Motocross Enduro Ausgabe 02/2019

mce71

Bikes und Rennaction
... stehen natürlich auch im Vordergrund dieser Ausgabe. Während der Winter hierzulande Einzug gehalten hat, könnt ihr euch entspannt zurücklehnen und in der Februar-Ausgabe von Motocross Enduro schmökern.
Marko Barthel hat die Shercos 300 SE Factory und 450 SE Factory einem Vergleichstest unterzogen. Welches der beiden Bikes ihn mehr überrascht und überzeugt hat, erfahrt ihr ab Seite 16.
Handlichkeit auf einem neuen Level bietet die Husqvarna FC 450. Das können wir euch schon mal vorab verraten. Nach der kurzen Testfahrt bei der Präsentation in den USA fand die zweite Testfahrt nun für Marko Barthel in heimischen Gefilden statt. Seinen Bericht lest ihr ab Seite 28.
Nachdem wir euch in der November-Ausgabe bereits die abgefahrenen KTM-SX-Factory-Bikes von Antonio Cairoli, Jeffrey Herlings und Glenn Coldenhoff vorgestellt haben, folgt nun die Fortsetzung. Ab Seite 38 präsentieren wir die KTM 250 SX-F von 2017er Weltmeister Pauls Jonass, der dieses Jahr ja auf Husqvarna unterwegs sein wird, und dem amtierenden Weltmeister Jorge Prado.
Ein ganz besonderes Schmankerl bieten wir euch mit der Vorstellung des „Projekts DT-A“. Ein Allradmotorrad, das von Guido Koch eigens dafür entwickelt wurde, um einen der größten Wünsche von Offroadmotorradfahrern zu erfüllen: niemals irgendwo hängenbleiben und immer die nötige Traktion fürs Vorwärtskommen haben. Erfahrt ab Seite 50 mehr über den in Handarbeit aufgebauten Prototypen...

Foto: R. Schedl

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

VERGISS

KONVENTIONEN

Manche Regeln sind dazu gemacht, gebrochen zu werden. Versteh uns

richtig, wir wollen nicht, dass du das Gesetz brichst – aber wir sehen

die Regeln der Physik nur als vage Richtlinien. Die KTM 690 SMC R setzt

ihre eigenen Standards und stellt dabei so manche Konvention in Frage.

Erlebe jetzt den brandneuen, bahnbrechenden, Big Bore Supermoto

Outlaw und definiere deine eigenen Spielregeln.


EDITORIAL

Bikes und

Rennaction

... stehen natürlich auch im Vordergrund dieser

Ausgabe. Während der Winter hierzulande Einzug

gehalten hat, könnt ihr euch entspannt zurücklehnen

und in der Februar-Ausgabe von

Motocross Enduro schmökern.

Marko Barthel hat die Shercos 300 SE Factory

und 450 SE Factory einem Vergleichstest unterzogen.

Welches der beiden Bikes ihn mehr

überrascht und überzeugt hat, erfahrt ihr ab

Seite 16.

Handlichkeit auf einem neuen Level bietet die

Husqvarna FC 450. Das können wir euch schon

mal vorab verraten. Nach der kurzen Testfahrt

bei der Präsentation in den USA fand die zweite

Testfahrt nun für Marko Barthel in heimischen

Gefilden statt. Seinen Bericht lest ihr ab Seite

28.

Nachdem wir euch in der November-Ausgabe

bereits die abgefahrenen KTM-SX-Factory-

Bikes von Antonio Cairoli, Jeffrey Herlings und

Glenn Coldenhoff vorgestellt haben, folgt nun

die Fortsetzung. Ab Seite 38 präsentieren wir

die KTM 250 SX-F von 2017er Weltmeister Pauls

Jonass, der dieses Jahr ja auf Husqvarna unterwegs

sein wird, und dem amtierenden Weltmeister

Jorge Prado.

Ein ganz besonderes Schmankerl bieten wir

euch mit der Vorstellung des „Projekts DT-A“.

Ein Allradmotorrad, das von Guido Koch eigens

dafür entwickelt wurde, um einen der größten

Wünsche von Offroadmotorradfahrern zu erfüllen:

niemals irgendwo hängenbleiben und immer

die nötige Traktion fürs Vorwärtskommen

haben. Erfahrt ab Seite 50 mehr über den in

Handarbeit aufgebauten Prototypen.

Nach Stuttgart und Chemnitz fand der letzte

Lauf zum ADAC SX-Cup 2018/2019 traditionell

in Dortmund statt. In der SX1-Klasse konnte Tyler

Bowers seinen Titel verteidigen. Die SX2

ging nach spannendem Fight zwischen Julien

Lebeau und Tom Koch an den Franzosen. Was

beim SX-Spektakel in Dortmund noch so alles

passierte, erfahrt ihr ab Seite 56.

Eine Vorstellung par excellence lieferte der amtierende

Champion Cody Webb beim zweiten

Lauf zur aktuellen SuperEnduro-WM in Riesa

ab. Nach 2016 und 2018 gewann er in der ausverkauften

SACHSENarena zum dritten Mal.

Ebenfalls in Topform präsentierte sich Tim

Apolle, der die Juniorenklasse dominierte. Bericht

ab Seite 70.

Uns bleibt jetzt nur noch, euch viel Spaß beim

Lesen zu wünschen.

• Foto: Denis Günther

Auf dem Titel:

Vergleichstest Sherco 300 SEF Factory vs. 450 SEF Factory

Test Husqvarna FC 450 • Fotos: Denis Günther

3

MCE

Februar '19


SCHNAPPSCHUSS

Kevin Gallas bei der SuperEnduro-WM in Riesa • Foto: David Reygondeau/good-shoot.com


INHALT

Februar 2019

VERGLEICHSTEST

16 Sherco 300 SEF Factory

vs. 450 SEF Factory

TEST

28 Husqvarna FC 450

VORSTELLUNG

38 KTM Factory Bikes MX2

50 DT-A Allrad Prototyp

SUPERCROSS

56 Dortmund

CROSS-COUNTRY

68 Saisonvorschau

ENDURO

70 SuperEnduro-WM Riesa/D

76 Vorstellung Powerride Enduro Tour

RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 Facts

14 Produkte

64 Kolumnen Eddy Frech + Marcel Teucher

66 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

78 Events

80 Notizen + Termine

82 Vorschau März 2019/Impressum

16

28

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO könnt ihr als

Abonnent uneingeschränkt nutzen, wenn ihr eure Abonummer

und das dazugehörige Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)

50

6

MCE

Februar '19


38

56 68

70 76

7

MCE

Februar '19


FACTS

Sieger Justin Barcia

3. Eli Tomac

2. Ken Roczen

SX Anaheim:

Barcia im Freudentaumel

Justin Barcias Jubel kannte nach dem Zieleinlauf in Anaheim keine Grenzen.

Seit 2013 hatte er kein Supercross mehr gewonnen und jetzt das. Aller

widrigen Bedingungen zum Trotz, es schüttete ohne Ende, behielt

Barcia im Finale die Nerven und eroberte sich so den obersten Treppchenplatz

in Anaheim. Auch Ken Roczen war mit seinem Saisonauftakt

mehr als zufrieden. Nachdem Barcia in Runde 15 den führenden Dean

Wilson überholt hatte, gelang auch Roczen das Kunststück und er hielt

Platz 2 bis ins Ziel. Eli Tomac, der sich nach schlechtem Start in sehenswerter

Manier ins vordere Feld kämpfte, zog ebenfalls noch an Wilson

vorbei und eroberte sich somit den 3. Treppchenplatz.

Auch in der 250er-Klasse setzte sich die Marke Yamaha durch und belegte

mit ihren Fahrern Colt Nichols und Dylan Ferrandis die Plätze 1 und 2.

Auf Rang 3 folgte KTM-Rider Shane McElrath.

• Foto: Yamaha Racing Communications

SX-WM - 1. Lauf - Anaheim/USA - 5.1.2019 - Ergebnisse - 450 ccm: 1. Justin Barcia, Yamaha; 2. Ken

Roczen, Honda; 3. Eli Tomac, Kawasaki; 4. Dean Wilson, Husqvarna; 5. Cooper Webb, KTM; 6. Aaron

Plessinger, Yamaha; 7. Malcolm Stewart, Honda; 8. Marvin Musquin, KTM; 9. Chad Reed, Suzuki;

10. Cole Seely, Honda.

250 ccm - West: 1. Colt Nicholls, Yamaha; 2. Dylan Ferrandis, Yamaha; 3. Shane McElrath, KTM;

4. RJ Hampshire, Honda; 5. Adam Cianciarulo, Kawasaki; 6. Garrett Marchbanks, Kawasaki;

7. James Decotis, Suzuki; 8. Jacob Hayes, Yamaha; 9. Chris Blose, Husqvarna; 10. Jess Pettis,

KTM.

AMA-SX Glendale:

Baggett siegt, Roczen führt

Blake Baggett holte sich in Glendale den ersten Sieg seiner Karriere in

der 450er-SX-Kategorie und verwies damit den amtierenden Champ Jason

Anderson auf Rang 2. Ken Roczen landete erneut auf dem Treppchen

und übernahm mit diesem 3. Platz auch die hauchdünne Führung im

Klassement. WM-Titelaspirant Eli Tomac wurde vor KTM-Rider Marvin

Musquin Vierter, liegt aber nur 4 Punkte hinter Leader Roczen.

Die 250er-Klasse dominierte Adam Cianciarulo. Platz 2 ging an Colt Nichols

vor Shane McElrath. • Foto: Monster Energy Pro Circuit Kawasaki

SX-WM - 2. Lauf - Glendale/USA - 12.1.2019 - 450 ccm: 1. Blake Baggett, KTM; 2. Jason Anderson,

Husqvarna; 3. Ken Roczen, Honda; 4. Eli Tomac, Kawasaki; 5. Marvin Musquin, KTM; 6. Justin Barcia,

Yamaha; 7. Justin Brayton, Honda; 8. Dean Wilson, Husqvarna; 9. Cole Seely, Honda; 10. Cooper

Webb, KTM.

Stand (nach 2 von 17 Veranstaltungen): 1. Roczen, 44 Punkte; 2. Barcia, 43; 3. Tomac, 40; 4. Baggett,

37; 5. Wilson, 34; 6. Musquin, 33; 7. Anderson, 32; 8. Webb, 31; 9. Aaron Plessinger, Yamaha,

29; 10. Brayton, 28.

250 ccm - West: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki; 2. Colt Nichols, Yamaha; 3. Shane McElrath, KTM;

4. RJ Hampshire, Honda; 5. James Decotis, Suzuki; 6. Dylan Ferrandis, Yamaha; 7. Chris Blose,

Husqvarna; 8. Sean Cantrell, KTM; 9. Garrett Marchbanks, Kawasaki; 10. Michael Mosiman,

Husqvarna.

8

MCE

Februar '19

Zach Osborne

verletzt

Zach Osborne, der beim SX-Auftaktrennen

in Anaheim sein Debüt

in der SX-Klasse geben wollte, hat

sich beim Training das Schlüsselbein

verletzt. Anfang Januar

musste sich der 29-Jährige einer

OP unterziehen und wird damit

die ersten Rennen zur SX-WM verpassen.

• Foto: Simon Cudby

Stand (nach 2 von 10 Veranstaltungen):

1. Nichols, 49 Punkte; 2. Cianciarulo,

44; 3. McElrath, 42; 4. Ferrandis, 40;

5. Hampshire, 38; 6. Decotis, 34;

7. Marchbanks, 31; 8. Blose, 30; 9. Mosiman,

24; 10. Jess Pettis, KTM, 24.

Sieg für

Adam Cianciarulo

in Glendale

bei den 250ern

Termine Lucas Oil Pro MX

18.5. Hangtown Motocross Classic, Prairie City SVRA, Rancho Cordova/

California; 25.5. noch offen; 1.6. Thunder Valley National, Thunder Valley

Motocross Park, Lakewood/Colorado; 15.6. High Point National, High

Point Raceway, Mt. Morris/Pennsylvania; 22.6. Florida National, WW

Ranch Motocross Park, Jacksonville/Florida; 29.6. Southwick National,

The Wick 338, Southwick/Massachusetts; 6.7. RedBud National, RedBud

MX, Buchanan/Michigan; 20.7. Spring Creek National, Spring Creek MX

Park, Millville/Minnesota; 27.7. Washougal National, Washougal MX

Park, Washougal/Washington; 10.8. Unadilla National, Unadilla MX,

New Berlin/New York; 17.8. Budds Creek National, Budds Creek Motocross

Park, Mechanicsville/Maryland; 24.8. Ironman National, Ironman

Raceway, Crawfordsville/Indiana.


Liam Everts und KTM machen Deal

Stefan Everts auf dem Wege der Genesung

Motocross liegt der Familie Everts einfach im Blut. Harry Everts wurde

viermal Weltmeister und Stefan Everts hält den Rekord mit zehn Weltmeistertiteln.

Der vielversprechende jüngste Spross der Everts-Dynastie

Liam hat nun einen langfristigen Vertrag bei KTM unterschrieben. Der

14-Jährige, der 2018 Dritter in der 85-ccm-EM und Vizemeister im ADAC

Junior Cup wurde und mit seinem Liamski-72-Team antritt, wird die Saison

auf einer 125er bestreiten und sowohl in der EMX125 als auch im

ADAC Junior Cup 125 starten. • Foto: KTM

Aus dem Hause Everts gibt es aber noch weitere gute Neuigkeiten zu vermelden.

Stefan Everts konnte zum Jahreswechsel die Klinik verlassen

und befindet sich derzeit in einem Rehabilitationszentrum. Der Multiweltmeister

hatte sich im Kongo, wo er an einem Wohltätigkeits-Motocrossrennen

teilgenommen hatte, eine schwere Malariainfektion zugezogen.

Everts musste bei Ausbruch der Krankheit ins Koma versetzt werden.

Glücklicherweise hat die Infektion weder das Hirn noch innere Organe

dauerhaft geschädigt. Wir wünschen weiterhin gute Besserung.

Stefan (links)

und Harry Everts

• Foto:

Kai-Uwe Sickert

News-Ticker

Filip Bengtsson, Milko Potisek und Ruben Fernandez verwendeten beim

MXGP in Assen nicht regelkonformen Sprit und wurden nachträglich für

die Veranstaltung disqualifiziert +++ Chad Reed ist Ersatzmann für Weston

Peick bei Suzuki. Bei seinem ersten Einsatz beim SX in Anaheim belegte

er einen beachtlichen 9. Platz. Wann Peick wieder auf die Rennstrecke

zurückkehrt, ist derzeit ungewiss +++ Am 17.3. findet nach einem

Jahr Pause wieder das Wintercross Frankenbach statt +++ Die Six Days

2020 finden Ende August, Anfang September in der Region um das Piemont

und die Lombardei in Italien statt. Organisiert wird das Spektakel

vom Moto Club Alfieri +++ SuperEnduro Riesa bis 2021 unter Dach und

Fach. Im Vorfeld zum SuperEnduro-WM-Lauf in Riesa schlossen Bastien

Blanchard (ABC Communication) und Veranstalter Daniel Auerswald

(Eventmanufaktur Auerswald) einen 3-Jahres-Vertrag +++ E2-Fahrer

Christophe Charlier wechselt zu Honda RedMoto Racing und wird somit

Teamkollege von Thomas Oldrati.

IMMER ALLES

GEBEN!

ARNAUD TONUS

iXS Motorcycle Fashion ist

offzieller Bekleidungsausrüster für das

WILVO YAMAHA MXGP TEAM

Weitere Infos und Händler

in Deiner Nähe unter:

Foto: Yamaha

ixs.com


FACTS

Die Nachwuchsförderung wird beim ADAC MX Masters groß geschrieben

Das ADAC MX Masters von A bis Z

Interessante Fakten zum ADAC MX Masters

Das ADAC MX Masters ist eine der beliebtesten Motocross-Rennserien in

Europa. In vier Klassen kämpfen die Aktiven auf sieben Veranstaltungen

um Punkte für die Meisterschaft und begeistern dabei zahlreiche Zuschauer.

Nachfolgend gibt es einige interessante Fakten und Informationen

zum ADAC MX Masters von A wie ADAC bis Z wie Zuschauer.

A wie ADAC: Der ADAC organisiert das ADAC MX Masters nicht nur federführend

als Serienpromoter, sondern tritt mit seinen Regionalclubs auch

bei einigen Rennen als Veranstalter bzw. Mitveranstalter auf.

B wie Bielstein: Das Rennen in Nordrhein-Westfalen auf dem Bielsteiner

Waldkurs hat ein ganz besonderes Flair, denn ein Teil der Motocrossstrecke

führt dort nicht nur durch einen lichten Wald, sondern begeistert

auch mit toller Topographie.

C wie Camping: Nach wie vor die beliebteste Übernachtungsmöglichkeit

der Fahrer beim ADAC MX Masters. Ein Großteil der Aktiven schläft direkt

an der Strecke im Wohnmobil oder Zelt. Selbstverständlich gibt es auch

für die Fans eine Campingmöglichkeit in unmittelbarer Umgebung der

Veranstaltung.

D wie Durchhaltevermögen: Eine Charaktereigenschaft, die jeden Top-

Motocrosser auszeichnet. Wer an die Spitze kommen will, muss über viele

Jahre hinweg diszipliniert arbeiten und auch Rückschläge wegstecken

können.

E wie Ehrenamt: Ein Rennen des ADAC MX Masters wäre ohne Ortsclubs

und ihre ehrenamtlichen Helfer nicht zu stemmen. Egal ob Streckenposten,

Einweiser auf den Parkflächen oder unzählige Helfer im Hintergrund.

Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Clubs und freiwillige Helfer

leisten einen extrem wertvollen und existenziellen Beitrag zum Gelingen

jeder Veranstaltung. Ein großer Dank an dieser Stelle für ihren unermüdlichen

Einsatz!

F wie Fürstlich Drehna: Das Rennen im Dahme-Spreewald-Kreis markiert

seit vielen Jahren den Start der ADAC MX Masters-Saison und gehört zu

den bestbesuchten Events im Kalender. Der 1650 Meter lange Kurs stellt

aufgrund des tiefen Sandbodens hohe Ansprüche an das Fahrkönnen.

G wie Gaildorf: Der Traditionskurs in Baden-Württemberg hat schon viele

große Motocross-Events erlebt und findet sich auch 2019 im Kalender

des ADAC MX Masters. Die Fahrer und auch die Zuschauer lieben den

Kurs vor allem wegen der spektakulären Sprünge. Die Veranstaltung erhielt

bereits mehrmals die Auszeichnungen „beste Strecke“ und „bester

Veranstalter“ im ADAC MX Masters.

H wie Hubraum: Der Hubraum eines Motorrades ist maßgebend für die

Leistung und das Fahrverhalten der Maschine. Im ADAC MX Masters werden

Motorräder von 85 bis 450 ccm eingesetzt. Der Nachwuchs startet

auf 85er Zweitaktern mit rund 20 PS, während die Profis in der Masters-

Klasse auf 450er Viertaktern mit zirka 60 PS Leistung ins Rennen gehen.

