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Berghofer Blick 2019-1 Internet

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HILFE & SERVICE

Herzlich willkommen

im BackCafé

Grobe

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für 1 Tasse Kaffee nach Wahl

in unserem BackCafé

in Berghofen

Einlösbar im Fachgeschäft Berghofen bis zum 31.3.2019.

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Berghofer Str. 141

44269 Dortmund-Berghofen

Mo. – Fr.: 6.00 – 18.30 Uhr

Sa.: 6.00 – 16.30 Uhr

Sonn- u. Feiertag:

7.30 – 17.00 Uhr


VORWORT

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Benjamin Blick meint ...

... da viele Schulkinder den Weg von der Wittbräucker Straße über den Berghofer Tunnel benutzen, wäre eine Beleuchtung

des Weges wünschenswert.

... die Vollsperrung der Schürufer Straße führt zu mehr Verkehr und damit zu einer größeren Belastung für Berghofens

Bürger.

... gemeinsam mit Ihnen - LIEBE LESERINNEN UND LESER - freuen wir uns über unsere neuen Mitglieder:

... es war ein gutes Zeichen für die Lebendigkeit unserer Vereinsarbeit, dass sich eine so große Anzahl von Vereinsmitgliedern

zu unserem traditionellen Adventsessen zusammenfanden. Unter ihnen war auch unser Ehrenmitglied Günter

Schulte, von dem wir leider nur wenige Tage später Abschied nehmen mussten.

... Ihnen - LIEBE LESERINNEN UND LESER - wünschen wir für das Jahr 2019 Glück, Gesundheit und Zufriedenheit,

bleiben Sie den Gewerbetreibenden in Berghofen gewogen.

IHR BENJAMIN BLICK

Herausgeber: Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende e.V. • 1. Vorsitzender Carsten Freiheit • Berghofer Str. 149a • 44269 Dortmund

Telefon 0231 395 22 33 • www.ibg-do.de • info@ibg-do.de

Verantwortlich für den Inhalt: Vorstand IBG e.V. (V.i.S.d.P)

Gestaltung & Satz: Berghofer Fotoservice • Berghofer Straße 149a • 44269 Dortmund • Telefon 0231 3952233

Druck: Uwe Nolte • Im Kurzen Busch 7 • 58740 Iserlohn • Telefon 02371 9765-30

Fotos: Berghofer Fotoservice • Berghofer Straße 149a • 44269 Dortmund • Telefon 0231 3952233

Der nächste BB erscheint am 15.05.2019 • Druckauflage / verteilte Auflage 15.000 Exemplare / ISSN Nr. 1861-9304

Der Anzeigenschluss für die Ausgaben ist jeweils 30 Tage vorher!

Ihre Anzeigen und Texte senden Sie bitte per E-Mail an: info@ibg-do.de


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GESUNDHEIT

Blähungen durch Äpfel – ist das möglich?

Fruchtzucker-Unverträglichkeit verstehen und richtig „behandeln“!

Viele Menschen in Mitteleuropa vertragen nur kleine Mengen

Fruchtzucker (auch Fruktose genannt). Experten schätzen,

dass bis zu 30% der Menschen hierzulande betroffen sind.

Zum Vergleich: an der deutlich bekannteren Laktoseintoleranz

leiden nur ca. 15% der Menschen in Deutschland. Wie

der Name schon sagt, ist Fruchtzucker vermehrt in Früchten

enthalten.

Wenn ein gesunder Mensch Fruktose zu sich nimmt, wird die

Fruktose im Dünndarm ins Blut aufgenommen. Dies geschieht

über bestimmte Proteine in der Darmwand. Wenn nicht genügend

solcher Proteine vorhanden sind oder diese zu langsam

arbeiten, gelangt Fruktose in tiefere Darmabschnitte wie den

Dickdarm. Natürlicherweise kommt Fruktose hier nicht vor,

wird aber von den dort lebenden Bakterien verarbeitet. Bei

dieser Verarbeitung entstehen Gase und abführend wirkende

Stoffe und es zeigt sich das typische Beschwerdebild: Blähungen,

Durchfall, Völlegefühl und Darmkrämpfe sind möglich.

Leider sind diese Symptome unspezifisch und deuten auch auf

Krankheiten wie z.B. das Reizdarm-Syndrom hin. Viele Betroffene

leiden oftmals jahrelang an den Beschwerden ohne dass

sie selbst oder der behandelnde Arzt an Fruktose-Unverträglichkeit

denken.

Leider gibt es keine klassischen Medikamente gegen eine Fruktose-Unverträglichkeit.

Relativ neu auf dem Markt ist ein Nahrungsergänzungsmittel

welches ein Protein enthält, dass die

Fruktose aufspaltet und damit nicht mehr für die Darmbakterien

zur Verfügung steht. Betroffene können und sollten es bei

sich selbst testen um die Beschwerden zu lindern. Leider ist

Fruktose-Intoleranz nicht als „Krankheit“ anerkannt – somit

ist eine Erstattung durch die Krankenkassen ausgeschlossen.

Wirklich erfolgreich

ist die Ernährungsberatung

und die folgende

Umstellung der

Nahrung. Die Therapie

beginnt mit einer zwei- bis vierwöchigen Phase in der weitestgehend

auf Fruktose verzichtet werden muss. Der Darm

kommt zur Ruhe und normalisiert sich. Dann beginnt man,

wieder Lebensmittel zu sich zu nehmen, in denen zumindest

ein wenig Fruktose enthalten ist. Die Auswirkungen sollten in

einem Ernährungstagebuch festgehalten werden: „Was habe

ich gegessen und wie geht es mir damit?“ So findet jeder Patient

seinen Weg. Wichtig ist, nicht komplett auf Früchte zu

verzichten da diese viele wertvolle Vitamine und Mineralien

enthält, die der Körper braucht.

Viel Fruktose ist in Äpfeln, Birnen, Mangos, Trauben, Honig

sowie Trockenfrüchten enthalten. Außerdem enthalten viele

Light-Produkte, Gemüsekonserven und Softdrinks große Mengen

an Fruktose.

Wegen nur geringer Mengen Fruktose gut verträglich sind Bananen,

Aprikosen und nahezu alle Beerenfrüchte. Ein weiterer

Tipp: Obst sollten Betroffene nicht pur zu sich nehmen sondern

zusammen mit Milchprodukten wie Joghurt. Das darin enthaltene

Fett und Eiweiß bewirken, dass der Furchtzucker langsamer

aufgenommen wird. Das erleichtert den angeschlagenen

Darmtransportern die Arbeit.

Nach unserer Erfahrung können Betroffene, die auf die Ernährung

achten ein nahezu beschwerdefreies Leben führen.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Orion Apotheke und Apotheke auf dem Höchsten

Beide

Apotheken sind

durchgehend

geöffnet!

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HILFE & SERVICE

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HILFE & SERVICE

Dyskalkulie und Rechenschwäche –

Was ist das eigentlich?

Julian, 10 Jahre, wiederholt gerade die vierte Klasse und

kann immer noch nicht das Einmaleins. Frieda ist in der

ersten Klasse und kann sich auch nach vielem Üben mit

Mama und Papa einfach nicht merken, wie viel 3 + 4 ist.

Und Lena ist 13 Jahre alt, tut sich schon immer im Matheunterricht

extrem schwer und hat seit neuestem aufgehört

sich mit ihren Freundinnen zu treffen, da die Mädchen

inzwischen selbstständig ihre Verabredungen planen und

Lena immer noch nicht die Uhrzeiten lesen kann. All diese

Kinder haben eine Dyskalkulie oder Rechenschwäche.

Bei beiden Erscheinungsbildern kommt es zu den gleichen,

typischen Problemen und Fehlern (z.B. das dauerhafte

Rechnen mit den Fingern, Probleme beim Schreiben und Benennen

von großen Zahlen), wobei Kinder mit einer Dyskalkulie

zudem weitere Wahrnehmungsdefizite aufweisen können,

unter anderem bezogen auf die zeitliche oder örtliche

Orientierung. So kann mir Julian beispielsweise nicht genau

sagen, wann er Geburtstag hat und ist sich auch nach vier

Jahren Schulzeit noch unsicher bei der Orientierung in seiner

Schule. Oft besuchte Räume (wie z.B. den Klassenraum, die

Sporthalle oder

den Speisesaal)

findet er inzwischen sicher, aber Räume, die er nur selten

besucht (wie etwa einen Leseraum für das gemeinsame Lesen

mit den Lesepaten), findet er nur mit Hilfestellung.

