Baselland - Durch Tal und Jurahöhen (1925)

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BASE,LLAND

DURCH

TAL UND JURAHOHEN

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Füfrrer duldr das ganze Kantons=

gebiet, statistisóe, historísdre und

geographisóe Angaben ubet alle

b as ellandsdraftlidren G em einden

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Bearbeitet von

l, Teil. Dr. Katl \Øeber, Basel: Dutctr Taf und )trra=

höhen. Frítz Baf f mer, Liestal: Eine Hóhenwegwanderung'

tr Th. Tanner, 'Waldenbtrtg: 'W'intetsport im lwa' ¡

II. Teif. Traug. Bötlin, Prattefn: Die baseflandschaft=

lichen Gemeinden' (Statistísche, historische, geographische

und rvirtschaftliche Angaben. Spaziergänge und Touren')

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Herausgegeben votn

VE RKEHRSVEREIN BAS ELLAND

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VORWORT

Photographisóe --, Aulnahmen und Dtud< von

LüDIN@CO./LIESTAL

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n trIT ..BASELLÄND, ilurch Tal und Jurahöhenn bringt del

IVI 1r""¡"hlsver-ein Baselland allen Freunden unsel'es Kantons

ein Nachschlagewerk, in l'eÌchem clas gesamte Baselbiet

behandeÌt ist, als begrüssensrverte Ilundgrube ftir ilie lland des

'l'oulisten und ErhoÌungsuchenden, für den Natrufleund uncl

clen Freund bodenstäncliger lìigelart, und nicht zuletzt fär' clen

Slroltsmann.

De.s Buch ist nicht in clie übliche Folm eines lrühlers gekleiclet,

sonclern der Stoff ist delart gegÌiedelt, class clel tr'reunil

erzáhlencler Betrachtung und natulfreuiliger: Schilcler-ung sowohl,

als cler Intelessent für hisl,olische, statistische, geographische

rLncl voll


0flsseHionen iles llefie[nvereins Baselland,

Yorkel¡r'sverein Arlesheim.

vorkehrsr-erein tles Birsigtales, lurlassencl rlie basellanclschaltlichen

Gemeintlen: Biel-Benlien, Binningen, Botttningel'

Ettingen, Oberwiì, 'I'herwil; lemer Båittwil, Flúh, Holstetten,

Nlariastein, trIetzerlen, Roclersilor'1, 1\rittersrvil

(Solothum); Bulg (Bern); Leimen, Bietlerthal (Elsass)'

Verkehrsverein Gelterkinrlen ttntl Umgebung'

Kurvelein Langenbmck.

Verkeltrsverein Liestal.

Verkehrsyerein trIünchenstein.

Yerkoltrsverein Platteln-Àugst.

Yerkeltlsvorein Sissach unil Umgebung.

Yorkelrrsverein \\-altlonburg.

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Verkehrsgelegenheiten

im Kanton Baselland

(Nolrnalbahnen, Schmalspulbahler,'l'amliuien, Auto-Kurse uncl

:ï':"'*)

Sdrweizerisdre Bundesbahnen :

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Busel

- Liestul -' Olten

Stationen : BaseÌ, l'Iuttenz, Pratteln, Nieclerschönthal-Flenkentlolf,

Liestal, Lausen, Itingen, Sissach, GeÌterl


Waldenburgerb ahn

(Direktion in lValilenburg)

Liestal - Waldenburg

Stationen untl Haltestellen: Liestal, Alt Malkt, Bubendorf,

Lampenbelg, Hölstein, Niedeldo'-f, Oberdorf, lÀraldenl¡urg.

B a s e I I a n d',iT.:ï:îi""J""",1,;

"' " d b a h n

Basel

- Muttenz - Pratteln

Haltestellen: Basel (Aeschenplatz), Zeughaus, St. Jakob,

Schänzl i-tr'reido rf irsf elders trass e-tr'Iuttenz-Rathaus we g

-B Pratteln-Pratteln IJnclstation.

-Lachmatt-Güter-bahnhof

Tramverbindungen:

Basel-Reinach-Aesch

Haltestellen: Basel (Aeschenplatz), NIünchensteinerstrasse,

lVolfgottesacker, Dreispitz, Ruchfeld, Loogstrasse, Heiligholzsttasse,

Reinacherhof, Lanclhof, Blauelei, Reinach Dorf, Neuhof,

Aesch Dolf.

Busel

- Allschwil

Haltestellen : Balftisserplatz, Heuwage, Br-ausebacl, ì{orgaltenplatz,

Neu-Allschrvil.

Regelmässige Automobilverbindungen :

Liestql

- Reisoldswil

(RetriebsÌeitung in Liestal)

Haltestellen: Liestal Bahnhof,' Liestal trngel, Alt l,Iarkt, Bubendorf

Bacl, Bubendolf Post, Beuggen, Z|-efen, Reigoìcls'lvil.

Liestal

- Büren

H al r e s t e l r e n : L i e s r ar

"ï."r'lÑ'"'iìliil)"

" - o. r. m üh r e - o r i s r a I -

brücke-Bären (Solot.)

Waldenburg

- Lungenbrtrch

(Beiriebsleitung in l\ralrlenburg)

Haltesteller: Waldenbulg, Eden, Spittel, \Yeiher, I(urhaus

Irangenbruck.

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Langenbruch

- Balsthal

(Postverwtrl tung)

Haltesteller: Langenìrlucl


EINLEITUNG

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sich uncL cler Natru allein sein will; clarum darf der wegweiser

clulch clas Haup lnetz der Landstrassen nicht fehlen'

Damit glaubt dei Führer ein solicles Gerippe ersier Orientiertrng

älrer tlen Kanton gelegt ztt haben.

Die natürliche Gestaltung des Länclchens hai tlieses mit

einem l(lanz siattlicher Berge umrahmt; zielverwandte Vor-

Iâufer clel Helausgeber dieses Führers haben sich dieser Naturgabe

angepasst ttncl einen fortlaufenden Höhenweg sozu-

Ãag"n tings um Ltnset Wandergelände gelegt; iliesem folgt die

Scirilclelung, oltne dadurch aus tlem Zusammenhang zu springer.

Denn d.er I-Iöhenweg gleicht einem

ten Aussichtspunkt, von dem aus clas

I,'ühlung bleibt mit clem Netz tler clurch

gezeichneten Gluncllinien

UncL l'ie ntln schliesslich clas r\uge vom Tal aus tlen

Höhenklanz und vom Berg helab das 'Ial sucht, so zieht auch

cler Wand.erer mit Vorliebe clie Verbinclung zlvischen den

Hijhen uncl Niederungcn, druch Streif f ahrten kreuz unrl

quer. Inclem del Fühler hiezu Anleitung gibt, erfasst er die

Eigenart der Landschaft zl'ischen Rhein und dem Jural


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IlochfÌäche, ein reicÌres Nel¡eneinancìeL von selbständigen l¿.rndschaftlichen

Gebilden, im Gegensatz zrL z¿thh'eichen andetn

Wanclel- rLncl Kurgegenclen, wo clie gesamte toulistische Aus-

J¡eute von einem einzigen Flusslanf ocler' 'J'alzug zusamrìrengchalten

uncl veleinheitlichl rvir.cl. Der. Natlufr.euncl bekonrnt claclulch

clie l,-reiheit, zahllose Streifzäge l-illhür'lich zltsammenzttstellen,

clel Füluel allelclings clen Nachteil, nicÌrt uncl in geschlossener. lainheitlicÌikeil, seine Anlegungen in

clie Landl


In volkslriltschaftlicher Beziehung I'eist Basellancl eine

Gliederung auf, clie clem N¿rtulfreund ebenfalls angenehm auffällt.

Del Absland zwischen cler industriellen Rheinsladt uncl

der Jurakette ist so gross, clztss die na1ürliche Ausdehnung cles

Stadtber:eiches im rveiteln Sinne des Wortes wohl ein Stüclç

u'eit die Talschaflen elfassen konnte, nicht al¡er das von del

Landwirtschaft l¡ehelrschte Gebiet cles obern Kantonsteils.

Aber auch bis in clie unmittelbale Nachbarschaft der dorninielenden

Stadt reichen tlie Jru'aausläufer; darum bedarf es oft

nur einer sch'lyachen VierteÌsiunde, nm von den bedrängten

IMohn- odel Fablikvierteln in nrchige, malerische L¿indlichkeit

versetzt zu lyerden.

Die Verkehrswege.

Zwei Kilometer östlich vom Baslel Bahnhof äberquert

ilel Ztg die B i r s, um vom rechten Bilsufer bis in dic

Mitte cles neuen I-IaLlensteintunnels basellanrlschaftlichen

Boden zu befahren, erst in westlicher, clann in südlicher.

Richtung. Auch der flüchtige Blick vom Wagenfenster verrnag

a,uf dieser Strecke das Baselbiet in einigen typischen Zlgen

zu erfassen.

Beim Birsübergang wircl clie Aussicht auf das stark besiedelte

Birstal frei. Das Schlachtfeld bei St. JaÌ


der seit 1916 den Durchstich zwischen Läufelfingen und Trimbach

ersetzt, den Zug a:ufl. Am Südausgang sintl die Passagiere

bereits jenseits der Jurakette auf Solothurner Boden

angelangt, meist erstaunt, dass sie dort, im Gegensatz n¿. der

im Baselbiet genossenen sonnenreichen Fahrt, ein unfreund-

Iicher Aarenebel emPfängt.

Wer vom Süden her nach Baselland reist, erhält als ersfen

Iìindruck das lieblich in den schmalen, walalumsäumten Wiesengr-uncl

gebettete Tecknauer Dörfchen unrl sieht auf cler Fahrt

nach Basel die Dörfer grösser, den Verkehr lebhafter lryerdeni

cr erlebt das Gegenstüch der städtischen Ausstrahlung: clie

Aufsaugung des Landes durcir die Stadt.

Ihren jetzigen Weg durch Baselland fand die Bahn nicht

ohne mancherlei Besinnen. Von clen Seitentälern der Ergolz

siritten sich einige um den Vorrang einer Bahnverbindung an

und durch den Jura. Hinter Reigoltlswil, im Frenkental, isf

einst beim Wasserfallen-Pass der Berg angebohrt 'worden, zum

Zweck eines Tunnelbaues in der Richtung nach Mürnliswil.

Als Olten zum Mittelpunkt des nordwestschweizerischen Bahnnetzes

ausersehen war, musste auch der Gerlanke einer Schafmattbahn

aufgegeben werden, tlie Basel mit Aarau verbunden

håitte.

Keine der Stationen der Bundesbahnen auf der Strecke Basel-

1l'ecknau ist für den Wanderer unwichtig; die bedeutenclsten

sind naturgemäss die an der Einmündung der Seitentäler gelegenen,

Liestal, Sissach, Gelterkinden.

Am Liestaler Bahnhof steht bei der Ankunft der

v-ichtigeren Zige die schmalspurige W aI d enbu r g e r-

B a h n fahrbereit. Sie zweigt beim Altmarkt, halbwegs Lausert,

von der Bunilesbahnlinie ab und folgt dann cler Landstrasse au I

allen ihren Windungen bis nach Waldenburg. Ihr erstes Wegstück,

bis zum Bubendörfer Bad, führt durch ausgezeichnet

bewirtschaftetes Bauernland; zwei Flusschwestern, clie

vordere und die hintere Frenke ve einigen sich unweit dem behäbigen

Landgasthof. Die Bahn fährt durch das stärker bevölkerte

Tal der vorderen Frenke. Wo sich die I{ügelreihen

zu beiden Seiten iles Tales nähertreten und die Wiesenfläche

schmäler wird, liegen die beiden Dörfer Lampenberg

untl Ramlinsburg auf der Hochebene; ihnen ist die nâchstc

Haltestelle des zugeilacht. Weiter oben folgen

sich Hölstein, Niederdorf und Oberrlorf, in denen

seit Jahrzehnten die Uhrmacherei heimisch ist. Die reichlich

bemessene Fahrzeit verkürzt dem Reisenden cler unterhaltende

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Ausflugsgebiete im Kettenjura.

Das gleiche besorgt im Tal der hintern Frenke clie

Autornõ¡ilverbiãdung Liestal-Reigoldswil'

llbenfalls vom Liestaler Bahnhof ausgehend, steht der Kraftwagen

im Wettbewerb mit

hn bis zum Bubenãörfer-Bad;

hier zweig

die Ortschaften

Bubendorf, Zíelen

il zu bedienen'

Eine Haltestelle in cler Beu

Bubentlorf untl

ziefen dient der Bequemlichkeit einiger auf deÌ Hochfläche

versteckter Dörfer und vermehrt zugleich dem Touristen tlie

Zahl se

Unberührt von einem Schienensirang,

ten Gemeinden des hintern Irlen-

Baselbieter Taldörfer. In ihnen

kentals

ist, wie überall oberhalb Liestal, die Heimarbeit der Seidenbantlweberei

zu Hause. Gemeinsam ist den drei Ortschaften

cler besonclere Schmuck des von erhöhter Stelle aufragenilen

Gotteshauses.

Arrch von Sissach aus bieten zwei T'äler den Vorteil

gritel Verkehrsmittel. Unterhalb des Dorfes öffnet sich tlas

Diegter TaI mit seiner AutomobiIverbindung nach

Eptingen. Thre Stationen sind Zanzgen, dessen Nähe

am Hauptverkehrsstrang bereits von cler lndustrie ausgenätzt

wurde, dann das bäuerliche Tenniken, das langgestreckte

I) i e g t e n, das sich zusammensetzt aus mehlelen, durch längere

Wegstrecken getrennte, Sondersied.lungen. Endpunkt clel

Kraftwagenfah¡t ist das heilquellenberühmte Ep tin gen.

Von einem Teilstück der wichtigen Verbindung Basel-Gotthard

ist die Bahn clurchs Homburgertal zu einer Stlecke

rles blossen Lokalverkehls geworden. Bei Sissach von cler

heutigen Hauptlinie nach rechts abzweigend, steigt der Zug z:ut

Ueberwinclung eines betlächtlichen Höhenuntelschiecles an der

20

d e n (Aargau).

Dàmit haben wil die Fahrgelegenheiten im Ergolztal und

seinen Verzweigungen genannt: \Tormalspulbahn bjs Technau

und Laufelfingãn, Schmalspurbahn bis nach Walilenburg,

Äutomobilkurse ttaóh Büren, Reigoldswil, Langenbruck, Eptingen,

Anwil (Kienberg), Maisprach (Rheinfelden)' Von Basel

Áirrd di" Endpunkte erreichbar in drei bis sieben Viertelstuntlen.

die Umsteigehalte inbegliffen.

Währencl an allen Zwischenstationen grössere ocler kleinele

Strassen ins Hügelgebiet abzweigen, lehnen sich die

Schlusstationen schon alle an den Ftrss der Jurakämme an' Die

Zufahrten leisten ganze Arbeit; sie bringen den lManclerei

in die nächste Nachbarschaft der Flühe, Weidlen unil l(ämme,

die eben noch aus clel Ferne herab ins clurchfahrene Tal

grüssten.

Wo Bahnen uncl Automobilkurse sich in den Dienst der

Wanderfrohen stellen, ist der Landstrassenmalsch nicht mehr

beliebt. Wer Natur und Lanclschaft geniessen u'ill, fragt aber

nicht, ob ihm das Fahrzeug eine Albeitsleistung abnehme; ihm

ist die Ausbeute für das Auge und für die Gesundheit das Wesentliche,

und sie ist unabhängig von cler grössern oder geringern

fnanspruchnahme einer Strecke durch den Verkehr,

solange d.ieser nicht den Genuss des Wanilerns herabm,indert.

