Rechtsformwahl für Selbständige & Existenzgründer (auf Amazon: https://amzn.to/2UBF2Z6)
Rechtsformwahl für Selbständige & Existenzgründer Mit optimaler Rechtsform Haftung begrenzen, Steuerbelastung senken und Gewinn steigern auf Amazon: https://amzn.to/2UBF2Z6 Viele Selbständige und Existenzgründer unterschätzen radikal die Bedeutung der Rechtsformwahl für die Optimierung der Steuerbelastung und Altersvorsorge. Oft erkennen sie erst Jahre später, dass die GmbH als Rechtsform viele Steuern gespart hätte. In diesem Leitfaden werden die möglichen Rechtsformen vorgestellt und die Auswirkungen der Rechtsformwahl auf Haftungsbegrenzung, Steuerbelastung und Altersvorsorge beleuchtet. Darüber hinaus werden die Aspekte eines Rechtsformwechsels bei einem bereits bestehenden Unternehmen besprochen. Der als Bonus zu diesem Buch verfügbare Steuerbelastungsvergleichsrechner auf MS-Excel-Basis ermöglicht exakte Vergleichsrechnungen der Gesamtsteuerbelastung für unterschiedliche Rechtsformen. Aus dem Inhalt: • Grundlagen der Rechtsformwahl für die selbständige Tätigkeit • Steuerbelastungsvergleiche zur Herleitung der Vorteilhaftigkeit der GmbH • Steuerbelastungsvergleichsrechner auf MS-Excel-Basis • Rechtsformwechsel eines bereits bestehenden Unternehmens • Pensionszusage der inhabergeführten GmbH als intelligente Kombination einer Altersvorsorge mit einem Steuersparmodell Der self-made Millionär und Bestsellerautor Goldwein ist gelernter Jurist mit einer Spezialisierung im Steuerrecht und im Unternehmensrecht. Er hat mit seinen Ratgeberbüchern zahlreiche Leser begeistert und zu wirtschaftlichem Erfolg geführt. Mehrere seiner praktischen Ratgeber sind Beststeller Nr. 1 bei Amazon geworden.
Rechtsformwahl für Selbständige & Existenzgründer
Mit optimaler Rechtsform Haftung begrenzen, Steuerbelastung senken und Gewinn steigern
auf Amazon: https://amzn.to/2UBF2Z6
Viele Selbständige und Existenzgründer unterschätzen radikal die Bedeutung der Rechtsformwahl für die Optimierung der Steuerbelastung und Altersvorsorge. Oft erkennen sie erst Jahre später, dass die GmbH als Rechtsform viele Steuern gespart hätte.
In diesem Leitfaden werden die möglichen Rechtsformen vorgestellt und die Auswirkungen der Rechtsformwahl auf Haftungsbegrenzung, Steuerbelastung und Altersvorsorge beleuchtet. Darüber hinaus werden die Aspekte eines Rechtsformwechsels bei einem bereits bestehenden Unternehmen besprochen.
Der als Bonus zu diesem Buch verfügbare Steuerbelastungsvergleichsrechner auf MS-Excel-Basis ermöglicht exakte Vergleichsrechnungen der Gesamtsteuerbelastung für unterschiedliche Rechtsformen.
Aus dem Inhalt:
• Grundlagen der Rechtsformwahl für die selbständige Tätigkeit
• Steuerbelastungsvergleiche zur Herleitung der Vorteilhaftigkeit der GmbH
• Steuerbelastungsvergleichsrechner auf MS-Excel-Basis
• Rechtsformwechsel eines bereits bestehenden Unternehmens
• Pensionszusage der inhabergeführten GmbH als intelligente Kombination einer Altersvorsorge mit einem Steuersparmodell
Der self-made Millionär und Bestsellerautor Goldwein ist gelernter Jurist mit einer Spezialisierung im Steuerrecht und im Unternehmensrecht. Er hat mit seinen Ratgeberbüchern zahlreiche Leser begeistert und zu wirtschaftlichem Erfolg geführt. Mehrere seiner praktischen Ratgeber sind Beststeller Nr. 1 bei Amazon geworden.
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RECHTSFORMWAHL FÜR SELBSTÄNDIGE & EXISTENZGRÜNDER<br />
Mit optimaler Rechtsform<br />
Haftung begrenzen, Steuerbelastung senken und Gewinn steigern<br />
Alexander Goldwein<br />
ISBN 978-3-947201-39-6 (Taschenbuch)<br />
ISBN 978-3-947201-40-2 (Gebundene Ausgabe)<br />
1. Auflage 2019<br />
© 2018 by M&E Books Verlag GmbH<br />
Alle Angaben und Daten nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr <strong>für</strong><br />
Vollständigkeit und Richtigkeit. Alle Rechte, auch die des auszugsweisen<br />
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durch Datenbanken oder ähnliche Einrichtungen, vorbehalten.<br />
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USt.-IdNr.: DE310782725<br />
Geschäftsführer: Vu Dinh<br />
LESEPROBE<br />
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der<br />
Deutschen Nationalbibliographie. Detaillierte bibliographische Daten<br />
sind im Internet über http://dnb.de abrufbar.
