DorfStadt 01-2019

markuskrohn
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Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 1/19 · vom 17. Januar 2019 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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Ein Traum von

einer Geige

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Zukunft des Botanischen

Gartens gesichert

Die SPD-Umweltpolitikerin Anne Krischok hat sich erfolgreich für die Finanzierung des Loki

Schmidt-Gartens am Klein-Flottbeker Bahnhof eingesetzt

Foto: PR

Kontakt zur DorfStadt

Tel.: 87 08 01 60

media@dorfstadt.de

redaktion@dorfstadt.de

termine@dorfstadt.de

DESY erforscht jetzt

auch Astroteilchen

DESY baut seine Aktivitäten

zur Erforschung des Kosmos

weiter aus: Zum Jahreswechsel

richtet das Zentrum der Helm -

holtz-Gemeinschaft den neuen

Forschungsbereich Astroteil -

chen physik ein. Zuständiger

Forschungsdirektor wird Prof.

Christian Stegmann, Leiter des

DESY-Standorts Zeuthen. DESY

hat damit in Zukunft die vier

Forschungsbereiche Beschleu -

niger, Forschung mit Photonen,

Teilchenphysik und Astroteil -

chen physik.

„Die Astroteilchenphysik hat

sich in den vergangenen Jahren

rasant entwickelt, sowohl international

als auch bei DESY. Mit

der Gründung des neuen For -

schungsbereichs treiben wir

diese Entwicklung weiter vo -

ran“, erläutert der Vorsitzende

des DESY-Direktoriums, Prof.

Helmut Dosch. „Der DESY-

Standort in Zeuthen wird in

den kommenden Jahren zu

einem internationalen Zentrum

der Astroteilchenphysik ausgebaut.

Die Astroteilchenphysik

in ganz Deutschland wird durch

diesen Schritt gestärkt.“

www.dorfstadt.de

In den Haushaltsbe ra tun gen

zum Doppelhaushalt 2019/

2020 hat die Hamburgische

Bürgerschaft unter anderem

einen Antrag der Frak -

tionen von SPD und Grü -

nen beschlossen, der die

Zukunftsfähigkeit des Loki-

Schmidt-Gartens sichern wird.

Die Universität Hamburg muss

von ihrem Etat in den Haus -

haltsjahren 2019 und 2020

jeweils mindestens 3,7 Mio

Euro für die Unterhaltung des

Loki-Schmidt-Gartens/ Bot a ni -

scher Garten in Groß Flottbek

zur Verfügung stellen.

Darüber freut sich die SPD-

Bür gerschaftsabgeordnete An -

ne Krischok, die auch Vorsit -

zende der Gesellschaft der

Freunde des Botanischen Gar -

tens Hamburg e.V. ist: „Durch

GROSS FLOTTBEK

Jetzt können die Gewächshäuser saniert werden

diese Regelung wird der Loki-

Schmidt-Garten weiter zukunftsfähig

gemacht. Das ist notwendig,

damit der Garten auch weiterhin

als sehr wichtige Gen -

bank und Forschungsin fra -

struktur zur Verfügung steht.

Es ist aber auch ein Zeichen der

Wertschätzung für die engagierten

Gärtnerinnen und Gärt -

ner sowie die vielen ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer,

die durch ihren unermüdlichen

Einsatz den Garten zu einem

Juwel machen.“

Ihr Wahlkreiskollege Frank

Schmitt ergänzt: „Wir geben

hiermit auch ein Signal, dass

wir die Pläne der Universität,

den Garten weiterzuentwickeln,

unterstützen. Vor dem Hinter -

grund, dass Loki Schmidt am 3.

März 2019 100 Jahre alt

geworden wäre und im Hinblick

auf das bevorstehende 200jäh -

rige Jubiläum des Botanischen

Gartens geben wir hiermit ein

wichtiges Signal, dass wir die

Pläne der Universität, den

Garten weiterzuentwickeln als

Foto: BGH

Bürgerschaft unterstützen.“

Die Hamburgische Bürgerschaft

hat in der letzten Legisla tur -

periode ein Gutachten zur

Kenntnis genommen, das die

Bedeutung des Botanischen

Gartens für Wissenschaft und

Forschung herausstellt. In diesem

Gutachten wurde empfohlen,

den Loki-Schmidt-Garten

künftig als zentrale Betriebs -

einheit der Universität zu füh -

ren und eine wissenschaftliche

Direktorin oder Direktor an die

Spitze zu stellen. Die Univer -

sität Hamburg setzt diese

Empfehlungen schrittweise um

und wird spätestens im Jahre

2020 eine Professur besetzen.

Die dringend notwendige Sa -

nie rung der Gewächshäuser

kann mit Hilfe von Bundes -

mitteln, die der Bundestags -

abgeordnete der SPD Johannes

Kahrs eingeworben hat, durchgeführt

werden.

Die Hamburgische Bürgerschaft

hat den Senat ersucht, über die

Fortschritte bei der Umsetzung

der notwendigen Maßnahmen

und des Zukunftskonzeptes in -

klusive eines Kosten- und

Finanzierungsplanes bis zum 1.

Januar 2020 zu berichten. Dies

gilt auch für den Stand der

Sanierung der Gewächshäuser

am Dammtor.

„Wir haben in der Bürgerschaft

den Botanischen Garten auch

in den letzten Jahren gefördert

und freuen uns sehr darüber,

dass jetzt noch mehr getan

wird, um diese grüne Oase in

unserem Wahlkreis, die mit

jährlich von 540.000 begeisterten

Besucherinnen und Besu -

chern ein attraktiver Erho -

lungs punkt ist und auch internationale

wissenschaftliche Be -

deutung hat, in ihrer Weiter -

entwicklung zu unterstützen“,

betonen die beiden Politiker.

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2 • DorfStadt-Zeitung 1/2019 • 17.1.2019

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

Elbvororte

Kein Streit mehr?

Blankeneser Bürgerverein vermittelt | Markus Krohn

Was Flucht heißt

Interaktive Ausstellung in der Jugendkirche

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Moin, liebe Leser,

es nervt. Kaum drückt ein

Sturm das Elbwasser ‘gen

Ham burg und setzt den Alto -

naer Fischmarkt unter Wasser

zetert die Presse laut: „Alarm!“

Gleiches gilt, wenn der Blan -

keneser Strandweg überspült

wird. Liebe Leute und journalistische

Berufskollegen: lasst die

Kirche im Dorf – das ist normal!

Die Uferüberflutung ist

sogar eingeplant, damit aufgestautes

Flusswasser nicht un -

kontrolliert ins Landesinnere

fließt. Nur Landratten weit weg

von der Küste machen große

Augen, wenn sie in der Zeitung

Fotos von der überfluteten

Fisch auktionshalle sehen. Aber:

alles suttje. In diesem Sinne

freut sich die DorfStadt-Redak -

tion auch 2019 wieder über

jede E-Mail von Ihnen an

redaktion@dorfstadt.de

Leuchtturm für

die Straße

Elbvororte – Nach den erfolgreich

erprobten Sharing-Taxis

von „Ioki“ in Osdorf und Lurup

kommt nun die Volkswagen-

Tochter Moia ab April mit

zunächst 100 Fahrzeugen in die

Stadt, darunter auch in den

ganzen Bezirk Altona. Alle

haben Elektromotoren, WLAN

und Einzelsitze. Rufen kann

man die gelbschwarz lackierten

Autos per App, die auch gleich

den individuellen Fahrpreis

angibt. Moia-Geschäftsführer

Ole Harms sieht in dem Shut -

tle dienst ein „globales Leucht -

turmprojekt“.

Leuchtturm für

den Wohnungsbau

Lurup – Die SAGA will auf dem

Gelände der abrissreifen Stadt -

teilschule am Kleiberweg ex -

trem preisgünstige Wohnungen

bauen. Nur acht Euro Kaltmiete

pro Quadratmeter sollen sie ko -

sten – und das ganz ohne Steu -

ergelder. Das berichtet Altonas

Bezirksamtsleiterin Dr. Liane

Melzer. Damit begehe Hamburg

„dritten Weg beim Bauen“ zwischen

staatlich geförderten

Sozialwohnungen und frei

finanzierten Wohnungen. Auch

in Rissen entstehen derzeit am

Suurheid weitere Wohnungen.

Conrad macht dicht

Ottensen – Stehen das Ein -

kaufs zentrum Mercado und das

ganze Viertel vor einer Flaute?

Diverse Ottenser Büroräume

stehen derzeit leer. Und nun

verabschiedet sich zum 31. Juli

auch noch der große Elektro -

nik händler Conrad aus dem

Mercado. Grund: „wirtschaftliche

Erwägungen und standortbedingte

Besonderheiten,“ sagt

eine Conrad-Sprecherin. Die

Handelskette Conrad unterhält

deutschlandweit 22 Niederlas -

sungen.

Leuchttüme

im Volkspark

Foto: privat

Bezirk Altona – Zahlreiche

Titanen der Popmusik erwartet

das Arenengelände am Volks -

park dieses Jahr. „Nur“ zwei

Konzerte bestreitet der knödelnde

Herbert Grönemeyer:

am 24. und 25. März. Dann hält

Panikrocker Udo Lindenberg

Hof: an drei bereits jetzt ausverkauften

Tagen vom 20. bis

22. Juni. Ihm folgt der Meister

des relaxten Gitarrensounds

Mark Knopfler (25. Juni). Das

Highlight könnte der schon

76jährige näselnde Protestlied-

Interpret und Literaturnobel -

preisträger Bob Dylan sein (5.

