2019-01-20 Bayreuther Sonntagszeitung

inbayreuth

Bayreuth. Die neue Ausgabe der Bayreuther Sonntagszeitung steht zum Lesen bereit. Diese Woche u. a. mit den Themen: einem Interview des SpVgg Bayreuth Trainers Timo Rost zum Saisonauftakt und dem Landrat Hübner zum Jahresauftakt in Oberfranken, dem Rechtstipp zum Thema "Trennung - wer muss ausziehen", dem Gesundheitstipp "Medizinischer Informationsdschungel", sowie die den neuesten Verbraucherinformationen in und um Bayreuth. Wir wünschen allen Lesern einen schönen Sonntag!

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Bayreuther

Sonntagszeitung

www.bayreuthersonntagszeitung.de

Ausgabe 297| 7. Jahrgang 20. Januar 2019

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe überreichte die Ehrenbürgerinnenurkunde

an Anneliese Fischer. Foto: Roland Schmidt

Seite 5

„Ich habe es gerne getan“

Anneliese Fischer mit der Ehrenbürgerinnenwürde ausgezeichnet

BAYREUTH. Am Freitag wurde

die frühere Landtagsvizepräsidentin

und langjährige Stadträtin

Anneliese Fischer in einer

Sondersitzung des Stadtrates

zur Ehrenbürgerin der

Stadt Bayreuth ernannt. In ihrer

fast 20-jährigen Karriere

als CSU-Politikerin wurde die

heute 93-Jährige für ihr engagiertes

Wirken insgesamt bereits

17 Mal ausgezeichnet.

1998 legte sie ihre politischen

Ämter nieder.

OB Brigitte Merk-Erbe betonte in

ihrer Laudatio, dass es Anneliese

Fischer in ihrem Wirken stets

vor allem um gesellschaftlichen

Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit

gegangen ist. Den

Grundstein für die spätere politische

Laufbahn legte die vierfache

Mutter bereits 1968 mit der

Wahl zum Elternbeiratsmitglied

im Graf-Münster-Gymnasium.

Damals war die frühere Lehrerin,

wie so oft in ihrer späteren Karriere,

die einzige Frau in diesem

Gremium. Gegen sämtliche Widerstände

arbeitete sie sich mit

viel Hartnäckigkeit an die Spitze

des Bundeselternrates.

„Ich habe für die Rechte der

Frauen gekämpft, in einer Zeit,

als den Frauen kaum Rechte zugestanden

wurden. Irgendwann

habe ich jedoch festgestellt,

dass es ohne Politik im Rücken

wenig Gestaltungsmöglichkeiten

gibt“, erzählt

Volksbegehren

Den Artenschwund stoppen

und die heimische Landwirtschaft

fit für die Herausforderungen

des 21. Jahrhunderts machen

– darum geht es beim Volksbegehren

„Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge

– stoppt das Artensterben“.

Seite 3

Anneliese Fischer im Gespräch

mit der Sonntagszeitung. Mit 52

Jahren trat sie in die CSU ein

und rückte 1980 für den in den

Bundestag gewählten Ortwin

Lowack in den Bayreuther Stadtrat

nach. Nur vier Jahre später

zog sie als Abgeordnete in den

Bayerischen Landtag ein. „Unter

uns neun Frauen in der CSU-

Fraktion bestand ein wundervoller

Zusammenhalt. Wir wussten,

nur gemeinsam konnten wir uns

behaupten“, erinnert sich Anneliese

Fischer.

Doch Zähigkeit ist eine ihrer

herausragenden Eigenschaften.

1987 wurde Anneliese Fischer

Frauenpolitische Sprecherin der

CSU-Landtagsfraktion. Drei Jahre

später setzt sie sich gegen

zehn männliche Mitbewerber

durch und wurde stellvertretende

Fraktionsvorsitzende der

Landtags-CSU. Ihren politischen

Höhepunkt hatte die Politikerin

1994 mit der Wahl zur Vizepräsidentin

des Bayerischen

Landtags. „Mir wurde dieses

Amt zunächst nicht zugetraut

und ich habe es auch nie angestrebt“,

so Anneliese Fischer,

„schließlich habe ich es stellvertretend

für all die engagierten

Frauen angenommen“.

„Durch die strenge Erziehung

meiner Mutter, die liebevolle

und sehr fortschrittliche Art

Tourismus im Landkreis

Eine erfreuliche langfristige Entwicklung

nimmt der Tourismus im

Landkreis. Mit Investitionen in die

Seilbahn am Ochsenkopf und die

Therme Obernsees soll dieser

Trend verstärkt werden, so Landrat

Hermann Hübner.

meines Vaters mir und meinen

beiden Schwestern gegenüber

und dem kriegsbedingten abrupten

Ende meiner Kindheit,

bin ich das geworden, was ich

heute bin“, sagt sie.

Für ihre Leistungen in der

Politik und in vielen Ehrenämtern,

darunter auch besonders

beim VdK, bei dem sie Ehren-

Kreisvorsitzende ist, wurde Anneliese

Fischer unter anderem

mit dem Bundesverdienstkreuz

Erster Klasse, dem Bayerischen

Verdienstorden und dem Goldenen

Ehrenring der Stadt ausgezeichnet.

Als eine besondere Ehre

bezeichnet sie die Ernennung

zur Ehrensenatorin der Universität

– als bisher einzige Frau.

„Frauen sind die Hälfte der

Zukunft“ ist ihr Motto. Von Querschlägen

oder schlechten Startpositionen

hat sich Anneliese Fischer

nie beeindrucken lassen.

Nach der Verleihung der Ehrenbürgerinnenwürde

und dem Eintrag

ins Goldene Buch der Stadt

bezeichnete Anneliese Fischer

die erhaltene höchstmögliche

kommunale Ehrung als „Riesengeschenk“,

auf das sie „sogar

ein bisschen stolz“ sei. „Alles,

was ich getan habe, habe ich

gerne getan“, so die frischgebackene

Ehrenbürgerin. gmu/rs

Liebe Anneliese Fischer, die

Redaktion der Sonntagszeitung

gratuliert sehr herzlich

zur verdienten Auszeichnung.

Die heutige Ausgabe beinhaltet eine Beilage von

Teile der Ausgabe beinhalten eine Beilage von

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2 20. Januar 2019 Aktuell Bayreuther Sonntagszeitung

Ihr Recht am Sonntag

Thema: Trennung – Wer muss ausziehen?

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In der familienrechtlichen

Praxis kommt es immer wieder

vor, dass sich die Ehegatten

nicht einig sind, wer weiter

in der Wohnung/dem

Haus lebt.

Kann ich von meinem Ehepartner

verlangen, dass er

auszieht, wenn wir uns getrennt

haben?

Ja, wenn ein weiteres Zusammenleben

unerträglich ist. Hierzu

gibt es im Gesetz eine Regelung.

Liegen die Voraussetzungen

des § 1361 b BGB vor, was der

Fall ist, wenn ein weiteres Zusammenleben

eine „unbillige

Härte“ darstellt, kann auch mit

gerichtlicher Hilfe durchgesetzt

werden, dass der andere Ehegatte

gegen seinen Willen aus

dem Haus oder der Wohnung

auszieht.

Muss das Gericht entscheiden,

ob ein Partner ausziehen

muss und wenn ja, welcher von

beiden, spielt das Wohl der im

Haushalt lebenden Kinder eine

große Rolle.

Gewalttätigkeiten,

Bedrohungen

Liegen Gewalttätigkeiten oder

Bedrohungen vor, dann muss

der Ehegatte, von dem diese

ausgehen, ausziehen.

Unter Gewalt ist hierbei

nicht nur eine Körperverletzung,

sondern auch jede direkte

und indirekte psychische

Aggression zu verstehen. Dies

sind zum Beispiel auch Erniedrigungen,

Beleidigungen, Bedrohungen,

Anbrüllen oder

auch „Psychoterror“ und Sachbeschädigungen.

Egal ist, ob

diese tatsächlich „ernst gemeint“

sind. Entscheidend ist

allein, ob sich der betroffene

Ehegatte subjektiv so belastet

fühlt, dass ihm ein weiteres Zusammenleben

nicht zumutbar

ist.

Im Haushalt lebende Kinder

Leiden die Kinder unter den

Spannungen und Streitigkeiten

zwischen den Eltern, reicht dieser

Umstand für eine Wohnungszuweisung

an einen Elternteil

aus. Kinder haben einen

Anspruch auf eine ruhige,

geordnete und entspannte Familiensituation.

Deren Interessen

haben auf jeden Fall Vorrang

gegenüber den Interessen

der Eltern bzw. eines Elternteils,

weiter in der Wohnung

zu leben.

Um gemeinsame Kinder

muss es sich nicht handeln.

Auch wenn Stiefkinder unter

der häuslichen Situation leiden,

kann eine Wohnungszuweisung

durchgesetzt werden.

Spielt es eine Rolle, wer

Eigentümer des Hauses ist

oder den Mietvertrag geschlossen

hat?

Auch derjenige Ehegatte, der

den Mietvertrag alleine geschlossen

hat, kann bei Vorliegen

der vorstehend dargestellten

Voraussetzungen durch gerichtlichen

Beschluss gezwungen

werden, auszuziehen.

Ist derjenige Ehegatte, von

dem verlangt wird, die Wohnung

oder das Haus zu verlassen,

Alleineigentümer, sind die

an eine „unbillige Härte“ zu

stellenden Anforderungen entsprechend

strenger.

Sind jedoch Kinder vorhanden,

denen eine Beibehaltung

der häuslichen Situation

nicht zumutbar ist, kann auch

derjenige Ehegatte, der Alleineigentümer

ist, verpflichtet

werden, aus dem Haus auszuziehen.

Kann das Gericht das Haus/

die Wohnung auch zur Nutzung

„aufteilen“?

Lassen es die Größe und der

Zuschnitt der Wohnung/des

Hauses zu, können jedem Ehegatten

einzelne Räumlichkeiten

zur alleinigen Nutzung zugewiesen

werden.

Voraussetzung hierfür ist es

aber immer, dass noch ein erträgliches

Miteinander möglich

ist und das Wohl der gemeinsamen

Kinder durch eine derartige

Regelung nicht benachteiligt

ist.

Rechtsanwältin Jutta Spengler

Fachanwältin für Familienrecht

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Kommenden Sonntag: Erinnerungskonzert des Zamirchores

BAYREUTH. Zamirchor, Zamirsternchen

und Solisten

geben am Sonntag, 27. Januar,

um 19 Uhr in der Zamirhalle,

Eduard-Bayerlein-Str.

8, ein Erinnerungskonzert.

Der international bekannte

Zamirchor bringt unter der Lei-

tung von Barbara Baier Taviors

Motette „Jerusalem“ mit dem

Text der Psalmen 120 und 121

zur Uraufführung.

Der israelische Komponist, Pianist

und Dirigent Tavior komponiert

im neoromantischen Stil,

der mit seiner erzählerischen

Dramatik Zuhörer oftmals an

Filmmusik erinnert. Tavior hat

den Zamirchor mitbegründet

und pflegt seitdem diese enge

Beziehung. Gemeinsame Auftritte

vor den Vereinten Nationen

in New York und Genf sowie

Konzerte in Synagogen

und Kirchen in Europa haben

Zuhörer in ihren Bann gezogen

und zu Gedenken wie Courage

angeregt. Unter der Schirmherrschaft

von Oberbürgermeisterin

Brigitte Merk-Erbe

möchte der Zamirchor mit seinem

Konzert zum internationalen

Holocaustgedenktag den

Blick auf zu Unrecht Verfolgte

lenken. Der Eintritt ist frei.

