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64. Internationaler Springertag & 25. FINA Diving Grand Prix 2019

Das Magazin rund um den Springertag

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<strong>25.</strong><strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong><br />

ROSTOCK (GER) <strong>2019</strong><br />

<strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong><br />

<strong>64.</strong> <strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong><br />

Rostock<br />

14.02.-17.02.<strong>2019</strong> ab 10:00 Uhr<br />

Hallenschwimmbad Neptun Rostock


Donnerstag, 14. Februar <strong>2019</strong><br />

14:30 Uhr Kunstspringen 3m Männer Vorkampf<br />

Turmspringen Frauen<br />

Vorkampf<br />

Freitag, 15. Februar <strong>2019</strong><br />

3<br />

Präsidium<br />

<strong>Internationaler</strong><br />

<strong>Springertag</strong> e.V.<br />

10:00 Uhr Kunstspringen 3m Männer 1. Halbfinale<br />

Kunstspringen 3m Männer<br />

2. Halbfinale<br />

Turmspringen Frauen<br />

1. Halbfinale<br />

Turmspringen Frauen<br />

2. Halbfinale<br />

14:00 Uhr Eröffnungsfeier<br />

14:30 Uhr Kunstspringen 3m Männer <strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung - Rahmenprogramm<br />

Turmspringen Frauen<br />

<strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung - Rahmenprogramm<br />

Synchronspringen 3m Männer<br />

<strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung - Rahmenprogramm<br />

Synchronspringen 10m Frauen<br />

<strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung - Rahmenprogramm<br />

Rainer Milles<br />

Präsident<br />

Max Kinast<br />

Ehrenpräsident<br />

Andreas Kriehn<br />

Vizepräsident<br />

Organisation<br />

Ursula Oertel<br />

Vizepräsidentin<br />

Finanzen<br />

Samstag, 16. Februar <strong>2019</strong><br />

10:00 Uhr Kunstspringen 3m Frauen Vorkampf<br />

Kunstspringen 3m Frauen<br />

1. Halbfinale<br />

Kunstspringen 3m Frauen<br />

2. Halbfinale<br />

Kettenspringen mit den Kindern des WSC<br />

Simone Pietsch<br />

Wettkampfleiterin<br />

Falk Hoffmann<br />

Sprungwart im<br />

SVMV<br />

14:30 Uhr Synchronspringen 10m Männer <strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung - Rahmenprogramm<br />

Mixed Synchron Turm<br />

<strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung - Rahmenprogramm<br />

Kunstspringen 3m Frauen<br />

<strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung<br />

Lustige Springer<br />

Sonntag, 17. Februar <strong>2019</strong><br />

Hannelore Staker<br />

Schriftführerin<br />

Monika Dietrich<br />

Trainersprecherin<br />

10:00 Uhr Turmspringen Männer Vorkampf<br />

Turmspringen Männer<br />

1. Halbfinale<br />

Turmspringen Männer<br />

2. Halbfinale<br />

14:30 Uhr Synchronspringen 10m Frauen <strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung - Rahmenprogramm<br />

Mixed Synchron 3m<br />

<strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung - Rahmenprogramm<br />

Turmspringen Männer<br />

<strong>FINA</strong>LE<br />

Siegerehrung<br />

Lustige Springer<br />

Weitere Informationen finden Sie unter: www.springertag-rostock.de<br />

Michael Kuntke<br />

Arbeitsorganisation<br />

Ilona Jerjomin<br />

Öffentlichkeitsarbeit<br />

<strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong><br />

Rostock e.V.<br />

Kopernikusstraße 17<br />

18057 Rostock<br />

Tel.: +49 381 497560<br />

Fax: +49 381 4975699


Impressionen<br />

aus 2018


5


Grußwort des Präsidenten der <strong>FINA</strong><br />

zum <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> <strong>2019</strong><br />

Dr. Julio C. Maglione<br />

Es ist mir eine große Ehre zu verkünden, dass der <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> <strong>2019</strong>, eine jährliche Wettkampfserie der weltbesten<br />

Wasserspringer mit neun Austragungsorten auf der ganzen Welt, am 14. Februar <strong>2019</strong> in Rostock seinen Auftakt feiert.<br />

Im Rahmen des Programms <strong>2019</strong> wurden neun Städte als Gastgeber auf fünf Kontinenten angekündigt. Nach Rostock wird der Wettkampf<br />

vom 4. bis 7. April in Calgary (Kanada) stattfinden. Anschließend geht es vom 12. bis 14. April nach Mission Viejo (USA), vom 7. bis 9. Juni<br />

nach Madrid (Spanien), vom 14. bis 16. Juni nach Bozen (Italien) und vom 21. bis 23. Juni nach Kairo (Ägypten). Der Fina <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong><br />

von <strong>2019</strong> wird dann vom 8. bis 11. November an der Gold Coast (Australien) fortgesetzt. Weiter wird es vom 15. und 17. November nach<br />

Kuala Lumpur (Malaysia) gehen und der Abschluss der Veranstaltung wird vom 22. bis 24. November in Singapur stattfinden.<br />

Der Ort Mission Viejo in Kalifornien ist ein Neuling in dieser Wettkampfserie, während die ägyptische Hauptstadt Kairo der erste<br />

afrikanische Gastgeber sein wird.<br />

Der <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> ist eine einzigartige Gelegenheit, die öffentliche Wahrnehmung und die Medienpräsenz des Wasserspringens weltweit zu<br />

verbessern. Darüber hinaus bietet diese Veranstaltung den Sportlern eine Plattform, bei der sich die besten Wasserspringer der Welt auf<br />

internationalem Niveau ganz in der Nähe ihrer Heimat messen können.<br />

Dank der aktiven Unterstützung unserer nationalen Verbände, Sponsoren und Partner sowie TV-Sender hat die Fina-Familie einen Grund<br />

zum Feiern - der Sport ist nicht nur in den verschiedenen Regionen der Welt zugänglicher geworden, sondern zieht auch Jahr für Jahr mehr<br />

Athleten, mehr Organisatoren und mehr Zuschauer an.<br />

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um allen nationalen Mitgliedsverbänden und Organisatoren des <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> <strong>2019</strong> meine<br />

Wertschätzung und meine aufrichtige Dankbarkeit auszusprechen. Ihr Engagement, Ihre Organisation und Ihre Unterstützung sind sehr<br />

entscheidende Faktoren für den Erfolg dieser Veranstaltung.<br />

Viel Glück an alle Athleten des <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> <strong>2019</strong> und möge der/die Beste gewinnen!<br />

Dr. Julio C. Maglione<br />

<strong>FINA</strong> Präsident<br />

English Translation


7


Grußwort der Ministerpräsidentin<br />

Manuela Schwesig<br />

Schirmherrin des Internationalen <strong>Springertag</strong>es Rostock<br />

Manuela Schwesig<br />

Liebe Sportlerinnen und Sportler,<br />

der Internationale <strong>Springertag</strong> in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock bietet bereits zum <strong>64.</strong> Mal den besten Kunst- und<br />

Turmspringern der Welt eine eindrucksvolle Bühne. Sportlerinnen und Sportler aus verschiedensten Nationen haben ihre Teilnahme am<br />

<strong>Springertag</strong> zugesagt, unter ihnen sind wieder zahlreiche Titelträger. Das verspricht hochkarätigen Sport und die Zuschauerinnen und<br />

Zuschauer können sich auf spannende Wettkämpfe an vier Tagen freuen.<br />

Viele Nationen nutzen den Start in Rostock schon als Vorbereitung und als Standortbestimmung für die Olympischen Spiele im nächsten<br />

Jahr in Tokio, zumal in diesem Jahr die ersten Quotenplätze für Olympia ausgesprungen werden. Allen Sportlerinnen und Sportlern wünsche<br />

ich schon jetzt viel Erfolg.<br />

Weltweit genießt der <strong>Springertag</strong> sehr hohes Ansehen. Das ist ein Verdienst des Organisationsteams um Andreas Kriehn. Aber auch<br />

viele ehrenamtlicher Helfer aus dem ausrichtenden Verein haben großen Anteil am Erfolg des <strong>Springertag</strong>es als eine der größten<br />

Sportveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern. Dafür gilt allen Beteiligten mein ganz herzlicher Dank. Sehr gern habe ich als<br />

Ministerpräsidentin des Landes die Schirmherrschaft über den <strong>64.</strong> <strong>Springertag</strong> übernommen. Mein Dank richtet sich aber auch an alle<br />

Sponsoren und Unterstützer, die an der Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung beteiligt waren.<br />

Ich wünsche allen Aktiven erfolgreiche und spannende Wettkämpfe um die Medaillen. Den Besucherinnen und Besuchern aus Nah und<br />

Fern wünsche ich viel Spaß beim Zusehen.<br />

Ihre<br />

Manuela Schwesig<br />

Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern<br />

English Translation


Grußwort des Oberbürgermeisters<br />

Roland Methling<br />

Foto: Kristina Becker<br />

Foto: Lukas Spörl<br />

Roland Methling<br />

Wasserspringen ist Sportart mit langer Tradition<br />

Sehr geehrte Damen und Herren,<br />

liebe Sportlerinnen und Sportler,<br />

herzlich willkommen zum <strong>25.</strong> <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> und zum <strong>64.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong> im Rostocker Hallenschwimmbad „Neptun“!<br />

Zweifellos gehört dieses Fest des Wassersports zu den wichtigsten Höhepunkten im alljährlichen Sportkalender unserer Hanse- und<br />

Universitätsstadt und hat mittlerweile vielen Generationen von Wasserspringerinnen und Wasserspringern Kraft und Können abverlangt.<br />

Wasserspringen kann als Sportart wahrlich auf große Traditionen zurückblicken. Bereits vor mehr als 2.500 Jahren wurde Wasserspringen<br />

im antiken Griechenland in Homers Odyssee erstmals erwähnt. Auch bei den Römern und Germanen zählte das Springen mit<br />

anschließendem Tauchen als Mittel zur Ertüchtigung.<br />

Doch ein moderner Wettkampfsport wurde Wasserspringen erst ab dem 18. Jahrhundert. Der weltweit erste Verein für Wasserspringen,<br />

die Tichy´schen Frösche, wurde 1840 in Halle/Saale gegründet. 1899 fand in Schweden die erste inoffizielle Weltmeisterschaft statt. Mit<br />

der Aufnahme des Wasserspringens in das Programm der Olympischen Spiele 1904 verbreitete sich die Sportart auch in vielen anderen<br />

Ländern. Sie hat heute in der Rostocker Sportlandschaft ihren festen Platz.<br />

In unserer Hanse- und Universitätsstadt gibt es nicht nur bei den Wassersportarten viele Kämpfernaturen. Die über 200 Rostocker<br />

Sportvereine zählen mehr als 50.000 Mitglieder. Besonders beliebt sind neben dem Schwimmen, dem Wasserspringen und dem<br />

