SportArt_Ausgabe_9_Online

brandstift

Verlagsort 6336 Langkampfen AUSGABE Nr. 09 | Feber - März 2019

SPORT- UND FREIZEITMAGAZIN FÜR KUFSTEIN, WÖRGL & UMGEBUNG

DAS LOKALE SPORTMAGAZIN FÜR KUFSTEIN - WÖRGL & UMGEBUNG

Ski Alpin

Skiclub Wörgl

Selina Rieder

im Portrait

GEWINNSPIEL

Krall Dir den

gewaltigen Rucksack

von Mammut!

kunstbahnrodeln

Langkampfen

volleyball

Kufstein

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Langkampfen

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2

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4

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Hannes Jenewein

Herausgeber

Tiroler frieren

nicht, sondern

zittern aus wut,

weil es nicht

noch kaelter ist!

was für ein Winter! Schneemassen so weit das

Auge reicht und die gemeinsame Freizeit wird

meistens beim Schaufeln, Fräsen, oder Schieben

verbracht. Kostenloses Fitnesstraining für die Allgemeinheit!

Die am meisten beanspruchten

Muskelgruppen beim Schneeschaufeln sind:

Der Deltoideus (m. deltoideus)

Der Schultermuskel ist für jede Bewegung des

Schultergelenks (mit)verantwortlich.

Der Biceps (m. brachialis, m. biceps brachii)

Der Armbeuger sorgt dafür, dass die Schaufel

auch wieder hochgehoben werden kann.

Der Rückenstrecker (m. erector spinae)

Der lange Rückenmuskel streckt den Rücken

und sorgt dafür, dass wir uns aufrichten können.

Der Quadriceps (m. quadriceps)

Der Oberschenkelstrecker (vorderer Oberschenkel)

sorgt dafür, dass wir unsere gebeugten

Knie wieder strecken können.

Optimalerweise wechselt man bei längerem

Schneeschaufeln die Seite, sodass man auch

einmal mit seiner „schwächeren“ Seite schaufelt.

Das ist nicht nur gut für die Koordination,

sondern beugt auch einseitige Haltungen

bzw. Belastungen vor. Wichtig ist, dass man

nicht aus dem Rücken, sondern aus den Beinen

hebt. Das heißt keinen Buckel machen,

sondern mit möglichst geradem Rücken aus

den Beinen den Schnee wegschaufeln. Blutige

Anfänger sollten sich zu Beginn nicht zu viel

Schnee auf einmal auf die Schaufel laden, sonst

setzt die Ermüdung rascher ein und der Rücken

kann Probleme machen.

Natürlich bergen diese enormen Schneemengen

auch unweigerlich Gefahren und bringen

die unzähligen Helfer im annähernd 24-Stunden-Räumdienst

an psychische und physische

Grenzen. Wenn ich jedoch mitbekomme, wie wir

robusten Tiroler mit diesen Herausforderungen

umgehen, macht mich das innerlich stolz! Stolz

auf meine Heimat! Das Miteinander rückt wieder

automatisch in den Vordergrund. Wenn es hart

auf hart kommt, kann man sich auf unser Alpenvölkchen

defi nitiv verlassen. Die grinsenden

Gesichter beim gemeinsamen Schneeräumen

vieler Freiwilliger auf dem Dach der Eisarena

in Kufstein ist nur ein Beispiel von vielen. Harte

Winter haben unsere Geschichte seit je her geprägt

und ließen uns noch nie verzweifeln. Wir

wissen mit diesen, für uns beinahe lächerlichen,

Gegebenheiten ungemein gelassen, regelrecht

stoisch umzugehen.

Nochmal langsam für alle Hobbytiroler:

„Es schneit, weil es Winter ist!“ :o)

Herzlichst Euer

Titelbild: Selina Rieder, Skiclub Wörgl © Brandstift

Medieneigentümer und Herausgeber: Brandstift - Printservice & Grafi k · Hannes Jenewein · Fichtenweg 3 · A-6336 Langkampfen · ATU 70066901 · offi ce@brandstift.at · www.brandstift.at

Telefon +43 (0) 699 - 11 49 96 94 · Auflage: 19.000 Stk. · Kostenlos an die 18.500 Haushalte in Kufstein, Langkampfen, Schwoich, Mariastein, Kirchbichl, Angerberg, Angath und Wörgl.

Der Rest wird an Hotspots in der Region zur freien Entnahme verteilt. Bildnachweis: sämtliche Bilder außer Anzeigen oder separat angeführt © by Brandstift. Produziert in Österreich.


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8

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18

Rodeln Langkampfen

Volleyball Kufstein

Jagd langkampfen

Reinhard Egger ist momentan so richtig auf

der Überholspur. Der Weltcupsieg in Königssee

(GER) befl ügelt und lässt auf weitere

Highlights des sympathischen Langkampfners

hoffen. Die Sport.Art hat ihn bei den Schiegls

zwischen den aktuellen Rennterminen getroffen,

zur heurigen Saison und zum Rodelsport

allgemein befragt.

Die Sport.Art war zu Gast beim hochmotivierten

Damenvolleyballteam des ATV Kufstein. Ab

der ersten Sekunde beeindruckte der sichtbare

und vor allem lautstark hörbare Zusammenhalt

der gesamten Mannschaft. Für alle Mädchen,

welche bis dato noch nicht den richtigen

Teamsport für sich gefunden haben – eine

absolute Alternative!

Die Jagd wird generell nicht immer aus positivem

Blickwinkel betrachtet. Ob man nun dafür

ist oder nicht – die aktuelle Reportage in der

Sport.Art versucht die Sicht der Jäger zu verstehen

und dadurch gegenseitiges Verständnis

zu fördern. Halbwissen fördert oft ein falsches

Gesamtbild bzw. vorschnelle Meinungsbildung

aufgrund unvollständiger Fakten.

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28

Fussball Bruckhaeusl

Ski Alpin Woergl

Die „Brooks“ im Outfi t des FC Barcelona. Andreas

Suttner, langjähriger Spieler, Funktionär

und seit kurzem Obmann des FC Bruckhäusl,

über die vergangene und aktuelle, herausfordernde

Situation des heimischen Landesligisten.

Punktegleich mit dem Tabellenschlusslicht

aus Walchsee, überwintert man zwar nicht gerade

auf der Sonnenseite, dennoch blickt man

durchaus zuversichtlich in die Zukunft.

Der Skiclub Wörgl – ein Verein ohne örtlichem

Skigebiet und sogar ohne eigenem Vereinsheim.

Mit Schließung des Riederkogelliftes in Bruckhäusl

verlor der heimische Club nicht nur sein

„Wohnzimmer“, sondern auch seine eigenen

Trainingsmöglichkeiten. Unter höchstem Einsatz

der Funktionäre und freundschaftlicher

Zusammenarbeit mit den umliegenden Clubs

und Liftbetreibern, ist die weiterführende Arbeit

dennoch möglich. Mit einer gehörigen Portion

Kreativität, Flexibilität und Spontanität, wird vor

allem den zahlreichen Kindern, trotz erwähnter

Hindernisse, bestmögliches Training gewährleistet.

Das Portrait der 17-jährigen Selina Rieder ist

ein gutes Beispiel für die konstante Performance

des gut ausgebildeten Trainerteams. Wir sind

gespannt, wie sich die Karriere der aufstrebenden

Wörglerin weiterentwickeln wird.


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Mein Erfolgsbuch

einfach und wirkungsvoll

Eine einfache und doch wirkungsvolle

Methode, um auf sein volles Potential

zurückgreifen zu können, ist

die Erfolgsbuch-Technik. Ideal wäre,

wenn man bereit ist, ein Erfolgsbuch

zu führen. Dieses sollte handschriftlich

geführt werden.

Schreiben ist ein psycho - neuraler Prozess,

der es leichter macht, eine Verbindung vom

Unbewussten zum Bewussten herzustellen

und die beiden zusammenzuführen. Schreiben

gibt Klarheit, man trifft Entscheidungen

und vor allem lässt es sich auch überprüfen.

Außerdem bleiben die eigenen Gedanken

nicht nur ein Hirngespinst, sondern werden

dokumentiert und können bei passender

oder nötiger Gelegenheit wieder herausgeholt

werden. Die Größe und Art des Buches ist

egal, es kann auch ein Schulheft sein, wichtig

ist nur, dass die Blätter fi x verankert sind, es

soll kein Ringordner mit losen Blättern sein.

Was schreibt man nun in dieses Buch?

Zuerst schreibt man seine Ziele (kurz-, mittelund

langfristige) in das Buch. Allein durch diese

Ziele kann einem klar werden, warum macht

man seinen Sport? Und durch diese Erkenntnis,

ist dann eventuell ein anderer Zugang zum

geliebten Sport möglich. Nachdem diese Arbeit

getan ist, schreibt man nach jedem Training

bzw. Wettkampf auf, was heute gut war. Was hat

einem gut gefallen, was hat man gut gemacht,

welches Lob hat man bekommen. Und es gibt

KEIN Training oder KEINEN Wettkampf, in denen

nicht positive Dinge passiert sind, man muss nur

bereit sein, sie zu bemerken, zu speichern und

zu notieren.

Durch die Aufzählung dieser wahren Fakten und

wahren Gefühle bekomme ich die Chance, mich

auf meine Stärken zu konzentrieren und diese

noch zu verstärken. Das gibt mir auch ein sehr

gutes Gefühl und ich minimiere die Störungen,

die in meinem Bereich liegen. Nach ca.

2 Wochen spürt man, dass es Freude macht,

sich am Abend hinzusetzen und über den Tageserfolg

nachzudenken und diesen auch aufzuschreiben.

