Feb. / März 2019

meoverlagag

Erscheint seit über 20 Jahren alle 2 Monate in einer Auflage von über 35‘000. Schwerpunkt unserer Berichte sind kulturelle Veranstaltungen (mit einem umfassenden Veranstaltungskalender) und Themen um Gesundheit und Freizeit. Zudem stellen wir mit unseren viel beachteten PR-Berichten (die von den Kunden bezahlt werden) Unternehmungen und Ihre Dienstleistungen vor. Im Mittelpunkt stehen bei uns immer die Menschen – in Bild und Text. Das kommt bei den rund 60'000 Leserinnen und Lesern (bei einer offiziellen Auflage von 37'500) hervorragend an. Ein weiterer Pluspunkt ist neben der einladenden Grafik die Papierqualität, welche TATSCH von allen anderen Mitbewerbern deutlich abheben lässt. Daher liegt das Heft in Praxen, Restaurants, Sportcentern sehr lange auf und hat enorm viele Leserkontakte.

Februar | März 2019

Auflage 37 500

Oltner Freizeitmagazin – seit 1995

TATSCH

Seite 8: Bunte

Kostüme für

die Fasnacht

Das sagen

Anbieter von

Elektroautos:

Seite 21

Santé Sälipark – Seite 6:

10 Jahre Apotheke Sälipark und

eingeleiteter Generationenwechsel ...

1


Oltner Freizeitmagazin

TATSCH

Veranstaltungen Region Olten – Höhepunkte

Theater/Kabarett

Schwager Theater Olten

• «dito»

Improvisationstheater

Mi, 27. Feb., 27. März, 20 Uhr

So, 10. März, 15 Uhr, Kindervorstellung

• MICHAEL SCHACHT

UND HEINZ MARGOT

«Maloney», Leseabend

Fr, 8. März, 20 Uhr

• 8. OLTNER

KABARETT-CASTING

3. Vorrunde, Di, 26.3., 20 Uhr

• BÄNZ FRIEDLI

«Was würde Elvis sagen?»

Kabarett

Fr/Sa, 29./30. März, 20 Uhr

www.schwager.ch

Theaterstudio Olten

• GRAZIELLA ROSSI,

HELMUT VOGEL

Première, «Reha – Ein Theaterstück

von Charles Lewinsky»

Fr/Sa, 8./9. März, 20.15 Uhr

• DOMMINIK MUHEIM,

SANJIV CHANNA

«Chunt scho guet»

Fr/Sa, 15./16. März, 20.15 Uhr

• BEA VON MALCHUS

«Yankee Jodel»

Fr/Sa, 22./23. März, 20.15 Uhr

• MAGDEBURGER

ZWICKMÜHLE

«Mittendrin ist auch daneben»

Fr/Sa, 5./6. April, 20.15 Uhr

www.theaterstudio.ch

Schützi Olten

LAUT UND DEUTLICH

Poetry Slam, Trilogieabschluss

Fr, 8. März, 20 Uhr

www.artig.ch

Stadttheater Olten

• RICHARD III.

Drama, William Shakespeare

Di, 12. März, 19.30 Uhr

• SATURDAY NIGHT FEVER

DAS MUSICAL

Do, 14. März, 19.30 Uhr

• ZWERG NASE

Märchen von Wilhelm Hauff

So, 17. März, 15 Uhr

• DIE GLASMENAGERIE

Schauspiel von

Tennessee Williams

Mi, 20 März, 19.30 Uhr

• DAS BALLHAUS

Schauspiel ohne Worte mit Musik

nach dem Stück «Le Bal»

Mi, 3. April, 19.30 Uhr

www.stadttheater-olten.ch

Schälismühle, Oberbuchsiten

STROHMANN-KAUZ

«ghoue & gstoche»

Sa, 6. April, 20 Uhr

www.strohmann-kauz.ch

www.schaelismuehle.ch

Coq d’Or Olten

OPEN LIST SLAM

Sa, 6. April, 20 Uhr

www.artig.ch

Konzerte

Stadttheater Olten

• CANADIAN BRASS

– CARNAVAL!

Di, 26. Feb., 19.30 Uhr

• MÜNCHNER

KAMMERORCHESTER

Midori

Fr, 15. März, 19.30 Uhr

• MADAME BUTTERFLY

Oper von Giacomo Puccini

So, 24. März, 17 Uhr

www.stadttheater-olten.ch

Aarburg, Zentrum Guthirt,

Bahnhofstrasse 51

• DAS LIED BEI MOZART

Teresa Sophia Puhrer,

Sängerin, Zofingen

Mo, 4. März, 18 Uhr

• KLAVIERKONZERTE

XIII – B DUR, KV 595

Monika Müller-Naef, Zürich

Mo, 1. April, 18 Uhr

www.mozartweg.ch

Stadtkirche Olten

ANDRÉ CAMPRA

Messe de Requiem

& De Profundis

Sa, 9. März, 19.30 Uhr

www.arsmusica.ch

Pauluskirche Olten

ABENDMUSIK

«Nah am Wasser»

Trio Adami

So, 10. März, 17 Uhr

www.ref-olten.ch

Kunstmuseum Olten

KONZERTMATINÉE

Mit anschliessendem Apéro

So, 24. März, 10.30 Uhr

www.kunstmuseumolten.ch

Diverses

Stadtbibliothek Olten

CAFÉ LITTÉRAIRE

Mi , 6. März, 18.30 Uhr

www.bibliothekolten.ch

Schützi Olten Seite 30

LITERATURFESTIVAL

aller-retour

Sa, 9. März, ab 14.15 Uhr

www.chstiftung.ch/aller-retour

BallyHouse Schönenwerd

HOCHZEITSMESSE Seite 13

Sa, 9.3., 10 – 18 Uhr

So, 10.3.,10 – 17 Uhr

www.sageja.ch

Coq d'Or Olten

BARGESPRÄCH MIT

NIK HARTMANN

Di, 12. März, 19.30 Uhr

www.srgagso.ch

Jugendbibliothek Olten

VÄRSLI, SPRÜCHLI UND

GEDICHTE FÜR WICHTE

für Eltern und Kleinkinder

Sa, 16. März, 9 – 9.30 Uhr

www.jugendbibliothek.olten.ch

Bornkapelle Kappel

VOLLMONDWANDERUNG

Do, 21. März, 20 Uhr

www.oltentourismus.ch

Egerkingen

• NAARECHLAPF

Schulhaus Mühlematt

Mi, 27. Feb., 20 Uhr

• CHRÄIEBALL

Turnhalle Mühlematt

Fr, 1. März, 19.30 – 3.00 Uhr

• DORFUMZUG

Sa, 2. März, 14.30 Uhr

• ZAPFHÄHNE PARTY

Turnhalle Mühlematt

So, 3. März, 20 – 3.00 Uhr

www.egerkingen.ch

Hägendorf

• SCHNITZELBÄNKE

Fasnachtsbeizen

Do, 28. Feb., ab 19.35 Uhr

• FASNACHTSUMZUG

Schulhaus / Dorfplatz

Sa, 2. März, 14 Uhr

• 2. BöögenAir

rund ums Root-Huus

Mo, 4. März

MEHR: fasnacht-haegendorf.ch

Mühlemattsaal Trimbach

MULTIVISION

SKANDINAVIEN

Film- und Fotoreportage von

Corrado Filipponi

Mi, 20. März, 20 Uhr

www.trimbach.ch

Stadttheater Olten

WEINMESSE MITTELLAND

Fr, 12. April – So, 14. April

www.weinmesse-mittelland.ch

Museen und

Ausstellungen

Kantonsspital Olten

KUNSTAUSSTELLUNG

«Gedanken sichten»

Werke von Fritz Guggisberg,

Welschenrohr und Irene

Aregger, Olten

bis 26. April

Hotel Arte, Olten

KUNSTAUSSTELLUNG

«Bilder erzählen Geschichten»

bis 24. Aug. 2019

www.pallas-kliniken.ch

Alte Kirche Härkingen

AUSSTELLUNG

Bilder und Skulpturen

Nadja Lerch

Vernissage: Fr, 8. März.,

19.30 Uhr / bis 24. März

www.alte-kirche.ch

Fasnachts-Highlights in der Region

Fulenbach

• FASNACHTSPARTY

Gemeindesaal

Sa, 2. März

• FASNACHTSUMZUG

So, 3. März

www.fulenbach.ch

Kestenholz

MASKENBALL

Mehrzweckhalle

Sa, 2. März

www.kestenholz.ch

Neuendorf

FASNACHTSUMZUG

So, 3. März

www.neuendorf.ch

Wangen

FASNACHTSBALL

Alphalle

Sa, 2. März, 19 – 2 Uhr

www.wangenbo.ch

Oltner Fasnacht

Stadtturm

NAARESCHTOPF

Mi, 27. Feb., 20.30Uhr

Munzingerplatz

KINDERUMZUG

Do, 28. Feb., 14.15 Uhr

Verschiedene Restaurants

SCHNITZELBÄNKE

Do, 28. Feb., ab 20 Uhr

Zentrum

GUGGE UF DER GASS

FRITIG

Fr, 1. März, ab 20 Uhr

Stadttheater

NAAREPARTY

Sa, 2. März, 21.30 bis 5 Uhr

Zentrum

UMZUG

So, 3 März, 14 Uhr

Chilestäge

GUGGE-OBE

Di, 5. März, 19.30 Uhr

www.oltner-fasnacht.ch

Führungen

FHNW, Haupteingang Hochschule

für Soziale Arbeit,

Olten

THEMENFÜHRUNG: AUF

DEN SPUREN VON NIKLAUS

RIGGENBACH

Mi, 6. März, 12.30–13 Uhr

www.oltentourismus.ch

Rechte Aareseite, neben der

alten Holzbrücke, Olten

ÖFFENTLICHE

ALTSTADTFÜHRUNG

So, 17. 3., 13.30 – 14.40 Uhr

www.oltentourismus.ch

Live

Seite 26

Capitol Olten

• Stiller Has – Duo

Endo Anaconda, Roman Wyss

Fr, 15. März, 20.30 Uhr

• BINGO-Show!

Beat Schlatter, Anet Corti usw.

Fr, 5. April, 20 Uhr

Tickets: www.eventfrog.ch

www.boz1000.ch

Schützi Olten

MIXED-UP

a-cappella-Chor Olten

Sa/So, 30./31.3., 20/17 Uhr

www.mixed-up.ch

2

Ende Februar bis Mitte April 2019


1

INHALT

Februar | März 2019

Auflage 37 500

Seite 8: Bunte

Kostüme für

die Fasnacht

Oltner Freizeitmagazin – seit 1995

TATSCH

Santé Sälipark,

von links:

Roland Rudolf

von Rohr, Samuel

Rudolf von Rohr,

Monika Rudolf

von Rohr.

Das sind die Siegerinnen und

Sieger des TATSCH-Wettbewerbs

Herzlichen Dank allen Inserenten, die mit grosszügigen Preisen ganz wesentlich

zum Erfolg des TATSCH-Weihnachtswettbewerbs beigetragen haben. Die

drei Hauptpreise kommen von Adam Bijouterie, Fitness Factory und Baloise

Bank SoBa. Daneben gab es auch in diesem Jahr rund zwanzig weitere attraktive

Preise zu gewinnen. Nochmals allen Spendern vielen Dank.

Ein grosses Dankeschön

geht aber auch an unsere

Leserinnen und Leser,

welche eifrig am Wettbewerb

teilnahmen und die

Redaktion zum Teil mit

äussert kreativen Weihnachtskarten

bedachten.

Hier sind die Glücklichen

in diesem Jahr:

HAUPTPREISE

• Brillant im Wert von

CHF 500.- von Adam,

Olten: Andrea Blum, Olten

• Fitness-Abo im Wert

von CHF 499.- von Fitness

Factory: Andreas

Götschi, Olten

• Goldvreneli von Baloise

Bank SoBa: Monika

Hofer, Obergösgen

WEITERE PREISE

• 2 Cüpli Prosecco mit

Lachsbrötli vom Aarhof,

Olten: Maria Haller, Fulenbach

• Podologische Behandlung

von Fusspraxis

Ein Fitness-Abo gewann Andreas

Götschi, links Andrea

Schaffner, Fitness-Factory.

Über einen Brillanten, überreicht

von Ernst Adam, darf

sich Andrea Blum freuen.

Tellenbach, Trimbach:

Ursula Stäuble, Lostorf

• Poster in A1 von Copy

Recher, Olten: Marlis

Wymann, Wangen

• Funktionsmodell Bagger,

Massstab 1:27 von

Crazy Modell, Dulliken:

Stephan Kainersdorfer,

Olten

• Technogel Kissen,

CHF 179.- von Idormo,

Aarburg: Rita von Arx,

Neuendorf

• 1 Satz Autoteppiche

von Auto Schmidlin,

Olten: Alfred Leuthold,

Wolfwil

Ein Goldvreneli von Baloise

Bank SoBa erhielt Monika

Hofer, rechts Rolf Kristandl.

GUTSCHEINE

• 4 x CHF 50.- von Looshoos,

Trimbach: Veronika

Gradwohl, Hägendorf;

Annina Ruf, Winznau; L.

Burgunder, Stüsslingen;

Philipp Hermann, Olten

• CHF 50.- von Allware,

Trimbach: Judith Strassmann,

Olten

• CHF 50.- Maduro, Olten:

Angela Niggli, Olten

• CHF 50.- PinguinWelt,

Olten: Janine Wellauer,

Aarburg

• CHF 30.- Apotheke-

Drogerie Kurz, Trimbach:

Josy Meier, Olten

• CHF 30.- Donna BeautyCenter,

Lostorf: B.

Gebhart, Obergösgen

• CHF 30.- Jura Apotheke,

Dulliken: Rolf

Frieder, Lostorf

• CHF 30.- Lüscher Musik,

Oftringen: Markus

Bill, Dulliken

• CHF 30.- Wellauer,

Olten: Beat Munzinger,

Aarburg

Kreuzworträtsel

TATSCH-Ausgabe

Dez. 2018 / Jan. 2019

Das Lösungswort lautete

«TIERARZTPRAXIS».

Büchergutscheine von

Schreibers gewannen:

• CHF 100.–, Peter Näf,

Lostorf

• Je CHF 50.–, Käthy

Kissling, Wolfwil und

Alexandra Born, Kappel

Das sagen

Anbieter von

Elektroautos:

Seite 18

Santé Sälipark – Seite 6:

10 Jahre Apotheke Sälipark und

eingeleiteter Generationenwechsel ...

Stadttheater: «... dann ist Schluss» 5

TITEL: Santé Sälipark 6

Fasnacht: Aus der Modeschmiede 8

Fredi erinnert sich ... 11

Hochzeit: Trauringe 13

Wohnpark Quadro in Wangen 14

Reisen: Ibiza, Kanada, Thailand ... 16

Kreuzworträtsel 18

Fürst AG: Neuer Geschäftsführer 19

AUTO-spezial: Interview Bea Heim 20

AUTO-spezial: Umfrage 21

AUTO-spezial: Ladestationen a.en 23

Golfclub Heidental: Trendsetter 24

Capitol: Kinopalast-Feeling 28

youcinema: Neu im Kino 29

Literaturfestival: aller-retour 30

Bücher, Impressum 31

Liebe Leserinnen und Leser

Von allen bunten und spannenden

Beiträgen in diesem

TATSCH empfehle ich

Ihnen ganz besonders unseren

Schwerpunkt zum

Thema «Elektroauto». Die Äusserungen

regionaler Garagisten zeigen, dass

wir mitten in einer epochalen Umwälzung

stehen: Plug-in-Hybrid-Autos (mit Elektround

Verbrennungsmotor) scheinen praktisch

bei allen Anbietern eine neue Zukunft einzuläuten.

Spannend!

Damit scheinen die Autofahrer über kurz oder

lang die Nachfrage nach Benzin mit den unangenehmen

Auswirkungen (Abhängigkeit,

CO 2-Ausstoss) verringern zu können.

Doch das Problem ist nur verlagert. Nicht

gelöst ist die Herkulesaufgabe, genügend

günstigen und sicheren Strom zu produzieren.

