64. Internationaler Springertag & 25. FINA Diving Grand Prix 2019

mst69

Das Magazin rund um den Springertag

25.FINA Diving

ROSTOCK (GER) 2019

Grand Prix

64. Internationaler Springertag

Rostock

14.02.-17.02.2019 ab 10:00 Uhr

Hallenschwimmbad Neptun Rostock


Donnerstag, 14. Februar 2019

14:30 Uhr Kunstspringen 3m Männer Vorkampf

Turmspringen Frauen

Vorkampf

Freitag, 15. Februar 2019

3

Präsidium

Internationaler

Springertag e.V.

10:00 Uhr Kunstspringen 3m Männer 1. Halbfinale

Kunstspringen 3m Männer

2. Halbfinale

Turmspringen Frauen

1. Halbfinale

Turmspringen Frauen

2. Halbfinale

14:00 Uhr Eröffnungsfeier

14:30 Uhr Kunstspringen 3m Männer FINALE

Siegerehrung - Rahmenprogramm

Turmspringen Frauen

FINALE

Siegerehrung - Rahmenprogramm

Synchronspringen 3m Männer

FINALE

Siegerehrung - Rahmenprogramm

Synchronspringen 10m Frauen

FINALE

Siegerehrung - Rahmenprogramm

Rainer Milles

Präsident

Max Kinast

Ehrenpräsident

Andreas Kriehn

Vizepräsident

Organisation

Ursula Oertel

Vizepräsidentin

Finanzen

Samstag, 16. Februar 2019

10:00 Uhr Kunstspringen 3m Frauen Vorkampf

Kunstspringen 3m Frauen

1. Halbfinale

Kunstspringen 3m Frauen

2. Halbfinale

Kettenspringen mit den Kindern des WSC

Simone Pietsch

Wettkampfleiterin

Falk Hoffmann

Sprungwart im

SVMV

14:30 Uhr Synchronspringen 10m Männer FINALE

Siegerehrung - Rahmenprogramm

Mixed Synchron Turm

FINALE

Siegerehrung - Rahmenprogramm

Kunstspringen 3m Frauen

FINALE

Siegerehrung

Lustige Springer

Sonntag, 17. Februar 2019

Hannelore Staker

Schriftführerin

Monika Dietrich

Trainersprecherin

10:00 Uhr Turmspringen Männer Vorkampf

Turmspringen Männer

1. Halbfinale

Turmspringen Männer

2. Halbfinale

14:30 Uhr Synchronspringen 10m Frauen FINALE

Siegerehrung - Rahmenprogramm

Mixed Synchron 3m

FINALE

Siegerehrung - Rahmenprogramm

Turmspringen Männer

FINALE

Siegerehrung

Lustige Springer

Weitere Informationen finden Sie unter: www.springertag-rostock.de

Michael Kuntke

Arbeitsorganisation

Ilona Jerjomin

Öffentlichkeitsarbeit

Internationaler Springertag

Rostock e.V.

Kopernikusstraße 17

18057 Rostock

Tel.: +49 381 497560

Fax: +49 381 4975699


Impressionen

aus 2018


5


Grußwort des Präsidenten der FINA

zum FINA Diving Grand Prix 2019

Dr. Julio C. Maglione

Es ist mir eine große Ehre zu verkünden, dass der FINA Diving Grand Prix 2019, eine jährliche Wettkampfserie der weltbesten

Wasserspringer mit neun Austragungsorten auf der ganzen Welt, am 14. Februar 2019 in Rostock seinen Auftakt feiert.

Im Rahmen des Programms 2019 wurden neun Städte als Gastgeber auf fünf Kontinenten angekündigt. Nach Rostock wird der Wettkampf

vom 4. bis 7. April in Calgary (Kanada) stattfinden. Anschließend geht es vom 12. bis 14. April nach Mission Viejo (USA), vom 7. bis 9. Juni

nach Madrid (Spanien), vom 14. bis 16. Juni nach Bozen (Italien) und vom 21. bis 23. Juni nach Kairo (Ägypten). Der Fina Diving Grand Prix

von 2019 wird dann vom 8. bis 11. November an der Gold Coast (Australien) fortgesetzt. Weiter wird es vom 15. und 17. November nach

Kuala Lumpur (Malaysia) gehen und der Abschluss der Veranstaltung wird vom 22. bis 24. November in Singapur stattfinden.

Der Ort Mission Viejo in Kalifornien ist ein Neuling in dieser Wettkampfserie, während die ägyptische Hauptstadt Kairo der erste

afrikanische Gastgeber sein wird.

Der Grand Prix ist eine einzigartige Gelegenheit, die öffentliche Wahrnehmung und die Medienpräsenz des Wasserspringens weltweit zu

verbessern. Darüber hinaus bietet diese Veranstaltung den Sportlern eine Plattform, bei der sich die besten Wasserspringer der Welt auf

internationalem Niveau ganz in der Nähe ihrer Heimat messen können.

Dank der aktiven Unterstützung unserer nationalen Verbände, Sponsoren und Partner sowie TV-Sender hat die Fina-Familie einen Grund

zum Feiern - der Sport ist nicht nur in den verschiedenen Regionen der Welt zugänglicher geworden, sondern zieht auch Jahr für Jahr mehr

Athleten, mehr Organisatoren und mehr Zuschauer an.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um allen nationalen Mitgliedsverbänden und Organisatoren des FINA Diving Grand Prix 2019 meine

Wertschätzung und meine aufrichtige Dankbarkeit auszusprechen. Ihr Engagement, Ihre Organisation und Ihre Unterstützung sind sehr

entscheidende Faktoren für den Erfolg dieser Veranstaltung.

Viel Glück an alle Athleten des FINA Diving Grand Prix 2019 und möge der/die Beste gewinnen!

Dr. Julio C. Maglione

FINA Präsident

English Translation


7


Grußwort der Ministerpräsidentin

Manuela Schwesig

Schirmherrin des Internationalen Springertages Rostock

Manuela Schwesig

Liebe Sportlerinnen und Sportler,

der Internationale Springertag in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock bietet bereits zum 64. Mal den besten Kunst- und

Turmspringern der Welt eine eindrucksvolle Bühne. Sportlerinnen und Sportler aus verschiedensten Nationen haben ihre Teilnahme am

Springertag zugesagt, unter ihnen sind wieder zahlreiche Titelträger. Das verspricht hochkarätigen Sport und die Zuschauerinnen und

Zuschauer können sich auf spannende Wettkämpfe an vier Tagen freuen.

Viele Nationen nutzen den Start in Rostock schon als Vorbereitung und als Standortbestimmung für die Olympischen Spiele im nächsten

Jahr in Tokio, zumal in diesem Jahr die ersten Quotenplätze für Olympia ausgesprungen werden. Allen Sportlerinnen und Sportlern wünsche

ich schon jetzt viel Erfolg.

Weltweit genießt der Springertag sehr hohes Ansehen. Das ist ein Verdienst des Organisationsteams um Andreas Kriehn. Aber auch

viele ehrenamtlicher Helfer aus dem ausrichtenden Verein haben großen Anteil am Erfolg des Springertages als eine der größten

Sportveranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern. Dafür gilt allen Beteiligten mein ganz herzlicher Dank. Sehr gern habe ich als

Ministerpräsidentin des Landes die Schirmherrschaft über den 64. Springertag übernommen. Mein Dank richtet sich aber auch an alle

Sponsoren und Unterstützer, die an der Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung beteiligt waren.

Ich wünsche allen Aktiven erfolgreiche und spannende Wettkämpfe um die Medaillen. Den Besucherinnen und Besuchern aus Nah und

Fern wünsche ich viel Spaß beim Zusehen.

Ihre

Manuela Schwesig

Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern

English Translation


Grußwort des Oberbürgermeisters

Roland Methling

Foto: Kristina Becker

Foto: Lukas Spörl

Roland Methling

Wasserspringen ist Sportart mit langer Tradition

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Sportlerinnen und Sportler,

herzlich willkommen zum 25. FINA Diving Grand Prix und zum 64. Internationalen Springertag im Rostocker Hallenschwimmbad „Neptun“!

Zweifellos gehört dieses Fest des Wassersports zu den wichtigsten Höhepunkten im alljährlichen Sportkalender unserer Hanse- und

Universitätsstadt und hat mittlerweile vielen Generationen von Wasserspringerinnen und Wasserspringern Kraft und Können abverlangt.

Wasserspringen kann als Sportart wahrlich auf große Traditionen zurückblicken. Bereits vor mehr als 2.500 Jahren wurde Wasserspringen

im antiken Griechenland in Homers Odyssee erstmals erwähnt. Auch bei den Römern und Germanen zählte das Springen mit

anschließendem Tauchen als Mittel zur Ertüchtigung.

Doch ein moderner Wettkampfsport wurde Wasserspringen erst ab dem 18. Jahrhundert. Der weltweit erste Verein für Wasserspringen,

die Tichy´schen Frösche, wurde 1840 in Halle/Saale gegründet. 1899 fand in Schweden die erste inoffizielle Weltmeisterschaft statt. Mit

der Aufnahme des Wasserspringens in das Programm der Olympischen Spiele 1904 verbreitete sich die Sportart auch in vielen anderen

Ländern. Sie hat heute in der Rostocker Sportlandschaft ihren festen Platz.

In unserer Hanse- und Universitätsstadt gibt es nicht nur bei den Wassersportarten viele Kämpfernaturen. Die über 200 Rostocker

Sportvereine zählen mehr als 50.000 Mitglieder. Besonders beliebt sind neben dem Schwimmen, dem Wasserspringen und dem

Segelsport natürlich auch Fußball, Handball und Eishockey.

Allen, die zum Erfolg des Internationalen Springertages ihren Beitrag geleistet haben und leisten werden, danke ich an dieser Stelle

recht herzlich! Den Wasserspringerinnen und -springern wünsche ich zahlreiche Bestnoten und den Zuschauerinnen und Zuschauern

interessante und kurzweilige Wettkämpfe!

