AUTOINSIDE Ausgabe 3 – März 2019

autoinside

AUSGABE 3 MÄRZ 2019

Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)

AUTO

INSIDE

Das Fachmagazin für die Schweizer Garagisten

Das Fachmagazin für die Schweizer Garagisten

«Genf bleibt der Treffpunkt»

Maurice Turrettini vor dem Auto-Salon

Seiten 20 21

Serie

Warum die Genossenschaft

für die ESA die ideale

Rechtsform ist und bleibt.

Seiten 30 33

Sommerreifen

Damit kommt man gut

durch den Sommer: Die Sieger

des TCS-Reifentests.

Seiten 58 61

BBK-Sitzung

Wie der AGVS die

Berufsbildung zum Thema

machen will.

Seiten 92 95


Derendinger

am Autosalon

Genf

7. bis 11. März

Halle 7,

Stand 7040

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AUSGABE 3 MÄRZ 2019

Das Fachmagazin für die Schweizer Garagisten

Serie

Warum die Genossenschaft

für die ESA die ideale

Rechtsform ist und bleibt.

Seiten 30 33

Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)

Sommerreifen

BBK-Sitzung

Damit kommt man gut Wie der AGVS die

durch den Sommer: Die Sieger Berufsbildung zum Thema

des TCS-Reifentests.

machen will.

Seiten 58 61

Seiten 92 95

INHALT

März 2019

5 Editorial

6 Kurz notiert

Auto-Salon

10 Der Auto-Salon ist mehr als ein

Branchentreffpunkt

Sommerreifen

Ihr Partner für das

kundenfreundliche

Autohaus:

AWS Architekten AG

AWS Architekten AG

12 Drei Garagisten diskutieren über

die künftigen Herausforderungen

16 Die Antriebsvielfalt und ihre

Auswirkungen auf die Garagen

20 Zu Besuch bei Maurice Turrettini,

Präsident der GIMS

22 Christoph Keigel im Spagat

zwischen Garagisten und Marke

26 Der AGVS am Auto-Salon

28 Markus Hesse spricht über den

Sündenbock Diesel

30 Markus Hutter und Giorgio

Feitknecht sind Fans von

Genossenschaften

34 Pierre-Alain Regali führt die grösste

Online-Plattform im Autohandel

36 KSU feiert das 40-Jahr-Jubiläum

38 Was die Zulieferer Neues bieten

AUTO

INSIDE

58 Der TCS-Sommerreifen-Test

64 So rollt das Sommerreifengeschäft

68 Viel Glamour an der Pirelli-Night

72 Lernende üben online

74 Erik Vecchiet erklärt die Faszination

Pirelli

76 Drive-Guard als Technologie

77 Ronal investiert in die Zukunft

78 So bleiben die Maschinen fit

80 Was Pneu mit Fussball verbindet

82 Zu Besuch bei Nokian in Spanien

84 Die neusten Reifen

Bildung

92 News aus der BBK-Sitzung

96 Fachausweise für Diagnostiker

und Werkstattkoordinatoren

100 Fahrzeugrestauratoren im Test

102 Marketing mit Google

103 Neue Strassenhelfer im Einsatz

104 Verkaufsberater sind gesucht

106 AGVS Business Academy

108 Regionale Weiterbildungskurse

Handel & Aftersales

110 Bei Fahrerassistenzsystemen gibt

es Luft nach oben

112 Die Gründe für den Rückgang bei

den Neuzulassungen

114 Mit Virtual Reality zum Autoverkauf

Verband & Sektionen

116 Die Rückmeldungen zum

«Tag der Schweizer Garagisten»

119 Das 7. AGVS-Golf-Turnier

120 Neues aus den Sektionen Uri,

Aargau und Jura

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Erfahrung:

Beratung und Planung beim Neu- und

Umbau von Autohäusern und Garagen

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Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches

Beratungsgespräch zur Verfügung.

«Genf bleibt der Treffpunkt»

Maurice Turrettini vor dem Auto-Salon

Seiten 20 21

AUTOINSIDE | März 2019

Titelseite:

«Genf bleibt der

Treffpunkt»:

Maurice Turrettini,

Präsident der

GIMS (Bild JPPW).

Produkte & Dienstleistungen

123 Guter Start beim Mobility-Test

124 Garagenwelt

126 Grafik des Monats,

Vorschau & Impressum

AWS Architekten AG

Muristrasse 51 | CH-3006 Bern

T +41 31 351 33 55

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7-17 MARCH 2019

7 17 März 2019

Halle 7

Stand 7033-SP


EDITORIAL

Der Salon hat eine positive Wirkung auf den Geschäftsgang

Liebe Leserin, lieber Leser

Wenn ich dieser Tage nach Genf blicke,

dann tue ich das mit einer Mischung

aus Vorfreude und Gedanken um die

Zukunft einer der weltweit bedeutendsten

Automessen. Durch die jährlich

stattfindende Geneva International

Motor Show geniessen wir das Privileg,

quasi vor unserer Haustür die neusten

Entwicklungen und Technologien

unserer Branche begutachten zu

können. Wer schon einmal an den

Pressetagen des Auto-Salons war,

der erfasst angesichts der rund

10 000 Medienschaffenden aus aller

Welt und der Vielzahl an Entscheidern

der Industrie die Bedeutung, die

Genf heute hat.

Der Auto-Salon ist eine Leistungsshow

der Autoindustrie. Ebenso sind namhafte

Anbieter aus der Zulieferindustrie

und dem Dienstleistungssektor präsent.

Für uns Garagisten ist das eine ideale

Gelegenheit, uns über neue Entwicklungen

zu informieren, Kontakte zu den

Importeuren zu pflegen und unsere

Kunden zu treffen. Und nicht zuletzt ist

der Salon der Startschuss ins Autojahr

und der Auftakt zu den zahlreichen

Frühlingsausstellungen, mit denen wir

den Schwung aus Genf nutzen wollen.

In den sozialen Medien ist heutzutage

oft von sogenannten «Influencern» die

Rede. Das sind meist junge Leute, die

Produkte testen und ihre Erfahrungen

«Der Auto-Salon ist eine

grossartige Plattform für

unser Gewerbe. Dieser

Plattform müssen wir Sorge

tragen.»

mit ihren Followern teilen. Wir

Garagisten waren schon «Influencer»,

bevor dieses Wort existierte. Seit

Generationen beraten wir unsere

Kundinnen und Kunden rund ums Auto

und immer mehr als deren Partner

für die individuelle Mobilität. Für diese

Rolle bietet der Auto-Salon stets

interessante Anregungen, um sich mit

den künftigen Herausforderungen

auseinanderzusetzen.

Dass dieses Jahr namhafte Hersteller

in Genf fehlen, stimmt mich nachdenklich.

Der Salon ist eine grossartige

Plattform für unser Gewerbe. Dieser

Plattform müssen wir Sorge tragen.

Auch in einer zunehmend digitalen

Welt ist der zwischenmenschliche

Kontakt, der Austausch mit Lieferanten

und Kunden, essenziell. Damit dies

so bleibt, sollen auch in Zukunft die

Besucherinnen und Besucher des

Auto-Salons die Faszination Auto erleben

dürfen. Ich bin zuversichtlich,

dass es den Verantwortlichen gelingen

wird, die Weichen richtigzustellen.

Genf hat sich in den letzten Jahrzehnten

eine herausragende Stellung

in der globalen Autoindustrie erarbeitet.

Dazu beigetragen hat wesentlich

der nach dem Auto-Salon scheidende

Direktor André Hefti. Ich danke ihm

auch im Namen meiner Kollegen im

Zentralvorstand und der Schweizer

Garagisten für sein beherztes, langjähriges

Engagement.

Auf die vielen Begegnungen, auf alte

und neue Kontakte, auf den Austausch

mit Ihnen freue ich mich sehr. Besuchen

Sie uns am AGVS-Stand in Halle 2!

Herzliche Grüsse

Urs Wernli

Zentralpräsident

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KURZ NOTIERT

Die Amag-Gruppe

gibt die Marke Maserati auf

Markus Mehr, «Auto-Illustrierte».

«Auto-Illustrierte» und «Auto-

Illustré» wechseln Besitzer

Markus Mehr, Inhaber

der neu gegründeten Auto

Illustrierte Medien AG, hat

rückwirkend per 1. Januar die

«Auto-Illustrierte» und «Auto-

Illustré» vom Albert Verlag

übernommen, wie der «Klein

Report» berichtete. Mehr hat

bisher mit seiner Vermarktungsfirma

Creative Media GmbH die

beiden Automagazine betreut.

Bereits die Ausgabe 2/19 erschien

unter der Führung des

neuen Verlegers. Die Auto

Illustrierte Medien AG hat ihren

Sitz in Sarnen und eine Zweigniederlassung

in Hünenberg, wo

die Redaktion domiziliert ist. Die

Special-Interest-Titel «Auto-

Illustrierte» und «Auto-Illustré»

erscheinen monatlich und

erreichen nach Verlagsangaben

140 000 Leser.

Rico Christoffel ist neuer Brand

Director VW Nutzfahrzeuge

Per 1. Februar übernahm

Rico Christoffel sein neues

Amt als Brand Director VW

Nutzfahrzeuge. Er verfügt über

mehr als 25 Jahre Berufs- und

Führungserfahrung und war

durchgehend in der LKW-,

Nutzfahrzeug- und Automobilbranche

tätig. Sein fundiertes

Rico Christoffel, VW Nutzfahrzeuge.

Wissen sammelte er unter

anderem bei diversen Weiterbildungsabschlüssen,

vom

dipl. Automechaniker mit

Meisterprüfung bis zum eidg.

dipl. Marketingplaner. Zudem

runden ein CAS FH in General

Management und ein Master in

Business Administration seine

akademischen Abschlüsse

ab. Er tritt die Nachfolge von

Marcel Schaffner an.

Amag-Gruppe: Erfolg

trotz schwerem Umfeld

Die Amag-Gruppe schliesst

das herausfordernde letzte

Jahr mit einem konsolidierten

Umsatz von 4,6 Milliarden

Franken ab. Die Marken Volkswagen,

Audi, Seat, Škoda und

VW Nutzfahrzeuge konnten

trotz langen Lieferfristen insgesamt

27,3 Prozent Marktanteil

(Mofis) erreichen. 2018

war für die Amag-Gruppe ein

starkes Jahr. Alle Geschäftseinheiten,

alle Mitarbeitenden

und die Partner der einzelnen

Marken haben an einem Strick

gezogen. Morten Hannesbo,

CEO der Amag Group AG, betont:

«Auch 2018 war die Amag

mit einigen Herausforderungen

konfrontiert, unter anderem

den Lieferunsicherheiten im

Rahmen der Umstellung auf den

neuen Prüfzyklus WLTP und

Hubert Waeber, AHG-Group.

der EA189-Dieselthematik.»

Im vergangenen Jahr, heisst

es weiter, konnte die Amag

weltweit zuerst vermelden,

dass landesweit alle EA189-

Dieselmotoren nachgebessert

wurden.

Hubert Waeber soll neuer

Gottéron-Präsident werden

Hubert Waeber, Inhaber und

CEO der AHG-Group, soll neuer

Präsident des HC Fribourg-

Gottéron werden. Der Verwaltungsrat

hatte sich Ende

Januar an seiner ordentlichen

Sitzung einstimmig für den

56-Jährigen ausgesprochen.

Waeber wird nun an der ordentlichen

Generalversammlung

vom 3. Juli als neuer Präsident

des Eishockey-Clubs vorgeschlagen.

Er soll die Nachfolge

von Michel Volet antreten,

der nach fünf Jahren per

Ende Saison von seinem Amt

zurücktritt.

Die Amag-Gruppe stellt

ihre Geschäftstätigkeit für

Maserati schon bald ein.

Amag-Sprecher Dino Graf

bestätigte in der Ausgabe der

«Handelszeitung» die Aufgabe

der Geschäftstätigkeit für die

italienische Sportwagenmarke.

«Wir werden Maserati City

nicht weiterführen.» Maserati

City ist ein 360 Quadratmeter

grosser Showroom und die

grösste Maserati-Boutique der

Schweiz. Laut Graf gibt es zwar

bereits Ideen für die Nutzung

der 2017 eröffneten Räume am

Zürcher Seebecken, diese seien

aber noch nicht spruchreif.

Fredy Barth ist neuer

Seat-Cupra-Botschafter

Der erfahrene Rennfahrer Fredy Barth wird Cupra Ambassador .

Fredy Barth ist der Tausendsassa

unter den Rennfahrern

in der Schweiz. Neben seinen

Fähigkeiten am Steuer eines

Rennwagens ist er ebenso

souverän als Moderator auf

der Bühne, als Coach am

Pistenrand und als Referent an

Anlässen unterwegs. Mit Seat

Schweiz welche seit Februar

2018 ebenfalls die Marke Cupra

unter ihrem Dach führt pflegt

Barth seit Langem einen

freundschaftlichen Umgang.

Das partnerschaftliche

Garagenkonzept Ihrer ESA


KURZ NOTIERT

Von 2008 bis 2013 war er als

Seat-Botschafter mit dem Seat

Swiss Racing Team unterwegs

und die letzten zwei Jahren verband

ihn sein Engagement für

die «Autoscout24 Young Driver

Challenge powered by Seat» mit

dem Importeur aus Schinznach-

Bad. Nicolas Hobi, Head of

Marketing bei Seat Schweiz,

freut sich, den Rennfahrer

wieder an Bord zu haben:

«Cupra, kurz für ‹Cup Racer›,

war schon immer der ultimative

Ausdruck von Sportlichkeit und

repräsentiert Leidenschaft,

Präzision, Entschlossenheit und

Mut Eigenschaften, die ein

Rennfahrer mitbringen muss.

Barth, der für den Motorsport

lebt, verkörpert den Cupra Lifestyle

aufs Beste.»

Wechsel bei International

Warranty Solutions

IWS ist eine Kooperation

der beiden führenden Spezialversicherer

CG Car-Garantie

Versicherungs-AG und Car Care

Plan. Dr. Marcus Söldner, seit

1. Januar 2019 Vorstandsvorsitzender

der CG Car-Garantie

Versicherungs-AG, übernimmt

in dieser Funktion auch einen

Sitz in der Geschäftsführung

bei International Warranty

Solutions. Söldner ist seit

2,5 Jahren Vorstandsmitglied

von CarGarantie und verantwortete

bis zu seinem

Wechsel zum Vorstandsvorsitzenden

die west- und osteuropäischen

und asiatischen

Märkte sowie die Bereiche

Business Development und

Marketing. Vor seiner Tätigkeit

bei CarGarantie war er in verschiedenen

Führungspositionen

in der internationalen Automobilbranche

unter anderem

bei der Allianz, der BMW Group

und Nissan tätig.

«Best Cars 2019»:

VW mit vier Bestplatzierungen

Anlässlich der

25. «Best Cars»-Wahl der

«Auto-Illustrierte» durfte

sich Volkswagen über vier

Bestplatzierungen freuen. Peter

Schmid, Brand Director Volkswagen

Schweiz: «Die Modelle

von Volkswagen sind allseits

beliebt. Wir bedanken uns

für jede einzelne Stimme und

freuen uns auf die neuen und

innovativen VW-Modelle, die

2019 auf den Markt kommen.»

Mit 6700 Fahrzeugen war der

Tiguan das meistgekaufte

SUV-Modell der Schweiz

bereits zum dritten Mal in

Folge. Das zweite SUV mit einer

Bestplatzierung ist der neue

Touareg er belegte den dritten

Platz in der Kategorie SUV.

Der Pirelli-Hauptsitz in Mailand.

Pirelli für Engagement im

Klimaschutz ausgezeichnet

Die internationale Non-

Profit-Organisation CDP

(vormals Carbon Disclosure

Project) hat Pirelli & C. SpA im

Bereich der von Unternehmen

durchgeführten Klimaschutzmassnahmen

als weltweit

führend anerkannt und auf der

«CDP Climate Change A»-Liste

platziert. Die A-Bewertung

ist die höchstmögliche Punktzahl,

die einem Unternehmen

verliehen werden kann. Sie

erfolgt unter Berücksichtigung

der Wirksamkeit seiner Bemühungen

um das Senken der

Emissionen, das Verringern der

Klimarisiken und das Fördern

CO 2

-armer Wirtschaftsprozesse.

Auch im Ranking

der Indizes Dow Jones World

und Dow Jones Europe ist der

Reifenhersteller im Segment

Automobilkomponenten im Bereich

Nachhaltigkeit führend.

Katarina Loksa, Mazda.

Katarina Loksa ist neue

Mazda-Markendirektorin

Das Ruder in der Marketingabteilung

von Mazda (Suisse) SA

kommt in Frauenhand: Katarina

Loksa hat per Anfang Jahr die

Stelle als Marketing Direktorin

bei Mazda von Matthias Walker

übernommen, der neu Leiter

der Abteilung Verkauf ist. Die

39-Jährige war unter andere

Brand Leader bei Procter &

Gamble und hat ein Start-up im

Networking-Bereich gecoacht.

Thomann stellt

Vize-Europameister

«Wer ist der beste Omnibus-

Spezialist Europas?» Diese Frage

liegt der zweijährlich stattfindenden

«BusTech Challenge»

zugrunde.