Und nicht gelöst ist vor allem das Problem

unserer Sucht nach Mobilität. Stau und Stress

gibt es nicht nur im Strassenverkehr, sondern

auch in der Bahn, im Tram – ja sogar auf manchen

Velowegen. Nicht nur das Benzinauto

steht vor einer Revolution, sondern – über

kurz oder lang – unsere ganze Gesellschaft.

Herzlich,

Markus Emch, Herausgeber TATSCH

3


MÄRZ/APR

19

grafikmeier.ch

Di 12.03. 19.30 Uhr

RICHARD III.

Drama von William Shakespeare

Do 14.03. 19.30 Uhr

SATURDAY NIGHT FEVER

Das Musical

Fr 15.03. 19.30 Uhr

MÜNCHENER

KAMMERORCHESTER

Midori, Violine

Grieg, Bach, Mendelssohn

So 17.03. 15.00 Uhr

ZWERG NASE

Märchen von Wilhelm Hauff

Mi 20.03. 19.30 Uhr

DIE GLASMENAGERIE

Schauspiel von Tennessee Williams

So 24.03. 17.00 Uhr

MADAMA BUTTERFLY

Oper von Giacomo Puccini

Mi 03.04. 19.30 Uhr

LE BAL

Schauspiel mit Musik

062 289 7000

kulturticket.ch

stadttheater-olten.ch

4


HERBERT SCHIBLER

TATSCH

Noch viele Höhepunkte ... und dann ist Schluss

Für Geschäftsführer Herbert Schibler läuft die letzte Stadttheater-Saison, nachdem

er im Sommer bekannt gab, sich auf Ende September 2019 pensionieren zu

lassen. Vorerst freut er sich aber noch auf einige Höhepunkte im Stadttheater.

Herbert Schibler, langsam neigt sich die

Theatersaison 2018/19 dem Ende zu. Auf

welche anstehenden Events freuen Sie sich

am meisten?

Auf «Richard III.», einem Drama von William

Shakespeare mit dem grossen Schauspieler

Max Tidof am 12. März. Es gab wohl nie einen

grösseren Theater-Bösewicht als diesen «Richard

III.». Die Geschichte ist zeitlos. Wie wir alle wissen

gibt es auch heute noch Menschen, die über

Leichen gehen, wenn es um die Macht geht. Ein

immer noch gültiger Klassiker.

Und musikalisch?

Extrem freue ich mich auf das Konzert mit der japanischen

Geigerin Midori am 15. März mit dem

Münchener Kammerorchester. Ein Orchester,

das weltweit führend ist und zum ersten Mal in

Olten zu Gast sein wird. Der Anlass ist bereits

ausverkauft. Und am 20. März freue ich mich auf

das Schauspiel «Glasmenagerie» von Tennessee

Williams mit Anna und Nellie Thalbach aus der

bekannten Schauspieler-Dynastie.

Weitere Highlights?

Viele! Hinweisen möchte ich unter anderem auf

«Le Bal» am 3. April – eine unglaublich gute

Fassung eines Kultfilms, ein sehr innovatives

Schauspiel ohne Worte. Die Premiere in Solothurn

führte zu einer Riesenbegeisterung beim

Publikum, und ich bin sehr gespannt, wie das

bei uns aufgenommen wird. Dann möchte ich

noch das Janoska Ensemble erwähnen, das am

30. April auftritt. Beide Geiger spielten einst bei

den Wiener Philharmonikern und haben jetzt ihr

eigenes Ensemble.

Wenn wir kurz rückwärts blicken: Wie stellt

sich publikumsmässig die Saison 2018/19

dar?

Aufs Geschäftsjahr bezogen ist es uns gelungen,

nochmals zuzulegen. Freuten wir uns damals, als

wir die 10 000er-Grenze knackten, so sind wir

jetzt bei der Aboreihe des Kalenderjahres 2018

auf über 14 000 Besuche gekommen, was einer

Auslastung von 88 Prozent entspricht!

Herzliche Gratulation!

Danke. Natürlich hinterfragte ich mich bei diesen

Zahlen kritisch, ob wir zu kommerziell geworden

sind. Aber wir schafften dies auch mit Kammermusik,

die ja nicht sonderlich publikumsträchtig

ist. Aber wenn man die Besten hat, dann funktioniert

das, dann kommen die Leute von weit her.

Es gab auch eine Enttäuschung. Im Herbst

mussten sie die kurzfristige, krankheitsbedingte

Absage der Stargeigerin Patricia

Kopatchinskaja hinnehmen.

Ja, das war extrem kurzfristig. Um 14.30 Uhr an

diesem Tag war ich mit dem Auto unterwegs,

als mich die Absage erreichte. Dank guter Beziehungen

und Zufall konnte nur wenige Stunden

vor dem Auftritt der junge Schweizer Geiger

Sebastian Bohren für den Auftritt bei uns gewonnen

werden. Nach etlichen Telefonaten

druckten wir neue Programme, und abends fand

dann dieses Konzert statt.

Wie reagierte das Publikum?

Etwa sechs Leute haben «ausgerufen», das

gehe nicht. Aber was will man machen?

Das war ja nicht unsere

Schuld. Einem Gast, der sich

besonders ärgerte, schlug

ich einen Deal vor: Wenn

ihm das Konzert nicht gefalle,

bekomme er sein

Geld von mir zurück.

Herbert Schibler

Lassen Sie uns raten: Das Konzert hat ihm

gefallen.

Und wie! Er fand es sensationell. Am anderen

Tag haben wir Schokolade und Blumen erhalten.

Also hat sich das Ganze von einer Enttäuschung

zu einer Freude umgewandelt.

Langsam nähert sich Ihre Ära als Direktor

des Stadttheaters dem Ende zu. Wehmut?

Jetzt schon, weil ich öfters darauf angesprochen

werde. Ich war am Silvester in einer sehr angenehmen

Gesellschaft. Jeder, der mit mir anstiess

und mir ein gutes neues Jahr wünschte, machte

mich darauf aufmerksam, dass das ein spezielles

Jahr für mich werde. Vorher habe ich gar nicht

daran gedacht.

Die Nachfolgerin oder der Nachfolger fängt

am 1. September an. Da bleibt nur gerade

ein Monat für die Amtsübergabe. Ist das

nicht ein wenig knapp?

Nein, nach diesem gemeinsamen Monat werde

ich, so hat es der Verwaltungsrat festgelegt, bis

im Mai 2020 ein begleitendes Mandat haben. Da

gilt es, zusammen bei Sponsoren und Agenturen

Türen zu öffnen oder weiter offen zu halten.

Dann hat der Stress endlich ein Ende?

Ich war und bin eigentlich nie gestresst, und

wenn es hektisch ist, dann schnaufe ich zweimal

tief durch. Es ist aber so, dass ich während der

Theatersaison nie gut und nie lange schlafe, weil

ich mich stets in einer freudigen Erwartungshaltung

befinde. Ich freue mich echt auf die

jeweiligen Anlässe! Zwischen Weihnachten und

Neujahr hatte ich einige Tage frei und geschlafen

wie ein Bär. Mal sehen, wie das mit dem Schlafen

wird, wenn ich nicht mehr an vorderster Front im

Stadttheater beschäftigt bin.

Markus Emch / Fredi Köbeli

Stadttheater - wie gehts weiter?

Bis Ende Januar konnten sich Interessentinnen

und Interessenten offiziell für die

Nachfolge von Herbert Schibler als Geschäftsführer

der Stadttheater Olten AG bewerben.

Bereits im März möchte der Verwaltungsrat

aus den zahlreichen Bewerbungen die Nachfolgerin

oder den Nachfolger bestimmen. Die

Anstellung von Herbert Schibler endet am 30.

September 2019; Amtsantritt für die neue

Person ist am 1. September.

Schibler wird aber die neue Person während

der ganzen Saison 2019/2020 begleiten. Das

Programm für die kommende Saison hat er

bereits im Detail ausgearbeitet.

5


1

SANTÉ SÄLIPARK

10 Jahre Apotheke und eingeleiteter Generationenwechsel

Drogistinnen und

Drogisten

im Santé Sälipark,

von links: Seline

Schär, Jessica

Gfeller, Gabriela

Staub, Andrea

Heggli, Samuel

Rudolf von Rohr,

Michelle Erni,

Roland Rudolf von

Rohr, Maria Studer.

Februar | März 2019

Auflage 37 500

Oltner Freizeitmagazin – seit 1995

TATSCH

Seite 8: Bunte

Kostüme für

die Fasnacht

Das sagen

Anbieter von

Elektroautos:

Seite 18

Santé Sälipark – Seite 6:

10 Jahre Apotheke Sälipark und

eingeleiteter Generationenwechsel ...

Apotheke, Drogerie, Parfumerie, Naturecke – diese vier Welten sind bei Santé Sälipark unter

einem Dach vereint. Die Kundinnen und Kunden finden für jeden Bereich kompetente Spezialistinnen

und Spezialisten und dürfen jetzt mitfeiern: Seit genau 10 Jahren ist Santé Sälipark auch eine

Apotheke. Grosser Jubiläumsmonat ist der Mai. Dann gibts Aktionen, Kundenvorträge, Promotionen.

Auf 34 Jahre erfolgreiche Geschäftstätigkeit

in Olten, davon

25 Jahre im Sälipark, blicken Roland

und Monika Rudolf von Rohr

zurück. Die positive Bilanz kommt

nicht von ungefähr. Von Rohr und

sein Team beweisen seit 1994 im

Santé Sälipark grosses Engagement

verbunden mit Kundennähe, Fachwissen,

optimalen Dienstleistungen

und Freude am Beruf. Kurz: Viel

Kompetenz unter einem Dach. «Mit

Jahrgang 1952 habe ich ein Alter

erreicht, wo die Nachfolge geregelt

sein sollte», sagt Roland Rudolf von

Rohr. Deshalb wurden die Weichen

längst gestellt. Mit Sohn Samuel

ist der Nachfolger erfolgreich

an Bord. Dieser hat sein Handwerk

von der Pike auf gelernt. Seine insgesamt

achtjährige Ausbildung

bestand aus vier Jahren Grundbildung,

zwei Jahren Berufspraktikum

und anschliessender höherer Fachschule

in Neuenburg. Mit diesem

geschnürten Gesamtpaket (Pharmakologie,

Heilpflanzentherapie,

Berufsbildung, Gesamtunternehmensführung)

tritt der 28-jährige

diplomierte Drogist nach und nach

in die Fussstapfen seines Vaters.

Schrittweise aber fokussiert

«Solange ich Spass habe und es die

Gesundheit erlaubt, mache ich weiter»,

sagt Roland Rudolf von Rohr.

«Ich werde mich auf die fachliche

Beratung der Kundschaft konzentrieren,

was meine Stärke ist.» Er

denkt zum Beispiel an die Anwendungen

von alternativen Methoden

wie Homöopathie und Spagyrik.

Aber auch um die Fortbildung der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

kümmert er sich vorläufig weiter.

Zudem sind Abendkurse für die

Kundschaft geplant.

Samuel Rudolf von Rohr: «Es ist

auch in meinem Sinn, dass die Ablösung

Schritt für Schritt erfolgt.

Ich habe zwar dieselbe Ausbildung

wie mein Vater, bin aber froh, dass

ich von seiner Erfahrung profitieren

kann. Froh bin ich auch, wenn

meine Mutter noch ein paar Jahre

dranhängt. Sie managt die ganze

Administration und Buchhaltung

ausgezeichnet und ist eine sehr

grosse Unterstützung für das ganze

Team.»

Keine Umstrukturierungen,

aber viele neue Ideen und

Tatendrang

«Es war schon immer mein Wunsch,

Drogist zu werden», sagt Samuel

Rudolf von Rohr. Gross möchte der

Nachfolger die Stilrichtung nicht

ändern. «Natürlich haben mein Vater

und ich zum Teil verschiedene

Ansichten, aber er hat das ja sehr

gut gemacht bis jetzt», erzählt Samuel

Rudolf von Rohr. «Klar habe

ich teilweise eigene Ideen, das haben

die jüngeren Drogisten so an

sich», schmunzelt er. Vater Roland

ergänzt: «Es sind kleinere Sachen,

wo wir unterschiedliche Ansichten

haben und gerade diese Verschiedenheiten

können zu besseren

Ergebnissen führen.»

Am meisten anzutreffen ist Samuel

Rudolf von Rohr bei den Naturheilmitteln.

«Eigene Mischungen zu

entwickeln, individuelle Therapieformen

für die Kunden – das

macht mir am meisten Spass»,

Seit genau 10 Jahren

gibt es im Sälipark

auch eine Apotheke.

Apothekerinnen,

von links: Estelle

Kaiser, Sylvia Trautmann,

Linda Winzap,

Zuzana Jarotta.

Parfümerie, von

links: Severine

Mäder, Jessica

Gfeller, Sharon

Wirz.

Es fehlt

Anne Julen.

6


sagt der diplomierte Drogist. «Aber

auch das Betriebswirtschaftliche,

wie man ein Geschäft erfolgreich

führen kann, macht mir Freude.»

Topqualifizierter

Mitarbeiterstab

Bei Santé Sälipark sind 23

Mitarbeitende auf einer Verkaufsfläche

von 300 Quadratmetern

beschäftigt: fünf Apotheker und

Apothekerinnen, drei dipl. Drogisten

und Drogistinnen HF, zehn

Drogistinnen EFZ sowie fünf Lernende.

In den Filialen in der

Drogerie im Centro Lostorf und der

Drogerie Grenchen Süd sind vier

bzw. neun Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter beschäftigt. Ein topqualifizierter

Mitarbeiterstab sorgt

dafür, dass die Kundschaft eine

Drogerie und eine Apotheke mit

grosser Auswahl und einer sehr guten

Beratung geniessen darf. Dazu

kommt eine regelmässige Weiterbildung

des Personals in allen

Sparten des Geschäfts.

Drogerie, Apotheke,

Parfumerie und Naturecke

Santé Sälipark fährt auf vier

Schienen: Drogerie, Apotheke, Naturecke

und Parfumerie.

• In der Drogerie findet man die

traditionellen Produkte wie chemische

und natürliche Heilmittel,

in der Reformabteilung finden sich

«gluschtige» und biologische Nahrungsmittel

sowie interessante

Nahrungsergänzungsmittel über

die man hier bestens informieren

kann. Aber auch das Sortiment

rund um die Körperpflege, mit

Duschmitteln, Shampoos und Bodylotions

zum Nachfüllen, gehört

dazu. Weitere Drogerie-Dienstleistungen

sind: Hagerty-Vermietung

für das Shampoonieren von Teppichböden,

Elsa-Kissen testen,

Textilreinigung, usw.

• Santé Sälipark ist seit zehn Jahren

auch eine unabhängige Apotheke

und Mitglied der «Rotpunkt Apotheken».

Fünf Apothekerinnen und

Apotheker, 64 Stunden geöffnet,

schneller Service und Fachkompetenz

beim Einlösen von Rezepten

sind die Schlagworte der Apotheke

im Sälipark. Für die Kundschaft

heisst das unter anderem: Ein

breites Medikamentensortiment,

grosse Auswahl an günstigen Generika

und kompetente Beratung.

Wichtige Stichworte im Bereich

Apotheken-Dienstleistungen sind:

Blutdruckmessung, Blutzuckermessung,

Bestimmung der Blutfettwerte,

Reise- und Impfberatung,

Anmessung Kompressionsstrümpfe,

«Pille danach», gratis Hauslieferung.

• Die Parfumerie-Abteilung bei

Santé Sälipark hat eine grosse Bedeutung.

Überdurchschnittlich gross ist das

Angebot an Düften für die Frau

und den Mann, Prestigekosmetik

mit den Marken Estée Lauder,

Clinque und Radical, Dermokosmetik

(Avène, Roche-Posay, Vichy),

Naturkosmetik (Hauschka, Weleda)

– die Visagistin und Drogistin

Severine Mäder und weitere Drogistinnen

beraten die Kundinnen und

Kunden nach den neusten Erkenntnissen.