Segelsport natürlich auch Fußball, Handball und Eishockey.<br />

Allen, die zum Erfolg des Internationalen <strong>Springertag</strong>es ihren Beitrag geleistet haben und leisten werden, danke ich an dieser Stelle<br />

recht herzlich! Den Wasserspringerinnen und -springern wünsche ich zahlreiche Bestnoten und den Zuschauerinnen und Zuschauern<br />

interessante und kurzweilige Wettkämpfe!<br />

Roland Methling<br />

Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock<br />

Rostock, im Dezember 2018<br />

English Translation


Wir feiern<br />

Doppeljubiläum<br />

ganzjährig<br />

Musikprojekt Rostocker Botschaft<br />

Verschiedene Clubs und Festivals<br />

06. – 10.3.<strong>2019</strong><br />

29. OstseeMesse<br />

HanseMesse<br />

23.03. – 05.05.<strong>2019</strong><br />

Ausstellung „Experiment Zukunft“<br />

Kunsthalle Rostock<br />

<strong>25.</strong>04.<strong>2019</strong>, 16 – 22 Uhr<br />

Lange Nacht der Wissenschaften<br />

Verschiedene Orte<br />

27.04.<strong>2019</strong><br />

Tag der offenen Tür<br />

Rathaus<br />

01.05.<strong>2019</strong><br />

80 Jahre Botanischer Garten<br />

Hamburger Straße<br />

10. – 19.05.<strong>2019</strong><br />

94. Internationales Bachfest<br />

Verschiedene Orte<br />

18.05.<strong>2019</strong><br />

Nacht der Kulturen<br />

Verschiedene Orte<br />

Juni <strong>2019</strong><br />

Parlamentarischer Abend<br />

Landesvertretung MV in Berlin<br />

19. – 22.06.<strong>2019</strong><br />

Hansetour Sonnenschein<br />

Verschiedene Orte in<br />

Mecklenburg-Vorpommern<br />

20.06. – 30.11.<strong>2019</strong><br />

Ausstellung „Menschen –<br />

Wissen – Lebenswege.“<br />

Kulturhistorisches Museum<br />

Rostock<br />

24.06.<strong>2019</strong><br />

Jubiläumsflashmob 2.0<br />

Neuer Markt<br />

24.06.<strong>2019</strong><br />

Stadtrundgang zum<br />

801. Stadtgeburtstag<br />

August <strong>2019</strong><br />

Rostock singt<br />

Stadthafen, Ludewigbecken<br />

08. – 11.08.<strong>2019</strong><br />

29. Hanse Sail<br />

Verschiedene Orte<br />

01.09.<strong>2019</strong><br />

BeneFIT meets 600<br />

StadtHalle Rostock<br />

08. – 12.11.<strong>2019</strong><br />

Festtage zum 600. Geburtstag<br />

der Universität<br />

Verschiedene Orte<br />

(Änderungen vorbehalten)<br />

Alle aktuellen Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: www.rostock800600.de<br />

@rostock800600 #FESTmachenINROSTOCK<br />

• Historisches, Spannendes und<br />

Wissenswertes über Rostock<br />

• alle Termine im Doppeljubiläumsjahr <strong>2019</strong><br />

• Projekte und Publikationen<br />

Erhältlich im Projektbüro Doppeljubiläum<br />

(Neuer Markt 1a, 18055 Rostock).<br />

Jubiläumsmagazin<br />

FESTMACHEN IN ROSTOCK <strong>2019</strong>


Grußwort des Präsidenten<br />

<strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong> Rostock e. V.<br />

Rainer Milles<br />

Ein herzliches Willkommen allen teilnehmenden Mannschaften, unseren Sponsoren und Förderern und Ihnen, liebe sportinteressierte<br />

Zuschauerinnen und Zuschauer.<br />

Die Jubiläen in unserer Stadt scheinen sich in diesen Tagen förmlich den berühmten Staffelstab zu übergeben. Nach dem 800.<br />

Stadtgeburtstag im Vorjahr begehen wir nun das 600-jährige Bestehen unserer Universität.<br />

Für den Verein „<strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong> Rostock“ e. V. ist das Jahr <strong>2019</strong> zugleich der Auftakt für sein ganz eigenes Doppeljubiläum.<br />

Der diesjährige <strong>Springertag</strong> findet zum <strong>25.</strong> Mal im Rahmen der <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> Serie statt, 2020 folgt dann das 65. Jubiläum des<br />

<strong>Springertag</strong>es.<br />

Zum ersten Mal in der langen Geschichte unseres durch die <strong>FINA</strong> mehrfach ausgezeichneten Traditionsevents wird das Kräftemessen der<br />

weltbesten Wasserspringerinnen und Wasserspringer an vier Tagen durchgeführt. Somit räumen wir den seit 2018 neu ins Programm<br />

aufgenommenen attraktiven Mixed-Wettbewerben den ihnen gebührenden Zeitrahmen ein.<br />

Gemeinsam mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, dem Olympiastützpunkt M-V sowie dem Landes- und Stadtsportbund ist<br />

es uns gelungen, die von der <strong>FINA</strong> erhobenen Kriterien für die Ausrichtung dieser hochklassigen Sportveranstaltung zu erfüllen. Ohne<br />

unsere Sponsoren und Förderer wäre eine Realisierung auf dem notwendigen Niveau allerdings unmöglich. Deshalb bedanke ich mich an<br />

dieser Stelle stellvertretend bei unserem langjährigen Hauptsponsor, der Stadtwerke Rostock AG, dem Landesmarketing M-V sowie allen<br />

anderen im Programmheft genannten Firmen und Organisationen. Einen besonderen Dank auch an unsere zahlreichen, sehr engagierten<br />

ehrenamtlichen Helfer, die diese Veranstaltung zu einem echten hochkarätigen Erlebnis machen.<br />

Ich freue mich auf den spannenden Wettstreit der Athletinnen und Athleten im vorolympischen Jahr und wünsche uns allen sportlich faire<br />

Wettkämpfe und einen erfolgreichen <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> und <strong>Springertag</strong>.<br />

Rainer Milles<br />

Präsident des Internationalen <strong>Springertag</strong> Rostock e. V.<br />

English Translation


13<br />

Familienpower versorgt <strong>Springertag</strong>sfamilie<br />

„4000 Essen gingen über den Tresen im Marmorsaal“, so die kurze<br />

Zusammenfassung von Andreas Kriehn bei der Auswertung des<br />

<strong>Springertag</strong>es 2018. Das bedeutet im Verlauf einer Woche 4000<br />

Portionen für alle -Sportler, Trainer, andere Mitglieder der Mannschaften<br />

und Helfer. Dabei müssen die Mahlzeiten oft mehrere Stunden lang in<br />

gleich bleibender Qualität bereitstehen, da die Athleten durch ihren<br />

Wettkampfrhythmus auf bestimmte Essenszeiten festgelegt sind.<br />

Das letzte Abendbrot gibt es eben erst nach dem letzten Training.<br />

Der eine mag mehr Gemüse, der andere braucht unbedingt und<br />

immer Reis bzw. Tee, der Dritte muss sich erst noch an den uns so<br />

vertrauten Geschmack norddeutscher Küche gewöhnen. Reichhaltig<br />

und schnellkraftsportgerecht soll das Essen sein, gleichzeitig nationale<br />

Eigenheiten beachten und das vorgegebene Budget nicht übersteigen.<br />

Der „Partyservice Tanne“ der Familie Poittner lässt sich durch fast<br />

nichts aus der Ruhe bringen. Das von Jochen Poittner und seinem Sohn<br />

Mario vor mittlerweile 25 Jahren gegründete Cateringunternehmen<br />

mit zwei Kantinenstandorten in der Südstadt und in Schmarl ist seit<br />

1994 beim <strong>Springertag</strong> dabei und stellt sich jedes Jahr erneut auf die<br />

vielfältigen Erwartungen der Teilnehmerländer ein. Wir sagen Danke<br />

und hoffen auf weitere gute und schmackhafte Zusammenarbeit!<br />

Da fällt uns auf: Warum kennen die Athleten aus Russland, der Ukraine<br />

und Weißrussland eigentlich unsere leckere Variante der Soljanka<br />

nicht?


Ohne euch geht gar nichts!<br />

„Ein Dankeschön kann man sich nicht auf‘s Brot schmieren.“ oder „...<br />

nicht in die Bank tragen.“, so sagt man im Russischen bzw. Englischen. Im<br />

Deutschen heißt es: „Danke zu sagen, kostet nichts.“<br />

Dabei kann ein aufrichtig gemeintes DANKE in unserer schnelllebigen<br />

Zeit weit mehr sein als eine dahingemurmelte Floskel oder Zeichen einer<br />

guten Kinderstube. Es hält, so ist es in einem Text von Psychotherapeut<br />

Dr. Rolf Merkle* sinngemäß nachzulesen, soziale Beziehungen am Laufen,<br />

drückt Respekt aus und kann viel Positives bewirken. Außerdem, so<br />

führt Merkle weiter aus, fühlt sich derjenige, bei dem man sich bedankt,<br />

ernst genommen. Er merkt, dass man die Leistungen, die er (ver)schenkt,<br />

anerkennt und nicht für selbstverständlich ansieht.<br />

Und genau darum geht es hier, wir bedanken uns für ein Geschenk - unsere<br />

freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer schenken unserer Veranstaltung Zeit,<br />

Arbeitskraft, gute Laune, manche auch ganz praktisch Kuchen, Kaffee<br />

oder etwas Gebasteltes. Einige beteiligen sich ein Mal, andere mehrere<br />

Male, ein paar besonders Hartnäckige auch viele Jahre und Jahrzehnte.<br />

Deshalb werden wir nicht müde, auch in diesem Heft unseren Dank auf<br />

einer Doppelseite zu manifestieren, in Schrift und noch mehr Bildern,<br />

die bekanntermaßen mehr sagen als tausend Worte. DANKE! Und<br />

damit beenden wir den kleinen Exkurs in die Welt der<br />

Sprichwörter und Redewendungen. Bis auf eine kleine<br />

letzte Anmerkung: Das Wort DANKE steckt in dem<br />

Wortstamm DENKEN -<br />

also „jemanden in (seinen)<br />

Gedanken halten“. Und<br />

wir halten euch, liebe<br />

Helferinnen und Helfer, in<br />

unseren Gedanken, denn wir<br />

wissen sehr wohl, dass ohne<br />

euch nichts geht.<br />

*Quelle: Dr. Rolf Merkle,<br />

„Warum Danke sagen<br />

wichtig ist“, https://www.<br />

psychotipps.com/dankesagen.html<br />

Das Präsidium des Vereins<br />

„<strong>Internationaler</strong><br />

<strong>Springertag</strong> Rostock“ e. V.<br />

English Translation


15


Teilnehmende<br />

Nationen<br />

AUS<br />

AUT<br />

BLR<br />

BUL<br />

CAN<br />

CHN<br />

CRO<br />

DEN<br />

Medaillenspiegel 2018<br />

Gold Silber Bronze<br />

CHN 8 2 -<br />

GER 2 1 2<br />

MEX - 4 2<br />

GBR - 3 2<br />

RUS - - 2<br />

MAS - - 1<br />

UKR - - 1<br />

3mF TuF S3mF STuF 3mM TuM S3mM STuM Mix3m MixTurm<br />

CHN CHN GER CHN GER CHN CHN CHN CHN CHN<br />

CHN MEX MEX MEX MEX CHN GBR GBR GER GBR<br />

GER GBR GBR UKR RUS RUS MAS MEX MEX GER<br />

FIN<br />

FRA<br />

GER<br />

GRC<br />

IRL<br />

ITA<br />

JPN<br />

NED<br />

NOR<br />

POL<br />

ROU<br />

RUS<br />

SGP<br />

SUI<br />

SWE<br />

UKR<br />

Stand <strong>25.</strong>01.<strong>2019</strong>


Nationenerfolge <strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong> 17<br />

(nur erstPlatzierte)<br />

1m<br />

3m<br />

Turm<br />

3m<br />

Synchron<br />

Turm<br />

Synchron<br />

1m<br />

3m<br />

Turm<br />

3m<br />

Synchron<br />

Turm<br />

Synchron<br />

Mix 3m<br />

Mix Turm<br />

Nation<br />

Siege<br />

Ges.<br />

Frauen<br />

Männer<br />

CHN 127 4 14 24 11 14 3 19 16 12 8 1 1<br />

DDR 91 - 27 22 - - - 23 19 - - - -<br />

GER 46 3 6 1 6 3 4 7 5 5 6 - -<br />

UdSSR 24 - 5 4 - - - 4 11 - - - -<br />

RUS 21 1 4 2 1 - 2 3 4 - 4 - -<br />

CAN 9 - 2 2 1 2 - - 1 1 - - -<br />

MEX 5 - - - - - - 3 2 - - - -<br />

GBR 4 - - - - - - - 2 - 2 - -<br />

CUB 3 - - - - - - 1 2 - - - -<br />

DEN 3 - - 3 - - - - - - - - -<br />

KAZ 3 - 2 1 - - - - - - - - -<br />

UKR 3 - - 2 - - - - - 1 - - -<br />

AUS 2 - 1 - - - - 1 - - - - -<br />

CZE 2 1 - 1 - - - - - - - - -<br />

USA 2 - 1 - - - - 1 - - - - -<br />

AUT 1 - - 1 - - - - - - - - -<br />

HUN 1 - - - - - - - 1 - - - -<br />

ITA 1 - - - - - - 1 - - - - -<br />

MAS 1 - - - - 1 - - - - - - -<br />

SWE 1 - 1 - - - - - - - - - -


<strong>Diving</strong> Germany<br />

Die Facebook-Seite für & von Wasserspringern<br />

Twitter<br />

#gprostock<strong>2019</strong><br />

Impressionen und News rund um den <strong>64.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong> gibt es auf unter #gprostock<strong>2019</strong><br />