Fortsetzung Seite 8

Dr. Marcus Söldner, IWS.

Der VW Tiguan war 2018 das meistgekaufte SUV-Modell der Schweiz.

Remo Glanzmann, Thomann.

Die Marke Ihrer Wahl


KURZ NOTIERT

Am Wettbewerb 2019 der Servicemarke

Omniplus von EvoBus nahmen

750 Qualifikanten aus 17 europäischen

Ländern teil, davon 50 aus der Schweiz. Am

Hauptsitz der Thomann Nutzfahrzeuge AG,

in Schmerikon, herrscht nun Feststimmung,

erreichte doch Mechatroniker Remo Glanzmann

ein Glanzresultat. Im Vorjahr hatte der

Omnibus-Profi die Schweizer Ausscheidung

gewonnen und wurde «BusTech Master

des Landes». Im Finale unter allen Landessiegern

hat der 33-Jährige in Neu-Ulm

nun hinter dem belgischen Teilnehmer den

zweiten Rang erzielt. «Remo Glanzmann

grüsst als Vize-Europameister darauf ist

das ganze Team stolz», freut sich CEO Luzi

Thomann. Neben Omnibussen wartet und

verkauft die Thomann Nutzfahrzeuge AG

Lastwagen und Transporter.

Nathalie Dubois

ist neue Premio-Gebietsmanagerin

Nathalie Dubois, GDHS.

Seit dem 1. Februar verstärkt Nathalie

Dubois das Team von Marco Fabbro,

Manager Retail Switzerland, bei den

Goodyear Dunlop Handelssystemen

(GDHS) in der Schweiz. Als neue Premio-

Gebietsmanagerin betreut Nathalie Dubois

ab Frühjahr die Partner in der Westschweiz

und in einem Teil der Deutschschweiz. Zuletzt

arbeitete die heute 33-Jährige für die

Pneu Egger AG und übernahm dort die Gebietsverantwortung

für den Aufbau und die

Weiterentwicklung der Filialen in der Westschweiz.

Dubois, die neben Französisch

Deutsch als zweite Muttersprache spricht,

bringe die nötige Erfahrung für diese verantwortungsvolle

Position mit und freue

sich auf ihre neue Aufgabe.

Marketing Communication Cadillac Europe

ernannt. In seiner neuen Rolle leitet er sämtliche

europäischen Marketingaktivitäten

von Cadillac und Chevrolet Performance

Cars. Diese beinhalten Werbung, Events,

Promotionen und CRM für die Marken

Cadillac, Chevrolet Camaro und Corvette.

«Mit Martin Siegenthaler konnten wir einen

ausgewiesenen Marketingprofi gewinnen,

der über jahrelange Erfahrung innerhalb

der Autobranche verfügt», so Felix Weller,

Vice President Cadillac Europe. Martin

Siegenthaler arbeitet seit 2004 in der Automobilbranche

in verschiedenen Marketingpositionen.

Zuletzt verantwortete er als

Marketing Director die Marketingaktivitäten

von Opel in der Schweiz.

Subaru feiert 40 Jahre in der Schweiz

mit Sonderausstellung

Vor 40 Jahren kam der Subaru 1600 4WD

auf den Schweizer Markt. Obwohl zuerst

belächelt, eroberte der Allradkombi das

Land im Sturm. Am Anfang stand das erschwingliche

Allzweckauto vor allem bei der

Bevölkerung in den Voralpen, dem Jura und

in Berggebieten hoch im Kurs, erleichterte

es ihnen doch die Transporte von Material,

Kind und Hund in die abgelegenen Gebiete

auch bei misslichen und schwierigen

Strassenverhältnissen. Der unscheinbare

Personenwagen stand am Anfang des

Allradler-Booms in der Schweiz. Bis dahin

lag der 4x4-Marktanteil bei weniger als

einem Prozent und betraf ausschliesslich

Geländewagen; heute verfügt jedes zweite

verkaufte Fahrzeug in der Schweiz über

dieses Antriebssystem. Eine Ausstellung

im Museum Emil Frey Classics in Safenwil

zeichnet die Subaru-Erfolgsgeschichte

nach. Die Sonderausstellung zum Jubiläum

«40 Jahre Subaru in der Schweiz» dauert

noch bis am 4. Mai. Zu sehen gibt es

verschiedene Subaru-Modelle der letzten

40 Jahre, darunter die Rallyeautos von

Weltmeister Colin McRae und Richard Burns

sowie Bernhard Russis erster Subaru mit

dem Kontrollschild «UR 5000».

Michelin will seine Pneus künftig komplett

recyceln können

Michelin geht neue Wege in der nachhaltigen

Reifenproduktion: Das Unternehmen

will seine Pneus bis im Jahr 2048

komplett recyceln können und sie zu 80 Prozent

aus nachhaltigen Materialien fertigen.

Dieser Anteil beträgt heute 28 Prozent,

wovon der grösste Teil nachwachsende

Rohstoffe sind. Dazu zählen unter anderem

Naturkautschuk oder Sonnenblumenöl. Zwei

Prozent stellen bereits recycelte Stoffe wie

Stahl und Gummipulver aus Altreifen dar,

wie Michelin mitteilt. Mit dem gesteckten

Ziel sollen künftig 33 Millionen Barrel

Öl beziehungsweise 16,5 Supertanker-

Ladungen oder eine Energieleistung von

54 000 GWh eingespart werden. Dies entspricht

umgerechnet dem Energieverbrauch

von Frankreich in einem Monat. Zunächst

wird Michelin verschiedene Forschungsprogramme

zur Gewinnung von Rohstoffen

auf biologischer Basis auflegen.

Australia Post bestellt 1000 Fahrzeuge

aus der Schweiz

Australia Post bestellt 1000 elektrische

Zustellfahrzeuge von Kyburz Switzerland.

Damit kann Kyburz erstmals eine ganze

Flotte auf einen anderen Kontinent liefern.

Die Dreiradfahrzeuge werden in der Schweiz

montiert und helfen ab Mitte Jahr der Post

in Australien, die wachsende Anzahl Pakete

zu bewältigen. «Die Kyburz-Fahrzeuge sind

sicherer als das herkömmliche Motorrad.

Sie sind auf der Strasse besser sichtbar,

stabiler und haben einen erhöhten Schutz

für den Fahrer», sagt Bob Black, COO der

Australia Post Group. Die Kyburz-Fahrzeuge

sind in Australien nicht ganz neu: Sie

werden seit 2017 ausgiebig getestet. Die

Anforderungen und Anregungen flossen

in die Weiterentwicklung des Fahrzeugs.

Martin Siegenthaler

neuer Marketingchef von Cadillac

Mit Wirkung ab Mitte Januar 2019 wurde

Martin Siegenthaler zum neuen Head of

Subaru feiert Jubiläum in der Schweiz.

Täglich aktuelle News :

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8 März 2019 | AUTOINSIDE


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AUTO-SALON

89. Geneva International Motor Show

Mehr als ein

Branchentreffpunkt

Der Nabel der Autowelt ist für 13 Tage im Genfer Vorort Grand-Saconnex. Zum 89. Mal bereits findet der Genfer

Auto-Salon statt und gibt dem Garagisten einen raschen Überblick über die Neuigkeiten der Hersteller und Zulieferer.

Letztere verwandeln die Halle 7 mit ihren Angeboten zum beliebten Branchentreffpunkt. Sascha Rhyner

Wichtige Informationen

Öffnungszeiten

Montag Freitag

Samstag Sonntag

10.00 bis 20.00 Uhr

09.00 bis 19.00 Uhr

Anreise mit dem Auto

Die Parkplätze im Parkhaus von Palexpo sind

ausschliesslich für Aussteller reserviert. Den

Salon-Besuchern stehen unter der Woche

jedoch über 5600 und am Wochenende 10 000

Parkplätze in 12 Parkhäusern im Umkreis von

5 km von Palexpo zur Verfügung (Pauschalpreis:

CHF 25.-/Fahrzeug). Der Beschilderung

«P Salon» folgen. Kostenlose Pendelbusse

sorgen wäh-rend des Salons für die Verbindung

zwischen verschiedenen Parkplätzen

und dem Salon-Haupteingang.

Anreise mit der Bahn

Stress und Stau kann man sich ersparen,

wenn man mit dem Zug an den Auto-Salon

fährt. Vom Bahnhof Genève-Aéroport sind

es drei Gehminuten bis zur Palexpo-Halle 7.

Der ermässigte Eintritt (30 Prozent auf den

Erwachsenentarif) und der günstigste öV-Tarif

sind am Bahnschalter, an den Billettautomaten

oder online unter sbb.ch/gims erhältlich. Für

die Besucher des Auto-Salons fahren mehrere

Extrazüge nach und ab Genève-Aéroport.

Weitere Infos unter:

agvs-upsa.ch/de/auto-salon2019

gims.swiss

saa-expo.ch

Die Zahlen, die den Auto-Salon jeweils umgeben,

sind beeindruckend. Wohl mögen

einige prominente Autohersteller dem

jährlichen Stelldichein fernbleiben, doch

präsentieren die grössten und bedeutendsten

Marken ihre Neuigkeiten weiterhin in den

Palexpo-Hallen in Genf. Insgesamt warten

79 Welt- und 17 Europapremieren sowie

rund 180 Aussteller auf die rund 650 000 bis

700 000 Besucherinnen und Besucher. «Die

Geneva International Motor Show ist der

internationalste aller Autosalons, wir stellen

Marken aus der ganzen Welt aus. Dieses Jahr

begrüssen wir in Genf einerseits Hersteller

aus China und Russland. Anderseits freut uns

auch die Anwesenheit von Schweizer Automobilherstellern

wie Kyburz Switzerland

oder Rinspeed», so Maurice Turrettini,

Präsident der GIMS. «Das grosse Interesse

vieler kleiner, und oft auch sehr exklusiver

Aussteller zeugt von der Attraktivität des

Auto-Salons Genf», betont Generaldirektor

André Hefti. Traditionell wird der Salon am

Mittwoch von einem Bundesrat eröffnet,

in diesem Jahr von Aussenminister Ignazio

Cassis.

10 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Beliebte «Drift-Challenge»

Die Halle 7 ist auch in diesem Jahr Treffpunkt der nationalen

Automobilindustrie. Wiederum werden Equipment und Zubehör

vorgestellt. Ebenso wichtig: Es wird gefachsimpelt und sich ausgetauscht.

Der Verband «Swiss Automotive Aftermarket» ist zum

drittel Mal Mitorganisator der kurzen Fachmesse der SAA-Expo.

Die SAA organisiert wieder die beliebte «Drift-Challenge», mit

der vor allem 18- bis 28-Jährige angesprochen werden, wie SAA-

Präsident Erhard Luginbühl erklärte.

Noch ein letztes Mal ist die Halle 7 in Kurz- und Langmesse geteilt.

Am Abend des 11. März wird die SAA-Expo geschlossen. Die

Halle wird danach quergeteilt. Der Eingangsbereich verschiebt sich

deshalb Richtung Palexpo. Aus logistischen Gründen öffnet die

Halle 7 ab dem 12. März ihre Türen eine halbe Stunde früher als

üblich, das heisst um 9.30 Uhr während der Woche und 8.30 Uhr am

Wochenende.

Grosse und kleine Zulieferer scheuen erneut keinen Aufwand,

damit sich die Kunden und Gäste wohlfühlen. «Wir haben rund zehn

Busse organisiert, um unsere Kunden nach Genf zu bringen», erklärt

Sébastien Moix, Marketingleiter der Swiss Automotive Group in

der Schweiz. Wie schon im Vorjahr entschieden sich die drei Unternehmen

Derendinger, Matik und Technomag für die kurze Variante.

Moix rechnet damit, dass während den sieben Tagen 9000 bis 10 000

Mittagessen serviert werden. «Vor allem am Freitag war im letzten

Jahr der Andrang sehr gross», erinnert er sich. «Wir hatten alleine an

diesem Tag 1500 Mittagessen.»

Erstmals nur die Kurzmesse macht Hostettler Automobiltechnik

am gewohnten Standort gleich beim Eingang. Im grossen Sitzbereich

werden leckere «Dagmarsellerli» serviert. Ebenso bekannt sind die

köstlichen Würste am Safia-Stand aus der Dorfmetzgerei von Kerzers.

ESA-Piazza neu mit Lounge und Bar

18 Aussteller, darunter die ESA und KSU A-Technik, sind während

der gesamten Salon-Dauer präsent. Die ESA setzt dabei auf das in

den letzten Jahren bewährte Standkonzept mit der mediterranen

Piazza. «In der stilvollen Atmosphäre einer südländischen Kleinstadt

verwöhnen wir unsere Kunden, Mitinhaber und interessierte Gäste

wie gewohnt mit Risotto oder Pasta», sagt Matthias Krummen, Leiter

Management Services und Kommunikation, und ergänzt: «Dieses Jahr

zeigen wir auf unserer ESA-Piazza zudem spannende Highlights.»

Wichtiger Wirtschaftsfaktor

Das Salon-Komitee ist nun mit den Hauptbeteiligten aller

Interessengruppen daran, ein attraktives Konzept für die Ausstellung

ab 2020 auszuarbeiten. «Wir hoffen, damit der Schweizer

Autobranche gerecht zu werden», so Turrettini, «denn wir dürfen

diese für die Schweiz so wichtige Branche nicht vom Salon ausschliessen.

Man darf nicht vergessen, dass die Autobranche einen

Gesamtumsatz von rund 90 Milliarden Franken macht.» Ein

Drittel davon wird allein durch die Schweizer Garagenbetriebe

erwirtschaftet. Die Schweizer Autobranche ist damit einer der

relevantesten Faktoren innerhalb der Schweizer Wirtschaft. <

AUTOINSIDE | März 2019 11


AUTO-SALON

Runder Tisch

Mit- und nicht

gegeneinander

in die Zukunft

Ein kleiner, ein mittlerer und ein grosser Garagist haben an

einem runden Tisch über ihre täglichen Herausforderungen

diskutiert. Dabei zeigte sich, dass sie trotz Grössenunterschieden

mehr gemeinsam haben als gedacht. Für sie ist klar:

Es geht nur miteinander. André Bissegger und Tatjana Kistler

12 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Herr Schmid, Ihr Zwei-Mann-Betrieb ist auf Oldtimer spezialisiert.

Weshalb haben Sie diesen Weg eingeschlagen?

Anton Schmid: Mein Herz hing schon immer an den Oldtimern.

Die alte Technik fasziniert mich und ich konnte mein Hobby zum

Beruf machen. Alltagsautos repariere ich nur vereinzelt. Das war ein

bewusster Entscheid. Mein Ziel war immer, die alte Technik zu erhalten,

damit das Kulturgut weiterlebt.

Herr Waeber, Sie hingegen sind inzwischen der grösste Opel-

Händler der Schweiz, verfügen über elf Garagenbetriebe und

beschäftigen 161 Mitarbeiter. Haben Sie diese Strategie bewusst

gewählt? Und wollen Sie weiter wachsen?

Hubert Waeber: Ja, mehr oder weniger bewusst. Es waren vor

allem Opportunitäten, die sich ergaben. Betriebe, die als A-Händler

zu klein und als Lokalhändler zu gross waren, suchten Lösungen.

Oder sie hatten Probleme bei der Nachfolgeregelung. Ich bot ihnen

an, sie bei mir zu integrieren. So gab es für sie im Verbund wieder

eine Existenzmöglichkeit. Es ging für mich aber nie um Wachstum

um des Wachstums willen. Mit der Zeit habe ich jedoch erkannt: Entweder

macht man Volumen oder bleibt ganz klein. Alle dazwischen

fallen irgendwann raus. Unser Wachstum ist wenn sich Möglichkeiten

bieten nicht abgeschlossen, wir wollen aber in unserem Gebiet

bleiben. Würden wir in Zürich oder Genf eine Garage eröffnen,

müsste ich einen Geschäftsführer für diese Regionen einstellen und

hätte es nicht mehr selbst in der Hand.

Und wieso wurden Sie Markenvertreter?

Waeber: Es war schon immer klar, dass ich Markenvertreter sein

will. Eine Marke zu vertreten, heisst, sich mit ihr zu identifizieren und

dahinter zu stehen. Ich könnte nicht einfach etwas verkaufen. Das ist

mir wichtig. Um ein gewisses Volumen zu machen, braucht man ebenfalls

Markenstärke.

Herr Bovet, Sie haben 1991 als Ein-Mann-Betrieb begonnen und beschäftigen

heute als Ford-Vertreter 25 Mitarbeiter. Wohin geht Ihre

Reise?

Georges Bovet: Ich hätte nie gedacht, dass mein Betrieb einmal so

gross wird. Ich war irgendwie ein Opfer meines Erfolgs (lacht). Dank

meinen drei Kindern ist auch meine Nachfolge mehr oder weniger

geregelt. Ich bin jetzt 62 Jahre alt und glaube nicht, dass ich einen

weiteren Ausbau anstreben werde. Das können meine Kinder dann

entscheiden. Für mich war damals klar, dass ich Markenvertreter sein

will. Ich wollte eine Marke, die es in der Region zwischen Freiburg

und Payerne nicht gab und die allen ein passendes Fahrzeug bieten

kann. Zudem war für mich wichtig, dass ich mich mit der Marke

identifizieren kann.

