rik Februar / März 2019

blumediengruppe

FEBRUAR / MÄRZ 2019 | AUSGABE 400

KÖLN | DÜSSELDORF

BUNDESWEHR

Diversity und

Transsexualität

KARNEVAL

SCHUNKEL

DIR EINEN

SPECIAL

Neue Infos zu

HIV und PrEP

INTERVIEWS: JOANNE SHAW TAYLOR, CAMERON CARPENTER, ELEN-ART, ALICE MERTON


“Sheer Joy!…

Tackily elegant.

Gloriously Talented!”

The Age, Melbourne

“This show

was simply

brilliant.”

Festival Times,

Edinburgh

Eine rauschende

Party mit Musik

von den

Supremes,

Donna Summer,

Aretha Franklin,

Dusty Springfield

bis hin zu ABBA.

“A welcome,

warm, sprightly

and melodious

night out”

The Times, London

Die Show-Sensation aus Australien!

Einmaliges Europa Gastspiel!

Mit

Live-Band!

Die australischen Superstars mit dem unvergleichbaren Sound der 60’s und 70’s.

Diese Show ist eine Party! Meet the Girls!

06. März bis 14. April 2019

MALENTES THEATER PALAST | GODESBERGER ALLEE 69 | 53175 BONN

WWW.THEATERPALAST.DE | KARTEN: 0228 – 42 22 22 30


INTRO 3

Intro

// 1. FEBRUAR

STAR TREK

Die zweite Staffel von Discovery hat begonnen und man kann sich auf

die Wiederkehr von Dr. Culber freuen. Zusammen mit Leutnant Stamets

spielten die beiden das erste schwule Liebespaar in der Star Trek Geschichte.

Laut einem Interview mit Wilson Cruz wird die Figur des Schiffsarztes,

trotz seines in der 1. Staffel, weiter erzählt. Mehr auf Seite 66.

// 11. FEBRUAR

BUNDESTAG

Der Bundestag tritt heute zu seiner 3. Sitzungswoche zusammen.

Nachdem am 16. Januar eine öffentliche Anhörung zum geplanten TSVG

stattgefunden hat, rückt eine Verabschiedung des Gesetzes zur Kassenerstattung

der PrEP näher. Infos ab Seite 24.

// 27. FEBRUAR

KONZERT

Schon immer sind die Konzerte des amerikanischen Weltklasseorganisten

Cameron Carpenter ein Fest für Augen (nicht nur, weil er ein Fan ausgefallener

Outfits ist) und Ohren: Atemberaubend lässt er seine Finger und Füße

über die Tasten und Pedale fliegen. Exklusiv-Interview Seite 12 bis 13.

// 4. MÄRZ

ROSENMONTAG

Der echte Rheinländer braucht keinen Terminkalender für den wichtigsten

Montag des Jahres. Gefeiert wird am Rande des Zuges um die Hohe Pforte herum

oder in allen Bars zwischen Heumarkt und Altstadt. Alle Termine auf Seite 7.

// 21. MÄRZ

DIVERSITY

Das Stabselement „Chancengerechtigkeit im Bundesministerium für Verteidigung“

wurde vor vier Jahren eingerichtet. Mittlerweile hat die Bundeswehr auch

ihre erste transsexuelle Kommandeurin im Rang eines Oberstleutnants. Wir

sprachen mit Anastasia Biefang über ihre Rolle. Interview ab Seite 28.

IMPRESSUM

Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)

Chefredakteur: Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

Stellv. Chefredakteur: Christian Knuth (ck)

BESUCHERADRESSE:

Köln: T: 0221 29497538,

termine@rik-magazin.de

c.lohrum@rik-magazin.de

Berlin: Sophienstr. 8, 10178 Berlin,

T: 030 4431980, F: 030 44319877,

redaktion.berlin@blu.fm

Hamburg: Greifswalder Str. 37,

20099 Hamburg, T: 040 280081-76 /-77,

F: 040 28008178, redaktion@hinnerk.de

Frankfurt: Kaiserstr. 72, 60329 Frankfurt,

T: 069 83044510, F: 069 83040990,

redaktion@gab-magazin.de

München: Lindwurmstr. 71-73, 4. OG,

80337 München, T: 089 5529716-11,

redaktion@leo-magazin.de

MITARBEITER:

Nico Januszewski (nj), Stefan Kraushaar,

Jonathan Fink, Sina Demir,

Steffen Rüth, Christian KL Fischer (fis),

Leander Milbrecht(LM), Christian Lütjens (cl),

Dagmar Leischow, Sebastian Ahlefeld (sea)

Lektorat: (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke www.sprachdesign.de

Art-Direktion: Janis Cimbulis

Cover: Zayn / Sony Music

ANZEIGEN:

Berlin:

Christian Fischer (cf): christian.fischer@blu.fm

Ulli Pridat: ulli@matemediagroup.de

Sebastian Ahlefeld: sebastian.ahlefeld@blu.fm

Köln:

Charles Lohrum: c.lohrum@rik-magazin.de

München:

Jörg Garstka: joerg.garstka@leo-magazin.de

Hamburg:

Jimmy Blum: jimmy.blum@hinnerk.de

Bremen, Hannover, Oldenburg:

Mathias Rätz (mr): mathias.raetz@hinnerk.de

Frankfurt:

Sabine Lux: sabine.lux@gab-magazin.de

Online:

Andreas Müller (am): andreas.mueller@blu.fm

DIGITAL MARKETING:

Dirk Baumgartl: dirk.baumgartl@blu.fm (dax)

TERMINE:

termine@rik-magazin.de

VERLAG:

blu media network GmbH,

Rosenthaler Str. 36, 10178 Berlin

Verwaltung: Sonja Ohnesorge

Geschäftsführer:

Hendrik Techel, Markus Pritzlaff (mp),

Christian Fischer (cf)

Vertrieb: Perfect Promotion, Eigenvertrieb

Druck: PerCom, Vertriebsgesellschaft mbH,

Am Busbahnhof 1, 24784 Westerrönfeld

Abonnentenservice:

Möller Medien Versand GmbH, Zeppelinstr. 6, 16356

Ahrensfelde,

Tel. 030-4 190 93 31

Gläubiger-ID DE06 ZZZ 000 000 793 04

Unsere Anzeigenpartner haben es ermöglicht, dass

du monatlich dein rik-Magazin bekommst. Bitte

unterstütze beim Ausgehen oder Einkaufen unsere

Werbepartner.

Es gilt die rik-Anzeigenpreisliste (gültig seit 1.

Januar 2016). Namentlich gekennzeichnete Artikel

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Die Abbildung oder Erwähnung einer Person

ist kein Hinweis auf deren sexuelle Identität. Wir

freuen uns über eingesandte Beiträge, behalten uns

aber eine Veröffentlichung oder Kürzung vor. Für

eingesandte Manuskripte und Fotos wird nicht gehaftet.

Der Nachdruck von Text, Fotos, Grafik oder

Anzeigen ist nur mit schriftlicher Genehmigung des

Verlags möglich. Für den Inhalt der Anzeigen sind

die Inserenten verantwortlich. Bei Gewinnspielen ist

der Rechtsweg ausgeschlossen. Der Gerichtsstand

ist Berlin. Abonnement: Inlandspreis 30 Euro pro

Jahr, Auslandspreis 50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften

wird die Abogebühr am 3. Bankarbeitstag des

laufenden Monats abgebucht.

Die Anzeigenbelegunsgeinheit

blu media network GmbH

rik / gab / hinnerk

unterliegt der IVW-Auflagenkontrolle


4 COMMUNITY

Bäumchen wechsel

dich an der Pipinstraße: Das

Gentle Bears ist ins bisherige

Jails an den Mühlenbach

53 gezogen. Im ehemaligen

Gentle Bears (gegenüber

vom Barcelon) hat nach

kurzer Renovierung das

Punto CGN eröffnet.

Öffnungszeiten sind am

Wochenende und vor Feiertagen,

neben Popmusik aus

den 80/90ern gibt es auch

regelmäßig Gin-Tastings.

TICKER

Das Clip in der Stephanstraße

musste leider seine

Pforten wieder schließen

und hinterlässt in

der Altstadt eine Lücke.

Karaoke Liebhaber finden

jeden Mittwoch im Iron

(Schaafenstraße 45) oder

Freitags und Samstags in

Macky’s Asia Lounge in

der Richard-Wagner-

Straße 25 ein neues zu

Hause.

Bild: https://ronkibbleart.com/, https://www.instagram.com/ron_kibble/

Ron Kibble im MGW

Noch bis März zeigt der Künstler Ron Kibble seine Ausstellung

„Alles Banane“ im MGW. Die Werke reflektieren

unsere westliche Gesellschaft und die gegenwärtige Generation,

welche durch die Pop-Kultur und modernen Medien beeinflusst

ist. Die Kunst Kibbles bedient sich tagesaktueller Bilder, wobei er

die Wahrnehmungen einer übersättigten Zivilisation aktualisiert.

Ob Kunst-Geschichte, Cartoons, Mode, Musik, Lebensgefühle

oder Momentaufnahmen des Alltags: Alle diese Elemente vermischt

und re-komponiert der Künstler eigenwillig. Die Aufrichtigkeit

des Dargestellten zwingt den Betrachter, innezuhalten

und sich auf jedes Detail in den Bildern zu konzentrieren. Kibble

arbeitet in getriebener Spontanität. In schneller Folge erarbeitet

der Künstler seine bildlichen Kurzgeschichten und erleuchtet so

seine Anmerkungen zum Gegenwartsgeschehen. Dabei mischen

sich Zeichnen, Malen, Collagen. Aber auch neue Techniken wie

Computer werden zur Gestaltung in seinen Mix einbezogen.

Der aus den USA stammende Künstler hat seine Arbeiten bisher

unter anderem in Milwaukee, Chicago, Scottsdale, Miami, New

York, Oslo, Hollywood, New Orleans, Mexico City, London und

Manchester gezeigt – bevor er nun in Köln und Berlin zu sehen

sein wird. Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, E-Publikationen,

Filme sind Medien, die seine Kunst veröffentlicht haben.

Am 17.12.18 verstarb

plötzlich der bekannte

Kölner Autor Jan Stressenreuter.

Viele kannten

ihn, alle sind geschockt

und betroffen. Er veröffentlichte

12 Romane im

Querverlag, sein letzter

Roman erscheint posthum

im März mit dem Titel „Weil

wir hier sind“.

Ab sofort jeden Donnerstag

gibt es die „Open

Mic Night“ im Exile in der

Schaafenstraße 61a. David,

Jan und Patrick lassen die

Perücken zu Hause und

laden jeden der sich traut

ein, mit ihnen on Stage zu

performen. Jede Woche

steht unter einem anderen

Stern.

Die zwei bekanntesten

Veranstalter Kölns haben

sich wieder zusammengetan

und das „Carnival

Festival Cologne 2019

von 1.3.-4.3.19 auf die Beine

gestellt. Samstag gibt es

die SEXY Party im Bootshaus,

am Sonntag erst die

Greenkomm Afterhour und

danach die Naughtycontrol

im Diamonds, am Montag

zu guter Letzt Moussa’s

Teadance im Zimmermann’s.

Geflüchtete haben

meist nicht die finanziellen

Mittel, um immer am

schwulen Leben teilzuhaben.

Deswegen zahlen

sie ab sofort Montags in

der Phoenix Köln (Richard-

Wagner-Straße 12) unter

dem Motto „Refugees

welcome“ keinen Eintritt

(10€ Mindestverzehr).

MOTTO

ColognePride 2019

Im Juni vor 50 Jahren fanden die ersten großen Aufstände

in der Christopher Street wegen Schikanen der

Behörden statt.

Es war der kämpferische Auftakt für eine weltweite Emanzipationsbewegung,

die bis heute in vielen Ländern einen unterschiedlichen

Verlauf nahm. Heute sind Homosexuelle zwar in

einigen Ländern der Welt rechtlich fast gleichgestellt. Doch nicht

nur in Ländern mit rigider Unterdrückung, sondern auch bei uns

ist Homophobie wieder auf dem Vormarsch. Die AfD stellte im

Bundestag den Antrag, die „Ehe für Alle“

wieder abzuschaffen, die neue

CDU-Parteivorsitzende Annegret

Kramp-Karrenbauer verteidigt

offen ihre Ablehnung

zu gleichgeschlechtlichen

Ehen. Homophobe Gewalt

hat in den letzten Jahren

um 30 % zugenommen.

Daher ist das Motto VIELE.

GEMEINSAM. STARK!

ein Appell gegen gruppenbezogene

Menschenfeindlichkeit.


UPDATE

Philharmonie-Intendant

Langevoort bleibt

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt

Köln und Aufsichtsratsvorsitzende der KölnMusik

GmbH, gab die vorzeitige Vertragsverlängerung von

Philharmonie-Intendant Louwrens Langevoort bekannt.

Sein Vertrag als Intendant der Kölner Philharmonie und

Geschäftsführer der KölnMusik GmbH läuft somit bis zum

Jahr 2025, der aktuelle bis Juli 2020. „Louwrens Langevoort

ist ein herausragender Kulturmanager Kölns und hat seit

nunmehr über 13 Jahren nicht nur das musikalische Bild der

Kölner Philhar-monie geprägt, sondern auch darüber hinaus

tief in die Stadt hinein gewirkt“, so Reker.

Louwrens Langevoort zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über

die Entscheidung, seinen Vertrag vorzeitig zu verlängern: „Ich

sehe meine Arbeit für die Kölner Philharmonie als eine Herausforderung

an, die mir große Freude bereitet. Insbesondere

dann, wenn man so viele Jahre ein und derselben Institution

vor-stehen darf, ist die Anforderung, stets Neues zu schaffen

– denn das ist der berechtigte Anspruch unseres Publikums –

sehr hoch. Ich freue mich deshalb sehr, dass der Aufsichtsrat

durch die Vertragsverlängerung auf der

einen Seite die Arbeit der vergangenen

Jahre wertschätzt, auf der anderen

Seite darauf vertraut, dass ich

und mein Team diese erfolg-reiche

Arbeit auch zukünftig fortsetzen.“

ALAIN

ALTINOGLU

SA 2. Februar 2019

Kölner Philharmonie

20.00 Uhr

Claude Debussy

Richard Dubugnon

Nikolaj Rimskij-Korsakow

Jeffrey Kant Posaune

WDR Sinfonieorchester

Alain Altinoglu Leitung

Louwrens Langevoort hatte sein Amt im Jahr 2005 angetreten.

In seiner bisherigen Amtszeit trug er vor allem zur

Öffnung der Kölner Philharmonie als „Haus für alle“ bei. Die

von ihm ins Leben gerufenen Babykonzerte der Reihe

„PhilharmonieVeedel“ in Kölner Stadtteilen wurden mehrfach

mit Preisen ausgezeichnet und fanden national viele Nachahmer.

Die Konzertkostproben zur Mittagszeit, PhilharmonieLunch,

sind zu einer Institution in der Kölner Kulturlandschaft

geworden, und mit den Konzert-Livestreams auf

philharmonie.tv wurde bereits vor fünf Jahren ein relevanter

Schritt in Richtung Digitalisierung vollzogen.

Im Jahr 2011 rief Langevoort mit ACHT BRÜCKEN ein

jährliches Festival für zeitgenössische Musik ins Leben,

das jährlich ca. 25.000 Besucher aus der ganzen Welt nach

Köln lockt. Ab Herbst 2019 ist sein Vorhaben, mit FELIX!

ein internationales Festival für historische Aufführungspraxis

in Köln zu etablieren.

wdr-sinfonieorchester.de

facebook.com/wdrsinfonieorchester


6 GASTRO

MONKEY BAR

Der neue Szenetreff in Köln

Das 25hours Hotel The Circle liegt im Klapperhof mitten

im Gerling Quartier, einem der größten Baudenkmäler im

Herzen von Köln.

Höhepunkt des 25hours Hotel

The Circle sind das Restaurant

NENI und die Monkey Bar. Die

im Rundbau liegende Monkey

Bar im 8. Stock ist der ideale

Treffpunkt für Kommunikation

und ungezwungene Kontakte.

Am Tresen und im gemütlichen

Lounge-Bereich mit Kamin werden

gepflegte Drinks zelebriert.

Zum Sonnenuntergang ist sie

der perfekte Ort für schnelle

Afterwork-Drinks, entspannte

Sundowner und lange Abende.

Im Erdgeschoss befindet sich

das NENI Deli, in dem es mediterrane

Speisen, türkische Backwaren

und köstliche Kuchen gibt

und neben Kaffee-Spezialitäten

natürlich auch Kölsch ausgeschenkt

wird. Im Restaurant gibt

es in der Tradition der orientalischen

Vorspeisen zum Einstieg

Mezze, etwa einen Humus-Teller

mit Tahina, pochierte Eier mit

Tomaten-Peperoni-Ragout oder

einen Fenchel-Granatapfel-Salat

mit gerösteten Nüssen und

gebeiztem Lachs. Hausgemachtes

Chutney oder eine Portion

Zhug, ein scharfes Koriander-

Chili-Pesto, lassen sich als Extras

lecker kombinieren. Bei den

Hauptgängen ist der Jerusalem

Teller inzwischen ein Klassiker

und das Sabich mit gebackener

Aubergine, Humus und Tomatensalsa

immer ein Genuss.

Die Gerichte sind geprägt von

Kräutern wie Koriander, Minze,

Rosmarin, Thymian, ebenso wie

von orientalischen Gewürzen

wie Ingwer und Kreuzkümmel,

Safran und Zimt.


KARNEVAL

Das Beste 2019

Und plötzlich ist es wieder soweit. Karneval steht ins

Haus! Aber wo sollte angemessen gefeiert werden

bzw. wie oft und wo darf eigentlich das Kostüm bei der

Abendgestaltung nicht fehlen? Welche Sitzungen finden

eigentlich statt und wo und wann?

Die KG Regenbogen hat neben „Tunte Lauf“ auch noch

andere Eisen im Feuer. Wer schon am 2.2., feiern möchte ist

hier richtig! Die Sitzungsparty im Stahlwerk in Düsseldorf

steht unter dem Motto „Schrill durch die Antike“, man(n) darf

sich also auf einiges gefasst machen. Der Mix aus Show, Tanz

und Musik zieht jedes Jahr rund 1000 Karnevalsfreunde an,

die dieses Mal ab 19 Uhr feiern dürfen. Aber Achtung: Ein

buntes Bettlaken ist übrigens noch lange keine Toga! Am

9.2. um 17:33 Uhr beginnt das Boarding zur „Jeck op Deck“

der StattGarde Colonia Ahoj e.V. auf der MS RheinEnergie.

Mit Boardkapelle, Shanty-Chor und Tanzkorps und zahlreichen

Stars des Kölner Karnevals kocht die Stimmung hoch

wie immer. Das Motto der diesjährigen Röschensitzung im

Kulturbunker ist „Waschen & Legen“. Man hat sich nämlich

zur Aufgabe gemacht zum Karneval die ganze Community

aufzuhübschen. Von Maniküre über Waxing und Bleaching

bis Botox ist alles dabei. Aber Vorsicht: Auch in diesem Jahr

wird der Gesellschaft und der Politik ordentlich der Kopf

gewaschen! 9.2., 16.2., 22.2., 23.2., 1.3., 2.3., und 3.3. sind die

Termine in diesem Jahr. Auch die Matrosenparty der Statt-

Garde Colonia Ahoj e.V. hat Tradition. Sie findet wie gewohnt

im Dorint Hotel an der Messe in Köln statt und startet am 2.3.

um 19:11 Uhr. Hier tummeln sich jedes Jahr rund 1.000 sexy

Matrosen, scharfe Seemannsbräute, heiße Kapitäne, leichte

Hafenmädchen, raue Seebären, bezaubernde Meerjungfrauen,

süße Seepferdchen und viele mehr. Diverse Live-Acts und

der DJ heizen hier bis in den frühen Morgen ordentlich ein.

Und nach Karneval geht es gleich spannend weiter mit

Dreams am Mittwoch. Erstmals am 13. März öffnet der Diamonds

Club die Tore für eine wöchentliche Party mit Alaska

Thunderfuck. Der amerikanische Drag Superstar wurde durch

die weltweit beliebte Show RuPaul ́s Drag Race bekannt. Auf

der Dreams performt sie ihre Songs und nimmt sich Zeit für

Fotos und Autogramme mit den Fans.

Für Queen Alaska Thunderfuck ist es

der erste Besuch in der Domstadt,

doch sie ist gleich in royaler und gut

aussehender Gesellschaft, denn

der Botschafter der deutschen

LGBT+Community, Marcel

Danner, der amtierende MR

GAY GERMANY 2019 hat

sich ebenso als Gast angekündigt

wie Enrique Doleschy,

MR GAY EUROPE 2018.

Ein neues Veranstalterteam erfüllt

nun also buchstäblich „Träume“

und bringt mit neuem Konzept und

regelmäßigen Top DJs aus verschiedenen Ländern den hart

vermissten Mittwoch nach Köln zurück. Dabei setzt man im

edlen Diamonds Club auf faire Preise. So zahlen Gäste bei

Special Events 10 EUR im Vorverkauf bei EventJet oder 15

EUR an der Abendkasse. Außerdem gibt es für alle welcome

shots und bis Mitternacht Kölsch und Sekt für 1 Euro.

DIE WAHRHEIT KANN NICHT

BEKEHRT WERDEN

OSCAR®-NOMINIERTER

LUCAS HEDGES

OSCAR®-PREISTRÄGERIN

NICOLE KIDMAN

DER VERLORENE SOHN erzählt die ergreifende

und wahre Geschichte des 19-jährigen Jared (Lucas

Hedges), der in einem Baptistenprediger-Haushalt in

den amerikanischen Südstaaten aufwächst.

Als sein strenggläubiger Vater (Russell Crowe) von der

Homosexualität seines Sohnes erfährt, drängt er ihn zur

Teilnahme an einer fragwürdigen Reparativtherapie. Vor

die Wahl gestellt, entweder seine Identität oder seine

Familie zu riskieren, lässt er sich notgedrungen auf die

absurde Behandlung ein. Seine Mutter (Nicole Kidman)

begleitet Jared zu der abgeschotteten Einrichtung, deren

selbst ernannter Therapeut Viktor Sykes (Joel Edgerton)

ein entwürdigendes Umerziehungsprogramm leitet.

Eine zutiefst bewegende und zugleich universelle

Geschichte über den mutigen Kampf eines jungen

Mannes für ein selbstbestimmtes Leben.

UND OSCAR®-PREISTRÄGER

RUSSELL CROWE

DREHBUCH UND REGIE JOEL EDGERTON

AB 21. FEBRUAR IM KINO

/DerVerloreneSohn.DE


8 STYLE

TANTE OLGA

am Wilhelmplatz

Der zweite Unverpackt-Laden

Kölns in Köln Nippes am Wilhelmplatz

feiert am 2. Februar von

10 bis 15 Uhr seine Eröffnung.

Bei „Tante Olga” kann man viele Artikel des

täglichen Bedarfs einkaufen, ohne dabei

Verpackungsmüll zu produzieren. Alle Waren

werden weder in Tüten, noch Plastik noch

Schachteln verkauft. Stattdessen bringt der

Kunde seine Verpackung selbst mit. Diese

wird vor Ort leer gewogen und dann die Differenz

zur befüllten Verpackung berechnet.

Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Getreide,

Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte, Nüsse, Tee,

Gewürze, Kakao, Schokolade, Süßigkeiten

und vieles mehr, die es auch in Bioläden nur

in Kunststoff verpackt gibt, können hier in

Stoffbeutel, Dosen oder Gläser abgefüllt

werden. „Tante“ Olga lebt seit über drei Jahren

fast müllfrei nach dem Zero Waste Prinzip.

Zusammen mit ihren Partnern gründete

sie 2016 den ersten Unverpackt-Laden in

Köln Sülz. Dieser wurde ebenso wie der neue

Laden über Crowdfunding finanziert. Neben

diesen beiden Geschäften existiert auch der

„Veedelskrämer in Ehrenfeld und das „migori“

in der Südstadt.

wineBANK

Nach Städten wie Basel, Frankfurt, Hamburg und Palma

wurde im Agnesviertel eine wineBANK eröffnet.

Küchen und Kunst

Le Corbusier, der vom Art

Magazin einmal als „Leonardo

der Moderne" bezeichnet

wurde, gilt als bedeutendster

Architekt der Moderne.

Im Jahr 1931 entwarf er für die

Baseler Tapetenfirma Salubra

eine Kollektion Farbtapeten

und entwickelte in diesem

Zusammenhang das Farbsystem

„Polychromie Architecturale".

Im Jahr 1959 erweiterte

er sie um 20 kräftigere

Farben. Auf der Living Kitchen

zeigte LEICHT die neue Küche

CLASSIC-FS | STONE in einem

charaktervollen „l’ocre rouge"

der Le Corbusier Farbgebung.

Ein erdiger und tief leuchtender

Farbton und für Le

Corbusier „das Rot der antiken

Architektur". Die natürlichem

Sandstein nachempfundene

und per Hand aufgetragene

Oberfläche der LEICHT Küche

Stone harmoniert vollständig

mit dem eleganten „l’ocre

rouge", das bei den Verbindungsmodulen

zwischen den

Kücheninseln zum Einsatz

kommt. Ebenfalls farblich

akzentuiert und visuell in den

Mittelpunkt gerückt sind die

in die Wand eingelassenen

Schränke. In Köln erhältlich bei

Küchen-Loft.

www.kuechen-loft.de

Schon Ende des 19. Jahrhundert hatte der Weinhändler

Otto Engels die fast 2.000 m2 großen Gewölbekeller mit

Basaltsäulen eröffnet. Als die Liegenschaft 2010 verkauft

wurde, fand sich der jahrzehntelang verlassene Keller eher

zufällig und wurde anschließend aufwendig restauriert

und mit modernen Elementen ausgebaut. Das Konzept

der wineBANK beruht auf einer Mitgliedschaft, bei der

man ab EUR 79 im Monat ein Schließfach zur perfekten

Lagerung seines Weines mieten kann. In der Miete ist die

Nutzung der Räumlichkeit mit der zentralen Bar inbegriffen,

wo sich Weinliebhaber in behaglicher Atmosphäre

mit gleichgesinnten Genießern treffen können. Außerdem

haben die Clubmitglieder auch Zutritt in die anderen

Keller, deren Standorte weltweit ausgebaut werden sollen.

Aber auch Nichtmitglieder können den Weinkeller als

Eventlocation buchen, zu dem auch eine Raucherlounge

und eine professionelle Küchen gehören.


HESSE UND HOLLÄNDER AUGENOPTIK

Venloer Straße 363 / 50823 Köln / T: 0221. 50 60 87 80

Ackerstrasse 158 / 40233 Düsseldorf / T: 0211 63 96 22 00

info@hesseundhollaender.de / hesseundhollaender.de


10 PARTY

HOMORIENTAL

Die Homoriental in der neuen Location Domhof war ein voller Erfolg. Hier wird in 2019

vom Veranstalter Alfrant mit frischem Wind voll durchgestartet.

CITYRADAR

Fotos: Stefan Kraushaar

FREAK PARTY

SEXY

Zum Abtanzen der Weihnachtspfunde nutzten viele

die Freak Party, bei der Gloria Viagra aus Berlin den

Dancefloor kräftig einheizte.

Sexy Männer bewiesen im Bootshaus, dass sie auch im Winter noch Strandfiguren haben. Am 2.3. geht es zu

Karneval in die nächste Runde.