I wie internationale Beteiligung: Das ADAC MX Masters genießt nicht nur

ein international hohes Ansehen, sondern lockt auch Fahrer aus der ganzen

Welt an. 2018 waren Piloten aus 23 Nationen am Start. So stammt

zum Beispiel der Gesamtsieger des ADAC MX Junior Cup 85 aus Südafrika,

der Sieger des ADAC MX Youngster Cup aus Australien.

J wie Junior Cup: Seit 2018 gibt es mit dem ADAC MX Junior Cup 85 und

dem ADAC MX Junior Cup 125 gleich zwei Zweitaktklassen, um den Motocross-Nachwuchs

optimal zu fördern. Beide Nachwuchs-Serien genießen

weltweit hohes Ansehen und sind international mit sehr starken Fahrern

aus der ganzen Welt besetzt. Der Junior Cup 85 wird bereits seit 1996

ausgetragen, ehemalige Sieger sind zum Beispiel Jeffrey Herlings, Ken

Roczen, Pauls Jonass oder Kevin Strijbos.

K wie Klasse: Insgesamt gehen vier Klassen an den Start. Der ADAC MX

Junior Cup 85 ist für Jugendliche von 10 bis 15 Jahren offen, für den ADAC

MX Junior Cup 125 liegt die Altersbeschränkung bei 13 bis 18 Jahren. Im

ADAC MX Youngster Cup starten Teilnehmer zwischen 14 und 21 Jahren,

die schnellsten Profis und Amateure ab 15 Jahren messen sich in der

ADAC MX Masters-Klasse.

L wie Leistung: Motocross ist ein Sport, der nicht nur höchste Belastung

für die Motorräder bedeutet, sondern auch sehr hohe Anforderungen an

die Fitness der Piloten stellt. Nur wer ein professionelles Konditionstraining

betreibt, ist in der Lage, an der Spitze mitzufahren.

M wie Mölln: 2019 der erste Stopp im hohen Norden Deutschlands. Die

Strecke stellt die Fahrer mit einem meist rutschigen Untergrund vor ganz

besondere Herausforderungen. Die Anlage hat Stadioncharakter, wodurch

fast die gesamte Strecke von nahezu allen Zuschauerplätzen eingesehen

werden kann.

N wie Nachwuchs: Die Nachwuchsförderung wird beim ADAC MX Masters

ganz besonders großgeschrieben. Um den Aufstieg der jungen Talente

von den Kinderschuhen bis in die Masters-Klasse optimal zu fördern,

wurde schon von Anfang an auf starke Nachwuchsklassen gesetzt und

2018 mit der Einführung des ADAC MX Junior Cup 125 die Jugendförderung

weiter gestärkt. Damit werden Kinder und Jugendliche im ADAC MX

Masters in vier aufeinander aufbauenden Leistungsklassen bis an die

Weltspitze geführt.

O wie Organisation: Das Team vom ADAC ist auf jeder Veranstaltung mit

über zehn Mitarbeitern und einem eigenen ADAC MX Masters-Truck vor

Ort und kümmert sich zusammen mit dem Veranstalter um den reibungslosen

Ablauf der Events. Das gute Zusammenspiel der Serienorganisation

mit der wochenlangen ehrenamtlichen Vorbereitung sowie der Organisation

vor Ort, sind der Garant für die erfolgreiche Serie.

Ö wie Österreich: Auch 2019 findet mit dem Rennen in Möggers, kurz

hinter der deutsch-österreichischen Grenze gelegen, eine Veranstaltung

im Ausland statt. Eine Tradition, die das ADAC MX Masters seit vielen

Jahren prägt. Möggers bietet eine traumhaft gelegene, sehr anspruchsvolle

Strecke oberhalb des Bodensees auf fast 1000 Metern Höhe.

P wie Paddock: Paddock ist der englischsprachige Begriff für Fahrerlager.

Dort stehen die Trucks und Fahrzeuge der Teams. Beim ADAC MX

Masters ist das Fahrerlager für die Zuschauer frei zugänglich. So können

die Fans ganz nahe zu ihren Idolen und den Mechanikern bei der Arbeit

an den Rennmotorrädern über die Schulter schauen.

Q wie Qualität: Egal, ob beim Fahrerfeld, den Strecken, der Organisation

oder der Abwicklung der Rennläufe. Beim ADAC MX Masters wird in allen

Bereichen auf höchste Qualität geachtet. Eine Bestrebung, die der Serie

von Beginn an einen exzellenten Ruf verliehen hat und sich nicht zuletzt

in der riesigen Nachfrage internationaler Piloten nach einem Startplatz

im ADAC MX Masters zeigt.

10

MCE

Februar '19


Termin-Update

Der Auftakt zur MX-WM findet nicht wie geplant am 10., sondern

am 3. März 2019 statt. Auch der Austragungsort steht mit Neuquen/Argentinien

nun fest. Der für den 21. April geplante GP in

Hongkong wurde auf den 22. September verlegt. Austragungsort

für den GP in Italien am 12. Mai ist Mantova. Der für den

18. August geplante GP in Frauenfeld/CH findet nun in Imola/I

statt. Frauenfeld wird 2020 wieder dabei sein.

Nachstehend der korrigierte Terminkalender: 3.3. Neuquen/

ARG; 24.3. Matterley Basin/GB (+ EMX250, EMX2T); 31.3. Valkenswaard/NL

(+ WMX, EMX125); 7.4. Pietramurata/I (+ EMX125,

EMX250); 1.5. Shanghai/CHN; 12.5. Mantova/I (+ EMX125,

EMX2T); 19.5. Agueda/P (+ WMX, EMX 2T); 26.5. St. Jean d’Angély/F

(+ EMX125, EMX250); 9.6. Orlyonok/RUS (+ EMX250,

EMX2T); 16.6. Kegums/LV (+ EMX250, EMX2T); 23.6. Teutschenthal/D

(+ EMX125, EMX250); 7.7. Palembang/IDN; 14.7. Semarang/IDN;

28.7. Loket/CZ (+ WMX, EMX65, EMX85); 4.8. Lommel/B

(+ EMX125, EMX250); 18.8. Imola/I (+ WMX, EMX2T);

25.8. Uddevalla/S (+EMX125, EMX250); 8.9. Afyonkarahisar/TR

(+WMX, EMX2T); 22.9. Hongkong (HGK).

R wie Racing: Auch wenn es auf jedem Rennen ein attraktives Rahmenprogramm

gibt – Hauptanziehungspunkt für die zahlreichen Fans ist und

bleibt das spektakuläre Racing auf der Strecke. Bereits am Samstag gibt

es den ersten Lauf im ADAC MX Junior Cup 85 zu bestaunen, zusätzlich zu

zwei Last-Chance-Rennen in den Klassen ADAC MX Youngster Cup und

ADAC MX Masters. Am Sonntag gibt es schließlich mit sieben Rennen in

allen Klassen den ganzen Tag über begeisternde Action auf der Strecke.

S wie Seriensieger: Bisher erfolgreichster Starter des ADAC MX Masters

ist Dennis Ullrich. Der 25-Jährige konnte den Titel gleich viermal, nämlich

in den Jahren 2013, 2014, 2016 und 2017 gewinnen.

T wie Tensfeld: Die Strecke im Norden Deutschlands ist bei einigen Fahrern

wegen ihres tiefen Sandbodens gefürchtet. Spezialisten für den

weichen Untergrund freuen sich hingegen jedes Jahr auf das anspruchsvolle

Rennen.

U wie Uhr: Gegen die Uhr wird beim ADAC MX Masters nur am Samstag

gefahren. Dann zählen nämlich im Qualifikationstraining die schnellsten

Rundenzeiten für die Startaufstellung der beiden Rennläufe in jeder

Klasse. Wer in der Qualifikation die schnellste Runde dreht, darf als Erster

seinen Platz am Startgatter auswählen.

V wie Veranstalter: Als Veranstalter der Rennen treten entweder örtliche

Vereine oder ein ADAC-Regionalclub auf. Alle zeichnen sich durch große

Erfahrung, exzellente Organisation und ein starkes Team an Helfern aus.

W wie Wetter: Einer der wenigen Faktoren, der nicht durch Menschenhand

beeinflusst werden kann. Motocrosser fahren jedoch bei jedem

Wetter und lassen sich in der Regel auch nicht von Dauerregen und aufgeweichtem

Boden aufhalten. Solange die Sicherheit nicht gefährdet ist,

kann bei fast jedem Wetter gefahren werden.

X wie MotoX: Die englischsprachige Abkürzung für Motocross und eine

der faszinierendsten Motorsportarten. Wer einmal mit dem Motocross-

Virus infiziert ist, wird ihn meist sein Leben lang nicht mehr los und lässt

sich immer wieder von der mitreißenden Action auf der Strecke begeistern.

Zudem ist Motocross ein Sport zum „Anfassen“. Das Fahrerlager ist

frei zugänglich, die Zuschauer sehr nahe an der Strecke.

Y wie Youngster Cup: Der ADAC MX Youngster Cup ist für Fahrer im Alter

von 14 bis 21 Jahren offen. Die meisten Piloten starten auf Viertaktmaschinen

mit 250 ccm Hubraum. Der ADAC MX Youngster Cup ist mit hochkarätigen

Nachwuchstalenten besetzt und genießt internationales Ansehen

als eine der besten Nachwuchsklassen weltweit. Zu den Siegern

zählten unter anderem Ken Roczen, Jeremy Seewer und Thomas Kjer

Olsen.

Z wie Zuschauer: Das ADAC MX Masters lockt jedes Jahr unzählige Zuschauer

an die Strecken. 2018 bestaunten insgesamt 68.800 Fans die

atemberaubende Action in den vier Rennklassen. Die sieben Veranstaltungen

des ADAC MX Masters bieten mit Konzerten, Kinder-Quadparcours,

Autogrammstunde und vielen weiteren Attraktionen stets ein tolles

Rahmenprogramm für die ganze Familie.

Die Termine (Änderungen vorbehalten): 13./14.4. Fürstlich Drehna;

1./2.6. Möggers/A; 29./30.6. Mölln; 20./21.7. Tensfeld (ohne ADAC MX

Junior Cup 85); 10./11.8. Gaildorf; 31.8./1.9. Bielstein (ohne ADAC MX Junior

Cup 125); 14./15.9. Holzgerlingen.

• Foto: ADAC MX Masters/Steve Bauerschmidt

vorstart.de – für Serien

und Vereine ab 2019 kostenfrei

vorstart hat sich in den vergangenen Jahren als Lösung erster Wahl für

die digitale Verwaltung des Motorsports empfohlen. Mehr als 12.000

Nutzer verwenden die Software derzeit und organisieren damit ihre Saison.

Egal ob Fahrer, Zeitnehmer, Vereins-, Team- oder Serienleiter – vorstart

bietet zeitgemäße Lösungen für alle.

In der Saison 2018 gab es viele Hürden zu nehmen und die Gründer stellten

sich die Frage, wie das künftige Angebot von vorstart aussehen soll.

Eine gravierende Änderung ist, dass all diejenigen entlastet werden, die

den meisten Aufwand mit der Bereitstellung von Rennen haben. Das sind

Serienleiter, die im Vorfeld alles koordinieren, und Vereine, die sich um

die gesamte Vor- und Nachbereitung einer Rennveranstaltung kümmern.

Somit können Serien und Vereine die Software vorstart zukünftig mit allen

Funktionen kostenfrei nutzen. Zusätzlich werden neue Übersichten

zur besseren Auswertung der Meisterschaft entwickelt und bereitgestellt.

Der Motorsport besteht aus vielen Ehrenamtlichen, die ihre Zeit investieren,

hier soll angesetzt und durch die Software unterstützend gewirkt

werden.

Aktuell läuft die Einschreibung für 2019 in folgenden Serien: LVMX, ADAC

BW Cup, ADAC BW Pokal, ADAC NMX Cup, ADAC Nordbayern MX Cup, Landesmeisterschaft

MX Berlin Brandenburg, Landesmeisterschaft MX

Mecklenburg-Vorpommern, Landesmeisterschaft MX Sachsen, Landesmeisterschaft

MX Sachsen Anhalt, Nordbayern-Thüringen Serie, Landesmeisterschaft

MX Schleswig-Holstein, DMSB Dauerstartnummer reservieren.

FIM Europe ehrt verdiente

DMSB-/ADAC-Funktionäre

Beim FIM-Europe-Kongress vergangenes Jahr in Nantes/Frankreich

wurden unter anderem auch Vertreter des DMSB und ADAC geehrt

und zu Ehrenvorsitzenden in ihren Disziplinen ernannt.

Foto oben - Kongressteilnehmer: Vorne

v.l. Karl Vögele (Ehrenvorsitzender

Motoball-Kommission), Wolfgang

Glas (Ehren-Vizepräsident), Hans-Rudolf

Hein (Ehrenvorsitzender der Motocross-Kommission),

Hans-Robert

Kreutz (DMSB-Präsidiumsmitglied);

hinten (die aktiven deutschen Kommissionsmitglieder

- v.l.) Thomas

Staudt (Motoball-Kommission), Stefan

Beck (Straßenrennsport-Kommission),

Uwe Petzold (Motocross-Kommission),

Heiko Junge (Enduro-Kommission)

und Frank Ziegler (Bahnsport-Kommission).

Nicht auf dem Foto:

Dieter Junge (Ehrenpräsident), Dr.

Julia Walter (DMSB-Generalsekretärin)

und H.-V. Hermes Wünscher (Vintage-Kommis-sion)

Foto rechts - Ehrung (v.l.): Karl Vögele,

Wolfgang Glas und Hans-Rudolf Hein

11

MCE

Februar '19


FACTS

Husqvarna

Motorsportförderung

Husqvarna FC 450

Rockstar Edition

Husqvarna Motorcycles präsentiert die Husqvarna FC 450 Rockstar Edition.

Basis bildet das 2019er Racebike von AMA-SX-Champion Jason Anderson.

Hier einige Highlights:

• Extrem kompakter und leichter SOHC-Zylinderkopf

• Neuer Kolben

• Neues Pankl-Pleuel

• Kipphebel im Zylinderkopf

• Rahmen schwarz pulverbeschichtet

• Gabelbrücken CNC-gefräst mit einstellbarem Versatz (20 bis 22 mm)

• Motorschutz mit Kohlefaser verstärkt

• 48-mm-WP-Luftgabel, voll einstellbar

• Kupplungssystem Magura

• Endschalldämpfer FMF Factory 4.1

• High-Quality Pro-Taper-Lenker

• Räder: Naben blau, Felgen D.I.D-Dirt­Star

• Start- und Traktionskontrolle auswählbar

• Elektrostarter mit 2.0-Ah-Li-Ion-Akku

Weitere Infos: www.husqvarna-motorcycles.com/de/motocross/

4-stroke/fc-450-rockstar-edition/

Husqvarna bietet auch für das Jahr 2019 eine detaillierte und umfangreiche

Motorsportförderung an. Beginnend bei der Deutschen

Enduromeisterschaft mit ihren verschiedenen Klassen bis hin zur

beliebten Offroad-Serie GCC.

DIE PRÄMIEN - Deutsche Enduro-Meisterschaft (alle Klassen):

1. Platz: Motorrad leihweise kostenlos, E-Teile-Kit im Wert von 1500

Euro • 2. Platz: 2500 Euro Nachlass auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit

im Wert von 500 Euro • 3. Platz: 1750 Euro Nachlass auf Motorrad-Listenpreis,

E-Teile-Kit im Wert von 300 Euro • 4. Platz: 900 Euro

Nachlass auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit im Wert von 150 Euro.

Enduro-Pokal/Enduro-Junioren-Pokal/Jugend-Cup (alle Klassen):

1. Platz: 2000 Euro Nachlass auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit

im Wert von 500 Euro • 2. Platz: 1500 Euro Nachlass auf Motorrad-

Listenpreis, E-Teile-Kit im Wert von 400 Euro • 3. Platz: 1000 Euro

Nachlass auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit im Wert von 300

Euro.

Tagesprämien 2019 - DEM (alle Klassen): 1. Platz 100 Euro • 2. Platz

75 Euro • 3. Platz 50 Euro • 4. Platz 40 Euro • 5. Platz 30 Euro.

Meistertitel-Prämien: E1: 4000 Euro • E2: 4000 Euro • E3: 4000

Euro.

Enduro-Pokal (alle Klassen): 1. Platz 50 Euro • 2. Platz 40 Euro •

3. Platz 30 Euro • 4. Platz 20 Euro • 5. Platz 15 Euro.

Maxxis Cross Country Meisterschaft - XC Pro /XC Supersprint:

1. Platz: 3000 Euro Nachlass auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit

im Wert von 1000 Euro • 2. Platz: 2500 Euro Nachlass auf Motorrad-

Listenpreis, E-Teile-Kit im Wert von 750 Euro • 3. Platz: 2000 Euro

Nachlass auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit im Wert von 600 Euro

• 4. Platz: 1500 Euro Nachlass auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit

im Wert von 400 Euro • 5. Platz: 1000 Euro Nachlass auf Motorrad-

Listenpreis, E-Teile-Kit im Wert von 300 Euro.

XC Youngster/XC Juniors/XC Sport1/XC Sport2/XC Sport 3: 1. Platz:

1500 Euro Nachlass auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit im Wert

von 400 Euro • 2. Platz: 1000 Euro Nachlass auf Motorrad-Listenpreis,

E-Teile-Kit im Wert von 300 Euro • 3. Platz: 500 Euro Nachlass

auf Motorrad-Listenpreis, E-Teile-Kit im Wert von 200 Euro.

LAUF-PRÄMIEN - XC Pro/XC Supersprint: 1. Platz 150 Euro • 2. Platz

100 Euro • 3. Platz 80 Euro • 4. Platz 60 Euro • 5. Platz 40 Euro.

XC Youngster/XC Juniors/XC Sport1/XC Sport2/XC Sport 3: 1. Platz

30 Euro • 2. Platz 25 Euro • 3. Platz 20 Euro • 4. Platz 15 Euro •

5. Platz 10 Euro.

Und so geht’s: Die Husqvarna-Motorsportförderung erhalten nur

Husqvarna-Händler, die aktive Lizenzfahrer* (Soloklassen) unterstützen

und bei Rennen vor Ort betreuen. Die angegebenen Rabatte

auf den Listenpreis schließen den Händlerrabatt ein. Der Wert der

kostenlosen Ersatzteilekits entspricht den Listenpreisen inklusive

Mehrwertsteuer. Die Prämien des jeweiligen Fahrers werden am

Jahresende durch Ersatzteilgutscheine/Neumotorradrabatte für

den weiteren Sporteinsatz über den betreuenden Husqvarna-Händler

abgerechnet. Alle Gutscheine/Rabatte sind personenbezogen

und nicht übertragbar; sie gelten nur, wenn in der folgenden Saison

wieder auf Husqvarna gestartet wird. Die Husqvarna-Motorsportförderung

2019 kann nur gewährt werden, wenn die offiziellen Ergebnisse

bis spätestens 31. Oktober 2019 vorliegen (Datum des

Poststempels). Später eingereichte Anträge können nicht mehr berücksichtigt

werden. Alle angegebenen Preise sind Verkaufspreise

in Euro inklusive Mehrwertsteuer. • Foto: F.Lackner

*) auf Husqvarna-Sportmotorrädern ab Modelljahr 2019

12

MCE

Februar '19


Enduro - Terminänderungen

Die Six Days in Portugal waren ursprünglich für den 21. bis 26. Oktober

2019 geplant. Doch nun kommt es noch einmal anders, auch mit weitreichenden

Folgen für den deutschen Enduro-Prädikatskalender. Die

94. Six Days wurden kurzfristig um drei Wochen nach hinten verlegt

und werden somit erst vom 11. bis 16. November ausgetragen! Damit ist

der für die Int. Deutsche Enduro Meisterschaft so wichtige Oktober wieder

komplett frei, sodass die Veranstalter, in diesem Fall von Zschopau

und Kempenich, an ihre ursprünglich vorgesehenen Austragungstermine

zurückkehren. Und auch das Finale in Tucheim rückt um eine Woche

nach vorn und wird nun bereits am 26. Oktober stattfinden.

