Zur Gesundheit 2019-01 Hamburg

MJAMJOOM

Ausgabe Hamburg 1/2019

EXPERTE FÜR OPERATIVE SCHMERZTHERAPIE

PRAXISGEMEINSCHAFT NEUROROTHENBAUM

07

Orthopädie

14

Chirurgie

16

Erfahren Sie mehr über die Therapien von

Herrn Dr. med. Klase ab Seite 12

Chirurgie

18

Viszeralchirurgie

21

Phsychische

Gesundheit

Dr. med.

Norbert Kapitza

39

Gefäßmedizin

Prof. Dr. Veerle

Visser-Vandewalle

42

Einfach schön

Dr. Arous – Praxisgemeinschaft

für Neurochirurgie

Prof. Dr. med. . Puhl

SIGMA-Zentrum

Prof. Dr. C. Bielitz

BEMER GROUP

Dr. med.

Thorsten Sattler

46

Dermatologie

47

Dermatologie

50 Besser Hören

53

Zahnmedizin

54

Wellness

DermoAesthetic Hamburg

DermoCosmetic Center

Dr. med. Sonja Brumme

Hören plus Sehen

Dr. Mathias Bahr

Finnland –

Ursprung der Sauna


Ihre DNA in guten Händen

Besteht eine erbliche Veranlagung

für eine Krankheit?

Das ist eine Frage, die sich viele Menschen stellen. Beispielsweise, wenn in der Familie bestimmte Erkrankungen

schon häufig aufgetreten sind, bei scheinbaren Verdachtskriterien oder vor der Planung von Nachwuchs.

Wir beantworten Ihre Fragen – ganz persönlich. Damit Sie Klarheit und Sicherheit bekommen.

Nutzen Sie unsere Humangenetische Sprechstunde

• Fachärztliche Sprechstunde jeden Montag

• Genetische Diagnostik abhängig von Erkrankungsart

und Ihrer persönlichen Entscheidung

• Genetische Risikoanalyse für Kinder,

Geschwister, Eltern…

Gesundheitsberatung und Vermittlung von

Unterstützungsangeboten

• Vaterschaftsnachweise

Frau Dr. med. Lana Harder, Fachärztin für Humangenetik,

verantwortet die genetische Beratung.

„Über Laboranalysen werden ca. 70 % aller Krankheiten entdeckt. Wir sind gern in allen

Bereichen der Labormedizin Ihr Ansprechpartner. Diskret, kompetent und ganz persönlich.

Vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Spezialisten.“

Dr. med. Jens Heidrich

Facharzt für Labormedizin

Auch als Kassenpatient

benötigen Sie keine Überweisung.

Bei bestehenden

Verdachtskriterien übernimmt

die Krankenkasse

die Kosten für die genetische

Beratung und

Diagnostik.

Labor Dr. Heidrich & Kollegen

Stuvkamp 22, 22081 Hamburg • www.labor-heidrich.de

Terminvereinbarung: Tel.: 040 – 970 799 90 • Mail: info@labor-heidrich.de


Ausgabe Hamburg 1/2019

PRAXISGEMEINSCHAFT NEUROROTHENBAUM

Erfahren Sie mehr über die Therapien von

Herrn Dr. med. Klase ab Seite 12

Chirurgie

Dr. Arous – Praxisgemeinschaft

für Neurochirurgie

Dermatologie

DermoAesthetic Hamburg

DermoCosmetic Center

Viszeralchirurgie

Prof. Dr. med. . Puhl

Dermatologie

Dr. med. Sonja Brumme

Phsychische

Gesundheit

SIGMA-Zentrum

Prof. Dr. C. Bielitz

50 Besser Hören

Hören plus Sehen

Orthopädie

Dr. med.

Norbert Kapitza

Gefäßmedizin

BEMER GROUP

Zahnmedizin

Dr. Mathias Bahr

Chirurgie

Prof. Dr. Veerle

Visser-Vandewalle

Einfach schön

Dr. med.

Thorsten Sattler

Wellness

Finnland –

Ursprung der Sauna

EDITORIAL

Zur Gesundheit

Neue Perspektiven

für Gesundheit und

Wohlbefinden

Vertrieb:

Lesezirkel West

(750.000 Leserkontakte)

Eigenvertrieb

Auflage:

15.000 Exemplare

Verlag:

S & A Verlag e.K. – Miriam Jamjoom

Hugo-Eckener-Str. 29

50829 Köln

Tel.: 0221 - 801 330 22

Fax: 0221 - 801 330 21

info@zurgesundheit.press

www.zurgesundheit.press

www.sunda.press

Aydin Aroma, Chefredakteur

Philipp Jamjoom, Geschäftsleitung

Sebastian Kleinsorge, Redaktion

Bernd Ferber, Redaktion / Office

Grafik / Design:

Heike Rödder, Rödderdesign, Köln

Verlegerin:

Miriam Jamjoom

Druck:

YesPrint, Robert-Perthel-Straße 14A, 50739 Köln

Copyright:

Nachdrucke und Vervielfältigungen jedweder Art sind auch lediglich

auszugsweise nur mit Genehmigung gestattet und gegebenfalls

honorarpflichtig. Artikel, die namentlich gekennzeichnet sind,

stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für

unverlangt eingesandte Manuskripte und Bildmaterial wird keine

Haftung übernommen.

Bildnachweise:

Fotografin Rebecca Peetz: Titelseite, 3, 14

Fotograf Enver Hirsch: 32, 33

Bilder von Fotolia auf folgenen Seiten: 8, 10, 11, 12, 13, 17, 19, 22,

24, 25, 34, 40, 44, 45, 52, 54, 55, 56, 57

Bilder von Shutterstock auf folgenen Seiten: 26, 36, 37, 40, 41

Bilder von pixabay auf folgenen Seiten: 31

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EXPERTE FÜR OPERATIVE SCHMERZTHERAPIE

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39

53

14

42

54

Liebe Leserinnen

und Leser,

Wie kommt es, dass manche

Menschen sich bei einer

Erkrankung völlig in ihrem

Leid verlieren und das Leben

zunehmend als Last empfinden,

während andere sich

durch keine Krankheit der

Welt die Lebensfreude und

Zuversicht stehlen lassen?

Vielleicht liegt des Rätsels

Lösung in einer grundsätzlich

verschiedenen Lebenseinstellung

oder Weltsicht. Natürlich ist es erstmal ganz

normal und menschlich, den eigenen Schmerz und

die eigene Angst in den Mittelpunkt des Empfindens

zu stellen. Aber wir sollten uns von diesen Empfindungen

nicht auffressen lassen. Selbstverständlich

geht eine Erkrankung nicht allein durch die Kraft des

positiven Denkens wieder weg, aber es macht einen

riesigen Unterschied für unseren Alltag, ob wir uns

von den Dingen, die uns Schmerzen bereiten, herunterziehen

lassen, oder ob wir beschließen, uns an den

Dingen, die uns mit Freude erfüllen, festzuhalten.

Wenn wir einmal kurz innehalten und einen Schritt zurück

gehen, um das Große und Ganze zu betrachten,

sehen wir unser Leben häufig wieder in einem helleren

Licht. Da gibt es geliebte Freunde, Partner, Kinder

und Enkelkinder, vielleicht auch das treue Haustier,

die noch so viel mit uns gemeinsam vorhaben. Vielleicht

sehen wir auch ein lang gehegtes Hobby oder

Projekt, das wir stets mit Leidenschaft und Hingabe

verfolgt haben. Oder wir erinnern uns daran, dass die

Welt immer noch voller magischer Orte ist, die wir unbedingt

einmal besuchen wollten. Das alles kann uns

eine große Portion Motivation und Zuversicht schenken,

wenn wir gerade gegen eine Erkrankung kämpfen

oder unser Körper nicht mehr ganz so will, wie wir

es gerne hätten. Also Mut zum Perspektivwechsel, Sie

haben nichts zu verlieren – aber viel zu gewinnen!

Ihre Miriam Jamjoom

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INHALT XXX

ANZEIGE

Orthopädie

06 Dr. med. Sighart Trautwein Gelenkspezialist mit reichem Erfahrungsschatz

07 Dr. med. Norbert Kapitza Schmerzbefreiung ohne OP

08 Ein typisches Sportlerleiden – Schambeinentzündung

09 INOVAMED – Partner der Medizin

Chirurgie

10 Der rettende Impuls für angegriffene Nerven

12 Dr. med. Klase Schmerztherapie auf höchstem Niveau

14 Universität Köln, Klinik für Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie

Prof. Dr. Veerle Visser-Vandewalle – Depressionen lindern durch die Vagus-Nerv-Stimulation (VNS)

16 Dr. Arous Praxisgemeinschaft für Neurochirurgie Im Focus: Schmerzen an Bandscheibe

und Wirbelsäule

17 Operation gestern und heute

Viszeralchirurgie

18 Prof. Dr. med. Gero Puhl Krebserkrankungen im Bauchraum – Assistierender OP-Roboter

ermöglicht neue Behandlungsdimensionen

Psychische Gesundheit

21 Vorwort Prof. Dr. C. Bielitz

22 SIGMA-Zentrum Emotionale Wunden heilen – Mehrstufiges Behandlungskonzept im SIGMA-Zentrum

24 Die totale Verfinsterung

Onkologie

26 Dendritische Zellen Die heimlichen Hauptdarsteller

27 Vorwort Dr. Wilfried Stücker

28 IOZK Immun-Onkologisches Zentrum Köln So individuell wie jeder Patient –

Die IOZK Immuntherapie zur Krebsbehandlung

4


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INHALT XXX

Adipositas

31 Fette Zeiten

32 Prof. Dr. Dr. habil. Thomas Carus Gemeinsam zum Abnehmerfolg

Allgemeinmedizin

34 Moderne Medizin ermöglicht verlässliche Diagnose

35 Labor Dr. Heidrich & Kollegen Im Winter kann Vitamin D knapp werden

Gefäßmedizin

36 Jetzt bestellen – hübsche Beine

39 BEMER Group Mit Physikalischer Gefäßtherapie gegen Mikrozirkulationsstörungen

40 Venensystem in den Beinen

Einfach schön

42 Dr. med. Thorsten Sattler OP-Kombi gegen Schwangerschaftsfolgen

44 Es werde Licht – Lasertherapie auf dem Vormarsch

45 Eine Investition in mehr Lebensqualität

Dermatologie

46 DermoAesthetic Hamburg / DermoCosmetic Center Die natürliche Schönheit entfalten

47 Dr. med. Sonja Brumme Verschönern und Heilen

Besser Hören

50 Hören plus Sehen Hörkraft fürs Gehirn

51 Dr. med. Anne Rollin Schnarchen – ein oftmals „naheliegendes“ Problem

Zahnmedizin

52 Chaos im Kiefergelenk

53 Dr. Mathias Bahr Möglichst schonend und schmerzfrei

Wellness

54 Finnland – Ursprung der Sauna

56 Sauna, der Jungbrunnen

Unterhaltung

20 Kreuzworträtsel

30 Suchworträtsel

48 Buchvorstellung

49 Kreuzworträtsel

58 Teilnahmebedingungen Rätsel

5


ORTHOPÄDIE

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Gelenkspezialist mit

reichem Erfahrungsschatz

Jahrzehnte lange Ausbildung und Erfahrung haben den Hamburger Orthopäden

Dr. Sighart Trautwein zum anerkannten Gelenkspezialisten gemacht.

Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie nimmt sich in seiner orthopädisch-traumatologischen

Praxis viel Zeit beim ersten Patientenkontakt.

Dr. med. Sighart Trautwein

Dr. Trautwein informiert: „Für den Erstkontakt sollten

Sie eine Stunde einplanen, da die Basis für eine

erfolgreiche, maßgeschneiderte Therapie die exakte

Diagnose und genaue Kenntnis der Person und ihrer

Lebensumstände voraussetzt. Die perfekteste Operation

wird keine Heilung bringen, wenn die Indikation

nicht stimmt.“

(Chiropraxis), Akupunktur, Stoßwellentherapie und

Neuraltherapie. Um bei einem zerstörten Gelenk die

Beweglichkeit und die Lebensqualität wiederherzustellen,

ist es oft nicht zu vermeiden, das Gelenk

durch eine Prothese zu ersetzen. Die Wahl des richtigen

Zeitpunkts ist ebenso wichtig, wie die Wahl des

richtigen Implantates, das den Anforderungen des

Patienten entspricht. Abhängig vom Schädigungsgrad

des Gelenkes und dem noch vorhandenen Bewegungsausmaß,

muss sehr genau abgewogen werden,

wann der optimale Zeitpunkt für einen Gelenkersatz

gekommen ist. Von konservativ bis operativ, Dr. Trautwein

bietet eine individuelle, persönliche und ganzheitliche

Behandlung an. Sein Erfahrungsschatz ermöglicht

es ihm, genau zu differenzieren bis wohin

eine konservative, erhaltende Behandlung sinnvoll ist,

und wann die operative, korrigierende oder ersetzende

Therapie notwendig wird. Die kompetente, umfassende

Beratung unter Einbeziehung vorliegender

Befunde, einer dezidierten, kompletten körperlichen

Untersuchung und aller Maßnahmen moderner Diagnostik

ist die Basis zum Wohle des Patienten.

Sollte eine Operation notwendig sein, so wird Dr.

Trautwein diese auf höchstem Niveau in der Facharztklinik

durchführen. Die operative Expertise von Dr.

Trautwein ist beeindruckend. Über 5.000 endoprothetische

(gelenkersetzende) Eingriffe wie z.B. Hüftprothesen,

Knieprothesen, Schulterprothesen und

den jeweiligen Wechseleingriffen, hat der Mediziner

im Lauf der Jahre durchgeführt. Mit über 10.000 minimalinvasiven,

arthroskopischen Eingriffen an Knie,

Schulter, Sprunggelenk, Ellenbogen und Hüfte, kann

Dr. Trautwein auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückblicken.

Zu den konservativen Therapieoptionen

gehören in seiner Praxis die Manuelle Medizin

Kontakt

Dr. med. Sighart Trautwein

Orthopäde/Traumatologe/Chirurg

Neuer Wall 32, 20354 Hamburg

Tel.: 040 36091505

Fax: 040 36091506

E-Mail: praxis@trautwein-orthopaedie.de

Internet: www.trautwein-orthopaedie.de

6


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ORTHOPÄDIE

Schmerzbefreiung

ohne OP



unter diesen Dauerbeschwerden. Trotz jahrelanger

Behandlung quält der Rückenschmerz weiter. Sie befinden

sich in einem Teufelskreis aus „Schmerz – Einnahme

von Medikamenten – noch mehr Schmerz.“

Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen und wieder

ein schmerzfreies Leben genießen zu können, ist die

interventionelle Schmerztherapie eine hochinnovative

und bereits bestens erprobte Behandlungsform.

Auch bei Beschwerden durch Arthrose, Arthritis, Ischias

oder einen Bandscheibenvorfall hat sich diese Methode

bewährt. Mit feinen Nadeln und höchster Präzision

verabreicht der Arzt entzündungshemmende

und schmerstillende Medikamente direkt und zielgenau

an die Stelle, wo die Schmerzen entstehen. Das

können Punkte in der Wirbelsäule oder auch in den

Nervenwurzeln und Gelenken sein.

Dr. med. Norbert Kapitza

Im Zentrum von Wellingsbüttel in einem Ärztehaus

bietet Dr. med. Norbert Kapitza in seiner Praxis

ein breites Spektrum rund um die Schmerztherapie

an. Unterstützt von einem hochkompetenten

Team wendet er modernste orthopädische Behandlungsmethoden

an. Das Team um Dr. Kapitza hat sich

auf die Behandlung des Bewegungsapparates (Gelenke,

Muskeln, Knochen und Sehnen) spezialisiert.

Um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern,

stehen bei ihm insbesondere die nicht operativen

Behandlungsmethoden im Mittelpunkt. Einige der

Schwerpunkte seiner Praxis sind:

• Chirotherapie

• Interventionelle Schmerztherapie (PRT)

• Resonanz gesteuerte Schmerztherapie

nach der Spineliner-Methode


Chronische Rückenschmerzen sind für jeden eine

Qual und eine der häufigsten Leiden überhaupt. Allein

in Deutschland leiden 5-8 Millionen Menschen

Um eine millimetergenaue Positionierung der Nadeln

zu erreichen, nutzt Dr. Kapitza moderne, bildgebende

Verfahren (Computertomographie). Die Behandlung

erfolgt also unter ständiger Kontrolle auf dem Monitor.

Damit ist die interventionelle Schmerztherapie

eine effektive, gezielte Behandlung gegen Schmerzen

mit einer hohen Erfolgsquote. Vielen Patienten,

die unter Rückenschmerzen leiden, kann mit dieser

Schmerztherapie eine Operation erspart bleiben.

Dies gilt auch für die Physikalische Therapie und die

Stoßwellentherapie, über die der Mediziner gerne

detaillierte Auskünfte gibt.

Besonders wichtig ist Dr. Kapitza auch der Hinweis

auf einen weiteren Schwerpunkt in seiner Praxis: Die

Arthrosebehandlung und Sportmedizin. Das Praxisteam

freut sich, in diesem Bereich umfassende diagnostische

und therapeutische Möglichkeiten anbieten

zu können.

Kontakt

Privatpraxis für Orthopädie

Dr. med. Norbert Kapitza

Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie, Sportmedizin,

Physikalische Therapie

Alle privaten Kassen und Selbstzahler

Wellingsbütteler Markt 1, 22391 Hamburg

Tel.: 040 53908460

Fax: 040 53933945

Internet: www.orthopaede-kapitza.de

E-Mail: info@orthopaede-kapitza.com

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ORTHOPÄDIE

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Ein typisches Sportlerleiden –

Schambeinentzündung

Fußballstars wie Mario Götze oder

Arjen Robben können ein Liedchen

davon singen: Die Schambeinentzündung

gilt als eines der unangenehmsten

und langwierigsten

Sportlerleiden. Wen es erwischt

hat, der muss sich aufgrund der anhaltenden

Schmerzen oft auf lange

Trainings- und Wettkampfpausen

einstellen. Der blanke Horror für

ehrgeizige Leistungssportler!

Umgangssprachlich bezeichnet der

Begriff „Schambein“ zumeist nicht

nur den eigentlichen, fest mit Darmbein

und Hüftbein verbundenen

Schambeinknochen, sondern auch

die zugehörigen Faser- und Knorpelstrukturen

des vorderen Beckenund

Hüftbereichs, insbesondere die

sogenannte Schambeinfuge, die

als Verbindungselement zwischen

linker und rechter Beckenhälfte fungiert.

Bei der gefürchteten Schambeinentzündung

handelt es sich für

gewöhnlich um eine schmerzhafte

nicht-infektiöse Entzündung der

Schambeinregion infolge übermäßiger

sportlicher Belastung der

Schambeinfuge. Vor allem Ballsportler

und Athleten aus anderen

Disziplinen mit hoher Laufgeschwindigkeit,

abrupten Stopps

und schnellen Richtungswechseln

haben ein hohes Risiko, daran zu

erkranken.

Betroffene Patienten kämpfen nicht

nur bei sportspezifischen Belastungen

wie Ausfallschritten oder dem

Stehen auf einem Bein mit starken

und lang anhaltenden Schmerzen,

auch alltägliche Bewegungen wie

Gehen und Treppensteigen können

zu einer wahren Strapaze werden.

