westfälisches dampfboot - Prolit Verlagsauslieferung GmbH

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westfälisches dampfboot - Prolit Verlagsauslieferung GmbH

vorschau

frühjahr 2012

WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe BuchhändlerInnen,

die große Finanzkrise hält uns weiter in Atem, sie ist allerdings

zur Staatsfinanzkrise mutiert und streift insbesondere durch

Europa und macht sich mal hier mal dort durch die Politik gegenüber

den jeweiligen Bevölkerungen geltend; einerseits mag

frau/man es inzwischen kaum noch hören, andererseits kommt

eine Brisanz zum Ausdruck, die selbst ein Scheitern der EU

implizieren mag. Mehr als Grund genug, dem durch die Forschungsgruppe

Staatsprojekt Europa nachzugehen: „Die EU

in der Krise. Zwischen autoritärem Etatismus und europäischem

Frühling“, der vielleicht eher ein Herbst ist.

Aber es gibt bekanntlich nicht nur Europa und die USA. Zeiten,

in denen einerseits politisches Handeln als Wiederholung

des Immergleichen erscheint, es andererseits aber auch um eine

Neuzusammensetzung der Weltgesellschaft geht, fordern einen

weitergehenden Blick, eine Perspektive, die über den Tag und

den Ort hinausweist. Hierfür empfehle ich Ihnen Gerhard

Haucks „Globale Vergesellschaftung und koloniale Differenz“.

Auf dem Hintergrund präziser Kenntnisse der gesellschaftlichen

Transformationen der letzten Jahrzehnte entwickelt

der Autor eine solche Perspektive, in der endlich einmal die

Länder der sog. „Dritten Welt“ ins Zentrum gerückt werden.

In solchen unruhigen Zeiten sind Werte gefragt, man/frau

ängstigt sich und frömmelt gern. Es ist kein Zufall, dass jüngst

selbst Jürgen Habermas meinte, in einen Dialog mit Papst

Benedikt treten zu müssen; wohl nicht weiterführend. Das

gilt eher für unseren Sammelband „‘Der Geist geistloser Zustände’.

Religionskritik und Gesellschaftstheorie“ hrsg. von

Maxi Berger/Tobias Reichardt und Michael Städtler.

Und ganz aktuell, da sich hierzulande die Nachrichten um

einen (neuen?) Rechtsterrorismus überschlagen, empfehle ich

Ihnen den Band von Thomas Bürk „Gefahrenzonen, Angstraum,

Feindesland: Stadtstrukturelle Erkundungen zu Fremdenfeindlichkeit

und Rechtsradikalismus in ostdeutschen

Kleinstädten“ – kein Reißer oberflächlicher Binsenweisheiten,

sondern solide und gründliche Forschung.

Drei Beispiele für ein Verlagsprogramm in kritischer, aufklärerischer

Absicht, so wie Sie und unsere Leserinnen und Leser

dies in den vergangenen 27 Jahren schätzen gelernt haben.

Nicht zuletzt wird das auch an den Nachauflagen vieler Titel

unseres Programms deutlich, auf die ich Sie nachdrücklich verweisen

möchte.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Hans-Günter Thien

©Umschlag Egbert Lütke-Fahle

www.lfs-muenster.de

2 Editorial

3 Gerhard Hauck

Globale Vergesellschaftung und koloniale Differenz

4 Benjamin Opratko

Hegemonie

5 Maxi Berger / Tobias Reichardt / Michael Städtler (Hrsg.)

Der Geist geistloser Zustände

Henning Fischer / Uwe Fuhrmann / Jana König /

Elisabeth Steffen / Till Sträter (Hrsg.)

Zwischen Ignoranz und Inszenierung

6 Christine Resch

Schöner Wohnen: Zur Kritik von Bourdieus

„feinen Unterschieden“

Rolf- Dieter Hepp (Hrsg.)

Prekarisierung und Flexibilisierung

7 Benedict Ugarte Chacón

Berlin Bank Skandal

Forschungsgruppe ‘Staatsprojekt Europa’ (Hrsg.)

Die EU in der Krise

8 Helmut Dahmer

Die unnatürliche Wissenschaft

Romy Reimer

Der „Blinde Fleck“ der Anerkennungstheorie

9 Ingo Elbe / Sven Ellmers / Jan Eufinger (Hrsg.)

Anonyme Herrschaft

Savaş Taş

Der ethnische Dominanzanspruch

des türkischen Nationalismus

10 Thomas Bürk

Gefahrenzone, Angstraum, Feindesland

Daniel Josten

Die Grenzen kann man sowieso nicht schließen

10 Ulrich Brand / Isabella Radhuber /Almut Schilling-Vacaflor (Hrsg.)

Plurinationale Demokratie

11 Ingrid Kurz-Scherf / Alexandra Scheele (Hrsg.)

Macht oder ökonomisches Gesetz?

Maria Funder / Martina Sproll

Symbolische Gewalt und Leistungsregime

Birgit Bütow / Chantal Munsch (Hrsg.)

Soziale Arbeit und Geschlecht

12 Sylka Scholz

Männlichkeitssoziologie

Alexandra Weiss

Regulation und Politisierung von Geschlechterverhältnissen

im fordistischen und postfordistischen Kapitalismus

Gabriele Wilde / Stefanie Friedrich (Hrsg.)

Im Blick der Disziplinen

13 Nachauflagen

14 PROKLA

15 PERIPHERIE

Widersprüche

Der Name

Woher der ungewöhnliche Ver lagsname, der manchen kurios oder

nur lustig erscheint? Mit ihm knüpft der Verlag an die Zeitschrift

West phä li sches Dampfboot an, die im Vor märz von 1845 bis 1848

im Kraftfeld zweier Industrialisie rungsgebiete – der bergischmärkischen

Eisenindustrie und der ravens bergischen Leinenindustrie

– erschien. Mit ihr wurde versucht, aufklärend in die

gesell schaft lichen und politischen Aus einander setzungen

einzugreifen.


Den „konzeptionellen Nationalismus“ der Gesellschaftstheorie

zu überwinden, den Essenzialismus, für

den Staaten, Nationen, Kulturen, Gesellschaften jeweils

wesensmäßig von einander geschiedene Größen darstellen,

die ihre Dynamik alleine aus sich selbst beziehen,

ist Gerhard Haucks zentrales Anliegen in diesem Band.

Er zeigt: Alle Gesellschaften sind hybride, in sich widersprüchliche

Gebilde mit durchlässigen Grenzen, sind

Außeneinflüssen und historischem Wandel unterworfen

– und dies nicht erst seit heute. Die historische Entwicklung

bestimmter Einzelgesellschaften zu verstehen,

ist niemals möglich ohne Berücksichtigung ihrer Stellung

im „Weltsystem“ bzw. der „Weltgesellschaft“. Für

das gegenwärtige, das kapitalistische Weltsystem entscheidend

ist die koloniale Differenz, durch die seit Beginn

der Kolonialexpansion ein Machtungleichgewicht

zwischen Metropolen und Peripherien festgeschrieben

ist – was keineswegs totale Fremdbestimmung der einen

durch die anderen bedeutet, wohl aber Asymmetrie in

einem Verhältnis wechselseitiger Durchdringung. Metropole

und Peripherie konstituieren sich wechselseitig

in ihren Interaktionen, sowohl was ihre Identitäten als

auch was ihre ökonomischen Positionen angeht.

