Motocross Enduro Ausgabe 03/2019

mce71

Der März steht vor der Tür, die Tage werden wieder länger. Es wird Zeit, sich auf die kommende Outdoorsaison vorzubereiten, egal ob aktiv oder passiv.
Auch Marko Barthel haben die „Frühlingsgefühle“ gepackt und prompt hat er sich für uns auf die Suche nach der perfekten Enduromaschine gemacht. Ob es die KTM 500 EXC-F ist, erfahrt ihr ab Seite 14.
Kurz nach seinem bisher größten Erfolg, dem Sieg in der nationalen Klasse beim SuperEnduro in Madrid, gewährte uns Marcel Teucher Einblicke in seine Rennmaschine, die KTM 300 EXC TPI. Mehr Infos zum Bike und natürlich zum Fahrer gibt’s ab Seite 22.
In unserer Rubrik Tipps & Tricks befassen wir uns diesmal mit Stiefeln. Ab Seite 30 erfahrt ihr, worauf ihr beim Stiefelkauf achten solltet.
Die SuperEnduro-WM (ab Seite 34) ist in vollem Gange. Dramatik pur herrschte traditionell beim dritten Lauf in Madrid. Colton Haaker war dort der Mann der Stunde. Er verwies den amtierenden Weltmeister Cody Webb auf den 2. Podestrang. Die größte Überraschung aber war das Abschneiden von Leon Hentschel in der Juniorenwertung. Er sicherte sich den 3. Gesamtplatz hinter William Hoare und David Cyprian und vor Tim Apolle. Beim vierten Lauf in Budapest gab es drei verschiedene Sieger in den drei Finals. William Hoare sicherte sich in der Juniorwertung vorzeitig den WM-Titel.
In unserer Rubrik Kolumnen (ab Seite 56) können wir ab dieser Ausgabe neben Eddy Frech und Marcel Teucher einen Neuzugang verbuchen, und zwar das Seitenwagen-Team Heiko Müller/Pirmin Hofmeier. Sie konnten vergangenes Jahr den 2. Platz im Seitenwagen-MX-Pokal belegen und halten uns dieses Jahr auf dem Laufenden, ob sie ihre hochgesteckten Ziele erreichen können.
Die Rallye Dakar endete mit dem 18. KTM-Sieg in Folge. Nach 2017 stand Toby Price trotz Verletzungs-Handicap auf dem obersten Treppchen, eingerahmt von seinen Teamkollegen Mathias Walkner und Sam Sunderland. Mehr dazu ab Seite 68.
Aber das war noch nicht alles, denn das Beste kommt bekanntlich zum Schluss, und zwar in Form unseres neuen, kostenlosen E-Papers MCE-Insight. Wir gewähren euch Einblicke in die jeweils neueste Ausgabe unseres Printmagazins Motocross Enduro unter Ausschöpfung aller digitalen Möglichkeiten. Neugierig geworden? Dann schaut einfach mal rein, es lohnt sich: https://webkiosk.mce-online.de/
Wir wünschen euch viel Spaß beim Schmökern sowohl im Printmagazin als auch im E-Paper.

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*So lautet das Urteil vom CROSS Magazin in seiner Ausgabe 02/2019. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

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EDITORIAL

Frühlingsgefühle

Der März steht vor der Tür, die Tage werden

wieder länger. Es wird Zeit, sich auf die kommende

Outdoorsaison vorzubereiten, egal ob

aktiv oder passiv.

Auch Marko Barthel haben die „Frühlingsgefühle“

gepackt und prompt hat er sich für

uns auf die Suche nach der perfekten Enduromaschine

gemacht. Ob es die KTM 500 EXC-F

ist, erfahrt ihr ab Seite 14.

Kurz nach seinem bisher größten Erfolg, dem

Sieg in der nationalen Klasse beim SuperEnduro

in Madrid, gewährte uns Marcel Teucher Einblicke

in seine Rennmaschine, die KTM 300

EXC TPI. Mehr Infos zum Bike und natürlich

zum Fahrer gibt’s ab Seite 22.

In unserer Rubrik Tipps & Tricks befassen wir

uns diesmal mit Stiefeln. Ab Seite 30 erfahrt

ihr, worauf ihr beim Stiefelkauf achten solltet.

Die SuperEnduro-WM (ab Seite 34) ist in vollem

Gange. Dramatik pur herrschte traditionell

beim dritten Lauf in Madrid. Colton Haaker war

dort der Mann der Stunde. Er verwies den amtierenden

Weltmeister Cody Webb auf den

2. Podestrang. Die größte Überraschung aber

war das Abschneiden von Leon Hentschel in

der Juniorenwertung. Er sicherte sich den

3. Gesamtplatz hinter William Hoare und David

Cyprian und vor Tim Apolle. Beim vierten Lauf

in Budapest gab es drei verschiedene Sieger in

den drei Finals. William Hoare sicherte sich in

der Juniorwertung vorzeitig den WM-Titel.

In unserer Rubrik Kolumnen (ab Seite 56) können

wir ab dieser Ausgabe neben Eddy Frech

und Marcel Teucher einen Neuzugang verbuchen,

und zwar das Seitenwagen-Team Heiko

Müller/Pirmin Hofmeier. Sie konnten vergangenes

Jahr den 2. Platz im Seitenwagen-MX-

Pokal belegen und halten uns dieses Jahr auf

dem Laufenden, ob sie ihre hochgesteckten

Ziele erreichen können.

Die Rallye Dakar endete mit dem 18. KTM-Sieg

in Folge. Nach 2017 stand Toby Price trotz Verletzungs-Handicap

auf dem obersten Treppchen,

eingerahmt von seinen Teamkollegen

Mathias Walkner und Sam Sunderland. Mehr

dazu ab Seite 68.

Aber das war noch nicht alles, denn das Beste

kommt bekanntlich zum Schluss, und zwar in

Form unseres neuen, kostenlosen E-Papers

MCE-INSIGHT. Wir gewähren euch Einblicke in

die jeweils neueste Ausgabe unseres Printmagazins

Motocross Enduro unter Ausschöpfung

aller digitalen Möglichkeiten. Neugierig geworden?

Dann schaut einfach mal rein, es

lohnt sich: https://webkiosk.mce-online.de/

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sowohl im Printmagazin als auch im E-Paper.

MCE-Testchef Marko Barthel vor dem Test der 2019er KTM 500 EXC-F:

„Ich kann mich noch gut erinnern, wie es vor zehn bis 15 Jahren mit

der KTM 500 EXC war. Das Motorrad bot eine enorme Leistung,

aber auch ein hohes Gewicht ...“

• Foto: Denis Günther

Auf dem Titel:

Rallye-Dakar-Sieger Toby Price • Foto: Marcin Kin

Test KTM 500 EXC-F • Foto: KTM


INHALT

03/2019

TEST

14 KTM 500 EXC

VORSTELLUNG

22 Racebike Marcel Teucher KTM EXC 300

TIPPS & TRICKS

30 Stiefel

Was man beim Kauf beachten sollte

SUPERENDURO

34 WM Madrid/E

50 WM Budapest/H

KOLUMNEN

56 Heiko Müller/Pirmin Hofmeier

58 Eddy Frech

60 Marcel Teucher

RALLYE

68 Dakar

14

RUBRIKEN

3 Editorial

6 People & Facts

12 Produkte

62 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

64 Vorschau ADAC Nordbayern MX Cup

66 Vorschau Hardenduro Series Germany

78 Notizen + Termine

82 Vorschau April 2019/Impressum

Fotos: Denis Günther (14, 22, 30),

David Reygondeau/good-shoot.com (34)

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO könnt ihr als

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ausgewählte Tests online nachlesen

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4 MOTOCROSS ENDURO März '19


22

30

34

Traditionell ist der spanische

SuperEnduro-WM-Lauf kaum an

Spannung und Dramatik

zu überbieten, so auch 2019

März '19 MOTOCROSS ENDURO 5


PEOPLE & FACTS

AMA-SX Anaheim: Cooper Webb siegt,

Ken Roczen weiter Leader

In Anaheim fand das erste im Triple-Crown-Format ausgetragene Rennen

zur diesjährigen SX-WM/AMA-SX-Meisterschaft statt. Je Finale mussten

12 Minuten plus eine Runde absolviert werden. Im ersten Finale legte

Ken Roczen einen phänomenalen Start hin und hielt die Führung bis fast

zum Schluss, aber halt nur fast. Auf den letzten Metern zog Cooper Webb

an ihm vorbei und verwies Ken auf Rang 2. Auf Position 3 folgte Webbs

KTM-Teamkollege Marvin Musquin. Titelverteidiger Jason Anderson landete

hinter Eli Tomac und Cole Seely auf Position 6. Start-Ziel-Sieg für

Webb im zweiten Finale. Für Roczen lief es nach schlechtem Start und

Sturz weniger gut. Er wurde Fünfter hinter Musquin, Justin Barcia und Tomac

und vor Anderson. Im dritten Finale verbuchte Tomac den Holeshot

für sich und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Hinter ihm fighteten

Musquin und Webb um Platz 2. Musquin bewies den längeren Atem

und verwies seinen Teamkollegen auf Rang 3. Roczen wurde Vierter vor

Chad Reed und führt mit knappen 2 Pünktchen weiterhin die Meisterschaft

an.

Gesamtsieger in der 250-ccm-Westküstenmeisterschaft wurde KTM-Rider

Shane McElrath vor den Yamaha-Boys Dylan Ferrandis und Colt Nichols.

Auch Nichols konnte seine Leaderposition in der Meisterschaft

verteidigen. • Foto: KTM/Simon Cudby

SX-WM - 3. Lauf (Triple Crown) Anaheim/USA - 19.1.2019 - 450 ccm: 1. Cooper Webb, KTM (1/1/3);

2. Marvin Musquin, KTM (3/2/2); 3. Eli Tomac, Kawasaki (4/4/1); 4. Ken Roczen, Honda (2/5/4);

5. Dean Wilson, Husqvarna (9/8/7); 6. Cole Seely, Honda (5/7/13); 7. Aaron Plessinger, Yamaha

(12/9/6); 8. Joey Savatgy, Kawasaki (8/13/8); 9. Jason Anderson, Husqvarna (6/6/17); 10. Justin

Barcia, Yamaha (7/3/22).

250 ccm - West: 1. Shane McElrath, KTM (3/2/1); 2. Dylan Ferrandis, Yamaha (2/1/3); 3. Colt Nichols,

Yamaha (1/3/4); 4. RJ Hampshire, Honda (5/4/5); 5. Adam Cianciarulo, Kawasaki (4/14/2);

6. Cameron Mcadoo, Honda (9/5/6); 7. Jacob Hayes, Yamaha (6/7/9); 8. Michael Mosiman,

Husqvarna (10/6/7); 9. Chris Blose, Husqvarna (8/8/8); 10. Mitchell Harrison, Yamaha (12/9/11).

6 MOTOCROSS ENDURO März '19

AMA-SX Oakland:

Webb übernimmt Führung

Cooper Webb konnte es selbst kaum glauben, als er nach seinem Erfolg in

Anaheim eine Woche zuvor in Oakland erneut auf dem obersten Treppchen

stand: „Ein wirklich großartiger Tag. Das Rennen lief perfekt – ich behielt

die Führung vom Start bis ins Ziel. Zum Ende hin machte Marvin zwar

noch mal ordentlich Druck, aber ich ließ nicht nach.“ Auch Marvin Musquin

war mit seinem Abschneiden sehr zufrieden. Bis zur Hälfte des Finals

lag er auf Rang 2 hinter seinem Teamkollegen Webb. Nach einem Crash

fiel er auf Platz 5 zurück, konnte sich aber bis Rennende wieder auf die

2. Position vorarbeiten. Perfekt machte den KTM-Triumph Blake Baggett,

der Dritter wurde. Den undankbaren 4. Rang belegte Eli Tomac vor Ken

Roczen, der seine Leaderposition in der Meisterschaft an Webb verlor.

In der 250er-Klasse sicherte sich Adam Cianciarulo nach Glendale seinen

zweiten Sieg in der diesjährigen Westküstenmeisterschaft. Auf den

Plätzen 2 und 3 folgten Dylan Ferrandis und Colt Nichols.

• Foto: Pro Circuit Racing – Oakland Recap

Kawasaki-Fahrer Adam Cianciarulo

siegte bei den 250ern

Die KTM-Truppe mit (v.l.) Robert Jonas, Heinz

Kinigadner, Cooper Webb (auch Action-Foto),

Marvin Musquin, Roger de Coster,

(vorne) Hannes Kinigadner und Pit Beirer

SX-WM - 4. Lauf - Oakland/

USA - 26.1.2019 - 450 ccm:

1. Cooper Webb, KTM;

2. Marvin Musquin, KTM;

3. Blake Baggett, KTM; 4. Eli

Tomac, Kawasaki; 5. Ken

Roczen, Honda; 6. Dean

Wilson, Husqvarna; 7. Justin

Barcia, Yamaha; 8. Justin

Barcia, Yamaha; 9. Chad

Reed, Suzuki; 10. Justin

Bogle, KTM.

250 ccm - West: 1. Adam Cianciarulo,

Kawasaki; 2. Dylan

Ferrandis, Yamaha;

3. Colt Nichols, Yamaha;

4. Shane McElrath, KTM;

5. Jacob Hayes, Yamaha;

6. Cameron Mcadoo, Honda;

7. Michael Mosiman,

Husqvarna; 8. Garrett

Marchbanks, Kawasaki;

9. Chris Blose, Husqvarna;

10. Sean Cantrell, KTM.


Wasserspiele (v.l.): Joey Savatgy,

Dean Wilson, Ken Roczen und Alex Ray

AMA-SX San Diego:

Tomac gewinnt Schlammschlacht

Fünftes Rennen, vierter Sieger. Eli Tomac setzte sich bei der Schlammschlacht

in San Diego durch. Starker und nicht mehr aufhören wollender Regen hatte die

Strecke komplett ruiniert. Da half auch das vom Veranstalter der Erde beigemischte

Trocknungsmittel nichts mehr. Im Gegenteil, nach dem Rennen klagten

die Fahrer über Hautprobleme und auch die Bikes waren stark beschädigt. Das

Trocknungsmittel hatte mit dem Wasser reagiert, was Verätzungen der Haut hervorrief.

Aufgrund der schlechten Bedingungen wurde das Rennen auf 15 Minuten

plus eine Runde gekürzt.

Der Startsieg im Finale ging an Ken Roczen, der aber bald ins Straucheln geriet

und zurückfiel. Tomac übernahm die Spitze. Kurz vor Schluss würgte er seinen

Motor ab, konnte aber die Pole halten. Roczen lag zwischenzeitlich auf Position

2. Ein Fahrfehler Roczens machte sich Marvyn Musquin zunutze und wurde

letztlich Zweiter hinter Tomac und vor Roczen.

In der 250-ccm-Klasse gingen die ersten beiden Plätze an die Kawasakifahrer

und Teamkollegen Adam Cianciarulo und Garrett Marchbanks. Vervollständigt

wurde das Podest von James Decotis. Probleme hatten die bisher die Saison dominierenden

Dylan Ferrandis und Colt Nichols. Sie wurden Siebter und Zehnter.

SX-WM - 5. Lauf - San Diego/USA - 2.2.2019 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki; 2. Marvin Musquin, KTM;

3. Ken Roczen, Honda; 4. Justin Bogle, KTM; 5. Chad Reed, Suzuki; 6. Aaron Plessinger, Yamaha; 7. Joey Savatgy,

Kawasaki; 8. Cooper Webb, KTM; 9. Blake Baggett, KTM; 10. Tyler Bowers, Kawasaki.

250 ccm - West: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki; 2. Garrett Marchbanks, Kawasaki; 3. James Decotis, Suzuki;

4. Shane McElrath, KTM; 5. Jess Pettis, KTM; 6. Martin Castelo, Suzuki; 7. Dylan Ferrandis, Yamaha;

8. Mathias Jorgensen, KTM; 9. Cameron Mcadoo, Honda; 10. Colt Nichols, Yamaha.

Stand (nach 5 von 10 Veranstaltungen): 1. Cianciarulo, 114 Punkte; 2. McElrath, 106; 3. Nichols, 104; 4. Ferrandis,

102; 5. RJ Hampshire, Honda, 75; 6. Decotis, 73; 7. Mcadoo, 72; 8. Marchbanks, 71; 9. Chris Blose,

Husqvarna, 70; 10. Pettis, 66.

AMA-SX Minneapolis:

KNappe Angelegenheit

Cooper Webb setzte seinen Siegeszug in der 450er-Klasse fort. Auch in

Minneapolis dominierte der KTM-Rider das Rennen und gewann vor Ken

Roczen und Marvin Musquin. Roczen konnte sich mit seinem 2. Platz die

WM-Führung, wenn auch mit nur einem Punkt Vorsprung, zurückerobern.

Der Startsieg im Finale ging an Joey Savatgy gefolgt von Webb, Roczen

und Blake Baggett. Savatgy erfreute sich ein paar Runden an der Führung,

bis Webb eine Lücke nutzte und vorbeizog. Wenige Minuten vor

Kawasaki-Fahrer Austin Forkner freut sich über seinen Sieg bei den 250ern

Ken Roczen

• Fotos:

Honda Racing

Corporation

Schluss nutzten auch Roczen und Musquin die Gunst der Stunde und

verwiesen Savatgy auf Rang 4. Laufsieg somit für Webb vor Roczen, Musquin,

Savatgy und Justin Brayton. Der bis Minneapolis die WM anführende

Eli Tomac lag im Mittelfeld und wurde letztlich nur Sechster. Kurz vor

Rennende stürzte Baggett schwer und musste von den Sanitätern am

Streckenrand behandelt werden.

Den Saisonauftakt in der 250er-Ostküstenmeisterschaft gewann Kawasakifahrer

Austin Forkner vor Jordon Smith und Justin Cooper.

• Fotos: Pro Circuit Kawasaki

SX-WM - 6. Lauf - Minneapolis/USA - 9.2.2019 - 450 ccm: 1. Cooper Webb, KTM; 2. Ken Roczen,

Honda; 3. Marvin Musquin, KTM; 4. Joey Savatgy, Kawasaki; 5. Justin Brayton, Honda; 6. Eli Tomac,

Kawasaki; 7. Chad Reed, Suzuki; 8. Dean Wilson, Husqvarna; 9. Justin Barcia, Yamaha;

10. Aaron Plessinger, Yamaha.

Stand (nach 6 von 17 Veranstaltungen): 1. Roczen, 125 Punkte; 2. Webb, 124; 3. Tomac, 123;

4. Musquin, 123; 5. Wilson, 95; 6. Barcia, 88; 7. Blake Baggett, KTM, 82; 8. Reed, 81; 9. Plessinger,

79; 10. Cole Seely, Honda, 77.

250 ccm - East + Stand (nach 1 von 9 Veranstaltungen): 1. Austin Forkner, Kawasaki, 26 Punkte;

2. Jordon Smith, KTM, 23; 3. Justin Cooper, Yamaha, 21; 4. Alex Martin, Suzuki, 19; 5. Chase Sexton,

Honda, 18; 6. Mitchell Oldenburg, Yamaha, 17; 7. Kyle Cunningham, Honda, 16; 8. Brandon

Hartranft, Yamaha, 15; 9. Jordan Bailey, Husqvarna, 14; 10. Kyle Peters, Suzuki, 13.

März '19 MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS

Cairoli und Prado gewinnen

Auftakt zur italienischen Meisterschaft

Tony Cairoli machte mit dem Sieg in der MX1 zum Auftakt der italienischen

Meisterschaft den ersten Schritt in Richtung elfter Titel. MX2-Weltmeister

Jorge Prado tat es ihm in der MX2-Klasse gleich. • Foto: KTM/S.Taglioni

Int. italienische Meisterschaft - 1. Lauf - Riola Sardo/Sardinien - 27.1.19 - MX1: 1. Antonio Cairoli,

I, KTM; 2. Romain Febvre, F, Yamaha; 3. Tim Gajser, SLO, Honda; 4. Gautier Paulin, F, Yamaha;

5. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna; 6. Tanel Leok, EST, Husqvarna; 7. Ivo Monticelli, I, KTM;

8. Alessandro Lupino, I, Kawasaki; 9. Samuele Bernardini, I, Yamaha; 10. Matiss Karro, LT,

Husqvarna.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 3. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna;

4. Ben Watson, GB, Yamaha; 5. Michele Cervellin, I, Yamaha; 6. Evans Mitchell, AUS, Honda;

7. Caleb Grothues, AUS, Yamaha; 8. Nicholas Lapucci, I, KTM; 9. Morgan Lesiardo, I, KTM; 10. Alberto

Forato, I, Husqvarna.