Roland Methling

Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Rostock, im Dezember 2018

English Translation


Wir feiern

Doppeljubiläum

ganzjährig

Musikprojekt Rostocker Botschaft

Verschiedene Clubs und Festivals

06. – 10.3.2019

29. OstseeMesse

HanseMesse

23.03. – 05.05.2019

Ausstellung „Experiment Zukunft“

Kunsthalle Rostock

25.04.2019, 16 – 22 Uhr

Lange Nacht der Wissenschaften

Verschiedene Orte

27.04.2019

Tag der offenen Tür

Rathaus

01.05.2019

80 Jahre Botanischer Garten

Hamburger Straße

10. – 19.05.2019

94. Internationales Bachfest

Verschiedene Orte

18.05.2019

Nacht der Kulturen

Verschiedene Orte

Juni 2019

Parlamentarischer Abend

Landesvertretung MV in Berlin

19. – 22.06.2019

Hansetour Sonnenschein

Verschiedene Orte in

Mecklenburg-Vorpommern

20.06. – 30.11.2019

Ausstellung „Menschen –

Wissen – Lebenswege.“

Kulturhistorisches Museum

Rostock

24.06.2019

Jubiläumsflashmob 2.0

Neuer Markt

24.06.2019

Stadtrundgang zum

801. Stadtgeburtstag

August 2019

Rostock singt

Stadthafen, Ludewigbecken

08. – 11.08.2019

29. Hanse Sail

Verschiedene Orte

01.09.2019

BeneFIT meets 600

StadtHalle Rostock

08. – 12.11.2019

Festtage zum 600. Geburtstag

der Universität

Verschiedene Orte

(Änderungen vorbehalten)

Alle aktuellen Informationen zu den Veranstaltungen im Internet unter: www.rostock800600.de

@rostock800600 #FESTmachenINROSTOCK

• Historisches, Spannendes und

Wissenswertes über Rostock

• alle Termine im Doppeljubiläumsjahr 2019

• Projekte und Publikationen

Erhältlich im Projektbüro Doppeljubiläum

(Neuer Markt 1a, 18055 Rostock).

Jubiläumsmagazin

FESTMACHEN IN ROSTOCK 2019


Grußwort des Präsidenten

Internationaler Springertag Rostock e. V.

Rainer Milles

Ein herzliches Willkommen allen teilnehmenden Mannschaften, unseren Sponsoren und Förderern und Ihnen, liebe sportinteressierte

Zuschauerinnen und Zuschauer.

Die Jubiläen in unserer Stadt scheinen sich in diesen Tagen förmlich den berühmten Staffelstab zu übergeben. Nach dem 800.

Stadtgeburtstag im Vorjahr begehen wir nun das 600-jährige Bestehen unserer Universität.

Für den Verein „Internationaler Springertag Rostock“ e. V. ist das Jahr 2019 zugleich der Auftakt für sein ganz eigenes Doppeljubiläum.

Der diesjährige Springertag findet zum 25. Mal im Rahmen der FINA Diving Grand Prix Serie statt, 2020 folgt dann das 65. Jubiläum des

Springertages.

Zum ersten Mal in der langen Geschichte unseres durch die FINA mehrfach ausgezeichneten Traditionsevents wird das Kräftemessen der

weltbesten Wasserspringerinnen und Wasserspringer an vier Tagen durchgeführt. Somit räumen wir den seit 2018 neu ins Programm

aufgenommenen attraktiven Mixed-Wettbewerben den ihnen gebührenden Zeitrahmen ein.

Gemeinsam mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, dem Olympiastützpunkt M-V sowie dem Landes- und Stadtsportbund ist

es uns gelungen, die von der FINA erhobenen Kriterien für die Ausrichtung dieser hochklassigen Sportveranstaltung zu erfüllen. Ohne

unsere Sponsoren und Förderer wäre eine Realisierung auf dem notwendigen Niveau allerdings unmöglich. Deshalb bedanke ich mich an

dieser Stelle stellvertretend bei unserem langjährigen Hauptsponsor, der Stadtwerke Rostock AG, dem Landesmarketing M-V sowie allen

anderen im Programmheft genannten Firmen und Organisationen. Einen besonderen Dank auch an unsere zahlreichen, sehr engagierten

ehrenamtlichen Helfer, die diese Veranstaltung zu einem echten hochkarätigen Erlebnis machen.

Ich freue mich auf den spannenden Wettstreit der Athletinnen und Athleten im vorolympischen Jahr und wünsche uns allen sportlich faire

Wettkämpfe und einen erfolgreichen FINA Diving Grand Prix und Springertag.

Rainer Milles

Präsident des Internationalen Springertag Rostock e. V.

English Translation


13

Familienpower versorgt Springertagsfamilie

„4000 Essen gingen über den Tresen im Marmorsaal“, so die kurze

Zusammenfassung von Andreas Kriehn bei der Auswertung des

Springertages 2018. Das bedeutet im Verlauf einer Woche 4000

Portionen für alle -Sportler, Trainer, andere Mitglieder der Mannschaften

und Helfer. Dabei müssen die Mahlzeiten oft mehrere Stunden lang in

gleich bleibender Qualität bereitstehen, da die Athleten durch ihren

Wettkampfrhythmus auf bestimmte Essenszeiten festgelegt sind.

Das letzte Abendbrot gibt es eben erst nach dem letzten Training.

Der eine mag mehr Gemüse, der andere braucht unbedingt und

immer Reis bzw. Tee, der Dritte muss sich erst noch an den uns so

vertrauten Geschmack norddeutscher Küche gewöhnen. Reichhaltig

und schnellkraftsportgerecht soll das Essen sein, gleichzeitig nationale

Eigenheiten beachten und das vorgegebene Budget nicht übersteigen.

Der „Partyservice Tanne“ der Familie Poittner lässt sich durch fast

nichts aus der Ruhe bringen. Das von Jochen Poittner und seinem Sohn

Mario vor mittlerweile 25 Jahren gegründete Cateringunternehmen

mit zwei Kantinenstandorten in der Südstadt und in Schmarl ist seit

1994 beim Springertag dabei und stellt sich jedes Jahr erneut auf die

vielfältigen Erwartungen der Teilnehmerländer ein. Wir sagen Danke

und hoffen auf weitere gute und schmackhafte Zusammenarbeit!

Da fällt uns auf: Warum kennen die Athleten aus Russland, der Ukraine

und Weißrussland eigentlich unsere leckere Variante der Soljanka

nicht?


Ohne euch geht gar nichts!

„Ein Dankeschön kann man sich nicht auf‘s Brot schmieren.“ oder „...

nicht in die Bank tragen.“, so sagt man im Russischen bzw. Englischen. Im

Deutschen heißt es: „Danke zu sagen, kostet nichts.“

Dabei kann ein aufrichtig gemeintes DANKE in unserer schnelllebigen

Zeit weit mehr sein als eine dahingemurmelte Floskel oder Zeichen einer

guten Kinderstube. Es hält, so ist es in einem Text von Psychotherapeut

Dr. Rolf Merkle* sinngemäß nachzulesen, soziale Beziehungen am Laufen,

drückt Respekt aus und kann viel Positives bewirken. Außerdem, so

führt Merkle weiter aus, fühlt sich derjenige, bei dem man sich bedankt,

ernst genommen. Er merkt, dass man die Leistungen, die er (ver)schenkt,

anerkennt und nicht für selbstverständlich ansieht.

Und genau darum geht es hier, wir bedanken uns für ein Geschenk - unsere

freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer schenken unserer Veranstaltung Zeit,

Arbeitskraft, gute Laune, manche auch ganz praktisch Kuchen, Kaffee

oder etwas Gebasteltes. Einige beteiligen sich ein Mal, andere mehrere

Male, ein paar besonders Hartnäckige auch viele Jahre und Jahrzehnte.

Deshalb werden wir nicht müde, auch in diesem Heft unseren Dank auf

einer Doppelseite zu manifestieren, in Schrift und noch mehr Bildern,

die bekanntermaßen mehr sagen als tausend Worte. DANKE! Und

damit beenden wir den kleinen Exkurs in die Welt der

Sprichwörter und Redewendungen. Bis auf eine kleine

letzte Anmerkung: Das Wort DANKE steckt in dem

Wortstamm DENKEN -

also „jemanden in (seinen)

Gedanken halten“. Und

wir halten euch, liebe

Helferinnen und Helfer, in

unseren Gedanken, denn wir

wissen sehr wohl, dass ohne

euch nichts geht.

*Quelle: Dr. Rolf Merkle,

„Warum Danke sagen

wichtig ist“, https://www.

psychotipps.com/dankesagen.html

Das Präsidium des Vereins

Internationaler

Springertag Rostock“ e. V.

English Translation


15


Teilnehmende

Nationen

AUS

AUT

BLR

BUL

CAN

CHN

CRO

DEN

Medaillenspiegel 2018

Gold Silber Bronze

CHN 8 2 -

GER 2 1 2

MEX - 4 2

GBR - 3 2

RUS - - 2

MAS - - 1

UKR - - 1

3mF TuF S3mF STuF 3mM TuM S3mM STuM Mix3m MixTurm

CHN CHN GER CHN GER CHN CHN CHN CHN CHN

CHN MEX MEX MEX MEX CHN GBR GBR GER GBR

GER GBR GBR UKR RUS RUS MAS MEX MEX GER

FIN

FRA

GER

GRC

IRL

ITA

JPN

NED

NOR

POL

ROU

RUS

SGP

SUI

SWE

UKR

Stand 25.01.2019


Nationenerfolge Internationaler Springertag 17

(nur erstPlatzierte)

1m

3m

Turm

3m

Synchron

Turm

Synchron

1m

3m

Turm

3m

Synchron

Turm

Synchron

Mix 3m

Mix Turm

Nation

Siege

Ges.