Markenhändler stehen aber auch unter Druck. Was denken Sie,

wenn Sie hören, wie frei Herr Schmid ist?

Bovet: (lacht) Es ist klar, Anton hat mir gegenüber gewisse Freiheiten.

Die Importeure werden immer anspruchsvoller und man

muss mitmachen. Das ist nicht immer ganz einfach. Auf der anderen

Seite machen sie uns zum Teil eines riesigen Netzwerks, von dem wir

auch profitieren können.

Waeber: Ich nehme mir unternehmerische Freiheiten heraus und

halte mich stets ans Sprichwort «Tue das eine, aber lasse das andere

nicht». Ich bin wie Georges davon überzeugt, dass es wichtig ist, eine

Marke vertreten zu können und dafür einzustehen. Aber natürlich darf

man die Augen nicht verschliessen.

Das macht auch Georges nicht. Deshalb

habe ich immer auf das zweite

Standbein «Le Garage» gesetzt und

den Mehrmarkenservice sowie

-unterhalt beibehalten und gefördert.

Es gibt Kunden, die zu

ihrem Markenhändler wollen, und

welchen es egal ist, dafür 40 Kilometer

zu fahren. Anderen spielt

es keine Rolle, welche Automarke

sie fahren: Sie wollen einen fahrbaren

Untersatz und möglichst

beim Kollegen oder in ihrer Nähe

den Service machen können. Mit

unserem zweiten Standbein decken

wir auch das ab.

Schmid: Bei mir kommt der Druck von der anderen Seite, von den

Kunden. Sie sind sich die Dienstleistungen bei ihrem Alltagsauto und den

Markenhändlern gewohnt. Dort können sie ihr Auto am Morgen bringen

und am Abend wieder abholen. Die gesamte Ersatzteilversorgung ist

in kürzester Zeit erledigt. Bei uns geht es darum, je nach Auto, Typ und

Marke Ersatzteile zuerst zu recherchieren, zu finden, zu kontrollieren und

einzubauen. Der Kunde macht hier Druck, indem er fragt, weshalb es so

lange dauert, bis er sein Auto zurückhaben kann. Georges und Hubert

haben den Druck der Importeure, ich denjenigen der Kunden.

Wären Sie manchmal auch lieber für eine Marke tätig?

Schmid: Auf dem Oldtimermarkt gibt es viele Markenbetriebe

wie Porsche, Ferrari oder Mercedes. Der gesamte Rest wird nicht betreut.

Mein Anspruch ist, dass alle Kunden, die keine solche Exklusivität

haben, auch betreut werden. Es ist ihr Recht, dass man ihren Wagen

wartet sie hängen schliesslich emotional an ihrem Fahrzeug. Wenn das

nun ein MG Magnette ist, den niemand kennt, dann kommen sie zu uns.

Dann ist das also die Chance? Entweder man ist ein grosser Betrieb

oder ein Kleinbetrieb, der sich spezialisiert?

Waeber: Ja, davon bin ich überzeugt. Spezialisten wie Anton mit

Fortsetzung Seite 14

Die Gesprächsteilnehmer

Anton Schmid

Inhaber der Oldtimer-Garage Technikschmitte in

Rudolfstetten. Er bietet Services und Reparaturen für

Auto- und Motorradoldtimer aller Jahrgänge und

Marken an. Weitere Infos unter technikschmitte.ch.

Georges Bovet

Inhaber und CEO der Garage Carrosserie Georges Bovet

SA, Ford-Markenhändler und Präsident der AGVS-Sektion

Freiburg. Weitere Infos unter Garage-bovet.ch.

Hubert Waeber

Inhaber und CEO der AHG-Group mit elf Garagenbetrieben

zwischen Bulle, Freiburg und Biel, Markenhändler

Opel, Cadillac, Corvette, Camaro, Mazda

und Citroen, Präsident Opel-Händlerverband, ESA-

Verwaltungsratsmitglied und Mitglied der AGVS-

Markenkommission. Weitere Infos unter ahg-cars.ch.

Schwerpunktthema 2019

Vertrauenssache.

Der Garagist als

Mobilitätspartner.

AUTOINSIDE | März 2019 13


AUTO-SALON

seinen Oldtimern oder andere Spezialisten werden immer überleben.

Die kleineren und mittleren Betriebe hingegen werden Mühe haben.

Ich ziehe dazu immer Parallelen zur Landwirtschaft: Auch die Landwirte

mussten sich immer wieder neu erfinden. Diejenigen, die sich

spezialisieren beispielsweise auf Bio, Gemüse oder Kräuter haben

eine Existenz und ihnen geht es gut. Die anderen müssen immer mehr

Land, Kühe oder Volumen haben, um bestehen zu können. Das gleiche

gilt leider auch für die Garagen. Langsam kommt das Garagensterben,

denn momentan backen wohl zu viele am gleichen Kuchen.

Haben Sie Existenzängste?

Bovet: Hubert hat es sehr gut gesagt:

Man muss sich spezialisieren. In

der Gastronomie ist es dasselbe: Ein

Restaurant, das sich nicht durch eigene

Spezialitäten auszeichnet, verschwindet

von der Landkarte. Für unsere Branche

sieht die heutige Realität so aus: Entweder

spezialisiert man sich oder wird

Markenvertreter mit einem gewissen Volumen. Wir können im Autogewerbe

nach wie vor von einem Wachstumsmarkt profitieren. Das

betonte ich auch am diesjährigen «Tag der Schweizer Garagisten». Wir

haben trotz sinkender Margen noch immer die Möglichkeit, Reifen zu

verkaufen und mit der Montage Geld zu verdienen. Die Kunden kommen

noch immer gerne zu uns in die Garage. Das mag sich in Zukunft ändern;

umso zentraler ist es, den Kunden Sorge zu tragen.

Schmid: Existenzängste habe ich nicht. Aber ich muss mich jeden Tag

nach dem Markt richten und kann nicht exorbitante Preise verlangen, nur

weil ich weiss, wie die Reparatur geht.

Waeber: Angst ist ein schlechter Ratgeber. Dass Georges und Anton

wie ich keine Angst haben, verwundert mich nicht. Wir sind Unternehmer;

unternehmen also etwas. Möglichkeiten gibt es immer. Wichtig

ist, einen Plan B zu haben. Gerade auch als Markenhändler weiss man

nie, ob die Marke verkauft wird. Ich habe nicht nur einen Plan B in

der Markenvielfalt, sondern auch mit meinen Liegenschaften. Wenn ich

neu baue, mache ich keine reinen Garagen mehr, sondern kombiniere

die Gebäude mit Wohnungen. So kann die Garage im Notfall umgenutzt

werden. Mit einem Plan B und C braucht man keine Existenzangst zu

haben. Ich würde für einen Importeur nie einen Palast bauen.

Können Sie sich gegen die Importeure durchsetzen?

Waeber: Ich muss mit den Konsequenzen leben: Ich trenne mich

demnächst beispielsweise von einer Marke, weil diese einen Palast

will. Ich bin nicht bereit, dieses unternehmerische Risiko auf mich zu

nehmen. Ich kann folgendes Problem feststellen: Wir sind Unternehmer

und denken nicht nur von Tag zu Tag, sondern auch in Generationen.

Importeure sind dagegen je länger desto mehr Manager, die am kurzfristigen

Erfolg gemessen werden. Deshalb handeln sie auch kurzfristig

«Wir müssen Win-win-Situationen

schaffen. Ich hoffe, dass die individuelle

Mobilität noch wachsen wird. Das heisst,

wir werden noch lange Arbeit haben.»

Hubert Waeber

und schauen nur auf sich und ihre Ziele. Das führt dazu, dass wir uns

gegenseitig nicht mehr verstehen.

Bovet: Ganz genau. Die Manager haben ihren Auftrag zu erfüllen und

sind meist nur während kurzer Zeit beim Importeur. Sie kennen unsere

Vorgeschichte nicht und können den von uns gemeldeten Handlungsund

Korrekturbedarf auf ihrer Stufe nicht umsetzen. Es versandet.

Waeber: Das zeigt sich beispielsweise bei den Online-Tools, die uns

die Hersteller anbieten. Diese sind oft nur einseitig auf ihre Produkte

zugeschnitten. Ich habe aber auch noch andere Produkte und Kunden.

Zudem gibt es auf dem Markt schnellere,

günstigere und effizientere Lösungen.

Die Hersteller wollen uns mit den

Händlerverträgen zwingen, ihre Tools

zu gebrauchen. Der Hintergrund: So

bekommen sie unsere Daten und sind

damit weniger von uns abhängig. Wenn

ich weg bin, kann er sie dem Nächsten

geben.

War es früher einfacher, Garagist zu sein?

Bovet: Ich höre immer wieder, in der Vergangenheit sei alles besser

gewesen und aktuell sei es schwierig. Wer weiss, vielleicht ist es für

unsere Nachfolger im Jahr 2029 wieder viel einfacher, Unternehmer zu

sein? Das System hat sich immer verändert und weiterentwickelt.

Darum rate ich allen optimistisch zu bleiben und die Veränderungen

anzunehmen auch wenn wir uns zurzeit in einem schwierigen Geschäftsumfeld

bewegen.

Waeber: Früher galt: Jeder Garagist mit einer guten Marke, jeder

Bauer, der gut arbeitet und jeder Wirt, der fleissig ist, wird Millionär.

Heute wird niemand mehr automatisch Millionär. Es hat sich für alle

geändert und geht nicht mehr von alleine. Das gilt für alle Branchen.

Bovet: Genau! Ich sage immer: Die Steine sind für alle hart.

Schmid: Früher hatte ich Kunden, die besassen ihr Auto seit 10,

15 Jahren oder noch länger. Sie hatten eine Beziehung zu ihrem Auto.

Heute ist der Oldtimer ein Investitionsobjekt. Wenn ich Ersatzteile besorgen

muss, wedelt der Kunde bereits mit einem Ausdruck aus dem

Internet und sagt mir, was das Teil kostet meistens nur ein paar Euro

oder Dollars. Wenn er dann fragt, weshalb wir ihm so viel verrechnen,

muss ich ihm erklären, dass die Teile so billig hergestellt sind, dass

ich sie nachbearbeiten muss. Er hingegen findet, ich sei ein schlechter

Mechaniker, der ihm einfach viel Arbeit verkaufen will.

Was ist die grösste Herausforderung für die Branche?

Schmid: Im Oldtimer-Sektor ist es klar das fehlende Personal. Wo

finde ich Personal, das die verschiedenen Techniken beherrscht oder

lernen will? Autos und Kundschaft haben wir genug. Aber die Leute zu

finden, die nicht nur am Lohn, den Ferien und anderen Annehmlichkeiten

interessiert sind, ist schwierig. Wir brauchen Enthusiasten.

14 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Bovet: Ich schliesse mich Anton an. Das Personal ist eine permanente,

grosse Sorge egal ob in einer Garage oder sonst wo. Ich warte jeden

Monat bis am letzten Tag, ob nicht doch noch eine Kündigung kommt.

Wir haben die Kapazität, um Personal weiterzubilden, aber es muss

auch empfänglich für die Ausbildung sein. Gerade für die jungen Leute

wird die Ausbildung immer wichtiger. Das Personal muss zudem in der

Lage sein, die Veränderungen in der Branche aufzunehmen. Wir erleben

momentan grosse Veränderungen. Stichwort Elektromobilität. Das wird

ein Teil unserer Zukunft sein.

Waeber: Ich sehe die grösste Herausforderung nicht beim Personal.

Zugegeben, für einen Betrieb mit unserer Grösse ist es aber auch einfacher,

jemanden zu finden als für eine Kleingarage. Die Mechaniker,

die gerne alleine arbeiten, verschwinden immer mehr. Für mich ist

die grösste Herausforderung klar die schwindende Marge auf den Neuwagen,

Occasionen, Ersatzteilen und auf der Arbeit. Bei den Neuwagen

sinkt sie jährlich, bei den Occasionen hat sie sich kurzfristig stabilisiert.

Aber alle, die ihre Marke verlieren, schliessen ihr Geschäft nicht von

heute auf morgen, sondern versuchen, Gebrauchtwagen zu verkaufen

und der Druck auf die Marge nimmt zu. Die Entwicklung der Hersteller

ist klar: Sie wollen für ihre Aktionäre schauen. Die Verteilung der Marge

zwischen Importeur und Händler ist nicht gerecht. Aber damit müssen

wir wohl leider leben.

Bovet: Das stimmt. Wir senkten im vergangenen Monat die Margen

sämtlicher Teile moderat. Das wirft Schatten auf die künftige Haushaltung.

Mein Vorteil: Ich kannte die hohen Margen gar nie (lacht). Ein

weiteres Problem für das Pneu- und Teilegeschäft wird das Internet,

wenn grosse Verteiler wie Amazon auf den Markt drängen. Die Kunden

können im Internet die Preise direkt vergleichen.

Waeber: Die Digitalisierung ist für mich die zweitgrösste Herausforderung.

Wenn der Kunde heute zu mir kommt und ein Occasionsauto

kauft, weiss er ganz genau, ob mein Preis angemessen ist oder nicht.

Seit man Pneus online kaufen kann, haben wir eine Margenerosion. Da

aber einige Kunden mit Internetkäufen schlechte Erfahrungen gemacht

haben, kommen sie teilweise wieder zurück. Man muss einen guten Mix

finden zwischen persönlicher Bedienung und Internet. Bei Oldtimern ist

es sicher noch persönlicher. Sie finden die Ersatzteile im Internet und

fragen sich dann, weshalb sie bei dir, Anton, mehr bezahlen sollen. Sie

wissen ja auch nicht, dass du die Teile noch nachbearbeiten musst.

Schmid: Es ist nicht nur das Nachbearbeiten. Ich muss Zeit aufwenden

und die Teile beschaffen. Wenn der Kunde das in seiner Freizeit macht,

kostet ihn das nichts. Denjenigen, die die Ersatzteile gleich selbst zum

Montieren mitbringen, muss ich meinen ganzen Aufwand 1:1 weiterverrechnen

können, um auf mein Einkommen zu kommen. Ich verdiene

nichts mehr am Teil. Meine Arbeit ist mein Einkommen. Der Kunde

kann zwar die Ersatzteile besorgen, aber er kann sie nicht einbauen. Mitgebrachte

Ersatzteile weisen zum Teil massive Qualitätsmängel auf oder

passen nicht - und verursachen mir so nicht kalkulierbaren Mehraufwand.

Darum versuche ich immer wieder die Kunden diesbezüglich so

zu beraten, dass diese Unannehmlichkeiten vermieden werden können.

Waeber: Das gleiche Problem hatten wir auch bei den Reifen. Wenn

früher jemand vier Reifen kaufte, montierten wir diese gratis. Heute

müssen wir die Dienstleistung verrechnen, also das Montieren und

Auswuchten, da wir am Reifen weniger verdienen. Es nützt nichts, auf

einem Pneu eine Marge von 30 Prozent zu haben und die Arbeit gratis zu

machen, wenn der Kunde im Internet irgendwann entdeckt, dass mein

Pneu viel teurer ist. Ob jemand den Pneu bei uns kauft oder selber mitbringt,

ist egal. Der Preis ist gleich die Arbeit ist es ja auch. So hat sich

unser Verhalten verändert.

Bovet: Ich bin überzeugt, in der digitalen Welt braucht und schätzt der

Kunde den persönlichen, beratenden Kontakt zu einer Garage, die ihn,

seine Bedürfnisse und vor allem sein Fahrzeug kennt.

Nach allem, was Sie gehört haben, möchte jemand von Ihnen mit

jemandem aus der Runde tauschen?

Schmid: Nein, ich habe mich den Oldtimern verschrieben. Jeder hat

den Garten zu bewirtschaften, für den er sich entschieden hat. Der eine

hat einen grösseren, der andere einen kleineren. Die Bedingungen

sind für fast alle gleich und trotzdem sehr verschieden. Alle Autos haben

vier Räder, ein Lenkrad und einen Motor. Aber von der Art, Form und

Charakteristik sind sie doch unterschiedlich.

Bovet: Nein, das möchte ich nicht. Man muss weiterarbeiten und

darf auf niemanden eifersüchtig sein. Es gibt viele Synergien, die man

nutzen kann. Ich hätte nie gedacht, dass meine Firma einmal so gross

ist. In ein paar Jahren, ist sie vielleicht noch grösser, oder wieder

kleiner man weiss nie. Die Zusammenarbeit untereinander ist sehr

wichtig und wird es immer mehr.

Waeber: Ich möchte auch nicht tauschen. Wichtig ist, dass man

nicht der Grösse wegen um jeden Preis wächst, sondern nur, wenn

es Opportunitäten gibt und wir Chancen sehen. Wir müssen Win-win-

Situationen schaffen. Ich habe die Hoffnung, dass die individuelle Mobilität

sogar noch wachsen wird. Das heisst, wir werden noch lange Arbeit

haben. Den Kleinen rate ich, Kooperationen zu suchen und mit anderen

zusammenarbeiten. Die Landwirte beispielsweise teilen die Maschinen

untereinander, weil nicht jeder alle Maschinen haben muss. Das

funktioniert auch bei Garagen: Einer kann Hybrid machen, der andere

Elektro. Das gibt Möglichkeiten, um Kosten zu sparen und Synergien zu

finden. Denn die Margen werden definitiv ab- und nicht mehr zunehmen.