Die Termine im Überblick - Int. Deutsche Enduro Meisterschaft: 9./10.3.

Uelsen; 23./24.3. Dahlen; 10./11.8. Burg; 25.8. Waldkappel; 21./22.9.

„Standby“ - fester Ausweichtermin; 12.10. Zschopau; 26.10. Tucheim.

DMSB Enduro-Cup: 9./10.3. Uelsen; 10./11.8. Burg (außer Klassik);

25.8. Waldkappel; 21./22.9. „Standby“ – fester Ausweichtermin;

20.10. Kempenich; 26.10. Tucheim.

Stand: 11.12.2018 – alle Terminangaben ohne Gewähr und vorbehaltlich der Prädikatsbestätigung

durch den DMSB.

Die Anmeldeseiten für den

YZ 125-, YZ 85- und YZ 65 bLU cRU

FIM Europe Cup sind online

Yamaha Motor Europe lässt das Startgatter zu den 2019er YZ 125-, YZ 85-

und YZ 65-bLU cRU FIM Europe Cup-Anmeldeseiten fallen! Seit 2015 ist

der YZ 125 bLU cRU FIM Europe Cup die beste Gelegenheit für junge MX-

Fahrer, sich in der Welt des professionellen Rennsports zu beweisen. Yamaha

Motor Europe erweitert das Feld für 2019, indem auch die 85-ccmund

65-ccm-Klassen mit aufgenommen werden! Interessenten, die 2019

in einer Deutschen Meisterschaft eine YZ 125, YZ 85 oder YZ 65 fahren

und die Altersbedingungen erfüllen, sind berechtigt, der bLU cRU-Gemeinschaft

beizutreten. Die Online-Registrierung zur Teilnahme ist bis

zum 28. Februar 2019 möglich. Nach der Bestätigung der erfolgreichen

Registrierung zum Cup nehmen die registrierten Yamahafahrer aktiv an

ihrer Deutschen Meisterschaft teil. Zum Stichtag 10. September 2019

qualifizieren sich europaweit unter allen Cup-Teilnehmern die besten

Fahrer je Klasse und Land zur Teilnahme am bLU cRU FIM Europe Cup SuperFinale

2019 beim Monster Energy FIM Motocross of Nations in Assen/

Niederlande (28./29. September 2019) und werden entsprechend benachrichtigt.

Die Anzahl der zur Teilnahme am SuperFinale zugelassenen

Fahrer je Land und Klasse wird erst nach dem Ende des Registrierungszeitraums

festgelegt und mitgeteilt. Die besten zugelassenen Fahrer der

drei Cups in Deutschland werden dann zum SuperFinale, wo sie in ihrer

jeweiligen Klasse gegen die anderen besten Yamahafahrer aus ganz Europa

antreten. Pro Klasse werden insgesamt 40 Fahrer aus ganz Europa

zum SuperFinale eingeladen. Die jeweils besten drei Fahrer je Klasse des

SuperFinales und je zwei zusätzliche Wildcard-Fahrer kommen dann einen

großen Schritt weiter: Sie werden zur anschließend stattfindenden

bLU cRU Masterclass eingeladen. Die bLU cRU Masterclass ist eine Yamaha-Veranstaltung,

die speziell darauf ausgerichtet ist, jungen Fahrern einen

Vorgeschmack darauf zu geben, was die große Racing-Welt ihnen alles

zu bieten hat. Hier erhalten sie fachkundige Anleitung von Yamaha

Racing Stars, um bLU cRU Botschafter zu werden. Sie werden an drei Tagen

in intensiven Trainings und Wettkämpfen gegeneinander antreten,

lernen, wachsen und sich weiterentwickeln. Am Ende der drei Tage wird

ein YZ-125-Fahrer für die Saison 2020 für ein von Yamaha Motor Europe

N.V. unterstütztes Team ausgewählt und auch die besten 65er- und 85er-

Fahrer werden für die nächste Saison konkrete technische Unterstützung

erhalten. • Foto: FIM Europe

Anmeldungen unter www.yamaha-racing.com/bLU cRU


PRODUKTE

BLADE BLACK-YELLOW-RED-BLUE BLADE BLUE-RED-WHITE BLADE BLUE-YELLOW FLUO-BLACK

BLADE ORANGE-BLACK BLADE RED-LIME-BLACK BLADE SOLID BLACK

JOPA RACING PRODUCTS

Just1 J38

JUST1 ist eine Helm-Marke, die sich durch hohe Qualität auszeichnet.

Ein Einstiegshelm mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis

zu kreieren, war das Ziel, um jedem Fahrer die Möglichkeit zu geben, einen

JUST1-Helm zu erwerben.

Der brandneue J38 kostet nur 129,- Euro und weist technische Eigenschaften,

ähnlich der anderen JUST1-Modelle, auf.

Modernes Design findet seine wahre Stärke in der Einfachheit. Nur eine

Grafik – BLADE – in sieben Farben, mit nur einer Helmschale von XS bis

XL und ECE-Homologation. Jetzt auch mit Rockstar-Energy-Grafik erhältlich.

Bezugsquelle:

Jopa Racing Products

Veldegge 8

7468 DJ Enter

Holland

BLADE Rockstar

Tel. 0031 (0) 547 382717

Fax 0031 (0) 547 382769

info@jopa.nl

www.jopa.nl

14

MCE

Februar '19


ZUPIN MOTO-SPORT

Mechanikerhose

Komfortable, leichte mit Stretch versehene Mechanikerhose.

Innen strukturierte Oberfläche, sehr angenehm

zu tragendes Material aus 90 % Polyester und 10

% Elasthan. Extra Stretch-Einsatz im Hüftbereich sorgt

für optimalen Sitz bei allen Tätigkeiten. Robustes, flüssigkeitsabweisendes

Material macht die Hose zum

idealen Begleiter in der Werkstatt oder auf dem Rennplatz.

• Sublimierte, eingeschweißte Silikon-Logos

• Material: 90% Polyester, 10% Elasthan

• zwei große Fronttaschen

• zwei große Cargo-Taschen am Bein

(links mit Klettverschluss, rechts mit Reißverschluss)

• hochwertige YKK-Reißverschlüsse

• Gürtelschlaufen zur Verwendung eines Gürtels

• Gewicht: 320 g

• Farbe: Schwarz, Logo-Print: Weiß

Bezugsquelle:

ZUPIN Moto-Sport GmbH

Trostberger Str. 26

83301 Traunreut

Deutschland

Telefon: +49 8669 848 110

Fax: +49 8669 848 590

Web: www.zupin.de

E-Mail: info@zupin.de


VERGLEICHSTEST: SHERCO 300 SEF FACTORY VS. 450 SEF FACTORY

Handling oder

Drehmoment?

16

MCE

Februar '19


Die Sherco-Factory-Modelle heben sich nicht nur farblich von den Racing-Versionen

ab, sondern auch deutlich bezüglich der verbauten Komponenten. So

wird ein Kayaba-Fahrwerk statt der WP-Federelemente verwendet. Außerdem

gibt es bei den Viertaktmaschinen eine komplette Akrapovic-Auspuffanlage, einen

Selle-Dalla-Valle-Sitzbankbezug sowie weitere interessante Features. Aber

macht das so einen Unterschied, ob man eine Factory oder eine Racing-Version

fährt? Und welche Unterschiede gibt es speziell zwischen den beiden Viertakt-

Factory-Modellen 300 und 450? • Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

17

MCE

Februar '19


VERGLEICHSTEST: SHERCO 300 SEF FACTORY VS. 450 SEF FACTORY

SHERCO 300 SEF FACTORY

TECHNISCHE DETAILS

Motor

Hubraum

Bohrung x Hub

Einspritzung

Batterie

Kühlung

Starter

Auspuff

Getriebe

Kupplung

Lichtmaschine

Rahmen

Tank

Einzylinder 4-Takt

DOHC, 4-Ventil-

Sherco-Technologie

303,68 ccm

84 x 54,8 mm

Elektronische

Einspritzung

Synerject

Shido LTZ5S Lithium

Wassergekühlt mit

Zwangszirkulation

E-Starter

Akrapovic-

Komplettanlage

6-Gang

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

hydraulisch betätigt

220 W

Semi-Perimeter-

Rahmen aus

Chrommolybdän-

Stahl

9,7-l-Kunststofftank

Bremssystem

Hydraulische

Scheibenbremsen

von Brembo,

Ø 260 mm (vorne)

Ø 220 mm (hinten)

Telegabel

KYB Gabel, 48 mm Ø

und 300 mm

Federweg

Stoßdämpfer

KYB-Stoßdämpfer,

progressiv mit

Umlenkung,

einstellbar in High/

Low-Speed und

Pre-Load-Feder

330 mm Federweg

Vorderrad

1,60 x 21“ blaue

Alufelge u. Michelin-

Enduro-Competition-

Schlauchreifen

Hinterrad

2,15 x 18“ blaue

Alufelge u. Michelin-

Enduro-Competition-

Schlauchreifen

Radabstand

1480 mm

Bodenfreiheit

355 mm

Sitzhöhe

950 mm

Preis*

10.795,- Euro

*) UVP inkl. 19 % MwSt.

18

MCE

Februar '19


SHERCO 450 SEF FACTORY

TECHNISCHE DETAILS

Motor

Hubraum

Bohrung x Hub

Einspritzung

Batterie

Kühlung

Starter

Auspuff

Getriebe

Kupplung

Lichtmaschine

Rahmen

Tank

Einzylinder 4-Takt

DOHC, 4-Ventil-

Sherco-Technologie

449,40 ccm

95 x 63,40 mm

Elektronische

Einspritzung

Synerject

Shido LTZ5S Lithium

Wassergekühlt mit

Zwangszirkulation

E-Starter

Akrapovic-

Komplettanlage

6-Gang

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

hydraulisch betätigt

220 W

Semi-Perimeter-

Rahmen aus

Chrommolybdän-

Stahl

9,7-l-Kunststofftank

Bremssystem

Hydraulische

Scheibenbremsen

von Brembo,

Ø 260 mm (vorne)

Ø 220 mm (hinten)

Telegabel

KYB Gabel, 48 mm Ø

und 300 mm

Federweg

Stoßdämpfer

KYB-Stoßdämpfer,

progressiv mit

Umlenkung,

einstellbar in High/

Low-Speed und

Pre-Load-Feder

330 mm Federweg

Vorderrad

1,60 x 21“ blaue

Alufelge u. Michelin-

Enduro-Competition-

Schlauchreifen

Hinterrad

2,15 x 18“ blaue

Alufelge u. Michelin-

Enduro-Competition-

Schlauchreifen

Radabstand

1480 mm

Bodenfreiheit

355 mm

Sitzhöhe

950 mm

Preis*

10.995,- Euro

*) UVP inkl. 19 % MwSt.

19

MCE

Februar '19


VERGLEICHSTEST: SHERCO 300 SEF FACTORY VS. 450 SEF FACTORY

IM DETAIL

Kayaba-Closed-Cartridge-Telegabel mit speziellem Setting für jedes Modell

Kayaba-Stoßdämpfer mit Druckstufen/Zugstufen sowie High/Low-Speed-Einstellmöglichkeit

inklusive Umlenksystem

Blaue Excel-Felgen und 260-mm-Wave-Bremsscheibe vorn von Galfer

Blau-schwarzes Alu/Stahlkettenrad

Volle 220-mm-

Galfer-Racing

Bremsscheibe

AXP-Motorschutz mit neuem leichteren Befestigungssystem

20

MCE

Februar '19


Ein grelles Neken-Lenkerpolster ist mit an Bord sowie neue Zweikomponenten-Griffe

Ebenso ist ein Lüfter am Kühler nur

den Factory-Versionen vorbehalten

Extra für die Factory gibt es einen griffigen Sitzbankbezug von Selle Dalla Valle

Die neue leichtere Batterie befindet sich unter dem Luftfilter

Bei der 300er wurde der Zylinderkopf im Auslassbereich optimiert

und ein neues Mapping für die Einspritzung kommt zum Einsatz.

Ebenso neu ist ein leichterer Kupplungskorb

Bei der 450er wird jetzt eine überarbeitete Kopfdichtung mit höherer Kompression

verwendet, außerdem eine neue Kurbel-/Ausgleichswelle

und ein neues Mapping für die Einspritzung

21

MCE

Februar '19


VERGLEICHSTEST: SHERCO 300 SEF FACTORY VS. 450 SEF FACTORY

Super Handling mit der 300er

Nun zum Fahrbericht

Kurz nachdem wir die Racing-Modelle fahren durften, bekamen wir die brandneuen Factory-Modelle von Marcus Kehr aus Flöha zum Testen.

Damit wir Racing- und Factory-Version objektiv beurteilen konnten, fuhren wir sie natürlich auf derselben Strecke unter denselben Bedingungen.

Bei beiden Modellen war fast keine Anpassung an den Bedienelementen notwendig. Nur den Fußbremshebel haben wir ein wenig höhergestellt.

Ansonsten waren genau wie beim Racing-Probanden keine weiteren Änderungen für die Testfahrt nötig.

Startverhalten

Hier gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben, beide Viertakt-Factory-Modelle starten im kalten sowie im warmen Zustand tadellos. Die neue

Batterie ist durchzugsstark und selbst mit eingelegtem Gang gibt es keine Probleme. Damit beweist Sherco, dass ein Kickstarter gänzlich ausgedient

hat und nicht mehr notwendig ist.

22

MCE

Februar '19


Hindernisse sind mit der 450er machbar, aber nicht so einfach wie mit der „Kleinen“

Hardenduro-Einsatz

Hier bekomme ich die ersten Unterschiede zu spüren. Die 300er ist klar handlicher gegenüber der 450er-Version und das macht sich im Hardenduro

mehr als deutlich bemerkbar. Gerade über höhere Baumstämme oder um enge Kehren muss man sich mit der „Großen“ mehr anstrengen.

Die „Kleine“ lässt sich dagegen spielerisch über jedes Hindernis fahren, ohne an Stabilität zu verlieren. Auch die Motorcharakteristik ist

angenehmer bei der kleinen Sherco und baut besser Traktion auf. Die 450er dagegen ist selbst in der schwächeren Mappingstufe im unteren

Drehzahlbereich zu kräftig. Da ist ein beherzter Kupplungseinsatz mehr als nötig, um das Hinterrad in der Spur zu halten.

23

MCE

Februar '19


VERGLEICHSTEST: SHERCO 300 SEF FACTORY VS. 450 SEF FACTORY

24

MCE

Februar '19


Beide Modelle glänzen auf der Jagd nach der schnellsten Rundenzeit

...auf der Jagd nach der schnellsten Rundenzeit

Wenn man schneller unterwegs ist und die eine oder andere Sonderprüfung auf Zeit fährt, rücken beide Modelle wieder ein wenig näher zusammen.

Der Vorteil beim kleinen Modell ist klar die Handlichkeit, aber gegenüber der Großen fehlt es ein wenig an Drehmoment, um mit einem

hohem Gang zügig über den Parcours zu düsen. Dagegen fällt das Gewicht etwas negativ bei der 450er auf. Bei schneller Fahrt auf eine

enge Kurve zu, schiebt sie schnell mal über das Vorderrad, was bei der 300er gar kein Problem darstellt. Zeitlich gesehen, waren wir mit der

300er schneller unterwegs und konnten in fast jeder Sektion die 450er schlagen.

25

MCE

Februar '19


VERGLEICHSTEST: SHERCO 300 SEF FACTORY VS. 450 SEF FACTORY

Nicht nur optisch, sondern auch fahrerisch ein Unterschied:

oben = beide Factorys, unten= 300 SEF Racing

Vergleich Racing vs. Factory

Hätten wir nicht beide Varianten von Sherco im selben Zeitraum getestet, wäre der Vergleich vielleicht nicht so deutlich ausgefallen. Aber es

sind doch große Unterschiede bei den Fahreigenschaften zu spüren. Bis jetzt haben wir noch nichts über das Fahrwerk bei den Factorys geschrieben.

Und das aus gutem Grund, denn genau wegen diesem Faktor würde ich definitiv zu einer Factory tendieren. Das Kayaba-Fahrwerk

glänzt in jedem Streckenteil, in jeder Situation und trägt zu einer sehr hohen Fahrsicherheit bei. Im Gegensatz zur Racing-Ausgabe kann man

mit der Factory schneller fahren und man schiebt den Grenzbereich weiter hinaus. Da hat Sherco in Zusammenarbeit mit Kayaba eine beachtliche

Performance auf die Beine gestellt und das für ein Serienmodell – Hut ab!

Enge Kehren sind mit der Großen nicht so

perfekt wie mit der Kleinen zu meistern

Mein persönlicher Favorit ist die 300 –

weil ich einfach schneller damit war ;-)

26

MCE

Februar '19


Insgesamt betrachtet finde ich die Factory-Modelle

mit Kayaba-Fahrwerk überragend

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Fazit Marko Barthel

Ich bin mit beiden Modellen sehr gern gefahren. Ein wenig mehr hat mich die 300er überzeugt.

Das liegt wahrscheinlich am besseren Handling und weil sich das Modell dadurch etwas einfacher

über den Parcours bewegen ließ. Insgesamt betrachtet, finde ich die Factory-Modelle mit

Kayaba-Fahrwerk überragend, ich bin solch eine Spurtreue und Fahrstabilität eher nur von

High-End-Fahrwerken gewohnt. Preislich gesehen, ist die Sherco aber auch auf sehr hohem Niveau.

Wenn man aber die geänderten Teile gegenüber der Racing-Version betrachtet, ist der

Preis wieder gerechtfertigt.

300 SEF Factory 450 SEF Factory

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis


TEST: HUSQVARNA FC 450

28

MCE

Februar '19


NEUES LEVEL

HANDLICHKEIT

Nach der Präsentation in Amerika ist das nun unsere zweite Testfahrt mit

der neuen Husqvarna-Generation. Diesmal haben wir die nigelnagelneue

FC 450 im Gepäck. Das Modell hat neben den vielen Neuheiten auch

einen um 500 Gramm leichteren SOHC-Zylinderkopf bekommen.

Dies spiegelt sich natürlich im Fahren wider und setzt die

450-ccm-Maschine auf ein neues Level „Handlichkeit“.

• Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

Leistung genug und dank Mappingstufen und Traktionskontrolle

auch sehr gut fahrbar

29

MCE

Februar '19


TEST: HUSQVARNA FC 450

Im Detail

Die Ergonomie wurde so gestaltet, dass sie bessere

Kontrolle und höheren Komfort bietet. Infolge

zahlreicher Tests wurden die Kontaktpunkte verschlankt,

um dem Fahrer zu erlauben, nahtlos zwischen

verschiedenen Fahrpositionen zu wechseln

.........................................................................................................................................................

