JB_03_05_2019

johaki

Evangelische Kirche

Haushalts unser

gemeinden. Hiervon wer

sionen gezahlt, Bauvorhaben u

chliche und karitative Pr

Evangelische Kirche

Haushalts unser

gemeinden. Hiervon wer

sionen gezahlt, Bauvorhaben un

chliche und karitative Pr

März - Mai 2019 Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Marktoberdorf

Evangelische Kirche

Haushalts unser

gemeinden. Hiervon wer

sionen gezahlt, Bauvorhaben un

chliche und karitative Pr

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inhalt und Adressen

Inhalt:

Geleit Seite 3

Gruß Pfarrerin Barbara Röhm Seite 4

Gruß Pfarrer Rid Seite 5

Unsere Konfirmanden 2019 Seite 6

Frieden - Geschenk Gottes Seite 8

Ökumenische Exerzitien im Alltag Seite 10

Nacht der Kirchen Seite 11

Aufbrüche im Leben Seite 12

Bericht aus dem Kirchenvorstand Seite 14

Gemeindeabend am 21.03.2019 Seite 14

Kinderseite Seite 15

Wissen Sie schon, ... Seite 16

Seniorengeburtstage Seite 17

Gruppen - Themen - Termine Seite 18

Unsere Gemeinde Seite 19

Wir sind für Sie da!

Evang.-luth. Pfarramt Marktoberdorf, Bahnhofstr. 25

Für allgemeine Anfragen: Tel.: 0 83 42-23 96, Fax: 08342-42926, E-Mail: pfarramt.marktoberdorf@elkb.de

Klaus Dinkel

Pfarrer

Bahnhofstr. 25, MOD

klaus.dinkel@elkb.de

Sprechzeiten:

Montag 10.30 - 11.30 Uhr

Martina Heisler

Sekretärin

Bürostunden:

Mo., Di., Do., Fr. 9.30 - 11.00 Uhr

Stefanie Mangold

Pfarrerin

Sprechzeiten:

Dienstag 10.30 - 11.30 Uhr

Hans Heinle

Vertrauensmann des

Kirchenvorstands

hacr.heinle@kabelmail.de

Unsere Konten bei der Sparkasse Allgäu BIC: BYLADEM1ALG

IBAN: DE27 7335 0000 0240 0099 02 für Gebühren, Spenden

IBAN: DE54 7335 0000 0240 0026 26 für Kirchgeld

Impressum: Johannesbote, Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Marktoberdorf. Herausgegeben im Auftrag des Kirchenvorstandes.

Verantwortlich für den Inhalt: Pfr. Dinkel

Ein herzliches Dankeschön an die Johannesbotensponsoren:

Fam. Minck Marktoberdorf – Schreinerei Herbein Wald

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Gedanken zur Jahreslosung

Suche Frieden und jage ihm nach!

Psalm 34,15

Nur noch selten kommt die ganze Familie zusammen. Alle wohnen inzwischen weit verstreut.

Wenn sie dann um einen Tisch sitzen, trifft Vieles aufeinander. Unsichtbar mit dabei

ist bei den meisten aus der Runde der Wunsch, es möge doch alles friedlich zugehen

und bitte kein Thema zur Sprache kommen, bei dem der Konflikt schon vorprogrammiert

ist. Da reichen oft schon gewisse Stichworte… Und immer gibt es den, der mit Begeisterung

darauf eingeht und ein Kämpfchen wagt, und auch den, der schnell alle Wogen

zu glätten versucht.

Was tun wir nicht alles „um des lieben Friedens willen“? Wie viel wird unter den Teppich

gekehrt? Da kann es so lange liegen, bis irgendwer irgendwann darüber stolpert. Dann

ist es schnell um den „lieben Frieden“ geschehen.

Wir reden viel vom Frieden, denken über ihn nach, weil wir eine tiefe Sehnsucht nach

ihm haben.

„Suche Frieden und jage ihm nach!“, fordert David im 34. Psalm. Dabei könnte er in

seiner Situation auf ganz andere Gedanken kommen. Er ist auf der Flucht vor dem übermächtigen

König Saul, der ihm seine Erfolge neidet und ihm nach dem Leben trachtet.

Unzufriedenheit kann schnell zur Wurzel von Hass und Entzweiung werden. Wie oft sind

der neidvolle Blick auf andere oder unterschwellige Sorgen, im Leben zu kurz zu kommen,

Ursache für Streit und Auseinandersetzungen!