Schmid: Mit Synergien kommen wir am weitesten. Wenn ich

an einem Alltagsauto arbeiten muss, erarbeite ich mir das Wissen nicht

selber, sondern suche mir einen Partner. Dorthin kann ich dann meinen

Kunden schicken. Umgekehrt funktioniert es gleich: Wenn jemand mit

einem Auto aus den 1960er-Jahren kommt, müssen meine Partner wissen,

wohin sie ihn schicken können. Miteinander und nicht gegeneinander.

Noch fehlt das zum Teil wegen selbst ernannter Könige, die noch nicht

über den Gartenzaun blicken. Aber ich bin zuversichtlich. <

AUTOINSIDE | März 2019 15


AUTO-SALON

Antriebsvielfalt und Auswirkungen auf die Garage

Der Wandel vom Verbrenner

zur CO 2

-freien Mobilität

Trotz steigendem E-Fahrzeug-Angebot sind die Käufer zurückhaltend. Der oft hohe Preis und die besonders bei winterlichen

Temperaturen geringe Reichweite schränken den Nutzwert des batterieelektrischen Fahrzeugs ein. Hybrid- und Plug-in-

Hybrid-Fahrzeuge bieten hier Vorteile. Welches Antriebssystem wird sich mittel- und langfristig durchsetzen und was bedeutet

dies für den Garagisten? Fakten und Technikdetails zum Antrieb der Zukunft und zum Wandel im Garagengewerbe. Andreas Senger

Tunnelblick? Die E-Mobilität (hier der Jaguar I-Pace) steht im Fokus doch noch sind Fragen der Infrastruktur und der Akkuherstellung sowie Rohstoffgewinnung ungelöst.

Die Garagisten begegnen täglich neuen Hinweisen, wie die Zukunftsmobilität

aussehen könnte. Die Branchenvertreter und

damit die AGVS-Mitglieder sind nicht zu beneiden. Die Planung des

Business Case der Zukunft ist immer undurchsichtiger. Während

die Politiker auf den Verbrennungsmotor zuerst wegen des CO 2

-Ausstosses

und jetzt zusätzlich wegen der Emissionsproblematik eindreschen

(NO X

beim Diesel), sehen sich die OEM gezwungen, aufgrund

des Flottenverbrauchs auf vermeintlich CO 2

-freien Antrieb in

Form von E-Maschinen und Akkus zu setzen.

Technisch lässt sich die Hysterie nicht erklären: Die Entwicklungsfortschritte

beim Verbrennungsmotor sind in den vergangenen

Jahren beeindruckend. Dank optimierten Brennverfahren

und aufwändigen Abgasnachbehandlungssystemen sind sowohl

Otto- wie auch Dieselmotoren sehr sauber. Der Wirkungsgrad

ist deutlich gestiegen. Für das Garagengewerbe bleibt im Aftersales

dank der Wartung und Reparatur auch betriebswirtschaftlich

alles im grünen Bereich. Der eingeschlagene Weg mit rigiden Abgasemissionswerten

und der weiteren Optimierung des Wirkungsgrads

und damit der Reduktion des Verbrauchs muss von den OEM und

den Zulieferern konsequent weiterverfolgt werden.

Dank Abgasnachbehandlung sauber

Getrickst wurde bei den Abgasmessungen. Die verantwortlichen

Firmenvertreter sitzen deswegen teilweise im Gefängnis. Da

die Technik für äusserst saubere Verbrennungsmotoren realisierbar

ist, bleibt diese Antriebsvariante aber nach wie vor kurz- bis

mittelfristig die Lösung für die meisten Antriebskonzepte. «Nicht

der Verbrennungsantrieb ist überholt, sondern die Debatte über

sein baldiges Ende», meint Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der

Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, dazu und ergänzt: «Der

Diesel hat Zukunft. Die Emissionen sind bald kein Thema mehr.»

Eher dunkle Wolken ziehen am Horizont auf, wenn der Fahrzeugpark

aber wie es einige Politiker sehnlichst wünschen auf einen

Schlag durch batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) ersetzt würde.

Bei diesen Fahrzeugen sind lediglich noch das Reifengeschäft,

Bremsenservice (inklusive Flüssigkeit) und Detailarbeiten wie

Scheibenwischerwechsel möglich. Die Akkumulatoren und die E-

Maschinen sind wartungsfrei. Bei Ersatz wegen Kapazitätsverlust

oder Zellenschluss drohen dem Kunden allerdings saftige Preise, da

die Akkumulatoren in naher Zukunft sehr teuer bleiben.

16 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Alternativen für Konventionelles

Dass die Abkehr von fossilem Treibstoff langfristig aufgrund

der Endlichkeit der Ressourcen die logische Konsequenz ist, daran

zweifelt niemand. Einige Experten können sich vorstellen, den Treibstoff

Benzin oder Diesel teilweise durch synthetische Treibstoffe aus

CO 2

und Wasser zu ersetzen. Durch chemische Umwandlung lassen

sich HC-Moleküle erstellen, die in flüssiger Form dem Benzin/Diesel

ähnlich sind, aber auch gasförmige Treibstoffe wie Methan/Erdgas.

Wenn es gelingt, die Schadstoffemissionen am Auspuffendrohr

auf nahezu Null zu senken (was ab 2020 mit Euro 6d umgesetzt ist)

und Treibstoff aus regenerativer Produktion herzustellen, wäre dies

ein sinnvoller Weg. Die Tankinfrastruktur ist vorhanden und ausser

der aufwändigen und teuren Schadstoffreduktionssysteme kann die

Technik kostengünstig hergestellt werden.

«Die Mobilitätswelt von morgen wird so vielfältig sein wie die

Menschen, die bewegt werden wollen», sagt Professor Peter Gutzmer,

stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Technologie-Vorstand

von Schaeffler. Zulieferer wie Schaeffler sind daran, den OEM

mit Entwicklungen in allen Bereichen die technische Basis zu liefern,

die alternativen Antriebe voranzutreiben.

Der Kunde muss mitziehen

Allerdings sind die Kunden gar nicht so willig, ein anderes Antriebskonzept

für das nächste Fahrzeug auszuwählen. Continental

hat in einer Mobilitätsstudie in Deutschland, in den USA, in

China und Japan die Fahrzeugbesitzer gefragt, ob sie sich vorstellen

können, beim nächsten Autokauf auf alternative Antriebssysteme

zu wechseln. Über 80 Prozent wollen wiederum dieselbe

Motorisierung. Nur in Japan ist knapp ein Viertel der Befragten

dazu bereit, ein Fahrzeug mit einem alternativen Antrieb zu kaufen.

«Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Autofahrer in Sachen

Wahl des Antriebs heute noch eher konservativ sind und auf Bewährtes

setzen», sagt Andreas Wolf, Präsident der Continental

Division Powertrain, und ergänzt: «Diesen Aspekt gilt es im Kontext

Umstieg auf Elektromobilität zusätzlich zu den bekannten Reichweitenängsten

zu berücksichtigen. Allerdings sehen wir eine deutlich

höhere Akzeptanz für alternative Antriebskonzepte in den

kommenden Jahren, wenn sich das Fahrzeugangebot verbreitert und

die Rahmenbedingungen attraktiver werden.»

Parallelität und sanfter Wechsel

Die OEM sind an allen Entwicklungsfronten daran, dieses Angebot

und damit die Wahlfreiheit für die Kunden zu ermöglichen. Im

VW-Konzern wird aufgrund des «Diesel-Gate» mit Hochdruck an der

E-Mobilität geforscht. Anlässlich des Wiener Motorensymposiums

2018 zeigte der Konzern aber auch auf, dass dies nicht der einzige Weg

ist: Der nächste Golf wird einen Hybridantrieb auf Basis der 48-Volt-

Technik erhalten. Ein neu entwickelter Erdgasmotor mit 1,5 Litern

Hubraum mit VTG-Aufladung soll 96 kW/130 PS maximale Leistung

aufweisen und einen Drehmomentbestwert von 200 Nm ab 1400 bis

4500/min bieten und dem CNG-Antrieb neue Impulse verleihen. Und

als drittes Standbein will VW im Konzern einen Mild-Hybridantrieb

mit einem neuen 2.0-Liter-Dieselmotor mit Dieselpartikelfilter DPF und

selektiv katalytischer Reduktion SCR-System (NO X

-Reduktion, aktives

DeNo X

-System) mit 12-Volt-Lithium-Ionen-Akkumulator für Längs- und

Quereinbau lancieren (100-150 kW/136-204 PS).

Die Infrastruktur hinkt hinterher

Lokal emissionsfrei Fahren lässt sich nur mit Plug-in-Hybridfahrzeugen

und BEV. Dabei gilt es vor allem, Gleichspannungs-

Ladesäulen mit hoher Leistung zur Verfügung zu stellen, um

die Ladezeit zu verkürzen.

Fortsetzung Seite 18

WELTWEITE CO 2

-EMISSIONEN NACH SEKTOREN (2016)

Strom- und Wärmeerzeugung 41,49 %

verarbeitende Industrie 18,92 %

Wohnen 8,42 %

Andere 6,84 %

Transport 24,37 %

Anteile innerhalb

des Transportsektors

Strasse 74,5 %

Luftraum 11,5 %

Wasser 10,7 %

Andere 3,3 %

Quelle: iea.org/statistics/co2emissions

Eine Frage der Verhältnismässigkeit: Der Transport ist für einen knappen Viertel der jährlichen CO 2

-Emissionen verantwortlich.

AUTOINSIDE | März 2019 17


AUTO-SALON

Die dazu benötigte Ladeinfrastruktur befindet sich aktuell

im Aufbau. Bis aber flächendeckend und auch für den Laternenparkplatz

eine Infrastruktur aufgebaut ist, wird noch viel Zeit vergehen.

Ausserdem weisen die Stromkonzerne auf einen weiteren,

meist ausgeblendeten Fakt hin: Wenn die Mobilität komplett auf

die beiden E-motorischen Antriebe wechseln würde, käme die

Energieverteilung arg an ihre Leistungsgrenzen. Die Stromverteilung

an die Haushalte ist nicht konzipiert für derartig hohe Ladeströme.

Das ist ein weiterer Grund, warum die Umstellung auf BEV- und

Plug-in-Hybridfahrzeuge sanft erfolgen muss, damit die Stromkonzerne

an dezentraler Stromproduktion und Soft- und Hardware

arbeiten kann, um bedarfsgerecht den Strom nach Angebot und

Nachfrage zuzuteilen. Der Verkehrssektor weist gemäss der

ETH Zürich einen Jahresumsatz von 120 Milliarden Franken (dies

entspricht 20 Prozent des BIP) auf und schafft 300 000 Arbeitsplätze

(sechs Prozent). Unser Wohlstand basiert auf Mobilität.

Dazu hat Professor Konstantinos Boulouchos von der ETH Zürich

eine klare Meinung: «Die Produktivität unserer Wirtschaft ist auf

eine qualitativ hochstehende, zuverlässige und kosteneffiziente Verkehrsinfrastruktur

angewiesen.» Auch zur E-Mobilität spricht der

Experte Klartext: «Eine flächendeckende Elektrifizierung ist nur sinnvoll,

wenn die Stromerzeugung CO 2

-arm ist, und zwar europaweit.»

Antriebsvielfalt: Die Vor- und Nachteile

Verbrennungsmotor

Die Technik ist bewährt, das Optimierungspotenzial

betreffend Wirkungsgrad vorhanden

und die Tankinfrastruktur flächendeckend

verfügbar. Die Emissionsgesetzgebung verlangt

immer aufwändigere Nachbehandlungssysteme,

die viel Entwicklungsarbeit benötigen

und für den Kunden teuer sind. Der Dieselmotor

erfährt aktuell ein richtiggehendes

Bashing. Unberechtigt: Mit Partikelfilter und

SCR-Technik sind Dieselmotoren sauber und

verbrauchen gegenüber Ottomotoren nach

wie vor weniger Treibstoff und emittieren

weniger CO 2

. Allerdings sind fossile Brennstoffe

endlich. Dafür könnten synthetisch

hergestellte Treibstoffe aus regenerativer

Quelle einsetzbar und die bestehende Tankinfrastruktur

weiterverwendet werden.

Auswirkung: Mittelfristig weiterhin

die dominante Antriebstechnik. Verbrauch

und Emissionen werden kontinuierlich

optimiert. Die Auslastung der Werkstatt

durch Inspektions- und Wartungsarbeiten ist

gegeben.

Erdgasantrieb

Eigentlich der Königsweg, um den Ottomotor

mit deutlich geringeren CO 2

- und

ohne Feinstaubemissionen zu betreiben.

Dank günstigem Kohlen- zu Wasserstoffverhältnis

(CH 4

) emittiert der Erdgasverbrennungsmotor

rund 25 Prozent weniger

CO 2

als ein vergleichbarer Benziner. In der

Schweiz beträgt der Biogasanteil zudem

rund 20 Prozent und wird regenerativ aus

Bioabfällen produziert. Die Kunden trauen

der Technik im Fahrzeug noch nicht. Der

Verkaufsanteil ist nach wie vor bescheiden,

obwohl das Angebot an Fahrzeugen gross

ist und die Technologie auch punkto Betankung

vergleichbar ist, wie Benzin oder

Diesel nachzufüllen. Auch die Reichweite

und Versorgung ist dank bivalentem Betrieb

mit Benzin kein Thema.

Auswirkung: Ähnliche Technik wie Ottound

Dieselmotoren. Gleicher Aftersales-

Aufwand und dadurch keine Reduktion der

Werkstattdurchgänge. Zusätzlich Prüfung der

Gastanks und -leitungen.

Hybridantrieb

Vor allem Toyota hat es mit der Grundidee

des leistungsverzweigten Hybridantriebs

vorgemacht: Den Verbrennungsmotor im

optimalen Lastpunkt betreiben, den E-Motor

zum Beschleunigen und Rekuperieren nutzen

und dank vernünftig dimensioniertem Akku

nur eine geringfügig höhere Zusatzmasse

in Kauf nehmen. Der Fahrzeugeinsatz mit

Hybridantrieb auf Autobahnabschnitten ergibt

wenig Sinn. Dafür punktet der Hybridantrieb

im Stadtverkehr und lässt sogar je nach

Hybridkonzept kurze Strecken mit E-Antrieb

zu. Zudem lässt sich ein Allradantrieb ohne

Kardanwelle von Vorder- zu Hinterachse darstellen.

Aktuell sind viele Entwicklungen

kurz vor der Serienreife. Vor allem die

48-Volt-Technik verhilft dem Hybridantrieb

auch bei günstigen und kleinen Fahrzeugen

zur weiteren Verbreitung.

Auswirkung: Kurz- und mittelfristig

ist ein starker Anstieg zu erwarten. Aus- und

Weiterbildung der Mitarbeitenden im Bereich

Hochvolttechnik wichtig, um Sicherheit am

Arbeitsplatz zu gewährleisten.

Bewährt: Der Verbrennungsmotor mit

Abgasnachbehanldung.

Königsweg: Der Erdgasantrieb mit hohem

Biogasanteil.

Punktet im Stadtverkehr: Der Hybridantrieb.

18 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Wenn die aktuelle Verkehrsleistung elektrisch bewältigt werden

müsste, würden gemäss Boulouchos rund 20 Terawatt-Stunden mehr

elektrische Energie benötigt. Die in 20 Jahren in der Schweiz auslaufenden

Kernkraftwerke produzieren im Moment 24 Terawatt-

Stunden. Die Differenz von Angebot und Nachfrage verändert sich

dramatisch. Damit wären die Rahmenbedingungen, welche die Politik

vorgeben müssten, klar abgesteckt. Erst wenn der Strom nahezu CO 2

-

frei und jederzeit bei jeder Witterung und Jahreszeit erhältlich ist, ergibt

der flächendeckende Umstieg Sinn. Bis dahin wird die Zunahme

in homöopathischen Dosen erfolgen und die Umstellung für das

Garagengewerbe sanfter erfolgen, als bisher angenommen. <

Ungelöstes Problem: Die Ladeinfrastruktur ist nicht auf hohe Ladeströme ausgelegt,

wie sie die E-Mobilität verlangt.

für das Garagengewerbe

Plug-in-Hybrid

Dank einem Akkupaket mit mehr

Speicherkapazität und Lademöglichkeit von

aussen ermöglicht der Plug-in-Antrieb grössere

elektrische Reichweiten, ohne auf einen Verbrennungsmotor

verzichten zu müssen. Ob

als Range-Extender, der als Verbrenner direkt

einen Generator antreibt und E-Maschine

sowie Akku mit elektrischer Energie versorgt

oder als konventioneller Hybridantrieb: Mit

diesem Antrieb kann man lokal emissionsfrei

fahren und trotzdem Langstreckereisen

zurücklegen. Durch Optimierung der Antriebssteuerung

gibt es beim Plug-in-Hybrid

noch viel Potenzial und auch Fahrspass.

