jahresauftritt.

Als vor gut 65 Jahren die Gaststätte

Wübbelmann ihre Türen schloss,

wechselte die Veranstaltung in den

„Saalbetrieb Varrelmann“. Hier feierten

in den kommenden Jahren viele Generationen

die Tannenbaumfeier, bei der

zum krönenden Abschluss der Tannenbaum

versteigert wird. Als vor gut fünf

Jahren auch dieser Saal seinen Betrieb

einstellte, konnte man zum Glück auf

das „Waikiki“ ausweichen.

Aus der Not heraus und mit dem Bedürfnis

entstanden, weniger gut gestellten

Mitmenschen zu helfen, schafft

es die Kameradschaft noch heute im

Januar ein wenig Weihnachtsstimmung

zu verbreiten. Denn nach wie vor erfreut

sich diese wunderbare Veranstaltung

großer Resonanz. Die Cappelner lieben

ihre Après-Weihnachtsfeier, also wird

auch im kommenden Jahr der Nikolaus

nebst Begleitung ein paar Überstunden

machen. Ehrensache!

kanie

Kyffhäuser Kameradschaft Cappeln e.V.

Brouksträke 7a

49692 Cappeln

www.kyffhaeueser-cappeln.de

Übungszeiten:

Erwachsene

Dienstag Abend

20:00 Uhr

Schüler ab 6 Jahre

und Jugendliche

Mittwoch Nachmittag

17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Frohe Weihnachten und

einen guten Start

in das neue Jahr!

TANNENBAUMFEIER 2019

Mit großer Verlosung

AM: 13.01.2019

UM:

15:30 Uhr

WO: Waikiki Cappeln

Waikiki 2017

34

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kyffhäuser


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Was ist Ihnen gutes Hören wert?

Wird es immer anstrengender

Unterhaltungen zu folgen

und muss der Fernseher immer

lauter gestellt werden, sollte man

seiner Lebensqualität zuliebe schnell

reagieren und sich auf die Suche nach

dem passenden Hörgerät machen.

Hörgeräte sind heute klein, komfortabel

zu tragen und nutzen die neuesten

digitalen Technologien für einen

besonders natürlichen Klang. Es gibt

sie in verschiedensten Bauformen und

Leistungsklassen – vom diskreten Hinter-dem-Ohr-Gerät

bis hin zum Hörgerät,

das nahezu unsichtbar im Gehörgang

sitzt. Da findet sich für jeden das

Richtige.

Bei der Wahl des passenden Hörgerätes

fließen die individuellen Hörvorlieben

des Hörgeräteträgers ebenso

ein wie sein Lebensstil. Denn auch das

beste Gerät muss perfekt auf den Hörgeräteträger

eingestellt sein. Ein guter

Hörgeräteakustiker ist dabei Gold wert.

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass

zuzahlungsfreie Hörhilfen dem aktuellen

Stand der Technik entsprechen

müssen. Warum es sich vor allem für

aktive und gesellige Menschen lohnt,

auch hochklassige Hörgeräte auszuprobieren,

zeigt ein Blick auf die Details:

Wer sich beruflich oder privat in größeren

Runden wiederfindet, möchte sich

entspannt am Gespräch beteiligen. Wer

sich gerne draußen bewegt, möchte

Hörgeräte gibt es in unterschiedlichen Bauformen und Leistungsklassen

sich den Wind um die Nase wehen

lassen und nicht von Windgeräuschen

gestört werden. Und wer gerne ins

Konzert geht, wird mit einem Basis-Gerät

vielleicht nicht glücklich, weil es die

einzelnen Instrumente nicht natürlich

genug wiedergibt. Premium-Hörgeräte

leisten all dies dank hochentwickelter

digitaler Technologien.

Dadurch sind sie zwar teurer als

Basis-Geräte, aber sie haben einen

besonders großen Hör-Wert. Sie sorgen

für entspanntes Hören und schonen

die Energiereserven ihrer Träger,

indem sie Sprache hervorheben und

störende Geräusche unterdrücken.

Wem die Preise zu hoch erscheinen,

der sollte nicht den Service-Aspekt

außer Acht lassen. Neben dem Hörgerät

selbst, profitiert der Hörgeräteträger

beim Hörakustiker von einer kompetenten

Beratung mit modernster

Mess- und Anpasstechnik – und das

zukünftig über mehrere Jahre.

WORAUF LEGEN SIE WERT?

Bei der Entscheidung für ein Hörgerät

sollte man seinen individuellen

Hör-Wert unter die Lupe nehmen und

gut überlegen, worauf es einem beim

Hören ankommt. Ob Kassen- oder Premium-Gerät,

die nächsten Jahre soll es

für angenehmes Hören und mehr Lebensqualität

sorgen.

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über alle Aspekte rund ums gute Hören

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optimalen Hörlösung.

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Der Gutschein ist übertragbar.

49661 Cloppenburg • Bahnhofstr. 4 • Tel. 04471/3788

Unsere Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 09:00−18:00 Uhr

Samstag: 10:00−14:00 Uhr

Sie benötigen einen Termin

außerhalb der Öffnungszeiten?

Gerne, rufen Sie uns einfach an.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige

35


Schönes

werden, die die Zuschauer schon zu Hause oder im Garten

haben oder bei einem Waldspaziergang sammeln können.

Kreativität steht dabei an erster Stelle. So wird auch schon

mal eine alte Jeans zerrissen und in einem Adventsgesteck

verarbeitet.

Dabei bereitet sich die Deko-Expertin kaum auf ihre Auftritte

vor. Die Deko-Stücke entstehen vor laufender Kamera

zum ersten Mal – mit viel Spontanität. Kleine Fehler oder Versprecher

werden – typisch Marion Schouten – nicht herausgeschnitten.

So klebt sie auch schon mal etwas falsch zusammen

und korrigiert mit viel Selbstironie das Missgeschick.

Gerade diese offene und lockere Art schätzen ihre Fans. Aber

bei aller Lockerheit legt die ausgebildete Floristin großen

Wert darauf, dass die Gestecke, Kränze und Blumensträuße

handwerklich perfekt gesteckt beziehungsweise gebunden

werden.

Marion Schouten

– mit kreativen Deko-Ideen durchs Jahr

Marion Schouten sprudelt über vor kreativen Ideen und

wirbelt nicht nur durch den Cloppenburger Familienbetrieb

„Schouten Blumen & Pflanzen“, sondern sorgt auch im Internet

für Furore.

Dort begeistert Marion Schouten mit ihrer Lockerheit und

Kreativität. Seit circa drei Jahren ist die Cloppenburgerin auf

Youtube mit ihrem eigenen Channel „Flowers By Schouten“

aktiv und hat mittlerweile eine stattliche Anzahl an Followern.

Eigentlich kam Marion Schouten eher zufällig zu dem Videoportal.

Vor drei Jahren machte sie – damals noch spontan

mit einem einfachen Smartphone – einen kleinen Film,

in dem sie eine Deko-Idee umsetzte. Dieser Film, den sie zunächst

auf ihrer Facebook-Seite hochlud, war eigentlich nur

für Freunde und Verwandte gedacht. „Ein paar meiner Freunde

konnten den Film nicht anschauen und baten mich, ihn

auf Youtube zu veröffentlichen. Als ich dann Wochen später

wieder mal nachschaute, waren dort viele Anfragen nach

weiteren Filmen. Ich war total überrascht, aber auch begeistert

– und so entstand die Idee, einen eigenen Channel mit

Deko-Tipps zu machen“, erklärt die gelernte Dekorateurin

und Floristin mit einem Lachen.

Dieses Engagement bedeutet viel Arbeit und viel aufgeopferte

Freizeit. Eine Arbeit, die sich lohnt: Mittlerweile hat

ihr Youtube-Kanal 35.000 Follower, die sich über ihre geschmackvollen,

ausgefallenen und leicht zu verstehenden

Vorführungen freuen und auch fleißig nachbasteln. „Wir investieren

eine Menge Zeit in diese Filme, aber es macht auch

unglaublich viel Spaß. Gerade das persönliche Feedback von

den Zuschauern ist toll. Sie schicken mir auch Bilder von ihren

eigenen Dekorationsideen. Das finde ich super“, so Marion

Schouten, die mittlerweile als „Influencer“ zu großen

Fachmessen und Gartenschauen als Referentin eingeladen

wird.

Im Oktober lud Marion Schouten zu ihrem erstem „Meet &

Greet“ ein und gut 150 Fans kamen, um sie einmal persönlich

kennen zu lernen. „Viele der Gäste wollten ein Foto mit mir

oder ein Autogramm. Das war zuerst ganz komisch, hat aber

auch viel Spaß gemacht. Die Resonanz war umwerfend und

viele Gäste haben weite Anreisen auf sich genommen, das

war großartig“, freut sich die quirlige Cloppenburgerin.

Für das Stadtmagazin präsentiert sie eine Deko-Idee, die

sie in ähnlicher Form auch online zeigen wird: Einen wunderschönen

und stimmungsvoll gestalteten Adventskranz ganz

im aktuellen Nordic-Style mit den hellen pudrigen Farben

Salbei, Petrol und silbriges Grün. Ein Hauch Glitzer darf zu

Weihnachten natürlich nicht fehlen!

Sigrid Lünnemann

Und das Lachen kommt bei Marion Schouten nie zu kurz.

Sie versprüht Lebensfreude, Lockerheit und Begeisterung für

ihre Arbeit. Dies spüren auch ihre Zuschauer, die regelmäßig

auf neue Filme zu den aktuellen Deko-Trends warten und

sich über die kreativen Gestaltungs-Tipps quer durchs ganze

Jahr und zu den unterschiedlichsten Anlässen freuen.

Mittlerweile wurde das Smartphone längst durch eine

professionelle Kamera ersetzt und im Haus ihrer Eltern hat

sich Marion Schouten ein eigenes kleines Studio eingerichtet.

Hier produziert sie mit Unterstützung ihres Freundes, der

hinter der Kamera steht, jede Woche zwei bis drei Videos.

Wichtig ist ihr dabei, dass auch viele Materialien verwendet

Marion Schouten verwendet dabei Wacholdergrün, Nobilis, getrockneter

Stacheldraht und Eukalyptus-Zweige, die mit ihrem

leicht silbrigen Schimmer farblich perfekt harmonieren

36 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


1.

Zunächst zwei Stroh-Römer

(Stroh-Kränze) mit dünnen Holz-Stäben

zusammenstecken und mit einem

Vlies aus Schneewatte umwickelt

Willkommen

Den Außenrand mit einem kleinen,

auf die passende Länge zugeschnittenen

Holzzaun verkleiden

2.

3.

Auf die Unterseite eine Pappscheibe

kleben und von der

Oberseite ein Moosgummi, das

bis zur Oberkante des Kranzes

reicht, auf die Pappe kleben

Weihnachtszauber ab 21.11.

...mit edlen Accessoires, moderner

Adventsdeko, Live-Shows und vielen Ideen

in CLP & Quakenbrück

Darauf einen Kerzenhalter mit

einer schönen, farblich abgestimmten

Kerze befestigen

4.

5.

Um die Kerze herum verschiedene

Naturmaterialien stecken

Weihnachtsbäume ab € 14,98

... natürlich auch passende Lichterketten

& Kälteschutz für den Garten

Zum Schluss das Ganze mit

kleinen Sternen dekorieren

Ein Tipp: Marion Schouten hat für

die Fotos aus Zeitgründen mit einer

Heißklebepistole gearbeitet. Wer die

Dekoartikel nächstes Jahr noch einmal

verwenden möchte, kann selbstverständlich

auch mit dem Draht arbeiten.

6.

Live-Show mit Marion

am 25.11 in CLP

www.blumen-schouten.de

Blumenbestellung & mehr:

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Cloppenburg • Friesoythe

Quakenbrück • Löningen


eportage

Marius Kröger, Geschäftsführer der Arland Dragons

Herr Kröger, Sie sind in der Nähe von Vechta aufgewachsen, haben

in Groningen studiert und später in Bamberg gearbeitet.

Was genau hat Sie 2015 zurück in den Norden verschlagen?

Das ist eine spannende Geschichte. Vor meiner Zeit in Quakenbrück

habe ich drei Jahre lang für den Bundesligisten Brose

Bamberg gearbeitet und war dort für die Spieltagsorganisation

verantwortlich. Nach dem Bundesliga-Rückzug der

Dragons habe mich schließlich für die Position des Geschäftsführers

beworben – die Nähe zu meiner Heimat passte da

natürlich ganz gut. Mir ging es aber vor allem um die Perspektive

des Vereins und des Standortes Quakenbrück. Die

Gesellschafter und ich haben dann schnell gemerkt, dass wir

das Projekt zusammen anpacken wollen – mittlerweile bin ich

nun glücklicherweise bereits seit drei Jahren hier.

Nach dem Bundesliga-Rückzug war das Team drei Jahre

lang in der 3. Liga, der ProB, aktiv. Kurz zusammengefasst:

wie verliefen diese drei Saisons aus Ihrer Sicht?

Die drei Jahre waren sehr interessant. Im Übergangsjahr waren

wir zunächst froh, dass wir in der ProB überhaupt weiter

Basketball spielen konnten. Im zweiten und dritten Jahr

hatten wir dann den Aufstieg in die ProA als Ziel ausgerufen,

vor allem die letzte Saison verlief für uns jedoch sehr enttäuschend.

Wir hatten eine Mannschaft beisammen, die um

den Titel mitspielen sollte – die Niederlage in den Playoffs

Gute Zeiten für Drachen

– in Quakenbrück flammen und fauchen

die Dragons!

gegen Iserlohn hat uns da ehrlicherweise den Boden unter

den Füßen weggezogen. Wir wären natürlich auch eine vierte

Saison in der ProB angegangen, aber dann kam es ja anders

als gedacht…

Sie sprechen es bereits an: Wie ist es schlussendlich doch noch

zum Aufstieg in die ProA gekommen?

Zunächst hatten wir die Hoffnung über eine Wildcard an

der ProA teilzunehmen. Diese Möglichkeit tat sich nach dem

Rückzug der Rheinstars Köln auf, die Liga hatte sich allerdings

in den Regularien geirrt, sodass der Vorletzte damals

anders als erwartet doch nicht absteigen musste. Die erste

Option wurde somit hinfällig. Wir hatten dann allerdings

die Möglichkeit den Platz von Erfurt einzunehmen, die sich

komplett aus dem Spielbetrieb zurückgezogen haben. Wir

haben dann den Antrag gestellt diesen Platz in Anspruch zu

nehmen – mit positiver Rückmeldung.

Und wie fällt Ihr bisheriges Fazit der aktuellen Spielzeit aus?

Unser Start war sehr gut, vor allem in den Heimspielen konnten

wir den Zuschauern bereits tollen Basketball zeigen.

Seitdem ist es ein kleines Auf und Ab. Wir sind mittlerweile

in der neuen Liga angekommen und schauen, wo uns dieser

Weg hinführt. Über einen Playoff-Einzug würden wir uns

#südbeckonfire

Ihre Begeisterung

ist unser Antrieb

Mein Partner für

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38 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Interview


eportage

natürlich freuen – unser primäres Ziel bleibt jedoch nicht in Abstiegsgefahr

zu geraten. Bisher sind wir diesbezüglich ganz zuversichtlich.

Die Artland Arena ist deutschlandweit für ihre ausgezeichnete Stimmung

bekannt. Was macht die Quakenbrücker Fans aus und wie nehmen sie die

derzeitige Entwicklung der Organisation an?

Man merkt, dass die Fans sehr fachkundig sind und sich mit Basketball

auskennen. Wenn der Anhang merkt, dass sich das Team auf dem Feld

zerreißt, haben wir eine hervorragende Stimmung in der Halle. Unser

Weg wird außerdem von den Fans durchweg positiv begleitet – über

1500 verkaufte Dauerkarten sprechen da eine deutliche Sprache. Ein

Spiel der Dragons zu besuchen ist immer noch ein absolutes Event.

Wie fällt die Resonanz der Sponsoren, insbesondere der im Cloppenburger

Raum vertretenen Unterstützer aus?

Durchweg positiv. Wir haben beispielsweise mit dem Autohaus Südbeck

einen Partner, der uns schon sehr lange und sehr intensiv unterstützt.

Seit dieser Saison gehört auch die Firma Beckmann Bau aus Löningen

zu unseren Partnern. Man merkt, dass wir im Cloppenburger

Raum immer präsenter werden. Das freut uns sehr, wir sind aber selbstredend

immer auf der Suche nach neuen Sponsoren. Interessenten dürfen

sich jederzeit melden, wir schnüren anschließend für jeden Partner

ein individuelles Sponsorenpaket.

Auch

MÄNNERHAUT

will gepflegt

sein . . .

JETZT bei uns

Termin sichern.

Können Sie abschließend einen kleinen Ausblick auf den weiteren Verlauf

der Spielzeit geben? Und wie sieht die Perspektive über die Saison hinaus

aus?

Wie schon erwähnt wollen wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben,

wir würden uns aber natürlich auch gegen eine Playoff-Teilnahme nicht

wehren. Der Start war in Ordnung und jetzt schauen wir, wohin uns der

Weg führt. Langfristig wollen wir uns in der ProA etablieren und in Zukunft

ein Team sein, das die Playoffs erreichen kann. Das Ziel ist es in vier

bis fünf Jahren ein fester Bestandteil dieser Liga zu sein.

Die Fragen stellte Loris Kriege

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | interview

39

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eportage

„Ich möchte mit dem ganzen Quadro-Team tanzen.“

Einen persönlichen Fragebogen für die Öffentlichkeit

auszufüllen, dazu gehört Selbstbewusstsein. Und wenn

der dazu noch von den Chefs überreicht wird, mit der

Intention die Ergebnisse für eine Darstellung der Firma zur

Verfügung zu stellen – dann kann man tüchtig gespannt

sein: Was dabei wohl raus kommt!

Wir haben genau das für diesen Beitrag getan und die

Mitarbeiter der QUADRO-Werbeagentur mit einem eigens

ausgearbeiteten Fragenkatalog konfrontiert – nach ihrer

Einwilligung natürlich.

Mit Fragen wie: Was ist für Sie das Wichtigste an Ihrer Arbeit

bei Quadro? Welches Ereignis innerhalb von Quadro hat Sie

nachhaltig geprägt? Würden Sie [pro Umweltschutz] auch

so weit gehen beispielsweise Schuhe aus recyceltem Material

zu tragen? Was erhöht die Werbewirksamkeit eines Produkts/eines

Unternehmens nachhaltig? Was würde Sie mit

dem ganzen Quadro-Team gerne mal unternehmen?

Weder waren die QUADRO-Geschäftsführer Cordula Richter

und Ingo A. Malinowski zuvor über die Art der Fragen

informiert, noch haben sie ihr Einspruchsvotum an irgendeiner

Stelle genutzt.

Das nötigte Respekt ab, der sich potenzierte, als die Bögen

zurückkamen. Nach wenigen Tagen schon und mit nur

drei Beinah-Übereinstimmungen: Zum schönsten Erfolg der

Agentur: Das 10-jährige Bestehen; zum Lieblingsgericht: Diverse

Arten von Pasta und zum Lieblingstier: Hund. Alle anderen

Felder waren mit individuellen Betrachtungen gefüllt.

Mehr oder weniger ausführlich, doch scheinbar typisch für

jede Person. Schließlich offenbaren die Kriterien der Fragen

= Antworten in ihrem Kontext so ziemlich alles, was man

über sich preisgeben kann.

Na und? Die 21 QUADROs sind ein Team, inklusive der

Chefs, die sich als aktiven Teil der Agentur-Gesamtheit sehen

– das war bereits in der ersten QUADRO-Reportage im

vorigen Stadtmagazin zum Ausdruck gekommen. Dass ihre

Mitarbeiter derselben Meinung sind, das bestätigen die

diesbezüglichen Antworten in allen Fragebögen und diese

Einheit lässt sich in Abwandlung des Agentur-Logos (Quadro

macht einzigartig & Werbung) perfekt darstellen: „QUA-

DRO ist einzigartig und macht dadurch Werbung – für sich“.

Dieser Anspruch ist das professionelle Fundament der

Werbeagentur in Vechta-Langförden. Er öffnet Raum für

Ideen und Gedankenspiele, als wichtigste Essenzen für den

40 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Kontakt zum Kunden. Denn nur so, das weiß man bei QUA-

DRO, kann man dessen Ansprüche zur Bewerbungen seines

Produkts umsetzen. Mit dem richtigen Know-how in eine

ansprechende, für das Unternehmen typische Szenerie.

Dass im Team dabei das „Ausleben der eigenen Kreativität

und Gestaltung“, das Wichtigste an der Arbeit bei Quadro

ist, war eine Antwort auf die diesbezügliche Frage und im

Kontext von allen QUADROs so beantwortet. Denn dass jede

(r) ihre/seine Auffassung zur Umsetzung eines Auftrags beisteuern

kann, das eben ist hier das Prinzip. Beisteuern kann

– wer „lieber im Hintergrund“ bleibt, ist der Gemeinschaft

deshalb nicht weniger wertvoll.

Auch das zählt bei QUADRO als Freiheit, denn die auf den

Auftrag projizierte Einzigartigkeit gilt für jedes einzelne

Teammitglied. Was von allen auch so empfunden wird. In

derselben Intensität.

Als die Idee zu den QUADRO-Portraits im Stadtmagazin

besprochen wurde, war es Ingo Malinowski wichtig, nach

der Vorstellung der Werbeagentur als zweiten Teil der Serie

die Mitarbeiter in den Vordergrund zu stellen. Das Team. Bei

damaligen Rundgang durch die hochmoderne Firma mit

ihrer Grafikabteilung, den 120 Quadratmetern Ausstellungsfläche

– angefüllt mit faszinierenden und ebenso nachhaltigen

Ideen; mit der Stickerei, der Werbetechnik und der

Druckerei; der Qualitätskontrolle, der Auslieferung und den

Kundenbetreuern fiel auf, was sich nach Auswertung der

Fragebögen deutlich hervorhebt: Die selbstverständliche

Loyalität zur Agentur, gestützt vom Verständnis füreinander.

„QUADRO ist anders“ das eindeutige Fazit der Befragung

ist die Projektionsfläche für den Anspruch der 2004 gegründeten

Werbeagentur, die Kunden und ihre Produkte als

Gesamtheit zu sehen. Individuell und in ihrem ureigenen

Umfeld. Denn es ist nun mal so, dass ein traditionell tätiger

Landwirt kaum Ambitionen hätte, etwa Sportswear zu designen

und dann als trendy Outfits etablieren zu wollen.

Dieses Wissen um tatsächliche Zusammenhänge und

das Verständnis dafür ist die Basis der Arbeit von QUADRO

(„Man geht ja auch nicht in Lackschuhen in den Stall!“ Zitat

Ingo Malinowski). Da werden die typischen Merkmale des

Produzenten mit denen des Produkts in Zusammenhang

gebracht, und schafft es auf diese Weise, die jeweiligen Einzigartigkeiten

hervorzuheben. Und damit zu prägen. Als

Markenzeichen, das der Konsument sofort mit nur dem einen

Produkt in Verbindung bringt.

Ganz wichtig dabei: Das Arbeitergebermarketing. Im Kontext

mit der heutigen Arbeitsmarktsituation. Sämtlichen

Aspekten auf den Grund gehend, individuell natürlich und

professionell bis ins Detail – auch das ist eine QUADRO-Profession.