Gerhard Hauck, geb. 1939, Dr. phil. habil., apl. Professor für

Soziologie im Ruhestand. Ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift

Peripherie. Arbeitsschwerpunkte: Allgemeine soziologische

Theorie, Ethnosoziologie, Entwicklungssoziologie (Afrika,

Indien). Er veröffentlichte unter anderem Kultur. Zur Karriere

eines sozialwissenschaftlichen Begriffs, Münster 2006, Die Gesellschaftstheorie

und ihr Anderes. Wider den Eurozentrismus der

Sozialwissenschaften, Münster 2003.

3 Geschichte & Gesellschaft

• Konzeptioneller Nationalismus

• Hybride Gesellschaften

• Koloniale Differenzen

Gerhard Hauck

siehe auch

Globale Vergesellschaftung und

koloniale Differenz

2012 – ca. 230 Seiten – ca. 24,90 €

ISBN 978-3-89691-900-7

Erscheinen: April 2012


• Kapitalismuskritik

• Hegemonietheorien

• Antonio Gramsci

Benjamin Opratko studierte Politikwissenschaft in Wien und ist Redakteur

der Zeitschrift Perspektiven (www.perspektiven-online.at).

4 Gesellschaftstheorie / Soziologie

EINSTIEGE. Grundbegriffe der

Sozialphilosophie und Gesellschaftstheorie

Wie können wir die Stabilität des Kapitalismus erklären? Auf

welche Weise wird er alltäglich reproduziert, und warum erscheint

er selbst durch globale Krisen hindurch vielen als alternativlose

gesellschaftliche Ordnung?

Solchen Fragen, die sich kritischen SozialwissenschaftlerInnen

wie AktivistInnen sozialer Bewegungen aufdrängen, wird

häufig mit dem Verweis auf die „Hegemonie“ begegnet, die es

herauszufordern gälte. – Aber: Was meinen wir denn, wenn

wir „Hegemonie“ sagen? Was heißt „hegemonial“?

In diesem Buch wird Verständigungsarbeit geleistet: Ausgehend

von Gramscis in den „Gefängnisheften“ formulierten

Thesen stellt Benjamin Opratko Ansätze vor, die Hegemonie

als Referenzkonzept nutzen, aber mit Gramsci über Gramsci

hinaus denken. Dabei werden im Zuge eines systematischen

Vergleichs die Innovationen wie die Unzulänglichkeiten neuerer

Hegemonietheorien herausgestellt: „Neogramscianische“

Internationale Politische Ökonomie, die Diskurstheorie von

Ernesto Laclau und Chantal Mouffe und Ansätze des Critical

Realism werden so als Beiträge für eine politische Theorie

nach Gramsci neu beleuchtet.

Benjamin Opratko

Hegemonie

Politische Theorie nach Antonio Gramsci

(Einstiege Band 21)

2012 – ca. 200 Seiten – ca. 19,90 €

ISBN 978-3-89691-681-5

Erscheinen: April 2012


Henning Fischer / Uwe Fuhrmann / Jana König /

Elisabeth Steffen / Till Sträter (Hrsg.)

Zwischen Ignoranz und Inszenierung

Die Bedeutung von Mythos und Geschichte für

die Gegenwart der Nation

2012 – ca. 200 Seiten – ca. 19,90 €

ISBN 978-3-89691-897-0

Erscheinen: Mai 2012

Der Band fragt nach der Funktionalisierung der Vergangenheit

für die Politik der Gegenwart. Ausgangspunkt ist eine Kritik

der aktuellen Konjunktur des Begriffs der „Erinnerung“, der die

Vorstellung eines unmittelbaren und authentischen Bezugs auf

Vergangenheit suggeriert. Die AutorInnen betonen demgegenüber

den politischen Charakter von Vergangenheitsbezügen und

rücken so die Bedeutung gegenwärtiger Machtverhältnisse in

den Fokus. Sie liefern eine kritische Analyse des hegemonialen

geschichtspolitischen Umgangs mit ausgewählten Aspekten der

deutschen und spanischen Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts.

Zugleich loten sie Möglichkeiten einer kritisch-emanzipatorischen

Annäherung an Vergangenheit aus, die sich einer

Inventarisierung im ‘Museum der Herrschenden’ verweigert.

Henning Fischer, geb. 1981, promoviert zzt. zur Geschichte der Lagergemeinschaft

der Überlebenden des Konzentrationslagers Ravensbrück.

2011 erschien ‘Erinnerung’ an und für Deutschland. Dresden

und der 13. Februar 1945 in der Berliner Republik.

Uwe Fuhrmann, geb. 1979, untersucht momentan den Einfluss von

Protesten im Jahr 1948 auf die Entstehung der Sozialen Marktwirtschaft

(Promotionsstipendium der Hans-Böckler-Stiftung).

Jana König studiert derzeit im Master-Programm Europäische Ethnologie

an der HU Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind politische

Ökonomie, Geschichts- und Vergangenheitspolitiken und Nationalismuskritik.

Elisabeth Steffen, geb. 1985, absolviert zzt. das Master-Programm

der Europäischen Ethnologie an der HU Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte

sind Geschichts- und Vergangenheitspolitiken, Postsozialismus

und Urban Studies.

Till Sträter, geb. 1980, arbeitet zzt. als wiss. Mitarbeiter an einem Institut

für Praxisforschung zu den Themen Rechtsextremismus, Migration

und Zivilgesellschaft.

5 Gesellschaftstheorie / Soziologie – Geschichte

• Erinnerung

• Geschichtspolitik

• Funktionalisierung

von Vergangenheit

• Religion und

Religionskritik

• kritische

Gesellschaftstheorie

Maxi Berger / Tobias Reichardt / Michael Städtler (Hrsg.)

„Der Geist geistloser Zustände“

Religionskritik und Gesellschaftstheorie

2012 – ca. 200 Seiten – ca. 24,90 €

ISBN 978-3-89691-892-5

Erscheinen: April 2012

Religion und Religionskritik sind als Themen aktuell viel beachtet.

Doch während den akademischen empirischen Studien

jeder kritische Impetus fehlt, begründet sich der neuere militante

Atheismus vor allem naturwissenschaftlich. Obwohl er manche

sympathische Intention verfolgen mag, begreift er nicht viel

von der Religion, wenn er ihre gesellschaftlichen Bedingungen

und Funktionen nicht kennt. Dagegen versammelt dieser Band

Stimmen, die religiöse Phänomene in Geschichte und Gegenwart

vor dem Hintergrund kritischer Gesellschaftstheorie beleuchten.

Dabei werden theoriegeschichtliche, theoretische sowie konkret

politische Schwerpunkte gesetzt. Es schreiben: Maxi Berger, Dieter

Hüning, Robert Menasse, Günther Mensching, Maik Puzić,

Tobias Reichardt, Leo Šešerko, Michael Städtler, Khalil Toama,

Heiko Vollmann, Dehqan Zhema, Moshe Zuckermann, Christine

Zunke.