Allerdings verteuern die grossen Akkupakete

das Fahrzeug erheblich und sorgen für hohe

Massen. Dies steigert den Verbrauch. Der

Kunde benötigt zudem eine Ladeinfrastruktur

zu Hause, die Zusatzkosten generiert.

Auswirkung: Dieselbe Prognose wie

beim Hybridantrieb, allerdings steigen

die Kosten bei Akkuwechseln ausserhalb

der Garantiezeit durch die höhere Kapazität

merklich. Hohe Fahrzeugmasse sorgt für mehr

Reifen- und Bremsverschleiss.

Batterieelektrischer Antrieb

Nur mit enorm schweren und grossdimensionierten

Akkupaketen lässt sich mit

der aktuellen Akkutechnik eine Reichweite

auch bei winterlichen Verhältnissen realisieren,

die Käufer zum rein elektrisch betriebenen

Fahrzeug motivieren. Diese sind nach wie

vor teuer, die Rohstoffbeschaf fung ist geopolitisch

heikel und die flächen deckende

Ladeinfrastruktur fehlt. Und woher der

möglichst CO 2

-freie Strom aus regenerativer

Produktion herkommen soll, können aktuell

weder Politiker noch Ingenieure beantworten.

Batterieelektrischer Antrieb macht nur im

Kurzstreckenbetrieb mit leichten Kleinfahrzeugen

Sinn. Die 48-Volt-Technik verhilft

gerade diesem Segment zu einem Boom. Insbesondere

chinesische Automobilbauer sind

in diesem Bereich äusserst aktiv. Die günstigen

Komponenten in 48-Volt-Ausführung könnten

für einen Durchbruch der BEV sorgen.

Auswirkung: Der Anteil wird kontinuierlich

steigen, der Wartungsaufwand ist deutlich

kleiner. Es bleiben Reifen, Bremsen und

Kleinstreparaturen. Die Werkstattauslastung

sinkt.

Brennstoffzellenantrieb

Wasserstoff (H) durch Elektrolyse von

Wasser (H 2

O) herzustellen und diesen in einer

Brennstoffzelle wieder zu Wasser reagieren

lassen und gleichzeitig elektrische Energie für

den Antrieb eines Fahrzeuges zu erzeugen:

auf den ersten Blick technisch bestechend.

Die Elektrolyse benötigt viel elektrische

Energie, könnte aber beim Wirkungsgrad bis

2050 auf über 80 Prozent gepusht werden.

Weitere Herausforderungen: Der hohe Bedarf

an elektrischer Energie, die wie beim

BEV aus regenerativen Quellen stammen

muss, der Treibstoff ist aufgrund seiner

Reaktionsfreudigkeit keineswegs ungefährlich

und Brennstoffzellen haben Mühe, bei

tiefen Aussentemperaturen einen annehmbaren

Wirkungsgrad zu erzielen. Auch die

Betankungsmöglichkeiten sind bescheiden,

eine Infrastruktur fehlt. Aktuell noch eine

Nischentechnik, die es aber zu verfolgen gilt.

Auswirkung: Mittelfristig geringes

Potenzial. Allerdings bleibt wie beim BEV

ein deutlich kleinerer Wartungsaufwand. Die

Werkstattauslastung würde bei grösserer Anzahl

H 2

-Fahrzeuge sinken.

Hat Potenzial: Der Plug-in-Hybrid. Sinnvoll im Kurzstreckenbetrieb: Der Elektroantrieb. Zukunftsmusik: Der Brennstoffzellenantrieb.

AUTOINSIDE | März 2019 19


AUTO-SALON

Interview mit Maurice Turrettini, Präsident der «Geneva International Motor Show»

«Um überleben zu können, muss

sich der Salon anpassen»

Der 89. Genfer Autosalon wird am 5. März seine Tore öffnen. Es war daher naheliegend, dem Präsidenten der «Geneva

International Motor Show» (GIMS), Maurice Turrettini, einen Besuch abzustatten. Der Salon-Chef macht keinen Hehl aus

den Herausforderungen, vor denen die Messe steht und die eine beständige Anpassung erfordern. Jean-Philippe Pressl-Wenger

Für zahlreiche Schweizer Autofahrer bleibt der Genfer Auto-Salon

ein Höhepunkt des Jahres und ein unverzichtbarer Treffpunkt. Das

wird in diesem Jahr nicht anders sein. Die Branche ist jedoch von

Schwankungen betroffen. Einige Aussteller kehren jährlichen und

zweijährlichen Veranstaltungen dieser Art den Rücken zu. Opel war

bereits 2018 nicht mehr in Genf zugegen. In diesem Jahr bleiben

Ford, Hyundai und Volvo dem Salon fern, auch die englischen Marken

Jaguar und Land Rover, die den Ungewissheiten des Brexit ausgesetzt

sind.

«Ihr Fernbleiben beunruhigt uns natürlich», sagt Maurice

Turrettini. «Vor drei oder vier Jahren», fährt der Genfer Rechtsanwalt

fort, «haben uns die Verantwortlichen von Volvo noch erklärt,

Genf sei ein Muss für sie und sie gingen nicht nach Paris, da sie

sich dort nicht zurechtfänden. Sie haben uns erklärt, dass sie dieses

Jahr nicht kommen und dass dies nicht nur von ihnen abhänge. Das

sind politische Entscheidungen, die nur

schwer abzuschätzen sind und auf die man

nur schwer reagieren kann.» Genf bleibe

aber ein Treffpunkt. «Es ist keine Verkaufsshow,

sondern eine Ausstellungsshow, wo

sich CEOs und Designer treffen und austauschen.

Nicht mehr teilzunehmen, ist

nicht der richtige Weg, denn in gewisser

Weise gerät man dann für ein Jahr in Vergessenheit

und ist nicht mehr präsent.»

«Ich möchte, dass der Auto-

Salon zur Mobilitätsmesse

wird und nicht nur zur Auto-

Show. Ob Elektrofahrräder,

Roller, Wohnmobile oder

Wohnwagen wir müssen

uns öffnen.»

Wie bleibt man im Rennen?

Im Gegensatz zu anderen Auto-Salons

im europäischen Ausland, die nur alle zwei

Jahre stattfinden, bleibt Genf der einzige

jährliche Auto-Salon. Dies ist aber nicht sein

einziger Vorteil. Die Anzahl der Messen in Europa wird abnehmen,

und einige werden ganz verschwinden. Um diesem Schicksal zu entgehen,

setzt der Genfer Auto-Salon auf seine Vorzüge. «Man muss

wissen, unter welchen Bedingungen die Aussteller kommen», verrät

Maurice Turrettini. «Sie kommen, weil ihre Mitbewerber da

sind. Sie kommen auch, weil jedes Jahr mehr als 10 000 Medienvertreter

da sind, die weltweit über alle denkbaren Kanäle auch

über die sozialen Medien von den Neuheiten berichten. Genf muss

auch der internationalste Salon bleiben. Paris gibt den französischen

Marken den Vorzug, und in Detroit und Los Angeles teilen sich die

amerikanischen Hersteller den Löwenanteil unter sich auf.»

Die GIMS leidet im Moment noch weniger unter dem Fernbleiben

von Marken als andere europäische Auto-Salons und sie hat den Vorteil,

nationalen Marken nicht den Vorrang einräumen zu müssen. Die

bedeutende Genfer Automesse kann sich ausserdem auf das allseits

geschätzte und kompetente Autosalon- und Palexpo-Personal verlassen.

Neuentwicklungen wie jene im Bereich der Elektrofahrzeuge

werden auch in Zukunft zahlreich bleiben. «Alle Marken stellen um,

sie haben gar keine andere Wahl», meint der Präsident der GIMS.

«Um die hohen Emissionen ihrer leistungsstarken Fahrzeuge auszugleichen,

müssen sie auch Elektrofahrzeuge anbieten. Zunächst

wurden Elektrofahrzeuge noch für Erfindungen von Professor Bienlein

gehalten. Heute stellen die Marken sie an ihren Ständen in den

Fokus.»

Eine weitere wichtige Entwicklung ist die Änderung des Salon-

Reglements, insbesondere in Bezug auf die Stände der Zulieferer in

Halle 7. Hier gab und gibt vor allem die Dauer zu reden. 2019 werden

noch parallel verschiedene Ausstellungsdauern

in Halle 7 geführt, eine sogenannte Langzeit-

und eine Kurzzeitmesse. 2020 wird Genf

dann für die gesamte Halle 7 noch sechs Tage

dauern. «Wir versuchen, Lösungen zu finden,

die für alle zufriedenstellend sind», sagt Maurice

Turrettini. «Das Ziel bleibt weiterhin, die Hallen

mit Qualitätsausstellern zu füllen. Wir haben

kritische Stimmen gehört, die meinten, dass

13 Ausstellungstage zu lang seien. Dies haben

wir berücksichtigt und unser Reglement entsprechend

gelockert.»

Die Herausforderungen von Olivier Rihs

In diesem Jahr erhält die GIMS einen neuen

Direktor: Olivier Rihs. Er hat am 1. Februar

die Leitung übernommen und wird sich bis zum Sommer an der

Seite des derzeitigen Direktors André Hefti in die verschiedenen Bereiche

des Auto-Salons einarbeiten. Letzter wird sein Amt am 30.

Juni niederlegen und in Rente gehen. Die Erwartungen an den neuen

Leiter sind hoch. «Oliver Rihs bringt grosse Erfahrungen in der Automobilbranche

mit und kommt wie gerufen», sagt Maurice Turrettini.

«Er ist die ideale Besetzung für diesen Job. Wir denken, dass wir

mit Oliver Rihs die richtigen Änderungen zur richtigen Zeit machen

können, insbesondere was die Digitalisierung angeht, und so den

Salon weiterentwickeln werden. Daran werden wir nicht vorbeikommen.»

Olivier Rihs hat insbesondere die sehr erfolgreiche Plattform

Autoscout24 mitentwickelt.

20 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Weitere Neuentwicklungen

Als die Zukunft zur Sprache kommt, verbirgt Maurice Turrettini

seine Begeisterung nicht. «Ich glaube, die technologischen Entwicklungen

sind nicht aufzuhalten», sagt der 57-Jährige, der in Genf

mit dem Elektrovelo oder Scooter unterwegs ist, wenn es das Wetter

erlaubt. «Ob Elektroautos oder Wasserstoff als Treibstoff, das wird

sich alles noch weiterentwickeln. Ich gehe deshalb davon aus, dass

der Auto-Salon in Zukunft immer technischer wird. Technik und

Design bleiben die beiden Säulen, die die meisten Besucher anziehen

und begeistern.»

Abgesehen von der reinen Technik könnten Neuentwicklungen

das Wesen des Genfer Auto-Salons grundlegend verändern. Maurice

Turrettini möchte zum Beispiel die Teilnahmebedingungen lockern,

um die Sichtbarkeit, die der Salon schafft, auch anderen Fahrzeugkategorien

zugutekommen lassen. «Ich wünsche mir, dass der Auto-

Salon zu einer Mobilitätsmesse wird und nicht nur auf Automobile

beschränkt bleibt», führt der Präsident aus, dessen Amt 2020 ausläuft.

«Egal, ob Elektrovelos, Scooter, Wohnmobil oder Wohnwagen:

Wir müssen uns öffnen. Um überleben zu können,

muss sich der Salon anpassen.»

Um den Fortbestand der Messe zu sichern, müssen

abgesehen von den unverzichtbaren Ausstellern zwei

wichtige Faktoren zusammenkommen: Medien und Besucher.

Auch in diesem März dürften wieder mehr als

10 000 Journalisten aus der ganzen Welt in die Palexpo

kommen. Die Besucherzahlen stellen Maurice

Turrettini zufrieden, auch wenn er einen höheren

Anteil an Besuchern aus der Schweiz anstrebt. «Im

letzten Jahr kamen 50 Prozent der Besucher aus

der Schweiz. Da wünschen wir uns mehr», sagt er,

bevor er daran erinnert, dass der Bahnhof Genève-

Aéroport nur wenige Minuten von der Palexpo entfernt

liegt und öffentliche Verkehrsmittel gerade

an Tagen mit hohem Besucheraufkommen die beste

Lösung bleiben. <

«Es ist keine Verkaufsshow, sondern eine Ausstellungsshow,

wo sich CEOs und Designer treffen und austauschen»: Maurice

Turrettini, Präsident der «Geneva International Motor Show».

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AUTO-SALON

Garagistenzmorge bei der Garage Keigel

Mit Autos und Velos

in die Zukunft

Im Spagat zwischen Importeur und Garagist: Christoph Keigel von der gleichnamigen Garage kennt als Präsident des

Renault- und Dacia-Händlerverbands sowohl die Bedürfnisse der Garagisten wie auch die Ansprüche der Automarken

bestens. André Bissegger

Ein Teil des Basler Teams der Garage Keigel. Basel ist einer der sieben Standorte des Betriebs.

Christoph Keigel empfängt AUTOINSIDE im ehemaligen Wohnzimmer

seiner Grosseltern, das ihm heute als Büro dient. Hier nahm

die Erfolgsgeschichte der Garage Keigel Ende der 1920er-Jahre ihren

Anfang: Der Grossvater betrieb in Frenkendorf an der damaligen

Hauptverkehrsachse zwischen der Rheinstadt Basel und dem Mittelland

eine Werkstatt mitsamt Tankstelle und Verkaufsstelle für Fahrund

Motorräder. «Mein Grossvater Jakob deckte sämtliche Mobilitätsbedürfnisse

der damaligen Zeit ab», sagt Christoph Keigel. So

hatte der umtriebige Geschäftsmann beispielsweise immer einen

Kanister Benzin im Schlafzimmer, damit er die Kunden auch in der

Nacht direkt aus dem Fenster versorgen konnte. Später kamen Autos

dazu, die Velos und Motorräder fielen weg. «Ende der 1940er-Jahre

war es dann ein Garagenbetrieb und lange der einzige Standort

unserer heutigen Firma.»

Christoph Keigel stieg 2002 mit 44 Jahren als Mehrheitseigentümer

in den Familienbetrieb ein nach einem Studium an der

HSG St. Gallen und verschiedenen Stationen bei internationalen

Grosskonzernen. So leitete er beispielsweise während einigen

Jahren Swatch Amerika. «Ich war fast 20 Jahre für Konzerne tätig.

Aus dieser Zeit verstehe ich, wie sie funktionieren, wie man Ländergesellschaften

steuert und wie man sie führt.» Dies kommt ihm

heute nicht nur in seiner Rolle als Präsident des Renault-Händlerverbands

zugute, sondern auch bei der Führung seines Betriebs.

Vieles funktioniere gleich wie bei einem Konsumgüterkonzern,

«einfach in einer kleineren Dimension». Ein Unterschied sei die Verantwortung:

«Sie ist nicht grösser, aber direkter, besser spürbar und

risikobehafteter. Der Grund: Es geht um das eigene Geld.» Bereut

habe er seinen Entscheid, vom Konzernleben ins Familienbusiness

zu wechseln, aber nie.

Betrieb schlagartig vergrössert

Bei seinem Einstieg konnte der Betrieb im Rahmen der Renault-

Hub-Strategie die Konzession Basel übernehmen. Der Betrieb vergrösserte

sich damals schlagartig von einem Standort mit 35 Mitarbeitern

auf bis heute sieben Standorte mit rund 130 Mitarbeitern.

Dazu kommt mit der Radag jetzt auch ein Velogeschäft. Zudem

ist die Garage Keigel am Gebrauchtwagenmarkt Automarkt Liestal

(AML) beteiligt.

22 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Die Garage deckt damit alles rund ums Auto ab: den Handel

mit den Marken Renault, Dacia, Nissan, Infiniti sowie Jeep, den

Occasionsmarkt mit der AML-Mehrheitsbeteiligung, mit der

Babbi Pratteln die Bereiche Carrosserie, Fahrzeugbau und Industrielackierung.

Allein in diesem Bereich arbeiten gut 35 Personen.

Die Standorte sind in der ganzen Nordwestschweiz an strategisch

wichtigen Verkehrsachsen positioniert von Basel gleich beim

Bahnhof über Frenkendorf bis Zwingen.

«Wachstum anzustreben war ein strategischer Entscheid», sagt

der studierte Betriebswirtschafter. «Mein Vater, mein Bruder und ich

haben uns die Frage gestellt, ob wir Regionalliga oder Champions

League spielen wollen. Wir haben uns für die Königsklasse entschieden

und auf dieses Ziel hingearbeitet.» Ob das Wachstum

inzwischen abgeschlossen ist, lässt Keigel offen. Nur so viel: Sie

würden laufend mittelfristige Optionen prüfen, die von der Einschätzung

der Entwicklung der Mobilitätsszenarien abhängig seien.