Im Hebräischen bedeutet „Frieden“ weit mehr als nur die Abwesenheit von Streit und

Krieg. „Schalom“ meint eine heile, unversehrte Welt, in der keine Gefahr mehr droht.

„Schalom“ ist die unverbrüchliche Hoffnung auf ein gerechtes und alle Feindschaft überwindendes

Miteinander der ganzen Schöpfung.

Diese Friedensbotschaft ist Kern aller prophetischen Verkündigung und Erwartung. So

hofft und verheißt der Prophet Micha: „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen

und ihre Spieße zu Sicheln. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben,

und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen“. (Micha 4, 3ff) Letztlich

kann nur einer die zerstörte und zerstrittene, von Gott abgefallene Schöpfung am Ende

der Zeiten wieder zurecht bringen und heilen: der von Gott eingesetzte Friedenskönig,

der von Israel sehnsüchtig erwartete Messias.

Klaus Dinkel

Pfr. Klaus Dinkel

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Gruss an die Johannes-Gemeinde

Hallo!

Mein Name ist Barbara Röhm und ich helfe bis Ende April in Ihrer Kirchengemeinde aus,

da momentan Pfarrerin Mangold und Pfarrer Dinkel ausfallen. Damit Sie wissen, mit

wem Sie es zu tun haben, möchte ich mich Ihnen ein bisschen vorstellen:

Ich bin momentan mit 25% Pfarrerin in Kaufbeuren

und gebe zusätzlich 11 Stunden Schulunterricht. Verheiratet

bin ich mit Pfarrer Alexander Röhm. Dass es

uns zu Hause nicht zu langweilig wird, dafür sorgen unsere

drei Kinder: Paul (3), Emma (6) und Jakob (fast 8).

In meiner Freizeit koche und backe ich gerne, wandere

und liebe gute Bücher. Mein großes Laster ist Schokolade.

Ich freue mich, hier bei Ihnen in Marktoberdorf zu sein

und ich bin bisher überall ganz herzlich und mit offenen

Armen empfangen worden. Dafür vielen Dank! Natürlich

kann in dieser Zeit nicht alles in gewohnter Fülle

stattfinden.

Dafür bitte ich Sie um Verständnis! Ebenso, wenn nicht gleich alles auf Anhieb klappt,

weil doch hier alles neu für mich ist. Aber ich bin mir sicher, dass wir das gemeinsam gut

meistern. Denn auch viele Haupt- und Ehrenamtliche bringen sich in dieser Zeit vermehrt

ein. Ein herzliches Dankeschön Ihnen allen!

Ihre Pfarrerin Barbara Röhm

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Grusswort von Stadtpfarrer Oliver Rid

Liebe evangelische Mit-Christen!

Seit 1. November darf ich nun Pfarrer für die katholischen Christen in Marktoberdorf

sein. So ist es mir eine Freude, Sie in Ihrem Pfarrbrief zu grüßen!

Ich möchte mich Ihnen ganz kurz vorstellen:

aufgewachsen bin ich in Babenhausen

im Landkreis Unterallgäu. Nach dem Abitur

am Kolleg der Schulbrüder in Illertissen

absolvierte ich eine Bank-Ausbildung. Danach

war die Zeit reif und ich trat ins Priesterseminar

ein und studierte Theologie in

Augsburg und Rom. Nach dem Pastoral-

Praktikum in Dillingen / Donau und meinen

Kaplans-Jahren in Augsburg durfte ich

die letzten sieben Jahre Jugend-Pfarrer für

das gesamte Ober- und West-Allgäu sein.

Während dieser Zeit wohnte ich im Jugendhaus

Elias in Seifriedsberg, wo ich bei

den großen Jugendleitertreffen bereits Ihren

Pfarrer und einige Jugendliche der Gemeinde

kennenlernen durfte. Es freut mich

sehr, dass ich nach dem Unter-, Ober- und

West-Allgäu nun das Ost-Allgäu erkunden

und hier den Glauben leben, feiern und

verkünden darf.

Besonders freue ich mich, immer wieder unseren Herrn gemeinsam mit Ihnen zu loben,

zu bitten und zu feiern. Dafür hält bereits das vor uns liegende Jahr genügend Möglichkeiten

bereit!

Auf ein gutes Zusammenleben und ein gesegnetes Zusammenwirken!