Impressions and News surrounding the 64th International Divers day live on #gprostock<strong>2019</strong>


Sieger beim Internationalen <strong>Springertag</strong><br />

in Rostock<br />

19<br />

Kunstspringen Damen 3-m-Brett<br />

2014 Lin Qu China 345,75<br />

2015 Lin Qu China 341,25<br />

2016 Xiaojie He China 354,90<br />

2017 Chunting Wu China 309,85<br />

2018 Xiaohui Huang China 357,90<br />

Turmspringen Damen<br />

2014 Qian Ren China 353,40<br />

2015 M. Benfeito Kanada 360,30<br />

2016 Yaying Ding China 378,05<br />

2017 Minjie Zhang China 360,35<br />

2018 Yajie Si China 361,90<br />

Synchronspringen Damen 3-m-Brett<br />

2014<br />

2015<br />

2016<br />

2017<br />

2018<br />

Qulin Zheng<br />

Qu Lin<br />

Lin Qu<br />

Chunting Wu<br />

Jiayu Chen<br />

Xiaojie He<br />

Jennifer Abel<br />

M.Citrini-Beaulieu<br />

Lena Hentschel<br />

Tina Punzel<br />

Synchronspringen Damen Turm<br />

2014<br />

2015<br />

2016<br />

2017<br />

2018<br />

Mixed 3m<br />

2018<br />

Siyu Ji<br />

Qian Ren<br />

M. Benfeito<br />

Roseline Filion<br />

Yaying Ding<br />

Miya Suo<br />

Jiaqi Zhang<br />

Minjie Zhang<br />

Yajie Si<br />

Yijin Xu<br />

Xiaohu Tai<br />

Yiwen Chen<br />

Kunstspringen Damen 1-m-Brett<br />

China 309,60<br />

China 305,40<br />

China 314,40<br />

Kanada 304,08<br />

Deutschland 293,10<br />

China 340,86<br />

Kanada 302,55<br />

China 341,04<br />

China 327,84<br />

China 322,86<br />

325,56 China<br />

1995 Dörte Lindner Deutschland 244,90<br />

1996 Lixia Chen China 273,51<br />

1997 Simona Koch Deutschland 257,22<br />

1998 Yan Jie China 247,41<br />

1999 Zhang Jing China 268,56<br />

Kunstspringen Herren 3-m-Brett<br />

2014 Shixi Li China 518,65<br />

2015 Jahir Ocampo Mexiko 489,80<br />

2016 Patrick Hausding Deutschland 503,50<br />

2017 Jianfeng Peng China 483,85<br />

2018 Patrick Hausding Deutschland 493,35<br />

Turmspringen Herren<br />

2014 Jiang Yang China 586,05<br />

2015 Sascha Klein Deutschland 524,20<br />

2016 Jiang Yang China 523,40<br />

2017 Jiang Yang China 546,60<br />

2018 Bo Qiu China 556,70<br />

Synchronspringen Herren 3-m-Brett<br />

2014<br />

2015<br />

2016<br />

2017<br />

2018<br />

Shixin Li<br />

Zhiyi Sun<br />

A. Gorhkovosov<br />

Illya Kvasha<br />

P.G. Francois<br />

Imbeau-Dulac<br />

Patrick Hausding<br />

Stephan Feck<br />

Zong Yuam Wang<br />

Zijin Xu<br />

Synchronspringen Herren Turm<br />

2014<br />

2015<br />

2016<br />

2017<br />

2018<br />

Mixed Turm<br />

2018<br />

Aisen Chen<br />

Jiang Yang<br />

Patrick Hausding<br />

Sascha Klein<br />

Zewe Xu<br />

Xiaohu Tai<br />

Roman Izmailov<br />

Sergey Nazin<br />

Xiaohu Tai<br />

Yiwen Chen<br />

Yajie Si<br />

Lizhi Coa<br />

Kunstspringen Herren 1-m-Brett<br />

China 441,39<br />

Ukraine 406,11<br />

Kanada 418,68<br />

Deutschland 419,91<br />

China 422,37<br />

China 470,79<br />

Deutschland 451,26<br />

China 461,58<br />

Russland 378,76<br />

China 439,29<br />

China 320,91<br />

1995 Andrej Semenjuk Russland 394,20<br />

1996 Boris Lietzow Deutschland 374,46<br />

1997 Stefan Ahrens Deutschland 388,56<br />

1998 Liu Ben China 390,18<br />

1999 Andreas Wels Deutschland 407,25<br />

Alle weiteren Sieger der vergangenen Rostocker <strong>Springertag</strong>e findet ihr unter www.springertag-rostock.de. You can find an overview of all former winners of Rostock‘s International Divers Day on our website.


21


23<br />

Die Mischung macht‘s!<br />

Unter diesem Motto beginnt sich das Mixed-Synchronspringen im Wasserspringen zu etablieren.<br />

Die deutschen Wasserspringer haben daran zum Glück einen gehörigen Anteil. Lou Massenberg und Tina Punzel sowie Florian Fandler und<br />

Christina Wassen sind Medaillengewinner der Europameisterschaft 2018 in Edinburgh.<br />

Um auch dieser Disziplin die nötige Aufmerksamkeit im Programm des Internationalen <strong>Springertag</strong>es zu geben, hat das Organisationsteam<br />

den Wettkampfplan um einen Tag verlängert.<br />

Unseren Stammgästen und den neuen Zuschauern ein herzliches Willkommen! Wir freuen uns, Sie nun für vier Tage als Teil der<br />

Wasserspringerfamilie in Rostock begrüßen zu können.<br />

Neben den hohen sportlichen Leistungen werden Sie durch ein umfangreiches Rahmenprogramm unterhalten. Für kindgerechte<br />

Betätigungsfelder, Informationsstände und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.<br />

Die Mischung macht‘s!


Maria Kurjo<br />

Geboren: Dezember 1989, Deutschland<br />

• Europameisterschaften<br />

2018 Synchronspringen Turm Platz 3<br />

Turmspringen Platz 3<br />

2017 Turmspringen Platz 6<br />

2016 Synchronspringen Turm Platz 1<br />

Turmspringen Platz 8<br />

2015 Synchronspringen Turm Platz 4<br />

Turmspringen Platz 12<br />

2014 Synchronspringen Turm Platz 2<br />

Turmspringen Platz 5<br />

• WorldCup<br />

2018 Synchronspringen Turm Platz 9<br />

Turmspringen Platz 11<br />

2016 Turmspringen Platz 7<br />

2014 Synchronspringen Turm Platz 12<br />

• <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong><br />

2018 Synchronspringen Turm Platz 5<br />

Turmspringen Platz 2<br />

2017 Synchronspringen Turm Platz 5<br />

Turmspringen Platz 4<br />

2016 Synchronspringen Turm Platz 2<br />

Turmspringen Platz 6<br />

2015 Turmspringen 2x Platz 5<br />

2014 Turmspringen Platz 4<br />

• Deutsche Meisterschaften<br />

17 x 1.Platz; 10 x 2.Platz; 5 x 3.Platz; 1 x 5.Platz; 2 x 6.Platz


<strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong><br />

Termine <strong>2019</strong><br />

Calgary, CAN<br />

04.-07.04.<strong>2019</strong><br />

Rostock, GER<br />

14.-17.02.<strong>2019</strong><br />

Madrid, ESP<br />

07.-09.06.<strong>2019</strong><br />

Bolzano, ITA<br />

14.-16.06.<strong>2019</strong><br />

Mission Viejo, USA<br />

12.-14.04.<strong>2019</strong><br />

Cairo, EGY<br />

21.-23.06.<strong>2019</strong><br />

Kuala Lumpur, MAS<br />

15.-17.11.<strong>2019</strong><br />

Singapur, SGP<br />

22.-24.11.<strong>2019</strong><br />

Gold Coast, AUS<br />

08.-11.11.<strong>2019</strong><br />

22.04.-29.04.<strong>2019</strong><br />

Youth <strong>Diving</strong><br />

Meet<br />

Dresden<br />

16.03.-17.03.<strong>2019</strong><br />

Nordwassercup<br />

Rostock<br />

21.06.-01.07.<strong>2019</strong><br />

JEM<br />

Russland<br />

Flug buchen<br />

06.07.-21.07.<strong>2019</strong><br />

WM<br />

Gwangiu<br />

(KOR)<br />

Flug buchen<br />

04.08.-12.08.<strong>2019</strong><br />

EM<br />

Kiew<br />

(UKR)<br />

Ticket buchen<br />

31.10.-03.11.<strong>2019</strong><br />

Euro Finans<br />

<strong>Diving</strong> Lund<br />

Schweden<br />

11.12.-15.12.<strong>2019</strong><br />

DMM<br />

Berlin


Der Internationale<br />

<strong>Springertag</strong> Rostock, der von Andreas<br />

Kriehn organisierte <strong>FINA</strong> <strong>Diving</strong> <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong>, ist zweifellos<br />

ein unverzichtbares Ereignis der Springerwelt<br />

Es ist mehr als 30 Jahre her, seit ich zum ersten Mal dabei war und für mich<br />

bleibt es die schönste der Shows. Die besten Kunstspringer der Welt erfreuen<br />

das Publikum mit futuristischen, brillanten Leistungen und die Atmosphäre<br />

im Pool ist immer an der Spitze. Das Schweizer Team freut sich sehr, daran<br />

teilnehmen zu dürfen. Rainer Milles, Präsident des Vereins, kann wirklich stolz auf<br />

sein Team von Trainern, Familien und freiwilligen Helfern sein, die alle zusammen<br />

arbeiten und alles möglich machen, um diesen Moment zu einem perfekten<br />

Erfolg zu verzaubern.<br />

Tausend DANK für die Exzellenz und Leidenschaft, mit der Sie uns hier<br />

inspirieren.<br />

Christiane Favia<br />

Schweizer Spring-Nationaltrainerin<br />

27


Glücksmomente<br />

Die Europameisterschaft in Edinburgh in diesem Jahr war<br />

ein einziger Glücksmoment für mich.<br />

Auch wenn das Jahr sportlich gesehen mit dem Weltcup<br />

in China und dem <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> in Bozen schon ziemlich gut<br />