VORWORT<br />
Dieser Ratgeber hilft Ihnen, die optimale Rechtsform<br />
<strong>für</strong> Ihre unternehmerische Tätigkeit zu finden. Dabei<br />
stehen sowohl Fragen der Haftungsbegrenzung als auch<br />
Fragen der Steuerbelastung im Fokus.<br />
In diesem Leitfaden werde ich Ihnen Schritt <strong>für</strong><br />
Schritt erklären, welche Vor- und Nachteile verschiedene<br />
Rechtsformen haben. Besondere Aufmerksamkeit<br />
werde ich dabei der Frage widmen, wie man als <strong>Selbständige</strong>r<br />
mit der GmbH als Steuersparmodell arbeitet.<br />
Die GmbH ist nicht ohne Grund die mit Abstand am<br />
häufigsten gewählte Rechtsform von kleinen und mittelständischen<br />
Unternehmen.<br />
Auch <strong>für</strong> bereits tätige Unternehmer stellt sich die<br />
Frage der optimalen <strong>Rechtsformwahl</strong>. Denn häufig realisieren<br />
<strong>Existenzgründer</strong> erst Jahre später, dass eine<br />
Gründung in der Rechtsform einer GmbH als Kapitalgesellschaft<br />
günstiger gewesen wäre als eine Personengesellschaft<br />
oder ein einzelk<strong>auf</strong>männisches Unternehmen.<br />
Dann stellt sich die Frage nach einem Rechtsformwechsel.<br />
Auch diese Thematik werde ich in diesem Ratgeber<br />
ausführlich besprechen.<br />
Viele <strong>Selbständige</strong> unterschätzen radikal die Bedeutung<br />
der <strong>Rechtsformwahl</strong> <strong>für</strong> die Optimierung der Steu-<br />
4<br />
erbelastung. Insbesondere <strong>Existenzgründer</strong> sind zu<br />
steuerrechtlichen Themen häufig sehr schlecht beraten<br />
und vorbereitet. Im Idealfall erfolgen die richtigen Weichenstellungen<br />
bereits in der Phase der Existenzgründung,<br />
um dem Fiskus nicht unnötig Geld zu schenken.<br />
Aber auch wenn das nicht der Fall ist, sind Hopfen und<br />
Malz nicht verloren. Mit einem Rechtsformwechsel<br />
kann man den Fehler bei der Gründung auch später<br />
noch korrigieren. Wor<strong>auf</strong> dabei zu achten ist, erfahren<br />
Sie detailliert in diesem Buch.<br />
Die Begrenzung der Steuerbelastung ist <strong>für</strong> Selbstständige<br />
eine der wichtigsten Baustellen, die häufig<br />
sträflich vernachlässigt wird. Mit dem Erfolg eines Unternehmens<br />
steigt die Steuerbelastung <strong>auf</strong>grund der<br />
Progression des Einkommensteuertarifes rasant an. Und<br />
genau hier kann man mit einer GmbH als Rechtsform<br />
sehr effizient gegensteuern. Wie das genau funktioniert<br />
und wie viel Steuern Sie sparen können, erfahren Sie in<br />
den nachfolgenden Kapiteln.<br />
Ich kann Ihnen versprechen, dass Sie verblüfft sein<br />
werden, wie durchschlagend der Einspareffekt ist. Bei<br />
einem Gewinn in Höhe von beispielsweise € 100.000<br />
pro Jahr können Sie Ihre Steuerbelastung mit der in diesem<br />
Buch vorgestellten Strategie nahezu halbieren. Ich<br />
werde Ihnen das nicht nur abstrakt erklären, sondern<br />
auch mit Steuerbelastungsvergleichen <strong>auf</strong> der Grundlage<br />
von konkreten Zahlen vorrechnen. Denn erst ein mit<br />
Zahlen unterlegtes Steuersparmodell versetzt Sie wirklich<br />
in den Stand, Entscheidungen zu treffen und eine<br />
LESEPROBE<br />
5
elastbare Aufwand-Nutzen-Analyse durchzuführen.<br />
Ich mache da weiter wo andere Berater <strong>auf</strong>hören, die<br />
leider allzu häufig ins Ungefähre abgleiten, wenn es um<br />
steuerrechtliche Fragen und Steuerbelastungsvergleiche<br />
geht.<br />
Ich möchte Sie zunächst da<strong>für</strong> sensibilisieren, wie<br />
hoch die Steuerbelastungsquote in Deutschland tatsächlich<br />
ist. Wenn Sie unternehmerisch erfolgreich sind und<br />
hohe Einnahmen erzielen, werden Sie schmerzhaft feststellen,<br />
dass dadurch die Steuerbelastung überproportional<br />
ansteigt. Diese Erfahrung machen nicht nur Unternehmer,<br />
sondern auch hoch qualifizierte Angestellte mit<br />
einem überdurchschnittlichen Gehalt. Irgendwann<br />
kommen Sie an einen Punkt, an dem der Staat von jedem<br />
verdienten Euro fast die Hälfte wegsteuert. Das<br />
liegt an der Progression des Einkommensteuertarifes.<br />
Die Einkommensteuerbelastung steigt mit höheren Einnahmen<br />
stark an bis <strong>auf</strong> einen Spitzensteuersatz von<br />
42% (= Spitzensteuersatz 1. Stufe) bzw. 45% (= Spitzensteuersatz<br />
2. Stufe). Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag<br />
von 5,5% <strong>auf</strong> die Steuern, so dass Sie dann bei<br />
schmerzhaften 44,31% bzw. 47,48% Grenzsteuersatz landen.<br />
Der Spitzensteuersatz 1. Stufe greift bereits ab einem<br />
zu versteuernden Einkommen von € 54.950 (Stand:<br />
2018). Liegt das zu versteuernde Einkommen darunter,<br />
ergibt sich wegen des Grundfreibetrages und moderaten<br />
Eingangssteuersätzen eine niedrigere Steuerbelastung.<br />
Bei Verheirateten oder Lebenspartnern greift die 1. Stufe<br />
6<br />
des Spitzensteuersatzes <strong>auf</strong>grund des Splittingtarifes<br />
erst ab dem doppelten Betrag, d.h. ab € 109.900 zu versteuernden<br />
Einkommens. Der Spitzensteuersatz 2. Stufe<br />
greift ab einem zu versteuernden von € 260.533 (Stand<br />
2018) <strong>für</strong> Ledige und ab dem doppelten Betrag bei Verheirateten.<br />
Wenn Sie mit Ihrem Einkommen in schmerzhafte<br />
Progressionsstufen der Einkommensteuer gelangen und<br />
nicht gegensteuern, wird das Finanzamt Sie <strong>auf</strong> dem<br />
Weg nach oben massiv ausbremsen. Um das zu verhindern,<br />
müssen Sie sich rüsten mit Wissen über das Steuersystem<br />