Prägnant beschrieben von einer der Antworten auf die Frage

welches Ereignis am meisten geprägt hat: „Der Zusammenhalt

und die Unterstützung des gesamten Quadro-Teams in

einer schweren Zeit hat mir gezeigt, wie wertvoll man doch für

das Team und für das Unternehmen ist. DANKE DAFÜR!“

Und wenn es dann noch heißt „Dank dem Quadro-Team

habe ich Selbstvertrauen gewonnen“ bezogen auf die im

Team erlernte Einstellung zu Leben, dann möchte man in

dieser Umgebung gerne arbeiten können. Wo auch „Umdenken“

dazu gehört und „Toleranz“. Einhergehend mit der

Feststellung, dass jeder von den anderen im Team so angenommen

wird, wie sie/er ist. „Das bestätigt einen in seiner

Person“ und dass „diese Einstellung auf alle und alles überträgt,

das kittet auch die Risse und Sprünge im Miteinander

wie von selbst.“

Denn natürlich gibt es auch hier Reibereien. Man trägt sie

jedoch miteinander aus. „Man muss auch unangenehme

Dinge ansprechen, damit Abhilfe geschaffen werden kann“,

lautet eine der betreffenden Antworten und wird in einem

anderen Fragebogen ergänzt: „Gehört zu werden, spielt dabei

eine sehr wichtige Rolle. Denn auch die Unterstützung

der Geschäftsleitung, die immer ein offenes Ohr hat, zählt

zum wichtigsten Teil der Arbeit dazu.“ Die sich bei QUADRO

offenbar in einem konstruktiven Arbeitsklima spiegelt. „In

guter Teamarbeit, ohne Zickereien.“ Denn „jeder Quadro“

nimmt für sich in Anspruch, morgens gerne zur Arbeit kommen

zu wollen.

„Quadro macht einzigartig & Werbung“ – und dass es dabei

um die Menschen geht, macht die Werbeagentur selbst

einzigartig. 2004 gegründet, bringen nicht wenige, auch

große Kunden, sich mit diesem Prinzip in Verbindung. Das

„who´s who“ wird Thema einer weiteren Folge sein. Ausführlich.

Das Warum hingegen ist schnell erklärt, denn bei QUA-

DRO ist man mit beiden Beinen auf dem Boden. Hat keinen

Sinn für Schickimicki-Getue, sondern definiert die gemeinsame

Arbeit über Begeisterungsfähigkeit, Kreativität und

Verständnis. Über Professionalität, Stringenz, Verlässlichkeit

und Logik. Mit Ehrlichkeit, Integrität und der Loyalität zum

Kunden, ja natürlich.

Und intern zum Team. Dem Kern von QUADRO. Zu dem

auch Cordula Richter und Ingo A. Malinowski gehören, die

Geschäftsführer. Dazu und zu diesen Mitarbeiter*innen

kann man ihnen nur gratulieren.

P.S.: Übrigens würden etliche von ihnen mit allen zusammen

gerne mal „Laser Tag“ spielen. Wollen wir wetten, dass

es umgesetzt wird?

Ulla Schmitz

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

41


eportage

Wohnhus Janssen – immer gut für das Besondere

Wenn man sagt: „Was lange währt, wird endlich gut“

oder betont, dass „Gut Ding“ Weile haben will,

dann ist das „Wohnhus Janssen“ an der Tweeler

Straße, Garrel der beste Beweis dafür. Hier, wo aus einem

schmucklosen, grauen Wohnhäuschen plus der dazugehörigen,

verfallenen Scheune ein bildschönes Anwesen mit dem

Charme traditioneller Handwerkskunst entstand – hier stellt

sich die Erkenntnis von Weile, Werten und Güte auf faszinierende

Weise dar.

Der Tweel ist eine Art landschaftlicher Klecks zwischen

Garrel und Bürgermoor. Typisch für die Gegend, durchzogen

von einer schmalen, geteerten Straße. Auch typisch. Bis

Ende 2017, als das „Wohnhus Janssen“, Tweeler Straße No. 5

seine Pforten öffnete. Als Einrichtungsstudio von Klaus Janssen,

für Raumausstattungen und Restaurationen. Letzteres

von Möbeln und Interieur aller Fasson, gerne alt, gerne auch

antiquarisch. Und von Autos, von Oldtimern meist.

Seit 1994 ist Klaus Janssen, Meister für Tischlerei und für

Raumausstattung über die Grenzen Garrels hinaus bekannt.

Zunächst am Gewerbering in Garrel mit Werkstatt und Geschäft

etabliert, beraten er und sein professionelles Team

seither die Kundschaft bei der Gestaltung ihrer Wohnräume.

Und da Janssen und Valentina Lizenberg, Marina Schweigatz,

Lea Averbeck und Kiara Kinzel sich als Partner ihrer

Kunden sehen, gehen diese Besprechungen weit über das

allgemein bekannte Leistungsspektrum heraus.

Da ist es ganz gleich, ob ein zeitgenössisches Polstermöbel

oder eine solche Antiquität aufgearbeitet werden soll.

Da wird zunächst der Gesamtszustand des guten Stücks geprüft,

bevor die Restaurierung mit dem Gestell beginnt. Bei

der Aufpolsterung dann können Originalmaterialien verarbeitet

werden, mit Schnürungen oder Federkern, und wenn

es an die Bezugsstoffe geht hat man im „Wohnhus Janssen“

die Wahl zwischen allem, was dieser kreative Markt bietet.

Einschließlich originaler Knöpfe, Ziernägel und so weiter.

Einschließlich der hilfreichen und professionellen Beratung.

So betrachtet werden beispielsweise auch Fensterdekorationen

nicht allein als Beschattungen durch Stores, Rollos

oder Plissees betrachtet. Vielmehr als Gestaltungsobjekte

für Tageslicht oder störende Einflüsse bei Dunkelheit. In jenen

Farben, die zur Einrichtung passen und auch im Design

individuell. Aus Stoffen von JAP, Ado und den anderen Herstellern

dieser ausschließlich hochwertigen Waren.

Unter denselben Maximen stehen zahlreiche Markisen

und Außenbeschattungen namhafter Firmen wie Erwilo zur

Auswahl und bei Bodenbelägen ist alles vom Vollholzparkett

bis zum Venylboden aus dem Portfolio des „Wohnhus Janssen“

zur Auswahl. Wie zahlreich diese Sortimente sind – in

den Kästen bekommen Sie einen Überblick. Wie auch über

die anderen Gewerke á la Wohnhus Janssen an der Tweeler

Straße zwischen Garrel und Bürgermoor.

Dort, wo an dieser Stelle zuvor eigentlich nichts zum Ansehen

lohnte – bis aus Tweeler Straße 5 das „Wohnhus Janssen“

geworden war. Das als museales Kleinod beeindruckt, in

der Art, wie man sie aus dem Cloppenburger Museumsdorf

kennt. Nur, dass hier aktives Leben den Ton angibt. Mit den

Ansprüchen moderner Wohnkultur im Design althergebrachter

Wohnqualität, als Ausdruck selbstbewussten Lifestyles.

42 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


eportage

Das fasziniert, denn dass man die traditionellen Methoden

der Polsterei, das Verlegen von hochwertigen Böden, das

Nähen riesiger Bahnen und winzigster Falten oder das Anbringen

von Plissees und die Aufarbeitung alter Möbel oder

Autos nicht mithilfe eines youtube-Videos erlernen kann –

das muss jedem klar sein, der ästhetisches Empfinden mit

echtem Lebensstil gleichsetzt.

Wie Klaus Janssen. Er ist Garreler. Enkel von Elisabeth

Janssen, die man eigentlich als „Oma Elli“ kannte und die ihr

Faible für Antiquitäten, alte Möbel und Fachwerkhäuser offenbar

an Klaus Janssen vererbt hat. Denn diese Geschichte

wiederholte sich 35 Jahre später, was mit jener Leidenschaft

zu tun hat, die sich auf Althergebrachtes bezieht. Auf dessen

Wertigkeit und Schönheit. Auch, wenn diese sich in Gerümpel

oder unter kompletter Abnutzung versteckt und nur von

wahren Liebhabern gesehen wird.

Wie diese Lebensqualität nach individuellen Vorgaben

entsteht, wie aus Möbeln, die „eigentlich weg konnten“ oder

ererbten, leider kaputt geliebten und abgenutzten, einstigen

Prachtstücken wahre Eyecatcher entstehen – das kann

man in Janssens Werkstatt gerne beobachten. Geheimnisse

gibt es hier nicht, dafür aber die Umsetzung dieses anspruchsvollen

Handwerks.

Ausbildung

Klaus Janssen bildet regelmäßig aus. So haben bereits

fünfzehn Auszubildende hier ihre Lehre zum Raumausstatter/zur

Raumausstatterin* absolviert. Von der Pike

auf, mit dem Erfolg, dass über die Hälfte ihre Abschlüsse

mit Kammer- und Landessieg-Diplomen bestanden

haben – und Agnes Riesner sogar als 3. Bundessiegerin.

„Hier findet alles unter einem Dach statt, in einer Werkstatt“,

sagt Janssen und fügt hinzu, dass so auch die

Ausbildung von allen mitgetragen wird. „Du musst dich

einbringen, musst einen Blick für die Schönheiten unseres

Berufs haben und musst 100-prozentiges Qualitätsbewusstsein

haben. Wir vertrauen einander, geben

einander viele Freiheiten und sind sehr stolz auf das,

was wir schaffen!“

*Definition Raumausstatter laut Handwerksordnung: Gestaltung

von Innenräumen = das Polstern und Bespannen

von Möbeln, das Verlegen von textilen und elastischen

Bödenbelägen, den Entwurf und/oder die Verwirklichung

von Fensterdekorationen, das Bekleiden von Wänden mit

textilen Wandbespannungen oder Tapeten sowie die Herstellung

und/oder Montage von Sicht-, Licht- oder Sonnenschutzvorrichtungen.

Wie von Klaus Janssen und seiner Lebensgefährtin Marion

Imbusch. Jahrelang waren sie Wochenende um Wochenende

unterwegs. Die Artland-Route rauf und runter, an der

Küste, in Cloppenburg und umzu, im Münster- und im Oldenburgerland.

Auf Höfen, in alten Häusern und auf fast vergessenen,

vor ewigen Zeiten gepflasterten Sträßchen und

Wegen. Immer auf der Suche nach dem „One & Only“, dem

einem Grundstück, der einen Scheune, dem einen Haus.

„Liebe auf den

ersten Blick.“

„Da war es wie ein Traum, der wahr wurde, als uns 2013

die Immobilie Tweeler Straße 5 zum Kauf angeboten wurde“,

erinnern Klaus Janssen und Marion Imbusch sich. „Das war

Liebe auf den ersten Blick!“

Nun, das wäre uns, die wir regelmäßig über „den Tweel“

fahren, nicht so ergangen. Bot sich für unsere Wahrnehmungen

lediglich die Aussicht auf ein winziges, abgerocktes Haus

und eine ebensolche Scheune. Gnädig beschattet von den

mächtigen Kronen alter Eichen und umgeben von einem

Grundstück, das restlos überwuchert und zudem jahrzehntelang

als Ablage für so manches genutzt worden war. So

weit unser Eindruck. Marion Imbusch und Klaus Janssen hingegen

sahen in dem Ganzen genau das, was sie gesucht hatten.

Das dem Handwerk erstklassiger Raumausstattung und

Restaurierung entsprechende, ideale Umfeld.

Zwei Jahre dauerte es, bis die Anlage so weit „sortiert“ war,

dass die Bauphase beginnen konnte. Das Entkernen und der

erneute Aufbau der Scheune zunächst. Nach traditionellen

Methoden, umgesetzt von Handwerkern, die sich damit

auskennen; mit zusätzlichen, alten Fachwerken, Balken, Steinen

und Pflastersteinen, die aus aufgegebenen Höfen und

Wohnhäusern stammen. Jeweils vor Ort abgebaut, an die

Tweeler Straße in Garrel transportiert und dort gelagert. Bis

sie genutzt wurden, zuvor jedoch einzeln gesäubert.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

43


eportage

„Wir hatten jeden Stein, jeden Balken in der Hand. Jedes

Teil, was wieder verwendet werden konnte, alles...“ Man hat

den Eindruck, dass das Paar, aber auch das Team der Raumausstattung

Janssen sich noch im Nachhinein wundert,

wie das Gesamtwerk dieser Anlage zustande kommen konnte.

Während der letzten drei Jahre, mit unendlich vielen Eigenleistungen,

liebevoll und akribisch bis in jedes Detail.

Wie die Fensterbänke, die Klaus Janssen aus den Brettern

der Bauverschalung geschnitten hat. Geschliffen, poliert

und eingepasst – so tickt dieser Mann. Denn neben seiner

handwerklichen Klasse wissen er und seine Partnerin um die

Werte alter Gegenstände. Mit denen gelebt wurde, die für

ihre vorigen Besitzer der Rahmen gewesen war für deren Lebensstil

und Wohlbefinden. Und das im jeweiligen Stil der

verschiedenen Epochen!

Welch einen Gewinn diese Formen, Darstellungen und

Farben in unsere doch eher oberflächliche Welt bringen,

das stellt das „Wohnhus Janssen“ dar. Das ja nicht allein mit

seinen äußeren Ansichten beeindruckt und fasziniert. Denn

kaum, dass man die alte, von Grund auf restaurierte Scheune

betreten hat, imponieren die Ausstattung und das Interieur

auf dieselbe Art. Da wurde ein originales, typisch südoldenburgisches

Fußbodenmosaik im Eingang verlegt. Altes

Gebälk dominiert bis unter das Dach und öffnet mit dieser

Großzügigkeit den Blick für das, was man am liebsten sofort

in das eigene Haus integriert sähe. In einer Auswahl jedoch,

die inne halten lässt. Weil man sich zwischen den edlen Stoffen

und all den anderen Accessoires nicht so gut auskennt.

Klaus Janssen und sein Team dafür umso mehr. Nicht nur,

was den Austausch von Ideen angeht, sondern mehr auch als

das, was in diesem Bereich üblicherweise angeboten wird. Das

geht beim Besuch im Haus des Kunden los, damit die vom

„Wohnhus Janssen“ sich ein Bild über dessen Wohnhus-Situation

machen können. Haben die´s lieber mit fast verhängten

Fenstern? Könnte man bei den Sitzmöbeln bezugsmäßig auch

was machen und was ist mit dem Fußboden los? Da, wo immer

alle an den gleichen Stellen drüber gehen?

Da wundert man sich doch sehr, was so alles aus den „eigenen

vier Wänden“ zu machen ist. Und die alte Couch, die

„defenitiv auf den Sperrmüll“ sollte, ist stattdessen auf dem

Weg in die Tweeler Straße Nummer 5, Garrel.

Denn man sagt so oft „Wenn das oder jenes reden könnte“,

weil man so gerne wissen möchte, was in der Vergangenheit

geschah. Im „Wohnhus Janssen“ erhalten die alten

44 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


eportage

Polsterarbeiten:

• Gestellsanierung

• Aufpolstern von Sitzmöbeln

• Neubezug in Stoff oder Leder

• Gepolsterte Kopfteile für Betten

• Maß- oder Formänderungen

• Reparaturen

• Neuanfertigung

Dinge ihre Schönheit zurück. So, dass man in ihnen den Zauber des Originals

wieder erkennt. Wie unsere Vorfahren, die sich genau deshalb für dieses Stück

entschieden hatten und es damit einen Einblick in deren Leben gewährt.

Im „Wohnhus Janssen“ werden Brücken geschlagen vom Jetzt in die Zeiten

davor. Rücksichtsvoll und mit jener Akribie, die notwendig ist, um den Wert

einer Antiquität, eines alten Stückes zu erhalten. Als das historische Relikt einer

Kultur.

Schöner kann sich die Ausstattung von Räumen für Menschen nicht darstellen

lassen. Man muss jedoch wissen wie. Klaus Janssen und sein Team halten

die Antworten im „Wohnhus Janssen“ bereit.

Ulla Schmitz

Fensterdekorationen/

Beschattungen:

• Vorhang, Stores

• Schals

• Raffrollos

• Rollos

• Plissees

• Flächenvorhänge

• Drapierungen

Sonnen- und Insektenschutz:

• Terrassenmarkisen

• Wintergartenmarkisen

• freistehende Markisen

• Fenstermarkisen

• ZIP-Markisen

• Insektenschutz

Bodenbeläge:

• Vollholzparkett

• Designerböden

• Linoleum

• Objektteppichboden

• Vinylböden

Restauration

• Aufarbeitung alter Möbel aller Art

• Altlacke entfernen

• Befallene Hölzer werden ausgetauscht

• Neuanstriche durch

Beize, Lacker, Öle

• Aufarbeitung von Beschlägen

• Neue Beschläge

Herzlich willkommen im Wohnhus Janssen!

Tweeler Straße 5, 49681 Garrel

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 8-18/Sa 9-12 Uhr

oder nach Absprache, Tel: 04474 5407

Und unter www.janssen-wohnhus.de ist unter anderem ein interaktiver

Raumplaner aktiv – für Ihre individuellen Gestaltungsideen vorab.

Autosattlerei

• Aufpolstern von

• Automobilen

• Motorrädern

• Kutschen

• Booten

• Alle Holzarbeiten

• Metallarbeiten

• Lackierungen


eportage

Wir danken allen unseren

Kunden für das Vertrauen,

wünschen ein angenehmes

Weihnachtsfest und viel

Glück in 2019.

46 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


eportage

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

47


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Cloppenburg on ICE

Der Eisbahn-Spaß zum 10. Mal in der Stadtmitte

Ab Donnerstag, den 29.11.2018, werden die Besucher

des Cloppenburger Weihnachtsmarktes nicht nur mit

dem Duft gebrannter Mandeln und anderer Köstlichkeiten

auf die Weihnachtszeit eingestimmt. Zum zehnten

Mal betreibt die CM Cloppenburg Marketing GmbH in Zusammenarbeit

mit der Stadt Cloppenburg eine 240 Quadratmeter

große Eislaufbahn in der Stadtmitte auf dem LzO

Vorplatz. „Cloppenburg ON ICE“ bietet nicht nur Schlittschuhspaß

für alle, sondern ist auch die Plattform für einen

Großteil des Programms.

SCHOUTEN CUP –

10. Auflage des EisstockschieSSens

Ab Montag, den 03.12.2018 startet die 10. Auflage der

Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen. Die Firma Schouten

sponsert hierzu tolle Preise für die Siegermannschaften.

Vereine, Kegelclubs, Stammtische und andere haben auch

in diesem Jahr die Möglichkeit, um den Titel des 10. Cloppenburger

Stadtmeisters im Eisstockschießen zu kämpfen.

Wie im letzten Jahr gibt es an jedem Eisstockabend das Duell

„Wer trifft am dichtesten an die Daube?“. Das Finale des

Eisstockschießens findet am 21.12.2018 statt und lädt mit

einem spannenden Wettbewerb zur Stadtmeisterschaft ein.

Highlights bei CLOPPENBURG-ON-ICE

Der Eislaufspaß

SCHOUTEN-CUP

10-Auflage

Eisstockschießen

11 VORRUNDEN

TERMINE

Große

Eislaufshow

30.11.2018

DINNER

FOR ONE

29.12.2018

GROßE

FEUERSHOW

08.12.2018

48

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eportage

Neben dem regulären Eisstockschießen findet auch in diesem Jahr das

gemeinsame Eisstockschießen für Menschen mit und ohne Handicap,

das Kinder-Eisstockschießen mit tollen Preisen und der Cup der Champions,

in dem alle Stadtmeister der vergangenen Jahre gegeneinander

antreten können, statt.

Abwechslungsreiches Programm

Selbstverständlich stimmen zahlreiche Weihnachtskonzerte auf das

kommende Fest ein und machen einen ereignisreichen Einkaufsbummel

sowie Besuch auf dem Cloppenburger Weihnachtsmarkt komplett.

In diesem Jahr sorgen unter anderem der Posaunenchor Cloppenburg,

die Feuerwehrkapelle Cloppenburg, der Cappelner Musikverein und der

Feuerwehrspielmannszug aus Cloppenburg für weihnachtliche Stimmung

in der Stadt.

Ergänzt wird dieses Programm durch weitere, abwechslungsreiche

Programmpunkte, wie beispielsweise einer gigantischen Eislaufshow, einer

brandheißen Feuershow oder dem Besuch des Weihnachtsmannes

ergänzt.

Weitere Highlights sind der Nikolaus-Laternenumzug am 06. Dezember

und Bertis große Fahrradverlosung am 22. Dezember. Auch der Bühnenklassiker

„Dinner for One“ wird am 29.12.2018 wieder auf dem Eis aufgeführt.

Darüber hinaus werden auf dem Weihnachtsmarkt wieder die unterschiedlichsten

Leckereien wie duftende Süßigkeiten, heiße Waffeln, Schmalzkuchen

und vieles mehr angeboten. Grog, Glühwein Punsch und

heiße Säfte kommen zum Ausschank und helfen den Besuchern, Durst

und Kälte zu überstehen.

Öffnungszeiten der Eisbahn:

Mo. bis Fr.

08.00 bis 13.00 Uhr (nur für Schulen)

14.00 bis 19.00 Uhr

Samstags

10.00 bis 19.00 Uhr

Sonntags

11.00 bis 19.00 Uhr

Heiligabend

10.00 bis 13.00 Uhr

1. Weihnachtstag geschlossen

2. Weihnachtstag 10.00 bis 19.00 Uhr

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Kennen Sie eigentlich

Kennen sie eigentlich …

...unter diesem Titel werden wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Ortsteile oder Bauernschaften vorstellen, deren

Namen aus überlieferten plattdeutschen Begriffen abgeleitet oder übernommen wurden. Etliche dieser Bezeichnungen

sind vielen Leserinnen und Lesern fremd. Man hat keine Ahnung (mehr), woher sie stammen oder wo diese und jene Bauernschaft

sich befindet und wie sie sich entwickelt hat.

Die Serie dieser kleinen Heimatkunde beginnt mit der

Frage „Kennen sie eigentlich Stalförden?“

Hier ist die Antwort: Aus vier Richtungen laufen Straßen

auf die Bauernschaft “Stalförden” zu und trotzdem bemerkt

man kaum, dass man sie durchfährt. Die Gehöfte mit ihren

Häusern liegen verstreut und teilweise hinter altem Baumbestand

versteckt. Es gibt kein Gasthaus hier oder ein Geschäft.

Alles ist auf Landwirtschaft ausgerichtet und zwar so, wie

man sich Landwirtschaft ursprünglich vorstellt. Ohne Farmen,

Mastställe oder Agrarfabriken.

Malerisch liegt diese Bauernschaft mit ihren rund 55 Haushalten.

Vor 100 Jahre waren es gerademal elf Gehöfte im

Soestebogen, der Stalförden von zwei Seiten umschließt.

Hier ist die Soeste noch reine Natur. Sie schlängelt sich wie

vor Urzeiten durch die in einem Talbruch liegenden Weiden

und Wiesen. Hier gibt es noch Uferwuchs, wie man ihn in den

begradigten Flussläufen nicht mehr findet. Jedes Jahr, wenn

die Kröten aus den Feuchtwiesen zum Laichen die Straße

überqueren wollen, wird hier ein Fangzaun gebaut und mit

Eimern trägt man die Tiere über die Straße zu ihren Laichgebieten.

Denn hier wird die noch vorhandene Natur geschützt

und erhalten, selbstverständlich.

In früheren Jahren hatte Stalförden eine eigene Wassermühle,

angetrieben durch die Wasserkraft der Soeste. Die

Mühle verfiel mit der Zeit und auf dem Gelände bauten

ansässig gewordene Stedinger ihre Burg. Doch auch dieses

Anwesen musste der Zeit weichen. Die Gebäude allerdings

blieben weitgehend erhalten, wurden jedoch verändert und

mit ihren schönen Parkanlagen zu einem urigen Restaurant

umgebaut, das „Gut Stedingsmühlen“.

Dass man in Stalförden am Ursprünglichen festhält, vermag

die Tatsache zu dokumentieren, dass die alten Gemeindegrenzen

sogar heute noch mehr oder weniger Bestand haben.

Und das, nachdem sie vor mehr als 100 Jahren gezogen

wurden. Nicht einmal der Bau von Straßen hat hieran etwas

geändert. Zur Kirche geht man nach Varrelbusch oder Cloppenburg.

Auch wenn es nach Molbergen nicht weit ist, hat

sich das so eingebürgert, denn auch politisch gehört Stalförden

zu Cloppenburg. Heißt, nach Krapendorf zur damaligen

Zeit. 1934 wurde Stalförden dann der Gemeinde Molbergen

zugeordnet. Dennoch: Trotz all des Heimatbewusstseins und

der Liebe zu Tradition und Überlieferungen ist es selbst vielen

Stalförderern nicht bekannt, worin der Name “Stalförden”

seinen Ursprung hat.

