Gazette Zehlendorf Februar 2019

gazette

Gazette für Zehlendorf, Nikolassee, Schlachtensee, Dahlem und Wannsee

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Februar 2019

Zehlendorf

Zehlendorf · Nikolassee · Schlachtensee · Dahlem · Wannsee

BiZ SUCHT MITSTREITER

Bürgerinitiative für ein

besseres Zehlendorf

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2 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019


WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Monat werden die

berlinale, die 69. Internationalen

Filmfestspiele vom 7. bis

zum 17.2., der Tanzolymp, das

Internationale Jugendtanzfestival

am 14.2 oder das

ISTaF Indoor (Leichtathletik)

am 10.2. Fans aus

Nah und Fern in berlin

in ihren bann ziehen.

aber auch in unserem

Cerstin Richter-

Kotowski

Steglitz-Zehlendorf, sozusagen

vor der Haustür,

finden interessante

Veranstaltungen statt:

am Samstag, dem 2.3.2019,

lohnt sich von 10 bis 16 uhr

ein besuch der traditionellen

internationalen Reisebörse für

Kinder, Jugendliche und Familien.

Im bürgersaal im rathaus

Zehlendorf, Kirchstraße 1/3,

14163 berlin, können sich Interessierte

über reiseangebote für

die Schulferien und Klassenfahrten

informieren. Dabei werden

vielseitige angebote aus den

bereichen erholungsreisen –

Projektreisen – Themenreisen –

Sprachreisen – Computerreisen –

Sportcamps – abenteuercamps

präsentiert.

Kurze Zeit später, am 8. März,

dem Internationalen Frauentag,

findet von 16 bis 19 uhr, ebenfalls

im bürgersaal des rathauses

Zehlendorf, die beliebte Fraueninformationsbörse

mit abwechslungsreichem

bühnenprogramm

statt. Zahlreiche Projekte, Vereine

und Organisationen stellen

hier ihre angebote für Frauen

vor. Dies ist eine gute Gelegenheit,

sich über die Themen ausbildung,

arbeit, Wiedereinstieg

in den beruf, existenzgründung,

rente, Fort- und Weiterbildung

und vieles andere mehr zu informieren.

Das genaue Programm

erfahren Sie im büro der Frauenbeauftragten

unter den Telefonnummern:

(030) 90299-5206

/ -5354 oder zeitnah im Internet

unter www. steglitz-zehlendorf.de/frauenbeauftragte.

und noch bis zum

10. März 2019 ist in der

Steglitzer Schwartzschen

Villa in der Grunewaldstraße

55 die sehenswerte

Ausstellung „Kampf

um Heut und Morgen

– Bezirkliche Spurensuche zu

100 Jahren Frauenwahlrecht“

zu sehen, die von interessanten,

kostenfreien Programmpunkten

im atelier der Schwartzschen Villa

flankiert wird:

• Mittwoch, 6. Februar um

18 uhr, 4. Werkstattgespräch:

annett Gröschner, autorin: Vorstellung

ihres buchs „berolinas

zornige Töchter“

• Mittwoch, 20. Februar um

18 uhr, 5. Werkstattgespräch:

bärbel Delphine Scheel, Vortrag

und Interaktion über „Das

Private ist politisch, das Politische

ist privat.“

• Freitag, 23. Februar, 17 uhr,

ausstellungsführung

Die ausstellungsmacherin Heike

Stange zeigt die ausstellung

zum Frauenwahlrecht.

Weitere ausstellungsführungen

und -gespräche sind auf anfrage

unter der Telefonnummer (030)

90299-4516 möglich.

und natürlich sind auch die vielseitigen

Veranstaltungsangebote

für Kinder in der Schwartzschen

Villa im Februar immer

einen Familienausflug wert: von

Frau Holle über rumpelstilzchen

bis hin zu Schneemann,

Schwartzsche Villa,

Grunewaldstraße 55, 12165

Berlin-Steglitz.

Drachen und eisprinzessin wird

viel Lustiges, Spannendes und

Nachdenkliches für verschiedene

altersgruppen angeboten.

ausführliche Informationen für

Jung und alt können dem monatlich

erscheinenden, kostenlosen

Flyer des Fachbereichs Kultur

entnommen werden, der u. a. in

der Schwartzschen Villa und an

anderen publikumsintensiven

Orten (rathäuser, bibliotheken

etc.) ausliegt oder auch im Internet

bereitgestellt wird: www.

kultur-steglitz-zehlendorf.de/

kulturkalender.html.

Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 13

abschließend nun noch eine Information

– sozusagen in eigener

Sache:

am 26.5.2019 finden in Deutschland

die Wahlen zum Europäischen

Parlament, das als einziges

eu-Organ alle fünf Jahre

demokratisch von den bürgerinnen

und bürgern der eu gewählt

wird, statt. Für diese Wahlen

stellen wir, das bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

von berlin, Kräfte

ein. Gesucht werden engagierte

bürgerinnen und bürger, die bereit

sind, als Mitarbeitende des

Wahlamtes zur Durchführung

der briefwahl in Steglitz-Zehlendorf

tätig zu werden. Neben der

Möglichkeit, ganz nahe am Geschehen

zu sein und einen blick

hinter die Kulissen zu werfen,

wird ein befristeter arbeitsvertrag

nach eG3 TV-L für maximal

3 Monate, dessen Gültigkeitsdauer

je nach bedarf in der Zeit

zwischen dem 1.4. bis 30.6.2019

liegt, angeboten. Die Tätigkeit

im briefwahlbereich setzt keine

besonderen Kenntnisse voraus.

Was Sie wissen müssen, wird Ihnen

durch eine ca. zweistündige

Schulung des bezirkswahlamtes

vermittelt. unabdingbar ist die

bereitschaft zur Teamarbeit;

ein systematisches und zielorientiertes

arbeiten auch unter

Termindruck ist notwendig. Zudem

müssen die Mitarbeitenden

während der Dauer des einsatzes

uneingeschränkt verfügbar sein.

eine flexible einsatzbereitschaft

auch außerhalb der üblichen

arbeitszeiten (7.30 bis 19 uhr)

– insbesondere am Wahlwochenende

von Freitag bis Sonntag

– ist unabdingbar. Gute

PC-anwendungskenntnisse sowie

Kenntnisse im umgang mit

elektronischen Medien (e-Mail,

Internet, eingesetzte Fachverfahren,

Word, excel) sowie erfahrungen

im umgang mit rechts- und

Verwaltungsvorschriften sind

gewünscht.

bei Interesse senden Sie bitte bis

zum 28.2.2019 eine Kurzbewerbung

und einen Lebenslauf per

e-Mail an post.buergerdienste@

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4 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

BiZ heißt Mitstreiter willkommen

Bürgerinitiative seit vier Jahren im Einsatz für ein besseres Zehlendorf

Im Mai 2015 riefen Informatiker

Christian Küttner und Marketing

Manager Reinhard Crome die

Bürgerinitiative Zehlendorf (BiZ)

ins Leben. Mit dem Ziel, sich gemeinsam

mit Gleichgesinnten als

parteiunabhängige Gruppe für

ein lebendiges, sicheres, gesundes

und nachhaltiges Zehlendorf

einzusetzen. Wie Küttner erklärte,

sei Auslöser der Gründung vor vier

Jahren gewesen, mit der Unterschriftensammlung

für einen zusätzlichen

Postplatz-Bahnhof-Zugang

eine größere Öffentlichkeit

zu erreichen.

Christian Küttner, Sprecher und

Mitinitiator der Bürgerinitiative

Zehlendorf

Foto: privat

Längst ist die engagierte BI auch

von anderen Zehlendorfer „Baustellen“

nicht mehr wegzudenken,

die Themen der Verkehrsführung

und Verschönerung von Zehlendorfs

Mitte und Dorfaue betreffen,

einen behutsamen Stadtumbau

bedingen.

Zur Durchführung von Projekten

und Veranstaltungen steht BiZ in

Kooperation mit dem gemeinnützigen

Changing Cities e. V.

Um auch 2019 weiteren Ideen und

spannenden BiZ-Projekten in gewohnt

korrekter und gut vorbereiteter

Weise begegnen zu können,

wünscht sich die rund zehnköpfige

Gruppe um Christian Küttner

und Reinhard Crome nicht nur

für ihre monatlichen Arbeitstreffen

zusätzliche themenbezogene

Man- und Womanpower an ihrer

Seite.

Regelmäßige Bürgerversammlung

wollen vorbereitet, Schreiben

an Senat und Fraktionen

verfasst, E-Mails beantwortet,

Fachgespräche geführt und Sozial-Media-Plattformen

gepflegt

werden. Immer neue Themen und

Bereiche, für die es sich im Sinne

der BiZ-Zielsetzung einzusetzen

gilt, kommen hinzu. All das kostet

Kraft und Zeit und bedarf weiterer

Zehlendorf-Engagierter.