Frauen

Männer

CHN 127 4 14 24 11 14 3 19 16 12 8 1 1

DDR 91 - 27 22 - - - 23 19 - - - -

GER 46 3 6 1 6 3 4 7 5 5 6 - -

UdSSR 24 - 5 4 - - - 4 11 - - - -

RUS 21 1 4 2 1 - 2 3 4 - 4 - -

CAN 9 - 2 2 1 2 - - 1 1 - - -

MEX 5 - - - - - - 3 2 - - - -

GBR 4 - - - - - - - 2 - 2 - -

CUB 3 - - - - - - 1 2 - - - -

DEN 3 - - 3 - - - - - - - - -

KAZ 3 - 2 1 - - - - - - - - -

UKR 3 - - 2 - - - - - 1 - - -

AUS 2 - 1 - - - - 1 - - - - -

CZE 2 1 - 1 - - - - - - - - -

USA 2 - 1 - - - - 1 - - - - -

AUT 1 - - 1 - - - - - - - - -

HUN 1 - - - - - - - 1 - - - -

ITA 1 - - - - - - 1 - - - - -

MAS 1 - - - - 1 - - - - - - -

SWE 1 - 1 - - - - - - - - - -


Diving Germany

Die Facebook-Seite für & von Wasserspringern

Twitter

#gprostock2019

Impressionen und News rund um den 64. Internationalen Springertag gibt es auf unter #gprostock2019

Impressions and News surrounding the 64th International Divers day live on #gprostock2019


Sieger beim Internationalen Springertag

in Rostock

19

Kunstspringen Damen 3-m-Brett

2014 Lin Qu China 345,75

2015 Lin Qu China 341,25

2016 Xiaojie He China 354,90

2017 Chunting Wu China 309,85

2018 Xiaohui Huang China 357,90

Turmspringen Damen

2014 Qian Ren China 353,40

2015 M. Benfeito Kanada 360,30

2016 Yaying Ding China 378,05

2017 Minjie Zhang China 360,35

2018 Yajie Si China 361,90

Synchronspringen Damen 3-m-Brett

2014

2015

2016

2017

2018

Qulin Zheng

Qu Lin

Lin Qu

Chunting Wu

Jiayu Chen

Xiaojie He

Jennifer Abel

M.Citrini-Beaulieu

Lena Hentschel

Tina Punzel

Synchronspringen Damen Turm

2014

2015

2016

2017

2018

Mixed 3m

2018

Siyu Ji

Qian Ren

M. Benfeito

Roseline Filion

Yaying Ding

Miya Suo

Jiaqi Zhang

Minjie Zhang

Yajie Si

Yijin Xu

Xiaohu Tai

Yiwen Chen

Kunstspringen Damen 1-m-Brett

China 309,60

China 305,40

China 314,40

Kanada 304,08

Deutschland 293,10

China 340,86

Kanada 302,55

China 341,04

China 327,84

China 322,86

325,56 China

1995 Dörte Lindner Deutschland 244,90

1996 Lixia Chen China 273,51

1997 Simona Koch Deutschland 257,22

1998 Yan Jie China 247,41

1999 Zhang Jing China 268,56

Kunstspringen Herren 3-m-Brett

2014 Shixi Li China 518,65

2015 Jahir Ocampo Mexiko 489,80

2016 Patrick Hausding Deutschland 503,50

2017 Jianfeng Peng China 483,85

2018 Patrick Hausding Deutschland 493,35

Turmspringen Herren

2014 Jiang Yang China 586,05

2015 Sascha Klein Deutschland 524,20

2016 Jiang Yang China 523,40

2017 Jiang Yang China 546,60

2018 Bo Qiu China 556,70

Synchronspringen Herren 3-m-Brett

2014

2015

2016

2017

2018

Shixin Li

Zhiyi Sun

A. Gorhkovosov

Illya Kvasha

P.G. Francois

Imbeau-Dulac

Patrick Hausding

Stephan Feck

Zong Yuam Wang

Zijin Xu

Synchronspringen Herren Turm

2014

2015

2016

2017

2018

Mixed Turm

2018

Aisen Chen

Jiang Yang

Patrick Hausding

Sascha Klein

Zewe Xu

Xiaohu Tai

Roman Izmailov

Sergey Nazin

Xiaohu Tai

Yiwen Chen

Yajie Si

Lizhi Coa

Kunstspringen Herren 1-m-Brett

China 441,39

Ukraine 406,11

Kanada 418,68

Deutschland 419,91

China 422,37

China 470,79

Deutschland 451,26

China 461,58

Russland 378,76

China 439,29

China 320,91

1995 Andrej Semenjuk Russland 394,20

1996 Boris Lietzow Deutschland 374,46

1997 Stefan Ahrens Deutschland 388,56

1998 Liu Ben China 390,18

1999 Andreas Wels Deutschland 407,25

Alle weiteren Sieger der vergangenen Rostocker Springertage findet ihr unter www.springertag-rostock.de. You can find an overview of all former winners of Rostock‘s International Divers Day on our website.


21


23

Die Mischung macht‘s!

Unter diesem Motto beginnt sich das Mixed-Synchronspringen im Wasserspringen zu etablieren.

Die deutschen Wasserspringer haben daran zum Glück einen gehörigen Anteil. Lou Massenberg und Tina Punzel sowie Florian Fandler und

Christina Wassen sind Medaillengewinner der Europameisterschaft 2018 in Edinburgh.

Um auch dieser Disziplin die nötige Aufmerksamkeit im Programm des Internationalen Springertages zu geben, hat das Organisationsteam

den Wettkampfplan um einen Tag verlängert.

Unseren Stammgästen und den neuen Zuschauern ein herzliches Willkommen! Wir freuen uns, Sie nun für vier Tage als Teil der

Wasserspringerfamilie in Rostock begrüßen zu können.

Neben den hohen sportlichen Leistungen werden Sie durch ein umfangreiches Rahmenprogramm unterhalten. Für kindgerechte

Betätigungsfelder, Informationsstände und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Die Mischung macht‘s!


Maria Kurjo

Geboren: Dezember 1989, Deutschland

• Europameisterschaften

2018 Synchronspringen Turm Platz 3

Turmspringen Platz 3

2017 Turmspringen Platz 6

2016 Synchronspringen Turm Platz 1

Turmspringen Platz 8

2015 Synchronspringen Turm Platz 4

Turmspringen Platz 12

2014 Synchronspringen Turm Platz 2

Turmspringen Platz 5

• WorldCup

2018 Synchronspringen Turm Platz 9

Turmspringen Platz 11

2016 Turmspringen Platz 7

2014 Synchronspringen Turm Platz 12

FINA Diving Grand Prix

2018 Synchronspringen Turm Platz 5

Turmspringen Platz 2

2017 Synchronspringen Turm Platz 5

Turmspringen Platz 4

2016 Synchronspringen Turm Platz 2

Turmspringen Platz 6

2015 Turmspringen 2x Platz 5

2014 Turmspringen Platz 4

• Deutsche Meisterschaften

17 x 1.Platz; 10 x 2.Platz; 5 x 3.Platz; 1 x 5.Platz; 2 x 6.Platz


FINA Diving Grand Prix

Termine 2019

Calgary, CAN

04.-07.04.2019

Rostock, GER

14.-17.02.2019

Madrid, ESP

07.-09.06.2019

Bolzano, ITA

14.-16.06.2019

Mission Viejo, USA

12.-14.04.2019

Cairo, EGY

21.-23.06.2019

Kuala Lumpur, MAS

15.-17.11.2019

Singapur, SGP

22.-24.11.2019

Gold Coast, AUS

08.-11.11.2019

22.04.-29.04.2019

Youth Diving

Meet

Dresden

16.03.-17.03.2019

Nordwassercup

Rostock

21.06.-01.07.2019

JEM

Russland

Flug buchen

06.07.-21.07.2019

WM

Gwangiu

(KOR)

Flug buchen

04.08.-12.08.2019

EM

Kiew

(UKR)

Ticket buchen

31.10.-03.11.2019

Euro Finans

Diving Lund

Schweden

11.12.-15.12.2019

DMM

Berlin


Der Internationale

Springertag Rostock, der von Andreas

Kriehn organisierte FINA Diving Grand Prix, ist zweifellos

ein unverzichtbares Ereignis der Springerwelt

Es ist mehr als 30 Jahre her, seit ich zum ersten Mal dabei war und für mich

bleibt es die schönste der Shows. Die besten Kunstspringer der Welt erfreuen

das Publikum mit futuristischen, brillanten Leistungen und die Atmosphäre

im Pool ist immer an der Spitze. Das Schweizer Team freut sich sehr, daran

teilnehmen zu dürfen. Rainer Milles, Präsident des Vereins, kann wirklich stolz auf

sein Team von Trainern, Familien und freiwilligen Helfern sein, die alle zusammen

arbeiten und alles möglich machen, um diesen Moment zu einem perfekten

Erfolg zu verzaubern.

Tausend DANK für die Exzellenz und Leidenschaft, mit der Sie uns hier

inspirieren.

Christiane Favia

Schweizer Spring-Nationaltrainerin

27


Glücksmomente

Die Europameisterschaft in Edinburgh in diesem Jahr war

ein einziger Glücksmoment für mich.

Auch wenn das Jahr sportlich gesehen mit dem Weltcup

in China und dem Grand Prix in Bozen schon ziemlich gut

verlief, gibt es am Ende ja eben doch nie eine Garantie auf

eine Medaille bei einer EM.

Dass dann sogar 3 Medaillen bei 3 Starts herauskommen

würden, hätte ich nie gedacht.

Auch, dass ich 2 der Medaillen mit Elena und Lou

teilen konnte, war definitiv ein Glücksmoment. Seine

Medaillenfreude teilen zu können, macht fast noch mehr

Spaß.

Dennoch war die Einzelmedaille einer der größten

Glücksmomente überhaupt. Nach 5 Jahren hat es endlich

wieder geklappt mit der Einzelmedaille. Die Belohnung für

meine lange und harte Arbeit zu erhalten war ein riesen

Glücksmoment.

Liebe Grüße Maria Kurjo, Berliner TSC

Glücksmomente sind für mich oft die kleinen Momente, in

denen alles perfekt ist:

Wenn ich sonntags ausgeschlafen habe und mich mit

den Mädels oder der Familie zum Frühstück treffe und wir

unbeschwert über Gott und die Welt quatschen können.

Wenn ich gesund bin, mich im Training ausgepowert habe

und abends geschafft und glücklich ins Bett falle.

2018 waren natürlich meine 3 EM-Medaillen die großen

Glücksmomente, die Belohnung für die harte Trainingsarbeit.

