KÜCHENPLANER Ausgabe 01-2019

strobel.verlag

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten.

Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen.

Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“.

Kontakt Redaktion:
Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de

Kontakt Anzeigen:
Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de

www.kuechenplaner-magazin.de

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Ausgabe 1/2 / 2019

STROBEL VERLAG

LivingKitchen –

Durchweg

munter

▶ 6

Trendschau –

Viele wohnliche

Konzepte

▶ 10

Studienprojekt –

Küchen der

Zukunft geplant

▶ 44


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Impulse/Ansichten

Möbler allein zu Haus

Eine Neuheitenschau mit Premierencharakter war die LivingKitchen nicht.

Für Messebesucher aus Deutschland schon gar nicht. Doch was ist schon neu?

Und für wen? Sind die im September 2018 zur Küchenmeile präsentierten

Kollektionen etwa schon abgehakt bevor sie in den Handel kommen?

Neuheiten wurden in Köln wirklich kaum uraufgeführt.

Von einigen Ergänzungen und beachtenswerten

Ausnahmen abgesehen. Vielmehr inszenierten die

angereisten Küchenmöbelhersteller jene Modelle und

Ideen, die im Herbst gut ankamen. Was grundlegend

sinnvoll ist, denn eine Hausmesse kann einen noch so

emotional besetzten Wert für den jeweiligen Veranstalter

haben, ihre Möglichkeiten sind begrenzt. Wer neue

Kunden gewinnen will und gute Argumente hat, um

sich dem Vergleich mit den Nachbarn zu stellen, ist auf

einer Messe wie der LivingKitchen gut aufgehoben. Allein

schon wegen der Besucher von weither. Wenn eine

solche Veranstaltung dann noch fast vor der eigenen

Haustür stattfindet, an einem von der Infrastruktur

bestens organisierten Standort und im Rahmen einer

international renommierten Einrichtungsmesse, fragt

sich der Beobachter: „Was will man mehr?“

Exakt diese Frage geisterte auf der LivingKitchen

durch die Messegänge und durchwirkte viele Gespräche.

Die Namen der nicht ausstellenden Unternehmen

waren allgegenwärtig. In immer anderen Worten ging

es um die Frage „Was halten Sie von der Messe?“ Natürlich

habe ich mich das auch gefragt, eine Antwort darauf

aber bewusst auf die Zeit nach Messeschluss vertagt.

Aus Gründen größtmöglicher Objektivität.

Inzwischen hat sich auch bei mir ein Fazit zur

Living Kitchen gebildet. Es ähnelt dem Wetter im April:

heitere und wolkige Abschnitte wechseln sich ab,

durchaus Schatten, aber auch viel Licht. Vor allem

habe ich den Eindruck: Diese LivingKitchen dürfte jeden

in seiner vorgefassten Meinung bestätigt haben.

Wer angesichts der abstinenten Branchengrößen schon

vorab den Verfall wähnte, fand dafür gute Gründe, wer

von einer weitgehend munteren Lebendigkeit angetan

war, fand auch das. Alles eine Sache der Perspektive.

Diese gehört dazu: Die Küchenbranche sieht sich aktuell

einem grundlegenden Transformationsprozess

gegenüber. Die Entwicklung geht weg vom separaten

Arbeitsraum Küche hin zu ganzheitlichen Wohn- und

Lebenskonzepten, bei denen das Areal für die Lagerung

und Zubereitung von Lebensmitteln – im besten

Fall für die Branche – eine zentrale Rolle erhält.

Dieser elementare Wandel findet nicht von heute auf

morgen statt, sondern will mit immer neuen Ideen

und mutigen Vorstößen gestaltet werden. So sehr ich

die Innovationskraft der Küchenbranche in ihrer Gesamtheit

schätze: Diesen Strategiewechsel hin zur Küche

als wandlungsfähigen Lebensmittelpunkt haben

inhaltlich vorrangig die Küchenmöbelhersteller zu bewerkstelligen.

Nicht die E-Geräteproduzenten, nicht

die Anbieter von Spülen und Armaturen, nicht die Beschlägehersteller.

So attraktiv deren Produkte unbestritten

sind und so wertvoll sie für die Entwicklung

neuer Ideen sein können: Die Küchenmöbelhersteller

sind es, die alles zusammenfügen und ihre konzeptionellen

Ideen für diesen Prozess in den Ring werfen

müssen. Sie sind es, die sich in den Augen der Kunden

im Wettbewerb messen – untereinander und zunehmend

mit den klassischen Wohneinrichtern. Erst diese

Reibung wird Lösungen von internationaler Tragkraft

entstehen lassen. Die Zeit der eigenbrötlerischen

Süppchenkocherei scheint vorbei. Das ist die Herausforderung,

die es zu bestehen gilt, wenn der geflügelte

Begriff vom „Küchenweltmeister“ weiter Bedeutung

haben soll. Marktteilnehmer in Übersee sind hellwach

für diese Entwicklung.

Dieser Wettbewerb braucht eine Bühne wie die

Living Kitchen. Und das im Rahmen einer Einrichtungsmesse

wie die imm cologne. In diesem Jahr waren

die Küchenmöbler zwar fast allein zu Haus, doch

fast möchte man sagen: gut so. Denn die, die da waren,

haben ihre Chance genutzt. Jenseits von Kochentertainment

in Dauerschleife und weithin vernehmlichen

TV-Köchen in Plauderlaune gab es viel Raum für

„die Küche“ heute und morgen, für ganzheitliche Wohnkonzepte,

für Innenraumgestaltungen und für Ideen

über den Küchenraum hinaus. Diese LivingKitchen

war eine inspirierende Veranstaltung jenseits kurzfristiger

Ober flächen moden. Angesichts der aktuellen

Veränderungen, denen sich die Branche zu stellen hat,

ist diese Art der Präsentation unbedingt nötig. Mehr

davon!

Dirk Biermann

1/2/2019 KÜCHENPLANER 3


Inhalt

Foto: Biermann

6 20

Foto: Biermann

Die LivingKitchen ist auch vielbeachtetes Medien- Event:

Hier wird Axel Brinkmann, Marketingleiter von Nolte Küchen,

von einem RTL-Mitarbeiter interviewt.

Die Küche zum Leben – Buchautor Prof. Kilian Stauss (Foto

links) diskutierte zu diesem Thema mit einer fachkundigen

Runde. Mit dabei: Markus Schüller.

Die Themen der LivingKitchen

6 Messebilanz: Durchweg munter

8 Stimmen von Ausstellern und Verbänden

10 Messeimpressionen: Bis in die Details

12 Bauhaus: Geschmackvoll reduziert

14 Starke Materialien

15 Holz und Keramik

16 Mobiles Mobiliar

17 Nach Stilen geordnet

18 Digitalisierung: Apps auf die Platte

20 Küche zum Leben: Experten im Gespräch

Messe

22 Konzentriert schüller.C; Fokus auf next125

26 Sachsenküchen: Ganzheitliche Wohnkonzepte

Messe

28 Typisch LEICHT

32 Nolte Küchen: Im Baukasten planen

33 zeyko: Anders sein

36 Publikumstage auf der LivingKitchen

42 AMK-Trendbarometer: Individualität ist Normalität

44 DER KREIS: Junge Menschen für die Küche begeistern

48 KüchenTreff: Heute an morgen denken

48 Bauformat, Miele und Blanco sind die BMK-Gewinner

49 MHK: Küchenparty mit Johann Lafer

50 Ballerina: Die Küche für alle

51 Kesseböhmer startet mit „Volume K“

53 Rotpunkt Küchen: Platz für weiteres Wachstum

55 nobilia hat alles dabei

58 Haier und das emanzipierte Kühlgerät

61 Neuer Einstieg in die Downline-Welt von berbel

Foto: Samsung

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Hausgeräte

64 Miele präsentiert die Einbaugeräte-Generation 7000

Markt + Menschen

66 Personalien und Meldungen aus der Küchenbranche

Diverses

3 Ansichten: Möbler allein zu Haus

74 Partner des Fachhandels

75 Impressum

4 KÜCHENPLANER 1/2/2019


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Messe / Die Themen der LivingKitchen

LivingKitchen 2019

Durchweg munter

Jeder zweite Fachbesucher kam aus

dem Ausland. Mit dieser für viele in der

Küchen branche relevanten Kernaussage

schloss die Koelnmesse das Messe doppel

imm cologne / LivingKitchen. Demnach

passierten insgesamt 150 000 Besucher

die Eingangs kontrollen, davon kamen

50 000 an den Publikums tagen.

An den Themen Einrichten

und Küche kommt in Köln

zu Zeiten der imm kaum

jemand vorbei. Auch in

den Straßenbahnen funktioniert

die Öffentlichkeitsarbeit.

Angesichts dieser und weiterer Kennzahlen sprechen

die Veranstalter von einem „guten Ergebnis“. Separate

Besucherzahlen für die LivingKitchen liegen

zwar nicht vor, dafür sind beide Veranstaltungen zu

sehr miteinander verzahnt, festhalten lässt sich aber: In

den drei durchweg munter frequentierten Küchenhallen

präsentierten sich zur LivingKitchen 217 Aussteller.

Mehr als die Hälfte davon (53 %) kam laut Messe aus

dem Ausland, konkret aus 28 Ländern. „Die gute Stimmung,

die in den Living Kitchen-Hallen über die Fachbesuchertage

hinaus herrschte, zeigt, welche Bedeutung

die Messe für die Branche und den Standort Deutschland

hat“, kommentiert Messe-Chef Gerald Böse die siebentägige

Veranstaltung.

Gäste aus 145 Ländern

Bezogen auf beide Veranstaltungen, imm cologne

und LivingKitchen, kamen die Besucher laut Messestatistik

aus 145 Ländern. Gut entwickelt habe sich

vor allem die Besucherzahlen aus Übersee. Aber auch

bei den Besuchern aus dem europäischen Ausland registrierten

die Statistiker ein Plus. Signifikante Steigerungen

bei den Fachbesuchern gab es demnach aus

China (plus 23 %), Nordamerika und Kanada (plus 15 %)

sowie Südamerika, das insgesamt ein Plus von 29 %

verzeichnen konnte. Für Europa kamen deutlich mehr

Branchenprofis aus Griechenland (plus 31 %), Irland

(plus 30 %) und Portugal (plus 31 %) zur imm cologne

und LivingKitchen. Aber auch Spanien entwickelte

sich mit einem leichten Plus von 4 % positiv. „Sehr erfreulich“

sei mit einem Zuwachs von 13 % die Entwicklung

der Besucher aus Osteuropa. Ein leichtes Plus verzeichnete

auch die europäischen Kern-Exportmärkte.

So stiegen die Besucherzahlen aus Belgien um 5 %, aus

den Niederlanden um 3 % und aus Frankreich um 2 %.

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6 KÜCHENPLANER


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Messe / Die Themen der LivingKitchen

Stimmen von

Ausstellern und Verbänden

„Welchen Eindruck haben Sie von der Messe?“ Diese Frage war klar die Nr. 1

der kommunikations anbahnenden Bemerkungen auf der LivingKitchen.

Natürlich sammelten auch wir Meinungen und Einschätzungen

– bei Ausstellern, Verbändevertretern und weiteren

Branchenangehörigen. Während der Messe und danach.

Das daraus resultierende Stimmungsbild ist gewiss nicht

repräsentativ, es zeigt aber bei aller Uneinheitlichkeit eine

gewisse Tendenz: Wer sich zu Wort gemeldet hat, war zufrieden

und sah seine Ziele als erreicht.

Dennoch bleibt parallel ein durchweg verhaltener Unterton:

Angesichts einer fast durchgehenden Abstinenz der

führenden Elektrogeräte- sowie namhafter Spülen- und Armaturenmarken

wird die Living Kitchen 2019 von einigen

Ausstellern und Branchenangehörigen grundlegend kritisch

betrachtet. Erste Einschätzungen wurden bereits

zur Messehalbzeit transportiert, weitere kamen nach Messeschluss

dazu. Hier einige freigegebene Zitate. Die kritischen

Stimmen wurden durchweg hinter vorgehaltener

Hand geäußert:

• „Die Entscheidung, in Köln auszustellen, war gut für uns.

Alle Ziele, die wir uns gesteckt hatten, wurden erreicht

– von der emotionalen Präsentation als Architekturmarke,

die Lust auf das Produkt Küche macht, bis zu unseren

quantitativen und qualitativen Zielen in Bezug auf die

Besucherzahlen. Wir hatten sehr viele Besucher aus dem

Inland, aber auch der Besuch aus dem Ausland war zufriedenstellend.

An den Endverbrauchertagen am Wochenende

hatten wir dann geradezu einen Ansturm zu

verzeichnen.“ Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender

der Leicht Küchen AG

• „Wir sind sowohl mit der Quantität als auch mit der Qualität

der Besucher zufrieden.“ Dr. Lars Bopf und Dr. Oliver

Streit, Geschäftsführer nobilia (zur Messehalbzeit)

• „Unsere Erwartungshaltung an die diesjährige Living-

Kitchen wurde vollends erfüllt. Einer der Gründe dafür

ist sicherlich, dass eine inländische Messe für uns

die Möglichkeit bietet, nicht nur mit ausländischen Partnern,

sondern auch mit vielen Interessenten aus dem Inland

in Kontakt zu kommen. Durch unseren „ Inspiration

Point“ konnten wir Vielfalt für unsere Besucher erlebbar

machen und dem Trend nach Individualität nachkommen.

Als deutscher Küchenmöbelhersteller erachten wir

eine Leitmesse wie die Living Kitchen als immens wichtig.“

Andreas Wagner, geschäftsführender Gesellschafter

Rotpunkt Küchen

• „Die Frequenz war in den ersten Tagen hoch. Erstaunlich

viele internationale Besucher, darunter viele Chinesen.

Die Chinesen interessieren sich sehr für die Messe.“

Thomas Wittling, Geschäftsführer Haier Deutschland

(zur Messehalbzeit)

• „Unser Stand kommt gut an. Wir sind mit den ersten Tagen

zufrieden. Wir konnten neue Kontakte knüpfen und

hoffen auf einen weiteren guten Verlauf. Es ist wichtig,

dass andere große Unternehmen in Köln präsent

sind. Wir profitieren voneinander.“ Markus Schüller, Geschäftsführer

Schüller Möbel werk (zur Messehalbzeit)

• „Unser Feedback zur Messeteilnahme ist durchweg positiv.

Das attraktive Messe-Zusatz-Angebot mit interessanten

Vorträgen und den Eventflächen zu den Themen:

Future Technology, Future Design, Future Foodstyles war

für viele Besucher sehr informativ und fand Zuspruch.

Die Anzahl der Besucher von Küchen spezialisten war

niedriger als in 2017, womit aufgrund der Nichtteilnahme

der deutschen Geräte-Marken zu rechnen war. Allerdings

konnten wir feststellen, dass sehr viele der qualifizierten

und umsatzstarken Händler die Messe nutzten,

um andere als ihre bekannten Stammlieferanten kennenzulernen.

Ballerina ist mit den Neukontakten sehr

zufrieden. Aus dem Ausland konnten wir eindeutig mehr

Besucher verzeichnen. Die Endverbrauchertage waren

sehr gut besucht. Für uns war die Messe gut. Ballerina

steht nach wie vor auf dem Standpunkt: Deutschland

als Küchen-Export-Weltmeister braucht eine Küchen leitmesse.

Wir werden in 2021 wieder an der Living Kitchen

teilnehmen.“ Heidrun Brinkmeyer, Geschäftsführung

Marketing / Vertrieb Ballerina-Küchen

• „Für Sachsenküchen war die Messe ein voller Erfolg. Wir

sind mit einem hohen Maß an Grundoptimismus an die

Planung der Living Kitchen 2019 herangegangen und

wurden nicht antäuscht! Die Besucherzahlen auf unserem

Messestand lagen deutlich über den Vorjahren,

lediglich aus dem Ausland hätten wir uns etwas mehr

Besucher gewünscht. Die Idee, drei „Wohnkonzepte“ in

den Mittelpunkt der Präsentation zu stellen, wurde von

den Kunden aus dem In- und Ausland mit Begeisterung

aufgenommen. Bei uns haben die Kunden auf ihrer Suche

nach neuen Ideen und Innovationen viele interessante

Anregungen gefunden. Die vorgestellten Konzepte

gingen weit über die reine Präsentation von Küchenmöbeln

hinaus. Auch die Vorschau auf einige im September

erscheinende Neuheiten sorgte für positives Feedback

und gab uns die Sicherheit, mit unseren Entwicklungsthemen

auf dem richtigen Weg zu sein.“, Elko Beeg, Geschäftsführer

Sachsenküchen

• „Es war eine erfolgreiche und begeisternde Living-

Kitchen 2019, die Lust auf mehr macht.“ Voker Irle, Geschäftsführer

der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne

Küche e.V. (AMK)

• „Für den Fachhandel waren imm cologne und Living-

Kitchen wieder der Hotspot für Inspiration und Geschäftskontakte.

Sie hat Lust auf das Thema Einrichten

gemacht und sorgt so für einen schwungvollen Start in

das Jahr 2019.“ Thomas Grothkopp, Hauptgeschäftsführer

des Handelsverband Wohnen und Büro

8 KÜCHENPLANER 1/2/2019


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Quelle: Euromonitor International Limited: Verkaufszahlen nach Marktanteil 2017. Der Begriff Haushaltsgroßgeräte umfasst Geschirrspüler,

Trockner, Großkochgeräte. Mikrowellenherde und Kühlgeräte.


Messe / Die Themen der LivingKitchen

10 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Bis in die

Details

Zum Niederknien schön? Oder ist

das in erster Linie ein fachkundigprüfender

Blick hinter die Kulissen

der schönen Front? Diese Momentaufnahme

haben wir inmitten eines

munteren Messetreibens am Stand

von Nolte Küchen dokumentiert. Objekt

der Inaugenscheinnahme ist die

grifflos gestaltete Echtholzfront „Tavola“

(Eiche Pinot Furnier), eine Neuheit

aus dem Herbst 2018, mit umlaufendem

LED-Lichtband.

Foto: Biermann

1/2/2019 KÜCHENPLANER 11


Messe / Die Themen der LivingKitchen

Geschmackvoll reduziert

Das Bauhaus ist mit seinen weitreichenden

Einflüssen in Architektur und Design weit mehr

als ein Möbelstil, und doch wurde der 100. Bauhaus-Geburtstag

auch in Köln gebührend zelebriert.

Außer in den Küchenhallen. Natürlich

gibt es Hersteller wie Leicht Küchen, deren gesamte

DNA derart Bauhaus-durchwirkt ist, dass

das Thema gar nicht erst in den Vordergrund gestellt

werden musste. Im großen Stil war auf der

LivingKitchen jedoch wenig zu spüren von der

aktuellen Erregtheit der Einrichtungswelt rund

ums Bauhaus. Und doch gab es Ausnahmen: Ballerina-Küchen

zum Beispiel inszenierte eine seiner

Planungen in diesem typisch reduzierten

Stil – authentisch umgesetzt im Planungskonzept

„BlackLine“ mit „DirectLack“-Fronten und

Marmoroptik. Hinter großflächigen Einschubtüren

blieb sogar Platz für den vermutlich am

besten organisierten Hauswirtschaftsraum der

Messe. Auf lediglich 120 cm Breite fand vieles

Platz, was für die Organisation der Wäschepflege

wichtig ist.

Fotos: Biermann


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SILGRANIT ® PuraDur ® und Keramik PuraPlus ® .

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Messe / Die Themen der LivingKitchen

Fotos Biermann

Starkes

Statement

Die Küche als kraftvoll inszenierter Mittelpunkt

des Wohnens: Dafür setzt Leicht Küchen in diesem

Beispiel auf ausdrucksstarke Materialien und zurückhaltende

Farbbeigaben aus der Kollektion Les

Coloures ® Le Corbusier (umbra). Der Inselblock dieser

Planung mit seiner Natursteinoberfläche wird

dabei zur zentralen Bühne und spiegelt die prägenden

Material- und Designtrends wider, die in

der hochwertigen Küchenplanung derzeit prägend

sind. Auch der Spülentrog ist aus dem grünlich

schimmernden Stein gearbeitet. Ein starkes Statement.

Charakteristisch zieht sich der Stein der Arbeitsfläche

von unten beleuchtet über das dunkle

Holz der Unterschränke bis zum integrierten Sitzbereich.

Im Hintergrund vermitteln flächenbündig

und raumhoch verbaute Hochschränke aus dem

Stauraumprogramm „Concept 40“ wohnliche Ruhe.