Juli). Wer nicht auf ihn steht

freut sich vielleicht auf US-

Sängerin Pink (8. Juli) oder

ihre Landsfrau Cher (13.10.).

Mehr Stardichte geht kaum.

»Billigpflaster«

Blankenese

Blankenese – In dem Viertel

rund um den Süllberg zu wohnen

ist gar nicht mal sooo

teuer. Jedenfalls relativ gesehen.

Laut Statistikamt Nord

kosten Eigentumsbehausungen

auf St. Pauli jedenfalls mehr

Geld als in Blankenese. Kon -

kret: Am Kiez muss man durchschnittlich

fast 6.000 Euro pro

Quadratmeter hinblättern. Eine

Eigentumswohnung in Blan ke -

nese ist dagegen für „nur“ hundert

Euro weniger zu haben.

Restarbeiten

verzögern sich

S-Bahnhof Blankenese wohl

erst im Sommer 2019 fertig.

Ver treter von Zukunftsforum

Blankenese, dem Blankeneser

Bürger-Verein und dem För -

derverein Historisches Blanke -

nese trafen sich letzte Woche

mit Vertretern der Deutschen

Bahn, um die weitere Ent -

wicklung der Dauerbaustelle zu

diskutieren. Gemeinsames Ziel

ist, die Barrierefreiheit auch am

S-Bahnhof Blankenese zügig zu

gewährleisten und die Station

vollständig zu sanieren. Noch

bis zum Jahresende sollten die

Arbeiten am und im Aufent -

halt sdienstraum abgeschlossen

werden. Unter der Vorausset -

zung, dass keine unerwarteten

Hindernisse mehr folgen, ist der

sukzessive und sichtbare Ab -

schluss der Arbeiten dann bis

zum Sommer 2019 geplant.

BLANKENESE

Machen Rissener 388er zu »ihrem« Bus?

Rissener Bürgerverein startet Wettbewerb um Bus-Namen | Markus Krohn

„Ihre Haltestellen richten

die Rissener sich jetzt schon

einmal selbst ein“, freut

sich Claus Scheide, „mit

Stühlen oder einer Bank für

die wartenden Fahrgäste –

sogar mit eigener Laterne. Das

ist wirklich ein tolles Zeichen

dafür, wie willkommen der Bus

hier ist!“ Der neue Ortsbus mit

der Liniennummer 388 findet

zunehmend Anklang. „Jetzt

kommt es darauf an, dass der

Bus gut genutzt wird. Jeder einzelne

Fahrgast zählt – und wird

gezählt!“

Die Buslinie 388 wird zwei

Jahre lang zur Probe fahren.

Erst dann entscheiden die

Ham burger Verkehrsbetriebe,

ob die neue Achterschleife

durch Rissen und zum Elbufer

hinunter in den Dauerbetrieb

geht. Und das hängt ausschließlich

von der Nutzung ab.

Es geht nun also darum, dass

die Einwohner von Rissen die

neue Busverbindung möglichst

RISSEN

Der Blankeneser Bürger-

Verein lädt zu einer öffentlichen

Informations ver an -

staltung zur behutsamen

Umgestaltung von Blan -

kenese am Mittwoch, dem

23. Januar ab 18 Uhr im

Gymnasium Blankenese ein.

Hintergrund ist die andauernde

Diskussion um die Gestaltung

des Blankeneser Ortskerns.

Nach wie vor ringen hinter den

Kulissen die unterschiedlichen

Interessensgruppen miteinander

um einen Kompromiss. Pa -

rallel dazu hat die Bezirks ver -

sammlung Altona bereits im

Spätherbst eine Entscheidung

über die Gestaltung des Blanke -

neser Marktplatzes gefällt. Kurz

zuvor war der Wettbewerb um

die Neugestaltung des Blanke -

neser Markthäuschens entschieden

worden (die Dorf

Stadt-Zeitung berichtete).

Die Bezirksversammlung hat

nun beschlossen, die Umbauar -

beiten im Zentrum von Blan -

kenese möglichst umgehend

abzuschließen. Dabei soll ein

stärker gebrannter Klinker als

Haupt material auf dem Markt -

platz und den angrenzenden

Flächen verwendet werden.

Die Gestaltung der Gehwege

soll eine Beziehung zur Gestal -

tung auf dem Erik-Blumenfeld-

Platz herstellen und sich zu -

künftig durch die Blankeneser

Bahnhofstraße ziehen. Als

Gestaltungselement soll ein

grau-beige melierter und verschiebesicherer

Beton stein mit

Granitvorsatz eingesetzt werden,

was dem vorhandenen

Ma terial auf dem Erik-Blu -

menfeld-Platz entspricht, allerdings

mit rutschfester Ober -

fläche. Das Material soll als

Streifen in der Mitte der Geh -

wege und auf dem Marktplatz

in einem noch zu gestaltenden

Design zur Auflockerung der

Klinker fläche beitragen.

Der Blankeneser Bürger-Verein

(BBV) lädt nun die Bezirks -

amtsleiterin Dr. Liane Melzer,

ihre Mitrbeiter, alle Blankeneser

Vereine und Initiativen sowie

Vertreter aller politischen Frak -

tionen herzlich zu einem

Informationsaustausch mit den

Blankeneser Bürgern ein. „Das

Hauptinteresse des Blankeneser

Bürger-Vereins besteht darin,

die Bürgerinitiative soweit von

den Maßnahmen zu überzeugen,

dass wir keinen dauerhaften

Konflikt in Blankenese

erhalten oder gar die Umset -

zung gefährdet wird“, schreibt

Benjamin Harders, 1. Vorsit -

zender des BBV an die Be zirks -

amts leiterin.

Bereits im April 2018 hatte der

Vorstand des BBV dem Wunsch

der Mitglieder entsprochen und

eine Informationsveranstaltung

angekündigt. „Wir haben hiermit

solange gewartet, bis es

eine relevante, zu verkündende

Sachlage gibt“, erklärte Har -

ders. Er will in Konti nuität zu

den bisherigen Be schlüssen für

die behutsame Ortskernum ge -

staltung werben und die Unter -

stützung der Be völkerung einholen.

bald in ihre täglichen Abläufe

einplanen. Bislang wird der Bus

überwiegend von älteren Men -

schen und von Eltern mit kleinen

Kindern genutzt. Die beiden

Midi-Busse sind groß ge -

nug, so dass Rollatoren, Kin -

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Vom 23. Januar bis 15. Feb -

ruar ist in der Jugendkirche

in Groß Flottbek (Bei der

Flottbeker Mühle 28)

erneut eine interaktive

Ausstel lung zum Thema

Flucht zu sehen.

Diese für junge Menschen entwickelte

Ausstellung wurde

2015 für Konfirmanden und

Schulklassen konzipiert. Sie

lässt die Besucher nachvollziehen,

was es heißt, aus der Hei -

mat fliehen zu müssen.

Sie wurde 2016 und 2017

wegen der großen Nachfrage

wieder angeboten. Jetzt wird

sie wieder in der Jugendkirche

zu erleben sein.

Die Besucher machen sich

durch verschiedene Erlebnis -

räume auf den Weg: Sie bauen

sich provisorische Unterkünfte,

kommen mit Schleusern in

Kontakt, drängen sich in einem

Boot und müssen eine Grenze

überwinden, bevor sie die Cha n -

ce auf Asyl bekommen – oder

abgewiesen werden. Sie treffen

ELBVORORTE

derwagen und Einkaufsgepäck

bequem mittransportiert werden

können. Die Busfahrer sind

besonders freundlich und aufmerksam,

sie helfen ihren

Fahrgästen auf Wunsch beim

Ein- und Aussteigen und gehen

auch auf spezielle Hilfsbe dürf -

nisse ein.

Inwieweit die Rissener den Bus

annehmen und zu „ihrem“ Bus

machen, wird sich unter anderem

an der Namensgebung zeigen.

Zusätzlich zu den phantasievollen

Vorschlägen der Kin -

der der Marschwegschule sind

inzwischen schon eine ganze

Reihe weiterer Namen und

Begriffe beim Bürgerverein eingegangen.

Alle Vorschläge werden

gesammelt, nach Mehr -

fach nennungen sortiert und in

einer Liste zusammengestellt.

Zum Frühjahr soll es eine öfffentliche

Abstimmung oder

einen Jury- Entscheid geben.

„Da es ja um keine offizielle

Bezeichnung, sondern lediglich

auf ihrem Weg Ent scheidungen,

die den weiteren Verlauf ihrer

„Flucht“ beeinflussen.

In dieser Ausstellung können

sich junge Menschen mit den

Hoffnungen und Schicksalen

von Menschen auseinandersetzen,

die fliehen müssen. Sie

bietet viele Anregungen zur

Beschäftigung mit Flucht und

Fluchtursachen und eröffnet

am Ende auch Handlungs -

optionen für Engagement von

Jugendlichen in Hamburg.

Die Ausstellung wurde von der

Jugendkirche und der Akade -

mie für Zukunftsfragen des Kir -

chenkreises Hamburg-West/

Südholstein entwickelt.