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starter

Getriebe

Kupplung

EMS

Einzylinder, 4-Takt

449,9 ccm

95 mm

63,4 mm

Elektrostarter

5 Gänge

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Magura-Hydraulik

Keihin EMS

RAHMEN

Bauart

Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, AER 48,

Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein

mit Umlenkung

Federweg vorne 310 mm

Federweg hinten 300 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,9 °

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

950 mm

Tankinhalt (ca.) 7 l

Leergewicht

101 kg

PREIS*

10.195,- Euro

*) UVP inkl. 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

30

MCE

Februar '19


Blau beschichteter Rahmen mit erhöhter

Steifigkeit in Längsrichtung

Neu entwickelter

SOHC-Zylinderkopf

(500 g leichter)

Neues zweiteiliges Heckrahmen-Design (250 g leichter)

Kettenspanner um 5 mm verlängert

Aktualisiertes Setting für

die WP-AER-48-Gabel

Triple Clamp Protector integriert in die Front-Maske

WP-DCC-Federbein

mit neuem Kolben

und aktualisiertem

Setting

Traktions- und Launch-Kontrolle mit aktualisiertem Setting

31

MCE

Februar '19


TEST: HUSQVARNA FC 450

32

MCE

Februar '19

Optimierte Resonanzkammern und kompaktere Schalldämpfer

D.I.D-Felgen mit neuen

Speichennippeln

ProTaper-Lenker mit neuer Krümmung

Aktualisiertes Kühlsystem

mit neuem Zentralrohr

Neuer Gaszug für

einfachere Wartung

Für den Zugang zum Luftfilter muss nicht mehr

ein riesiges Teil abgenommen werden

.................................................................................................................................................................................................................................

Im Einsatz

Jedes neue Motorrad muss vor der ersten Ausfahrt an die Vorlieben

und Bedürfnisse des Fahrers angepasst werden. Bei der Husqvarna

waren für mich alle Bedienelemente passend vormontiert und ich

musste keine Änderungen, weder am Lenker noch am Fußbremshebel

oder Schalthebel, vornehmen. Dafür muss man aber, dank der Luftfedergabel,

einen Check des Luftdrucks, mit der mitgelieferten Luftdruckpumpe

durchführen. Bei der FC 450 sollten es 10,5 bar Luftdruck

sein. Bitte beachten: Das Motorrad immer mit dem mitgelieferten

Ständer, der auch als Transportblock zwischen Vorderrad und Kotflügel

eingespannt wird, transportieren. Wer das nicht berücksichtigt,

wird wohl nach dem Transport keinen vollen Federweg mehr zur Verfügung

haben.

Startverhalten

Völlig problemlos und mit einer zu erwartenden Zuverlässigkeit startet

das Motorrad über den elektrischen Anlasser. Das ist nicht nur

beim Kaltstart der Fall, sondern auch im Eifer des Gefechts, falls die

Maschine mal unerwartet ausgebremst wird. Noch während des Rollens

im eingelegten Gang einfach die Kupplung ziehen und kurz das

Knöpfchen an der rechten Lenkerseite drücken und schon brummt der

Motor wieder.


Bevor es losgeht, wird der Luftdruck in

der Telegabel überprüft – 10,5 bar

sollten es sein

33

MCE

Februar '19


TEST: HUSQVARNA FC 450

34

MCE

Februar '19


Thema: Handlichkeit

Der wohl überragende Punkt bei der neuen Husqvarna FC 450 ist

die Handlichkeit. Im Gegensatz zum Vorgänger ist hier eine beachtliche

Verbesserung spürbar, da macht der leichtere Zylinderkopf

wohl einiges aus. Das Motorrad lässt sich leichtgängig über

die Strecke manövrieren und enge Kurven sind schnell möglich.

Auch die neue Sitzbank bietet ein gutes Gefühl sowie Grip zum

Fahrzeug.

Mehr Handlichkeit für die FC 450

35

MCE

Februar '19


TEST: HUSQVARNA FC 450

Der Motor

Der Motor ist uns schon von der KTM

bekannt, wo er auch schon eine beachtliche

Performance ablieferte. So

ziemlich gleichauf von den Leistungswerten

(63 PS), zeigt er mit seinem

5-Gang-Getriebe eine brauchbare

Leistung, die kaum ein anderer

450-ccm-Motor leistet. Dank der verschiedenen

Mappingstufen und der

zuschaltbaren Traktionskontrolle ist

für jeden Untergrund eine passende

Motorcharakteristik verfügbar. Für

mich war die Aktivierung der Stufe 2

mit eingeschalteter TC (Traktionskontrolle)

die beste Variante. Somit

bietet der Motor ein enormes Drehmoment,

was dem Fahrer eine sehr

ruhige und kraftsparende Fahrweise

ermöglicht.

Das Fahrwerk

Insgesamt war das Fahrwerk von der

Abstimmung her nicht so perfekt für

unsere Hausstrecke und ich habe die

Einstellungen etwas optimiert. Letztendlich

zeigte die Luftgabel von WP

im Zusammenhang mit dem WP-DCC-

Stoßdämpfer inklusive Umlenkung

ein brauchbares Ergebnis und ich

konnte meine Rundenzeiten steigern.

Die Einstellmöglichkeiten sind

breit gefächert und bieten für jeden

Untergrund bzw. Fahrer genau die

passende Lösung. Nicht vergessen

sollte man auf jeden Fall die Überprüfung

des korrekten Luftdrucks in

der Luftgabel.

Die Fahrwerks-Einstellmöglichkeiten sind

breit gefächert und bieten dem Fahrer

genau die passende Lösung

36

MCE

Februar '19


Kompetenz

in Sachen Räder!

///////////////////////////////////

BRC-Custom-Wheels mit einer

Riesenauswahl an Komponenten!

Räder-Reparatur oder -Neuaufbau.

Große Auswahl an Speichensätzen.

*** Neu: Speichen-Anfertigung nach Muster.

custom wheels

BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG :: ::

Beverstrang 17 :: 48231 Warendorf :: :: :: ::

fon +49 (0)2584 358 :: fax +49 (0)2584 586

info@brc-racing.de :: www.brc-racing.de ::

///////////////////////////////////

Der Motor ist überragend!

Marko - mein Fazit

Im Gegensatz zum Vorgänger eine viel handlichere

450-ccm-Maschine. Das Fahrwerk war in

der Serienkonfiguration nicht optimal für mich

abgestimmt, aber dank der vielfältigen Einstellmöglichkeiten

hat es letztendlich doch

sehr gut zwischen Telegabel und Stoßdämpfer

harmoniert. Der Motor ist überragend und

auch dank der zwei verschiedenen Mappingstufen

mit zuschaltbarer Traktionskontrolle eine

innovative Bereicherung im Motocrossbereich.

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

37

MCE

Februar '19


FAHRBERICHT: KTM SX FACTORY BIKES

38

MCE

Februar '19


Abgefahren - Teil 2:

Die KTM SX Factory Bikes

von Jonass und Garcia

Nachdem wir schon die MXGP-Factory-Bikes von KTM vorgestellt haben,

sind wir euch noch die MX2-Factorys von Pauls Jonass und Jorge Prado Garcia schuldig.

Auch diese beiden Motorräder durften wir uns näher anschauen

und ein paar Runden über den GP-Track von Valkenswaard düsen.

• Fotos: Ray Archer, Juan Pablo Acevedo; Testfahrer: Marko Barthel

39

MCE

Februar '19


FAHRBERICHT: KTM SX FACTORY BIKES

40

MCE

Februar '19


KTM 250 SX-F #1 Pauls Jonass

Porträt

Pauls Jonass

Nickname: Paulski

Geburtsdatum: 13. Januar 1997

Nationalität: lettisch

Größe: 1,77 m

Gewicht: 74 kg

Motorrad: KTM 250 SX-F Factory (seit 2019

Husqvarna Factory)

Startnummer: 1

Mechaniker: Ryan Deckert, Gatis Frinde

Lieblingsstrecke: Hausstrecke in Lettland

sowie die GP-Strecke in Patagonia/Argentinien

Größte Erfolge:

2011 85-ccm-Weltmeister

2012 3. Platz 125-ccm-WM, 5. Platz 125-ccm-EM

2013 125-ccm-Weltmeister

2015 MX2-Vizeweltmeister

2016 5. Platz MX2-WM

2017 MX2-Weltmeister

2018 MX2-Vizeweltmeister

Was sagt Pauls

über sein Bike-Set-up?

„It’s tough to tell you about the setting, as

I ride and see how I feel the most comfortable!

I give my feedback and WP do the adjustments.

I don’t think it’s on the soft side or really hard,

it’s quite medium. With the bars, I like them

back a little bit, not up or forward – it’s kind of

old school style. A few years ago, I had the bars

set closer to myself, but now they are a little

more up. The levers are pretty high – normally

when I have the hands on the handlebar they

are more or less straight. The gear lever is more

or less straight, if it’s up you really have to lift

your foot up to step on it, but I like it, so you can

keep your foot on the peg to change. The brake

lever is really high, so when I push it a little bit

it’s quite sensitive. I use a standard seat.”

Pauls Jonass in Action

41

MCE

Februar '19


KTM 250 SX-F

# 1 Pauls Jonass

Normalerweise ist Pauls mit der

Nr. 41 unterwegs, aber 2018

durfte er mit der Nr. 1 fahren


FAHRBERICHT: KTM SX FACTORY BIKES

Technische Details

Telegabel

WP USD 52 MA

Stoßdämpfer

WP Factory

Rahmen

modifiziert und

verstärkt/Factory

Heckrahmen

KTM Factory Titan

Umlenkung

KTM Factory

Gabelbrücke

Neken 20 Offset

Lenker Renthal 827

Griffe

Renthal G089

Sitzbank

Selle Dalla Valle

„Standard Höhe“

Bremsscheibe v/h MotoMaster 260/220

Bremsen

Brembo Factory,

vorn 9-mm-Pumpe

Kupplungsarmatur Brembo

Kupplung

Hinson

Kette

Regina Factory light

Ritzel und Kettenblatt Renthal 14/52

Naben

Kite Factory

Reifen/Mousse Pirelli

Räder

Kite Factory

Luftfilter

TwinAir

Auspuffanlage Akrapovic Factory

Fußrasten

KTM Factory Titanium

Kolben

Pankl

Pleuel

Pankl

Motor

KTM Factory

EFI

Keihin

Gewicht

ca. 99 kg

(ohne Benzin)

An der Kupplungs- sowie Bremsarmatur schützt

ein kleiner Carbonprotektor die Armaturen

Pauls verwendet eine Gabelbrücke mit 20 Offset

von Neken

Das Herzstück – der drehfreudige KTM-Factory-

Motor mit einer starken Performance

44

MCE

Februar '19

... und wie fährt sich das Motorrad?

Pauls Jonass’ Motorrad ist sehr angenehm zu fahren. Der Motor zeigt eine beachtliche Leistung,

dabei dreht und schiebt er bis weit in den oberen Drehzahlbereich. Das macht sichtlich Spaß und

vermittelt das Gefühl, ständig ausreichend Leistung zur Verfügung zu haben. Sein Fahrwerk harmoniert

optimal zwischen Stoßdämpfer und Telegabel, ohne zu hart und eher komfortabel zu arbeiten.

Auch seine Bremsanlage vorn sowie hinten vermittelt ein gutes Bremsgefühl, ohne zu aggressiv

zu wirken. Insgesamt ein sehr angenehmes Motorrad mit erstaunlicher Motorleistung.


Angenehmes Fahrwerkssetting

mit komfortablen Neigungen

Auch im tiefen Sand von Valkenswaard,

der Motor schiebt voran ;-)

45

MCE

Februar '19


FAHRBERICHT: KTM SX FACTORY BIKES

46

MCE

Februar '19


KTM 250 SX-F # 61 Garcia

Porträt

Jorge Prado Garcia

Nickname: Jorgey oder Prado

Geburtsdatum: 5. Januar 2001

Nationalität: spanisch

Motorrad: KTM 250 SX-F Factory

Nummer: 61

Mechaniker: Bart Dirkx, Davide de Carli

Lieblingsstrecke: keine bestimmte

Größte Erfolge:

2011 65-ccm-Weltmeister

2015 125-ccm-Weltmeister

2017 7. Platz MX2 WM

2018 MX2-Weltmeister

Was sagt Jorge

über sein Bike-Set-up?

„We work pretty well in the winter with some testing

and basically now we are riding what we set

in the winter. We have a good base setting and

we got a bit faster in the year, so we made some

really, really small modifications just to improve

a little bit. My levers are pretty much more down

than up, just a little bit down. I feel so comfortable

with my setup. My bars are quite neutral.

Last year I was riding with things quite high, the

brake and gear levers quite high, but this year

it’s more the stock position. The bike balance is

quite neutral, and it depends on the track and

the type of bumps with how we set it up. Normally

we pretty much run the same setting, and

there’s very little change between hardpack and

sand, perhaps just the tires. It’s my second season

with the factory KTM 250 SX-F, so I am still

learning a lot, how the bike works, and as

a factory bike the direction we are in. For me this

year’s bike is way better than last year just for

my riding style and that’s helped me a lot. I always

give feedback on where I think we can improve.

Comfort is really important while you’re

riding and the bike feels good. The engine,

chassis, setup, bars, positioning, everything

makes the bike comfortable to ride, it turns well

and does what I want.”

47

MCE

Februar '19


FAHRBERICHT: KTM SX FACTORY BIKES

Technische Details

Telegabel

WP USD 52 MA

Stoßdämpfer

WP Factory

Rahmen

modifiziert und

verstärkt/Factory

Heckrahmen

KTM Factory Titan

Umlenkung

KTM Factory

Gabelbrücke

Neken 20 Offset

Lenker Renthal 672

Griffe

Renthal G086

Sitzbank

Selle Dalla Valle

„flach mit Stufe“

Bremsscheibe v/h MotoMaster 260/220

Bremsen

Brembo Factory,

vorn 9-mm-Pumpe

Kupplungsarmatur Brembo

Kupplung

Hinson

Kette

Regina Factory light

Ritzel und Kettenblatt Renthal 14/52

Naben

Kite Factory

Reifen/Mousse Pirelli

Räder

Kite Factory

Luftfilter

DT1

Auspuffanlage Akrapovic Factory

Fußrasten

KTM Factory Titanium

Kolben

Pankl

Pleuel

Pankl

Motor

KTM Factory

EFI

Keihin

Gewicht

ca. 99 kg

(ohne Benzin)

Der Motor dreht gefühlsmäßig etwas höher als

bei Jonass’ Bike, wirkt aber genauso stark

Die Sitzbank ist flacher als Standard

und besitzt eine kleine Stufe

Jorge vertraut auf Renthal-Lenker 672 sowie Griffe

G086, ebenfalls von Renthal. Die Neken-Gabelbrücke

ist wie auch schon bei Jonass mit 20 Offset

... und wie fährt sich das Motorrad?

Die Motorräder von Pauls Jonass und Jorge Prado Garcia sind fast identisch. Der größte Unterschied

ist die Sitzbank, da ist bei Jorge eine flache Version mit einer kleinen Stufe verbaut. Die Stufe

sorgt dafür, dass der Fahrer nicht so einfach nach hinten rutschen kann. Der Motor ist laut Teammanager

identisch, jedoch kam es mir so vor, als wenn er etwas drehfreudiger ist. Die Gesamtleistung

wirkt aber gleich. Beim Fahrwerk spiegelt sich ein ähnliches Setting wie auch schon bei Jonass

wider. Es harmoniert sehr gut mit der Telegabel und der Stoßdämpfer wirkt nicht zu hart und

bietet einen angenehmen Komfortbereich für ein Factory-Bike.

48

MCE

Februar '19

Titanium-Factory-Fußrasten sorgen

für optimalen Grip


Auch hier ist der Motor sehr stark, dreht

gefühlsmäßig höher als bei Jonass

Gutes Gesamtpaket, einziger Unterschied

ist die flache Sitzbank mit

einer kleinen Stufe darin

49

MCE

Februar '19


VORSTELLUNG: DT-A ALLRAD PROTOTYP

Projekt DT-A = 100 % Protot

50

MCE

Februar '19


Mindestens einen Wunsch haben Offroadmotorradfahrer doch alle – niemals

irgendwo hängenbleiben und immer die nötige Traktion, um vorwärtszukommen.

Mit einem Allradmotorrad kann diese Vorstellung tatsächlich umgesetzt werden.

Darüber hat sich der Entwickler Guido Koch, studierter Maschinenbauer aus

Karlsruhe, Gedanken gemacht und nach über zehn Jahren Entwicklungszeit mit

dem „Projekt DT-A“ ein Allradmotorrad in mühevoller Handarbeit aufgebaut.

Was sich genau dahinter verbirgt, und noch viel wichtiger, wie sich

der Prototyp fahren lässt, erfahrt ihr gleich hier.

• Entwickler: Guido Koch; Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

yp + 100 % Allradmotorrad

51

MCE

Februar '19


VORSTELLUNG: DT-A ALLRAD PROTOTYP

Der KTM-LC8-990-ccm-Motor

leistet satte 100 PS

Über das Projekt DT-A

Bei der DT-A handelt es sich um den Prototypen eines Motorrads mit Allradantrieb

für den Einsatz als Reiseenduro oder bei Rallyes. Die DT-A

wurde über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren entwickelt. Bis auf wenige

Serienbauteile wie Motor, Hinterrad einschließlich Schwinge und

Bremsanlage, ist das Motorrad eine eigenständige Konstruktion und Anfertigung.

Zielsetzung des Konzeptes war es, für Motorräder jeder Leistungsklasse

einen vollwertigen zusätzlichen Vorderradantrieb bereitzustellen.

Dazu musste der zu entwickelnde Antrieb in der Lage sein, in jedem

Geschwindigkeitsbereich ausreichend Leistung übertragen zu können.

Es galt zu verhindern, dass das Fahrverhalten im Normalbetrieb negativ

beeinflusst wird.

▴ Es sieht nicht nur anders aus – es ist anders!

Entstanden ist ein Motorrad, das stark vom konventionellen Aufbau abweicht.

Das Vorderrad der DT-A ist in einem Achsschenkel gelagert, über

den auch der Antrieb herangeführt wird. Um alle Vorteile des Konzepts

umzusetzen, mussten fast sämtliche Komponenten, beginnend beim

Rahmen, neu konstruiert und neu angeordnet werden. So kann die DT-A

das volle Potenzial bezüglich Leichtbau und Massenzentrierung ausschöpfen,

das sich durch die Einsparung der Teleskopgabel ergibt. Die

Gewichtseinsparung gegenüber dem verwendeten Referenzmotorrad,

der KTM 990 Adventure, beträgt zirka 40 kg.