Darum soll hier eine Nachzeichnung des eben besprochenen

Netzes künstlicher Verkehrsx'ege auf cler Lantlstrasse

ocler nebenher nicht fehlen.

Z'lvischen Augst und Langenbluclc zieht sich die schon von

clen Römeln benützte l{eerstrasse hin; das Mittelalter bevorzugte

den Pass äber den untern Hauenstein für die Verbindung

del Innerschweiz mit Basel. Beicle Strecken müntleten

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Auch das Frenkental besitzt bis nach Bubeuclorf

strassenstück von einigen Kilometern Länge liegt, so ist auch

hier clie Umgehung leicht durch das schöne \Megnetz auf cler

nahen Hochfläche. Gegen Reigoldswil überwiegt die Fälle

der Eindrücke bereits r¡'ieiler clas Gefühl der Landstr'âssenbewanclerung.

Das gilt auch vom vordern Frenkental und dann insbesontlere

von der Passtrasse über den obern Hauenstein, der

tlotz Automobil mancher treu bleiben wird. Das weniger' ìregangene

Diegtertal wurde wegen seiner Automobilkurse bereits

erwähnt. Es geht aus einer flachen Bodensenkung allmählich,

oberhalb Diegten, über in eine von hohen Flühen umrahmte

Talenge. Ans Ende der l,antlstrasse, in Eptingen, schliessen

sich die Fusswege ins Bölchengebiet und in die Palalleltäler

an.

I)ie Strasse clurchs Homburger:tal weist insofeln

einen lJnterschied gegenüber ihren Schwestern auf, als sie im

untern VerlauÏ währschafte Bauerndörfer und oben, am Fuss

tles Passüberganges, eine stark industriell entwickelte Ortschaft,

Läuf eìf ingen, bealient. Sie bietet dem Talwanderer

manchen hübschen Moment, wenn sich lauschige Seitentàlchen

öffnen oclel Berggemeinden auf cler Anhöhe sichtbar welden;

doch steht in der mit einer Eisenbahn ausgestatteten Durchgangsstrasse

der Marschaufwand nicht im richtigen VerhäItnis

zur touristischen Ausbeute.

Anders im E i t a l, clessen Name schon an ein liebliches triland

anklingt. Allerdings hat sich mit der Verlegung cler

Hauensteinlinie der untere Teil gegenüber früher geänrlelt.

Zwischen Gelterkinden und Tecknau trägt die La,ndschaft

einige nicht ganz vernarbte lMunden, die cler modetne Verkehr

dem Tälchen geschlagen hat. Oberhalb cles Tunneltores allertlings

ist geblieben die Unberührtheit und Stille, und tler

Giessen-Wasserfall singt wie ehedem sein melodienreiches Lietl,

clem, der vor dem Betreten des Dorfes Zeglingen zum Eibach

hinuntergeht.

Nun hätten wir noch der Strasse längs dem kantonalen

IlanptÌluss, del Er golz, zu folgen. Die lManderung auf cler

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\¡ontlel'BahnbeclientenStr'eckebisGelier'l


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Basellancl und Baselstadt. Ein paar anmutige Spazierwege begleiten

ihn in seinem lJnterlauf, bis über rlie Neuewelt hinauf

gegen Münchenstein. Von hier talaufv'ärts weist clie

Bils dem grossen Verkehr den Weg. Nicht weniger als clrei

Schienenstränge ziehen sich durch tlas Baselbieter Birstal.

Vom Bunclesbahnhof in Basel herkommencl, schiebt sich die

der S. B. B. bei Münchenstein, nach

Jurasimplonlinie

IJeberquerung des Flusses, auf den rechten, schmälern Talrand.

Hat sie Arlesheim und Aesch berührt, so zwängt sie sich

mit einem Tunnel unter dem talsperrenclen Angensteiner Schloss

durch, tlen basellandschaftlichen Boden bereits wieder verlassencl.

Dem Nahverkehr dienen zwei elektrische Bahnen. Beide

gelren vom Aeschenplatz in Basel aus, was die engen

rvirtschaftlichen Beziehungen dieses Tales und Kantonsteils mit

clern benachbarten Stadtkanton illustriert. Die B ir s e ckb ah n

benützt das nämliche Geleise wie die Trambahn nach Rein

ach-Aesch bis zu der Häusergruppe von Neuewelt. Hier

gleitet sie den Hang hinunter, um diã- Birs zu überqueren und

auf dem rechten Ufer Münchenstein zu erreichen. Von

der Stadtgrenze bis zur Birs ist die Strasse von Wohnhäusern

ocler grössern Landhaussiedlungen belebt, woalurch Münchenstein

bereits mit der Stadt verwachsen isi. Aber immer noch

stìcht, am Berghang liegencl, das alte Dorf Münchenstein mit

I(irche und Schloss um den Kranz enggeschlossener Häuser

von den neuen Vierteln in der vorgelagerten Ebene ab. IMeiterhin

fâhrt die Birsecker Trambahn an einigen Betrieben der

Grossindustrie vorbei. Zur Erholung von diesem nüchternen

Anblick steht rlann der Flecken Arlesheim bereit mit seiner

Domkirche. Der Endpunkt der Birseckbahn liegt auf Solothurner

Boden in Dornach-Brugg.

Wáhrend sich die Birseckbahn

Altbaselbietes, das heisst an den F

.t\Iuttenz und Gempon, hãlt, haben

schafi;en des Birstales, Reinach u

trische Bahn. Denn der Verkehr aus und nach der Stadt ist

a,uch hier so rege, dass eine zweite Verbindung in der'Nordsüdrichtung

lohnencler war als Benützung von Querwegen über

das breite Tal.

Noch vollständiger als die Birseckbahn hält sich ihre parallellinie

an die Landstrasse. Mehr als eine Wegstunde kommt

k_eine Ortschaft, und dennoch wechseln fast ständig städ.tische

Vorortshäuschen guten Geschmacks mit Bauerniöfen. Die

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Ieichtgewunrlele Stlasse ist nicìrt leizlos, r't'enl nicht 8e1'aclc'

sömmerliche llitze die Wandelung beeinträchtigt. Yerschiedenartige

Gestalten von Julaausläufeln zeigen sich auf drei Seiterl'

rechts die ruhigen Wälder vom Bruderholz, Iinks die höheren

uncl bewegieren Hügel um den Gemp enst o I I en, uncl geraclaus

der von beiden wiedel grundvelschiedene, langgestreclite

Blauen. Mitten in der heideariigen Ebene liegt Reinach.

Statltwärts stellt das Dorf eine regelrechte Lanclhauskolonitr

dar; dann erst folgt das alte Reinach in seinem bäuerlichen

Ilabitus. Auch Aesch, am Ende cler Trambahn gelegen, macìrt

zwei verschietlene Gesichter'. Unten an der Birs liegen grosse

lndustriegebäude, von Rauchschwad.en überschattet. Das eigentliche

Dorf steht auf hügeligem Gelände, lvas seinen Strassen vic'l

Anmut verleiht. Der Hauptschmuck der Ortschaft ist das zum

Schulhaus umgebaute Schloss der Blarer.

Noch vor wenigen Jahrzehnten floss der Birsig offen

durch Basel, um sich nahe dem Mittelpunkt der Stadt in den

Rhein zu ergiessen. Auch das Tal dieses Baches muss darurn

mit der Stadt wirtschaftlich eng verbunclen sein. Die B i r s i g-

t a I b a h n war die älteste von Basel ausgehende Kleinbahn uncl

hatte ursprünglich ihre städtische Station mitten in einer belebten

Strasse. Heute besitzt sie ein eigenes Bahnhofgebäude

bei der Heuw age; clen ursprünglichen Dampfbetrieb hat sie

längst mit dem elektrischen vertauscht.

Am Fuss des St. Margarethenhügels gelangt die Birsigtalbahn

auf Basellandschäftler Boden. Nur scheinbar ist B i n -

n i n g e n, die erste Ortschaft, von der Stadt durch das Nachtigallenwäldchen

und den zoologischen Garten getrennt. Aui

der Eochfläche der Bachletten uncl des Holleequartiers bilclel

Binningen die Fortsetzung des städtischen Häusermeeres.

B o ttm in ge n, die nächste Ortschaft, ist ebenfalls schon durch

eine mehrfache Häuserkette an Binningen und damit auch an

Basel angeschlossen. Die beiden ehemaligen Bauernclörfer Binningen

und Bottmingen, mit den alten, jedoch guterhaltenen

JMeierschlössern dienen heute zu einem guten Teil als städtische

Wohnquartiere; darum ist die Strassenbahn von mehreren

gleichlaufenclen Strassen begleitet. Neben der Nähe Basels luclen

die Hügelhänge des Bruderholzes wie der gegenüber liegenden

I'alseite zum Bau zahlreicher Wohnstätten ein. Der Fussgänger

vermeidet angesichts der Auswahl von Strassen durch

das vordere Birsigtal natürlich gern die vom Tram mitbenützte

Sl,rasse und zieht sich auf die aussichtsreicheren Wege des Talrandes

zurück.

30

Gegen O b e r rv i I lichten sich langsam die Siedelungen an

de,r Verbindungsstrasse; mit dieser Ortschaft, die ziemlich viel

eigene Industrie hat, hört eigentlich erst das Stadtgebiet im rveitern

Sinn auf. Bahn und Slrasse, immer veleint, ziehen sich

rtunmehr durch Wiesengrün und Saatäcker und erreichen in

Therwil balcl ein urchig ländliches Dorf, clas Basel mit Gemüse

vetsorgt und wegen seiner zentralen Lage die Bezirksschule

des Arlesheimer Bezirlcs beherbergt. Nochmals eine

Halbstunde, dann hemmt der Fuss des Ettinger (oder Witterswiler)

B e r g e s, der dem Hochblauen vorgelagert ist, die

Weiterreise in direkter Linie. Vor dem beina,he in den Bergwald

hineingebauten Ettingen biegt die Trambahn ab, um

den Rest ihrer Strecke auf solothurnischem Gebiet und über ein

Stück eÌsässischen Auslandes bis nach Rodersdorf zu erledigen.

Witterswil und. Bättwil und Flüh liegen

ebenfalls am Fuss des Berges und sind über Ettingen hinaus

mit Aesch verbunden. Die Hauptstrasse jedoch, die sich senkrecht

zu den drei Bahnen nach Dolnach, Reinach und Ettingen

über das breite, fruchtbare Feld zv¡ischen Blauen und Bruderholz

zieht, führt über Reinach, Therwil und Biel-Benken

wiederum nach dem elsässischen Leimen.

Rund um die Hohen.

Den natürlichen Bau des Keltenjura ausntitzend, legte iler

Juraverein einen Höhenu'eg längs den Bergkämmen auf eine

la,nge Strecke an. Am Bieler See beginnt der Haupthöhenweg;

immer den höchsten Grat aufsuchend setzt er sich in nordöstlicher

Richtung fort, um schliessÌich in Brugg an der Aare

zu enden. Hunclertzehn Kilometer lang ist ungefähr dieser

Ilöhenweg; zu seiner vollständigen Bewanderung sind drei bis

vr'er Tage tüchtigen Marsches nötig. Es ist eine verhältnisntässig

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Um beim Grundsatz zu verbleiben, den lManderlustigen

von den Bahnstationen aus in die Getilde seiner streifzige ztt

tenhöhenwege nicht als

gangslinien zum HauPttenz,

mit tlen Zugängen ab

Augst, Liestal untl Siss

a c h bezeichnen die Anfangspunkte cler Höhenroute' Natürtich

stellt tlas basellandschaftliche Netz des Höhenweges so

wenig als die Biel-Brugg irgend einen Zwang

zum -fMandern tlar; er bildet lediglich in

dem vielgestaltigen Nebeneinancler von Wanderwegen eine

praktische Richtlinie. Jeder einzelne Abschnitt stellt für sich

selbst etwas eigenes tlar und kann mit Zufahrtswegen von beliebigen

Ortschaften im Tal zu einer besondern Runclreise über

tlie Hügelwelt verbunden werden. Im letzten Abschnitt unseres

Führers werden einige lMegleitungen zum


Basler Häusermeer am Iìheinknie in ihrem Mittelpunkt hat hier

einen unvergesslichen Luginsland über siih. Nach Süden er:-

fasst der Ausblick über der Jurakette einige Gruppen der

schneebedeckten Hochalpen. Von den beiden rotgelb markierten

Ztgàngen ab Arlesheim geht cler eine Weg neben dern

Birseckerschloss vorbei gegen die Renggersmatt, Schönmatt,

Stollen uncl mündet auf der Höhe oberhalb der Stollenh

ä u s e r in die Höhenroute. Der andere läuft gegen den Hollenberg

durch das Eichholz unter der Scha¡tenfluh vorbei und

tlifft im Dorf Gempen den Höhenweg.

Der Zrtgang von Muttenz her mündet an clem erwähnten

Verbindungsweg Schauenburg-Arlesheim in die Münchensteiner

Route. Er beschreibt zunächst eine Zickzacklinie, indern

er das ganze Dorf bis zur befestigten Kirche durchzieht unrl

sich dann ostwärts bis zu clen Ruinen auf dem Vorsprung des

Wartenberges kehrt; auf diese Weiso ist dieser stacltnahe

und doch sehr ilankbare Aussichtspunkt gegen den Rhein dem

IIöhenweg angeschlossen. Nachher hätt sich dieser an clen

Westhang, wo auf der Sonnseite die geschätzten Muttenzer

Reben gedeihen. Beim Eglisgraben, .wo das vom nahen

Dorf Pratteln südlich laufende aussichtsreiche Verbindungsstück

einmtinclet, setzt die Waldwanderung ein, um erst

auf der Gempenhöhe, in der Nähe der Schönmatt, zu enden.

Auf waldfreier Hochebene liegt Gemp en am Fusse seines

Stollens. Die Dorfstrasse verzweigt sich beim südlichen Ausgang

der Ortschaft in zwei Arme; der eine führt in grossen

Kehren nach Dornach hinunter, der andere über Hochwald

nach Seewen. Links von der Gabelung geht der IIöhenweg

querfelclein, durch JMiesengrün und Obstbäume,

Eine lange Wegstrecke winkt nun kein besonderes Ziel,

weder Dorf, noch Aussichtspunkt. War der Ausblick von der

Turmhöhe ein glanzvolles Schauspiel, voll Reichtum und Abwechslung,

so kÌingt hier clel Fetdweg gleichsam wie eine schlichte

fMeise: grüne l\falten auf einsamel Hochebene. Wenn cliese

sonnige Ruhe so recht ausgekostet ist, stellt sich ein munteres

Gehölz ein. Der Weg beginnt sich zu winclen. Das Auge ist

aul Reize intimeler Nalur rvieder eingestellt. Rechter. Hand

hört dann ftir eine Weile der Wald auf, und unten in einer

Rinne cler Hochfläche zeigt sich Hochwald, die Zentrale des

Buttenmostexportes. Verborgen bleibt die Stelle, wo das Plateau

mit der langgestreckten Bürenfluh steil abfäilt.

Ein Meisterstücklein leistet der Höhenweg in der Behandlung

des Dorfes S e e w e n. Er beschaut sich die Ortschaft, die

34

ert an einer mächtigen Sir

inclem er sie im Halbkreis

von Liestal kommenden

einem Hof wieder in die

schwenken.