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Bayreuther Sonntagszeitung

Aktuell 20. Januar 2019 3

Volksbegehren pro Natur

Das stille Sterben heimischer Tier- und Pflanzenarten

BAYREUTH. Mit dem Volksbegehren

„Rettet die Bienen,

Vögel und Schmetterlinge –

stoppt das Artensterben“

wollen mehr als 100 Bündnispartner,

zu denen unter anderem

die ÖDP, der Landesbund

für Vogelschutz, der

Bund Naturschutz und die

bayerischen Grünenpolitiker

gehören, das Bayerische Naturschutzgesetz

ändern, um

den Artenschwund zu stoppen

und die bayerische Landwirtschaft

fit für die Herausforderungen

des 21. Jahrhunderts

zu machen. Ab 31.

Januar bis 13. Februar können

Unterstützer unterschreiben.

Ziel ist es, bayernweit Biotope

zu vernetzen, um das Aussterben

von Bienen, Schmetterlingen,

Vögeln, Feldhasen und

anderen Arten zu verhindern.

Das Ausbringen von Pestiziden

soll eingedämmt, die biologische

Landwirtschaft gesetzlich

festgelegten Zielen folgen –

erstmals in Deutschland. „Wir

sehen dieses Volksbegehren

als einmalige Chance, eine

Trendwende beim Artensterben

in Bayern herbeizuführen“,

sagt Dr. Norbert Schäffer,

Vorsitzender des LBV. Tiere

benötigen entsprechende Lebensräume,

dafür ist die Erhaltung

von Hecken, Bäumen

und kleinen Gewässern in der

Insektensterben wird durch die in der Landwirtschaft eingesetzten

Spritzmittel und Gifte verursacht.

Foto: djd

So funktioniert es

BAYREUTH. Von Donnerstag,

31. Januar, bis Mittwoch, 13.

Februar, läuft auch in Bayreuth

die Eintragungsfrist für das

Volksbegehren „Artenvielfalt

und Naturschönheit in Bayern“,

bekannt auch unter der

Bezeichnung „Rettet die Bienen!“.

Der allgemeine Eintragungsraum

für die Stadt Bayreuth

wird im Erdgeschoss

des Neuen Rathauses, Zimmer

001, eingerichtet. Der Zugang

ist barrierefrei. Eintragungen

sind montags, dienstags,

donnerstags und freitags

von 8 bis 18 Uhr, mittwochs

von 8 bis 20 Uhr, samstags

von 9 bis 13 Uhr und sonntags

von 10 bis 12 Uhr möglich. Für

die Bewohner der Bayreuther

Alten- und Pflegeheime, die

Patienten der Krankenhäuser

sowie die Insassen der Justizvollzugsanstalt

werden in den

dortigen Räumlichkeiten gesonderte

Eintragungsmöglichkeiten

angeboten.

Zur Eintragung müssen

Stimmberechtigte ihren Personalausweis

oder Reisepass

mitbringen. Das Stimmrecht

kann nur einmal und nur persönlich

ausgeübt werden. Eine

Stellvertretung ist unzulässig.

Es besteht keine Möglichkeit,

die Eintragung brieflich

zu erklären, sie kann auch

nicht zurückgenommen werden.

Landkreisbewohner können

sich in ihren jeweiligen

Wohngemeinden eintragen.

Bei der Scheckübergabe

(v.l.):

Doris Täubner

(Kulmbacher

Kidstreff), Stefan

Dörfler (Wir helfen

in Bayreuth

e.V), Rüdiger

Hartmann

(Kaufmännischer

Geschäftsführer/

CFO der NKD-

Gruppe) sowie

Tina Sendel, die

Trainerin der

NKD-Laufgruppe,

mit dem Scheck

für den „Bunten

Kreis Bayreuth

e.V.“.

Landwirtschaft notwendig. Blühende

Randstreifen an Bächen

und Gräben tragen ebenfalls

dazu bei.

Drei Viertel aller Tierarten auf

der Erde sind Insekten. Sie

nehmen eine zentrale Funktion

im Ökosystem unserer

Welt ein. In Deutschland sind

Experten zufolge binnen weniger

Jahrzehnte drei Viertel der

Fluginsekten und zwei Drittel

der Vögel aus den Landschaften

verschwunden. Auch in

Bayern ist der Schwund massiv.

Bei den Tagfaltern beträgt

er sogar 73 Prozent.

Der Landesverband der bayerischen

Imker e.V., der Imker-

Kreisverband Bayreuth, der

Imkerverein „Hohes Fichtelgebirge“

und der Berufsimkerverband

unterstützen ebenfalls

das Volksbegehren. Mit

Informationsblättern wird auf

die Problematik aufmerksam

gemacht und die Bevölkerung

dazu aufgerufen, sich in die

Wählerverzeichnisse einzutragen.

Gleichzeitig wird bei Infoabenden

zum Thema „Tischlein

deck dich - Tipps, wie jeder

(Wild)-Bienen helfen kann“,

die Problematik erläutert. „Wir

wollen nicht nur unseren Pro-

test ausdrücken, sondern auch

aufklären und Lösungen anbie-

ten“, sagt Stefan Traßl, 1. Vor-

sitzender Imkerverein Hohes

Fichtelgebirge, „deshalb lassen

wir diese Vorträge stattfinden,

um möglichst viele Bürger

zu erreichen und Unterstützer

ins Boot zu holen.“ gmu

Vortragstermine:

• 21. Januar, Vortragsraum

Rathaus Fichtelberg

• 04. Februar, Kurhaus

Bischofsgrün

• 05. Februar, Haus des Gastes

Oberwarmensteinach

• 06. Februar, Lesesaal Rathaus

Mehlmeisel

Beginn jeweils 19 Uhr.

Eintritt frei

Wir engagieren uns

Seit vier Jahren berichtet die

Sonntagszeitung regelmäßig

über ein wichtiges Nutztier:

Die Biene. Immer wieder haben

wir auf den neuen Trend

„Stadtimkern“ hingewiesen

und Bienenzüchter vorgestellt.

Auf Initiative der Sonntagszeitung

konnte unter

anderem die Alexander-von-

Humboldt-Realschule für

das Stadtimkern gewonnen

werden. Auch Regierungspräsidentin

Heidrun Piwernetz

zeigte sich der Idee gegenüber

aufgeschlossen, so

dass im Präsidentengarten

des Regierungsgebäudes

ein Bienenvolk angesiedelt

werden konnte. gmu

V. l. Imker Toni Herzing und

Hartmut Koschyk.

Imker Martin Heise, Toni

Herzing und Regierungspräsidentin

Heidrun Piwernetz.

Bienenprojekt im Unterricht

der Schüler der Realschule

I.

NKD: Benefiz-Spendenlauf

BAYREUTH. Beim NKD-Spendenlauf

legten sich die Mitarbeiter

gewaltig für den guten

Zweck ins Zeug. Insgesamt

wurden 4.200 Euro erlaufen.

Egal ob Läufer, Walker oder

Spaziergänger: Für jede absolvierte

800-Meter-Runde auf

dem Firmengelände spendeten

Betriebsrat und Geschäftsleitung

einen Euro. Auch das

Startgeld belief sich auf einen

Euro. Über Spenden von jeweils

1.400 Euro durften sich

der Kulmbacher Kidstreff, der

Charityverein der Bayreuther

Sonntagszeitung „Wir helfen in

Bayreuth e.V.“ sowie der Bunte

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4 20. Januar 2019 Termine Bayreuther Sonntagszeitung

Ball der Stadt

BAYREUTH. Wieder ein großer

Erfolg war am gestrigen

Abend der 55. „Ball der

Stadt“ in der Oberfrankenhalle.

Der Höhepunkt der Bayreuther

Ballsaison stand heuer unter

dem Titel „Viva Italia“ angesichts

des 20-jährigen Jubiläums der

Städtepartnerschaft zwischen

der Wagnerstadt und La Spezia.

Zahlreiche Fotos vom „Ball der

Stadt“ finden Sie im Internet

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06.09. – 10.09.2019

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Flughafen München und zurück

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und zurück in Economy Class

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laut Programm

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• Ausflüge und Besichtigungen

laut Programm

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Welf Schiefer

BAYREUTH. Der in Hamburg

lebende und arbeitende

Künstler Welf Schiefer gestaltet

vom heutigen Sonntag bis

zum 24. April die 97. Kabinettausstellung

des Kunstvereins

Bayreuth im Kunstmuseum,

Maximilianstraße

33. Welf Schiefer ist ein virtuoser

Zeichner und jongliert

mit verschiedenen grafischen

Techniken, um seine

skurril anmutenden Fragmente

menschlicher und tierischer

Körperteile ins Bild zu

setzen. So entstehen Karikaturen,

die ihre seltsame,

traumhafte Existenz auszuleben

scheinen.

NÜRNBERG. Nach dem letztjährigen,

großen Erfolg von

„Gefährten des Lichts“ verzaubert

nun das neue Show-

Highlight „Cavalluna – Welt

der Fantasie“ seine Zuschauer

mit fantastischen Pferde-

Szenebildern und grandioser

Musik. Am 16. und 17. Februar

gastiert das Spektakel in

der Arena Nürnberger Versicherung.

Erzählt wird die Geschichte

des jungen Tahin, der den

Zwängen der realen Welt entflieht

und das märchenhafte

Reich seiner Fantasie betritt,

Don Kosaken treten auf

Konzert am 29.01. in der Spitalkirche

BAYREUTH. Die „Maxim Kowalew

Don Kosaken“ – der

Chor für alle Generationen –

gastiert am Dienstag, 29. Januar,

um 19 Uhr zu einem

festlichen Konzert in der Spitalkirche.

Der Chor wird russisch-orthodoxe

Kirchengesänge sowie

Volksweisen und Balladen zu

Gehör bringen.

Anknüpfend an die Tradition

der großen alten Kosaken-

Chöre zeichnet sich der Chor

durch seine Disziplin aus, die

er dem musikalischen Gesamtleiter

Maxim Kowalew zu verdanken

hat. Das Motto des

Chores ist, singend zu beten

und betend zu singen. Alle Stücke

kommen aus den Tiefen

der russischen Seele.

Karten im Vorverkauf gibt

es unter anderem an der Theaterkasse

und in der Buchhandlung

im Kircheneck, Sophienstraße

29.

rs/red

Die fröhliche Kinderbühne

BAYREUTH. Mit dem Puppentheater

„Toni das Meerschweinchen“

gastiert „Die fröhliche

Kinderbühne“ am heutigen

Sonntag um 16 Uhr in der Lutherkirche,

Bodenseering 95,

sowie am kommenden Sonntag,

27. Januar, um 16 Uhr in

der Friedenskirche im Stadtteil

Birken.

rs

wo er auf fabelhafte Wesen und

auch die schöne Naia trifft. Er

fühlt sich dem geheimnisvollen

Mädchen sofort verbunden

und möchte mit ihr zusammen

sein, doch dafür gilt es, eine

schwere Aufgabe zu bestehen…

Wird es dem jungen

Mann gelingen, in den Irrungen

zwischen beiden Welten sein

Glück zu finden?