Wie bei der Legasthenie und LRS werden auch die Begriffe

Dyskalkulie und Rechenschwäche häufig synonym verwendet,

es wird also nicht unterschieden, ob ein Kind eine Dyskalkulie

oder eine Rechenschwäche hat. Doch auch hier gibt

es zwischen den beiden Phänomenen wichtige Unterschiede,

die für die lerntherapeutische Arbeit von entscheidender

Bedeutung sind.

Mehr Informationen zu der Abgrenzung Dyskalkulie –

Rechenschwäche finden Sie auf meiner Homepage.

Gerne kann ich Ihnen bei einer Lernberatung auch individuelle

Tipps mitgeben, wie Sie Ihrem Kind bei dem Umgang

mit Zahlen und Rechnungen helfen können.


HILFE & SERVICE

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GESUNDHEIT

Säure-Basen-Gleichgewicht:

Sauer macht krank!

Eine schlechte Ernährung hinterlässt im Körper über Jahre hinweg

Spuren.

Einseitige Ernährung, übermäßige Zufuhr von Fleisch, Milchprodukten

aber auch von Weißmehlprodukten und Zucker belasten

den Organismus und es kommt zu Übersäuerung.

Grund dafür ist, dass bei der Umsetzung der Nahrung, viele saure

Stoffwechselprodukte entstehen.

Genussmittel wie Alkohol und Nikotin tragen zusätzlich auch zum

Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts bei.

Zusätzlich kann auch Stress das Übersäuern des gesamten Körpers

begünstigen.

Diese Säuren gelangen vom Verdauungstrakt ins Blut, welches sie

an die Regulations- und Ausscheidungsorgane weiterleitet.

Wenn diese überlastet sind, deponiert der Körper die überschüssigen

Säuren in einem ,,Zwischenlager“. Als Depot hierfür dient das

Bindegewebe. Dies erklärt, warum eine Übersäuerung mit vielfältigen

Beschwerden auf verschiedenen Ebenen in Zusammenhang

steht und bei vielen chronischen Erkrankungen eine Rolle spielt.

Auch im Nervensystem werden wichtige Vorgänge durch Säuren

Anja Pearce, Heilpraktikerin

behindert, der Mensch reagiert

Sauer! Eine Übersäuerung ist ein

schleichender Prozess und verläuft

zunächst beschwerdefrei und schmerzlos. Erst im weiteren

Verlauf, wenn durch die abgelagerten Säuren wichtige Vorgänge

im Bindegewebe blockiert werden, treten Beschwerden auf.

Diese sind zu Beginn meist diffus. Es kommt zu einer allgemeinen

Beeinträchtigung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens,

das sich in ausgeprägter Müdigkeit, Trägheit, Nervosität und verringerter

Leistungsfähigkeit äußern kann. Auch die immunologische

Abwehrkraft vermindert sich, selbst banale Infekte können

sich zu immer wiederkehrenden Problemen entwickeln.

Schlafstörungen und Sodbrennen sind ebenfalls möglich. Durch

die Einlagerung von Säuren im Bindegewebe verlieren Sehnen und

Knorpel ihre Elastizität und es treten Muskel-, Sehnen- und Gelenkschmerzen

auf. Ebenfalls ist die Entstehung der Osteoporose

begünstigt.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Ich stehe Ihnen gern für

ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Ihre Naturheilpraxis Anja Pearce


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Rückenschmerzen

Osteopathie als Heilmethode kann auch bei Rückenschmerzen

eine sinnvolle Alternative sein.

Wer kennt es nicht? Fast jeder leidet im Laufe seines Lebens

an Rückenbeschwerden, sei es die Halswirbelsäule, die

Brustwirbelsäule oder die Lendenwirbelsäule.

Bei manchen sind es „nur“ Verspannungen, die durch

Bewegungseinschränkungen von verschiedenen Geweben im

Körper ausgelöst werden. Andere haben schwerwiegende Schäden

z.B. in Form eines Bandscheibenvorfalls. In beiden Fällen kann

Osteopathie Ihrem Körper helfen.

Bei weniger gravierenden Beschwerden helfen oft schon sanfte

faciale Techniken oder das Lösen einer Blockade, um die

Schmerzen zu lindern. In anderen Fällen scheint eine OP oft

unumgänglich. Bei einem Bandscheibenvorfall beispielsweise

ist es wichtig, dem Körper seine Kompensationsmöglichkeiten

in anderen Gelenken wieder zu geben und diese frei zu halten.

Nur ein gesunder Körper besitzt die Fähigkeit, sich selbst

zu regulieren, so lange alle Gewebestrukturen ausreichend

beweglich und damit gut versorgt sind. So sollten zum Beispiel

ein Beckenschiefstand oder auch organische Beschwerden,

die ebenfalls Einfluss auf die Wirbelsäule haben, korrigiert

werden, so dass der Körper wieder mehr

Kompensationsmöglichkeiten hat, um die

betroffene Stelle zu entlasten. Dies ist die

Tätigkeit eines Osteopathen.

Voraussetzung um diese Probleme

herauszufinden ist eine ausführliche Anamnese, in der eine

individuelle Therapie abgestimmt werden kann.Um die

Selbstheilung bestmöglich zu unterstützen, sollten Schädel,

Rückenmark und die Bewegungsorgane, sowie die inneren

Organe als ganzes System funktionieren.

Bei welchen Rückenbeschwerden

kann Osteopathie noch helfen?

- verspannte oder verkürzte Muskulatur

- Ischias - Schmerzen

- Bandscheibenbeschwerden (Vorwölbungen/Vorfälle)

- HWS- BWS- LWS- Syndrom

- Hexenschuss (Lumbargo)

- Skoliose

- Nackenschmerzen


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GESUNDHEIT

Möglichkeiten der Hypnosetherapie

Das Bild der Hypnose ist bei vielen Menschen von der

Showhypnose geprägt, wie sie etwa auf Veranstaltungen

oder im Fernsehen gezeigt wird. Allerdings werden bei der

Showhypnose nur kurzfristige Ergebnisse erzielt. So vergessen

Personen ihren eigenen Namen, bewegen sich auf der

Bühne wie ein Tier oder beißen in saure Zitronen. Dies ist

jedoch mit der therapeutischen Hypnose-Behandlung nicht

zu vergleichen.

Die therapeutische Hypnose ist eine sanfte und gleichzeitig

intensive Möglichkeit, um gewünschte persönliche Veränderungen

zu bewirken und innere Ziele zu erreichen. Sie kann

daher auch als Erlebnistherapie bezeichnet werden. Die

Hypnose bietet einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein,

weshalb sie immer mit Ernsthaftigkeit und entsprechender

Sorgfalt angewandt werden sollte. Die Annahmen,

dass jemand aus einer Hypnose nicht mehr aufwacht oder

der Therapeut schadhafte Eigenschaften verursachen kann,

sind schlichtweg falsch. Bei der therapeutischen Hypnose

richtet der Patient seinen Blick in innere Vorstellungen sowie

Bilder und der Therapeut leitet ihn mit gezielten Worten

dorthin. Es kann hier von einer geführten Meditation gesprochen

werden. Dies wird als angenehme Tiefenentspannung

erlebt, obwohl die Person geistig hellwach ist. Das Gehirn

arbeitet in diesem entspannten

Zustand am effektivsten.

Im Vergleich zu anderen Therapieformen,

ist der Vorteil der Hypnosetherapie

die Bewirkung von

Veränderungen in verhältnismäßig

kurzer Zeit.

Hier ein kleiner Überblick, in welchen Bereichen die Hypnosetherapie

in meiner Praxis eingesetzt werden kann:

Raucherentwöhnung, Stresstherapie, Burnout Prophylaxe

und Therapie, Gewichtsreduktion, Essattacken ,Ängste und

Phobien, Schlafstörungen, Depression und Rückfallvorbeugung,

Panikattacken, Steigerung des Selbstvertrauens, Fingernägelkauen,

Konzentration allgemein oder beim Lernen

steigern, Leistungssteigerung im Sport und im Arbeitsleben,

Antriebslosigkeit, Vergangenheitsbewältigung, Trauerarbeit

Kinderhypnose (z.B. bei Ängsten, Schlafstörungen, Lernen

und Prüfungen, Enuresis, uvm.)