Nach weiteren 2 Wochen fallen

einem schon während des Trainings oder des

Wettkampfs die positiven, gelungenen Dinge

auf und man merkt sie sich automatisch,

damit man sie ja am Abend in das eigene

Erfolgsbuch eintragen kann. Nach weiteren

2 Wochen wird man schon am Abend beim

Aufschreiben der eigenen Erfolgsfaktoren,

sich gewisse, positive, erfolgsversprechende

Dinge für den nächsten Tag vornehmen, die

man dann auch garantiert umsetzen wird.

Wenn man es schafft, nicht nur Fakten aufzuschreiben,

wie ein Birdie am 14. Loch

(oder ein Ass beim Breakball), sondern es

auch schafft, sein Gefühl wie z.B. beim

gigantischen Abschlag am 8. Loch (oder

beim herrlichen Volleystopp) detailgetreu

aufzuschreiben, dann hat man in Phasen,

wo es nicht so gut läuft, einen idealen Anker,

sich dieses traumhafte Gefühl wieder herzuholen

und es bei nächster Gelegenheit besser

zu machen.

Man kann sich auch Zeitungsausschnitte

oder Photos hineinkleben, über Erfolgserlebnisse

oder Bilder wunderbarer Momente.

Wenn man dieses Erfolgsbuch konsequent

führt, versteht sich von selber, dass es einem

gefühlsmäßig besser geht, dass das eigene

Selbstvertrauen steigt bzw. wieder zurückkehrt

und dass man defi nitiv eine bessere

Leistung am Platz bringt.

Durch diese Erfolgsbuch-Technik ist es möglich,

die inneren/eigenen und die äußeren

Kritiker in Zaum zu halten und man besinnt

sich mehr auf die eigenen Stärken und das

eigene Können. Und wenn das Ganze dann

zu einem permanenten Lächeln beim Training

und im Wettkampf führt, dann hat man es geschafft.

Der mentale

Axel Mitterer

Mag. Dr. Axel Mitterer

Akademischer Mentalcoach für Business & Sport

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Reinhard Egger -

seit 10 Jahren im Nationalteam


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High speed kanalarbeiter

Reinhard Egger ausLangkampfen

Von Langkampfen aus sind es ca. 75 km

zur nächstgelegenen Kunsteisbahn in Igls.

Trotzdem blickt dieser Ort bereits seit

Jahrzehnten auf eine höchst erfolgreiche

Rodelgeschichte zurück. Was in aller Welt

macht speziell dieses kleine Fleckchen für

den eisigen Hochgeschwindigkeitssport

so besonders? Die Antwort ist ganz simpel:

Josef Schiegl!

Wenn man Sepp nach seiner offi ziellen Funktion

im Sportverein Langkampfen Sektion Rodeln

fragt, bekommt man schlichtweg Kassier

als kurze Antwort. Sympathisch bescheiden

steht er nicht besonders gerne im Mittelpunkt

und posaunt sein umfangreiches Schaffen

niemals hinaus. Als ehemaliger Naturbahnrodler

trainierte er seinen Sohn Markus und

dessen Cousin Tobias bereits von frühester

Kindheit an auf der altehrwürdigen Naturrodelbahn

in Langkampfen. Dabei war man

ständig von ausreichenden Schneeverhältnissen

abhängig. Aus diesem Grund probierten

sie 1985 das erste Mal, aus reiner

Neugier, eine Abfahrt auf der Kunsteisbahn

in Igls. Welche weitreichenden Folgen dieser

Schritt bedeutete, konnte damals noch

niemand ahnen – ganze 11 WM-Medaillen

(5 Gold, 3 Silber, 3 Bronze), 7 EM-Bronzemedaillen,

14 Österreichische Staatsmeis-

tertitel und Top-Platzierungen bei den

Olympischen Spielen im Doppelsitzerbewerb

(1994 Lillehammer 10. Platz, 1998

Nagano 4. Platz, 2002 Salt Lake City 6.

Platz, 2006 Turin 4. Platz, 2010 Vancouver

8. Platz). Der Name „Schiegl/Schiegl“

ging um die gesamte Sportwelt und war

selbst sogenannten „Rodelignoranten“ ein

Begriff. Sepp entfachte auch laufend im

weiteren Umfeld das Rodelfeuer.

„Bis jetzt sind wir mit ca. 40 bis 50

Langkampfnern regelmäßig zum Rodeltraining

nach Igls gefahren.“

Auch unser aktuelles Aushängeschild, Reinhard

Egger (29 Jahre, Niederbreitenbach),

verdankt dem heimischen Pionier seine große

Passion: „Vor ca. 20 Jahren besuchte ich

ein Sportfest am Fußballplatz des SV Langkampfen.

Die Sektion Rodeln hatte dort einen

Stand aufgebaut und man konnte mit einem

Rollenschlitten auf Schienen den Rodelstart

ausprobieren. Vermutlich habe ich mich dabei

nicht sonderlich ungeschickt angestellt. Sepp

fragte im Anschluss, ob er mich mal zu einem

richtigen Rodeltraining auf die Kunsteisbahn

in Igls mitnehmen darf. Sportlich war ich seit

je her aktiv – egal ob Fußball, Klettern, Tennis

oder Leichtathletik. Bereits nach den ersten

Josef Schiegl - Initiator und Pionier

des heimischen Rodelsports

kürzeren Abfahrten im Eiskanal war ich

regelrecht gefesselt. Die extrem hohen

Geschwindigkeiten mit geringem Abstand

zum blanken Eis, fl ach auf dem Rücken

liegend, sind wirklich beeindruckend

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10

Vollste konzentration vor dem Start in igls -

Reinhard Egger mit Trainer Tobias Schiegl

und begeistern mich auch noch heute immer

wieder auf‘s Neue. Kräfte bis zu 6 G sind mit

140 km/h in den Steilkurven keine Seltenheit.

Um den Schlitten auch unter diesen extremen

Bedingungen noch permanent millimetergenau

unter Kontrolle zu halten, die Ideallinie nicht zu

verlieren, muss der gesamte Körper entsprechend

durchtrainiert sein.

Für mich als Profi sportler beginnt das Training

bereits bei der richtigen Ernährung. Meiner Ansicht

nach, macht dies ca. ein Drittel der Gesamtleistung

aus. Ich kann noch so viele Kraftoder

Ausdauerübungen absolvieren – ohne

gezielter Nährstoffzufuhr ist der schlussendliche

Effekt bei weitem geringer. Ich verfolge

somit täglich einen, exakt an die jeweiligen Beund

Entlastungsphasen angepassten, Ernährungsplan.

Den Hauptteil meines Sommertrainings

von März bis September (Mo. bis Fr. 2x

täglich je ca. 2 Std.) verbringe ich in der Kraftkammer

bei den Gewichthebern in Bad Häring.

Das dortige Equipment reicht für mein rein körperliches

Training vollkommen aus. Trotzdem

arbeite ich in dieser Zeit auch immer wieder in

Innsbruck, wo mit spezifi scherer Ausstattung

noch gezielter auf einzelne Komponenten vor

allem im Technikbereich eingegangen werden

kann. Ab Oktober beginnt das Training im Eiskanal.

In der Vergangenheit nutzten wir regelmäßig

die Kunstbahn in Lillehammer (NOR).

Heuer werden wir uns jedoch in Sotschi (RUS)

intensiv vorbereiten, da dort im nächsten Jahr

die WM stattfi ndet. Jede zusätzliche Fahrt lässt

uns die Bahn noch besser kennenlernen. Unsere

Heimbahn in Igls ist in der Regel erst ab

Anfang November befahrbar.

Neben dem Profi sport bin ich seit 2015 bei der

Polizei angestellt und verrichte dort von März

bis Juni ganz normal meinen Dienst. Das notwendige

Training erledige ich währenddessen

in meiner Freizeit. Ich bin sehr froh, dass ich

mich mit berufl icher Absicherung um meine

sportliche Karriere kümmern kann. Selbst die

Rodelweltspitze hat, im Vergleich zu manch anderen

Sportarten, nach der aktiven Zeit noch

lange nicht ausgesorgt und muss entsprechend


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vorbereitet sein. Dieser positive Umstand lässt

mich etwas gelassener an die ganze Sache

herangehen und eine gewisse innere Ruhe

hilft defi nitiv auch im Eiskanal. Als mittlerweile

einer der etwas älteren im Starterfeld,

zählt zudem die größere Erfahrung zu meinen

Stärken. Wenn man annähernd jede

Bahn, die dazugehörigen Wettkampforte

und deren unterschiedlichen Gegebenheiten

auswendig kennt und weiß, worauf es im

Speziellen ankommt, fällt vieles leichter. Das

größte Verbesserungspotential liegt, wie bei

vermutlich jedem Rodler, eindeutig im wichtigen

Startbereich. Ein Bandscheibenvorfall,

inkl. widriger Nachwehen mit resistentem

Keim und Gewichtsverlust von 12 kg, warf

mich nach der fälligen Operation vor ca.

drei Jahren etwas zurück und ich kann

erst seit heuer wieder völlig schmerzfrei

anschieben. Spitzensport bedeutet generell

permanent hohe körperliche und

vermutlich nicht immer „gesündeste“

Belastung.

Aufgrund der wenigen verfügbaren Startplätze

und hohen Leistungsdichte im Österreichischen

Nationalteam, muss man

sich jede Woche auf‘s Neue intern mit

Topzeiten für den anstehenden Wettkampf

qualifi zieren. Dieses faire, transparente

System schafft, trotz freundschaftlichem

Umgang, eine ungemein

leistungsorientierte Atmosphäre und

bewirkt, dass jeder ständig sein Bestes

gibt.