Neben verwunschenen Gestalten,

die Tahin mit ihren Pferden,

Eseln und Ponys auf seiner

Reise begleiten, wird vor allem

eine Begegnung prägend

für den jungen Helden: Mit einer

Gruppe aus acht Pferden

betritt ein Mann die Reitbahn,

der auf berührende Art zeigt,

was aus dem Vertrauen zwischen

Mensch und Pferd erwachsen

kann. Es ist der Italiener

Bartolo Messina, der seit

vier Jahren Teil des Teams ist

und das Publikum mit seinen

gefühlvollen Freiheitsdressuren

immer wieder aufs Neue in

stummes Staunen versetzt. Die

Zuschauer dürfen sich auch

unvergessliche Momente und

wunderschöne Pferde freuen.

Informationen und Tickets

zur Show gibt es unter www.

cavalluna.com und unter

Telefon 01806/73 33 33. rs/red

„Caveman“ im Interview

Auftritte am 25. und 26.01. im Reichshof

BAYREUTH. „Caveman“

Tom (Raúl Gonzalez) gastiert

am kommenden Freitag,

25., und Samstag, 26.

Januar, im Rahmen der „Du

sammeln. Ich jagen!“-Tour

jeweils um 20 Uhr im

Reichshof. Im Vorfeld stand

„Caveman“ Rede und Antwort.

Sie hatten schon mehrere

Auftritte in Bayreuth. Hatten

Sie dabei auch die Gelegenheit,

die Stadt und die Bayreuther

etwas näher kennen

zu lernen?

Mein Gastspiel in Bayreuth ist

eine Premiere für mich im

neuen Spielort „Reichshof“

und gleichzeitig ein Jubiläum

für den Caveman. Seit zehn

Jahren komme ich nun regelmäßig

nach Bayreuth und

hatte in dieser Zeit oft Gelegenheit,

Land und Leute kennen

zu lernen. Und es gibt

noch eine andere Besonderheit

in Bayreuth: die oberfränkischen

Männer brauchen

nicht erst eine halbe Stunde,

um im Theater in Stimmung

zu kommen. Da wird von Anfang

an reagiert und mitgelacht...

Das macht die Sache

für mich als Schauspieler natürlich

auch durchaus entspannter.

Ist es etwas Besonderes, in

solch einem „nostalgischen

Ambiente“ wie dem Reichshof

aufzutreten?

Ich hatte von Anfang an das

Gefühl in Bayreuth mit offenen

Armen empfangen zu

werden... Und nun nach zehn

Jahren darf ich sogar in der

Innenstadt im alterwürdigen

„Reichshof“ auftreten, wenn

das kein Liebesbeweis ist....

Sie spielen seit zehn Jahren

den Caveman. Kommt es da

nicht vor, dass Sie Ihre

Texte auch ins Private transportieren?

Es erwischt mich regelmäßig

im Alltag, wenn ich eine Situation

erlebe, die im Stück Caveman

genauso vorkommt.

Das ist dann eine ganz besondere

Art von Déjà vu. Meine

Partnerin im echten Leben

ist sehr, sehr ordentlich im

Haushalt, ich bin eher … na

ja, sagen wir mal bequem. Da

stehe ich dann plötzlich in der

Küche und denke; „Wow, das

ist doch jetzt nicht wahr,

...oder...?“

red


Bayreuther Sonntagszeitung

Aktuell 20. Januar 2019 5

Tourismus im Landkreis boomt

Investitionen an der Therme Obernsees und am Ochsenkopf

OBERNSEES. Die Tourismusregionen

Fichtelgebirge und

Fränkische Schweiz befinden

sich in einem langfristigen

Aufschwung. Wie Landrat

Hermann Hübner bei seiner

Jahresauftakt-Pressekonferenz

in der Therme Obernsees

erklärte, legten die

Gästeankünfte im Fichtelgebirge

in den vergangenen

zehn Jahren um 22,8 Prozent

und in der Fränkischen

Schweiz sogar um 30,5 Prozent

zu.

Die Übernachtungszahlen

konnten in dieser Dekade

ebenfalls gesteigert werden: Im

Fichtelgebirge um 9,2 Prozent

auf rund 1,7 Millionen im Jahr

und in der Fränkischen

Schweiz um 23,5 Prozent auf

jährlich rund 1,5 Millionen. Hinzu

kommen im Jahr 11,4 Millionen

Tagesgäste im Fichtelgebirge

und 9,9 Millionen in der

Fränkischen Schweiz. Der jährliche

Umsatz mit dem Fremdenverkehr

beläuft sich damit

im Fichtelgebirge inklusive der

Stadt Bayreuth auf knapp 600

Millionen Euro und in der Fränkischen

Schweiz auf etwa 325

Millionen Euro. Der Tourismus

ist damit für den Landkreis

nach Handwerk und Industrie

Landrat Hermann Hübner

Foto: Roland Schmidt

der drittgrößte Wirtschaftsfaktor,

so der Landrat.

Um auch weiterhin Anreize

für den Fremdenverkehr zu

schaffen, sollen die Seilbahnen

Nord und Süd am Ochsenkopf

erneuert werden. Statt der bisherigen

Sessellifte wird es

künftig Kabinenbahnen geben,

die voraussichtlich rund 21 Millionen

Euro kosten. Erster Bauabschnitt

ist dabei die Erneuerung

der Seilbahn Nord. Nach

Ausschreibung und Auftragsvergabe

sollen die Bauarbeiten

im Frühling 2020 beginnen. Außerdem

sollen im Umfeld der

Seilbahnen weitere umweltverträgliche

Attraktionen geschaffen

werden, für die das Bayerische

Wirtschaftsministerium eine

hohe Förderung von laut

Hübner zwischen 75 und 90

Prozent übernehmen würde.

Für die Seilbahn selbst gibt es

aus München lediglich 15 Prozent

Zuwendung.

Auch für die Therme Obernsees,

eine der Fremdenverkehrsattraktionen

der nördlichen

Fränkischen Schweiz,

werden 2019 „die Weichen für

die Zukunft gestellt“. So soll die

in der bisherigen Form nicht

mehr lange weiter zu nutzende

Thermalwasserbohrung erneuert

werden. Die Planung hierfür

ist vergeben, derzeit werden

die entsprechenden Zuschussanträge

vorbereitet. Auch die

Modernisierung der Badewelt

und des Saunabereiches soll

weiter vorangebracht werden.

Vorgesehen sind eine Verlegung

des Kinderbeckens mit

Verbesserungen im Umfeld.

Außerdem ist angedacht, die

Gastronomie zu erweitern.

Im vergangenen Jahr ging

insbesondere aufgrund des

heißen Sommers die Besucherzahl

in der Therme im Vergleich

zu 2017 um etwa vier

Prozent auf 248.000 zurück.

Da der Landkreis für 2019

deutlich höhere Schlüsselzu-

weisungen als erwartet erhält,

will Hübner dem Kreistag eine

Absenkung des bislang 35,5

Prozentpunkte betragenen

Kreisumlagehebesatzes vorschlagen.

Der Landkreis werde

damit auch weiterhin den niedrigsten

Kreiumlagehebesatz in

Bayern aufweisen. Da sich die

Umlagekraft des Landkreises

um 8,8 Prozent steigerte, muss

etwa 1,5 Millionen Euro mehr

Bezirksumlage gezahlt werden.

Für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen

werden in den Kreisetat 2019

rund acht Millionen Euro eingeplant.

rs

Öff nungszeiten:

Mo. bis Mi.

8-20 Uhr

Do. und Fr.

8-22 Uhr

Samstag 10-16 Uhr

Mainstraße 3, 95444 Bayreuth, 0921/16807116, 0172/7569788

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Seit Januar unter neuer Leitung und mit frischem Wind aus der Fränkischen!

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Tobias und das Journal-Team feuen sich auf euer Kommen

und möchten euch von ihrem Service und ihrem Angebot überzeugen!

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wird trocken – bleibt trocken

V.l.: Sven Friedrich, Thomas Hacker, Katrin Budde und Thomas Bauske.

Foto: S. Munzert

Mehr Geld für Richard Wagner

BAYREUTH. In der vergangenen

Woche besuchte

MdB Katrin Budde (SPD),

auf Einladung von MdB Thomas

Hacker (FDP), und von

SPD-Stadtrat Thomas Bauske

die Stadt Bayreuth, um

sich vor Ort über den Stand

der Sanierung des Festspielhauses

zu informieren

und um das sanierte Haus

Wahnfried und das neue Richard-Wagner-Museum

zu

besuchen.

Katrin Budde leitet in dieser

Legislaturperiode den Kulturausschuss

des Bundestages.

Sie ist seit knapp einem Jahr

im Amt. Ihr Aufgabengebiet

umfasst auch die kulturpolitische

Förderpolitik. Zu ihrem

Besuch in Bayreuth sagte Katrin

Budde: „Verstehen kann

man eine Sache nur, wenn

man sie auch gesehen hat“,

Mit der Sanierung von Haus

Wahnfried und dem Museumsneubau

habe man eine

Kostbarkeit geschaffen, die

ihresgleichen sucht. Nun

müsse man das Projekt weiter

entwickeln, so Sven Friedrich,

Direktor des Richard-Wagner-

Museums. Er berichtete insbesondere

über die Personalknappheit

im Museumsbetrieb,

die eine vernünftige Museumspädagogik

nicht

zulasse, und über die Notwendigkeit

der Fortentwicklung

und Digitalisierung des

umfangreichen Richard-Wagner-Archivs.

„Wir haben einen

Schatz und wir verstehen

nicht, damit zu wuchern“,

sagt Sven Friedrich. Verstärkt

müsse man die Neuen Medien

einsetzen, um auf die Bedeutung

des Museums hinzuweisen.

„Leider scheitert

dieser Vorsatz an dauerhaft finanziellen

Schwierigkeiten“,

so der Museumsdirektor. Der

Bund sei in der Pflicht, da dieser

über die Richard-Wagner-

Stiftung letztlich Miteigentümer

des Nachlasses von Richard

Wagner ist.

Den Besuch von MdB Katrin

Budde begleitete neben

MdB Thomas Hacker auch

der Vorsitzende der SPD-

Fraktion im Stadtrat, Thomas

Bauske.

2019 wird ein Jahr der

Jubiläen. „Siegfried Wagner

wäre heuer 150 Jahre und

Wolfgang Wagner 100 Jahre

alt geworden“, so Sven Friedrich.

„Ein Anlass, diese Gedenktage

entsprechend mit

Veranstaltungen und Ausstellungen

zu würdigen“. Doch

solche Festlichkeiten kosten

letztlich Geld. Der Wunsch

an MdB Katrin Budde war, sie

möge sich in ihrer Funktion als

Leiterin des Bundestags-Kulturausschusses

entsprechend

für Bayreuth einsetzen. gmu


6 20. Januar 2019 Boulevard Bayreuther Sonntagszeitung

Gedanken zur Woche

SHUTDOWN für die Kirche! Hurra, wir machen dicht!? – von Tobias Löffler,

Priesteramtskandidat im Seelsorgebereich Schlosskirche/Hl. Kreuz/St. Benedikt

Schluss, Aus, Ende, Shutdown!

Die katholische Kirche

bittet zur letzten Totenmesse.

Bloß diesmal soll es ihre eigene

sein und dafür soll zum Geleit

gut katholisch aufzelebriert

werden bis zum letzten Glockenschlag,

bis zum letzten

Weihrauchkörnchen, ja bis

wirklich die allerletzte Kirchenpforte

verrammelt ist.

Denn die Kirche geht jetzt endlich

mit der Zeit. Folgerichtig

macht sie es Trump und den

schneegeplagten Schulen in

Südbayern gleich. Sie beginnt

für sich den großen Shutdown.

Ende völlig offen.