verlief, gibt es am Ende ja eben doch nie eine Garantie auf<br />

eine Medaille bei einer EM.<br />

Dass dann sogar 3 Medaillen bei 3 Starts herauskommen<br />

würden, hätte ich nie gedacht.<br />

Auch, dass ich 2 der Medaillen mit Elena und Lou<br />

teilen konnte, war definitiv ein Glücksmoment. Seine<br />

Medaillenfreude teilen zu können, macht fast noch mehr<br />

Spaß.<br />

Dennoch war die Einzelmedaille einer der größten<br />

Glücksmomente überhaupt. Nach 5 Jahren hat es endlich<br />

wieder geklappt mit der Einzelmedaille. Die Belohnung für<br />

meine lange und harte Arbeit zu erhalten war ein riesen<br />

Glücksmoment.<br />

Liebe Grüße Maria Kurjo, Berliner TSC<br />

Glücksmomente sind für mich oft die kleinen Momente, in<br />

denen alles perfekt ist:<br />

Wenn ich sonntags ausgeschlafen habe und mich mit<br />

den Mädels oder der Familie zum Frühstück treffe und wir<br />

unbeschwert über Gott und die Welt quatschen können.<br />

Wenn ich gesund bin, mich im Training ausgepowert habe<br />

und abends geschafft und glücklich ins Bett falle.<br />

2018 waren natürlich meine 3 EM-Medaillen die großen<br />

Glücksmomente, die Belohnung für die harte Trainingsarbeit.<br />

Tina Punzel, Dresdner SC 1898<br />

Der definitiv schönste Moment in meiner Springerkarriere<br />

bis jetzt war der Gewinn der Jugendweltmeisterschaft<br />

2016 im 3-m-Synchronspringen. Die Auszeichnung, der<br />

Beste der Welt zu sein, ist einfach etwas ganz besonderes<br />

und bedeutet mir sehr viel. Die deutsche Nationalhymne<br />

zu hören, die extra für Patrick Kreisel und mich gespielt<br />

wurde, machte den Moment auf dem Podest einfach<br />

unbeschreiblich und perfekt. Ähnlich war das dieses Jahr<br />

bei den Europameisterschaften bei Tinas und meinem<br />

großen Erfolg im 3-m-Mixed-Synchronspringen. Dies<br />

war die Bestätigung für ein intensives Jahr mit harten<br />

Trainingseinheiten und vielen Wettkämpfen. Das war<br />

ein riesiger Erfolg und ich hoffe, dass es in meiner<br />

Springerkarriere so weitergeht.<br />

Lou Massenberg, Berliner TSC<br />

English Translation


Einer meiner Glücksmomente im Jahr 2018 war das Erreichen<br />

meiner Ergebnisse bei der Jugendeuropameisterschaft in<br />

Helsinki. Durch meine guten Platzierungen konnte ich mich<br />

für die Jugendweltmeisterschaft qualifizieren. Es war eine<br />

sehr schöne Erfahrung und hat auch viel Spaß gemacht.<br />

Jette Müller, WSC Rostock<br />

Nachdem ich mich vor zwei Jahren für die WM qualifiziert<br />

habe, konnte ich es kaum glauben. Es war all die Jahre, in<br />

denen ich trainiere und springe, mein allergrößter Wunsch<br />

und Traum, einmal bei solch einem großen Wettkampf<br />

dabei zu sein. Es war einfach genial, in dieser wahnsinnig<br />

großen Halle für Deutschland springen zu dürfen. Ich dachte<br />

damals, es kann nicht mehr besser werden und genoss die<br />

Zeit. Doch das folgende Jahr konnte die ganzen Ereignisse<br />

toppen. Ich ersprang mir mit meiner wundervollen Partnerin<br />

Christina die Bronze-Medaille bei den European Games in<br />

Edinburgh. Ich dachte, ich träume und wollte gar nicht mehr<br />

aufwachen. Die ganzen Jahre (ca. 23) voller Training haben<br />

sich für diesen einen kleinen Moment gelohnt - einmal<br />

im Mittelpunkt zu stehen und jeder freut sich für einen.<br />

Ein unbeschreibliches Erlebnis und ich kann es nur jedem<br />

Wasserspringer mit auf dem Weg geben: Es lohnt sich, für<br />

jeden kleinen Erfolgsmoment zu schwitzen, zu trainieren<br />

und auch mal auf die Wasseroberfläche zu klatschen;-).<br />

Ein letztes Kapitel ist aber noch offen - die Olympischen<br />

Spiele. Ich werde noch einmal alles geben, um auch diesen<br />

Traum wahr werden zu lassen.<br />

Florian Fandler, SV Halle<br />

Anmerkung der Redaktion:<br />

Vor drei Jahren hatte Boris Rozenberg schon einmal sehr<br />

persönliche Gedanken zum Trainerglück formuliert. Vor allem<br />

Martin Wolfram stand im Fokus: seine Verletzung im Turmfinale<br />

2012 in London, sein langer Weg der Reha und schließlich<br />

2015 der EM-Titel vom 3m Brett hier in Rostock. Mit dieser<br />

Leistung schlug Martin den Punkterekord von Sascha Klein,<br />

Ausgangspunkt des nun folgenden Glücksmomentes...<br />

Das habe ich vor drei Jahren geschrieben, die Geschichte<br />

hatte ihre Fortsetzung...<br />

„Ich gebe dir deinen Rekord zurück“, sagte ich Sascha, worauf<br />

er mit Bitterkeit in der Stimme antwortete: „mir bleibt keine<br />

Zeit.“ Ich beruhigte „Sanja“ mit der Aussicht, dass wir noch<br />

eine paar Termine hätten. Es ging auf die Olympiade in Rio<br />

zu.<br />

Es kamen die deutschen Sommermeisterschaften und die<br />

Nominierung der Nationalmannschaft für die Olympiade, bei<br />

der Sascha im Halbfinale eine phänomenale Serie mit 576,40<br />

Punkten sprang. Das war eine Steigerung des Rekords von<br />

Martin von der EM 2015 in Rostock um 1,10 Punkte. Martin<br />

gratulierte Sascha zu dieser Leistung.<br />

Gemeinsam mit Alexander Neufeld beglückwünschten wir<br />

den Sportler im Beisein aller, die Anteil an dem Ergebnis<br />

hatten, und ich sagte zu Sascha Klein: „Ich hatte dir<br />

versprochen, dir deinen Rekord zurückzugeben. Allein habe<br />

ich es nicht geschafft, aber gemeinsam mit Alexander<br />

Neufeld wohl.“ (Zu dieser Zeit trainierte Sascha teils in<br />

Dresden, teils in Aachen.) Damit ist das bis heute geltende<br />

Rekordergebnis von 576,40 auch Trainerleistung von<br />

Alexander Neufeld.<br />

Beim Lesen meines alten Beitrages sticht mir die Zeile in die<br />

Augen „...du bist schon 55 Jahre alt.“, ein Lächeln geht mir<br />

über die Lippen, jetzt, wo es noch zehn Tage bis zu meinem<br />

59. Geburtstag sind.<br />

Die Zeit schreitet unerbittlich voran, schreibt neue Namen<br />

in die Agenda. Vor fast genau einem Jahr trat Tina Punzel<br />

bei der World Series in Peking zum 3m Wettkampf an. Von<br />

den verbliebenen acht besten Springerinnen kam sie in die<br />

so genannte „Todesgruppe“. „Ich habe keine Chance, da<br />

sind solche Namen vertreten!“, meint Tina. Ich gebe ihr mit<br />

auf den Weg: „Mädchen, geh und mache dir deinen eigenen<br />

Namen!“ Tina sprang überragend und sicherte sich ihren<br />

Finalplatz. Später wurden diese Worte unsere Devise für die<br />

gesamte Saison, erst beim Weltpokal, dann bei der EM. Und<br />

sie machten Tina zur Prinzessin der Meisterschaft (noch<br />

nicht zur Königin...).<br />

Nach seiner zweiten Olympiateilnahme, bei der Martin ein und<br />

derselbe Sprung seine Medaillenchancen zunichtemachten,<br />

den Traum eines jeden Sportlers, begann er seinen dritten<br />

Anlauf. Und auch diese Geschichte wird eine Fortsetzung<br />

haben.<br />

Boris Rozenberg, Dresdner SC 1898


Monika Dietrich<br />

geht in Rente -<br />

NOCH LANGE NICHT!<br />

Viele kennen sie am Beckenrand stehend und mit ihrer kraftvollen<br />

Stimme Anweisungen gebend, vom Ehrgeiz gepackt, vom Sportler<br />

alles abverlangend. Nicht alle Sportler und Kollegen konnten und<br />

wollten ihrem Anspruch folgen. Das war für Monika kein Problem.<br />

Verbiegen wollte sie sich nicht, um allen gerecht und von allen<br />

geachtet zu werden.<br />

Monika ist als gebürtiger „Fischkopf“ in Sassnitz in einer<br />

sportinteressierten Familie aufgewachsen. Als Kind wollte sie<br />

eine erfolgreiche Turnerin werden, wechselte aber später zum<br />

Wasserspringen. „Zum Glück konnten viele meiner Springer später<br />

besser springen, als ich es jemals vermochte“, so Monika Dietrich<br />

auf ihrer Geburtstagsfeier 2018.<br />

Nach dem Umweg einer Berufsausbildung mit Abitur auf der<br />

Warnow Werft und dem Studium an der Pädagogischen Hochschule<br />

in Magdeburg startete sie ihre Laufbahn in ihrem Traumberuf ganz<br />

unten, als Übungsleiterin. Zu ihren ersten Sportlerinnen in dieser<br />

Zeit zählten u. a. Ramona Pätow und Martina Proeber, die später<br />

Erfolge bei Europameisterschaften und Olympischen Spielen<br />

verbuchen konnten.<br />

1977 begann dann die 41 Jahre andauernde Trainerzeit. Damals wie<br />

heute war und ist es schwierig, kleine „Wasserratten“ zu finden.<br />

Jedoch war die Manpower an Trainern* üppiger. „Ja, da gibt es große<br />

Unterschiede zu heute. Zu DDR-Zeiten waren wir wesentlich mehr<br />

Trainer an einem Zentrum. Wir hatten natürlich auch mehr Sportler<br />

zu betreuen. Es war Pflicht, zehn Sportler (möglichst fünf Jungen,<br />

fünf Mädchen) an der Kinder- und Jugendsportschule einzuschulen.<br />

Es gab Spezialtrainer für Athletik, Akrobatik, Ballett. Damit konnten<br />

wir die Trainingsgruppen optimal einteilen“, so Monika Dietrich.<br />

Nach der Wende wurde Monika Dietrich Cheftrainerin im<br />

Wasserspringerzentrum Rostock. Seit dieser Zeit hat sie als<br />

Leiterin zusammen mit dem Trainerteam das Wasserspringen in<br />

Rostock immer auf dem Status eines DSV-Bundesstützpunktes<br />

gehalten. Das Fazit der heute 65-Jährigen: „Mit der Übergabe an<br />

meine Nachfolger gebe ich einen Stützpunkt mit sicherer Zukunft<br />

und gutem Kaderstamm in die Hände eines jungen Teams. Um die<br />

Zukunft des Wasserspringens in Rostock ist mir nicht bange.“<br />

Dass sie den Sport und ganz besonders das Wasserspringen<br />

liebt und dafür „brennt“, hat sie in all den Jahren gezeigt. Sie<br />

hat vier Sportler zu den Olympischen Spielen geführt. Zwei von<br />

ihnen brachten das begehrte Edelmetall mit nach Hause. 1997<br />

bekam Monika Dietrich als erste Frau in Deutschland den Josef-<br />

Neckermann-Trainerpreis.<br />

Ihr „Job“ als Trainerin endete nie an der Schwimmhallentür. Sie<br />

schaute nicht auf die Uhr und nahm nicht selten Probleme und die<br />

Suche nach Lösungsmöglichkeiten mit nach Hause. Das nötigte<br />

Monika Dietrich und Ulla Klinger


Treffen mit ehemaligen erfolgreichen Athletinnen Beverly Boys,<br />

Ulrika Knape-Lindberg, Christa Kinast<br />

<strong>Springertag</strong> 2007<br />

31<br />

Umfeld, die erforderliche Flexibilität, das Einfühlungsvermögen und<br />

die mentale Stärke hat sie in ihrer Familie gefunden. Manch einer<br />

würde jetzt sagen: „Man kann es ja auch übertreiben.“<br />

Monika Dietrich ist in der Wasserspringerwelt bekannt<br />

durch Kreativität und Athleten mit außergewöhnlichen<br />

Sprungprogrammen. Dörte Lindner sprang vom Zehner 305b,<br />

Annika Walter bestach durch ihren sicheren Handstandsprung<br />