Die neuen Vitrinenschränke „Verso“, mit feinen eloxierten

Metallrahmen, dezent getöntem Glas und

vertikal angebrachten LED-Lichtprofilen, runden

das Konzept ab.

14 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Holz und Keramik

Wenn auf einen Werkstoff derzeit die Beschreibung Küchentrend zutrifft,

dann auf Keramik. Einerseits erfüllen keramische Oberflächen das Bedürfnis

von Gestaltern und Konsumenten nach dem Echten und Handfesten, andererseits

versteht dieses Material funktional zu überzeugen mit diversen küchentauglichen

Eigenschaften. Pflegeleichtigkeit und Widerstandskraft gehören dazu. Auch

Team 7 setzt in seiner aktuellen Kollektion verstärkt auf Keramik. Zum Beispiel in der

Küche „cera line“ (kleines Foto), eine Neuheit von der Living Kitchen. Zum Konzept gehören

die neuen, von Chefdesigner Sebastian Desch entworfenen Stangengriffe. Es gibt sie

in metallischen Ausführungen (Alu mit Edelstahl-Finish) oder in verschiedenen Holzarten.

Auf Keramikfronten, wie hier abgebildet, erzeugt der massive Holzriff einen spannenden Kontrast

und steuert die gewünschte wohnliche Wärme bei.

Fotos: Biermann

1/2/2019 KÜCHENPLANER 15


Messe / Die Themen der LivingKitchen

Foto: Biermann

Mobiles

Mobiliar

Das darf man Naber-Chef

Hans-Joachim Naber und seinem

Team neidlos zugestehen.

Mit den Modulen der

Concept Kitchen hat das Nordhorner

Unternehmen frühzeitig

den Trend zum mobilen

Mobiliar erkannt und allen

Unkenrufen zum Trotz erfolgreich

an der Entwicklung und

Marktreife gearbeitet. Und das

mit viel Herzblut und Sachverstand.

Wenn jetzt allerorts

von der Küche der Zukunft

gesprochen wird, kann sich

Naber entspannt zurücklehnen

und sagen: „Haben wir!“

Denn der Aspekt der Mobilität

dominiert in jedem Küchenkonzept,

das auf der Living-

Kitchen in der Rubrik „Was

kommen wird“ gezeigt wurde.

Wobei es mit dem Zurücklehnen

natürlich kaum was

wird bei Naber. Denn mit den

Outdoor-Modulen der Concept

Kitchen steht die nächste Entwicklung

schon in den Startlöchern.

Diese glänzen im

trendigen Anthrazit und werden

voraussichtlich in der 2.

Jahreshälfte lieferfähig sein,

wie es im Messegespräch auf

der LivingKitchen hieß. Bestückt

werden können diese

Module mit E-Geräten in freier

Auswahl. Geliefert werden

sie aber auch ohne Geräteausschnitt.

Ganz nach Wunsch.

16 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Fotos Biermann

Im neuen Beton-Style: Blanco Adon-XL6S.

Nach Stilen

geordnet

Wenn sich die Küche zur Lebenswelt wandelt, sind

auch die Ausstatter gefordert, in ihrer Warenpräsentation

neue Wege gehen. Spülenspezialist Blanco nahm

diese Herausforderung kreativ an und konzipierte

für die LivingKitchen einen ganz besonderen Messestand.

So wurden die Spülen nicht getrennt nach Materialien

oder Produktkategorien gezeigt, sondern in Einrichtungsstilen

stimmungsvoll in Szene gesetzt. Fünf

Oberthemen wurden dafür definiert: „Modern Country“,

„ Vibrant City Life“, „Concrete Trend Beton“, „pure design“

und „ Fascinating Function“. Jedem dieser Stile

wurden die dafür stimmigen Blanco-Modelle in Edelstahl,

Silgranit PuraDur und/oder Keramik zugeordnet.

Neu im Programm und Mittelpunkt der „ Concrete

Trend Beton“-Welt waren verschiedene Spülenmodelle

im Silgranit-Farbton „Beton-Style“. Damit hat Blanco

eine besonders authentische Material-Anmutung realisiert.

Jede Spüle wirkt wie ein Unikat, denn die für Beton

typisch heterogene Struktur, welche sowohl hellere als

auch dunklere, matte als auch dezent glänzende Anteile

aufweist, ist nie identisch. Die Patentanmeldung für dieses

komplexe Verfahren läuft. Eine zentrale Fläche mit

den aktuellen Smart-Armaturen ergänzte die Living-

Kitchen-Präsentation.

Erstmals zeigte Blanco seine

aktuellen Spülenmodelle

materialübergreifend

in verschiedenen

Lebenswelten.

1/2/2019 KÜCHENPLANER 17


Messe / Die Themen der LivingKitchen

Foto: Biermann

18 KÜCHENPLANER


Apps auf die Platte

Die Küche und die Digitalisierung: Das ist nach wie vor so eine Sache.

Und die kommt nicht ganz ohne Diskussion aus.

Klar, das Gerät an sich schwimmt auf der

Vernetzungswelle. Das ist auch die Kernkompetenz

von allem mit Stecker. Doch

die Integration in die gesamte Küchenplanung

gelingt weiterhin nur zögerlich.

Wenngleich es auf der Living Kitchen einige

sehr weit fortgeschrittene Gedankenspiele

dazu gab. Ballerina- Küchen zum

Beispiel inszenierte eine komplette, unkompliziert

umsetzbare „Digitale Küche“.

Im Kern dreht sich dabei viel um die Beamer-Technologie,

um Inhalte von Smartphone

oder Tablet bedienerfreundlich auf

die Arbeitsfläche zu bringen. Eine solche

Lösung zeigte auch Schüller in Kooperation

mit Siemens (Foto links). Der Vorteil:

Egal ob Video-Rezepte verfolgt, Musik angesteuert

oder während des Kochens digital

kommuniziert werden soll: Alle Funktionen

lassen sich auf der Arbeitsfläche wie

auf dem elektronischen Gerät bedienen.

Allerdings bleibt der elektronische Helfer

selbst fett- und streifenfrei.

Ballerina ging in seiner Darstellung

der „Digitalen Küche“ jedoch zusätzliche

Schritte und ließ sich auf der LivingKitchen

sogar von einer Tablett-Drohne frische

Lebensmittel anliefern. Durchs geöffnete

Messefenster. Mehrmals täglich

hatte das ferngesteuerte Flugobjekt seinen

Auftritt, begleitet von teils erstaunten,

teils begeisterten, teils amüsierten,

teils ratlosen und teils entgeisterten

Blicke. Wie gesagt: Ganz ohne Diskussion

kommt das Thema Küche und Digitalisierung

noch nicht aus.

Und apropos Diskussion: Einen Überblick,

was per Sprachmodus heute schon

bedienbar ist, gab Ballerina auch. Die

komplette Lichtsteuerung der Raumbeleuchtung

zum Beispiel, aber auch die

Küchenbeleuchtung selbst sowie die

Steuerung von Möbelklappen und dem

Abfalltrennsystem. Wie die per App gesteuerte

Vorratshaltung im Kühl- und

Vorratsschrank organisiert werden kann,

zeigte das Unternehmen auch. Beim Digitalkonzept

kooperiert Ballerina mit den

Partnern Brumberg, L&S, Kesseböhmer,

Liebherr, Blum und ieQ Sytems, Siemens

(Home Connect der BSH) und bringmeister.de

(Partner von Edeka). Die Entwicklung

der Tablett-Drohne erfolgte mit Prof.

Dr. Scheible von der Hochschule Medien

in Stuttgart.

Die wachsende Bedeutung der Vernetzung

von Küche und Elektrogeräten inspirierte

wie schon angedeutet auch den

Küchenmöbelhersteller Schüller. In Köln

wurde das Thema Smart Kitchen sowohl

bei schüller.C als auch bei next125 aufgegriffen.

Bei schüller.C im Rahmen der benannten

Kooperation mit Siemens Home

Connect, und bei next125 wurden zwei

Szenarien mit Unterstützung von Alexa

vorgeführt. Diese wechseln von „Kuchenbacken“

zu „Feierabendritual“ unter Berücksichtigung

aller hierfür notwendigen

Schritte. So ließ sich per Sprachsteuerung

der Schrank öffnen, der Backofen vorheizen,

das Rezept anzeigen aber auch die

Musik auswählen und das Licht dimmen.

Beschlägespezialist Blum und Haubenproduzent

berbel machten bei der Umsetzung

dieser Szenarien mit.

Foto: Koelnmesse

Spezialist für die

vernetzte Küche:

Die Alno-Tochter

Tielsa war über

mehrere Jahre

Synonym für

dieses Thema.

Jetzt haben sich

die federführenden

Verantwortlichen

um

Christian Hartmannsgruber

mit dem Thema

außerhalb des

Alno-Verbunds

selbstständig

gemacht und

treten mit der

Marke Kimocon

am Markt auf.

Auf der Living-

Kitchen hatte

die SmartLiving-

Küche einen eigenen

Auftritt

(Foto).

1/2/2019 KÜCHENPLANER 19


Messe / Die Themen der LivingKitchen

20 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Fotos: Biermann

Experten

im Gespräch

Die ganze Welt der Küche in einem Podiumsgespräch

von 45 Minuten Dauer? Das kann gar nicht

klappen. Stimmt. Und so versuchten es die Protagonisten

des Schüller-Expertengesprächs auch gar

nicht erst. Vielleicht setzten sie gerade deshalb interessante

Ausrufezeichen. Unter Moderation der

Design- und Architekturexpertin Barbara Friedrich

(Foto rechts) diskutierten Autor Kilian Stauss

(links), Foodtrend-Forscherin Hanni Rützler (2. von

links) und Küchenmöbelunternehmer Markus Schüller

(2. von rechts) über Ernährungsgewohnheiten und

über absehbare Trends, die auf den Lebensraum Küche

Einfluss nehmen werden. Und damit auch auf die

Einrichtung und Ausstattung des Küchenmobiliars.

Angelehnt war die Diskussionsrunde an das kürzlich

mit Unterstützung von Schüller im DVA Verlag

erschienene Buch „Die Küche zum Leben“, herausgegeben

von Professor Kilian Stauss. Der Autor selbst

nannte zu Beginn des Gesprächs die Eckpunkte, die

eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema

Küche mit sich bringt. Das sind die Stichworte Urbanisierung,

Digitalisierung, Ökologie und Energie.

„Und Technisierung allgemein, ergänzte Food-Expertin

Hanni Rützler. Das Kochen in der Küche gehe

zwar nicht unter, aber es erfindet sich neu, sagte sie

mit Hinblick auf kochende Männer, vermehrtes Wissen

um gesundes Kochen und neue Technologien. Wobei

sich der moderne Mensch immer spontaner entscheide,

ob er im Einzelfall selber ausgiebig kochen,

ein schnelles Fertiggericht erhitzen oder Essen gehen

will. „Diese Spontanität wird ein großes Thema

in der Zukunft sein“, ist Rützler überzeugt. Und das

gelte für Küchen jeder Ausprägung, Stils und Größe,

führte Markus Schüller diesen Gedanken fort. Derzeit

spreize sich der Markt von der Kleinstküche bis

zur Luxusfläche, wobei sich natürlich auch kleine

Küchen edel und wertig einrichten ließen. Markus

Schüller appellierte vor diesem Hintergrund an den

Handel für einen gemeinsamen kreativen Umgang.

Den wünscht sich auch Prof. Stauss: „Flächen müssen

in Zukunft viel multifunktionaler genutzt werden“,

lautet eine seiner zentralen Anregungen.

1/2/2019 KÜCHENPLANER 21


Messe

Fotos: Biermann

Gelungener Markenaufbau: Wer ungewöhnliche

Tiere im Küchenumfeld sieht, denkt

inzwischen fast automatisch an next125.

Küchen zum Leben

Rund 500 m 2 belegte Schüller mit seinen beiden

Marken auf der LivingKitchen. Wobei die Blickrichtung

klar auf next125 lag, denn 70 % der Fläche war

dem Premium-Label vorbehalten. Sieben next-Planungen

wurden inszeniert, durchweg in dunkeleleganten

Farben und wertigen Materialien. Die

Botschaft an das nationale und internationale Publikum

war unmissverständlich: next125 macht Küchen

zum Leben. Und weil

exklusive Arbeitsflächen

einen immer höheren Stellenwert

im Lebensraum

Küche erhalten, rundete

eine Präsentation mit Oberflächen

von systemo die

Ausstellung ab. Systemo ist

eine Schüller-Tochter. Das

Unternehmen fertigt Arbeitsflächen

in den Materialien

Keramik, Fenix, Glas,

Massivholz und Quarzstein.

www.next125.de

Keramik, Fenix, Glas, Massivholz und Quarzstein: Arbeitsflächen

aus diesen Materialien fertigt Schüller selbst. Im Tochterunternehmen

systemo. Eine eigene Präsentationsfläche zeigte in Köln

die kompletten Möglichkeiten.

n

Konzentriert schüller.C

Im Gegenpol zur elegant-dunklen next125-Ausstellung setzte Schüller im Bereich

von schüller.C auf helle Kuben aus weiß lasierter Fichte. Drei Planungen

und ein Hauswirtschaftsraum spiegelten konzentriert die Schwerpunkte der

Kollektion 2019 wider. Der aktuelle Ceramic-Look wurde thematisiert, der skandinavische

Stil und der Industrial Style auch. www.schueller.de

Wer sagt, dass der Metallic-Style kühl wirken muss? Die „Corona“ in Titan

Metallic geschliffen (Nachbildung) beweist das Gegenteil. Wobei die Nischenverkleidung

und die Arbeitsplatte in „Urban Wood“ (Nachbildung) einen Großteil

der gewünschten Wärme beisteuern.

Fotos: Biermann

Onyxschwarze Elemente, die kubischen „Frame

Rack“-Regale sowie Glastüren in Rautenglas unterstützen

den Stil der „Corona“-Front.

22 KÜCHENPLANER 1/2/2019


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Schaufenster

Der Dialog zwischen dunkler

Front in Ceramic Marmor nero

Nachbildung und warmem Holz

schafft bei dieser next125-Küche

eine natürliche Wohnlichkeit. Das

schwebende, hinterleuchtete Regalelement

unterstützt diesen Eindruck,

ebenso die wandhängenden

Hoch- und Unterschränke, die die

Horizontale betonen. Sie erstrahlen

mit ihrer marmorierten Oberfläche

besonders exklusiv und wertvoll.

Die bewusst in massiver Ausführung

gewählte Holzarbeitsplatte unterstreicht

den Charakter auf solide

Art. Zu den raffinierten Details dieser

Planung zählt auch die Ausstattung

der Schübe mit Formvlies, die

besonders schonend fürs Besteck

ist. Dank der Innenschübe bleibt die

Ruhe der Frontarchitektur gewahrt.

Der leichtfüßige Kochtisch mit seiner

Ceramicarbeitsplatte dient als

perfekte Workstation für Genießer,

die das Besondere lieben.

www.next125.de

24 KÜCHENPLANER 1/2/2019


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Foto: next125

1/2/2019 KÜCHENPLANER 25


Messe

„The Plane“

nennt sich diese wandunabhängig

konzipierte LivingKitchen-Planung mit der Sachsenküchen

skizzieren will, wie die individuelle Traumküche aussehen kann.

Zwei weitere Wohnküchen mit ganzheitlichem Wohnanspruch

setzen ebenfalls eigenständige Akzente.

Fotos: Biermann

Ganzheitliche Wohnkonzepte

„Ganzheitlich & individuell“. So überschrieb Sachsenküchen

seine Präsentation auf der Living Kitchen. Und

das war ein „voller Erfolg“, wie Geschäftsführer Elko

Beeg resümiert. „Wir sind mit einem hohen Maß an

Grundoptimismus an die Planung der LivingKitchen

2019 herangegangen und unsere Erwartungen wurden

sogar übertroffen“, berichtet Beeg. Besonders die Gestaltung

des Messestandes sei aufgegangen: „Die Idee,

drei Wohnkonzepte in den Mittelpunkt der Präsentation

zu stellen, wurde von den Kunden aus dem In­ und

Ausland mit Begeisterung aufgenommen. Bei uns haben

die Kunden auf ihrer Suche nach neuen Ideen und

Innovationen viele interessante Anregungen gefunden.“

Auch die Vorschau auf einige im September erscheinende

Neuheiten habe positives Feedback bekommen

und so bestätigt, dass Sachsenküchen „mit seinen

Entwicklungsthemen auf dem richtigen Weg ist“. In

Köln präsentierte sich der Küchenmöbelhersteller dem

Publikum mit drei Wohnküchen mit unterschiedlichen

Planungsansätzen. 1. „Das Appartement“ als wohnliche

Komplettlösung inklusive Badkollektion. Diese wird ab

September 2019 als eigene Fachhandelskollektion das

Programm ergänzen. 2. „Die Wohnküche“, eine besonders

edle Umsetzung mit schwarzbraunem Eichenholz,

sandgestrahlten Oberflächen sowie Metalloberflächen,

Naturstein und Glas. Und 3. „The Plane“, das Flugzeug:

Dabei handelt es sich um das Konzept einer wandunabhängig

geplanten Wohnküche. Seinen Namen verdankt

dieses eigenständige Konzept seiner Optik, welche

durch den „Ess­ und Kochflügel“ an ein Flugzeug

erinnert. Vom Sockel bis zur Beleuchtung ist bei „The

Plane“ alles aus einem Guss. Neben der Gestaltung wurde

großer Wert auf kurze Wege und perfekte Ergonomie

gelegt. Hochwertige Materialien wie Fenix und das edle

Furnier des Tresens runden das eigenständige Bild ab.

www.sachsenkuechen.de

Drei Küchen, drei Lebensstile, ein Anspruch: „Den Kunden

exakt dort abzuholen, wo er steht – mit all seinen

Wünschen und Bedürfnissen.“ Elko Beeg, Geschäftsführer

Sachsen küchen.

26 KÜCHENPLANER 1/2/2019


AVENTOS HK top

Funktionalität, schön verpackt!

Eine kleine Baugröße und ein geradliniges Design – AVENTOS HK top

überzeugt auf den ersten Blick. Die neue Hochklappe bietet mehr

Bewegungskomfort und hohe Funktionalität mit geringen, gleichmäßigen

Öffnungskräften und stufenlosem Stopp.

Weiterführende

Informationen

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Messe

Von dunkelgedeckt

bis

strahlendweiß

– aber

immer elegant

und wohnlich.

LEICHT zeigte in

Köln auf 400 m 2

Fläche sechs

Planungen mit

hohem architektonischen

Anspruch.

Foto: LEICHT; V. Bulanov

Typisch LEICHT

Die Designer und Ausstellungsgestalter von Leicht Küchen waren erneut gefordert. Der Hersteller gilt als einer

der Vorreiter in der Entwicklung der Küche als Zentrum grenzüberschreitenden Wohnens und hat sich mit Kreativität,

Know-how und Konsequenz das Image einer Architekturmarke erarbeitet. Das weckt zunehmend Begehrlichkeiten

bei Messegästen aus dem In- und Ausland, und zwischen einem neutralen „typisch, Leicht“

und einem „typisch, Leicht“, bei dem die Augen strahlen, sind es manchmal nur subjektiv empfundene

Nuancen. Zur LivingKitchen 2019 machte schon die Gestaltung des Messestandes klar, dass

die Schwaben nach Köln gekommen waren, um sich selbstbewusst darzustellen. Der Messestand

setzte Akzente mit seiner kompletten weißen Hülle, die wenig Preis gab von dem,

was es dahinter womöglich zu entdecken gab. Wie ein lichter, schwebender Kubus.

Ganz Bauhaus, dem sich die Marke verpflichtet fühlt. Das machte neugierig.

Ent wickelt wurde das architektonische Gesamtkonzept in Zusammenarbeit

mit der in Stuttgart ansässigen Innenarchitektin Angelika Ertl.

Im Innern des Kubus prägte ein klares Raumkonzept die Fläche.

Sechs individuelle Küchenkonzepte näherten sich der

Idee Küche mit ganzheitlichem Blick und transportierten

den gestalterischen Anspruch der Marke

mit Materialien von höchster Qualität. Ebenso

wie eine Fülle an Möglichkeiten zum

individuellen Innenausbau. Diese

sechs sehr unterschiedlichen

Küchenkonzepte zeigten

zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten

28 KÜCHENPLANER


Foto: LEICHT; V. Bulanov

Viel positive Resonanz: Leicht-Vorstand Stefan Waldenmaier (Mitte) im Messegespräch.