Um gleich mal auftretender

Verwirrung vorzubeugen, nein,

natürlich ist es (noch) nicht so

weit gekommen. Trotzdem gäbe

es gute Gründe für einen

Shutdown der Kirche.

Wenn ein Kirchen-Hit wie „Ihr

Kinderlein kommet“ im Zuge

von Missbrauchsskandalen einen

skurrilen Beigeschmack

erhält, dann sollte das mehr

als zu denken geben…

Also, wozu braucht es heute

noch Kirche? Als Treffpunkt für

Klatsch und Tratsch in und um

Bayreuth? Ich glaube, dass

der Kaffee oder Tee in den

Bars der Innenstadt deutlich

besser schmeckt als aus kalkbeschichteten

Thermoskannen

in Gemeindehäusern mit

Holzvertäfelung und Beton-

Optik.

Aber es bleiben ja noch die

Werte: Nächstenliebe, Einsatz

für die am Rand Stehenden,

und das marketingtechnisch

geschickt vertreten durch

niedliche Kinder in Königsgewändern,

dafür braucht es wenigstens

die Kirche, oder?

Ohne Frage wecken statistisch

gesehen diese Ideale die

Hauptsympathien für Kirche.

Allerdings, so konnte ich vor

Wochen am Dreikönigstag

selbst feststellen, wird die

Front aus „Daumen-Runter“

und „Bitte nicht bei mir, ich bin

kein Bischofshaus!“ nicht geringer.

Bei goldfarbenen Spendendosen

in „katholischen Händen“,

mögen sie auch noch so

klein und putzig sein, startet

eben bei manchen schnell das

Kopfkino von der deutschlandweit

berühmtesten Badewanne

aus Limburg. Das wäre bei

Amnesty International, Greenpeace

und Co. so leicht nicht

der Fall.

Nun nochmal, wozu braucht

es Kirche? Große Stille…Die

Antwortversuche scheinen

ausgereizt zu sein. Darum machen

wir doch den Laden

dicht, Shutdown! Ich bin mir

(leider) ziemlich sicher, dass

eine solche Meldung unter

dem Stichwort „Kirche“ zum

vermutlich ersten Mal im Internet

mehr Likes als Hasskommentare

generieren wird. Und

falls Sie sich aus ganz menschlicher

Rücksichtnahme nun

Sorgen um den jungen Typen

mit dem breiten Lächeln machen,

ich kann Sie beruhigen,

irgendwie werde ich vielleicht

mein Image zum „Anselm

Grün von Bayreuth“ aufpolieren.

Bis auf den Bartwuchs

klappt das allmählich mit dem

Schreiben von Texten im spirituell

Light-Format. Dazu brauche

ich doch keine Kirche…

Oder oder oder?

Während ich das hier niedertippe,

blitzen in meinem Kopf

viele Bilder auf: Von rührenden

Freudentränen über das gerade

gegebene Ja-Wort, vom

Gänsehaut-Feeling, wenn sich

ein junger Mensch nach Abgabe

seiner Weiheversprechen

als Zeichen der Hingabe an

Gott ausgestreckt auf dem Boden

schmeißt, und von den so

traurig-schönen Augen Sterbender,

die ihre letzte Kraft für

ihre Letzte Ölung aufsparen.

Hochzeit, Priesterweihe, Krankensalbung…

für mich sind

das die Momente, in denen

sich wie bei der Taufe Jesu der

Himmel öffnet und die Stimme

Gottes am Puls des Lebens

hineinspricht: „Du bist mein

geliebter Sohn(/meine geliebte

Tochter), an dir habe ich Gefallen

gefunden“ (Lk 3, 22).

Tobias Löffler, Priesteramtskandidat

im Seelsorgebereich

Schlosskirche/ Heilig Kreuz/

St. Benedikt

Sakramente reißen den Himmel

auf, das macht Kirche aus,

dafür braucht es sie und genau

deswegen möchte ich Priester

werden mit ganzer Entschlossenheit

für diese Kirche.

Studiobühne: Öffentliche Probe

BAYREUTH. Zur Zeit wird eine neue Komödie in der Studiobühne

Bayreuth geprobt: „Bombenstimmung“ von Jan Neumann.

Neugierig? Regisseurin Birgit Franz und ihr Ensemble

bieten die Möglichkeit, am Dienstag, 22. Januar, um 19 Uhr bei

freiem Eintritt in die Probenarbeit zu schnuppern.

NOTDIENSTE am heutigen Sonntag

Alle Angaben ohne Gewähr | Quellen: www.bayreuth.de | www.bayreuther-apotheken.de

ÄRZTLICHER NOTDIENST

• Allgemeine Ärztliche KVB-Bereitschaftspraxis Bayreuth

Spinnereistraße 5b | 95445 Bayreuth | Tel. 116117

ZAHNÄRZTLICHER NOTDIENST

• Dr. Tanja Pollety | Tannhäuserstraße 3 | 95445 Bayreuth |

Tel. 0921/726020

TIERÄRZTLICHER NOTDIENST

• Jörg Maier | Kodlitz 10 | 95469 Speichersdorf |

Tel. 09275/9724560

APOTHEKEN-NOTDIENST

• Schwanen-Apotheke | Richard-Wagner-Straße 43 | 95444 Bayreuth |

Tel. 0921/64135

Zuhause gesucht

Dieser nicht kastrierte, etwas

schüchterne Kater, ist am 14.

Januar zugelaufen und befindet

sich im Tierheim.

Foto: Dörfler

Dieses und viele weitere Tiere

werden im Bayreuther Tierheim

vermittelt.

Tierheim Bayreuth

Telefon 0921/62634

www.tierheim-bayreuth.de

Im Bayreuther Klinikum

kamen in der vergangenen

Woche insgesamt

19 Babys zur Welt.

V. l.: Solvey Thilda Scheffler

(13.01.), Aaron Heinrich

Köhler (16.01.), Andreas

Lippert (15.01.),

Amelie Schneider (15.01.)

und Mila Josefcak

(16.01.).

Den Neugeborenen

und den Kindern, die

beim Fototermin bereits

zu Hause waren, auf

diesem Wege alles Gute!

Foto: Dörfler

Das Licht der Welt erblickt

Mix Markt Bayreuth

Leuschnerstr. 80

95447 Bayreuth

Mo-Fr 09:00 - 19:00

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ohne Knochen

1 kg

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Lamm-Vorderviertel el am Stück

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Lachsforellen frisch Fanggebiet:

Deutschland/Frankreich

reich

1 kg

Lachskaviar aviar „Jantarnaja“

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2,79 3,29 3,49 7,39 2,49 7,69

Hähnchenbrustfilet frisch

Dicke Rippe vom Schwein

Dicke Rippen vom Schwein

Tri Porosenka osenka - Krakauer auer Art mit

Gewürzter er Speck "Dimnoe"

Teigtaschen "Wareniki"

i"

Herkunft: laut Auszeichnung

1 kg

mariniert

Knoblauch "Uljotnaja"

geräuchert

handgemacht versch. Sorten,

1 kg

1 kg

100 g, 1 kg = 4,90

1 kg

tiefgefroren en 900 g Btl.,

1 kg = 2,77

13,99

Handgemachte e "Manty

Sibirjak" nach sibirischer Art

– Teigtaschen mit Schweine

eine-

fleischfüllung 1000 g Pack.,

1 kg = 6,49

6,35

3,29 3,79

0,49

4,90

2,49

6,49

Kartoffel mehligkochend

Herkunft, Kl.: laut

Auszeichnung 4 kg

1 kg=0,80

Zwiebeln 5 kg Sack

Herkunft, Kl.: laut

Auszeichnung

1 kg=0,72

Eingelegtes es Weißkohl nach koreani

eani-

scher Art "Kim Chi" oder Sauerkraut

raut

nach russischer Art je 1000 g Eimer,

Abtr. 1 kg = 3,09/ 1 kg = 1,85

"Futog" Weißkrautblätter,

tter

er,

10 Stück, milchsauer vergoren,

en,

aus wässriger Salzlake abgetropft

und vakuumverpackt

verpackt

1 kg

Eingelegte e Gurken "Ogorki

konserwowe", owe"

e", -mit Knoblauch

"Ogorki czosnkowe" owe

oder -mit Chili,

scharf "Ogorki z chili" je 680 g Gl.,

Abtr. 1 kg = 3,03 / 3,21

Teigtaschen mit Fleischfüllung

"Sibirische Pelmeni"

500 g Pack., 1 kg = 2,78

Vodka "Green Mark

Traditional", Aromati

ti-

sierter Vodka "Green

Mark Rye" oder

"Green Mark Cedar"

40% vol. je 500 ml Fl.,

1 L = 13,10

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3,59 1,85

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Bayreuther Sonntagszeitung

Aktuell 20. Januar 2019 7

Immer gut zu wissen

Thema: Die digitalisierte Buchhaltung: Chance und Herausforderung zugleich – Teil 2

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Die Digitalisierung bzw. die

digitale Transformation der

Buchhaltung wird uns auch

im Jahr 2019 weiterhin beschäftigen.

Nachdem ich mich im ersten

Teil mit den Chancen und

Potentialen beschäftigt habe,

möchte ich mich in diesem

Beitrag mit den Herausforderungen

auseinandersetzen.

Die Herausforderungen sind

einerseits gesetzlicher Natur

und stellen sich andererseits

auf operativer und prozessualer

Ebene.

Die Finanzverwaltung hat

bereits im Jahr 2014 in einem

Verwaltungsschreiben

Stellung genommen zu den

„Grundsätzen zur ordnungs-

mäßigen Führung und Aufbewahrung

von Büchern, Aufzeichnungen

und Unterlagen

in elektronischer Form sowie

zum Datenzugriff (GoBD)“.

Derzeit wird dieses Schreiben

aktualisiert.

Das BMF-Schreiben fasst die

Anforderungen der Finanzverwaltung

an eine IT-gestützte

Buchführung praxisgerecht

zusammen und sorgt für die

für die Unternehmen wichtige

Rechtsklarheit.

Zentrale Anforderung ist hierbei

die Erstellung einer sogenannten

Verfahrensdokumentation.

Die Verfahrensdokumentation

beschreibt den gesamten organisatorischen

und technischen

Prozess der Entstehung (Erfassung),

der Indizierung, der

Speicherung, des eindeutigen

Wiederfindens, der Absicherung

gegen Verlust und Verfälschung

und der Reproduktion

der archivierten Informationen,

die nach Handelsrecht und

steuerrechtlichen Vorgaben

aufbewahrt werden müssen.

Umfang und Aufbau einer Verfahrensdokumentation

sind

indes nicht vorgeschrieben.

Qualitativ ausreichend und

vollständig ist die Verfahrensdokumentation,

wenn ein unabhängiger

Dritter auf Basis

der Dokumentation den ordnungsgemäßen

Einsatz der

Lösung überprüfen kann.

Die zweite Hürde lauert auf

operativer und prozessualer

Ebene. Oft genug wird gedacht,

die Anschaffung von

Hard- und Software genügt für

die digitalen Transformation.

Entscheidend ist jedoch die

Anpassung der bisher analogen

Prozesse an die neuen

digitalen Vorgaben. Erst mit der

vollständigen Anpassung der

Prozesse können die Potentiale

einer digitalen Buchhaltung

gehoben werden.

So funktioniert eine digitale

Buchhaltung wesentlich effizienter,

wenn auch die Ausgangsrechnungen

und insbesondere

die Eingangsrechnungen elektronisch

vorliegen. Elektronisch

bedeutet hierbei nicht als pdf

sondern idealerweise in einem

Datenformat, welches die Systeme

automatisch verarbeiten

können. Von gesetzlicher Seite

wurde hierzu erst kürzlich das

„E-Rechnungs-Gesetz“ verabschiedet,

welches die gesetzlichen

Anforderungen regelt.