Der plumpe Waldrücken des Holzenbelges hatte sich

schon bei dem Rundgang um Seewen vorgestellt. Ihn gilt es

nun zu überwinden. Der Höhenweg fasst den Berg von links

an. Damit wircl er jetzt wieder zum wandernden Aussichtspunkt

auf die Baselbieterseite, nachdem er zuvor mehr clen

Blick auf das Solothurnische geboten hatte. Er zeigt, wie ein

weitmaschiges Strassennetz sich übel Höhen uncl Nietlerungen

legt und eine Gruppe abgelegener Bauerndörfer zusammenfasst

İst del Hof Schneematt erreicht, dann geht's anclauernd

clurch den rauschenden Hochwald des Holzenberges,

Am Strässchen zwischen Zielen und Seewen endet der ausgedehnte

Forst. Durch spärlichere Wegmarken und durch Verschiedenheiten

in der Einzeichnung der rotgelben Route auf

den Karten Ìocl


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bar lieblichste Verschönerung cler malerischen Bergformen

clurch l[enschenÌrand.

JMenn ein halbes Duizentl Mal Weide und dann wiecler

lVald erstiegen sind, dann ist die Riesentleppe zum höchsten

Jurakamm im Baselbiet erklommen. Doch wie 'Weide und

Wakl, so lrechseln auch starker Stutz mit kaum merklicher

Steigung wohÌtuend ab. Da hier oben die Matten alpwirtschaftlich

ausgenützt wetden, müssen immer wieder die Weiclengatter

geöffnet (und wieder geschlossenl) werden. Grosse

Ilofgüter, zum Teil sind es städtische Herlschaftssitze, markieren

die einzelnen Stücke des Aufstieges. Ein erstes Ziel

ist Ramstein, am Fuss der gleichnamigen Fluh mit einer

Btrlgruine. IJm clen bewaldeten Aletenhopf herum wircl A I e-

ten erreicht, clarauf die llllmethöhe untl der Käsweg. So

oft der Fuss nach dem Verlassen des Tannenwalcles wieder

clie Weide betritt, hat sich unten, auf clen Telrasben des grossen

Abhanges, das Bild verschoben. Reigoldswil ist noch mehr

in die tr'erne gerückt. f: â ü w i l, auf einer Bergwiese von

Wald bekränzt, ist der Mittelpunkt, dem die hellen lMegstücke

wie Bächlein zufliessen, von Lauwilberg, von St. Romai uncl

von Bürten.

Weil beim Käsweg die Tausendmeterhöhe des Kammes

bereits überschritten ist, tauchen in cler Ferne nun auch immer

mehr Hügel unrl Dörfer auf : f ast bei jedem Schritt err¡¡eitert sich

der Rahmen uncl tler Inhalt des Landschaftsbildes. Man ist dem

Weg rlankbar, dass er recht weitläufig ist, sonst wäre die

Fülle der Eindrücke nah untl fern kaum zu bewältigen.

Eine gelichtete Stelle auf tlem Grat, die


Die rvestliche Abdachung des Passwanges lässt die Wahl

zwischen der Wanclerung auf dem bewaldeten Grat oder auf

der Wiese. Dieso bevorzugt, wer an der vordetn fM a s s e r -

f alle vorbei auf clem l


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eine \¡ell¡indung clel Bachtelen mit dem Holclerbanker Beleich

dar.

Wer Langenbruck kennt uncl liebt, wunclert sich nicht,

class gerade in einem Sohn dieses Dorfes der Wunsch erwachte,

die Sõhonheiten der Welt aus hohen Lülien zu geniessen. O s -

kar Bider hat das Bild dieser Landschaft in vollkommenster

Weise geschaut.

Passwang und Bötchen liegen in einer Linie, die

die Passtras.. über tlen Obern Hauenstein ungefähr in der

Mitte zwischen Waldenburg uncl Langenbruck schneidet' Leicht

können die beiclen Gipfel durch einen direlcten Weg mitein'

ander verbunden werden. Es müsste vom Passwang der Abstieg

über Kellenbergweid, Bilstein und Dürrenberg gewählt

*.rã".t. Dann würde auf d.er andern Seite der Strasse der

Fussweg zwischen tler Schöntalfluh und der Krähegg benùtzt

bis zum Schöntal, das ietzt noch dort als der I{of, wie

einst sein Kloster, ein stilles Dasein in einem grünen Winkel

führt. Von Langenbruck her mündet nun, dem Schöntalbach

folgencl, das Strässchen ein, und clieses könnte benützt 'werden

bis zum K ilchzimmer und. tlarüber hinaus bis zum

Sattel der Bölchen'weid. Dieser Aufstieg zwischen den

beitlen Flühen, mit dem appetiilichen Namen der Ankenballen

und dem träge hingestreckten Dürstelberg, ist in cler

Tat einer der beliebtesten, weil direkt und auf gutem Weg

aufs Ziel losgehend.

Wenn ihn der Höhenweg meiclet, so tut er es, um nicht von

soiner Bestimmung abzuweichen. Drei Höhenzüge liegen aller'-

ctings in der Richtung der Schöntal-Kilchzimmerlinie, tler

Schattenberg mit dem Ankenballen, der Dürstelberg und. cler

Ilrzenberg. Doch führt nirgends ein Weg clem Kamm entla,ng,

und die Anlage eines solchen würcle sich bei dem bereits

vorhandenen Wegreichtum in Langenbrucks Umgebung untl

auch wegen cler aussichthemmenden Bewaldung nicht lohnen.

Darum macht cler markierte Höhenpfacl einen kühnen Umweg

bis an rlen nördlich vorgeschobenen Rehhag und greift clamit

ins Wantlergebiet von \Yaldenburg hintiber.

Zunächst geht die Reise von Schöntal aus in anfänglich

sl,ärkerer, dann mässiger Steigung über offene Weiden und zuoberst

durch ein Waldbancl nach H olznacht und. im Bogen

um das Humbelköpfli nach dem H u m b e I hinüber. Es ist dies

die hochthronende Weide, die wie eine mächtige Burg die

Hauensteinsirasse äbelu-acht und den Liestalern aus hoher

Ferne immer mit seiner Schneeclecke den ersten Gruss des

43


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herannahenden Winters sendet' Bei hellem Wetter glänzen die

Häuser auf Humbel zur Hauptstadt hinunier. Beim Uebergang

ins Revier cles Rehhag rvird. die Weide wiederum von einem

Waldstreifen unterbrochen; jenseits des Humbelbergìi trägi das

I{atttand den Namen Rehhag'weid.

Weithin sichtbar und immer leicht erkenntlich ist der

mä,chtige Riegel des R e h h a g, der in ostlrestlicher Richtung

sich übers Land, legt, viereinhalb Kilometer lang, und Waldenburg

fast zu erdrücken droht. Zerhackt und zertissen, bewaldet

ùberall, wo der graue Fels clen Bäumen das Leben nicht verbietet,

gemahnt er an den Rücken eines stachligen Reptils aus

der Vorzeit; den Kletterern von Waldenburg her ist er

ein willkommener Bissen; sie erreichen den Grat auf dem

Strässchen über das Sennhaus, indem sie bei dessen höchsten

Punkt in den Wald abbiegen und steil hinaufwandern, bis

sie auf clem freien Fels die Fernsicht zu den Alpen geniessen.

Dieser bequemere Weg lässt sich freiwillig erschweren, indem

cler Grat schon weiter unten erklommen wird.

Hat man jedoch auf dem Höhenweg die Steigung bis zum

Humbel schon t'orweggenommen, so ist die Horizontale des

Kammes viel leichter zu gew'innen. Der tausenclste Meter bleÍbt

lä,ngere Zeit überschritten.

Bei d.er Lauchweid biegt die Route nach Südosten ab; ihr

angeschlossen ist die Lauchf Iuh, die Schatte.lrergweid untl

das Spitzenflühli. Bei der B öl che nweid, cier,Einsattelung

zrvischen dem Rehhag- uncl Bölchengebiet, ist cler Abstecher beendet;

hier lanclen auch die Bölchenwege von Langenbruck-

Kilchzimmer-Schöntal und von Eptingen her. Von diesem obern

Rand del Bölchenweirl oder Kilchzimmerhöhe ist nur noch ein

l¡leinel Spaziergang zur B ö lche nf l uh zurückzulegen.

Osten, Süden und Norden enthüllen sich freigebig vor dent,

cler seinen Fuss auf clie steinerne Zinne der Bölchenfluh gesetzt

hat. Er versäume nicht, neben dem Genuss der Fernsicht

auf die ungebrochene Kette der Hochalpen, auf die Tiroler

Spitzen uncl auf den Schwarzwald, das Baselbiet zu beschauen,

nicht zuletzt zur Orientierung in den Talfurchen und Hochflächen

zuhanden der Streilzugpläne dort unten. -

Eine lohnencle

Höhenwander'ung durchs Oberb aselbiet bietet

auch der Höhenweg (rotgelb) S i s s a c h-Obberg-lMittinsburg-

I(änerkinden-Laufmatt-Schmutzberg-Kallhöhe-B ö lchen. Er

zeigt clem Wanilerer die landschaftlichen Schönheiten des Oberbaselbietes

in prächtigen Bildern von reichster Abwechslung.

Von Sissach führt ferner eine Verbindungsstrecke über den

45


Zanzgerberg zum I.löhenweg Liestal-Bölchen, der an

anderãr- Stelte cles Buches noch näher beschrieben isi'

Unterhalb der hochragenden Klippe des Bölchens kommt

von Südosten her cler Längshöhenweg Biel-Brugg,

Ilasenmatt und IMeissenstein hat er hinter sich; bei

der Balstaler Klus musste er vorübergehentl ins Tal

herabsteigen; nach des Roggen stellte er sich

bei der Schlosshöhe über der alt Bechburg im Beteich der

Langenbrucker Kurgåiste ein, um schliesslich via Bärenwil

und Gwidemf luh den Bölchen von Südwesten her anzttpacken.

Unterhalb der Gwidemfluh nahm er den Zugangsweg

H ä g e n d o r f-T e u f e I s s ch I u ch t-A I I erh e iIi gen auf.

Der grössere Teil cles Höhenwegstückes Bölchen-

Schaf matt liegt auf solothurnischem Boden; sein VerlauÎ

ist abel delalt, dass er von clen basellandschaftlichen Talstationen

Eptingen, Läufelfingel , Zeglingen uncl Oitingen aus auf

kurzem Weg elreicht rvelden kann.

Vom Humbel bis zum Bölchen biklete der Höhenweg

ununterbrochen die Wasserscheide zwischen Aare und Rhein;

er tut clies nun weiter, bis gegen Brugg auf der Hauptlinie unil

innerhalb dieser bis zur Schafmatt der Baselbietergrenze entlang.

Zuweilen ist die Grenze der exahtere Teil und klammert

sich eng an die Bergzeile, welche die südlichen und' die nördlichen

Wässerlein scheid.et; andere Male befleisst sich der

Höhenrveg solch strenger Unparteilichkeit. Im allgemeinen

greift die markierte Route mehr ins Solothurnische hinein, also

gegen Süden.

Das ist der Fall östlich vom Bölchen. Den kantigen Grat,

rler allerdings auch einen, zuweilen beschv¡erlichen Pfatl trägt,

links liegen lassend, senl


lYisenberges. Dann

Kuppe die Auswahl

Berses ocler clen Fla

"u"]hbud. DerWi

gen d.es östtichen Baselbietes g

l-i"h" B.h"trschet dcs Bildes;

,rãrn W"g."ichtum und seinen vielen Nischen und' Einbuchtun-

n Fleuden-

rà". ¿i" "¿"tt fernen Bescha

õ;;d* -l¡i"f elf inge Homburger

Ë..ine, ist sein nächster B

Zeglin'

l" .."i ¿ie Hochfläche zu seinen e Zufahrtsl"g"

" ,o" herrlichen Fernsicht seines Gipfels'

Der östlicihe Ztgang zum Höhenweg BieI-

Bt;t;, gegen die Schafmatt ãbzielend, hebt an bei Augst

Ni.fttäíaÏfi!, auch nicht bloss der Kuriosität tler römischen

Theaterruine" zuliebe, wentlet sich der Weg von der Ergolzbrücke

in Augst gegen die Denkmäler, des Altertums' Die

Römer hatten clie ä'séerste etwas erhöhte Staffel gegen clen Rlein

hin für den Bau einer Stadttesle gewáhlt, clie Schutz gewähren

.ãüt" g"g"tt die Völker jenseits des Stromes' Datum musste

¿", ái."f¡î*'sst clie Höhenzüge aufsuchenite ne*zeitliche Pfad

zwisch"n dem Amphitheater irnd dem leichtbewaldeten Schönbühlhügel,

iler einstmals einen

Bis unterhalb der Falns

ein grösseres Stück Basellan

grösseren Boclenerhebungen zu

weiter abgedachten Gebiet zwis

*ptã.rt oid Boo" nicht seinem Zweck entfremdet zu werden'

Zunächst wird also tlas anmutige Tálchen des V i o I e n -

baches mit Giebenach und' Arisdorf abseits gelassen,

uncl cler Weg klettert von Augst weg zur Höhe des B i r c h'

einer übel Augst liegenclen Teirasse mit schönem Ausblick auf

die Statlt Basel. Etwas weiter oben folgt er eine kurze Strecke

cler Landstrasse Giebenach-FüIlinsdorf ; es ist tlies eine

Strassenpartie, die ztJ clen aussichtsreichsten cles ganzer.

I(antons gezalnlt werden kann. Nicht lange wird das schöne

Bild ausgãkostet, weil sich clie Strasse talwärts gegen F ü I -

linsdorf senkt.

Der Höhenrveg strebt zum Büchlihau, einer bewaldeten

Kuppe und verlässl nun mehrere Sttnden den Wald' nicht meht,

höchstens um gelegentlich in einer Senkung eine Strasse zu

iiherqueren. Auch kein Dorf wird bis Anwil mehr betreten'

Die iVatdungen von Füllinsdorf gehen beim trlbisberg in

48

den Liestaler Forst über, und der Höhenweg gelangt in eine

Masche des weitverzweigten Wegnetzes, das über dem hauptstädtischen

Wandergebiet des Schleif enberges untl seiner

Ausläufer ausgebreitet ist. Ein markanter Punkt, tief im unergründlichen

Buchenhain, ist die Dreilaufbuche mit ihren

Ruhebänken -

solche fintlen sich auf dieser Strecke sehr häufig;

jene Stelle ist zu beachten, da sich dort mehrere Wege treffen.

Da schon von Augst her ilie Höhe allmählich ge.wonnen

wurde, vollzieht sich der Aufstieg zum Aussichtsturm

bei d.er Alten Stelle ohne Beschwerlichkeit. In einem

spitzen Winkel stattet auch der gelbrot markierte Weg rlem

I'urm und seiner Blockhütte, die der Erfrischung dienstbar ist,

einen Besuch ab.

Der starke Buchenwalcl erforderte eine recht stattliche

Höhe des Turmes, damit der Blick auch gegen Norden freigegeben

werden konnte. So herrlich das Bild cler fernen

Schneeberge und der Jurakette samt ihren Abhängen bis in die

tiefen Tåiler der Ergolz, der Frenke uncl des Orisbaches ist,

clas Amäsanteste bleibt immer der indiskrete Ausguck auf clas

fast senkrecht unter dem Schleifenberg liegende Städtchen

Liestal; nirgends ist der Vergleich mit den Kirchen und

Häuschen aus der Spielzeugschachtel berechtigter als hier.