und die Bedeutung der <strong>Rechtsformwahl</strong> <strong>für</strong><br />
die Steuerbelastung. Die entscheidenden Erkenntnisse<br />
werde ich Ihnen in diesem Buch fundiert und verständlich<br />
vermitteln.<br />
Eine durchdachte <strong>Rechtsformwahl</strong> kann sich <strong>auf</strong> einer<br />
weiteren Baustelle sehr positiv auswirken, und zwar<br />
bei der Altersvorsorge. Denn Unternehmer sind befreit<br />
von der zwangsweisen Einzahlung in die gesetzliche<br />
Rentenversicherung und können stattdessen steueroptimiert<br />
eine eigene Altersvorsorge in ihrem Unternehmen<br />
<strong>auf</strong>bauen. Dabei spielt die <strong>Rechtsformwahl</strong> wieder<br />
eine wichtige Rolle. Dieser Zusammenhang ist vielen<br />
Unternehmern und <strong>Existenzgründer</strong>n nicht bewusst.<br />
Das Zauberwort da<strong>für</strong> heißt „Pensionszusage der inhabergeführten<br />
GmbH an den Geschäftsführer“. Das<br />
ist die intelligenteste Kombination einer eigenverantwortlichen<br />
Altersvorsorge mit einem Steuersparmodell.<br />
Auch hier erweist sich die GmbH als optimale Rechts-<br />
LESEPROBE<br />
7
form <strong>für</strong> <strong>Selbständige</strong> und <strong>Existenzgründer</strong>. Die Details<br />
finden Sie in Kapitel E. dieses Buches erklärt.<br />
Auf dem Weg in die Selbständigkeit lauern viele Gefahren<br />
<strong>auf</strong> einen Unternehmer. Die größte Gefahr besteht<br />
darin, planlos vorzugehen und Gefahrenquellen zu<br />
übersehen. Genau diese Gefahr ist bei der <strong>Rechtsformwahl</strong><br />
und den damit zusammenhängenden steuerrechtlichen<br />
Themen besonders groß, weil hier unerwartete<br />
und erstaunliche Fallen lauern, mit denen kein normal<br />
denkender Mensch rechnen würde. Dieser Ratgeber<br />
dient auch dazu, Sie <strong>für</strong> Gefahren bei der <strong>Rechtsformwahl</strong><br />
und beim Rechtsformwechsel zu sensibilisieren<br />
und Ihnen Orientierung zu geben, wie Sie möglichst ohne<br />
Umwege und Unfälle zu den saftigen Wiesen gelangen,<br />
um dort die versteckten Steuerprivilegien abzugrasen<br />
und die Vorzüge einer optimalen <strong>Rechtsformwahl</strong><br />
<strong>für</strong> Ihre unternehmerische Tätigkeit zu genießen.<br />
8<br />
Alexander Goldwein<br />
LESEPROBE<br />
9
INHALTSVERZEICHNIS<br />
VORWORT ............................................................................. 4<br />
INHALTSVERZEICHNIS ............................................... 10<br />
A. EINFÜHRUNG ............................................................... 14<br />
B. RECHTSFORMWAHL FÜR EIN<br />
UNTERNEHMEN ...............................................................18<br />
I. Einzelk<strong>auf</strong>männisches Unternehmen .......................... 20<br />
II. Personengesellschaft (GbR, OHG und KG) ............. 24<br />
III. Gesellschaft mit beschränkter<br />
Haftung (GmbH)........................................................................ 27<br />
IV. GmbH & Co. KG ................................................................. 32<br />
V. GmbH & Still.......................................................................... 34<br />
VI. Aktiengesellschaft (AG) ................................................... 36<br />
VII. Sonstige Kapitalgesellschaften ................................... 38<br />
VIII. Holdingstrukturen ......................................................... 40<br />
C. HAFTUNGSBEGRENZUNG &<br />
BETRIEBSVERMÖGEN .................................................. 43<br />
10<br />
D. STEUERLICHE FOLGEN DER<br />
RECHTSFORMWAHL .................................................... 47<br />
I. Besteuerung des Einzelk<strong>auf</strong>manns ................................ 55<br />
II. Besteuerung der Personengesellschaft ....................... 65<br />
III. Besteuerung der GmbH als Kapitalgesellschaft .... 67<br />
1. Gesellschaftsebene .......................................................... 68<br />
2. Gesellschafterebene ......................................................... 71<br />
3. Gesamtsteuerbelastung<br />
(Gesellschaftsebene & Gesellschafterebene) ............ 73<br />
4. Steuerbelastungsvergleich „Kapitalgesellschaft<br />
versus Personengesellschaft“ ....................................... 78<br />
5. Geschäftsführervergütung bei der GmbH .............. 97<br />
6. Geschäftsführervergütung bei der<br />
Personengesellschaft? ................................................... 104<br />
7. GmbH & Co. KG ............................................................ 106<br />
8. GmbH & Still .................................................................. 108<br />
9. Verdeckte Gewinnausschüttung ............................... 114<br />
IV. Steuerfallen <strong>für</strong> Unternehmer ..................................... 116<br />
V. Wechsel der Rechtsform................................................. 123<br />
VI. Steuerliche Aspekte bei Holdingstrukturen .......... 131<br />
VII. Investition thesaurierter Gewinne .......................... 134<br />
VIII. Umsatzsteuer .................................................................. 139<br />
LESEPROBE<br />
11
E. ALTERSVORSORGE &<br />
RECHTSFORMWAHL.................................................... 141<br />
I. Pensionszusage der GmbH an Geschäftsführer ..... 142<br />
1. Vorteile der Pensionszusage ....................................... 144<br />
2. Berechnung der Rückstellungen ................................149<br />