Das Unternehmen präsentierte sich in Köln als Architektenmarke mit

hoher Kompetenz im Innenausbau.

auf und vermittelten eine Vorstellung davon, welche ganz unterschiedlichen Ideen

für den Raum Küche mit der Marke zu realisieren sind. Angelika Ertl: „Bei der

Planung der jeweiligen Küchen bin ich aus meiner Perspektive als Architektin

vorgegangen, habe völlig frei mögliche Szenarien gedacht. Damit

wollte sich das Unternehmen auch als richtungsweisend für eine Stilistik

präsentieren, die die Menschen emotional anspricht und

sie inspiriert. „Leicht macht einfach Lust auf das Produkt

Küche“, sagt Stefan Waldenmaier, Vorstand des Unternehmens,

dazu. Und weiter: „Uns war es wichtig,

Leicht als eine Marke zu zeigen, die den Raum

Küche ganzheitlich sieht und die die umfangreichen

Möglichkeiten des Innenausbaus,

die wir bieten, anschaulich

macht. Das haben wir

geschafft und eine durchweg

bejahende Resonanz

erhalten.“

www.leicht.

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Foto: LEICHT

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Schaufenster

30 KÜCHENPLANER 1/2/2019


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Foto: LEICHT Küchen; C. Meyer

Der feine Duft von Röstaromen,

der Geschmack eines perfekten

„Caffè Italiano“: Diese LEICHT-

Küche erinnert schon durch ihre

Farbgebung an sinnliche Kaffeekunst.

Das an der Oberfläche fast

bronzen schimmernde, charakterstarke

Holz der Kastanie verbindet

sich mit supermatten Oberflächen

zu einem sinnlichen Look. Mit

der reduzierten Gestaltung und

klaren Linienführung dieser Planung

entsteht eine elegante, geradezu

mondäne Wirkung, die einen

starken Akzent setzt: Mit dieser

Küche kommen Emotion, Individualität

und ein Hauch von zeitgemäßer

Weltläufigkeit ins Haus.

Das offene, wandgebundene Regalsystem

FIOS lockert die Klarheit

der Küche auf und unterstreicht

den wohnlichen Charakter der Planung.

Mit seinem dunklen, pulverbeschichteten

Stahlbügelrahmen

fügt es sich harmonisch in das

Küchen szenario ein und verleiht

diesem eine persönliche Note.

www.leicht.com

1/2/2019 KÜCHENPLANER 31


Messe

Foto: Biermann

Stilküche „Neue Klassik“ in einer Umsetzung mit weißen Mattlackfronten („Torino Lack“).

Ebenfalls neu entwickelt wurden die Schüttenauszüge.

Im Baukasten planen

Nolte Küchen feierte auf der LivingKitchen den Verkaufsstart der Stilküche „Neuen

Klassik“ und ging damit einen weiteren konsequenten Schritt, die Küche als einen individuell

gestaltbaren wohnlichen Lebensraum darzustellen. Auf 725 m 2 Fläche gab es

13 betont wohnlich inszenierte Planungen zu entdecken, 11 davon aus dem Nolte-Programm

und eine von Express-Küchen. Für den großzügigen Bewirtungsbereich griff das

Unternehmen auf Mobiliar aus der neo-Kollektion zurück. Gezeigt wurden in Köln alle

wichtigen Neuheiten von der vergangenen Herbstmesse, allen voran das Echtholz-Programm

„Tavola“, sowie die für Nolte Küchen inzwischen charakteristische Materialvielfalt

von Zement über Metall bis hin zu Holz und Lack. Und das jeweils im Original als

auch mit realistischen Dekoren. Unumstritten im Mittelpunkt standen die Umsetzungen

der „Neuen Klassik“. Diese Stilküche hatte das Unternehmen bereits zur Hausmesse

2018 angekündigt. Seit der LivingKitchen ist sie bestellbar, und ab dem 1. April wird sie

ausgeliefert. Die „Neue Klassik“ ist weniger ein konkretes Küchenmodell, sondern ein

individuell wählbarer Baukasten mit sorgfältig aufeinander abgestimmten Elementen,

der vielfältige Umsetzungen zulässt. Erzeugen lässt sich damit ein eigenständiger grafischer

Stil. Das Ergebnis wirkt dezent elegant. Neu entwickelt wurde für die Stilküche

die Front „Torino Lack, eine Kassettenfront mit äußerer Ausfräsung. In Köln war sie unter

anderem in den Mattlackfarben Lava und Weiß dargestellt, insgesamt steht sie aber

in 20 Farben und Ausführungen zur Verfügung. Klassische Elemente wie Kranzleisten,

Lichtblenden und Pilaster stehen ergänzend zur Verfügung, und diverse Schubkästen,

Vitrinen mit Rahmentüren in Manganbronze und passende Griffe runden die neue Stilwelt

ab. www.nolte-kuechen.de

32 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Anders sein

„Wir sind Schwarzwald, wir sind hochwertig-edel und wir

sind Querdenker und Trendsetter.“ Mit diesem Tripple-Anspruch

legte zeyko einen vielbeachteten LivingKitchen-Auftritt hin. Geschäftsführer

Dr. Christian Hilz hat dem Unternehmen ein völlig

neues Selbstverständnis verordnet. Er selbst formuliert das

schlicht so: „Wir müssen und wollen anders sein.“ Anders in Bezug

auf Oberflächen, anders in Bezug auf Planungsgrundsätze

und anders in Bezug auf die Erarbeitung und Umsetzung von

Trends. Dafür arbeitet das Unternehmen zunehmend mit Designern

zusammen, die nicht aus der Küchenbranche stammen.

Ebenso mit jungen Studierenden. Der Blick über den Tellerrand

soll bestehende Grenzen im eigenen Denken aufbrechen. So präsentierte

zeyko unter anderem ein Studienprojekt, das zusammen

mit Studierenden und Lehrenden der TH Köln entwickelt

wird. „Lamberie“ nennt sich das Ergebnis. Basis dafür ist ein

Trägerrahmen, in den sich Möbelmodule und andere Funktionselemente

einhängen, verschieben und austauschen lassen. Dekorative

Wandelemente gehören auch dazu. Die Idee dahinter:

„Die Küche sollte sich an mich und meine Bedürfnisse anpassen

– zu jedem Lebenszeitpunkt.“ Anders tritt zeyko auch mit der

Messeneuheit „Zeyko Rack“ auf. Diese kann als Modulküche für

die Zeile oder frei stehend geplant werden kann. Und das vom

Kunden selbst mithilfe einer Produktkonfigurator-App. Farbig

Foto: Biermann

„Wir müssen und wollen anders sein.“ zeyko-Geschäftsführer

Dr. Christian Hilz vor der neuen Modulküche „Zeyko Rack“.

gestaltbare Beton-Oberlfächen zählen auch zum Konzept. Es

ist also viel in Bewegung bei zeyko. Was aber bleiben soll, sind

die ursprünglichen, auf Verlässlichkeit basierenden Unternehmenswerte.

Ebenso die konsequente Orientierung auf den Fachhandel.

www.zeyko.com

Feelwood:

Noch nie sahen Dekore so echt aus.

Egger Kollektion Dekorativ 2017–2019– 2019

Bei allen gezeigten und erwähnten Dekoren handelt es sich um Reproduktionen.

Die Premiumqualität unserer Feelwood Synchronporen-Oberflächen eröffnet für Sie neue Designmöglichkeiten.

Damit sind Sie noch näher am Original. Die lichtbeständigen und pflegeleichten Oberflächen erhalten Sie

auf nahezu allen EGGER Trägermaterialien sowie auf Schichtstoff. Zum Dekor passende Kanten, Hirnholzkanten

oder Dreischicht-Kanten als Akzent runden das Angebot ab. Im Bild: H3406 ST38 Berglärche anthrazit.

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Schaufenster

Mit der Neuen Klassik präsentiert Nolte Küchen eine Stilwelt,

die vom Design der 1920er-Jahre inspiriert ist. Typisch für das

Art déco ist eine klare, geometrische Formensprache, wie sie

in der Front TORINO LACK aufgegriffen wird. Zur Farbe Lava

softmatt passen Vitrinentüren mit Rahmen in Manganbronze

und bronzefarben getöntem Glas ebenso perfekt wie die Schubkästen

aus Massivholz, die im Farbton Eiche Pinot zum Blickfang

der Insel werden. Auch Kranzprofile, Lichtblenden und

Pilaster gehören zu den stilprägenden Elementen. Das Ergebnis

ist eine Küche von dezenter Eleganz für den zweiten Blick.

www.nolte-kuechen.de

Foto: Nolte Küchen

34 KÜCHENPLANER 1/2/2019


1/2/2019 KÜCHENPLANER 35

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Messe

Fotos: Plaßhenrich

Ein begrüntes Baugerüst markiert den Eingang zum Food Market in Halle 4.2. Dort wurde unter anderem Pulled Pork und Pulled Beef

in einem Truck angeboten.

Publikumstage auf der LivingKitchen

Wohnvisionen

virtuell erleben

Plötzlich ist der atmosphärische Schalter wie umgelegt. Plötzlich geht es in den

Gängen der LivingKitchen langsamer zu. Plötzlich wird geschlendert.

Die Publikumstage der LivingKitchen haben begonnen.

Der Geräuschpegel ist heruntergedreht, es ist leiser

als noch an den Fachbesuchertagen der Messe. Kinderwagen

kreuzen sich. Auf manchen Ständen wie etwa

von Bora und Berbel ist es allerdings weiterhin wuselig.

Endkunden sind stark an Muldenlüftern und

Downdraft-Dunstabzügen interessiert – dieser Markt

wächst überproportional schnell. Immerhin stieg der

Anteil von Kochflächen mit integriertem Dunstabzug

2018 nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung

(GfK) um 22,3 %.

Mehr als 50 000 Besucher werden an den letzten

drei Messetagen von Freitag bis Sonntag gezählt. In

der Mittagszeit schlendern viele zum Food Market.

Die LivingKitchen versprach im Vorfeld „ein besonderes

Geschmackserlebnis“. Dort sollten die Besucher

ein „optisches Feuerwerk von frischen Zutaten, eingelegtem

Gemüse und lokalen Lebensmitteln finden,

die sie auch direkt erwerben – oder auch direkt auf

der Living Kitchen probieren können.“ Das Ergebnis

enttäuscht jedoch.

Versprechen werden gebrochen

In der Halle 4.2 sind drei Stände aufgebaut: eine

Kaffeebar, ein kleiner Bulli, aus dem verschiedene

Sorten Frozen Yogurt für 5 Euro verkauft werden, und

ein Foodtruck, bei dem es Pulled Pork und Pulled Beef

gibt. Eine Gruppe Schweizer probiert in der Mittagszeit

das gezupfte Schweine- und Rindfleisch im Brötchen

mit Gemüse. Aus den Boxen dröhnt Hip Hop. Eine

Portion kostet zwischen 8,90 bis 10,50 Euro. „Die Preise

sind für uns normal“, sagen die Schweizer achselzuckend.

Schnell noch ein Kölsch – und schon verschwinden

die Mitarbeiter einer Schreinerei wieder

im Messedschungel.

36 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Der zweite Teil des Food Marktes findet sich in der

Passage zwischen den Hallen 4 und 5. Hier gibt es koreanisches

Soulfood, eine Salatbar, Brezel – und erneut

eine Kaffeebar. Die im Vorfeld kommunizierten

Versprechen, „der Markt böte Gelegenheit, Kochen

und Ernährung als Lifestyle-Trend zu erfahren und

den Besuch des Messedoppels LivingKitchen und

imm cologne mit einem ganz besonderen Einkaufserlebnis

zu verknüpfen“ werden nicht erfüllt. Der Markt

gleicht eher einer kleinen Version eines Streetfood-

Festivals, das inzwischen nahezu in jedem Veranstaltungskalender

jeder mittelgroßen Stadt der Bundesrepublik

steht.

Küche auch in Zukunft im Zentrum

Ein Highlight ist dagegen die Sonderfläche „Future

Design“: Wer sich darauf einlässt, erhält interessante

Denkanstöße. Der in Argentinien geborene

und in der Schweiz aufgewachsene Designer Alfredo

Häberli setzte für die Living Kitchen auf 160 m 2 seine

Vision einer zukünftigen Wohnsituation um, bei der

die Küche im Zentrum steht. Sein fein durchdachtes

und auf vielen Ebenen basierendes Konzept ist allerdings

erklärungsbedürftig. Denn auf den ersten Blick

sieht man lediglich wahllos aufgestellte grüne Wände,

eine Baustellentoilette und ein Nachtlager mit Schlafsäcken.

Nicole (links) und Mira verkauften aus einem kleinen

Bulli heraus FrozenYogurt. An den Publikums tagen

nahm die Besucherfrequenz auf der LivingKitchen nach

einer Flaute am Donnerstag wieder zu.

COMPAIR ® GREENflow

Kontrollierte Umluftfilterung für Kochfeldabzüge

GREENflow trägt, bei Kochfeldabzügen, die im Umluftmodus

betrieben werden, als geschlossenes System

gezielt zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden

und Schimmelbildung in Unterschränken bei.

Der Luftstrom wird gleichmäßig auf die Filterboxen

verteilt. Die großen Filterflächen der OMEGA-Filter

sowie das aerodynamisch optimierte Lamellengitter

tragen zur Minimierung von Geräuschen und Druckverlusten

des Kochfeldabzugs bei.

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Foto: LivingKitchen

Foto: Plaßhenrich

Grüne Wände, spartanische Einrichtung: Das dies die FutureKitchen des

Designers Alfredo Häberli ist, bleibt auf den ersten Blick verborgen.

Smarte Endgeräte sind notwendig, um seine Visionen zu entdecken.

Erst mit einem Tablet

werden die Ideen des Designers

Alfredo Häberli

von seiner FutureKitchen

sichtbar. Auf dem Display

erscheint ein vertikaler

Kühlschrank, dessen

produzierte Wärme nach

unten geleitet wird, wo

beispielsweise Teller angewärmt

werden können.

Foto: Plaßhenrich

Der Backofen kann in der Zukunftsküche von der

Decke an Streben hinuntergleiten. Wenn er an der

Decke hängt, wird Arbeitsfläche frei.

Aber schon mit dem ersten Schritt, den der Besucher

auf die Sonderfläche setzt, merkt er: „Hier ist etwas anders.“

Der Boden bewegt sich unter den Füßen, er klackert.

„Alfredo Häberli will damit erreichen, dass wir

uns auf die Schritte konzentrieren, dass wir in dieser

immer schneller drehenden Welt entschleunigen“, erklärt

eine Mitarbeiterin. Die Gäste sollen sich auf ihre

Sinne konzentrieren.

Auf den grünen Tischen, Regalen und Wänden sind

überall QR-Codes angebracht. Dahinter verbergen sich

Häberlis virtuelle Ideen. Mit Tablets oder Smartphones

werden die Visionen erst sichtbar. Beispielsweise ein

Kühlschrank, der vertikal anstatt horizontal auf Brusthöhe

angebracht und mit Klarglas ausgestattet ist. Die

Wärme, die das Gerät produziert, wird nach unten geleitet

und kann beispielsweise zum Teller anwärmen

genutzt werden.

Backofen unter der Decke

Dazu ist die Herdplatte tragbar. „Mit ihr kann gemeinschaftlich

mit Freunden und Familie am Esstisch

gekocht werden, oder ältere Menschen können bequem

im Sitzen ihr Essen zubereiten“, sagt die Hostess.

Man ist dadurch unabhängiger. Der Backofen ist mit

Streben direkt unter der Decke befestigt, nur im Gebrauchsfall

gleitet er herunter. Ansonsten kann die Fläche

unter dem Gerät als Arbeitsplatz dienen. Zisternen

fangen Regenwasser auf, das direkt zum Spülen verwendet

werden kann. Unmittelbar neben der Haustür

steht ein Kompost, weil der Wohnraum jedes Einzelnen

immer knapper wird. Nach Häberlis Vorstellungen

fällt der Bioabfall direkt durch ein grünes Gelee, der

die strengen Gerüche eliminiert.

Dem Designer war wichtig, dass Bestehendes neben

Zukunftstechnologien gleichberechtigt existiert. Die

Digitalisierung werde die Küche nicht grundlegend ändern.

Sie war und wird auch in Zukunft ein wichtiges

Bindeglied für das soziale Leben sein. „Die Küche ist

die Seele des Hauses“, sagt Alfredo Häberli, „an ihr sehen

wir, dass Dinge, die wirklich wichtig sind, Bestand

haben.“

Zurückbesinnung auf das Wichtigste

Deshalb ist die Idee des Degrowth, also von der Reduzierung

des Wachstums und der Zurückbesinnung

auf das Wichtigste, das zentrale Thema. Trotzdem habe

sich die Küche im Vergleich zu den anderen Wohnräumen

in den vergangenen Jahrzehnten am stärksten

verändert. Sie übernimmt heutzutage am Wochenende

eine ganz andere Funktion als unter Woche. „Samstag

und Sonntag hat man mehr Zeit, man agiert bewusster

beim Anrichten und beim Essen im sozialen Umfeld

mit der Familie und Freunden“, meint der 55-Jährige.

Im Zentrum steht der Tisch

Für den Designer muss ein Element unbedingt in jeder

Küche stehen: der Tisch. Häberli habe im Studium

die besten Ideen, die besten Modelle am Küchentisch

entwickelt. „Dafür braucht man keine große Tafel, es

reicht der einfachste, kleinste Küchentisch“, so Häberli.

Aber er sei das zentrale Ausstattungsmerkmal einer

Küche. Denn es sei die Küche, die unmittelbar an dem

Tisch angedockt sei – und nicht umgekehrt.

Die Idee der FutureKitchen wurde von Industrie-Partnern

wie Arwa, Samsung, Schott Ceran und

Petersen Tegl unterstützt. Dazu stellten Hersteller wie

Alias, Astep, Atelier Pfister, Baltensweiler, Flos und

New Tendency ausgewählte Produkte für die Installation

zur Verfügung.

Astrid Plaßhenrich

38 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Smart Home bleibt zentrales Thema

Die sinnvolle Vernetzung intelligenter Geräte nimmt immer weiter zu. Die Mehrwerte sind vielfältig.

Das verspricht zumindest das Innovationsnetzwerk „let´s be smart“ auf seiner Sonderfläche

während der LivingKitchen.

Das Innovationsnetzwerk setzt sich aus einem branchenübergreifenden

Team von internationalen Herstellern

und Dienstleistern zusammen. Den Mehrwert generiert

die Gruppe aus dem ganzheitlichen Konzept

der Ausstellung und aus interdisziplinärer Zusammenarbeit

über alle Wertschöpfungsstufen. Die Aussteller

zeigten ihre Produkte und Services nicht in Alleinstellung,

sondern integrieren sie lösungsübergreifend in

Szenerien lebensnaher Wohnwelten. Während der LivingKitchen

war das in Form eines Lofts, eines Smart

Homes und eines smarten Businessapartments. „Ausgangspunkt

der Szenarien ist immer ein realistischer

Mehrwert für den Anwender“, heißt es vonseiten des

Netzwerks.

Volles Potenzial ist wenig bekannt

Smart-Home-Technologie ist für die Mehrheit der

Verbraucher (55 %) vor allem aus Sicherheitsgründen

interessant – so das Ergebnis einer Umfrage der Interhyp

AG, einem Vermittler privater Baufinanzierungen.

Auch zur Regelung von Wärme und Licht würden sich

knapp 50 % der Befragten für eine Smart-Home-Lösung

entscheiden, um Energie zu sparen. Erst weit dahinter

folgen Medien und Unterhaltung (33 %) sowie Gesundheit,

Komfort und Wellness (24 %). Doch diese Ergebnisse

zeigen auch, dass den Verbrauchern das volle Potenzial

von Smart Home wenig bekannt ist. Was alles

möglich ist und wie gut sich Hightech und Wohnlichkeit

verknüpfen lassen, wurde während der LivingKitchen

mit verschiedenen lösungsübergreifenden Anwendungsbeispielen

demonstriert.

Nur verfügbare Technologien werden gezeigt

In der Smart-Home-Sonderausstellung wurde deutlich,

wie sicher, komfortabel und effizient sich Smart-

Home-Anwendungen in den Alltag integrieren lassen.

Ausgehend von bereits heute verfügbaren Technologien

wurden auf rund 600 m 2 die Möglichkeiten der Digitalisierung

im Küchen- und Wohnbereich aufgezeigt.

