Gazette Charlottenburg Februar 2019

gazette

Gazette für Charlottenburg und Westend

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Februar 2019

Charlottenburg

GRATIS ZUM MITNEHMEN

Mobiles

Kindertheater

MALINKA

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2 | Gazette Charlottenburg | Februar 2019

Wandern mit

Theodor Fontane

Neues Buch mit 18 Tagestouren

2019 ist das Fontanejahr. Besonders

die „Wanderungen durch die

Mark Brandenburg“ haben viele

Fans. Und so kann mit

der Neuerscheinung

„Wandern auf Fontanes

Wegen“ aus dem

via reise verlag eine

ganze Reihe von Tagestouren

zwischen

10 und 29 Kilometern

in Angriff genommen

werden.

Mit dem Buch werden

Sehenswürdigkeiten

wie das Schloss Rheinsberg neu

entdeckt. Es begleitet zu Fontanes

Geburtsstadt Neuruppin

und zum berühmten Birnbaum

in Ribbeck. Auch weniger bekannte

Orte, die Fontane besucht

hat, wie das „Spukschloss“ in Marquardt,

der Baa-See bei Bad Freienwalde

oder der Kapellenberg

in den Glauer Bergen werden neu

erkundet.

Die Touren sind mit detaillierten

Wanderkarten ausgestattet

und in die Kapitel

„Die Grafschaft

Ruppin“, „Das Oderland“,

„Havelland“ und

„Spreeland“ unterteilt.

Sie lehnen sich damit

an Fontanes „Wanderungen“

an. Zu allen

Orten sind Zitate von

Theodor Fontane eingefügt.

Dadurch kann

man sich beim Wandern ein Bild

davon machen, wie Fontane die

Region erlebt hat.

Das Buch „Wandern auf Fontanes

Wegen“ von Ulrike Wiebrecht

ist für 14,95 Euro im Buchhandel

erhältlich. Erschienen ist es

im via reise verlag, ISBN 978-3-

945983546.

Konzerte im Schoeler-Schlösschen

Musikalische Klänge in einem

altehrwürdigen Gebäude. Die

kostenlosen Konzerte werden

von der Musikschule Charlottenburg-Wilmersdorf

veranstaltet.

Freitag, 22. Februar, um 19 Uhr

„Wiener Begegnungen“ – Duo

Varino: Almute Zwiener (klassische

Oboe), Kathrin Redlich (Biedermeiergitarre)

spielen Werke

von Mozart, Cimarosa, Mertz,

Schubert, u. a.,

Freitag, 22. März, um 19 Uhr Tuba

Bibliothek wiedereröffnet

Alle Regale sind wieder gefüllt:

Die Adolf-Reichwein-Bibliothek

wurde am 7. Januar nach ihrem

Umzug wieder geöffnet. Der

neue, barrierefreie Eingang befindet

sich jetzt seitlich am Rathaus

in der Berkaer Straße 7.

Die Bibliothek, die sich auch vorher

schon im Rathaus befand,

ist nun mit Erwachsenen- und

Kinderbereich auf einer Ebene

im Souterrain des Rathauses

Schmargendorf im früheren Ratskeller

untergebracht. Alle Räume

sind barrierefrei und es gibt einen

Vibes Project – Modern Jazz mit

Stefan Gocht (Tuba), Franz Bauer

(Vibrafon), Christof Griese (Saxofon,

Flöte) und Leon Griese

(Schlagzeug).

Diese Chance kann genutzt werden,

zwei Bands der Musikschule

zu erleben und gleichzeitig einen

Blick in das älteste Gebäude Wilmersdorfs

zu werfen. Das Schoeler-Schlösschen

befindet sich in

der Wilhelmsaue 126, 10715 Berlin.

zusätzlichen Gruppenarbeitsraum.

Die Öffnungszeiten für

das allgemeine Publikum wurden

erweitert. Die Angebote für Schulen

und Kitas an den Vormittagen

werden wieder aufgenommen.

Die Bibliothek hat montags bis

freitags von 14 bis 18 geöffnet.

Weitere Informationen unter

E-Mail: stadtbibliothek@

charlottenburgwilmersdorf.

de, im Internet unter www.

stadtbibliothek.charlottenburgwilmersdorf.de

oder unter www.

wir-bieten-vielfalt-einen-ort.de.


WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS Gazette Charlottenburg Gazette Wilmersdorf | Februar | 22019 | | 3

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Charlottenburg-Wilmersdorf ist

in ganz besonderer Weise durch

ein vielfältiges ehrenamtliches

Engagement seiner Bürgerinnen

und Bürger geprägt. Dies wird

von der Kommunalpolitik

sehr wertgeschätzt.

Nicht zu vergessen ist die

unverzichtbare hauptamtliche

Tätigkeit im

Öffentlichen Dienst, vor

allem zur Gewährleistung

von Sicherheit und

Ordnung!

Dankeschön-Empfang

Reinhard Naumann

Am 28. Januar habe ich gemeinsam

mit Bezirksverordnetenvorsteherin

Annegret Hansen öffentlich

Bedienstete und freiwillige

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

von Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr,

Reservisten, DLRG, THW,

Malteser-Hilfsdiensten und Berliner

Forsten eingeladen, um uns

für die hervorragende Zusammenarbeit

zu bedanken.

Die persönliche Freiheit, die wir

alle so schätzen, findet ihre Grenzen

dort, wo sie zur Rücksichtslosigkeit

wird oder gar in Gewalt

umschlägt und das Leben der Mitmenschen

beeinträchtigt. Jeder

weiß aus seinem Alltag: Nur mit

gegenseitiger Rücksichtnahme

und einem respektvollen Umgang

gelingt ein positives Miteinander!

Den unverzichtbaren Rahmen

sichert das staatliche Gewaltmonpol.

Deshalb ist es eine unerträgliche

Entwicklung, wenn wie

zuletzt beim Jahreswechsel Feuerwehr,

Rettungskräfte und Polizei

bei ihrem Einsatz angegriffen

werden. Dies gilt gesellschaftlich

zu ächten und die Täter mit aller

Konsequenz zu bestrafen. Unabhängig

vom Jahreswechsel sind

die für unsere Sicherheit Verantwortlichen

tagein, tagaus im Alltag

gefordert – 365 Tage im Jahr.

Denn sie werden immer dann

gerufen, wenn wieder

etwas passiert ist. Von

ihnen wird tagtäglich

erwartet, dass sie einsatzbereit

und zuverlässig

sind, dass sie unsere

Sicherheit garantieren

– sei es zu Land oder auf

dem Wasser –, dass sie

eingreifen, wenn die öffentliche

Ordnung gestört wird.

Von ihnen wird verlangt, dass sie

die Einhaltung der Gesetze im

Interesse eines funktionierenden

Gemeinwesens durchsetzen,

dass sie löschen, wenn es brennt

und dass sie im Katastrophenfall

schnell und kompetent vor Ort

sind.

Ihnen allen danke ich an dieser

Stelle auch ganz persönlich

herzlich für den professionellen

Einsatz, für die herausragende

Zusammenarbeit und für die so

wichtige Unterstützung im letzten

Jahr. Ich bin sicher, dass wir

dieses bewährte Miteinander im

Interesse der in unserem Bezirk lebenden

und arbeitenden auch in

diesem Jahr so fortsetzen können!

Otto-Grüneberg-Gedenken

Ich lade Sie zusammen mit dem

Kiezbündnis Klausenerplatz ein,

am Sonntag, dem 3.2.2019, um

11 Uhr zur Gedenkfeier anlässlich

des 88. Jahrestages der Ermordung

von Otto Grüneberg, der

kurz vor seinem 23. Geburtstag

von Angehörigen des berüchtigten

„SA-Sturms 33“ ermordet

wurde, vor dem Lokal Kastanie,

Schloßstraße 22, teilzunehmen.