3. Pensionszusage bei der Personengesellschaft? ..... 151<br />
II. Reformpläne zur Altersvorsorge? ................................ 153<br />
F. STEUERBELASTUNGSVERGLEICHS-<br />
RECHNER ........................................................................... 156<br />
INDEX .................................................................................. 164<br />
BONUSMATERIAL ........................................................ 168<br />
DER AUTOR ...................................................................... 170<br />
LESEPROBE<br />
12
RECHTSFORMWAHL FÜR SELBSTÄNDIGE & EXISTENZGRÜNDER<br />
A. EINFÜHRUNG<br />
Für jeden <strong>Existenzgründer</strong> stellt sich die Frage, in<br />
welcher Rechtsform er seine selbständige Tätigkeit ausüben<br />
will. In jedem Existenzgründungsseminar wird<br />
dieses Thema zwar angesprochen, aber in aller Regel<br />
nicht weiter vertieft. Insbesondere die Auswirkungen<br />
der <strong>Rechtsformwahl</strong> <strong>auf</strong> die Höhe der Steuerbelastung<br />
werden in aller Regel ausgespart. Zur Ehrenrettung der<br />
Dozenten solcher Seminare muss allerdings auch gesagt<br />
werden, dass das Thema zu komplex ist, um es in einem<br />
Existenzgründungsseminar vertieft zu behandeln. Das<br />
heißt aber auch, dass das in diesen Veranstaltungen<br />
vermittelte Wissen bei weitem nicht ausreicht, um die<br />
Tragweite der Entscheidung <strong>für</strong> die eine oder andere<br />
Rechtsform zu überblicken. Genau diese Wissenslücke<br />
schließt der vorliegende Ratgeber.<br />
Oft stellen Unternehmensgründer erst Jahre später<br />
fest, dass sie bei einer durchdachteren <strong>Rechtsformwahl</strong><br />
viel weniger Steuern gezahlt hätten und auch beim Aufbau<br />
einer Altersvorsorge unnötig Geld verschenkt haben.<br />
Das ist besonders schmerzlich, wenn die Gewinne<br />
üppig sprudeln und damit leider auch die Steuerbelastung<br />
<strong>auf</strong> ein unerträglich hohes Niveau ansteigt. Noch<br />
einmal zur Erinnerung: Der Spitzensteuersatz 1. Stufe<br />
bei der Einkommensteuer beträgt 42% (mit Solidaritäts-<br />
14 <br />
A. EINFÜHRUNG<br />
zuschlag 44,31%) und kommt bei Ledigen bereits ab einem<br />
zu versteuernden Einkommen von € 54.950 (Stand<br />
2018) zur Anwendung. 1 Vielen <strong>Existenzgründer</strong>n und<br />
bereits tätigen Unternehmern ist gar nicht bewusst, dass<br />
sie bereits mit steuerpflichtigen Einkünften in einer<br />
Größenordnung von beispielsweise € 100.000 pro Jahr<br />
mit der Entscheidung <strong>für</strong> eine GmbH als Rechtsform die<br />
Steuerbelastung annähernd halbieren könnten. Bei höheren<br />
Gewinnen ist der Einspareffekt sogar noch deutlich<br />
ausgeprägter. Der Staat hat natürlich kein Interesse<br />
daran, beim Steuern sparen zu helfen. Vielmehr profitiert<br />
der Fiskus massiv von der schlechten Informationslage.<br />
So wundert es nicht, dass man hilfreiche Broschüren<br />
der Finanzverwaltung zu diesen Themen vergeblich<br />
sucht.<br />
Mit diesem Ratgeber möchte ich Sie ermutigen, von<br />
Anfang an Nägel mit Köpfen zu machen und sich dem<br />
zugegebenermaßen nicht vergnügungssteuerpflichtigen<br />
Thema zu stellen. Ich kann Ihnen versprechen, dass sich<br />
die investierte Zeit <strong>für</strong> Sie lohnen wird. Es lohnt sich<br />
auch deshalb, weil ein späteres Umsatteln verlorene<br />
Steuervorteile <strong>für</strong> die Vergangenheit nicht mehr zurückholen<br />
kann.<br />
LESEPROBE<br />
1 Noch unerfreulicher wird es bei Einkommen ab € 260.533<br />
(Stand 2018) <strong>für</strong> Ledige und entsprechend dem doppelten<br />
Betrag bei Verheirateten. Dann steigt der<br />
Einkommensteuersatz <strong>auf</strong> den Spitzensteuersatz zweiter<br />
Stufe in Höhe von 45% (mit Solidaritätszuschlag 47,48%) an.<br />
15
RECHTSFORMWAHL FÜR SELBSTÄNDIGE & EXISTENZGRÜNDER<br />
Außerdem erfordert eine spätere Änderung der<br />
Rechtsform einen viel höheren Aufwand und ist mit erheblichen<br />
Risiken verbunden, dass ungewollt sogenannte<br />
„stille Reserven“ <strong>auf</strong>gedeckt werden, die zu astronomisch<br />
hohen Steuerforderungen führen können. Dieser<br />
Ratgeber deckt auch den Fall ab, dass Sie zunächst eine<br />
suboptimale Rechtsform gewählt haben und das ändern<br />
wollen. Die Vorbereitung der Entscheidung über das<br />
„ob“ eines Rechtsformwechsels hängt natürlich auch<br />
davon ab, wie hoch das Einsparpotential bei der Steuerbelastung<br />
ist. Insofern sind die gleichen Fragen <strong>auf</strong>zuwerfen<br />
und zu beantworten, die sich auch <strong>für</strong> <strong>Existenzgründer</strong><br />
stellen. Darüber hinaus ist eine Strategie zu<br />
entwickeln, um den Rechtsformwechsel unfallfrei<br />
durchzuführen, d.h. ohne Aufdeckung stiller Reserven<br />
und ohne horrende Rechnungen vom Finanzamt. Dazu<br />
finden Sie in Kapitel D. IV. und V. detaillierte Erklärungen.<br />
Für viele <strong>Existenzgründer</strong> ist es zunächst erstaunlich,<br />
dass die Wahl der Rechtsform tatsächlich so entscheidend<br />
<strong>für</strong> die Höhe der Steuerbelastung sein kann.<br />
Die meisten Menschen haben schon gehört, dass eine<br />
GmbH die Haftung begrenzen soll und verfügen über<br />
ein grobes Verständnis davon, was das bedeutet. Den<br />
wenigsten sind jedoch die komplexen Zusammenhänge<br />
zwischen Rechtsform und Steuerbelastung bewusst.<br />
Diese Wissenslücke wird durch den vorliegenden Ratgeber<br />
geschlossen.<br />
