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mediazza81654

GAR NICHT SO LEICHT … EINE ENTSCHEIDUNG TREFFEN!

Nicht selten stehst du am Ende deiner Recherche vor dem Problem, dich entscheiden zu

müssen: „Auf welche Ausbildungsangebote soll ich mich denn nun bewerben?“

Wer sich nicht entscheiden kann und sich deshalb gleich für 30 oder mehr Stellen auf

einmal bewirbt, kann sich sicher sein, dass darunter die Qualität seiner Bewerbungen

leidet. Um den Überblick zu behalten, ist es also besser, wenn du dich zunächst nur auf

drei oder fünf Stellen bewirbst und dafür mit Sorgfalt vorgehst. Für welche Unternehmen

du dich dabei entscheidest, liegt natürlich ganz bei dir. Es kann zum Beispiel hilfreich sein

zu vergleichen, was die jeweiligen Betriebe den Auszubildenden zu bieten haben. Wichtig

können z.B. die Zukunfts- und Karrierechancen sein, oder welche Sicherheiten dir als Azubi

geboten werden. Klar: auch die Bezahlung ist wichtig. Aber am wichtigsten ist, dass du eine

Ausbildung findest, die dir Spaß macht und deinen Fähigkeiten entspricht, und dass du

bei deinem zukünftigen Arbeitgeber viel lernen und dich dort wohlfühlen kannst.

JETZT GEHT'S ANS EINGEMACHTE … DIE

BEWERBUNG:

Eine erfolgreiche Bewerbung zu schreiben ist mit einiger Arbeit verbunden. Aber

die Mühe lohnt sich! Im Idealfall bekommst du eine Ausbildungsstelle und hast

damit den Start in ein eigenständiges Berufsleben geschafft.

Das Wort „Bewerbung“ sagt eigentlich schon alles aus: Mit einer Bewerbung machst

du Werbung für dich selbst! Es geht also darum zu zeigen, warum das Unternehmen

gerade dich einstellen soll. Dein zukünftiger Arbeitgeber muss sich anhand deiner

Bewerbung überlegen, inwiefern du sein Unternehmen mit deinen Erfahrungen, Talenten

und Interessen bereichern kannst und ob du in der Lage bist, die geforderten

Leistungen zu erbringen. Wichtig ist, dass man deine Motivation erkennt und das

Gefühl bekommt, dass du wirklich mit Lust und Engagement an die Ausbildungsstelle

herantrittst.

START

INS NEUE LEBEN

Das bedeutet auch, deine Bewerbung immer auf das jeweilige Unternehmen anzupassen.

Man merkt sofort, ob du dir Mühe gegeben hast und dich zielgerichtet an

einen bestimmten Betrieb wendest, oder ob du nur Adresse und ein paar Wörter

aus einer alten Bewerbung (oder noch schlimmer, einer Mustervorlage!) geändert

hast.

Bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und der Ausbildungsberatung der

IHK und der HWK kannst du dich ausführlich zum Thema Bewerbung und Lehrstellensuche

beraten lassen (siehe Seite 4 ff.). Hinzu kommt eine Fülle von Bewerbungstipps

auf Online-Stellenportalen, angebotenen Kursen und Workshops und

– nicht zu vergessen – natürlich auch der Berufsvorbereitungsunterricht deiner

Schule. Du siehst, die Möglichkeiten an Infos zu kommen sind beinahe grenzenlos.

Dazu ein wichtiger Hinweis: Es gibt Richtlinien wie eine Bewerbung im Groben

aufgebaut sein sollte. Bei den Feinheiten und Inhalten gibt es allerdings viele verschiedene

Meinungen darüber, was richtig und was falsch ist. Konzentriere dich bei

der Recherche am besten auf einige wenige, seriöse Quellen.

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