Diese Auflistung ist ein Teil der Möglichkeiten der Hypnose.

Kontaktieren Sie mich und erfahren Sie noch viel mehr über

die Möglichkeiten der Hypnose.


HILFE & SERVICE

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HILFE & SERVICE


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... die Erste!

Das Westfalenstadion wurde zur WM 1974 am 2. April offiziell eröffnet.

2. April 1974 Seitenwahl Waltrop - Mengede

Das Westfalenstadion wurde zur WM 1974

am 2. April offiziell eröffnet. Vor dem Klassiker

Borussia Dortmund - Schalke 04 fand ein Damenspiel

zwischen TBV Mengede und VfB Waltrop statt. Damit haben

eigentlich Frauen das Fußballstadion per Ball und Spiel eingeweiht.

Dank Sportdezernent Erich Rüttel kam dieses Spiel

zustande. Da Marita Dossow damals die erste und einzige

Schiedsrichterin in Dortmund war, hieß es: „Dann sollen die

Damen das unter sich ausmachen.“ So kam es dann auch.

Da das Rahmenprogramm bereits mehr Zeit in Anspruch

genommen hatte, konnte das Spiel nur 2 x 20 Minuten dauern.

Die Mannschaften mussten zwecks Vorbereitung zwei

Stunden vor Spielbeginn im Stadion Rote Erde sein. Die

Nervosität war in der Kabine schon sehr groß. Dann kamen

zwei Fotografen von Hoesch und wollten schon Fotos von

dem Schiedsrichterteam machen. Sie haben uns überzeugt,

dass ein Bierchen uns ganz gut tun würde. Wir haben uns

überreden lassen und das war auch gut so. Heute kaum

noch denkbar, Alkohol vor dem Spiel.

Marita Dossow


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HILFE & SERVICE

Das Malerhandwerk –

traditionsbewusst und innovativ

Die Zeiten, in denen der Maler nur mit weißer Farbe aus

Kalk unterwegs war, sind schon lange vorbei. So könnte

man meinen, doch die guten alten Kalkfarben werden zurzeit

als Dispersionshybriden neu entdeckt.

Die Vorteile dabei liegen klar auf der Hand: Atmungsaktiv

und somit das Raumklima verbessernd und natürlich

schimmelvorbeugend. Fenster, Türen, Dächer und Fassaden

werden immer dichter, um möglichst wenig Wärme zu

verlieren, dabei wird Schimmelprävention immer wichtiger.

Da es sich bei Kalk um ein natürlich vorkommendes

Produkt handelt, ist es sogar in der Nachhaltigkeit kaum

zu toppen.

Kalk, der Beschichtungsstoff der Zukunft? Ein ganz klares

Ja- mit Biosiegelqualität zu bezahlbaren Preisen. Nicht

nur Farben, sondern auch die neuesten Gestaltungstrends

beinhalten den mit vielen Vorteilen behafteten Baustoff.

So ist zum Beispiel die im Moment absolut im Trend liegende

Betonoptik auf Kalkbasis. Also Back to the Roots

könnte man sagen, ein alter Baustoff neu erfunden.

Seit dem Wegfall der Schwerindustrie, welche unsere

Heimat so lange prägte, ist es im Außenbereich sogar

möglich, Fassaden mit diesem Allrounder zu gestalten,

um Schwarz- und Grünalgen Einhalt zu gebieten. Im sich

stetig verändernden Markt der Wohntrends gibt es unzählige

Gestaltungsmöglichkeiten, die sich immer wieder neu

erfinden.

Es ist somit unabdingbar, sich als Maler weiterzubilden,

sich neu zu erfinden und so manch ausgestorben gedachte

Tradition wiederzubeleben.

So wie noch vor wenigen Jahren aufgrund der Raumklang

verbessernden Akustik die Raufaser Tapete in Mode war,

ist der Trend heute, die Wände glatt zu gestalten und eine

einzelne Wand mit einem Eyecatcher zu versehen. Beispielsweise

mit einer Kreativtechnik aus Farbe, Spachtelmasse

oder einer Tapete. Da sind der Fantasie keine

Grenzen gesetzt.

Generell kann man sagen, dass sich der gesamte Markt

umweltfreundlicher und nachhaltiger entwickelt. Das beste

Beispiel bieten Lacke. So roch man früher in der ganzen

Siedlung, wenn sich jemand einen Renovierungsanstrich

der Türen und Rahmen gönnte. Heute gibt es lösemittelreduzierte

Lacke, die nur noch unter 4% Lösemittel enthalten

dürfen. Ebenso sind die lösemittelfreien Lacke mit

den selben und teils besseren Eigenschaften eine echte

Alternative.

Einen neuen Zweck erhielt auch Vinyl, welches sich durch

innovative Druck- und Prägeverfahren in unzähligen Optiken

wie Holz, Fliesen und Steinoptiken auf dem Bodenbelag-Markt

etabliert hat. Ob geklebt oder wie ein Laminat

geklickt ist er kaum noch wegzudenken. Sogar Feuchtraum

geeignet und überzeugend durch seine Langlebigkeit.

Anstriche, Lackierungen, Tapezierungen, Spachtel-,

Kreativ- und Dekortechniken, Bodenbelagsarbeiten,

Holzanstriche und vieles mehr bietet die Malerwerkstatt

Haselhoff. Beratung und Kostenvoranschläge sind natürlich

kostenfrei.

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sind wir der richtige Partner an Ihrer Seite.

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HILFE & SERVICE

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Adventsfeier der

Interessengemeinschaft Berghofer

Gewerbetreibende e.V.

Zur traditionellen Adventsfeier, an der sich langjährige Mitglieder

und Neumitglieder in großer Zahl beteiligten, traf

sich die Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende

e.V. am 16. November 2018. Gedanken- und Erfahrungsaustausch

beendeten ein Jahr erfolgreicher Tätigkeit

auch für unseren Ort Berghofen. Planungen für 2019 wurden

in Angriff genommen.


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HILFE & SERVICE

Mitglieder der Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende e.V.

Berghofer Straße 149 a, Carsten Freiheit, Geschäftsführender Vorstand, Tel.: 0231 - 3952233, Fax: 0231 - 4080469

Ehrenmitglieder Robert Lettermann; Günter Schulte †; Frank Trabert

Apotheke

Orion Apotheke Claudia Kemper & Martin Kemper

Berghofer Str. 155; E-Mail: orion.apotheke@gemeinsam-gesuender.de

Telefon: 948305-0

Telefax: 948305-30

Arne Ulrich Telefon: 487202

Kötter

Overgünne 89;E-Mail: info@bestattungen-koetter.de

Telefon: 48955-57

Telefax: 488531

Telefon: 9413000

Telefax: 94130020

Telefon: 464276

Telefax: 464337

Telefon: 02304 80350

Dachdecker Telefon: 3952746

Telefax: 3952747

Lischke Bedachungen Fasanenweg 62; E-Mail info@lischke-bedachungen.de Telefon: 28053950

;

Telefon: 4469779

Telefax: 4469780

Telefon: 4257534

Telefon: 484762

Telefax: 948012

Andreas Stockx Elektroservice Ruhfusstr. 26; E-Mail info@stockx.de Telefon: 42784455

Telefon: 813782

Fahrradfachgeschäft Reuber Bike Inh. Frank Reuber; Wellinghofer Amtsstr. 2; E-Mail: schreibe@reuberbike.de Telefon: 487461

; Telefon: 48944

Jörg Bachstein Telefon 481388

;

Telefon: 3952233

Telefax: 4080469

Berghofer Haarstudio Faina Bagajeva; Busenbergstr. 33 Telefon: 4960840

Telefon: 482060

Telefon: 484649

Hausmeisterservice Mobil: 0173 7006465

Gärtnerei/Blumen Dirk Scholz Wittbräucker Str. 282; E-Mail: dirkscholzgarten@aol.com Telefon: 480932

Glaserei

Glas Hilf Inh. Michael Siepen

Telefon: 482376

Berghofer Str. 166; (Zufahrt über Ostkirchstr.); E-Mail: info@glas-hilf.de; www.glas-hilf.de Telefax: 483404

