STADTJournal Februar 2019

d.peiter

- Die Möhnen sind los
- Sparkassen-Rudelsingen: Vorverkauf läuft
- Bürgermeisterkandidaten: Exklusive Interviews
- Mittelrhein Gymnasium: Tanz Titel
- Schule in Afrika: Erste Spenden sind da
- Gesundarium: 10 Jahre jung

Ausgabe

Februar 2019

kostenlos

STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Die Möhnen sind los

Sparkassen-Rudelsingen

Vorverkauf läuft

Schule in Afrika

Erste Spenden sind da

Bürgermeisterkandidaten

Exklusive Interviews

Mittelrhein Gymnasium

Tanz Titel

Gesundarium

10 Jahre jung

Magazin für die Stadt Mülheim-Kärlich


Wir sind ausgezeichnet,

weil wir den

Mittelstand kennen

und deshalb

Mittelstand können.

Die Volksbank RheinAhrEifel eG ist

bundesweite Bank des Jahres mit dem Titel

„Premier-Bank 2018“.

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Editorial STADTJournal

Aus dem Rathaus...

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Stadtrat Mülheim-Kärlich hat in der

Sitzung im Dezember 2018 den Haushalt

für das Jahr 2019 beraten. Trotz der vorgesehenen

Jahresfehlbeträge im Ergebnis- und

Finanzhaushalt wurde in sachlichen Diskussionsbeiträgen

über den Haushaltsentwurf

beraten und der Haushaltsplan 2019

vom Stadtrat einstimmig angenommen.

Nach dem in der Sitzung vorgelegten Haushaltsplan

wird zum Jahresende 2019 das

Eigenkapital der Stadt Mülheim-Kärlich

etwa 80 Millionen Euro betragen. Die

Erträge im Ergebnishaushalt wurden mit

22.035.060,- Euro vorgesehen. Darin enthaltene

Einnahmen aus Steuern und Abgaben

betragen planmäßig 19.974.400,- Euro

und sind im Vergleich zum Jahr 2018 im

Ergebnis um ca. 619.580,- Euro geringer.

Aufwendungen in Höhe von 23.667.240,-

Euro bestehen aus Personalkosten

(1.427.210,- Euro), Ausgaben für Sachund

Dienstleistungen (4.061.020,- Euro),

Umlagen, die an Kreis, Verbandsgemeinde

und Land zu zahlen sind (16.046.160

Euro), aus sonstigen Aufwendungen

(380.480,- Euro) und aus nicht kassenwirksamen

Abschreibungen (1.752.370,- Euro).

Zusätzlich führt ein negatives Saldo bei

Finanzerträgen und Finanzaufwendungen

(381.630,- Euro) zu dem geplanten Jahresfehlbetrag

von 2.013.810,- Euro.

Im Finanzhaushalt werden nur die kassenwirksamen

Ein- und Auszahlungen dargestellt.

Der Finanzhaushalt 2019 umfasst

ein Volumen von 25.388.900,- Euro und

schließt mit einem negativen Saldo von

415.060,- Euro. Unter den Einzahlungen

werden Zuwendungen oder Zuschüsse von

insgesamt 618.180,- Euro erwartet. Für

Investitionen wurden 3.250.480,- Euro vorgesehen,

darunter 1 Million Euro für unser

Freizeit- Wirtschaftsunternehmen mit dem

Freizeitbad Tauris. Zur Tilgung von Darlehen,

die für die Zwischenfinanzierung von

bisher nicht an die Stadt Mülheim-Kärlich

ausgezahlten Landeszuwendungen für

die Schulneubauten aufgenommen wurden,

sind 343.700 Euro eingeplant. Die

zugesagten Landeszuwendungen werden

erst in den kommenden Jahren in Teilbeträgen

vom Land an die Stadt Mülheim-

Kärlich überwiesen. Wir wollen 2019 in

den Sporthallen die Heizungs-, Lüftungsund

Hallentechnik verbessern. Wir werden

Straßen sanieren, die Straßenbeleuchtung

sukzessive mit LED-Technik umrüsten,

Spielplätze sanieren und teilweise neu

gestalten. Die Umgestaltung des Friedhofes

im Stadtteil Mülheim, die Erweiterung

des Kolpingplatzes, die Umgestaltung

des Kreuzungsbereiches Weißenthurmer

Straße/Heeresstraße in Kärlich und die

Sanierung des Parkplatzes Urmitzer Straße

und mit dem städtischen Umfeld des Bahnhofsgeländes

im Stadtteil Urmitz-Bahnhof

sind wichtige Vorhaben für das Jahr 2019.

Der sich ergebende Jahrausgleichsbetrag

von 3.391.060 € wird aus unseren Finanzrücklagen

in der Einheitskasse der Verbandsgemeinde

Weißenthurm finanziert.

Trotz dieser hohen Entnahme aus unserer

Rücklage können wir beruhigt in die

Zukunft blicken. Nach den Berechnungen

der Finanzabteilung der Verbandsgemeinde

Weißenthurm werden die zukünftigen

Ergebnis- und Finanzhaushalte der Stadt

Mülheim-Kärlich ein ausgeglichenes Jahresergebnis

vorweisen können. Unsere

Rücklagen werden ausreichen, um alle notwendigen

Investitionen in die Infrastruktur

finanzieren zu können. Zudem kann man

davon ausgehen, dass durch die Erweiterung

von Gewerbeflächen und Baugebieten sich

die Einnahmen der Stadt Mülheim-Kärlich

weiter verbessern. Das erhöhte Angebot

an Bauplätzen, damit mehr Wohnraum,

sollten die Preise für Bauplätze und Mieten

für Wohnraum nicht weiter steigen lassen.

Mit der Ausweisung zusätzlicher Gewerbeund

Wohnflächen dürfen wir allerdings

die Balance zwischen Gewerbe, Wohnen

und Natur nicht verlieren. Es ist geboten,

die Interessen von Natur und Umwelt zu

berücksichtigen und bei allen Plänen für

zusätzliche Gewerbe- und Wohnflächen

ein vernünftiges Neben- und Miteinander

von wirtschaftlichen Interessen mit unserer

Natur und Umwelt anzustreben.

Leider gibt es auch schlechtere Nachrichten

im neuen Jahr. Die bauliche Situation

nach dem Wasserschaden in der neuen

Grundschule St. Peter und Paul im Stadtteil

Urmitz-Bahnhof hat sich leider trotz

der Trocknungsmaßnahmen nicht deutlich

verbessert. In der Bodenplatte werden

immer noch zu hohe Feuchtigkeitswerte

mit ihren Folgen festgestellt. Diese Feuchtigkeitsschäden

im Gebäude, wahrscheinlich

durch mangelhafte Bauausführung

und Planungsfehler begünstigt, werden

aufwendige Sanierungsarbeiten im Erdgeschoß

des Gebäudes erfordern. Ein Schulbetrieb

im Erdgeschoss wird vorübergehend

nicht mehr möglich sein. Nur so können

alle erforderlichen Sanierungsarbeiten am

und im Schulgebäude schnell und gründlich

durchgeführt werden. Ziel ist, dass ein

störungsfreier Schulbetrieb, so schnell wie

möglich, im gesamten Schulgebäude wieder

stattfinden kann. Die lärmintensiven

Stemmarbeiten sollen in den Winterferien

ausgeführt werden, alle anderen Sanierungsarbeiten

sollen den laufenden Schulbetrieb

möglichst nicht einschränken. Wir

halten diese Entscheidung für besser, als

den Schulbetrieb wieder in den mobilen

Schulcontainern stattfinden zu lassen.

Liebe Grüße aus dem Rathaus

Uli Klöckner

Stadtbürgermeister

3


STADTJournal In eigener Sache

Vieles im Leben wiederholt sich. Da sind

zumeist Zeitpunkte gekoppelt und

zumeist gar nicht schlimm, im Gegenteil,

Traditionen, Feste, Begebenheiten gehören

in ihre Jahreszeit, in unseren Alltag. Wichtig

ist, dass man alles immer wieder mit einer

positiven Grundstimmung angeht.

Erste Spenden sind eingegangen

Positive Stimmung ist die beste

So freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf

den Verbandsehrenamtstag beim Fußballverband

Rheinland und die Meisterehrung

beim Turnverband Mittelrhein. Hier trifft

man Helden der Basis und tolle Athleten,

die selten im großen Rampenlicht stehen.

Alles ist so ehrlich, ursprünglich, auch herzlich.

Alle Beteiligten gehen motiviert aus den

Veranstaltungen in das neue Jahr – auch ich.

Beruflich werden nun auch wiederkehrende

Projekte folgen, wie die Filmportraits

über die Sieger beim IHK Hochschulpreis

und beim Sepp-Herberger-Preis. Aber auch

neue Ideen sind uns eingefallen, begeistern

uns. Das Sparkassen-Rudelsingen am 30.

März wirft bereits seine Schatten voraus,

siehe Seiten 8 und 9. Jetzt bereits erwähnen

darf ich die Zirkus-Comedy, die wir gemeinsam

mit dem Hotel Grüters am 15. Mai an

der Kirschblütenschule präsentieren werden.

Mehr dazu in unserer März-Ausgabe.

Zuvor wird uns der Karneval auf Trab halten,

unter anderem mit gut gelaunten

Möhnen und einem neuen, jungen Möhnenpaar,

das Begeisterung ausstrahlt. Mehr

über diese Damen erfahren Sie auf den

Seite 20 und 21. Unbedingt lesen sollten

Sie den Beitrag über die Möhnen in der

Rubrik „Unsere Heimat“, den wieder einmal

der fleißige Johannes Groß verfasst

hat. Zurzeit werkeln wir in einer ehrenamtlichen

Arbeitsgruppe an der Erstellung

von Broschüren unter dem Titel „Unsere

Heimat“, nach wie vor suchen wir hier weitere

Autoren und Geschichten. Wenn es

optimal laufen sollte, werden wir dank der

Unterstützung der Volksbank diese Broschüren

zum Stadtfest präsentieren können.

Am Sonntag, 8. September wird 50

Jahre Mülheim und Kärlich gefeiert. Albert

Weiler hat die Initiative ergriffen und eine

bewährte AG mobilisiert.

Der DFB ehrt seit 15 Jahren immer im Januar engagierte Ehrenamtler. Als Moderator dieser Veranstaltung in Koblenz

traf Tom Theisen den rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz, den ehemaligen DFB Präsidenten Theo

Zwanziger und den mitlerweile zurück getretenen Präsidenten des Landessportbundes Prof. Dr. Lutz Thieme.

Wer zu diesem Zeitpunkt Bürgermeister

unserer Stadt sein wird, wissen wir nicht. Wenn

Sie sich noch ein Bild von den drei Kandidaten

machen müssen, bieten wir in dieser Ausgabe

eine gute Gelegenheit. Ich bin mir sicher, dass

alle drei Kandidaten hinter meiner Idee stehen,

mit der Stiftung Fly and Help eine Schule in

Afrika zu finanzieren. Albert Weiler hat bereits

spontan angeboten, dass Fly and Help beim

Stadtfest einen Stand belegen könnte – super!

Überhaupt war die erste Resonanz nach der

Erklärung im Januar vielversprechend und

ermutigend. Unser Kolpingchor pianoforte

sammelte nach den Neujahrskonzerten in

Kärlich und Bassenheim unter anderem für

unser Schulprojekt. Natascha König von der

Tanzschule Dance Point spendete bereits

im alten Jahr. Edna Kindl von der Musikscheune

möchte sich auch einbringen. Der

City Center, der DGS Getränkemarkt,

genauso wie das Gesundarium erklärten

sich direkt bereit, unsere Spendenboxen für

Kleingeld aufzustellen. Aber auch Privatleute

reagierten umgehend. So erhielten wir zum

Beispiel nebenstehende Mail von Brigitte

Gröning und auch das Familientrio „König-

Reich“ spendete spontan. Auch meine Mutter

drückte mir schon was in die Hand für die

gute Sache und eine gute Freundin unseres

Hauses ließ sich auch nicht lumpen. Weitere

Nachahmer sind herzlich willkommen, Ideen

oder Projekte sowieso. Kleinvieh macht auch

Mist, deshalb vergeben wir die nächsten Bundesligatickets

für den Knaller Mainz gegen

Mönchengladbach gegen eine Spende – siehe

untenstehendes Foto mit Bildunterzeile.

Auch guter Zuspruch macht Mut, tut gut.

So hörten wir hier und da Meinungen, dass

wir das sicher schaffen werden, die stolze

Summe von 50 Tausend Euro aufzubringen.

Es ist viel Geld, keine Frage. Aber zur

Errichtung einer kompletten Schule ist

es andererseits für deutsche Verhältnisse

tragbar und machbar. Lesen Sie in diesem

Zusammenhang bitte auch das nebenstehende

Statement von Karl Mannheim.

Er hat mit seiner Gattin Annette bereits

bei Besuchen in Kenia und Tansania live

erleben können, wie wichtig diese Art

von Hilfe für die Menschen sein kann. In

unserer März-Ausgabe wird mein Freund,

Mentor und Lektor Franz-Josef Baulig über

ein ähnliches Projekt und dessen Stellenwert

berichten.

4


In eigener Sache STADTJournal

Leserbrief

Den Bericht und die Vorstellung von

"Fly and help" im Stadtjournal finde

ich klasse. Ich kenne und unterstütze

die Organisation von Rainer Meutsch

bereits seit einigen Jahren und hatte die

große Freude, ihn auch persönlich kennen

lernen zu dürfen. Ich finde seine Idee

und ihn absolut authentisch und jede

Unterstützung wert. Mich würde es riesig

freuen, wenn die Mülheim- Kärlicher das

mit der Schule in gemeinsamer Anstrengung

schaffen würden. Meinen Teil dazu

möchte ich natürlich auch beitragen und

spende schon mal die Geldgeschenke

anlässlich meines runden Geburtstages.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Gröning

Zum guten Schluss noch ein Wort zu einer

lokalen Idee. Verbandsgemeindebürgermeister

Thomas Przybylla möchte einen Bürgerverein

auf den Weg bringen. Eine gute

und zeitgemäße Idee, wie ich finde.

Gerade als Ansprechstelle für ältere Mitbürger

macht das im Alltag Sinn. Überhaupt

gefällt die Amtsführung des Weißenthurmers,

der auch die ärztliche Versorgung vor

Ort jüngst zum Thema gemacht hat, auch

darüber berichten wir in dieser Ausgabe, die

Sie gut informieren und unterhalten sollte.

Eine fröhliche fünfte Jahreszeit und darüber

hinaus viel positive Stimmung wünscht

Ihnen allen,

Herzlichst

Thomas Theisen

Silke Schmidt hatte im Rahmen des Weihnachtsgewinnspiels

zwei Haupttribünentickets für die

Bundesligapartie Mainz 05 gegen Nürnberg gewonnen.

Gemeinsam mit ihrem Sohn Max erlebte

sie einen interessanten Tag und ein spannendes

Spiel. Dies übermittelte sie uns mit diesem Foto

aus Mainz. Für die Partie Mainz gegen Mönchengladbach

verlosen wir wieder zwei solcher Tickets.

Wer am 9. März in Mainz dabei sein möchte, sollte

eine Kleinigkeit für unsere Schul-Sammelaktion

spenden und uns informieren. Der erste Einsender/

Spender gewinnt die Tickets mit Parkschein.

Statement zur Sache:

Annette Mannheim erlebte mit ihrem Mann Karl in Kenia und Tansania hautnah, welche

Bedeutung die Möglichkeit der Bildung vor Ort für die Menschen hat.

Meine Frau Annette und ich kennen Reiner Meutsch schon seit vielen Jahren. Als er

seine Firma, verkaufte sagte er zu mir: „Ich hatte so viel Glück in meinem Leben und

möchte dies mit anderen Menschen teilen.“ So war dann sein Wunsch entstanden Schulen

in der dritten Welt zu bauen, um Kindern Bildung zu ermöglichen.

Reiner und ich haben uns über die Fliegerei kennengelernt; hier haben wir beide unsere

Affinität, Reiner als Hobby, ich beruflich. Die Fliegerei hat ihn dann auch dazu bewogen,

seine Hilfsorganisation Fly & Help zu nennen. Mit seiner Weltumrundung in

einem Flugzeug vom Typ Piper Cheyenne hat er dann auf seine Stiftung Fly & Help

aufmerksam gemacht.

Bei seinem Aufbruch vom Flughafen Siegerland war ich mit anwesend, als sich eine

große Anzahl von Freunden und Bekannten von Reiner verabschiedete.

Fly & Help hat sich mittlerweile zu einer großen Hilfsorganisation entwickelt. Aus

Reiners ursprünglichem Ziel, 100 Schulen zu bauen, sind mittlerweile weit über 300

geworden.

Das Konzept von Fly & Help, ohne finanziellen Wasserkopf, Schulen für im Durchschnitt

EUR 50.000,- zu errichten, hat einen riesigen Erfolg gebracht.

Meine Frau Annette und ich konnten uns vor Ort in Afrika und Südamerika bei sogenannten

Delegationsreisen von dem sinnvollen Einsatz der Gelder überzeugen.

Wenn man wie in Kenia bei der Einweihung einer neuen Schule dabei sein kann, bei der

der einfache Schulweg der Kinder nur noch 5 km anstelle von bisher Minimum 10 km

beträgt, kann man nur erahnen, mit welchen Emotionen Eltern und Kinder dabei waren.

Solche Erlebnisse gehen schon unter die Haut.

Hier wird deutlich, was Kinder auf sich nehmen, um eine Schulbildung zu erfahren.

Die Schulen sind in einem hervorragenden Zustand, mit Küche, Mensa und sauberen

(!!) Toiletten.

Das Geld wird vor Ort zweckgebunden an die Menschen ausgezahlt, die die Schulen

bauen. Somit wird Korruption weitestgehend ausgeschlossen.