Dabei strahlen die Schmerzen häufig

auch in die Hüft- und Leistenregion

oder in die Bauchmuskulatur

aus.

Auf die Diagnose folgen normalerweise

eine Zwangspause von

der sportlichen Betätigung und ein

oftmals quälend langsamer Genesungsprozess,

der durch die Einnahme

entzündungshemmender Medikamente,

durch Kryo- und Elektrotherapie

sowie physiotherapeutische

Übungen begleitet werden

kann. Ein operativer Eingriff wird in

den meisten Fällen vermieden werden.

Er empfiehlt sich allenfalls bei

Leistungssportlern, um die manchmal

überaus karriereschädliche Trainings-

und Wettkampfpause abzukürzen.

8


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ORTHOPÄDIE

INOVAMED – PARTNER DER MEDIZIN

INNOVATIVE VERSORGUNGSKONZEPTE FÜR PRAXEN, KLINIKEN & MVZS

Im Jahr 1989 gegründet, hat sich

die Inovamed GmbH als ein leistungsstarker

Anbieter von Logistik-Dienstleistungen

für Arztpraxen,

Kliniken und medizinischen Einrichtungen

erfolgreich am Markt etabliert. Höchst

individuelle Lösungen und ein außergewöhnlicher

Service, der weit über die normale Belieferung

von Arztpraxen und Kliniken hinausgeht,

bilden dabei die Strategie des inhabergeführten

Unternehmens.

Ob Arztpraxis, Klinik oder medizinisches Versorgungszentrum (MVZ): In allen Einrichtungen des Gesundheitsbereiches

ist der Alltag oft mit Tätigkeiten gefüllt, die nichts mit der eigentlichen Patientenversorgung und

-betreuung zu tun haben.

Mit uns wird alles leichter …

• Alles, was Sie für Ihre Arztpraxis,

Klinik oder MVZ brauchen,

ist immer da – Logistik

als gelebter Service

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und Investitionsgütern bis

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und Verwaltung

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und vielen regionalen Fachgeschäften gewährt eine hohe Kundenerreichbarkeit.

Mehr als 2500 Geschäftskunden und über 200.000

Privatkunden profitieren bereits von INOVAMED-Dienstleistungen.

Über 2500 Geschäftskunden

Über 200.000 Privatkunden

Kontakt

Inovamed GmbH

Grüner Weg 103a

52070 Aachen

Tel.: 0241-95 51 5-0

Fax: 0241-95 51 5-15

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CHIRURGIE

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION ANZEIGE

Der rettende Impuls für angegriffene Nerven

Neue Hoffnung bei neurologischen Erkrankungen

Eine neue Hoffnung für viele Patienten verschiedener

Erkrankungen des Nervensystems stellt die Methode der

Tiefen Hirnstimulation (THS) dar. Die THS ist eine richtungweisende,

neurochirurgische Behandlungsmethode,

die bei der Bekämpfung bestimmter neurologischer

Erkrankungen immer häufiger zur Anwendung kommt.

Umgangssprachlich ist auch der Begriff Hirnschrittmacher

geläufig, der die technologische Verwandtschaft

mit dem Herzschrittmacher betont. Tatsächlich handelt

es sich bei der THS um eine Weiterentwicklung der Idee

des Herzschrittmachers unter Einsatz der zukunftsweisenden

Operationstechnik der Stereotaxie. Ursache vieler

Symptome neurologischer Erkrankungen ist eine elektrische

Störung im Gehirn, die Balance zwischen stimulierenden

und hemmenden Arealen ist beeinträchtigt. Mittels

THS wird dieses elektrische Ungleichgewicht durch

gezielte Stimulation der betroffenen Areale korrigiert.

Die genaue Wirkungsweise der THS ist noch nicht völlig

entschlüsselt, jedoch Gegenstand intensiver Forschung.

Fest steht jedenfalls, dass die bisherigen Ergebnisse

überaus positiv und vielversprechend sind. Mittlerweile

werden in Deutschland bei steigender Tendenz jährlich

etwa 400 Hirnschrittmacher implantiert.

Erfolg auf allen Anwendungsgebieten

Gegenwärtig ist die Parkinson-Krankheit das häufigste

Einsatzgebiet der Tiefen Hirnstimulation. Das liegt unter

anderem daran, dass Forscher des Forschungszentrums

Jülich und der Universität Köln in den letzten Jahren

große Erfolge bei der Entwicklung eines Hirnschrittmachers,

der die Parkinson-Krankheit im Gehirn effektiv

zurückdrängt, verzeichnen konnten. Die Methode der

THS kommt allerdings auch bei der symptomatischen

Behandlung von Multipler Sklerose sowie Bewegungsstörungen

wie Dystonie oder Tremorerkrankungen, also

krampfhaften Verspannungen beziehungsweise Muskelzittern

aufgrund einer neurologischen Fehlfunktion,

immer öfter zum Einsatz. Darüber hinaus ist die THS

Gegenstand intensiver Forschung auf weiteren Anwendungsgebieten.

Beim Einsatz der THS gegen schwere

Formen der Depression wurde bislang nur mit kleinen

Patientengruppen gearbeitet, doch die Resultate sind

vielversprechend. So konnte bei einigen bis dahin therapieresistenten

Patienten eine deutliche Verbesserung

des Zustands erreicht werden. Die Implantation eines

Hirnschrittmachers konnte auch bei Patienten mit Tourette-Syndrom

einen Rückgang bestimmter Symptome

bewirken. Gleiches gilt für die Anwendung bei Epilepsie,

Cluster-Kopfschmerz, psychischen Zwangstörungen

und Suchterkrankungen, wo mittels THS durchgehend

beträchtliche Verbesserungen der Lebensqualität erzielt

werden konnten.

So funktioniert der Hirnschrittmacher

Im Wesentlichen besteht das THS-System aus dem Zusammenspiel

eines batteriegetriebenen Steuergeräts

(Neurostimulator) mit einem subkutan verlegten Verbindungskabel

und mehreren im Gehirn implantierten

Elektroden. Das Steuergerät wird – je nach körperlicher

Beschaffenheit des Patienten – unter das Schlüsselbein,

in den Rippenbogen oder den Oberbauch eingesetzt.

Dort erzeugt der Neurostimulator dann regelmäßige

elektrische Impulse, die durch einen unter der Haut

verlaufenden, isolierten Verlängerungsdraht zu den im

Kopf sitzenden Elektroden weitergeleitet werden. Bei

den Elektroden handelt es sich um sehr feine, flexible

Titandrähte mit Metallkontakten an der Spitze, die den

gesendeten elektrischen Impuls zielgenau an das gewünschte

Hirnareal abgeben. Abhängig von der eingestellten

Stromfrequenz wird die Zielregion in der Folge

entweder stimuliert oder deaktiviert. Die Einstellungen

des Neurostimulators werden durch ein Programmiergerät

von außerhalb des Körpers regelmäßig überprüft und

können bei Bedarf angepasst werden. Die Therapiemethode

ist minimalinvasiv und grundsätzlich reversibel, der

Hirnschrittmacher kann also gegebenenfalls auch wieder

entfernt werden.

Stereotaxie – Die Operationstechnik der Zukunft

Bei der THS erfolgt die notwendige Operation in zwei

Schritten, wobei der erste davon mithilfe der zukunftsweisenden

Operationsmethode der Stereotaxie durchgeführt

wird. Eine stereotaktische Hirnoperation be-

102


ANZEIGE

CHIRURGIE

zeichnet eine minimalinvasive Operationstechnik der

Neurochirurgie, bei der das betroffene Hirnareal nicht

operativ freigelegt werden muss. Stattdessen werden

der Kopf des Patienten und die medizinischen Instrumente

in einem fest verschraubten Rahmen fixiert und

die exakten Zielpunkte des Eingriffs mit geometrischen

Methoden berechnet. Oft kommen auch dreidimensionale

Echtzeitbildgebung mittels Computertomographie

und Kernspintomographie sowie computergestützte

Instrumentenführung bei dieser hochmodernen Operationsmethode

zum Einsatz. Dank der bildgesteuerten,

computerassistierten Berechnung der Wege und Abstände

im Inneren des Gehirns können nennenswerte

Verletzungen während der Operation normalerweise

völlig vermieden werden. Dem Patienten werden also

zunächst in einer stereotaktischen Operation kleine Löcher

in die Schädeldecke gebohrt, durch die dann einige

dünne Elektroden in die Zielregion im Gehirn eingeführt

werden. Welche Gehirnbereiche das im Genauen sind,

hängt von der zu behandelnden Krankheit ab. Bei dieser

für gewöhnlich schmerzlosen Prozedur ist der Patient bei

vollem Bewusstsein, damit anhand von einigen Tests die

richtige Lage – und damit die Wirksamkeit – der einzelnen

Elektroden schon während der Operation bestimmt

und feinjustiert werden kann. Das Steuergerät und das

Verbindungskabel werden zumeist wenige Tage darauf

unter Vollnarkose in einer zweiten Operation implantiert.

311


CHIRURGIE

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Schmerztherapie

auf höchstem Niveau

Mediziner viel Zeit. Nur so ist eine qualifizierte Beurteilung

der Beschwerden sowie die Entwicklung eines

individuellen Behandlungsplans, abseits der üblichen

Massenmedizin, möglich. Darüber hinaus profitiert

der Patient vom langjährigen Erfahrungsschatz und

der ständigen Weiterbildung des Spezialisten, die

es ihm ermöglicht, nur jeden 20. Patienten zu operieren

und für die überwiegende Mehrzahl konservative

Lösungen zu finden. Im Bereich der operativen

Schmerztherapie hat Dr. Klase sich durch eine große

Expertise profiliert und ist in Hamburg praktisch konkurrenzlos.

Dr. med. Klase

Krankenkassen schlagen Alarm. Krankschreibungen

aufgrund von Rückenschmerzen sind seit Jahren führend

in jeder Statistik. Jeder 20. Berufstätige sucht

einmal im Jahr, bedingt durch Rückenschmerzen,

Hilfe bei Ärzten und Kliniken. Besonders Schmerzen

an der Lendenwirbelsäule sind immer wieder Grund

für längere Krankheitsphasen. Seit 2009 bemüht

sich Dr.med. Daniel Klase in der Praxisgemeinschaft

neurorothenbaum diesen Missstand zu ändern.

Der Facharzt für Neurochirurgie und Spezialist für

Schmerztherapie ist bevorzugter Ansprechpartner in

Hamburg, wenn es um neurochirurgische Therapien

geht. Durch die Fokussierung auf die Wirbelsäulenchirurgie

bei Bandscheibenvorfällen, Spinalstenosen

und Wirbelgleiten in allen Wirbelsäulenabschnitten

sowie auf die neurochirurgische interventionelle

Schmerztherapie (CT-gesteuerte PRT, Facetteninfiltrationen

ISG-Infiltrationen, usw.) bieten er und die

Kollegen der Praxisgemeinschaft eine Behandlung

auf höchstem Niveau.

Die Interventionelle Schmerztherapie und verschiedene

operative Therapien nutzt Dr. Klase bei der Behandlung

seiner Patienten. Operative Verfahren sind:

• Mikrochirurgische Bandscheibenoperationen

• Mikrochirurgische Dekompressionen bei

Spinalkanalstenose

• Stabilisierung von Bewegungssegmenten bei

Instabilität/Wirbelgleiten (offen, perkutan,

dynamisch)

• Prothesenimplantation (Halswirbelsäule)

• Entfernung von Tumoren des Spinalkanals

und des Rückenmarks

• Arthrodese des Iliosakralgelenks (bei

chronischen Iliosakralgelenk-Beschwerden)

• Kyphoplastien (minimalinvasive Verfahren zur

Therapie von Wirbelfrakturen)

Dr. Klase legt größten Wert auf eine ausführliche und

verständliche Beratung. Für das Patientengespräch,

die Untersuchung und Behandlung nimmt sich der

12


CHIRURGIE

• Stimulations-Verfahren des peripheren und zentralen

Nervensystems zur Behandlung schwerer

chronischer neuropathischer Schmerzsyndrome

(z. B. Rückenmark-Stimulation, periphere Nervenstimulation,

Spinalganglien-Stimulation)

• Operative Behandlung von Engpass-Syndromen

und Tumoren des peripheren Nervensystems

• minimalinvasiv-operative Behandlung der Trigeminus-Neuralgie

und Trigeminus-Neuropathie

Bei der Interventionellen Schmerztherapie hilft den

Patienten:

• Periradikuläre Therapie (PRT) an Halswirbelsäule,

Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule

(z.B. bei Bandscheibenvorfall)

• Facettgelenk-Infiltration: Genau wie an jedem

anderen Gelenk kann es an den kleinen Wirbelgelenken

(Facettengelenke) zum schmerzhaften

Gelenkverschleiß kommen. Dem betroffenen Patienten

wird unter sterilen Bedingungen an das

betroffene Gelenk ein Medikamentengemisch

aus einem Mittel zur örtlichen Betäubung und

einem lokal wirkenden entzündungshemmenden

Stoff verabreicht.

• Facettgelenk-Denervation: kann eine effektive

Therapiemethode bei Gelenkarthrose-bedingtem

Rückenschmerz sein. Schmerzleitende

Nervenfasern werden auf thermischem oder

chemischem Weg verödet.

• ISG-Infiltration: Bei der Infiltration des Iliosacralgelenkes

(Kreuzdarmbeingelenk=ISG) wird unter

Bildkontrolle ein Gemisch aus einem lokalen Betäubungsmittel

und Cortison injiziert. Schmerz

und Bewegungseinschränkungen können minimiert

werden.

• Periphere Nerven-Infiltration (z. B. Ischias-Nerv

beim Piriformis-Syndrom, sympathischer Grenzstrang

beim CRPS, Pudendus-Nerv, u.a.)

Eine qualifizierte Beurteilung der Patientenbeschwerden,

der langjährige Erfahrungsschatz und der ständige

Wille, dem Patienten die beste Medizin zukommen

zu lassen, ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung.

Kein Patient verlässt jedoch die Praxis von

Dr. Klase ohne die Empfehlung für mehr Bewegung

und tägliche Aktivitäten im Alltag, die vorbeugend

und lindernd wirken.

Kontakt

Praxisgemeinschaft für Neurochirurgie,

Wirbelsäulenchirurgie neurorothenbaum

Rothenbaumchaussee 3, 20148 Hamburg

Tel.: 040 / 41 46 91 73

Fax: 040 / 41 46 91 74

E-Mail: praxis.klase@neurorothenbaum.de

Internet: www.neurorothenbaum.com

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CHIRURGIE

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Depressionen lindern durch die

Vagus-Nerv-Stimulation (VNS)

Die verschiedenen Formen der Depression zählen zu den häufigsten

seelischen Erkrankungen. Etwa 15 Prozent der Bevölkerung leiden

hin und wieder an einer leichteren Depression, Frauen sind bis zu

dreimal häufiger betroffen als Männer.

Die Depression mit ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen

zählt zu den häufigsten seelischen Erkrankungen.

Etwa 15 Prozent der Bevölkerung leiden

hin und wieder an einer mindestens leichteren Ausprägung

einer Depression, Frauen sind bis zu dreimal

häufiger betroffen als Männer. Der Erkrankungsbeginn

liegt meist zwischen dem 25. und dem 35. Lebensjahr.

Wie bei fast allen psychischen Erkrankungen geht man

auch bei der Depression davon aus, dass nicht nur eine

Ursache allein für ihre Entstehung verantwortlich gemacht

werden kann. Verschiedene Modelle und Theorien

aus der psychologischen Depressionsforschung

bringen die Entstehung einer Depression zum Beispiel

mit konkreten seelischen Faktoren in Verbindung. Einiges

weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass

bei den Betroffenen bestimmte Besonderheiten im

sozialen und familiären Umfeld gehäuft auftreten. Medikamentöse

und psychotherapeutische Maßnahmen

ergänzen sich bisher bei der Behandlung. Zur medikamentösen

Behandlung der Depression steht dem Arzt

die Arzneimittelgruppe der Antidepressiva zur Verfügung,

die alle auf Überträgerstoffe wirken, die an Nervenendigungen

freigesetzt werden, sogn. Neurotransmitter.

Ca. 70% Prozent der behandelten Patienten

erfahren durch diese Behandlung eine Besserung der

Symptome. Wenn ein medikamentöser Therapieansatz

nicht zufriedenstellende Hilfe bringt, spricht man von

einer therapieresistenten Depression.

Als nicht-medikamentöses Therapieverfahren zur Behandlung

der therapieresistenten Depression hat sich

in den letzten Jahren neben der repetitiven transkraniellen

Magnetstimulation (rTMS) und der Elektrokonvulsionstherapie

(EKT) die Vagus-Nerv-Stimulation (VNS)

entwickelt, die mittel- bis langfristig gute Ergebnisse

erzielt und den Patienten hierdurch vor allem eine verbesserte

Lebensqualität ermöglicht. Die Elektrokonvulsionstherapie

(EKT) ist das wirksamste Therapieverfahren

zur Behandlung schwerer und therapieresistenter

depressiver Episoden, besonders in der Akutphase der

Depression. Die Erfahrungen zur Langzeitwirkung dieser

Stimulationsverfahren zeigen jedoch, dass es nicht

selten zur Notwenigkeit einer längerfristigen Fortführung

der Behandlung kommen kann. In diesem Fall

kann die Vagus-Nerv-Stimulation eingesetzt werden.

Sie ist eine Zusatztherapie, welche bereits seit über 15

Jahren erfolgreich angewendet wird und die Depression

langfristig lindern kann. In Köln bietet Frau Prof.

Dr. Veerle Visser-Vandewalle, Direktorin der Klinik

für Stereotaxie und Funktionelle Neurochirurgie der

Uniklinik Köln in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie

und Psychotherapie (Ansprechpartner Priv.-Doz.

Dr. med. F. Lehnhardt), die Vagusnervstimulations-

Therapie an. Die erfahrene Chirurgin, die bekannt

für präzise und punktgenaue Eingriffe bei Hirn-OPs

ist, stimuliert mit der neuen Therapie den Vagusnerv,

einen der Hauptkommunikationswege zwischen Körper

und Hirn. Durch die Stimulation diesen Nervs mit

elektrischen Impulsen werden Neurotransmitter im

Gehirn neu eingestellt. Durch die in der Gehirnchemie

eintretenden Veränderungen kann eine Depression

erheblich und vor allem langfristig beeinflusst werden.

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CHIRURGIE

Prof. Dr. Veerle Visser-Vandewalle, Direktorin

der Klinik für Stereotaxie und Funktionelle

Neurochirurgie

Univ.-Prof. Dr. Veerle Visser-Vandewalle ist seit

August 2012 Direktorin der Klinik für Stereotaxie

und Funktionelle Neurochirurgie an der

Uniklinik Köln.

Die gebürtige Belgierin studierte von 1982 bis 1989

an der Universität Gent Humanmedizin. Anschließend

begann sie mit der Ausbildung zur Fachärztin

für Neurochirurgie in Brügge und Gent. Seit 1996

spezialisierte sie sich auf das Gebiet der Stereotaxie

und Funktionellen Neurochirurgie, zur Anwendung

der Tiefen Hirnstimulation für Bewegungsstörungen

und psychiatrische Erkrankungen.