Heilpraktiker für

Psychotherapie

Inkassounternehmer

Jérôme Gobet

Berghofer Str. 144; E-Mail: info@heilpraxis-gobet.de; www.heilpraxis-gobet.de

; info@spieker-immobilien.de

bapa finance

Inh. Bastian Patrakscht; Hirschweg 11; E-Mail: b.patrakscht@bapafinance.de; www.bapafinance.de

Telefon: 017621674112

Telefax: 53226708

Telefon: 48921/-22

Telefax: 488710

Telefon: 981090-0

Telefon: 95485650

Mobil: 015204948408

Kreditinstitute Telefon: 18322621

Telefax: 485980

Lerntherapie

Katharina Franke

Ostkirchstr. 107; www.lerntherapie-franke.de; E-Mail: info@lerntherapie-franke.de

Telefon: 54025070

Telefax: 54025089

Telefon: 42775584


HILFE & SERVICE

17 17

Malerwerkstatt

Partyservice

24h Seniorenbetreuung

Physiotherapie

Osteopathie

Osteopathie/

Heilpraktiker

Thorsten Haselhoff

Gansmannshof 1; E-Mail: malerwerkstatt-haselhoff@gmx.de; www.malerwerkstatt-haselhoff.de

HILFE & SERVICE

Telefon: 47797430

Telefax: 47797431

Medizintechnik Dipl.-Ing. Heise Vertriebs-GmbH Telefon: 488445

Telefax: 482298

Anja Pearce Telefon: 53226709

Telefax: 53226708

Beate Weigand Orthopädieschuhmachermeisterin Telefon: 4080591

Hannuschka

Inh. Dr. Werner Wetekamp, Berghofer Str. 168; E-Mail: ha@party-partner.de; www.party-partner.de

AAu.K Amb. Alten- und Krankenpflege

Alfred-Trappen-Str. 9; E-Mail: aauk@gmx.de; AAu.K Pflege GmbH Einhaus

SHD Seniorenhilfe Dortmund GmbH

Berghofer Str. 176; E-Mail: info@shd-dortmund.de; www.shd-dortmund.de

Betz & Pohl Inh. Sebastian Betz u. Oliver Pohl

Berghofer Str. 179; E-Mail: info@betz-pohl.de; www.betz-pohl.de

Maik Schlüter

Berghofer Str. 144; E-Mail: info@osteopathie-schlueter.de; www. osteopathie-schlueter.de

Telefax: 4080593

Telefon: 481842

Telefax: 4948024

Telefon: 430044

Telefax: 417383

Telefon: 58979880

Telefon: 9414491

Telefax: 9414492

Telefon: 13070272

mobil: 017657783319

Radio Schaaf Telefon: 482178

Telefax: 484166

Kornelia und Klaus Urban Telefon: 485841

Telefax: 482344

Telefon: 53200539

Telefon: 482636

Pizzeria bei Perino Inh. Selliah Perinpanathan Berghofer Str. 163 Telefon: 4940221

Haus Heimsoth Telefon: 3952999

Restaurant „Pfeffermühle“ Telefon: 9486648

Gaststätte „Zum Steigerturm“ Telefon: 480687

Serres Grill; Berghofer Str. 166 Telefon: 96738330

Inh. Silvia Lehr; Kleine Berghofer Str. 3; E-Mail: zur-waldesruh@arcor.de Telefon: 481680

Elisabeth Windau Telefon: 482230

SWM Steuerberatungsgesellschaft

Wittbräucker Str. 401; E-Mail: mail@swm-stb.de; www.swm-stb.de

Telefon: 5677090

bft-Tankstelle Helmand Naserie; Berghofer Str. 180 Telefon: 485370

Textilpflege T&H Textilpflege Berghofer Str. 163; textilpflege-th@gmx.de Telefon: 72960228

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Alfred Pawlowicz Wilmsmannstr. 14

E-Mail: ap-umzug@t-online.de; www.ap-umzug.de

Both & Barcinski GbR

Busenbergstr. 116; E-Mail: info@asse24.de; www.asse24.de

Versicherungsbüro Renneke

Emsenstr. 41; E-Mail: joerg.renneke@arcor.de

Rohde & Partner GmbH

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Telefon: 53223062

Telefon: 485240

Telefon: 483141

Mobil: 0172 2701066

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Telefax: 487352

Telefon: 488999

Telefax: 487417

Versicherungen LVM-Versicherungsagentur, Jörg Kneer; Telefon: 5588424

Wohnmobilvermietung

Schultis Wohnmobile Tobias Schulte;

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Telefax: 4440764

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Telefon: 4948228

Telefax: 4948226


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HISTORISCHES

Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, ein genaues Datum lässt

sich nicht mehr angeben, saß Karl über seiner Briefmarkensammlung.

Nicht ganz vollständig war sie ihm – trotz des Krieges und der Flucht aus

seiner mitteldeutschen Heimat – erhalten geblieben. Lange Zeit hatte er

sich nur wenig um sie kümmern können. In Dortmund hatte er nun Arbeit

und Auskommen gefunden; mit anderen baute er ein bombenzerstörtes

Haus in Dortmund-Schüren wieder auf. Frau und Sohn waren noch vor

den deutschen Staatengründungen in Ost und West zu ihm über die

Zonengrenze gekommen. Die Familie war nun wieder vollständig. Es gab

auch wieder etwas Freizeit, um sich mit den kleinen Druckkunstwerken aus

aller Welt zu befassen. Als er 1924 mit dem Sammeln begonnen hatte, war

das Sammeln von Briefmarken aus aller Welt eine Selbstverständlichkeit.

Es gab zumeist Dauerserien, die „Sondermarken“ bildeten noch eine

Ausnahme. Das hatte sich gründlich verändert. Die vielen Sammler in

aller Welt hatten aus den Briefmarken Objekte gemacht, deren attraktive

Vermehrung den Postdirektionen in aller Herren Ländern gute Einnahmen

erbrachten. Durch den Krieg waren die Lücken in Karls Sammlung groß

geworden; und die Welt hatte sich verändert, immer mehr Staaten

erlangten Unabhängigkeit und machten neue eigene Briefmarken zu

Werbeträgern ihrer beginnenden Souveränität; und in den Kolonien

suggerierten gesonderte Ausgaben erste Formen der Eigenständigkeit und

gewährten den Postdirektionen ebenfalls gute Erträge.

Um an den Briefmarken der Welt teilhaben zu können, suchte Karl nicht

nur Tauschpartner im örtlichen Briefmarkenverein, sondern auch entfernte

Briefkontakte. In einer Briefmarkenzeitung bot Willi die Sammelgebiete

Frankreich und dessen Kolonien zum Tausch an. Karl schrieb und sandte

doppelte Marken der deutschen Zonenausgaben, der Bundespost und der

Deutschen Post der DDR und erhielt dafür von Willi Marken aus Frankreich

und Nordafrika. Frankreich hatte Karl im Zweiten Weltkrieg kennengelernt,

dann war er in Italien gewesen und schließlich mit Rommel im Afrika-

Feldzug. Bei einem Kurierflug schossen die US-Amerikaner das Flugzeug

der Wehrmacht ab. Nach vier Stunden zogen sie Karl aus den Fluten des

Mittelmeeres; sie retteten sein Leben und bewahrten ihn vor der weiteren

Teilnahme am Krieg. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft

und der Flucht vor dem Einsatz im Uranbergbau der russischen Zone hatte

er sich in der britischen Zone, in der er eine Anstellung im öffentlichen

Dienst fand, wieder eine Existenz aufbauen können.

Anders war es Willi ergangen, als junger Mann war er gegen Ende

des Zweiten Weltkrieges noch eingezogen worden; er hatte weder

seine Schullaufbahn beendet noch irgend eine Ausbildung. Mit den

Verhältnissen zu Hause stand es nach dem Krieg nicht zum Besten.

Erwerbslos, ohne Aussichten schlug er sich – mehr schlecht als recht –

durch die erste Hungerzeit nach dem Weltkrieg. Eine Chance für einen

Neuanfang ergab sich für ihn nicht. So wollte er hinaus aus dem kaputten

Deutschland: Er fand, er könne nichts anderes als Soldat sein; schließlich

meldete er sich in einem der Werbebüros in der französischen Zone zur

Fremdenlegion. Kleidung, Nahrung und, wenn man Glück hatte, ein Dach

über dem Kopf, was wollte er mehr? Geld, Alkohol, Mädchen lockten, das

harte Leben scheute er nicht. Konnte es schlimmer sein als das, was er im

Weltkrieg hinter sich gebracht hatte?