Vergessen wir auch nicht das modernere Spielzeug der aufziehbaren

Eisenbahnen und Fuhrwerkchen; sie rutschen auf dem

Bahndamm und auf den weissen Strassen zum Städtchen hinaus

gegen Lausen, Bubendorf und talabwärts.

Halmet und durch Hersberg.

Wenn sich auf dem .schmalen Grat oberhalb N u s s h o f

zuweilen der Wald ein wenig lichtet, zeigt rasch ein Blick auf

das Diegtertal mit Zttnzgen, dass seit rler¡rAbstieg vom Liestaler

Aussichtsturm das Bild schon vollständig gewãchselt hat; ee

kündet sich bereits die demnächst von der Sissacher Fluh zu

geniessende Gruppierung cles Panoramas an.

494


Die l-Igberquertlng der Landstrasse von Sissach nacil

Wini"r.ing"n, *i"htig ,,

Lenweges mit

tlem Tal, bringt uns in

chel FIuh'

Deil Ã".tt""grîng cles A

ohn; rvil sind

lir" iasi h*tîert" Meter höher

cles Aussichts-

;;;.";. Die Sissacher sincl auf ihre Fluh nicht mincler stolz

Liestaler auf ihren Tutm, uncl sie haben ein Recht

ãur"-t--uo" "i"-¿rã dem hochragenden l(oloss bietet sich ein BiId' an

J.rn *u" sich nicht satischauen kann' Ein lveiter Rasenplatz

hinter iler Aussichtsier-rasse, umsäumt von wald uncl Gebäsch,

ir¿"i ," rrohem Lagerleben ein, wenn cler \vancler-er nicht einsam,

sondetn inmitten geselliger Schar cla heraufgezogen kam'

Zum stillen Tr.äumen wie geschafÏen ist clann u'iedef cler

er.nste Kienberger wald., cler clie sissacher FIuh äberhöht.

Zu clen hellen Säulen seinel Buchenstämme fährt ein

sleiniger Pfad; er künrlet gewisser.massen den Einzug ins obere

rLncl liöher-e Baselbiet an. Ordentlich bergmässig isi dan. a*ch

clet: Zicl


ald. wieder eine Strasse zu überkrêuzen. Diesmal ist es, in

der Nähe der Buuser Egg, die Poststrasse von Gelterk

i n d e n und Rickenbach nach Buus hinüber. Der Höhenweg

tasst hier den Farnsberg von der hintern Seite an. Strammer

alter Tannwald, würdig des Adels clieser mächtigen Bergkuppe,

wird durchwanclert. Eine Lucke auf hoher Bastei ladet

zum Verweilen ein, noch ehe die Haupthöhe tler Oberen Weid

erklommen ist. Denn da gibt's Neuland zu schauen; erstmals

zeigt sich von hoher Warte herab das Gelände gegen clen

Rhein, mit B u u s im Vordergrund. In nicht weniger als sieben

Nachbard.örfer sendet dieses dritie im Bund.e cler Rotweindörfer

da oben (Wintersingen, Maisprach und Buus) seine Strassen

oder Fahrwege. Die vor uns liegende Lanclschaft hat zum

Ausschau auf clas Rheintal und in den Schwarzwald hinüber

seine eigene IMarte, nämlich den ausgezeichnet ins Bild passenden

steinernen Aussichtsturm auf clem Sonnenberg

bei Maisprach.

Einer hochgelegenen Weide gibt auf dem Farnsberg der

Wald den Raum frei. Die Farnsburg der Tiersteiner

und Falkensteiner- sitzt in Ruinengestalt auf einem östlichen,

steil abf allenden Vorsprung cles Farnsberges. Die üppige

Fernsicht teilt mit dem eigentlichen Aussichtspunkt das gleichbenannte

Hofgut uncl Kurhaus in wohlgeschützter Südlage;

hier wircl auf stattlicher Höhe noch ein als Saatgut hochgeschätzter

Weizen gezüchtet.

Wenn wir den Farnsberg als dritten hervorragenclen Aussichtspunkt

auf diesem östlichen Höhenweg nennen, so haben

lv-ir auch auf den Wechsel hinzuweisen, der seit der Sissacher

Fluh neuerdings vor sich gegangen ist. Der Bölchen .war im

Hintergrund.e des Diegtertales das eigentliche vis-à-vis der

Sissacher Fluh; beim Farnsberg ist es der Wisenberg. Der

Hochjura hat hier ausgetobt. Bis zum Bölchen erging er sich

in steilen Klippen und verwegenen Flühen; nun bewegt er sich

in ruhigeren Wölbungen. Sehr bildhaft kommt von hier aus

auch der Uebergang des Kettenjuras in den Tafeljura" zvm

Ausdruck. Einem schärfern Beobachter wird auffallen, wie

tlang der Laubwald plötzlich in Nadellandschaftlich-aargauische

Grenze zeigt

I der Bäume.

Vom Farnsberg weg weist cler Höhenweg nun zahlreichere

waldfreie Partien auf. Dem Dörfchen Hemmiken, das sich

einen seltsam unebenen Winkel eines l


t wird' Waldlos tlnd nur leicht ge-

des Bruclerholzes' Ihr Rand ist von

Süden nimmt die Abwechslung ztL'

inach führt clurch eine grössere

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flächen im Birseck anmútig belebend schmücken'

Nun unterbricht das Aescherf eld die Höhenwandeörfchen

Pfeffingen in seinem

ich über ihm die Burgruine gleieiner

Eule ähnlich glotzen die

Fensterlucken des alten Mauerwerkes in die Tiefe'

Fast grausig schön ist clas Bild des jähen Hanges im

Süden ottd O.t.tt der Ruine Pfeffingen' fn der Tiefe windet

sich die Birs durch clen scharfen Einschnitt in tlen Bergmassen.

Oben drängt sich Kuppe hinter Kuppe, Fluh hinter

Fluh in die Höhe bis zum Gebiet von Passwang und Hoher

Winde.

Die clas Pfeffinger Schloss im trVesten überragende Felsengluppe

ist die Eggf luh, auf mehreren, gut markierten

'Wegen, beschwerlicheren wie mühelosen, erreichbar. Da dem

Blauenzug im Norden keine grössere Bod.enerhebung vor clie

Aussicht tritt, ist cler Fernblick aber schon auf der tiefer gelegenen

Bergmatte sehr lohnencl, namentlich, weil bei der Wanclerung

das Bild auf die nähere Nachbarschaft fortwährentl

wechsãlt. Der Sonnenseite kehren sich die Rebenabhänge tles

Tschäpperli und tler Klus zu. Hinter dem Schlatthof

und Reinach zieht sich gleichmässig der Saum des Bruderholzes

dahin; beim Aufstieg gegen Pfeffingen erschien clieser

umwaldete Spazierplatz zwischen Birs und Birsig noch als eirr

recht stattlicher Rücken; von hier oben steht er wie versunken

auf Befehl des dominierenden Gempenstollen.

Die Bergwiesenwanderung auf gleichmässiger Höhe endet

bei der Platte, einer unbev¡aldeten Einsattelung, über dio

int Mittelalter und schon im Altertum die Verbindungsstrasse

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zwischen dem Rhein uncl clem Welschland ging. Vom Reinacherfeld

war die Strasse in das Klustälchen am Fuss des

Aescher Gemeindewaldes eingebogen; den Schutz dieser Passage

besorgten die Burgen Klus, Tschápperli und Mönchsberg.

Nördlich von der Platte beginnt mit dem JMalde auch gleich

die Steigung zum Kamm des Blauenberges. Ein

gânzes Netz von gutunterhaltenen ìMegen breitet sich über

cliesen mächtigen Rücken. Einer führt direkt dem Kamm entlang

und bildet die Grenze zwischen clen Kantonen Baselland

und Bern. Da das Baselbiet sich mit Solothurn in den Nordabhang

teilt, stössi der Weg an einen kantonalen Dreilåinrlerstein,

der mangels eigentlicher Aussichtspunkte die Orientierung

im Hochwalcl erleichtert.

Noch weit nach Westen kann clie Kammrvanclerung fortgesetzt

werd.en. Für den Abstieg stehen überall gute Fusswege

zar Verfügung. Ueber Nenzlingen oder Blauen

werden auf der Sütlseite tlie im Birstal liegenden Bahnstationen

Zwingen uncl Grellingen erreicht. Im solothurnischen

Blauengebiel sintl Burg, Metzetlen, Mariastein

und Hof stetten (durch die Kehlengrabenschlucht) beliebte

Ziele der Blauenwantlerung.

Für den östlichen Blauen ist Ettingen cler gegebene

Ausgangs- oder Endpunkt. Ein für Holzfuhren gebautes

Sl,rässchen verbindet in langen Serpeniinen, die nie den Wald

verlassen, clen Blauenkamm mit dem Dorf Ettingen. Ein

anderer Pfad führt an der Ruine Fürstenstein vorbei.

Auch die Landstrasse Hofstetten-Ettingen dient den Ausflüglern,

die den Hochblauen, die Hofstetter Matte oder noch weiter'

den RåimeI und Kahl an der Landesgrenze besuchen.

Wer sich an das erwähnte Serpentinensträsschen im Ettinger

Bann hält, tlarf auf der unteisten Partie, wo bereits tlie

Dächer cles Dorfes Ettingen sichtbar werden, den Besuch des

Amself elsens nicht versäumen. Die geringe und bei der

Bodenbeschaffenheit des Birsig- und Birstales doch für einen

Ueberblick ausreichende Höhe dieses Aussichispunktes rückt

die Landschaft gleichsam in besÈere Nähe. Reizenil ist ztL

schauen, wie die anfänglich, bei Ettingen, einsame Talstrasse

über Therwil ins belebtere Oberwil wächst unrl dann

bei Bottmingen uncl Binningen in der anschwellenden

Häuserflut, clie von den städtischen Ttirmen überragt wird,

verschwintlet, wie B i el von der linken Seite her und B enken

noch etwas vorsichtiger verborgen ins Bild hineingucken, wie

zwischen den Wohnstätten sich ilas gesegnete Bauernlancl rles

56

Neubaselbietes ausbreitet, sei es als planmässig reguliertes

das sich über

IMesten bereits

Eine Umwanclerung

des Baselbietes im äussersten Westen würde von E t -

tingén nach dem solothulnischen Witterswil und Bättw

i I führen; dann folgt in südnördlicher Richtung Benken,

wiecler auf heimischem Boden, clarauf ein Zipfel Elsass mit

Neuwiler, und schliesslich wiederum im Baselbiet Schönenbuch

uncl Allschwil. Zt dem Stückchen Sundgar-t,

clas der Fuss hier betritt, gesellt sich ein ausgiebiger Blick in

diese Grenzlandschaft; schon die mässigen Boclenerhebungen

bringen jeweilen eine Bereicherung cler Ausschalr über den

Sundgau und gegen die Vogesen.

Halten lvir uns innerhalb der Landesgîenzeu, so' überschreiten

wir eine kleine Hochebene zwischen Birsig uncl dem

trìIsass, die niedriger ist als das Bruderholz uncl in manchem

Zug det Landschaft bereits dem Sundgau ähnelt' Mitten im

Dorf Oberwil wird die Hauptsirasse verlassen. Bei der

Ziegelei ist der Kreuzungspunkt tler Hohen Strasse, die, von

Binningen herkommend, nach Benken und an den Blauenfuss

führt, und der Verbindung zwischen Oberwil und Allschwil.

Napoleonstrasse heisst clie letztere, da ihre Anlage aus

der Zeít des ersten Kaiserreiches stammt. Die Strasse ist vom

Verkehr von Dorf zu Dorf weniger benützt, als von clen Lantlbesitzern

und den Spaziergängern. An der Richtung nach

Binningen-Basel zeigen sich die stattlichen Bauerngüter

Weiherhof und Paraclieshof. Leise Melancholie schwebt

über dem Gelände für clen, der lebhaftere Abwechslung von

Berg und Tal gewohnt ist. Ein von cler Strasse durchquerter

Waldstreifen ist ein TeiI eines gtössern, nach Westen ausgedehnten

Eichenforstes, für das buchen- und tannenreiche Baselbiet

eine Seltenheit. Bevor beim letzten Strassenstück einige

Häusergruppen von Basel sichtbar wetden, zweigt ein Wald.-

'weg gegen den Allschwiler Weiher und das Neub

a d ab, der ermöglicht, ohne den Umweg über Allschwil die

Napoleonstrasse mit Binningen zu verbinden und durch hübsche

Waklpartien führt.

Auch auf das Dorf Allschwil hat ilie elsässische Nachbarschaft

ein wenig abgefärbt. Mehrere Häuser kehren der

Strasse den Giebel zu; auffallend ist auch die Verwancltschatt

der Sprache, die hier am ausgesprochensten elsässischen Einú7


schlag aufweist. In keiner der Ortschaften links von cler Bils

verschwinclet er ganz.

Kreuz und quer.

Von den Bahnen untl Strassen, die sich nach allen Seiten

vom Rhein her ins Hügelland hinein und hinauf strecken,

u'ar die Rede, vom Höhenkranz, der Alles umschliesst und

überschaut. Es bleibt noch zu erzählen von dem, was der

Wanclerer zrvischen den Talfurchen und der

h o chgetürmt en Umrahmun g findet.

Vom Dorf oder Städtlein weg durch lViesen und Obstbäume

in einen trVald den Forst hinan auf gewundenem

Strässchen, vielteicht clurch - einen dunkeln Tobel ins hoch -

und frei gelegene Wiesenland, wo bald die Giebel eines Dorfes

aus der grünen trVellenfläche tauchen eben fort oder auf unil

-

nieder bis an ein felsiges, waldiges, lockendes Hindernis -

drei Erscheinungen, drei Ziele, drei Stimmungen: das Tal,

mttnter, zierlich, plauilernd, die HochÏläche gemütvoll, getragen,

schweigsam, die Bergwarte heldenhaft, herrschend., jubelnd,

zwischen den clreien trennend und verbindend der

Wald...

So würde eine Formel, ein Schema lauten, wenn clie Natur

inr Vielgestalten nicht grösser v-äre als im Wiederholen. Es

gibt im Hügel- und Hochflächenland des Baselbiets zahlreiche

Partien von einer. äberraschenden Aehnlichkeit. Darin kommt

aber lediglich das äbereinslimmencle fMesen natürlicher Verwanrltschaft

zur Geltung, ohne den individuellen Charakter

jedes Abschnittes zu verflachen.

Suchen wir einige Merkmale zu geben von den einzelnen

ITügelgruppen und. Hochflächen, die zwischen den Haupttälern

sich erheben, und dem Wanderer durch Mitteilung der Hauptlvege

einige Anregung für die Zusammenstellung kleinerer

oder grösserer Touren zu vermitteln.