Unsere Recherche aber ergibt die folgende Deutung, bei

der Dr. Brüher, Geschichtsforscher und Heimatkundler, behilflich

war: „Da das Gebiet um Resthausen, was auch zu

Stalförden gehörte, in der Steinzeit oft von germanischen

Stämmen besetzt wurde, hatte man in der Soeste-Niederung

eine Furt zum Überqueren des Flusses angelegt. Dort

und am Uferrand der Soeste errichteten unsere Urahnen eine

“Staale”, wie man damals einen Altar oder auch ein Heiligenbild

nannte.“ Zur Markierung der Furt (Fuhrt = förden), zur

Segnung der Transporte und für Bitten um die Sicherheit der

Menschen und Waren, die hier die Soeste passierten. So also

wurde aus „Staale“ und „förden“ die Bezeichnung für die Bauernschaft,

den heutigen Ort Stalförden.

Plausibel ist diese Erklärung auf jeden Fall und so gut, wie

solche Zusammenhänge interpretierbar sind. In jedem Fall ist

sie nach jetzigem Kenntnisstand nur schwer zu widerlegen.

Heiner Ortmann

50

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Schützen Sie Ihr Hab und Gut!

Mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Fenster und Türen schließen, wenn man nicht zu Hause ist

– jeder zweite Deutsche vergisst dies gelegentlich. „Für Einbrecher

bietet sich so die ideale Möglichkeit, einfach in das

Haus oder die Wohnung zu gelangen und schnell Beute zu

machen“, sagt Thomas Hartke von der Firma EP:Hartke aus

Cloppenburg, einem der führenden Anbieter elektronischer

Sicherheitstechnik und Alarmanlagen im Landkreis.

Aktion

Sichern Sie sich eine kostenlose Beratung vor

Ort. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit startet die Hauptsaison

für Eindringlinge. Der finanzielle und seelische Schaden der

Opfer ist enorm. „Dabei ließe sich dies durch simple Maßnahmen

verhindern, etwa durch wirksame und einfach zu

installierende Sicherheitstechnik“, so Thomas Hartke. Mit

einer Alarmanlage lassen sich Täter effektiv in die Flucht

schlagen. Ein Drittel aller Einbruchversuche scheitert an entsprechender

Sicherheitstechnik.

EP:Hartke bietet zertifizierte und von Versicherungen anerkannte

Anlagen, die Normenkonform eingebaut werden.

Die Anlagen schützen bereits in ihrer einfachsten Variante

– mit der Einbruchgrundsicherung – solide und preisgünstig

vor Einbruch. Ausgestattet mit kabelgebundenen oder

funkgesteuerten Bewegungsmeldern registrieren sie Einbrecher

und lösen optischen und akustischen Alarm aus.

Blitzlicht und Sirenen schrecken die Täter ab. „Damit minimiert

sich die Gefahr deutlich, in den eigenen vier Wänden

einem Eindringling in die Arme zu laufen“, ergänzt der Mitarbeiter

Sascha Kussauer von EP:Hartke. Das Sicherheits- und

Wohlfühlgefühl zu Hause erhöht sich um ein Vielfaches. Die

Alarmanlage ist über stationäre und mobile Bedienteile im

Gebäude steuerbar – oder mittels App via Smartphone.

Dank ihres modularen Aufbaus können die Anlagen jederzeit

um zusätzliche Komponenten erweitert werden – und

das nicht nur zum Schutz vor Einbruch, sondern auch vor

Brand- und Wasserschäden. Durchschnittlich sterben in

Deutschland im Jahr 600 Personen durch Feuer, meistens

nachts im Schlaf. Denn dann ist der Geruchssinn ausgeschaltet.

Die hochsensiblen Rauchmelder erkennen bereits erste

Rauchpartikel, wie sie beispielsweise bei Schwelbränden

entstehen, und schlagen Alarm. Ergänzt durch eine Videoüberwachung,

schnüren die Experten von EP:Hartke auf

Wunsch ein komplettes Sicherheitspaket, sowohl für den

privaten als auch für den gewerblichen Bereich. So lässt es

sich sicher schlafen.

Ab sofort können private Eigentümer und Mieter Zuschüsse

in Höhe von 10% bis 20% zur Sicherung gegen

Wohnungs- und Hauseinbrüche wie beispielsweise

Alarmanlagen bei der KfW in Anspruch nehmen, das

Team von EP:Hartke berät Sie dazu gerne.

Wir schützen

Ihr Hab und Gut!

Ganz sicher!

Ihr Thomas Hartke und Sascha Kussauer

52

www.ephartke.de

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Hartke

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49661 Cloppenburg, Otto-Hahn-Str. 1, Tel. 04471 703333, info@ephartke.de, www.ephartke.de

Inh. Wolfgang Hartke

49661 Cloppenburg, Otto-Hahn-Str. 1

Tel. 04471 703333, Fax 04471 703370

Email: info@ephartke.de


Hobby

In der historischen Atmosphäre der Spinnstube im alten Quatmannshof dreht sich alles um das alte Handwerk der Wolle-Spinnerei

„Du spinnst doch … ja so ist das wohl!“

Nun, da ich selber zwar nicht

Stroh zu Gold, aber Wolle zu einem

Faden versponnen habe,

weiß ich auch, woher diese Redensart

ihren Ursprung hat. Wie das eben so

ist, wenn Frauen gemeinsam zusammensitzen,

arbeiten und keine multimediale

Berieselung stattfindet, dann

werden Geschichten erzählt oder auch

gelegentlich neue erfunden.

Doch wie bin ich überhaupt auf die

Idee gekommen zu spinnen – im handwerklichen

Sinne versteht sich. Vor einigen

Jahren habe ich auf einem Bauernmarkt

einer Gruppe Frauen beim

Spinnen zugesehen, bis mir schwindelig

wurde. Doch egal wie lange ich zusah,

ich konnte mir beim besten Willen

nicht erklären, wie aus einer Handvoll

Wolle ein gleichmäßiger Faden entstand.

Diese Frage beschäftigte mich

einige Zeit und ich wollte unbedingt

mehr über dieses traditionelle Handwerk

erfahren.

Als ich einer Freundin von diesem

Wunsch erzählte, erfuhr ich zu meinem

Erstaunen, dass sie bereits rudimentäre

Kenntnisse auf diesem Gebiet vorweisen

konnte. Damit war sie meine perfekte

Begleitung, also meldete ich uns

bei einem Spinnkurs von Meike Timmer

im Museumsdorf an.

An einem der letzten, wunderschönen

Herbstsonntage 2018 war es dann

so weit. Sehr gespannt und voller

Tatendrang erreichten wir die Spinnstube

des Quatmannshof und wurden

herzlich von Meike begrüßt. Nach einer

kurzen und einleuchtenden Erklärung

zu den modernen kugelgelagerten

Bockspinnrädern, ging es dann auch

gleich über zur „Wolle“. Mit der ersten

„Trockenübung“, zu der die Fachfrau

uns erklärte, wie man Wolle „halten“

und „zupfen“ muss. So weit, so gut. Das

hatten alle schnell begriffen – also ran

an die Spinnräder. Wir wollen spinnen!

Das lässt Meike sich natürlich nicht

zweimal sagen und erklärt jeder einzelnen

Teilnehmerin, wie zu der typischen

Handbewegung das Treten des Rades

ausgeführt werden muss.

Sie beginnt mit meiner Freundin,

während ich fasziniert zuschaue, wie

sich in kürzester Zeit ein Faden auf ihre

Spindel wickelt. Das scheint ja doch

einfacher als gedacht. Obwohl, ich

erinnere mich, meine Freundin hatte ja

schon früher schon Garn gesponnen.

Also schaue ich auch bei der nächsten

Teilnehmerin genau zu.

Sie hatte zu Beginn erklärt, genau wie

ich, Anfängerin auf diesem Gebiet zu

sein. Doch auch sie ist nach wenigen

Minuten „im Flow“ und lässt mich auf

ein schnelles Gelingen hoffen. Doch

wissen wir alle ja, wie das mit der Hoffnung

am Ende oftmals ausgeht.

Nun bin ich an der Reihe, während

Meike mit dem Fuß das Spinnrad in

Schwung bringt, halte ich die Wolle,

zupfe einige Fasern heraus und „oh

Wunder“ es entsteht ein Faden. Mit einem

freundlichen aber bestimmten:

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hobby

53


Hobby

„So jetzt bist du dran!“ nimmt sie den

Fuß vom Spinnrad. Spontan werden Erinnerungen

an meine erste Fahrstunde

wach, auch hier lief alles schneller als

erwartet. Staunend schaue ich auf die

wirbelnde Spindel, ein fataler Fehler,

wie sich augenblicklich herausstellt, ich

gerate aus dem Tritt und verliere den

Faden. Auf der Spindel, in der Hand und

überhaupt!

Während Meike ihn wieder aufnimmt,

erklärt sie der Gruppe, man dürfe sich

von der Geschwindigkeit des Rades

nicht beeinflussen lassen. Ein sehr guter

Tipp, solange mein Blick sich ausschließlich

auf dem Faden konzentriert,

klappt es hervorragend mit dem Spinnen.

Und so habe auch ich nach weiteren

fünf Minuten den Dreh heraus:

Während sich der Faden stetig auf die

Spindel wickelt, befinde ich mich in einem

Zustand tiefer Entspannung.

Mit dem gleichmäßigen Surren der

Spinnräder entsteht eine gelöste Atmosphäre.

Es gibt es viel zu erzählen

und noch mehr zu lachen. Nach ungefähr

eineinhalb Stunden, die wie im

Fluge vergangen sind, habe ich meine

zwei Spindeln voll. Nun soll der Faden

zu Garn gezwirbelt werden. Das allerdings

erweist sich anstrengender als

angenommen und ich bin sehr froh,

an einem der modernen Spinnräder zu

sitzen. Aus meinem zugegeben nicht

so gleichmäßigen Faden wird jetzt richtiges

Garn, gefüllt auf einer Spindel.

Wohlgemerkt einer Spindel! Wie es die

Königstochter im Märchen geschafft

haben soll, über Nacht eine ganze Kammer

leer zu spinnen – das wird wohl für

immer das Geheimnis der Gebrüder

Grimm bleiben.

Doch weiter in unserem Spinnkurs,

wo zu guter Letzt das Garn auf die so

genannte Haspel gewickelt wird. Alles

klar! Unglaublich stolz auf meine Leistung

halte ich nach getaner Arbeit ein

kleines Knäuel mit meiner ersten selbst

gesponnen Wolle in der Hand. Dieses

Erfolgserlebnis kann mir niemand nehmen,

denn zu wissen, dass ich dieses

Garn ganz alleine hergestellt habe,

macht mich glücklich.

Mir ist aber auch klar geworden, dass

ich in nächster Zukunft zeitlich nicht in

der Lage sein werde, die nötige Wolle

für größere Projekte selbst zu spinnen.

Doch ist es ja noch nicht aller „Wolle“

Abend! Der Gedanke, dass ich mit etwas

mehr Übung und Ausdauer immerhin

schon das nötige Grundwissen

besitze, lässt mich zuversichtlich an zukünftige

Spinnereien denken.

Die gemeinschaftliche handwerkliche

Tätigkeit in diesem Spinnkurs hat mir

eine neue Sicht auch darauf beschert,

dass selbstgesponnene Wolle und

Garne so viel wertvoller sind, als die

massenhaften Fertigprodukte aus dem

Geschäft. Auch kann ich behaupten,

dass ich selten so tiefenentspannt war.

Deshalb wird dies nicht mein letzter

Ausflug in die Welt der Wolle gewesen

sein. Die Anschaffung eines eigenen

Spinnrades spukt mir auch schon im

Kopf herum.

Zuvor aber werde ich noch den einen

und anderen Spinnkurs bei Meike Timmer

absolvieren und mich dann mit der

Suche nach einem passenden Handarbeitskurs

beschäftigen – nachdem

ich Berge von Wolle gesponnen habe,

die dann ja auch kreativ verarbeitet

werden müssen... karin niemöller

Mit Meike Timmers professioneller und humorvolle Hilfe zum Erfolg: Das erste selbst gesponnene Wollknäuel!

54

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hobby


Ein Ort der Trauer und Erinnerung

für stillgeborene Kinder

stillgeborene – Sternenkinder

Viermal im Jahr findet auf dem

St. Andreas Friedhof in Cloppenburg

eine ganz besondere

Trauerfeier und Beerdigungszeremonie

statt. Eltern, Großeltern und Geschwister

haben dann die Gelegenheit, sich in

einer würdevollen Zeremonie von ihren

stillgeborenen, ihren sogenannten

„Sternenkindern“ zu verabschieden.

Stillgeborene Kinder sind Kinder, die

tot zur Welt gekommen sind und noch

keine 500 Gramm gewogen haben.

Diese Sternenkinder sind nicht bestattungspflichtig,

können aber in dieser

gemeinsamen Trauerfeier mit anderen

betroffenen Familien beerdigt werden.

Dafür wurde auf dem St. Andreas

Friedhof eigens ein Grabfeld – das Sternenfeld

– mit einer Steinstele angelegt.

Die Stele wurde vom Hospizdienst

gestiftet und zeigt zwei stilisierte Hände,

die achtsam das kostbare Leben in

ihrer Mitte umfassen. Auf dem Sockel

ist zu lesen: „Du umschließt mich von

allen Seiten und legst deine Hand auf

mich“ (Psalm 139). Die Grabstelle bietet

den Eltern und Familien einen Ort

zum Trauern und zum Erinnern.

„Diese Bestattungszeremonie ist für

die betroffenen Eltern sehr wichtig.

Sie erfahren Trost und Unterstützung.

Auch das Gespräch und der Austausch

mit anderen Trauernden hilft vielen

Eltern bei der Bewältigung“, betont

Pastoralreferentin Ursula Willenborg

von der katholischen Kirchengemeinde

St. Andreas, die in der Krankenhausseelsorge

tätig ist.

Gemeinsam mit den Krankenschwestern

Cäcilia Tebben, Sr. Rosily, dem ambulanten

Hospizdienst für den Landkreis

Cloppenburg, der evangelischen

Gemeinde und einem Bestattungsinstitut

bereitet sie die ökumenische Zeremonie

mit einem Wortgottesdienst

vor. Die Zeremonie ist offen für alle

Konfessionen und Nationalitäten und

für die Angehörigen entstehen keine

Kosten.

Mit kleinen und sehr persönlichen

Gesten können sich die Familien von

ihrem stillgeborenen Kind verabschieden.

Die Pastoralreferentin weiß aus

vielen Gesprächen, wie sehr die betroffenen

Frauen trauern und wie schwer

es ihnen oft fällt, über ihre Trauer zu

sprechen. Viele verwaiste Eltern stoßen

auf Unverständnis, da das soziale

Umfeld von der Schwangerschaft noch

nicht viel oder gar nichts erfahren hat.

Sie können in vielen Fällen die tiefe

Trauer um das verlorene Kind nicht

nachvollziehen.

Diesen Eltern möchten Ursula Willenborg

und Cäcilia Tebben Mut machen,

über ihre Erfahrung und ihre Trauer zu

sprechen. „Die Eltern trauern um ein

Kind, das viel zu früh gestorben ist und

das für immer in ihrem Herzen und

in ihren Gedanken sein wird“, betont

Ursula Willenborg.

Die Eltern der stillgeborenen Kinder

werden vom Pflegepersonal des Krankenhauses

auf die Möglichkeit einer

Beerdigung hingewiesen und erhalten

bei der Entlassung auch ein entsprechendes

Schreiben ausgehändigt.

Selbstverständlich können die Eltern

ihr Kind auch auf ihrem Heimatfriedhof

bestatten lassen.

Vielen Eltern ist es wichtig, ihrem so

früh verstorbenen Kind einen Namen

zu geben. Stillgeborene Kinder können

auf Wunsch auch beim Standesamt

gemeldet werden. Es wird allerdings

keine offizielle Geburtsurkunde ausgestellt.

Sie werden jedoch immer die

Sternenkinder ihrer Familie bleiben.

Nächster Bestattungstermin für stillgeborene

Kinder ist am 23. Januar 2019.

SIGRID LÜNNEMANN

Cäcilia Tebben und Ursula Willenborg

Nur ein Hauch von Leben,

mehr war es noch nicht.

Nur ein Hauch von Leben,

trotzdem vermissen wir dich.

Für kurze Zeit nur bei uns,

nicht genug dich richtig kennenzulernen.

Für kurze Zeit nur bei uns,

gingst viel zu früh zu den Sternen.

Vergessen werden wir dich nie,

bist in den Sternen und im Wind.

Vergessen werden wir dich nie,

du bleibst für immer unser Kind.

Wir werden nicht aufhören dich zu lieben,

auch wenn der Verlust wird immer schmerzen.

Wir werden nicht aufhören dich zu lieben,

du bist in unseren Gedanken

und unseren Herzen.

(Carolin Semmelroth)

Anmerkung: Bei Kindern mit einem Geburtsgewicht

über 500 Gramm besteht eine Bestattungspflicht.

Dies gilt auch – unabhängig vom Gewicht – für

Kinder, die bei der Geburt noch gelebt haben.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Stillgeborene – Sternenkinder

55


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Gehlenborg | Sitzmöbel Manufaktur

Gehlenborg- Demo-Sofa Living

Das Möbelfachgeschäft mit eigener Möbelmanufaktur „Gehlenborg | Sitzmöbel

Manufaktur“ schafft individuelle Möbelträume mit Komfort.

Das Familienunternehmen in der

ruhigen und etwas abseits gelegenen

Fehnstraße 3 im beschaulichen

Örtchen Lindern wird von Ute und Raphael

Gehlenborg sowie ihrem Sohn

Niclas geführt. Schon beim Betreten

der modern eingerichteten Verkaufsräume

fühlen sich die Kunden wohl.

Es herrscht eine freundliche und familiäre

Atmosphäre, denn das Gehlenborg-Team

legt großen Wert auf eine

individuelle Beratung und steht den

Kunden als persönliche Ansprechpartner

zur Verfügung.

und Langlebigkeit auszeichnen, damit

die Kunden viele Jahre Freude an ihren

Möbelstücken haben.

Hier kann sich jeder Kunde sein

eigenes Sofa zusammenstellen, das

perfekt mit der übrigen Einrichtung

Das Besondere an der Firma Gehlenborg

| Sitzmöbel Manufaktur ist die

perfekte Verbindung von modernem

Design und traditioneller Handwerkskunst.

Hier werden individuelle Sitzmöbel

auf Maß in traditioneller Handarbeit

gefertigt. So entstehen Möbel,

die sich durch handwerkliche Qualität

Neu: Klassische Bank von Gehlenborg

56

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


NEU- Gehlenborg Stuhl Cloud

harmoniert. Ein weiterer Pluspunkt:

Die Polstermöbel aus der eigenen Fertigung

werden auf Wunsch individuell

den Proportionen des Besitzers angepasst

– für den perfekten Sitzkomfort.

Bei Gehlenborg | Sitzmöbel Manufaktur

finden die Kunden aber nicht nur

hochwertige Polstermöbel, Stühle und

Bänke nach Maß, sondern das Einrichtungshaus

bietet das komplette Sortiment

von Tischen über Lampen bis hin

zur Wandgestaltung. Ein besonderes

Highlight in der aktuellen Ausstellung

ist der neu entwickelte Stuhl „Cloud“

– hier vereint sich Bequemlichkeit mit

Stil. Der äußert bequeme Stuhl ist in

seinen verschiedenen Ausführungen

optimal geeignet für Küche, Esstisch

und sogar als Bürostuhl. Die Kunden

haben zusätzlich in dem umfassend

sortierten Möbelfachgeschäft eine

große Auswahl an Möbeln der Marken

COR, Brühl, Ronald Schmitt und vielen

mehr.

Das Team aus kompetenten und erfahrenen

Einrichtungsfachberatern,

Raumausstattern und Polsterern übernimmt

die komplette Planung und

stellt individuelle Farbkonzepte auf,

die auf die persönlichen Wünsche jedes

Kunden abgestimmt sind. Gerne

beraten sie auch vor Ort!

Individuelle

Raumkonzepte

bis ins Detail

Bei der Produktion im Familienbetrieb

Gehlenborg haben Umweltschutz

und die Schonung der natürlichen Ressourcen

einen großen Stellenwert. Bei

allen Materialien wird auf die Herkunft

und eine umweltschonende Herstellung

geachtet. "Wir verwenden ausschließlich

Holz aus dem deutschen

Raum und auch das von uns verwendete

Leder beziehen wir von zwei deutschen

Gerbereien, die mit dem "Blauen

Engel" ausgezeichnet wurden", erklärt

Niclas Gehlenborg.

Der Handwerksbetrieb restauriert

aber auch alte Möbel. So werden alte,

liebgewonnen Schätzchen wieder neu

aufgepolstert und ein neuer Stoff- oder

Lederbezug verleiht dem Möbelstück

neuen Glanz.

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57


Foto: Dirkmachtbilder.de

Foto: Dirkmachtbilder.de

Weihnachtliches zum Gucken und Kaufen und

Foto: S. Schmidt - Johanniter

Foto: Dirkmachtbilder.de

zum Amüsieren

Alle Jahre immer schöner!

Der Weihnachtsmarkt in Garrel zeigt den Ort in einem bezaubernd gastfreundlichen Licht:

Als Garreler Weihnachtszauber.

Alle Jahre wieder findet am dritten

Adventswochenende der

Weihnachtsmarkt in Garrel

statt, in diesem Jahr somit am 15.+16.

Dezember. Traditionell ist der Markt

am Samstag von 17 bis 23 Uhr und am

Sonntag von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Und das seit dem vergangenen Jahr

auch generalüberholt. Schon lange

waren Wünsche der Besucher nach

einem neuen Veranstaltungsort laut

geworden und im letzten Jahr erhört

und umgesetzt.

Der alte Platz auf dem Busbahnhof

der Oberschule Garrel war kühl, neutral

und ungemütlich, wo hingegen der

neue Veranstaltungsort auf dem Pausenhof

vor der Mensa der Oberschule

Garrel windgeschützt von Bäumen

umringt ist und urig-gemütlich zum

Verweilen einlädt.

Die kleinen Holzbuden und Zelte

sind mit Lichterketten festlich geschmückt,

das kulinarische Angebot

über Flammlachs, frische Champignons,

Crêpes, Fischbrötchen, Burger

und vieles mehr lassen das Herz eines

jeden Genießers höher schlagen. Für

allerbeste Stimmung sorgen Feuerzangenbowle,

Glühwein natürlich,

Bratapfelpunsch und Hot Caipirinha.

Doch ist natürlich auch an die kleinen

Gäste und Fahrer gedacht, mit Kinderpunsch

und weiteren antialkoholischen

Spezialitäten.

Am Sonntag wird zudem, wie schon

im letzten Jahr, Kaffee und Kuchen in

der großen, warmen und gemütlichen

Mensa der Oberschule Garrel gereicht.

Und nicht mehr wie zuvor in der Forums-Vorhalle.

Frische selbstgebackene

Torten und Kuchen für jeden Geschmack

sind da im Angebot und dazu

frisch aufgebrühter Kaffee oder Tee. In

diesem Jahr wird dieses Angebot von

den Landfrauen Garrel ausgerichtet.

Doch nicht nur der Veranstaltungsort

ist neu. So wurde das gesamte Rundum-Programm

überarbeitet, besonders

für Kinder wird viel Neues und

Spannendes geboten. Die örtlichen

Musikvereine und Chöre sorgen für

besinnliche und festliche Stimmung,

wenn sie ihre weihnachtlichen Klänge

zum Besten geben. Am Sonntag können

sich die Kleinen (aber gerne auch

die Großen) gegen einen geringen

Obolus gemeinsam mit dem Nikolaus

auf seinem gemütlichen Sessel von

einem professionellen Fotografen fotografieren

lassen und das Bild als Andenken

mitnehmen. Einen Direkt-Link

zur hochauflösenden Datei gibt es

dazu.