Mitmachen für ein

besseres Zehlendorf

Christian Küttner nennt der

GAZETTE für 2019 anstehende

Projekte, wozu fachbezogene

Mitstreiter im Kreis der BI willkommen

sind:

Da ist das Thema Baugeschehen

Bahnhof Zehlendorf mit bekannter

Zugangsproblematik. Die BI

wird sich weiterhin stark dafür

einsetzen, dass dem Bau des Zugangs

zum S-Bahnhof Zehlendorf

vom Postplatz aus höchste Priorität

von Seiten des Senats und der

Bahn entgegenzubringen ist.

Vehemente Unterstützung dieser

Forderung ist – wie bereits verbal

angekündigt – zeitnah von Seiten

der Bezirksbürgermeisterin

Cerstin Richter-Kotowski und der

Bezirksstadträtin Maren Schellenberg

zu erwarten.

Angewandtes Urban Gardening:

Der Nutzungsvertrag ist in Arbeit,

um in Kooperation mit der

Paulusgemeinde Zehlendorf im

hinteren Teil des Kirchhofs an der

Alten Dorfkirche einen Schul- und

Schaugarten anlegen und bearbeiten

zu können.

Interessenten – auch aus

Schul- und Kitabereich – dürfen

einen grünen Daumen haben!

Seit 1984 besteht der Zehlendorf-Mitte-Marketing

e. V. (ZMM)

mit Gewerbetreibenden rund um

den Teltower Damm. Aufgabe des

Vereins ist die positive Beeinflussung

und Darstellung der Zehlendorfer

Ortsmitte für Kunden und

Betriebe, wobei der Verein sich als

Ort des Meinungsaustauschs und

der Meinungsbildung sieht und

sich als Sprachrohr in Bezirksplanungen

einzumischen sucht.

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten:

Auch die jährliche Weihnachtsbeleuchtung

in Zehlendorf-Mitte

geht auf die Initiative

des Standortmarketings zurück.

Für 2019 müssten dazu neue Absprachen

getroffen werden, um

den Weihnachtsmann Ende des

Jahres in Zehlendorf-Mitte nicht

im Dunkeln stehen zu lassen

In den letzten Jahren war es eher

ruhig um diesen Verein geworden,

dessen Wiederbelebung sowohl

die ZMM-Hauptakteure als auch

die BiZ befürworten. Gespräche

dazu mit der bezirklichen Wirtschaftsförderung

stehen bevor.

Christian Küttner hofft, dass sich

zukünftig weitere Einzelhändler

und Praxen aus dem Umkreis mit

belebenden Impulsen einbringen

werden.

Mehr Kunst- und Musikaktionen

in Zehlendorf sowie Sommerkonzerte

an reizvollen Zehlendorfer

Orten wie dem Postplatz oder der

Dorfaue: Gesellige Anlässe, um

mehr Menschen aus dem Bezirk

zusammenzubringen.

Für die Planung und Organisation

derartiger Veranstaltungen werden

von der BiZ ebenfalls begeisterte

Unterstützer und Ideengeber

gesucht.

Und auch damit wendet sich der

BiZ-Sprecher Christian Küttner

an Interessierte: Wer hat Zeit und

Lust, regelmäßig im Social-Media-Bereich

über Zehlendorf zu

berichten?

Interessenten und potentielle Mitstreiter

bitte bei der BiZ melden

unter Telefon 0172 / 313 11 32

oder E-Mail info@bi-zehlendorf.de

Weitere BiZ-Informationen unter

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6 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

„Richtfest“ mit den Schattenlichtern

Zehlendorfer Hobbytheatergruppe zeigt erneut Stück von Lutz Hübner

Häuslebauer mit Hindernissen:

Die neue Aufführung des Stücks

„Richtfest“ der beliebten Zehlendorfer

Hobbytheatergruppe

Schattenlichter dreht sich dieses

Mal um das schwierige Thema

Hausbau. „Richtfest“ handelt

von einer Baugemeinschaft, in

der sich sechs Parteien zusammenfinden,

um gemeinsam die

Bauherrenschaft für ein Haus zu

übernehmen. Dass die Beteiligten

aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen

kommen, sich vorher

kaum kennen und ganz unterschiedliche

Vorstellungen vom

Wohnen und vom Leben haben,

macht die Sache nicht leichter.

Zwar wird anfangs noch ganz

gesittet diniert, diskutiert und geträumt,

aber schon bevor geklärt

ist, ob man denn nun eine „Bauoder

eine Lebensgemeinschaft“

sei, läuft das Ding aus dem Ruder.

Es treffen die verschiedensten

Erwartungen und Interessen

aufeinander, gepaart mit finan-

Die Mitglieder der Baugemeinschaft freuen sich über das Modell ihres Traumhauses. Von links: Birgit (Ariane

Ahlgrimm), Vera (Kristina Lane), Frank (Marco Höhmann), Christian (Nick-Michel Martin), Ludger (Iver

Lauermann), Mila (Elise Griepe) und Toni (Elke Brumm).

Fotos: Frederik Ahlgrimm

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Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 7

ziellen, architektonischen und

familiären Einschränkungen. Wie

viel Idealismus, Egoismus, Solidarität

und finanzielle Zwänge verträgt

so ein Projekt? Und wie viel

ist jeder bereit, in das kollektive

Glück zu investieren?

Vier Rollen zu viel

Assistenzarzt Christian (Nick-Michel Martin) bespricht mit Ludger (Iver

Lauermann) und Vera (Kristina Lane) eine unerfreuliche Diagnose.

Wie auch das Stück „Frau Müller

muss weg“ aus dem Jahr 2016

stammt „Richtfest“ aus der Feder

von Lutz Hübner. Bei seinen

Stücken trifft jeder Zuschauer

auf vertraute Charaktere: „Genau

so jemanden kenne ich auch!“,

möchte man laut ausrufen. Daher

sind mehrere Schattenlichter

inzwischen zu Lutz-Hübner-

Fans geworden. Lutz Hübner

und Co-Autorin Sarah Nemitz

arbeiten seit 2001 sehr erfolgreich

zusammen. Sie sind zurzeit

Deutschlands meistgespielte

zeitgenössische Theaterautoren.

So ist es nicht überraschend, dass

die Wahl für die nächste Aufführungsreihe

der seit 1985 in der

Paulus-Gemeinde aktiven Hobbytheatergruppe

wieder auf ein

Lutz-Hübner-Stück fiel. Einziges

Problem: Das Stück hatte vier Rollen

zu viel, so dass die Schattenlichter

zu den bestehenden acht

Mitspielern vier neue rekrutieren

mussten – ein recht großer Anteil.

Nach einigen Umbesetzungen

passt es nun – für die Gruppendynamik,

aber auch für die Charaktere

im Stück.

Aufführung im Gemeindehaus

der Paulus-Gemeinde

„Richtfest“ ist die 37. Produktion

der Schattenlichter. Die Gruppe

ist im Großen Saal des Gemeindehauses

Teltower Damm 6 in

Zehlendorf Mitte zu Hause, wo

sie einst als Konfirmandengruppe

ins Leben gerufen wurde. Heute

bestehen die Schattenlichter aus

rund 20 Berlinern zwischen 13

und 69 Jahren, inklusive Souffleuse,

Maskenbildnerin, Beleuchter,

Webmaster und einem regelmäßigen

Helfer- und Beraterteam.

Nur einen Regisseur gibt es nicht:

Regie wird gemeinsam geführt,

damit jeder mitdenken kann, so

dass viele Ideen in die Aufführung

einfließen.

Zu sehen ist „Richtfest“ am

Donnerstag, 21. Februar, um

19.30 Uhr, am Freitag, 22. Februar,

um 19.30 Uhr und am Samstag,

23. Februar, um 18 Uhr. Einlass in

den Theatersaal ist 30 Minuten

vor Aufführungsbeginn. Frühzeitige

Kartenreservierungen

werden empfohlen – bevorzugt

über ein Internetformular auf

www. schattenlichter.info; wenn

es nicht anders geht, aber auch

per E-Mail: schattenlichter@gmx.

de und telefonisch unter 030-

84724974. So lange der Vorrat

reicht, gibt es auch in der Küsterei

und beim Trödelcafé im Gemeindehaus

Karten zum direkten Kauf

(keine Reservierungsmöglichkeit).

Nicht abgeholte Restkarten an

der Abendkasse sind so gut wie

immer zu bekommen. Der Eintrittspreis

beträgt unverändert

nur fünf Euro, und die Schattenlichter

sammeln am Ausgang für

die Deckung der Heizkosten des

elf Meter hohen Theatersaals. Einen

leckeren Pausensnack bietet

die Flüchtlingshilfe des Kirchenkreises

Teltow-Zehlendorf an;

hier sind an den Theaterabenden

Hauptamtliche, Ehrenamtliche

und Geflüchtete gemeinsam

aktiv.

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8 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

GiG – getragen in Gemeinschaft

Pilotprojekt für mehr Miteinander statt Nebeneinander

Schätzungsweise acht Millionen

Menschen der Generation

60plus sind in Deutschland zumindest

zeitweise vereinsamt.

