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Jahresbericht 2018 der Freiwilligen Feuerwehr Neulengbach-Stadt

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Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong><br />

NEULENGBACH-STADT<br />

JAHRESBERICHT <strong>2018</strong>


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<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Inhaltsverzeichnis<br />

Vorwort des Kommandanten.........................................................................................................................................................................2<br />

Gedenken an die Verstorbenen....................................................................................................................................................................5<br />

Tätigkeitsbericht <strong>2018</strong>......................................................................................................................................................................................6<br />

Einsatzgeschehen <strong>2018</strong>....................................................................................................................................................................................8<br />

Bericht <strong>der</strong> Rechnungsprüfer.....................................................................................................................................................................20<br />

Anschaffungen <strong>2018</strong>........................................................................................................................................................................................21<br />

Bericht Atemschutz..........................................................................................................................................................................................22<br />

Bericht Fahrmeister..........................................................................................................................................................................................24<br />

Bericht Nachrichtendienst...........................................................................................................................................................................30<br />

Bericht Zeugmeister........................................................................................................................................................................................31<br />

Bericht Ausbildung...........................................................................................................................................................................................32<br />

Bericht <strong>Feuerwehr</strong>medizinischer Dienst..............................................................................................................................................38<br />

Bericht Wasserdienst......................................................................................................................................................................................40<br />

Bericht Öffentlichkeitsarbeit......................................................................................................................................................................44<br />

Bericht <strong>Feuerwehr</strong>jugend..............................................................................................................................................................................46<br />

Bericht EDV...........................................................................................................................................................................................................49<br />

Bericht Vorbeugen<strong>der</strong> Brandschutz.......................................................................................................................................................50<br />

Bericht Schadstoffdienst...............................................................................................................................................................................52<br />

Auszeichnungen und Jubiläen...................................................................................................................................................................54<br />

Angelobungen, Beför<strong>der</strong>ungen und Ernennungen........................................................................................................................55<br />

Leistungsabzeichen <strong>der</strong> Aktivmannschaft.........................................................................................................................................56<br />

Statistik <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>..................................................................................................................................................................................57<br />

Lehrgangs- und Seminarbesuche............................................................................................................................................................58<br />

Dienstpostenplan...............................................................................................................................................................................................62<br />

Überörtliche Funktionen...............................................................................................................................................................................63<br />

Einsatzleiterreihenfolge................................................................................................................................................................................64<br />

Impressum..............................................................................................................................................................................................................64<br />

1


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Vorwort des Kommandanten<br />

Geschätzte Freunde und För<strong>der</strong>er <strong>der</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong>,<br />

liebe Kameradinnen und Kameraden!<br />

HBI Markus PETER<br />

<strong>Feuerwehr</strong>kommandant<br />

2<br />

Wenn Menschen, Tiere o<strong>der</strong><br />

Sachwerte in Gefahr sind und<br />

man sich nicht mehr an<strong>der</strong>s<br />

zu helfen weiß, wählt man die<br />

Notrufnummer 122. Dann<br />

dauert es nur wenige Minuten,<br />

und eine gut ausgebildete, gut<br />

ausgerüstete, hochprofessionelle<br />

<strong>Feuerwehr</strong> eilt einem zu Hilfe.<br />

Das ist nicht selbstverständlich.<br />

Bei meinem letzten Urlaub habe<br />

ich zwei Familien aus Siebenbürgen<br />

in Rumänien kennengelernt.<br />

Sie stammen aus einer <strong>Stadt</strong><br />

mit ca. 320.000 Einwohnern,<br />

also etwa dreißig Mal so groß<br />

wie <strong>Neulengbach</strong>. Als wir auf das<br />

Thema <strong>Feuerwehr</strong> zu sprechen<br />

kamen, erzählten sie mir, dass bei<br />

ihnen Nachbarschaftshilfe ganz<br />

groß geschrieben wird. Denn die<br />

<strong>Feuerwehr</strong> dieser <strong>Stadt</strong> hat in ihrem<br />

Löschbezirk nur zwei Löschfahrzeuge<br />

- und es kann ohne<br />

Weiteres vorkommen, dass man<br />

den Notruf betätigt und die <strong>Feuerwehr</strong><br />

kommt eben nicht. Grobe<br />

technische Defekte an den Fahrzeugen<br />

o<strong>der</strong> Mangel an Treibstoff<br />

o<strong>der</strong> zu wenig Mannschaft, um die<br />

Fahrzeuge zu besetzen; das alles<br />

kann dort sehr wohl vorkommen<br />

und dazu führen, dass die <strong>Feuerwehr</strong><br />

nicht ausrücken kann.<br />

Rumänien ist mittlerweile seit<br />

mehr als zehn Jahren ein EU-<br />

Staat und übernahm im Jänner<br />

2019 den Ratsvorsitz. Die Heimatstadt<br />

<strong>der</strong> beiden rumänischen<br />

Familien liegt von <strong>Neulengbach</strong><br />

gerade einmal 700 km weit entfernt.<br />

Nach Bregenz sind es von<br />

<strong>Neulengbach</strong> 630 km.<br />

Warum ich das hier schreibe?<br />

Ganz einfach, um zu zeigen, dass<br />

es eben nicht überall selbstverständlich<br />

ist, dass nach einem<br />

Notruf zu je<strong>der</strong> beliebigen Tago<strong>der</strong><br />

Nachtzeit innerhalb von<br />

wenigen Minuten die <strong>Feuerwehr</strong><br />

eintrifft.<br />

Auch im Jahr <strong>2018</strong> hatte die Freiwillige<br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<br />

<strong>Stadt</strong> wie<strong>der</strong> eine große Anzahl<br />

an Einsätzen zu bewältigen. Das<br />

Einsatzjahr begann mit mehreren<br />

Sturmschäden am 3. und 4.<br />

Jänner und endete mit <strong>der</strong> Rettung<br />

einer eingeklemmten Person<br />

nach einem Verkehrsunfall<br />

am 27. Dezember. Dazwischen<br />

lagen zahlreiche zum Teil auch<br />

recht spektakuläre Einsätze,<br />

wie beispielsweise <strong>der</strong> Brand <strong>der</strong><br />

Zugmaschine eines Tanklastzuges<br />

auf <strong>der</strong> A1 am 11. Oktober.<br />

Dieser Brand wurde von unseren<br />

Einsatzkräften so blitzartig abgelöscht,<br />

dass ein Übergreifen <strong>der</strong><br />

Flammen auf den mit Gefahrgut<br />

beladenen Sattelanhänger verhin<strong>der</strong>t<br />

werden konnte. Ich erwähne<br />

das nicht ohne Stolz, denn<br />

solche Leistungen und auch die<br />

Routine, mit <strong>der</strong> die Mitglie<strong>der</strong><br />

unserer Wehr bei Einsätzen vorgehen,<br />

setzen einen sehr hohen<br />

Ausbildungsstand <strong>der</strong> gesamten


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Mannschaft voraus. Dass dieser<br />

Stolz berechtigt ist, beweisen die<br />

vielen positiven Rückmeldungen<br />

von außen, die ich nach unseren<br />

Einsätzen regelmäßig von Betroffenen,<br />

von <strong>der</strong> Exekutive o<strong>der</strong> von<br />

<strong>der</strong> ASFINAG erhalte.<br />

Dass das nicht selbstverständlich<br />

ist, habe ich bereits ausgeführt.<br />

Dass all diese Leistungen aber<br />

von Frauen und Männern erbracht<br />

werden, die we<strong>der</strong> für ihre<br />

Einsatztätigkeit, noch für Übungen,<br />

Schulungen, Ausbildungen<br />

o<strong>der</strong> all die an<strong>der</strong>en unzähligen<br />

Stunden, die sie im <strong>Feuerwehr</strong>dienst<br />

leisten, auch nur einen<br />

Cent erhalten, ihre Freizeit dafür<br />

opfern und dabei noch hochmotiviert<br />

sind, verdient wirklich<br />

höchste Anerkennung.<br />

Ich möchte mich daher bei allen<br />

Kameradinnen und Kameraden<br />

für ihre Einsatzbereitschaft und<br />

die erbrachten Leistungen auf<br />

das Herzlichste bedanken. Ihr<br />

könnt mit Recht stolz auf Euch<br />

sein!<br />

Mein Dank gilt aber auch jenen<br />

Personen aus <strong>der</strong> Politik, <strong>der</strong><br />

Wirtschaft sowie <strong>der</strong> Zivilbevölkerung,<br />

die uns immer wie<strong>der</strong><br />

auf unterschiedliche Art Unterstützung<br />

zuteil werden lassen,<br />

allen befreundeten Einsatzorganisationen<br />

für die gute und kameradschaftliche<br />

Zusammenarbeit<br />

und nicht zuletzt auch<br />

den Familien <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>mitglie<strong>der</strong>,<br />

<strong>der</strong>en Geduld oft auf<br />

eine harte Probe gestellt wird,<br />

wenn ihre Lieben wie<strong>der</strong> einmal<br />

für die <strong>Feuerwehr</strong> tätig sind.<br />

GUT WEHR!<br />

3


4<br />

Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong>


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Im Gedenken an<br />

alle verstorbenen<br />

<strong>Feuerwehr</strong>mitglie<strong>der</strong><br />

Otto Leitgeb<br />

17.06.1929 - 01.07.<strong>2018</strong><br />

Ehrenoberlöschmeister<br />

Mitglied <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

01.01.1948 - 01.07.<strong>2018</strong><br />

Träger des<br />

Silbernen <strong>Feuerwehr</strong>leistungsabzeichens<br />

Ehrenzeichens für 70-jährige verdienstvolle Tätigkeit im <strong>Feuerwehr</strong>wesen<br />

Armin Kellner<br />

25.01.1943 - 27.12.<strong>2018</strong><br />

Löschmeister<br />

Mitglied <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

01.10.1981 - 27.12.<strong>2018</strong><br />

Träger des<br />

Ehrenzeichens für 25-jährige verdienstvolle Tätigkeit im <strong>Feuerwehr</strong>wesen<br />

Verdienstabzeichens <strong>der</strong> Gemeinde <strong>Neulengbach</strong> in Silber<br />

5


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Tätigkeitsbericht <strong>2018</strong><br />

Einsätze im Jahr <strong>2018</strong><br />

Einsätze Mann Stunden<br />

<strong>2018</strong> 2017 <strong>2018</strong> 2017 <strong>2018</strong> 2017<br />

Brandeinsätze 45 45 360 381 290 288<br />

davon Fehlalarme BMA 35 31<br />

Technische Einsätze 164 226 1.016 1.428 1.395 2.397<br />

Brandsicherheitswachen 6 8 31 44 244 290<br />

SUMME 215 279 1.853 1.853 1.929 2.975<br />

Geleistete Arbeitsstunden im Jahr <strong>2018</strong><br />

Stunden <strong>2018</strong> Stunden 2017<br />

Einsätze 1.929 2.975<br />

Übungen/Schulungen 2.310 1.594<br />

Verwaltungsarbeiten 400 480<br />

Bewerbe 808 653<br />

<strong>Feuerwehr</strong>jugend 1.608 1.230<br />

Übungsvorbereitungen, Vorträge außerhalb <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>,<br />

Öffentlichkeitsarbeit, Arbeiten im <strong>Feuerwehr</strong>haus,<br />

Wartungs- und Reinigungsarbeiten, usw.<br />

3.880 2.792<br />

GESAMTSTUNDEN DER FEUERWEHR 10.935 9.724<br />

Die Arbeitsleistungen für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von <strong>Feuerwehr</strong>fest und<br />

<strong>Feuerwehr</strong>ball werden statistisch nicht erfasst und sind daher in den o.a. Gesamtstunden nicht enthalten.<br />

Gefahrene Kilometer im Jahr <strong>2018</strong><br />

Fahrzeug Takt. Bez. Marke/Type km <strong>2018</strong> km 2017<br />

Wechselladefahrzeug WLF MAN 41.480 3.229 5.058<br />

Schweres Rüstfahrzeug SRF MAN 17.232 1.806 1.987<br />

Löschfahrzeug LF Mercedes Atego 1.009 561<br />

Tanklöschfahrzeug TLF Mercedes 1627 545 824<br />

Versorgungsfahrzeug VF Mercedes 316 CDI 9.769 8.114<br />

Vorausrüstfahrzeug VRF Mercedes 519 CDI 732 838<br />

Drehleiter DL Mercedes 1618 191 255<br />

Kommandofahrzeug KDO Volkswagen Golf 12.014 7.079<br />

GESAMTKILOMETER 29.295 24.716<br />

6


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Anzahl <strong>der</strong> Einsätze <strong>2018</strong><br />

6<br />

45<br />

• z Brandeinsätze<br />

• z Technische Einsätze<br />

• z Brandsicherheitswachen<br />

164<br />

GESAMT: 215 Einsätze<br />

Geleistete Einsatzstunden <strong>2018</strong><br />

244<br />

290<br />

• z Brandeinsätze<br />

• z Technische Einsätze<br />

• z Brandsicherheitswachen<br />

1.395<br />

GESAMT: 1.929 Stunden<br />

Geleistete Arbeitsstunden Gesamt <strong>2018</strong><br />

400<br />

808<br />

2.310<br />

1.608<br />

1.929<br />

3.880<br />

• z Einsätze<br />

• z Übungen/Schulungen<br />

• z Verwaltungsarbeiten<br />

• z Bewerbe<br />

• z <strong>Feuerwehr</strong>jugend<br />

• z Übungsvorbereitungen,<br />

Vorträge außerhalb <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>,<br />

Öffentlichkeitsarbeit,<br />

Arbeiten im <strong>Feuerwehr</strong>haus,<br />

Wartungs- und Reinigungsarbeiten, usw.<br />

GESAMT: 10.935 Stunden<br />

Einsätze<br />

Übungen/Schulungen<br />

Verwaltungsarbeiten<br />

Bewerbe<br />

7<br />

<strong>Feuerwehr</strong>jugend<br />

Arbeiten im <strong>Feuerwehr</strong>haus, Reinigungs- u. Wartungsarbeiten, Übungsvorbereitungen, Vorträge außerhalb <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>, Öffentlichkeitsarbeit, usw.


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Einsatzgeschehen <strong>2018</strong> (Auszug)<br />

8<br />

03. Jänner<br />

Mehrere Einsätze wegen Sturmschäden:<br />

In Haag muss ein umgestürzter<br />

Baum von <strong>der</strong> Straße<br />

entfernt werden, an einem Einfamilienhaus<br />

wird ein loses Blechdach<br />

gesichert und provisorisch<br />

befestigt.<br />

04. Jänner<br />

Weitere Sturmschäden. Bei<br />

einem Carport in <strong>der</strong> Englän<strong>der</strong>gasse<br />

wird das Dach behelfsmäßig<br />

befestigt, um weitere Schäden<br />

zu verhin<strong>der</strong>n.<br />

13. Jänner<br />

Brandsicherheitswache beim<br />

Neujahrskonzert in <strong>der</strong> Aula <strong>der</strong><br />

Neuen Mittelschule.<br />

16. Jänner<br />

Verkehrsunfall auf <strong>der</strong> B19 bei<br />

Markersdorf. In Zusammenarbeit<br />

mit <strong>der</strong> örtlich zuständigen <strong>Feuerwehr</strong><br />

werden zwei beschädigte<br />

PKW geborgen.<br />

19. Jänner<br />

PKW-Bergung auf <strong>der</strong> A1 beim<br />

Knoten Steinhäusl um 07:00 Uhr.<br />

Am Abend ein weiterer technischer<br />

Einsatz in Unterdambach,<br />

wo nach einem Verkehrsunfall<br />

zwei PKW geborgen werden.<br />

07. Februar<br />

Verkehrsunfall auf <strong>der</strong> Scharfkreuzung.<br />

Mit Hilfe von Rangierrollern<br />

wird ein beschädigter<br />

PKW rasch aus dem Kreuzungsbereich<br />

entfernt.<br />

10. Februar<br />

Um 03:11 Uhr in <strong>der</strong> Nacht wird<br />

die Brandmeldeanlage in <strong>der</strong><br />

Park&Ride-Anlage aufgrund<br />

mehrerer grundlos versprühter<br />

Feuerlöscher ausgelöst. Rückstellen<br />

<strong>der</strong> Brandmeldeanlage<br />

und Übergabe <strong>der</strong> Einsatzstelle<br />

an die Polizei.<br />

20. Februar<br />

Fahrzeugbergung in Umsee. Ein<br />

PKW muss mit dem Kran des<br />

Wechselladefahrzeugs aus dem<br />

Bach gehoben werden.<br />

Kurz nach dem Einrücken eine<br />

weitere Fahrzeugbergung, diesmal<br />

auf <strong>der</strong> A21 zwischen Steinhäusl<br />

und Hochstraß.<br />

21. Februar<br />

Verkehrsunfall auf <strong>der</strong> Westautobahn,<br />

wie am Tag davor eine<br />

Kranarbeit für die Mannschaft<br />

des Wechselladefahrzeugs.<br />

25. Februar<br />

Ausgedehnte Ölspur vom Schiele-Platz<br />

bis zum unteren Hauptplatz.<br />

Vier Kameraden arbeiten<br />

mehr als eine Stunde an <strong>der</strong><br />

Beseitigung <strong>der</strong> Verschmutzung.<br />

27. Februar<br />

PKW-Bergung auf <strong>der</strong> Westautobahn<br />

bei KM 34, Richtungsfahrbahn<br />

Salzburg.<br />

28. Februar<br />

PKW-Bergung auf <strong>der</strong> Westautobahn<br />

bei KM 41, Richtungsfahrbahn<br />

Salzburg.<br />

04. März<br />

Acht <strong>Feuerwehr</strong>en mit 21 Fahrzeugen<br />

und 124 Mann bekämpfen<br />

einen Wohnhausbrand in<br />

Fuchsberg. Die Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> steht<br />

mit dem Tanklöschfahrzeug und<br />

dem Löschfahrzeug im Einsatz<br />

und unterstützt die Sicherstel-


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

lung <strong>der</strong> Löschwasserversorgung<br />

mit einer mehrere hun<strong>der</strong>t Meter<br />

langen Zubringleitung.<br />

07. März<br />

Zwei Brandalarme. Am Vormittag<br />

im Pflegeheim, am Nachmittag<br />

im Baumarkt.<br />

09. März<br />

Nachdem ein LKW auf <strong>der</strong> A1<br />

die Mittelleitschiene gerammt<br />

hatte, mußte das beschädigte<br />

Fahrzeug von <strong>der</strong> Überholspur<br />

entfernt werden.<br />

27. März<br />

Um 11:23 Uhr wird die Freiwillige<br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<br />

<strong>Stadt</strong> nach einem Forstunfall im<br />

die verletzte Person allerdings<br />

bereits befreit und wird vom<br />

Notarzt versorgt.<br />

28. März<br />

In <strong>der</strong> Bahnhofstraße tritt aus<br />

einem schadhaften Bagger Hydrauliköl<br />

aus. Eine Auffangwanne<br />

wird unter <strong>der</strong> Leckage positioniert,<br />

auf die verschmutzten Verkehrsflächen<br />

wird Ölbindemittel<br />

aufgetragen.<br />

06. April<br />

Bei einem Unfall auf <strong>der</strong> A1 hat<br />

ein PKW-Lenker großes Glück.<br />

Sein PKW war rechts von <strong>der</strong><br />

Fahrbahn abgekommen, rammte<br />

eine Hinweistafel und kam erst<br />

30 Meter weiter schwer beschädigt<br />

auf <strong>der</strong> Böschung zu stehen.<br />

Der Lenker entsteigt dem Wrack<br />

völlig unverletzt, die Bergung<br />

erfolgt mit dem Kran des Wechselladefahrzeugs.<br />

<strong>der</strong> Unfallstelle abtransportiert<br />

werden.<br />

18. April<br />

Um 17:40 Uhr wird die Freiwillige<br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<br />