Die Aktion vom STADTJournal, eine Schule über Fly & Help mit Spenden aus unserer

Stadt zu ermöglichen, ist mehr als unterstützenswert.

Gutes Gelingen wünscht

Karl Mannheim

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STADTJournal Schnappschuss

im Februar

Morgendliche Winterimpression

aus unseren schönen Heimat,

von Oliver Dähler.

Cathrin Mannheim hat uns einen Schnappschuss

ermöglicht: „Gickeltisch nach dem pianoforte Konzert in

Bassenheim.“

Das Foto hat Peter Szerbakowski in der Gemarkung

von Kärlich gemacht.

Aufnahme vom Blutmond am 21. Januar um

06:54 Uhr, eingeschickt von Anton Pörtner.

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Kommentar STADTJournal

Der Kommentar

Falsch verstanden

Es war ein gewöhnlicher Samstag. Ich

freute mich aufs Wochenende, noch

schnell einkaufen und zwei freien

unbeschwerten Tagen stand nichts mehr

im Wege. Wäre da nicht die Ansprache im

Lebensmittelmarkt gewesen. „Du hast mich

beleidigt“, sagte jemand zu mir. Ich schaute

die Person erstaunt an, ich wusste ja, dass

ich keinen beleidigt hatte. Schnell wurde

mir klar, dass es um den Kommentar der

Januarausgabe vom Stadtjournal ging. „Ich

war mein Leben lang ehrenamtlich tätig,

ich brauche kein Geld." Da wurde mir

bewusst, dass er meine Zeilen falsch verstanden

hatte. Es geht mir in dieser Ausgabe

nicht darum, mich für das Geschriebene zu

rechtfertigen. Ich möchte einfach die Problematik

aufzeigen, die beim Verfassen von

Kommentaren entsteht. Zunächst ist es

meine Meinung, die nicht jeder teilen muss

oder auch will. Wir vom Stadtjournal erheben

nicht den Anspruch, zu allem, was wir

schreiben, immer eine mehrheitsfähige Meinung

zu vertreten. Wir wollen ein Thema,

das uns alle angeht, in den Vordergrund

bringen, aber auch gute Dinge gebührend

erwähnen. Zum Nachdenken anzuregen,

sich mit den Gedanken von anderen auseinandersetzen,

ist unser Ziel. Wobei der

Andersdenkende respektiert wird und nicht

als Gegner zu betrachten ist. Toleranz wird

bei uns großgeschrieben, aber wenn wir

anderer Meinung sind, erheben wir auch

unsere Stimme. Wir wollen nicht polarisieren,

sondern zusammenführen. Ansonsten

ist es unser Bestreben, ein unterhaltsames

und informatives Magazin in die Haushalte

zu bringen. Ob das gefällt oder nicht, muß

nicht beim Einkauf diskutiert werden.

Wilfried Zils

Wir bauen eine Schule in Afrika!

Ganz Mülheim-Kärlich sammelt – Unser Ziel: 50.000 Euro

Stellen Sie sich vor: Die Sung FLY & HELP von Rainer Meutsch baut

eine weitere Schule für arme Kinder in Afrika – und die heißt Mülheim-

Kärlich! Ich kann mir das vorstellen. Wir haben gerade drei neue Schulen

hier vor Ort gebaut – wir schaffen auch eine vierte. Und da in 2019

die Zusammenlegung von Mülheim und Kärlich vor 50 Jahren gefeiert

werden kann, nehme ich mir vor 50.000 Euro bis Ende des Jahres zu

sammeln. Jeder kann mitmachen – Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern,

Vereine, Instuonen, Schulen, Gruppen jeglicher Art und natürlich

Firmen. Das Spendenkonto lautet:

FLY & HELP

Westerwald Bank eG

IBAN: DE94 5739 1800 0000 0055 50

BIC: GENODE51WW1

Verwendungszweck: „Schule Mülheim-Kärlich“

Es werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf die Sung nicht mieilen,

wer wie viel gespendet hat. Aber wenn Sie im STADTJournal genannt

werden wollen, was sinnvoll und berechgt ist, dann informieren Sie uns

einfach unter stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de.

7


STADTJournal Event

Gassenhauer ohne Ende

Sparkassen-Rudelsingen Vorverkauf läuft

Singen macht Spaß, Singen tut gut,

Singen entspannt. Das sind nicht

nur Argumente, sondern sogar

wissenschaftlich erwiesene Fakten.

Singen in der Gruppe fördert die

Gemeinschaft, gute Gefühle…! Die

Argumentationskette ließe sich noch

reichlich weiterführen. Es sind Argumente

für die Erfolgswelle, auf der das Rudelsingen

tanzt. „In Koblenz sind diese Events

regelmäßig ausverkauft“, freut sich Tom

Theisen auf eine ähnlich gute Resonanz in

Mülheim-Kärlich. „Und es passt einfach als

Folgeveranstaltung nach der Sparkassen-

Rocknacht.“ Der 2. Vorsitzende der SG

2000 organisiert den Abend des 30. März

in der Kurfürstenhalle in Doppelfunktion,

denn mit seiner TomTom PR Agentur arbeitet

er sowohl für die Sparkasse, als auch für

den Fußballverein, der als Veranstalter fungiert.

„Für den Verein ist das eine wichtige

Gelegenheit, um die Kasse aufzubessern“,

verrät Theisen offenherzig, „aber über allem

steht der Spaß, den nicht nur die Fußballer,

sondern auch alle weiteren Gäste schon bei

der Rocknacht hatten und das Rudelsingen

wird das nochmal toppen.“

Die Jungs von der 1. Mannschaft der SG

2000 werden wieder ihr Können hinter

der Theke beweisen. Hier war es die Rocknacht

vor 2 Jahren

Jörg Siewert und Steffen Walter sind das Rudelsingen-Team für die Region Koblenz.

Der Agenturinhaber ist sich seiner Sache

sicher, weil zum einen schon viele weitere

Unterstützer ihr Kommen mit der Firmenbelegschaft

zugesagt haben, und zum

anderen, „weil die Songliste einfach für sich

spricht.“ Evergreens wie „Country Roads“,

„Let it be“ und „Highway to hell“ garantieren

ebenso für das Einstimmen des Publikums,

wie deutsche Gassenhauer, wenn

„Tränen lügen nicht“, „Er gehört zu mir“

und „Westerland“ gespielt werden.

Und so läuft es ab: Jörg Siewert und Steffen

Walter spielen und singen die Lieder und

parallel wird auf einer großen Leinwand

der Text passen eingeblendet. „Man muss

übrigens nicht singen, man kann. Die Stimmung

in der Halle wird aber positiv sein

und das bringt Freude.“

Da dürfen die Frauen auch mal „Männer

sind Schweine“ anstimmen und die Männer

antworten clever mit „Ohne dich“ von der

Münchner Freiheit. Spätestens bei „Ich war

noch niemals in New York“ von Udo Jürgens

singen alle wieder gemeinsam. „Dank

der Sparkasse Koblenz und weiterer Partner

können wir die Tickets im Vorverkauf für

10 Euro anbieten“, hofft Theisen auf eine

rege Nachfrage im Vorfeld.

Vorverkaufsstellen sind die Sparkassen

Geschäftsstelle am Rathaus in Mülheim-

Kärlich, der DGS Getränkemarkt im

Gewerbepark und die TomTom PR Agentur

in der Bergpflege 13.

„Klar, jetzt wird erst mal Karneval gefeiert,

aber spätestens am 30. März haben die

Leute dann wieder Lust zu feiern.“

Apropos, zum Partykonzept an diesem Samstagabend

gehört auch Torty de Banana, der

als Einheizer ab 20 Uhr seine Dieter Thomas

Kuhn Show präsentieren wird.

Im Anschluss wird der bewährte DJ all das

auflegen, was in den drei Rudelsing-Blöcken

nicht unterkam.

Es kann also kräftig weiter gesungen,

gefeiert und getanzt werden bis tief in die

Nacht hinein.

Foto: RUDELSINGEN© Fotograf: Joachim Pantel

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SAMSTAG

30. MÄRZ KURFÜRSTENHALLE

MÜLHEIM-KÄRLICH

BEGINN: 20.00 UHR | EINLASS: 19.00 UHR

VORPROGRAMM UND AFTERSHOW

TORTY DE BANANA MIT SEINER

DIETER THOMAS KUHN SHOW

EINTRITT VVK: 10 € | EINTRITT AK: 12 €

FREIER EINTRITT BIS 16 JAHRE

VVK-STELLEN: SPARKASSE MÜLHEIM-KÄRLICH,

TOMTOM PR AGENTUR, DGS-GETRÄNKEMARKT


STADTJournal Tierisch

Gutes Ende für Hundedrama im Tierheim Andernach

Unfassbar, welches Schicksal mancher

Hund erleben muss. Bei Facebook

wurde Flora, eine BeagleMix-Hündin,

von einem ungarischen Tierheim inseriert.

Eine junge Frau suchte ein Geschenk

für ihre Nachbarin und so wurde Flora auf

den Transport nach Deutschland geschickt.

Die niedrige Schutzgebühr übergab man

dem Fahrer in bar. Weder eine Vorkontrolle,

noch ein Schutzvertrag wurden gemacht.

Diese Verfahrensweise ist absolut unseriös

und bei anderen ausländischen Tierheimen

nicht üblich.

zu trinken. Die Besitzerin rief im Tierheim

hilfesuchend an. Selbstverständlich bot

die Leiterin des Tierheimes, Catrin Nohner,

sofort an, Flora und ihre Welpen für

einen Zeitraum zu übernehmen, um die

beiden kranken Welpen mit Spezialmilch

alle zwei Stunden zu füttern. Doch leider

wurde die Hilfe nicht angenommen. Die

Besitzerin versprach jedoch, die aufwendige

Fütterung selbst zu übernehmen, täglich

die Welpen zu wiegen und bei einem

Gewichtsverlust umgehend das Tierheim

zu informieren oder zum Tierarzt zu fahren.

Bei ihrer Ankunft war Flora völlig verfloht,

verwurmt und trotz angeblicher Kastration

tragend. Anfang Dezember brachte

Flora sechs Welpen zur Welt. Zwei Welpen

waren nicht in der Lage, alleine problemlos

Viele Fragen stellt sich der Tierschutzverein

Andernach e.V. zum wiederholten Mal:

Warum werden immer wieder Tiere über

unseriöse Vermittler bei Facebook oder Ebay

gekauft? Warum werden Tiere ungefragt als

Überraschungsgeschenke gekauft? Warum

werden kompetente Hilfsangebote nicht

oder zu spät angenommen? Warum wurden

die Welpen nicht wie abgesprochen regelmäßig

gefüttert und gewogen? Warum muss

sich Flora erst tragend und dann mit ihren

Welpen mehrmals in kurzer Zeit gestresst in

eine neue Umgebung eingewöhnen?

Tannenweg 1

56218 Mülheim-Kärlich

Tel. 0 2630 966830

Fax. 02630 966864

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag:

10:00 – 12:00 Uhr

15:00 – 18:30 Uhr

Donnerstag

15:00 – 18:30 Uhr

Samstag

10:00 – 12:00 Uhr

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Eine Woche später meldete sich telefonisch

eine andere Dame im Tierheim, die nun

die neue Besitzerin der Hundefamilie war.

Ein Geschenk der Freundin, Rückgabe war

ausgeschlossen, da der Vermieter der ersten

Adoptantin angeblich die Erlaubnis zur

Hundehaltung zurücknahm. Sie bat um

Hilfe, weil zwei Welpen stark abgemagert

und unterkühlt seien. Nun konnte die Hundefamilie

endlich in Obhut fachkompetenter

Hände wechseln. Leider starb schon

in den nächsten Stunden der eine Welpe.

Der zweite kämpfte derweil mehrere Tage

um sein Leben. Trotz der Fütterung alle

zwei Stunden durch die Tierpflegerin Inga

Roetmann und Wärmebettchen war das

Tierchen bereits so geschwächt, dass es

nicht überlebte.

Jetzt ist alles ausgestanden. Flora ist eine

wunderbare Hundemama und versorgt

ihre Kleinen unermüdlich. Die quirligen

Welpen sind nun über sieben Wochen alt,

bestens gehegt und gepflegt vom Team des

Tierheims Andernach. Bald wird die Kinderstube

aufgelöst. Daumendrücken, dass

Flora und die Welpen bald ein liebevolles

Zuhause finden werden.

Info:

www.tierheim-andernach.de

Spenden: KSK Mayen

IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43

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Werbung STADTJournal

Zwei Sonderteile

im März

Bauen, Wohnen und Finanzieren

und Karneval

Wir möchten in der kommenden Ausgabe mit der Hilfe unserer

Leserinnen und Leser sowie Kunden Geschichten, Anregungen

und Tipps zu den Themen „Bauen, Wohnen und

Finanzieren“ geben.

SASCHA KORF

Soloprogramm

COMEDY

KABARETT

SPONTANES

Wer also etwas beitragen möchte, ob in Form von Anzeigen

und/oder Beiträgen, sollte sich bis zum 06. März bei uns

melden unter stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de.

Daneben planen wir einen weiteren großen Sonderteil zum

„Karneval“ in unserer Stadt. Hier möchten wir auf die fünfte

Jahreszeit zurückblicken und viele fröhliche und bunte Bilder,

unter anderem von den beiden Umzügen, zeigen.

Die Märzausgabe erscheint am Freitag, 15. März.

Sascha Korf Moderator,

Komiker, Improvisationskünstler

und Schauspieler zugleich

Aus der

Hüfte,

fertig,

los!

27. MÄRZ 2019

Beginn: 20:30 Uhr

Einlaß ab: 19:00 Uhr

Tickets: 19,- Euro

Die Premiere seines 1. Soloprogramms Tausendsascha feierte

er im Rahmen des Köln Comedy Festivals im Oktober

2007 im Gloria Theater. Seit dem sieht man den " Spontanitäts-Experten"

regelmäßig in ungezählten Stand-Ups

sowie als Moderator im »Quatsch Comedy Club«, im »GOP

Varieté Theater« und bei »Nightwash« (WDR/einsfestival).

Im TV überzeugte er bei »Kabarett aus Franken« (BR), bei

der»SWR3 latenight« sowie mit Gastauftritten bei den

Steh-greif-Shows »TV Total« (Pro7), »Funkhaus« (WDR),

»genial daneben« (SAT.1), »Funclub« (RTL2) und »Cindy &

die jungen Wilden« (RTL).

Aschermittwoch

traditionelles

Heringsessen

Wir bitten um Vorbestellung

COMEDYVORSCHAU

10. Oktober 2019

Weibsbilder

Sascha Korf ist ein "Spontanitäts-Experte", der es schafft,

sein Publikum u. a. mit vielen Improvisationen und

seinem Temperament mitzureißen und zu begeistern.

Außerdem ist er Autor und Coach für zahlreiche Produktionen

und Künstler.

Anzeige

Hotel & Restaurant

Ringstraße 1 | 56218 Mülheim-Kärlich

Tel: 02630 94160 | www.hotel-grueters.de

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STADTJournal Wahlen

Das sagen die drei Kandidaten

Exklusive Interviews als Service für die Wählerschaft

Am 26. Mai werden alle Bürgerinnen

und Bürger ab dem 18.

Lebensjahr auch in unserer Stadt

zu den Wahlurnen gebeten. Die Bürgermeisterwahl

ist dabei aus STADTJournal-Sicht

die relevante, um redaktionell

unserer Leserschaft einen Service zu

liefern, der zur Meinungsbildung helfen

könnte. Deshalb haben wir, nachdem

sich die drei Kandidaten zuletzt

als Menschen unserer Stadt vorstellen

konnten, Interviewfragen gestellt, die

Motivation, Selbsteinschätzung und

Pläne verraten sollen.

Wer tiefergehende oder Detailfragen

hat, kann diese im Anschluss an die

Kandidaten direkt stellen. Wir weisen

sicherheitshalber hiermit darauf hin,

dass wir keine kommentierenden Leserbriefe

zu Aussagen in den Interviews

abdrucken werden.

Die folgenden Sonderseiten

zur Bürgermeisterwahl 2019

werden präsentiert von:

Ich kümmere mich um

Ihre Versicherungs- und

Finanzfragen

Hergen Becher

Reihe Bäume 15

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon 02630 20 76

Nette Touristik GmbH

D-56220 Bassenheim

Am Gülser Weg 3

Tel.: 02625 – 95 91 180

Fax: 02625 – 95 91 181

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SPD-Bürgermeisterkandidat Achim Bermel

Warum freuen Sie sich auf die Wahlen

im Mai?

Ich bin seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik

aktiv, als Stadtratsmitglied

und als Fraktionssprecher der

SPD. Selbstverständlich arbeitet man

irgendwann darauf hin, als Bürgermeisterkandidat

anzutreten. Bei der letzten

Kommunalwahl habe ich mir am Ende

ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Uli Klöckner

geliefert, jetzt würde ich mich natürlich freuen, das

Rennen zu machen und bin gespannt auf die Wahlen im Mai.

Warum hoffen Sie darauf, Bürgermeister zu werden?

Ich bin in Mülheim-Kärlich geboren, aufgewachsen, bin hier

zur Schule gegangen und lebe bis heute mit meiner Familie in

unserer Stadt. Ich denke das zeigt, wie sehr ich mich mit Mülheim-Kärlich

verbunden fühle. Als waschechter „Müllemer“, der

in allen Stadtteilen unterwegs ist, weiß ich, was die Menschen

in unserer Stadt bewegt, was sie sich wünschen und worüber

sie sich manchmal vielleicht auch ärgern. Die Entwicklung meiner

Heimatstadt aktiv mitgestalten zu können und gemeinsam

mit den Beigeordneten und dem Stadtrat dafür zu sorgen, dass

Mülheim-Kärlich noch lebenswerter wird, ist eine Aufgabe, auf

die ich mich sehr freuen würde.