Die Ehrung von Otto Grüneberg

hat in Charlottenburg im Zusammenhang

mit dem Kampf gegen

Neonazismus und Rechtsradikalismus

eine lange Tradition. Es gilt,

gerade auch in heutiger Zeit sich

für eine starke, wehrhafte Demokratie

einzusetzen und jede Form

von Gewalt in Politik und Gesellschaft

eine klare Absage zu erteilen!

Kiezspaziergang

Am Samstag, dem 9. Februar

2019, um 14 Uhr findet der

206. Kiezspaziergang im Ortsteil

Grunewald statt. Treffpunkt

ist am Bismarckplatz 1, vor dem

Umweltbundesamt. Dann gehen

wir durch die Bismarckallee über

den Johannaplatz zum St.-Michaels-Heim

und Jugendgästehaus.

Von dort überqueren wir die

Bismarckbrücke, gehen weiter in

die Delbrückstraße, laufen an der

Grunewald-Grundschule vorbei

und enden mit einem Besuch in

der katholischen St. Karl-Borromäus-Kirche.

Die Teilnahme ist

wie immer kostenfrei. Alle Interessierten

sind willkommen. Ich

freue mich auf Sie!

Informationen über die bisherigen

Kiezspaziergänge finden

Sie im Internet unter www.

kiezspaziergaenge.de.

Leserforum in der Reihe

„Morgenpost vor Ort“

Wie entwickelt sich Charlottenburg-Wilmersdorf?

Geht der

Trend zum Positiven oder eher

nicht? Diese Fragen werden bei

einer öffentlichen Podiumsdiskussion

erörtert, die die Berliner

Morgenpost am Dienstag, 19. Februar,

veranstaltet. „Charlottenburg-Wilmersdorf

– Probleme

und Perspektiven eines Bezirks“

heißt das Forum, zu dem auch die

Leser*innen der „Gazette“ herzlich

eingeladen sind.

Themen sind die Zukunft der

City-West, insbesondere in den

Bereichen Stadtentwicklung,

Wohnungsbau und Wirtschaft.

Zudem soll über Sicherheit und

Kriminalität im Bezirk gesprochen

werden sowie über Chancen und

Entwicklungen am Kurfürstendamm

und seinem Umfeld.

Ich werde mit Christine Wußmann-Nergiz

vom Verein „Aktive

Bürger“, Morgenpost-Reporterin

Carolin Brühl sowie Vertretern

der Polizei und der AG City diskutieren.

Der Abend wird von Morgenpost-Autor

Hajo Schumacher

moderiert.

Das Leserforum in der Reihe

„Morgenpost vor Ort“ beginnt

am 19. Februar um 19 Uhr im

Maison de France (Saal Boris

Vian), Kurfürstendamm 211

(Ecke Uhlandstraße). Es dauert

etwa zwei Stunden, die Teilnahme

ist kostenlos. Notwendig

ist eine Anmeldung in der Morgenpost-Redaktion

unter dem

Kennwort „Morgenpost vor Ort“.

Das geht per E-Mail an aktionen@

morgenpost.de, per Fax an die

Nummer 030/8872 77967. Teilen

Sie bitte auch mit, wie viele Plätze

Sie benötigen. Die Anmeldungen

werden nach Eingang bearbeitet

und müssen spätestens bis Freitag,

15. Februar, 12 Uhr, in der

Morgenpost-Redaktion vorliegen.

Für Ihre Anregungen, Lob und

Kritik bin ich für Sie erreichbar

unter naumann@charlottenburgwilmersdorf.de.

Ihr

Reinhard Naumann

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4 | Gazette Charlottenburg | Februar 2019

Mobiles Kindertheater MALINKA

Kathrin Brunner und ihr fantastisches Ein-Frau-Unternehmen

Seit 2017 tourt Kathrin Brunner,

Schauspielerin, Kulturmanagerin,

begeisterte Handwerkerin

und Mama einer sechsjährigen

WINTER SALE

Tochter, mit ihrem mobilen Kindertheater

durch Kitas, Schulen,

Jürgen Bolz

Atelier für

feinen Juwelen- und Goldschmuck

Kathrin Brunner in ihrem neuen Stück

„Auf der Suche nach der Dunkelheit“.


Foto: Tobias Sorge

ausgesuchte kleine Bühnen und

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Gazette Charlottenburg | Februar 2019 | 5

Bollerwagen voller Requisiten,

selbsterschaffener Figuren, Masken

und Bühnenbilder. Mit viel

Liebe und Sachverstand entwickelt,

spielt die Künstlerin Geschichten

und Märchen für kleine

Leute und führt sie so behutsam

an die bunte und faszinierende

Theaterwelt heran. So

leistet sie wichtige Kulturarbeit,

um Kinder von

heute zum kunstverständigen

Publikum von morgen werden

zu lassen.

Puppenbau, Bühnenbild

und Spiel

Als darstellende Künstlerin

an namhaften Landesbühnen

Deutschlands hat die gebürtige

Hessin über Jahre wertvolle Erfahrungen

gesammelt, die ihrer

kreativen Selbstständigkeit

nun zu Gute kommen. Im

Filmgeschäft fasste sie

ebenso Fuß wie beim Hörfunk

und im Synchronstudio. Und

nicht nur in der Galerie auf dem

Wannseer Hof „Mutter Fourage“,

hat sie sich als Kulturmanagerin

mit umfangreichem Netzwerk

einen Namen gemacht.

„Aber auch das Handwerk hat

von Kindheit an für mich eine

wichtige Rolle gespielt“, betont

Kathrin Brunner. Malen und Basteln

gehörten da zum Alltag. So

erstaunt es kaum, dass dem Abitur

eine Schreinerlehre in Kelkheim

folgte. „Restauration und

Bühnenbild interessierten mich,

und ich habe damals überlegt,

in den Bühnenbau zu gehen“,

erzählt die vielseitige Künstlerin.

Doch ihre Bestimmung sah sie

dann doch eher darin, auf anstatt

hinter der Bühne zu arbeiten.

Dem Schauspiel gesellte sich

schließlich noch die Theaterpädagogik

dazu. Erfolgreich arbeitet

sie seitdem als Spielleiterin mit

Kindern und Jugendlichen zusammen,

um mit ihnen gemeinsam

Stücke und

Filme nach eigenen

Vorlagen zu entwickeln

und dazu die Requisiten und

Bühnenbilder zu fertigen, vom

Steckenpferd bis zur Maske. In

Musicalcamps und Filmschauspielkursen

leitet Kathrin Brunner

die kleinen Künstler professionell

an.

Dies besondere Händchen für

junge Menschen und die Aussicht,

für ihre inzwischen

schulpflichtige Tochter

in greifbarer Nähe kreativ

arbeiten zu können,

ließen die Schauspielerin

2017 die Selbstständigkeit wählen.

Aus viel Frauenpower und guten

Einfällen hat sie 2017 ihr mobiles

Kindertheater „MALINKA“

auf die Beine gestellt. „Malinka“

bedeutet im Polnischen „kleine

Himbeere“. Und die steht im

Theater-Logo dann auch für das,

was der engagierten Künstlerin

besonders am Herzen liegt und

für ihre Arbeit wichtig ist: Natur,

Schönheit und Kindheit.

Mit ihrem ganz speziellen, für

kleine Räume konzipierten Kindertheater

und ihrem derzeit

dreistückigen Repertoire garantiert

sie kurze Auf- und Abbauzeiten.

Sie benötigt keine aufwendige

Technik, begleitende

Workshops können auf Wunsch

dazugebucht werden.