Wir beginnen zwischen Birs und Ergolz, um dann talaufwärts

fortzuschreiten. Der Rhein im Norden, die Ergolz im

Osten, das Oristal und das Pelzmähletal (von Seeweln nach

Grellingen) im Süden und die Birs im Westen schliessen einen

vielgestaltigen Komplex ein, der schon bei der Schilderung der

Höhenwegpartie Muttenz- (oder Münchenstein)-Gempen-See.wen

erwähnt wurde. Das Gempenplateau mit cler hochragenclen

Fluh krönt als Akropolis dieses rings von industriebelebten

Dörfern umschlossene Stückchen Erde. Von der öst-

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lichen Talseite betrachtet, tritt der Hochebene-Charakter cles

Ganzen rveniger heLvor, da erst tiefe Einschnitte zu passieren

sind, uncl einige Gipfel, wie der A tl I e r zwischen Frenkenclorf

und Pratteln, selbständig aufragen. Das Batl, die FIuh und

das Schlösschen von Schauenburg besitzen infolgeclessen

dlei abwechslungsreiche Ztgange von Osten her. Ein Strässchen

führt von Pratteln clulch Wald und Wiesen in stiller

Abgeschlossenheit nach dem Hof Neuschauenburg in nächster

Nähe des Schlösschens mit seinem freund.lichen Belveclere; cler

hochgelegene Weg von Frenkendorf her, der leicht mit

einem Abstecher über B i e ne nb e 1 g zLr kombinieren ist, lässt

die Wahl zwischen Schlösschen und Fluh auf cler Höhe und

dem Bad. in der stillen, grünen Mulde. Liestal besitzt die

direkte Verbindung mit dem Bad Schauenburg durch das Röserntal.

Die Strasse kann bis zu den Bauernhöfen tles Weilers

Rösern vermieden werclen durch einen weichen Schattenpfad

Iângs dem murmelnden Rösernbach.

Haben sich bei Schauenburg diese verschieclenen Zuleitungen,

d.ie noch clurch einen Weg von Mutienz her vervollständigt

werden, gesammelt, so setzt sie alle der Waldpfad

zur Gempenhöhe fort, von wo dann ausser der Schartenfluh

die Schönmatt mit ihren Abstiegen nach Arlesheim untl

IVIünchenstein zu erreichen ist.

Weiter südlich weisi eine gutausgebaute Strasse direkt

von Liestal nach dem Dorf G e m p e n. Es ist die Sichternsl:rasse,

die dreimal den Wald mit dem freien Wiesengeländ.e

vertauscht und von den solothurnischen Dörfern St. Pantaleon

und Nuglar her die Verbind,ung mit der Oristalstrasse aufnimmt.

Wer nördlich, also in der Richtung nach Schauenburg,

von der Sichternstrasse abzweigt, gelangt in einen weitläufigen

Hochwald.. Es ist der Munien, den ein reiches Wegnetz

durchzieht und der Abstiegsmöglichkeiten nach Schauenburg

untl nach Rösern bietet. Leicht lenkt der alles beherrschencle

Gempenstollen mit seinen bequemen Zugängen die Aufmerksamkeit

ab von einigen intimen Schönheiien, die wenig abseits

von den Hauptwegen in diesem Gebiet zu finden sind; rsir

nennen die Thugmatt hinter Schauenburg und die Herrenfluh

über Nuglar auf Solothurner Bod.en, den Thalacker und den

Osienberg im Liestaler Sichterngebiet, das alle Reize des Tafeljuras

ganz nahe bei cler Kantonshauptstadt besitzt. Anmutig

ist zu schauen, wie bei der Ersteigung des Sichternf eldes

über das Tiergartenf elil (unmittelbar über dem Bahnhof

von Liestal) langsam clas schmucke alte Kleinstadtbild aus

60

dem Boden wächst und wie sich der Blick über d'as Ergolztal

mit jerlem Schritt

Steigungen

hinter Mutten

e am

Saum cler letzten Jur

egen'

Das Kurhaus Bienenberg und tlas Belvetlere auf clem Schauenburger

Schloss mögen als die Vollendung cles schönen Ueberblicf,es

dieses Jura-Vorpostengebietes gelten.

Steiler fälli das Plateau gegen Westen ab' wo M ü n c h e n-

s t e i n, A r I e s h e i m untl D o r n a c h clurch bereits erwähnte

\Mege mit ihm verbuntlen sind. Hervorgehoben sei der bereits

Weg, cler tlurch die Arlesheimer Reben otler clurch

die "rwãhttte EremitagJmit der Waldbrucler-Romantik am Schloss

Birseck vorbei gegen die Schönmatt hinaufführt.

Eine ganz andere Welt als die des belebten und bewegten

Tieflandes bietet sich gegen Sütlen' wo Nu gl ar untl St' P ant

a I e o n im ländlichen Grün sitzen. Das Landschaftsbild

rings um tliese beiden Dörfer leitet über zu der bescheidenen

untl doch ungemein lieblichen lMesensart tler Hügelwellen

zwischen dem Oristal uncl clem hintern Frenkental. Den gegen

Liestal vorgeschobenen Mittelpunkt bildet Seltisber g mit

seinen vier Zufahrten. Die eine kommt von Liestal her; eine

zweite von der behäbigen Orismühle im Wiesengrund cles

gleichnamigen Tales, die dritte von dem abseits am Rain gelegenen

Lupsingen, die vierte von Bubenalorf, dem cler auf

luftigem Bergvorsprung thronencle IIof trngelsburg einen bildschönen

Abschluss gibt. Seltisberg besitzt im Galmshügel

östlich vom Dorf einen dankbaren Aussichtspunkt. Wer gern

den vielbegangenen Pfaden ausweicht, findet auf den Verbindungssträsschen

cler eben genannten Dörfer, zrr denen im

Westen und Süden'noch Büren, Seewen und Ziefen kommen,

viel Schönes. Und nun wiecler über einen trennenden Bach,

dic hintere Frenke, zum nächsten Ausschnitt. Ein mächtiges

Dreieck zwischen den beiden Frenken, clie sich unterhalb Bubendorf

vereinigen, uncl cler Passwang-Helfenberg-Partie des

Kettenjuras. Unregelmässig verstreut liegen in diesem Hügelland.

die drei Dörfer Arbolclswil, Lampenberg und

Titterten; ihre blosse Anwesenheit machte die Anlage

eines grössern Wegnetzes. notwendig. Jede Ortschaft wollto

Verbindung mit der Kollegin auf cler Höhe und zugleich mit

den Talgemeinclen auf beiden Seiten und wurde darum zum.

Kreuzungspunkt von vielen Wegen. Hauptstrassen verbinden

Bubendorf mit Arboldswil über Beuggen im hintern Frenkental,

Ziefen mit Arboklswil, Arbolclswil mit Titterten, die Sta-

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tion .[-ampenberg mit dem gleichnamigen Dorf uncl clieses 'lviederum

mit Niederdorf, Titterten mit Reigoldswil.

\Yer in erschöpfentler lMeise das Plateau auskosten will,

clürfte am besten auf seine Rechnung kommen, wenn el von

Bubendorf nach Niederdorf oder von Lampenberg nach Reigoldsiril

wanclert. Von Bubendorf gelangt man durch eine

Links-Abschwenkung vom Arbolclswiler Strässchen in die Nähe

des Schlosses trVilrlenstein, wo mächtige, uralte Eichen

sl;ehen. Die schönelhaltene Burg, die schon von rlel Talstrasse

her hoch über den Baumrvipfeln zu erschalren war, iiegt dann

jenseits eines u'akligen Seitentälchens. In den Bereicìr cles

Schlosses lässt sich abel auch clurch Benützung eines Fussweges

clirekt von Bubendorf aus marschieren. Recht stattlich

sitzen u.eitel oben inmiiten cler ausgeclehnten Bergwiesen clie

A r x h ö f e auf clem Hochfelcl. In der Nähe des Grütsch senki

sich schliesslich clie Stlasse rasch gegen Niederrlorf, nachclem

clenvichtige Palallelu'eg I'on Lampenberg her eingemündet ist.

Del eben skizzierte Weg rvircl gern bentitzt zur Abschneidung

des grossen Bogens, den die Talstrasse Wald.enburg-

Hölstein--T,iestal sam.t del Walclenburgerbahn beschreibt. Wildensteiriuncl

Arxhof sincl clie einzigen hervolslechenden Häuser'-

gruppen auf dieser Tour, die sich, wie bereits a.ngedeutet, durch

die Kürze cler clirekten Linie auszeichnet.

Bergauf und bergab uncl in Zickzacklinien geht der Weg

von Reigoldswil über Titterten und Arboldswil nach Lampenbcrg.

Er ist darum weniger als Selbstzweck

für ein richtiges inniges Geniessen eines der ausgeprägtesten

Hügelwellengebiltle. Die erste Strecke führt meist dem Wald

enflang bergan, bis clie Höhe von Titterten gewonnen ist. Auf

'walilloser freier Höhe geht's dann nach Arboldswil hinüber.

Dr'eses Dorf besitzt in der Kastelenf luh, die 100 Meter

höher liegt als die Ortschaft, einen aus der Waldkuppe ragen;

den -Aussichtsfelsen. Das Strässchen senkt sich dann bis in das

'I'al cles Fluhbaches, clem clie Hauptstrasse bis nach Beuggen

folgt, während der Lampenberger Weg wiederum dem Wald

eutlang zur Höhe geht. Am Wege liegt das Kurhaus A b e n,d s-

m a t t , das so recht die Lage im freien Hochfeld ausschöpft.

Der kürzeste Abstieg ins Tal I'eist, ohne das Dorf Lampenberg

zu berühren, nach Hölstein, während. die Hauptstrasse einem

ziemlich tiefen, rralelischen Einschnitt in clas Plateau bis znr

Bahnstalion Lampenlcelg hinunter folgt.

Zt den Talfurchen gegen Arboldswil unil gegen Lampenberg

kommt weiter oben noch cliejenige yor Liedertsv'il,

63


(

das ungefähr in gleichem Abstand von Oberclorf untl Reigoldswil

im hintersten winkel unterhalb der Passhöhe liegt uncl mit

Titterten clurch ein strässchen verbunden ist. Fast senkrecht

über den Dorfhäusern steigen clie tannenverkleideten Wände

zu den Weitlenterrassen empor, wo's dann Stufe um Stufe höher

geht bis zur Waldenburger Waldweide und ins Kellenberg- und

Wasserf allengebiet.

Zwischen der vorclern Frenke und dem Diegterbach liegt

weniger besuchtes, aber nicht weniger tlankbares Wanderland'

Einen alten guten Ruf geniesst allerdings eine Strassenverbintlung,

die von Ramlinsburg durch den prächtigen Forst der

Zanzgw Hard nach dem forellenberühmten Ztnzgen führt.

R a m I i n sb u r g thront burgartig über der Station Lampenberg

tler Waklenburgerbahn; die eben genannte Waldstrasse hat hübsche

Abzweiþungen nach Lausen, Itingen und. Sissach.

Weiter bergwärts liegt in cliesem Abschnitt das Dörfchen

Bennwil an einem das Plateau zerschneiclentlen Wiesenbach;

schon der Taleingang bei der freundlichen Kirche von

Flölstein lockt auf das Talsträsschen. Teilweise mitten im

Dorf Bennwil, teilweise etwas nördlich davon krerizen sich die

Strassen und lMege von Hölstein, von Niederdorf, von Oberdorf,

von Eptingen, von Diegten, von Tenniken uncl Zttnzgen, als ob

das Bauern- und Posamenterclorf Bennwil in seinem Talkessel

sich iler besondern Vorliebe seiner Nachbargemeintlen erfreute.

Schon in clie Berglage greift alsdann ilie Wegverbintlung von

Eptingen nach Oberdorf.

Eine äusserstreizvolle H ö h e n we g k o mb i n a t i o n lässt

sich ausführen, wennvom B ö I ch en -Re hag aus, beim Birch,

auf rlen Bergrücken rechts vom Bennwilerbach in nördlicher

_Richtung dem Ergolztal entgegengewanclert wird. Nach einem

Abstieg bei Bennwil setzt sich auf einem leicht auffindbaren,

markierten Weg die Route fort unrl durchquert die Zunzger

Hard senkrecht zu dem gewohntern Weg Ramlinsburg-Ztnzgen.

Hinter Ramlinsburg hält sich der Weg nach rechts unrl rlurchzieht

den Wald oberhalb dem Bubendörfer Bad, um schliesslich

von Galms herab beim Altmarkt-Liestal in den Landstrassen-Winkel

zwischen Ergolz- und Frenkental zu münden.

Schmaler ist der nächste Sektor ausgefallen, den das Diegter-

und clas Homburgertal einschliessen. Die Anlage der alten

Hauensteinlinie der Bundesbahnen gestattet an einãehen Stellen

den Blick auf die Wiesenhochfläche, rlie hart am östlichen

bewaldeten Rand die Dörfer Känerkinden und Wittinsb

u r g trägt. Rümlingen-Wittinsburg-Tenniken biklet die eine

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Ueberquerung des kleinen Plateaus; rveiter oben sind Buckter.r

und Diegten über Känelkinden aneinandel geschlossen. Als

oberste Galerie, die natürlich von den Touristen bevorzugt ist,

kommt schliesslich das Strässchen von Eptingen nach Läufelfingen;

die dilekte Nachbarschaft desKettenjuras gestaltet diese

Passroute über den Hof Laufmatt recht abrvechslungsreich in

clen nähern uncl entferntern Landschaftspartien.

Haben wir hier nun die Verbindungswege zwischen den

einzelnen Talposten beiclseits der Hochebene-Abschnitte genannt,

so ergibt sich von selbst, dass die Voraussetzungen

vorliegen für eine Durchquerung des ganzen Hügelwellengartens

in westöstlicher Richiung. Wer Sinn hat für die v¡anderungsweise

Aneinanderr.eihung von Halbdutzenden urchiger

Baselbieter Dörfer, wird auf einer. solchen Mischung von

Ilöhen- und Passwanclerung im Mittelgebiet auf seine Rechnung

lcommen.

tlmschlosson von clen J¡eiclen Ar.men clel ¿rlicn uncl cler.

neuen Hauensteinlinie ist clie Partie zwischen l{ombur.ger.tal

und Eital. Bereits tritt da oben das Tal, wenigstens das östliche

Eital, den Vorrang der grössern Siedelung an die freie

Höhe ab. Rünenberg, ein Mittelpunkt der SeiclenbantÌweberei

uncl das ihm benachbarte Kilchberg sind an die

alte Hauptstrasse nach cler Talgemeinile Zeglingen angeschlossen,

während die Fahrstrasse durch das schmale Eital jüngern

Datums ist. Infolge ihrer Priorität ist diese Plateaustrãsse

Auf allen Fahrten und Wanderlugurr schweift der Blick

wieder geln ztlm Massiv cles \Yisenberges hinan, clas

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im Ramsach seine Raststation besitzt.

Eiland möchten wir das sanft von der Schafmatt herabgleitende

Wiesengrün links vom Eital nennen. Weniger bunt

gemischt, als fein von einander geschieclen sind hier Hain und

Matte. Als mächtige Hecke gegen den teilweise steilen untl

felsigen Abfall nach beiden Talseiien umgibt der Wald das

JMiesland zwischen Wenslingen und Oltingen und im Umkreis

der beitlen Dörfer. Nur im Norden schliesst sich ein

gr'össerel Folst an, mit clen Abstiegswegen gegen Tecknan,

Gelterl


Kreuz nnd quer wäre jetzt ebenfalls noch das bereits zweimal

getrennt behandelte Westlancl um Birs und Birsig

zu durchfahren. Schmäler ist dort der Abstancl zwischen den

beiden Hauptver-Ì


Eine Hôhenwanderung nadr dem Bofdren.

lMenn auch diese erst seit 27/2 Ja.hîerr cLurch den S. A. C.