Außerdem verteilen der Nikolaus und

sein Engel schokoladige Geschenke an

die auf dem Markt anwesenden Kinder.

Auch das Jugendrotkreuz und die

Johanniter sorgen dafür, dass sich kein

Kind auf dem Garreler Weihnachtszauber

langweilen muss. Im vergangenen

Jahr bot die DRK-Jugend am Sonntag

drei Vorstellungen des Schattentheater-Stückes

„Der allerkleinste Tannenbaum“.

An den Vorführungen des für

dieses Jahr ausgewählten Stückes wird

bereits mit Hochtouren gearbeitet.

Die Johanniterjugend malte den

Kindern sprichwörtlich ein Lachen ins

Gesicht: Mit professionellem Kinderschminken

bereitete sie den Kindern

vor Ort große Freude. Wer im letzten

Jahr Lust hatte, durfte sich außerdem

gerne an der von der Johanniter-Jugend

vorbereiteten, betreuten Bastelaktion

im Forum der OBS beteiligen.

Auch hier wird für dieses Jahr bereits

fleißig an einer neuen Aktion geplant.

Wird mit den Kindern gebacken? Oder

Baumschmuck mit Salzteig herge-

58 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


eportage

Foto: Dirkmachtbilder.de

Foto: H. Looschen

Foto: Dirkmachtbilder.de

Weihnachtliches zum Genießen

Foto: H. Looschen

und zum Bummeln

stellt, oder werden vielleicht Lebkuchenhäuschen

gemacht? Das wird

noch nicht verraten!

Besonders hervorzuheben ist auch

die Aktion der Kolpingjugend und

Messdienergemeinschaft Garrel: An

ihrer Bude auf dem Weihnachtsmarkt

in Garrel kann man weihnachtliche

Grüße für seine Liebsten bestellen.

Voraussetzung: Die Grußempfänger

müssen innerhalb der Gemeinde Garrel

wohnen. An Heiligabend werden

diese dann mit einer persönlich durch

den Besteller ausgefüllten Weihnachtskarte

und einen Schoko-Nikolaus

überrascht. Die Freude über

dieses unerwartete Präsent dürfte in

jedem Fall groß sein! Im vergangenen

Jahr konnten hier fast 350 Grüße

gezählt werden – etwa 60 mehr als im

Vorjahr!

Auch der Hobby- und Handwerkermarkt,

der seit vielen, vielen Jahren,

allerdings nur am Sonntag im Forum

der Oberschule von 14–18 Uhr, stattfindet,

hat im vergangenen Jahr wieder

zu altem Glanz zurückgefunden.

Während 2017 mit 24 Ausstellern das

Forum wieder fast komplett mit zauberhaften,

handwerklich hergestellten

Unikaten gefüllt war, werden es in diesem

Jahr gar wieder 30 Aussteller sein.

Wunderschöne winterliche Holzdeko,

Laternen und Lampen, handgefertigte

Lederarmbänder und –uhren sowie

weiterer Schmuck jeglicher Art; Outdoorkissen,

Marmeladen, Liköre, Pesto,

Shabbyschilder, Lichterbögen, Seifen

und Cremes; Selbstgenähtes wie

Mützen, Loops und Kinderkleidung;

Karten und Geschenkverpackungen,

(Hand-)Taschen, Kosmetik- und Kulturbeutel,

Acrylkunst auf Leinwand,

Sprüche auf Schieferplatten, Etageren

aus Sammeltassen, Schutzengel, Gewürz-

und Dippmischungen; Tür- und

Fensterkränze und vieles, vieles mehr

sind hier zu bestaunen und käuflich zu

erwerben.

Wen all das noch immer nicht überzeugt,

den reizt vielleicht das Gewinnspiel

mit vielen, von den Garreler Gewerbetreibenden

bereitgestellten,

großartigen Preisen. Was man dazu

tun muss? Na, auf den Weihnachtsmarkt

nach Garrel kommen! In jeder

Bude auf dem Weihnachtsmarkt ist

ein Buchstabe versteckt. Das daraus

gebildete Lösungswort wird auf den

ausliegenden Postkarten notiert und

in die aufgestellte Losbox geworfen.

Am Sonntagabend um 19 Uhr findet

die Auslosung der Gewinner statt.

Wer dann nicht mehr vor Ort ist, wird

schriftlich benachrichtigt. Über Modegutscheine,

Verzehrgutscheine, ja sogar

Reisen und Handys durften sich in

vergangenen Jahr die Gewinner freuen,

und in diesem Jahr sind die Preise

mindestens genauso großartig, so viel

sei schon verraten.

Die Neugestaltung des Weihnachtsmarktes,

des „Garreler Weihnachtszaubers“,

wurde von den Garrelern sehr

gut angenommen und die Resonanz

war trotz einiger kleiner Startschwierigkeiten

am neuen Platz durchweg

positiv. „Super schön“, „gemütlich und

heimelig“, „große Klasse“ waren nur

einige der Reaktionen bei Facebook.

Und auch direkt vor Ort auf dem Markt

wurde viel Lob ausgesprochen. Ein

Besuch des „Garreler Weihnachtszaubers“

lohnt sich also für Jedermann!

Wer mehr über den Markt erfahren

möchte wird bei Facebook in der Veranstaltung

„Garreler Weihnachtszauber“

fündig.

Sonja Schmidt

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | | Reportage

59


Wildkochbuch

Jägerschaften landen Volltreffer

mit dem „Zweiten Oldenburger

Münsterland Wildkochbuch“

Verkauf des „Zweiten Oldenburger Münsterland

Wildkochbuchs“ startet jetzt

Oldenburger Münsterland –

Wildburger, Wraps, Grillrezepte

oder Anitpasti. Wie Wildbret

jung und raffiniert zubereitet werden

kann, zeigt das „Zweite Wildkochbuch

Oldenburger Münsterland“. Mit bereits

2000 verkauften Exemplaren ist es auf

dem Weg zum Bestseller. Jetzt starten

die Jägerschaften Cloppenburg und

Vechta wieder mit dem Verkauf.

Wenn Dieter Evers über die Zubereitung

von Wild spricht, gerät er ins

Schwärmen. Der renommierte Wildkoch

und Inhaber des Gasthofes Evers

in Lüsche kennt die vielen Möglichkeiten

die Wildfleisch oder Wildbret, wie

die Jäger sagen, in der Küche bietet.

„Waren früher die Klassiker wie Rehrücken

und Wildschweinkeule gefragt,

sind heute Wildburger, Wraps oder

Kurzgebratenes vom Grill angesagt“,

erklärt Evers. Viele seiner Rezepte sind

in dem „Zweiten Wildkochbuch Oldenburger

Münsterland“ zu finden, das die

Jägerschaften der Landkreise Cloppenburg

und Vechta im vergangenen Jahr

herausgegeben haben.

Unter dem Motto „Jung und Wild“

hatte das Wildkochbuchteam mit Dieter

Evers und seiner Frau Veronika, dem

Koch Torsten Grothues vom Gasthof

Evers, den Öffentlichkeitsobleuten der

Jägerschaften Sandra Nowack (Jägerschaft

Vechta) und Jörg Wolters (Jägerschaft

Cloppenburg) und Martina Böckermann

von der Jägerschaft Vechta

rund 60 Rezepte zusammengestellt.

„Wir haben viele pfiffige Rezeptideen

aus der gesamten Region erhalten, die

unser Wildkochbuch bereichert haben“,

erzählt Sandra Nowack. Mit dem

Konzept „Jung und Wild“ haben die Jägerschaften

einen Volltreffer gelandet.

Bereits in den ersten Wochen nach dem

Erscheinen im Herbst 2017 waren 2000

Exemplare verkauft.

Ergänzt wird das Wildkochbuch durch

faszinierende Wildtieraufnahmen des

Naturfotografen Willi Rolfes und Tipps

für den richtigen Wein von Robert Bücker

vom Weinhaus Bücker in Dinklage.

So ist ein regionales Wildkochbuch entstanden,

das junge, moderne Rezepte

zeigt, aber auch einen Einblick in die

Jagdkultur und die Natur vor Ort gibt.

„Nachdem es im Sommer üblicherweise

etwas ruhiger war, starten wir jetzt

zum Aufgang der Jagdsaison wieder

mit dem Verkauf“, erklärt Jörg Wolters.

Das Wildkochbuch ist über die Hegeringleiter

und Öffentlichkeitsobleute

der Jägerschaften Cloppenburg und

Vechta sowie über ausgewählte gastronomische

Betriebe, den Buchhandel,

Agrar- und Bauernmärkte, Raiffeisenmärkte

und Jagdausstatter zum Preis

von 22,95 Euro erhältlich.

Alle Verkaufsstellen sind auch auf den

Internetseiten der Jägerschaften zu

finden (www.ljn.de/jaegerschaften/

vechta/ oder www.ljn.de/jaegerschaften/cloppenburg/).

Von jedem verkauften

Wildkochbuch kommt ein Euro der

Initiative „Lernort Natur“ zugute. Bestelladresse:

Martina Böckermann, Tel.

0171 12 77 696 oder martina.boeckermann@ewetel.net.

Foto: Christoph Heinzel

Das Wildkochbuch-Team

60

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Wildkochbuch


Rezept

Burger mit Avocadomayonnaise

...aus eben jenem Wildkoch (s. S. gegenüber)

Zutaten für 4 Personen:

600 g Wildschweinhackfleisch

1 EL Butter, 1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen, 1 Ei

2–3 EL mittelscharfer Senf, 1 TL Curry

Salz, Pfeffer aus der Mühle

1 Prise Cayennepfeffer

Semmelbrösel zum Binden

12 Scheiben Frühstücksspeck

Für die Avocadomayonnaise:

1 Avocado, 1 Schalotte, 1 Knoblauchzehe

3 TL Limettensaft, 4 EL Mayonnaise

Außerdem:

4 Buns nach Geschmack, 100 g Mozzarella

einige Salatblätter und Tomatenund

Radieschenscheiben

Kresse und Feldsalat zum Garnieren

Zubereitung

1. Das Wildschweinhackfleisch in eine Schüssel geben. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel und die

Knoblauchzehen schälen, fein würfeln, ins Fett geben und kurz anschwitzen. Vom Herd nehmen, erkalten lassen

und zum Hackfleisch geben.

2. Das Ei, den Senf und das Currypulver dazu geben und alles zu einer glatten Masse verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer

und Cayennepfeffer würzen und mit Semmelbrösel binden. Aus der Hackmasse Patties formen und auf dem Grill

oder in einer Pfanne mit wenig Fett auf beiden Seiten braten. Die Speckscheiben dazugeben und ebenfalls braten.

3. Für die Avocadomayonnaise die Avocado halbieren, den Kern herauslösen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus

der Frucht schaben und in eine Schüssel geben. Die Schalotte und den Knoblauch schälen, fein würfeln und mit

dem Limettensaft und der Mayonnaise zum Fruchtfleisch geben und alles mit dem Pürierstab pürieren. Die Creme

mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

4. Den in Scheiben geschnittenen Mozzarella auf die Patties legen und leicht schmelzen lassen. Die Buns halbieren,

kurz toasten und die Unterseiten mit der Avocadomayonnaise bestreichen. Die Salatblätter, die Patties, die Tomaten-

und Radieschenscheiben und die Speckscheiben darauflegen, mit Kresse und Feldsalatblättchen bestreuen,

den Deckel daraufsetzen und sofort servieren. (Zubereitungszeit: 20 Min. Garzeit: 10 Min.)

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Rezept

61


eportage

100 Jahre Frauenwahlrecht

Die MeToo-Bewegung, die mittlerweile weit über die sozialen

Medien hinaus Wirkung zeigt und wichtige Diskussionen

über Grenzverletzungen und Machtmissbrauch in Gang

gesetzt hat, zeigt auf, wie wichtig es auch heute noch ist, sich

für die Rechte der Frauen einzusetzen.

Im Rahmen dieser Debatten und Diskussionen ist auch ein

Datum mit Diskussionsrunden, Ausstellungen und Schlagzeilen

in den Fokus gerückt, das ansonsten vielleicht weniger

Aufmerksamkeit erfahren hätte: Der 100. Jahrestag zur

Einführung des Frauenwahlrechts. Ein wahrhaft historischer

Meilenstein für die gesellschaftliche und politische Gleichberechtigung

der Frau.

Wählen gehen, für Ämter kandidieren und offen über Politik,

Gesellschaft und andere Themen zu diskutieren, ist für

Frauen heute eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist es noch

gar nicht so lange her, dass Frauen für ihre Forderungen nach

einem aktiven und passiven Wahlrecht nur Unverständnis

ernteten und für ihre Rechte kämpfen mussten.

Die SPD war die erste Partei die 1891 das allgemeine Frauenwahlrecht

in ihr Programm aufnahm. Eine Forderung, die

bei den übrigen Parteien nur auf Kopfschütteln stieß. Es

folgte eine Zeit des politischen und sozialen Umbruchs: die

Industrialisierung, der erste Weltkrieg und die politischen

Kämpfe zwischen konservativen und revolutionären Gruppierungen.

Am 9. November 1918 übergab der letzte kaiserliche

Reichskanzler, Prinz Max von Baden, die Regierungsgeschäfte

an den SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert. Dadurch wurde

der Rat der Volksbeauftragten, die erste provisorische Regierung

der jungen Weimarer Republik, gebildet. In ihrem Aufruf

"An das deutsche Volk" vom 12. November 1918 wurde

das neue Wahlrecht verkündet: "Alle Wahlen zu öffentlichen

Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen,

direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen

Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen

und weiblichen Personen zu vollziehen."

Damit war erstmals das aktive und passive Wahlrecht für

Männer und Frauen ab dem 20. Lebensjahr gesetzlich verankert

und am 19. Januar 1919 fand mit einer Wahlbeteiligung

von 83 Prozent die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung

statt. Von den insgesamt 423 Abgeordneten hielten 37

Frauen aus fünf Parteien Einzug in die Versammlung.

Doch damit aber war die Gleichberechtigung noch nicht

selbstverständlich. Als erste Frau sprach Marie Juchacz von

der SPD in der Weimarer Nationalversammlung und erntete

mit ihrer Anrede „Meine Herren und Damen!“ Gelächter. Sie

machte aber deutlich: „Was die Regierung getan hat, das war

eine Selbstverständlichkeit: sie hat den Frauen gegeben, was

ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist.“

Aber nicht nur im fernen Berlin waren Frauen politisch aktiv.

Ebenfalls im Jahr 1919 wurde Maria Brand aus dem südoldenburgischen

Essen die erste Abgeordnete des Oldenburgischen

Landtages.

Maria Brand führte gemeinsam mit ihrem Mann Josef

Brand ein Geschäftshaus. Die Mutter von acht Kindern rückte

als Nachfolgerin für den ausscheidenden Landtagsabgeordneten

Wilhelm Griep aus Ramsloh in den oldenburgischen

62

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


eportage

Landtag nach. In der lokalen Presse wurde dies allerdings folgendermaßen

bekannt gegeben: „Frau Joseph Brand ist anstelle des Abgeordneten

Griep in den Landtag eingetreten. Damit zieht zum ersten

Male eine Frau in das oldenburgische Parlament und ist somit auch in

dieser Hinsicht der neuen Zeit in etwa Genüge getan.“

Bei der Vorstellung von „Frau Joseph Brand“ handelte es sich nicht

etwa um einen Rechtschreibfehler, da es damals noch durchaus üblich

war, die Frau mit dem Namen ihres Mannes vorzustellen – und

eben nicht „Frau Maria Brand“. Allerdings war ihre politische Karriere

nur kurz. Im April 1920 löste sich der Landtag bereits wieder auf und

Maria Brand kandidierte nicht erneut für ein Landtagsmandat.

Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa gingen die

Frauen für das allgemeine Wahlrecht auf die Straße. Dabei ist die Geschichte

des europäischen Frauenwahlrechts lang, voller Widerstände

und weist einige nationale Besonderheiten auf. Neuseeland führte

bereits 1893 das Frauenwahlrecht ein und 1906 folgte mit Finnland

das erste europäische Land. Die Schweiz führte das Frauenwahlrecht

erst 1971 ein, wobei einige Kantone das Stimmrecht für Frauen auf

gemeinde- und kantonaler Ebene sogar bis 1989/1990 verwehrten.

Schlusslicht in Europa ist Liechtenstein. Dort dürfen Frauen erst seit

1974 ihr Wahlrecht ausüben.

Trotz 100 Jahre Frauenwahlrecht und der damit verbundenen politische

Selbstbestimmung wird beim Blick in die politischen Gremien

– von der Gemeinde bis zur Bundesebene – deutlich, dass sich noch

immer relativ wenige Frauen aktiv in der Politik engagieren. Aktuell

liegt der Frauenanteil im Deutschen Bundestag bei circa 30 Prozent.

Im niedersächsischen Landtag ist er sogar auf knapp unter 28 Prozent

gesunken – so niedrig wie zuletzt vor 20 Jahren.

Das wird sich in Zukunft ändern – allein im Cloppenburger Jugendparlament

sitzen neun junge Frauen – von 21 Abgeordneten.

Ein Anteil, der sich in allen Nachwuchsparteien Deutschlands bestätigt.

Man kann also sicher sein, dass es keine weiteren hundert Jahre

dauern wird, bis Frauen auch in der Politik ebenso dominant sind wie

ihre männlichen Kollegen. Und das ist gut so!

Sigrid Lünnemann

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

63


Geschichte

Warum sind wir eigentlich hier?

Keine Angst, dies wir kein Bericht

über den Sinn des Lebens. Vielmehr

geht es darum, warum wir

hier in Cloppenburg oder Umgebung

gelandet sind. Einige sind sicher schon

seit Generationen hier, andere hat die

Liebe hierher geführt. Die Liebe zu einem

Menschen oder einfach die Liebe

zu dieser Gegend. Es gibt bestimmt

viele gute Gründe, warum wir hier leben.

Doch wie war das bei unseren

Vorfahren?

Mein Urgroßvater hat sich vor hundert

Jahren entschlossen, aus dem

Ruhrgebiet ins beschauliche Oldenburger

Münsterland „auf‘s Land“ zu

ziehen. Dafür hatte er auch einen für

ihn triftigen Grund: In seiner Nachbarschaft

fand eine Hochzeit statt. Etwas,

was an sich nichts Ungewöhnliches

war. In dem Fall aber doch, denn der

Stein des Anstoßes war, dass die Nachbarstochter

einen evangelischen Mann

heiraten wollte.

Das nun war für meinen Uropa, einen

erzkatholischen Postbeamten, ein unhaltbarer

Zustand. So, dass er Angst

hatte, eines seiner sechs Kinder könnte

auf den gleichen Gedanken kommen.

Also beschloss er, bevor sie erwachsen

waren, in eine Gegend zu ziehen,

wo diese höllische Gefahr möglichst

gering war.

Meine Urgroßeltern und ihre sechs „geretteten“ Kinder

So kam er auf einen abgelegenen

Hof im Kreis Cloppenburg. Dort war für

ihn die Welt noch in Ordnung. Die katholische

Bevölkerung in der Gegend

lag bei über 90 Prozent. Evangelische

Einwohner gab es nur vereinzelt und

so sah der Patriarch der Familie seine

größte Befürchtung gebannt. Er kaufte

den Hof und zog mit Frau und Kindern

aufs Cloppenburger Land. Und er hatte

nachhaltigen Erfolg, denn bisher sind

alle geehelichten Nachkommen mit

Katholiken verheiratet.

Heute ist es gesellschaftlich nicht

mehr relevant ob der Partner katholisch

oder evangelisch ist. Sicherlich

sind Ehen aus anderen Glaubensrichtungen

manchmal noch schwierig

zu gestalten, gesellschaftlich aber

längst nicht mehr geächtet. Gleichgeschlechtliche

Ehen werden auch

immer mehr akzeptiert und nicht nur

toleriert...

Mein Urgroßvater wäre ob dieser

„unhaltbaren Zustände“ sicherlich

schockiert. Mich hingegen lässt die Entwicklung

hoffen. Vielleicht sind diese

gesellschaftlichen Schichten in weiteren

hundert Jahren ja noch weiter aufgeweicht,

so dass wir nur noch aus Liebe

irgendwo wohnen möchten. Wäre

doch schön. MICHAELA MENSE

„Ich fertige individuellen, handgefertigten Schmuck auch

nach Kundenwunsch, arbeite alte Stücke um und

repariere Ihre geliebten Schätze.“

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Geschichte


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Wenn es in der Ausbildung nicht rund läuft

Agentur für Arbeit Vechta bietet Hilfen für Azubis und Arbeitgeber

Für viele Jugendliche im Oldenburger

Münsterland hat in den letzten

Monaten mit der Berufsausbildung ein

neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit

sind viele Herausforderungen verbunden

und die jungen Auszubildenden,

deren Eltern, die Ausbilder und

die Arbeitgeber müssen sich an die

neue Situation gewöhnen. In der Regel

klappt das auch, aber hin und wieder

kann es Schwierigkeiten geben. Das

können Probleme in der Berufsschule,

im Ausbildungsbetrieb, im persönlichen

Bereich oder mit dem gewählten

Beruf sein. „In solchen Fällen sollte zunächst

immer das Gespräch mit den

beteiligten Personen, den Ausbildern,

der Berufsschullehrern oder auch der

Agentur für Arbeit gesucht werden. Sie

bietet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten

an, um den Weg durch

die Berufsausbildung erfolgreich zu

meistern“, erklärt Burkhard Kulla. Teamleiter

der Berufsberatung der Agentur

für Arbeit Vechta.

Die Berufsberatung bietet beispielsweise

die sogenannten ausbildungsbegleitenden

Hilfen (abH) an. Damit

können Azubis zum Beispiel Nachhilfeunterricht

in Deutsch oder anderen

Fächern erhalten. Bei einer „Assistierten

Ausbildung" steht den Azubis und

dem Ausbildungsbetrieb ein persönlicher

Betreuer zur Seite. Gemeinsam

wird dann individuell festgelegt, wie

die Unterstützung im Einzelnen aussehen

kann. Diese Unterstützung soll

Arbeitgebern und Auszubildenden

helfen, Konflikte zu bewältigen und die

Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Falls es doch zum Ausbildungsabbruch

kommt, lohnt es sich ebenfalls,

schnell die Agentur für Arbeit einzuschalten.

Für den Azubi gilt es gemeinsam

mit der Berufsberatung zu überprüfen,

ob es berufliche Alternativen

gibt, ob die Ausbildung in einem anderen

Ausbildungsbetrieb fortgesetzt

werden kann oder ob eine Ausbildung

in einem anderen Ausbildungsberuf

zeitnah gestartet werden kann. „Dabei

ist es nicht erforderlich bis August 2019

abzuwarten, denn auch zum jetzigen

Zeitpunkt im Jahr ist es noch möglich

eine Ausbildung zu beginnen“, erläutert

Kulla.

Unter der Telefonnummer 0800

4555500 (gebührenfrei) oder online

über www.arbeitsagentur.de/beratungswunsch

können Termine mit der

Berufsberatung vereinbart werden.

Publication name: 180205_Anzeige_Stadtmagazin_CLP generated:

2018-02-05T16:26:48+01:00

Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit.

Teste mit uns deine Stärken – gemeinsam finden wir

heraus, welcher Beruf zu dir passt und was dich

weiterbringt. Termine bei deiner Berufsberatung gibt

es telefonisch unter 0800 4 5555 00.

Informiere dich jetzt unter www.dasbringtmichweiter.de.

Damit der Ausbildungsbetrieb so

schnell wie möglich die freie Ausbildungsstelle

nachbesetzen kann, ist

es sinnvoll, den gemeinsamen Arbeitgeberservice

der Agentur für Arbeit

Vechta und der Jobcenter in den

Landkreisen Cloppenburg und Vechta

einzuschalten, telefonisch unter 0800

4 555520 (gebührenfrei) oder per Mail

an vechta.arbeitgeber@arbeitsagentur.de.