Der demographische Wandel

hin zu einer Überalterung der

Gesellschaft bringt auch für die

Zukunft wenig Hoffnung. Doch

er stellt auch Herausforderungen

an jeden Einzelnen von uns, einer

wachsenden Vereinsamung

älterer Menschen entgegenzuwirken

und sie in der Gemeinschaft

aufzufangen.

Sich seiner Verantwortung wohl

bewusst hat der Evangelische

Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf

dazu, wissenschaftlich begleitet

und in Zusammenarbeit mit der

Evangelischen Hochschule Berlin

und Frau Prof. Jürjens, das Projekt

„GiG – Getragen in Gemeinschaft.

Hochbetagt am Rande

der Stadt“ im Jahr 2016 ins Leben

gerufen und seitdem in den

Pilotgemeinden Nikolassee und

Schlachtensee viel bewegen

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Nicole Herlitz und Lucas Piechotta: Mit Herz und Sachverstand für GiG

im Einsatz.

können – als überkonfessionell

und generationenverbindendes

Angebot für alle.

Fest und unterstützend an Projekt-,

Kirchenkreis-, Bezirks- und

Gemeindeseite stehen dabei

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auch die SANTOR Stiftung, die

Deutsche Fernsehlotterie sowie

die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische

Oberlausitz. Ein

verantwortungsvoller Projektbeirat,

zu denen auch der ehemalige

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Sie bei uns in einer unglaublichen

Vielfalt von Mustern und Farben.

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Lassen Sie sich von uns beraten.

Bezirksbürgermeister von Steglitz-Zehlendorf,

Norbert Kopp,

gehört, begleitet das Projekt.

Als Zielgruppe stehen hochbetagte

Menschen im Mittelpunkt,

die noch in ihrem Zuhause leben,

jedoch nicht mehr selbstständig

am gesellschaftlichen Leben

außerhalb ihrer vier Wände teilnehmen

können. Befragungen

innerhalb der von der Evangelischen

Hochschule Berlin (EHB)

durchgeführten Studie haben

gezeigt, dass bei diesen Menschen

die Einsamkeit häufiger

Gast ist und ein starker Wunsch

nach sozialer Einbindung besteht.

Die GiG-Initiative mit ihren Angeboten

gibt den Anstoß, dass

Alt und Jung in den Gemeinden

wieder näher zusammenrücken,

Vorurteile der unterschiedlichen

Altersgruppen ausgeräumt werden

und der Nachbarschaft

wieder ein höherer Stellenwert

zugeschrieben wird.

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Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 9

Begeistertes Team hinter

sensiblem Pilot-Projekt

„Man muss für die Sache brennen“,

darin sind sich die Projektkoordinatorin

und erfahrene Medienberaterin

Nicole Herlitz, die

– von der Gemeinde Nikolassee

für das Projekt vorgeschlagen –

seit Beginn dabei ist, und ihr

Teamkollege, der Sozialpädagoge

Lucas

Piechotta, einig.

Nicole Herlitz

begleitet zusätzlich

an der

EHB Seminare

zur Projektentwicklung

und öffnet den

Studierenden, zu

denen auch Lucas

gehört, den Zugang für

die Einbindung älterer Personen.

Aus dem eigenen familiären

Umfeld mit den Problemen und

Wünschen betagter Menschen

gut vertraut, bringt sie ein hohes

Maß an Empathie in das sensible

Projekt ein, was für einen nachhaltigen

GiG-Erfolg unverzichtbar ist.

Lucas Piechotta studiert im

Masterstudiengang Soziales Management

und unterstützt die

GiG-Arbeit innerhalb seiner von

der SANTOR-Stiftung finanzierten

Stelle seit 2018 mit wertvollem

Fachwissen. Mit Hospiz- und

Pflegeheimerfahrung bringt er

ein gleiches Maß an Enthusiasmus

und Einfühlungsvermögen

wie seine Kollegin mit.

Die Gemeinden Schlachtensee

und Nikolassee bieten mit

ihrer Altersstruktur

und ihren Bewohnern

die passende

Grundlage

für das Pilotprojekt.

Es ist über

unterschiedliche

Aktivitäten

und Initiativen

hier im Berliner

Südwesten präsent

und knüpft ein festes und

zukunftsträchtiges Netzwerk,

das alte Menschen, denen die

Vereinsamung droht, zu stützen

und wieder in die Gesellschaft

einzubinden vermag.

Die jungen interessierte Menschen,

die mit GiG kooperieren

möchten, kommen derzeit überwiegend

aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Brieffreunde, Erzählcafé,

Dreilinden-Engel für

Charlie und mehr

Die GiG-Taschengeldbörse „Jung

und Alt – Miteinander im Kiez“

stärkt die Nachbarschaft in Nikolassee

und Schlachtensee:

Gegen ein kleines Taschengeld

bieten Schüler älteren mobilitätseingeschränkten

Menschen ihre

Unterstützung beim Einkaufen,

Gassi-Gehen mit dem Hund, Hilfe

bei kleinen Handy- und Computerproblemen

an. Sie bieten Vorlesen

und die Begleitung bei Theaterbesuchen.

Mit „Ziemlich beste Brieffreunde“

haben vier Studierende der EHB

in Kooperation mit GiG, der Ev.

Gemeinde Schlachtensee und der

Anna Essinger Grundschule, Standort

Rohrgarten, ein Projekt-Format

entwickelt, das zur generationsverknüpfenden

Brieffreundschaft

zwischen Alt und Jung einlädt. Die

Projektführung hat seit Juli 2018

Lucas Piechotta inne.

Im Wohnbereich zwischen

Charles-H.-King-Straße und Edwin-C.-Ditz-Straße,

dem „Amerikanischen

Viertel“, beteiligt sich

an dem Projekt die benachbarte

„Montessori-Grundschule“. Im

wechselnden Wochenrhythmus

schreiben sich die Schüler mit

älteren Menschen, die dabei in

den als Briefboten fungierenden

Projektinitiatoren zugewandte

Ansprechpartner finden. „Daraus

sind bereits langfristige Brieffreundschaften

bis hin zu persönlichen

Bekanntschaften entstanden“,

freut sich Nicole Herlitz. Aus

dem anfänglichen Briefkontakt

entwickele sich im besten Fall

eine vertrauensvolle Bekanntschaft,

in der die Generationen

miteinander ins Gespräch kommen

und sich und ihre Eigenarten

besser zu verstehen lernen – und

manchmal dann gemeinsam den

Weg ins Erzählcafé finden: Hierfür

werden Geschichten, Erinnerungen

und Anekdoten über

Menschen aus Schlachtensee und

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10 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

Nikolassee gesammelt, die dann

im Rahmen eines 14-tägig dienstags

von 15 – 16.30 Uhr im Dreilinden-Gymnasium/Raum

017/EG

geöffneten Erzählcafés weitergegeben

werden: Von Alt an Jung,

bei Kaffee, Saft und Kuchen.

Mit Unterstützung der Dreilinden-

Engel nahmen im vergangenen

Jahr auch zwei ältere Charlies in

der Rikscha an der Eröffnung der

Dahlem-Route teil.

BUCHHANDLUNG

BORN

Liebevoll nennt Nicole Herlitz

ihre Jung/Alt-Erzählcafé-Gruppe

die „Dreilinden-Engel für Charlie“

und verrät: „Oft geht es da in Diskussionen

über Politik, aber auch

über Gott und die Welt heiß her.“

Und man kommt sich näher, verständnisvoll

auf Augenhöhe: Die

Dreilinden-Schüler-“Engel“ und

ihre 80plus-„Charlies“.

Bezirksbürgermeisterin Cerstin

Richter-Kotowski unterstützt das

Projekt: Die Schüler-Engel erhalten

Zertifikate für ihren sozialen

Einsatz. „Doch sie kommen auch

nach der Zertifizierung weiter

zu den Charlies, aus Freude an

dem Austausch mit ihnen“, erklärt

Nicole Herlitz stolz, „und

mit Unterstützung der Dreilinden-Engel

konnten im vergangenen

Jahr an der Eröffnung der

Dahlem-Route auch zwei ältere

Charlies, in der Rikscha gefahren,

teilnehmen – ein unvergessliches

Erlebnis für sie!“

Zum neuen Jahr brachte die

GiG jetzt einen Wendekalender

heraus, der in berührender Weise

und mit persönlichen Texten

und Bildern die eindrucksvollsten

Geschichten aus Schlachtensee

erzählt: Vom Aufwachsen in der

Marinesiedlung, einem Besuch

im Schwedenheim, vom einstigen

Tante-Emma-Laden am Alten

Marktplatz und seiner Besitzerin,

von herrlichen Nachkriegs-Spielplätzen

und vom alten Schuster

Luntscher.

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Gemeinsam erzählen, diskutieren, sich verstehen: Dreilinden-Engel und

Charlies.

