LEO März/April 2019

blumediengruppe

REISE

New York City: Monumental

FOTO: NYC & COMPANY

Beim Gedanken an New York hat man sich

längst an Superlative gewöhnt. Mit dem 50.

Jubiläum des Stonewall-Aufstandes, dessen

Höhepunkt mit dem WorldPride im kommenden

Juni gefeiert wird, setzt die Millionenmetropole

in diesem Jahr einen besonderen

Akzent auf Vielfalt und LGBTIQ*-Rechte.

Doch auch weitere Megaprojekte werden in

diesem und den kommenden Jahren umgesetzt,

und die Stadt hat – selbstbewusst, wie

die New Yorker nun mal so sind – 2019 zum

„Monumental Year“ ausgerufen.

Neue Stadt

Die Hudson Yards sind so ein Projekt, das

die Skyline New Yorks verändern wird. Mit 15

neuen Wolkenkratzern für Wohn- und Büroräume,

etlichen neuen Hotels, Restaurants

und einer Shopping Mall wird am Westufer

Manhattans die Zukunft gebaut. Eine Stadt

für sich. Touristischer Anziehungspunkt soll

„Vessel“ sein, eine 150 Millionen teure, begehbare

Skulptur des Künstlers Thomas Heatherwick,

deren Eröffnung noch in diesem

Jahr geplant ist. Und geshoppt werden kann

ab Ende 2019 in den über hundert Geschäften

der Empire Outlets auf Staten Island.

Kaum zu glauben: Dies ist die erste Outlet

Mall im Stadtgebiet von New York.

Queere Kunst

Mehr Platz finden auch die Exponate

des Museum of Modern

Art, das seine Ausstellungsfläche

noch in diesem Jahr um dreißig

Prozent vergrößert und deswegen

von Mitte Juni bis Oktober

geschlossen sein wird. Zur Kollektion

gehört inzwischen auch

die originale Regenbogenfahne

des 2017 verstorbenen Künstlers

Gilbert Baker, die im ersten Stock

zu sehen ist. Daneben legen sich

etliche Museen und Galerien zum

Stonewall50-Jubiläum mächtig

ins Zeug. So zeigt das Whitney

Museum of American Art noch bis

31. März eine Sonderausstellung

mit Werken von Andy Warhol,

während im Guggenheim Museum

bis Januar 2020 Fotografien von

Robert Mapplethorpe zu sehen

sind. Queere Kunst gibt es das

ganze Jahr über in der berühmten

Sammlung des Leslie-Lohman

Museum of Gay & Lesbian Art, und

die New York Public Library zeigt

bis 14. Juli die Ausstellung „Love &

Resistance: Stonewall“.

Nackt am Broadway

Ein Musical- und Theaterbesuch am

Broadway gehört zu New York wie

der Blick auf die Freiheitsstatue, der

ebenfalls in diesem Jahr ein neues

Museum gewidmet wird. Neben Hits

wie „Harry Potter and the Cursed

Child“, „The Book of Mormon“ oder

„The Cher Show“ steht seit Herbst

2018 auch das lesbische Highschool-

Musical „The Prom“ auf dem Spielplan.

Ebenfalls für Begeisterung

sorgt die Aufführung von „Sleep No

More“, eine dunkle homoerotische

Performance nach William Shakespeares

„Macbeth“, die noch bis

9. Juni im The McKittrick Hotel zu

sehen ist. Und wer sich an Broadway-

Tänzern nicht sattsehen kann, dem

sei „Broadway Bares“ empfohlen: Auf

der Benefizveranstaltung, die dieses

Jahr am 16. Juni stattfinden wird,

schlüpft das Bühnenpersonal in die

Rolle von Stripteasetänzern, zieht vor

aller Augen blank und beschert dem

Publikum monumentale Momente

der anderen Art. *cf

www.nycgo.com/lgbt

www.nycpride.org/2019

Mit United Airlines nach New York

Die amerikanische Fluggesellschaft fliegt täglich ab Berlin, München und Frankfurt

nach New York/Newark in einer Drei-Klassen-Konfiguration mit Economy,

Economy Plus und der Polaris Business Class. Beim Abflug in Newark erwartet

alle Passagiere der Polaris Business Class sowie alle international reisenden Firstund

Business-Class-Gäste der Star-Alliance-Partner die 2018 eröffnete Polaris

Lounge. Auf über 2.500 Quadratmetern Fläche finden sich Schlafzimmer, Dusch-

Suiten, ein privater Speisesaal und eine große Bar als Herzstück der Lounge.

www.united.com

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