Von 1999 bis 2007 war sie Oberärztin für Neurochirurgie

an der Universitätsklinik in Maastricht. Dort baute

sie den Bereich THS und Epilepsiechirurgie aus. 2007

wurde sie zur Professorin für Funktionelle Neurochirurgie

an die Universitätsklinik Maastricht berufen.

Prof. Dr. Veerle Visser-Vandewalle behandelte 1997

weltweit den ersten Tourette-Patienten mit der Methode

der Tiefen Hirnstimulation.

Für die VNS Therapy wird ein kleines Gerät direkt

unterhalb des Schlüsselbeins implantiert. Es überträgt

über eine dünne, am Hals entlang verlaufende

Elektrode, milde Impulse zum Vagusnerv.

Das VNS-Verfahren in der Anwendung:

Für die Behandlung mit der VNS Therapy ist das Implantieren

des Generators mittels eines chirurgischen

Eingriffs erforderlich, der unter Allgemeinanästhesie

ein bis zwei Stunden dauert. Der Chirurg nimmt einen

kleinen Schnitt links am Hals und einen zweiten unterhalb

des linken Schlüsselbeins im Brustbereich vor. Ein

kleines schrittmacherähnliches Gerät wird unterhalb

des Schlüsselbeins direkt unter der Haut implantiert.

Eine dünne Elektrode führt vom implantierten Gerät

zum Vagusnerv im Halsbereich. Das Gerät wird zwei

Wochen nach dem Eingriff in der Praxis aktiviert. Arzt

und Patient kooperieren dann um in Folgeterminen

das richtige Stimulationsprogramm einzustellen.

Kontakt

Klinik für Stereotaxie und

Funktionelle Neurochirurgie

Kerpener Straße 62, 50937 Köln

E-Mail: veerle.visser-vandewalle@uk-koeln.de

www.uk-koeln.de

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CHIRURGIE

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Im Focus: Schmerzen an

Bandscheibe und Wirbelsäule

Aufwacheinheiten und ein hochqualifiziertes Personal

erleichtern den kurzen Aufenthalt unter ärztlicher Betreuung.

Die Behandlung basiert laut Professor Arous auf

einer 3 Säulentherapie:

1. Konservative (Multimodale Schmerztherapie),

2. Minimalinvasive (Mikrotherapie),

3. Operative

1. Die Konservative beinhaltet: Medikamentöse

Therapie, KG, Massagen, Physiotherapie, TNS-Verfahren

etc.

In dem Fachcenter für Neurochirurgie mit spezieller

Schmerztherapie, sowie ambulante und stationäre

Operationen im Hamburger Heegbarg 2, bietet ein

hochqualifiziertes Team, unter der Leitung von Prof.

Dr. Mohammad Arous, und Dr. Arous Ismail, Hilfe für

schmerzgeplagte Patienten, die Probleme an Bandscheibe,

Wirbelsäule und Bewegungsapparat haben.

Der gebürtige Syrer, der seit 2004 auch Chefarzt der

neurochirurgischen Abteilung der Praxisklinik Hamburg-Bergedorf

ist, hat sich durch seine spezielle

Schmerztherapie nicht nur national einen Namen gemacht.

Die Behandlung in dem Fachcenter beginnt

mit einer schnellen und umfassenden Diagnose, die

mit modernster Technik und in interdisziplinärer Zusammenarbeit

mit Fachärzten für Radiologie/Neuroradiologie,

Neurologie Orthopädie etc. erstellt wird.

Die Beurteilung der Untersuchungsergebnisse und

das weitere individuelle Vorgehen wird danach in einem

ausführlichen, persönlichen Gespräch mit dem

Patienten erörtert. In der Praxisklinik Hamburg-Bergedorf

wird – im Bedarfsfall – der operative Eingriff

zur Lösung der jeweiligen Beschwerden durchgeführt.

3 OP-Einheiten, nach neuesten Richtlinien

ausgestattet, stehen hier zur Verfügung. Modernste

2. Minimalinvasive (Mikrotherapie) u.a. PRT, PRT

(Periradikuläre Therapie. Die PRT ist eine minimalinvasive

Behandlung bei Nervenwurzelreizungen,

bei Bandscheibenvorfällen und Bandscheibenvorwölbungen.

Die PRT wird unter computertomographischer

(CT) Kontrolle durchgeführt. Wirbelgelenkinfiltrationen

(Facetteninfiltrationen): Hierbei

handelt es sich um eine Behandlung der Wirbelgelenke.

Iliosacralgelenkinfiltration (ISG)

Die ISG ist eine Behandlung funktioneller (Blockade)

und degenerativer (Verschleiß) Beschwerden

des Iliosacralgelenkes (Gelenk zwischen Darmbein

und Kreuzbein) Katheter Behandlung, Laser Behandlung,

Nukleoplasty etc.

Alle Eingriffe sind minimalinvasiv und werden unter

CT-Kontrolle durchgeführt.

3. Wenn die Patienten keine Wirkung nach der Behandlung

(1 und 2) und alles ausgeschöpft haben,

dann soll geprüft werden ob die Säule 3 in Frage

kommt, jeder Patient soll über alle Möglichkeiten

informiert werden. Er soll im Zweifelsfall eine Zweitmeinung

bei anderen Kollegen einholen.

Kontakt

Praxisgemeinschaft für Neurochirurgie

Prof. (Universität Haybusak)

Doctor of medicine (BY), Doctor of philosophy (BY)

Mohammad M. Arous

Dr. med. (SYR) Ismail M. Arous

Heegbarg 2, 22391 Hamburg

Tel.: 040-3023 9780, Fax: 040-3023 9789

E-Mail: m.arous@web.de, Internet: www.arous.de

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ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

CHIRURGIE

Operation gestern und heute

Bei einer Operation handelt es sich um einen chirurgischen

Eingriff, der entweder unter lokaler Schmerzausschaltung

(z.B. bei einer Warzenentfernung) oder unter

Vollnarkose (bei größeren Eingriffen wie einer Gebärmutterentfernung)

durchgeführt wird. Je nach Umfang

des Eingriffs bedarf es einer mehr oder weniger intensiven

Vorbereitung des Patienten. Nach einer Operation

kommt es möglicherweise zu Umstellungen im Organismus

und vorübergehenden Einschränkungen der

Beweglichkeit.

Die Wunde muss versorgt und die Heilungsprozesse

müssen möglicherweise medikamentös und physiotherapeutisch

unterstützt werden.

Minimalinvasive Chirurgie (MIC)

Heute werden bereits zahlreiche Operationen ambulant

durchgeführt, das heißt, die Patienten können

einige Stunden nach dem Eingriff wieder nach Hause

gehen. Dies ist vor allem durch die relativ neue und

zukunftsweisende Operationstechnik der „minimalinvasiven

Chirurgie“ (MIC) möglich. Darunter versteht man

operative (und auch diagnostische) Eingriffe, bei denen

die notwendige Körperöffnung sehr gering gehalten

wird, da durch lediglich kleine Schnitte, Kanülen, ein

optisches System und Instrumente zum Operationsgebiet

geleitet werden. Diese Operationsmethode wird

auch als „Knopfloch- oder Schlüsselloch-Chirurgie bezeichnet.

Besonders oft setzt man sie in der Frauenheilkunde

ein. Mit ihr entfernt man Eierstockzysten und

Gebärmuttermyome.

In der Allgemeinchirurgie werden heutzutage – unter

weitgehender Schonung des umgebenden Gewebes

– die meisten Gallenblasenentfernungen und Leistenbruchoperationen

minimalinvasiv durchgeführt.

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VISZERALCHIRURGIE

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Krebserkrankungen im Bauchraum

Assistierender OP-Roboter ermöglicht

neue Behandlungsdimensionen

Die Infrastruktur der Asklepios Klinik Altona ist in

hohem Maße auf die Behandlung von Tumorpatienten

ausgerichtet. Dazu gehören im Speziellen auch

Tumorerkrankungen im Bauchraum. Prof. Dr. med.

Gero Puhl, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie,

arbeitet hier in der fachübergreifenden

GastroClinic mit einem Expertenteam aus verschiedensten

Disziplinen (Gastroenterologie, Onkologie,

Radiologie, Pathologie) Hand in Hand. Das ist ein

entscheidender Vorteil und führt unter anderem bei

der operativen Entfernung von Leber- und Bauchspeicheldrüsen-Tumoren

zu optimalen und individuell

abgestimmten Behandlungsergebnisse. Modernste

Medizintechnik, wie das daVinci Xi Robotersystem,

bieten dabei ganz neue Möglichkeiten.

Die 2015 gegründete GastroClinic der Asklepios Klinik

Altona steht unter der gemeinsamen Leitung von

Prof. Dr. med. Gero Puhl und Prof. Dr. med. Jürgen

Pohl, Chefarzt der Gastroenterologie, die dieses Zentrum

auch gemeinsam gegründet haben. Es steht heute

für eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit

bestmöglichen Diagnose- und Therapieverfahren für

die Patienten. Bei sämtlichen chirurgischen Eingriffen

nutzen Prof. Dr. Puhl und sein Expertenteam – wenn

Prof. Dr. med. Gero Puhl (l.) und

Prof. Dr. med. Jürgen Pohl (r.)

möglich und sinnvoll für die Patienten – minimalinvasive

Verfahrenen. Dabei werden durch winzige Schnitte

Instrumente und eine hochauflösende Kamera in

die Bauchhöhle eingeführt. Die Vorteile für die Patienten

sind deutlich kleinere Schnitte und weniger

postoperativen Schmerzen, der gesamte Heilungsprozess

wird beschleunigt und der Patient erholt sich

schneller. Allerdings achten die Mediziner immer darauf,

dass diese schonenden Methoden niemals auf

Kosten der Gründlichkeit gehen. Bei allen Therapien

können die Ärzte in der Asklepios Klinik Altona nicht

nur auf ihre Expertise, sondern auch auf eine hochmoderne

Ausstattung und Medizintechnik zurückgreifen.

Neben der klassischen minimalinvasiven Schlüssel-

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VISZERALCHIRURGIE

individuelle Therapiepläne, die auch die spezielle

Situation des Patienten berücksichtigen. Die hochmoderne

Ausstattung der Klinik und die Bündelung

der Kompetenzen ermöglichen so herausragende

und innovative Therapieangebote.

lochchirurgie, arbeitet Prof. Dr. Puhl bei bauchchirurgischen

Operationen, auch mit der Unterstützung des

daVinci Xi Robotersystems. Langjährige Erfahrungen

als Chirurg und eine spezialisierte Ausbildung befähigen

ihn dazu. Der Vorteil dieses roboterassistierten

Verfahrens liegt in der noch deutlich präziseren und

damit für den Patienten noch schonenderen Operationstechnik,

die der Operateur damit anwenden kann.

Aktuell wurde Prof. Dr. Puhl als einer von europaweit

nur 14 Chirurgen durch die European Academy of

Robotic Colorectal Surgery (EARCS) für seine Kompetenz

bei der roboter-assistierte Kolorektalchirurgie

zertifiziert.

Vor jedem Eingriff werden in fast täglichen, gemeinsamen

klinischen Fallbesprechungen auf Grundlage

der Untersuchungen und Expertisen genaue Diagnosen

gestellt. Sie sind Grundlage für optimale und

Als international anerkannter Experte, verfügt Prof.

Dr. Puhl aber auch über eine umfassende chirurgische

Expertise bei Tumoroperationen an Speiseröhre,

Magen und Darm. Während seiner Tätigkeit an der

Berliner Charité wurde er zum Universitätsprofessor

für Leber, Gallenwegen und Pankreas berufen. In dem

auf Bauchmedizin spezialisierten Zentrum, arbeiten

erfahrene Ärzte der Chirurgie und Inneren Medizin

auf einer Station eng zusammen. Von dieser Kombination

beider Fachgebiete, profitieren die Patienten

stationär und ambulant durch optimale Betreuung.

Kontakt

Prof. Dr. med. Gero Puhl

Asklepios Klinik Altona, Chefarzt Allgemein-,

Viszeral- und Gefäßchirurgie / GastroClinic

Paul-Ehrlich-Straße 1, 22763 Hamburg

Tel.: 040 18 18 81-1601

Fax: 040 18 18 81-49 22

E-Mail: g.puhl@asklepios.com

Internet: www.asklepios.com/hamburg/altona

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UNTERHALTUNG

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Kreuzworträtsel

Lassen Sie sich verwöhnen! Gewinnen

Sie 2 x 1 Präsentkorb im Wert von

50 Euro von Stortz. Viel Spaß und viel

Erfolg beim Rätseln, wünscht Ihnen Ihr

Team zur Gesundheit.

seitlich,

seitwärts

(Med.)

Nährmutter

gestreiftes

Wildpferd

Farbgebung,

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an keine

Tonart

gebunden

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gewaltsamer

Diebstahl

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griech.

Buchstabe

Körperflüssigkeit

Abk.:

Elektrokardiogramm

dürres,

trockenes

Geäst

unversehrt,

unberührt

Fußballmannschaft

Gesindel,

Pöbel

4

sich

aalen

Sittenlehre

Beatmungsschlauch

(lat.)

Tessiner

Rotwein

Abk.:

Ausscheidungsurografie

Strom

zur

Nordsee

Elite

Figur in

„Die

Zauberflöte“

Monogamie

Schuppenechse

Geburtsschmerzen

Spaßmacher

im

Zirkus

Abk.: Panoramaschichtaufnahme

Spaltwerkzeug

Geländeform

Sportpaddelboot

Zupfinstrument

2

Rennschlitten

geflochtener

Behälter

8

türk.

Anisbranntwein

südamerik.

Kamel

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5

engl.:

weiblich

dt.

Dichter

(Achim

von) †

mittelital.

Stadt an

der Adria

Kolbengetreide

lateinamerik.

Musikstil,

Tanz

glatt,

glänzend

Luft

holen

Lebensabschnitt

Aufenthaltsraum

im

Bahnhof

6

Teil des

Roten

Meeres:

Golf v. ...

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zwischen

Ost- und

Nordsee

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Sportgerät

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grober

Sand

orient.

Reisbranntwein

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kurz für

Elektrizitätswerk

Umkleidezelle

Metallhaken

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Prüfung

Tonkunst

das Gegenstück

zum

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(chines.)

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zoologische

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Kriegervolk

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Zeichnung

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in Ostsibirien

Leibesfrucht

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Dt. Reiches

Lotterieschein

Vorratsspeicher

chirurgisches

Instrument

Gebäudeveränderung

Straßenkrümmung

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feines

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Halbinsel

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Bodenkachel

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1

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Teilnahmebedingungen

finden Sie auf Seite 58

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PSYCHISCHE GESUNDHEIT

VORWORT

Achtsamkeit und

Entschleunigung

sind wichtiger denn je

Prof. Dr. C. Bielitz,

Sigma-Zentrum

Bad Säckingen

Unser beruflicher Kontext ist heute geprägt durch

eine nie dagewesene Informations-Verfügbarkeit. Ich

spreche ganz bewusst nicht von Informationsflut, weil

ich doch oft selbst entscheide, was mich an Information

erreicht. Im Supermarkt oder in der S-Bahn kann

ich mich der Werbung, der Musik, den Geräuschen

natürlich nicht entziehen, die Reize sind einfach da.

Aber ich kann sehr wohl entscheiden, ob ich Informationen

über das Smartphone, Tablet und dergleichen

auf mich wirken lasse oder eben nicht. Ich bin derjenige,

der die Hoheit darüber hat, ob ich während

des Fernsehens zusätzlich noch surfe oder nicht. Ich

bin derjenige, der entscheidet, ob ich während des

Telefonates parallel noch E-Mails schreibe oder nicht.

Das muss reflektiert werden. Hier ist es ein Irrglaube

zu meinen, die „böse“ digitale Welt und die Informations“überflutung“

seien schuldig am Krankwerden

und der Häufigkeit der Überforderungs-Syndrome

und Depressionen. Es geht meist um mehrere Verursacher,

die in eine psychische Krankheit führen können.

Hier sollten wir zunächst bei dem Betroffenen

selbst ansetzen und sein Verhalten hinterfragen. Sehr

schnell werden wir feststellen, dass sein Umgang mit

sich selbst mehr Achtsamkeit bedarf. Und auch die

Interaktion mit anderen, sei es im beruflichen oder

privaten Kontext, ist unter Umständen ebenfalls nicht

ausreichend achtsam.

Ein achtsamer Mensch kann innehalten. Während des

Innehaltens kann er reflektieren, was gerade in einer

Situation geschehen ist und was auf ihn eingewirkt

hat. Somit hat er eine Chance, zu relativieren und –

nachdem er das in aller Ruhe getan hat – eine Bewertung

der Informationen, die auf ihn eingeströmt

sind, vorzunehmen. Wenn er das aber nicht tut, wird

er reflexartig eine Antwort geben, nur um das Tempo

des Interaktionspartners aufrecht zu erhalten – und

ihm im vorauseilenden Gehorsam eine gut verdauliche

Antwort zu geben. Das geht auf Dauer nicht gut!

Der Irrtum liegt darin zu glauben, nur weil Medien

schnell und die Informationen leicht verfügbar sind,

selbst schnell eine Antwort parat haben zu müssen.

Genau da passieren die Fehler, da man zu voreilig

eine Frage bejaht oder verneint, zu schnell eine Zustimmung

bei hochkomplexen Vorgängen erteilt

oder eine hochintelligente Intervention eines Interaktionspartners

möglicherweise verwirft. Die digitale

Welt verführt, Entscheidungen zu früh zu fällen. Digital

Detox ist eine wunderbare Methode der Achtsamkeit

und sollte – da wo es möglich ist – ritualisiert

verordnet werden.

Das Burnout-Risiko ist nicht beschränkt auf Manager,

die diesen Titel führen; Manager ist eigentlich jeder

Mensch, der Managementaufgaben hat. Insbesondere

Frauen, die Haus, Beruf und Kinder organisieren

müssen. Die völlig überblähte und oft auf Manager

fokussierte Anwendung der Thematik des Überforderungssyndroms

und des Stresses wird also ganz

vielen Akteuren in der Gesellschaft nicht gerecht. Es

wird ebenfalls gern vergessen, dass die Akteure, die

sich um die Stressopfer kümmern, in der Diskussion

oft nichtberücksichtigt werden. Wer kümmert sich

um die psychische Gesundheit der Akteure im Gesundheitswesen?

Wer beleuchtet hier das Phänomen,

dass auch hier diese Menschen überfordert sein können

und Gefahr laufen, auszubrennen? Hier müssen

wir genau hinschauen und sensibilisieren.

Zum Therapieerfolg führt die Beziehung, die die Therapeuten

zum Patienten aufbauen und eine kybernetische

Herangehensweise. Das heißt: die Patienten

brauchen ein angst- und wertungsfreies Klima. Es

braucht ein Grundverständnis, dass der Patient von

sich aus ein Konzept mitbringt, welches wir Therapeuten

doch erst verstehen müssen, um danach gemeinsam

mit dem Patienten zu überlegen, was ggf.

zu ändern ist.