Superchampionat: 1. Cairoli; 2. Gajser; 3. Prado; 4. Paulin; 5. Febvre; 6. Monticelli; 7. Evans; 8. Leok;

9. Watson; 10. Maxime Renaux, F, Yamaha.

Auch der zweite Lauf in Ottobiano wurde von Cairoli und Prado dominiert.

Max Nagls 2019er Outdoordebüt in der MX1-Klasse verlief mit Rang 9

eher durchwachsen.

2. Lauf - Ottobiano/I - 3.2.19 - MX1: 1. Antonio Cairoli, I, KTM; 2. Romain Febvre, F, Yamaha; 3. Tim

Gajser, SLO, Honda; 4. Paulin Gautier, F, Yamaha; 5. Tanel Leok, EST, Husqvarna; 6. Arnaud Tonus,

CH, Yamaha; 7. Alessandro Lupino, I, Kawasaki; 8. Sven van der Mierden, NL, Yamaha; 9. Maximilian

Nagl, D, KTM; 10. Karro Matiss, LV, Husqvarna.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Calvin Vlaanderen, NL, Honda; 3. Maxime Renaux, F, Yamaha;

4. Michele Cervellin, I, Yamaha; 5. Ben Watson, GB, Yamaha; 6. Jago Geerts, B, Yamaha; 7. Mikkel

Haarup, DK, Husqvarna; 8. Davy Pootjes, NL, Husqvarna; 9. Karlis Sabulis, LV, KTM; 10. Adam

Starry, GB, Kawasaki. Ferner: 31. Henry Jacobi, D, Kawasaki.

Superchampionat: 1. Cairoli; 2. Gajser; 3. Prado; 4. Febvre; 5. Haarup; 6. Vlaanderen; 7. Cervellin;

8. Renaux; 9. Nagl; 10. Watson.

Tony Cairoli

(links) und

Jorge Prado

Ken Roczen macht Träume wahr

Vor dem Rennen in Oakland sorgte Ken Roczen für Freudentränen, als er

Evan Shoemaker mit einer brandneuen Honda CRF 230 F und passender

Bekleidung überraschte. Im November letzten Jahres hatten die verheerenden

Brände auch vor Evans Heimatort Paradise (Kalifornien) nicht

Halt gemacht und großen Schaden angerichtet. Unterstützt wurde die

Aktion von FOX Racing und Honda Amerika. NBC Sports filmte die emotionale

Übergabe, die während der Rennübertragung im TV gesendet

wurde. Im Anschluss fanden ein gemeinsames Essen der kompletten Familie

Shoemaker mit dem HRC-Team und der Rennbesuch statt.

• Foto: Honda Racing Corporation

Italien verliert MXON-Vizetitel

Team Italien bekam von der FIM nachträglich seinen Nationencross-Vizetitel

aberkannt. Im Rahmen des MXON am 6./7. Oktober 2018 in Red

Bud/USA wurden bei den Bikes folgender Fahrer Spritproben entnommen:

Justin Barcia, Jeremy van Horebeek, Michele Cervellin, Eli Tomac,

Jordi Tixier, Aaron Plessinger, Hunter Lawrence und Antonio Cairoli. Cervellins

Kraftstoff war nicht regelkonform und somit disqualifizierte die

FIM das komplette Team. Team Italien legte keinen Einspruch ein und

wurde somit vom 2. auf den 30. Platz „verbannt.“• Foto: mxgp.com

Die Italiener mussten ihren

Vize-WM-Titel abgeben

Korrigiertes Gesamtergebnis MXON:

1. Frankreich, 32 Punkte (Gautier Paulin, Dylan

Ferrandis, Jordi Tixier); 2. Niederlande,

39 (Jeffrey Herlings, Glenn Coldenhoff, Calvin

Vlaanderen); 3. Großbritannien, 41 (Ben Watson,

Max Anstie, Tommy Searle); 4. Australien,

43 (Hunter Lawrence, Mitchell Evans,

Kirk Gibbs); 5. USA, 43 (Eli Tomac, Justin Barcia,

Aaron Plessinger); 6. Belgien, 47 (Clément

Desalle, Jeremy van Horebeek, Jago

Geerts); 7. Spanien, 57 (Jorge Prado, Jose Butron,

Carlos Campano); 8. Estland, 63 (Harri

Kullas, Tanel Leok, Hardi Roosiorg);

9. Deutschland, 70 (Max Nagl, Ken Roczen,

Henry Jacobi); 10. Kanada, 90 (Colton Facciotti,

Jess Pettis, Tyler Medaglia).

Ferner: 12. Österreich, 98 (Pascal Rauchenecker,

Roland Edelbacher, Marcel Stauffer);

19. Schweiz, 89 (Jeremy Seewer, Valentin

Guillod).

Cairoli und Prado Meister

Max Nagl belegt Rang 2 in Mantova

Fast hätte es mit einem Sieg für Antonio Cairoli beim letzten Lauf zur italienischen

Meisterschaft geklappt. Doch letztlich hatte er das Nachsehen

gegen Tim Gajser und Romain Febvre. Nichtsdestotrotz konnte er sich sowohl

in der MX1- als auch im Superchampionat den Titel sichern.

MX2-Meister wurde Jorge Prado. Gut in Szene setzte sich Max Nagl, der

im MX1-Wertungslauf Fünfter und im Superchampionat sogar Rang 2 belegte.

• Foto: KTM/S.Taglioni

3. Lauf - Mantova/I - 10.2.19 - MX1: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Romain Febvre, F, Yamaha; 3. Antonio

Cairoli, I, KTM; 4. Paulin Gautier, F, Yamaha; 5. Max Nagl, D, KTM; 6. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;

7. Tanel Leok, EST, Husqvarna; 8. Erki Kahro, EST, KTM; 9. Samuele Bernardini, I, Yamaha;

10. Sven van der Mierden, NL, Yamaha. Ferner: 24. Cyrill Scheiwiller, CH, Yamaha; 25. Nicolas Bender,

CH, Husqvarna; 32. Christopher Mariacher, A, KTM.

Endstand (nach 3 Veranstaltungen): 1. Cairoli, 320 Punkte; 2. Febvre, 300; 3. Gajser, 280; 4. Gautier,

195; 5. Leok, 165; 6. Tonus, 110; 7. Bernardini, 108; 8. Karro, 106; 9. Nagl, 100; 10. Lupino, 95.

MX2: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Brian Moreau, F, Kawasaki; 3. Tom Vialle, F, KTM; 4. Jago Geerts, B,

Yamaha; 5. Stephen Rubini, F, Honda; 6. Michele Cervellin, I, Yamaha; 7. Brent van Doninck, B,

Honda; 8. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 9. Pierre Goupillon, F, Honda; 10. Maxime Renaux, F, Yamaha.

Ferner: 15. Rene Hofer, A, KTM; 24. Brian Hsu, D, Kawasaki; 33. Maximilian Spies, D,

Husqvarna.

Endstand (nach 3 Veranstaltungen): 1. Prado, 360 Punkte; 2. Haarup, 195; 3. Cervellin, 180; 4. Renaux,

148; 5. Geerts, 148; 6. Guadagnini, 137; 7. Vlaanderen, 135; 8. Watson, 125; 9. Evans, 106;

10. Moreau, 100. Ferner: 20. Hofer, 51; 45. Hsu, 17; 46. Jacobi, 10.

Superchampionat MX1 + MX2: 1. Cairoli; 2. Nagl; 3. Prado; 4. Gajser; 5. Paulin; 6. Vialle; 7. Leok;

8. Geerts; 9. Evans; 10. Cervellin. Ferner: 11. Tonus.

Endstand: 1. Cairoli, 240 Punkte; 2. Gajser, 200; 3. Prado, 160; 4. Paulin, 125; 5. Febvre, 125;

6. Nagl, 100; 7. Leok, 95; 8. Haarup, 90; 9. Cervellin, 86; 10. Renaux, 81.

8 MOTOCROSS ENDURO März '19


Max Nagl

Zweiter

im Superchampionat

Superchamp

Tony

Cairoli

Nathan Watson siegte beim Strandrennen im französischen Le Touquet

• Foto: Pascal Haudiquert

Jason Anderson verletzt

Das Husqvarna-US-Werksteam muss nach

Zach Osbornes Verletzung einen weiteren

herben Rückschlag hinnehmen. SX-WM-Titelverteidiger

Jason Anderson zog sich bei

einem Trainingssturz am Montag nach

Anaheim2 einen zweifachen Arm- und einen

Rippenbruch zu. Bereits am Dienstag

nach dem Unfall wurde Anderson operiert

und wird wohl mindestens acht Wochen

ausfallen. Wir wünschen gute Besserung.

• Foto: Simon Cudby

Newsticker

MXGP-Weltmeister Jeffrey Herlings hat sich beim Training verletzt und

wurde zwischenzeitlich am Sprunggelenk operiert. Ob er beim WM-Saisonauftakt

in Argentinien starten kann, ist noch ungewiss +++ Ken

Roczens Schwager Blake Savage zog sich bei einem Sturz während des

gemeinsamen Trainings mit Ken schwere Verletzungen an der Wirbelsäule

zu. Diagnose: inkomplette Querschnittslähmung. Momentan befindet

sich Savage in einer Rehaklinik. Wir drücken die Daumen +++ Die Gerüchteküche

brodelte spätestens nach Jason Andersons Verletzung. Und

jetzt ist es offiziell: Dean Wilson kehrte zum Rockstar Energy Husqvarna

Factory Racing Team zurück und hatte seinen ersten Einsatz bereits in

Minneapolis +++ Nathan Watson gewann das legendäre Strandrennen Le

Touquet und wurde gleichzeitig Champion in der zum ersten Mal stattfindenden

französischen Strandmeisterschaft +++ Der letzte Lauf zur Super

Enduro-WM in Bilbao/E wurde vom 9. März auf den 6. April 2019 verlegt.

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THE SAME

BLOOD

MOTUL IST STOLZ DARAUF, MAJOR PARTNER DER RALLYE

DAKAR ZU SEIN, DIE VON VIELEN ALS DIE HÄRTESTE RALLYE

BETRACHTET WIRD! EIN SOLCHES RENNEN ERFORDERT

EFFIZIENTE PRODUKTE UNTER HÄRTESTEN RENNBEDINGUNGEN.

DESHALB WÄHLT HONDA RACING MOTUL ALS PARTNER FÜR

SCHMIERMITTEL, WARTUNG UND PFLEGE.

AUSRÜSTUNG

& PFLEGE

AUSSENPFLEGE

MECHANIK, REINIGUNG

& WARTUNG

KETTENPFLEGE-

& WARTUNG

LUFTFILTER-

WARTUNG


PEOPLE & FACTS

Im Rahmen der MX-Schule des ADAC Schleswig-

Holstein können interessierte Kinder aus den

Schnupperkursen der ADAC MX Academy zudem

weiter in den teilnehmenden Ortsclubs der Region

betreut und gefördert werden.

Auch Thomas Voss, Leiter Motorsport und Klassik

beim ADAC München, ist hocherfreut über den

neuen Standort: „Die ADAC MX Academy bietet mit

sieben Stützpunkten in ganz Deutschland ein nahezu

flächendeckendes Angebot für Kinder im Alter

von 6 bis 13 Jahren. Mit Tensfeld haben wir einen

neuen Standort im Norden Deutschlands und

können damit auch weiterhin in dieser Region unser

Angebot für Motorsport-Einsteiger im Rahmen

der ADAC MX Academy präsentieren.“

Tensfeld neuer Stützpunkt

der ADAC MX Academy powered by KTM

• Tensfeld wird nördlichster Stützpunkt der ADAC MX Academy

• Sieben Schnupperkurse und ein Top-Lehrgang beim MCE Tensfeld e.V.

• ADAC MX Academy wird durch die Jugendarbeit des Vereins

optimal ergänzt

Die ADAC MX Academy powered by KTM hat mit dem MCE Tensfeld e. V.

einen neuen Stützpunkt im hohen Norden Deutschlands. Tensfeld wird

2019 einer der sieben Stützpunkte der ADAC MX Academy und wie die

anderen Standorte insgesamt sieben Schnupperkurse und einen Top-

Lehrgang für den Motocross-Nachwuchs anbieten.

Der MCE Tensfeld e.V. veranstaltet seit vielen Jahren regelmäßig Rennen

zum ADAC MX Masters und verfügt über ein eigenes Areal mit einer tiefsandigen

Motocrossstrecke inklusive einem abgetrennten Bereich mit

einer eigenen Kinderstrecke.

„Das Gelände in Tensfeld ist geradezu ideal für die Jugendarbeit und die

Anforderungen der ADAC MX Academy“, versichert Thorsten Schulz, Abteilungsleiter

Jugend und Sport beim ADAC Schleswig-Holstein e.V. „Wir

freuen uns, dass wir mit dem Ortsclub Tensfeld einen Standort im Norden

Deutschlands anbieten und somit auch Motocross-begeisterten

Kids in Schleswig-Holstein den kostengünstigen Einstieg in diesen begeisternden

Sport ermöglichen können.“

Die Schnupperkurse der ADAC MX Academy sind für Kids zwischen 6 und 13 Jahren offen

10 MOTOCROSS ENDURO März '19

Die Schnupperkurse

sind für reine

Anfänger konzipiert

Start frei:

Anmeldungen seit 18. Januar möglich

• Einfacher und preiswerter Motocross-Einstieg

für Kinder und Jugendliche von 6 bis 13 Jahren

• Jeweils sechs Schnupperkurse an den siebe

Standorten der ADAC MX Academy

Die erfolgreiche Motocross-Nachwuchsschule

ADAC MX Academy powered by KTM geht 2019 bereits

in die siebte Saison. Ab dem 18. Januar haben

Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs

und 13 Jahren die Möglichkeit, sich online unter

adac.de/mx-academy für einen der insgesamt 420

Schnupperkursplätze an sieben Stützpunkten zu

bewerben. Die eintägigen Schnupperkurse sind

speziell für Anfänger konzipiert, Voraussetzung

zur Teilnahme an der ADAC MX Academy ist, dass

die Teilnehmer über keine vorherige Motocross-Erfahrung

verfügen.

Die sieben Stützpunkte der ADAC MX Academy powered by KTM in Frankenthal

(Rheinland-Pfalz), Fürstenwalde (Brandenburg), Tensfeld (Schleswig-Holstein),

Teutschenthal (Sachsen-Anhalt), Reutlingen (Baden-Württemberg),

Waldkappel (Hessen) und Wilnsdorf (Nordrhein-Westfalen) sind

quer über ganz Deutschland verteilt und verfügen jeweils über kindertaugliche

Einsteigerstrecken und lizenzierte Trainer.

Die komplette Ausrüstung, angefangen von der Schutzkleidung bis zum

Motorrad, wird von den Partnern der ADAC MX Academy gestellt, die Teilnahmegebühr

beträgt 50 Euro. Bei den Schnupperkursen erfolgt der Einstieg

zunächst auf BMX-Fahrrädern, um ein Gespür für die Strecke zu bekommen.

Danach folgen die ersten Fahrversuche auf den von KTM speziell

vorbereiteten Motorrädern. Diese verfügen über einen Abreißschalter, sodass

die Maschinen bei Bedarf jederzeit von den Trainern gestoppt werden

können.

KTM stellt mit seinen beiden Kinderbikes KTM 50 SX und KTM 65 SX die

Motorräder und die Schutzkleidung wie Hose, Jersey, Handschuhe, Stiefel

und Helm. Ortema versorgt die Teilnehmer mit dem passenden Neck Brace

zum Schutz vor Verletzungen. Motul steuert Produkte für die perfekte

Schmierung und Pflege der Motorräder bei.

Mit dabei bei allen Kursen der ADAC MX Academy powered by KTM ist das

lustige Maskottchen „Crossy“. Es hat seinen Namen bei einem Facebook-

Voting bekommen und begeistert so manchen jungen Teilnehmer beim

Einstieg in den Motocrosssport. • Fotos: Steve Bauerschmidt


PRODUKTE

ROCKSTAR ENERGY HUSQVARNA

NEUE CASUAL-KOLLEKTION

Angelehnt an die 2019er FC 450 Rockstar Edition präsentiert Husqvarna

Motorcycles die neue Rockstar-Energy-Husqvarna-Casual-Kollektion mit

erstklassiger Team- und Lifestyle-Bekleidung. Die neue Kollektion umfasst

eine Reihe von Race-Replica- und Lifestyle-Artikeln für Männer und

Frauen.

Das Bekleidungssortiment ist somit nicht ausschließlich den Teamfahrern

von Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing vorbehalten, sondern

steht allen Fans der Marke zur Verfügung.

DIE HIGHLIGHTS RS Replica Shirt

• Sportlicher Schnitt

• Getapte Brusttasche

• Hochwertige Verarbeitung

• Easy-Care-Ausrüstung

• Großer Logodruck

• Materialien: 98 % Baumwolle, 2 % Elasthan

• Größen: XS bis XXL

RS Replica Team Beanie

• Material: 100 % Polyester

RS Tee Black

• Sportlicher Schnitt

• Spezielle Nahtführung

• Rundhalsausschnitt

• Getapte Brusttasche

• Hochwertige Verarbeitung

• Logodruck

• Material: 100 % Baumwolle

• Größen: XS bis XXL

Women RS Tank Top

• Sportlicher Schnitt

• Spezielle Nahtführung

• Rundhalsausschnitt

• Getapte Brusttasche

• Hochwertige Verarbeitung

• Logodruck

• Materialien: 58 % Baumwolle, 3 % Elasthan, 39 % Modal

• Größen: XS bis XXL

RS Replica Hardshell Jacket

• Atmungsaktiv

• Wasserabweisend

• Windabweisend

• Hochwertiges Funktionsmaterial

• Wasserdichte Reißverschlüsse

• Sportlicher Schnitt

• Spezielle Nahtführung

• Kordelzug an der Kapuze

• Verschließbare Seiten- und Brusttasche

• Hochwertige Verarbeitung

• Materialien: 92 % Baumwolle, 8 % Elasthan

• Größen: XS bis XXL

Anprobiert werden kann die Rockstar-

Energy-Husqvarna-Casual-Kollektion bei jedem

offiziellen Husqvarna-Händler. Ansonsten

gibt es die gesamte Kollektion

auch online unter:

www.husqvarna-motorcycles.com

Bezugsquelle:

Fachhandel

12 MOTOCROSS ENDURO März '19


Motul Racing Lab

Motul begleitete die Rallye Dakar mit einem Truck, zwei bis drei internationalen Technik-Experten (die insgesamt sechs Sprachen sprechen), einem

Öl-Analyse-Gerät und Ersatzteilen für Teams, die sie benötigten. Das Motul Racing Lab ist ein State-of-the-art Mobil-Labor, das die Motoröle

der Teilnehmer in allen Biwaks während der Rallye analysieren kann (mit Ausnahme der Marathon-Etappe). Dieser kostenlose Service stand allen

Teilnehmern der Dakar zur Verfügung. Um von dem Service zu profitieren, erhielten die Teams jeden Tag am Motul-Truck im Dakar Service

Center ein Analyse Kit, mit dem sie eine Probe entnehmen konnten, die anschließend analysiert wurde. Dieses prädiktive Tool unterstützte

Teams und Fahrer dabei, ihren Wartungsplan (Ersetzen von Teilen, Ölwechsel etc.) zu organisieren.

DAKAR 2019:

MOTUL NAHM

DIE HERAUS-

FORDERUNG AN

Motul hat 2019 sein Dakar-Engagement

weiter verstärkt und war in

diesem Jahr Hauptsponsor der legendären

Wüsten-Rallye. Neben

den 24 Stunden von Le Mans, der

Isle of man Tourist Trophy und der

Carrera Panamericana in Mexiko

ist die Rallye Dakar ein weiterer

Langstreckenklassiker, bei der

sich das Unternehmen engagiert.

Die Dakar gilt als die härteste Wüsten-Rallye

überhaupt. Schwächen

dürfen sich weder Mensch noch

Material erlauben. Als Unternehmen,

das sich sowohl in der eisigen

Kälte der Berge als auch in der

sengenden Hitze der Wüste zu

Hause fühlt, bietet Motul seinen

Partnern speziell optimierte Öle

und Kühlflüssigkeiten aus der Motorsport

Line (Auto), der Factory

Line (Motorrad) und insbesondere

aus dem 300V-Sortiment für High

Performance und maximalen Komponentenschutz.

Terrain, Klima

und die speziellen Herausforderungen,

die sich aus dem Langstreckencharakter

der Rallye ergeben:

Die Bedingungen, denen sich

die Dakar-Teilnehmer stellen müssen,

sind gnadenlos – und sind für

den internationalen Schmierstoffhersteller

das perfekte Labor für

seine Produkte.

