EleNEWS_18-19_10

elephants

Infomagazin der Basketball Sportgemeinschaft Blau-Weiß Grevenbroich e.V. – NEW ELEPHANTS

#10

News

Basketball

1. Regionalliga

Samstag,

02.02.2019

Samstag

HeimSpiel gegen

Deutzer TV


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Liebe Fans, verehrte sponsoren

Am vergangenen Samstag ist sie

nun also gerissen, die Siegesserie

der Elephants. Die letzte Niederlage

hatte es am 22.11.2018 in Dorsten

gegeben und nun mussten wir beim

ungeschla-genen Tabellenführer aus

Düsseldorf als Verlierer vom Feld gehen.

Aber was war das für ein tolles Spiel…

Ok, die Giants waren aufgrund ihres

extrem tiefen und hochkarätig besetzten

Kaders meistens Herr der Lage, aber

unsere Jungs haben 40 Minuten leidenschaftlich

dagegen gehalten und sich so

auch den Applaus der zahlreich anwesenden

Grevenbroicher Fans verdient.

Düsseldorf wird zu Recht in die zweite

Liga aufsteigen und der Wille, dieses

Ziel zu erreichen war in der Halle

regelrecht zu spüren. Nicht nur von den

Spielern auf dem Feld, sondern auch

von den Fans auf den Rängen, den

Sponsoren sowie der Politik.

Die Begegnung wurde präsentiert von

der Sportstadt Düsseldorf. Einer echten

Marke, die es sich zur Aufgabe gemacht

hat, das Image der Stadt Düsseldorf

bei ihren Bürgern, in der Region, und in

Deutschland als Sportstadt zu prägen.

Ein vorbildlicher Gedanke von dem wir

hier in Grevenbroich leider meilenweit

entfernt sind.

Vorwort

Bitte nicht falsch verstehen. Niemand

wird erwarten, dass Grevenbroich die

gleichen Möglichkeiten hat wie die

Landeshauptstadt Düsseldorf, aber wir

haben auch nicht die gleichen Ziele.

Borussia Düsseldorf führt die Tischtennis

Bundesliga an, die DEG steht auf

Platz 3 der Eishockey Bundesliga, die

Fortuna hat den Klassenerhalt so gut

wie sicher und für die Giants soll die

Pro B nur eine Durchgangsstation auf

dem Weg in die BBL sein.

Und welche sportlichen Highlights gibt

es in Grevenbroich ?!?

Natürlich können wir uns nicht mit

Düsseldorf messen. Aber was ist mit

Städten wie Coburg, Bernau, Wedel,

Itzehoe oder Elchingen ? Alles Orte, die

deutlich kleiner sind als Grevenbroich,

die aber trotzdem alle in der Pro B

Basketball spielen.

Warum sie dazu in der Lage sind?

Weil die Politik die heimische Wirtschaft

an einen Tisch gebracht hat um

ein Aushängeschild für die Stadt zu

schaffen. Dort wollte man WIRKLICH

etwas bewegen und hat es getan.

Ich bin jetzt 7 Spielzeiten in Grevenbroich

und seit 2012 kämpfen die

Elephants jedes Jahr aufs Neue ums

Überleben. Dass dabei 2 Titel im WBV

Pokal und eine Vizemeisterschaft heraus

gekommen sind grenzt eigentlich

an ein Wunder.

Immer wieder hat es Kontakte zur

Politik gegeben, doch die Unterstützung

blieb halbherzig.

Da ist es so wie im Sport: Wenn du

nicht mit der richtigen Einstellung

aufs Feld gehst, dann wirst du nicht

gewinnen.

Ein Konzept, wie man auch in Grevenbroich,

die 2. Bundesliga dauerhaft

sichern könnte haben wir bereits vor

über einem Jahr vorgelegt, doch geschehen

ist nicht viel und ohne einen

echten Schulterschluss mit Politik und

Wirtschaft ist das für den Verein nicht

zu schaffen.

Ich habe die Hoffnung noch nicht

aufgegeben, dass man zur Spielzeit

2019/2020 doch noch etwas gemeinsam

auf den Weg bringt. Aber sollte

sich dies in den nächsten Monaten

nicht abzeichnen, werde ich den Club

im Sommer leider verlassen müssen.

