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Talente gesucht: Dein Magazin für Ausbildung und Praktikum im Schwarzwald

Erfahrungen sammeln: Freiwilligendienste

Schon mal was von BFD, FSJ und FÖJ

In Freiwilligendienste Gutes für sich

und andere tun.

Der Freiwilligendienst ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr

für junge Menschen zwischen Schule und Beruf.

Er bietet dir die Gelegenheit, erste praktische Erfahrungen

in einem Berufsfeld zu sammeln und dich persönlich

weiterzuentwickeln. Gleichzeitig tust du etwas Gutes für

die Gesellschaft und für dich.

Es gibt unterschiedliche Freiwilligendienste in verschiedenen

Bereichen. Je nach Interesse kannst du dich im sozialen,

ökologischen, sportlichen, politischen und kulturellen Bereich

engagieren. Gesetzlich geregelt sind der Bundesfreiwilligendienst

(BFD oder Bufdi), das Freiwillige Soziale

Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ).

Welche Voraussetzung muss ich erfüllen?

Voraussetzung ist der Abschluss der Vollzeitschulpflicht

(ab 16 Jahren). Das Höchstalter bei FSJ und FÖJ ist 27 Jahre

– einen BFD kannst du auch absolvieren, wenn du älter

bist. Manchmal wird auch ein bestimmter Schulabschluss

verlangt – das variiert je nach Einsatzstelle.

Wie läuft ein Freiwilligendienst ab?

Während deines freiwilligen Jahres wirst du ganztägig als

Hilfskraft eingesetzt und unterstützt die hauptberuflichen

Fachkräfte. Du lernst den Alltag der Einrichtungen und

die Arbeit mit und für Menschen näher kennen. Eine

Fachkraft steht dir als Ansprechpartner zur Seite. Zudem

besuchst du mehrere Seminare (insgesamt mindestens 25

Tage), in denen du deine Erfahrungen mit anderen teilst

und dich im sozialen und politischen Bereich weiterbildest.

Was bringt mir ein Freiwilligendienst?

Für einen Freiwilligendienst gibt es viele gute Gründe. Gerade

wenn du noch nicht genau weißt, wie es nach der Schule weitergehen

soll, kannst du im Freiwilligendienst verschiedene Berufsfelder

kennenlernen und wertvolle Referenzen sammeln. Neben der

beruflichen Orientierung kann ein Jahr soziale Arbeit auch eine

Chance sein, die eigenen Grenzen und Fähigkeiten auszutesten.

Wie lange dauert ein Freiwilligendienst?

Die Freiwilligendienste dauern in der Regel 12 Monate und beginnen

meistens am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Die

Mindestdauer beträgt sechs, die Höchstdauer 18 Monate, bzw. 24

Monate bei einem Bundesfreiwilligendienst.

BFD – Bundesfreiwilligendienst

Als Nachfolger des Zivildienstes ist der Bundesfreiwilligendienst

im Vergleich zu den anderen Freiwilligendiensten noch sehr

jung. Ein großer Vorteil des BFD ist, dass er keinen schulischen

Mindestabschluss erfordert.

Einsatzorte / -bereiche:

• Soziales (Kinder- und Jugendhilfe /-arbeit; Behindertenhilfe,

Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege)

• Umwelt- und Naturschutz

• Sport

• Integration

• Kultur- und Denkmalpflege

• Bildung

• Zivil- und Katastrophenschutz

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