Auch mit unserem erfahrenen Trainerteam

sind wir für die Zukunft bestens

gerüstet. Der Langkampfner Tobias

Schiegl, welcher selbst über 20 Jahre

lang höchst erfolgreich im Doppelsit-

zerbewerb aktiv war und seit sechs Jahren im

Trainerbereich, sich mittlerweile hauptsächlich

um den schier unerschöpfl ichen Materialbereich

kümmert, ist ein sehr gutes Beispiel. Was

sich hier im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat,

ist unglaublich. Unsere Präzisionsschlitten kosten

an die 25.000 Euro. Für jede Bahn und die

dazugehörigen Eisverhältnisse sind komplett

unterschiedliche Setups (Kufenwinkel, Rundung,

Stellung, Position, Ausmaße, Gewicht,

u.v.m.) notwendig, welche exakt auf den jeweiligen

Athleten zugeschnitten werden müssen.

Trotz strikt reglementierter Materialvorgaben ist

man gezwungen, die verbleibenden, geringen

Spielräume bestmöglich auszureizen. Jedes

einzelne Team versucht sich ständig am absoluten

Limit zu bewegen und dadurch noch

einen Tick schneller zu werden. Niemand gibt

hier genauere Einzelheiten preis und versucht

selbstredend eigene Vorteile für sich zu behalten.

Ohne dieser ausgiebigen Forschung und

aufwendigen Wissenschaft ist Spitzenleistung

unmöglich. Ein Aufheizen der Kufen ist zum

Beispiel zwar erlaubt, jedoch darf deren Temperatur

direkt vor dem Start lediglich max. 5°C

über der aktuellen Außentemperatur betragen.

Auch unmittelbar nach der Abfahrt darf die

Kufentemperatur nicht darüber liegen. Manche

fi ndigen Entwickler nutzten Legierungen, welche

sich bei Reibung mit dem Eis intensiv erwärmten

und dadurch besser glitten. Aufgrund

der umfangreichen Gewichtsbeschränkungen,

wird direkt vor dem Start jeder Athlet inkl. Rodel

genauestens gewogen. Selbst eine geringste

Überschreitung des Regelwerkes bedeutet automatisch

die Disqualifi kation.

Mit dem bisherigen Verlauf der aktuellen Saison

bin ich sehr zufrieden. Die Formkurve zeigt

kontinuierlich nach oben und ich konnte, außer

mit dem 12. Platz in Calgary (CAN), ständig

Top-Ten-Ergebnisse erzielen. Gold im Einzelsitzer-Weltcup

in Königssee (GER) und Bronze

sowohl in Whistler (CAN) als auch in Lake Placid

(USA) stechen dabei positiv heraus. So darf

es natürlich liebend gerne weitergehen. Beim

vergangenen Heimweltcup in Igls wollte ich

zu viel und war aus diesem Grund vermutlich

etwas „verkrampft“. Mit 120%-iger Motivation

erreicht man im Kampf um jedes Tausendstel

keine Spitzenplätze, sondern in diesem Fall

„nur“ Platz 10. Trotz langjähriger Erfahrung

ist man nicht immer gänzlich davor gefeit. Die

letzten guten Ergebnisse machen mich wieder

sicher, dass keine besonderen Gegebenheiten

notwendig sind, um auf‘s Podium zu fahren.

Mein nächstes großes Ziel ist die Weltmeisterschaft

in Sotschi 2020. Mit meinen doch schon

29 Lenzen am Buckel, plane ich nur noch von

Jahr zu Jahr. Bis ca. 35 Jahren ist Spitzenleistung

im Rodelsport noch möglich. Momentan

bereitet mir der Eiskanal extrem viel Freude

und ich genieße jede Sekunde. Mit absehbarer

Endlichkeit des eigenen Schaffens vor Augen,

nimmt man vermutlich einiges bewusst intensiver

und mit erweiterten Scheuklappen positiver

war.

Als besonderes Anliegen will ich mich gerne bei

meinem tollen Helmsponsor, dem heimischen

Wärmepumpenhersteller Heliotherm aus Langkampfen,

der mich mittlerweile seit ca. 7 Jahren

tatkräftig unterstützt, herzlich bedanken. Es

ist wunderbar, wenn Menschen an mich glauben

und mir so lange Zeit partnerschaftlich zur

Seite stehen.

Wer selbst auf den Geschmack gekommen ist,

den Hochgeschwindigkeitssport auszuprobieren,

kann sich gerne bei der Sektion Rodeln in

Langkampfen melden.

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12

Elena Gruber

im Angriff (Mittelblock)


13

ATV Volleyball

starke Damen in Kufstein

Volleyball gehört zu den allerschönsten

Sportarten, leider wird das Potential nicht

ganz ausgeschöpft, was wirklich schade

ist. Im TV sieht man kaum etwas – die

üblichen Verdächtigen stehen immer

noch zu dominant im zentralen Mittelpunkt.

Wenn man jedoch erst einmal

selber Volleyball gespielt hat, den Ball

geschlagen, Punkte geholt hat, versteht

man schnell, wie fesselnd dieser Teamsport

ist! Gerade deshalb lohnt es sich

schon einmal hinein zu schnuppern.

Beim Volleyball fi ndet kaum Körperkontakt

statt. Dennoch erfordert der Sport viel Kondition,

gute Refl exe und eine starke Belastbarkeit.

Konzentration und Teamwork ist

beim Volleyball das A und O.

Verena Eder aus Wörgl (30 Jahre),

Kassierin, Nachwuchstrainerin und

Spielerin vom Damenvolleyballteam

des ATV Kufstein über ihren geliebten

Sport: „Ich habe vor ca. 20 Jahren

mit dem Volleyball begonnen. Bis dorthin

war der Langlaufsport beim Skiclub

Wörgl mein eigentliches Steckenpferd.

Da sich beide Saisonen hauptsächlich

auf den Winter konzentrieren, entschied

ich mich, aufgrund ständiger Terminkollisionen,

irgendwann für den Ballsport.

Während meiner Schulzeit in der

Sporthauptschule Wörgl durfte ich sehr

viele unterschiedliche Sportarten ausprobieren.

Noch wichtiger als jeglicher

Erfolgsgedanke, ist für mich immer

noch die große soziale Komponente

des wunderbaren Teamsports. Natürlich

versteht man sich mit einigen Mitspielerinnen

besser als mit anderen

und manchmal wird nicht laufend jede

einzelne Meinung freudig geteilt. So-

bald mehrere unterschiedliche Charaktere

zusammenkommen und versuchen

gemeinsame Ziele zu verfolgen, müssen

zwangsläufi g teamorientierte Kompromisse

geschlossen werden. Ausgerechnet

die gesunde Mischung sämtlicher

Stärken und Schwächen entscheidet über

den Werdegang des Teams. Die verschiedenen

Positionen auf dem Feld verlangen

regelrecht nach konträren psychischen

und physischen Eigenschaften. Während

auf den hinteren Positionen immer wiederkehrend

sachliche, hochkonzentrierte

Ballannahmen (vorrangig baggern mit

beiden Händen von unten) gefordert sind,

ist körperliche, mentale Durchsetzungskraft,

eine gewisse Grundaggressivität und

manchmal durchaus Schlitzohrigkeit direkt

am Netz schon mehr als brauchbar. Ich, als

sogenannte Zuspielerin, bin in der Regel für

den 2. Ball nach der Annahme zuständig und

versuche diesen meist mittels sauberem

Pritschen, mit beiden Händen oberhalb des

Kopfes, bestmöglich zur Vorbereitung eines

Angriffsschlags für die Vorderspielerinnen

am Netz aufzuspielen.

Das technisch-taktische Zusammenspiel, die

permanente Kommunikation, das gemeinsame,

lautstarke Anfeuern zwischen den

Ballwechseln und die permanent hohe Konzentration

in Verbindung mit der körperlichen

Herausforderung, erzeugen in Summe eine

beeindruckende Energie, die mich immer wieder

hoffnungslos in ihren Bann zieht. Ein Volleyballspiel

kann, speziell wenn zwei gleichstarke

Teams aufeinandertreffen und lediglich Kleinigkeiten

über Sieg oder Niederlage entscheiden,

ganz schön nervenaufreibend sein. Ob der Ball

nun tatsächlich in oder out, das Netz wirklich

berührt oder ein Technikfehler begangen wurde

– hin und wieder birgt die ein oder andere

Verena Eder vom ATV Kufstein, Sektion Volleyball

Schiedsrichterentscheidung, wie in so vielen

Sportarten, zugegeben, Diskussionspotential.

Natürlich stehen sich in unserer kleinen aber

feinen Familie auch immer wieder bestens

bekannte Gegnerinnen gegenüber und ehrlich

gesagt, gewinnen wir vermutlich gegen

die Innsbrucker Teams am allerliebsten! Direkt

nach dem Spiel wird jedoch mit allen

freundschaftlich abgeklatscht und das Gemeinsame

steht wieder im Vordergrund.

Alex Moser & Karin Lorenz


14

Stella Annerer

im Angriff (Außenangriff)


15

Die meisten unseres Teams spielen mittlerweile

länger als 10 Jahre zusammen und

wir unternehmen auch abseits des geregelten

Vereinslebens sehr viel gemeinsam.

Egal ob bei Bergtouren, beim Skifahren,

Schwimmen, etc. – wir haben überall Spass

und halten fest zusammen! Außerdem fahren

wir des Öfteren nach Innsbruck und

fi ebern gerne bei Spielen der Alpenvolleys

(Innsbrucker Herrenmannschaft) in der

Olympiahalle mit. Ca. 2.000 begeisterte

Zuschauer sind bei den spannenden Begegnungen

keine Seltenheit.

Neben den 2 x wöchentlichen Trainingseinheiten

halte ich mich zusätzlich 1 x pro Woche

im Fitnesscenter und mit vielseitigem

Freizeitsport fi t. Bewegung nimmt generell

in meinem aktiven Leben einen sehr hohen

Stellenwert ein.