Ein ernsthaft besorgter

Hartmut Oehmen


Gefährliche

Nobodys

Ein Blick auf die Tabelle macht eines

sofort deutlich: Für unseren heutigen

Gegner ist jede Partie ein Endspiel,

denn im Kampf um den Klassenerhalt

müssen Punkte her. Egal, gegen wen.

Punktgleich mit Salzkotten, Leverkusen

und Dortmund belegen die Deutzer die

Plätze 10 bis 13, von denen die letzten

beiden höchstwahrscheinlich den

Abstieg in die 2. Regionalliga bedeuten

würden.

Am vergangenen Wochenende hätte es

für die Kellerkinder, wie sich das Team

auf der eigenen Homepage nennt,

fast zu einer Sensation gereicht, denn

in Hagen unterlag man nur denkbar

knapp mit 76:72. Wahrscheinlich hatte

der Tabellendritte den Aufsteiger ein

wenig unterschätzt, den in der ersten

Hälfte führte Deutz phasenweise mit 10

Punkten Vorsprung und auch zur Pause

lag man noch mit 4 Zählern in Front.

Am Ende muss man sich ohne Topscorer

Philipp Pfeiffer der BG geschlagen

geben und sendete somit zumindest

eine deutliche Warnung in Richtung

Grevenbroich.

Neben Kamp-Lintfort ist Köln Deutz

die einzige echte Amateur-Truppe der

Liga. In Dortmund beschäftigt man mit

Aaron Bowser einen Amerikaner, der als

siebtbester Scorer der Liga verantwortlich

zeichnet. In Leverkusen hat man

zahlreiche ehemals höher spielende

Akteure zusammengesammelt und

in Salzkotten lebt man auch davon,

dass man auf die Zweitliga Talente aus

Paderborn zurückgreifen darf – Dominik

Wolf ist da nur der bekannteste Name.

In Deutz ist man da absolut autark und

versucht es ohne ausländische Import

Spieler, was die Jungs zumindest bei

den neutralen Beobachtern der Liga

ausgesprochen sympathisch machen

dürfte.

Bekanntester Akteur dürfte wohl der

Krefelder Patrick Reusch sein, der in

der Regionalliga zumindest schon

einmal für Telekom Bonn aufgelaufen

war und mit 11 Punkten im Schnitt

auch zweitbester Werfer des Teams

ist. Aber der Aufbau war lange verletzt

und hat bis jetzt erst 5 Begegnungen

Max Boldt ist zur Zeit gut in Form

Das Team vom Deutzer TV Basketball

absolvieren können. Mit ihm verfügt die

Mannschaft nun allerding über einen

kreativen Kopf, der die anderen Akteure

auf dem Feld besser macht und dies

wird sich im Abstiegskampf garantiert

noch positiv bemerkbar machen.

Die Tatsache, dass man lange Zeit ohne

einen erfahrenen Pointguard auskommen

musste wird auch daran deutlich,

dass das Team die zweitmeisten

Turnover der Liga zu verzeichnen hat,

doch auch dieser Wert wird sich nun

garantiert verbessern.

In Grevenbroich dürften langjährige

Fans noch einen weiteren Namen aus

dem Kölner Kader kennen, denn Tommy

Warnecke spielte zu Beginn der Saison

2014/2015 für einige Wochen bei den

Schlossstädtern. Aufgrund von geringen

Einsatzzeiten wechselte der Power Forward

aber relativ schnell wieder zurück

in die 2. Regionalliga, um sich nun

doch in der gleichen Liga beweisen zu

dürfen. Tun muss der 1,98 Meter große

Blondschopf dies recht häufi g auf der

Center Position, denn einen echten Big

Man haben die Kölner nicht, doch mit

7,5 Punkten im Schnitt macht er seine

Sache bisher ausgezeichnet.


Aber nicht nur auf der Center Position

sind die Domstädter relativ dünn

besetzt, auch bei den sicheren Distanzschützen

ist die Auswahl für Coach

Mario Kyriasoglou recht überschaubar.

