Novitats - Ausgabe Februar 2019

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Neubau Notfallstation/Akutpsychiatrie

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FEBRUAR 2019 / N° 2

NEUBAU NOTFALLSTATION/AKUTPSYCHIATRIE

KLINIK WALDHAUS CHUR

Die Psychiatrischen Dienste Graubünden haben das Bauprojekt Neubau Notfallstation/Akutpsychiatrie

aus baulichen und betrieblichen Gründen überarbeitet. Daraus resultieren Minderkosten

von rund 1.5 Millionen Franken. Mit der Projektüberarbeitung ist zugleich auch die neue

Norderschliessung optimiert worden. Dabei sind Anliegen der Anwohner berücksichtigt worden.

Die Psychiatrischen Dienste Graubünden

(PDGR) haben das Bauprojekt

Neubau Notfallstation/Akutpsychiatrie auf

dem Areal der Klinik Waldhaus in wesentlichen

Punkten überarbeitet. Aus statischen

Gründen wird auf den vollständigen unterirdischen

Zusammenbau mit bestehenden

Bauten verzichtet. Die betriebliche Anbindung

an die anderen Klinikbauten wird

durch unterirdische Verbindungskorridore

sichergestellt. Im Weiteren wurden die

Firsthöhe und die Dachneigung reduziert

sowie die Fassadengestaltung im Eingangsbereich

angepasst. Schliesslich wurde auch

das Raumkonzept angepasst und optimiert.

Aus all diesen Massnahmen resultiert

eine Kostenreduktion von rund 1.5 Millionen

Franken, womit den Einsparvorgaben

des Verwaltungsrates entsprochen

wird. Weitere Einsparungsmöglichkeiten

werden künftig im Bereich der technischen

Ausstattung vorgenommen. Im

Zuge dieser Projektanpassung ist auch

die Norderschliessung optimiert worden.

Die Strassenbreite wird reduziert und der

Waldabstand eingehalten. Wegen der

baulichen Umgestaltung des Untergeschosses

reduziert sich zudem die Anzahl

der Parkplätze von 36 auf 20, was das Verkehrsaufkommen

im Bereich Jüstliweg/

Cadonaustrasse senkt. Aus diesen Gründen

wurde am 15. Februar 2019 ein neues

Baugesuch eingereicht und jenes von

Oktober 2018 zurückgezogen.

Die Notfallstation der Klinik Waldhaus

stösst aufgrund der räumlichen Gegebenheiten

seit einigen Jahren an ihre

Grenzen. Der Neubau der Notfallstation/

Akutpsychiatrie mit 24 Betten, die auf zwei

Geschossen mit offen und geschlossen geführten

Gruppen betrieben wird, ist deshalb

dringend erforderlich. Gemeinsam mit

dem Neubau wird auch eine Verkehrsentflechtung

umgesetzt, damit das Klinikareal

verkehrsfrei wird. Ein ganz wichtiger Aspekt

bei der Behandlung der Patientinnen

und Patienten stellt die Ruhe dar. Die heutigen

Immissionen lassen sich mit dem medizinischen

Auftrag nicht mehr vereinbaren.

KOMPETENT UND GEMEINSAM FÜR LEBENSQUALITÄT


AKTUELLES ZUM NEUBAU DER PDGR FEBRUAR 2019 / N° 2

IST-SITUATION

ENDAUSBAU

Parkplätze PDGR

165

Parkplätze PDGR

197

Parkplätze KSGR

110

Verkehrsfluss

Verkehrsfluss

PDGR

PDGR

Cadonaustrasse

Cadonaustrasse

Fürstenwaldstrasse

20 UG PARKPLÄTZE

Verkehrsfreies Klinik-Areal

Jüstliweg

Jüstliweg

Fürstenwaldstrasse

Kirchgasse Masans

Cadonaustrasse

110 Parkplätze

Kantonsspital

>>

Kirchgasse Masans

*

* Die West-Strasse mit ihren Parkplätzen

wird aufgehoben. Der Ver- und

Entsorgungsverkehr in die Tiefgarage

im Neubau wird kleiner sein als der

bisherige Verkehr über die West-Strasse.

149 Parkplätze

Cadonaustrasse

28 Parkplätze

Fürstenwaldstrasse

Kantonsspital

>>

Scalärastrasse

Scalärastrasse

FAQ – NEUBAU

NOTFALLSTATION/AKUTPSYCHIATRIE

Erfüllen die PDGR einen

gesetzlichen Auftrag?

Ja. Dieser ist im Gesetz über die Psychiatrischen

Dienste Graubünden verankert. Die

PDGR müssen die psychiatrische Versorgung

von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

im Kanton Graubünden sicherstellen.

Warum braucht es eine neue

Notfallstation/Akutpsychiatrie?