Tina Punzel, Dresdner SC 1898

Der definitiv schönste Moment in meiner Springerkarriere

bis jetzt war der Gewinn der Jugendweltmeisterschaft

2016 im 3-m-Synchronspringen. Die Auszeichnung, der

Beste der Welt zu sein, ist einfach etwas ganz besonderes

und bedeutet mir sehr viel. Die deutsche Nationalhymne

zu hören, die extra für Patrick Kreisel und mich gespielt

wurde, machte den Moment auf dem Podest einfach

unbeschreiblich und perfekt. Ähnlich war das dieses Jahr

bei den Europameisterschaften bei Tinas und meinem

großen Erfolg im 3-m-Mixed-Synchronspringen. Dies

war die Bestätigung für ein intensives Jahr mit harten

Trainingseinheiten und vielen Wettkämpfen. Das war

ein riesiger Erfolg und ich hoffe, dass es in meiner

Springerkarriere so weitergeht.

Lou Massenberg, Berliner TSC

English Translation


Einer meiner Glücksmomente im Jahr 2018 war das Erreichen

meiner Ergebnisse bei der Jugendeuropameisterschaft in

Helsinki. Durch meine guten Platzierungen konnte ich mich

für die Jugendweltmeisterschaft qualifizieren. Es war eine

sehr schöne Erfahrung und hat auch viel Spaß gemacht.

Jette Müller, WSC Rostock

Nachdem ich mich vor zwei Jahren für die WM qualifiziert

habe, konnte ich es kaum glauben. Es war all die Jahre, in

denen ich trainiere und springe, mein allergrößter Wunsch

und Traum, einmal bei solch einem großen Wettkampf

dabei zu sein. Es war einfach genial, in dieser wahnsinnig

großen Halle für Deutschland springen zu dürfen. Ich dachte

damals, es kann nicht mehr besser werden und genoss die

Zeit. Doch das folgende Jahr konnte die ganzen Ereignisse

toppen. Ich ersprang mir mit meiner wundervollen Partnerin

Christina die Bronze-Medaille bei den European Games in

Edinburgh. Ich dachte, ich träume und wollte gar nicht mehr

aufwachen. Die ganzen Jahre (ca. 23) voller Training haben

sich für diesen einen kleinen Moment gelohnt - einmal

im Mittelpunkt zu stehen und jeder freut sich für einen.

Ein unbeschreibliches Erlebnis und ich kann es nur jedem

Wasserspringer mit auf dem Weg geben: Es lohnt sich, für

jeden kleinen Erfolgsmoment zu schwitzen, zu trainieren

und auch mal auf die Wasseroberfläche zu klatschen;-).

Ein letztes Kapitel ist aber noch offen - die Olympischen

Spiele. Ich werde noch einmal alles geben, um auch diesen

Traum wahr werden zu lassen.

Florian Fandler, SV Halle

Anmerkung der Redaktion:

Vor drei Jahren hatte Boris Rozenberg schon einmal sehr

persönliche Gedanken zum Trainerglück formuliert. Vor allem

Martin Wolfram stand im Fokus: seine Verletzung im Turmfinale

2012 in London, sein langer Weg der Reha und schließlich

2015 der EM-Titel vom 3m Brett hier in Rostock. Mit dieser

Leistung schlug Martin den Punkterekord von Sascha Klein,

Ausgangspunkt des nun folgenden Glücksmomentes...

Das habe ich vor drei Jahren geschrieben, die Geschichte

hatte ihre Fortsetzung...

„Ich gebe dir deinen Rekord zurück“, sagte ich Sascha, worauf

er mit Bitterkeit in der Stimme antwortete: „mir bleibt keine

Zeit.“ Ich beruhigte „Sanja“ mit der Aussicht, dass wir noch

eine paar Termine hätten. Es ging auf die Olympiade in Rio

zu.

Es kamen die deutschen Sommermeisterschaften und die

Nominierung der Nationalmannschaft für die Olympiade, bei

der Sascha im Halbfinale eine phänomenale Serie mit 576,40

Punkten sprang. Das war eine Steigerung des Rekords von

Martin von der EM 2015 in Rostock um 1,10 Punkte. Martin

gratulierte Sascha zu dieser Leistung.

Gemeinsam mit Alexander Neufeld beglückwünschten wir

den Sportler im Beisein aller, die Anteil an dem Ergebnis

hatten, und ich sagte zu Sascha Klein: „Ich hatte dir

versprochen, dir deinen Rekord zurückzugeben. Allein habe

ich es nicht geschafft, aber gemeinsam mit Alexander

Neufeld wohl.“ (Zu dieser Zeit trainierte Sascha teils in

Dresden, teils in Aachen.) Damit ist das bis heute geltende

Rekordergebnis von 576,40 auch Trainerleistung von

Alexander Neufeld.

Beim Lesen meines alten Beitrages sticht mir die Zeile in die

Augen „...du bist schon 55 Jahre alt.“, ein Lächeln geht mir

über die Lippen, jetzt, wo es noch zehn Tage bis zu meinem

59. Geburtstag sind.

Die Zeit schreitet unerbittlich voran, schreibt neue Namen

in die Agenda. Vor fast genau einem Jahr trat Tina Punzel

bei der World Series in Peking zum 3m Wettkampf an. Von

den verbliebenen acht besten Springerinnen kam sie in die

so genannte „Todesgruppe“. „Ich habe keine Chance, da

sind solche Namen vertreten!“, meint Tina. Ich gebe ihr mit

auf den Weg: „Mädchen, geh und mache dir deinen eigenen

Namen!“ Tina sprang überragend und sicherte sich ihren

Finalplatz. Später wurden diese Worte unsere Devise für die

gesamte Saison, erst beim Weltpokal, dann bei der EM. Und

sie machten Tina zur Prinzessin der Meisterschaft (noch

nicht zur Königin...).

Nach seiner zweiten Olympiateilnahme, bei der Martin ein und

derselbe Sprung seine Medaillenchancen zunichtemachten,

den Traum eines jeden Sportlers, begann er seinen dritten

Anlauf. Und auch diese Geschichte wird eine Fortsetzung

haben.

Boris Rozenberg, Dresdner SC 1898


Monika Dietrich

geht in Rente -

NOCH LANGE NICHT!

Viele kennen sie am Beckenrand stehend und mit ihrer kraftvollen

Stimme Anweisungen gebend, vom Ehrgeiz gepackt, vom Sportler

alles abverlangend. Nicht alle Sportler und Kollegen konnten und

wollten ihrem Anspruch folgen. Das war für Monika kein Problem.

Verbiegen wollte sie sich nicht, um allen gerecht und von allen

geachtet zu werden.

Monika ist als gebürtiger „Fischkopf“ in Sassnitz in einer

sportinteressierten Familie aufgewachsen. Als Kind wollte sie

eine erfolgreiche Turnerin werden, wechselte aber später zum

Wasserspringen. „Zum Glück konnten viele meiner Springer später

besser springen, als ich es jemals vermochte“, so Monika Dietrich

auf ihrer Geburtstagsfeier 2018.

Nach dem Umweg einer Berufsausbildung mit Abitur auf der

Warnow Werft und dem Studium an der Pädagogischen Hochschule

in Magdeburg startete sie ihre Laufbahn in ihrem Traumberuf ganz

unten, als Übungsleiterin. Zu ihren ersten Sportlerinnen in dieser

Zeit zählten u. a. Ramona Pätow und Martina Proeber, die später

Erfolge bei Europameisterschaften und Olympischen Spielen

verbuchen konnten.

1977 begann dann die 41 Jahre andauernde Trainerzeit. Damals wie

heute war und ist es schwierig, kleine „Wasserratten“ zu finden.

Jedoch war die Manpower an Trainern* üppiger. „Ja, da gibt es große

Unterschiede zu heute. Zu DDR-Zeiten waren wir wesentlich mehr

Trainer an einem Zentrum. Wir hatten natürlich auch mehr Sportler

zu betreuen. Es war Pflicht, zehn Sportler (möglichst fünf Jungen,

fünf Mädchen) an der Kinder- und Jugendsportschule einzuschulen.

Es gab Spezialtrainer für Athletik, Akrobatik, Ballett. Damit konnten

wir die Trainingsgruppen optimal einteilen“, so Monika Dietrich.

Nach der Wende wurde Monika Dietrich Cheftrainerin im

Wasserspringerzentrum Rostock. Seit dieser Zeit hat sie als

Leiterin zusammen mit dem Trainerteam das Wasserspringen in

Rostock immer auf dem Status eines DSV-Bundesstützpunktes

gehalten. Das Fazit der heute 65-Jährigen: „Mit der Übergabe an

meine Nachfolger gebe ich einen Stützpunkt mit sicherer Zukunft

und gutem Kaderstamm in die Hände eines jungen Teams. Um die

Zukunft des Wasserspringens in Rostock ist mir nicht bange.“

Dass sie den Sport und ganz besonders das Wasserspringen

liebt und dafür „brennt“, hat sie in all den Jahren gezeigt. Sie

hat vier Sportler zu den Olympischen Spielen geführt. Zwei von

ihnen brachten das begehrte Edelmetall mit nach Hause. 1997

bekam Monika Dietrich als erste Frau in Deutschland den Josef-

Neckermann-Trainerpreis.

Ihr „Job“ als Trainerin endete nie an der Schwimmhallentür. Sie

schaute nicht auf die Uhr und nahm nicht selten Probleme und die

Suche nach Lösungsmöglichkeiten mit nach Hause. Das nötigte

Monika Dietrich und Ulla Klinger


Treffen mit ehemaligen erfolgreichen Athletinnen Beverly Boys,

Ulrika Knape-Lindberg, Christa Kinast

Springertag 2007

31

Umfeld, die erforderliche Flexibilität, das Einfühlungsvermögen und

die mentale Stärke hat sie in ihrer Familie gefunden. Manch einer

würde jetzt sagen: „Man kann es ja auch übertreiben.“

Monika Dietrich ist in der Wasserspringerwelt bekannt

durch Kreativität und Athleten mit außergewöhnlichen

Sprungprogrammen. Dörte Lindner sprang vom Zehner 305b,

Annika Walter bestach durch ihren sicheren Handstandsprung

(634c), Christian Löffler und Borris Lietzow zeigten selten

vorgeführte fliegende Ausführungen (413b, 213c) und Frank Sander

war der erste deutsche Wasserspringer, der den viereinhalbfachen

Salto vorwärts im Wettkampf vom 3-m-Brett sprang.

Bis zum Ende ihrer Trainerlaufbahn hat Monika Dietrich ihre

Sportler und die Konkurrenz mit unkonventionellen Programmen

überrascht und damit oft die Kampfrichter herausgefordert.