66

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


Da gibt es was aufs Auge oder wie eine gute

Kontaktlinsenanpassung aussehen kann

V

or

jeder Kontaktlinsenanpassung sollte ein ausführliches

Gespräch geführt werden, damit einige Frage

geklärt werden können:

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Tageslinsen, Monatslinsen, Jahreslinsen, harte Linsen weiche Linsen …Die Auswahl

an Kontaktlinsen ist enorm vielfältig, sodass einem die Wahl schon sehr schwer fallen

kann; und das ist gut so, denn es sollte nicht irgendeine Kontaktlinse auf irgendein Auge

gesetzt werden.

• Zu welchen Anlässen sollen die Kontaktlinsen

getragen werden (ständig oder nur zum Sport …)

• Welcher Zustand herrscht in der Umgebung

(Staub/Schmutz/Klimaanlagen/Kälte …)

• Liegen/lagen bekannte Augenerkrankungen vor

• Wurden bereits Kontaktlinsen getragen

Nun kann das Auge mithilfe der Spaltlampe kontrolliert werden.

Dies ist ein Mikroskop mit dem das Auge bei einer bis zu

40-fachen Vergößerung betrachtet wird.

Besonders wichtig dabei ist die Analyse des Tränenfilms

denn der entscheidet mit, aus welchem Material die Kontaktlinse

sein sollte, denn das ist für den Tragekomfort entscheidend.

Unterschiedliche Materialien lassen verschiedene

Mengen an Sauerstoff ans Auge und ein Sauerstoffmangel

kann zu schweren Schädigungen des Auges führen. Außerdem

können durch die Anbindung einer Spiegelreflexkamera

Aufnahmen gemacht werden, die Erklärungen für den

Kunden vereinfachen und später eine bessere Verlaufskontrolle

über viele Jahre ermöglichen, da die Aufnahme der

Kundenkartei hinterlegt werden.

Wenn diese Fragen geklärt sind, wird festgestellt, welche

Sehfehler korrigiert werden sollen, also ob es sich um eine

reine Kurz- oder Weitsichtigkeit handelt, ob ein Astigmatismus

(Hornhautverkrümmung) ausgeglichen werden muss

oder ob zusätzlich eine Leseunterstützung erforderlich ist,

ähnlich, wie es bei Gleitsichtbrillen der Fall ist. Daraufhin erfolgt

eine genaue Vermessung der Augenvorderfläche (Hornhaut).

Eine der genauesten Möglichkeiten ist der sog. Keratograph.

Damit werden 22000 Messpunkte erfasst und eine 3D

Darstellung ermöglicht um kleinste Unregelmäßigkeiten zu

erkennen. Bei der Anpassung von harten Kontaktlinsen wird

auch schon der Sitz und die Auflageflächen der Kontaktlinse

simuliert. Dadurch erreicht man hier einen wesentlich höheren

Tragekomfort als mit konventionellen Messmethoden.

Erst wenn alle Punkte geklärt sind, kann eine optimale Entscheidung

über den richtigen Linsentyp getroffen werden.

Nun erfolgt das Aufsetzen der ersten ausgewählten Kontaktlinse.

Wieder wird mit der Spaltlampe kontrolliert und beobachtet,

wie die Linse auf dem Auge sitzt, wie sich der Tränenfilm

auf dem Auge verhält und wie die Sehleistung mit der

Linse ist. Wenn nichts gegen die ausgewählte Linse spricht,

so sollte eine erneute Kontrolle durchgeführt werden, wenn

sie mehrere Stunden auf dem Auge sitzt, denn die Eigenschaften

können sich nach längerer Tragezeit verändern,

ohne dass dies für den Träger spürbar ist.

Auch eine Linse die sich gut auf dem Auge anfühlt kann negative

Auswirkungen auf das Auge haben, daher ist eine regelmäßige

Kontrolle, am Besten alle 6 Monate, unumgänglich.

Wenn Interesse an Kontaktlinsen und einer ordentlichen

Anpassung besteht, vereinbaren Sie bitte einen Termin.

e.K.

EschstraSSe 4 · 49661 Cloppenburg · Inh. Dirk Bergner · Tel.: 0 44 71/42 71 · www.optik-bergner.de

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Ab dem 14. Dezember treffen wir uns im Wald

Seit fast 50 Jahren setzen wir bei unseren natürlichen

Weihnachtsbäumen auf Qualität, Frische und Kundennähe.

Von der Pflanzung über die Pflege und die Ernte

bis zum Verkauf – beim Tannenhof Meyer an der Friesoyther

Str. 140, direkt in den Bührener Tannen. Vor den Toren der

Stadt Cloppenburg, werden sie angebaut, gehegt und gepflegt:

Ob Nordmanntanne, Blaufichte oder die traditionelle

Fichte aus Omas Zeiten. Kiefer, Koreatanne oder andere, über

12 Sorten in allen Größen von 50 Zentimeter Topfbaum bis

15 Meter als Dekobaum für öffentliche Plätze oder Betriebsgelände.

Wir produzieren auf unseren Kulturflächen alles selbst

und das in einer fast Bio-Qualität. Wir sind eine der wenigen

Produzenten, die ihre Bäume nicht chemisch behandeln,

weder Unkrautmittel drüber spritzen und schon gar nicht mit

Insektiziden behandeln. Wir legen großen Wert auf umweltfreundliche,

naturbelassene und schadstofffreie natürliche

Weihnachtsbäume, die in der guten Stube zu den Feiertagen

der ganzen Familie Freude bereiten.

Wir produzieren unsere Bäume ausschließlich selbst vor

Ort. Dies unterstützt die heimische Wirtschaft und durch die

kurzen Transportwege natürlich auch die Umwelt.

Wir erzeugen absolute Frische. Gerade in Jahren wie 2018

mit hohen Temperaturen und wenig Niederschlag haben die

Bäume Stress! Darum ist es gerade jetzt wichtig, die Bäume

so spät wie möglich zu ernten. Bäume für die Handelsketten

werden schon ab Mitte Oktober geerntet. Wir beginnen erst

sieben Wochen später, ab dem 7. Dezember mit den ersten

Baumschnitten. Sie können bei uns selbstverständlich Ihren

individuellen Weihnachtsbaum auch selbst in der Kultur

frisch schneiden.

Wir haben einen Lieferservice rund um Cloppenburg und

liefern Ihren Weihnachtsbaum gegen einen geringen Aufpreis

nach Hause! Zudem bieten wir Betriebsfeiern, Ausflüge

oder Firmenevents rund um den Weihnachtsbaum an.

Ab sofort gibt es hoffrisches Grün, Dekobäume mit

und ohne Ballen sowie Großbäume bis 15 Meter für Ihre

Dekoration!

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


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Öl ist nicht gleich Öl

Winterzeit ist die Zeit der ausgiebig guten Küche.

Da wird gekocht, gebacken, gedünstet, gebraten,

gebruzzelt – und Öle sind dabei unverzichtbar.

Olivenöl darf nicht zu sehr erhitzt werden, es ist jedoch perfekt für Salate

oder Carpaccio, zum Einlegen von Schafskäse, Kräutern, Tofu, Pilzen,

Antipasti oder zum Dünsten von Fisch oder Gemüse – aber nur kalt gepresst,

beziehungsweise „Native“ oder „Extra vergine“, da nur bei dieser

Herstellungsmethode die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Dieses hochwertige Olivenöl eignet sich auch zum Abrunden von Pastagerichten

oder Gemüsesuppen und wenn man beispielsweise einem

fertig gebratenen Fisch ein paar Tropfen Olivenöl aufträufelt, verfeinert

das den Geschmack deutlich.

Auch Kürbiskern-, Walnuss- und Traubenkernöl eignen sich aufgrund

ihrer typischen Geschmäcker hervorragend zum Zubereiten von kalten

Gerichten und ihren Zutaten.

Rapsöl, aber auch Erdnuss- und Sonnenblumenöl sind ideal zum Braten

von Fleisch, da auch sie bei normalen Temperaturen nicht überhitzen.

Sie sind wohlschmeckend, verändern aber den Eigengeschmack der

Fleischsorten nicht.

Zum Frittieren eignen sich Palm- und Kokosfette, da sie reich an gehärteten

Fettsäuren sind und darum auch bei starker Hitze nicht verbrennen.

Nicht gut zum Erhitzen sind Oliven-, Maiskeim-, Distel-, Lein-, Kürbiskern-,

Walnuss- und Traubenkernöl geeignet. Wenn diese Öle nur ein

wenig zu heiß werden, qualmen sie, riechen unangenehm und setzen

aggressive Schadstoffe frei!

usch

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kulinarisch

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Quelle: MESSE BREMEN/Jan Rathke

Rundum informiert – vom Bauen bis zum Wohnen

Baufachmesse hanseBAU feiert zehnten Geburtstag

Ob Keller oder Dachboden, ob Heizung oder Garten: Von

Freitag bis Sonntag, 18. bis 20. Januar 2019, bietet die Messe

Bremen zum zehnten Mal auf mehr als 20.000 Quadratmetern

Informationen, Produkte und Dienstleistungen rund

ums Bauen und Wohnen. Auf der hanseBAU in den Hallen 5

und 6 sowie bei den Bremer Altbautagen in Halle 7 präsentieren

sich mehr als 400 Aussteller. Die Sparkasse Bremen ist

mit den Bremer Immobilientagen erneut in Halle 5 zu Gast.

Ihre Mitarbeiter stehen Rede und Antwort zu Finanzierung,

Kauf oder Verkauf von Immobilien.

Projektleiter Sven Rapke freut sich, viele treue und neue

Aussteller beim runden Geburtstag der größten Baufachmesse

im Nordwesten begrüßen zu können. „Unser Angebot

umfasst das ganze Portfolio einer Baumesse am Puls

der Zeit“, sagt er. „Hier können Besucher Zimmerer, Trocken-

oder Fensterbauer, aber auch Planer und Architekten

persönlich kennenlernen. Sie finden aber auch viele konkrete

Anregungen, von Baumaschinen für Hobby- und Profi-Handwerker

bis hin zu Farben, Einrichtungsgegenständen

und Accessoires.“ Bremen biete damit eine für den gesamten

Nordwesten einmalige Möglichkeit der Orientierung

in Sachen Modernisieren, Sanieren oder Bauen. Zahlreiche

Vorträge und diverse Baupraxisvorführungen runden das

Programm ab.

Für die Sonderschau „Smart Home“ versammelt die hanseBAU

zahlreiche Aussteller zu Komfort, Sicherheit und

Energiemanagement durch Digitalisierung und Vernetzung.

Denn was vor wenigen Jahren noch reines Wunschdenken

war, ist mittlerweile möglich: zum Beispiel die Verriegelung

der Haustür über das Smartphone oder die zentrale Steuerung

von Lampen, Jalousien oder Heizungen. Mit der Agentur

PlanetLAN hat die hanseBAU dazu einen herstellerunabhängigen

Dienstleister eingeladen, der kostenlos über die

umfassenden Möglichkeiten berät. „Zu uns kommen Menschen

gezielt mit ihren Bauplänen oder konkreten Fragen

zum Smart Home“, erzählt Michael Berendes von PlanetLAN.

Passend zur kalten Jahreszeit zeigt eine Themeninsel der

hanseBAU mit dem Titel „Heizen mit Holz“, wie heimelige

Wärme ins Haus kommt, was dabei zu beachten ist und wie

sich Energiekosten einsparen lassen.

Bei den 13. Bremer Altbautagen der Klimaschutzagentur

energiekonsens können rund 100 Aussteller Antworten zu

allen Fragen des energieeffizienten Bauens und Sanierens

geben. Die Sonderschau beschäftigt sich diesmal mit klimaangepasstem

und klimaschützendem Bauen. Wie sichern

Hausbesitzer ihre Immobilie zum Beispiel für Extremwetterereignisse,

um Schäden zu vermeiden? Auch geht es

um Kosten für Dachbegrünung, Hochwasserschutzfenster,

Rückstauklappen oder Wärme- und Kältedämmung. Welche

Anpassungen sind besonders effektiv und einfach umzusetzen

und dabei möglichst klimaschonend?

Die hanseBAU, Bremer Altbautage und Immobilientage

haben von Freitag bis Sonntag, 18. bis 20. Januar 2019, von

10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Tagesticket kostet 9 Euro. Mehr

Infos: https://www.hansebau-bremen.de

70

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Bauen & Wohnen

Foto: djd/www.bohus.de

Das Comeback des Bungalows

Die eingeschossige Bauweise findet nicht nur unter Senioren immer mehr Fans

Lange Zeit war der Bungalow im Neubau aufs Abstellgleis

geraten: Man dachte an die undichten Flachdächer aus den

60er-Jahren, zudem hatten Bungalows den Ruf, angesichts

gestiegener Grundstückspreise zu viel Raum zu beanspruchen.

Heute erlebt der Bungalow ein Comeback, er wird modernen

Wohnansprüchen in jeder Lebenslage gerecht. Das

Wohnen auf einer Ebene, die Gestaltungsfreiheit und die

attraktive Architektur mit den unterschiedlichen Dachvarianten

sind nicht nur bei Senioren beliebt, die Wert auf eine

barrierefreie Ausstattung legen, sondern in jedem Alter.

Moderne Bungalows sind auf kleine Haushalte

zugeschnitten

Im Gegensatz zu den „klassischen“ Bungalows sind die neuen

Häuser vorwiegend auf die Bedürfnisse von Paaren zugeschnitten,

sie können auch auf kleineren Grundstücken

und zu vertretbaren Kosten realisiert werden. Die neue Beliebtheit

hat mit der veränderten Bevölkerungsstruktur zu

tun: Senioren etwa wollen sich nach dem Auszug der Kinder

„verkleinern“ und ihren Lebensabend in einem barrierefreien

Haus verbringen. Aber auch für junge Paare ohne

Kinder und selbst für Familien mit einem Kind sind die Bungalows

geeignet: Wer nur ein Schlaf- und ein Kinderzimmer

benötigt, für den ist ein Obergeschoss entbehrlich. Vom

Anbieter bohus etwa gibt es individuell geplante, ökologische

Bungalows im Holzrahmenbau in vielen Variationen.

Das Holz der schlüsselfertigen Häuser stammt überwiegend

aus deutschen und schwedischen Wäldern, die mit nachhaltiger

Forstwirtschaft bewirtschaftet werden. Auch bei den

Dämmstoffen wird auf ökologische Produkte statt auf Mineralwolle

gesetzt. Die skandinavisch geprägten Häuser werden

gemeinsam mit dem Bauherrn für das konkrete Grundstück

geplant und danach in der mit dem RAL-Gütezeichen

zertifizierten Zimmerei individuell produziert. In Sachen Innenarchitektur

hat man danach gerade in einem Bungalow

alle erdenklichen Freiheiten. (djd)

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Ohne Baum kein Fest

Zu Weihnachten lieben die Deutschen

ihre Traditionen und den Tannenduft

Zu Weihnachten ist der Deutsche

ein Gewohnheitstier: Mit viel

Enthusiasmus und voller Emotion

zelebrieren die Bundesbürger ihre

Traditionen - vom Plätzchenbacken

mit der ganzen Familie über das gemeinsame

Musizieren am Heiligen

Abend bis hin zum unverzichtbaren,

festlich geschmückten Christbaum.

Ohne Tanne geht es für die allermeisten

einfach nicht. Hier einige bemerkenswerte

Fakten rund um das weihnachtliche

Symbol.

DIE DEUTSCHEN SCHMÜCKEN

FAST 30 MILLIONEN BÄUME

Über 29,5 Millionen Tannen fanden

sich im vergangenen Jahr in

deutschen Wohnstuben wieder.

Damit bewegt sich der Weihnachtsbaum-Absatz

seit Jahren auf konstantem

Niveau, das zeigen Zahlen des

Hauptverbandes der Deutschen Holz

verarbeitenden Industrie (HDH). Interessant

ist dabei: Der Trend geht zum

Zweitbaum, der gerne etwas kleiner

sein darf - ob für die Küche, das Kinderzimmer

oder auch das Büro. Angesagt

ist zudem Regionalität, bis hin

zur Auswahl der Tanne direkt in der

Schonung.

SELBERSCHLAGEN WIRD IMMER

BELIEBTER

Die Weihnachtsstimmung kommt für

viele bereits beim Kauf ihres Baums auf

- nicht vor einem Supermarkt oder an

der Tankstelle, sondern direkt dort, wo

die Tanne gewachsen ist. Viele Baumschulen

machen daraus ein Happening

für die ganze Familie, mit Glühwein,

Kinderpunsch und Bratwurst. Das Fällen

ist mit dem passenden Werkzeug

eine unkomplizierte Angelegenheit.

„Akku-Motorsägen sind leicht zu transportieren,

einfach per Knopfdruck zu

starten und haben mehr als genug

Kraft für eine übliche Tanne“, berichtet

Stihl Experte Mario Wistuba. Gerade

einmal 2,6 Kilogramm (ohne Akku)

wiegt etwa die abgasfreie Akku-Motorsäge

„MSA 140 C-BQ“. Damit lässt

sie sich auch über längere Wege durch

die Schonung mühelos transportieren.

Und wer es noch traditioneller mag,

findet beim selben Hersteller natürlich

auch klassische Äxte für das Fällen allein

mit Muskelkraft.

DIE NORDMANNTANNE IST

WEIHNACHTSMANNS LIEBLING

Verbreiteten vor Jahren noch Fichten

und Blautannen ihren urigen, biswei-

len auch piksenden Charme, hat sich

das eindeutig gewandelt. Bei drei von

vier Weihnachtsbäumen handelt es

sich laut HDH um eine Nordmanntanne.

Ihre Vorteile: Sie hält bei guter Pflege

lange durch, zudem stechen ihre

Nadeln nicht so unangenehm wie die

anderer Tannenvertreter.

Auch der Weihnachtsmann liebt die Tradition: Eine duftende Tanne, am besten noch

selbst geschlagen, gehört zum Fest einfach dazu.

ZUCKERSÜSS UND GUT GEWÄS-

SERT HÄLT DIE TANNE LÄNGER

In einem Ständer findet der Baum

im Wohnraum sicheren Halt. Praktisch

sind Christbaumständer mit einer

Schale, in die regelmäßig Wasser

aufgefüllt werden kann - so hält die

Tanne deutlich länger, ohne zu nadeln.

Ein Geheimtipp: Ein kleiner Löffel

Zucker ins kalte Wasser gegeben, soll

dafür sorgen, dass die Nadeln schöner

glänzen.

djd

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Lina Miller

Büroleitung – Kundenservice

Liebe Leserinnen und Leser,

Tatjana Raizenstein

Kundenbetreuung von Gewerbe- und Privatkunden

der Energieverband Nordwest, seit 2005 ansässig in Cloppenburg, kümmert

sich um Strom- und Gasangelegenheiten für Gewerbe- sowie Privatkunden.

Die Philosophie des Energieverbandes

ist es, Strom- und Gasanbieter

zu finden, die langfristig

günstige Preise und problemlose

Abwicklung (Anmeldung/Abmeldung/

Abrechnungen etc.) gewährleisten.

Entscheidend ist unter anderem eine

gute Kommunikation beziehungsweise

die direkte Anbindung zum Anbieter.

Dies ermöglicht dem Energieverband

das schnelle Erledigen der Anliegen

seiner Kunden wie die Klärung der Abrechnungen,

Änderung der Abschläge

oder Ähnliches.

Kontinuierlich kümmert sich der Energieverband

um Neu- aber auch um

Bestandskunden. Dies beinhaltet unter

anderem den Wechsel zu einem neuen

Anbieter beim Auslauf des Vertrages.

Gewechselt wird immer nur dann,

sobald sich ein Preisvorteil für den

Kunden ergibt, aber auch bestimmte

Kriterien des Energieverbandes erfüllt

werden.

Diese so genannten Kriterien sind:

günstiger Preis, unkomplizierte Erstellung

der Jahresabrechnung, Erreichbarkeit

des Lieferanten, Auszahlung

der versprochenen Bonuszahlungen

und gegebenenfalls zuviel gezahlter

Abschläge, sowie das Bestehen am

Markt von mehr als fünf Jahren und andere

Aspekte.

Trotz der langjährigen Erfahrung des

Energieverbandes, kommt gelegentlich

der Einwand der Kunden, sie „hätten

da was Günstigeres gesehen…“

Natürlich ist der Energieverband Nordwest

auch an die verschiedenen Vergleichsportale

wie Check24 oder Verivox

angeschlossen. Gewiss sieht auch

er die so genannten „tollen Angebote“.

Das verantwortungsbewusste Umgehen

mit den Kunden erlaubt es dem

Energieverband jedoch nicht, diese

„Lockangebote“ zu empfehlen. Das Erkennen

dieser unrealistischen Preisvorschläge

jener Anbieter aber ist für den

„Laien“ nicht so einfach. Grundsätzlich

sollte man dazu wissen, wie sich ein

M.R. Nordwest GmbH •

Sevelter Str. 1 • 49661 Cloppenburg

info@energieverband-nordwest.de

Senken Sie jetzt Ihre Energiekosten dauerhaft!

Öffnungszeiten

Mo.−Do.: 08:30−16:30 Uhr

Fr.: 08.30−14:00 Uhr

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Medina Djozovic

Kundenbetreuung von Gewerbe- und Privatkundena

Arbeitspreis pro KWh (Kilowattstunde)

zusammensetzt.

Hier die Erklärung: Die einzelnen Bestandteile

des Strom-, Gaspreises setzen

sich aus vielen, einzelnen Posten

zusammen. Hierzu gehören die Netzkosten,

sämtliche gesetzlichen Umlagen

und Steuern und nicht zuletzt der

reine Einkaufspreis an der Börse. Wenn

man diese Beträge summiert, erhält

man einen Betrag X, den die Anbieter

als reinen Kostenpunkt haben. Zu diesem

„Anschaffungspreis“ wird dann die

Courtage der einzelnen Lieferanten

hinzugerechnet. Diese können natürlich

von Anbieter zu Anbieter variieren.

Wenn einige dieser Anbieter jedoch

einen günstigeren Preis als den der Beschaffungskosten

offerieren, ist es ein

Leichtes darauf zu kommen, dass diese

Unternehmen sich den „Verlust“ früher

oder später zurückholen müssen, womit

die Kunden schlicht und ergreifend

eingekauft werden.

Dass diese Strategie auf lange Sicht

nicht funktionieren kann, ist unschwer

zu erraten. Dies hat zur Folge, dass solche

Anbieter verschiedenartige Methoden

anwenden müssen, wie beispielsweise

eine versteckte Preisanpassung.

Solche werden dann möglicherweise

in E-Mails mitgeteilt, die direkt in die

Spam-Ordner wandern oder als unwichtige

Infopost dem Verbraucher zugestellt

werden und dort ohne weitere

Beachtung in der Mülltonne landen.

Durch den täglichen Kundenkontakt

bekommt man immer weitere Taktiken

der „Newcomer“ der Energiebranche

mit. Die neueste Masche ist es, dass

bestimmte Strompreisbestandteile,

wie beispielsweise die Stromsteuer

von 2,05 Cent, die bei jedem seriösen

Anbieter im Preis beinhaltet sein sollte,

nicht mit aufgeführt ist. Stattdessen

wird diese dann in den AGB der

Anbieter (die sich kaum einer komplett

durchliest) beziffert und muss

entsprechend zu dem angezeigten Arbeitspreis

addiert werden. Dies dient

allein der Irreführung des Kunden. Das

Erwachen kommt dann zumeist, wenn

es bereits zu spät ist – nämlich mit der

Abrechnung.

Es ist oftmals in den Medien durch

diverse TV Sendungen, sowie durch die

Verbraucherzentrale über die Maschen

der Anbieter informiert worden, jedoch

lassen sich diese bestimmten Lieferanten

stets etwas Neues einfallen.

Auch der Energieverband hat sich zu

Beginn seiner Tätigkeit von teilweise

sehr guten Vertragskonditionen locken

lassen. Später jedoch sehr viel Aufwand

betreiben müssen, um die Guthaben

der Kunden zurück zu bekommen. Dies

hat den Energieverband dahingehend

sensibilisiert, dass es eben nicht nur auf

den vermeintlich guten Preis ankommt.