Die Notfallstation der Klinik Waldhaus ist

zu klein und entspricht nicht mehr moder-

nen Anforderungen. Mit dem Neubau wird

eine patientenbezogene und zeitgerechte

Versorgung der zukünftigen Notfall- und

Akutpatienten sichergestellt. Er bietet mit

24 Betten auf zwei Geschossen die Möglichkeit,

offene und geschlossene Gruppen

zu führen.

Weshalb ist ein verkehrsfreies

Klinikareal wichtig?

Die stationäre Behandlung von psychisch

erkrankten Menschen hat in möglichst

lärmfreier Umgebung zu erfolgen. Lärmfaktoren

haben nachweisbar negative Auswirkungen

auf die körperliche und psychische

Gesundheit. Entsprechend verlängert

sich die Behandlungsdauer. Dies gilt es zu

vermeiden.

Wie sieht es heute mit der

Lärmbelastung aus?

Das Areal der Klinik Waldhaus wurde 1892

gebaut. Heute wird das Klinikareal von

Parkplätzen und Strassen umringt. Die Verund

Entsorgung erfolgt entlang des gesamten

südlichen und östlichen Klinikareals,

unmittelbar neben den Patienten- und

Behandlungszimmern. Die Lärmbelastung

ist im Vergleich zu anderen Kliniken sowie

der Klinik Beverin in Cazis viel höher.

Wie wird ein verkehrsfreies

Klinikareal erreicht?

Mit dem Neubau wird eine Verkehrsentflechtung

umgesetzt und die Parksituation völlig

neu gestaltet. Die bestehenden Parkplätze

rund um die Klinik werden aufgehoben.

Der grosse Parkplatz entlang der Fürstenwaldstrasse,

welcher bis Ende 2019 von den

Mitarbeitenden des Kantonsspitals genutzt

wird, wird um 39 Plätze erweitert und anschliessend

als PDGR-Parkplatz genutzt. In

Zukunft wird die Parkplatzzufahrt über den

bestehenden Südanschluss (Einfahrt Klinik

Waldhaus) ab der Loëstrasse erfolgen. Über

die neue Norderschliessung wird nur die

Ver- und Entsorgung sichergestellt.

Wie verändert sich das Verkehrsaufkommen

in der Cadonaustrasse

und dem Jüstliweg?

Insgesamt wird der PDGR-bedingte Verkehr

in der Cadonaustrasse und im Jüstliweg

reduziert. Heute erfolgen zahlreiche

Wegfahrten aus dem Klinikareal über die

West-Strasse, die direkt vor dem Klinikgebäude

entlang in den Jüstliweg führt.

Durch die künftige Verkehrsbefreiung des

Klinikareals entfällt dieser Verkehr gänzlich.

Der neu zu erwartende Ver- und Entsorgungsverkehr

über die Norderschliessung

wird kleiner sein als der bisherige

Verkehr über die West-Strasse. Damit erfahren

Cadonaustrasse und Jüstliweg insgesamt

eine Entlastung.

Bitte umblättern


Was sind die Vorteile der neuen

Parkplatzsituation?

1. Das Klinikareal wird vom Parkplatzverkehr

vollkommen befreit. Dies erhöht

das Wohl der Patienten.

2. Die heutige Zufahrt zum grossen Parkfeld

über die Fürstenwaldstrasse wird

aufgehoben. Künftig erfolgt die Zufahrt

über den bestehenden Südanschluss ab

der Loëstrasse.

3. Für die Loëstrasse entsteht kein Mehrverkehr,

weil die Parkplatzkapazität

nicht erweitert wird und der Parkplatzverkehr

schon heute über diesen Anschluss

erfolgt.

Welches sind die

Projektänderungen?

1. Aus statischen Gründen wird auf den

vollständigen unterirdischen Zusammenbau

des bestehenden Baus mit

dem Neubau verzichtet. Dadurch reduziert

sich die Raumfläche um ca. 540 m 2 .

Das Raumkonzept wurde entsprechend

angepasst, d.h. die Anzahl Parkplätze

von 36 auf 20 reduziert. Mit dieser Anpassung

kann der Bedarf der Nutzungsfläche

von ca. 300 m 2 für die Ver- und

Entsorgung gedeckt werden.

2. Die Firsthöhe, die Dachneigung und

die Fassadengestaltung im Eingangsbereich

wurden angepasst.

3. Die Zufahrtsstrasse vom Jüstliweg zur

Tiefgarage wurde überarbeitet.

Insgesamt resultiert durch die Projektänderung

eine Kosteneinsparung von 1.5 Millionen

Franken.

KONTAKT

Psychiatrische Dienste Graubünden

Loëstrasse 220

7000 Chur

Telefon 058 225 25 25

info@pdgr.ch

www.pdgr.ch

IMPRESSUM

Herausgeber Psychiatrische Dienste Graubünden

Verantwortung Markus Pieren

Bilder PDGR und Clavuot Architekturbüro

Layout Moinz Kreativbüro, Chur

Druck Communicaziun.ch, Ilanz

Auflage 500 Exemplare

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