Außerdem freut es mich, dass wir in diesem Jahr ein besonders

starkes SPD-Team für die Stadtratswahl aufstellen konnten. Unsere

Kandidatinnen und Kandidaten sind bunt gemischt und spiegeln

so die Vielfalt hier bei uns in Mülheim-Kärlich wider. Mit mir als

Bürgermeister und einer starken Fraktion könnten wir die Interessen

aller Bürgerinnen und Bürger noch besser vertreten und viele

neue Ideen in die Verwaltung bringen. Das würde unserer Heimatstadt

sicher guttun.

Was sind drei gute Gründe für die Bevölkerung,

um Sie zu wählen?

An erster Stelle wären da vor allem Vertrauen und Nähe zu nennen.

Wie schon gesagt bin ich Mülheim-Kärlicher, bin in einigen Vereinen

aktiv und versuche das ganze Jahr hindurch möglichst viele Veranstaltungen

in unserer Stadt zu besuchen. Ich kenne unser Mülheim-

Kärlich und möchte die Bürgerinnen und Bürger vertrauensvoll und

gut vertreten, mit einer Politik von Mensch zu Mensch.

Wahlwerbumg

12


Wahlen STADTJournal

Dann spielt sicherlich das Thema „Kompetenz“ eine große Rolle. In

meiner Zeit im Stadtrat, aber auch als „normaler“ Bürger, im Beruf

und als Familienvater habe ich mir in unterschiedlichen Bereichen

Wissen aneignen können. Das hilft natürlich, wenn man Politik für

Menschen machen möchte.

Zu guter Letzt ist meine Erfahrung in der Verwaltung ein großer

Vorteil. Ich kenne das Mülheimer Rathaus, weiß, wie dort gearbeitet

wird und habe auch bei der Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde,

dem Land und den Kommunen in der Region viel

Erfahrung gesammelt. Das ist wichtig, wenn man das Bürgermeisteramt

ausfüllen möchte.

Warum trauen Sie sich das nicht leichte Erbe zu?

Ich glaube so schwer wiegt das Erbe gar nicht. Für mich ist die wichtigste

Aufgabe eines Bürgermeisters, für die Menschen in der Stadt

da zu sein und zwischen ihnen und der Stadt, aber auch zwischen

den einzelnen Behörden zu vermitteln. Da hilft mir meine berufliche

Erfahrung: Seit über 30 Jahren bin ich bei der Deutschen Telekom,

die sich von einer klassischen, in vielen Punkten auch starren

„Behörde“ in ein erfolgreiches, flexibles Unternehmen verwandelt

hat. Daraus kann man viel für die moderne Kommunalpolitik ableiten.

Als Betriebsrat vermittele ich zudem schon heute zwischen Mitarbeitern

und Unternehmensführung und vertrete die Interessen der

Angestellten. So wie ich als Bürgermeister die Interessen der Bürgerinnen

und Bürger von Mülheim-Kärlich vertreten möchte.

Wie sieht ihr Konzept der Arbeitsaufteilung

im Falle einer Wahl aus?

Ich glaube wir müssen das Rad gar nicht neu erfinden. Als Bürgermeister

möchte ich auch weiterhin mit drei Beigeordneten eng

zusammenzuarbeiten, denn mit dieser Aufteilung der Geschäftsbereiche

haben wir in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen

gemacht. Besonders freuen würde es mich natürlich, wenn mir

Albert Weiler als 1. Beigeordneten zur Seite stehen würde, denn er

hat nicht nur beim Thema „Neubau der Grundschulen“ exzellente

Arbeit geleistet.

Wir sind uns sicher alle einig, dass es aufgrund der zeitlichen

Limitierung kein einfaches Amt in dieser geschäftigen Stadt

ist. Sie haben Stärken und Schwächen, einen Beruf, auch

zeitliche Limits.Wie würden Sie die Arbeit des Bürgermeisters

angehen, so dass es eine zufriedenstellende für alle

Beteiligten werden kann?

Die Arbeit eines Bürgermeisters darf man nicht unterschätzen –

zumindest, wenn man es richtig machen will. Vor allem die Zeit

spielt eine wichtige Rolle, denn man muss in meinen Augen als

Bürgermeister in der Stadt viel Präsenz zeigen und als direkter

Ansprechpartner für die Menschen da sein, wann immer es geht. Ich

habe das große Glück, dass ich mich als Bundesbeamter zu 100%

freistellen lassen kann. Das werde ich im Falle meiner Wahl auch

in Anspruch nehmen, damit ich mich voll und ganz auf mein Amt

als Bürgermeister der Stadt Mülheim-Kärlich konzentrieren kann.


STADTJournal Wahlen

CDU-Bürgermeisterkandidat Dr. Manfred Bretz

Warum freuen Sie sich auf

die Wahlen im Mai?

Wahlen sind der Grundstein

unserer Demokratie. Der Kontakt

und die Kommunikation

der Bürgerinnen und Bürger mit

den Menschen, die sich zur Wahl

stellen, ist bei Kommunalwahlen

am größten. Mich hier aktiv einzubringen

und Verantwortung übernehmen

zu wollen, ist für mich eine

reizvolle und herausfordernde Aufgabe.

Deshalb freue ich mich auf die Kommunalwahlen am 26. Mai.

Warum hoffen Sie darauf, Bürgermeister zu werden?

Mülheim-Kärlich ist für mich mehr als Geburts- und Wohnort.

Hier ist meine Heimat. Hier leben meine Eltern und meine

Freunde. Hier habe ich viele Jahre Handball gespielt und trainiert,

hier verbringe ich auch heute den Großteil meiner Freizeit.

Unsere schöne Stadt liegt mir daher am Herzen. Ich fühle mich

dabei jung und frisch genug, um Mülheim-Kärlich mit ganzer

Kraft weiter voran zu bringen und eine gute Zukunft zum Nutzen

aller Bürgerinnen und Bürger gestalten zu können.

Was sind drei gute Gründe für die

Bevölkerung, um Sie zu wählen?

Ich bin ein Teamplayer. Die Stadt erfolgreich zu führen, ist

ein Mannschaftssport, bei dem viele mitspielen müssen. Dies

funktioniert nur gemeinsam in einem Team, durch Kommunikation

und den frühzeitigen Austausch von Fakten und Informationen

zwischen allen Beteiligten, also durch größtmögliche

Transparenz. Teamplay und Transparenz soll daher eine

Leitlinie meiner Bürgermeisterarbeit sein.

Ich bin ein Mann der Praxis. Meine langjährige Tätigkeit im

Stadtrat (über 24 Jahre) und Verbandsgemeinderat (über 19

Jahre) hat mir dabei den notwendigen Bezug zur Arbeit im

Rathaus und tiefe Einblicke in die kommunalpolitischen Prozesse

auf den verschiedenen Ebenen gegeben.

Ich halte mich für hinreichend qualifiziert. Durch mein Studium

der Informatik mit Nebenfach Sozialwissenschaft, die laufende

berufsbegleitende Weiterbildung z.B. in wirtschaftlichen und

juristischen Fachgebieten und die rund 30-jährige Tätigkeit in der

Landesverwaltung von Rheinland-Pfalz besitze ich eine solide

Wissensbasis für das angestrebte Amt des Stadtbürgermeisters.

Warum trauen Sie sich das nicht leichte Erbe zu?

Zum einen kenne ich als langjähriger Stadtrat die Aufgaben

und Herausforderungen in Mülheim-Kärlich genau und weiß,

was mich erwartet. Zum anderen trage ich als Führungskraft

hauptberuflich seit vielen Jahren Verantwortung für Personal,

für wirtschaftliche Aufgabenerledigung, für Kundenzufriedenheit

und für Budgetziele.

Das sind alles Aufgabenfelder, die grundsätzlich auch ein Bürgermeister

beherrschen muss, um eine Stadt erfolgreich weiter

zu entwickeln und eine Stadtverwaltung zu führen.

Wie sieht ihr Konzept der Arbeitsaufteilung

im Falle einer Wahl aus?

Die Aufgabenbereiche der Stadt sollen - wie bisher - in

Geschäftsbereiche gegliedert werden, die vom Stadtbürgermeister

und den Beigeordneten (mit Geschäftsbereich)

eigenverantwortlich geleitet werden. Über die konkrete Aufgabeverteilung

werde ich mich im Falle meiner Wahl mit den

Stadtratsfraktionen und den gewählten Beigeordneten beraten

– auch dies gehört zu der von mir gewünschten Transparenz

von Entscheidungen. Zur Abstimmung innerhalb der

Verwaltung und für die einheitliche Präsentation nach Außen

finden regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, gemeinsame

Besprechungen zwischen Stadtbürgermeister und den

Beigeordneten unter der Leitung des Stadtbürgermeisters an

fest vereinbarten wiederkehrenden Terminen statt (sog. Jour

Fixe). Diese Personen bilden auch das politische Führungsteam

der Stadt Mülheim-Kärlich.

Da die städtischen Aufgaben weit überwiegend von der hauptamtlichen

Verwaltung der Verbandsgemeinde Weißenthurm

erledigt werden, kommt der Zusammenarbeit und der Kommunikation

zwischen diesem Führungsteam der Stadt und

der VGVerwaltung eine entscheidende Bedeutung zu. Unmittelbar

nach der Wahl muss diese Schnittstelle zwischen den

Beteiligten besprochen und fixiert werden, damit dies auch

reibungslos funktioniert. Darüber hinaus ist für mich eine enge

und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den im Stadtrat

vertretenen Fraktionen ein ganz wichtiger Punkt. Kommunalpolitik

ist nämlich keine Parteipolitik, sondern Sachpolitik für

alle Menschen vor Ort. Daher werde ich alle Fraktionen in die

Arbeit und Entscheidungsprozesse einbeziehen.

Wie würden Sie die Arbeit des Bürgermeisters angehen, so dass

es eine zufriedenstellende für alle Beteiligten werden kann?

Ich wünsche mir eine Fortführung der bisherigen Praxis, dass

der Bürgermeister 3 Tage/Woche von seinem Hauptberuf freigestellt

ist; darüber muss der neue Stadtrat entscheiden. Ich

werde dann jeden Tag im Rathaus innerhalb der Geschäftszeiten

für mindestens 4 Stunden präsent zu sein. Der genaue

zeitliche Rahmen hängt daher vom Umfang dieser Freistellung

und der konkreten Absprache mit meinem Arbeitgeber ab.

Eine Bürgersprechstunde werde ich jeden Dienstag von 17.30

bis 19.30 Uhr anbieten.

Zum Informationsaustausch mit den Fraktionen im Stadtrat

werde ich regelmäßig zu Besprechungen zwischen dem Führungsteam

und den Fraktionssprechern einladen (Ältestenrat).

Ebenso wichtig ist auch das fortlaufende Gespräch mit den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt sowie der Personalvertretung.

Unmittelbar nach meiner Wahl werde ich daher

mit Allen entsprechende Gespräche führen.

14


Wahlwerbumg

Am 26. Mai wählen!

Kompetent

Tatkräftig

Zuverlässig

Dr. Manfred Bretz

Ihr Bürgermeister für Mülheim-Kärlich


STADTJournal Wahlen

FWG-Bürgermeisterkandidat Gerd Harner

Warum freuen Sie sich

auf die Wahlen im Mai?

Wahlen beinhalten immer eine

gewisse Spannung und sind das

Ergebnis der Arbeit, die man in

der zurückliegenden Legislaturperiode

geleistet hat. Das bezieht

sich einerseits auf meine Person,

also auf die Tätigkeit und Präsenz

als Beigeordneter der Stadt, und

auch auf die Freien Wähler, mit denen

ich gemeinsam für Mülheim-Kärlich aktiv bin

und wir in den vergangenen Jahren gute Kommunalpolitik für

die Bürgerinnen und Bürger gemacht haben.

Weiterhin ist es aber auch das Ergebnis darüber, wie gut man

die Wählerinnen und Wähler im Vorfeld der Wahl informiert

und von dem eigenen Konzept überzeugt hat, eine Stadt wie

Mülheim-Kärlich mit einer Vielzahl von Aufgabenstellungen

in die Zukunft führen zu wollen. Dazu dienen auch die drei

Informationsveranstaltungen im März, wo wir die FWG und ich

mich als Bürgermeisterkandidat den Bürgerinnen und Bürgern

direkt vorstellen und ins Gespräch kommen wollen.

Warum hoffen Sie darauf Bürgermeister zu werden?

Die Hoffnung, ein Amt übernehmen zu können, ist eins, aber

es muss auch eine innere Motivation geben, ein solches Amt

antreten zu wollen.

Ich habe nach fast 15 Jahren Tätigkeit als Beigeordneter gesehen,

wie eine Verwaltung geleitet wurde und aus dieser bzw.

meiner eigenen Erfahrung heraus festgestellt, dass Abläufe

bzw. Strukturen verändert werden müssen, um in der Zukunft

mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch motivierter

und effizienter für unsere Heimatstadt arbeiten zu können.

Auch in der Außendarstellung der Stadt muss sich einiges

verändern. Hier muss der Kontakt zu den Verantwortlichen in

Vereinen, Unternehmen und Behörden stärker gepflegt und

gehalten werden.

Weiterhin bin ich mit 52 Jahren der mit Abstand jüngste der

drei Bürgermeisterkandidaten und von daher auf einer Altersebene

mit den Verantwortlichen der Verbandsgemeinde. Da

sich ein Generationenwechsel auf der Führungsebene der

Verbandsgemeinde bereits vollzogen hat, hoffe ich, dass die

Bürgerinnen und Bürger auch an der Stadtspitze den Generationenwechsel

wählen.

Von daher hoffe ich, Stadtbürgermeister zu werden und bin

hoch motiviert, dieses Amt übernehmen zu dürfen.

Was sind drei gute Gründe für die Bevölkerung,

um Sie zu wählen?

Mülheim-Kärlich braucht eine Veränderung.

Ein weiter so, wie immer, ist mit Gerd Harner nicht zu machen.

Demokratie lebt vom wandeln und Gerd Harner steht genau

für diesen Wandel.

Dazu gehört z.B. die frühzeitige Einbindung der Bevölkerung

in bestimmte Entscheidungen bzw. Veränderungen, durch

Bürgerinformationsabende, so wie wir das bei den Freien Wählern

in der Vergangenheit bereits durchgeführt haben. So können

Vorschläge und Ideen, wenn umsetzbar, in Planungen und

Entscheidungen berücksichtigt werden.

Ein weiterer Grund ist, dass ich von den drei Kandidaten die meiste

Erfahrung in der Verwaltung der Stadt Mülheim-Kärlich habe.

So war ich von 2004 bis 2014 als erster Beigeordneter mit eigenem

Geschäftsbereich verantwortlich für die Kindergärten

und Grundschulen und bin seit 2014 als Beigeordneter mit

eigenem Geschäftsbereich verantwortlich für den Straßenverkehr,

Umweltfragen sowie die Friedhöfe in der Stadt.

Weiterhin bin ich durch meine langjährige Beigeordnetentätigkeit

in der Kommunalpolitik sowie in den Behördenstrukturen

sehr gut vernetzt. Dazu gehört auch die gute und lange

Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde,

Thomas Przybylla, sowie dem Ersten Beigeordneten

Ralf Schmorleiz. Hier ist eine fachlich wie menschlich einwandfreie

Zusammenarbeit garantiert.

Die Mülheim-Kärlicher wollen einen bürgernahen, menschlichen,

kompetenten und motivierten Stadtbürgermeister

haben, der mehr ein Kümmerer als nur Verwalter ist.

Das bedeutet, dass die Bürgerinnen und Bürger den Gerd

Harner so wie Sie ihn bisher kennen gelernt haben, auch

als Stadtbürgermeister kennen lernen werden. Ein Stadtbürgermeister,

der zuhören kann, der sich den Problemen

der Bevölkerung annimmt, dem erledigte Bürgeranliegen

wichtiger sind wie theoretische Konzepte, die kaum

umsetzbar im Aktenschrank verstauben, gerne nah bei

den Menschen ist und bereit ist, die Stadt Mülheim-Kärlich

mit innovativen Gedanken und frischem Wind in eine gute

Zukunft zu führen.

Warum trauen Sie sich das nicht leichte Erbe zu?

Die Beantwortung dieser Frage ist im Prinzip schon durch die

Beantwortung der vorherigen drei Fragen erfolgt.

Dazu kann ich noch die bisherige gute Zusammenarbeit mit

den amtierenden Beigeordneten Albert Weiler und Bernd

Bruckner nennen, mit denen ich im Falle der Wahl sehr gerne

weiter arbeiten würde, um die von mir angedachten Veränderungen

gemeinsam weiterführen zu können.

Wie würden Sie die Arbeit des Bürgermeisters angehen, so dass

es eine zufriedenstellende für alle Beteiligten werden kann?

Da ich ja den noch amtierenden Stadtbürgermeister schon einmal

für fast 4 Monate vertreten durfte, habe ich daraus einiges

an Erfahrung gesammelt und diese Zeit hat mir gezeigt, dass

das damals kurzfristig umgesetzte Konzept, die Verwaltung

der Stadt zu führen, praxistauglich war und auch immer noch

16


Wahlen STADTJournal

ist. Die positiven Rückmeldungen aus allen Bereichen, die es

damals gab, bestärken mich in meiner Annahme.

Konkret bedeutet das, dass ich jeweils am Montag, Mittwoch

und Freitag vormittags sowie am Dienstag und Donnerstag

nachmittags im Rathaus sein werde. Die restliche Zeit werde

ich meinem Unternehmen widmen. Da das ja auch nur gerade

mal um die Ecke ist, bin ich in Reichweite und mit Hilfe der

modernen Medien wird immer ein Kontakt zum Rathaus bzw.

zur Verbandsgemeinde bestehen. So lassen sich ein wichtiges

ehrenamtliches Engagement und eine hauptberufliche Tätigkeit

für meine Heimatstadt sehr gut vereinbaren.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Teamplayer bin und

Wert auf eine gute Zusammenarbeit lege. Von daher wird es

eine ganz enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den

Beigeordneten, die ja jeweils einen eigenen Geschäftsbereich

haben, sowie dem Personal im Rathaus und im Betriebshof

geben. Es wird eine klare Arbeitsaufteilung geben, so dass

auch jeder weiß, was er in seinem Verantwortungsbereich zu

tun hat. Es wird wöchentliche Verwaltungsbesprechungen

geben, in denen der Informationsaustausch stattfinden wird.