Vordergründig steht die langfristige

Zufriedenheit des Kunden.

Für die Kunden werden nicht nur die

Wechsel vorgenommen, sondern Kundenbetreuung

von A-Z gewährleistet.

Etwaige Fragen, Korrekturen von

Daten, Meldung der Zählerstände, et

cetera übernimmt der Energieverband

im Rahmen seiner Dienstleistung. Somit

ist das Vorhandensein von direkten

Ansprechpersonen bei den vorgeschlagenen

Anbietern unentbehrlich. Eine

gesicherte Preisstabilität ist ebenfalls

entscheidend.

Gelegentlich werden auch Anbieter

empfohlen, zu denen kein direkter

Draht besteht. Diese Lieferanten werden

jedoch genauestens vom Energieverband

geprüft. Die Prüfung erstreckt

sich über die Preisstabilität, Erstellung

der Abrechnungen, Kundenfreundlichkeit,

Einhalten der AGB und so weiter

aus. Zudem hat der Anbieter mindestens

fünf Jahre auf dem Markt zu sein

und darf in dieser Zeit nicht negativ

aufgefallen sein. Sehr wichtig ist auch,

dass versprochene Bonuszahlungen

oder zu viel gezahlte Abschläge pünktlich

zurückgezahlt werden. Zudem dürfen

Bonuszahlungen nicht vom Mehroder

Wenigerverbrauch abhängen.

Die Kunden des Energieverbandes

werden grundsätzlich über die Wechsel

und die damit verbundenen neuen

Konditionen informiert, sodass immer

eine Transparenz für die Kunden besteht.

Das verantwortungsbewusste Umgehen

mit dem stetig wachsenden Kundenstamm

(zurzeit um 7.800 Zähler)

liegt dem Energieverband am Herzen.

So ist das Team für die Kunden stets

persönlich in den Büroräumlichkeiten

in der Sevelter Str. 1 in Cloppenburg erreichbar

und steht für sämtliche Fragen

und Anliegen mit Rat und Tat zur Seite.

Wir stehen Ihnen

gerne persönlich

oder telefonisch

zur Verfügung

und erstellen

gerne für Sie ein

Vergleichsangebot.

Aktueller Strompreis

Arbeitspreis

19,75 Ct./KWh Netto

Grundgebühr

11,75 €/mtl. Netto

Preisgarantie/Laufzeit

31.12.2020

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75


Senioren on Kultour

Schleswig-Holstein entdecken

Sitzgelegenheiten entlang des Wassers

Zum Jahresende blicken wir zurück

auf die Aktivitäten der

Cloppenburger Seniorinnen und

Senioren während der letzten drei Monate.

Denn wer meint, dass diese Damen

und Herren auch mal rasten müssten,

sieht sich nicht zuletzt angesichts

der unternommenen, anspruchsvollen

Touren eines anderen belehrt.

Meine Aufzeichnungen nötigen uns

alle einmal mehr, den symbolischen

Hut vor diesen agilen älteren und alten

Herrschaften zu ziehen. Wo die überall

umher reisen und was sie dabei alles

erleben: Chapeau!

Im September ging es auf Entdeckungsreise

in Schleswig-Holstein,

dem Land zwischen den Meeren von

Nord- und Ostsee, mit der engsten

Stelle von nur 70 Kilometern Breite. Die

Städte bestechen durch ihren maritimen

Charakter, den historischen Bauwerken

und den Kulturhighlights.

Wie das zauberhafte Holländerstädtchen

„Friedrichstadt“, gelegen an der

Eider und der Treene. Die Bauten der

niederländischen Backsteinrenaissance

und Grachten prägen das Stadtbild.

Der gottorfsche Herzog Friedrich III.

gründete 1621 diese Stadt mit dem

Ziel, eine Handelsmetropole zu errich-

ten. Dazu holte er niederländische Bürger

und gewährte ihnen Religionsfreiheit.

So siedelten sich Mitglieder vieler

Religionsgemeinschaften hier an.

Mit einer Gästeführerin konnten wir

die Kirche der Remonstranten, die einzige

Kirche dieser Glaubensgemeinschaft

in Deutschland, besuchen. Die

meisten von uns hatten noch nie etwas

davon gehört. Sie versteht sich als

“Asylkirche”, das heißt als Zufluchtsort

für Menschen, die die dogmatischen

Vorgaben und das hierarchische System

ihrer angestammten Konfessionen

nicht mehr aushalten und sich ihren

persönlichen, individuellen Glauben

bewahren wollen. Welch ein Beispiel

von Toleranz!

Das nächste Ziel war die Schlei-Region.

Die Fahrt ging durch eine traumhaft

schöne Hügellandschaft, durch

Felder und Wiesen mit grünen Wallhecken

und kleinen Wäldchen. Immer

wieder war die Schlei, ein 42 Meter

langer Meeresarm der Ostsee zu sehen.

Auf einer Halbinsel befindet sich

die kleinste Stadt Deutschlands, die

Stadt Arnis. Weiter ging es über Kappeln,

bekannt durch die einzigen noch

funktionstüchtigen Heringsfangzäune

in ganz Europa, der bis bis zur Ostsee

nach Maasholm reicht. Es war schön,

das Fischerdorf bei einem Spaziergang

kennenzulernen.

Nachmittags führte uns die Fahrt fast

bis zur dänischen Grenze, nach Flensburg.

Mit 88.000 Einwohnern ist sie die

drittgrößte Stadt des Landes. Bundesweite

Bekanntheit erlangte die Stadt

durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt

gespeicherten „Punkte in Flensburg“.

Unsere Gäste im Bus hatten dafür eine

nettere Bezeichnung: Sanatorium für

Führerscheine.

Da Flensburg im Zweiten Weltkrieg

größtenteils verschont blieb, findet

man eine sehr schöne Altstadt vor

mit zahlreichen historischen Bauwerken.

Bei unserem Spaziergang durch

die Altstadt waren wir besonders von

den vielen Hinterhöfen beeindruckt,

die zum Verweilen einluden. Bekannt

ist Flensburg auch durch den Rum. So

konnten wir in einem Hinterhof ein

kleines Rummuseum besichtigen und

natürlich verschiedene Sorten Rum

und auch Rumerzeugnisse probieren.

Natürlich auch für zu Hause – ist doch

klar!

Mit einem Schiff der Adler Reederei

erreichten wir am nächsten Tag nach

einer einstündigen Fahrt die Hallig

Hooge. Kutschen erwarteten uns schon

Buffet-Lift Ein Blick in die Gracht

76

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Senioren on KulTour


Senioren on

reportage

Kultour

Ein Teil der Gruppe am Wasserbrunnen Maasholm

Ein Blick in das Innere der Remonstranten-Kirche

zu einer Rundfahrt und erste Station

war die Kirche. Überwiegend in dem

typisch nordfriesischen Blau gehalten,

nennt man sie auch die „Second Hand

Kirche“, weil Bauma- terial und ein Teil

der Einrichtung von anderen, zerstörten

Kirchen in Nordfriesland stammt.

Die Gefahren einer Sturmflut für die

Hallig-Bewohner konnten wir in einem

Film hautnah miterleben. Man kann

sich gar nicht vorstellen wie schnell

und mit welcher Kraft das Wasser

kommt. Dort zu wohnen ist sicher nicht

jedermanns Sache.

Besonders beeindruckt hat uns die

Einrichtung des Königspesels. Pesel

heißt übersetzt „die gute Stube“ und

„Königspesel“ weil der dänische König

dort bei einer Sturmflut übernachtet

hat. Gefliest sind die Wände mit holländischen

biblischen Fliesen. Außerdem

birgt der Raum Kunstschätze zum Teil

aus früheren Jahrhunderten von unschätzbarem

Wert. Auf dem Festland

könnte man sie bestimmt nur in gesicherten

Glasschränken bewundern.

Am Nachmittag erwartete uns die

Stadt Schleswig mit ihrer idyllischen

Altstadt. Auf dem Holm reihen sich

viele kleine Häuser aneinander. Rosenstöcke

in verschiedenen Farben

zieren die Häuserfronten und im St.

Petri Dom, ein bedeutendes mittelalterliches

Baudenkmal, ist die romanische

und die gotischen Bauperiode

allgegenwärtig. Das berühmteste

Kunstwerk aber ist der dreiflügelige

Schnitzaltar von Hans Brüggemann

aus dem Jahre 1521.

Der darauf folgende Tag gehörte

der Stadt Husum. Die „Graue Stadt am

Meer“ nannte Theodor Storm, Husums

berühmter Sohn, seine Heimatstadt in

dem Gedicht „Die Stadt“. Allerdings ist

Husum heute bunt bis ins Detail. Der

Binnenhafen mit der hübschen Häuserzeile

gehört zu den Sehenswürdigkeiten

der Stadt. Husums Mittelpunkt

ist der Marktplatz mit dem Tinebrunnen

und der Marienkirche. „Eintreten,

Klarheit spüren, zur Ruhe kommen“

heißt es hier und das ist in dieser hellen

Kirche mit ihren mächtigen Säulen

und dem Sternenhimmel gut möglich.

Und das nur wenige Schritte vom

Marktplatz entfernt.

Das Schloss vor Husum, so genannt,

weil es zu seiner Erbauungszeit vor

der Stadtgrenze lag, war ursprünglich

eine Nebenresidenz der Herzöge

Schleswig-Holstein-Gottorf. Heute residiert

hier das Schlossmuseum und

ein Kulturzentrum.

Am nächsten Tag, es war der letzte

unserer Entdeckungsreise, wartete

noch ein besonderes Highlight auf uns.

Eine Schifffahrt mit dem stilecht restaurierten,

110 Jahre alten Raddampfer

„Freya“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal

von Brunsbüttel bis Kiel. Obschon es

dabei viel zu sehen gab, herrschte aber

auch eine erholsame Ruhe auf dem

Schiff. Und als sich zum Brunch und zur

Kaffeezeit ein Buffetlift aus dem Boden

hob, waren wir zunächst verblüfft,

ließen uns dann aber gerne von der

„ebenfalls aufgetauchten“ Servicekraft

mit Leckereien bedienen.

Sie wissen auch nicht, was ein Buffetlift

ist? Nun: Da hebt sich aus dem

Boden ein reich gedecktes Buffet, mit

der Servicekraft in der Mitte. Fertig, die

Gäste des Schiffs nach allen Regeln der

ansässigen kulinarischen Kunst zu verwöhnen.

Mit diesem Erlebnis verabschiedeten

wir uns von dieser fünftägigen KulTour

durch Schleswig-Holstein – bei herrlichem

Wetter – in guter Gesellschaft

– die Gedanken angereichert mit zahlreichen,

wunderbaren Erinnerungen

an diese Reise als ein Geschenk des

Himmels.

ELFRIEDE LANGE

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Senioren on KulTour

77


Blog

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

in der letzten Ausgabe hatten wir

gesagt, dass wir über die ersten Hallenturniere

berichten werden und wie

wir unsere Pferde im Winter, bei kalten

Temperaturen, bei Laune halten.

Bis jetzt ist es aber noch nicht wirklich

kalt gewesen und wir hatten das Glück,

dass wir mit den Pferden immer noch

draußen reiten und sie immer noch die

Auszeit auf der Weide oder Paddock

genießen konnten. Somit hat sich für

die Pferde noch nicht viel geändert seit

dem Sommer, außer das es nicht mehr

so brütend heiß ist.

Das letzte Draußen-Turnier lief für

Pia und mich noch sehr gut.Pia belegte

mit ihrem Pferd „Ciquest“ in einem

M** Springen den 2. Platz und ich war

in einem S* Springen mit Stechen auch

noch Zweiter.

Nach diesem Turnier gingen dann

die ersten Hallenturniere los. Wie wir im

letzten Beitrag schon berichtet hatten,

ist es immer eine kleine Umstellung für

Ross und Reiter von der Außen- in die

Hallensaison. Gerade für die jüngeren

Pferde ist es zunächst schwieriger, da

sie noch nicht so viel Erfahrungen haben.

Beim ersten Hallenturnier war ich

trotzdem zufrieden mit der Leistung

meiner Pferde. Sie gingen alle Nullrunden

und die jungen Pferde bekamen

gute Noten. Die jungen Pferde laufen

im Alter zwischen vier und sechs Jahren

meist nur Springpferdeprüfungen.

In solchen Prüfungen bekommen die

Pferde eine Wertnote 0,0 - 10,0, die nach

Art des Sprungs bewertet wird. Mit in

die Wertnote fließt ebenso, ob der Ritt

rhythmisch und harmonisch abläuft.

Bekommt ein Pferd einen Fehler am

Sprung, werden von der Wertnote am

Ende 0,5 abgezogen. Die Pferde, die

sieben Jahre und älter sind laufen meist

nur noch Springprüfungen, die nach

Fehlern und Zeit gehen.

Nun wieder zu den Turnieren. Pia ist

noch kein Hallenturnier geritten, sie

macht ein wenig Pause mit ihren Pferden

und wird wohl erst in ein paar Wochen

wieder starten. Bei mir war das

so, dass auf dem Springturnier in Rulle

„I know it“ sich von seiner besten Seite

zeigte. Am Samstag waren wir Dritte

und am Sonntag Zweite, jeweils in der

Mittleren Tour S*.

Ende Oktober wollten mein Vater und

ich zu einem Turnier in der Nähe von

Bremen. Leider war ich gesundheitlich

verhindert. Daraufhin haben wir

kurzfristig entschieden, dass er „Sunset

Strip“, ein Pferd von mir, zum Turnier

mitnimmt und ihn dort reitet. Meiner

Meinung nach ist „Sunset Strip“ ein sehr

talentiertes Pferd mit einer großen Zukunft.

Er zeigte sich auch mit meinem Vater

beim Turnier sehr gut. Bei dem einem

Springen war er null und in dem anderen

hatte er nur einen Fehler am letzten

Hindernis. Aber auch „Sunset Strip“ ist

erst sechs Jahre alt und muss noch viel

lernen. Und wie man so schön sagt, aus

seinen Fehler lernt man. Und das trifft

auch bei Pferden zu. Denn aus jedem

Fehler, den sie machen, lernen sie im

Normalfall etwas dazu.

Anfang November waren wir mit „I

know“ it auf einem Turnier im Osnabrücker

Raum, wo ich ihn M**, S* und

S** geritten habe. Nur nochmal zur Erläuterung:

M** geht über eine Höhe bis

1,35 m, S* bis 1,40 m und S** bis 1,45

m hoch.

Im M** hatte er einen Zeitfehler, S*

einen Fehler und im S** zwei Fehler.

Das mag für jemanden, der nicht so viel

mit dem Reitsport zu tun hat, klingen,

als das ein nicht so erfolgreiches Wochenende

gewesen. Doch „I know it“

sprang trotz der Fehler relativ gut. Nur

hat er noch nicht so viele Erfahrungen,

war deswegen auch sehr aufgeregt und

verspannte sich dadurch teilweise im

Parcours an den Sprüngen. Wodurch

dann die Springfehler passierten.

Aber auch er hat etwas gelernt an

diesem Wochenende und wir werden

sehen, wie er sich auf dem nächsten

Turnier verhalten wird.

Umso mehr die Pferde Turnier laufen,

desto mehr Routine bekommen sie.

Das ist wie bei uns Menschen mit dem

Auto fahren! Umso mehr man damit

unterwegs ist, desto besser und sicherer

fährt man!

Bis zum nächsten Artikel wird nun

eine kleine Weile vergehen, denn dazwischen

liegen Weihnachten, Silvester

und der Jahreswechsel. Zu all diesen

Festen wünschen wir Ihnen Freude, alles

Gute und Glück. So viel, als hätten

Sie ein Hufeisen an der Wand hängen!

Liebe Grüße

Pia und Henry

78

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Ein schönes Lächeln dank

INMAN ALIGNER

Ein schönes Lächeln ist die Visitenkarten

jedes Menschen. Schöne, gerade

und gesunde Zähne stehen für

Gesundheit und Vitalität – diesen

Wunsch kann der INMAN ALIGNER in

kurzer Zeit erfüllen.

Mit dem patentierten INMAN ALIG-

NER, können die vorderen Zähne

innerhalb weniger Wochen sanft in

eine ideale Position geführt werden.

Die meisten Fälle sind in 12 -16 Wochen

abgeschlossen und ein weiterer

großer Vorteil: Die Apparatur ist herausnehmbar

und kann so dem individuellen

Lebensstil und Tagesablauf

angepasst werden. Dabei werden

zwei klare Bögen vor und hinter den

Zähnen durch Federn aktiviert. Der

sanfte Druck, der dadurch ausgeübt

wird, sorgt dafür, dass die Frontzähne

in ihre ideale Position geführt werden.

Der INMAN ALIGNER ist also die perfekte

Lösung bei einem Engstand der

Frontzähne, denn er korrigiert schnell

und sicher die störende Zahnfehlstellung.

Für die Patienten, die häufig voll

im Berufsleben stehen, gibt es einen

weiteren großen Vorteil. Denn es ist

nur ein klarer Kunststoff- Bogen an

der Vorderseite der Zähne zu erkennen

und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit

gibt es zumeist keinerlei

Beeinträchtigungen beim Sprechen.

Nach Abschluss der Anwendung können

sich die Patienten über ein strahlendes

Lächeln freuen, das sie sich

schon immer gewünscht haben.

Wenn Sie Interesse haben, vereinbaren

Sie einen Beratungstermin bei einem

zertifizierten Zahnarzt in ihrer Nähe.

Der behandelnder INMAN ALIGNER

Zahnarzt wird im Zuge eines ausführlichen

Gesprächs erläutern, welche

Resultate in welcher Zeit zu erwarten

sind. In Cloppenburg ist Dr. Isabelle

Ambrus eine zertifizierte INMAN ALIG-

NER-Anwenderin und berät Sie gerne

und umfassend, ob dieses System für

Sie eignet ist.

Für das Anpassen werden zunächst

Abdrücke erstellt, anhand derer im Labor

der individuelle INMAN ALIGNER

angefertigt wird. Nach dem Einsetzen

sollte er für perfekte und schnelle Ergebnisse

16 bis 18 Stunden am Tag

getragen werden. Wichtig sind auch

neben einer guten Zahnhygiene die

regelmäßigen Überprüfungen durch

den Zahnarzt, die alle zwei bis drei

Wochen stattfinden sollten. Wie bei

anderen kieferorthopädischen Behandlungen,

wird nach Abschluss der

Behandlung mit dem INMAN ALIGNER

eine lebenslange Retention empfohlen,

um einen Rückfall zu verhindern.

Wir hoffen mit diesen Anregungen

und Informationen Ihr Interesse geweckt

zu haben und freuen uns auf

Ihren Besuch!

www.inman-aligner-cloppenburg.de

Wir begradigen alles.

Auch harte Nüsse.*

* Die meisten Zähne zumindest bringen wir schnell, sicher und nachhaltig in Form.

Bitte lächeln: Zahnfehlstellungen können jetzt auch bei

Erwachsenen ganz leicht behoben werden. Mit dem Inman Aligner

bringen wir Ihre Zähne innerhalb weniger Wochen sanft in die

richtige Position. Mehr erfahren unter 04471/850 55 0

info@dr-ambrus.de

www.dr-ambrus.de

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Es wird gerundet – 10 Jahre Abiant in Cloppenburg

Nachdem die Abiant-Niederlassungen Geestland und

Stralsund dieses Jahr auf das 10-jährige Bestehen

zurückblicken konnten, darf am 14. Dezember 2018

auch das Team in Cloppenburg feiern. Zu einem „Tag der offenen

Tür“ sind alle Mitarbeiter, Kunden und Interessierte eingeladen.

Bei vorweihnachtlicher Atmosphäre, kleinen Leckereien

und Getränken können sich die Besucher über aktuelle

Jobs und die umfangreichen Dienstleistungen informieren.

Seit 2008 findet das Team individuelle Personallösungen

für Kunden in der Region Cloppenburg und Vechta, bietet

umfangreiche landwirtschaftliche Dienstleistungen, unterstützt

Bewerber bei ihrer Jobsuche und fördert Mitarbeiter

mit verschiedenen Weiterbildungen, um ihre Fähigkeiten

auszubauen.

Das Unternehmen prägt seit über 60 Jahren ein genossenschaftlicher

Hintergrund und dies ist die Basis für professionelle

Leistungen in unterschiedlichen Branchen wie Logistik,

Technik, Agrar, Schiffbau oder Handwerk. Mit mehr als 600

Mitarbeitern an elf Standorten in Nord- und Westdeutschland

verfügt Abiant über umfangreiches Fachwissen und

langjährige Erfahrung.

Das Cloppenburger Abiant-Team: Niederlassungsleiter Bernd Tebben, Personaldisponentin Melanie Hanneken, Auszubildender

Kevin Stolle und Agrardisponent Gerold Wulf

80

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Meike (Auszubildende) beim Umfüllen der frischen Milch und beim Füttern

Um gutes Personal zu finden, arbeitet Abiant eng mit örtlichen

Bildungsträgern zusammen und kümmert sich gemeinsam

mit den neuen Kollegen um die notwendigen

Formalitäten und Behördengänge. Eine gute Mitarbeiterbindung

steht an erster Stelle. Eine eigene, vier Mal im Jahr erscheinende

Mitarbeiterzeitschrift „Der ABIANTER“ informiert

zusätzlich über Neuigkeiten und gibt spannende Einblicke in

die tägliche Arbeit.

Im Verlauf der letzten Jahre hat sich ein starkes Team gefunden

und gut eingearbeitet – Bernd Tebben als Niederlassungsleiter,

Melanie Hanneken als Personaldisponentin, Gerold

Wulf als Teamleiter Agrar Außendienst und last but not

least Kevin Stolle als Auszubildender zum Personaldienstleistungskaufmann.

Zahlreiche Unternehmen und landwirtschaftliche

Betriebe in der Region vertrauen als Kunden auf

das eingespielte Team.

Ein zusätzlicher Leistungsschwerpunkt ist die Agrarwirtschaft.

Leistungen wie Betriebshilfe im Auftrag der SVLFG,

Urlaubsvertretung, Personalvermittlung, Spalten und Laufflächen

aufrauen oder Klauenpflege gehören zum umfangreichen

Portfolio.

Und seit letztem Jahr kümmert sich das Abiant Agrar-Team

auch rund ums Haus – ob Baum- oder Heckenschnitt, Rasenpflege,

Grabpflege oder die Gehwegreinigung – Abiant ist

der richtige Ansprechpartner.

Sigrid Lünnemann

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81


Gut zu wissen

Foto: djd/Deutsche Telekom/iStockphoto-pixelfit/freepik-lanrentuku

Digitale Entgiftung

Umgang mit dem Smartphone:

Die vier wichtigsten Expertentipps

zu „Digital Detox“

1. Mehr ist weniger – hilfreiche Apps

installieren: Es klingt ironisch, doch

tatsächlich gibt es auch für den Digital-Detox-Trend

die passenden Apps.

Diese messen etwa, wie häufig wir unser

Smartphone entsperren, wie oft wir

welche App benutzen und wie viel Zeit

wir mit ihnen verbringen.

2. Mitteilungsfunktionen bearbeiten:

Das Aufleuchten von Push-Benachrichtigungen

lässt den Blick regelmäßig

zum Smartphone schweifen. Um diese

Ablenkung zu vermeiden, kann man

in den Einstellungen des Smartphones

die Mitteilungsoptionen anpassen - für

jede App individuell. Hier lassen sich

Töne ausschalten, Hinweise im Sperrbildschirm

oder bei der Verwendung

verbieten oder jegliche Mitteilungen

deaktivieren.

3. Aus den Augen, aus dem Sinn –

Apps deinstallieren: Apps verleiten

dazu, aus Langeweile darauf zu klicken,

auch, wenn man gerade gar kein

bestimmtes Anliegen hat. Nach dem

Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn"

kann man bestimmte Apps - etwa soziale

Netzwerke - deinstallieren und die


Netzwerke stattdessen bei Bedarf im

Browser des Smartphones öffnen.

4. Ruhezeiten einrichten: Mit dem

Flug- oder dem Nicht-Stören-Modus

lassen sich sämtliche Benachrichtigungen

und Anrufe mit einem Klick vermeiden.