Foto: GiG

750 Kalender ließ der Kirchenkreis

über Pflegedienste an Haushalte

betagter Menschen verteilen

– und informierte damit auch

sie, diese zurückgezogen und

häufig einsam Lebenden, über

die bestehenden GiG-Angebote.

Wie geht´s weiter?

Noch bis zum September 2019

läuft die gegenwärtige GiG-Projektphase.

Doch eine Verlängerung

auf mindestens fünf Jahre

scheint sinnvoll. „Denn die initiierten

Projekte beginnen gerade,

sich zu verselbstständigen und

Früchte zu tragen“, weiß Nicole

Herlitz. Und es gibt präventiv

noch viel zu tun, um das Generationen-Verständnis

und -Miteinander

weiter zu stärken.

Das GiG-Projekt ist dabei ein

wichtiger Brückenbauer zwischen

Alt und Jung. Initiiert von

der Kirche, die damit Menschen

die Hand reicht und denen Hoffnung

gibt, die sich bereits vom

gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen

glaubten.

Miteinander und mit direkt Beteiligten

über das GiG-Projekt ins

Gespräch kommen können Alt

und Jung, Gemeindemitglieder,

Anwohner und Besucher übrigens

auch in diesem Jahr wieder

bei den sommerlichen Straßenund

Gemeindefesten in Schlachtensee

und Nikolassee.

Das GiG-Projekt hat nach bereits

kurzer Zeit bedeutende richtungsweisende

Leuchtfeuer im

Bezirk gesetzt, die helfen, sich

mit seinem Kiez besser zu identifizieren,

und die das Vertrauen

in der Nachbarschaft stärken.

– Doch es gibt außerhalb von

Nikolassee und Schlachtensee

noch reichlich dunkle Stellen,

die wegweisender Leuchsignale

bedürfen.

So darf man hoffen, dass sich

die bestehenden GiG-Leuchtfeuer

zum hochlodernden Lauffeuer

der gelebten christlichen

Nächstenliebe weit über die Bezirksgrenzen

hinaus ausbreiten

werden.


Jacqueline Lorenz

Weitere Informationen zum GiG-Projekt

unter www.gig-hochbetagt.de und

unter E-Mail nicole.herlitz@teltowzehlendorf.de

oder ☎ 0172 / 20 33 439

Spenden:

Ev. Kirchenkreisverband

Berlin-Süd-West

IBAN: DE18 5206 0410 0003 9663 99

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: „GiG“ 1002.1330.00.2100

Nun geh‘ auch du, mein Herz zur Ruh!

Worte und Musik: Hans Sommer 24.11.1917

Ein langes, mit Musik erfülltes Leben ist zu Ende gegangen.

Rüdiger Trantow

21. Januar 1926 – 14. Januar 2019

ist von uns gegangen.

Musikpädagoge, Moderator, Komponist und Dirigent

Langjähriger Leiter der Musikschule und des Kunstamts Berlin-Steglitz

Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse

Wir sind dankbar, dass ihm weiteres Leiden erspart geblieben ist.

In stiller Erinnerung

Anka Zincke gen. Sommer-Trantow

Thomas Trantow, Cornelia Trantow und Franziska Wiebecke mit Familien

Trauerfeier mit anschließender Beisetzung

Donnerstag, 31. Januar 2019 um 12.00 Uhr

Evangelische Kirche Nikolassee, Kirchweg 21, 14129 Berlin-Nikolassee

und gegenüberliegender Kirchhof

Traueradresse: Anka Sommer, An der Rehwiese 24b, 14129 Berlin


Veranstaltungskalender für Frauen

Vorträge und Seminare zur Fort- und Weiterbildung, Freizeitgestaltung

und viele weitere Angebote

Das Frauenprogramm für das

1. Halbjahr 2019 liegt vor mit einer

Fülle von Angeboten. Herausgeberin

ist die Frauenbeauftragte

des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf,

Hildegard Josten.

Hier finden Sie Vorträge und Seminare

zur Gesundheitsprävention,

PC-Kurse, Fort- und Weiterbildungen

zum Wiedereinstieg in den

Beruf, Angebote zur Freizeitgestaltung

und diverse andere interessante

Veranstaltungen.

In diesem Jahr feiern wir in

Deutschland ein ganz besonderes

Jubiläum. Am 12. November

1918 wurde Frauen vom Rat der

Volksbeauftragten das aktive und

passive Wahlrecht zuerkannt. Und

am 19. Februar 2019 durften sie

zum ersten Mal in Deutschland

wählen und gewählt werden. Die

Regierung habe den Frauen nur

gegeben, was ihnen bis dahin zu

Unrecht vorenthalten worden sei.

Im Frauentreffpunkt Ratswaage Lankwitz finden einige der

Veranstaltungen statt.

Das sagte die Sozialdemokratin

Marie Juchacz, als sie als erste Frau

an das Redepult eines deutschen

Parlamentes trat. Für dieses Recht

haben Frauen hart gekämpft.

100 Jahre Frauenwahlrecht! Für die

Demokratie und auf dem Weg zur

Gleichstellung der Geschlechter

eine der wichtigsten und grundlegendsten

Entscheidungen. Ein

Jahrhundert später hat sich vieles

Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 11

weiterentwickelt und positiv verändert,

doch es bleibt noch sehr

viel zu tun.

Dieses so wichtige Jubiläum wird

mit vielfältigen Veranstaltungen,

darunter Ausstellungen, Lesungen,

Filmen, Diskussionen und

vielem mehr gefeiert. Einen Angebotsüberblick

erhalten Sie im

Frauenprogramm.

Ein Highlight ist die Fraueninformationsbörse,

die am 8. März 2019,

am Internationalen Frauentag von

16 bis 19 Uhr im Bürgersaal des

Rathauses Zehlendorf, Kirchstraße

1/3, 14163 Berlin, stattfindet.

Hier stellen Projekte, Vereine und

Organisationen ihre Angebote für

Frauen vor. Eine gute Gelegenheit,

sich über die Themen Ausbildung,

Arbeit, Wiedereinstieg in den Beruf,

Existenzgründung, Rente,

Fort- und Weiterbildung, Präventionsangebote

gegen häusliche

Gewalt, Freizeit und noch vieles

mehr zu informieren.

Das Programm ist im Büro der Frauenbeauftragten

von Steglitz-Zehlendorf,

Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin,

sowie bei den Bürgerämtern,

in den Bibliotheken und bei den

Pförtnerinnen und Pförtnern des

Rathaus Steglitz und Zehlendorf

erhältlich. Im Internet finden Sie

das Programm unter www.steglitzzehlendorf.de/frauenbeauftragte

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14 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

Club Goerz werk im Berliner Südwesten

Event-Location mit Loft-Charme

Foto: Dorothea Letkemann

„Vorwärtsdenken im Sinne des

Gemeinschaftsgedankens“ hatte

sich Silvio Schobinger im Jahr

2015 auf die Fahne geschrieben.

In diesem Sinne restaurierte der

Visionär mit frischem Unternehmergeist

behutsam das historische

Goerz werk mit seinen Lofts

hin zu angesagtem Standort für

traditionelle Handwerksbetriebe,

technologische Start-Ups und

kreativ produzierendes Gewerbe.

Daraus ist inzwischen eine bunte

Mischung von rund 100 Mietern

entstanden, die das Denkmal

deutscher Industriekultur und

damit auch das Gebiet um die

Goerzallee mit neuem Leben erfüllen.

Auch die neuerdings im

„CoWerk“ des Gebäudekomplexes

auf Zeit mietbaren Co-Working-Plätze

werden gerne von

Silvio Schobinger – mit immer

neuen Ideen bringt er den Berliner

Südwesten voran.

Foto: Dorothea Letkemann

Freelancern, Teams und Start-ups

genutzt, nicht zuletzt wegen des

schnellen Internets im Haus und

eines individuell auf die Nutzer

zugeschnittenen Angebotes,

das von voll ausgestatteten Einzelplätzen

bis zu Arbeitsinseln im

Loft reicht.

Mit der Einrichtung des Club

Goerz werk bietet Silvio Schobinger

allen Goerz werk-Mieter optimale

Vernetzungsmöglichkeiten

und die günstige Gelegenheit,

sich außerhalb des Arbeitsalltages

ungezwungen auszutauschen

und gemeinsam innovative

Ideen zu entwickeln.

Die Club-Türen des spektakulären

und nun frisch ausgebauten

Event-Loft stehen seit November

2018 auch nach außen weit offen

und haben seitdem bereits viel

Anklang bei Bezirk, Anrainern

und Unternehmern gefunden –

sei es bei Firmenfesten, privaten

Feiern oder Unternehmenstreffen.

Für den Berliner Südwesten eröffnet

sich mit dieser für unterschiedlichste

Events zu buchenden

Location ein neues reizvolles

Clubangebot, das man bisher

vergebens im Bezirk gesucht

hat. Das Gebiet um die Goerzallee

wird damit ein gutes Stück

attraktiver.