<strong>Stadt</strong> mit <strong>der</strong> Meldung „B1<br />

Schlosspark zu einer „Person in<br />

Notlage“ alarmiert. Beim Eintreffen<br />

unserer Einsatzkräfte ist<br />

12. April<br />

Verlorenes Ladegut führt auf<br />

<strong>der</strong> A1 zu einem Auffahrunfall<br />

mit vier beteiligten Fahrzeugen.<br />

Zwei nicht mehr fahrbereite<br />

PKW müssen geborgen und von<br />

Kleinbrand“ alarmiert. Beim<br />

Eintreffen an <strong>der</strong> Einsatzadresse<br />

ist allerdings <strong>der</strong> Brand eines<br />

Schuppens bereits voll ausgebildet<br />

und Flammen greifen auf den<br />

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<br />

9


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Dachstuhl des direkt angrenzenden<br />

Wohnhauses über. Durch<br />

das sehr rasche und taktisch<br />

einwandfreie Vorgehen sowie<br />

die effiziente Brandbekämpfung<br />

kann das Wohnhaus zur Gänze<br />

gerettet werden.<br />

19. April<br />

Tragehilfe für den Rettungsdienst,<br />

eine Patientin muss aus<br />

dem ersten Stock eines Wohnhauses<br />

durch ein enges Stiegenhaus<br />

hinunter gebracht werden.<br />

20. April<br />

Potenziell hochgefährliches Unfallszenario<br />

auf <strong>der</strong> A21, als an<br />

einem vollbeladenen Tanklastzug<br />

ein Reifen am Anhänger platzt.<br />

Der Gefahrgutlenker kann den<br />

schlingernden Anhänger unter<br />

Kontrolle und den Tanklastzug<br />

zum Stehen bringen, allerdings<br />

kommt es im unmittelbar nachfolgenden<br />

Verkehr zu Unfällen<br />

mit mehreren PKW. Die <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> führt<br />

die Fahrzeugbergungen durch.<br />

22. April<br />

Auf <strong>der</strong> A21 überschlägt sich ein<br />

Lieferwagen und prallt danach<br />

gegen einen Baum. Der unverletzte<br />

Fahrzeuglenker bekämpft<br />

einen Entstehungsbrand geistesgegenwärtig<br />

mit seinem Handfeuerlöscher.<br />

Fahrzeugbergung<br />

mit dem Kran des Wechselladefahrzeugs,<br />

Abtransport am<br />

Abschleppgalgen des Schweren<br />

Rüstfahrzeuges.<br />

25. April<br />

Alarmierung um 00:23 Uhr,<br />

nächtliche PKW-Bergung auf <strong>der</strong><br />

Westautobahn.<br />

27. April<br />

Frontalkollision zwischen zwei<br />

PKW auf <strong>der</strong> B19 am Vormittag.<br />

Glücklicherweise we<strong>der</strong> eingeklemmte<br />

noch schwer verletzte<br />

Personen. Bergung <strong>der</strong> Unfallfahrzeuge<br />

durch die Freiwillige<br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong>.<br />

Am Nachmittag kommt es auf<br />

<strong>der</strong> A21 zu einem schweren<br />

Auffahrunfall, zur Trennung <strong>der</strong><br />

ineinan<strong>der</strong> verkeilten Unfallfahrzeuge<br />

muss die Seilwinde des<br />

SRF eingesetzt werden.<br />

www.guggis.cc<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di, Mi, Mo, Do, Do, Fr, Fr, Sa: Sa: 09:00-24:00 9-24 Uhr Uhr<br />

So: So: 09:00-13:30 9-22 Uhr Uhr<br />

Di, Mo: Mi: Ruhetag<br />

Tullner Straße 80<br />

3040 <strong>Neulengbach</strong><br />

10


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

28. April<br />

Während des Einrückens von<br />

einer Übung in Emmersdorf<br />

erfolgt die Alarmierung zu einer<br />

PKW-Bergung am Autobahnzubringer<br />

St. Christophen. Nach<br />

zügig durchgeführter Kranarbeit<br />

ist die Straße rasch wie<strong>der</strong> ungehin<strong>der</strong>t<br />

passierbar.<br />

11. Mai<br />

Brandverdacht beim Alten Rathaus.<br />

Bei <strong>der</strong> Kontrolle des Objektes<br />

ist kein Brand feststellbar.<br />

17. Mai<br />

Um 08:45 Uhr wird die <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> zu<br />

einem vermeintlichen Kleinbrand<br />

in <strong>der</strong> Hainfel<strong>der</strong> Straße<br />

gerufen. Dort wird zwar kein<br />

Brand, jedoch eine direkt an <strong>der</strong><br />

Trafostastion abgerissene und<br />

bis zum Boden herabhängende<br />

Stromleitung festgestellt. Bis zur<br />

Abschaltung durch die EVN wird<br />

<strong>der</strong> Gefahrenbereich abgesichert.<br />

Ein zweiter Einsatz um 18:00<br />

Uhr: PKW-Bergung auf <strong>der</strong> A1.<br />

20. Mai<br />

Am Morgen des Pfingstsonntags<br />

kollidiert ein PKW auf <strong>der</strong> A1<br />

frontal mit dem Aufpralldämpfer<br />

bei <strong>der</strong> Ausfahrt zur Raststation<br />

Steinhäusl. PKW-Bergung mit<br />

dem Ladekran des Wechselladefahrzeugs.<br />

22. Mai<br />

Um 08:38 Uhr ein Brandalarm<br />

in einem Pflegeheim, ausgelöst<br />

durch Rauchentwicklung beim<br />

Kochen.<br />

Um 15:55 Uhr eine PKW-Bergung<br />

auf <strong>der</strong> A1.<br />

24. Mai<br />

Auf <strong>der</strong> Höhenstraße gerät ein<br />

PKW in den Straßengraben,<br />

bleibt dabei aber weitgehend<br />

unbeschädigt. In einstündiger<br />

behutsamer Kranarbeit gelingt<br />

es, das Fahrzeug ohne einen<br />

Kratzer wie<strong>der</strong> auf die Straße zu<br />

stellen.<br />

27. Mai<br />

PKW-Bergung auf <strong>der</strong> A1 um<br />

07:07 Uhr. Während dieser Bergung<br />

werden die Einsatzkräfte<br />

<strong>der</strong> Feuewehr <strong>Neulengbach</strong>-<br />

<strong>Stadt</strong> zu einem Fahrzeugbrand<br />

auf <strong>der</strong> A21 alarmiert. Die bei<br />

<strong>der</strong> Bergung abkömmlichen<br />

Kräfte eilen sofort zur neuen<br />

Einsatzadresse, zusätzlich wird<br />

auch das Vorausrüstfahrzeug in<br />

Marsch gesetzt. Am Einsatzort<br />

auf <strong>der</strong> A21 ist allerdings kein<br />

Brand feststellbar, es ist lediglich<br />

ein weiterer PKW zu bergen.<br />

RECHTSANWALTSKANZLEI<br />

Mag. Florian Steinwendtner<br />

www.ra-steinwendtner.eu<br />

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11


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Eintreffen <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong> aber<br />

auch nach intensiver Suche nicht<br />

mehr aufzufinden ist.<br />

12<br />

30. Mai<br />

Um 08:38 Uhr mehrere Fahrzeugbergungen<br />

auf <strong>der</strong> Westautobahn<br />

zwischen Altlengbach<br />

und St. Christophen. Zwölf Stunden<br />

später eine PKW-Bergung<br />

auf <strong>der</strong> A21 zwischen Hochstraß<br />

und dem Knoten Steinhäusl.<br />

01. Juni<br />

Bergung eines an <strong>der</strong> Front erheblich<br />

beschädigten Kleintransporters<br />

nach einem Auffahrunfall<br />

auf <strong>der</strong> A21 zwischen Hochstraß<br />

und dem Knoten Steinhäusl.<br />

02. Juni<br />

Gleiches Szenario wie am Vortag:<br />

Auf <strong>der</strong> A21 fährt ein Lieferwagen<br />

auf einen LKW auf. Bergung<br />

mit dem WLF-Kran.<br />

Kurz nach dem Einrücken wird<br />

die <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong> zur<br />

Unterstützung <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

Inprugg bei Auspumparbeiten<br />

nach einem Wasserrohrbruch<br />

angefor<strong>der</strong>t.<br />

Um 16.00 Uhr die dritte Alarmierung.<br />

In <strong>der</strong> Kohlreithstraße<br />

bemerkt ein Anrainer eine<br />

Schlange im Garten, die beim<br />

03. Juni<br />

Dritte Fahrzeugbergung auf <strong>der</strong><br />

A21 innerhalb von drei Tagen.<br />

08. Juni<br />

Auf <strong>der</strong> Flucht vor <strong>der</strong> Polizei<br />

verunfallt auf <strong>der</strong> Rothenbucher<br />

Höhe <strong>der</strong> Lenker eines Kastenwagens.<br />

Die <strong>Feuerwehr</strong> St. Christophen<br />

zieht das Unfallfahrzeug<br />

mittels Seilwinde auf die Straße,<br />

die <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<br />

<strong>Stadt</strong> übernimmt den Abtransport<br />

des Wracks mit dem Wechselladefahrzeug.<br />

14. Juni<br />

Bergung von zwei PKW nach<br />

Verkehrsunfall auf <strong>der</strong> A1.<br />

15. Juni<br />

Person in Notlage auf <strong>der</strong> Rothenbucher<br />

Höhe. Ein an <strong>der</strong><br />

Wirbelsäule verletzter Patient<br />

muss auf dem Spineboard aus<br />

seiner Wohnung im ersten Stock<br />

über einen Balkon und durch ein<br />

enges Stiegenhaus schonend<br />

ins Freie gebracht werden, wo<br />

ihn die Crew des Rettungshubschraubers<br />

Christophorus 9<br />

übernimmt.


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

16. Juni<br />

Vehrkehrsunfall mit eingeklemmter<br />

Person auf <strong>der</strong> Westautobahn.<br />

Beim Eintreffen <strong>der</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong>en Kirchstetten und<br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> befinden<br />

sich die Insassen des Unfallautos<br />

noch im Fahrzeug, sind aber<br />

nicht eingeklemmt. Gemeinsam<br />

mit dem Rettungsdienst erfolgt<br />

die Rettung <strong>der</strong> Verletzten aus<br />

dem PKW. Anschließend Fahrzeugbergung<br />

mit dem Wechselladefahrzeug.<br />

17. Juni<br />

Ein kapitaler Motorschaden an<br />

einem LKW führt auf <strong>der</strong> A1<br />

zu einer ausgedehnten Ölspur<br />

über mehrere hun<strong>der</strong>t Meter. Die<br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

unterstützt die Polizei bei <strong>der</strong><br />

Absicherung <strong>der</strong> Unfallstelle und<br />

bindet erhebliche Mengen von<br />

ausgetretenem Öl unter dem<br />

liegengebliebenen LKW. Zur Reinigung<br />

<strong>der</strong> Autobahn wird von<br />

<strong>der</strong> ASFINAG eine Kehrmaschine<br />

angefor<strong>der</strong>t.<br />

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Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

22. Juni<br />

Eine PKW-Bergung auf <strong>der</strong> A1<br />

und Binden von Hydrauliköl in<br />

<strong>der</strong> Friesstraße.<br />

23. Juni<br />

Um 02:31 Uhr wird die <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong> mit <strong>der</strong> Meldung<br />

„PKW im Bach“ alarmiert.<br />

Zwischen <strong>Neulengbach</strong> und<br />

Matzelsdorf war ein PKW von<br />

<strong>der</strong> Straße abgekommen und in<br />

den Seebach gestürzt. Zwei mit<br />

Wathosen bekleidete Kameraden<br />

bringen Anschlagmittel am bis<br />

zu den Türschnallen im Wasser<br />

befindlichen PKW an, bevor<br />

die Bergung mit dem Kran des<br />

Wechselladefahrzeugs erfolgt.<br />

28. Juni<br />

Zwei PKW gleicher Marke, gleicher<br />

Type und gleicher Farbe<br />

verhaken Stoßstange an Stoßstange<br />

und stehen quer über die<br />

Kohlreithstraße. Die gefühlvolle<br />

Trennung gelingt unter Zuhilfenahme<br />

eines Rangierwagenhebers<br />

und durch das Abschrauben<br />

<strong>der</strong> Anhängekupplung.<br />

Ein weiterer Einsatz um 19:25<br />

Uhr nach einem Verkehrsunfall<br />

auf <strong>der</strong> Westautobahn.<br />

Um 19:31 Uhr die dritte Alarmierung:<br />

Brandalarm in <strong>der</strong><br />

Park&Ride-Anlage.<br />

29. Juni<br />

Um halb 6 in <strong>der</strong> Früh muss ein<br />

umgestürzter Baum in <strong>der</strong> Haager<br />

Straße entfernt werden.<br />

Um 16:45 Uhr ein weiterer Einsatz:<br />

Unmittelbar vor dem Lokal<br />

„Treffziel“ kollidieren zwei PKW,<br />

wobei eines <strong>der</strong> beiden Autos in<br />

den kleinen Schanigarten des Lokals<br />

katapultiert wird. Aufgrund<br />

des schlechten Wetters befinden<br />

sich keine Gäste in diesem Bereich.<br />

Unsere Einsatzkräfte binden<br />

ausgetretene Betriebsmittel<br />

und führen die Fahrzeugbergung<br />

durch.<br />

01. Juli<br />

Nachdem ein Kleinbus auf <strong>der</strong><br />

A1 ein Betonleitelement gerammt<br />

hatte, bleibt das Fahrzeug<br />

mit beschädigter Vor<strong>der</strong>achse<br />

auf dem zweiten Fahrstreifen<br />

liegen. Bergung mit dem Wechselladefahrzeug.<br />

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14


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

06. Juli<br />

Starke Regenfälle führen zu<br />

einem Wassereintritt in <strong>der</strong><br />

Dienststelle des Roten Kreuzes.<br />

Die <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong> hilft<br />

den Kameraden vom Rettungsdienst<br />

mit einem Nasssauger<br />

beim Trockenlegen des Kellers.<br />

10. Juli<br />

PKW-Bergung auf <strong>der</strong> Westautobahn.<br />

19.Juli<br />

Verkehrsunfall auf <strong>der</strong> Klosterbergkreuzung.<br />

Eine Person wird<br />

verletzt und von <strong>der</strong> Rettung<br />

ins Krankenhaus gebracht. Das<br />

Unfallauto wird mit dem WLF-<br />

Kran aus dem Kreuzungsbereich<br />

entfernt.<br />

03. August<br />

Um 04:34 Uhr in <strong>der</strong> Nacht wird<br />

die Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

zu einer Türöffnung<br />

alarmiert. Kurz nach dem<br />

Eintreffen klärt sich ein Mißverständnis<br />

auf. Die Person, die in<br />

Notlage vermutet wird, öffnet<br />

selbst die Türe.<br />

Der zweite Einsatz an diesem<br />

Tag betrifft das Binden einer<br />

zwei Kilometer langen Ölspur,<br />

da ein Kranfahrzeug erhebliche<br />

Mengen an Hydrauliköl auf <strong>der</strong><br />

B44 verloren hatte.<br />

14. August<br />

Das Anstarten eines Rasenmähers<br />

führt zu einem Brandalarm<br />

in einem stillgelegten Pflegeheim.<br />

16. August<br />

In einer Wohnhausanlage bleibt<br />

<strong>der</strong> Lift stecken, ein Mann und<br />

seine kleine Tochter sind in <strong>der</strong><br />

Aufzugskabine eingeschlossen.<br />

Mit <strong>der</strong> Notbedienung <strong>der</strong><br />

Aufzugsteuerung können unsere<br />

Einsatzkräfte die Kabine ins Erdgeschloß<br />

bewegen und die Türen<br />

mit dem Aufzugschlüssel öffnen.<br />

01. September<br />

Ein einsatzreicher Vormittag<br />

beginnt mit einer PKW-Bergung<br />

auf <strong>der</strong> A1 um 06:30 Uhr. Die<br />

unverletzten Fahrzeuginsassen<br />

und <strong>der</strong>en Reisegepäck werden<br />

mit dem Versorgungsfahrzeug<br />

ins <strong>Feuerwehr</strong>haus gebracht.<br />

Dort wird die auf <strong>der</strong> Rückreise<br />

vom Urlaub befindliche Familie<br />

mit Kaffee und Getränken versorgt,<br />

bis über die Versicherung<br />

ein Leihfahrzeug organisiert ist.<br />

Gleichzeitig zu diesem Einsatz<br />

wird die Freiwillige Feuewehr<br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> vom Roten<br />

Kreuz zu einer Tragehilfe beim<br />

Transport eines Patienten angefor<strong>der</strong>t.<br />

Um 09:26 Uhr ein weiterer Autobahneinsatz:<br />

500 Meter vor <strong>der</strong><br />

Ausfahrt Hochstraß überschlägt<br />

sich ein vollbesetzter PKW und<br />

kommt rechts des Pannenstreifens<br />

am Dach zu liegen. Wie<br />

durch ein Wun<strong>der</strong> können zwei<br />

Erwachsene und drei Kin<strong>der</strong><br />

völlig unverletzt aus dem Wrack<br />

klettern. Mit dem Versorgungsfahrzeug<br />

wird die Familie zur<br />

Raststätte Steinhäusl gebracht,<br />

wo sie von Bekannten abgeholt<br />

wird. Inzwischen führen die<br />

Mannschaften von SRF und WLF<br />

die Fahrzeugbergung durch.<br />

04. September<br />

Drei Brandalarme: 02:32 Uhr<br />

Park&Ride, 06:32 Uhr Produktionsbetrieb,<br />

23:15 Uhr nochmals<br />

Park&Ride-Anlage.<br />

15


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

05. September<br />

Schon wie<strong>der</strong> zwei Brandalarme,<br />

beide Male Fehlalarm.<br />

07. September<br />

Brandalarm in einem ehemaligen<br />

Pflegeheim. Beim Eintreffen<br />

werden unsere Einsatzkräfte von<br />

anwesendem Personal darüber<br />

informiert, dass tatsächlich ein<br />

Brand in einem Schaltschrank<br />

vorliegt. Als die Türe zum betroffenen<br />

Raum geöffnet wird,<br />

ist <strong>der</strong> Brand allerdings schon<br />

erloschen. Daher beschränkt<br />

sich unsere Tätigkeit auf das<br />

Abschalten des Stromes, die<br />

Belüftung des Raumes und die<br />

Kontrolle <strong>der</strong> Brandstelle mittels<br />

Wärmebildkamera.<br />

09. September<br />

Kurz vor Mitternacht streift ein<br />

LKW ein am Pannenstreifen <strong>der</strong><br />

A21 angehaltenes Wohnwagengespann<br />

und reißt dabei den<br />

Wohnwagen über die gesamte<br />

Länge auf. Gemeinsam mit den<br />

Kräften des ASFINAG räumt<br />

die Mannschaft <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> die zahlreichen<br />