Oftmals war damit sportlicher Erfolg verbunden. Manchmal war

das Risiko aber auch zu hoch.

„Doch als meine Sportler zu denen gehörten, die mit den

Sprüngen 207c und 307c zu Deutschlands Wasserspringerspitze

aufschlossen, Annika Walter 1996 bei den Olympischen Spiele

in Atlanta den 2. Platz vom Turm, Dörte Lindner im Jahr 2000 in

Sydney Bronze von 3m errangen oder Stefan Ahrens Neunter vom

3-m-Brett wurde,“ so Dietrich, „gab mir der Erfolg Recht.“

Jedoch auch schmerzliche Enttäuschungen musste Monika in ihrer

Trainerkarriere hinnehmen. So kam es für sie 1996 zum Supergau.

Im Vorfeld, den Qualifikationswettkämpfen zu den Olympischen

Spielen 1996, waren die Rostocker Wasserspringer mit einem

starken Team gemeldet. Leider musste Dörte Lindner aus

gesundheitlichen Gründen pausieren, eine andere Sportlerin war

dem nervlichen Druck nicht gewachsen und Stefan Ahrens berührte

im 3-m-Wettkampf das Brett und schied aus. Boris Lietzow

sprang einen hervorragenden Vorkampf und ging mit 30 Punkten

Abstand zum Zweitplatzierten ins Finale. Am Ende fehlten ihm

winzige 1,5 Pünktchen zur Teilnahme an den Olympischen Spielen

in Atlanta. Versöhnlicher war da der Wettkampf von Annika Walter

im Turmspringen, die ihr Ticket für den Olympischen Wettbewerb

löste. Monika Dietrich hierzu: „Bei dieser Meisterschaft habe ich

viele Nerven gelassen. Freud und Leid lagen so dicht beieinander.

Schlimmer ist es nie mehr geworden…“ Es ist nicht einfach,

Niederlagen zu verkraften und sich danach wieder aufzurappeln.

Das ist Monikas Stärke. Unterstützung erhielt sie in erster Linie

durch ihren Mann Jochen. Auch die damalige Bundestrainerin

Ulla Klinger oder Lutz Buschkow, derzeitiger Chefbundestrainer

im Wasserspringen, aber auch viele andere Trainer fanden oft

die richtigen Worte. „Ich hatte nie Probleme, eine Niederlage

hinzunehmen, wenn ich sicher war, alles gegeben zu haben und wir

echt gegen einen Besseren verloren hatten. Dann half nur ein AUF

zu neuen Taten!“, so Dietrich.

Immenser Erfolgsdruck und der Umgang mit der Konkurrenz

liegen in der Trainertätigkeit nah beieinander. Den Fokus im Blick

zu behalten, weiterhin kreativ und erfolgshungrig zu bleiben

und sich nicht zu sicher zu fühlen, das zeichnet den Trainer im

Leistungssport aus. Wenn dann noch der Erfolg mit einem Platz auf

dem aus Sportlersicht beliebten „Treppchen“ hinzukommt, sind all

die Widrigkeiten überwunden. „Siegerehrungen in Verbindung mit

der Nationalhymne berühren mich emotional sehr stark. Das sind

Momente, die einen nachhaltigen Eindruck bei den Sportlern und

Trainern hinterlassen und die vergangenen Anstrengungen leichter

erscheinen lassen“, meint Dietrich.

Ein weiterer Meilenstein im Leben von Monika Dietrich war nach

zahlreichen Einsätzen bei Welt- und Europameisterschaften

die Nominierung als Kampfrichterin zu den Olympischen Spielen

2012. Weitere Höhepunkte als Kampfrichterin folgten beim

Weltcup in Rio und den ersten Europäischen Jugendspielen in

Baku sowie zahlreichen Grand Prix Meetings. Zu ihrer Tätigkeit als

Kampfrichterin resümiert Monika: „Es ist schon aufregend, bei

wichtigen Wettkämpfen zu werten. Man will möglichst nichts falsch

machen. Je weniger man sich unter Druck setzt, umso einfacher ist

es, gut zu werten. Alle Trainer, Sportler und Zuschauer, die nicht

auf dem Kampfrichterstuhl sitzen, wissen auf jeden Fall immer alles

besser. Da war ich früher sicher keine Ausnahme. Als Kampfrichter

bist du nicht auf Fehlersuche, sondern solltest die Schönheit der

Sprungausführung hervorheben. Mit diesem Grundgedanken und


*alle Bezeichnungen wie Trainer etc. beziehen sich in diesem Text, wie auch in allen anderen Texten des Heftes gleichermaßen auch auf alle anderen Geschlechter. Ist nur die männliche Form gedruckt,

so geschah dies lediglich aus Gründen der besseren Lesbarkeit bzw. um Zitate im Original zu erhalten. Die Redaktion.

der nötigen Konzentration liegt man als Kampfrichter nur selten

falsch.“

Dass das Wasserspringen eine der Randsportarten ist, ist allseits

bekannt. Daher ist es jedes Mal ein großes Ereignis, wenn es live

im Fernsehen übertragen wird. Monika Dietrich wurde beim Sender

Eurosport oft als Co-Kommentatorin für das Wasserspringen

engagiert. „Für mich ist die Arbeit bei Eurosport vor allem mit guter

Unterhaltung und Wissensvermittlung in Sachen Wasserspringen

verbunden. Ich versuche immer, die Sprunggruppen zu erklären

und die richtigen Bezeichnungen zu verwenden. So entwickelt sich

langsam ein Fachpublikum. Es war mir auch stets ein Bedürfnis,

die ersten Trainer der erfolgreichen Sportler zu erwähnen, denn

gerade sie leisten die schwere Anfangsarbeit. Außerdem erinnere

ich beim Kommentieren technischer Details gern daran, dass

diese täglich geübt werden müssen. Sportler und Eltern, die mir

zuhören, erhalten dadurch eine versteckte Erinnerung (Handstand,

Dehnung…).“, so Monika. Dass da manchmal das Erreichen eines

noch höheren Schwierigkeitsgrades der Eleganz der Sportart im

Wege steht, wird schon einmal hingenommen. „Die Höhen in den

Disziplinen (1m, 3m, 10m) legen bereits eine Grenze vor. An den

Sprungbrettern kann man auch nicht mehr viel machen. Die Herren

drücken das Brett im Kunstspringen vom 1-m-Brett bereits ins

Wasser. Ich glaube eher, dass sich die Sprungprogramme ändern

werden oder der Wettkampfmodus. Lassen wir uns überraschen!“,

sagt Dietrich mit einem Lächeln im Gesicht.

Deutschland hat schon immer hervorragende Sportler

hervorgebracht. Es ist nicht leicht, Sport, Ausbildung und Beruf

unter einen Hut zu bringen. „Ja, Wasserspringen hat in diesem

Punkt keine bessere oder schlechtere Stellung als die meisten

anderen Leistungssportarten in unserem Land. Deutschland hat

sich den olympischen Sport und den Sport für Jedermann auf die

Fahne geschrieben. Aber wer A sagt, muss auch B sagen, und B

hat noch große Reserven. Bedeutet übersetzt: Wenn wir um

olympische Medaillen ringen wollen, müssen wir auch olympische

Bedingungen im Vorfeld schaffen oder wir reduzieren unseren

olympischen Anspruch“, konstatiert Monika Dietrich.

Mit dem Springertag ist Monika eng verbunden. Nur wenige

dieser Wettbewerbe hat sie auslassen müssen. Neben den

hohen sportlichen Leistungen lag ihr immer das Besondere des

Internationalen Springertages Rostock am Herzen. „Der Rostocker

Springertag ist ein Wettbewerb, der mit Liebe zum Detail

ausgerichtet wird. Das ist mir und dem ganzen Organisationsteam

nicht egal. Uns ist wichtig, dass und wie die Sportler zum Finale

vorgestellt werden, in welcher Form ihre Leistungen gewürdigt

werden oder wie die Atmosphäre an den vier Eventtagen gestaltet

wird. In Rostock beim Springertag soll man sich wohl fühlen!“

So schön und anstrengend ihre letzten 41 Trainerjahre auch waren,

mit all ihren Höhen und Tiefen, den vielen schönen und stressigen

Momenten, in Zukunft wird es im Leben von Monika Dietrich etwas

ruhiger zugehen. Nichts desto trotz wird sie auch weiterhin dem

Wasserspringen und ganz besonders dem Wasserspringerclub

Rostock sowie dem Internationalen Springertag Rostock eine treue

Begleiterin bleiben und wir werden auch weiterhin ihre Stimme im

Fernsehen hören.

Liebe Monika, wir danken dir auf diesem Wege für die vielen

gemeinsamen Jahre. Wir wünschen dir für deinen neuen

Lebensabschnitt alles Gute. Auf jeden Fall ist es für uns schön,

dass du dem Wasserspringen erhalten bleibst. Denn nicht nur du

brauchst es, das Wasserspringen braucht dich auch.

Wir danken dir und

verbeugen uns.

PS. Und was macht Monika Dietrich in ihrer Freizeit? Sie

fotografiert gern und wenn ihr nicht gerade ein Wasserspringer

vor die Linse kommt, dann auch mal Landschaften, Blumen und

Tiere. Seit einigen Jahren sammelt sie Briefmarken, aber da ist

sie kompromisslos. Wenigstens ein Wasserspringer sollte schon

darauf sein.

33

Videoauswertung mit Christian Löffler

2007, Fort Lauderdale

Als Kampfrichterin bei der WM 2011 in Shanghai

Monika Dietrich und Dörte Lindner


Mit Musik geht

alles leichter...

Daniel Müller und Stefan Haschler sind

die beiden, die beim Springertag für gute

Mugge (auch Mucke) und Stimmung sorgen.

So macht einem das Anstehen beim

Einspringen oder im Vorkampf der Herren

vom 3-m-Brett mit bis zu 35 Teilnehmern

doch gleich viel mehr Spaß oder nimmt

etwas von der Anspannung vor dem Finale.

Schallplattenunterhalter, Discjockey (kurz

DJ), Moderator, Veranstaltungstechniker,

Gäste unterhaltender Hilfsarbeiter im

Gaststättengewerbe, Radiogesicht und

Fernsehstimme - irgendwie sind sie alles in

einer Person unsere „Mugge-l“ Daniel und

Haschi.