Maxi Berger, M.A., Studium der Philosophie und Germanistik in

Hannover, philosophische Promotion in Berlin 2011, Post-Doc-

Stipendiatin im Graduiertenkolleg ‘Selbst-Bildungen. Praktiken der

Subjektivierung’, wiss. Mitarbeiterin am Gesellschaftswissenschaftlichen

Institut (GI) Hannover.

Tobias Reichardt, PD Dr. phil., Studium der Philosophie und Geschichte

in Hamburg, Privatdozent an der Universität Trier, Mitarbeiter

der MASCH Hamburg, Lehraufträge an zahlreichen Universitäten,

hauptberuflich tätig in der Erwachsenenbildung.

Michael Städtler, PD Dr. phil., Studium der Philosophie, Germanistik

und Anglistik in Hannover, Privatdozent an der WWU Münster,

Mitarbeiter am GI Hannover.


Christine Resch

Schöner Wohnen: Zur Kritik von Bourdieus

„feinen Unterschieden“

2012 – ca. 200 Seiten – ca. 24,90 €

ISBN 978-3-89691-906-9

Erscheinen: April 2012

6 Gesellschaftstheorie / Soziologie

• Kultureller Habitus

• Praktiken der Kultur

• Populismus statt

Elitismus

Pierre Bourdieus Studie Die feinen Unterschiede – ein sozialwissenschaftlicher

Klassiker – war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

(1979, deutsch 1982) so plausibel, weil sie die Erfahrungen

von Bildungsaufsteigern bestätigte. Inzwischen sind ihre

Ergebnisse historisch: Nicht mehr allein die Demonstration eines

„guten Geschmacks“, sondern Wissen über unterschiedliche kulturelle

Bereiche, darunter Jugendkultur und Trash, zeichnet die

gebildete Klasse gegenwärtig eher aus: Christine Resch zeichnet

in ihrer Untersuchung diese historischen Veränderungen nach.

Dazu wählt sie bei der Untersuchung von Wohnungsdekoration

und -einrichtung als Zugang die Geschichten, die die Leute zu

den Einrichtungsgegenständen erzählen. Dabei zeigt sich: Kulturelle

Praktiken haben (auch) ein Geschlecht. Und es zeigt sich,

dass die ästhetischen Normen bekannt sind, im groben wie im

feinen, man sich aber nicht besonders darum kümmert: Widerständigkeit

gegen Kulturindustrie könnte man das auch nennen.

Christine Resch, PD Dr. phil., geb. 1963,

studierte in Frankfurt/M. Gesellschaftswissenschaften,

veröffentlichte u.a. Berater-Kapitalismus

oder Wissensgesellschaft?

Zur Kritik der neoliberalen Produktionsweise,

Münster 2005, mit Heinz Steinert

Die Widerständigkeit der Kunst. Entwurf

einer Interaktionsästhetik, Münster 2003 und Kapitalismus: Porträt

einer Produktionsweise, 2. Aufl. Münster 2011.

Rolf- Dieter Hepp (Hrsg.)

Prekarisierung und Flexibilisierung

2012 – ca. 380 Seiten – ca. 39,90 €

ISBN 978-3-89691-901-4

Erscheinen: April 2012

• Arbeitsgesellschaft

• Wirtschaftskrise

Die Auswirkungen von Prekarisierung und Flexibilisierung auf

die Gesellschaft sind insbesondere unter dem Blickwinkel der

gegenwärtigen Wirtschaftskrise problematisch. Die AutorInnen

des Bandes analysieren nicht nur facettenreich die differierenden

Aspekte des Problemhorizonts aus der Perspektive unterschiedlicher

Länder der EU, den USA und der Türkei, sondern sie

durchbrechen dank der unterschiedlichen Sichtweisen und Fokussierungen

aus verschiedenen Wissenschaften auf die Thematik

einseitige Zuordnungen und Zuschreibungen reflexiv. Die so erreichte

inter- und intradisziplinäre Ausrichtung des Themenkomplexes

hilft, sowohl nationale Barrieren als auch wissenschaftliche

Einseitigkeiten und Standpunktlogiken zu überwinden und zu

veranschaulichen, wie die Auflösungstendenzen der Arbeitsgesellschaft

unter den Bedingungen der „Krise“ in das Zentrum der

Gesellschaft vorgedrungen sind.

Rolf-Dieter Hepp, PD, Dr. phil. FU Berlin,

Fachbereich Politik und Sozialwissenschaften,

Institut für Soziologie; Koordinator

des Netzwerkes „SUPI Network“

(Social Uncertainty Precarity Inequality)

www.supi-project.eu/; 1997-1998

Fellowship am Maison des sciences de

l’homme Paris (auf Einladung von Pierre

Bourdieu). Seit 2005 Fellow International Communicology Institute,

Southern Illinois University Carbondale.


Benedict Ugarte Chacón

Berlin Bank Skandal

Eine Studie zu den Vorgängen um die

Bankgesellschaft Berlin

2012 – ca. 300 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-909-0

Erscheinen: April 2012

• Bankenkrise

• Sozialisierung von

Schulden

Benedict Ugarte Chacón legt mit seinem Buch die erste grundlegend

sozialwissenschaftliche Untersuchung zu den Vorgängen

um die Bankgesellschaft Berlin vor – von ihrer politisch

gewollten Gründung, ihrem politisch geduldeten Eigenleben,

ihrer Krise im Jahr 2001 bis hin zu ihrer Rettung auf Kosten

der öffentlichen Hand. Dabei zeigt er: Die besondere Konstruktion

der Bankgesellschaft war politisch gewollt: Eine

öffentlich-rechtliche Landesbank wurde einer privatrechtlichen

Konzerngesellschaft unterstellt und sollte so den „Global

Player“ spielen. Der Staat in Gestalt des Landes Berlin zog sich

bewusst zurück. Letztlich entwickelte insbesondere der Immobiliendienstleistungsbereich

des Konzerns ein unkontrolliertes

Eigenleben, das zu seiner Existenz bedrohenden Krise massiv

beitrug und dem Land Berlin Risiken und Verluste in Milliardenhöhe

aufbürdete. Diese Krise war nicht das Werk einiger

zu inkompetenter Manager im Verbund mit einigen zu gierigen

Politikern – sie war in der Struktur der Bankgesellschaft

angelegt, die wiederum gesetzlich legitimiert war

Benedict Ugarte Chacón, geb. 1978, ist

Politikwissenschaftler und freier Journalist.

Er lebt in Berlin und promovierte zum Thema Bankgesellschaft

Berlin.

7 Politik & Ökonomie

Forschungsgruppe ‘Staatsprojekt Europa’ (Hrsg.)