Neben Patrick Reusch verzeichnet nur

nach Julian Litera eine Dreierquote, die

über 30% liegt und somit rangiert das

Team in dieser Kategorie innerhalb der

Liga auch recht weit hinten.

Ganz anders da die Elephants, die mit

über 37% als Team den besten Wert

aller 14 Vereine für sich verbuchen

dürfen und dies trotz zuletzt schwacher

Werte aus der Distanz in Lintfort oder

gegen Haspe.

In Düsseldorf stimmte die Dreierquote

dann Gott sei Dank wieder, doch nun

waren es die Zweier, die nicht so fallen

wollten wie gewohnt. Auch in dieser

Kategorie ist man nach Herford mit

56% ligaspitze, doch bei den Giants

kam man gerade mal auf 35%, was

natürlich ein unterirdischer Wert ist

und im Grunde keine Siegchance

ermöglicht. Coach Simon Bennett hat

die Problematik allerdings erkannt und

unter der Woche ein besonders großes

Augenmerk auf das Wurftraining gelegt.

Das Hinspiel in Deutz hatten die

Elephants übrigens locker mit 93:56

für sich entscheiden können und dies,

obwohl Scharfschütze Vytautas Nedzinskas

bereits in der ersten Halbzeit

verletzt ausgeschieden war. Der Aufsteiger

hatte sich in dieser Partie in allen

Belangen überfordert gezeigt und war

gerade in der zweiten Hälfte nur noch

durch zahlreiche Fouls aufgefallen.

Allerdings waren die Dickhäuter nach

zwei nicht unbedingt notwendigen

Niederlagen auch mit einer gehörigen

Portion Wut im Bauch angereist und

wollten in Köln unbedingt Wiedergutmachung

betreiben, was man auch

von der ersten Minute an hatte sehen

können.

Die Ausgangsposition ist diesmal nun

aber eine andere, denn gegen Haspe

hat man gewonnen und die Niederlage

in Düsseldorf ging aufgrund der Qualität

des Gegners absolut in Ordnung.

Wollen wir also hoffen, dass Coach

Konzentration vor

dem großen Wurf

Simon Bennett, der bei den Giants mit

zwei technischen Fouls die Halle hatte

verlassen müssen, seine Truppe gut auf

den Gegner vorbereitet hat und dass

man den Aufsteiger auf gar keinen

Fall unterschätzt. Denn dies wäre wie

gesagt in der Vorwoche der BG Hagen

beinahe zum Verhängnis geworden.

Vytautas verletzte sich im Hinspiel

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Interview mit dem Elephants manager

Ohne Hilfe der Politik

gehen hier bald die Lichter aus!

EleNews: Gegen Deutz gibt es zum ersten Mal einen Sponsoren Tag. Was hat

es damit auf sich?

Hartmut Oehmen: Ohne die Sponsoren

gäbe es in Grevenbroich keinen

Regionalliga Basketball. Zum einen wollen

wir dies den Zuschauern bewusst machen,

zum anderen wollen wir auch einfach mal

DANKE sagen. Mitten in der Saison und

ohne einen besonderen Anlass.

EleNews: Eine löbliche Aktion. Verspricht

sich der Verein auch etwas von diesem

Sponsoren Tag?

Hartmut Oehmen: Du kannst als

Verein nicht immer nur nehmen. Natürlich

bekommen die Sponsoren für ihre Zahlung

auch einen Gegenwert in Form eines wie

auch immer aussehenden Werbepaketes,

aber die Firmen könnten dieses Geld auch

in andere Werbemöglichkeiten stecken. Dafür,

dass sie aber bei uns werben und den

Verein damit am Leben erhalten, möchten

wir uns mit dieser Aktion bedanken. Wenn

das Band zwischen Verein und werbendem

Unternehmen enger ist, registriert das auch

der Fan und das ist wiederum gut für die

Werbewirkung. Wir optimieren also eine

lebenswichtige Symbiose.