Eine weitere Option ist das

Einrichten automatischer Ruhezeiten

- so weiß das Smartphone, wann es zu

schweigen hat. Beim iPhone kann man

über den Nicht-Stören Modus feste

Zeitintervalle festlegen, in denen niemand

stören darf, Ausnahmen können

definiert werden. (djd)

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Buchtipp

13 Wolkenkratzer, die du

kennen solltest – Kunst für Kids

Wow, die sind cool!“ – mit diesen

Worten schnappt sich

mein Sohn Jonas (9) das Buch

„13 Wolkenkratzer, die du kennen solltest“

und sucht sich sofort sein Lieblings-Hochhaus

aus. Es sind dann zwei

Sieger: Die Sendezentrale des CCTV

und „The Gherkin“. Und das, obwohl beide

mit ihren 234 beziehungsweise 180

Metern eher zu kleineren Wolkenkratzern

in der Reihe der hier vorgestellten

13 „Skyscraper“ zählen.

Doch fasziniert ihn die neue Zentrale

des US-staatlichen Fernsehsenders

CCTV aufgrund ihrer ungewöhnlichen

Form, die mehr an eine Skulptur als einen

klassischen Wolkenkratzer erinnert.

Und das witzig aussehende Gebäude

„The Gherkin – Die Essiggurke“ ist ebenfalls

ein architektonisches Meisterwerk,

das eiförmig in den Londoner Himmel

ragt.

Nach einem ersten Durchblättern

beginnt der Einstieg in die Materie

problemlos, denn sofort erfährt der

junge, aber auch der erwachsene Leser

und Betrachter Erstaunliches über

die Bauweise und die Geschichte der

aufsehenerregendsten Gebäude der

Welt. Wenngleich es sich um ein Buch

für Kinder handelt, werden auch die

terroristischen Hintergründe nicht ausgespart,

die zum Bau des „One World

Trade Center“ in New York sowie des

eben schon erwähnten „The Gherkin“ in

London führten. Dabei versteht es der

amerikanische Kunsthistoriker und Autor

Brad Finger hervorragend, die große

Fülle an Informationen kindgerecht zu

präsentieren.

Die 45-seitige Reise in die Geschichte

der modernen Architektur beginnt mit

dem Home Insurance Building in Chicago

aus dem Jahr 1884, das nach Meinung

meines Sohnes mit seinen damals

sensationellen zehn Etagen und 42 Metern

Höhe eigentlich zu klein für die Bezeichnung

„Wolkenkratzer“ ist. Das Besondere

ist allerdings, dass es das erste

Gebäude mit Stahlrahmen war und so

den Bau, der dann folgenden und in

den Himmel ragenden Hochhäuser erst

möglich machte.

Jedes der 13 in diesem Buch vorgestellten

Gebäude fasziniert aufgrund

seiner besonderen Architektur und

wird durch einen Zeitstrahl am oberen

Seitenrand auch in seinen historischen

Kontext gestellt. Durch klar strukturierte

Steckbrief-Kästen, kleine Tipps und

Fragen am Rande sowie einem Glossar

mit vielen Erläuterungen können sich

die jungen Leser*innen informieren,

ohne überfordert zu werden.

„Kunst für Kids“: Auch dieses Buch aus

der bekannten Serie ist nicht zuletzt

aufgrund seiner vielen wunderschönen

Fotos zum Immer-wieder-anschauen

und darin Stöbern und Nachschlagen

Brad Finger: 13 Wolkenkratzer,

die du kennen solltest –

Kunst für Kids. Verlag Prestel junior.

ISBN 978-3-7913-7252-5. EUR 12,99

bestens geeignet. Neben einer großen

Abbildung des jeweiligen Gebäudes

finden sich auch Detailaufnahmen von

Ornamenten oder Fassaden-Elementen

sowie zum Teil historische Aufnahmen

aus der jeweiligen Bauphase.

Das ist auch für Kinder hoch interessant,

denn so erfahren sie unter anderem,

warum moderne Wolkenkratzer

nur aufgrund der Entwicklung der

Stahlrahmenkonstruktion gebaut werden

konnten und welchen Einfluss die

verschiedenen Architekten (sie werden

kurz und kindgerecht vorgestellt) und

ihre Bauwerke auf das Aussehen der

Städte haben. Und auf das Leben und

Arbeiten in ihnen – angefangen bei den

großen gotischen Kathedralen bis hin

zu den modernen Skyscraper.

Jonas (9) sucht sich sofort sein Lieblings-Hochhaus aus

Mein Sohn und ich sind uns einige,

dass dies alles in allem ein sehr gelungenes

Buch ist. In dem man auch schon

als Kind erkennt, wie vielseitig, spannend

und interessant Architektur sein

kann. Und beim nächsten Gang durch

eine Großstadt wird Jonas sicher noch

aufmerksamer die ihn umgebenden

Gebäude betrachten. Und wenn sie

unter den „13 Wolkenkratzern waren,

die du kennen solltest“, dann wird er sie

bestimmt wieder erkennen.

SIGRID LÜNNEMANN

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Mobiler Pflegedienst und

erstklassige Betreuung unter einem Dach –

mit diesem innovativen Konzept vereint das Cura Vitalis Pflegezentrum

alle wichtigen Aspekte einer gut durchdachten Altenpflege.

Im Cura Vitalis Pflegezentrum in Emstekerfeld

steht der Mensch im Mittelpunkt.

Diesem überzeugenden

Konzept und dem konstanten Dienstleistungsgedanken

hat das Cura Vitalis

seinen guten Ruf zu verdanken, denn

die hervorragenden pflegerischen

Leistungen und das umfassende Betreuungsangebot

zeichnen das Pflegezentrum

aus.

Nach dem Motto „viel Wohnraum

für wenig Geld in einer familiären Atmosphäre“

und dessen konsequenter

Umsetzung ist es zu verdanken, dass

die Nachfrage an Angeboten im Cura

Vitalis Pflegezentrum weiterhin ungebrochen

ist und, daraus folgernd,

das Angebot um weitere 32 stationäre

Pflegeplätze in den oberen Etagen erweitert

wurde.

In der unteren Ebene werden ab dem

Frühjahr 2019 weitere fünf Wohneinheiten

je 30 Quadratmeter Größe für

das Angebot des betreuten Wohnens

zur Verfügung stehen. Ebenfalls auf

dieser Ebene befindet sich der „Mobile

Pflegedienst“.Von diesem Arrangement

werden die zukünftigen Bewohner

der modernen Einrichtung auf

verschiedene Weise profitieren. Sie erhalten

sich ihre Selbstständigkeit und

können gleichzeitig die flexible Hilfe

des mobilen Dienstes direkt vor Ort in

Anspruch nehmen.

Nicht nur das Konzept ist einzigartig,

sondern auch die Gestaltung der

neuen Räume ist vorbildlich und gut

durchdacht. Auf den hellen breiten

Fluren ist ausreichend Platz vorhanden.

Hier können sich gegebenenfalls

drei Menschen mit einer Gehhilfe begegnen,

ohne in Bedrängnis zu geraten.

Dieser räumliche Vorteil fördert

das gemeinschaftliche Miteinander,

kann man doch einen kleinen Schnack

im Flur halten, ohne Mitbewohner zu

behindern.

Unter dem Aspekt größtmöglicher

Lebensqualität und individueller Entfaltung

wurden auch die neuen Räume

in den oberen Etagen konzipiert. In die

hellen, großzügig bemessenen Zimmer

á 25 Quadratmeter können eigene

Möbel und Bilder integriert werden.

So entsteht ein persönlich geprägtes

Umfeld mit lieb gewonnenen Erinnerungsstücken,

in dem jeder sich wie zu

Hause fühlen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die

absolute Barrierefreiheit, in allen Bereichen.

So ist es auf jeder der vier

Ebenen des Cura Vitalis möglich, individuell

auf die unterschiedlichen Pflegesituationen

einzugehen. Im oberen

Bereich der Vollzeitpflege können beispielsweise

schwer kranke Menschen,

die ihr Bett nicht verlassen können,

ohne große Umstände auf den großzügig

angelegten Balkon geschoben

werden. Der Aufenthalt an der frischen

Luft verbessert das Wohlbefinden, und

MOBILER PFLEGEDIENST

Leistungen der Krankenkasse

• Medikamentenverabreichung

• lnjektionen

• Kompressionsstrümpfe

& Verbände

Das mobile Pflegeteam der Hauswirtschaft und Betreuung präsentiert sich in den roten

Jacken und die Pflegekräfte von Cura Mobil in den helleren Farben – unter der Leitung

von Sandra Koopmeiners (rechts)

Leistungen der Pflegekasse

• Körperpflege

• Verhinderungs- / Urlaubspflege

• Betreuung

• Hauswirtschaft

• Beratungsbesuche bei

Bezug von Pflegegeld

84

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zudem können die Angehörigen mit

ihren Lieben gemeinsame Zeit im Grünen

verbringen.

Das erstklassige Pflegekonzept von

Cura Vitalis wird auch in den neuen

Räumlichkeiten der Einrichtung fortgeführt.

Nach wie vor steht der respektvolle

Umgang miteinander im

Vordergrund. Durch die Kombination

moderner Räume, und den integrierten

„Mobilien Pflegedienst“ entsteht

eine ganz neue Wohnsituation. Denn

die notwendige Pflege vor Ort und

die individuelle Betreuung sorgen für

größtmögliche Selbstständigkeit und

hohe Lebensqualität.

Dies macht das nunmehr erweiterte

Cura Vitalis Pflegezentrum in Emstekerfeld

zu einem Ort, an dem es sich im

Alter gut leben lässt – ein Konzept, das

für alle Beteiligten aufgeht.

Die neuen Zimmer haben eine Größe

von 30 m² und bieten die Möglichkeit,

eigene Möbelstücke, Bilder und andere

liebgewordene Gegenstände in in die

Grundausstattung zu integrieren.

Alter Emsteker Weg 38

49661 Cloppenburg

Fax: 0 44 71 / 92 90 01

E-Mail: info@curavitalis.de

www.curavitalis.de

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85


Geschichte

Körperhygiene früher und heute

Weihnachten rückt unaufhaltsam näher. Ein längst

erwartetes Fest, das sich früher durch ein eher

seltenes Ereignis ankündigte: Es stand ein ausgiebiges

Bad an. Dies war bis Mitte letzten Jahrhunderts in der

Tat eine ungewöhnliche Sache, denn immerhin waren dafür

einige aufwändige Vorbereitungen zu treffen. So musste der

Raum, in dem gebadet wurde, geheizt sein. Und da es sich

anbot, das Badewasser auf dem Küchenherd zu erhitzen,

fand der Badetag in der Küche statt.

Zweimal im Jahr: Zu Weihnachten, wie schon gesagt und

das nächste Mal zu Ostern. Den Sommer über musste das mit

der Hygiene über Waschschüssel klappen.

Doch zurück zum Tag der gründlichen Reinigung aller Familienmitglieder,

doch dazu musste erst einmal Wasser geholt

werden. Entweder kam es aus dem nächsten Brunnen,

dann musste es hochgepumpt werden oder es kam aus dem

nächsten Fluss, dann mussten die Eimer geschleppt werden.

Bei der Schufterei vorab war klar, dass nicht nur eine Person

pro Wasserfüllung badete. Es kam die ganze Familie

dran, hintereinander. Zuerst der Vater, dann der älteste Sohn

bis zum jüngsten und anschließend die Mutter, gefolgt von

den Töchtern, dem Alter nach, von älter bis jung.

Oft war es so, dass die Mutter erst ganz zum Schluss badete,

um sich so ein klein wenig Privatheit zu sichern. Wann übrigens

die Großeltern an der Reihe waren, das war in jedem

Haushalt unterschiedlich bestimmt. Dort war der Opa der

erste vor dem Vater und die Oma vor der Mutter, andernorts

gab es eine eigene Wannenfüllung für die Alten...

Zwischenzeitlich wurde das Wasser wurde immer nur heiß

nachgefüllt. Badezusätze gab es nicht, gewaschen wurde

sich mit Kernseife, auch die Haare. Und eine Badewanne in

dem Sinne hatten früher die Leute auch nicht. Meist war es

nur eine große Schüssel, in der man sitzen konnte: Der Badezuber.

Vielleicht können sich einige Leser noch an jene Zinkbadewannen

erinnern. Auch ich hab noch in so einer Badewanne

draußen mit meinen Geschwistern gebadet, obwohl wir

zu der Zeit auch ein Badezimmer mit Badewanne hatten.

Nun bedeutete diese vorweihnachtliche Badegeschichte

nicht, dass unsere Vorfahren ständig dreckig waren, denn

sie wuschen sich mit meist kaltem Wasser aus der Schüssel.

Während die Haare einmal in der Woche gewaschen wurden.

Welch ein Vergleich zu heute, wo die meisten Menschen

mindestens einmal am Tag duschen. Und die zugehörigen

Pflegeprodukte kaum zu zählen sind. Da hat jeder da sein

eigenes Duschgel, das eigene Shampoo, die Spülung, die

Haarkur, das Peeling und, und, und. Und die Hände werden

nicht mehr nur gewaschen, sondern danach gleich desinfiziert

und dann eingecremt.

Sicherlich ist die fortschreitende Hygiene ein Gewinn für

die Gesundheit der Menschen. Aber wieder mal stellt sich die

Frage: Wo ist das richtige Maß? Zwischen zwei Mal im Jahr

und zwei Mal am Tag wird es doch noch eine Zwischenlösung

geben. Wissenschaftler empfehlen etwa zwei bis drei

Mal in der Woche zu duschen.

Doch wenn wir ehrlich sind, dient das Baden und Cremen

meist weniger der Sauberkeit, als dem persönlichen Wohlbefinden.

So ist der Badezuber in der Küche von früher heute

der Wellnesstempel mit Allrounddusche und Whirlpool.

Auch diese Zeiten haben sich geändert und als die Jüngste

in der Familie bin ich sehr froh darum, nicht die Letzte beim

weihnachts- und beim österlichen Familienbadetag gewesen

zu sein.

Michaela Mense

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88 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kreuzworträtsel


eportage

Weihnachtlich in Rot, Gold, Grün

Anthurien sorgen für Festtagsstimmung

Foto: anthuriuminfo

Wie schmücken Sie in der Adventszeit

Ihre Wohnung?

Welche Farben verbinden

Sie mit Weihnachten? Zwar gibt es

heute eine Vielzahl von Weihnachtsdekorationen

in allen möglichen Farbvarianten,

aber die Klassiker sind und

bleiben doch Rot, Gold oder Grün. Will

man es im Winter festlich und gemütlich

haben, kommt man an ihnen nicht

vorbei.

Zum Teil hat die Vorliebe für diese

Farben in der Advents- und Weihnachtszeit

ihren Ursprung im Christentum,

zum Teil entwickelte sie sich

aber auch aus ganz anderen Traditionen.

Goldgelb steht beispielsweise

schon immer für die Sonne und gilt als

göttliche Farbe. Als im Jahr 354 in Rom

Da sie das ganze Jahr blühen, kann

man sich mit Anthurien auch in den

Wintermonaten willkommene Farbtupfer

ins Haus holen.

die erste Weihnachtsfeier begangen

wurde, wählte man den 25. Dezember

bewusst, um das zuvor an diesem

Datum populäre Mithrasfest, bei dem

der Sonnengott und das Licht verehrt

wurden, damit zu verknüpfen. Die Farbe

erinnert aber auch an den Stern,

der als Zeichen für Christi Geburt über

der Krippe in Bethlehem geleuchtet

haben soll. Grün steht dagegen für die

Hoffnung auf Lebenserhalt in der kalten

Jahreszeit und dass der Frühling

möglichst bald wiederkehrt. Schon die

alten Germanen holten deshalb zur

Wintersonnenwende Zweige von Fichten

und Tannen ins Haus. Aus diesem

Brauch hat sich wahrscheinlich unser

heutiger Weihnachtsbaum entwickelt.

Rot ist derzeit für die meisten von

uns wohl die typischste Weihnachtsfarbe.

Christbaumkugeln sind häufig

rot, denn sie erinnern an die Äpfel,

mit denen man das Geäst früher gern

geschmückt hat. Und natürlich sind

mittlerweile auch die meisten Weihnachtsmänner

in dieser Farbe gekleidet.

Vorbild für die Figur ist Bischof Nikolaus

von Myra, der im 4. Jahrhundert

lebte und ein gütiger und großzügiger

Mann gewesen sein soll. Dass man ihn

sich heute vor allem mit weißem Bart

und rotem Mantel vorstellt, ist auf eine

äußerst erfolgreiche Werbekampagne

zurückzuführen, die ein amerikanischer

Getränkehersteller 1931 startete.

In klassischen Weihnachtsfarben

Eine Blume, die farblich hervorragend

in die Adventszeit passt, ist

die Anthurie. Wie beim Weihnachtsstern

sind es hier nicht die Blüten, die

Aufsehen erregen, sondern farbige

Hochblätter. Zwar gibt es die Pflanze

mittlerweile in vielen verschiedenen

Farbtönen, am bekanntesten und beliebtesten

sind aber immer noch die

roten Sorten. Bei einigen können die

Hochblätter einen Durchmesser von

15 Zentimetern erreichen. Daraus ragen

auffällige Blütenkolben hervor,

die zumeist goldgelb sind und einen

deutlichen Kontrast zum kräftigen

Rot bilden. Ursprünglich stammen die

Eine Blume, die farblich hervorragend in

die Advents- und Weihnachtszeit passt,

ist die Anthurie.

Schönheiten, deren Blätter in einem

dunklen Grün glänzen, aus Süd- und

Mittelamerika. Da sie das ganze Jahr

blühen, kann man mit ihnen auch in

den Wintermonaten willkommene

Farbtupfer ins Haus holen.

Aber nicht nur als Topfpflanze, auch

als Schnittblume erfreut die Anthurie

in dieser besinnlichen Zeit. Kombiniert

man die Exotin mit Tannengrün erhält

man wunderbar elegante Sträuße in

klassischen Weihnachtsfarben für den

Festtagstisch. Neben ihrer Schönheit

und Vielseitigkeit punkten Anthurien

übrigens auch mit Ausdauer: Es sind

die Schnittblumen mit der längsten

Haltbarkeit. Mehr als drei Wochen

kann man sich in der Regel an ihnen

erfreuen. Für ein Gesteck in der Adventszeit

sind sie also ideal. Weitere

Dekotipps mit Anthurien gibt es unter:

www.anthuriuminfo.com.

Foto: anthuriuminfo

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Wissenswertes

Foto: djd/Ceva Tiergesundheit GmbH/Liz Gregg

Tiere mögen kein Feuerwerk

Die acht besten Silvestertipps für entspannte Hunde und Katzen

Am Silvesterabend warten Besitzer von Haustieren mit

Bangen auf den Countdown. Denn das Feuerwerk bedeutet

für ihre vierbeinigen Lieblinge puren Stress. Hunde und

Katzen reagieren auf Geräusche deutlich sensibler als Menschen.

So wird das Böllern als ohrenbetäubender Lärm empfunden.

Dazu kommt die ausgezeichnete tierische Nase,

die die Brandgase der Raketen um ein Vielfaches stärker

wahrnimmt als unsere Nase. Mit der richtigen Vorbereitung

gelingt es jedoch, den Jahreswechsel mit Hund und Katze

entspannter zu erleben. Hier die acht besten Tipps dazu:

- Beim Spaziergang sollten Hunde mit einem Geschirr gesichert

sein, um ein Entwischen aus dem Halsband zu vermeiden.

Freigänger-Katzen sollten bereits eine Woche vor

Silvester bis eine Woche danach im Haus bleiben.

- Der häufigste Grund für entlaufene Tiere an Silvester ist

das plötzliche Erschrecken, rundherum abgesichert sind sie

mit einer Mitgliedschaft bei PetGuard. Besitzer haben mit

dem Haustier-Schutzpaket im Notfall Zugriff auf Europas

größtes Tier-Rettungsnetzwerk der K9 Tiersuche. Eine kostenlose

Erstberatung gibt es unter der Telefonnummer 0173-

9796666.

- Tiernasen sind sensibel. Deshalb können Entspannungsbotschaften,

wie sie etwa in Adaptil und Feliway enthalten

sind, zur Beruhigung beitragen. Entsprechende Verdampfer

sind beim Tierarzt oder im Fachhandel erhältlich. Der Verdampfer

wird dann einfach ein bis zwei Wochen vor Silvester

bis eine Woche danach im Lieblings-Raum des Tieres in

die Steckdose gesteckt und kann dort seine beruhigenden

Pheromone verströmen.

- Sollte man ängstliches Verhalten ignorieren? Dies ist

stark abhängig von der Bindung und dem Charakter des

Vierbeiners. Fühlt sich die Fellnase durch die Nähe von

Herrchen und Frauchen sicherer, kann man seinem Liebling

gerne durch souveräne Zuwendung signalisieren, dass alles

entspannt ist.

- Ängstliche Tiere dürfen nie bestraft werden, denn das

würde die Stressbelastung nur noch mehr steigern.

- Am frühen Silvesterabend geht man am besten noch einmal

mit dem angeleinten Hund eine große Runde Spazieren,

damit er gut ausgepowert ist. Tipp: Auch an den Tagen vor

und nach Silvester wird oft geböllert.

- Beschäftigung entspannt: Während der Tage, die die

Tiere drinnen verbringen müssen, können Snack-Bälle oder

Leckerli-Such-Spiele für Ablenkung sorgen.

- Am Silvesterabend zieht man am besten die Vorhänge

zu und schaltet Radio oder Fernseher ein, um optische Reize

und den Lärm von draußen auszublenden. Selbstverständlich

schafft man seinem treuen Vierbeiner einen kuscheligen

Rückzugsort und lässt ihn nicht allein, wenn das Feuerwerk

beginnt.

90

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Wissenswertes


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Weihnachtsaktion für den Hagelhof

Viele reden darüber, doch nur wenige nehmen sich gequälten

und alten Tieren wirklich an. So, dass sie endlich

ein Leben haben, das ihrer Natur entspricht. Auf

dem Hagel Hof in Löningen hingegen geschieht dies auf eine

Weise, die einfach wunderbar ist: tiergerecht, bemerkenswert

und so denn auch einzigartig in Deutschland.

Die meisten der 500 dort lebenden Tiere stammen aus

schlechter Privathaltung, sind schwere Pflegefälle oder sind

sozusagen der Massentierhaltung entkommen. So übernimmt

der Hagel Hof e.V. beispielsweise auch altersschwache

Hühner aus der Legebatterie oder Schweine aus Mastställen.

Auch von den Behörden beschlagnahmte Tiere zählen zu den

gelegentlichen Gästen des Hofes. Wo nicht nur die typischen

Lebenshof-Tiere wie Pferd, Schwein, Hund oder Katze leben,

sondern seit vielen Jahren auch exotische Tiere wie Krokodile,

Straußenvögel und exotische Säugetiere.

In den umgebauten Stallungen eines ehemaligen Bauernhofes

und neu errichteten Gewächshäusern wird versucht,

den Tieren eine möglichst artgerechte Unterbringung und

Pflege zu gewährleisten. Dass dies auch einen großen finanziellen

Aufwand voraus setzt, steht außer Frage. Darum ist es

für Zoo & Co Mühle Wessling schon lange Ehrensache, sich am

Unterhalt der Tier zu beteiligen.

Wie auch mit der anstehenden Weihnachtsaktion, die am

1. Advent beginnt. Mit der Präsentation eines großen Weihnachtsbaumes

im Geschäft. An ihm sind Karten befestigt, auf

denen Wünsche für Futter und andere Notwendigkeiten für

die Tiere vom Hagel Hof e.V. vermerkt sind. Als Kunde und Helfer

für die Tiere hat man so die große Auswahl – nimmt die

favorisierte Karte ab – bezahlt die Summe – und freut sich!