Besondere Dienstleistungen:

Tages-Make-up, Braut-Make-up,

Schmink-Workshop, usw.

• Die Naturecke bei Santé Sälipark

hat eine langjährige Tradition.

Zahlreiche Rezepte für Hausspezialitäten

wurden von Georg Altermatt

(Turm-Drogerie) übernommen

und stetig durch die Familie von

Rohr weiterentwickelt. Heute findet

man eine grosse Auswahl an

eigens entwickelten und hergestellten

Hausspezialitäten bei Santé

Sälipark.

Die Hauptgebiete in der Naturecke

sind die Phytotherapie, Homöopathie,

Spagyrik, Gemmo-Therapie,

Schüsslersalze, Bachblüten und

Aromatherapie. Das Personal in der

Naturecke ist in diesen Bereichen

speziell ausgebildet. Ausgehend

von einem Beratungsgespräch wird

bei Bedarf den Kundinnen und

Kunden ein persönliches Naturheilmittel

gemischt.

Santé Sälipark, Olten

062 296 81 21

www.sante-saelipark.ch

Hoffnung für Augenerkrankte

Die Praxis «TCM-Fit» bietet seit 2015 Akupunktur gegen Augenbeschwerden.

Diese spezielle Methode wurde von Prof. John Boel aus Dänemark

entdeckt und während Jahrzehnten mit diversen Studien in Zusammenarbeit

mit Augenärzten und weiteren Fachleuten verifiziert. Dieses neue

Akupunktursystem ist einzigartig und äussert effizient.

Die spezielle Akupunktur wirkt nicht über die Meridiane, sondern über das

zentrale Nervensystem, direkt über den verschiedenen Zonen des Gehirns.

Die Behandlungspunkte befinden sich primär in den Endgelenkspalten an

Händen und Füssen. Sobald die Akupunkturnadeln eingesetzt sind, lösen sie

schon einen Heilungsprozess aus, bei welchem Hormone und andere Stoffe

(wie z.B. Endorphine, Kortison etc.) freigesetzt werden.

Die erfahrenen Therapeuten empfehlen, je nach Krankenschema, die Akupunktur

mit einer Kräutermischung zu kombinieren. Nach 12 Sitzungen soll

der Augenarzt für eine Kontrolle aufgesucht werden. Erfahrungsgemäss hat

die Augenakupunktur-Therapie eine Erfolgsquote von mehr als 80 Prozent

und lindert die Augenleiden des Patienten massiv.

Mit dieser Therapie können folgende Leiden behandelt werden:

• Sowohl trockene als auch feuchte Makuladegeneration (Altersblindheit)

• Trockene oder tränende Augen

• Grüner Star (erhöhte Augendrucke)

• Grauer Star (im Anfangsstadium)

• Verschiedne Netzhauterkrankungen

• Augeninfarkt (Augenthrombose)

• Alterweitsichtigkeit

• Sehstörungen oder Operationen

• Virale Erkrankung der Augen (z.B. Herpes am Auge)

• Computer Vision Syndrom (CVS)

Berichte

Frank Klinkenberg, Facharzt für Augenheilkunde in Sursee, berichtet

über das Resultat der Kontrolle von Theres H. aus Sempach vom

6. Dezember 2017: « Frau H. fühlt sich nach der Augenakupunktur nach

Boel deutlich besser, hat viel weniger Doppelbilder-Phänomene. Messbar

ist zudem, dass die Sehschärfe links angestiegen ist. Ich empfehle die Akupunktur

nach Boel weiterzuführen, da sich klare Ergebnisse zeigen. Frau H.

soll weiterhin einmal im Monat zur Therapie gehen. Ich erwarte, dass die

Patientin nach 10 Monate auch mit dem rechten Auge besser sehen wird.

Übrigens bin ich froh, dass es eine solche Therapie in der Schweiz gibt.»

« Ich, Sumi B., bin 54 Jahre alt und leide an einer Autoimmunerkrankung.

Seit Jahren tränen meine Augen wegen der Trockenheit. Im 2018 mit seiner

extremen Hitze, Trockenheit, dem Feinstaub und den Pollenhöhenflügen

benötigte ich fast stündlich Tropfen zur Befeuchtung. So entschied ich mich

für die Akupunktur nach J. Boel. Meine Jahreskontrolle bei der Augenärztin

bestätigte mir, was ich schon längst selber gemerkt hatte. Ich benötige nur

noch zwei Tropfen, meine Tränensäcke sind deutlich heller und weniger angeschwollen

und sogar meine Lesebrille kann ich weglegen.»

Die Praxis «TCM-Fit» arbeitet neben der Akupunktur nach Pro. J.

Boel hauptsächlich nach der Methode der Traditionelle Chinesische

Medizin: TCM-Akupunktur, Tuina-Massage, Schröpfen, Chinesische

Kräuter, Ohrakupunktur, Fussreflexzonen–Massage.

Zentrum für Trad. Chinesische Medizin

Baslerstrasse 46, 4600 Olten

Telefon 062 968 18 18, www.tcm-fit.ch

7


Fasnacht aus der

Modeschmiede

Fasnacht – alles Spiel und Spass? Weit

gefehlt. Für die Aktiven gilt wie sonst im

Leben auch: Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Monatelang sind die Zünfte und Guggen

jeweils am Vorbereiten und Proben – und am

Kostüme nähen? Nicht unbedingt. Das lassen

seit ein paar Jahren viele von ihnen durch

angehende Profis erledigen.

Die fertigen

Kostüme (links)

warten im Nähatelier

der Schule

für Mode und

Gestalten auf

ihren Einsatz bei

der Oltner

Fasnacht (oben).

8


FASNACHT

TATSCH

Der Besuch im Nähatelier der Schule für

Mode und Gestalten SMG an der Aarauerstrasse

zeigt schnell: Die Saison für

Fasnachtskleider ist anfangs Jahr fast vorbei, die

Kostüme sind weitgehend ausgeliefert. Nur noch

wenige der glitzernden und glänzenden Stoffe

liegen auf oder unter den Arbeitstischen. Für

die SMG beginnt die Fasnacht nämlich schon im

Frühsommer. Dann nimmt die Schulleitung mit

Zünften und Guggenmusigen Kontakt auf, quasi

als Anstupser, man möge sich doch gedanklich

langsam aufs nächste Sujet vorbereiten…

Die Hauptproduktionszeit fällt in den Herbst,

und die will bei diesem mittlerweile beträchtlichen

Volumen sorgfältig geplant sein, damit bei

einer Lieferfrist von drei bis vier Monaten alle ihre

Ware rechtzeitig erhalten.

Die Fasnacht als wichtige Auftragsquelle

Alles begann mit der revidierten Verordnung

über die berufliche Grundbildung von 2013,

welche rationelle Fertigungsmethoden betont

und damit mehr Wirtschaftsnähe verlangt. Dies

bedeutete auch ein Umdenken für das Lehratelier

der Schule für Mode und Gestalten, welches

neben wenigen privaten Ateliers noch Ausbildungsplätze

in dieser Branche anbietet.

Die jungen Bekleidungsgestalter und -gestalterinnen

sind bei den Atelierleiterinnen in guten Händen.

Um die angehenden BekleidungsgestalterInnen

bzw. -näherInnen zu beschäftigen, müssen die

Auftragsbücher immer schön voll sein. Deshalb

machte sich die Schulleitung vor fünf Jahren

umgehend daran, neue Märkte zu erschliessen.

Nach einem Rundschreiben fanden sie auch in

der Oltner Fasnachtsszene neue Auftraggeber.

Seit dann entwerfen und produzieren die Lernenden

der SMG Kostüme hauptsächlich für

lokale Naaren und Näärinnen (Olten hat keine

Narren, sondern gemäss mundartlicher und

althochdeutscher Aussprache eben Naaren),

aber auch für Einzelmasken aus Fasnachtshochburgen

wie Luzern. Unterdessen macht dieser

Geschäftszweig rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes

aus.

In geheimer Mission

Bei den Fasnächtlern unter den Lesern läutet

jetzt die Alarmglocke: Mottos und Sujets sind

doch streng geheim! Dann sieht die «Konkurrenz»

ja die Kostüme der anderen… Hier winkt

Schulleiterin Cornelia Jelitto gelassen ab. Auf

Vertrauensbasis werde selbstverständlich alles

sehr diskret behandelt, man sei sich der Brisanz

durchaus bewusst. Entwürfe, Prototypen und

angefangene Arbeiten werden unter Verschluss

gehalten oder abgedeckt, wenn ebendiese

«Konkurrenz» oder andere Besucherinnen und

Besucher reinschauen.

Diesbezüglich habe es in all dieser Zeit noch kein

einziges Informationsleck gegeben. Was aber,

wenn die SMG mit Schrecken feststellt, dass zwei

Guggen ähnliche Kostüme möchten? «Auch

dann verraten wir natürlich nichts; aber wir machen

– ganz nonchalant – Vorschläge, wie man

ein Detail anders lösen oder eine andere Farbe

besser passen könnte», schmunzelt Jelitto.

Die Verkleidung ist einiges wert

Die Kosten sind indes weniger geheim. Für so

ein Outfit werden gut und gerne zwischen

300 und 600 Franken ausgegeben. Aufwändige

Einzelanfertigungen übersteigen auch mal

die 1000-Franken-Grenze. Schon Material und

Entwurf für einen Prototypen kosten gut 1000

Franken.

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FASNACHT

Linkes Bild:

Obernaar „Reto

dr Auerletscht“

alias Reto

Wullschlegel.

Rechtes Bild:

Der aktuelle

Obernaar in

Zivil mit Alain

Bernheim und

Schneiderin

Silvia Meister.

Für die langjährige

Pflege des

Obernaaren-

Kostüms hat

Bernheim 2015

den Goldenen

Oscar des FUKO

erhalten.

Fortsetzung von Seite 9

Das zeugt von der Ernsthaftigkeit, die hinter dem

närrischen Treiben steckt.

Das ist kein Widerspruch: Fasnacht ist eine uralte

Tradition, ein wichtiges schweizerisches Kulturgut

und wird in Basel nicht von ungefähr «die

drei scheenschte Dääg» genannt. Die meisten

Guggenmusigen und Zünfte übernehmen einen

Teil der Auslagen, den Rest bezahlt jedes Mitglied

aus der eigenen Tasche.

Damit aber Junge und Lernende aus Kostengründen

nicht aufs Fasnächteln verzichten müssen,

gibt’s auch die Möglichkeit der Arbeitsteilung

zwischen Guggen und Schule. Diese macht

Schnittmuster und Teile, während die jungen

Bööggen zuhause die Nähmaschinen anwerfen.

Wer was oder wieviel beisteuert, ist immer eine

Frage der Abmachung und der Präferenz. Einmal

hat die Zunft eine fixfertige Idee oder ein Bild aus

dem Internet, das von der SMG 1:1 umgesetzt

wird. Ein anderes Mal machen die Auszubildenden

mit ihren Atelierleiterinnen von der ersten

Skizze bis zum letzten Fadenschlag alles. Dazwischen

sind die Grenzen fliessend.

Als die Kakerlaken das Weite suchten

Anfangsschwierigkeiten sind erlaubt. So geschah

es, dass bei einem der ersten Guggen-Kostüme

aus der Modeschmiede die angeklebten Plastik-

Kakerlaken immer wieder abfielen – und das

während der Fasnacht! Ohne zu zögern setzte

sich eine der SMG-Schülerinnen noch am Sonntag

ins Schulatelier und nähte die Krabbeltiere

wieder an. Seit dann unterhält die Schule während

den närrischen Tagen einen Pikettdienst,

und seit dann ist selbstverständlich nie mehr etwas

Ähnliches passiert. Es regnet schliesslich

auch nie, wenn man den Schirm dabei hat.

Auch die Obernaaren-Zunft ist Kundin

2019 sind es die Säli-Zünfter, die den Obernaaren

stellen: «Reto dr Auerletscht» regiert die

Stadt Olten. Auch seine Zunft «trägt SMG»,

könnte man sagen, und ist Kundin der ersten

Stunde. Fränzi Aletti, selber Säli-Mitglied und

jahrelang Zunft-Schneiderin, schwärmt von der

reibungslosen Zusammenarbeit mit der Oltner

Ausbildungsstätte, nachdem ihr selber die

jährliche Herstellung der gut 50 Kostüme irgendwann

über den Kopf gewachsen ist.

Ein Kostüm jedoch, DAS Kostüm schlechthin,

wird nicht von der SMG genäht bzw. gepflegt:

Jenes des Obernaaren selber. Das FUKO (Fasnachts-Komitee

zu Olten) stellt die offizielle Robe

zur Verfügung, die aus der Kutte, den Gamaschen

und der markanten Naarenkappe besteht.

Alles in zweifacher Ausführung, damit eines immer

im FUKO-Archiv ausgestellt werden kann.

Um die Reinigung, Pflege und Anpassung dieses

Kostüms kümmert sich seit Jahrzehnten das

Modehaus Bernheim. Warum das so ist, darüber

kann nur gemutmasst werden: «Mein Vater

Léon, übrigens auch er Säli-Zünfter, hatte wohl

als 'Textiler' angeboten, diese Aufgabe zu übernehmen»,

erklärt Alain Bernheim. Silvia Meister,

Malen Tapeten Gipsen Decken

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Arbeitsplätze für

die Mode- und Textilbranche

In der Schule für Mode und Gestalten am

BBZ Olten lernen junge Frauen und Männer,

wie man Kleidungsstücke entwirft, schneidet

und näht. Dies in der professionellen

und betriebswirtschaftlichen Umgebung

des Lehrateliers. Sie arbeiten ausschliesslich

an Auftragsstücken für Private, Firmen und

Vereine. Nach der Grundausbildung zur Bekleidungsgestalterin

bzw. -näherin stehen

ihnen Arbeitsplätze in der Mode- und Textilbranche

offen oder sie wählen den Weg zur

Berufsmaturität oder via Passarelle zu einem

Universitätsstudium in Gestaltung und Kunst.

Für 2019 sind noch Lehrstellen als BekleidungsgestalterIn

EFZ zu haben. Infos:

www.smg-olten.ch

smg@bbzolten.ch | 062 311 83 73

die sonst Schneiderarbeiten für Bernheim-Kunden

ausführt, empfängt jeweils im Herbst den

neuen Obernaaren bzw. die Obernäärin und

macht die nötigen Änderungen.

Die Zeremonie hat Tradition: Am Mittwoch des

Naarenstopfs kleidet die letztjährige Obernäärin

den Nachfolger feierlich ein. Und dann gehts los

mit der Fasnacht.

Andreas Stettler

Geheimnis bis zuletzt: Welche Zunft trägt

dieses Jahr blau-grüne Kostüme?

JOBANGEBOTE AUF

SCHÖNI

FASNACHT!

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FREDI erinnert sich ...

… an seine Zeit als aktiver Fasnächtler

Wenn am 27. Februar die Oltner

Fasnacht beginnt, glänze

ich einmal mehr durch

Abwesenheit. Ich bitte die Fasnächtler

um Gnade. Das war nicht immer

so. In jungen Jahren war ich nämlich

von der Fasnacht regelrecht infi ziert.

Mein Bruder und ich komponierten

Schnitzelbänke, zeichneten die

Sujets dazu, verkleideten uns, und

zogen von Beiz zu Beiz. Die Begeisterung

im Publikum war gross – die

Gäste füllten unsere Kasse mit etlichen

Münzen. Noch heute kann ich

unseren Highlight-Schnitzelbank aufsagen:

«Jo do seit dr Chlei zum Bappe, e

muess immer so früeh id Chlappe,

wenn i älter bi, denn hört mehr das

denn uf. Zwei, drei … Denn goni

amigs go schmuse und go pfuse näbenuse,

seit dr Bappe: Himmelärde,

wotsch du öppe Politiker wärde?»

Ehrlich gesagt, muss ich heute gestehen,

dass ich nicht mehr weiss,

ob ich diesen Vers damals selbst

komponiert habe. Vielleicht habe ich

ihn auch von der Basler Fasnacht geklaut.