Neben den Themen Sicherheit, Energiesparen und effizientes

Haushaltsmanagement behandelte Future

Technology auch den positiven Einfluss, den smartes

Wohnen auf Gesundheit und Schlafkomfort, auf Wohnästhetik

und -klima haben kann. Dabei geht die Verbindung

von Möbeln und Technik sowie die Entwicklung

von geräteübergreifenden Anwendungen einher

mit dem Trend der auflösenden Grenzen zwischen einzelnen

Wohnbereichen.

Miele war doch da

Unter anderem hat Miele den smarten autonomen

Geschirrspüler „G 7000“ vorgestellt. Der ist durch eine

„PowerDisk“ steuer- und per App programmierbar, wodurch

der Reiniger automatisch dosiert wird. Darüber

hinaus zeigte das Unternehmen sein Smart-Home-System

Miele@home, welches die Vernetzung aller Haushaltsgeräte

und die Sprachsteuerung mit Amazon

Echo, dem Alexa Voice Service, ermöglicht.

PC als Küchenfront

Die Firma Mues-Tec aus Großenlüder präsentierte

einen Küchen-Smart-Touchscreen, der speziell für den

passgenauen Einbau in Standard-Küchenschränke von

600 x 450 mm konzipiert wurde. Der Touchscreen ist

ebenfalls mit einer Sprachsteuerung ausgestattet sowie

mit Kamera, Mikrofon sowie integrierten Lautsprechern

und verfügt über Internetzugang per WLAN

oder LAN. Aufgrund des Touchscreens ist die digitale

Küchen front wie ein Tablet zu handhaben und bietet

wie dieses alle Möglichkeiten. Es handelt sich allerdings

um einen PC, der nur minimalen Stauraum wegnimmt.

Befestigt ist der Küchen-Smart-Touchscreen

mit Scharnieren von Blum. „Um die Sicherheit zu gewährleisten,

verwenden wir ein offenes System, das

komplett autark ist. Wir haben nach der Installation

keinen Kanal mehr zu den Kunden“, sagt Mues-Tec-

Chefin Viktoria Thur. Das 21,5 Zoll große

Display ist wasserdicht und kann deshalb

auch oberhalb des Geschirrspülers angebracht

werden. www.letsbesmart.de

Astrid Plaßhenrich

Fotos: Plaßhenrich

Mues-Tec-Geschäftsführerin Viktoria Thur präsentierte einen Küchen-Smart-

Touchscreen, der speziell für den passgenauen Einbau in Standard-Küchenschränke

von 600 x 450 mm konzipiert wurde. Das Gerät beansprucht nur

wenig Stauraum und wird mit Scharnieren von Blum befestigt (kleines Foto).

1/2/2019 KÜCHENPLANER 39


Messe

Anders

gedacht

Der Designernachwuchs punktete auch in

diesem Jahr während der LivingKitchen mit

ungewöhnlichen Ideen. Die Sonderausstellung

der Sieger und Nominierten des Pure Talents

Contests zog viele Besucher an.

Fotos: Plaßhenrich

Eine Kompaktküche für ambitioniertes Kochen: Peter Sorg aus

Deutschland entwarf den „SPL 3650“. Für ihn ein Ort, der die Arbeitsvorgänge

Schneiden, Kochen und Spülen zusammenfasst.

Die Rück- und Seitenwand werden Teil des Kochbereichs und

schirmen ihn von anderen Küchenbereichen ab. Ein fugenloser

Übergang ermöglicht eine einfache Reinigung.

Kommunikation und Flexibilität rücken bei der „TSL Kitchen“

in den Mittelpunkt. Tanita Klein (Deutschland) verlagerte die

Küche in die Mitte des Raumes. Die zentrale Rahmenkonstruktion,

an der alle Elemente befestigt werden, ermöglicht

eine beidseitige Benutzung und Transparenz und somit neue

Bewegungsflüsse innerhalb des Küchenraums.

Modern und für kleine Küchen: Dieser kleine und handliche

Dunstabzug in Rot fängt die Kochwrasen direkt über der Pfanne

oder dem Kochtopf ein, ehe sie weiter aufsteigen können. Maxime

Augay aus Frankreich brachte zwei verschiedene Filter an, um

die Luft zu reinigen. Der Ölfilter an der Vorderseite entzieht der

Luft die Fette und der Aktivkohlefilter auf der Rückseite recycelt

die Luft, bevor sie wieder in den Raum zurückgeführt wird. Mittels

des praktischen Handgriffs kann der Dunstabzug leicht und

bequem bewegt und auch aufgehängt werden, um bei Nichtgebrauch

Platz zu sparen.

40 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Das Designerduo Larissa Siemon und Lena Ohmstede (Deutschland) setzten mit „Godbit“ ihre Idee von einer mobilen Gartenküche um.

Der gesamte Kochprozess vom Vor- übers Zubereiten mit Gasherd bis hin zum Abwaschen findet unter freiem Himmel statt. Das Wasser

kommt aus dem Gartenschlauch und wird unter der Spüle aufgefangen. So kann es anschließend zum Gießen verwendet werden.

Das Küchenreinigungsset „Rebrush“ von Jingbei Zheng aus China ist auf Basis

nachwachsender Rohstoffe hergestellt. Für die Bürsten wurde Luffa, ein Material,

das aus Schwammkürbis gewonnen wird, verwendet. Die Köpfe des Reinigungssets

können separat ausgetauscht werden. So wird der Materialeinsatz

minimiert. Die schmuckähnlichen Griffe können wiederverwendet werden.

„Elder“ ist ein komplett aus Stahl gefertigtes

Küchenmesser, das auch ältere Menschen

bequem im Sitzen verwenden können. Johan

Vildarich (Frankreich) zielte mit seiner Gestaltung

darauf ab, dass „Elder“ auch im Sitzen

gleichermaßen fest und bequem gehalten

werden kann. Dies wird ermöglicht durch

die besondere Anforderung von Griff und Klinge

zueinander, die das Halten in einem für das

Handgelenk bequemen Winkel erlaubt.

1/2/2019 KÜCHENPLANER 41


Messe

AMK und GfK beleuchten die Trends

Intelligente Individualisierung

Was sagt das Trendbarometer? Diese Frage stellte die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche

(AMK) ihren Mitgliedern im Vorfeld der LivingKitchen. Das Ergebnis bestätigt einen Trend, der

längst Normalität geworden ist. Es geht um Individualisierung.

„Generell ist weiterhin eine individuelle

Vielfalt angesagt“, stellte AMK-Geschäftsführer

Volker Irle fest. Dass Koch-,

Ess- und Wohnbereich immer mehr verschmelzen,

sei längst kein Trend mehr,

sondern Normalität: Wer neu baut, entscheidet

sich zu 90 % für einen offenen

Grundriss im Erdgeschoss. Dazu erlebt

der Hauswirtschaftsraum eine Renaissance

und wird dem Keller vorgezogen.

Veränderungen, auf die sich die Küchenmöbelhersteller

längst eingestellt haben.

Intelligente Stauraumlösungen wurden

entwickelt, Küchenmöbel sind – auf

Wunsch – kaum mehr von denen im

Wohnbereich zu unterscheiden.

Dagegen geht die Entwicklung vor

allem in Großstädten immer mehr zu kleineren,

funktionalen Küchen, die trotzdem

komfortabel und designorientiert sind.

Die Hersteller bieten hierfür beispielsweise

ausziehbare Arbeitsflächen, Klapptische

oder Eckschranklösungen, die

jeden Zentimeter ausnutzen, an. „Zusammengefasst

sollte eine moderne Küche

praktikabel und ästhetisch sein. Fronten

und Arbeitsplatten sollten leicht zu reinigen

sein und es muss viel Stauraum geben“,

fasst Volker Irle zusammen. Zudem

spielen Licht, Ergonomie, effiziente

Arbeitswege, Be- und Entlüftung sowie

Ener gieverbrauch wichtige Rollen in der

Küchengestaltung.

Produktsprache ist global

Auffällig sei die immer globaler werdende

Produktsprache, erläutert der

AMK-Geschäftsführer. Ob im Industrial

Design, Landhausstil, dem immer stärker

aufkommenden Purismus oder im

Stilmix: Moderne Küchen werden sich

weltweit immer ähnlicher. „Küchenmöbel

werden mit Wohnmöbeln kombiniert

und umgekehrt. Die Sitzbank, das

schwebende Sideboard oder ein eleganter

Weinkühlschrank passen nicht nur in

einen bestimmten Raum, sondern nahezu

überall hin“, referierte Irle, „jeder

Kunde kann seine individuelle Küche

verwirklichen.“

Aktuell überwiegt in der Frontenoptik

Mattlack als Echtlack und Lacklaminat,

während Hochglanzlack auf dem Rückzug

ist. Dafür sind echte Materialien wie

Holz oder Stein immer mehr auf dem Vormarsch

– und auch samtweiche, ultramatte

Soft-Touch-Oberflächen sind stark im

Kommen. Diese Materialien sind auch für

die Arbeitsfläche immer gefragter. Ebenso

wie Keramik für die Spüle.

Die Individualisierung wird auch in

der Nische vorangetrieben. Rückwände,

die oft mit dem gewünschten Motiv der

Kunden bedruckt werden, sind häufig aus

Acryl oder Glas. „Ansonsten spielt Edelstahl

wieder eine Rolle“, sagt Irle. Und

oberhalb der Nische müssen nicht zwingend

Oberschränke hängen. Regalböden

seien ebenso angesagt. Interessant: Während

hoch eingebaute Backöfen und flächenbündige

Induktionskochfelder inzwischen

Standard sind, konnte sich die hoch

eingesetzte Spülmaschine bisher noch

nicht durchsetzen.

Martina Sedlmaier, Senior Director Market Insights der GfK, und Volker Irle, Geschäftsführer

der AMK, während der LivingKichten.

Foto: Plaßhenrich

Sprachsteuerung ist stark im

Kommen

Ein großes Thema bleibt das Energiesparen.

Strom und Wasser werden mit

moderner Technik optimal reduziert und

die Küchenbeleuchtung besteht aus LEDs.

Bei der Weißen Ware punkten die sparsamsten

Varianten – trotz des manchmal

höheren Preises. Außerordentlich schnell

entwickelt sich die Technik – sowohl bei

Küchenmöbeln als auch den Geräten. Licht

lässt sich mit Sprache und App genauso

steuern wie integrierte Soundsysteme,

Backöfen, Spülmaschinen oder höhenverstellbare

Küchentheken. Die Entwicklung

ist auch noch lange nicht am Ende – im

Gegenteil. „Die neue Generation all dieser

Elektrogeräte toppt ihre Grundeigenschaft

mit der möglichen Steuerung über

smarte Endgeräte“, meint Irle.

42 KÜCHENPLANER 1/2/2019


GfK: „Wachstum pausiert“

Der Handel kann beruhigt in die

nahe Zukunft blicken. „Das Konsumklima

startet 2019 auf einem stabilen Niveau“,

sagt Martina Sedlmaier von der

Gesellschaft für Konsumforschung (GFK)

in Nürnberg. Allerdings pausiert aktuell

die langjährige Wachstumsphase für

den Markt von Küchen. Die Handelsumsätze

seien in den vergangenen zehn Jahren

extrem gestiegen. „Das war eine phänomenale

Wachstumsperiode“, betont

Sedlmaier. Doch 2018 schloss die Umsatzentwicklung

erstmals wieder unter

Jahres niveau ab.

Auffällig sei jedoch, dass Kunden,

wenn sie in eine Küche investieren, mehr

Geld in die Hand nehmen als zuvor. Der

durchschnittliche Auftragswert pro Küche

liegt deutlich über dem Vorjahr. Folgerichtig

ent wickeln sich die Preissegmente

über 10 000 Euro besser als im Einstiegssegment.

Interessant sei zu beobachten,

wie sich das Wetter auf das Konsumverhalten

auswirkt. Im heißen Sommer 2018

verzeichnete der Absatz von Kühlschränken

einen Wachstumsschub. Dazu zeichnet

sich ein Trend zu frei stehenden Kühlgeräten

ab.

Ein Plus von 8,1 % im Vorjahresvergleich

verzeichneten auch Kochflächen

mit flexibler Induktion. Dazu stieg 2018

der Anteil von Kochflächen mit integriertem

Dunstabzug um 22,3 % auf insgesamt

25 % an. Ebenso sei die Wachstumsdynamik

für smarte Hausgeräte

weiterhin hoch. Das sei eine Chance für

den Küchenhandel. „Smart ermöglicht es,

sich in einem neuen Feld zu positionieren“,

schloss Sedlmaier ab. www.amk.de,

www.gfk.com/de/

Astrid Plaßhenrich

Neuer Ratgeber Küche

Pünktlich zur LivingKitchen erschien

der 92 Seiten starke und neu gestaltete

AMK Ratgeber Küche. Konzipiert ist dieser

als Orientierungshilfe für Endkunden. Im

Fokus des Ratgebers stehen Themen wie

Umwelt- und Ressourcenschonung und

die körpergerechte Küchenplanung. Darüber

hinaus ist das Magazin herstellerneutral.

Es gibt keine Marken- oder Produktpräferenzen,

es gehe vielmehr um

den objektiven Blick. Der Küchenhandel

kann den AMK Ratgeber Küche ab sofort

kostenlos bei der AMK, Telefon (06 21) 85

06 116 oder per E-Mail ratgeber@amk.de,

beziehen. Lediglich Versandkosten werden

berechnet.

Passend zur Wohnküche

wächst der Anspruch an

einen großzügigen Spülplatz.

Mit einer Beckendiagonalen

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Messe / Küchenverbände

DER KREIS ANJA SCHAIBLE STIFTUNG

Junge Menschen

für die Küche begeistern

Unter dem Titel „Kochen.Leben“ entwickelten Studierende der Hochschulen

Furtwangen, Stuttgart und Wismar kreative Ideen für die Küche von morgen.

Die Resultate wurden auf dem Messestand der Verbundgruppe DER KREIS und

der Stiftung DER KREIS ANJA SCHAIBLE STIFTUNG ausgestellt.

Die Verbundgruppe sowie die Stiftung nutzten auch

in diesem Jahr die große Bühne Living Kitchen für die

Übergabe der Stiftungspreise an die beteiligten Hochschulen

und die Studierenden. Gerald Böse, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Koelnmesse, lobte in seinem

Grußwort das Engagement und die

besonderen Leistungen der Stiftung

und besonders des Stiftungsvorstands

Ernst- Martin

Schaible für die gesamte Küchenbranche.

„Dank Ernst-

Martin Schaible und der

von ihm gegründeten

Stiftung wird mit viel

Enga gement und Herzblut

vieles dafür getan,

Fachfremde für das Thema

Küche zu begeistern

und zu gewinnen. Dies ist

vorbildlich und verdient

viele Nachahmer“, so

Gerald Böse.

Im Beisein

zahlreicher

Gäs te aus Industrie, Handel, Politik und Medien

mahnte Verbundchef Ernst- Martin Schaible gemeinsames

Engagement an, damit die Küchenindustrie und

der Küchenhandel ihre gemeinsame Rolle als eine der

führenden innovativen Branchen in Deutschland wahren

können. „Und wir müssen gemeinsam alle Anstrengungen

unternehmen, um den Nachwuchs für

unsere Branche zu begeistern und bestmöglich auszubilden.

Daher gehört die Förderung des Branchennachwuchses

zu einer der wichtigsten Aufgaben.“

Perspektiven zusammenbringen

Gemeinsam mit Handel

und Industrie initiiert

die Stiftung in interdisziplinären

Foren branchens

p e z i f i s c h e

Studienprogramme

für

Studenten

und unterstützt

die

Studienarbeiten

durch

Praxiswissen

44 KÜCHENPLANER 1/2/2019


im Rahmen von Lesungen, Exkursionen in Fertigungsbetriebe und

Ausstellungen führender Küchenspezialhäuser. Praktisch beteiligt

an dem aktuellen Projekt waren Studierende und Lehrende des Studiengangs

Angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule

Furtwangen, des Studiengangs Werbung und Marktkommunikation

der Hochschule der Medien Stuttgart sowie des Studiengangs

Innenarchitektur der Hochschule Wismar und des Studiengangs

Produktdesign der Hochschule Wismar. Gerade diese Verschmelzung

unterschiedlicher Perspektiven gilt als die besondere Stärke

des Stiftungspreises der DER KREIS ANJA SCHAIBLE STIF-

TUNG. Und so zeichnete Ernst-Martin Schaible auch nicht einzelne

Protagonisten aus, sondern würdigte die interdisziplinäre Zusammenarbeit

zwischen den Fachbereichen Design, Innenarchitektur

und Angewandte Gesundheitswissenschaften sowie Kommunikation.

„Nach einstimmiger Entscheidung der Fachjury geht der Stiftungspreis

2019 in gleichen Teilen an alle vier Fachbereiche der

Hochschulen“, so Schaible. Besonders dankte er den Industriepartnern,

dem Küchenspezialisten Steffen Widmer aus Schwerin und

den Hochschulen und Studierenden aus Furtwangen, Stuttgart und

Wismar für ihr Engagement, ohne die die Entwicklung und Umsetzung

der Ideen nicht möglich wäre. Projektleiterin war Dipl.-Ing.

Innenarchitektin Monika Slomski aus Heppenheim.

Zwei Ideen umgesetzt

Zwei herausragende studentische Ideen wurden in Zusammenarbeit

mit der Industrie, dem Handel und den Hochschulen umgesetzt

und auf dem Living Kitchen-

Stand der Verbundgruppe

präsentiert. Dabei handelte

es sich um die

vernetzte „Koch.Web-

Küche“ und die

„Koch.Werk-

Küche“.

Foto: Biermann

Studienprojekt „Kochen.Leben“

Kochen ist in unserer modernen Gesellschaft mehr als nur

die reine Zubereitung von Nahrung. Kochen wird mehr und

mehr zum gesellschaftlichen Erlebnis. Beim gemeinsamen Kochen

werden Gespräche geführt, soziale Kontakte gepflegt und

neue Freundschaften geschlossen. Die verwendeten Lebensmittel,

das Integrieren von digitalen Medien in die Kochumgebung

sowie die Rückbesinnung auf traditionelle Art, Lebensmittel

zu lagern und zuzubereiten sowie die Inszenierung der

zubereiteten Speisen online und offline, sind Ausdruck einer

Lebenseinstellung, einer Lebenskultur.

Die Studenten aller teilnehmenden Fakultäten bekamen die

Aufgabe, sich zunächst die zentrale Frage zu stellen „Wie muss

der Ort aussehen, an dem ich mich gerne aufhalte und an dem

ich Essen zubereite?“ Hierbei sollten das Spannungsfeld zwischen

der zunehmenden Digitalisierung unserer Lebensumwelt

und der gegenteilige Trend der Rückbesinnung auf folgende

Gesichtspunkte berücksichtigt werden: 1. traditionelle Techniken,

2. die veränderten Konsum- und Essgewohnheiten, 3.

die Automatisierung des Kochprozesses und 4. die Verwendung

und Lagerung der Lebensmittel.

Nicht nur die individuellen Vorstellungen der an dem Projekt

Studierenden flossen in die Ideengestaltung mit ein. Um

die Ideenfindung auf eine breite Basis zu stellen, haben Studierende

der Angewandten Gesundheitswissenschaften der Hochschule

Furtwangen zudem eine Umfrage durchgeführt und über

800 Menschen zwischen 18 und 75 befragt. Ziel der Umfrage

war es, durch eine quantitative Erhebung die Bedürfnisse und

Wünsche zukünftiger Küchenkäufer zu erfassen.

Hauptergebnisse der Umfrage

Die Präferenz zur Komfort- und Familienküche ist schon bei

Befragten unter 25 Jahren vorhanden. Rund 60 % der Befragten

kochen am liebsten in Gesellschaft, rund 2/3 der Befragten halten

die Steuerung von Küchenelementen über Berührung für

nützlich. Der Spaßfaktor an der Nutzung dieser Steuerung liegt

leicht vor der Bequemlichkeit. Außerdem ist es für über 60 %

der Befragten wichtig bis sehr wichtig, beim Kochen online Rezepte

zu recherchieren.

Die zahlreichen Erkenntnisse aus der Umfrage und die eigenen

Vorstellungen der Studenten flossen anschließend in den

Küchen-Planungs-Prozess der Hochschulen Wismar und Stuttgart

ein. Die Studierenden der Hochschule Wismar näherten sich

der Fragestellung mit dem Blick der Innenarchitekten und Produktdesigner,

die Studierenden der Stuttgarter Hochschule der

Medien fokussierten sich auf die Einbindung von Kommunikationstechnologien,

um ein interaktives Kocherlebnis zu schaffen.