BEATZ & BOYS

Bei der XXL Konfetti Edition im Heinz Gaul schwangen die Kubaner Alberto & Co eifrig

die Hüften, so dass bereits Karneval Feeling aufkam.


HOMORIENTAL

Die Orientparty für Schwule,

Lesben und Freunde

DJ Kanun (links) und Veranstalter Alfrant

VERANSTALTER

Alfrant Bedrosian ist seit seinem 23. Lebensjahr

selbstständig. Anfangs als Inhaber

eines Lotto- und Zeitschriftenladens,

mittlerweile betreibt er schon seit vielen

Jahren die Theater- und Konzertkasse

im Kaufhof Bonn. Eher zufällig entstand

die Idee, eine orientalische Party zu

veranstalten. Die Betreiber des Klubs, die

Stammkunden in seinem Laden waren,

sprachen ihn an, ob er nicht eine Idee für

eine Party hätte. Da das vorige Format im

SCHuLZ nach dessen Schließung 2003

nicht weitergeführt wurde, beschloss er,

diese Lücke zu füllen.

GESCHICHTE

2005 startete Alfrant die Party im Final

Destination (Luxemburger Straße),

der nach kurzer Zeit schon zu klein

wurde weshalb er in die Hohe Straße

umzog. Dort wurde der Klub unter

verschiedenen Namen (zuletzt Tivoli)

lange Zeit zur Heimat der Homoriental.

Mit Türkisch-Pop, Arabic-Beats, und

Balkan-Sounds etablierte sich hier eine

Party für Schwule, Lesben & Friends, die

diese Musik und deren Fans mögen. Jeder

ist willkommen, wobei das Publikum

überwiegend südländisch bis arabisch

geprägt und etwa 20 – 50 Jahre alt ist.

MUSIK

Resident DJ Kanun bringt den Dancefloor

zum Kochen - bei seinem Mix aus

Türkischem Pop und westlichen R‘n‘B

und House-Beats bleibt kein Bein still

stehen. Der Meister seines Fachs produziert

sogar eigene Songs. Zuletzt den

Song „Diye Diye“ mit der Sängerin Aila

Rai. Zweimal pro Jahr wird er bei den

Arabic Special von Kollegen abgelöst,

die hauptsächlich syrischen und irakischen

Sound im Gepäck haben.

KONZEPT

Die Homoriental zieht Gäste in einem

erstaunlichen Radius bis zu 200 km an.

So kommen neben zahlreichen Kölnern

auch Frankfurter, Gäste aus dem Ruhrgebiet

und sogar Belgier und Niederländer

besuchen regelmäßig die Party.

Dabei ist die Veranstaltung für viele

Ungeoutete ein wichtiger Ort, wo sie

ohne Angst vor dem Entdeckt werden,

ihren Bedürfnissen nachgehen können.

Von Machos bis Transen trifft man hier

alles an, was der Orient zu bieten hat.

Natürlich sind auch Gäste willkommen,

die sich von diesem Publikum angezogen

fühlen.

AUSBLICK

Seit Dezember ist die Homoriental,

nach einem kurzen Zwischenstopp

im Clip, in den Klub Domhof umgezogen.

Die Location befindet sich direkt

hinter dem Hauptbahnhof unter den

Gleisen und besticht durch modernes

Underground-Feeling. Durch ein professionelles

Light- und Sound-System

werden die schlichten Betonwände

zum Leben erweckt und die passende

Atmosphäre erzeugt. Die Fläche vor

dem Eingang verwandelt sich nachts

zur Terrasse, was vor allem für die

Raucher sehr komfortabel ist, da nicht

wie früher jedes Mal die Verzehrkarte

bezahlt werden musste, wenn die

Gäste an die frische Luft wollten. Der

einzigartige Blick auf die Nordseite des

Doms lädt vor allem die vielen zugereisten

Gäste zum Staunen ein. Der Eintritt

beträgt 8€ bis 0 Uhr, 10€ danach (kein

Mindestverzehr).

Klub Domhof, Hohenzollernbrücke 11,

50667 Köln


12 INTERVIEW

NACHGEFRAGT

CAMERON CARPENTER

„ ... das einzige Instrument,

das mich je wirklich interessierte ...“

Jeder Orgel müsse man,

ähnlich einem Menschen, individuell

und spontan zu begegnen

wissen, sagte der extravaganteste

aller Orgelmusiker einmal. Für uns

hatte der Weltstar Zeit und verriet

noch viel, viel mehr.

Du bist nicht religiös, dennoch

spielst du mit der Orgel ein Instrument,

das in höchstem Maße mit

Religionen assoziiert wird. Wie kam

es dazu?

Ich bin nicht „nicht religiös“, ich bin Atheist,

ein kleiner Unterschied. Die Orgel geht

dem Christentum voraus, sie ist folglich

kein christliches Instrument, sondern

stammt aus der Zeit des antiken Griechenlands

und des Polytheismus. Wenn

man die Orgel als Instrument Gottes

sehen will, muss man zugeben, dass sie

das Instrument vieler Götter ist, nicht bloß

eines, da sie älter ist als das Konzept des

Monotheismus. Doch die Orgel, so wie

sie in der modernen Zeit existiert, ist ein

Instrument wie jedes andere. Wenn die

kirchlichen Verantwortlichen damals entschieden

hätten, dass das Akkordeon die

Gottesdienste musikalisch begleiten soll,

würden wir heute von dem Akkordeon als

christlichem Instrument sprechen.

Wann fingst du mit dem Orgelspielen

an?

Ich fing im Alter von sechs Jahren an, lernte

Klavier und Orgel zur gleichen Zeit. Doch

die Orgel war das einzige Instrument, das

mich je wirklich interessierte.

Die Orgel gilt als Königin der Musikinstrumente


Das ist sie nicht. In meiner Heimat, den

USA, nennt man sie so. Es ist ein stupider

Titel, der von einem Mangel an Verständnis

dessen herrührt, was die Orgel wirklich ist.

In ihrem mathematischen Wesen ist sie ein

binäres Instrument – wie ein Computer. Sie

wurde weit vor dem Zeitalter der digitalen

Revolution erschaffen, vor Telegraf und

Telefon. Bis dieses im Jahre 1857 erfunden

wurde, war die Orgel der komplizierteste

von Menschenhand geschaffene Apparat.

Sie war längst nicht das komplizierteste

Musikinstrument, sondern schlicht die wissenschaftlich

fortschrittlichste Maschine.

Sie benutzt Energie, die von einer anderen

Quelle als dem Körper des Musikers

herrührt. Dadurch war sie ihrer Zeit schon

immer weit voraus. Das sollte gemeint sein,

wenn Menschen von der Orgel als „Königin

der Instrumente“ sprechen. Es geht um

ihre informationelle Omnipräsenz. Alles

andere sind nostalgische oder sentimentale

Auffassungen.

Wie würdest du deine Stellung in der

Orgelwelt bezeichnen?

Meine Stellung ist außerhalb der Orgelwelt

– eine Stellung, um die ich sehr hart

kämpfen musste. Ich bin wohl der einzige

Organist, der sagen darf, dass er sich eine

Karriere außerhalb der Orgelwelt aufbauen

konnte. Diese Welt ist ein Ort, den man als

Künstler verlassen möchte. Die Stimme

der Unabhängigkeit, die Stimme der Skepsis

und auch die Stimme der Technologie

ist dort eine sehr einsame Stimme. Doch

obgleich die Orgelwelt diese Stimme nicht

möchte, braucht sie sie.

Dir wird öfter unterstellt, du wolltest

die Orgelwelt revolutionieren …


Ich würde kaum Orgel spielen, wenn ich eine Revolution

starten wollte. Es könnte auch keine Revolution geben,

denn die klassische Musik liegt in den letzten Zügen. Oft

wird behauptet, ich wolle die Orgel „popularisieren“. Denkt

jemals jemand darüber nach, was das bedeuten würde?

Doch die Außenstehenden trifft für diese Annahme wohl

keine Schuld, denn einige der am stärksten fehlgeleiteten

Leute sind in der Welt der Orgel und der klassischen Musik

selbst zu Hause. Sie glauben, klassische Musik sei etwas, das

man fördern oder gar retten müsse. Das sind sehr schwache

Vorstellungen. Das Ende der klassischen Musik ist Teil der

klassischen Musik. Sie ist ein kulturelles Nebenprodukt und

Kulturen ändern sich, Menschen ändern sich und mit ihnen

auch die Dinge, die sie schaffen und schätzen. Die Tragik der

klassischen Musik liegt in ihrem Untergang – und dieser ist

nicht aufzuhalten. Doch selbst wenn man es könnte, wäre

ein Mensch allein dazu nicht fähig.

Gibt es Stücke oder Komponisten, die dich

inspiriert haben?

Ich habe ein Problem mit dem Wort „inspirieren“, ich glaube

nicht an dieses Konzept, da es im Kern ein religiöses ist. Es

hält nicht stand im Lichte dessen, was ein Künstler macht,

und mit den Entscheidungen, die er treffen muss. Die

Orgel ist ein Grund dafür, dass ich so denke, denn anders

als die meisten Instrumente versteht sie bloß ja oder nein.

Unabhängig davon, wie inspiriert ich sein mag oder auch

nicht, kann die Orgel nur die Befehle annehmen, die ich ihr

zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt geben muss. Von

daher ist Inspiration ein völlig irrelevanter Punkt, wenn es

um das Spielen der Orgel geht, oder meiner Meinung nach

der Musik allgemein.

Dennoch finde ich in den Werken einiger Komponisten

große Freude und Bedeutung. Als klassischer Musiker, und

vor allem natürlich als Organist, liebe ich die Musik von

Johann Sebastian Bach. Ich bin jedoch kein Fan seiner

Ideen. Bach war ein Komponist auf dem höchsten Niveau

intellektueller Fähigkeiten, als Mensch scheint er dies jedoch

nicht gewesen zu sein. Wenn man ihm heute im Bus

begegnen würde und er gäbe das von sich, was er in seinen

Briefen schrieb, würde man sich ganz schnell von ihm

wegsetzen. Er war ein religiöser Fanatiker. Es gibt definitiv

antisemitische Momente und Texte in seinen Werken. Das

können wir nicht ignorieren und dazu müssen wir Stellung

beziehen.

Du bezeichnest dich nicht als schwul. Kann man

sagen, dass du Labels hasst?

Ich würde nicht sagen, dass ich sie hasse. Sie sind sicherlich

fürchterlich, aber doch notwendig.

Orgelspielen ist eine körperliche Herausforderung,

wie hältst du dich fit?

So anstrengend ist es nicht, es sieht schlimmer aus, als

es ist. Doch Orgelspielen erfordert eine genaue Präzision

und die Fähigkeit, eine Maschine zu kontrollieren, die in der

Lage ist, musikalische Informationen in kleinste Zeiteinheiten

aufzuteilen. Die große Herausforderung, vor die die

Orgel den Musiker stellt, ist also eher psychologisch. Du

musst größer sein als die Orgel, bildlich gesprochen. Du

musst über ihr stehen, ihr einen Schritt voraus sein, du

musst in verschiedenen Zeitzonen gleichzeitig denken

können.

*Interview: Michael Rädel und Leander Milbrecht

More info about Brussels’ LGBT scene at

www.visit.brussels/lgbt

www.cameroncarpenter.com


14 KULTUR

TOUR

#TroyeSivan:

erfolgreich und live

Der noch recht junge Australier

(geboren am 5. Juni 1995 in Südafrika),

der aus seiner Homosexualität

nie ein Geheimnis gemacht hat,

ist ein weltweit erfolgreicher Musiker und

Schauspieler. 2019 kommt er zu uns!

Im Januar noch war Troye Sivan mit

„Revelation“ – der Titelsong zum Film „Der

verlorene Sohn / Boy Erased“ – für einen

Golden Globe in der Kategorie „Best

Original Song on a Motion Picture“ nominiert.

Vor allem bei der Jugend sorgt Troye

für mehr Verständnis in Sachen LGBTIQ*.

„Ich verbrachte die meiste Zeit meiner

Kindheit und meiner Jugend gestresst

wegen meiner Sexualität. Und ich wollte

Sänger werden und nach Amerika ziehen,

die Welt erobern. Ich habe mich selbst

krass unter Druck gesetzt.“ Aber jetzt ist

alles gut. Den mögen wir. Und der kann

was! *rä

Troye Sivan live: 16.3. Köln – Palladium

KLASSIK

WDR - Konzerte

Alain Altinoglu, seit 2016 gefeierter Musik-direktor der Oper in Brüssel,

kommt am 15. Februar zum WDR Sinfonieorchester mit drei Werke

von hoher Bildkraft im Gepäck.

Der 1975 in Paris geborene Dirigent

präsentiert in der Kölner Philharmonie

Nikolaj Rimskij-Korsakows "Scheherazade",

in der Stadt- und Meeransichten

märchenbunt leuchten,

und Claude Debussys "Pelléas und

Mélisande", deren dunkel glühende

Seelenbilder Altinoglu selbst zu

einer Orchestersuite arrangiert hat.

Zwischen diesen beiden Werken das

Konzert für Posaune und Orchester

"Tombeau de Napoléon" des Franko-

Schweizers Richard Dubugnon, in der

er Triumph und Fall des französischen

Imperators musikalisch darstellt. Der

Solist der deutschen Erstaufführung

ist Jeffrey Kant, Solo-Posaunist im

WDR Sinfonieorchester.

Eine besondere Darbietung von Franz

Schuberts „Winterreise“ stellt der

für seine stilistische Vielseitigkeit

gerühmte Tenor Daniel Behle im WDR

Funkhaus am 8. März vor. Mit seiner

"komponierten Interpretation" von

Schuberts "Winterreise" hat der Komponist

und Dirigent Hans Zender 1993

weit mehr vorgelegt als eine Orchesterfassung

des monumentalen Liederzyklus.

Zenders Version bringt die im

Werk verborgenen inneren Stimmen

ans Licht und macht Schuberts

kühnen Vorgriff auf die musikalische

Zukunft hörbar. Der amerikanische

Avantgarde-Spezialist

Brad Lubman leitet das WDR

Sinfonieorchester.


Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie D-Dur KV 504

»Prager Sinfonie«

Gustav Mahler

Des Knaben Wunderhorn

für Singstimme und Orchester

Texte aus »Des Knaben Wunderhorn«

Anna Lucia

Richter

Sopran

Foto: Kaupo Kikkas

Hanno Müller-Brachmann Bassbariton

Chamber Orchestra of Europe

Bernard Haitink Dirigent

Gefördert durch

koelner-philharmonie.de

0221 280 280

Sonntag

10.02.2019

20:00


16 KULTUR

Castorf inszeniert Dostojewskis

„EIN GRÜNER JUNGE“

Wenn die Oper die affektbeladenste

Kunstform ist, dann

ist Frank Castorf die Operndiva

des Theaters.Das Kölner Ensemble

samt Gästen läuft zur Höchstform

auf, um Sprecharien auszustoßen,

unterstützt von einem ausgesuchten,

heterogenen Klangteppich.

Gespielt wird in historischen Kostümen

mit russischem Einschlag

und einem Hauch heutiger Designermode

bis hin zu Comme des

garcons beim Hauptdarsteller

Arkadij. So heißt „Der grüne Junge“

und ist in Nikolay Sidorenko

wirklich ein russischer „Jüngling“,

wie der 800 seitige Roman von

Dostojewski in früheren Übersetzungen

hieß.

Es gibt zwei Themen in diesem Stück: eine

Vater-Sohn-Beziehung und einen Erbschaftsstreit,

der von zwei kompromittierenden

Briefen befeuert wird. Der 19jährige

Arkadij hat seine ganze Jugend im Internat

verbracht und ist nun begierig, seinen Vater

Werssilow (Peter Miklusz) kennenzulernen.

Er hat sich zudem die Idee in den Kopf

gesetzt, durch Beharrlichkeit und Ausdauer

reich zu werden wie ein Rothschild, nicht

um des Reichtums willen, sondern um Unabhängigkeit

zu erlangen. Er sagt: „Ich hatte

mich definitiv überzeugt, dass mein Wille

stark genug war, um mein Ziel zu erreichen.“

Im Laufe der Zeit – wir befinden uns im

Petersburg des Jahres 1873 – ergibt es sich,

dass sich beide, Vater und Sohn, in die Fürstentochter

Katerina Nikolajewna verlieben,

dargestellt von Melanie Kretschmann, die

übrigens auch Arkadijs Mutter Sofia Andrejewna

gibt und ihren Sohn dann liebevoll

Arkascha nennt.

Im Umfeld dieser drei Protagonisten

kommt es zu einer Vielzahl von Ereignissen.

So machen wir u.a. die Bekanntschaft

mit einem Schwiizerdütsch sprechenden

Transsexuellen und wir werden Zeuge eines

offensiven, lesbischen Liebesgeständnisses.

Apropos Liebe: Sie gibt es nur als Eigenliebe,

die man sich selbst als Menschlichkeit

in seiner Seele erschaffen kann. Ansonsten

lieben die meisten Menschen am liebsten

aus Furcht, lässt uns Werssilow wissen.

Mit Wissen wird nicht gespart an diesem

sechsstündigen Abend. Es gibt Exkurse zur

Finanzkrise, zu Europa, zum Nationalismus,

ja sogar zur Kleiderpflege und vielem anderen.

Und auch in dieser Inszenierung gibt

Castorf wieder seinem Hang zur französischen

Sprache nach. Nicht nur die Französin

Tiphaine Raffier bezaubert uns in der

schönsten Sprache der Welt ausgiebig mit

Baudelaire-Texten, wie immer bei Castorf

nach dem Motto Verlaines: „De la musique

avant toute chose“ (zuallererst Musik).

*Ludger Tabeling

KINO

Der verlorene Sohn

Dass falsch verstandene

und ausgelebte Religion

Schlimmes anrichtet, sieht

man jeden Tag in den

Nachrichten. Weniger im Fokus

steht dabei das, was im Stillen

(meist in den USA) passiert: Konversionstherapien.

Hierbei beruft sich das Umfeld

junger (fast) Coming-outler auf

wahllos rausgepickte (und übrigens

im Neuen Testament entkräftete)

Bibelstellen, um ihre wenig christliche,

aber christlich gerechtfertigte,

Umerziehungsmaßnahme durchzuführen.

Dabei ist ja jeder so perfekt,

wie er eben von Göttin/Gott/

Mutter Natur geschaffen wurde.

Der Film „Der verlorene Sohn

(Boy Erased)“ nimmt sich dieses

Themas an. Erzählt wird die wahre

Geschichte eines Jungen (Lucas

Hedges), der sich auf Wunsch

seiner konservativen Eltern (Nicole

Kidman und Russell Crowe) in eine

Konversionstherapie begibt. Aus

einem Baptistenprediger-Elternhaus

kommend, fügt er sich einem

entwürdigenden und unmenschlichem

Umerziehungsprogramm

... Der Film basiert auf dem Buch

„Boy Erased“ von Garrard Conley

und läuft am 21. Februar in den

Kinos an. *rä


fl o a t Bett, 180 × 200 cm, Holzart

Nussbaum, Naturleder tartufo

WER FEIERN KANN,

DARF AUCH HERRLICH

SCHLAFEN!

it´s a tree story.

TEAM 7 Düsseldorf, Stilwerk, Grünstraße 15, 40212 Düsseldorf, www.team7-duesseldorf.de

TEAM 7 München, Herzogspitalstraße 3, 80331 München, www.team7-muenchen.de

TEAM 7 Stuttgart, Friedrichstraße 16, 70174 Stuttgart, www.team7-stuttgart.de

TEAM 7 Hamburg, Stahltwiete 14a (Phoenixhof), 22761 Hamburg-Altona, www.team7-hamburg.de

TEAM 7 Hamburg City, D 10, Domstraße 10, 20095 Hamburg, www.team7-hamburg.de


18 KULTUR

PORTRÄT FOTO: NORA HEINISCH

Streicher in der Philharmonie

Das Streichquartett lebt! Weil Komponistinnen und

Komponisten sich dieser Kunstform bis heute annehmen.

Und weil immer wieder die Besten zu spezialisierten

und engagierten Spitzenensembles zusammenfinden wie

das 2005 gegründete JACK Quartet.

In Köln präsentieren diese „superheroes of the new music world“

(Boston Globe) das erste, von raffiniertem Spielwitz und Sentiment

erfüllte Streichquartett der jungen Kanadierin Zosha di Castri. Sie

wagen sich an das dritte, aus zwei Duos zusammengefügte Streichquartett

des ein Jahrhundert lang so erfindungsreichen Amerikaners

Elliott Carter. Sie geben sich den bezwingend meditativen Klängen

der ihnen gewidmeten Komposition „Unvanquished Space“

der Portugiesin Andreia Pinto Correia hin. Und sie unternehmen

einen Ausflug in die geheimnisvollen Welten des elisabethanischen

Renaissancegelehrten John Dee, die der genialische amerikanische

Freigeist John Zorn in „The Alchimist“ auslotet.

Freitag 15.2., Kölner Philharmonie

BONN

The Fabulous

Singlettes

Die „Fabulous Singlettes“

sind ohne Zweifel der

hinreißendste australische

Exportschlager

seit Kylie Minogue, denn

diese drei Power Frauen

erwecken die Musik der

Sixties und Disco-Klassiker

der 70er wieder zum

Leben. Eine rauschende Party

mit Musik von den Supremes,

Donna Summer, Aretha Franklin,

Dusty Springfield bis hin zu ABBA.

Sie standen mit Showlegenden wie Frank Sinatra, Tom Jones und

Shirley Bassey gemeinsam auf der Bühne. Ihre Tourneen führten

sie u.a. nach Europa und Asien, wo sie in kürzester Zeit ihr

Publikum begeistern konnten. Seit Mitte der 80er-Jahre sind die

drei Ladies auf den Bühnen der Welt zu Hause und nun kommen

die Superstars für ein einmaliges Europa Gastspiel in „Malentes

Theater Palast“ nach Bonn.

Premiere: 6. März in „Malentes Theater Palast“ Bonn

INTERVIEW

Julian Mars

Mit der Geschichte von Felix in „Jetzt sind wir

jung“ debütierte der inzwischen Wahlberliner gewordene

Julian Mars mehr als erfolgreich. Gerade

ist die Romanfortsetzung erschienen und wir

erwischten den Autor, der auch zeitweise in Köln lebte,

noch telefonisch, bevor er im März auf Lesereise geht.

Was hat dich dazu bewegt, dich nach dem Erfolg

von „Jetzt sind wir jung“ wieder an einen Roman

zu setzen?

Für mich war schon direkt nach der Fertigstellung

meines ersten Buchs klar, dass ich weiterschreiben

möchte. Es macht mir einfach Spaß. Und durch die

vielen positiven Rückmeldungen, mit denen ich absolut

nicht gerechnet hatte, war ich natürlich zusätzlich

motiviert. Dass mein zweiter Roman „Lass uns von hier

verschwinden“ eine Fortsetzung werden würde, hat mich

dann selbst ein bisschen überrascht. Ich hatte eigentlich

überlegt, etwas völlig anderes zu machen. Viele Leser

haben aber immer wieder gefragt, wie es denn nun mit

Felix weitergeht, und irgendwann musste ich mir auch

eingestehen, dass mich das selber sehr interessiert hat.

Du sagst, man macht sich mit Mitte oder Ende

zwanzig ganz andere Sorgen als wenn man

Teenager ist. Rutscht der Mensch vielleicht das

erste Mal in so eine Art Midlife-Crisis? Nimmt

man selbst erstmals so eine Art Standortbestimmung

vor? Geht es im Buch darum?

Ob Midlife-Crisis dafür das richtige Wort ist, weiß ich

jetzt nicht. (lacht) Aber das Buch beginnt damit, dass

Emilie (die beste Freundin von Hauptfigur Felix, Anm. d.

Red.) schwanger und der Vater nicht in Sicht ist. Kurz vor

dem Geburtstermin fragt sie also Felix, ob er diese Rolle

nicht offiziell übernehmen will. Das ist für ihn der Aufhänger,

so etwas – wie du sagtest – wie eine Standortbestimmung

vorzunehmen. In dem Alter ist man meistens

endgültig im Berufsleben angekommen und sortiert sich.

Vielleicht noch nicht ganz so zurückblickend, wie man

das in einer Midlife-Crisis tut, aber schon ernsthaft darüber

nachdenkend, wie man sein Leben gestalten möchte.

Das ist etwas, das mir so ging – und den Protagonisten

im Buch auch. Interessant ist, dass es dabei für alle Figuren

irgendwie vorangeht, außer natürlich – gefühlt – für

Felix. (lacht)

8.2., Lesung im Buchsalon Ehrenfeld, Wahlenstraße ,

Köln, 20 Uhr,


#ichbinnichtnaiv

Kennst du deinen Status?

HIV-Selbsttest: JETZT in deiner Apotheke!

Informationen zum HIV-Selbsttest findest

du unter www.ichbinnichtnaiv.de


GESUNDHEIT

FOTO: ALEX BOYD / UNSPLASH

SCHWERPUNKT

DIVERSITY

UND GESUNDHEIT

Die kommenden 15 Seiten bringen euch auf den

neusten Stand in Sachen PrEP und Substanzgebrauch

und machen einen Ausflug in die Arbeitswelt. Wie ist es als

Transsexuelle in der Bundeswehr? Was tut ein Weltkonzern

wie die METRO AG, um queeren Mitarbeitern auch in Russland

eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen?

INTERVIEW

Dr. Darius Chahmoradi Tabatabai hilft gegen die Sucht

Die Nutzung von suchtauslösenden

Substanzen –

besonders bei Männern, die Sex mit

Männern haben – ist ein Thema, das

aufgrund von gleich zwei gesellschaftliche

Tabus oft nur verschämt

und versteckt sozusagen „unter der

Ladentheke“ behandelt wird. Sexualität

und Drogengebrauch sind aber

Alltag – und Hilfsangebote, wenn

besonders Letzterer zum Problem

wird, sind rar. Wir trafen uns mit Dr.

Darius Chahmoradi Tabatabai, Chefarzt

der Entwöhnungstherapie in

der Hartmut-Spittler-Fachklinik im

Vivantes Berlin (www.vivantes.de).

Herr Dr. Chahmoradi Tabatabai, was

machen Sie hier genau?

Die stationäre Behandlung von Suchterkrankungen

ist in Deutschland in zwei

Bereiche aufgeteilt: einmal die Akutbehandlung

von Suchterscheinungen

im Krankenhaus, finanziert durch die

Krankenkassen, und die sogenannte Langzeittherapie,

finanziert durch die Rentenversicherung,

in Rehabilitationskliniken wie

dieser hier. Wir behandeln Alkohol- oder

Medikamentenabhängigkeit über 12 bis 15

Wochen je nach Krankheitsschwere und

die Abhängigkeit von illegalen Substanzen

über bis zu 26 Wochen.

So lange dauert eine Entwöhnung?

Ja. Die Kerntherapie dauert so lange in

stationärer Behandlung. Natürlich gibt es

noch Phasen des Übergangs nach Hause

oder in Nachsorgeeinrichtungen, die

unheimlich wichtige Kooperationspartner

sind.

Wie hoch ist der Anteil an Männern,

die Sex mit Männern haben, und dem

Chemsex-Umfeld?