Ebenfalls sehr wichtig ist mir eine sehr enge und vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit der Verwaltungsspitze sowie mit

den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung.

Die Stadtverwaltung mit dem Betriebshof wird sich als Einheit

darstellen und ich bin mir sicher, dass in dieser Struktur die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Stadt sehr gerne und hoch

motiviert für die Bürgerinnen und Bürger arbeiten werden.

Weiterhin ist mir sehr wichtig, dass die Stadtverwaltung mit

den in den Stadtrat gewählten Personen, sowie den jeweiligen

Ausschüssen sehr gut zusammenarbeitet und gute Beschlüsse

im Sinne der Bürgerinnen und Bürger trifft. Denn die Verwaltung

bereitet vor, aber beschließen müssen der Stadtrat sowie

die Ausschüsse.

Ich möchte, dass wir alle gemeinsam täglich daran arbeiten,

die vorhandene kommunale Infrastruktur zu erhalten und weiter

zu entwickeln, um somit unseren Bürgerinnen und Bürgern

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Wahlen STADTJournal

Wir stellen uns vor

08. März 2019 um 19 Uhr

► Mehrzweckhalle Urmitz-Bahnhof (Nebenraum)

22. März 2019 um 19 Uhr

► Kurfürstenhalle Kärlich (Nebenraum)

29. März 2019 um 19 Uhr

► Brauhaus Mülheim (Kleiner Saal)

Die FWG stellt ihre Kandidaten und das Wahlprogramm

für die Kommunalwahl 2019 vor.

Im Anschluss Fragestunde mit Bürgermeisterkandidat

Gerd Harner.

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STADTJournal Menschen

Menschen unserer Stadt

Susanne Mattlener

und Tanja Erbar

Die Sorgen etlicher Vereine, wo kriege

ich geeignete Nachfolger her, haben die

Mülheimer Möhnen im Moment nicht, das

war schon mal anders. Susanne Mattlener

und Tanja Erbar folgen auf Helga Horn

und Edeltrud Ott als Möhnenpaar.

Man musste die zwei Frauen nicht

lange bitten. Als Mitglieder des

Hofstaates von Konni Punstein

und Heidi Schäfer, die 2015/16 die Jecken

begeisterten, wussten die zwei, was sie

erwartet. „Wir lernten uns damals näher

kennen und schnell reifte der Entschluss,

gemeinsam als Möhnenpaar in unserer

Heimatstadt für Spaß und Frohsinn zu

sorgen. Angst hatten wir vor der Aufgabe

keine, wir wussten ja, was uns erwartet“,

erklärten die beiden Möhnen unisono,

die auch erblich vorbelastet sind.

Sowohl der Vater von Susanne als auch

der Vater von Tanja waren in Mülheim

(Dieter Bengel) und in Kärlich

(Heinrich Erbar) als Prinz unterwegs.

Ihr Ansinnen wurde vom Vorstand der

Möhnen wohlwollend angenommen und

so war der Weg frei für das Möhnenpaar,

in 2019/20 die närrische Regentschaft

zu übernehmen. Susanne, als zweifache

Mutter und im Berufsleben als Krankenschwester

tätig, besitzt den Rückhalt

ihrer Familie, und Tanja, die als Versicherungskauffrau

ihren Freund Dirk an

ihrer Seite weiß.

Andreas, der Mann von Susanne, steht

mit ganzer Kraft hinter der Entscheidung

seiner Frau. In der Karnevalszeit

wird sich der Jurist verstärkt um die

beiden Jungs, Ben und Max, kümmern.

Wobei Ben eher Verständnis für seine

Mutter aufbringt. Er ist selbst schon in

jungen Jahren in der Fastnacht aktiv,

unter anderem als Partner im Gardetanz.

Max dagegen hat es der Fußball angetan.

Er spielt, recht erfolgreich, in der

E-Jugend der SG 2000 und sein Vater ist

gleichzeitig sein Trainer.

Nachdem alle privaten und familiären

Dinge geregelt waren, machten sich

Susanne und Tanja an die eigentliche

Karnevalsvorbereitungen. Schnell wurde

das Motto gefunden:

„Carneval von Venezia“

soll die Narrenschar begeistern. Bei den

Namen für die beiden Möhnen wurde es

schon etwas schwieriger. Die Obermöhn

Susanne I. nennt sich in Anspielung auf

ihren Beruf und der oberen Bassenheimer

Straße, dort wohnen die Mattleners, „Nachteule

mit der schnellen Spritze zum Kärjofsglöckelche“

und der Möhnerich Tanja I. hört

auf den Namen „Stylische Fashion-Queen

auf Highheels vom Nippes“. Vorläufiger

Höhepunkt war die Abholung der beiden

und der Marsch zur Kurfüstenhalle, wo die

Proklamation des neuen Möhnenpaares

stattfand. Fünf Tage später folgte ein weiteres

Highlight auf dem Gratulationsabend. Vereine,

die Politik, Familie und Freunde waren

zahlreich erschienen, um dem Möhnenpaar

zu gratulieren und alles Gute für die nächsten

zwei Jahre zu wünschen. Der Anfang ist

gemacht, trotz Lampenfieber.

„Auf der Bühne,

vor so vielen Menschen zu stehen,

ist schon eine Herausforderung.

Eine gewisse Nervosität

ist einfach vorhanden“,

erklärt die Obermöhn.

Im Gespräch habe ich zwei bodenständige

Frauen erlebt, die wissen,

was von Ihnen erwartet wird, und ich

glaube, den Erwartungen auch gerecht

werden. Krankhafter Narzissmus ist

den Beiden fremd. Wenn sie ihre

Amtszeit beendet haben, kehren sie

als 2.Vorsitzende (Tanja) und Beisitzerin

(Susanne) in die Vorstandsebene

der Möhnen zurück.

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² Die angegebenen Verbrauchs- und CO 2

-Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren (Worldwide harmonized

Light vehicles Test Procedure) ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet, um die Vergleichbarkeit mit anderen Fahrzeugen zu gewährleisten.

³ Außerhalb der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten keine Beratung, kein Verkauf und keine Probefahrten.

Das Möhnenpaar will mit dafür sorgen,

dass auch in Zukunft die Weiberfastnacht

in Mülheim-Kärlich

den Stellenwert behält, den sich der

mitgliederstärkste Möhnen-Club

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STADTJournal Unsere Heimat

Ein Nachruf auf die Möhn

Weltweit, so berichten die Medien,

sterben täglich 200 bis 400 Arten von

Lebewesen aus. Ausgestorben ist auch

eine besondere Art des Menschen in

unserer Heimat - die Möhn. Die letzten

Exemplare sind in den sechsziger Jahren

verschwunden, altersbedingt, »Nachkommenschaft«

gab es nicht.

Halt - so ganz ausgerottet sind sie

(noch) nicht. Einmal im Jahr, am

Schwerdonnerstag, feiern sie fröhliche

Auferstehung, Dann werden

traditionelle Kostüme aus der »Klamottenkiste“

geholt.

Was wär der Karneval ohne die Möhnen?

Was wär ein Karnevalsumzug in

Mülheim-Kärlich, veranstaltet durch

dem größten Karnevalverein Deutschlands?

Der und die Sitzungen im

November, die Rathauserstürmung am

11.11. sind die jährlichen Highlights.

Doch hier geht‘s um die echte Möhn,

die es bis um 1960 in den Dörfern

gab. Noch lange nicht jede alte Frau

im Ort war eine Möhn. Woran es lag,

dass manche alte Dame bis zum Ende

ihrer Tage nur Frau Sowieso hieß oder

den dörflichen Ehrentitel „Möhn“, ist

nicht bekannt.

Die Möhnen waren mit einem

männlichen Gegenstück, dem Öhm,

verheiratet oder sie waren verwitwet.

Die gesunde rüstige Möhn war die

absolute Hausautorität. Sie schwang

das Familienzepter über Enkel,

Kochtöpfe, Hühner und Schwiegertöchter.

Die Möhnen waren, was ihre eigene

Person angeht, meist bedürfnislos.

Nur mussten sie täglich Bohnenkaffee

trinken, daher die Bezeichnung »Kaffeemöhn«,

und Öhmen, die ihre Pfeifen

rauchten, hießen »Pfeifenöhm«. Alle

Möhnen trugen solide Einheitskleidung.

(s. Bild)

Die Frisur war einheitlich. Das graue

Haar zurückgekämmt und zu einem

Zopf geflochten, der mit Haarnadeln

hinten am Kopf zum Dutt gesteckt

wurde. Sie trug warme, solide, rechts

plattierte und links gerauhte Unterhosen

und -röcke.

An den Beinen trug sie lange schwarze

Wollstrümpfe und an den Füßen hohe

schwarze Schnürschuhe. Auf dunkle

Werktagskleider band sie eine große

blaue Siamosenschürze. Sonntags, oder

wenn sie einen Gang ins Dorf machte,

trug sie eine schwarze, glänzende Satinschürze

über dem besseren Kleid.

Der sonntägliche Kirchenbesuch

erforderte einen schwarzen Hut auf

dem Kopf oder ein schwarzes Chenilletuch.

Im Sommer sah man die Möhn oft auf

dem Brennholzstapel sitzen. Von hier

beaufsichtigte sie Kleinkinder oder eine

Glucke mit frisch ausgeschlüpften Hünckelchen.

Für ein kleines Kind war die

Möhn ein Fels in der Brandung. Hinter

ihren soliden langen Röcken konnte es

sich schön verstecken.

Die Möhnen wussten alles, nichts

blieb ihnen verborgen. Sie übten

zum größten Teil die soziale und

moralische Dorfkontrolle aus. Der

Schimpfname »Klatschmöhn« war

selten gerechtfertigt.

Die Öhme passten mit der Kleidung

zu den Möhnen. Natürlich trugen sie

Hosen statt Röcke. Es gab auch das

Zitat von der „Klatschmohn in langen

Hosen«. Damit musste aber ein

geschwätziger Öhm gemeint sein!

Es gab mehr Möhnen als Öhmen; diese

waren zäher und überlebten zum Teil

ihre Partner um viele Jahre. Sie hatten

oft schöne weiße Vollbärte und rauchten

lange, gebogene Pfeifen.

Im Sommer saßen sie auf der Hausbank

in der Sonne, im Winter hinterm Ofen.

Sie tranken Trester, spielten »Siwweschröm«

und passten auf das Feuer auf.

Die Pfeifen brannten sie mit Fidibussen

an. Das waren lange dünne Holzspäne,

die sie mit dem Messer schnitten.

Nun sind sie ausgestorben, die Möhnen

und Öhme vergangener Zeiten,

um Platz zu machen für Senioren,

Omas und Opas, und neue Enkelgenerationen.

Was bleibt? Kinder suchen

immer Menschen, die Geduld haben,

Zeit für ihre Sorgen, die sie anhören; ob

das Möhn oder Öhm oder Oma und-

Opa ist, bleibt am Ende gleich.

Johannes Groß

22


Karneval STADTJournal

kfd Mülheim feierte Karneval

Alle Jahre wieder ist Karneval in Mülheim-Kärlich und auch die Turnfrauen Ü70 der

kfd Mülheim feiern gerne den Karneval. Am Mittwoch, den 30. Januar, war es soweit.

Mit selbstgemachtem Kartoffelsalat, gespendet von Else Hartmann, Würstchen und

andere Leckereien wurde der gesellige Abend eröffnet. Es wurde gesungen, geschunkelt

und viel gelacht. Natürlich durfte an diesem Abend auch eine kleine Sitzgymnastik

nicht fehlen. Mit zwei lustigen Sketchen, vorgetragen von Brunhilde Schuth und

Christine Rönz, die für viel Heiterkeit sorgten, wurde der gesellige Abend beendet.

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vor der Sitzung oder der Party -

wer will schon selbst am Herd stehen?

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23


STADTJournal Karneval

Gedicht

Müllem

Oas Müllem es Heimat, oas Müllem es schön,

et hät zwar kähn Kölsche, doafür Mülleme Tön.

Mir han en Metzge, der Becker häßt,

han Charakte, der zesommeschwäßt.

Mir han ahle Mülle, die han Jeschichte jeschriwwe,

manch Frömde es komme on es ähnfach bliwwe.

Och üwe de Mülleme Bach jeft et vill ze kamelle,

einijes an Episödche jeft et üwe dän ze vezelle.

.

Et Marie – mach – Platz on de Lindemann,

bat me doa drüwe alles ze hüre kren kann.

De dekste Kiersche, dat es joa üwerall bekannt,

de beste Bims on de schönste Mädche em janze Land.

Karneval am Bahnhof

Am Karnevalsfreitag, 01. März ab 20.11 Uhr, lässt es die Ki und

Ka Urmitz-Bahnhof wieder krachen. Am bunten Abend wollen

wir ausgelassen bei freiem Eintritt mit Gästen aus Nah und Fern feiern.

Ein buntes Programm und die beliebte Cocktail-Party-Band wird

die Lücke zwischen Weiberfastnacht und dem Karnevalswochenende

somit optimal schließen. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl

bestens gesorgt. Besonderer Beliebtheit erfreut sich hierbei seit Jahren

die Cocktailbar, in der Sie die netten Damen der Ki und Ka zu einem

fruchtigen Getränk gerne erwarten. Die Ki und Ka würde sich über

viele bunt kostümierte Besucher freuen. Der Eintritt ist natürlich frei.

Och e äjen Museum han mir en Müllem stoan,

bo me en de Vejangehät schwäleje on hin kann joan.

Müllem sollt me wörklesch net onneschätze,

och em Weende kann me sesch en de Sonn eren setze.

Entspannung on Äktchen - on alles met Format,

betracht nur et Tauris on et Tauris – Syndikat.

Schwerdonneschdaach en Müllem, guckt en euch an,

me moß en erlewe, weil me sonst net metrede kann.

On wenn me alt es on künnt nimmi alähn zerescht,

on et stellt sesch die Froach, ber ähne pflescht.

Dann kann me ömme noch en’t St. Pidde zeje,

doa wüerd me vesorscht on me krischt Pfleje.

On och en Zukunft wüerd noch janz vill glögge,

schließlesch hät Müllem janz Kärlesch em Rögge

En Müllem läft et rond, dat es kähne Scherz,

et es halt en Ort met Jeföhl on vill Herz.

Anette Kremp

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- Mitglied in der Union Deutscher Heilpraktiker -

STADTJournal Gesundheit

Viel Trinken ist gesund - Tipps vom Heilpraktiker

Grundsätzlich stimmt diese Aussage, aber

trinken wir auch das Richtige für unseren

Körper?

Unser Körper besteht

zu etwa 75 Prozent aus

Wasser und zu 25 Prozent

aus festen Stoffen. Das

Gehirn soll zu 85 Prozent

aus Wasser bestehen,

und es reagiert äußerst

empfindlich auf jede Art

von Wassermangel oder

die Erschöpfung seines

Wassergehaltes. Die Rolle,

die Wasser im Organismus

aller Lebewesen einschließlich des Menschen spielt, hat sich seit

der Entstehung des Lebens im Wasser nicht verändert.

Der Gedanke, Tee, Kaffee und industriell hergestellte Getränke

könnten den Bedarf des Körpers an reinem, naturbelassenem

Wasser ersetzen, ist grundlegend falsch, insbesondere wenn

dieser im Alltag großem Stress ausgesetzt ist.

Fehlt dem Körper Wasser, verteilt er die Restmengen um.

Das ihm zur Verfügung stehende Wasser wird rationiert

und dort verbraucht, wo Bedarf herrscht. Die Menge des

im Körper vorhandenen Wassers entscheidet letztlich über

die Produktionsmechanismen in den von Wassermangel

betroffenen Körperregionen. Wenn die Dehydration chronisch

wird, werden wasserabhängige Funktionen eingestellt. Durch

eine angemessene Versorgung des

Körpers mit Wasser lässt sich

dem vorzeitigen Altern und dem

frühen Funktionsverlust unserer

verschiedenen Sinnessysteme am

besten vorbeugen.

Nachfolgend einige wichtige Gründe,

täglich dem Körper naturbelassenes

(ohne Zusatz von z. B. Kohlensäure, Saft

etc.) Wasser zur Verfügung zu stellen:

1. Wasser ist unsere Hauptenergiequelle - es ist der

Cashflow des Körpers.

2. Wasser dient dem Transport aller Stoffe im Körper.

3. Wasser ist das Hauptgleitmittel in den Gelenkspalten und

hilft Arthritis und Rückenschmerzen zu verhindern.

4. Wasser ist das beste Abführmittel und verhindert Verstopfung,

auch von Arterien in Herz und Gehirn.

5. Wasser macht die Haut glatter und vermindert die Auswirkungen

des Alterns.

Der Körper des Menschen kann Wasser nicht bevorraten, er

kann also auch in Zeiten von Wassermangel nicht auf Reserven

zurückgreifen. Daher müssen Sie regelmäßig und über den

ganzen Tag verteilt Wasser trinken.

Trinken Sie täglich gut 30 ml Wasser pro Kilogramm

Körpergewicht.

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STADTJournal Interview

Interview zum Thema Hausärzteversorgung

in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

Im Gespräch mit Verbandsbürgermeister Thomas Przybylla

„Seit Ihrem Amtsantritt haben Sie sich

verstärkt mit der Problematik der hausärztlichen

Versorgung für alle Bürger

in der VG Weißenthurm beschäftigt.