16 <br />
A. EINFÜHRUNG<br />
Dabei werde ich Ihnen die Fakten und Zusammenhänge<br />
so präsentieren, dass Sie diese verstehen können,<br />
ohne Steuerberater oder Fachanwalt <strong>für</strong> Steuerrecht zu<br />
sein. Die gesamte Darstellung ist praxisorientiert und<br />
stets <strong>auf</strong> das Ziel ausgerichtet, die Steuerbelastung zu<br />
senken.<br />
Lassen Sie es mich in aller Deutlichkeit sagen: Sie<br />
können bei diesen Themen nicht allein <strong>auf</strong> einen Existenzgründungsberater<br />
oder einen Steuerberater bauen.<br />
Denn häufig stellt sich heraus, dass Berater den Aufwand<br />
einer Steuerbelastungsrechnung scheuen und daher<br />
nur ungefähre Einschätzungen abgeben, <strong>auf</strong> die aber<br />
keine Entscheidungen gegründet werden können. Nur<br />
ein eigenes Verständnis und konkrete Berechnungen<br />
versetzen Sie in den Stand, die weitreichende Entscheidung<br />
über die <strong>Rechtsformwahl</strong> wirklich durchdacht zu<br />
treffen. Als Unternehmer müssen Sie sich ohnehin daran<br />
gewöhnen, dass Sie wichtige Entscheidungen nicht<br />
<strong>auf</strong> Berater delegieren können. Für die außerordentlich<br />
wichtige Entscheidung der <strong>Rechtsformwahl</strong> wird Ihnen<br />
die nachfolgende Darstellung helfen, sich zu einer guten<br />
Entscheidung durchzuringen.<br />
LESEPROBE<br />
17
RECHTSFORMWAHL FÜR SELBSTÄNDIGE & EXISTENZGRÜNDER<br />
B. RECHTSFORMWAHL<br />
FÜR EIN UNTERNEHMEN<br />
Unterstellen wir, dass Sie als <strong>Existenzgründer</strong> ein<br />
tragfähiges Geschäftsmodell ausgebrütet und konkret<br />
durchgerechnet haben. Nun stellt sich <strong>für</strong> Sie unvermeidlich<br />
die Frage, in welcher Rechtsform Sie das Unternehmen<br />
<strong>auf</strong>ziehen wollen. Für die Suche einer Antwort<br />
ist es hilfreich, zunächst einen Blick <strong>auf</strong> die möglichen<br />
Rechtsformen zu werfen.<br />
Dabei liegt der besondere Fokus <strong>auf</strong> dem Gründungs<strong>auf</strong>wand,<br />
dem l<strong>auf</strong>enden administrativen Aufwand<br />
<strong>für</strong> Buchhaltung und Steuererklärungen sowie <strong>auf</strong><br />
Fragen der Begrenzung der Haftung und der Steuerbelastung.<br />
Schließlich ist das Thema einer steueroptimierten<br />
Altersvorsorge <strong>für</strong> Unternehmer und der Zusammenhang<br />
zur <strong>Rechtsformwahl</strong> in den Blick zu nehmen.<br />
Die nachfolgende Grafik weist aus, wie die unterschiedlichen<br />
Rechtsformen bei Unternehmensgründungen<br />
in Deutschland <strong>auf</strong> die Zahl aller Gründer verteilt<br />
sind.<br />
18 <br />
B. RECHTSFORMWAHL FÜR EIN UNTERNEHMEN<br />
Abbildung 2: Bundesamt <strong>für</strong> Statistik,<br />
Statistischen Jahrbuch 2017, S. 524<br />
Die einzelnen Rechtsformen werde ich Ihnen nachfolgend<br />
detailliert vorstellen und dabei auch die jeweiligen<br />
Vor- und Nachteile <strong>für</strong> <strong>Existenzgründer</strong> beleuchten.<br />
Dabei werden Sie lernen, dass die GmbH als Rechtsform<br />
in den allermeisten Fällen die beste Wahl ist. Nicht ohne<br />
Grund wird sie ausweislich der vorstehenden Grafik<br />
von 42 % aller <strong>Existenzgründer</strong> gewählt.<br />
LESEPROBE<br />
19
RECHTSFORMWAHL FÜR SELBSTÄNDIGE & EXISTENZGRÜNDER<br />
I. EINZELKAUFMÄNNISCHES<br />
UNTERNEHMEN<br />
Die einfachste Rechtsform einer selbständigen Tätigkeit<br />
ist das einzelk<strong>auf</strong>männische Unternehmen. Träger<br />
der unternehmerischen Tätigkeit ist dabei die natürliche<br />
Person des Unternehmers. Der administrative<br />
Aufwand <strong>für</strong> die Gründung und die l<strong>auf</strong>ende Verwaltung<br />
ist relativ gering.<br />
Wegen der personellen Identität des Unternehmers<br />
und des Unternehmens besteht bei dieser Rechtsform<br />
keine Haftungsbegrenzung. Der Unternehmer haftet<br />
unbegrenzt <strong>für</strong> die Verbindlichkeiten aus der unternehmerischen<br />
Tätigkeit auch mit seinem Privatvermögen.<br />
Wenn die geplante unternehmerische Tätigkeit haftungsträchtig<br />
und gefährlich ist, dann ist von dieser<br />
Rechtsform eher abzuraten. Denn Gläubiger des Unternehmers<br />
können ohne Einschränkungen auch in das<br />
Privatvermögen des Unternehmers vollstrecken.<br />
Wenn Sie beispielsweise eine Reitschule betreiben<br />
wollen und da<strong>für</strong> die Schulpferde zur Verfügung stellen,<br />
dann sollten Sie sehr ernsthaft über eine andere Rechtsform<br />
nachdenken, die Ihre Haftung <strong>auf</strong> das Betriebsvermögen<br />
das von den Gesellschaftern eingebrachte Eigenkapital<br />
begrenzt. Denn bei Reitunfällen mit Personenschäden<br />
können existenzgefährdende Schadensersatzansprüche<br />
entstehen. Für eine solche Unternehmung<br />
wäre daher eine GmbH die geeignetere Rechts-<br />
20 <br />
B. RECHTSFORMWAHL FÜR EIN UNTERNEHMEN<br />
form, weil sie die Haftung <strong>auf</strong> das Betriebsvermögen der<br />
Gesellschaft und das von den Gesellschaftern eingebrachte<br />
Eigenkapital begrenzt. Zwar ist es denkbar, das<br />
Risiko durch den Abschluss von Haftpflichtversicherungen<br />
abzudecken. Allerdings dürften die Versicherungsprämien<br />
da<strong>für</strong> sehr hoch sein und damit einen erheblichen<br />
Teil des Gewinns <strong>auf</strong>fressen. Auch deshalb<br />
könnte es unter dem Strich wirtschaftlich sinnvoller<br />
sein, das Haftungsrisiko mit einer GmbH zu begrenzen<br />