EleNews: An dieser Sichtweise und Aktionen

wie z.B. der Verlosung der Trikot Brust

sieht man, dass Sie ursprünglich aus der

Werbung kommen. Die Sponsoren sollten

die Anforderungen der Liga immer höher, weil man Basketball in Deutschland

professionalisieren muss, um international

mithalten zu können. Dies spüren wir

bis runter in die 1. Regionalliga und die

Vorgaben, die da zu erfüllen sind kosten

ganz einfach Geld. Alleine um die neuen

Voraussetzungen, die die Jugendarbeit

eines Regionalligisten betreffen, zu erfüllen,

müssen wir einen fünfstelligen Betrag in

die Hand nehmen. Von Anforderungen wie

Video-Pfl icht oder steigenden Personalkosten

reden wir da noch gar nicht. Diese

Voraussetzungen sind auch ein Grund

dafür, warum viele Vereine gar nicht in die

1. Regionalliga aufsteigen können bzw.

wollen.

Hartmut Oehmen: So soll es auch

klingen, denn das ist die Realität mit der

sich der Verein konfrontiert sieht. Um die

Jugendarbeit Vorgaben erfüllen zu können,

mussten wir in dieser Saison den Etat

für Spieler deutlich verkleinern. Dass wir

dennoch eine Rolle im oberen Drittel

spielen ist sehr angenehm, aber längst

keine Selbstverständlichkeit. Vor der Saison

haben wir als Vorstand alles Mögliche versucht,

um weiterhin eine konkurrenzfähige

Regionalliga Truppe ins Rennen schicken zu

können. Das kann aber auch ganz schnell

anders aussehen.

Lassen wir Düsseldorf einmal außen vor,

denn die spielen fi nanziell bereits jetzt in

einer anderen Dimension, so ist die Liga

doch eine Zwei Klassen Gesellschaft:

Auf der einen Seite die Clubs, die sich

Import Spieler leisten können und um Platz

2 bis 8 spielen. Auf der anderen Seite die

Vereine, die das nicht können und somit

spielt man halt gegen den Abstieg.

EleNews: Auf gut deutsch heißt das,

dass den Elephants über kurz oder lang der

Abstiegskampf droht?

Hartmut Oehmen: Der droht bereits

seit einigen Jahren und nur kreative Aktionen

wie die Verlosung der Trikotbrust und

ein gutes Netzwerk unter den Aktiven hat

uns bisher davor bewahrt. So knapp wie in

dieser Saison war es aber bisher noch nie.

sowas doch lieben.

EleNews: Was gedenkt der Verein gegen

Hartmut Oehmen: Natürlich schadet Hartmut Oehmen

diese ernste Bedrohung zu unternehmen?

es dem Verein nicht, wenn man einige

Grundkenntnisse in Sachen Marketing hat,

aber es ist doch ganz einfach: Ein Deal

läuft immer besonders gut, wenn beide Seiten

daran Spaß haben und das versuchen

die Elephants zu realisieren. Dennoch

wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, das

sportliche Niveau so zu halten wie es die

Fans erwarten.

EleNews: Worin liegen denn diese

Schwierigkeiten genau?

Hartmut Oehmen: Zum einen werden

EleNews: Grevenbroich hat mit der

Erfüllung dieser Voraussetzungen keine

Probleme?

Hartmut Oehmen: Doch, natürlich haben

wir Probleme damit, aber bisher haben

wir alle Anforderungen durch die sensationelle

Arbeit vieler ehrenamtlicher Helfer

geregelt bekommen, doch inzwischen ist

die Grenze des Machbaren erreicht.

EleNews: Das klingt aber nicht unbedingt

beruhigend.

Hartmut Oehmen: Der Verein hat die

ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten

ausgeschöpft. Der aktuelle Status Quo ist

bereits nur mit der fi nanziellen Unterstützung

des Vorstands möglich. Nun ist die

Politik gefragt.

EleNews: Aber die Stadt hat kein Geld

um Vereine zu unterstützen.

Hartmut Oehmen: Das ist uns selbstverständlich

bewusst. Bei uns im Vorstand

träumt niemand von jährlichen Zuschüssen

Fortsetzung auf der nächsten Seite


wie sie z.B. in Düsseldorf Richtung Giants

fließen. Aber es gibt andere Möglichkeiten

für die Politik, WIRKLICH etwas zu bewegen.