Motul unterstützte bei der wohl

größten aller Herausforderungen

seine technischen Partner mit

High-Performance-Produkten und

Experten, die den Teams mit ihrem

Know-how zur Seite standen.

„Epic Story by Motul“

Von welcher Seite auch immer

man die Dakar betrachtet: Das

Wort „episch“ beschreibt die Wüsten-Rallye

perfekt. Schließlich besteht

die Herausforderung nicht

allein darin, die Routen und das

Terrain zu meistern: Die Teilnehmer

müssen den Elementen trotzen

und ihre Fahrzeuge durch die

schwierigsten aller Bedingungen

quälen – immer bereit, volles Risiko

zu gehen.

In den härtesten Momenten der

Rallye, wenn extreme Müdigkeit,

hohe Temperaturen und Stress die

Leistungsfähigkeit beeinträchtigen,

werden wir bei der Dakar oft

Zeugen großer und selbstloser

Gesten der unerschrockenen Teilnehmer.

Schon 2018 hat Motul die

epischen Geschichten der genialsten

und selbstlosesten Teams mit

einer eigenen Videoreihe, der

„Epic Story by Motul“, erzählt. Die

erzählten Geschichten spiegeln

die menschlichen Werte wider, die

Motul mit der Dakar und ihren Helden

teilt und die ein neues Level

an Interaktion mit den Fans erreichten,

die das Event verfolgten.

Fans auf der ganzen Welt konnten

auch in diesem Jahr der „Epic Story

by Motul“ in den sozialen Medien

folgen. Auf diese Weise er-

reichte Motul 2,3 Millionen Menschen,

die das legendäre Event

miterleben wollten.

Nachdem 2018 vier Truck-Teams

siegten und den kameradschaftlichen

Spirit der Dakar am besten

repräsentierten, waren Teams und

Fans in diesem Jahr ebenfalls heiß

auf neue Storys, die von Mut, Kameradschaft

und Einfallsreichtum

geprägt sind.

Original by Motul

Dabei handelte es sich um die

Klasse, in der die Teilnehmer ohne

Hilfe auskommen und bei der die

Fahrer ihre Motorräder und Quads

selbst warten und reparieren

mussten. Sie haben einen eigenen

Bereich im Biwak und können ihr

Equipment in einem gemeinsamen

Truck deponieren, zu dem sie

am Ende jeder Etappe Zugang haben.

Die Fahrer müssen stets mit

fehlender Vorbereitung, fehlendem

Schlaf, fehlender Wartung ihrer

Maschinen leben und darauf

hoffen, dass nicht einer dieser

Aspekte sie zum Aufgeben zwingt.

Diese Gladiatoren symbolisieren

die Basis der Dakar und teilen Motuls

Werte von Erfindungsgeist.

Motul unterstützt die Fahrer der

ehemals “Malles Moto” genannten

Klasse seit 2018.

• Motul-Produkte waren jeden Abend in den Biwaks verfügbar

• Kostenloses WLAN für alle „Original by Motul“-Fahrer in den Biwaks

• Zum ersten Mal in der Geschichte stellten sich zwei Frauen

den Herausforderungen der „Original by Motul“-Klasse

• In der Klasse starteten auch ein Ehepaar und zwei Brüder –

alle vier kamen aus Spanien

Bezugsquelle:

www.motul.de

März '19 MOTOCROSS ENDURO 13


TEST: KTM 500 EXC-F

14 MOTOCROSS ENDURO März '19


die perfekte

Enduromaschine?

Ich kann mich noch gut erinnern, wie es vor zehn bis 15 Jahren

mit der KTM 500 EXC war. Das Motorrad bot eine enorme Leistung,

aber auch ein hohes Gewicht für eine Sportenduro. Die aktuelle Version

hingegen hat stark abgespeckt und bietet eine Leistungsentfaltung,

die gut kontrollierbar und für jedermann zu fahren ist.

Auch dank optional erhältlicher Traktionskontrolle wird die über

510-ccm-Maschine zum sanften Biest, das gerade einmal 106,5 kg

(ohne Benzin) auf die Waage bringt. Für das Modelljahr 2019 gibt es

gegenüber dem Vorjahr nur ein paar wenige Änderungen am Fahrwerk

und an der Batterie. Außerdem erhielt das Bike einen neuen

Sitzbankbezug und ein paar optische Aufwertungen im Design.

• Fotos: Denis Günther; KTM; Mitterbauer; Testfahrer: Marko Barthel

März '19 MOTOCROSS ENDURO 15


TEST: KTM 500 EXC-F

Im Detail

.

Ein neues, strafferes Setting hat der

WP Xplor Stoßdämpfer erhalten


.

Ebenfalls neu ist der Sitzbankbezug,

der für ein gutes Griplevel sorgt




.

Mit klassischen Maxxis 140/80-18-

Enduroreifen wird das Modell

ausgeliefert








•.

Jetzt mit orangefarbenem Rahmen

und anderer Dekorgrafik


Ein drehmomentstarker Motor,

jedoch fehlt ein serienmäßiger

Krümmerschutz

.

•.

Ein 50er-Kettenblatt und ein 13er-Ritzel

sorgen für den nötigen Antrieb und

eine passende Übersetzung im Gelände

TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starter

Getriebe

Kupplung

EMS

Einzylinder, Viertakt

510,4 ccm

95 mm

72 mm

Elektrostarter

6 Gänge

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

Keihin EMS

CO2-Emission

Kraftstoffverbrauch

78,8 g/km

3,4 l/100 km

RAHMEN

Bauart

Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorn WP-USD Xplor 48

Federung hinten WP Xplor,

PDS-Federbein

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 310 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,5 °

Bodenfreiheit

355 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankinhalt (ca.) 8,5 l

Gewicht

(ohne Kraftstoff) 106,5 kg

Preis

10.495 Euro

* UVP inkl. 19% MwSt., zzgl. Nebenkosten

16 MOTOCROSS ENDURO März '19



.

Leider nur optional erhältlich,

der Mappingschalter inklusive


Traktionsknopf. Er kostet zirka

100 Euro im Powerparts-Katalog•




• •

.

Die Telegabel bietet nach wie vor

die Möglichkeit, von oben die

Druck- sowie Zugstufe

einzustellen

.

Auch die

Telegabel WP

• Xplor 48 hat

ein strafferes

Setting

abbekommen

•.


Nur bei unserem Testmotorrad

war ein optional erhältlicher

Motorschutz vormontiert


... mal was neues

Unser neues kostenloses E-Paper

MCE-INSIGHT soll für euch eine Einstimmung

sein, also Einblicke in die

jeweils neueste Ausgabe unseres

Printmagazins MOTOCROSS ENDURO

bieten, Inhalte anschneiden und

neugierig machen. Dabei soll die gesamte

Bandbreite der digitalen Möglichkeiten

ausgeschöpft werden. Das

bedeutet, wir lassen Bilder sprechen,

garniert mit kurzen knackigen Texten,

Videos und Verlinkungen zu Produkten

oder weiteren Informationen

zum angeschnittenen Thema. Ebenso

zeigt es euch interessante Beiträge,

die ihr vielleicht in der letzten Ausgabe

verpasst habt, noch einmal auf.

Wenn ihr Meinungen, Fragen oder

auch Anregungen zu unserem E-Paper

MCE-INSIGHT habt, sendet diese

gerne per Mail an

uwe.mce.online@gmail.com

Schaut doch unter

www.mce-online.de

einfach mal rein...

März '19 MOTOCROSS ENDURO 17


TEST: KTM 500 EXC-F

Leicht und handlich, die 500er ist eine perfekte Enduromaschine

Im Einsatz

Wir, Denis, der Fotograf, Jürgen unser Verpflegungsmeister, sowie Marko, der Testfahrer, waren

wieder auf unserer Heimstrecke, dem Motorsportgelände des MC Flöha e.V. unterwegs. Im Vorfeld

hatten wir eine knackige Endurostrecke zusammengestellt. Darin waren sämtliche Sektionen wie

Bachbett, Auf-/Abfahrten, Spurrillen, diverse Hindernisse, Steinfeld und natürlich auch die

schnelle MX-Piste (bekannt aus der Flöha-Pokal-Serie) enthalten. An der KTM 500 EXC-F habe ich

bis auf die Einstellung auf eine höhere Position des Fußbremshebels nichts verändert und konnte

direkt losfahren.

Kickstarter ist keiner mehr vorhanden

Startverhalten

Das Startverhalten funktioniert einfach tadellos.

Egal, ob im kalten oder warmen Zustand,

die KTM 500 EXC-F springt sofort an, ohne lange

den Startknopf gedrückt halten zu müssen.

Kickstarter ist keiner mehr vorhanden und bei

einem zuverlässigen E-Starter auch nicht mehr

notwendig.

Dank mächtigem Drehmoment geht es unkompliziert

steile Berge hinauf

Enge Kurven sind einfach zu bewältigen

Und wie ist die Handlichkeit?

Wer zum ersten Mal mit der neuen 500er fährt, wird erstaunt sein, wie handlich die größte Sportenduro

von KTM doch ist. Eher plump und schwerfällig waren die alten Modelle, aber bei der aktuellen

Generation macht das Fahren enorm viel Spaß. Schnelle Spurwechsel, enge Enduropassagen

oder das Überqueren von Elementen wie Baumstämmen oder Betonröhren ist einfach zu bewältigen.

Der Motor

Die Motorbasis ist identisch mit der der 450

EXC-F und gehört zur kompaktesten und leichtesten

500er am Markt. Der SOHC-Motor ist Euro-IV-tauglich

und besitzt eine Keihin-Einspritzung.

Dank des enormen Drehmomentes ist

das Modell sehr ruhig und angenehm zu fahren.

Es ist locker möglich, immer einen Gang

höher als gewohnt zu fahren und das erhöht

nicht nur die Fahrsicherheit, sondern auch den

Grund-Speed. Der Motor verfügt obendrein

über einen Gangerkennungssensor, der die

Leistungskurve auf den jeweils eingelegten

Gang abstimmt.

18 MOTOCROSS ENDURO März '19


Foto: F. Lackner

ENDURO

ÜBERALL,

JEDERZEIT

KTM 690 ENDURO R

Übernimm das Kommando mit der neuen KTM 690 ENDURO R – jetzt

mit leistungsfähiger WP XPLOR-Federung und klassenbester Elektronik

ausgestattet und im brandneuen, aggressiven Enduro-Style. Im Kern bleibt

unsere Hard-Enduro-Ikone ihren Wurzeln treu und bietet dir ein bestechend

dynamisches Fahrgefühl und überragendes All-Terrain-Handling, wo und wann

auch immer dir der Sinn nach einer Spritztour steht.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.


TEST: KTM 500 EXC-F

Die TC hat jedoch keinen Einfluss auf die allgemeine Fahrweise, man kann dennoch das Motorrad

driften lassen und der Fahrspaß geht damit keineswegs verloren

Mapping und Traktionskontrolle

Hilfreich ist der optional erhältliche Mappingschalter, der auch eine Traktionskontrolle

bietet. Dieser Mappingschalter war vormontiert und bietet die Möglichkeit, zwischen

MAP 1 (weiße LED-Leuchte) und MAP 2 (grüne LED-Leuchte) zu wechseln. Dazu einfach

kurz die Taste „MAP“ drücken und der Modus wird gewechselt. In der MAP-1-Stufe ist die

Leistungscharakteristik sanft über das ganze Drehzahlband und in der MAP-2-Stufe steht

eine kräftige Leistungsabgabe zur Verfügung. Ich war meistens in der MAP-1-Stufe unterwegs,

da die Leistung völlig ausreichend und damit eine ruhigere Fahrweise möglich ist.

Außerdem bietet der optionale Schalter auch eine Traktionskontrolle, kurz „TC“ genannt.

Damit ist ein noch kontrollierbareres Fahren möglich. Das System überwacht die Drehzahlen

bei aktivierter TC. Die Funktionsweise ist folgende: Ist die TC eingeschaltet (TC

leuchtet orange), wird die Drehzahl bei plötzlicher Erhöhung etwas reduziert. Das ist

ähnlich, wie wenn man mit leicht gezogener Kupplung fahren würde und somit eine bessere

Traktion und eine bessere Kontrolle über das Hinterrad hat. Einsteiger und Fahrer,

die weniger gut die Kontrolle über die Kupplung beherrschen, haben mit dieser Funktion

eine erleichterte Fahrbarkeit. Die TC kann in beiden Mappingstufen auch während des

Fahrens aktiviert und deaktiviert werden. Ich bin nach einigen Testrunden mit der MAP-1-

und mit der MAP-2-Stufe inklusive TC aktiviert und deaktiviert gefahren und zu dem

Schluss gekommen, dass die beste Kombination MAP 1 plus TC aktiviert ist. Die TC hat jedoch

keinen Einfluss auf die allgemeine Fahrweise, man kann dennoch das Motorrad

driften lassen und der Fahrspaß geht damit keineswegs verloren. Mit der Traktionskontrolle

hat man einfach etwas mehr Fahrsicherheit.

Das Fahrwerk

KTM hat auf die Kundenwünsche reagiert und mit dem Modelljahr 2019 dem Fahrwerk ein

kleines Update verpasst. Letztendlich wurde das Setting etwas härter/progressiver abgestimmt.

Damit gehen das Ansprechverhalten und der Komfort nicht verloren, aber sobald

ich etwas schneller unterwegs war, bot die 500 EXC-F mehr Stabilität und wirkte

deutlich direkter in der Fahrweise. Klasse ist nach wie vor die Einstellmöglichkeit der WP-

Xplor-48-Telegabel. Die Druck- sowie Zugstufenverstellung kann direkt von oben erfolgen,

was deutlich angenehmer ist. Leider nicht mit an Bord und nur optional im Originalzubehör

erhältlich sind die Preload-Adjuster (Federvorspannung) für die Telegabel und

für den Stoßdämpfer. Damit kann man noch besser auf die jeweiligen Streckenbedingungen

eingehen und das Motorrad besser abstimmen.

20 MOTOCROSS ENDURO März '19


Marko: mein Fazit

Die aktuelle KTM 500 EXC-F ist eine tolle Sportenduro mit einem breiten

Einsatzgebiet. Mir gefällt das kräftige Drehmoment zusammen mit dem

tollen Handling. Das Fahrwerk wurde etwas härter abgestimmt, was sich

bei schneller Fahrweise auch positiv bemerkbar macht. Insgesamt betrachtet

eine fast schon perfekte Enduromaschine, wenn da nicht der hohe

Preis wäre.

BEWERTUNG IM VERGLEICH

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

Mir gefällt das kräftige Drehmoment zusammen mit dem tollen Handling

März '19 MOTOCROSS ENDURO 21


VORSTELLUNG: RACEBIKE MARCEL TEUCHER - KTM 300 EXC TPI

4-Takt-Rivalen aufg

Ihr habt es mit

der wahrscheinlich

22 MOTOCROSS ENDURO März '19


passt:

schärfsten Waffe

im Feld zu tun

Mit dieser Überschrift beschreibt Marcel

sein Bike auf seiner Homepage ... ;-)

www.teucher-marcel.de

Kurz nach seinem bisher größten Erfolg – dem Sieg in der nationalen

Kategorie beim SuperEnduro-Rennen in Madrid – konnten wir

uns das Racebike von Marcel Teucher näher anschauen. Die KTM

300 EXC TPI hat ein paar Upgrades erhalten und wurde für Marcel

optimiert und perfekt an seine Bedürfnisse angepasst. Neben einem

speziellen WP-Fahrwerk und diversen Protektoren ist das

Motorrad bestens für den Hardenduro- sowie SuperEnduro-Einsatz

gerüstet. Wir stellen euch die Details hier einmal näher vor.

• Fotos: Denis Günther

März '19 MOTOCROSS ENDURO 23


VORSTELLUNG: RACEBIKE MARCEL TEUCHER - KTM 300 EXC TPI

Porträt marcel teucher

Geburtstag: 11. Juli 1987

Geburtsort: Annaberg-Buchholz

Größe/Gewicht: 182 cm/75 kg

Beruf: Bürokaufmann

Hobbys: MX, Enduro, Mountainbiking-

Spinning, Ski-X-fahren

Ziele: Das Bestmögliche zu erreichen,

ohne sich zu verletzen

Sponsoren

• OX Car

• Teucher Bau

• Ortema

• Würth

• Marko Barthel Offroad Trainer

• Bräuer Group

• Dach-Maler-Baustoffe e.G.

• Stadtwerke Annaberg-Buchholz

• Annen Apotheke

• Thomas Müller Versicherungsmakler

• ENDURO.DE

• Auto Klaus

• S-Print

• mps.communication

• Ausdauerleistung.de

• RacePool

• O’Neal

EnduroPRO Offroad Events

• KTM Team Sturm

• B2BA

• X-Grip

• Auto & Freizeit GmbH

• Matthias Rülke

Erfolge

Erst im Alter von

16 Jahren packte

Marcel der Rennvirus.

Bei der Helferrallye

beim Enduroklassiker

„Rund um Zschopau“

begann er seine Karriere.

Nach einer Saison in der German-Cross-Country-Serie

folgte

im Jahr 2006 der Einstieg in den

Endurocup. Trotz einigen verletzungsbedingten

Rückschlägen holte

Marcel einige Siege.

Der Durchbruch erfolgte in der Saison

2009 mit dem Titel im Deutschen Enduropokal.

Daraus entwickelte sich dann eine internationale

Karriere mit drei Jahren in der Enduro-Europameisterschaft.

Zur Saison 2013 erfolgte

der Umstieg in die Extremenduroszene, in der er

nun erfolgreich unterwegs ist.

Einen seiner größten Erfolge feierte er mit dem Vizeeuropameistertitel

im Superenduro 2016/ 2017. 2018 erreichte

er beim Sea to Sky den 23. Platz (Goldfinish), den 5.

Platz beim Knorpelschänken Enduro, den 47. Platz beim Red

Bull 111 Megawatt und den 20. Platz in der Profiklasse beim Enduro

Panorama. Das Jahr 2019 begann für Marcel sehr erfolgversprechend.

Er konnte in der nationalen Klasse beim Super

Enduro-Lauf in Madrid einen Sieg einfahren.

24 MOTOCROSS ENDURO März '19


Details

Das geschulte Auge sieht

einiges an Veränderungen,

nicht nur optisch, sondern

auch technisch ist einiges

zu erwähnen


Als Stundenzähler

arbeitet eine digitale

Anzeige von X-Grip



Durch die XTRIG-Gabelbrücke

wird das Fahrverhalten noch

direkter und stabiler



Die Telegabel ist eine WP

Cone Valve und wurde von

blue-b Engineering für

Marcel optimiert



März '19 MOTOCROSS ENDURO 25


VORSTELLUNG: RACEBIKE MARCEL TEUCHER - KTM 300 EXC TPI

XTRIG-PHDS

nennt sich die gedämpfte

Lenkeraufnahme

Um den Drosselklappensensor

zu schützen, verwendet Marcel

einen Schutz von X-Grip

Wenn man mal Hand anlegen

muss, hilft der Heberiemen am

hinteren Ende der Sitzbank


Falls das Motorrad mal liegt,

sorgt der Rückflussstopp dafür,

dass kein Benzin ausfließen kann

Als Stoßdämpfer kommt

ein WP-Trax-System zum

Einsatz, das ebenfalls von

blue-b Engineering für

Marcel optimiert wurde



Für einen besseren Schutz

der Armaturen und Hebel

sorgen die geschlossenen

Handschützer





Der Auspuffendschalldämpfer ist

von Akrapovic und sorgt für eine

ruhigere Leistungsentfaltung







Auch hinten ist ein Bremsscheibenschutz

von X-Grip

montiert sowie ein Schwingenschutz

von Polisport





Für mehr Grip sorgen die

spitzen Zähne an den

Factory-Fußrasten





Als Motorschutz kommt ein

Kunststoffprotektor von

X-Grip zum Einsatz


Ein stabilerer Kupplungsdeckel

schützt mehr als

der Original-Deckel

Damit die Kette immer gut geführt wird,

ist die Kettenführung nochmals mit einer

Alu-Platte gesichert

26 MOTOCROSS ENDURO März '19



Ein separater Lüfter am Kühler

ist ein Muss am Hardenduro-Motorrad

Für mehr Kühlerstabilität sorgt ein

zusätzlicher Kühlerschutz von AXP



Äußerst robust der

DowaTek-Bremsscheibenschutz


VORSTELLUNG: RACEBIKE MARCEL TEUCHER - KTM 300 EXC TPI

Wir durften Marcel beim

Training zuschauen und die

Eigenschaften des Motorrades

bewundern

Das Fahrwerk verträgt locker

extreme Sprünge, wie hier

über den dicken Baumstamm

Im groben Terrain ist die

300er zu Hause. Mit ausreichend

Drehmoment und mega Traktion

dank Extremenduro-Reifen geht

es über die großen Steine

28 MOTOCROSS ENDURO März '19


In Action

Die KTM 300 EXC TPI ist nicht

nur im Hardenduro-Bereich

bestens gerüstet, es geht

auch auf der MX-Strecke

mächtig voran


TIPPS & TRICKS

Offroadstiefel

Was sollte man beim Kauf beachten?