Trümmer vom ersten Fahrstreifen<br />

<strong>der</strong> Autobahn. Danach<br />

kann das nur leicht beschädigte<br />

Zugfahrzeug mitsamt dem provisorisch<br />

gesicherten Wohnwagen<br />

in langsamer Fahrt bis zu einem<br />

Parkplatz geschleppt werden.<br />

12. September<br />

Verkehrsunfall mit drei beiteiligten<br />

PKW im Bereich <strong>der</strong><br />

Kreuzung Bahnstraße/Ulmenhofstraße.<br />

Ein PKW wird mit<br />

Muskelkraft geborgen und<br />

weggeschoben, ein an<strong>der</strong>er am<br />

Abschleppgalgen des Schweren<br />

Rüstfahrzeugs von <strong>der</strong> Fahrbahn<br />

entfernt.<br />

22. September<br />

Starke Regenfälle führen zu<br />

einem nächtlichen Unwettereinsatz<br />

auf einer Baustelle in <strong>der</strong><br />

Uferstraße.<br />

Kurz nach 08:00 Uhr stehen die<br />

Einheiten des 3. Zuges <strong>der</strong> 17.<br />

KHD-Bereitschaft abmarschbereit<br />

zu einer Großübung vor dem<br />

<strong>Feuerwehr</strong>haus, als die Freiwillige<br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<br />

<strong>Stadt</strong> zu einem Einsatz auf <strong>der</strong><br />

Autobahn alarmiert wird. Nach<br />

umgehen<strong>der</strong> Abmeldung beim<br />

Zugskommandanten rücken das<br />

Schwere Rüstfahrzeug und das<br />

Wechselladefahrzeug auf die<br />

A21 aus. Dort muss ein schwer<br />

beschädigter Kleinbus geborgen,<br />

ausgetretenes Motoröl gebunden<br />

und ein Hund betreut werden.<br />

24. September<br />

Das Sturmtief „Fabienne“ sorgt<br />

für einen Einsatz in <strong>der</strong> Nacht.<br />

Um 03:00 Uhr beseitigen die<br />

Mannschaften von Vorausrüstfahrzeug<br />

und SRF in <strong>der</strong> St.<br />

Pöltner Straße einen auf die<br />

Fahrbahn gestürzten Baum.<br />

16


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

11. Oktober<br />

Kurz vor Mittag gerät auf <strong>der</strong><br />

Westautobahn die Zugmaschine<br />

eines Gefahrguttransporters in<br />

Brand, die <strong>Feuerwehr</strong>en <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong>,<br />

Kirchstetten und<br />

Altlengbach werden alarmiert.<br />

Beim Eintreffen unseres Tanklöschfahrzeugs<br />

steht die Zugmaschine<br />

des Sattelkraftfahrzeuges<br />

in Vollbrand und das Feuer greift<br />

auf den Tank des mit flüssigem<br />

Bitumen beladenen Aufliegers<br />

über. Ein sofortiges Einschreiten<br />

mit dem Hochdruckstrahlrohr<br />

<strong>der</strong> Schnellangriffseinrichtung<br />

zum Schutz des Tanks und ein<br />

darauffolgen<strong>der</strong> Schaumangriff<br />

zeigen rasch Wirkung: wenige<br />

Minuten nach dem Absitzen<br />

<strong>der</strong> Mannschaft ist <strong>der</strong> Brand<br />

großteils gelöscht und größerer<br />

Schaden bei diesem potenziell<br />

gefährlichen Szenario kann abgewendet<br />

werden.<br />

12. Oktober<br />

Nach einem Auffahrunfall<br />

kommen zwei PKW ineinan<strong>der</strong><br />

verhakt auf <strong>der</strong> Überholspur <strong>der</strong><br />

Westautobahn zum Stillstand.<br />

Durch Anheben <strong>der</strong> Hinterachse<br />

des vor<strong>der</strong>en Fahrzeugs mittels<br />

Rangierwagenheber gelingt es,<br />

die Verhakung zu lösen, worauf<br />

das vor<strong>der</strong>e Fahrzeug die Fahrt<br />

fortsetzen kann. Der zweite<br />

PKW wird mit dem Wechselladefahrzeug<br />

geborgen und von <strong>der</strong><br />

Autobahn verbracht.<br />

16. Oktober<br />

Brandsicherheitswache beim<br />

Reserlmarkt. Für einen Zwischenfall<br />

sorgt ein 90-jähriger<br />

Mann, <strong>der</strong> sämtliche Absperrungen<br />

ignoriert, seinen PKW von<br />

<strong>der</strong> Klosterbergstraße kommend<br />

durch den Marktbereich steuert<br />

und erst beim Chinarestaurant<br />

gestoppt werden kann. Glücklicherweise<br />

fährt <strong>der</strong> betagte<br />

Mann mit geringer Geschwindigkeit,<br />

sodaß alle Marktbesucher<br />

rechtzeitig ausweichen können<br />

und niemand verletzt wird.<br />

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17


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

18<br />

17. Oktober<br />

Kurz nach Mitternacht kommt<br />

es in <strong>der</strong> Bahnstraße zu einem<br />

Auffahrunfall, bei dem erhebliche<br />

Mengen an Motoröl austreten<br />

und auf die Fahrbahn gelangen.<br />

Mehrere Säcke Ölbindemittel<br />

schaffen Abhilfe.<br />

18. Oktober<br />

Zwei PKW-Bergungen auf <strong>der</strong><br />

Westautobahn zwischen <strong>der</strong> Anschlußstelle<br />

Altlengbach und <strong>der</strong><br />

Raststation Steinhäusl.<br />

27. Oktober<br />

Sehr rasche PKW-Bergung auf<br />

<strong>der</strong> A1 bei Kilometer 38. In weniger<br />

als einer Stunde nach <strong>der</strong><br />

Alarmierung sind alle Kräfte <strong>der</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

wie<strong>der</strong> eingerückt und einsatzbereit.<br />

01. November<br />

Brand einer Thujenhecke<br />

beim Pflegeheim in <strong>der</strong> Garnisonstraße.<br />

Das auch brandschutztechnisch<br />

gut geschulte<br />

Pflegepersonal bekämpft das<br />

Feuer erfolgreich mit Handfeuerlöschern.<br />

Die Arbeit unserer<br />

Einsatzkräfte beschränkt sich auf<br />

punktuelle Nachlöscharbeiten<br />

und die Kontrolle <strong>der</strong> Brandstelle<br />

mittels Wärmebildkamera.<br />

08. November<br />

Am Vormittag wird nach einer<br />

Frontalkollision in Hofstatt die<br />

örtlich zuständige <strong>Feuerwehr</strong><br />

Maria Anzbach unterstützt. Eines<br />

<strong>der</strong> beiden Unfallautos wird<br />

mit dem Wechselladefahrzeug<br />

geborgen und abtransportiert.<br />

Mittags ein Brandalarm in einer<br />

Wohnhausanlage in <strong>der</strong> Bahnstraße,<br />

abends ein weiterer<br />

Brandalarm in einer Wohnhausanlage<br />

in <strong>der</strong> Reichelgasse.<br />

16. November<br />

Am Beschleunigungsstreifen <strong>der</strong><br />

Autobahnauffahrt Altlengbach<br />

kommt es zu einem Auffahrunfall.<br />

Ein PKW wird von <strong>der</strong> Mannschaft<br />

des Wechselladefahrzeugs<br />

geborgen und abtransportiert.<br />

Beim zweiten beschädigten<br />

Fahrzeug kann die herabhängende<br />

Frontschürze mit Bindeleinen<br />

behelfsmäßig befestigt werden,<br />

sodass eine langsame Fahrt bis<br />

zur Raststation Steinhäusl möglich<br />

ist.<br />

20. November<br />

Um 00:10 Uhr Brandalarm in <strong>der</strong><br />

Park&Ride-Anlage. Ursache für<br />

den nächtlichen Einsatz: grundlos<br />

versprühte Handfeuerlöscher.<br />

06. Dezember<br />

Türöffnung in <strong>der</strong> Ulmenhofstraße.<br />

Um <strong>der</strong> Rettung Zutritt zu<br />

einer in ihrer Wohnung gestürzten<br />

Person zu verschaffen, fräsen<br />

unsere Einsatzkräfte mit Spezialwerkzeugen<br />

das Türschloss auf.<br />

Nach <strong>der</strong> Erstversorgung durch<br />

den Rettungsdienst wird die<br />

Patientin auf einem Spineboard<br />

vom zweiten Stock durch das<br />

Stiegenhaus ins Erdgeschoß und<br />

zum Rettungstransportwagen<br />

gebracht.<br />

15. Dezember<br />

Unterstützung <strong>der</strong> örtlich zuständigen<br />

<strong>Feuerwehr</strong> Asperhofen<br />

bei einer Fahrzeugbergung zwischen<br />

Diesendorf und Würmla<br />

um 00:14 Uhr in <strong>der</strong> Nacht. Ein<br />

von <strong>der</strong> schneeglatten Fahrbahn<br />

abgekommener und nur leicht<br />

beschädigter PKW wird mit dem<br />

WLF-Kran behutsam aus dem<br />

Straßengraben gehoben.


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

18. Dezember<br />

Die Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

wird um 15:10<br />

Uhr zu einem Schadstoffeinsatz<br />

(Öl- bzw. Dieselaustritt aus<br />

PKW) auf <strong>der</strong> Wiener Außenringautobahn<br />

alarmiert. Beim<br />

Eintreffen am Einsatzort ist allerdings<br />

festzustellen, dass nach<br />

<strong>der</strong> Kollision zwischen einem<br />

PKW und einem Sattelkraftfahrzeug<br />

<strong>der</strong> Kraftstofftank des LKW<br />

aufgerissen ist und große Mengen<br />

an Dieselöl bereits ausgetreten<br />

und auf die abschüssige<br />

Fahrbahn gelangt waren. Das<br />

schnelle Platzieren einer Auffangwanne<br />

unter dem Tank und<br />

das Aufstreuen eines kleinen<br />

Damms aus Ölbindemittel verhin<strong>der</strong>t<br />

die weitere Ausbreitung.<br />

Dann wird <strong>der</strong> Tank provisorisch<br />

abgedichtet, großflächig Ölbindemittel<br />

aufgebracht, <strong>der</strong> verunfallte<br />

PKW geborgen und <strong>der</strong><br />

LKW abgeschleppt.<br />

24. Dezember<br />

Am Heiligen Abend kommt es<br />

bei starkem Regen aufgrund<br />

eines verstopften Kanalablaufs<br />

bei <strong>der</strong> Tankstelle in <strong>der</strong> Tullner<br />

Straße zu einer Überflutung des<br />

Parkplatzes. Die Besatzung des<br />

Tanklöschfahrzeugs legt den<br />

Parkplatz mittels Tauchpumpe<br />

wie<strong>der</strong> trocken und reinigt mit<br />

einer sogenannten Kanalspülratte<br />

den verstopften Abfluss.<br />

27. Dezember<br />

Verkehrsunfall mit eingeklemmter<br />

Person auf <strong>der</strong> Höhenstraße.<br />

Mehrere zufällig im <strong>Feuerwehr</strong>haus<br />

anwesende Kameraden<br />

können mit dem Vorausrüstfahrzeug<br />

sehr rasch ausrücken<br />

und am Einsatzort eingetroffen<br />

ebenfalls sehr rasch mit hydraulischem<br />

Rettungsgerät die<br />

Fahrertüre des verunfallten PKW<br />

öffnen. Der verletzte Fahrzeuglenker<br />

wird vom Rettungsdienst<br />

ins Krankenhaus gebracht.<br />

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19


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Bericht <strong>der</strong> Rechnungsprüfer<br />

OBM Michael Mascha, ASB Ewald Figl<br />

Anlässlich <strong>der</strong> Mitglie<strong>der</strong>versammlung am 26. Jänner <strong>2018</strong> wurden<br />

OBM Michael MASCHA und ASB Ewald FIGL<br />

als Rechnungsprüfer für das Berichtsjahr <strong>2018</strong> bestimmt.<br />

Wir haben die Prüfung am 21. Jänner 2019 im <strong>Feuerwehr</strong>haus <strong>Neulengbach</strong> durchgeführt.<br />

Als Unterlage für unsere Prüfung dienten uns Bücher, Belege und sonstige Aufzeichnungen <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>.<br />

Die von uns benötigten zusätzlichen Aufklärungen und Nachweise wurden seitens des Verwalters<br />

bereitwillig gegeben.<br />

Von <strong>der</strong> Ordnungsmäßigkeit <strong>der</strong> Buchführung haben wir uns durch stichprobenweise durchgeführte<br />

Belegprüfungen überzeugt und diese für in Ordnung befunden.<br />

Wir ersuchen, anlässlich <strong>der</strong> Mitglie<strong>der</strong>versammlung am 22. Februar 2019 im <strong>Feuerwehr</strong>haus <strong>Neulengbach</strong>,<br />

für das Berichtsjahr <strong>2018</strong> den Leiter des Verwaltungsdienstes <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

zu entlasten.<br />

<strong>Neulengbach</strong>, am 21. Jänner 2019<br />

OBM Michael Mascha<br />

ASB Ewald Figl<br />

Wirtschaftstreuhand Steuerberatung GmbH<br />

3040 <strong>Neulengbach</strong> . Tel. 02772 / 528 25 – 0 . www.sh.at<br />

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<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Anschaffungen <strong>2018</strong><br />

OV Michael DIETL<br />

fReifen f für das Wechselladefahrzeug<br />

f1 f Beamer<br />

f1 f Projektionsleinwand<br />

f1 f Laptop<br />

f3 f Computer<br />

f3 f Monitore<br />

f6 f Ru<strong>der</strong> für Wasserdienst<br />

f3 f Schiffshaken für Wasserdienst<br />

f3 f Schubstangen für Wasserdienst<br />

f3 f Rettungswesten<br />

f1 f Wärmebildkamera<br />

f1 f Nass-Trocken-Sauger<br />

f1 f Greifzugseil für SRF<br />

f1 f Rangierwagenheber<br />

f3 f Akku-Handlampen<br />

fdiv. f Anschlagmittel<br />

fdiv. f Zubehör für Motorkettensägen<br />

fdiv. f Uniformteile<br />

fEinsatzstiefel f<br />

fDienst- f und Einsatzbekleidungen<br />

fdiv. Innenhelmteile, Helmvisire<br />

f<br />

Diese wichtigen Anschaffungen konnten getätigt werden, da wir durch Spenden aus <strong>der</strong><br />

Bevölkerung und <strong>der</strong> Wirtschaft von <strong>Neulengbach</strong> und Umgebung unterstützt werden<br />

und weil die <strong>Feuerwehr</strong>mitglie<strong>der</strong> <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> unentgeltlich<br />

zahlreiche Arbeitsstunden leisten.<br />

Der Spezialist für <strong>Feuerwehr</strong><br />

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und bestickte Textilien<br />

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3 mit integriertem Maskenfunk)<br />

9 Atemschutzgeräte MSA Air-<br />

Go (jedes Gerät mit Totmannwarner<br />

ausgestattet)<br />

20 Atemluftflaschen 300 Bar<br />

2 Arbeitsflaschen 200 Bar<br />

10 Kombinationsfilter für Gase<br />

und Dämpfe<br />

2 fremdluftversorgte Brandfluchthauben<br />

1 Atemluftkompressor stat.<br />

Auch <strong>2018</strong> fanden wie<strong>der</strong> zahlreiche<br />

Übungen und Einsätze<br />

statt, von denen das Sachgebiet<br />

Atemschutz direkt<br />

o<strong>der</strong> indirekt betroffen war.<br />

Die Handhabung und den korrekten<br />

Umgang mit Atemschutzgeräten<br />

sowie viele an<strong>der</strong>e Aspekte<br />

dieses komplexen Themengebietes<br />

konnten sich unsere Kameraden<br />

über das ganze Jahr bei mehreren<br />

Übungen einprägen. Zwar<br />

gab es im Jahr <strong>2018</strong> keine übermäßig<br />

große Anzahl von Brand-<br />

einsätzen, dennoch waren unsere<br />

Atemschutzgeräte bei verschiedenen<br />

Einsätzen immer wie<strong>der</strong> in<br />

Verwendung, beispielsweise bei<br />

einem Schuppenbrand in <strong>Neulengbach</strong><br />

sowie bei einem LKW-<br />

Brand auf <strong>der</strong> Westautobahn.<br />

Die Atemschutzgeräte wurden<br />

über das ganze Jahr nach je<strong>der</strong><br />

Verwendung gereinigt und überprüft.<br />

Die jährliche Überprüfung<br />

<strong>der</strong> Atemschutzgeräte fand im<br />

22


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

September in <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>zentrale<br />

St. Pölten statt. Dabei wurden<br />

alle Atemschutzgeräte <strong>der</strong><br />

<strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

für einsatztauglich<br />

und in Ordnung befunden. Weiters<br />

wurde die 3-jährliche Überprüfung<br />

des Atemschutzkompressors<br />

durchgeführt. Seit <strong>2018</strong><br />

gibt es in <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> zwei<br />

neue Atemschutzgeräteträger.<br />

Die Ausbildung erfolgte in mehreren<br />

Stufen in <strong>der</strong> eigenen <strong>Feuerwehr</strong><br />

sowie beim Atemschutzgeräteträgerlehrgang<br />

in <strong>der</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong>zentrale in St. Pölten.<br />

Bedanken möchte ich mich bei al-<br />

len Kameraden, die mich bei meiner<br />

Tätigkeit im Sachgebiet Atemschutz<br />

regelmäßig unterstützen,<br />

insbeson<strong>der</strong>e aber bei meinem<br />

Gehilfen OFM Alexan<strong>der</strong> Neskodny,<br />

mit dem eine ausgezeichnete<br />

Zusammenarbeit besteht<br />

und auf dessen Hilfsbereitschaft<br />

ich mich immer verlassen kann.<br />

Ihr verlässlicher Partner für<br />

• Entsorgung und Verwertung<br />

sämtlicher Abfälle und Problemstoffe<br />

• Abfallwirtschaftskonzepte<br />

• Schadstoffeinsätze/Umweltalarm<br />

• Mulden- und Containerdienst<br />

• Büro- und Gebäu<strong>der</strong>einigung<br />

• Grünflächenbetreuung<br />

• Winterdienst<br />

• Mobile WC-Anlagen<br />

• Evententsorgung<br />

uvm.<br />

STAPFER<br />

Gesellschaft m.b.H.<br />

BAU- und MÖBELTISCHLEREI<br />

Erzeugung: 3040 <strong>Neulengbach</strong> Tel.: 02772 / 52269<br />

Erzeugung: 3040 <strong>Neulengbach</strong>, Tullner Straße 35 Telefon: 02772/52269 / Fax 56375<br />

Möbelausstellung: 3040 Tullnerstraße <strong>Neulengbach</strong>, Wiener 35 Straße 43 Fax: 56375 Telefon: 02772/56884<br />