Die EU in der Krise

Zwischen autoritärem Etatismus und

europäischem Frühling

im Auftrag der Assoziation für kritische

Gesellschaftsforschung

2012 – ca. 220 Seiten – ca. 19,90 €

ISBN 978-3-89691-898-7

Erscheinen: Mai 2012

• Europäische

Integration

• Legitimationsverlust

• Kritische

Europaforschung

Der europäische Integrationsprozess wird durch eine massive

‘Vielfachkrise’ erschüttert: die Euro-Krise und Staatskrisen, nicht

nur in Griechenland, die Krise des politischen Integrationsprozesses,

der Legitimationsverlust der EU sowie das völlige Fehlen

eines neuen populären europäischen Projektes: Vor dem Hintergrund

des arabischen Frühlings und weltweiter anti-neoliberaler

Proteste eskalieren in der europäischen Peripherie die sozialen

Kämpfe gegen eine Abwälzung der Krisenfolgen nach unten

und für eine weitgehende Demokratisierung der Gesellschaft.

Der Beitrag der sozialwissenschaftlichen ‘Europaforschung’ zum

kritischen Verständnis dieser Entwicklungen ist marginal. Auch

herrschaftskritische Ansätze haben die Bedeutung der EU lange

unterschätzt. Der vorliegende Band der Assoziation für kritische

Gesellschaftsforschung (AkG) reagiert auf diese Leerstellen,

greift die Diskussionen der kritischen Europaforschung auf und

entwickelt sie weiter. Im Rahmen einer intersektionalen Kapitalismusanalyse

untersuchen die Beiträge aus unterschiedlichen

Perspektiven Hintergründe und Dynamik der Krise und diskutieren

emanzipatorische Strategien für ein anderes Europa.

Die HerausgeberInnen arbeiten seit 2009 in einem DFG-geförderten

Forschungsprojekt zur „Transnationalisierung des

Staates im Prozess der Herausbildung einer gemeinsamen europäischen

Migrationskontrollpolitik“ am Frankfurter Institut

für Sozialforschung. Die Mitglieder sind Sonja Buckel, Fabian

Georgi, Nikolai Huke, John Kannankulam, Dana Lüddemann,

Maximilian Pichl, Saida Ressel, Jens Wissel und Sebastian

Wolff (www.staatsprojekt-europa.eu).


Helmut Dahmer

Die unnatürliche Wissenschaft

Soziologische Freud-Lektüren

2012 – ca. 300 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-895-6

Erscheinen: April 2012

• Psychoanalsye

• Kritische

Sozialwissenschaft

• Subjekt/Objekt

Sigmund Freud ist ein noch unerkannter Klassiker der Soziologie.

Nach einer langen Geschichte der Verkennung, Verfemung

und Reduktion (auf eine Humantechnik) ist das Inkognito der

von ihm begründeten Psychoanalyse schließlich gelüftet worden:

Im Unterschied zu den klassischen Natur- und Geisteswissenschaften,

die auf technische Naturbeherrschung und auf die

Vermittlung kultureller Traditionen ausgehen, repräsentiert die

Psychoanalyse den Prototyp einer kritischen Sozialwissenschaft.

Freuds Therapeutik ist eine „unnatürliche“ Wissenschaft, die es

nicht mit „Objekten“ zu tun hat, sondern mit Subjekten, die sich

selbst abhanden gekommen sind. Ihr Ziel ist die Auflösung antiquierter

Institutionen der Seele und der Sozietät.

Helmut Dahmer studierte Soziologie,

Philosophie und Literaturwissenschaft in

Bonn, Göttingen (bei Plessner) und Frankfurt

am Main (bei Horkheimer, Adorno

und Habermas). Von 1974 bis 2002 lehrte

er Soziologie an der Technischen Universität

Darmstadt. Unter seiner Ägide erscheint

eine mehrbändige Ausgabe von Schriften

Leo Trotzkis. Gegenwärtig lebt er als freier

Publizist in Wien. Er veröffentlichte zuletzt Divergenzen. Holocaust,

Psychoanalyse, Utopia, Münster 2009.

8 Soziologie / Gesellschaftstheorie

• Subjektemanzipation

• Absolutheitsanspruch

• Gerechtigkeits-/

Freiheitskonzeptionen

• Moralphilosophie

Romy Reimer

Der „Blinde Fleck“ der Anerkennungstheorie

Zur Diskussion eines problematischen Theorems

der Moderne, seiner historischen Vorläufer und

seiner aktuellen Lösungsmöglichkeiten

2012 – ca. 220 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-905-2

Erscheinen: April 2012

Das zentrale Anliegen der Anerkennungstheorie gründet in der

einst an die Moderne geknüpften Hoffnung der Emanzipation

des Menschen von Herrschafts- und Unterdrückungsverhältnissen

und der freien Entfaltung der menschlichen Talente und

Vermögen, bei einem selbstständigen Gebrauch des eigenen

Verstandes.

Wer dieses Anliegen auch heute noch ernst nimmt, kommt

jedoch nicht umhin, den gesellschaftstheoretischen Absolutheitsanspruch

der Anerkennungstheorie abzulehnen. Denn die

Reduktion der Bedingungen der Möglichkeit von Emanzipation

auf den Prozess der gesellschaftlichen Anerkennung von Subjektidentitäten

reicht nicht aus, um eine kritische Gesellschaftstheorie

zu fundieren.

Vor diesem Hintergrund leuchtet Romy Reimer in ihrer Auseinandersetzung

mit der zeitgenössischen Anerkennungstheorie

deren Grenzen aus und plädiert für einen kritischen Umgang

mit deren moralphilosophischer Gerechtigkeits- und

Freiheitskonzeption.

Romy Reimer, Dr., studierte Sozialökonomie

mit Schwerpunkt Soziologie und promovierte

anschließend (Stipendiatin der Studienstiftung

des deutschen Volkes). Sie ist

Mitglied des Zentrums für Ökonomische

und Soziologische Studien (ZÖSS) und als wissenschaftliche Mitarbeiterin

an der Universität Paderborn tätig.


Savaş Taş

Der ethnische Dominanzanspruch

des türkischen Nationalismus

Eine diskursanalytische Studie zur Ideologie

des türkischen Staates und der MHP

2012 – ca. 300 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-908-3

Erscheinen: April 2012

• Türkische

Staatsideologie

• Die Grauen Wölfe

• Rassismus

• Diskursanalyse

Savaş Taş erörtert die nationalistischen Ideologeme des türkischen

Nationalismus in Bezug auf Hintergründe und historische

Entwicklung. Mit Fokus auf den rassistischen Anteilen

und Strukturen des türkischen Nationalismus, insbesondere der

Kollektivsymbolik der türkischen Staatsideologie und der MHP,

stellt er die historischen Fundamente, Ausformungen und Charakterzüge

der beiden Hauptströmungen auf dem türkischen

politischen Terrain dar und nimmt eine Rekonstruktion der unterschiedlichen

Facetten wichtiger nationalistisch und rassistisch

argumentierender Positionen vor. Mit Hilfe einer Diskursanalyse

von aktuellen Artikeln führender türkischer Zeitungen arbeitet

er latente Sinngehalte der türkischen Staatsideologie und MHP

heraus und setzt sie in ihren jeweiligen historisch-politischen

Kontext, um abschließend die Gemeinsamkeiten und Unterschiede

der beiden Hauptströmungen darzustellen und sie anhand

der Ergebnisse zu exemplifizieren.