Nächste Projektarbeit ist in Planung

Die Inhalte des Stiftungsprojektes 2019-2021 werden im

Frühjahr 2019 entwickelt und kommuniziert.

www.anja-schaible-stiftung.de

Die Nachwuchsförderung ist eine Herzensangelegenheit von

DER KREIS-Gründer Ernst-Martin Schaible. Auf der LivingKitchen

überreichte er die Stiftungspreise an die Hochschulen und Studierenden

aus Furtwangen, Stuttgart und Wismar.

1/2/2019 KÜCHENPLANER 45


Messe / Küchenverbände

Die vernetzte „Koch.Web-Küche“ (mit Möbeln von

Ballerina-Küchen) schafft einen Erlebnisraum, in dem

der Nutzer simuliert und medial unterstützt spielen,

Filme schauen und gemeinsam mit realen und virtuell

zugeschalteten Freunden kochen und kommunizieren

kann. Die „Koch.Werk-Küche“ aus Vollholz erinnert

an die Werkbank eines Schreinermeisters. Dieses

Exponat, das mit Unterstützung des Küchenmöbelherstellers

zyko entstand, konzentriert sich auf das Wesentliche

und beinhaltet Lösungen, um Lebensmittel

möglichst stromlos frisch halten und lagern sowie

stromlos kochen zu können.

Die Koch.Web-Küche

Aufgrund eigener Erfahrungen und anhand von

Umfrageergebnisse der Furtwanger Studierenden (siehe

Kastentext) gingen die Studenten von Wismar davon

aus, dass die meisten Menschen bevorzugt in Gesellschaft

kochen.

Schnell sei klar gewesen, dass die konventionelle U-

Form der Küche nicht sehr kommunikativ ist, da man

dort mit dem Rücken zueinander steht. „Will man in

Gesellschaft kochen und dabei kommunizieren, muss

es eine Küche in T-Form sein, in der man vis-à-vis miteinander

arbeiten kann.“

Bei der konkreten Gestaltung der „Koch.Web-Küche“

seien drei Aspekte wichtig gewesen: Lebens-Raum, Tätigkeit

und Technik. Die Küche sollte gleichzeitig ein Wohnund

Interaktionsraum sein. Ein Erlebnisraum, den man

ebenfalls auch als Spielzimmer, als einen medialen Kontaktraum

und virtuelles Kochstudio nutzen kann. Somit

müssten auch die entsprechenden technischen Voraussetzungen

erfüllt werden. Die Küche sollte als ein Raum

mit Gemeinschaftserlebnis genutzt werden.

Die Koch.Werk-Küche

Bei diesem Entwurf ging es darum, eine Kochumgebung

zu schaffen, in der alles Wesentliche in greifbarer

Nähe ist – wie bei der klassischen Werkbank

eines Schreinermeisters. Möglichst natürliche Materialien

und Vollholz zu verwenden, sei eine logische

Folge dieser Grundidee gewesen, hieß es in der Projektvorstellung.

Hierzu passend wurde ein Kühl- und

Lagersystem ausgearbeitet, das ohne Strom auskommt:

der sogenannte Eco-Cooler.

Der „Offline Kühlschrank“ Eco-Cooler ist ein System

auf Grundlage natürlicher physikalischer Abläufe.

Über die Tonplatten verdunstet Wasser. Die so

erzeugte Kühlung bewirkt optimale Bedingungen für

die Lagerung von Obst und Gemüse. Und das Ganze

Nach der Preisverleihung: Studierende, Lehrende, Projektleiter sowie Vertreter aus Handel und Industrie. Mit dabei sind auch Ernst-

Martin Schaible (Gründer und Vorstand der DER KREIS ANJA SCHAIBLE STIFTUNG) und Küchenspezialist Steffen Widmer (Grambow &

Widmer GmbH) sowie die Kooperationspartner Heidrun Brinkmeyer (Ballerina-Küchen), Dr. Andreas Hettich (Hettich), Thomas Laaff

(Kesse böhmer) und Dr. Christian Hilz (BES zeyko Küchenmanufaktur).

Fotos: DER KREIS

46 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Individuelle Anordnung und

Erweiterung bietet

Funktionalität und Flexibiltät

In kommunikativer T-Form: die vernetzte „Koch.Web-Küche“.

Optimaler Material-Mix aus

Kunststoff, Holz und Aluminium

Praktisches

Zubehör

aus edler,

massiver

Eiche

Handfest aus Vollholz und stromlosem Eco-Cooler (links): die „Koch.Werk-Küche“.

funktioniert stromlos. Die Außenhülle des Kühlkubus setzt sich aus zwei Schichten

zusammen. Die sichtbare äußere Schicht besteht aus einem diffusionsoffenen Material.

Die innere Schicht ist aus Edelstahl. Das Metall leitet die eingetragene Wärme

schnell und großflächig nach außen und ist besonders hygienisch. Zwischen den beiden

Schichten ist eine Fuge zur Wasseraufnahme. Realisiert werden können unterschiedliche

Kühlzonen. Die Edelstahlschubladen bieten diverse Lagermöglichkeiten

für Obst, Gemüse und Kartoffeln mit den optimalen Bedingungen in der jeweiligen

Kühlzone. Die „Kartoffelkiste“ befindet sich aus diesen klimatischen Gründen im

untersten Fach.

Die „Koch.Werk-Küche“ drückt nach Ansicht der Studierenden das Bedürfnis

aus, handwerklich zu kochen, sich mit den Zutaten zu beschäftigen und selbstständig

zu arbeiten. Handwerk, Qualität und Kunstfertigkeit seien die Leitmotive

des Entwurfes. Die Echtheit und Unverblendetheit der Materialien und handwerklichen

Tischlerverbindungen, die sich auf traditionelles Wissen beziehen, sind

Ausdruck dieser Motive. Leitende Materialien sind Ahorn- und Nussbaumholz,

schwarze Keramik und Edelstahl. Der Stil ist schlicht und funktional. Er nimmt

traditionelle Grundgedanken auf und zitiert sie in bodenständiger aber moderner

Formsprache.

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Möglichkeiten, Ihren Besteckeinsatz

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1/2/2019

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Messe / Küchenverbände

Heute an morgen denken

Wie können Küchenstudios dauerhaft

gestärkt werden? Wie können sich Studiobetreiber

frühzeitig auf sich abzeichnende

Veränderungen vorbereiten? Fragen wie

diese thematisierte KüchenTreff auf der

LivingKitchen. Unter anderem stand dabei

wie schon beim vorherigen Messehighlight

area30 die aktuelle Digitalstrategie

im Mittelpunkt. „Damit unterstützen

wir unsere Mitglieder beim Online-Vertrieb

und liefern weitere individuelle Lösungen“,

sagte Marko Steinmeier aus der

Geschäftsleitung der Verbundgruppe. Enthalten

war auch ein Vorgeschmack auf

den neuen Look des Internetauftritts kuechentreff.de.

Dessen Design ist klarer, heller,

aufgeräumter und geht damit auf das

obers te Ziel von KüchenTreff ein. „Uns

geht es in erster Linie um den Kundennutzen.

Unsere Webseite soll für Orientierung

sorgen, die individuell wichtigen Informationen

sollen für jeden Kunden schnell zu

finden sein. Dabei treibt uns immer die

Frage an: Wie funktioniert Küchenkauf

morgen?“, erläutert Geschäftsführer Franz

Bahlmann. Dass der Online-Vertriebsweg

für Küchenstudios immer wichtiger wird,

bestätigt unter anderem eine im Sommer

2018 im Auftrag des VDM durchgeführte

Umfrage. Dieser zufolge nutzt die Hälfte

aller Befragten das Internet als Informations-

und Inspirationsquelle. Wie man

diese 50 % überzeugt? Für KüchenTreff ist

die Antwort eindeutig: „Mit Emotion“, sagt

Franz Bahlmann. „Es geht längst um weit

mehr als den Verkauf des Produktes. Kunden

müssen auf der Customer Journey mit

einzigartigen Einkaufserlebnissen begeistert

werden und sich emotional abgeholt

fühlen.

Marko Steinmeier, Prokurist und Leiter

Finanzen, Organisation, Strategie:

„ Mitglieder individuell unterstützen.“

Zur LivingKitchen 2019 hatte Küchen-

Treff neben seinen Beratungs- und Serviceleistungen

auch ausgewählte Produkte zur

Unterstützung direkt am PoS im Gepäck.

Der Beratungstisch Smart Table zum Beispiel

bietet die Basis für ein Beratungsgespräch

auf Augenhöhe. Dort können Händler

und Kunden gemeinsam planen und

Ideen sofort virtuell mittels Bildschirm

umsetzen. Außerdem erhalten Kunden im

Küchenstudio vor Ort so Zugriff auf das gesamte

Sortiment. www.kuechentreff.de

Foto: Biermann

Bauformat, Miele und Blanco ganz oben

Bauformat für das Grifflos- System „CP 35“, Miele für den Dialog

garer „6860“ und Blanco für die Smart-Armatur „ Solenta-S

Senso“: das sind die Gewinner des BMK Innovationspreises 2019.

Verliehen wurden diese auf der LivingKitchen. Eine besondere

Rolle hatte dabei auch eine Projektgruppe der MöFa. Denn im

Beisein zahlreicher Gäste führten die Studierenden der MöFa

(unter Leitung von Fachlehrerin Sabine Gantzkow) charmant

und kreativ durch die Preisverleihung auf der Eventfläche Future

Foodstyles. Den roten Faden, der sich durch die gesamte Präsentation

zog, bildete ein Ehepaar, welches sich auf der Suche

nach der perfekten Traumküche von Fachhandelsexperten beraten

ließ. Neben den jeweiligen Gewinnern der Kategorien Küchenmöbel,

Hausgeräte und Zubehör wurden auch die Zweit- und

Drittplatzierten geehrt.

In der Kategorie Küchenmöbel folgten auf den Plätzen 2

und 3 Ballerina (mit der „Y-Küche“) und Beckermann Küchen

(mit „ Paradiso Xtreme Concept“), bei den Küchen geräten

AEG/ Electrolux (mit dem „ComfortLift“) und Bauknecht (mit

dem „ Active Cook Modus“ Induktionskochfeld) und im Bereich

Küchen zubehör Häfele (mit dem Sockelverstellsystem „ Axilo“)

und Lechner (mit dem Nischenrückwand-Wechselsystem

„Switchy“). www.bmk-verband.de

Foto: ZHH/BMK

Die Preisträger des BMK Innovationspreises 2018/19, die MöFa-Projektgruppe und Vertreter des BMK.

48 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Wie er singt und kocht

Wirklich gut singen kann Johann Lafer

nicht. Das sagt er selbst. Aber er macht es

trotzdem. Und das mit ganzem Herzen und

weiß so beim aktuellen MHK-Radiojingle

mit Authentizität zu überzeugen. Wirklich

gut kochen kann Johann Lafer allemal.

Und auch das macht er seit Neuestem

mit Leidenschaft für die Verbundgruppe

MHK. Am 9. März 2019 kann man ihn an

gleich drei Orten gleichzeitig treffen: in

seiner Kochschule in Guldental, in teilnehmenden

musterhaus küchen Fachgeschäften

und ganz privat am heimischen Herd.

Möglich macht es „Deutschlands größte

Küchenparty“, zu der die musterhaus küchen

Fachgeschäfte und ihr Markenbotschafter

Johann Lafer Hobbyköche und

Feinschmecker deutschlandweit einladen.

Da sich auch Tausendsassa Lafer weder

teilen noch klonen kann, ist der Charakter

des Events multimedial und interaktiv.

Vor Ort in seiner Kochschule schnippelt,

kocht und brät er unter Moderation

von Ruth Moschner mit ausgewählten Gästen

ein Drei-Gänge-Menü. Parallel erfolgt

ein Live-Stream in die teilnehmenden

MHK-Fachgeschäfte, in denen Hobbyköche

und Küchenspezialisten überall

in Deutschland mitbrutzeln und -feiern

können. Und auch bei der ganz privaten

Küchen party zu Hause ist Lafer per Live-

Stream mittendrin. Am Laptop, auf dem

Tablet oder Smartphone kann jeder Handgriff

des Profikochs Schritt für Schritt verfolgt

und am heimischen Herd in Echtzeit

mitgekocht werden. Außerdem haben die

Zuschauer die Möglichkeit, sich per Facebook

direkt ins Geschehen der rund vierstündigen

Web-live-Show einzuklinken.

Zusammengestellt wurde das Drei-

Gänge-Menü von Johann Lafer selbst. „Es

ist raffiniert und anspruchsvoll, dennoch

kann es von jedem mit- und nachgekocht

werden“, ist er überzeugt. Bis zum Start

am 9. März um 16 Uhr finden Interessenten

auf der Homepage musterhauskuechen.

de/lafer immer wieder neue Informationen,

darunter das Menü – auch als vegetarische

Variante – inkl. Zutaten und Einkaufsliste

sowie viele nützliche Tipps rund

Johann Lafer, Koch: „Jeder kennt die

Rede wendung: Die schönsten Partys enden

in der Küche. Ich sage: Die schönsten

Partys feiert man in der Küche.“ Am

9. März wird er im MHK-Auftrag den Beweis

antreten.

um eine erfolgreiche Küchenparty. Darüber

hinaus können sich hier auch Interessenten,

die die Küchenparty hautnah erleben

möchte, online bewerben. 4 x 2 Plätze

in Johann Lafers Kochschule werden vergeben.

www.musterhauskuechen.de/lafer

Foto: Biermann

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Messe

Die Küche als Mittelpunkt des Lebens.

In diesem Fall des Messegeschehens:

Die „ Urban Living“-Küche von

Ballerina-Küche war auf der Living-

Kitchen stets dicht belagert.

Ballerina-Küchen setzte erneut auf praktische Nachwuchsförderung und

schrieb die Gestaltung des LivingKitchen-Messestandes als Projektwettbewerb

an der Hochschule Detmold, Fachbereich Architektur, unter Leitung

von Prof. Dipl.-Ing. Frank Nickerl (Foto rechts) aus. Gewinner ist

Felix Kuhn (2. von rechts). Die beiden Ballerina-Geschäftsführer Heidrun

Brinkmeyer und Heiko Ellersiek überreichten Urkunde und Preisgeld.

Fotos: Biermann

Neu: Die mobilen

„TakeAway“-Auszüge

gibt es jetzt

auch in einer Holzkisten-Variante.

Die Küche für alle

Keramik, Lärche, Metall, Glas und Fenix Edelstahloptik:

Ballerina-Küchen hat bei dieser „Urban Living“-

Küche an nichts gespart. Als eins von vier Messeexponaten

wurde sie als Mittelpunkt des urbanen Lebens

dargestellt, als eine Gemeinschaftsküche eines Mehrgenerationenhauses

der zukünftigen Stadtgestaltung.

So versteht es sich von selbst, dass die Kommunikation

einen breiten Raum einnimmt, aber auch das Thema

gesunde Ernährung. Besonderes Augenmerk legte

der Hersteller auf die Gestaltungselemente „Free-

STYLE“ und „TakeAway“ – entworfen von dem Designer

duo Kristina Meyer und Thorsten Rosenstengel.

„FreeSTYLE“ macht Schränke zu einem frei stehenden

Element, und die Glasauszugelemente „Take Away“

bieten ein Höchstmaß an Flexibilität. Gedacht hat

Ballerina- Küchen auch an Konsumenten, die ihre Lebensmittel

ohne Verpackung einkaufen. Dafür gibt

es jetzt spezielle Glas-Spender, sogenannte Glasbins.

www.ballerina-Kuechen.de

Neu: Glasbins

für alle, die

ihre Lebensmittel

lieber

verpackungsfrei

einkaufen.

1/2/2019


Individueller Stauraum: Die Rastergrößen

sind frei wählbar, das Design der Verbindungselemente

(Konnektoren) auch. Die

in Köln gezeigte Messing-Optik ist neu.

Fotos: Biermann

„tRACK“ schafft

elegante Verbindungen.

Vertrieben wird das Regalsystem

nun unter dem neuen Label „Volume K“.

In Deutschland von „Form exclusiv“.

Kesseböhmer startet „Volume K“

Regale sind Trend, denn Regale schaffen

Verbindung zwischen Wohn- und Lebenswelten.

Besonders elegant gelingt

das dem System „tRACK“. Hersteller Kesseböhmer

präsentierte es auf der imm

cologne bei seinem neuen Deutschland-

Vertriebspartner „Form exclusiv“. Gleichzeitig

fiel in Köln der Startschuss für das

neu aufgestellte Vertriebskonzept „Volume

K“. Unter dieser Marke bündelt Kesseböhmer

Produkte, die über das Kernsegment

Küche hinausgehen. Wie eben

das Regalsystem „tRACK“.

Die markante Formensprache von

„tRACK“ mit dem signifikanten Konnektor

steht für umfangreiche Modularität

und Gestaltungsfreiheit in der Wohnraumgestaltung.

Das Regalsystem kann

als eleganter Raumteiler und Blickfang

Räume verbinden – und als Bücherregal,

gehängter Stauraum über dem Herd, Ankleide

oder selbst im Bad Lebensräume

individuell strukturieren und inszenieren.

Die Konnektoren bilden in ihren frei

wählbaren, metallischen Farben elegante

Stilelemente, die in abgestimmter Harmonie

mit der tonigen Regalkonstruktion

und den Böden stehen. Die Rastergrößen

lassen sich individuell wählen und damit

der Stauraum nach tatsächlichen Bedürfnissen

gestalten. Neu stehen die Konnektoren

auch in Messingoptik zur Verfügung.

Stauraummodule können ebenfalls

integriert werden.

Kesseböhmer kooperiert bei „Volume

K“ im Vertrieb in Deutschland nun mit

der Möbelmanufaktur Form exclusiv Design

Wiemann. Form exclusiv wurde in

den 1960er-Jahren gegründet und vor 30

Jahren von Ulrich Wiemann übernommen.

Das heute vom Möbelbauer Justin

Wiemann in der fünften Generation familiengeführte

Unternehmen mit Sitz in Havixbeck

im Münsterland fertigt und vertreibt

handwerkliche Möbelstücke und

edle Massivholzmöbel im Bereich Wohnen,

Office und Objekteinrichtungen.

Mit im Messegepäck hatten die Vertriebspartner

diverse Designpreise. So

erhielt „tRACK“ schon vor der Markteinführung

die Auszeichnung „Innovative

Interior“ des Iconic Award 2019. Hinzu

kommt die Nominierung für den

„German Design Award 2019“ durch

den Rat für Formgebung. Dies untermauert

den Anspruch der Anbieter, mit

„tRACK“ neue Maßstäbe im Trendsegment

der offenen Wohnraumgestaltung

setzen zu wollen. www.kesseböhmer.de /

www.form-exclusiv.de

1/2/2019 KÜCHENPLANER 51


Messe

Raster

halbiert

Rempp Küchen stellte in Köln anschaulich

seine neue Halbraster-Lösung vor: An

einem Modell konnten verschiedene Arbeitshöhe

und Schrankgrößen im 64-Millimeter-

Raster dargestellt werden. „Wir garantieren

jetzt maximale Flexibilität“, sagt Geschäftsführer

Matthias Rempp. Denn durch das neue

Raster ist es möglich, in ein und derselben

Produktlinie die einzelnen Höhen unabhängig

voneinander anzupassen — Räume werden

optimal genutzt. Ab Februar erfolgen die

ersten Auslieferungen. Daneben spielte auf

dem Messestand des Waldberger Unternehmen

das Küchenmodell „Arco“ eine große Rolle.

Der Inselblock in geräucherter Lärche ist

mit durchlaufendem Furnierbild und einer

zwölf Millimeter starken Arbeitsplatte aus Keramik

ausgestattet. Übergangslos fügen sich

die Gehrungsecken ins Gesamtbild der Kochinsel

ein. Der grifflose Hochschrankblock ist

in der Farbe diamant-graphiert mattlackiert.

www.rempp-kuechen.de

An diesem Modell verdeutlichte Rempp,

was mit dem neuen Halbraster möglich ist.

Foto: Plaßhenrich

Foto: Biermann

Nahtloser Übergang

Seit 1. Januar als neuer Geschäftsführer von Pronorm zuständig für die Ressorts

Vertrieb und Marketing: Roger Klinkenberg.

Wenn sich Heinz Hachmeister Ende März in den Ruhestand

verabschiedet, wird es bei Pronorm in Vlotho

sicher die ein oder andere feuchte Augenecke geben.