So vielfältig die Bezeichnungen für

ihren Beruf, so vielfältig auch die Musik,

die sie ihren futuristisch anmutenden

Gerätschaften entlocken. Für jede

Stimmung und jeden Geschmack lässt sich

in den wahrscheinlich hunderttausenden

Dateien etwas finden. Mindestens ein

Ventilator auf der Tribüne sorgt dafür, dass

die Sicherungen der Anlage während des

Springertages nicht durchbrennen.

Danke für Euren Job. Ihr seid unsere

Nummer 1!


Erfrischend

regional.

asser ist nser kostarstes eensiel - wir sorgen

täglich dafür, dass Sie es jederzeit genießen können.

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Weltklasse-Sport in

familiärer Atmosphäre

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Der 63. Springertag ist doch gefühlt erst ein paar Wochen her …

Dementsprechend frisch sind die Erinnerungen an den vergangenen

Grand Prix. Es war eine facettenreiche Veranstaltung. Weltklasse-

Sport in familiärer Atmosphäre. Die Springer sind locker und

unkompliziert - nicht nur im Umgang mit Journalisten. Sie

erfüllen Foto- und Autogrammwünsche. Rührige Helfer sorgen

für einen reibungslosen Ablauf. Das bunte Rahmenprogramm mit

Turnern und Sportakrobaten sowie den Lustigen Springern bietet

anspruchsvolle Unterhaltung.

Im Mittelpunkt steht natürlich der Sport. Emotionen inklusive.

Gänsehaut-Atmosphäre herrschte bei der Verabschiedung der

einstigen Top-Athleten Sascha Klein, Nora Subschinski und My

Phan sowie Erfolgstrainer Jan Kretzschmar. Stephan Feck hatte die

wunderbarsten Momente seiner Springerkollegen in einem Video

zusammengestellt, das auf einer Leinwand ausgestrahlt wurde.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Patrick Hausding. Deutschlands

Vorzeigespringer stahl zunächst vom Dreier allen die Show. Tags

darauf patzte er im Synchronspringen mit Lars Rüdiger. Hausding

kam im letzten Versuch schon beim Anlauf ins Straucheln, verlor

die Balance und stürzte fast vom Brett. Null Punkte. Hausding und

Rüdiger, die bis dahin noch Medaillenchancen hatten, wurden auf

den zehnten und letzten Platz durchgereicht.

Fünf von sechs Versuchen erfolgreich - für einen Ballsportler ist

das eine tolle Quote. Im Wasserspringen reichen fünf Richtige

nicht. Da kann der Athlet seine Serie im Training hunderte Male

fehlerfrei ins Wasser bringen. Ein Patzer im Wettkampf - und die

monate-, vielleicht sogar jahrelange Arbeit ist zunichte.

Dabei sieht es so spielerisch leicht aus, wenn die Springer sich vom

Brett oder Turm in die Tiefe stürzen, ihre Körper blitzschnell drehen,

um nach Salti oder Schrauben nahezu spritzerfrei einzutauchen -

so wie Qui Bo, der mehrfach die Traumnote 10 erhielt.

Ein Selbstversuch vom Zehner? Ohne mich! Schon zu Schulzeiten

schlummerte mein turnerisches Vermögen so tief in mir, dass

niemand der Sportlehrer es zu wecken vermochte.

Außerdem muss ich mich auf meinen Job konzentrieren und der

macht auch mit trockenen Füßen Spaß - Fotos schießen, mit

Athleten und Trainern sprechen und den Text aus der Halle direkt

auf die Seite schreiben. Was heutzutage alles möglich ist! Ich kann

mich noch an die Zeit erinnern, als die Zeilen in Blei gegossen

wurden, die Filmrollen in der Dunkelkammer entwickelt werden

mussten und an Handys noch nicht zu denken war.

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

Stefan Ehlers (54)

Sportredakteur der Ostsee-Zeitung

WSC Talent -

Anna Shyrykhay

Sie ist schon eine besondere Erscheinung, aber das allein bringt

Anna nicht auf einen Platz auf dem Siegerpodest.

Sportliches Können, Sicherheit im Sprungrepertoire, sehr

gute Leistungsvoraussetzungen und mentale Stabilität sind

entscheidende Faktoren für eine mögliche Siegleistung im

Wasserspringen.

Beim Youth Diving Meet in Dresden überzeugte Anna das

Kampfgericht mit einer Sprungserie, die durch Eleganz und

Sicherheit bestach und die Silbermedaille einbrachte.

Anna ist beim internationalen Kampfgericht nicht unbekannt. Bei

den JEM 2015 in Moskau machte sie nicht nur eine gute Figur,

sondern sammelte durch hervorragende Sprünge Medaille um

Medaille (2 Silbermedaillen, 2 Bronzemedaillen).

2018 nahm die Athletin an den JEM und JWM teil. Ihre Ziele waren

hoch, sie wollte unbedingt wieder auf dem Siegerpodest stehen.

Leider gelang das der sympathischen Rostockerin nicht, denn es

fehlten ihr einige Trainingseinheiten und teilweise auch die Stabilität

in wichtigen technischen Details (1m: Platz 5, 3m Synchron: Platz

6).

Ihr sportlicher Background liegt in der rhythmischen

Sportgymnastik. Als kleines Mädchen hat sie sich im

Wasserspringen und in der rhythmischen Sportgymnastik betätigt

- beides sehr trainingsintensive Sportarten. Es lag nahe, dass sie

sich irgendwann entscheiden musste. Der Wasserspringerclub

bot ihr im Bundesstützpunkt Rostock die sportliche Heimat, die

eine Athletin braucht, um einmal in der Weltspitze ankommen zu

können. Aus der rhythmischen Sportgymnastik bewahrte sie sich

die persönliche Ausstrahlung, die Freude an schönen Bewegungen

und die Eleganz bei der Ausführung. Auch dies macht sie ein wenig

speziell.

Das Kunstspringen der Damen hat in Rostock eine große Tradition.

Die erste Weltmeisterin in dieser Disziplin, Christa Kinast, stammt

aus unserer Stadt und auch die Bronzemedaille bei den Olympischen

Spielen 2000 vom 3-m-Brett ging an eine Rostockerin, Dörte

Lindner.

Diese gute Tradition könnte fortgesetzt werden. Wir haben in

Rostock neben Anna mehrere junge Damen, die dazu bereit sind

und sich bewusst dieser Herausforderung stellen.

Ein Einsatz beim Internationalen Springertag kann der erste Schritt

in diese Richtung sein.


Meine Arbeit als

Volunteer

Volunteer kommt aus dem

englischen und bedeutet

Freiwillige. Freiwillige Helfer

werden überall benötigt.

Meine Arbeit als Volunteer

beschränkt sich auf den

Sport, speziell auf das

Schwimmen und natürlich auf

das Wasserspringen. Ich habe

schon einige Veranstaltungen

miterlebt. Neben zahlreichen

Springertagen und den EM

2013 und 2015 in meiner

„Heimathalle“ war ich

zur Europameisterschaft

2014 in Berlin. Dort war

ich beim Schwimmen und

Wasserspringen eingesetzt.

Meine Highlights bisher waren

aber die EM 2016 in London

und die European Games 2018

in Edinburgh.

Die Aufgaben eines Freiwilligen

bei Sportveranstaltungen

können sehr vielfältig

sein - Zuschauereinlass,

Akkreditierung, Catering,

Siegerehrung, Sicherheit,

Wettkampforganisation und

noch einiges mehr.

Ich hatte bisher immer

das Glück, sehr nah am

Geschehen sein zu können.

2016 in London habe ich im

Wettkampfteam gearbeitet.

Dort waren wir dafür

verantwortlich, dass während

der Wettkämpfe alles glatt

läuft. Für die Presse musste

die Werbung am richtigen Platz

stehen, die Technik musste

laufen und Trainer, Offizielle

sowie die Presse mussten

an ihren zugewiesenen Orten

sein. Es war gar nicht so

leicht, dabei den Überblick

zu behalten. Doch es hat

richtig Spaß gemacht. Da

wir in London so gut als

Wettkampfteam gearbeitet

haben, mussten wir uns

2018 nicht mehr für die EM

bewerben, sondern wurden

automatisch angenommen.

Die EM fand im Rahmen

der European Games in

Glasgow statt. Dort wurden

die Europameisterschaften

der Schwimmer, Ruderer,

Triathleten, Turner, Golfer

und Radfahrer parallel

ausgetragen. Die Wettkämpfe

im Wasserspringen fanden

allerdings in Edinburgh statt,

da es in Glasgow keine

geeignete Anlage gibt.

Bei der EM 2018 habe ich

nicht nur im Wettkampfteam

gearbeitet, sondern es auch

geleitet. Viel Erfahrung zahlt

sich natürlich auch in der

Freiwilligenarbeit aus. Ich war

dafür verantwortlich, dass das

Team eine tägliche Übersicht

über die anstehenden

Aufgaben bekam, während

der Wettkämpfe alles gut

lief und auch die Vor- und

Nachbereitungen stimmten.

Es war eine wirkliche tolle Zeit

dort und ich denke noch immer

gern daran zurück.

Oft werde ich gefragt, was

meine Motivation ist, als

Volunteer zu arbeiten, und wie

ich auf die Idee komme, mich

für so etwas zu bewerben.

Es ist anstrengend, täglich

bis zu 12 Stunden in der

Schwimmhalle zu stehen,

lange Reisewege auf sich zu

nehmen, Eigenbeteiligung und

Erholungsurlaub einzubringen.

Aber die Antwort ist ganz

einfach: Leidenschaft zum

Sport, neue Leute kennen

lernen und hautnah dabei

sein. Die Veranstaltungen

2016 und 2018 haben

erheblich dazu beigetragen,

meine Englischkenntnisse

aufzufrischen und zu erweitern.

Außerdem lernt man nebenbei

auch eine neue Stadt,

gleichzeitig viele Menschen und

deren Kultur kennen.

Ich bin dankbar, dass ich bisher

so tolle Erfahrungen sammeln

konnte und bin gespannt,

was noch auf mich wartet.