Ich habe keine konkreten Zahlen. Wir haben

diese Fälle aber. Vor der Zusammenlegung

der beiden Kliniken war ich in Spandau

tätig, dort gab es sehr wenige Männer, die

darüber offen gesprochen haben. Da waren

viele Ängste und Scham im Spiel. Das hat

sich hier am Standort in Berlin-Schöneberg

geändert, was sicherlich auch der Bevölkerungsstruktur

zu verdanken ist. Es löst

allerdings interessanterweise immer noch

Befangenheit aus, über Enhancement, also

die Steigerung der sexuellen Aktivität durch

Substanzen, zu sprechen. Das macht die

Erhebung von Zahlen schwierig.

Wie sind Sie in der Szene vernetzt?

Wir haben eine Kooperation mit der

Schwulenberatung und auch die Möglichkeit,

eine Gruppe „Queer und süchtig“

anzubieten. Wir merken allerdings, dass die

betroffenen Männer doch eher direkt zur

Schwulenberatung gehen, und bekommen

von dort die Rückmeldung, dass es immer

häufiger Fälle aus dem Chemsex-Umfeld

gibt und auch immer häufiger ein Reha-

Potenzial erkannt wird. Dieser Schritt ist

allerdings nach wie vor schwierig, weil sich

die Männer mit dem Thema ein Stück

weit isoliert fühlen. Wir haben 2017 mit

Gesprächen begonnen und planen hier ein

verbessertes Angebot.

Gibt es einen Unterschied zwischen

der Partydrogen- und der Chemsex-

Szene?

Die Berliner Partydrogenszene ist – nicht

zuletzt durch die große Charité-Befragung

– sehr gut beleuchtet. Dieser Substanzgebrauch

findet auch in einem öffentlichen

Umfeld statt, während die Chemsex-Szene

ja häufig privat und etwas versteckt abläuft.

Das macht es schwieriger, Zugang zu finden.

*Interview: Christian Knuth

Das ganze Interview findet ihr auf

www.blu.fm!

FOTO: VIVANTES


SCHÖNER OHNE HIV

UND HEPATITIS C.

Informieren Sie sich, wie Sie sich vor

einer Infektion schützen können.

INFC-1200980-0009

Mehr zu HIV und Hepatitis C unter www.msd-gesundheit.de


GESUNDHEIT

DROGEN

FOTO: GRETA SCHÖLDERLE MØLLER / UNSPLASH

KRISTALL

„Der Rausch läuft nicht weg“

Für Eilige die Empfehlung

vorweg: „Kristall“ von Alexander

Wendt ist das womöglich beste

Buch über Drogen, das je veröffentlicht

wurde. Es ist unterhaltsam,

spannend, umfassend und dabei

vollkommen nüchtern und unideologisch.

In zahlreichen interviewartigen Erzählungen

und chronologischen Betrachtungen

berichtet Alexander Wendt über den

aktuellen Drogenkonsum, aus Suchtkliniken,

aus der Sicht von Drogenfahndern,

von Dealern. Er erklärt, was Menschen an

leistungssteigernden Mitteln wie Chrystal

Meth so spannend finden und warum

das mit der heutigen, auf Optimierung

bedachten Gesellschaft zu tun hat. Er

geht sogar so weit, einen Blick in die gar

nicht so unreale Zukunft zu werfen, wo

Biohacking und die Mensch-Maschine auf

uns warten und wir auf die chemischen

Hilfssubstanzen der Jetztzeit wahrscheinlich

nur mit müdem Achselzucken zurückblicken

werden. Genauso müde, wie die

Nutzer der chemischen Beschleuniger der

Sex- und Arbeitswelt von heute wohl auf

die psychoaktiven Substanzen LSD oder

Pilze in den 1960ern zurückblicken. Was

nutzt mir ein erweitertes Bewusstsein,

wenn ich doch eh keine Zeit habe, es zu

gebrauchen? Weil ich mit der Befriedigung

der Anforderungen an mich – beruflich,

privat und/oder auch sexueller Natur –

vollkommen ausgelastet, wenn nicht hoffnungslos

überlastet bin? Nein, Wendt hypt

hier gar nichts, glorifiziert nicht – er beschreibt.

Und das so eingängig und kurzweilig,

dass der Horror, der da gelegentlich

beschrieben wird, gar keiner mehr zu sein

scheint. Genau das macht die Qualität

dieses Buches aus: Wir sollten nicht

darüber reden, wie und warum Drogen nun

bitte aus der Gesellschaft zu verschwinden

haben. Das wird nicht funktionieren,

wie Wendt auch aus der Geschichte der

Substanz-Prohibition ableitet. Wir sollten

uns lieber darüber Gedanken machen, in

welcher Art von Gesellschaft wir leben

wollen. Denn gefährlicher Substanzgebrauch

entsteht offenbar fast immer

aus gesellschaftlichen Zwängen heraus.

Fallen diese Zwänge, würde wohl auch ein

entspannterer Umgang mit Substanzen

jedweder Art folgen. Der Umbau einer

Gesellschaft von Dystopia zu Utopia ist

keine Sache für knapp 250 Seiten und

auch gar nicht des Autors Zielsetzung.

Deshalb schließt das Buch wohl auch mit

dem Nachgefragt eines fiktiven „teilbefriedigten

Lesers“ (TBL), dem Alexander

Wendt ganz persönlich antwortet. TBL:

„Wie lautet dein praktischer Rat an einen

17-Jährigen?“ A: „Erst einmal die diversen

Beipackzettel lesen. Am besten abwarten.

Der Rausch läuft nicht weg.“ *ck

Kristall – Eine Reise in die Drogenwelt

des 21. Jahrhunderts, 243 Seiten, ISBN:

978-3-608-50353-1, www.tropen.de


Ich substituiere

jetzt mit Tablette.

Die Tablette in der Substitutionstherapie – ein Schritt zu mehr Normalität

Wieder zurück in ein fast normales Leben zu finden, ist das Ziel vieler Substitutionspatienten. Dies erfordert

hohe Willens kraft und extreme Disziplin. Einfach eine Tablette zu nehmen, wie viele Menschen gegen andere

Krank heiten auch, kann einen großen Fortschritt bedeuten.

Hexal bietet als engagierter Partner im Bereich Suchtmedizin neben Flüssigpräparaten ein breites Produktportfolio

in Tablettenform an, das Patienten auf ihrem Weg begleitet und unterstützt.

Weitere Informationen zu Hexal und Aktuelles aus der Suchtmedizin finden Sie hier:

www.hexal.de/patienten/ratgeber/suchtmedizin

www.hexal.de


GESUNDHEIT

PrEP:

„Sex wird wieder frei“

Von ursprünglich 800 Euro

monatlichen Kosten sank der

Preis für die PrEP auf aktuell bis zu

rund 40 Euro und die erste gesetzliche

Krankenkasse erklärte Anfang

Dezember 2018 die freiwillige Kostenübernahme.

In 2019 soll PrEP

reguläre Kassenleistung werden.

Großen Anteil an dieser schnellen

Entwicklung haben engagierte

Ärzte und Apotheker, die PrEP über

spezielle Angebote schon vor den

Preissenkungen für die auf Privatrezept

flächendeckend erhältlichen

Generika erschwinglich machten.

Wir sprachen mit Dr. Inka Krude von der

Alten Apotheke in Bochum, die zusammen

mit TAD Pharna und Prof. Dr. Norbert

Brockmeyer vom WIR-Zentrum für sexuelle

Gesundheit in Bochum ein Verblisterungskonzept

zur PrEP anbieten.

Immer noch kaufen viele PrEP-

Nutzer ihre Medikamente über den

Schwarzmarkt bzw. über das Ausland.

Warum?

Prof. Brockmeyer: Das sind zwei wesentliche

Punkte. Zum einen ist es immer noch

nicht bekannt genug, dass man sich die PrEP

auch in Deutschland zu günstigen Preisen

verschreiben lassen kann. Der andere Punkt

ist der, dass es mit Sexualität zu tun hat. Sexualität

ist nach wie vor ein großes Tabuthema.

Viele haben Angst, sich als promiskuitiv zu

outen und stigmatisiert zu werden.

Welche Risiken birgt das?

Prof. Brockmeyer: Ein ganze Vielfalt. Für

das Individuum die Gefahr, dass über das

Internet gekaufte Medikamente nicht

zu 100 Prozent sicher sind. Das Problem

von gefälschten Medikamenten ist höher.

Das zweite große Problem ist, dass die

regelmäßigen Untersuchungen eventuell

ausbleiben. Sind die Nutzer wirklich nicht

mit dem HI-Virus infiziert? Werden die

Nebenwirkungen, insbesondere der Nieren

beobachtet? Was ist mit anderen sexuell

übertragbaren Krankheiten? Auch deshalb

bieten wir im WIR ein Selbsttestset für HIV

und die gängigen STI an.

Was ist das Besondere an „ihrer“

PrEP?

Dr. Krude: Ursprünglich war das vor allem

der Preis. Im Oktober 2017 kostete die

PrEP regulär rund 800 Euro, wir konnten

sie über unser Konzept für 52 Euro

schnell verfügbar und sicher anbieten. Bei

uns kann man die PrEP innerhalb einer

Stunde fertig verblistert bekommen, was

besonders auch für Menschen mit längerer

Anreise praktisch ist.

Was waren Ihre ganz persönlichen

Gründe, sich so zu engagieren? Reich

werden Sie damit ja nicht …

Dr. Krude: Ich hätte nicht Apothekerin

werden sollen, wenn ich nicht auch den

Menschen sehe: Der Bedarf ist einfach

enorm groß. Der Bedarf, sich zu schützen.

Der Bedarf, sich beim Sex freier zu fühlen.

Zum Beispiel in Beziehungen mit einem

HIV-positiven Partner, wo ich nicht erst

fragen muss, ob nun die Virenlast schon

unter der Nachweisgrenze ist. Oder bei

ganz vielen anderen Situationen – die Erfahrungen

aus dem Jahr sind sehr vielfältig

und mit einer großen Dankbarkeit verbunden.

Ein bisschen stelle ich mir das vor, wie

die sexuelle Revolution in den 1960er-

Jahren gerade. Sex wird wieder frei.

Ihr Verblisterungskonzept gibt es

nur regional und verglichen mit dem

Privatrezept nicht anonym. Was

erhoffen Sie sich in Zukunft?

Dr. Krude: Meine Hoffnung ist, dass die

gesetzlichen Krankenkassen die PrEP

übernehmen und wir sind ja wohl so nah

dran, wie nie zuvor. Damit wäre dann die

Verblisterung nicht mehr nötig. (Siehe

Infokasten „How to PrEP“ A.d.R.)


GESUNDHEIT

Wie bewerten Sie die geplante Kassenübernahme

der PrEP?

Prof. Brockmeyer: Wir sehen die großen Erfolge der PrEP

in London, in Australien und einigen Städten der USA, wie

New York. Wir sind sicher mit der PrEP in der Lage die Neuinfektionen

noch weiter nach unten zu drücken. Für mich

ist auch sehr wichtig, dass Menschen, die PrEP wollen, oft

nicht alleine zum Beispiel zu uns ins Zentrum kommen. Sie

bringen Leute mit, erzählen anderen davon. Und zwar nicht

nur von der PrEP, sondern auch über andere STI. Wir stoßen

damit in völlig neue Netzwerke und Communitys vor

und schaffen es so, in diesen wegen der Stigmatisierung

von Sexualität bisher fast unzugänglichen „Black Markets“

vorzudringen. Wichtig ist bei dem Gesetz, dass hoffentlich

die Beratung anständig bezahlt wird. Wir brauchen

mindestens eine halbe Stunde beim ersten Gespräch und

auch beim zweiten Gespräch tauchen immer noch Fragen

auf. Wenn wir das nicht anständig machen, geht die PrEP

nach Hinten los.

Dr. Krude: Ich habe erst kürzlich wieder einen Beitrag

gesehen: Laut Weltgesundheitsorganisation ist Sex ein

Grundbedürfnis. Das muss einfach in die Köpfe und die

Gremien. Alles was medizinisch zu diesem Grundbedürfnis

gehört, sollte ein Gesundheitssystem abdecken. Von der

Verhütung bis zur PrEP.

HIV-Test

Ergebnis

in 10 Minuten

*Interview: Christian Knuth

Ein HIV-Test schafft Klarheit

Erhältlich in Ihrer Apotheke oder unter www.hivtest-exacto.de

FOTO: ANGELINA STRÖBEL / PIXELIO.DE

HOW TO PREP

In Deutschland gibt es zurzeit zwei Wege, die

PrEP zu bekommen. Zunächst den im Interview

beschriebenen Weg über ausgewählte Apotheken

und in Zusammenarbeit mit bestimmten Ärzten,

der eine engmaschigen Betreuung und einen mit

rund 40 Euro sehr günstigen Preis bietet. Der

Nachteil dieser Konstrukte ist die nicht flächendeckende

Verfügbarkeit und für einige vielleicht

auch die enge, nichtanonyme Bindung an Ärzte

und Apotheken – die Verblisterung erfolgt personalisiert,

so dass sogar die achtlos weggeworfene

Verpackung den Nutzer verrät. Wer gut informiert

ist und seine regelmäßigen Untersuchungen auf

HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten,

sowie die Überwachung von Nieren- und

Knochenwerten selbst planen will, für den ist es

möglich, sich einfach ein Privatrezept ausstellen

zu lassen und es in jeder Apotheke einzulösen.

Diese Wahlfreiheit und Anonymität kostet aktuell

monatlich nur rund fünf Euro mehr, als der zeitaufwendigere

Weg über die Verblisterung wenn

man den günstigsten Anbieter wählt (TAD Pharma

58,99 Euro pro 35 Stück). Euer Apotheker des

Vertrauens berät euch diesbezüglich gern.

ENTDECKE DIE WELT

NEUE

VERSION

JETZT

TESTEN!

BRANDNEU UND

IMMER AKTUELL


GESUNDHEIT

PRÄVENTION

PrEP- Der Stand der Dinge

Häufig wird auf unseren

Social-Media-Kanälen der

Vorwurf gemacht, wir würden die

PrEP zu sehr beachten und ihr einen

zu hohen redaktionellen Stellenwert

einräumen. Dem widersprechen

wir deutlich: Die aktuellen HIV-

Neuinfektionszahlen zeigen, dass

das Kondom alleine nicht ausreicht,

um die HIV-Epidemie zu beenden.

Dass Kondome gegen HIV schützen,

ist Lesern bekannt, wie die gleichen

Kommentare in PrEP-Diskussionen

beweisen, und außerdem ist es Bestandteil

fast jeder Berichterstattung

über PrEP. Aktuelle Umfragen

unter Schwulen zeigen zudem, dass

mehr Informationen gewünscht

sind und der Kenntnisstand eben

lange noch nicht das gewünschte

Niveau erreicht hat, damit die Präexpositionsprophylaxe

ihre Wirkung

voll entfalten kann.

Also: Mehr Infos für alle – los geht’s!

ANLASSBEZOGEN SICHER

Wir waren im Sommer 2018 für euch bei

der „AIDS 2018“ – der größten HIV-Konferenz

der Welt. Zwei sehr beeindruckende

Ergebnisse bezüglich medikamentöser

HIV-Prävention wurden vorgestellt: Beim

Schutz durch Therapie kam es in einer

Studie bei über 77.000 Sexkontakten zwischen

einem HIV-Positiven unter Therapie

und einem HIV-Negativen zur keiner einzigen

HIV-Übertragung. Die Wissenschaft

tat in der Folge etwas, das sie nur sehr

selten tut: Sie verzichtet auf ein Sternchen,

eine Fußnote, eine Relativierung. Sie

sagt: Kondomloser Sex mit einem HIV-

Positiven unter der Nachweisgrenze hat

ein Übertragungsrisiko von null Prozent.

Zero. Nicht vorhanden.

Nicht ganz so beeindruckend, aber nicht

minder wichtig, war die Vorstellung erster

Ergebnisse aus der französischen Studie

Prevenir. Sie untersucht zurzeit die Alltagstauglichkeit

der PrEP, weil es theoretisch

ja doch einen Unterschied machen

kann, ob eine Präventionsmethode nur

unter streng wissenschaftlichen Vorgaben

funktioniert oder auch im täglichen Gebrauch

durch Otto-Normal-Sexler. Prevnir

will bis 2020 insgesamt 3.000 Personen

beobachten, die PrEP so nutzen, wie sie es

persönlich für richtig halten. Über die Hälfte

dieser Zahl ist bereits dabei und davon

nehmen 45,4 Prozent die PrEP täglich ein,

54,6 Prozent bei Bedarf (zwei Pillen am

Tag vor dem Sex, je eine 24 Stunden und

48 Stunden danach). Die Ergebnisse nach

über einem halben Jahr Laufzeit lassen

sich sehen: Keiner brach die PrEP wegen

Nebenwirkungen ab, rund ein Fünftel

nutzte zusätzlich zur PrEP noch Kondome.

Die beste Nachricht: Wenn man die

zugrunde liegenden Fallzahlen ohne die

PrEP sieht, hätte man statistisch 85 Neuinfektionen

mit HIV erwartet. Und wie viele

gab es nun bei Prevenir? Null! Das geht gar

nicht besser.

ROMEO UND BERLIN

Sodom und Gomorrha? Nun, zwei

Erhebungen – beide nicht repräsentativ,

aber durchaus aussagekräftig – räumen

ein bisschen mit Vorurteilen auf. ROMEO

fragte seine User nach ihren Erfahrungen

und Meinungen zu Safer Sex und PrEP, der

Dermatologe Ricardo Niklas Werner und

der Gesundheitswissenschaftler Matthew

Gaskins von der Charité Berlin taten

Ähnliches mit den Kunden und Patienten

Berliner Schwerpunktpraxen und Beratungsstellen.

In Berlin, der Welthauptstadt

des gelebten Homosexes, nehmen der

letzteren der beiden Erhebungen nach 17,2

Prozent der Befragten die PrEP. Das liegt

nur wenig über dem Ergebnis der weltweiten

ROMEO-Befragung, wo 16 Prozent

angaben, die PrEP zu nutzen. Diese Zahlen

könnten massiv steigen, denn der Grund,

die PrEP nicht zu nehmen, ist mangelnde

Information. Bei den Berlinern fühlte sich

nur knapp die Hälfte der Befragten gut

informiert, auch bei ROMEO gaben knapp

vierzig Prozent an, nicht genug über die

Prävention mit Emtricitabin/Tenofovir zu

wissen, aber durchaus an dieser Präventionsart

interessiert zu sein. Wir bleiben

dran! *ck

www.blu.fm/topics/prep


My-MicroMacro.net

DEINE SEITE ZU HIV

UND ZUM SEELISCHEN

GLEICHGEWICHT

HIV und

Psyche

Menschen mit HIV sind

häufiger von depressiven

Gefühlen und psychischen

Erkrankungen betroffen.

Antworten auf viele Fragen

finden Sie hier.

SCHUTZ, ANSTECKUNG, TEST

Expertenrat

Unsere Experten beraten

Sie ausführlich und geben

Ihnen schnell und unkompliziert

Antworten.

DIAGNOSE + BEHANDLUNG

Somebuddy

like me

Vernetzen Sie sich anonym

mit Gleichgesinnten zum

Thema HIV und melden Sie

sich als Buddy an.

WISSEN ZU HIV

Adressfinder

Finden Sie schnell und unkompliziert

HIV-Behandler,

Schwerpunkt-Apotheken,

PEP-Stellen, Fachärzte und

Beratungsstellen in Ihrer

Nähe.

Welche Anlaufstellen

sollen angezeigt

werden?

HIV-Behandler

Fachärzte

Zahnärzte

Gynäkologen

Urologen

Dermatologen

Altenheime

Kurstätten

GUT LEBEN MIT HIV

Janssen-Cilag GmbH

www.janssen.com/germany


GESELLSCHAFT

DIVERSITY

FRAU OBERSTLEUTNANT

ANASTASIA BIEFANG

Kommandeurin, Offizier und Trans*


GESELLSCHAFT

Lange Zeit galt die Bundeswehr als reiner

heterosexueller Männerbund, bis 2001

waren Homo- und Transsexualität sogar

ein Hindernis, Zeit- oder Berufssoldat

zu werden. Inzwischen hat sich dies fundamental

geändert: Heute ist die Bundeswehr in

Diversity-Hinsicht einer der fortschrittlichsten

Arbeitgeber Deutschlands. Wir sprachen mit

Frau Oberstleutnant Anastasia Biefang, der

ersten transsexuellen Bataillonskommandeurin

der Bundeswehr, die wir im Auslandseinsatz in

Afghanistan erreichten. *ck/sea

Sie sind zurzeit in Afghanistan im Einsatz.

Wie ist die Stimmung bei Ihnen und in der

Truppe dort?

Ich persönlich empfinde die Stimmung als gut.

Es ist nach sechs Jahren der zweite Einsatz für

mich in Afghanistan. Ich freue mich darüber,

dass sich in den Jahren dazwischen viel Positives

entwickelt hat. Zum Beispiel haben in diesem

Jahr erstmalig eigenständig von Afghanen

organisierte Parlamentswahlen stattgefunden.

Warum sind Sie im Alter von 20 Jahren zur

Bundeswehr gegangen?

Die einfache Antwort: Ich wurde damals als

Wehrpflichtiger eingezogen. Ich kam gerade

mit meinen Eltern aus den USA zurück, wo

wir die letzten fünf Jahre gelebt hatten – mit

Abitur in der Tasche und einem Einberufungsbescheid.

Und daraus wurden dann mal eben

24 Jahre erfülltes Berufsleben. Ich habe mich

bewusst für die Bundeswehr entschieden, weil

mich das Berufsbild des Soldaten und Offiziers

angesprochen hat. Die Herausforderungen, die

dieser Beruf mit sich bringt, die Möglichkeit, früh

Verantwortung übernehmen zu können, und die

vielen Facetten, die der Dienst in den Streitkräften

bietet. Die Bundeswehr war mir auch nicht

unbekannt. Mein Vater war selber Offizier in der

Luftwaffe.

Empfanden Sie damals schon, dass Ihr

Äußeres nicht zu Ihrem Geschlecht passt?

Meine Transsexualität trieb mich schon seit den

späten Teenagerjahren um, auch wenn ich es

damals nicht mit diesem Begriff bezeichnete.

Ich fühlte mich anders, konnte es aber nicht

beschreiben, deuten und auch nicht damit

umgehen. Meine sexuelle Orientierung als bisexueller

Mensch, also die Bestimmung meiner

geschlechtlich-sexuellen Orientierung, war mein

erstes geschlechtliches Thema. Bis ich kapierte,

dass ich Frauen und Männer gleichermaßen

sexuell attraktiv und begehrenswert empfinde,

dauerte es schon einige Zeit. Die Frau in mir

rauszulassen war schwierig. Ich empfand es zunächst

als falsch und schämte mich. Ich konnte

meine Gefühle nicht richtig einordnen und

kannte niemanden, mit dem ich darüber reden

konnte oder auch wollte. In mir sagte alles nur:

verbergen, verstecken, nicht darüber reden.

Wann haben Sie dies endgültig für sich

akzeptiert?

Das ist nicht so einfach zu beantworten. In letzter

Konsequenz erst mit meinem Coming-out in

2015. Der Prozess bis dahin verlief nicht linear.

Aber in den zwei Jahren davor hat mich die

Frage meiner Geschlechtsidentität sehr stark

und hochemotional beschäftigt. Die Akzeptanz

reifte dadurch heran und irgendwann platzte

dann für mich sprichwörtlich die Seifenblase,

in der ich lebte. Dieses „Platzen“ war ein tief

befreiender Moment. Mir wurde schlagartig

vieles klar. Ich glaube, dass ich damit tatsächlich

erstmalig meine seelische Balance gefunden

hatte und mit mir im Reinen war. Ich fühlte mich

frei und richtig glücklich. Es ist einfach schwer

zu beschreiben. Ich fühlte mich erstmalig ganz

als Frau, ohne Scham, Angst, Selbstzweifel und

Hass auf mich. Meine davor gefühlte innere

Zerrissenheit war wie vom Winde verweht, auf

einmal weg.

„Die Frau in mir

rauslassen“

Bis zu diesem Punkt hatte ich aber über

zwanzig Jahre gebraucht. Zuvor führte ich ein

geschlechtliches Doppelleben. Ich versuchte,

mich mit mir zu arrangieren, meine Beziehung

zu meiner ersten Frau nicht zu gefährden,

Freiräume für mich – die Frau in mir – zu finden,

zu halten und zu erweitern. Ständig stieß ich an

Grenzen, erstickte innerlich. Meine Ehe zerbrach

unter anderem, weil ich unfähig war, mit diesem

Thema umzugehen und meiner Frau „mich“ zu

erklären. Über die Jahre hinweg entwickelte ich

aber auch Mut, in Teilen bewusster zu mir – als

Frau – zu stehen oder mich in einer „sicheren

Öffentlichkeit“ zu zeigen. Je mehr ich als Frau

sichtbarer wurde, desto schwerer wurde es

zugleich, in meinem Doppelleben zu verweilen.

Das Ganze kulminierte dann in den Jahren 2013

und 2014, bis ich am Ende nicht mehr konnte.

Ohne Rücksicht auf irgendwelche Konsequenzen

– privat und beruflich – traf ich dann den

Entschluss für mein Coming-out. Ich hatte

und habe eine wunderbare Freundin, die mich

unterstützte und mir half, meine geschlechtliche

Identität zu akzeptieren. Den Weg zu mir zu

finden. Ich war endlich „ich“ – eine Frau.

Wie sind Sie bei ihrem Coming-out im Job

2015 vorgegangen?

Das Coming-out im Berufsleben ging dann total

einfach. Da ich mir persönlich sicher war, konnte

ich mich auch selbstbewusst outen. Gespräche

mit meinen Vorgesetzten verliefen positiv. Sie

zeigten Verständnis für mich und meine Situation

und unterstützten mich. Ich wurde nicht zur

Seite geschoben, verdrängt oder versteckt. Meine

Kameraden haben mich in Teilen auf meinem

Weg begleitet. Aufgeschlossenheit, Offenheit

und unzählig viele positive Reaktionen haben

mich auch stark gemacht. Sofern nötig, wurde

nach Lösungen gesucht und nicht über mögliche

Probleme nachgedacht. Der Rückhalt war wirk-


GESELLSCHAFT

und mich und meine Frau in diese Gemeinschaft

aufgenommen haben. Für mich ist

das Bataillon eine zweite Familie.

Welchen Tipp geben Sie Bundeswehrangehörigen,

die in einer ähnlichen

Situation stecken?

Zu sich zu stehen. Auf ihre Vorgesetzten

und Kameraden zu vertrauen und sich nicht

zu verstecken. Den Mut zu finden, das

persönliche Leiden hinter sich zu lassen und

sich dieser Belastung zu entledigen. Es gehört

unheimlich viel Mut und wahnsinnig viel

Kraft dazu. Transsexualität ist kein einfaches

Thema, und wir werden nicht alle mit Jubel

begrüßt. Diskriminierung, Angst, Unkenntnis

gibt es in allen Bereichen der Gesellschaft.

Nicht jeder versteht uns und unsere Situation.

Das kann sich nur verbessern, wenn

wir sichtbar für unsere Identität und unsere

Rechte eintreten. Gemeinsam sind wir stark.

lich überwältigend. Das Coming-out an sich

erfolgte in einer morgendlichen Besprechung.

Hier habe ich kurz meine persönliche

Situation geschildert. Mein Abteilungsleiter

hat das von mir entgegengebrachte

Vertrauen, sich in dieser Runde zu outen,

sogar positiv herausgestellt. Anschließend

hat er seine persönliche Erwartungshaltung

zur weiteren Unterstützung aus unserer

Abteilung heraus klar kommuniziert. Die

ganze Zeit danach wurde diese Unterstützung

sichtbar vorgelebt. Dafür bin ich heute

noch ehrlich dankbar.