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PSYCHISCHE GESUNDHEIT

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Emotionale Wunden

heilen –Mehrstufiges

Behandlungskonzept

im Sigma-Zentrum

Wenn ein Mensch etwas erlebt, das seine Anpassungs-

und Bewältigungsstrategien überfordert,

wird automatisch sein Stresssystem aktiviert.

Bei einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“

(PTBS) dauern die seelischen Schmerzen an – oft

über Jahre und Jahrzehnte – und ziehen massive,

z. T. auch akute Symptome nach sich wie z. B. Unfähigkeit,

Reize zu verarbeiten, Desorientierung in

bestimmten Situationen (Dissoziation), Rückzug,

innere und äußere Unruhe. Vor einer Trauma-Bearbeitung

gilt es unbedingt, die betroffenen Personen

psychisch zu stabilisieren und u. a. eine Ressourcenaktivierung

einzuleiten. Das Sigma-Zentrum

Bad Säckingen hat dazu ein mehrstufiges Behandlungskonzept

entwickelt, bei dem die Traumabehandlung

so dosiert wird, dass die psychische

Verarbeitungsfähigkeit des Patienten nicht überschritten

wird.

Stressreaktionen sind ein genetisch verankertes, überlebensnotwendiges

und automatisiertes Reaktions- und

Verhaltensprogramm, das mit körperlichen Symptomen

verbunden ist. Charakteristisch für die Entwicklung eines

Posttraumatischen Belastungssyndroms ist u. a. der

Umstand, dass die psychische Anspannung des Menschen

nach Stunden oder Tagen nicht nachlässt, da

die Person nicht in der Lage ist, das Erlebte psychisch

zu verarbeiten. In Folge dessen kann es nicht in die

Erfahrungswelt integriert werden und in das Langzeitgedächtnis

übergehen. Es wird nicht zur Erinnerung.

Damit das Erlebte nicht ständig präsent ist, bleibt der

Psyche nur die Möglichkeit, das Unverarbeitete abzuspalten.

Die Intensität der Abspaltung variiert. Im extremen Fall

ist sie dem Bewusstsein nicht mehr zugänglich. Durch

Auslöser (Trigger) kann die unbewusste Erinnerung jedoch

plötzlich und unerwartet wieder aktiviert werden.

Dies kann über alle Sinnesorgane (Augen, Ohren, Nase,

Haut) geschehen. In Folge davon tauchen die Bilder

der Ereignisse unvermittelt auf und/oder die damit einhergehenden

Gefühle und/oder Körperreaktionen stellen

sich ein. Die Person wird dann davon überflutet, da

dies unwillkürlich passiert und sie keinen Einfluss darauf

hat. Sie hat das Gefühl, als ob der traumatisierende

Vorgang „jetzt“ (wieder) passierte. Daher stellen sich

dann auch damit einhergehende Stressreaktionen wieder

ein, wie beim Erleben des Traumas selbst.

„Bei der Behandlung von Traumafolgestörungen geht

es darum, dass die betroffene Person darin unterstützt

wird, das traumatische Geschehen zu verarbeiten, damit

es integriert werden kann und somit zur Erinnerung

wird“, erläutert Prof. Dr. Christoph Bielitz, Ärztlicher Direktor

des Sigma-Zentrums Bad Säckingen. Das mehrstufige

Behandlungskonzept des Sigma-Zentrums besteht

in der Regel aus mindestens zwei 50-minütigen

Einzelgesprächen pro Woche, Teilnahme an intensiver

Körperpsychotherapie, an einer speziell für traumatisierte

Menschen konzipierten Stabilisierungsgruppe

22


PSYCHISCHE GESUNDHEIT

sowie ggf. der Teilnahme an Gestaltungstherapie, Musiktherapie,

Tanz- und Bewegungstherapie und an Entspannungsverfahren.

Auch Diagnosen wie z. B. Krebs können bei vielen Betroffenen

Ängste und Sorgen auslösen und nicht selten

auch zu Traumafolgestörungen führen. Der Verlauf der

Erkrankung ist oft nicht vorhersehbar, nicht kontrollierbar,

sondern oft unberechenbar, eine Zerreißprobe

zwischen Hoffnungen und Befürchtungen, eine Achterbahn

der Gefühle. Diese anhaltende Bedrohung,

die nicht von außen, sondern aus dem eigenen Körper

kommt, erleben viele Menschen wie eine tickende

Zeitbombe, die jederzeit losgehen kann und der sie

sich hilflos ausgeliefert fühlen. Gelingt es nicht, Gedanken

und Gefühle mitzuteilen, sind häufig depressive

Verstimmungen und Schwankungen des seelischen

Gleichgewichts die Folge. Obwohl die Psychoonkologie

für eine patientenzentrierte onkologische Versorgung

unabdingbar ist, fehlen in Deutschland für sehr

junge aber auch für betagte Patienten oft notwendige,

etablierte psychoonkologische Versorgungskonzepte.

Die Psychoonkologie im Sigma-Zentrum Bad Säckingen

unterstützt diese Patientengruppen mit ihren Angehörigen

bei der Verarbeitung der Krankheit und hilft

ihnen, in belastenden Situationen Mut, Kraft und Hoffnung

zu schöpfen.

Zum Sigma-Zentrum

Das Sigma-Zentrum in Bad Säckingen ist eines der

deutschlandweit führenden privaten Fach-Krankenhäuser

für interdisziplinäre Psychiatrie, Psychotherapie und

Psychosomatische Medizin. Weiterführende Informationen:

www.sigma-zentrum.de

SIGMA-Zentrum Privatklinikum Bad Säckingen

Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Weihermatten 1, 79713 Bad Säckingen

Telefon: +49 (0) 77 61 / 55 66-0 Für einweisende Ärzte: +49 (0) 77 61 / 55 66-300

Früherkennungszentrum: +49 (0) 77 61 / 55 64 555

E-Mail: info@SIGMA-Zentrum.de, Internet: www.SIGMA-Zentrum.de, Facebook: www.facebook.de/SigmaZentrum

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PSYCHISCHE GESUNDHEIT

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Die totale Verfinsterung

Wenn wir mal darüber nachdenken, kennt eigentlich‚

jeder von uns diesen Arbeitskollegen, der ständig fehlt,

diesen alten Freund, der sich plötzlich nicht mehr meldet,

oder diesen entfernten Bekannten, von dessen

Selbstmord man irgendwann beiläufig erfahren hat.

Anders als ein gebrochenes Bein ist eine krankhafte

Verfinsterung des Gemüts für Außenstehende schwer

zu erkennen, für den Betroffenen selbst kann eine psychische

Erkrankung, wie eine Depression oder ein Burnout-Syndrom,

jedoch eine existenzbedrohliche Krisensituation

darstellen.

Depression

Eine Depression ist häufig eine seelische Reaktion auf ein

traumatisches Ereignis, wie den Verlust eines geliebten

Menschen oder des Arbeitsplatzes. Auch länger andauernde

Belastungszustände im Berufs- oder Privatleben

können die Entstehung einer Depression begünstigen.

Allerdings kann eine Depression auch körperliche Ursachen

haben. Unter anderem können Veränderungen

des Hormonhaushalts, beispielweise durch organische

Erkrankungen der Schilddrüse, der Hypophyse oder

der Nebennieren, eine Depression auslösen. Außerdem

muss bei der Diagnose eine genetische Disposition zur

unvorteilhaften Aktivität bestimmter Botenstoffe im Gehirn

mit in Betracht gezogen werden.

Die Erkrankten sind oftmals so müde und antriebslos,

dass selbst einfache Alltagstätigkeiten wie Körperpflege

oder Haushaltsarbeit nicht mehr verrichtet werden

können. Sie leiden an einem Gefühl anhaltender innerer

Leere oder tiefer Traurigkeit, sind unfähig, sich noch

über irgendetwas zu freuen und verlieren jegliches Interesse

an der Außenwelt. Die Stimmung der Betroffenen

ist auch durch guten Zuspruch von Freunden oder

Verwandten nicht mehr aufzuhellen, oftmals ziehen sie

sich völlig aus ihrem sozialen Umfeld zurück. Viele Betroffene

verlieren in der Folge jegliches Selbstbewusstsein,

neigen zu endloser Grübelei und Schuldgefühlen,

sind übermäßig reizbar oder ängstlich. Die eigenen

Zukunftsaussichten werden häufig als so hoffnungslos

empfunden, dass jeglicher Lebensmut erlischt. Ohne

ärztliche Hilfe entwickeln diese Betroffenen auf Dauer

oft ein hohes Selbstmordrisiko.

24


PSYCHISCHE GESUNDHEIT

Ebenso typisch für eine depressive Erkrankung ist das

zusätzliche Auftreten verschiedener neurologischer

und körperlicher Beschwerden aus einer langen Liste

möglicher Begleitsymptome: Zu nennen sind hierbei

insbesondere Konzentrationsprobleme, innere Unruhe,

verlangsamtes Denken sowie Überempfindlichkeit gegenüber

Geräuschen. Es kann darüber hinaus auch zu

schweren Schlafstörungen, drastischen Gewichtsveränderungen

und völligem Libidoverlust kommen.

Burnout

Die meisten Experten betrachten das sogenannte Burnout-Syndrom

als eine durch anhaltenden beruflichen

Stress hervorgerufene Erschöpfungsdepression. Demnach

resultiert aus dem Empfinden einer nicht zu bewältigenden

Belastungssituation ein umfassender Erschöpfungs-

und Frustrationszustand, der sich insbesondere

in Form von Antriebsschwäche und Reizbarkeit äußert.

Die Betroffenen leiden zumeist unter einem gefühlten

Ungleichgewicht zwischen Leistung und Anerkennung

im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit. Durch einen

Mangel an greifbaren Erfolgserlebnissen macht sich bei

ihnen das Gefühl breit, dass sie trotz größter Anstrengungen

kaum etwas erreichen oder bewirken. So geht

die körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung

zumeist auch mit Gefühlen von Ohnmacht, Überforderung

und Kontrollverlust einher. Zudem erleben viele

Burnout-Patienten eine große innere Distanzierung von

der eigenen Tätigkeit und entwickeln gegenüber Kollegen,

Kunden, Patienten, Schülern etc. eine zunehmend

feindselige Einstellung.

Behandlungsmöglichkeiten

Bei jeder Form der Depression ist ärztliche Hilfe unbedingt

angeraten. Ab einem bestimmten Schweregrad

ist auch eine medikamentöse Therapie unumgänglich.

Bei drohender Selbstmordgefahr empfiehlt sich eine

vorübergehende stationäre Behandlung dringend als

erste Stabilisierungsmaßnahme. In jedem Fall sollte

auch psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch

genommen werden, um die emotionalen Ursachen

der Erkrankung, wie beispielweise verdrängte Konflikte

oder Traumata, zu beleuchten sowie problematische

Denk- und Verhaltensmuster zu verstehen. Häufig sind

in der Konsequenz auch nachhaltige Veränderungen der

Lebensverhältnisse, wie beispielsweise ein Jobwechsel

oder die Beendigung einer belastenden Beziehung,

nicht zu vermeiden, um eine dauerhafte Genesung zu

ermöglichen.

25


ONKOLOGIE

Dendritische Zellen

Die heimlichen Hauptdarsteller

Dendritische Zellen (DC) sind auf die Erkennung von Krankheitserregern oder

bösartigen Zellen spezialisiert. Ebenso leiten sie die Immunreaktion gegen diese

ein. Damit werden sie in der modernen Immunonkologie zu den Hauptdarstellern

im Verborgenen.

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VORWORT

ONKOLOGIE

Onkologische Therapien –

Alles was wir brauchen,

tragen wir schon in uns

Dr. Wilfried Stücker

Geschäftsführer und Leiter des

Immun-Onkologisches Zentrum

Köln (IOZK)

Die moderne Krebsforschung erkennt

zunehmend die körpereigenen Abwehrkräfte

als vielversprechende Waffe

gegen onkologische Erkrankungen.

Das klingt bei genauerer Betrachtung

naheliegend, denn genauso wie unser

Immunsystem täglich körperfremde Viren

und Bakterien bekämpft, werden

in unserem Organismus auch krankhaft

veränderte Zellen vom Immunsystem

erkannt und zerstört. Auf diese Weise

verteidigt sich unser Körper ständig

gegen die Krebsentstehung.

In Ausnahmefällen jedoch kann die

Verteidigung aber auch einmal versagen,

da veränderte Zellen verschiedene

Strategien entwickeln, um der Bekämpfung

durch das Immunsystem zu

entgehen. An dieser Stelle können die

Immuntherapien zum Einsatz kommen,

um das Abwehrsystem bei der Beseitigung

von Krebszellen zu unterstützen.

Für die Entwicklung einer dieser

unterstützenden Mechanismen, den

sogenannten Check-Point-Blockern

wurde 2018 der Nobelpreis für Medizin

verliehen.

In den letzten Jahren hat die moderne

Immuntherapie noch entscheidend dazugelernt.

Wir wissen heute, wie wir mit

zellulären Immuntherapien (Vakzinationsstrategien)

Immunzellen informieren

müssen und wie wir sie sogar verändern

können (Car-T-Zell-Therapien),

um eine gezielte Immunreaktion gegen

das Tumorwachstum zu stimulieren.

„Da jedes Tumorgeschehen einmalig

ist, können diese Verfahren immer nur

im Rahmen einer personalisierten Medizin

bei einem Patienten zur Anwendung

kommen. Die Immunreaktion

muss genau auf den individuellen Tumor

gerichtet sein“, sagt Dr. Wilfried

Stücker vom Immun-Onkologischen

Zentrum Köln. Hier sieht er die logistische

Herausforderung, die es für die

nahe Zukunft zu lösen gilt, um mehr

Patienten eine onkologische Therapie

anbieten zu können.

27


ONKOLOGIE

ANZEIGE

So individuell wie jeder Patient –

Die IOZK Immuntherapie zur Krebsbehandlung

Die ursprüngliche Idee klingt so simpel wie genial: Wir

nutzen die körpereigenen Abwehrkräfte im Kampf gegen

den Krebs. Aus diesem Gedanken heraus entwickelten

Wissenschaftler schon vor vielen Jahrzehnten erste

Therapieverfahren, um das Immunsystem als stärksten

Helfer im Kampf gegen den Krebs zu aktivierten. Besonders

in den letzten Jahren wurden außerordentliche

Fortschritte erzielt. Heute kann man schon zweifelsfrei

sagen, dass die immunonkologische Therapie die Behandlung

von Tumorerkrankungen revolutioniert hat.

Sie hat sich neben der Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie

als vierte Säule etabliert. Immuntherapeutische

Wirkstoffe schlagen nicht in allen Fällen an. Aber

den Patienten, die auf die Therapie gut ansprechen,

ermöglichen sie ein längeres Überleben bei oftmals guter

Lebensqualität.

IOZK – ein Behandlungszentrum im Herzen Kölns

Das Immun-Onkologische Zentrum Köln hat sich dieser

Aufgabe verschrieben. „Das Leben unserer Krebspatienten

zu verlängern und Ihnen eine schonende aber

Erfolg versprechende Therapie anzubieten, das ist unser

starker gemeinsamer Antrieb am IOZK“, sagt der

Geschäftsführer Dr. rer. nat. Wilfried Stücker, der 1985

die Einrichtung initiiert hat.

Das IOZK ist ein gewachsenes, 60-köpfiges Team, bestehend

aus Ärzten, Naturwissenschaftlern, Krankenpflegern

und Labormitarbeitern, das auf dem Gebiet

der immunologischen Behandlung von Krebserkrankungen

Außergewöhnliches leistet. Es besteht aus einem

Behandlungszentrum mit eigenem GMP-Reinraumlabor

im Zentrum Kölns. Auf 2300 Quadratmetern finden

sich neben den Untersuchungs- und Behandlungsräumen

Konferenzsäle, Verwaltung und moderne Laboratorien

der höchsten Qualitätsklasse. Die spezialisierten

Mitarbeiter betreuen jedes Jahr etwa 500 Patienten aus

Europa, Asien, Afrika, Amerika und dem Nahen Osten.

Die IOZK Immuntherapie –

individuell, wie jeder Patient

Das IOZK bietet eine einzigartige Konstellation für eine

optimale Immuntherapie. Hier wirkt zusammen was die

größten Erfolgschancen verspricht: ein Team herausragender

Experten und eine speziell entwickelte Therapieform,

die individuell für jeden Patienten geplant wird: die

IOZK Immuntherapie.

Denn jede Krebserkrankung ist individuell und sollte dementsprechend

auch individuell betrachtet und behandelt

werden. Die IOZK Immuntherapie funktioniert, indem sie

das körpereigene Immunsystem mit einem speziell hergestellten

Impfstoff aktiviert, damit dieses von sich aus

gegen das Tumorwachstum vorgehen kann. Die Therapie

bekämpft zielgerichtet und personalisiert den Tumor des

Patienten ohne gesunde Zellen zu zerstören.

28


ONKOLOGIE

Die Basis bildet eine umfassende Laboranalyse des

Immunsystems. Auf dieser Grundlage entscheidet das

Ärzteteam mit Beratung der Wissenschaftler, welche

Behandlungsmethode und Folgebetreuung am besten

geeignet ist. Bei der Betrachtung werden alle verfügbaren

Methoden der Krebsbehandlung mit einbezogen.

Von der immunologischen Behandlung bis zur

klassischen Chemotherapie.

Die Bestandteile der IOZK Immuntherapie sind die

Virotherapie, immunologisch wirksame Hyperthermieverfahren,

die Tumorimpftherapie – mit dem patienteneigenen

Impfstoff IO-VAC, die Beeinflussung des

Tumormikromilieus, die Therapie mit Checkpoint Inhibitoren

und die Optimierung des Mikronährstoff-Vitaminhaushalts

des Patienten.

„Mit der IOZK-Immuntherapie bieten wir eine hoch individuelle

und schlussendlich hochgradig personalisierte

Krebstherapie an. So kann die Behandlung jedem Patienten

den größtmöglichen Erfolg bringen“ berichtet

Prof. Dr. Volker Schirrmacher, der die wissenschaftliche

Leitung am IOZK inne hat. Er forschte über 30 Jahre am

deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und

leitete dort die Abteilung für „Zelluläre Immunologie“.

Nach diesem Prinzip können grundsätzlich alle soliden

Krebsarten therapiert werden, beispielsweise Gehirntumore,

Brust-, Darm-, Lungen-, Haut- oder Prostatakrebs.

Der patienteneigene Impfstoff „IO-VAC“

Grundlage und entscheidende Komponente der speziellen

Immuntherapie ist der im IOZK-Labor entwickelte,

patienteneigene Impfstoff „IO-VAC“. Europaweit hat

das IOZK, als einzige Einrichtung, eine Herstellungserlaubnis

erhalten, diesen patienteneigenen Impfstoff

zu produzieren. Dabei werden, vereinfacht gesagt,

onkolytische Viren und patienteneigene Tumorantigene

mit patienteneigenen dendritischen Zellen zu dem

persönlich abgestimmten Wirkstoff IOVAC kombiniert.

Dieser aktiviert in der Folge das Immunsystem zur Bekämpfung

des Tumors.

„Da jeder Tumor anders ist, erzielt man die besten Ergebnisse,

wenn man mit patienteneigenen dendritischen

Zellen gegen den einzigartigen Satz von Tumorzellen

vorgeht“, berichtet Stefaan Van Gool MD. PhD.,

medizinischer Leiter der Translationalen Onkologie am

IOZK. Als Facharzt für pädiatrische Hämato-Onkologie

hat er jahrelang die Anwendung von Impfungen gegen

Krebs wissenschaftlich erforscht.