Wie Sie sehen, befinden wir

uns bei der digitalen Transformation

stets im Spannungsfeld

zwischen sich ändernden

gesetzlichen Regelungen und

notwendigen operativen Anpassungen.

Beides ist zu beachten,

das eine geht nicht

ohne das andere.

Sollten Sie sich für das Thema

„Digitale Buchhaltung“

interessieren, dann können

Sie sich gerne unter

digitalisierung@teufelberater.de

bei uns melden.

Wolfgang Feulner,

Dipl.-Kaufmann, Wirtschaftsprüfer,

Steuerberater

FTG GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Gravenreutherstr. 2, Bayreuth,

Tel: 0921/78944-71,

Fax: 0921/78944-839

medi Bayreuth lädt Sponsoren zum Empfang

Meet and Greet im Porsche Zentrum – Verlosung und Versteigerung

BAYREUTH. Ohne Sponsoren

läuft auch im Spitzensport

nichts. Von daher ist es

ein schöner Brauch von medi

Bayreuth, zu einem Neujahrs-

Sponsorenempfang einzuladen.

tieren: die Leistungen ihrer

Basketballhelden und die

sportlichen Varianten der Marke

Porsche.

Die beiden Preise aus einem

Losverkauf bescherte

den Gewinnern einen Besuch

auf den härtesten Kurven der

Welt: dem Rundkurs auf dem

Gelände des Porsche-Werks

in Leipzig. Die Versteigerung

eines Steve Wachalski-Trikots

erbrachte 550 Euro für einen

guten Zweck.

gmu

Die Veranstaltung fand in einer

außergewöhnlichen Location

statt: Dem Porsche Zentrum in

Wolfsbach. So konnten die geladenen

Gäste sportliche The-

men in zweierlei Hinsicht disku- guten Zweck. gmu

Fotos: Christian Haberkorn, Wolfgang Munzert

Ein schöner Buchstabensalat

Dem Eisstadion in Bayreuth sind einige Buchstaben abhanden gekommen.

Foto: Strässer

BAYREUTH. Dem Eisstadion

in Bayreuth gehen die

Buchstaben aus.

Wenn man derzeit vor dem

Eisstadion in Bayreuth am

Sportpark steht, dann springt

dem Betrachter ein Buchstabensalat

ins Auge. Gleich

dreieinhalb Buchstaben sind

abhanden gekommen und

sorgen für einen traurigen Anblick.

Schade, dass die Pflege

der Sportstätten so vernachlässigt

wird.

ms


8 20. Januar 2019 Anzeigensonderseite Bayreuther Sonntagszeitung

D as moderne Bad

Von der Nasszelle zur Wellness-Oase

BAYREUTH. In vielen Häusern

und Wohnungen finden

sich noch Bäder, die zum

letzten Mal vor 20, 30 oder

noch mehr Jahren renoviert

wurden. In der Regel entspricht

dann weder die Optik

noch der Komfort den aktuellen

Erwartungen an die private

Wellness-Zone in den eigenen

vier Wänden.

Der Raum für die Körperpflege,

die zweckmäßige „Nasszelle“,

hat sich mittlerweile zum Ort

des Rückzugs und der Entspannung

entwickelt. Wer heute

ein Bad neu einrichtet oder

modernisiert, setzt auf Trends,

Ein neues Bad ist ein Stück Lebensqualität. Die Ausstattung sollte gut geplant werden. Foto: djd

Alles rund ums Bad, komplett aus einer Hand!

Das Team von Bäder Lang freut sich auf Ihren Besuch

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Wir suchen Mitarbeiter

Licht spielt im Bad eine wichtige Rolle und kann beim Entspannen

am Abend oder beim Aufwachen am Morgen helfen.

Foto: djd

die bei der Entschleunigung

aus unserem hektischen Alltag

helfen.

Eine vollständige Modernisierung

des Badezimmers gibt

es nicht zum Schnäppchenpreis.

Gute Badausstattungen

haben ihren Preis und auch

gute Handwerker arbeiten nicht

umsonst. Bedenken sollte man

aber, dass ein Bad in der Regel

mehrere Jahrzehnte genutzt

wird. Über Sparsamkeit an der

falschen Stelle könnte man

sich also lange Zeit ärgern.

Bevor es in die konkrete

Planung fürs neue Bad geht,

sollte man sich Klarheit darüber

verschaffen, welche

persönlichen Vorlieben oder

Lebensumstände unbedingt

beachtet werden sollten, damit

das Bad nicht schon

nach wenigen Jahren

erneut verändert

werden muss. Eine

bodenebene Dusche

zum Beispiel ist eine

Investition, schafft aber

nicht nur Komfort, sondern

macht das Bad für die Zukunft

barrierefrei.

Auch eine Fußbodenheizung

sollte man einplanen.

In einem Familienbad ist Stauraum

gefragt – wer nicht alleine

lebt, sollte die Ausrichtung

diskutieren. WC, Waschtisch

und Wanne oder Dusche gehören

zur Grundausstattung

jedes Badezimmers. Wer Wert

auf Fitness legt, kann Platz für

ein Sportgerät im Bad einplanen.

Eine Liegefläche neben

Dusche oder Wanne gibt dem

Raum die Anmutung einer persönlichen

Wohlfühloase. Eine

Dampfdusche oder ein Wasch-

WC mit Reinigungsfunktion für

den Po bringen mehr Wellness

ins Bad.

Licht spielt wichtige Rolle

– ganz besonders im Bad.

Es setzt den Raum in Szene

und schafft Atmosphäre. Am

Waschplatz brauchen wir helles

und schattenfreies Licht

für die perfekte Rasur oder

die Gesichtspflege am Morgen.

Licht im Blauspektrum

hilft, die Lebensgeister zu

wecken. Beim entspannten

Bad am Abend wünschen wir

uns eher gedämpftes Licht

im beruhigenden Rotspektrum.

Ideal ist es, verschiedene

Lichtquellen an unterschiedlichen

Stellen vorzusehen.

Bei modernen LED-

Leuchten ist es auch

möglich, die Farben

je nach Tageszeit

und

Stimmung

zu verändern.

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Bayreuther Sonntagszeitung

Anzeigensonderseite 20. Januar 2019 9

H ier hilft der Steuerberater

Kompliziertes Steuerrecht fordert Unterstützung

BAYREUTH. Viele Entscheidungen

des täglichen Lebens

sind mit steuerlichen Auswirkungen

verbunden. Bei Unternehmen

wie auch Privatpersonen

ist die steuerliche

Belastung ein wesentlicher

Faktor, wenn es um Gewinn

oder Verlust geht.

Das komplizierte Steuerrecht

sowie komplexe wirtschaftliche

Sachverhalte machen die fachkundige

Unterstützung eines

Steuerberaters erforderlich. Zumal

die Steuererklärung oft als

lästige Pflicht empfunden wird,

der man nur gerne nachkommt,

wenn am Ende eine Steuererstattung

winkt. Für die Abgabe

der Einkommensteuererklärung

hat man heuer erstmals zwei

Monate mehr Zeit. Die Erklärung

für 2018 muss bis 31. Juli 2019,

bei Unterstützung durch einen

Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfevereins

bis Ende Februar

2020 beim Finanzamt sein.

2019 erwarten Steuerzahler

einige Neuregelungen.

Im steuerlichen Familienleistungsausgleich

sorgen Kinderfreibeträge

und Kindergeld für

eine angemessene Besteuerung

von Familien. Ab dem 1.

Juli 2019 wird das Kindergeld

pro Kind um 10 Euro pro Monat

erhöht. Zudem steigt entsprechend

auch der steuerliche Kinderfreibetrag

ab dem 1. Januar

2019 um 192 Euro von 7.428

Euro auf 7.620 Euro und ab dem

1. Januar 2020 um weitere 192

Euro von 7.620 Euro auf dann

7.812 Euro.

Außerdem wird der in den

Einkommensteuertarif integrierte

Grundfreibetrag angehoben,

nämlich ab dem 1. Januar 2019

um 168 Euro von 9.000 Euro

auf 9.168 Euro sowie ab dem

1. Januar 2020 um weitere 240

Euro auf dann 9.408 Euro. Für

die Veranlagungszeiträume

2019 und 2020 werden zudem

die übrigen Eckwerte des Einkommensteuertarifs

zum Ausgleich

der „kalten Progression“

nach rechts verschoben und

zwar um 1,84 % ab dem 1. Januar

2019 und 1,95 % ab dem

1. Januar 2020. Änderungen

ergeben sich überdies beim

Höchstbetrag für den Abzug

von Unterhaltsleistungen an gesetzlich

unterhaltsberechtigte

Personen, der wie der Grundfreibetrag

angehoben wird.

„Jobtickets“ steuerfrei

Künftig werden zusätzlich zum

ohnehin geschuldeten Arbeitslohn

gewährte Zuschüsse und

Sachbezüge des Arbeitgebers

für die Nutzung öffentlicher

Verkehrsmittel im Linienverkehr

der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

zwischen Wohnung

und erster Tätigkeitsstätte, zu einem

weiträumigen Tätigkeitsgebiet

(z. B. Forstgebiet) oder zu

einem vom Arbeitgeber dauerhaft

festgelegten Sammelpunkt

(z. B. Busdepot oder Fährhafen)

steuerfrei gestellt. Zudem wird

die Steuerbegünstigung auf

private Fahrten im öffentlichen

Personennahverkehr erweitert.

Diese geldwerten Vorteile fallen

nicht mehr unter die monatliche

Freigrenze von 44 Euro. Die

steuerfreien Leistungen werden

auf die Entfernungspauschale

angerechnet, um eine systemwidrige

Überbegünstigung

gegenüber denjenigen Arbeitnehmern

zu verhindern, die die

betreffenden Aufwendungen

selbst aus ihrem versteuerten

Einkommen bezahlen.

Entlastung für Elektrofahrzeuge

als Dienstwagen

Fahrer von Elektro- und extern

aufladbaren Hybridelektrofahrzeugen

werden bei der Privatnutzung

dieser Fahrzeuge

steuerlich entlastet. Grundsätzlich

muss die private Nutzung

eines Dienstwagens mit einem

Prozent des inländischen Listenpreises

für jeden Kalendermonat

versteuert werden. Für

Elektrofahrzeuge und auch für

extern aufladbare Hybridelektrofahrzeuge,

die nach dem 31.

Dezember 2018 und vor dem 1.

Januar 2022 angeschafft oder

geleast werden, wird der Vorteil

aus der Nutzung solcher Fahrzeuge

nur noch zur Hälfte besteuert.

Vorabpauschale bei

Investmentfonds

Die Anleger von Investmentfonds

müssen die Ausschüttungen

eines Investmentfonds

versteuern. In vielen Fällen

schüttet der Investmentfonds in

einem Jahr jedoch wenig oder

gar nicht aus, da Investmentfonds

ihre Erträge häufig thesaurieren,

also wieder anlegen.