Gern würde ich nochmal

an einer WM und natürlich

an Olympischen Spielen

teilnehmen. Die Bewerbung

für Tokyo 2020 ist schon

abgeschickt.

Carolin Dreiucker

English Translation


41


The art behind...! discovered by the photographer ... accident or intention ...


Auf diesen Seiten sammeln wir

Ausgefallenes, Historisches,

unbeabsichtigt Komisches, aber

auch Kunstvolles zum Thema

Wasserspringen. Also Augen auf!

Wir freuen uns auch sehr über Ihre

Beiträge für das nächste Heft!

Bitte senden an:

info@wsc-rostock.de,

Stichwort „Kunst“


Konversation im

Wasserspringen

Die Sprache im Wasserspringen ist international. Sie besteht aus Zeichen,

Zahlen, Gesten und Worten und ist für alle Insider verständlich.

Von den Trainern wird mit Worten und Händen die Höhe angezeigt, von

der der nächste Sportler springen kann. Das ist wichtig und erfordert

Konzentration, damit es in der Luft oder im Wasser nicht zu gefährlichen

Berührungen zweier Sportler kommt.

In Sprunghallen ist es beim Training oft laut. Damit sich Sportler und

Trainer auch verständigen können, ohne dass der Athlet immer den Weg

zum Trainer gehen muss, wird viel mit Handzeichen gearbeitet. Diese sind

in allen Nationen nahezu gleich. Aber es gibt auch Unterschiede. Wenn ein

deutscher Trainer die Zahl sieben zeigen möchte, benötigt er dafür zwei

Hände, Chinesen reicht eine.

Oft ist das Stimmengewirr der Trainer am Beckenrand verwirrend, wer zum

Beispiel englisch spricht und „France“ auf dem T-Shirt stehen hat, kommt

nicht zwingend aus Europa.

Die Trainer aus der Schweiz sind mit dem deutschen, französischen,

russischen, sächsischen, englischen und … Vokabular sympathisch

unterwegs.

Wenn man am Beckenrand die Worte „great“, „beautiful“ und „i love it“ hört,

kann man sicher sein, dass gerade ein amerikanischer Trainer seine Korrektur

lautstark motivierend seinem Sportler und der Wasserspringerwelt

verkündet.

Deutsche Trainer sind da im Kommentar ein wenig leiser und sachlicher,

dabei aber nicht weniger motivierend, eben nur mit mehr Kritik zwischen

den gut gemeinten Worten.

Viele Trainer vollführen am Beckenrand nahezu gymnastische Verrenkungen.

Sie wirken wie ein Dirigent, der den Sportler durch die Partitur führt.

Christiane Favia, Trainerin aus der Schweiz, kann ihre tänzerische

Vergangenheit nicht verleugnen. Man könnte meinen, dass ihre Korrekturen

einer Choreografie folgen und manchmal glaubt man, sie könnte abheben

und auf´s Sprungbrett schweben. Doch ihre Sportler verstehen all diese

grazilen und energischen Bewegungen und beherzigen die so dargestellten

Hinweise beim nächsten Sprung.

Im Training wird die normale Gräuschkulisse manchmal durch ein lautes Hep

oder Hop unterbrochen. Dann hat ein Trainer seinem Sportler den richtigen

Streckzeitpunkt zugerufen. Diese Hilfe ist im Wettkampf nicht erlaubt.

Wenn man die Sportler im Wettkampf genau bei ihrer Vorbereitung

beobachtet, dann sieht man bei einigen, wie sie mit sich reden und Zeichen

machen. Die Athleten stellen sich den Sprung noch einmal vor, sprechen

die Kernsätze ihres Sprunges und imitieren entweder mit dem gesamten

Körper oder nur mit ihren Händen die Drehung oder die Spannung in der

Eintauchphase.

Sicher ist, dass die Wasserspringer der Welt spezielle Wege gefunden haben,

mit sich, ihren Sportfreunden und den Trainern zu kommunizieren.

Wenn auch Sie „mitreden“ wollen, dann bleiben Sie neugierig und versuchen

Sie, die Sprache der Wasserspringer zu verstehen. Es lohnt sich, die

Geheimnisse der Salti und Schrauben und ihrer Vollbringer zu ergründen.

Der Internationale Springertag bietet dazu eine sehr gute Gelegenheit.


Showprogramm

Rostock -

ist immer einen Besuch wert...

Ich freue mich sehr, wieder nach

Rostock zurückzukehren. An die Stadt und an

die Schwimmhalle habe ich schöne Erinnerungen.

Ich habe als Springerin am Internationalen Springertag

teilgenommen, damals noch als Repräsentantin der

Tschechoslowakei. In Trainingslagern habe ich hier viele neue

Sprünge gelernt und viele großartige Menschen kennen

gelernt, deren Freundschaft ich sehr schätze. Später bin ich als

Kampfrichterin nach Rostock gekommen.

Es ist eine große Ehre für mich, als FINA Delegierte hier zu

sein und mit meiner Tätigkeit zum erfolgreichen Springertag

beitragen zu können.

Hana Novotna

FINA TDC Member


Liebe Leserinnen und Leser,

in diesem Jahr gilt es ein Kreuzworträtsel zu lösen, um

bei der Verlosung einen der sechs Preise zu gewinnen,

die unserem Verein großzügig zur Verfügung gestellt

wurden. Mit den drei Hauptpreisen erhalten Sie je

einen Gutschein für zwei Personen für ein Wochenende

mit Halbpension im Travel Charme Ostseehotel in

Kühlungsborn, dem Iberotel Boltenhagen bzw. dem

Hotel Jens Weissflog in Oberwiesenthal. Als vierter,

fünfter, sechster Preis erwartet Sie je ein attraktiver

Präsentkorb von Karls Erdbeerhof.

Was ist zu tun? Sie müssen lediglich das Lösungswort

auf den im Heft befindlichen Vordruck schreiben

sowie Ihren vollständigen Namen. Dann geben Sie den

Lösungszettel bitte am Kuchenstand des WSC Rostock

im Marmorsaal ab. Die Auslosung der Gewinner findet

am Sonntag vor dem letzten Finale statt (Höhe

Siegerpodest im Innenraum). Hierbei werden alle

anwesenden Teilnehmer*innen berücksichtigt. Ihren

Namen verwenden wir lediglich im Zusammenhang

mit dieser Auslosung! Ihre Angaben werden weder

gespeichert, noch anderweitig datentechnisch

verarbeitet.

Wichtiger Hinweis: Teilnahmeberechtigt sind alle

Personen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben. Pro

Person darf nur ein Lösungszettel abgegeben werden.

Die Gewinne werden nicht an minderjährige Personen

ausgehändigt!

Abgabeschluss ist Sonntag, der 17.02.19, 15 Uhr.


WSC Rostock - Diving Center 49

Wasserspringerzentrum zu sein bedeutet in Deutschland, den Status eines Bundesstützpunktes zu haben.

Die Rostocker Wasserspringer besitzen diesen wegen ihrer sehr guten sportlichen Leistungen, der ausreichenden Kaderzahl und der guten

Umfeldbedingungen (Trainingsstätten, Trainer, Sportschule) seit 1990.

Michail Sachiasvili übernahm am 1. Januar 2019 das Amt des leitenden Bundesstützpunkttrainers.

Er leitet ein junges Trainerteam, dessen Mitglieder zum Teil über eigene Sprungerfahrungen verfügen bzw. auf Erfahrungen als Übungsleiter

und Trainer zurückgreifen können. Allen gemeinsam ist der Wille, den WSC als Stützpunkt zu erhalten und den vielen großen und kleinen

Sportlern Spaß am Wasserspringen zu vermitteln.

Das Wasserspringen bietet mit seiner Vielfältigkeit in der Ausbildung, dazu gehören Turnen, Akrobatik, Trampolinspringen und mehr, sowie

seinen Rahmenveranstaltungen wie den Sportfesten, dem Skilager, der Springershow ein breites Feld.

Rostocks kleine Wasserspringer ersprangen 2018 beim Eurawassercup, bei dem Sichtungswettkampf, bei der Talentiade und bei den

Prüfungswettkämpfen viele gute Platzierungen. In gezielten Trainingseinheiten hatten sie sich zusammen mit ihren Trainern auf diese

Höhepunkte vorbereitet.

Wasserspringer kann man in unserem Verein schon in jungen Jahren werden. In den „Froschgruppen“ beginnen die Kinder im Alter von 4

Jahren mit dem Turnen, lernen mit 5 Jahren das Schwimmen in den Kindergruppen und können danach in der Gruppe der „Robben“ als

kleine Wasserspringer starten.

Das Team des WSC ist ständig auf der Suche nach Talenten und freut sich über alle Kinder, die es mit dem Wasserspringen versuchen

möchten.

v.l.n.r. Simone Pietsch, Lucas Orlowski, Wenke Warninck, Carolin Dreiucker, Michail Sachiasvili, Anja Neuhäußer, Diana Bautz (fehlt)

Unterstützt wird dieses Team von zahlreichen Übungsleitern, dem Vorstand des WSC und ehrenamtlichen Helfern.


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12/4/2018 11:42:35 AM


Die Erfolge des Leistungssports des WSC Rostock 51

im Jahr 2018

Der WSC Rostock blickt im Wettkampfjahr 2018 auf besondere Augenblicke und große Erfolge zurück. In den einzelnen Altersklassen

konnten die Sportler sowohl nationale, als auch internationale sportliche Momente erleben und sich über gute individuelle Leistungen

freuen.

Vor allem freuen wir uns über die Goldmedaille von Espen Prenzyna, der bei den deutschen Meisterschaften in Berlin im Synchronspringen

vom 3-m-Brett der Konkurrenz keine Chance ließ. Zusammen mit Florian Kruchow (Berliner TSC) zeigte er durchweg gute Sprünge

und stand verdient ganz oben auf dem Podest. Aber auch die weiblichen Nachwuchsathleten des Jahrganges 2005 und 2006, Helena

Böhnke und Mette Morche, erreichten bei deutschen Meisterschaften insgesamt 11x Edelmetall. Dazu kamen noch 2 Silber- und 7

Bronzemedaillen durch Emily Steinhagen und Konstantin Bischof.