Raselland rot-gelb markierte Route im l(apitel bereits eru'ähnt wurde, so lechtfertigen es doch verschieclene

Umstäncle, cler Wanclerung ein paar besondele Zeilen

zu widmen. trVer aus clem Flasten und Drängen des AIItags

nach Einsamkeii und Ruhe sich sehnt, wer dem Strom iler

Sonntagsausflügler ausweichen möchte und in gemütlichem

Stleifen tlurch Wald und Auen Bild um Bilcl des Baselbiets

an seinen Augen vorüber ziehen lassen will, der folge einmal

cliesem Weg hinauÏ zum Bölchen mit seiner vielbesungenen

Aussicht.

Dort, wo die beiden Hauensteinstrassen beim Altmarkt

in Liestal auseinandergehen und das


It

Auch alle die äbligen, nachstehenil erwähnten Höhenweglouten

zeigen dem Wanderer die lantlschaftlichen Schönheitetr

cles Baselbietes in prächtigen, doch irnmel wieder neuen Bildern

von reichstel Abrvechslung und Gestaltung.

Hóhenweg=Routen im Baselbiet'

(r'ot-gelb).

Passwang, 7207 m.

[Rasel] n{uttenz altenberg (Aussichtspunkt,

Ruine) - Eglisgraben -W (Zugangshöhenweg

von Pratteln her über Nlaienfels) Gempen, Aussichtstulm

(Zugangsweg von tr{ünchenstein

hel -

- Grut

uncl von Arlesheim über Rengersmatt Schönmatt

Stollenhäuser oder äbel Eichholz Gempen) - Seewen (Zugtìngsweg

vorì Liestal her äber - die Burg Seltisberger-

-

strasse Lupsingen }Jolzenberg - trichmatihöhe

- Ramstein - (Ruine) Ullmethöhe - --

Käs'weg Hochrvacht (Ausblick) Grauboden

Vogelberg Passwang.

- -

BöIchen, 1102 m.

Liestal AÌtrnalkt Ramlinsburg Zrnzgelberg

- (Ztgarìgslveg von - Sissach her) - Birch

Lauchf luh Bölchen.

Sissach- Obberg Wittinsbulg-Laufmatt

-

Schmutzberg - Bölchen. -

Schafmalt,797 - n.

Augst Birch Schleifenberg (Liestaler

Aussichtsturm) - - Hersbelg (Höhenrveganschluss

von Rheinfelden her') Sissacherf luh (Aussichtspunl


lØinterspot im lura.


Empfehlenswerte Skitouren im fura.

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Phot, Lüdin & Co, Lìestål

Blick v. I(ellenbelg gegen Helferrìrerg u. Bölcherr.

Passn.ang urrrl \/ogelberg, vom Kelleuköpfli aus

I

a) Langenbruck und, Umgebung:

1. IJebungsgeÌände an del Erikahalcle uncl cler ,,\Yanne".

2, Passhöhe Helfenberg Teufelsbräcke -

Hauber.g

Sool Kellenberg Kellenköpfli - - -

- -

Waldweide.

3. Lochhaus -

- Hoklerbank talen (\Virtschaft) - Farisberg - Bereten - Bach-

Langenbruck.

4. Dürstel Grvidem - (Wirtschaft) -

Spahlen -

Schrvengihöhe

Langenbruck.

-

5. Bärenwil - Allerheiligen (Wirtschaft) -

Wuesthöhe

Gwidem - -

- Bölchen - lftlchzimmel - Schöntal - Langenbruck.

6. Schöntal Kehrschür -

Nordhang -

des Dürstelberges

Bölchen Hof Oberbölchen -

- - Lincl - Birch - Birchhöhe

- Nordhang des Rehhag - Sennhaus - Waklenburg.

b) Walclenburg-Wald,weide und, Umgebung :

1. Walclweide 1017 (IMirtschaft und Skihütte) Passw

a n g 1207 entr¡'eder' über Wasserfallenweide - Vogelbelg

(Wirischaft) Passwang - -

oder über Kellenbergweide

Kellenhöpfli 1167 Abfahrt zur hintern lVasserfalle -

-

und

bei genügenclem Schnee auf dem Höhenweg zum Passwang

(südl. del Pass.r,vangflühe, Unterkunftshaus cler Naturfreuncle).

2.Pass\\¡ang ob. Bar.schrvang (Wirtscliaft) -

Passwangstlasse

kreuzen Beinwilberg -

Kratten - -

Vorcl.

Erzenberg (Wilischaft) Hohe -

\Minde 7207 Gr.

Rotmati Rotmättli Trogberg -

- -

Felix -

Gengenbachhütte

(trigentum cler Schnee-Trotter- Basel) Abstieg nacli

Erschwil.

-

3. Abfahrten von der Waldhütie aus:

I. Vorclerer Wald Studenweide -

Richfacker -

Walclenburg.

-

II. Kellenbergweide Kellenberg Bilstein - -

Neunbrunnen

Lanclstlasse, oder - -

von Kellenberg

berg - Sool - Düllen-

Spittel Landstrasse - -

Walclenburg Langenbruck

-

Blauengebiet:

U eb u n gs g e I än cl e auf : Hofstettenmatten, PfefÏingenmalten

(Pla1t).

SchIittb ahnen : ob Ettingen, Metzer.len, Roclersrlorf.

ll isb ahn : Eisweiher. Oberrvil.

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1,1

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DIE GEMEINDEN

DES

KANTONS BASELLÄ,ND

*

HISTORISCHE, STATISTISCHE

UND GEOGRAPHISCHE

ZLISAMMENSTELLUNGEN

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I N ALPIJABETISCH E R REI HEN FO LG E

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oberkembs- \{tihlebach - ,4.llsch.lvil

iegeleieu, clie clie aus Löss-

Sinunfa|rit, Ilaminrverk,

r. Apparaten, M"t;ii;;;;;l

brik.'

Basel-Allschrvilerweiher'-spitzwald-

2 std.

Indu

lehm best

lVas.chpul

fabrilcen,

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gang fanil. 1627 lelzter reformierter Prediger. 1634 wurde das Dorf

von den Schweilen geplünderi, und in den I(riegsjahren um 1674 ebenfalls

heimgesucht. 1792 besetzten es die Franzosen, blieb bis 1815 in

französischem Besitz und wurde 1815 baslerisch (Neu-Baselbiet).

Neu-Allschui,l ist eine Gründung tler Neuzeit, das erste Haus,

der Bohrershof, 1859 erbaut.

Anwil.;:i[::,å;s$il#åix'#:iåï#tiLÏl'iiii,tïäi¿f gifl

östlichste Gemeinde des Baselbietes; Haltestelle des Autokurses Gelterkinclen

(S. B. B.)-Rothenfluh-Kienberg. Postbureau, Telephon.

Oellentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Im DorT einer der

grössten Brunnen cles Kantons.

Spaziergänge und Touren.

Zum Wallfahrtskreuz 1 Sttl.

Zn den Ruinen 'Iierstein 17/, Std., Homburg 1'r/2 Std., Heidegg

40 Min., Reichberg 40 I\{in., Refugium Horn 1 Std.

Durchs Dorf der Höhenweg (rotgelb) Äugst-Geissfluh-Schafmati.

Industrie. Seidenbandweberei.

Historisches. Anrtil, erstmals 1276 Ànwil Erratischer Block

vom Mont-Blanc-llassiv. Römische Nieclerlassung, (Trajanmünze- und

Leistenziegelfunde auf der BuchhoÌzmatte). Als Bestandteil cler Herrschaft

I(ienberg, die Lehen tler Grafen von Habsburg-Laufenburg und

spätel der Ilerzöge von Oesterreich war, ging Änwil schon vor 1433,

enclgültig aber erst 1534 an Basel über.

Arboldsw¡|.;li\åÌåHT#å1%",äü:'^iåäB"åiåS'"'r"".i

¡rrotestantisch, Pfarrei Zielet Nächste Eisenbahnstation Bacl Bubenttorf

(W.-8.) 77/4 Std.; Automobithaliestelle Beuggen b. Bubenclorf

74 Strl. Postablage, Telephon.

Spaziergänge und Touren.

Nach i(astelenÏlu-h (projektierter gemauerter Aussichtsturm).

Nach Titterten unterm Löwenbeig vorbei bis Sörzach-A. r/¿ Tag

(Àussicht).

Nach Titterten-Lieclertswil-Oberclorf über Sörzach-ArbolclswiI halbtägig.

Nacñ Bubenttorf beim Restaurant untl Pension ,,Ftüehli" vorbei durch

rlas Fluhbachtälchen (romantischer Waltl'weg, Ruine Gutenfels untl

Schloss Wildenstein) über Ziefen-.A. halbtägig.

Industrie. Seid.enbandweberei.

Historisches. Arbot'ilsuil, 1226 Arboliswilre. Àuf Kastelen,

einem am Nordabhang der nach ihm benannten I(astelenfluh ge-

Iegenen Acker, römiscñe Ànsiecllung (Leistenziegel uncl röm. Münzen).

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Oellentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Domkirch,e : 1679 l¡is

1681 erbaut, 1759-7761 restauriert, im Barockstil, 2 Zwiebel-Türme,

prächtige Rohol


Grafen von Froburg uncl Tierstein eigen (1229), verschieclene Wechsel;

um 1500 die Ritter von Bärerrfels vollkommen Besitzer des Ortes,

teils als Eigentümer, teils als Lehenträger. 1532 an Basel, 1833 an

Basellanct.

Im 30-jährigen I(rieg, sowie in den I(riegsjahren 1798-181ö und

clen 30er Wirren bervegte Zeíten.

Basel-Olsberg hatte bis 1814 im Verhältnis cler damaligen

Feuerstätten rlas Nutzungsrecht am Holz in der \Yalclung des Frauenstiftes

I(loster Olsberg (10 Min.). Nach Verzichtleistung erhielt B.-O.

vorn I(loster dafür ca. 600 Jucharten Wald.

I(lo ster Olsberg (Aarg.) beherbergte zuerst Benedihtiner-

Nonnen, 1170 Cistercienserorden. 1808 Erziehungsanstalt für Töchter,

1843 eine Ärmenerziehungsanstalt für Knaben (Pestalozzi-Stift), tlie

seit 1860 vom Staat Aargau unterhalten wirtl.

Augsl. ì:iil'åðEYil#l'ffn:'iff;"# l;?[1i

Nach Station I(aiseraugst (S. B. B. Base

Nach

Station Pr¿r,tteln (S. B. B. Basel-Olten und

d Endhaltestelle

Pratteln der Ueberlandbahn (Basel-Pratteln) 3 km. Postwagenkurs

Äugst-Arisrlorf. Postbureau, Telegraph in I(aiseraugst,

Telephon. Fischerei in Rhein uncl Ergolz.

Oellentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Kraftwerk mit

Schiffahrtsschleuse, Ruinen von Augusta RauracoLum: Theater; Terrâssenmauer

hinter l(astelen, Tempel und Gebäuclefunclamente auf

Schönbühl, sog. Tempel beim


tlurch Backsteinbänder verzierte Terrassenmauer. Aus ihr erhob sich

ein 18 m clicker Rundturm mit reichem Versammlungslolc¿l (Sitze und

Tribüne), dem vermutlichen Stadtratsaal Augustãs. Oestlich und

westlich tles Forums schlossen grössere Wohnquartiere an (Mauerreste,

l{ypolrauste (Heizungen), I\4osaik). Im Violenried, eine Weinschenlte

mit Wandgemäklen (Mus. Basel); nebenan ein I(eller mit

Amphoren (über 40 Stück erhalten, Mus. Baset). In diesem Quartier

wurden mehrere Strassen im Abstand von ie 55 m untl sorgfältig

erstellte I(loakenanlagen aufgeileckt.

Au

4 m), aus Zelle und Vorhalle beslehend,

:urrrl Freitreppe zûm Theater. Süd-

zwei weitete Foren, ein kleineres

lich an

mii wohl überdecktem llof und 22 Liíden, und ein grösseres mit weiten

Innenhof und vermutlich zweistöckigen Ladenreihen auf drei

Seiten, tleren Oberstock auf Sätlen ruhte.- I)en rvesllichen Abschluss

bildeten, an zwei kleineren Höfen sich anschliessend, zwei grössere

Gebäutlekomplexe, die wahrscheinlich Wohnungen enthielten.

olgencle Gebäurle

2. Amphitheater

en: mehrere Bauervölbe,

daher der

Südlich des Theaters auf Birch enclete wahrscheinlich da,s

Aquaeduct (Wasserleitung), das bei der heutigen Chedditlabrik

Liestal aus der Ergolz Iührte und in Liestal und Füllinsrlorf noch

sichtbar erhalten ist. Gesamtlänge 67/2 km.

In Grienmati Badanlage (a0/36 m), grosse Halle, 5 Bade- und

2 Heizräume; überwölbt; Wäncle bemalt.

Südwesilich cler sog. Tempel (30/10 m) ; ursprünglich wohl

Ehrenpforte; in Nymphaeum (Wasserkunst) umgebáut; später als

Unterlage für dreizelligen Tempel benützt mit Säulenhof (130 m), und

grossem Portal mit 4 Toren.

Im Südwesten und Osten der Stadt Stücke der alten Stadlmauer

mit Toren und Türmen.

In I(aiseraugst Reste cler alten Castrummauer. Fläche cles Castrums

ca. 36 000 m2. Jetzige Dorfstrasse läuft gleich wie die via

praetoria des Castrums. Toranlage aufgedeckt, Münzfunde.

Gegenüber Augusta (bei lVylen) wahrscheinlich ein Brückenkopf.

Fund,e in -A.ugst: Säulen, Inschriften, Ziegel, keramische Reste,

Glasgeschirr, 1\{etallfunde (Waffen, Geräte, Instrumente, Schmuckstücke),

beinerne Fundstücke, Statuetten, Stempel, Münzen.

Benken-Biel.i'"X',',i"ili:å#it#:t"r'äï'oT"#:""2";""'i

selbständige politische Gemeinrlen am Eintritt des Birsig auf Schweizergebiet.

Benken und Biel bililen zusammen eine Birger-, ei,ne

Schul- und eine l(irchgemeinde seii 1529. Benken 291, Biet 284 Ein-

8B

rvohner, beide plotestantisch. Benken 3,5 Ì


holzrain die moclerne röm.-kath. I(irche. Die Primar- und Sekundarschulen

sinrl in 5 Schulhäusern untergebrachi; im neuen Margarethenschulhaus

auch clas Zivilstanrlsami und clie Gemeindeverwaltungsbrrreaux.

Geräumige Turnhalle dient auch als lionzertsaal. Filiale

tler Basell. I(antonalbank. Wand- uncl Wappenmalereien im Restaurant

z.


chen. Die behanntesten Schlossbesitzel rvaren del niederländische

Sektierer Davicl Joris, cler Oberst Niklaus v. Hattstatt, del Freiherr

Wolf I(arI von Polheim, der Bünclner Hercules von Saìis.

Die I'Iargarethenkirche ist 'wohl im 10./11. Jahrhunclert cntstanclen.

1251 ging das Patronatsrecht an rlas Domkapitel in Basel.

S. Margaretherì ryar eine Filiale der S. Ulrichsl


Ðrctbeben zerfallen uncl erhob sich nicht mehr aus den Trümmern.

Heute freigelegte Mauer- untt Turmüberreste.