Damit eine Anlage über einen

Investmentfonds nicht besser

gestellt ist als die direkte Geldanlage,

gibt es die sogenannte

Vorabpauschale. Die Höhe der

Vorabpauschale orientiert sich

an einer risikolosen Marktverzinsung,

das heißt an dem Betrag,

den ein Anleger am Markt für

eine risikofreie Geldanlage erhalten

würde. Die tatsächlichen

Ausschüttungen mindern die

Jürgen Bauer

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Steuerrecht

Steuerberater

BERATA-GmbH

Nach Abschaffung der Eigenheimzulage im Jahr 2005 gibt es

nun wieder eine staatliche Förderung für den Erwerb von

Wohnimmobilien. Es handelt sich dabei um das Baukindergeld,

welches am 18.09.2018 gestartet ist.

Das Baukindergeld ist eine staatliche Förderung um Familien

mit Kindern einen Immobilienerwerb zu erleichtern.

Mit dem Geldzuschuss fördert das Bundesministerium des

Inneren, für Bau und Heimat (BMI) den erstmaligen Erwerb

von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern.

Was wird gefördert?

Gefördert wird der erstmalige Neubau oder der Erwerb von

Wohnungseigentum zur Selbstnutzung (Baugenehmigung

oder Kaufvertrag zwischen 01.01.2018 und 31.12.2020)

Wer kann den Antrag stellen?

Der Antrag kann von jeder natürlichen Person gestellt werden,

die Wohneigentum erworben hat. Voraussetzung ist,

dass mindestens ein Kind unter 18 Jahren im Haushalt lebt,

für welches die Berechtigung zum Bezug von Kindergeld

besteht. Die Anträge können ausschließlich online bei der

KfW Bankengruppe unter www.kfw.de/info-zuschussportal.

de gestellt werden.

Wie hoch ist das Baukindergeld?

Der Geldzuschuss wird jährlich über einen Zeitraum von

maximal 10 Jahren ausgezahlt und beträgt für jedes Kind

1.200,00 €. Will man die Förderung von 12.000,00 € für

Vorabpauschale im Jahr ggf. bis

auf null. Darüber hinaus ist die

Vorabpauschale auf die tatsächliche

Wertsteigerung des Anteils

im Jahr begrenzt, sie fällt somit

nicht an, wenn ein Verlust erzielt

wurde.

Für das Jahr 2018 wird zur

Berechnung der Vorabpauschale

ein Zinssatz von 0,609 Prozent

des Werts des Anteils am

Investmentfonds angesetzt. Die

Vorabpauschale für die Wertentwicklung

des Jahres 2018 fließt

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ein Kind voll ausschöpfen, so muss die Immobilie über

einen Zeitraum von 10 Jahren mit dem Kind ununterbrochen

selbst genutzt werden.

Welche Einkommensgrenzen müssen beachtet werden?

Gefördert werden nur Steuerpflichtige, deren Einkommen

unter 90.000,00 € (Haushaltseinkommen 75.000,00 €

pro Jahr + 15.000,00 € pro Kind) liegt. Es wird dabei auf

den Durchschnitt des vorletzten und vorvorletzten Jahres

abgestellt. Für Anträge im Jahr 2018 wird demnach

der Durchschnitt der Jahre 2015 und 2016 betrachtet.

Als Nachweis dienen die Einkommensteuerbescheide der

jeweiligen Jahre.

Fazit: In Zeiten steigender Immobilienpreise ist diese Fördermaßnahme

ein hilfreiches Instrument um den Traum

vom Eigenheim verwirklichen zu können. Daneben gibt es in

Bayern noch weitere regionale Förderprogramme wie z.B.

das „Bayerische Baukindergeld Plus“ und die „Bayerische

Eigenheimzulage“. Bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich

gerne zur Verfügung.

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für Gewerbe, Freie Berufe und Privatpersonen

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Anfang 2019 zu, damit sie mit

dem meist noch in voller Höhe

vorhandenen Sparer-Pauschbetrag

verrechnet werden kann.

Reicht der Sparer-Pauschbetrag

nicht aus oder wurde kein Freistellungsauftrag

gestellt, erhebt

das depotführende Kreditinstitut

Kapitalertragsteuer, indem

ein entsprechender Geldbetrag

vom Konto des Anlegers eingezogen

und an die Finanzverwaltung

abgeführt wird. rs/red

Bundesfinanzministerium.de

info@peter-gemeinhardt.com

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10 20. Januar 2019 Sport Bayreuther Sonntagszeitung

Timo Rost setzt auf Qualität statt Quantität

Der Coach der SpVgg Bayreuth im BTSZ-Gespräch über Saisonverlauf, Ziele und Zukunft

BAYREUTH. Nach einem miserablen

Start lief es bei der

SpVgg Bayreuth nach dem

Trainerwechsel mit Timo Rost

wesentlich besser. Wir haben

uns mit dem Coach über seine

ersten Monate bei der Altstadt

unterhalten und erfahren,

was nun besser läuft und

wohin der Weg noch gehen

soll.

BTSZ: Die ersten Monate als

Bayreuth-Trainer sind vorbei.

Wie fällt ihr Fazit bisher aus?

Timo Rost: Ich fühle mich in

Bayreuth sehr wohl. Es ist quasi

direkt vor meiner Haustür (er

wohnt in Lauf, Anm. d. Red.)

und man hat gemerkt, dass es

vom ersten Tag an sehr gut gepasst

hat. Ich habe die Mannschaft

auf dem letzten Tabellenplatz

übernommen. Sie war

in diesem Moment in einem

Riesenloch, das ist logisch. Sie

haben viele Spiele verloren und

sind im Pokal ausgeschieden.

Die Jungs waren körperlich

und auch psychisch in einem

schlechten Zustand.

stil zu vermitteln, der besser

zum Team passt. Dieser Stil,

mit dem schnellen Umschaltspiel

und Gegenpressing, ist

sehr kräftezehrend, da braucht

man eine gewisse Athletik und

eine gute Kondition.

BTSZ: Waren Sie überrascht

vom schlechten körperlichen

Zustand der Mannschaft?

Timo Rost: Ich habe vorher

ein, zwei Spiele gesehen, da

war schon zu erkennen, dass

die Mannschaft in einem desolaten

Zustand ist. Dass es so

schlecht ist, habe ich nicht gedacht,

weil ja vorher schon

sehr viel trainiert wurde.

BTSZ: Auf was kommt es in der

morgen beginnenden Wintervorbereitung

an?

Timo Rost: In unserer Situation

ist es enorm wichtig, dass

ich als Trainer die komplette

Vorbereitung mit der Mannschaft

habe. Wir werden sie

nutzen, um noch gezielter an

den Bausteinen zu arbeiten,

die uns zuletzt stark gemacht

haben. Wir haben ein sehr starkes

Umschaltspiel, wir wollen

schnell in die Tiefe und den

Gegner hoch pressen, das

müssen wir noch verfeinern.

Die Abwehrarbeit ist natürlich

unsere Basis, da gilt es auch

anzusetzen. Wir brauchen eine

gute Balance zwischen Ballbesitzphasen

und Umschaltspiel.

Unter Timo Rost läuft es wieder rund.

BTSZ: Wie haben Sie dann die

Wende geschafft?

Timo Rost: Fitness ist die

Basis, da mussten wir etwas

machen. Dann galt es, der

Mannschaft einen neuen Spielrer

Mannschaft tolle Charaktere.

Immer wieder hört man in

Deutschland seit dem WM-Debakel,

dass man Spieler mit

Mentalität braucht, die haben

wir. Ich lege einen großen Wert

darauf, dass Spieler sich an

den Plan halten. In diesem Plan

sollen sie aber schon ihre indi-

viduelle Klasse einbringen. Es

ist bemerkenswert, wie die

Mannschaft immer bis zum

Schluss an sich glaubt.

BTSZ: Mit Christopher Kracun

(Schweinfurt) und Sven Kopp

(Jahn Regensburg) kamen im

Winter bislang zwei neue Spieler.

Sind weitere Transfers geplant?

Foto: SpVgg Bayreuth.

Timo Rost: Meine Philosophie

ist es, dass ich eher mit einem

kleinen Kader arbeite. Wir haben

jetzt einen Kader von 25

Mann auf 18 Spieler plus zwei

Keeper reduziert. Ich will eher

einen kleinen, aber qualitativ

besseren Kader, deswegen haben

wir fünf Spieler abgege-

BTSZ: Nach ihrem Amtsantritt

lief es wesentlich besser, zuletzt

wurden auch noch einige

Punkte am Ende der Partien

eingefahren. Was zeichnet die

SpVgg Bayreuth aus?

Timo Rost: Wir haben in unseben.

Bis jetzt haben wir zwei

dazu geholt, bei ihnen denken

wir, dass sie uns von der Qualität

her weiterhelfen. Wenn sich

im Winter noch etwas ergibt,

werden wir eventuell noch einmal

zuschlagen. Aber ich setze

eher auf Qualität statt Quantität.

BTSZ: Was dürfen wir denn in

der Restsaison von der Altstadt

erwarten?

Timo Rost: In dieser Saison

kann es nur um den Klassenerhalt

gehen. Das kann sich bis

zum Schluss hinziehen, denn

die anderen Teams schlafen

auch nicht. Wir können nach

dem Saisonstart auch nicht

über andere Ziele als den Ligaverbleib

sprechen. Wer das

macht, hat die Realität verloren.

Wir standen auf dem letzten

Platz, waren Abstiegskandidat

Nummer eins. Wir wollen

unbedingt die Klasse halten,

zur Not über die Relegation.

BTSZ: Und was ist in der kommenden

Spielzeit möglich?

Timo Rost: Jetzt kann man dazu

noch nichts sagen, das ist

zu früh und macht noch keinen

Sinn. Ich bin ein Typ, der hat

gerne seinen Kader so früh wie

möglich zusammen, um mit

den Spielern planen zu kön-

nen. Mit den Stammspielern

gehen wir deswegen früh in die

Gespräche, damit wir ein Gerüst

haben. Dazu wollen wir für

kommende Saison den Kader

besser machen. Hier zählt:

Klasse statt Masse. Wir werden

definitiv nicht mehr warten bis

zum Schluss, ich will meinen

Kader am besten schon kurz

vor Ende dieser Saison zusammenhaben.

Bis auf ein, zwei

Positionen, die sich dann eventuell

noch ändern.

BTSZ: In der Rückrunde wird

die Mannschaft erstmals vor

der Tribüne auf der Gegengerade

auflaufen. Wie finden Sie

das?

Timo Rost: Das ist eine richtig

coole Sache, auch hier nochmal

ein Dank an alle, die mitgeholfen

haben, dass diese Tribüne

gebaut wurde. Wenn ich

bedenke, wie unsere Fans uns

auch in den letzten Spielen –

ob zu Hause oder auswärts –

unterstützt haben, war das

schon echt der Wahnsinn. Sie

haben Vollgas gegeben, das

passt sehr gut zu unserem Vollgasfußball.

Ich denke, diese

Tribüne kitzelt zu Hause aus

unseren Jungs dann nochmal

ein paar Prozentpunkte mehr

heraus.

Interview: Mirko Strässer

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Richtlinien des BVDA

Mitglied im

Halbfinale gegen Bonn

Brose: Heute Sprung ins Pokalfinale?

BAMBERG. Heute um 18

Uhr geht es für die Basketballer

von Brose Bamberg

in heimischer Halle im Halbfinale

gegen die Telekom

Baskets Bonn um den Einzug

ins Finale um den Pokal

der BBL.

Die Partie gegen Bonn ist dabei

in mehrerer Hinsicht richtungsweisend.

Am vergangenen

Wochenende hatten die

Bamberger nach der blamablen

67:85-Heimniederlage gegen

Rasta Vechta in der BBL

die Notbremse gezogen und

Headcoach Ainars Bagatskis

sowie dessen Assistenten

Marcelo Nicola entlassen. Bis

auf weiteres übernahm Federico

Perego, der schon seit

2014 dem Trainerstab angehört,

den Posten des Headcoachs.