Wie sind Sie konkret vorgegangen?

TP: Eine flächendeckende Ärzteversorgung

stellt einen wesentlichen Standortfaktor

für eine Kommune dar. Auch für die Verbandsgemeinde

Weißenthurm, d.h. für

ihre Städte und Ortsgemeinden, gilt es, die

richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen,

um die wohnortnahe hausärztliche Versorgung

langfristig auf einem hohen Niveau

zu sichern. Wir sehen uns hierbei als Moderator

und Unterstützer. Kommunen sind

gefordert, dafür zu sorgen, dass genügend

Ärztinnen und Ärzte vorhanden sind. Es

ist wichtig, sich bereits früh Gedanken um

dieses Thema zu machen. Deshalb wurde

hierzu im Herbst 2018 ein Gespräch mit der

Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-

Pfalz geführt, um gemeinsam Maßnahmen

zur Sicherung der ärztlichen Versorgung in

unseren Städten und Ortsgemeinden zu finden

und umzusetzen.

„Wie reagierten die Hausärzte in der

VG auf die Einladung zum öffentlichen

Gespräch am 13. Februar in

Ihrem Haus?“

TP: Die bisherigen Rückmeldungen, die wir

auf unsere Einladung hin erhalten haben,

sind durchweg positiv ausgefallen.

„Besteht eine Aussicht auf einschneidende

Maßnahmen seitens der Kassenärztlichen

Vereinigung in diesem

Problemfeld?“

TP: Von Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung

Rheinland-Pfalz gibt es verschiedene

Fördermöglichkeiten, um die hausärztliche

Versorgung sicherzustellen. So wurde uns

mitgeteilt, dass sie gemeinsam mit den

Landesverbänden der Krankenkassen und

der Ersatzkassen seit dem 1. Januar 2019

die Niederlassung von Vertragsärzten über

einen eigenen Strukturfonds unterstützt

und fördert.

Hinsichtlich der Weiterbildungsassistenten

fördert sie die Weiterbildung von Allgemeinmedizinern

zusammen mit den Landesverbänden

der Krankenkassen und der

Ersatzkassen.

Des Weiteren werden zwei Monate der

Famulatur (Praktikum der Medizinstudenten)

gefördert.

„Wie sehen Sie die nahe, aber auch

ferne Zukunft betreffend der ärztlichen

Versorgung für die Einwohner in der VG?“

TP: Die seit dem 1. Januar 2019 geltende

neue Bedarfsplanung ermöglicht es uns,

gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung,

aktiv zu werden und Maßnahmen

zu ergreifen, die eine bedarfsgerechte

ärztliche Versorgung in unseren Städten

und Ortsgemeinden fördern. Es muss für

Ärztinnen und Ärzte attraktiv sein, sich an

einem gewissen Standort niederzulassen. In

dieser Hinsicht sind wir derzeit gut aufgestellt.

Natürlich arbeiten wir kontinuierlich

daran, dass diese Voraussetzungen auch in

Zukunft gegeben sind.

„Bereits im März werden Sie zu einer

Infoveranstaltung in Sachen Bürgerhilfe

Verein einladen. Es scheint, als

würde Ihnen das Wohl, gerade auch der

älteren Menschen, am Herzen liegen?“

TP: Bei uns soll niemand vergessen werden,

denn wir haben die Anliegen und die

Probleme aller Bürgerinnen und Bürger im

Auge. Unsere Verbandsgemeinde soll ein

guter Ort für alle zum Lernen, Wohnen

und Arbeiten sein. Und wir wollen sie auch

für die nächste Generation gut aufstellen.

Von daher hat es für mich Priorität, die

optimalen Rahmenbedingungen für gute

Lebensperspektiven zu schaffen – dies gilt

für alle Altersgruppen gleichermaßen.

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STADTJournal Unternehmen

Katharina Krail ist 29 Jahre jung und freut sich

auf die Selbstständigkeit.

MAURITIUS

APOTHEKE

unter neuer Regie

» Katharina Krail ist die Inhaberin

Sie ist eine Frau, die weiß was sie

will. Katharina Krail ist nun Unternehmerin.

Für die in Hannover

geborene und in Osnabrück aufgewachsene

Tochter einer

Tierärztin und

eines Wirtschaftsprüfers

stand

schon früh fest,

dass sie Apothekerin

werden wollte.

Medizin war zwar

auch eine Option,

aber durch Praktika bei ihren Tanten

und ihrem Onkel – allesamt Apotheker,

reifte schnell der Entschluss zum

Pharmaziestudium. „Der Kontakt zu

„Der Kontakt zu den Kunden

auf der einen, das Rühren von Salben

und Cremes auf der anderen Seite,

faszinierten mich sofort.“

Katharina Krail

den Kunden auf der einen, das Rühren

von Salben und Cremes auf der anderen

Seite, faszinierten mich sofort.“ Zudem

liegt es in den Genen, denn schon der

Ur-Großvater war

Apotheker. Das

Studium führte

sie nach Frankfurt,

wo sie ihren

Ehemann Bertram

kennenlernte. Der

33-jährige Sohn

eines Apothekers

aus Simmern im Hunsrück wird 2020,

nach Abschluss seines Pharmaziestudium

gemeinsam mit seiner Frau die Mauritius

Apotheke in Mülheim-Kärlich leiten.

Das Ehepaar Becker hatte in einer Fachzeitschrift

die Nachfolgesuche gestartet

und Katharina Krail griff sofort zu.

„Die vorhandene Logistik und der gute

Ruf sowie die Lage des Geschäftes waren

ebenso ausschlaggebend, wie unser

Wohnort Koblenz und die Nähe zum

Hunsrück“. Dort hatte Katharina Krail

zuletzt in Anstellung bei ihrem Schwiegervater

gearbeitet, zuvor zwei Jahre in

Frankfurt. „Unser Dank gilt den Vorgängern

und unseren Mitarbeitern.“

Das achtköpfige Team um Apothekerin

Gudrun Piesack startete gemeinsam mit

der neuen Chefin am 2. Januar in eine

neue Ära. „Das Klima ist top“, zeigt sich

die neue Chefin beeindruckt. „Die Mül-

30


heim-Kärlicher sind offen, freundlich

und auch ein wenig neugierig“,

schmunzelt die Jung-Unternehmerin.

„Service wird hier weiterhin großgeschrieben“,

formuliert Katharina

Krail ihre Ziele. Die Möglichkeit der

Bestellung per App “Apotheke vor

Ort“ hat sie bereits eingeführt und

das tägliche Auslieferungsangebot

wird nun noch um Bassenheim und

Weißenthurm erweitert.

Das komplette Team der Mauritius Apotheke blieb an Bord und bildet nun mit dem Ehepaar Krail eine starke Gemeinschaft.

Katharina Krail ist angekommen und

freut sich auf die berufliche Zukunft,

als Apothekerin und Unternehmerin,

in der Kurfürstenstraße in Mülheim-

Kärlich.

Apothekerin Katharina Krail

56218 Mülheim-Kärlich

Kurfürstenstraße 13-19

Telefon 02630 1542

Telefax 02630 1572

E-Mail: mauritius.apotheke@web.de

31


STADTJournal

Brauchtum

Sind mit der guten alten Zeit die Zeit

nach dem Ersten Weltkrieg und die Jahre

der „Goldenen Zwanziger“ gemeint?

Die Folgen des Krieges waren im Alltagsleben

der Deutschen nach Kriegsende

stets präsent. Kriegsversehrte prägten

ebenso das Straßenbild wie unterernährte

Kinder und Erwachsene, die nach den

entbehrungsreichen Jahren der staatlichen

Nahrungsmittelrationierung sehnsüchtig

auf ausreichende Mahlzeiten und einen

vollen Speiseplan hofften. Arbeitslosigkeit

sowie Hunger und Elend führten zu einer

Kriminalisierung des Alltags, bei dem im

Kampf ums nackte Überleben Diebstähle

von Lebensmitteln und Plünderungen

von Geschäften mancherorts gravierende

Ausmaße annahmen.

Die gallopierende Inflation verschärfte

1923 die Situation und machte über Nacht

Millionen vormals kaufkräftiger Bürger und

von Vermögenszinsen lebender „Rentiers“

zu Bettlern; manche Handwerker arbeiteten

ein ganzes Jahr umsonst, um am Ende

des Jahres festzustellen, dass die Inflation

ihren gesamten Verdienst vernichtet hatte,

während Spekulanten und Kriegsgewinnler

ihren neuen Reichtum in Amüsierbetrieben

schamlos zur Schau stellten.

Während sich manche Hausfrau trotz ihrer

großen Kinderschar und ihres kleinbäuerlichen

Anwesens mit all seiner Arbeit noch

als Magd verdingen musste, weil sonst die

Familie hätte betteln gehen müssen.

Die psychologischen Folgen der Geldentwertung

waren für einen Großteil der Deutschen

ebenso tief greifend wie 1918 die

unerwartete Kriegsniederlage, die das nationale

Selbstwertgefühl verletzte.

Die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg kann

nicht die gute alte Zeit gewesen sein!

Die gute alte Zeit

Waren die so genannten „Goldenen

Zwanziger“ die gute alte Zeit?

Die Gesellschaft der so genannten Weimarer

Republik war eine zutiefst gespaltene.

Wirtschaftliche Not bestimmte bis 1923 den

Alltag eines Großteils der Deutschen. Dem

auch während der „Goldenen Zwanziger“

weiterhin grassierenden Elend der am Rande

des Existenzminimums lebenden Arbeiterfamilien

stand eine Kunst- und Kulturszene

mit einem avantgardistischen Lebensstil

kaum da gewesener Intensität gegenüber.

Ebenso wie der Freizeit- und Vergnügungsbereich

immer konkretere Formen annahm,

wuchsen in einer durch Technikbegeisterung

geprägten Zeit die Möglichkeiten der

Kommunikation und der Motorisierung.

Mit dem Automobil oder dem Motorrad,

dem beliebtesten Verkehrsmittel dieser

Zeit, unterwegs zu sein, bedeutete Unabhängigkeit

und Flexibilität.

Bedingt durch den wirtschaftlichen Aufschwung,

verbesserten sich die Lebensbedingungen.

Da viele Betriebe gewinnbringend

produzieren konnten, stiegen die

Zahl der Arbeitsplätze sowie die Löhne der

Beschäftigten, was wiederum der Wirtschaft

zu Gute kam. Der Alltag für weite Bevölkerungskreise

wurde zunehmend von einer

Konsum- und Freizeit orientierten Massenkultur

bestimmt, die mit neuen Medien das

Bedürfnis der Menschen nach Unterhaltung

und Entspannung befriedigte.

Mitte der Zwanziger gingen täglich etwa

zwei Millionen Menschen in die Kinos.

Ein finanzkräftiges Bürgertum besuchte die

Opernhäuser und die Theater, oder amüsierte

sich in den zahlreichen Revuen der

Großstädte. Über Schallplatten förderte

der Rundfunk die Verbreitung sich schnell

abwechselnder Schlager und Tänze wie des

Charleston oder des beliebten Shimmy.

Ein weiterer Grund für den Anstieg des

Lebensstandards war die wirkungsvolle

Sozialpolitik der Regierung. Durch diesen

politischen Schritt wurden u. a. die Säuglingssterblichkeit,

Tuberkulose und andere

Krankheiten wirkungsvoll bekämpft. Die

Jugend wurde durch das neu entstandene

Jugendwohlfahrtsgesetz vor Ausbeutung und

Verwahrlosung geschützt.

Trotz angehobener Stundenlöhne erreichte

der Reallohn der unteren Einkommensschichten

aufgrund stetig steigender Lebenshaltungskosten

aber erst 1928 den Stand von

1914. Für die Arbeiter und kleinen Handwerker

gab es kaum Möglichkeiten, ihren

engen Wohnungen in den dunklen Mietkasernen

der Großstädte zu entfliehen. Die

sprunghafte Steigerung der Eheschließungen

nach Kriegsende bis Mitte der Zwanziger

Jahre von 350.000 auf 900.000 hatte die prekäre

Wohnungssituation ebenso verstärkt wie

die Notwendigkeit der Unterbringung von

annähernd 200.000 Flüchtlingsfamilien. Nur

schleppend machte der Wohnungsbau Fortschritte,

trotz des 1924 beginnenden Baubooms

überschritt die Anzahl der fehlenden

Wohnungen 1925 die Millionengrenze.

Die Rationalisierung des Alltags sollte in der

Weimarer Republik einen modernen und

technisierten Haushalt erfassen, den sich

allerdings normal verdienende Schichten

kaum erlauben konnten. Dennoch lernte

eine zunehmende Anzahl von Hausfrauen

die Vorteile von Zeit- und Kraft sparenden

Geräten wie Staubsauger, Elektroherd oder

Bügeleisen mit einer annähernd automatischen

Temperaturregelung schätzen.

32


Werbung STADTJournal

Arbeitsersparnis im Haushalt kam vielfach

den 39,6 Prozent Frauen zugute, die Mitte

der zwanziger Jahre einer Erwerbstätigkeit

nachgingen, vornehmlich als Hausangestellte,

Fließbandarbeiterin, Verkäuferin, Sekretärin

oder Stenotypistin.. Trotz größerer Möglichkeiten

zur „Selbständigkeit“ lag der Lebensschwerpunkt

der meisten Frauen in dieser Zeit

nach wie vor im Haushalt und in der Familie,

vor allem auf dem Land. Das harte Alltagsleben

der Landbevölkerung mit im Sommer bis

zu 18stündiger Arbeitszeit auf dem Felde spiegelte

in keiner Weise die in schönen Bildern

dargestellte „Agrarromatik“ wider.

Viele Menschen zogen vom Land in die

Stadt, weil sie sich dort Arbeitsplätze

erhofften und ein bequemeres Leben.

Während der Weltwirtschaftskrise mussten

ab 1929 die meisten aber die bittere

Erfahrung machen, auf dem überfüllten

Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen zu können.

Arbeitslosigkeit und Massenverelendung

kennzeichneten in dieser Zeit die Alltagssituation

breiter Bevölkerungsschichten.

Resignation und Verzweiflung waren

Begleiterscheinungen der Krise, in der

Tausende ihr als nutzlos empfundenes

Leben freiwillig beendeten.

Andere erkannten in Adorf Hitler „die

letzte Hoffnung“ auf Arbeit und Auskommen.

Unter den Bedingungen der Angst

und Hoffnungslosigkeit von Millionen

Menschen entfaltete die Nationalsozialistische

Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) ab

1930 eine Propaganda bisher unbekannten

Ausmaßes, deren Erfolge ihr den Weg zur

Machtübernahme 1933 ebneten.

Die so genannten „Goldenen Zwanziger“

verdienen für die allgemeine Bevölkerung

diese Bezeichnung nicht.

Fortsetzung: Das Dritte Reich

Johannes Groß

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33


STADTJournal Neues

Kreistagsmitglied im Gespräch mit

der neuen CDU-Bundesvorsitzenden

Die Kirschblütenschule Mülheim

war Gastgeber für 30 Ackerlehrer

Am 07. Februar startete die Gemüseackerdemie ins Ackerjahr 2019.

An der bundesweiten ersten Acker-Fortbildung 2019 für Lehrer

und Erzieher nahmen über 30 Pädagogen teil. Vertreter aus Remagen,

Plaidt, Königswinter und Bergheim, dem Westerwaldkreis und

natürlich Urmitz/Bhf und Mülheim erhielten die Möglichkeit, alles

Relevante rund um den Gemüseanbau und das Ackern mit Kindern

zu erfahren und zu erlernen. So konnte insbesondere die Kirschblütenschule

ihre bereits 3-jährige Erfahrung als Acker-Schule einbringen

und an die neuen Einrichtungen weitergeben. Dafür ein großes

Dankeschön an Claudia Seidel mit Ihrem Kollegium.

Beim diesjährigen Neujahrsempfang des Wirtschaftsrates

Rheinland-Pfalz in Koblenz hatte das Mülheim-Kärlicher

Kreistagsmitglied Horst Hohn gemeinsam mit der CDU-

Kreisvorsitzenden MdB Mechthild Heil die Gelegenheit zum

Gespräch mit Annegret Kramp-Karrenbauer. Die neue CDU-

Bundesvorsitzende ist seit 7. Dezember im Amt. Horst Hohn,

der auch Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion ist, nutzte

gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Heil die Gelegenheit,

verschiedene wirtschaftspolitische Themen der Kreisebene

und somit auch der VG Weißenthurm sowie der Stadt

Mülheim-Kärlich anzusprechen. Die neue Bundesvorsitzende,

deren Namen häufig mit „AKK“ abgekürzt wird, gilt als aussichtsreichste

Kandidatin in der Debatte um die Nachfolge von

Bundeskanzlerin Angela Merkel, die bekanntlich nach Ablauf

der aktuellen Legislaturperiode 2021 ihr Amt abgeben möchte.

Horst Hohn

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ist, schau auf www.

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vorbei

v.l.n.r.: CDU-Kreisvorsitzende MdB Mechthild Heil, CDU-Vorsitzende Annegret

Kramp-Karrenbauer und Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion

Horst Hohn.

SAMSTAG, 30. MÄRZ 2019

BEGINN: 20 00 UHR | EINLASS: 19 00 UHR

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34


Sammlerecke

Direktwahl zum Europäischen Parlament

Sammlerecke STADTJournal

Entstehung - Entwicklung der Europäischen Nation nach dem 2. Weltkrieg - die ersten Querdenker

Am 26. Mai werden zum 9. Mal die Abgeordneten

für das Europäische Parlament gewählt.

Die einzige europäische Institution, auf

die die Bürger mit ihrer Stimmabgabe

direkt Einfluss nehmen können. Die Führungskräfte

aller anderen europäischen

Einrichtungen werden von den jeweiligen

Regierungen bestimmt.

Die erste Wahl zum direkt gewählten Parlament

fand am 7. und 10. Juni 1979 statt.