Am 24. Januar können sich In -

ter essierte direkt mit Flücht lin -

gen austauschen: Ab 19:30 Uhr

findet im Bunten Haus Blanke -

nese (Blankeneser Bahnhof -

straße 39) ein Informa tions -

abend mit Murat Tözul alias DJ

Bügelbrett statt. Er berichtet

über seine Erfahrungen und

Projekte.

um einen mehr oder weniger

liebevollen Spitznamen geht,

kommt es hauptsächlich darauf

an, ob ein möglichst sympathischer

und einprägsamer, vielleicht

auch witziger Name dabei

ist“, meint der Bürgervereins -

vorstand. „Am besten probiert

jeder Rissener den neuen Bus

einmal ganz praktisch und

dann möglichst häufig aus. Die

kreativsten und die naheliegendsten

Einfälle entstehen

bekanntlich beim persönlichen

Er-Fahren einer neuen Strecke

selbst.“

Namensvorschläge bitte per E-

Mail schicken oder auf einem

Zettel (mit Absenderangabe) in

den Briefkasten werfen:

Bürgerverein Rissen e.V.

Name für den Ortsbus

Wedeler Landstraße 2

22559 Hamburg

Tel.: 81 12 56

E-Mail: info@buergervereinrissen.de

Bestattungsinstitut

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Dockenhudener Straße 31, 22587 Hamburg-Blankenese


Am 26. Mai 2019 finden

nicht nur die Wahlen zum

Europaparlament statt, sondern

auch die Wahlen zur

Bezirksversammlung. In der

Bezirksversammlung (BV)

werden Angelegenheiten,

die für den Bezirk von Bedeu -

tung sind, verhandelt. Darüber

vergibt die BV Aufträge an das

Bezirksamt. Die Bezirksver -

samm lung verabschiedet vor

allem Bebauungspläne, organisiert

die Jugendarbeit im Bezirk

und beschließt Verkehrs pro -

jekte.

Wahl zur BV parallel

zur Europawahl

Durch die Bezirksversammlung

wirkt die Bevölkerung an den

Angelegenheiten, die für den

Bezirk von Bedeutung sind,

mit. Ihre 51 Mitglieder werden

von den Wahlberechtigten des

Bezirks alle fünf Jahre - gleichzeitig

mit dem Europäischen

Parlament - gewählt.

In die Bezirksversammlung

kön nen nur Kandidatinnen und

Kandidaten gewählt werden,

die in dem jeweiligen Bezirk

wohnen. Die BV hat ein umfassendes

Informationsrecht ge -

genüber dem Bezirksamt und

anderen Hamburger Behörden.

Sie kontrolliert die Führung der

Geschäfte des Bezirksamtes und

kann in allen Angelegenheiten,

für die das Bezirksamt zuständig

ist, bindende Beschlüsse

fassen. Zudem verfügt sie über

Mittel, die auf Antrag Dritter

zur Umsetzung bezirklicher

Pro jekte verwendet werden

können.

Gegenüber anderen Behörden

der Hansestadt kann die Be -

zirksversammlung Em pfeh lun -

gen aussprechen. Vor der Ent -

scheidung über die Ansiedlung,

Schließung oder wesentliche

Veränderung einer für den

Bezirk wichtigen Einrichtung

ist die BV anzuhören. Darüber

hinaus schlägt sie dem Senat

die Bezirksamtsleitung per

Wahl vor.

Die meisten Mitglieder der Be -

zirksversammlung sind den

Wählern jedoch unbekannt. Oft

werden daher in den Wahl ka -

binen bei der Bezirkswahl die

Kandidaten bestimmter Partei -

en angekreuzt, ohne die Politi -

ker tatsächlich zu kennen. Die

Entscheidung für einen Kandi -

daten oder eine Partei orientiert

sich dann häufig an Landesoder

Bundesthemen, sodass

sich Trends an Umfragen zur

Landespolitik auch für die Be -

zirke ablesen lassen. Demnach

würde sich die Zusammen set -

zung der aktuellen Bezirksver -

sammlung deutlich verändern

und damit auch die politischen

Machtverhältnisse.

Um die Wahl transparenter zu

machen, stellt die DorfStadt-

Zeitung in dieser und den folgenden

Ausgaben bis zur Be -

zirkswahl die Spitzenkan di -

daten der Parteien vor, die der -

zeit in die Bezirksver samm -

lung gewählt sind.

AfD hofft auf

Fraktionsstatus

Die Alternative für Deutschland

(AfD) ist zurzeit mit 2 Sitzen in

der Bezirksversammlung vertreten.

Mit 3,3% der Stimmen

übersprang die AfD bei der

letzten Bezirksversamm lungs -

wahl 2014 nur knapp die Drei

Prozent-Hürde. Erst ab drei

Mandaten kann eine Partei

Fraktionsstatus erreichen.

Uwe Batenhorst aus Iser brook

vertritt die AfD seit März 2015

- als Nachrücker für Dr. Bernd

Baumann - im Haupt-, Bau-,

Ver kehrs- und Planungs aus -

schuss der Bezirksversammlung

Altona.

Er wohnt seit über 50 Jahren

im Bezirk Altona, aktuell in

Iserbrook. Er war über 20 Jahre

lang Werbeleiter bei Karstadt

und anschließend mit einer

eigenen Werbeagentur selbstständig.

Uwe Batenhorst hat

drei beruflich erfolgreiche Kin -

der sowie vier Enkelkinder. Die

Sorge um seine Nachkommen

bringt ihn dazu, sich politisch

zu engagieren. Als Gründungs -

mitglied der AfD Bezirk Altona

ist er von Anfang an dabei.

Davor engagierte sich Baten -

horst bereits bei der Schill-

Partei. Dem Bezirksvorstand

der AfD gehört Batenhorst seit

2014 an. Zuerst als Beisitzer,

denn als 2. Vorsitzender. Am

25. Februar 2018 wurde er als

Nachfolger von Dr. Bernd Bau -

mann zum 1. Vorsitzenden

gewählt, Baumann ist seitdem

Mitglied des Bundestages. Me -

diale Aufmerksamkeit er langte

Batenhorst nach einem Zwi -

schenfall im Bürgerschafts -

wahl kampf 2015, der an einer

Rangelei an einem Wahlkampf -

Elbvororte

stand am Groß Flottbeker Wo -

chenmarkt beteiligt war.

Als Hauptziel seiner Amtspe -

riode als Vorsitzender der AfD

Altona sieht Batenhorst eine

deutliche Steigerung der AfD

bei der anstehenden Bezirks -

ver sammlungswahl: „Wir wollen

nach der nächsten Bezirks -

ver sammlungswahl mit 4-5

Abgeordneten in der Bezirks -

ver sammlung Altona sitzen.

Damit hätten wir Fraktions -

status und wären nicht länger

gegenüber den anderen Parteien

strukturell benachteiligt.“

Fragen an

Spitzenkandidaten

Uwe Batenhorst

DorfStadt-Redaktion: Welches

sind aus Ihrer Sicht die drei

drängendsten Probleme im

Bezirk Altona und wie wollen

Sie sie lösen?

Batenhorst: Ich fordere den

Senat und die herrschenden

Parteien im Bezirk Altona auf,

die einseitige Verkehrspolitik

gegen den Autofahrer zu beenden.

Schluss mit dem ständigen

Abbau von Parkplätze (ca.

1000 in Altona in den letzten 4

Jahren) Die Parkhäuser an den

S-Bahn-Stationen sollten wieder

kostenlos sein. Die Stadt

Hamburg und der Bezirk Altona

täte gut daran, ihr Baustel len -

management zu überdenken

und die Bauzeit und die damit

verbundenen Verkehrsstauung

zu verkürzen.

Damit Altona ein städtischer,

aber dennoch grüner Lebens -

raum bleibt, plädiere ich für

eine behutsamere Nachver dich -

tung, bei der die Interessen der

bestehenden Quartiere angemessener

berücksichtigt werden

als bislang.

Die Unterstützung der Bürger -

häuser und Sportvereine im Be -

zirk Altona bleibt mir eine

Herzensangelegenheit.

Haben Sie eine Idee, wie in

Zukunft die Bürgerbeteiligung

gestaltet werden kann, ohne

dass Planungen ständig konterkariert

werden bzw. un nö -

tig in die Länge gezogen werden?

In unserem Parteiprogramm

for dern wir mehr Bürgerbe tei -

ligung. Die Interessen der

Bürger und Investoren sollte

bei den Planungen gerechter

abgestimmt werden und die

Einwände der Bürger berücksichtigt

werden. Wir sollten uns

mehr an die bestehenden B-

Pläne halten und in nur seltenen

Ausnahmen Befreiungen

erteilen, denn die ständigen

Befreiungen ziehen anschließend

Proteste der Bürger

nach sich. Das zusammen wür -

de die Planungen verkürzen.

Wie kann die Bezirksver -

samm lung bzw. -verwaltung

bürgernäher werden?

Wieder mehr Ortsämter einrichten

oder mit Bürger-Info -

bussen Wochenmärkte besuchen,

und weniger Bürokratie.

Die Wochenblätter sollten den

mo natlichen Termin und Tages -

ordnung der Bezirksver samm -

lung bekannt machen.