Mit wenig Aufwand so viel zu erreichen,

das gelingt Kathrin Brunner

auf erstaunliche Art und Weise.

– Gerade in unserer Zeit des

Überflusses ein ganz besonderes

Lehrstück, nicht nur für kleine

Leute. Dabei muss jeder Ton, jede

Geste und jeder Szenewechsel

professionell gelingen, um das

junge Publikum erreichen zu

können. Für die Bühnenfrau Kathrin

Brunner kein Problem.

Ihre neuentwickelten Kinderstücke

durchlaufen, bevor sie auf die

Bühne kommen, zuerst eine „Probephase“

bei ihrer Tochter und

bei Aufführungen in deren ehemaliger

Kita. „Denn Kinder sind


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6 | Gazette Charlottenburg | Februar 2019

die ehrlichsten Kritiker“, weiß die

Schauspielerin nur zu gut und

erzählt: „Nachdem gerade jüngere

Kinder bei Spielbeginn von

Fall zu Fall auf Masken unsicher

reagiert hatten, gehe ich heute

zu Beginn eines Stückes zuerst

unmaskiert auf die Bühne. Die

Kinder können sich die aus Pappe

oder Stoff gefertigten Teile dann

genau ansehen, bevor ich sie mir

schließlich für das Stück aufsetze.

Dramaturgisch musste ich da

umdenken, aber das Publikum

geht halt vor.“

Vom Teufel, Berlindas Besuch

und der Dunkelheit

Drei selbstentwickelte Stücke

bietet die Theaterchefin derzeit

an: Neben dem Märchen-Pappfigurenstück

„Der Teufel mit den

drei goldenen Haaren“ für Kinder

ab 3 Jahren und dem Maskenspiel

zum Thema Freundschaft

„Berlinda bekommt Besuch“ für

Kinder ab 4 Jahren feierte Ende

2018 ein drittes Stück Premiere:

In „Auf der Suche nach der

Dunkelheit“ nach dem Text von

Enrico Möglich geht es um die

Angst vorm Dunkeln, aber auch

um den Sinn der Dunkelheit.

Sie haben – gefertigt von Kathrin Brunner – im „Teufel mit den drei

goldenen Haaren“ ihren Auftritt.

Foto: K. Brunner

Denn ein Laternenumzug oder

ein Lagerfeuer im Hellen machen

nur wenig Spaß. Mit Klängen,

Liedern und aus ihrem Nähkästchen

gezauberten Puppen, Tieren

und Requisiten lädt Kathrin

Brunner die kleinen Gäste ab

2 Jahren zu einem lebendigen

Spiel und einer Reise durch die

Jahreszeiten ein, zu denen Helligkeit

UND Dunkelheit nun mal

dazugehören.

„Ich liebe die Entstehungsphase

der Stücke“, verrät Kathrin Brunner.

„Das besonders Reizvolle für

mich ist der kreative Prozess an

sich. Meine Stücke entwickeln

sich bei dieser Arbeit immer

weiter, Bilder in meinem Kopf

werden dabei immer deutlicher,

und so von mir umgesetzt.“

Von kleinen Theatern und Bibliotheken,

die ihre Türen für

das breite Publikum öffnen, aber

auch für Privatfeiern, von Kitas

und Schulen kann Kathrin Brunner

mit ihrem mobilen Kindertheater

mit etwa 1 ½ Monaten

Vorlauf gebucht werden.

„Ich bin an interessanten Spielstätten

stadtweit interessiert“, erklärt

die Schauspielerin und freut

sich über Vorschläge, gerne auch

aus dem Umland Berlins.

In der warmen Jahreszeit wird

sie auch bei „Mutter Fourage“

spielen.


Jacqueline Lorenz

Mobiles Kindertheater „MALINKA“

Termine öffentlicher Kinder-

Aufführungen des Mobilen

Kindertheaters finden Interessierte

unter www.theater-malinka.de.

Nächste öffentliche Aufführung

des Stückes „Auf der Suche nach

der Dunkelheit“ ist am 17. Februar

2019 um 11 Uhr sowie um 14 Uhr im

„Charlottchen“, Droysenstraße 1 in

10629 Berlin-Charlottenburg.

„Der Teufel mit den drei goldenen

Haaren“ wird im „Charlottchen“ am

2. März 2019 um 14 Uhr gespielt.

Karten jeweils: 6 € / ☎ 030-32438 29

Informationen und Anfragen zum

Mobilen Kindertheater „MALINKA“ unter

E-Mail: info@theater-malinka.de.

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Gazette Charlottenburg | Februar 2019 | 7

Der Schulweg als Lernort

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Das Ideal: Ein sicherer Schulweg, der von

dem Kind zu Fuß erst gemeinsam mit den

Eltern und später allein bewältigt werden

kann. So können Verkehrsregeln schon

früh verinnerlicht – und Sicherheit erlernt

werden.

Die Fraktionen in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

nehmen in den folgenden

Beiträgen zu diesem Thema Stellung.

Berlin SPD-Fraktion

Die SPD-Fraktion setzt sich schon seit

langem für sichere Schulwege in unserem

Bezirk ein. Die Wege können z. B. mit

baulichen Maßnahmen sicherer gemacht

werden. Hierfür bieten sich je nach Lage vor

Ort u. a. Zebrastreifen, Mittelinseln, Ampeln

oder auch „Kiss & Ride“-Zonen an. Das allein

reicht jedoch nicht. Aus unserer Sicht gilt

es bei allen Verkehrsteilnehmer*innen das

Bewusstsein für mehr Verkehrssicherheit

zu schaffen. Bei den Kindern sind zuerst die

Eltern gefragt, ihre Kinder beim Erlernen der

Verkehrsregeln zu unterstützen. Es ist daher

sehr sinnvoll, wenn die Eltern den Schulweg

mit ihren Kindern gemeinsam begehen. Dadurch

können Kinder lernen, den Schulweg

künftig selbst sicher zu meistern. Es gilt:

Wenn möglich, sollte der Schulweg immer

zu Fuß zurückgelegt werden. Das hilft den

Kindern und sorgt auch vor den Schulen für

mehr Sicherheit. Denn leider gefährden einige

Eltern andere Kinder, wenn sie ihre Kinder

mit dem Auto direkt bis vor die Schulen fahren.

Doch die Eltern erhalten natürlich auch

fachliche Unterstützung in unserem Bezirk:

Die beiden Jugendverkehrsschulen bieten

wichtige Angebote zur Verkehrserziehung.

Die Jugendverkehrsschulen müssen daher

auch in Zukunft angemessen ausgestattet

werden.

Lothar Saßen

CDU-Fraktion

Trotz des Einsatzes von Polizei und Ordnungsamt

führt die leider zunehmende

Rücksichtslosigkeit einzelner Verkehrsteilnehmer

immer wieder zu Konflikten und Unfällen

gerade auch im Bereich von Schulen.

Die Bezirkspolitik stellt sich natürlich immer

wieder der Aufgabe, die Voraussetzungen

für Schulwegsicherheit zu gewährleisten.

Oft sind die Gefahren aber gar nicht das

Ergebnis unbedachter Autofahrer oder

gedankenlos die Gehwege nutzender Radfahrer,

es sind gerade in Schulnähe oft die

eigenen Eltern, die durch falschverstandenes

Fürsorgeverhalten meinen, ihr Kind mit

dem eigenen Auto möglichst „bis auf den

Schulhof“ bringen zu müssen – gerne wird

dabei auch aus Zeitnot auf das Gaspedal

getreten oder der Verkehr wird unter Gefährdung

anderer eigensinnig massiv behindert.