Die Amtszeit beträgt jeweils 5 Jahren.

Als erster Schritt wurde am 5.5.1949 der

"Europarat" gegründet, dem 10 Staaten

beitraten, auch Großbritannien. Die Bundesrepublik

und das Saargebiet (noch unter

französischer Verwaltung) wurden am 2.

Mai 1951 aufgenommen.

Italien erinnerte 1968 an das 10-jährige

Bestehen der Verträge. Der von vielen als

"Vater der Europäischen Nation" bezeichnete

Jean Monnet wurde 1976 zum ersten

Ehrenbürger Europas gewählt.

Nach Ende des 2. Weltkrieges begann in

Europa die Zeit des Wiederaufbaus und der

Neubesinnung über die zukünftige Gestaltung

des Kontinents. Anders als nach dem

1. Weltkrieg gab es besonnene Politiker, die

vorrangig auf eine Zusammenarbeit der

europäischen Staaten, vor allem in wirtschaftlichen

Fragen, setzten. Die sog. BeNe-

Lux-Staaten machten den Anfang. In

Frankreich waren vor allem Jean Monet

und Robert Schuman die treibenden Kräfte.

Der nächste Schritt war die Gründung der

"Europäischen Gemeinschaft" für Kohle und

Stahl (EGKS) am 18.4.1951. Besser bekannt

unter dem Namen "Montan-Union".

Daraus entwickelte sich die "Europäische

Wirtschaftsgemeinschaft" (EWG).

In den sog. "Römischen Verträgen" vom

25.3.1957 beschlossen die Mitgliedsstaaten

BeNeLux, Frankreich, Italien und Deutschland

die Förderung einer gemeinsamen

Wirtschaftspolitik. Unterzeichnet wurde

der Vertrag u.a. von Adenauer und dem

belgischen Außenminister Spaak.

Der Vertrag trat zum 1.1.1958 in Kraft. 1.

Präsident der EWG-Kommission wurde der

deutsche Staatssekretär Walter Hallstein.

Die EWG wurde im "Maastrichter-Vertrag"

vom 7.2. 1992 in "Europäische Gemeinschaft"

(EG) umbenannt und durch den

Vertrag von Lissabon am 1.12.2009 in ihrer

bisherigen Form aufgelöst.

Zurück zu den Europawahlen. Das Interesse

der Europäer an diesen Wahlen ist

leider stetig zurückgegangen. Betrug die

Wahlbeteiligung bei der ersten Wahl noch

63,0 %, ging sie bei der letzten Wahl 2014

bereits auf 42,6 % zurück. Schade, dass die

Bürger so wenig Gebrauch von ihren Rechten

machen.

Jürgen Glahé

(Briefmarkenfreunde Neuwied)

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STADTJournal Dies und Das

kfd Mülheim

Sportlich hat die kfd Mülheim das Jahr 2019 im PinUp Koblenz

beim Bowling eröffnet. Krankheitsbedingt war die Gruppe

dezimiert, aber die restlichen Teilnehmerinnen ließen es sich nicht

nehmen, um den Wanderpokal zu spielen. Die Ergebnisse waren

ziemlich dicht beieinander und so konnte sich Hildegard Herr

durchsetzen und den Wanderpokal mit nach Hause nehmen.

Am 17. Januar hatte die kfd Mülheim eine Winterwanderung

organisiert. Die Fahrt ging zum Forsthaus am Remstecken. In

kleinen Gruppen gingen die Frauen auf den Wanderwegen durch den

Stadtwald. Es pfeift nicht nur der Wind im Westerwald so kalt, auch

hier im Koblenzer Wald war es kalt; die Sonne ließ sich auch für

wenige Augenblicke sehen; bevor der große Regen kam, gab es auch

noch einen kräftigen Donnerschlag. Zum Schluss der Wanderung

hatten wir auch noch Schneegestöber. Wir Frauen ließen uns die

gute Stimmung nicht durch das wechselhafte Wetter vermiesen. Im

Forsthaus warteten schon der heiße Kaffee und der leckere Kuchen

auf die Frauen. Viel zu schnell verging die Zeit und wir mussten die

Heimfahrt wieder antreten.

Gedicht

So, was nun?

Ich bin angekommen in der Welt der Rentner.

Da ich noch sehr fit und aktiv bin, muss ich mir was überlegen,

wie verbringe ich die freie Zeit, die mir jetzt so viel

bleibt.

Gehe ich morgens zum Rentnertreff am Brauhaus oder ins

warme Postcafe? Oder lege ich mir einen Hund ans Bein, der

mir dann sagt: "Wau, komm, ich muss mal raus." Sicher viel

Kontakt mit Hundehalter werde ich dann haben.

Und wiederum habe ich Bedenken, wenn es regnet oder

schneit, bin ich zum Gassi gehen weniger bereit. Also schließe

ich es aus, einen Hund zu halten in meinem Haus.

Oder ich könnte ja vielleicht mit den Senioren wandern

gehen, Anregungen immer in den Inseraten stehen.

Was für ein Problem kommt auf mich zu? Der Wecker ruft

nicht mehr, stehe auf und beginne deinen Arbeitsablauf.

Doch jetzt höre ich das Rufen meiner Frau, hole das Auto

raus, einkaufen ist angesagt. Mit einem Zettel in der Hand

steht sie vor mir. So bitte schön, ab heute hast du Zeit, zu

erledigen diese Tätigkeit.

Ich glaube, das Problem hat sich erledigt, was fange ich mit

meine Freizeit an? Ich bin ab heute ein folgsamer Ehe- Einkaufsmann.

Man könnte das Foto auch so beschreiben:

Kopf und Beine, was bracht man mehr?!

Mit freundlichen Grüßen

Oswald Senner

Und soll ich euch was sagen: Es macht mir nichts aus, die

Kartoffel aus den Keller zu tragen. Den Müll entsorge ich

auch. Und ist der Haushalt erledigt dann, könnt ihr uns beide

sehen in unsere schönen Stadt spazieren gehen.

Lydia Braun

36


Der kleine Nette 2019

Auszug aus unseren Event- und Musicalreisen

So. 24.03. / Sa. 29.06. BAT OUT OF HELL das Rock Musical in Oberhausen Restplätze ab 94,-

So. 24.03. / Sa. 29.06. STARLIGHT EXPRESS in Bochum ab 105,-

Fr. 10.05. Senioren op Jück inkl. Schifffahrt & 2-Gang-Mittagsmenü 52,-

So. 26.05. Zum Spargelessen in die Pfalz inkl. Führung auf dem Spargelhof und Spargelbuffet 49,-

So. 16.06. DIE PÄPSTIN - DAS MUSICAL in Fulda ab 77,-

So. 30.06. / Sa. 16.11. ANASTASIA - Das Broadway Musical in Stuttgart ab 117,-

So. 30.06. / Sa. 16.11. Disneys ALADDIN in Stuttgart ab 117,-

Sa. 27.07. DER MEDICUS - DAS MUSICAL in Fulda ab 77,-

So. 28.07. / So. 18.08. ZDF Fernsehgarten inkl. Stehplatzkarte 34,-

Sa. 10.08. Rhein in Flammen inkl. Schifffahrt, Mittags- & Abendbuffet Restplätze 115,-

Mi. 04.09. Rheinischer Seniorennachmittag mit Herz inkl. Schifffahrt, Kaffee & Kuchen 49,-

Auszug aus unseren Tagesfahrten

Sa. 23.03. Saisoneröffnungs-Halbtagsfahrt in Blaue inkl. Kaffee, Kuchen, Musik & Tanz 29,-

So. 24.03. / Fr. 01.11. Roermond Shopping im Designer Outlet und im Stadtzentrum 27,-

So. 14.04. Keukenhof zur Tulpenblüte Fahrpreis ohne Eintritt Zusatztermin 38,-

Sa. 25.05. / So. 22.09. Maastricht 31,-

So. 26.05. Speyer Möglichkeit zum Besuch von Technikmuseum oder Sea Life 26,-

Sa. 06.07. Venlo 27,-

So. 07.07. Wein & Folklorefest in Kröv 22,-

So. 28.07. Metz 32,-

So. 28.07. Zoo d´Amneville Fahrpreis ohne Eintritt 32,-

Unsere Mehrtagesreisen

So. 09.06.

2 Tage Hamburg kurz & gut Möglichkeit zum Musicalbesuch,

z.B. Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN, MARRY POPPINS, TINA - DAS TINA TURNER MUSICAL, PARAMOUR

ÜF ab 149,-

Fr. 19.07. 3 Tage Erlebnis Autostadt ÜF ab 239,-

Mi. 21.08. 5 Tage Salzburger Almsommer HP ab 494,-

Fr. 13.09. 3 Tage Harzer Hexentanz HP ab 304,-

Mi. 25.09. 7 Tage Donau Ouvertüre mit MS Princesse de Provence VP ab 1.155,-

Do. 26.09. 4 Tage Zillertaler Almabtrieb HP ab 339,-

Mi. 23.10. 5 Tage Saisonabschlussfahrt Herbst auf Rügen HP ab 479,-

Fr. 01.11.

3 Tage Hamburg Möglichkeit zum Musicalbesuch

z.B. Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN, MARRY POPPINS, TINA - DAS TINA TURNER MUSICAL, PARAMOUR

ÜF ab 234,-

Bei allen Fahrten aus dem Katalog „Der kleine Nette“

bieten wir Ihnen Zustiege in Mülheim und Kärlich an!

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Der neue Katalog ist da! Wir senden Ihnen diesen gerne

auf Anforderung zu. Besuchen Sie auch unser Online

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Wir sind umgezogen!

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STADTJournal Finanzen

Starker und verlässlicher Partner

Neues auch in und für Mülheim-Kärlich

in seiner Amtszeit präsentieren durfte.“ Für

den erfolgreichen Bänker war es an dieser

Stelle die Abschiedsvorstellung, denn der

Vorstandsvorsitzende wird im September

den wohlverdienten Ruhestand antreten.

Foto: Peter Seydel

Präsentierten in Mayen die Bilanz 2018 der

Volksbank RheinAhrEifel eG: Vorstandsmitglied

Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender

Elmar Schmitz, Regionalmarktleiter Karl Mohr

und Vorstandsmitglied Markus Müller (v.l.n.r.).

Die Bilanz Pressekonferenz der Volksbank

RheinAhrEifel eG war im Januar

2019 durchaus eine besondere. Elmar

Schmitz sprach im Hauptsitz in Mayen von

der „quantitativ und qualitativ besten, die er

Umso erfreuter sprach er von Rekordzahlen.

Die Bilanzsumme stieg um 4,5 Prozent

auf 2,7 Milliarden Euro. Das Eigenkapital

wuchs auf 300 Millionen Euro an. Das

betreute Kundenvolumen betrug 2018 5,4

Milliarden Euro. Zudem wurden gut 3.100

neue Kunden und 2.600 neue Mitglieder

gewonnen. Dies ist eine Auswahl von beeindruckenden

Zahlen, die sich noch steigern

lassen sollten, denn die Fusion mit der

Volksbank Koblenz Mittelrhein eG wird

für diesen Sommer angestrebt. Die Mitglieder

beider Genossenschaftsbanken werden

zuvor befragt. Da dies aber gut zu argumentieren

und vorbereitet sein wird, ist mit

der Neuaufstellung unter dem Nachfolger

Sascha Monschauer als Vorstandvorsitzender

zu rechnen.

Regionale Soziallotsen stellen sich vor

Die regionalen Soziallotsen sind eine

Gruppe der ev. Kirchengemeinde

Urmitz-Mülheim und bestehen

seit 2014. Wir sind zurzeit sechs Frauen

und zwei Männer, teils evangelisch. teils

katholisch. Unser 1. Ziel ist es, Menschen

aus der Pfarrei bzw. der VG Weißenthurm

mit einem niederschwelligen

Angebot zu beraten, zu begleiten, zuzuhören,

Wege aufzuzeigen.

Wir bieten jeden Dienstag von 13.00

bis 15.00 Uhr eine offene Sprechstunde

im Paul-Gerhard-Haus, Poststraße

53 im Mülheim-Kärlich an.

Telefonisch kann man uns unter der

Nummer 02630 955618 jederzeit

erreichen, wir rufen Sie dann zurück.

In den vergangenen Jahren konnten wir

Menschen in unterschiedlichen Situationen

helfen, so zum Beispiel:

• Geflüchteten bei all ihren unterschiedlichen

Problemen

• Eltern auf der Suche nach einem

Kitaplatz

• Familien bei der Suche nach finanzieller

und beratender Unterstützung

• Menschen, die sich unversehens in

großer finanzieller oder sozialer Not

befanden.

Die regionalen Soziallotsen sind

auch für die Vergabe der Tafelkarten

zuständig. Ein weiteres Ziel von

uns ist es, eine Begegnungsmöglichkeit

für Menschen unterschiedlichen

Alters und Herkunft anzubieten.

Wir waren in den letzten Jahren die

Hauptverantwortlichen des monatlichen

Offenen Treffs.

In diesem Jahr werden wir den Offenen

Treff einmal pro Quartal anbieten.

Am 09. März findet von 13.00 bis

17.30 Uhr das beliebte Nähen mit

Jutta Lehnert wieder statt. Nähmaschinen

und Stoffe werden zur Verfügung

gestellt, für Kinderbetreuung

ist gesorgt.

Im 2. Quartal wollen wir wieder einen

Spaziergang in der Umgebung von

Mülheim-Kärlich machen.

Im 3. Quartal bereiten wir ein gemeinsames

Singen und Trashdrumming vor.

Im letzten Quartal werden wir wieder

einmal gemeinsam Kochen und Essen.

Die genauen Termine werden in den örtlichen

Pressemedien bekannt gegeben.

38


Jobs STADTJournal

Auch für den Regionalmarkt um Mülheim-Kärlich stehen Veränderungen

an, denn Regionalmarktleiter Karl Mohr wird im Oktober

ebenfalls den Ruhestand antreten. Durch die Fusion steht ohnehin

eine Erweiterung des Regionalmarktes um Koblenz an. Der Regionalmarktleiter

wird seinen Sitz in Koblenz haben. Filialleiterin Meike

Heift wird Mohrs Nachfolgerin in Sachen Vor-Ort Ansprache, zum

Beispiel für die zahlreichen Vereine und Institutionen, die das Unternehmen

jährlich fördert. Insgesamt präsentierten die Gastgeber bei

der Pressekonferenz die beeindruckende Zahl von 850.000 Euro an

Spenden und Sponsoring Geldern, die in die Region flossen.

Weitere Neuigkeiten zum Standort Mülheim-Kärlich wurden präsentiert.

In Kärlich plant die Bank 2019 ein neues Bauprojekt. Das

Gebäude am Raiffeisenplatz wird abgerissen. Dort, wo das Warenlager

war, wird für rund 7 Millionen Euro ein neues Wohn- und Geschäftshaus

mit Mietwohnungen, Büros, Cafe und Selbstbedienungsfiliale

der Bank errichtet. Nach der Fertigstellung, voraussichtlich in 2020,

wird das neue Gebäude im Immobilienbestand bleiben.

Über den zeitlichen Ablauf, die Pläne und alle weiteren interessanten

Neuigkeiten werden die Mülheim-Kärlicher unter anderem

monatlich über das STADTJournal informiert.

Mit einem Lächeln

den Weg zum

Traumjob finden!

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der größten Genossenschaftsbanken in Rheinland-Pfalz.

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seit über 150 Jahren Verantwortung für unsere 96.000 Mitglieder

und rund 150.000 Kunden.

Ihr Eigenkapital:

Leidenschaft, Begeisterungs- und Kommunikationsfähigkeit,

Ideenreichtum, digitale Affinität, Freundlichkeit und Offenheit.

Eine kaufmännische Ausbildung ist wünschenswert.

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Außer dienstags erreichen Sie die Soziallotsen per E-Mail unter

Soziallotsen@ekir.de sowie telefonisch unter 02630 955618.

Bitte sprechen Sie auf den Anrufbeantworter. Ihre Nachricht wird

weitergeleitet. Die Soziallotsen melden sich bei Ihnen. Die Beratung

ist kostenfrei, vertraulich und unabhängig von Weltanschauungen.

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39


STADTJournal Expertentipp

Expertentipp

Die besten Versicherungen für Ihre Immobilie: So sind Sie gut geschützt

Wer ein Haus baut, sollte sich

vom ersten Spatenstich an

richtig versichern. Denn nicht

erst mit der Fertigstellung der eigenen

vier Wände entstehen neue Risiken für

den Hausbesitzer. Schon beim Bau können

Probleme auftreten, die ohne richtigen

Versicherungsschutz teuer werden.

Wer bereits im Eigenheim wohnt, muss

seinen Schutz zumindest jährlich überprüfen,

um beispielsweise eine Unterversicherung

zu vermeiden.

Schon beim Bau sind

Versicherungen wichtig

Bereits während des Rohbaus sollte das

Gebäude durch eine Feuer-Rohbauversicherung

geschützt sein. Sie läuft in der

Regel maximal zwölf Monate lang beitragsfrei,

wenn sich zum Bezugstermin des

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Hauses nahtlos eine Wohngebäude-Police

beim selben Versicherer an-schließt.

Auch eine Bauherren-Haftpflichtversicherung

ist bereits von Anfang an wichtig, denn

als Bauherr haften Sie für Schäden auf Ihrer

Baustelle. Deren Folgen können schnell ein

exis-tenzbedrohendes Ausmaß annehmen,

etwa wenn ein spielendes Kind in einen

nicht ausrei-chend gesicherten Bauschacht

fällt und sich verletzt. Nach dem Einzug

schützt Sie eine Pri-vat-Haftpflichtversicherung

vor den finanziellen Folgen von Schadenersatzansprüchen.