Savaş Taş, geb. 1978, studierte Soziologie an

der Ege Universität in İzmir und der FU Berlin.

Er promovierte am Institut für Soziologie

der FU Berlin und ist ehemaliger Promotionsstipendiat der Hans-

Böckler-Stiftung.

9 Gesellschaftstheorie / Soziologie

• „Recht auf Stadt“

• rechtsradikale

Praktiken

• xenophobe Strukturen

• symbolische Ordnung

Thomas Bürk

Gefahrenzone, Angstraum, Feindesland: Stadtkulturelle

Erkundungen zu Fremdenfeindlichkeit und

Rechtsradikalismus in ostdeutschen Kleinstädten

(Raumproduktionen: Theorie und

gesellschaftliche Praxis Band 14)

2012 – ca. 330 Seiten – ca. 34,90 €

ISBN 978-3-89691-894-9

Erscheinen: Mai 2012

Ostdeutsche Kleinstädte gelten häufig als der idealtypische Ort

für rechtsradikale Strukturen und deren Aktivisten. Thomas Bürk

untersucht in seiner Studie den Umgang von Flüchtlingen, MigrantInnen

und nicht-rechten Jugendlichen in Städten, die von

einer rassistischen Dominanz geprägt sind. Die lokalen Aushandlungskonflikte

um das „Recht auf Stadt“ manifestieren sich für

diese Gruppen in einer spezifischen sozialräumlichen Topologie

der Stadt – einer Machtgeographie der alltäglichen Bewegungsmöglichkeiten.

Der kontingente Charakter dieser symbolischen

Ordnungen der Städte verdeutlicht die Bedeutung und Wirksamkeit

eines lokalen Engagements nicht nur gegen die Präsenz

von Neonazis, sondern auch gegen Formen eines strukturellen

Rassismus wie etwa der Residenzpflicht oder der Lagerunterbringung

von Flüchtlingen. Die Untersuchung verbindet Zugänge

der Sozialgeographie und der empirischen Kulturwissenschaften,

in einer Forschungskonzeption zur lokal-spezifischen Kleinstadtkultur

in Ostdeutschland.

Thomas Bürk, Dr. phil., ist Sozialgeograph,

Historiker und empirischer Kulturwissenschaftler

und arbeitet derzeit am Institut für

Regionalentwicklung und Strukturplanung

(IRS) in Erkner b. Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte

umfassen Stadtforschung (auch kleinerer Städte), Raumtheorie,

Cultural Studies und kritische Geographie.


Ingo Elbe / Sven Ellmers /

Jan Eufinger (Hrsg.)

Anonyme Herrschaft

Zur Struktur moderner

Machtverhältnisse

(Eigentum – Gesellschaftsvertrag –

Staat III)

2012 – ca. 300 Seiten – ca. 39,90 €

ISBN 978-3-89691-896-3

Erscheinen: Mai 2012

• Abhängigkeitsverhältnisse

• Herrschaftskonzepte

• Verselbständigung von

Staat & Kapital

Moderne Gesellschaften zeichnen sich

durch eine sachlich-anonyme Form der

Herrschaft aus und entwickeln so eine destruktive

Eigendynamik. Ausgehend von

dieser Diagnose, die Karl Marx in seinem

ökonomiekritischen Werk entwickelte,

werden in diesem Band die Konturen,

Leistungen und Grenzen eines Konzepts

anonymer Herrschaft erarbeitet. Dabei

werden auch alternative Erklärungsansätze

wie die von Kelsen, Arendt, Foucault

oder Bourdieu berücksichtigt.

Ingo Elbe, Dr. phil., geb. 1972, arbeitet als

wiss. Mitarbeiter am Institut für Philosophie

der Universität Oldenburg.

Sven Ellmers, Dipl. Soz.-Wiss., geb. 1979, arbeitet

als Mentor für Praktische Philosophie

an der FernUniversität in Hagen.

Jan Eufinger gehört dem Vorstand des Instituts

für Sozialtheorie e. V. an und absolviert

sein Master-Studium in Philosophie in

Bochum.

10 Soziologie / Gesellschaftstheorie

Daniel Josten

Die Grenzen kann man sowieso

nicht schließen

Migrantische Selbstorganisation –

zivilgesellschaftliches Engagement

zwischen Ausschluss und Partizipation

2012 – ca. 250 Seiten – ca. 27,90 €

ISBN 978-3-89691-902-1

Erscheinen: April 2012

• Migrantische

Emanzipationsbestrebungen

• Gesellschaftliche Vielfalt

• Staatliche Exklusion

Selbstorganisationen von MigrantInnen

setzten der bundesrepublikanischen Praxis,

welche eher behördliche Bedürfnisse repräsentiert

als jene von Minderheiten, seit den

1960er Jahren vornehmlich emanzipative

Bestrebungen entgegen. Sie konnten so am

öffentlichen Meinungsbildungsprozess teilnehmen

und gegen die einflussreichen ethnisierenden,

kulturalisierenden und spaltenden

Vorstellungen opponieren.

Fähigkeiten im Umgang mit migrationsbedingter,

gesellschaftlicher Vielfalt jenseits

nationalstaatlicher Logik finden sich bereits

im urbanen Alltag. Von hier aus werden sie

in globale Diskurse eingebracht. Demgegenüber

steht im national verfassten Staat allerdings

(noch) das machtvolle Beharren auf

der Ziehung von Grenzen.

Daniel Josten, geb. 1976; Studium der Erziehungswissenschaft,

Schwerpunkt „Interkulturelle

Kommunikation und Bildung“; 2009 und

2010 Lehraufträge an der Universität zu Köln;

2011 Promotion im Fach Sozialwissenschaften.

Ulrich Brand / Isabella Radhuber /

Almut Schilling-Vacaflor (Hrsg.)

Plurinationale Demokratie in Bolivien

Gesellschaftliche und

staatliche Transformationen

2012 – ca. 300 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-893-2

Erscheinen: Mai 2012

• Partizipation

• Demokratiemodell

Die indigene Bevölkerungsmehrheit in

Bolivien hat die Forderung nach der partizipativen

Schaffung eines plurinationalen

Staatsmodells auf die politische Agenda gesetzt.

Doch wie können eine plurinationale

Demokratie begriffen und sowohl Staat als

auch Wirtschaftssystem entsprechend umgestaltet

werden? Der Frage nach den Rahmenbedingungen,

den bisherigen Erfolgen,

Grenzen und den gesellschaftlichen Perspektiven

in der Ausgestaltung dieses Demokratiemodells

widmen sich in Bolivien lebende

SozialwissenschaftlerInnen.

Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik

an der Universität Wien.

Isabella Margerita Radhuber, Mag., Promovendin

in Politikwissenschaft an der Universität

Wien zum Thema Staatstransformation

und Ressourcenpolitik in Bolivien. Forschungsschwerpunkte:

Staatstransformation,

Demokratisierungsprozesse, Plurinationalität,

Lateinamerika, Ressourcenpolitik.