Wie waren die Reaktionen? Was

ist Ihnen besonders im Gedächtnis

geblieben?

Die Reaktionen reichten von Erstaunen bis

Sprachlosigkeit. Einige mussten das Thema

erst googeln, von anderen erfuhr ich, dass

sie mit diesem Thema schon Berührung

im privaten Umfeld hatten. Ein schöner

Moment war der, dass nach meinem

Coming-out mich ein sehr lieber Kamerad

fragte, wie ich denn nun heißen würde? Das

hatte ich total vergessen zu erwähnen. Das

Aussprechen meines Namens und die Frage

von ihm machten die Frau in mir wirklich

real. Machten „Anastasia“ konkret, greifbar,

menschlich. Endlich hatte ich meine innere

Identität, meine Seele.

„Das Bataillon

ist eine zweite

Familie“

Wie läuft es heute?

Im Ganzen einfach nur schön und großartig.

Alle medizinischen Maßnahmen liegen

hinter mir. Ich habe eine wunderbare Frau

gefunden, die mich seit unserem Kennenlernen

in 2016 voll akzeptiert, immer

unterstützt hat und mir jede Minute zur

Seite steht. Kurz vor dem Einsatz haben wir

noch geheiratet. Wir hatten eine wirklich

schöne Feier mit Familie, Freunden und

Kameraden. Für mich ein tief bewegendes

Erlebnis. Die Kameradinnen und Kameraden

aus meinem Bataillon haben uns mit

einer pinken Limousine überrascht. Damit

wurden wir von Berlin zur Trauung auf die

Burg Storkow gefahren. Einige Offiziere und

Unteroffiziere standen Spalier. Insgesamt

bin ich den Menschen, den Soldatinnen und

Soldaten in meinem Bataillon sehr dankbar.

Dafür, dass sie mich akzeptieren, mir offen

begegnet sind, als ich im Oktober 2017

meinen Dienst als Kommandeurin antrat,

Was sollte sich Ihrer Meinung nach

noch verbessern?

Da gibt es einiges. Zu allererst sollte das

Transsexuellengesetz auf moderne, menschenwürdige

und menschenrechtskonforme

Füße gestellt werden. Auch wenn es

in den 1980er-Jahren ein modernes und

wegweisendes Gesetz war, ist es meiner

Meinung nach in dieser Zeit stehen geblieben.

Es verhaftet uns in einem Prozess, der

unwürdig und komplett fremdbestimmt

ist. Gutachterzwang und pathologische

Stigmatisierung durch die Verortung der

Transsexualität als psychisches Krankheitsbild

machen es uns immer noch schwer,

Akzeptanz und Anerkennung zu finden.

Geschlechtliche Identität sollte nicht durch

den Staat oder medizinische Gremien

bestimmt werden. An erster Stelle muss das

Selbstbestimmungsrecht des Individuums

stehen. Auch die zeitaufwendige Prozedur

– rechtlich wie medizinisch – Kosten für

Gutachten sowie Abhängigkeit von Medizinern

und Psychologen sind alles Belastungen,

die ich als diskriminierend empfinde.

Nichtsdestotrotz bin ich dankbar, dass

Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen

Ländern schon sehr weit ist. Es

gibt aber auch Beispiele, die zeigen, dass es

noch einfacher und gerechter gehen kann.

Nehmen wir beispielsweise Argentinien oder

Dänemark – hier ist eine unbürokratische

Änderung des Geschlechtereintrags möglich.

Das Individuum und dessen Mündigkeit

sollten im Mittelpunkt stehen und Transgeschlechtliche

positiv begleiten und stützen.

Ich persönlich hatte oft das Gefühl, dass ich

mich dafür erklären und rechtfertigen muss,

wie ich bin und fühle. Unsere politischen

Entscheidungsträger sollten mutig sein und

endlich das Selbstbestimmungsgesetz auf

den Weg bringen. Vielleicht würde ich dann

in Zukunft weniger unreflektierte und diskriminierende

Kommentare wie „Nichts gegen

Transsexuelle, aber ...!“ lesen.


was

andere auch

Es ist deine Entscheidung, mit einer

erfolgreichen Behandlung kannst du

leben, wie du es willst.

Nimm dein Leben in die Hand und erfahre

mehr auf NOCHVIELVOR.de

www.nochvielvor.de

Eine Initiative von

für ein positives Leben mit HIV.


GESELLSCHAFT

DIVERSITY

FOTO: STRICHPUNKT-DESIGN.DE

WIE QUEER IST METRO?

Die METRO AG ist mit

150.000 Mitarbeitern und

einem Jahresumsatz von rund 36

Milliarden Euro einer der weltweit

größten Player im Großhandel. Welchen

Stellenwert hat Diversity im

Unternehmen und wie wird das in

Ländern wie Russland praktiziert?

Danach fragten wir Personalvorstand

Heiko Hutmacher sowie

Maebh O‘Flaherty und Nikita

Baranov vom queeren Mitarbeiternetzwerk

MPride. *ck/sea

Seit wann ist Diversity bei der Metro

AG allgemein ein Thema, seit wann

speziell LGBTIQ*?

Heiko Hutmacher: Ein offener und

einschließender Führungsstil, idealerweise

mit einem sehr vielfältigen Team, ist nicht

nur die Grundvoraussetzung für gutes

Diversity Management, sondern natürlich

auch für allgemein gutes Management von

allen Mitarbeitern. Daher steht Diversity

bei uns ganz oben auf der Agenda. Ob es

um die vielfältige Belegschaft auf allen

Ebenen des Konzerns geht, um Frauen in

Führungspositionen, das Thema Inklusion

in allen anderen Facetten oder Mitarbeiternetzwerke:

Wir fördern und unterstützen

unsere Mitarbeiter, wo wir können. Denn

wir müssen eine Kultur fördern, in der

jeder Mitarbeiter die besten Bedingungen

vorfindet, um so gut und so engagiert wie

möglich arbeiten zu können.

Das Thema LGBT+ ist in unserem Businesskontext

– und damit meine ich den

deutschen generell – noch etwas unterrepräsentiert,

bekommt aber mehr und mehr

Aufmerksamkeit. Es liegt uns sehr am

Herzen, weil es die LGBT+ Community oft

besonders schwer hat. Die Gründung unseres

METRO-eigenen LGBT+ Netzwerkes

„MPride“ haben wir zusammen mit einem

kleinen Team aus dieser Community angestoßen.

In einem Mitarbeiterseminar 2014

wurde das Thema sexuelle Orientierung

angesprochen und offen gefragt, an wen

sich Mitarbeiter wenden könnten, wenn

sie Fragen zum Thema LGBT+ hätten.

Teilnehmer des Seminars fühlten sich zum

Glück ermutigt und angesprochen und

setzten den Impuls in konkrete Handlung

um. Das Netzwerk MPride entstand. Um

auf das Thema mehr Aufmerksamkeit

zu lenken, entwickelten die Kollegen das

Botschafter-System für MPride. Mit dem

Vorstand als Sponsor, Pate und auch Botschafter

der Community konnte das Team

von MPride das Thema ins Unternehmen

weitertragen. Unser Global Director

Veronika Pountcheva hat mit

ihrem Team hier tolle

Arbeit geleistet und

durch Vernetzungen

mit weiteren externen

Partnern

wie LEAD und

durch die interne

Vernetzung

mit unseren

Führungskräften

für sehr viel Aufmerksamkeit für MPride

gesorgt. Unsere Führungskräfte engagieren

sich stark, denn man muss nicht

zu LGBT+ gehören, um das Netzwerk zu

unterstützen.

Was erhoffen Sie sich aus Sicht der

Unternehmensleitung und welche

speziellen Maßnahmen haben Sie auf

den Weg gebracht?

Heiko Hutmacher: Diversity ist für unseren

wirtschaftlichen Erfolg und unsere

Leistung essenziell. Unser Ziel ist, dass

unsere Mitarbeiter sich einbringen und

ihre unterschiedlichen Erfahrungen und

Blickwinkel in ihre Arbeit und Projekte

einfließen. Denn je vielfältiger ein Team ist,

desto vielfältiger sind auch die Lösungen,

die es hervorbringt. Das wiederum ist entscheidend

für einen nachhaltigen Erfolg.

Neben unserem LGBT+ Netzwerk „MPride“

unterstützen wir auch das Netzwerk

„Women in Trade“ (WiT), das ebenfalls von

unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

ins Leben gerufen wurde. Unsere Kollegen

sind auch bei PROUT AT WORK aktiv und

im LEAD-Netzwerk, um

Wissen zu teilen, von und

mit anderen zu lernen

und für das Thema

Diversity eine Sichtbarkeit

auch außerhalb

der METRO zu

schaffen. Außerdem

haben wir in

2018 ein „Women

in Leadership“-Pro-

FOTO: JAN VOTH


gramm entwickelt und pilotiert, um unsere

weiblichen Talente noch besser zu fördern.

Einen gewissen internen Druck haben wir

als Vorstand selbst erzeugt, indem wir

uns freiwillig Quoten bis 2022 gegeben

haben. Um diese zu erfüllen, und auch, um

unsere eigene Talentpipeline noch besser

aufzubauen, wird das Programm „Women

in Leadership“ 2019 mehrfach angeboten.

Wir sind immer in Bewegung, entwickeln

neue Programme, wenn wir merken, dass

es keine passenden für unsere Bedürfnisse

gibt, und sind mit unseren Mitarbeitern im

Gespräch. Impulse entstehen immer aus

beiden Richtungen. Und aus den Impulsen

entstehen die besten Ideen.

Gelten die genannten Grundsätze

konzernweit oder sind sie auf „westlich“

orientierte Länder beschränkt?

Heiko Hutmacher: Die Grundsätze gelten

konzernweit, ohne Beschränkung, und

werden von unserem Team im lokalen

Umfeld umgesetzt – insofern kennt unser

Diversity-Ansatz keine Ländergrenzen.

Wie sieht es speziell in Russland aus,

wo öffentliche Sichtbarkeit von

Homosexualität sanktioniert wird?

Maebh O‘Flaherty und Nikita Baranov:

In unserem Netzwerk stellen wir natürlich

fest, dass die Kollegen mit unterschiedlichen

Gegebenheiten zu tun haben. In einigen

Ländern hat es die LGBT+ Community

noch sehr viel schwerer. Wir sind hier als

Netzwerk MPride Sparringspartner für

unsere Kollegen, unterstützen, wo wir können.

Nicht jede Idee ist übertragbar. Aber

ein Austausch hilft ganz oft. So entstehen

gemeinsam im Netzwerk gute Ideen, die

uns als Gemeinschaft weiterbringen.

„Diversity

kennt keine

Ländergrenzen“

Welche konkreten Projekte planen Sie

in Russland in diesem Bereich?

Maebh O‘Flaherty und Nikita Baranov:

Im Oktober 2018 haben verschiedene Unternehmen

zu einem Executive Roundtable

in Russland eingeladen. Teilnehmer sind

neben großen Konzernen wie IBM, Sodexo

oder SAP auch internationale NGOs wie

Workplace Pride, die sich schon seit über

zehn Jahren für die LGBT+ Community

einsetzt, und lokale LGBT+ Organisationen.

GESELLSCHAFT

Unser MPride-Netzwerk steht in Kontakt

zu den Veranstaltern – also war klar, dass

wir bzw. METRO unterstützen. Wir haben

uns mit den Kollegen von METRO Russland

in Verbindung gesetzt und vorgeschlagen,

dass METRO Russland an dieser Initiative

teilnimmt.

Erhoffen Sie sich eine Signalwirkung

auf andere Unternehmen und eventuell

sogar die Gesellschaft?

Maebh O‘Flaherty und Nikita Baranov:

Natürlich! Genau deswegen sind wir so

engagiert dabei! Allein schon eine Aufmerksamkeit

auf das Thema LGBT+ zu

lenken, unsere Kolleginnen und Kollegen

in den Dialog zu bringen, das hat Auswirkung.

Und was im eigenen Unternehmen

anfängt und sich dann über Netzwerke in

weitere Unternehmen trägt, das hat auf

jeden Fall gesellschaftlichen Einfluss. Wir

sind überzeugt, dass ein Zusammenschluss

sehr viel bewirken kann. Partner wie NGOs

stärken uns – und wir stärken sie durch unser

Engagement. Steter Tropfen höhlt den

Stein – wir sind der Meinung, dass wir noch

viel mehr Engagement bündeln sollten, um

noch mehr zu erreichen.

Das ganze Interview lest ihr auf

www.blu.fm!

Sind Sie schon PrEPariert?

Haben Sie schon von den

neuen Möglichkeiten zur

PrEP gehört?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt

oder Apotheker!

Eine freundliche Empfehlung von TAD Pharma


GESELLSCHAFT

FOTOS: JAN PATRICK MARGRAF

DIVERSITY

STOLZ UND OUT

AUF ARBEIT

Neben den Mitarbeiternetzwerken

und engagierten

Arbeitgebern sind es auch die

Verbände wie der Völklinger Kreis,

die Wirtschaftsweiber oder PROUT

AT WORK, die dazu beitragen, dass

Queeres im Berufsleben seinen

Stellenwert erhält. Wir fragten

beim PROUT AT WORK-Vorstandsvorsitzendem

Albert Kehrer und

seinem Stellvertreter Dr. Jean-Luc

Vey nach, was es mit der Stiftung

auf sich hat. *ck

Welche Ziele hat PROUT AT WORK?

Albert Kehrer: PROUT AT WORK ist die

gemeinnützige Stiftung in Deutschland,

welche sich für die Chancengleichheit von

LGBT*IQ am Arbeitsplatz einsetzt. Wir

haben es uns zum Ziel gesetzt, uns für ein

offenes Arbeitsumfeld stark zu machen,

in dem Menschen unabhängig von ihrer

sexuellen Orientierung, geschlechtlichen

Identität, ihrem geschlechtlichen

Ausdruck oder geschlechtlicher Eigenschaften

und Merkmale ihr Potenzial voll

entfalten können. Ein weiteres Ziel ist,

durch unser Engagement die Zufriedenheit

am Arbeitsplatz, die Unternehmensattraktivität

sowie Wettbewerbsfähigkeit

nachhaltig zu steigern. Denn von gelebter

Offenheit profitieren alle: Menschen und

Unternehmen, Gesellschaft und Wirtschaft.

Richtet sich der Fokus eher auf den

einzelnen Arbeitenden oder an

Unternehmen im Ganzen?

Jean-Luc Vey: Als erfahrener und zentraler

Ansprechpartner unterstützen wir

sowohl einzelne Arbeitnehmer als auch

Unternehmen und verstehen uns als „Brückenbauer“

zwischen Unternehmen und

Mitarbeitenden. Um das Thema LGBT*IQ

am Arbeitsplatz voranzubringen, benötigt

es die Unterstützung auf allen Unternehmensebenen.

Dabei sind die einzelnen

Arbeitnehmer_innen genauso wichtig wie

das Unternehmen im Ganzen.

Welche Aktivitäten und Maßnahmen

werden zur Erreichung dieser Ziele

vorgenommen?

Jean-Luc Vey: Für LGBT*IQ-Mitarbeiter_

innennetzwerke bieten wir beispielsweise

verschiedene Plattformen, um sich über

Erfahrungen und LGBT*IQ-Themen auszutauschen.

In sechs Städten in Deutschland

organisieren wir dafür quartalsweise

regionale Netzwerktreffen. Darüber hinaus

bieten wir den Netzwerken und deren

Verantwortlichen Coaching & Mentoring-

Programme, um sie bei der Gründung und/

oder Entwicklung zu unterstützen. In Kooperation

mit unseren PROUTEMPLOYER

organisieren wir Workshops (Deep Dives),

in denen sich die Teilnehmer_innen gemeinsam

mit konkreten Themen (Straight

Allies, UN LGBTI Standards, Dritte Option)

beschäftigen und Lösungsvorschläge

erarbeiten.

Wie bewerten Sie aktuell den Stellenwert

von Diversity in deutschen

Unternehmen? Was muss noch

getan werden?

Albert Kehrer: In den letzten Jahren gab

es sehr viele positive Entwicklungen,

wie es die stark steigende Anzahl von

LGBT*IQ-Mitarbeiter_innennetzwerken

in Deutschland zeigt. Eine Vielzahl von

Unternehmen hat die Wichtigkeit von

Diversity als integralen Bestandteil ihrer

Unternehmenskultur verstanden und

engagieren sich dafür.

Trotz dieser positiven Entwicklung ist

jedoch weiterhin noch viel zu tun, um

das Thema Diversity auch tatsächlich in

dem (Arbeits-)Alltag von Menschen zu

etablieren.

www.proutatwork.de

Das ganze Interview findet ihr auf

www.blu.fm!


SERIE

In dieser komischen Drama-Serie

entdecken drei Freunde die

aufregenden und manchmal

überwältigenden Möglichkeiten der

neuen Generation ‚Gay‘ in San

Francisco. Drei Männer an drei

verschiedenen Stationen im Leben,

die ‚Struggles of Life' sind also

vorprogrammiert.


MUSIK

INTERVIEW

JOANNE

SHAW TAYLOR

Vom Leben und Glück in der Nische

Wenn man eine erfolgreiche

Musikerin ist und an jeden Ort

der Welt ziehen könnte, wenn man

sich ein zweites Zuhause herauspicken

dürfte, in dem man neben seiner

Heimatbasis in England wohnt

– warum würde man sich dann

ausgerechnet Detroit aussuchen?

„Es war reiner Zufall“, lacht Joanne Shaw

Taylor. „Ich habe damals auf meiner USA-

Tour eine Band aus der Stadt gebucht,

und wenn wir nicht unterwegs waren,

kehrten wir immer wieder hierher zurück.

Ich war 21, liebte den Blues und ich war

immer von amerikanischen Musikern

beeinflusst. Detroit passte da einfach …“

Ergibt Sinn, denn wenn es eine Region

gibt, die den Blues zu Recht hat, dann

diese ehemaligen Industriezentren der

USA. „Detroit ist schon lange nicht mehr

das, was es gewesen ist, nämlich eine der

mächtigsten Industriestädte der Welt. Als

die Autoindustrie den Bach runterging,

folgte ihr die Stadt.“ Was aber ironischerweise

genau der Grund ist, warum es jetzt

der richtige Ort ist, um sich als Kreativer

anzusiedeln. „Die Stadt kommt langsam

wieder zurück. Es herrscht heute eine

wundervolle Atmosphäre und das hat etwas

damit zu tun, dass so viele Menschen

kommen. Es wurde nämlich wahnsinnig

günstig, hier zu leben. Musiker und

Künstler machen sich von überall her auf,

denn woanders steigen die Mieten nur,

wie in Nashville. Hier aber kann man ganze

leere Lagerhäuser für wenig Geld kaufen!

Überall tauchen Galerien auf, überall neue

Klubs …“ Detroit 2019 ist ein Ort, an denen

neue Szenen gedeihen können und alte

ein Obdach finden. Genau wie Joannes Art

von Blues-Rock.

Die Gitarristin, die mit 16 von Dave Steward

entdeckt und mit auf Tour genommen

wurde, hat sich schon mit ihrem ersten

Album vor zehn Jahren in der Blueswelt

etabliert, was neben ihrem Talent auch an

den speziellen Eigenschaften dieser Szene

liegt. Denn eigentlich ist diese ein in sich

geschlossener Kosmos für die echten Fans.

„In den USA gibt es immer wieder Crossover-Künstler,

John Mayer ist ja zum Beispiel

ein großartiger Botschafter des Blues

im Mainstream. Aber es ist eine Nische

– was ich auch immer geliebt habe. Dadurch

ist es wie in einer großen Familie. Und auch

das Publikum ist treu, sie gehen alle Wege

mit dir für die Musik.“ Denn Blues verbindet

auf eine ganz eigene Art, und Blues ist kein

Wettbewerb. „Ich habe einfach wunderbare

Freunde in der Szene. Wir halten zusammen.“

Was daran liegt, dass der Blues von

seiner Ehrlichkeit und Echtheit lebt. Es

werden keine Spiele gespielt, keine Charaktere

erschaffen. Die Musik und die direkten

Texte sind ein ungefilterter Ausdruck. „Das

kann man genau so sagen! Wir haben uns

wirklich in diese Musik verliebt und wir sind

alle glücklich, dass wir den Blues gefunden

haben. Er erlaubt, dass wir uns ausdrücken

können. Es ist so schön, dass es wirklich

nur um die Musik geht – und wir dürfen sie

spielen!“

Deswegen ist echte, neue Bluesmusik auch

an sich etwas, das eher selten auf Major

Labels stattfindet, da man außerhalb der

Szene selten neue Märkte eröffnen kann.

Doch zu Joannes eigener Überraschung hat

Sony sich ihres neuen Albums angenommen.

„Ich habe schon fünf Alben veröffentlicht,

aber jemand von ihnen tauchte auf

einem meiner Gigs auf – und zwar einer, der

eine enge Verbindung zum Blues hat. Und

er sprach mich an. Ich suche immer nach

Veränderung, da erschien es plötzlich wie

der logische nächste Schritt.“ Sony hat gut

daran getan, Joanne die Tür in die Popwelt

zu öffnen, und man hört, dass sie Vertrauen

in ihre Musik haben, denn nach „major“

im Sinne von „für die Massen zurechtgeformt“

klingt nichts auf „Reckless Heart“.

Hier herrscht ein rauer Sound, die Lieder

klingen fast wie aus einer Jamsession oder

als wären es Liveaufnahmen. „Ja, wir haben

es auch praktisch so aufgenommen, was

mit den großartigen Musikern, die ich habe,

sehr einfach ist. Mit diesen Menschen ist

eine Jamsession eigentlich gar keine! Sie

brauchen nur einmal eine Idee zu hören

und spucken sie wieder aus, als wäre es ein

alter Klassiker, den sie schon seit Jahren im

Repertoire haben.“ Deswegen ist es kein

Album ausschließlich für Puristen, sondern

für alle, die jenseits des Hochglanzpop

wandeln wollen. Oder die dabei sind, nach

Detroit umzuziehen. *fis


CHILL-OUT

Tina Turner: Yoga und Buddhismus

„Chanten ist ein wichtiger Teil meines

Lebens, und die Arbeit mit Regula Curti

gab mir Gelegenheit, meiner Spiritualität

mit meiner Stimme Ausdruck zu

verleihen“, verrät Tina Turner. „Insgesamt

entstanden auf diese Weise vier BEYOND-

CDs. Ich freute mich, eine spirituelle

Botschaft übermitteln zu können.“

„Ich habe durch Yoga Zugang zu meinem

kreativen Potenzial gefunden, zu meiner

inneren Kraft und Ruhe und zu meiner

Lebensaufgabe. Die BEYOND-Musikprojekte

sind das Resultat meiner täglichen

Meditations- und Yogapraxis. Ohne diese

Disziplin würde ich den Anforderungen

meines vielseitigen Lebens nicht genügen.

Das Geschenk des Yogas sind ein ruhiger,

klarer Geist, ein spannkräftiger, beweglicher

Körper und Zugang zu meiner Seele

und ihrem Auftrag“, so ihre Freundin und

Yoga-Lehrerin Regula Curti, die wir im Soho

House Berlin trafen.

BEYOND ist ein Friedensprojekt – 2008

von Tina Turner, Regula Curti und Dechen

Shak-Dagsay gegründet –, um Menschen

verschiedener Kulturen und Glaubensrichtungen

näher zusammenzubringen. Gerade

erst erschien die „BEYOND Collector’s

Box“ und ist auf allen Streaming- und

Downloadportalen zu bekommen. *rä

www.beyond-foundation.org

MUSIK

Seit den 1980ern steht der Musiker

für beste Beats und wilde

Klangspielereien. Egal ob als Produzent,

DJ oder Musikus, Sven Väth liebt das

Ungewöhnliche.

KLUBMUSIK

Sven Väth mischt

meisterhaft

Und daher ist auch sein aktueller Wurf

kein gewöhnliches Mixset. Nein, der Legendäre

mischt bei „The Sound of the

19th Season“ unter anderem Nightmares

on Wax, Adam Port, Patrice

Bäumel, Red Axes, Nicolas Masseyeff,

Fabrice Lig, Robag Wruhme und Radio

Slave mehr als gekonnt und schafft mit

den Tracks etwas vollkommen Neues.

Stichwort NEU: Einen Neuanfang hat er

auch auf seiner Partyinsel Ibiza hingelegt.

Nach 18 Jahren zog er aus dem Amnesia

um ins Pacha. Die Veränderung tat ihm

gut! Fun Fact: Sven Väth war einst auch

Sänger eines von SNAP! („The Power“,

„Rhythm Is a Dancer“, „The First, The

Last, Eternity“, „Exterminate!“ ...) produzierten

Projekts namens OFF – beides

Frankfurter Legenden. *rä

SOUL

Jacob Banks

beeindruckt

Diese Stimme! Einfach wow! Gerade

veröffentlichte Jacob Banks sein

Debütalbum „Village“. Hochwertiger

Soul mit starken Gospeleinflüssen,

etwas Pop, Blues und daher Musik

mit viel Seele, so kann man sein

Debüt beschreiben.

„In Village geht es darum, die Dinge

zu feiern, die uns zu dem Menschen

machen, der wir sind: das Gute, das

Schlechte und das Fragwürdige“,

verrät der 27 Jahre junge Sänger mit

nigerianischen Wurzeln über das

Album. Entstanden ist es zusammen

mit Paul Epworth (produziert

u. a. Adele) und Malay (produziert u.

a. Frank Ocean, Sam Smith, Lorde).

Unsere Anspieltipps sind „Love Ain’t

Enough“, „Prosecco“ und „Be Good

To Me (feat. Seinabo Sey)“. *rä

KLUBMUSIK

Goldie 2019

Der DJ, Produzent, bildende Künstler

und Schauspieler Goldie veröffentlicht

jetzt sein erstes Album bei Sony

Masterworks, „Act One – Music For

Inanimate Objects“. Das Werk, das mit

dem Produzenten James Davidson

entstanden ist, verbindet atmosphärische

Ambient-Klänge mit Weltmusikeinflüssen,

Drum-and-Bass-Beats

und Soul-Melodien. „Es war wirklich

aufregend, dem, was wir geschrieben

haben, keine Grenzen zu setzen;

keinen Gedanken einzuschränken.

Wir gingen einfach überall hin, wo ein

Lächeln war“, so Goldie.

FOTO: UNIVERSAL MUSIC


MUSIK

INTERVIEW

FOTOS: T. BRUENING

ALICE MERTON:

gesundes Selbstbewusstsein

Einst machte die Plattenfirma

Decca einen folgenschweren

Fehler: Sie lehnte die

Beatles mangels Erfolgsaussichten

ab. Ein ähnliches Schicksal ereilte

die Sängerin Alice Merton, nachdem

sie ihr Studium an der Mannheimer

Popakademie beendet hatte. „Keiner

wollte meine Musik“, erinnert

sie sich. Zumindest nicht in der

Originalfassung. Einige Vertreter

der Plattenbranche versuchten ihr

einzureden, ihre Lieder würden nur

als Remixe funktionieren. Andere

rieten ihr, bei ihrem Lied „No Roots“

die Gitarre und die Bridge stärker

in den Vordergrund zu rücken. „Das

war für mich vollkommen indiskutabel“,

sagt die 25-Jährige. „Ich

hatte keine Lust, einen Vertrag

mit jemandem abzuschließen, der

meine Visionen nicht teilt.“

Statt sich von Marketingprofis ein musikalisches

und optisches Image maßschneidern

zu lassen, gründete Alice Merton

in Berlin ihr eigenes Label Paper Plane

Records. In ihrem Büro am Prenzlauer

Berg empfängt sie nun Journalisten zum

Interview. Sie hat es sich mit angezogenen

Knien auf einer Couch gemütlich gemacht.