Schutz bei Feuer

Unentbehrlich für jeden Hauseigentümer

ist eine Wohngebäudeversicherung. Sie ist

bei einer Finanzierung in den meisten Fällen

Voraussetzung für einen Kredit. Eine

solche Police schützt vor den finanziellen

Folgen von Schäden, die an der Immobilie

selbst entstehen: etwa, wenn der Blitz

ins Haus einschlägt, der Waschmaschinenschlauch

platzt und den Keller unter Wasser

setzt, wenn ein heftiger Sturm das Dach

abdeckt oder ein Feuer wütet.

Auch die Einrichtung

sollte versichert werden

Spätestens mit dem Einzug ins neue

Heim sollten Sie Ihre Einrichtung mit

einer Hausratversi-cherung gegen Feuer,

Einbruch-Diebstahl, Leitungswasser

und Sturm versichern. Um eine Unterversicherung

zu vermeiden, müssen die

Versicherungssummen von Hausrat- und

Wohngebäude-Policen regelmäßig überprüft

und angepasst werden. Ihr Sparkassenberater

informiert Sie gerne.

Eine Ölheizung birgt

spezielle Gefahren

Ein Haftungsrisiko trägt zudem, wer sich

für eine Ölheizung entscheidet. Sickert

Heizöl in den Boden und droht das Grundwasser

zu verseuchen, schützt eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung

vor den

finanziellen Konsequenzen, etwa für das

Abtragen des kon-taminierten Erdreichs.

Janina Dax, Individualkundenberaterin

Sparkasse Mülheim-Kärlich

Ihre Sparkasse in Mülheim-Kärlich

Telefon: 0261 / 393-5180

E-Mail: GS.Muelheim-Kaerlich@sparkasse-koblenz.de

Überschwemmungsrisiko

wird unterschätzt

Die Flutkatastrophen der letzten Jahre

haben gezeigt, wie wichtig es sein kann,

Ihr Eigenheim samt seinem Inhalt mit

einer Elementarschadenversicherung

gegen Überschwemmung zu schützen.

Doch dieses Risiko wird häufig unterschätzt.

Dabei sind nicht nur Hausbesitzer,

die in der Nähe größerer Gewässer

wohnen, durch Wassermassen gefährdet.

Starker Regen kann auch Straßenkanäle

zum Überlaufen bringen und dem

Eigenheim schaden.

Verlängerte Beratungszeiten

nach Terminvereinbarung:

Montag bis Freitag, 8 bis 20 Uhr

Sie möchten Ihre Immobilie und Ihre

Einrichtung bestmöglich versichern? Ihr

Sparkassen-Berater in der Filiale Mülheim-Kärlich

informiert Sie gerne. Vereinbaren

Sie am besten noch heute einen

Termin für einen umfassenden Versicherungscheck.

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40


„Ran an die Handys!“

Kolping STADTJournal

Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich ruft zu Handyspenden auf

Nicht mehr gebrauchte Handys spenden

und Gutes tun! Das Kolpingwerk Deutschland

unterstützt als Kooperationspartner die

Handyspendenaktion von missio Aachen

und missio München und ruft zum Mitmachen

auf. Damit können wir die Situation

der Menschen im Kongo verbessern und

einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen

leisten.

In unseren Handys bzw. Smartphones sind

wertvolle Erze und Metalle verbaut – Rohstoffe,

die oft unter menschenunwürdigen

Bedingungen im Kongo abgebaut werden.

Die Menschen, die diese Stoffe aus dem

Boden holen, sind oft schlimmster Gewalt

ausgesetzt. Viele Menschen sind deshalb auf

der Flucht oder versuchen zu fliehen.

Die gespendeten Handys werden recycelt,

um die wertvollen Rohstoffe zu gewinnen.

Ein Anteil des Erlöses geht zu gleichen

Teilen an missio und das Kolpingwerk

Deutschland. Das Kolpingwerk Deutschland

unterstützt mit seinem Anteil die

Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung

von Fluchtursachen; missio finanziert mit

seinem Anteil Hilfsprojekte im Kongo.

Die Schumacher & von Pidoll GbR in Köln

ist der rechtliche Träger und Betreiber des

Handy-Rücknahmesystems Mobile-Box.

Sie führt die Handysammlung durch, bereitet

geeignete Geräte für den Wiederverkauf

auf und sorgt für das fachgerechte Recycling

der Rohstoffe.

Wir, die Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich

e.V., beteiligt sich an der Handyspendenaktion

und hat zwei Unterstützer als

Annahmestellen gefunden: Blumenparadies

Marlene Müller, Clemensstraße 7 in Kärlich

und Schreibwaren Toto Lotto Ceyik (ehem.

CAW), Kapellenstraße 19 in Mülheim.

Fast jeder hat ein oder mehrere Handys

zuhause, die nicht mehr benutzt werden.

In Deutschland gibt es schätzungsweise 124

Millionen nicht mehr gebrauchte Handys.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese Handys

zu spenden und damit etwas Gutes zu

tun.

Nähere Informationen im Internet unter

www.kolping.de/handyaktion

Ansprechpartner der Kolpingsfamilie:

vorstand@kolping-kaerlich.de oder

Telefon: 02630-206049

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41


STADTJournal Kids

...Musikscheune Amadeus

Die Kids-Seiten werden präsentiert von der...

„In der Musikscheune Amadeus ist immer was los“

Jessica Müller (14) erzählt von ihrem 2-wöchigen Praktikum in der Musikscheune

Seit ein paar Jahren nehme ich Geigenunterricht

in der Musikscheune und habe

mich bei Edna Kindl beworben, sie und ihr

Team im Rahmen meines Schulpraktikums

für 2 Wochen zu begleiten.

Aus allen 3 Räumen tönt Musik! Die

Klänge verschiedener Instrumente

mischen sich - man hört die Stimme

eines Lehrers, woanders Tonleitern, die rauf

und runter geübt werden. Und ..wir als heimlicher

Chef dahinter: Der Hahn! Tatsächlich

hatte ich das Gefühl, dass er seine Lieblingsstücke

hatte, bei denen er munter mit krähte

und dann wieder andere, bei denen er aufgeregt

im Hühnerhof hin und her lief und

unzufrieden wirkte. Ob er gemerkt hat, welcher

Schüler diese Woche mal wieder nicht

geübt hat? Ich habe mir jedenfalls vorsichtshalber

vorgenommen, in nächster Zeit doch

öfter mal die Geige auszupacken ;-)

Natürlich habe ich mich auf mein Praktikum

gründlich vorbereitet und mir die

Website der Musikscheune angeschaut.

Dabei bin ich auf den Slogan gestoßen:

„Musikscheune Amadeus – wo der Hahn

in C-Dur kräht.“ Das wollte ich natürlich

überprüfen! Mit Edna zusammen am

Klavier haben wir schnell herausgefunden,

dass der Hahn ein Hochstapler ist! Er hat

eindeutig nicht in C-Dur, sonder B-Dur

gekräht. Einen ganzen Ton tiefer. Aber Edna

meinte, ich sollte nicht so streng

sein, schließlich sei es draußen

sehr kalt- und das schadet seiner

Stimme. Ich solle auf den

Frühling warten, da startet er

wieder richtig durch.

Also auch der Hahn wird hier

anscheinend unterrichtet.

Das Praktikum hat großen Spaß gemacht.

Ich habe den Unterricht bei verschiedenen

Lehrern auf verschiedenen Instrumenten

miterlebt, die unterschiedlichen Lehrmethoden

in allen Altersklassen. Mich hat

gewundert, wie der Unterricht jeweils dem

Schüler angepasst wurde - jede Stunde verlief

anders. Dazu braucht man ganz schön

viel Geduld! Ich durfte auch einmal einen

Unterricht übernehmen und ich habe mit

vielen Schülern Noten lesen und schreiben

geübt; dadurch habe ich selbst damit gar

keine Probleme mehr.

Dass eine Musikschule nicht nur aus Unterricht,

sondern auch aus Büroarbeit, Organisation

und Werbung besteht, ist mir auch

klar geworden. Bei der Büroarbeit konnte

ich viel helfen - was Edna sehr recht war, weil

diese nicht unbedingt zu ihren Lieblingstätigkeiten

gehört.

Mein schönstes Erlebnis war sicher die

Betreuung der Glockenspielgruppe.

Vier 3-Jährige treffen sich 1x pro Woche,

um zu singen, tanzen und auf Orffschen

Instrumenten zu spielen. Es war toll, wie

viel Spaß die Kleinen hatten, wie selbstverständlich

sie laut mitsingen

und sich zur Musik bewegen.

Von der natürlichen Art der

Kleinen war ich begeistert.

Nur auf Hofkater Salomo bin ich etwas

sauer. Er mag keine Streichinstrumente.

Sobald er Geigen hört, ergreift er die Flucht

und kommt erst zurück, wenn es Futter

gibt. Edna und ich sind uns einig: Daran

müssen wir in Zukunft noch arbeiten!

E-Gitarre und E-Bass

Klavier

Pop- und Musicalgesangsunterricht

Gesang

alle Streich- und


Sieg bei „Let’s Move 2019

Ein voller Erfolg für die Tanzgruppe" Herz Terz" des Mittelrhein-Gymnasiums

Schulen STADTJournal

den Verlust ihrer geliebten Menschen

verarbeitet und letztendlich realisiert.

Die Choreographie wurde neben technisch

aufwändigen Tanzschritten mit spektakulären

Turneinlagen untermauert. Jedes

weitere Detail wie Ausdruck, Tanzkleider

und Maske wurde treffend für die Vorführung

ausgewählt. Auf diesen besonderen

Auftritt hat sich die Tanzgruppe in Form

einer AG ein halbes Jahr lang vorbereitet.

Am Samstag, den 19. Januar war es wieder

so weit – zum zweiten Mal fand

der Tanzwettbewerb „Let´s Move“ an der

Gutenberg Universität Mainz für Schulen

aus Rheinland-Pfalz statt.

Insgesamt 21 Gruppen verschiedener Altersklassen

präsentierten ihre aufwendigen Choreografien

und handgemachte Kostüme.

Dabei wurden dem Publikum Darbietungen

unterschiedlichster Tanzstile geboten. Von

modernen Hip-Hop-Choreographien über

Tänze mit akrobatischen Elementen bis

hin zum klassischen Ballett war jede Richtung

vertreten. Insgesamt nahmen mehr als

420 Tänzerinnen und Tänzer teil und wurden

dabei von nahezu 600 Zuschauern zu

Höchstleistungen animiert. Nervosität und

Vorfreude waren den Kindern und Jugendlichen

zwar im Vorfeld anzumerken, doch

auf der Bühne spürte man davon nichts

mehr. Das viele Üben hatte sich ausgezahlt.

Jede Choreografie war einzigartig und

bewegte die Zuschauer zum Mitklatschen.

Für das Mittelrhein-Gymnasium

Mülheim-Kärlich ging die Tanzgruppe

„Herz Terz“ unter Leitung von Lehrerin

Alexandra Huiskens an den Start und

setze sich mit Bravour gegen zehn

starke Teams der Jahrgangsstufen

9-13 durch. Die Tänzerinnen des

Mittelrhein-Gymnasiums fesselten

die Zuschauer von der ersten Minute

mit einer emotionalen Choreographie

auf das Lied Heart Cry des Künstlers

Drehz. In der Darbietung ging es um

ein Mädchen, das in ihren Gedanken

Die Siegerehrung war ein einzigartiger

Moment. Die Sieger jeder Altersklasse

durften den Wanderpokal, der von der

Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz,

Malu Dreyer, gestiftet wurde, für ein Jahr

mit in die Schule nehmen. Die Erst-,

Zweit- und Drittplatzierten jeder Altersklasse

bekamen zudem einen Scheck über

jeweils 150 Euro, den sie an eine wohltätige

Organisation ihrer Wahl spendeten.

Die Tanzgruppe "Herz Terz" überreichte

diesen Scheck unter dem Motto „Kinder

tanzen für Kinder“ der Kinderkrebsklinik

Kemperhof in Koblenz.

Mit diesem großartigen Sieg in Mainz

qualifizierten sich die Tänzerinnen des

Mittelrhein-Gymnasiums für den Bundeswettbewerb

für Schulen des Tanzsportverbands

Deutschland e.V., der am

11. Mai 2019 in Bad Kreuznach stattfinden

wird.

Burgstraße 23A

56218 Mülheim-Kärlich

02630 9627090

www.musikscheune-amadeus.de

Blasinstrumente

Schlagzeug

43


STADTJournal Jugend

Jetzt anmelden für

die Jugendfreizeit

Südfrankreich!

Für Jugendliche im Alter von 13-17 Jahren

geht dieses Jahr wieder die Reise ins

schöne Vallon Pont D´Arc nach Frankreich.

Bei der 12-tägigen Jugendfreizeit wird, weit

weg von der Schule und dem Alltag, das

klare Wasser der Ardeche sowie das sonnige

Wetter ausgenutzt.

Neben dem alltäglichen Sonnenbaden und

Schwimmen gehen, stehen auch Kanu-,

Canyoning- und Shoppingtour auf dem

Programm. Im kleinen Städtchen Vallon

Pont d´Arc gibt es Einkaufsmöglichkeiten,

die in Kleingruppen eigenständig aufgesucht

werden können. Ein Städtetrip nach z.B.

Avignon findet in der Großgruppe statt. Die

Tagesplanung wird von den Jugendlichen

mitbestimmt und durch unsere Kleinbusse

sind auch individuelle Ausflüge (z.B. Tropfsteinhöhlen

etc.) möglich.

Wann: Montag, 03.07. – Samstag 15.07.

Kosten: 495€.

„Who is who“ im Jugendhaus

Zum 1. November 2018 stand für das

Team des Jugendhauses ein Mitarbeiterwechsel

bevor. Nach dem Kathrin

Mach 6 Jahre lang ein fester Bestandteil

des Jugendhaus-Teams war, mussten sich

die Kinder und Jugendlichen leider von

ihr verabschieden. Kathrin Mach ist zurzeit

in Mutterschutz. Wir wünschen ihr alles

Gute und freuen uns schon darauf, sie nach

ihrer Elternzeit wieder im „Thats it“-Team

begrüßen zu dürfen!

Dennoch freuen sich

alle über den Neuzugang.

Lisa Sauer

beendete im Jahr

2016 ihr Studium

der Pädagogik

an der Universität

Koblenz. Nach ihrem

Bachelor-Abschluss arbeitete sie bei einem

Bildungsträger und war für eine Maßnahme

verantwortlich, in welcher sie Jugendliche

und junge Erwachsene durch die Ausbildung

begleitete. Im Jugendhaus wird sie in

allen Bereichen (Freizeitveranstaltungen,

Ferienbetreuungen, Kids- und Jugendtreff

sowie Dirtbikepark) zu sehen sein und hat

bereits erste Kontakte zu den Kindern und

Jugendlichen knüpfen können.

Das Team des Jugendhauses

wird weiterhin

von Elena

Reißlandt ergänzt,

die ebenfalls für

alle Bereiche der

Kinder- und Jugendarbeit

zuständig ist.

Bereits seit 3 Jahren (davon 1 ½ Jahren

im Jugendhaus) ist sie fester Bestandteil

des „Thats it“ -Teams und hat in dieser

Zeit beinah jede Veranstaltung schon

einmal gemacht. Von Klassikern wie

Taurisübernachtung, Zirkuswoche und

Berlinfreizeit bis hin zu den einmaligen

Angeboten wie Surf(Weekend), Bikepark

Winterberg und Mitarbeit im Jugendmusical

war alles dabei. Neben dem Jugendhaus

arbeitet Elena Reißlandt noch in der

pädagogischen Nachmittagsbetreuung

der Ortsgemeinde Kaltenengers.

PM Jugendhaus

Christoph Dötsch

Industriestraße 21

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon 0261/2022

KÜCHENWELT

Christoph Dötsch

PROFI-KÜCHENPLANUNG

IN MÜLHEIM-KÄRLICH

Unser Motto: Küchenplanung ist Profisache. Und

wer zur erstklassigen Beratung auch noch eine sehr große Küchen-

Auswahl sucht, der findet sie garantiert bei uns im Gewerbepark in Mülheim-Kärlich zwischen

Andernach und Koblenz. Mit insgesamt 13 Musterküchen zeigen wir Ihnen eine vielfältige

Auswahl an Küchenstilen. Die drei Küchenwelten LIFESTYLE, COUNTRY und HOME bieten für jeden

Geschmack, jeden Anspruch und für jede Geldbörse die passende Küchenlösung.

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44


Jugend STADTJournal

TV Kärlich Kinder-Leichtathletik

der LG Maifeld-Pellenz ein gemeinsames

Team. Wir gewannen knapp vor der LA Tus

Mayen und der LG Rhein-Wied.

Einen großartigen Erfolg feierte unser U10

Team, welches mit 9 Kinder an den Start

ging und in allen 4 Disziplinen den 1.Platz

belegte und somit am Ende, mit großem

Vorsprung vor den anderen 9 Teams, ganz

oben auf dem Treppchen stand. Silber

und Bronze gingen hier an

die LG Rhein-Wied und die

LG Maifeld-Pellenz/TSV

Lehmen.

Am 02. Februar fand bei der DJK Andernach

der erste von drei Hallen-Team-Wettkämpfen

2019 des Kreises Mayen-Koblenz

statt. Der TV Kärlich nahm mit 14 Kindern

im Alter von 6 bis 11 Jahren teil. Insgesamt

starteten 139 Athleten in 21 Teams.

Die Team-Wettkämpfe werden in 3 Altersklassen

ausgeführt, U8 (6/7 Jahre), U10

(8/9 Jahre) und U12 (10/11 Jahre). Ein

Team besteht aus mind. 5 und max. 9

Athleten, wobei jedes

Geschlecht vertreten sein

muss. Es handelt sich um

einen Mehrkampf aus 3 (U8)

bzw. 4 (U10/12) Disziplinen, wie

Sprint, Hoch- bzw. Weitsprung, Wurf und

Ausdauerlauf.