Viele Deutsche gingen in jenen Jahren den Weg in die Legion aus zerstörten

Städten, zerrütteten Familien, aus Hunger und Kälte in eine ungewisse

Zukunft. – Dieser Weg hatte eine lange Tradition. Als die französische

Revolution des Jahres 1830 den Bürgerkönig Louis Philippe an die Macht

gebracht hatte, standen die zumeist im Ausland, oft in der Schweiz

geworbenen Unterstützer seines bourbonischen Vorgängers Karl X. ohne

Sold im Lande. Hinzu kamen gescheiterte Revolutionäre aus Deutschland,

Belgien, Italien und Polen sowie Deserteure, die den Truppen der alten

Monarchien entkommen waren und an der neuen Freiheit Frankreichs

teilhaben wollten. Um der unruhigen Elemente Herr zu werden und sie

zu beschäftigen, schlug der Kriegsminister Frankreichs, ein Veteran der

napoleonischen Zeit und Armee, Nicolas Jean-de-Dieu Soult, die Gründung

einer „Légion étrangère“ vor, in der nur militärerfahrene Ausländer dienen

und nur außerhalb der französischen Grenzen eingesetzt werden sollten.

So war es am 9. März 1831 zur Gründung der Fremdenlegion gekommen,

die die imperialen Ziele Frankreichs zu unterstützen hatte. Zum ersten

Einsatz kam die Truppe bei der Eroberung Algeriens, dann lieh man sie

an die spanische Infantin Isabella II. aus, die um den Thron kämpfte,

nur wenige der 6.000 Soldaten kehrten nach Frankreich zurück; dort hatte

man freilich schon eine neue Fremdenlegion aufgestellt, um Algerien

halten zu können. Die Legion kämpfte 1853 bis 1856 im Krimkrieg gegen

Russland; sie unterstützte die italienische Unabhängigkeitsbewegung auf

den Schlachtfeldern von Magenta und Solferino gegen Österreich. Dann

erlitt sie blutige Verluste im mexikanischen Abenteuer gegen Benito Juárez

García. Zur Legende der Legion wurde Hauptmann Danjou, der es am 30.

April 1863 wagte, mit 65 Legionären bei einer Hazienda in Camerone

gegen 2.000 Mexikaner zu kämpfen. Der Hauptmann und die meisten

Legionäre fielen im Kampf, die anderen waren kampfunfähig verwundet.

Der Mut und die Todesverachtung Danjous gelten in der Fremdenlegion

als beispielgebend. Danjou trug eine Handprothese. Sie wird wie eine

Reliquie aufbewahrt. An jedem Jahrestag des Ereignisses wird sie durch

das Hauptquartier der Fremdenlegion getragen, so wird Sterben zum Kult.

Die Feiernden paradieren an jedem 30. April, sie verspeisen Blutwurst,

und dann findet ein Besäufnis statt. Alkohol gilt darüber hinaus als

Allheilmittel im Alltag der Legionäre.

Die Fremdenlegionäre dienten im Deutsch-Französischen Krieg von

1870/71 und machten Indochina in den Jahren 1883/85 zur französischen

Kolonie. 1895 wurde Madagaskar erobert, und 1912 wurde Marokko

französisches Protektorat, dort sahen sich die Legionäre ab 1914 in eine

zwölfjährige Auseinandersetzung mit den Rifkabylen verwickelt. Es bedarf

kaum der Erwähnung, dass die Fremdenlegionäre in beiden Weltkriegen

eingesetzt wurden und zwischen den Kriegen Frankreichs koloniale


HISTORISCHES

19 19

Macht sicherten. Im Zweiten Weltkrieg war die „Perle der französischen

Kolonien“, das Kautschuk-Paradies Indochina, von den Japanern besetzt

worden. Nach dem Krieg entsandte Frankreich ein Expeditionskorps, um

die alten kolonialen Verhältnisse wiederherzustellen.

Stolz präsentieren sich

die Legionäre. Noch gilt

ihnen das Kommende als

Abenteuer. Später besingt

Freddy Quinn ihr Schicksal:

„Der Weg nach Haus ist

schwer für einen Legionär.

Doch viele sehen die

Heimat niemals mehr...“

Willis Regimentsabzeichen

Die Ausbildung ist hart, aber Willi sieht die Kameradschaft, hofft auf

Abenteuer, erinnert sich an die Geschichten von Karl May und an die

Märchenwelt von Tausendundeiner Nacht. Die Wirklichkeit in Algerien ist

ernüchternd, aber nicht beängstigend. Mit einer Foto-Postkarte grüßt Willi

aus Mostaganem.

Der Suezkanal aus der Vogelperspektive

Nordafrika bezaubert die

Legionäre und lässt sie

träumen...

Aber Willi ist nicht nur bezaubert,

er beobachtet – auch mit dem

Fotoapparat – die fremde Welt

des Orients.

Mostaganem (Algerien)

Dann führt ihn die Legion nach Port Fuad, einem 1926 als Wohnvorort von

Port Said von der Suezkanal Gesellschaft gegründeten Ort. Am Kanal gilt

es, französische Interessen zu wahren. Die Lage ist ruhig, Ausflüge führen

Willi bis nach Kairo in die bezaubernde Welt des Orients.

Ein Korbflechter beginnt

mit der Arbeit.

Eine Tochter führt ihren blinden

Vater durch die Stadt.


20

HISTORISCHES

Gleichgültig, wie zerrissen die

Schuhe sind, dieser Schuster

flickt sie wieder zusammen.

Fremdenlegionäre sind für

den Kampf ausgebildet, doch

am Suezkanal ist es ruhig;

aber auch nach dem Weltkrieg

mit seinen 60 Millionen Toten

kommt die Welt nicht zur Ruhe;

auf einem anderen Kontinent

herrscht Krieg. Zuerst sind es

nur Gerüchte, dann kommt

Gewissheit, das Regiment wird

nach Indochina verlegt. Für die

Briefmarkenfreunde wächst die

Hoffnung auf neue Marken und

neuen Austausch.

Als Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg seine koloniale Macht

in Indochina wieder herstellen wollte, hatten sich die Verhältnisse

völlig verändert. Während der japanischen Besetzung hatten die USA

nationalistische und auch kommunistische Widerstandsgruppen

unterstützt, so dass die Franzosen vom Süden Vietnams aus operierten

und Saigon zu ihrem Regierungssitz wählten.

Kambodscha: Haupteingang zu den Ruinen von Angkor

Vor den großen Einsätzen: Willi

(rechts) mit einem Kameraden

Aus einem Ruhelager kann Willi

für das Jahr 1953 der Familie

seines Schürener Tauschpartners

eine Neujahrskarte senden, dann

werden die Einsätze gefährlicher.

Anfang März 1953 ist Willi in

Tourane (Danang).

Im Hafen – vermutlich

Danang

Potpourri-Karte mit Ansichten aus Saigon

Schon am 2. September 1945 hatte der Führer der Vietminh, Ho Chi Minh

(d. h. „der Erleuchtete“, eigentlich Nguyen Ai Quoc), die Demokratische

Republik Vietnam ausgerufen. Zunächst sicherten die Franzosen dem

in Hanoi residierenden Führer der Vietminh zu, dass sein Territorium

innerhalb der Union Francaise einen unabhängigen Status erhalten

sollte. Doch schon im November 1945 kam es in Haiphong über Zollfragen

zu Streitigkeiten, in deren Verlauf der französische Befehlshaber die

Stadt bombardieren ließ, wobei etwa 6.000 Zivilisten zu Tode kamen.

Die Vietminh antworteten mit einem Guerillakrieg, bei dem sie von der

Landbevölkerung unterstützt wurden und für den sie Waffen aus dem

mittlerweile kommunistischen China erhielten, während die Franzosen

auf die Unterstützung der USA zurückgreifen konnten. Wenig Zustimmung

fanden die Franzosen aber bei der Bevölkerung, als sie den ehemaligen

Kaiser von Annam, Bao Dai, zum Staatsoberhaupt eines eingeschränkt

souveränen Vietnams machten.