In einem Raum, der in warmes Licht

getaucht wird. Heimeligkeit weiß sie offensichtlich

zu schätzen. Dabei tut sie sich

mit dem Begriff „Zuhause“ schwer, wie

ihr Hit „No Roots“ unter Beweis stellt. Er

katapultierte sie nicht bloß auf Platz zwei

der deutschen Charts, sondern wurde ein

internationaler Hit, der es an die Spitze der

US-Adult-Alternative-Songs- sowie der

US-Rock-Airplay-Charts schaffte. Mehr als

eine Million Mal verkaufte er sich weltweit.

Was ist das Geheimnis dieses Erfolgs?

Musik, die ebenso eingängig wie eigenwillig

ist. Eine hinreißende Stimme. Ein persönlicher

Text mit Bezug zu Alice

Mertons unsteter Kindheit:

Die Tochter einer Deutschen

und eines Iren wurde

in Frankfurt geboren, sie

wuchs in Kanada, in den

USA, in Deutschland und

England auf. „Auf dieser

Welt gibt es keinen Ort, an

dem ich mich richtig daheim

fühle“, resümiert sie. „Für mich

ist eher meine Musik mein Zuhause.

Oder Menschen, die mir wirklich etwas

bedeuten.“ Zum Beispiel ihr Manager und

bester Freund Paul Grauwinkel

. Wie sich die beiden an einer Bushaltestelle

in Mannheim kennengelernt haben,

beschreibt Alice Merton in dem Stück

„2 Kids“. Diese aufgekratzte Ode an die

Freundschaft lässt keinen Zweifel daran,

dass die Killers zu den musikalischen Vorbildern

der Wahl-Berlinerin zählen.

Auf ihrem Debütalbum „Mint“ gelingt ihr

die Gratwanderung zwischen schlichter

Instrumentierung und Elektro-Beats. Ihre

Songs setzen auf energetischen Pop.

Erfreulicherweise kommen sie völlig ungekünstelt

daher. Genau wie Alice Merton

selbst. Sie macht keinen Hehl daraus, wie

anstrengend es manchmal ist, monatelang

mit neun Männern im Tourbus unterwegs

zu sein. Allerdings sieht sie kaum eine

Chance, daran etwas mit weiblicher Verstärkung

zu ändern: „Frauen in meinem Alter

haben oft einen festen Freund

und denken vielleicht schon

über die Familienplanung

nach. Für sie wäre es

keine Option, ständig

zu reisen.“

Alice Merton selbst

ist da flexibler. Mit

ihrem Vagabundenleben

kommt sie eigentlich

ganz gut zurecht. In dem

Titel „Homesick“ verkündet

sie, sie habe niemals Heimweh, doch

gelegentlich vermisse sie bestimmte

Menschen. Diese Verse singt sie mit der

Stimme einer Frau, die sich einen Panzer

aus Empfindsamkeit zugelegt hat. „Mich

plagen viele Ängste“, gesteht sie. „Wenn

ich die jetzt alle aufzählen würde, würden

wir stundenlang hier sitzen.“ Das bedeutet

aber nicht, dass Alice Merton total verunsichert

ist: „Bei meinen Auftritten habe ich

durchaus ein gesundes Selbstbewusstsein.“

*Interview: Dagmar Leischow


ROCK

Skunk Anansie

„25LIVE@25“

Das Ende Januar erscheinende Livealbum von Skunk

Anansie ist nicht nur die Werkschau einer unvergleichlichen

Karriere, sondern zeigt auch die Wichtigkeit

Skunk Anansies als musikalische und kulturelle Kraft in

der Rockwelt. Ihre Shows sind ein Hurricane aus Energie,

Lautstärke und Persönlichkeit. Sie fordern auf, Teil

von etwas Großem zu werden, dem man unmöglich

widerstehen kann. „All das Gute von Skunk Anansie

entstand nur, weil wir eine Liveband sind.“, sagt Schlagzeuger

Mark

Richardson. „Wir

waren immer

davon überzeugt,

dass uns niemand

besiegen

kann. Ihr könnt

es versuchen,

aber Ihr werdet es

nicht schaffen!“

TIPP

Maggie Rogers

„Heard It in a Past Life“

Ende Januar erscheint das Debütalbum der US-

Sängerin. Ein bisschen nervös ist sie: „Es gab so

viel Veränderung, die so schnell passiert ist, ich

war mir nicht immer sicher, wie ich all das Zeug

wie ich fühlen sollte. Ich war eine Zeit lang wirklich überwältigt

und hatte auch Angst – mein Leben wurde so schnell öffentlich

und es gab Zeiten, in denen ich nicht sicher war, dass dies

alles für mich war.“ Sie ist aber guter Dinge! „Aber ich hatte nie

Zweifel an der Musik. Ich liebe Musik mehr als alles andere auf

der ganzen Welt und das habe ich immer.“ Unser Anspieltipp

ist der Hit „Light On“. *rä

JUNE 2019

NYCPRIDE.ORG/2019

FOTO: UNIVERSAL MUSIC

PRODUCED BY

WORLDPRIDE LICENSOR

HOST PARTNER

HOST PARTNER


MUSIK

FOTO: SONY MUSIC

POP

Die DNA der Backstreet Boys

„Kinder“ der 1990er-Jahre freuen

sich besonders, denn „DNA“ und

Backstreet Boys wecken Erinnerungen

an die Jugend, das Coming-out, das erste

Mal verliebt sein – und wenn es nur in

einen der Jungs aus den immer aufwendig

und sexy produzierten Videos war.

Die Jungs sind jetzt Männer, musikalisch

tut das dem leicht bekömmlichen Pop

aber keinen Abbruch – im Gegenteil: Die

Stimmen von Brian, Howie, Alexander,

Nick und Kevin klingen heute kerliger und

souliger. „DNA“ erscheint am 25. Januar

und ihr könnt schon in die Singles „Don’t

Go Breaking My Heart“ und „Chances“

reinhören.

„I Want It That Way“, „We’ve Got It Goin’

On“ und „Incomplete“, aber auch Perlchen

wie „Get Down (Youre the One for Me)“,

„Straight Through My Heart“ und „Drowning“,

die Liste der Hits der Backstreet

Boys ist lang. In den 1990ern sangen sie

sogar zusammen mit Eurodance-Acts

wie Culture Beat und Mr. President auf

Charity-Singles! Und wer hat nicht schon

zu „Quit Playing Games (with My Heart)“

geschwoft, Pardon, geschmust und geschmachtet?

Eben. Die sind gar nicht so

schlecht. Fun Fact: Die Boys sangen auch

schon ziemlich erfolgreich zusammen mit

NKOTB – Platz 7 in den USA war 2011 drin.

*ck/rä

www.backstreetboys.com

POP

ZAYN

„Icarus Falls“

Er war erfolgreich bei einer Boyband, er landete

einen Hit mit Sia, er sieht super aus: Zayn.

Und jetzt kommt sein neues Album, ein Doppelalbum,

und darauf befinden sich sage und schreibe

27 Lieder! Neben der ersten offiziellen Single-

Veröffentlichung „Let Me“ und dem aktuellen Hit

„No Candle No Light“ (feat. Nicki Minaj) auch das

brandneue Lied „Rainberry“ sowie die vorab veröffentlichten

Songs „Too Much“, „Fingers“, „Entertainer“

und „Sour Diesel“. Der Bedarf an seiner Musik

ist aber auch so groß wie sein Output, immerhin

gelang es ihm, gleichzeitig Platz eins der US- und

UK-Charts einzunehmen – und der Hit „Pillowtalk“

erreichte in 68 Ländern der Erde Platz eins der

Charts. Chapeau, Zayn! *rä


MUSIK

TIPP

Christian Steiffen

„Gott of Schlager“

Schon der erste Titel ist ein tanzbares Juwel, das deutlich

macht, dass die Ferien vom Rock ’n’ Roll endgültig vorbei

sind: „Hier ist Party“ verbindet Elemente der klassischen

Discomusik mit modernem Sprechgesang, den Christian

absolut authentisch exekutiert. Sogar fremdsprachlich

anglistisch. Und im ganzen Lied kein schlimmes Wort.

„Gott of Schlager“ – so der Titel des dritten Ergusses – ist

ein weiterer Höhepunkt im Steiffen-Œuvre.

JOANNE SHAW TAYLOR

RECKLESS HEART

Das neue Album

ab 15.03.2019

„Ein umwerfendes Talent“

Jools Holland

„Ein kommender Superstar“

The Express

„Killer Licks und mitreißende Soli“

Sunday Times

„Sie macht Bluesrock wieder cool“

Sunday Mirror

Tour:

26.02.19 Köln, Yard Club

27.02.19 Aschaffenburg,

Colos-Saal

28.02.19 München, Ampere

02.03.19 Reichenbach, Die Halle

03.03.19 Dortmund, Piano

04.03.19 Berlin, Frannz Club

06.03.19 Bremen Lagerhaus

07.03.19 Osnabrück, Rosenhof

08.03.19 Hamburg, Markthalle

POP

Meghan Trainor 2019

Ihre Hits „All About That Bass“, „No“ oder auch „Lips Are

Moving“ kennt man. Jetzt legt sie nach.

181123 Joanne Shaw Taylor_Anz._Blu_83x128mm_RZ02.indd 1 10.12.18 12:22

A L I C E M E R T O N

Das dritte Album der Sängerin, Songwriterin, Musikerin und

Produzentin trägt den Titel „Treat Myself“ und wird ab Ende

Januar erhältlich sein. Im Tracklisting finden sich unter

anderem die schon vorab veröffentlichten Lieder „Let You

Be Right“, „Can’t Dance“ und „No Excuses“. „Das Album ist

meine beste Arbeit bisher und ich bin so stolz auf das, was

wir da geschaffen haben“, erklärt sie dazu.

DAS ALBUM MIT DEN HITS

NO ROOTS & WHY SO SERIOUS

- AB 18.01. ÜBERALL ERHÄLTLICH -

I T ʻ S G O N N A B E M I N T .

W W W . A L I C E M E R T O N . C O M


FILM

INTERVIEW

FOTOS: UNIVERSAL PICTURES

VIGGO MORTENSEN

Rassismus und Homophobie

Kaum zu glauben, aber der

US-Däne, der durch seine

Rolle des Aragorn in „Herr der Ringe“

einst Weltruhm erlangte, wurde

2018 schon sechzig Jahre alt – und

ist immer noch verdammt sexy. Auch

wenn er für seine neue Rolle ordentlich

zunehmen musste. Ab Ende

Januar ist er in einem der wichtigsten

LGBTIQ*-Filme 2019 zu sehen.

Wir sprachen mit dem Weltstar.

Mr. Mortensen, Sie müssen kurz

erklären, worauf sich der Titel Ihres

neuen Films „Green Book – Eine

besondere Freundschaft“ bezieht.

Die wenigsten deutschen Zuschauer

werden je vom Green Book gehört

haben ...

Viele Amerikaner haben das sicherlich

auch nicht. Selbst manche Afroamerikaner

wissen das nicht mehr, gerade wenn

sie eher jung sind. Von den Dreißigern bis

in die Sechziger hinein war das Büchlein

ein absolut notwendiges Hilfsmittel für

Schwarze in den Südstaaten, denn es listete

Hotels, Restaurants, Tankstellen und

Raststätten auf, die sie betreten durften.

Unerlässlich gerade für jeden Afroamerikaner,

der zum Beispiel zum Familienbesuch

aus dem Norden anreiste. Denn anderswo

wurde man ja rausgeschmissen, beleidigt

und Schlimmeres. Das Green Book ist also

auch ein Symbol dafür, wie institutionalisiert

der Rassismus in den USA war.

So schlimm ist es zum Glück heute

nicht mehr!

Stimmt, aber die Geschichte, die wir im

Film erzählen, ist trotzdem heute noch relevant,

denn wir zeigen – hoffe ich zumindest

– zu welcher Grausamkeit und Ungerechtigkeit

Ignoranz führt. Wenn wir nicht

offen und ehrlich mit unserem Gegenüber

kommunizieren, neigen wir dazu, ihn nicht

als ebenbürtig zu betrachten – und dann

führt das mitunter zu solch schlimmen

Zuständen. Die Gefahr, dass das passiert,

besteht immer, denke ich, das ist so ein

Stammesding. Dadurch, dass es sich hier

um eine Geschichte aus der Vergangenheit

handelt, taugt sie als Warnung, dass solche

Ignoranz immer wieder erwachen kann. Wir

sehen ja aktuell in den USA genauso wie in

Europa, wie das Misstrauen gegen Einwanderer

wächst und bestimmte Politiker die

Angst und das Unwissen der Bürger dann

schamlos ausnutzen.

Aber reicht es schon, wie „Green

Book“ suggeriert, das Andere kennenzulernen,

um es nicht mehr abzulehnen?

Muss ein Rassist nur einen

Schwarzen kennenlernen, um eines

Besseren belehrt zu werden?

Auf jeden Fall hilft es, diesem „Anderen“

zumindest ausgesetzt zu sein. So offen

und ehrlich wie möglich mit Menschen

zu kommunizieren, die anders sind, selbst

wenn die sich sträuben, kann nichts Verkehrtes

sein. Denn: Die meisten Politiker

und wenig wohlmeinende Menschen

wollen den Dialog verhindern und uns

voneinander getrennt halten, schließlich

garantiert die Angst ihre Wiederwahl. Von

daher hoffe ich einfach, dass unser Film zu

einem Austausch untereinander ermutigt.

Selbst wenn damit nicht gleich das ganze,

große Problem Rassismus gelöst wird.

Dass der von Ihnen gespielte Türsteher

und Fahrer Tony anfangs rassistisch

ist, steht außer Frage. Aber

als herauskommt, dass der von ihn

chauffierte Musiker Dr. Don Shirley

obendrein auch schwul ist, hat er

ausgerechnet damit scheinbar kaum

ein Problem. Wie erklären Sie sich

das bei diesem italienischstämmigen

Macho?

Die Szene stellt einen echten Wendepunkt

im Verhältnis dieser beiden Männer dar.

Der Schlüssel dafür liegt übrigens meiner

Meinung nach in Tonys Arbeit in New


FILM

Yorker Klubs wie dem Copacabana. Dort

hat er es immer wieder mit den unterschiedlichsten

Künstlern zu tun, und von

denen sind natürlich viele schwul. Womit

wir wieder dabei sind, wie wichtig es ist,

alle, die anders sind, nicht unbedingt auch

als fremd wahrzunehmen, sondern sie als

Teil der eigenen Welt zu erleben.

Tony und Don haben höchst unterschiedliche

Arten, mit Ungerechtigkeit

und Konflikten

umzugehen: der eine

ziemlich konfrontativ,

der andere duldsam

und zurückhaltend.

Wie ist Ihr eigener

Ansatz?

Man könnte vermutlich

sagen: irgendwo dazwischen.

Wenn es um mich

selbst geht, dann bin ich

meistens einigermaßen besonnen.

Doch wenn jemand, der

mir nahesteht, ungerecht behandelt

wird, womöglich sogar ein Kind, dann

bin ich doch sehr viel aufbrausender. Ich

kann nicht still dabeistehen, wenn ich mit

ansehen muss, dass jemand anderes – aus

welchen Gründen auch immer – nicht für

sich selbst einstehen kann oder darf.

Tony Vallelonga ist nicht die erste

reale Person, die Sie für einen Film

verkörpern. Im Fall von „Green Book“

hat nun aber auch noch sein Sohn am

Drehbuch mitgeschrieben. Übernimmt

man da als Schauspieler eine

ganz besondere Verantwortung?

Anfangs hat das natürlich schon irgendwie

den Druck erhöht, dass ich nicht nur Tonys

Sohn Nick, sondern auch die gesamte

Großfamilie kennengelernt habe, die mit

mir ihre Erinnerungen und Fotoalben

geteilt haben. Nick gab mir sogar eine Kruzifix-Kette

seines Vaters, die ich während

der Dreharbeiten trug. Aber letztlich fand

ich es unglaublich hilfreich, Nick jeden Tag

am Set zu haben, denn wann immer ich

Fragen hatte – und sei es auch nur, was

eine einzelne Geste oder die Aussprache

eines Wortes angeht – konnte ich mich

an ihn wenden. Insgesamt ist es ohnehin

für einen Schauspieler gar keine so große

Sache, eine reale Person zu spielen. Man

muss sich nur bewusst machen, dass man

ihn ohnehin nie ganz exakt darstellen

kann. Den Zahn hat mir David Cronenberg

damals gezogen, als er mir die Rolle

von Sigmund Freud gab, obwohl ich dem

kein bisschen ähnlich sah. Es geht

am Ende immer nur darum,

das Wesen einer Person

einzufangen, also

sozusagen ihren

Geist.

Aber es muss

Ihnen, der bekanntlich

sehr

intellektuell

und belesen ist,

doch schwergefallen

sein, einen

Mann zu verkörpern,

der kulturell so wenig

bewandert und naiv ist, oder?

Tony ist wirklich ganz anders als eigentlich

alle Figuren, die ich je gespielt habe, und

ich war sehr auf der Hut, ihn nicht zur

Karikatur eines tumben Italo-Amerikaners

zu machen. Auf den ersten Blick ist er

nicht der Hellste und ziemlich unbeholfen,

schließlich hat er nicht einmal die

Highschool abgeschlossen. Aber er ist

trotzdem sehr aufmerksam, hört zu und

bekommt ganz vieles mit. Und in Sachen

stolz und Sturheit unterscheidet er sich

kaum von Doc Shirley. Deswegen war es

nicht so, dass ich mich nicht einfühlen

konnte in diese ganz andere Mentalität.

Sie haben sich für die Rolle ordentlich

Gewicht angefuttert ...

Stimmt, und ich habe sogar während der

Dreharbeiten immer noch mehr zugenommen,

denn ich esse ja quasi in jeder Szene

– und Mahersala Ali entpuppte sich als

Kollege, der es mit seinen Dialogen sehr

genau nimmt. Es kam ständig vor, dass er

eine Szene noch mal von vorne anfangen

wollte, was ich aus Schauspieler-Sicht

natürlich unbedingt begrüßt habe. Aber es

bedeutete eben auch, dass ich immer und

immer wieder irgendetwas essen musste.

Heißt es nicht, dass Filmessen selten

wirklich schmeckt?

Da hatte ich zum Glück keinen Grund

zur Beschwerde. Das Fried Chicken zum

Beispiel war richtig gut. Und die Sandwiches

auch. Normalerweise esse ich

deutlich gesünder, aber in den Wochen

vor Drehbeginn hatte ich mich an das

ganze fette Zeug schon gewöhnt und

meinen Magen ganz gut gedehnt. Vielleicht

hätte ich mir auch ein Kissen unters

Hemd stecken können und nach jeder

Szene alles wieder ausspucken können,

aber mir war es wichtig, Tonys Statur

tatsächlich ein bisschen näherzukommen,

denn das Gewicht hat ja auch Einfluss auf

die ganze Körpersprache, die Gesten und

allgemein die Energie. Und wie gesagt: Es

hat durchaus geschmeckt!

Eine letzte Frage noch zu Ihrem 60.

Geburtstag, den Sie gerade gefeiert

haben. War das für Sie eine große

Sache?

Ach, nicht wirklich. Sind runde Geburtstage

für mich eigentlich nie. Meinen 50.

damals hätte ich sogar fast vergessen,

auch weil ich gerade auf Familienbesuch in

Dänemark war. Aber dann hat meine Tante

eine Überraschungsparty in meinem Hotel

organisiert. Ich lasse es normalerweise lieber

etwas ruhiger angehen. Wobei solche

Tage natürlich immer ein netter Anlass

sind, mal ein bisschen zurückzublicken

und über das Leben zu sinnieren. So wie

ich es auch am 1. Januar immer mache.

Und ich kann nicht leugnen, dass 60 sich

doch irgendwie alt anfühlt. Das dachte ich

auch schon, als ich 40 und dann 50 wurde.

So richtig daran gewöhnt, dass ich kein

Jungspund mehr bin, habe ich mich also

wohl noch nicht.

*Interview: Jonathan Fink

„Green Book“ läuft ab dem 31.1.19

im Kino


KUNST

NACHGEFRAGT

ELEN-ART

„An dem Punkt, an dem das Bild

zum Leben erwacht ...“

Als Arthur 1985 in G‘azalkent,

Usbekistan geboren, lebt sie

nun als transsexuelle Künstlerin

Elen-Art am Bodensee. Elen-Art ist

eine Meisterin der Kunst. Mithilfe

von Acrylmalereien, Kollagen,

Ölgemälden und digitalen Bildern

drückt sie aus, was sie beschäftigt.

Wir fragten genauer nach.

Was inspiriert dich?

Zuerst sind da die weiße Leinwand und der

Gedanke, dass alles daraus werden kann,

was ich mir vorstelle – und sogar darüber

hinaus. Eine Fläche nur für mich und meine

Ideen, ohne Zwang und ohne Vorgaben.

Das ist es, was mich zunächst dazu bringt,

den Pinsel in die Hand zu nehmen. Was

aber dann genau auf die Leinwand kommt,

davon habe ich vorher keine exakte

Vorstellung. Wichtiger ist, wie ich mich

dabei fühle, wenn der Pinsel die Leinwand

berührt und wenn die ersten Striche sich

kreuzen. Es ist wie ein Kreislauf, der erst

einmal in Gang gesetzt werden muss.

Zuerst baue ich auf, und dann zerstöre ich

wieder. Ich male eine Fläche und zerteile

sie dann mit Linien. Ich verbinde und

zertrenne, und wenn das Ganze einen

gewissen Flow bekommt, dann merkt man

das dem Bild an. Es fühlt sich lebendig an.

Ähnlich der Rubin’schen Vase lassen sich

viele Elemente mehrfach deuten, wodurch

alles in mehreren Zuständen gleichzeitig

zu sein scheint. An dem Punkt, an dem das

Bild zum Leben erwacht, muss ich nicht

weitermalen, denn alles, was das Bild dann

macht, passiert im Kopf des Betrachters

ganz von alleine. Ich male also meistens

nicht, weil mich irgendwas schon inspiriert

hat, sondern damit ich Inspiration finde. So

wie man Sport macht, nicht weil man sich

gerade fit fühlt, sondern damit man fit wird

und/oder bleibt.

Inwiefern hilft dabei dein Leben in

Konstanz am Bodensee, Kunst zu

verwirklichen?

Wenn es um die Auswahl der passenden

Galerie geht, würde ich sagen: herzlich

wenig. Als ich nach Konstanz kam, sah

ich mein künstlerisches Werk noch als


Hobby und wollte hauptsächlich weg vom Elternhaus, um

eigenständig zu leben. Ich fand Arbeit und hab mich hier

eingelebt. Ich schließe nicht aus, dass ich eines Tages den

Sprung in eine größere Stadt wage, wo meine Chancen,

bekannter zu werden, größer sind. Aber schmerzlos wird

die Trennung von Konstanz nicht sein. Ich hab hier Freunde,

die ich sehr schätze. Ich mag den Geruch der Seeluft, und

nicht zuletzt ist die Stadt an sich auch sehr schön. Ich

wohne da, wo andere Urlaub machen.

Wie nimmst du die Gesellschaft am Bodensee wahr,

ist sie tolerant dir gegenüber?

Im engsten Kreis der Freunde waren die Reaktionen sehr

positiv. Man gab mir das Gefühl von Sicherheit. Ich hab

mich nie ausgeschlossen gefühlt. Was die breitere Öffentlichkeit

angeht, ist das wirklich schwer zu beantworten,

weil ich keinen Vergleich zu anderen Städten ziehen kann.

Ich bin seit acht Monaten geoutet und bin hier in Konstanz

auch zum ersten Mal in die Öffentlichkeit gegangen. Ich

finde es immer noch extrem schwer, rauszugehen und

mich zu zeigen. Das größte Problem dabei ist die eigene

Angst, durch die ich manchmal falsche Eindrücke auf die

Blicke und Reaktionen anderer projiziere. Je selbstbewusster

ich mich gebe, desto geringer ist die Chance, abfällige

Blicke zu kassieren oder den Ausdruck in den Gesichtern

falsch zu deuten, weil ich erhobenen Hauptes alles anders

wahrnehme. Das ist leichter gesagt als getan, aber meiner

Meinung nach die einzig richtige Einstellung. Ich hatte

natürlich auch negative Erlebnisse. Es gab diese Momente,

da wurden auf einmal die Köpfe zusammengesteckt, es

wurde noch mal ein flüchtiger Blick zu mir geworfen oder

das Gesicht wurde verzogen. Auch solche Kleinigkeiten

sind verletzendselbst wenn ich weiß, dass die Menschen es

einfach nicht gewohnt sind und deshalb so reagieren.

Ich hab auch positive Erinnerungen, beispielsweise das

Coming-out bei meinem Hausarzt, der empathisch und

verständnisvoll reagiert hat. Es wird wohl noch eine Weile

dauern, bis ich völlig entspannt rausgehen kann. Ob das

auch an der Region liegt, kann ich nicht genau sagen, dazu

stören meine eigenen Unsicherheiten noch zu sehr meine

Objektivität.

Der Anblick deines Gesichts würde dich unglücklich

machen, hast du gesagt. Warum denn das?

Apropos Unsicherheiten. Ich weiß, wie das klingt, aber ich

kenne meinen Körper besser als jeder andere und somit

auch jedes Detail, das mehr an einen Mann erinnert als an

eine Frau. Diese Details fühlen sich falsch an, seit meiner

Kindheit. Das ist kein gutes Gefühl. Es kann mich in die

Verzweiflung treiben, weil ich es selbst unzählige Male

hinterfrage, und je mehr ich es hinterfrage, desto komplizierter

wird es. Es lässt sich einfach nicht wegargumentieren.

Beim Anblick meines Gesichts ist diese Emotion aus

verschiedenen Gründen besonders stark. Zum einen, weil

es das wichtigste Kommunikationswerkzeug des Menschen

ist. Wir schauen uns ins Gesicht, um einander zu

erkennen. Zum andern bin ich, da ich auch Porträts male,

gut darin geübt, Gesichtsmerkmale zwischen Mann und

Frau zu unterscheiden. Da stechen diese Details für mich

besonders heraus. Egal wie kontrovers dieses Thema auch

sein mag, ich weiß eines ganz genau: Zu denken, dass das

nur Oberflächlichkeiten und die inneren Werte viel wichtiger

sind, hat mir nie geholfen.

*Interview: Michael Rädel

elen-art.de


KUNST

FOTOSTRECKE

#WerLiebtHandeltRichtig

Fotograf Tom Thiele aus Leipzig hat passend

zum nahenden Frühling Philipp Schneider,

Mister Sachsen 2017, und Model Christian Kress

romantisch inszeniert.