Sorgen um Rentabilität

Keigel, der aktuell für die FDP mitten im Wahlkampf zum Landrat

im Kanton Basel-Landschaft steckt, ist aber nicht nur Garagist,

sondern auch Präsident des Renault- und Dacia-Händlerverbands. Er

vertritt die Händler gegenüber der Marke und weiss daher genau,

wo der Schuh drückt: «Rentabilität», sagt er, «ist eines der zentralen

Themen. Es geht um das gesunde Verhältnis zwischen Risiko zu Investitionen

und Verpflichtungen zu Investitionen.» Er denke dabei

nicht nur an Showrooms und Infrastruktur, sondern auch ans

Lager. «Bei vielen Marken kann man davon ausgehen, dass ein Grossteil

der taktischen Zulassungen also das Ziehen des Ausweises ohne

Kunde im Hintergrund durch das Händlernetz gemacht wird. Die

Händler verwenden dafür ihr eigenes Geld. Im Gegenzug erhalten

sie Prämien vom Importeur.»

Kurz: Der Garagist bezahlt, in den Büchern des Konzerns ist

das Auto verkauft, der Importeur ist das Risiko los zulasten des

Garagisten. In der Schweiz gebe es keine detaillierten Zahlen zu den

Tageszulassungen. Aber bei einzelnen Marken könne es schon vorkommen,

dass fast die Hälfte aller verkauften Neuwagen taktische

Zulassungen seien. Ein Blick nach Deutschland, wo die Zahlen

existieren, zeigt die Dimension: Dort gehört fast die Hälfte der

verkauften Opel in diese Kategorie. «Die Marken nutzen dieses

Instrument, um ihren Marktanteil zu steuern. Sie begeben sich

so in eine kritische Spirale, aus der sie dann kaum mehr rauskommen»,

sagt Keigel.

Ein weiteres Thema sei der Investitionsschutz für den Autohändler

generell. So müssten momentan alle Renault-Händler

eine neue Aussen-CI realisieren, was die Händler zwischen

30 000 und 80 000 Franken koste. Solche Investitionen hat jeder

Markenvertreter in einem Zyklus von sieben bis zehn Jahren

zu tätigen. «Um diese Investition zu amortisieren, benötigt er Zeit.

In seinem Vertrag steht aber eine Kündigungsfrist von 24 Monaten.

Christoph Keigel ist CEO und Mitinhaber des gleichnamigen Garagenbetriebs.

Fortsetzung Seite 24

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AUTO-SALON

Dazu kommen verschiedene Bestimmungen,

die eine fristlose Kündigung möglich

machen», erklärt Keigel. Auch wenn sich

die einzelne Marke an den Investitionen

beteiligt bei Renault seien das derzeit

50 Prozent der Kosten , ist das gegenseitige

Vertrauen zwischen Marke und

Händler Grundvoraus setzung.

Symbiotische Partnerschaft

Für ihn ist klar: «Eine Marke und das

Händlernetz sind eine symbiotische Partnerschaft.

Jeder braucht den anderen; alleine

kann keiner.» Heute wäre man mit Franchisestatt

mit Distributionsverträgen wohl besser

bedient, da sie das Business-Modell besser

abbilden würden, vermutet der Betriebswirtschafter.

«Aber dieses Risiko will keine

Marke eingehen.»

Da er auch die Konzernseite kenne, habe

er grundsätzlich grosses Verständnis für die

Marken. «Aus der Sicht des Händlerverbands

gibt es aber immer wieder Punkte, in denen

wir uns nicht einig sind.» Dass Garagisten im

Hosensack die Faust machen und «täubelen»

helfe aber niemandem. Am Schluss gehe es

immer darum, einen für beide Seiten akzeptablen

Kompromiss zu finden. Auch er erhalte

Vorgaben und Ziele, die ihm nicht

immer gefallen. So könne manchmal erst das

Nein einer lokalen Genehmigungsbehörde

eine für Schweizer Verhältnisse unverständliche

Vorgabe einer Marke stoppen. «Es

geht um das Rollout von internationalen

Anforderungen, die nicht auf nationale

Verhältnisse adaptiert werden. Dieses Unverständnis

ist ärgerlich, aber damit müssen

wir leben.» Die Vertreter eines Importeurs

in der Schweiz würden die Garagisten zwar

verstehen, «aber ihnen sind die Hände

gebunden. Sie müssen die Konzernlinie

vertreten».

Wandernde Manager in der Schweiz

Eine Herausforderung für den Schweizer

Automobilhandel ist aus Sicht von Keigel die

regelmässige Rotation des Topmanagements

bei vielen Importgesellschaften. Diese

Manager werden von der Konzernmutter

für einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren

in die Schweiz beordert. «Meist stellen sie

zwar relativ schnell fest, dass die Massstäbe,

die sie in ihrem Heimatmarkt wie

Deutschland, Italien, Japan oder anderswo

kennengelernt haben, in der Schweiz nicht

umsetzbar sind. Nur einem wirklich guten

Manager gelingt es aber, die Schweizer

Eigenheiten auf Konzernebene einbringen

zu können», sagt Keigel. Ein

Beispiel für diese Konzernsichtweise

sei für ihn die

vom Renault-Konzern klar vorgegebene

Marge für Dacia. So betrage die Brutto-

Marge bei dieser Marke europaweit fünf Prozent.

«Bei einem Durchschnittsver kaufspreis

von 15 000 Franken sind das 750 Franken.

Davon müssen Verkäuferprovision, Kundenakquise,

Showroom und so weiter bezahlt

werden.» Bei hohen Preis- und Kostenniveau

in der Schweiz bleibt unter dem Strich für

die Händler dieser Marke also nicht mehr

viel. «Das entsteht aus dieser globalen Optik

der Konzerne heraus. Denn eine Fünf-Prozent-Brutto-Marge

für Dacia ist in Rumänien

bei einem Stundenlohn von 3 bis 4 Euro

viel Geld. In der Schweiz reicht das hingegen

nicht. Auf diese Situation kann aber

niemand Einfluss nehmen.»

«Sind kein Gemischtwarenladen»

Keigel hat nicht nur darum seinen Betrieb

mit unterschiedlichen Marken und

einem Carrosseriebereich breit aufgestellt:

«Gegenwärtig wird viel über die Zukunft gesprochen.

Wir wissen aber heute nicht, wie

sich beispielsweise das Thema autonomes

Fahren oder der digitale Vertrieb entwickeln

und sich dann auf den stationären Handel

auswirken wird.» Momentan fahre man

daher im Nebel und die Konzerne seien mit

Pilotprojekten unterwegs. «Erst wenn sich

der Nebel gelichtet hat, können wir wieder

längerfristig strategische Entscheide fällen.»

Auch bezüglich der Grösse der Verkaufsflächen

finde derzeit ein Umdenken statt.

Die Garage Keigel in Frenkendorf in den 1930er-Jahren. Der Grossvater von Christoph Keigel gründete den Betrieb und besass zu Beginn eine eigene Velomarke.

24 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

«Wir sind kein Gemischtwarenladen»,

betont er. Das funktioniere nicht. «Der

Kunde will in eine Markenwelt eintauchen

können. Er gibt bei uns viel Geld aus und

dafür hat er den berechtigten Anspruch,

dass wir ihm ein tolles Markenerlebnis mit

bestem Kundendienst bieten.»

Ein Blick aus dem Fenster des Hauptsitzes: Gleich vis-à-vis befindet sich der Standort Füllinsdorf.

Velo und Auto gehen Hand in Hand

Auch der Veloladen trägt seinen Teil zur

Diversifikation und damit zur Sicherheit bei.

Er gehört nicht nur zur Gruppe, sondern

ermöglicht neue Gelegenheiten. «Der Velo-

Shop ist für mich ein Ort, an dem ich unternehmerisch

etwas ausprobieren kann», sagt

Keigel. So kann seine Gruppe beispielsweise

Unternehmen ein komplettes Mobilitätsangebot

bieten: von normalen Velos über

E-Bikes, Elektroautos, Autos mit Verbrennungsmotoren

bis hin zur Finanzierung

oder Miete einer Fahrzeugflotte.

Erste entsprechende Partnerschaften laufen

bereits. Eine Aktion unter dem Motto «E-Bike

anstatt Dienstfahrzeug» ist aufgegleist. Und

beim kürzlich renovierten Standort mitten

in der Stadt Basel erhalten die Kunden auf

Wunsch ein E-Bike statt eines Ersatzfahrzeugs.

«Damit schliesst sich für uns der

Kreis», sagt Keigel, der selber gerne E-Bike

fährt. «Mein Grossvater hat mit Velos begonnen.

Dann gehörten sie lange nicht mehr

zu uns, und nun zeigen sie uns einen Weg in

die Zukunft, wie wir Mobilität im Kurz- und

Mittelbereich verknüpfen können.» <

Wie zu Grossvaters Zeiten gehört heute wieder ein Veloladen, der Bike Shop Radag, zum Garagenbetrieb.

«Damit schiesst sich der Kreis», sagt der passionierte E-Bike-Fahrer Christoph Keigel, der neben Radag-

Geschäftsführer Benjamin Müller steht.

Weitere Infos unter:

garagekeigel.ch

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AUTO-SALON

Garagisten-Lounge

AGVS stärkt Körper, Geist und Seele

Lernsoftware, Rennboliden und feine Waadtländer Saucisse de veau: Der AGVS-Stand in Halle 2 bietet in diesem Jahr

etwas für Körper, Geist und Seele. André Bissegger

«Es ist eindeutig besser, herzlich zu sein statt

freundlich.» Unter diesem Motto empfängt

der AGVS seine Gäste am diesjährigen

Auto-Salon. Das Zitat stammt von Hotelière

Maria Coli, die am «Tag der Schweizer

Garagisten» 2019 erklärte, was einen guten

Gastgeber ausmacht. Dazu gehört auch das

leibliche Wohl. Zum ersten Mal seit Jahren

kann am Stand am gewohnten Ort in Halle

2 wieder warm gegessen werden: Serviert

werden Waadtländer Saucisses de veau mit

Rösti oder Älplermagronen.

Doch nicht nur der Magen, auch der Geist

will gefüttert sein: Die Besucher können ihr Wissen

und Können an der Online-Lernplattform

«Electude» testen. Die Plattform, die verschiedene

Produkte und lehrplanrelevante Bausteine

anbietet, ermöglicht eine interaktive und praxisorientierte

Wissensvermittlung. Die Kontrolle

des Lernerfolgs passiert in Echtzeit die Chance,

den Arbeitskollegen den Meister zu zeigen.

Diese Nähe zu Bildung und Wissen wird

mit dem Stand unterstrichen, der sich am

nationalen Bildungsauftritt «Autoberufe

haben Zukunft» orientiert. Die Branche befindet

sich im Wandel und tritt diesem mit

Zuversicht entgegen. Das Schweizer Autogewerbe

trägt den Veränderungen Rechnung

und bleibt mit innovativen Ideen flexibel.

Eine Botschaft, die auch bei den erwarteten

700 000 Besucherinnen und Besuchern sicher

auf grosses Interesse stossen dürfte.

AGVS

UPSA

Der AGVS-Stand 2141 empfängt seine Gäste wie gewohnt in Halle 2.

Bundesrat Guy Parmelin liess sich im vergangenen Jahr die Elektro-Racer erklären.

26 März 2019 | AUTOINSIDE


Eine Veränderung, welche die gesamte

Branche betrifft, sind die neuen Antriebstechnologien.

Der AGVS-Stand nimmt sich

diesem Thema mit der Anwesenheit der beiden

Schweizer Teams der Formula Student

an. Die Studenten der Bern Formula Student

der BFH Bern (BFS) und des Akademischen

Motorsportvereins der ETH Zürich (AZM)

sind auch in diesem Jahr am Stand zu Gast

und beantworten gerne Fragen zu ihren Elektro-Racern

«Bienna» und «Eiger».

Vor allem aber soll der Stand ein Begegnungsort

für die AGVS-Mitglieder sein, wie

Alain Kyd vom AGVS erklärt, der für den

Stand verantwortlich ist. Hier können sie sich

vom Trubel der rund 100 000 Quadratmeter

in der Palexpo erholen, sich inspirieren lassen

und Kontakte knüpfen und pflegen. «Wir

sind stolz, auch in diesem Jahr am Auto-Salon

präsent zu sein und freuen uns auf einen

spannenden Austausch mit unseren Gästen»,

sagt Kyd. «Den zwischenmenschlichen Kontakt

kann man nicht ersetzen.» <

Formula Student

Studenten der Berner Fachhochschule und

der ETH Zürich beantworten Fragen rund um

ihre ausgestellten elektrischen Rennwagen

«Bienna» und «Eiger». Vom 5. bis 17. März,

jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr.

Die Vertreterinnen und Vertreter des AGVS sind zu folgenden Zeiten

in der Garagisten-Lounge am Auto-Salon 2019 für Sie da.

Name

Vorname

Di.

05.03.

Mi.

06.03.

Do.

07.03.

Fr.

08.03.

Sa.

09.03.

So.

10.03.

Mo.

11.03.

Di.

12.03.

Mi.

13.03.

Do.

14.03.

Fr.

15.03.

Sa.

16.03.

So.

17.03.

Ackermann

Stéphanie

Aegerter

Markus

Baldinger

Monique

Berisha

Arjeta

Del Colle

Flavia

Sei eins mit Deinen Reifen.

Und die Strasse wird eins mit Dir.

EINS MIT HANKOOK

Gentile

Gaetano

Habegger

Lisa

Holzer

Christine

Hostettler

Brigitte

Hummel

Silas

Jäggi

Thomas

Jost

Manuela

Mäder

Janic

Maeder

Olivier

Mühlheim

Robert

Peter

Markus

Pfeuti

Kurt

Prieto

Fabrice

Ruchti

Hansruedi

Schoch

René

Schöpfer

Arnold

Solari

Olivia

Tallarini

Katija

Wernli

Urs

AUTOINSIDE | März 2019

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AUTO-SALON

Interview mit Markus Hesse, Präsident der AGVS-Markenkommission

«Wir werden auch in zehn

Jahren noch Arbeit haben»

Markus Hesse ist Präsident der AGVS-Markenkommission. Im Gespräch mit AUTOINSIDE äussert sich der Geschäftsführer

der Emil Frey AG in Ebikon LU über den Auto-Salon, über die CO 2

-Thematik und über den Sündenbock Diesel. Sandro Compagno

Herr Hesse, freuen Sie sich auf den Auto-Salon und die vielen

neuen Modelle in Genf?

Markus Hesse, Präsident der AGVS-Markenkommission: Auf

den Salon freue ich mich immer. Dieses Jahr ist diese Vorfreude mit

Spannung verbunden. Ich habe eben im AUTOINSIDE gelesen, welche

Veränderungen anstehen. Neue Technologien und die Digitalisierung

bedeuten eine grosse Herausforderung für das Komitee. Dass so viele

grosse Hersteller nicht nach Genf kommen, stimmt mich nachdenklich.

Das könnte einen Dominoeffekt geben, was sich wohl niemand

wünscht. Der Salon Genf ist eine namhafte Messe und wichtig nicht

nur für die Industrie, sondern auch für uns Garagisten besonders in

der Westschweiz.

Ab 2020 soll für Neuwagen der bestehende CO 2

-Grenzwert schrittweise

auf 95 Gramm CO 2

/km gesenkt werden. Viele Exoten, Tuner

und Sportwagenhersteller, die in Genf ausstellen, werden diesen Wert

nicht unterbieten.

95 Gramm zu unterbieten, ist eine Herausforderung. Das können

momentan nicht viele Marken. Da ist die Autoindustrie gefordert.

Die Vergangenheit hat aber bewiesen, dass die Industrie immer sehr

aktiv und innovativ war und Lösungen und Wege gefunden hat.

Markus Hesse, Präsident der AGVS-Markenkommission.

Auto-Schweiz warnt vor Bussen von bis zu 500 Millionen Franken

für verfehlte CO 2

-Ziele in den Jahren 2020 bis 2023. Wer soll das

bezahlen?

Die Rechnung wird wohl zuerst an den Importeur gelangen. Die

Auswirkungen werden dann vermutlich auch in den Vertriebskanal

geleitet und am Ende wird es den Konsumenten treffen.

Mit anderen Worten: Die Autos werden teurer. Dann würden Sie

als Garagist aber weniger verkaufen.

Dass die Autos teurer werden, ist gut möglich. Und ja, ich kann

mir vorstellen, dass es Marken gibt, die weniger Fahrzeuge absetzen.

Ich glaube aber an unseren Schweizer Markt. Wir haben in den

letzten Jahren immer gut 300 000 Autos verkauft und wir werden

das auch nach 2020 tun.

Welche Möglichkeiten hat der Garagist in dieser CO 2

-Thematik?

Die Besteuerung ist schwergewichtig ein Herstellerthema. Als

Garagist kann ich das Thema nicht beeinflussen. Ich finde es viel

wichtiger, die Leute zu sensibilisieren, was CO 2

ist und worum es in

dieser Diskussion geht. Die Automobilindustrie hat in den letzten

Jahren sehr viel unternommen. Ich bin der Meinung, dass diesen Anstrengungen

von politischer Seite zu wenig Rechnung getragen wird.

Wie konnte es passieren, dass das Auto derart am Pranger steht?

War das nicht schon immer so? Erinnern Sie sich an das Waldsterben

in den 1980er-Jahren? Es hat, so sagen Fachleute, nicht stattgefunden.