In der Altersklasse U8 nahmen wir mit 3

Kindern teil und bildeten mit 5 Kindern

In der Altersklasse U12

siegte die LG Rhein-Wied

vor LA Tus Mayen und der

LG Maifeld-Pellenz.

Der nächste Hallen-Team-Wettkampf

findet am 24.03.19 ab 10:00 Uhr in

der Philipp-Heift-Halle Mülheim-Kärlich

statt. Hier können sie live erleben, wie

spannend Wettkämpfe schon in diesen

Altersklassen sein können.

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JAHRE GESUNDARIUM:

WAS BRINGT DIE ZUKUNFT?

03. MÄRZ

Am Karnevalssonntag nimmt das

Gesundarium-Team mit unseren

Mitgliedern beim großen Prinzenumzug

durch Müheim-Kärlich teil.

AB MÄRZ...

starten neue Kursprogramme

wie

Yoga mit Madeleine

und Jumping

Fitness mit Aline

und Sina. Weitere

Specials werden

folgen...

07. MÄRZ

Pünktlich zur Fastenzeit kommt Christa Hackl,

Gründerin von Figurscout ins Gesundarium. Sie

moderiert einen Gesundheitsabend und stellt

das neue Ernährungskonzept Figurscout vor!

Aline und Sina

01. JULI - 31. AUGUST

START DES FIGURSCOUT

VORTRAGS AM 07.03.

UM 19.15 UHR.

Summer-Challenge im Gesundarium. Im Juli und

August gehen unsere Coaches, Mitglieder, Kunden

und Gäste auf Dollar-Jagd und spielen gemeinsam

um die Sommermeisterschaft. Viel Spaß,

Abwechslung und Motivation sind garantiert!

18. MAI

Am Samstag, den 18. Mai steigt unsere offizielle Geburtstags-Party, die „G-PARTY“.

Das Gesundarium verwandelt sich in einen Club mit DJ, Dancefl oor, Cocktaillounge

und einem besonderen Rahmenprogramm. Sei dabei und feiere Dich selbst und

mit Deinem Gesundariumteam! Eine verbindliche Anmeldung ist zwingend erforderlich!

Sichere Dir jetzt schon Dein Platz über fl o@gesundarium.de. Mitglieder haben

freien Eintritt und Getränke frei! Nichtmitglieder zahlen nur 5€ Eintritt!

designed by freepik.com

Gebrüder-Pauken-Straße 15a | Mülheim-Kärlich | Tel. 02630 9564466 | www.gesundarium.de


ERNÄHRUNGSVORTRAG VON

PETER HINOJAL BEGEISTERTE

Mit dem Eventvortrag „ArtGerecht - nie wieder

Diät“ begeisterte Peter Hinojal Mitte Januar

mehr als 250 Besucher. Der Ernährungsvortrag der

etwas anderen Art war der Start in ein ereignisreiches

Jubiläumsjahr. Auf witzige, anschauliche Art

und Weise wurden wertvolle Tipps rund um die Themen

Ernährung und eine gesunde Lebensweise vermittelt.

Viele Teilnehmer haben

den Motivationsschub genutzt

und gleich mit dem neuen

Ernährungskonzept „fi gurscout“

begonnen.

GESUNDARIUM PROKIDS

2.570 EURO FÜRS KINDERHOSPIZ

Ende Januar besuchten wir den Kinderhospizverein

in Koblenz und durften den Spendenscheck unserer

ProKids-Aktion überreichen. Durch unsere Aktion haben

wir 2.010 Euro gespendet - hinzu kamen nochmal 560

Euro vom Vortrag mit Peter Hinojal. Wir sind sehr dankbar

für die tolle Unterstützung aller. Derzeit konzipieren

wir ein Programm, in dem wir Kindern in jeder Altersgruppe

ein maßgeschneidertes Bewegungsprogramm

und viel Spaß anbieten werden! Ihr dürft gespannt sein…

WIR FEIERN -

DU ERHÄLST

DIE GESCHENKE!

Hol Dir unser geheimes Jubiläumsgeschenk: Es fühlt sich toll an und hat

einen gesundheitlichen Nutzen für Dich. Darüber hinaus bieten wir Dir ab

sofort ein neues Beitragssystem - einfach, individuell und transparent.

Wie das Ganze funktioniert und wie Du Dein Geschenk erhältst,

erfährst du im persönlichen Termin. Du wirst begeistert sein!

Frein OHG

Hinter der Jungenstraße 7

56218 Mülheim-Kärlich

Tel. 0261 27999

GESUNDARIER, weiter so!

www.bosch-service.de

APS Baugesellschaft mbH

Nikolaus-Ehlen-Str.26

D-56179 Vallendar

Tel.: +49 (0)261 / 65694

Fax: +49 (0)261 / 9624605

Homepage: www.aps-bau.de


Sie wollen Ihre Figur optimieren, Gewicht abnehmen,

schicker aussehen und sich besser ernähren?

Eine Gewichtsabnahme erreichen Sie mit einer veränderten Kalorienbilanz. Heißt, weniger Kalorien

dem Körper zuführen als dieser verbraucht. Nur dann wird das Gewicht weniger, die Figur

besser. Wie aber können Sie Ihre Kalorienbilanz verändern, ohne dass die Teller leer bleiben und

der Magen rebelliert?

Wie so oft im Leben gibt es 2 Möglichkeiten:

1. Mehr verbrauchen: Wie beim Auto der Benzinverbrauch so hängt beim Menschen der Kalorienverbrauch

von der Häufigkeit und Intensität der Bewegung ab. Geparkt in der Garage ist der Verbrauch

vom Auto nahezu Null, liegend auf der dem Sofa dümpelt unser Kalorienverbrauch in ähnlichen Größenordnungen.

Je mehr wir uns bewegen, umso steiler geht der Kalorienverbrauch in die Höhe.

2. Weniger zuführen: Dies klingt in der Regel nach einer einschneidenden „Diät“. Nicht so beim Konzept

„figurscout“. Kleine Veränderungen in der Zusammenstellung des Essens bringen die gewünschte

Kalorienreduktion trotz voller Teller. Für die Umsetzung im Alltag erhalten Sie im Studio zunächst

Ihren ganz persönlichem „figurplan“. Hier sind die Kalorien genau an Ihren Grundumsatz angepasst,

also ganz speziell für Sie berechnet und die Rezepte danach zusammengestellt. Auch Unverträglichkeiten

oder „ich mag nicht“ Lebensmittel werden berücksichtigt.

Wenn Sie beide Vorhaben - etwas mehr verbrauchen und etwas weniger zuführen - umsetzen, dann

reduzieren Sie die Kalorienzufuhr um 500 kcal und erhöhen den Verbrauch um den gleichen Wert.

Macht in der Summe 1000 kcal/Tag und somit in der Woche eine Gewichtsreduktion von ca. 1 kg/Woche.

Beides zusammen bringt den Erfolg: richtiges Essen und Trinken und das Training im Studio. Tolle

Versprechungen? Das System hat sich in der Praxis schon vielfach bewährt und klappt immer wieder.

Wann starten Sie?

Vereinbaren Sie jetzt einen persönlichen

Beratungstermin im Gesundarium!

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STADTJournal Sonderteil

Sport STADTJournal

Bestattungen Urmetzer informiert . . .

TERMINE

Bestattungsvorsorge . . .

Freitag 25. Februar – 12.30 - 18.00 Uhr

Winterferienprogramm: Ferienzeit ist Tauriszeit!

Auch in den Winterferien geht es wieder rund im Freizeitbad

Tauris. Im Sportbecken steht der Fast-Track, ein ca. 19 m langer

Die neue Tauris-Rubrik Hindernisparcour, der Geschicklichkeit und Gleichgewichtsgefühl

erfordert. Seid bereit für die ultimative Herausforderung!

. . . Eine Sorge weniger

Tageskarten zu gewinnen

Wir haben hier schon den Besucher des Monats gezeigt. Wir

Vorsorge haben uns den schönsten schafft Tauris-Tag Sicherheit. malen Der lassen. moderne Aber Mensch sofort

kann man mit dem STADTJournal wieder Tages-Freikarten

gewinnen, überlässt indem man nichts uns dem ein Foto Zufall, und ein er verlässt Statement sich schickt.

nicht

auf andere. Er ist aktiv, nimmt sein Leben selbst in

die Hand und plant seine Zukunft, auch den letzten Abschnitt

seines Und Lebens, so einfach den ist letzten es: Weg. Daher machen sich immer

mehr Menschen schon zu Lebzeiten Gedanken über die Form

und den

„Ich

Rahmen

gehe

ihrer

gerne

Beisetzung.

ins Tauris,

Es gibt viele

weil…“

gute Gründe

dafür, in Ruhe alle Möglichkeiten zu überdenken und nach

gründlichem

Diesen Satz

Vergleich

gilt es zu vervollständigen

seine Wahl zu

und

treffen.

ein Foto oder Selfie

mitzuschicken. Es kann aus dem Tauris sein, muss aber nicht.

Die

Hier

mit

ist

einer

Kreativität

Bestattung

willkommen.

verbundenen Kosten sind dabei oft

ein wichtiger Aspekt. Doch nicht allein der Gedanke an das

Geld

Also:

veranlasst

Mitmachen,

die Menschen,

einsenden

für

und

ihre

gewinnen,

letzte Ruhe

unter

Vorsorge

E-Mail:

zu

stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de

treffen. Oft ist es Fürsorge und vorausschauende Rücksicht auf

die später einmal Trauernden. Man kann ihnen die Last vieler

Entscheidungen und Formalitäten vorab ersparen. So lassen

sich die Art der Beisetzung und der Beisetzungsort bestimmen,

Standard-Öffnungszeiten

Sarg und Ausstattung auswählen und die weiteren Leistungen

für eine Feier festlegen. Besonders das Nachdenken über die

Montag-Donnerstag 10.00-22.00 Uhr

gewünschte Bestattungsart sollte man den Hinterbliebenen

Freitag-Samstag 10.00-23.00 Uhr

ersparen. Die Wahl zwischen der Erdbestattung und der Einäscherung,

verbunden mit einer Urnenbeisetzung, sollte nicht

Sonntag

10.00-20.00 Uhr

Feiertage

wie am jeweiligen Wochentag

zu einem Konflikt zwischen Pietät und Preis führen.

Damen-Sauna:

Montag, außer an Feiertagen

Die Bestattungsvorsorge zu Lebzeiten erfolgt auf einer ver-

Freitag 01. März – 21.00 - 1.00 Uhr

Mitternachtssauna „Helau und Alaaf“

Ob bindlichen Sauna- oder Grundlage, Badelandschaft einem - bei Vorsorgevertrag. der Mitternachtssauna In ihm genießeden

Sie alle das Einzelheiten gesamte Tauris geregelt. "hüllenlos". Im Vorsorgevertrag kann

wer-

Es festgelegt gilt der normale werden, Saunaeintritt wer im Todesfall (kein Aufpreis). zu benachrichtigen ist.

Die Ausgestaltung der Feier wird in allen Einzelheiten abgesprochen.

08. Die März Blumen – 10.00 für den - 22.00 Trauerschmuck Uhr und die musi-

Freitag

Familientag

kalische Umrahmung werden bestimmt. Mit ausgewählten

Lieblingsblumen

Bereits am Eingang erhalten

oder

Familien

mit einem

30% Ermäßigung

Musikstück

auf

können

die Familienkarte.

besondere

Zusätzlich

Lebenssituationen

wird von 16.00

in Erinnerung

– 19.00 Uhr

gebracht

ein monatlich

werden.

Möglichen

wechselndes Animationsprogramm

Konflikten wird

geboten.

vorgebeugt,

Ob als

wenn

Meerjungfrau

im Vorsorgevertrag

die Tauris Unterwasserwelt

festgelegt wird,

zu erkunden,

wer die Trauerworte

sich auf dem

spricht;

Kajak

ob

durch

ein

das

Geistlicher

Wasser zu

beauftragt

kämpfen

wird

oder

oder

auch

ein

mal

Redner

im XXL-Wasserball

diese Pflicht übernehmen

soll.

über das

Wasser zulaufen.

Art und

Jeden

Umfang

Monat

der

gibt

Bestattungswünsche

es etwas Neues zu entdecken!

schließlich

bestimmen den Betrag, der zur späteren Kostendeckung

Freitag 15. März – 18.00 - 24.00 Uhr

übergeben wird, wobei zu erwartende Versicherungsleistungen

berücksichtigt werden. Bis zur dereinstigen Bestat-

Lichterzauber

Kerzenlicht, Illuminationen, meditative Musik – das lädt ein zu

tung wird das Guthaben bei der Deutschen Bestattungsvorsorge

Treuhand AG treuhänderisch verwahrt und verzinst.

Entspannung und Wohlfühlen. Durch viele kleine Lichter wird

eine zauberhafte Atmosphäre in der Badelandschaft geschaffen.

Auch die Saunalandschaft können Sie extra lange genießen und die

Eine Vorsorge entlastet die trauernden Angehörigen, da

anstrengende Arbeitswoche hinter sich lassen. Durch die verlängerten

ihnen schwierige Entscheidungen, die in kurzer Zeit getroffen

Öffnungszeiten beginnt der letzte Saunaaufguss um 23.00 Uhr. Alle

werden müssen, erspart bleiben.

Getränke erhalten Sie zu Happy-Hour Preisen (21.00 - 23.00 Uhr)

Gönnen Sie sich dieses ganz besondere Wohlfühlerlebnis. Das Angebot

ist im normalen Eintritt enthalten.

Konrad Urmetzer stellt ihnen in einem persönlichen Gespräch

individuelle Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge vor.

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STADTJournal Der Schluß

Peter Reif schon 80

In Urmitz/Rhein aufgewachsen, erlernte er dort schon früh

das Handballspielen. Als Jugendlicher nahm sein sportliches

Talent den Weg nach Weißenthurm und später nach Kärlich,

wo er beim TV 08 unter anderem zusammen mit den Brüdern

Scheid sehr erfolgreich war. Auch in der Bundeswehr konnte

er seine Leistungsfähigkeit beweisen. Bald startete seine Zeit

als Trainer im Handball-Verband Rheinland und vielen Vereinen.

Herausragend dabei war sicherlich seine Trainertätigkeit

beim TV 05 Mülheim. Hier führte er eine gut vorbereitete

A-Jugendmannschaft geschlossen bis in die Regionalliga, wo mit der Westdeutschen Meisterschaft

auch die Aufstiegsrunde zur Bundesliga verbunden war. Hauptberuflich war er

an der Realschule Andernach beschäftigt. Hier führte er viele Mannschaften, besonders im

Handball, zum Landessieg und nahm so viele Male am Bundesentscheid „Jugend trainiert

für Olympia“ in Berlin teil. Auch das Tennisspielen begeisterte ihn und er spielte neben

seinem Verein TC Mülheim-Kärlich einige Jahre in höherklassigen Vereinen. Aber sein

Engagement für den Sport war noch lange nicht beendet. So trainiert er seit einigen Jahren

mit seinem Sohn Harald Leichtathletik-Schüler an der Realschule plus an der Römervilla

Mülheim-Kärlich, mit denen er auch mehrere Male, zuletzt 2018 mit einem hervorragenden

4. Platz in Berlin, sehr erfreuliche Ergebnisse erzielte. Er hat zwar angekündigt,

bald mit dem Training aufzuhören, was ihm keiner glaubt, da auch seine ganze Familie

ihm den Rücken frei hält für sein weiteres Engagement.

Das STADTJournal-Team gratuliert Peter Reif ganz herzlich zum

80. Geburtstag und wünscht ihm weiterhin alles Gute,

besonders Gesundheit und viel Erfolg mit seinen Schülern.

Franz-Josef Baulig

www.schreinerei-hinteregger.de

Impressum

Herausgeber:

TomTom PR Agenturr

Alleiniger Inhaber: Thomas Theisen

Bergpflege 13 - 56218 Mülheim-Kärlich

Tel: 02630 957760

www.tomtom-pr-agentur.de

stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de

Anzeigenleitung: TomTom PR Agentur

Redaktion:

TomTom PR Agentur, Leo Bicvic,

Thomas Theisen, Wilfried Zils, Hannah Jülich

Redaktionelle Unterstützung:

Johannes Groß, Jürgen Glahé, Lothar Spurzem,

Franz-Josef Baulig, Oswald Senner

Layout/Gestaltung:

TomTom PR Agentur, Dirk Peiter,

Carina Zils, Viola Morea Mantz

Fotos: TomTom PR Agentur, Lothar Spurzem,

Johannes Groß, Bernd Hunder, freeimages,

Fotolia, gde-fon, Peter Seydel, Irene Appel

Druck:

LINUS WITTICH Medien KG

Windeckstraße 1

83250 Marquartstein

Webdesign: TomTom PR Agentur

(0261) 9423900-0

Siedlung-Depot 25a | 56218 Mülheim-Kärlich

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Die Verteilung/Auslage ist kostenlos.

Das STADTJournal erscheint monatlich.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder

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Agentur keine Haftung. Nachdruck, auszugsweise

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Der Herausgeber schließt jegliche Schadensersatzansprüche

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dieser Texte und Fotos resultieren könnten. Die

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Telefon 02630 3000

Berater: Christa Woelki, Julia M. Bang, Michelle Haag, Manuel Müller, Enis Aytimur

Mathias Bang e.K.

Geschäftsstelle

Alte Str.4, 56575 Weißenthurm

Telefon 02637 943330

Büroleitung: Manuel Müller, Berater: Nicole Odenthal, Frank Kennert


Jeck sein

ist einfach.

Florian König, 1. Vorsitzender

Ki u. Ka Urmitz-Bahnhof 1911 e.V.

Wenn man einen Finanzpartner

an seiner Seite hat,

der einen unterstützt.

Wir wünschen eine bunte

und fröhliche Karnevalszeit.

Müllem-Kärlich-

Bahnhof HELAU!

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