„Als freier Fotograf aus Leipzig fotografiere ich sehr oft

Hochzeiten und unterschiedliche Pärchen, die über

beide Ohren ineinander verliebt sind. Ich wollte gerne

aber mal eine kleine ‚Lovestory‘ ins rechte Licht setzen,

die alle typischen Effekte und Emotionen in sich trägt,

die aber eben auf den ersten Blick nicht so typisch ist“,

verrät der Fotograf. „Christian kam mir daher in den

Sinn, weil ich mit ihm schon öfters zusammengearbeitet

habe, und er hatte mir dann Phil vorgestellt. Wir

trafen uns etwas außerhalb von Leipzig bei einem alten

Steinbruch, welcher von einer Landschaft umfasst war,

die einer Steppe sehr ähnlich war. Dieser Ort hat uns

genug Freiraum gegeben, um verschiedene ungezwungene

Momente zu erschaffen, die man eigentlich

bereits so schon kennt und am Ende doch eine neue

Stimmung mit sich bringen.“ *rä

FOTOS: TOM THIELE

www.instagram.com/tomthiele.fotografie_leipzig

www.instagram.com/cncpt_ck

www.instagram.com/philipp_snr

www.tomthiele.com


KUNST


‘RESIDUUM’ COPYRIGHT © 2016 BLASBERG STUDIO

ALL RIGHTS RESERVED. NO PART OF THIS PUBLICATION MAY BE

REPRODUCED, DISTRIBUTED, OR TRANSMITTED IN ANY FORM OR BY

ANY MEANS, INCLUDING PHOTOCOPYING, RECORDING,

OR OTHER ELECTRONIC OR MECHANICAL METHODS, WITHOUT THE PRIOR

WRITTEN PERMISSION. PRINTED IN THE UK.

KUNST

NACHGEFRAGT

RELATIONSHOP + RESIDUUM

L U K A S B L A S B E R G

RESIDUUM

#LUKASBLASBERG #RESIDUUM

BLASBERGSTUDIO.COM

RESIDUUM AN ART SERIES BY LUKAS BLASBERG PRODUCED BY BLASBERG STUDIO

IN ASSOCIATION WITH CABAL COLLECTIVE PHOTOGRAPHY BY THERESA VITINIUS

VIDEO EDITING ALEXANDER DARBY DEPICTED IMAGE STILL 'FEAR' TAKEN IN OCTOBER 2016

MORE INFORMATION AVAILABLE AT BLASBERGSTUDIO.COM IMAGE LICENSING BY CABALCOLLECTIVE.COM

SPECIAL THANKS TO DIGITAL ANTHROPOLOGY LAB, BLACK MAGIC DESIGN AND MICROSOFT KINECT

ADDITIONAL THANKS TO MOUHANNAD AL-SAYEGH, ANNA-LINA BERG, UTE BERG AND MAURICE KARNER

WARNING! THIS INSTALATION HAS BEEN IDENTIFIED TO POTENTIALLY TRIGGER SEIZURES FOR PEOPLE WITH PHOTOSENSITIVE EPILEPSY. VIEWER DISCRETION IS ADVISED.

Richtig gelesen, hier steht

„Relationshop“, nicht

„Relationship“, denn wie der

Künstler Lukas Blasberg ganz

richtig anmerkt, scheint es bei

Grindr und anderen Dating-Apps

ja eher darum zu gehen, sich gut

zu präsentieren und Begegnungen

abzugreifen, und eben nicht

darum, eine Beziehung zu finden.

Wenn der Sex besonders gut ist, versucht

man es halbherzig, bleibt aber natürlich

immer „on“ und schaut (heimlich),

ob es nicht doch einen Bessern gibt.

Lukas aus London hat diese Gedanken

zu Kunst verarbeitet – und die ist sogar

mit echten Chats verknüpft. Hält man

sein Smartphone ans Bild, kann man sie

lesen ...

Schadet (Online-)Cruising immer

einer Beziehung?

Dating war immer schon ein Minenfeld.

Die Leute vergessen oft, dass hinter

dem Rechner ein anderer Mensch ist,

und sagen, verraten Dinge, die sie sonst

nicht so schnell preisgeben würden. Oft

ist all das Online-Kontakten auch mit

Einsamkeit und Depression verbunden ...

Menschen behandeln andere Menschen

online oft wie Objekte.

Stichwörter Body Positivity und

Bodyshaming.

Im Sportstudio entwickelst du nicht

deinen Geist! Nach dem Ende einer

langen Partnerschaft fand ich mich auf

dem Beziehungsmarkt wieder und fand

mich reduziert auf meinen Körper – auf

einzelne Segmente meines Körpers:

Gesicht, Oberkörper, Hintern ... Die Leute

sollten sich wieder bewusst machen,

dass sie anderes brauchen, als einen

Partner mit Sixpack.

Was steht für 2019 an?

Meine neue Serie „Residuum“: Sie nimmt

sich der Generation Y an und deren

Ängsten und psychischen Krankheiten.

Angst, Stress und Panik sind bei diesen

interaktiven und sich bewegenden

Bildern besonders herausgearbeitet. Der

Betrachter wird mithilfe der Xbox Kinect

Sensors mit der Kunst verbunden. Je

näher man dem Objekt kommt, desto

mehr verändert es sich. Wer sich dem

Bild nicht nährt, wird nicht sehen, an was

der Mensch auf dem Bild leidet.

*Interview: Michael Rädel

blasbergstudio.com


Deine Reise beginnt hier. Teile deine Liebe auf dem spannendsten Netzwerk für Schwule,

Bi-Männer und Transgender. Downloade die ROMEO-App in deinem App-Store,

oder melde dich auf unserer Webseite an.

planetromeo.com/app


BUCH

PSYCHE

Sei mutig

Ben Brooks hat mit „Stories for Boys Who Dare to

Be Different – Vom Mut, anders zu sein“ ein wirklich

klasse Werk am Start.

FOTO: CARLOTA BIRD

„Dieses Buch kann Leben retten. Dieses Buch kann Leben

verändern. Dieses Buch kann dazu beitragen eine neue

Generation von Jungs hervorzubringen, die es wagen ihren

eigenen Weg zu gehen“, verrät der Autor gleich vorweg.

Und ja, denn wenn man hier sieht, was andere Männer so

alles bewegen konnten, was zu schaffen ist, wenn man

zu sich selbst steht, bekommt man ein gutes Gefühl.

Wenn man diese knackigen Porträts samt ansprechender

Comic-Illustration genießt, weiß man, dass man alles

richtig macht, wenn man zum Beispiel den Kollegen in die

Schranken weißt, den Mobber bloßstellt oder auch einfach

kündigt, um nach dem wohlverdienten Sabbatjahr neu

durchzustarten. Aber keine Bange, „Stories for Boys Who

Dare to Be Different – Vom Mut, anders zu sein“ ist kein

weiteres Buch zum Thema Selbstfindung. Es ist eine fürwahr

inspirierende Geschichtensammlung für Menschen,

die bewusst oder unbewusst Vorbilder brauchen – jenseits

aller heteronormativen Stereotypen. Zum Reinlesen empfehlen

wir die Kapitel Harvey Milk, Oscar Wilde, Roald Dahl

und Konfuzius. *rä

Ben Brooks: „Stories for Boys Who Dare to Be Different –

Vom Mut, anders zu sein“, www.loewe-verlag.de

COMIC

Kult: Flash Gordon

Wenn Comics so richtig alt sind und der Held dann auch noch

ein weißer Blonder, hat man schnell Angst, einem alten Ideal zu

huldigen, gar einem rassistischen Dreck zu folgen.

Und ja, Flash Gordon ist ein muskulöser Weißer mit blonder Tolle,

der die Damen beschützt und Welten rettet. Die Comics von

Zeichner und Autor Alex Raymond (2.10.1909 – 6.9.1956) erschienen

erstmals 1934, sie sind also ein Kind ihrer Zeit. Und trotzdem

kann man sie genießen, denn alles ist dermaßen überzeichnet

und irgendwie auch oll, dass es eine pure Freude für den

aufgeklärten Geist ist. Die Geschichten um den geradezu

omnipotenten Flash Gordon, seine aufgekratzte Geliebte

Dale Arden und den allwissenden Wissenschaftler Dr. Hans

Zarkov wurden ab 1936 mit Schwimmweltmeister Buster

Crabbe als Flash mehrmals verfilmt (jeder Raketenstart ein

Lacher, jede Szene Travestie der Extraklasse). 1980 kam die

recht erfolgreiche Neuverfilmung in die Kinos, auch die Glam-

Rockband Queen war mit von der Partie und sang das Titellied ...

Nach und nach erscheinen die Comics nun beim Hannibal Verlag

gesammelt neu. *rä

Alex Raymond: FLASH GORDON – AUF DEM PLANETEN

MONGO – DIE SONNTAGSSEITEN 1934 – 1937, Übersetzung:

Alan Tepper, Hardcover, 25 x 28 cm, 208 Seiten, durchgehend

farbig bebildert, ISBN 978-3-85445-659-9

FLASH STEUERT MIT EINER VON MING ERBEUTETEN RAKETE

SIE SCHLIESSEN AUF ! UND SIE

AUF DIE WÄLDER SEINES FREUNDES

FORDERN UNS ÜBER FUNK

STRATEGIE

BARIN ZU .

ZUM HALTEN AUF !

IST GEFRAGT !

HALLO, PATROUILLE .

DA WIR NUN AUS DEN MEERESNEBELN RAUS SIND,

WAS WOLLT IHR? WIR SIND AUF

BESTEHT DAS RISIKO, DASS EINE LUFTPATROUILLE MINGS

GEHEIMMISSION FÜR MING .

UNS ENTDECKT .

HIER SPRICHT HAUPTMANN

BEI TAO .

CHIUNG .

DU BIST EIN WAHRER PROPHET !

DA IST

JA

EINE !

FLASH

VERSUCHT

SEINEM FEIND MIT

VOLLEM ENERGIESCHUB ZU

ENTKOMMEN .

LÜGNER! CHIUNG IST TOT ! HALTE DEN

WÄHREND FLASH DER SICHERHEIT ENTGEGEN FLIEGT,

LANDET, ODER WIR

KURS !

WERDEN IN MINGS PATROUILLENHAUPTQUARTIER DÜSTERE

FEUERN ! ICH HABE SIE FAST

PLÄNE GESCHMIEDET !

IM FADENKREUZ

MEINER ATOMKANONE !

WIE IHR WISST,

NEHMEN WIR ALLE

RAKETEN-FUNK-

SPRÜCHE AUF. WEGEN

DIESEM LIESS ICH

EUCH RUFEN .

BEI TAO, DAS IST FLASH

WIR

„FÜR MING .

GORDONS STIMME !

MÜSSEN

HIER

BEFEHLIGT ALLE

KÄMPFEN,

SPRICHT

PATROUILLEN

FLASH !

HAUPTMANN

ZUM

CHIUNG.“

ABFANGEN

DER

RAKETE !

NÄCHSTE

WOCHE:

FLAMMENDES

EIN VOLLTREFFER ZERSTÖRT DIE RAKETE DES FEINDES ! SCHICKSAL!

18. Oktober 1936 177


MONTAG

FERBRUAR, MÄRZ 2019

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

WÖCHENTLICH

HIGHLIGHTS

KÖLN

Szene

12:00 Pansauna, Men

only, Heute bleibt

die Pansauna ausschliesslich

Männern

vorbehalten,

Händelstr. 31

12:00 Phoenix, Partnertag,

2 Personen

zusammen für nur

25 Euro, Richard-

Wagner-Straße 12

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café,

Abend für Refugees

und Jugendliche

mit Migrationshintergrund.

(Nicht

in den Ferien zwischen

22.12. und

8.1.), Kamekestr. 14

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

19:00 Station 2B, Green

Monday: BARE-

BUDDY live, DICE

Day - Longdrinks &

Kölsch ab 2 Euro,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

10:00 Phoenix Sauna

(D), Monday Cruising,

10 - 0 Uhr nur

10 Euro Eintritt,

Platanenstr. 11a

20:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Sport HIV,

Turnhalle an der

Gemeinschaftsgrundschule

Helmholtzstraße

16.

Nicht in den Schulferien!,

Johannes-

Weyer-Str. 1

ESSEN

Szene

23:59 Pluto Sauna

Essen, PLUTO für

Sparfüchse, 12 –

24 Uhr ist 2-4-1

Eintritt, Viehofer

Straße 49

MO 4.2.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Porträt Isabelle

Faust, Mendelssohn

»Doppelkonzert«,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

18:00 Rubicon, Golden

Gays Stammtisch,

Gespräch und/oder

Filmabend, Rubensstr.

8-10

ESSEN

Szene

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62

MO 11.2.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Sinfoniekonzert 6,

I. Faust, Gürzenich-

Orchester Köln, F.

Roth: Mahler, Schumann,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr 57

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62

MO 18.2.

KÖLN

Kultur

20:00 Gloria-Theater,

AnnenMayKantereit,

Konzert,

Apostelnstr. 11

20:00 Philharmonie,

Mitsuko Uchida:

Schubert, Haydn,

Mahler, Schubert,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

18:00 Casino-Eck, Golden

Gays Stammtisch,

Kasinostr. 1a

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 zakk, Sophie Hunger,

Molecules-Tour

2019, Fichtenstraße

40

ESSEN

Szene

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62

MO 25.2.

KÖLN

Kultur

20:00 Gloria-Theater,

Ásgeir, The Day

After Tour, Apostelnstr.

11

20:00 Philharmonie,

A. Harteros, W.

Rieger, Beethoven,

Brahms, Schubert,

Schumann, Wolf,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr 57

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62

MO 4.3.

KÖLN

Party

23:00 Zimmermann‘s,

MOUSSA‘S

T-DANCE, Mit den

DJs Moussa und

Mister Mola, Venloer

Str. 39

Szene

18:00 Rubicon, Golden

Gays Stammtisch,

Gespräch und/oder

Filmabend, Rubensstr.

8-10

DÜSSELDORF

Party

23:00 K1 Club, Carneval

Clubbing, Jägermeister

2 Euro. Ab 4

Uhr K1-AfterHour,

Bismarckstr. 93

ESSEN

Szene

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62

MO 11.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Hans Imhoff Konzert,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr 57

ESSEN

Szene

12:00 Metropol

Sauna, Cruisingtag,

Mit unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62

MO 18.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Sinfoniekonzert 7,

N. Altstaedt, Gürzenich-Orchester

Köln, K. Canellakis:

Beethoven,

Schostakowitsch,

Wagner, Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 Casino-Eck, Golden

Gays Stammtisch,

Kasinostr. 1a

ESSEN

Szene

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr. 62

MO 25.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Palladium, Annen-

MayKantereit,

Konzert, Schanzenstr.

40

20:00 Philharmonie,

Mythos, V. Sabadus,

A. Schreiber, C.

Golomoz, K. Goltz,

M. Shalinsky, K.

Bezuidenhout:

Haydn, Mozart,

Ronchetti, Schubert,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr 57

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt, Maxstr.

62

4.2. MONTAG

GREEN MONDAY:

BAREBUDDY LIVE

Tischtelefone und Single-Partys waren gestern.

Heute gibt es die LIVE-Party. Gemeinsam

mit Barebuddy verbindet die STATION 2B

ab Februar online und offline! Wie das geht?

Mit dem WLAN vor Ort kann zunächst online

geflirtet werden, bevor es ggf. offline und in den

Cruising-Bereich geht. Klingt spannend, ist es

wahrscheinlich auch. *nj

4.2., Green Monday: Barebuddy live, STATION

2B, Pipinstr. 2, Köln, 19 Uhr


52 TERMINE

DIENSTAG

FERBRUAR, MÄRZ 2019

International Gay Guide App

WÖCHENTLICH

HIGHLIGHTS

KÖLN

Szene

12:00 Pansauna, Men

only, Heute bleibt

die Pansauna ausschliesslich

Männern

vorbehalten,

Händelstr. 31

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre (Nicht in den

Ferien zwischen

22.12. und 8.1.),

Kamekestr. 14

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

19:00 Station 2B,

FORCE 4.0, SM/

Fetish-Event

(no dresscode),

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

10:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Dienstags-

Frühstück, Unkostenbeitrag

1,50

Euro, Johannes-

Weyer-Str. 1

18:00 Phoenix Sauna

(D), Partnertag,

Zwei Personen 25

Euro Eintritt, Platanenstr.

11a

19:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Checkpoint

Düsseldorf,

HIV-Tests und STI-

Checks für schwule

und bisexuelle

Männer*. Anonym

und ohne Anmeldung,

Johannes-

Weyer-Str. 1

22:00 Musk-Club, Two

For One, Charlottenstr.

47

ESSEN

Szene

18:00 Metropol Sauna,

Martin kocht für

dich!, Eintopf gratis

ab etwa 18 Uhr,

Maxstr. 62

DI 5.2.

ESSEN

Szene

18:00 Pluto Sauna

Essen, young-

STARS, Freier

Eintritt bis 28 jahre

bei 10 Euro MVZ,

Viehofer Straße 49

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-

Paul Sartre, Schanzenstr.

6-20

20:30 Atelier Theater,

Nicolas Evertsbusch,

Die Quadratur

des Kreislers,

Roonstr. 78

Szene

12:00 Phoenix, Quickystarter,

Bis 13 Uhr

nur 14 Euro Eintritt,

Richard-Wagner-

Straße 12

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, Friesenstr.

23

DI 12.2.

KÖLN

Szene

18:00 Phoenix, Super

Twinks Night, Freier

Eintritt bis 28

Jahre bei 10 Euro

MVZ. Mit vielen

Überraschungen

und Erfrischungen,

Richard-Wagner-

Straße 12

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

ROUGHHOUSE,

Von Richard Siegal /

Ballet of Difference

& Ensemble Schauspiel

Köln, Schanzenstr.

6-20

20:00 Philharmonie,

Sinfoniekonzert 6,

I. Faust, Gürzenich-

Orchester Köln, F.

Roth: Mahler, Schumann,

Bischofsgartenstr.

1

DI 19.2.

KÖLN

Szene

12:00 Phoenix, Planet

Day, Für alle Planetromeo-Phoenixclub-Mitglieder

nur

12 Euro Eintritt mit

Passwort, Richard-

Wagner-Straße 12

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, Friesenstr.

23

20:00 Ruhrpott, Pottcast,

Musik im

Ruhrpott, Balduinstr.

20

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Romeo und Julia,

Von William Shakespeare,

Schanzenstr.

6-20

20:00 Philharmonie, Trio

Catch, J. Pusker,

T. Yang, M. Sz cs,

Djordjevic, Fauré,

Haas, Prokofjew,

Urquiza, Bischofsgartenstr.

1

5.2. DIENSTAG

MISS SAIGON

Noch bis Anfang März ist in Deutschland erstmals Miss Saigon in

der gefeierten Neuproduktion des englischen Originals durch den

renommierten britischen Theaterproduzenten Cameron Mackintosh

zu erleben. Die Liebesgeschichte in den letzten Tagen des

Vietnamkriegs zählt zu den erfolgreichsten Musicals überhaupt

und definierte in den 90er Jahren auch in Deutschland das Genre

neu. *nj

5.2., Miss Saigon, Musical Dome, Goldgasse 1, Köln,

19:30 Uhr

26.2. DIENSTAG

LIEBESFINDER

Das dynamische Duo der Gegensätze ist wieder zurück, und

zwar mit dem lange erwarteten Album „Liebesfinder“ und

dem zugehörigen Bühnenprogramm. Hier trifft Chanson

auf eine ordentliche Prise Pop, gemischt mit Gypsy-Sounds,

Experimental und Musical-Anleihen zu Themen wie Bodyshaming,

Spießertum aber auch den eigenen Umgang mit Social

Media. *nj

26.2., Premiere - CASSY CARRINGTON & ihr Herr Cosler:

„Liebesfinder“, Atelier Theater, Roonstr. 78, Köln, 20:30 Uhr


ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

DI 26.2.

KÖLN

Szene

12:00 Phoenix, facebooktag,

Nur 12

Euro Eintritt mit

Passwort für alle

Facebookfans,

Richard-Wagner-

Straße 12

Kultur

20:00 Philharmonie, Y.

Bronfman, Debussy,

Schubert, Schumann,

Ustwolskaja,

Bischofsgartenstr. 1

20:30 Atelier Theater,

Cassy Carrington &

Freunde, „Liebesfinder“

– Premiere,

Roonstr. 78

DI 5.3.

ESSEN

Szene

18:00 Pluto Sauna

Essen, young-

STARS, Freier

Eintritt bis 28 jahre

bei 10 Euro MVZ,

Viehofer Straße 49

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

BACH meets

KENNEDY meets

GERSHWIN,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

12:00 Phoenix, Quickystarter,

Bis 13 Uhr

nur 14 Euro Eintritt,

Richard-Wagner-

Straße 12

19:00 Babylon, Fetish @

Babylon, Friesenstr.

23

DI 12.3.

KÖLN

Kultur

20:30 Atelier Theater,

Nicolas Evertsbusch,

Die Quadratur

des Kreislers,

Roonstr. 78

Szene

18:00 Phoenix, Super

Twinks Night, Freier

Eintritt bis 28

Jahre bei 10 Euro

MVZ. Mit vielen

Überraschungen

und Erfrischungen,

Richard-Wagner-

Straße 12

DI 19.3.

KÖLN

Szene

12:00 Phoenix,

Planet Day,

Für alle Planetro-

meo-Phoenixclub-

Mitglieder nur 12

Euro Eintritt mit

Passwort, Richard-

Wagner-Straße 12

19:00 Babylon,

Fetish @ Babylon,

Friesenstr. 23

Kultur

20:00 Philharmonie,

Sinfoniekonzert 7,

N. Altstaedt, Gürzenich-Orchester

Köln, K. Canellakis:

Beethoven,

Schostakowitsch,

Wagner, Bischofsgartenstr.

1

DI 26.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Live Music Hall,

Crystal Fighters,

Konzert, Lichtstr.

30

20:00 Palladium, Annen-

MayKantereit,

Konzert, Schanzenstr.

40

20:00 Philharmonie,

Grigory Sokolov:

Beethoven, Brahms,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

12:00 Phoenix, facebooktag,

Nur 12

Euro Eintritt mit

Passwort für alle

Facebookfans,

Richard-Wagner-

Straße 12


54 TERMINE

MITTWOCH

FERBRUAR, MÄRZ 2019

International Gay Guide App

WÖCHENTLICH

HIGHLIGHTS

KÖLN

Party

18:00 Jail, naked-jail,

nakedparty, Mühlenbach

53

Szene

10:00 Babylon, Babylon

Digital, Babylon bei

Instagram folgen

und den Code für

reduzierten Eintrittspreis

erhalten,

Friesenstr. 23

12:00 Pansauna, Men

only, Heute bleibt

die Pansauna ausschliesslich

Männern

vorbehalten,

Händelstr. 31

12:00 Phoenix, Two for

one, Erneuter gratis

Eintritt an einem

weiteren Mittwoch

innerhalb von 30

Tagen, Richard-

Wagner-Straße 12

14:00 Baustelle4U,

Wochenteilungskölsch,

21 – 22

Uhr Kölsch 2 für 1,

Pipinstr. 5

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre (Nicht in den

Ferien zwischen

22.12. und 8.1.),

Kamekestr. 14

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum,

sportswear, underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Gratiseintritt, Am

nächsten Mittwoch

gratis in die Sauna,

Maxstr. 62

23:59 Pluto Sauna

Essen, PLUTO

für Männer mit

Vollbart, Viehofer

Straße 49

MI 6.2.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Romeo und Julia,

Von William Shakespeare,

Schanzenstr.

6-20

20:00 Live Music Hall,

Death Cab For

Cutie, Konzert,

Lichtstr. 30

20:00 Philharmonie, J.

Jansen, H. Kraggerud,

Camerata

Salzburg, G. Ahss,

Mozart, Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 Iron, Karaoke-

Night, Mit live

Moderation ab 21

Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45

MI 13.2.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

ROUGHHOUSE,

Von Richard Siegal /

Ballet of Difference

& Ensemble Schauspiel

Köln, Schanzenstr.

6-20

20:00 Philharmonie, The

Ukulele Orchestra

of Great Britain,

»Aus Ukes und

Dollerei«, Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 Iron, Karaoke-

Night, Mit live

Moderation ab 21

Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45

MI 20.2.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel

Köln, Rhenische

Rebellen, Von

Arnolt Bronnen,

Schanzenstr. 6-20

20:00 Philharmonie, J.

Gasparovic, Junge

Philharmonie Köln,

V. Hartung, Bizet,

Debussy, Offenbach,

Saint-Saëns,

Satie, Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 Iron, Karaoke-

Night, Mit live

Moderation ab 21

Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45

DÜSSELDORF

Szene

19:00 Phoenix Sauna

(D), Twinks Night ,

Bis 28 Jahre Eintritt

frei, 10 EUR MVZ.

Von 19 - 23 Uhr

stündliche Aufgüsse,

XXL-Schaumparty,

günstige

Probemassagen

und einen kostenfreien

Prosecco,

Platanenstr. 11a

MI 27.2.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie, C.

Carpenter, Bach,

Hanson, Bischofsgartenstr.

1

MI 6.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Ólafur Arnalds:

re:member-Tour

2019, Bischofsgartenstr.

1

MI 13.3.

KÖLN

20:00 Philharmonie,

P. Romero, Real

Orquesta Sinfónica

de Sevilla, J. Axelrod,

Bizet, Moreno

Torroba, Rodrigo,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

18:00 Iron, Karaoke-

Night, Mit live

Moderation ab 21

Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 Savoy Theater,

Ole Lehmann,

Homofröhlich,

Graf-Adolf-Str. 47

MI 20.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie, I.

Keramidis, Staatliches

Sinfonieorchester

Litauen,

G. Rinkevicius,

Beethoven, Tschaikowsky,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 Iron, Karaoke-

Night, Mit live

Moderation ab 21

Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45

DÜSSELDORF

Szene

19:00 Phoenix Sauna

(D), Twinks Night ,

Bis 28 Jahre Eintritt

frei, 10 EUR MVZ.

Von 19 - 23 Uhr

stündliche Aufgüsse,

XXL-Schaumparty,

günstige

Probemassagen

und einen kostenfreien

Prosecco,

Platanenstr. 11a

MI 27.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Palladium, Annen-

MayKantereit,

Konzert, Schanzenstr.

40

20:00 Philharmonie, lit.

COLOGNE - Internationales

Literaturfest,

Die große

lit.COLOGNE-Gala

mit Literatur und

Musik, Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:00 Iron, Karaoke-

Night, Mit live

Moderation ab 21

Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45

14.2. DONNERSTAG

LIEBE GEHT DURCH DEN

MAGEN

Valentinstag und nix zu tun? Kein Problem! Im Exile

gibt es endlich wieder Bitchy Bingo mit Ripley Myers

und Pam Pengco. Neben zahlreichen Specials

erwartet alle Bingomäuse natürlich Schnapsaoke

und BitchyQuestions. Was das genau bedeutet,

sollte Mensch am besten vor Ort herausfinden.

Und noch was: Fasten ist keine Option! *nj

14.2., „Liebe geht durch den Magen“ - Bitchy

Bingo Special, Exile, Schaafenstr. 61a, Köln,

20 Uhr


DONNERSTAG

FERBRUAR, MÄRZ 2019

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

TERMINE 55

WÖCHENTLICH

HIGHLIGHTS

KÖLN

Kultur

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48

Szene

9:00 Babylon, Partnertag,

Zwei Personen

- 29€, Friesenstr.

23

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob

Frau. Heute ist

die Pansauna für

jedermann da, Händelstr.

31

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre (Nicht in den

Ferien zwischen

22.12. und 8.1.),

Kamekestr. 14

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2

20:00 Jail, chill-outjail,

21 – 23 Uhr:

Kölsch happy Hour;

Wodka-/Jägermeister-RedBull

im

Special, Mühlenbach

53

20:00 Phoenix, Schaumparty,

Richard-

Wagner-Straße 12

DO 7.2.

