Naviser Blattl`l, Sonderausgabe

gherrmann

Sonderausgabe des Naviser Blatt`l zur Bürgermeisterwahl in Navis am 20.1.2019;

Am Sonntag entscheiden Sie über den künftigen

Bürgermeister von Navis. Lukas Peer und

Wolfgang Taxer stellen sich dieser Wahl.

Wahl hätte nicht sein müssen!

Nach dem Rücktritt von Hubert Pixner war eine

Neuwahl nicht zwingend vorgeschrieben.

Die fünf im Gemeinderat vertretenen Listen

hätten sich auf eine Person als Bürgermeister

einigen und im Gemeinderat darüber entscheiden

können. An der bestehenden Zusammensetzung

im Gemeinderat, ändert diese Bürgermeisterwahl

nämlich nichts.

Die Vertreter der ehemaligen Bürgermeisterliste

Pixner haben stattdessen im Gemeinderat

einen Auflösungsantrag gestellt. „Es müsse im

Gemeinderat gearbeitet werden und nur weil

ein neuer Bürgermeister kommt, wird sich das

Verhältnis nicht großartig verändern.“ meinte

Wolfgang Taxer in der Gemeinderatssitzung.

Der Antrag hat nicht die erforderliche 2/3

Mehrheit erhalten.

Gemeinderat bleibt bestehen

Die Zusammensetzung des Gemeinderates

bleibt wie bisher bestehen. Konstruktive und

zielführende Zusammenarbeit im Gemeinderat

muss daher auch in Zukunft im Mittelpunkt

stehen. Lukas Peer hat in den vergangenen

Wochen diesen Weg mehrfach vorgezeigt und

eine konstruktive Politik im Interesse von Navis

umgesetzt.

Navis hat viele große Aufgaben zu bewältigen

und einige alte Baustellen aufzuarbeiten. Dies

gelingt nur, wenn der Gemeinderat keine Parteibuchwirtschaft

und Hinterzimmerpolitik betreibt,

sondern mit Offenheit, Transparenz und

Einbindung der Bevölkerung tätig ist.

Konstruktives Miteinander

„Was bisher gut in der Gemeinde war, wird

weiterhin gut bleiben. Alles andere wird der

Gemeinderat gemeinsam in Zukunft besser

machen.“

Ich erwarte mir vom neuen Bürgermeister Einsatz,

Leidenschaft und ein gemeinsames Vorgehen

im Interesse von Navis und seinen Bürgern.

Ihr Jürgen Tragler

GR FPÖ Navis

Tel.: 06642116143

Mail: j.tragler@fw.at

NAVISER BLATT´L Sonderausgabe:

• Wahltermine 2019, Seite 2

• Die Bilanz, Seite 3

• (K)ein Faschingsscherz, Seite 4

Naviser Winterspass, Seite 4

• Impressum, Seite 4


NAVISER BLATT´L, Sonderausgabe, Seite 02

Naviser Gemeinderat: eine Bilanz

Der Rücktritt auf Raten des Naviser Bürgermeisters

Hubert Pixner, er gab 2015 den Rücktritt bekannt!

„Abschließend teilt Hubert Pixner mit, dass er im

Zuge der nächsten Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen

am 28.2.2016 nicht mehr kandidieren

wird.“ (Gemeinderatssitzung vom 6.5.2015, Protokoll).

Stattdessen trat Hubert Pixner mit der eigenen

Liste jedoch nochmals an und erreichte bei der

Gemeinderatswahl 2016 mit seiner Liste nur um 4

Prozent mehr Stimmen als die Liste Navis – Unser

Dahoam.

Bei seinem Rücktritt am 5.10.2018 hat Hubert

Pixner durch seine „One Man“-Show-Politik, seinen

persönlichen Aversionen und Beleidigungen

gegen einzelne Gemeinderatsmitglieder und

durch zahlreiche fehlende Informationen gegenüber

dem Gemeinderat viele offene Baustellen

und Probleme hinterlassen.

Statt einem gemeinsamen Arbeiten für Navis wurde

ein schlechtes Klima geschaffen und vor allem

persönliche Empfindlichkeiten in den Mittelpunkt

gestellt. In einer Gemeinde wie Navis braucht es

keine Kampfabstimmungen im Gemeinderat, sondern

ein besonnenes und gemeinsames Vorgehen

unter der Koordination des Bürgermeisters.

Vor allem bei wichtigen Projekten wie dem Projekt

Kirchplatzgestaltung und der Renovierung des

Gasthauses Kirchenwirt sowie Erarbeiten von Lösungsansätzen

für die Gestaltung des Ortszentrums,

der Gestaltung des Sportplatzes (2020 findet

das Bezirksmusikfest und 2022 das Schützen-

WAHLEN im Jahr 2019

20.01.2019 . Bürgermeisterwahl Navis

Jänner/Feber 2019 . AK Wahlen

Mai 2019 . EU Wahlen

bataillonsfest am Sportplatz statt) oder dem Projekt

Naviser Skilift, gab es keine Kommunikation

oder die wichtige Einbindung der Bevölkerung.