Herzlichst

Ihr Oliver Rid

5


Unsere Konfirmanden 2019

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Hallo liebe Gemeinde!

Wir sind die Hälfte der Samstagsgruppe der diesjährigen Konfirmanden. Unsere Namen

lauten Vanessa Kister, Katharina Grieser, Finn Kossmann, David Busch, Luca Goettelmann

und Moritz Rohde. Unter Gemeinde

verstehen wir Gemeinschaft,

Vertrauen und Glaube an Gott,

wie wir es auch im Konfirmandenunterricht

lernen und haben. Wir

sind eine kleine Familie geworden.

Unser Wunsch ist, dass die Gemeinde

immer für einander da ist,

dass immer Menschen dazukommen

und das gleiche erleben können,

was wir gerade erleben. Gott

ist für uns wie ein bester Freund,

mit dem man über alles reden kann und der immer für einen da ist. Man darf auch mal

sauer auf Gott sein, aber das ist in einer engen Freundschaft ja normal. Die Hauptsache

ist, dass man sich dann wieder verträgt.

Wir sind die andere Hälfte der Samstagsgruppe der Konfis 2018/19. Wir sind 3 Jungs

und 2 Mädchen. Timo Kusterer, Philipp Haltenberger, Fabian Buck, Maria Scholz und

Emelie Plaß. Wir verstehen unter Gemeinde den Zusammenhalt von vielen Menschen

und dass man so sein

kann, wie man ist. Wir

wünschen uns von unserer

Gemeinde, dass

sie so toll bleibt wie sie

ist mit so vielen tollen

Leuten und dass sich

immer viele Konfis anmelden.

Wir hoffen,

dass es weiterhin viele

verschiedene Gottes-


dienste gibt und dass alle immer viel Spaß haben können. Wir wissen, dass wir uns auf

Gott verlassen können!

Wir sind aus der Freitagsgruppe die Konfis Anastasia Gerlitz, Julia Riss und Hanna Conrad.

(Auf dem Foto fehlen Peter Bäuerle und Estella Schreider).

Für uns ist der Zusammenhalt der

Leute ganz wichtig, wenn es um

Gemeinde geht. Und Gott macht

diesen Zusammenhalt. Für uns ist

Gott wie ein Vater, der uns immer

und überall beschützt. Wir wünschen

uns von einer Gemeinde,

dass sie hinter uns steht in guten

und in schlechten Zeiten. Wir wünschen

unserer Gemeinde, dass sie

noch lange so gut zusammenhält

wie jetzt und dass der neue Bau

gut gelingt, außerdem sollen viele

Leute dazu kommen.

Wir sind die Konfirmanden Franziska Gerum, Leonie Harlos, Nadja Lohmann und Natalie

Buhle. Für uns ist Gott ein Vorbild und Beschützer, der immer für uns da ist. Gemeinde

ist für uns Zusammenhalt, Freundschaft und Vertrauen aufeinander. Wir wünschen uns

von der Gemeinde Respekt, Verlässlichkeit und Zuflucht in der Not. Unser Wunsch für die

Gemeinde ist viele Kirchenmitglieder, viel Glauben und Zusammenhalt für immer.

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Ingrid Schaffert

Frieden - Geschenk Gottes...

8

... oder Auftrag an uns Menschen?

Zweihundertsiebenunddreißig mal kommt das hebräische Wort für Frieden, Schalom,

in der Bibel vor – und siebenundachtzig mal wird im Neuen Testament der griechische

Begriff Eirene verwendet. Schon darin zeigt sich die tiefe Sehnsucht der Menschen nach

einer Welt ohne Krieg und Streit. Wie das Geleitwort von Pfarrer Dinkel deutlich macht,

umfasst der hebräische Begriff eigentlich die ganze von Gott geschaffene Welt, den gesamten

Bereich politischen, sozialen und religiösen Lebens. Er beinhaltet die geistige und

seelische Gesundheit des einzelnen ebenso wie Gerechtigkeit, Wahrheit und ein gutes

menschliches Miteinander, Sicherheit, Frieden und Ruhe, kurz, er zielt auf das gesamte

menschliche Dasein und Zusammenleben, auf das „Reich Gottes“ im Hier und Jetzt, so,

wie es uns zugedacht und verheißen ist .

Doch was verlangt die Jahreslosung da von mir? Ich soll mich selbst um Frieden bemühen,

Frieden suchen, ja geradezu mit allen Kräften darum kämpfen, ihm „nachjagen“.