Zielgerichtet gegen den Tumor –

nahezu nebenwirkungsfrei

Im Unterschied zur Chemotherapie, bei der großflächig

kranke und gesunde Zellen zerstört werden und

unter dem der gesamte Organismus leidet, werden im

Rahmen der Immuntherapie, gezielt nur die Krebszellen

durch das eigene Immunsystem bekämpft. Die

Therapie ist somit für den Patienten gut verträglich und

bietet eine nachhaltige Schutzfunktion.

Heute schon nutzen, was morgen erst kommt

„Die moderne Krebsforschung bestätigt immer häufiger,

dass unser Weg der richtige ist“, so Dr. Wilfried Stücker.

Als Translationseinrichtung arbeitet das IOZK kontinuierlich

daran, aussichtsreiche neuartige Behandlungsmethoden

zur klinischen Anwendung zu bringen. Dadurch

werden den Patienten bereits heute wissenschaftlich

fundierte Therapieoptionen zugänglich, deren allgemeine

Zulassung erst in vielen Jahren zu erwarten ist.

Kontakt

IOZK Immun-Onkologisches Zentrum Köln

Hohenstaufenring 30-32, 50674 Köln

Tel.: +49 (0)221- 42 03 99 25

E-Mail: info@iozk.de

Internet: www.iozk.de

29


UNTERHALTUNG

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Suchworträtsel

Wir verlosen 1 x 500 € in bar. Viel Spaß

und viel Erfolg beim Rätseln, wünscht Ihnen

Ihr Team zur Gesundheit.

Suchworträtsel

Um sämtliche Begriffe im Buchstabenfeld zu finden, muss in alle Richtungen, auch rückwärts, gesucht

werden. Die übrig bleibenden Buchstaben ergeben, der Reihe nach gelesen, die Lösung.

F

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Wortliste

Abhyanga – abnehmen –

Aetherisches Oel – Akne –

Algenbehandlung – Aloe –

anspannen – Atemtherapie –

Auszeit – Ayurveda –

Besenreiser – Body-Art – Brot –

Dauerstress – Derma – Eisen –

Energieverbrauch – entschlacken –

Fangopackung – fasten –

Fenchel – Fingerkuppe – Fun –

Fussreflexzonen – Gesaessmuskel –

Gesundheit – Gita – Heilsalbe –

Hydrojetmassage – Immunmodulatoren

– Infrarotstrahlen – Ischl –

Kirsche – Kurkapellmeister –

Kurpark – Laermbekaempfung –

lahm – Limette – mager –

Melatonin – Milch – Moor –

Muttermal – Nichtraucherzone –

Ohrakupunktur – Permanent

Make-up – Personal Training –

Poren – Reinigungscreme –

Rucola – Ruhe – Salbe –

Sanarium – Scen Tao – Schenkelguss

– Schlammpackung –

Schlankheitsplan – Schoenheitsideal

– Selbstmeditation – Sonnenbrille

– sonnenverbrannt –

Staebchenmassage – Taigawurzel –

Thalassotherapie – Therapieplan –

Tuina – Typ – Ueberanstrengung –

umweltschonend – Verschreibung –

Vibrator – Vollkorngetreide –

Wasseranwendung –

Wellnesshotel – Zufriedenheit

sw2132 1

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Teilnahmebedingungen finden Sie auf Seite 58


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ADIPOSITAS

Fette Zeiten

Wann bin ich adipös? Die meisten von uns kennen das Gefühl, gerade mit etwas zu viel Speck auf den Rippen

herumzulaufen und eigentlich dringend ein paar Kilo loswerden zu wollen. Aber wo verläuft eigentlich die

Grenze zwischen einem gesundheitlich unbedenklichen Wohlstandsbäuchlein und krankhaftem Übergewicht?

Tatsächlich ist es so, dass jeder, der einen Body Mass Index (BMI) von 30 oder mehr aufweist, als adipös oder

fettleibig gilt. Dann besteht dringender Handlungsbedarf in Sachen Gewichtsreduktion, denn Fettleibigkeit,

von Ärzten als Adipositas bezeichnet, ist eine ernste und potentiell lebensbedrohliche Krankheit.

Eine globale Angelegenheit

Mittlerweile betrachtet die Weltgesundheitsorganisation

(WHO) Adipositas als schwerwiegendes, global auftretendes

Gesundheitsproblem mit hohem Krankheitsund

Sterberisiko. Insbesondere in den wirtschaftlich

gut entwickelten Industrienationen nimmt das Ausmaß

der voranschreitenden Verfettung dramatische Ausmaße

an. So machen die Begleit- und Folgeerkrankungen

der Adipositas inzwischen den Großteil aller

natürlichen Todesursachen in Westeuropa und Nordamerika

aus. Auch in Deutschland geht der Trend auf

der Waage in besorgniserregender Weise nach oben.

Aktuell gelten hierzulande jeder zweite Mann und jede

dritte Frau als übergewichtig, knapp 20 Prozent der

Bevölkerung sogar als krankhaft fettleibig.

Eine tödliche Kombination

Bestürzenderweise ist die Adipositas in den allermeisten

Fällen ein selbstverschuldetes Problem, das auf

unvorteilhafte Ernähungs- und Lebensgewohnheiten

zurückzuführen ist. Tatsächlich bewirkt die weitverbreitete

Kombination aus Überernährung und Bewegungsmangel

eine zunehmende Verfettung unserer

Gesellschaft. Besonders unrühmliche Rollen spielen

hierbei der Anstieg sitzender Arbeitstätigkeiten und

eine überwiegend passive Freizeitgestaltung. Zudem

beinhaltet industriell gefertigte Nahrung allgemein –

und Fastfood im speziellen – fast immer unnötig viel

Fett, Zucker und Salz. Der gedankenlose Konsum zuckerhaltiger

Getränke rundet die fortgesetzte Fehlernährung

ab.

Mit ärztlicher Hilfe abnehmen

Die übermäßige Ansammlung von Körperfett ist unter

anderem mit einem hohen Risiko für Bluthochdruck,

Diabetes und schweren Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems

verbunden. Außerdem drohen schmerzhafte

Schäden des Bewegungsapparates. Stark übergewichtige

Menschen sollten unbedingt ärztliche Hilfe

in Anspruch nehmen, da eine nachhaltige Gewichtsreduktion

in Eigenregie nur sehr schwer umzusetzen ist.

Bei vielen Patienten leidet übrigens auch das Selbstwertgefühl

unter dem chronischen Übergewicht und

die Anfälligkeit für Depressionen, Angst- oder Essstörungen

steigt somit massiv an. Deshalb gewährleisten

auf die Therapie von Adipositas-Patienten spezialisierte

Einrichtungen, im Rahmen eines individuell abgestimmten

Abnehmprogramms, für gewöhnlich auch

eine umfassende psychotherapeutische Begleitung.

31


ADIPOSITAS

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Gemeinsam zum Abnehmerfolg

Ein schweres Problem

Fettleibigkeit, von Medizinern Adipositas genannt,

gilt weltweit als eines der am häufigsten auftretenden

schweren Gesundheitsprobleme. Da macht

auch Deutschland leider keine Ausnahme. Tatsächlich

wächst die Zahl der fettleibigen Menschen bei

uns stetig. Mittlerweile bringt hierzulande fast die

Hälfte der Bevölkerung zu viel Gewicht auf die

Waage, jeder fünfte gilt sogar als krankhaft übergewichtig.

Adipositas-Patienten tragen ein höchst gefährliches

Übermaß an Körperfett mit sich herum, das

über die Jahre eine Vielzahl von teilweise lebensbedrohlichen

Begleit- und Folgeerkrankungen hervorrufen

kann. Zu nennen sind dabei insbesondere

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes,

Störungen der Blutgerinnung sowie Erkrankungen

des Bewegungsapparates wie Knie- und Hüftgelenkarthrosen

und Rückenschmerzen. Diese führen

beim Adipösen zu einer deutlich verkürzten Lebenserwartung.

Auch das Risiko psychischer Erkrankungen,

wie beispielsweise Depressionen, Angst- oder

Essstörungen, ist im Zusammenhang mit einer Adipositas

nicht zu unterschätzen.

Zur Unterscheidung zwischen weniger gravierendem

Übergewicht und Adipositas berechnen Experten den

sogenannten Body Mass Index (BMI) eines Menschen,

der sich aus dem Verhältnis von Körpergewicht (kg) zu

Körpergröße² (m) ableitet. Als fettleibig oder adipös

gelten demnach Patienten, deren BMI bei 30 oder

höher liegt. Eine Adipositas-Erkrankung kann genetische

Ursachen haben oder infolge eines hormonellen

Ungleichgewichts auftreten. Auch die Einnahme

bestimmter Medikamente kann zu einer starken Gewichtszunahme

führen. Bei den meisten Patienten ist

die Erkrankung allerdings auf das ungünstige Zusammenspiel

eines bewegungsarmen Lebensstils und allzu

reichhaltiger Ernährung zurückzuführen.

Prof. Dr. Dr. habil. Thomas Carus

Mit vereinten Kräften

Im Adipositaszentrum Hamburg haben sich unter

der Leitung des renommierten und vielfach ausgezeichneten

Adipositas-Experten, Prof. Dr. Dr. habil.

Thomas Carus, Spezialisten

aus den verschiedensten

Fachrichtungen zusammengeschlossen,

um

hilfesuchenden Patienten

getreu dem Motto „Unser

gemeinsames Ziel: Abnehmen

und das reduzierte

Gewicht halten“, eine

umfassende Therapie des

Übergewichts und seiner

Folgen anbieten zu können.

Dadurch können gesunde

Lebensjahre zurückgewonnen

werden. Mit

32


ADIPOSITAS

seinem Team aus erfahrenen und hoch qualifizierten

Kardiologen, Diabetologen, Orthopäden, Psychotherapeuten,

Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftlern,

Viszeralchirurgen und Plastischen Chirurgen

kann das, seit 2003 am Asklepios Westklinikum

in Rissen ansässige Adipositaszentrum, auch verzweifelten

Patienten, in scheinbar aussichtsloser Lage, zuverlässig

den Weg zu einer erfolgreichen Gewichtsreduktion

aufzeigen und gemeinsam umsetzen.

Individuelle Therapieprogramme

Basierend auf einem eingehenden persönlichen Gespräch

entwickeln die Experten des Adipositaszentrum

Hamburg gemeinsam mit dem Patienten einen

individuellen und wirkungsvollen Therapieplan, der

die Besonderheiten und speziellen Bedürfnisse eines

jeden Patienten berücksichtigt. Auf diese Weise lassen

sich nachhaltige Abnehmerfolge erzielen, und der

Teufelskreis von Diäten, Jo-Jo-Effekt und Frustration

kann dauerhaft durchbrochen werden. Zum Konzept

des Adipositaszentrums Hamburg gehören sowohl

ambulante als auch stationäre Therapieformen. Besonders

hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang

die Tagesklinik für Adipositasbehandlung. Hier wird

Patienten mit psychischen Störungen und Adipositas

eine intensivierte Behandlung mit Einzel- und Gruppenpsychotherapie,

Ernährungstherapie, Lehrküche

und Bewegungstherapie an fünf Tagen der Woche in

kleinen Gruppen angeboten.

Neben den Schwerpunkten Ernährung und Psychosomatik

werden im Adipositaszentrum Hamburg alle

modernen Verfahren der Adipositaschirurgie, wie z.B.

Magenverkleinerung oder Magen-Bypass, durchgeführt.

Die Operationen werden minimalinvasiv, also

fast ohne Schnitte in „Schlüssellochtechnik“ durchgeführt,

wobei u.a. 3D-Optiken für beste Sicht in den

Körper sorgen. Im Anschluss an eine Operation werden

die Patienten bei festgelegten Nachsorgeterminen

weiterhin mit Rat und Tat betreut und auf ihrem

Weg zurück in ein gesundes Leben begleitet.

Kontakt

Asklepios Westklinikum Hamburg

Referenzzentrum für Adipositas und

metabolische Chirurgie

Suurheid 20

22559 Hamburg

Tel.: (0 40) 81 91- 2400

E-Mail: a.maack@asklepios.com

Internet: www.asklepios.com/hamburg/westklinikum

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ALLGEMEINMEDIZIN

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Moderne Medizin

ermöglicht

verlässliche

Diagnose

Die Situation ist jedem vertraut: Ein leichter, dann stärkerer

Schmerz tritt auf oder es kratzt erst im Hals, dann

folgen Schluckbeschwerden. Bei leichten und bekannten

Beschwerden greifen die meisten Menschen zunächst

zur Selbsthilfe oder sie wenden einfache, altbewährte

Hausmittel oder bereits bewährte Maßnahmen

an. Tritt jedoch keine kurzfristige Besserung ein, suchen

die Betroffenen wie seit Jahrhunderten professionelle

Hilfe. Die moderne Medizin verfügt sowohl über einfache

als auch hoch komplexe Untersuchungs- und Behandlungsverfahren

sowie über vielfältige technische

Hilfsmittel, um Störungen und Erkrankungen zu erkennen

und wirksame Therapien durchzuführen.

Vom ersten Auftreten eines Krankheitsymptoms bis

zur vollständigen Genesung des Patienten kann es

wie bei einer Erkältung lediglich einige Tage dauern.

Bei ernsteren Erkrankungen zieht sich der Prozess diagnostischer

und therapeutischer Maßnahmen möglicherweise

über Wochen und Monate, manchmal sogar

über Jahre hin. Eine Vielzahl modernster Geräte und

Verfahren ermöglicht es der konventionellen Medizin,

Diagnostik und Therapie effektiv und mit einem Minimum

an Belastung für den Patienten durchzuführen.

Einige Untersuchungsmethoden, die heute angewandt

werden, sind wie die ausführliche Befragung des Patienten

und die Harnuntersuchung schon seit langer Zeit

bekannt. Alle Verfahren dienen der Erhärtung eines

Krankheitsverdachts, der Diagnose und der Erstellung

einer ersten Prognose, einer Vorhersage also auf den

Verlauf der Erkrankung. Ersten einfachen Untersuchungen

müssen möglicherweise weitere, auch aufwändigere

Diagnoseverfahren folgen.

Nach einer ausführlichen Befragung beginnt der Mediziner

mit einer zunächst allgemeinen, dann immer mehr

auf die Art der Beschwerden gerichteten körperlichen

Untersuchung. Damit versucht der Arzt die Erkrankung

einzugrenzen. Dabei verlässt er sich auf seine Sinne,

indem er Teile des Körpers erfühlt und abtastet (Palpation),

Temperaturunterschiede wahrnimmt, abhorcht

(Auskultation) und nach sichtbaren Veränderungen wie

Rötungen oder Schwellungen sucht. Er misst den Puls,

den Blutdruck und in manchen Fällen auch die Körpertemperatur.

Aufgrund täglicher Praxis, jahrelanger

Erfahrung und umfangreichen Wissens sind die meisten

Ärzte schon daraufhin in der Lage, zu einer recht

sicheren vorläufigen Diagnose zu kommen, die jedoch

in vielen Fällen durch weitere gezielte Untersuchungen

bestätigt werden muss. Ein Großteil heutiger Untersuchungsverfahren

wird mithilfe technischer Geräte

durchgeführt, die Abbildungen innerer Körperstrukturen

wie Knochen, Hohlräume oder Organe erstellen. Zu

den bildgebenden Verfahren zählen Röntgen- und Ultraschalldiagnostik,

Computer- und Kernspintomografie.

Die Zusammenfassung aller Erkenntnisse ermöglicht

dem modernen Mediziner schließlich eine verlässliche

Diagnose und eine individuelle Therapie.

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ALLGEMEINMEDIZIN

Im Winter kann Vitamin D

knapp werden

Ein Bluttest bringt Klarheit

Vitamin D ist wichtig für unser Immunsystem. Doch gerade

in den Wintermonaten haben viele zu wenig davon.

Häufig erschöpft, müde oder erkältet? Das kann ein

Zeichen für eine Unterversorgung mit Vitamin D sein,

das eine Schlüsselrolle im Stoffwechsel spielt. Schnell

Klarheit verschafft ein Bluttest, der direkt im Fachlabor

gemacht werden kann. Dr. Jens Heidrich, Inhaber des

ärztlich geführten, unabhängigen Labors Dr. Heidrich &

Kollegen, in dem täglich bis zu 20.000 Analysen durchgeführt

werden, hat sich intensiv mit Vitamin D beschäftigt.

Er erklärt, was es damit auf sich hat, und warnt vor

schlechten Vitamin D-Messmethoden.

Auf Vitamin D verzichten kann niemand

Im strengen Sinn ist Vitamin D ein Hormon, das mit Hilfe

von Sonnenlicht im Körper selbst gebildet wird. Bei

einem klassischen Vitamin ist das nicht möglich. Lange

wurde Vitamin D nur in Zusammenhang mit den Knochen

gesehen, weil es für den Kalziumeinbau sorgt. In

den Zellen gibt es jedoch zahlreiche Rezeptoren für

Vitamin D, wodurch es viele Prozesse im Körper steuert

und ein wichtiger Immunregulator ist. Eine Unterversorgung

kann Infekte und Autoimmunerkrankungen

begünstigen. Beste natürliche Vitamin D-Lieferanten

sind fetter Seefisch (Lachs, Hering) und Leber. Allerdings

müsste man davon täglich große Mengen essen oder

regelmäßig Lebertran trinken, wie es Kinder vor 100

Jahren zur Behandlung von Infekten oder Knochenerkrankungen

richtigerweise verordnet bekamen. Wichtig

ist also die körpereigene Produktion durch Sonnenlicht,

wodurch normalerweise 80-90 Prozent des Vitamins gebildet

werden. Im Winter ist darauf kein Verlass.

Kontrolle ist der beste Schutz

Ein Vitamin D-Test kann allen empfohlen werden, die sich

übermäßig erschöpft fühlen oder häufig Infektionskrankheiten

haben. Risikogruppen sind Menschen mit Magen-Darmerkrankungen,

Stoffwechselkrankheiten wie

Diabetes oder Verdacht auf Osteoporose, sowie alte

und pflegebedürftige Menschen, die seltener das Haus

verlassen. Ist der Verdacht auf einen Vitamin D-Mangel

begründet, übernehmen die Krankenkassen die Kosten

für die Laboranalyse.

Der Vitamin D-Status sollte durch ein Fachlabor bestimmt

werden. Schnelltests in Hausarztpraxen oder

Apotheken sind häufig nicht zuverlässig. Man kann dazu

einfach ohne Überweisung in ein Labor gehen. In das

Labor Dr. Heidrich & Kollegen kommen ab Herbst viele

Menschen zur Vitamin D-Kontrolle und Beratung. Und

was macht der Labor-Facharzt selbst, wenn er zu wenig

Sonne abbekommt? Dr. Heidrich nimmt von Oktober bis

April pro Woche etwa 20.000 Einheiten des „Sonnenhormons“

ein. „Bei meinen Kindern achte ich darauf, dass

sie nicht weniger als 500 Einheiten Vitamin D pro Tag

bekommen, am besten als Tropfen“, so Heidrich. Die

Wissenschaft ist davon überzeugt, dass ein Vitamin

D-Mangel viele Erkrankungen fördert. Vermeiden Sie

einen Vitamin D-Mangel.