(634c), Christian Löffler und Borris Lietzow zeigten selten<br />

vorgeführte fliegende Ausführungen (413b, 213c) und Frank Sander<br />

war der erste deutsche Wasserspringer, der den viereinhalbfachen<br />

Salto vorwärts im Wettkampf vom 3-m-Brett sprang.<br />

Bis zum Ende ihrer Trainerlaufbahn hat Monika Dietrich ihre<br />

Sportler und die Konkurrenz mit unkonventionellen Programmen<br />

überrascht und damit oft die Kampfrichter herausgefordert.<br />

Oftmals war damit sportlicher Erfolg verbunden. Manchmal war<br />

das Risiko aber auch zu hoch.<br />

„Doch als meine Sportler zu denen gehörten, die mit den<br />

Sprüngen 207c und 307c zu Deutschlands Wasserspringerspitze<br />

aufschlossen, Annika Walter 1996 bei den Olympischen Spiele<br />

in Atlanta den 2. Platz vom Turm, Dörte Lindner im Jahr 2000 in<br />

Sydney Bronze von 3m errangen oder Stefan Ahrens Neunter vom<br />

3-m-Brett wurde,“ so Dietrich, „gab mir der Erfolg Recht.“<br />

Jedoch auch schmerzliche Enttäuschungen musste Monika in ihrer<br />

Trainerkarriere hinnehmen. So kam es für sie 1996 zum Supergau.<br />

Im Vorfeld, den Qualifikationswettkämpfen zu den Olympischen<br />

Spielen 1996, waren die Rostocker Wasserspringer mit einem<br />

starken Team gemeldet. Leider musste Dörte Lindner aus<br />

gesundheitlichen Gründen pausieren, eine andere Sportlerin war<br />

dem nervlichen Druck nicht gewachsen und Stefan Ahrens berührte<br />

im 3-m-Wettkampf das Brett und schied aus. Boris Lietzow<br />

sprang einen hervorragenden Vorkampf und ging mit 30 Punkten<br />

Abstand zum Zweitplatzierten ins Finale. Am Ende fehlten ihm<br />

winzige 1,5 Pünktchen zur Teilnahme an den Olympischen Spielen<br />

in Atlanta. Versöhnlicher war da der Wettkampf von Annika Walter<br />

im Turmspringen, die ihr Ticket für den Olympischen Wettbewerb<br />

löste. Monika Dietrich hierzu: „Bei dieser Meisterschaft habe ich<br />

viele Nerven gelassen. Freud und Leid lagen so dicht beieinander.<br />

Schlimmer ist es nie mehr geworden…“ Es ist nicht einfach,<br />

Niederlagen zu verkraften und sich danach wieder aufzurappeln.<br />

Das ist Monikas Stärke. Unterstützung erhielt sie in erster Linie<br />

durch ihren Mann Jochen. Auch die damalige Bundestrainerin<br />

Ulla Klinger oder Lutz Buschkow, derzeitiger Chefbundestrainer<br />

im Wasserspringen, aber auch viele andere Trainer fanden oft<br />

die richtigen Worte. „Ich hatte nie Probleme, eine Niederlage<br />

hinzunehmen, wenn ich sicher war, alles gegeben zu haben und wir<br />

echt gegen einen Besseren verloren hatten. Dann half nur ein AUF<br />

zu neuen Taten!“, so Dietrich.<br />

Immenser Erfolgsdruck und der Umgang mit der Konkurrenz<br />

liegen in der Trainertätigkeit nah beieinander. Den Fokus im Blick<br />

zu behalten, weiterhin kreativ und erfolgshungrig zu bleiben<br />

und sich nicht zu sicher zu fühlen, das zeichnet den Trainer im<br />

Leistungssport aus. Wenn dann noch der Erfolg mit einem Platz auf<br />

dem aus Sportlersicht beliebten „Treppchen“ hinzukommt, sind all<br />

die Widrigkeiten überwunden. „Siegerehrungen in Verbindung mit<br />

der Nationalhymne berühren mich emotional sehr stark. Das sind<br />

Momente, die einen nachhaltigen Eindruck bei den Sportlern und<br />

Trainern hinterlassen und die vergangenen Anstrengungen leichter<br />

erscheinen lassen“, meint Dietrich.<br />

Ein weiterer Meilenstein im Leben von Monika Dietrich war nach<br />

zahlreichen Einsätzen bei Welt- und Europameisterschaften<br />

die Nominierung als Kampfrichterin zu den Olympischen Spielen<br />

2012. Weitere Höhepunkte als Kampfrichterin folgten beim<br />

Weltcup in Rio und den ersten Europäischen Jugendspielen in<br />

Baku sowie zahlreichen <strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong> Meetings. Zu ihrer Tätigkeit als<br />

Kampfrichterin resümiert Monika: „Es ist schon aufregend, bei<br />

wichtigen Wettkämpfen zu werten. Man will möglichst nichts falsch<br />

machen. Je weniger man sich unter Druck setzt, umso einfacher ist<br />

es, gut zu werten. Alle Trainer, Sportler und Zuschauer, die nicht<br />

auf dem Kampfrichterstuhl sitzen, wissen auf jeden Fall immer alles<br />

besser. Da war ich früher sicher keine Ausnahme. Als Kampfrichter<br />

bist du nicht auf Fehlersuche, sondern solltest die Schönheit der<br />

Sprungausführung hervorheben. Mit diesem Grundgedanken und


*alle Bezeichnungen wie Trainer etc. beziehen sich in diesem Text, wie auch in allen anderen Texten des Heftes gleichermaßen auch auf alle anderen Geschlechter. Ist nur die männliche Form gedruckt,<br />

so geschah dies lediglich aus Gründen der besseren Lesbarkeit bzw. um Zitate im Original zu erhalten. Die Redaktion.<br />

der nötigen Konzentration liegt man als Kampfrichter nur selten<br />

falsch.“<br />

Dass das Wasserspringen eine der Randsportarten ist, ist allseits<br />

bekannt. Daher ist es jedes Mal ein großes Ereignis, wenn es live<br />

im Fernsehen übertragen wird. Monika Dietrich wurde beim Sender<br />

Eurosport oft als Co-Kommentatorin für das Wasserspringen<br />

engagiert. „Für mich ist die Arbeit bei Eurosport vor allem mit guter<br />

Unterhaltung und Wissensvermittlung in Sachen Wasserspringen<br />

verbunden. Ich versuche immer, die Sprunggruppen zu erklären<br />

und die richtigen Bezeichnungen zu verwenden. So entwickelt sich<br />

langsam ein Fachpublikum. Es war mir auch stets ein Bedürfnis,<br />

die ersten Trainer der erfolgreichen Sportler zu erwähnen, denn<br />

gerade sie leisten die schwere Anfangsarbeit. Außerdem erinnere<br />

ich beim Kommentieren technischer Details gern daran, dass<br />

diese täglich geübt werden müssen. Sportler und Eltern, die mir<br />

zuhören, erhalten dadurch eine versteckte Erinnerung (Handstand,<br />

Dehnung…).“, so Monika. Dass da manchmal das Erreichen eines<br />

noch höheren Schwierigkeitsgrades der Eleganz der Sportart im<br />

Wege steht, wird schon einmal hingenommen. „Die Höhen in den<br />

Disziplinen (1m, 3m, 10m) legen bereits eine Grenze vor. An den<br />

Sprungbrettern kann man auch nicht mehr viel machen. Die Herren<br />

drücken das Brett im Kunstspringen vom 1-m-Brett bereits ins<br />

Wasser. Ich glaube eher, dass sich die Sprungprogramme ändern<br />

werden oder der Wettkampfmodus. Lassen wir uns überraschen!“,<br />

sagt Dietrich mit einem Lächeln im Gesicht.<br />

Deutschland hat schon immer hervorragende Sportler<br />

hervorgebracht. Es ist nicht leicht, Sport, Ausbildung und Beruf<br />

unter einen Hut zu bringen. „Ja, Wasserspringen hat in diesem<br />

Punkt keine bessere oder schlechtere Stellung als die meisten<br />

anderen Leistungssportarten in unserem Land. Deutschland hat<br />

sich den olympischen Sport und den Sport für Jedermann auf die<br />

Fahne geschrieben. Aber wer A sagt, muss auch B sagen, und B<br />

hat noch große Reserven. Bedeutet übersetzt: Wenn wir um<br />

olympische Medaillen ringen wollen, müssen wir auch olympische<br />

Bedingungen im Vorfeld schaffen oder wir reduzieren unseren<br />

olympischen Anspruch“, konstatiert Monika Dietrich.<br />

Mit dem <strong>Springertag</strong> ist Monika eng verbunden. Nur wenige<br />

dieser Wettbewerbe hat sie auslassen müssen. Neben den<br />

hohen sportlichen Leistungen lag ihr immer das Besondere des<br />

Internationalen <strong>Springertag</strong>es Rostock am Herzen. „Der Rostocker<br />

<strong>Springertag</strong> ist ein Wettbewerb, der mit Liebe zum Detail<br />

ausgerichtet wird. Das ist mir und dem ganzen Organisationsteam<br />

nicht egal. Uns ist wichtig, dass und wie die Sportler zum Finale<br />

vorgestellt werden, in welcher Form ihre Leistungen gewürdigt<br />

werden oder wie die Atmosphäre an den vier Eventtagen gestaltet<br />

wird. In Rostock beim <strong>Springertag</strong> soll man sich wohl fühlen!“<br />

So schön und anstrengend ihre letzten 41 Trainerjahre auch waren,<br />

mit all ihren Höhen und Tiefen, den vielen schönen und stressigen<br />

Momenten, in Zukunft wird es im Leben von Monika Dietrich etwas<br />

ruhiger zugehen. Nichts desto trotz wird sie auch weiterhin dem<br />

Wasserspringen und ganz besonders dem Wasserspringerclub<br />

Rostock sowie dem Internationalen <strong>Springertag</strong> Rostock eine treue<br />

Begleiterin bleiben und wir werden auch weiterhin ihre Stimme im<br />

Fernsehen hören.<br />

Liebe Monika, wir danken dir auf diesem Wege für die vielen<br />

gemeinsamen Jahre. Wir wünschen dir für deinen neuen<br />

Lebensabschnitt alles Gute. Auf jeden Fall ist es für uns schön,<br />

dass du dem Wasserspringen erhalten bleibst. Denn nicht nur du<br />

brauchst es, das Wasserspringen braucht dich auch.<br />

Wir danken dir und<br />

verbeugen uns.<br />

PS. Und was macht Monika Dietrich in ihrer Freizeit? Sie<br />

fotografiert gern und wenn ihr nicht gerade ein Wasserspringer<br />

vor die Linse kommt, dann auch mal Landschaften, Blumen und<br />

Tiere. Seit einigen Jahren sammelt sie Briefmarken, aber da ist<br />

sie kompromisslos. Wenigstens ein Wasserspringer sollte schon<br />

darauf sein.<br />

33<br />

Videoauswertung mit Christian Löffler<br />

2007, Fort Lauderdale<br />

Als Kampfrichterin bei der WM 2011 in Shanghai<br />

Monika Dietrich und Dörte Lindner


Mit Musik geht<br />

alles leichter...<br />

Daniel Müller und Stefan Haschler sind<br />

die beiden, die beim <strong>Springertag</strong> für gute<br />

Mugge (auch Mucke) und Stimmung sorgen.<br />

So macht einem das Anstehen beim<br />

Einspringen oder im Vorkampf der Herren<br />

vom 3-m-Brett mit bis zu 35 Teilnehmern<br />

doch gleich viel mehr Spaß oder nimmt<br />

etwas von der Anspannung vor dem Finale.<br />

Schallplattenunterhalter, Discjockey (kurz<br />

DJ), Moderator, Veranstaltungstechniker,<br />

Gäste unterhaltender Hilfsarbeiter im<br />

Gaststättengewerbe, Radiogesicht und<br />

Fernsehstimme - irgendwie sind sie alles in<br />

einer Person unsere „Mugge-l“ Daniel und<br />

Haschi.<br />

So vielfältig die Bezeichnungen für<br />

ihren Beruf, so vielfältig auch die Musik,<br />

die sie ihren futuristisch anmutenden<br />

Gerätschaften entlocken. Für jede<br />

Stimmung und jeden Geschmack lässt sich<br />

in den wahrscheinlich hunderttausenden<br />

Dateien etwas finden. Mindestens ein<br />

Ventilator auf der Tribüne sorgt dafür, dass<br />

die Sicherungen der Anlage während des<br />

<strong>Springertag</strong>es nicht durchbrennen.<br />

Danke für Euren Job. Ihr seid unsere<br />

Nummer 1!