Warum sollten die Wählerinnen

und Wähler Ihnen bzw. Ihrer

Partei ihre Stimme geben?

Weil wir zur Zeit die einzige

konservative Partei mit neuen

Ideen sind. Weil wir uns sehr

oft mit den Bürgern persönlich

DorfStadt-Zeitung 1/2019 • 17.1.2019 • 3

Warum die Bezirksversammlungswahl 2019 wichtig wird

AfD strebt Fraktionsstatus in der Bezirksversammlung Altona an | Markus Krohn

ELBVORORTE

%

40

30

20

10

0

30,0

Wahl zur Bezirksversammlung Altona 2014

Wahlbeteiligung: 45,8%

23,3

22,1

14,0

4,4 3,3 2,5

0,4 n.k.

SPD CDU Grüne Linke FDP AfD Piraten FW Sonst.

bei Problemen in Verbindung

setzen.

Wo treffen Wählerinnen und

Wähler Sie bzw. Ihre Partei

während des Wahlkampfes?

AfD Bezirks-Spitzenkandidat

Uwe Batenhorst

Foto: Bildagentur Abi Schmidt

Ab Ende März werden jedes

Wochenende bis zur Wahl

Infostände in allen Stadtteilen

stattfinden. Dort wird man

mich auch antreffen. Außerdem

werden wir 1–2 öffentliche

Veranstaltungen machen. Die

Infostände und Veranstaltungen

werden wir auf Wahlplakaten

ankündigen.

Weitere Kandidaten stellt die

DorfStadt-Redaktion in den

kommenden Ausgaben vor:

17.1. AfD

30.1. FDP

21.2. Linkspartei

14.3. Grüne

4.4. CDU

25.4. SPD

Wir beginnen mit der Partei,

die bei der letzten Wahl die

wenigsten Stimmen erhielt und

enden mit der Partei, die die

meisten Stimmen bei der letzten

Wahl bekommen hat.

Informationen zur Bezirkswahl:

www.dorfstadt.de

www.altona.hamburg.de

www.hamburg.de/wahlen

Informationen zur Europawahl:

www.diesmalwaehleich.eu

Nachfolger gesucht

Hauptausschuss verzichtet vorläufig auf Ausschreibung | Markus Krohn

Mit einem vorläufigen Aus -

schrei bungsverzicht gemäß §

34 Absatz 2 Bezirksverwal -

tungs gesetz (BezVG) vertagt

der Hauptausschuss stellvertretend

für die Bezirksver samm -

lung (BV) Altona die Entschei -

dung über eine Ausschreibung

zur Neubesetzung des Bezirk -

samtsleiterpostens bis nach der

Bezirkswahl.

Die Amtierende Bezirksamts -

leiterin, Dr. Liane Melzer

(SPD), wird am 31. August 2019

in den Ruhestand verabschiedet.

Bis dahin wird sich die

Bezirksversammlung voraussichtlich

völlig neu zusammengesetzt

haben. Die Abgeord -

neten der amtierenden BV

überlassen die Entscheidung

über einen Amtsnachfolger

bzw. Amtsnachfolgerin damit

den neu gewählten Abgeord -

neten. Wer als Nachfolger für

Liane Melzer infrage kommt,

steht damit völlig in den

Sternen.

Die Juristin war erst im Juni

2013 nach teils heftigen Aus -

einandersetzungen zwischen

den Fraktionen mit einer stabilen

Mehrheit von 29 Stimmen

zur Bezirksamtsleiterin ge wählt

worden.

Auf ihren Nachfolger warten

große Herausforderungen im

Woh nungsbau, in der Verkehrs -

infrastruktur und in der Per -

sonalplanung für das Bezirks -

amt. Vor dem Hintergrund der

steigenden Bürgerbeteili gungs -

verfahren und langsam stag -

nierenden Steuereinnahmen

kommen auf den künftigen

Bezirksamtsleiter einige Her -

aus forderungen zu. FDP-Be -

zirksfraktionschefin Kata rina

Blume wünscht sich gar einen

Bezirksamtsleiter „mit Strahl -

kraft“. „Ich wünsche mir einen

Kandidaten, der mehr Bezirks -

bürgermeister ist und den

Kontakt zu den Bürgern im

Bezirk sucht“, sagte die Spit -

zenkandidatin der Altonaer

FDP. Damit unterstützt Blume

die Forderung nicht nur ihrer

Partei, mehr Kompetenzen in

die Bezirke zu verlagern. Auch

die Bürger der Bezirke fordern

seit langem mehr Mitspra che -

recht bei ihren Belangen. Tat -

sächlich könnten nur durch

Druck der sieben Bezirks ver -

samm lungen der Hansestadt

Veränderungen erreicht werden.

Doch die Fraktionen sind

sich noch uneinig.

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in 3. Generation

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Zutaten in unserer Backstube in Sülldorf«

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4 • DorfStadt-Zeitung 1/2019 • 17.1.2019 Sport

Veränderung gefällig?

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sche offen lässt...

Gewohnte Wege zu verlassen,

kann befreiend wirken.

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drehen, um sich wieder rundum

wohl zu fühlen. Zum Beispiel

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alle Mitglieder individuell und

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ob es um sehr ambitioniertes

ath letisches Training, Gewichts -

abnahme, Stressabbau oder die

Prävention von Rückenbe -

schwerden geht. Nach dem

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Foto: PR

Esther Henseleit wechselt ins Profilager

Damit zahlt sich die hervorragende Nachwuchsarbeit beim HGC am Falkenstein aus | Markus Krohn

Die 20-jährige Golf-Hoff -

nung des Hamburger Golf-

Club Falkenstein hat ihr

großes Ziel erreicht. Mit

dem 3. Platz bei der Final

Qualifying School hat Henseleit

im Dezember für 2019 die volle

Spielberechtigung auf der La -

dies European Tour.

Deutschlands beste Amateur -

golferin ließ auch am Finaltag

des Final Qualifying Turniers in

Marokko keinen Zweifel an

ihren Spielfähigkeiten: Mit einer

64er Runde spielte sie exzellent

und positionierte sich damit am

Ende auf Rang 3 hinter der

Britin Bronte Law und der

Schwedin Linnea Strom. „Ich

fühle mich super gut und das ist

einfach schön, das Turnier so zu

beenden“, stellte sie fest. Hen -

seleit lag am Ende nach fünf

Runden mit 68, 69, 74, 67 und

64 Schlägen bei 18 unter Par

und damit sieben beziehungsweise

acht Schläge hinter den

beiden Führenden.

Damit wechselt Henseleit ins

Profilager. Für sie war es wichtig,

eine gute Kategorie zu erreichen,

damit sie viele Turniere

RISSEN

spielen kann. Die Deutsche zählte

seit längerem zur Weltelite

der Golf-Amateurinnen und

wird derzeit auf Position zehn

der Weltrangliste geführt.

Heimtrainer Christian Lanfer -

mann, Jugend- und Leistungs -

sportkoordinator des Hamburger

GC, wundert sich nicht, dass es

sein größtes Talent geschafft

hat: „Sie ist ein Wettkampftyp,

mag die Herausforderung und

ist lernbereit“. Beste Vorausset -

zungen also für eine großartige

Golf-Karriere.

Überhaupt entwickeln sich die

Golferinnen am Falkenstein

groß artig: Auch die Falken -

steiner Damen-Mannschaft, zu

der auch Esther Henseleit gehörte,

fuhr im Herbst einen großartigen

Erfolg ein: Gleich am

ersten Tag übernahm das Team

von Christian Lanfermann die

Führung auf dem Leaderbord

und gewannen die European

Ladies Club Trophy 2018 souverän.

Esther Henseleit entdeckte vor

etwa 11 Jahren durch Ihre Mut -

ter den Golfsport, um den sich

ihr ganzes Leben drehte. „Seit

ich das erste Mal einen Golf -

schläger in der Hand hatte, reizen

mich die immer neuen spielerischen

und mentalen Aufga -

ben auf dem Platz“, strahlt die

20-jährige. „der Wille immer

besser zu werden bringt mich

dazu, Tag für Tag auf meine

Ziele hinzuarbeiten“.

Strahlende Deutsche Meisterin

Foto: PR

Bereits 2012, 2014 und 2016

wurde die frischgebackene Pro -

fi-Golferin Deutsche Meisterin

in ihrer jeweiligen Altersklasse.

2018 folgt der Deutsche Mei -

stertitel der Damen. Auch international

blickt die junge Gol -

ferin auf zahlreiche Erfolge

Foto: GEPA pictures

zurück. Seit sie im Sommer

2018 ihr Abitur an der Freien

Waldorfschule Oldenburg be -

stand, konnte sie sich vollständig

auf ihre Golfkarriere konzentrieren,

was ihr großartige

Erfolge bescherte: Die High -

lights sind der Sieg der Deut -

schen Meisterschaft im Einzel

und mit der Mannschaft, die

Silbermedaille und somit der

Vizemeistertitel bei der Einzel-

Europameisterschaft der Damen

sowie eine erfolgreiche Welt -

meisterschaft, die sie mit dem

Team auf dem 5. Platz und in

der Einzelwertung auf einem

hervorragenden 6. Platz abschließen

konnte. Ihr zwischenzeitliches

Handicap von +7,1 hat es

bislang bei Frauen und Män -

nern in Deutschland noch nicht

gegeben… hervorragende Aus -

sichten für die neue deutsche

Golf-Hoffnung, um nicht nur in

der Ladies European Tour (LET)

zu spielen, sondern sich langfristig

zum Beispiel auch für die

Ladies PGA Tour (höchste Tour

in den USA) oder die Symetra

Tour (unter der LPGA Tour) zu

qualifizieren.