35 Jahre gehörte Hachmeister dem Unternehmen dann

an, zuletzt lenkte er über lange Jahre als Geschäftsführer

die Geschicke des Küchenmöbelherstellers. In dieser

Zeit hat er das Unternehmen als soliden und stabilen

Lieferanten im Markt etabliert. Natürlich gelang

ihm das nicht allein. Erfolg in einem hartumkämpften

Markt ist auch bei Pronorm Teamsache. Dafür steht als

bekanntes Gesicht im Markt Udo Helweg, Vertriebsleiter

für Deutschland, die Schweiz und den asiatischen

Markt, und auch die beiden neuen Verantwortlichen

auf der Pronorm-Kommandobrücke: Zum 1. Januar 2019

haben Roger Klinkenberg (Vertrieb und Marketing)

und Thorsten Gösling (Technik, Finanzen, Verwaltung)

das Ruder auf Geschäftsleitungsebene übernommen.

Beide gehören dem Unternehmen schon mehrere Jahre

an, und so darf wohl im wahrsten Sinne des Wortes

von einem nahtlosen Übergang geredet werden. Den

LivingKitchen-Auftritt überschrieb der Hersteller mit

„Moderner Materialmix und exklusives Design sorgen

für wohnliche Eleganz“. Mit drei Musterplanungen

in einer jeweils ganz eigenen, klaren und zurückhaltenden

Formensprache. Umfeldgestaltung inklusive.

Die eingesetzten Materialien waren durchweg ambitioniert

mit Highlights in Gold und dunklem Stahl sowie

authentisch wirkenden Holz- und Steindekoren. Grünschattierungen,

Marmorvarianten und die gemaserte

Optik von Oberflächen wie Eiche Sepia holten die Natur

ins Haus. Hinzu kamen neue Mattlacktöne z. B. in

Karminrot. Den Messestand hatte Architekt Gerhard

Meier im Bauhaus-Stil entworfen. www.pronorm.de

52 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Platz

für weiteres Wachstum

Geliebäugelt hatten Andreas Wagner und Heinz-Jürgen Meyer, geschäftsführende

Gesellschafter von Rotpunkt Küchen, schon seit längerer Zeit mit dem Kauf

einiger Nachbargrundstücke am Firmensitz in Bünde. Kurz vor der LivingKitchen

meldete das Unternehmen: „Es ist geschafft“. Fast 45.000 qm sind neu dazugekommen.

Das ist ein Plus von rund 30 %. Dementsprechend zufrieden stellte Andreas

Wagner im Messegespräch fest: „Damit sind die Perspektiven und Pläne für

die kommenden Jahre gesichert. Wir haben eine klare Wachstumsstrategie, welche

wir an optimaler Stelle umsetzen können.“ Geplant sei, alle Bereiche wie Ausstellung,

Produktion, Verwaltung und Parkplätze auf dem neu hinzugewonnenen

Gelände zu erweitern. Umgesetzt werden sollen die Pläne in den kommenden Jahren.

„Damit können wir unseren sehr guten Weg weiter fortsetzen“, so Wagner. In

den letzten Jahren sei das Unternehmen jedes Jahr um rund 10 % gewachsen. Dies

wird vielleicht nicht ganz in diesem rasanten Tempo voranschreiten, doch mit der

jüngsten Personalie stellte das Unternehmen sicher, auch für diesen Fall gewappnet

zu sein. Denn seit dem 1. Januar 2019 ergänzt Sven Herden das Geschäftsführungsteam

in Bünde. Bei Rotpunkt Küchen wird sich der 40-Jährige vorrangig um

die Themen Vertrieb und Marketing kümmern und damit Andreas Wagner entlasten,

der nun noch mehr Zeit und Energie für die strategische Entwicklung des Unternehmens

investieren kann. Herden verantwortete in den vergangenen Jahren

den britischen Exportmarkt bei Häcker. Angestellt war er als Geschäftsführer der

Häcker Own Brand Ltd. Daneben war er als Verkaufsleiter Export in Rödinghausen

in leitender Position tätig. Nun arbeitet er sich bei Rotpunkt in das Unternehmensmotto

„Entdecke die Vielfalt“ ein. Mit der für das Unternehmen typischen Unterzeile:

„Vielfalt erdrückt nicht, sondern ist beherrschbar.“ Drei Küchen und der

zur Hausmesse eingeführte „Inspiration Point“ setzte das in Köln wohnlich und

elegant um. Mit wertigen Materialien sowie Hochschrankplanungen mit durchgehenden

Fronten ohne Blenden. www.rotpunktkuechen.de

Die neuen X-type Backöfen

Das

Besondere

erleben

Foto: Biermann

BakingProSystem

77 Liter XXL-Backraum für

großen Genuss

InjectionSteam

Die gesündeste Art der Zubereitung

Sven Herden (Foto rechts) feierte auf der LivingKitchen sein Debut im Dress von

Rotpunkt Küchen. Andreas Wagner, geschäftsführender Gesellschafter (links), hat

mit dem Vertriebs- und Marketingprofi an seiner Seite nun noch mehr Zeit für die

strategische Zukunftsplanung des Unternehmens.

OpenUp-Türöffnung

Automatisches Öffnen bei Antippen

1/2/2019

www.amica-group.de


Messe

Acryl wie Stein

Beckermann zeigte erstmals Acrylglasfronten

in der Steinoptik „Nova

Stone“. „Wir haben die Muster erst am

Dienstag vor der Messe erhalten. Alles

ist Just in Time“, sagt Industriedesignerin

Christina Dobermann mit einem Lächeln

und ergänzt: „Wir nutzen die Living-

Kitchen als Plattform, um ein Feedback

zu den neuen Fronten zu erhalten. Bisher

hat der Handel sehr positiv reagiert.“

Die Oberfläche gibt es jeweils in drei matten

und glänzenden Varianten. Daneben

präsentierte Beckermann ein schwarzes

Metallregal, das fließend den Übergang

zwischen Küche und Wohnen ermöglicht.

Während der Messe wurde ein

Foto: Plaßhenrich

Beckermann wünschte sich während der LivingKitchen ein Feedback von seinen Kunden

zu den neuen Acrylglasfronten in Steinoptik.

Prototyp gezeigt, der die mögliche Planungsvielfalt

deutlich machte. Vom Küchenmöbel

über Garderobe, Wohnwand

oder als Büroeinrichtung: Die Regale lassen

sich mit vielen unterschiedlichen

Möbeln bestücken und nehmen damit

jede gewünschte Form und Funktion an.

www.beckermann.de

Der Schritt ins Grüne

Designorientiert und funktional: So bezeichnet Stengel Steel-

Concept seine neuen „SSC Outdoorküchen“ aus Stahl. Großen Wert

bei seinem Konzept legt der Stahlspezialist auf Individualisierung.

„Für uns ist entscheidend, dass die Outdoorküchen modular, mobil

und wandelbar sind. Dadurch hat jedes Möbel seinen eigenen Charakter“,

sagt Vertriebsleiter Bernd Neumann. So kann der Kunde entscheiden,

ob er eine voll ausgestattete Küche mit Kühlschrank, Spüle

und Teppanyaki haben möchte oder nur einen Grill oder doch eine

Zapfanlage. Die Outdoorküche ist in zwei unterschiedlichen Größen

erhältlich, wird mit einem Deckel geschlossen und ist dadurch wetterfest.

Dazu können die Türen individuell bedruckt werden. Für die

Living Kitchen hat sich

das Ellwanger Unternehmen

für ein Foto

mit dem Kölner Dom

entschieden. Aber jedes

Motiv ist umsetzbar.

www.stengelsteelconcept.de

Foto: Stengel SteelConcept

Kühlschrank, Edelstahlspüle

und

Teppan yaki: So kann

die modulare

Outdoor küche von

Stengel Steel Concept

aussehen. Die Türen

können mit individuellem

Motiv bedruckt

werden. In Köln zeigte

das Ellwangen Unternehmen

den hiesigen

Dom.

Foto: Biermann

Nolte produziert

für Kimocon

Kimocon-Gründer

und -Geschäftsführer

Christian Hartmannsgruber

präsentiert mit

Nolte Küchen einen

weiteren namhaften

Produktionspartner.

Nolte Küchen wird weiterer Produktionspartner der

vernetzten Smart-Living-Küche Kimocon. Zur Living-

Kitchen traten die Unternehmen im Rahmen der Smart-

Home-Sonderausstellung zusammen auf. Zudem war

Kimocon mit einem eigenen Stand in Köln. Kimocon

sieht sich als Plattform für das Wohnen der Zukunft, in

der Wohnbereiche räumlich und funktional ineinander

übergehen. Im Mittelpunkt steht die ergonomische und

vernetzte Küche. Das Motto lautet: „Individuelles Küchendesign

trifft auf vernetzte Technik, die es ermöglicht,

länger und komfortabler zu Hause leben zu können.“

Produziert werden die Küchen dafür mit Partnern

wie Nolte Küchen, Neue Alno GmbH, Express Küchen

(Nolte Gruppe), BSH, DigitalSTROM, Häfele und Linak.

Entstanden ist Kimocon aus der Tielsa- Küche, einst

Tochterunternehmen der Alno AG. Federführung ist

von Beginn an Christian Hartmannsgruber, Gründer

und Geschäftsführer von Kimocon. Er sagt: „Dass Nolte

Küchen, ein erfolgreiches Familienunternehmen in dieser

Größenordnung, zukünftig für uns produziert, ist

wirklich ein Ritterschlag.“ www.kimocon.de

54 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Alles dabei

800 m 2 , 10 Planungen – und dazu ein komplettes „house

of nobilia“ auf lediglich 25 m 2 Fläche. nobilia hatte in Köln

alles dabei, was auf der letzten Hausmesse in der Gunst

der Kunden punkten

konnte. Prägend für die

LivingKitchen-Präsentation:

In allen Planungen

schufen Regale und Sideboarde

flüssige Übergänge

von der Küche zu den

angrenzenden Wohnbereichen.

Dabei enthalten:

Durchweg gut gelaunt: nobilia-Geschäftsführer

Dr. Lars

Bopf begrüßte viele Messegäste

persönlich.

Fotos: Biermann

Das „house of nobilia“ auf 25 m 2 Fläche. Exakt so kann es auch jedes

Küchenstudio umsetzen.

auffallend viele schwarze Akzente. Mit dieser Standgestaltung erhielt der aktuelle nobilia-Slogan

„More than kitchen“ spürbar Vitalität eingehaucht. Alles wirkte warm und behaglich, wobei der Internationalität

der LivingKitchen durchaus Tribut gezollt wurde: mit wahrnehmbar in die Höhe geplantem

Mobiliar. Küchenplanungen mit wenig oder gar komplett ohne Oberschränke seien eher

kerneuropäischer Standard, so das Unternehmen. Wie die Idee „more than kitchen“ selbst auf kleinstem

Raum im Studio umgesetzt werden kann, zeigte nobilia auch. Auf der LivingKitchen nahm dieses

Planungskonzept lediglich 25 m 2 in Anspruch und beinhaltete dennoch die gesamte Bandbreite

von Garderobe, Hauswirtschaftsraum und Bad sowie Küche inklusive Tischlösungen. Neu fürs Bad:

Ab sofort können auch Spiegel direkt über nobilia geordert werden. www.nobilia.de

Die „Speed“ in Schwarzbeton (NB) positionierte nobilia an zentraler Stelle. Gekocht wurde auch. Von Siemens.

1/2/2019 KÜCHENPLANER 55


Messe

Keramik

aus Italien

Fuchs, Fuchs, Eike Fuchs? Genau

der Eike Fuchs. Bis Mitte 2017 war er

noch selbst für den Erfolg der Living-

Kitchen als Messemanager (mit-)verantwortlich,

jetzt erlebte der das Spektakel

aus Ausstellersicht. Denn sein

Arbeitgeber, die seit 1960 auf die Produktion

von Fliesen und Keramik für

den Außenbereich spezialisierte italienische

Emil Group, weitet ihr Programm

aus und bietet jetzt auch Küchenarbeitsplatten

aus Keramik an.

Eike Fuchs und seine Mitarbeiterin

Sara Sighinolfi (Foto) stellten den Besuchern

vier Designs in verschiedenen

Farben vor. Zur Verfügung stehen Optiken

in Marmor, Beton und klaren

Uni-Tönen. Die Vertretung der Emil

Group in Deutschland hat ihren Sitz in

Hamburg. www.emilgroup.de

Fotos: Biermann

56 KÜCHENPLANER 1/2/2019


„Workstation“

für den Lifestyle

Bax hatte nach Köln einen besonderen Gast eingeladen: The

Galley ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das eine „Workstation“

entwickelt hat, die den Arbeitsablauf in der Küche effizienter

und leichter gestalten soll. An einem zentralen Platz in

der Küche kann das Essen sowohl vor- und zubereitet als auch

die Lebensmittel und Utensilien gesäubert werden. „Unser System

ist funktional und ergonomisch. Ein effizienteres Arbeiten

ist garantiert, weil die Abläufe linear geplant sind. Für uns ist

das ein Lifestyle-Produkt“, sagt Marco St-Pierre von The Gallery.

Zu der „Workstation“ gehören unter anderem ein Sieb, Schüsseln,

Scheidebretter und Abtropfgitter. Die können unmittelbar

ins Spülbecken gehangen und dort verschoben werden. Es kann

aber auch ein Sektkühler, kleine Behältnisse oder ein Messerblock

integriert werden. Wenn der Arbeitsplatz nicht gebraucht

wird, verdecken Panels im gleichen Material wie die Arbeitsplatte

die „Workstation“. The Gallery bietet verschiedene Größen

Foto: Plaßhenrich

David Bowie is watching you: Ein Bild von dem 2017 verstorbenen

Rockstar hängt in der neuen Küche „Urban“ von Bax mit den voluminösen

goldenen Griffen. Marco St-Pierre von „The Gallery“

stellte die im Vordergrund zu sehende „Workstation“ vor.

der Arbeitsstelle an. Konzipiert ist sie für bis zu drei Personen,

die nebeneinander agieren können. Auf der LivingKitchen wurde

die „Workstation“ zum ersten Mal in Europa vorgestellt, um

erste Kontakte in der Küchenbranche zu knüpfen. Das System

wurde in Bax’ neuer Küche „Urban“ mit Fronten in Mattlack,

Vorsatzrahmen und voluminösen goldenen Griffen präsentiert.

www.bax-kuechen.de

Designschranken überwinden

Stan Rusch verbreitete während der LivingKitchen

gute Laune. „Wir sind mega

happy mit dem Stand und dem Feedback,

das wir erhalten“, sagte der Produktmanager

der Marmor-Center GmbH. Das

Römhilder Unternehmen stellte das erste

Mal in Köln aus und hatte einen absoluten

Eyecatcher in die Domstadt mitgebracht:

den gigantischen Küchenblock „n’Stee“

aus dem brasilianischen Naturstein „Patagonia“.

Der Clou: Die Arbeitsplatte ist als

Kubus gefertigt und kann dadurch unterbeleuchtet

werden. Aber „n’Stee“ ist mehr

als nur ein Küchenblock. Es gehe darum,

Designschranken im Kopf zu überwinden,

ist auf der Unternehmens-Homepage

zu lesen. „Egal ob für Küche, Bad oder

Büro. Die eigene Designlinie n’Stee ist

eine modulare Raumlösung aus Naturstein.

Keine Schublade muss so, kein Rahmen

darf nur so, sondern die Idee ist wirklich,

individuell nach Wunsch arbeiten zu

können“, heißt es weiter. „Ich freue mich

immer wieder, was Naturstein uns für

Möglichkeiten bietet. Kaum ein anderes

Material kann das“, sagt Stan Rusch.

www.mcr-stein.de

Foto: Plaßhenrich

Produktmanager

Stan Rusch (links)

und Verkaufsleiter

Torsten

Schindler von der

Marmor-Center

GmbH präsentierten

während

der Living Kitchen

ein Unikat: den

Küchenblock

der Design linie

„n’Stee“ aus dem

brasilianischen

Naturstein

„ Patagonia“.

1/2/2019 KÜCHENPLANER 57


Messe

Das emanzipierte Kühlgerät

Thomas Wittling, Geschäftsführer Haier Deutschland GmbH:

„Die Stärke der weltweiten Nr. 1 wird sich durchsetzen.“

Die Aufmerksamkeit war Haier

gewiss. Angesichts der Messeabstinenz

sämtlicher führender Elektrogeräte-Vollsortimenter

blickten

viele auf die Präsentation jenes Unternehmens,

das im Vorfeld angekündigt

hatte, in den nächsten vier

Jahren rund eine Milliarde Euro

in Marketing und Vertrieb fließen

zu lassen, um die Geschäfte in

Europa voranzutreiben. Die weltweite

Nummer eins der Hausgerätehersteller

nutzte die Living-

Kitchen 2019 als Startpunkt dafür.

Aus gutem Grund: Für Thomas

Wittling, Geschäftsführer der

Haier Deutschland GmbH und ausgewiesener

Branchenexperte, ist

die Living Kitchen „die ideale Plattform,

um die zentralen Handelsund

Verbandspartner zu treffen.“

Zusätzlichen Reiz erhielt der Messeauftritt

durch die unmittelbar

vor der LivingKitchen veröffentlichte

Nachricht, dass die Übernahme

von Candy durch Haier abgeschlossen

sei. Damit treibt der chinesische

Mutterkonzern die Strategie

voran, eine führende Position in allen

Regionen der Welt erreichen zu

wollen. Die fusionierte Gruppe verfügt

nun über die Hausgerätemarken

Haier, Candy, Hoover, Rosières,

GE Appliances und Fisher&Paykel.

Laut Thomas Wittling soll schon

in Kürze entschieden werden, welche

Marke mit welchem Sortiment

wo positioniert wird. Sprich: Auch

Küchen-Einbaugeräte wird es in

Deutschland aus dem Haier-Konzern

ganz gewiss geben, diskutiert

wird nur noch unter welchem Label.

Entsprechend konzentrierte

sich Haier in Köln konsequent auf

die Kompetenz, Lebensmittel lange

frisch zu halten. „Innovation meets

Design“ war in großen Lettern am

Messestand zu lesen. Laut Daniel

Wild, Director Marketing & Communications

von Haier Deutschland,

ist der Hersteller besonders

stark bei den Geräten mit 300 Liter

Messehighlight: Haier „F+“ mit

fünf Türen und ambitionierter

Kühltechnik.

58 1/2/2019


Volumen und mehr, bietet jedoch

darüber hinaus in allen Geräteklassen

ein differenziertes Programm.

Das in Köln präsentierte Angebot

ließ tatsächlich aufblicken. Sowohl

optisch wie auch technisch bietet

Haier Produkte der Spitzenklasse.

Und die sind nach Meinung des Unternehmens

viel zu schick, um hinter

Dekorblenden versteckt zu werden.

„Das Kühlgerät emanzipiert

sich“, sagt Daniel Wild und meint

damit, dass großvolumige Kühlgeräte

in der hochwertigen Küchenplanung

immer häufiger eine

eigenständige Rolle als Designobjekt

erhalten. Bestes Beispiel dafür

ist das Haier-Messehighlight

„F+“, ein edler Fünftürer mit Glasfronten

und gespickt mit erstklassiger

Kühltechnik. Dazu zählen

unter anderem ein Schubfach, das

wahlweise fürs Kühlen oder Gefrieren

genutzt werden kann („My

Switch Zone“), sowie ein Lagerfach

mit Sauerstoffreduktion, wodurch

die dort gelagerten Lebensmittel

Fotos: Biermann

bis zu achtmal länger frisch bleiben

sollen als von konventionellen

Geräten gewohnt. Und apropos

Emanzipation: Ebenfalls neu ist

eine Kühl-Gefrierkombination aus

der „Iconic Black Series“, die über

eine vierfach beschichtete Titanoberfläche

mit Nanobeschichtung

(Anti-Fingerprint) verfügt. Und das

an den Geräteseiten ebenso wie auf

der Front. „Diese Lasur macht das

Material äußerst kratzfest, korrosionsbeständig

und pflegeleicht“, so

Daniel Wild. www.haier.de

Daniel Wild,

Director Marketing

& Communications

Haier

Deutschland

GmbH: „Großvolumige

Kühlgeräte

sind

Trend in der

hochwertigen

Küchenplanung.“

Good Vibrations?

Können wir auch –

hört man aber nicht.

Clevere Technologien, die Menschen das

tägliche Leben einfacher machen, werden

bei E.G.O. erfunden und produziert.

Unsere Bauteile erwecken Hausgeräte

zum Leben, damit Sie kochen, backen,

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Das ist unsere Passion. Hightech für den

Haushalt – und das seit 1931.