Aber dazu muss man mal Farbe bekennen

und sich ernsthaft positionieren. Es gibt

in Deutschland mehr als ein Dutzend

Beispiele von Orten, die kleiner sind als

Grevenbroich, wo auf Initiative der Politik

mit Hilfe der regionalen Wirtschaft ein

sportliches Aushängeschild für die Stadt

geschaffen wurde.

In der Pro B spielen zig Clubs aus Städten

mit deutlich weniger Einwohnern als Grevenbroich

und Bamberg hat mit 10.000

Einwohnern mehr sogar einige Meistertitel

in der 1. Bundesliga vorzuweisen, doch

so weit oben möchten wir uns ja gar nicht

positionieren. Es geht ums echte WOLLEN

und da sehen wir die Politik in der Pflicht.

Werfen Sie nur einen Blick auf die Homepage

der Stadt Bamberg. Unter „unsere

Stadt“ findet man dort unter dem Punkt

„Sport und Freizeit“ einen großen Bericht

über „Freak City“ wie die Stadt bundesweit

aufgrund ihrer verrückten Basketball Fans

genannt wird, aber auch auf zahlreiche

Breitensport Vereine wird hier hingewiesen.

Auf der Homepage der Stadt Grevenbroich

gibt es nicht einmal den Punkt „Sport“.

Unter Kultur werden dann emotionslos die

Adressen der existierenden Sportstätten

aufgeführt. Mehr muss ich da doch nicht

sagen, denn trauriger geht’s nicht.

EleNews: Was erwarten Sie denn von

der Politik genau?

Hartmut Oehmen: Ein eindeutiges

Stellung beziehen, ob man daran interessiert

ist, mit den Elephants das sportliche

Aushängeschild der Stadt zu schaffen.

Ein entsprechendes Konzept haben wir

dem Bürgermeister bereits vor gut einem

Jahr präsentiert, doch echtes Interesse ist

da nicht zu spüren. Aber ohne Leidenschaft

bewegst du halt nix.

Grevenbroich steht bundesweit nur mit negativen

Schlagzeilen in der Öffentlichkeit:

Braunkohle Abbau und Hambacher Forst

sind da die Stickpunkte.

Der Sport wäre da mal ein erfreulicher

Gegenpol und Basketball wäre im Gegensatz

zum Fußball auf Zweitliga Niveau

easy finanzierbar – ohne dass es die Stadt

selbst etwas kostet.

Da muss ein runder Tisch her, das Konzept

wird bei den 20 oder 30 größten Unternehmen

der Region vorgestellt und dann

geht es unter Aufsicht z.B. des Stadtmarketing

los. Wenn ich sowas als Bürgermeister

wirklich will, dann läuft der Motor für so

ein Projekt nach 6-8 Wochen, denn sowas

hat nichts mit Parteibüchern zu tun. Da

machen alle mit, weil es nicht die Welt

kostet und es nur positive Aspekte gibt.

EleNews: Von was für Beträgen reden

wir denn da konkret?

Hartmut Oehmen: In der zweiten

Bundesliga (Pro B) brauchst du inkl. Jugendabteilung

einen Etat um die 150.000

Euro. Hochgerechnet auf die oben genannten

30 Firmen reden wir da von Beträgen,

die durchaus zu realisieren sind. Aber man

muss es halt wollen.

EleNews: Was wird denn passieren,

wenn die Politik nicht will.

Hartmut Oehmen:

Dann soll man dies im Rathaus deutlich

sagen. Die Fans der Elephants werden

ihre Ansprüche zurückschrauben müssen,

da man nur noch um den Klassenerhalt

spielen wird und irgendwann geht man

runter in die 2. Regionalliga. Spitzensport

in Grevenbroich hat man, was die Publikumssportarten

betrifft, dann endgültig

beerdigt.

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Johnathan

Parker

EleNews: Du bist jetzt rund einen Monat

in Deutschland. Was sind die größen

Unterschiede im Vergleich zu den USA?