Wir spielen mit unserem begeisterten ATV-

Damenteam in der höchsten Tiroler Spielklasse,

der Landesliga A. Über dieser Liga

existieren lediglich noch die 2. und 1. Bundesliga,

welche für uns aufgrund des hohen

fi nanziellen und zeitlichen Mehraufwandes

aktuell überhaupt kein Thema sind. Aus

rein sportlichen Gesichtspunkten könnten

wir, meiner Ansicht nach, den Sprung mit

Sicherheit schaffen. Im letzten Jahr durften

wir uns über den Vizemeister freuen und

heuer werden wir natürlich wieder alles Verfügbare

in die Waagschale legen, um ganz

vorne an der Spitze der Tabelle, wo die Luft

sehr dünn ist, mitzuspielen.

Unser zweites Damenteam, gespickt mit zukunftsträchtigen

Spielerinnen ab 15 Jahren,

geht in der untersten Tiroler Spielklasse, der

Landesliga D, auf Punktejagd. Diese Mannschaft

bietet nicht nur jungen Spielerinnen die

Möglichkeit sich optimal weiterzuentwickeln,

um im besten Fall irgendwann den Sprung in

unseren A-Kader zu schaffen.

Unser Herrenteam setzt dieses Jahr die

Teilnahme an der offi ziellen Meisterschaft

aus, da die zu geringe Kaderdecke einen

adäquaten Ablauf leider nicht gewährleisten

kann. Trotzdem wird natürlich regelmäßig

trainiert und immer wieder bei zahlreichen

Freundschaftsspielen um Punkte gefi ghtet.

Eventuell melden sich nach diesem Beitrag

in der Sport.Art ein paar motivierte Kerle.

Dass hierzulande im Volleyball durchaus

großes Potential steckt, wurde vor

ca. zwei Jahren im Zuge unseres tollen

Cupfi nales in der heimischen Kufstein

Arena bewiesen. Vor einer gut gefüllten,

begeisterten Zuschauerkulisse kämpft

man verständlicherweise noch motivierter

um jeden einzelnen Punkt. Obwohl

das Spiel knapp verloren ging, werden

wir dieses beeindruckende Erlebnis mit

Sicherheit nie mehr vergessen. Unsere

laufenden Meisterschaftsspiele müssen,

wegen Terminkollisionen, meist in sehr

kleinen Hallen, ohne jegliche Tribünen,

ausgetragen werden. Wegen den gerin-

Stefan Kirchner · Hechenbergweg 27 · A-6342 Niederndorf

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Alex Moser

im Angriff (Mittelblock)

gen Platzverhältnissen um das Spielfeld herum,

kommt es immer wieder vor, dass ballfokussierte

Spieler/innen im Eifer unliebsame Bekanntschaft

mit der störrischen Wand machen. Zuschauer sind

gezwungen mit ein zwei Langbänken vorlieb zu

nehmen. Deshalb macht es auch nur bedingt Sinn,

unsere regelmäßigen Spiele im Vorfeld der breiten

Öffentlichkeit großartig anzukünden. Unser größter

Wunsch für die Zukunft liegt demnach eindeutig

auf der Hand. Uns ist natürlich bewusst, dass diese

schwierige Thematik sportartübergreifend für

sämtliche Vereine ständig aktuell ist und wir sind

überzeugt, dass die Sportstadt Kufstein langfristig

sehr gute Lösungen in punkto Infrastruktur entwickeln

wird, um Angebot und Nachfrage in ein

für alle Seiten gutes Verhältnis zu bringen. Dass

die Stadt durchaus wert auf unseren Sport legt,

beweist sie jährlich mit den vier Beachvolleyballplätzen

über den Sommer in der überdachten

Kufsteiner Eishalle. Diese einmalige Möglichkeit

bietet uns beste Voraussetzungen für Einheiten

bei jedem Wetter. Direkt nach der Hallensaison

von September bis Ende April, können wir drei

Mal pro Woche, zwei bis drei Plätze für unser

ausgiebiges Training nützen. Viele unserer

Spielerinnen nehmen regelmäßig an Beachvolleyballturnieren

teil. Der geliebte Sport ist

somit das gesamte Jahr über aktuell.

Zudem stellt die Stadt die Hallen während

unseren 3 Trainingsterminen pro Woche völlig

kostenlos zur Verfügung, wofür ich glaube,

mich im Namen sämtlicher heimischen Vereine

recht herzlich bedanken zu dürfen. Laut

Info mancher Gegnerinnen ist dies defi nitiv

nicht allerorts selbstverständlich. So schaffen

wir, auch mit unserem überschaubaren

Budget, den geregelten Vereins- und Meisterschaftsbetrieb.

Hauptsächlich fi nanzieren

wir unseren Verein mit den Mitgliedsbeiträgen

von EUR 85,– pro Jahr und diversen

Veranstaltungen. Jeden Feber organisieren

wir zum Beispiel ein großes Hallenturnier in

der Kufstein Arena, wo sich mittlerweile ca.

20 Mannschaften gegenseitig messen. In

der heißen Jahreszeit veranstalten wir immer

wieder Beachvolleyballturniere. Dafür

wird unter anderem die tolle Anlage am

Hechtsee genützt.

In unserer Festungsstadt betreibt sowohl

der ATV, als auch die Sport Union unterschiedliche

Volleyballvereine. Dies ist

für eine ausgesprochene Randsportart


17

durchaus unüblich, da sich Energien zusammen

vermutlich bei weitem besser bündeln

bzw. ausnützen ließen. Vergangene Kooperationen

mittels Spielgemeinschaften scheiterten

offensichtlich aus politischen Gründen bzw.

am fehlenden Weitblick einzelner. Genaueres

kann ich darüber allerdings nicht berichten.

Die exakten, zurückliegenden Umstände sind

mir nicht bekannt. Ich persönlich fi nde diese

Situation jedoch nicht wirklich optimal und

hoffentlich schaffen wir in Zukunft ein besseres

Miteinander.

Wer nun Lust bekommen hat, den wunderbaren

Volleyballsport selbst auszuprobieren, kann sehr

gerne zu einem ausgiebigen Schnuppertraining

vorbeikommen. Wenn man einmal von der mitreißenden

Gemeinschaft angesteckt wurde, ist

sowieso meist Hopfen und Malz verloren. Wir sind

ständig auf der Suche nach motivierten Spielern

und Spielerinnen, welche Spass an Bewegung,

Zusammenhalt und Freundschaft haben.

Trainingszeiten:

Das Damentraining startet jeden Dienstag ab

20.00 Uhr in der Kufstein Arena und Freitag ab

19.30 Uhr in der Volksschule Zell.

Kinder ab 10 Jahren können liebend gerne bei unserem

Nachwuchstraining am Dienstag ab 18.20

Uhr in der Kufstein Arena und Freitag ab 18.00 Uhr

in der Volksschule Zell reinschnuppern.

Das Herrentraining fi ndet immer freitags ab 20.00

Uhr in der Volksschule Kirchbichl statt.

Diese Trainingszeiten betreffen die Meisterschaftssaison

von September bis Ende April. Im direkten

Anschluss wird auf den Beachvolleyballplätzen in der

Eishalle Kufstein trainiert und gespielt. Wir freuen uns

schon auf Euch!“

Kontakt:

Herren - Klaus Kendlbacher, Tel. +43 699 81931833

Damen & Nachwuchs - Verena Eder, Tel. +43 664 1116810

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18

Waidmannsheil

in Langkampfen

Hias Santner, Michael Karrer

und Alois Lettenbichler


19

Jahrtausende hindurch war die Jagd lebensnotwendig.

Sie sicherte als Lieferant für

Nahrung, Werkzeug und Kleidung das Überleben

der Menschen. Heute ist die Jagd eine

nachhaltige, sinnvolle Nutzung natürlicher

Ressourcen oder Reserven. Zusammen mit

der Hege sichert sie in der Kulturlandschaft

nicht nur die Lebensgrundlagen des Wildes,

sondern aller freilebenden Tiere.

Alois Lettenbichler aus Angath (unter anderem

Pächter über 1700 Hektar Jagdfläche

in Langkampfen): „Ich selbst kam erst mit ca.

35 Jahren zur Jagd. Mein damaliger Nachbar,

ein Aufsichtsjäger in Thiersee, benötigte Hilfe

beim Ausbau einer Almhütte. Als gelernter

Tischler griff ich ihm dabei gerne unter die

Arme. Nach getaner Arbeit hat er mich, anfänglich

vereinzelt, mit der Zeit jedoch immer öfter,

auf seinen Streifzügen durch den Wald mitgenommen

und stetig tiefer in die weitschichtige

Materie eintauchen lassen. Ohne ihn wäre ich

vermutlich nie bei meiner mittlerweile großen

Passion gelandet. Weder meine Familie noch

mein näheres Umfeld hat sich bis zu diesem

Zeitpunkt jemals mit der Jagd befasst. Zu

Beginn der Ausbildung tat ich mich deshalb,

im Vergleich zu meinen damaligen jüngeren

Kollegen, etwas schwerer, weil ihnen einiges

vor allem an praktischem Grundwissen

bereits von klein auf zu Hause automatisch

vermittelt wurde. Mit etwas Motivation,

Neugier und einer gesunden Portion

Lernwillen kann man jedoch auch dieses

anfängliche Manko zügig ausmerzen. Die

Ausbildung startet bei uns mit dem 4-mo-

Jäger kümmern sich um „ihr“ Wild, damit

dieses Lebensräume vorfi ndet, in denen

es unter besten Voraussetzungen Junge

aufziehen kann und möglichst wenig

Schaden in der heutigen Kulturlandschaft

anrichtet. Die Anzahl der Tiere,

die durch natürliche Sterblichkeitsfaktoren

wie Krankheiten, Parasiten, Raubtiere

oder Platz- bzw. Nahrungsmangel

verenden würden, werden durch die

Jagd (vorher) aus dem Bestand entnommen

– also lediglich der „Übernatigen

Jungjägerkurs beim Strandbad in

Kirchbichl mit zwei bis drei Einheiten pro

Woche und anschließender Abschlussprüfung.