Bevor es in die großen Einsätze geht, ergibt sich für Willi die Möglichkeit

– so lässt sich aus Briefmarken und Ansichtskarten schließen –, einen

Abstecher nach Kambodscha zu machen.

Auch ein Atelier-Foto mit einem Kameraden soll dem Briefmarkenfreund in

der Heimat die Normalität der Lage suggerieren, aber der ahnt, auf dem

Hintergrund seiner Kriegserfahrung, was auf den Briefmarken-Tausch-

Partner zukommen kann.

Von dort geht es in

den Kampfeinsatz,

der für Willi mit einer

Verwundung endet, wie

er am 5. April 1953 nach

Deutschland schreibt.

Die Franzosen

demonstrieren ihre

Macht: Aufmarsch der

Legionäre

Wo ist der

Gegner? Bei der

Guerillataktik des

Vietminh gibt es

keine Frontlinien.

Der nächste

Schuss kann aus

jeder Richtung

kommen. In den

großen Städten

genießen die

Franzosen noch Ansehen, auf dem Lande werden die Vietminh von der

Bevölkerung, die auf eine Landreform wie im Norden hofft, unterstützt.


HISTORISCHES

21 21

„Der Tod im Reisfeld“, so wird

später Peter Scholl-Latour

sein Buch über Indochina

nennen. Jeder Marsch wird zu

einem Abenteuer.

Immer einsatzbereit sollen die

Maschinengewehre sein, aber

aus welcher Richtung kommt der

nächste Angriff?

Es ist noch einmal gut

gegangen! Pause bis zum

nächsten Einsatz!

Auch wenn alles ganz friedlich

wirkt, ist die Truppe bei jedem

Marsch konzentriert und auf

Angriffe gefasst.

Tierliebe im Busch lässt für

Augenblicke den Krieg vergessen.

Wo man länger verweilen will,

braucht man Unterstände; die

erfahrenen Weltkriegskämpfer

aufbauen.

Die Verwundung bringt für

Willi eine Einsatzpause. Am

11. April 1953 schreibt er aus

Madagaskar, am 1. Mai folgt ein

Brief aus Agadir. Nach seiner

Genesung ist Willi bald wieder im Einsatz in Indochina. Bis in den Februar

1954 schreibt er, schickt Briefmarken und Ansichtskarten. Trotz der harten

Realität des Krieges gibt es einen scheinbar normalen Briefkontakt. Dann,

ohne jede vorherige Ankündigung, treffen in der ersten Hälfte des März

Briefe mit hunderten Fotos in Schüren ein. Es ist die Fotosammlung, der

wir die Bilder für diesen Artikel entnehmen. Offensichtlich hat sich die

Lage so verschärft, dass es Willi bewusst wird, dass die Foto-Dokumente

seines Lebens jederzeit verlorengehen können. Unter dem Datum des 16.

März 1954 schreibt Willi aus Plei Ku:

„Lieber Karl,

Du warst bestimmt sehr erstaunt, als Du die ganzen Briefe mit Bildern

von mir bekamst. Sei bitte nicht deswegen böse, aber Du bist der einzige,

zu dem ich Vertrauen habe, und ich bin sicher, daß Du mir die Bilder

gut aufbewahren tust...Habe wieder einige Marken, die ich dir beilege. Im

Augenblick ist es schlecht, denn wir sind fast immer draußen. Geld haben

wir wie Heu und können nichts kaufen, aber zu trinken [haben wir,] die

Flaschen rollen...“

Wie einsam muss man sein, wenn die einzige aufzubewahrende Habe an

einen Briefmarkentauschpartner – den man nur durch den Briefverkehr

kennt – gesandt werden muss, damit man sie für das weitere Leben

rettet. Willi hat noch seine Mutter in Deutschland, aber entweder sind

deren Lebensumstände nicht so, dass er darauf hoffen kann, dass seine

Fotos dort aufbewahrt werden, oder die Atmosphäre zwischen Mutter und

Sohn ist so gespannt, dass er nicht damit rechnen kann, dass sie etwas

für ihn tut. Ist das so, weil er in die Fremdenlegion gegangen ist, oder

ist er in die Fremdenlegion gegangen, weil die Verhältnisse zu Hause so

unerträglich waren? Wir kennen die Antwort nicht.

Dennoch – angesichts des immer grausamer werdenden Krieges –

bekommt Willi Sehnsucht nach der Heimat. In einem Brief aus Plei

Ku vom 23. März 1954 bittet Willi, der Hoffnung auf einen Urlaub hat,

den Briefmarkenfreund um eine amtliche Bescheinigung, dass er auf

Heimaturlaub bei ihm Unterkunft finden würde. Karl spürt die Sehnsucht

des Legionärs, sendet die Bescheinigung, aber in Vietnam braucht man

nun den vollen Einsatz eines jeden Legionärs.

Schon lange war der Krieg in Vietnam mit äußerster Grausamkeit geführt

worden. Die Vietminh, die nicht selten Schuhe aus alten Autoreifen

trugen und auch schweres Gerät mit Fahrrädern transportierten, folterten

Gefangene zu Tode. Französische Truppen brannten ganze Dörfer nieder

und setzten Napalm-Bomben ein. Der vietnamesische Oberbefehlshaber,

Vo Nguyen Giap, schaffte es, die materielle Unterlegenheit seiner Truppe

durch Motivation auszugleichen. Abenteuerlich mutet die Geschichte der

französischen Niederlage an: Obwohl bereits Verhandlungen geplant

waren, wollten beide Kriegsparteien sich in eine militärisch möglichst

günstige Position bringen, um der Gegenseite die Bedingungen diktieren

zu können. – Die im Nordwesten Indochinas in einer Talsenke gelegene

Ortschaft Dien Bien Phu, 130 Kilometer von der nächsten französischen

Basis entfernt, war durch französische Fallschirmspringer im November

1953 in einem Handstreich eingenommen worden. Dort wurde eine

Igelstellung im feindlichen Hinterland eingerichtet. 12 000 Mann,

Fremdenlegionäre und Kolonialtruppen, wurden eingeflogen und der

Ort zur Festung ausgebaut. Oberbefehlshaber war Oberst Christian de

la Croix de Castries, der aus der Festung ein vietnamesisches Verdun

machen wollte. Die Franzosen hofften, dass sie die Vietminh zu einem

Angriff verleiten könnten, bei dem sie einen sicheren Sieg davonzutragen

glaubten. – Am 13. März 1954 hatten die Vietminh 300 Granatwerfer und

erbeutete amerikanische Geschütze auf den Anhöhen um Dien Bien Phu

in Stellung gebracht. Dem Führer der Befreiungsbewegung sich widmend,

riefen die mehr als 40.000 Angreifer: „Ho Tschi Minh lebt 1000 Jahre“ und

stürzten sich in die Stacheldrahtverhaue, bis ihre Kameraden über ihre

Leichen hinweg zu den französischen Einheiten vordringen konnten. Der

Beschuss des Flugplatzes verhinderte die Landung größerer Maschinen.

Am 31. März begannen die Vietminh mit dem Sturm auf die Festung. In

der Nacht zum 7. Mai hatten sie ihr Ziel erreicht. Über 6.000 Tote und

2.000 Verwundete hatte die französische Seite zu beklagen und 8.000

für Frankreich Kämpfende, unter ihnen der Oberbefehlshaber, traten

einen langen Weg in die Gefangenschaft an, der für viele von ihnen zum

Todesmarsch wurde. Aber auch 20.000 tote und verwundete Vietnamesen

hatte deren blutiger Sieg gekostet.

Nur noch zwei Briefe erreichen Karl, dann sind es die Rundfunknachrichten,

die ihn um den Briefmarkenfreund fürchten lassen. Es vergeht eine

geraume Zeit, dann trifft ein Brief der Legion ein, der besagt, dass Willi

bei Dien Bien Phu gefallen ist. Dem Brief ist die Beförderung zum Corporal

beigefügt.