Isabella Margerita Radhuber, Mag., Promovendin

in Politikwissenschaft an der Universität

Wien zum Thema Staatstransformation

und Ressourcenpolitik in Bolivien.

Almut Schilling-Vacaflor, Dr., wissenschaftliche

Mitarbeiterin des GIGA German Institute of

Global and Area Studies in Hamburg.


Ingrid Kurz-Scherf /

Alexandra Scheele (Hrsg.)

Macht oder ökonomisches Gesetz?

Zum Zusammenhang von Krise

und Geschlecht

(Arbeit – Demokratie – Geschlecht

Band 16)

2012 – ca. 250 Seiten – ca. 27,90 €

ISBN 978-3-89691-903-8

Erscheinen: Mai 2012

• Herrschaftsverhältnisse

• Hegemoniale Männlichkeit

Gegen die Dominanz von Männern an den

Schalthebeln der Macht regt sich nicht nur

unter dem Gesichtspunkt der Gleichberechtigung

immer mehr Kritik sondern auch

im Hinblick auf den Umgang mit dieser

Macht. Dieser Sammelband inspiziert die

aktuelle Verfasstheit von Arbeit, Ökonomie

und Sozialstaat unter besonderer Beachtung

ihrer geschlechterpolitischen Implikationen

und fragt nach den sich daraus ergebenden

Potenzialen für neue Orientierungen der Arbeits-,

Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Es schreiben u.a. Brigitte Young, Friederike

Habermann, Diana Auth, Gülay

Çağlar, Irene Dölling, Silke van Dyk.

Ingrid Kurz-Scherf, geb. 1949, Professorin für

Politische Wissenschaft mit dem Schwerpunkt

„Politik und Geschlechterverhältnis“ an der

Universität Marburg.

Alexandra Scheele, Dr. phil., geb. 1969, M.A.,

ist derzeit akademische Mitarbeiterin an der

Brandenburgischen TU Cottbus. Projektarbeit

und Lehrtätigkeiten im Bereich Arbeitsund

Geschlechtersoziologie, feministische

Politikwissenschaft und Methodologie.

11 Politik & Ökonomie – Geschlechterverhältnisse

Maria Funder / Martina Sproll

Symbolische Gewalt und

Leistungsregime

Geschlechterungleichheit in der

betrieblichen Arbeitspolitik

(Arbeit – Demokratie – Geschlecht

Band 15)

2012 – ca. 270 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-899-4

Erscheinen: Mai 2012

• Leistungsregime

• Geschlechterasymmetrien

• Symbolische Politik

Die Studie fragt nach den Auswirkungen der

zunehmenden Beschäftigung hochqualifizierter

Frauen in wissensintensiven Branchen

auf die traditionelle Geschlechterhierarchie

in Betrieben der Pharma- und Biotech-Industrie.

Dabei zeigt sich eine gewisse Neukonfiguration

der Geschlechterverhältnisse,

aber vor allem in einer (lediglich) symbolischen

Politik der Gleichstellung. Gleichzeitig

werden Geschlechterasymmetrien

fortgeschrieben; insbesondere durch das

Leistungsregime, das mit extremem Leistungsdruck

und langen Arbeitszeiten die

traditionelle Arbeitsteilung verstärkt.

Maria Funder, Prof. Dr., lehrt Soziologie an

der Philipps-Universität Marburg; (Arbeitsschwerpunkt:

Wirtschaft und Arbeit).

Martina Sproll, Dr., ist Soziologin, Post-Doc

Stipendiatin an der FU Berlin.

Birgit Bütow / Chantal Munsch (Hrsg.)

Soziale Arbeit und Geschlecht

Herausforderungen jenseits von

Universalisierung und Essentialisierung

(Forum Frauen- und

Geschlechterforschung Band 34)

2012 – ca. 300 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-234-3

Erscheinen: Mai 2012

• Geschlecht & Diversity

• Intersektionalität

• Emanzipatorischer Anspruch

Die Beiträge des Bandes diskutieren die

theoretischen Diskurse zu Geschlecht, Diversity

und Intersektionalität sowie die Ausblendungen

von Geschlecht und sozialen

Differenzen in den Ansätzen der Sozialen

Arbeit und entwerfen Ansätze für ihre differenzsensible

Weiterentwicklung. Außerdem

analysieren sie das komplexe Verhältnis zwischen

Fokussierung bzw. Ausblendung von

Differenzen und ihre jeweiligen Folgen in

praktischer sozialer Arbeit. Es schreiben u. a.

B. Althans, Chr. Riegel, M. Bereswill und G.

Ehlert, J. Lamprecht, G. Stecklina, Cl. Rudolph,

M. Plößer, M. May.

Birgit Bütow, Jg. 1961, Prof. Dr. habil., Soziologin

und Sozialpädagogin, Universität

Zürich (zzt.) und Universität Marburg (Privatdozentin)

sowie FH Jena. Ihre Arbeitsschwerpunkte

sind Jugend- und Jugendhilfeforschung,

Gender, Theoretische und

empirische Aspekte Sozialer Arbeit.

Chantal Munsch, Dr. phil., Jg. 1972, ist Professorin

für „Erziehungswissenschaft mit

dem Schwerpunkt Sozialpädagogik“ an der

Universität Siegen.


Sylka Scholz

Männlichkeitssoziologie

Studien aus den sozialen Feldern

Arbeit, Politik und Militär im

vereinten Deutschland

2012 – ca. 280 Seiten – ca. 27,90 €

ISBN 978-3-89691-907-6

Erscheinen: Mai 2012

• Männlichkeitskonstruktionen

• Modernisierungstheorie

• Gender-Konfigurationen

Sylka Scholz untersucht den Wandel der

Geschlechterverhältnisse im vereinten

Deutschland in seinen Folgen für Männer

und Männlichkeitskonstruktionen in den

sozialen Feldern Erwerbsarbeit, Politik und

Militär. Ausgehend von einem modernisierungstheoretischen

Konzept von Geschlechterverhältnissen

fragt sie, inwieweit auch

20 Jahre nach der politischen Vereinigung

Unterschiede in Ost- und Westdeutschland

bestehen. Dabei gibt sie einen fundierten

Überblick über den Stand der soziologischen

Männlichkeitsforschung und diskutiert die

Tragfähigkeit einschlägiger theoretischer

Konzepte unter den Bedingungen von Globalisierung

und der zunehmenden Partizipation

von Frauen an den sozialen Eliten.

Sylka Scholz, PD Dr.,

lehrt und forscht

derzeit an der TU

Dresden.

12 Geschlechterverhältnisse

Alexandra Weiss

Regulation und Politisierung von

Geschlechterverhältnissen im

fordistischen und postfordistischen

Kapitalismus

2012 – ca. 300 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-910-6

Erscheinen: April 2012

• Remaskulinisierung

• Egalisierung

• Frauenbewegung

Alexandra Weiss zeichnet in ihrer Studie

Veränderungen, Kontinuitäten und Widersprüche

der Geschlechterordnung in der

Transformation des Kapitalismus anhand

des österreichischen Beispiels nach. Die

Ersetzung der ‘fordistischen Gleichheit’

durch einen individualistischen Freiheitsbegriff,

aber auch die Einverleibung und

Umformung emanzipatorischer Politiken in

neoliberale Politikkonzepte sind dabei wesentlich.