Ein sehr interessanter Kurs, der viel

Wissenswertes über Natur und Tiere lehrt.

Jagdliches Brauchtum, Waffenhandhabung,

Forstkunde, Wildkunde, Jagdgesetz u.v.m.

wird von fachlich kompetenten Vortragenden

gut verständlich und nachvollziehbar vermittelt.

Die anfallenden Kosten von EUR 500,–

sind meiner Ansicht nach absolut gerechtfertigt

bzw. verhältnismäßig überschaubar. Wir

in Langkampfen legen großen Wert auf die

Nachwuchsförderung. Während sich in der

Vergangenheit Altjäger meist in Schweigen

hüllten und das über die Jahre angesammelte,

wertvolle Wissen am liebsten für sich behielten,

nehmen wir gerne immer wieder Jungjäger auf

unseren Touren mit, stellen ihnen notwendige

Abschüsse zur Verfügung und stehen ihnen zuvorkommend

mit Rat und Tat zur Seite. Eigens

von uns organisierte Wiederholungskurse mit

Prüfungssimulationen fi nden großen Anklang.

Das freundschaftliche, konstruktive Miteinander

steht für uns an oberster Stelle.

Eine gewissenhafte Jagd entnimmt vor allem den

Überschuss, als auch die alten und kranken Tiere

eines Bestandes. Sie gefährdet somit nicht den

Fortbestand einer Wildart, sondern hält die Bestände

gesund und liefert zusätzlich schmackhafte

Lebensmittel – das Wildbret. Zur Jagd gehört

demnach nicht nur das Beobachten und Hegen

der Tiere, sondern selbstredend auch das Erlegen.

Sie wird natürlich nicht mehr gebraucht, um die

grundsätzliche Ernährung des Menschen abzude-

Alois Lettenbichler

cken – die industrielle Landwirtschaft und

Massenimporte aus fernen „Tierfabriken“

decken die enormen Anforderungen zwar

nicht qualitativ, dennoch quantitativ so gut

wie möglich ab.

METALLBAU

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20

ohne jegliches Zutun des Menschen in der noch verbliebenen

Wildnis irgendwie überleben, doch der Preis

wäre sehr hoch. Meiner Einschätzung nach, würden

bei unregulierter Vermehrung nach einer gewissen

Dauer vermutlich nur noch ca. 2% der Nachkommen

die Blüte des Lebens erreichen. Schwache Tiere

würden, durch das Fehlen der großen Räuber, nicht

mehr ordnungsgemäß aussortiert, das Genmaterial

dadurch fortwährend belastet und Wälder aufgrund

heillos ausuferndem Wildbiss nicht mehr bewirtschaftbar.

Wir haben im Laufe unserer Geschichte

die Lebensräume von Flora und Fauna immer weiter

eingeengt, auf Ballungszentren konzentriert und so

der Natur viele, seit Anbeginn der Zeit funktionierende,

Möglichkeiten genommen. Einer vieldiskutierten,

romantischen Rückkehr von beispielsweise

Wolf und Bär, stehe ich persönlich, aufgrund unserorts

fehlender, ungenutzter Reviergrößen, eher

skeptisch gegenüber und dabei geht es defi nitiv

nicht darum, dass wir in weiterer Folge weniger

schießen könnten. Die mangelnde Weitläufi gkeit

des Gebietes würde uns zwingend immer wieder

unliebsam konfrontieren. Im Anschluss an nahezu

vorprogrammierte Zwischenfälle, würden die Rufe

nach den Jägern vermutlich wieder immens laut.

Michael Karrer und Hias Santner

bei der Wildfuetterung

schuss“. Zeitraubende Tierzählungen an Futterstellen,

Rückschlüsse bzgl. Futterverbrauch

(vor allem während den kalten Zeiten mit geschlossener

Schneedecke), strategisch günstig

platzierte Tierkameras und zusätzliche Dunkelzifferberechnungen

liefern uns einen sehr guten

Überblick über den tatsächlichen Wildbestand.

Diese Werte übermitteln wir der Behörde, welche

uns im Anschluss den strikt zu erfüllenden,

exakten Abschussplan errechnet. Bei uns müssen

pro Jahr in der Regel ca. 10% des Wildes

entnommen werden. Bei Nichterfüllung drohen

empfi ndliche Strafen. Wir sind also gezwungen

immer wieder regulativ in den Bestand einzugreifen.

Mit irgendwelcher Mordlust, welche uns vereinzelt

von Außenstehenden vorgeworfen wird,

hat dies überhaupt nichts gemein. Ich bedaure

zutiefst jeden einzelnen Schuss und liebe jedes

einzelne Tier. Falls diese Empathie irgendwann

abklingen sollte, werde ich die Jagd gänzlich an

Um den Tod so „erträglich wie möglich“ zu machen,

verwenden wir dafür entsprechende Munition

und trainieren laufend unsere Schießkünste.

Damit auf keinen Fall ein falsches Tier erlegt

wird, schießen wir erst, wenn das entsprechende

Ziel eindeutig identifi ziert, sozusagen

„angesprochen“ wurde und die nötigen Grundvoraussetzungen

für einen glatten Schuss ohne

sinnloses Leiden eindeutig gegeben sind. Dazu

müssen Aspekte wie Entfernung, Umgebung,

Position, Winkel, Windverhältnisse, etc. perfekt

zusammenpassen. Das Tier soll den gesamten

Vorgang erst gar nicht bemerken. Wenn

man dieses Procedere mit handelsüblicher

Schlachtung inkl. vorherigem Transport vergleicht

– ein vermutlich bei weitem „humanerer“

Tod. Vorherige Aufregung bzw. Adrenalinausschüttung

verringert nebenbei auch aus

rein sachlichem Kriterium die schlussendliche

Qualität des Fleisches und sollte tunlichst

vermieden werden. Danach wird das

Wild schnellstmöglich aufgebrochen und in

die örtlichen Kühlanlagen gebracht. Um die

beste Qualität des Lebensmittels sicherzustellen,

ist eine schnellstmögliche Weiterverarbeitung

unverzichtbar. Unser Metzger

Christoph Osl erledigt diese Arbeit wunderbar.

Früher wurden erlegte Tiere von sogeden

Nagel hängen. Das Hauptaugenmerk liegt

eindeutig auf der Hege und Pfl ege des Wildes

und auf die Erhaltung der Artenvielfalt. Man

glaubt kaum, wie viele unterschiedliche Tiere

in unserem Gebiet herumstreifen: Reh, Fuchs,

Dachs, Murmel, Gams, Singvögel, Auerhahn,

Spielhahn, etc. – Rotwild befi ndet sich bei uns

jedoch nur auf der Durchreise.

Maximal 5% der vielschichtigen Arbeit befasst

sich tatsächlich mit der allseits bekannten Jagd

selbst. Vor allem in den Wintermonaten wird das

Wild regelmäßig gefüttert. Eigenmächtige Fütterung

der Wildtiere ist zwar nett gemeint, jedoch

bitte zu unterlassen. Unser Futter wird eigens

nach rein wissenschaftlichen Kriterien von der

Wieshofer Mühle in St. Johann gemischt. Falsche

Ernährung, wie zum Beispiel im Magen aufquellendes

Brot, führt unweigerlich zu Verdauungsproblemen.

Natürlich könnten Populationen auch


21

nannten „stolzen Jägern“ hin und wieder in

umliegenden Wirtshäusern präsentiert. Dieses

unehrenhafte, respektlose Verhalten ist bei uns

verpönt, schadet nur dem Ruf und die warmen

Temperaturen natürlich auch dem Fleisch.

Bei uns in Langkampfen kümmern sich aktuell

12 Jäger um die Bewirtschaftung der ihnen

zugewiesenen Jagdfl ächen von jeweils ca. 100

Hektar. Dabei werden ganz transparent die einzelnen

Kosten aufgelistet und die schlussendliche

Summe fair untereinander aufgeteilt. Auch

die Gesamtstückzahl der verordneten Abschüsse

wird identisch dividiert. Auf dieses System sind

wir sehr stolz, da in vielen Jagdgründen bei weitem

unverhältnismäßiger vorgegangen wird.

An der Jagd fasziniert mich das intensive Erleben

der wunderbaren Natur unserer Heimat. Die unermessliche

Schönheit der unterschiedlichen Jahreszeiten

wird einem bei den zahlreichen, regelmäßigen

Streifzügen erst so richtig vor‘s Auge geführt.

Wenn man zum Beispiel im Frühling, am besten

vom Hochsitz aus, die aufgeweckten kleinen Kitze

mit ihren rührend kümmernden Geißen beobachtet

oder im Sommer das immer wieder auf‘s Neue beeindruckende

Brunftverhalten mitverfolgt, vergehen

drei, vier Stunden wie im Flug. Ich persönlich sehe

die Jagd auch als Therapie. Ungestörte, handylose

Zeit mit sich selbst ist unter den heutigen schnelllebigen

Umständen, zahlreichen Pfl ichten, permanenten

Ablenkungen ein äußerst kostbares, wertvolles Gut,

welches droht, zunehmend verloren zu gehen. Sie

hilft speziell im ersten Moment aufreibende Dinge,

das eigene Handeln, das Dasein aus mehreren unter-

schiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, schafft

es regelmäßig, im ersten Moment Negatives ins

Positive zu verkehren und dient dadurch unter

anderem als sogenannter „Burn-Out-Blocker“.

Probleme oder Herausforderungen aus dem Alltag

sind mit erweiterten Scheuklappen ungemein

einfacher lös- bzw. bewältigbar.