Wer sich einmal mit dem Thema „Stiefelkauf“ beschäftigt hat, wird sicher festgestellt

haben, dass dies ein sehr umfangreiches Thema ist. Nicht nur dass die Preisspanne

enorm ist, sondern es gibt auch viele unterschiedliche Ausführungen in Form,

Material, Optik, Schutz sowie Einsatzzweck. Wir haben uns eine Auswahl an Stiefeln

vorgenommen und wollen euch die Unterschiede etwas näher erläutern.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther, Sidi, Scott, Gaerne, Fly, IXS

30 MOTOCROSS ENDURO März '19


Der Sidi-Stiefel ist schmal gehalten und leicht,

besitzt jedoch keinen Innenschuh

Innenschuh ja oder nein?

Ein neuer Stiefel ist meistens die ersten paar Stunden sehr unangenehm

zu tragen und die Bedienung des Fußbremshebels

oder des Schalthebels ist weniger gefühlvoll möglich. Einige

Hersteller bieten passend zum Stiefel einen Innenschuh an. Damit

ist von Beginn an das Tragen des neuen Stiefels angenehmer

und meistens hat man ein besseres Gefühl zu den Bedienelementen.

Nachteil ist jedoch, dass nicht jeder damit zurechtkommt,

einen Schuh im Schuh zu tragen und der Stiefel am vorderen

Teil deutlich höher ausfällt als ein Stiefel ohne Innenschuh.

Das kann dazu führen, dass die gewohnte Schalthebelposition

in der Höhe geändert werden muss. Insgesamt fallen

die Stiefel mit Innenschuh etwas größer sowie klobiger aus und

sind vom Gesamtgewicht her auch schwerer.

Mehr Beweglichkeit dank Gelenkeinsatz

Beweglichkeit/Flexibilität/Schutz

Es gibt Offroadstiefel, die fast nur aus Leder/ Kunstleder bestehen,

somit sehr flexibel sind und obendrein eine gute Beweglichkeit

bieten. Damit kann der Fahrer auch mal ein paar Schritte

laufen, ohne gleich schmerzende Füße zu bekommen. Der

Nachteil ist hier der kaum vorhandene Schutz, denn ein Stiefel

sollte auf jeden Fall einen gewissen Anteil an Protektoren aus

Kunststoff bieten, um den Fahrer ausreichend zu schützen. Somit

sollten an den Stiefelinnenseiten inklusive des kompletten

Vorderfußbereiches mehr Schutz durch Kunststoffelemente

vorhanden sein. Viele hochwertige Stiefel bieten diese Kombination

aus Leder/Kunstleder sowie Protektoren und haben außerdem

noch ein Gelenk eingearbeitet, um mehr Beweglichkeit

und Flexibilität zu bieten. Zusätzlich sollte ein Stiefel Stahlkanten

besitzen, die vorne an der Sohle befestigt sind.

Eine verschlissene Sohle sollte unbedingt ausgewechselt werden

Sidi bietet eine Sohlenart, bei der jeder selbst die Sohle mit Hilfe

eines Karabinerverschlusses unkompliziert wechseln kann

Sohlenarten

Auch hier gibt es Unterschiede, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Der klassische Offroadstiefel besitzt eine grobe Sohle, die fest mit dem Stiefel

verklebt ist. Dabei gibt es diverse Ausführungen mit grobem Profil für mehr Grip, falls man mal neben dem Motorrad laufen will/muss, oder eine nur

leicht profilierte Sohle, um sich besser auf der Fußraste bewegen zu können. Wer sehr viele Betriebsstunden auf seinem Motorrad verbringt und somit

seine Stiefel stark beansprucht, wird bemerken, dass die Sohle schnell verschleißt. Da gibt es dann nur die Möglichkeit, den Stiefel beim Schuster

oder direkt beim Hersteller neu besohlen zu lassen. Das kostet je nach Marke zwischen 50 und 100 Euro. Die Firma „Sidi“ hat jedoch ein System mit

Schraubverschluss entwickelt, sodass der Fahrer Teile der Sohle oder die ganze Sohle selbst und unkompliziert wechseln kann.

März '19 MOTOCROSS ENDURO 31


TIPPS & TRICKS

Vier Schnallen pro Stiefel sollten vorhanden sein,

damit der Stiefel richtig sitzt

Verschlusssysteme

Fast jede Marke hat ein eigenes Verschlusssystem und wenn es

neu und unverschmutzt ist, funktioniert es auch gleich gut. Achtet

jedoch darauf, dass ein Verschluss nicht zu filigran ist und

sich wenig Schmutz ansammeln kann. Auch sollte das Schließen/Öffnen

nicht zu leicht gehen, ansonsten kann es passieren,

dass sich die Schnalle von selbst öffnet und der Stiefel somit

zu locker sitzt. Die meisten Stiefel haben vier Schnallen pro

Stiefel und gewährleisten somit, dass er richtig am Fuß sitzt.

Die klassische Sohle bietet die Möglichkeit,

einen Schaltvorgang durchzuführen, ohne den ganzen Stiefel unter

den Schalthebel bringen zu müssen

Was noch?

Bei vielen Schaltvorgängen, also beim Einsatz im Enduro- oder

auch MX-Bereich, reicht es aus, dass der Schalthebel nur mit

der Sohle betätigt wird. Viele aktuelle Stiefel besitzen aber

nicht mehr diese ausgeprägten Sohlenarten und der Stiefel

muss beim Schaltvorgang deutlich mehr in der Höhe bewegt

werden.

Reinigung der Stiefel?

Die Stiefel können mit warmem, klarem Wasser und einer Bürste gereinigt werden. Bei starker Verschmutzung ist die Reinigung auch mit einem

Hochdruckreiniger möglich. Jedoch ist die Reinigung mit dem Hochdruckreiniger mit genügend Abstand durchzuführen, um den Stiefel nicht zu beschädigen.

Auf Reinigungsmittel sollte möglichst verzichtet werden, da sonst das Leder beschädigt wird und der Stiefel undicht werden kann. Nach

der Reinigung mit Wasser die Stiefel am besten im Heizungsraum trocknen. Um die Lebenszeit der Stiefel zu erhöhen, kann das Leder/Kunstleder

mit einem Pflegemittel behandelt werden.

32 MOTOCROSS ENDURO März '19


Beim Motocross sind der Schutz, die gute Passform sowie eine weniger stark profilierte Sohle wichtig

Einsatzgebiet

Der Stiefel sollte neben Passform und Schutz auch nach dem Einsatzgebiet ausgewählt werden. Wer einen Stiefel sucht, um mit der Reiseenduro ab

und zu mal einen Schotterweg zu fahren, der sollte auf gute Beweglichkeit und wenig Protektoren schauen. Ein Endurofahrer, der sich viel in anspruchsvollem

Gelände bewegt, sollte einen stabileren Stiefel mit einer profilierten Sohle und Stahlkante auswählen. Die Motocrossfahrer sollten

sich einen stabilen und gut geschützten Stiefel mit einer wenig stark profilierten Sohle aussuchen.

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SUPERENDURO: WM MADRID/E

Dramatik pur

Traditionell ist der spanische SuperEnduro-WM-Lauf kaum an Spannung und Dramatik zu überbieten,

so auch 2019. Immer wieder kam es zu Positionswechseln. Besser konnten die Zuschauer nicht

unterhalten werden. Den Gesamtsieg sicherte sich schließlich Colton Haaker vor dem amtierenden

Weltmeister Cody Webb und Alfredo Gomez. In der Juniorenklasse schaffte Leon Hentschel den

Sprung aufs Treppchen. Er wurde hinter William Hoare und David Cyprian Dritter.

• Fotos: David Reygondeau/good-shoot.com

34 MOTOCROSS ENDURO März '19


Colton Haaker (10), Cody Webb (1) und Taddy Blazusiak (111)

beginnen den Reigen der Positionswechsel

März '19 MOTOCROSS ENDURO 35


SUPERENDURO: WM MADRID/E

Alfredo Gomez

war nur drei Wochen nach seiner Verletzung in Riesa

wieder vorn dabei

Kevin Gallas

war nach dem Rennen enttäuscht,

am ende Gesamtplatz 11 für ihn

36 MOTOCROSS ENDURO März '19


Colton Haaker

hohe Geschwindigkeit bei gleichmäßigem

Fahrstil waren in Spanien

sein Erfolgsrezept

Prestige - Spotlight an für Colton Haaker:

Der Abend begann für Colton Haaker mit dem

zweiten Superpole-Sieg in Folge bereits gut.

Cody Webb und Taddy Blazusiak machten es

dem Husqvarnafahrer aber nicht zu leicht.

Die folgenden Rennen kann man nur mit einem

Wort umschreiben: Wahnsinn! Jeder Lauf war

voller Dramatik und Spannung. In Madrid wurde

Geschichte geschrieben.

Als das Startgatter zum ersten Finale fiel, sicherte

sich Colton Haaker sogleich den Holeshot.

Der Husqvarnafahrer fühlte sich auf der technisch

anspruchsvollen Strecke wie zu Hause und

hatte schon nach kurzer Zeit einen komfortablen

Vorsprung, den er bis ins Ziel auf sieben Sekunden

ausbauen konnte. Taddy Blazusiak folgte

auf Rang 2. Cody Webb hatte Probleme, seinen

Rhythmus zu finden. Der KTM-Werksfahrer

machte einige Fehler und musste sich mit dem

3. Platz zufriedengeben. Blazusiak konnte einfach

nicht mit Haaker mithalten. Der erfahrene

Pole sah das ein, ging lieber auf Nummer sicher

und sammelte Punkte.

Beeindruckende Leistungen lieferten aber noch

andere Fahrer ab: Der Portugiese Diogo Vieira

befindet sich weiterhin in Top-Form und sicherte

sich in Rennen 1 und 2 jeweils den 4. Platz.

Blake Gutzeit belegte die Plätze 5, 6 und 4 und

bewies damit sein Treppchen-Potenzial. Xavi Leon

wurde in Rennen 3 Fünfter.

Ein unvergessliches zweites Rennen

Zu Beginn des zweiten Rennens hatte Kevin Gallas

Probleme an einem Hindernis. Mehrere Fahrer

fuhren auf und stürzten. Am schlimmsten waren

davon Haaker und Blazusiak betroffen. Cody

Webb fuhr trotz Starts aus der zweiten Reihe einem

wichtigen Sieg entgegen. Haaker machte

schnell Boden gut und lieferte sich schließlich

einen spannenden Fight mit Newcomer Pol Tarrés

um den 2. Platz. Auch Blazusiak setzte alles

daran, an die Spitze zu gelangen. Die beiden

Konkurrenten machten immer mehr Boden auf

Tarrés gut, als der letzte Sprung nahte. Blazusiak

und Haaker kollidierten in der Luft und gingen

spektakulär zu Boden. Während Haakers

Husqvarna ohne Haaker ins Ziel flog, blieb Blazusiak

am Boden, musste ärztlich versorgt werden

und erbeutete nur ein DNF. Tarrés hingegen

holte mit Platz 2 sein bisher bestes Ergebnis in

dieser Saison.

Colton HaAker übernimmt

Im dritten Finale holte sich Haaker den Sieg, was

gleichzeitig für den Gesamtsieg in Madrid genügte.

Der Husqvarnafahrer zeigte eine beeindruckende

Geschwindigkeit bei gleichmäßigem

Fahrstil. Seine Rivalen müssen in Budapest einiges

an Leistung bringen, um Haaker zu besiegen.

Für Taddy Blazusiak war der ganze Abend ein Desaster.

Nach seinem schweren Sturz mit Haaker

im zweiten Rennen trat er im dritten Lauf wieder

an und ging erneut heftig zu Boden. Erneut

musste er medizinische Hilfe in Anspruch nehmen,

nahm aber das Rennen wieder auf, um

Schadensbegrenzung zu betreiben. Nach Madrid

hat der bei den Fans sehr beliebte Pole

31 Punkte Rückstand auf Haaker.

Cody Webb kam in Madrid einfach nicht richtig

in Fahrt. Im dramatischen letzten Lauf sprang

die Kette an seiner KTM ab. Er konnte den Defekt

reparieren, als Letzter noch eine Runde fahren

und so Zweiter in der Gesamtwertung werden.

Nur drei Wochen nach seiner Verletzung in Riesa

griff Alfredo Gomez wieder ins Geschehen ein

und beeindruckte nicht nur die Fans. Der Husqvarnafahrer

belegte im letzten Rennen des

Abends einen tollen 3. Platz!

Taddy Blazusiak

musste nach der Kollision mit Haaker

ärztlich versorgt werden

März '19 MOTOCROSS ENDURO 37


SUPERENDURO: WM MADRID/E

2. David Cyprian, 1. William Hoare, 3. Leon Hentschel

So geht es bei den junioren in die nächste Runde ...

Junioren: Hoare hat alles im Griff

William Hoare dominierte das Feld erneut mit zwei herausragenden Siegen. Mit 25 Sekunden

Vorsprung beendete er das erste Finale vor Jozsa Norbert Levente. David Cyprian folgte auf

Rang 3. Im zweiten Rennen musste Hoare alle seine Kräfte aufbieten. Während er seinen Titelrivalen

Tim Apolle besiegen konnte, hatte er gegen Cyprian und Leon Hentschel das Nachsehen

und wurde Dritter. In Rennen 3 fuhr Hoare wieder gewohnt smooth und siegte. Das bedeutete

auch den Gesamtsieg vor Cyprian und einem in Madrid äußerst gut aufgelegten Hentschel.

Tim Apolle folgte auf Platz 4.

Großes Foto: Leon Hentschel (61), Norbert Levente Jozsa (32), Enrico Rinaldi (78), Andris Grinfelds (22),

Tim Apolle (96), Sieger William Hoare (80), Norbert Zsigovits (33) und David Cyprian (62)

38 MOTOCROSS ENDURO März '19


Entgegen aller Erwartungen war es der Australier Toby Price (Mitte), der den

18. Erfolg in Serie für den österreichischen Hersteller einfuhr und das von

Red-Bull-KTM-Werksfahrern besetzte Podium anführte. Seine Teamkollegen Matthias

Walkner (rechts) und Sam Sunderland (links) beendeten die diesjährige Rallye Dakar

mit ihren KTM 450 Rally-Werksbikes auf den Plätzen 2 und 3 • Foto: Marcin Kin


Joey Savatgy beim Schlammrennen in San Diego

• Foto: Monster Energy Kawasaki


Kevin Gallas

• Foto: Jacky Ley/good-shoot.com


Colton Haaker holt sich den Gesamtsieg bei der SuperEnduro-WM

in Madrid/E. Der Husqvarnafahrer zeigte eine beeindruckende

Geschwindigkeit bei gleichmäßigem Fahrstil

• Fotos: David Reygondeau/good-shoot.com


März '19 MOTOCROSS ENDURO 47


SUPERENDURO: WM MADRID/E

STIMMEN NACH DEM RENNEN

Colton Haaker: Das Endergebnis ist fantastisch.

Es war eine aufregende Nacht für mich!

Es war schön, das erste Rennen zu gewinnen,

aber im zweiten kam es zu dem Massensturz.

Ich konnte zwar Cody wieder einholen, aber

dann kollidierten Taddy und ich unglücklich.

Wahrscheinlich waren wir beide so darauf fixiert

zu gewinnen, dass es zu dieser „Explosion“

von Menschen und Motorrädern kam. Es

war schwer, den Sturz im dritten Rennen auszublenden,

aber es hat funktioniert.

Cody Webb: Das war eine verrückte Nacht!

Dass die Kette abfiel, war wirklich blöd. Glücklicherweise

konnten wir noch Schadensbegrenzung

betreiben und die Kette reparieren.

Jetzt hat Colton einen zweistelligen Vorsprung

und es wird interessant sein zu sehen, ob er in

die Defensive gehen wird. Ich habe nur die

Möglichkeit, Punkte zu holen.

Alfredo Gomez: Ich freue mich sehr, mein

Comeback mit einem 3. Platz zu feiern. Die letzten

Wochen waren wirklich unglaublich und

schmerzhaft. Ich freue mich, dass ich die Entscheidung

getroffen habe, hier in Madrid wieder

einzusteigen. Die Fans haben mir sehr viel

Kraft gegeben. Mein Ellbogen schmerzt zwar

immer noch, aber dieser Podestplatz lässt mich

alle Schmerzen vergessen.

Der Aufbau der Strecke sorgte auch dieses

Jahr wieder dafür, dass der spanische

SuperEnduro-WM-Lauf kaum an Spannung

und Dramatik zu überbieten war

48 MOTOCROSS ENDURO März '19


SuperEnduro-WM - 3. Lauf - Madrid/E - 26.1.2019

Ergebnisse:

Superpole: 1. Haaker; 2. Webb; 3. Blazusiak; 4. Gutzeit; 5. Vieira;

6. Guerrero Ruiz; 7. Tarrés.

Prestige - 1. Finale: 1. Colton Haaker, USA, Husqvarna; 2. Taddy

Blazusiak, PL, KTM; 3. Cody Webb, USA, KTM; 4. Diogo Vieira,

P, Yamaha; 5. Blake Gutzeit, ZA, Husqvarna; 6. Xavier Leon Sole,

E, Husqvarna; 7. Pol Tarrés, E, Husqvarna; 8. Kevin Gallas,

D, Husqvarna; 9. Alfredo Gomez, E, Husqvarna; 10. Cristobal

Guerrero Ruiz, E, Yamaha; 11. Jose Maria Juan Bernabeu, E,

Sherco; 12. David Leonov, RUS, Husqvarna; 13. Grzegorz Kargul,

PL, KTM; 14. Alex Grau, E, Sherco.

2. Finale: 1. Webb; 2. Tarrés; 3. Haaker; 4. Vieira; 5. Gomez;

6. Gutzeit; 7. Leon Sole; 8. Guerrero Ruiz; 9. Gallas; 10. Juan

Bernabeu; 11. Leonov; 12. Grau.

3. Finale: 1. Haaker; 2. Gomez; 3. Leonov; 4. Gutzeit; 5. Leon

Sole; 6. Tarrés; 7. Guerrero Ruiz; 8. Vieira; 9. Juan Bernabeu;

10. Gallas; 11. Kargul; 12. Blazusiak; 13. Grau.

Gesamt: 1. Haaker; 2. Webb; 3. Gomez; 4. Tarrés; 5. Gutzeit;

6. Vieira; 7. Leon Sole; 8. Leonov; 9. Blazusiak; 10. Guerrero

Ruiz; 11. Gallas; 12. Juan Bernabeu; 13. Kargul; 14. Grau.

Junior - 1. Finale: 1. William Hoare, GB, Husqvarna; 2. Norbert

Levente Jozsa, RO, Husqvarna; 3. David Cyprian, CZ, KTM;

4. Tim Apolle, D, KTM; 5. Dominik Olszowy, PL, KTM; 6. Teodor

Kabakchiev, BG, KTM; 7. Leon Hentschel, D, Husqvarna; 8. Enrico

Rinaldi, I, Husqvarna; 9. Diego Herrera, RCH, TM; 10. Andris

Grinfelds, LV, KTM; 11. Adrien Jacon, F, KTM; 12. Ivan Pueyo Gil,

E, KTM; 13. Sebastian Enöckl, A, Husqvarna; 14. Norbert Zsigovits,

H, KTM.

2. Finale: 1. Cyprian; 2. Hentschel; 3. Hoare; 4. Apolle; 5. Jacon;

6. Kabakchiev; 7. Levente Jozsa; 8. Herrera; 9. Pueyo Gil;

10. Rinaldi; 11. Grinfelds; 12. Zsigovits; 13. Enöckl; 14. Olszowy.

3. Finale: 1. Hoare; 2. Hentschel; 3. Kabakchiev; 4. Apolle;

5. Cyprian; 6. Herrera; 7. Rinaldi; 8. Olszowy; 9. Pueyo Gil;

10. Jacon; 11. Zsigovits; 12. Enöckl; 13. Grinfelds.

Gesamt: 1. Hoare; 2. Cyprian; 3. Hentschel; 4. Apolle; 5. Kabakchiev;

6. Jozsa; 7. Herrera; 8. Jacon; 9. Rinaldi; 10. Olszowy;

11. Pueyo Gil; 12. Grinfelds; 13. Zsigovits; 14. Enöckl.

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SUPERENDURO: WM BUDAPEST/H

3 Rennen

3 Sieger

• Colton Haaker, Cody Webb und Taddy Blazusiak kämpften bis zum Schluss

• William Hoare vorzeitig Juniorenweltmeister

Zum ersten Mal in der Geschichte der MAXXIS FIM SuperEnduro-WM war die Weltelite in Budapest

zu Gast. Und wieder sorgten die glorreichen drei für Spannung in der Prestigeklasse. Cody Webb,

Colton Haaker und Taddy Blazusiak sicherten sich je einen Laufsieg. In der Juniorenwertung holte

sich William Hoare den neunten Finalsieg und damit vorzeitig den Titel.