Was das konkret für die Frauenbewegung

und das Diffundieren ihrer Inhalte

in andere soziale Bewegungen bedeutet, legt

sie anhand der globalisierungskritischen Bewegung

dar.

Alexandra Weiss,

Mag., Dr., geb. 1971,

Politikwissenschafterin,

freie Wissenschafterin,Hochschullektorin,

seit

2006 Koordinatorin

im Büro für Gleichstellung

und Gender Studies der Universität

Innsbruck, http://www.a-weiss.net/.

Gabriele Wilde / Stefanie Friedrich (Hrsg.)

Im Blick der Disziplinen

Geschlecht und Geschlechterverhältnisse

in der wissenschaftlichen Analyse

2012 – ca. 300 Seiten – ca. 29,90 €

ISBN 978-3-89691-904-5

Erscheinen: Mai 2012

• Interdisziplinäre

Geschlechterforschung

Der Band verknüpft fächerübergreifend

Ansätze, Methoden und Ergebnisse der Erforschung

der Geschlechterverhältnisse, die

aus historischer, soziologischer, politikwissenschaftlicher,

ökonomischer, kulturwissenschaftlicher

und naturwissenschaftlicher

Perspektive im Rahmen einer interdisziplinären

Ringvorlesung an der Universität in

Münster vorgestellt wurden und formuliert

Anknüpfungspunkte für die interdisziplinäre

Geschlechterforschung.

Gabriele Wilde, Prof. Dr., Professorin für

Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlechterforschung

an der WWU Münster.

Stefanie Friedrich, M.Phil., wiss. Mitarbeiterin

am Lehrstuhl für Politikwissenschaft an der

WWU Münster.


7. Auflage 2. Auflage

Werner Rügemer

Colonia Corrupta

Globalisierung, Privatisierung

und Korruption im Schatten

des Kölner Klüngels

7. Auflage 2012 – 214 Seiten – 19,90 €

ISBN 978-3-89691-525-2

Erscheinen: März 2012

„‘Colonia Corrupta’ ist mehr als ein lesenswertes

Buch, es ist eine Pflichtlektüre für

jeden, der seine Meinungsbildung nicht von

der ‘wohltemperierten’ Berichterstattung der

Medien abhängig machen will, denen parteipolitischer

Proporz und ‘Ausgewogenheit’

oft wichtiger ist als kritische Aufklärung und

Information.“

Manfred Strack Business Crime

Werner Rügemer, Köln, geb. 1941, Philosoph

und Publizist, Mitglied von Transparency

International (TI), Business Crime Control

(BCC) und des Deutschen Schriftstellerverbandes

(VS). Rundfunk- und Fernsehsendungen,

Bücher u. a.: Privatisierung in Deutschland,

4. Aufl. 2008 Münster und (Hrsg.)

ArbeitsUnrecht. Anklagen und Alternativen,

Münster 2008.

13 Nachauflagen

Clemens Knobloch

Wir sind doch nicht blöd!

Die unternehmerische Hochschule

2. Auflage 2012 – 264 Seiten – 24,90 €

ISBN 978-3-89691-790-4

Erscheinen: März 2012

Die deutsche Universität: Sie war ein

Renner, ein Vorbild, ein Erfolgsmodell

weltweit. Vor und nach 1900 pilgerte

nach Deutschland, wer eine moderne

Lehr- und Forschungshochschule erleben

wollte. Die viel gepriesenen US-Elitehochschulen

– heute als unerreichtes

Vorbild gehandelt – wurden nach deutschen

Blaupausen entworfen. Mit diesem

Modell ist jetzt Schluss. Unter dem

Vorwand, die Universitäten in Freiheit

und Autonomie zu entlassen, verordnete

der Staat ihnen ein rabiates betriebswirtschaftliches

Fitnessprogramm.

Clemens Knobloch, geb. 1951, lehrt Sprach-

und Kommunikationswissenschaft an der

Universität Siegen. Forschungsschwerpunkte:

Öffentliche und politische Kommunikation;

Geschichte der Sprachwissenschaft; Deutsche

Grammatik; Sprachpsychologie; Mitglied im

wissenschaftlichen Beirat von attac und im

wissenschaftlichen Beirat der Rosa-Luxemburg-Stiftung

NRW; publizistisch aktiv für

den „Freitag“, die „Blätter für deutsche und internationale

Politik“ und andere Zeitschriften.

2. Auflage

Sandra Smykalla / Dagmar Vinz (Hrsg.)

Intersektionalität zwischen

Gender und Diversity

Theorien, Methoden und Politiken

der Chancengleichheit

(Forum, Frauen- und

Geschlechterforschung Band 30)

2. Auflage 2012 – 371 Seiten – 29,90 €

ISBN 978-3-89691-230-5

Erscheinen: Februar 2012

Der Band reflektiert die Konzepte Gender,

Intersektionalität und Diversity theoretisch

und macht Vorschläge für ihre

methodische Verwendung in der empirischen

Forschung. Ebenso wird an ausgewählten

Politikfeldern die Relevanz der

Intersektionalitätsforschung für Fragen

der Chancengleichheit aufgezeigt.

Sandra Smykalla, Dr., Dozentin in der Erziehungswissenschaft

und den Gender Studies

an der Humboldt-Universität zu Berlin; Mitbegründerin

und Beraterin von gleichstellung

concret.

Dagmar Vinz, Prof. Dr., Sozialwissenschaftlerin,

Professorin an der FU Berlin; Wissenschaftliche

Leiterin des weiterbildenden

Masterstudiengangs Gender- und Diversity-

Kompetenz.


PROKLA

Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

PROKLA 166

Deutschland – Krisengewinner?

2012 – ca. 160 Seiten – 14,00 €

ISBN 978-3-89691-366-1

Erscheinen: März 2012

Im Zentrum des PROKLA-Heftes steht die Analyse der aktuellen

Situation in Deutschland, das Nebeneinander von

Wirtschaftsboom, wachsender sozialer Spaltung und partieller

politischer Befriedung. Woran liegt es, dass die Krise von

2008/2009 in Deutschland nicht zu größeren Verwerfungen

geführt hat? Wie wurde die Verwandlung der ökonomischen

Krise in eine politische Krise verhindert? Worauf beruhen die

rasche Erholung nach der Krise und die Stärke des deutschen

Kapitals? Ist es die vergleichsweise starke Senkung der Lohnstückkosten,

die Schwäche der Gewerkschaften und die Stärke

der deutschen „Betriebsgemeinschaft“, die Flexibilität der Unternehmen

oder die spezifische Stellung Deutschlands in der

internationalen Arbeitsteilung?