Erfrischend<br />

regional.<br />

asser ist nser kostarstes eensiel - wir sorgen<br />

täglich dafür, dass Sie es jederzeit genießen können.<br />

www.nordwasser.de


Weltklasse-Sport in<br />

familiärer Atmosphäre<br />

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.<br />

Der 63. <strong>Springertag</strong> ist doch gefühlt erst ein paar Wochen her …<br />

Dementsprechend frisch sind die Erinnerungen an den vergangenen<br />

<strong>Grand</strong> <strong>Prix</strong>. Es war eine facettenreiche Veranstaltung. Weltklasse-<br />

Sport in familiärer Atmosphäre. Die Springer sind locker und<br />

unkompliziert - nicht nur im Umgang mit Journalisten. Sie<br />

erfüllen Foto- und Autogrammwünsche. Rührige Helfer sorgen<br />

für einen reibungslosen Ablauf. Das bunte Rahmenprogramm mit<br />

Turnern und Sportakrobaten sowie den Lustigen Springern bietet<br />

anspruchsvolle Unterhaltung.<br />

Im Mittelpunkt steht natürlich der Sport. Emotionen inklusive.<br />

Gänsehaut-Atmosphäre herrschte bei der Verabschiedung der<br />

einstigen Top-Athleten Sascha Klein, Nora Subschinski und My<br />

Phan sowie Erfolgstrainer Jan Kretzschmar. Stephan Feck hatte die<br />

wunderbarsten Momente seiner Springerkollegen in einem Video<br />

zusammengestellt, das auf einer Leinwand ausgestrahlt wurde.<br />

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Patrick Hausding. Deutschlands<br />

Vorzeigespringer stahl zunächst vom Dreier allen die Show. Tags<br />

darauf patzte er im Synchronspringen mit Lars Rüdiger. Hausding<br />

kam im letzten Versuch schon beim Anlauf ins Straucheln, verlor<br />

die Balance und stürzte fast vom Brett. Null Punkte. Hausding und<br />

Rüdiger, die bis dahin noch Medaillenchancen hatten, wurden auf<br />

den zehnten und letzten Platz durchgereicht.<br />

Fünf von sechs Versuchen erfolgreich - für einen Ballsportler ist<br />

das eine tolle Quote. Im Wasserspringen reichen fünf Richtige<br />

nicht. Da kann der Athlet seine Serie im Training hunderte Male<br />

fehlerfrei ins Wasser bringen. Ein Patzer im Wettkampf - und die<br />

monate-, vielleicht sogar jahrelange Arbeit ist zunichte.<br />

Dabei sieht es so spielerisch leicht aus, wenn die Springer sich vom<br />

Brett oder Turm in die Tiefe stürzen, ihre Körper blitzschnell drehen,<br />

um nach Salti oder Schrauben nahezu spritzerfrei einzutauchen -<br />

so wie Qui Bo, der mehrfach die Traumnote 10 erhielt.<br />

Ein Selbstversuch vom Zehner? Ohne mich! Schon zu Schulzeiten<br />

schlummerte mein turnerisches Vermögen so tief in mir, dass<br />

niemand der Sportlehrer es zu wecken vermochte.<br />

Außerdem muss ich mich auf meinen Job konzentrieren und der<br />

macht auch mit trockenen Füßen Spaß - Fotos schießen, mit<br />

Athleten und Trainern sprechen und den Text aus der Halle direkt<br />

auf die Seite schreiben. Was heutzutage alles möglich ist! Ich kann<br />

mich noch an die Zeit erinnern, als die Zeilen in Blei gegossen<br />

wurden, die Filmrollen in der Dunkelkammer entwickelt werden<br />

mussten und an Handys noch nicht zu denken war.<br />

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.<br />

Stefan Ehlers (54)<br />

Sportredakteur der Ostsee-Zeitung<br />

WSC Talent -<br />

Anna Shyrykhay<br />

Sie ist schon eine besondere Erscheinung, aber das allein bringt<br />

Anna nicht auf einen Platz auf dem Siegerpodest.<br />

Sportliches Können, Sicherheit im Sprungrepertoire, sehr<br />

gute Leistungsvoraussetzungen und mentale Stabilität sind<br />

entscheidende Faktoren für eine mögliche Siegleistung im<br />

Wasserspringen.<br />

Beim Youth <strong>Diving</strong> Meet in Dresden überzeugte Anna das<br />

Kampfgericht mit einer Sprungserie, die durch Eleganz und<br />

Sicherheit bestach und die Silbermedaille einbrachte.<br />

Anna ist beim internationalen Kampfgericht nicht unbekannt. Bei<br />

den JEM 2015 in Moskau machte sie nicht nur eine gute Figur,<br />

sondern sammelte durch hervorragende Sprünge Medaille um<br />

Medaille (2 Silbermedaillen, 2 Bronzemedaillen).<br />

2018 nahm die Athletin an den JEM und JWM teil. Ihre Ziele waren<br />

hoch, sie wollte unbedingt wieder auf dem Siegerpodest stehen.<br />

Leider gelang das der sympathischen Rostockerin nicht, denn es<br />

fehlten ihr einige Trainingseinheiten und teilweise auch die Stabilität<br />

in wichtigen technischen Details (1m: Platz 5, 3m Synchron: Platz<br />

6).<br />

Ihr sportlicher Background liegt in der rhythmischen<br />

Sportgymnastik. Als kleines Mädchen hat sie sich im<br />

Wasserspringen und in der rhythmischen Sportgymnastik betätigt<br />

- beides sehr trainingsintensive Sportarten. Es lag nahe, dass sie<br />

sich irgendwann entscheiden musste. Der Wasserspringerclub<br />

bot ihr im Bundesstützpunkt Rostock die sportliche Heimat, die<br />

eine Athletin braucht, um einmal in der Weltspitze ankommen zu<br />

können. Aus der rhythmischen Sportgymnastik bewahrte sie sich<br />

die persönliche Ausstrahlung, die Freude an schönen Bewegungen<br />

und die Eleganz bei der Ausführung. Auch dies macht sie ein wenig<br />

speziell.<br />

Das Kunstspringen der Damen hat in Rostock eine große Tradition.<br />

Die erste Weltmeisterin in dieser Disziplin, Christa Kinast, stammt<br />

aus unserer Stadt und auch die Bronzemedaille bei den Olympischen<br />

Spielen 2000 vom 3-m-Brett ging an eine Rostockerin, Dörte<br />

Lindner.<br />

Diese gute Tradition könnte fortgesetzt werden. Wir haben in<br />

Rostock neben Anna mehrere junge Damen, die dazu bereit sind<br />

und sich bewusst dieser Herausforderung stellen.<br />

Ein Einsatz beim Internationalen <strong>Springertag</strong> kann der erste Schritt<br />

in diese Richtung sein.


Meine Arbeit als<br />

Volunteer<br />

Volunteer kommt aus dem<br />

englischen und bedeutet<br />

Freiwillige. Freiwillige Helfer<br />

werden überall benötigt.<br />

Meine Arbeit als Volunteer<br />

beschränkt sich auf den<br />

Sport, speziell auf das<br />

Schwimmen und natürlich auf<br />

das Wasserspringen. Ich habe<br />

schon einige Veranstaltungen<br />

miterlebt. Neben zahlreichen<br />

<strong>Springertag</strong>en und den EM<br />

2013 und 2015 in meiner<br />

„Heimathalle“ war ich<br />

zur Europameisterschaft<br />

2014 in Berlin. Dort war<br />

ich beim Schwimmen und<br />

Wasserspringen eingesetzt.<br />

Meine Highlights bisher waren<br />

aber die EM 2016 in London<br />

und die European Games 2018<br />

in Edinburgh.<br />

Die Aufgaben eines Freiwilligen<br />

bei Sportveranstaltungen<br />

können sehr vielfältig<br />

sein - Zuschauereinlass,<br />

Akkreditierung, Catering,<br />

Siegerehrung, Sicherheit,<br />

Wettkampforganisation und<br />

noch einiges mehr.<br />

Ich hatte bisher immer<br />

das Glück, sehr nah am<br />

Geschehen sein zu können.<br />

2016 in London habe ich im<br />

Wettkampfteam gearbeitet.<br />

Dort waren wir dafür<br />

verantwortlich, dass während<br />

der Wettkämpfe alles glatt<br />

läuft. Für die Presse musste<br />

die Werbung am richtigen Platz<br />

stehen, die Technik musste<br />

laufen und Trainer, Offizielle<br />

sowie die Presse mussten<br />

an ihren zugewiesenen Orten<br />

sein. Es war gar nicht so<br />

leicht, dabei den Überblick<br />

zu behalten. Doch es hat<br />

richtig Spaß gemacht. Da<br />

wir in London so gut als<br />

Wettkampfteam gearbeitet<br />

haben, mussten wir uns<br />

2018 nicht mehr für die EM<br />

bewerben, sondern wurden<br />

automatisch angenommen.<br />

Die EM fand im Rahmen<br />

der European Games in<br />

Glasgow statt. Dort wurden<br />

die Europameisterschaften<br />

der Schwimmer, Ruderer,<br />

Triathleten, Turner, Golfer<br />

und Radfahrer parallel<br />

ausgetragen. Die Wettkämpfe<br />

im Wasserspringen fanden<br />

allerdings in Edinburgh statt,<br />

da es in Glasgow keine<br />

geeignete Anlage gibt.<br />

Bei der EM 2018 habe ich<br />

nicht nur im Wettkampfteam<br />

gearbeitet, sondern es auch<br />

geleitet. Viel Erfahrung zahlt<br />

sich natürlich auch in der<br />

Freiwilligenarbeit aus. Ich war<br />

dafür verantwortlich, dass das<br />

Team eine tägliche Übersicht<br />

über die anstehenden<br />

Aufgaben bekam, während<br />

der Wettkämpfe alles gut<br />

lief und auch die Vor- und<br />

Nachbereitungen stimmten.<br />

Es war eine wirkliche tolle Zeit<br />

dort und ich denke noch immer<br />

gern daran zurück.<br />

Oft werde ich gefragt, was<br />

meine Motivation ist, als<br />

Volunteer zu arbeiten, und wie<br />

ich auf die Idee komme, mich<br />

für so etwas zu bewerben.<br />

Es ist anstrengend, täglich<br />

bis zu 12 Stunden in der<br />

Schwimmhalle zu stehen,<br />

lange Reisewege auf sich zu<br />

nehmen, Eigenbeteiligung und<br />

Erholungsurlaub einzubringen.<br />

Aber die Antwort ist ganz<br />

einfach: Leidenschaft zum<br />

Sport, neue Leute kennen<br />

lernen und hautnah dabei<br />

sein. Die Veranstaltungen<br />

2016 und 2018 haben<br />

erheblich dazu beigetragen,<br />

meine Englischkenntnisse<br />

aufzufrischen und zu erweitern.<br />

Außerdem lernt man nebenbei<br />

auch eine neue Stadt,<br />

gleichzeitig viele Menschen und<br />

deren Kultur kennen.<br />

Ich bin dankbar, dass ich bisher<br />

so tolle Erfahrungen sammeln<br />

konnte und bin gespannt,<br />

was noch auf mich wartet.<br />

Gern würde ich nochmal<br />

an einer WM und natürlich<br />

an Olympischen Spielen<br />

teilnehmen. Die Bewerbung<br />

für Tokyo 2020 ist schon<br />

abgeschickt.<br />

Carolin Dreiucker<br />

English Translation


41


The art behind...! discovered by the photographer ... accident or intention ...