Mein größter Wunsch für die Zukunft wäre,

dass die Öffentlichkeit noch intensiver über das

Verhalten im Wald bzw. einfach vermeidbare

Konsequenzen aufgeklärt wird. Wenn zum

Beispiel Wild mit extrem heruntergefahrenem

Stoffwechsel (Puls auf wenige Schläge pro

Minute reduziert), speziell im Winter, plötzlich

aufgeschreckt wird und von 0 auf 100 die

Flucht ergreifen muss, kann es vorkommen,

dass dieser Stressfaktor das Tier im Anschluss

mausetot umfallen lässt. Niemand macht so

etwas mit Absicht, sondern kennt schlichtweg

die weitreichenden Hintergründe nicht.

Wenn man sich im Wald halbwegs ruhig

auf den ausgewiesenen Wegen und Routen

aufhält, die Angaben der Beschilderungen

einhält und keinen Unrat hinterlässt,

ist bereits sehr viel getan. Hundebesitzer

kennen das Verhalten ihres treuen Gefährten

selbst am besten und wissen, sofern

nicht von Haus aus eine generelle Leinenpfl

icht besteht, ob eine Leine notwendig

ist oder nicht. Meine liebe Frau Christine

Lettenbichler ist, zusammen mit Sabine

Wiedl und Hans-Peter Osl, regelmäßig in

den umliegenden Schulen unterwegs, informiert

im Zuge gemeinsamer Waldspaziergänge

altersgerecht und spielerisch die

wissbegierigen Kinder.“

„Mit der angemessenen Portion Hausverstand

und gegenseitiger Rücksichtnahme

haben wir alle weiterhin zusammen sehr

viel Freude an unserer Natur!“

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23

FC Bruckhaeusl

in der Landesliga Ost

Der FC Bruckhäusl geht nun bereits seit 15

Jahren durchgehend in der zweithöchsten

Tiroler Spielklasse, der Landesliga Ost, auf

Punktejagd. Wenn man bedenkt, dass dieser

kleine Kirchbichler Ortsteil lediglich

800 Seelen beheimatet, ein Beweis für die

konstant sehr gute Arbeit im Verein – irgendetwas

wird dort offensichtlich richtig

gemacht!

Andreas Sutter, Obmann des FC Bruckhäusl,

über seinen Club: „Nachdem ich die

eigene Laufbahn als langjähriger Torwart in

der Kampfmannschaft mit 31 Jahren beendete,

wechselte ich 1995 in den Vorstand des

Vereines. Ich wollte die neu gewonnene Zeit

nützen, dem ans Herz gewachsenen Verein

auch abseits des Platzes zu helfen. Ich startete

als Sportlicher Leiter, wechselte irgendwann

zur Sektionsleitung und übernahm vor

kurzem von Mike Steiner die verantwortungsvolle

Obmannschaft.

Aktuell jagen bei uns 130 Sportler in neun

Mannschaften (inklusive Altherren) das

runde Leder. Seit diesem Winter können

wir auch wieder die Allerkleinsten ab ca.

4 Jahren ein Mal wöchentlich im gut

besuchten Fußballkindergarten betreuen.

Aktuell fi ndet dieses Training jeden

Mittwoch ab 17.00 Uhr in der Volksschulhalle

in Bruckhäusl statt. Hierzulande

waren wir vor ca. sieben Jahren

die ersten, welche, zusammen mit dem

SV Angerberg und dem FC Bad Häring,

im Nachwuchsbereich eine Spielgemeinschaft

gründeten (SPG Unterland). Der

fortschreitende Spielermangel im Jugendsektor

gestaltet den komplett eigenständigen

Meisterschaftsbetrieb, speziell wenn

ab einem gewissen Alter von Kleinfeld auf

das Großfeld gewechselt wird und dafür

mehr Spieler benötigt werden, zunehmend

herausfordernder. Um dieser Entwicklung

entgegenzuwirken, sind wir bereits seit Jahren

in den öffentlichen Schulen unterwegs

und laden immer wieder herzlich zu unseren

Schnuppereinheiten ein. Ohne diese wertvolle

Arbeit würde vermutlich nur ein Bruchteil

unserer Kids vom Fußballfi eber gepackt werden.

Wir schauen darauf, dass unsere Trainer auch

die dafür vorgesehene Ausbildung beim Tiroler

Fußballverband absolvieren. Drei unserer

Nachwuchstrainer starten im Frühjahr mit dem

Kindertrainerdiplom. Meiner Ansicht nach ist

der Aufwand für die Kurse im reinen Kinderbereich,

wo meist Väter ohne jegliche weiterreichende

Ambition liebevoll Zeit opfern, zu

Andreas Sutter (Obmann FC Bruckhäusl)

immens. Nur die wenigsten können dafür eine

Woche Urlaub investieren. Aufgrund des fortschreitenden

Trainermangels hat der TFV sogar

sämtliche notwendigen Trainerlizenzen im

Kampfmannschaftsbereich bis hinauf zur Gebietsliga

gänzlich abgeschafft. Ich persönlich

glaube, hier wären praktischere Lösungen

zielführender und stehe mit dieser Meinung

defi nitiv nicht alleine da.

Neben den sportlichen Zielen versuchen wir

bestmöglich auch unserer sozialen Aufgabe

gerecht zu werden. Den Kindern Spass an

der Bewegung mit dem Ball, an der Kameradschaft

weiterzuvermitteln und dass gewisse

Regeln zum Erreichen gemeinsamer

Ziele einzuhalten sind, ist speziell in der

heutigen Zeit ein äußerst kostbares Gut. Bei

uns werden keine Kinder aussortiert, weil

eventuell das Talent fehlt oder die körperlichen

Eigenschaften für den Fußballsport

nicht optimal vorhanden sind. Das könn-

Trainingsanzüge, Dressen, T-Shirts, Shorts, Sweater, Allwetterjacken, Sporttaschen, Rucksäcke, Fußballschuhe, Hallenschuhe,

Fußbälle, Tormannbekleidung, Trainingsutensilien uvm. – auf Wunsch mit individuellem Druck, Flock od. Stick – alles aus einer Hand!


24


25

Im vergangenen Sommer übernahm unser neuer

Trainer Stefan Gruber die Kampfmannschaft

von seinem Vorgänger Thomas Luchner, der

über 3,5 Jahre sehr gute Arbeit bei uns leistete.

Thomas wechselte aufgrund seiner weiterreichenden

Ambitionen zum SV Fügen, der

unbedingt in die Tiroler Liga aufsteigen will.

Wir wünschen ihm bei seinen künftigen Herausforderungen

alles Gute. Unsere eigenen

sportlichen Ziele sind etwas geringer und wir

versuchen einfach aus den uns zur Verfügung

stehenden Mitteln, ohne größere Transfers, das

Bestmögliche herauszuholen. Realistisch gesehen

sind wir schon zufrieden, wenn wir uns weiterhin

in der Landesliga behaupten können. Es

freut uns, dass wir mit Stefan Gruber einen neuen

Trainer gefunden haben, der einen freundten

wir uns, als überschaubar strukturierter

Verein, gar nicht leisten. Das Weitere regelt

sich aus unserer Erfahrung meist ganz von

alleine. Immer wieder fangen in Bruckhäusl

erneut bereits von anderen umliegenden

Vereinen ausgemusterte junge Spieler an.

Meist, weil diese anfänglich zu schwer waren.

Nicht selten vollzieht sich im Anschluss

ein gewisser Lebenswandel und das vorherige

Manko verschwindet. Im ersten Jahr

fallen neben adäquaten Fußballschuhen

und üblicher Sportkleidung keinerlei Kosten

an und der anschließende Mitgliedsbeitrag

von lediglich 35,– Euro pro Saison

ist sicherlich von jedem stemmbar. Wir

halten die Kosten für die Eltern bewusst

so gering wie möglich und haben mit dem

Fußballshop Teamsport Osl in Wörgl eine

sehr gute Abmachung getroffen, wo unsere

Spieler im Materialbereich bestens

betreut werden. Der Inhaber Stefan Osl

ist hier ein absolut verlässlicher Partner

mit Handschlagqualität.

Ein großes Anliegen war mir immer die

Verbesserung der altehrwürdigen Infrastruktur.

Die bereits 1972 errichtete

Anlage war einfach nicht mehr zeitgemäß.

2010 wurde die notwendige Investition

genehmigt und im Anschluss

umgesetzt. Ein herzlicher Dank an die

Stadt Wörgl, der Gemeinde Kirchbichl,

welche, in Person von Bürgermeister

Herbert Rieder, immer über ein offenes

Ohr für sämtliche Belange aller

unserer Vereine verfügt. Die Planung

und Ausschreibung führten wir selbst durch, ein

Drittel der Kosten wurde vom FC Bruckhäusl

fi nanziert und mehr als die Hälfte in reiner Eigenleistung

gebaut. Das Ergebnis kann sich

durchaus sehen lassen und wir sind auf unser

Schmuckkästchen nicht ohne Grund stolz. Sicherlich

knabbern wir aufgrund des fi nanziellen

Aufwandes noch ein wenig, es ist jedoch alles

im grünen Bereich und wir liegen sehr gut im

Plan. Was mit Zusammenhalt möglich ist wurde

über diesen Zeitraum eindruckvoll bewiesen.

Finanziert wird unser Club hauptsächlich mit

unserem großen Hallenturnier quer durch

sämtliche Altersklassen zum Jahresende, wo

ca. 40 bis 45 tatkräftige Helfer mitarbeiten.

Mittlerweile steht auch seit fünf Jahren ein reines

Damenturnier auf dem Programm. Heuer

nahmen daran insgesamt 132 Mannschaften

teil. Ein großer Dank an die Stadt Wörgl, welche

uns über neun Tage hindurch die Sporthalle zur

Verfügung stellt. Was vor 37 Jahren ganz klein,

als reines Kampfmannschaftsturnier, begann ist

mittlerweile zu einem regelrechten Megaevent

gereift. Zusätzlich veranstalten wir immer im

Juni ein Kleinfeld-Hobbyturnier für Freizeitmannschaften

und sind mit unserem Stand seit

Anbeginn des Wörgler Stadtfestes würdig vertreten.