Testen und beraten lassen kann man sich bei:

Kontakt

Labor Dr. Heidrich & Kollegen

Stuvkamp 22, 22081 Hamburg

Tel.: 040 – 970 799 90

E-Mail: info@labor-heidrich.de

Internet: www.labor-heidrich.de

Dr. med. Jens Heidrich

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GEFÄßMEDIZIN

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Besenreiser und Krampfadern stechen unter den Beinleiden besonders

hervor, denn sie sind weit verbreitet und – zum großen Verdruss

unzähliger Frauen – auch weithin sichtbar. Somit stellen diese häufig

auftretenden Venenerkrankungen nicht nur eine gesundheitliche Beeinträchtigung

dar, sondern auch ein optisches Ärgernis erster Klasse.

Ob nun beim Tragen sommerlicher Kleidung, beim Sport, im Schwimmbad

oder am Strand, wer wohlgeformte Beine hat, will sie gelegentlich

auch gerne zeigen. Doch selbst wenn ansonsten alles wunderbar

schlank und straff ist, sehen Beine ab einem gewissen Alter meistens

nicht mehr so aus, wie wir es gerne hätten. Häufig kommt es vor, dass

Besenreiser oder Krampfadern den positiven Gesamteindruck einer

sportlichen Erscheinung empfindlich stören. Ein aktiver Lebenswandel

und eine gesunde Ernährung können vielen gesundheitlichen Problemen

vorbeugen, doch gegen eine unglückliche genetische Veranlagung

– oder einfach den Zahn der Zeit – ist nur schwer anzukommen.

Viele Betroffene scheuen immer noch den Gang zum Arzt aus

Angst vor aufwendigen und schmerzhaften Behandlungsmethoden,

die aber tatsächlich mittlerweile längst der Vergangenheit angehören.

Denn glücklicherweise haben die moderne Phlebochirurgie und die

ästhetische Dermatologie bei der Behandlung von Besenreisern und

Krampfadern in letzter Zeit riesige Fortschritte gemacht. Anhand modernster

bildgebender Diagnostik kann ein qualifizierter Experte eine

individuell angepasste Therapieform für jeden Bedarf bestimmen und

durchführen. Anstelle großer Operationen setzen Venenspezialisten

der neuen Generation dabei auf mikroinvasive Therapiemöglichkeiten

wie beispielsweise Mikroschauminjektionen oder den Einsatz hochmoderner

Lasertechnologie. Auch das Tragen der weithin unbeliebten

und modisch fragwürdigen Kompressionsstrümpfe kann heutzutage

dank schonender und effektiver Behandlungsmethoden auf ein Minimum

reduziert werden.

36


GEFÄßMEDIZIN

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Beine!

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GEFÄßMEDIZIN

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PATIENT

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Zur Gesundheit“ ist das ideale Medium für

Mediziner, die sich dem gesundheitsbewussten

Leser präsentieren möchten. Der ausgewählte

Mix aus Hochglanzmagazin und online

Marketing bringen den gewünschten Erfolg!

Bei der Planung Ihrer Präsentation stehen wir

Ihnen gerne zur Seite.

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38

Ausgabe Köln 2/2018

UNTERSTÜTZUNG IM KAMPF GEGEN KREBS

IOZK – IMMUN-ONKOLOGISCHES ZENTRUM KÖLN

Erfahren Sie mehr über die Therapien von

Herrn Dr. Wilfried Stücker ab Seite 63

Orthopädie

Dr. Emanuel Merkle

Phsychische

Gesundheit

SIGMA-Zentrum

Prof. Dr. C. Bielitz

14

43

Orthopädie

Michael Zwiehoff

Gefäßmedizin

BEMER GROUP

20

Orthopädie

Dr. med. Rudolf Ziolko

46

Gefäßmedizin

Gefäßzentrum

Rudolfplatz

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Chirurgie

Prof. Dr. Veerle

Visser-Vandewalle

58 Reha

Reha

UniReha GmbH

34

Prävention

Dr. med. Thomas Ems

79

Zahngesundheit

Dr. Pfeifer & Kollegen

Kontakt

S&A Verlag e.K., Hugo-Eckener-Str. 29, 50829 Köln

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druck@zurgesundheit.press, www.zurgesundheit.press

38


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GEFÄßMEDIZIN

Mit Physikalischer

Gefäßtherapie gegen

Mikrozirkulationsstörungen

Viele Störungen der körperlichen

und geistigen Leistungsfähigkeit

haben nicht immer etwas mit

Schlaf-, Flüssigkeitsmangel oder

niedrigem/hohem Blutdruck zu

tun. Es kann ein Zeichen dafür sein,

dass der Körper nicht richtig mit

Nährstoffen versorgt wird. Diesem

können wir mit einer gesunden Lebensführung

entgegenwirken. Was

ist jedoch, wenn unser Körper die

Nährstoffe nicht aufnehmen kann,

weil sie nicht in der notwendigen

Menge in die Organe und das Gewebe

transportiert werden?

Eine unterschätzte und vernachlässigte

Krankheit ist die Mikrozirkulationsstörung,

gekennzeichnet

durch einen eingeschränkten Blutfluss

in den kleinsten Blutgefäßen

des Körpers. Das Gewebe wird hier

nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff

und Nährstoffen versorgt und

Stoffwechsel- und Abbauprodukte

werden nur noch reduziert abtransportiert.

Die Ursachen können Arteriosklerose,

Rauchen, eine ungesunde

Ernährung, Stress und

Bewegungsmangel sein. Es kommt

zu Ablagerungen an den Gefäßinnenwänden,

was dazu führen kann,

dass sich die Gefäße verhärten

und verdicken und sich damit das

Gefäßvolumen verengt.

Großkalibrige Arteriolabschnitte

können medikamentös, z.B. mit

Betablockern, behandelt werden.

Kleinkalibrige Arteriolen besitzen

keine Rezeptoren für gängige

Medikamente. Deren Regulierung

wird durch bestimmte physikalische

Stimuli selbst reguliert. Hier

ist es sinnvoll, die Mikrozirkulation

gezielt anzuregen. Eine erfolgversprechende

Maßnahme ist die

Anwendung der physikalischen

Gefäßtherapie. Sie stimuliert mit

Hilfe spezieller Signale die Pumpbewegung

in den kleinsten Gefäßen,

sodass der Blutfluss in diesem

Bereich wieder in ein individuelles

Optimum kommt und damit die

Ver- und Entsorgung des Gewebes

verbessert wird. Eine gute Durchblutung

der kleinsten Gefäße ist

ein entscheidender Faktor für Gesundheit

und Wohlbefinden. Eine

Behandlung mit der physikalischen

Gefäßtherapie kann in speziellen

Referenzpraxen bei Ärzten und

Therapeuten erfolgen. Da die Organfunktionen

mit zunehmendem

Alter abnehmen, lohnt eine Daueranwendung

für die ganze Familie

zu Hause. Gerne benennen wir Ihnen

einen Fachberater in Ihrer Nähe.

Kostenlose Beratung abrufen mit

dem Kennwort: S&A_NRW unter

barbara.ramm@bemermail.com

Kontakt

BEMER GROUP

Regionaldirektion Deutschland/West

Barbara M. Ramm

Siemensstraße 9a

65205 Wiesbaden

Tel.: 0 61 22 – 170 482 4

Fax: 0 61 22 – 170 4746

Mobil: 0160 – 962 550 56

barbara.ramm@bemermail.com

www.gesund-und-vital.eu

PHYSIKALISCHE GEFÄSSTHERAPIE BEMER ®

39


GEFÄßMEDIZIN

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Venensystem

in den Beinen

Die Blutgefäße – die Arterien, die Kapillaren

und die Venen, bilden ein Transportsystem von

etwa 150.000 Kilometern Länge. Das Blut verteilt

sich zu etwa 5 Prozent in den Kapillaren,

75 Prozent in den Venen und 20 Prozent in den

Arterien. Das Netzwerk der Blutgefäße erreicht

jeden Körperbereich. Die Arterien pumpen das

sauerstoffreiche Blut vom Herzen in den gesamten

Körper. Die Venen dagegen transportieren

das verbrauchte, sauerstoffarme Blut zurück zum

Herzen. Das Blut versorgt die Körperzellen mit

Sauerstoff, Nährstoffen und anderen wichtigen

Substanzen und dient zum Abtransport der durch

den Stoffwechsel entstehenden Abbauprodukte.

Das Blut durchläuft die gesamte Kreislaufbahn in

etwa einer Minute mit konstanter Geschwindigkeit.

Der menschliche Blutkreislauf besteht aus

dem Körperkreislauf und dem Lungenkreislauf.

Blutgefäße sind lebende, elastische Strukturen,

durch die der Blutfluss in eine Richtung verläuft.

40


GEFÄßMEDIZIN

Sie reagieren auf die sich verändernden Anforderungen

des Körpers, indem sie die Blutzufuhr

zu bestimmten Körperbereichen erhöhen oder

reduzieren. Die winzigen Kapillaren sind die Verbindungsglieder

zwischen dem Netz aus Arterien

und Venen. Sie sind die kleinsten Blutgefäße

des Körpers. Mit Ausnahme der Lungenvenen,

die sauerstoffreiches Blut aus den Lungen zum

linken Vorhof des Herzens befördern, enthalten

die Venen sauerstoffarmes Blut, da der Sauerstoff

auf dem Weg durch die Kapillaren an das

Gewebe abgegeben wurde. Durch Vereinigung

der kleinsten Kapillarzweige bilden sich die Venolen.

Diese kleineren Blutgefäße laufen zu Venen

zusammen und werden mit zunehmender

Herznähe immer größer. Die größeren Venen aus

den Körperorganen führen zu den großen Körpervenen:

zur oberen Hohlvene, die das Blut aus

dem oberen Teil des Körpers – aus Brustbereich,

Kopf und Armen – sammelt, und zur unteren

Hohlvene, bei der das Blut aus den Beinen, dem

Rumpf und dem Bauchraum zusammenfließt.

Beide Hohlvenen sammeln das Blut und führen

es in den rechten Vorhof des Herzens zurück.

In den Venen herrscht ein geringerer Druck als in

den Arterien. Stehen wir aufrecht, so muss das

aus dem unteren Körperbereich kommende Blut

auf seinem Weg zum Herzen die Schwerkraft

überwinden. In den Gliedmaßen wird dies durch

ein System von Venenklappen erreicht, die den

Rückfluss des Bluts verhindern. Die Arbeit dieses

Ventilsystems wird durch die Kontraktion der

Skelettmuskulatur unterstützt, die während des

Gehens das Blut weiterpresst.

Venenerkrankungen

Unter Venenbeschwerden, vor allem in den rückführenden

Blutgefäßen der Beine, leiden sehr

viele Menschen. Am bekanntesten und zugleich

bei älteren Menschen recht häufig vorkommend

sind Krampfadern. Abgesehen von Thrombosen

oder in tief liegenden Venen auftretenden Entzündungen

sind die meisten Venenbeschwerden

zwar lästig für den Betroffenen, aber bei

zeitiger Behandlung harmlos. Bei wenig ausgeprägten

Krampfadern helfen Bewegung, das

häufige Hochlagern der Beine sowie das Tragen

von Stützstrümpfen. Bei schweren Krampfadern

werden die besten Erfolge mit einer Operation

erzielt, bei der die erschlafften Venenanteile entfernt

werden, so dass sich dort kein weiteres Blut

mehr stauen kann. Die Sklerosierungsbehandlung,

wobei verödende Mittel in die Krampfadern

gespritzt werden, wird bei Patienten angewandt,

die eine Operation ablehnen oder deren

schlechter Allgemeinzustand eine Operation

nicht erlaubt.

Eine Sonderform von Krampfadern (Varizen,Varikosis)

sind Besenreiser. Damit bezeichnet man

die Erweiterung winziger Hautvenen, die in netzförmigen

Linien auf der Haut zu sehen sind. Sie

bilden sich, wenn das Bindegewebe der Venenwand

erschlafft. Meist sind diese Linien mit bloßem

Auge an den Oberschenkeln und Innenseite

der Unterschenkel sichtbar. Oftmals ist eine erbliche

Veranlagung ursächlich. Ernährungs- und

Bewegungsgewohnheiten sowie die individuelle

Lebensweise spielen hier jedoch auch eine Rolle.

Meist sind Frauen die Betroffenen. Sie trifft die

Erscheinung als kosmetischer Makel besonders

schwer. Aber nicht nur dies sollte Anlass für eine

ärztliche Untersuchung sein. Oft weisen Besenreiser

auf eine chronische Venenwandschwäche

hin, die tiefer liegende Venen betreffen.

Sollte die Diagnose also keinen schwerwiegenden

Verdacht erhärten und es sich hier wirklich

nur um einen kosmetischen Mangel handeln,

kann dem Patienten auch hier geholfen werden.

Die sichtbaren Hautvenen können chirurgisch

verödet werden. Dies erfolgt entweder nach einem

chemischen Verfahren – dabei wird ein Mittel

in die betroffenen Venen gespritzt, das die

Venenwände miteinander verklebt (Sklerosierung)

– oder durch eine Laserbehandlung. Der

Laser-Eingriff muss in der Regel mehrmals wiederholt

werden, damit die Mini-Varizen beseitigt

werden. Es entstehen keine Narben und der Patient

sollte vorbeugend auf gesunde Ernährung

und Bewegung achte,n um auf weitere Eingriffe

verzichten zu können.

41


EINFACH SCHÖN

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OP-Kombi gegen

Schwangerschaftsfolgen

In freundlicher, diskreter Atmosphäre sorgen sich

erstklassige Mitarbeiter um die Patienten. Sowohl

Faltenbehandlungen mit Hyaluronsäure und Botox,

als auch alle klassischen ästhetischen Eingriffe, wie

Brustvergrößerung, Fettabsaugung und Lidstraffung,

sind nur einige Beispiele aus dem Behandlungsspektrum.

Auch im Bereich der Wiederherstellungschirurgie,

die bei Unfällen oder Krebserkrankungen

nötig wird, ist Dr. Sattler der kompetente Behandler.

Er führt Brustrekonstruktionen mittels mikrochirurgischer

Technik nach neuestem wissenschaftlichen

Stand und aktuellen senologischen Behandlungsprinzipien

durch. Voraussetzung für eine optimale

Behandlung ist ein ausführliches Beratungsgespräch

in der Hamburger Praxis. Bei dieser Erstvorstellung

erstellt Dr. Sattler eine akkurate Diagnose und findet

die optimale Behandlungsoption für seine Patientinnen.

Ziel ist es, die natürliche Schönheit durch spezialisierte

Behandlungsmethoden zu unterstreichen.

Selbstverständlich kommen hier nur sichere, dem aktuellen

medizinischen Standard entsprechende Verfahren

zum Einsatz.

Dr. med. Thorsten Sattler

Im Herzen von Hamburg, mit Blick auf die Elbphilharmonie,

bietet die Facharztpraxis „Plastische Chirurgie

Dr. Sattler“ ein breites Spektrum der Plastischen und

Ästhetischen Chirurgie auf höchstem Niveau an.

Mommy Makeover

Mutter zu sein, ist das Schönste und Natürlichste der

Welt. Aber Schwangerschaften und Stillzeiten fordern

ihren Tribut, insbesondere bei großen Babys, Mehrlingsschwangerschaften

und mehreren Schwangerschaften

kurz hintereinander.

Durch die mechanische Belastung, Gewichtsschwankungen,

aber auch durch die hormonellen Veränderungen

erscheinen die Brüste nach einer Schwangerschaft

bzw. Stillzeit oft leer und es verbleiben

Dr. med. Thorsten Sattler gehört zu den besten Plastischen

Chirurgen in Deutschland und wurde auch

dieses Jahr wieder vom Magazin GALAbeautify für

gleich vier Kategorien ausgezeichnet. Er ist einer der

ganz wenigen Plastischen Chirurgen in der Republik,

die die Zusatzqualifikation Senologie (Brustheilkunde)

führen dürfen. Internationale Erfahrung in Nordamerika

und Großbritannien, mit den spezifischen

Facharztlizenzen, haben dem engagierten Mediziner

schließlich auch die Bestnote 1,0 bei Jameda eingebracht.

42


EINFACH SCHÖN

Diese Schwangerschaftsfolgen sind meist nicht allein

durch Diäten und Sport reversibel. Ein „Mommy

Makeover“ ist eine plastisch-chirurgische Behandlungsmethode,

die der Patientin wieder zu einem

schlanken Körper, vollen Brüsten und einem jugendlichen

Intimbereich verhelfen kann. Bei dem Eingriff

werden mehrere Problemzonen, die besonders in

Mitleidenschaft gezogen wurden, behandelt. Der

Facharzt Dr. Sattler stimmt die Kombination der jeweils

erforderlichen Eingriffe auf die Bedürfnisse der

Patientin ab. Denn so wie nicht jede Schwangerschaft

gleich verläuft, so können auch die körperlichen Veränderungen

variieren. Häufig gewählte Operationen

im Rahmen des Mommy Makeovers sind:

• Brustvergrößerung und Bruststraffung

• Bauchdeckenstraffung

• Fettabsaugung und Eigenfetttransfer

• Intimchirurgie

Die Kombination der Eingriffe hängt von dem individuell

gewünschten Ergebnis jeder Patientin ab.

Grundsätzlich können nahezu alle Operationen miteinander

kombiniert werden. Für viele Mütter stehen

die erschlaffte Bauchdecke, „leere“ Brüste und überschüssige

Fettdepots am Körper meist im Vordergrund.

Daher wünschen viele Patientinnen zunächst

eine Bauchdeckenstraffung, eine Bruststraffung und

eine Fettabsaugung. Oft stören aber auch die Veränderungen

im Genitalbereich, am Po und die „Reithosen.“

Auch hier kann der versierte Facharzt Dr. Sattler

helfen. Getreu dem Motto seiner Praxis: Die natürliche

Schönheit durch spezialisierte Behandlungsmethoden

zu unterstreichen. Gerne berät Dr. Sattler Sie

dazu unverbindlich in einem persönlichen Gespräch.

überschüssige Haut, Dehnungsstreifen und widerspenstige

Fettpolster am Körper. Auch die Bauchmuskeln

können auseinanderweichen, die Vagina

überdehnt werden oder die Schamlippen vergrößert

und pigmentiert sein.

Kontakt

Plastische Chirurgie Dr. Sattler

Dr. med. Thorsten Sattler

Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie

Brustheilkunde (Senologie), Handchirurgie

Ernährungsmedizin, Sexualmedizin

Stubbenhuk 7

20459 Hamburg

Tel.: 040/311712 53

E-Mail: info@plastische-chirurgie-sattler.de

Internet: www.plastische-chirurgie-sattler.de

43


EINFACH SCHÖN

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Lasertherapie auf

dem Vormarsch

Es werde Licht!

In der ästhetischen Dermatologie erfreuen sich die vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten der modernen Lasertherapie

größter Beliebtheit. Bei Behandlungen von Narben

oder Muttermalen sowie bei der Hautverjüngung

erhält die moderne Lasermedizin immer öfter den Vorzug

gegenüber klassischen Operationsmethoden. Auch

bei der Bekämpfung von unerwünschtem Haarwuchs,

Falten, Besenreisern, Warzen etc. ist die Lasertherapie

heutzutage häufig das Mittel der Wahl.