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Training in der Gruppe macht richtig Spaß!

Heilen – Stärken – Vorbeugen in einem interdisziplinären Team | PR

Leben ist Bewegung – wer

beweglich bleiben oder es

wieder werden will, sollte

sich regelmäßig bewegen,

auch wenn es anfangs einer

starken Motivation bedarf. Hilf -

reich ist: besser gemeinsam als

allein, da Bewegung in der Grup -

pe häufig mehr Spaß macht.

Die Teilnehmer vom Dienstags-

Kurs „Kraft & Balance“ im Ge -

sundheits-Hof, unter der Lei -

tung von André Sültemeyer,

sind dafür ein gutes Beispiel.

Hier treffen sich jede Woche 13

Teilnehmer, um sich unter

Anleitung des Physiothe ra -

peuten gesund zu bewegen und

damit nicht nur Spaß in der

Gruppe zu haben, sondern

gleichzeitig weiteren Beschwer -

den vorzubeugen.

Egal, ob es Schmerzen im

Schulter-Nacken-Bereich, im

Rücken oder am Knie sind.

Kontrollierte und gesunde Be -

wegung hilft, Schmerzen dauerhaft

zu mindern oder sogar

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Regelmäßige Bewegung hilft, orthopädischen Problemen dauerhaft vorzubeugen.

ganz zu vermeiden. Dabei

kommt der Spaß nicht zu kurz!

Kein Wunder: Die Gruppe ist

bereits seit über 7 Jahren zu -

sammen, längst haben sich

Freundschaften entwickelt und

auch mit dem Trainer verbindet

die Teilnehmer mehr als nur ein

Dienstleistungsvertrag.

Jede Woche treffen sich die Da -

Foto: PR

men und Herren zu einem 45

minütigen Ganzkörpertraining,

wobei das Hauptaugenmerk auf

dem Kräftigen der Muskulatur

und der Schulung der Koor -

dination liegt.

Das Alter der Teilnehmer liegt

zwischen 35 und 83 Jahren.

Alle verstehen sich prima. „Wir

fühlen uns hier pudelwohl“,

sagt eine Teilnehmerin, die zu -

sätzlich einen Skivorberei -

tungs kurs besucht. Andere nutzen

die Möglichkeit, einen individuellen

Trainingsplan auf der

Gerätefläche zu absolvieren.

Die Möglichkeiten im Gesund -

heits-Hof sind vielfältig. „Der

Vorteil am Gesundheits-Hof ist,

dass die Mitarbeiter hier sehr

bemüht um jeden einzelnen Pa -

tienten sind und schnell interdisziplinäre

Lösungen für jedes

einzelne gesundheitliche Prob -

lem finden“. So ist gewährleistet,

dass das Training auch bei

gesundheitlichen Einschrän -

kungen durchgeführt werden

kann. „Als ich mal 14 Tage

lang nicht dabei war, merkte

ich sofort wieder, warum ich

hier mal angefangen habe“,

bemerkt einer der Teilnehmer.

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Auch, dass immer ein Arzt vor

Ort ist, sehen die Patienten am

Ge sundheitshof als Vorteil, weil

sie sich rundum betreut fühlen.

Das interdisziplinäre Team aus

Physiotherapeuten, Sportwis -

senschaftlern und Sportthe ra -

peuten betreut die Mitglieder/

Patienten mit Unterstützung

eines ärztlich-therapeutischen

Netzwerkes auf einem ganz

individuellen Weg zu mehr

Gesundheit und Wohlbefinden.

Gemeinsam mit den Patienten

erarbeiten die Therapeuten op -

timale Lösungen für das Er -

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jedes Leistungslevel stets die

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DorfStadt-Zeitung 1/2019 • 17.1.2019 • 5

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Vergessene Kunst in Othmarschen

Galerie zeigt bis zum 10. Februar vergessene Schätze aus der Sammlung Maike Bruhns | Konrad Matzen

Über 2.000 Bilder aus den

1920er und 30er Jahren

lagern auf einem Dach bo -

den in Nien stedten. So um -

fangreich ist die Sammlung

der Kunsthistorikerin und

Sammlerin Maike Bruhns.

Jetzt gelang es dem Fotografen

Manfred Schule-Alex, einen

Teil der Sammlung in seine Ga -

lerie in Othmarschen zu holen,

um sie einer interessierten Öf -

fentlichkeit zu präsentieren. Die

Bilder werden lediglich gezeigt.

Es handelt sich nicht um eine

Verkaufsausstellung.

ELBVORORTE

In der ersten Hälfte des 20.

Jahrhunderts war die Entwick -

lung der Künste schweren

Angriffen und Blockaden ausgesetzt.

Verursacht durch politische

und gesellschaftliche

Ver werfungen, durch zwei

Weltkriege, durch Revolutionen

und besonders durch die NS-

Diktatur.

Seit annähernd dreißig Jahren

forscht Maike Bruhns zur Ham -

burger Kunst dieser Zeit. Pa -

rallel zu ihren Recherchen be -

Die meisten Menschen verbinden

den Begriff „De-

menz“ automatisch mit

„Alz heimer“ oder „Alters-

de menz“. Dabei ist Demenz

ein Oberbegriff für ca. 50

Krankheitsformen, deren

Gemeinsamkeit ist, dass der

Betroffene zunehmend seine

geistigen Fähigkeiten verliert.

Den richtigen Umgang mit

einem Demenzkranken zu finden,

ist gar nicht so einfach.

Das kann die Angehörigen bei

aller Sorge auch schon mal an

den Rand der Verzweiflung

bringen.

Die Gefühlswelt der Erkrankten

spielt eine sehr große Rolle für

die Krankheitsentwicklung. Da

es für sie sehr schwierig ist, mit

Spannungen und Stress umzugehen,

ist es auch für die An -

gehörigen nicht leicht, auf

Empfindlichkeiten zu reagieren.

Dann ist es gut, Ansprech part -

ner zu haben, die den Ange -

hörigen helfen, die Situation

einzuschätzen und auch mal

Pausen von der Betreuung ihrer

Angehörigen zu ermöglichen.

gann sie ihre Sammlung aufzubauen.

Schwerpunkte bilden

Werke von Linken und Arbei -

terkünstlern, des Hamburger

Expressionismus, der Hambur -

gischen Sezession, Werke von

NS-verfolgten Künstlerinnen

und Künstlern, Kunst im Exil

und Bilder aus den Welt kriegen.

In den vergangenen Jahrzehn -

ten waren Teile der Sammlung

bundesweit in Ausstellungen

zu sehen. Das Kunsthaus

Hamburg zeigte 2013 unter

dem Titel „Nachtmahre und

Ruinenengel. Hamburger Kunst

1920 bis 1950“ eine große

Auswahl. Das Jenischhaus wird

ab April 2019 Arbeiten der

Hamburger Sezessionskünstler

präsentieren.

In der Studio-Galerie-Othmar -

schen hängen noch bis zum 10.

Februar eine Auswahl von 37

Bildern jener Ham burger

Künst ler, die nicht dem Kreis

der Hamburgischen Se zes sion

angehörten: u.a. Ar bei ten von

Harry Behr, Ewald Dül berg,

Alfred Ehrhardt, Ernst Flege,

Richard Haiz mann, Eduard

Hopf, Hella Jacobs, Kurt Jück -

stock, Franz Kaiser, Elfriede

Lohse-Wächt ler, Hans Martin

Ruwoldt, Herbert Span gen -

berg, Hein rich Stegemann

oder Reinhold Zul kowski.

Die 1940 geborene Nienstedtene -

rin Maike Bruhns ist Kunst -

historikerin, Autorin, Kuratorin

und Kunstsammlerin, die haupt -

sächlich über vergessene Ham -

burger Künstler aus der Zeit des

Nationalsozialismus forscht

und publiziert.

Bruhns hat zahlreiche Ausstel -

lungen kuratiert, unter anderem

2005 Ausgegrenzt in der

Hamburger Kunsthalle. Anfang

2013 wurden über 100 Arbeiten

von 80 Künstlern aus der

Sammlung Maike Bruhns auf

der Ausstellung Nachtmahre

und Ruinenengel. Hamburger

Kunst 1920 bis 1949 anlässlich

des 50. Jubiläums des Kunst -

hauses Hamburg gezeigt. Den

Schwerpunkt bildeten Werke

der Jahre zwischen 1933 und

1945 von diskriminierten oder

Demenz: Hilfe für Angehörige

Angehörigengruppe Demenz hat wieder freie Plätze | Konrad Matzen

GROSS FLOTTBEK

Für Angehörige, die einen Hause zu sprechen und Hilfen

Men schen mit Demenz pflegen anzunehmen. Die Atmosphäre

oder begleiten, bietet das Lot - in der Angehörigengruppe macht

senBüro ab Januar wieder freie es aber leicht, sich aufgehoben

Plätze in dem monatlich stattfindenden

Gesprächskreis. Egal, Die Treffen werden begleitet

zu fühlen.“

ob die oder der Er krankte

noch zuhause lebt oder

bereits in einer Ein rich -

tung, alle Angehörigen

sind willkommen zu ei -

nem gemütlichen Beisam -

mensein bei Kaffee, Tee

und Gebäck in den Räu -

men des Groß Flottbeker

Pastorats. Gemeinsam

neue Kraft tanken, sich

miteinander austauschen,

gegenseitig unterstützen

und Mut machen, sich

einfach verstanden füh -

len und wissen, man ist

mit dieser Situation nicht

allein. Während der Tref -

fen darf geweint und

auch gelacht werden.