22

HISTORISCHES

im Einvernehmen mit den dortigen Verwaltungsorganen, abziehen. Bis

spätestens am 20. Juli 1956... sollten in ganz Vietnam die Bürger über die

Wiedervereinigung und die künftige Staatsform in allgemeinen Wahlen

abstimmen. Das Abkommen sicherte Vietnam Souveränität, territoriale

Integrität und internationale Anerkennung zu. Es wurde von Frankreich

eingehalten. Die USA, die es nicht unterzeichneten, verfolgten ihre eigene

Politik, die zu einem weiteren Krieg führte und erst einundzwanzig Jahre

später scheiterte, worauf die Nation die Wiedervereinigung erlebte.“

(Thürck, S. 261)

Der zweite Vietnamkrieg brachte weiteres großes Leid und weitere

Zerstörungen über Vietnam, so dass Willis Bilder zu Zeugen einer

weitgehend zerstörten Kultur geworden sind. Beispiele aus Hanoi und Hue

verdeutlichen dies. Der kulturelle Reichtum Vietnams wurde bis Januar

2018 durch die Ausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“ in Herne,

Chemnitz und Mannheim auch einem breiten Publikum bekannt.

Corporalspatent

Umschlagseite des

Corporalspatents

Karl verhält sich so,

wie er es aus dem

Weltkrieg kennt: Mit

Hilfe der Dortmunder

Behörden ermittelt er

die Adresse von Willis

Mutter. Er fährt zu ihr,

wenigstens die Fotos

und Ansichtskarten

soll sie von ihrem

Sohn erhalten;

angesichts des Todes

würde jeder Zwist

schweigen, so ist

Karls Erwartung. Aber

die Wirklichkeit sieht

anders aus: Willis Mutter erklärt, sie habe ihren Sohn viel früher verloren.

Wegwerfen solle Karl die Bilder, für sie hätten sie keine Bedeutung mehr.

Karl wirft die Bilder nicht weg. So sind sie bis 1973 in Schüren und

dann in Berghofen aufgehoben worden, als Überreste eines tragischen

Geschehens, als Mahnung zum Frieden, so wollte es Karl verstanden

wissen, der durch den Zweiten Weltkrieg ein Gegner des Krieges und der

deutschen Wiederbewaffnung geworden war.

Unter den Heimkehrenden aus Vietnam war auch der spätere Winnetou-

Darsteller Pierre Brice (eigentlich Le Bris), der in seinen Memoiren

formulierte: „Ich sage euch, meine toten, meine verwundeten, meine

gefangenen Kameraden, euer Opfer war nicht vergeblich. Dank eures

Mutes wurden Laos und das Delta des Roten Flusses nicht eingenommen.

Wie vorgesehen, habt ihr euch dem Gegner entgegengestellt, der eure

heldenhafte Verteidigung zersprengte. In der Folge wurde bewiesen,

dass die Armee der Viet Minh nach Dien-Bien-Phu zerstört wurde und sie

gut zehn Jahre brauchte, um sich neu zu formieren.“ (Brice, S. 139 f.)

– Aus historischer Distanz betrachtet, war es wohl so, dass Frankreich

in Vietnam einen anachronistischen Kolonialkrieg führte, mit vielen

sinnlosen Opfern auf beiden Seiten.

„Am 21. Juli 1954 unterzeichneten in Genf die versammelten Außenminister

das Abkommen, das den endgültigen Abzug der Franzosen aus Vietnam,

Laos und Kambodscha vorsah. Zuerst würden sie in Vietnam ihre letzten

Stützpunkte im Norden räumen. Am 17. Breitengrad sollte eine vorläufige

Demarkationslinie gezogen werden. Aus den südlich dieser Linie gelegenen

Landesteilen würde Frankreich seine Truppen ebenfalls stufenweise,

Potpourri-Karte von Hanoi

Bas-Relief Hue

Literaturhinweise:

Albert Verbeet: Freiwillige in den Tod. Oberhausen-Sterkrade. 3. Aufl. o.

J. [1954]

Benno Wundshammer: Deutsche Chronik 1954. Stuttgart 1955

Peter Scholl-Latour: Der Tod im Reisfeld. Dreißig Jahre Krieg in Indochina.

Stuttgart 1979

Harry Thürk: Dien Bien Phu. Die Schlacht, die einen Kolonialkrieg beendete.

3. Aufl. Berlin 1994

Pierre Brice: Winnetou und ich. Mein wahres Leben. Bergisch Gladbach

2004

Eckard Michels: Deutsche in der Fremdenlegion 1870 – 1965. Mythen und

Realitäten. Paderborn 2006

Christian Koller: Die Fremdenlegion. Kolonialismus, Söldnertum, Gewalt

1831 – 1962. Paderborn 2013

Stefan Leenen u.a.: Schätze der Archäologie Vietnams. 2. Aufl. Mainz 2016

(Ingo Fiedler)


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SEIT 1970


VEREINSLEBEN

25 25

„In der Fremde erfährt man, was die Heimat wert ist,

und liebt sie dann um so mehr.“

Ernst Wichert (1831-1902)

Der Berghofer „Rück-Blick

1) Am Sonntag, dem 18.11.2018, veranstaltete der HVB zum

VOLKSTRAUERTAG wieder am Ehrenmal im Berghofer Wald die

Gedenkfeier mit Kranzniederlegung für die Opfer von Krieg und

Gewalt. Zahlreiche Vereinsvertreter und weitere Berghofer Bürger

waren dazu erschienen. Der Vorstand des HVB dankt auch auf diesem

Wege noch einmal dem evgl. Posaunenchor, der Ehrenwache der

Berghofer Freiwilligen Feuerwehr und Herrn Dr. Fiedler, der eine sehr

eindrucksvolle Gedenkansprache hielt, sowie allen übrigen Beteiligten

für ihren Einsatz.

2) Der 33. BERGHOFER ADVENTSMARKT fand am Samstag

vor dem 1. Advent, am 1.12.2018, bei recht erträglichem Wetter,

wie schon in den vergangenen Jahren wieder an dem ehemaligen

Feuerwehrgerätehaus („Steigerturm“) und auf dem Hof Wilberg

statt. Bezirksbürgermeister Jürgen Schädel eröffnete ihn um 12 Uhr.

Vielfältige Stände mit Geschenken, Speisen und Getränken erwarteten

die zahlreichen Besucher. Der katholische Kindergarten mit seinen

Tänzen und Liedern, der ev. Posaunenchor und der Nikolaus der IBG

mit seinen Stutenkerlen sorgten für eine wohltuende vorweihnachtliche

Stimmung. Der HVB dankt allen Aktiven der beteiligten Vereine ganz

herzlich für die gelungene Veranstaltung!

3) Der Vorbereitungskreis für das Jubiläumsfest „800 Jahre

Berghofen“ traf sich am 7. Dezember im Pfarrheim von St. Joseph mit

Herrn Patrick Arens vom Schaustellerverband zu Planungen für den

Festplatz am 21.-23.8.2020. Der stellvertretende Vorsitzende des HVB

hat durch den Gemeindeausschuss einen Antrag an den Kirchenvorstand

bewirkt, in dem er um die Überlassung des alten Kirchplatzes für das

Festwochenende bittet.

Der 33. „Ein-Blick“ in die „Plattdütsche Sproake“

Auch in dieser Ausgabe stellen wir wieder ein gutes halbes Dutzend

plattdeutsche sprichwortähnliche Redewendungen vor,

die „op Haugdütsch“ so eher seltener oder gar nicht zu hören sind:

1) „Gruowe Lü un‘n dullen Rüen maut me utwieken.“ – 2)

„Wo de Tun siege es, well jeder drüöwer.“ – 3) „Dat es en

schlechten Pütt, wo me dat Water drindriägen maut.“ – 4)

„Wat me nit bruket, es vüör en rauen Voß (Pännink) te düer.“

– 5) „Sin Buk es dat enzigste Krüz, wat hä op de Welt te

driägen hiett.“ – 6) „Hä späuket met annermanns Geld.“ –

7) „Wä oalt we‘n well, dä maut de Lampe klein stuocken.“

Der Berghofer „Aus-Blick

1) Zu Dienstag, 26. Februar 2019, lädt der HVB für 19 Uhr alle

Berghofer Vereine ins „Haus Heimsoth“ ein. Es sollen die Weichen für

das Fest zum (mindestens) 800-jährigen Bestehen Berghofens

gestellt werden. Die regelmäßigen Feste und Feiern im Jahresablauf

sollen wie gewohnt, aber auch im Zeichen des Ortsjubiläums statt

finden. Der 21. bis 23. August 2020 aber soll ein ganz besonderes

Festwochenende werden. Bisherige Planungen und die Vorstellungen

der Vereine, Institutionen und Einrichtungen in Berghofen sollen an

diesem Abend erörtert werden.