Espen Prenzyna Jg. 2005 1x - -

Helena Böhnke Jg. 2005 - 1x 2x

Mette Morche Jg. 2006 - 6x 2x

Emily Steinhagen Jg. 2006 - 2x 6x

Konstantin Bischof Jg. 2006 - - 1x

Erfolge der C-Jugendlichen bei den Deutschen Meisterschaften Februar/Juni

Die älteren Sportler und „Aushängeschilder“ des WSC Rostock

standen den Erfolgen der „Kleinen“ in nichts nach. Bei den Deutschen

Meisterschaften im Februar und Mai sahen die Zuschauer insgesamt

38-mal die gelben Vereinsfarben auf dem Siegerpodest. Mit 6

Goldmedaillen zeigte Carlos Taranu sehr gute Leistungen vom 1- und

3-m-Brett, sowie vom Turm und in der Kombination.

Naomi Hinzmann qualifizierte sich mit ihren Goldsprüngen vom

1-m-Brett ebenso für die Jugendeuropameisterschaft in Helsinki wie

Thalea Paschel vom Turm. Ebenfalls in Helsinki am Start war Jette

Müller, die sich mit ihren Sprüngen von 1- und 3-m-Brett weiter für die

Jugendweltmeisterschaft in Kiew qualifizierte, wo sie vom 3-m-Brett

einen sehr guten 4. und vom 1-m-Brett einen guten 7. Platz belegte.

Anna Shyrykhay blickt auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück, die

mit den Goldmedaillen bei den Deutschen Meisterschaften in Rostock

standesgemäß den Auftakt für sie darstellte. Zusammen mit ihrer

Synchronpartnerin aus Aachen qualifizierte sie sich ebenfalls für

Helsinki, wo Anna zusätzlich vom 1- und 3-m-Brett am Start war.

Durch ihren 5. Platz im 3-m-Synchronspringen und den 6. Platz

vom 3-m-Brett im Einzelwettbewerb löste sie das Ticket für die

Jugendweltmeisterschaften in Kiew. In einem spannenden Wettkampf

sprang Anna sogar um die Medaillen mit, verpasste aber mit Platz 8

knapp das Podest. Ein Trostpflaster gab es aber. Mit ihrem Ergebnis

sicherte sie dem DSV einen der wichtigen Quotenplätze für die Youth

Olympic Games in Buenos Aires.

Carlos Taranu Jg. 2004 6x - -

Naomi Hinzmann Jg. 2004 4x 1x 1x

Thalea Paschel Jg. 2004 4x 5x -

Jette Müller Jg. 2003 1x 3x 1x

Paul Deiß Jg. 2002 - 2x -

Tim Dreiucker Jg. 2001 1x 2x -

Anna Shyrykhay Jg. 2000 4x 1x -

Saskia Oettinghaus Jg. 1998 - 1x 1x

Erfolge der A/B Jugendlichen und der Offenen Klasse (Saskia) bei den Deutschen

Meisterschaften Februar/Juni

Sowohl das Trainerteam, als auch der gesamte Verein sind mit den

Leistungen in der Saison 2018 zufrieden, blicken aber auch gespannt

auf die kommende Saison, in der die Ergebnisse hoffentlich wiederholt

oder übertroffen werden. Mit guter Nachwuchsarbeit und einer

starken Jugend stellt der Verein 9 Kaderathleten und drückt den

Sportlern auch beim Springertag die Daumen.

Wir wünschen den Sportlern viel Kraft für die vielen Trainingsstunden

und freuen uns auf dynamische, elegante und schwierige Sprünge im

Jahr 2019.


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Der Handstand - geliebt und gehasst!

Der Handstand ist eine Übung, bei der

der Körper mit dem Kopf nach unten,

bei ausgestreckten Armen auf die Hände

gestützt, im Gleichgewicht gehalten wird.

Für viele Menschen ist schon das Stehen

auf der 10-m-Plattform eine riesige

Herausforderung. Das Einnehmen eines

Handstandes rücklings auf dem Turm

in 10 Metern Höhe würde für sie einem

Horrorszenario gleichkommen.

Wasserspringer werden an den Handstand

methodisch herangeführt. Für Turmspringer

ist er irgendwann ein Muss, aber auch

für alle anderen Springer gilt, dass jeder

kopfwärts getauchte Sprung nahezu in der

Handstandhaltung im Wasser enden soll.

Handstandsprünge gibt es nur im

Turmspringen. Sie können mit Salti

verbunden in alle Richtungen und in allen

Ausführungsarten absolviert werden. Auch

Kombinationen aus Salto und Schrauben

können aus der Handstandposition heraus

gezeigt werden.

Im Synchronspringen werden Handstände

selten gezeigt, weil es sehr kompliziert ist, den

Handstand zeitgleich im Ansatz anzusetzen.

Für alle Handstände gilt:

Der Handstand muss deutlich sicher

gestanden werden, darauf muss das

Kampfgericht bestehen.

Wenn die Füße die Plattform verlassen,

beginnen die Kampfrichter den Sprung in ihr

Wertungssystem einzubeziehen.

Die Hände müssen fest auf der

Plattform bleiben, jedes Wandern mit

den Händen gilt als nicht gestandener

Handstand. Entweder beobachtet ein

gestrenger Assistenzkampfrichter auf

der 10-m-Plattform dieses oder der

Hauptschiedsrichter kontrolliert diese

Technik auf dem Monitor.

Wenn der Sportler die Handstandposition

nicht einnehmen oder er das Gleichgewicht

nicht halten kann und wieder auf der

Turmplattform landet, darf er einen

zweiten Versuch unternehmen. Das kostet

ihn allerdings 2 Punkte Abzug von jeder

Kampfrichterwertung. Gelingt auch der

zweite Versuch nicht, gibt es 0 Punkte auf

die nicht erbrachte Leistung und der Springer

kann die Treppe nach unten nehmen.

Wenn aus Sicht des Kampfrichters der

Handstand nicht lange genug gestanden

wurde, kann er laut Wettkampfbestimmungen

nach eigenem Ermessen 0,5 bis 2 Punkte

abziehen.

Dem Sportler stehen verschiedene

Möglichkeiten zur Verfügung, den Handstand

sicher einzunehmen.

Das Schwingen in den Handstand aus dem

Seit- oder Querverhalten wirkt bei den

Damen sehr elegant.

Die Herren bevorzugen die sportliche Variante

(Wiener, Schweizer, Hochhocken).

Handstand ist Übungssache. Dieses Detail

muss täglich geübt werden. Es ist für

Sportler und Trainer ein Grauen, wenn man

mit Unsicherheiten im Handstand in den

Wettkampf geht.

Also, heute schon Handstand geübt?!

53


Förderer und Sponsoren des

64. Internationalen Springertages 2019

Der Verein Internationaler Springertag Rostock e. V. bedankt sich

herzlich bei allen Förderern und Sponsoren des

64. Internationalen Springertages 2019.

Ein besonderer Dank gilt dem Land Mecklenburg-Vorpommern und

der Hanse- und Universitätsstadt Rostock.

• a&o hostels Marketing

GmbH

• Gebr. Albrecht

Schaumstoffverarbeitung

und -Vertrieb KG

• Augenarzt Dr. med Robert

Kraak

• BEHM Heizung und

Sanitätechnik GmbH

• BERND BRÄUER VERLAG

• Bistro Neptun

• BIS Immobilien GmbH

• Blumenfachgeschäft Guhl

• Brandschutz- und

Rettungsamt der

Hansestadt Rostock

• Deutscher Schwimmverband

• Dr. K. Hollborn & Söhne

GmbH & Co KG

• Eisbär Eis Produktions

GmbH

• FLISTER Duraflex

Equipment

• Flughafen Rostock-Laage

• FREIZEIT-SPORT-

REHAZENTRUM

• Gesundheitszentrum

Burgwedel

• Giltz Gebäudeservice

GmbH

• Glöde Spezial Gerüstbau

• Handelshof Rostock GmbH

& Co. KG

• Hanse Allrisk

Versicherungsmakler

GmbH

• Hanse- und

Universitätsstadt Rostock

• HCC Rostock

• HEAD

• Hotel Sportforum

• Hotel Stolteraa

• Iberotel Boltenhagen

• IKK Nord, Servicecenter

Schwerin

• IKK Nord, Servicecenter

Rostock

• Ingenieurbüro Bollman

• Info-Büro-Organisation

• IntercityHotel Rostock

• Intersport GÜ-Sport

• Jens Weisflog – Hotel &

Restaurant

• Joost´s Ostsee-Express

Busreisen GmbH

• Junge DIE BÄCKEREI

• Kantine „Zur Tanne“

• Karls Erlebnis-Hof e.K.

• KfZ-Natzius

• Kurhotel Sanddorn

• Mobili Art

• Nordwasser GmbH

• Landesmarketing

Mecklenburg-Vorpommern

• Landessportbund

Mecklenburg-Vorpommern

• LVM Versicherungen

• Malerbetrieb H.-J. Meier

GmbH

• Metallbau Ott

• Montra GmbH Bauplanung

• Notar Dr. Bernhard Pelke

• Ostsee Sparkasse Rostock

• Rostocker Straßenbahn

AG

• Rostocker

Hausmeisterservice GmbH

• Rostocker

Personenschifffahrt,

Rostock 7

• RUX Reisen

• Schwaaner Fischwaren

GmbH

• Sixt GmbH & Co.

Autovermietung KG

• SPORTLICHT GmbH

• Sport-Mode-Agentur JAN

GRÄFE

• Stadtwerke Rostock AG

• Störtebeker

Brauspezialitäten

• SLV Halle GmbH

• SLV Mecklenburg-

Vorpommern GmbH

• Sportzentrum

Schwanenteich

• Tauchshop Rostock

• TEWA GmbH

• Travel Charme Hotel

Kühlungsborn

• Viactiv Krankenkasse

• Warnowquerung GmbH &

Co. KG

• Zahnarztpraxis am Stadion

Torsten Dähn

Impressum

Herausgeber: Internationaler Springertag Rostock e.V.

Redaktion:

Monika Dietrich, Ilona Jerjomin

Fotos:

Oleg & Ilona Jerjomin,

Ulrich Gilgen, Monika Dietrich

Anzeigen: Karl-Heinz Priewe, Falk Hoffmann

Layout / Titelseite:

Maik Steinhagen

Lektorat:

Ines Weihs, Hannelore Staker

Auflage: 2000


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