Als Assistant-Coach

agiert Dominik Günthner.

Das erste Pflichtspiel unter

dem neuen Trainergespann

ging am Mittwoch in der

Champions League schief,

Brose verlor in Litauen bei BC

Lietkabelis Panevežys mit

67:84 und verpasste damit die

vorzeitige Qualifikation für das

Achtelfinale im internationalen

Wettbewerb. Allerdings verbleiben

in der Champions

League noch drei Spiele in der

Vorrunde, ein Sieg würde für

das Weiterkommen reichen.

Das heutige Pokal-Halbfinale

gegen Bonn ist sicherlich

auch ein Charaktertest für die

Mannschaft. Nach dem Ausscheiden

von Bayern Mün-

Der neue Brose Bamberg-

Headcoach Federico Perego.

Foto: Brose Bamberg

chen bereits im Viertelfinale

könnte sich Brose im Falle eines

Finaleinzuges gegen den

Sieger des zweiten Halbfinales

zwischen den Fraport Skyliners

Frankfurt und Alba Berlin

wohl noch am ehesten Chancen

auf einen Titel in der laufenden

Saison ausrechnen.

Allerdings hat auch Bonn unter

der Woche wegen des andauernden

Negativtrends seinen

Headcoach Predrag Krunic

entlassen. Auch der Vertrag

mit Topscorer Ra‘Shad

James wurde aufgelöst. Ob

Übergangscoach Chris

O‘Shea neue Impulse setzen

kann, bleibt abzuwarten.

In der Champions League

geht es für Bamberg am Mittwoch,

23. Januar, um 20 Uhr

zu Hause gegen die Telenet

Giants Antwerpen weiter. rs

Herbert Horn wird morgen 70

Mittelfeldspieler absolvierte 564 Pflichtspiele für die Altstadt

Herbert Horn (mit

Ball) beim Spiel

in der damals

zweitklassigen

Regionalliga Süd

am 11. August

1973 auf der altehrwürdigen

Jakobshöhe

gegen

den VfR Bürstadt.

Die Altstadt siegte

seinerzeit mit 3:2.

Foto: Klaus-Peter

Volke

BAYREUTH. Das Altstädter

Fußball-Idol Herbert Horn feiert

am morgigen Montag seinen

70. Geburtstag.

Fast 36 Jahre sind seit seinem

letzten Spiel im Team der

Spvgg Bayreuth vergangen.

Der beliebte Mittelfeldspieler

der Altstadt ist den älteren Fans

sicher noch in guter Erinnerung.

Keiner verzeichnete bisher

so viele Einsätze in Pflichtspielen

der Ersten Mannschaft

im Amateurbereich sowie den

2. Ligen mit 564, übrigens noch

vor Manfred Größler (523).

Geboren ist Herbert Horn in

Bühl bei Creußen, Beruf Kfz-

Mechaniker. Von 1959 bis 1963

kickte der beim FC Creußen in

der Schülermannschaft, bis

1966 in der Jugend. 1966

wechselte er zusammen mit

seinem Bruder Herrmann zur

Jugend der SpVgg Bayreuth.

Er schaffte den Sprung in die

damalige Bayernliga-Mannschaft.

Seinen ersten Einsatz

auf der altehrwürdigen Jakobshöhe

hatte Herbert Horn am 2.

Oktober 1966 gegen Kaufbeuren

beim 5:1-Sieg nach vier

Treffern von Manfred Größler.

1969 war er Teil des Teams, als

die Altstadt den Bayernliga-

Meistertitel und den Aufstieg in

die Regionalliga Süd schaffte

und die erfolgreichsten Jahre

der SpVgg-Vereinsgeschichte

eingeläutet wurden.

Herbert Horn, genannt

„Cheban“, trat allein in der Regionalliga

(1969 bis 1974) in

141 Punktspielen an, in der

Zweiten Bundesliga Süd und

der eingleisigen Zweiten Bundesliga

hatte er von 1974 bis

1982 285 Einsätze. Insgesamt

erzielte er 35 Tore für die Gelb-

Schwarzen. Der erste Treffer

gelang in der Amateurliga am

2. April 1967 daheim gegen

Schwandorf (3:1) in der 27.

Spielminute zum 2:0. Sein letztes

Tor schoss er in der Bayernliga

am 13. November 1982 gegen

Coburg zum 1:0 (Endstand

2:0).

Der flinke, faire Spieler erhielt

in diesem langen Zeitraum

nur zehn gelbe und zwei rote

Karten: Am 14. November 1970

in Memmingen in der 65. Minute

und 30. September 1978 in

Homburg in der 75. Spielminute

wurde er vom Platz gestellt.

Herbert Horns letzter Einsatz

für die Altstädter war am 21.

Mai 1983 gegen die Amateure

des Club in Nürnberg.

Die Bayreuther Sonntagszeitung

gratuliert herzlich und

wünscht dem Jubilar viel Gesundheit!

kpv


Bayreuther Sonntagszeitung

Gesundheit 20. Januar 2019 11

Sprechstunde am Sonntag

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Thema: Medizinischer Informationsdschungel – Pfadfinder gesucht!

Der Bayreuther Radiologe

Dr. med. Alexander Großmann

ist in eigener privatärztlicher

Praxis für MRT

Diagnostik niedergelassen.

Er schreibt über die Schwierigkeit

für Patienten und Mediziner,

die optimalen Wege

zu Diagnostik und Therapie

zu finden.

„Und was heißt das?“

… ist die häufigste Frage

meiner Patienten im Rahmen

des Befundgesprächs. Diese

Frage ist oft Ausdruck der

Unsicherheit, die entsteht,

wenn man ein medizinisches

Problem hat: Wie geht es jetzt

weiter? Welche Behandlung

kommt auf mich zu? Ist der

Arzt/die Praxis/die Klinik, die

mich zum MRT geschickt haben

für die Weiterbehandlung

der/die richtige?

Könnte hier „Dr. Google“

helfen, die richtigen

Antworten zu finden?

Tatsächlich bemühen immer

mehr Patienten das Internet

um herauszufinden, wo Sie

mit guter medizinischer Qualität

rechnen können. Ich habe

das einmal ausprobiert und

Mammographie unauffällig

recherchiert, wie derzeit die

Diagnostik zur Erkennung von

Brustkrebs im Internet empfohlen

wird.

„Modernste Technik“

Dieses Versprechen ist überdurchschnittlich

oft auf den

Webseiten von Kliniken oder

Praxen zu finden, die diagnostische

Leistungen anbieten.

Aber wie verlässlich ist das?

Was ist modernste Technik?

Der Superlativ von modern –

als Beispiel würde das für Experten

der Brustdiagnostik bedeuten,

dass ein Brustzentrum

eine Möglichkeit zur Gewebeentnahme

im Magnetresonanztomographen

besitzt.

„Brustzentrum, Kompetenzzentrum,

Zertifizierung“

Ein Wandel von einer Praxis in

ein Kompetenzzentrum ist eindrucksvoll

und erstaunlicherweise

ohne spezielle Vorgaben

möglich. Ein zertifiziertes Brustzentrum

muss dagegen hohe

Anforderungen an die Qualität

der Ausstattung und die Mediziner

erfüllen und nachweisen.

Das ist gut und hilfreich bei der

Orientierung, aber keine Garantie

für die modernste Ausrichtung.

So gibt es Brustzentren

ohne die oben erwähnte

Einrichtung für Gewebsproben

im Magnetresonanztomographen.

Google, Jameda, Focus etc.

empfehlen

Die Bewertungen von Kliniken

und Praxen im Internet finden

statt, sind aber relativ stichprobenartig.

Und wie diese Informationen

zustande kommen

und wieso manche Institutionen

unzählige Einträge haben,

andere Praxen mit ähnlichem

Portfolio gar keine, ist unklar.

Allgemein informative Seiten

im Netz – Leitlinien

Zur Brustkrebsdiagnostik sind

Mamma MRT derselben Patientin:

Brustkrebs

auf den Seiten der Fachgesellschaften

und Vereine, die sich

mit dem Thema beschäftigen,

Empfehlungen zur Diagnostik

auf dem Boden der gängigen

Leitlinien zu finden. Aber medizinische

Leitlinien sind nicht

immer unumstritten.

Beispiel MRT der Brust

Während die Mammographie

als Vorsorgemethode der Wahl

z.B. auch im Mammographie-

Screening flächendeckend

eingesetzt wird, ist der Stellenwert

der Magnetresonanztomographie

der Brust eher als

stiefmütterlich zu bezeichnen.

Dabei ist diese die Methode mit

dem allerhöchsten Potential in

der Früherkennung von Krebsherden

unter einem Zentimeter.

Das ist die Tumorgröße mit der

besten Erfolgsaussicht auf Heilung

der Erkrankung.

Zahlen hierzu

Wenn Sie zu den Frauen zählen,

die dichtes Brustgewebe

haben, dann rutscht die Erkennungsrate

einer Mammographie

bis unter 50 Prozent.

Münze werfen ist ähnlich exakt…

Das Brust-MRT hat eine

Sicherheit von 95%. Aber das

Verfahren ist keine Kassenleistung.

Außer bei Verdacht auf

neuen Krebs nach schon überstandener

früherer Erkrankung.

Und selbst da wird es wenig

angewendet. Das ist schade,

denn die Methode ist auch bei

der Unterscheidung zwischen

Narbe und neuem Krebs hervorragend.

Wissenschaft interessiert

sich für das Problem

Forscher der Uniklinik Ulm führen

jetzt eine wissenschaftliche

Befragung bei Patientinnen

durch, die mir zur ambulanten

MRT der Brust überwiesen werden.

Sie möchten sich ein Bild

von den Erwartungen und dem

Dr. med. Alexander Großmann

Facharzt für diagnostische

Radiologie, Eduard-Bayerlein-

Straße 1, Bayreuth, E-Mail:

info@mrt-grossmann.de

Wissensstand bei den Betroffenen

machen und daraus Ideen

für einen roten Faden entwickeln,

der Patientinnen und

Ärzten in der Entscheidung

zur richtigen Untersuchung

begleitet. Ich freue mich darüber

und die Unterstützung in

der täglichen Arbeit als Pfadfinder

im Dschungel der medizinischen

Informationen und

Möglichkeiten.

Wenn die Beine keine Ruhe geben

Tipps von Apothekerin Britta Priemer, Adler-Apotheke Bayreuth

Kaum hat man sich hingelegt

und will einschlafen,

schon ist das unangenehme

Kribbeln und Ziehen in den

Beinen wieder da. Manchmal

tut es richtig weh und an

Schlaf ist nicht zu denken.

Das einzige was hilft, ist aufzustehen

und rumzulaufen.

Hinter solchen Symptomen

kann sich das sogenannte

„Restless Legs Syndrom“

(RLS) verbergen.

Es handelt sich dabei um eine

Erkrankung des Nervensystems.

Die folgenden vier

Hauptkriterien sprechen für

ein Vorliegen eines RLS: Unwiderstehlicher

Bewegungsdrang

der Beine, manchmal

sind auch die Arme betroffen.

Der Bewegungsdrang wird

beim Liegen oder Stillsitzen

schlimmer, das unangenehme

Gefühl bessert sich durch Bewegung

und die Beschwerden

verschlimmern sich in der

Nacht.

Viele Betroffene berichten

über ruckartige Beinbewegungen.