Mobil: 0664/3582226<br />

Möbelausstellung: E-Mail: office@tischlerei-stapfer.com<br />

3040 <strong>Neulengbach</strong> www.tischlerei-stapfer.com<br />

Tel.: 02772 / 56884<br />

Wiener Straße 43 Mobil: 0664 / 3582226<br />

E-Mail: office@tischlerei-stapfer.com<br />

www.tischlerei-stapfer.com<br />

23


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Fahrmeister<br />

HBM Ferdinand KARRER<br />

Stand <strong>der</strong> Fahrzeuge per 31.12.<strong>2018</strong><br />

Fahrzeug Takt. Bez. Marke/Type Baujahr Fahrzeug-Verantwortlicher<br />

Wechselladefahrzeug WLF MAN 41.480 2011 LM Gindl<br />

Schweres Rüstfahrzeug SRF MAN 17.232 1992 LM Nirschl<br />

Löschfahrzeug LF Mercedes Atego 2000 LM Mayer<br />

Tanklöschfahrzeug TLF Mercedes 1627 1997 FM Gfatter<br />

Versorgungsfahrzeug VF Mercedes 316 CDI 2000 OFM Huber<br />

Vorausrüstfahrzeug VRF Mercedes 519 CDI 2015 OBM Mascha, OLM Mascha,<br />

BM Riegler<br />

Drehleiter DL Mercedes 1618 1964 OLM Hintermayer<br />

Kommandofahrzeug KDO Volkswagen Golf 2003 HBM Karrer<br />

Gabelstapler GS Hyster 250 1999 LM Gindl<br />

24<br />

Stand <strong>der</strong> Anhänger per<br />

31.12.<strong>2018</strong><br />

1 24 m - Anhängeleiter<br />

1 Einachsanhänger mit<br />

geschlossenem Aufbau (für<br />

Schadstoffeinsätze)<br />

1 Wohnwagen (als Kassawagen<br />

für Veranstaltungen)<br />

Bei allen Fahrzeugen<br />

wurden folgende Arbeiten<br />

durchgeführt<br />

fregelmäßige f<br />

Kontrolle<br />

von Motoröl, Kühlwasser,<br />

Batteriewasser,<br />

Scheibenwaschwasser und<br />

Funktion <strong>der</strong> Beleuchtung<br />

fregelmäßige f<br />

Außen- und<br />

Innenreinigung<br />

fDurchsicht f und<br />

Funktionsprüfung vor <strong>der</strong><br />

jeweiligen §57a-Überprüfung<br />

fjährliche f §57a-Überprüfung<br />

in <strong>der</strong> Fachwerkstätte<br />

Zusätzlich durchgeführte<br />

Arbeiten an den einzelnen<br />

Fahrzeugen<br />

Tanklöschfahrzeug TLF<br />

fAustausch f eines defekten<br />

Gasdruckdämpfers für<br />

Klappenauftritt (Eigenregie)<br />

fAustausch f eines defekten<br />

Sensors für Lichtmast<br />

(Eigenregie)<br />

fFahrzeugservice f<br />

(Fa. Zöllner)<br />

Löschfahrzeug LF<br />

fTausch f eines Manometers <strong>der</strong><br />

PFPN (Eigenregie)<br />

fReparatur f Fensterheber<br />

Mannschaftskabine<br />

(Eigenregie)<br />

fReparatur f an <strong>der</strong> Elektrik des<br />

tragbaren Stromerzeugers<br />

(Eigenregie)<br />

fAustausch f eines defekten<br />

Gasdruckdämpfers für<br />

Klappenauftritt (Eigenregie)<br />

fAustausch f einer defekten<br />

Bremslichtbirne (Eigenregie)<br />

fAbschmieren f<br />

Kugelgelenke<br />

Vor<strong>der</strong>achse (Eigenregie)<br />

fFahrzeugservice f<br />

und div.<br />

Reparaturarbeiten (Fa. Ecker)<br />

Versorgungsfahrzeug VF<br />

fFahrzeugservice f<br />

(Fa. Zöllner)<br />

fTausch f einer Blinklichtlampe<br />

rechts vorne (Eigenregie)<br />

Kommandofahrzeug KDO<br />

fFahrzeugservice f<br />

(Tausch von<br />

Motoröl, Ölfilter) (Eigenregie)


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Wechselladefahrzeug WLF<br />

fMontage f neuer Reifen für<br />

zweite Achse (Eigenregie bei<br />

Fa. Lendl)<br />

fFahrzeugservice f<br />

(MAN Truck<br />

Center Süd)<br />

fÜberprüfung f<br />

von Kran,<br />

Seilwinde, Abrollkipper und<br />

Arbeitskorb (PSA Kögl)<br />

fSchweißen f und Abdichten<br />

Kraftstofftank (Fa. Kinastberger)<br />

fAusbau f und Einbau<br />

Kraftstofftank (Eigenregie)<br />

fNeubeschaffung f<br />

und Austausch<br />

<strong>der</strong> Fahrzeugbatterien<br />

(Eigenregie)<br />

fAustausch f Abgasgegendrucksensor<br />

(MAN Truck Center<br />

Süd)<br />

fAustausch f Hochdruck-Ölfilter<br />

für Kran-Drehkranz (Fa.<br />

Kuhn)<br />

fMontage f neuer Reifen für<br />

dritte und vierte Achse<br />

(Eigenregie bei Fa. Lendl)<br />

fReinigung f und Abschmieren<br />

<strong>der</strong> Stützenausschübe<br />

(Eigenregie)<br />

fReinigung f und Abschmieren<br />

<strong>der</strong> Kranausschübe<br />

(Eigenregie)<br />

Schweres Rüstfahrzeug SRF<br />

fÜberprüfung f<br />

von Kran und<br />

Seilwinde (A. Spitzer/PSA<br />

Kögl)<br />

fReparatur f einer undichten<br />

Hydraulikleitung (Fa. Ecker)<br />

fReparatur f des<br />

Kilometerzählers (Eigenregie)<br />

fWartungsarbeiten f<br />

am<br />

Lichtmast (Eigenregie)<br />

dein Partner dein für: Partner für:<br />

➟ alle alle Führerscheinklassen<br />

➟ GrundqualiÞkation Grundqualifikation C95/D95<br />

➟ Weiterbildung Weiterbildung<br />

➟ Stapler, Baumaschinen<br />

Stapler<br />

➟ KranfŸhrer Kranführer (Lade- und Fahrzeugkran)<br />

➟ Berufskraftfahrer<br />

Berufskraftfahrer<br />

Ausbildung<br />

Ausbildung<br />

Hauptplatz 65/1, 3040 <strong>Neulengbach</strong><br />

Tel.: 02772/52198, Fax: 02772/52198-4<br />

office@fahrschule-leitgeb.at<br />

Hauptplatz 65/1<br />

3040 <strong>Neulengbach</strong><br />

Tel.: 02772/52198<br />

Fax: 02772/52198-4<br />

office@fahrschule-leitgeb.at<br />

www.fahrschule-leitgeb.at<br />

25


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Neubeschaffung MTF<br />

Am Fahrzeugstand <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>fahrzeuge<br />

gab es im Jahr<br />

<strong>2018</strong> keine Än<strong>der</strong>ungen. Allerdings<br />

wurde im Sinne von langfristigen<br />

Planungsgrundlagen,<br />

auch im Hinblick auf unsere<br />

Fuhrparkstrategie 2025, <strong>der</strong> Beschaffungsvorgang<br />

für ein Mannschaftstransportfahrzeug<br />

eingeleitet.<br />

Am Ausstellungsgelände <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>-Fachtagung<br />