Weniger Schmerzen, weniger Risiken

Im Vergleich mit älteren, operativen Behandlungsmethoden

hat die Lasertherapie den großen Vorteil, dass

es sich bei ihr um eine nicht-invasive Therapieform handelt,

sie also komplett ohne Skalpelleinsatz auskommt.

Die Behandlung ist demnach weitestgehend schmerzfrei

und hat gegenüber einer klassischen Schönheitsoperation

sehr überschaubare Risiken. Zudem ist bei

der lasermedizinischen Faltenbehandlung, anders als

beim Einsatz von Fillern, kaum mit allergischen Reaktionen

zu rechnen. Darüber hinaus können lasertherapeutische

Eingriffe in der Regel ambulant durchgeführt

werden und die behandelten Hautstellen heilen sehr

schnell ab. So sind beispielweise nur wenige Tage nach

einer Hautverjüngung mittels Lasertherapie kaum noch

Spuren der Behandlung zu erkennen.

bei unsachgemäßer Anwendung zu bösen Verletzungen

oder unerwünschten Hautveränderungen führen.

Deshalb sollte man sich bei Interesse an einer Laserbehandlung

unbedingt an einen auf Lasertherapie spezialisierten

Facharzt für Dermatologie oder ästhetische

Gesichtschirurgie wenden. Nur ausgewiesene Experten

haben den geschulten Blick für die geeignete Therapieform

und können die sachgerechte Bedienung

der Lasersysteme gewährleisten. In Kosmetikstudios

kann eine vergleichbare Kompetenz nicht unbedingt

vorausgesetzt werden, zudem können nur Hautärzte

beispielsweise bösartige Gewebeveränderungen bei

Muttermalen erkennen und

angemessene medizinische

Maßnahmen

ergreifen.

Besser zum Facharzt

Leider kann auch eine in der Regel relativ sichere und

risikoarme Behandlungsmethode wie die Lasertherapie

44


ANZEIGE ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

EINFACH SCHÖN

Eine Investition in mehr Lebensqualität

Vielschichtige Beweggründe

Heutzutage entscheiden sich immer mehr Menschen

zu einer Schönheitsoperation. Ist diese Entwicklung ein

Symptom unserer modernen Leistungsgesellschaft, in

der eine jugendlich-attraktive Erscheinung zum unverzichtbaren

Kriterium für beruflichen und privaten Erfolg

geworden ist, oder gibt es hier andere Ursachen?

Tatsächlich sind die persönlichen Beweggründe einer

Entscheidung zur Schönheitsoperation vielschichtig, im

Mittelpunkt steht aber immer der Wunsch nach mehr

Lebensqualität.

Weniger Leidensdruck

Häufig verhält es sich so, dass durch die Korrektur eines

körperlichen Makels auch ein großer psychischer

Leidensdruck beseitigt werden soll – und in der Tat

empfinden die meisten Patienten nach einer Schönheitsoperation

ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Gerade

offensichtliche Entstellungen, wie beispielsweise

großen Narben durch Unfälle oder Verbrennungen,

können das Selbstbewusstsein massiv herabsetzen.

Betroffene haben das Gefühl, von ihrer Umwelt angestarrt

und verachtet zu werden. Hier kann eine Operation

Abhilfe verschaffen.

Neues Selbstbewusstsein

Bei anhaltender Unzufriedenheit mit Form oder Größe

von Nase, Lippen, Kinn oder anderen Merkmalen der

eigenen Physiognomie, verhält sich die Lage komplizierter,

da hier der Faktor des subjektiven Empfindens

eine entscheidende Rolle spielt. In manchen Fällen ist

der Wunsch nach operativer Veränderung auch Ausdruck

einer negativen Selbstwahrnehmung. War ein

Patient dagegen in der Vergangenheit aufgrund einer

körperlichen Auffälligkeit mit Zurückweisung, Spott

oder Mobbing konfrontiert, kann eine Schönheitsoperation

ihm unter Umständen neues Selbstbewusstsein

geben.

Hilfe vom Spezialisten

Sollten Sie selbst mit dem Gedanken an eine Schönheitsoperation

spielen, empfiehlt es sich unbedingt,

alsbald eine Sprechstunde bei einem Facharzt für ästhetische

Dermatologie oder ästhetische Chirurgie

wahrzunehmen. Nur ein Spezialist mit entsprechender

Qualifikation kann die individuellen Vorteile und Risiken

eines derartigen Eingriffs seriös mit Ihnen zusammen

erörtern.

45


DERMATOLOGIE

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DERMOAESTHETIC

DR.SCHAART

HAMBURG

DERMOCOSMETIC

CENTER

HAMBURG

Die natürliche Schönheit entfalten

In der ästhetischen Dermatologe

findet gerade eine Rückbesinnung

auf die natürliche Schönheit statt.

Ganzheitliche Konzepte setzen auf

die Anwendung von sanften Mitteln

und kleinen Schritten. Die Verjüngung

des Gesichts wird durch die

Kombination von oft mehreren Verfahren

erreicht. Eine Verbesserung

der Ausstrahlung erfolgt dadurch

allmählich und natürlicher, als es

z.B. durch einen chirurgischen Eingriff

passieren würde. Einen derart

ganzheitlichen Ansatz, der auf die

Kombination verschiedener mikroinvasiver

Verfahren sowie den

Einsatz modernster Lasermedizin

setzt, verfolgt das Ärzteteam der

DermoAesthetic unter Leitung der

Dermatologin Dr. Julia Mergell.

Die dermatologischen Behandlungskonzepte

werden ideal ergänzt

durch hocheffektive Kosmetikbehandlungen

wie Microneedling,

Wirkstoffeinschleusung durch Ultraschall

und Peelings im angliederten

Kosmetikinstitut, dem DermoCosmeticCenter.

Hier erfolgt anfangs ein ausführliches

Beratungsgespräch. Mit viel

Einfühlungsvermögen werden die

Wünsche der Patienten besprochen

und auch emotionale Aspekte wie

z.B. ein müder Gesichtsausdruck

bedacht.

Jeder Patient erhält sein individuelles

Behandlungskonzept. Dabei

profitiert der Patient vom großen

Spektrum an Methoden und der

erstklassigen Ausstattung mit Lasersystemen.

Zur Gesichtsverjüngung

werden u.a. Botox ® , Faltenunterspritzung

mit Hyaluronan, Fadenlifting,

Lipolyse (Fett-weg-Spritze)

und Lifting mit PRP (Blutplättchen

und Serum mit Wachstumsfaktoren

aus Eigenblut) angewendet.

(v.l.n.r.) Dr. med. Julia Mergell, Dr. med. Manuela Grelck, Dr. Jalal Schnier

Kontakt

DermoAesthetic Hamburg

DermoCosmetic Center

Poststr. 2 / Ecke Neuer Wall, 20354 Hamburg

Tel.: 040-32807883-0

Fax: 040-5305669-10

E-Mail: mail@dcc.hamburg

Internet: dcc.hamburg

46


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DERMATOLOGIE

Verschönern

und Heilen

werden. Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft,

mit fundierten Fachkenntnissen und sicherer

Hand widmet sich Dr. Brumme mit Hingabe und routiniertem

Sachverstand diesem Herzensanliegen, um

den betroffenen Menschen zu helfen, in dieser Situation

ein Höchstmaß an Lebensqualität zu wahren.

Basierend auf den Grundprinzipien von Sensibilität,

Sorgfalt, Seriosität und Stimmigkeit entwickelte die

erfahrene Medizinerin ihre persönliche Behandlungsphilosophie,

die den Respekt vor dem Antlitz als Spiegel

der Individualität in den Mittelpunkt des Handelns

stellt. Deshalb geht Dr. Brumme mit äußerstem

Fingerspitzengefühl und einem hohem Verantwortungsbewusstsein

für die Sichtbarkeit der Eingriffe zu

Werke. Hierbei gilt insbesondere die Überzeugung,

dass es nicht einfach nach Lehrbuch und Schema F

gelingt, die richtigen Schnitte zu setzen, vielmehr

muss ein stimmiges Konzept entwickelt werden, das

die individuelle Physiognomie und Persönlichkeit

des Patienten berücksichtigt. Und egal ob eine verschönernde

Behandlung wie eine Lidstraffung oder

Faltenunterspritzung oder eine heilende Hautkrebsoperation

durchgeführt wird, das Ergebnis wird sich

harmonisch in das Gesamterscheinungsbild einfügen.

Vielseitig talentiert, mit einem heiteren Wesen und

einem untrüglichen Sinn für Schönheit ausgestattet,

so lässt sich Dr. Sonja Brumme, Spezialistin für Hautund

Gesichtschirurgie, beschreiben. Wache Augen

zaubern dem Gesicht frische Konturen verleihen oder

unliebsame Falten minimieren - als Master für Ästhetische

Gesichtschirurgie beherrscht Dr. Brumme das

gesamte Repertoire, um eine nachhaltige Verjüngung

oder eine individuelle Verbesserung im Einklang mit

den natürlichen Proportionen zu erzielen.

Das verbriefte Wissen in Sachen Schönheitskunde

und die jahtzehntelange Erfahrung als Operateurin

kommen auch der Behandlung von Patienten mit

Hautkrebs im Gesicht zugute, was die sympathische

Wahl-Hamburgerin neben Augenlidstraffungen als ihr

persönliches Steckenpferd bezeichnet. Die aggressiven

und hartnäckigen Wucherungen des bevorzugt

im Gesicht auftretenden weißen Hautkrebses können

sich auch in umliegendes Gewebe ausbreiten

und sollten daher rechtzeitig und vollständig entfernt

Kontakt

Dr. med. Sonja Brumme

Haut- und Gesichtschirurgie

Neumühlen 3, 22763 Hamburg

Tel 040 333 100 40

E-Mail: hallo@mit-sicherer-hand.de

Internet: www.mit-sicherer-hand.de

www.lidstraffung-hamburg.de

47


UNTERHALTUNG

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Das Buch „Gips oder wie ich

an einem einzigen Tag die

Welt reparierte“ wurde mit

dem Preis der „Silbernen

Feder“ gewürdigt.

Anna Woltz (Autorin)

Andrea Kluitmann (Übersetzerin)

Alle 2 Jahre vergibt der Deutsche Ärztinnenbund einen Preis für herausragende,

deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur, die sich mit Gesundheit,

Krankheit, Tod und Körper befasst. Aktuelle Preisträgerinnen sind seit dem

6. Oktober 2017 die niederländische Autorin Anna Woltz und ihre deutsche

Übersetzerin Andrea Kluitmann mit dem im Carlsen Verlag erschienenen

Buch. Mehr als 100 Bewerbungen waren eingegangen. Der Preis ist mit 2.000,-

Euro dotiert. Die Jury besteht aus Ärztinnen, Kinderbuchexpertinnen und einer

Jugendlichenjury.

Empfehlungsliste für Schulen, Hochschulen,

Bibliotheken, Pädagogen und Eltern

Neben dem Preis gibt der Deutsche Ärztinnenbund auch eine Liste mit Empfehlungen

heraus, an denen sich Eltern und Fachleute orientieren können. Die

nächste „Silberne Feder“ wird im Herbst 2019 vergeben.

Es ist ein liebenswert geschriebenes Buch. Es gelingt der Autorin auf wunderbare

Weise, sich in die Perspektive eines kranken Mädchens zu versetzen, das

Angst vor einer Schule hat, wo alle Kinder gesund sind. Worüber reden wohl

nicht-kranke Kinder?

Es ist aber auch ein fröhliches Buch. Das Thema „Trennung der Eltern“ und wie

gehen Kinder damit um, wird hier auf warmherzige Weise angegangen. Sehr

feinfühlig und ohne großes Drama wird gezeigt, dass das Leben weitergeht

und sogar ganz glücklich. Ein empfehlenswertes Buch für alle Pädagogen und

Lehrer und natürlich für Kinder. Vielleicht eignet es sich auch besonders gut

zum Vorlesen. Zum Beispiel in Schulklassen von denen man weiß, da gibt es bei

einigen Kindern viel Ärger zu Hause, die Eltern streiten sich. Da könnte so ein

Buch ein Anreiz zum Reden sein. Das kann schon große Erleichterung bringen

und eben das Gefühl, ich bin nicht allein auf dieser Welt.

Fitz und ihre kleine Schwester Bente sind unterwegs zur Wohnung ihres Vaters,

als es passiert. Ein Sturz mit dem Fahrrad. Bente muss ins Krankenhaus und Fitz

gleich mit. Statt zu sehen, wie ihr Vater seit der Scheidung der Eltern lebt, hat

Fitz jetzt Zeit nachzudenken: Müsste die Ehe der Eltern nicht auch mal sechs

Wochen in Gips? Vielleicht brächte das Mama und Papa wieder zusammen.

Aber dann ist da plötzlich Adam, und Fitz verliebt sich – ein bisschen. Und

auch mit Papa und Mama geschieht etwas Gutes.

48


ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

UNTERHALTUNG

Kreuzworträtsel

Entspannung statt Stress! Erholen Sie

sich mal wieder richtig! Wir verlosen

2 x 2 Tageskarten der Claudius

Therme. Viel Spaß und viel Erfolg

beim Rätseln, wünscht Ihnen Ihr Team

zur Gesundheit.

Claudius Therme

Beseitigung

von Missständen

Rauchabzug

zweidimensionales

Gebilde

Tumor,

Geschwulst

(Med.)

Bergpapagei

Neuseelands

etwa,

ungefähr

griech.

Vorsilbe:

falsch

europ.

Staat

(Landessprache)

Fehlgeburt

(Med.)

Ballspielpause

Samtstoff

(frz.)

grell,

extrem,

unerhört

Skelett

Milz

(Med.)

Gesellschaftszimmer

Infektionskrankheit

Heilpflanze

Sittenlehre,

philos.

Teilgebiet

8

Inhaltslosigkeit

Flugzeughalle

1

Hautentzündung

(Med.)

sieden,

Denksportler

zwei Rhein-

Zuflüsse

kochen

Stadionwelle:

La ...

Zwergplanet

spanisch:

Küste

7

altes

Zählmaß

für 12

Dutzend

Aufgussgetränk

franz.

männl.

Vorname

3

auf abgewinkelten

Beinen

verharren

veraltet:

Helfer,

Gehilfe

Auspuffausstoß

Stadt

auf

Honshu

(Japan)

nicht

hart

kleine

Schallplatte

(engl.)

Haut

(Med.)

Farbe

in der

franz.

Trikolore

lautmal.:

Schuss,

lauter

Knall

in

gleicher

Weise

Amtstracht

Impfflüssigkeit

Titelheldin

eines

Musicals

Farbton

Begabung

Farbe

9

Wundklammer

(Med.)

Bilderrätsel

landwirtschaftl.

Gebäude

Vorfahr

Atemnot

Kochgefäß

Olympiastadt

2004

Hauptstadt

in

Nordafrika

Hieb

4

ugs.:

Tanzvergnügen

lange,

schmale

Landzunge

spanisch:

Freund

Stadt

an der

Aare

(Schweiz)

lange

krank,

leidend

10

Prachtentfaltung

rücksichtslose

Ausnutzung

2

Pflanzgut,

Keimgut

Kohleprodukt

schwarzer

Vogel

sehr

leichte

Holzart

lat.:

Herz

Steinfrucht

kurz für:

um das

Impfstoffe

(lat.)

australischer

Laufvogel

Segelkommando

5

schlechte

Angewohnheit

Angelstock

Figur

aus der

„Sesamstraße“

Mappe

für die

rasche

Ablage

erster

Halswirbel

Edelmetall

Blutarmut

(Med.)

Gummilinse,

Varioobjektiv

Nadelbaum

Futtergestell

im Stall

indische

Gewürzmischung

Nachlassempfänger

6

Abk.: arterielle

Verschlusskrankheit

Krankheitserreger

®

s1720-2

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Teilnahmebedingungen

finden Sie auf Seie 58

49


BESSER HÖREN

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Hörkraft fürs Gehirn

15 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Hörminderung. Betroffen

ist jeder Dritte ab 50 Jahren und jeder Zweite ab 70. Aber auch jüngere Menschen

leiden zunehmend an Hörproblemen. Wichtig ist es, diese rechtzeitig zu

erkennen. Denn je früher etwas gegen eine Hörminderung unternommen wird,

desto einfacher und effektiver die Behandlung. Durch ein neuartiges Training der

zentralen Hörverarbeitung lässt sich eine verblasste Hörfähigkeit wieder herstellen.

Das hier vorgestellte Verfahren ist auch für Menschen mit sogenannter

Hörentwöhnung durch Schwerhörigkeit geeignet. Betroffen sind oftmals Besitzer

der „Schubladen-Hörgeräte“.

Mit unseren Sinnen nehmen wir unsere Umwelt wahr. Bei

erhöhter Aufmerksamkeit erhöht sich auch die Wahrnehmung.

Da das menschliche Gehirn jedoch nur eine bestimmte

Menge an Reizen aufnehmen bzw. verarbeiten

kann, sorgt die Lenkung der Aufmerksamkeit ständig für

eine Trennung wichtiger und unwichtiger Reize. Kommt

es nun zu einer Fehlleitung der Aufmerksamkeit, kann

z. B. ein Tinnitus nicht mehr ignoriert werden. Des Weiteren

kann es zu Störungen des zentralen Hörprozesses

kommen, ohne dass eine Schädigung des Hörorgans

vorliegt. Gehörte Informationen können dann nicht mehr

vollständig interpretiert werden. Diese Störung kann zu

komplexen Problemen der gesamten Wahrnehmung

und kognitiven Verarbeitung führen, der sogenannten

auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

(AVWS). Abnehmende Gedächtnis- und Denkleistungen

sind die Folge und es kommt zur Hörentwöhnung.

Um Probleme wie Tinnitus, AVWS, Hörentwöhnung,

Hyperakusis als auch Folgen von Stress-Adaption erfolgreich

bekämpfen zu können, bedarf es gezielter Stimulation

entsprechender Hirnareale zur Reorganisation

neuronaler Prozesse, die das kognitive Verarbeiten von

Sinneseindrücken, zu denen auch das Hören gehört,

ausmachen.

Hier können Hörtherapie-Programme helfen. Sie basieren

auf den Arbeitsmustern des kognitiven Verarbeitens

und sind Audio-Impuls-Programme, die zwischen

4 und 12 Wochen Anwendung finden. Sie beinhalten

eine tägliche Höreinheit von 45-90 Minuten mit kleinen

Im-Ohr-Trainings-Hörgeräten, sowie am Abend 15-30

Minuten Klangtherapie mit Naturgeräuschen. Denn für

eine ausgeglichene Reizung der entsprechenden Hirnareale

muss das limbische System nicht nur gereizt und

stimuliert, sondern auch wieder entspannt werden.