So liegt es eben vornehmlich auch in der

Verantwortung der Eltern, ihren Kindern

durch eigenes Vorleben und Beispiel und

durch die anfängliche Begleitung in öffentlichen

Verkehrsmitteln, auf dem Rad

bzw. zu Fuß die erforderliche Sicherheit zu

vermitteln. Die CDU-Fraktion begrüßt die

Initiativen des Bezirksamtes, die persönliche

Begutachtung und Beratung vor Ort, auch

z. B. durch die Einrichtung sogenannter Kiss

and Go-Zonen.

Gerald Mattern

B‘90/Grünen-Fraktion

Das morgendliche Verkehrschaos vor den

Schulen wird immer extremer. Das Bringen

der Schulkinder mit dem Auto stellt

inzwischen ein erhebliches Sicherheitsproblem

dar. Wir Grüne in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

fordern daher ein

bezirkliches Gesamtkonzept zur Schulwegsicherheit

und konkrete Maßnahmen, um

dem morgendlichen Wahnsinn vor unseren

Schulen endlich Herr zu werden. Projekte

aus anderen Städten können dabei Vorbild

sein, zum Beispiel das Projekt „walking bus“,

bei dem Kinder sich im Einzugsbereich ihrer

Grundschule zu Fuß an „Haltestellen“ treffen,

um gemeinsam zur Schule zu gehen. Die

Kinder nehmen ihre Welt viel intensiver und

selbstbestimmter wahr, als wenn sie sich

von Eltern vor die Schule chauffieren lassen.

Ordnungsmaßnahmen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen

und strikte Kontrollen

sind unerlässlich. Wichtig ist aber gleichzeitig,

an die Vernunft der Eltern zu appellieren

und die Vorteile eines selbst bewältigten

Schulwegs aufzuzeigen. Denn ein Kind, das

morgens selbstständig zur Schule kommt,

hilft nicht nur, das Verkehrschaos vor den

Schulen zu vermindern. Es tankt jeden Morgen

Sauerstoff, Bewegung und außerdem

– eine große Portion Selbstbewusstsein.

Dr. Petra Vandrey

FDP-Fraktion

Gerade in der City-West mit ihrer Verkehrsdichte

kommt der Sicherheit der Schulwege

eine besondere Bedeutung zu. War es

jahrelang Usus, dass sich die Bedürfnisse

der Kinder der „autofreundlichen Stadt“

unterordnen mussten, sollte es heute umgekehrt

sein: Der motorisierte Individualverkehr

muss mehr Rücksicht auf unsere

Kinder nehmen. Wir unterstützen daher

verkehrsregelnde und bauliche Maßnahmen,

die geeignet sind, die Sicherheit

auch im Umfeld der Schulen zu erhöhen.

Flächendeckende Tempo-Limits lehnen wir

ab. Damit örtliche Geschwindigkeitsreduzierungen

eher akzeptiert werden, können

z. B. Dialog-Displays aufgestellt werden. Als

Hilfe zur Überquerung kommen je nach Straßenbreite

Zebrastreifen oder Mittelinsel in

Betracht. Dort wo der Schulwege über eine

Hauptverkehrsstraße führt, ist eine Ampel

oft unumgänglich. Der Schulweg, den man

allein bewältigt, ist ein Schritt zur Eigenständigkeit

eines jeden Kindes. Er ist ein

notwendiger Lernort; er fördert die räumliche

Orientierung und die Begegnung mit

der realen Umwelt. Außerdem stärken das

Laufen bzw. das Radfahren die körperliche

Fitness. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto

vor der Schultür absetzen, nehmen ihnen

diese Erfahrungen.

Stephanie Fest

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Der Schulweg ist etwas Besonderes. Deshalb

will auch der Staat gewährleisten,

dass er sicher ist. Auch zu lang sein darf er

nicht sein – und für die Kinder genauso zugänglich

wie für die Eltern. Kinder können

auf dem Schulweg erste selbstständige

Erfahrungen im Straßenverkehr machen.

Angesichts teilweise unzureichender Infrastruktur,

steigender Bevölkerungszahlen

und wachsenden Verkehrsaufkommens

ergeben sich allerdings zunehmend Probleme

und Konflikte. Nun kann es keine

Lösung sein, die Probleme einseitig einem

Beteiligten anzulasten. Um eine sichere

(Lern-)Umgebung zu erhalten, sind alle Beteiligten

in der Pflicht, das ihnen Mögliche

und Zumutbare zu leisten. Der Staat hat

ausreichend Infrastruktur zur Verfügung

zu stellen – und nicht nur Einzugsbereiche

zu verändern. Eltern und Kinder sind

in der Pflicht, sich an die Verkehrsregeln

zu halten – und zwar unabhängig vom

bevorzugten Verkehrsmittel. Und für den

Fall, dass die Situation an Ort und Stelle

nicht wirklich zufriedenstellend für alle

gelöst wird, was immer häufiger passiert,

bestimmt immer noch § 1 StVO generell:

„Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu

verhalten, dass kein anderer geschädigt,

gefährdet oder mehr, als nach den Umständen

unvermeidbar, behindert oder

belästigt wird.“

Jan von Ertzdorff-Kupffer

Linksfraktion

Viele Kinder werden von ihren Eltern mit

dem Auto zur Schule gebracht. Dadurch

kommt es häufiger zu gefährlichen Situationen.

Die Sicherheit von Schülerinnen

und Schülern auf ihrem täglichen Weg zu

gewährleisten ist eine wichtige Aufgabe.

Dafür müssen auch Eltern und andere Bringende

in die Pflicht genommen werden:

Muss wirklich immer mit dem Auto bis vor

die Schule gefahren werden? Besser sind

„Kiss & Ride“-Zonen einzurichten, bei denen

Kinder mit oder ohne Bringende, die letzten

Meter gehen. Aber auch Bodenschwellen

und Tempo 30-Zonen zur Geschwindigkeitsreduzierung

müssen im Einzelfall

geprüft werden. Oder gleich auf das Auto

verzichten und die Kinder per Fuß oder mit

dem Fahrrad zur Schule bringen. Alternativ

könnte der gesamte Kraftfahrzeugverkehr

vor den Schulen morgens und nachmittags

verboten werden. Alle Grundschulen sollten

zudem Schulwegpläne erstellen. So könnten

die Wege trainiert und Kinder selbstständig

den Weg zur Schule erreichen. Es gibt viele

Wege und Möglichkeiten – sie müssen nur

angegangen werden.

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SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung

Fraktionszvorsitzende: Constanze Röder

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8 | Gazette Charlottenburg | Februar 2019

Ein revolutionäres Leben

Vor 100 Jahren wurde Rosa Luxemburg ermordet

Rosa Luxemburg wurde 1871

als Tochter eines wohlhabenden

Holzhändlers in Polen geboren.

Sie war das jüngste von fünf Kindern.

Durch ein falsch behandeltes

Hüftleiden in der Kindheit hinkte

sie leicht. In ihrem Elternhaus hatte

Bildung einen hohen Stellenwert.

Auch Rosa besuchte das Gymnasium.

Sie sprach Polnisch, Deutsch

und Russisch. Außerdem hatte sie

Unterricht in Altgriechisch und

Latein. Die Schule schloss sie mit

dem Abitur und Höchstnoten ab.

Die dafür ausgelobte Goldmedaille

erhielt Rosa jedoch nicht, da in

der Schule ihre oppositionelle

Haltung zur damaligen polnischen

Regierung negativ aufgefallen war.

Flucht in die Schweiz

Sie engagierte sich früh in der polnischen

Sozialdemokratie. Für ihre

Mitgliedschaft in der verbotenen

marxistischen Gruppe „Proletariat“

wurde sie verfolgt und floh

in die Schweiz. Sie lebte in Zürich


Foto: Bundesarchiv

und studierte Botanik, Zoologie,

Mathematik und Philosophie.