Wohl wissend, dass die Spenden am 22. Dezember auf dem

Hagel Hof e.V. in Löningen vom Team von Zoo & Co. Mühle

Wessling in Cloppenburg übergeben werden. Wie schon zum

letzten Weihnachtsfest und im Bewusstsein, den Tieren dieses

einmaligen Gnadenhofs ganz in unserer Nähe Gutes zu tun –

eine Menge Leckerlis garantiert inklusive.

usch

ZOO & Co. Mühle Wessling

Osterstraße 86

49661 Cloppenburg

Telefon: 0 44 71/22 35

www.muehle-wessling.de

gottfried.wessling@ewetel.net

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91


Lifestyle

Foto: Markus Jans; Dornbracht)

Das Gesundheits-Badezimmer

Das Badezimmer wird zum Lifestyle-Zimmer

Wir wohnen gerne – auch im Bad. Dessen Gestaltung wird

insgesamt wohnlicher und damit auch immer deutlicher von

den allgemeinen Einrichtungstrends beeinflusst. Gleichzeitig

dürfen aber auch neue technische Entwicklungen im Bad

nicht fehlen.

Dahinter steht der Wunsch des Badnutzers nach einem

modernen, Lifestyle-geprägten Badezimmer. Allein in

Deutschland ist der Wunsch nach einem neuen Badezimmer

sehr groß. Laut aktueller Studie der Vereinigung Deutsche

Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) planen 16,7 Mio. Deutsche ab 18

Jahren bis 2019 Veränderungen bzw. Anschaffungen im Bad.

6,2 Mio. davon streben eine Komplett- bzw. Teilrenovierung

an, während 10,5 Mio. einzelne Ausstattungsgegenstände

austauschen wollen. Zu den Favoriten gehören demnach

alle Produkte rund um den Waschplatz, eine bodengleiche

Dusche (28 %) und der altersgerechte Umbau (20 %).

Möglichkeiten zur Umsetzung gibt es reichlich. Ob Familien-Bad

oder Private Spa – der Grad der Ausstattung sollte

auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtet sein. Auch

beim Interior Design reicht die Gestaltungsbandbreite vom

minimalistisch gestylten Bad bis zum wohnlich eingerichteten

Badezimmer mit viel Stauraum und vielen Flächen zum

Dekorieren. „Wir verzeichnen einen fortschreitenden Bedeutungswandel

des Badezimmers im Kanon der Wohnung“ so

VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann. „Das Badezimmer

ist ein Ort von Intimität und Vertrautheit. Die Badgestaltung

sollte auf diese Werte einzahlen,“ so Wischmann weiter.

Im Trend liegen ganz unterschiedliche Badezimmer-Typen,

deren charakteristische Features sich natürlich auch unterschiedlich

kombinieren lassen.

Das Gesundheits-Badezimmer

Das Element Wasser ist der „blaue Faden" im neuen Gesundheits-Badezimmer:

ein Kneipp-Schlauch, Duschen mit

zahlreichen Düsen oder Handbrausen mit Multifunktionsdüsen

mobilisieren müde Muskeln. Hier kann man von einem

„blauen Faden“ sprechen: dem Wasser. Die Erkenntnisse von

Sebastian Kneipp über die heilende Wirkung des Wassers

sind heute wieder gefragt und werden in das moderne Bad

überführt. So findet sich in der Dusche des Trendbads auch

ein moderner Kneipp-Wasserschlauch für kalte Beingüsse.

Duschen mit zahlreichen Düsen und individuell einstellbaren

Programmen für verspannte Schultern oder überlastete

Oberschenkelmuskulatur sind verfügbar. Und selbst mit der

Handbrause alleine lässt sich heute ein kleines Spa im Bad

genießen – mit verschiedenen Düsen, die auf Knopfdruck

für puren Wassergenuss sorgen. Daneben finden sich im Gesundheits-Badezimmer

aber auch immer häufiger platzsparende

Geräte wie Stepper, Vibrationstrainer, Balance-Boards

oder Fitnessbänder zur aktiven Gesundheitspflege.

Das Komfort-Badezimmer

Die Ausstattung eines modernen Badezimmers vermittelt

auch ohne viel Schnickschnack ein Gefühl von Luxus und Geborgenheit.

Eine bodenebene Dusche, ein Dusch-WC, eine

Badewanne mit ergonomischen Rückenschrägen oder Ar-

92

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Lifestyle


Foto: Duravit

Foto: Hansgrohe

Wohnliche Ausstattungsmerkmale, innovative Produkte und

ein vergrößertes Platzangebot erhöhen die Aufenthaltsdauer

und -qualität im wohnlichen Badezimmer: ein Mega-Trend.

m ökologische Badezimmer kann der Bauherr nachhaltig handeln:

Der Wasserverbrauch von Armaturen ist mit der Optimierung

der Austrittsöffnungen und der Düsen bei Hand- und

Kopfbrausen auf ein Minimum reduziert worden.

maturen, die per Knopfdruck funktionieren, sowie LED-Spiegelschränke

mit Stauraum, optimaler Ausleuchtung und

Circadianem Licht, das Körper und Seele gleichermaßen

guttut… noch nie waren die Produkte im Badezimmer so

komfortabel wie heute. Dass das WC einen Extra-Platz in der

Wohnung erhält oder ein Gäste-WC das Badezimmer von

unangenehmen Gerüchen entlastet, trägt zusätzlich dazu

bei, das Bad als Zimmer wahrzunehmen. Bereits 46 % der

Wohnungen in Deutschland verfügen über ein separates

WC bzw. eine Gästetoilette. Diese Quote kletterte im Vergleich

zu 2011 (40 %) kräftig an.

Das ökologische Badezimmer

In Sachen Ökologie steht die Bilanz des Badezimmers

schon seit Längerem glänzend da. Der Wasserverbrauch

von Armaturen ist mit der Optimierung der Austrittsöffnungen

und der Düsen bei Hand- und Kopfbrausen auf ein

Minimum reduziert worden. In Sachen Material ist mit der

Verwendung hochwertiger Sanitär-Keramik ein sortenreines

Recyling möglich. Ein qualitativ hochwertiges Design

erhöht zudem die Nutzungsdauer von Sanitärprodukten im

Badezimmer. Der zunehmende Trend zur Verwendung von

natürlichen Materialien im Bad bei der Wand- und Deckengestaltung

macht das Bad endgültig zum ökologischen Badezimmer.

Das wohnliche Badezimmer

Mit der Öffnung der Bad-Architektur zum Lifestyle-Raum

und der Erweiterung der Funktionen des Badezimmers zum

Private Spa erfährt das Badezimmer ein Update der besonderen

Art. Wohnliche Ausstattungsmerkmale, innovative

Produkte und ein vergrößertes Platzangebot erhöhen die

Aufenthaltsdauer und -qualität: ein Mega-Trend.

Das praktische Badezimmer

Es sind oft gerade die kleinen Dinge, die das tägliche Leben

im Badezimmer erleichtern. Das kann ein Hocker für Kinder

sein, die nun endlich an der Armatur mit Wasser spielen

können, eine bodenebene Dusche oder auch eine spezielle

Armatur mit verstecktem Schlauch für das Waschen von

langen Haaren am Waschbecken. Armaturen funktionieren

auf Knopfdruck und die Wassertemperatur kann gradgenau

eingestellt werden. Die Nutzung eines Badezimmers von

Menschen aller Altersklassen (Universal Design) steht bei der

Entwicklung von diesen Produkten im Vordergrund. Auch,

was die Größe des jeweiligen Badezimmers angeht.

Foto: Villeroy & Boch

Das hygienische Badezimmer

In Asien gehört das Dusch-WC zur Ausstattung eines

modernen Badezimmers quasi zum guten Ton, und auch

in Europa nimmt die Verbreitung stetig zu. Hotels haben

das Dusch-WC bekannt gemacht, und das gute Gefühl und

der Hygienekomfort bei seiner Verwendung sprechen sich

schnell herum. Parallel dazu haben die Sanitärhersteller WCs

ohne Spülrand entwickelt, die eine Reinigung erheblich erleichtern.

Auch innovative Oberflächen auf Sanitär-Keramik,

Duschflächen oder Duschabtrennungen sollen die Pflege

erleichtern und die Bildung von Bakterien verhindern.

Pop up my Bathroom zeigt auf der ISH 2019 „Colour Selection“:

Nach einer langen Weiß-Phase kommt nun auch wieder mehr

Farbe ins Badezimmer, das sich zum Teil deutlich an Lifestyle-Trends

orientiert. Gefragt sind individuelle Badplanungen mit

farblich abgestimmten Produkt- und Materialkombinationen.

„Im Bad halten sich die Deutschen heute im Mittel täglich

40 Minuten auf – Tendenz steigend. „Das Badezimmer

wird zum Lifestyle-Zimmer!“

Pop up my Bathroom

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Lifestyle

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Veranstaltungen

November

24. November 2018

Sportlerball Tus Emstekerfeld

19:30 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

25. November 2018

Reine Glaubenssache?

Religiosität im Nordwesten.

Vortrag und Führung

mit Dr. Eike Lossin

14:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

Bethen – ein Wallfahrtort.

Führung mit Informationen

zur Geschichte des

Wallfahrtsortes mit barocker

Gnadenkapelle von 1669 und

Wallfahrtskirchevon von 1927

15:00–16:00 Uhr

Basilika St. Marien Bethen

28. November 2018

Der Schweigsame:

Ludwig Wittgenstein.

Vortrag von Pfarrer Dr. Marc Röbel

19:30–21:45 Uhr

Akademie Stapelfeld

29. November 2018

Humor ist, wenn man trotzdem

lacht! Den Herausforderungen

des Pflegealltags mit heiterer

Gelassenheit begegnen.

Referent: Helle Rothe

09:30–17:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

Jugendparlament – Sitzung

im historischen Ratssaal

18:00 Uhr

Rathaus Cloppenburg

Dezember

01. Dezember 2018

Spezial-Rassehunde-Ausstellung

des Golden Retriever Club e.V.

09:00–16:00 Uhr

Münsterlandhalle Cloppenburg

Plattdüütsch Warkstäe –

Ein Dag för Schrievers

mit Heinrich Siefers

09:30–17:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

02. Dezember 2018

ÜberBrücken. Auftaktveranstaltung

zum neuen Programmjahr

11:00–12:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

03. Dezember 2018

Montagswanderung

für Jedermann

(ca. 10 km, Dauer: 2 Stunden)

09:00 Uhr

Parkplatz Zweirad Willenborg,

Löninger Straße

05. Dezember 2018

Schimmel, Feuchtigkeit und kalte

Wände. Energieberatung mit

Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerks

06. Dezember 2018

Pinocchio. Schulvorstellung der

„Kleinen Oper Bad Homburg“

08:45 Uhr und 11:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

Sei gegrüßt lieber Nikolaus.

Laternenumzug vom

Stadtpark ins Museumsdorf

17:00 Uhr

Amtsgericht Cloppenburg/

Stadtpark/Museumsdorf

07. Dezember 2018

Adventsmusik im St. Pius-Stift.

Vorspiel von Schülern der

Kreismusikschule

16:00 Uhr

St. Pius-Stift, Mehrzweckhalle

08. Dezember 2018

Hobbymarkt

08:00–14:00 Uhr

Münsterlandhalle Cloppenburg

Lachnacht – Comedy mit

Ole Lehmann (Moderation),

Hennes Bender,

Lutz von Rosenberg

Lipinsky, Maxi Gstettenbauer

und Vera Deckers

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

Repair-Café Cloppenburg

«Selbsthilfewerkstatt»

zur Reparatur defekter

Gebrauchsgegenstände

14:00–17:00 Uhr

Schwedenheim

10. Dezember 2018

Dickens – Die Weihnachtsgeschichte.

Mit Alexander Rolfes

19:00–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

11. Dezember 2018

Weihnachtskonzert der

Kreismusikschule

19:00 Uhr

Kreishaus Cloppenburg

Wiehnacht an´n Kamin.

Autorenabend mit

Musik. Mit Lars Luis Linek

19:30–22:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

Haus Edith Stein

Löninger Str. 12

Lesezeit für Lesezwerge, für Mütter

u. Väter mit Kleinkindern ab 1 Jahr.

Lasst uns Nikolaus feiern*

29. November 2018

16:00 Uhr

30. November 2018

16:00 Uhr

Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren

Der kleine Igel feiert

Weihnachten

07. Dezember 2018

16:00 Uhr

Bilderbuchkino für

Kindergartenkinder

Cowboy Klaus und der

Weihnachtsmann im Kaktuswald

12. Dezember 2018

16:00 Uhr

Aktionsnachmittag

Grundschulkinder

Hilfe, die Herdmanns kommen!

19. Dezember 2018

16:00 Uhr

*Lesezeit für Lesezwerge

Wir bitten hier um telefonische

Anmeldung, da jeweils max. nur

10 Kinder teilnehmen können!

94 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen


14. Dezember 2018

Philosophische Lese-Lust.

Leitung: Pfarrer Dr. Marc Röbel

19:30–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

Gala-Abend der Big Band Bösel

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

15. Dezember 2018

Melwins Stern.

Ein Weihnachtsmärchen

10:00 Uhr und 17:00 Uhr

Rote Schule Cloppenburg

„50 Jahre St. Josef Kirche“

Jugendgottesdienst

18:00 Uhr

St. Josef Kirche

Gala-Abend der Big Band Bösel

19:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

16. Dezember 2018

Melwins Stern.

Ein Weihnachtsmärchen

15:00 Uhr

Rote Schule Cloppenburg

2. Frauen-Bundesliga Nord:

BV Cloppenburg –

FSV Hessen Wetzlar

11:00 Uhr

pk-sportpark, Friesoyther Straße

Das besondere Geschenk – Eine

musikalische Weihnachtsgeschichte

mit der Oldenburger

Gruppe Intermezzo.

14:30 Uhr und 15:30 Uhr

Museumsdorf Cloppenburg

„50 Jahre St. Josef Kirche“

Festgottesdienst

10:00 Uhr

St. Josef Kirche

Gala-Abend der Big Band Bösel

18:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

18. Dezember 2018

Frühstückstreff. Dr. Ulrike

Kehrer spricht zum Thema

„Heller Stern in dunkler Nacht“

09:15–11:45 Uhr

Haus der Senioren

19. Dezember 2018

Dämmung von Außenwänden –

von außen, von innen oder

Kerndämmung. Energieberatung

mit Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum

10:15–17:45 Uhr

Haus des Handwerk

Moskauer Jölkafest.

Silvester Bankett bei

Väterchen Frost

17:20 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

22. Dezember 2018

Ewgenij Petrosjan – „Scherz

nach Scherz“ Russisches

Kabarett für Erwachsene

19:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

23. Dezember 2018

Heiligabend-Einläuten

22:00 Uhr

Münsterlandhalle Cloppenburg

25. Dezember 2018

Der kleine Prinz – Das Musical.

Von Deborah Sasson und Jochen

Sautter nach dem Welterfolg

von Antoine de Saint Exupéry

19:30 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

28. Dezember 2018

Torfrock – 29. Bagaluten-

Weihnachts-Tour 2018

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

31. Dezember 2018

Silvesterkonzert mit dem

Blasorchester Cäcilia Emstek,

Leitung von Thorsten Meyer, mit

anschließendem Feuerwerk

19:00 Uhr

Stadtpark Cloppenburg

Bahama Soul Club

24. November 2018

21:00 Uhr

ASTHMATEUFEL – Livemusik

30. November 2018

20:00 Uhr

Rock-Party mit DJ Jose

01. Dezember 2018

20:00 Uhr

Kulturkneipe

Tina Teubner & Ben Süverkrüp

Stille Nacht bis es kracht.

Lieder, Kabarett,

Unfug zur Weihnachtszeit

02. Dezember 2018

16:30 Uhr

Nikolausparty

mit der Band Tucson –

Southern-Rock at it´s best

08. Dezember 2018

20:00 Uhr

Kulturkneipe

Christmas Rock

25. Dezember 2018

20:00 Uhr

Singen im Rudel. Mit dem Team

Tobias Sudhoff, Münster

28. Januar 2019

19:30 Uhr

Liza Kos

Was glaub ich, wer ich bin?

21. Februar 2019

20:15 Uhr

Wladimir Kaminer

„Die Kreuzfahrer“

27. Februar 2019

19:00 Uhr

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

95


eportage Veranstaltungen

Januar

03. Januar 2019

Baumann & Clausen –

„Die Schoff“

19:30 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

05. Januar 2019

Bibi Blocksberg –

Hexen, Hexen überall!

15:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

06. Januar 2019

Weihnachtskonzert des

Gospelchores St. Andreas.

Leitung Karsten Klinker

18:00 Uhr

St. Bernhard Emstekerfeld

Black Gospel Angels

18:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

08. Januar 2019

Die große Andrew

Lloyd Webber Gala

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

10. Januar 2019

DEHOGA Neujahrsempfang

10:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

12. Januar 2019

Hobbymarkt

08:00-14:00 Uhr

Münsterlandhalle Cloppenburg

Antonio und Pino

15:00 Uhr und 17:00 Uhr

13. Januar 2019

15:00 Uhr

Rote Schule Cloppenburg

13. Januar 2019

Amazing Shadows

19:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

14. Januar 2019

Der Zigeunerbaron, ein

Gastspiel der

Johann-Strauß-Operette-Wien

19:30 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

19. und 20. Januar 2019

71. Landesverbandschau der

Rasse-Kaninchenzüchter

Weser-Ems e. V.

07:00-17:00 Uhr

Münsterlandhalle Cloppenburg

Herr Schröder –

World of Lehrkraft

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

Jugendfussball des

BV Cloppenburg

Turnhalle Leharstraße

02. Januar 2019

E-Jugend-Turnier – Start: 12:00 Uhr

C-Jugend-Turnier – Start: 17:00 Uhr

03. Januar 2019

D-Jugend-Turnier – Start: 12:00 Uhr

B-Jugend-Turnier – Start: 17:00 Uhr

04. Januar 2019

C-Jugend-Turnier – Start: 13:00 Uhr

A-Jugend-Turnier – Start: 17:30 Uhr

05. Januar 2019

E-Jugend-Turnier – Start: 09:00 Uhr

D-Jugend-Turnier – Start: 14:00 Uhr

06. Januar 2019

G-Jugend-Turnier – Start: 09:15 Uhr

F-Jugend-Turnier – Start: 13:00 Uhr

12. Januar 2019

B-Jugend-Turnier – Start: 10:15 Uhr

A-Jugend-Turnier – Start: 17:00 Uhr

13. Januar 2019

C-Jugend-Turnier – Start: 10:30 Uhr

26. Januar 2019

Völkerball –

A tribute to Rammstein1

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

Februar

02. und 03. Februar 2018

StreetFood Circus Indoor

12:00–22:00 Uhr

Münsterlandhalle Cloppenburg

Ohnsorg-Theater

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

08. Februar 2019

Hermann van Veen –

Neue Saiten Tour 2019

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

09. Februar 2019

Hobbymarkt

08:00-14:00 Uhr

Münsterlandhalle Cloppenburg

10. Februar 2019

2. Frauen-Bundesliga Nord: BV

Cloppenburg - 1. FC Saarbrücken

11:00 Uhr

pk-sportpark Cloppenburg

14. Februar 2019

Johann König –

„Jubel, Trubel, Heiserkeit“

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

15. Februar 2019

Geneses – Europas größte

Genesis Tribute Show

20:00 Uhr

Stadthalle Cloppenburg

Wir übernehmen keine Verantwortung für die Korrektheit der

angegebenen Termine. Diese stammen aus folgenden Quellen:

www.cloppenburg.de • www.kulturbahnhof-cloppenburg.de

• www.bernays.de • VHS • www.museumsdorf.de •

www.buecherei-cloppenburg.de • Bildungswerk CLP • www.

thuelsfelder-talsperre.de Akademie Stapelfeld • CM Marketing

Cloppenburg • Stadthalle Cloppenburg

96 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

Reportage


Veranstaltungen

Adventszauber für Kinder

02. November 2018

15:00–16:00 Uhr

Puppenbühne

Heyderhoffmann–

Ein lustiges Abenteuer mit

Kaspar und seinen Freunden

09.Dezember 2018

12:30/14:00/15:30 Uhr

Nikolausmarkt

07. Dezember 2018

11:00–19:00 Uhr

08. Dezember 2018

11:00–20:00 Uhr

09. Dezember 2018

11:00–18:00 Uhr

Handwerk erleben

Mühle geöffnet

16. Dezember 2018

10:00 Uhr

Bäckerei, Drechslerei,

Spinnstube, Schmiede

und Töpferei, geöffnet

09.Dezember 2018

11:00–18:00 Uhr

Advent − Punsch und Pötte

Die Töpferei im Museumsdorf

lädt ein

1. Advent − 02. Dezember 2018

12:00 – 16:00 Uhr

2. Advent − 09. Dezember 2018

11:00 Uhr

3. Advent − 16. Dezember 2018

12:00 – 16:00 Uhr

Spinnkurse mit

Meike Timmer

Spinnkurs für Anfänger

22.02.2019

Oldenburg

29.03.2019

Vechta Spreda

14.04.2019

Museumsdorf Cloppenburg

Spinnen & Entspannen

04.01-06.01.2019

01.03.-03.03.2019

Kloster Malgarten

Anmeldung: Tel: 0441 60771

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

97


IMPRESSUM

Herausgeber:

SEC GmbH – Hasan Mutlu, Geschäftsführer

Mühlenstraße 10

49661 Cloppenburg

Redaktion/Gestaltung/Realisierung:

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu

Redaktion: Ulla Schmitz (V.i.S.P.)

E-Mail: redaktion@das-stadtmagazin.com

Anzeigen:

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Tel. 04471 / 900 51 60

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Fotonachweise, wenn nicht anders ausgezeichnet:

Archiv CM Marketing, Archiv Sonja Schmidt, Archiv Michaela Mense,

Klaus Deux, Sigrid Lünnemann, Karin Niemöller, Heinzel, Archiv

Wildkochbuch, Pia & Henry, Preview Hinrich Hormann, Lea

Weigel, Marius Kröger, Archiv Quadro, Archiv Abiant, Elfriede Lange,

Messe Bremen, Großleitstelle Oldenburger Land, Ulla Schmitz,

Archiv Mühle Wessling, Bestattungsinstitut Theo Wingbermühle,

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Impressum


++ SIEMENS ALL IN AKTION ++ SIEMENS ALL IN AKTION++ SIEMENS ALL IN AKTION ++ SIEMENS ALL IN AKTION ++

Küchen zum Leben!

Aktionszeitraum 12. - 30. Nov. 2018

Für alle im

Aktionszeitraum

geplanten Küchen

1)

Für alle im

ab einem Kaufpreis

von 5.000,- EUR

Nicht mit anderen Aktionen

kombinierbar.

ALL-IN-AKTION

INKLUSIVE 1)

WOK

INKLUSIVE 1)

INKLUSIVE 1)

aus Edelstahl

für Induktion

(HZ390090)

aus Edelstahl

für Induktion

BRÄTER (HZ390011)

TOPFSET

4-teilig für

Induktion

(HZ390042)

++ HIMOLLA AKTIONS WOCHEN ++ HIMOLLA AKTIONS WOCHEN ++ HIMOLLA AKTIONS WOCHEN ++ HIMOLLA AKTIONS WOCHEN ++

Aktionszeitraum 12. - 30. Nov. 2018

"Bei Möbel

Debbeler wird

SERVICE

ganz groß

geschrieben!"

Matthias Lamping

Einrichtungsberater

www.moebel-debbeler.de

Polstermöbel

AKTIONS

WOCHEN

– auf in die gemütlichste Zeit des Jahres!

Ermittelt mit einer in Auftrag gegebenen Kundenbefragung in der Zeit vom 05. Februar 2015 bis 06. August 2018

durch das privatwirtschaftliche Institut SERVICE-CHECK Institut GmbH, Burgerfeld 65, 85570 Markt Schwaben.

Bewertet wurden die Antworten von 584 befragten Kunden von Möbel Debbeler.

Mo.-Fr. 9 - 18.30 Uhr, Do. 9 - 20 Uhr, Sa. 9 - 16 Uhr

Haverkamp 3-5 • Goldenstedter Str. 12

in Visbek

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