KÖLN

Szene

19:00 Cafe Magnus,

Gegen die Alten,

Die schwule Doppelkopf-Gruppe,

Zülpicher Str. 48

Kultur

19:00 Schauspiel Köln,

Tyll, Schanzenstr.

6-20

20:00 Palladium, Paul

Kalkbrenner, Konzert,

Schanzenstr.

40

20:00 Philharmonie, G.

Capuçon, Chamber

Orchestra of Europe,

B. Haitink, Beethoven,

Schumann,

Bischofsgartenstr. 1

20:00 Philharmonie,

Hagen Rether:

Liebe, Bischofsgartenstr.

1

Szene

20:00 Exile, „Liebe geht

durch den Magen,

Bitchy Bingo Special,

Schaafenstr.

61A

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 Savoy Theater,

Helge Schneider,

Ordnung muss

sein!, Graf-Adolf-

Str. 47

DO 21.2.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-

Paul Sartre, Schanzenstr.

6-20

20:00 Philharmonie,

Manu Delago Handmade,

Bischofsgartenstr.

1

DO 28.2.

DÜSSELDORF

Party

16:00 K1 Club, Altweiberparty,

Vodka

Shot 2 Euro, Bismarckstr.

93

DO 7.3.

KÖLN

Szene

19:00 Cafe Magnus,

Gegen die Alten,

Die schwule Doppelkopf-Gruppe,

Zülpicher Str. 48

Kultur

20:00 Gloria-Theater,

Kat Frankie, Konzert,

Apostelnstr. 11

20:00 Philharmonie,

Ensemble Pygmalion:

Bach »h-Moll

Messe«, Bischofsgartenstr.

1

DO 28.3.

KÖLN

Szene

20:00 Philharmonie,

Münchner Philharmoniker,

Valery

Gergiev, Rihm,

Schostakowitsch,

Wagner, Bischofsgartenstr.

1

DÜSSELDORF

Szene

19:00 Phoenix Sauna

(D), XXL Schaumparty,

Platanenstr.

11a

ESSEN

Szene

18:00 Pluto Sauna

Essen, PLUTO

Digital, Vergünstigter

Eintritt mit

Passwort, Viehofer

Straße 49

22:00 Metropol Sauna,

Schaumparty, Bis 4

Uhr, Maxstr. 62

DO 14.2.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

ROUGHHOUSE,

Von Richard Siegal /

Ballet of Difference

& Ensemble Schauspiel

Köln, Schanzenstr.

6-20

27.2. MITTWOCH

CAMERON

CARPENTER

Schon immer sind die Konzerte des

amerikanischen Weltklasseorganisten

Cameron Carpenter ein Fest für Augen

(nicht nur, weil er ein Fan ausgefallener Outfits ist) und Ohren:

Atemberaubend lässt er seine Finger und Füße über die Tasten

und Pedale fliegen. Von seinem intellektuell-sinnlichen Bach-

Spiel konnte das Kölner Publikum sich bereits 2016 bei seinem

Orgel-Recital überzeugen. *nj

27.2., Cameron Carpenter, Philharmonie Köln, Bischofsgartenstr.

1, Köln, 20 Uhr


56 TERMINE

FREITAG

FERBRUAR, MÄRZ 2019

International Gay Guide App

WÖCHENTLICH

KÖLN

Kultur

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48

Szene

9:00 Babylon, TWO for

ONE, Gutschein für

nächsten kostenfreien

Besuch

innerhalb von 30

Tagen, Friesenstr.

23

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob

Frau. Heute ist

die Pansauna für

jedermann da, Händelstr.

31

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21

– 22 Uhr Kölsch 2

für 1, Pipinstr. 5

14:30 AIDS-Hilfe Köln,

Traudels Stammtisch,

Offener,

lockerer Treff zum

Austausch, Beethovenstr.

1

19:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre. (Nicht in den

Ferien zwischen

22.12. und 8.1.),

Kamekestr. 14

19:00 Phoenix, Naked

Party, Ab 19 Uhr

Handtuchfreie

Zone in der Special

Area, Richard-Wagner-Straße

12

20:00 Jail, friday-jail,

Clubmusic, cool

drinks, cruisy &

horny, Mühlenbach

53

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

10:00 Phoenix Sauna

(D), Frühkommertarif,

Von 10 bis 13

Uhr nur 14 Euro

Eintritt, Platanenstr.

11a

ESSEN

Szene

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62

18:00 Pluto Sauna

Essen, PLUTO

Naked Fun,

Viehofer Straße 49

HIGHLIGHTS

FR 1.2.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie, Till

Brönner: Ballads

with Orchestra,

Bischofsgartenstr. 1

Party

22:00 Coco Schmitz,

SUSPIRIA - Hotel

Inkontinental, Indie,

Pop und Musik

für Homo, Hetero

und Inbetween,

Aachener Str. 28

FR 8.2.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel

Köln, Rhenische

Rebellen, Von

Arnolt Bronnen,

Schanzenstr. 6-20

20:00 Buchsalon Ehrenfeld,

Lesung von

Julian Mars, Wahlenstr.

1

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Honeck dirigiert

Bruckner, Beethoven,

Schumann,

Bischofsgartenstr. 1

DÜSSELDORF

Szene

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93

MANNHEIM

FR 15.2.

KÖLN

Kultur

19:00 Schauspiel Köln,

Tyll, Schanzenstr.

6-20

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

JACK Quartet:

Carter, Castri,

Pinto Correia, Zorn,

Bischofsgartenstr. 1

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 Savoy Theater,

Helge Schneider,

Ordnung muss

sein!, Graf-Adolf-

Str. 47

Szene

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93

FR 22.2.

KÖLN

Kultur

18:00 Schauspiel Köln,

Ein Grüner Junge,

Nach dem Roman

von Fjodor Dostojewskij,

Schanzenstr.

6-20

19:30 Die Kantine, White

Lies, Konzert, Neußer

Landstr. 2

20:00 Comedia, Horst

Evers, Früher war

ich älter, Vondelstr.

4

FOTO: KÖLNMUSIK / MATTHIAS BAUS

1.2. FREITAG

TILL BRÖNNER

Der smarte Jazzer mit der Trompete ist so etwas wie die

deutsche Antwort auf Chet Baker. Till Brönners charmante

Lässigkeit gepaart mit einem Schuss Coolness

füllt weltweit die Konzerthallen. Seine Musik natürlich

auch. Gemeinsam mit dem WDR Funkhausorchester

präsentiert er heute in der Philharmonie ein Balladenprogramm.

*nj

1.2., Till Brönner und das WDR Funkhausorchester,

Philharmonie Köln, Bischofsgartenstr. 1, Köln, 20 Uhr.

8.2. FREITAG

LASS UNS VON HIER

VERSCHWINDEN

Nach seinem viel beachteten Debütroman „Jetzt sind wir jung“

erzählt Julian Mars auch in seinem neuen Buch mitreißend und

einfühlsam von den großen Fragen und dem kleinen Glück, von falschen

Hoffnungen, echter Freundschaft – und den Schwierigkeiten,

endlich einen Platz im Leben zu finden. Heute ließt er aus seinem

Roman im Buchsalon Ehrenfeld. *nj

8.2., Lesung: „Lass und von hier verschwinden“, Buchsalon Ehrenfeld,

Wahlenstr. 1, Köln, 20 Uhr


TERMINE 57

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Schubert & Beethoven,

S. Cho,

WDR Sinfonieorchester,

M. Janowski,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

18:30 Kulturbunker Mülheim,

Röschen Sitzung

2015, Beginn

20:30 Uhr. Einlass

in den Saal 19:30

Uhr. Einlass Theke

18:30 Uhr, Berliner

Str. 20

22:00 Station 2B, Sin-

Friday ULTIMO,

HOT SHOTs 2 Euro,

Bier & Soft 1 Euro,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93

FR 1.3.

KÖLN

20:00 Philharmonie,

Helge Schneider:

Ordnung muss

sein!, Bischofsgartenstr.

1

Party

20:00 Exile, SEXY CAR-

NIVAL FESTIVAL

COLOGNE 2019

– Welcome Party,

Schaafenstr. 61A

Szene

18:30 Kulturbunker Mülheim,

Röschen Sitzung

2015, Beginn

20:30 Uhr. Einlass

in den Saal 19:30

Uhr. Einlass Theke

18:30 Uhr, Berliner

Str. 20

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Party

23:00 K1 Club, Matrosen

Karaoke, Ab 4 Uhr

K1-AfterHour, Bismarckstr.

93

FR 8.3.

KÖLN

Kultur

19:30 Gloria-Theater,

Funny van Dannen,

„Alles gut Motherfucker“

Tour, Apostelnstr.

11

20:00 Philharmonie,

Hiromi: Solo World

Tour, Bischofsgartenstr.

1

Szene

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Szene

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93

MANNHEIM

FR 15.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Mozart: Requiem,

Bizet, Moreno

Torroba, Rodrigo,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

22:00 Station 2B, Sin-

Friday, Soft / Bier 1

Euro, HOT SHOTs,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 Savoy Theater,

Fips Asmussen, 3

Std. Humor-Power

Nonstop, Graf-

Adolf-Str. 47

Szene

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93

FR 22.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Novus String Quartet:

Berg, Dvo ák,

Respighi, Beethoven,

Tschaikowsky,

Bischofsgartenstr. 1

DÜSSELDORF

Szene

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93

FR 29.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Palladium, Bosse,

Konzert, Schanzenstr.

40

20:00 Philharmonie,

Kinga G yk Band,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

22:00 Station 2B, Sin-

Friday ULTIMO,

HOT SHOTs 2 Euro,

Bier & Soft 1 Euro,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 Savoy Theater,

Georgette Dee,

Lieblings Lieder,

Graf-Adolf-Str. 47

Szene

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr

AfterHour, Bismarckstr.

93

22.2. FREITAG

DOSTOJEWSKIJS „GRÜNER JUNGE“

Arkadij Dolgorukij beschreibt in diesem Stück ein explosives

Spannungsfeld aus Intrigen und geheimen Plänen, unglücklichen

Beziehungen und verräterischen Briefen, in das der

19-Jährige hineingerät. EIN GRÜNER JUNGE ist ein Entwicklungsroman

und eine komplexe Vater-Sohn-Geschichte, vor

allem aber ist es eine hochmoderne Studie einer tiefgreifenden

Verunsicherung – es gibt keine Gewissheiten mehr, auf

Informationen und Beziehungen ist nicht länger Verlass. *nj

22.2., Dostojewskijs „Grüner Junge“, Schauspiel Köln -

Depot 1, Schanzenstr. 6-20, Köln, 18 Uhr


58 TERMINE

SAMSTAG

FERBRUAR, MÄRZ 2019

International Gay Guide App

WÖCHENTLICH

HIGHLIGHTS

KÖLN

Kultur

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48

Szene

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob

Frau. Heute ist

die Pansauna für

jedermann da, Händelstr.

31

14:00 Baustelle4U, Endlich

Samstag, 21 –

22 Uhr Kölsch 2 für

1, Pipinstr. 5

16:00 Babylon, Relax @

Babylon, Mit stündlichen

Aufgüssen

und Obst, Friesenstr.

23

20:00 Jail, weekend-jail,

Clubmusic, cool

drinks, cruisy &

horny, Mühlenbach

53

DÜSSELDORF

Szene

9:00 Phoenix Sauna (D),

Wellness, In den

Saunapausen gibt

es reichlich Obst

und kleine Erfrischungsgetränke,

Platanenstr. 11a

ESSEN

Szene

12:00 Pluto Sauna

Essen, PLUTO für

den kleinen Hunger,

Viehofer Straße 49

23:55 Metropol Sauna,

Schaumparty, Bis 4

Uhr, Maxstr. 62

SA 2.2.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Alain Altinoglu,

Suite für Orchester,

zusammengestellt

von Alain Altinoglu,

Bischofsgartenstr. 1

Party

22:00 Station 2B, Sk8erboyparty,

Europas

angesagteste Sneaker-Fetisch-Party.

Dresscode beachten!,

Pipinstr. 2

Szene

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

SA 9.2.

KÖLN

Kultur

18:00 Schauspiel Köln,

Ein Grüner Junge,

Nach dem Roman

von Fjodor Dostojewskij,

Schanzenstr.

6-20

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

Party

20:00 Exile, Exile meets

SEXY, The Pre Party

with Star DJ Karl

Kay (Paris), Schaafenstr.

61A

23:00 ARTheater, Backstage

DiARiES,

Indie, Pop, BritPop,

Tronix, Electronica,

Techno und Minimal,

Ehrenfeldgürtel

127

23:00 Reineke Fuchs,

BEATZ&BOYZ - No.

55, Dance, Electro

und Black Tunes

von DjCK und DJ

Berry E., Aachener

Str. 50

23:00 Tivoli, 7hills, Turkish

Clubbing for

Gays, Lesbians &

Friends. Dresscode:

Smart Casual, Hohe

Straße 14

Szene

18:00 Phoenix, Bear, Für

alle Bären & dessen

Freunde und Fans

startet jeden 2

Samstag im Monat

ab 18 Uhr die Bear.,

Richard-Wagner-

Straße 12

18:30 Kulturbunker Mülheim,

Röschen Sitzung

2015, Beginn

20:30 Uhr. Einlass

in den Saal 19:30

Uhr. Einlass Theke

18:30 Uhr, Berliner

Str. 20

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Party

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s /

90s / 2000er. Ab 4

Uhr K1 AfterHour,

Bismarckstr. 93

ESSEN

Szene

0:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62

Szene

17:33 MS RheinEnergie,

Jeck op Deck, Karnevalssitzung

SA 16.2.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-

Paul Sartre, Schanzenstr.

6-20

20:00 Philharmonie,

Habib Koité &

Bamada, Bischofsgartenstr.

1

Szene

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

18:30 Kulturbunker Mülheim,

Röschen Sitzung

2015, Beginn

20:30 Uhr. Einlass

in den Saal 19:30

Uhr. Einlass Theke

18:30 Uhr, Berliner

Str. 20

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Party

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s /

90s / 2000er. Ab 4

Uhr K1 AfterHour,

Bismarckstr. 93

ESSEN

Szene

0:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62

RHEIN/RUHR

Party

23:00 Druckluft, bang!,

Indie(tronic)/

Popkultur, Roots

Techno, Indie-/

Punk-Rock bzw.

Funk/Soul u. a.,

Am Förderturm 27,

Oberhausen

SA 23.2.

KÖLN

Kultur

18:00 Schauspiel Köln,

Ein Grüner Junge,

Nach dem Roman

von Fjodor Dostojewskij,

Schanzenstr.

6-20

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

FOTO: CC0/PUBLIC DOMAIN

9.2. SAMSTAG

BEATZ&BOYZ – NO. 55

Letztes Jahr um diese Zeit herrschte

schon närrisches Treiben in der Stadt,

diesmal ist es noch etwas hin. Gefeiert

werden muss natürlich trotzdem und da

kommt die Beatz&Boyz gerade recht!

Der Soundtrack des Abends wird von

den DJs Berry E und DjCK gestaltet.

Fehlst eigentlich nur noch Du. *nj

9.2., BEATZ&BOYZ – No. 55, Reineke

Fuchs, Aachener Straße 50, Köln,

23 Uhr

2.3. SAMSTAG

AB IN DEN

FUMMEL!

Am Karnevalssamstag heißt

es wieder: „Ab in den Fummel,

auf die Stöckel, fertig, los, Tunte Lauf!“. Bereits Seit

1996 laufen die Tunten auf der Veranstaltung der KG

Regenbogen für einen guten Zweck und dieser Kult

wird weiterlaufen. Die Spenden-und Eintrittsgelder

werden zugunsten der Aids-Hilfe Düsseldorf e.V.

gespendet - toll! *nj

2.3., Tunte Lauf!, Nachtresidenz, Bahnstr. 13-15,

Düsseldorf, 17:11 Uhr


TERMINE 59

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

Party

20:00 Club Domhof,

HomOriental-Party,

Feel the oriental

touch, Hohenzollernbrücke

11

Szene

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

18:30 Kulturbunker Mülheim,

Röschen Sitzung

2015, Beginn

20:30 Uhr. Einlass

in den Saal 19:30

Uhr. Einlass Theke

18:30 Uhr, Berliner

Str. 20

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 zakk, Pawel

Popolski - Ausser

der Rand und der

Band, Der Popolski-

Wohnzimmershow,

Fichtenstraße 40

Party

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s /

90s / 2000er. Ab 4

Uhr K1 AfterHour,

Bismarckstr. 93

ESSEN

Szene

0:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62

SA 2.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Palladium, Jason

Mraz, Konzert,

Schanzenstr. 40

20:00 Philharmonie,

Helge Schneider:

Ordnung muss

sein!, Bischofsgartenstr.

1

Party

23:00 Bootshaus,

Carnival Festival

Cologne, SEXY -

Official Main Party.

9 DJs auf 3 verschiedenen

Floors.

Shuttlebus ab

Schaafenstr./Marsilstein

29 direkt

zum Bootshaus,

Auenweg 173

Szene

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

18:30 Kulturbunker Mülheim,

Röschen Sitzung

2015, Beginn

20:30 Uhr. Einlass

in den Saal 19:30

Uhr. Einlass Theke

18:30 Uhr, Berliner

Str. 20

DÜSSELDORF

Party

17:11 Nachtresidenz,

Tunte Lauf, Die

spektakuläre Tuntenparty

der KG

Regenbogen, Bahnstr.

13-15

23:00 K1 Club, Tuntenlauf-Afterparty,

FancyDress 1 Shot

free. Ab 4 Uhr

K1-AfterHour, Bismarckstr.

93

SA 9.3.

KÖLN

Kultur

19:00 Gloria-Theater,

Unter Puppen,

Die neue Puppen-

Comedyshow, Apostelnstr.

11

20:00 Philharmonie, U.

Wiget, Ensemble

Modern Orchestra,

G. Benjamin, Benjamin,

Boulez, Ligeti,

Messiaen, Ustwolskaja,

Bischofsgartenstr.

1

Party

23:00 Tivoli, 7hills, Turkish

Clubbing for

Gays, Lesbians &

Friends. Dresscode:

Smart Casual, Hohe

Straße 14

Szene

18:00 Phoenix, Bear, Für

alle Bären & dessen

Freunde und Fans

startet jeden 2

Samstag im Monat

ab 18 Uhr die Bear.,

Richard-Wagner-

Straße 12

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Party

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s /

90s / 2000er. Ab 4

Uhr K1 AfterHour,

Bismarckstr. 93

ESSEN

Szene

0:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62

SA 16.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Palladium, Troy

Sivan, The Bloom

Tour, Schanzenstr.

40

20:00 Philharmonie,

Mozart: Requiem,

Bizet, Moreno

Torroba, Rodrigo,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 zakk, Madsen,

Lichtjahre 2019,

Fichtenstraße 40

Party

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s /

90s / 2000er. Ab 4

Uhr K1 AfterHour,

Bismarckstr. 93

SA 23.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, THE-

RAPIE INKLUSIVE,

Soloprogramm von

Marcos Schlüter,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Anouar Brahem –

»Blue Maqams«,

Bischofsgartenstr. 1

20:30 Atelier Theater,

Travestie-verkehrt,

Die verkehrte Starrevue,

Roonstr. 78

Party

20:00 Club Domhof,

HomOriental-Party,

Feel the oriental

touch, Hohenzollernbrücke

11

Szene

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Party

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s /

90s / 2000er. Ab 4

Uhr K1 AfterHour,

Bismarckstr. 93

ESSEN

Szene

0:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62

SA 30.3.

KÖLN

Kultur

19:00 Gloria-Theater,

Tim Fischer, Die

alten schönen

Lieder, Apostelnstr.

11

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Palladium, Bosse,

Konzert, Schanzenstr.

40

20:00 Philharmonie,

Teodor Currentzis

dirigiert Giuseppe

Verdi »Messa

da Requiem«,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2

DÜSSELDORF

Party

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s /

90s / 2000er. Ab 4

Uhr K1 AfterHour,

Bismarckstr. 93

22:00 zakk, Schamlos,

Die Party für

schwule Mädchen

und lesbische

Jungs., Fichtenstraße

40

16.3. SAMSTAG

TROYE SIVAN IN KÖLN

Mit seinem zweiten Album “Bloom” im

Gepäck wird Troye Sivan auf Deutschland-Tour

gehen. Sehen kann man ihn

auch auf der Leinwand: Am 21. Februar

2019 startet das Drama “Boy Erased” in

den deutschen Kinos, in dem er sich u.a.

neben Oscar-Gewinnern Nicole Kidman

und Russell Crowe als Schauspieler

beweist. *nj

16.3., Troy Sivan, Palladium,

Schanzenstr. 36, Köln, 20 Uhr


60 TERMINE

SONNTAG

FERBRUAR, MÄRZ 2019

International Gay Guide App

WÖCHENTLICH

HIGHLIGHTS

KÖLN

Kultur

17:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48

Szene

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob

Frau. Heute ist

die Pansauna für

jedermann da, Händelstr.

31

14:00 Baustelle4U,

Wochenendfinale,

19 – 20 Uhr Kölsch

2 für 1, Pipinstr. 5

15:00 Jail, naked-jail,

bukkake welcum,

nasty nakedparty,

Mühlenbach 53

15:00 Station 2B, Horny

Sunday, Pipinstr. 2

16:00 Phoenix, Wellnesstag,

Bis 20

Uhr stündliche

Aufgüsse mit viel

frischem Obst

zur Erfrischung,

Richard-Wagner-

Straße 12

SO 3.2.

KÖLN

Kultur

18:00 Schauspiel Köln,

Die Weber, Von

Gerhart Hauptmann,

Schanzenstr.

6-20

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie,

Balthasar-Neumann-Chor

und

-Ensemble: Schubert,

Schumann,

Bischofsgartenstr. 1

Party

6:00 Nachtflug, GREEN-

KOMM, 2 Floors, 5

DJs. Mit Licht- und

Lasershow, Hohenzollernring

89

Szene

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und Erfrischungen

kostenlos,

Friesenstr. 23

DÜSSELDORF

Szene

14:00 Phoenix Sauna

(D), Twink Sunday,

Freier Eintritt bei 10

Euro MVZ für Jungs

bis 28, Platanenstr.

11a

SO 10.2.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie, A.

Richter, H. Müller-

Brachmann, Chamber

Orchestra of

Europe, B. Haitink,

Mahler, Mozart,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und Erfrischungen

kostenlos,

Friesenstr. 23

DÜSSELDORF

Szene

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse., Platanenstr.

11a

SO 17.2.

KÖLN

Kultur

16:00 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-

Paul Sartre, Schanzenstr.

6-20

20:00 Die Kantine,

Jonathan Jeremiah,

Konzert, Neußer

Landstr. 2

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Palladium, Max

Giesinger, Konzert,

Schanzenstr. 40

20:00 Philharmonie, C.

Prégardien, Kölner

Kammerorchester,

C. Poppen, Haydn,

Mahler, Schubert,

Bischofsgartenstr. 1

Szene

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse,

Friesenstr. 23

DÜSSELDORF

Szene

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse, Platanenstr.

11a

SO 24.2.

KÖLN

Kultur

19:30 Schauspiel Köln,

Willhelm Tell, Von

Friedrich Schiller,

Schanzenstr. 6-20

20:00 Philharmonie, M.

Grubinger, Göteborger

Symphoniker,

S. Rouvali, Bjarnason,

Strawinsky,

Tarrodi, Bischofsgartenstr.

1

Szene

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag /

Youngster Special,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und Erfrischungen

kostenlos.

Unter 28 Jahren

freier Eintritt bei 10

Euro MVZ, Friesenstr.

23

DÜSSELDORF

Kultur

20:00 zakk, Pawel

Popolski - Ausser

der Rand und der

Band, Der Popolski-

Wohnzimmershow,

Fichtenstraße 40

Szene

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse mit

unterschiedlichen

Aromen in der

finnischen Sauna.,

Platanenstr. 11a

SO 3.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Philharmonie,

Helge Schneider:

Ordnung muss

sein!, Bischofsgartenstr.

1

Party

19:00 Diamonds Club,

Naughtycontrol -

XXL Closing PARTY

Carnival Festival

2019, 4 DJs und

Licht- und Lasershows,

Hohenzollernring

90

22:00 Bootshaus, Kit-

KatClub, Carneball

Bizarre, Auenweg

173

3.3. SONNTAG

AFTERHOUR, VOR DER HOUR

FOTO: CC0/PUBLIC DOMAIN

Allgemein gilt: Nach der Party ist vor der Party! Diese

Weisheit trifft heute einmal mehr zu. Die GREEN

KOMM folgt auf die SEXY am Vorabend und bietet

die Chance direkt weiter zu feiern, warum auch

nicht? Im Nachtflug stehen daher kompetente

Schallplattenunterhalter bereit, um 2 Floors ordentlich

mit tanzbarer Musik zu beschallen. So muss das

sein! *nj

3.3., GREEN KOMM, Nachtflug, Hohenzollernring

89-93, Köln, 6 Uhr


TERMINE 61

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

6:00 Nachtflug, GREEN

KOMM - MAIN

AFTER HOUR

Carnival Festival

2019, 2 Floors

mit den DJs Chris

Bekker, John Dixon,

Thomas William,

Stephan Fischer,

Kiel Nagel und

JESKO, Hohenzollernring

89

Szene

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse,

Friesenstr. 23

18:30 Kulturbunker Mülheim,

Röschen Sitzung

2015, Beginn

20:30 Uhr. Einlass

in den Saal 19:30

Uhr. Einlass Theke

18:30 Uhr, Berliner

Str. 20

DÜSSELDORF

Szene

14:00 Phoenix Sauna

(D), Twink Sunday,

Freier Eintritt bei 10

Euro MVZ für Jungs

bis 28, Platanenstr.

11a

SO 10.3.

KÖLN

Kultur

19:00 Gloria-Theater,

Unter Puppen,

Die neue Puppen-

Comedyshow, Apostelnstr.

11

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie, P.

Aimard, Chamber

Orchestra of Europe,

Carter, Haydn,

Mozart, Bischofsgartenstr.

1

Szene

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse,

Friesenstr. 23

DÜSSELDORF

Szene

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse mit

unterschiedlichen

Aromen in der

finnischen Sauna.,

Platanenstr. 11a

SO 17.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

Szene

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse,

Friesenstr. 23

DÜSSELDORF

Szene

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüss., Platanenstr.

11a

SO 24.3.

KÖLN

Kultur

19:30 Gloria-Theater,

Fang den Mörder,

Kriminacht für

Kombinierer mit

Hella von Sinnen,

Apostelnstr. 11

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie, I.

Levit, Orchestre

national de France,

A. Altinoglu, Beethoven,

Ravel, Strawinsky,

Bischofsgartenstr.

1

Szene

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag /

Youngster Special,

Stündliche Aufgüsse,

Friesenstr. 23

DÜSSELDORF

Szene

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse., Platanenstr.

11a

SO 31.3.

KÖLN

Kultur

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich,

Von noch mehr

Winden verweht,

Schwalbengasse 2

20:00 Philharmonie, R.

Villazón, Filarmónica

Joven de Colombia,

A. Orozco-

Estrada, Falla,

Lopéz, Moncayo

García, Piazzolla,

Verdi, Bischofsgartenstr.

1

DÜSSELDORF

Szene

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93

16:00 Phoenix Sauna

(D), Wellness, 16 -

20 Uhr stündliche

Aufgüsse, Platanenstr.