Ob Sie Ihrer Lieblingsmusik

lauschen oder ruhig schlafen

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extrem niedrigen Geräuschpegel

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PLATIN 2018

Ein Mitglied der BLANC & FISCHER Familienholding


Messe

Fürs gesamte Haus

PlasmaMade wagt den Blick in die Zukunft: Der niederländische

Filtersystemhersteller stellte während der

Living Kitchen seine Idee vom Haus 2030 vor. „Es geht

um ein ganzheitliches Konzept“, sagt Klaus Weigert, Inhaber

der Weigert Industrievertretung GmbH & Co. KG,

die die Produkte von PlasmaMade in Deutschland, Österreich

und der Schweiz exklusiv vertreibt. Mit den Filtersys

temen sollen künftig gesamte Häuser be- und entlüftet

werden. Wohnanlagen in den Niederlanden sind

bereits mit der optimierten Technik ausgestattet. Gesteuert

wird das System über eine App. Bakterien, Feinstaub,

Pollen oder Zigarettenrauch sollen damit chancenlos

sein. „Selbst Kleinstverschmutzungen werden eliminiert.

Das unterscheidet uns von anderen Herstellern“,

sagt Weigert. Weitere Messe-Schwerpunkte war die Filtertechnik

für Dunstabzugshauben, aber auch der Raumlüfter.

„In dem Segment sind wir in den vergangenen Monaten

stark gewachsen“, erklärt Weigert. Die Raumlüfter

sind für eine Wohn- oder Bürofläche von bis zu 300 m 2 geeignet.

www.weigert-industrievertretung.de

Foto: Plaßhenrich

Zwischen Gegenwart und Zukunft: Klaus (links) und Sohn Marcel

Weigert stehen hinter dem PlasmaMade-Filter für Dunstabzugshauben

und vor einer Skizze des Hauses 2030.

Rangecooker unter Dampf

coolGiants hatte den neuen

„Nexus Steam“ von Falcon im

Messegepäck. Ab sofort ist der

Range cooker auch mit einem integrierten

Dampfgarer erhältlich.

Die 110-cm-Version des neuen

Falcon „Nexus“ kombiniert einen

Multifunktionsofen mit zehn

Programmen und den Dampfgarer

mit integriertem Grill sowie

die praktischen Warmhalteund

Aufbewahrungsschubladen.

Der „ Nexus Steam“ wird aktuell

in den vier Farbvarianten

schwarz, stainless steel, slate

und weiß angeboten. Nach Herstellerangaben

ist es der erste

Rangecooker, der einen Dampfgarer

integriert hat. Darüber hinaus

zeigte Cool Giants Full-

Size Kühl-Gefrierkombinationen

von Falcon in neuem Design.

www.coolgiants.de

Foto: Plaßhenrich

Der „Nexus Steam“

von Falcon ist jetzt

mit Dampfgarer

erhältlich.

60 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Jeden Tag sehr gut besucht: der berbel-Stand auf der LivingKitchen.

Einstieg in die „Downline“-Welt

„Downline Compact“ heißt der neue

Einstieg in die berbel Downline-Welt.

Das Unternehmen präsentierte die Neuheit

für das mittlere Preissegment. Auf

den ersten Blick wirkt der 83 cm breite

Muldenlüfter wie die „Downline“ in

Vollausstattung, jedoch kommt das Modell

ohne den beweglichen und magnetisch

verstellbaren „Power mover“ aus.

Dafür gibt es ein Einsauggitter aus

hochwertigem Kunststoff. Die Kochzonen

sind einzeln ansteuerbar (ohne

Bridge-Funktion) und das Bedienfeld

leuchtet bernsteinfarbig (statt weiß

wie bei der Vollausstattung). Alles in

allem bezeichnet berbel die „Downline

Compact“ als eine „wirtschaftliche und

durchdachte Alternative“. Die rahmenlose

schwarze Glaskeramikfläche des

Kochfeldabzuges lässt sich sowohl aufliegend

als auch flächenbündig integrieren.

Optional gibt es einen Kochfeldrahmen

für aufgesetzte Kochfelder

in Mattschwarz oder in Edelstahloptik.

Das Modell ist ab Juni 2019 in Abluft-

oder Umluftausführung lieferbar.

www.berbel.de

Fotos: Biermann

Messeneuheit: „Downline Compact“ mit einteiligem Einströmgitter, bernsteinfarbig

beleuchtetem Bedienfeld und neuer Kochzonenaufteilung. Der Herstellername spiegelt

sich in der schwarzen Glaskeramik.

1/2/2019 KÜCHENPLANER 61


Messe

Foto: Biermann

Über den Dächern von Köln-Deutz erläutert

Bora-Gründer Willy Bruck bauer die

Vorteile der neuen Einstiegs-Produktlinie

„Bora Pure“. Im Hintergrund testet Markus

Burk hard, Mitglied im Radsport-Team bora

hansgrohe, die zweite Neuheit „Classic 2.0“.

Pure für den Einstieg

Als Kompaktsystem und Einstieg in

die Welt der Bora Kochfeldabzüge brachte

das Unternehmen mit „Bora Pure“ eine

komplett neue Produktlinie mit nach

Köln. Rein äußerlich fällt die extreme

Reduktion auf. Was aber nicht langweilig

sein muss. Denn die zentral platzierte

runde Einströmdüse kann in sechs Farben

gestaltet sein. Der Konsument hat die

Wahl zwischen All Black (als Basisvariante),

Rose-Gold, Orange, Rot, Jade und

Blau. Noch wichtiger sind jedoch die inneren

Werte. So hat Bora ein neues, platzsparendes

Konzept für die Entnahme

des Umluftfilters entwickelt. Dieser könne

nun innerhalb weniger Sekunden gewechselt

werden. „Mit nur wenigen Handgriffen

wird der gesättigte Filter von oben

entnommen und ein neuer Aktivkohlefilter

eingefügt – ganz ohne Entfernen von

Schubladen oder Sockelblenden“, erläuterte

Unternehmensgründer Willy Bruckbauer

bei der Messe-Preview im „Köln

Sky“ am Vorabend der LivingKitchen.

Ein weiteres, funktionales Highlight sei

die automatische Abzugssteuerung. Das

komplett flächenbündige Induktionskochfeld

bietet vier Kochzonen. Designelement

ist auch die zentrale Bedienführung mit

dem rot illuminierten, vertikalen, einfach

zu navigierenden Slider. Die Bedienoberfläche

ist im Standby-Modus nahezu

unsichtbar, was einen eleganten „Black

Vision“-Effekt zaubert.

Mit der zweiten Messeneuheit verspricht

Bora „höchste Flexibilität und Individualität“.

Dabei handelt es sich um

einen alten Bekannten mit neuen technischen

Funktionen: „Bora Classic 2.0“.

Das Bedienfeld für das modulare System

wurde nun zentral unterhalb des

Abzugs positioniert. Auch bei „Classic

2.0“ setzt Bora auf die automatische Leistungsregulierung.

Kern des Systems ist

eine ausgefeilte Software, an die Bora

nach eigenem Input rund eineinhalb Jahre

schreiben ließ. „Das macht uns unabhängiger

von Vorlieferanten“, sagte

Bruckbauer. Zudem erlaubt es die gradgenaue

Temperatursteuerung z. B. beim

Teppan-Kochfeld. Beide Produkte wurden

bereits mit dem Iconic Award 2019

des Rat für Formgebung ausgezeichnet.

www.bora.com

Umluftbox für Schräghauben ohne Schacht

refsta hat eine neue Umluftbox für Schräghauben

im Programm, die deutlich leiser sein soll als

herkömmliche Modelle und dabei noch mehr Komfort

bieten soll. Diese kleine Box wird direkt am jeweiligen

Modell montiert. Möglich ist das bei den

refsta-Schräghauben „ Vento“, „Andro I“ und „Joran“.

Eine Steckdose für den Anschluss könne unsichtbar

montiert werden. Zudem sei kein Schacht mehr erforderlich.

Ein Kohlefilter gehört zum Lieferumfang.

Die Standzeit beträgt laut refsta mindestens zwei Jahre.

Darüberhinaus zeigte der Anbieter in Köln ein

Konzentrat seiner Bestseller. Dazu zählten auch der

„Side draft“ Muldenlüfter mit Plasma-Technologie,

der sehr minimalistische Flachlüfter IV sowie der

großzügig dimensionierte Deckenlüfter „Molan II“

(1200 x 650 mm). www.refsta.de

Foto: Biermann

Zu den von refsta auf der LivingKitchen gezeigten

„Bestsellern“ zählt auch das Modell „Collar“ mit

motorischer Frontöffnung.

62 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Minimale

Aufbauhöhe

Als Erweiterung des bereits umfangreichen

Profil- und Zubehörsortiments

für Linienleuchten ist das Einfräsprofil

„I 24mm“ für LED Streifen von Hera

entwickelt worden. Der besondere Vorteil:

Die minimale Aufbauhöhe von

0,6 mm, die auch ein werkseitiges oder

nachträgliches Kürzen der Einlegeböden

überflüssig macht. Dieses flächenbündige

asymmetrische Profil ist laut

Hersteller geeignet, um eine gezielte

und gleichmäßige Ausleuchtung ohne

Reflektion zu erzielen. Das Licht lässt

sich genau dorthin lenken, wo es benötigt

wird. Das Einfräsprofil ist kombinierbar

mit sämtlichen LED Tapes und

kann individuell konfektioniert werden.

Optisch besonders ansprechend

ist die Ton-in-Ton-Farbkombination

schwarz mit schwarz mattierter Abdeckung

passend zum aktuellen Möbeltrend.

www.hera-online.de

Foto: Biermann

Hera bietet viele Leuchten nun

auch mit einer sehr wertig

wirkenden schwarz mattierten

Soft-Grip-Oberfläche an.

Foto: Hera

Leuchtet gleichmäßig und ohne zu reflektieren:

Einfräsprofil „I 24mm“ für LED Streifen von Hera.

Foto: Plaßhenrich

Rieber präsentierte eine neue Filtertechnologie.

Sauberes

Wasser

Keime, Bakterien, Chlor oder Legionellen:

Niemand will diese Schadstoffe

in seinem Wasser finden. Deshalb bietet

Rieber ab sofort einen Wasserfilter an, der

alle Schadstoffe beseitigen, aber gleichzeitig

Mineralien und Spurenelemente erhalten

soll. Das System, das das Reutlinger Unternehmen

erstmals auf der Living Kitchen

vorstellte, wird in die Spüle integriert, ist

mit allen Armaturen kompatibel und einfach

nachrüstbar. Ein Elektroanschluss

wird für die Installation nicht gebraucht.

Ausgestattet ist der Filter mit der Technologie

des Unternehmens Kulf aus Bronnweiler.

Die Kartusche garantiert pro Füllung

10 000 Liter Wasser. Darüber hinaus

zeigte Rieber das Produktsortiment „kitchenware“

für den privaten Haushalt. Das

bietet keine Einzelprodukte, sondern individuelle

Systemlösungen. „Die sind nicht

nur langlebig und nachhaltig, sondern zudem

energie- und raumeffizient und besonders

ressourcenschonend“, erklärt das

Unternehmen. www.rieber-kitchenware.

de / www.wasserfilter-technologie.de

1/2/2019 KÜCHENPLANER 63


Hausgeräte

Im neuen „VitroLine“-

Design: Der Gerätegriff

ist in der Farbe der Glasfront

gehalten, hier in

Graphitgrau.

Miele Generation 7000

Komplett neues Einbaugeräte-Programm

Angekündigt hatte Miele die größte Produkteinführung in der Geschichte des Unter nehmens.

Die Präsentation der Einbaugeräte-Generation 7000 hielt dem Versprechen Stand: Weltweit sind

es annähernd 3000 Modellvarianten in 15 Produktgruppen und vier Designlinien.

Ab Mai 2019 sind sie zu haben.

Mit der Generation 7000 erneuert

Miele das gesamte Produktprogramm

seiner Kücheneinbaugeräte – von den

Back öfen und Kochfeldern über die

Dampfgarer und Kaffeevollautomaten bis

zu den Geschirrspülern. Vier neue Designlinien

sollen Inspiration für nahezu

jeden Einrichtungsstil bieten. Hinter den

neu gestalteten Fronten warten diverse

Assistenten darauf, den Nutzern das

Küchen leben zu erleichtern und tadellose

Ergebnisse zu kreieren beim Backen,

Garen, Kochen, Spülen und Lüften. Dazu

zählen zum Beispiel eine Kamera im

Backofen, die Neuheit „TasteControl“, die

das Übergaren der Speisen nach Beendigung

des Backofens verhindert, indem

das Gerät am Ende eines Programms

den Garraum schnell herunterkühlt (laut

Miele innerhalb von weniger als fünf

Minuten um fast 100 Grad Celsius), sowie

die Funktion „Motion React“: Wenn

gewünscht, ahnen die Miele­Geräte bei

dieser Funktion den nächsten Bedienschritt

voraus und schalten bei Annäherung

automatisch in den Betriebsmodus,

aktivieren die Garraumbeleuchtung oder

stellen den Signalton am Ende eines Programms

ab. Die erwähnte Backofenkamera

„FoodView“ soll helfen, dass kein

Gericht mehr zu braun und zu trocken

gerät. Die optische Linse funktioniert

erstmals sogar bei selbstreinigenden

Pyrolysemodellen, in denen die Kamera

sehr hohen Temperaturen ausgesetzt ist.

Sie überträgt Bilder in HD­Qualität auf

Tablet oder Smartphone. Von dort aus

lassen sich auch Temperatur und Garzeit

bequem nachregeln.

Neu ist auch die Funktion „Remote­

Service“, mit der sich Softwareupdates

einfach per Datenübertragung auf dem

Gerät installieren lassen. Bisher war dazu

der Besuch eines Servicetechnikers erforderlich.

„Interessant ist das beispielsweise

für neue Anwendungen oder Services,

die erst noch auf den Markt kommen“, betont

das Unternehmen.

64 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Miele-Mitarbeiterin Rachel Seidenglanz erläuterte die Vorzüge der neuen

Kaffee vollautomaten „CVA 7000“. Diese verfügen nun über drei Bohnenbehälter

und sind deutlich leiser als ihre Vorgänger. Die passenden Pflegeprodukte

gibt es auch. Ebenso neue Kaffeesorten.

Fotos: Biermann

Gäste aus 40 Ländern

Handelspartner aus der ganzen Welt reisen seit Ende Januar nach Gütersloh

zur Produkteinführung der Generation 7000. Noch bis Mitte April erwartet das

Unternehmen rund 2600 Gäste aus 40 Ländern. Diese werden bzw. wurden in

rund vierstündigen Veranstaltungen mit allen Neuheiten und Komfortaspekten

in den Produktsegmenten vertraut gemacht. Und das mit viel Unterhaltung und

Emotionen. „Diese Intensität hätten wir auf der Living Kitchen nicht realisieren

können“, sagte ein Unternehmenssprecher. Besonders stolz ist Miele darauf, dass

sämtliche Präsentationen von eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorbereitet

und durchgeführt werden bzw. wurden.

Sprache geht (fast) immer

Die Steuerung der Geräte per Sprache

wurde bei der Präsentation am Firmensitz

in Gütersloh zwar nicht besonders erwähnt,

da die meisten Geräte der Generation

7000 produktübergreifend über eine

Vernetzungsfunktion via Wifi verfügen,

sei die Sprachsteuerung per Alexa jedoch

leicht zu realisieren. Grundsätzlich stand

die Bedienphilosophie der Geräte im Zentrum

der Entwicklungsaktivitäten. Diese

erstreckten sich über einen Zeitraum von

72 Monaten. Beteiligt waren weltweit zehn

Produktionswerke. „Die Geräte der Generation

7000 führen unsere Kunden durch

den Kochprozess, Bedienschritte sind intuitiv,

die Abläufe daher fließend“, sagt

Miele-Designchef Andreas Enslin. Wichtige

Funktionstasten und Displays sind

produktübergreifend an gleicher Stelle

auf der Blende angeordnet und die Bedien

abläufe der Geräte aufeinander abgestimmt.

Anders ausgedrückt: Wer sich

mit dem Backofen beschäftigt hat, bedient

mit derselben Selbstverständlichkeit

zum Beispiel den Combi-Dampfgarer

oder den Kaffeevollautomaten. Die schon

mit der Generation 6000 eingeführte intuitive

„M Touch“-Bedienung spielt weiterhin

eine wesentliche Rolle und steht

in einer weniger umfangreichen Version

(„M Touch S“) nun auch den Geräten unterhalb

der „Prestige“-Klasse zur Verfügung.

Bei den Geräten fürs Backen und

Garen bietet Miele vier abgestufte Geräteklassen

an. Klartextanzeigen und Sensortasten

gibt es in der Generation 7000

schon bei den Modellen für den Einstieg.

Vier Design-Linien für jeden Stil

Vielfalt prägt auch die optische Gestaltung.

Zur Verfügung stehen gleich vier

Designlinien: „Pure Line“, „VitroLine“,

„ArtLine“ und „ContourLine“. „PureLine“

bietet eine moderne Anmutung mit massivem

Griff, einer zurückhaltenden Edelstahlapplikation

und einer Glasfront

in Obsidianschwarz. „Vitro Line“ unterstreicht

ihren dezent-integrativen Stil

durch einen Griff in Gerätefarbe, und

„ArtLine“ verzichtet im Sinne maximaler

Reduktion vollständig auf den klassischen

Türgriff. Die Linien „Vitro Line“

und „ArtLine“ mit ihren reduzierten Vollglasfronten

sind in Graphitgrau, Brillantweiß

oder Obsidianschwarz erhältlich. Im

Gegensatz dazu steht „ContourLine“ mit

ihrem markanten Edelstahlrahmen: Hier

liegt der Fokus auf der Inszenierung des

Geräts und seiner Technik.

Bei der Designentwicklung blickten

die Mitarbeiter im hauseigenen Miele

Design Center besonders auf die aktuellen

Wohn- und Architekturtrends. Und

auf das, was vermutlich kommen wird.

Auf dieser Grundlage wurden vier sogenannte

Zielwelten definiert und vier Design-Linien

kreiert: individuell-natürlich,

klassisch-komplex, klar-harmonisch und

puristisch-konsequent.

Verkaufsstart im Mai 2019

Der Wechsel zur Generation 7000 umfasst

alle Herde/Backöfen und Kochfelder

von Miele. Hinzu kommen sämtliche Geschirrspüler,

Dampfgarer, Mikrowellen,

Kombinationsgeräte, die Kaffeevollautomaten,

Wärmeschubladen sowie

eine Vakuumierschublade. Die Geschirrspüler

der Serie sowie das flexible Vollflächen-Induktionskochfeld

(KM 7000)

wurden bereits auf der IFA 2018 präsentiert.

Der Verkaufsstart der Geräte beginnt

im Mai 2019. Im Herbst ergänzt

eine ganz besondere Umluft-Inselhaube

das Angebot: Die „Aura 4.0 Ambient“

mit Entfeuchtungs- und Beduftungsfunktionen

sowie LED-Farbwechselsystem.

www.miele.de

Dirk Biermann

1/2/2019 KÜCHENPLANER 65


Markt + Menschen

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Peter Ahlmer verlässt die Geschäftsführung von berbel

Ende März 2019 scheidet

Peter Ahlmer als

CEO aus den Unternehmen

berbel Ablufttechnik

GmbH und homeier

Küchentechnik

GmbH aus. Und das auf

eigenen Wunsch. Nach

zehn Jahren Tätigkeit in der berbel Geschäftsführung will

er sich wieder verstärkt seinem eigenen Unternehmen, der

3defacto GmbH, widmen. http://www.kuechenplaner-magazin.de/

themen/detail/news/peter-ahlmer-verlaesst-die-geschaeftsfuehrung-von-berbel/

LivingKitchen gibt Sharp Rückenwind

Sharp Home Appliances

meldet ein stabiles Wachstum

und beabsichtigt

dies auch 2019 fortzusetzen.

Rückenwind gibt die

Living Kitchen. Die Resonanz

auf den Messeauftritt

sei „überwältigend positiv“

gewesen, so das Unternehmen. http://www.kuechenplanermagazin.de/themen/detail/news/livingkitchen-gibt-sharp-rueckenwind/

Haier bucht auch für die area30

Nach IFA und LivingKitchen nun

die Küchenmeile: Elektrogerätehersteller

Haier forciert seine Messepräsenz

und wird im September

2019 erstmals auf der Fachordermesse

area30 in Löhne ausstellen.