• Fotos: Jacky Ley/good-shoot.com

50 MOTOCROSS ENDURO März '19


Taddy Blazusiak vor Colton Haaker und Cody Webb

Die Karten werden neu gemischt ...

März '19 MOTOCROSS ENDURO 51


SUPERENDURO: WM BUDAPEST/H

52 MOTOCROSS ENDURO März '19


Prestige: Erneut sorgten Cody Webb, Colton

Haaker und Taddy Blazusiak für spannungsreiche

und actiongeladene Rennen in

der Prestigeklasse. Colton Haaker war als

Führender vor dem amtierenden Weltmeister

Cody Webb nach Budapest angereist. Am Ende

aber stand Altmeister Taddy Blazusiak als

Gesamtsieger auf dem Podest.

In der Superpole hatte Haaker Probleme und

blieb auf Rang 6 punktelos. Anders Webb,

der sich den Sieg vor Blazusiak und Pol Tarrés

sicherte.

Auch im ersten Lauf lief es für Haaker nicht

wie geplant. Nach dem Start lag Webb vor

Blazusiak, Kevin Gallas und Haaker. Nachdem

Gallas im Steinfeld hängenblieb, konnte

sich Haaker auf Rang 3 einreihen, an Blazusiak

kam er aber bis Ende des Rennens

nicht vorbei, geschweige denn in Schlagdistanz

zu Webb. Somit sicherte sich Webb den

Sieg vor Blazusiak und Haaker.

Ein ganz anderes Bild dann aber in Rennen 2

mit der umgekehrten Startaufstellung. Alfredo

Gomez sicherte sich den Holeshot, wurde

aber bereits in der ersten Kurve zuerst von

Haaker und später dann von Blazusiak überholt.

Webb war Neunter, schaffte es aber

letztlich noch, das Rennen hinter Haaker und

Blazusiak auf Rang 3 zu beenden.

Das dritte und letzte Finale war an Spannung

kaum zu überbieten. Blazusiak ging sofort in

Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr

ab. Haaker und Webb machten zwar ordentlich

Druck, aber Blazusiak war nicht zu halten.

Webb zeigte als Erster Nerven und

machte einen Fehler im Steinfeld. Glücklicherweise

konnte er seinen 3. Rang halten,

kam aber nicht mehr in Schlagdistanz zu

Haaker und Webb. Blazusiak holte sich damit

den Gesamtsieg vor Webb und Haaker. Somit

wird erst beim letzten WM-Lauf in Bilbao die

Entscheidung um die Weltmeisterkrone fallen.

Super in Szene setzte sich aber auch Alfredo

Gomez, der ja bereits in Madrid zeigte, dass

er seinen spektakulären Sturz von Riesa gut

überstanden hat. Er wurde Gesamtvierter vor

Pol Tarrés und Diogo Vieira. Ein schwarzes

Wochenende hatte Kevin Gallas. Der Deutsche

überstand keinen Lauf ohne Sturz und

wurde Gesamtzehnter.

Junior: William Hoare sicherte sich in Budapest

ein Rennen vor Schluss den Titel. Neun

von zwölf Rennen gingen auf sein Konto.

Hoare war mit 18 Punkten Vorsprung auf den

zweitplatzierten Tim Apolle nach Ungarn angereist

und war auch hier das Maß der Dinge.

In Rennen 1 ließ er Norbert Levente Jozsa

und Teodor Kabakchiev hinter sich. Apolle

folgte auf Rang 4. Der Student war im Klausurstress

und hatte Trainingsrückstand. Lauf

2 gewann der Brite vor Leon Hentschel und

dem Franzosen Adrien Jacon. Apolle wurde

hinter Enrico Rinaldi Fünfter. Erst im dritten

Lauf gelang Apolle mit Rang 3 hinter Hoare

und Dominik Olszowy der Sprung aufs Treppchen.

In der Gesamtwertung platzierte Tim

sich auf Rang 2 hinter Hoare und Rinaldi.

Trotzdem stehen die Chancen für Apolle gut,

in Bilbao Vizeweltmeister zu werden.

Tim Apolle (96), Teodor Kabakchiev (23),

robert Levente Jozsa (32), David Cyprian,

Enrico Rinaldi (73) und Diego Herrera (48)

Erst im dritten Lauf gelang Apolle mit Rang 3 hinter Hoare (Kl. Foto)

und Dominik Olszowy der Sprung aufs Treppchen

Europa-Cup: Der Gesamtsieg in der Europacupwertung

ging an Tom Knight vor Thomas

Hostinsky und Robert Scharl. Nach zwei von

drei Veranstaltungen liegt Scharl mit

10 Punkten Vorsprung in Führung vor dem

Briten Knight. März '19 MOTOCROSS ENDURO 53


SUPERENDURO: WM BUDAPEST/H

Stimmen

Taddy Blazusiak (Foto): Ehrlich gesagt, war das ein wirklich hartes Rennen. Seit Madrid habe ich

nicht auf dem Bike gesessen. Meine Knieverletzung hat es einfach nicht zugelassen. Ich muss immer

auf einen sanften Fahrstil achten. Mit meinem Ergebnis bin ich natürlich mehr als zufrieden.

Bis Bilbao hoffe ich, mich richtig auskuriert zu haben.

Colton Haaker: Ein irrer Abend. Ich bin sehr zufrieden. Im ersten Finale lief nicht alles wie geplant,

aber ich konnte noch auf Rang 3 vorfahren. Der zweite Lauf war perfekt. Im letzten Rennen fighteten

wir, was das Zeug hielt, aber an Taddy war einfach kein Vorbeikommen. Am wichtigsten aber ist,

dass ich das Klassement anführe, obwohl es in Bilbao noch mal richtig hart werden wird.

Cody Webb: Das erste Finale verlief richtig gut. Ich wusste, dass ich gut starten muss, um zu gewinnen.

Das zweite Rennen war schwierig, vor allem, weil ich steckenblieb. Aber dann wurde ich ja

noch Dritter. Im letzten Lauf des Abends waren Taddy und Colton einfach schneller. Ich freue mich

auf ein spannendes Rennen in Bilbao.

SuperEnduro-WM - 4. Lauf - Budapest/H - 9.2.2019

Ergebnisse:

Superpole: 1. Webb; 2. Blazusiak; 3. Tarrés; 4. Vieira; 5. Gutzeit;

6. Haaker; 7. Gomez.

Prestige - 1. Finale: 1. Cody Webb, USA, KTM; 2. Taddy Blazusiak,

PL, KTM; 3. Colton Haaker, USA, Husqvarna; 4. Alfredo Gomez,

E, Husqvarna; 5. Pol Tarrés, E, Husqvarna; 6. Blake Gutzeit,

ZA, Husqvarna; 7. Diogo Vieira, P, Yamaha; 8. Xavier Leon

Sole, E, Husqvarna; 9. Cristobal Guerrero Ruiz, E, Yamaha;

10. Jose Maria Huan Bernabeu, E, Sherco; 11. Kevin Gallas, D,

Husqvarna; 12. David Leonov, RUS, Husqvarna; 13. Alex Grau,

E, Sherco.

2. Finale: 1. Haaker; 2. Blazusiak; 3. Webb; 4. Gomez; 5. Tarrés;

6. Gutzeit; 7. Vieira; 8. Guerrero Ruiz; 9. Leon Sole;

10. Gallas; 11. Juan Bernabeu; 12. Leonov.

3. Finale: 1. Blazusiak; 2. Haaker; 3. Webb; 4. Gomez; 5. Vieira;

6. Tarrés; 7. Gutzeit; 8. Leon Sole; 9. Guerrero Ruiz; 10. Leonov;

11. Gallas; 12. Juan Bernabeu; 13. Grau.

Gesamt: 1. Blazusiak; 2. Webb; 3. Haaker; 4. Gomez; 5. Tarrés;

6. Vieira; 7. Gutzeit; 8. Leon Sole; 9. Guerrero Ruiz; 10. Gallas;

11. Juan Bernabeu; 12. Leonov; 13. Grau.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Haaker, 211 Punkte;

2. Webb, 199; 3. Blazusiak, 184; 4. Tarrés, 122; 5. Gomez, 119;

6. Vieira, 103; 7. Gutzeit, 100; 8. Gallas, 89; 9. Leon Sole, 79;

10. Guerrero Ruiz, 74.

Junior - 1. Finale: 1. William Hoare, GB, Husqvarna; 2. Norbert

Levente Jozsa, RO, Husqvarna; 3. Teodor Kabakchiev, BG, KTM;

4. Tim Apolle, D, KTM; 5. Norbert Zsigovits, H, KTM; 6. Enrico

Rinaldi, I, Husqvarna; 7. David Cyprian, CZ, KTM; 8. Adrien Jacon,

F, KTM; 9. Diego Herrera, RCH, TM; 10. Dominik Olszowy,

PL, KTM; 11. Fabien Poirot, F, Sherco; 12. Andris Grinfelds, LV,

KTM; 13. Sebastian Enöckl, A, Husqvarna.

2. Finale: 1. Hoare; 2. Leon Hentschel, D, Husqvarna; 3. Jacon;

4. Rinaldi; 5. Apolle; 6. Herrera; 7. Zsigovits; 8. Olszowy;

9. Jozsa; 10. Grinfelds; 11. Kabakchiev; 12. Enöckl.

3. Finale: 1. Hoare; 2. Olszowy; 3. Apolle; 4. Rinaldi; 5. Jacon;

6. Kabakchiev; 7. Herrera; 8. Cyprian; 9. Zsigovits; 10. Jozsa;

11. Grinfelds; 12. Hentschel; 13. Poirot; 14. Enöckl.

Gesamt: 1. Hoare; 2. Apolle; 3. Rinaldi; 4. Jacon; 5. Olszowy;

6. Jozsa; 7. Kabakchiev; 8. Zsigovits; 9. Herrera; 10. Hentschel;

11. Cyprian; 12. Grinfelds; 13. Poirot; 14. Enöckl.

Stand (nach 4 von 5 Veranstaltungen): 1. Hoare, 227 Punkte;

2. Apolle, 163; 3. Cyprian, 134; 4. Hentschel, 118; 5. Jozsa, 114;

6. Herrera, 109; 7. Olszowy, 94; 8. Kabakchiev, BG, 93; 9. Rinaldi,

76; 10. Jacon, 62.

Ferner: 14. Enöckl, 33.

EM - 1. Finale: 1. Robert Scharl, D, Husqvarna; 2. Thomas Hostinsky,

SK, Husqvarna; 3. Tom Knight, GB, GasGas; 4. John Nyström,

S, Husqvarna; 5. Thomas Schley, D, KTM; 6. Paul Bury,

F, Beta; 7. Jan Gasienica-Daniel, PL, KTM; 8. Michele Bosi, I,

Husqvarna; 9. Marcel Teucher, D, KTM; 10. Mariusz Stefaniak,

PL, Husqvarna; 11. Eddie Findling, D, GasGas; 12. Marco Messner,

A, KTM; 13. Gabor Firtosvari, H, KTM.

2. Finale: 1. Knight; 2. Bury; 3. Hostinsky; 4. Nyström;

5. Scharl; 6. Teucher; 7. Schley; 8. Bosi; 9. Findling; 10. Gasienica-Daniel;

11. Chris Grunert, D, KTM; 12. Messner; 13. Firtosvari;

14. Stefaniak.

Gesamt: 1. Knight; 2. Hostinsky; 3. Scharl; 4. Bury; 5. Nyström;

6. Schley; 7. Teucher; 8. Bosi; 9. Gasienica-Daniel; 10. Findling;

11. Stefaniak; 12. Messner; 13. Grunert; 14. Firtosvari.

Stand (nach 2 von 3 Veranstaltungen): 1. Scharl, 68 Punkte;

2. Knight, 58; 3. Hostinsky, 56; 4. Bury, 54; 5. Nyström, 45;

6. Stefaniak, 25; 7. Messner, 24; 8. Schley, 19; 9. Gasienica-

Daniel, 19; 10. Gavin Houson, GB, Husqvarna, 18.

Ferner: 13. Teucher, 15; 15. Findling, 14; 17. Grunert, 4; 19. Derrick

Görner, D, Husqvarna, 1.

54 MOTOCROSS ENDURO März '19


KOLUMNE

Sidecarteam Müller/Hofmeier

Es ist schon ein spannendes Gefühl zum ersten

Mal eine Kolumne schreiben zu dürfen.

Wir sind Heiko Müller aus Gengenbach und Pirmin

Hofmeier aus Freiburg. Zurückblickend haben

wir ein erlebnisreiches Debütjahr hinter

uns gebracht und ein noch spannenderes Jahr

liegt nun vor uns.

Pirmin Hofmeier

Heiko Müller

In unserer ersten gemeinsamen Saison konnten

wir vergangenes Jahr Vizemeister im deutschen

Seitenwagen-Motocross-Pokal werden. Für die

anstehende Saison haben wir unsere Ziele noch

höhergesteckt und wollen gemeinsam die Inter-

DM bestreiten. Zudem versuchen wir uns bei einigen

WM-Läufen. Wie es uns dabei ergeht und

welche Fortschritte wir machen, könnt ihr ab sofort

jeden Monat hier erfahren.

Da die Rennsaison erst Ende März mit dem Auftakt

der DM in Schnaitheim für uns beginnt,

wollen wir euch vorab ein paar Dinge über uns,

das Training und den Stand der Vorbereitungen

verraten.

Wir sind beide stark mit dem Motocrosssport

verbunden. Schon unsere Väter Hans Müller

und Clemens Hofmeier fuhren in den 1980er-

Jahren B-Lizenz-Rennen in ganz Deutschland.

Hans Müller fuhr nach seiner Solokarriere noch

einige Jahre mit dem Seitenwagen.

Wir haben beide ebenfalls auf Solomotorrädern

angefangen und einige Jahre Erfahrung im Racing

gesammelt. Heiko hatte erfolgreiche Jahre

im BRC DMV MX 2-Takt-Cup sowie im ADAC Pirelli

Enduro Cup und im Enduro Pokal.

Ich, Pirmin, wechselte bereits 2012 zwei gegen

drei Räder und begann meine Beifahrerkarriere

mit Peter Gruber. Wir bestritten zusammen einige

Jahre die Schweizer Meisterschaft.

Im Sommer 2017 starteten Heiko und ich zusammen

durch und schafften ein gebrauchtes Gespann

an. Unsere Wahl fiel auf einen WSP-Rahmen

mit einem 700-ccm-Zabel-Aggregat. Im

vergangenen Jahr starteten wir dann bei den

deutschen Pokalläufen sowie in Muri und Wohlen

bei den Läufen zur Schweizer Meisterschaft.

Bei den insgesamt sieben Pokalrennen konnten

wir sechs Laufsiege sowie drei 2. Plätze ins Ziel

bringen. In der Endabrechnung mussten wir

uns jedoch aufgrund teils technischer Probleme

mit dem 2. Platz zufriedengeben.

Besonders auf den Hartbodenstrecken, wie Aufenau

und Schopfheim, konnten wir einen hohen

Speed gehen und zeitweise mit Top Teams der

Inter-DM mithalten. Auf den sandigen Strecken

in Hänchen und Wriezen mussten wir dagegen

Federn lassen. Hier haben wir definitiv noch

Nachholbedarf. In der Vorbereitung wollen wir

speziell daran arbeiten. Ganz so einfach ist das

bekanntlich im Süddeutschen Raum nicht.

Sandstrecken sind hier eher rar gesät. Deshalb

starteten wir Mitte Januar direkt im italienischen

Ottobiano mit dem ersten Sandkastentraining.

Als nächste Anlaufstelle haben wir

Grevenbroich angepeilt, um noch tieferen Sand

unter die Räder zu bekommen.

Wir sind beide voll berufstätig. Heiko als Mechaniker

in einem Industriebetrieb, ich als Referendar

an einem beruflichen Gymnasium. Neben

dem Fitnesstraining verbringen wir

momentan viel Zeit mit den Vorbereitungen am

Motorrad. Bekanntlich müssen die Motoren im

Vergleich zum Solomotorrad,

aufgrund der hohen

Belastung, viel häufiger

gewartet werden.

Hier kommen uns

vor allem Heikos

Schrauber-Fähigkeiten

zugute. Auch sein Arbeitskollege Christian

packt gerne mit an, was uns Freiraum für das

Fitnesstraining verschafft.

Ein weiterer Punkt, der

uns die letzten Wochen beschäftigte,

ist natürlich auch

die Sponsorensuche.

Nur mit deren Unterstützung ist es uns überhaupt

möglich, die Saison zu finanzieren. An

dieser Stelle möchten wir uns auch bei unseren

Hauptsponsoren, der Firma Kommunaldienst

Metzger und der Hermann Drehteile GmbH bedanken.

Weiter bedanken wir uns natürlich

auch bei MOTEC Zweirad GmbH und Power-Bike

aus der Schweiz, die uns für nächstes Jahr komplett

mit Bekleidung und Stiefeln ausstatten.

Bis dahin, euer Sidecarteam Müller/Hofmeier

Fotos: Alex Piantanida

56 MOTOCROSS ENDURO März '19


März '19 MOTOCROSS ENDURO 57


KOLUMNE

2

Fitness-Tipps von Eddy

1. Bankdrücken ist für den Muskelaufbau

wichtig. Trainiert wird ebenso Kraft und Ausdauer.

Dabei ist es wichtig, nicht viel Gewicht

zu nehmen, sondern viele Wiederholungen

zu machen.

2. Radfahren ist „Grundlagen-Ausdauer“.

Ohne ein gutes Grundlagen-Fundament

wirst du ab einem gewissen Punkt nicht

mehr weiterkommen, das ist ein absolutes

Muss!

3. Laufen ist auch Grundlagen-Ausdauer, wie

Rudern oder Radfahren. Ich kombiniere immer

40 Minuten Laufen und 40 Minuten Rudern

oder fahre Rad.

4. Rudern ist für mich super wichtig, da bei

dieser Übung viele Aspekte berücksichtigt

werden. Kraft, Ausdauer und es wird fast der

ganze Muskelapparat trainiert. Das ist extrem

effektiv und sollte bei keinem Training

fehlen.

58 MOTOCROSS ENDURO März '19


3 4

1

Mein

Eddy

Team, auf das ich mich immer verlassen

Frech

kann, ist meine Familie ...

Training ... Training ... Training

Diesen Monat waren wir nur einmal in Rottleben trainieren. Das war sehr cool, weil es

kein organisiertes Training war. Ich konnte dadurch zu jeder beliebigen Zeit fahren. Ich

finde die Halle in Rottleben besonders cool, da sie ziemlich MX-lastig ist. Sie hat aber

auch Doubles und Triples ... Den Triple am Eingang der Halle finde ich besonders cool,

den springe ich jede Runde. Ich habe gehört, dass die Strecke in der nächsten Zeit

komplett umgebaut werden soll, darauf bin ich schon sehr gespannt!

Wie ihr bereits gesehen habt, erscheint Motocross Enduro ab sofort in neuem Design,

was ich total super finde. Vielleicht habt ihr ja auch die Onlinewerbung dafür gesehen.

Ich hab’ mich ja irre gefreut, dass sich MCE zur Homestory angemeldet hatte. Wir hatten

viel Zeit, um alles zu bequatschen – und da fiel mir ein, dass ich doch in den nächsten

Kolumnen einige meiner Fitness-Tipps verraten könnte.

Los geht’s bereits in dieser Ausgabe. Ihr seht mich beim Training in unserem Fitnessraum,

abseits vom Motorrad, jeweils auf den einzelnen Geräten. Ich erkläre euch, für

was welches Gerät gut ist. Ich trainiere fast täglich, um dieses Jahr so erfolgreich wie

möglich zu sein. Dazu muss ich mich täglich motivieren, aber ich habe bereits gemerkt,

wie viel mir das Training bringt.

Auch sonst haben wir über einige Neuerungen gesprochen, aber da möchte ich jetzt

noch nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall freue ich mich darauf und halte euch auf jeden

Fall auf dem Laufenden.

In den Winterferien fahren wir nach Italien zum Training. Da freue ich mich schon richtig

drauf, drückt mir die Daumen für gutes Wetter! Auf jeden Fall werden wir mehrere

Tage in Ottobiano sein. Das ist ein riesiges Gelände, da gibt es drei verschiedene MX-

Strecken und eine Supermotostrecke. Wenn alles klappt, werde ich auch mal Supermoto

testen ... Wir waren ja letztes Jahr schon dort und diesmal werden wir ein paar Tage

länger bleiben. Auf jeden Fall fahren wir auch nach Dorno. Das ist die geilste Strecke,

die ich jemals gefahren bin. Sie hat richtig große Sprünge, die man mit der 85er gerade

so schafft. Ich habe gehört, dass die Strecke letztes Jahr komplett umgebaut wurde,

nachdem wir dort waren, daher bin ich total gespannt, wie sie jetzt ist. Außerdem wollen

wir noch nach Bellinzago fahren, diese Strecke soll sehr cool sein. Ich bin dort noch

nicht gefahren und total gespannt darauf.

Wie jedes Jahr muss ich ja eine Lizenz beantragen, damit ich verschiedene Rennen mitfahren

kann. Dafür muss ich immer zur Untersuchung. Diesmal haben wir uns eine andere

Ärztin gesucht, dort wurde sogar ein EKG gemacht. Das war beim ersten Mal nicht

so gut ausgefallen. Mama und ich waren total schockiert über das Ergebnis. Am nächsten

Tag ging es daher noch mal hin und diesmal war alles einwandfrei. Wir waren so

was von erleichtert. Dadurch steht meinem Einsatz in diesem Jahr zum Glück nichts

entgegen.

Ich freue mich auf die nächste Zeit, wenn es endlich wärmer wird und wir wieder ganz

oft trainieren können.

Ich halte Euch auf dem Laufenden, euer Eddy

• Fotos: Uwe Laurisch

März '19 MOTOCROSS ENDURO 59


KOLUMNE

60 MOTOCROSS ENDURO März '19


Marcel Teucher

Endlich der erste Superenduro-Sieg

Die Wochen nach dem Lauf in Riesa nutzte ich weiterhin, um mein Superenduro-Training

zu intensivieren. Neben den Trainings in unseren kleinen SX-Hallen

hatte ich auch dank dem Team Hillclimb die Möglichkeit, am Wochenende

in Spanien zu trainieren.

Hinzu kam dadurch kurzfristig die Möglichkeit, am Superenduro-WM-Lauf in

Madrid teilzunehmen. Hier geht ein großer Dank an das Team Hillclimb und

meinen Kumpel Norbi, die sich um den Biketransport kümmerten, damit ich

entspannt von Prag nach Madrid fliegen konnte. Im Rahmen der WM wurde

wie in Riesa eine nationale Wertung ausgetragen. In den beiden Trainings

à sechs Minuten habe ich mich an die technisch sehr anspruchsvolle Strecke

rangetastet. Die Spanier wissen genau, wie ein SuperEnduro-Track auszusehen

hat. Es gab kaum einen Meter ohne Hindernisse. Mit Abstand der bisher

konditionell und technisch anspruchsvollste Track, den ich gefahren bin. Matrix,

mehrere Steinfelder, Baumstammsprünge, Reifensprünge und Polizei-

Panzerwagen zum Drüberfahren.

Mit meiner sechsten Zeit in der Qualifikation war ich nicht so ganz zufrieden.

Aber ich wusste, die Strecke liegt mir. Obwohl die Rennen so kurz sind, kann

sehr viel passieren. Und so kam es dann auch. Zunächst hatte ich erneut Pech

am Start. Aber ich startete die Aufholjagd, die mich an die Spitze brachte. Tom

Knight kam allerdings von hinten, nutzte beim Überrunden eine bessere Spur

und ging in Führung. Damit stand zunächst Platz 2 im ersten Lauf zu Buche.

Viel besser wie bei den letzten Rennen in Riesa.

Im zweiten Durchgang aus der zweiten Reihe im „reverse grid“ erwischte ich

einen besseren Start und lag nach Runde 1 bereits in Führung. Mein Kumpel

Denis signalisierte mir, dass mein härtester Gegner einen miesen Start hatte.

Ich riskierte also nichts und sparte Kräfte so gut es eben ging auf diesem

Track. Mein Plan ging auf und ich konnte mit deutlichem Vorsprung das Rennen

gewinnen. Das war die Performance, die ich eigentlich in Polen schon zeigen

wollte.

Mit den Plätzen 2 und 1 gewann ich die Gesamtwertung, da Knight mit einer

Zeitstrafe „nur“ 1 und 3 belegt hatte und auch mit 1/2 den Kürzeren gezogen

hätte.

Wie es in Budapest beim nächsten Lauf zum Europacup lief,

erzähle ich euch in der nächsten Ausgabe.

Bis dahin, stay on track,

euer Marcel

• Fotos: Denis Günther

März '19 MOTOCROSS ENDURO 61


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

BACK IN THE GAME

Auch im Norddeutschen ADAC Motocross Cup werden

wieder reichlich Kiedrowski-Racing-Fahrer

am Start sein

62 MOTOCROSS ENDURO März '19

Mitte Januar ging es für einige der Kiedrowski Racing

Piloten bereits zum Training nach Spanien, wo in

den Bergen zwischen Tossa de Mar und Lloret reichlich

„Hard Enduro Training“ auf dem Plan stand.

Aber auch in den heimischen Wäldern stand bereits

Sonderprüfungstraining an und die Kiedrowski Racing

Enduroteam-Fahrer werden fit in die 2019er Saison

gehen!

Seid ihr startklar für die 2019er Saison? Falls nicht,

solltet ihr euch schnellstmöglich mit Kiedrowski Racing

in Verbindung setzen! Kiedrowski Racing bietet

euch nicht nur die besten Bike-Deals und Top-Konditionen/Sponsoring-Programme

für die komplette

Saison, sondern auch Trainingsmöglichkeiten/

Teamveranstaltungen, bei denen ihr mit international

erfahrenen Racern an eurer Fahrtechnik arbeiten

könnt!

Wenn auch ihr über einen Teamwechsel für die

2019er Saison nachdenkt, dann gibt es gute Gründe,

sich für das Team Kiedrowski Racing zu entscheiden:

Das Team-Saisonstarttraining wird am Sonntag,

3. März 2019, stattfinden – weitere Infos in Kürze auf

www.kiedrowski-racing.com.

Im Norddeutschen ADAC Motocross-Cup wird das

Team wieder am Start sein und seine Teamfahrer direkt

bei den Veranstaltungen supporten. Ebenso

wird man im Rahmen der Offroadscramble-Enduromeisterschaft

vor Ort sein – hier gibt es wieder interessante

Konditionen und mehrere Warengutscheine

für die besten Teamfahrer in verschiedenen Klas-


In den spanischen Bergen

wurde ordentlich trainiert

..

Das Kiedrowski Racing ADAC NSA Enduroteam

wird auch 2019 wieder am Start sein!

sen. Im Rahmen der Deutschen Enduromeisterschaft/Enduro-Pokal

wird es wieder das „ADAC NSA

Enduro Team“ geben, das 2018 neu gegründet wurde

und bereits im ersten Jahr für viel Aufsehen sorgte.

Wenn ihr auch Teamfahrer werden wollt, könnt ihr

euch gerne bewerben unter info@kiedrowski-racing.com.

Infos auch telefonisch: 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Motorcycletrading ist mit mehr

als 1000 Quadratmetern der größte Offroad-Shop in

Norddeutschland und bereits seit einigen Jahren offizieller

Yamaha-, Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie

seit rund 15 Jahren auch Beta- und GasGas-Händler.

Mehr Infos unter

www.kiedrowski-racing.de

Sonderprüfungstraining mit Teamchef

Sven Kiedrowski

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren

des Teams: Bel-Ray • Helge Schwark von der Firma

HGT Greifer • BUY MX • Michelin • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

(www.pow-reiniger.de) • ZAP-Technix •

Silentsport • MSC Munster e.V. im ADAC • SOS-

Wheels • ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.

Der größte Offroad-Shop in Norddeutschland auf

mehr als 1000 Quadratmetern.

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798 , Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.husky24.de


VORSCHAU

ADAC Nordbayern MX Cup

Adrenalin

auf 2 Rädern

ADAC NORDBAYERN MX CUP – geht in die fünfte Runde!

Am Wochenende 4./5. Mai 2019 startet die

neue Saison des ADAC Nordbayern MX Cup im

mittelfränkischen Zirndorf. Dadurch jährt sich

die aufstrebende nordbayerische Nachwuchsserie

bereits zum fünften Mal und bietet somit

auch dieses Jahr wieder sowohl Hobbyfahrern

als auch ambitionierten Motorradsportlern eine

Plattform für den Motocrosssport.

Neue Veranstaltungen und neue Klassen

Die Motocross-Clubsport-Serie wartet in diesem

Jahr mit sieben nordbayerischen Veranstaltungen

sowie zwei Kooperationsveranstaltungen

mit dem Motocross Cup des ADAC Hessen-Thüringen

auf. Im Zuge dieser Kooperation

wurden die Klassen an andere regionale Serien

angeglichen und eine neue Ladies-Klasse

eingeführt.

Alle Termine im Überblick

04./05.05. Zirndorf

18./19.05. Kronach

08./09.06. Ansbach

22./23.06. Berching

29./30.06. Sonnefeld

17./18.08. Bauschheim

14./15.09. Cham

21./22.09. Nordhausen

05./06.10. Höchstädt/Fichtelgebirge

Attraktive Serienpartner

Für die neue Saison konnte die Serie starke

Partner für sich gewinnen. Somit besteht für

die besten Sportler der einzelnen Klassen die

Chance auf attraktive Preise.

Weitere Informationen auf adacnby-mxcup.de

64 MOTOCROSS ENDURO März '19


UNSER JAHRESABO

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Jahres zustande. Es verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn ich es nicht drei Monate

vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich per Einschreiben oder E-Mail (PDF mit Unterschrift)

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Alle Prämien erhältlich nur solange Vorrat reicht.


VORSCHAU

HardenduroSeries Germany

Was gibt es Neues 2019?

66 MOTOCROSS ENDURO März '19


Die größte Neuerung ist dabei der Ausbau des Kalenders auf sieben

Veranstaltungen. Gleichzeitig hofft man auch, alle Läufe austragen zu

können. Durch den trockenen Sommer 2018 musste das ESX Neugattersleben

ausfallen, was somit neben den Traditionsvereinen im thüringischen

Hamma und im norddeutschen Vellahn debütiert. Alle

weiteren Veranstaltungen aus der ersten Saison 2018 bleiben auch

in der zweiten Saison an Bord.

Mit Vellahn kann man nun den vielen Serienfahrern aus Norddeutschland

ein Heimrennen anbieten. Dort wird der Modus an

den Saisonauftakt in Neuhaus-Schierschnitz angepasst, wo es einen

Prolog, Gruppenrennen und ein Finale der besten Fahrer geben

wird. Dies ist für die Fahrer besonders reizvoll, da es mit dem

Prolog, Gruppenrennen und Finale ein guter Start ist, um die müden

Knochen das erste Mal im Renntempo über die Strecke zu

prügeln.

Großes hat auch der HET-Reinsdorf vor. Beim dortigen Rennen,

das am 19. Mai ausgetragen wird, wechselt der Renntag auf den

Sonntag. Der Grund: Bereits am Samstagabend wird es ein kleines

Endurocross geben. Einen ähnlichen Plan verfolgt man

auch in Hamma.

Die Wertungen bleiben zur Saison 2018 identisch. Zur Hauptwertung

gesellen sich die Sonderwertungen Enduro.de-Juniorenwertung,

FunnelWeb-Filter-Seniorenwertung und X-Grip

Prolog Award. Neu im Programm ist der DG Design Team

Award. Für diesen werden die zwei besten Fahrer eines

Teams/Clubs gewertet, womit man den Teamgedanken steigern

will.

Insgesamt werden 3500 Euro Preisgeld am Ende der Saison

an die Fahrer ausgeschüttet.

Mit 200 Fahrern laufen die Einschreibungen ähnlich wie im

Jahr 2018, zudem ist das Fahrerfeld für das erste Rennen in

Neuhaus-Schierschnitz, das am 30.3. stattfindet, bereits

geschlossen. Alle interessierten Fahrer können sich den

Start der Onlinenennungen für die Läufe übrigens gut

merken, denn diese werden meist exakt zwei Monate vor

dem Renntag freigeschaltet.

Bei der „HESG“ sollen aber neben den Fahrern auch die

Zuschauer auf ihre Kosten kommen. Bei allen Läufen

wird es den HESG Raceguide geben, ein Programmheft,

das über die Serie und das aktuelle Rennen informiert.

In der „HESG Village“, ein Areal, auf dem alle Aktionen

abseits der Rennaction stattfinden, gibt es Autogrammstunden

und Aktionen der Serienpartner. Die

Autogramme könnten in der Zukunft übrigens sehr

kostbar werden, denn das Fahrerfeld ist nach aktuellem

Einschreibestand erneut sehr hochkarätig besetzt.

• Text u. Fotos: Denis Günther

Die Sieger 2018 (v.l.):

Kevin Gallas, Leon Hentschel und Dirk Peter

Fakten Saison 2019

• Onlineeinschreibung

www.hardenduro-germany.de

• Einschreibegebühr 30,- Euro

• 3500 Euro Preisgeld für die besten Fahrer

des Jahres

• Nennungen für die Rennen 2 Monate vor

dem Renndatum mit Nenngeldern um die

50 Euro

• Umfangreiches Rahmenprogramm, unter

anderem Autogrammstunden in der

HESG Village bei jedem Rennen

Termine 2019

30.03. Federal Mogul Extreme Enduro

Neuhaus-Schierschnitz

18./19.05. Heaven or Hell Xtreme Enduro

Crimmitschau

11.08. 1. Vellahner ADAC Hard Enduro

24.08. ESX Neugattersleben

30.08./01.09. Weinberg Extrem Hamma

15.09. MelzExdrähm Meltewitz

19.10. 2. Isegrim Enduro Schwepnitz

März '19 MOTOCROSS ENDURO 67


RALLYE: DAKAR

6. - 17. Januar 2019

68 MOTOCROSS ENDURO März '19


KTM feiert mit

Toby Price

18. Dakar-Sieg in Folge

Am 17. Januar beendete KTM eine weitere erfolgreiche Rallye Dakar mit

unglaublichen Ergebnissen. Entgegen aller Erwartungen war es der

Australier Toby Price, der den 18. Erfolg in Serie für den österreichischen

Hersteller einfuhr und das von Red-Bull-KTM-Werksfahrern besetzte

Podium anführte. Seine Teamkollegen Matthias Walkner und Sam

Sunderland beendeten die diesjährige Rallye Dakar mit ihren

KTM 450 RALLY-Werksbikes auf den Plätzen 2 und 3.

• Fotos: Marcin Kin

März '19 MOTOCROSS ENDURO 69


RALLYE: DAKAR

Die spanierin Laia Sanz hat sich zu

einer der meistgeachteten

Rallye-Rennfahrerinnen

der Welt entwickelt

70 MOTOCROSS ENDURO März '19


Mit zehn Etappen, auf denen die Fahrer 5000 Kilometer

quer durch Peru zurücklegen mussten,

war es eines der bisher anspruchsvollsten Dakar-Rennen.

Herausforderndes Terrain und

starke Konkurrenz sorgten für spannenden

Rennsport bis zum letzten Tag.

Obwohl Toby Price vor etwas mehr als einem

Monat einen Bruch im Handgelenk erlitt

und seine Teilnahme an der 2019er-Ausgabe

der Rallye Dakar sogar in Frage stand, überzeugte

der Australier mit Durchhaltevermögen,

Entschlossenheit und Fahrtalent und fuhr seine

KTM 450 RALLY zu einem emotionalen Sieg.

Price, der sich erst im vergangenen Oktober

zum FIM-Cross-Country-Rallye-Weltmeister

krönte, startete als Führender auf die letzte

Etappe der 41. Ausgabe des Rennens und wusste,

dass er auf den 112 Kilometern der gezeiteten

Sonderprüfung noch einmal alles geben

musste. Nachdem sein härtester Konkurrent

zehn Kilometer nach dem Etappenstart zu Boden

ging, fuhr der 31-Jährige zu einem weiteren

Dakar-Erfolg, nachdem er das Rennen bereits

2016 für sich entscheiden konnte.

Mathias Walkner

eroberte den

2. Platz nach

seinem Sieg

bei der Dakar

2018

Der Österreicher Matthias Walkner,

der die Dakar 2018 gewann, beendete das Rennen

auf dem 2. Platz, obwohl er sich in dessen

Verlauf eine Knöchelverletzung zuzog. Trotz der

Verletzung erreichte Walkner das Ziel und feierte

zwei Etappensiege, die ihm einen wohlverdienten

Podiumsplatz einbrachten. Teamkollege

Sam Sunderland zeigte solide Leistungen

und entschied ebenfalls zwei Etappen für sich;

die Rücknahme einer einstündigen Zeitstrafe,

die er im Verlauf des Events erhielt, brachte ihm

im Ziel den 3. Gesamtrang ein. Das Ergebnis des

Briten sorgte für ein vollständig mit Red-Bull-

KTM-Werksfahrern besetztes Podium, die zusammen

fünf Etappensiege erzielten. Die Top-

Fünf wurden durch zwei weitere in Österreich

produzierte Werksbikes komplettiert.

Starke Leistungen zeigte auch

.........................................................

Luciano Benavides, Nachwuchsfahrer

im Red Bull KTM Factory Racing Team, der sein

Ziel eines Top-Ten-Ergebnisses mit dem 8. Gesamtrang

bei seiner erst zweiten Rallye Dakar

sogar noch übertraf.

KTM-Werksfahrerin Laia Sanz setzte ihre

beeindruckenden Leistungen bei der Dakar fort

und erreichte beim neunten Antreten zum

neunten Mal das Ziel. Obwohl während der Vorbereitung

gesundheitlich angeschlagen, beendete

sie die diesjährige Dakar auf einem starken

11. Platz.

Etappe 1 (Lima - Pisco, 331 km): Start zur

41. Dakar war am 6. Januar in Lima. Der Spanier

Joan Barreda zeigte sogleich sein Können und

fuhr einen klaren Tagessieg heraus. Pablo

Quintanilla folgte auf Rang 2 vor Ricky Brabec.

Vorjahressieger Matthias Walkner landete nur

auf Platz 7.

Ergebnis: 1. Joan Barreda, E, Honda, 57:36 min.; 2. Pablo Quintanilla,

RCH, Husqvarna, +1:34; 3. Ricky Brabec, USA, Honda,

+2:52; 4. Adrien van Beveren, F, Yamaha, +2:55; 5. Sam Sunderland,

GB, KTM, +2:56; 6. Toby Price, AUS, KTM, +3:08; 7. Matthias

Walkner, A, KTM, +3:12; 8. Kevin Benavides, ARG, Honda,

+4:00; 9. José Cornejo, RCH, Honda, +5:22; 10. Xavier de Soultrait,

F, Yamaha, +5:54.

Ferner: 42. Sebastian Bühler, D, KTM, +18:03.

Luciano Benavides

erreichte sein Ziel – die Top Ten

Fotos: Marcin Kin

März '19 MOTOCROSS ENDURO 71


RALLYE: DAKAR

Sam Sunderlands

Leidenschaft ist nicht nur

das RallyEfahren,

er liebt auch Tätowierungen...

Foto: Marcin Kin

72 MOTOCROSS ENDURO März '19


Etappe 2 (Pisco - San Juan de Marcona, 553

km): Der Sieg an Tag 2 ging an Matthias Walkner,

der die lange und schnelle Etappe am besten

bewältigte. „Diese Etappe hat uns wirklich

gefordert. Man musste unbedingt Gas geben,

um vorne dabei zu sein“, sagte Walkner im Anschluss.

Platz 2 ging an US-Boy Ricky Brabec.

Ergebnis: 1. Walkner, 3:23:57 h; 2. Brabec, +0:22 min.; 3. Barreda,

+1:41; 4. Price, 3:06; 5. Quintanilla, 3:24; 6. Sunderland,

6:03; 7. van Beveren, +9:05; 8. K.Benavides, +9:59; 9. Andrew

Short, USA, Husqvarna, +12:25; 10. Cornejo, +13:43.

Ferner: 43. Bühler, +57:23.

Etappe 3 (San Juan de Marcona - Arequipa,

798 km): Nach dem dritten Fahrtag änderte sich

im Klassement so einiges. Der bis dahin gesamtführende

Joan Barreda verfuhr sich im Nebel,

stürzte in eine Schlucht und konnte das

Rennen nicht mehr aufnehmen. Ein harter

Schlag für Barreda und sein Team, hatte man

sich doch berechtigte Hoffnungen auf einen Gesamtsieg

gemacht. Der Tagessieg ging an Xavier

de Soultrait. Walkner fiel nach einem Sturz

zurück.

Ergebnis: 1. de Soultrait, 4:07:42 h; 2. Quintanilla, +0:15 min.;

3. K.Benavides, +2:37; 4. van Beveren, +6:42; 5. Sunderland,

+8:26; 6. Paulo Goncalves, P, Honda, +9:31; 7. Stefan Svitko,

SK, KTM, +10:50; 8. Oriol Mena, E, Honda, +11:15; 9. Price,

+14:16; 10. Short, +15:10.

Ferner: 41. Bühler, +1:21:39 h.

Etappe 4 (Arequipa - Moquegua, 511 km):

Vierte Etappe, vierter Sieger. Ricky Brabec gewann

vor Matthias Walkner und Toby Price. Damit

ging Brabec auch in der Gesamtwertung in

Führung vor Pablo Quintanilla und Toby Price.

Für eine Überraschung sorgte der 24-jährige

Dakar-Rookie und Privatfahrer Sebastian Bühler,

der in dem erlesenen Feld Siebenundzwanzigster

wurde.

Ergebnis: 1. Brabec, 3:40:30 h; 2. Walkner, +6:19 min.; 3. Price,

+7:07; 4. van Beveren, +13:29; 5. Sunderland, +13:35; 6. Goncalves,

+13:36; 7. Svitko, +14:10; 8. Cornejo, 14:33; 9. K.Benavides,

+15:40; 10. Santolino, +17:02.

Ferner: 27. Bühler, +32:22.

Etappe 5 (Moquegua - Arequipa, 776 km):

Sam Sunderland setzte sich vor dem Ruhetag

gegen die Konkurrenz durch und war damit der

fünfte Etappensieger dieser Dakar. Cornejo und

de Soultrait folgten auf den Plätzen. Paulo Goncalves

verletzte sich bei einem Sturz und musste

aufgeben. Erneut gut in Szene setzte sich Sebastian

Bühler auf Rang 34.

Ergebnis: 1. Sunderland, 4:11:48 h; 2. Cornejo, +2:25 min.; 3. de

Soultrait, +3:23; 4. Santolino, +4:00; 5. van Beveren, +4:26;

6. Short, +4:36; 7. Luciano Benavides, KTM, +4:36; 8. Svitko,

+5:05; 9. Price, +5:45; 10. Skyler Howes, USA, Husqvarna,

+6:00.

Ferner: 34. Bühler, +44:56.

Etappe 6 (Arequipa - San Juan de Marcona,

838 km): Pablo Quintanilla eroberte die Führung

in der Gesamtwertung zurück und verwies

Kevin Benavides und Matthias Walkner auf die

Plätze 2 und 3. Der bis dahin führende US-Boy

Ricky Brabeck verlor während dieser Etappe zu

viel Zeit und fiel in der Gesamtwertung auf Platz

2 zurück. Eine hervorragende Leistung zeigte

Sebastian Bühler mit dem 21. Platz und arbeitete

sich damit in der Gesamtwertung auf Rang 26

vor.

Ergebnis: 1. Quintanilla, 3:50:47 h; 2. K.Benavides, +1:52 min.;

3. Walkner, +4:21; 4. Price, +4:48; 5. van Beveren, +5:31; 6. Brabec,

+7:30; 7. Svitko, +8:20; 8. Short, +13:54; 9. L.Benavides,

+15:13; 10. Cornejo, +21:47.

Ferner: 21. Bühler, +51:40.

Das Aus für

Joan Barreda

kam auf Etappe 3

Foto: Honda

Lorenzo Santolino

mit seiner Sherco

wurde noch zehnter

auf der 4. Etappe

Foto: Edoardo Bauer

Xavier de Soultrait,

Dritter auf der

5. Etappe, mit

nur 4 min. Rückstand

auf Sam sunderland

Foto: Yamaha

Pablo Quintanilla

holte sich auf

Etappe 6 den Sieg

und die

Gesamtführung

Foto: Marcin Kin

März '19 MOTOCROSS ENDURO 73


RALLYE: DAKAR

Toby Price und Matthias Walkner

dürfen sich nach diesem Erfolg

zurecht freuen

Foto: Marcin Kin

Nach 2016 kämpfte sich Toby Price,

der die gesamte Dakar mit Schmerzen

vom nicht vollständig ausgeheilten

Kahnbeinbruch fuhr, zum Sieg

Foto: Marcin Kin

74 MOTOCROSS ENDURO März '19


Etappe 7 (San Juan de Marcona - San Juan de

Marcona, 387 km): Erneuter Führungswechsel

nach Etappe 7. Mit seinem 3. Platz hinter Sam

Sunderland und José Cornejo holte sich Brabec

die Spitzenposition zurück. Kontinuierliche

Leistungen an allen Tagen zeigten Adrien van

Beveren und der gehandicapte Toby Price, die

im Klassement die Plätze 2 und 3 belegten.

Ergebnis: 1. Sunderland, 3:51:41 h; 2. Cornejo, +1:51 min.;

3. Brabec, +6:30; 4. van Beveren, +9:40; 5. L.Benavides,

+11:19; 6. Short, +11:29; 7. de Soultrait, +13:12; 8. Price, +14:19;

9. Svitko, +16:21; 10. Walkner, +16:38.

Ferner: 19. Bühler, +28:46.

Andrew Short

erfuhr sich Platz 6

auf der 7. Etappe

Foto: Marcin Kin

Etappe 8 (San Juan de Marcona - Pisco,

575 km): Erneut ein schwerer Schlag für Honda.

Der führende Ricky Brabec musste mit Motorschaden

aufgeben. Der 3. Rang genügte Toby

Price, um die Spitze zu übernehmen. Der Etappensieg

ging an Vorjahressieger Rupert Walkner

vor Pablo Quintanilla. Erstmals beendete

Privatier Sebastian Bühler eine Etappe unter

den Top-Zwanzig. Er belegte den 19. Platz und

war damit Zwanzigster in der Gesamtwertung.

Ergebnis: 1. Walkner, 3:55:25 h; 2. Quintanilla, +0:45 min.;

3. Price, +1:13; 4. Short, +9:51; 5. van Beveren, +11:48; 6. L.Benavides,

+12:51; 7. Cornejo, 13:48; 8. K.Benavides, +15:07; 9. de

Soultrait, +15:50; 10. Michael Metge, F, Sherco, +19:11.

Ferner: 21. Bühler, +50:08.

Ricky Brabec

musste mit Motorschaden

auf der 8. Etappe aufgeben

Foto: Honda

Etappe 9 (Pisco - Pisco, 409 km): Michael

Metge hieß der Etappensieger am vorletzten

Tag der Dakar. Den führenden Toby Price und

seinen Konkurrenten Pablo Quintanilla trennten

nur 1:02 Minuten vor der alles entscheidenden

Etappe 10. Matthias Walkner hatte ebenfalls

noch gute Chancen auf einen Treppchenplatz.

Ergebnis: 1. Metge, 3:46:38 h; 2. Daniel Nosiglia Jager, BOL,

Honda, +2:00; 3. Quintanilla, +3:28; 4. Walkner, +3:29;

5. Price, +3:29; 6. Cornejo, +3:30; 7. Short, +4:03; 8. L.Benavides,

+4:55; 9. de Soultrait, +4:56; 10. Mena, +5:58.

Ferner: 40. Bühler, +1:35:43 h.

Wette verloren: Laia Sanz schneidet

Toby Price die langen Haare ab

Foto: Marcin Kin

Adrien van Beveren

auf seiner Yamaha

lag bis zur 8. Etappe

in den Top Ten

Foto: Bastian Radloff

Etappe 10 (Pisco - Lima, 359 km): Toby Price

sicherte sich nicht nur den Gesamt-, sondern

auch den Etappensieg an diesem denkwürdigen

letzten Tag der Dakar. Quintanilla zeigte zu

viel Ehrgeiz, stürzte und wurde in der Gesamtwertung

hinter Price, Walkner und Sunderland

nur Vierter.

Hochzufrieden war der 24-jährige Sebastian

Bühler, der Tageszehnter wurde und in der Gesamtwertung

den 20. Rang belegte und das bei

seinem ersten Einsatz bei der Dakar.

Ergebnis: 1. Price, 1:14:01 h; 2. Cornejo, +2:21; 3. Walkner,

+2:38; 4. Sunderland, +3:19; 5. L.Benavides, +3:20; 6. K.Benavides,

+3:59; 7. Short, +4:09; 8. de Soultrait, +6:16; 9. Nosiglia

Jager, +10:02; 10. Bühler, +10:41.

Gesamtwertung: 1. Price, 33:57:16 h; 2. Walkner, +9:13 min.;

3. Sunderland, +13:34; 4. Quintanilla, +20:46; 5. Short,

+44:10; 6. de Soultrait, +54:00; 7. Cornejo, +1:08:06 h; 8. L.Benavides,

+1:09:10; 9. Mena, +2:08:41; 10. Nosiglia Jager,

+2:31:53.

Ferner 11. Laia Sanz, E, KTM, +3:24:10; 20. Bühler, +6:54:10.

Jose Cornejo:

am ende blieb für

honda nur platz 7

Foto: Honda

März '19 MOTOCROSS ENDURO 75


RALLYE: DAKAR

Zum 18. Mal in Folge KTM

Fotos: Marcin Kin

NACH DER RALLYE

Toby Price: Es ist ein großartiges Gefühl,

hier zu stehen und zu wissen, ich

habe die Dakar gewonnen. Ich glaube

nicht, dass ich diesen Sieg schon

ganz realisiert habe. Zu Beginn des

Rennens wäre ich glücklich gewesen,

bis zum Ruhetag durchzuhalten.

Mein Red-Bull-KTM-Werksbike war

großartig, dafür muss ich mich bei

meinem Mechaniker bedanken. Das

gesamte Team hier macht einen

großartigen Job – ohne sie wäre ich

ein Niemand. Das Team leistet so viel

während der Vorbereitung auf dieses

Event und während des Rennens ist

es dann an mir, mein Bestes zu geben.

Es ist unglaublich, uns alle mit

diesem Ergebnis belohnen zu können

und KTMs Siegesserie fortzusetzen.

Vor der letzten Etappe lagen wir eng zusammen; Pablo (Quintanilla) und

ich wussten, dass wir von Anfang an würden pushen müssen. Unglücklicherweise

ist er schwer gestürzt, aber auch er hätte den Sieg verdient – jeder,

der sich der Herausforderung Dakar stellt, verdient den Sieg. Jetzt

geht es erstmal zur Erholung nach Hause. Ich werde mein Handgelenk behandeln

lassen müssen und dann geht es für uns auch schon wieder weiter.

Matthias Walkner: Dieses Ergebnis bedeutet mir sehr viel. Ich wollte unbedingt

wieder auf dem Podium stehen. Das Rennen war dieses Jahr so

eng beisammen und ich glaube wirklich, dass ich dieses Jahr meine bisher

beste Dakar gefahren bin. Alle

zehn Tage sind gut gelaufen und ich

habe nur minimale Fehler gemacht.

Ein paarmal war die Startposition

nicht die einfachste oder wir hatten

Schwierigkeiten mit dem Roadbook,

aber insgesamt bin ich sehr glücklich

mit meiner Leistung. An einer Düne

wäre ich auf der letzten Etappe fast zu

Sturz gekommen – ich glaube, Pablo

ist etwas Ähnliches passiert und ich

wünsche ihm alles Gute. Natürlich

möchte ich auch Toby gratulieren; unglaublich,

dass er mit seiner Verletzung

so fahren und gewinnen konnte.

Es ist ein sehr emotionales Rennen für

mich – so viel in etwas zu investieren,

so viel harte Arbeit und dann am Ende

etwas zurückzubekommen, ist ein tolles

Gefühl.

Sam Sunderland: Es ist immer ein

gutes Gefühl, die Ziellinie bei der

Dakar zu überqueren. Es war ein

wirklich hartes Rennen für alle Beteiligten;

nicht nur für mich, sondern

für alle Teams, Fahrer und Organisatoren.

Das Bike hat die ganzen

Tage problemlos funktioniert,

dafür muss ich meinem Mechaniker

danken. Ich freue mich über diese

3. Position, obwohl es nicht ganz

das Ergebnis ist, auf das ich gehofft

hatte. Aber allein die Dakar zu beenden,

ist eine Leistung für sich.

Glückwunsch an Toby, er ist die

ganze Zeit sehr stark gefahren.

Luciano Benavides: Das ist ein verrücktes

Gefühl. Nach dem Sturz und

der Verletzung im letzten Jahr war

es ein langer Weg bis zur vollständigen

Genesung und Fitness. Ich habe

sehr hart an meiner Fahrweise

und meinen Navigationsfähigkeiten

gearbeitet und es hat sich ausgezahlt

– ich könnte aktuell nicht

glücklicher sein. Vor dem Start war

es mein Ziel, die Dakar innerhalb

der Top Ten zu beenden; dieses Ziel

habe ich sogar noch übertroffen.

Ich kann gar nicht beschreiben, wie

sich das anfühlt.

Laia Sanz: Ich war vor dieser letzten

Etappe besonders nervös, wahrscheinlich

weil ich so viel durchgemacht

habe, um bis hierherzukommen.

Dieses Jahr war besonders

und ich habe ein großartiges Ergebnis

eingefahren, daher bin ich

sehr zufrieden. Es ist ein gutes Gefühl,

endlich das Ziel zu erreichen

und ich möchte meinem Team und

meinem Mechaniker für ihren Einsatz

danken. Wir haben dieses Jahr

gesehen, wie hart die Rallye Dakar

ist, nicht nur für die Fahrer, auch für

das Material. Ich bin sehr stolz, dieses

Rennen mit dem besten Bike

und dem besten Team bestreiten zu

können.

76 MOTOCROSS ENDURO März '19


Foto: Sebas Romero

Jordi Viladoms (KTM Rally Team

Manager): Es war ein großartiges

Rennen mit vielen Höhen und Tiefen,

oft stressig, aber ich bin sehr

stolz auf die Gesamtleistung des

Teams. Diese Rally war härter als

ursprünglich erwartet. Zwar war sie

kürzer als in der Vergangenheit, beinhaltete

aber ein paar Tage mit

schwierigen strategischen Entscheidungen,

herausfordernder

Navigation und insgesamt war die

Konkurrenz sehr eng beisammen.

Den 18. Sieg in Folge einzufahren,

ist unglaublich und sehr viel haben

wir Toby zu verdanken – er hat das

Rennen trotz seiner Verletzung und

starken Schmerzen gewonnen. Besonders

möchte ich KTM für seine

anhaltende Unterstützung des Rally-Programms

danken, denn diese

Erfolge sind nur durch ein perfekt

zusammenarbeitendes Team möglich.

Wie im täglichen Leben, ohne sie geht gar nix ...

Foto: Marcin Kin

Foto: Ray Archer

Pit Beirer (KTM Motorsport Director): Das ist ein weiterer besonderer Moment

für uns. Besonders jetzt, zu Beginn einer neuen Saison, wo die ganze

Motorsport-Welt auf die Rallye Dakar blickt. Es war ein sehr, sehr hartes

Rennen – laut Aussage der Fahrer war es das härteste Rennen, das sie je

bestritten haben. Es ist ein so langer Kampf und wir investieren viel in die

Vorbereitung, kämpfen und hoffen mit unseren Fahrern. Einige Verletzungen

machten uns Sorgen, aber am Ende des Tages konnten wir das Rennen

erneut für uns entscheiden und ein solch dominantes Ergebnis einzufahren,

ist einfach unglaublich. Das 1-2-3-Ergebnis mag auf dem Papier

ganz einfach aussehen, aber wenn man die Dakar verfolgt und sieht, wie

schwierig es war, dieses Ergebnis zu erzielen, dann ist es einfach nur herausragend,

was unser Team leistet; die Vorbereitung der Bikes, Logistik,

Trucks, Physiotherapie und die vielen kleinen Details im Hintergrund sind

entscheidend. Ich möchte unserem fantastischen Team danken, es ist

wirklich das beste Team der Welt – wie es sich auf die Dakar vorbereitet,

wie die Ingenieure das Bike entwickeln und wie unsere Fahrer das Rennen

angehen. Toby hat sich selbst übertroffen; nachdem es anfangs zweifelhaft

war, ob er bei der diesjährigen Dakar überhaupt würde antreten können,

schien der Sieg mit ihm wie etwas, von dem wir nur träumen konnten.

Der Kampfgeist, mit dem er die letzten Kilometer trotz der Verletzung anging,

ist bemerkenswert. Matthias hat sich seinen 2. Platz hart erkämpft;

ein großartiges Ergebnis, wenn man bedenkt, dass viele Fahrer im ersten

Jahr nach einem Erfolg Probleme haben. Sams Rennen war nicht einfach

und auch er hat alles für seinen 3. Platz gegeben. Luciano ist bisher als unser

Teamjunior an den Start gegangen, hat aber genauso wie Laia Sanz ein

herausragendes Rennen gezeigt. Wir sind sehr stolz auf die Leistungen

und Erfolge unseres Rally-Teams.

März '19 MOTOCROSS ENDURO 77


KTM NEWS

KTM Motorsportförderung 2019

KTM bietet auch für das Jahr 2019 eine detaillierte und umfangreiche

Motorsportförderung an.

DIE PRÄMIEN - DMSB Enduro-Pokal • Deutscher Enduro Junioren Pokal •

DMSB Jugend Cup (alle Klassen): 1. Platz 2000,- Euro Nachlass auf Motorrad

(Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal 500,- Euro kostenlos;

2. Platz 1500,- Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-

Kit im Wert bis maximal 400,- Euro kostenlos; 3. Platz 1000,- Euro auf

Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal 300,- Euro

kostenlos.

Hardenduro Germany Meisterschaft: 1. Platz 2000,- Euro Nachlass auf

Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal 500,- Euro

kostenlos; 2. Platz 1500,- Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 400,- Euro kostenlos; 3. Platz 1000,- Euro

auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal 300,-

Euro kostenlos.

Tagesprämien - DMSB Enduro-Pokal (alle Klassen) + Hardenduro Germany:

1. Platz 50,- Euro; 2. Platz 40,- Euro; 3. Platz 30,- Euro; 4. Platz 20,- Euro;

5. Platz 15,- Euro.

DIE PRÄMIEN - German Cross Country - XC Youngsters, XC Juniors, XC

Sport 1, XC Sport 2, XC Sport 3: Klassensieger 1500,- Euro Nachlass auf

Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal 400,- Euro

kostenlos • 2. Platz 1000,- Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 300,- Euro kostenlos • 3. Platz 500,- Euro

Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal

200,- Euro kostenlos.

XC Pro, XC Supersprint: Klassensieger 3000,- Euro Nachlass auf Motorrad

(Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal 1000,- Euro kostenlos •

2. Platz 2500,- Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 750,- Euro kostenlos • 3. Platz 2000,- Euro Nachlass

auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal 600,- Euro

kostenlos • 4. Platz 1500,- Euro Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit

im Wert bis maximal 400,- Euro kostenlos • 5. Platz 1000,- Euro

Nachlass auf Motorrad (Listenpreis), Ersatzteile-Kit im Wert bis maximal

300,- Euro kostenlos.

Laufprämien - XC Youngsters, XC Juniors, XC Sport 1, XC Sport 2, XC Sport

3: 1. Platz 30,- Euro; 2. Platz 25,- Euro; 3. Platz 20,- Euro; 4. Platz 15,- Euro;

5. Platz 10,- Euro.

XC Pro, XC Supersprint: 1. Platz 150,- Euro; 2. Platz 100,- Euro; 3. Platz 80,-

Euro; 4. Platz 60,- Euro; 5. Platz 40,- Euro.

Und so geht’s: Die KTM-Motorsportförderung erhalten nur KTM-Händler,

die aktive Fahrer unterstützen. Die Fahrer müssen sich in der jeweiligen

Klasse angemeldet haben. Der Wert der kostenlosen Ersatzteilekits entspricht

den Listenpreisen inklusive Mehrwertsteuer. Die Prämien des jeweiligen

Fahrers werden am Jahresende durch Ersatzteilegutscheine/

Neumotorradrabatte für den weiteren Sporteinsatz über den betreuenden

KTM-Händler abgerechnet. Alle Gutscheine/Rabatte sind personenbezogen

und nicht übertragbar; sie gelten nur, wenn in der folgenden Saison

wieder auf KTM gestartet wird.