Über die Arbeit sprechen

und feiern …

Als „Herzstück des Goerz werk“

bezeichnet das Team um Silvio

Schobinger den rund 600 Quadratmeter

umfassenden Club

mit Panorama-Blick weit über


Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 15

Zehlendorf, der in den wärmeren

Monaten auch von der mit imposantem

Grill ausgestatteten, rund

200 Quadratmeter großen Terrasse

aus an frischer Luft genossen

werden kann. Der Innenraum des

unaufdringlich im Vintage-Stil

Gemütliches Kaminzimmer, auf

Wunsch Raucher-Lounge, eine

gut bestückte Bar, die keinen Getränke-Wunsch

offenlässt, sowie

ein ausgewogenes Licht-Ton-Musik-Technik-Angebot

stehen für

Full-Service-Buchende ebenso

Goerz werkes einen Namen gemacht.

Veganes und vegetarisch

sowie koscheres Catering gehören

ebenso zu ihrem Angebot

wie der nachhaltige Umgang mit

regionalen Produkten. Dennoch

könne der Buchende in Einzelfäl-

… und gute Ideen

weiterentwickeln

Stillstand ist für die Goerz werker

ein Fremdwort. Und so sind

auch sie mit guten Ideen und im

Gleichschritt mit Visionär Scho-

Cluballtag für Netzwerker: Über die Arbeit sprechen und mit Gleichgesinnten feiern.

Foto: Dorothea Letkemann

gehaltenen Clubs bietet variable

Raumkonzepte für Gesellschaften

von etwa 100 bis 500 Gästen. Flexibilität

– auch bei der Gästezahl

– steht beim Veranstaltungsteam

an erster Stelle, wenn es darum

geht, den jeweils passenden Rahmen

für ein Event zu schaffen.

bereit wie ein bewährtes Catering-Angebot:

Christian Farkas

und sein Profiteam haben sich mit

ihrer regionalen Produkte-Küche,

die traditionelle und innovative

Kochkunst geschickt verbindet,

bereits im täglich für die Öffentlichkeit

zugänglichen Casino des

len auch seinen eigenen Caterer

mitbringen, wie Pressesprecherin

Anusch Guyenz erklärt.

Mit diesem breiten Club-Angebot

dürfte es Silvio Schobinger einmal

mehr gelingen, die Attraktivität

des Goerz werk weit über den

Bezirk hinaus sichtbar zu machen.

binger für eine noch spannendere

Infrastruktur ins neue Jahr

gestartet:

Schon heute kann man sich auf

die Wiedereröffnung des Biergartens

auf grüner Wiese des Goerzwerk-Außengeländes

freuen, der

bereits 2018 trotz „verpfuschter

Mitglied im Berliner

Verband Gewerblicher

Schneeräumbetriebe e.V.

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16 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

In der warmen Jahreszeit bietet die luftige Club-Dachterrasse Raum mit Ausblick und zum Ausspannen.

Foto: Andreas Nenninger

Fußball-WM“ viel Zuspruch fand.

Dazu beigetragen hat nicht zuletzt

die junge Brauerei „Malz &

Moritz“ unter Geschäftsführer

Julian von Angern, die im Goerzwerk

ihren Sitz hat und auch in

diesem Jahr in den warmen Monaten

die Gäste aus nah und fern

mit neuen Brauspezialitäten verwöhnen

wird.

An der Umsetzung einer weiteren

Idee wird derzeit akribisch

gearbeitet; mit dem Wunsch, auf

dem Gelände des Goerz werks

im kommenden Sommer einen

Wochenmarkt mit Ständen regionaler

Landwirte und Bauern

initiieren zu können.

Auch das Regenwald-Projekt

„Wildwerk“, das die Goerzwerker

gemeinsam mit der Stiftung

„Wilderness International“

zur Rettung des Regenwaldes

ins Leben gerufen haben, wird

2019 ausgebaut werden und

die Spender aus dem Goerz werk

mit entsprechendem Umweltsiegel

auszeichnen. Passend

zum Umweltengagement wird

auch die Photovoltaik-Anlage

auf dem Dach des Goerz werkes

weiter installiert.

In fernerer Zukunft dagegen,

aber – wer Schobinger und sein

Team kennt – durchaus umsetzbar,

steht die Idee vom Goerzwerk-Salonschiff

auf dem Stichkanal,

der aktuell noch ein eher

trostloses Dasein fristet. In der

Abendsonne zum Feierabend

auf dem Wasser schaukeln? Eine

reizvolle Idee! – Einen kleinen

Vorgeschmack darauf könnte

es schon bald geben: Wenn

Philipp Wilhelm vom Stand Up

Paddling Shop und Mieter im

Goerz werk zur sinnvollen Pausen-Beschäftigung

für ambitionierte

Steh-Paddler Bretter im

Stichkanal zu Wasser lässt.

Ein Pool zur Abkühlung an

heißen Sommertagen auf der

Club-Terrasse ist hingegen eine

Idee, die aufgrund umfangreicher

Vorplanungen noch etwas

auf ihre Umsetzung warten

muss. Doch davon träumen darf

man schon heute, an kühlen Februartagen.

Denn schließlich ist im Goerzwerk

bereits so mancher Traum

wahr, so manche Idee gemeinsam

umgesetzt geworden.

Informationen und Event-Anfragen

zu Club-Buchungen bei

Annemarie Rainer unter Telefon

030 – 290 27 68 16 oder E-Mail

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Weitere Informationen zum

Goerz werk und seinen Angeboten

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Geliebt, gegossen, vergessen:

Phänomen Zimmerpflanze

Sonderausstellung im Botanischen Museum Berlin

Zimmerpflanzen bewegen Menschen

damals wie heute emotional.

Sie sind unsere täglichen

Begleiter, sie sind duldsame Mitbewohner

und stumme Zeugen

unseres Lebensgefühls. Die Gewächse

spiegeln nicht nur unsere

Innenräume, sondern auch

unser Innenleben. Obwohl wir

sie oft übersehen, würden wir

etwas vermissen, wenn es sie

nicht gäbe. Die Sonderausstellung

„Geliebt, gegossen, vergessen:

Phänomen Zimmerpflanze“

im Botanischen Museum Berlin

beleuchtet die emotionalen

Facetten einer ganz besonderen

Beziehung: Geschichte(n)

zwischen liebevoller Pflege und

gedankenlosem Konsum. Sie

ist vom 7. Dezember 2018 bis

2. Juni 2019 zu sehen.

50 Zimmerpflanzen auf dem

längsten Fensterbrett Berlins

Auf dem mit rund 100 Metern

längsten Fensterbrett Berlins

werden 50 verschiedene lebende

Zimmerpflanzen präsentiert,

darunter sind beliebte Klassiker

wie die Grünlilie, Monstera,

Usambaraveilchen und Geigenfeige.

In botanischer Hinsicht

spiegeln diese Arten die ganze

Bandbreite der Tropen und

Subtropen weltweit. Wo genau

sie herkommen und welche Geschichten

sie erzählen, verrät der

Blick auf eine große Landkarte.

Tipps zu ihrer Pflege und ihre

botanische Geschichte sind auf

Cosmetique Carin


überdimensionalen Pflanzetiketten

zu entdecken. Entlang

des Fensterbretts schlendern

die Besucher durch verschiedene

Zimmer mit ihren typischen

Pflanzen: Vom Wohnzimmer

über das Bad ins Schlafzimmer,

von der Küche über den Wintergarten

bis ins Büro. Die etwas

andere Wohnungsbesichtigung

erzählt spannende Geschichten

zu Zimmerpflanzen und ihren

Hintergründen, begleitet von

vielen Objekten wie historischen

Gießkannen, Herbarbelegen

Foto: Inspirellie/Shutterstock.com / bgbm

oder kostbaren Pflanzenbüchern.

Vom raren Biedermeiergrün

zur modernen Massenware

Die Welt der Zimmerpflanzen hat

sich im Laufe der Jahrhunderte

radikal verändert und unterliegt

der Mode. Was in den eher

schlecht beheizten Räumen der

Biedermeierzeit nur am Fenster

gedieh, fühlt sich heute in unseren

gut geheizten und trockenen

Innenräumen nicht mehr wohl

und umgekehrt. Und während

Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 17

Kakteen, Grünlilien oder Aloen

zu Goethes Zeiten noch heiß

begehrte Exoten waren, deren

Ableger wie Kostbarkeiten unter

Freunden weitergereicht

wurden, stehen sie heute mit

Tausenden Artgenossen als Massenware

in Baumärkten und Einrichtungshäusern

zum Verkauf.

Dem Menschen ausgeliefert

Die Zimmerpflanze ist ein Sonderfall

in der Welt der Botanik.