Teilnehmer berichten von

großem Vertrauen innerhalb

der Gruppe: „Erst

kostet es Überwindung,

um über die Probleme zu Die Groß-Flottbeker Kirche

Foto: Krohn

verfolgten Hamburger Künst lern.

Im Dezember 2013 erhielt Mai -

ke Bruhns für ihr Forschungs -

werk das Bundesverdienstkreuz

am Bande.

Auf Initiative von Maike

Bruhns erfolgte die Gründung

des Archivs für verfolgte Kunst.

Es enthält unter anderem Ma -

terialsammlungen zu einzelnen

Künstlern der Hamburgischen

Sezession, zu verfemten wie

auch zu angepassten Künstlern

in der Zeit des National sozia lis -

mus (Auszüge aus Wikipedia).

Die Ausstellung läuft noch bis

zum 10. Februar 2019.

Führungen durch die Aus -

stellung durch Frau Dr. Maike

Bruhns finden am 20. Januar

um 16 Uhr und am 30. Januar

um 18 Uhr statt. Weitere Be -

sich ti gungen nach Anmeldung

unter Tel.: (01 71) 5 83 11 55

oder 5 53 50 06.

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von Ehrenamtlichen aus dem

Team des LotsenBüros. Das

Gefühl, im Freundeskreis nicht

verstanden zu werden, gibt es

in der Angehörigengruppe De -

menz nicht. Hier trifft man jüngere

Menschen, sie ihre

Eltern betreuen genauso

wie ältere, deren Partner

an einer Demenzer kran -

kung leidet.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist

nicht erforderlich.

Treffen der Gruppe: Je -

den 4. Dienstag im Monat

von 16 bis 18 Uhr. 22.1./

26.2./ 26.3./ 23.4./28.5.

Nach dem Sommer geht

es im August weiter.

Ort: Pastorat der Groß

Flottbeker Kirche, Bei der

Flottbeker Kirche 2.

Kontakt: Ingrid Kandt,

Fachstelle ÄlterWerden,

Tel.:5 89 50-259 oder per

E-Mail an lotsenbuero@

kirchenkreis-hhsh.de,

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6 • DorfStadt-Zeitung 1/2019 • 17.1.2019 Wirtschaft

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Omabrötchen in

dritter Generation

Bäckermeister Dirk Hansen (rechts) mit seiner Frau Solvey, die

ihn im Verkauf unterstützt

Foto: Krohn

Generationswechsel in der

Backstube in Sülldorf: Dirk

Hansen (55) hat den Fa -

milienbetrieb in der Süll -

dorfer Landstraße zum 1.

Januar 2019 übernommen.

Gemeinsam mit seiner Frau

Solvey und seinen beiden Söh -

nen Sascha und Christopher

führt er Hansen – Ihre Bäckerei

nun in die Zukunft.

SÜLLDORF

Den Namen Hansen kennen

Elbvorortler seit fast 100 Jah -

ren. Gegründet wurde die

Bäcke rei von Hansens Groß -

vater 1926 in Blankenese. Heu -

te erhalten die treuen Stamm -

kunden ihre Brote und Bröt -

chen in der Blankeneser Bahn -

hofstraße 1. Daran ändert sich

nichts. Auch wenn sich die

Backstube sich seit langem in

der Sülldorfer Landstraße be findet.

Auch die Filialen in Ris sen,

Sülldorf, Blankenese, Iser brook

und Groß Flottbek (Waitz -

straße) bleiben weiterhin erhalten.

Für die Kunden ändert sich

nichts.

Hansen – Ihre Bäckerei ist ein

traditioneller Handwerks be -

trieb, der sich seit 1926 in den

Elbvororten befindet. In den

sechs Filialen erhalten Sie fast

ausschließlich Produkte, die

täglich frisch in der Bäckerei in

Sülldorf hergestellt werden. Der

Betrieb verwendet ausschließlich

qualitativ hochwertige Zu -

taten, zum Beispiel Butter,

Milch, Käse und frische Früchte

aus der Region.

Fachkräftemangel

trifft Branchen

Besonders stolz ist Dirk Hansen

auf seine 35 Mitarbeiter, die

ihm jahrelange Treue halten.

„Nicht nur für das Bäcker hand -

werk ist es schwer, Mitarbeiter

zu finden, die engagiert, kompetent

und freundlich sind“,

weiß der Bäckermeister, der als

stellvertretender Innungs mei -

ster die Nöte der Branche

kennt. Die meisten seiner Mit -

ar beiter sind allerdings schon

seit vielen Jahren in seiner

Backstube oder im Verkauf

tätig.

Jeden Tag geben die Bäcker

von Hansen ihr Bestes, um den

Gaumen ihrer Kunden zu verwöhnen.

Das wird jährlich vom

Institut für Qualitätssicherung

des Zentralverbandes des deutschen

Bäckerhandwerks e.V.

(www.brottest.de) bestätigt: Re -

gelmäßig erhält Hansen – Ihre

Bäckerei beste Bewertungen für

Brot, Brötchen und Christ stol len.

Mit dabei sind regelmäßig die

Oma-Brötchen, für die die

Bäckerei in den Elbvororten

berühmt ist. Hergestellt nach

einem streng geheimen Fami -

lienrezept und seit der Grün -

dung der Bäckerei unverändert,

schmecken die Oma-Brötchen

einfach köstlich. Auch das

Dinkelvollkornbrot, das „Ange -

schobene“ oder das Sonnenblu -

menkernbrot wurden vom

Brot tester im vergangenen

Sommer als hervorragend ausgezeichnet,

viele weitere Brote

mit „sehr gut“ bewertet. Kun -

den schreiben auf Google vom

„besten Bäcker im Hamburger

Westen“.

Bei so viel Lob steht Dirk

Hansen für seine Kunden gerne

schon um 0 Uhr nachts in der

Backstube, um die ersten Teige

vorzubereiten, damit seine

Kunden jeden Tag mit frischen

Broten und Brötchen versorgt

werden können. Sogar Sonn -

tags steht Hansen früh auf.

Weiterhin

beste Brötchen

Perspektivisch stehen bei Han -

sen – Ihre Bäckerei die Zeichen

auf Kontinuität, denn die

Weichen für die Zukunft sind

gestellt: Sohn Sascha (26), ist

als Bäcker bereits seit 2012

aktiv in der Produktion dabei

und absolviert demnächst eine

kaufmännische Ausbildung.

Sohn Christopher (29) steigt ab

sofort ebenfalls in den elterlichen

Betrieb ein. Ehefrau Sol -

vey Hansen steht seit eh und je

im Hauptgeschäft in der Süll -

dorfer Landstraße hinterm

Tresen und preist die Brötchen

und Kuchen ihres Mannes an.

Expansion steht eher nicht auf

der Agenda der neuen Inhaber,

denn die derzeitige Lage auf

dem Arbeitsmarkt vor allem bei

den Bäckereifach verkäufer in -

nen bietet derzeit keine Per -

spektive auf zusätzliche Ver -

kaufsstellen. Derzeit suchen die

Hansens händeringend zusätzliche

Mitarbeiter im Verkauf.

Hansen – Ihre Bäckerei

Sülldorfer Landstraße 143

Tel.: 87 46 17

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C.A.P.E. erweitert sein Angebot

im Verbund mit der Elbdiakonie | Doris Krumbiegel

Der Bedarf an vielfältiger

Unterstützung im Alltag bei

pflegebedürftigen Men schen

wächst. Um den verschiedenen

Bedürfnissen nach

Hilfe gerecht zu werden,

gestaltet C.A.P.E. – Christ -

licher Ambulanter Pflegedienst

der Elbvororte – sein Angebot

künftig neu und erweitert es

um zahlreiche Hilfs- und Be -

treuungsleistungen.

„Die Nachfrage nach Unterstüt -

zung in den verschiedenartigsten

Bereichen, auch nach Hilfe

im Haushalt, ist riesengroß.

Bisher mussten wir leider viel

zu vielen Patienten absagen,

weil wir das alles nicht leisten

konnten. Doch das wird sich

jetzt ändern“, sagt Udo Hansen,

Geschäftsführer von C.A.P.E..

Der Pflegedienst ist seit Oktober

SCHENEFELD BLANKENESE

Hunderte nutzten die Ge -

legenheit, um sich im Au -

tohaus Elbgemeinden die

neuen Renault- und Hon -

da-Modelle anzuschauen.

Besonders der neue Renault

Kadjar hatte es den Besu -

chern angetan.