Später wechselte sie zu Rechtsund

Staatswissenschaften. Ihr

politisches Engagement blieb. Zu

dieser Zeit hatten viele Sozialisten

in der Schweiz Zuflucht gefunden

und Rosa konnte viele Kontakte

knüpfen. Die Emigranten gründeten

Vereine, mit dem Ziel, die Regierungen

in den jeweiligen Ländern

zu stürzen. Rosa Luxemburg

gehörte 1893 zu den Gründer/

innen der Partei Sozialdemokratie

des Königreichs Polen (SDKP). Die

Parteimitglieder verstanden sich

als direkte Nachfolger der verbotenen

Gruppe „Proletariat“.

Engagement in Deutschland

1897 zog Rosa nach Deutschland,

um die SPD im deutsch besetzten

Teil Polens für die SDKP zu

gewinnen. Um deutsche Staatsbürgerin

zu werden, heiratete

sie den Schlosser Gustav Lübeck.

Das Ehepaar zog nach Berlin und

wohnte im Hansaviertel. Rosa trat

der SPD bei und wurde dank ihres

rhetorischen Talents schnell zur

gefragten Rednerin und Wortführerin.

Im September 1898

zog Rosa nach Dresden um und

übernahm die Chefredaktion der

Sächsischen Arbeiterzeitung. Ihr

Vorgänger Alexander Parvus war

Gedenktafel in der

Cranachstraße 58 in Schöneberg.

aufgrund unliebsamer Artikel des

Landes verwiesen worden. Nach

internen Streitereien zog sie sich

im November des gleichen Jahres

von dem Posten zurück und zog

zurück nach Berlin. Diesmal wohnte

sie in der Wielandstraße 23 in

Schöneberg. 1902 zog sie in die

Cranachstraße 58 um, die ebenfalls

in Schöneberg liegt.

Gefängnis und Rückzug

von der SPD

Im Jahr 1900 trennte Rosa sich

von ihrem Mann. Von 1903 zog

sie für die SPD in den Wahlkampf

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Gazette Charlottenburg | Februar 2019 | 9

Gedenktafel in der

Wielandstraße 23 in Schöneberg.

und widersprach in einer Rede

Kaiser Wilhelm II., der für sich in

Anspruch nahm, die Probleme

der deutschen Arbeiter besser zu

kennen als die Sozialdemokraten.

Das brachte sie wegen Majestätsbeleidigung

für sechs Wochen ins

Gefängnis. Bereits 1906 warnte sie

vor einem Krieg der Großmächte.

Das brachte sie erneut ins Gefängnis,

dieses Mal für zwei Monate. Vor

dem Ersten Weltkrieg zog sie sich

von der SPD enttäuscht zurück,

denn diese hatte für die Aufnahme

der ersten Kriegskredite gestimmt.

Sie gründete mit mehreren

Mitstreitern, darunter Wilhelm

Pieck, die „Gruppe Internationale“.

Später stieß Karl Liebknecht hinzu.

Aus der Internationale ging

1916 der Spartakusbund hervor,

Salon Joswig

am 1. Januar 1919 wurde von

mehreren linken Gruppen in ganz

Deutschland die KPD gegründet,

deren Gründungsprogramm sich

auf das Spartakusprogramm von

Rosa Luxemburg berief.

Mord im Januar

Während der Novemberrevolution

1918 gab sie gemeinsam mit

Karl Liebknecht täglich „Die Rote

Fahne“ heraus. Mit dieser Zeitung

versuchten sie, Einfluss auf das

Geschehen zu nehmen. An die

Novemberrevolution schlossen

sich die Weihnachtskämpfe an,

im Januar 1919 folgte der sogenannte

Spartakusaufstand. Am

15. Januar 1919 wurden Rosa

Luxemburg und Karl Liebknecht

aus einer Wohnung in der Mannheimer

Straße 27 in Wilmersdorf

verschleppt. Dorthin hatten sie

sich zurückgezogen, weil sie

wussten, dass ihr Leben in Gefahr

war. Die beiden Politiker brachte

man in das Eden-Hotel, das einst

am Kurfürstendamm stand. Dort

befand sich das Hauptquartier

der Division. Rosa Luxemburg und

Karl Liebknecht wurden ermordet.

Die Leiche von Liebknecht wurde

als „unbekannter Toter“ zunächst

in die Rettungswache gebracht,

die sich gegenüber vom Hotel

befand. Ihre Leiche warf man in

den Landwehrkanal. Erst im Mai

1919 fand man im Kanal eine

Frauenleiche, die als Rosa Luxemburg

identifiziert wurde. Die Tote

wurde am 13. Juni neben Karl

Liebknecht bestattet. Ob es sich

tatsächlich um Rosa Luxemburg

handelt, ist umstritten. Der Sarg,

der am 25. Januar symbolisch

neben dem von Karl Liebknecht

bestattet wurde, war leer. Eine

Wasserleiche, die im Fundus der

Charité lag, hielt ein Wissenschaftler

für Rosa Luxemburg. Sie wurde

im Jahr 2007 untersucht, aber es

konnte nicht nachgewiesen werden,

dass es sich um die sterblichen

Überreste der streitbaren

Politikerin handelte.

Eine Skulptur als Mahnung

An der Ecke Bundesallee/Meierottostraße

erinnert eine Skulptur an

die Revolutionärin und erinnert

mahnend an die Schrecken des

Kriegs. Das Kunstwerk mit dem

Titel „Von der Dicken Berta zur

Roten Rosa“ wurde von dem israelischen

Künstler Igael Tumarkin

geschaffen. Die Dicke Berta gehörte

zu den bekanntesten Waffen

im Ersten Weltkrieg. Es war die

Bezeichnung für Geschütze, die

zum Beschuss von Festungsanlagen

eingesetzt wurden. Das Geschütz

auf dem Kunstwerk steht

auf Schienen und zielt auf die

Das Kunstwerk „Von der Dicken

Berta zur Roten Rosa“ an der Ecke

Bundesallee/Meierottostraße

erinnert an Rosa Luxemburg.

Silhouette des Kopfes von Rosa

Luxemburg. Die Skulptur wurde

2018 im Auftrag des Bezirksamts

Charlottenburg-Wilmersdorf saniert.

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10 | Gazette Charlottenburg | Februar 2019

Samurai Art Museum

Die private Sammlung Janssen Berlin und ihre Schätze

Als Peter Janssen in den 70er-Jahren

Stück für Stück der außergewöhnlichen

Schätze aus der Samurai-Kunst

zu sammeln begann,

hätte er wohl nie gedacht, dass er

damit einmal das größte private

Museum zu diesem Thema füllen

würde. Auf der neu bebauten Anlage

des ehemaligen Oskar-Helene-Heims

gewährt der Sammler

nun seit Oktober 2017 im Untergeschoss

seiner Senioreneinrichtung

„Villa Clay“ Einblick in eine

Auswahl dieser ebenso beeindruckenden

wie einzigartigen Exponate

längst vergangener Tage des

japanischen Kriegeradels.

Die Samurai und ihre

Kunst entdecken

Den schlicht-eleganten Eindruck

des Museums-Hinweisschildes

am Eingang der Villa Clay setzt das

in zurückhaltendem Grau-Beige

gehaltene Ambiente des runden

Ausstellungsraumes geschickt

fort. Tageslicht fällt unaufdringlich

durch ein rundes Oberlicht

und vermischt sich mit der indirekten

Beleuchtung der Vitrinen,

in denen die eigentlichen Hauptdarsteller

der Ausstellung präsentiert

werden: Masken, Schwerter,

Helme, Rüstungen und Accessoires

des 8. – 19. Jahrhunderts

entführen in die Welt der Samurai,

für die Peter Janssen vor über

30 Jahren auf einer Japanreise

sein Herz entdeckte. Er lernte

Karate und tauchte über einen

japanischen Freund tiefer in die

Thematik der Samurai ein. Bald

besaß er den ersten Helm und die

erste Rüstung, sein erstes Schwert

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Montierung für ein Schwertpaar (daisho), mittlere Edo-Zeit (18. Jhd.).