und <strong>auf</strong> den Abschluss von Versicherungen zu verzichten.<br />
Ein Vorteil des einzelk<strong>auf</strong>männischen Unternehmens<br />
ist, dass der administrative Aufwand <strong>für</strong> die<br />
Gründung und die l<strong>auf</strong>ende Verwaltung (Buchhaltung,<br />
Steuererklärungen) gering ist. Für die Gründung ist keine<br />
Eintragung ins Handelsregister erforderlich.<br />
Die Buchhaltung des einzelk<strong>auf</strong>männischen Unternehmens<br />
kann in Form einer sogenannten Einnahmenüberschussrechnung<br />
schlank gehalten werden. Erst<br />
wenn der jährliche Gewinn die Grenze von € 60.000<br />
oder der jährliche Umsatz die Grenze von € 600.000<br />
überschreitet, ist der Einzelunternehmer zur vollausgewachsenen<br />
Buchführung verpflichtet (Jahresabschluss<br />
mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung). Freiberufler<br />
(z.B. Rechtsanwälte, Architekten, Ärzte, Psychologen<br />
etc.) dürfen auch bei Überschreiten dieser Grenzen<br />
weiterhin eine Einnahmenüberschussrechnung machen<br />
und <strong>auf</strong> einen Jahresabschluss mit Bilanz und Gewinnund<br />
Verlustrechnung verzichten.<br />
LESEPROBE<br />
21
A<br />
Aktiengesellschaft ...........36<br />
Altersvorsorge ........ 142, 153<br />
Anlage G ...... 22, 56, 64, 109<br />
Anlage KAP ...................... 70<br />
atypisch stille Beteiligung<br />
.......................................... 34<br />
Ausschüttung .................... 29<br />
B<br />
Bargründung ..................... 28<br />
Besteuerung des<br />
einzelk<strong>auf</strong>männischen<br />
Unternehmens ............ 55<br />
Besteuerung von<br />
Kapitalgesellschaften66<br />
Besteuerung von<br />
Personengesellschaften<br />
..........................................64<br />
Betriebs<strong>auf</strong>gabe .............. 129<br />
Betriebs<strong>auf</strong>spaltung ...... 132<br />
Betriebsvermögen ... 20, 34,<br />
43<br />
Bilanz ....................................21<br />
British Ltd. ........................ 38<br />
Buchführung ............... 21, 28<br />
INDEX<br />
164 <br />
D<br />
Deutsche<br />
Rentenversicherung 154<br />
Dividenden ....................... 37<br />
E<br />
Einheitliche und<br />
gesonderte Gewinnund<br />
Verlustfeststellung<br />
......................................... 64<br />
Einkommensteuer .......... 55<br />
Einkommensteuerbelastu<br />
ng .......................................6<br />
Einkommensteuererkläru<br />
ng ....................... 22, 26, 56<br />
Einkommensteuersatz . 56,<br />
57<br />
Einkünfte aus<br />
Kapitalvermögen 29, 70<br />
Einmann-GmbH ....... 30, 91<br />
Einnahmenüberschussrec<br />
hnung....................... 21, 62<br />
Einzelk<strong>auf</strong>männisches<br />
Gewerbe ........................ 20<br />
Firmenwert ..... 118, 123, 126<br />
Firmenwertgutachten .. 128<br />
F<br />
Freiberufler ........................ 21<br />
Freibetrag........................... 68<br />
Fremdvergleich .............. 145<br />
Fünftelregelung ............. 130<br />
G<br />
Gesamtsteuerbelastung .72<br />
Geschäftsführervergütung<br />
.................. 80, 89, 96, 103<br />
Gesellschaft mit<br />
beschränkter Haftung<br />
(kurz: GmbH) ................27<br />
Gesellschafterversammlu<br />
ng .................................... 30<br />
gesetzliche<br />
Rentenversicherung 102<br />
Gewerbeerlaubnis ........... 23<br />
Gewerbesteuer .. 37, 55, 60,<br />
65<br />
Gewerbesteuererklärung<br />
.......................................... 22<br />
Gewerbesteuerfreibetrag<br />
........................................107<br />
Gewerbesteuerhebesatz<br />
........................... 59, 67, 76<br />
gewillkürtes<br />
Betriebsvermögen ..... 44<br />
Gewinn- und<br />
Verlustrechnung ......... 21<br />
Gewinnausschüttung .... 70<br />
Gewinnverwendungsbesc<br />
hluss ............................... 70<br />
GmbH & Co. KG ...... 32, 105<br />
GmbH & Still ............ 34, 107<br />
Grenzsteuersatz .................. 6<br />
Gründung der GmbH .... 28<br />
Gründungsphase .............117<br />
165 <br />
H<br />
Haftung ............................... 32<br />
Haftung der<br />
Gesellschafter.............. 25<br />
Haftungsbegrenzung..... 20,<br />
43<br />
Handelsregister .. 21, 25, 28,<br />
35, 36<br />
Hauptversammlung ....... 37<br />
Holdingstruktur ....... 40, 131<br />
Innengesellschaft ............ 34<br />
Jahresabschluss .......... 21, 28<br />
Jahresarbeitsentgeltgrenze<br />
......................................... 101<br />
I<br />
J<br />
K<br />
Kapitalgesellschaft ... 24, 27<br />
Kleinunternehmer ........ 139<br />
Kommanditgesellschaft 32<br />
Körperschaftssteuer ....... 37<br />
Körperschaftsteuer ......... 29<br />
Körperschaftsteuersatz . 67<br />
L<br />
Liquiditätsvorteil ........... 144<br />
LESEPROBE<br />
M<br />
Mindeststammkapital ... 36<br />
Mini-GmbH ............... 30, 38
P<br />
Pensionszusage 7, 100, 102,<br />
142, 154<br />
Personengesellschaft ...... 24<br />
Privatvermögen ........ 20, 43<br />
Progression des<br />
Einkommensteuertarife<br />
s .......................................... 6<br />
R<br />
<strong>Rechtsformwahl</strong> ......... 14, 18<br />
Rechtsformwechsel ...... 123<br />
Rentenversicherung ......... 7<br />
Rürup-Rente ................... 154<br />
Sachgründung................... 28<br />
Schachtelprivileg ........... 133<br />
Solidaritätszuschlag ... 6, 56<br />
Sonderbetriebseinnahmen<br />
............................... 104, 152<br />
Sonderbetriebsvermögen<br />