Das ist natürlich längst verjährt

und gestehen Sie mir bitte zu: Ich war

jung und brauchte das Geld.

Unvergessen früher die Fasnachtssendung

«Mainz, wie es singt und

lacht» mit dem singenden Dachdeckermeister

Ernst Neger und seinem

«Humba Täterä». An der legendären

Prunksitzung am 2. Februar 1964

überzog man den Zeitplan über eine

Stunde, weil der Saal zu einem Tollhaus

wurde. Die Leute hörten nicht

mehr auf, diesen Fasnachtskracher

zu singen. Der Sitzungspräsident

versuchte vergeblich, für Ruhe im

Saal zu sorgen. Oder «Rucki-Zucki»

– ebenfalls ein Riesenhit von Ernst

Neger. Dann der Kölner Karneval

mit dem Colonia Duett. Unvergessen

auch die tollen Maskenbälle in Reiden,

Gretzenbach oder der Negerball

in Olten. Und ich stets mittendrin.

Irgendwann, als ich älter war, muss

mich dann eine Art Anti-Fasnachts-

Virus befallen haben. Vielleicht lag es

auch am nachfolgenden Erlebnis. Ich

sass ganz allein in einem Restaurant

und ass gemütlich zu Abend. Plötzlich

tauchte eine Clique auf, postierte

sich um meinen Tisch, und begann

zu spielen. Der Trompeter, der neben

mir stand, pustete mir seinen Rotz

auf meinen Teller. Der Appetit war mir

vergangen. Und die Fasnacht auch.

Vielleicht kennt jemand ein Gegenmittel

gegen meinen Anti-Fasnachts-

Virus? Damit ich wieder zum Fasnächtler

werde. Damit ich wieder den

«Rucki-Zucki» singen kann. Damit

ich wieder verkleidet an die Fasnacht

gehen kann. Zum Beispiel als Donald

Trump mit gelber Perücke. Um Geld

zu sammeln, damit wir eine Mauer

rund um Olten bauen. Ich käme dann

vielleicht dem Schreiber aus der Oltner

Facebook-Gruppe entgegen, der

sich kürzlich ärgerte, weil Auswärtige

in Olten einkaufen und uns deshalb

die Parkplätze klauen. Vielleicht

könnte dieser Herr ja mitkommen,

verkleidet als Kim Jong-un.

Ach, du schrecklich schöne Fasnachtszeit.

Fredi Köbeli

(... für einmal mit Maske

- siehe Foto)

11


Neueröffnung: YOGA FOR YOU in Olten

Danielle Kunz Dwyer unterrichtet neu

seit Januar 2019 im Yoga Raum an der

Martin-Disteli-Strasse 59 in Olten. Hier

bietet sie ihre diversen Yoga Angebote

YOGA FOR YOU an.

Drop into the wisdom of your heart.

Die Lektionen sind geeignet fü r verschiedene Niveaus

– und besonders fü r Menschen, die gerne

in einer kleinen Gruppe und in einem vertrauten

Raum ihre Praxis anfangen oder vertiefen möchten.

Danielle liebt es, Yoga auf individuelle Art

ihren Schü lern nä her zu bringen. «Was ich wirklich

meinen Yogaschülerinnen und -schülern

beibringe, sind nicht nur die körperlichen Yoga-Posen,

sondern wie Yoga als ein lebendiges

philosophisches System uns lebenslang begleiten

kann.»

Hatha Yoga und andere Traditionen

Ursprü nglich aus den USA stammend, hat sich

Danielle Kunz Dwyer, vor 10 Jahren hier in der

Schweiz niedergelassen. Seit 25 Jahren ist sie auf

ihrem Yogaweg und unterrichtet seit 15 Jahren.

Danielle lebt als Yogini, Kü nstlerin und Mama

mit ihrer Familie in Olten. Aus- und weitergebildet

hat sie sich in Boston, New York City, London

sowie hier in der Schweiz. Danielle studierte das

traditionellen Hatha Yoga und vertiefte sich in

den verschiedenen «Stilen und Traditionen» wie

Kripalu, Ashtanga, Vinyasa, Viniyoga und Meditation.

Ihre eigene Yogapraxis ist ihre Inspiration und

Quell des Entdeckens und Verbindens. Danielle

unterrichtet ein herzzentrierendes Yoga, welches

den Weg zur Bewusstwerdung, Selbstfindung,

Mitgefü hl fü r sich und andere bereithä lt.

Angebote für unterschiedliche Bedürfnisse

Neu in ihrem Angebot bietet sie «Weisheit Yoga

+ 50» und «Kraftvoll Flow». «Weisheit Yoga»

richtet sich an Personen, die eine langsame,

sanftere Praxis ohne viel Druck auf die Gelenke

möchten. Hier liegt der Fokus auf dem Aufbau

von Stabilität, Kraft, Gleichgewicht und Mobilität

sowie geistige Konzentration, Entspannung

und einer Verbesserung der Atemqualität.

«Kraftvoll Flow» ist für Menschen, die erst nach

viel Bewegungen und etwas körperliche Herausforderung

zur Ruhe kommen. Hier ist ein guter

Fitnesszustand empfohlen. Der Unterricht findet

in Deutsch oder Englisch statt. – Danielle freut

sich auf viele neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

YOGA FOR YOU

Danielle Kunz Dwyer

Oase 59 Martin-Disteli-Strasse 59

4600 Olten | 077 400 73 40

daniellekunzyoga@gmail.com

Programm siehe: www.daniellekunzyoga.com

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12


HOCHZEITSMESSE

«Ringdividuell»

Am 9. und 10. März 2019 findet die vierte Hochzeitsmesse

«Sage Ja» in Schönenwerd statt. Sie bietet Paaren die Möglichkeit,

Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema

Heiraten an einem Standort zu erleben. Von Brautkleider,

Hochzeitsfotograf, Haarschmuck, Beauty und Make Up, Catering,

Limousinen, Dekoration bis hin zu Geschenkideen finden

Paare an der Messe Inspiration für ihr eigenes Fest.

TRAURINGE FÜR

KOSTBARE VERSPRECHEN

Unter den Ausstellern dabei ist auch

dieses Jahr die Bijouterie Adam aus

Olten mit Inhaber Ernst Adam. Das

Motto heisst «Ringdividuell». Mit

anderen Worten: Besonderes Augenmerk

wird auf die persönliche

Note gelegt.

dazugekommen. Keramik ist zum

Beispiel weiss - und es bleibt auch

weiss. Es können aber auch andere

Farben gewählt werden. Dazu

kann wunderbar Carbon verwendet

werden, das schwarz ist und einen

schönen Kontrast mit Weiss ergibt.

Ernst Adam, wenn jemand keinerlei

Vorstellungen von Ringen

hat – mit welcher Auslage muss

man für einen Trauring rechnen?

Bei 18 Karat Gold gibt es Ringe ab

etwa 600 Franken. Wir erstellen jeweils

eine individuelle Offerte für

die Ringe.

Inwiefern?

Wir legen ganz grossen Wert auf

Individualität. Deshalb auch unser

Motto «Ringdividuell». Als Vorlage

zeigen wir eine konkrete Kollektion,

damit man sich eine Vorstellung

machen kann. Doch die Breite, das

Edelmetall, der Edelsteinbesatz usw.

kann individuell bestimmt werden.

Sie sprechen von verschiedenen

Materialien?

Ja, seit einiger Zeit sind unter anderem

auch Carbon und Keramik

Aber Gold ist immer noch hoch

im Trend?

Genau, wobei die Tendenz vom gelben

Gold eher zu Rosegold tendiert.

Weitere Tendenzen?

Wir stellen wieder einen Trend zum

Verlobungsring fest, wobei wir

heute eher von «Antragsring» sprechen.

Wir halten die «Antragsringe»

so, dass er später zum Trauring passt

und später zusammen getragen

werden kann. Oft verwenden wir

für den «Antragsring» einen kleinen

Diamanten.

Werden heute auch noch sogenannte

«Freundschaftsringe»

verlangt?

Ja, natürlich. Auch hier gibt es keinerlei

Grenzen. Oft verwenden wir

aber für «Freundschaftsringe» die

Materialien Edelstahl und Silber.

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Zurück zu den Trauringen:

Welche Möglichkeiten zur Individualisierung

gibt es noch?

Unter anderem eine Vielfalt von

Gravurmöglichkeiten. Neben dem

Namen, dem Datum oder einzelnen

Wörtern können wir zum Beispiel

auch den Fingerprint «verewigen».

Sehr gefragt ist auch, die Innenseite

mit einem kleinen Innenstein wie

Rubin, Saphir oder Diamanten zusätzlich

zu verzieren.

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Wann werden die meisten Trauringe

gekauft?

Wir stellen eine klare Tendenz auf

Anfang Jahr fest.

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Entdecken Sie den Wohnpark Quadro in Wangen bei Olten

Quadro – der Name sagt schon alles. Vier freistehende Häuser mit 40 modernen und lichtdurchfluteten 2½- und

3½-Zimmer-Mietwohnungen. Ideal für alle, die Stadtnähe suchen und die besten Verbindungen zu Bus, Zug und

Autobahn schätzen – und in Wangen Wurzeln schlagen möchten. Erstbezug am 1. Juni 2019.

Dank der Lage beim Bahnhofplatz Wangen befinden

sich alle Anschlüsse zum öffentlichen

Verkehr innert wenigen Gehminuten. Das Autobahn-Kreuz

in Egerkingen ist ebenfalls innert

10 Minuten erreichbar.

Eine grosse Vielfalt an Wohnungstypen mit unterschiedlichen

Grössen (2½- und 3½-Zimmer-

Wohnungen) sowie verschiedenen Grundrissanordnungen

bieten ein vielfältiges Angebot für

individuelles Wohlbefinden.

Moderne Wohnungen und viel Tageslicht

Breite Eckterrassen und geräumige Loggien laden

zum Verweilen ein und erweitern an lauen

Sommerabenden den weitläufigen Wohnraum.

Dank mehrseitigem Lichteinfall zeichnen sich alle

Wohnbereiche durch eine angenehme Helligkeit

und natürliches Tageslicht aus.

«Luxus-Feeling» bieten die Ausstattungen von

Küchen und Bad/WC. Die Küchen sind offen

EINLADUNG

Besichtigung der Musterwohnung am 2.,

16., und 30. März 2019 von 10 bis 12 Uhr,

bei Kafi und Gipfeli.

und laden zu geselligen Kochabenden ein. Die

Nasszellen sind sowohl mit Dusche als auch mit

Badewanne ausgestattet. Jede Wohnung hat

zudem eine eigene Waschmaschine und einen

Tumbler.

Parkähnliche Umgebung

Architekt Rocco Parente von ssm architekten

ag: «Die vier Solitärbauten befinden sich in einer

parkähnlichen Umgebung, eingebettet in

idyllische Grünstrukturen. Eine hochwertige

Fassade aus kleinformatigen keramischen Platten

nimmt mit ihrem Ausdruck und dessen

Blick in eine der hellen, modern ausgestatteten

Küchen.

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Die hellen, windgeschützten Balkone erweitern

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Farbigkeit Bezug zur umliegenden Natur.» Die

natürliche Umgebung mit Böschungen, Plätzen,

Wegen und Rasenflächen schützt die Privatsphäre

der Bewohnerinnen und Bewohner. Ein

Teil der Grünfläche ist als Blumenwiese mit heimischen

Pflanzen reserviert. Zudem wird die

grosse Linde, die schon vor dem Bau das Terrain

zierte, erhalten und dokumentiert damit Stärke,

Erdverbundenheit und Natur. Das sind beste

Voraussetzungen für ein erholsames (neues) Zuhause!

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Die zentrale, unterirdische Einstellhalle ermöglicht

es, direkt vom Parkplatz in die Wohnung

zu gelangen. So bleibt man bei jeder Witterung

im Trockenen und die Fahrzeuge sind sicher

versorgt. Pro Block stehen je zwei Hobby-/Bastelräume

zur Verfügung, welche dazugemietet

werden können. Architekt Rocco Parente sagt

abschliessend: «Der Wohnpark Quadro: fantastisch,

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Reisetipps 2019: Ibiza, Kanada,

Ibiza

Ibiza zeigt sich gerne im Glitzergewand

und in Partylaune. Nicht umsonst gilt die

zweitgrösste Insel der Balearen als die Partydestination

schlechthin, und wer auf der

Suche nach Entertainment hierher kommt,

wird nicht enttäuscht. Aber die Insel hat

auch eine weniger aufsehenerregende,

aber nicht minder anziehende, ruhige Seite:

Abseits der Touristenzentren finden sich

ländliches Leben, hügelige Natur und idyllische

Strandbuchten.

Eintauchen in das atemberaubende Nachtleben

der Insel: Feiern im grössten Club der Welt,

am Strand oder bei einer Wasserparty, danach

zum Chillen ins legendäre Café del Mar - auf Ibiza

warten 24 Stunden am Tag Entertainment

in zahllosen Locations. Eine Ferienwoche reicht

kaum, um in sämtlichen weltberühmten Clubs

abzutanzen. Dabei muss man meist nicht einmal

das Hotel verlassen, um auf die nächste Party zu

gehen, denn schon hier fängt der Spass an.

Doch auch Ruhesuchende werden auf Ibiza fündig:

Abseits der Party-Hochburgen schlägt der

Puls der Insel langsamer. Hier treffen Sie noch

das authentische Leben der Einwohner der Balearen

an: Bauern ernten Getreide, Feigen und

Zitrusfrüchte, Schafe grasen auf den Weiden.

Gepflegte Fincas laden zum Abschalten, die Natur

zu geniessen — und manchenorts auch zum

Mithelfen. Naturfreunde pilgern derweil zu «Es

Vedra» im Südwesten der Insel: Der 382 Meter

aus dem Meer ragende Fels beflügelt die Fantasie.

Strandparty auf Ibiza

Uganda

Der fruchtbare Boden, ungewöhnliche Ökosysteme

und ein artenreicher Tierbestand

prägen die Landschaft Ugandas. Neben Naturspektakeln,

wie dem sich 40 Meter in

die Tiefe stürzenden Nil bei den Murchison-Wasserfällen

gehören Begegnungen

mit Schimpansen und Gorillas zu den Höhepunkten

jeder Uganda-Reise.

«Bambusstangen barsten, Farne zerfetzten,

Insekten sirrten aufgeschreckt davon. Plötzlich

brach eine schwarze Gestalt aus dem Unterholz

hervor, richtete sich vor mir auf, brüllte und

trommelte mit den Fäusten auf ihre Brust.

Vorsichtig drehte ich den Kopf, vor mir stand

ein zwei Meter grosser Gorilla.» Gut möglich,

dass dem Besucher bei einer geführten Tour im

Regenwald ein Gorilla-Männchen in dieser Art

begegnet. Trotz der Information, dass bei solchen

Begegnungen keine Gefahr droht, spürt man

den Schreck in jeder Körperzelle. Der prächtige

Silberrücken erkennt, dass niemand mit ihm

spielen will, setzt sich gelangweilt zu Boden und

setzt das genüssliche Fressen fort. Willkommen

bei einem perfekten Moment in Uganda.

Thailand

Bangkok schläft nie. Brodelndes Leben auf

der Strasse, knatternde Tuk Tuks, an jeder

Ecke Thai-Currys und Mangos, die tatsächlich

nach Mango schmecken.

Die Stadt der funkelnden Lichter und knalligen

Farben pulsiert rund um die Uhr. Vom höchsten

Gebäude, dem 328 Meter hohen Baiyoke

II Tower, reicht die Sicht bei klarem Wetter bis

zum Golf von Thailand. Im Land des Lächelns

suchen tausende Besucher Jahr für Jahr nach

dem verlorenen Paradies. Von Kokospalmen

gesäumte Strände, an denen die eigenen Fussstapfen

die einzigen Spuren im Sand bilden: Gibt

es sie noch? Es gilt: Je tiefer südlich, desto einsamer.

Die Andamanensee birgt Schätze wie

das menschenleere Inselchen Ko Muk mit seiner

Smaragdhöhle. Für alle andern: Ab nach Ko

Samui oder Ko Phi Phi und rein ins Strand-Getümmel.

Traumstrand in Thailand

16


Thailand, Uganda

TATSCH

Vancouver, Kanada

Kanada

Im reissenden Fluss fängt ein Grizzlybär einen

Königslachs. Beim Wandern kreist hoch

oben der König der Lüfte, ein Weisskopfseeadler.

Hier schlägt das Herz unbeirrt im Takt

der Natur.

Als die Irokesen-Indianer den Jesuiten den

Weg zu der kleinen Siedlung «Kanata» erklärten,

dachten diese, es sei der Name des Landes

und benannten es danach. Auf Spaziergängen

an der Atlantikküste mit französischem Flair

oder auf Wanderungen entlang der wildromantischen

Pazifikküste merkt man: Das Land der

weisen Indianer ist noch immer vielerorts ungebändigt.

Dreitausender reihen sich aneinander

und umschliessen unendliche Tannenwälder und

türkisblaue Seen.

Tage verbringen abseits der Menschheit in der

rauen Wildnis zwischen Wolfsrudeln und herumstreunenden

Bären? Kein Problem im

zweitgrössten Land der Welt. Moosbewachsene

Regenwälder, tosende Wasserfälle, schneebedeckte

Gipfel und lange Strände – das Herz der

Sportskanonen und Outdoorliebhaber schlägt

hier stets einige Takte höher. Doch auch den

modernen kanadischen Grossstädten Toronto,

Montreal und Vancouver und ihren Bewohnern

merkt man die Weite in Seele und Geist, die Verwurzelung

in der reichen Natur an.

Auskünfte:

KUONI REISEN / DER TOURISTIK SUISSE AG

Frohburgstrasse 4 / 4600 Olten

058 702 62 55 / olten.k@kuoni-reisen.ch

Naturerlebnis in Uganda

17


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• Senden Sie uns das Lösungswort bitte bis 31. März 2019 an:

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Viel Glück und viel Vergnügen!

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Hubschrauber

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der USA

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dritte Sinfonie

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Beethoven

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des Ägir

heiss (engl.)

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Fidschi

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antik. Tempelraum

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Mandeln

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unter dem

Bruchstrich

englisches

Wort für:

Schluss

Betonungs-,

Aussprachezeichen

Gegner

im Streit

enthaltsam

Lebender

als Landwirt

arbeiten

Währung

in Vietnam

eingedickter

Obstsaft

Flugzeugtreibstoff

König

(ital.)

Kartenstock

schwankend

gehen

Gehörlosigkeit

Ex-Radprofi

(Bernard)

Verkehrszeichen,

Verkehrsschild

Keimfreiheit

ital. Geigenbauer


grosser Hochschulabsolvent

Hauseingang

als Auszubildender

Tonzeichen

Metallstift

mit Kopf

und Spitze

Zahlwort

Gewürz

dt. Schauspieler


Schmerz

im

Mund

eig. Staatsgebiet

bestimmter

Bühnenpart

ringsum

(gehoben)

osteurop.

Zeit (Abk.)

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Fichte

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landwirtsch.

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und Weise,

sich zu

kleiden

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dch. äussere Fussballer

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Zusammenfassung

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Nadelbaum

Bindewort

römische

Göttin

unverfälscht

Heilpflanze

Anfang

dt. Jugendbuchautor


seltsame

Eigenart

Mann

(englisch)

Vermietung

von Gütern

Monat

inniges

Verlangen

linke

Kontoseite

US-Filmstar

(Will)

Bauerngut

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Marke

amerikanische

Seekuh

Gigatonne

(Abk.)

ital. Wort

für: Liebe

Einerzimmer

(Abk.)

Kantonsautokz.

ständig,

andauernd

schwarz

(frz.)

12 11

6 16

Währungseinheit

der

Republik

Südafrika

13 14 4

5 9

8

3

Wechselbezogener

Ringelwurm

1 2

10

15

7

Bedauern

über die

eigene

Tat

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16

2239180

Stern

(frz.)

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18


FÜRST Hägendorf AG

TATSCH

Max Berger: «Vielleicht schreibe ich ein Buch»

Seit 38 Jahren prägte und führte Max Berger die Erfolgsgeschichte der Firma Elektro Fürst in Hägendorf, die sich

seit dem 1. Januar 2018 im Besitz der CKW Conex AG aus Luzern befindet. Jetzt geht der Geschäftsführer in Pension.

Am 1. Januar 2019 hat Tobias Kocher die Leitung übernommen. Bis Ende März wird der 36-jährige Kocher vom

65-jährigen Berger noch mit einem Teilpensum unterstützt.

Ende November, beim Weihnachtsessen im

Oltner Premiumkino Capitol, herrschte eine fröhliche

Stimmung bei der Firma Fürst. Emotional

wurde es aber erst nach der Vorspeise, als sich

Geschäftsführer Max Berger von seinen Arbeitskollegen

und Angestellten hinsichtlich seiner

bevorstehenden Pensionierung verabschiedete.

Eine ergreifende Laudatio hielt sein Nachfolger

Tobias Kocher, der danach einen symbolischen

Zopf-Schlüssel von Max Berger für die Übernahme

der Geschäftsleitung in die Hand gedrückt

bekam.

«Eine Marke sind wir geworden»

Wenn man heute baut, renoviert oder ein bestehendes

Gebäude in Schwung halten möchte,

braucht es einen fachkundigen und zuverlässigen

Partner. Genau das ist seit 63 Jahren die

Firma Fürst in Hägendorf mit den Niederlassungen

Fürst Lostorf AG und Teltech GmbH in

Niederwangen.

Einer, der einiges zur Erfolgsgeschichte beigetragen

hat, ist Max Berger. 1980 kam er als

kaufmännischer Angestellter zur Firma Fürst

in Hägendorf, 1994 wurde er Geschäftsführer.

«Ich hatte damals eine Vision», sagt Berger. «Ich

wollte, dass die Firma Fürst eine Marke in der Region

wird. Das haben wir geschafft.»

Vermitteln und an die Chance der Firma glauben

– das waren seit jeher die Stärken von Max Berger,

der Ende März in den Ruhestand geht. «Haus

und Garten und Wandern werden dann

meine neuen Herausforderungen», sagt

Berger. «Und vielleicht schreibe ich

ein Buch», fügt er lachend hinzu. Er

denkt aber nicht an ein Sachbuch,

sondern eher an eine Sammlung

von Schmunzelgeschichten.

Vorgesehen ist auch, dass der

künftige Rentner seinem

Nachfolger als Verwaltungsrat

der Fürst

Hägendorf AG bei Bedarf weiterhin zur Verfügung

stehen wird.

Keine Änderungen geplant

Tobias Kocher hat sein Handwerk von der Pike auf

gelernt. 1999 begann er seine Karriere mit einer

Elektriker-Ausbildung bei der Firma Fürst in Hägendorf,

wo er sich bereits auf Grossbaustellen

das nötige Rüstzeug holte. Die Meisterprüfung

als Kontrolleur/Elektro-Sicherheitsberater, Elektro-Projektleiter

und Elektrikermeister rundeten

eine fundierte Ausbildung ab.

Änderungen plant der neue Geschäftsführer

keine: «Ich halte mich zurück, grosse Veränderungen

vorzunehmen, denn mein Vorgänger hat

in den vergangenen Jahren einiges aufgebaut,

was bestens funktioniert. Davor habe ich grossen

Respekt. Natürlich schreitet die Entwicklung

fort, und es wird Sachen geben, die mit der Zeit

strukturell angepasst werden.»

Das Organisieren ist eine Stärke des neuen

Geschäftsführers, was auch sein Vorgänger bestätigt.

«Andere Stärken werden sich mit der

Erfahrung herauskristallisieren. Schliesslich betrete

ich Neuland», sagt Kocher.

Das Schlusswort sei Max Berger gegönnt: «Mit

ein wenig Wehmut, aber auch voller Vorfreude

auf mein zukünftiges Leben, verabschiede ich

mich von all denjenigen herzlich, die mich in den

vergangenen Jahren unterstützt haben.»

Fredi Köbeli

Fürst – Partner für Elektro, Telematik,

Haushaltgeräte und Solaranlagen

Fürst Hägendorf AG

Eigasse 3 | 4614 Hägendorf

062 216 27 27 | www.fuerst-elektro.ch

Tobias Kocher (links) ist

der neue Geschäftsführer von

Fürst Hägendorf AG. Max Berger,

seit 1994 Geschäftsführer,

geht in Pension.

19


AUTO-spezial

ELEKTROAUTOS

Bea Heim: «Grande Dame» des Elektroautos

SP-Nationalrätin Bea Heim wohnt mit ihrem Mann in Starrkirch-Wil und gilt für viele Leute als

«Grande Dame» der Elektromobilität. Sie befasste sich schon vor vielen Jahren mit dem Thema; sie

fuhr selber entsprechende Fahrzeuge, als Elektroautos noch eine Rarität waren und zum Teil eher wie

Wundermaschinen engagierter Bastler aussahen als nach High-Tech-Flitzern, wie es sie heute gibt.

Jahrelang sah man Bea

Heim mit ihrem gelben

«Reva» herumflitzen, als

Elektroautos noch wahre

Exoten waren.

Fotos zVg

Löst das Elektroauto die Probleme unserer

Rohöl-Abhängigkeit?

Es trägt dazu bei. Aber natürlich geht es dabei

auch um Heizsysteme und energienachhaltige

Bauweise. e-Mobilität heisst für mich fahren mit

Strom aus erneuerbaren Quellen, indem man

sich an einer Solar-Genossenschaft beteiligt.

Frau Heim, wann begannen Sie sich für

das Thema Elektromobilität und konkret

Elektroauto zu interessieren?

Das Thema Energie und Umwelt beschäftigt

mich nicht erst seit meinem Eintritt in die Politik.

Mein erster Vorstoss im Bundesparlament 2005

betraf die Förderung verbrauchsarmer Motorfahrzeuge.

Mit einer Motion forderte ich 2007

einen Bonus für Energieeffizienz, 2008 folgte

ein Postulat betreffend Mobilität mit erneuerbaren

Energien. 2010 organisierten wir eine

Elektromobilitätsshow vor dem Wilerhof. Der

Wahlkampf 2011 stand unter dem Eindruck der

AKW-Katastrophe in Fukushima ganz im Zeichen

der Elektromobilität.

Wann fuhren Sie Ihr erstes Elektromobil?

Wie hiess es, von wo kam es, wie gross war

es, wie schnell war es, wie weit fuhr es?

Mein erster Elektroflitzer war ein gelber Reva,

ein mit Schweizer Technologie in Indien als

Entwicklungshilfeprojekt produziertes Mini-Elektrofahrzeug.

Damit kurvte ich durch den Kanton.

Den Strom dafür produzierten die Solarpanels

auf dem Dach unseres Hauses. Im Reva, der

überall ein Schmunzeln auslöste, konnten zwei

Personen sitzen, eine Batterieladung genügte für

etwa 50 bis 60 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit

Betrug 80 km/h.

Wie viele Elektrofahrzeuge sind sie während

längerer Zeit gefahren?

Seit 2015 fahre ich ein zweites Elektrofahrzeug,

einen Mitsubishi i-miev.

20

Sie machten ja nicht nur positive Erfahrungen

… Ihr Haus ging in Flammen auf.

Was den Brand des kleinen Reva im November

2013 tatsächlich ausgelöst hat, konnte nicht geklärt

werden. Es war übrigens schon ein älteres

Fahrzeug.

Wie sind Sie mit der Entwicklung der Elektromobilität

in den letzten 10, 20 Jahren

zufrieden?

Die Elektromobilität hat in den letzten Jahren erfreuliche

Fortschritte gemacht. Vor allem freut

es mich, dass immer mehr reservierte Parkplätze

mit Ladestationen eingerichtet werden. Seit

kurzem auch in Olten. Die Akku-Technik machte

zudem rasante Fortschritte – und macht sie weiterhin.

Dank der steigenden Produktionszahlen

und dem auch bei den traditionellen Autokonzernen

erwachten Interessen an der E-Mobilität

sind auch die Preise gesunken. Ich gehe davon

aus, dass schon in wenigen Jahren der Preisunterschied

zwischen Verbrenner-Autos und

E-Autos verschwunden sein wird.

Seit 2015 bringt ein Mitsubishi «bea heim» –

siehe Slogan auf dem Foto.

Begeben wir uns in eine neue Abhängigkeit:

nach (ausländischem) Strom?

Die Schweiz hat das Potential für eine nachhaltige

Energieversorgung ohne Atomstrom. Als

Wasserschloss Europas sind wir ausserdem prädestiniert,

als Europas «Batterie» für sauberen

Solar- und Windstrom zu dienen.

Auch mit dem Elektroauto bleiben die Probleme

des Individualverkehrs…? Wie sieht

also Ihr Idealszenario für unsere Mobilität

aus?

Eine zeitgemässe Mobilität setzt die Verkehrsmittel

auf die Situation angepasst ein. In städtisch

geprägten Gegenden bewegt man sich hauptsächlich

zu Fuss, per (E-)Velo und mit dem öV.

Zwischen den Städten mit dem Zug, – auf dem

Land oder für Grosseinkäufe brauchts den Individual-Verkehr

(IV) stärker. Die Mobilität der

Zukunft kombiniert verschiedene Verkehrsträger.

Je umweltfreundlicher, umso besser für die

Gesundheit und Lebensqualität.

Fragen Markus Emch

Schweizer Fahrzeugflotte

Total gab es in der Schweiz per September

2017 4 620 630 Personenwagen, davon

13 067 reine Elektrofahrzeuge, 1663 Elektrofahrzeuge

mit Range Extender, 7545

Plug-in-Hybridfahrzeuge, 60 782 Hybridfahrzeuge,

10 081 Biogas-/Erdgasfahrzeuge, 26

Brennstoffzellenfahrzeuge, 3 153 096 Benzinautos,

1 366 651 Dieselautos.

Quelle: Mofis, Auswertung: auto-schweiz

• Der Anteil Elektrofahrzeuge beläuft sich

aktuell auf knapp 2 Prozent. Damit liegt die

Schweiz weltweit auf Platz 4.

• Im Januar 2018 gab es in der Schweiz ca.

2000 Standorte mit öffentlichen Ladestationen,

140 Tankstellen für Erdgas/Biogas und

2 Wasserstoff-Tankstellen.

• Im Kanton Solothurn sind Fahrzeuge mit

ausschliesslich elektrischem Antrieb von der

Verkehrssteuer befreit. Infos: MSpSch

Alle Angaben ohne Gewähr


Erfahrungen sind durchwegs positiv

TATSCH fragte Anbieter von Elektroautos in der Region nach ihren

Angeboten, den Erfahrungen und den Aussichten. (Aus verschiedenen Gründen

konnten oder wollten einige Garagisten keine Angaben machen.)

Folgende Fragen stellte TATSCH:

1. Welche aktuellen Elektrofahrzeuge haben

Sie im Angebot?

2. Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihren

Elektrofahrzeugen in den letzten Jahren gemacht?

3. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung?

Urs Steiner, AUTO STEINER AG, Hägendorf,

mit dem Marken Mitsubishi und

Hyundai

1. Angebot: Wir haben bei Mitsubishi den i-MIEV

im Angebot. Bei Hyundai gibts den KONA und

den IONIQ als reine Elektrofahrzeuge. Beide Marken

verfügen auch über Plug-in-Modelle.

2. Erfahrungen: Unsere Erfahrungen sind

schlicht super, vor allem konnten die Erwartungen

an die Fahrzeugbatterien in jedem Fall erfüllt werden.

Wir hatten in den letzten acht Jahren (seit

Beginn unseres Vertriebs von Elektrofahrzeugen)

kein einziges Fahrzeug mit Batterieproblemen.

3. Ausblick: In Zukunft wird das Segment der

reinen Elektrofahrzeugen stark zunehmen. Ich

denke jedoch, dass der Wasserstoffantrieb wegen

der viel kürzeren Betankungszeit bessere

Aussichten auf Erfolg hat. Sollten bei den Ladezeiten

der Batterien grosse Fortschritte gemacht

werden, würde dies sicher eine bessere Akzeptanz

bringen.

Martin Oppliger, Verkaufsleiter Jaguar

Land Rover bei Emil Frey AG, Safenwil

1. Angebot: Jaguar I-Pace, vollelektrisch mit einer

Reichweite von 470 km, 4x4, Top Ausstattung

und edel wie ein Jaguar sein muss. Die Modelle

Range Rover und Range Rover Sport sind als Plug-

in-Hybrid erhältlich. Rein elektrisch fahren diese

Fahrzeuge bis zu 50 km. Also ideal für die Kurzstrecke

in die Stadt und zurück.

2. Erfahrungen: Durchwegs positiv. Die Skepsis

der langen Ladezeiten ist schnell in Begeisterung

gekippt. Man kommt ja sehr selten mit einer

leeren Batterie nach Hause. Wie beim herkömmlichen

Verbrenner, da ist der Tank auch nicht jeden

Abend leer. Für den durchschnittlichen Einsatz ist

die Reichweite eines EV Fahrzeuges mehr als genug.

Man muss etwas umdenken. Man tankt,

wenn man parkiert. Ladestationen gibt es schon

mehr als genug. Diese sind im Navi und auf sehr

guten Apps verzeichnet. Die Betriebskosten sind

sehr tief, es gibt keine Wartungsarbeiten am Motor.

3. Ausblick: Bis im Jahre 2020 wird Jaguar Land

Rover jede Modellreihe elektrifizieren. Entweder

als Vollelektro, Plug-in-Hybrid oder Mild-Hybrid.

Wir freuen uns auf die Zukunft!

Claudia Dubach Senn, Geschäftsführerin

garagedubach ag, Oensingen, mit der

Marke Renault

1. Angebot: Von Renault sind aktuell folgende

Elektrofahrzeuge in unserem Angebot: Der Renault

Twizy Z.E., Zoe Z.E., Kangoo Z.E. und seit

2018 das Nutzfahrzeugmodell Renault Master Z.E.

2. Erfahrungen: In unserer Garage wurde bis

jetzt der Renault Zoe Z.E. und Twizy Z.E. am meisten

verkauft. Wir haben sehr gute Erfahrungen

gemacht. Seit 2017 bietet Renault beim Zoe Z.E.

eine leistungsfähigere Batterie an, welche über

eine Reichweite von ca. 300 km verfügt.

3. Ausblick: Renault wird in den nächsten Jahren

mit neuen Z.E. Modellen auf den Markt kommen

und wir sind gespannt, wie die Kunden darauf reagieren.

Roger Soder von Garage Marti AG, Niedergösgen,

Hyundai

1. Angebot: Aktuell bietet die Marke Hyundai

mit den Modellen Kona EV und Ioniq EV zwei batteriebetriebene

Elektrofahrzeuge an. Zusätzlich

haben wir bei Hyundai den Ioniq als Hybrid- oder

Plug-in-Hybrid und den Tucson als Mild-Hybrid im

Angebot.

2. Erfahrung: Die modernen Elektrofahrzeuge

von Hyundai bieten hervorragenden Komfort,

höchste Sicherheit und modernste Assistenten.

Dank den extrem ruhigen Fahreigenschaften und

den beachtlichen Reichweiten gemäss WLTP von

bis zu 450 km (Wasserstofffahrzeug Nexo bis 666

km) sind unsere Erfahrungen durchwegs positiv.

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100 km), CO2-Ausstoss: 0 g/km (21 g/km aus Stromproduktion), Energieeffizienz-Kat.: A. Ø CH CO2

137 g/km. – 1 Fahrweise, Strassen- und Verkehrsverhältnisse, Umwelteinflüsse und Fahrzeugzustand

können Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte und die maximale Reichweite beeinflussen. Die angegebenen

Werte wurden nach dem WLTP-Messverfahren auf dem Prüfstand ermittelt.

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COStromproduktion 2-Ausstoss aus 17 Stromproduktion g / km, Energieeffizienz- 17g/km, Kategorie Energieeffizienz-Kategorie A. CO₂-Durchschnitt aller A.

verkauften Neuwagen CH: 137 g / km.

CO 2-Durchschnitt aller verkauften Neuwagen CH: 137 g/km.

21


AUTO-spezial

ELEKTROAUTOS

FORTSETZUNG VON SEITE 21

3. Ausblick: Hyundai verfolgt konsequent die

nachhaltige Mobilität der Zukunft. Noch in diesem

Jahr wird das zweite in Serie produzierte

Wasserstofffahrzeug von Hyundai, der Nexo Fuel

Cell, lanciert und der beliebte City-SUV Kona wird

ab Herbst auch mit einem Hybridantrieb angeboten.

Bis 2021 kommen weitere elektrifizierte

Modelle dazu.

Adrian Schmidlin von Garage Schmidlin,

Olten, mit der Marke Citroën

1. Angebot: Citroën bietet folgende Elektroautos

an: C5 Aircross Hybrid, Czero, Berlingo Elektro,

DS5 und diverse Hybridmodelle.

2. Erfahrung: Elektroautos eigenen sich sehr

gut für kurze Strecken und für Pendler. Für Privatpersonen

und für den Alltagsgebrauch ist die

Anschaffung in meinen Augen immer noch zu

teuer. Vom ökologischen Standpunkt her ist die

Entsorgung der Batterien nicht restlos geregelt.

3. Ausblick: Bis zu einer Reichweite von 100

Kilometern und in den Städten wird sich das

E-Auto durchsetzen. Für Langstrecken braucht es

andere Lösungen, zum Beispiel Wasserstoff.

Michael Kiefer, Mitglied der Geschäftsleitung

Garage zbinden ag, Hägendorf.

1. Angebot: BMW treibt die Plug-in-Hybride –

eine Kombination aus Benzin- und Elektromotor

(Hybrid) plus eine an der Steckdose (plug) aufladbare

Batterie – massiv voran. Zwei Modelle

in Form des 2er

ActiveTourer und

der 5er-Limousine

sind bereits

verfügbar, im Verlaufe

dieses Jahres

werden weitere

Modelle wie z.B. die 3er- und 7er-Limousine und

der X5 als Plug-in-Variante folgen. Als rein elektrisches

Batteriefahrzeug können wir den beliebten

BMW i3 (Foto) anbieten.

2. Erfahrung: Die Nachfrage und das Interesse

an Elektrofahrzeugen ist seit der Lancierung des

BMW i3 vorhanden. Aufgrund der bisher eher

bescheidenen Reichweite der Batterien bleibt die

Anzahl der verkauften Fahrzeuge überschaubar.

Sofern die Fahrzeug dem Einsatzzweck entsprechend

richtig verwendet werden können, sind die

Rückmeldungen unserer Kunden stets positiv und

erfreulich. So bieten die BMW Plug-in und i-Modelle

ein ganz besonderes Fahrerlebnis, als würde

man das Auto der Zukunft fahren.

3. Ausblick: Die rein elektrischen Fahrzeuge werden

in Zukunft wohl eher als Nische angeboten.

Dennoch will BMW bis im Jahre 2025 über 10

weitere neue Modelle lancieren. – Der globale

Marktanteil von Hybridautos wächst dagegen an.

Diese Fahrzeuge haben gegenüber reinen Elektroautos

kein Reichweitenproblem und eignen sich

damit als Erstwagen. BMW wird daher in naher

Zukunft pro Baureihe mindestens eine Plug-in-Hybrid-Lösung

anbieten.

Elektroautos – Konzepte, Kosten

• Antriebskonzepte: Elektrofahrzeuge (BEV)

fahren ausschliesslich mit Strom, der in Batterien

gespeichert ist. Elektrofahrzeuge mit

Range-Extender (EREV) sind Elektrofahrzeuge

mit einem Generator, der bei Bedarf Strom

produzieren kann. Die Reichweite wird dadurch

verlängert.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV) können rein

elektrisch oder mit dem Verbrennungsmotor

fahren. Die Batterien können gegenü ber den

Hybridfahrzeugen an einer externen Stromquelle

aufgeladen werden. Hybridfahrzeuge

(HEV) haben zum Verbrennungsmotor zusätzlich

ein Elektromotor an Bord, welcher zur

Effizienzsteigerung genutzt wird.

• Anschaffungskosten Elektroauto: Der

Anschaffungspreis für ein Elektroauto ist

spürbar höher, als für ein vergleichbares Verbrenner-Fahrzeug.

Dies relativiert sich jedoch

im Unterhalt und im Verbrauch. Die Servicekosten

liegen durch die einfachere Technik tiefer

und im Verbrauch lassen sich grosse Einsparungen

erzielen.

• Anschaffungskosten Ladestation: Bei

über 75% der Firmen und Privathaushalte

sind die Kosten für eine Ladestation unter

3000 Franken. Eine exakte Analyse und Offerte

durch einen Installateur ist natürlich vor der

Anschaffung einzuholen. Infos: MSpSch

HYUNDAI – Grünstes Auto der Schweiz 2019 in Niedergösgen

Der südkoreanische Autobauer Hyundai setzt sich intensiv für eine nachhaltige Mobilität ein.

So wurde zum Beispiel der Hyundai Kona EV zum «Grünsten Auto der Schweiz 2019» gewählt.

Der Start in die elektrifizierte

Mobilität hat jedoch vor

zweieinhalb Jahren der Hyundai

Ioniq gemacht. 2019 lanciert

Hyundai bereits das zweite in Serie

produzierte Wasserstofffahrzeug:

der all-New Hyundai Nexo.

Im Spätsommer 2018 hat Hyundai

den Kona EV auf den Markt

gebracht. 449 km elektrische Reichweite

(WLTP), dynamische 204 PS,

höchste Sicherheitsstandards und

die Positionierung im SUV-Segment

vermögen zu begeistern.

Hyundai-

Kompetenz

von links:

Roger Soder,

Stefan

Siegenthaler,

Michael

Christen.

Ihr offizieller Hyundai Partner

für die Region Olten/Aarau

ist die Garage Marti AG in Niedergösgen.

Über 40 Hyundai

Neuwagen stehen mit Top Konditionen

für eine Probefahrt

bereit. Dank dem grossen Occasionscenter

profitieren Sie nebst

attraktiven Neuwagenaktionen

von fairen Eintauschpreisen.

Bereits seit 2016 ist Hyundai mit

elektrifizierten Fahrzeugen in der

Schweiz vertreten. Der Hyundai Ioniq,

angeboten mit Hybrid, Plug-in

Hybrid und Vollelektroantrieb gilt

als erstes Fahrzeug, welches exklusiv

für drei unterschiedliche

elektrifizierte Antriebe konzipiert

wurde. Im Herbst 2019 erhält der

Ioniq ein umfassendes Facelifting.

Pionierarbeit leistet Hyundai seit

1998 beim Wasserstoffantrieb.

Ende der 90er Jahren starteten die

Koreaner die Entwicklung und Forschung

an der zukunftsweisenden

Technologie, bei welcher der Strom

für den elektrischen Antrieb anstelle

in einer Batterie im Wasserstoff

gespeichert wird. Mit einer Tankung,

welche innerhalb von fünf

Minuten abgeschlossen ist, fährt

man mit dem neuen Hyundai Nexo

Fuel Cell 666 km (WLTP). Der Hyundai

Nexo, welcher noch im 2019

in der Schweiz verfügbar sein wird,

ist nach dem ix35 Fuel Cell das

zweite in Serie produzierte Wasserstofffahrzeug

von Hyundai.

• Das Team der Garage Marti AG

freut sich von Montag bis Samstag

auf Ihren Besuch. Jeder gekaufte

Hyundai wird mit fünf Jahren

Werksgarantie ohne Kilometerbegrenzung

gekrönt.

Garage Marti AG

5013 Niedergösgen

062 858 40 20

www.garage-marti.ch

22


Erste Stromtankstelle

auf öffentlichem

Grund in Olten und

Ladestationen für

den Heimbereich –

beides von der a.en

Foto: Stadtrat

Thomas Marbet

(links) und Dominik

Bender von der a.en.

Strom aus der Dose für Elektroautos

Die Aare Energie AG (a.en) hat auf dem Munzingerplatz in Olten

die erste, auf öffentlichem Grund installierte Ladestation für Elektrofahrzeuge

in Betrieb genommen. Für den Heimbereich wird

weiterhin die passende Ladeinfrastruktur angeboten.

Oltner Elektromobilisten können sich freuen! Im Zuge der Umgestaltung des

Parkplatzes auf dem Munzingerplatz hat die a.en eine leistungsstarke Ladestation

für Elektrofahrzeuge mit zwei Ladepunkten realisiert. Somit können zwei

Fahrzeuge gleichzeitig auf den speziell markierten Parkfeldern mit einer Ladeleistung

von bis zu 22 kW Strom tanken, während sich deren Besitzer die Zeit

beim Shoppen oder «Käffele» in der Altstadt vertreiben. Es gibt in Olten bereits

weitere, öffentlich zugängliche Ladestationen; diese befinden sich aber auf Privatgrund.

ELEKTRO-MOBILITÄT.

HOME-LADESTATIONEN

ECO-CHARGE UND OPTI-CHARGE

VON A.EN.

WWW.AEn.ch

Aare Energie AG

Solothurnerstrasse 21

Postfach, 4601 Olten

Telefon 062 205 56 56

info@aen.ch

MOVE - über 20 000 Stationen in ganz Europa

Die von der a.en betriebene öffentliche Ladestation ist Teil des Ladenetzwerks

MOVE, welches als eines der grössten Schweizer Ladenetzwerke Zugang zu über

2000 Lademöglichkeiten in der Schweiz und darüber hinaus zu weiteren 20 000

in ganz Europa bietet. Die a.en-Ladestation wird zudem mit 100 Prozent erneuerbarem

Strom versorgt.

Massgeschneiderte Lösungen für Zuhause

Bereits seit zwei Jahren bietet die a.en E-Ladestation für den Heimbereich an.

Egal ob für die Garage zuhause, den Carport, die Einstellhalle oder für Kundenund

Mitarbeiterparkplätze mit eigener Steuerung und Abrechnung: Die a.en hat

– gemeinsam mit Ihrem Installationspartner – die massgeschneiderte Lösung:

• a.en-ECO-Charge, 3.7 kW CHF 2’450.–

• a.en-OPTI-Charge, 11 – 22 kW CHF 3’140.–

Beide Angebote inkl. Installationspaket, exkl. MWSt.

Das Mobilitätsangebot der a.en umfasst neben der Elektromobilität auch das

Fahren mit Erdgas. Mehr Infos: www.aen.ch/Mobilität

23


GOLFCLUB HEIDENTAL

Altherrensport? Von wegen!

Noch mehr Golfspass für die Mitglieder des Golfclubs Heidental in Stüsslingen/Lostorf:

Weitere Anpassungen am Platz und innovative Turnierformen

sind aktuelle Themen für die neue Saison. Kein Wunder, machen

viele Mitglieder vor Freude einen Luftsprung.

Der Golfclub Heidental gilt in der

Schweizer Golfszene als junger,

dynamischer Verein mit ausgesprochen

lebendigem Clubleben und

innovativen Ideen.

Aktuelles Beispiel ist die von Golflehrer

(Golfpro) Andrew Gossage

initiierte Idee, die Abschlagplätze

nicht mehr stur für Männer und

Frauen zu trennen (Frauen spielen

in der Regel weiter vorne ab und

haben daher die kürzere Distanz zu

spielen). Gossage schlug vor, dass

jede Spielerin und jeder Spieler selber

entscheiden kann, von wo aus

die einzelnen Golfbahnen bewältigt

werden sollen.

Jüngere, sportliche Aktive können

sich für einen langen Kurs entscheiden,

Anfängerinnen/Anfänger oder

Geschäftsführer Jürg Moning

beim 1.-August-Turnier.

Präsidentenwechsel und

neue Spielmöglichkeiten

Am Freitag, 15. März 2019,

findet in der Mehrzweckhalle

von Stüsslingen die 21. Generalversammlung

des Golfclubs

Heidental statt. Wichtigste Traktanden

sind die Stabübergabe

des langjährigen Präsidenten

Alfons Hürzeler an Lukas Eisner.

Zudem wird über den Beitritt zu

einem Verein mit vier weiteren

Golfclubs abgestimmt, welche

den Mitgliedern das kostenlose

Spiel auf allen fünf Plätzen bieten

soll.

ältere Semester beiden Geschlechts

geniessen ihre Golffreuden auf kürzeren

Bahnen. «Die Männer haben

sich zuerst geziert, von den ehemaligen

Frauenabschlägen zu spielen.

Aber sie entdeckten schnell, dass es

viel mehr Freude macht, erfolgreich

auf einer kürzeren Bahn einzulochen,

statt sich über eine vielleicht

zu lange Distanz zu quälen», verrät

der Geschäftsführer des Golfclubs

Heidental, Jürg Moning.

Diese Idee von den frei wählbaren

und kürzeren Abschlägen kam so

gut an, dass der Golfclub Heidental

auf die neue Saison hin sogar

weitere Abschläge baut, um für

die schwierigsten Löcher eine noch

etwas leichtere Vorgabe zu ermöglichen.

«Unsere Mitglieder und

Gäste sollen auf unserem Platz

dadurch noch mehr Freude am

Golfsport haben», sagt Jürg Moning.

Heidental als Vorbild

Diese Idee mit den verkürzten

Abschlägen ist in der ganzen

Schweizer Golfszene mit Interesse

verfolgt worden. Und unterdessen

ziehen verschiedene Clubs in Betracht,

die bisherigen Frauen- und

Herrenabschläge ebenfalls aufzuheben

und durch sogenannte

geschlechtsneutrale Abschlagboxen

(Non-Gender-Abschläge) zu

ersetzen. Der Golfclub Heidental

also als Vorreiter einer guten Idee

im Golfland Schweiz!

«Das zeigt», so Moning, «dass wir

auf dem richtigen Weg sind, um den

Mitgliedern nicht nur einen hervorragend

gepflegten Platz anzubieten,

sondern mit diversen Aktivitäten das

Clubleben lebendig zu halten und

die Freude der Mitglieder und Gäste

am Golfsport zu steigern.»

«Kleine» Turniere am Abend

Eine dieser Aktivitäten ist seit zwei

Jahren die Turnierserie Golf&Grill

by Bartlomé Optik. Die Clubverantwortlichen

haben erkannt, dass

gerade für Anfängerinnen/Anfänger

ein «normales» Golfturnier

über 18 Löcher oft zu aufwändig

ist. Je nach Wetterbedingungen

und Spielmodus kann ein solches

Turnier auch einmal fünf Stunden

dauern (die Regel sind etwa vier

Stunden). Also nahm der Club eine

9-Loch-Turnierserie ins Jahresprogramm

auf und setzten diese auf

den frühen Mittwoch- oder Sonntagabend

an; gespielt wird neun

Mal pro Saison. Ein Vollerfolg!

Als Sponsor fand sich der Oltner

Brillenspezialist Bartlomé Optik,

und zum «kleinen» Golfturnier

(das handicapwirksam ausgetragen

wird) gehört auch jedesmal

ein Grillabend auf der Terrasse

des Clubrestaurants. Nun trägt die

erfolgreiche Turnierserie den Titel

Golf&Grill by Bartlomé Optik.

«Die Nachfrage nach Startplätzen

im Rahmen dieses Turnieres ist so

gross, dass wir meist nicht alle berücksichtigen

können», stellt Jürg

Moning zufrieden fest und ergänzt:

«Genau so stellen wir uns das Clubleben

vor. Alle Spielerinnen und

Spieler, egal welcher Stärkeklasse,

sollen auf unserem Platz Freude

haben und Erfolgserlebnisse feiern

können.»

Sehr zufrieden mit dem Sponsoren-Engagement

sind auch die

Führungskräfte der Firma Bartlomé

Optik, die es sich nicht nehmen lassen

hin und wieder selber vor Ort

zu sein. «Wir haben jeweils positive

Feedbacks und gute Gespräche an

den Turnieren», sagt Geschäftsfüh-

24


Ladies beim

Golfturnier des

FC Basel auf

der Anlage des

GC Heidental in

Hochform.

Fotos: Denise

Bruchhaus

SEHENSWERT.

BARTLOME.

Elvezio Fiozzo

Brille von DITA

rerin Jasmin Marti. «Der Event ist

beliebt, die Stimmung locker und

zufrieden.»

Warum dieses Engagement beim

Golfclub Heidental? Jasmin Marti:

«Gutes Sehen beim Sport ist

enorm wichtig. Mit der optimalen

Korrektion – sei es mit Brille oder

Kontaktlinse – steigert man die Leistung.

Man sieht besser und wird

weniger schnell müde.» Und: «Zu

unserem Sortiment gehören auch

Sonnenbrillen mit eigens für Golfer

entwickelten Kontrastgläsern mit

hundertprozentigem UV-Schutz!»

Bewährte Ausbildner

Es ist aber nicht so, dass der Golfclub

Heidental nur an die Anfänger

und älteren Semester denkt. Der

Platz bietet auch sportlich ambitionierten

Spielerinnen und Spielern

jeden Alters echte Herausforderungen.

Auch im Juniorenbereich

ist der Club äusserst aktiv und verfügt

mit den drei Golfpros Andrew

Gossage, Russell Warner und Roberto

Francioni über bewährte

Ausbildner, die sich immer freuen,

auch Golfeinsteigern das A und O

der faszinierenden Sportart zu zeigen.

Golf für alle

Äusserst aktiv im Golfclub Heidental

ist unter anderem die Ladies-Sektion,

welche sich zum gemeinsamen

Spiel jeweils am Dienstagnachmittag

trifft. «Auch neue Mitglieder

finden bei den Ladies schnell Kontakt

– egal, welche Spielstärke oder

welches Alter», weiss Geschäftsführer

Jürg Moning.

Golfclub Heidental, Stüsslingen

062 285 80 90

www.golfheidental.ch

info@golfheidental.ch

Bartlomé Optik AG

Brillen und Kontaktlinsen

Hauptgasse 33 - 4600 Olten

www.bartlome-optik.ch

Ruhe und landschaftliche

Idylle prägen

die 18 Bahnen des

Golfclubs Heidental in

Stüsslingen/Lostorf.

25


Endo Anaconda und Roman Wyss. (Foto: Michael Schär)

Stiller Has – Duo

1989 bis 1995 war Stiller Has ein

Duo, danach wurde im Quartett,

im Trio und wieder im Quartett hasenziert,

und seit März 2017 als

Quintett. Nach den 74 Konzerten

in der neuen Band-Formation weist

der Weg wieder ganz an den Anfang.

Endo Anaconda singt und der

Oltner Roman Wyss spielt Klavier.

Es warten Songperlen aus dem

Fundus von 30 Jahren Stiller Has

– neu arrangiert für Piano, mit viel

Interpretationsfreiraum für Endo

Anacondas unverkennbare Stimme.

Mit dabei ist aber auch das

eine oder andere neue Lied. Auf

kleiner Bühne und nah am Publikum

im wunderschön renovierten

Capitol mit seinem ganz besonderen

Charme.

Nur nummerierte Sitzplätze

(Parterre & Balkon)

Freitag, 15. März 2019

Capitol Olten, Ringstrasse 9

Türöffnung: 19.30 Uhr

Stiller Has – Duo: 20.30 Uhr

Vorverkauf: www.eventfrog.ch

BINGO-Show!

Beat Schlatter, Anet Corti & Häni (Halunke)

Ein rasantes Spiel mit lukrativen Gewinnchancen, einmaligen Preisen und

raffiniertem Entertainment! Kein Abend ist wie der andere, wenn Komiker

Beat Schlatter, Komödiantin Anet Corti und der Musiker Christian Häni (Halunke)

mit dem Publikum ihr legendäres BINGO spielen.

Die Spannung steigt mit jeder Zahl, denn nie ist man sicher, was mehr zu

fürchten ist: leer auszugehen oder falsch zu rufen. Denn bei letzterem drohen

«Strafen», genauso einmalig, schräg und zum Schreien komisch wie

die Preise, Filmeinspielungen und die musikalischen Highlights.

Ein Spielabend für die

Besucher, den sie so

noch nie erlebt haben.

Nummerierte Sitzplätze

(Parterre & Balkon)

Freitag, 5. April 2019

Capitol Olten

Ringstrasse 9

Türöffnung: 19.30 Uhr

Bingo-Show: 20 Uhr

Vorverkauf:

www.eventfrog.ch

Beat Schlatter und

Anet Corti spielen

mit den Zuschauern

BINGO! Und Häni

sorgt für die musikalische

Unterhaltung.

Ob die zwei anderen

mit dabei sind, bleibt

offen …

Mehr als Gewichtsabnahme!

Mit ParaMediForm essen Sie nicht weniger, sondern anders

und die Kilos werden purzeln für

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In den eigenen vier Wänden bleiben

Ob frisch pensioniert oder hochbetagt, der Wunsch, im

trauten Heim den Lebensabend verbringen zu dürfen, ist

immer präsent. Dank individuellen Dienstleistungen ist dies

heutzutage möglich.

Frau Schenkel ist 83 Jahre alt und

lebt seit dem Tod ihres Partners

allein in einer altersgerechten Wohnung.

«Das Ticken der Pendeluhr

war das Einzige, was ich den ganzen

Tag hörte», berichtete sie traurig.

Der Haushalt, das Transportieren

der Einkaufstüten und das Richten

der Medikamente überforderten sie.

So schlug die Tochter der Seniorin

vor, etwas Hilfe anzunehmen. Ihr

Hausarzt empfahl der Dame, die

Dienstleistungen von Home Instead

Seniorenbetreuung zu prüfen.

Mehr als eine Dienstleistung

Heute erhält Frau Schenkel von

Montag bis Donnerstag Unterstützung

von Frau Hagi und Frau

Mark, erfahrene CAREGiverinnen

von Home Instead Seniorenbetreuung.

Neben dem Wocheneinkauf

wird täglich frisch gekocht und gemeinsam

gegessen. Am Nachmittag

steht ein Spaziergang oder gemeinsames

Puzzlen auf dem Programm.

Die Betreuungspersonen achten

ebenfalls darauf, dass die Medikamente

nicht vergessen werden.

«Manchmal bringt Frau Mark Blumen

aus ihrem Garten mit oder Frau

Hagi probiert mit mir neue Rezepte

aus. Ich freue mich immer, sie zu sehen»,

schwärmt die Rentnerin. Auch

für die Tochter bedeuten die regelmässigen

Einsätze eine Entlastung.

«Meine Mutter wird langsam vergesslich.

Ich bin sehr froh zu wissen,

dass jemand die Medikamenteneinnahme

überwacht und sich liebevoll

um sie kümmert», so die Tochter.

Regelmässig finden Besuche der

Kundenberaterin statt, welche den

Bedarf und die Bedürfnisse prüft. So

kann die Betreuung von Frau Schenkel

bei Bedarf angepasst werden.

Kommen Pflegeleistungen hinzu,

werden diese von der Grundversicherung

übernommen.

• Die Geschäftsstelle ist zudem während

24 Stunden an 365 Tagen im

Jahr erreichbar und kann so schnell

reagieren.

Home Instead

Seniorenbetreuung

• Von wenigen Stunden pro

Woche bis 24 Stunden pro

Tag

• Demenz- und Alzheimerbetreuung

• Nachtwache

• Palliative Betreuung

• Einkaufen, kochen,

aktivieren, Unterstützung

im Haushalt

• Austrittsorganisation

Spital/Reha

• Ferienbetreuung

• Unterstützung in der

Körperpflege

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Krankenkassen anerkannt

Trotter Optik: Theo Michel geht nach 40 Jahren in Pension

«Theo, wir fahr’n nach …»

Theo Michel ist eine Trotter-Institution. Als er 1978

bei Jörg Trotter an der Zielempgasse anfing, hätte

er sich wohl nie träumen lassen, vier Jahrzehnte

später bei dessen Sohn Marco in Pension zu gehen.

Am 28. Februar hat der gelernte Instrumentenoptiker

seinen letzten Arbeitstag bei Trotter Optik an der

Hauptgasse in Olten. Für viele, sehr viele Kundinnen

und Kunden geht damit eine Ära zu Ende.

Blick für die richtige Brille

In all diesen Jahren hat Michel einen untrüglichen

Blick für «die richtige Brille» entwickelt. Er weiss

instinktiv, welche Brillenform zu welchem Gesicht

passt und wie sie optimal gerichtet werden muss.

Und das hatte Folgen: Seine Kunden – Hunderte,

wenn nicht Tausende – wollten ausschliesslich

von ihm bedient werden und haben deshalb immer

einen Termin vereinbart. So konnte er sich vorbereiten

und die möglichen Modelle vor dem geistigen

Auge durchgehen. Auch nach der Anprobe mehrerer

Varianten entschieden sich die meisten für seinen

ersten Vorschlag.

«Eigentlich wäre ich lieber Schreiner geworden»,

lacht Theo Michel. Denn handwerkliches Geschick

hatte er schon immer, und er wird es beim Umbau

seines neu erworbenen Wohnhauses oberhalb

der Nebelgrenze weiterhin gebrauchen können.

Theo Michel

(hier rechts

neben Marco

Trotter),

seit 1978 bei

Trotter Optik

tätig, geht

nach über 40

Jahren in den

verdienten

Ruhestand.

Obwohl er bei Trotter für den Einkauf von neuen Fassungen

verantwortlich war, sagt er ohne zu zögern:

«Was meine Arbeit wirklich spannend und erfüllend

gemacht hat, sind nicht Trends, Technologien oder

Materialien, sondern die Menschen.»

Er habe so viele angenehme Kundinnen und Kunden

gehabt. Und unterschlägt dabei, dass genau

seine ruhige und einfühlsame Art wohl viel damit

zu tun hat.

Hausbau und Camperreisen

Wie geht es jetzt weiter? «Der Zeitpunkt für meine

Pensionierung ist perfekt», freut sich der 65-jährige

Augenoptiker. «Mein Hausprojekt und mein Camper

werden mich und meine ebenfalls pensionierte

Frau 'auf Touren' halten.» Ob diese unter anderem

nach Lodz führen werden, wie Vicky Leandros vor

mehr als 40 Jahren gesungen hat, steht noch in den

Sternen.

27


CAPITOL

Kinopalast-Feeling im neuen Premiumkino Capitol Olten

Nicht nur die Fassade des bald 90-jährigen Gebäudes an der Ringstrasse 9 in Olten besticht durch einen neuen

Look, sondern auch die 600 Quadratmeter grosse Gewerberäumlichkeit auf zwei Etagen, in welcher seit der Erstellung

des Hauses im Jahre 1931 ein Kinobetrieb beheimatet ist, wurde renoviert. Inhaber Konrad «KinoKoni»

Schibli hat mit seiner Lebenspartnerin und Designerin Karin Wyser ein «multifunktionales Bijou» geschaffen.

Ein-Saal-Kinos in Innenstadtlagen, insbesondere

in Mittelstädten mit +/- 20'000 Einwohnern,

seien nicht mehr lukrativ zu betreiben. Die

meisten Menschen verbringen ihre Freizeit lieber

in den grossen Kinotempeln in der Agglomeration,

mit einem grossen Parkplatz-, Restaurant-,

Kino- und Freizeitangebot, so Schibli, welcher

selber ein solches Center, das «you event center»

in Oftringen, besitzt und betreibt.

Ein grosses Augenmerk

wurde bei der Renovation

auf den Eingangs- und Barbereich

gelegt.

Am Kino festhalten ... plus Events

«Da ich selber Inhaber der Liegenschaft Capitol

bin, durfte ich die Herausforderung annehmen,

ein Betriebskonzept zu entwickeln, welches keinen

allzugrossen Eingriff in die Bausubstanz

bedeutete und innovativ und zukunftsgerichtet

ist.» Aus diesem Grund und aus aktuellen

wirtschaftlichen Überlegungen waren eine Umnutzung

in Büros und Ladenflächen natürlich

keine Option gewesen, so Schibli weiter. Somit

wollte man am Kino festhalten, allerdings nicht

nur für den Filmgenuss, sondern auch für die

Durchführung von Events, Seminaren, Meetings,

Ausstellungen oder privaten Anlässen wie z.B.

Hochzeiten oder Jubiläen.

Im EG des Kinosaals wurde ein Eichen-Parkettboden

ausgelegt und mit grossen, bequemen

Polstersessel ausgestattet. Im OG befinden sich

weiche Ledersessel mit Tischchen und im Foyer ist

eine grosse Fläche für Apéros entstanden.

Ein besonderes Augenmerk hat die Oltner Designerin

Karin Wyser auf den neuen Eingang und

die Bar gelegt. Der Eingang wurde zum Ring-Platz

versetzt und die grossen Fenster geben Einblick in

das neue Foyer. Kunstvolle Lampen tauchen die

grosse, massive Holzbar im unverkennbaren Vintage-Look

in ein warmes Licht und laden den Gast

ein, es sich an der Bar oder auf der kuschligen

Bank am grossen Fenster bequem zu machen.

«Für die Renovation des Capitol habe ich mich

Inhaber Konrad Schibli mit

Designerin und Lebenspartnerin

Karin Wyser.

von den altehrwürdigen Kinos aus den 20er-Jahren

inspirieren lassen. Mir war wichtig, mit dem

Mix aus verschiedenen Materialien und Farben

beim Gast das Gefühl von Gemütlichkeit hervorzurufen.

Das Kino ist ein Ort der Begegnung, des

Austausches. Mit dem Umbau haben wir ein wohliges

Ambiente geschaffen», so Wyser.

Sich in andere Welten versetzen lassen

Auch die kulinarische Komponente spielte eine

entscheidende Rolle im Konzept. Wyser und

Schibli haben Produkte ausgesucht, die sie selber

auch bestellen würden – zum Beispiel feine

Weine, Biere und Knabbereien wie Oliven, Parmesan

und getrocknete Tomaten. Sogar ein

Champagner durfte nicht fehlen. Die beliebten

«Kalte Lust» Glacen runden das Angebot ab.

Zum Filmprogramm sagt Schibli: «Wir zeigen im

Capitol hochwertige Blockbuster-Filme im Originalton

mit Untertitel.» Filme wie 'Wolkenbruch'

oder 'Bohemian Rhapsody' waren die Kassenschlager

der letzten Wochen. Ab 28. Februar

läuft das brillante Biopic über Ruth Bader Ginsburg

«On The Basis of Sex» (siehe auch Filmstarts

rechts). Weiter schwärmt Schibli: «Wir wünschen

uns, dass sich unsere Gäste von unserem Programm

inspirieren und anregen lassen. Was gibt

es schöneres, als sich in einem feudalen Ambiente

mit einem Glas Wein und Knabbereien in

andere Welten versetzen zu lassen?»

Premiumkino CAPITOL Olten

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28


NEU IM KINO

TATSCH

On the Basis of Sex

Wahre Geschichte der Anwältin Ruth Bader

Ginsburg, die dank eines wegweisenden

Gerichtsverfahrens ein Jahrhundert der Geschlechterdiskriminierung

beendet. 1956 ist Ruth

Bader Ginsburg eine von nur neun Frauen an der

Harvard Law School. Obwohl überaus talentiert,

wird Ruth als Bewerberin von allen Kanzleien aufgrund

ihres Geschlechts abgelehnt. Stattdessen

ergreift sie die Gelegenheit und wird die erste Jura-Professorin

an der Rutgers University.

Mit Einsetzen der sozialen Revolution in den

1960er-Jahren erwirbt Ruth ein einzigartiges

Fachwissen zum Thema Ungleichbehandlung von

Mann und Frau. Mit der Unterstützung ihres Ehemanns

bereitet Ruth das für sie wegweisende

Gerichtsverfahren vor. Ab 28. Februar

Captain Marvel 3D

CAPTAIN MARVEL beschreibt,

wie Carol Danvers

alias Captain Marvel

in den 90er Jahren zu einer

der bedeutendsten

Superheldin des Universums

aufsteigt – lange

vor den Avengers und in

einer Zeit, in der die Erde durch den Kampf zweier

Alienrassen bedroht ist. Ab 7. März

Us

Adelaide (Lupita Nyong'o)

und Gabe Wilson (Winston

Duke) reisen mit ihren

zwei Kindern Zora (Shahadi

Wright Joseph) und

Jason (Evan Alex) zu einem

idyllischen Strandhaus,

um dort etwas Abstand

vom stressigen Alltag zu gewinnen. Doch ein gemütlicher

Abend wird zur nervenzerreisssenden

Geduldsprobe, als ein paar uneingeladene Gäste

in der Auffahrt stehen: Vier mysteriöse Fremde,

die den Wilsons bis aufs Haar gleichen. Die Doppelgänger

kennen keine Gnade, wenn es darum

geht, die Familie auszuschalten. Kann sich die Familie

Wilson vor sich selbst retten? Ab 14. März

Willkommen

in Marwen

Traumatisiert flüchtet sich

Hogancamp in seine eigene

Wirklichkeit, indem

er die Miniaturwelt von

Marwen kreiert, die Nachbildung

eines kleinen

belgischen Städtchens zur

Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Er bevölkert es mit Puppen, die Menschen

aus seinem realen Umfeld ähneln. Hier wird er

von einer Riege starker Frauen verteidigt und hier

kann auch er wieder Held sein.

Die Aufarbeitung seiner inneren und äusseren

Verletzungen findet Ausdruck in unfassbar

starken Bildern – Fotografien, die ihn als Künstler

neu definieren. Ab 28. März

Niemandsland – The Aftermath

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird der britische

Colonel Lewis Morgan (Jason Clarke)

www.youcinema.ch – Reservation 0900 246 362 (90 Rappen pro Anruf)

1946 mit seiner

Frau Rachel (Keira

Knightley) nach

Hamburg versetzt,

um hier beim Wiederaufbau

zu

helfen. Sie werden

in einem Haus einquartiert,

in dem

auch noch die vorigen

Besitzer, der

deutsche Witwer

Stefan Lubert (Alexander

Skarsgård) und seine Tochter, wohnen. Die

Stimmung auf dem Anwesen ist angespannt und

gegenseitige Feindschaft und Trauer nehmen zu,

bis sie sich in einem Verrat entladen. Ab 4. April

Dumbo 3D

Das Leben des ehemaligen Zirkusstars Holt Farrier

(Colin Farrell) ist aus den Fugen geraten, seit

er aus dem Krieg zurückgekehrt ist. Zirkusbesitzer

Max Medici (Danny Devito) stellt ihn ein, um für

einen neugeborenen Elefanten zu sorgen, dessen

übergrosse Ohren ihn zur Zielscheibe für Hohn

und Spott machen. Doch als Holts Kinder Milly

und Joe herausfinden, dass Dumbo fliegen kann,

setzt nicht nur die Zirkustruppe ihre Hoffnungen

in den kleinen Dickhäuter … Ab 4. April

THOMAS MÜLLER

Inhaber/CEO

MEHR ALS

EINE DRUCKEREI

DIETSCHI PRINT&DESIGN AG Ziegelfeldstrasse 60 4601 Olten T 062 205 75 75 www.dietschi-pd.ch

29


LITERATURFESTIVAL aller-retour

Zug um Zug zur literarischen Übersetzung

Am 9. und 10. März 2019 dreht sich in der Schützi Olten alles ums Übersetzen. Am Literaturfestival

aller-retour geben Übersetzerinnen und Autoren Einblicke in ihre Arbeit und machen die sprachliche

Vielfalt der Schweizer Literatur erlebbar. Überraschungen sind dabei vorprogrammiert – oder waren

Sie schon einmal an einem «Übersetzungs-Duell»?

Übersetzen ist mehr, als einen Text Wort für

Wort zu übertragen. Jedes Buch hat einen eigenen

Tonfall, einen eigenen Rhythmus. Gefragt

sind sprachlicher Spürsinn und Liebe zur Literatur.

Die Übersetzerin und Autorin Yla von Dach

bringt beides mit. Seit über 30 Jahren übersetzt

sie aus dem Französischen ins Deutsche.

«Ich mag es, die Wörter zu kosten, sie zu beschnuppern

und alle Feinheiten eines Textes

aufzuspüren», erklärt von Dach, die 2018 mit

dem «Spezialpreis Übersetzung» vom Bundesamt

für Kultur ausgezeichnet wurde.

Übersetzen heisst entscheiden

Yla von Dach ist zu Gast bei aller-retour. Am

Literaturfestival, das am 9. März 2019 in Olten

stattfindet, kommen Übersetzerinnen und

Übersetzer, Autorinnen und Autoren zu Wort.

Dabei geht es um den Eigensinn der Sprache,

die Suche nach der passenden Wendung

und die Grenzen der Übersetzung. Besonders

herausfordernd sind französische oder hoch-

deutsche Übersetzungen von Mundarttexten,

worüber die Autoren Pedro Lenz und Guy Krneta

am Samstagabend zusammen mit ihren

Übersetzern diskutieren.

Die Gäste sind in Lesungen und Podiumsgesprächen,

aber auch in speziellen Formaten wie

dem «Übersetzungs-Duell» zu erleben. Die jun-

ge Übersetzerin Lydia Dimitrow und ihr Kollege

Christoph Roeber treten mit je einem Übersetzungsvorschlag

gegeneinander an, wobei sie

ihre Texte vor dem Publikum begründen und

verteidigen. Es zeigt sich: Übersetzen heisst entscheiden,

bei jedem Wort, bei jeder Zeile.

Festival beginnt bei der Anreise

Wie es sich für einen Eisenbahnknotenpunkt gehört,

beginnt das Festival bereits auf der Anreise

aus verschiedenen Städten. So liest im Intercity

aus Basel Guy Kneta aus seinem Familienroman

«Unger üs». Auf der Strecke Zürich–Olten

kommt es währenddessen zum «Lyrik-Speed-

Dating», bei dem sich Fahrgäste selbst an eine

literarische Übersetzung wagen. Wie im Speed-

Dating geht es dabei um den ersten Eindruck

und die Suche nach dem Wesentlichen.

Einsatz für die Verständigung

Hinter aller-retour steht die 1967 gegründete

«ch Stiftung», die von den Kantonen getragen

wird. Zu ihrem Zweck gehört die Pflege der

Verständigung zwischen den Landesteilen. Seit

1974 gibt die Stiftung die «ch Reihe» heraus, in

der mittlerweile rund 300 Schweizer Bücher in

Übersetzung erschienen sind.

Programm

Samstag, 9. März 2019

• ab 14.15: Kurzveranstaltungen in den Zügen

aus Basel, Bern, Biel, Luzern und Zürich

• 16.00: Eröffnung des Festivals

• 16.15–17.15: Übersetzungs-Slam,

Gespräch «Leo Tour übersetzen»

• 17.30–18.30: Szenische Lesung zur Übersetzung

von Hermann Burgers «Schilten»,

Gespräch mit Yla von Dach, Michel Layaz

und Antoinette Rychner

• 20.15–21.30: Podiumsgespräch «Dialektautoren

und ihre Übersetzer»

• ab 22.00: Konzert mit Šuma ovjek

Veranstaltungsort:

Kulturzentrum Schützi Olten

Schützenmattweg 15, 4603 Olten

Das detaillierte Programm finden Sie online

unter www.chstiftung.ch/aller-retour

30


BÜCHER

TATSCH

Buchtipps

von

Urs Bütler

Schreiber

Kirchgasse, Olten

Robert Galbraith

«Weisser Tod»

Ein verstörter junger Mann bittet

den privaten Ermittler Cormoran

Strike um Hilfe bei der Aufklärung

eines Verbrechens, das

er – so glaubt er – als Kind mit

angesehen hat. Strike ist beunruhigt:

Billy hat offensichtlich

psychische Probleme und kann sich nur an wenig im

Detail erinnern, doch er wirkt aufrichtig. Bevor Strike

ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der

Mann panisch die Flucht.

Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen,

folgen Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin,

jetzt seine Geschäftspartnerin – einer

verschlungenen Spur, die sie durch die zwielichtigen

Ecken Londons, in die oberen Kreise des Parlaments

und zu einem prachtvollen, doch düsteren Herrenhaus

auf dem Land führt.

Zugleich verläuft auch Strikes eigenes Leben alles

andere als gradlinig: Er hat es als Ermittler zu

Berühmtheit gebracht und kann sich nicht länger

unauffällig hinter den Kulissen bewegen. Noch

dazu ist das Verhältnis zu seiner früheren Assistentin

schwieriger denn je – zwar ist Robin für ihn geschäftlich

mittlerweile unersetzlich, ihre private Beziehung

ist jedoch viel komplizierter …

Preis: CHF 35.40

Takis Würger:«Stella»

Es ist 1942. Friedrich, ein stiller

junger Mann, kommt vom Genfer

See nach Berlin. In einer

Kunstschule trifft er Kristin. Sie

nimmt Friedrich mit in die geheimen

Jazzclubs. Sie trinkt

Cognac mit ihm und gibt ihm

seinen ersten Kuss. Bei ihr kann

er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines gens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen

Morim

Gesicht: «Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt.»

Sie heisst Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie

enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen

Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte

Juden denunzieren? Eine Geschichte, die

auf wahren Begebenheiten beruht – über die Entscheidung,

sich selbst zu verraten oder seine Liebe.

Preis: CHF 32.40

Jeffrey Acher

«Triumph und Fall»

Im Londoner East End verkauft

der junge Charlie Trumper Obst

und Gemüse auf der Strasse. In

sehr ärmlichen Verhältnissen lebend,

träumt er davon, einmal

das grösste Kaufhaus der Welt

zu besitzen. Aber die Zeiten sind

hart, und der Erste Weltkrieg reisst Charlie zunächst

aus seinen Träumen. Doch auch die schlimmsten

Feinde und Widerstände, selbst eine grosse tragische

Liebe können ihn nicht aufhalten ... In seinem grossen

Epos schildert Jeffrey Archer den Weg seines

Helden über mehrere Jahrzehnte, aus den finsteren

Gassen Whitechapels in die Welt der Reichen und

Mächtigen – und seinen Kampf, sich hier zu behaupten

und gleichzeitig aufrecht zu bleiben.

Preis: CHF 17.40

Kristina Ohlsson

«Sünden Gräber»

Das grosse Finale für Alex Recht

und Fredrika Bergman!

Ein Mann wird in seinem Sessel

erschossen aufgefunden

– mit dem Ehering seiner Tochter

am Finger. Ein Bestatter sucht

verzweifelt nach seinem verschwundenen

Bruder. Eine Frau kämpft darum, die

Kontrolle über ihr Leben zu behalten, während ihr

Mann von Tag zu Tag gefährlicher wird ... Fredrika

Bergman und Alex Recht erkennen einen Zusammenhang

zwischen diesen Fällen. Sie begeben sich

auf eine Spurensuche, die in die Vergangenheit führt

– zu Sünden, die längst begraben schienen, und

doch tödlicher denn je sind. Preis: CHF 29.40

• Information: Die vorhergehenden Titel sind ebenfalls

bei Schreiber erhältlich.

TATSCH

Freizeitmagazin Region Olten

24. Jahrgang / ISSN 1664-2481

Ausgabe Februar / März 2019

agentur meo verlag ag

Reiserstrasse 4 | 4600 Olten

Telefon 062 296 16 15 | Fax 062 296 26 09

info@meoverlag.ch | www.meoverlag.ch

Team: Markus Emch (Leitung/Produktion), Maja

Emch-Hohler (Projekte), Harald M. Küng (Redaktion),

Fredi Köbeli (Redaktion), Martin Schürch (Produktion/

Fotos), Larissa Spielmann (Kundenberatung) Eva

Zeltner (Administration). Markus Spielmann-Schürmann

(Redaktion, technische Beratung)

Alle nicht gezeichneten Beiträge stammen von den

entsprechenden Veranstaltern.

Auflage: 37 500 Olten/Gösgen/Gäu, plus Aarburg

Druck: Dietschi Print&Design AG, Olten

Nächste Erscheinung: 23. April 2019

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