Die Vorderradführung

Das Vorderrad ist in einem Achsschenkel geführt. Die Lenkachse wird

durch zwei Universalgelenke aufgespannt, wobei das erste zentral in der

Radnabe sitzt und das zweite oberhalb des Vorderrades. Ersteres ist als

eigens entwickeltes homokinetisches Gelenk ausgeführt, dessen Antriebsseite

fest mit dem lenkbaren Vorderrad verbunden ist. Die Antriebsseite

ist parallel zur Hinterradachse herausgeführt und im Achsschenkel

gelagert. Sie ist über eine Kette und einen Riementrieb mit der

Getriebeausgangswelle gekoppelt. Ein Freilauf im Antriebsstrang kuppelt

den Antrieb des Vorderrades automatisch ein, sobald am Hinterrad

fünf Prozent Schlupf auftreten, das bedeutet unter normalen Fahrbedingungen,

z.B. auf Asphalt, läuft das Vorderrad antriebslos mit, erst bei

Traktionsverlust schaltet der Antrieb zu. Über einen Schalthebel am Lenker

lässt sich der Antrieb auch dauerhaft abstellen. Durch die stabile,

umweglose und rein mechanische Kraftübertragung ist der Wirkungsgrad

bei der DT-A sehr hoch und es gibt keine Verlustprobleme bei hohen

Geschwindigkeiten.

◂ Das Vorderrad ist in einem Achsschenkel geführt

Das Antriebsgelenk

Bei der DT-A erfolgt die Kraftübertragung über ein eigens entwickeltes

homokinetisches Gelenk, das fast reibungsfrei ausgeführt ist, auf das

gelenkte Vorderrad. Erst diese Entwicklung macht es möglich, dass

selbst bei hohem Lenkeinschlagwinkel (ausgeführt bis 35 Grad) keine

Störungen entstehen, die auf Antrieb und Lenkung wirken. Dieses Gelenk

lässt die rückwirkungsfreie Übertragung sehr hoher Leistungen bei

niedrigem Gewicht zu. Die ungefederten Massen sind nahezu gleich einem

telegabelgeführten Vorderrad, die gelenkten Massen sind sogar

deutlich reduziert.

Dieses Gelenk lässt die rückwirkungsfreie Übertragung sehr hoher Leistungen zu ▸

52

MCE

Februar '19


TECHNISCHE DETAILS

• Motor: KTM LC8 990 ccm Adventure

74 KW/100 PS

• Fahrwerk - Rahmen: Gitterrohrrahmen

auf spezieller Schweißlehre aufgebaut

• Tanks: Aramid Honeycomb-Sandwich

• Verkleidungsteile, Sitzbankträger:

CfK Honeycomb-Sandwich

• Vordere Radaufhängung:

Achsschenkelgeführtes Vorderrad

• Oberer Längslenker:

CfK-Unidirektionalgelege

• Achsschenkel: warm ausgelagerte

AIu-Gusslegierung nach Luftfahrtnorm

• Maße und Gewichte: Gesamtgewicht

ohne Kraftstoff: 170 kg

• Ungefederte Massen, Vorderrad,

rotierend 12,2 kg

• Ungefederte Massen, Vorderrad,

nicht rotierend 4,8 kg

• Tankinhalt: 27 l in 3 Tanks

• Federweg vorn/hinten: 280/280 mm

• Lenkkopfwinkel/Nachlauf: einstellbar

• Sitzhöhe: 1000 mm

• Patent: erteilt in Deutschland!

Im Detail

Bergauf oder am Hang, ständig ist genug Traktion vorhanden

Statt Telegabel wirkt ein Federbein vorn

Völlig ungewohnt – die Gelenkstange ist mit dem

Lenker über mehrere Umlenkungen geführt

DT-A – ein überzeugendes Erlebnis

Beim Fahren fällt das Gewicht nicht negativ auf und die Handlichkeit ist erstaunlich gut

53

MCE

Februar '19


VORSTELLUNG: DT-A ALLRAD PROTOTYP

Im Einsatz

Die Spannung war im Vorfeld groß und wir

fragten uns, wie wird sich der Prototyp wohl

fahren lassen, ist er geländetauglich und erfüllt

er den Wunsch, immer die nötige Traktion

zu haben? Um ehrlich zu sein, sah das Modell

auf den ersten Blick eher behäbig aus und

nicht wie ein geländetaugliches Allradmotorrad.

Beim Hin- und Herschieben war das Gewicht

zu spüren, aber laut Angaben von Guido

deutlich unter dem Gewicht des Ursprungsmotorrads,

der KTM 990 Adventure.

Also nix wie rein in die Fahrklamotten und rauf

auf den Prototypen. Ein satter Zweizylindersound

brüllte uns entgegen, nachdem wir den

Startknopf gedrückt hatten. Die Sitzhöhe ist

passend und alle Bedienelemente sind gewohnt

an der richtigen Stelle. Nun fuhren wir

die ersten Meter und bogen auf die breite MX-

Strecke ein. Gleich mal Antesten, sagten wir

uns und drehten das Gas mal auf 50 Prozent

auf. Der LC8-Motor brüllte auf und ein beachtlicher

Vortrieb schob die DT-A voran. Der nasse

Untergrund war dabei eher Nebensache, denn

das Vorderradsystem greift, sobald etwas

Schlupf am Hinterrad entsteht, sofort ein und

baut über beide Räder eine perfekte Traktion

auf.

Das machte so einen enormen Spaß, dass wir

erst einmal einige Runden auf der MX-Piste

fuhren. Selbst das gesamte Handling und die

Federelemente sind bestens ausbalanciert und

vermitteln ein sehr angenehmes Fahren. Der

erste Eindruck „behäbig“ war jetzt schon verflogen

und somit wollten wir wissen, was alles

mit der DT-A möglich ist. Wir fuhren auf den anspruchsvollen

Enduroparcours, der nur den

leichten Sportenduros vorbehalten ist und bei

dem wohl keiner einen Gedanken daran verschwendet,

hier mit einer dicken Zweizylindermaschine

zu fahren. Erstaunlich handlich kamen

wir mit dem Prototypen zurecht. Am Gas

brauchten wir nur ganz wenig zu drehen, weil

dank des enormen Drehmomentes das Fahren

sehr kontrolliert und angenehm ist.

Den Enduroparcours hatten wir gemeistert, also

was blieb noch offen? Genau, einen richtig

schweren Hang ohne Anlauf wollten wir versuchen.

Ich suchte mir eine jungfräuliche Auffahrt

heraus und Denis, unser Fotograf, schüttelte

mit dem Kopf. Es war nicht nur sehr steil,

sondern auch klatschnass und es waren Absätze

inklusive Steine und losem Geröll im Hang.

Nun ja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt –

sagte ich mir – und ich legte den ersten Gang

ein, ließ die Kupplung kommen und drehte den

LC8-Motor ein wenig auf Laut ;-)

Der Prototyp kletterte unbehelligt und mit

enormer Traktion den Hang hinauf, dabei drehte

weder das Vorderrad noch das Hinterrad

durch. Das Motorrad baute so eine unbeschreibliche

Traktion auf, dass ich ohne Probleme

den Hang bewältigte und sogar über die

Hangkante hinaussprang. Gleich nochmal und

diesmal hielt ich im Hang an, was mit einer

normal angetriebenen Sportenduro unmöglich

gewesen wäre. Selbst das war ohne große

Fahrtechnik zu meistern und die DT-A kletterte

wieder bis ganz nach oben – Wahnsinn!

Guido hatte auf der Strecke noch ein Schlammloch

entdeckt, wo sich einige Sportenduros in

den Spurrinnen wohl schon mal festgefahren

hatten. Ich sagte zu ihm: „Bist du dir sicher?“

Er nickte nur mit dem Kopf und ich fuhr langsam

ins Schlammloch hinein. Mit beiden Rädern

stand ich nun bis über die Achsen in der

Pampe und dachte mir nur, verdammt was ma-

54

MCE

Februar '19


che ich nur ;-). Aber ich hatte ja ein Allradmotorrad

unter mir und drehte den LC8-Motor mal

richtig auf – beide Räder griffen sofort und

schoben die 170 kg plus mein Gewicht unbeeindruckt

durch das tiefe Schlammloch.

Waaaahnsinn – mit der Sportenduro hätte ich

hier definitiv versagt und damit hat mich der

Allrad-Prototyp mit samt seiner Entwicklung

mehr als nur überzeugt.

Guido Koch hat dieses Motorrad in einer Art

und Weise entwickelt, die als Grundlage für eine

Serienproduktion dienen kann. So sind etwa

270 Konstruktionszeichnungen entstanden,

Formwerkzeuge für Gussteile, Laminate

etc., die eine Reproduktion oder das Nachvollziehen

der Entwicklung ermöglichen.

Die DT-A hat nach zirka zehnjähriger Entwicklungszeit

nun ein Stadium erreicht, in dem sie

zeigen kann, wie tragfähig das Konzept ist. Der

Prototyp beantwortet bereits zahlreiche Fragen,

die sich im Laufe einer solch umfangreichen

Entwicklungsarbeit ergeben.

Mit der Präsentation auf der iMOT 2018 wurde

das Projekt erstmals publik gemacht. Aber für

den weiteren Weg braucht es nicht nur einen

Allradantrieb, ein tolles menschliches Umfeld

und eine positive Resonanz auf der Messe,

sondern einen möglichen Investor und/oder

Hersteller, der die weiteren erforderlichen Mittel

einbringen will bzw. kann, um die DT-A in

Serie zu bringen.

Meldet euch, wenn ihr euch angesprochen

fühlt!

Kontakt:

CAD Projektierung

Dipl.-Ing. Guido Koch

An der Trift 1

D-76149 Karlsruhe

Tel. 07219375191

Mobil 0176 64202070

Mail: guido-koch@versanet.de

Web: www.allradmotorrad.de

55

MCE

Februar '19


Tyler Bow

Julien Le

SUPERCROSS: DORTMUND

König Tyler Bowers

56

MCE

Februar '19


ers verteidigt Titel König von Dortmund

beau Prinz von Dortmund

Prinz Julien Lebeau

Tyler Bowers ist nach einem furiosen Finaltag beim 36. ADAC Supercross Dortmund der alte und

neue „König von Dortmund“. Zum ersten Mal seit 15 Jahren konnte ein Pilot in Dortmund seinen

Titel verteidigen. Dieses Kunststück gelang zuletzt seinem Landsmann Casey Johnson in den

Jahren 2002 und 2003. Zudem führt Bowers mit seinem insgesamt fünften Tagessieg nun auch

alleine die ewige Bestenliste an: Kein Pilot hat in der Westfalenhalle mehr Siege eingefahren.

57

MCE

Februar '19


SUPERCROSS: DORTMUND

çççFreitag: Tyler Bowers gewinnt

Jubiläumsrennen in Dortmund

Tyler Bowers gewann das 100. SX-Finalrennen

in der Westfalenhalle. Bei der 36. Ausgabe des

ADAC Supercross Dortmund holte sich der US-

Amerikaner den Sieg vor Valentin Teillet und

Cole Martinez. Der deutsche SX-Pilot Dominique

Thury verpasste als Vierter das Podium nur

knapp.

Neben Thury schaffte es ein weiterer deutscher

Fahrer am ersten Abend ins SX1-Finale: Dennis

Ullrich. Er hatte den Finallauf nach dem Start

auch zunächst angeführt, wurde aber dann in

Runde 2 von Teillet abgeräumt. „Das war keine

Absicht“, entschuldigte sich der Franzose nach

dem Rennen fair. Von dem Pech des deutschen

Zweitakt-Piloten, der am Ende Zehnter wurde,

profitierten Martinez und Bowers. Über weite

Strecken führte Martinez das Rennen souverän

an, zwei Runden vor Ende der anspruchsvollen

20-Runden-Distanz stürzte er jedoch und

musste sich mit Platz 3 begnügen. „Damit hatte

ich echt nicht gerechnet“, grinste Bowers

auf dem Podium, der sich in der Tabelle mit seinem

dritten Cup-Sieg in Folge bis auf 14 Zähler

an Martinez herangearbeitet hatte. „Ich habe

einen Fehler im sandigen Abschnitt gemacht

und musste mich wieder nach vorne kämpfen.“

SX2: Koch und Lebeau machen es spannend

Das hatte sich Tabellenführer Tom Koch anders

vorgestellt. Mit einem satten Vorsprung von

25 Punkten vor Julien Lebeau reiste er in die

Ruhrmetropole. Vor dem Finale waren beide

Kontrahenten jetzt punktgleich. Während Lebeau

seinen vierten Dortmund-Tagessieg in

Folge feierte – bereits im vergangenen Jahr

rockte der Franzose an allen drei Veranstaltungstagen

die Westfalenhalle – verpasste

Koch nach Stürzen das Finale. „Das war ein

hartes Rennen“, gab Lebeau erschöpft zu.

„Morgen werde ich voll angreifen, um mir den

Titel zu holen.“ Das Podium komplettierten am

Freitagabend Anthony Bourdoni und Diogo

Carça.

Carl Ostermann in der SX3-Klasse

weiter souverän

Lokalmatador Carl Ostermann aus Bonn ließ

auch beim vorletzten Rennen des ADAC SX

Cups in der SX3-Wertung nichts anbrennen.

Am Ende des Acht-Runden-Rennens betrug

sein Vorsprung auf Privatier Collin Wohnhas

9,779 Sekunden. Platz 3 ging an Maximilian

Werner. Mit seinem fünften Sieg baute Ostermann

seine Führung in der Cup-Wertung auf

19 Punkte vor Werner aus.

Samstag: Tyler Bowers schafft

die Titelverteidigung im ADAC SX-Cup

Das Projekt Titelverteidigung ist gelungen. Der

alte und neue Champion im ADAC SX-Cup heißt

Tyler Bowers. Platz 2 im SX1-Finale am Samstagabend

reichte dem US-Amerikaner zur Titelverteidigung.

Den Tagessieg vor ausverkaufter

Kulisse in der Westfalenhalle bei der „Nacht

der Fans“ des 36. ADAC Supercross Dortmund

feierte Gregory Aranda.

„In Stuttgart bin ich noch mit Nägeln und Drähten

in den Fingern gefahren. An Tag 1 bin ich

nicht einmal ins Finale gekommen, weil ich unglaubliche

Schmerzen hatte. Heute bin ich erneut

Cup-Sieger. Einfach unglaublich. It ain’t

over till the fat lady sings“, grinste SX-Champion

Bowers. Der US-Amerikaner konnte es im Finale

ruhig angehen lassen, denn der bis dato

Tabellenführende Cole Martinez verpasste den

Einzug ins Finale und war zum Zuschauen verdammt.

„Das tat mir für ihn sehr leid“, sagte

Bowers. „Er ist ein guter Freund von mir und

ich hätte den Titel gerne im direkten Duell mit

ihm ausgefahren.“ Martinez, der seit dem ersten

Lauf den Cup angeführt hatte, musste sich

in der Tabelle schlussendlich mit Platz 3 begnügen.

Nicht nur Bowers zog locker vorbei,

auch der Franzose Charles Lefrançois (Team

58

MCE

Februar '19


Carl Ostermann

Twenty Suspension) machte Boden gut und

schob sich mit einem Punkt Vorsprung auf

Platz 2.

Der einzige deutsche Teilnehmer im SX1-Finale

am Samstagabend, Dominique Thury, spielte

nach Platz 4 am Vortag am Samstag keine Rolle

bei der Vergabe der vorderen Positionen und

musste sich mit Platz 6 begnügen. Dennis Ullrich

schaffte es diesmal nicht ins Finale.

SX2: Lebeau ringt Koch

in packendem Showdown nieder

Die Entscheidung um den Sieg in der SX2-Wertung

des ADAC SX-Cups fiel im direkten Manngegen-Mann-Duell

zwischen Tabellenführer

Tom Koch und Verfolger Julien Lebeau. Punktgleich

gingen beide Fahrer ins SX2-Finale.

Koch erwischte einen guten Start und fuhr auf

Platz 2 vor Lebeau, als es in der dritten Kurve

zur folgenschweren Kollision beider Piloten

kam. Koch strauchelte und fiel zurück, Lebeau

kam durch und wurde Zweiter. „Das war das

längste Rennen meines Lebens“, sagte Lebeau.

„Ich wollte keine Fehler machen und war

daher sehr vorsichtig unterwegs. Mein Mechaniker

hat mich immer wieder angepeitscht, das

war purer Stress. Am Ende hatte ich die Nase

vorne und bin unendlich glücklich.“ Koch blieb

in der Cup-Wertung der undankbare 2. Platz.

Vier Franzosen dominierten das Finale. Thomas

Do gewann das Rennen vor Lebeau. Das

Podium komplettierte Calvin Fonvieille. Platz 4

sicherte sich Clément Briatte.

Carl Ostermann macht den SX3-Titel klar

Zum zweiten Mal in Folge ist Carl Ostermann

Sieger der SX3-Wertung im ADAC SX-Cup. Mit

seinem sechsten Sieg im sechsten Rennen war

der 14-jährige Bonner in der Wintersaison

18/19 das Maß der Dinge und erreichte mit 150

Zählern die volle Punktzahl. Platz 2 ging an

Maximilian Werner, Mads Fredsoe aus Dänemark

wurde Dritter. „Das ist ein super Saisonabschluss“,

strahlte Ostermann. „Morgen fahre

ich mein letztes 85er-Rennen. Auf der einen

Seite ist etwas Wehmut, auf der anderen Seite

ist die Vorfreude auf die SX2-Klasse riesig. Ich

habe jetzt ein Jahr Zeit, mich weiter zu entwickeln,

um im kommenden Jahr hier in meinem

Wohnzimmer wieder auftrumpfen zu können.“

Sonntag: Eure Majestät Tyler Bowers

jagt in der Westfalenhalle die Rekorde

„Ich bin hierhergekommen, um den ADAC SX-

Cup zu gewinnen und vielleicht erneut König

von Dortmund zu werden. Das ist mir gelungen.

Dass ich dabei noch einen neuen Rekord

aufstellen würde, macht das Wochenende einfach

perfekt“, sagte Bowers, als er die Suzuki

V-Strom 1000 XT als Siegprämie für den Königs-Titel

entgegennahm. „Mein Team hat immer

an mich geglaubt und ich habe für es gekämpft.

Jetzt bin ich sehr stolz.“ In einem packenden

Finale, das von den Fans mit frenetischem

Jubel begleitet wurde, hatte Bowers am

Ende die Nase vorne. Rundenlang duellierte er

sich mit Cole Martinez, der nach dem Rückschlag

am Vortag, wo er das Finale verpasste,

seine Ehre wiederherstellen wollte. Drei Runden

vor Schluss der harten 20-Runden-Distanz

strauchelte der US-Amerikaner jedoch mit einem

technischen Problem und fiel auf Platz 10

zurück. Bowers setzte sich durch und verwies

John Short und Valentin Teillet auf die Plätze.

Der Franzose, der ebenfalls mit Chancen auf

den Königstitel gestartet war, feierte seinen

3. Podestplatz. „Es war trotzdem ein sehr gutes

Wochenende“, sagte er. „Natürlich war es

mein Ziel, König zu werden. Aber gegen Tyler

war einfach kein Kraut gewachsen. Glückwunsch

und auf ein Neues im nächsten Jahr.“

Der einzige deutsche Teilnehmer im SX1-Finale,

Dennis Ullrich, musste sich mit Platz 9 begnügen.