Mit ihren wilden Verwandten

und Vorfahren hat sie dabei so

gut wie nichts gemein: Als Solitär

in einem Blumentopf vereinzelt,

ist sie uns Menschen als Zimmerbesitzern

auf Gedeih und

Verderb ausgeliefert. Den Platz

am Fenster, Wasser, und Nährstoffe

– alles empfängt sie aus

unserer Hand. Sie wird geliebt

und gegossen – oder schmählich

vergessen. Ob passionierter

Blumenliebhaber oder puristischer

Verweigerer – eine Haltung

hat jeder zum Zimmergrün, mit

persönlichen Erinnerungen und

Geschichten.

Geliebt, gegossen, vergessen:

Phänomen Zimmerpflanze

Sonderausstellung im Botanischen

Museum Berlin

Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin

7. Dezember 2018 bis 2. Juni 2019

Täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr, 24.12.

geschlossen

Normaler Museumseintritt 2,50 Euro,

ermäßigt 1,50 Euro

(bei Garteneintritt 6,00 Euro, ermäßigt

3,00 Euro ist Museumseintritt inkl.)

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18 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

90 Jahre Lothar Scholz

Zeitzeuge und Autor, der freiwillig durch die Hölle ging

Er hat sie überlebt, die Hölle, der

er als 16-jähriger Kriegsfreiwilliger

von seinem Heimatort Fürstenwalde

im Jahr 1944 siegesüberzeugt

in jugendlichem Eifer als Luftwaffenhelfer

entgegen marschiert

war.

Dennoch: „Dass ich einmal so alt

werde, hätte ich nie gedacht“, erklärt

mir Lothar Scholz bei meinem

Besuch in seinem Lichterfelder

Haus kurz vor seinem 90. Geburtstag

am 14. Dezember 2018.

Überzeugter Hitlerjunge war er,

1944 eingezogen zur Heimatflak,

wenig später Kriegsgefangener,

viel später in Friedenszeiten Kaufmann

und Autor, der u. a. in seinem

Buch „Der verratene Idealismus“

über sich, einen „Jungen im Banne

des Nationalsozialismus“, geschrieben

hat; – ehrlich und ohne fadenscheinige

Entschuldigung für sein

Handeln, das ihn in zehn Jahre

währende russische Kriegsgefangenschaft

führte und in Alpträume,

die ihn bis heute verfolgen.

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Lothar Scholz heute.

HU

AU

d

p

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Auszugsweise erzählt er mir in seinem

gemütlichen Souterrain-Büro

aus dieser Zeit: Erschütterndes

und Heiteres wechseln dabei, wie

bei den von ihm als Zeitzeugen

regelmäßig gehaltenen Vorträgen

und Lesungen. Noch mit Bundeskanzler

Schröder war er anlässlich

der 50-Jahr-Kriegsendfeier bei

Anzeige

Müssen Rentner Steuern zahlen?

Das am 01.01.2005 in Kraft getretene

Alterseinkünftegesetz

beinhaltet unter anderem eine

umfangreiche Neuordnung der

Besteuerung von Alterseinkünften.

Die Neuregelung gilt sowohl

für Personen, die erst jetzt in Rente

gehen oder noch im Arbeitsleben

stehen, als auch für Personen,

die bereits vor 2005 eine Rente

bezogen haben, so genannte

Bestandsrentner. Waren bisher

bei einem Renteneintrittsalter

von 65 Jahren 27 % der Rente als

Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil),

so beträgt im Kalenderjahr

2005 der Besteuerungsanteil

50 %, d. h. die Hälfte der Rente

Foto: Denis Junker / Fotolia

Lothar 16-jährig.

Vom Hitlerjungen zum

Kriegsfreiwilligen…

unterliegt der Besteuerung. Seit

dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen

an das Bundeszentralamt

für Steuern übermittelt

(Rentenbezugsmitteilung).

Jeder Rentner sollte daher überprüfen,

ob er aufgrund der Neuregelung

ein zu versteuerndes

Einkommen erzielt und eine

Steuererklärung abgeben muss.

Wir haben, um den Anforderungen

der Rentner gerecht zu

werden, ein spezielles Paket für

Rentner entwickelt. Sprechen Sie

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können Sie auch in allen anderen

steuerlichen Fragen den Kontakt

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Steuerberater

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Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 19

Putin zu Gast, mit dem er sich in

fließendem Russisch unterhalten

habe. Und aktuell stehe er in Kontakt

mit Ministerpräsident Dr. Dietmar

Woidke, erklärt mir der Autor.

Er erzählt weiter, wie einst ein geschniegelter

Nachwuchsoffizier

der Wehrmacht die Schüler im

Jahr 1943 in der Klasse aufgesucht

und zum freiwilligen Eintritt in die

deutsche Wehrmacht aufgerufen

habe. Viele meldeten sich damals

begeistert, und die meisten Schüler

besiegelten damit wohl ihr eigenes

Todesurteil.

Auch Lothar hob begeistert den

Arm und focht anschließend mit

seiner herzensguten Mutter – der

Vater war bereits in amerikanischer

Kriegsgefangenschaft – einen harten

Kampf um deren Unterschrift

für das Kriegsfreiwilligen-Formular.

Sie unterschrieb schließlich

nach langem Ringen, forderte

aber einen bitteren Gegenpfand,

indem sie dem Sohn eine Pistole

in die Hand drückte: Sollten einmal

die Russen vor der Tür stehen,

müsse Lothar sie, seinen kleinen

Bruder und schließlich sich damit

erschießen. Lothar versprach dies

mit schwerem Herzen, musste dieses

Versprechen aber nie einlösen,

Die Unterkunft für Luftwaffenhelfer in Berlin-Karlshorst im Jahr 1944.


Foto: privat

denn Mutter und Bruder kamen

später über Wehrmachtstransporte

ins Internierungslager nach

Dänemark.

Bewegt berichtet Lothar Scholz

von seiner „Feuertaufe“ als Kriegsfreiwilliger

in der Kesselschlacht

von Halbe: „Auch wenn ich nicht

an der Ostfront, sondern südlich

von Berlin im Einsatz war: Der

Russe war bei Halbe derselbe wie

der an der Ostfront“. Hier vor Berlin

zerriss dann auch ein gezielter

Schuss auf die am Gürtel befestigte

Eierhandgranate seinen

Schulfreund, dessen sterbliche

Überreste Lothar dem Sanitäter

hoffnungsvoll anvertraute. –

Dann kindlich verständnislos und

entrüstet darüber, dass der nicht

mehr helfen konnte.

…und Gefangenen

Aber der heute 90-Jährige berichtet

auch aus für ihn frohen, davorliegenden

Tagen in der Hitlerjugend,

die ihn, den unbedarften

Jungen aus Fürstenwalde, letztendlich

gezielt und psychologisch

meisterhaft, nationalsozialistisch

für den Krieg abrichteten.

In der „Motor-HJ“ lernte Lothar von

gestandenen Männern, wie man

ein Motorrad baut. „Das war ein

Gefühl, wenn ich dann mit dem

Motorrad durch Fürstenwalde

fuhr und die Mädels guckten. Damit

könnte man auch heute noch

Jugendliche genauso begeistern

und in seinen Bann ziehen“,

glaubt Lothar und erklärt damit

die Faszination, welche die Nationalsozialisten

im Volk geschickt

für ihre Sache zu verbreiten wussten.

Lothar Scholz erinnert sich

aber auch gut an Flüsterwitze, die

damals die Runde machten, sei

es zum Klumpfuß von Goebbels

(„Da sitzt die Batterie für den anderen

Fuß“) oder zur Leibesfülle

Görings („ Herrmannplatz! – Was

frisst er auch so viel!?“). Dabei blitzt

es fröhlich in den Augen des alten

Herrn, der immer einen fröhlichen

Spruch auf den Lippen hat, sich nie

zu etwas zwingen ließ und sich bis

heute als Rebell bezeichnet. Das

brachte ihm in der Gefangenschaft

absolutes Schreibverbot ein. „Weil

ich mich dort immer geweigert

hatte, irgendein Schriftstück zu

unterschrieben“, erklärt Lothar. Als

er aus Protest gegen das erteilte

Schreibverbot seine Lagerarbeit

einstellte, war es der russische

Lagerkommandant, der ihm riet,

einfach unter anderem Namen zu

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Dr. Michael Kirchhoff

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20 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

schreiben – und schon bald erhielt

seine Mutter die erste Post aus der

Gefangenschaft, aus deren Wortlaut

sie klar ihren Sohn erkannte.

Über das Rote Kreuz ließ sie nun

ein Paket an sein „Pseudonym“ ins

ferne Russland schicken. Schmalzfleisch

und Kokosnuss trafen im

Lager ein, letzteres hatten die russischen

Aufseher noch nie gesehen.

Als Lothar ihnen erklärte, dass

Affen Kokosnüsse fressen, meinte

der Aufseher: „Gut, dann kannst du

das auch fressen.“

Seine innere Heiterkeit mag Lothar

Scholz mit dazu verholfen haben,

über all das Erlebte und Schwere

hinwegzukommen. Nicht alle waren

so stark: Seine spätere erste

Frau kam ebenfalls aus russischer

Kriegsgefangenschaft, als Lothar

sie bei seiner Heimkehr 1955

kennenlernte. Sie fand nicht über

das Schreckliche hinweg, suchte

schließlich Vergessen im Alkohol

und starb früh.