Bretzwil.ì+iTi'il"""tä'u#tlfl"#ft :"äö5Eut'""*'"üt¿.,un"f,"','"I

stantisch. Haltestelle tler Àutomobilverbinilung Grellingen-Meltingen.

Nach Station Grellingen, S. B. B. Linie Basel-Delsberg 10 km. Nach

Reigoldswil 3,3 km., hier Autoanschluss nach Liestal. Postbureau,

Telephon. -Oefientliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Kirche (S. \{aria)

mit wertvollen Glasmalereien untl geschnitzter l(anzel. Ruine Ramstein.

Spaziergänge und Touren.

Nach Ruine Ramstein 30 NIin.

Passwang über

2 Std.

Kurhaus Neuhü

1314 Stcl.

Ruine Gilgenber

sse nach Nunningon 1y4 Std.

I(loster Beinwil

Berg 2 Stcl.

Heidenstadt (1100 m ü. M.) 11¿ Std.

Indust¡ie. Seitlenbandweberei, \\¡inderei.

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an Basel, heute zerfallen.

B u b e n d o rf . ;,'#' iì::å::' #l*,i-o:' Tni, #,ö'åT*iål"""i

protestantisch. Haltestelle der Automobilverbindrrng Liesial-Reiglklsv.il.

1,5 l


tlie Eidgenossen. 1461 verka

e Landgra,fschaft

Sisgau und die He

sel. Das

Arnt Farnsburg _wurde mehr

regiert.

Der letzfe war Hans Franz

dem die

Revolution ausbrach. Das S

erfallen.

Ein 10 m breiter Graben (jetzt noch sichtbar) schützie die Burg vcr

Ueberfállen.

Oelfentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Pf arrkirche (S. Peter),

auf dem Eschenz-Schlosshügel, 1?25 ernèuert uncl erweitert. \Yassei.-

fall un'weit Landstrasse Diégten-Eptingen.

Spaziergänge und Touren, (Zeilangabe von nlittel-Diegten aus

berechnet.)

I(ä.nerkindelhöhe auf Landstrasse ion Mittel-Diegten aus 25, NIin.;

über die IIöfe Brenten, ErIi (\Yaldweg) 45 Min-. Rundsicht.'

lVasserfalle über Ober-Diegten, Reservoir, 30 Min.

Rintel, Rundr,veg über Nieder-Diegten, Abzweigung Waldweg bei Eirtmatt,

Rintel (prächiiger Tannenwald) zurtick über Rütihóf, I{irche

1y4 std.

Renkenfluh über Ober-Diegten, Hirzen in 50 Min.

Eptingen 35 ùIin. Landsirasse.

Bühen (1102 m) über Ebnethöhe (r'otgelb) 3 Stunden; Rückweg über

I(all (Nord- oder Südstrasse)-Eptingen in 2/2 Std.

Flqburg über Dietisberg (45 Min.), Laufelfingen (30 Min.), Reisen-

Froburg 1 Std. total 2r/a

-

Std. zurück über Wisen-Zeglingen

(Wasserfall Giessen!) I{ilcÀberg-IIäfelfingen-Buckten in 3 Sld. -

Batl Ramsach über Buchten, Ruine Homburg ty2 Std., zurück via

Schlucht-Iläfelfingen-Rümlingen (Viadukt)-Wittiñsburg 2 Std.

Abendsm_att (I(urhaus) über Dangern und Hölstein (1 Std.), Lampenberg-Abenclsmatt

45 Min.

Industrie. Seidenbandweberei.

Historisches. Diegten, 1152 Dietingoven. In Ob.-Diegten erratischer

Block (100 :100:40), Allalingebiet, 5 weitere in der Um-

Grafen von Tierstein als Eigentümer der Feste und Herrschaft (1471).

Burg Eschenz (Wohnturm), t+62 clurch Solothurner im I(ampf

gegen Thomas von Falkenstein verbrannt, spärliche Ueberreste. 1482

traten die Grafen von Tierstein ihre Rechte zu Diegten an Basel ab.

D. wurde clem Landvognt zu Farnsburg unterstellt, im Dorfe selbst

a,mtete ein Untervogt. Pfingsten 1924 Verheerungen durch Hochrvasser.

977


I

1

Spazi

Ueber iel

Ueber ilen

In 40 l{in

.illlgemeines. EePflingen,

, 410 rn ä. l'I., 250 Einwohner,

tion Somrnelau S. B. B. Sis-

Min. uncl Statiol Sissach

TelePhon.

uren.

Gelterkinilen 30 NIin'

niken 40 I'Iin'

I irn l(riental unterhalb Rüuelì:elg'

Mörtel.^. rliche'berg-teilte rvohl clas schicksal vieler a.cle'e' Bu'ge'.

Sie zelfiel irn Erdbel¡en von 13ó6.

4.1 der linhen Talseite a'f scr'nalem Fersg.nt clie lÌaselburg,

rìas^ ursprüngliche Ruch-Eyttirtgen, auclt Re'ke'sclìloss ge'a..t. rási

zerfaileu.

neu irufgebaut. Ruine trVitr'valtl.

Spaziergänge und Toulen.

Nachliolchefrfiuñ (rroz m), p,-åictrtigste Rundsicht, 1% strl., auf NIilitär-,

Nord- und Südstrasse.

S.ìifãår."i"à \\¡itwald unrl Renken, Schanz (helt. Befestigung und

enbe

flult

(985 std.

Stcl.

98

99


Histor

Die grosse

des Blauen

hinter Bad

mit Asche

Die Funde sollen demstellt

werden. Alter der

i,sche Sieilelu'ng beim sog.

t

ø

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3

von Basel zurück. Sie trat 1529 nach einem Bildersturm (1528) zur

ber, zum alten 7792

rach 1?93-181 biet'

rze provisoris iler

20. nfon Basel 7832

basellandschafiliche Gemeinde. \Yeiteres s. Prof. Pa'ul Brodmann:

-

Heimatkunde von Ettingen.

Frenkendorl,;:X',',i'îiå',',i'ffi üii:''fl ,'"îÍoîtå':

ivohner, protestantisch, Station Nieder-Schönthal-Frenkendorf der'

S. B. 8., -Linie Basel-Olten. Post- uncl Telegraphenbureau Nietler-

Schönthal, Telephon. Mädchenasyl Frenkendorf.

Pfarrkirche S. Mar'-

össert. Neues Schulnze.

(1833.) Schloss-

Soaziersänge und Touren.

Nach i{tilfteñsch"anze (Kampf zwischen Landschäftlern und Baslern

èo

a

Historis

Die früheste

Schauenburg

Rômische Münzen.

mit tlen Edlen von

gen Yn$ Bärenfels,

1366 unter ãi durch Kauf àn clie

Stadt Basel.

101


Schauenburgerfluh, neolithische untl vielleicht auch röm. Station.

\\ nllglril,rorr, NliirrzIunrìe.

Statistisches, Ällgemeines. Füllinsdorf, Bezirk

Liestal, 330 in ü. i!I., zâhlt niI Nieilerohner',

plotestantisch, Pfarrei Frenkentlorf.

Schönthul 1073 Einn'

1,2 ltrn von Station Nie rÌer-ScÌröiithal-Frelkenr'lorf iler S. B. 8., Linie

Basel-OIten. Postbureau, Tciephorr.

Oellentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Neues Pump'tl'erk.

Röm. Aquaedukt (). Erste geschichtl. I(unrle von

G. um tlie fYentle des 11./12. J¿ìirhu¡clerts, als Biscìrof Burkartì r'ol

Basel clern eben gegründeten I(loster S. Alban Eigentumsrechte in

dieser Ortschaft verlieli. Nach clem Olte nannte sicìr eir-r Mùristerialengeschlecht,

cloch ist von eiler Bulg in G. gelaues nicht l¡ekannt.

1237 r,vild urkundlicìr \\raltìrerus dictus de Gelterkingen erwähnt, 1244

erscìreint I\-altherus aucli im Geiolge cler Grafen von Froburg und

unter clelen Dienstmannen. Seine Söhne Johannes und Walter von

Geìtercliyngelì waren Mönche zu S. Urban. Das Geschlecht tìieser

Edlen erlischi frähzeitig in der Geschichte, dagegen sind in Rheinfeldel,

Basel und Zofingen seit dem 14. Jahrhundert bürgerliche Familien

des Namens bezeugt, während clie Meier von Geìterkinrlen als

herrschaftliche Amtleute eine angesehene Stellung errangen. In der

Folgezeit bilclete Geiterkinden ilen I(ern der Herrschaft Tierstein und

dann der Vogtei Farnsburg, wo auf dem (am untern Ende des Dorfes

gelegenen) ScÌriessplatz alle Untertanen cìer Yogtei bis 1?98 den Treueid

abzulegen hatten. Die Bewohner von G. waren verpflichtet, die

Schutzwache der Farnsburg zu stellen. I{ier wúrde auch unter dem

Yorsitz des Untervogtes Gericht gehalten. Um 1400 kam diese wichtige

Besitzung als Pfancl vorübergehenil an die Herren ze Rhin und

1461 zusammen mit der Farnsburg an die Stadt Basel. Von 1461 bis

1798 hatten über 40 Landvögte die Verwaltung über die Farnsburg

und deren Umgebung inne. I(irche und Zehnten gehörten dem Or-

103


denshaus der Deutschritter zu Beuggen. Nach tlen Ereignissen von

1798 'lvurde G. I{auptort des gleichnamigen Bezirkes, von dem im

Iferbst 1800 der sog. Bodenzinssturm ausging. Nachdem G. auf Grund

der Mediationsakte eine Zeit lang dem Bezirk Liestal zugeteilt gelvesen

war, kam es 1814 an den Bezirk Sissach.

Während der Erhebung del Landschafi gegen die Stadt Basel

(1831

-33) blieb G. dieser treu. Der Ort erlebte damals sehr bewegte

Zeiten. Truppen aus Basel lagen in G., sowie eine eiilgenössische.

Besatzung. Nacìr einem hefiigen Kampf zwischen dem

Basellandschäftler Lãndsturm und den städtischen Truppen im April

1832 mussten sich letztere zurückziehen.

G i e b e n a c h . ;tr' tl'"'.Hi, #'å*å^f :\?i rgd"tsåii nfJ;

protestantisch, Pfarrei Arisdorf, 2,5 km von Station Augst, S. Þ. B.

Linie Bascl-Zürich. Postverbintlung Augst-Giebenach-Arisdorf. Postablage,

Telephon. Fischzuchtanstalt, Sandlössgruben.

Spaziergänge und Touren.

Nach den Ruinen von Augusta Raulica 20 i\4in.

Erziehungsanstalt Olsberg, ehem. Frauenkloster (Cistercienserin"neu)

20 Min.

Füllinsdorf (Höhenweg) 30 Min.

Arisdorf 20 Min., Rückweg: Ilöhenweg nach Olsberg-Anstalt 50 Min.

Aussichtsturm Schleifenberg bei Liestal 1 Std.

Rheinfelden (Waldweg) 1 Std.

Historisches. Giebenach, 1246 Gibenacho, 72b4 in einern Hofstreit

erwähnt, hatte 153? B Wohnungen (IIöfe). 1916 Fussknochen

von fossilem Rhinozeros in den Sandlössgruben zwischen Giebenach-

Augst geiunden.

llälelfingeD.

protestantisch, Pfarrei Rü

alte Linie Sissach-Olterr

Postaì:lage

Spazi

Nach Batl

Nach dem

en.

m). Aussichtsturm 71/4 Std.

Industrie. Seidenbandweberei,

Historisches, Häfelfi,ngen, 1358 Hevelingen. Im ,,Isenthal" bei

H. erratischer Block (Herkunft- Wallis) aufgefuntlen.

]l e m m i k e n, ;,1#'Èï'""*.ï' åUtåi:\?:' #îîifJ,t *i

proiestantisch, Pfarrei Ormalingen. Nach Station Gelterkinilen,

30 Min.

Min.

1 std.

Industrie. Seidenbanilwebelei.

Historisches. Hemmiken, 128? Hemmichon. Àuf ,,Kästelen"

rrahrscheinlich römische Ansiedlung, Zíegel- und Eisenfunde. Auf

der Erfenmatte Landtage im ehemaligen Sisgau. H' stand unter der

104

',

S. B. B. Linie Basel-Olten 4,5 km.; n. Automobilhaltestelle Orma-

lingen 2,5 km.

Telephon.

und

Nach

20 Min.

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3


llerlschaft r-on Farnsburg uucl kam tnit dieser' L461 clurch liauf an

die Stadt llasei.

ll e r s b e r g . il:l * ;f;I fliq:'i:'ffi';#n'J': lg;

"i*ll5

tisch, Pfarrei Aristlorf. Nach Station Liestal, S. B' ll Linie Basel-

Olten 5 hnl. Postablage, Telephon.

Industrie. Seidenl¡andweberei.

Historisches. Hersberg, 1226 I-Ierisperch. Kloster Olsber-g weiss

hiel zahlreiche Güter durch I(auf, 'Iausch uncl Gescllenk zu erwerben.

Drsclreint in cler Geschicìrte 1220 1400, mehrere Etleileute hatten

Gericìrtssane in I-Iersl:erg. 1461 H. mit tler I:Ierrscìiaft Famsbulg

yereinigt, 1505 an

Hölsrein.

ffi:,ff8

tisch. Station iler

iestal-\\raltlenburg, "iîL:jï,ï:iiiäi:lÌ"ll_

Postbureau,

Telephon.

^OeÌlentlíche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. S. Nlargaretheni


über Murenberg' Gräber'funcle (alamannisch?) mit ìMaffen- und

108

jetzigen I(unststrasse. 1858 durch den Bau des Hauensteiniunnels

Transitverkehr über den obem Hauenstein stillgelegt. Krise.

Einfährung der Uhrenmacherei und Posamenterei. Beginn der Fremdenindustrie

(Dr. M. Bider). Rascher Àutschwung. Bau von l(urhäusern,

Pensionen, Sanatorium, Kinrlerheilstätten.

Von den Flobulgern Langcnbruck an Basel; beteiligt sich 1653

eilrig am Bauernkrieg (Galli Jenny hingerichtet). 1833 auf Landschåiftler

Seite. Bärenwil baslerisch gesinnt. I(åimpfe. L. Heimatort

Dr. NI. Biders (Denkstein auf der Passhöhe) und Oskar Biders,

schweiz. Chefpilot, 1-919 abgestürzt (Grabmal auf dem l'riedhof).

Kloster Sch,önthal, 1145 clurch Adalbero v. Froburg gegründet,

Benediktinerkloster. Drst Mönche, dann Nonnen. Infolge lVlisswirtschaTt

an clie Augustiner, Filiale von I{loster Germersheim. 1525 im

Bauernaufstancl starh mitgenommen. Mönche verschwinrlen. 1541

Sch. an Bärgerspital Basel, spâter in Privatbesitz. I(loster heute

Sennhaus, I(irclie (mit interessanter Fassade) Wagenschopf . Im

Ilol Sltittel an der I-Iatensteinstrasse eliemals eine I(apelle 1595. Im

Mittelalter S. Johanneskapelle am tr\reg nach Bären'rvil, 1591 tlurch clie

Dorikirche ersetzt.

läuf elf ingen.;:X',',',l'î*S:¿f, 'L%åi"'Jîì:,""1¿'tllml

ner. Station der S. B. B. (Basel)-Sissacìi-Olten, a,Ite Lirrie. Nordportal

des Hauensteintunnels. Erholungsstation Walten.

Oellentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Kirche S. Peter und

Paul (1341). Ruine llomburg.

Spaziergänge und Touren,

Nach Ruine fIomburg, 15 Min.

Bad Ramsacli 1 Std.

Wisenberg (1004 m, Aussichtsturm), schönster Aussichtspunkt des

Oberbaselbietes 1/a Std.

I(urhaus Froburg über Hauenstein ocler Wisen 1r/a Std.

Bölchen über Schmutzberg-I(allhöhe 2r/4 Std. untl weiter über Kilchzimmer

nach Langenbruck 1 Std.

Industrie. Sandwerk Ädliì


eiten, Neues Schulhaus.

Fresl


Bad Biencnl¡erg: \rom Bahnhof aus über Schillingsr.ain durch Waklwege

30 l\{in.

In Liestals Urngebung ilurch den \¡er-hehrsverein errichtete zahlreiche

Iì,uhebänke an Spazierwegen.

Ilöherrweganschlülse: llöhenweg Rheinfelden-Augst über Sissacherfluh-Farnsbur:g-Schafmatt:

beim Aussichtsturm'oder auf cler Winrlentalhöhe.

Ilöh_enweg Liestal-Ramlinsbulg-Bölchen: Beginn beirn Bahnübergang

Altmarkt.

erst als der GIa

Im der Gotthard

mit Re gelangte

den von 0 in ¿èn

Stadtrechtes. Beteiligt an

sch gesinnt im Schwaben-

,å""u"1.u3tu;"iHtli:?i"J"ï

Land 1831 bis 1833 Sitz

der kantonalen basellandscliafilichen Regierung.

ll[unzach,. 825 l\{unciacum, Monzacha, abgegangenes Dorf im

Banne Liestal, römische Ansiedlung, ZíegeI- und Insõhriftfunde, im

9. Jahrhundert als Gerichtsstätte bezeugt, späier im Besitz derer von

Schauenburg, im Eldbeben von 1356 tellweise zerstört, ebenso 1448

verbrannt unrl seitclem von Liestal aufgesogen. Die Laurentius geweihte

I(irche 1765 abgebrochen.

Fund,e. Grabfunde _(keltisch uncl alamannisch?). Schmuckgegenståinde,

Steinbeil, römische Münzen. Grundmoráne der triszeit -bei

Erweiterung der W.-8. (1922) entdeckt.

N. B. Auskünfte und Führer durch den Verkehrsverein Liestal.

Min.

weg-

schö-

std.

uren.

dortigen Anhöhen (roigelb) 3/¿-1 Std.

den Holzenberg (rotgelb) s/a:t Std.

Anhöhen cles Schlingenberges.

Industrie, Seideubandwel¡erei.

172

113 8


n,1262

v. Rec

i.""ï:i

Statistisches, .Allgemeines. Nlaisprach, Bezirk

Sissach, 385 m ü. l{., 500 Einn'ohuer,

le der Autornobilvetbiltlung Gelterkinden

Basel-Oìten)-lììreinfeltlen (Strrtion S. B. B.

ach Gelterlcinrlen 8 krn, nach Rheinfeltlen

?,2 hm. Postbureau, Telepìron. Rebbau.

Oetlentliche Gebäudì, Sehenswürdigkeiten. Pfarlkirche (S'

llalia), l-?11 Turm untl Chor neu elbaut.

Nach

it eisenhaltiger Quelle, 15 l\{il'

Nach

%

ion. Std.

Seiclenl:auch'eberei.

Historisches. À[ ais pr a ch, 120? l'Ieispt'ache (s. auch lVirrtersin ge^n),

gab einern Rittergeschlecìrt iìe' Namerl.


ìhorì.

' Oelfentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten' I(ilche, S. Peter,

wasser.

Nusshol.S;'ãi:Lïu"'X't^J1Íi?f 'Ëiì;"ilìä:,'i1"å:',å',,Ï,S¿i,

Pfarrei l\rintersingen. Nach station Sisstrch, S. B. B. Lilie Basel-

Oli

tablage, Telephon.

und Touren.

Nu

uh-Farlsburg (Höhenrveg lotgelb).

Nu

(Wegrveiser')-Aussichtstulrn auf Schleifenberg bei

Liestal.

Industrie. Seiclenbandweberei.

Historisches, Nusshof . lJnter clel Herrschaft tles Sisg-a-ues und

Farnsburg, 1461 an Basel. Erratischer Block aufgefunclen (llerkunft

Statistisches, flllgemeines.

trVaklenburg, 500 m ä. M.,

erneinrle Waldenburg-S. Peter.

al-Waltlenburg. Postbureau,

am Dielenberg.

OeltentlËhe Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Kilche S' Peter

zrvischen Oberctorf-Nieclertlorf , bis zur Ref ormationszeit die ei!zige

selbstántlige l(irche tles Tales. Ursprünglicher Bau aus ilem 9. Jahrhundelt,

jètzige Anlage 17. Jahrhulclert.

r77


Soaziersänge und Touren'

Ueber'Gaxen" (au-ch Anschluss von Lieilertsrvil her) nach fYaldrveiile-

I{elìenhöpfli (1160 rn) 712 Strl.

I{a-qserfalle-Passwarìg (1207 m) 2r/, Sttl.

llelihag-Bölclien (1102 m) 2 Sttl.

Industrie. Uhrenfabrikation und verv'anilte Ztveige, vereinzelt

Seiclenbanrl'lveberei. Batl Oberclorf, Mineralwasser


Oellentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Pfarrl


Il vorreforrnatorischel Zeit l(apelle S. Theobalcl an del Stlasse

nacli Frenkendorf (Pf arrmatten).

ScLloss Pratteln, ehcmals Sitz rlel Eptinger.

Drei Schullläuser cler Prirnar- ulrl Sekrurtlalschule. rlas Grossmattschulhaus

rnoilelne¡ Bau, 1913 erbaut.

G

und Runcltouren in die lvakìbei

der Endhaltestelle cler'

ttehi, \\¡egzeichen unrl Ruhe-

Ga.!!swalil, schöner aussichtsleicher I\ralclplatz, 15 NIin., l:Iau-blrrulc

\4regzeichen).

ie1 l{¿cleln

legten clie

ergestellt.

(tchloss)

"åu,?å"J"ä #Bå::i

doch ging P. balcl wieder in Privatbesitz iÌJ¡er' Es äntlerte im Laufe

cler ZÁit oft seinen Besitzer. 1773 velkauften tlie Erben des Joh.

Bernharcl Burkhat'clt clas Schlossgut um 66 000 Gulden der Gemeinde

Praitehr, rtie 1774 die Güter släcì


sptünglich lìul'

ein

ne selbstärì'lige

Gem

Oberhof wurde

1591 mit dem Dinghof

Rei goldswi l, ;Ji'f i,:ii:'ä,*,],*J

Walttenburg, 1235 Einrvohner, protestaltisch,

mobilvelbiniung Liestal-lìeigoltlsl'il. Postbur

phon. Ilarhtort.

oellentlíche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Pf arrltirche s. Remi-

*iu.. lie Gitier. in Lauwil' besass. (S. -Rom¿i.) Iliìa'iusì


Industrie. Seidenbanclweberei, Bandstuhlschreinerei.

ehemaligen Sisgau Landtag, Gaugericht gehalten.

Rümlingen.

prolestantisch. Halteste

Olten, alte Linie. Post

lVeiler Mettenber

Bauernhöfe.

Oeltentliche Gebäude,sehenswíirdigkeiten. Pfarrkirche S' Geors

(snätsot.). seii 1501 auch S. Barbara, erwáhnt 1464, renoviert

fçlil.' 'Grõssós Yiarìukt rler BunclesJ¡ahn (Hauensteinlinie) mit 8 steinernerì

Bogen, 25 m hoch.

Industrie. Seiclenbandweberei.

Historisches. Rümlingen, 1358 Rumlikon. Den Hombuigeru

gehö,-entl, geltt R. 1303 an ãen Bischof und 1400 an clie Staclt Basel

iút. S. êeorgskirche, ursprünglich Filiale von Sissach, seit 1501

selbständig.

Gelterkinclen S. B. B. BaseÌ-Olten 6 krn.

oeflentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. Erratischer Bloch

in Dori Ïeim lVeiher (Car'bonzug des lVallis). Àlte Dorflinde' IVasserfall

im I(rinthal.

Snazierøänge und Touren.

Zum Ñasseriall"Giessen (I{rinthat), 1? m hoch, 20 l\'Iin'

Eselfluh 20 l\{in.

Ruine Scheidegg, 20 Min.

Zr c\en \\ralclhiten auf Gelterkinder-Berg 1/2 Std.

Nach Thärnerfluh über clen 'walclreichen Geltêrkinderberg 1 Std'

126

I

Barl Ramsach 1 Std.

\\¡isenberg (100a m) 1% Std.

Industrie. Seidenbantln'ebelei (165 Posamentstühle).

Historisches. Rünenberg, ca. 1100 Runachperch. Funrler Bronzenaclel

und ßronzepÏeilspitze. Römische Nlünzen, Leistenziegel uncl

r'öm. Handmühlstein, Eisenschlacken bei


Industrie. Banclfabriken, I\4aschinenfabrik und Kolstruktions-

*".k;å;ö-- t, der Dingståitte zu

Sissach, l'estlicli von Ebelirain statt).

Untel Basel bildete S. eine eigene Untervogiei und gehörte als

solche zur Obervogtei Farnsburg bis zur Zelt d,er helvetischen Republik,

wo diesell¡e dern Disiriki Gelterkintlen einverleibt wurde. S. lvar

Zoltstätte. Im Boclenzinssturm vor 1800 (Ueberfali cles Dorfes) und

in r'ler Dleissiger-Revolution spielte Jalcob Buser von Sissach, Buser, eine becleutende Rolle.

Nach clern Dorfe nannte sich ein Liestaler Bürgergeschlecht (13.

Jahrhuntlert).

NB. Àuskälfte unrl


l-B rtterie-P letìiger'h o1-Iiåippelilail-I{ochf elc[-B lauenl'ch

tlen \¡elhehls- uncl \¡elschöilerlrilgsl'er.ein tles

Thü_rnen,3,,*l.",i:.lrî.ht]'f,:%îå"åi"*lï'"î"îj,"iJ"ilil

tisch, Pfarrei Sissach. Nach station Sissach S. B. B. Liñie Basel-

Olten 1,1't J(ln.

IoÌr.

Spaziergä

Nacli


Industrie. Seiclenband'rveberei.

Im Osten und tr\¡esten Anschlüsse an die Jurahöhenwege, Hauptwege

rot-gelb rn¿rrkiert odel mit I\regn'eiseru t'erselien, viele Ruhebänke.

Begangenste Routen:

a) Ostseite: W.-Schlossruine (681 m)-Spitze Fluh-Gerstel-W. 1% Std'

. 2 Std.

2 Std. (schönster Aussichtsrn)

3 Std.

ûber Futtersteig-Walibachweide

u. a.

Von dort A

öpfli (1167 m) þ Std. u. die hintere

Egg (117

des Baselbietes, oder äber Wasserfallè

nacl

m), 1 Std.

Oiler übel g nach dem HelÏenì:erg (7727 m)

1 std.

Ueberall umfassende Àussicht über die nähere Umgebulg, auf Alpen,

Schwarzwald und Vogesen.

Auskulft über Touren für' Schulerr untl \/ereine erteilt tLer Verschönerungsverein

lValdenburg.

Industrie. Uhrenindustrie und verwanclte Zweige. Buchtlruckerei'

Hislorisches. W aklenbur g, 1244 l4raldenburch, 1356 lVallenburg,

aìte Talsperre. lìöm. Niederlassung zur Sicherung des wichtig,. Passtibelgangês

üb. rlen obern Hauenstein, Römerstrasse, auf cler

r'öm.-statuetten, Inschrift; röm. Ziegel, (Areal der ),

ebenÏalls auf dem Areal iles Primarschulhauses. Brouzemünzen, Ge-

Dorfes einst eine Burg, beim Uebergang al die Habsburger bereits

zerfailel (Anfalg des 14. Jahrìrunderts), >, Oedenburg gelannt.

Rebbau.

Oellentliche Gebä

Kirche, im Jahre

1920 mit AufÏrischung I renoviert, Pfarrhairs

mit grosser Lintl"e

nslinde) ; Deuhmal

des Sängervaters Grietler.

N

A

N

i^tàåï'ti,';î*åì,1¡]tot'""nun*

ch je 45 \Iin'

Industr'ie. Seiclenbarltlweberei, etl'a 90 Posamentstühle'

clas ganze TaI.

"Zieg, B/+ Std.

SãfláÏ-"'ti-C"issfluh 7t/2 Std. (Höhenweganschluss Aarau-Biei).

Sanatorium Barmelweicl 1% Std.

Aarau 21,/" Std.

Wisenbeif 1% Std.

Gelterkinà'en'über Grossholz oclel Landstrasse 1 Std.

Zahheiche Spaziergänge nach tlen Nebengemeinden ocler in den ausgedehntcn

ebenen \Valclungen.

732

Basel.

1?48, clen 6. Aug. tlurch Wolkeul¡ruch 5 Gebåiude zerstört, 6 Per:-

sonen erttunken.

Wiltinsbu rg. ì'"iSl'¡:l.::;

Dt'tr{eslrlttisclr, Phrrei lliirnlirrgelr. Nnr'lr

iL¡rclr H;tllesloìle lliìmlirrgorr S. ß. 8.. ;rhe

crr. 1 krn. Poslnì:ìlge, TelePhon.

133


Spaziergänge und Touren.

\ion der ÌIöhe aus ß1ick aul clie Ilochaliren,

Industrie. Seic[cnbandwebelei.

Spaziergänge und Touren.

Auf_ clel lYisenbelg (Aussichtstunn, pr'áclrtiger Ausblick) 1% Stil.

Naclr ß¡rl Ramsacli t Sttl.

Froburg 1y4 Std.

Bad Lostorf 1t¡, Std.

Scl r¡rfmrit-Barmelrveide-A ¡ rfl u 3 Stil.

Industrie. Seiclelband.ivebelei.

Zl el en .?jå tïtt:,: Ii ì, rt 'l' ff Xll;: ; -,'i,",.t"",'j !, *ïi::f . ittf #:

stelle rler Autornol¡ilverbindung Liestal-Reigoldss,il. Postbureau,

Telegr-aph, Telephon.

Oellentliche Gebäude, Sehenswürdigkeiten. ¡\tf dernKirchberg

in schönel Lage Pfarrkirclie (S. Blasits) mit clern \\rappen der Eptinger,

Sevogel und \¡ischer.

Spaziergänge und Touren,

Nach Schloss Wildenstein 30 Min.

I(astelenfluh (737 rn, Aussichtspunki) 45 Ninr.

Dulch clen Ilolzelberg in 40 X[in. zum Ilöhenrveg (r'ot-gclb) Nluttenz-

Gempen-See.n.en-Passryang.

I(urhaus Abenclsrnatt 1 Std. 15 IVInr.

Industrie. Seidenì:anclwe)rerci, Uhrenildustrie.

Historisches. Zief en, 1226 Civenne. Der Eptinger Heinrich VI.

(Zifener) in Ziefel gervohnt. Funrle: gr'. erratischer Block beim I{ot


1t

Aesdr Kaffeehalle Th, Ir{uber=lr{enz

Neu, rnoderl eirgerichtetes, geräumiges Lokal

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