Der ehemalige Bürgermeister zeigte sich aber nicht

einsichtig und gab die Schuld den anderen.

„Falsche Vorgangsweisen würden beispielsweise in

Verbänden (Planungs-verband) passieren, wo bereits

etwas durchgeführt oder investiert wurde und

die Beschlüsse danach gemacht würden.“, Hubert

Pixner.

„Freunderlwirtschaft“ beim Bausachverständigen?

Der Bürgermeister kann sich bekanntlich den Bausachverständiger

selbst aussuchen. In Navis ist seit

2010 Klaus Peer als Bausachverständiger tätig.

In Navis plant der Bausachverständige Klaus Peer

als Baumeister jedoch auch Einreichpläne, Bauanzeigen

und lässt diese von seinen Kollegen abstempeln.

Bei der Bauverhandlung ist Klaus Peer selbst

dabei und begutachtet im Auftrag der Gemeinde

die Baupläne. Außerdem verrechnet er seine Leistungen

der Gemeinde weiter. An den Stammtischen

ist des Öfteren zu hören: „Nimm den Baumeister

Peer, dann hast du keine Probleme beim

Bauen.“

Eine derartige „Freunderlwirtschaft“ kann nicht

akzeptiert werden. Die bestehenden Regelungen

sind einzuhalten, der Bausachverständige kann

nicht zeitgleich eigene Pläne und Bauanzeigen bei

der eigenen Gemeinde einreichen und verhandeln.

Beispiel Skilift

Im August 2018 wurde die weitere Vorgangsweise

besprochen. Lukas Peer informierte den Gemeinderat,

dass es für den Skilift Förderungen des Landes

gibt. Diese hätten auch schon viel früher angefordert

werden können. Hubert Pixner argumentierte

vehement gegen den Skilift und stimmte

sowie Siegfried Mayr, Wolfgang Taxer und Günter


NAVISER BLATT´L, Sonderausgabe, Seite 03

Geir gegen den Antrag. Irene Eppensteiner enthält

sich der Stimme. Der Erhalt des Skiliftes war auch

ein Wahlversprechen der Bürgermeisterliste Pixner

im Jahr 2016. Mit den Förderungen, die Lukas Peer

urgiert hat, ist die Zukunft des Liftes gesichert und

mit der Naviser Bevölkerung wird das neue Projekt

erarbeitet.

Elternbrief wegen Kindergarten

Mehrere Kündigungen in den letzten Jahren zeigten,

das im Kindergarten von Navis Probleme bestehen.

Vor allem zwischen dem Bürgermeister und

den Angestellten gab es wegen seiner Personalführung

immer wieder Differenzen. Nach der letzte

Kündigung im Oktober 2018 wurden mit einem

Elternbrief an alle Gemeinderäte die langanhaltenden

Problemen mit dem Bürgermeister angesprochen.

Die Eltern geben in diesen Brief auch zu Bedenken,

dass der ständige Wechsel der Pädagoginnen

sicherlich nicht förderlich für die Kinder ist. Aus

dem Wunsch der Eltern, dass die Pädagogin ihr

Kündigung zurückzieht, ist trotz intensiven Einsatz

des Vizebürgermeisters nichts geworden.

Im November hat der Bürgermeisterstellvertreter

Lukas Peer zu einer Sitzung aller Kindergartenangestellten

und Gemeinderäte geladen. Man hat

erstmals versucht die Probleme im Kindergarten

miteinander zu besprechen und Lösungen zu finden.

Keine Informationen über Zahlungsverzug

Ein Bauunternehmen hat der Gemeinde Navis Rechnung

in Höhe von 40.000,- Euro aus vergangenen

Jahren übermittelt. Die Forderungen bestanden zu

Recht, die Zahlungen an die Firma wurde aber

trotz Urgenz der Firma aufgrund von Mails des

Bürgermeisters immer wieder verschoben. Jetzt

wurde die peinliche Angelegenheit für die Gemeinde

bereinigt.

Kuriose Ausschreibungen

Die Angebote bei Ausschreibungen der Gemeinde

wurden bis zum Frühjahr 2018 per Mail an die Gemeinde

gesendet und dann den Gemeinderat zur

Abstimmung vorgelegt. Im Gemeinderat sitzen auch

zwei Firmeninhaber, die ebenfalls Angebote an die

Gemeinde bei diversen Bauangelegenheiten gestellt

und des Öfteren den Zuschlag bekommen haben.

Bei genauer Durchsicht der Angebote ist markant

aufgefallen, dass oftmals die Angebote der besagten

Gemeinderatsmitglieder nur knapp unter den

Gegenangeboten waren. Deshalb wurden unter

Mitwirken des Überprüfungsausschussobmanns

diese Angebotslegungen per Mail eingestellt. Der

üblichen Vorgangsweise (in ganz Tirol) entsprechend,

werden die Angebote im Kuvert verschlossen

im Gemeindeamt abgegeben und im Beisein

vom Bauausschuss geöffnet.