59

MCE

Februar '19


SUPERCROSS: DORTMUND

SX2: Lebeau taktiert sich

zum Prinzen von Dortmund

In der SX2-Klasse kam es am Finaltag zum

Showdown im Kampf um den Titel „Prinz von

Dortmund“. Die beiden Franzosen Julien Lebeau

und Thomas Do duellierten sich im Rennen

über 15 Runden. Do kämpfte wie ein Löwe

und rang seinem Kontrahenten 2,31 Sekunden

ab. Trotzdem jubelte am Ende Lebeau und verteidigte

genau wie Bowers in der großen Klasse

seinen Dortmund-Titel aus dem Vorjahr. „Ich

wusste, dass ich nicht unbedingt gewinnen

musste, um den Titel zu holen“, sagte er. „Daher

bin ich hinter Thomas geblieben und habe

mich darauf konzentriert, keine Fehler zu machen.

Das Dortmund-Wochenende ist mit drei

Veranstaltungstagen hart und sehr anstrengend.

Umso schöner, dass ich die Strapazen

mit dem Titel krönen konnte.“

Full-Pull: Ostermann gewinnt auch

sein letztes SX3-Rennen

Carl Ostermann gewann auch das dritte

SX3-Rennen beim ADAC Supercross Dortmund

und verabschiedete sich mit einer perfekten

Serie aus der 85-ccm-Klasse. Im Finallauf über

acht Runden verwies der 14-jährige Bonner die

beiden Dänen Mads Fredsoe und Albert Legaard

auf die Plätze.

Endlich Dortmund-SX4-Sieger:

Gyan Doensen aus den Niederlanden

Gyan Doensen gewann das MAOAM Kids-Race.

Im SX4-Lauf über sechs Runden auf der Originalrennstrecke,

die auch von den großen SX-

Profis genutzt wird, setzte sich der zehnjährige

Niederländer gegen Oskar Romberg aus Werl

durch. Dritter wurde Lokalmatador Eliah Vedral

aus Castrop-Rauxel. „Mein Start war schlecht.

Im Rennen habe ich dann eine Linie gesehen

und mir Platz 1 geholt“, sagte Doensen in perfektem

Englisch beim Interview mit Moderator

Tommy Deitenbach. „Nachdem ich mich im vergangenen

Jahr hier in Dortmund geschlagen

geben musste, hat es jetzt endlich geklappt.“

Jürgen Hieke, Vorstand Sport

ADAC Westfalen e.V., zieht positives Fazit

„Das 36. ADAC Supercross Dortmund war erneut

ein großer Erfolg“, sagte Jürgen Hieke,

Vorstand Sport ADAC Westfalen e.V. „Auch in

diesem Jahr war die Westfalenhalle am Samstagabend

bei der „Nacht der Fans“ mit 10.000

Zuschauern restlos ausverkauft. Insgesamt

hatten wir an allen drei Veranstaltungstagen

27.000 Zuschauer. Das zeigt, dass das Interesse

an der ältesten und größten Supercross-

Veranstaltung ungebrochen hoch ist. Aus

sportlicher Sicht hatten wir jede Menge Highlights

und beim Red Bull Freestyle mit dem ersten

Frontflip eine echte Premiere in Dortmund.

Mir persönlich wird aber das emotionale Opening

zu Veranstaltungsbeginn in Erinnerung

bleiben, in dem wir unsere ganz eigene Hommage

an den Bergbau mit eingebracht haben.

Viele unserer Zuschauer und Helfer haben einen

großen Bezug zum Bergbau. Und so konnten

wir alle gemeinsam den Kumpels in ganz

besonderer Atmosphäre DANKE sagen.“

Das 37. ADAC Supercross Dortmund findet vom

10. bis 12. Januar 2020 statt. Der Ticket-Vorverkauf

beginnt Anfang September.

• Text: ADAC Westfalen; Fotos: Jan Brucke

60

MCE

Februar '19


Start SX2 (von rechts nach links): Clément Briatte (851), Diogo Graça (744),

Thomas Do (773), Brice Maylin (831), Anthony Bourdon (945) und Tom Koch (26)

61

MCE

Februar '19


SUPERCROSS: DORTMUND

SX2-Sieger Julien Lebeau

Dominique Thury

62

MCE

Februar '19


Dennis Ullrich

Tom Koch

Int. 36. ADAC Supercross Dortmund - 11.-13.1.2019

Ergebnisse:

SX1 - Finale - Freitag: 1. Tyler Bowers, USA, Kawasaki; 2. Valentin Teillet, F, KTM; 3. Cole Martinez,

USA, Suzuki; 4. Dominique Thury, D, Husqvarna; 5. Charles Lefrançois, F, Suzuki; 6. Cédric Soubeyras,

F, Suzuki; 7. Nick Schmidt, USA, Suzuki; 8. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki; 9. Florent Richier,

F, Honda; 10. Dennis Ullrich, D, KTM; 11. Steven Clarke, GB, Honda; 12. Dakota Alix, USA,

KTM.

Samstag: 1. Gregory Aranda, F, Kawasaki; 2. Bowers; 3. Teillet; 4. Soubeyras; 5. Lefrançois;

6. Thury; 7. Fabien Izoird, F, Kawasaki; 8. Adrien Escoffier, F, Honda; 9. Mathew Bayliss, GB, Honda;

10. Schmidt; 11. Jacob Williamson, USA, Suzuki; 12. Richier.

Sonntag: 1. Bowers; 2. John Short, USA, Yamaha; 3. Teillet; 4. Aranda; 5. Soubeyras; 6. Lefrançois;

7. Ryan Breece, USA, Yamaha; 8. Izoird; 9. Ullrich; 10. Martinez; 11. Neugebauer;

12. Schmidt.

König von Dortmund: 1. Bowers; 2. Teillet; 3. Soubeyras; 4. Lefrançois; 5. Aranda; 6. Schmidt;

7. Thury; 8. Martinez; 9. Izoird; 10. Neugebauer.

Ferner: 11. Ullrich.

Endstand ADAC SX-Cup (nach 3 Veranstaltungen): 1. Bowers, 116 Punkte; 2. Lefrançois, 107;

3. Martinez, 106; 4. Thury, 86; 5. Teillet, 80; 6. Soubeyras, 76; 7. Aranda, 69; 8. Richier, 63;

9. Justin Starling, USA, Suzuki, 62; 10. Neugebauer, 52.

Ferner: 22. Ullrich, 11.

SX2 - Freitag: 1. Julien Lebeau, F, Husqvarna; 2. Anthony Bourdon, F, Husqvarna; 3. Diogo Craça,

P, Suzuki; 4. Thomas Do, F, Suzuki; 5. Lorenzo Camporese, I, Kawasaki; 6. Clément Briatte, F, Kawasaki;

7. Adrien Malaval, F, Husqvarna; 8. Gradie Featherstone, GB, Yamaha; 9. Hakon Fredrikson,

N, Yamaha; 10. Brice Maylin, F, Kawasaki; 11. Paul Haberland, D, Honda; 12. Kade Walker

Tinkler, CDN, KTM.

Samstag: 1. Do; 2. Lebeau; 3. Calvin Fonvieille, F, Kawasaki; 4. Briatte; 5. Craça; 6. Nolan Cordens,

B, KTM; 7. Camporese; 8. Brice Maylin, F, Kawasaki; 9. Tom Koch, D, KTM; 10. Mario Lucas

Sanz, E, KTM; 11. Featherstone, GB, Yamaha; 12. Bourdon.

Sonntag: 1. Do; 2. Lebeau; 3. Bourdon; 4. Fonvieille; 5. Koch; 6. Malaval; 7. Craça; 8. Featherstone;

9. Haberland; 10. Maylin; 11. Cordens; 12. Briatte.

Prinz von Dortmund: 1. Lebeau; 2. Do; 3. Bourdon; 4. Craça; 5. Briatte; 6. Fonvieille; 7. Featherstone;

8. Maylin; 9. Camporese; 10. Malaval.

Ferner: 11. Koch; 13. Haberland.

Endstand ADAC SX-Cup (nach 3 Veranstaltungen): 1. Lebeau, 114 Punkte; 2. Koch, 104; 3. Do, 86;

4. Craça, 77; 5. Bourdon, 67; 6. Briatte, 67; 7. Maylin, 63; 8. Sanz, 63; 9. Fonvieille, 58; 10. Camporese,

56.

Ferner: 17. Haberland, 30; 21. Daniel Wewers, D, Honda, 11.

SX3 - Freitag - Wertungslauf: 1. Carl Ostermann, D, Husqvarna; 2. Collin Wohnhas, D, KTM; 3. Maximilian

Werner, D, Suzuki; 4. Mads Fredsoe, DK, KTM; 5. Albert Legaard, DK, KTM; 6. Lucas

Schwarz, D, KTM; 7. Julius Miukula, CZ, KTM; 8. Oscar Brix, DK, KTM; 9. Lennox Litzrodt, D, KTM.

Samstag: 1. Ostermann; 2. Fredsoe; 3. Miukula; 4. Legaard; 5. Brix; 6. Werner; 7. Litzrodt;

8. Schwarz; 9. Wohnhas.

Sonntag: 1. Ostermann; 2. Fredsoe; 3. Legaard; 4. Werner; 5. Miukula; 6. Brix; 7. Schwarz.

Mini-Prinz von Dortmund: 1. Ostermann; 2. Fredsoe; 3. Legaard; 4. Werner; 5. Miukula; 6. Brix;

7. Schwarz; 8. Wohnhas; 9. Litzrodt.

SX125 - Wertungslauf - Freitag: 1. Enzo Polias, F, Husqvarna; 2. Andrea Bonifacio, I, Suzuki;

3. Jimmy Grajwoda, F; 4. Alex van der Veen, NL, Husqvarna; 5. Filip Henriksen Legaard, DK, KTM;

6. Leon Könemann, D, KTM; 7. David Zurloh, D, KTM.

Samstag: 1. Polias; 2. Bonifacio; 3. Grajwoda; 4. van der Veen; 5. Legaard; 6. Könemann; 7. Zurloh.

Gesamt: 1. Polias; 2. Bonifacio; 3. Grajwoda; 4. van der Veen; 5. Legaard; 6. Könemann; 7. Zurloh.

SX4 - Sonntag - Wertungslauf: 1. Gyan Doensen, NL, KTM; 2. Oskar Romberg; 3. Eliah Vedral,

KTM; 4. Dean Alexander Kubik, KTM; 5. Philipp Garcke, KTM; 6. Caiden Bailie, Yamaha; 7. Mike

Lemperts, KTM; 8. Max Meyer, Yamaha; 9. Bastian Schoppe, KTM; 10. Lenny Schmidt, KTM;

11. Ben Krüger, Husqvarna (alle D).

DMSB-Clubsport

Motocross

Südwest-Cup 2019

6./7. April Frankenthal

Mike Schmitt, Tel. 06207 83078

info@mike-schmitt.de, www.amc-frankenthal.de

22. April Hoxberg

Andreas Lienhard, Tel. 0152 34519776

Andreas.Lienhard@ZCHoxberg.de, www.zchoxberg.de

4./5. Mai Fischbach

Lutz Gerlach, Tel. 06331 47437

msc-fischbach@freenet.de, www.msc-fischbach.de

25./26. Mai Winningen

Klaus Mölich, Tel. 02606 1939

klaus.moelich@msf-winningen.de, www.msf-winningen.de

9./10. Juni Niederwürzbach

vorstand@msc-niederwuerzbach.de

www.msc-niederwuerzbach.de

22./23. Juni Reil (nur 50, 65, 85, Prestige)

Gerhard Greis, Tel. 06542 9011311

info@msc-reil.de, www.msc-reil.de

13./14. Juli Walldorf

Birgit Vogel, Tel. 06227 64435

joachim.69190@web.de, www.msc-walldorf-astoria.de

11. August Ettringen

Egon Schäfer, Tel. 02632 47908

mogon@t-online.de, www.mcc-ettringen.de

15. Sept. Warndt

Michael Remm, Tel. 0163 4400278

coach27@web.de, www.mcc-warndt.de

21./22. Sept. Hennweiler

Timo Dönig, Tel. 06544 991832

t.doenig@freenet.de, www.mschennweiler.de

Einschreibeschluss: 24. Februar 2019

Infos: Andreas Wack

E-Mail:

andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476

Internet: www.südwest-cup.de

63

MCE

Februar '19


KOLUMNE EDDY FRECH

Karambolage in Riesa:

Dominik Olszowy und David Cyprian

• Foto: David Reygondeau/good-shoot.com

Warten auf schöneres Wetter

Hallo zusammen,

Ende Dezember und Anfang Januar habe ich

ein bisschen Winterpause gemacht und war

nur wenig trainieren.

Aber natürlich waren wir Mitte Dezember wieder

beim Wintertraining in Rottleben, in der

Halle mit Collin Dugmore. Das war total cool,

denn ich konnte bei den Großen mitfahren. Ich

habe probiert, dranzubleiben und das hat sogar

richtig gut geklappt! Auch in der Pause war

es wieder voll klasse, weil ich mit meinen MX-

Kumpels abhängen konnte.

Zu Weihnachten habe ich dann endlich auch

meine lang ersehnten Roller-Teile bekommen.

Da hab’ ich natürlich gleich abends noch alles

fertig geschraubt und bin ’ne Testrunde gefahren.

Fantastisch, muss ich sagen!

Gleich nach Weihnachten waren Papa und ich

als Unterstützer für meinen Verein (MSV Riesa)

beim SuperEnduro in Riesa. Im Vorfeld haben

wir den Boden im Fahrerlager gebaut. Vor dem

Event reisten wir schon am Donnerstag an und

halfen noch mit, im Fahrerlager die ganzen Boxen

aufzubauen. Auch am Freitag waren wir vor

Ort, um zu helfen.

Der Samstag war dann der beste Tag von allen,

denn es wurde endlich gefahren! Die ersten

Trainings waren ein bisschen lustig, weil manche

Fahrer erst wirklich nicht zurechtkamen.

Besonders im Steinfeld waren manchmal zwei,

drei auf der Runde und die restlichen Fahrer

standen. Die Prestige-Klasse war echt krass,

bei denen sah das Hard-Enduro wie Supercross

aus.

Die Rennen verliefen auch spannend. In einem

Lauf sprang sogar einer auf einen Konkurrenten

drauf (Foto), das war sehr heftig.

Das waren echt lange, aber vor allem auch

schöne Tage für mich! Enduro ist auch ein sehr

cooler Motorsport – aber ich denke, ich werde

beim MX bleiben ...

Die Ferien waren dann auch schon wieder vorbei

und die Schule ging los.

Na ja, zum Glück sind bald wieder Winterferien

und ich hoffe, dass es klappt und wir wieder

nach Italien zum Training fahren können!

Drückt mir die Daumen, ich halte euch auf jeden

Fall auf dem Laufenden.

Bis dahin,

euer Eddy

64

MCE

Februar '19


KOLUMNE MARCEL TEUCHER

Solider Auftakt

ins Jahr 2019

Hallo, liebe MCE-Leser,

nachdem ich in der letzten Ausgabe berichtet

hatte, dass ich mich in Spanien auf den Superenduro-Europacup

vorbereite, folgte der Auftakt

im Dezember im polnischen Krakau. Leider

lief es an diesem Wochenende überhaupt nicht

rund, neben einem etwas kuriosen Reglement

machte ich aber auch selbst zu viele Fehler und

schied im Last Chance Race vorzeitig aus. Das

erste Mal, dass ich mich nicht für die Finalrennen

im SuperEnduro qualifizieren konnte. Sehr

bitter, aber ich weiß, woran ich arbeiten muss.

Die Arbeit begann direkt nach dem Rennen mit

neuen Trainingsplänen durch meinen neuen

Trainer Shaun White. Leider spielte im Dezember

das Wetter nicht so richtig mit. Die meisten

meiner Einheiten konnte ich nur in den kleinen

Supercrosshallen fahren. Dass SuperEnduro

was völlig anderes ist, war klar … Die physische

Belastung ist um ein Vielfaches größer …

In den kleinen Hallen kann man 15 Minuten am

Stück, ohne müde zu werden, ballern … dann

fährt man zwei Runden SuperEnduro und … Ich

glaube, ihr wisst, was ich meine. Man kann, so

glaube ich, nie bestmöglich für diese spezielle

Sportart vorbereitet sein.

Für Riesa fühlte ich mich aber dennoch bedeutend

fitter als noch vier Wochen vorher in Krakau,

was ich definitiv Shaun White zu verdanken

habe. Mit seiner Hilfe finde ich nun einen

besseren Flow zwischen Trainings- und Arbeitsalltag.

Mit einer dritten Zeit in den freien Trainings

startete der Renntag vor heimischem Publikum

schon bedeutend besser. Im Zeittraining wurde

wegen eines gestürzten Fahrers dann aber fast

vollständig Gelb gezeigt. Somit war keine wirkliche

Zeitverbesserung für mich möglich. Ich

musste somit wieder ins Last-Chance-Rennen.

Doch diesmal war ich fitter und freute mich sogar

auf das extra Rennen, das ich auch gewinnen

und mir somit das Ticket für die Finalläufe

holen konnte.

Durch die LC-Qualifizierung musste ich aus der

zweiten Reihe starten, konnte aber mit ein paar

kleinen Schnitzern dann Platz 5 belegen. Im

zweiten Lauf war ich zu verkrampft, wollte unbedingt

mehr und machte nur mehr Fehler, was

mich immer wieder zurückwarf, und musste

mich mit Platz 10 zufriedengeben. Somit wurde

ich am Ende Neunter, ein solider, aber nicht

ganz zufriedenstellender Auftakt ins Jahr. Meine

Fitness stimmt, jetzt kommt der Kopf ins

Spiel, ich muss es nur noch umsetzen.

In der nächsten Ausgabe berichte ich euch, wie

es mit den SuperEnduro-Rennen weitergeht.

Euer Marcel

• Fotos: Denis Günther

65

MCE

Februar '19


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

We’ve been very, very good ...

READY FOR 2019?

66

MCE

Februar '19


Seid ihr startklar für die 2019er Saison?

Falls nicht, solltet ihr euch schnellstmöglich

mit Kiedrowski Racing in Verbindung

setzen! Kiedrowski Racing bietet

euch nicht nur die besten Bike-Deals

und Top-Konditionen/Sponsoring-Programme

für die komplette Saison, sondern

auch Trainingsmöglichkeiten/

Teamveranstaltungen, bei denen ihr mit

international erfahrenen Racern an eurer

Fahrtechnik arbeiten könnt!

Wenn auch ihr über einen Teamwechsel

für die 2019er Saison nachdenkt, dann

gibt es gute Gründe, sich für das Team

Kiedrowski Racing zu entscheiden: Das

Team-Saisonstarttraining wird am Sonntag,

3. März 2019, stattfinden – weitere

Infos in Kürze auf www.kiedrowskiracing.com.

Im Norddeutschen ADAC Motocross-Cup

wird das Team wieder am Start sein und

seine Teamfahrer direkt bei den Veranstaltungen

supporten. Ebenso wird man

im Rahmen der Offroadscramble-Enduromeisterschaft

vor Ort sein – hier gibt

es wieder interessante Konditionen und

mehrere Warengutscheine für die besten

Teamfahrer in verschiedenen Klassen.

Im Rahmen der Deutschen Enduromeisterschaft/Enduro-Pokal

wird es

wieder das „ADAC NSA Enduro Team“ geben,

das 2018 neu gegründet wurde und

bereits im ersten Jahr für viel Aufsehen

sorgte.