Damit soll die Marktposition

insbesondere auf dem deutschen Markt weiter ausgebaut

werden. http://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/haierbucht-auch-fuer-die-area30/

Naber konzentriert sich auf Eigenentwicklungen

Die Besucher des Naber

Messestandes auf der

LivingKitchen bewegten

sich gewissermaßen

durch die Ergebnisräume

der unternehmenseigenen

Produktentwicklung.

Die Themen:

Lüftungs­ und Lichttechnik, Abfallsammler sowie Modulmöbel

für innen und außen. http://www.kuechenplaner-magazin.de/

suche/news-detail/news/naber-konzentriert-sich-auf-eigenentwicklungen/

Franke stoppt Neubau eines geplanten Logistikzentrums

25 Millionen Euro

wollte Franke Kitchen

Systems in

den Bau eines neuen

europäischen

Logistikzentrums

stecken. Entstehen

sollte es am Standort

Bad Säckingen. Doch jetzt wurden die Arbeiten eingestellt.

Die Division soll erst auf einen nachhaltigen Wachstumspfad

gebracht werden. http://www.kuechenplaner-magazin.de/

themen/detail/news/franke-stoppt-neubau-eines-geplanten-logistikzentrums/

Günther Sproll in den Ruhestand verabschiedet

22 Jahre lang war Günther Sproll

Marketingleiter bei der Liebherr­

Hausgeräte GmbH. Nun ist er zum

31. Dezember 2018 in den Ruhestand

verabschiedet worden. Die kommissarische

Leitung übernimmt Steffen

Nagel, Geschäftsführer der Liebherr­

Hausgeräte GmbH, Ressort Vertrieb

und Marketing (Global). http://www.kuechenplaner-magazin.de/

themen/detail/news/guenther-sproll-hat-sich-in-den-ruhestand-verabschiedet/

Einfach mal anders denken

Wie sieht der Kühlschrank

von morgen aus? Wie

werden Haushaltsgeräte

zu smarten Helfern? Was

braucht eine Waschmaschine

der Zukunft? Um

Antworten auf diese und

andere Fragen zu finden,

hat die BSH eine neuartige Denkfabrik bezogen. http://www.

kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/einfach-mal-anders-denken/

Lechner stellt den Vertrieb neu auf

Fortlaufende Investitionen

in die Produktion

und den Ausbau

des Materialangebots

sind zwei tragende

Säulen für Lechner,

um die schon heute

erfolgreiche Marktposition

nachhaltig und zukunftsorientiert auszubauen. An der

Personalstruktur wird ebenfalls gefeilt. http://www.kuechenplanermagazin.de/suche/news-detail/news/lechner-stellt-den-vertrieb-neu-auf/

66 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Gemeinsamer Auftritt für die Testsieger

„Wer Testsieger­Qualität

will, kommt an Siemens

Hausgeräte nicht vorbei.“

So lautet der selbstbewusste

Slogan, mit dem

der Hausgerätehersteller

eine neue Mediakampagne

startet. Am 1. Februar

ging es los. http://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/

news/gemeinsamer-auftritt-fuer-die-testsieger/

Hettich unterstützt 128 ehrenamtliche Projekte

Mit 64 000 Euro förderte

die Hettich Unternehmensgruppe

im Jahr 2018

Projekte, für die sich die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ehrenamtlich engagieren.

Diese Aktion

wird auch im Jahr 2019

weltweit fortgeführt. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/

news-detail/news/hettich-unterstuetzt-128-ehrenamtliche-projekte/

Blogger auf Trendschau

Der Verband der deutschen Möbelindustrie

(VDM) hat seine Initiative

# zuhausesein internationalen

Bloggern vorgestellt – und zur imm/

Living Kitchen eine Tour mit dem Titel

„Deutsche Design Tour“ organisiert.

Leicht Küchen und zeyko wurden auch

besucht. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/news/

blogger-auf-trendschau/

Sous-vide für die Spitzenküche daheim

Die Garmethode Sous­vide ist Fachleuten

schon seit mehreren Jahren

bekannt und auch in den Privatküchen

hält sie langsam Einzug. Das

Unternehmen Komet Maschinenfabrik

GmbH will das jetzt weiter fördern. Mit

einem Kochbuch. http://www.kuechenplanermagazin.de/suche/news-detail/news/sous-videfuer-die-spitzenkueche-daheim/

Ganzheitliches Studiokonzept realisiert

Elf Monate hatten die Handwerker

das Sagen bei HAM

concept kitchen im Herzen

von Barmstedt. Doch Mitte

Januar waren endlich die

letzten Renovierungsreste

zusammengekehrt und es

konnte Neueröffnung gefeiert

werden. Mit einer gro ßen Party. http://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/ganzheitliches-studiokonzept-realisiert/

Severin stellt sich mit neuem Personal neu auf

Severin richtet seine Markenstrategie

neu aus und verstärkt

dafür sein Team in unterschiedlichen

Bereichen. Seit

dem Jahresstart neu an Bord

ist auch Gerald Berchtenbreiter.

Als Head of Sales National.

Übersetzt heißt das Markenvertriebsleiter.

http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/

news/severin-stellt-sich-mit-neuem-personal-neu-auf/

HANDwerksKUNST by WARENDORF

Wenn die Einrichtungsmesse imm ihre Tore öffnet, finden

parallel dazu in und um Köln viele weitere Veranstaltungen

rund ums Design stat. Showrooms und Ateliers öffnen

ihre Türen. Küchenstudios auch. http://www.kuechenplanermagazin.de/suche/news-detail/news/handwerkskunst-by-warendorf/

Neuer EMEA-Leiter bei Whirlpool

Die Whirlpool Corporation hat Gilles

Morel zum Executive Vice President

Europa, Naher Osten und Afrika

ernannt. In dieser Funktion wird

er direkt an CEO Marc Bitzer berichten.

http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/

news-detail/news/neuer-emea-leiter-bei-whirlpool/

1/2/2019 KÜCHENPLANER 67


Markt + Menschen

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Häcker wächst auf 600 Mio. Euro Umsatz

Ein sattes Umsatzplus

in Höhe von 9 % meldet

Häcker Küchen für 2018.

Damit beläuft sich der

Umsatz nun auf 602 Mio.

Euro. Überproportional

stark wächst der Küchenmöbelhersteller

aus

Rödinghausen im Inland. http://www.kuechenplaner-magazin.de/

suche/news-detail/news/haecker-waechst-auf-600-mio-euro-umsatz/

DER KREIS Systemverbund komplettiert Geschäftsführung

Ralph Leimbach, 49, ist seit Jahresbeginn

Geschäftsführer Marketing,

Vertrieb und Einkauf von DER KREIS

Systemverbund. In der Holding­Gesellschaft

sind alle in­ und ausländischen

Gesellschaften der Unternehmensgruppe

organisiert. http://www.

kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/news/

der-kreis-systemverbund-komplettiert-geschaeftsfuehrung/

Garant regelt Leitung bei Küchen Areal

Die Garant Gruppe hat einen Nachfolger

für den zum Küchenring gewechselten

Jürgen Feldmann gefunden.

Rüdiger Kuhl übernimmt zum 1. Juli

2019 die Leitung des Geschäftsbereiches

Küchen Areal beim Verband in

Rheda­Wiedenbrück. Mit dem 46­Jährigen

gewinnt Garant einen Praktiker

für die Modulleitung. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/

news-detail/news/garant-regelt-leitung-bei-kuechen-areal/

Autarke Induktionskochfelder von Constructa

Schnell und komfortabel kochen – diesen Nutzen versprechen

die beiden neuen autarken Induktionskochfelder von

Constructa. Kombinierbare Kochzonen bieten Flexibilität

und dank einer präzisen Kochstellenregelung unterstützt

die Technik den Nutzer für eine Speisenzubereitung auf den

Punkt. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/

news/autarke-induktionskochfelder-von-constructa/

Bidlingmaier wird Chef der neuen DACH Region

Bauknecht vereint seine Märkte

Deutschland, Österreich und Schweiz

unter einer neuen DACH Region. Jens­

Christoph Bidlingmaier, 49, Vorsitzender

der Geschäftsführung der Bauknecht

Hausgeräte GmbH, ist damit

ab sofort neben Deutschland und Österreich

auch für den Markt in der

Schweiz verantwortlich. http://www.kuechenplaner-magazin.de/

suche/news-detail/news/bidlingmaier-wird-chef-der-neuen-dach-region/

Finanzinvestor steigt bei Störmer Küchen ein

Durch die Investitionen der letzten

Jahre hat Störmer Küchen seinen finanziellen

Spielraum ausgeschöpft

und musste nun einen strategischen

Investor mit ins Boot nehmen. Investor

Partners hat Anteile übernommen.

http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/

news-detail/news/finanzinvestor-steigt-bei-stoermer-kuechen-ein/

Andreas Kress wechselt zu studiobecker

studiobecker, Edelmarke für den exklusiven

Innenausbau mit internationaler

Blickrichtung, hat seit dem 1.

Januar 2019 einen neuen Vertriebsverantwortlichen

für die Märkte in Europa

und Asien. Andreas Kress, einst

zeyko und zuletzt Dross & Schaffer, hat

als Director of Sales im Unternehmen

begonnen. http://www.kuechenplaner-magazin.de/news-detail/news/

andreas-kress-wechselt-zu-studiobecker

Jamie Schneider managt Häcker-Vertrieb in UK

Häcker Küchen hat einen neuen Vertriebsverantwortlichen

für Großbritannien

vorgestellt. Ab Ende Januar

zeichnet Jamie Schneider als Sales

Director UK verantwortlich. http://www.

kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/news/

jamie-schneider-managt-haecker-vertrieb-in-uk/

68 KÜCHENPLANER 1/2/2019


Der „LeMans“-Eckschrankauszug (auf diesem

Foto in eine nobilia-Küche integriert) bietet

bis zu 70 % mehr Staufläche gegenüber einem

Schrank mit Auszügen neben der „toten“ Ecke.

Leben für die „tote“ Ecke

Fotos: Kesseböhmer

Die Küchenecke zählt zu den traditionellen Problemzonen der Küche. Hier droht wertvoller Stauraum

ungenutzt zu bleiben. Mit „LeMans“ bietet Kesseböhmer eine besonders effektive Lösung.

Mit bis zu 70 % Stauraumgewinn.

Dieses deutliche Plus an Stauraumnutzung bietet der Eckschrankschwenkbeschlag

„LeMans“ laut Kesseböhmer gegenüber einem

Schrank mit Auszügen neben der „toten“ Ecke. „LeMans“ bringt den

gesamten Inhalt bis vor die Küchenfront. Dabei lassen sich die Tablare

einzeln und jeweils vollständig herausfahren. Die Verarbeitung

ist bewusst hochwertig, um auch schwere Töpfe und Pfannen platzsparend

unterzubringen. Laut Kesseböhmer kann jedes Tablar bis zu

25 kg tragen. Die Ausfahrbewegung selbst basiert auf einer elegant

wirkenden Kombination aus Drehen und Schwenken und spricht den

Küchennutzer damit auch emotional an.

Klarer Sieger im Vergleich

Um die Unterschiede an reiner Stellfläche zu verdeutlichen, stellt

Kesseböhmer in einer aktuellen Dokumentation für Industrie und

Handel zwei vergleichbare Ausstattungen für 60 cm breite Unterschränke

direkt gegenüber. Auf der einen Seite steht der „ LeMans“

mit zwei Tablaren plus Schubkasten, auf der anderen Seite zwei Auszugböden

und ein Schubkasten. Bei diesen drei Ebenen ergibt sich

demnach ein Stellplatzgewinn von knapp 21 % zugunsten des „Le-

Mans“; bei zwei Ebenen, also ohne Berücksichtigung eines Schubkastens,

seien es gar 31 %. Wobei das Unternehmen zusätzlich betont:

„Seine Tablargeometrie, die an die französische 24-Stunden-Rennstrecke

erinnert, schafft sogar bis zu 70 % mehr Stau fläche gegenüber

einem Schrank mit Auszügen neben der ‚toten‘ Ecke. Die runde

Form passt sich der von Töpfen und Pfannen an, die darüber hinaus

beim ,LeMans‘ auch über die Reling hinausragen können, was weitere

Staufläche spart. Durch die Höhenverstellbarkeit findet auch jeder

hohe Kochtopf seinen optimalen Stauraum und bleibt dabei stets

im direkten Zugriff.“

www.kesseboehmer.de

Den „LeMans“ gibt es nicht nur als Unterschrankbeschlag,

sondern auch für das Highboard und den Hochschrank.

1/2/2019 KÜCHENPLANER 69


Markt + Menschen

www.kuechenplaner-magazin.de

Candy nun 100%ige Haier-Tochter

Der chinesische Hausgerätehersteller

Haier hat

die Übernahme von Candy

S.p.A abgeschlossen. Damit

sei Candy ab sofort

eine hundertprozentige

Tochtergesellschaft. Haier

verspricht sich von der

Übernahme eine Stärkung des Geschäfts mit vernetzten

Hausgeräten. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/

news/candy-nun-100ige-haier-tochter/

Kersten Schulte übernimmt bei Novy

Kersten Schulte, 48, übernimmt zum

1. März 2019 die Verantwortung für die

Märkte Deutschland und Österreich der

belgischen Haubenmarke Novy. Er löst

Nicky Hurrle als Vertriebs- und Marketingleiter

ab. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/

news/kersten-schulte-uebernimmt-bei-novy/

Dein-Konfigurator stärkt den Vertrieb

Die Geschäfte laufen

gut und das Unternehmen

wächst. Grund genug

für die Dein-Konfigurator

GmbH, das

Vertriebsteam auszubauen.

Zum 1. Januar

2019 betreut Daniel M.

Trommer im Außendienst den Norden der Republik. http://

www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/news/dein-konfiguratorstaerkt-den-vertrieb/

45 Jahre Treue zu Blum

Kontinuität hat beim Beschlagshersteller Blum Tradition.

Das wirkt sich offensichtlich auch auf die Belegschaft aus:

67 „Langjährige“ wurden jüngst für ihre Treue zum Unternehmen

geehrt. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/newsdetail/news/45-jahre-treue-zu-blum/

Industrievertretung für Möbelzulieferer gründet

Zuletzt leitete Detlef Wachendorf den

weltweiten Vertrieb und das Marketing

von D-Beschlag, jetzt ist er mit

dem Unternehmen IVDW in die Selbstständigkeit

gewechselt. Unter anderem

zählt Schwinn Beschläge zu seinen

Kunden. http://www.kuechenplaner-magazin.de/

suche/news-detail/news/industrievertretung-fuermoebelzulieferer-gruendet/

Energieschub für AEG

Electrolux Hausgeräte hat die zwischenzeitlich

verwaiste Stelle der Marketingleitung

neu besetzt. Seit dem

1. November leitet Claudia Memminger

dieses Ressort für die Märkte Deutschland

und Österreich. Sie kommt von Red

Bull. http://www.kuechenplaner-magazin.de/

suche/news-detail/news/energieschub-fuer-aeg/

Land und Leute verstehen lernen

China ist ein Markt mit

enor men Potenzialen –

auch für die deutsche

Küchen- und Einrichtungsbranche.

Um diese

Möglichkeiten zu nutzen,

müssen nicht nur

formelle Hürden genommen

werden. Wer in China Erfolg haben will, muss das

Land und die Menschen verstehen. Die 2. China Kitchen

Tour ebnete den Weg. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/

news-detail/news/land-und-leute-verstehen-lernen/

Live-Blick durch die Brille

Die Küche schon im Planungsgespräch live als virtuellen

Raum erleben? Dieser Herausforderung hat sich Softwareanbieter

Carat gestellt und präsentierte auf der Living-

Kitchen „CARAT Virtual Reality-VR“. http://www.kuechenplanermagazin.de/suche/news-detail/news/live-blick-durch-die-brille/

70 KÜCHENPLANER 1/2/2019


FRANKFURT A. M. 11.04.2019

#03

THEMA:

Wie verkaufen wir

Küchen zielführender?

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Weitere Aufgaben für Dr. Dillschneider bei Villeroy & Boch

Jörg Niggel wurde zum 1. Januar 2019

neuer Area Manager Central Europe bei

Villeroy & Boch. Im gleichen Zug übernimmt

Dr. Stefan Dillschneider zusätzlich

zu seinen Aufgaben als Leiter des

Geschäftsbereichs Küchen die Funktion

des Vertriebsleiters Deutschland Bad

und Wellness. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/news/weitere-aufgaben-fuer-dr-dillschneider-beivilleroy-boch/

Michael Wicht Geschäftsführer bei Pyramis

Pyramis Deutschland hat einen

neuen Geschäftsführer:

Zum 1. Dezember 2018 hat Michael

Wicht die Position bei der

deutschen Vertriebstochter des

griechischen Spülenherstellers

übernommen. An der Seite von

Nikolaos Bakatselos. http://www.

kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/news/michael-wicht-neuergeschaeftsfuehrer-bei-pyramis-deutschland/

Von Schüco zurück zu Naber

Mit einem Gebiets-Splitting reagiert

Naber auf den weiterhin dynamischen

Geschäftsverlauf. So wurde die neu geschaffene

Verkaufsleiterposition „Mitte“

mit Stefan Seipel besetzt. Er kehrt

von Schüco zurück nach Nordhorn.

http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/newsdetail/news/von-schueco-zurueck-zu-naber/

Hettich bewegt die Küche

Flüsterleises Ein- und

Ausfahren, Vollauszug mit

Zugriff auf den ganzen

Schubkasten, gedämpftes,

geräuschloses Schließen:

Was bei Küchenmöbeln

zuverlässig funktioniert,

setzt Hettich auch in Elektrogeräten

um. Das Geschäft mit der Weißen Ware erhält

zunehmend mehr Raum und Gewicht. http://www.kuechenplanermagazin.de/suche/news-detail/news/hettich-bewegt-die-kueche/

ewe und fm-Küchen bekommen neuen Geschäftsführer

Nach mehr als 11 Jahren als Geschäftsführer

der Küchenmarken ewe und

fm-Küchen scheidet Christian Rösler

zum 28. Februar 2019 aus dem Unternehmen

aus. Er nimmt eine Stelle außerhalb

des Nobia-Konzerns an. Ein

Nachfolger sei bereits gefunden, ein

Name wurde aber noch nicht genannt.

http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/news/ewe-und-fmkuechen-bekommen-neuen-geschaeftsfuehrer/

Martin Alof managt das Einbaugeschäft von Samsung

Samsung Home Appliances hat

mit Martin Alof und Andreas

Lippert zwei Branchenexperten

verpflichten können. Seit

dem 1. August 2018 steht Martin

Alof an der Spitze des Vertriebsteams

im Bereich Einbaugeräte.

Lippert bekleidet seit dem

1. Oktober 2018 die Position Vertriebsleiter Retail. http://www.

kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/news/martin-alof-managt-daseinbaugeschaeft-von-samsung/

VdDK-Vorstand tagt bei Impuls Küchen

Wichtige Wirtschaftsund

Branchenthemen

standen im Fokus der

Herbstsitzung des Industrieverbands

VdDK.

Dazu zählte auch die

Living Kitchen. Gastgeber

der Tagung war das

Unternehmen Impuls Küchen in Brilon. http://www.kuechenplanermagazin.de/themen/detail/news/vddk-vorstand-tagt-bei-impuls-kuechen/

SCHOTT CERAN ® ist Marke des Jahrhunderts 2019

Alle drei Jahre zeichnet

die Zeit Verlagsgruppe

jene Marken

aus, die es weltweit

geschafft haben,

zum Standard für

eine ganze Branche

zu werden. SCHOTT

CERAN ® zählt dazu –

und ist damit Marke des Jahrhunderts 2019. Eine Auszeichnung,

die das Unternehmen nach 2013 und 2016 zum dritten

Mal erhält. http://www.kuechenplaner-magazin.de/suche/news-detail/

news/schott-ceran-ist-marke-des-jahrhunderts-2019/

72 KÜCHENPLANER 1/2/2019


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74 KÜCHENPLANER 1/2/2019


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Impressum

Magazin für alle, die Küchen planen und produzieren,

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Erscheint im 53. Jahrgang (2019)

www.kuechenplaner-magazin.de · www.strobel-verlag.de

Verlag

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Tel.: 02931 8900-0, Fax: 02931 8900-38

Herausgeber

Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Verleger

Redaktion

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(verantwortlich im Sinne des Presserechts)

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Der Bezug als Print- oder Digitalausgabe ist nur

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Herstellung

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Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und

Bilder, einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung

in das Eigen tum des Verlages über. Damit erhält er

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räumt dem Verlag das unbeschränkte Nutzungsrecht ein,

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1/2/2019 KÜCHENPLANER 75


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