Ist das nicht eine Überforderung? Wie kann ich das schaffen? Fällt das nicht eher in die

Verantwortung der führenden Politiker, Frieden zu stiften und zu bewahren, und scheitern

die gewählten Regierungen nicht schon oft genug, wenn die immer zahlreicher

werdenden Autokraten und Diktatoren dieser Welt ganze Länder und Regionen in Krieg

und Verderben stürzen? Was können wir als einzelne dagegen ausrichten?

Und andererseits: Haben nicht die Engel schon vor mehr als 2000 Jahren „Friede auf

Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ verheißen – und noch immer herrschen

in der Welt Unfrieden und Streit? Wie passt das zusammen – das Friedensversprechen

Gottes und die Friedlosigkeit hier auf der Erde? Und wenn der Friede von oben kommt,

von Gott – wieso sollen wir ihn suchen und ihm nachjagen? Haben wir da etwas falsch

verstanden?

Zweifellos ist die Übersetzung Martin Luthers hier missverständlich. „Friede sei den Menschen

seiner Gnade“ oder „Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind“ gibt

den ursprünglichen Sinn des Bibelwortes in Lukas 2, 14 sicher besser wieder und macht

deutlich, was zusammenkommen muss, damit Friede werde: Es sind Gottes Gegenwart

und seine Liebe, seine Ordnungen und seine Gebote, die Gerechtigkeit und Frieden

schaffen und garantieren, - wenn wir uns denn daran halten und sie umsetzen. Ohne

unser Zutun und Mitmachen kann Gottes Geschenk an die Menschen keine Wirkung in

der Welt entfalten. Der Friede - innerlich, zwischenmenschlich und mit der Schöpfung

– wird also, wie Pinchas Lapide betont, nur jenen verheißen, die Gottgefällig handeln

und leben. Wir hingegen brauchen Gottes Geist, seine Heilszusage und seine liebende

Zuwendung, die uns immer wieder stärkt, ermutigt und zurechtweist, wo wir dem uns

gegebenen Auftrag nicht genügen.


Das hat keiner besser zum Ausdruck gebracht als Franz von Assisi in seinem Friedensgebet:

Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens

dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,

dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,

dass ich verbinde, wo Streit ist;

dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;

dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel droht;

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,

nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;

nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;

wer sich selbst vergisst, der findet;

wer verzeiht, dem wird verziehen;

und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. Amen.

9


Ulrike Frey

Ökumenische Exerzitien im Alltag 11. März - 8. April

Gott will dein Freund sein

Einübung in die Freundschaft mit Gott an der Hand von Teresa von Avila

Am 28. März 2015 wurde der 500. Geburtstag

von Teresa von Avila, der spanischen

Ordensgründerin und ersten Kirchenlehrerin,

gefeiert. Wer heute ihre Schriften liest,

stellt mit Erstaunen fest, wie zeitgemäß ihre

Aussagen noch heute sind und wie sehr ihr

Gottesbild dem von Martin Luther ähnlich

ist.

An der Hand dieser großen und starken

Frau, die sich trotz der schwierigen Zeiten

während der spanischen Inquisition durch

nichts von ihren Reformbemühungen abhalten

ließ, wollen wir in diesem Jahr durch

die Exerzitien gehen.

„Gott will dein Freund sein“, das ist Teresas zentrales Anliegen, das sich durch alle

ihre Schriften hindurchzieht, denn sie war sich gewiss: „Gott und ich sind immer in der

Mehrheit“.

Doch Freundschaft fällt nicht vom Himmel, das wusste Teresa und wissen wir alle aus

Erfahrungen mit menschlichen Freundschaften. Ebenso wissen wir, dass Freundschaften

gepflegt sein wollen.

Nicht anders verhält es sich mit der Freundschaft zu Gott.

An 5 Abenden und während 4 Wochen in der Fastenzeit wollen wir uns zur Einstimmung

auf Ostern mit Teresa auf den Weg machen, um uns in dieser Freundschaft einzuüben,

sie anzunehmen, zu pflegen und ihre heilsame Wirkung entfalten zu lassen.

Die Treffen finden vom 11. März bis 8. April jeweils montagabends um 20 Uhr statt, die

Exerzitienbegleiter sind Ulrike Frey, Sylvia Gass und Ottmar Hengge.