Wenn ihr auch Teamfahrer werden wollt,

könnt ihr euch gerne bewerben unter info@kiedrowski-racing.com.

Infos auch

telefonisch: 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Motorcycletrading

ist mit mehr als 1000 Quadratmetern der

größte Offroad-Shop in Norddeutschland

und bereits seit einigen Jahren offizieller

Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna

Center sowie seit mehr als zehn Jahren

auch Beta- und GasGas-Händler. Seit

2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-

Stützpunkt für Norddeutschland eine

weitere starke Marke hinzugekommen.

Mehr Infos unter

www.kiedrowski-racing.de

Ein besonderer Dank geht schon mal an

die Sponsoren des Teams: Bel-Ray • Helge

Schwark von der Firma HGT Greifer •

Christian Keszler von Keszler Top Brands

• BUY MX • Michelin • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

(www.pow-reiniger.de) •

ZAP-Technix • Silentsport • SOS-Wheels

• ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.

Der größte Offroad-Shop in Norddeutschland

auf mehr als 1000 Quadratmetern.

Jetzt die besten Bike-Deals sichern

– bei Kiedrowski Racing

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798 , Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.husky24.de


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT 2019

GCC – die neue Saison steht vor der Tür

Am Wochenende 13./14. April startet die neue Saison der Maxxis Cross

Country Meisterschaft (GCC) im thüringischen Triptis. Die meisten Klassen

sind bereits gut gefüllt, bei der Klasse XC Beginner ist eine Einschreibung

in die Serie schon jetzt nicht mehr möglich! Es lohnt sich, sich weiterhin

in den noch offenen Klassen einzuschreiben und alle Vorteile für

Serienstarter auszuschöpfen. Auch die Nennungen für die Einzelevents

laufen bereits seit dem 1. Januar 2019 auf vollen Touren.

Jetzt neu: Optionale Unfallversicherung

Ab sofort können die Teilnehmer der GCC bei der Nennung (Anmeldung)

zu den einzelnen Rennen optional eine zusätzliche Unfallversicherung für

das jeweilige Wochenende abschließen. Bekanntlich zahlt nicht jede private

Unfallversicherung bei Unfällen im Bereich Motorsport bei bleibenden

Personenschäden. Für nur 15 Euro pro Wochenende ist man somit als

Teilnehmer gut abgesichert. Mehr Infos hierzu gibt es auf der Homepage

der GCC. Das Angebot wurde insbesondere auch für jene Fahrer geschaffen,

die nicht eine komplette Saison starten und schon gut abgesichert

sind. Hier können sich jetzt auch Gelegenheitsfahrer kostengünstig und

punktgenau absichern.

Mühlhausen wieder mit dabei

Zu den sechs altbekannten Veranstaltertitanen Triptis, Walldorf, Venusberg,

Goldbach, Schefflenz und Bühlertann stößt in dieser Saison wieder

das Team des MC Mühlhausen dazu. Das Team um Harald Scheidig komplettiert

in diesem Jahr den Rennkalender.

Hier alle Termine im Überblick:

13./14. April Triptis

25./26. Mai Walldorf

22./23. Juni Venusberg

20./21. Juli Goldbach

03./04. August Mühlhausen

07./08. September Schefflenz

05./06. Oktober Bühlertann

Informationen zur Serie, zu den Orten, Siegprämien und

Wertungsklassen gibt es immer aktuell auf gcc.xcc-racing.com

• Fotos: Baboons/Nico Gilles

68

MCE

Februar '19


JAHRESABO

JETZT SICHERN UND VORTEILE NUTZEN

SIDI CROSSFIRE 3 SRS

15 für 12

Sie bekommen im ersten Bezugsjahr 15 Ausgaben

Motocross Enduro und müssen nur

12 bezahlen, 53,- Euro (Ausland 67,- Euro).

Danach erhalten Sie pro Jahr 12 Ausgaben.

ABO-PRÄMIE DES MONATS

VIELE VORTEILE SICHERN

• Lieferung erfolgt versandkostenfrei

• Liefergarantie – keine Ausgabe mehr verpassen

• Spare gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk

• Fette Prämien zu unschlagbaren Preisen

• Brandneue Tests aus erster Hand

• Viele News der Offroadszene aus eurer Region

Noch mehr

Aboprämien!

Gehe online und starte unter:

https://www.mce71.club/shop

JA, ICH MÖCHTE EIN MCE-JAHRESABO BESTELLEN

WÄHLE DEINE PRÄMIE! (Bitte die gewählte Prämie ankreuzen)

ABO - 15 für 12

Sie bekommen im ersten Bezugsjahr 15 Ausgaben Motocross Enduro

und müssen 12 bezahlen, 53,- Euro (Ausland 67,- Euro).

Danach erhalten Sie pro Jahr 12 Ausgaben.

Sidi Crossfire 3 SRS

Den Sidi Crossfire3 SRS gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für

329,00 € ( Ausland für 349,00 €) statt dem Verkaufspreis von 509,00 €.

Größe:

40 – 41 – 42 – 43

44 – 45 – 46 – 47 Größe bitte eintragen

Farbe:

White-White, Black-Ash-Yellow Fluo, TC222,

Black-Black, White-Blue-Red Fluo, Red Fluo-Ash,

White-Black-Yellow Fluo

Farbe bitte eintragen

Testchef Marko Barthel nutzte beim Test

der HUSQVARNA Factory Bikes 2018 von

Olsen, Covington, Paulin und Anstie

den Sidi Crossfire3 SRS

Die Onlineversion vom Test könnt ihr im

MCE-Webkiosk unter

https://webkiosk.mce-online.de nachlesen

Sidi Crossfire 3 SRS

Den Sidi Crossfire3 SRS gibt es in Verbindung

mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für

329,- € ( Ausland 349,- €) statt dem Verkaufspreis

von 509,- €.

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins

ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

Lieferbare Größen:

40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47

Lieferbare Farben:

White-White, Black-Ash-Yellow Fluo, TC222,

Black-Black, White-Blue-Red Fluo,

Red Fluo-Ash, White-Black-Yellow Fluo

Adresse (bitte in Blockschrift)

Name, .........................................................................................

Vorname

Straße, .........................................................................................

Nummer, Postfach

PLZ .........................................................................................

/ Ort – evtl. Land

Telefon .........................................................................................

Datum,

.........................................................................................

Unterschrift

Datum,

.........................................................................................

Unterschrift

Mit meiner 2. Unterschrift nehme ich zur Kenntnis, dass ich meine Bestellung innerhalb von

14 Tagen widerrufen kann. Ein Zeitschriftenabonnement kommt jeweils für die Dauer eines

Jahres zustande. Es verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn ich es nicht drei Monate

vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich per Einschreiben oder E-Mail (PDF mit Unterschrift)

kündige.

Coupon ausschneiden und senden an:

Motocross Enduro • Birkenweiherstr. 14 • D-63505 Langenselbold • Info-Hotline: 06184 9233-30 • Fax 06184 9233-55

Weitere Prämien und Infos unter www.mce-online.de

Motocross Enduro • Birkenweiherstr. 14 • D-63505 Langenselbold • Info-Hotline: 06184 9233-30 • Fax 06184 9233-55

Alle Prämien erhältlich nur solange Vorrat reicht.


SUPERENDURO: RIESA/D

Cody Webb

triumphierte

erneut

Nach 2016 und 2018 feierte der US-Amerikaner Cody Webb bei der fünften Ausgabe

des SuperEnduro Riesa seinen dritten Sieg in der erneut ausverkauften SACHSENarena.

Gleichzeitig übernahm der 30-jährige KTM-Pilot in der Prestige genannten

Top-Klasse der SuperEnduro-Weltmeisterschaft die Tabellenführung von seinem

Teamkollegen Taddy Blazusiak. Der Pole wurde beim diesjährigen Motorsport-Fest

der Extraklasse vor Webbs Landsmann Colton Haaker Zweiter. Unter den Augen des

Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen und Ehrengastes Michael Kretschmer

gewann Tim Apolle aus Sachsen-Anhalt die Juniorenklasse.

70

MCE

Februar '19


Cody Webb

• Foto: David Reygondeau/good-shoot.com

71

MCE

Februar '19


SUPERENDURO: RIESA/D

Taddy Blazusiak

• Foto: David Reygondeau/good-shoot.com

Mit einem unschönen Beginn nahm die rundum wieder gelungene Veranstaltung

ihren Lauf, als beim Start zum ersten Rennen der Prestige-Klasse

zwei Fahrer kurz nach dem Start zu Fall kamen und sich der Spanier

Alfredo Gomez, einer der Mitfavoriten, dabei eine Armverletzung zuzog.

Nach dem Re-start übernahm Taddy Blazusiak für einige Runden die Führung,

doch kurz nach Rennmitte jagte ihm Cody Webb diese ab und setzte

sich schließlich durch. Im zweiten Heat ließ der amtierende Weltmeister

dann nichts anbrennen, übernahm noch während der Startrunde die

Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Den finalen Lauf entschied

dann Taddy Blazusiak für sich, doch Cody Webb genügte Rang 3

zum Tagessieg. „Riesa ist ein guter Ort für mich, und ich habe hier schon

einige Fans, die ich immer wieder gern treffe. Ich fühle mich sehr wohl

hier“, gab der Sieger nach den drei anstrengenden Rennen zu Protokoll.

Des Weiteren führte er aus: „Es war ein großartiger Tag für mich. Im dritten

Lauf habe ich nichts mehr riskiert, weil ich mitgerechnet habe und

daher wusste, dass mir der 3. Platz zu meinem nächsten Sieg in Riesa

reicht. Auch in der Sachen Meisterschaft wollte ich kein unnötiges Risiko

eingehen. Ich hätte mehr verlieren als gewinnen können.“

Auch Taddy Blazusiak war mit dem Erreichten zufrieden, was er wie folgt

formulierte: „Ich habe mich vom ersten Training an gut gefühlt und wusste,

dass ich hier wieder um den Sieg fahren kann. Im zweiten Rennen bekam

ich leider Armpump und musste etwas Tempo rausnehmen. Am Ende

war es aber trotzdem ein guter Abend. Ich liege jetzt in der Tabelle

2 Punkte hinter Cody, das ist gar nichts.“ Colton Haakers Gedanken waren

auch bei seinem verunfallten Teamkollegen. „Natürlich kam ich hierher,

um zu gewinnen, denn das ist immer das Ziel. Ich habe allerdings

ein paar Fehler zu viel gemacht, das reicht dann halt nur zu Platz 3, ist

aber okay. Ich hoffe, Alfredos Verletzung ist nicht zu schlimm und er

kommt recht bald wieder“, erklärte er bei der abschließenden Pressekonferenz.

Mit den Plätzen 4, 7 und 6 wurde Lokalmatador Kevin Gallas

Gesamtsechster, wozu der 22-Jährige aus Baden-Baden meinte: „Die

Leute waren heute wieder super. Die haben mich unglaublich gepusht,

auch wenn ich heute nicht meine beste Vorstellung abgeliefert habe. Ich

habe mich nicht so super wohlgefühlt, aber das Beste daraus gemacht.

Es wird mir trotzdem noch lange in Erinnerung bleiben, denn es war wieder

ein tolles Erlebnis.“

72

MCE

Februar '19


Tim Apolle • Foto: Thorsten Horn

Kevin Gallas • Foto: Thorsten Horn

Kevin Gallas • Foto: David Reygondeau/good-shoot.com

Leon Hentschel • Foto: David Reygondeau/good-shoot.com

Dafür gab es aus deutscher Sicht in der Klasse Junior einiges zu feiern.

Tim Apolle aus Finne im Südwesten Sachsen-Anhalts wurde unter dem

frenetischen Jubel der Fans im ersten Lauf Zweiter, um danach noch einen

draufzusetzen und die zwei weiteren Heats zu gewinnen. Logischerweise

hatte er damit auch den Tagessieg errungen und war anschließend

ähnlich aus dem Häuschen wie die Zuschauer ob seiner Fahrkünste zuvor.

Er wusste nach seinem Triumph zu berichten: „Eigentlich ist man

beim Rennen so konzentriert und fokussiert, dass man unterm Helm die

Fans nicht hört, aber heute habe ich, wann immer ich Erster war, das

Schreien der Leute sehr wohl gehört. Das war der Wahnsinn. Ich habe als

Student nicht die allerbesten Voraussetzungen, den Sport voll und ganz

zu betreiben und habe mir da keinen Druck gemacht. Vielleicht war das

auch ein Schlüssel zum Erfolg.“

Hinter dem weiter die WM anführenden Briten William Hoare und dem

Chilenen Diego Herrera unterhielt Leon Hentschel aus dem niedersächsischen

Uelzen die Fans mit den Laufresultaten 5, 2 und 4, gleichbedeutend

mit Gesamtrang 4, ebenfalls erstklassig.

In der Rahmenklasse National setzte sich Pascal Springmann aus Marbach

in Baden-Württemberg gegen den Briten Tom Knight und den

Schweizer Jonathan Rossé durch. Zwar kam er in den zwei Rennen jeweils

nur als Zweiter ins Ziel, doch da Knight und Rossé zu ihren Laufsiegen

im jeweils anderen Heat einige Federn ließen, strahlte am Ende der

Deutsche von der höchsten Stufe des Podests. „Ich komme ebenfalls ursprünglich

vom Trialsport, was mir heute sicherlich zugutekam. Mental

war es ziemlich krass und anstrengend, weil man jede Sekunde voll konzentriert

sein muss. Ich habe versucht, meine Kräfte einzuteilen und

sauber durchzufahren, was mir ganz gut gelungen ist“, meinte der

27-Jährige nach getaner Arbeit.

Glücklich und zufrieden waren am Ende auch die Veranstalter Daniel und

Tobias Auerswald von der gleichnamigen Eventmanufaktur aus dem erzgebirgischen

Hohndorf, was Daniel mit folgenden Worten ausdrückte:

„Wir freuen uns, dass wieder so viele Fans gekommen sind und mit uns

erneut so ein tolles Motorsportfest gefeiert haben. Besonders freuen wir

uns, dass der Ministerpräsident so lange geblieben ist und die Rennen

sehr interessiert verfolgt hat. Es wäre wünschenswert, wenn alle Politi-

73

MCE

Februar '19


SUPERENDURO: RIESA/D

74

MCE

Februar '19

Colton Haaker • Fotos: David Reygondeau/good-shoot.com


Sieger Prestige (v.l.): Taddy Blazusiak, Cody Webb und Colton Haaker

ker so hinter unserem Sport stehen würden. Zum Schluss möchten wir

uns bei unserem sportlichen Ausrichter, dem MSV Riesa, der SACHSENarena

und der Stadt Riesa, bei allen Helfern und Partnern sowie den

zahlreichen Fans für ihr Kommen recht herzlich bedanken und hoffen,

dass wir alle zusammen Anfang nächsten Jahres hier wieder so ein tolles

Event auf die Beine stellen können.“ Der Termin steht mit dem 4. Januar

2020, wieder der erste Samstag des neuen Jahres, bereits fest. Weitere

Infos unter www.superenduro-riesa.de. • Thorsten Horn

SuperEnduro-WM - 2. Lauf - SachsenArena Riesa - 6.1.2019

Ergebnisse:

Prestige - Superpole: 1. Haaker; 2. Webb; 3. Blazusiak; 4. Gallas; 5. Gomez; 6. Gutzeit; 7. Tarres.

1. Finale: 1. Cody Webb, USA, KTM; 2. Taddy Blazusiak, PL, KTM; 3. Colton Haaker, USA, Husqvarna;

4. Kevin Gallas, D, Husqvarna; 5. Cristobal Guerrero Ruiz, E, Yamaha; 6. Pol Tarres, E,

Husqvarna; 7. David Leonov, RUS, Husqvarna; 8. Jose Maria Juan Bernabeu, E, Sherco; 9. Xavier

Leon Sole, E, Husqvarna; 10. Diogo Vieira, P, Yamaha; 11. Emil Juszczak, PL, KTM; 12. Grzegorz

Kargul, PL, KTM.

2. Finale: 1. Webb; 2. Haaker;, 3. Blazusiak; 4. Guerrero Ruiz; 5. Tarres; 6. Gutzeit; 7. Gallas;

8. Juszczak; 9. Leon Sole; 10. Vieira; 11. Juan Bernabeu; 12. Alex Grau, E, Sherco; 13. Kargul.

3. Finale: 1. Blazusiak; 2. Haaker; 3. Webb; 4. Tarres; 5. Guerrero Ruiz; 6. Gallas; 7. Juszczak;

8. Gutzeit; 9. Vieira; 10. Leon Sole; 11. Juan Bernabeu; 12. Kargul; 13. Leonov; 14. Grau.

Gesamt: 1. Webb; 2. Blazusiak; 3. Haaker; 4. Guerrero Ruiz; 5. Tarres; 6. Gallas; 7. Juszczak; 8. Leon

Sole; 9. Gutzeit; 10. Vieira; 11. Juan Bernabeu; 12. Leonov; 13. Kargul; 14. Grau.

Stand (nach 2 von 5 Veranstaltungen): 1. Webb, 109 Punkte; 2. Blazusiak, 107; 3. Haaker, 101;

4. Gallas, 58; 5. Tarres, 56; 6. Gomez, 46; 7. Vieira, 43; 8. Gutzeit, 41; 9. Guerrero Ruiz, 35; 10. Leon

Sole, 31.

1. Junior - 1. Finale: 1. William Hoare, GB, Husqvarna; 2. Tim Apolle, D, KTM; 3. Diego Herrera,

RCH, TM; 4. David Cyprian, CZ, KTM; 5. Leon Hentschel, D, Husqvarna; 6. Oskar Kaczmarczyk, PL,

KTM; 7. Raul Guimera, E, Sherco; 8. Norbert Levente Jozsa, RO, Husqvarna; 9. Andris Grinfelds,

LV, KTM; 10. Enrico Rinaldi, I, Husqvarna; 11. Sebastian Enöckl, A, KTM; 12. Dominik Olszowy, PL,

KTM; 13. Teodor Kabakchiev, BG, KTM; 14. Luke Walker, ZA, KTM.

2. Finale: 1. Apolle; 2. Hentschel; 3. Hoare; 4. Herrera; 5. Rinaldi; 6. Kabakchiev; 7. Jozsa; 8. Cyprian;

9. Olszowy; 10. Walker; 11. Enöckl; 12. Grinfelds; 13. Guimera; 14. Kaczmarczyk.

3. Finale: 1. Apolle; 2. Hoare; 3. Herrera; 4. Hentschel; 5. Jozsa; 6. Guimera; 7. Olszowy; 8. Grinfelds;

9. Walker; 10. Rinaldi; 11. Cyprian; 12. Kabakchiev; 13. Kaczmarczyk; 14. Enöckl.

Gesamt: 1. Apolle; 2. Hoare; 3. Herrera; 4. Hentschel; 5. Jozsa; 6. Cyprian; 7. Rinaldi; 8. Guimera;

9. Olszowy; 10. Grinfelds; 11. Kabakchiev; 12. Kaczmarczyk; 13. Walker; 14. Enöckl.

Stand (nach 2 von 5 Veranstaltungen): 1. Hoare, 112 Punkte; 2. Apolle, 85; 3. Cyprian, 73; 4. Herrera,

64; 5. Jozsa, 61; 6. Hentschel, 56; 7. Olszowy, 46; 8. Kabakchiev, 32; 9. Ivan Gil Pueyo, E,

KTM, 30; 10. Daniel Mundell, GB, Sherco, 28.