An dieser Stelle möchte ich mich auch

bei unseren zahlreichen Sponsoren bedanken,

welche uns mittels Banden- und Trikotwerbung

unterstützen.

Eine gewisse Nähe zum FC Barcelona können

wir, mit unserem Logo und den Dressen, nicht

verleugnen. Bei einem lustigen Mannschaftsausfl

ug auf Mallorca kaufte sich jeder ein

Barcelona Shirt. Jacques Ellinger, langjähriger

Spieler, Funktionär des FC Bruckhäusl und heißblütiger

Barcelona-Fan, knüpfte vor ca. 30 Jahren

daraufhin direkten Kontakt zum spanischen

Großclub und wir durften etwas außerhalb der

Metropole mit 30 Spielern ein Trainingslager

absolvieren. Die damalige U19 der Katalanen,

unter anderem mit Pep Guardiola in der Startformation,

stellten sich freundlicherweise als

Testspielgegner zur Verfügung. Wir wurden

auch zu zwei hochkarätigen Cup-Spielen gegen

Atlético und Real Madrid ins Camp Nou eingeladen.

Sogar dem vorherigen Abschlusstraining

durften wir beiwohnen. Unser, mit dem Tiroler

Adler adaptiertes, Logo ist von höchster Stelle

des „großen Bruders“ abgesegnet worden und

somit kein Plagiat. :o)

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27

schaftlich, guten Draht zur Mannschaft pfl egt

und sowohl charakterlich als auch strukturell

längerfristig optimal zu uns passt.

Der Rückblick auf die vergangene Hinrunde

im Herbst fällt etwas durchwachsen aus. Mit

unserer geringen Kadergröße stießen wir

immer wieder an Grenzen. Trotz anfänglich

gutem Start in die Saison, ging uns gegen

Ende merklich die Luft aus. Verletzungsbedingte

Ausfälle wichtiger Spieler konnten

leider nicht kompensiert werden. Auf dem

vorletzten 13. Platz, punktegleich mit Tabellenschlusslicht

(Walchsee), gingen wir

in die herbeigesehnte Winterpause. Das

ursprüngliche Saisonziel, vermehrt junge

Eigenbauspieler einzugliedern, hat meiner

Ansicht nach ganz gut geklappt. Wir

nutzen die anstehende Ligareform, wodurch

es heuer keinen Absteiger geben

wird, um druckfrei zu experimentieren

und zukunftsreichen Talenten vermehrt

Spielzeiten zu ermöglichen. Ob diese

neue Reform für die betreffenden Vereine

in der Regionalliga und der neuen

Eliteliga tatsächlich eine Verbesserung

schafft oder für mehr Interesse in der Öffentlichkeit

sorgt, kann ich nicht wirklich beurteilen

und enthalte mich deshalb jedweden Kommentares.

Mit diesjährig bis zu drei Aufsteigern

und keinem Absteiger verspreche ich mir für

die kommende Saison 2019/20 eine etwas

ausgeglichenere Landesliga.

Unser eigenes Fußballspiel ist vorwiegend

körperlich und kampfbetont. Um die technisch

gut versierten Mannschaften der Liga, wie zum

Beispiel Mayrhofen, Ebbs, Fügen oder Buch,

rein spielerisch zu fordern, fehlen uns aktuell

noch die notwendigen Mittel. Die ersten

fünf bis sechs Teams in der Landesliga Ost

sind extrem stark. Der FC Bruckhäusl kämpft

im hinteren Drittel, zusammen mit Walchsee,

St. Ulrich oder Brixen, um die verbleibenden

Plätze. Unsere Tugenden und Stärken liegen,

wie bereits erwähnt, noch eindeutig im körperbetonten

Bereich. Zusammen mit unseren

jüngeren Spielern hätten wir jedoch genügend

Potential längerfristig auch eine etwas feinere,

kreativere Linie in unser hochmotiviertes Team

zu bringen. Geduld ist hier mit Sicherheit der

richtige Schlüssel zum Erfolg und exakt diese

Eigenschaft sollten auch unsere aufstrebenden

Nachwuchskicker besitzen. Der Eintritt in

den Erwachsenenfußball und vor allem das

anschließende Behaupten, ist für Jugendliche

höchst herausfordernd und dauert einfach

seine Zeit. Die zu Beginn meist spärlicheren

Einsatzzeiten in der Kampfmannschaft sollten

als Chance gesehen werden, sich langsam zu

akklimatisieren. Nebenbei kann genügend Erfahrung

in unserer Reservemannschaft 1b gesammelt

werden. Seit vergangenem Sommer

haben wir aus Personalgründen die bisherige

zweite Kampfmannschaft in den Reservebetrieb

zurückgestellt. So können jederzeit Spieler

zwischen KM und 1b, ohne irgendwelche

Aufl agen zu verletzen, wechseln. Für uns

macht es so eindeutig mehr Sinn.

Am besten kann man die „Brooks“ unterstützen,

indem man regelmäßig zu unseren Spielen

kommt und mitfi ebert. Für den Eintrittspreis

von gerade einmal 5,– Euro ist einiges geboten.“

Weitere Infos und Kontakt: Andreas Sutter

Tel. 0664-4539251 · andreas.sutter@sinnesberger.at

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Sekretariat

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SPAR-Job-Hotline: 05332/796 32841

E-Mail: office.woergl@spar.at

Ab Beginn der neuen Lehrjahre 2019 beträgt die Lehrlingsentschädigung für das erste Lehrjahr 700 Euro,

für das zweite Lehrjahr 900 Euro und für das dritte Lehrjahr 1.210 Euro. (Gilt für Eigenfilialen der SPAR-AG.)

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SC Lattella woergl

Ski Alpin Wörgl-Bruckhäusl

Seit dem Abriss des Riederkogelliftes

in Bruckhäusl vor ca. 6 Jahren, hat der

heimische Skiclub seinen Vereinsmittelpunkt

verloren und führt ein regelrechtes

„Nomadendasein“. Die ren Skilifte, wo damals der Großteil der

kleineeinheimischen

Kinder zu noch humanen

Kosten das Skifahren erlernte, verschwinden

allmählich, aufgrund Unwirtschaftlichkeit

und vermutlich auch

stetig schwierigerer Schneesicherheit,

vollends von der Bildfläche.

Ein paar Ausnahmen gibt es noch. In

Schwoich betreiben zum Beispiel die Bergbahnen

Scheffau den kleinen aber feinen

Hochfeldlift (Schlepplift) und auch in Langkampfen

wird, unter höchstem Einsatz einzelner, immer

wieder der sogar völlig kostenlose örtliche Kinderlift

geöffnet. Wer glaubt, diese wichtigen Einrichtungen

wären Schnee von gestern und nicht

unbedingt notwendig, sollte sich selbst vor Ort ein

Bild darüber machen. Am winterlichen Dorfmittelpunkt

treffen sich täglich unzählige Freunde und

Bekannte aus der direkten Umgebung und genießen,

fernab jeglicher Tourismusmaschinerie, die

heimelige Atmosphäre. Man kennt sich, tauscht

sich aus und die Kinder haben riesigen Spass!

Öffentlich Wertvolles und wirtschaftlicher Gewinn

stehen nicht immer in direkter Relation – solche

Investitionen sind Gold wert! Man kann den meist

unentgeltlich engagierten Verantwortlichen gar


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manchmal gemeinsame Nutzung von Pistenabschnitten.

Die umfangreichen Trainingsmaterialien

sind privat verstaut und werden über die

schneefreie Zeit in einem ehemaligen Kuhstall

verwahrt. Seit ca. fünf Jahren bitte ich die Stadt

Wörgl um ein halbwegs brauchbares Vereinsheim,

wo wir unser umfangreiches Equipment

lagern können. Diese zusätzliche Herausforderung

zehrt an unseren Energien, erschwert natürlich

den regelmäßigen Trainingsbetrieb und

ich hoffe doch sehr, dass wir in naher Zukunft

eine brauchbare Lösung fi nden.

nicht genug für deren gemeinnützigen, sozialen

Einsatz danken.

Toni Rieder, langjähriger Obmann des SC Lattella

Wörgl Ski Alpin, über seinen Club: „Momentan

wissen wir oft nicht, wo wir nächste Woche

trainieren werden. Die sehr gute Zusammenarbeit

mit den umliegenden Skiclubs (Kelchsau, Itter,

Hopfgarten, Söll), ermöglicht uns, auch spontanere

Unser Skiclub existiert seit nunmehr 115 Jahren

und umfasst ca. 150 Mitglieder. Hauptsächlich

Kinder und Teenager werden bei uns zu ausgezeichneten

Skifahrern ausgebildet. Unser alljährlicher

Skikurs wird immer vor Weihnachten

ausgeschrieben und fi ndet bei den ab 4-Jährigen

sehr großen Anklang. Heuer durften wir

wieder 75 heranwachsenden Sprösslingen an

den Skisport heranführen. Außer Skikarte und

Material (Ski, Schuhe, Stöcke, Helm, Bekleidung)

sind im Mitgliedsbeitrag von EUR 80,– pro Jahr

sämtliche vereinseigenen Trainingseinheiten,

Skikurse, Renn-Nenngelder, beginnend beim

beliebten Nici-Cup für die Kleinsten, enthalten.

Das 15-köpfi ge Trainerteam rund um unseren

Chefcoach Albert Feiersinger (D-Lizenztrainer)

ermöglichen spassvolles, abwechslungsreiches

Training in überschaubaren Gruppengrößen von

ca. 10 Kindern. Ja nach Entwicklungsstand und

individuellem Leistungsniveau stehen weiterführend

ausreichend Klassen zur Verfügung. Die

Kids dürfen weder über- noch unterfordert werden.