14 Zeitschriften

WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT

41. Jahrgang · Nr. 4 · Dezember 2011 · H20729

PROKLA 165 Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft

Gesellschaftstheorie

Alex Demirović

Kritische Gesellschaftstheorie und die Vielfalt

der Emanzipationsperspektiven

Hanna Meißner

Totalität und Vielfalt – gesellschaftliche Wirklichkeit

als multidimensionaler Zusammenhang

Sebastian Bandelin

Wer sieht das, was wir nicht sehen?

Überlegungen zum Subjekt der Ideologiekritik

Bob Jessop

Der ökonomische Determinismus – neu betrachtet

Andreas Fisahn

Paschukanis versus Bloch –

Sozialutopie und Rechtsform

Thomas Gehrig

Der entropische Marx

Bernd Röttger

Das Landnahmetheorem: eine kritische Würdigung

Tom Strohschneider

Die Linkspartei in der Krise

PROKLA 167

Perspektiven der Gesellschaftskritik heute

2012 – ca. 160 Seiten – 14,00 €

ISBN 978-3-89691-367-8

Erscheinen: Juni 2012

An PROKLA 165 Gesellschaftstheorie im Anschluss an Marx

anknüpfend wird das gesellschaftskritische Potenzial von sozialwissenschaftlichen

Zeitdiagnosen und postmarxistischen

Theorien der Gegenwart untersucht. Dabei sollen nicht nur

ausgewählte gesellschaftswissenschaftliche Zeitdiagnosen

wie die von Badiou, Rancière oder Fraser im Hinblick auf ihr

kritisches Potenzial diskutiert werden. Es soll auch um die

Konsequenzen der theoretischen Verschiebungen im Zuge

des interpretative/discursive/cultural turn für das (sozial-)

wissenschaftliche Projekt der Gesellschaftskritik gehen. Wie

können im Lichte der seit drei Jahrzehnten aus unterschiedlichen

Perspektiven entwickelten Wahrheits-, Subjekt- und

Universalitätskritik(en) kritische Standpunkte eingenommen

und ausgewiesen werden? Welche Rolle spielt dieses theoretische

Feld für aktuelle Zeitdiagnosen? Welche Anschlüsse an

materialistische Kritiken bieten sich an?


PERIPHERIE

Zeitschrift für Politik

und Ökonomie in der Dritten Welt

125PERIPHERIE

Zeitschrift für Politik und Ökonomie in der Dritten Welt

Inuscipid Mil ium nam audit Vitat Volorum et adit

que et aut porroratum Fugia Dolorum quis simus

sequatum, quistiur anda num sitium qui comnihi

llestota Simaio Intotates veni inum, optam volupta

Tusapernat Bo & Offi cimusdae Mincill aborepratur

mo eventium qui aliquatur, unt aborum eum il

maximpo ssitate modiand ipsunte cullaut abo

Itatio Itatia PERIPHERIE-Stichwort: vitiniminto

Aditatentin Plam autempore, se latatem ut lab incta

nobis con evel idipit omnitibus aliquid es as porions

Rezensionen

WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT Politik mit Recht

PERIPHERIE 125

Politik mit Recht

2012 – ca. 140 Seiten – 12,00 €

ISBN 978-3-89691-830-7

Erscheinen: März 2012

Die koloniale Expansion Europas ging

einher mit rechtlichen Debatten über die

Legitimität von Herrschaftsansprüchen

und Vorgehensweisen. Die Unterscheidung

zwischen „barbarischen“ und „zivilisierten“

Individuen und Völkern war

grundlegend für die Konstruktion von

Rechtssubjekten im internationalen bzw.

nationalen Recht. Als Rechtssubjekte

wurden nur Menschen anerkannt, die

den westlichen Vorstellungen zivilisierter,

rationaler Individuen entsprachen.

Andererseits begannen die so Unterworfenen

schon früh, das europäische Recht

ihrerseits anzurufen und für sich zu adaptieren,

um gegen die Übergriffe der Kolonialisatoren

zu protestieren und eigene

Wege der gesellschaftlichen Entwicklung

zu begründen.

Die 125. Ausgabe der PERIPHERIE diskutiert

das Verhältnis von Recht und

Entwicklung in der Entwicklungspolitik,

rechtstheoretische Einsichten in die Rolle

des Rechts in der Entwicklungszusammenarbeit,

Rechtsreformen nach westlichem

Vorbild zwischen Eurozentrismus

und Empowerment u. v. m.

Widersprüche 123

Zeitschrift für sozialistische Politik im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

32. Jahrgang · März 2012

WESTFÄLISCHES DAMPFBOOT

15 Zeitschriften

Einspruch

Rechtsansprüche auf und in

Sozialer Arbeit

Michael Vester

Die Wirtschaftskrise und die Chancen eines gesellschaftlichen Pfadwechsels

Franz Hamburger

Freiheit für das Kapital – Mauern für die Armen

Sascha Schierz und Herbert Reinke

Punitivität und Kultur zwischen Moderne und Spätmoderne

Anmerkungen zu kultursoziologischen Zugängen

Heinz Sünker

Kindheitsforschung, Bildungspolitik, Demokratisierung

von Gesellschaft

Forum:

Thomas Wagner

Zur (sozialen) Arbeit an Klassenverhältnissen

Ein Beitrag zur Wiedereinführung von Klassenperspektiven

in die Soziale Arbeit

Widersprüche 123

Einspruch

Rechtsansprüche auf und in

Sozialer Arbeit

2012 – ca. 130 Seiten – 15,00 €

ISBN 978-3-89691-983-0

Erscheinen: März 2012

Angesichts der aktuellen Protestaktionen

und Kampagnen von BürgerInnen

und ihren Forderungen nach Teilhabe an

politischen Entscheidungen richten die

Beiträge des Heftes ihre Aufmerksamkeit

auf die – je nach ökonomischem,

kulturellen und symbolischem Kapital

– ungleichen Voraussetzungen realer

Einflussnahme. Sie diskutieren diesen

Sachverhalt zum einen im Kontext einer

demokratie- und machttheoretischen

Auseinandersetzung und zum andern

in kritischer Reflexion von Partizipationspraxen

in Feldern Sozialer Arbeit.

Widersprüche. Zeitschrift für sozialistische Politik

im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

Widersprüche 124

Einfach anders!?

Ambivalente Alternativen

der Vergesellschaftung

2012 – ca. 130 Seiten – 15,00 €

ISBN 978-3-89691-984-7

Erscheinen: Juni 2012

Weit über die spektakulären Projekte

hinaus, die sich dezidiert als politische

präsentieren und als solche wahrgenommen

werden, entwickeln zahlreiche AkteurInnen

in ihrem Alltag Formen der

Vergemeinschaftung, die quer zur hegemonialen

Vergesellschaftung stehen. Das

Heft versucht eine Landkarte solcher Ansätze

der alternativen Vergesellschaftung

zu zeichnen und diskutiert die in deren

Praxis auftretenden Widersprüche und

Spannungsverhältnisse.


Verlag

Westfälisches Dampfboot

Hafenweg 26a

48155 Münster

Tel. 0251 / 39 00 48 0

Fax 0251/ 39 00 48 50

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Homepage: www.dampfboot-verlag.de

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Fax: 069/272 995 17 10

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