Ulrike Frey

10


Claudia Ottenthaler

Ökumenische Nacht der Kirchen Freitag, 17. Mai 2019

In diesem Jahr nehmen wir wieder gemeinsam mit unseren Glaubensgeschwistern von

der katholischen Pfarreiengemeinschaft und der Christlichen Glaubensgemeinde (neuer

Name: Jesus-Haus MOD) an der ökumenischen Kirchennacht teil, die im gesamten Allgäu

stattfindet. Dieser Abend bietet die Gelegenheit, „Kirche mal anders“, oder „andere

Kirchen“ neu zu erleben. Jede Gemeinde bietet dafür verschiedene Programmblöcke im

45-Minuten-Takt an, so dass man während des Abends verschiedene Kirchen besuchen

und erleben kann. Die Programmhefte werden ab April ausliegen – hier schon ein kleiner

Vorgeschmack auf das Programm in unserer Johanneskirche:

19:00 - 19:45 Coming home

Genießen Sie die lyrischen Songs von Gunda Guggemos und

ihrer Gitarre, gewürzt mit kleinen Geschichten zum Schmunzeln

(JoKiTa – Team)

20:00 - 20:45 Melodie des Friedens in Wort und Klang

Musik: Susanne Holm mit Schüler-Ensemble. Texte verschiedener

Autoren.

21:00 -21:45 Orgel mal anders

Pop, Rock, Filmmusik…lassen Sie sich von unserem Organisten

Benedikt Thuy überraschen.

21:45 Aufbruch zum Taize-Gebet und gemeinsamen Abschluss

in der Frauenkapelle Marktplatz Marktoberdorf um

22:00.

11


Aufbrüche im Leben

Martina Merk

12

Wir alle werden im Leben früher oder später mit kleinen oder großen Aufbrüchen konfrontiert.

Schon bei der Geburt brechen wir auf in unser Leben.

Aber was bedeutet „Aufbruch“ überhaupt? Beim Nachdenken über den tieferen Sinn

dieses Wortes gehen mir die unterschiedlichsten, verwandten Begriffe durch den Kopf:

aufbrechen zu neuen Ufern, wirtschaftlicher und politischer Umbruch, das Eis ist gebrochen,

geistlicher Aufbruch, aufgebrochener Asphalt, usw.. Die Liste ließe sich beliebig

lange fortsetzen. Doch eines wird deutlich: All diese Worte und Sätze sind verbunden

sowohl mit positiven als auch mit negativen Gefühlen und Erfahrungen!

Aufbruch bedeutet Veränderung, Neustart, aber auch Verlust von Vertrautem und Angst

vor Unbekanntem. Er kann etwas Endgültiges, ja manchmal sogar etwas Rebellisches an

sich haben. Wir verbinden damit Abschied, Ausbruch aus alten Krusten und festgefahrenen

Wegen sowie Erneuerung und Neuanfang. Für jeden von uns hat dieses Wort seine

ganz eigene Bedeutung. Wir alle brauchen dafür Mut und Vertrauen -in uns, in unsere

Nächsten und nicht zuletzt in Gott. Und wir brauchen die Hoffnung, die richtigen Entscheidungen

getroffen, die richtige Weggabelung genommen zu haben, um nicht in die

Irre zu gehen, oder sogar den Boden unter den Füßen zu verlieren. Jeder Aufbruch stellt

uns vor neue Herausforderungen und vor die Frage: „Was trägt mich durch? Was gibt

mir die Kraft, durchzuhalten?“

Für mich persönlich ist das Motto dieses Johannesboten so aktuell wie selten zuvor.

Schon im letzten Jahr war ich mit dem Auszug unserer Tochter zum Studium nach München

konfrontiert. Ein Neuanfang für sie, voller Energie und Tatendrang, ein Teilabschied

für mich. Loslassen, verbunden mit Trauer über das Ende eines Lebensabschnittes, aber

auch mit Spannung und Vorfreude auf das Kommende.

Im Herbst erfuhren wir von der bevorstehenden Hochzeit unseres Neffen im nächsten

Sommer. Für ihn wird es ein großer Aufbruch in ein völlig neues Leben in Kanada! Aber

eben auch ein Abschied von Freunden und Verwandten, von vertrauten Strukturen. Und

wir werden uns auf die spannende Reise nach Kanada machen. Für mich ein kleiner Aufbruch

in unbekanntes Terrain, aber voll großer Vorfreude.