Das führt zu einer ständigen

Weckreaktion und dadurch

zu einem deutlich gestörten

Schlaf. Der Patient

kann oftmals die erholsamen

Tiefschlafphasen gar nicht

mehr erreichen. Dadurch fühlen

sich die Betroffenen immer

müde und schlapp, es kann zu

einer körperlichen und seelischen

Erschöpfung kommen

und als Folge der eingeschränkten

Lebensqualität

Apothekerin Britta Priemer

können sich sogar Depressionen

entwickeln. Wer unter solchen

Beschwerden leidet, sollte

sich nicht scheuen, einen

Arzt aufzusuchen, damit abgeklärt

werden kann, ob es sich

wirklich um ein RLS handelt,

denn auch Venenerkrankungen

oder Durchblutungsstörungen

können ähnliche

Symptome auslösen.

Man schätzt, dass etwa

fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung

betroffen sind. Frauen

leiden fast doppelt so häufig

unter einem RLS wie Männer.

Allerdings sind die Beschwerden

nur bei ein bis zwei

Prozent so stark, dass sie behandelt

werden müssen.

Das Restless-Legs-Syndrom

beruht wahrscheinlich

auf einem Defekt bei der Übertragung

von Nervensignalen.

Neuere Forschungen weisen

darauf hin, dass auch genetische

Ursachen vorliegen

könnten, denn in manchen Familien

tritt ein RLS gehäuft auf.

Man unterscheidet das

idiopathische RLS (ohne auslösende

Ursachen, aber mit familiärer

Häufung) und das

symptomatische RLS, das auf

einer anderen Grunderkrankung

beruht.

Ein RLS kann vorkommen

bei Arthritis, Schilddrüsenfunktionsstörungen,

Nierenerkrankungen,

bei Eisenmangel

oder in der Schwangerschaft.

In diesem Fall wird die

zugrundeliegende Erkrankung

behandelt und in Folge bessern

sich auch die Beschwerden

des RLS. Ein idiopathisches

RLS kann behandelt

werden, indem man regulierend

in die Signalübertragung

an den Nervenzellen eingreift.

Der Botenstoff Dopamin dient

der Informationsübertragung

zwischen den Nervenzellen.

Man hat heute deutliche Hinweise

darauf, dass beim RLS

eine Störung im Dopaminhaushalt

vorliegt und deswegen

die Übertragung der Nervenimpulse

nicht reibungslos

funktioniert. Dafür spricht,

dass Arzneimittel, die den Dopaminhaushalt

regulieren, mit

gutem Erfolg zur Behandlung

der Beschwerden eingesetzt

werden.

Wenn eine medikamentöse

Behandlung nicht nötig ist

oder auch in Ergänzung dazu,

kann man selbst eine Menge

tun, um die quälenden Beschwerden

zu lindern:

• Wichtig ist ein regelmäßiger

Schlaf- und Wach-Rhythmus.

Man sollte also zu festen Zeiten

ins Bett gehen und aufstehen.

• Ein leichtes Abendessen

und regelmäßige Einschlafrituale,

wie z.B. eine Tasse

Kräutertee oder ein kurzer

Abendspaziergang, können

das Einschlafen deutlich verbessern.

• Verzicht auf Kaffee, Schwarztee,

Cola sowie Alkohol und

Nicotin besonders am Abend.

•Leichtes körperliches Training

wie Walken oder Fahrradfahren

kann hilfreich sein. Aber

Achtung: Durch intensives

Training am Abend können die

Beschwerden zunehmen.

•Es ist wichtig, am Ende eines

anstrengenden Tages bewusst

zu entspannen und abzuschalten.

Ausgesprochene

Entspannungsübungen wie

progressive Muskelrelaxation

oder autogenes Training sollten

Sie nicht durchführen, da

diese Ruhe die Beschwerden

oft verschlimmert.

•Einreiben mit Kühlsalbe wird

oft als angenehm empfunden.

•Ablenken mit spannender

Lektüre oder einem Hobby

kann ebenfalls sehr hilfreich

sein.

Ihre Apothekerin

Britta Priemer

VdK rät zum nachhaken

BAYREUTH. Bei der Bearbeitung

der Anträge für 2018

zum Landespflegegeld gibt

es Anlaufprobleme.

Der VdK rät: Wenn über zwei

Monate nach der Antragstellung

noch kein Bescheid oder

eine Zwischennachricht von

der Landespflegegeldstelle angekommen

ist, sollte man

nachhaken. Gegebenenfalls ist

es besser, einen komplett neuen

Antrag zu stellen. Diesem

sollte eine Kopie des ersten Antrags

beigefügt werden.

Wer über den Sozialverband

VdK einen Antrag auf

Landespflegegeld gestellt und

nach über zwei Monaten noch

keine Rückmeldung erhalten

hat, kann sich gerne nochmals

an die hiesige Kreisgeschäftsstelle

in der Richard-Wagner-

Straße 36 wenden.

Bei der Landespflegegeld-

stelle sind bis Anfang Dezember

337.000 Anträge auf das

Landespflegegeld eingegangen.

Laut Staatsregierung sind

77,5 Prozent aller Anträge für

das Jahr 2018 erfasst und geprüft

und 240 Millionen Euro

bereits ausgezahlt worden.

Die durchschnittliche Bearbeitungszeit

betrage sechs

Wochen. Leider sind aber einige

Anträge, obwohl sie gestellt

wurden, offenbar nicht in der

Landespflegegeldstelle angekommen.

Wie es zu diesem

vereinzelten „Verschwinden“

kommen konnte, ist laut Staatsregierung

ungeklärt.

Das Landespflegegeld über

1.000 Euro soll künftig einmal

jährlich im September ausgezahlt

werden. Voraussetzung

ist das Vorliegen von mindestens

Pflegegrad 2. Die VdK-

Kreisgeschäftsstelle hilft gerne

bei der Antragstellung. red

Infos zur Pflegeausbildung

BAYREUTH. Ab dem Jahr

2020 startet bundesweit die

generalistische Ausbildung

im Bereich der Pflege.

Auszubildende erhalten dann

eine gemeinsame, generalistisch

ausgerichtete Ausbildung.

Wie das genau aussieht

und welche Karrieremöglichkeiten

es in der Pflege gibt, da-

Eine Initiative der

Bayreuther

Sonntagszeitung

rüber wird am Donnerstag, 24.

Januar, 17 Uhr in der „Alten

Wäscherei“ des Bezirkskrankenhauses

Bayreuth informiert.

Thomas Kirpal, Leiter der Berufsfachschule

für Krankenpflege

am Bezirkskrankenhaus

Bayreuth, und sein Team stellen

die neue generalistische

Ausbildung in der Pflege vor.

Der Eintritt ist frei. red

Eine Herzensangelegenheit!

Unbürokratische Hilfe für Kinder

in besonderen Notsituationen.

Postbank

IBAN: DE02 7601 0085 0101 5288 57


12 20. Januar 2019 Anzeigensonderseite Bayreuther Sonntagszeitung

Klinikum aktuell

Ivannas Glück im Unglück

Bauchspeicheldrüsentumor wurde in Bayreuth per Schlüssellochmethode entfernt

BAYREUTH. Eine junge Frau

aus der Ukraine leidet an der

Vorstufe eines Pankreastumors.

Im Klinikum Bayreuth

wird ihr geholfen. Auf sehr

wirksame und sehr schonende

Weise. Für Ivanna Cheshnevska

ist es die Rettung.

urgie der Klinikum Bayreuth

GmbH, eine laparoskopische

Operation zur Entfernung eines

OP. Die minimalinvasive Therapie

ist deutlich schonender für

die Patientin als die bislang

kann und der eine längere Regenerationsphase

bedeutet.

Am fünften Tag nach der für sie

lebensrettenden Operation ist

Ivanna Cheshnevska bereits

wieder auf den Beinen. Einen

Tag später verlässt sie die

Klinik.

Modernste OP-Techniken

Für Ivanna Cheshnevska war

die Diagnose ein Schock: Vorstufe

zum Bauchspeicheldrüsenkrebs

– mit gerade einmal

27 Jahren. Die junge Frau

aus der Ukraine entschloss

sich zu einer Operation am Klinikum

in Bayreuth. Über einen

international tätigen Vermittler

war ihr die Klinik für Allgemeinund

Viszeralchirurgie empfohlen

worden. Sie entschloss sich

zur minimalinvasiven Entfernung

eines Pankreas-Tumors.

Ivanna Cheshnevska ist glücklich. Chefarzt Dr. Oliver Ponsel hat

die Vorstufe eines Bauchspeicheldrüsentumors per Schlüssellochmethode

entfernt.

Fotos: red

Laparoskopische Operation

Es sind nur fünf kleine Schnitte

am Bauch der jungen Frau. Der

kleinste fünf Millimeter, der

größte drei Zentimeter. Groß

genug aber, um Chefarzt Dr.

Oliver Ponsel und Oberarzt Dr.

Stephan Brandt von der Klinik

für Allgemein- und Viszeralchirzystischen

Tumors an der

Bauchspeicheldrüse zu ermöglichen.

„Der Eingriff ist problemlos

und ohne Komplikationen

verlaufen. Wir konnten die

Milz der Patientin schonen“,

sagt Chefarzt Ponsel nach der

gängige Methode, die man ihr

auch in ihrem Heimatland angeboten

hatte.

Deutlich schonender als

ein großer Oberbauchschnitt,

der eine Narbe hinterlässt, der

Verwachsungen verursachen

Von der OP profitiert

Die junge Frau aus der Ukraine,

die für diese Operation den

weiten Weg nach Bayreuth auf

sich genommen hat, hatte

Glück im Unglück. Nicht nur,

weil sie zwei erfahrene Operateure

fand, die sie mit der

Schlüssellochmethode operierten.

Auch, und vor allem

weil sie zu dem relativ kleinen

Anteil an Patienten mit Bauchspeicheldrüsentumoren

gehört,

die von einer Operation

profitieren.

„Es gibt Patienten wie Frau

Cheshnevska, die sofort operiert

werden können“, sagt

Chefarzt Oliver Ponsel. Das

sind die wenigsten. Es gibt Patienten,

deren Tumor mit einer

Chemotherapie oder Bestrahlung

so weit zurückgedrängt

werden kann, dass eine Ope-

Chefarzt Dr. Oliver Ponsel (links) bei einem minimalinvasivem

Eingriff im OP.

Foto:

ration möglich ist. Und es gibt

Patienten, bei denen es für eine

Operation zu spät ist. Das sind

etwa 70 Prozent. „Pankreaskarzinome

sind besonders

heimtückisch“, sagt Dr. Ponsel.

Sie sind extrem aggressiv,

streuen schnell und werden

spät diagnostiziert.

Ein großer Erfolg

„Dieser sehr gut verlaufene erste

laparoskopische Eingriff an

der Bauchspeicheldrüse ist für

uns ein großer Erfolg“, sagt Dr.

Ponsel. „Wir werden diese Methode

weiter ausbauen und

künftig verstärkt einsetzen.“

Auch damit sieht Dr. Ponsel

das Darm- und Pankreaskarzinomzentrum,

dessen Leiter er

ist, weiter auf einem guten

Weg.

Im Jahr 2018 hat sich die

Zahl der Primärfälle eines Pankreaskarzinoms

auf fast 60

deutlich erhöht. Auch die Zahl

der Operationen hat sich mit

fast 40 Fällen mehr als verdoppelt.

red

Klinikum Bayreuth GmbH

Preuschwitzer Straße 101· 95445 Bayreuth

klinikum-bayreuth.de


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