11a

KOMPETENZ FÜR NAH UND FERN

www.kompetenz-fuer-nah-und-fern.de

Dieser Gutschein gilt nicht für verschreibungspflichtige Arzneimittel und Rezeptzuzahlungen.

Keine Barauszahlung.

WINTERREISE

NEU INTER-

PRETIERT

FR 8. März 2019

Köln, Funkhaus Wallrafplatz

20.00 Uhr

Hohenstaufenring 59 • 50674 Köln

Habsburgerring 2 • 50674 Köln

Schon unsere APP installiert?

2

DEUTSCHE ARBEITSGEMEINSCHAFT

HIV- UND HEPATITIS-KOMPETENTER

APOTHEKEN E.V.

Hans Zender

Schuberts »Winterreise«

Daniel Behle Tenor

WDR Sinfonieorchester

Brad Lubman Leitung

FLIEGENDE-PILLEN.DE

Ihre Online-Apotheke

Kostenlose Beratung & Bestellung:

0800 - 240 22 42

Gutschein nur in den Erscheinungsmonaten gültig. Inhaber: Erik Tenberken e.K.

wdr-sinfonieorchester.de / facebook.com/wdrsinfonieorchester


Moltkestraße

Moltkestraße

62 STADTPLAN

Christophstraße Christophstraße Gereonstraße Gereonstraße

Köln

Kamekestraße

Kamekestraße

Venloer Straße

U

Moltkestraße

Lütticher

Lütticher

Straße

Straße

Aachener

Aachener

Straße

Straße

U

Moltkestraße

Richard-Wagner-Straße

Richard-Wagner-Straße

Roonstraße

91

Roonstraße

29

Venloer Straße

10

7

91

55

64

73

Lindenstraße

71

7

64

115

113

U

Friesenplatz

11565

Mozartstraße

Mozartstraße

29

10

55

73

Lindenstraße

71

111

36

67

Beethovenstraße

113

U

Friesenplatz

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

69

105

70

Beethovenstraße

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

U

69

105

Friesenwall

70

Friesenstraße

Friesenstraße

Magnusstraße Magnusstraße

Schaafenstraße

Schaafenstraße

Mauritiuswall

12

Ehrenstraße Breite Straße

Ehrenstraße Breite Straße

Kettengasse

33

64

U

111

36

67

U

U

Zülpicher

Platz Zülpicher

Platz

Friesenwall

45

Pfeilstraße

57

Mittelstraße

Mittelstraße

Hahnenstraße

Hahnenstraße

Rudolfplatz

Rudolfplatz

66

66

21

20

18 26

22 35

20

18 26

14

13 22 35

34

14

13

114

34

114

27 19

65

27 19

Rubensstraße

Rubensstraße

Mauritiuswall

12

Kettengasse

33

64

45

Pfeilstraße

Marsilstein Marsilstein

U

57

Mauritiuskirche

21

U

Mauritiuskirche

Mauritiussteinweg

81

37

dem Berlich

Auf

Neumarkt Neumarkt

Thieboldsgasse

81

Zeughausstraße

Zeughausstraße

37

dem Berlich

Auf

U

Neumarkt

110

Thieboldsgasse

U

Krebsgasse

Glockengasse

Glockengasse

Schildergasse

Schildergasse

Neumarkt

Cäcilienstraße

Cäcilienstraße

110

Poststraße

U

Appellhofplatz/

ZeughausAppellhofplatz/

Zeughaus

U

Appellhofplatz/

Breite Straße Appellhofplatz/

Breite Straße

U

107

Krebsgasse

Poststraße

U

U

U

107

Poststraße

Poststraße

Tunisstraße

Blaubach

Neuköllner Straße

103

106

Tunisstraße

Blaubach

108

Neuköllner Straße

103

106

108

Mauritiussteinweg

Bars

SZENE

1. Altstadt-Pub,

Unter Käster 5-7

2. Barcelon,

Vor St. Martin 10

3. Baustelle 4U,

Vor St. Martin 12

4. Beim Sir,

Heumarkt 27-29

7. Café Berlin,

Richard-Wagner-

Str. 25

8. Casino Eck,

Kasinostr. 1a

9. Club 21,

Hohe Pforte 13-17

10. Coco Schmitz,

Aachener Str. 28

12. Era Bar,

Friesenwall 26

13. Ex-Corner,

Schaafenstr. 57-59

14. Exile on Mainstreet,

Schaafenstr.

61a

15. Gentle-Bears,

Vor Sankt Martin 12,

gentlebearscologne.de

17. Hühnerfranz,

Hühnergasse 5-7

18. Iron, Schaafenstr. 45

19. Ixbar,

Mauritiuswall 84

20. Mariechen,

Am Rinkenpfuhl 51

21. Marsil, Marsilstein 27

Zülpicher Straße

22. Die Mumu,

Schaafenstr. 51

23. My Lord,

Mühlenbach 57

26. Ruhrpott,

Balduinstraße 20/

Ecke Schaafenstraße U

27. Schampanja, Barbarossaplatz

Barbarossa-

Saunen

U

Mauritiuswall 43

platz

29. Wirtz-Haus,

Roonstr. 78

31. Zum Pitter,

Alter Markt 58-60

Zülpicher Straße

Cafés/Bistros

33. Café Rico,

Mittelstr. 31

34. inSide Cafe,

Am Rinkenpfuhl 46,

www.inside-cafe.com

35. Zentral Garderobe,

Schaafenstr. 49

36. Regenbogen-Café,

Beethovenstr. 1

• Saint Louis,

Deutzer Freiheit 89

37. Diner‘s,

Neumarkt 16

Party-Locations

45. Sartory Säle,

Friesenstr. 44

• Wartesaal im

Zollhafen,

Im Zollhafen 2

Cruising-Bars

48. Jail – Cologne,

Mühlenbach 53

49. Pullerman,

Mathiasstr. 22

50. Deck 5,

Mathiasstr. 5

51. Station 2b, Pipinstr. 2

52. Sauna Babylon

Cologne,

Friesenstr. 23-25

53. Sauna Vulcano,

Marienplatz 3-5

Sexshops/-Kinos

60. Gay Sex Messe,

Mathiasstr. 13

61. MGW.Cologne,

Händelstr. 53

62. Sex- & Gay Center,

Mathiasstr. 23

63. Sex- und Gay

Shop, Pfeilstr. 10

64. Cologne DOME

House of Fetish,

Händelstr. 27,

dome-fetish.de

BUSINESS

Apotheken

65. Birken-Apotheke,

Hohenstaufenring 59,

Tel. 2402242

• Paradies Apotheke,

Severinstr. 162a,

Tel. 329215,

www.paradies-apo.de

66. Westgate-

Apotheke, Habsburgerring

2,

Tel. 2402243

Ärzte

67. Dr. med.

Jochem Hay,

Allgemeinmedizin,

Hohenstaufenring

55,Tel. 2717870

• Dr. med. Mark

Porath, Wilhelm-

Schlombs-Allee 1,

50858 Köln, www.

arztpraxis-porath.de

Tel. 0221 9386580

• Dr. Jochen May,

Zahnarzt, Sülzburgstr.

21-23, Tel. 9411222,

www.praxis-may.com

69. mereaPraxis, Michael

Henderson &

Partner,

Hohenzollernring 48,

Tel. 443872,

www.merea.de

70. Michael Schlamp,

Zahnarzt,

Hohenzollern-ring 12,

Tel. 255535

• Praxis am Eberplatz,

Dres. med.

Kümmerle, Theisen,

Wyen, Voigt, Ebertplatz

1, Tel. 7604648,

www.praxis-ebertplatz.de

71. Dr. Stefan Scholten,

HIV-Schwerpunktpraxis,

Richard-Wagner-Str.

9-11, Tel. 35505450

• HIV Schwerpunktpraxis

Dr. med.

Stephan Schölzel,

Kölner Straße 78,

53840 Troisdorf

Waisenhausgasse

Handwerker

• Dirk Eßer,

Malermeister,

Niehler Str. 93,

50733 Köln,

Tel. 0173 3792233,

www.maler-esser.de

• Felix Forsbeck,

Tischlermeister,

Bachstraße 27,

50354 Hürth,

Tel. 0176/40301844,

www.felix-forsbeck.de

Möbel

Waisenhausgasse

• Bettenwelten

GmbH,

Hansaring 53, 50670

Köln, 0221 91394410,

www.bettenwelten.de

• bulthaup am

mediapark,

Spichernstr. 77

• bulthaup kölnbraunsfeld,

Aachenerstrase,

524-528

Perlengraben

Perlengraben

• COR interlübke

Studio Köln,

Kaiser-Wilhelm-

Ring, 34

• Güney Möbel

GmbH,

Küchentraum, Kerem

Menemenci, Händelstr.

17, 50674 Köln,

kuechentraum.com

• Habitat Köln, z.Hd.

Helmut Abfalte,

Neumarkt 12,

50667 Köln

• Hans Segmüller

Polstermöbel

GmbH und Co. KG,

Segmüller-Allee 1,

50259 Pulheim

• Küchen Konzept

Köln, Neusser Straße

731-733, 50737 Köln,

0221 29757370,

www.kuechenkonzept-koeln.de

• Ron Lion Köln,

Max Planck-Str. 13,

50858 Köln

• SieMatic am Ring,

Kaiser-Wilhelm-

Ring, 40

• SieMatic im Stilwerk

Düsseldorf,

Grünstrasse, 15

• Vianden - Die

Einrichtung,

Aachenerstrasse,

524-528


STADTPLAN 63

Marzellenstraße

Komödienstraße

Komödienstraße

Große Budengasse

Große Budengasse

9

Hohe Pforte

Hohe Straße

HbF

Obenmarspforten Obenmarspforten

Gürzenichstraße

Gürzenichstraße

51

Pipinstraße Pipinstraße

8

58 8

Kölner Dom

Kölner Dom

Am Hof Am Hof

Heumarkt

Augustinerstraße

Augustinerstraße

Stephanstr. Marienplatz

Stephanstr. Marienplatz

11

Marzellenstraße

U

U

Dom/

Hauptbahnhof Dom/

Hauptbahnhof

9

Hohe Pforte

Hohe Straße

51

11

58

15

23

63

Alter Markt

Alter Markt

31

31

Mathiasstraße

17

An der Malzmühle

49

63

Mühlenbach Filzengraben

60

50

U

Breslauer Platz/

Hauptbahnhof Breslauer Platz/

Hauptbahnhof

HbF

104 109

104 109

U

Rathaus

U

1

Heumarkt

Heumarkt

2

2

Mathiasstraße

17

An der Malzmühle

Heumarkt

3 4

15 3 4

112

112

23

49

Hohenzollernbrücke

Hohenzollernbrücke

Am Leystapel

Mühlenbach Filzengraben

60

50

U

U

Rathaus

U

1

Deutzer Brücke

Deutzer Brücke

Am Leystapel

Dr. med.

Stephen-Mark Slabbers

Praxis für Allgemeinmedizin

• Arzt mit Leib und Seele

• Hausärztliche Betreuung

• Gesundheits-Check-Ups

• Labordiagnostik

• Reisemedizinische

Beratung und

Impfungen

Friesenwall 16–18

50672 Köln

Tel. 0221 25 25 51, Fax 0221 22 26 166

info@praxis-dr-slabbers.de

www.praxis-dr-slabbers.de

Severinsbrücke

Severinsbrücke

U

U

Optiker

Severinstraße

Severinstraße

Severinstraße

• Hesse & Holländer,

Venloer Str. 363,

Tel. 0221-50608780,

hesseundhollaender.de

• Optik Niederprün,

Hahnenstr. 2,

Tel. 0221-256858,

optik-niederpruem.de

• Simply Kontaktlinsen

Station

Köln GmBH,

Constantinstr. 90-92,

simply-station.de

Severinstraße

Rechtsanwälte

• Ralf Bergmann,

Braugasse 12,

Tel. 02234-405769,

bergmann-anwalt.de

KULTUR

Bühne

• Atelier Theater,

Roonstr. 78,

Tel. 0221 24 24 85,

www.ateliertheater.de

• Horizont Theater,

Thürmchenswall 25.

• Opernhaus,

Rheinparkweg 1,

Tel. 0221 22128400

104. Philharmonie,

Bischofsgartenstr. 1

105. Scala,

Hohenzollernring 48

• Schauspielhaus:

Depot 1, Depot 2,

Grotte,

Schanzenstraße 6-20

107. Theater am Dom,

Glockengasse 11,

Opern Passagen

Bayenstraße

Museen

108. Museum für

Ange-wandte

Kunst Köln, An

der Rechtschule, Tel.

22123860,

www.makk.de

109. Museum Ludwig,

Bischofsgartenstr. 1,

Tel. 22122370

• Rosa Archiv,

Salierring 4,

Tel. 78 98 60 19,

Mo-Fr nach Vereinbarung,

rosa-archiv.de

RAT & TAT

Gesundheit

110. Aids- und STD-

Beratung,

Gesundheitsamt,

Neumarkt 15-21,

Tel. 22124602

111. Aidshilfe Köln,

Beethovenstr. 1

111. Lebenshaus-

Stiftung,

Beethovenstr. 1,

Tel. 202030,

www.lebenshausstiftung.de

112. Looks e.V.,

Beratung und

Unterstützung für

Jungs, die

anschaffen,

Pipinstr. 7,

Tel. 2405650,

www.looks-ev.de

112. Checkpoint der

Aidshilfe Köln, HIV

Schnelltest sowie

Syphilis, Tripper,

Chlamydien und

Hep-C. Wir sind für

euch da: Montag

bis Donnerstag von

19 Uhr bis 22 Uhr,

Pipinstr. 7,

Tel. 0221 99 57 12-17,

www.schnell-test.de

Bayenstraße

Info

113. Anyway,

Jugendzentrum,

Kamekestr. 14,

Tel. 5777760,

anyway-koeln.de

114. Rubicon,

Beratungs-zentrum

für Lesben & Schwule

(Sozialwerk e.V.),

Rubensstr. 8-10,

Tel. 27669990,

www.rubicon-koeln.de

115. Schwules

Netzwerk NRW,

Lindenstr. 20, Tel.

2572847,

www.schwul-nrw.de


64 STADTPLAN

Bars

SZENE

1. Bistro Levent,

Grupellostr. 32

2. Café Piranha,

Bilker Allee 11

3. Comeback,

Charlottenstr. 60

4. K1, Bismarckstr. 93

5. Ludwigs Bier & Brot,

Mertensgasse 11

6. Musk,

Charlottenstr. 47

Oberkasseler Brücke

Düsseldorf

Rheinkniebrücke

14

Reichsstraße

Hafenstr.

7

2

7. Nähkörbchen,

Hafenstr. 11

8. Queenz,

Charlottenstr. 62

9. Sternschnuppe,

Sternstr. 2

10. Studio 1, Jahnstr. 2a

11. Zum goldenen Einhorn,

Ratinger Str. 18

Cafés / Bistros

• ARTCafé, Im Dahlacker

70 (Ecke Aachener

Str.)

• Wilma,

Charlottenstr. 60

5

11

Bahnstr.

12

Graf-Adolf-Straße

Herzogstraße

9

Berliner Allee

10

Corneliusstraße

17

Party-Locations

12. Nachtresidenz,

Bahnstr. 13

13. Stahlwerk,

Ronsdorfer Str. 134

14. Ufer 8, Rathausufer 8

15. Zakk, Fichtenstr. 40

Restaurants

• Hirschchen,

Alt-Pempelfort 2

• Laurens Restaurant,

Bismarckstr. 62

3

8

6

4

1

Kölner Straße

Karlstraße

16

15

13

• Nooij Restaurant,

Hoffeldstr. 37

Saunen

16. Phoenix Sauna

Düsseldorf,

Platanenstr. 11a

BUSINESS

Ärzte

• Dr. med Martin &

Anselm K. Gottstein,

Werdener

Straße 8

• Tim Oliver Flettner,

Kaiserswertherstr. 55

• Zahnarztpraxis

Dr. Stolley, Berliner

Allee 56

Autohäuser

• Auto-Park Rath,

Oberhausener Str. 2

• smart Vertriebs

GmbH, Mercedesstr. 11

Dienstleistungen

• CJ-Sieben, Postfach

24 02 30

• Düsseldorf Tourismus,

Marktstr./

Ecke Rheinstr. bzw.

Immermannstr. 65b

• Stadtwerke Düsseldorf

AG, Höherweg

100

Finanzen & Recht

• Laureus AG Privat

Finanz, Ludwig-

Erhard-Allee 15

• Parilis, Hansaallee 249

Fitness

• Bodystreet Berliner

Allee, Berliner

Allee 56

• Bodystreet Düsseldorf

Münsterplatz,

Ulmenstr. 270

• EisenhauerTraining,

Münsterstr.

334-336

• Fit IN Düsseldorf,

Ringelsweide 14

• Olymp-Fitness-

Center,

Pempelforther Str. 47

Möbel &

Einrichtung

• Maßlos, Steinstr. 32

• Habitat Düsseldorf,

z.Hd. Jan Kutterolf

Schadow Arkaden |

Martin-Luther-Platz

22, 40212 Düsseldorf

Optiker

• Hesse und Holländer

Augenoptik,

Ackerstraße 158,

Tel. 0211 63962200,

hesseundhollaender.de

Rechtsanwälte

• Rechtsanwalt

Gelbke,

Königsallee 61

• Semra Sanliünal,

Kaiser-Friedrich-

Ring 45

Sexshops

• book&xxx,

Bismarckstr. 86

Schulen

• Sprachcaffe,

Grafenberger Allee

78-80

Sport

• My Beauty Fit,

Rethelstr. 98

KULTUR

Bühne

• Capitol Theater,

Erkrather Str. 30

• Jazz Schmiede,

Himmelgeister Str.

107g

• Komödie Steinstr,

Steinstr 23

• Takelgarn, Philipp-

Reis-Str. 10

Galerie

• Fonis Galerie, Lindenstraße

90, 40233

Düsseldorf

Michael Philip Henderson

• Facharzt für Allgemeinmedizin

Olga Hartman

• Fachärztin für Allgemeinmedizin

Beatrice Ulbricht

• Fachärztin für Allgemeinmedizin

Kai Bromm

• Facharzt für Innere Medizin

Dieter Künz

• Facharzt für Allgemeinmedizin (privatärztlich)

•Mietrecht

•Verkehrsunfallrecht

•Antidiskriminierung

•Arbeitsrecht

•Strafrecht

•u.a.

Braugasse 12

50859 Köln

Tel: 02234/405769

www.bergmann-anwalt.de

Tätigkeitsschwerpunkte:

• Hausarztpraxis für Allgemein- und Innere Medizin

• HIV-Hepatitis-Schwerpunktpraxis - PrEP

• Infektiologie, Immunologie,

Geschlechtskrankheiten

• Suchtmedizin

• Reisemedizinische Beratung und Impfung

• Gesundheitsvorsorge, Krebsvorsorge

Hohenzollernring 48, 50672 Köln

Telefon: 0221 / 570 8100, www.merea.de


STADTPLAN 65

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Gesundheitsamts,

Kölner Str. 180

• AIDS-Hilfe Düsseldorf

e.V., Johannes-

Weyer-Str. 1

Beratung

• Schwules Überfalltelefon,

Tel.

0211-19228

17. PULS - Treff für junge

Lesben, Schwule &

Bisexuelle,

Corneliusstr. 28

• SchLAu Düsseldorf

c/o Aidshilfe

Düsseldorf

Wirtschaft

• TARGOBANK,

Nordstr. 14

Bonn

SZENE

Bars

• GAP Bonn, Obere

Wilhelmstraße 29

53225 Bonn Beuel,

Telefon: +49 228

94909-77, E-Mail:

info@gap-in-bonn.de

Community

• Boba‘s Gay N°1 Club,

Josefstr. 17, 53111 Bonn,

0228-650685

Essen

Segerothstraße

Bars

9

Maxstr.

SZENE

Friedrich-Ebert-Straße

1. Barbados, Steeler

Str. 83

2. Briefkasten,

Hachestr. 21

3. C4-Klub, Hindenburgstr.

82-86

4. Colors, Lindenallee 89

5. Dampflock, Viehofer

Platz 14

6. Wilder Karl-Heinz,

Kettwigerstr. 60

4

11

3

Hindenburgstraße

10

Gladbecker Straße

12

7

6

Vereinstr.

Kettwiger Str.

Hachestraße

2

8

5

Schützenbahn

Gerlingstraße

7. Zum Pümpchen,

Kopstadtplatz 23

Party-Locations

• Studio, Schützenbahn

31

• Zeche Carl,

Wilhelm-Nieswandt-

Allee 100

Saunen

8. Pluto Sauna Essen,

Viehoferstr. 49

9. Metropol Sauna

Essen, Maxstr. 62

1

Herzogstraße

Steeler Straße

Sexshops und

-Kinos

10. Eros Boutique Gay

Shop, Klarastr. 19

11. Man Moviethek,

Vereinstr. 22

12. Wiscot, Friedrich-

Ebert-Str. 70

BUSINESS

Fitness

• CityFitness Essen,

Altendorfer Str. 97-101

Mode

• Blue Point Underwear,

Vereinstr. 18

• Rechtsanwälte

Anwaltskanzlei

Titze & Rodriguez,

Alfredstr. 108

Bühne

KULTUR

• Aalto-Theater,

Opernplatz 10

• GOP Varieté,

Rottstr. 30

• Grillo Theater,

Theaterplatz 11

• Philharmonie

Essen,

Huyssenallee 53

• Theater im Rathaus,

Porscheplatz 1

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Caritas-verbandes

für die Stadt Essen

e.V., Niederstr. 12-16

• AIDS-Hilfe Essen

e.V., Varnhorststr. 17

Community

• Café Vielfalt, Kleine

Stoppenberger Str.

13-15

• Essen X-Point,

Varnhorststr. 17

PRAXISGEMEINSCHAFT

Dr. med. Andreas Bellmunt-Zschäpe

(Allgemeinmedizin)

Kirsten Leurow (Innere Medizin)

Fachanwältin für

Erbrecht & Familienrecht

Tätigkeitsschwerpunkte:

• Infektiologie

• PrEP-Beratung

• Hausärztliche Versorgung

• Akupunktur

• Proktologie

• Suchtmedizinische

Grundversorgung

Lebenspartnerschaft

Testament

Vorsorge

Erbstreit

u.v.m.

Mitglied der DAGNÄ e.V. (www.dagnae.de)

Dt. Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der versorgung HIV-Infizierter

Münsterstraße 119, 4145 Dortmund

Tel. (0231) 816206, Fax. (0231) 1897117

Zweigertstr. 53, 45130 Essen

Tel. 0201 72029-0, Fax 0201 72029-29

E-Mail: kanzlei@ra-titze.de

www.ra-titze.de


66 VIP

KLATSCH

& STERNE

#STARTREK: WILSON CRUZ

Mitte Januar startete die zweite

Staffel der US-Science-Fiction-

Serie „Star Trek: Discovery“ auf Netflix.

Wieder mit dabei soll auch Dr. Hugh Culber

(Wilson Cruz) sein. Warum sein Comeback

so besonders ist? Nun, er starb in der ersten

Staffel der erfolgreichen Serie den Serientod.

Obwohl die anstehende zweite Season von

„Star Trek: Discovery“ an die erste Staffel

anknüpft, ist der Publikumsliebling und Szeneaktivist

wieder mit dabei. Überhaupt spielt

„Star Trek: Discovery“ etwa ein Jahrzehnt

vor „Raumschiff Enterprise“. „Besonders

unterhaltsam für mich war zu lesen, welche

Möglichkeiten es wohl geben würde für mein

Comeback bei der Serie“, verriet er unlängst

in einem Interview. „Aber keine der im Internet

verbreiteten Möglichkeiten trifft zu!“ Fun

Fact: Zusammen mit seinem Schauspielkollegen

Anthony Rapp (als Lt. Paul Stamets)

bildete er übrigens das erste homosexuelle

Paar der Serie. *rä www.netflix.com/de

#LIVE: CHER UND CHIC

Schon vor „Believe“ 1998 hatte sie

Lust auf Discomucke – wenn Cher

auch bis Ende der 1990er eher in Rockund

Pop-Gefilden wilderte. Zwar hatte sie

unter anderem mit „Take Me Home“ in den

1970ern einen bis heute populären Discohit,

performte auch mit ihrer Freundin Tina

Turner „Shame, Shame, Shame“ und trat

mit den Jackson 5 auf, ABER ihr Fokus lag

eher auf Pop-Rock. Ganz anders war es bei

Nile Rodgers: Der Jazzer hatte schon früh

Disco für sich entdeckt und seit 1977 auch

maßgeblich mitgestaltet (und nebenbei

Madonna, Diana Ross, Sister Sledge und

Daft Punk noch erfolgreicher gemacht).

Jetzt machen sie gemeinsame Sache! Am

8.2. treten Cher, Chic und Nile Rodgers im

Rahmen von Chers „Here We Go Again Tour

2019“ gemeinsam in der Quicken Loans

Arena in Cleveland auf. Und nicht vergessen:

Ab September tourt die Sängerin in

Deutschland! *rä www.cher.com

#PATZER: PEINLICHE VER-

WECHSLUNG

Wie erst jetzt per Zufall herauskam,

druckte das Magazin „Closer“ in einem

einseitigen Porträt über Armin Morbach

2018 ein Bild ab, das nicht ihn, sondern

Promi-Make-up-Artist Timo Pfaff (zusammen

mit Barbara Becker) zeigt. Gut, dass

Armin und Timo es mit Humor nahmen.

#Tour: Lisa Stansfield beehrt uns

Dreißig Jahre, nachdem das Album „Affection“

erschienen ist, feiert Lisa Stansfield

dessen Geburtstag live. Das im November

1989 veröffentlichte „Affection“-Album war

ihr Debüt als Solosängerin und beinhaltete

Hits wie „Live Together“, „This Is the

Right Time“, „What Did I Do to You“ und

„All Around the World“. Seitdem gehört

Lisa dank vieler weiterer Hits (zum Beispiel

„Change“, „The Real Thing“ ...) und Top-

10-Alben wie zuletzt „Deeper“ zu den

erfolgreichsten Soulsängerinnen der Welt.

Gut zu wissen: Angefangen hat sie als Sängerin

der Band Blue Zone, auch sang sie den

Coldcut-Hit „People Hold on“. *rä

18.11. Köln – E-Werk, 19.11. Ludwigshafen

– Feierabendhaus, 21.11. Bremen – Metropol

Theater, 27.11. Hamburg – Barclaycard

Arena, 28.11. Halle – Händelhalle, 30.11.

Berlin – Tempodrom, 1.12. Mainz – Rheingoldhalle,

2.12. München – Philharmonie,

www.lisa-stansfield.com

STEFFIS COMEBACK

„Mother’s Heart“ war nach „Build

a House“ der zweite Vorbote

des am 22. März erscheinenden neuen

Albums „All We Need Is Love“ von Stefanie

Heinzmann. Eine Tour, die unter anderem in

Bremen, Nürnberg und Dortmund haltmachen

wird, ist geplant. „Live zu spielen,

macht mich glücklich. Es ist einfach toll zu

spüren, wie man vor der tausendsten Show

immer noch aufgeregt ist. Die begeisterten

Gesichter im Publikum, der Spaß mit meiner

Band auf der Bühne – das sind die Gründe,

warum ich mich für diesen Lebensweg

entschieden habe.“ *rä

www.stefanieheinzmann.de

FOTO: DUOVISIONSTUDIO

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine