Gaus Architekten: Kindergärten, Schulen und Sporthallen

GausArchitekten

Auswahl von Projekten des Architekturbüros Gaus Architekten Göppingen | Rotterdam: Die Dokumentation enthält Neubauten, Sanierungen, Erweiterungen, Umnutzungen sowie Konzeptstudien.

Dossier

Kindergärten, Schulen

und Sporthallen


REFERENZEN

Kindergärten, Schulen, Ganztagsbetreuung

Modulare Gruppenräume, Sportstätten, Ruheräume, Mensen und Küchen

Aktuelle Projekte:

Schurwaldschule, Rechberghausen (Sanierung Sporthalle)

Walther-Hensel-Schule, Göppingen (Brandschutzsanierung)

Abgeschlossene Projekte (inklusive Machbarkeitsstudien und

Standortanalysen)

2019: Schulzentrum Middle School and High School, Spangdahlem

(Neubau)

2019: Lonetalschule, Amstetten (Sanierung und Erweiterung)

2019: Kinderhaus Stiftung Wieseneck, Göppingen-Jebenhausen

(Sanierung und Erweiterung)

2019: Kindergarten „Im Töbele“, Rechberghausen (Neubau)

2018: Städtische Kinderkrippe „Kleekind“, Göppingen-

Faurndau (Erweiterung der Kindergrippe)

2015/2016: Hermann-Hesse-Realschule, Göppingen (Neubau Schulmensa:

2015, Brandschutzsanierung: 2016)

2015: Schulzentrum Elementary School and High School Stuttgart,

Böblingen (Neubau)

2013: Städtische Kinderkrippe „Kleekind“, Göppingen-Faurndau

(Umnutzung Betriebsgebäude für U3-Betreuung)

2013: Messelbergschule, Donzdorf (Mehrfachbeauftragung: 2. Preis)

2013: „Bildungszentrum“, Gingen (Fils) (Wettbewerb)

2012: Kinderhaus „Seefrid“, Göppingen-Mitte (Mehrfachbeauftragung:

2. Preis)

2011: Ursenwangschule, Göppingen (Sanierung)

2011: Schulmensa Schurwaldschule, Rechberghausen (Neubau)

2010: Waldkindergarten, Göppingen (Planung)

2008: Schiller-Realschule, Göppingen (Sanierung und Erweiterung)

2005: Friedensschule, Schwäbisch Gmünd-Rehnenhof (Neubau)

2002: Kindergarten, Uhingen (Mehrfachbeauftragung)

1998: Kindergarten, Adelberg (Mehrfachbeauftragung)

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NEUBAU

FAKTEN

Middle School and High School in

Spangdahlem

Entwurf und Neubau eines gemeinsamen

Gebäudekomplexes für zwei

Schulen einschließlich Sporthallen,

Außenanlagen, Sportplätzen und

Zufahrten für insgesamt 625 Schüler

sowie 90 Mitarbeiter (HOAI-Leistungsphasen

2 bis 8)

Bauherr: Bundesrepublik Deutschland,

vertreten durch den Landesbetrieb

Liegenschafts- und Baubetreuung in

Trier, im Auftrag des U.S. Department of

Defence

Middle School and High

School in Spangdahlem

Die Middle School und High School am

Militärstandort Spangdahlem werden in

einem Gebäudekomplex untergebracht.

Wie bereits in Böblingen werden auch am Standort Spangdahlem

die Schulen für Kinder von US-Militärangehörigen

gebaut. Die Räumlichkeiten bieten Platz für insgesamt

625 Schüler sowie rund 90 Mitarbeiter. Eine funktionale

Gliederung wird innen wie außen deutlich erkennbar

sein – wichtig sowohl für die Identifikation der Schüler mit

„ihren“ Bereichen als auch für die Orientierung insgesamt.

Eine besondere Herausforderung ist die Transformation des

anspruchsvollen pädagogischen Konzepts („21th Century

School“) in Architektur und Gebäudetechnik.

Dazu gehört wesentlich, dass Räume schnell und flexibel

umgestaltet werden können. Zentrale Bausteine des „21th

Century School“-Konzepts sind die Ermöglichung und Etablierung

von Lerngemeinschaften, das Angebot von Orten

zum Verweilen und für gemeinsame Aktivitäten sowie ein

Ressourcenzentrum mit Medien- und Informationsangeboten.

Der Architektur wächst die integrative Aufgabe zu,

diese Elemente räumlich und funktional zu verbinden.

Verfahren: Internationales Auswahlverfahren

2011/2012 in Stufen sowie Auftragsvergabe

in Anlehnung an die VOF

Beteiligte Unternehmen: Aldinger

Architekten Planungsgesellschaft mbH

Stuttgart und Gaus & Knödler Architekten

Partnerschaft unter dem Dach der

Team Gaus & Aldinger Generalplaner

und Architekten GmbH Stuttgart; Vorentwürfe:

SchenkelShultz Architecture

Orlando, USA

Auftragsvolumen: 55,8 Millionen Euro

Bauvolumen: 24.000 Quadratmeter

Brutto-Geschossfläche bei 123.000

Kubikmetern Brutto-Rauminhalt

Geplante Bauzeit: 2016 bis 2019

(Fertigstellung Herbst 2019)

Besonderheiten: Energetische Zertifizierung

nach LEED Silver (Leadership in

Energy and Environmental Design) des

U.S. Green Building Council sowie Umsetzung

der „Education Facilities Specifications

for 21th Century Schools“

der Department of Defense Education

Activity (DoDEA)

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SANIERUNG UND ANBAU

Gemeinschaftsschule

Lonetal in Amstetten

Die Lonetalschule in Amstetten

soll als Gemeinschaftsschule im

Ganztagesbetrieb gestärkt werden.

FAKTEN

Gemeinschaftsschule Lonetal in

Amstetten

Sanierung einschließlich Brandschutz

und Umgestaltung des Bestandsgebäudes

sowie Planung und Umsetzung

eines Erweiterungsbaus nach Maßgabe

der konzeptionellen Vorgaben für

Gemeinschaftsschulen in Baden-

Württemberg

Bauherr: Gemeinde Amstetten

Verfahren: Direktbeauftragung von

drei Planungsbüros zur Entwicklung

eines Konzepts für Sanierung und Erweiterung

(Wettbewerbssieger:

Gaus & Knödler Architekten)

Fertigstellung: Herbst 2019

Bauvolumen: 365 Quardratmeter

Gesamtnutzfläche (Anbau)

Besonderheiten: Offenes und modulares

Konzept, das bei Bedarf weitere

bauliche Umgestaltungen und Erweiterungen

ermöglicht

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LÖSUNG

Bei einem Planungswettbewerb setzten sich Gaus &

Knödler Architekten mit ihrem Vorschlag durch und wurden

hernach mit der Umsetzung beauftragt.

Sämtliche bauliche Veränderungen und Modernisierungsmaßnahmen

im Bestandsgebäude zielen darauf ab, offene

Lernumgebungen insbesondere für die interaktive Arbeit in

Kleingruppen zu schaffen. So wird etwa im Bereich Naturwissenschaften

die bisherige Frontalpräsentation ersetzt:

Künftig erfolgt die Wissensvermittlung praxisnah an sieben

Labortischen, die jeweils für maximal vier Schüler ausgestattet

sind.

Der zweigeschossige Anbau wurde als Massivbau konzipiert

und hat eine Gesamtnutzfläche von rund 365 Quadratmetern.

Das Flachdach ist bereits für Installation und Betrieb

einer PV-Anlage ausgelegt. Der Übergang zwischen Bestandsgebäude

und Anbau wurde als verglaster Zwischenbau

mit innenliegender Treppenanlage gestaltet. Die offene

Architektur des Anbaus ermöglicht zudem eine modulare

Erweiterung des Gebäudes ohne weitreichende Eingriffe in

die Bausubstanz.

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SANIERUNG UND ANBAU

Kinderhaus Wieseneck

in Göppingen

Die runden Bauformen des Entwurfs

erfordern in der konkreten Umsetzung

besondere Sorgfalt.

FAKTEN

Kinderhaus Wieseneck in

Göppingen-Jebenhausen

Bauleitung für den Erweiterungsbau

zum Bestandsgebäude nach den Plänen

des Stuttgarter Architekturbüros

Ackermann + Raff sowie komplette

Sanierung und Umbau des Bestandgebäudes

Bauherr: Stadt Göppingen

Auftragsvolumen: 3,1 Millionen

Fertigstellung: April 2018 (Neubau), März

2019 (Kernsanierung Bestandsgebäude)

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SANIERUNG

Walther-Hensel-

Schule in Göppingen

Das Schulgebäude aus den Siebzigerjahren

entsprach nicht mehr den geltenden

Brandschutzanforderungen.

FAKTEN

Walther-Hensel-Schule in Göppingen

Bestandsanalyse und umfassende

Brandschutzsanierung einschließlich

Elektrik und Fluchttreppen

Bauherr: Stadt Göppingen

Auftragsvolumen: 2,6 Millionen Euro

Fertigstellung: Herbst 2018

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NEUBAU

Kindergarten „Im Töbele“

in Rechberghausen

Das Bestandsgebäude aus den

Siebzigerjahren wird durch einen

Neubau ersetzt.

FAKTEN

Gemeindekindergarten „Im Töbele“ in

Rechberghausen

Planung und Bau eines Kindergartens

für den U3- und Ü3-Bereich einschließlich

Neugestaltung des Außenbereichs

Bauherr: Gemeinde Rechberghausen

Auftragsvolumen: 2,6 Millionen Euro

Fertigstellung: Frühjahr 2019

Bauvolumen: 630 Quadratmeter

Brutto-Grundfläche

Besonderheiten: Das Gebäude in

Massivbauweise hat nur eine Ebene

und wird direkt in den Hang gebaut.

Der Dachbereich mit intensiver Begrünung

ermöglicht einen harmonischen

Übergang in den umgebenden Landschaftsraum.

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Doppelsteckdose/

3-fach Steckdose

Arbeitsplatte Erwachsene

Arbeitsplatte Kinder

Regale

OK Arbeitsplatte Erw. = +0,91

5

OK Arbeitsplatte Erw. = +0,91

OK Arbeitsplatte Kinder = +0,53 OK Arbeitsplatte Kinder = +0,53

14.10.11 Wandschlitz in 001,Wanddicke

geändert,Küchenzeile und Personal-WC

Wand in 019,Türhöhen geändert

DATUM

bauvorhaben

bauherr

planverfasser

planinhalt

maßstab

format

BESCHREIBUNG

anerkannt durch den Bauherr:

plannummer

gezeichnet

planbezeichnung

T30/RD

T30/RD

1,40

2 x Kernbohrung = ø 100

15

KS SPM

Starkstrom für Herd Steckdose

für SPM

20

Unterschrank mit Podest

zum Aussziehen

Korpsus weiß

Arbeitsplatte: farbig

Doppelsteckdose

Arbeitsplatte mit unterschiedlichen

Höhen

3

4,39 10

20 1,22 10

KS

70

53 98

SPM

60 35

91

Ansicht 1 Ansicht 2

Flur

60 70

91

30

VORABZUG

Umbau_U3-GRUPPE

Kleekind_Faurndau

Stadtverwaltung Göppingen

Nördliche Ringstraße 35

73033 Göppingen

gaus & knödler ::: arch

nördliche ringstrasse 3

73033 göppingen

Telefon +49(0) 7162 - 95

Telefax +49(0) 7161 - 95

Küche

1:50 LP5 0813.004

DIN A3

Grundriss/Ansichten

UMNUTZUNG

Kinderkrippe „Kleekind“

in Göppingen-Faurndau

Ein ehemaliges Verwaltunggebäude

wird heute ganztags als Kinderkrippe

genutzt.

FAKTEN

Sanierung eines ehemaligen Bürogebäudes

zur Umnutzung als Kinderkrippe

für zwei Gruppen mit jeweils zehn

Kindern (U3-Betreuung ganztägig)

Fertigstellung: 2013 (Folgeauftrag 2018:

Prüfung Erweiterung des Bestandes)

Besonderheit: Zwischen Gemeinderatbeschluss

zur formellen Beauftragung

und Fertigstellung lagen vier Monate.

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Fliesen Wickelraum

Variante 1

forbo: 2795 butter

Platten: weiß

Beschläge:

Variante 2

WCs

Keramik: weiß

Sitzfläche: grau

Sanitärgegenstände

Keramik:

Variante 3

Wickelkommode

debreuyn: weiß

LÖSUNG

Im Göppinger Stadtbezirk Faurndau bestand dringender

Bedarf für eine Einrichtung zur ganztägigen Betreuung von

Kleinkindern unter drei Jahren (U3-Betreuung). Nachdem

eine Containerlösung von den kommunalen Entscheidungsgremien

verworfen wurde, beschloss der Gemeinderat die

Anmietung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes der Maschinenbaufirma

Kleemann in Faurndau. Als Referenz auf

das Unternehmen wurde als Namen für die neue Kinderkrippe

„Kleekind“ gefunden.

Gaus & Knödler Architekten erhielten den Auftrag, das

Gebäude für die neue Nutzung zu sanieren und umzugestalten.

Die nötigen Maßnahmen umfassten zum einen

funktionale und technische Aspekte einschließlich Sanitär,

Heizung, Gebäudeklima und Elektrik, zum anderen

die Transformation des pädagogischen Konzepts nach

Emmi Pikler und Maria Montessori in die konkrete Raumgestaltung

und -ausstattung. Die Kinder erwarten helle

und freundliche Räume sowie fertige Lernumgebungen wie

Ateliers oder Bewegungsräume.

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SANIERUNG UND ANBAU

Mensa der Hermann-

Hesse-Schule Göppingen

Für die Ganztagesbetreuung an

der Hermann-Hesse-Realschule in

Göppingen fehlte eine Schulmensa.

FAKTEN

Mensa der Hermann-Hesse-Realschule

in Göppingen

Neubau einer Schulmensa mit Nebenräumen

sowie Sanierung des Bestandsgebäudes

der Hermann-Hesse-Realschule

(HOAI-Leistungsphasen

5 bis 9)

Bauherr: Stadt Göppingen

Verfahren: Entwurfs- und Genehmigungsplanung

(Leistungsphasen 1

bis 4) durch das Referat Hochbau der

Stadt Göppingen, Werkplanung und

Objektüberwachung (Leistungsphasen

5 bis 9) durch Gaus & Knödler Architekten

Auftragsvolumen: 3,875 Millionen Euro

(Gesamtprojekt Rückbau Pavillon,

Neubau Schulmensa und Sanierung

Bestandsgebäude Realschule)

Fertigstellung: Mensa: September 2015,

Brandschutzsanierung Bestandsgebäude:

Sommer 2016

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LÖSUNG

Für das Ganztagesangebot einer allgemein bildenden Schule

ist eine Schulmensa essenziell. Der gemeinsame Mittagstisch

stärkt zudem das Gemeinschaftsgefühl der Schüler

und fördert die Identifikation mit ihrer Schule. Das Referat

für Hochbau der Stadt Göppingen konzipierte die Mensa als

zweigeschossigen Anbau an das bestehende Schulgebäude.

Orientiert an klassischen Vorbildern, ist die Architektur des

Gebäudes von schlichter Eleganz und Einfachheit.

In Anlehnung an das Schulmotto „Schule im Grünen“ eröffnen

auf beiden Ebenen jeweils geschosshohe Fenster

Sichtbeziehungen auf die parkartig gestalte Umgebung.

Diese Transparenz wurde auch innen aufgenommen, indem

beispielweise von den Erschließungsfluren und Brücken im

Obergeschoss diverse Fenster Einblicke in den Mensabereich

ermöglichen.Im Erdgeschoss betreten die Schüler die

Mensa direkt vom Erschließungsflur aus. Bedingt durch die

offenen Treppen ins Obergeschoss erfolgt auf der zweiten

Ebene der Übergang über drei Brücken. Dort befinden sich

Räume unter anderem für Bildende Kunst und Projekte

sowie Lese- und Stillarbeit.

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FAKTEN

Elementary School and High School

Stuttgart in Böblingen

Entwurf und Neubau zweier Schulen

einschließlich Sporthallen,

Veranstaltungsgebäude, Sportplätzen,

Außenanlagen, Zufahrten, 250

Parkplätzen und Busbahnhof für bis

zu 1.500 Schülerinnen und Schüler

(HOAI-Leistungsphasen 1 bis 8)

Bauherr: Bundesrepublik Deutschland,

vertreten durch das Staatliche

Hochbauamt in Reutlingen, im Auftrag

des US Department of Defence

Verfahren: Internationaler Wettbewerb

(Stufenverfahren) und Auftragsvergabe

in Anlehnung an VOF

Beteiligte Unternehmen: Aldinger

Architekten Planungsgesellschaft

mbH Stuttgart und Gaus & Knödler

Architekten Partnerschaft unter

dem Dach der Team Gaus + Aldinger

Generalplaner und Architekten

GmbH

NEUBAU

Elementary School &

High School Stuttgart

Südwestlich der Landeshauptstadt entstand

eines der größten Schulzentren in Baden-

Württemberg.

Bei den US-Streitkräften gilt ein ehernes Prinzip: An Standorten

im Ausland darf es für die Beschäftigten und ihre

Familien keine Abstriche in der Lebensqualität geben.

Diese Leitlinie gilt auch für Schulen. In Böblingen wurde

jeweils ein als Band gestalteter Komplex mit zwei Ebenen

für Schule und Verwaltung gebaut. Ein Verbindungsgebäude

beherbergt die zentrale Küche sowie einen größeren

Multipurpose-Room für jede Schule. Separate Sporthallen

komplettieren das Raumprogramm. Zur gemeinsamen Nutzung

stehen ein „Auditorium“ für Theater- und Musikevents

sowie großzügige Sportanlagen im Freien bereit.

Auftragsvolumen: 64 Millionen Euro

Fertigstellung: 2015

Bauvolumen: 27.500 Quadratmeter

Brutto-Grundfläche (22.300 Quadratmeter

Netto-Grundfläche) bei

138.000 Kubikmetern Brutto-Rauminhalt

Besonderheiten: Energetische Zertifizierung

nach LEED Silver (Leadership

in Energy and Environmental

Design) des U.S. Green Building

Council

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KONZEPTSTUDIE

Messelbergschule

in Donzdorf

Die Stadt Donzdorf nahm eine

umfassende Neuorganisation der

örtlichen Schulen vor.

FAKTEN

Messelbergschule in Donzdorf

(Mehrfachbeauftragung: 2. Preis)

Wettbewerb 2013 (Mehrfachbeauftragung)

zur räumlichen Erweiterung

und konzeptionellen Neugestaltung

der bestehenden Werkrealschule zur

Gemeinschaftsschule als kooperatives

Bildungszentrum mit Ganztagesangebot

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KONZEPTSTUDIE

„Bildungszentrum Gingen“

in Gingen (Fils)

Die örtliche Grundschule bildet den

Kern des künftigen Bildungszentrums

der Stadt Gingen.

FAKTEN

„Bildungszentrum Gingen“ in Gingen

(Fils) (Wettbewerb)

Planungskonkurrenz 2013 im Rahmen

einer Mehrfachbeauftragung zur Erweiterung

einer Grundschule um Verwaltungsanbau,

Mensa und zweigruppigen

Kindergarten zu einem Bildungszentrum.

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FAKTEN

Schiller-Realschule in Göppingen

Gebäudesanierung des denkmalgeschützten

Schulgebäudes im

Außenbereich im Rahmen des Sonderprogramms

„Schulsanierung“

Bauherr: Stadt Göppingen

Bauzeit und Fertigstellung: Sanierung

in drei Bauabschnitten während

der Sommerferien der Jahre

2006, 2007 und 2008

Besonderheiten: Sanierung eines

historischen Gebäudes unter Beachtung

sowohl des Denkmalschutzes

als auch moderner Anforderungen

an Brandschutz und Technik

SANIERUNG

Schiller-Realschule

in Göppingen

Die Sanierung denkmalgeschützter

Bauten stellt Architekten vor besondere

Herausforderungen.

Bei diesem Schulgebäude handelt es sich um ein Baudenkmal

mit stadtbildender Bedeutung. Gaus & Knödler

Architekten führten die aufwendige Sanierung in enger

Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt durch. Die Beauftragung

erfolgte nach einem breit angelegten Vergabeverfahren

der Stadt Göppingen, die Umsetzung hernach in drei

Bauabschnitten. Die Sanierung der Außenhülle beinhaltete

die komplette Dachsanierung mit neuer Wärmedämmung,

die Instandsetzung von Natursteinarbeiten, Kunststeinsanierung,

Fensteraustausch, Flaschnerarbeiten sowie brandschutztechnische

Erneuerungen.

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FAKTEN

Friedensschule und Feuerwehrhaus

in Schwäbisch Gmünd

Planung und Bauleitung für Umbau/Sanierung

der Friedensschule,

Neubau des Erweiterungsbaus

der Friedensschule Schwäbisch

Gmünd-Rehnenhof sowie Neubau

des Feuerwehrhauses Wetzgau

Bauherr: Stadt Schwäbisch Gmünd

Beteiligte Unternehmen: Christoph

Bijok Architekt München (Entwurf

und Planung) und Gaus & Knödler

Architekten Rechberghausen (Bauleitung)

Auftragsvolumen: 2,6 Millionen Euro

(Gesamtprojekt Schule und Feuerwehrhaus)

Fertigstellung: 2005

NEUBAU

Friedensschule in

Schwäbisch Gmünd

Gaus & Knödler Architekten unterstützten

ihren Münchner Kollegen Christoph Bijok

in der Bauleitung.

Die beiden aneinander grenzenden Gebäudekomplexe

sind als Passivhäuser konzipiert. Holz ist ein wesentlicher

Bestandteil ihrer Architektur, unter anderem bei Tragwerk,

Fassade, Boden und Inneneinrichtung. Die Sanierungsarbeiten

im Inneren der Schule umfassten die Toilettenanlagen,

Einbau eines Aufzuges und einer Fluchttreppe. Zudem

wurde eine neue Raumaufteilung durch Optimierung der

Klassenzimmer und eine Verlegung des Lehrerzimmers umgesetzt.

Im Erweiterungsgebäude sind Lehrerzimmer, Schulverwaltung,

Bibliothek und Musiksaal untergebracht.

Besonderheiten: Das aus Schulgebäuden

und Feuerwehrhaus

mit Nebengebäuden bestehende

Ensemble wurde 2005 mit der „Auszeichnung

Guter Bauten – Kleiner

Hugo-Häring-Preis“ sowie 2007 mit

einer Anerkennung beim „Deutschen

Holzbaupreis“ prämiert.

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SANIERUNG

FAKTEN

Ursenwangschule in Göppingen

Umfassende Sanierung des gesamten

Gebäudekomplexes in drei Bauabschnitten

nach energetischen und

gestalterischen Anforderungen

Bauherr: Stadt Göppingen

Bauzeit und Fertigstellung: 2008 bis

2011

Besonderheiten: Das genehmigte Budget

wurde um rund 20 Prozent unterschritten.

Ursenwangschule

in Göppingen

Die Schule im Göppinger Stadtteil

Ursenwang stammt aus den Sechzigerjahren

und benötigte eine Fassadensanierung.

Bei dem in den Sechzigerjahren entstandenen Schulkomplex

wurde seinerzeit ein hochwertiger weißer gebrochener

Quarzit als Betonvorsatz verwendet. Dieser ist nach einer

umfassenden Betonsanierung nun wieder im ursprünglichen

Zustand. Die helle Farbgebung entspricht dem aus

einem Wettbewerb hervorgegangenen Siegerentwurf des

Vorgängerbüros Gaus & Unfried.

Im Rahmen der Sanierung wurden neben den Schul- und

Verwaltungsräumen auch die schuleigene Sporthalle sowie

der Gebäudeteil mit der Hausmeisterwohnung erneuert.

Der Brandschutz ist nun auf dem aktuellsten Stand. An den

Gebäuden wurden die Fassaden und Dächer saniert. Zudem

erhielten die Flachdächer eine extensive Begrünung. Auf

den höchsten Dachflächen wurde eine Photovoltaikanlage

installiert.

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FAKTEN

Schulmensa der Schurwaldschule

in Rechberghausen

Planung und Neubau einer Schulmensa

mit Nebenräumen auf 550

Quadratmetern

Bauherr: Verwaltungsverband Östlicher

Schurwald

Beteiligte Unternehmen: Zoller

Architekten Stuttgart sowie Gaus &

Knödler Architekten Göppingen

Auftragsvolumen: 1,4 Millionen Euro

Fertigstellung: 2011

Besonderheiten: Das komplette

Raumprogramm orientiert sich an

den Anforderungen für die Ganztagesbetreuung.

NEUBAU

Mensa der Schurwaldschule

in Rechberghausen

Ausbau zur Ganztagesbetreuung mit

Mensa und Nebenräumen: Die Umsetzung

erfolgte als Gemeinschaftsprojekt.

Es entstand ein schlichter Baukörper, der durch die Kombination

von Sichtbetonfertigbauteilen, verputzten Wänden,

aber auch von Meranti-Holz die Materialität der vorhandenen

Bebauung aufnimmt. Dadurch ist gewährleistet, dass

sich der Neubau optisch und funktional in das vorhandene

Schulensemble integriert. Neben Speisesaal und Küche

wurden im Rahmen des Raumprogramms weitere Funktionsbereiche

realisiert. Dazu gehören ein Mehrzweckraum,

ein Büro für die Schulsozialarbeit, Räume für Medien und

Projekte sowie ein Ruhe- und Leseraum.

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UNTERNEHMEN

Wo wir herkommen

Die Ursprünge des Unternehmens Gaus Architekten liegen

in Rechberghausen bei Göppingen. Hier begann bereits

1958 die Geschichte von Gaus Architekten.

Am 1. April 2000 gründeten die Freien Architekten Christian Gaus und

Stephan Knödler das Architekturbüro Gaus und Knödler Architekten in

Rechberghausen. Wie jede Geschichte hat auch diese einen Vorspann,

der bis in die späten Fünfzigerjahre zurückreicht.

Im Sommer 1958 begann Alois Gaus, der Vater von Christian Gaus und

Onkel von Stephan Knödler, seine erfolgreiche berufliche Laufbahn

als Freier Architekt. Alois Gaus wirkte fast ein halbes Jahrhundert als

bekannter Architekt in der Region Göppingen und darüber hinaus. Er

hat dabei deutliche architektonische Spuren hinterlassen. So gehören

unter anderem die Siedlung am Bergfeld in Göppingen-Jebenhausen,

die Schulzentren in Göppingen-Ursenwang, Rechberghausen und

Oberkochen, die Gemeindezentren in Wangen, Stuttgart-Feuerbach

und Eislingen mit zugehörigen Sakralbauten zu seinen herausragenden

Projekten.

Die Übernahme des Büros von Alois Gaus mit eigener Firma war insofern

ein weit reichender Schritt. Christian Gaus und Stephan Knödler

nahmen die Verpflichtung an, das Vermächtnis von Alois Gaus zu

bewahren und mit eigenen Projekten zu würdigen. Dazu gehört nicht

zuletzt der Anspruch, mit jedem Bauwerk einen aktiven Beitrag zur

zeitgenössischen Architektur und für die Baukultur insgesamt zu

leisten. Besonderen Wert legt das Architekturbüro bis heute auf die Erhaltung

alter Bausubstanz und historischer Architektur.

Der Umzug in größere Räumlichkeiten von Rechberghausen nach

Göppingen erfolgte 2006. Ein Jahr zuvor wurde die erste Auslandsniederlassung

mit einem Denklabor in der niederländischen Hafenmetropole

Rotterdam eröffnet. Im November 2017 ist das Unternehmen noch

einmal innerhalb Göppingens in größere Räume umgezogen – neue

Adresse ist seitdem das industriehistorische „Boehringer-Areal“.

Im Herbst 2019 haben Christian Gaus und Stephan Knödler einvernehmlich

beschlossen, jeweils eigene Wege zu gehen. Die Gaus &

Knödler Architekten Partnerschaft mbB wurde mit Wirkung zum 31.

Oktober 2019 beendet. Christian Gaus führt das Unternehmen seit

1. November 2019 mit der Firma Gaus Architekten weiter und hat als

persönlicher Rechtsnachfolger die Verantwortung für alle Projekte und

vertraglichen Verpflichtungen übernommen.

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UNTERNEHMEN

Wer wir heute sind

Gaus Architekten ist ein mittelständiges

Architekturbüro mit Hauptsitz in Göppingen und

einem Denklabor in Rotterdam.

Das Team von Gaus Architekten realisiert im In- und Ausland Projekte

für private Bauherren und gewerbliche Wohnungsbaugesellschaften,

für staatliche und kommunale Institutionen sowie für Unternehmen

der freien Wirtschaft.

Die Werkliste enthält eine Vielzahl privater, gewerblicher und öffentlicher

Bauten bis hin zur kompletten Erschließung und Quartiergestaltung

ganzer Wohn- und Geschäftsviertel. Das Architekturbüro verantwortet

und betreuet Bauprojekte über alle HOAI-Leistungsphasen,

arbeiten zudem regelmäßig in bewährten Kooperationen mit anderen

Architekturbüros und Investoren zusammen, etwa in der Übernahme

der Bauleitung.

Das Dienstleistungsportfolio ist umfassend und reicht von Neubauprojekten

und Umbauten im Bestand über Modernisierung und Instandhaltung

bis hin zu umfassenden Standortanalysen und Machbarkeitsstudien

für gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Dazu gehören

auch umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Bauwerkserhaltung,

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) sowie Gutachterwesen

bei der Ermittlung von Gebäudewerten und Schäden am

Bau.

Das Architekturbüro sucht bei jedem Projekt zusammen mit seinen

Auftraggebern nach individuellen Lösungen. Das Unternehmen realisiert

im In- und Ausland Projekte für private Bauherren und gewerbliche

Wohnungsbaugesellschaften, für staatliche und kommunale Institutionen

sowie für Unternehmen der freien Wirtschaft. Alle Gebäude

und Konzepte, die in den letzten 19 Jahren umgesetzt, als Planungsgrundlage

entwickelt oder als Wettbewerbsbeitrag eingereicht wurden,

waren und sind für sich einzigartig.

Das Unternehmen ist in den letzten 19 Jahren erheblich gewachsen.

Beginnend mit fünf Mitarbeitern, arbeitet heute ein Team von rund

20 Kolleginnen und Kollegen unterschiedlichster Professionen an den

Projekten von Gaus Architekten.

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UNTERNEHMEN

Christian Gaus

Dipl.-Ing. (FH) Freier Architekt

Inhaber

Christian Gaus wurde 1973 in Schwäbisch Gmünd geboren.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Christian Gaus

studierte von 1994 bis 1998 an der Bauhaus-Hochschule in

Dessau Architektur. Seine Diplomarbeit „Glaube und Raum“

über die Wallfahrtskirche Maria Buch in Neresheim wurde

mit dem Carl-Fieger-Preis ausgezeichnet.

Seit 1998 arbeitet Christian Gaus als Architekt, zunächst im

Architekturbüro seines Vaters Alois Gaus, später als Freier

Architekt. Am 1. April 2000 gründete er zusammen mit Stephan

Knödler in Rechberghausen das Architekturbüro Gaus

& Knödler Architekten. Seit 1. November 2019 führt Christian

Gaus als persönlicher Rechtsnachfolger das Unternehmen

mit der Firma Gaus Architekten weiter.