Elbvorortler und Schenefelder

tauschten sich am gemeinsamen

Frühstücksbuffet über die

aktuelle Angebotspalette mit

den Fachleuten vom Autohaus

aus. Außerdem wurden viele

Fragen rund um den persönlichen

und kompetenten Service

des Autohauses für die Kunden

aus Schenefeld und den Ham -

burger Elbvororten beantwortet.

So manches Problem kann

so kurzfristig behoben werden.

Die Verkäufer und Mitarbeiter

E-Mail-Info:

media@dorfstadt.de

oder Tel.: 87 08 01 60

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HANDWERK

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• Fassadenreinigung (Malerarbeiten)

• Dachreinigung und -imprägnierung

• Schornsteinverkleidung

Termine frei!

MEDIA

Teil der Elbdiakonie, zu der un -

ter anderem auch die Diakonie

St. Pauli und die Diakonie sta tion

Bergedorf Vierlande ge hören.

Bislang war C.A.P.E. vorwiegend

in der ambulanten Pal li -

ativ- und medizinischen Fach -

pflege tätig.

aus der Werkstatt freuten sich,

mal wieder ungezwungen mit

ihren Kunden zu Jahresanfang

im Austausch über die Renault-

Honda- und Daciawelt ins

Gespräch zu kommen.

Endlich konnte auch in Sche ne -

feld der aktualisierte Re nault-

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Geschäftsführer Udo Hansen präsentiert die neuen Autos Foto: Krohn

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Kadjar präsentiert werden: Der

Bestseller hat 2019 eine modifizierte

Front- und Heckpartie

mit noch markanterer Licht sig -

natur erhalten. Den Innenraum

kennzeichnen unter anderem

der 7-Zoll-Touchscreen für das

Online-Infotainmentsystem Re -

GASTRONOMIE

Ab Januar 2019 wird neu eine

hauswirtschaftliche Unterstüt -

zung (z.B. Einkaufen, Wohnung

reinigen oder Wäsche waschen)

angeboten und eine individuelle

Begleitung im Alltag durch

Mitarbeiter der Elbdiakonie

(z.B. zu Spaziergängen, Arztbe -

suchen und Therapien, kulturellen

Veranstaltungen, bei

Hob bies, Beschäftigung und

sozialen Kontakten).

Ziel ist auch, künftig eine um -

fängliche Grundpflege anbieten

zu können. Sie umfasst – je

nach Bedarf – Hilfe bei der

Körperpflege, bei der Mobilität

sowie bei der Ernährung.

Um das alles zu leisten, sind

C.A.P.E. derzeit zusätzliche

Pflegekräfte sehr willkommen.

Infos und Beratung zur Kosten -

übernahme der ambulanten

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Foto: PR

MaCajun

Die Cajunmusik ist einer der

ältesten heute noch lebendigen

Volksmusiken dieser Welt. Die

1755 aus Canada vertriebenen

Franzosen siedelten sich in

Louisiana an und wurden dort

im Schmelztiegel diverser ethnischer

Gruppen bald dominierend.

Das Leben und die Musik

der Cajuns richtet sich damals

und heute noch nach dem

Motto: Laissez les bons temps

rouler / let the good times roll

oder: genieße das Leben ständig!

Cajun-Musik beinhaltet die ganze Bandbreite der uns bekannten musikalischen Stile. Und der

besondere Groove der Cajunmusik mit dem besonderen Rhythmus begeistert. Instrumental

gehören die Fiddle und das Knopfakkordeon sowie die Gitarre zur traditionellen Besetzung –

natürlich auch bei MaCajun!

Die deutsche Gruppe MaCajun wurde 1995 gegründet und formierte sich im Sommer 2009 neu.

Schlagzeug, Percussion und E-Gitarre geben Fiddle und Accordion den richtigen Druck für eine

fetzige Musik. MaCajun spielt und pflegt sowohl den traditionellen Stil der Cajunmusik, spielt

zunehmend aber auch neuere Arrangements.

Termin: 1. Februar 2019 um 20:30 Uhr | Ort: Theaterschiff Batavia

Eintritt: 16,-€ | www.batavia-wedel.de

Frühschoppen

mit der Parklane Jazzband

Happy Jazz vom Feinsten.

Anfang der 60er Jahre in der alten

Uetersener Turnhalle in der Parkstraße, wo

man sich regelmäßig zum „Jazzen“ traf,

wurde die Parklane Jazzband gegründet.

Vor allem im Kreis Pinneberg sind sie eine

feste Größe in der Jazzszene.

Die Jazzmen der Parklane Jazzband spielen

einen swingenden, fröhlichen „Happy Jazz“,

eine Mischung aus bekannten, schwungvollen

Oldtime- und Dixieland Nummern.

Termin: 27. Januar um 11 Uhr | Ort: Theaterschiff Batavia

Eintritt: 12,– € | www.batavia-wedel.de

Foto: Baraniak

Von einem, der auszog, Schau -

spieler zu werden – und bei den

Großeltern einzieht. Nach dem

großen Erfolg von Wann wird es

endlich wieder so, wie es nie

war kommt nun der nächste

Roman des großartigen Schau -

spielers und Autors Joachim

Meyerhoff auf die Bühne des

Altonaer Theaters.

GEWINNSPIEL

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort »Ach..diese Lücke«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail

an Gewinn@dorfstadt.de. Einsendeschluss: 30. Januar 2019. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Bei Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Ihr Name – im Falle eines Gewinns – an den Veranstalter weitergegeben wird.

Diese entsetzliche Lücke..!

2 x 2 Tickets

für die Premiere,

am 10.2. um 19 Uhr

zu gewinnen!

Die Kindheit auf dem Gelände

einer riesigen Psychiatrie und

das Austauschjahr in Amerika

liegen hinter ihm, die Schulzeit

hat er überstanden, als vor dem

Antritt des Zivildienstes das

Unerwartete geschieht: Joachim

wird auf der Otto Falckenberg

Schauspielschule in München

angenommen und zieht zu seinen

Groß -

eltern in die

großbürgerliche

Villa im vornehmen

Stadtteil Nymphenburg.

Er wird zum Wanderer zwischen

den Welten.

Joachim Meyerhoff hat seine

Kunst, Komik und Tragik miteinander

zu verbinden, noch

verfeinert. Sein Held nimmt sich

und seine Umwelt immer ge -

nau er wahr und erkennt überall

Risse, Sprünge und Lücken.

»Ach, diese Lücke, diese entsetzliche

Lücke« (Joachim Meyerhoff)

Altonaer Theater

Termine: Premiere am 10.2.,

Vorstellungen bis 24. März 2019.

Eintritt: 17,– bis 38,– €

Tickets: (0 40) 39 90 58 70

www.altonaer-theater.de

Foto: PR

SEDAA: EastWest Mongolian meets

Oriental

SEDAA (persisch für Stimme) verbindet auf

außergewöhnliche Weise die archaischen

Klänge der traditionellen mongolischen

Musik mit orientalischen Harmonien und

Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen.

Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten

Meistersänger Nasaa Nasanjargal,

Naraa Naranbaatar und der virtuose

Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen

gemeinsam mit dem iranischen

Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in

eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen

Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei

denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der

Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen

zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der

Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang

der Seidenstraße.

Foto: Jo Titze

Termin: 19.01.2019 um 19.30 Uhr | Ort: Kulturkirche Altona

Eintritt: VVK 13,– € (zzgl. Geb.), AK 18,– € (erm. 10,– €)

www.sedaamusic.com / www.kulturkirche.de

Foto: PR

Auf die Kinder!

Laura und Tim beziehen eine gemeinsame

Wohnung. Die Eltern der beiden

treffen sich zunächst auf "neutralem

Boden", um über die Zukunft der

Kinder zu beraten. Schnell wird deutlich,

dass hier Welten aufeinander prallen.

Die Fischers: bodenständig und ein

bisschen spießig - sie hören schon die

Hochzeitsglocken. Andererseits die

Buchwalds: intellektuell und ziemlich

versnobt – sie hätten offenbar lieber

einen anderen Schwiegersohn für ihre

Tochter. Natürlich wollen alle nur das Beste für die Kinder. Aber was ist das Beste? Darüber gehen

die Meinungen doch ziemlich auseinander. Vor allem, weil die meisten "Fakten" über die Kinder

reine Wunschvorstellungen und Vermutungen sind.

Als ein Enkel das Glück der Familien eigentlich komplett machen könnte, geht es richtig los: Wie

soll er erzogen werden? Welche Oma darf auf ihn aufpassen?

Termine: 18. / 19./ 25. / 26. Januar; 1. / 2./ 8. / 9. / 15. / 16. Februar 2019 jeweils um 20 Uhr

Ort: Theater Wedel | Eintritt: 16,50 | www.theater-wedel.de

Foto: Staemmler

Oh, wie schön ist Panama!

Mit dem Figurentheater Gingganz & nach

dem Buch von Janosch

Auf der Bühne ein großer Pappkarton. Wenn

er aufgeht, öffnet sich vor den Augen der

Zuschauer eine kleine Welt: Die Welt vom

kleinen Bär und vom kleinen Tiger.