Foto: SAM Manfred Sackmann

erstand er am Ernst-Reuter-Platz

auf dem Flohmarkt. – Nicht in

bestem Zustand war es. Doch im

Laufe seiner Sammlerjahre lernte

er, den Zustand eines Stückes erfahren

zu beurteilen. Heute zählt

die Sammlung rund 600 Objekte,

wozu 45 Rüstungen sowie jeweils

etwa 160 Helme und Masken gehören.

Immer neue Teile kommen

dazu, die Reihe der Meister zu

erweitern. In zwei Lagerräumen

hinter dem Museum warten sie

darauf, im Wechsel vor die Augen

der Besucher positioniert zu

werden.

Während Peter Janssen nur sporadisch

im Museum anwesend ist,

indessen Sammlerleidenschaft

und -wissen im Kreise Gleichgesinnter

in verschiedenen „Societies“

pflegt, wacht vor Ort die

charmante Kuratorin Martyna

Lesniewska über die Schätze.

Als Doktorandin am Lehrstuhl

ostasiatischer Kunstgeschichte

der Freien Universität Berlin promoviert

sie über Rüstungsgeschichte,

hat ein Jahr Japan hinter

sich und beantwortet mit viel

Fach- und Hintergrundwissen die

PETER WUDTKE

Diplom-Kaufmann

Fragen der Museumsbesucher

jeden Alters. Die lernen von ihr

beispielsweise, dass es sich hier

um Exponate aus dem Kreis der

hochgestellten Samurai-Kaste

handelt, dass der niedere japanische

Krieger hingegen einfach

und weniger geschützt in den

Kampf zog und dass die wie große

Knöpfe aussehenden, reich

verzierten Schwertstichblätter

dem Schutz der Hände vor der

scharfen Schwertklinge, der Seele

des Samurai, dienten.

Die Rüstung ein Statussymbol

Von Generation zu Generation

wurden die kunstvoll gestalteten

Samurai-Rüstungsexponate in Familien

weitergegeben, ergänzt,

ausgebessert und mit Wappen

und Clanzeichen für hohes Ansehen

stehend in Ehren gehalten.

Die ältesten Objekte in Zehlendorf

sind um etwa 1200 Jahre

alt, die jüngsten stammen aus

dem 19. Jahrhundert. Ihr nahezu

perfekter Erhaltungszustand begeistert.

Drei Restauratoren aus

England und Belgien sorgen sich

darum.

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Schwertklingen, die überarbeitet

werden müssen, werden nicht

selten nach Japan geschickt, wo

sie von den Meistern ihres Fachs

mithilfe spezieller Poliersteine

wieder neuen Glanz und gewünschte

Schärfe erhalten.

Betrachtet man die kunstvollen

Ausstellungsobjekte genauer,

vermag man nur im Ansatz zu

erahnen, wie viel meisterliches

Können, Schweiß und Kosten mit

ihrer Fertigung einst verbunden

waren:

Getriebene Metallarbeiten, kunstvoll

filigrane Seiden-, Leder-, Lackund

Schmiedearbeiten stehen für

das kunsthandwerkliche Können,

das in den jeweiligen Gilden die

Meister ihres Faches an Rüstung,

Helm und Schwert bewiesen.

Jedoch die Verzierung eines Helmes

mit italienischem Glas gibt

sogar den Fachleuten Rätsel um

seine Herkunft auf.

Feine Montierungen, aber auch

kuriose Verzierungen mit Bärenfell,

Hörnern oder dämonenhaften

Fratzen, die vielerlei Symbolik

und nicht selten furchteinflößende

Ausdrucksformen zeigen, ver-

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Gazette Charlottenburg | Februar 2019 | 11

Kuratorin Martyna Lesniewska ist fachkundige Ansprechpartnerin.

führen dazu, tiefer in Leben und

Kunst der Samurai einzutauchen.

Die Seele der Samurai

Einschüchternd sollten die einzigartiegen

Masken der hohen

Samurai-Krieger wirken, die als

Visier das Gesicht schützten. Mit

künstlichen Bärten versehen

und Kunsthaar am Helm wirkte

so mancher zu dieser Zeit nur

um die 1,55 Meter „große“ japanische

Krieger abschreckend auf

den Feind. Die Rüstung wog etwa

25 Kilo. Kuratorin Martyna Lesniewska,

die Rüstung und Helm

im „Eigenversuch“ anprobierte,

erklärt: „Die eigentliche Belastung

war wohl der Helm. Er erforderte

eine trainierte Halsmuskulatur.“

– Und die dürfte der seit früher

Jugend trainierte Samurai wohl

gehabt haben.

Ursprünglich Soldaten des Adels

und der Kaiser, wurden die Samurai

im 12. Jahrhundert mit

Entstehung der Militäraristokratie

zur regierenden Kaste, die

Eiserne Rüstung mit Treibarbeiten

der Myochin-Schule, Edo-Zeit

(18./19. Jhd.).

Foto: SAM Manfred Sackmann.

künftig Einfluss auf Politik, Kultur

und Kunst nahm und Waffen- und

Kriegerkult pflegte.

Hervorgegangen daraus ist eine

Vielzahl beeindruckender Kunstobjekte,

die Peter Janssen mit

seinem Museum der Öffentlichkeit

präsentiert, unweit der nach

Berlin-Mitte verlegten Dahlemer

Museumszene und als ganz besondere

Bereicherung des Berliner

Südwestens.

Eiserner Helm mit Treibarbeit des

Myochin-Meisters Ryo‘ei, frühe

Edo-Zeit (17. Jhd.).

Foto: SAM Manfred Sackmann

Einzigartige Museumskultur, die

auch den jugendlichen Museumsbesucher

ansprechen dürfte.


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Samurai Art Museum

In der Villa Clay, Clayallee 225 D,

14195 Berlin-Zehlendorf

Öffnungszeiten: Mi/Fr/So 14 – 18 Uhr

☎ 030 – 213 00 27 80

Weitere Informationen,

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unter www.samurai-artmuseum.com

Anlässlich der „Langen Nacht der

Museen“ öffnet das Museum auch am

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12 | Gazette Charlottenburg | Februar 2019

100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen zeigt die Geschichte der Wollproduktion

Die Ausstellung „100 Prozent

Wolle“ zeichnet den Weg von

der Rohwolle zum Faden nach

und vermittelt aktiv verschiedene

Techniken der Weiterverarbeitung

– vom Spinnen und Weben

über das Stricken und Häkeln bis

hin zum Sticken. Die Ausstellung

ermöglicht vielseitige Zugänge

zum Thema: Neben der Betrachtung

von Sammlungsobjekten

wie Spindeln aus allen Gegenden

Europas, einem Schäfermantel

aus Gras und Webschiffchen

können Schafwolle und Pflanzenfasern

ertastet, ein übergroßes

Schaf erklettert sowie in einer

offenen Werkstatt jeden Sonntag

von 14 bis 17 Uhr Stricken und

andere Techniken der Fadenverarbeitung

erlernt werden.

Schafe gehören seit Jahrtausenden

zu den wichtigsten Hausund

Nutztieren des Menschen.