Ende letzten Jahres schließlich kam meine Schwiegermutter ins Krankenhaus. Die Strapazen

einer dreijährigen Chemotherapie- und Bestrahlungstortur forderten nun ihren

Tribut. Anfangs ein Wechselbad der Gefühle: Wird sie an Weihnachten nach Hause kommen

oder feiern wir mit ihr im Krankenhaus? Dann die bittere Erkenntnis, dass es ein

Abschiednehmen für uns alle werden wird. Auch der Tod ist ein Aufbruch. Gerade hier

wurde mir wieder klar, wie sehr ich die tragende Kraft Gottes nötig habe! Und die Hoff-


nung auf einen unbeschreiblichen Neuanfang! Ich muss an Jesus und seinen Tod denken.

Seine Auferstehung lässt mich nach vorne blicken und gibt mir Mut, weiterzugehen. Es

tröstet, zu wissen, dass er mich besonders in dieser Situation versteht, da er den schmerzhaften

Weg durch Leid und Tod selbst gegangen ist!

Freude und Schmerz, Glück und Trauer - in jedem Aufbruch nah beieinander. Und doch

wissen wir um die Notwendigkeit von Veränderung! Wie treffend hat dies Hermann

Hesse in seinem Gedicht „Stufen“ beschrieben:

„...Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. ...“

So lassen Sie uns aufbrechen in das vor uns liegende, neue Jahr, wenn möglich voller

Hoffnung, Mut und Vorfreude, aber immer im Bewusstsein: Wir können nie tiefer fallen,

als in Gottes Hand!

Mitlaufen – Mitfeiern - Sponsorenlauf-Gemeindefest 2019

Am Samstag, den 6. Juli 2019, ist eine Wiederauflage unseres erfolgreichen

Sponsorenlaufs geplant. Neu ist diesmal, dass wir diese Veranstaltung mit

unserem Gemeindefest verbinden wollen. Der Grund dafür ist, dass unser

Innenhof zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich eine große Baustelle sein wird,

wo für Tische, Bänke und Grills kein Platz mehr sein dürfte. Daher wollen wir

alle Aktivitäten auf das Gelände des TSV-Sportplatzes verlagern. Neben dem

Sponsorenlauf, dessen Erlös dem Neubau unseres Gemeindezentrums zugute

kommen soll, ist für das leibliche Wohl gesorgt. Es soll auch ein musikalisches

Programm geben und vielleicht gelingt es ja auch wieder, eine Tombola auf

die Beine zu stellen. Bisher fand das Gemeindefest immer am Sonntag anschließend

an den Gottesdienst statt. Heuer soll das Fest am Samstag-vormittag

beginnen und mit dem Gottesdienst am Sonntagvormittag enden. Alle

Laufbegeisterten können ab sofort ihre Fühler nach Sponsoren ausstrecken.

Die Meldeformulare werden wir noch rechtzeitig bereit stellen.

13


Bericht aus dem Kirchenvorstand und

Gemeindeabend am 21. März 2019

Nach der Wahl im Oktober traf sich der Kirchenvorstand zum ersten Mal im November

und berief zur Vervollständigung des Gremiums Manuela Reindl und Hans Heinle.

Im Dezember folgte eine Marathon-Sitzung mit der Wahl des Vertrauensmanns Hans

Heinle und der Stellvertreterin Claudia Ottenthaler. Folgende Ausschüsse wurden besetzt:

Bau-, Finanzen-, beschließender, Ökumene-, Gottesdienst- und Fest-Ausschuss.

Weiter gab es Einzel-Beauftragungen für: Jugend, Umwelt, Mission-Eine-Welt + Brot-

Für-die-Welt und Berufsschul-Beirat. Alle Mitglieder können bei Interesse im Pfarramt

erfragt werden. Ein großes Kapitel dieser Sitzung war die Bau-Finanzierung des geplanten

Gemeindezentrums. Dieser Punkt wurde ausführlich diskutiert und dann mit rund

1,4 Millionen Euro beschlossen. Nun wird der Plan bis März in der Landeskirche zur

Verteilungs-Sitzung eingereicht. Der Kirchen-Vorstand hofft auf einen Zuschuss in Höhe

von mindestens 40 Prozent.

Die Januar-Sitzung wurde von Pfarrerin Barbara Röhm aus Kaufbeuren (Ersatz für Pfr.

Dinkel in Respiratio und Pfrin. Mangold krankgeschrieben) geleitet. Wieder ging es um

die Finanzierbarkeit des geplanten Baus. Eine Sammlung von Themen und Zielen in den

nächsten Monaten wurde diskutiert und angelegt.

Angela Bauer

14

Gemeindeabend mit dem Thema „Die Reichsstadt Straßburg und ihr Münster“

Die Reichsstadt Straßburg gehörte im Mittelalter und der frühen Neuzeit neben Ulm,

Augsburg und Nürnberg zu den führenden Städten des römisch-deutschen Reiches.

Straßburg ist leider von Marktoberdorf aus nicht innerhalb einer Tagestour erreichbar.

Deshalb habe ich mich entschlossen, diese Stadt an einem Gemeindeabend in Wort und

Bild vorzustellen. Dabei werde ich besonders auf das Münster eingehen, das schon wegen

seiner damaligen Nähe zu Frankreich in Architektur und Skulptur eine wichtige Rolle

in der Vermittlung der Gotik von Frankreich nach Deutschland spielte. Dabei entstanden

Kunstwerke von europäischem Rang

Ein spannendes Thema!

Natürlich soll auch zur Sprache kommen, welch wichtige Rolle das heutige französische

Straßburg, wohl auch wegen seiner Mittlerfunktion, in der EU spielt.

Alle Interessenten aus der Gemeinde und darüber hinaus sind herzlich eingeladen.

Beginn im Gemeindesaal der Johanneskirche: 19.00 Uhr.

Spenden werden für den Gemeindeneubau verwendet.

Rudof Rothmund


15


wissen Sie schon ...

...dass mit diesem Johannesboten der jährliche Kirchgeldbrief verteilt wird? Bitte denken Sie

an eine zeitnahe Überweisung dieses wichtigen Beitrags zur Finanzierung unserer Kirchengemeinde.

… dass wegen der großen Nachfrage die Spielenachmittage jeden 2. Dienstag im Monat

um15.00 Uhr bei uns im Gemeindesaal stattfinden?

…dass mit diesem Johannesboten der Flyer für den Neubau unseres Gemeindezentrums verteilt

wird?

…dass am 7.4.2019 im Gottesdienst um 9.45 Uhr die Goldene Konfirmation gefeiert wird?

Sollten Sie nicht angeschrieben worden sein und zu den Gold-Konfirmanden gehören, melden

Sie sich bitte baldmöglichst im Pfarramt, Tel. 08342/2396.

…dass für Aktion Brot für die Welt insgesamt 4.661,89 Euro zusammengekommen sind (Basar,

Gottesdienste, Spenden)? Vielen Dank an alle Spender.

… dass wir Lesepaten suchen für Flüchtlingskinder?

Wir suchen Jugendliche oder Erwachsene, die bereit sind, 1-2 Mal in der Woche mit Flüchtlingskindern

zu lesen, d.h., ihnen vorzulesen, sie selbst lesen zu lassen und mit ihnen über das

Gelesene zu sprechen.

Sollten Sie Zeit und Lust haben, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen, melden Sie sich bitte

bei: Ingrid Schaffert, Tel. 08342/99 99 281 oder schaffertmo@gmail.com.

Einladung zum Himmelfahrts-Gottesdienst im Grünen

Den Gottesdienst im Grünen wollen wir auch in diesem Jahr in einem unserer

Gemeindeteile feiern, der etwas abseits unserer Kirche liegt. Diesmal am südwestlichen

Ende in Görisried.

Wie immer beginnt der Tag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst an einer Kapelle

oder einem anderen schönen Ort um Görisried herum, danach können alle,

die gerne ein paar Schritte gehen, zur Einkehr im Gasthof Hirsch in Görisried

laufen. Dort essen wir gemeinsam und lassen den gemeinsamen Teil des Tages

ausklingen.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie über die Tageszeitung und das Görisrieder

„Blättle“.

16


gruppen - themen - termine

Juni Mai

April

März

Datum Uhrzeit Veranstaltung

01.03.

02.03.

03.03.

10.03.

11.03.

12.03.

13.03.

14.03.

16.03.

17.03.

18.03.

21.03.

24.03.

25.03.

30.03.

31.03.

01.04.

07.04.

08.04.

09.04.

10.04.

11.04.

12.04.

14.04.

18.04.

19.04.

21.04.

22.04.

28.04.

05.05.

08.05.

09.05.

12.05.

14.05.

16.05.

17.05.

19.05.