Auf diesen Seiten sammeln wir<br />

Ausgefallenes, Historisches,<br />

unbeabsichtigt Komisches, aber<br />

auch Kunstvolles zum Thema<br />

Wasserspringen. Also Augen auf!<br />

Wir freuen uns auch sehr über Ihre<br />

Beiträge für das nächste Heft!<br />

Bitte senden an:<br />

info@wsc-rostock.de,<br />

Stichwort „Kunst“


Konversation im<br />

Wasserspringen<br />

Die Sprache im Wasserspringen ist international. Sie besteht aus Zeichen,<br />

Zahlen, Gesten und Worten und ist für alle Insider verständlich.<br />

Von den Trainern wird mit Worten und Händen die Höhe angezeigt, von<br />

der der nächste Sportler springen kann. Das ist wichtig und erfordert<br />

Konzentration, damit es in der Luft oder im Wasser nicht zu gefährlichen<br />

Berührungen zweier Sportler kommt.<br />

In Sprunghallen ist es beim Training oft laut. Damit sich Sportler und<br />

Trainer auch verständigen können, ohne dass der Athlet immer den Weg<br />

zum Trainer gehen muss, wird viel mit Handzeichen gearbeitet. Diese sind<br />

in allen Nationen nahezu gleich. Aber es gibt auch Unterschiede. Wenn ein<br />

deutscher Trainer die Zahl sieben zeigen möchte, benötigt er dafür zwei<br />

Hände, Chinesen reicht eine.<br />

Oft ist das Stimmengewirr der Trainer am Beckenrand verwirrend, wer zum<br />

Beispiel englisch spricht und „France“ auf dem T-Shirt stehen hat, kommt<br />

nicht zwingend aus Europa.<br />

Die Trainer aus der Schweiz sind mit dem deutschen, französischen,<br />

russischen, sächsischen, englischen und … Vokabular sympathisch<br />

unterwegs.<br />

Wenn man am Beckenrand die Worte „great“, „beautiful“ und „i love it“ hört,<br />

kann man sicher sein, dass gerade ein amerikanischer Trainer seine Korrektur<br />

lautstark motivierend seinem Sportler und der Wasserspringerwelt<br />

verkündet.<br />

Deutsche Trainer sind da im Kommentar ein wenig leiser und sachlicher,<br />

dabei aber nicht weniger motivierend, eben nur mit mehr Kritik zwischen<br />

den gut gemeinten Worten.<br />

Viele Trainer vollführen am Beckenrand nahezu gymnastische Verrenkungen.<br />

Sie wirken wie ein Dirigent, der den Sportler durch die Partitur führt.<br />

Christiane Favia, Trainerin aus der Schweiz, kann ihre tänzerische<br />

Vergangenheit nicht verleugnen. Man könnte meinen, dass ihre Korrekturen<br />

einer Choreografie folgen und manchmal glaubt man, sie könnte abheben<br />

und auf´s Sprungbrett schweben. Doch ihre Sportler verstehen all diese<br />

grazilen und energischen Bewegungen und beherzigen die so dargestellten<br />

Hinweise beim nächsten Sprung.<br />

Im Training wird die normale Gräuschkulisse manchmal durch ein lautes Hep<br />

oder Hop unterbrochen. Dann hat ein Trainer seinem Sportler den richtigen<br />

Streckzeitpunkt zugerufen. Diese Hilfe ist im Wettkampf nicht erlaubt.<br />

Wenn man die Sportler im Wettkampf genau bei ihrer Vorbereitung<br />

beobachtet, dann sieht man bei einigen, wie sie mit sich reden und Zeichen<br />

machen. Die Athleten stellen sich den Sprung noch einmal vor, sprechen<br />

die Kernsätze ihres Sprunges und imitieren entweder mit dem gesamten<br />

Körper oder nur mit ihren Händen die Drehung oder die Spannung in der<br />

Eintauchphase.<br />

Sicher ist, dass die Wasserspringer der Welt spezielle Wege gefunden haben,<br />

mit sich, ihren Sportfreunden und den Trainern zu kommunizieren.<br />

Wenn auch Sie „mitreden“ wollen, dann bleiben Sie neugierig und versuchen<br />

Sie, die Sprache der Wasserspringer zu verstehen. Es lohnt sich, die<br />

Geheimnisse der Salti und Schrauben und ihrer Vollbringer zu ergründen.<br />

Der Internationale <strong>Springertag</strong> bietet dazu eine sehr gute Gelegenheit.


Showprogramm<br />

Rostock -<br />

ist immer einen Besuch wert...<br />

Ich freue mich sehr, wieder nach<br />

Rostock zurückzukehren. An die Stadt und an<br />

die Schwimmhalle habe ich schöne Erinnerungen.<br />

Ich habe als Springerin am Internationalen <strong>Springertag</strong><br />

teilgenommen, damals noch als Repräsentantin der<br />

Tschechoslowakei. In Trainingslagern habe ich hier viele neue<br />

Sprünge gelernt und viele großartige Menschen kennen<br />

gelernt, deren Freundschaft ich sehr schätze. Später bin ich als<br />

Kampfrichterin nach Rostock gekommen.<br />

Es ist eine große Ehre für mich, als <strong>FINA</strong> Delegierte hier zu<br />

sein und mit meiner Tätigkeit zum erfolgreichen <strong>Springertag</strong><br />

beitragen zu können.<br />

Hana Novotna<br />

<strong>FINA</strong> TDC Member


Liebe Leserinnen und Leser,<br />

in diesem Jahr gilt es ein Kreuzworträtsel zu lösen, um<br />

bei der Verlosung einen der sechs Preise zu gewinnen,<br />

die unserem Verein großzügig zur Verfügung gestellt<br />

wurden. Mit den drei Hauptpreisen erhalten Sie je<br />

einen Gutschein für zwei Personen für ein Wochenende<br />

mit Halbpension im Travel Charme Ostseehotel in<br />

Kühlungsborn, dem Iberotel Boltenhagen bzw. dem<br />

Hotel Jens Weissflog in Oberwiesenthal. Als vierter,<br />

fünfter, sechster Preis erwartet Sie je ein attraktiver<br />

Präsentkorb von Karls Erdbeerhof.<br />

Was ist zu tun? Sie müssen lediglich das Lösungswort<br />

auf den im Heft befindlichen Vordruck schreiben<br />

sowie Ihren vollständigen Namen. Dann geben Sie den<br />

Lösungszettel bitte am Kuchenstand des WSC Rostock<br />

im Marmorsaal ab. Die Auslosung der Gewinner findet<br />

am Sonntag vor dem letzten Finale statt (Höhe<br />

Siegerpodest im Innenraum). Hierbei werden alle<br />

anwesenden Teilnehmer*innen berücksichtigt. Ihren<br />

Namen verwenden wir lediglich im Zusammenhang<br />

mit dieser Auslosung! Ihre Angaben werden weder<br />

gespeichert, noch anderweitig datentechnisch<br />

verarbeitet.<br />

Wichtiger Hinweis: Teilnahmeberechtigt sind alle<br />

Personen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben. Pro<br />

Person darf nur ein Lösungszettel abgegeben werden.<br />

Die Gewinne werden nicht an minderjährige Personen<br />

ausgehändigt!<br />

Abgabeschluss ist Sonntag, der 17.02.19, 15 Uhr.


WSC Rostock - <strong>Diving</strong> Center 49<br />

Wasserspringerzentrum zu sein bedeutet in Deutschland, den Status eines Bundesstützpunktes zu haben.<br />

Die Rostocker Wasserspringer besitzen diesen wegen ihrer sehr guten sportlichen Leistungen, der ausreichenden Kaderzahl und der guten<br />

Umfeldbedingungen (Trainingsstätten, Trainer, Sportschule) seit 1990.<br />

Michail Sachiasvili übernahm am 1. Januar <strong>2019</strong> das Amt des leitenden Bundesstützpunkttrainers.<br />

Er leitet ein junges Trainerteam, dessen Mitglieder zum Teil über eigene Sprungerfahrungen verfügen bzw. auf Erfahrungen als Übungsleiter<br />

und Trainer zurückgreifen können. Allen gemeinsam ist der Wille, den WSC als Stützpunkt zu erhalten und den vielen großen und kleinen<br />

Sportlern Spaß am Wasserspringen zu vermitteln.<br />

Das Wasserspringen bietet mit seiner Vielfältigkeit in der Ausbildung, dazu gehören Turnen, Akrobatik, Trampolinspringen und mehr, sowie<br />

seinen Rahmenveranstaltungen wie den Sportfesten, dem Skilager, der Springershow ein breites Feld.<br />

Rostocks kleine Wasserspringer ersprangen 2018 beim Eurawassercup, bei dem Sichtungswettkampf, bei der Talentiade und bei den<br />

Prüfungswettkämpfen viele gute Platzierungen. In gezielten Trainingseinheiten hatten sie sich zusammen mit ihren Trainern auf diese<br />

Höhepunkte vorbereitet.<br />

Wasserspringer kann man in unserem Verein schon in jungen Jahren werden. In den „Froschgruppen“ beginnen die Kinder im Alter von 4<br />

Jahren mit dem Turnen, lernen mit 5 Jahren das Schwimmen in den Kindergruppen und können danach in der Gruppe der „Robben“ als<br />

kleine Wasserspringer starten.<br />

Das Team des WSC ist ständig auf der Suche nach Talenten und freut sich über alle Kinder, die es mit dem Wasserspringen versuchen<br />

möchten.<br />

v.l.n.r. Simone Pietsch, Lucas Orlowski, Wenke Warninck, Carolin Dreiucker, Michail Sachiasvili, Anja Neuhäußer, Diana Bautz (fehlt)<br />

Unterstützt wird dieses Team von zahlreichen Übungsleitern, dem Vorstand des WSC und ehrenamtlichen Helfern.


Instagram<br />

Teilen Sie Ihre Fotos und Videos vom <strong>64.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong><br />

unter dem #gprostock<strong>2019</strong> auf Share your photo and videos of the 64th International Divers Day on<br />

Instagram using #gprostock<strong>2019</strong><br />

SLV Halle GmbH – SLV Mecklenburg-Vorpommern GmbH<br />

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12/4/2018 11:42:35 AM


Die Erfolge des Leistungssports des WSC Rostock 51<br />

im Jahr 2018<br />

Der WSC Rostock blickt im Wettkampfjahr 2018 auf besondere Augenblicke und große Erfolge zurück. In den einzelnen Altersklassen<br />

konnten die Sportler sowohl nationale, als auch internationale sportliche Momente erleben und sich über gute individuelle Leistungen<br />

freuen.<br />

Vor allem freuen wir uns über die Goldmedaille von Espen Prenzyna, der bei den deutschen Meisterschaften in Berlin im Synchronspringen<br />

vom 3-m-Brett der Konkurrenz keine Chance ließ. Zusammen mit Florian Kruchow (Berliner TSC) zeigte er durchweg gute Sprünge<br />

und stand verdient ganz oben auf dem Podest. Aber auch die weiblichen Nachwuchsathleten des Jahrganges 2005 und 2006, Helena<br />

Böhnke und Mette Morche, erreichten bei deutschen Meisterschaften insgesamt 11x Edelmetall. Dazu kamen noch 2 Silber- und 7<br />