Durch diese Reizprofile wird ein neuronaler Prozess der

Reorganisation eingeleitet. Das Stresszentrum im Gehirn

wird zurückgesetzt, neue kognitive Verarbeitungsrituale

werden etabliert und konditioniert. Ziele sind, Tinnitus

in der Wahrnehmung abzumildern, auditive Verarbeitungs-

und Wahrnehmungsstörungen zu beheben und

der Hörentwöhnung entgegenzuwirken. Stress wird reduziert

und Schlafrituale werden gegebenenfalls neu

etabliert. Die Einsatzbereiche des Audio-Impuls-Verfahrens

sind vielfältig und effektiv.

Henning Köster, Inhaber von HÖREN PLUS SEHEN, ist

der erste ausgebildete HÖRTHERAPEUT in Hamburg

und kann Ihnen mit einem Hörtraining helfen, die Sprache

wieder besser zu verstehen und die Kommunikation

zwischen Ohren und Gehirn zu trainieren. Nicht nur

bei Hörverlust, auch bei Tinnitus, Hörsturz, Burnout-

Syndrom, Morbus Ménière, Stress, Auditiven Wahrnehmungs-

und Verarbeitungsstörungen sowie Konzentrations-

und Schlafstörungen bietet er individuelle Lösungen

an.

Kontakt

Hören plus Sehen

Wrangelstraße 59, 20253 Hamburg

Tel.: 040 / 35 70 04 71

Fax: 040 / 22 60 13 21

E-Mail: info@hoerenplussehen.com

Internet: www.hoerenplussehen.com

50


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BESSER HÖREN

Schnarchen – ein oftmals

„naheliegendes“ Problem

Bereits seit fast zwei Jahrzehnten

profitieren Patienten vom umfangreichen

Leistungsspektrum der

Hamburger HNO-Ärztin Dr. Anne

Rollin. Die Medizinerin nutzt bei der

Behandlung neben der Schulmedizin

auch alternative Angebote aus

den Bereichen Homöopathie und

Akkupunktur. Ihre Devise: Sowenig

Operationen und Medikamente wie

möglich – aber soviel wie nötig.

In Ihrer Praxis, die seit 2016 privat

geführt wird, steht der Patient im

Mittelpunkt und genießt die medizinische

Betreuung ohne Zeitdruck

und mit konzentrierter Zuwendung.

Zum Leistungsspektrum der Fachärztin

gehören die Behandlung von

Hörstürzen, Tinnitus, akuten und

chronischen Entzündungen des

Mittelohres und des Gehörgangs

sowie Altersschwerhörigkeit. Kehlkopfspiegelungen

mit modernen

Endoskopen kommen im Bereich

Rachen und Hals zum Einsatz.

Die umgebenden Halsweichteile

werden mit modernen hochauflösenden

Ultraschallgeräten untersucht.

Endoskopische Stimmbanduntersuchungen

und Stimmfunktionsprüfungen

gehören ebenfalls

zum diagnostischen Angebot. Riechstörungen

sowie akute und chronische

Entzündung der Nase und der

Nasennebenhöhlen sind auch oft

Grund für den Praxisbesuch.

Dr. med. Anne Rollin

Schnarchen ist in vielen Beziehungen

für den Partner kein

persönliches Problem sondern ein

„naheliegendes“. Dieses kann eine

Partnerschaft belasten. Besonders

auf diesem Gebiet bietet daher

Dr. Rollin umfangreiche Hilfe an.

Zum Einsatz kommen Fragebögen,

moderne Endoskope und eine

ambulante Schlafuntersuchung in

der häuslichen Umgebung des Patienten.

Während dieser Testnacht

werden sämtliche wichtigen Zustände

und Einflüsse während des

Schlafes mit einem kleinen Testgerät

aufgezeichnet und ausgewertet.

Die Zusammenarbeit mit zertifizierten

Schlaflaboren ermöglicht,

wenn nötig, eine weitere stationäre

Abklärung. Weitaus häufiger als

das OSAS (Obstruktive SchlafApnoeSyndrom)

sind hingegen Fälle,

in denen irgendwo in der Nase, im

Nasenrachen, Rachen oder Kehlkopf

der Atemstrom Schleimhautstrukturen

in Schwingung versetzt,

die das störende Schnarchgeräusch

verursachen.

Gelegentlich sind operative Maßnahmen

dann erfolgversprechend.

Oft helfen aber auch mechanische

Hilfen oder Übungen. Das „naheliegende“

Partnerproblem kann lösbar

sein.

Kontakt

Privatpraxis Dr. med. Anne Rollin

Beselerplatz 11

22607 Hamburg

Tel.: 040 890 64 882

Fax: 040 890 64 883

Internet: www.drannerollinhno.com

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ZAHNMEDIZIN

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Chaos im Kiefergelenk

Gerade in besonders anstrengenden

oder ereignisreichen Lebensphasen

neigen viele Menschen zum

Zähneknirschen oder leiden unter

unangenehmen Verspannungen der

Kaumuskulatur. Tatsächlich gilt Stress

als eine der häufigsten Ursachen für

verschiedene Fehlfunktionen des

Muskel- und Knochenapparates im

Kiefergelenk, die unter dem Oberbegriff

der Craniomandibulären

Dysfunktion (CMD) zusammengefasst

werden.

Typische Beschwerden der CMD

sind Schmerzen in den Kiefergelenken

und der Kiefermuskulatur beim

Kauen, sowie regelmäßiges Zähneknirschen

oder Zähnepressen. Bei

der Diagnose müssen jedoch stets

eine Vielzahl von möglichen Symptomen

und Ursachen in Betracht

gezogen werden. So dürfen die

oben genannten Beschwerden keinesfalls

vorschnell als körperlicher

Ausdruck seelischer Belastungssituationen

abgetan werden, da eventuell

auch eine falsche Bissposition

infolge einer Zahn- oder Knorpelfehlstellung

vorliegen kann. Außerdem

kann es zu entzündlichen oder

degenerativen Veränderungen des

Kiefergelenks kommen.

Darüber hinaus kommt es vor, dass

die CMD auf umliegende Körperregionen

ausstrahlt und dort Symptome

wie Ohrenschmerzen, Schwindel,

Tinnitus, Migräne, Herzrasen

oder Beeinträchtigungen der Gesichtsmuskulatur

auftreten. Viele

Patienten kämpfen darum auch

mit Schmerzen, Verspannungen

und Blockaden in Nacken, Schulter

oder Wirbelsäule. Umgekehrt

werden allerdings manchmal auch

Fehlstellungen der Wirbelsäulenmuskulatur

auf das Kiefergelenk

übertragen und verursachen dort

eine Fehlbelastung.

Aufgrund des vielschichtigen Krankheitsbildes

müssen bei der Diagnose,

sowohl der körperliche Zustand,

als auch mögliche seelische

Belastungen des Patienten berücksichtigt

werden. Ein gründliches

Arztgespräch unter Zuhilfenahme

standardisierter Fragebögen, sowie

eine eingehende Untersuchung des

Kauapparates inklusive spezieller

Röntgenuntersuchung, verschaffen

jedoch zumeist Klarheit über die

Sachlage. Oftmals empfiehlt der

Arzt dann eine Reduzierung psychosozialer

Stressfaktoren, sowie das

Tragen einer individuell angepassten

Aufbissschiene, um Schäden

durch Druck und Abrieb entgegenzuwirken.

Auch physiotherapeutische

Muskelentspannungsübungen

und osteopathische Behandlungen

haben sich als hilfreiche Ansätze

bewährt.

52


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Möglichst

schonend und

schmerzfrei

Lokomotivführer oder Pilot – diese Berufswünsche waren

für den heutigen Dr. Mathias Bahr nie eine Option.

Bereits mit 16 Jahren absolvierte der junge Mathias

ein Schulpraktikum als Zahntechniker. Die Zahnmedizin

bestimmte sein Leben. Heute profitieren die Patienten

von seiner langjährigen Erfahrung im Zahnlabor,

die sein Studium der Zahnmedizin und seine Zusatzausbildung

zum Implantologen begleitete. Auch aktuell

ist der Mediziner bemüht, seine Patienten an

neuesten medizinischen Errungenschaften teilhaben

zu lassen. Er und sein gesamtes Praxisteam bilden

sich regelmäßig fort.

Keine andere Disziplin hat die Zahnmedizin in den

vergangenen 40 Jahren so revolutioniert wie die Implantologie.

Fehlende Zähne lassen sich ohne großen

Aufwand ersetzen ohne die Nachbarzähne zu schädigen,

Prothesen wird fester Halt gegeben, oder Implantate

werden so platziert, dass auf Prothesen verzichtet

werden kann. In seiner langjährigen Tätigkeit

als Implantologe hat der Mediziner festgestellt, dass

viele Patienten aus Unkenntnis noch unsicher sind

und sich aus den verschiedensten Gründen mit einem

unbefriedigenden Zahnersatz zufrieden geben. Hier

profitiert der Patient besonders von der Fokussierung

des Behandlers im Bereich der Umweltzahnmedizin.

Unzählige Materialien werden durch den Zahnarzt in

den Mundraum eingebracht. Kunststoffe, Metalle und

Wurzelfüllmaterial müssen auf ihre Verträglichkeit

überprüft werden. Ebenso wichtig ist die Prüfung bei

Implantaten. Titanimplantate verursachen zwar keine

Allergien, können aber auf eine Titanunverträglichkeit

stossen. Keramikimplantate sind in diesem Fall die

Lösung. Fragen zur Materialverträglichkeit, Haltbarkeit,

Behandlungsrisiken und nicht zuletzt die Kosten

erschweren die Entscheidung. Mit Hilfe des Behandlungskonzeptes

implantata vitalis kann Dr. Bahr alle

Risiken im Vorfeld klären und einschätzen. Er testet

die Materialverträglichkeit, das Knochenangebot und

ermittelt eventuelle gesundheitliche Risiken. Meist ist

auch der finanzielle Aufwand kleiner als befürchtet.

Besonders von Zahnverlust bedrohte Gruppen wie

Diabetiker und Parodontosepatienten betreut der

Mediziner mit einem eigens entwickelten Prophylaxekonzept.

Dr. Bahr und sein Team nutzen modernste

Technologien und Behandlungsmethoden.

Dazu gehört der Einsatz des Lasers. Mit diesem gebündelten,

starkenergetischen Licht erzielt der Mediziner

besonders überzeugende Ergebnisse bei der

Therapie empfindlicher Zahnhälse als auch bei chirurgischen

Eingriffen. Je nach Aufwand und Dauer der

Behandlung ist bei der Sedierung Lachgas die bevorzugte

Wahl. Schmerzempfindlichkeit, Würgereiz,

sowie das Zeitempfinden werden deutlich reduziert,

und der Patient bleibt während der Behandlung ansprechbar.

Mit einem weltweit einzigartigen System

(Cerec 3D) kann der Mediziner in einer Sitzung eine

Krone, Veneers (Verblendschalen), ein Inlay oder eine

Teilkrone aus Keramik herstellen und dauerhaft einsetzen.

Der sonst übliche unangenehme Abdruck

wird durch einen digitalen Vorgang ersetzt. Ebenso

vorteilhaft erweist sich bei verschiedensten Zahnproblemen

die Ozontherapie. Sie ermöglicht die Vermeidung

von Antibiotika-Einsatz. Bei allen Eingriffen

kommt den Patienten die moderne Ausstattung der

Praxis zu Gute. Lupenbrille und Dentalmikroskop sind

selbstverständlich. Behandlungsdauer und Schmerzen

auf ein Minimum zu beschränken und die Zahnsubstanz

zu erhalten, das ist das vorrangige Ziel des

zertifizierten Umweltzahnmediziners Dr. Bahr und seines

Teams.

Kontakt

Dr. Mathias Bahr

Praxis für moderne Zahnmedizin

Steilshooper Str. 54, 22305 Hamburg

Tel.: 040 610444

E-Mail: mail@drbahr.de

Internet: www.drbahr.de

ZAHNMEDIZIN

53


WELLNESS

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

Finnland –

Ursprung der Sauna

Ein Urlaub in Finnland hat den Saunabesuch im Programm. Hier hat sie

ihren Ursprung und das hat Sinn:

Die eisige Kälte des hohen Nordens verlangt einen robusten, gesunden

Körper, der große Temperaturunterschiede ausgleichen kann. In gemütlichen

Holzhütten, die meist an Flüssen stehen oder am Meer gelegen sind,

wird sauniert, damit man gleich nach dem Saunagang ins eisige Wasser

springen kann. Und nicht nur das: Im Winter, wenn der Schnee hoch

liegt, wälzt man sich gern im weichen, eisigen Nass bei Temperaturen von

minus 20 Grad, direkt nach dem Saunagang. Unsere Saunagänge in Mitteleuropa

sind vom Ablauf her ähnlich, aber doch etwas milder gestaltet.

Unsere Saunagänge sind in Mitteleuropa vom Ablauf her ähnlich, aber

doch etwas milder gestaltet.

54


WELLNESS

Ein Saunabesuch hierzulande

Notwendige Utensilinen und die wichtigsten

Regeln für den Besuch der Sauna

Bringen Sie folgendes mit:

• Badeschuhe

• zwei Handtücher, ein großes zum Sitzen

und Liegen ein kleines zum Abtrocknen

• ein Bademantel für den Ruheraum

1. Vor dem Betreten des Saunaraumes wird

ausgiebig geduscht und gründlich abgetrocknet.

Letzteres ist notwendig, damit das

Schwitzen nicht verzögert wird. Ihre Haut sollte

wirklich ganz trocken sein.

2. Betreten Sie die Sauna aus hygenischen

Gründen nur ohne Badeschuhe.

3. Begrüßen Sie die schon anwesenden Gäste

freundlich, was in sehr großen, weiträumigen

Saunen leider oft unterlassen wird.

4. Setzen oder legen Sie sich bitte nur auf das

von Ihnen mitgebrachte große Handtuch,

damit der Schweiß aufgefangen wird. Hier gilt

die Regel: Zwischen Haut und Holz immer ein

Handtuch!

5. Beobachten Sie ein wenig, welche Atmosphäre

im Raum herrscht. Die meisten Saunabesucher

wollen nicht sprechen. Viele schließen die

Augen und geben sich ganz der Wärme und

der Ruhe hin.

55


WELLNESS

ZUR GESUNDHEIT REDAKTION

... der Jungbrunnen

Heiße Gewässer aus Thermalquellen gab es schon immer

in der Natur. Sie wurden von Anbeginn der Menschheitsgeschichte

geliebt und genossen. Oder sollte man

besser sagen schon davor? Je nachdem, was unsere

Wissenschaftler so als Beginn der Menschheitsgeschichte

festlegen. Was die entspannten Makaken Japans im

heißen Wasser treiben, unterscheidet sich nicht von

unseren Bedürfnissen. Wir reden nur viel über den gesundheitlichen

Aspekt für unseren Körper, also Kreislauf

usw. ..., was auch alles richtig ist, aber eigentlich ist es

doch die wohlige Wärme, die unsere Körper umhüllt, den

Kopf endlich leer macht und uns leise an den Zustand erinnert,

bevor wir diese kühle, laute Welt betraten.

Die Griechen und Römer machten es wie die Makaken

und blieben den ganzen Tag in den warmen Wasserhallen.

Genussvolle Speisen und Wein wurde gereicht, über

Politik und Gesellschaft diskutiert und zwischendurch

ließ man sich massieren. Auch manches Geschäft kam so

zustande, weil die entspannte Athmosphäre das Gehirn

löst , und den Stress draußen lässt.

56


WELLNESS

Die Aufgüsse und ihre Aromen:

Haben alle Gäste Platz genommen, tritt der Saunameister

in Aktion. Er gibt ein paar Tropfen eines Aromakonzentrats

in das Wasser des Aufgusseimers

und gießt nun portionsweise mit Loylykelle Wasser

auf die heißen Steine. Es verdampft und steigt nach

oben. Meist sind es pflanzliche Essenzen, die wir aus

der Natur kennen: Fichte, Kiefer, Eucalyptus und

Minze. Der wohlriechende Duft regt die Psyche an.

Die ätherischen Öle werden tief eingeatmet und

auch über die Haut aufgenommen. Je nach Intensität

des Aufgusses wirken die Düfte beruhigend oder

anregend.

Einen ähnlichen Effekt erreicht der Saunameister mit

dem Eis- und Schnee-Aufguss. Mit Essenzen getränkte

Schneebälle werden auf die heißen Steine

gelegt und verdampfen schnell und gleichmäßig.

Oder das ätherische Öl kommt mit Eiswürfeln in das

Wasser und so auf die Steine.

Der Honig-Aufguss, das flüssige Gold für Schönheit,

Gesundheit und Wohlbefinden. Die Saunabadenden

reiben sich nach dem Vorschwitzen oder dem 1. Aufguss

den ganzen Körper mit Honig ein. Der Honig

bindet Feuchtigkeit, reinigt sanft, wirkt klärend und

antibakteriell.

Beim Salz-Aufguss wird Salzwasser auf die Steine

gegossen, sodass die Luft mit Salz durchtränkt ist wie

die Seeluft. Asthmatiker und Pollenallergiker schwören

darauf. Die intensivere Variante nach dem Anschwitzen

ist das Einreiben mit Salz. Dies wirkt

schweißtreibend und wie ein Peeling.

Der Wenik-Aufguss ist ein sehr heißer Aufguss. Birkenzweige

werden über mehrere Stunden in heißem

Wasser eingeweicht. So entsteht ein natürlicher Sud.

Der Saunameister beregnet die Saunagäste mit dem

Sud. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ein einzigartiges

Erlebnis. Kreislauf und Stoffwechsel werden

angeregt. Der Menthol-Aufguss ist eine Wohltat

für die Atemwege. Eiskristalle schmelzen auf dem

Saunaofen und ein erfrischender Mentholduft liegt

in der Luft.

Saunieren ist gesund!

Es ist äußerst gesund, weil der Wechsel von großer

Hitze und intensiver Kälte die Gefäße trainiert. Das

härtet ab und schützt vor Erkältungen und Infektionen

aller Art. Der gesamte Stoffwechsel kommt in

Schwung und das Herz muss richtig pumpen. Ihre

Haut wird zart und rein, da überschüssiger Talg abtransportiert

wird. Die Saunalauft entspannt auch

die Bronchialmuskulatur, löst Krämpfe und soll auch

Asthmapatienten helfen. Auch Patienten, die an chronischer

Bronchitis leiden, profitieren von der Sauna.

Bringen Sie Zeit und Muße mit, wenn Sie in die Sauna

gehen! Das wäre schön für Ihr Gemüt und Ihren

Körper.

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Bitte senden Sie uns die jeweiligen Lösungswörter

bis zum 28. Juni 2019 per E-Mail mit dem

Betreff „Rätsel“ und mit Ihren Kontaktdaten an

folgende E-Mail-Adresse: info@zurgesundheit.press.

Oder auf dem Postweg an:

S&A Verlag e.K.

Hugo-Eckener-Str. 29

50829 Köln

Name, Vorname

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

E-Mail

Telefonnummer

Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben. Eine

Mehrfachteilnahme ist nicht möglich. Zusendungen von gewerblichen Gewinnspielteilnehmern-Dienstleistern werden ausgeschlossen. Der S&A Verlag e.K.

behält sich vor, bei Verdacht der Übersendung über gewerbliche Gewinnspielteilnahme den/die Teilnehmer/in bei der Verlosung nicht zu berücksichtigen.

Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Zustimmung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen. Die Gewinner werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Kein Preis wird in bar ausgezahlt.

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