2) Das Berghofer Maifest wird am Mittwoch, dem 1.5.2019, wie

gewohnt auf dem REWE-Vorplatz im Ortszentrum ausgerichtet werden.

Die Vereine mögen sich bitte baldmöglichst zur Teilnahme entscheiden

und die Art ihres Beitrages festlegen und dem HVB übermitteln. Schönes

Wetter ist schon bestellt!

3) Der „PLATTDEUTSCHE STAMMTISCH“ trifft sich auch in den

nächsten Monaten wieder an jedem ersten Mittwoch unter dem Motto

„Wu geit et? - Plattdütsch küern!“. Das 130., 131. und 132. Treffen

der Freunde des Plattdeutschen findet am 6. März, am 3. April und

(wegen des Maifeiertages erst) am 8. Mai ab 17 Uhr im „Haus

Heimsoth“ statt. Am Ende der Sitzungen werden wieder plattdeutsche

Lieder mit Akkordeonbegleitung gesungen. Neue Interessenten

sind zu den offenen Treffen jederzeit willkommen.

4) Der neue Postkarten-Kalender für das Jahr 2019 mit alten und

ein paar neueren Fotos aus Berghofen ist weiterhin beim Vorstand und

in St. Hildegard erhältlich, jetzt zum reduzierten Sonderpreis von 7 Euro.

Besuchen Sie uns bitte auch auf unserer Internet-Seite mit

der Adresse: www.heimatverein-berghofen.de .

Dieter K. Tillmann


26

HILFE & SERVICE

STEIGERTURM 2019

Auch im neuen Jahr ist die „neue Berghofer Mitte“ am Steigerturm wieder ein Magnet für

Bürger*innen aller Altersgruppen. Die wichtigsten Veranstaltungen im Überblick:

4x KLASSIK-KONZERTE am Sonntagnachmittag:

24. März, 30. Juni, 29. September sowie Neujahrkonzert am 5. Januar 2020

BERGHOFER SOMMERFEST am Sonntag, dem 7. Juli 2019

TAG DES OFFENEN DENKMALS am Sonntag, dem 8. September

BERGHOFER KUNSTMARKT am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit)

OHRWÜRMER ZUM MITSINGEN Deutsche und englischsprachige „Oldies & Goldies“

am Steigerturm (Termine in Vorbereitung)

UnArt-Konzerte

+++ Blues & Rock +++

an jedem 3. Freitag im Monat

Wir informieren Sie unter:

www.steigerturm.de

Unsere Mitte Steigerturm e.V.

Vikar-Kleffmann-Weg 6, 44267 DO.

info@steigerturm.de

SPENDEN

IBAN: DE03 4405 0199 0101 0295 49

Zweck: Umbau Steigerturm

Werden Sie jetzt Mitglied und unterstützen Sie die Entwicklung

Berghofens. Jedes Engagement und Ihre Mitsprache

sind natürlich auch ohne Mitgliedschaft herzlich willkommen.

Die Interessengemeinschaft Berghofer Gewerbetreibende ermöglicht uns, regelmäßig über den Stand unseres Projektes zu informieren. Vielen Dank!


HILFE & SERVICE

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DAS HANDWERK SUCHT AUSZUBILDENDE

WIR GLASER TUN DAS AUCH

Der Ausbildungsberuf zum/zur Glaser/in ist vielseitig und

kreativ. Geschick und Spaß an handwerklicher Arbeit, sowie

Freude am Umgang mit Menschen sollten vorhanden sein.

Zu den Aufgaben in einer Glaserei zählen nicht nur die Neuund

Reparaturverglasungen in Fenstern und Türen, sondern

auch die Gestaltung künstlerischer Verglasungen und die

unterschiedlichsten Glas Be- und Verarbeitungstechniken.

Es werden Ganzglastüren, Ganzglasanlagen, Glastrennwände,

Dusch- und Wannenverglasungen geliefert und

montiert. Auch die Montage von Spiegeln und farbigen Küchenrückwänden

gehört dazu.

Auch können neue Holz-, Alu- oder Kunststofffenster eingebaut

werden.

Mit einem Praktikum wird auch die Möglichkeit angeboten,

den Beruf kennenzulernen. Man kann so besser feststellen,

ob der Beruf für einen selbst geeignet ist.

Bei Interesse an diesem Ausbildungsberuf einfach eine

Bewerbung einreichen oder mal anrufen – wir freuen uns

darauf.

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Sogenanntes Jahressteuergesetz 2018:

Änderungen für Privatpersonen und Arbeitnehmer

Der Bundesrat hat am 23.11.2018 dem Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen

beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer

steuerlicher Vorschriften zugestimmt. Die wichtigsten steuerlichen Änderungen

für Privatpersonen und Arbeitnehmerhaben wir für Sie im Überblick:

- Steuerfreies Jobticket für Pendler ab 2019: Die Steuerbegünstigung

gilt auch für private Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr.

Die steuerfreien Leistungen werden jedoch auf die Entfernungspauschale

angerechnet.

- Private Nutzung eines betrieblichen Fahrrads: Der Arbeitgeber hat

ab 2019 die Möglichkeit, seinem Arbeitnehmer ein betriebliches

Fahrrad für die private Nutzung steuerfrei zu überlassen. Das gilt

auch für Elektrofahrräder, allerdings nur dann, wenn diese nicht als

Kfz gelten. Die steuerfreie Überlassung wird nicht auf die Entfernungspauschale

angerechnet.

- Förderung der Elektromobilität: Für Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge,

die im Zeitraum vom 01.01.2019 bis 31.12.2021 angeschafft

oder geleast werden, wird bei der Dienstwagenbesteuerung die Bemessungsgrundlage

halbiert.

- Zertifizierung gesundheitsfördernder Maßnahmen: Bislang kann

der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für zusätzlich zum ohnehin

geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Leistungen zur Verbesserung

des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung

in Höhe von 500 EUR pro Jahr steuerfrei erbringen.

Die Voraussetzungen für die Steuerbefreiung ändern sich ab

2019. So ist dann zum Beispiel eine Zertifizierung der geförderten

Maßnahmen zur verhaltensbezogenen Prävention erforderlich. Das

Gesetz sieht zwar eine Übergangsregelung bis 2020 vor, bitte informieren

Sie sich jedoch rechtzeitig!

Kindergeld und Freibeträge: Bundesrat stimmt

steuerlichen Entlastungen ab 2019 zu

In seiner Sitzung am 23.11.2018 hat der Bundesrat dem Familienentlastungsgesetz

zugestimmt. Das Gesetz sieht sowohl eine Anhebung des Kindergeldes

und des Kinderfreibetrags als auch Erleichterungen für alle anderen Steuerzahler

vor.

Das Kindergeld wird ab 01.07.2019 um 10 EUR monatlich angehoben. Damit

erhalten Eltern ab diesem Zeitpunkt folgende monatliche Zahlungen:

Kindergeld ab 01.07.2019

für das 1. und 2. Kind

für das 3. Kind

und jedes weitere Kind

je 204 EUR

210 EUR

235 EUR

Mit dieser Anhebung geht auch eine Erhöhung des Kinderfreibetrags in zwei

Schritten einher. Im ersten Schritt erfolgt eine Erhöhung ab 2019 auf 4.980 EUR

und in einem zweiten Schritt ab 2020 auf

5.172 EUR. Das Finanzamt prüft bei der Einkommensteuerveranlagung automatisch,

ob der Abzug des Kinderfreibetrags oder das Kindergeld für Sie als

Steuerzahler günstiger ist.

Doch das Gesetz sieht nicht nur Entlastungen für Familien vor. Vorgesehen sind

auch Erleichterungen für alle anderen Steuerzahler. So wird der Grundfreibetrag

ab 2019 auf 9.168 EUR und ab 2020 auf 9.408 EUR ansteigen.

- Übungsleiter-Freibetrag: Dieser wird künftig auch dann gewährt,

wenn die nebenberufliche oder ehrenamtliche Übungsleitertätigkeit

für Auftraggeber in der Schweiz ausgeübt wird.

- Steuerbefreiung für Pflegegelder: Diese wird an die seit 2018 geltenden

Regelungen des Sozialgesetzbuchs (SGB) angepasst und der

sogenannte Entlastungsbetrag nach § 45b Absatz 1 SGB XI steuerlich

freigestellt.


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