Bronzemedaillen durch Emily Steinhagen und Konstantin Bischof.<br />

Espen Prenzyna Jg. 2005 1x - -<br />

Helena Böhnke Jg. 2005 - 1x 2x<br />

Mette Morche Jg. 2006 - 6x 2x<br />

Emily Steinhagen Jg. 2006 - 2x 6x<br />

Konstantin Bischof Jg. 2006 - - 1x<br />

Erfolge der C-Jugendlichen bei den Deutschen Meisterschaften Februar/Juni<br />

Die älteren Sportler und „Aushängeschilder“ des WSC Rostock<br />

standen den Erfolgen der „Kleinen“ in nichts nach. Bei den Deutschen<br />

Meisterschaften im Februar und Mai sahen die Zuschauer insgesamt<br />

38-mal die gelben Vereinsfarben auf dem Siegerpodest. Mit 6<br />

Goldmedaillen zeigte Carlos Taranu sehr gute Leistungen vom 1- und<br />

3-m-Brett, sowie vom Turm und in der Kombination.<br />

Naomi Hinzmann qualifizierte sich mit ihren Goldsprüngen vom<br />

1-m-Brett ebenso für die Jugendeuropameisterschaft in Helsinki wie<br />

Thalea Paschel vom Turm. Ebenfalls in Helsinki am Start war Jette<br />

Müller, die sich mit ihren Sprüngen von 1- und 3-m-Brett weiter für die<br />

Jugendweltmeisterschaft in Kiew qualifizierte, wo sie vom 3-m-Brett<br />

einen sehr guten 4. und vom 1-m-Brett einen guten 7. Platz belegte.<br />

Anna Shyrykhay blickt auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück, die<br />

mit den Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften in Rostock<br />

standesgemäß den Auftakt für sie darstellte. Zusammen mit ihrer<br />

Synchronpartnerin aus Aachen qualifizierte sie sich ebenfalls für<br />

Helsinki, wo Anna zusätzlich vom 1- und 3-m-Brett am Start war.<br />

Durch ihren 5. Platz im 3-m-Synchronspringen und den 6. Platz<br />

vom 3-m-Brett im Einzelwettbewerb löste sie das Ticket für die<br />

Jugendweltmeisterschaften in Kiew. In einem spannenden Wettkampf<br />

sprang Anna sogar um die Medaillen mit, verpasste aber mit Platz 8<br />

knapp das Podest. Ein Trostpflaster gab es aber. Mit ihrem Ergebnis<br />

sicherte sie dem DSV einen der wichtigen Quotenplätze für die Youth<br />

Olympic Games in Buenos Aires.<br />

Carlos Taranu Jg. 2004 6x - -<br />

Naomi Hinzmann Jg. 2004 4x 1x 1x<br />

Thalea Paschel Jg. 2004 4x 5x -<br />

Jette Müller Jg. 2003 1x 3x 1x<br />

Paul Deiß Jg. 2002 - 2x -<br />

Tim Dreiucker Jg. 2001 1x 2x -<br />

Anna Shyrykhay Jg. 2000 4x 1x -<br />

Saskia Oettinghaus Jg. 1998 - 1x 1x<br />

Erfolge der A/B Jugendlichen und der Offenen Klasse (Saskia) bei den Deutschen<br />

Meisterschaften Februar/Juni<br />

Sowohl das Trainerteam, als auch der gesamte Verein sind mit den<br />

Leistungen in der Saison 2018 zufrieden, blicken aber auch gespannt<br />

auf die kommende Saison, in der die Ergebnisse hoffentlich wiederholt<br />

oder übertroffen werden. Mit guter Nachwuchsarbeit und einer<br />

starken Jugend stellt der Verein 9 Kaderathleten und drückt den<br />

Sportlern auch beim <strong>Springertag</strong> die Daumen.<br />

Wir wünschen den Sportlern viel Kraft für die vielen Trainingsstunden<br />

und freuen uns auf dynamische, elegante und schwierige Sprünge im<br />

Jahr <strong>2019</strong>.


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Der Handstand - geliebt und gehasst!<br />

Der Handstand ist eine Übung, bei der<br />

der Körper mit dem Kopf nach unten,<br />

bei ausgestreckten Armen auf die Hände<br />

gestützt, im Gleichgewicht gehalten wird.<br />

Für viele Menschen ist schon das Stehen<br />

auf der 10-m-Plattform eine riesige<br />

Herausforderung. Das Einnehmen eines<br />

Handstandes rücklings auf dem Turm<br />

in 10 Metern Höhe würde für sie einem<br />

Horrorszenario gleichkommen.<br />

Wasserspringer werden an den Handstand<br />

methodisch herangeführt. Für Turmspringer<br />

ist er irgendwann ein Muss, aber auch<br />

für alle anderen Springer gilt, dass jeder<br />

kopfwärts getauchte Sprung nahezu in der<br />

Handstandhaltung im Wasser enden soll.<br />

Handstandsprünge gibt es nur im<br />

Turmspringen. Sie können mit Salti<br />

verbunden in alle Richtungen und in allen<br />

Ausführungsarten absolviert werden. Auch<br />

Kombinationen aus Salto und Schrauben<br />

können aus der Handstandposition heraus<br />

gezeigt werden.<br />

Im Synchronspringen werden Handstände<br />

selten gezeigt, weil es sehr kompliziert ist, den<br />

Handstand zeitgleich im Ansatz anzusetzen.<br />

Für alle Handstände gilt:<br />

Der Handstand muss deutlich sicher<br />

gestanden werden, darauf muss das<br />

Kampfgericht bestehen.<br />

Wenn die Füße die Plattform verlassen,<br />

beginnen die Kampfrichter den Sprung in ihr<br />

Wertungssystem einzubeziehen.<br />

Die Hände müssen fest auf der<br />

Plattform bleiben, jedes Wandern mit<br />

den Händen gilt als nicht gestandener<br />

Handstand. Entweder beobachtet ein<br />

gestrenger Assistenzkampfrichter auf<br />

der 10-m-Plattform dieses oder der<br />

Hauptschiedsrichter kontrolliert diese<br />

Technik auf dem Monitor.<br />

Wenn der Sportler die Handstandposition<br />

nicht einnehmen oder er das Gleichgewicht<br />

nicht halten kann und wieder auf der<br />

Turmplattform landet, darf er einen<br />

zweiten Versuch unternehmen. Das kostet<br />

ihn allerdings 2 Punkte Abzug von jeder<br />

Kampfrichterwertung. Gelingt auch der<br />

zweite Versuch nicht, gibt es 0 Punkte auf<br />

die nicht erbrachte Leistung und der Springer<br />

kann die Treppe nach unten nehmen.<br />

Wenn aus Sicht des Kampfrichters der<br />

Handstand nicht lange genug gestanden<br />

wurde, kann er laut Wettkampfbestimmungen<br />

nach eigenem Ermessen 0,5 bis 2 Punkte<br />

abziehen.<br />

Dem Sportler stehen verschiedene<br />

Möglichkeiten zur Verfügung, den Handstand<br />

sicher einzunehmen.<br />

Das Schwingen in den Handstand aus dem<br />

Seit- oder Querverhalten wirkt bei den<br />

Damen sehr elegant.<br />

Die Herren bevorzugen die sportliche Variante<br />

(Wiener, Schweizer, Hochhocken).<br />

Handstand ist Übungssache. Dieses Detail<br />

muss täglich geübt werden. Es ist für<br />

Sportler und Trainer ein Grauen, wenn man<br />

mit Unsicherheiten im Handstand in den<br />

Wettkampf geht.<br />

Also, heute schon Handstand geübt?!<br />

53


Förderer und Sponsoren des<br />

<strong>64.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong>es <strong>2019</strong><br />

Der Verein <strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong> Rostock e. V. bedankt sich<br />

herzlich bei allen Förderern und Sponsoren des<br />

<strong>64.</strong> Internationalen <strong>Springertag</strong>es <strong>2019</strong>.<br />

Ein besonderer Dank gilt dem Land Mecklenburg-Vorpommern und<br />

der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.<br />

• a&o hostels Marketing<br />

GmbH<br />

• Gebr. Albrecht<br />

Schaumstoffverarbeitung<br />

und -Vertrieb KG<br />

• Augenarzt Dr. med Robert<br />

Kraak<br />

• BEHM Heizung und<br />

Sanitätechnik GmbH<br />

• BERND BRÄUER VERLAG<br />

• Bistro Neptun<br />

• BIS Immobilien GmbH<br />

• Blumenfachgeschäft Guhl<br />

• Brandschutz- und<br />

Rettungsamt der<br />

Hansestadt Rostock<br />

• Deutscher Schwimmverband<br />

• Dr. K. Hollborn & Söhne<br />

GmbH & Co KG<br />

• Eisbär Eis Produktions<br />

GmbH<br />

• FLISTER Duraflex<br />

Equipment<br />

• Flughafen Rostock-Laage<br />

• FREIZEIT-SPORT-<br />

REHAZENTRUM<br />

• Gesundheitszentrum<br />

Burgwedel<br />

• Giltz Gebäudeservice<br />

GmbH<br />

• Glöde Spezial Gerüstbau<br />

• Handelshof Rostock GmbH<br />

& Co. KG<br />

• Hanse Allrisk<br />

Versicherungsmakler<br />

GmbH<br />

• Hanse- und<br />

Universitätsstadt Rostock<br />

• HCC Rostock<br />

• HEAD<br />

• Hotel Sportforum<br />

• Hotel Stolteraa<br />

• Iberotel Boltenhagen<br />

• IKK Nord, Servicecenter<br />

Schwerin<br />

• IKK Nord, Servicecenter<br />

Rostock<br />

• Ingenieurbüro Bollman<br />

• Info-Büro-Organisation<br />

• IntercityHotel Rostock<br />

• Intersport GÜ-Sport<br />

• Jens Weisflog – Hotel &<br />

Restaurant<br />

• Joost´s Ostsee-Express<br />

Busreisen GmbH<br />

• Junge DIE BÄCKEREI<br />

• Kantine „Zur Tanne“<br />

• Karls Erlebnis-Hof e.K.<br />

• KfZ-Natzius<br />

• Kurhotel Sanddorn<br />

• Mobili Art<br />

• Nordwasser GmbH<br />

• Landesmarketing<br />

Mecklenburg-Vorpommern<br />

• Landessportbund<br />

Mecklenburg-Vorpommern<br />

• LVM Versicherungen<br />

• Malerbetrieb H.-J. Meier<br />

GmbH<br />

• Metallbau Ott<br />

• Montra GmbH Bauplanung<br />

• Notar Dr. Bernhard Pelke<br />

• Ostsee Sparkasse Rostock<br />

• Rostocker Straßenbahn<br />

AG<br />

• Rostocker<br />

Hausmeisterservice GmbH<br />

• Rostocker<br />

Personenschifffahrt,<br />

Rostock 7<br />

• RUX Reisen<br />

• Schwaaner Fischwaren<br />

GmbH<br />

• Sixt GmbH & Co.<br />

Autovermietung KG<br />

• SPORTLICHT GmbH<br />

• Sport-Mode-Agentur JAN<br />

GRÄFE<br />

• Stadtwerke Rostock AG<br />

• Störtebeker<br />

Brauspezialitäten<br />

• SLV Halle GmbH<br />

• SLV Mecklenburg-<br />

Vorpommern GmbH<br />

• Sportzentrum<br />

Schwanenteich<br />

• Tauchshop Rostock<br />

• TEWA GmbH<br />

• Travel Charme Hotel<br />

Kühlungsborn<br />

• Viactiv Krankenkasse<br />

• Warnowquerung GmbH &<br />

Co. KG<br />

• Zahnarztpraxis am Stadion<br />

Torsten Dähn<br />

Impressum<br />

Herausgeber: <strong>Internationaler</strong> <strong>Springertag</strong> Rostock e.V.<br />

Redaktion:<br />

Monika Dietrich, Ilona Jerjomin<br />

Fotos:<br />

Oleg & Ilona Jerjomin,<br />

Ulrich Gilgen, Monika Dietrich<br />

Anzeigen: Karl-Heinz Priewe, Falk Hoffmann<br />

Layout / Titelseite:<br />

Maik Steinhagen<br />

Lektorat:<br />

Ines Weihs, Hannelore Staker<br />

Auflage: 2000


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