Abgabetermin der Anmeldung zur Sportförderung bis spätestens

31. März 2019 (per E-Mail oder Postweg).

Die KTM Motorsportförderung 2019 kann nur gewährt werden, wenn die

offiziellen Ergebnisse bis spätestens 15. November 2019 vorliegen (per

E-Mail oder Postweg). Später eingereichte Anträge können nicht mehr

berücksichtigt werden. Alle angegebenen Preise sind Verkaufspreise in

Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Information und Anmeldeformular bei KTM Sportmotorcycle

Deutschland GmbH, Hohenburger Straße 55, 92289 Ursensollen

Fax 09628/9211-88, E-Mail: sabine.dengler@ktm.com

MY KTM ADVENTURE Gewinnspiel

KTM verlost zwei KTM-790-Adventure-Modelle für die Saison 2019

Neben zwei KTM-790-Adventure-Modellen zur Nutzung für die Saison

2019 warten attraktive Sachpreise und exklusive KTM Offroad-Fahrtrainings

auf die Gewinner.

Hintergrund: Bereits im letzten Jahr fand ein MY KTM Adventure-Gewinnspiel

statt, bei dem zwei glückliche Gewinner zum Saisonbeginn mit einer

KTM 1090 Adventure und einer KTM 1290 SUPER Adventure S in die Saison

starteten. Das dazugehörige Enduro-Fahrtraining der Driving Area Wesendorf

zeigte den Piloten schnell, was hinter dem Leitspruch „Dein

Abenteuer beginnt hier“ steckt.

Mehr dazu unter: www.my-ktm-adventure.de/

ktm-adventure-fahrtraining-driving-area-wesendorf

MY KTM Adventure 2019: Aufgrund der überwältigenden Resonanz hat

sich KTM dazu entschieden, in die zweite Runde zu gehen! In dieser Saison

dreht sich natürlich alles um die neue KTM 790 Adventure, die derzeit

auf den größten Frühjahrsmessen in Deutschland zu erleben ist und spätestens

ab dem KTM Orange Day am 6. April 2019 bei den KTM-Händlern

zur Probefahrt bereitstehen wird.

Zu gewinnen gibt es zwei der neuen Travel Boliden für die Saison 2019,

Fahrtrainings und attraktive Sachpreise. Mitmachen lohnt sich!

Teilnahme: Die Teilnahme ist kinderleicht: Dazu einfach unter www.myktm-adventure.de/gewinnspiel

für ein Modell entscheiden, registrieren

und los geht’s. Teilnahmeschluss ist der 18. März 2019.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter:

www.my-ktm-adventure.de

78 MOTOCROSS ENDURO März '19


Zeit, das nächste KTM-Abenteuer

zu beginnen

Termin für die KTM Adventure Rally 2019 bestätigt: 17.-20. Juni

in Bosnien

• Ort: Bjelasnica, Bosnien

• Exklusiv für KTM-Adventure-Fahrer

• Auf 150 Startplätze limitiert

• Preis beinhaltet drei Tage Motorradfahren mit Guides auf markierten

Routen, GPS-Karten, Kraftstoff, einen Satz Reifen und vieles mehr

Der Termin für die europäische KTM Adventure Rally 2019 ist bestätigt:

17. bis 20. Juni in Bosnien. (Online-Anmeldung startet ab Ende Februar).

Für dieses einzigartige Abenteuer gibt es nur 150 Startplätze. Wer sich

rechtzeitig anmeldet, bekommt die Chance, seine KTM zusammen mit

Gleichgesinnten in der atemberaubenden Kulisse des Balkangebirges

artgerecht nach Herzenslust zu bewegen. Basis der KTM Adventure Rally

ist der bosnische Skiort Bjelasnica. Inmitten dieser wunderschönen Berglandschaft

erwarten die Teilnehmer und ihre KTMs steile Serpentinen,

endlose Schotterpisten und herausfordernde Trails durch Schluchten und

Wälder, über Hochplateaus und vorbei an eisigen Bergseen. Die Veranstaltung

wird komplett von KTM organisiert und baut auf dem großen Erfolg

der ersten beiden europäischen KTM Adventure Rallies in Bardonecchia

und auf Sardinien auf. Die dreitägige Rally 2019 ist so ausgelegt,

dass sie für Fahrer aller Fahrerniveaus etwas bietet – vom Anfänger bis

zum Profi. Teilnehmen können ausschließlich Besitzer bzw. Fahrer eines

KTM-Adventure-Modells. Auch 2019 sind Stargäste aus der Welt von KTM

bei der Adventure Rally dabei: KTM-Botschafter Chris Birch – achtmaliger

Sieger der neuseeländischen Enduro-Meisterschaft, dreifacher Sieger

der Roof of Africa und Champion bei den Red Bull Romaniacs in 2010 –

wird die Teilnehmer von seiner Reiseenduro-Erfahrung profitieren lassen

und demonstrieren, wie man KTM-Adventure-Motorräder am Limit bewegt.

Ein Platz bei der KTM Adventure Rally kostet 745,- Euro und beinhaltet

drei Tage Adventure-Fahren mit Guides auf markierten Routen, für die

GPS-Daten zur Verfügung gestellt werden. Kraftstoff für die gesamte Veranstaltung

und einen Satz Offroad-Reifen sind ebenfalls enthalten. Übernachtungen

können direkt über die Online-Anmeldung zusammen mit der

Rallyteilnahme gebucht werden, die An- und Abreise ist von den Teilnehmern

individuell zu organisieren. Das Teilnehmerpaket beinhaltet außerdem

das Mittag- und Abendessen an allen Veranstaltungstagen, ein

Abendprogramm, ein exklusives KTM-Goodie-Bag, Workshops, bei denen

die Teilnehmer ihre technischen Fähigkeiten verbessern können, sowie

technischen Support und medizinische Betreuung. Außerdem gibt es die

Möglichkeit, die aktuellen Modelle der KTM-Adventure-Familie – inklusive

der neuen KTM-790-Adventure-Modelle – Probe zu fahren.

Die Anmeldung startet Ende Februar auf www.ktm-adventure-rally.com

TERMINE FEBRUAR

22./23.2. Night of the Jumps, Berlin, Arena Nürnberger Versicherung

www.nightofthejumps.com

Enduro Trainings

Enduro Events

TERMINE 2019

MÄRZ

15.-16. Sportfahrertraining Kronach

23. Endurotraining Torgau

24. Hardendurotraining Torgau

APRIL

05.-07. EnduroPROjekt -freies Fahren-

13.-14. Kids & Jugend Camp in Flöha

27. Endurotraining in Langensteinbach

28. Hardendurotraining in Langensteinb.

MAI

03.-04. Endurotraining in Kronach

12. Endurotraining

JUNI

08.-10. Enduroprojekt *Ort noch offen

15.-16. Endurotraining in Gerstungen

10 EURO GUTSCHEIN

mit dem Gutschein-Code:

MCE10

JULI

29.-01.08. Kids & Jugend Sommer Camp

AUGUST

24.-25. Endurotraining in Viernau

SEPTEMBER

14.-15. Hard/Endurotraining Schwepnitz

21. Endurotraining in Torgau

27.-29. EnduroPROjekt -freies Fahren-

OKTOBER

26. Endurotraining in Langensteinbach

27. Hardendurotraining in Langensteinb.

EINZELTRAINING oder

GRUPPENTRAINING mit

gewünschten Termin auf

Anfrage unter info@enduropro.de

Kontakt

Internet: www.enduropro.de

Email: info@enduropro.de

Telefon: 037206 568881

Bike insights mit Chris Birch, Sardinien 2018

„Volles Programm“ auch abseits der Pisten

Großes Foto:

Die KTM 790

Adventure R

März '19 MOTOCROSS ENDURO 79


KTM NEWS

STREET OR DIRT?

Neue KTM 690 SMC R & KTM 690 Enduro R vorgestellt

Die völlig neuen Modelle KTM 690 SMC R und KTM 690 Enduro R sind ab

sofort bei den KTM-Händlern erhältlich und die wohl schwierigste Entscheidung

wird die, welche dieser hochmodernen Einzylinder-Maschinen

mit nach Hause genommen wird und welchen Herausforderungen man

sich damit stellt.

Böse zu sein hat noch nie so viel Spaß gemacht wie mit der neuen KTM

690 SMC R, der ersten Wahl für jene, die sich gerne auf der Straße oder

Rennstrecke von süchtig machendem Drehmoment aus den engsten Kurven

herauskatapultieren lassen. Mit der Rückkehr der KTM 690 Enduro R

im Jahr 2019 bringt KTM eine echte Langstrecken-Enduro, mit der man jederzeit

den Asphalt gegen Feldwege eintauschen kann.

Die beiden Modelle ähneln sich in vielen Bereichen, sind aber in ihrer jeweiligen

Ausführung völlig verschieden. Beide profitieren aber von einem

intensiven Entwicklungsprogramm, das grundlegende Änderungen mit

sich gebracht hat. Die jüngste Generation des LC4-Motors sitzt in einem

leichten Rahmen und wartet mit einer Fülle von hochwertigsten Fahrwerkskomponenten

sowie den neuesten elektronischen Assistenzsystemen

auf, um ein herausragendes Fahrerlebnis zu garantieren. Präziser

und kultivierter als je zuvor, zielen diese Upgrades darauf ab, diese ohnehin

schon klassenbesten Maschinen noch weiter zu optimieren. Und darüber

hinaus steigern sie ihre Alltagstauglichkeit mit Hilfe neuer Technologien.

Beide Bikes werden vom stärksten in Serie produzierten Einzylindermotor

der Welt angetrieben – jetzt noch kultivierter und moderner als je zuvor.

Die neueste Ausgabe des kompakten LC4-Kraftwerks ist ein Meisterstück

der Ingenieurskunst. Mit zwei Ausgleichswellen, einem Zylinderkopf

mit Doppelzündung und Ride-by-Wire hinterlässt er nur Good Vibrations.

Der 690-ccm-Motor leistet nun 74 PS und 73,5 Nm Drehmoment,

läuft seidiger als je zuvor und bietet ein unglaublich breites Leistungsband

sowie einen Quickshifter+ für noch mehr Kultiviertheit. Elektronische

Assistenzsysteme nehmen bei beiden Motorrädern eine wichtige

Rolle ein. Fahrmodi und schräglagenabhängig regelnde ABS- und Traktionskontrollsysteme

helfen dem Fahrer, in jeder Situation das Maximum

aus diesen bärenstarken Bikes herauszuholen.

KTM 690 SMC R

Grenzenloser Spaß: Der einzigartige Fahrspaß, den nur eine Supermoto

liefern kann, ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des KTM-Portfolios

und im Modelljahr 2019 driftet die KTM 690 SMC R zurück in die Modellpalette.

Unverfälscht, extrem und blitzschnell – dieses Motorrad verkörpert

den Slogan „ready to race“ wie kein zweites und macht sich dabei

den kultivierten und unerreichten LC4-Motor mit fortschrittlicher Elektronik

zunutze. Das schärfer gezeichnete Bodywork sieht nicht nur rattenscharf

aus; dank der verbesserten Ergonomie erhält der Fahrer noch bessere

Rückmeldung und dadurch auch hervorragende Kontrolle. Eine

brandneue, vollständig einstellbare APEX-Federung von den Experten bei

WP liefert eine charismatische Maschine, die selbst die engsten Kurven

mit Bravour nimmt und sich im Großstadtdschungel wieselflink ihren Weg

bahnt.

Eine breite Palette an Fahrassistenzsystemen garantiert, dass der Fahrer

in jeder Situation das Maximum aus seiner KTM 690 SMC R herausholen

kann. Zwei Fahrmodi (Street und Sport), Kurven-ABS, die schräglagenabhängig

regelnde Motorrad-Traktionskontrolle MTC und der Quickshifter+

sind nun erstmals verbaut, während das bewährte Supermoto-ABS Hinterrad-Drifts

ermöglicht, ohne das Vertrauen in das Vorderrad zu verlieren.

KTM 690 Enduro R

Die KTM 690 Enduro R verbindet Straßen und Feldwege so gekonnt wie

keine andere und macht jedes noch so unwegsame Gelände zu ihrer

Spielwiese. Vereinfacht: Die KTM-Techniker und Designer von KISKA haben

Hand in Hand gearbeitet, um die besten Teile dieses Bikes noch besser

zu machen. So besitzt die jüngste Generation des LC4-Einzylinder-

Spaßmachers von KTM zwei Ausgleichswellen, um Vibrationen zu verringern,

Ride-by-Wire für verschiedene Fahrmodi sowie eine Traktionskontrolle.

Der Motor stellt genug Power zur Verfügung, um selbst die steilsten

Anstiege mühelos zu bezwingen, bleibt dabei aber kontrollierbar und

sparsam für den Einsatz auf Feldwegen und im Alltag.

Das schärfer gezeichnete und schlankere Bodywork mit der neu gestalteten

Sitzbank wertet die Optik auf und verbessert die Ergonomie. Darunter

bietet ein leichtes und wendiges Fahrwerk zusammen mit der XPLOR-Federung

von WP erfahrenen Fahrern ein souveränes Paket, flößt aber auch

Offroad-Neulingen viel Vertrauen ein. Dazu kommt, dass die KTM 690 Enduro

R auf der Straße auch weiterhin extrem stabil ist, was ihre Vielseitigkeit

als verlässliches Alltags-Bike steigert.

Die neuen Elektronik-Systeme der KTM 690 Enduro R holen in allen Situationen

das Maximum aus diesem dynamischen Motorrad heraus. Zwei

Fahrmodi – Offroad und Street – verändern das Ansprechverhalten des

Gasgriffs und die Sensibilität der Motorrad-Traktionskontrolle (MTC),

während das ABS und die Traktionskontrolle nun erstmals an diesem Bike

schräglagenabhängig regeln.

Beide Bikes sind ab sofort bei offiziellen KTM-Händlern zu haben und

können mit einer breiten Palette an offiziellen KTM PowerParts noch weiter

aufgewertet werden. Und für A2-Führerschein-Inhaber können diese

Bikes auf 35 kW gedrosselt werden, ohne irgendwelche Teile austauschen

zu müssen.

Mehr Informationen unter www.ktm.com

Jeffrey Herlings in Action

mit seiner KTM 450 SX-F

KTM 450 SX-F Herlings Replica

Um Jeffrey Herlings‘ beeindruckenden Gewinn der FIM-MXGP-Motocross-Weltmeisterschaft

gebührend zu feiern, legt KTM eine ganz besondere

Motocrossmaschine auf: die KTM 450 SX-F Herlings Replica.

Es war ein denkwürdiges Jahr im MXGP, in dem Jeffrey Herlings trotz eines

gebrochenen Schlüsselbeines den Großteil der Saison dominierte.

Er siegte mit seiner KTM 450 SX-F bei 31 von insgesamt 38 Läufen der Saison

2018 und sicherte sich so bereits vorzeitig den WM-Titel. Grund genug

für KTM, eine exklusive Replica dieses überlegenen Motocross-

Werksbikes auf die Räder zu stellen. „Als ich hörte, dass es eine KTM 450

SX-F Herlings Replica geben würde, war ich begeistert. Es ist eine Ehre,

dass es da draußen ein Bike gibt, das meinem Rennmotorrad nachempfunden

ist – ich hoffe, dass es den Kunden gefällt“, so Jeffrey Herlings. Die

KTM 450 SX-F Herlings Replica wird in limitierter Stückzahl bei ausgewählten

Händlern in Deutschland verfügbar sein. Kein Motocross-Motorrad

ist mehr Ready to race als dieses KTM-Sondermodell:

• Red Bull KTM-Grafiken mit Herlings Design, Startnummer 84 seitlich

und 1 vorne • orangefarbener Rahmen im Werks-Look • Slip-on-Auspuffanlage

von Akrapovic • Werkskupplungsdeckel von Hinson • Motorsport-

Kraftstofftank (+0,5 l) mit gefrästem Deckel • Factory-Felgen mit eloxierten

Naben • Factory-Gabelbrücke, orange eloxiert • Motorschutz aus Verbundmaterial

• Factory-Sitzbank mit Selle-Dalla-Valle-Logo • semischwimmend

gelagerte Bremsscheibe vorn • Bremsscheibenschutz vorn

• Factory-Startvorrichtung für die Gabel • orange eloxiertes Kettenrad

80 MOTOCROSS ENDURO März '19


Im Gegensatz zur ausschließlich in den USA verfügbaren KTM 450 SX-F

Factory Edition verfügt die für den europäischen Markt produzierte KTM

450 SX-F Herlings Replica über ein 4-Gang-Getriebe sowie über das in Europa

übliche Fahrwerkssetting mit WP 48 AER-Gabel. Das Fahrwerkssetting

der Herlings Replica entspricht jedoch bereits dem der KTM 450 SX-F

des Modelljahres 2020. Des Weiteren gibt es auch kleinere Updates beim

Motor im Bereich der Kipphebel und der Kurbelwelle sowie einen neuen

Kolben.

„Jeffreys Saison war eine unglaubliche Erfolgsgeschichte – wir sind stolz

darauf, dass er die FIM MXGP-Motocross-Weltmeisterschaft gewinnen

konnte. Nach der Cairoli Replica, die wir vor einigen Jahren auf den Markt

brachten, wollen wir Jeffreys Erfolg mit der KTM 450 SX-F Herlings Replica

ehren. Dieses Modell besitzt eine besondere Ausstattung und erstrahlt im

Herlings-Design – ein großartiges Paket für europäische Fahrer, die nach

der ultimativen Ready-to-race-Maschine suchen“, meint Joachim Sauer,

KTM Senior Product Manager Offroad.

Der Listenpreis liegt bei 11.095,- Euro inkl. MwSt. zzgl. Nebenosten

Weitere Infos beim KTM Händler.

Hier findet Ihr Euren

Offroad-

Spezialisten

TECHNISCHE DATEN

ANTRIEB

Motor

Einzylinder, Viertakt

Hubraum

449,9 ccm

Bohrung/Hub

95/63,4 mm

Verdichtung 12,75:1

Starter/Batterie Elektrostarter/Lithium-Ionen 12,8V 2 Ah

Getriebe

4 Gänge

Gemischaufbereitung Keihin EFI, Drosselkörper 44 mm

Steuerung

4 V/SOHC mit Kipphebeln

Schmierung

Druckumlaufschmierung mit 2 Ölpumpen

Getriebeübersetzungen 16:32, 18:30, 20:28, 22:26

Primärtrieb 31:76

Sekundärübersetzung 13:48

Kühlung

Flüssigkeitskühlung

Kupplung

DDS-Mehrscheibenkupplung im Ölbad,

Brembo Hydraulik

Zündung/

Motormanagement Keihin EMS

FAHRWERK

Rahmen

Zentralrohrrahmen 25CrMo4 Stahl

Rahmenheck

Aluminium

Lenker, Ø innen/außen Neken, Aluminium Ø 28/22 mm

Federung vorne WP-USD, AER 48 , Ø 48 mm

Federung hinten WP Federbein mit Umlenkung

Federweg vorne/hinten 310/300 mm

Bremse vorne/hinten Scheibenbremse 260/220 mm

Felge vorne/hinten 1,60 x 21“; 2,15 x 19“ D.I.D.

Bereifung vorne/hinten 80/100-21“; 120/90-19“

Kette 5/8 x 1/4“

Enddämpfer

Aluminium

Steuerkopfwinkel 63,9°

Gabelversatz

22 mm

Radstand

1485 ± 10 mm

Bodenfreiheit

375 mm

Sitzhöhe

950 mm

Tankinhalt, ca. 8 Liter

Gewicht

100 kg

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KTM 450 SX-F Herlings Replica

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März '19 MOTOCROSS ENDURO 81


VORSCHAU

04/2019

test: GasGas EC 300

IMPRESSUM

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Motocross Enduro

Birkenweiherstr. 14

D-63505 Langenselbold

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Ausland Vorkasse

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Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Denis Günther,

Uwe Laurisch, Alexander Stephan,

Daniel Hänel, Patrick Strelow

Test & Technik/Online-Redaktion

Uwe Laurisch

Telefon: 0176 45861498

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Druck und Verarbeitung:

Brühlsche Universitätsdruckerei

GmbH & Co KG, Gießen

Tipps & Tricks: Endurojacken

Motocross: WM - MXGP/MX2 Neuquen/ARG

FMX : Night of the Jumps in Berlin

KOLUMNE : Eddy Frech + Marcel Teucher + Müller/Hofmeier

motocross enduro 04/2019

erscheint am 21.3. an eurem Kiosk

Vertrieb:

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Nachdruck nur mit ausdrücklicher

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gekürzt werden. Die Zeitschrift und alle Beiträge

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82 MOTOCROSS ENDURO März '19


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