Er ist eingetragener Architekt bei der Architektenkammer

Baden Württemberg sowie im Stichting Architectenregister

der Niederlande in Den Haag. Im Jahr 2002 nahm Christian

Gaus im Tessin an der Internationalen Sommerschule von

Luigi Snozzi teil. Seine Abschlussarbeit wurde dort mit dem

ersten Preis honoriert. Seit 2006 gibt er seine Erfahrungen

selbst an den beruflichen Nachwuchs weiter, unter anderem

an der Hochschule Rotterdam. Christian Gaus ist Initiator

von diversen nationalen und internationalen Projektund

Arbeitsgemeinschaften wie ARGE Breuninger Areal oder

Team G.A.U.S. Im September 2010 gründete er zusammen

mit dem Stuttgarter Architekten Prof. Jörg Aldinger die Team

Gaus + Aldinger Generalplaner und Architekten GmbH.

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Er engagiert sich darüber hinaus berufspolitisch: Er ist

seit Juli 2010 Vorsitzender der Architektenkammergruppe

Göppingen. Von der Landesarchitektenkammer Baden-

Württemberg wurde er darüber hinaus in den Ausschuss

„Nachhaltiges Bauen“ und in die Strategiegruppe „Klima |

Energie | Nachhaltigkeit“ berufen. Ende 2014 wählte ihn die

Landesvertreterversammlung in den Haushaltsprüfungsausschuss

der Landesarchitektenkammer. Von 2016 bis

2019 war Christian Gaus von der Bundesarchitektenkammer

entsandter deutscher Delegierter beim Europäischen Rat

der Architekten (ACE) in Brüssel. Er war dort Mitglied der

Arbeitsgruppe „Energy, Sustainable Architecture / Urban

Issues“. In dieser Funktion gehörte er auch dem Arbeitskreis

„Internationales“ der Bundesarchitektenkammer in

Berlin an.


UNTERNEHMEN | TEAM

Jana Blank Anja Chwastek Jo Frederik Effenberger Alina Felker Six und Five

Klaus Forell

Christian Gaus Saskia Gaus-Mens Safa Fatih Gençaslan Davide Guerreri

Tim Hepperle Fabian Hoyer

Jana Huber Natalie Klotzbier Gehad Kneiber

Büsra Koç Ralf Krombholz Lucas Meyerhöfer

Bettina Müller

Michael Schelling

Julius Schmid Sandra Schmid Michelle Schweizer Umut Soyyigit Andreas Werner


UNTERNEHMEN

Leitbild

Bei der Vielfalt an Möglichkeiten schaffen wir

Klarheit. Unsere Kunden vertrauen uns. Sie

treffen bewusste Entscheidungen.

Anspruch und Selbstverständnis

Wir fördern und fordern eigenverantwortliches Denken

und Handeln. Wir arbeiten mit Begeisterung, Freude und

Leidenschaft. Wir schaffen eine einzigartige Architektur.

Wir sprechen Emotionen an und verbessern laufend

unsere Qualitätsstandards.

Architektur und Baukultur

Wir sind innovativ und bewahren Architektur. Damit

leisten wir einen aktiven Beitrag zur zeitgenössischen

Architektur sowie zur Baukultur. Wir vermitteln den Wert

von guter Architektur.

Kunden

Wir zeigen den Kunden unsere besondere Wertschätzung.

Wir schaffen Vertrauen und Klarheit und geben

unseren Kunden Sicherheit. Wir bieten unseren Kunden

eine herausragende architektonische Qualität und finden

individuelle Lösungen.

Team

Wir schätzen jeden einzelnen im Team und gehen ehrlich

miteinander um. Wir arbeiten zielorientiert und

suchen miteinander die besten Lösungen. Wir sind

innovativ und arbeiten auf dem Stand der Technik. Wir

lernen aus unseren Fehlern.

Umwelt und Gesellschaft

Unser höchstes Gut ist die Gesundheit. Wir gehen verantwortungsbewusst

und respektvoll mit Umwelt und

Natur um. Wir reflektieren gesellschaftliche Diskussionen

und formulieren adäquate Antworten dafür. Unsere

Gebäude sind Antworten auf gesellschaftliche Diskussionen.

Erfolg und Wachstum

Wir handeln wirtschaftlich. Gewinne sind die Basis für

unsere Existenz. Wir entwickeln uns permanent weiter

und gehen offen mit Veränderungen um. Wir wollen

weiter wachsen.

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IMPRESSUM

Kontakt

Hauptbüro Göppingen

Gaus Architekten

Stuttgarter Straße 50

73033 Göppingen

Deutschland

Fon +49 (0)7161 40231-0

Fax +49 (0)7161 40231-99

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Internet www.gaus-architekten.de

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Geschäftsführender Gesellschafter: Christian Gaus

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Stand: April 2021

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