Johnathan Parker: Der größte Unterschied

liegt für mich in den Möglichkeiten

der Kommunikation. Alle Menschen um

mich herum reden selbstverständlich

deutsch und ich verstehe nicht, was da

gesprochen wird. In den meisten Fällen

kann ich mich zwar auf englisch verständigen,

um ein Problem zu lösen, aber

das ist schon etwas anderes. Deshalb

versuche ich so gut es geht etwas von

der Sprache zu lernen.

Ein weiterer Punkt, der komplett anders

ist als in den USA ist die Tatsache, dass

an Sonntagen alle Geschäfte geschlossen

sind. Das ist schon gewöhnungsbedürftig,

wenn man das sein Leben lang

bisher nicht gewohnt war.

EleNews: Ist die deutsche Art Basketball

zu spielen auch anders?

Johnathan Parker: Ja da gibt es

schon einige leichte Unterschiede in den

Regeln, aber auch die Art der Schiedsrichter

zu pfeifen ist nicht die gleiche. In

den USA lassen sie mehr laufen und die

Refs reden auch mit den Spielern. Hier

darf man die meisten nicht ansprechen,

weil sie sonst sofort mit einem T drohen.

Innerhalb der Mannschaft lerne ich mei-

ne Teamkameraden aber immer besser

kennen und nun versuche ich mein Spiel

so abzustimmen, dass es am besten ins

Team passt.

EleNews: Du bist zum ersten Mal

in Europa. Hast du geplant dir einige

Sehenswürdigkeiten nach der Saison

anzuschauen?

Johnathan Parker: Ich war 2017

schon einmal eine kurze Zeit in England

um dort Basketball zu spielen, aber in

der Tat habe ich eine Liste von europäischen

Sehenswürdigkeiten, die ich mir

nach der Saison ansehen möchte. Im

Moment ist es aber aufregend genug, einiges

von Deutschland zu entdecken und

über die deutsche Kultur zu erfahren.

EleNews: Du hast nun in 3 Spielen

gespielt und dabei im Schnitt in 18 Minuten

9 Punkte erzielt. Bist du mit diesen

Zahlen zufrieden?

Johnathan Parker: Nein, das bin ich

nicht, denn ich habe hohe Anforderungen

an meine Person. Ich möchte mich

weiterhin verbessern und das Studium

der bisherigen Spiele auf Video hilft mir

hoffentlich mich so ins Team einzubringen,

dass sowohl ich persönlich als auch

die Mannschaft davon profi tiert.

EleNews: Wie lauten deine persönlichen

Ziele für den Rest der Saison und

deine Basketball Karriere im allgemeinen?

Johnathan Parker: Im Grunde

ist es mein Ziel, der beste Spieler des

Teams oder sogar der Liga zu sein und

davon rücke ich auch nicht ab. In Zahlen

ausgedrückt würde das in etwa heißen:

20 Punkte pro Spiel, 7 Rebounds und 5

Assists. Wichtiger ist es aber, dass wir als

Team möglichst viele Spiele gewinnen. Es

wäre schön, wenn sich die Fans an mich

als einen kompletten Spieler erinnern

würden, der geholfen hat, Spiele zu

gewinnen.

Grundsätzlich möchte ich natürlich in

einer möglichst hohen Liga als Profi

spielen. Entweder hier in Deutschland

oder irgendwo anders auf der Welt.


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POSITION

TEAM tabelle

TEAM

SPIELE

GEWONNEN

1 ART GIANTS DÜSSELDORF 17 17/0 34 1505 : 1167 338

2 HERTENER LÖWEN 17 13/4 26 1438 : 1218 220

3 BG HAGEN 17 12/5 24 1423 : 1307 116

4 BSG GREVENBROICH 17 12/5 24 1493 : 1286 207

5 BBG HERFORD 17 12/5 24 1485 : 1402 83

6 BG DORSTEN 17 11/6 22 1344 : 1251 93

7 CITYBASKET RECKLINGHAUSEN 17 9/8 18 1300 : 1208 92

8 AOK BALLERS IBBENBÜREN 17 8/9 16 1377 : 1328 49

9 SV HAGEN-HASPE 17 7/10 14 1371 : 1454 -83

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BSG Blau-Weiß Grevenbroich e.V.

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Boudnik, Hartmut Oehmen

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