Tiefgargagenbau und Umbau Gasthaus Kirchenwirt

Am 04.10.2017 wurden der Gemeinderat zu einer

Sitzung eingeladen und das Projekt Kirchenwirt präsentiert.

Weder im Bauauschuss, dem Gemeindevorstand

oder im Gemeinderat wurde das Projekt

vorher besprochen. Um 9.000,- Euro Planungskosten

wurde ein Projekt mit einem Volumen von 4,8

Millionen Euro im alleinigen Auftrag von Bürgermeisters

Pixner erarbeitet. Vor allem wurde aber

auch die Bevölkerung in keiner Art und Weise eingebunden.

Mehrkosten, Widmungsprobleme und Verstöße

gegen die Tiroler Gemeindeordnung

Das Vorgehen von Hubert Pixner hat zu einigen

Mehrkosten für die Gemeinde geführt. Die Widmung

(per Kampfabstimmung) im Gewerbegebiet

von G2 zu G3 zum Vorteiler eines Unternehmer,

führt dazu, dass auf Kosten der Gemeinde eine

Lärmschutz-gürtel errichtet werden muss. Und

auch die Gemeindeaufsicht des Landes Tirol musste

tätig werden: „Künftig sind die gesetzlichen Bestimmungen

der Tiroler Gemeindeordnung 2001 einzuhalten.“

Die Liste an Fehlern würde sich leider fortsetzen

lassen. Es ist an der Zeit, die Gemeinde Navis wieder

in den Mittelpunkt zu stellen und im Interesse

der Bevölkerung zu handeln.


NAVISER BLATT´L, Sonderausgabe, Seite 04

Skandal Konventionalstrafe zu Gunsten von Navis

Die im Kaufvertrag definierte Konventionalstrafe der Fa.

Auer zu Gunsten der Gemeinde Navis ist weiterhin ein

brisantes Thema. Bgm. Pixner hat mit seinem Fehlverhalten

und Falschaussagen einen Verlust für die Gemeinde

in Höhe von über 1 Million Euro verursacht und

damit auch die Bevölkerung von Navis geschädigt.

Die Akte „Auer und Konventionalstrafe“ wird nun neuerlich

von den Behörden untersucht und einer Klärung

zugeführt.

Es ist durchaus bekannt, dass mein Favorit für dieses

Amt Lukas Peer ist. Er hat in den vergangenen Wochen

gezeigt, dass in Navis eine konstruktive Politik im Interesse

der Naviser Bevölkerung möglich ist.

Wolfgang Taxer hat in den vielen Jahren seiner Tätigkeit

leider nicht gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen

möchte. Stattdessen wurde im „gehorsamen Parteidenken“

immer nur brav mit dem Bürgermeister bei

den GR-Sitzungen mitgestimmt.

Nach dem Rücktritt von Hubert Pixner ist die Zeit der

Streitereien und persönlichen Empfindlichkeiten vorbei

und die Interessen der Gemeinde Navis stehen wieder

im Mittelpunkt.

Wem Sie auch immer am Sonntag Ihre Stimme geben,

nutzen Sie bitte Ihr Wahlrecht und bestimmen Sie die

Zukunft Navis mit. Danke.

(K)ein Faschingsscherz

Auf meinem privaten Trachtensakko habe ich das

Naviser Wappen auf die Brusttasche sticken lassen.

Damit habe ich meine Verbundenheit und

Stolz auf die Gemeinde Navis zum Ausdruck gebracht.

Das Sakko wurde nicht für Werbezwecke

oder gewerblich eingesetzt, sondern zu besonderen

Anlässen getragen. Beispielsweise bei Wirtschaftskammersitzungen

in Wien, beim Besuch

im EU-Parlament in Brüssel oder bei Treffen mit

wichtigen Persönlichkeiten. Das Sakko fand allgemein

Anklang und führte zu positiven Gesprächen

über die Gemeinde. Nur von Seiten der Bürgermeisterliste

Pixner gab es Kritik an dem „kleinen“

Wappen.

Nach einem Foto mit dem Bundesminister für

Inneres wurde mir vom Bürgermeister eine weitere

Verwendung unter Androhung einer vierstelligen

Geldstrafe untersagt. Auszug aus dem

GR-Protokoll: „Abschließend überreicht der Bürgermeister

Jürgen Tragler ein Schreiben mit dem

Hinweis, dass das Gemeindewappen nicht öffentlich

verwendet werden darf.“

Impressum: Herausgeber & f.d.I.v.: Jürgen Tragler, Außerweg 61 h, 6143

Navis; Mail: j.tragler@fw.at, Fotos pixabay.com, Tragler, Eigendruck, Naviser

Blatt´l Sonderausgabe/2019, ® 2019; An einen Haushalt, P.b.b.

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