........................................ 104<br />
Sonderbilanz .......... 104, 152<br />
Sozialversicherungsbeiträ<br />
ge .....................................101<br />
Spitzensteuersatz ........ 6, 56<br />
Stammkapital .................... 31<br />
Steuerbelastungsquote .... 6<br />
Steuerbelastungsvergleich<br />
.......................................... 77<br />
Steuerbelastungsvergleich<br />
srechner ....................... 156<br />
S<br />
166<br />
Steuerlast ........................... 56<br />
steuerlich transparent ... 64<br />
steuerliche Transparenz<br />
...................................24, 29<br />
Steuerstundungseffekt . 144<br />
still Reserven .................... 34<br />
stille Reserven .... 16, 34, 46,<br />
118, 123, 126<br />
T<br />
Thesaurierung ........... 30, 85<br />
typisch stillen<br />
Gesellschaft ................. 34<br />
U<br />
Umsatzsteuer................... 139<br />
Unternehmensgründung<br />
.......................................... 18<br />
Unternehmergesellschaft<br />
(haftungsbeschränkt) 30<br />
V<br />
Veräußerungsgewinn . 105,<br />
130<br />
verdeckte<br />
Gewinnausschüttung<br />
.......... 91, 96, 113, 138, 147<br />
vermögensverwaltenden<br />
GmbH & Co. KG....... 105<br />
vertikaler<br />
Verlustausgleich ........ 63<br />
Vorsteuer ...................... 139<br />
LESEPROBE<br />
167
DER AUTOR<br />
Alexander Goldwein ist gelernter Jurist und <strong>auf</strong> das<br />
Immobilien- und Steuerrecht spezialisiert. Er hat in drei<br />
Staaten in drei Sprachen studiert.<br />
170 <br />
Als Au<strong>to</strong>r und Berater hat er zahlreiche Menschen<br />
zu wirtschaftlichem Erfolg geführt. Goldwein verfügt<br />
über eine große Bandbreite praktischer Erfahrung aus<br />
seiner Tätigkeit als Jurist in der Rechtsabteilung einer<br />
Bank sowie als Rechtsanwalt und k<strong>auf</strong>männischer Projektleiter<br />
in der Immobilienbranche. Er hat zahlreiche<br />
Unternehmer bei der Existenzgründung und in steuerrechtlichen<br />
Fragen beraten.<br />
Darüber hinaus hat sich als Berater <strong>für</strong> Immobilieninves<strong>to</strong>ren<br />
einen Namen gemacht. Durch seine Bücher<br />
hat Goldwein sich bei privaten Kapitalanlegern einen<br />
legendären Ruf erarbeitet, weil er mit seinen ganzheitlichen<br />
Erklärungsansätzen den idealen Nährboden<br />
<strong>für</strong> gelungene Investitionen in Wohnimmobilien erzeugt.<br />
Mit eigenen Investitionen in Immobilien hat er<br />
ein beachtliches Vermögen <strong>auf</strong>gebaut und wirtschaftliche<br />
Unabhängigkeit erlangt.<br />
Goldwein verfolgt konsequent den Ansatz, komplexe<br />
Themen einfach zu erklären, so dass auch Anfänger<br />
ohne Vorkenntnisse mühelos folgen können. Er erreicht<br />
so alle, die gerne in Immobilien investieren würden,<br />
aber bisher noch keinen Zugang zu dem notwendigen<br />
Fachwissen erhalten haben. Leider werden Grundkenntnisse<br />
des Investierens und des klugen Umgangs<br />
mit Geld in unserem Bildungssystem sträflich vernachlässigt.<br />
So erklärt sich, dass viele Menschen sich damit<br />
schwer tun und ihre Chancen nicht richtig nutzen.<br />
LESEPROBE<br />
171
172 <br />
DIE GESETZE VON ERFOLG & GLÜCK<br />
Ihr Weg zu finanzieller Freiheit & Zufriedenheit<br />
Auf <strong>Amazon</strong>.de: <strong>https</strong>://<strong>amzn</strong>.<strong>to</strong>/2pPSAAm<br />
ISBN: 978-3-947201-01-3 (Taschenbuch)<br />
ISBN: 978-3-947201-13-6 (Gebundene Ausgabe)<br />
Es ist die Frage der Fragen: Wie wird man als<br />
Mensch erfolgreich und glücklich?<br />
Der self-made Millionär und Bestsellerau<strong>to</strong>r Goldwein<br />
gibt Antworten und verrät in diesem Buch die Geheimnisse<br />
seines phänomenalen Erfolges. Innerhalb<br />
weniger Jahre ist der gelernte Jurist mit Kapitalanlagen<br />
in Immobilien Millionär geworden und darüber hinaus<br />
zu einem der erfolgreichsten Sachbuchau<strong>to</strong>ren in<br />
Deutschland <strong>auf</strong>gestiegen. Er hat mit seinen Ratgeberbüchern<br />
viele Leser begeistert und zu wirtschaftlichem<br />
Erfolg geführt.<br />
LESEPROBE<br />
<br />
<br />
<br />
Aus dem Inhalt:<br />
Selbsterkenntnis als Schlüssel zum Erfolg<br />
Wege in die finanzielle Freiheit<br />
Chancen erkennen & nutzen<br />
173
Steigerung der Effizienz mit einfachen Mitteln<br />
Steigerung der Lebensqualität & Zufriedenheit<br />
Mehr Erfolg bei weniger Stress<br />
Unabhängigkeit & Freiheit erlangen<br />
174 <br />
<strong>Amazon</strong> Kunde<br />
Kundenrezensionen<br />
Absolut empfehlenswert<br />
Befreit den Geist durch erfrischend neue und tiefsinne<br />
Überlegungen. Hat mir ganz konkret bei mehreren<br />
schwierigen Entscheidungen geholfen, den richtigen Weg<br />
zu wählen. Wirklich nützlich sind die Tipps und Hinweis<br />
zur Erlangung von mehr Erfolg und letztendlich finanzieller<br />
Freiheit. Gerade in dieser Richtung habe dieses Buch<br />
als Glücksgriff empfunden.<br />
Thomas D.<br />
Echte Hilfestellung zu finanzieller Freiheit<br />
Endlich erklärt mal ein Buch ganz konkret, wie man<br />
sich organisiert und programmiert, um finanzielle Freiheit<br />
zu erlangen. Es geht aber nicht nur darum. Es geht<br />
um die großen Themen der Freiheit und des Glücks und<br />
den richtigen Lebensentwurf. Ich habe schon lange nicht<br />
mehr so viel Inspiration bekommen. Vielen Dank <strong>für</strong> dieses<br />
Buch.<br />
LESEPROBE<br />
175
176 <br />
LEITFADEN FÜR INVESTMENTSTRATEGIE,<br />
STEUERSTRATEGIE & STEUEROPTIMIERTE<br />