Sie liefern weltweit nicht nur

Fleisch und Milch, sondern auch

und vor allem ihr Fell. Bereits seit

Schafe – die wichtigsten Wolllieferanten.

der Jungsteinzeit ist das Verspinnen

der Wolle mit der Handspindel

überliefert. Die alten Kulturtechniken

des Spinnens und

Webens, die durch die industrielle

Produktion überflüssig geworden

schienen, erleben derzeit eine Renaissance:

Jugendliche und junge

Erwachsene lassen sich Techniken

wie Filzen, Stricken und Häkeln,

Foto: Sam Carter

die ihre Großmütter als Kinder

noch erlernt hatten, beibringen.

Als urban knitting hat die Handarbeit

Einzug in den öffentlichen

Raum gehalten.

Mit „100 Prozent Wolle“ werden

Kinder und Jugendliche ebenso

angesprochen wie Eltern oder

Großeltern: Die Ausstellung, die

gemeinsam mit Studierenden des

Studiengangs „Bühnenbild_Szenischer

Raum“ der Technischen

Universität Berlin entwickelt

wurde, dient als Ort der Weitergabe

eigener Erfahrungen und

Fähigkeiten, ermöglicht aktives

Erfühlen und Erleben sowie den

Erwerb neuer Kenntnisse in Gestalt

alten Wissens. In gemeinsamen

Workshops können die

Basics des Spinnens, Strickens,

Häkelns, Knüpfens oder Webens,

angeleitet von Textilexpertinnen,

ausprobiert oder aufgefrischt

werden. Alle Materialien sowie

Wolle werden zur Verfügung

gestellt. Die Ausstellung soll der

Auftakt für weitere Ausstellungsprojekte

zu handwerklichen Kulturtechniken

im Museum Europäischer

Kulturen sein.

Museum Europäischer Kulturen,

Arnimallee 25, 14195 Berlin. Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag

10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag

11 bis 18 Uhr. Die Ausstellung

ist bis 23. Juni 2019 zu sehen.

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Mindesthaltbarkeit: Wie lange ist Essen noch gut?

Mindesthaltbarkeitsdatum, Verbrauchsdatum, Verfallsdatum

Zu wissen, welche Bedeutung sich hinter dem

jeweiligen Datum verbirgt, hat einen klaren

Vorteil: weniger Nahrungsmittel, die noch genießbar

wären, landen im Abfall. Mit ein paar

Tipps fällt es leichter, zwischen Wegwerfen

und Verwerten zu entscheiden.


Mindesthaltbarkeitsdatum

Foto: Shootingankauf / Fotolia

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt

an, bis wann der Hersteller garantiert, dass

ein ungeöffnetes Lebensmittel bei richtiger

Lagerung und Kühlung noch so schmeckt

und riecht wie das frisch hergestellte Produkt.

„Danach muss das Produkt keinesfalls

ungeöffnet in den Müll wandern, denn viele

Lebensmittel sind auch nach Ablauf des

Mindesthaltbarkeitsdatums noch genießbar

oder können weiterverarbeitet werden. Auf

die eigenen Sinne zu vertrauen, ist eine gute

Möglichkeit, um zu beurteilen, ob ein Produkt

noch in Ordnung ist“, erklärt Dr. Annette Neubert,

Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé

Ernährungsstudio. Wenn ein Produkt riecht,

schmeckt und aussieht wie üblich, kann es

meist ohne Bedenken verzehrt werden. Sollte

es etwas ungewöhnlich aussehen, schmecken

oder riechen, ist Skepsis angebracht. Bei

Unsicherheit, ist es besser, das Lebensmittel

vorsichtshalber wegzuwerfen.

Verfallsdatum und Verbrauchsdatum

Anders verhält es sich mit dem Verfallsdatum:

Dieses ist zum Beispiel auf Medikamente gedruckt,

und zeigt an, dass sie bis zum angegebenen

Datum eingenommen werden sollten.

„Das Verbrauchsdatum ist ebenfalls deutlich

verbindlicher als das Mindesthaltbarkeitsdatum.

Es steht üblicherweise auf Produkten

wie Hackfleisch“, so Dr. Annette Neubert.

Gazette Charlottenburg | Februar 2019 | 13

Nach Ablauf des Verbrauchsdatums sollten

solche Produkte nicht mehr verzehrt werden,

da gefährliche Keime enthalten sein können,

die nicht sichtbar und geruchsneutral sind.

Lebensmittelverschwendung

vermeiden – so geht‘s

Viele Lebensmittel sind nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums

nicht sofort verdorben.

Das gilt besonders für die wenigen Nahrungsmittel,

die fast uneingeschränkt haltbar

sind wie getrocknete Hülsenfrüchte, Kaugummi

oder Essig. Auch Konserven, Nudeln aus

Hartweizengrieß oder Mineralwasser sind im

Normalfall noch weit über das MHD haltbar,

meist mehrere Monate oder sogar Jahre. Im

Gegensatz dazu verderben Käse, Milch und

Wurst schneller – in der Regel auch erst einige

Tage nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.

Wer weniger wegwirft, spart nicht nur

Geld, sondern vermeidet auch Lebensmittelverschwendung.

Bereits beim Einkaufen können

wir viel tun, zum Beispiel auf Qualität und

die richtige Lebensmittelmenge achten. Und

wenn doch mal zu viel eingekauft wurde, lassen

sich größere Portionen prima vorkochen

und dann einfrieren.

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14 | Gazette Charlottenburg | Februar 2019

GESUNDHEIT

Infektionskrankheiten

Was man sich ersparen kann

Vieles im Leben ist schicksalshaft,

man kann es nicht verhindern. So

ist es auch mit den lästigen Erkältungskrankheiten,

die uns jetzt gerade

in der kalten Jahreszeit heimsuchen.

Jeder hofft, dass er ohne

dicke Erkältung über den Winter

kommt. Es gibt aber einige Erkrankungen,

bei denen Abwarten und

Teetrinken die falsche Strategie ist.

Manche Infektionskrankheiten

kann man sich einfach ersparen

– mit einer Impfung: Pneumokokken,

Keuchhusten und Virusgrippe

gehören dazu.

Diese Erkrankungen können für

einige Menschen sehr bedrohlich

sein. So sind beispielsweise

Menschen mit chronischen

Atemwegskrankheiten – wie

zum Beispiel COPD, eine chronische

Lungenerkrankung mit

Atemnot – durch eine zusätzliche

Virusgrippe besonders belastet.

Deshalb wird ihnen die Grippe-Impfung,

wie die Impfung

gegen Influenza meist genannt

wird, unbedingt empfohlen. Auch

gegen Pneumokokken sollten

diese Patienten geimpft werden.

Pneumokokken-Bakterien können

Lungen-, Hirnhaut- und Mittelohrentzündungen

auslösen.

Diese Bakterien treten häufig

nach einer Influenza auf. Denn

durch die Grippe-Infektion ist die

Schleimhaut der Atemwege stark

geschädigt und daher besonders

anfällig auch für bakterielle Erreger.

Empfohlen wird die Impfung

gegen Pneumokokken für alle

Säuglinge sowie Menschen ab

60. Außerdem sollten mit der


Impfung alle geschützt werden,

die ein geschwächtes Immunsystem

haben, eine geschädigte

oder fehlende Milz oder unter

chronischen Krankheiten leiden.

Influenza-Impfung sinnvoll

Die Influenza-Impfung wird

ebenfalls allen ab 60 empfohlen.

Aber auch Schwangeren,

medizinischem Personal sowie

chronisch kranken oder immungeschwächten

Kindern und

Erwachsenen. Im Idealfall sollte

man die Grippeimpfung im

Herbst bekommen. Die Impfungen

gegen Pneumokokken und

Influenza können übrigens auch

gleichzeitig gegeben werden. Die

Krankenkassen tragen die Kosten.

Keuchhusten: erkrankte

Erwachsene gefährden Säuglinge

Dasselbe gilt auch für die Impfung

gegen Pertussis (Keuchhusten).