Und jetzt sprechen wir von CO 2

, Feinstaub und Stickoxid,

dabei war die Luft in den Schweizer Städten seit Jahrzehnten nicht

so gut. Auch ich bin der Meinung, dass man tun muss, was ökonomisch

und ökologisch Sinn ergibt, frage mich aber des Öfteren, ob

die Politik hier nicht über das Ziel hinausschiesst.

Stickoxid ist das Stichwort. Der Diesel schien bis vor zwei Jahren

noch die Lösung in der CO 2

-Problematik oder zumindest ein

wichtiger Teil dieser Lösung. Jetzt rangiert er in der Beliebtheitsskala

ungefähr auf dem Niveau von Windpocken oder Kreuzbandrissen.

Wird sich der Diesel von seinem Reputationsschaden erholen?

Der Diesel ist unter Druck, keine Frage. Aber wenn der Diesel

das schwarze Schaf ist, soll dann der Benziner die Lösung sein?

Irgendwann muss man sich entscheiden. Ich weiss nicht, wie wir

uns die Schifffahrt, den Schwerverkehr oder die Landwirtschaft

ohne Dieselantrieb vorstellen sollen. Das wird so schnell nicht veränderbar

sein.

28 März 2019 | AUTOINSIDE


«Wenn der Diesel das

schwarze Schaf ist, soll dann

der Benziner die Lösung sein?

Irgendwann muss man sich

entscheiden.»

Wie spüren Sie als Garagist die Thematik?

Wir stellen fest, dass die Kunden verunsichert

sind. Schweizweit sind die Verkäufe

um knapp 20 Prozent zurückgegangen. Ich

hoffe, dass das eine temporäre Erschei nung

ist und dass hier wieder Vernunft einkehrt.

Jede Antriebsart hat ihre Vorteile und ihren

Einsatzbereich: Der Diesel als Langsamläufer

ist ideal für lange Strecken. Der Benziner

am besten als Hybrid hat ebenfalls seinen

Einsatzbereich sehr viele Taxis in Europa

fahren Hybrid. Und das Elektromobil wird in

Städten ebenfalls seinen Platz finden.

CNG?

Wäre eine tolle Alternative. Es ist für mich

unverständlich, warum wir nicht mehr davon

verkaufen. Was wir im Zusammenhang

mit Antriebstechnologien nicht vergessen

dürfen: Wir sprechen immer davon, was der

Hersteller will und was die Politik will. Dabei

sollten wir eher darüber sprechen, was der

Kunde will. Der Kunde in der Schweiz hat

den Gasmotor bislang nicht angenommen,

obwohl er schon seit Langem angeboten

wird.

Grundsätzlich: Wie nehmen Sie aktuell die

Stimmung unter den Garagisten wahr?

Am «Tag der Schweizer Garagisten» habe

ich die Stimmung als sehr positiv empfunden.

Da ist viel Lust und Vorfreude aufs Frühlingsgeschäft.

An besagtem «Tag der Schweizer Garagisten»

hat Amag-CEO Morten Hannesbo die Aussage

gemacht, wer weniger als 100 Millionen

Franken Umsatz mache, werde es in Zukunft

schwer haben. Sie gehören als Vertreter

von Emil Frey zu den Grossen in der

Schweiz. Würden Sie Morten Hannesbos

Zitat so unterschreiben?

Mit 1,75 Metern bin ich nicht wirklich

gross (lacht). Ich kann diese Aussage nicht

kommentieren. Was ich sagen kann: Es

wird immer auch Platz für kleine Garagisten

geben. Grösse allein ist kein Qualitätsmerkmal.

Auch kleine Garagisten können

hervorragend arbeiten. Ein guter Markt ist

geprägt von guter Durchmischung sowohl

auf Nachfrage- wie auf Angebotsseite. Für

innovative, unternehmerisch denkende,

mutige Garagisten wird es auch in Zukunft

Arbeit geben.

Auch wenn wir in zehn Jahren alle

elektrisch unterwegs sind?

In zehn Jahren werden wir nicht alle

elektrisch unterwegs sein. Es wird eine

Parallelität der Systeme geben. Natürlich

wird die Elektrifizierung zunehmen; das bedeutet

aber nicht vollelektrisch unterwegs

zu sein. Es wird ein starkes Wachstum in

der Hybridtechnologie geben. Auch der rein

elektrische Antrieb wird wachsen, sofern die

Reichweiten besser und die Preise attraktiver

werden. Und Wasserstoff hat gewisse

Chancen. Aber in den nächsten Jahren wird

das Hauptvolumen immer noch dem Verbrennungsmotor

gehören. Wir werden auch

in zehn Jahren noch genügend Arbeit haben.

Wie soll sich der einzelne Garagist auf

die Zukunft vorbereiten?

Jeder Unternehmer muss zunächst einmal

seine eigene Lage beurteilen. Und dann muss

er wissen, wo er hinwill, und abklären, ob

das mit den Markttrends korrespondiert. Es

geht nicht nur darum, sich auf die Zukunft

vorzubereiten. Der Garagist tut gut daran,

diese Zukunft auch mitzugestalten: Indem

er sich in der lokalen Politik engagiert und

so dazu beiträgt, dass das Schweizer Autogewerbe

eine Zukunft hat. <

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AUTOINSIDE | März 2019


AUTO-SALON

Serie Genossenschaften: Markus Hutter und Giorgio Feitknecht im Gespräch

«Die Genossenschaft ist die

ideale Rechtsform für die ESA»

Die Schweiz ist ein Land der Genossenschaften. «Genossenschaften sind auch ein Ausdruck der Überzeugung, dass man

mit gemeinschaftlicher Anstrengung in solidarischer Verantwortung besser zum Ziel kommt als mit Individualismus und

Konkurrenz», sagt Professor Markus Gmür, der an der Uni Fribourg lehrt. Markus Hutter und Giorgio Feitknecht führen die

Genossenschaft ESA, die Einkaufsorganisation des Schweizerischen Auto- und Motorfahrzeuggewerbes, als Verwaltungsratspräsident

und als CEO. Im Gespräch mit AUTOINSIDE erklären sie, wieso diese Rechtsform für die ESA die richtige ist

und bleibt. Sandro Compagno und André Bissegger

Eingespieltes Duo: ESA-Verwaltungsratspräsident Markus Hutter (links) und CEO Giorgio Feitknecht im Gespräch mit AUTOINSIDE.

Herr Hutter, Herr Feitknecht, die Zahl der Genossenschaften in der

Schweiz ist seit Jahren rückläufig. Wie lange bleibt die ESA dieser

Rechtsform noch treu?

Markus Hutter, Verwaltungsratspräsident ESA: Ich bin überzeugt,

dass die ESA noch sehr lange eine Genossenschaft bleibt. Die Genossenschaft

ist die ideale Gesellschaftsform für eine derart breit

gestützte Organisation mit über 7000 Mitinhabern, die Eigenverantwortung

im besten Sinne zeigen. Wir wollen nicht zu hoch

greifen, aber die Genossenschaft ist DIE Gesellschaftsform der

Schweiz, darum heisst sie ja auch Eidgenossenschaft. Dieses genossenschaftliche

Staatsverständnis mit der direkten Demokratie

haben wir bis heute. Die ESA wurde vor 89 Jahren als Genossenschaft

gegründet und es gibt keinen Grund, daran etwas zu ändern.

Giorgio Feitknecht, CEO ESA: Wenn Sie fragen, wie lange die

ESA noch eine Genossenschaft bleibt, dann stelle ich die Gegenfrage:

Welchen Grund hätte sie, die Rechtsform zu ändern? Ein Wechsel

bringt zum jetzigen Zeitpunkt keinen einzigen Vorteil. Wir würden

ein Alleinstellungsmerkmal preisgeben, das in der Zulieferbranche

sonst niemand hat.

Hutter: Dass unsere Kunden gleichzeitig unsere Eigentümer

sind, macht die ESA einzigartig. Das ist bei einer Aktiengesellschaft

nicht der Fall. Dort sind es meistens fremde Kapitalgeber, die mit

ihrem Investment eigene Ziele verfolgen beispielsweise die Profitmaximierung,

was nicht unbedingt im Interesse des operativen

Geschäfts ist. Die Rechtsform der Genossenschaft verhindert auch

Lohnexzesse, wie wir sie in den letzten Jahren leider auch in der

Schweizer Wirtschaft erleben mussten. Unsere Rechtsform zwingt

uns zu gesundem Menschenverstand.

30 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Ist ein Kunde, der gleichzeitig Mitinhaber

ist, loyaler als der Kunde einer Aktiengesellschaft?

Hutter: Davon gehen wir aus und das deckt

sich mit unseren Erfahrungen. Als Mitinhaber

ist der Bezug zur eigenen Firma stärker als

zu einer anonymen AG auf Französisch

«Société anonyme». Aber am Ende des Tages

sind auch für uns die Leistungen, die Qualität

und der Preis der Produkte entscheidend. Der

operative Alltag weicht kein Jota vom Alltag in einer Kapitalgesellschaft

ab. In unserer Marktbeobachtung, Entscheidungsfindung

und Massnahmenplanung funktionieren wir gleich wie eine AG.

Wir können nicht Schrott liefern und sagen: «Aber wir sind doch

deine ESA!» Wir haben viele Mitinhaber, die nicht ausschliesslich

bei der ESA bestellen. Wir müssen uns im Wettbewerb behaupten

und spüren das jeden Tag.

7000 Genossenschafter könnten ja auch 7000 Aktionäre sein.

Hutter: Es gibt einen ganz grossen Unterschied. Wenn Sie Mehrheitsaktionäre

haben und wir haben zwei sehr grosse Garagisten

in der Schweiz , dann haben diese viel mehr zu sagen als der kleine

Garagenunternehmer auf dem Land. Bei uns nicht: Eine Genossenschaft

ist auch von grösseren Mitinhabern unabhängig, denn jeder

Genossenschafter hat nur eine Stimme.

Aber wie weit geht die Demokratie bei der ESA? Das einzelne

Mitglied hat ja dann doch nichts zu sagen.

Hutter: Dem muss ich widersprechen. An der GV kann jeder Genossenschafter

aufstehen und uns die Meinung geigen, wenn ihm

etwas nicht passt. Unser Vorstand besteht zudem aus 40 bekannten

Garagisten und Carrossiers aus den Regionen. Wenn ein einzelnes

Mitglied eine Frage hat, dann wendet es sich an den Vorstand aus

seiner Region. Auch unser CEO Giorgio Feitknecht hat sehr viel

Kontakt zu einzelnen Mitgliedern. Dieser Austausch ist intensiv.

Feitknecht: Wir könnten das auch grundsätzlicher betrachten

und uns die Frage stellen, ob die direkte Demokratie sinnvoll ist

in Anbetracht der Tatsache, dass das Volk fast immer gleich entscheidet

wie der Bundesrat. Die Antwort darauf ist klar Ja! Denn

wenn es einmal nicht stimmt, kann das Volk eingreifen. Bei uns

können die Mitinhaber intervenieren, bremsen oder eine Neuausrichtung

verlangen.

«Es wäre fatal, uns nur auf

Zahlen zu verlassen. Die

Meinungen unsere Mitinhaber

interessieren uns sehr.»

Markus Hutter

Herr Feitknecht, wie viel Zeit wenden Sie

pro Woche mit E-Mails oder Telefonanrufen

Ihrer Mitinhaber auf?

Feitknecht: Das ist schwierig zu quantifizieren.

Ich kann aber sagen, dass ich 2018

mehr als 100 Kundenbesuche gemacht habe.

Ich bin an vielen Branchenevents, wo ich

Kunden treffe. Das ist wichtig, weil sie ja

unsere Mitinhaber sind. Wenn ich diese sehe,

treffe ich beide Gruppen: meine obersten

Patrons und meine Kunden. Deren Rückmeldungen sind sehr wertvoll.

Auch die Geschäftsführer in unseren Regionen sind enorm

frontorientiert. Diese Nähe ist uns wichtig.

Hutter: Wir sind dankbar, wenn wir Kritik frühzeitig erfahren

bevor die Kunden abwandern. Wir sind sehr interessiert, zu merken,

wie zufrieden das einzelne Mitglied ist. Das zeigt sich natürlich

auch in den steigenden Umsätzen und im Geschäftsverlauf. Es wäre

aber fatal, wenn wir uns nur auf Zahlen verlassen würden. Die

Meinungen unserer Mitinhaber interessieren uns sehr.

Eine Genossenschaft kann sich nicht am Kapitalmarkt finanzieren,

sondern muss aus dem eigenen Saft wachsen. Gab es nie Projekte,

die Sie nicht stemmen konnten, weil Ihnen die Mittel fehlten?

Feitknecht: Es ist unbestritten, dass die Kapitalaufnahme für

eine AG etwas einfacher ist. Aber auch für eine Genossenschaft

ist das kein Ding der Unmöglichkeit. Wir hätten die Möglichkeit,

Fortsetzung Seite 32

89. Auto-Salon

und Zubehör

7.17. März 2019 Genf

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50 Prozent des Reifengeschäfts in der Schweiz sind immer noch in der Hand der

Garagisten auch dank der ESA.

AUTOINSIDE | März 2019 31


AUTO-SALON

unsere Mitinhaber aufzurufen, bei ihren Anteilscheinen die Quote

zu erhöhen, wenn wir Kapital bräuchten. Aber die ESA konnte in

ihrer langen Geschichte stets ihre finanzielle Substanz aufbauen,

sodass wir noch nie gebremst wurden. Wir konnten unsere Projekte

und unsere Investitionen immer tätigen, wie wir es als richtig

empfanden.

Hutter: Als unsere Vorgänger die ESA als Genossenschaft gegründet

hatten, war das ja kein zufälliger Entscheid, sondern die

bewusste Wahl einer Organisationsform, die Hilfe zur Selbsthilfe

bieten kann. Die ESA ist auch wegen ihrer Rechtsform über derart

viele Jahre so erfolgreich.

Feitknecht: Ich möchte hier an den konkreten Auftrag erinnern,

den sich die ESA selbst gegeben hat: die Förderung der wirtschaftlichen

Leistungsfähigkeit der Branche. Es liegt in der Natur unseres

Auftrags, dass diese Rechtsform die optimale für die ESA ist. Der

Fokus liegt auf der Unterstützung der Mitinhaber, die gleichzeitig

unsere Kunden sind.

«Wenn ich auf die Maximierung des Profits

fokussiere, dann ist die Kundenorientierung

nur noch Mittel zum Zweck.»

Giorgio Feitknecht

Sie haben gesagt, dass am Schluss die Leistung auf dem Markt entscheidend

ist und dass auch Ihre Mitinhaber und Kunden die Preise

und Leistungen vergleichen. Spüren Sie hier Druck von der Basis?

Feitknecht: Es kommt immer wieder vor, dass einzelne Mitinhaber

und Kunden auf uns zukommen und Dinge kritisieren oder

anregen. Der Kunde fühlt sich ja auch verantwortlich für seine Genossenschaft.

Das führt tendenziell zu mehr Rückmeldungen, wenn

mal etwas nicht optimal läuft. Das ist uns aber viel lieber, als wenn

er die Faust im Sack macht und zur Konkurrenz wechselt.

Sie sind also trotz Ihrer Rechtsform keine Wohlfühloase?

Hutter: Auf keinen Fall. Wir möchten unsere Mitinhaber nicht

nur jedes Jahr für einen Tag an der GV begrüssen und sie abstimmen

lassen, ob es nun etwas mehr oder weniger Zins gibt. Wir haben einen

Vorstand, der aus der Basis konstituiert wird; da spielen regionale

Kriterien, Sprachen und Marken mit. Wir achten auch darauf, Mitglieder

in den Vorstand zu holen,

die sich in der Berufsbildung

engagieren und stimmen uns

hier mit dem AGVS ab. Das

ist nicht immer einfach für

eine Geschäftsleitung: Bei uns

sitzen nicht ein paar Juristen

im Verwaltungsrat, sondern

Jetzt kann man aber einwenden, dass die ESA auch als AG an

der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Marktteilnehmer

interessiert sein müsste. Sie will ja Umsatz generieren.

Feitknecht: Es ist vielleicht eine Nuance und ich möchte

niemandem etwas unterstellen: Aber wenn ich auf die Maximierung

des Profits fokussiere, dann ist die Kundenorientierung nur noch

Mittel zum Zweck. Als Genossenschaft haben wir die Kundenorientierung

als Auftrag. Wir sind hier, um unseren Mitinhabern zu

dienen. Um unsere Investitionen zu finanzieren, müssen wir parallel

Profit generieren, aber nicht maximieren!

Ist das ab und zu ein Spagat?

Hutter: Es gibt immer mal wieder Diskussionen um die Verzinsung

der Genossenschaftsscheine. Sollen wir die Zinsen für die

Mitinhaber erhöhen? Das wäre Gewinnmaximierung für die Genossenschafter.

Die Anteilscheine sind mit 2,5 Prozent attraktiv verzinst,

aber nicht maximal. Es ist nicht unsere Aufgabe, dem einzelnen

Mitinhaber eine möglichst grosse Rendite auf seinem Kapital zu

ermöglichen. Es ist unsere Aufgabe, den Kunden gute Produkte und

Dienstleistung mit einer flächendeckenden Logistik zur Verfügung

zu stellen.