RECHTSFORMWAHL<br />
Das Erfolgsgeheimnis <strong>für</strong> den Aufstieg aus der<br />
Mittelschicht zum Millionär<br />
Auf <strong>Amazon</strong>.de: <strong>https</strong>://<strong>amzn</strong>.<strong>to</strong>/2t58tHv<br />
ISBN: 978-3-947201-37-2 (Taschenbuch)<br />
ISBN: 978-3-947201-38-9 (Gebundene Ausgabe)<br />
Viele Menschen aus der Mittelschicht schaffen den<br />
Aufstieg zum Millionär nur deshalb nicht, weil ihnen die<br />
entscheidenden Informationen fehlen, um ihre Steuerbelastung<br />
zu verringern und durch intelligente Investitionen<br />
ein Vermögen <strong>auf</strong>zubauen. Das gilt insbesondere<br />
<strong>für</strong> hochqualifizierte Arbeitnehmer und kleinere mittelständische<br />
Unternehmer.<br />
Für die Erlangung von finanzieller Freiheit und<br />
wirtschaftlicher Unabhängigkeit ist der Aufbau eines<br />
größeren Vermögens unverzichtbar. Dazu sind drei entscheidende<br />
Baustellen in den Blick zu nehmen:<br />
1. Erhöhung der Einnahmen<br />
2. Intelligente Investition von Kapital zur Generierung<br />
passiver Einkünfte<br />
3. Begrenzung der Steuerbelastung<br />
LESEPROBE<br />
Dieser Ratgeber vermittelt das entscheidende Wissen<br />
<strong>für</strong> eine ausgefeilte Investment- und Steuerstrate-<br />
177
gie, die <strong>für</strong> jedermann umsetzbar ist und den Weg zur<br />
finanziellen Freiheit und Unabhängigkeit ebnet.<br />
<strong>Amazon</strong> Kunde<br />
Kundenrezensionen<br />
Perfekt <strong>für</strong> die Existenzgründung<br />
Für mich war das Buch in der Existenzgründungsphase<br />
Gold wert. Es hat mir geholfen, mein Geschäftsmodell<br />
kritisch zu prüfen und die <strong>Rechtsformwahl</strong> steueroptimiert<br />
zu treffen. Das Buch ist viel konkreter und<br />
profunder als die besuchten Existenzgründungsseminare.<br />
Die Dozenten in den Seminaren sind immer ausgewichen,<br />
wenn ich Fragen hatte, welche Rechtsform besser ist, um<br />
möglichst wenig Steuern zu bezahlen. In diesem Buch habe<br />
ich endlich detaillierte Berechnungen mit Steuerbelastungsvergleichen<br />
gefunden und konkrete Empfehlungen,<br />
wie man das umsetzt.<br />
Preussen-Fan<br />
Genial verständlich und gründlich<br />
Kurz zusammengefasst: Angenehmer Schreibstil, profunde<br />
Informationen und hervorragende Praxisorientierung.<br />
Der Ratgeber hebt sich sehr positiv von dem üblichen<br />
Geplänkel selbsternannter Berater ab, die leider allzu<br />
häufig nur wiederholen, dass man nicht vergessen sollte,<br />
das Finanzamt und das Gewerbeamt über die Existenzgründung<br />
zu informieren. Als ob das nicht jeder so-<br />
178 <br />
wieso schon wüsste. In diesem Ratgeber werden die wirklich<br />
relevanten Fragen bei der Existenzgründung <strong>auf</strong>geworfen<br />
und überzeugend beantwortet.<br />
LESEPROBE<br />
179
180 <br />
EXISTENZGRÜNDUNG LEICHT GEMACHT<br />
In 7 Schritten erfolgreich durchstarten in die<br />
Selbständigkeit: Geschäftsmodell, charakterliche<br />
Eignung, Recht & Steuern<br />
Auf <strong>Amazon</strong>.de: <strong>https</strong>://<strong>amzn</strong>.<strong>to</strong>/2zmVK6d<br />
ISBN: 978-3-947201-41-9 (Taschenbuch)<br />
ISBN: 978-3-947201-42-7 (Gebundene Ausgabe)<br />
Viele Menschen träumen von einer Karriere als erfolgreicher<br />
Unternehmer. Doch nur wenige erreichen<br />
dieses Ziel. Für unternehmerischen Erfolg sind grundlegende<br />
charakterliche Prägungen und Veranlagungen erforderlich.<br />
Mindestens genauso wichtig sind ein planmäßiges<br />
Vorgehen und eine gute Wissensgrundlage.<br />
Dieser Ratgeber vermittelt die erforderlichen Grundlagen<br />
<strong>für</strong> eine erfolgreiche Existenzgründung und hilft<br />
bei der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells.<br />
Außerdem verrät der Au<strong>to</strong>r die besten 3 Geschäftsmodelle<br />
aus seiner Beratungspraxis <strong>für</strong> <strong>Existenzgründer</strong>.<br />
Der Bestsellerau<strong>to</strong>r und self-made Millionär Alexander<br />
Goldwein ist gelernter Jurist und erfolgreicher<br />
Unternehmer und Inves<strong>to</strong>r. Mit seinen Ratgeberbüchern<br />
hat er zahlreiche Leser begeistert und zu wirtschaftlichem<br />
Erfolg geführt.<br />
LESEPROBE<br />
181
Thomas D.<br />
Extrem hilfreich<br />
Kundenrezensionen<br />
Der hohe Informationsgehalt und der seriöse<br />
Schreibstil haben mir gefallen. Besonders wertvoll sind<br />
die praktischen Hinweise zur Umsetzung der Empfehlungen<br />
(z.B. zur Entwicklung eines Geschäftsmodells und eines<br />
Businessplans). Insgesamt hat mir dieses Buch deutlich<br />
mehr gebracht als ein von der IHK vermitteltes Existenzgründungsseminar.<br />
<strong>Amazon</strong> Kunde<br />
Sehr empfehlenswert<br />
Das Buch ist seriös, ehrlich, realitätsbezogen und<br />
macht keine falschen Hoffnungen (, wie viele andere Lebensberatungsbücher).<br />
Der Au<strong>to</strong>r befasst sich bereits anfangs<br />
mit der "charakterlichen Eignung" d. potentiellen<br />
Unternehmers. Dabei sagt er klar, dass nicht jeder f. die<br />
Selbständigkeit geeignet ist, sondern eine "grundsätzliche<br />
Prägung" (Neigung) zum Unternehmertum vorhanden<br />
sein muss. Dabei nimmt er seriöserweise klar Bezug zu<br />
Ratgebern, die vermitteln wollen, dass jeder alles sein<br />
kann, was er sich halt wünscht. Dann könnte ja jeder ein<br />
Popstar sein oder Hits schreiben....Fazit: Wer schlauer<br />
werden will, sollte dieses Buch lesen.<br />
LESEPROBE<br />
182
LESEPROBE