Spätheimkehrer Lothar zog zuerst

zu seiner Mutter nach Berlin, die –

aus Fürstenwalde geflüchtet – inzwischen

in Lichterfelde-Ost in der

Baseler Straße untergekommen

war. „Ich sprach perfekt Russisch,

werde heute noch oft für einen

echten Russen gehalten, – besonders

beim Fluchen“, lacht Lothar,

der bis heute Kontakt nach Russland

gehalten hat. „Ich bin durch

die Lebensschule Russlands gegangen,

habe da Wichtiges für´s

ganze Leben gelernt“, erinnert

sich Lothar, der mit der deutschen

Sprache nach langen Jahren fern

der Heimat „auf Kriegsfuß“ stand.

Spätheimkehrer

Seine Sprache wieder besser zu

lernen, auch dazu ging er 27-jährig

noch einmal zur Schule, auf die Berufsschule

für Kaufleute. „Dass ich

dort der Einzige war, der rauchte,

Lothar Scholz mit dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder zu

Gast bei Präsident Wladimir Putin.

Foto: privat

missfiel meinem Lehrer“, erzählt er

schmunzelnd.

Als ein Geschäftsführer für ein

Nestle-Lebensmittel-Testgeschäft

am Tempelhofer Damm gesucht

wird, übernimmt er die Stelle.

Sein Stellvertreter macht ihm den

Bau eines eigenen Häuschens

schmackhaft. 1963 lernt Lothar

seine zweite Frau kennen und

heiratet sie bereits sieben Wochen

später („Sie war so schön

frech, das hat mir gefallen. Kochen

tut sie wie eine Göttin.“). Den Rat

des Kollegen setzt er mit Hilfe der

Wohnungsbaukreditanstalt nun

in die Tat um: „Am Tag war ich im

Geschäft, nachts bei Vollmond

hab ich am Haus in Lichterfelde

gebaut.“ Hier wohnt er mit seiner

Frau noch heute, zwei Töchter haben

ihm inzwischen vier Enkelinnen

und einen Enkel beschert.

Auch auf der Karriereleiter stieg

Lothar Scholz kontinuierlich

aufwärts, wurde schließlich Verkaufsleiter

bei „Kümmerling“. Nach

Renteneintritt führte er erfolgreich

einen Sekthandel, statt sich zur

Ruhe zu setzen.

Sein Buch „Der verratene Idealismus“,

das nicht nur er gerne

als Pflichtlektüre in den Schulen

sähe, schrieb er, der bereits in

der Gefangenschaft jede Gelegenheit

zum Lesen wahrgenommen

hatte, u. a. für die, …

die mit jugendlichem Eifer und im

Glauben an die gute Sache ihr Leben

für Führer, Volk und Vaterland

gegeben haben, ohne zu wissen,

dass sie missbraucht wurden…

Für mehr Verständnis spricht dieses

in klarer Sprache geschriebene

Geschichtsbuch, das – gerade

in heutiger Zeit – auch als ernst

zu nehmende Warnung verstanden

werden kann.

Ein weiteres, nicht weniger beeindruckendes

und aussagekräftiges

Werk aus der Feder

von Lothar Scholz berichtet

berührend über seine Jugend

in sowjetischen Straflagern „Im

Namen von Marx – Engels – Lenin

– Stalin“.

Heute bastelt der Senior trotz

vergangener gesundheitlicher

Zwischenfälle, die er souverän

gemeistert hat, noch hier und

da im Haus, will demnächst den

Zaun erneuern und Ballast abwerfen,

der sich im Laufe der Jahre

angesammelt hat. „Ich bereite

mich auf´s Abdampfen vor, da

soll dann alles in Ordnung sein.

Angst vor dem Sterben hab´ ich

nicht, nur dabei sein möchte ich

nicht“, erklärt er mit dem ihm eigenen

Humor. – Doch damit soll

er sich noch viel Zeit lassen, denn

nicht nur als Zeitzeuge ist Lothar

Scholz nach wie vor gefragt.

Auch sonst hat er noch reichlich

Bemerkenswertes zu sagen.

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1 | Gazette Zehlendorf | 2017

Geschützter Radfahrstreifen Dahlemer Weg

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Nachdem die erste Variante eines Radfahrstreifens im Dahlemer Weg als zu gefährlich

bewertet wurde, planten die zuständigen Behörden um und realisierten nunmehr

einen Radfahrstreifen, der durch zahlreiche Kunststoffpfosten von der verbliebenen

PKW-Spur getrennt geführt wird. Auch diese Variante trifft nicht nur auf Zustimmung,

sondern wird in der Öffentlichkeit und den Medien strittig diskutiert. Im Folgenden

nehmen die Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf

zu diesem aktuellen Thema Stellung.

CDU-Fraktion

Die CDU-Fraktion lehnt den Vollpfosten-Radweg

auf dem Dahlemer Weg ab.

Die Radwegplanung des Berliner Senats

und das Berliner Mobilitätsgesetz sind

das Ergebnis einer sich laut artikulierenden

Lobby der „Berufsradler“, die mit dem

normalen Radfahrer, der aus Freude das

Rad benutzt, nichts gemein hat. Rot-Rot-

Grün muss erkennen, dass Radspuren auf

den Straßen unter Beseitigung von Parkplätzen

unter hohem Steuergeldeinsatz

nicht überall dem Sicherheitsbedürfnis aller

Radfahrer Rechnung tragen. Dies wird

besonders am Dahlemer Weg deutlich,

Radfahrer würden lieber den vorhandenen

Radweg benutzen. Wo jedoch Dogmatik

herrscht, fehlt es an einem selbstkritischen

Hinterfragen des eigenen Handelns, dies

schadet Berlin. Die derzeitige Situation ist

für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich, Unfälle

nehmen zu, da Fahrzeuge wegen der

Poller in den Gegenverkehr ausweichen.

Zudem müssen endlich Anwohner beteiligt

und ihrer Kritik Rechnung getragen werden.

Wir sind nicht gegen Radspuren. Aber

wir wollen keine, die gegen den Willen der

Berliner errichtet werden. Die Drangsalierung

der PKW-Fahrer durch Rot-Rot-Grün

lehnen wir ab.

Jens Kronhagel

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Berlin SPD-Fraktion

Genial –„Test-Radweg für 160.000 Euro“ –

„Im Rahmen eines Modellversuches wird

der Radweg in einen geschützten Radweg

umgewandelt“, erläuterte M. Schellenberg

(B‘90/Grüne), Stadträtin für Umwelt und

Tiefbau.

Was war geschehen? Nach dem bundesweit

niederschmetternd, bekannten „Test-

Zick-Zack Radweg“ an der Leo Beck Straße

musste ein Erfolg her. Grüne Stadträtin und

Senatorin bauen einen von der Berliner

Straße bis zur Mörchinger Straße und

ab etwa Curtiusstraße funktionierenden

Radweg – dazwischen – in einem mit 160

Pollern „geschützten Radweg“ um. Vorher

und hinter konnte jeder gefahrlos Radfahren

– keinen Bedarf erkennbar!

Jeder, der sich die „Teststrecke“ genau ansieht

fragt sich – was soll das? Hätten da

nicht die Hälfte der Poller für den Schutz

gereicht? Wieso gibt es die alten Radwege

auch noch und warum sollen die Radfahrer

nun nur die Teststrecke befahren. Und –

was ganz toll ist – die lästigen, parkenden

Fahrzeuge sind auch weg und stehen in

den schon überlasteten angrenzenden

Straßen! Testen lässt sich auch ohne Bedarf

und jetzt lassen sich auch noch monatlich

Ersatzpoller für rd. 7,00 Euro/St. Kaufpreis

verbauen! – Wir freuen uns auf die nächsten

Possen von Stadträtin und Senatorin.

Volker Semler

B‘90/Grünen-Fraktion

Die Herausforderungen der wachsenden

Stadt Berlin werden besonders auch im

Verkehrsbereich deutlich: 11 getötete Radfahrende

im Jahr 2018 und die Art ihrer

Unfälle (nachlesbar beim ADFC) sind ein

deutliches Zeichen, die Sichtbarkeit von

Radwegen zu erhöhen, da mangelnde

Sichtbarkeit mit Abstand die häufigste

Todesursache war. Der durch gut sichtbare,

signalfarbene, biegsame Poller geschützte

Radstreifen – wie jetzt am Dahlemer Weg

berlinweit etwa das dritte Mal umgesetzt

– ist dabei ein gutes Mittel, das mit dem

neuen Mobilitätsgesetz eingeführt wurde.