Ferner: 12. Enöckl, 20.

National - gesamt: 1. Pascal Springmann, D, Beta; 2. Tom Knight, GB, GasGas; 3. Jonathan Rossé,

CH, Yamaha; 4. Marco Pfeifer, D, KTM; 5. Thomas Schley, D, KTM; 6. Kacper Baklarz, PL, Husqvarna;

7. Robert Scharl, D, Husqvarna; 8. Manolito Welink, D, Husqvarna; 9. Marcel Teucher, D, KTM;

10. Milan Schmüser, D, GasGas; 11. Marco Messner, A, KTM; 12. Norbert Zsigovits, H, KTM;

13. Louis Richter, D, Sherco; 14. Bence Hollo, H, Sherco.

Sieger Junioren (v.l.): Diego Herrera, Tim Apolle und William Hoare

75

MCE

Februar '19


ENDURO-TOUR

KTM Adventure Tour mit Marko Barth

76

MCE

Februar '19


Du willst die neueste KTM in einem abwechslungsreichen

Gelände fahren, vom Profi lernen

und nachts im 4-Sterne-Hotel schlafen?

Dann komm’ mit zu einer KTM Adventure Tour,

z.B. zur San-Marino-Tour mit dem mehrfachen

deutschen Enduromeister Marko Barthel.

Der Startpunkt dieser Tour liegt nahe dem kleinen

Staat San Marino in der Emilia Romagna,

die sowohl mit ihren herausfordernden Strecken,

als auch in kultureller Hinsicht nicht hinter

der bekannteren Nachbarregion Toskana

zurückstehen muss. Auf unseren Tagestouren

durchstreifen wir außerdem Gebiete der Marken

und der Toskana. Die Trails führen uns

über weitläufige Hügelketten, an Felsen entlang

und durch Flussbetten. Auch Enduro-Anfänger

bleiben hier im Flow.

Wie bei KTM Adventure Tours üblich, werdet ihr

auch auf der San-Marino-Tour mit landestypischen

Gerichten und leckeren Weinen kulinarisch

verwöhnt. Diese Tour ist sowohl für Anfänger

als auch für Fortgeschrittene geeignet.

Mit Markos Tipps können auch geübte Fahrer

ihr Level noch verbessern.

LEISTUNGEN

• Geführte Touren mit professioneller

Begleitung in Gruppen

• 3 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel

im Doppelzimmer mit Halbpension

• Mechaniker-/Ersatzteilservice

(nur für aktuelle KTM-Modelle)

• Abschlussabend, Urkunde

und kleines Präsent

PREIS

4 Tage, 650,- Euro/Einzelzimmer 75,- Euro/

Begleitperson 240,- Euro

Mietmotorrad zusätzlich 390,- Euro

Dreimal Halbpension 4* inklusive

TERMINE

23. bis 26.05.2019

10. bis 13.10.2019

17. bis 20.10.2019

el in Italien/San Marino

Offizieller Partner der

POWERRIDE ENDURO TOURS e.K.

Stephan Wiedemann

Münchner Straße 24

D-85774 Unterföhring

Phone: +49 (89) 9582 1050

Fax: +49 (89) 950 60 79

info@powerride-endurotours.com

www.ridektm.com

www.powerride-endurotours.com

77

MCE

Februar '19


EVENTS

3. Ausgabe der europäischen

KTM Adventure Rally

Bosnien als europäischer Austragungsort

der 2019er Adventure Rally bestätigt

KTM freut sich, bekanntzugeben, dass die dritte europäische KTM Adventure

Rally im Juni 2019 in Bosnien stattfinden wird.

KTM Adventure Rallys sind für all jene gedacht, die das KTM-Motto ready

to race voll auskosten, asphaltierte und geschotterte Straßen in fantastischer

Landschaft mit Gleichgesinnten – inklusive KTM-Botschaftern und

-Mitarbeitern – erleben, bleibende Freundschaften schließen und unvergessliche

Erlebnisse sammeln möchten. Teilnehmen dürfen die ersten

150 Besitzer eines KTM-Adventure-Modells, die sich anmelden.

2017 und 2018 fanden die ersten beiden europäischen Rallys in Bardonecchia

und auf Sardinien statt und ergänzten damit die bestehenden,

jährlich stattfindenden KTM-Adventure-Events in Australien, Neuseeland,

den USA, Kanada und Südafrika. Nach zwei Events in Italien – das

78

MCE

Februar '19

erste Mal in den Bergen, das zweite am Strand – hat sich KTM 2019 für

einen Szenenwechsel nach Bosnien entschieden. Im kommenden Jahr

wird das kleine, aber ungemein bergige Land im Zentrum des Balkans

zum Mekka für Abenteuerlustige, denen der Sinn nach kurvigen Straßen,

endlosen Schotterwegen und herausfordernden Bedingungen

steht.

Die Gegend ist für ihre wunderschöne Bergwelt, tiefen Schluchten,

Hochplateaus, bitterkalten Bergseen und kristallklaren Flüsse bekannt.

Die sorgfältig gewählte Route führt die KTM-Adventure-fahrenden Teilnehmer

vom – auch als europäischer Yellowstone bekannten – Sutjeska-

Nationalpark, durch wilde Naturlandschaften zu jenen Bergen, die 1984

Austragungsort der Olympischen Winterspiele waren. Das Event wird abgerundet

durch köstliches Essen, fantastische Bikes und coole Menschen,

deren Herz für ein und dasselbe schlägt – und zwar unvergessliche

Momente in der „Orange Family“ zu erleben.

Die dreitägige Rally wird komplett von KTM organisiert und ist auf Fahrer

aller Stufen – von blutigen Adventure-Anfängern bis zu ausgefuchsten

Adventure-Profis – zugeschnitten. Ihre 150 Startplätze sind Eignern der

folgenden KTM-Bikes vorbehalten: 640, 690, 790, 950, 990, 1050, 1090,

1190 und 1290 Adventure-Modelle.


Hubert Trunkenpolz (CMO der KTM AG): „Unser anhaltendes Wachstum

im globalen Vertrieb, das wir vor allem unserer breiten Produktpalette,

welche die Bedürfnisse unserer Kunden zu 100 Prozent deckt, zu verdanken

haben, hat auch auf unsere Kundenveranstaltungen Einfluss genommen.

Die KTM Adventure Rallys haben sich über die Jahre fantastisch

entwickelt und für uns ist es eine bereichernde Erfahrung, diesen Kunden

auf Augenhöhe zu begegnen, was sich auch auf die Zukunft der KTM-

Adventure-Reihe auswirkt. Außerdem hat uns das auch dazu motiviert,

das Ultimate Race ins Leben zu rufen, das 2019 zum ersten Mal stattfinden

wird. Dabei nehmen die schnellsten zwei Fahrer jeder KTM Adventure

Rally auf KTM-790-Adventure-R-Motorrädern in einer eigenen Klasse

an der Merzouga Rally teil. Ich freue mich, den waschechten Abenteurern

unter unseren Kunden zu ermöglichen, ihre KTMs in einer unbeschreiblichen

Umgebung zu bewegen und fantastische Ready-to-race-Erinnerungen

zu sammeln.“

Fahrer können sich ab Anfang 2019 auf www.ktm-adventure-rally.com

für die Europa-Ausgabe der KTM Adventure Rally anmelden. Weitere

Details zu den Inhalten des Events folgen in Kürze.

79

MCE

Februar '19


NOTIZEN

dmsj verleiht Förderpreis

junges Engagement

DMSB und dmsj fördern ehrenamtliches Engagement im Motorsport

Motorsport ohne Ehrenamt? Gibt es nicht. Egal, ob sich die Räder auf

Prüfung, Piste oder Rennstrecke drehen, ob im Pylonenparcours oder im

Offroadgelände um Punkte und Sekunden gefightet wird: Ehrenamtliche

Funktionäre sorgen für geregelte Abläufe, wachen über Fairness und Sicherheit.

Der DMSB und auch die dmsj möchten diese wichtige Gruppe

von Aktiven deshalb künftig noch gezielter fördern und honorieren.

Hinter dem nüchternen Begriff „Ehrenamtsmanagement“ verbirgt sich

ein Konzept, das im DMSB und in der dmsj in den vergangenen Monaten

auf den Weg gebracht wurde, um ab dem Jahr 2019 das vielfältige und

wichtige Wirken der Funktionäre zu würdigen. Ein ganzes Bündel von

Maßnahmen soll dies ab dem kommenden Jahr unterstützen. Von der regelmäßigen

Kontaktpflege bis zur persönlichen Auszeichnung reicht das

mehrstufige Paket.

Förderpreis „Junges Engagement“

Neu ins Leben gerufen wird der Förderpreis „Junges Engagement“, mit

dem die dmsj jährlich ein Projekt, eine Jugendabteilung oder eine andere

Personengruppe bis zur Altersgrenze von 27 Jahren unterstützt. Im

Rahmen dieses Preises gibt es einen Zuschuss für eine Teambuilding-

Maßnahme sowie eine Einladung für zwei Vertreter zur Jugendvollversammlung,

auf der das Projekt präsentiert und ausgezeichnet wird. Bewerbungen

von Veranstaltungen, die im Rahmen des „Monats des Ehrenamts“

und Vorschläge für die Vergabe des Förderpreises „Junges Engagement“

können von Clubs, Institutionen und Einzelpersonen beim

DMSB eingereicht werden. Ein entsprechendes Formular ist auf der

dmsj- und DMSB-Homepage verfügbar.

Weitere Würdigungen des DMSB

Während des neuen „Monats des Ehrenamts“ sollen ab 2019 bei drei

Veranstaltungen im Jahr speziell die Helfer gewürdigt werden. Bei jeweils

einer Automobil-, Motorrad- und Jugendveranstaltung unterstützt

der DMSB bzw. die dmsj die Ausrichtung einer Maßnahme für die ehrenamtlich

Engagierten, wird aber auch vor Ort personell vertreten sein und

damit die Bedeutung des freiwilligen Engagements für den deutschen

Motorsport unterstreichen.

Der DMSB ruft des Weiteren einen eigenen Ehrenpreis ins Leben, mit

dem langfristig und nachhaltig im Ehrenamt tätige Personen gewürdigt

werden, die sich neben dem sichtbaren Preis auch auf eine individuelle

Anerkennung freuen können.

Weitere Informationen

und Formulare

www.dmsj.org/dmsjnachwuchsfoerderung/

foerderprogramme/

foerderpreis-jungesengagement/www.dmsb.de

Honda-Modellpreise 2019

UVP

UVP

ab Werk inkl. Überführung

ADVENTURE

Crosstourer 15.425,00 € 15.790,00 €

+ Doppelkupplung 1.000,00 € 1.000,00 €

CRF 1000 L Africa Twin 13.165,00 € 13.490,00 €

+ Grand Prix Red od. Tricolor-Lack. 300,00 € 300,00 €

+ Doppelkupplung 1.100,00 € 1.100,00 €

VFR 800 X Crossrunner 12.905,00 € 13.250,00 €

NC 750 X 7.775,00 € 8.090,00 €

+ Doppelkupplung 1.000,00 € 1.000,00 €

X-ADV inkl. Doppelkupplungsgetr. 11.575,00 € 11.890,00 €

+ Matt Pearl Glare White-Lackierung 300,00 € 300,00 €

+ Grand Prix Red-Lackierung 300,00 € 300,00 €

CB 500 X 6.675,00 € 6.990,00 €

CRF 450 L 10.357,00 € 10.690,00 €

CRF 250 L 5.275,00 € 5.590,00 €

CRF 250 Rally 6.175,00 € 6.490,00 €

TRIAL U. CROSSER

CRF 450 R 9.335,00 € 9.540,00 €

CRF 450 RX 9.555,00 € 9.760,00 €

CRF 250 R 8.770,00 € 8.975,00 €

CRF 150 R 5.485,00 € 5.690,00 €

CRF 125 F 2.815,00 € 2.990,00 €

CRF 110 F 2.415,00 € 2.590,00 €

CRF 50 F 1.850,00 € 2.025,00 €

Montesa Cota 300 RR 9.390,00 € 9.655,00 €

Montesa Cota 4 RT 260 6.690,00 € 6.955,00 €

Montesa Cota 4 RT 260 Race Replica 7.990,00 € 8.255,00 €

Montesa Cota 4Ride 7.690,00 € 7.955,00 €

KTM-Modellpreise 2019

OFFROAD

SPORT MINICYCLES

KTM 50 SX Mini ......... 3.595,- Euro

KTM 50 SX ................. 3.795,- Euro

KTM 65 SX ................. 4.795,- Euro

MOTOCROSS SX

KTM 85 SX 17“/14“ .... 5.895,- Euro

KTM 85 SX 19“/16“ ..... 5.895,- Euro

KTM 125 SX ............... 8.145,- Euro

KTM 150 SX ............... 8.695,- Euro

KTM 250 SX .............. 8.945,- Euro

KTM 250 SX-F ............ 9.495,- Euro

KTM 350 SX-F ............ 9.795,- Euro

KTM 450 SX-F .......... 10.095,- Euro

FREERIDE

KTM Freeride 250 F ..... 7.695,- Euro

KTM Freeride E-XC* .... 7.695,- Euro

ENDURO EXC/XC-W

KTM 125 XC-W ............ 7.895,- Euro

KTM 150 XC-W ............ 7.995,- Euro

KTM 250 EXC TPI ........ 9.395,- Euro

KTM 300 EXC TPI ........ 9.595,- Euro

KTM 250 EXC-F ........... 9.895,- Euro

KTM 350 EXC-F .......... 10.095,- Euro

KTM 450 EXC-F .......... 10.295,- Euro

KTM 500 EXC-F .......... 10.495,- Euro

KTM 690 Enduro R .... 10.799,- Euro

ENDURO EXC SIXDAYS

SONDERMODELLE

KTM 250 EXC TPI

Sixdays ..................... 9.995,- Euro

KTM 300 EXC TPI

Sixdays .................... 10.195,- Euro

KTM 250 EXC-F

Sixdays .................... 10.595,- Euro

KTM 350 EXC-F

Sixdays .................... 10.795,- Euro

KTM 450 EXC-F

Sixdays ................... 10.995,- Euro

KTM 500 EXC-F

Sixdays .................... 11.195,- Euro

SUPERMOTO

KTM 690 SMC R ........ 10.799,- Euro

*) ohne KTM PowerPack (Akku) und ohne

Ladegerät

80

MCE

Februar '19


TERMINE FEBRUAR

22./23.2. Night of the Jumps, Berlin,

Arena Nürnberger Versicherung

www.nightofthejumps.com

Enduro Trainings

Enduro Events

Hier findet Ihr Euren

Offroad-

Spezialisten

TERMINE 2019

MÄRZ

15.-16. Sportfahrertraining Kronach

23. Endurotraining Torgau

24. Hardendurotraining Torgau

APRIL

05.-07. EnduroPROjekt -freies Fahren-

13.-14. Kids & Jugend Camp in Flöha

27. Endurotraining in Langensteinbach

28. Hardendurotraining in Langensteinb.

MAI

03.-04. Endurotraining in Kronach

12. Endurotraining

JUNI

08.-10. Enduroprojekt *Ort noch offen

15.-16. Endurotraining in Gerstungen

10 EURO GUTSCHEIN

mit dem Gutschein-Code:

MCE10

JULI

29.-01.08. Kids & Jugend Sommer Camp

AUGUST

24.-25. Endurotraining in Viernau

SEPTEMBER

14.-15. Hard/Endurotraining Schwepnitz

21. Endurotraining in Torgau

27.-29. EnduroPROjekt -freies Fahren-

OKTOBER

26. Endurotraining in Langensteinbach

27. Hardendurotraining in Langensteinb.

EINZELTRAINING oder

GRUPPENTRAINING mit

gewünschten Termin auf

Anfrage unter info@enduropro.de

Kontakt

Internet: www.enduropro.de

Email: info@enduropro.de

Telefon: 037206 568881

AB SOFORT

KOSTENLOS

DU BIST SERIENLEITER?

ORGANISIERE ALLE RENNEN MIT SYSTEM!

WWW.VORSTART.DE

Anzeigen-Telefon 06184 923352

81

MCE

Februar '19


VORSCHAU

MÄRZ/2019

TEST KTM 500 EXC

VORSTELLUNG Racebike Marcel Teucher KTM EXC 300

TIPPS & TRICKS Stiefel

KOLUMNE Eddy Frech + Marcel Teucher

SUPERENDURO WM Madrid/E + Budapest/H

RALLYE Dakar

MOTOCROSS ENDURO 3/2019 - MÄRZ - ERSCHEINT AM 21.2. AN EUREM KIOSK

IMPRESSUM

Ziegler Verlags OHG

Motocross Enduro

Birkenweiherstr. 14

D-63505 Langenselbold

Telefon: 06184 9233-30

Telefax: 06184 9233-55

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

mce.redaktion@mce-aktuell.de

Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags OHG

USt.-Ident-Nr. DE 309 964 605

Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, U.Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 49/19

Bei Anzeigenaufträgen aus dem

Ausland Vorkasse

Redaktionsleiterin:

Brigitte Geyer-Bernhardt

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06184 923330

abo@ziegler-verlag.de

Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Denis Günther,

Uwe Laurisch, Alexander Stephan,

Daniel Hänel, Patrick Strelow

Test & Technik/Online-Redaktion

Uwe Laurisch

Telefon: 0176 45861498

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com

Druck und Verarbeitung:

Brühlsche Universitätsdruckerei

GmbH & Co KG, Gießen

Vertrieb:

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.

Nachdruck nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des Verlages unter voller

Quellenangabe. Unverlangte Manuskripte

werden nur zurückgesandt,

wenn Rückporto beigefügt wurde.

Magazin € 5,50 inkl. MwSt.

Abonnement jährlich € 53,-

Auslandsabonnement

jährlich € 67,- inkl. Porto

Kündigung nur unter Einhaltung

der Kündigungsfrist von 3 Monaten

vor Ablauf des Bezugsjahres per

Einschreiben oder per E-Mail

(PDF mit Unterschrift)

Zahlungen erbeten an:

Ziegler Verlags OHG

Postbank Frankfurt

IBAN: DE06 5001 0060 0333 9506 06

BIC: PBNKDEFF

oder Commerzbank Hanau

IBAN: DE68 5064 0015 0234 5866 00

BIC: COBADEFFXXX

Der Verlag übernimmt keine Haftung

für unverlangt eingeschickte Manuskripte

u. Fotos. Leserbriefe können

aus redaktionellen Gründen gekürzt

werden. Die Zeitschrift und alle Beiträge

sind urheberrechtlich geschützt.

Veröffentlichungen, auch auszugsweise,

nur mit der Genehmigung der Redaktion.

Namentlich gekennzeichnete

Beiträge geben nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wieder.

82

MCE

Februar '19


AXELL

HODGES

WHETHER RIDING ON

THE TRACK OR OFF ROAD.

TAKE IT ALL IN WITH OUR

WIDEST-VIEW GOGGLE.


ENTER

19.1

C O L L E C T I O N

N O W A V A I L A B L E

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine