LEO März/April 2019

blumediengruppe

MÜNCHEN

MÄRZ / APRIL 2019 | AUSGABE 160 | WWW.LEO-MAGAZIN.DE

KULTUR

Liedermacher

JOSEF HIEN

gibt sein Release-

Konzert im

Künstlerhaus

COMEBACK

ANNETT

LOUISAN

spricht über

ihre „kleine

große Liebe“

REISE

Stockholm,

New York oder

Budapest?

Wir sagen dir,

wo es schön ist!

INTERVIEWS: STYLIST UND DESIGNER LORAND LAJOS, KÜNSTLER DANIEL M. SCHMUDE

IN DER KUNSTBEHANDLUNG , VIVIE ANN, TOM WALKER, INKED ADONIS, ALPHAVILLE


DIE LANGE NACHT

DER MUSIK

Eine Stadt - Eine Nacht - 400 Konzerte

Münchner Veranstaltungsorte laden ein zu: Rock · Pop · Klassik

Latin · Funk · Soul · Jazz · Schlager · Tanz · Blues · Swing · Indie

18 E inkl. MVG-Shuttlebusse bei den Spielstätten · VVK auch bei München Ticket

www.muenchner.de

Sa

20-3 Uhr

4. Mai 19

HEIMATZEITUNGEN

merkur.de

tz.de


INTRO 3

Inhalt

epaper.blu.fm

Alle Magazine online!

FASCHING

Helau! Die bunt-spaßige

„Fünfte Jahreszeit“ geht in

die Vollen und wir gehen

selbstverständlich mit. Tröööt.

Einen Überblick wo man das

närrische Treiben besonders

lustig begehen kann, findet

sich auf den Seiten 26 und 27.

STYLE

Lorand Lajos liebt es Menschen

zu hypnotisieren. Das schafft

der Student nicht nur durch

sein blendendes Aussehen und

das Strahlen seiner Persönlichkeit,

sondern auch durch seine

spektakulären Arbeiten. Mehr

im Interview auf Seite 20.

REISE

In unserem „Reise“-Umfeld ab

Seite 34 findet jeder Inspirationen.

Wer keine Lust hat

Bayern zu verlassen findet mit

dem Münchner „Lost Weekend“

des 25h Hotels oder

dem Frühlingsfest in Nürnberg

Tipps für die kleine Auszeit.

FOTO: M!CA

Liebe LEO Leser,

in dieser März/April-Ausgabe setzen wir ein neues Terminkalender-

Konzept um, von dem wir meinen, dass es zeitgemäßer ist. So

finden sich künftig alle Highlights im Magazin rund um Kultur, Party

und Community als integrierte Seiten in den entsprechenden Rubriken.

Natürlich wurden alle anderen Termine nicht gestrichen. Wir

haben sie lediglich verlagert und zwar auf digitale Plattformen mit

unendlich viel Platz für noch mehr Termin-Tipps wie unsere Website

www.blu.fm/leo oder die neue Spartacus-App! Unsere Website ist

übrigens über jedes Browserfeld erreichbar, egal ob du sie über dein

Smartphone oder deinen Rechner nutzen möchtest – einfach eintippen

(oder noch besser als Favoriten speichern ...) und fertig.

Auch unsere Inhalte können sich sehen lassen.

In der Kunstbehandlung gibt es die Ausstellung von Daniel M.

Schmude zu sehen, der sich mit dem „starken Geschlecht“

beschäftigt hat. Dem traurigen Verlust für die Szene Münchens

durch den Tod von Alexander Miklosy widmet sich unser Kolumnist

Felix Müller. Und unsere Szene-Seiten greifen z. B. das neue CSD-

Motto und die Kontroverse um die Verleihung des Karl-Valentin-

Ordens an Andreas Gabalier auf und ... – schon wieder ist ein Jahr

vergangen – unsere neue Maikönigin muss erwählt werden!

Vorher stürzen wir uns aber noch ins lustige Getümmel vor der

Eiche, wenn’s beim Faschingsstraßenfest wieder hoch hergeht.

Viel Spaß beim Lesen!

Deine LEO Redaktion

www.facebook.com/magazin.leo

Kostenlos

Gemeinschaftspraxis am Isartor

Innere Medizin · Allgemeinmedizin · Infektiologie · Männermedizin

Dr. med. Werner Becker · Dr. med. Ramona Pauli · Dr. med. Marcel Lee

Wir testen alles. Wir behandeln alles.

Anonymer HIV-Test. STI-Screening. PrEP.

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Labortermine zu allen unseren Zeiten möglich

Telefonsprechstunde täglich von 12-13 Uhr

Isartorplatz 6 · 80331 München · www.isarpraxis.de


4 SZENE

MÄNNERAKADEMIE

Keine Fetten,

nur XL

Zum Abschluss des

aktuellen Semesters der

„Männerakademie“ im Sub

geht es um Körperbilder in

der schwulen Community.

Unter Schwulen ist der

wertende Blick auf den

Körper allgegenwärtig,

prägt das Verhalten und

kann schnell diskriminierend

werden. Soziologe

Nico Erhardt (Foto) meint

„All bodies are beautiful!“

und will wissen: Ist diese

Wertung Teil der Sexualität

oder entsteht sie als Teil

unserer Persönlichkeitsentwicklung?

An diesem

Abend sollen solche Bilder

auch anhand eines historischen

Exkurses hinterfragt

und soziologische Erklärungs-

und Denkansätze zu

deren Änderung angeboten

werden.

12.3., Sub-Zentrum,

Müllerstr. 14, 19:30 Uhr,

www.subonline.org

CSD MÜNCHEN

Celebrate Diversity!

Vom 6. bis 14. Juli feiert München

seinen CSD unter dem Motto

„50 Jahre Stonewall – Celebrate Diversity!

Fight for Equality!“

Freilich: Knackig geht anders. Aber in dem

Slogan steckt alles drin, was dieses Jahr

ausmacht. 2019 feiert man weltweit das

50. Jubiläum der Aufstände in der New

Yorker Christopher Street, die als Initialzündung

der queeren Bürgerrechtsbewegung

gelten. Der deutsche „Schwulenparagraf“

175 wurde vor 25 Jahren abgeschafft und

München feiert seinen 40. CSD, zu dem

man (einmal mehr) ein Signal für Vielfalt,

Gleichheit und gegen rechts in die Welt senden

möchte. Der Szenestammtisch (Foto),

ein Zusammenschluss von Vertretern und

Vertreterinnen unterschiedlicher LGBTIQ*-

Institutionen, entschied sich am 22. Januar

für dieses facettenreiche Motto, das den

Blick zurück ebenso wie die Forderungen an

die Zukunft in sich trägt. *bm

6. – 14.7., CSD München,

www.csdmuenchen.de

FOTO: CONRAD BREYER

FOTO: BERND MÜLLER

COMMUNITY

Line Dance –

For Men Only

Das Sub-Zentrum bietet im Rahmen

seines offenen Programms

kostenlose Line-Dance-Stunden

nur für Männer.

Wer keinen festen Tanzpartner

oder einen Tanzmuffel an seiner

Seite hat, für den könnte Line

Dance das Richtige sein. Hier wird

meist zu Country- oder Popmusik

allein vor- und nebeneinander getanzt.

Richard Lootens, seit dreißig

Jahren Line-Dance-Lehrer, macht

dieses Angebot vierzehntäglich am

Sonntag im Sub, wo es an diesem

Nachmittag ohnehin Kaffee und

Kuchen gibt – da schadet etwas

Bewegung wahrlich nicht. Eine

Anmeldung ist nicht nötig, einfach

vorbeikommen! *bm

Ab 17.3., Sub, Müllerstr. 14,

16:30 bis 17:30 Uhr,

richardlootens@gmx.de

FÜHRUNGEN ZUR QUEEREN GESCHICHTE

Historisches

Wochenende

Am 23. und 24. März lädt die Münchner Regenbogenstiftung

zusammen mit dem forum

homosexualität zu zwei Führungen durch

Münchens queere Geschichte: Am 23.3. wird

die Verfolgung von Lesben und Schwulen im

NS-Dokumentationszentrum beleuchtet. Tags

darauf geht’s zu einem Stadtspaziergang zur

Geschichte der Lesben und Schwulen zwischen

Altstadt und Isarvorstadt. Der Eintritt ist frei,

eine Anmeldung ist bis zu einer Woche zuvor

online notwendig. Ein spannendes Wochenende

für historisch Interessierte! *bm

23. + 24.3., jeweils 14 Uhr,

Anmeldung und Information:

www.muenchner-regenbogen-stiftung.de

FOTO: NS-DOKUMENTATIONSZENTRUM


SZENE 5

FASCHINGSORDEN FÜR ANDREAS GABALIER

„HOMOPHOB UND

RASSISTISCH“

Für Aufsehen sorgte die Verleihung des

renommierten Karl-Valentin-Ordens an

den österreichischen Sänger Andreas Gabalier.

Münchens traditionsreiche Faschingsgesellschaft

„Narrhalla“ erntete dafür Kritik nicht nur aus der

Politik und von zahlreichen Prominenten, sondern

auch aus der queeren Szene.

Die Veranstalter des schwulen Rosenmontagsballs im

Oberangertheater hatten die Prinzengarde der Narrhalla

zunächst ein-, nach dem Bekanntwerden der Ordensverleihung

an Gabalier jedoch wieder ausgeladen. „Wir

hätten uns sehr gefreut, Eure Tanzgarde in diesem Jahr

wieder auf unserem schwulen Rosenmontagsball zu

sehen“, schrieb Sub-Geschäftsführer Kai Kundrath im

Namen aller veranstaltenden queeren Vereine. Jetzt sehe

man sich leider gezwungen, den Auftritt abzusagen. Der

Grund: „Immer wieder äußert sich Gabalier homophob

und rassistisch.“ Nach dem Bekanntwerden der Absage

boten übrigens ein halbes Dutzend Faschingsvereine

an, deren Garde als Ersatz zum Rosenmontagsball zu

entsenden. Ob es zu einem Engagement kommt, stand

bei Redaktionsschluss noch nicht fest. *bm

GRAFIK: NAOMI LAWRENCE

MÜNCHNER PROJEKTCHOR BEIM ODESSA PRIDE

Gesang verbindet

Schon seit vielen Jahren

vernetzt die Kontaktgruppe

MunichKyivQueer die

LGBTIQ*-Szenen zwischen den

Partnerstädten München und

Kiew.

Jetzt startet sie ein neues Projekt,

um Bayern und die Ukraine

einander näherzubringen: Eingerahmt

vom Pride-Weekend

in Odessa (Ende August) findet

ein kleines internationales

Chorfestival statt. Für diesen

Event gründet sich ein Münchner

Projektchor, der zurzeit

engagierte Sängerinnen und

Sänger sucht. Der Chor ist offen

für alle, die Spaß am Singen

haben, und probt ab Mitte März

an vier Samstagen. *bm

projektchor-odessa@gmx.de,

www.facebook.com/ProjektchorOdessa2019,

www.monaccord.de

In München...

ist bunt

MÜNCHNER

das neue -blau.

BANK

muenchner-bank.de


6 SZENE

KONZERT

I am what I am -

seit 30 Jahren

Chris Kolonko ist Bayerns

erfolgreichster Travestiekünstler.

Er feiert dieses Jahr

am 28. März sein 30-jähriges

Bühnenjubiläum mit

einer faszinierenden Show

im Münchner Gasteig.

Der Abend steht ganz unter

dem Motto des Hits „I am

what I am“. Darüber hinaus

gibt der Ausnahmekünstler

einen umfangreichen

Einblick in Werdegang

und Karriere als Showgirl,

Entertainer und Diva. Mit viel

Charme und Witz schreckt

er auch nicht davor zurück,

Persönliches auf die Bühne

zu bringen. Musikalisch

unterstützt wird seine

Performance durch eine

achtköpfige Band unter der

Leitung von Chris Gall. *jm

28.3., Chris Kolonko &

Band: I am what I am,

Gasteig, Carl-Orff-Saal,

Rosenheimer Str. 5, 20 Uhr,

gasteig.de

WAHL ZUR MAIKÖNIGIN

DRAG

SOCIETY

Der 30. April ist schon lange nicht

mehr nur der Termin der Walpurgisnacht,

denn seit fast 15 Jahren tanzen an

diesem Abend ganz besonders schrille

Hexen auf der Münchner Hans-Sachs-

Straße.

Ex-„Selig“-Wirt Günter Kastner und

Sebastian Roos vom „Nil“ laden zur „Wahl

zur seligen Münchner Maikönigin“ und einer

gut gelaunten Hommage an die Münchner

Drag Society. Gegen 18 Uhr geben sich die

Kandidatinnen die Ehre, defilieren durch

das Publikum und buhlen auf der kleinen

Bühne mit wilden Kostümen, nicht minder

wildem Gesang und knackigen Sprüchen

um die Gunst ihrer Untertanen. Wer die

Nachfolge von Carmen G. Aiss (Foto) antritt,

wird gegen 21 Uhr bekannt gegeben.

Der Abend wird begleitet von DJ-Sounds,

Liveacts und dem traditionellen „Rote-

Rosen-Regen“. Einen Ersatztermin gibt es

übrigens nicht, das heißt: Kandidatinnen

wie Gäste sind nicht nur dem schlechten

Geschmack der potenziellen Königinnen,

sondern auch Wind und Wetter schutzlos

ausgesetzt!

COMMUNITY

Jugend jodelt

Mitte Mai lädt die Jugend des Deutschen

Alpenvereins (JDAV) zum ersten LGBTIQ*-

Wochenende – jetzt anmelden!

Vom 17. bis 19. Mai können queere (oder noch

unentschlossene) Jugendliche zwischen 16

und 27 Jahren ein gemeinsames Wochenende

in den Bergen verbringen und sich beim Klettern,

Wandern oder Mountainbiken kennenlernen.

„Queerfeldein“ heißt die Aktion, die in

Bad Hindelang im Allgäu stattfindet. „Queerfeldein“

ist eine Kooperationsveranstaltung

von JDAV und Gay Outdoor Club (GOC) mit

Unterstützung der Münchner Jugendorganisation

diversity. Das Beste: Für Mitglieder

von GOC und deren Partner-Sektionen Berlin

und Köln übernimmt der GOC die Teilnahmegebühr

von 75 Euro. Anmeldungen werden

ab sofort entgegengenommen. *bm

17. – 19. Mai, Jugendbildungsstätte

Hindelang, Anmeldung:

www.jdav.de/queerfeldein

Hauptsponsor der Maiköniginnen-Wahl ist

einmal mehr das „wohnsinnige“ Möbelhaus

KARE. „Die Maikönigin ist bunt, ein wenig

schräg und präsentiert sich mit viel Liebe

und großem Aufwand – das passt zu uns!“,

so Creative Director Wolfgang Hückelheim.

Wenige Wochen nach der Wahl lädt die

„Küche im Kraftwerk“ übrigens das Feiervolk

wieder zum Maiköniginnen-Dinner in

das KARE-Stammhaus an der Drygalski-

Allee – den Termin werden wir im nächsten

Heft bekannt geben. *bm

30.4., Hans-Sachs-Str., 15 – 23 Uhr

FOTO: JDAV/GOC FOTO: HANSI TROMPKA

FOTO: MANUEL JACOB


DIE WAHRHEIT KANN NICHT

BEKEHRT WERDEN

OSCAR®-NOMINIERTER

LUCAS HEDGES

OSCAR®-PREISTRÄGERIN

NICOLE KIDMAN

UND OSCAR®-PREISTRÄGER

RUSSELL CROWE

100 Jahre

Circus Krone

Bau München!

DREHBUCH UND REGIE JOEL EDGERTON

3. Jubiläumsprogramm:

01. - 31. März 2019

Eintrittskarten an den Circuskassen

und bei allen München Ticket

Vorverkaufsstellen, sowie im Internet

unter: www.muenchenticket.de

Circus Krone | Marsstraße 43

80335 München |Tel. 089 – 545 8000

www.circus-krone.de

S-Bahn/Straßenbahn Hackerbrücke

DER VERLORENE SOHN erzählt die ergreifende

und wahre Geschichte des 19-jährigen Jared (Lucas

Hedges), der in einem Baptistenprediger-Haushalt in

den amerikanischen Südstaaten aufwächst.

Als sein strenggläubiger Vater (Russell Crowe) von der

Homosexualität seines Sohnes erfährt, drängt er ihn zur

Teilnahme an einer fragwürdigen Reparativtherapie. Vor

die Wahl gestellt, entweder seine Identität oder seine

Familie zu riskieren, lässt er sich notgedrungen auf die

absurde Behandlung ein. Seine Mutter (Nicole Kidman)

begleitet Jared zu der abgeschotteten Einrichtung, deren

selbst ernannter Therapeut Viktor Sykes (Joel Edgerton)

ein entwürdigendes Umerziehungsprogramm leitet.

Eine zutiefst bewegende und zugleich universelle

Geschichte über den mutigen Kampf eines jungen

Mannes für ein selbstbestimmtes Leben.

AB 21. FEBRUAR IM KINO

/DerVerloreneSohn.DE


8

SZENE

COMMUNITY

München

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

FR 1.3.

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Fetisch am Cafétisch,

ganz entspannt

und mit viel Blabla,

Müllerstr. 14

19:00 LeTra-Zentrum,

LeTsBar mit Lesben-

Salon, Angertorstr. 3

19:00 Baum 20 | Stadtteilladen

Berg am

Laim, Schwul leben

in Berg am Laim,

Baumkirchner

Str. 20

19:00 Diversity Jugendzentrum,

JUNGs,

Neueinsteigertag,

offene Gruppe für

schwule und bisexuelle

Jungs von

18 bis 27 Jahren,

Blumenstr 11

21:00 MLC UnderGround,

Sneakers & Sports,

Dresscode-Party:

Skater, Sports- und

Sneakerfans, Einlass

bis 23 Uhr, Machtlfinger

Str. 29

SA 2.3.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

15:00 Diversity Jugendzentrum,

JuLes, für

Mädchen von 14 bis

19 Jahren, Blumenstr

11

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, heute

bewirten euch die

Abendberater, Müllerstr.

14

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

21:00 MLC UnderGround,

Fetish Party, von

Gummi über Leder

und Soldiers bis

Sportswear, Einlass

bis 23 Uhr, Machtlfinger

Str. 29

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SO 3.3.

08:50 GOC München e.V,

GOC Langlaufen,

Kloaschertal und

Grundalm (1006 m)

– Mangfallgebirge,

Rumpfrodstr. 39

11:00 Moro - Die Wirtshaus

Bar, Brunch,

[11 bis 15:30], moromunich.de,

Müllerstr.

30

11:00 LeTra-Zentrum,

Sonntagsbrunch,

für Lesben 40plus,

Angertorstr. 3

MO 4.3.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

18:00 DAV Kletter- und

Boulderzentrum

München-Nord,

GOC Bouldertreff,

Gemeinsames

Bouldern für alle,

egal welches Niveau,

Werner-Heisenberg-

Allee 5

19:00 Bar Rendezvous,

YoungDay, Gäste

unter 27 erhalten

Drinks zu Sonderpreisen,

Müllerstr.

54

20:00 Ochsengarten,

Gelber Abend, Müllerstr.

47

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 5.3.

14:00 Deutsche Eiche,

Faschingsstraßenfest,

Heiße

Musik mit DJ

James Munich,

Showeinlagen mit

Travestiestar Daisy

Ray, vor und in der

„Deutschen Eiche“,

Reichenbachstr. 13

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenväter,

rund um’s schwule

Elternsein, Müllerstr.

14

MI 6.3.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenchor,

Müllerstr. 14

DO 7.3.

14:15 Alten- und

Service-Zentrum

Isarvorstadt, Fitness

für ältere Schwule,

Hans-Sachs-Str. 14

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, Zu

Gast im Sub sind

Transmann e.V., Müllerstr.

14

20:00 Neue Fasanerie,

Stammtisch, der

Motorboys, www.

motorboys.org,

Hartmannshofer

Str. 20

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 8.3.

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str.

14, Eingang Hackenstr.,

4. Stock

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

SA 9.3.

10:45 GOC München e.V,

GOC Wanderung,

Von Fischhausen

über das Aurachköpfl,

Rumpfrodstr.

39

14:00 Diversity Jugendzentrum,

frienTS,

für Trans* zwischen

14 und 27 Jahren,

Blumenstr 11

17:00 Muffatwerk | Muffathalle,

Weltfrauentag,

inspirierende

Gedanken tanken,

austauschen, abtanzen,

Zellstr. 4

19:00 Wirtshaus zum

Isartal, Zum Blinden

Engel, 4 Gänge

Blindverkostung:

DunkelErlebnis.

BindverkostBAR,

Brudermühlstr. 2

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

21:00 MLC UnderGround,

Leather Night,

Einlass bis 23 Uhr,

Machtlfinger Str. 29

SO 10.3.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

13:15 Diversity Jugendzentrum,

youngsters,

Therme

Erding, für schwule

und bisexuelle Jungs

bis 19 Jahre, Blumenstr

11

15:00 MLC UnderGround,

Fetish Sex Party on

Sunday, Einlass bis

17 Uhr, Machtlfinger

Str. 29

18:45 St. Paul Kirche,

Queergottesdienst,

St.-Pauls-Platz 10

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

08/15-Abend,

feucht-fröhlich,

immer etwas los,

Müllerstr. 14

MO 11.3.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:15 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Gay

& Gray, Müllerstr. 14

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 12.3.

18:00 Diversity Jugendzentrum,

plusPol,

Bastel-Aktion,

Gruppe für junge

Positive bis 30, Blumenstr

11

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Selbsthilfe

Chemsex, offene

Gesprächsgruppe,

Müllerstr. 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Männerakademie,

„Keine Fetten, nur

XL“, Körperbilder in

der schwulen Community,

Müllerstr. 14

MI 13.3.

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

19:00 Moro - Die

Wirtshaus Bar,

Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45 Uhr,

moro-munich.de,

Müllerstr. 30

DO 14.3.

19:00 LeTra-Zentrum, Der

marktgerechte Patient,

Film & Diskussion,

Angertorstr. 3

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

PrEP-Beratung, persönliche

Aufklärung

über Vor- und Nachteile,

Müllerstr. 14

FR 15.3.

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Schwule Lehrer

Südbayern, Müllerstr.

14

21:00 MLC UnderGround,

Sports & Rubber,

Einlass bis 23 Uhr,

Machtlfinger Str. 29

SA 16.3.

08:00 GOC München e.V,

GOC Rennradwoche,

Mallorca - das

Rennradmekka im

Frühjahr und Herbst,

bis 24.3., Rumpfrodstr.

39

15:00 Diversity Jugendzentrum,

JuLes,

Gruppe für Mädchen

von 14 bis 19

Jahren, Blumenstr 11

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

kostenlose Rechtsberatung,

Müllerstr.

14

21:00 MLC UnderGround,

Fetisch des Monats:

Bikers & Cross,

Einlass bis 23 Uhr,

Machtlfinger Str. 29

SO 17.3.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

12:00 Münchner Freiheit,

St. Patrick‘s Day,

Parade von Schwabing

bis zum Odeonsplatz,

Münchner

Freiheit

15:00 Diversity Jugendzentrum,

youngsters,

Kochnachmittag,

für schwule und

bisexuelle Jungs bis

19 Jahre, Blumenstr

11

MO 18.3.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

LeTRa goes Sub,

deine mädels, deine

musik, deim bier,

Müllerstr. 14

DI 19.3.

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Munich Kiev Queer,

Müllerstr. 14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Schachgruppe, Müllerstr.

14

MI 20.3.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, ådes

Starkbierfestes,

Müllerstr. 14

DO 21.3.

18:30 Oberangertheater,

Bavarian Mr.

Leather, Wahl des

neuen Fetisch-

Repräsentantens,

Oberanger 38

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 22.3.

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brühwarm, Das

Radiomagazin zu

Gast wie immer mit

neuen Bands, Sängern

und Songwritern,

Müllerstr. 14

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst,

Schwule Lehrter

hinter der Theke,

Müllerstr. 14

SA 23.3.

15:00 MLC UnderGround,

Fetish Flohmarkt,

mit Kaffee &

Kuchen, Machtlfinger

Str. 29

19:30 BMW Welt | Auditorium,

Münchner-

StiftungsFrühling,

Eröffnung der

Stifungswoche, Am

Olympiapark 1

21:00 MLC UnderGround,

Löwennacht, fast

schon legendär:

Hunderte Fetischfreunde

treffen sich

zum Trinken, Ratschen,

Cruisen und

Feiern, Machtlfinger

Str. 29

SO 24.3.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

08:30 GOC München e.V,

GOC Wanderung,

von Günzach nach

Marktoberdorf,

Rumpfrodstr. 39

10:00 Augustiner Keller,

MLC GaySunday,

Der GaySunday im

Augustinerkeller ist

für viele einer der

schönsten Nachmittage

des Jahres.,

Arnulfstrassse 52

14:00 Karl-Heinrich-

Ulrichs-Platz, Stadtführung,

Geschichte

der Lesben und

Schwulen in München,

Karl-Heinrich-

Ulrichs-Platz

MO 25.3.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 Diversity Jugendzentrum,

diversity@

school, Gruppentreffen,

Blumenstr

11

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 26.3.

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Selbsthilfe

Chemsex, offene

Gesprächsgruppe,

Müllerstr. 14

19:00 Isar Bowling, MLC

Bowling, gemütliches

Treffen des

Fetisch-Clubs,

Martin-Luther-

Straße 22

MI 27.3.

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst,

mit dem Bushido

Karateverein, Müllerstr.

14

FR 29.3.

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, Wolfi

& Friends zapfen

und servieren, Müllerstr.

14

19:00 Diversity Jugendzentrum,

JUNGs,

Verabschiedung

Max, offene Gruppe

für schwule und

bisexuelle Jungs von

18 bis 27 Jahren,

Blumenstr 11

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

SA 30.3.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

08:00 GOC München

e.V, GOC Wandern

& City, Freiburg im

Breisgau, Kaiserstuhl,

Rumpfrodstr.

39

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 31.3.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

MO 1.4.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

20:00 Ochsengarten,

Gelber Abend, Müllerstr.

47

DI 2.4.

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenväter,

rund um’s schwule

Elternsein, Müllerstr.

14


BAYERISCHES

STAATSBALLETT

JEWELS 11.4.

DIE KAMELIENDAME 12.4.

ONEGIN 13.4.

MATINEE DER

HEINZ-BOSL-STIFTUNG 14.4.

DER WIDERSPENSTIGEN

ZäHMUNG 14.4.

SPARTACUS 15.4.

PORTRAIT

WAYNE MCGREGOR 16.4.

ALICE IM WUNDERLAND 17.4.

ANNA KARENINA 18.4.

BALLETTFESTWOCHE

11. – 18. APRIL 2019

Tickets & Infos

www.staatsballett.de

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10 SZENE

COMMUNITY

München

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

MI 3.4.

19:00 Moro - Die

Wirtshaus Bar,

Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45 Uhr,

moro-munich.de,

Müllerstr. 30

DO 4.4.

19:15 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

QueerAmnesty,

Müllerstr. 14

20:00 Neue Fasanerie,

Stammtisch, der

Motorboys, www.

motorboys.org,

Hartmannshofer

Str. 20

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 5.4.

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Fetisch am Cafétisch,

ganz entspannt

und mit viel Blabla,

Müllerstr. 14

19:00 Baum 20 | Stadtteilladen

Berg am

Laim, Schwul leben

in Berg am Laim,

Baumkirchner

Str. 20

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 6.4.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

10:15 GOC München e.V,

GOC Radtour, im

Münchner Raum,

Rumpfrodstr. 39

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 7.4.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

MO 8.4.

20:00 Ochsengarten,

Naked & Underwear

Abend, Müllerstr. 47

DI 9.4.

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

English Book Club,

nur mit Voranmeldung,

Müllerstr. 14

MI 10.4.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

DO 11.4.

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Selbsthilfegruppe

Depression, Müllerstr.

14

FR 12.4.

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger

Str. 14, Eingang

Hackenstr., 4. Stock

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

ISHQ muslim brotherhood,

Willkommen

ist jeder Moslem!,

Müllerstr. 14

SA 13.4.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 14.4.

08:30 GOC München e.V,

GOC Wanderung,

von Geitau auf

den Seebergkopf

(1.538), Rumpfrodstr.

39

18:45 St. Paul Kirche,

Queergottesdienst,

St.-Pauls-Platz 10

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst,

Refugees machen

Theke, Müllerstr. 14

MO 15.4.

18:00 DAV Kletter- und

Boulderzentrum

München-Nord,

GOC Bouldertreff,

Gemeinsames Bouldern

für alle, egal

welches Niveau,

Werner-Heisenberg-Allee

5

DI 16.4.

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Munich Kiev Queer,

Müllerstr. 14

MI 17.4.

19:00 Moro - Die

Wirtshaus Bar,

Mittwochscocktail,

2-4-1 bis 0:45 Uhr,

moro-munich.de,

Müllerstr. 30

DO 18.4.

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 19.4.

08:00 GOC München

e.V, GOC osterwandern,

in Kärnten:

Wörthersee und

Ossiacher See, bis

23.4., Rumpfrodstr.

39

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

VIVA-TS, Müllerstr.

14

SA 20.4.

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SO 21.4.

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Drink‘n Drag, bunt

und schrill, Müllerstr.

14

MO 22.4.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, HuK

& Queergottesdienst

hinter der

Theke, Müllerstr. 14

MI 24.4.

11:00 Café Heimatliebe,

Café-Betrieb, Wirtstr.

15a

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Queere Lesegruppe,

Müllerstr. 14

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Ausgehgruppe, Müllerstr.

14

DO 25.4.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Diversity Jugendzentrum,

160293,

Kleider-Börse, Blumenstr

11

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Thekendienst, Auf

zu neuen Höhen mit

dem Gay Outdoor

Club, Müllerstr. 14

FR 26.4

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger Str.

14, Eingang Hackenstr.,

4. Stock

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brühwarm, Das

Radiomagazin zu

Gast wie immer mit

neuen Bands, Sängern

und Songwritern,

Müllerstr. 14

SA 27.4.

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

SO 28.4.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

MO 29.4.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

DI 30.4.

15:00 Hans-Sachs-Straße,

Maiköniginnen-

Fest, Straßenfest

mit Bühnenprogramm

und der

Wahl zur Maikönigin

2019, Hans-Sachs-

Straße

COMMUNITY

Bayern

FR 1.3.

14:00 Alibi Sauna, Unisex-

Tag (Bi-Open),

Nürnberger Str. 88,

Würzburg

20:00 SchuTz e.V., Freitagsstammtisch

beim SchuTz, Benediktbeurer

Str. 2,

Bad Tölz

SO 3.3.

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

An der Sparkasse 6,

Nürnberg

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Freundeskreis Transmänner,

Sandstr. 1,

Nürnberg

MO 4.3.

18:00 Aids-Hilfe Nürnberg,

Checkpoint,

Die Testung erfolgt

nur an diesem Tag

in diesem Zeitraum!

jeden Montag 18-20

Uhr, Entengasse 2,

Nürnberg

DI 5.3.

15:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

60plus-Treff, für

LGBT-Senioren,

Sandstr. 1, Nürnberg

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Jugendgruppe,

Sandstr. 1, Nürnberg

MI 6.3.

16:00 Alibi Sauna,

Happy Hour, [bis

17:00], Nürnberger

Str. 88, Würzburg

17:30 Aidsberatungsstelle

der Caritas,

HIV-Schnelltest,

Röntgenring 3,

Würzburg

DO 7.3.

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr.

13, Rosenheim

23:00 Scala, Gay-Day,

Dance, Charts,

Queer Classix &

Sweeties, Gesandtenstraße

6,

Regensburg

SA 9.3.

21:00 Schnieglinger Keller,

U33 & friends,

Keine Altersbeschränkung,

kein Dresscode,

Schnieglinger Str.

264, Nürnberg

MI 13.3.

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Café Positiv, Treffen

für HIV-Positive

und Freunde, Sandstr.

1, Nürnberg

20:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, Spieleabend,

jetzt rollen

die Würfel, Nigglweg

2, Würzburg

DO 14.3.

20:00 Musikkneipe

„Neue Welt“,

Schwuler Stammtisch

Ingolstadt,

Infos unter: www.

romeo-julius.de,

Griesbadgasse 7,

Ingolstadt

FR 15.3.

20:00 Fliederlich

e.V. - schwuLesbisches

Zentrum

Nürnberg,, GLAM,

offene reine Frauengruppe

ohne

Altersbeschränkung,

Sandstr. 1,

Nürnberg

SO 17.3.

13:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

T*Time, für

junge trans*Leute

von 14-27 Jahren,

Sandstr. 1, Nürnberg

19:00 St. Johanniskirche,

Queergottesdienst,

Evangelischer

Gottesdienst,

Johannisstraße 55,

Nürnberg

MI 20.3.

20:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg,

Stammtisch Queer

Pride Wü, im Café

Lenz, offen für

alle, Nigglweg 2,

Würzburg

FR 22.3.

16:00 Die Villa, Queer-

Info Erlangen, Fliederlichs

Info- und

Beratungsstunde,

Äußere Brucker Str.

49, Erlangen

19:30 Gasthof zur Post

Eberfing, Gay-

Stammtisch-WM

in derEberfinger

Post, Escherstr. 1,

Eberfing

DO 28.3.

19:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Bi-Gruppentreff,

Offene

Gesprächs- und

Selbsthilfegruppe,

Sandstr. 1, Nürnberg

DI 2.4.

20:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, Treffpunkt8,

Frühjahrsvolksfest,

Nigglweg

2, Würzburg

SA 6.4.

23:00 Bungalow, Pink

Bungalow, Queer

Classic Clubbing,

Gögginger Str. 28,

Augsburg

SO 7.4.

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

An der Sparkasse 6,

Nürnberg

FR 12.4.

19:30 Gasthof zur Post

Eberfing, Gay-

Stammtisch-WM

in derEberfinger

Post, Escherstr. 1,

Eberfing

SO 21.4.

19:00 St. Johanniskirche,

Queergottesdienst,

Evangelischer

Gottesdienst,

Johannisstraße 55,

Nürnberg


12 POLITIK

FOTO: MICHAEL LUCAN

KOLUMNE

„Irgendwann kann eine Szene so zersplittert

werden, dass es keine Szene mehr ist“.

Der „Viertel-Bürgermeister“

ist tot: Alexander Miklosy ist

nach schwerer Krankheit mit 69

Jahren gestorben. AZ-Lokalchef

Felix Müller würdigt in seiner

kommunalpolitischen Kolumne

Miklosys Lebenswerk

Alexander Miklosy hat das Viertel geliebt.

Und das Viertel hat ihm viel zurückgegeben.

Ihm, dem Rosa-Liste-Politiker, der zum

Bezirksausschuss-Chef gewählt wurde,

sogar mit den Stimmen der CSU. Miklosy

und das Viertel: Das passte einfach. Und

das war auch ganz alltäglich zu sehen,

wenn man mit Miklosy, diesem gütigen,

tieffreundlichen Mann, spazieren ging und

er an jeder Ecke herzlich gegrüßt wurde.

Viele Entwicklungen sah Alexander Miklosy

mit Sorge, natürlich tat er das. Dass es vermehrte

Übergriffe rund um die Müllerstraße

gab, registrierte er zum Beispiel genau.

Und doch sprach er immer mit einer

Wärme von seinem Viertel, wie es nur ganz

wenige können. Die Toleranz der Gegend,

sagte er mir mal sehr überzeugt, habe

Glockenbach- und Gärtnerplatzviertel doch

erst so attraktiv gemacht. Nur deshalb

wollten hier inzwischen so viele Menschen

leben. Und: Schwule und Lesben lebten

hier immer noch so selbstverständlich wie

nirgends sonst.

Miklosy führte viele Jahre den CSD an,

dieser stets so freundlich und ausgeruht

wirkende Mann mischte aber natürlich

auch das ganze Jahr über in allen Debatten

mit, die sein Viertel betrafen. Dabei wurde

er in seinem Bezirksausschuss gerade so

sehr geschätzt, weil er nicht nur eine

Meinung vertrat, sondern auch andere

gelten ließ. Miklosys verbindende

Art ist legendär.

Nun ist der Viertel-

Bürgermeister gestorben.

Und hinterlässt eine

riesige Lücke. „Er war

ganz selbstverständlich

einfach immer da“, sagt

Rosa-Liste-Stadtrat

Thomas Niederbühl, der

ihn einst schon als „Radio

Uferlos“-Gründer kennengelernt

hatte. „Alexander Miklosy

hatte so ein großes Herz.“ Niederbühl sagt,

er habe sich immer auf Alexander Miklosy

verlassen können. „So jemand ist eigentlich

nicht zu ersetzen.“

Auch Oberbürgermeister Dieter Reiter

würdigt Miklosy: „Er hat sich in den langen

Jahren seiner ehrenamtlichen Tätigkeit mit

großem persönlichen Engagement und

viel Einfühlungsvermögen der Interessen

seines Stadtbezirks angenommen. Für

dieses langjährige Wirken gebührt ihm

Dank und Anerkennung.“

Wie es im Bezirksausschuss weitergeht, ist

auch viele Wochen nach dem Tod Miklosys

noch völlig unklar. Andere Personalentscheidungen

in der Münchner Politik sind

schon einen Schritt weiter. Die Münchner

Grünen wird in den kommenden Jahren

möglicherweise ein junger Mann aus der

Szene prägen. Dominik Krause (28) hat

erklärt, für den Stadtvorsitz zu kandidieren

– und parteiintern werden ihm sehr gute

Chancen zugerechnet. In einem

Interview mit der AZ hat

Krause schon mal ein paar

Pflöcke reingehauen. So

griff er OB Reiter an

(„Große Worte, kleine

Taten“), warnte, das

liberale Münchner

Lebensgefühl sei mit

der Großen Koalition im

Rathaus in Gefahr. Und

ging vor allem sehr viel klarer

als viele andere Münchner Grüne

auf Distanz zur CSU. Krause wirbt

für eine Stadt, in der Grünflächen erhalten

bleiben – aber auch Platz für Subkultur ist.

Das hätte sicherlich auch Alexander

Miklosy so unterschrieben. Bei aller Liebe

zu seinem Viertel warnte der auch davor,

dass es irgendwann nur noch so wenig

schwule Anlaufstellen geben könnte,

dass der Charme verloren zu gehen droht.

„Irgendwann“, sagte er mir am Ende eines

Spaziergangs durch das Glockenbach,

„kann eine Szene so zersplittert werden,

dass es keine Szene mehr ist“. Das schwule

Glockenbachviertel, sollte das heißen,

könnte ernsthaft in Gefahr geraten. Auch

das ist eine Warnung von Alexander

Miklosy, die wie so vieles andere in

Erinnerung bleiben wird – und muss.

FOTO: PRIVAT


KULTUR 13

FOTO: CAVALLUNA

ARM

SHOW

Neuer Name, alter Zauber

„Welt der Fantasie“ wird das erste Programm sein, das

unter dem Namen CAVALLUNA begeistern soll.

Nach über 15 Jahren Erfahrung und Weiterentwicklung sowie

diversen rechtlichen Streitigkeiten möchte man einen

Neuanfang symbolisieren. Auf dieser Tournee besucht die

Show mit 34 Arenen europaweit so viele wie nie zuvor! Die

Symbiose aus Reitkunst, Akrobatik, Tanz und Musik bildet

zusammen mit der Liebe zu Pferden weiterhin den Mittelpunkt.

Weiterhin dabei sind die beliebtesten Pferderassen

Europas, neu an Bord ist Pferdemanagerin Kenzie Dyslie,

die für die Ostwind-Kinofilme verantwortlich zeichnete.

Die Liebesgeschichte zwischen Tahin und Naia, die in

gegensätzlichen Welten leben, ist die Quelle für traumhaft

anmutende Szenen in verwunschenen Wäldern, in denen

die Verbundenheit von Mensch und Pferd deutlich wird. *lm

9.3. und 10.3., Olympiahalle München, www.cavalluna.com

ABER

SEXY

LA BOHÈME

OPER VON GIACOMO PUCCINI

AB 28. MÄRZ 2019

FOTO: SCHNEESPORT STIFTUNG

NEW

YORK

WISSEN

Stiften gehen?

Vom 23. bis 29. März findet der vierte MünchnerStiftungs-

Frühling statt. Der Öffentlichkeit soll dort zum Beispiel

erklärt werden, was eine Stiftung eigentlich macht.

Veranstaltet wird das Ganze von der Münchner Kultur

GmbH, die auch für die Lange Nacht der Museen oder die

Lange Nacht der Musik verantwortlich ist. Es soll offengelegt

werden, was hinter den Kulissen von Stiftungen

passiert, denn diese prägen die verschiedensten gesellschaftlichen

Bereiche wie Bildung, Kunst, Kultur, Gesundheit,

Sport oder Umwelt. Das vielfältige Angebot des

MünchnerStiftungsFrühlings umfasst Workshops, Vorträge,

Konzerte, Exkursionen, ein Kinderprogramm und Infostände.

Die Teilnahme ist größtenteils kostenlos. Die Münchner

Regenbogen-Stiftung ist übrigens auch mit einem Rundgang

vertreten. *jm

23. – 29.3., www.muenchnerstiftungsfruehling.de

NEW

YORK

ON THE TOWN

MUSICAL VON LEONARD BERNSTEIN

AB 26. APRIL 2019

Tickets I Tel +49 (0) 89 2185 1960

www.gaertnerplatztheater.de


14 KULTUR

SONGWRITER

Balladen statt Bälle:

JOSEF HIEN

FOTO: KERSTIN GROH

Viele kennen ihn als

langjährigen Präsidenten

des queeren Tennisvereins

InsideOut Munich – jetzt zeigt

sich Josef Hien von seiner

musikalischen Seite und präsentiert

sein erstes Soloalbum.

Als Spielzeugverkäufer,

Opernsänger, Eventmanager,

Tennistrainer oder Koordinator

für Altenheimumzüge hat

Josef Hien in seinem Leben

bereits gearbeitet. Doch seine

Bestimmung fand er in der

Musik. Mit einem bissigen Lied

über Missstände in seiner alten

Firma begann seine Laufbahn

als Liedermacher. Nach der

darauf folgenden Entlassung

und zahlreichen kleineren

Auftritten zündet er jetzt die

nächste Stufe seiner Karriere.

Denn Josef Hien singt, wie sein

Mentor, der große Konstantin

Wecker, sagen würde, „weil er

ein Lied hat“. Um zu unterhalten,

aber auch um eine

Stimme zu haben und um

sich gegen Ungerechtigkeit

und politischen Extremismus

äußern zu können. Nach

der Vorpremiere in seiner

oberpfälzischen Heimat stellt

Josef Hien sein erstes Album

„Mit dir“ Ende März erstmals

einer größeren Öffentlichkeit

in München vor. *bm

30.3., Mit dir – offizielles

Release-Konzert, Münchner

Künstlerhaus am

Lenbachplatz, 20 Uhr, 20

Euro, www.josefhien.de

DEIN GAY LIFESTYLE

Berlin • Köln • Hamburg • München

brunos.de /brunos.de @brunos_de

Photo by: Andrew Christian


KULTUR 15

JUBILÄUM

20 Jahre Abraxas

Musical Akademie

FOTO: DIETER SCHNÖPF

Die Abraxas Musical Akademie

in München (AMA) feiert dieses

Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. Seit ihrer

Gründung zählt sie zu den renommiertesten

und erfolgreichsten professionellen

Musicalausbildungsschulen im deutschsprachigen

Raum.

Um besonders praxisorientiert zu arbeiten,

bietet die BAföG-anerkannte Berufsfachschule

für Musicaldarsteller während der

Ausbildung sechs Musicalproduktionen im

Theater sowie zwölf Aufführungen auf der

Studiobühne an.

Diese einzigartige Vorbereitung auf das

Berufsleben ist einer der Schlüssel, warum

ihre Absolventen so erfolgreich engagiert

werden und Hauptrollen z. B. in „Tanz der

Vampire“, „Natürlich Blond“, „Dirty Dancing“,

„Fame“ oder „Mamma Mia!“ erhalten.

Unterrichtet werden die SchülerInnen von

nationalen wie internationalen Pädagogen,

die neben ihrer Lehrtätigkeit auch selbst

aktiv das Theaterleben prägen.

In ihrem Jubiläumsjahr hält die AMA

spannende Möglichkeiten bereit, um einen

Eindruck ihrer Kompetenzen zu gewinnen:

So am 6.4., wenn neben verschiedenen

Workshops ein kostenfreier Schnuppertag

als Berufsberatung angeboten wird.

DieTeilnehmer werden einen Tag lang von

Lehrern in den Bereichen Gesang, Tanz

und Schauspiel unterrichtet.

Am Mittwoch dem 1.5. findet von 13 –

19 Uhr der Tag der offen Tür statt, um

Musicalinteressierten einen Einblick in

die Ausbildung zum Musicaldarsteller zu

geben. Gezeigt werden Ausschnitte aus

dem Unterrichtsprogramm sowie Showblöcke

u. a. aus den Musicals „Frozen“ und

„Hairspray“.

Weiterhin bringt die AMA am 7. und 8.6. im

Wolf-Ferrari-Haus Ottobrunn das Musical

„Grimm“ zur Aufführung. Also nichts wie

hin und seinen Traum wahr gemacht! *mp

Abraxas Musical Akademie, Hofmannstraße

5, München, 089 72469616,

www.abraxas-musical-akademie.de

DER GAY & LESBIAN PARTYABEND IM SCHALLERZELT AUF DEM AUGSBURGER PLÄRRER

Komm mit der Bahn:

Treffpunkt Info-Point

München Hbf 17.15 Uhr

29.4.

Eintritt

frei

/schallerzelt

reservierung@schallerzelt.de


16 KULTUR

KULTUR

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

FR 1.3.

15:00 Show Circus

Krone, 3. Jubiläumsprogramm,

zweite

Aufführung um 20

Uhr, Marsstr. 43

19:30 Konzert Staatstheater

am

Gärtnerplatz,

Symphonie Fantastique,

Orchester

des Staatstheaters

am Gärtnerplatz,

Julia Stemberger,

Anthony Bramall,

Gärtnerplatz 3

20:00 Konzert Wirtshaus

zum Isartal,

Munich Swing

Orchestra, mit

Evergreens der

40er Jahre, Brudermühlstr.

2

20:00 Theater Schwere

Reiter, Past

Forward - eine

Politische Seance,

Intra-aktives Theater/

Performance

von EGfKA, Dachauer

Str. 114

SA 2.3.

13:00 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2,

Dionysos Stadt,

die Zehnstunden-

Inszenierung

von Christopher

Rüping, Falckenbergstr.

1

19:00 Oper Staatstheater

am Gärtnerplatz,

COSÌ FAN

TUTTE, Dramma

giocoso, Musik von

Wolfgang Amadeus

Mozart, Gärtnerplatz

3

20:00 Konzert Prinzregententheater

|

Grosses Haus, Chor

des Bayrischen

Rundfunk, Stabat

Mater, Prinzregentenplatz

12

20:00 Theater Residenztheater,

Begehren,

von Josep Maria

Benet i Jornet,

Max-Joseph-

Platz 1

20:00 Theater Pasinger

Fabrik, Zirkusvorstellung

für

Erwachsene,

August-Exter-Str. 1

20:00 Theater Schwere

Reiter, Past

Forward - eine

Politische Seance,

Intra-aktives Theater/

Performance

von EGfKA, Dachauer

Str. 114

SO 3.3.

18:00 Show Hofspielhaus,

Ein Liederliches

Stück, Eine

„charmante One-

Woman Show“,

Falkenturmstr. 8

18:00 Operette

Staatstheater am

Gärtnerplatz, Drei

Männer im Schnee,

von Thomas Pigor,

Gärtnerplatz 3

18:00 Zunfthaus,

Fasching-Tanzcafé,

für alle Freunde des

Paartanzes, Thalkirchner

Str. 76

19:00 Konzert Ars

Musica - Die Bühne

im Stemmerhof,

Ensemble Global,

Kammermusik

zwischen den

Grenzen von E- und

U-Musik, Plinganserstr.

6

20:00 Konzert Muffatwerk,

Melissa Etheridge,

Zellstr. 4

MO 4.3.

19:30 Münchner

Volkstheater, Ein

Sommernachtstraum

von William

Shakespeare, Regie:

Kieran Joel, Brienner

Str. 50

20:00 Konzert Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Die

Nerven, wuchtige

und atmosphärisch

dichte Songs, Falckenbergstr.

1

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Romantik Hotel Sonne gay owned & operated

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DO 7.3.

19:30 Theater Residenztheater,

Der Spieler,

von Fjodor M.

Dostojewskij, Max-

Joseph-Platz 1

20:00 Konzert Muffatwerk

| Ampere,

Michelle David, &

the Gospel Sessions,

Zellstr. 4

20:00 Konzert Wirtshaus

zum Isartal,

Veterinary Street

Jazz Band, Jazz mit

Knoff-Hoff, Brudermühlstr.

2

FR 8.3.

19:30 Theater Residenztheater,

Der

nackte Wahnsinn,

von Michael Frayn,

Max-Joseph-

Platz 1

19:30 Münchner

Volkstheater, Das

Schloss, nach

Franz Kafka, Regie:

Nicolas Charaux,

Brienner Str. 50

20:00 Konzert Gasteig

| Philharmonie,

Münchner Philharmoniker,

Philharmonischer

Chor,

Christian Tetzlaff

(Violine), Barbara

Hannigan (Sopran)

- Nono, Berg,

Schönberg, Mozart,

Rosenheimer Str 5

SA 9.3.

15:00 Show Olympiapark

München

| Olympiahalle,

Cavalluna, Welt der

Fantasie, zweite

Aufführung um

20 Uhr, Spiridon-

Louis-Ring 21

19:30 Münchner Volkstheater,

Herakles,

Regie: Simon

Solberg, Brienner

Str. 50

21:00 Konzert Münchner

Kammerspiele

| Kammer

2, Festivalnacht

der avancierten

elektronischen

Popmusik, von

Sandra Hüller, Alice

Gartenschläger,

Falckenbergstr. 1

21:00 Konzert Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Festivalnacht

der avancierten

elektronischen

Popmusik,

Falckenbergstr. 1

SO 10.3.

11:00 Konzert BMW

Welt | Auditorium,

BMW Welt

Jazz Awards

2019, kostenlose

Sonntagsmatinee

im Rahmen des

Wettbewerbs, Am

Olympiapark 1

14:00 Show Olympiapark

München

| Olympiahalle,

Cavalluna, Welt der

Fantasie, Spiridon-

Louis-Ring 21

18:00 Theater Residenztheater,

Don Juan,

von Moliére, Max-

Joseph-Platz 1

DI 12.3.

20:00 Ballett Münchner

Kammerspiele |

Kammer 2, Walter

WIll (in Melody),

Performance im

Rahmen der Internationalen

Woche

gegen Rassismus,

Falckenbergstr. 1

20:00 Theater Residenztheater,

Kollektive

Schieflage,

Ein Volksfeind von

Henrik Ibsen Kollektive

Schieflage-

Eigenproduktion

von und mit Schülerinnen

des There-

sia-Gerhardinger-

Gymnasiums

am Anger, Max-

Joseph-Platz 1

MI 13.3.

20:00 Kabarett Olympiapark

München |

Kleine Olympiahalle,

Barbara Schöneberger,

„Eine Frau

gibt Auskunft“ und

zwar mit Musik,

Spiridon-Louis-

Ring 21

SA 16.3.

19:00 Konzert Schloss

Nymphenburg,

Nymphenburger

Schlosskonzerte,

Schloss Nymphenburg

1

20:00 Konzert Ars

Musica - Die

Bühne im Stemmerhof,

Chansons

d‘Amour... et

d‘Automne, Französischer

Jazz- und

Chanson-Abend,

Plinganserstr. 6

SO 17.3.

18:00 Edeltraud,

Deutschzentrum

München e.V.,

Suburbia me!, Ausstellung,

Lesung,

Musik: Das Leben

eines schwulen

Lehrers in der Vorstadt,

Landwehrstr.

44

MO 18.3.

19:30 Theater Komödie

im Bayrischen Hof,

Susi oder so, Kaiserin

von Österreich,

Promenadenplatz 6

DI 19.3.

20:00 Show Circus

Krone, 3. Jubiläumsprogramm,

Marsstr. 43

DO 21.3.

20:00 Konzert Ars

Musica - Die Bühne

im Stemmerhof,

Gampe & Band,

Blues & Groove aus

Bayern, Plinganserstr.

6

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Humorzone, Klimafreundlich,

ARTgerecht

und einfach

umwerfend!, Maximilianstr.

47

FR 22.3.

19:30 Theater Residenztheater,

Eine

göttliche Komödie,

Dante Pasolini,

von Federico Bellini,

Max-Joseph-

Platz 1

19:30 Münchner Volkstheater,

Nathan

der Weise, von

Gotthold Ephraim

Lessing, Regie:

Christian Stückl,

Brienner Str. 50

20:00 Konzert Olympiapark

München

| Olympiahalle,

Abbamania, Die Tributeshow

mit großem

Orchester und

den Hit-Klassikern,

Spiridon-Louis-

Ring 21

SA 23.3.

14:00 NS-Dokumentationszentrum,

Verfolgungsgeschichte

von Lesben und

Schwulen, Anmeldung

erforderlich!,

Brienner Str. 34

19:00 Konzert Hochschule

für Musik

und Theater | Großer

Saal, Glanzlichter

der Romantik,

Klavierkonzerte

von Chopin, Saint-

Saëns und Brahms,

Arcisstr. 12

19:00 Konzert Hochschule

für Musik

und Theater | Großer

Saal, Glanzlichter

der ROmantik,

Klavierkonzerte

von Chopin, Saint-

Saëns und Brahms,

Arcisstr. 12

19:30 Theater Residenztheater,

Die Räuber,

von Friedrich Schiller,

Max-Joseph-

Platz 1

20:00 Konzert Ars

Musica - Die Bühne

im Stemmerhof,

Geigenpetra & ihre

Mannschaft, Geige,

Gitarre & Gesang:

„Ausserboarisch“,

Plinganserstr. 6

SO 24.3.

19:00 Theater Residenztheater,

Die Möwe,

von Anton Tschechow,

Max-Joseph-

Platz 1

20:00 Show Olympiapark

München

| Olympiahalle,

Revolverheld, Pop-

Rocker touren mit

ihrem Nr.2-Album

`Zimmer mit Blick`,

Spiridon-Louis-

Ring 21

20:00 Konzert Spectrum,

Chris

Thompson & Siggi

Schwarz Band, mit

den MMEB Hits und

Soul & Woodstock

Klassiker, Bayerstr.

14, Augsburg

MO 25.3.

20:00 Konzert Deutsches

Theater, Die

größten Musical

Hits aller Zeiten,

Schwanthalerstr. 13


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18 KULTUR

KULTUR

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MI 27.3.

19:30 Ballett Staatstheater

am Gärtnerplatz,

LA STRADA,

von Marco Goecke,

nach dem gleichnamigen

Film von

Federico Fellini,

Gärtnerplatz 3

19:30 Münchner

Volkstheater, Die

lächerliche Finsternis,

von Wolfram

Lotz, Regie Lukian

Guttenbrunner,

Brienner Str. 50

DO 28.3.

19:00 Einstein Kultur,

Frauen in der

Revolution und der

Kamp um das Frauenwahlrecht,

Was

ist Demokratie?

Filmreihe, Einsteinstr.

42

20:00 Konzert Gasteig

| Carl-Orff-Saal,

CHRIS Kolonko &

Band, I am what

I am - 30 Jahre

Entertainment,

Rosenheimer Str. 5

FR 29.3.

19:30 Theater Residenztheater,

Wolken.

Heim., von Elfriede

Jelinek, Max-

Joseph-Platz 1

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele

| Kammer 2, Farm

Fatele, Philippe

Quesne ruft die

Bildwelt des Landlebens

auf, Falckenbergstr.

1

SA 30.3.

15:00 Show Circus

Krone, 3. Jubiläumsprogramm,

zweite

Aufführung um 20

Uhr, Marsstr. 43

20:00 Konzert Münchner

Künstlerhaus,

Josef Hien, sein

erstes Soloalbum -

Balladen statt Bälle,

Lenbachplatz 8

SO 31.3.

14:30 Show GOP Variete

Theater München,

Humorzone, zweite

Show um 18.30

Uhr, Maximilianstr.

47

14:30 Show Circus

Krone, 3. Jubiläumsprogramm,

mit

dem Clown-Trio

Balder, Pferde,

Löwen & einer

Motorrad-Hochseil-Show,

zweite

Aufführung um

18.30 Uhr, Marsst.

43

19:00 Konzert Ars

Musica - Die Bühne

im Stemmerhof,

Handle With Care,

Eigenkompositionen

und originelle

Interpretationen,

Rock, Western und

Love Songs, Plinganserstr.

6

19:30 Theater Residenztheater,

Der Sandmann,

von E.T.A.

Hoffmann, Max-

MO 1.4.

21:00 Konzert STROM,

Roo Panes, für

Burberry gemodelt,

überzeugt er

hier vor allem mit

bittersüßen Folksongs,

Lindwurmstr.

88

DI 2.4.

19:30 Musical Deutsches

Theater,

Thriller, Die

gesamte Magie

Michael Jacksons,

Schwanthalerstr. 13

MI 3.4.

19:30 Ballett Staatstheater

am Gärtnerplatz,

LA STRADA,

von Marco Goecke,

Gärtnerplatz 3

DO 4.4.

19:00 Operette Bayerische

Staatsoper,

Die Entführung aus

dem Serail, Singspiel

von Mozart,

Max-Joseph-

Platz 2

SA 6.4.

18:00 Operette Bayerische

Staatsoper,

Die Entführung aus

dem Serail, Singspiel

von Mozart,

Max-Joseph-

Platz 2

19:00 Operette Gasteig |

Carl-Orff-Saal, Carmen,

Oper in vier

Akten von Georges

Bizet, Rosenheimer

Str. 5

SO 7.4.

11:00 Ballett Bayerische

Staatsoper,

Matinee der Heinz-

Bosl-Stiftung, Max-

Joseph-Platz 2

19:00 Kabarett Deutsches

Theater,

Ole Lehmann,

Homofröhlich,

Schwanthalerstr. 13

MO 8.4.

19:30 Ballett Bayerische

Staatsoper, Die

Kameliendame,

Choreographie

John Neumeier ·

Komponist Frédéric

Chopin, Max-

Joseph-Platz 2

20:00 Konzert Circus

Krone, Amy Macdonald,

schnörkelloser

Folk-Pop, Marsstr.

43

DI 9.4.

20:00 Konzert Muffatwerk

| Ampere,

Ernst Molden &

der Nino aus Wien,

Unser Österreich,

Zellstr. 4

20:00 Musical Circus

Krone, Simply the

Best, Das Musical

zu fünf Jahrzehnten

Tina Turner,

Marsstr. 43

MI 10.4.

19:30 Konzert Prinzregententheater

| Grosses Haus,

Percussion Time!,

mit dem Münchner

Rundfunkorchester,

Simone Rubino &

Ariel Zuckermann,

Prinzregentenplatz

12

19:30 Musical Deutsches

Theater,

Thriller, Die

gesamte Magie

Michael Jacksons

in einer einzigen

Show, Schwanthalerstr.

13

20:00 Konzert Technikum,

Alphaville,

Grafinger Str. 6

DO 11.4.

19:30 Ballett Staatstheater

am Gärtnerplatz,

LA STRA-

DA, von Marco

GoeckeNach dem

gleichnamigen Film

von Federico Fellini,

Gärtnerplatz 3

FR 12.4.

19:30 Ballett Bayerische

Staatsoper, Die

Kameliendame,

Choreographie

John Neumeier ·

Komponist Frédéric

Chopin, Max-

Joseph-Platz 2

20:00 Konzert Deutsches

Theater, The

Elvis Presley Show,

Tribute Show zu

Ehren des „King

of Rock‘n‘Roll“,

Schwanthalerstr. 13

SA 13.4.

20:00 Theater Schloss

Nymphenburg |

Hubertussaal, Der

Gott des Gemetzels,

in bairischer

Sprache, Schloss

Nymphenburg E19

SO 14.4.

19:00 Konzert Café

Glück, Steven

Sharpe, „The

TRUST Tour“ mit

Katie O‘Conner,

Palmstr. 4

DI 16.4.

19:30 Ballett Bayerische

Staatsoper, Portrait

Wayne McGregor,

Choreographie

Wayne McGregor,

Max-Joseph-

Platz 2

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Humorzone, Klimafreundlich,

ARTgerecht

und einfach

umwerfend!, Maximilianstr.

47

DO 18.4.

19:30 Ballett Bayerische

Staatsoper, Anna

Karenina, Ballett

von Christian

Spuck, Max-

Joseph-Platz 2

20:00 Konzert Circus

Krone, Thank you

for the music, The

Abba-Story, Marsstr.

43

SA 20.4.

17:30 Show GOP Variete

Theater München,

Humorzone, Zweite

Show um 21 Uhr,

Maximilianstr. 47

20:00 Show Circus

Krone, Falco, Das

Musical, Marsstr. 43

SO 21.4.

20:00 Konzert Muffatwerk

| Ampere,

Jugo Ürdens, Zellstr.

4

20:00 Show Circus

Krone, Falco, Das

Musical, Marsstr. 43

DI 23.4.

20:00 Muffatwerk |

Ampere, Isar Slam,

Wortakrobatik

vom Allerfeinsten,

Zellstr. 4

DO 25.4.

20:00 Konzert Backstage

| Club, Ton,

Steine Scherben,

Die tonangebende

Kultband für alle

und Linksalternative,

Reitknechtstr.

6

SA 27.4.

20:00 Konzert Zenith,

Rita Ora, Die aktuelle

R&B-Sensation,

Lilienthalallee 29

SO 28.4.

20:00 Konzert Circus

Krone, Bonnie Tyler,

Marsstr. 43

20:00 Konzert Muffatwerk

| Ampere, Isar

Slam, Poetry Slam,

Zellstr. 4

MO 29.4.

19:30 Oper Staatstheater

am Gärtnerplatz,

Maria

Stuarda, Musik von

Gaetano Donizetti,

Gärtnerplatz 3

DI 30.4.

20:00 Konzert Circus

Krone, Mary Roos,

Marsstr. 43

fränkisch. sinnlich. erleben.

Nürnberger Volksfest

Bayerns zweitgrößtes Volksfest –

Frankens Erlebnisvolksfest

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BAYERISCHE

STAATSOPER

REGIE

ANDREAS DRESEN

16.MäRZ 2019 PREMIERE

19. MäRZ 2019

22. MäRZ 2019

26. MäRZ 2019

02. APRIL 2019

GIACOMO PUCCINI

LA

FANCIULLA

DEL WEST

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20 KULTUR

INTERVIEW

„I LOVE TO

MESMERIZE

PEOPLE!“

FOTO: MARKUS SOMMER

FOTO: ELIZAVETA PORODINA

Lorand Lajos will die

Betrachter seiner Werke

ästhetisch überwältigen.

Als Stylist und Designer

hat er schon mit Stars wie

Madonna, Christina Aguilera

oder Helene Fischer zusammengearbeitet.

Was bewegt dich?

Meine Leidenschaft gilt der

Mode und der Kunst. Mich

begeistern intensive und extravagante

Erscheinungsformen,

Stichwort „Power Dressing“.

Oder das Androgyne der 90er,

dessen Auswirkungen unseren

Zeitgeist heute immer noch

beeinflussen.

Gab es Schlüsselmomente

für deinen Werdegang?

Ich war schon immer so. Gleich

nach der Geburt habe ich mir

einen String aus der Nabelschnur

gebastelt. (lacht)

Was war dein interessantester

und bemerkenswertester

Job?

Ich bekam mal einen Auftrag,

um die teuerste Waschmaschine

der Welt zu gestalten. Der Auftraggeber

wusste, dass ich viel

mit Kristall arbeite. Er dachte

daher, dass ich das ganze Ding

ohne größere Hintergedanken

einfach mit Kristallen zukleistern

werde. Aber das habe

ich eben nicht gemacht. Ich

bin auf das Objekt eingegangen:

Was macht denn diese

hochmoderne Waschmaschine

aus? Spart sie Energie? Da sie

wassersparend ist, schützt sie ja

auch den Lebensraum Wasser.

Wie Letzterer aussieht, weiß

ich als Taucher. Also habe ich

die Oberfläche dieser Waschmaschine

mit Kristallen in eine

Unterwasserwelt verwandelt,

teils abstrakt, teils sehr deutlich

erkennbar. Das Interessante ist

für mich, dass ich nie einfach

nur ausführe, sondern Job

und künstlerische Auseinandersetzung

zusammenbringe.

Spannend war natürlich auch

die Zusammenarbeit mit Celebrities.

Meine Kristallmaske wurde

von Madonna selbst ausgewählt,

um dann im Videoclip zu

„Living for Love“ und als fester

Bestandteil ihrer letzten Welttournee

aufzutauchen. Oder die

Artdirection der Kampagne für

den superfuturistischen Rolls-

Royce 103EX. Dieser Wagen

fährt von selbst und ist in jeder

Hinsicht mit der allerneuesten

Technologie ausgestattet. Er hat

nicht mal mehr ein Lenkrad. Wie

könnten die Leute aussehen, die

in der Zukunft in dieses Auto

einsteigen? Das künstlerisch

umzusetzen, war sehr herausfordernd

und spannend.

Was bedeutet Fashion für

dich?

Wenn du dich traust, dich nach

außen zu öffnen, provozierst

du Situationen, die sonst nie

zustande gekommen wären.

Zieh dich geil an, dann erlebst

du was!

Wie sieht die Zukunft bei

dir aus?

Ich arbeite natürlich weiter

in der Mode. Zudem habe ich

als Student der Akademie der

Bildenden Künste München

die Vision einer Ausstellung, die

sich dem Thema „Transzendenz“

widmet. Was ist der Mensch?

Inwiefern kann ich das Wesen

des Menschen ästhetisch zum

Ausdruck bringen? Ich finde es

interessant, beim Betrachter ein

gewisses Gefühl zu erzeugen.

I love to mesmerize people!

Wenn der Betrachter erst mal

überwältigt und emotional

gebannt ist, kann man noch viel

mehr kommunizieren.

*Interview: Jonas Mayer

www.lorand-lajos.com


MÄNNLICHER AKT

von Helmut Sacher (1926-2010)

„Jüngling mit Flöte“

Öl/Leinw., 100 x 150 cm, re. u. sig. u. dat. ‘79

Das Bild war im Haus der Kunst, München, ausgestellt.

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22 KULTUR

AUSSTELLUNG

FOTO: SELFIE

Der Mann steht im Fokus

2019 widmet sich das Team

der Kunstbehandlung bereits

zum neunten Mal dem – angeblich

– „starken“ Geschlecht. Als Künstler

mit dabei ist dieses Jahr auch erneut

Daniel M. Schmude.

Die Ausstellungsreihe „The Male Figure“

versteht sich als Laboratorium zur

Entdeckung neuer Ansätze in der

Darstellung des Mannes in der bildenden

und zeitgenössischen Kunst. Daher ist die

Art und Weise, mit der sich die Künstler

dem männlichen Körper nähern, recht

unterschiedlich. Von Plastiken und Skulpturen

über Zeichnungen, Fotografien und

Gemälden war und ist immer eine Vielfalt

an künstlerischen Ausdrucksformen dabei.

Mal wird dem Mann an sich gehuldigt,

mal werden Pornodarsteller als antike

Gottheiten oder tragische Helden inszeniert

– jeder Künstler dieser erfolgreichen

Gruppenausstellung hat seinen ganz

eigenen Ansatz und Antrieb. Für Daniel M.

Schmude ist die Fotografie „eine Sprache,

ohne Worte benutzen zu müssen“, dabei

„interessiert [ihn] die Perfektion weniger,

gerade das Unperfekte liefert die

interessanten Bilder.“ Für uns hatte Daniel

etwas Zeit.

Seit wie vielen Jahren bist du in der

Kunstbehandlung vertreten?

Seit 2012 werde ich von der Kunstbehandlung

vertreten. Letztes Jahr im Januar

hatte ich dort meine erste Solo-Show.

Die Bilder kann man noch immer auf der

Webseite der Galerie betrachten.

Welche Bilder wirst du diesmal

ausstellen?

Es werden definitiv wieder männliche

und neue Akte sein, ganz passend zur

„The Male Figure”-Ausstellung.

Was schätzt du an München als Ort

der und für Kunst?

Ich schätze die Ruhe, die München im

Gegensatz zu Berlin ausstrahlt. Die Leute

nehmen sich mehr Zeit für die Kunst dort

und schätzen meine ab und an klassischen

Motive in den Fotografien.

Wenn du etwas Zeit findest, wohin

zieht es dich dann in München?

Bislang war ich leider immer nur für ein

paar Tage dort, doch jedes Mal habe ich

die Pinakothek der Moderne und das

Ägyptische Museum besucht. Auf Empfehlung

der Münchner hin durfte natürlich

ein Essen im Ochsengarten nicht fehlen.

Es gibt aber noch eine Menge mehr in

München, das ich noch besuchen muss.

*Interview: Michael Rädel

Ab 28.3., 20 Uhr: The Male Figure 9,

Kunstbehandlung, Müllerstr. 40,

München, kunstbehandlung.com


MUSIKSPEKTAKEL

Auf zur Langen

Nacht der Musik!

Einmal im Jahr schließen sich über 100

Spielorte zu einem Musikspektakel der ganz

besonderen Art zusammen: In der Münchner Innenstadt

werden dann Livekonzerte, Tanzdarbietungen,

Kabarett und Führungen rund um das Thema Musik

geboten.

Am 4.5. ist es wieder soweit: Die nächste Lange Nacht der

Musik begeistert mit einer musikalischen Tour der unterschiedlichsten

Musikstile.

Dazu kommen hunderte Musiker, Betreiber und Mitarbeiter

von Spielstätten zusammen, die mit Freude und Elan ihre

Fähigkeiten, Einsatz und Räumlichkeiten zum Gelingen der

Musiknacht bereitstellen.

So vielfältig wie die Spielarten der Musik sind auch die

Spielorte: Kulturinstitut und Kneipe, Konzerthaus und

Wirtshaus, große Häuser und kleine Schmuckstücke –

gemeinsam empfangen sie die musikhungrigen Nachtschwärmer.

Eine fest vorgegebene Route gibt es nicht

– jeder kann sich seinen eigenen Konzertplan zusammenstellen,

oder sich einfach durch die Nacht treiben lassen.

Dazu wird ab April über die Website das komplette Programm

in den Shuttletouren verfügbar sein, um dieses

zum Beispiel nach Musikrichtungen filtern zu lassen und

sich eine ganz individuelle „Meine Nacht" zusammenstellen

zu können. *mp

4.5., Lange Nacht der Musik, München,

www.muenchner.de/musiknacht

Gil Ofarim bei der

Langen Nacht der Musik 2018

FOTO: INA BOHNSACK


24 GASTRO

GASTROTIPPS

DES MÜNCHNERS

LIEBSTES WOHNZIMMER:

Biergarten-Tipps aus der LEO-Redaktion

Ob klassisch mit Steckerlfisch und Obazdn oder zeitgemäß mit vegetarischer

Küche: Klettern die Temperaturen, trifft sich die Stadt im Biergarten.

Pünktlich zur Eröffnung der Biergartensaison haben wir in der LEO-Redaktion ein

paar Empfehlungen zusammengetragen, die der eine oder andere gestandene

Münchner vielleicht noch nicht auf dem Schirm hatte. *jb

FEIERLICHE ANLÄSSE BEIM

AUMEISTER

Nicht erst seit der Ratifizierung der Ehe

für alle ist der Aumeister-Biergarten

Hotspot für ausladende Hochzeitsfeiern

der Szene. Der klassisch-münchnerische

Biergarten unweit der Studentenstadt

eignet sich für wilde Feiern

jeglicher Couleur bis tief in die Nacht

– schließlich gibt es keine Nachbarn,

die man stört. Doch auch der alltägliche

Biergartenbetrieb ist entspannt und urig.

Aumeister Restaurant und Biergarten,

Sondermeierstr. 1, München,

Di – Sa 11 – 23 Uhr, So 11 – 18 Uhr /

www.aumeister.de

VORBEIJOGGEN AM

MINI-HOFBRÄUHAUS

Größe ist eben doch nicht alles. Das

schnuckelige Mini-Hofbräuhaus

mitten im Nordteil des Englischen

Gartens gibt sich unkompliziert und

ist zum Glück niemals überlaufen.

Eine Handvoll Gerichte zu vernünftigen

Preisen, kühles Bier, ein paar

Jogger und Spaziergänger mit Hund

– perfekt.

Mini-Hofbräuhaus, Gyßlingstraße,

München, tgl. 8 – 20 Uhr,

www.minihofbraeuhaus.de

VEGETARISCHES SCHLEMMEN

IM BLITZGARTEN

Zugegeben, das Außenareal des

BLITZ-Restaurants ist eigentlich kein

Biergarten. Aber sei’s drum, denn die

himmelblauen Biertische und das

angenehme Ambiente am Deutschen

Museum erzeugen Biergartenfeeling

vom Feinsten. Hierbei sei natürlich die

ausgezeichnete Küche des Blitzgartens

erwähnt, die mit vegetarischmexikanischer

Küche verwöhnt.

BLITZ Restaurant, Museumsinsel 1,

Zugang über Ludwigsbrücke,

München, Di – Sa 18 – 1 Uhr,

www.blitz.restaurant

FOTO: MUFFATWERK

FOTO: INSEL MÜHLE

FOTO: AUMEISTER

FOTO: JAN SCHUENKE

FOTO: MINI HOFBRÄUHAUS

ALTERNATIV IM MUFFATWERK-BIERGARTEN

Wer es ein wenig alternativer mag, schaut in den Biergarten

des Muffatwerks. Das sympathische Kulturzentrum an den

Isarauen hat nicht nur Biergartenklassiker im Angebot, sondern

verwöhnt seine Gäste mit naturtrübem Bio-Bier vom Fass

oder auch italienischen Weinen und Espresso. Zudem locken

Nachtschwärmer extralange Öffnungszeiten im Sommer.

Biergarten am Muffatwerk, Zellstr. 4, München,

tgl. 12 – 23:30 Uhr, bei schönem Wetter bis open end,

www.muffatwerk.de

IDYLLE AN DER INSEL MÜHLE

Im Stadtgebiet gibt es ja so einige schön gelegene

Biergärten. Doch dem Biergarten der Insel Mühle im Westen

Münchens kann in Sachen Idylle eigentlich kaum ein anderer

das Wasser reichen – wortwörtlich, denn umschlossen wird

das naturbelassene Areal von der plätschernden Würm. Zum

Bier gibt’s also ASMR quasi frei Haus.

Insel Mühle, Von-Kahr-Str. 87, München, April bis

29. September, Mo, Di 15 – 23 Uhr, Mi – Fr 12 – 23 Uhr, Sa,

So 11 – 23 Uhr, www.inselmuehle-muenchen.com


25

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26 PARTY

HIGHLIGHTS DES

FASCHINGSENDSPURTS

Die Tage des Faschings sind gezählt – doch zum Ende hin geht’s erst richtig los!

Die besten Events und knallbunte Tipps für die letzten tollen Tage.

Fasching im Innsbrucker „Hafen“

Auch die Klubnacht „Queer Attack“ der Homosexuellen Initiative Tirol

(HOSI) will sich dem bunten Treiben nicht entziehen und lädt am 2. März

zur Faschingsparty in den „Hafen“. Kostümierte erhalten freien Eintritt

bis 24 Uhr, die besten Outfits werden prämiert. *bm

2.3., Hafen, Innrain 149, Innsbruck, 22 Uhr, www.hositirol.at

Ulm ist „Colorful“

Nicht nur in München wird gefeiert. „Colorful“ ist das

Motto des Rosenmontagsballs der AIDS-Hilfe Ulm im

„Roxy“ (Schillerstr. 1). Die Benefizparty bietet zwei DJs,

den Auftritt einer Tanzgarde, eine Kostümprämierung,

Tombola und einen Food Corner für Heißhungrige. *bm

4.3., Roxy, Schillerstr. 1/12, Ulm, 20 Uhr,

Eintritt 12 Euro

STRASSENFEST VOR DER DEUTSCHEN EICHE

Pretty in Pink!

FOTO: DEUTSCHE EICHE

Ein Motto gibt es nicht beim Faschingsstraßenfest

vor der Deutschen Eiche,

denn hier trifft sich (nicht nur) die queere

Community in allen Verkleidungen – und

Aggregatzuständen. Münchens schönste

Dragqueens laden zum Meet and Greet,

auf der Bühne sorgt Travestiestar Daisy

Ray mit Live-Showacts für Entertainment.

Den Sound zur Party liefert das Team um

DJ James Munich und Mike Summer. Eine

gute Kostümierung lohnt sich übrigens,

denn die „Eiche-Girls“ verteilen ihre

Wildcards an Gäste mit den heißesten,

schönsten, schrillsten und aufwendigsten

Verkleidungen. Diese Auserwählten

dürfen dann zur Kostümprämierung um

17 Uhr auf die Bühne. Dicht gedrängtes

Schunkeln, schräge Begegnungen, alkoholisierte

Flirts, kurz: Dieses Straßenfest

ist der perfekte Abschluss der Faschingssaison

2019! Und wem es draußen zu kalt

ist: Auch im Restaurant der Deutschen

Eiche wird wild gefeiert! *bm

5.3., Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13,

14 Uhr www.deutsche-eiche.de

FASCHINGSDIENSTAG

Lasst euch treiben!

Der Faschingsdienstag ist der Höhepunkt des

närrischen Treibens in der Landeshauptstadt.

Schon ab dem frühen Morgen fängt’s an!

Dann treffen sich Frühaufsteher und alle, die

die Nacht durchgemacht haben, auf dem

Viktualienmarkt, um mit den tanzenden

Marktweibern zu feiern. Die queere Fraktion

sammelt sich im Laufe des Vormittags an den

Blumenständen Ecke Frauenstraße. Zwischen

Stachus und Viktualienmarkt verwandelt

sich die komplette Fußgängerzone in eine

Partymeile mit Liveacts auf großen Bühnen.

Auch „nebenan“ im Glockenbachviertel laden

die meisten Lokale zum fröhlich-bunten

Streifzug. Szenetechnisch besonders hoch

her geht’s vor und in der Deutschen Eiche

(Reichenbachstr. 14, siehe unten), im Nil

(Hans-Sachs-Str. 2), im Kraftwerk (Thalkirchner

Str. 2), im Prosecco (Theklastr. 4), dem

Moro (Müllerstr. 30) oder im Café Glück bei

der Party mit DJane Chrissi (Palmstr. 4). Lasst

euch treiben, wir wünschen einen rauschenden

Feier-Tag! *bm

ROSENMONTAGSBALL IM OBERANGERTHEATER

Studio 69 – Gay Disco S*Extravaganza

Discokugeln, Schlaghosen, Glitzerfummel,

Pornoschnäuzer, shiny

Shorts: Das alles (und noch viel

mehr) ist „Studio 69 – Gay Disco

S*Extravaganza“!

Der schwule Faschingsball, der nun

seit 36 Jahren am Rosenmontag im

Oberangertheater steigt, ist auch

heuer ein Höhepunkt der Saison.

Mit dabei: DJ Rudi und DJ Seba, die

S'AG Safety-Aktionsgruppe mit ihrer

Photo Wall und natürlich die großartige

Kostümprämierung, bei der man

Geldpreise bis 200 Euro gewinnen

kann. Aber: Diese Preise gibt es nicht

umsonst, dafür muss das Outfit

schon originell, witzig und einfach

umwerfend sein! Das Motto kommt

in diesem Jahr nicht von ungefähr:

2019 feiert die Community das 50.

Jubiläum der New Yorker Stonewall-

Aufstände vom 28. Juni 1969, die

als Initialzündung der LGBTIQ*-Bürgerrechtsbewegung

weltweit gelten.

Eine gute Gelegenheit, auch beim

Münchner Faschingsball den Geist

dieser Zeit als glamouröse, abgefahrene

Party aufleben zu lassen! Karten

gibt es zu 18 Euro (erm. 12 Euro) im

Sub-Zentrum, Müllerstr. 14, oder

bei Spexter, Müllerstr. 54. Auch an

der Abendkasse sind Restkarten zu

haben. Der Erlös kommt wie immer

den veranstaltenden Vereinen der

Münchner Community zugute, diesmal:

Sub e. V., Münchner Aids-Hilfe e.

V., Rosa Liste e. V., Münchner Löwen

Club e. V. und Forum Homosexualität.

4.3., Oberangertheater,

Oberanger 38, 20 Uhr


FOTO : PRIVAT

DJ im Fokus: DJ NT

Der „Lovepop“-Resident DJ Jürgen

„NT“ Endres arbeitete 1992 in einem

Augsburger CD-Laden, als er von seinem

Chef auf seine DJ-Ambitionen angesprochen

wurde: „Einen Monat später

stand ich dann in Augsburgs größter

Disco regelmäßig hinterm Mischpult“,

meint Jürgen; der Sprung ins kalte

Wasser – auch so starten DJ-Karrieren!

Inzwischen ist er regelmäßig auf der

Lovepop-Party in Augsburg und Stuttgart

zu hören, aber auch in diversen

Clubs rund um Augsburg und auch mal

in Köln oder Hamburg. Bekannt ist NT

für seinen bunt-gemischten, aber immer

stilvollen Musik-Mix: „Ich nenn’s Wildstyle:

Alles – bis auf Helene Fischer – in

einen Topf und mal kräftig durchrühren

und nochmal schütteln“. Seine Message

an die Community: „Runter vom Sofa

und mal wieder öfter tanzen gehen“!

*bjö

Erster selbstgekaufter Tonträger:

Run DMC „It’s Tricky“

Aktueller Hit auf dem Dancefloor:

Panic at the Disco „High Hopes"

Erlebe DJ NTs Wikldstyle im März und

April unter anderem auf diesen Partys:

2.3., Pop Up 2000 @ Pi Club Augsburg

23.3., Pinkklub @ KKlub Augsburg

6.4., Pink Bungalow

@ Bungalow Augsburg

21.4., Pop Up @ Pi Club Augsburg

www.lovepop.info

FASCHING IM HARRY KLEIN

Rosenmontagsdragqueenball

FOTO: HARRYKLEINCLUB

Der Titel ist ein Wortungetüm, aber

lustig. Das wiederum passt gut

zum Garry-Faschings-Special im

Harry Klein, das am Rosenmontag

steigt. Um dem voluminösen Titel

auch gerecht zu werden, präsentieren

die Macher um Mitternacht

eine XXL-Dragshow von Dean

DeVille & M!CA. Die Musik kommt

von der bewährten DJ noé, Einlass

ist ausnahmsweise schon um 22

Uhr, der Eintritt beträgt 7 Euro. Die

Gäste dürfen übrigens erscheinen,

wie immer sie wollen, denn es

gibt keine Kostümpflicht – crazy

und abgefahren wäre aber schon

schick! *bm

4.3., Harry Klein, Sonnenstr. 8,

22 Uhr, www.harrykleinclub.com


In/ Outcall

kein

Ruhetag

open daily

AUGSBURG

Rosa Montag auf dem Augsburger Plärrer!

Die Volksfestsaison ist eröffnet! Auch

zum diesjährigen Augsburger Frühjahrsplärrer

findet am Montag 29.4. der traditionelle

rosaMontag, das Partyhighlight für

Gays, Lesbians & Friends, im Schallerzelt

statt. Ab 18:30 Uhr wird das Zelt wieder

zur rosaroten Partyzone mit vielen bunten

Gästen und einigen Überraschungen.

Für den gewohnt guten Partysound sorgt

die Partyband FRONTAL- partypur, die

FOTO: FOTOLIA

bereits mehrfach als beste Partyband

Deutschlands ausgezeichnet wurde.

Also rein ins Dirndl und ab in die Lederhosen!

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung

ist selbstverständlich frei, eine

Tischreservierung wird aber in jedem

Fälle empfohlen! Gefeiert wird im Zelt

bis 23 Uhr und danach geht’s weiter zur

rosaMontag-Aftershow-Party ins FILION

(Kesterstr. 28/Ecke Langenmantelstr.,)

gleich gegenüber vom Plärrergelände.

Für alle Münchener die bequem mit dem

Zug zum rosaMontag nach Augsburg

anreisen möchten, ist der Treffpunkt

zur gemeinsamen Anreise am

29.4. um 17:15 Uhr am InfoPoint im

Münchener Hauptbahnhof. *mp

29.4., Rosa Montag, Schallerzelt,

18.30 – 23 Uhr,

Tischreservierung per E-mail unter:

reservierung@schallerzelt.de

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COMEBACK

Der Klosterklub ist zurück!

Wo einst die Mönche brauten

und beteten, wird heute schwul

gefeiert. Mit dem Klosterklub ist nach

über zehn Jahren Pause Münchens

legendärste Partyreihe zurück. Los geht

es am 6.4. mit dem Opening und danach

folgt ein Wiedersehen jeden ersten

Samstag im Monat – in der altbekannten

Klosterklub-Location.

Zum Start verwandeln sich die heiligen

Hallen zum sündigen Klub. Gefeiert wird

wieder zu Elektro und House,

ab sofort aber auch auf einem

zweiten Floor zu Pop und

Charts. Die DJs kennt man u.

a. von angesagten Gay-Parties

aus Berlin, Köln und Barcelona.

Auch der eine oder andere

des Partymacher-Teams

dürfte noch bekannt sein. Wer

dabei sein möchte, muss auf

der Einlassliste stehen und

sich für diese bewerben. Das geht ganz

einfach: Mit ein paar Schritten über die

Website klosterklub.com. Die Bewerbung

lohnt sich, denn die Veranstalter versprechen

nicht weniger als zukünftig wieder

das monatliche Highlight der Münchner

Szene zu sein. Also bewirb dich rechtzeitig

für die Einlassliste, damit du das

Opening am 6.4. nicht verpasst.

6.4., Klosterklub Opening,

Lindwurmstr. 122d, München, 23 Uhr,

www.Klosterklub.com

Sonntag ist (wieder) Partytag!

Man muss schon ein paar Jahre zurückblicken, will man sich an die Zeiten erinnern,

in denen es sonntags partytechnisch hoch herging. Jetzt macht sich der NY.Club

daran, diese Partytradition mit dem „Sunday Club“ fortzusetzen. Bereits 2018

erfolgreich getestet, ist er seit Ende Januar eine feste Institution im Partykalender

der Stadt. NY.Club-Chef Ken Koch hat sich dazu mit den jungen Veranstaltern

Matthias Haaf und Quirin Wanninger zusammengetan. Neben den musikalischen

Hosts Poenitsch & Jakopic (Foto) wechseln sich bekannte und neue, regionale wie

internationale House-, Techno- und Disco-DJs an den Turntables ab. *bm

Jeden Sonntag, NY.Club, Elisenstr. 3, 20 – 1 Uhr, http://www.nyclub.de

FOTO: KLOSTERKLUB


Happy Birthday,

Playground!

PARTY 29

Playground ist mittlerweile viel mehr als eine Party

mit lockerer Atmosphäre und erstklassigem Techno.

Sie ist in München zu einer Community geworden, die

jetzt ihren zweiten Geburtstag feiert.

Als Austragungsort wird wieder der Vorzeigeklub Blitz

dienen, wo man sich zum Jubiläum auf beiden Floors dem

Exzess hingeben darf. Das Line-up lässt wie gewohnt

keine Wünsche offen. Man will dieses Mal offensichtlich

Techno- und House-Liebhaber ansprechen. Auf dem

großen Blitz Floor werden euch Blawan, Francois X und Roi

Perez einheizen. Im Nebenraum spielen Cormac und Paramida,

die für die hellere Gangart der Klubmusik bekannt

sind. *jm

9.3., 2 Years Playground, Blitz Club, Museumsinsel 1,

23 Uhr, blitz.club

STARKBIER-FEST 2019

Frühling, Fetisch, Fun!

FOTO: IWAN VALENTIN

Dem Fasching folgt bekanntlich die Fastenzeit.

Doch keine Sorge, allzu asketisch müssen diese

vierzig Tage nicht werden!

Findige bayerische Mönche haben schließlich das Starkbier

zur Kräftigung in dieser genussarmen Phase des Jahres

entwickelt. In der Community ist der kräftige Trank ebenfalls

beliebt, und so ist es nicht verwunderlich, dass es dem

Münchner Löwen Club (MLC) mit seinem „Starkbier-Fest“

gelungen ist, ein weit über die Grenzen der Stadt hinaus

bekanntes Szenespektakel zu etablieren.

In diesem Jahr findet es vom 20. bis 24. März statt und

beginnt beim „Meet & Greet“ mit DJ und International Mr. Leather

2001 Stefan Müller im Sub (20.3., 19:30 Uhr). Am nächsten

Tag folgt das erste Highlight: die Wahl zum Bavarian Mr.

Leather 2019. Im Rahmen eines Galaabends wird bei Drei-

Gänge-Menü und Showeinlagen der Nachfolger des amtierenden

bayerischen Misters Robert Heckmann gesucht

(21.3., Oberangertheater, 19 Uhr). Freitag stehen nachmittags

eine Brauereibesichtigung (15 Uhr, nur mit Anmeldung)

und abends die erste Play-Party (UnderGround, 21 Uhr)

auf dem Programm. Der Samstag bietet einen Fetischflohmarkt

sowie Kaffee und Kuchen (UnderGround, 15 bis 18

Uhr) bevor abends die große Fetischparty „Löwennacht“

(UnderGround, 21 Uhr) steigt. Höhepunkt des Wochenendes

ist der Gay Sunday im Augustinerkeller: Im Saal und im

Kellergewölbe spielen zwei Livebands, dazu feiern hunderte

von schwulen Jungs bei ebenso vielen Litern Bier. *bm

20. – 24.3., alle Infos unter www.mlc-munich.de


30 PARTY

PARTY

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

DI 5.3.

MI 20.3.

MI 3.4.

SA 13.4.

11:00 Viktualienmarkt,

Tanz der Marktweiber,

Höhepunkt

im Münchner

Fasching, Viktualienmarkt

3

16:00 Deutsches Theater,

Karneval wie

dazumal, der letzte

Ball der Faschingssaison,

Schwanthalerstr.

13

MI 6.3.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

SA 23.3.

23:00 Kesselhaus, Lovebox,

Pop, Dance,

Charts, Black &

Classics feat. Lovepop,

Riedingerstr.

26i, Augsburg

20:00 Ksar Barclub,

Pink Paradise on

Tour, Musik - DJ

James Munich,

Müllerstr. 31

SA 6.4.

22:00 Backstage | Club,

Mega 90er Rave,

Reitknechtstr. 6

SO 14.4.

20:00 NY.Club, Sunday

Club, elektronischer

Sonntagsausklang,

Elisenstr.

3

MI 17.4.

18:30 Augsburger

Plärrer | Schaller-

Festzelt, Rosa Montag,

Gay, Lesbian

& Friends auf dem

Osterplärrer, Augsburg

SA 2.3.

22:00 Hafen, Queer

Attack, Faschingsparty

der HOSI,

Innrain 149, Innsbruck

23:00 Pi Club, Pop Up

2000!, Queere

2000er Party, Ludwigstr.

1, Augsburg

SO 3.3.

21:00 Senatore Bar,

Hoch-House-

Sunday-Party, Die

legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“, Sendlinger-Tor-Platz

5

MO 4.3.

20:00 Oberangertheater,

Studio

69 – Gay Disco

S*Extravaganza,

Oberanger 38

20:00 Roxy, Colorful –

Rosenmontagsball

der Ulmer AIDS-

Hilfe, Schillerstr.

1/12, Ulm

22:00 Prosecco, Rosenmontag,

Theklastr.

1

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

SA 9.3.

21:00 Schnieglinger

Keller, U33-Party,

Dresscode!,

Schnieglinger Str.

264, Nürnberg

23:00 BLITZ Club,

Playground, 2 Year

Anniversary, Museumsinsel

1

SO 10.3.

20:00 NY.Club, Sunday

Club, elektronischer

Sonntagsausklang,

Elisenstr.

3

MI 13.3.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

SA 16.3.

21:00 Spectrum, Club

Night, der heißest,

unübertroffenste

Partymix mit DJ

Franky, Bayerstr. 14,

Augsburg

SO 24.3.

20:00 NY.Club, Sunday

Club, elektronischer

Sonntagsausklang,

Elisenstr.

3

MI 27.3.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

FR 29.3.

21:00 Café Glück,

Bussi-Party, Feiern

im Glück mit DJ,

Palmstr. 4

SA 30.3.

20:00 Spectrum, Die

legendäre NDWund

Deutsche

Schlagernacht, Die

Kultparty geht weiter!,

Bayerstr. 14,

Augsburg

SO 31.3.

20:00 NY.Club, Sunday

Club, elektronischer

Sonntagsausklang,

Elisenstr.

3

SO 7.4.

21:00 Senatore Bar,

Hoch-House-

Sunday-Party, Die

legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“, Sendlinger-Tor-Platz

5

MI 10.4.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

SO 21.4.

23:00 Pi Club, Pop Up!,

Queere Party, Ludwigstr.

1, Augsburg

MI 24.4.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

SO 28.4.

20:00 NY.Club, Sunday

Club, elektronischer

Sonntagsausklang,

Elisenstr.

3

MO 29.4.

MI 1.5.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

3. Starkbierfest in München-Haar

So. 17. März 2019, 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr)

Fastenpredigt von „Pater“ Jürgen Kirner

Schwuhplattler

Drei Männer nur mit Gitarre

Musik vom „Hopfen4ra“

Bierspezialitäten von der Ayinger Brauerei

kleines

THEATER

HAAR

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Für den Weihnachtsmarkt Pink Christmas vom 25. November

bis 22. Dezember 2019 auf dem Münchner Stephansplatz

nehmen wir Bewerbungen entgegen.

Kartenvorverkauf unter kleinestheaterhaar.reservix.de

Hotline 089-890 56 98 11 | oder allen reservix Vorverkaufsstellen

Casinostraße 75 | 85540 Haar | Tel. 089. 890 56 98 10

www.kleinestheaterhaar.de

Der Markt findet Montag bis Freitag von 16 – 22 Uhr,

Samstag/Sonntag von 12 – 22 Uhr statt

Anmeldung bei:

Agentur Grenzgänger Pestalozzistr. 21, 80469 München

info@agentur-grenzgaenger.de


31

Dr. med.

Karl W. Beck

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Wir helfen und

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Montag - Freitag: 08:00 - 18:30

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32 STADT PLAN

MÜNCHEN VON A BIS Z

Der LEO City Guide ist der schwule Wegweiser und Branchenführer für München.

Hier können sich Einheimische und Touristen schnell im Angebot der schwulen und

lesbischen Infrastruktur zurecht finden.

12

12

35 3 1 15

MAGIC BAR TOUR

15

Karlsplatz

(Stachus)

10

19

Lindwurmstraße

17 29

Sonnenstraße

1

4

2

Sendlinger Tor U

20

22

Thalkirchner Str.

Herzog-Wilhelm-Straße

39

18 24

8

11 42

6

5

23

18

3

Pestalozzistraße

8

21

7

Neuhauser Str.

Damenstiftstraße

36

28

Blumenstraße

Müllerstraße

2

21

23 20 30 44 9

25

Hans-Sachs-Straße

27

33

34 11

Oberanger

Unter Anger

31

Klenzestraße

Färbergraben

5

14

14

26

Blumenstraße

Müllerstraße

Fraunhoferstraße

Ickstattstraße

Marienplatz U

Rindermarkt

7

16

10

17 37

Corneliusstraße

Klenzestraße

Frauenhoferstraße U

43

38

13

16

Gärtnerplatz

19

4

Reichenbachstraße Reichenbachstraße

22

13

Klenzestraße

Baaderstraße

Frauenstraße

Rumfordstraße

Erhardtstraße

Sparkassenstraße

Buttermelcherstraße

Isar

9

41

6

32

1. 8below, Schützenstr. 8

2. Alakara Xperience,

Hans-Sachs-Str. 22

3. Aroma Kaffeebar,

Pestalozzistr. 24

4. Bar Für Freunde,

Reichenbachstr. 33

5. Bar zur Feuerwache,

Blumenstr. 21a

6. Blitz Club,

Museumsinsel 1

7. Bürgerhaus

Glockenbachwerkstatt,

Blumenstr. 7

8. Café Bar Rendezvous,

Müllerstr. 54

9. Café Glück,Palmstr. 4

10. Café im Sub,

Müllerstr. 14

11. Café Rubin,

Thalkirchner Str. 10

12. CR71, Lindwurmstr. 71

(Café Regenbogen)

13. Deutsche Eiche,

Reichenbachstr. 13

14. diversity München,

Blumenstr. 11, 1. OG

15. Djane‘s Delight,

Maximiliansplatz 16

16. Flaschenöffner,

Fraunhoferstr. 37

17. Frisches Bier,

Thalkirchnerstr. 53

18. Galerie Benjamin Eck,

Pestalozzistr. 14

19. Garry Klein, Sonnenstr. 8

20. Geyerwally, Geyerstr. 17

21. Jenny was a friend

of mine, Holzstr. 14

22. Kiosk an der

Reichenbachbrücke,

Fraunhoferstr. 46

magicbartour.de

23. Kooks, Geyerstr. 18

24. Kr@ftWerk,

Thalkirchnerstr. 4

25. Kunstbehandlung,

Müllerstr. 40

26. Kunsthalle München,

Theatinerstr. 8

27. LeTra, Angertorstr. 3

28. M43 Kebap, Müllerstr. 43

29. Mathäser Filmpalast,

Bayerstr. 3-5

30. Moritz, Oefelestr. 12

31. Moro Restaurant,

Müllerstr. 30

32. Münchner

Philharmoniker,

Rosenheimer Str. 5

33. Münchner Regenbogen-

Stiftung, Angertorstr. 7

(Eingang Müllerstr.)

34. NiL, Hans-Sachs-Str. 2

35. NY.C, Elisenstr. 3

36. Ochsengarten,

Müllerstr. 47

37. Rewe Müllerstr.,

Müllerstr. 3

38. Robinson‘s Bar,

Corneliusstr.14

39. Spexter Erotic-Store,

Müllerstr. 54

40. Südstadt,

Thalkirchner Str. 29

41. Team München -

schwul, lesbischer &

trans* Sportverein,

Rumfordstr. 39

42. Vollath‘s,

Thalkirchner Str. 1

43. Wolf‘s Farmacy,

Klenzestr. 30

44. Wuid Barwirtschaft,

Humboldtstr. 20

APOTHEKEN

• Isartor Apotheke,

Isartorplatz 6,

089 219929-0

• Wittelsbacher Apotheke,

Lindwurmstraße 97,

089 537844

1 Regenbogen Apotheke,

Sonnenstr. 33,

089 593659

2 Marien Apotheke,

Sendlinger-Tor-Platz 7,

089 557565

3 Stachus-Apotheke,

Karlspl. 4,

089 596319

ÄRZTE

• Dr. med. Ulrich Kastenbauer

Allgemeinmedizin,

Infektiologie,

Ainmillerstr. 26,

089-33 38 63

• Gemeinschaftspraxis am

Isartor Dr, Becker, Dr.

Pauli, Isartorplatz 6,

89 229216

• Dr. med. Karl W. Beck

Facharzt für

Allgemeinmedizin,

Lindenschmittstr. 35,

089 772929

4 Prinzmed Dr. med. Nils

Postel, Sendlinger

Tor Platz 8,

089 54884378–0

AUSGEHEN

5 CAMP, Bar,

Reisingerstr.15

6 Edelheiss Bar, Bar,

Pestalozzistr. 6

7 Beim Franz, Restaurant,

Holzstr. 41

• NiL, Hans-Sachs-Straße 2

BEAUTY

8 HAAR-GENAU, Frisör,

Baaderstr. 65

• Lippert’s Friseure L2,

Frisör, Lenbachplatz 3

9 Massage Munich Steffen

Robak, Studio Tal 30,

www.massage-munich.

com, 0175 6175255

• Osteria Alpenhof,

Restaurant, Alpenplatz 1

• Wirtshaus zum Isartal,

Restaurant,

Brudermühlstraße 2

• Gartensalon,

Restaurant, Türkenstr. 90

11 Faun Gaststätte,

Restaurant,

Hans-Sachs-Straße 17

• Miss Lilly´s, Restaurant,

Bar, Cafe, Oefelestr. 12

KULTUR

• Lenbachhaus -

Städtische Galerie,

Luisenstr. 33,

www.lenbachhaus.de

• Kultur im Schlachthof,

Zenettistr. 9,

www.im-schlachthof.de

13 Staatstheater am

Gärtnerplatz, www.

staatstheateram-gaertnerplatz.de,

089 202411

• GOP Varieté-Theater,

Maximilianstraße 47,

info@variete.de,

www.variete.de

• Münchner Kammerspiele,

Maximilianstraße 26-28,

www.muenchner-kammerspiele.de

• Münchner Volkstheater,

Brienner Straße 50,

www.muenchnervolkstheater.de

• City Filmtheater, Kino,

Sonnenstraße 12,

www.city-kinos.de

14 Münchner

Stadtmuseum, Museum,

Sankt-Jakobs-Platz 1

• Backstage Concerts

GmbH, Musik,

Reitknechtstr. 6,

backstage.eu

• Gasteig (Philharmonie),

Musik, Rosenheimer

Straße 5, www.gasteig.de

RAT&TAT

15 AIDSHILFE München

Lindwurmstr. 71, www.

aidshilfe-muenchen.de

16 Diversity Jugendzentrum,

Blumenstr. 11, www.

diversity-muenchen.de

• LeTRa, Blumenstr. 29,

www.letra.de

• Marikas Beratungsst.

f. anschaffende junge

Männer, Dreimühlenstr. 1,

www.marikas.de

17 Sub e.V.,

Müllerstraße 14,

info@subonline.org

• TransMann e.V,

Parzivalstr. 41,

www.transmann.de

• IMMA e.V. Initiative für

Münchner Mädchen,

Jahnstraße 38,

www.imma.de

• Koordinierungsst. f.

gleichg. Lebensw.,

Angertorstr. 7

(Eingang Müllerstraße),

80469 München

SHOPPING

18 Bruno´s, GayLifeStyle,

Thalkirchner Str. 4

19 Reithofer Fachmarkt,

Elektrofachmarkt,

Reichenbachstr. 31

Mo.-Fr. 9-18 Uhr,

Sa. 10-14 Uhr

www.reithofer.de

20 Parus Leder,

Augsburgerstr. 19

21 Rosa-Reisen,

Hans-Sachs-Str. 22

22 Optik Vogel e.K., Optik,

Sonnenstraße 32

SZENE

• Buddy, Corneliusstr. 32

23 DIBURNIUM,

Thalkirchner Str. 5

• UnderGround des MLC,

Machtlfingerstr. 28

• Schwabinger

Mensauna, GaySauna,

Düsseldorfer Str. 7

• Deutsche Eiche,

GaySauna,

Reichenbachstraße 13

• Team München, Sportverein,

Rumfordstr. 39

www.teammuenchen.de,

• L.U.S.T. Latein- und

Standard-Tanzsportclub

2000 e.V, Sportverein,

Tumblingerstr. 34a,

info@tanz-lust.de,

www.Tanz-Lust.de

• Isarhechte e.V.,

Sportverein, Meindlstr.

11a, www.isarhechte.de

• Gay Outdoor Club

München e.V.,

Sportverein, Müllerstr. 14,

www.gocmuenchen.de

UNI

• Technische Universität

München QueerReferat

des AStA, Uni,

Arcisstr. 17, www.tum.de

• Studentenvertretung der

Hochschule München,

Uni, Lothstrasse 13d,

www.hm.edu

• Ludwig-Maximilians-

Universität StuVe Queer

Referat, Uni, Leopoldstr.

15, www.queer-lmu.de

ESSEN &

TRINKEN

• Cafe Schuntner, Cafe,

Plinganserstr. 10

10 Filmwirtschaft, Cafe,

Sonnenstraße 12

• Bayerische Staatsoper,

Max-Joseph-Platz 2,

www.

bayerische-staatsoper.de

12 Deutsches Theater,

Schwanthalerstraße 13,

www.deutsches-theater.de

UNTERKUNFT

• BOLD Hotel,

Aschauer Straße 12,

81549 München,

089 20001592244

• Deutsche Eiche, Hotel,

Reichenbachstraße 13


33

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Wir machen uns stark!

Für Lesben, Schwule, Bi, Trans * und Inter *

Als Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen ist es unser Ziel, die LGBTI * -Community in

München zu stärken und Benachteiligungen abzubauen.

Wir machen uns stark. Für Lesben, Schwule, Bi, Trans *

und Inter * . LGBTI: Lesbian, Gay, Bisexual, Trans * , Inter*

Mehr Informationen unter:

muenchen.de/koordinierungsstelle


34 REISE

FOTO: BERNY MEYER

NÜRNBERG

100 Jahre Frühlingsfest

Am Samstag, dem 20. April geht es los!

Unter anderem mit dem Festzug „Franken

zeigt sich“ startet um 16.30 Uhr am Eingang

Bayernstraße das Nürnberger Frühlingsfest.

Zu sehen gibt es: Brauereigespanne, Schaustellerfamilien,

Musikkapellen sowie viele

weitere Vereine aus Nürnberg und der Region,

die am Festzug teilnehmen. Auch der

offizielle Bieranstich und das Böllerschießen

dürfen natürlich nicht fehlen.

Egal ob Feinschmecker oder Adrenalinjunkie

– mit weit über 150 Betrieben auf einer

Fläche von 100.000 qm ist für jeden etwas

auf dem Frühlingsfest geboten.

Neben den üblichen, beliebten Volksfest-

Attraktionen, wie Riesenrad, Wildwasserbahn

oder die Achterbahn gibt es dieses

Jahr viele Highlights zum Frühlingsfest.

Darunter eine große Nostalgieausstellung

mit Modellkirmesausstellung, historischen

Exponaten und historischen Schaustellergeschäften

(z. B. das größte Pferdekarussell

der Welt und Flohzirkus), aber auch Europas

größte Hochseiltruppe, die Geschwister

Weisheit, die eine spektakuläre Show auf

dem Hochseil bieten. Dazu kommt eine

Opernaufführung an verschiedenen Fahrgeschäften

der renommierten Pocket Opera

Company sowie ein großes Ballonglühen

des Frankenballon e.V.

Am Sonntag, dem 12. Mai beendet ein Abschlussfeuerwerk

das diesjährige Nürnberger

Frühlingsfest. Mehr Infos gibt’s über die

Website. *jm/mp

20.4. - 12.5., Nürnberger Volksfest, Bayernstr.

100, www.volksfest-nuernberg.de

TIPP

Genuss und Idee

Gegenüber vom Münchner Hauptbahnhof wartet das

25hours Hotel The Royal Bavarian mit einem kulturellen

Schmankerl auf.

Mitten in München, in einem Oberpostamtsgebäude von 1869,

bringt das 25hours Hotel The Royal Bavarian zusammen mit

dem angesagten veganen Coffeeshop – der eventaffinen

Buchhandlung – namens Lost Weekend, Kultur und Bücher an

Reisende, Gäste und Einheimische. Auch kleine Happenings

finden in den extrem schönen Räumlichkeiten in dem kaiserzeitlichen

und von Pop-Art geküssten Hotelgebäude statt.

Der „Kulturkiosk“ ist im ersten Stock auf derselben Ebene wie

die Boilerman Bar, man kann also in Genüssen und Gedanken

schwelgen – nicht nur für Gäste des Hotels klasse! *rä

www.25hours-hotels.com/hotels/

muenchen/the-royal-bavarian, lostweekend.de

IMPRESSUM

Herausgeber: Christian Fischer (cf) & Michael Rädel (rä)

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MITARBEITER:

Jonas Bock (jb), Jonas Mayer (jm), Felix Müller (fm),

Bernd Müller (bm), Jonathan Fink, Björn Berndt (bjö),

Christian KL Fischer (fis), Leander Milbrecht(LM),

Christian Lütjens (cl), Felix Just (fj),

Lektorat: (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke www.sprachdesign.de

Art-Direktion: Janis Cimbulis

Grafik: Denis Hegel

Cover: Fotograf Ovidijus Maslovas,

Model Bartek C./ McFit Models

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Januar 2019). Namentlich gekennzeichnete Artikel

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Die Abbildung oder Erwähnung einer Person

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freuen uns über eingesandte Beiträge, behalten uns

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Jahr, Auslandspreis 50 Euro pro Jahr. Bei Lastschriften

wird die Abogebühr am 3. Bank arbeitstag des

laufenden Monats abgebucht.

Die Anzeigenbelegungseinheit

blu Medien & Verlag GmbH

blu/gab/leo unterliegt der IVW-Auflagenkontrolle


Strand- &

Stadtleben

– alles an

einem Tag.”

Großartig für Ryan und Carson,

Hollywood Beach

© 2019 ILLINOIS DEPARTMENT OF COMMERCE AND ECONOMIC OPPORTUNITY, OFFICE OF TOURISM

Komme für Chicagos kilometerlange Strände und bleibe für

eine Skyline, die es mit allen aufnimmt, die Du je gesehen hast.

Verbringe Deine Tage mit Sehenswürdigkeiten von Weltklasse

und kulinarischen Abenteuern und Deine Nächte im pulsierenden

Rhythmus einer von Stolz erfüllten Stadt. Gehe raus auf die

Straßen und feiere die Vielfalt der Stadt auf Festen wie dem

Northalsted Market Days. Und verpasse auf keinen Fall eines

von Amerikas größten Pride Festivals im kommenden Juni.

ENJOYILLINOIS.DE


REISE

Paris

say hello

to gustave

FOTO: 25HOURS HOTELS

Seit Januar 2019 begrüßt das neue

25hours Hotel Terminus Nord Gäste

und Nachbarn. Ein Kulturmix und urbaner

Rückzugsort mitten im Herzen der

französischen Hauptstadt.

Die bunte Welt der Kulturen lebt mitten

im 10. Bezirk. Vis-à-vis dem zentralen

Bahnhof Gare du Nord liegt hier das

25hours Hotel Terminus Nord und ist

eine Liebeserklärung an den lebendigen

Geist dieses Stadtteils und seine

Bewohner. Lokale Helden dienen als Inspiration:

Das Designbüro Dreimeta hat

sich dabei mit dem Pariser Team Visto

Images zusammengetan und das wilde

Treiben des 10. Arrondissements direkt

ins Haus geholt. Ein verspieltes Durcheinander

mit farbenprächtigen Wandgemälden

im Street-Art-Style schmücken

Räume und öffentliche Bereiche.

Die 237 Zimmer sind Rückzugsorte in

afrikanisch und asiatisch inspirierten

Farben und Formen. Pulsierendes Herz

des Hauses sind das Restaurant Neni

mit israelisch-mediterraner Küche und

die Sape Bar mit großem Tresen und

schweren Ledersesseln.

25hours Hotel Terminus Nord

12, Boulevard de Denain, 75010 Paris

www.25hours-hotels.com

WIR VERLOSEN ein Wochenende im

25hours Hotel Terminus Nord mit zwei

Nächten im Doppelzimmer inklusive

Frühstück. Lust auf Paris? Einfach eine

E-Mail mit dem Betreff 25HOURS IN

PARIS und deinen Kontaktdaten an

contact@25hours-hotels.com schicken!

Der Gewinner wird persönlich

per E-Mail benachrichtigt.

Stockholm:

Schwedens

Perle

FOTO: VISIT STOCKHOLM

Sie ist wohl die schönste Hauptstadt Skandinaviens: Stockholm. Umgeben von

Inseln und Fjorden und mehr im als am Wasser gelegen – was auch ihren Namen

erklärt, der übersetzt Baum- oder Pfahlinsel bedeutet – lockt sie als Reiseziel Touristen

sowohl im Sommer als auch im Winter zu Kurzurlauben.

Liebhaber royalen Kitsches und Prunks

sowie Freunde moderner und klassischer

Architektur können sich gleichermaßen

auf eine volle Dröhnung

vielfältigster Eindrücke freuen. Wer sich

lieber satt isst als satt sieht, der wird in

Stockholm erst recht nicht verhungern:

Die Hauptstadt des Königreichs Schweden

ist auch eine DER Hauptstädte

kreativer Küche. Und weil die Nächte in

Stockholm breitengradbedingt entweder

lang und dunkel oder kurz und hell

sind, hat auch die Bar- und Klubkultur

ihre typisch schwedischen Eigenheiten.

Queeres ist hier ganz selbstverständlich

und als Querschnitt in der Kultur

verankert und präsent, denn das Land

war eines der ersten, das die gleichen

Rechte von LGBTIQ* gesetzlich festschrieb

– Schwedens Ruf als liberales

Utopia begründet sich unter anderem

auf dieser frühen gesellschaftlichen

Akzeptanz. Unter www.stockholmlgbt.

com kann man sich seinen queeren

Stadtrundgang selbst erstellen und

findet die wichtigsten Adressen für Tag

und Nacht. So ist denn auch der Bummel

mit dem oder der Liebsten Hand

in Hand vorbei an historischen Häusern

und in den Museen der beeindruckenden

Altstadt nichts, was Blicke auf

sich ziehen würde. Besonders ans Herz

gelegt sind Fahrten mit den kleinen

Fähren, die die verschiedenen Stadtteilinseln

miteinander verbinden. Ja,

Stockholm als Perle zu bezeichnen ist

nicht übertrieben. Die märchenhaften

Ecken, die man fußläufig erlebt, lassen

dafür zu schnell noch viel romantischverklärte

Assoziationen entstehen. Ob

Kurztrip oder Station auf der großen

Schweden-Tour: Stockholm muss sein!

*cf/ck

www.stockholmlgbt.com


STADT 21

Buenos Aires

Stadt der Kontraste

FOTO: PRIVAT

Pablo (51) und Gustavo (47) wohnen in Buenos Aires und sind

echte Experten, wenn es darum geht, die Szene in Argentiniens

Hauptstadt zu entdecken. Wir haben die beiden nach ihren Lieblingsplätzen

befragt. *dax

Argentinien ist bekannt für Tango, Fleisch und schöne

Männer. Um bei Letzterem zu bleiben: Wo startet man am

besten für einen Drink in der Szene von Buenos Aires?

Gustavo: Der Stadtteil Palermo Soho ist die beste Gegend, um

ins Nachtleben zu starten, und die Work Bar ist die erste Wahl in

Hinblick auf Gay-Bars.

Pablo: Eine weitere Option ist Florería Atlántico, eine „geheime“

Bar, die sich im Keller eines Blumenladens befindet und im Moment

als eine der angesagtesten Bars weltweit gilt. Daher wahrscheinlich

auch der hohe Anteil an schwulem Publikum.

Und wo steigt die beste Party?

Pablo: In Buenos Aires findet man die ganze Woche über ein großes

Angebot. Zu unseren Favoriten gehören auf alle Fälle die einmal

im Monat stattfindende Malevo Party und die samstäglichen

Partys Macho in der Glam Disco und Human Club in der Crobar.

Nach durchtanzter Nacht ist es immer hilfreich zu wissen,

wo man wieder zu Kräften kommt. Was ist ein guter Ort

zum Brunchen?

Gustavo: Das Pride Café in San Telmo ist ideal für einen Sonntagsbrunch

und bei Einheimischen wie auch Touristen gleichermaßen

beliebt.

Pablo: Im Stadtteil Palermo gibt es mit dem Maricafé eine neue

Option. Hier finden Drag-Shows statt und die Gäste können nebenbei

im angeschlossenen Buchladen stöbern.

Wenn jemand zum ersten Mal nach Buenos Aires kommt,

was sollte er auf keinen Fall verpassen?

Gustavo: Einen Spaziergang durch Palermo Soho mit seinen

trendigen Shops, kleinen Bars, Cafés, Galerien und exzellenten Restaurants

sollte man auf jeden Fall einplanen. Dazu einen Besuch

auf dem Friedhof von Recoleta, auf dem Evita Perón beerdigt ist.

Als Kontrast befinden sich dort in unmittelbarer Umgebung einige

der besten Klubs der Stadt.


REISE

MALTA

Reif für die Insel

FOTOS: VISIT MALTA

Dank eines immer beliebter werdenden Pride und einer toleranten

Gesellschaft entwickelt sich die kleine Insel Malta zum Treffpunkt

sonnenverliebter schwuler Besucher aus ganz Europa.

Es gibt diese Momente, in denen der Name „Malta“ einen ganz

besonderen Charme entwickelt. Im Frühherbst zum Beispiel, wenn

die Temperaturen langsam, aber sicher sinken, die ersten Herbststürme

bunte Blätter von den Bäumen fegen und der Regen sanft

gegen die Fenster prasselt. Zugegeben: Der Herbst kann romantisch

sein. Aber „Malta“ klingt eben nach den Verheißungen des Sommers:

nach Sonne, die vom wolkenlosen Himmel scheint, nach dem Meer,

das warm genug ist, um hineinzuhüpfen, und nach leichten Drinks,

die man abends mit neuen Freunden auf einer Dachterrasse unterm

Sternenhimmel genießt.

Nur folgerichtig ist es also, dass Malta,

eine kleine Inselnation rund 90 Kilometer

südlich von Sizilien, im vergangenen

September die Bühne bot für Europas

erstes TropOut-Festival, das bisher in

Südostasien zu Hause war. Zeitgleich zu

TropOut brachte ein weiterer Event die

queere Community zusammen: der Pride

in Valletta, Maltas Hauptstadt. Schwule,

Lesben, Trans* und viele Freunde zogen

mit einer Parade durch die Straßen und

feierten anschließend eine Open-Air-Party

nahe der Stadtmauern.

Gesellschaft im Wandel

Die gelöste Pride-Stimmung ist nur ein

Beispiel für den rasanten gesellschaftlichen

Wandel Maltas. Denn während

in diesem Jahr rund 4.500 Menschen

am Pride teilgenommen haben – relativ

viel angesichts einer Einwohnerzahl von

rund 433.000 Menschen – waren es im

vergangenen Jahr erst 2.500. „Vor fünf

Jahren waren wir sogar nur fünfzig Leute,

die für Gleichstellung demonstriert haben“,

erinnert sich Russell Sammut, der damals

den Pride organisiert hatte. Auch politisch

konnte die queere Bewegung zuletzt viele

Ziele erreichen. So wurden Antidiskriminierungsgesetze

erlassen und die Ehe geöffnet.

Schwule und lesbische Paare haben

das Recht, Kinder zu adoptieren. Die Pride-

Aktivisten würden ihre Erfolge künftig

gerne noch mehr Besuchern präsentieren

und überlegen deshalb, sich als Gastgeber

des EuroPride 2023 zu bewerben.

Kultur & Meer

Da bleibt zu hoffen, dass die kommenden

Besucher Zeit mitbringen, Maltas faszinierende

Landschaft und die lebendigen

Städte zu entdecken. Mit ihren barocken

Palästen versetzt Valletta ihre Gäste beispielsweise

ein wenig ins 16. Jahrhundert.

Damals war die Stadt Hauptquartier des

Malteserordens. Der religiöse – und sehr

reiche – Orden gab ein Vermögen für die

Dekoration der St. John’s Co-Cathedral

aus, einer Kirche, die im Inneren von oben

bis unten mit Blattgold geschmückt ist.

Wunderschön ist das Städtchen Mdina,

einst die Hauptstadt Maltas. Nur eine kurze

Autofahrt von Valletta entfernt, schlängeln

sich hier hinter dicken Stadtmauern

schmale Kopfsteinpflasterstraßen durch

die auf einer Hügelkuppe erbaute Altstadt.

Portale geben den Blick frei auf prunkvolle

Innenhöfe, in denen manchmal Palmen

und Olivenbäume wachsen. Von einem

Aussichtspunkt kann man die gesamte

Insel überblicken und an klaren Tagen

sogar den schneebedeckten Ätna am Horizont

erahnen. Dazwischen liegt nur das

Mittelmeer, das besonders in der Blauen

Lagune, einer kleinen Bucht der Nebeninsel

Comino, verlockend schimmert. Weil

die Küste aus Felsen besteht, reflektieren

Meeresgrund und Wasser die Sonne in

leuchtendem Hellblau. Vielleicht kamen

die Kreuzritter und Seefahrer nach Malta ja

gar nicht zum Beten, sondern aus demselben

Grund wie ihre modernen Nachfahren:

um Sonne zu tanken, ins Meer zu springen

und mit neuen Freunden entspannt ein

paar leichte Drinks zu genießen. *tos

www.visitmalta.com/de


REISE

HIV-Test

FOTO: DAX

Ergebnis

in 10 Minuten

Benidorm

Berge & Meer

Spaniens Costa Blanca ist bekannt für endlose Sandstrände

entlang der Küste und ursprüngliche Dörfer im

bergigen Hinterland. In der Touristenhochburg Benidorm

hat sich über die Jahre eine lebendige Szene entwickelt,

die zum Abschluss des Sommers ihren Gay Pride feiert.

Doch auch wer sportlich ist und die Natur liebt, kommt

hier auf seine Kosten.

Wer auf die an der Küste gelegene Skyline von Benidorm

blickt, bekommt einen Eindruck davon, was Massentourismus

heißt. In Relation zur Einwohnerzahl hält die Stadt

den Rekord für die größte Hochhausdichte weltweit. Und

dennoch hat sie ihren Reiz, nicht nur für Architekturfans.

Vor allen in der Nebensaison im Frühjahr und Herbst,

wenn die Strände nicht überfüllt und die Hotelpreise

moderat sind, ist Benidorm ein guter Ausgangspunkt,

um die Vielfalt der Region und die lokale Szene zu

erkunden. Diese liegen im Herzen der Altstadt jenes

kleinen Fischerdorfes, das Benidorm bis in die 1950er-

Jahre hinein einmal war. In den engen Gassen finden sich

dicht an dicht gut dreißig verschiedene Gay-Bars wie Bar

Code, Bears Bar, Buddha Bar, Lover oder Peoples. Je nach

Wochentag und Uhrzeit ist mal in dieser, mal in jener Bar

besonders viel los – am besten lässt man sich einfach mit

der Menge treiben. Zum Pink Weekend Ende Mai sowie

zum Benidorm Pride Anfang September kommen auch

viele spanische Besucher aus den nahe gelegenen Städten

Alicante, Murcia und Valencia. So sehr manch einer

von den Betonbauten Benidorms abgeschreckt sein mag,

so sehr wird er von der Natur nur wenige Kilometer vom

Stadtzentrum entfernt überrascht sein. Ob mit Fahrrad

oder Boot – entlang der bis zu 300 Meter aufragenden

Steilküste lassen sich zahlreiche kleine Buchten zum Baden

und Schnorcheln entdecken, bevor es abends wieder

auf Entdeckungsreise durch die Szene geht. *dax

www.visitbenidorm.es

Ein HIV-Test schafft Klarheit

Erhältlich in Ihrer Apotheke oder unter www.hivtest-exacto.de

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GESUNDHEIT

REISE

Chicago

Queer seit 1920

FOTOS: CHOOSE CHICAGO

Chicago ist eine Metropole mit über

zwei Millionen Einwohnern im Mittleren

Westen der USA. Gelegen am riesigen

Lake Michigan ist sie besonders für ihre

Architektur und ihr im Sommer angenehmes

Klima bekannt. Weniger bekannt ist

vielleicht die Tatsache, dass sich schon

1920 eine sichtbare und quirlige queere

Subkultur im Stadtteil Towertown entwickelte.

Heute gibt es aus schwuler Sicht

aber noch viel mehr zu entdecken.

Gay Beach

Sonnenhungrige aufgepasst. Wer auf

Strand, Sonne und Männer steht, ist hier

genau richtig aufgehoben. Nur zwanzig

Autominuten von Downtown Chicago

entfernt befindet sich der legendäre

Hollywood Beach: der wirklich bunteste

Fleck Chicagos. Bären und Bärchen,

Tunten und Transen, Dicke und Dünne

sowie der All-American Muscle Boy tummeln

und türmen sich hier dicht an dicht.

Angeheitert durch kühle Drinks und die

testosterongeschwängerte Luft macht es

besonders Spaß, ein Chicagoer Phänomen

zu beobachten: Wer nämlich denkt, der

Lake Michigan würde zum ausgedehnten

Schwimmvergnügen genutzt, der irrt. Vielmehr

erinnert das Bild an die Brutplätze

der Flamingos, die hochbeinig durch das

flache Wasser spazieren. So tut das auch

die queere Beach-Szene und präsentiert

perfekte und vor allem trockene Frisuren

sowie knappe Speedos. Ein wirklich witzigflirtiger

Strand, der im Sommer dringend

auf die To-do-Liste gehört. Mit Getränken

und Snacks sollte man sich schon vor dem

Strandbesuch eindecken, denn Einkaufsmöglichkeiten

gibt es hier keine.

Architektur

Architekturinteressierte werden in Chicago

durch den Gegensatz von Klassik

und Hypermoderne gleich mehrfach

glücklich gemacht. Downtown begeistert

mit seiner modernen Hochhaus-Skyline,

die am besten während einer Kanalfahrt

vom Boot aus zu erleben ist. Die

Reflexion aus Licht, Schatten, Glas und

Wasser bietet hervorragende Momente

für spannende Fotos. Etwas abgelegen

vom Trubel der Innenstadt befindet

sich der westliche Vorort Oak Park mit

zahlreichen Läden und Restaurants. Hier

hat der legendäre Architekt Frank Lloyd

Wright sein Lebenswerk geschaffen. Sein

Studio inmitten bezaubernder Baumalleen

ist heute ein Ort, an dem Originalentwürfe

des Mannes gezeigt werden, der

durch seine Leidenschaft für organische

Strukturen und Materialien bekannt

geworden ist. Er wollte möglichst viel

Tageslicht in die Räume scheinen lassen

und experimentierte dafür unter anderem

mit bunten Glasmosaiken.

Market Days

Seit 1980 sind sie ein Publikumsmagnet

im Mittleren Westen der USA:

die Northalsted Market Days. Eine

bunte Mischung aus Straßenfest

und Infomeile. Jedes Jahr im Sommer

wird im Szeneviertel Boystown

auf der Straße getanzt, geflirtet und

sich informiert. Zwei Tage lang ist es

hier bunt und schrill. Und voll: Rund

200.000 Besucher bevölkern die Straßen

jeweils am zweiten Wochenende

im August (2019: 10. und 11.8.), wobei

Programm und Aussteller wirklich

jede Zielgruppe im Auge haben. Vom

Kinder- und Familienprogramm bis

hin zu Livemusik und Shows reicht die

Bandbreite, unterfüttert im wahrsten

Sinne des Wortes von unzähligen kulinarischen

Angeboten. Was tagsüber

schon ausgelassen startet, findet des

Nachts kein Halten mehr. Besucher

aus ganz Amerika mischen sich unter

die Einheimischen und man trifft sich

im bunten und lauten Gay Village. Hier

wird Bar- und Klub-Hopping bis in die

frühen Morgenstunden zelebriert und

geflirtet, was das Zeug hält. Ein toller

Abschluss für einen Besuch Chicagos,

denn Zeit zum Ausnüchtern hat man

dann im Flug zurück in die Heimat.

*cf/ck

www.choosechicago.com/de1/lgbtq


Illinois

Auf den Spuren

von Frank Lloyd Wright

Malta.

So viel zu erleben.

Inselglück im Mittelmeer

Malta, Gozo & Comino

Im Jubiläumsjahr des Bauhauses ist das Thema Architektur

allgegenwärtig. Dabei wurde das Prinzip „Form folgt Funktion“

bereits Anfang des 20. Jahrhunderts von dem legendären

Architekten, Interior-Designer und Autor Frank Lloyd Wright

entwickelt.

Über 500 Gebäude gehen auf Entwürfe des Genies zurück,

darunter das berühmte Solomon R. Guggenheim Museum in

New York. Der Frank Lloyd Wright Trail folgt dessen Schaffen

von seinen frühesten Entwürfen bis zu seinen bahnbrechendsten

Neuerungen. Ein Roadtrip von Chicago nach Rockford führt

durch Oak Park, Geneva, Hampshire und Belvidere. Eine zweite

Route führt in den Süden von Illinois in die an der Route 66

gelegene Hauptstadt Springfield.

Chicago & Oak Park

Mit dem Emil Bach House, The Rookery, dem Charnley-Persky

House und dem Frederick C. Robie House liegen einige von

Wrights bekanntesten Meisterwerken in Chicago. Gleich

nebenan in Oak Park, einem Vorort von Chicago, findet sich

neben Wrights eigenem Wohnhaus und Studio die größte

Dichte von Wright-Häusern innerhalb der USA.

Kankakee & Springfield

Hier finden sich mit dem B. Harley Bradley House und dem

Dana-Thomas House zwei wahre Architekturschätze.

Vor allem das Dana-Thomas House in Springfield nimmt

eine ganz besondere Stellung ein. Im Gegensatz zu vielen

anderen Wright-Gebäuden ist hier ein Großteil der Möbel

und Inneneinrichtung erhalten geblieben, die ebenfalls von

Wright extra für das Haus entworfen wurden – darunter

prächtige Glasfenster, stilvolle Lampen, ein Esszimmer, ein

Ballsaal sowie eine Kegelbahn.*dax

Weitere Infos zum Frank Lloyd Wright Trail gibt es unter

www.enjoyillinois.de/flw

FOTO: ENJOY ILLINOIS

Auf Malta, Gozo und Comino – dem sonnigen Inseltrio

im Mittelmeer kann man sich schon im Frühling

herrlich auf den Sommer „eingrooven“. In weniger

als 3 Flugstunden geht es „ab auf die Inseln“. Das

kleine EU- Land liegt im aktuellen ILGA-Rating ganz

vorne und überrascht immer mehr Gäste aus der

internationalen LGBT-Community.

Mit einem bunten Mix aus britisch-mediterraneren

Einflüssen, entspannten Lifestyle und einer

unglaublichen Vielfalt an Urlaubsideen - und das über

300 Sonnentagen im Jahr

Lust auf einen Malta Urlaub – hier gibt es den aktuellen

LGBT-Guide www.maltaguide.de

Attraktive Reiseangebote unter:

www.mein-malta-urlaub.de

Veranstaltungstipps:

20.04.2019 Olympus World Tour

24. 04. – 04.05. 2019 Feuerwerksfestival

09.07.2019 Isle of MTV

14. – 16.08.2019 Glitch

06. – 15.09.2019 Pride Week

Kostenfreie Informationen unter:

info@urlaubmalta.com

www.visitmalta.com

www.airmalta.com

www.gaymalta.com


REISE

New York City: Monumental

FOTO: NYC & COMPANY

Beim Gedanken an New York hat man sich

längst an Superlative gewöhnt. Mit dem 50.

Jubiläum des Stonewall-Aufstandes, dessen

Höhepunkt mit dem WorldPride im kommenden

Juni gefeiert wird, setzt die Millionenmetropole

in diesem Jahr einen besonderen

Akzent auf Vielfalt und LGBTIQ*-Rechte.

Doch auch weitere Megaprojekte werden in

diesem und den kommenden Jahren umgesetzt,

und die Stadt hat – selbstbewusst, wie

die New Yorker nun mal so sind – 2019 zum

„Monumental Year“ ausgerufen.

Neue Stadt

Die Hudson Yards sind so ein Projekt, das

die Skyline New Yorks verändern wird. Mit 15

neuen Wolkenkratzern für Wohn- und Büroräume,

etlichen neuen Hotels, Restaurants

und einer Shopping Mall wird am Westufer

Manhattans die Zukunft gebaut. Eine Stadt

für sich. Touristischer Anziehungspunkt soll

„Vessel“ sein, eine 150 Millionen teure, begehbare

Skulptur des Künstlers Thomas Heatherwick,

deren Eröffnung noch in diesem

Jahr geplant ist. Und geshoppt werden kann

ab Ende 2019 in den über hundert Geschäften

der Empire Outlets auf Staten Island.

Kaum zu glauben: Dies ist die erste Outlet

Mall im Stadtgebiet von New York.

Queere Kunst

Mehr Platz finden auch die Exponate

des Museum of Modern

Art, das seine Ausstellungsfläche

noch in diesem Jahr um dreißig

Prozent vergrößert und deswegen

von Mitte Juni bis Oktober

geschlossen sein wird. Zur Kollektion

gehört inzwischen auch

die originale Regenbogenfahne

des 2017 verstorbenen Künstlers

Gilbert Baker, die im ersten Stock

zu sehen ist. Daneben legen sich

etliche Museen und Galerien zum

Stonewall50-Jubiläum mächtig

ins Zeug. So zeigt das Whitney

Museum of American Art noch bis

31. März eine Sonderausstellung

mit Werken von Andy Warhol,

während im Guggenheim Museum

bis Januar 2020 Fotografien von

Robert Mapplethorpe zu sehen

sind. Queere Kunst gibt es das

ganze Jahr über in der berühmten

Sammlung des Leslie-Lohman

Museum of Gay & Lesbian Art, und

die New York Public Library zeigt

bis 14. Juli die Ausstellung „Love &

Resistance: Stonewall“.

Nackt am Broadway

Ein Musical- und Theaterbesuch am

Broadway gehört zu New York wie

der Blick auf die Freiheitsstatue, der

ebenfalls in diesem Jahr ein neues

Museum gewidmet wird. Neben Hits

wie „Harry Potter and the Cursed

Child“, „The Book of Mormon“ oder

„The Cher Show“ steht seit Herbst

2018 auch das lesbische Highschool-

Musical „The Prom“ auf dem Spielplan.

Ebenfalls für Begeisterung

sorgt die Aufführung von „Sleep No

More“, eine dunkle homoerotische

Performance nach William Shakespeares

„Macbeth“, die noch bis

9. Juni im The McKittrick Hotel zu

sehen ist. Und wer sich an Broadway-

Tänzern nicht sattsehen kann, dem

sei „Broadway Bares“ empfohlen: Auf

der Benefizveranstaltung, die dieses

Jahr am 16. Juni stattfinden wird,

schlüpft das Bühnenpersonal in die

Rolle von Stripteasetänzern, zieht vor

aller Augen blank und beschert dem

Publikum monumentale Momente

der anderen Art. *cf

www.nycgo.com/lgbt

www.nycpride.org/2019

Mit United Airlines nach New York

Die amerikanische Fluggesellschaft fliegt täglich ab Berlin, München und Frankfurt

nach New York/Newark in einer Drei-Klassen-Konfiguration mit Economy,

Economy Plus und der Polaris Business Class. Beim Abflug in Newark erwartet

alle Passagiere der Polaris Business Class sowie alle international reisenden Firstund

Business-Class-Gäste der Star-Alliance-Partner die 2018 eröffnete Polaris

Lounge. Auf über 2.500 Quadratmetern Fläche finden sich Schlafzimmer, Dusch-

Suiten, ein privater Speisesaal und eine große Bar als Herzstück der Lounge.

www.united.com


diven gesucht

LIPS Nightclub, Fort Lauderdale

In Greater Fort Lauderdale ist jeder willkommen, der unsere Idee

von Inklusion teilt. Entdecke eine lebendige Vielfalt an Kulturen und

Aktivitäten, die so einzigartig und individuell sind wie Du. Entdecke

mehr unter sunny.org/lgbt

@VisitLauderdale | sunny.org


28 REISE

FOTO: PINKBUDAPEST.COM

BUDAPEST

Unterwegs in

Ungarns Hauptstadt

Hier riecht man Geschichte an jeder Ecke.

Die ist zwar geprägt von Fremdbestimmung

und fragwürdigen Entscheidungen,

dennoch pulsiert das Leben in Ungarns

Hauptstadt, in der es eine lebendige

LGBTIQ*-Szene gibt.

Budapest hat ein sehr dichtes öffentliches

Verkehrsnetz, das die Einwohner und

Touristen gleichermaßen effizient an ihre

Ziele bringt. Wenn man als Tourist in der

Stadt ist, lohnt es sich, die sogenannte

Budapest Card zu kaufen. Mit dieser kann

man sowohl den öffentlichen Nahverkehr

unbegrenzt nutzen (und muss sich folglich

keine Gedanken über Tickets machen)

als auch jede Menge Sehenswürdigkeiten

kostenfrei oder zu ermäßigten Preisen

erleben.

Eine Sightseeingtour beginnt man am

besten von oben: Von der Zitadelle und

der Freiheitsstatue auf der Spitze des Gellértbergs

genießt man eine hervorragende

Aussicht auf die Stadt, unter anderem auf

das berühmte Parlamentsgebäude. Das

1904 fertiggestellte, nach dem Vorbild des

Parlaments in London errichtete Gebäude

ist höchst sehenswert und es gibt

Führungen, die unter anderem auch auf

Deutsch durchgeführt werden. Auch vor

der Großen Markthalle an der Freiheitsbrücke

macht die Tram halt. Ein Besuch

dieses riesigen überdachten Marktes darf

bei keinem Budapest-Besuch fehlen,

besonders nicht, wenn man ein paar

ungarische Spezialitäten mit nach Hause

nehmen möchte. Eine schier unendliche

Auswahl an Paprika, Salami und Tokajer,

aber auch Gänseleber, Kaviar, Gewürze

und anderen Leckereien sowie zahlreiche

authentische Souvenirs gehören hier zum

reichhaltigen Angebot.

Essen & Trinken

Die Kulinarik kommt sicher bei keinem

Trip nach Budapest zu kurz. Wichtig zu

wissen: Gulasch („Gulyás“) ist in Ungarn

immer eine Suppe – was in Deutschland

unter diesem Namen serviert wird (Fleisch

in dickerer Soße), heißt in Ungarn eher

„Pörkölt“ und ist weit weniger kultig als die

Suppe oder das ebenso allgegenwärtige

Paprikahuhn („Paprikás Csirke“). Klassische

Gerichte in moderner Interpretation

findet man überall in der Stadt. Es werden

hier die traditionellen Speisen in modernem

Rahmen serviert, oft mit einem ganz

eigenen Twist. Zum Kaffee geht man am

besten zum Szamos-Schokolademuseum:

Hier lernt man viel über die Geschichte der

Schokolade und kann zahlreiche historische

Ausstellungsstücke bewundern,

einschließlich einer lebensgroßen Marzipanfigur

aus 78 Kilogramm des süßen

Mandelkonfekts. Hausgemachte Kuchen,

Pralinen und Trüffel laden zum Sündigen

ein.

Szene & Ausgehen

Zum Teil verfallene Gebäude, wildromantische

Hinterhöfe, sympathische

Menschen – das alles findet man in

Budapest in den berühmten „Ruin Pubs“.

In den ehemals abrissreifen Gebäuden

wurden einzigartige Kneipen eröffnet, wo

in entspannter Atmosphäre getrunken

und getanzt wird. Die schwule Szene ist

in Budapest tatsächlich sehr lebendig.

Die entsprechenden Lokalitäten brauchen

sich keineswegs zu verstecken –

und tun das auch nicht. Im populärsten

Gay Club der Stadt, dem Alterego, tanzt

man an thematisch unterschiedlichen

Abenden auf zwei Dancefloors. Jeden

Freitag und Samstag gibt es zudem eine

Show mit Dragqueens. „Why Not?“, also

„Warum nicht?“, ist der Name von gleich

zwei nahe beieinander liegenden und

zusammengehörigen Lokalitäten. Im Why

Not Bistro, einem kleinen, aber feinen

Restaurant, gibt es rustikale ungarische

Küche im intimen Rahmen, ein paar Meter

weiter im Why Not Café & Bar lässt

sich der Abend dann fortsetzen. *am

www.pinkbudapest.com


Nordamerika

Ab

€ 299 99*

* One-Way, p. P., inkl. Steuern und Gebühren, ohne Gepäckaufgabe. Condor Flugdienst GmbH, Condor Platz, 60549 Frankfurt am Main.

Wir lieben Fliegen.


30 REISE

24 h Tokio

FOTOS: DAX

Kultur, Kommerz, Tradition, Zukunft – in Japans Hauptstadt sind es die Gegensätze, die

diese Millionenmetropole zu einer der spannendsten Städte der Erde machen. Abgesehen

von einer der größten LGBTIQ*-Communitys der Welt, gibt es aber auch in Tokio

Plätze der Stille. Unsere Tipps für einen Tag in Tokio:

8 Uhr

Der Jetlag macht’s möglich. Je eher man

am Morgen aufwacht, umso besser.

Erstmals galt ein morgendlicher Besuch

des Tskukiji-Fischmarktes mit seiner

spektakulären Thunfischauktion in aller

Herrgottsfrühe als Pflichtprogramm. Im

Oktober 2018 zog der Markt achtzig Jahre

nach seiner Gründung nach Tyoso um –

das Flair ist dahin. Dennoch finden sich

in der Umgebung des alten Marktes jede

Menge kleine Geschäfte und Restaurants,

in denen man sein erstes Sushi-Frühstück

einnehmen kann.

10 Uhr

Nur einen kurzen Fußweg vom alten

Tsukiji-Markt entfernt liegt der

Hamarikyū-Park. Einst dienten die

dortigen Gärten dem japanischen Adel als

Jagdgebiet, heute ist der von glitzernden

Hochhäusern umgebene Park am Ufer des

Flusses Sumida eine Oase der Ruhe. Mit

einem Teehaus, mehreren Seen und seiner

hügelig angelegten Gartenarchitektur ist

Hamarikyū ein sehenswertes Relikt der

Edo-Zeit (1603 – 1868). Die hier ablegenden

Boote bringen die Besucher, vorbei an

der Skyline, ins Stadtviertel Asakusa.

12 Uhr

Rund um Tokios ältesten und wichtigsten

buddhistischem Tempel Sensō-ji hat sich

im Stadtteil Asakusa zumindest die Idee

des alten Tokio erhalten. Durchtrainierte

Rikscha-Fahrer kutschieren hier Touristen

durch die kleinen Straßen, vorbei an unzähligen

Souvenirgeschäften. Hier gibt es

auch zahlreiche Restaurants, wie wäre es

jetzt also mit Sushi, Ramen oder Tempura?

Danach sollte man sich noch etwas Zeit

nehmen, die Tempelanlage zu erkunden,

deren Ursprünge bereits ins 7. Jahrhundert

zurückreichen.

15 Uhr

Kontrastprogramm: Das Viertel rund um

den Bahnhof Harajuku gilt als Trendviertel

der Stadt, in dem vor allem junge Japanerinnen

und Japaner shoppen. An der engen

Einkaufsstraße Takeshita-dōri liegen zum

Teil sehr skurrile Läden, darunter etwa einer

mit Regenbogenzuckerwatte sowie ein

Eulen-Café.

17 Uhr

Zeit für eine Pause. Bei der Suche nach

einem Hotel sollte man sich auf die Gegend

am Bahnhof Shinjuku konzentrieren. Von

hier aus kommt man gut in alle Teile der

Stadt, ein Spaziergang durch das Vergnügungsviertel

mit seinen Leuchtreklamen

und Videowänden ist zudem bei Nacht ein

echtes Highlight.

20 Uhr

Tokios bekanntestes LGBTIQ*-Szeneviertel

liegt nur etwa zehn Minuten zu Fuß vom

Bahnhof Shinjuku entfernt. In Ni-chōme

finden sich an die 300 (!) schwule Bars,

die meisten liegen jedoch versteckt in

Hochhäusern und haben die Größe eines

Wohnzimmers. Der japanische LGBTIQ*-Reisespezialist

Out Asia Travel bietet eine individuelle

Tour durch die Szene, angefangen

vom Abendessen in einem schwul geführten

Restaurants mit japanischer Küche bis zum

nächtlichen Pub-Crawl durch Bars, die man

als Europäer sonst kaum alleine betreten

würde. Natürlich geht der Streifzug auch auf

eigene Faust, besonders touristenfreundlich

sind etwa die Bars Tokio Eagle, AiiRo Café

oder Friends. Unser Tipp: Für einen Absacker

in die japanische schwule Whiskey-Bar

Uncle Uncool.*dax

Zahlreiche Tipps für einen Besuch Tokios

gibt es auch auf der Seite des offiziellen

Tourismusportals www.gotokyo.org


WELLNESS

JAPANISCHE PRÄZISION

Seit Jahrtausenden feilen

die japanischen Schmiede

im wahrsten Sinne des Wortes

an der perfekten Klinge. Vielen

ist die Saga um die Entstehung

des japanischen Kaiserreichs als

Ergebnis jahrzehntelanger Kämpfe

verfeindeter Kleinstaaten ein

Begriff – Hollywood verfilmte sie

mit Tom Cruise in der Hauptrolle.

Geführt wurden die Kämpfe mit

dem Katana, dem Langschwert der

Samurai.

Nun ist die Samurai-Saga aber keine Erfindung,

sondern nur ausgeschmückte Volkserzählung

einer tatsächlichen Entwicklung:

Als Japan als Nation zusammengeschmiedet

war, wurden die Samurai verboten und die

abertausenden von Schwertschmieden

auf einen Schlag ihre Auftraggeber los.

Das war die Geburtsstunde von Japans

Aufstieg zur weltweit führenden Nation

in der Herstellung und Verarbeitung von

Edelstahl. Anstatt die Langschwerter zu

schmieden, verlegten sich die Manufakturen

auf die Herstellung von Rasierklingen,

Messern und Werkzeugen und nutzten so

das über Jahrhunderte angesammelte

Wissen weiter.

Panasonic greift bei der Herstellung

seiner Rasierer und Haartrimmer

auf genau diese Jahrtausende

alte Erfahrung zurück. Der für die

Klingen verwendete Yasuki-Hagane-

Edelstahl hat Weltruf – einerseits

elastisch und biegsam, um Stöße

abzufedern und nicht zu brechen,

andererseits eine Schneide, die

so scharf ist, dass ein Seidentuch,

gleitet es achtlos darüber, in zwei Teile

geschnitten wird.

TRIMMEN 3.0

Die elektrischen Design-Trimmer

ER-GD50/60 setzen neue Maßstäbe in

Präzision und Sicherheit. Alle drei Geräte

haben eine Gemeinsamkeit: eine breite

und abgerundete Sicherheitsklinge. Der

neuartige Einsatz der japanischen Klingentechnologie

verlängert die Lebensdauer

und sorgt für eine überaus gründliche und

dabei schonendere und angenehmere

Rasur. Dabei sind die Geräte auch noch

Rasierer, Trimmer und Bartdesigner in

einem. Sie bieten zahlreiche Stylingmöglichkeiten

für mehr Flexibilität und

Kreativität beim Gestalten des Barts.

Das schmale I-förmige Design macht die

Handhabung kinderleicht. Präzises Rasieren

an den Wangen und unter dem Kinn gelingt

spielend, die Klingen sind abgerundet und

stehen sehr eng, so schonen sie empfindliche

Haut. Die Klinge ist einfach unter

fließendem Wasser abwaschbar.

DIE RASUR WIRD SMART

Mit den Premium Rasierern ES-LV9Q

und ES-LV6Q wird eine neue Ära eingeleitet.

Die neuen Nass/Trocken-Rasierer

Haargenau trimmen mit dem

Design-Trimmer ER-GD50/60 von Panasonic

überzeugen mit der erstmals eingesetzten

Smart-Lock-Technologie, einem flexiblen

Multi-Flex 5D-Scherkopf-System und

der weltweit einzigartigen Panasonic

Linearmotortechnologie. Mit dem neuen

Panasonic Smart-Lock-Sensor und dem

Bartdichten-Sensor weist Panasonic

bei den Premium-Rasierermodellen

den Weg in Richtung smarter Rasur. Ein

„Ausversehen-Anschalten“ ist bei den

neuen Geräten somit ausgeschlossen. Der

integrierte Bartdichten-Sensor ermittelt

die individuelle Bartstruktur in Echtzeit

und passt die Leistung des Scherkopfes

entsprechend an. Bereits rasierte Stellen

werden erkannt und die Leistung reduziert,

um unnötige Hautreizungen zu vermeiden.

Das in Verbindung mit einem Multi-Flex

5D-Scherkopf-System, den nano-polierten

Klingen mit einem Schliffwinkel von 30

Grad und der patentierte Linearmotortechnologie

(bis zu 70.000 Schneidebewegungen

pro Minute) machen die Geräte zu

einem Begleiter, den sogar jeder Samurai

neben seinem Katana führen würde. Denn

durch praktisches Zubehör, ultraleichte

Bauweise und extrem lange Akkulaufzeit,

sind sie auch auf Reisen in die entlegensten

japanischen Gegenden immer mit dabei. *ck

www.experience.panasonic.de

Smarte Innovation: Die Premium

Rasierer ES-LV9Q und ES-LV6Q von Panasonic


32 REISE

Wien Europa

feiert

Vom 1. bis 16. Juni 2019 wird Wien zum Zentrum

der europäischen LGBTIQ*-Community:

Zum EuroPride werden zwei Wochen lang zahlreiche

Informations-, Diskussions- und Kulturveranstaltungen

sowie Partys für Gleichstellung

und Toleranz wie auch gegen Homophobie und

Ausgrenzung kämpfen. Einige Veranstaltungen

stehen bereits fest: So wird es neben der

großen Parade einen EuroPride Run, einen Pride

Beach, einen Pride-Tag im Zoo, Pride-Führungen

durch Wiener Museen, Filmabende und

einen EuroPride Pooltag im Schönbrunnerbad

geben. *dax

1. – 16.6., Wien | www.europride2019.at

FOTO: WIEN TOURISMUS/PAUL BAUER

Brüssel: Saisonstart

Rom: Sportlich

FOTO: VISIT BRUSSELS / ERIK DANHIER

FOTO: PIXABAY.COM

Als erste europäische Hauptstadt

feiert Brüssel ihren Pride

bereits Mitte Mai. Rund um

den Mont des Arts sorgen die

Veranstalter im Pride Village

für musikalische, kulinarische

und kulturelle Abwechslung,

während man sich an den

Ständen zahlreicher Organisationen

über deren Arbeit

informieren kann. Höhepunkt

ist die farbenfrohe Parade

mitten durch das Brüsseler

Stadtzentrum, bevor sich

die Besucher im Anschluss

ins wilde Nachtleben der

Stadt stürzen. *dax

18.5., Brüssel | www.pride.be

Schwule Großveranstaltungen haben es in Italiens

Hauptstadt erfahrungsgemäß schwer – man denke etwa

an den WorldPride 2000. Umso erfreulicher ist es, dass

mit den EuroGames 2019 Europas größter LGBTIQ*-

Sportevent diesmal in Rom stattfindet. Die Teilnehmenden

erwartet ein dreitägiges Programm, das neben den

Wettkämpfen (u. a. in den Disziplinen Fußball, Tennis,

Volleyball, Badminton, Rugby, Schwimmen, Wasserball,

Tanzen, Leichtathletik und Golf) auch eine Konferenz

zum Thema „Out im Sport“ sowie Kulturveranstaltungen

beinhaltet. *dax

11. – 13.7., Rom | www.romaeurogames2019.org


was

andere auch

Es ist deine Entscheidung, mit einer

erfolgreichen Behandlung kannst du

leben, wie du es willst.

Nimm dein Leben in die Hand und erfahre

mehr auf NOCHVIELVOR.de

www.nochvielvor.de

Eine Initiative von

für ein positives Leben mit HIV.


REISE

RATGEBER

HIV,PrEP & REISE?

Vor elf Jahren hoben die USA

das bis dahin gültige Einreiseverbot

für HIV-Positive auf.

Ein wichtiger Schritt, dennoch

sind weiterhin viele Länder

restriktiv, was die Einreise

HIV-Positiver angeht. Besonders

ärgerlich: Wer die

PrEP nimmt, steckt in einem

Dilemma, denn er hat HIV-

Medikamente im Gepäck.

Innerhalb der Europäischen

Union ist die Mitnahme von

bis zu einem Dreimonatsvorrat

an verschreibungspflichtigen

Medikamenten generell kein

Problem. Außerhalb der EU

ergeben sich unterschiedliche

Probleme.

Angaben im Visum

Bei einer Einreise in die USA

muss man laut Visa-Bestimmungen

immer noch einen

ärztlichen Beleg vorlegen

können, der die Mitführung

verschreibungspflichtiger

Medikamente rechtfertigt.

Gibt man im Fragebogen an,

gesund zu sein, kommt man

bei einer Kontrolle eventuell

in eine Bredouille. Richtig unangenehm

wird das in diesen

zurzeit gelisteten Ländern –

hier ist die Einreise HIV-Positiver

strikt untersagt: Brunei,

Äquatorialguinea, Irak, Iran,

Jemen, Jordanien, Papua-Neuguinea,

Katar, Russische Föderation,

Salomonen, Vereinigte

Arabische Emirate. Wer hier

die Infektion verheimlicht oder

aber mit PrEP-Medikamenten

die Einreise versucht, riskiert

die sofortige Abschiebung. Die

Deutsche AIDS-Hilfe hat auf

ihrer Internetseite

www.aidshilfe.de ein PDF zum

Thema veröffentlicht. *ck

Auch für

Globetrotter:

Power fürs Haar

Zwei neue Reisebegleiter für Männer mit erblich bedingtem

Haarausfall hat BRISK im Sortiment.

Das silikonfreie BRISK Power

Shampoo mit Arginin reinigt und

pflegt das Haar, verbessert die

Haarstruktur und sorgt für mehr

Volumen. Die Haare werden so

optimal auf die anschließende

Behandlung mit dem BRISK Power

Liquid vorbereitet. Die regelmäßige

Anwendung des BRISK Power

Liquid erhöht, dank patentierter

Rezeptur, den Arginin-Anteil im

Haar. Der haaridentische Proteinbaustein

Argenin stimuliert nicht

nur, sondern verbleibt nachweislich

als Materie im Haar. Die Struktur

wird dabei gestärkt. Das Resultat:

griffigere und fülligere Haare.

www.brisk-for-men.de

GESUNDHEIT

Schlau zu HIV mit Dr. Nils Postel

„Unter der Nachweisgrenze“ und „Schutz

durch Therapie“ sind Schlagworte, die

immer noch bei viel zu wenigen Menschen

bekannt sind. Was bedeutet das

in Amerika inzwischen

breit beworbene „U=U“

eigentlich? Wir fragten

nach bei Dr. Nils Postel

von der Schwerpunktpraxis

prinzmed in München

(www.prinzmed.de). *ck

Wofür steht U=U?

Das ist die Kurzform für

„undetectable equals

untransmittable“, also

„nicht nachweisbar

bedeutet nicht übertragbar“.

Damit ist gemeint,

dass ein HIV-Infizierter,

der erfolgreich behandelt ist, das Virus

nicht auf jemand anderen übertragen

kann, und zwar auch dann nicht, wenn

er kein Kondom verwendet oder stark

blutet. Erfolgreich behandelt heißt, dass

die Kombinationstherapie die Vermehrung

des Virus vollständig blockiert, sodass

sich in der Blutflüssigkeit keine vermehrungsfähigen

Viren mehr befinden. Wo

keine vermehrungsfähigen Viren sind, ist

eine Ansteckung ausgeschlossen.

Das kann

„technisch“ schlicht nicht

funktionieren. Mittlerweile

sind zu diesem Thema

mehrere große Studien

veröffentlicht worden; in

keiner Studie wurde eine

Übertragung vom positiven

auf den negativen

Partner festgestellt. Wir

reden hier von mehr als

77.000 dokumentierten

Sexualkontakten ohne

Kondom.

Wie viele Ihrer Patienten mit HIV

wissen von Anfang an über U=U

Bescheid?

Sehr wenige. Es gibt eine Gruppe von

Aktivisten, die die Daten besser kennen

als mancher Arzt. Aber das Gros der

Patienten ist mit dem Thema nicht befasst,

und der Wissenstand ist meistens

nicht sehr groß.

Sprechen Sie es bei der Frage zum

Therapiestart aktiv an und ist es

für die Patienten ein relevantes

Argument?

Ja, ich führe bei Neupatienten lange

Aufklärungs- und Informationsgespräche,

in denen es auch um die Übertragbarkeit

von HIV geht – für viele Infizierte ein äußerst

wichtiges Thema. Die größte Angst

des Positiven ist sehr oft, jemand anderen

anzustecken. Genauso, wie es dazugehört,

einem frisch Infizierten klar zu

sagen, dass er in den nächsten Wochen

sehr ansteckend ist, gehört es dazu, über

die Wirkung der antiretroviralen Therapie

zu sprechen und über die Bedeutung des

„Unter-der-Nachweisgrenze-Seins“. Das

entlastet die Betroffenen sehr. Bei der

Besprechung der Blutwerte nimmt diese

Frage immer einen großen Raum ein: Bin

ich weiterhin nicht ansteckend?


Deine Reise beginnt hier. Teile deine Liebe auf dem spannendsten Netzwerk für Schwule,

Bi-Männer und Transgender. Downloade die ROMEO-App in deinem App-Store,

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MUSIK

FOTO: THOMAS REUTTER

NACHGEFRAGT

ALPHAVILLE

im Interview

Ihre Musik ist legendär, bis

heute steht Alphaville für Pop

der Extraklasse. Gerade erst waren

sie mit Gloria Gaynor auf Tour. Wir

sprachen mit den Masterminds

Marian Gold und Bernhard Lloyd

anlässlich der Wiederveröffentlichung

des Kultalbums „Forever

Young“ am 15. März.

Wie groß war deine Mitsprache beim

Re-Release in Sachen Bonustracks?

Bernhard: 100%iges Mitspracherecht!

Marian: Anders: Die anderen hatten auch

etwas Mitspracherecht. (lacht)

Welches ist dein persönliches

Lieblingslied vom Album?

Marian: „Summer in Berlin“. Das Stück hat

nichts von seiner Aktualität verloren. Wir

waren damals in Münster und ich hatte

wahnsinniges Heimweh nach Berlin. Ein

Lied über das komische Gebilde namens

West-Berlin. Es beschreibt nicht die

schönen Seiten der Stadt, es handelt von

dreckigen Ecken, der Mauer, dem Müll

... Die Widersprüchlichkeit in dem Lied

mag ich. Es gibt nichts Spannenderes als

Widersprüche.

Einer eurer größten Hits auf dem

Album hat dir, Marian, einst nicht

gefallen: „Sounds Like a Melody“,

warum eigentlich nicht?

Marian: Das lag daran, wie es entstanden

ist. Nach dem extremen Erfolg von

„Big in Japan“ wollte das Label noch eine

Uptempo-Nummer, bevor „Forever Young“

erscheint. Also mussten wir ein schnelles

Stück schreiben. Für mich war diese

Herangehensweise neu, sie irritierte mich.

Eigentlich schreiben wir immer Lieder über

Themen, die uns bewegen. „Big in Japan“

etwa handelt von der Drogenszene am

Zoologischen Garten in Berlin. „Sounds

Like a Melody“ mussten wir machen ...

Aber letztendlich hat das Stück als Single

total gut funktioniert. Mitte der 1990er

haben wir es erstmals wieder live gespielt,

und das hat viel Spaß gemacht! Inzwischen

mag ich es auch.

Sandra hat „Big in Japan“ einmal auf

Deutsch gecovert. Kennst du ihre

Version?

Bernhard: Ja, „Japan ist weit“ ... (lacht)

Damals waren Sandra und Michael Cretu

noch völlig unbekannt, sie haben sich

damals dran versucht. Keiner von uns hat

damit ein Problem.

Marian: Was soll man dazu sagen. Es

wurde eine deutsche Schlagerversion. Das

Originallied geht eben über die Heroinszene,

über Junkies ... Die Coverversion

ging damals bei uns in der Band unter, wir

waren beschäftigt.

Und „Forever Young“ von Interactive?

Bernhard: Ich habe auf meinem Rechner

circa neunzig Coverversionen von dem

Lied in fast allen Musikarten, da passt es

ganz gut rein. Natürlich war diese Version

grenzwertig. Aber: Verhindern kann man es

eh nicht.

Eure Musik ist eigentlich recht

melancholisch, oder?

Marian: Das ist schon wahr. „Dance with

Me“ (vom 2. Alphaville-Album, Anm. d.

Red.) geht gut ab, man kann es aber auch

als Ballade spielen, dann wird das Lied

tieftraurig. Melancholie steckt in vielen

Alphaville-Stücken drin!

Ihr geht auf Tour, worauf kann man

sich freuen?

Marian: Wir werden uns erstmals wieder

den analogen Synthesizern und den

Originalversionen annähern. Es wird ein

Experiment, das alles live zu spielen. Nach

langer, langer Zeit wird es wieder eine Tour

werden, auf der wir ganz nah an den Originalstücken

dran sind.

*Interview: Michael Rädel

TOURTERMINE

15.3. – Leipzig (Haus Auensee),

16.3. – Stuttgart (Im Wizemann),

19.3. – Bochum (Zeche),

20.3. – Köln (Kantine),

29.3. – Berlin (Huxley's Neue Welt),

30.3. – Hamburg (Gruenspan),

9.4. – Frankfurt (Batschkapp),

10.4. – München (Technikum),

www.alphaville.earth


MUSIK

INTERVIEW

PHILIPPE JAROUSSKY:

ob König oder Mädchen

Selbst wenn er nicht so aussieht, auch Star-Opernsänger

Philippe Jaroussky ist nun schon über vierzig. Und mit dem

Alter kommen die einen oder anderen Problemchen – oder gleich ein

Hexenschuss.

FOTO: PARLOPHONE RECORDS

„Ich hab mich falsch bewegt … und

es ist wirklich sehr schmerzhaft.

Aber dafür muss ich die nächsten

Tage nicht singen!“, lacht er am Telefon,

nachdem er seinen Trip nach

Berlin für unser Interview absagen

musste. „Mein Vater hatte schon Rückenprobleme

… so etwas in der Art

passiert mir alle zwei Jahre. Ich muss

dringend mit Sport anfangen – aber

ich bin so faul.“ Da übertreibt er allerdings

ziemlich: Immerhin ist Philippe

einer der gefragtesten Countertenöre,

und neben Engagements in den

großen Opernhäusern der Welt und

regelmäßigen Veröffentlichungen

hat er vor zwei Jahren sogar eine

eigene Akademie gegründet.

War vierzig zu werden also gar keine

so große Sache? „Dieser Geburtstag

ist für jeden ein großer Schritt. Es

war auch für mich ein guter Moment

zu schauen, was ich bisher getan

habe und was ich noch tun möchte.

Aber ich gestehe, wenn ich morgen

sterben würde – was hatte ich für ein

Leben! Ich konnte die Welt bereisen,

hatte nie Geldprobleme, durfte all

die Musiker treffen. Plus viel Zeit für

meine Freunde. Was für ein Privileg!

Und ich kann ausschlafen!“, lacht er

wieder. Er macht sich nicht einmal

Sorgen um seine Stimme. „Als ich

zwanzig war, war sie sehr flexibel.

Wenn ich alte Aufnahmen höre, weiß

ich, das kann ich nicht mehr. Dafür

habe ich jetzt das Bewusstsein für

Melodie und Worte. Meine Stimme

mag an Schnelligkeit verloren

haben, aber sie ist stärker und

ausdrucksstärker. Und wenn ich sie

morgen verliere, könnte ich immer

noch Lehrer werden.“ Was er mit

seiner Académie Musicale Philippe

Jaroussky schon vorzubereiten

scheint. „Die Idee, Menschen ein Jahr

zu begleiten, ihnen Gelegenheiten

zu geben und Freundschaften anzubahnen,

liebe ich. Wenn ich träumen

darf, möchte ich, dass die Akademie

mich überlebt.“ Es scheint, als wolle

er auch mit seinen neuen Aufnahmen

der Welt etwas beibringen,

denn wo zu oft nur wohlbekannte

Komponisten und Stücke immer

und immer wieder aufgenommen

werden, nimmt sich Philippe jetzt

auf „Ombra mai fu“ den Barockmeister

Cavalli vor. „In den letzten fünf

bis zehn Jahren gab es ein Revival

seiner Musik, weil sein dramatisches

Potenzial endlich erkannt wurde.

Die meisten seiner Arien sind weniger

als fünf Minuten lang, dieser

Stil überrascht. Und seine Musik

ist voller Freiheit.“

Und dann ist da noch etwas, das

Philippe an seinem Beruf liebt:

die wunderschönen, opulenten

Kleidungsstücke, die zu seinen

Auftritten gehören. „Ich mag

es, mich zu verkleiden! Ich bin

ja vor allem Musiker und war

nie der geborene Schauspieler.

Ob ich ein König

oder Mädchen auf der

Bühne bin, das Kostüm

hilft mir sehr. Wochenlang

proben wir

ohne – du singst

in dem, was du

sowieso anhast,

da ist es schwer,

in den Charakter

zu kommen. Aber

wenn das Make-up

und die Kostüme da

sind … Jetzt kann ich

anders sein, jetzt kann ich

verrückt sein!“ *fis

LIVE

30.3., Konzerthaus – Berlin,1 .4., Hannover – NDR, Großer Sendesaal,

3.4., Elbphilharmonie – Hamburg, 13.4., Theater Essen – Essen,

7.7., Prinzregententheater – München, 9.7., Festsaal Reitstadel –

Neumarkt, 11.7., Max-Littmann-Saal – Bad Kissingen


MUSIK

INTERVIEW

DADDY’S BOY

TOM WALKER

Eigentlich müsste Tom Walker

das Jahr 2018 erst einmal in

Ruhe verdauen. „Es war sehr busy!“,

fasst Tom 130 Auftritte, über dreißig

Festivalgigs und die Aufnahmen

für das Debütalbum „What A Time

To Be Alive“ nonchalant zusammen.

Und das alles wegen des

Songs „Leave A Light On“, von dem

weltweit mittlerweile 1,8 Millionen

Exemplare verkauft wurden und

der Platz eins der iTunes-Charts in

sechzehn Ländern erreichte. Alles

also nur wegen dieses Hits – und

wegen seines Vaters.

Nach seiner Geburt in Schottland wurde

Tom mit drei Jahren von seiner Familie

runter nach Manchester geschleppt,

aber ansonsten gibt es nichts, worüber

er sich bei ihnen beschweren könnte.

Zum Beispiel und vor allem über die Liebe

seines Vaters zur Musik. So hat ihn sein

Erziehungsberechtigter mit nach Paris genommen,

damit sie zusammen AC/DC live

sehen konnten. Tom war neun. Und wollte

danach auch eine Gitarre haben, womit

sein Vater null Probleme hatte. Auch nicht,

als Tom anfing, sich weitere Instrumente

selbst beizubringen, inklusive ausgerechnet

Schlagzeug. „Mein Vater sah einfach, dass

ich Musik wirklich liebte. Und dann hatte

ich auch noch das Glück, dass ich gut darin

war. Und ich war an nichts sonst interessiert.

Ich hasste die Schule sogar!“, lacht er

heute. Gab es also gar keinen anderen Weg

für ihn? „Ich bin mir sicher, irgendetwas

hätte ich machen können. Ich war eine

Zeit lang Koch zum Beispiel …“ Was ja im

Idealfall auch ein kreativer Beruf gewesen

wäre. „Und etwas, das ich mit meinen

Händen mache! Jede Arbeit, die ich je

hatte, war sehr aktiv. Ich bin nicht gut

darin, rumzusitzen wie in einem Büro, wo

ich E-Mails schreiben soll. Die schreibe ich

schon so nie! Was alle mittlerweile auch

begriffen haben!“, lacht Tom wieder.

Noch ein weiterer entscheidender Anstoß

kam von seinem Vater. „Ich habe mir

immer Lieder ausgedacht, oben in meinem

Zimmer, was mein Vater unten mitgehört

hat. Eines Tages kam er mit einem

Aufnahmegerät nach Hause: ,Ständig

spielst du neue Ideen – und dann vergisst

du sie wieder. Nimm sie auf!‘“ Das war der

Moment, in dem Tom begann, die Sache

ernst zu nehmen. Erst wurde er Gitarrist in

einer Schülerband namens Plastik College,

wo ihm die Idee angetragen wurde, dass er

singen sollte. Was er später in seiner eigenen

Band und vor allem solo umsetzte.

So ging es auch durch die Pubs. „Ich war

zu Beginn nur am Schwitzen, sehr nervös,

und wahrscheinlich wirkte ich wie ein

komplettes Wrack! Anfangs wurde ich

einfach ignoriert, aber irgendwann hörten

sie dann doch zu – und ich bekam mehr

und mehr Auftritte.“ Der entscheidende

Moment kam, als das Management eines

Freundes auf einen Remix aufmerksam

wurde, den sie zusammen von einem seiner

Lieder gemacht hatten. „Sie fragten, ob

ich mehr solcher Songs machen könnte.

Und ich antwortete: ,Ja! Klar doch!‘, und

wirkte wohl, als meinte ich es so, aber

eigentlich hatte ich keine Ahnung, was ich

da sagte!“ Doch der Rest ist, wie man so

schön sagt, Geschichte. Eine Geschichte,

die mit „What A Time To Be Alive“ erst

richtig beginnen wird. *fis


VINYL

#PRINCE:

2019 wieder

voll dabei

CHILL-OUT

Neu aufgelegt:

Massive Attack

MUSIK

Am 19.4. erscheint die remasterte Edition

ihres 1998er-„Mezzanine“-Albums in verschiedenen

Formaten – mit Bonustracks.

Gerade startete ein

„Re-Release-Projekt“

auf CD und Vinyl.

Los geht es mit den Alben

„Musicology“, „3121“ und

„Planet Earth“, alle Alben

erreichten höchste Chartplatzierungen,

und Grammy-

Auszeichnungen gab es als

Krönung noch obendrauf.

Prince war zeitlebens immer

glitzernder als etwa George

Michael oder Jacko, Make-up

liebend und gerne in Violett

und Gold gewandet. Auch das

Haar des androgynen Frauenschwarms

glänzte immer

wie eine Discokugel! Stars wie

Madonna, Amy Winehouse und Beyoncé arbeiteten mit ihm,

Sarah Connor nennt ihn als einen ihrer Haupteinflüsse. *rä

Die Jungs von Massive Attack aus Bristol machen,

was ihnen gefällt, und das auch immer

richtig gut. Bereits 1991 landeten sie zwei ihrer

größten Hits, „Safe from Harm“ und „Unfinished

Sympathy“. Ihr Markenzeichen damals: soulige

Gesänge auf ungewöhnlichen Musikbetten, die

weder Pop noch Rock oder Reggae waren. Ihren

einzigartigen Stil verfeinerten sie unter anderem

mit den Singles „Protection“,„Karmacoma“ und

„Teardrop“ – Letzteres vom Album „Mezzanine“,

das jetzt mit Bonustracks und Remixen neu

rauskommt. Auch auf farbigem Vinyl! *rä

DIE NEUE SHOW! LIVE 2019

ab 14.03.2019 auf Tour

Berlin, Bremen, Frankfurt a.M., Hannover, Köln, München,

Oberhausen, Stuttgart und viele weitere Städte

MIT ALLEN HITS

AUS SEINEM

NUMMER 1 ALBUM!

LIVE 2019

ab 12.10.2019 auf Tour

Berlin, Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, Saarbrücken

und viele weitere Städte

LIVE

ab 13.09.2019 auf Tour

Berlin, Dresden, Hamburg, Köln, München, Frankfurt a.M.

und viele weitere Städte

www.eventim.de


MUSIK

FOTO: CHRISTOPH KÖSTLIN

INTERVIEW

ANNETT LOUISAN

über „Kleine große Liebe“

Annett Louisan ist eine der

wortwitzigsten ernsten

Künstlerinnen der Deutsch-Pop-

Welt. Wir sprachen mit ihr über

ihr neues Album, Spotify und die

kommende Tour.

Dein neues Album dreht sich um das

Thema aller Themen: die Liebe. Viele

sagen, die deutsche Sprache sei nicht

die der Liebe. Bei dir wird sie es aber

schon. Wie schaffst du es eigentlich,

nie schmalzig zu klingen?

Über die Jahre habe ich meine eigene kleine

Formel entwickelt, auf Deutsch zu singen.

Wenn man Musik liebt, dann findet man

diesen Weg. Ich finde die deutsche Sprache

sehr interessant und sie klingt auch sehr

schön – man muss eben wissen, wie man

sie einsetzt, auch phonetisch. Zum Thema

Liebe: Es gibt keinen besseren Grund für

Musik als die Liebe. Sie ist der Motor für

alles, auch für Hass. Am Ende wollen wir alle

geliebt werden, darum geht es.

Über das Lied „Die schönsten Wege

sind aus Holz“ hast du gesagt, dass

man am Leben verzweifeln oder es

mit Humor nehmen kann. Beherzigst

du das auch immer?

Ich versuche das sehr. Bei mir läuten immer

die Alarmglocken, wenn ich merke, dass ich

meinen Humor verliere. Dann versuche ich,

gegen meine Gefühle anzugehen. Wenn ich

keine Lust habe aufzustehen, weil ich denke

„heute ist ein grauer Tag“, dann quäle ich

mich eben raus ... Die leichten Dinge schwer

machen, die schweren Dinge leicht – das

ist ein Rezept. Das Leben ist ambivalent,

das müssen wir akzeptieren. Je mehr ich

gelernt habe, dass es immer zwei Seiten im

Leben gibt, desto besser kann ich mit ihnen

umgehen.

Welches Lied auf „Kleine große Liebe“

sollte ein Spotify-Hörer auf jeden Fall

anhören?

„Borderline“, wobei, da ist wahrscheinlich

das Intro zu lang. (lacht) Meine Intros sind

doch immer sehr lang, da falle ich wohl

durch den Algorithmus.

Wie stehst du zu Spotify?

Ich bin kein Gegner. Aber ein Album, bei

mir jetzt dann ein Doppelalbum, das ist das

ganze Bild. Ein Lied ist eben nur ein Lied,

die ganze Geschichte bekommt man nur

mit dem Album. Es gibt Hörer, die kaufen

ein Album und hören es „nur“ zweimal im

Monat an, aber eben ganz. Die klicken nicht

vierzigmal ein Lied am Tag an ... Wo werden

die gezählt? Das System ist noch nicht

ganz zu Ende gedacht. Das System ist noch

nicht ganz fair, wie was gewertet wird.

Vor 15 Jahren erschien dein erstes

Album, damals gab es noch keine

Streaming-Dienste.

Ich bin kein Verweigerer von Fortschritt.

Früher war nicht alles besser, damals war

iTunes neu, jetzt streamt man. Ich bin ganz

geduldig, ich werde mein Publikum finden.

Was erwartet uns auf deiner Tour

im Herbst und auf den Festivals im

Sommer?

Ich brenne darauf, die beiden recht unterschiedlichen

Seiten des neuen Albums live

umzusetzen. Gerade bin ich dabei, eine

Bandprobe zu organisieren ... Ich versuche,

zwei Welten aufzumachen, die sich dann

doch verbinden, es wird viel Neues geben,

aber ich bleibe mir selbst treu: Ich bin eine

Chansonsängerin, und das möchte ich auch

sein.

*Interview: Michael Rädel

TOURNEE

21.10. – Dresden, Konzertsaal im Kulturpalast,

23.10. – Erfurt, Messe, 25.10. –

Magdeburg, Stadthalle, 26.10. – Braunschweig,

Staatstheater Braunschweig,

28.10. – München, Philharmonie im

Gasteig, 29.10. – Nürnberg, Meistersingerhalle,

3.11. – Frankfurt am Main, Jahrhunderthalle

Frankfurt, 4.11. – Chemnitz,

Stadthalle, 5.11. – Leipzig, Gewandhaus,

6.11. – Kassel, Kongress Palais Kassel,

8.11. – Wilhelmshaven, Stadthalle Wilhelmshaven,

9.11.2019 – Münster, Halle

Münsterland, 11.11. – Berlin, Tempodrom,

12.11. – Rostock, Stadthalle Rostock,

13.11. – Bremen, Metropol Theater

Bremen, 15.11. – Kiel, Sparkassen-Arena-

Kiel, 17.11. – Köln, Palladium, 18.11.

– Saarbrücken, Saarlandhalle, 21.11. –

Hannover, Kuppelsaal, 22.11. – Bochum,

Jahrhunderthalle


TIPP

BILDERBUCH

MUSIK

Hut ab: 2005 gegründet,

legen die Oberösterreicher

2013 den Turbo-Boost

ein. Die „Maschin“ heult

auf und lässt alles, was

sich Indie-Rock nennt,

alt aussehen. „Schick

Schock“, ein auffrisierter

Hybrid aus fünfzig

Jahren Pop-Geschichte,

erobert 2015 die Jahres-

Bestenlisten, der Nachfolger „Magic Life“ knackt 2017 die

österreichischen und deutschen Top Ten. Jetzt haben sie

eine neue Platte fertig: „vernissage my heart“. Hui!

FOTO: H. SCHNEIDER

COMEBACK

Hozier 2019

FOTO: E. COOKE

Mit dem Album „Wasteland,

Baby!“ meldet sich der stimmstarke

Bartmann überzeugend

zurück. Unsere Anspieltipps

sind „Movement“ (der Hit zum

Album), „Dinner & Diatribes“

sowie „To Noise Making (Sing)“.

Der Singer-Songwriter und

Multiinstrumentalist aus dem

irischen County Wicklow zählt

Pink Floyd, Nina Simone und

Billie Holiday zu seinen Inspirationsquellen,

auch in Sachen

Lyrik: „Die Texte sind immer

noch das, wofür ich bei meinen

Songs am längsten brauche

und woran ich auch am härtesten

arbeite. Sie sind mir am

wichtigsten.“ Das hört man der

Platte an! Sehr gut. *rä

Jaroussky_Blu_X3.indd 1 31.01.19 08:09


Das DebUtalbum What A Time To Be Alive“


TIPP

SCHILLERS

Morgenstund

1998 erschien „Das Glockenspiel“

und schaffte es nach großem

Erfolg in der Klubwelt auch in die

Charts. Weitere Tracks wie „Liebesschmerz“ sowie

diverse Remixe folgten. Der große Durchbruch kam

dann 2001 mit dem Album „Weltreise“, eines von

vielen Alben, das die Hitlisten anführte – zuletzt das

2016er-Album „Future“. Im Frühling soll sein neues

Album „Morgenstund“ erscheinen, ab Mai kommt

er auf Tour und macht unter anderem in Dresden,

Leipzig, Frankfurt, Nürnberg, Bielefeld, Mannheim,

Stuttgart, Köln und Berlin musikalische Station. *rä

www.schillermusic.com

FOTO: THOMAS RABSCH

ab 01.03.2019

Uberall “ erhAltlich, “

oder einfach vorbestellen

mit den Hits

Leave A Light On”

UND

Just You And I”

1LIVE: „Die schottische Antwort auf Ed Sheeran. Krasse Stimme,

bewegende Texte. Moderner Pop trifft hier auf Blues-Elemente.“



MUSIK

INTERVIEW

VIVIE

ANN:

Jetzt erst

recht

FOTO: MARIE HOCHHAUS

Manchmal kommt das Leben

einem mit Gemeinheiten, auf

die es auch gerne hätte verzichten

können. Wie bei Vivie

Ann, die nach dem Abitur von Attacken

heimgesucht wurde, Durchblutungsstörungen

im Gehirn, die mit migräneartigen

Kopfschmerzen beginnen und unbehandelt

sogar zum Schlaganfall führen können.

Inzwischen scheint die Krankheit überwunden

und es ist an der Zeit, dass ihr

zweites Album „When The Habour Becomes

The Sea“ erscheint, das aber auf viele

Arten von dieser Erfahrung geprägt wurde:

„Es ist komplett kompromissfrei. Es ist

auch ein bisschen düster geworden, man

merkt ein bisschen die Verzweiflung, das

Gefühl ,mir gleitet alles aus den Händen‘.

Aber ich bin daraus stärker hervorgegangen

und mit der Einstellung: Jetzt erst

recht!“

Das Album klingt auch deshalb

konsequent, weil es aufwendig ist –

Chor, Streicher … Aber es scheint ja,

als hättest du eh keine andere Wahl

gehabt, als „all in“ bei deiner Musik

zu sein – mit zwei Eltern aus der

Branche …

Wir waren vier Kinder und mein Vater

ist Jazzpianist, meine Mutter Chansonsängerin

– und die haben uns überallhin

mitgenommen. Es war ganz normal für

uns, im Tourbus zu sein. Ich bin damit

aufgewachsen, nicht mit Legosteinen zu

spielen, sondern mit dem riesengroßen

Make-up-Kasten meiner Mutter – wir

Kinder haben uns in den buntesten Farben

geschminkt und verkleidet. Wir durften

auch abends bei den Auftritten dabei

sein. Hinter dem Vorhang, von wo ich sah,

wie sie Edith-Piaf-Nummern gesungen

hat. Das war pure Magie. Wie sie einen

Riesensaal in Sekunden

in ihren Bann zog. Ich

habe so viele Nächte im

Keyboard-Case meines

Vaters hinter der Bühne

geschlafen … Ich habe

die Hausaufgaben im

Auto erledigt, wenn ich

freitags abgeholt wurde

und wir losgefahren

sind. Oder in Hotels.

Ich darf das gar nicht

erzählen, aber meine

Eltern haben mich auch

ganz oft aus der Schule rausgenommen,

weil sie häufig auch europaweit unterwegs

waren. Und ich bin ihnen so dankbar dafür,

dass sie mich daran haben teilnehmen

lassen.

Wie hast du deine vielen Musiker für

die Aufnahmen gefunden?

Ich bin einfach wieder übermütig gewesen

und habe die Besten der Besten angeschrieben.

Ich habe gesagt, ich kann ihnen

auf gar keinen Fall zahlen, was sie wert

sind, was ich furchtbar finde, „aber wenn

ihr Lust habt – ich backe ziemlich geile

Brownies“.

Hinzu kamen noch vier hochkarätige

Produzenten.

Wir haben überlegt, mit wem wir produzieren

wollen, und dann haben wir uns vor

das CD-Regal gestellt und die Lieblinge

rausgezogen und

nachgesehen, wer

es gemacht hat. Ich

bin zum Beispiel ein

großer Cäthe-Fan und

deswegen kam Philipp

Schwär ins Boot. Und

Tobias Siebert hat ja

Me and My Drummer

gemacht … Christian

Hartung arbeitete für

Ben Galliers. Und dann

noch Willy Löster. – Wir

haben einen Dropbox-

Ordner gemacht, dort unsere Vorproduktion

hochgeladen und ihnen gesagt: Ihr

sucht euch die Songs raus, die ihr haben

wollt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

(lacht) Und es war so, dass die Produzenten

sich wirklich die Songs rausgesucht

haben, von denen wir schon dachten, dass

sie zu ihnen passen würden.

*Interview: Christian K.L. Fischer

www.vivieann.com


SHOW

One Night of Tina

Am 26. November feiert die Rock-Königin Tina Turner

ihren 80. Geburtstag. Und wird 2019 deswegen auch mit

einer Konzertshow geehrt. „One Night of Tina“ widmet sich

dem künstlerischen Werk der Ausnahmesängerin. Pop,

Rock, Disco, Soul, Blues: Die Frau, die einst im Kirchenchor

startete, schuf viel Gutes. „What’s Love Got to Do with It“,

„I Don't Wanna Lose You“, „Proud Mary“, „GoldenEye“,

„Paradise Is Here“ und natürlich das in der Szene so beliebte

„When The Heartache Is Over“ oder auch „Nutbush City

Limits“. Los geht es am 14.11. in Nürnberg, es folgen Termine

wie Berlin (17.11.), Hannover (3.12.) und auch Mannheim

(10.12.). Toll! *rä www.semmel.de

DVD

Live-Dokumentation: PSB

Ta-dah! Mit „Inner Sanctum“ erscheint am 12. April

eine Konzert-Dokumentation von Chris Lowe und

Neil Tennant aka Pet Shop Boys.

Zu sehen gibt es die vom langjährigen Pet-Shop-Boys-

Wegbegleiter, dem Designer Es Devlin, und der Choreografin/der

Regisseurin Lynne Page popavantgardistisch

und queer inszenierte Show – gedreht von Regisseur David

Barnard.

„Nur“ eine Doku? Natürlich nicht. „Inner Sanctum“ ist

sowohl Konzert, Pop-Art-Film und Dokumentation – und

erscheint übrigens auf DVD, Blu-Ray und CD. Als Bonus

gibt es „PSB@Rock in Rio“, ein Konzert, das am 17. September

2017 aufgezeichnet wurde. Unsere Anspieltipps

sind „Se a vida é (That's the Way Life Is)“, „New York City

Boy“, „Opportunities (Let's Make Lots of Money)“,

„It's a Sin“ und „Heart/Go West“. *rä


FILM

INTERVIEW

JOEL EDGERTON

„Also besser ich als niemand, dachte ich mir.“

Einer der wohl wichtigsten

Filme 2019 ist sicherlich „Der

verlorene Sohn (Boy Erased)“ mit

Nicole Kidman und Troye Sivan. Wir

sprachen mit dem Regisseur.

Mr. Edgerton, die erste Frage zu Ihrem

neuen Film „Der verlorene Sohn“ über

einen jungen Schwulen, der von seinen

Eltern in eine Umerziehungstherapie

gesteckt wird, liegt auf der Hand:

Was hat Sie als Heterosexuellen daran

interessiert?

Ich bekam Garrard Conleys autobiografisches

Buch „Boy Erased“ von einer befreundeten

Produzentin in die Hand gedrückt

und war beim Lesen schnell sehr emotional

involviert. Zunächst einmal aus einem ganz

profanen Grund: Weil ich schon lange eine

tiefe Faszination für geschlossene Einrichtungen,

Heime und Anstalten habe. Die

waren schon in meiner Kindheit die Basis all

meiner Ängste und Albträume.

Haben Sie in dieser Hinsicht schlimme

Erfahrungen gemacht?

Nicht direkt. Aber es gibt nicht umsonst

ziemlich viele Filme, die sich mehr oder

weniger direkt damit beschäftigen, wenn

Kinder oder Jugendliche in die falschen

Hände geraten. Denken Sie doch mal an

„Annie“ und die böse Heimleiterin. Ich

selbst war als Kind mal ein paar Wochen in

der Obhut einer Person, die mich nicht gut

behandelt hat. Da ist nichts wahnsinnig

Schlimmes vorgefallen, aber ich fühlte mich

unwohl und verlassen. Durch diese Brille las

ich anfangs Garrards Geschichte.

Dafür geht es nun in Ihrem Film aber

erstaunlich wenig um das Gefangensein

in der Therapieanstalt selbst ...

Das ist ja nicht wirklich der springende

Punkt, wie auch ich bald gemerkt habe. Der

Punkt, wo ich überzeugt davon war, dass

jemand einen Film aus der Geschichte

machen muss, war der, als die Mutter

einen Sinneswandel hat. Als sie plötzlich

beschließt, ihm doch zu helfen, hat mich

das enorm berührt, nicht zuletzt unter dem

Aspekt von Hoffnung. Ich fand es unglaublich

wichtig, dass jemand einen Film über

diese Praxis der Konversionstherapie dreht.

Aber eben nicht mit einer vollkommen hoffnungslosen

Haltung, sondern auch als eine

Art Wegweiser für andere Eltern. Nur war ich

nicht davon überzeugt, dass ich der Richtige

für diesen Job war.

Aufgrund Ihrer Heterosexualität?

Genau! Ich war richtig sauer, denn ich hatte

unglaublichen Bock darauf, diese Geschichte

zu verfilmen, war mir aber eben auch sicher,

dass das problematisch wäre. Ich habe mir

als Schauspieler schon immer Gedanken

über Repräsentation gemacht: Welches

Recht haben wir in diesem Job, eine bestimmte

Person oder Sache darzustellen,

gerade wenn es um Dinge wie Herkunft,

Hautfarbe, Geschlecht und sexuelle Identität

geht. Und ich habe nie verstanden,

warum sich viele Produzenten diese Gedanken

anscheinend nicht machen und auch

nicht aus den Fehlern anderer lernen. Ich

weiß jedenfalls, wie wichtig es ist, seinesgleichen

auf der Leinwand zu sehen, wie viel

Wert auf Authentizität gelegt wird und wie

emotional die Diskussionen darüber geführt

werden. Bis zu einem gewissen Grad war

mit „Loving“ sogar schon mal einer meiner

Filme von einer solchen Debatte betroffen.

Der handelte von der Liebe zwischen einer

Schwarzen und einem Weißen, aber es

gab Menschen, die fragten, ob ein weißer

Regisseur wie Jeff Nichols die Geschichte

hätte erzählen dürfen. Oder denken Sie an

Kathryn Bigelow und ihren Film „Detroit“!

Sie haben sich dann aber doch dazu

durchgerungen, „Der verlorene Sohn“

zu drehen ...

Ja, nach reiflicher Überlegung. Prinzipiell

gebe ich jedem recht, der meint, dass ich

als weißer Australier nicht der geeignete

Regisseur bin, zum Beispiel etwas über die

Lebensrealität eines Afroamerikaners oder

auch über den Nahostkonflikt zu erzählen.


FILM

Aber gleichzeitig ist es auch schwer mit anzusehen, wenn eine

tolle und wichtige Geschichte nicht erzählt wird. So wie die von

Garrard, deren Filmrechte auch nach einem Jahr noch nicht

verkauft waren. Also besser ich als niemand, dachte ich mir. Und

warum soll ich meine Leidenschaft für dieses Thema nicht dazu

nutzen, der LGBTIQ*-Community ein engagierter Verbündeter

zu sein?

Haben Sie dann schließlich Maßnahmen getroffen,

damit Ihr Film – um es mal so auszudrücken – schwul

genug ist?

Zum einen hatte ich natürlich das große Glück, die volle Unterstützung

von Garrard Conley zu haben. Ich habe lange Gespräche

geführt mit ihm und, durch seine Vermittlung, auch mit anderen,

die solche Therapien überstanden haben. Garrard hat die meisten

meiner Drehbuchfassungen gelesen, er war oft am Set und auch

später im Schneideraum. Ich habe lange mit ihm darüber gesprochen,

wie wichtig es zum Beispiel ist, bei einem Film wie diesem

dafür zu sorgen, dass vor der Kamera und auch in der Crew nicht

nur Heterosexuelle vertreten sind. Und natürlich habe ich die Organisation

GLAAD (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation)

mit ins Boot geholt, die in den USA so etwas wie die oberste Instanz

in Sachen LGBTIQ*-Sichtbarkeit in den Medien ist. Denen

habe ich mein Drehbuch vorab geschickt und finde ohnehin, dass

jede Filmproduktion sich deren Segen holen sollte.

Hatten Sie eigentlich während der Arbeit

an „Der verlorene Sohn“ ein klares

Bild von Ihrem Zielpublikum? Für

wen haben Sie den Film gedreht:

Eltern oder Kinder, Schwule

oder Heteros?

Das Spannende ist ja, dass man

so etwas als Regisseur nie so wirklich

weiß, weil ein Film sich immer

selbst neu erfindet und sein eigenes

Publikum findet. Zum Beispiel

war ich anfangs fest davon überzeugt,

einen Film über diese Konversionstherapie

zu drehen, musste dann aber feststellen,

dass er vor allem vom Thema Familie handelt. Natürlich richtet

sich „Der verlorene Sohn“ auch an junge Männer wie meinen

Protagonisten, die dabei sind, sich selbst zu finden, und lernen

müssen, dass mit ihnen nichts falsch ist, sondern sie ihr eigenes

Leben dürfen. Aber gleichzeitig sollte er nicht zuletzt von Eltern

gesehen werden, denn die entscheiden darüber, ob eine Familie

zusammenbleibt oder nicht. Wer sein Kind verstößt, tut nicht

nur dem Kind, sondern auch sich selbst und der ganzen Familie

etwas an. Das zu vermitteln, war mir eine Herzensangelegenheit.

Eine letzte Frage noch, weil Sie die Wichtigkeit von

queeren Darstellern schon erwähnten: Wie kamen Sie

darauf, den schwulen Popstar Troye Sivan seine erste

große Kino-Nebenrolle spielen zu lassen?

Ehrlich gesagt war das eine Idee meiner Casting-Agentin. Ich

wusste mit Troyes Namen nicht allzu viel anzufangen, nur dass

er irgendwie durch YouTube bekannt geworden war. Sie wusste,

dass er auch schauspielerisches Talent hat, und als ich sein

Bewerbungsvideo sah, war ich begeistert. Und umgehauen von

seiner Schönheit, denn Troye sieht ja wirklich wie ein Engel aus.

Eigentlich hatte ich für die Figur, die er nun spielt, einen Gothic-

Look im Sinn gehabt, aber für Troye habe ich das noch einmal

über den Haufen geworfen. Das Gleiche gilt für seine musikalische

Beteiligung am Film. Eigentlich wollte ich keine moderne

Musik einsetzen, aber als er von sich aus anbot, etwas zum

Soundtrack beizusteuern, konnte ich nicht widerstehen.

*Interview: Jonathan Fink

KINO

Helmut Berger,

meine Mutter und ich

Ein Film, auf den man insgeheim gewartet hat.

Zu lange schon schmunzelt man eher über diesen

großen Mann der Film-, Kunst- und LGBTIQ*-Szene,

der womöglich zu sehr Dandy und Lebemann ist für das

durchschnittsdeutsche Gemüt.

Was junge Leser leider nicht wissen: Helmut Berger ist viel,

viel mehr als eine Lachnummer aus dem RTL-Dunstkreis.

Nicht ohne Grund führen den Schauspieler auch populäre

junge Wilde der Kunstszene wie etwa Thomas Götz von

Aust als eine Inspirationsquelle an. Ein ungewöhnlicher

Mann, dieser Berger! Der Film „Helmut Berger, meine Mutter

und ich“, der am 7. März in den Kinos startet, ist ebenfalls

durch und durch ungewöhnlich. Es ist kein Spielfilm, es ist

die Annäherung eines Fans, Bettina Vorndamme, der sich –

begleitet von einer Kamera – zusammen mit der Tochter auf

den Weg macht, sein scheinbar gefallenes Idol kennenzulernen.

Dank Filmemacherin Valesca Peters werden wir Zeuge

einer Annährung zweier Menschen. Intim, kunstvoll und dem

großen Berger, jenem Visconti-Star, gerecht werdend. *rä

www.salzgeber.de

DVD

Alexander

McQueen

Der 1969 geborene britische

Modedesigner war

bis zu seinem Freitod

am 11. Februar 2010

DER Mann hinter Labels

wie Givenchy und dem

Image von Lady Gaga.

Der im April auf DVD

erscheinende Dokumentarfilm

„ALEXAN-

DER MCQUEEN – DER FILM“ von Ian Bonhôte und Peter

Ettedgui ist eine intensive und sensible Würdigung des

Genies. Privates Archivmaterial, Videoaufnahmen seiner

spektakulären Modenschauen und Interviews mit seinen

Weggefährten zeichnen das Bild eines kreativen Punk, der

Mode und Erotik liebte. „My shows are about Sex, Drugs

and Rock ’n’ Roll” – das war sein Motto. Ohnehin war ihm

nichts ferner, als etwas zu verheimlichen. „Ich war mir und

meiner Sexualität immer sicher und habe nichts zu verstecken.

Ich ging direkt vom Schoß meiner Mutter auf eine

Schwulenparade.“ *rä

FOTO: SALZGEBER


KUNST

Philip Topolovac: I’ve Never Been

to Berghain, 2016, Korkmodell

AUSSTELLUNG

HYPER! Pop ist Pop

Ab März bieten die Deichtorhallen mit

HYPER! A JOURNEY INTO ART AND

MUSIC eine Ausstellung an, die nicht, wie der

Titel missverstanden werden könnte, die bildenden

Künste in Wettbewerb zur Musik stellt,

sondern ihre Einflüsse aufeinander zeigt.

Der ehemalige Chefredakteur der Musikmagazine

Spex und Electronic Beats, Max Dax,

konzipierte die Ausstellung, die der Frage

nachgeht, auf welche Art sich die verschiedenen

Kunstformen gegenseitig inspirieren. Im

Begleittext heißt es: „Am Leben der Anderen

interessiert zu sein, das Unbekannte zu verfolgen,

es zu kopieren, es in die eigene Arbeit

zu einzusetzen und zu benutzen […]“ Klar,

dass besonders die Superstars zeitgenössischer

Musik und Kunst hier eine Fülle von

Beispielen bieten. Besonders schön aber, dass

auch die weitreichenden Verästelungen aller

Kunstformen in die verschiedenen Subkulturen

der Gesellschaft aufgezeigt werden.

Queere Statements wie Madonnas Zungenkuss

mit Britney Spears oder die Skulptur

„I’ve Never Been to Berghain“ von Philip

Topolovac sind ebenso zu entdecken wie

Werke von Wolfgang Tillmans, Emil Schults

„Autobahn“, das Grundlage für das Artwork

des gleichnamigen Kraftwerk-Albums war,

und der Einfluss der Werke Richard Wagners

auf den leider so früh verstorbenen Ausnahmekunstaktivisten

Christoph Schlingensief.

Das Gerüst der Ausstellungsthemen mit über

200 Exponaten bilden Dutzende von Dax geführte

Interviews. Begleitend zur Ausstellung

ist mit HYPER SOUNDS eine Konzertreihe in

der Elbphilharmonie konzipiert. *ck

1.3. – 1.8., HYPER! A JOURNEY INTO ART

AND MUSIC, Deichtorhallen – Halle für

aktuelle Kunst, Deichtorstr. 1 – 2, Hamburg,

U Meßberg, www.deichtorhallen.de

Emil Schult, Autobahn, Music-comix, 5 times,

70 x 200 cm, Öl auf Leinwand

Radenko Milak, Madonna Kisses Britney,

2019, Watercolor, 48,5 x 35 cm, courtesy

PRISKA PASQUER, Cologne

AUSSTELLUNG

Marcus Günther

im Atelier MG

Anfang April eröffnet in Düsseldorf eine

neue Ausstellung des Pop-Art-Surrealisten.

Marcus Günther ist für unsere Leser kein

Unbekannter mehr, gerne und regelmäßig

berichten wir über den Maler. Vom 6. bis

27. April ist seine Kunst in der Ausstellung

„ZWEIFELLOS“ im Atelier MG in Düsseldorf

zu genießen. „Inhaltlich bearbeite ich aktuelle

Themen und setze zuweilen historische

Anspielungen in bizarre Landschaften; der

Mensch in seiner Umwelt bleibt das zentrale

Motiv“, verrät der Wahldüsseldorfer über

seine Bilder, die jetzt im Frühling ausgestellt

werden. *rä

www.marcusguenther-art.com


AUSSTELLUNG

Der Andy hatte es drauf

KUNST / MODE

Im MAKK: „Andy Warhol: Pop goes Art“

Aufgrund seiner damals revolutionären Kunstproduktionstechnik

wurde Andy Warhol schnell zu einem ungeschlagenen

Phänomen in Sachen Quantität in der Kunstwelt.

Kaum ein Künstler vollbrachte es, so viel Kunst unter die

Leute und in die Museen zu bringen, wie Andy. Die Stars

rissen sich um ihn, Diana Ross, die Rolling Stones oder

auch Divine, ALLE wollten ein Bild von ihm. Und er machte

das gerne – immerhin feierte er mit ihnen in Klubs wie

dem Studio 54. Er inszenierte aber auch gerne Suppendosen:

Pop-Art eben. Seit dem 1. September 2018 zeigt das

MAKK in Köln eine bislang unveröffentlichte Privatsammlung.

Sehr, sehr lohnenswert. *rä

Bis 24.3., Andy Warhol: Pop goes Art, Museum für Angewandte

Kunst Köln – MAKK, An der Rechtschule, Köln

Andy Warhol, Plattencover „Original Soundtrack zum Film Querelle von

Rainer Werner Fassbinder”, LP, 12” (30 cm), Jupiter-Records; Offsetlithografie,

31,1 x 31,1 cm, 1982, MAKK © 2018 The Andy Warhol Foundation for the

Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York (Foto:

RBA Köln, Marion Mennicken)

VERLOSUNG

KILIAN KERNER

2019

Vor wenigen Wochen präsentierte Modedesigner Kilian

Kerner seine aktuelle Kollektion „Großstadtleben“ auf der

Fashion Week Berlin.

Uns besonders gefallen haben die Statement-Stücke mit

Aussagen zu LGBTIQ* und Rassismus. Der traut sich was! „Es

war einfach unglaublich befreiend ohne Druck ganz frei an

das Design zu gehen und auf niemanden Rücksicht nehmen

zu müssen – es fühlte sich ein bisschen so an, wie zu meinen

Anfangszeiten. Die Show und die wahnsinnig tolle Resonanz

darauf haben mich einfach nur umgehauen“, so Kilian Kerner

direkt nach der Modenschau. *rä

Andy Warhol, Plattencover Vorderseite „The Rolling Stones, Sticky Fingers”,

LP, 12” (30 cm), Rolling Stones Records; Offsetlithografie und Reißverschluss,

31,1 x 31,1 cm, 1971, MAKK © 2018 The Andy Warhol Foundation for the

Visual Arts, Inc. / Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York (Foto:

RBA Köln, Marion Mennicken)

Wir verlosen zwei der Unisex-Pullover auf

www.blu.fm/gewinne


BUCH

ISRAEL

OASE DER TOLERANZ

Erst 1988 wurde es in Israel legal,

den zu lieben, dessen Sein das Herz

zum Pochen bringt.

Nora Pesters Buch mit Fotografien von

Ilan Nachum, das gerade beim Hentrich

& Hentrich Verlag Berlin Leipzig erschienen

ist, feiert das – und lässt uns sehen,

wie die Szene dort so ist. Immerhin ist

Israel in Sachen LGBTIQ* eine Art Oase

der Toleranz, Freiheit und Liebe im Nahen

Osten für queere Menschen. Auf über

165 Seiten erfährt man in diesem prallen

(und schönen!) Buch Interessantes zur

rechtlichen Situation von Schwulen,

Lesben und Queers in Israel, über queere

Familienmodelle und Elternschaft,

queeren Zionismus, LGBTIQ* in der

Armee sowie Persönliches über

den Fotografen. Und „gleichzeitig

offenbart sich an diesem Thema

die tiefgreifende Spaltung der

israelischen Gesellschaft zwischen

der „Bubble“ Tel Aviv und dem

Rest des Landes sowie zwischen

ultra-progressiven und ultra-konservativen

Lebensformen und Denkmustern“, so die

Herausgeberin Nora Pester.

Der Fotograf Ilan Nachum wurde in Jerusalem

geboren. Studiert hat er Film an der

Beit Zvi School für darstellende Kunst und

war Kameramann für Discovery Channel,

National Geographic und arte. Seit 2002

lehrte er Fotografie und Film an der Maaleh

School of Film in Jerusalem, seit 2008 arbeitet

er als freier Fotograf, 2014 erschien

sein opulenter Bildband „Tel Aviv – one day

in the city’s life“. *rä

www.hentrichhentrich.de

SCIENCE-FICTION

Unendliche Weiten und

queere Perspektiven

584 Seiten: Was für ein dicker Wälzer!

Matthias Borcherts Roman „Ziel Europa“

beschäftigt sich aber nicht mit Flüchtlingen,

wie es der Titel vermuten lassen könnte,

nein, es geht um eine Reise von Hamburg

zum Jupitermond Europa.

BILD: SOLARSEVEN

Mit eingewoben in die Handlung im Jahre

2028 ist auch das Coming-out des Icherzählers

Simon und die Reaktion der Crewmitglieder.

„Es ist aber kein Gay-Romance-

Buch“, verrät der Autor, Wahlhamburger

Matthias Borchert (Jahrgang 1962). „Es ist

eher ein Weltraumroman mit schwuler Färbung. Man

sollte sich schon auch faszinieren lassen von dem

großen Weiten (so nennt Simon das All).“

Ein futuristisches queeres Lesevergnügen mit durchaus

ernsten Tönen – etwa der Handlungsstrang zum

Selbstmord von Simons Lebenspartners Jahre vor

dem Abflug, der ihn immer noch einholt. *rä

Matthias Borchert: „Ziel Europa“, Verlag BoD


COMIC

GENGOROH TAGAME

„Der Mann meines Bruders“

Schwule Liebe in einem Manga.

Der erste Teil einer klasse

Comicreihe von Carlsen Manga erschien

diesen Januar, im April kommt

Teil 2, im Juli dann Teil 3.

„Der Mann meines Bruders – Die Invasion

des Fremden“ ist ein Comic von

Gengoroh Tagame, in dem der Autor

äußerst einfühlsam und unterhaltsam

Menschen jeden Alters für die Rechte

von LGBTIQ* sensibilisieren möchte.

Absolut kindgerecht umgesetzt!

Erzählt wird in dem jetzt gerade veröffentlichten

Comic vom bärigen Mike,

der die Familie seines verstorbenen

Ehemannes kennenlernen möchte –

und dazu aus Kanada in eine japanische

Kleinstadt reist. Daraus ergeben

sich natürlich jede Menge gesellschaftliche

und kulturelle Konflikte. So hat

der Bruder des verstorbenen Ehemannes

noch viele Berührungsängste

mit Schwulen. Und dann ist da noch

dessen kleine Tochter, die alle Fragen,

die sie zu dem Thema so hat, einfach

geradeheraus stellt. Mike erklärt aber

nicht nur, wie es als Schwuler WIRK-

LICH ist, sondern erfährt auch mehr

und mehr darüber, warum sein verstorbener

Mann überhaupt Japan verlassen

hat ... Ein schönes, wichtiges und

unterhaltsames Buch. Man kann sich

auf die folgenden Bände freuen. *rä

„Der Mann meines Bruders“ ist eine

Reihe von der 2019 insgesamt vier

Bände erscheinen sollen – und die

zusammen mit Titeln wie „Meine lesbische

Erfahrung mit Einsamkeit“ Teil

des neuen LGBTIQ*-Themenschwerpunktes

bei Carlsen Manga sind.

www.carlsenmanga.de

Und du

hast ihn

geheiratet

?!

Geht das

überhaupt?!

Papa

hat einen

Bruder

?!

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INTERNET

INKED

INTERVIEW

Sportlich, sportlich, der Herr. Wir

sprachen mit einem der angesagtesten

männlichen Erotikmodelle

über Sport, Wellness und Probleme

im Netz.

ADONIS

„Das erste Shooting

war noch ganz

harmlos ... “

Wie viel Sport machst du?

In der Regel jeden Tag, wenn Shootings anstehen

verstärkt. Meist so eine halbe Stunde morgens

auspowern und dann nochmals abends. Und wenn

dann eben am Wochenende ein Fotoshooting

geplant ist, dann nochmals am Mittag. Es gibt aber

auch Tage, da mache ich nichts ...

Worauf legst du Wert?

Dass die Gesamtsymmetrie meines Körpers

stimmt. Acht gebe ich dabei auf meinen Rücken

und meine Gelenke, ich will da nichts zu sehr schädigen

durch Abnutzung oder Vernachlässigung.

FOTO: T. BÜHRING

Und was für Sportarten machst du?

Kraftsport und einen Mix aus Körpergewichtsübungen.

Nicht mehr (nur) Gewichte im Studio

stemmen! Ich rate davon auch allen ab, auf Dauer

ist das nicht gut für den Körper. Gerade turne ich

auch viel an Ringen.

Du achtest sicherlich auch auf deine

Ernährung.

Ach, eigentlich verbiete ich mir nichts, ich esse,

was ich möchte. (lacht)

Auch mal Pizza und Fast Food?

Ja, das kann auch vorkommen. Ich verzichte auf

gar nix, ich zähle auch keine Kalorien. Ich habe

gelernt, nach Gefühl zu essen.

Stichwort Hautpflege, was empfiehlst du

da?

Klar, ich will ja nicht, dass der Fotograf jedes Bild

stundenlang bearbeiten muss. Ich bin bei Babyöl

mit Aloe vera hängengeblieben, das funktioniert bis

jetzt ganz gut.

Wann hast du mit dem Modeln begonnen?

Mit 18 ging es los, zeitgleich mit dem CSD in

München, oder?

Ja, 2012 ... Ich hatte mir selbst eine Kamera

gekauft und die Trainingsfortschritte auf Social

Media dokumentiert. Das kam ganz gut an, und so

entwickelte ich die Idee, das professionell zu machen.

Das erste Shooting war noch ganz harmlos

und locker.

Dein altes Profil auf Instagram wurde

gelöscht, weil es nicht mehr so harmlos

war, richtig?

Also, der Meinung bin ich ja nicht, aber ja, es wurde

gelöscht. Dabei halte ich mich auf Instagram

immer daran, dass dort nichts zu sehen ist, was gegen

deren Vorgaben verstößt. Alles sieht man dann

auf onlyfans.com

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/inkedadonis

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