Wichtig war es uns, im Rahmen der ohnehin

anstehenden Sanierung der alten,

schmalen und verfallenen Radwege eine

sicherere Lösung zu schaffen, indem hier

keine parkenden PKW oder in vielen Fällen

LKW und deren Anhänger mehr die

Sicht versperren. Leider kam es im Rahmen

der Baustelleneinrichtung zu Fehlern, so

dass sich durch Engstellen und auf die

Radspuren ausweichende Autos die Gefahr

nochmals erhöhte, dies wurde aber

schnellstmöglich behoben und die Arbeiten

insgesamt schnell durchgeführt. Unter

https://gruenlink.de/1kal beantworten wir

Einzelfragen zum Thema und bleiben auch

weiter dran.

Bernd Steinhoff

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Jeder Verkehrstote ist einer zu viel – eine

Selbstverständlichkeit! Doch was folgt daraus?

Die geballte „Sicherheits“-Kompetenz

bekennender grüner Autohasser trifft den

Bezirk in voller Härte: Der Zick-Zack-Radweg

– darüber lacht die Welt im August!

Im September wurden im Dahlemer Weg

Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert.

Doch irgendwie passte das nicht zusammen:

Bei der Ausführungsplanung hätten

die zu schmalen Fahrstreifen auffallen

müssen. Ergebnis: Lebensgefahr! Schnell

wurden die Markierungen übermalt. Und

nun rote Poller im Dezember. Die Grünen

finden das „toll!“. Kritische Fragen nach

REIFEN ADAM

seit 1949 in Zehlendorf

... und viele

andere

Reifenhersteller

Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 21

Parkflächen für ansässige Gewerbe, wie

sich eine Rettungsgasse bilden soll oder zur

Verletzungsgefahr bei Stürzen in die Pollerreihe,

sind nicht gewünscht! Liebe Bürger:

So sieht also das neue Berlin aus. Und folgt

man den Aussagen von Linksgrün, ist das

nur der Anfang. Das Umerziehungsprogramm

läuft gerade erst richtig an – mit

dem Feindbild Autofahrer! Ein Miteinander,

geprägt von Vorsicht, Toleranz und

gegenseitiger Rücksichtnahme, kann die

AfD hier nicht erkennen. Auch wenn CDU

und FDP hier laut bellen, sie knicken vor

Linksgrün ein.

Peer Lars Döhnert

FDP-Fraktion

Vorweg: Das von den Grünen ideologisch

geprägte Mobilitätsgesetz sieht das, was

wir nun am Dahlemer Weg als „Pilotprojekt“

bestaunen können, als Regellösung vor. Im

Klartext: So soll jeder Radfahrstreifen, der

zukünftig angelegt wird, aussehen. Das

grüne Gesetz sieht an jeder Hauptverkehrsstraße

einen solchen Radfahrstreifen vor.

Wir reden also nicht über einen missglückten

Einzelfall, sondern über einen ersten

Eindruck, was uns unter grüner Führung

nicht nur in Steglitz-Zehlendorf erwartet.

Die Freien Demokraten (FDP) wollen sichere

Mobilität für alle Verkehrsteilnehmer

und ja, dieser Radfahrstreifen scheint

für Radfahrer sicher (genau weiß man

das auch erst, wenn umgefahrene Poller

tatsächlich keine Gefahr darstellen), aber

sicher war der alte Radweg auch. Die knapp

400 m Poller-Radweg haben nach ersten

Angaben um die 200.000 Euro gekostet.

Das sind 500 Euro pro Meter! Die Hauptverkehrsstraßen

alleine in Steglitz-Zehlendorf

messen ca. 220 Kilometer. Das wird also

nicht nur extrem teuer, sondern es wird vor

allem ein Mobilität-Desaster erster Güte,

einzig damit ein paar Radler sich bei schönem

Wetter gefahrlos überholen können.

Andreas Thimm

Weitere Informationen zur BVV und

den Sitzungsterminen finden Sie

unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/

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22 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

Infektionskrankheiten

Was man sich ersparen kann

GESUNDHEIT

Vieles im Leben ist schicksalshaft,

man kann es nicht verhindern.

So ist es auch mit den lästigen

Erkältungskrankheiten, die uns

jetzt gerade in der kalten Jahreszeit

heimsuchen. Jeder hofft,

dass er ohne dicke Erkältung

über den Winter kommt. Es gibt

aber einige Erkrankungen, bei

denen Abwarten und Teetrinken

die falsche Strategie ist. Manche

Infektionskrankheiten kann man

sich einfach ersparen – mit einer

Impfung: Pneumokokken, Keuchhusten

und Virusgrippe gehören

dazu.

Diese Erkrankungen können für

einige Menschen sehr bedrohlich

sein. So sind beispielsweise

Menschen mit chronischen

Atemwegskrankheiten – wie

zum Beispiel COPD, eine chronische

Lungenerkrankung mit

Atemnot – durch eine zusätzliche

Virusgrippe besonders belastet.

Deshalb wird ihnen die Grippe-Impfung,

wie die Impfung

gegen Influenza meist genannt

wird, unbedingt empfohlen. Auch

gegen Pneumokokken sollten

diese Patienten geimpft werden.

Pneumokokken-Bakterien können

Lungen-, Hirnhaut- und Mittelohrentzündungen

auslösen.

Diese Bakterien treten häufig

nach einer Influenza auf. Denn

durch die Grippe-Infektion ist die

Schleimhaut der Atemwege stark

geschädigt und daher besonders

anfällig auch für bakterielle Erreger.

Empfohlen wird die Impfung

gegen Pneumokokken für alle

Säuglinge sowie Menschen ab

60. Außerdem sollten mit der

Impfung alle geschützt werden,

die ein geschwächtes Immunsystem

haben, eine geschädigte

oder fehlende Milz oder unter

chronischen Krankheiten leiden.

Influenza-Impfung sinnvoll


Die Influenza-Impfung wird

ebenfalls allen ab 60 empfohlen.

Aber auch Schwangeren,

medizinischem Personal sowie

chronisch kranken oder immungeschwächten

Kindern und

Erwachsenen. Im Idealfall sollte

man die Grippeimpfung im

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GESUNDHEIT

Gazette Zehlendorf | Februar 2019 | 23

Foto: Ocskay Bence-Fotolia

Herbst bekommen. Die Impfungen

gegen Pneumokokken und

Influenza können übrigens auch

gleichzeitig gegeben werden.

Die Krankenkassen tragen die

Kosten.

Keuchhusten: erkrankte

Erwachsene gefährden Säuglinge

Dasselbe gilt auch für die Impfung

gegen Pertussis (Keuchhusten).

Jeder Erwachsene sollte mit der

nächsten Tetanus-Impfung auch

gegen Pertussis geimpft werden.

Viele glauben, dass Keuchhusten

eine reine Kinderkrankheit

ist, die man einmal durchmacht

und dann lebenslang gewappnet

ist. Leider stimmt das nicht! Das

Durchschnittsalter für Keuchhusten-Erkrankungen

liegt bei etwa

40 Jahren, also von Kinderkrankheit

keine Spur. Außerdem kann

man daran auch mehrmals im

Leben erkranken, die Immunität

nach der Infektionskrankheit ist

auf etwa zehn Jahre begrenzt.

Durch den wochenlang andauernden

Husten werden die Atemwege

schwer belastet, was vor allem

bei Vorschäden dramatisch

sein kann.

Für Säuglinge ist Keuchhusten

mit seinen quälenden Hustenattacken

besonders bedrohlich.

Eines von hundert erkrankten

Babys unter sechs Monaten

stirbt daran. Deshalb ist die Pertussis-Impfung

für alle Säuglinge

empfohlen, aber ganz besonders

auch für Frauen im gebärfähigen

Alter, alle Kontaktpersonen von

Babys – also auch Oma und Opa

– und medizinisches Personal.

Denn die Infektion wird sehr

schnell beim Husten, Niesen

oder Sprechen übertragen. Dass

sie andere anstecken könnten, ist

manchen Erwachsenen gar nicht

bewusst, weil Keuchhusten im Erwachsenenalter

oft erst sehr spät

oder gar nicht erkannt wird.

Fazit: Gerade für Patienten mit

Atemwegserkrankungen wie

COPD, Asthma oder chronischer

Bronchitis sind Erreger, die die

Atemwege weiter schädigen,

sehr bedrohlich. Auch viele andere

Menschen sind gefährdet.

Mit Impfungen bleibt einem im

Leben zwar nicht alles erspart,

aber doch immerhin Influenza,

Pneumokokken und Keuchhusten.

DGK

Impressum

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14163 Berlin

(über der Postfiliale)

Gazette Zehlendorf · Februar Nr. 2/2019 · 44. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Zehlendorf,

Steglitz, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

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Dr. med. Simone Casteleyn

Fachärztin für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Privat- und Kassenpraxis

Dr. med. Ulrich J. Koch

Facharzt für Frauenheilkunde

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Nächste Ausgabe März Nr. 3/2019

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24 | Gazette Zehlendorf | Februar 2019

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