Sie begegnen auf ihrer Reise vielen

Freunden. Sie erfahren, wie die Welt von

oben aussieht und wie schön ein Plüschsofa

ist. Und sie lernen: „Wenn man einen Freund

hat, … braucht man sich vor nichts zu fürchten.“

Termin: 20. Januar um 15.30 Uhr

Ort: Kulturkirche Altona

Eintritt € 7,-

www.kulturkirche.de

Weitere Termine auf:

www.dorfstadt.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: WE-Druck, Oldenburg

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 31. Januar 2019

Redaktionsschluss: 23. Januar 2019

Foto: PR


8 • DorfStadt-Zeitung 1/2019 • 17.1.2019

Im Gespräch

Für Anneke Degen fängt

der Geigenbau schon bei

der Auswahl des richtigen

Holzes an. Bevor sie den

ersten Span vom Holz

abhobelt, klopft sie gegen

das Holz und horcht dem

Pochen nach. Auf diese Weise

erhält die Geigenbaumeisterin

einen ersten Eindruck von dem,

was aus dem Holz einmal werden

soll: Eine Meistergeige.

Fast 300 Arbeitsstunden stekken

in jedem Instrument. In

einem Jahr schafft Degen ge -

meinsam mit ihrer Mitarbei te -

rin vier Geigen und ein Cello zu

bauen. Für Musiker aus aller

Welt. Eine besondere Heraus -

forderung ist gerade der Bau

eines Kontrabas ses für einen

bekannten Kontrabassisten aus

Amsterdam. Selbstverständlich

kümmert sich Degen auch um

Reparaturen, Klangeinstel lun -

gen oder Bogenbespannungen.

ELBVORORTE

Im Februar erhält Aila Katalin

Krohn aus Sülldorf eine gerade

in der Ottensener Werkstatt fertiggestellte

Meistergeige von

Anneke Degen – als Sonder -

preis der Haspa Musik Stiftung

im Rahmen des Preisträger kon -

zertes des Hamburger Instru -

men tal wettbewerbs.

Ein Streichinstrument besteht

aus sehr dünnen Holzteilen, die

sehr sorgfältig bearbeitet werden

müssen. Je gleichmäßiger

die Wölbung gelingt, die in

Längs- und Querrichtung des

Instrumentes bis zum Rand

führt, desto ausgewogener der

Klang. Ungeduld kann bei einer

solchen Aufgabe schnell zum

Totalverlust führen, denn ein

Span zu viel kann manchmal

schon das Werkstück zerstören.

„Jeder einzelne Hobelstrich,

jeder einzelne Span, den ich

vom Holz wegnehme, verändert

den Klang – dessen muss ich

mir als Geigenbaumeisterin

bewusst sein. Ich muss also

sehr präzise arbeiten, damit ich

später das erhalte, was ich

hören möchte.“

Dabei entsteht jedes einzelne

Teil der Geige aus Holz. Die

Violinendecke fertigt Degen

aus dem Holz einer Bergfichte,

die sie in einem Tiroler Wald

selbst geschlagen hat. Bodenund

Schneckenholz stammt

Vom Traum einer Geige

Sülldorfer Jungstudentin erhält eine Meistergeige

aus Ottensener Geigenwerkstatt | Konrad Matzen

dagegen aus Bosnien. In einem

Baum stecken über 100 Instru -

mente.

Das Holz lagert in ihrer romantischen

Werkstatt in einem

alten Fabrikgebäude im Herzen

von Ottensen und wartet darauf

zu wertvollen Instrumenten

ver baut zu werden. Bevor das

Holz bearbeitet wird, prüft

Degen noch einmal die Qualität

durch Klopfen: „Anhand dessen,

wie schnell der Ton ist, wie

laut er ist und wie lang er

nachschwingt, kann ich ganz

viel über das Holz in meiner

Hand erfahren.“

Eine gute Geige klingt nicht

nur einfach gut, auf ihr lassen

sich Klangfarben entwickeln

und unkompliziert unterschiedliche

Techniken ihre volle Wir -

kung entfalten. Darüber hinaus

soll ein gutes Instrument die

volle Bandbreite der klanglichen

und musikalischen Dyna -

mik abbilden können. Je besser

das Instrument die Fähigkeiten

des Musikers unterstützt, desto

schöner der Klang für den

Zuhörer.

Anneke Degen hat schon eine

Dreiviertel und eine Halbe

Geige für die Haspa Musik

Stiftung gebaut, die als Son -

derpreis des Hamburger Instru -

mentalwettbewerbs an ausgewählte

Preisträger verliehen

Aila Katalin

Krohn (rechts) freut

sich auf die Klangeigen

schaften

der Meister geige.

Hier im Gespräch

mit Anneke Degen

werden. Nun kommt eine 4/4-

Geige dazu. „Junge Künstler

brauchen gute Instrumente,

weil sie schnell spüren, was in

dem Instrument steckt“, sagt

die Geigenbaumeisterin. Mit

guten Instrumenten wird die

Entwicklung der jungen Künst -

ler unterstützt.

Die diesjährige Sonderpreis trä -

gerin des Hamburger Instru -

men talwettbewerbes weiß schon

mit 15 Jahren, dass sie mal

Geige studieren möchte. Aila

Katalin Krohn wurde 2003 in

Hamburg geboren. Mit fünf

Jahren erhielt sie ihren ersten

Unterricht am Hamburger Kon -

servatorium. Mit 11 Jahren

wechselte sie als Jungstudentin

an die Musikhochschule Lübeck

in die Klasse von Prof. Maria

Egelhof. Krohn ist mehrfache

erste Preisträgerin bei Jugend

musiziert und wurde mit den

Sonderpreisen der Mozart-

Gesellschaft Hamburg, des NDR

Elbphilharmonie Orchesters

und dem Hans-Sikorski-Ge -

dächt nispreis ausgezeichnet.

Bis heute erspielte sie sich

bereits mehrere erste Bundes -

preise in diesem Wettbewerb.

Ihre große Leidenschaft ist die

Kammermusik, außerdem ist

Krohn Mitglied des Albert

Schweitzer Jugendorchesters

(ASJ) und des NDR Jugend -

sinfonieorchesters. Seit dem

Sommersemester 2017 ist sie

Stipendiatin der Oscar und Vera

Ritter-Stiftung.

In diesem Jahr nimmt die

Gymnasiastin, die neben ihrer

Leidenschaft für Musik das

Nachwuchsförderung beim HIW

Auch im Herbst 2019 findet wieder der „Hamburger Instru -

men tal Wettbewerb“ (HIW) statt. Jedes Jahr nehmen über

400 Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 20 Jahren an

diesem renommierten Wettbewerb teil. Er wurde vor über 60

Jahren gegründet und ist eines der wichtigsten Foren für die

klassisch-musikalische Nachwuchsförderung in Hamburg.

Jahrzehntelang prägte der Hamburger Komponist und Diri -

gent Prof. Walter Gehlert die Veranstaltung. 2013 gab er die

Leitung des „Hamburger Instrumental Wettbewerbs“ in die

Hände der beiden Geigerinnen des Hamburger Klassik quar -

tetts „Salut Salon“, Angelika Bachmann und Iris Siegfried.

Das Online-Anmeldeformular für den Wettbewerb 2019 wird

Ende März 2019 freigeschaltet.

www.hamburger-instrumentalwettbewerb.de

Abitur anstrebt, wieder bei

Jugend musiziert teil. Einmal

im Solowettbewerb und zusätzlich

mit einem Klarinettentrio

in der Ensemblewertung. Da

passt das neue Instrument gut

ins Konzept, denn der Klang

hat manchmal entscheidenden

Einfluss auf die Jurywertung.

Der Regionalwettbewerb findet

am zweiten Februarwo chen -

ende statt. Krohns Ziel ist,

neben der Weiterleitung zum

Landeswettbewerb, erneut auf

Bundesebene weiter zu kommen,

um sich dann im Juni in

Halle wieder einen der begehrten

Bundespreise zu erspielen.

Ermöglicht wird der Preis von

der Haspa-Musikstiftung. Über -

reicht wird die Geige im Rah -

men des „Konzert der Kinder“

am 16. Februar (16 Uhr) im

großen Saal der Laeiszhalle.

(Karten: www.eventim.de). Dort

spielen Preisträger des Ham -

burger Instrumental Wettbe -

werbs, der jedes Jahr im Herbst

vom Hamburger Klassik-Quar -

tett SalutSalon ausgerichtet

wird. Aila Katalin Krohn gehört

zu den regelmäßigen Preis trä -

gern dieses Wettbewerbs. „Ich

freue mich schon riesig auf

meine neue Geige“, sagt die 15-

Jährige. „Es war spannend mitzuerleben,

wie das Instrument

entstand. Kurz vor Weihnach -

ten konnte ich das erste Mal

auf der noch unlackierten Vio -

line spielen.“ Auch wenn sich

der Klang danach noch verändert,

war Krohn von der Qua -

lität des Streichinstrumentes

schon sehr angetan. „Den endgültigen

Klang entwickelt das

Streichinstrument jedoch erst,

wenn es gespielt wird. Mit

jedem Ton formt sich der endgültige

Klang“, weiß die Gei -

genbaumeisterin aus Ottensen.

Für die Sülldorfer Geigen vir -

tuosin erfüllt sich ein langgehegter

Wunsch nach einem

Instrument, mit dem sie ihre

Technikfertigkeit weiter verfeinern

kann.

Konzert der Kinder 2019

Laeiszhalle, großer Saal

Sbd., 16. Februar 2019, 16 Uhr

www.eventim.de

www.hamburgerinstrumentalwettbewerb.de

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