am 14. April<br />

in Klosterneuburg wurden wir auf<br />

die Firma ATOS aufmerksam, <strong>der</strong>en<br />

MTF-Aufbaulösung mit Einzelsitzen<br />

im Mannschaftsraum<br />

unser Interesse auf sich zog. Der<br />

Aufbau mit genormten Airline-<br />

Schienen und darin schnell und<br />

flexibel montierbaren Einzelsitzen<br />

erlaubt eine vollvariable Bestuhlung<br />

und darüber hinaus die<br />

Möglichkeit eines Einbautisches<br />

im Mannschaftsraum. Durch diese<br />

Variabilitäten ergeben sich<br />

zahlreiche Vorteile bei Transportaufgaben<br />

und durch den Tisch<br />

können mit einem solchen Fahrzeug<br />

auch einfache Einsatzleitaufgaben<br />

übernommen werden.<br />

Nach mehreren internen Besprechungen,<br />

weiteren Besprechungen<br />

mit <strong>der</strong> Aufbaufirma und <strong>der</strong><br />

Besichtigung von realisierten Aufbaulösungen<br />

konnte im Herbst<br />

<strong>der</strong> Antrag zur Neubeschaffung<br />

eines Mannschaftstransportfahrzeugs<br />

beim NÖ Landesfeuerwehrverband<br />

eingereicht werden.<br />

Dieser Antrag wurde seitens des<br />

NÖ Landesfeuerwehrverbandes<br />

positiv beschieden, daher erfolgte<br />

am 23. November die Bestellung<br />

des MTF bei <strong>der</strong> Firma ATOS. Die<br />

Auslieferung und Indienststellung<br />

ist für das erste Halbjahr<br />

2019 geplant.<br />

ATOS Group GmbH<br />

Ansprechpartner<br />

Michael Schiemer, Geschäftsführung<br />

Am Unterfeld 9<br />

A-4844 Regau<br />

Mobil: 0664 / 333 9723<br />

Tel.: 07672 / 222 33<br />

Fax: 07672 / 222 33 DW 44<br />

Email: ofÞce@atos-mtf.at<br />

Internet: www.atos-mtf.at<br />

26


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Fuhrparkentwicklung<br />

Unter <strong>der</strong> o.e. Fuhrparkstrategie<br />

2025 ist die Steigerung <strong>der</strong><br />

taktischen Effizienz einzelner,<br />

aber auch des Zusammenwirkens<br />

mehrerer unserer <strong>Feuerwehr</strong>fahrzeuge,<br />

einhergehend mit einer<br />

mo<strong>der</strong>aten Verschlankung<br />

des Gesamtfuhrparks innerhalb<br />

eines Jahrzehnts zu verstehen.<br />

Erster Meilenstein dieser langfristigen<br />

Entwicklung war <strong>der</strong><br />

Ersatz von zwei älteren Fahrzeugen<br />

durch die Indienststellung<br />

des erstklassig konzipierten Vorausrüstfahrzeugs<br />

im Dezember<br />

2015. Abgesehen von <strong>der</strong> aktuellen<br />

Beschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges<br />

wird<br />

<strong>der</strong> nächste große Schritt im Jahr<br />

2022 erfolgen. Da nach <strong>der</strong>zeit<br />

gelten<strong>der</strong> Ausrüstungsverordnung<br />

für das Schwere Rüstfahrzeug<br />

und das Löschfahrzeug kein<br />

Ersatz vorgesehen ist, werden gewisse<br />

Aufgaben dieser Fahrzeuge<br />

in das Konzept des HLF3 einfließen,<br />

welches im Jahr 2022 das<br />

Tanklöschfahrzeug ersetzen soll.<br />

Das HLF3-Projekt befindet sich<br />

bereits in einer Planungsphase,<br />

am 14. März besuchte die Arbeitsgruppe<br />

die Firma Rosenbauer<br />

in Leonding, um auslieferungsfertige<br />

bzw. in Bau befindliche<br />

HLF3 zu besichtigen und dabei<br />

Erkenntnisse bzgl. verschiedener<br />

Konzepte, An- und Aufbauten<br />

zu gewinnen. Ebenfalls besucht<br />

27


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

wurden die <strong>Feuerwehr</strong>en Rutzing<br />

und Traun, die bereits über<br />

Erfahrungen mit aufprotzbaren<br />

Schlauchwägen verfügen. Ein für<br />

das HLF3-Projekt wichtiger Planungsschritt<br />

wird für das erste<br />

Halbjahr 2019 erwartet, wenn<br />

<strong>der</strong> von <strong>der</strong> Bundesbeschaffungsagentur<br />

neu beauftragte<br />

Anbieter feststeht.<br />

Im Jahr 2025 wird unser Versor-<br />

gungsfahrzeug seine geplante<br />

Nutzungsdauer erreicht haben<br />

und dann ersetzt werden. Allerdings<br />

wird dieses neue Versorgungsfahrzeug<br />

ein fundamental<br />

an<strong>der</strong>er Fahrzeugtyp sein als unser<br />

aktueller 5,5 t-Bus. Als 16 t<br />

LKW soll dieses Fahrzeug ebenfalls<br />

Teilaufgaben <strong>der</strong> auslaufenden<br />

Fahrzeuge (SRF und LF)<br />

übernehmen.<br />

Diese hier grob umrissene Fuhrparkstrategie<br />

verfolgt neben <strong>der</strong><br />

gesteigerten Effizienz von taktisch<br />

sorgfältig aufeinan<strong>der</strong> abgestimmten<br />

Fahrzeugen auch<br />

den in Zukunft womöglich noch<br />

bedeuten<strong>der</strong>en Ansatz, mit geringer<br />

Tageseinsatzbereitschaft<br />

den Großteil <strong>der</strong> uns betreffenden<br />

Einsatzszenarien bewältigen<br />

zu können.<br />

28


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

MOT-Marsch<br />

Traditionell am Karsamstag<br />

(31.03.<strong>2018</strong>) führten wir unseren<br />

jährlichen MOT-Marsch<br />

durch. Dabei absolvierten wir mit<br />

sämtlichen Fahrzeugen unseres<br />

Fuhrparks eine vom Fahrmeister<br />

ausgearbeitete 55 km lange<br />

Route über selektive Streckenabschnitte<br />

mit den Wegpunkten<br />

St. Christophen, Rothenbucher<br />

Höhe, Kasten, Böheimkirchen,<br />

Rassing, Murstetten, Würmla,<br />

Habersdorf, Paisling, Johannesberg,<br />

Maria Anzbach und Hofstatt.<br />

Zweck dieser Fahrt ist die<br />

(zusätzliche) Kraftfahrausbildung<br />

und Schulung von jungen<br />

Kraftfahrern und jenen Kameraden,<br />

die für bestimmte Fahrzeuge<br />

wenig Fahrpraxis aufweisen.<br />

Alle Fahrzeuge befinden sich in<br />

einsatzbereitem Zustand. Als<br />

Fahrmeister bedanke ich mich<br />

bei folgenden Firmen und Personen,<br />

die uns stets sehr rasch<br />

helfen, wenn dringende Reparaturen<br />

o<strong>der</strong> an<strong>der</strong>e Arbeiten<br />

an Einsatzfahrzeugen erfor<strong>der</strong>lich<br />

sind, die nicht in Eigenregie<br />

erledigt werden können:<br />

fRaiffeisen f Lagerhaus<br />

<strong>Neulengbach</strong><br />

fFa. f Lendl, <strong>Neulengbach</strong><br />

fEduard f Hochenbichler,<br />

<strong>Neulengbach</strong><br />

fFa. f Ecker, Doppel<br />

fFa. Bernhard Zöllner,<br />

f<br />

Weiding<br />

fFa. f Engelmann & Hohengartner,<br />

Unterthurm<br />

fMichael f Süss, Unterdambach<br />

Ein großes Dankeschön<br />

ergeht auch an meinen<br />

Gehilfen LM Herbert Mayer,<br />

die Fahrzeugverantwortlichen<br />

und alle Kameraden, die mich<br />

immer tatkräftig unterstützen!<br />

DANKE UND GUT WEHR!<br />

29


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Nachrichtendienst<br />

LM Robert WOLF<br />

Stand per 31.12.<strong>2018</strong><br />

22 Digitalfunk Tetra Handfunkgeräte<br />

7 Sprechgarnituren Firetalk<br />

für MPT850S<br />

1 Digitalfunk Tetra Mobilfunkgerät<br />

als Fixstation<br />

2 Fixstationen analog<br />

1 Funkgerät 2m (für Pagerbediengeräte)<br />

2 Pagerbediengeräte<br />

1 Funksirenensteuerung<br />

38 Analoge Pager „Piepserl“<br />

37 Digitale Pocsag Pager<br />

DE910/DE915<br />

Für das Sachgebiet Nachrichtendienst<br />

ist das Jahr <strong>2018</strong> operativ<br />

sehr ruhig verlaufen. Lediglich<br />

ein Funkgeräte-Akku musste getauscht<br />

werden. Danke an dieser<br />

Stelle an meinen Stellvertreter<br />

OFM Dominik Huber, <strong>der</strong> die laufende<br />

Kontrolle <strong>der</strong> Einsatzfähigkeit<br />

<strong>der</strong> Geräte und die Pager-<br />

Zuweisungen und Verwaltung<br />

eigenständig durchführt.<br />

Parallel zu dem operativ ruhigen<br />

Jahr wurden Vorbereitungen in<br />

<strong>der</strong> Evaluierung möglicher neuer<br />

Softwarelösungen für die <strong>Feuerwehr</strong><br />

hinsichtlich geographischer<br />

Einsatzunterstützungssysteme<br />

getroffen.<br />

Der Digitalfunk und die digitalen<br />

Pager sind in unserer <strong>Feuerwehr</strong><br />

schon lange zum Standard geworden<br />

und von <strong>der</strong> praktischen<br />

Anwendung in Einsatz- und<br />

Übungsgeschehen nicht mehr<br />

wegzudenken.<br />

Erwähnenswert ist auch <strong>der</strong> neue<br />

Einsatzmonitor, <strong>der</strong> die notwendigen<br />

Netzwerkverbesserungen<br />

in <strong>der</strong> Anbindung aufgezeigt hat.<br />

Funkalarmierung und Sprechfunk<br />

sind im Einsatzgeschehen<br />

äußerst wichtige Werkzeuge, die<br />

eine schnellere und effektivere<br />

Hilfeleistung ermöglichen.<br />

30


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Zeugmeister<br />

HBM Franz ZEITLHOFER<br />

Im Jahr <strong>2018</strong> traten zwei neue<br />

Kameraden in den Aktivstand<br />

ein, für die eine vollständige Einkleidung<br />

von den Teilen <strong>der</strong> Persönlichen<br />

Schutzausrüstung bis<br />

zu Uniformteilen <strong>der</strong> Dienstbekleidung<br />

vorgenommen werden<br />

musste.<br />

Darüber hinaus gibt es auch neue<br />

Mitglie<strong>der</strong> bei unserer Jugendgruppe,<br />

die ebenfalls eingekleidet<br />

wurden.<br />

Eine bereits im Jahr 2017 geplante<br />

Mo<strong>der</strong>nisierung betraf<br />

heuer unsere <strong>Feuerwehr</strong>helme,<br />

die mit neuer Innenausstattung<br />

und neuem Kinn-Nacken-Riemen<br />

ausgestattet wurden.<br />

Im Zuge des Ersatzes von jahrelang<br />

getragenem und teilweise<br />

irreparabel verschlissenem<br />

Schuhwerk werden auch die Einsatzstiefel<br />

auf eine neue Generation<br />

umgestellt. Daher erhielten<br />

zusätzlich zu den neuen Mitglie<strong>der</strong>n<br />

im Aktivstand auch einige<br />

langjährige Mitglie<strong>der</strong> mo<strong>der</strong>ne<br />

Einsatzstiefel, die sämtlichen Si-<br />

cherheitsstandards <strong>der</strong> heutigen<br />

Zeit entsprechen.<br />

Auch die Handschuhe für den<br />

Technischen Einsatz werden nach<br />

und nach auf einen noch hochwertigeren<br />

technischen Stand<br />

gebracht.<br />

Bei Neuanschaffungen von Einsatzbekleidungen<br />

ist festzustellen,<br />

dass immer mehr Mitglie<strong>der</strong><br />

unserer <strong>Feuerwehr</strong> die KW20<br />

Einsatzhose einem Overall vorziehen.<br />

Auf sämtliche dieser Einsatzhosen<br />

wurden heuer zusätzliche<br />

Schenkeltaschen aufgenäht,<br />

dieser Auftrag wurde von <strong>der</strong> Fa.<br />

Weichseldorfer zu unserer vollsten<br />

Zufriedenheit durchgeführt.<br />

Der Verkauf <strong>der</strong> alten grünen<br />

zweiteiligen Uniformteile wurde<br />

im Jahr <strong>2018</strong> fortgesetzt und<br />

abgeschlossen. Eine geringe Anzahl<br />

von grünen Overalls wird im<br />

Zeugmeisterraum aufbewahrt,<br />

um sie bei Veranstaltungen bzw.<br />

Ausfahrten mit <strong>der</strong> Drehleiter im<br />

historischen Kontext verwenden<br />

zu können.<br />

Abgesehen von den verschiedenen<br />

Bekleidungs- und Uniformteilen<br />

wurde auch diverse Gerätschaften<br />

angeschafft, beispielsweise<br />

wurden für das Schwere Rüstfahrzeug<br />

neue Stahlseile und ein<br />

Greifzugseil beschafft, auch fünf<br />

neue B-Druckschläuche mussten<br />

angeschafft werden.<br />

Die über das gesamte Jahr regelmäßig<br />

durchgeführten Zeugmeisterarbeiten<br />

sind das Reinigen<br />

und Waschen von Einsatzbekleidungen,<br />

diverse Reparaturen von<br />

Gerätschaften und das Einbinden<br />

von Schläuchen.<br />

31


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Ausbildung<br />

OBM Michael MASCHA<br />

Wir schreiben das Jahr 2019,<br />

was bedeutet, dass <strong>2018</strong> mit<br />

diesem Bericht in die Annalen<br />

<strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> verabschiedet<br />

wird. Zeit also, einen Blick<br />

zurück auf die letzten zwölf<br />

Ausbildungsmonate zu werfen.<br />

Einführung eines Notfallkonzepts<br />

bei Atemschutzunfällen<br />

32<br />

Die letzten acht Jahre brachten<br />

im Bereich <strong>der</strong> Brandbekämpfung<br />

tiefgreifende Verän<strong>der</strong>ungen für<br />

unsere <strong>Feuerwehr</strong>: 20 m lange C-<br />

42-Schläuche in Schlauchpaketen<br />

mit mo<strong>der</strong>nen Hohlstrahlrohren<br />

haben die Hochdruck-Schnellangriffseinrichtung<br />

als erstes Mittel<br />

<strong>der</strong> Wahl für Innenangriffe in<br />

Gebäuden abgelöst; zahlreiche<br />

neue Technologien wie Wärmebildkameras,<br />

Bewegungslosmel<strong>der</strong>,<br />

Atemschutzmaskenfunk o<strong>der</strong><br />

zumischbares Klasse-A-Schaummittel<br />

wurden eingeführt; damit<br />

einhergehend wurde auch die<br />

Einsatztaktik auf Gruppenebene<br />

umgekrempelt, d.h. die klassische<br />

Löschgruppe als theoretische<br />

Grundlage wurde durch ein<br />

System ersetzt, bei dem nicht die<br />

Gruppenstruktur, son<strong>der</strong>n die zu<br />

erledigenden Aufgaben bestimmendes<br />

Element sind. Dieses<br />

neue System ist mittlerweile in <strong>der</strong><br />

Mannschaft gut verankert, was<br />

aber natürlich nicht heißt, dass die<br />

Entwicklung auf dem Gebiet <strong>der</strong><br />

Brandbekämpfung damit zu einem<br />

vorläufigen Abschluss gekommen<br />

wäre. Im Gegenteil, Verbesserungspotential<br />

besteht immer.<br />

Ganz beson<strong>der</strong>s gilt das beispielsweise<br />

für das Thema Notfallmanagement.<br />

Erstaunlicher Weise<br />

ist in diversen Regelwerken etwa<br />

haargenau festgelegt, welches<br />

Truppmitglied welchen Schlauch<br />

auslegt und wer einen Kupplungsschlüssel<br />

mitnimmt usw., für den<br />

Fall aber, dass ein Mitglied eines<br />

eingesetzten Atemschutztrupps<br />

verunfallt, gibt es hingegen keinerlei<br />

Regelwerk. Dieser Umstand<br />

war Grund dafür, dass das<br />

vergangene Jahr dafür genutzt<br />

wurde, ein solches Atemschutz-<br />

Notfallkonzept zumindest einmal<br />

für unsere <strong>Feuerwehr</strong> zu<br />

entwickeln. Dabei wurde in bewährter<br />

Manier darauf geachtet,<br />

kein reines Theoriekonstrukt zu<br />

erzeugen, d.h. die Überlegungen<br />

wurden bei Versuchsübungen diversen<br />

Praxistests unterzogen.<br />

Dabei wird immer darauf geachtet,<br />

dass die übende Mannschaft<br />

zwar weiß, dass etwas getestet<br />

wird, aber nicht allzu sehr in die<br />

Details eingeweiht ist. So erhält<br />

man eher aussagekräftige Ergebnisse,<br />

als wenn man solche Übungen<br />

bis ins kleinste Detail scriptet.<br />

Nur durch diesen Ansatz war es<br />

etwa möglich herauszufinden,<br />

dass es für die Ingangsetzung <strong>der</strong><br />

Rettungskette wichtig ist, dass<br />

die verbliebenen Mitglie<strong>der</strong> eines<br />

verunfallten Atemschutztrupps<br />

zuerst einen Funkspruch abset-


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

zen, bevor sie selbst irgendwelche<br />

Rettungsmaßnahmen treffen.<br />

Klingt wie eine Kleinigkeit,<br />

die Praxis hat aber gezeigt, dass<br />

dem nicht so ist: Wird diese Reihenfolge<br />

nicht eingehalten und<br />

<strong>der</strong> Funkspruch erst nach einem<br />

Selbstrettungsversuch abgesetzt,<br />

ist die Gefahr groß, dass er<br />

wegen Aufregung und Anstrengung<br />

so gut wie nicht mehr zu<br />

verstehen ist. Zudem geht wertvolle<br />

Zeit, während <strong>der</strong> sich <strong>der</strong><br />

Rettungstrupp auf den Weg machen<br />

könnte, ungenutzt verloren.<br />

Sinnvoller Weise wurde bei <strong>der</strong><br />

Einführung des Notfallkonzepts<br />

darauf geachtet, dass ein über<br />

Funk abgesetzter Notruf auch<br />

eindeutig als solcher zur erkennen<br />

ist. Dazu haben wir uns einfach an<br />

<strong>der</strong> internationalen Fliegerei und<br />

Schifffahrt bzw. an den deutschen<br />

<strong>Feuerwehr</strong>en orientiert, denn dort<br />

fungiert ein abgesetztes „Mayday<br />

– Mayday – Mayday“ schon lange<br />

als unverkennbares Signalwort<br />

für einen akuten Notfall. Natürlich<br />

hat sich im letzten Jahr aber<br />

auch abseits <strong>der</strong> Einführung dieses<br />

Notfallkonzepts ausbildungstechnisch<br />

einiges getan. Hier nun<br />

ein Überblick über veranstaltete<br />

Schulungen und Übungen:<br />

Überblick über Übungen<br />

und Schulungen im Jahr<br />

<strong>2018</strong><br />

Das Ausbildungsjahr startete im<br />

Jänner mit einer theoretischen<br />

Schulung zum Thema Brandmeldeanlagen.<br />

Dabei ging es vor<br />

allem darum, die rechtlichen Hintergründe<br />

etwas genauer darzulegen<br />

und zu zeigen, welche Rechte<br />

bzw. Pflichten die <strong>Feuerwehr</strong>en<br />

bei dieser Sache haben. Anlassfall<br />

für diese Schulung war übrigens<br />

ein Brandalarm bei einer in<br />

<strong>Neulengbach</strong> ansässigen Supermarktkette,<br />

im Zuge dessen versucht<br />

wurde, den ausgerückten<br />

<strong>Feuerwehr</strong>mitglie<strong>der</strong>n die Kontrolle<br />

des betroffenen Bereichs zu<br />

untersagen. Würde man in solch<br />

einem Fall als <strong>Feuerwehr</strong> einfach<br />

unverrichteter Dinge wie<strong>der</strong> abrücken<br />

und es käme danach zu<br />

einem Brand, hätte man rechtlich<br />

ein Problem. In solch einem Fall ist<br />

es gut zu wissen, dass beispielsweise<br />

die Kontrolle des betroffenen<br />

Bereichs durch die <strong>Feuerwehr</strong><br />

schlichtweg vorgeschrieben ist.<br />

Etwas später fand eine Schulungsübung<br />

statt, bei <strong>der</strong> es darum<br />

ging, mit den Mitteln des Vorausrüstfahrzeugs<br />

einem Austritt<br />

von flüssigen Schadstoffen wirkungsvoll<br />

begegnen zu können.<br />

33


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Anfang März wurde auf dem<br />

Gelände <strong>der</strong> Nie<strong>der</strong>österreichischen<br />

Landesfeuerwehrschule<br />

die Rettung von in bzw. auf<br />

Silos verunfallten Personen<br />

geübt. Im Fokus stand dabei<br />

die Bedienung des Dreibeins.<br />

Ebenfalls im März fand eine Schulung<br />

statt, die sich an die Führungskräfte<br />

unserer <strong>Feuerwehr</strong> richtete.<br />

Dabei wurden Objekte besichtigt<br />

und besprochen, die aufgrund<br />

ihrer Bauart o<strong>der</strong> ihrer Lage im<br />

Fall eines Brandes ganz beson<strong>der</strong>e<br />

Herausfor<strong>der</strong>ungen für den<br />

jeweiligen Einsatzleiter bedeuten<br />

würden. Um die Teilnehmerzahl<br />

überschaubar zu halten, wurde<br />

diese Schulung auf zwei inhaltsgleiche<br />

Termine aufgeteilt; <strong>der</strong> für<br />

die zweite Hälfte <strong>der</strong> Führungskräfte<br />

fand dann im Mai statt.<br />

Im April wurde zu Übungszwecken<br />

ein ausgemusterter PKW<br />

in Flammen gesetzt. Der daraus<br />

resultierende Fahrzeugvollbrand<br />

wurde von zwei jüngeren Mitglie<strong>der</strong>n<br />

mustergültig mit einem<br />

Hohlstrahlrohr gelöscht. Gebraucht<br />

haben sie dafür gerade<br />

einmal 120 Liter Wasser und ein<br />

wenig Klasse-A-Schaummittel<br />

aus unserem Vorausrüstfahrzeug.<br />

Daneben fand im April beim Emmersdorfer<br />

Wehr eine Pölzübung<br />

statt. Unter <strong>der</strong> fachkundigen Anleitung<br />

unseres Altkommandanten<br />

EBR Karl Köcher wurde dabei<br />

das Abstützen von einsturzgefährdeten<br />

Decken und Gewölben<br />

geübt.<br />

Am 13.06.<strong>2018</strong> waren unsere<br />

Führungskräfte beim Roten Kreuz<br />

<strong>Neulengbach</strong> zu Gast. Dabei wurde<br />

ihnen in Form eines Vortrags<br />

vermittelt, wie die Strukturen dieser<br />

Rettungsorganisation im Fall<br />

eines größeren Einsatzes funktionieren.<br />

Veranstaltungen wie diesen<br />

haben in erster Linie den Sinn,<br />

34


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

das Verständnis zwischen den einzelnen<br />

Blaulichtorganisationen zu<br />

för<strong>der</strong>n und Berührungsängste<br />

abzubauen, um so die Zusammenarbeit<br />

bei Einsätzen zu verbessern.<br />

Im Juni fand weiters eine Branddienstübung<br />

auf dem Gelände <strong>der</strong><br />

Straßenmeisterei <strong>Neulengbach</strong><br />

statt. Geübt wurden die Führung<br />

des Strahlrohrs im Innenangriff,<br />

<strong>der</strong> Umgang mit <strong>der</strong> Schlauchreserve<br />

und das Retten verunfallter<br />

Atemschutzgeräteträger.<br />

Zusätzlich fand in diesem Monat<br />

noch die Einschulung auf unsere<br />

neueste Wärmebildkamera statt.<br />

Nach <strong>der</strong> Sommerpause, die nur<br />

durch eine Räumungsübung in<br />

einer örtlichen Kin<strong>der</strong>betreuungsstätte<br />

unterbrochen wurde,<br />

ging es im Herbst übungstechnisch<br />

wie<strong>der</strong> zur Sache:<br />

Den Anfang machte eine Übung,<br />

bei <strong>der</strong> es um die rückgratschonende<br />

Rettung von Menschen<br />

bei Verkehrsunfällen ging.<br />

Es folgte am 28.09.2019 eine<br />

Schulung mit dem Thema „Sicherheit<br />

beim Arbeiten im Gleisbereich<br />

<strong>der</strong> ÖBB“, die Kamerad OFM Alexan<strong>der</strong><br />

Neskodny organisiert hatte.<br />

Tags darauf wurde wie<strong>der</strong> beim<br />

Emmersdorfer Wehr geübt, diesmal<br />

das Stützen von Künetten<br />

und das Retten von Menschen<br />

aus diesen. Dabei zeigte sich,<br />

dass es gar nicht so leicht ist,<br />

eine mithilfe <strong>der</strong> Korbschleiftrage<br />

und des Dreibeins gehobene<br />

Person wie<strong>der</strong> in die Waagrechte<br />

zu bekommen, wenn die Beför<strong>der</strong>ung<br />

in <strong>der</strong> Senkrechten geschah.<br />

Nachdem dieses Problem aber einmal<br />

erkannt war, wurde im Oktober<br />

sofort an dessen Lösung gearbeitet.<br />

Die wurde mit ein bisschen<br />

Hirnschmalz und ein paar Versuchen<br />

auch bald gefunden und<br />

im Verlauf einer weiteren Übung<br />

in <strong>der</strong> Montagegrube im <strong>Feuerwehr</strong>haus<br />

unter die Mannschaft<br />

gebracht. Das Schöne dabei: Man<br />

braucht nur Karabiner und Bandschlingen,<br />

und schon gleitet die<br />

Korbschleiftrage fast ohne Kraftaufwand<br />

von <strong>der</strong> senkrechten in die<br />

35


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

waagrechte<br />

Transportposition.<br />

Um unsere neuesten Atemschutzgeräteträger<br />

möglichst<br />

realitätsnah auf einen Brandeinsatz<br />

vorzubereiten, wurde ebenfalls<br />

im Oktober das Brandhaus<br />

auf dem Gelände <strong>der</strong> Nie<strong>der</strong>österreichischen<br />

Landesfeuerwehrschule<br />

besucht. Das kostet<br />

zwar jedes Mal ein bisschen Geld,<br />

hat sich in <strong>der</strong> Vergangenheit<br />

aber schon mehr als bewährt.<br />

Davon abgesehen gab es im Oktober<br />

auch noch eine Übung, bei <strong>der</strong><br />

auf dem Gelände des <strong>Neulengbach</strong>er<br />

Bauhofs diverse Tauchpumpen,<br />

die Schmutzwasserpumpe<br />

und die Tragkraftspritze unter<br />

die Lupe genommen wurden. Eifrigster<br />

Übungsteilnehmer war<br />

übrigens das Defektteufelchen,<br />

das es an diesem Abend ganz<br />

beson<strong>der</strong>s wild trieb und dafür<br />

sorgte, dass in den darauffolgenden<br />

Wochen gleich etliche unserer<br />

Mitglie<strong>der</strong> damit beschäftigt<br />

waren, verschiedenste Aggregate<br />

und Pumpen zu reparieren.<br />

Rechtzeitig zur Unterabschnittsübung<br />

am zweiten November, die<br />

von <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong> Inprugg<br />

auf dem Gelände <strong>der</strong> Firma<br />

OBI organisiert wurde, waren aber<br />

alle Gerätschaften wie<strong>der</strong> einsatzbereit.<br />

Unsere Aufgaben bei<br />

dieser Übung waren übrigens das<br />

Stellen von Atemschutztrupps zur<br />

„Brandbekämpfung“ und „Menschenrettung“<br />

sowie das För<strong>der</strong>n<br />

von Löschwasser aus dem nahen<br />

Laabenbach und dessen Aufbringung<br />

auf das Dach des Baumarktes.<br />

Den Jahresabschluss bildete<br />

schließlich eine Schulung,<br />

die sich mit dem Thema Einsatzstellenorganisation<br />

bei einem<br />

Brand auseinan<strong>der</strong>setzte.<br />

Gruppenübungen<br />

Neben diesen Schulungen und<br />

Übungen für die ganze Mannschaft<br />

gab es eine Reihe von Gruppenübungen,<br />

die von Gruppenkommandanten<br />

für ihre jeweilige Gruppe<br />

durchgeführt wurden. Da das<br />

Ganze aber dennoch nur teilweise<br />

wie gewünscht funktioniert hat,<br />

wird jedem eingeteilten Einheitenführer<br />

im kommenden Jahr ein<br />

Monat zugeordnet, in dem er eine<br />

Übung o<strong>der</strong> Schulung für die gesamte<br />

Mannschaft abzuhalten hat.<br />

36


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Fahrzeuginsassen zu schaffen.<br />

Daneben wird es Auffrischungen<br />

zu diversen an<strong>der</strong>en Themen wie<br />

Türöffnungen, Schadstoffeinsätzen,<br />

Leiterhandhabung etc. geben.<br />

Grundausbildung<br />

In Sachen Grundausbildung ist<br />

seit dem Jahr <strong>2018</strong> wie<strong>der</strong> einmal<br />

Vieles an<strong>der</strong>s. Hier nur die Kurzfassung:<br />

De facto feiert <strong>der</strong> klassische<br />

Grundlehrgang, vor einer<br />

Dekade abgeschafft, seine Auferstehung,<br />

wenn auch an<strong>der</strong>s benannt<br />

und in neuem Gewand. So<br />

wird er diesmal auf Abschnittsund<br />

nicht auf Bezirksebene durchgeführt<br />

und firmiert unter dem<br />

Label „Abschluss Truppmann“.<br />

Da unsere Wehr ihren Mitglie<strong>der</strong>n<br />

aber schon immer eine<br />

ganzheitliche Grundausbildung<br />

hat angedeihen lassen, die feuerwehrintern<br />

parallel zur überörtlichen<br />

abgehalten wurde, halten<br />

sich die Auswirkungen auf<br />

uns auch bei dieser neusten Reform<br />

in überschaubaren Grenzen.<br />

Geplant ist, dass sie ihren „Abschluss<br />

Truppmann“ mit Ende<br />

März in <strong>der</strong> Tasche haben. Ich<br />

wünsche ihnen jedenfalls jetzt<br />

schon viel Erfolg dafür!<br />

Ausblick und Schluss<br />

Schwerpunktmäßig wird es im<br />

kommenden Jahr mehrere Planspiele<br />

geben, die zum Ziel haben,<br />

eine einheitliche Idee von Einsatzstellenorganisation<br />

in möglichst<br />

allen Mitglie<strong>der</strong>n zu verankern.<br />

In einem zweiten Schwerpunkt<br />

wird es sich darum drehen, mit<br />

dem hydraulischen Rettungsgerät<br />

möglichst effizient Zugangsöffnungen<br />

zu verunfallten<br />

Abschließend möchte ich mich<br />

recht herzlich bei allen bedanken,<br />

die im vergangenen Jahr so zahlreich<br />

an Übungen o<strong>der</strong> Schulungen<br />

teilgenommen haben. Namentlich<br />

möchte ich mich bei OLM Martin<br />

Mascha und BM Christoph Riegler<br />

bedanken, denn eine ganze Menge<br />

an Übungs- und Schulungsideen<br />

entsteht in feuerwehrfachlichen<br />

Diskussionen mit ihnen.<br />

Bedanken möchte ich mich aber<br />

auch bei EBR Karl Köcher, <strong>der</strong><br />

nie zögert, uns sein umfangreiches<br />

Wissen in Sachen Katastrophenschutz<br />

und Einheitenführung<br />

zur Verfügung zu stellen,<br />

und bei <strong>der</strong> Firma Lendl, die immer<br />

einspringt, wenn wir einen<br />

„Truppenübungsplatz“ brauchen.<br />

In diesem Sinne: Gut Wehr!<br />

Seit August werden jedenfalls<br />

unsere neuesten Mitglie<strong>der</strong> im<br />

Aktivstand, PFM Anita Helmberger<br />

und PFM Denis Papsoi, in<br />

wöchentlichen Einheiten Schritt<br />

für Schritt an den Einsatzdienst<br />

herangeführt.<br />

37


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong>medizinischer Dienst<br />

FT Gerhard RUTSCHEK<br />

Allgemeines<br />

Im Jahr <strong>2018</strong> wurden Leistungsprüfungen<br />

für die Tauglichkeitsuntersuchung<br />

gemäß DA 1.5.3<br />

durchgeführt. Jedes <strong>Feuerwehr</strong>mitglied,<br />

welches im Einsatz mit<br />

erbracht werden und dient einerseits<br />

dazu festzustellen, ob man<br />

den Strapazen eines Atemschutzeinsatzes<br />

gewachsen ist und an<strong>der</strong>erseits<br />

auch <strong>der</strong> Überprüfung<br />

<strong>der</strong> eigenen Fitness. Es ist für alle<br />

Beteiligten besser, im Vorfeld Fitness-Defizite<br />

zu entdecken und<br />

gegebenenfalls durch Training zu<br />

korrigieren, als im Stress eines<br />

Einsatzes Probleme zu haben.<br />

Neun Kameraden absolvierten<br />

erfolgreich den Finnentest.<br />

Sonstiges<br />

Lei<strong>der</strong> konnte bezüglich <strong>der</strong> Auffrischungsimpfungen<br />

noch keine<br />

Einigung bezüglich <strong>der</strong> Kostenübernahme<br />

erreicht werden.<br />

Acht Kameraden nutzten die<br />

Möglichkeit <strong>der</strong> kostenlosen<br />

Erstimpfung.<br />

Atemschutzausrüstung arbeiten<br />

will, muss die Tauglichkeit dafür<br />

belegen. Die Atemschutztauglichkeit<br />

wird mit einem Leistungstest<br />

(Finnentest, Radfahren o<strong>der</strong><br />

Cooper-Test) und altersabhängig<br />

mit Gesundheitstests ermittelt.<br />

Der Leistungstest muss jährlich<br />

Nach langen Verhandlungen zwischen<br />

dem Nie<strong>der</strong>österreichischen<br />

Landesfeuerwehrverband<br />

und den Krankenkassen konnte<br />

erreicht werden, dass die Kosten<br />

für die Erstimpfung zum Schutz<br />

vor einer Hepatitis-Erkrankung<br />

von <strong>der</strong> Krankenkasse übernommen<br />

werden.<br />

Schulungen<br />

Im Juni fand eine Informationsveranstaltung<br />

des Roten Kreuzes<br />

statt, die u.a. das Ziel hatte, die<br />

Zusammenarbeit von Rettungsdienst<br />

und <strong>Feuerwehr</strong> im Einsatz<br />

weiter zu optimieren.<br />

38<br />

Bereitschaftskommandant Michael<br />

Wölfl vom Roten Kreuz<br />

gab dabei den Kameraden einen<br />

Einblick in die Führungsstruktur,<br />

die taktischen Einheiten und den<br />

unterschiedlichen Aufbau <strong>der</strong> Organisation<br />

von Einsatzstellen bei<br />

verschiedenen Szenarien aus <strong>der</strong><br />

Sicht des Rettungsdienstes.


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Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Wasserdienst<br />

LM Xaver HIEBNER<br />

40<br />

Das Wasserdienst-Jahr <strong>2018</strong> war<br />

vermutlich das ereignisreichste<br />

und erfolgreichste in <strong>der</strong> Geschichte<br />

unserer <strong>Feuerwehr</strong>, vor<br />

allem deshalb, da sich <strong>2018</strong> ein<br />

noch größerer Kreis von interessierten<br />

und motivierten Mitglie<strong>der</strong>n<br />

mit diesem für uns doch<br />

eher exotischen Sachgebiet intensiv<br />

auseinan<strong>der</strong>setze.<br />

Die Vorbereitung für die Saison<br />

begann im März mit gründlichen<br />

Wartungsarbeiten an unserer<br />

im Jahr 2016 beschafften <strong>Feuerwehr</strong>zille,<br />

die am 8. April dann<br />

zu ihrem Liegeplatz nach Mauternbach<br />

an <strong>der</strong> Donau transportiert<br />

wurde. Dieser Wasserübungsplatz<br />

hinter dem Hundsheimer<br />

Sporn bei Stromkilometer<br />

2004,7, <strong>der</strong> von einer Gemeinschaft<br />

rund um EBR Peter Höchtl<br />

betrieben und erhalten wird, war<br />

auch <strong>2018</strong> wie<strong>der</strong> unsere Basis<br />

für die Aus- und Weiterbildung<br />

im praktischen Zillenfahren.<br />

Ebenfalls zu Saisonbeginn wurden<br />

neue Fahrbehelfe über EBR<br />

Peter Höchtl angeschafft. Daher<br />

standen unseren Zillenfahrern ab<br />

Mai sechs neue Ru<strong>der</strong>, drei neue<br />

Schubstangen und drei neue<br />

Schiffshaken zur Verfügung, für<br />

die im Wasserdienst-Container<br />

auch ein eigener Lagerplatz eingerichtet<br />

wurde.<br />

Mit großer Motivation - auch im<br />

Hinblick auf die Landeswasserdienstleistungsbewerbe<br />

- fanden<br />

in Mauternbach zahlreiche<br />

Trainingseinheiten zur Aus- und<br />

Weiterbildung unserer Wasserdienstmannschaft<br />

statt, oft<br />

mehrmals pro Woche. Dabei<br />

wurden regelmäßig auch längere<br />

Strecken mit <strong>der</strong> Zille zurückgelegt,<br />

wie beispielsweise stromauf<br />

bis zum vier Kilometer entfernten<br />

Dürnstein. Unsere weiteste Reise<br />

auf <strong>der</strong> Donau führte uns bis zum<br />

Altarm Pritzenau, wo dann zwei<br />

Engstellen bei sehr anspruchsvollen<br />

Strömungsverhältnissen


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

bewältigt werden mussten. Nach<br />

dem Bezahlen von etwas Lehrgeld<br />

konnte allerdings die Sandbank<br />

bei <strong>der</strong> Rollfähre Weißenkirchen<br />

erreicht werden, was einer<br />

Bergfahrt von acht Kilometern<br />

entspricht.<br />

Am 21. Juli stellten sich sechs<br />

Kameraden <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> <strong>der</strong><br />

Konkurrenz beim Bezirkswasserdienstleistungsbewerb<br />

in Traismauer.<br />

Die Besatzung Xaver<br />

Hiebner/Andreas Fuchs erreichte<br />

mit einer fehlerfreien Fahrt<br />

den vierten Platz in <strong>der</strong> Wertung<br />

Bronze ohne Alterspunkte und<br />

bekam dafür bei <strong>der</strong> Siegerehrung<br />

von Bezirksfeuerwehrkommandant<br />

Georg Schrö<strong>der</strong> einen<br />

Pokal überreicht.<br />

Die nauwärtige Überstellung<br />

von drei bei diesem Bewerb eingesetzten<br />

<strong>Feuerwehr</strong>zillen von<br />

Mauternbach nach Traismauer<br />

erfolgte übrigens durch die <strong>Neulengbach</strong>er<br />

Wasserdienstmannschaft,<br />

für die Rückführung wurde<br />

dann ebenfalls <strong>der</strong> Wasserweg<br />

gewählt. In Form eines Zillengliedes<br />

mit TS und Strahlantrieb<br />

über zwei B-Strahlrohre brachten<br />

wir die drei Zillen zurück zum Liegeplatz<br />

nach Mauternbach.<br />

Auch beim Aufbau <strong>der</strong> Bewerbsstrecke<br />

auf <strong>der</strong> Traisen am 20.<br />

Juli unterstützen drei unserer<br />

Kameraden das Team <strong>der</strong> FF Traismauer.<br />

Ein weiterer Meilenstein für das<br />

Sachgebiet Wasserdienst waren<br />

die 62. Nie<strong>der</strong>österreichischen<br />

Landeswasserdienstleistungsbewerbe.<br />

Am 23. August reisten<br />

sieben Zillenfahrer mit zwei Betreuern<br />

nach Ardagger, um dort<br />

am Zeltplatz die Behausung für<br />

das Wettkampfwochenende aufzuschlagen.<br />

Noch am gleichen<br />

Tag traten die Zillenbesatzungen<br />

Christian Fuchs/Xaver Hiebner<br />

(Silber) sowie Josef Gfatter/Martin<br />

Hackl (Bronze) bei Sonnenuntergang<br />

zum Bewerb an. Am<br />

nächsten Tag um 07:00 Uhr starteten<br />

Xaver Hiebner mit Kranzlmann<br />

Andreas Fuchs und Christian<br />

Fuchs mit Kranzlmann Moritz<br />

Rutschek zum Bewerb in Bronze.<br />

Um 14 Uhr erfolgte <strong>der</strong> Antritt<br />

41


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

42<br />

von Alexan<strong>der</strong> Neskodny gemeinsam<br />

mit Anton Kremser von <strong>der</strong><br />

Feuerwache Krems-Thallern im<br />

Bewerb Silber. Alle Besatzungen<br />

absolvierten die Bewerbsstrecke<br />

am rechten Donauufer fehlerfrei<br />

und erreichten somit locker die<br />

erfor<strong>der</strong>liche Punkteanzahl für<br />

den Erhalt <strong>der</strong> entsprechenden<br />

Abzeichen. Motiviert durch diesen<br />

großartigen Erfolg entschlossen<br />

sich die startberechtigten<br />

Kameraden Xaver Hiebner, Christian<br />

Fuchs und Alex Neskodny,<br />

am Samstag auch im Einzelbewerb<br />

anzutreten. Auch diese Antritte<br />

waren im Rahmen unserer<br />

Möglichkeiten erfolgreich, die<br />

<strong>Neulengbach</strong>er Zillenfahrer belegten<br />

Plätze im Mittelfeld <strong>der</strong><br />

insgesamt 329 angetretenen Einzel-Fahrer.<br />

Erstmalig war unsere Wasserdienst-Mannschaft<br />

auch beim<br />

Promiru<strong>der</strong>n am Ratzersdorfer<br />

See im Einsatz, wo am 7. September<br />

für bei Einsätzen verletzte<br />

und in Not geratene <strong>Feuerwehr</strong>kameraden<br />

Spenden gesammelt<br />

wurden.<br />

Der offizielle Saisonabschluss<br />

fand am 6. Oktober mit dem traditionellen<br />

Abru<strong>der</strong>n in Mauternbach<br />

statt. Die Kameraden jener<br />

<strong>Feuerwehr</strong>en, die den Liegeplatz<br />

am Hundsheimer Sporn nutzen,<br />

trafen sich dabei zu einem kleinen<br />

Wettkampf und erfreuten<br />

sich auch in diesem Jahr wie<strong>der</strong><br />

an <strong>der</strong> durch unseren Altchef EBR<br />

Karl Köcher sichergestellten Verpflegung.<br />

Allerdings fanden auch nach dem<br />

Abru<strong>der</strong>n noch regelmäßige Trainingsfahrten<br />

auf <strong>der</strong> Donau statt.<br />

Die Überstellung unserer <strong>Feuerwehr</strong>zille<br />

nach <strong>Neulengbach</strong><br />

erfolgte erst am 29. Dezember,<br />

wobei die Zille von drei Kameraden<br />

bis Traismauer geru<strong>der</strong>t und<br />

von dort dann mit dem Wechselladefahrzeug<br />

heimtransportiert<br />

wurde.<br />

Zusätzlich zum Zillenfahren waren<br />

mehrere Mitglie<strong>der</strong> unserer<br />

Wehr im Jahr <strong>2018</strong> auch zweimal<br />

im Arbeitseinsatz in Mauternbach,<br />

um gemeinsam mit EBR Peter<br />

Höchtl Stege zu warten und<br />

weitere Instandhaltungsarbeiten<br />

am Wasserübungsplatz durchzuführen.<br />

Nicht vergessen werden soll unsere<br />

<strong>Feuerwehr</strong>jugend, die in<br />

diesem Jahr erneut eine Jugend-


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

stunde in Mauternbach abhielt<br />

und unter fachkundiger Instruktion<br />

durch die Jugendbetreuer<br />

das praktische Zillenfahren üben<br />

durften.<br />

Im Rahmen <strong>der</strong> von den Kameraden<br />

<strong>der</strong> FF Traismauer-<strong>Stadt</strong><br />

sehr professionell durchgeführten<br />

<strong>Feuerwehr</strong>schiffsführer-Ausbildung<br />

war unser Wasserdienst-<br />

Sachbearbeiter heuer oftmalig<br />

auch mit motorisierten <strong>Feuerwehr</strong>booten<br />

auf <strong>der</strong> Donau unterwegs.<br />

Nach dem erfolgreichen<br />

Abschluss des <strong>Feuerwehr</strong>schiffsführer-Lehrgangs<br />

nahm LM Xaver<br />

Hiebner als Besatzungsmitglied<br />

des FEB Traismauer am 6. Oktober<br />

an <strong>der</strong> Bezirkswasserdienstübung<br />

in Krems teil, wo acht <strong>Feuerwehr</strong>en<br />

mit zehn Booten einen<br />

angenommenen Schiffsbrand zu<br />

löschen hatten und vierzig Personen<br />

an Land zu bringen waren.<br />

Am 20. Oktober absolvierte LM<br />

Xaver Hiebner die Ausbildungsprüfung<br />

<strong>Feuerwehr</strong>boot in Silber<br />

gemeinsam mit den weiteren<br />

Besatzungsmitglie<strong>der</strong>n HBM<br />

Thomas Hofbauer von <strong>der</strong> FF<br />

Traismauer-<strong>Stadt</strong> und BI Martin<br />

Kaiser von <strong>der</strong> FF Traismauer<br />

Oberndorf.<br />

Für das Frühjahr 2019 ist geplant,<br />

gemeinsam mit den Wasserdienst-Kameraden<br />

<strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong> Eichgraben ein<br />

Abschlussmodul WD20 zu organisieren,<br />

bei dem zahlreiche Zillenfahrer<br />

<strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong>en<br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> und<br />

Eichgraben ihre feuerwehrinterne<br />

Wasserdienst-Ausbildung vor externen<br />

Prüfern offiziell abschließen<br />

können.<br />

Ebenso ist im Jahr 2019 eine<br />

erneute Teilnahme an den Wasserleistungsbewerben<br />

geplant,<br />

mehrere Kameraden sehen sich<br />

nach den diesjährigen Erfolgen<br />

zu einem Antreten im Bewerb um<br />

das Wasserleistungsabzeichen in<br />

Bronze, Silber und Gold motiviert.<br />

Ganz allgemein ist das große Interesse<br />

am Wasserdienst und die<br />

in diesem Sachgebiet in den letzten<br />

Jahren aufgebaute fachliche<br />

Kompetenz sehr erfreulich.<br />

Gut ausgebildete und mit den Gefahren<br />

auf ruhenden und fließenden<br />

Gewässern vertraute Zillenfahrer<br />

sind von entscheiden<strong>der</strong><br />

Bedeutung im Fall von Katastrophen-<br />

und Hochwasserszenarien.<br />

Gut Wehr!<br />

43


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Öffentlichkeitsarbeit<br />

LM Xaver HIEBNER<br />

Weiterhin informieren wir die<br />

Öffentlichkeit über das Einsatzgeschehen<br />

<strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> stets<br />

aktuell auf unserer Internetpräsenz.<br />

Die Einsatzberichte werden<br />

meist sofort nach dem Einrücken<br />

ins <strong>Feuerwehr</strong>haus erstellt und<br />

veröffentlicht, daher erfüllt unsere<br />

Homepage immer einen sehr<br />

hohen Anspruch an Aktualität.<br />

Zusätzlich werden die Einsatzberichte<br />

auch auf unserer Facebook-Seite<br />

verlinkt.<br />

Über Übungen, Veranstaltungen<br />

und an<strong>der</strong>e Aktivitäten <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

wird in den NEWS-Berichten<br />

auf unserer Homepage informiert,<br />

darüber hinaus werden<br />

diese Themen auch in den beiden<br />

Schaukästen beim Gasthaus Köcher<br />

und beim <strong>Feuerwehr</strong>haus<br />

präsentiert.<br />

Im Falle von spektakulären bzw.<br />

medial interessanten Einsätzen<br />

o<strong>der</strong> Übungen werden unmittelbar<br />

nach dem Einrücken eine<br />

Presseaussendung erstellt und<br />

Fotos ausgewählt, die dann an<br />

eine große Anzahl von Redaktionen<br />

verschickt werden.<br />

Aus dieser professionellen Pressearbeit<br />

resultiert eine regelmäßige<br />

Berichterstattung über<br />

Einsätze, Übungen und an<strong>der</strong>e<br />

Aktivitäten <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> in lokalen,<br />

aber zum Teil auch überregionalen<br />

Print- und Online-Medien<br />

sowie in Fachzeitschriften und<br />

<strong>Feuerwehr</strong>-Magazinen.<br />

Beispielsweise gab es in <strong>der</strong> KRO-<br />

NEN ZEITUNG vom 20. April<br />

einen halbseitigen Bericht mit<br />

Foto über den Brandeinsatz in<br />

<strong>der</strong> Bachgasse. Am 11. Oktober<br />

berichtete <strong>der</strong> ORF in einem TV-<br />

Beitrag vom Brand des Gefahrgut-LKW<br />

auf <strong>der</strong> Westautobahn.<br />

Sehr umfassende Informationen<br />

über die Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong><br />

<strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> bietet übrigens<br />

dieser <strong>Jahresbericht</strong> selbst,<br />

daher sind die <strong>Jahresbericht</strong>e<br />

permanent auf unserer Homepage<br />

öffentlich einsehbar.<br />

Bei zahlreichen Veranstaltungen<br />

im Jahr <strong>2018</strong> standen unsere<br />

Kameraden allerdings auch im<br />

direkten Kontakt mit <strong>der</strong> Bevöl-<br />

44


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

kerung. Bei <strong>der</strong> Weißen Einkaufsnacht<br />

am 11. Mai präsentierten<br />

wir mehrere <strong>Feuerwehr</strong>fahrzeuge<br />

am Hauptplatz, ebenso bei <strong>der</strong><br />

Halloween-Shopping-Night am<br />

31. Oktober. Beim Safety-Day<br />

für die Volksschulklassen wurde<br />

die Brandeinsatzausrüstung des<br />

Vorausrüstfahrzeugs präsentiert,<br />

beim 6. Internationalen Blaulicht-<br />

Fussballturnier am 14. Juli führten<br />

wir in Würmla unsere Drehleiter<br />

vor.<br />

Am 14. und 15. Juni unterstützten<br />

wir die Fun-Days <strong>der</strong> Volksschule<br />

<strong>Neulengbach</strong> mit <strong>der</strong> Station<br />

„Kistenklettern“ und einen<br />

weiteren sehr netten Kontakt mit<br />

unseren jüngsten Mitbürgern gab<br />

es bei <strong>der</strong> Räumungsübung <strong>der</strong><br />

Kin<strong>der</strong>betreuung in <strong>der</strong> Bahnhofstraße.<br />

Weitere Anlässe für ein uniformiertes<br />

Auftreten in <strong>der</strong> Öffentlichkeit<br />

waren die Florianifeier<br />

mit Kranznie<strong>der</strong>legung im Kriegerpark,<br />

zahlreiche Brandsicherheitswachen<br />

und die mehrmalige<br />

Teilnahme an Blutspendeaktionen.<br />

Ein beson<strong>der</strong>es Highlight war die<br />

2. Nie<strong>der</strong>österreichische <strong>Freiwilligen</strong>messe<br />

in St. Pölten, wo wir<br />

gemeinsam mit Kameraden <strong>der</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong>en Kirchberg/Pielach,<br />

Herzogenburg, Hafnerbach und<br />

St. Pölten-<strong>Stadt</strong> das <strong>Feuerwehr</strong>wesen<br />

repräsentierten und mit<br />

attraktiven Vorführungen das Interesse<br />

<strong>der</strong> Besucher weckten.<br />

Sowohl Landesfeuerwehrkommandant<br />

LBD Dietmar Fahrafellner<br />

als auch Landeshauptfrau<br />

Mag. Johanna Mikl-Leitner besuchten<br />

die <strong>Neulengbach</strong>er <strong>Feuerwehr</strong>kameraden<br />

am Ausstellungsstand<br />

vor dem Klangturm<br />

im Landhausviertel.<br />

Am 24. Dezember gab es auch im<br />

Jahr <strong>2018</strong> wie<strong>der</strong> das Friedenslicht<br />

aus Bethlehem im <strong>Feuerwehr</strong>haus<br />

abzuholen. Zahlreiche<br />

<strong>Stadt</strong>bürger, Gemeindevertreter<br />

und <strong>Feuerwehr</strong>kameraden nutzten<br />

dieses Angebot und erfreuten<br />

uns mit einem Besuch am Heiligen<br />

Abend.<br />

Ein Dank gilt allen Kameraden,<br />

die im Kontakt mit unserer Bevölkerung,<br />

mit Medienvertretern<br />

und mit Politikern zum positiven<br />

Image <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong> beitragen!<br />

Ein weiteres Dankeschön auch an<br />

all jene Kameraden, die bei Einsätzen<br />

mit ihren Handykameras<br />

das Geschehen für nachfolgende<br />

Einsatzberichte festhalten, mit<br />

<strong>der</strong> Bitte, auch in Zukunft an die<br />

Fotodokumentation zu denken,<br />

sofern das Einsatzgeschehen dies<br />

zulässt!<br />

Ein beson<strong>der</strong>er Dank gilt OFM<br />

Dominik Huber für seine unermüdliche<br />

Arbeit an unserer Homepage<br />

sowie seine Unterstützung<br />

im Team Öffentlichkeitsarbeit.<br />

Allergrößter Dank gebührt FM<br />

Sandra Karrer, die mit großem<br />

Arbeitseinsatz und viel Durchhaltevermögen<br />

an <strong>der</strong> Produktion<br />

dieses <strong>Jahresbericht</strong>s maßgeblich<br />

beteiligt war und für das professionelle<br />

Layout verantwortlich<br />

zeichnet.<br />

45


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong>jugend<br />

LM Martin HACKL<br />

Das Jahr starteten wir mit insgesamt<br />

7 Jugendmitglie<strong>der</strong>n: 6 Buben<br />

und 1 Mädchen.<br />

Erstes großes Highlight des Jahres<br />

bildete <strong>der</strong> vom Abschnittsfeuerwehrkommando<br />

<strong>Neulengbach</strong><br />

veranstaltete Völkerballbewerb<br />

in <strong>der</strong> Neuen Mittelschule<br />

Laabental am 18. Februar. Bei<br />

diesem Bewerb traten wir lei<strong>der</strong><br />

mit krankheitsbedingt vermin<strong>der</strong>ter<br />

Mannschaft an, trotzdem<br />

konnten wir den stolzen 7. Platz<br />

erreichen.<br />

Anfang April ging wie<strong>der</strong> <strong>der</strong><br />

Wissenstest <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>jugend<br />

über die Bühne. Diese vom<br />

Bezirksfeuerwehrkommando organisierte<br />

Veranstaltung stellt<br />

das allgemeine feuerwehrfachliche<br />

Wissen <strong>der</strong> Kin<strong>der</strong> und Jugendlichen<br />

auf die Probe. Bestens<br />

vorbereitet in den Bereichen <strong>der</strong><br />

Geräte für den Brand-, sowie<br />

Technischen Einsatz, Dienstgrade,<br />

Kleinlöschgeräte, Knoten und<br />

Schutzausrüstung stellten sich<br />

sechs Jugendliche den schweren<br />

Aufgaben und Fragen und konnten<br />

folgende Abzeichen erreichen:<br />

f2x f <strong>Feuerwehr</strong>jugend Wissenstestspiel<br />

Bronze (Altersgruppe<br />

unter 12)<br />

f1x f <strong>Feuerwehr</strong>jugend Wissenstestspiel<br />

Silber (Altersgruppe<br />

unter 12)<br />

f1x f <strong>Feuerwehr</strong>jugend Wissenstest<br />

Bronze<br />

f1x f <strong>Feuerwehr</strong>jugend Wissenstest<br />

Silber<br />

f1x f <strong>Feuerwehr</strong>jugend Wissenstest<br />

Gold<br />

46<br />

Zeit zum Verschnaufen blieb<br />

nicht, denn kurz darauf begannen<br />

wir mit den Vorbereitungen<br />

für das Bewerbsabzeichen. Wie<br />

schon das letzte Jahr stellten wir


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

eine gemischte Gruppe mit den<br />

Jugendmitglie<strong>der</strong>n aus Maria Anzbach<br />

und Eichgraben. Durch das<br />

intensive und zielorientierte Training<br />

konnten wir bei diversen Bewerben<br />

gute Leistungen zeigen<br />

und etwa beim Abschnittsbewerb<br />

den zweiten Platz in Silber und in<br />

<strong>der</strong> Kategorie Bronze den Sieg erkämpfen.<br />

Beim 46. Landestreffen <strong>der</strong> Nie<strong>der</strong>österreichischen<br />

<strong>Feuerwehr</strong>jugend<br />

in St. Aegyd am Neuwalde<br />

von 5. bis 8. Juli verhalfen uns<br />

die zuvor gefestigten Fähigkeiten<br />

wie<strong>der</strong> zu einer Vielzahl von Bewerbsabzeichen.<br />

Drei Abzeichen<br />

in Bronze und zwei Abzeichen in<br />

Silber wurden von unseren Burschen<br />

erlangt. Am landschaftlich<br />

wun<strong>der</strong>schön gelegenen Lagergelände<br />

am Grillenbühel errichteten<br />

5.000 Kin<strong>der</strong> und Jugendliche<br />

innerhalb kürzester Zeit eine<br />

<strong>der</strong> größten Zeltstädte Österreichs<br />

und ließen sich auch vom<br />

schlechten Wetter die vier Tage<br />

in St. Aegyd am Neuwalde (Bezirk<br />

Lilienfeld) nicht vermiesen.<br />

Für uns war es eine beson<strong>der</strong>e<br />

Ehre und Freude, dass uns einige<br />

Mitglie<strong>der</strong> <strong>der</strong> Aktivmannschaft -<br />

unter ihnen auch unser Kommandant<br />

- besuchten und sich von <strong>der</strong><br />

ausgezeichneten Stimmung am<br />

Jugendlagers überzeugten.<br />

Nach <strong>der</strong> Sommerpause stand<br />

das Thema Funk im Fokus. Wie<br />

schaltet man das Funkgerät ein?<br />

Wie setze ich richtig einen Funkspruch<br />

ab? Wie funktioniert ein<br />

Einzelruf und was unterscheidet<br />

diesen von einem Gruppenruf?<br />

Fragen über Fragen, die im Vorfeld<br />

des Fertigkeitsabzeichens<br />

Funk geklärt werden mussten.<br />

Dieses Fertigkeitsabzeichen wird<br />

im Rahmen eines Orientierungsbewerbs<br />

abgenommen, <strong>der</strong> im<br />

Jahr <strong>2018</strong> in und um Stollhofen<br />

stattfand. Im Verlauf einer ca. 8<br />

km langen Wan<strong>der</strong>strecke befanden<br />

sich mehrere Stationen,<br />

47


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

bei denen nicht nur Fachwissen<br />

bzgl. <strong>Feuerwehr</strong>funk geprüft wurde,<br />

son<strong>der</strong>n auch Spiele und Geschicklichkeitsprüfungen<br />

zu absolvieren<br />

waren.<br />

Den Rest des Jahres verbrachten<br />

wir mit verschiedenen an<strong>der</strong>en<br />

Tätigkeiten wie etwa <strong>der</strong> Ausbildung<br />

auf <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>zille,<br />

dem richtigen Formalexerzieren,<br />

dem Arbeiten mit den unterschiedlichsten<br />

Gerätschaften <strong>der</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong>, wie etwa dem Dreibein<br />

o<strong>der</strong> den Hebekissen. Aber<br />

auch Spiel und Spaß kamen nicht<br />

zu kurz, so schlossen wir etwa<br />

das alte Jahr mit einem Kinobesuch,<br />

einer Partie Bowling und<br />

einem gemeinsamen Essen ab.<br />

Beson<strong>der</strong>s freut mich, dass am<br />

heutigen Tag ein Mitglied <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>jugend,<br />

Anita Helmberger,<br />

offiziell angelobt und in den Aktivstand<br />

überstellt wird. Wir wünschen<br />

Dir auf Deinem weiteren<br />

Weg in <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

alles Gute und hoffen,<br />

dass Du im Aktivstand von Deinem<br />

soliden Basiswissen <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong>jugend<br />

profitieren kannst.<br />

Eine weitere Freude ist jedoch<br />

auch, dass wir dieses Jahr vier<br />

neue Mitglie<strong>der</strong> aufnehmen durften.<br />

Daher schließen wir das Jahr<br />

mit einem Stand von zehn <strong>Feuerwehr</strong>jugendmitglie<strong>der</strong>n.<br />

48


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

EDV<br />

LM Dominik Gindl<br />

Im für den reibungslosen Dienstbetrieb<br />

einer <strong>Feuerwehr</strong> essentiell<br />

wichtigen Sachgebiet EDV gab<br />

es im Jahr <strong>2018</strong> eine personelle<br />

Än<strong>der</strong>ung. Am 28. März wurde<br />

LM Dominik Gindl zum neuen<br />

Sachbearbeiter ernannt. Seine ersten<br />

Aufgaben waren die Erneuerung<br />

<strong>der</strong> Anwen<strong>der</strong>computer im<br />

Dienstzimmer und die Verbesserung<br />

<strong>der</strong> WLAN-Infrastruktur im<br />

<strong>Feuerwehr</strong>haus. Im Zuge dieser<br />

Arbeiten wurden auch allgemeine<br />

Probleme im Bereich <strong>der</strong> Netzwerkinfrastruktur<br />

festgestellt,<br />

wie beispielsweise Kabelbrüche<br />

und deutliches Verbesserungspotenzial<br />

bei <strong>der</strong> Verlegung von<br />

Kabelsträngen.<br />

Zu den Anschaffungen zählen<br />

drei neue PC sowie drei neue Monitore,<br />

um die Arbeitsplätze im<br />

Dienstzimmer mit zeitgemäßer<br />

Hardware ausstatten zu können.<br />

Ein Arbeitsplatz wurde zusätzlich<br />

neu eingerichtet und auch<br />

mit einer Programmierstation für<br />

Handfunkgeräte versehen.<br />

Ebenfalls neu beschafft wurde<br />

ein Laptop für den Verwaltungsdienst,<br />

<strong>der</strong> aber auch für Schulungszwecke<br />

und bei Präsentationen<br />

im Schulungsraum eingesetzt<br />

werden kann.<br />

Alle diese neuen Anwen<strong>der</strong>computer<br />

mussten bedarfsgerecht<br />

eingerichtet und zum Teil mit den<br />

erfor<strong>der</strong>lichen Softwarepaketen<br />

ausgestattet werden.<br />

Im Schulungsraum wurden ein<br />

neuer Beamer und eine neue<br />

Leinwand installiert, die dazu<br />

notwendigen Montage- und Installationsarbeiten<br />

wurden in Eigenregie<br />

durchgeführt.<br />

Für das Jahr 2019 ist vorgesehen,<br />

die gesamte Hardware <strong>der</strong><br />

Serverinfrastruktur örtlich zu<br />

bündeln und dementsprechend<br />

geordnet neu zu verkabeln. Dafür<br />

werden u.a. auch neue Kabelkanäle<br />

montiert und verlegt.<br />

Bedanken möchte ich mich bei<br />

OFM Moritz Rutschek und FT<br />

Gerhard Rutschek für die ausgezeichnete<br />

Zusammenarbeit bei<br />

den verschiedenen Arbeiten zur<br />

Erneuerung <strong>der</strong> EDV-Infrastruktur.<br />

Ein herzlicher Dank gilt auch FM<br />

Markus Koprax für die oftmalige<br />

Unterstützung bei <strong>der</strong> Behebung<br />

von EDV-Problemen.<br />

49


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Vorbeugen<strong>der</strong> Brandschutz<br />

EBR Ignaz MASCHA<br />

<strong>2018</strong> war ein durchaus reges und<br />

arbeitsintensives Jahr im Sachgebiet<br />

„Vorbeugen<strong>der</strong> Brandschutz“,<br />

obwohl die Feuerpolizeiliche<br />

Beschautätigkeit in unserem<br />

Einsatzbereich <strong>2018</strong> soweit nicht<br />

gegeben war, da dies bereits in<br />

den Vorjahren erfolgt ist.<br />

bei lei<strong>der</strong> nur in Einzelfällen auch<br />

die <strong>Feuerwehr</strong> dazu geladen wird.<br />

Erstrebenswert und im Sinne des<br />

vorbeugenden und letztendlich<br />

auch abwehrenden Brandschutzes<br />

wäre eine Teilnahme seitens<br />

<strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong> bei ausnahmslos<br />

allen behördlichen Verhandlungen.<br />

Die Stellungnahmen seitens <strong>der</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong> umfassten im Jahr<br />

<strong>2018</strong> Einkaufsmärkte, Industriebetriebe<br />

und Gewerbeunternehmen<br />

in unserem Einsatzgebiet,<br />

aber auch größere Wohnhausanlagen.<br />

Bei solchen Stellungnahmen<br />

wird beispielsweise die<br />

Größe <strong>der</strong> Brandabschnitte fest-<br />

Im Jahr <strong>2018</strong> gab es einige behördliche<br />

Verhandlungen, insbeson<strong>der</strong>e<br />

gewerberechtliche und<br />

baubehördliche Verhandlungen<br />

für verschiedene Bauwerber. Die<br />

baubehördlichen Verhandlungen<br />

werden überwiegend von <strong>der</strong> Bezirkshauptmannschaft<br />

St. Pölten,<br />

z. B. gemeinsam mit <strong>der</strong> Gewerbeverhandlung<br />

durchgeführt, wogelegt.<br />

Diese basiert auf den zur<br />

Verfügung stehenden Löschwassermitteln.<br />

Die Mittel <strong>der</strong> Ersten<br />

und Erweiterten Löschhilfe<br />

richten sich nach den Richtlinien<br />

<strong>der</strong> TRVBs. Der Vorbeugende<br />

Brandschutz ist immens wichtig<br />

und setzt die Voraussetzungen<br />

für eine erfolgreiche Durchführung<br />

von Personenrettungs- und<br />

Brandbekämpfungsmaßnahmen.<br />

Anlässlich unseres <strong>Feuerwehr</strong>festes<br />

in <strong>der</strong> Park&Ride-Anlage<br />

Anfang August wurde wie<strong>der</strong>um<br />

eine Feuerlöscherüberprüfung<br />

angeboten. Diese von einer Fachfirma<br />

durchgeführte Überprüfung<br />

wurde von <strong>der</strong> Bevölkerung<br />

50


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

sehr gut angenommen.<br />

Bei diversen Veranstaltungen im<br />

Jahr <strong>2018</strong> (Konzerte, Bälle, Aufführungen,<br />

Umzüge, Jahrmarkt,<br />

etc.) wurden die Brandsicherheitswachen<br />

von <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong><br />

<strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

gestellt.<br />

Im November wurde eine Schulung<br />

für die Sachbearbeiter Vorbeugen<strong>der</strong><br />

Brandschutz im Abschnitt<br />

<strong>Neulengbach</strong> sowie für<br />

weitere interessierte Kameraden<br />

über die Lagerung von Lithium-<br />

Batterien in Abfallzentren sowie<br />

Neuerungen bei den TRVB abgehalten.<br />

Ich möchte mich bei allen <strong>Feuerwehr</strong>mitglie<strong>der</strong>n,<br />

welche<br />

im Sachgebiet „Vorbeugen<strong>der</strong><br />

Brandschutz“ mitarbeiten bzw.<br />

dieses tatkräftig unterstützen,<br />

recht herzlich bedanken.<br />

VORBEUGEN IST BESSER – ALS<br />

RETTEN, BERGEN, LÖSCHEN!<br />

be.safe<br />

MARTIN HACKL<br />

Sicherheitsfachkraft- Gefahrgutbeauftragter-<br />

Brandschutzberatung<br />

martin.hackl@besafe.co.at<br />

0660 / 46 58 921<br />

51


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Schadstoffdienst<br />

OLM Martin MASCHA<br />

transporters Feuer. Als unser erstes<br />

Fahrzeug an <strong>der</strong> Einsatzstelle<br />

eingetroffen war, drohte das Feu-<br />

Auch im Einsatzjahr <strong>2018</strong> gab es<br />

wie<strong>der</strong> einige den Schadstoffbereich<br />

betreffende Herausfor<strong>der</strong>ungen<br />

zu bewältigen. Neben den<br />

eher wenig for<strong>der</strong>nden Einsätzen,<br />

wie dem Beseitigen von Ölspuren<br />

auf verschiedensten Untergründen<br />

o<strong>der</strong> dem Aufspüren und Bestimmen<br />

von Gasen mittels unserer<br />

Gasmessgeräte, stach vor<br />

allem ein Einsatz heraus: Bei diesem<br />

Einsatz, welcher sich im Oktober<br />

auf <strong>der</strong> Westautobahn bei<br />

Kirchstetten ereignete, fing die<br />

Zugmaschine eines Gefahrguter<br />

bereits auf den Aufleger überzugreifen.<br />

Da schnell und richtig<br />

gehandelt wurde, konnte <strong>der</strong><br />

Brand rasch gelöscht und Schlimmeres<br />

verhin<strong>der</strong>t werden. Auch<br />

wenn bei diesem Einsatz keine<br />

direkte Gefahr von dem transportierten<br />

Gefahrgut ausging, ist<br />

er ein gutes Beispiel dafür, wie<br />

schnell man es im Einsatz mit<br />

Schadstoffen zu tun bekommen<br />

kann. Um in einem <strong>der</strong>artigen Fall<br />

rasch handeln zu können, ist es<br />

essentiell, die Kenzeichnung eines<br />

Gefahrguttransporters richtig zu<br />

deuten. Aus diesem Grund war<br />

BESTATTUNG<br />

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E-Mail: bestattungneulengbach@st-poelten.gv.at, www.bestattungneulengbach.at<br />

Gerhard Beier<br />

! 02772 / 52138<br />

3040 <strong>Neulengbach</strong><br />

52


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

einer <strong>der</strong> Schwerpunkte <strong>der</strong> diesjährigen<br />

Ausbildung das richtige<br />

Erkennen bzw. Lesen <strong>der</strong> Gefahrgutkennzeichnungen.<br />

Das wurde<br />

in Form einer theoretischen<br />

Schulung über ADR-Klassen,<br />

GHS-Symbole, Gefahrnummer,<br />

UN-Nummern und den richtigen<br />

Umgang mit diversen Gefahrguthelfern<br />

umgesetzt. Auch die<br />

praktische Ausbildung wurde im<br />

Jahr <strong>2018</strong> nicht vernachlässigt.<br />

Am 23. Mai fand eine Übung zum<br />

Thema „Schadstoff-Erstmaßnahmen“<br />

statt. Bei dieser Übung<br />

wurden gezielt jene Maßnahmen<br />

angesprochen und geübt, die sich<br />

schnell und einfach ausschließlich<br />

mit den Mitteln des Vorausrüstfahrzeugs<br />

durchführen lassen.<br />

Für all jene Kameraden, die mit<br />

diesem Übungspensum noch<br />

nicht das Auslangen gefunden<br />

hatten, gab es wie immer die<br />

Möglichkeit, an <strong>der</strong> monatlichen<br />

Fortbildung <strong>der</strong> Schadstoffgruppe<br />

teilzunehmen.<br />

Neben dem Übungs- und Schulungsgeschehen<br />

musste auch<br />

dieses Jahr selbstverständlich<br />

wie<strong>der</strong> sämtliche Ausrüstung für<br />

den Schadstoffdienst überprüft<br />

und gewartet werden.<br />

Die Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

verfügt über<br />

insgesamt 3 Schutzanzüge <strong>der</strong><br />

Schutzstufe III, 18 Anzüge <strong>der</strong><br />

Schutzstufe II, 2 Mehrgasmessgeräte,<br />

3 CO-Warner, eine handbetriebene<br />

Schadstoffpumpe<br />

sowie diverses Auffang- und Abdichtmaterial.<br />

Abschließend möchte ich mich<br />

bei den zahlreichen <strong>Feuerwehr</strong>mitglie<strong>der</strong>n,<br />

die an den Übungen<br />

und Schulungen teilgenommen<br />

haben, herzlich bedanken und<br />

hoffe weiters, dass die Teilnahme<br />

auch im kommenden Jahr so rege<br />

ausfällt.<br />

Christian Früchtl KG<br />

öffentlich zugelassener Rauchfangkehrer<br />

Büro: 2325 Himberg, Münchendorferstraße 4<br />

Standorte: 2320 Schwechat, Sendnergasse 23-25 | 3040 <strong>Neulengbach</strong>, Darnautgasse 251<br />

Tel.: 02235 / 86 276, Fax: DW 30, www.fruechtl.at - E-Mail: kamin@fruechtl.at<br />

53


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Auszeichnungen, Jubiläen<br />

Anlässlich des Abschnittsfeuerwehrtages am 02. März <strong>2018</strong> wurde<br />

EOLM Otto LEITGEB<br />

das EHRENZEICHEN FÜR LANGJÄHRIGE VERDIENSTVOLLE TÄTIGKEIT 70 DIENSTJAHRE<br />

verliehen.<br />

Anlässlich des Bezirksfeuerwehrtages am 14. April <strong>2018</strong> wurden<br />

FT Martin BOSCHMEIER<br />

HBM Franz ZEITLHOFER<br />

mit <strong>der</strong> VERDIENSTMEDAILLE DES NÖ LANDESFEUERWEHRVERANDES IN SILBER<br />

ausgezeichnet.<br />

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<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Angelobung<br />

Anlässlich <strong>der</strong> Mitglie<strong>der</strong>versammlung am 22. Februar 2019 werden<br />

PFM Anita HELMBERGER<br />

PFM Denis PAPSOI<br />

angelobt.<br />

Der Angelobungseid lautet:<br />

Ich gelobe,<br />

meinen Dienst als Mitglied einer<br />

<strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

stets gewissenhaft zu erfüllen,<br />

meinen Vorgesetzten gehorsam zu sein,<br />

Disziplin zu halten und, wenn notwendig,<br />

auch mein Leben einzusetzen,<br />

um meinen Mitmenschen zu helfen.<br />

Gott zur Ehr‘ - dem Nächsten zur Wehr!<br />

GUT WEHR !<br />

Beför<strong>der</strong>ungen - Ernennungen<br />

Anlässlich <strong>der</strong> Mitglie<strong>der</strong>versammlung am 22. Februar 2019 werden<br />

FM Andreas FUCHS<br />

FM Josef GFATTER<br />

zum OBERFEUERWEHRMANN<br />

beför<strong>der</strong>t.<br />

Am 28.03.<strong>2018</strong> wurde<br />

LM Dominik GINDL<br />

zum SACHBEARBEITER EDV<br />

ernannt.<br />

Am 01.10.<strong>2018</strong> wurde<br />

OFM Moritz RUTSCHEK<br />

zum SACHBEARBEITER STRAHLENSCHUTZ<br />

ernannt.<br />

55


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Leistungsabzeichen<br />

<strong>der</strong> Aktivmannschaft<br />

15 Mitglie<strong>der</strong> Ausbildungsprüfung Atemschutz in BRONZE<br />

2 Mitglie<strong>der</strong> Ausbildungsprüfung Atemschutz in SILBER<br />

2 Mitglie<strong>der</strong> Ausbildungsprüfung Atemschutz in GOLD<br />

1 Mitglied Ausbildungsprüfung <strong>Feuerwehr</strong>boote in BRONZE<br />

1 Mitglie<strong>der</strong> Ausbildungsprüfung <strong>Feuerwehr</strong>boote in SILBER<br />

1 Mitglied Ausbildungsprüfung Löscheinsatz in BRONZE<br />

27 Mitglie<strong>der</strong> Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz in BRONZE<br />

10 Mitglie<strong>der</strong> Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz in SILBER<br />

56 Mitglie<strong>der</strong> FLA in BRONZE<br />

51 Mitglie<strong>der</strong> FLA in SILBER<br />

18 Mitglie<strong>der</strong> FLA in GOLD<br />

3 Mitglie<strong>der</strong> FJLA in GOLD<br />

8 Mitglie<strong>der</strong> WLA in BRONZE<br />

7 Mitglie<strong>der</strong> WLA in SILBER<br />

1 Mitglie<strong>der</strong> FULA in BRONZE<br />

1 Mitglie<strong>der</strong> FULA in SILBER<br />

17 Mitglie<strong>der</strong> FULA in GOLD (neu 2001)<br />

3 Mitglie<strong>der</strong> FULA in GOLD (alt)<br />

1 Mitglied Strahlenschutzabzeichen BRONZE<br />

3 Mitglie<strong>der</strong> Ausbil<strong>der</strong>verdienstabzeichen BRONZE<br />

3 Mitglie<strong>der</strong> Ausbil<strong>der</strong>verdienstabzeichen SILBER<br />

1 Mitglied Ausbil<strong>der</strong>verdienstabzeichen GOLD<br />

1 Mitglied Bewerterverdienstabzeichen BRONZE<br />

1 Mitglied Bewerterverdienstabzeichen SILBER<br />

1 Mitglied Bewerterverdienstabzeichen GOLD<br />

1 Mitglied Int. Wettkampfabzeichen des CTIF<br />

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56


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Statistik <strong>der</strong> <strong>Feuerwehr</strong><br />

Mannschaftsstand<br />

per 31. 12. <strong>2018</strong><br />

70 Aktive (davon 3 Frauen)<br />

10 <strong>Feuerwehr</strong>jugend<br />

6 Reservisten<br />

86 Gesamtstand<br />

Altersverteilung<br />

per 31. 12. <strong>2018</strong><br />

Jahre Gesamt Frauen Männer<br />

bis 15 10 0 10<br />

bis 18 2 1 1<br />

bis 25 14 1 13<br />

bis 40 21 2 19<br />

bis 65 34 0 34<br />

über 65 5 0 5<br />

Wir begrüßen unsere<br />

neuen <strong>Feuerwehr</strong>mitglie<strong>der</strong><br />

im Aktivstand<br />

PFM Anita HELMBERGER<br />

PFM Denis PAPSOI<br />

Bewerb um das <strong>Feuerwehr</strong>funkleistungsabzeichen<br />

FM Sandra KARRER<br />

OFM Moritz RUTSCHEK<br />

Bewerb um das Wasserdienstleistungsabzeichen<br />

An den Landeswasserdienstleistungsbewerben<br />

in Ardagger nahmen<br />

7 Mitglie<strong>der</strong> unserer <strong>Feuerwehr</strong><br />

erfolgreich teil:<br />

Das Wasserdienstleistungsabzeichen<br />

in Bronze<br />

erwarben<br />

FM Andreas FUCHS<br />

FM Josef GFATTER<br />

LM Martin HACKL<br />

OFM Moritz RUTSCHEK<br />

Das Wasserdienstleistungsabzeichen<br />

in Silber<br />

erwarben<br />

FM Christian FUCHS<br />

LM Xaver HIEBNER<br />

OFM Alexan<strong>der</strong> NESKODNY<br />

Die Ausbildungsprüfung<br />

<strong>Feuerwehr</strong>boot in Silber<br />

absolvierte<br />

LM Xaver HIEBNER<br />

Die Ausbildungsprüfung<br />

Technischer Einsatz in<br />

Silber absolvierten<br />

OLM Martin FEIERTAG<br />

FM Christian FUCHS<br />

FM Josef GFATTER<br />

LM Martin HACKL<br />

FM Sandra KARRER<br />

HFM Alexan<strong>der</strong> NESKODNY<br />

LM Alexan<strong>der</strong> NIRSCHL<br />

FT Gerhard RUTSCHEK<br />

OFM Moritz RUTSCHEK<br />

LM Bernhard WIESINGER<br />

Am Einzelbewerb um das FULA<br />

in <strong>der</strong> NÖ Landesfeuerwehrschule<br />

nahmen 4 Mitglie<strong>der</strong> unserer<br />

<strong>Feuerwehr</strong> erfolgreich teil:<br />

Das <strong>Feuerwehr</strong>funkleistungsabzeichen<br />

erwarben<br />

LM Martin HACKL<br />

OFM Dominik HUBER<br />

57


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Lehrgangsund<br />

Seminarbesuche<br />

Abschluss <strong>Feuerwehr</strong>kommandant<br />

Angst- und Panikreaktionen<br />

ASB/BSB Vorbeugen<strong>der</strong> Brandschutz Fortbildung<br />

Atemschutzausbildung Stufe 1<br />

Atemschutzausbildung Stufe 3<br />

Atemschutzgeräteträger<br />

Ausbildungsgrundsätze<br />

Branddienst<br />

Dammverteidigung<br />

Fahrmeister<br />

<strong>Feuerwehr</strong>kommandanten Fortbildung<br />

<strong>Feuerwehr</strong>schiffsführer<br />

Führungsstufe 1<br />

Führungsstufe 2<br />

FULA Vorbereitung<br />

LM Martin Hackl<br />

LM Xaver Hiebner<br />

LM Martin Hackl<br />

FM Florian Fuchs<br />

FM Florian Fuchs<br />

FM Philipp Kraft<br />

FM Florian Fuchs<br />

FM Philipp Kraft<br />

OFM Dominik Huber<br />

FM Patrick Mang<br />

BM Christoph Riegler<br />

LM Martin Hackl<br />

LM Xaver Hiebner<br />

HBI Markus Peter<br />

OBI Michael Schrö<strong>der</strong><br />

LM Xaver Hiebner<br />

OFM Dominik Huber<br />

LM Martin Hackl<br />

LM Martin Hackl<br />

OFM Dominik Huber<br />

FM Sandra Karrer<br />

OFM Moritz Rutschek<br />

58<br />

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<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Gefahrenabwehr 1<br />

Gefahrenerkennung und Selbstschutz<br />

Gestalten von Einsatzübungen<br />

Grundlagen Wasserdienst<br />

Heißausbildung in feststoffbefeuerten WGA - Anlagen<br />

Hochwasserschutzsysteme<br />

Menschenführung<br />

Menschenrettung aus KFZ<br />

Messdienst<br />

Schutzanzug praktisch<br />

FM Christian Fuchs<br />

LM Xaver Hiebner<br />

FM Christian Fuchs<br />

LM Xaver Hiebner<br />

OFM Dominik Huber<br />

FM Patrick Mang<br />

FM Patrick Mang<br />

BM Christoph Riegler<br />

LM Martin Hackl<br />

OFM Dominik Huber<br />

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59


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Kin<strong>der</strong><br />

Wir gratulieren folgenden Kameradinnen und Kameraden<br />

zum Nachwuchs und wünschen den jungen Familien alles Gute!<br />

Patricia und Dominik Gindl<br />

mit Tochter Larissa<br />

Christine und Christian Mascha<br />

mit Tochter Pia<br />

Sandra Köcher und Stefan Wall<br />

mit Tochter Lea<br />

60


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Geburtstage<br />

Im vergangenen Jahr feierten einige Kameraden einen runden Geburtstag:<br />

Die Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong> wünscht allen Jubilaren Glück, Gesundheit<br />

und viel Erfolg und hofft, dass sie noch lange aktiv in unserer <strong>Feuerwehr</strong> tätig sein werden.<br />

85. Geburtstag<br />

EHLM Josef LANGER<br />

60. Geburtstag<br />

OV Michael DIETL<br />

30. Geburtstag<br />

LM Andreas KÖCHER<br />

HFM Karin KRAUS<br />

OFM Christine MASCHA<br />

61


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Dienstpostenplan<br />

per 31. Dezember <strong>2018</strong><br />

Kommandant<br />

Markus Peter<br />

Leiter <strong>der</strong> Verwaltung<br />

Michael Dietl<br />

Kommandant-Stv.<br />

Michael Schrö<strong>der</strong><br />

Stv. Leiter d. Verwaltung<br />

Markus Kropatschek<br />

Gehilfe <strong>der</strong> Verwaltung<br />

Robert Zeitlhofer<br />

Ausbildner d. <strong>Feuerwehr</strong><br />

Michael Mascha<br />

Stv. Gehilfe d. Verw.<br />

Christine Mascha<br />

Zugskommandant 1.Zg<br />

Michael Mascha<br />

Zugskommandant 2.Zg<br />

Christoph Riegler<br />

SB Atemschutz<br />

Markus Koprax<br />

Gehilfe des SB<br />

Alexan<strong>der</strong> Neskodny<br />

SB Nachrichtendienst<br />

Robert Wolf<br />

Gehilfe des SB<br />

Dominik Huber<br />

Jugendbetreuer<br />

Martin Hackl<br />

Gehilfe des JB<br />

Christian Fuchs<br />

SB Öffentlichkeitsarbeit<br />

Xaver Hiebner<br />

Zugtruppkommandant<br />

Martin Feiertag<br />

Gruppenkommandant<br />

Martin Mascha<br />

Gruppenkommandant<br />

Dominik Gindl<br />

Gruppenkommandant<br />

Bernhard Wiesinger<br />

Fahrmeister<br />

Ferdinand Karrer<br />

Gehilfe d. Fahrmeisters<br />

Herbert Mayer<br />

Zugtruppkommandant<br />

Thomas Feiertag<br />

Gruppenkommandant<br />

Xaver Hiebner<br />

Gruppenkommandant<br />

Alexan<strong>der</strong> Nirschl<br />

Zeugmeister<br />

Franz Zeitlhofer<br />

Gehilfe d. Zeugmeisters<br />

Andreas Köcher<br />

SB Wasserdienst<br />

Xaver Hiebner<br />

SB FW-Medizin. Dienst<br />

Gerhard Rutschek<br />

zur bes. Verwendung<br />

Karl Köcher I<br />

SB EDV<br />

Dominik Gindl<br />

SB Schadstoff<br />

Martin Mascha<br />

zur bes. Verwendung<br />

Harald Klutz<br />

SB Vorb. Brandschutz<br />

Ignaz Mascha<br />

SB Strahlenschutz<br />

Moritz Rutschek<br />

zur bes. Verwendung<br />

Ignaz Mascha<br />

62


<strong>Jahresbericht</strong> <strong>2018</strong><br />

Überörtliche Funktionen<br />

per 31. Dezember <strong>2018</strong><br />

Martin BOSCHMEIER<br />

Bezirksausbil<strong>der</strong> FLA Gold<br />

Ewald FIGL<br />

Sachbearbeiter EDV im Abschnitt <strong>Neulengbach</strong><br />

Harald KLUTZ<br />

Karin KRAUS<br />

Markus KROPATSCHEK<br />

Bezirksausbil<strong>der</strong> Atemschutz<br />

Hauptprüfer Ausbildungsprüfung Atemschutz<br />

stv. Sachbearbeiter Atemschutz im Abschnitt <strong>Neulengbach</strong><br />

Bezirksausbil<strong>der</strong> FLA Gold<br />

Ignaz MASCHA<br />

Markus PETER<br />

Christoph RIEGLER<br />

Franz ZEITLHOFER<br />

Lehrgangsleiter an <strong>der</strong> NÖ <strong>Feuerwehr</strong>schule<br />

Mitglied <strong>der</strong> CTIF-Internationalen Jugendleiterkommission<br />

Sachbearbeiter Vorbeugen<strong>der</strong> Brandschutz im Abschnitt <strong>Neulengbach</strong><br />

Sachverständiger Feuerpolizeiliche Beschau<br />

Sachbearbeiter Schadstoff im Abschnitt <strong>Neulengbach</strong><br />

Bezirksausbil<strong>der</strong> Atemschutz<br />

Prüfer Ausbildungsprüfung Atemschutz<br />

Disponent BAZ St. Pölten<br />

Bezirksausbil<strong>der</strong> FLA Gold<br />

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63


Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Einsatzleiterreihenfolge<br />

per 31. Dezember <strong>2018</strong><br />

1. HBI Markus PETER<br />

2. OBI Michael SCHRÖDER<br />

3. OBM Michael MASCHA<br />

4. BM Christoph RIEGLER<br />

5. LM Thomas FEIERTAG<br />

6. LM Martin FEIERTAG<br />

7. V Markus KROPATSCHEK<br />

8. HBM Franz ZEITLHOFER<br />

9. OLM Martin MASCHA<br />

10. LM Dominik GINDL<br />

11. LM Xaver HIEBNER<br />

12. EHBM Karl KÖCHER jun.<br />

13. EBR Ignaz MASCHA<br />

14. EHBM Emil FELLNER<br />

15. OV Michael DIETL<br />

16. FT Gerhard RUTSCHEK<br />

17. LM Martin HACKL<br />

18. LM Bernhard WIESINGER<br />

19. LM Alexan<strong>der</strong> NIRSCHL<br />

20. FT Martin BOSCHMEIER<br />

21. EBI Harald KLUTZ<br />

22. HBM Ferdinand KARRER<br />

Impressum<br />

Medieninhaber und Herausgeber:<br />

Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

Kommandant HBI Markus Peter<br />

Wiener Straße 201<br />

3040 <strong>Neulengbach</strong><br />

Telefon: 02772/52222<br />

E-Mail: office@ff-neulengbach.at<br />

Internet: http://www.ff-neulengbach.at<br />

Für den Inhalt verantwortlich:<br />

HBI Markus Peter<br />

OV Michael Dietl<br />

LM Xaver Hiebner<br />

OBM Michael Mascha und<br />

die jeweiligen Autoren<br />

Fotos:<br />

Archiv <strong>der</strong> <strong>Freiwilligen</strong> <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

LM Xaver Hiebner<br />

Layout:<br />

Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

FM Sandra Karrer<br />

Anzeigenverwaltung:<br />

Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

LM Xaver Hiebner<br />

Produktion:<br />

Druckerei Eigner<br />

Tullner Straße 311<br />

3040 <strong>Neulengbach</strong><br />

Telefon: 02772/54259<br />

Fax: 02772 54259-12<br />

E-Mail: office@eigner-druck.at<br />

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3040 <strong>Neulengbach</strong> web: www.pflegeheim-beer.at<br />

Bitte ausfüllen und retour faxen : 07416/504-594 [z.H. Frau SCHLATTER] o<strong>der</strong><br />

ein Retourmail mit „OK“ bzw den Än<strong>der</strong>ungswünschen: schlatter@muttenthaler.com<br />

❑ Inserat in Ordnung<br />

❑ Korrektur <strong>der</strong> Einschaltung<br />

Korrekturen:<br />

Ein herzliches<br />

DANKESCHÖN<br />

Unterschrift <strong>der</strong>/des Verantwortlichen:<br />

allen Inserenten, die mit ihrem Beitrag die<br />

Freiwillige <strong>Feuerwehr</strong> <strong>Neulengbach</strong>-<strong>Stadt</strong><br />

unterstützen.


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