20.05.

25.05.

26.05.

30.05.

02.06.

09.06.

10.06.

19.00

14.30

9.45

9.45/18.00

20.00

15.00

15.00

19.00

14.00

8.15/9.45

16.30

20.00

19.00

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9.45

11.00

Weltgebetstag (Frauenkapelle)

Besonderer Taufgottesdienst

GD + AM + Kirchenkaffee

GD /Lobpreisabend

Exerzitien (GS)

Spielenachmittag (GS)

Kontaktkreis (GS)

Friedensgebet (St.Michael)

Zwillingsflohmarkt (Modeon)

GD Ebenh./GD + Ki-GD + Kirchenk.

GD Gulielminetti-Heim

Exerzitien (GS)

Gemeindeabend (GS)

Konfi-Vorst.-GD+ Zwergerl-GD

Abend-GD + AM

Exerzitien (GS)

Gehörlosen-Treffen + GD

Gottesdienst

Exerzitien (GS)

Goldene Konfirmations-GD + AM + Ki-GD + Kirchenkaffee

Exerzitien (GS)

Spielenachmittag (GS)

Kontaktkreis (GS)

Seniorenkreis 60+ (GS)

Friedensgebet (Kirche)

Ökum. Jugend-Kreuzweg (Kirche)

GD Ebenh./GD + Kirchenk.

GD Guli-Heim +AM/Cl-K.-Haus + AM

GD Gründonnerstag + AM

GD Karfreitag + AM

Osternacht + AM/GD + AM

Fam-GD Emmaus-Gang Buchel

GD/Abend-GD + AM

GD + AM + Ki-GD + Kirchenkaffee

Kontaktkreis (GS)

Friedensgebet (Chr.Glaubensgem.)

GD +Lobpreisabend

Spielenachmittag (GS)

Seniorenkreis 60+ (GS)

Nacht der Kirchen

GD Ebenh./GD + Ki-GD + Kirchenk.

GD Gulielminetti-Heim

Beicht-GD für Konfirmanden

Konfi-GD 1.Gruppe + Zwergerl-GD

Abend-GD + AM

Himmelf.-GD in Görisried

Konfi-GD 2.Gruppe

Pfingst-GD + AM

Ökum.GD in St. Martin

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unsere gemeinde

Wöchentliche Termine der Gruppen und Kreise:

Krabbelgruppe: Mi. 15.30 - 17.00 Uhr im zweiwöchentl. Rhytmus, Birgit Gockel, 0176 61159508

Mutter-Kind-Gruppe 0-6 Jahre: Mi. 9.00 - 11.00 Uhr, Silke Rippe-Hock, 08377-7509074

Kirchenmäuse Mädchen 6-10 Jahre: Fr. 15.00 - 16.30 Uhr, Angela Bauer, 08342-1746

Mädchen-Gruppe 10-13 Jahre: Termine s. Aushang, Angela Bauer, 08342-1746

Jugendgruppe 14-27 Jahre: Fr. 17.30-19.30 Uhr im zweiwöchentl. Rhythmus, Termine s. Aushang,

Max Albrecht 0160-4913812, Melanie Pfeilschifter 0175 58109417

Tanzteam Jokita: Sa. 10.00 - 13.30 Uhr, Claudia Ottenthaler, 08342-41704

Single Moms: Do. 16.00 - 18.00 Uhr im zweiwöchentl. Rhythmus, Manuela Wohlschläger, 08377-9294200

Liturgischer Chor: Termine nach Vereinbarung, Ingrid Schaffert, 08342-897380

Kirchenchor: Mi. 20.00 - 21.30 Uhr, Doris Gerhards, 08342-969867

Kontaktkreis: jeden 2. Mi. im Monat, 15.00 Uhr, Angela Bauer, 08342-1746

Treffpunkt 60+: jeden 3. Do. im Monat, 14.30 Uhr, Christel Heinle, 08341-40932

Hauskreise: Informationen erhalten Sie in unserem Pfarrbüro

TAUFEN

Jonathan Vagt, Marktoberdorf

BESTATTUNGEN

Otto Litz, 84 Jahre - Ursula Sickert, 94 Jahre

Norbert Lawniczak, 67 Jahre - Ilona Kämpfle, 65 Jahre

Sofie Keck, 98 Jahre - Dorothea Koch, 91 Jahre

Axel Böttle, 63 Jahre - Joachim Kadur, 81 Jahre

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