Jede/r Tiroler/in sollte meiner Meinung nach

halbwegs skifahren und sich sicher die Pisten

hinunterbewegen können. Auf dieser Basisarbeit

liegt eindeutig unser Hauptaugenmerk – Spass

am Skisport, an unserer beeindruckenden Natur

und der wundervollen Heimat. Wer unsere tollen

Toni Rieder (Obmann SC Lattella Wörgl)

Berge nicht nützt, ist meiner Ansicht nach selbst

schuld. Wir leben dort, wo unzählige Menschen

aus aller Herren Länder Urlaub machen. Manchem

ist das nicht immer bewusst. Das Ganze von klein

auf in der Gemeinschaft, im Verein mitzuerleben,

fördert nebenbei soziale und charakterliche, positive

Komponenten – das Miteinander. Nicht nur

aus diesem Grund organisieren wir zu Beispiel

jährlich einen beliebten Skiausfl ug oder im Sommer

drei bis vier Wandertouren bzw. Radausfl

üge. Viel Spass bereitet uns allen die jährliche

Sommerolympiade im Garten des Volkshauses

in Wörgl, wo versucht wird beispielsweise im

Sackhüpfen, Eierbalancieren, etc. sein Bestes

zu geben.

Nur die wenigsten schlagen tatsächlich den

extrem steinigen Weg eines Skirennläufers ein.

Der fi nanzielle und zeitliche Aufwand ist enorm

und man muss bereits in jungen Jahren einen

beachtlichen Anteil seines Lebens danach

ausrichten. Um es schlussendlich in den ÖSV

Kader zu schaffen, benötigt man, neben den

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körperlichen, mentalen Grundvoraussetzungen,

permanentem Training, zusätzlich eine gehörige

Portion Glück. Verletzungen, meist im Kniebereich,

treten relativ häufi g auf und beenden immer

wieder die Laufbahnen sehr vieler aufstrebender

Nachwuchsskifahrer. Bereits nach dem

Auslassen einer einzigen Wintersaison verliert

man in jungen Jahren meist den Anschluss und

kommt nicht mehr mit. Die Ausfallquote auf

dem Weg bis zum ÖSV ist extrem hoch. Österreich

ist im Skisport Weltspitze und beweist

dies, mit herausragenden Leistungen unserer

Aushängeschilder, immer wieder auf‘s Neue.

Unabhängig davon könnten mit weitsichtigen

Änderungen auf dem Weg dorthin mit Sicherheit

noch viel mehr Spitzensportler generiert

werden. Vor allem die immens hohen Kosten,

welche auf Eltern für adäquate Schulen und

Material zukommen, sind lediglich von einem

Bruchteil stemmbar – höhere qualitative

Breite würde sich automatisch und vollends

nachvollziehbar positiv auf die Spitze auswirken.

Trotzdem fördern wir natürlich laufend

Talente und bringen immer wieder Zukunftshoffnungen

ab 12 Jahren in den Bezirkskader

(die besten Skifahrer des Bezirks

Kufstein), wo mittels zusätzlichen Einheiten

noch intensiver gearbeitet wird. Im Schnitt

können wir ca. vier bis fünf junge Athleten pro

Jahr weitervermitteln, was unsere konstant gute

Arbeit durchaus bestätigt. Wer es schafft, sich

auch dort zu behaupten, wird im Anschluss in den

Tiroler Landeskader berufen. Wie‘s ab diesem

Zeitpunkt dann sportlich weitergeht, ist selbstverständlich

eine rein persönliche Entscheidung.

Unser Training startet nicht erst wenn die umliegenden

Skigebiete geöffnet sind, sondern bereits

im September mit wöchentlichem Hallentraining.

Koordination, Kondition und Kraft, sozusagen

Grundvoraussetzungen für den Skisport, können

selbstredend auch völlig ohne Schnee bestens

trainiert werden. Der erste Wettkampf im

Bezirk, um Punkte zu sammeln, fi ndet deshalb

bewusst im November in der Halle statt. Die

Sportler messen sich mit hohem Spassfaktor

mittels unterschiedlichsten Geschicklichkeits-/

Gleichgewichtsübungen, Wettrennen, Koordinations-

und Kraftwettkämpfen. In der Vergangenheit

stellte man fest, dass speziell junge Skifahrer

oft sehr einseitig, sprich nur die sportartspezifi sch

hauptsächlich belasteten Muskelpartien und

wiederkehrenden Bewegungen, trainiert waren.

Fehlende körperliche Ausgewogenheit erhöht

nachweislich das Verletzungsrisiko und mangelnde

ganzheitliche Athletik verliert auf der Rennstrecke

unausweichlich wertvolle Zeit.


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Ab Anfang Dezember startet das regelmäßige

Schneetraining und die Rennen. Neben dem offi

ziellen Rennbetrieb organisieren wir auch für

Schulen und Vereine gerne immer wieder tolle

Skirennen (z.B. Schülerskitag Bruckhäusl und

Wörgl, Sportverein Kirchbichl, WSV Angerberg,

etc.). Bis Saisonende vergeht annähernd kein

Wochenende, wo nicht irgendwo ein Rennen

stattfi ndet. Wir Verantwortlichen sind somit bis

Ende März wunderbar beschäftigt. Wichtig ist,

dass es weiterhin Spass bereitet und es unseren

Kindern taugt!

Besonders bedanken möchte ich mich an dieser

Stelle bei Friedl Eberl, dem Geschäftsführer der

Bergbahnen Hohe Salve Hopfgarten-Itter-Kelchsau,

der uns laufend bei unseren Trainingsmöglichkeiten

unterstützt.“

Weitere Infos unter

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Selina Rieder

aus Wörgl im Tiroler Landeskader


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Unser Titelmodel, die 17-jährige Skirennläuferin

Selina Rieder aus Wörgl,

will es definitiv wissen. Die höchstmöglichen

Ziele treiben sie laufend an,

ihr Bestes zu geben und sich Training

für Training weiterzuentwickeln. Skifahren

ist ihre absolute Passion und

bestimmt bereits seit Anbeginn ihren

Lebensrhythmus.

„Ich stand bereits ab dem 2. Lebensjahr regelmäßig

auf den Skiern. Meine beiden Eltern

sind Skilehrer und haben hier sehr früh

den Grundstein für meine weitere sportliche

Laufbahn gelegt. Nicht jeder/m werden von

klein auf solche optimalen Voraussetzungen

geboten und dafür bin ich meinen Eltern

sehr dankbar. Hin und wieder werde ich gefragt,

ob ich bei dem enormen Zeitaufwand

nicht das Gefühl hätte, irgendetwas zu versäumen.

Defi nitiv nicht! Ich verbringe meine

Zeit mit etwas, das mir Spass macht und das

so oft wie möglich. Natürlich besteht mein

Training nicht ausschließlich aus Skifahren.

Auch in der schneefreien Zeit absolviere ich

täglich, manchmal sogar 2 Mal täglich Koordinations-,

Kräftigungs- und Athletikeinheiten

bei meinem Personal Coach Mario Huys

in Wörgl. Er betreut mich schon seit ca. 3,5

Jahren und bringt mich mit seiner unvergleichlichen

Art konstant Schritt für Schritt

weiter. Natürlich herrscht nicht permanent

eitel Sonnenschein und ich laufe jede Minute

breit grinsend durch die Gegend. Wenn

man sich höchste Ziele setzt, muss man

zwangsläufi g die dafür notwendigen Konsequenzen

akzeptieren. Grundsätzlich sollte

eine Skirennläuferin robust, hartnäckig und

durchaus etwas schmerzbefreit sein. Ich

glaube diese Eigenschaften ganz gut vorweisen

zu können. Heuer, am 12. November,

habe ich mir zum Beispiel beim Einfädeln in ein

Riesentorlauftor eine Schienbeinquetschung

und eine Seitenbandzerrung beim Knie zugezogen.

Langes Lamentieren bringt hier nichts.

Das Regenerationstraining startet umgehend

und es wird versucht so wenig Zeit wie möglich

verletzungsbedingt auslassen zu müssen. Dieser

Umstand hat mich leider etwas zurückgeworfen

und ich arbeite hart daran, um wieder

zurück in die Spur zu kommen.

Seit 4 Jahren besuche ich die Höhere Lehranstalt

für Tourismus & Ski in Bad Hofgastein

und trete somit in die Fußstapfen vieler

nachträglicher Spitzensportler. Während den

Wintermonaten von Weihnachten bis Ende

März steht beinahe nur sportliches Training

auf dem Programm. Die schuleigenen Trainer

erstellen maßgeschneiderte Trainingseinheiten,

betreuen uns professionell und

umfangreich in der Vorbereitung zu den

Wettkämpfen, währenddessen sowie danach.

Deshalb dauert diese Schule, im

Vergleich zu anderen, sechs Jahre bis zur

Matura. Aber auch während der restlichen

Schulzeit liegt der Schwerpunkt auf der

sportlichen Weiterentwicklung.

Ab heuer werde ich das erste Mal in einer

Abfahrtsdisziplin starten, was für mich äußerst

spannend ist. Ich fühle mich schon

seit je her auf schnellen Kursen sehr wohl,

obwohl meine aktuelle Stärke noch im

Slalom liegt.

Besonders bedanken möchte ich mich bei

meinem Helmsponsor Cargoways Kufstein,

beim Autohaus Bernhard in Langkampfen

für den tollen, neuen Citroen und

bei Christoph Kecht, der mir immer wieder

die Ski gewaltig präpariert.

Vielen Dank!

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Dokumente. In den separaten «CLIMB»-Bereichen wird die Ausrüstung

für den Kletterhallenbesuch am Abend aufbewahrt. Durch sein

Box-Design und den komplett zu öffnenden «WORK»-Bereich wird

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