Jeder Erwachsene sollte mit der

Foto: Ocskay Bence-Fotolia

nächsten Tetanus-Impfung auch

gegen Pertussis geimpft werden.

Viele glauben, dass Keuchhusten

eine reine Kinderkrankheit ist,

die man einmal durchmacht und

dann lebenslang gewappnet

ist. Leider stimmt das nicht! Das

Durchschnittsalter für Keuchhusten-Erkrankungen

liegt bei etwa

40 Jahren, also von Kinderkrankheit

keine Spur. Außerdem kann

man daran auch mehrmals im

Leben erkranken, die Immunität

nach der Infektionskrankheit ist

auf etwa zehn Jahre begrenzt.

Durch den wochenlang andauernden

Husten werden die Atemwege

schwer belastet, was vor allem

bei Vorschäden dramatisch

sein kann.

Für Säuglinge ist Keuchhusten

mit seinen quälenden Hustenattacken

besonders bedrohlich.

Eines von hundert erkrankten

Babys unter sechs Monaten

stirbt daran. Deshalb ist die Pertussis-Impfung

für alle Säuglinge

empfohlen, aber ganz besonders

auch für Frauen im gebärfähigen

Alter, alle Kontaktpersonen von

Babys – also auch Oma und Opa

– und medizinisches Personal.

Denn die Infektion wird sehr

schnell beim Husten, Niesen

oder Sprechen übertragen. Dass

sie andere anstecken könnten, ist

manchen Erwachsenen gar nicht

bewusst, weil Keuchhusten im Erwachsenenalter

oft erst sehr spät

oder gar nicht erkannt wird.

Fazit: Gerade für Patienten mit

Atemwegserkrankungen wie

COPD, Asthma oder chronischer

Bronchitis sind Erreger, die die

Atemwege weiter schädigen,

sehr bedrohlich. Auch viele andere

Menschen sind gefährdet.

Mit Impfungen bleibt einem im

Leben zwar nicht alles erspart,

aber doch immerhin Influenza,

Pneumokokken und Keuchhusten.

DGK

Dr. Hubert Klauser

Orthopäde | Chirurg

Handchirurg |

zertifizierter Fußchirurg

Schwerpunktpraxis für Hand- und Fußorthopädie /-chirurgie

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Topinambur

Wintergemüse für die moderne Küche

GESUNDHEIT

Gazette Charlottenburg | Februar 2019 | 15

In den kalten Wintermonaten

sorgt die alte Gemüsesorte Topinambur

für Abwechslung in

den Küchen. „Die sogenannte

Sonnenknolle wird von Oktober

bis Mai geerntet und erfreut sich

zunehmender Beliebtheit. Gründe

dafür sind beispielsweise die

wertvollen Inhaltstoffe und die

Eignung für Diabetiker“, erklärt

Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin

im Nestlé

Ernährungsstudio.

Sonnenblume aus Nordamerika

Topinambur zählt zur Gattung

der Sonnenblumengewächse.

Anhand ihrer gelben Blüte ist

die Verwandtschaft zu erahnen.

Die Bezeichnung leitet sich von

einem Indianerstamm ab, den

Topinambus. Mit ihrem nussig-süßlichen

Geschmack ähnelt

die Knolle der Artischocke. Das

Gemüse ist daher auch unter den

Namen Indianerknolle oder Erdartischocke

bekannt. Ursprünglich

stammt das frostharte Wurzelgemüse

aus Nordamerika. In

Europa angekommen, führte

Topinambur im 18. Jahrhundert

zunächst ein Schattendasein,

weil die Kartoffel in den Küchen

dominierte.

Topinambur: die hippe Knolle

Der essbare Teil von Topinambur

wächst unter der Erde. Hier bildet

die Wurzel, ähnlich wie bei

der Kartoffel, Knollen aus. Das

Innere des Wurzelgemüses ist

hell, die äußere Haut hellbeige

über braun bis lila gefärbt. Die

Vielfalt ist groß, je nach Sorte

unterscheiden sich die Knollen

in Form und Größe. Sie sind

apfel- oder birnenförmig – was

ihnen die Bezeichnung Erdbirne

einbrachte – bis hin zu einer

Form, die an eine Ingwerwurzel

erinnert.

Schlanker Genuss –

wertvolle Inhaltsstoffe

„Topinambur ist mit 30 Kilokalorien

je 100 Gramm ein kalorienarmes

Gemüse. Grund dafür ist

der hohe Wassergehalt von etwa

80 Prozent“, erklärt Dr. Annette

Neubert. „Die Knollen enthalten

vor allem lösliche Ballaststoffe

wie Inulin, sowie Mineralstoffe

wie Kalium, Magnesium, Eisen

und Vitamine wie etwa Vitamin

B1.“ Inulin ist ein Mehrfachzucker,

das heißt, dass einzelne

Zuckerbausteine – hier hauptsächlich

Fruchtzuckerbausteine

– eine Kette bilden. Diese spezielle

Form von Zucker zählt zu

den Ballaststoffen und wirkt sich

kaum auf den Blutzuckerspiegel

aus, weshalb das Wurzelgemüse

für Diabetiker gut geeignet ist.

Inulin gelangt unverdaut bis in

den Dickdarm. Dort unterstützt

es das Wachstum guter Darmbakterien

– hat also eine präbiotische

Wirkung. „Durch die große

Menge an Inulin können empfindliche

Menschen beim Verzehr

mit Blähungen reagieren“,

betont Dr. Annette Neubert. „Zu

Beginn sollten deshalb nur kleine

Portionen gegessen werden“,

rät die Ernährungswissenschaftlerin.

Aufgrund der vielfältigen

Zubereitungsmöglichkeiten fällt


es leicht, ein passendes Rezept

für den Einstieg zu finden.

Topinambur in der Küche

Topinambur schmeckt roh in

Salaten, gekocht als Suppe oder

gedünstet als Gemüsegericht.

Auch gebacken und frittiert lässt

er sich zubereiten. Als Beilage zu

Fisch oder Fleisch eignet sich die

Sonnenknolle als Kartoffelersatz.

Auch zu Püree lässt sich Topinambur

verarbeiten. Darüber hinaus

wird das Wurzelgemüse als Mehl,

Saft und Sirup im Lebensmittelhandel

angeboten. Geröstet eignet

sich das Gemüse als Kaffee-Ersatz.

Ein Snack für zwischendurch

sind Topinambur-Chips. Dazu

werden dünn gehobelte Scheiben

auf ein Backblech gelegt

und im Ofen bei 130 Grad Celsius

circa 30 Minuten getrocknet,

zwischendurch wenden.

Foto: M.studio / Fotolia

Topinambur – auf Frische achten

Genießer der alten Gemüsesorte

achten beim Einkauf vor allem auf

die Frische. Die Knolle sollte prall

sein, die Schale unversehrt und

leicht glänzen. Topinambur lässt

sich ungeschält genießen, da die

Haut sehr dünn und zart ist. Die

Knollen sind vor dem Rohverzehr

und der Zubereitung sorgfältig

mit einer Gemüsebürste unter

fließendem Wasser zu waschen.

Ähnlich wie bei der Kartoffel

färben sich die Schnittflächen

schnell braun. Dagegen hilft ein

Spritzer Zitronensaft. Die Knollen

eignen sich nicht, um lange gelagert

zu werden. Für einige Tage

lassen sie sich im Kühlschrank

oder einem kühlen Keller aufbewahren.

Blanchiert kann das

Wintergemüse auch tiefgefroren

werden.

Impressum Gazette Charlottenburg · Februar Nr. 2/2019 · 37. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in

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Nächste Ausgabe März Nr. 3/2019

Anzeigen-/Redaktionsschluss 11.02.2019

Erscheinung 28.02.2019

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