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AUTO-SALON

ESA-Transporter vor dem Hauptsitz in Burgdorf: Die ESA feiert nächstes Jahr ihr

90-jähriges Bestehen.

Kunden. Sie können todsicher sein, dass die Geschäftsleitung

sehr schnell erfährt, wenn irgendwo irgendetwas nicht ganz

rund läuft. Dieser direkte Bezug zur Praxis ist eine Chance,

kann aber auch mühsam sein.

Feitknecht: Der Vorstand wird von der Generalversammlung

bestimmt. Das sind 40 Regionen, Vertreter

unterschiedlicher Sprachregionen und Kulturen, von unterschiedlichen

Unternehmensstrukturen, von kleinen Garagen

ohne Markenvertretung bis hin zu grossen Garagen. Hier wird

das gesamte Garagen- und Carrosseriegewerbe der Schweiz abgebildet

und trifft sich. Er ist ein durch die Generalversammlung

gewähltes Überwachungsorgan, dem

wir Rechenschaft ablegen. Dieser Vorstand wählt

und kontrolliert auch den Verwaltungsrat. Wenn

wir in den vergangenen fast 90 Jahren nie einen

demokratischen Aufstand in der ESA hatten, dann

zeigt das, dass unsere Vorgänger ihre Arbeit im

Sinn und Geist der Genossenschafter gemacht

haben. Wir wollen dieses Erbe fortführen.

«Welchen Grund hätten wir, die Rechtsform zu ändern?»:

Markus Hutter und Giorgio Feitknecht.

Die ESA hat sich in den Statuten verpflichtet, die Berufsbildung im

Autogewerbe zu unterstützen und lässt sich das einiges kosten.

Auch an zahlreichen Branchenanlässen tritt sie als Sponsor auf.

Gibt es eine «rote Linie», an der Sie sagen müssen, jetzt reicht’s?

Feitknecht: Die «rote Linie» ist von verschiedenen Faktoren geprägt.

Diese Unterstützungsbeiträge hängen letztlich davon ab, was

wir erwirtschaften können. Die andere Sicht ist jene auf die Projekte,

die wir ohne direkten Return on Investment lancieren. Hier denke

ich beispielsweise an den MechaniXclub, den wir vor zehn Jahren

ins Leben gerufen haben und der heute über 10 000 Members hat.

Oder an garagino.ch, die Internetplattform, auf der jeder ESA-Mitinhaber

beziehungsweise jedes AGVS-Mitglied seinen eigenen Internet-Shop

betreiben kann und somit über einen digitalen Absatzkanal

verfügt. Diese Lösung wurde und wird

von der ESA auf eigene Kosten entwickelt und

betrieben, damit bei den Garagisten und

Carrossiers keine Investitionen und Betriebs-

oder Lizenzkosten anfallen.

Hutter: Anhand dieser Beispiele

sieht man, dass die Genossenschaft

auch eine Frage der Solidarität ist, und

daran wollen wir in Zukunft festhalten. <

Serie: Genossenschaften

gestern, heute, morgen

Genossenschaften haben in der Schweiz

eine lange und erfolgreiche Tradition.

AUTOINSIDE geht dem Phänomen Genossenschaft

in einer dreiteiligen Serie

auf den Grund.

Bisher erschienen:

Teil 1: Die Schweiz, Land der Genossenschaften

(AI 10/18)

Teil 2: «Solidarische Verantwortung

statt Individualismus und Konkurrenz»,

Interview mit Professor Markus Gmür

(AI 12/18)

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AUTO-SALON

Interview mit Pierre-Alain Regali, Director Autoscout24

«Wir starten gerade erst mit

Vollgas in die digitale Zukunft»

Pierre-Alain Regali führt seit November die grösste Online-Plattform im Schweizer Autohandel. Der digitale Pionier

setzte schon als Vice President DACH von E-Bookers Aufbruchssignale für die Reisebranche. Jetzt ist der 53-Jährige

angetreten, um die Position von Autoscout24 als Schweizer Nummer 1 zu verteidigen und mit neuen Produkten auszubauen.

Das Interview zu den ersten 100 Tagen im neuen Job. Sandro Compagno

Herr Regali, mit dem Auto-Salon in Genf feiern Sie 100 Tage im

Amt als Director von Autoscout24. Welche Bedeutung hat der

Salon für Autoscout24?

Pierre-Alain Regali: Der Auto-Salon ist für Autoscout24 und natürlich

unsere ganze Branche «The Place to be». Hier in Genf haben wir alle

Möglich keiten, uns auszutauschen, gemeinsame Pläne zu

schmieden und

die digitale Welt mit wertvollen

persönlichen

Begegnungen zu erweitern.

Und welche Bedeutung hat der Salon für Sie persönlich?

Wer Autos liebt, für den ist Genf jedes Jahr ein faszinierendes Erlebnis.

Allein die Präsentationen der vielen neuen Modelle sind ein

Genuss und den Besuch wert. Aber der Salon ist auch ein exzellenter

Tachometer, um die Geschwindigkeit, mit der klassische Technologien

und Digitalisierung verschmelzen, im Blick zu haben.

Wann waren Sie zum ersten Mal am Auto-Salon und welche

Erinnerungen verbinden Sie damit?

Ich habe viele schöne und sehr persönliche Erinnerungen

an den Auto-Salon. Mein Vater war für die Zeitung «La Suisse» als

Journalist im Automobil-Ressort tätig. Ich durfte ihn zum einen

oder anderen Besuch des Auto-Salons begleiten schon zu Zeiten,

als dieser noch im «Palais des expositions» in Plainpalais bei Genf

stattfand. Daher erinnere ich mich gut an viele wunderbare Stunden

am Auto-Salon. Meine ausgeprägte Leidenschaft für Autos ist sicher

auch hier entstanden.

Pierre-Alain Regali,

Director Autoscout24.

Sie wurden im November mit der Ankündigung vorgestellt,

«ambitionierte Business- und Wachstumsziele» zu verfolgen.

Können Sie diese Ziele konkretisieren?

Die Automobilbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch,

das beobachtet jeder täglich. Aber ich bin überzeugt, dass wir

gemeinsam mit unseren Partnern alle Trümpfe in der Hand haben,

um Innovationen für das Business von morgen zu gestalten und

mit attraktiven Angeboten zu wachsen. Die Digitalisierung

bietet für uns alle enorm viele Chancen. Aus Perspektive

von Autoscout24 gibt es zwei Treiber: Auf der einen

Seite wollen wir unsere Händler so perfekt

wie möglich unterstützen, den Verkauf von

Occasionen und Neuwagen einfach, schnell

und effektiv zu gestalten. Hier stellen

wir immer mehr digitale Tools zur Verfügung,

die helfen, einen schnellen Überblick

über aktuelle Angebote zu gewinnen,

den optimalen Preis zu bestimmen oder

die eigenen Kundenkontakte digital auszurichten.

Auf der anderen Seite gilt es natürlich,

die User-Bedürfnisse passgenau zu erfüllen.

Auch hier bleiben wir nicht stehen:

Wir setzen gerade mit einem komplett neu

konzipierten Versicherungsangebot auf

Autoscout24 ein Zeichen für echten User-

34 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Nutzen mit hoher Transparenz. Denn mit nur wenigen Klicks lassen

sich Versicherungsangebote bequem vergleichen. Das ist ein erster

wichtiger Schritt, um Themen wie Autokauf und Finanzierungsaspekte

einfach miteinander zu verbinden.

Sie sind Experte für digitale B2B-Lösungen. Gibt es schon Ideen

oder gar konkrete Massnahmen, wie Sie den Garagisten in seiner

Arbeit besser unterstützen können?

Autoscout24 profitiert hier sehr von den engen Kontakten

zu seinen Händlern und Garagisten. Daher stehen bei uns bereits

Lösungen zur Verfügung, die den täglichen Kundenkontakt und

den Verkaufsprozess unterstützen. Mit Software-Lösungen machen

wir die Arbeit leichter und effizienter heute bereits im Lead-

Management und zukünftig sicher auch für innovative CRM- und

Kommunikationsprozesse. Wichtig für den Erfolg ist immer eine gemeinsame

Zielvorstellung über perfekte digitale Prozesse. Ein gutes

Beispiel ist der «OptimizerPro», den wir jetzt gelauncht haben. Hier

sorgt der Einsatz von künstlicher Intelligenz dafür, dass wir auf

Basis unserer gigantischen Datenmengen täglich aktuelle und

für den einzelnen Händler optimale Preisempfehlungen geben

können. Darüber hinaus stehen völlig neue Leistungsbausteine

im «OptimizerPro» zur Verfügung: Die Nachfrage- und Angebotssituation

lässt sich quasi live und nach selbst gewählten Kriterien

beobachten. Aktuelle Marktstatistiken sorgen für Orientierung.

Die aktive Nutzung dieser Informationen verkürzt die Insertionszeit

messbar. Auf die Benefits Tempo und Transparenz zahlt der Autoradar

ein, der für unsere Partner einen wertvollen Zeitvorsprung

im Online-Business sicherstellt, wenn ihnen neue Occasionen per

Push-Nachricht auf den Screen geschickt werden. Weitere Ideen befinden

sich bereits in der Pipeline.

Autoscout24 ist der unumstrittene Platzhirsch unter den Neuwagenund

Occasionsplattformen. Wo sehen Sie noch Potenzial?

Das Potenzial ist extrem hoch. Ich bin sicher: Wir starten in

enger Partnerschaft mit unseren Händlern jetzt gerade erst mit

Vollgas in die digitale Zukunft. Veränderte Nutzerbedürfnisse, neue

Technologien und die digitale Transformation der Hersteller werden

in naher Zukunft den Kauf und die Nutzung eines Autos völlig neu

definieren. Auf Basis unserer bewährten und vertrauensvollen Zusammenarbeit

wollen wir hier gemeinsam mit dem Handel marktfähige

Produkte und Leistungen entwickeln. Dabei geht es zum

einen um neue Geschäftsmodelle, die immer digitalere Kundenbedürfnisse

bedienen, zum anderen um Tools, die den Händlern

den Online-Verkaufsprozess so einfach wie möglich machen.

Die Konkurrenz schläft nicht: Ricardo hat im Februar carforyou.ch

lanciert. Mit gowago.ch und leasingmarkt.ch existieren Plattformen,

die sich explizit an Leasingkunden wenden. Sehen Sie hier Potenzial

für Autoscout24?

Es ist eine spannende Zeit: Wir schauen uns selbstverständlich

alles sehr genau an, was im Markt passiert auch international.

Auf unserem Radar haben aber die innovativen Geschäftsmodelle

und Produkte Priorität, mit denen wir unsere Partner stärken.

Sie waren unter anderem bei E-Bookers in leitender Position

tätig. Was unterscheidet eine Buchungsplattform für touristische

Dienstleistungen von einer Online-Plattform im Fahrzeughandel?

Und wo gibt es Parallelen?

Die Tourismusbranche wurde von der Digitalisierung schon vor

ein paar Jahren kräftig durchgerüttelt. Und sie ist ein gutes Beispiel

dafür, dass durch den Schulterschluss von stationären Anbietern

mit digitalen Vermarktungsplätzen digitale Gewinner wachsen

können. Entscheidend ist, dass im Sinne der User oder Kunden

massgeschneiderte Lösungen geschaffen werden, die sie in ihrem

digitalen Lebensstil abholen.

Zu Ihrer Person: Was steht bei Ihnen in der Garage? Was war ihr

erstes Auto?

Mein erster eigener Wagen war ein Fiat 127. Da musste ich mich

im Tempo natürlich noch etwas zurücknehmen. Heute stehen in

meiner Garage zwei Audi. <

Weitere Infos unter:

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AUTO-SALON

Grund zum Feiern

KSU A-Technik feiert am

Auto-Salon Jubiläum

Angefangen hat es 1979 mit Carrosserie-Richtanlagen, Schweissanlagen und Werkstatteinrichtungen aus Finnland.

Heute ist die KSU A-Technik eine der führenden Komplettanbieterinnen der Schweiz.

pd./sco. Der in Finnland aufgewachsene Auslandschweizer

Rolf Stäuber gründete 1979

in Wolhalden AR die Atoy Trading AG. Die

Angebotspalette bestand hauptsächlich aus

Carrosserie-Richtanlagen, Schweissanlagen

und Werkstatteinrichtungen finnischer Herkunft.

Das junge Unternehmen entwickelte

sich kontinuierlich weiter, doch als Meilenstein

sollte das Jahr 1985 in die Firmengeschichte

eingehen. Der mittlerweile in «A-

Technik AG» umbenannte Betrieb übernahm

die Generalvertretung der SUN-Prüfgeräte.

Der Zeitpunkt war perfekt gewählt: Als erstes

Land in Europa führte die Schweiz in diesem

Jahr die Abgaswartung ein, was die Nachfrage

nach Prüfgeräten in die Höhe schnellen liess.

«Neuen Marktbedürfnissen haben wir uns

nicht bloss angepasst, sondern sie als Chancen

genutzt und strategisch umgesetzt. Nicht geändert

hat sich hingegen der konsequente

Fokus auf den Kunden und dessen Bedürfnisse»,

lässt sich Firmengründer Rolf Stäuber

im hauseigenen Magazin «KSU on Tour»

zitieren.

MIDLAND.CH

Die KSU-A-Technik feiert ihr 40-jähriges Bestehen.

Laufend weiterentwickelt

Die Entwicklung schritt rasch voran. So übernahm

A-Technik Anfang der 1990er-Jahre die

Bereiche «Werkstatteinrichtungen und Werkzeuge»

sowie «Technischer Kundendienst»

von der Firma Kapp. Die Transaktion zog

eine weitere Namensänderung nach sich und

so heisst das Unternehmen seit 1993 KSU

A-Technik AG. KSU steht für «Kapp Schnellmann

Urdorf», ein bedeutendes Unternehmen

im Schweizer Automotive-Segment.

Im selben Jahr wurde in Wohlen AG ein

neues Domizil bezogen.

«Stillstand bedeutet Rückschritt»: Getreu

diesem Motto hat sich die KSU A-Technik

AG mit Innovation, Premiumprodukten

und persönlichem Kundenservice laufend

und zielgerichtet weiterentwickelt. 65 Mitarbeitende

machen das Unternehmen heute

zu einem der führenden Anbieter in den

Bereichen Werkstatteinrichtungen, Waschanlagen

und Werkzeuge. CEO Ferdinand

Smolders fasst die Unternehmensphilosophie

in prägnanten Worten zusammen: «Wir

fokussieren uns auf qualitativ hochstehende

Produkte. Wir kennen die Anforderungen

des Markts, stehen in laufendem Dialog mit

den Lieferpartnern und legen grossen Wert

auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter.»

Kundendienst wird laufend optimiert

Zum Qualitätsverständnis gehört die

Wahl der Geschäftspartner, bei denen die

KSU A-Technik immer auf das Prinzip «Bestin-Class»

setzt. Und wer Qualitätsprodukte

erwirbt, darf auch nach dem Kauf höchste

Standards beim Kundendienst erwarten. Deshalb

geniesst der technische Kundendienst

einen ganz speziellen Stellenwert und wird

laufend optimiert.

Dabei ist es egal, ob es sich bei den Kunden

um Grossunternehmen oder KMU handelt.

Für grössere Projekte bietet sich die KSU A-

Technik AG als Gesamtanbieterin inklusive

Projektleitung an, während sie gleichzeitig

mit Verkaufsfahrzeugen oder einem Showroom

bereitsteht, wenn es um den Kauf eines

einfachen Schraubenziehers geht.

Zum 40-Jahr-Jubiläum wurde nicht nur das

Corporate Design einer Frischzellenkur unterzogen,

auch der Webauftritt wurde grundlegend

modernisiert, sodass die Kundenbedürfnisse

noch mehr in den Vordergrund

gerückt werden.

Am Auto-Salon wird die KSU A-Technik

während der gesamten Messedauer vom 7. bis

17. März für ihre Kunden und Partner in Halle

7 präsent sein und das 40-Jahr-Jubiläum mit

ihren Mitarbeitenden zelebrieren. <

Weitere Infos unter:

ksu.ch

36 März 2019 | AUTOINSIDE


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AUTO-SALON

Derendinger AG derendinger.ch, Halle 7, Stand 7040-SP

Big Player

> Salon-Aktionen, Innovationen, Rundumservice und Beratung an einem Stand

pd. Derendinger hat am diesjährigen Auto-

Salon in Genf eine Vielzahl von Attraktionen

zu bieten. Neben dem umfassenden Sortiment

an Reifen, Handwerkzeug, Diagnosegeräten

und Werkstatteinrichtungen

zeigt Derendiger am Stand ausgewählte

Produktehighlights: Allein auf einer Fläche

von über 60 Quadratmetern werden äusserst

prominent die ADAS-Fahrerassistenz-

Kalibrierungssysteme von Texa präsentiert.

Daneben werden Neuheiten im Bereich der

Hebetechnik von Ravaglioli wie die Fahrflächen-Scherenhebebühne

mit vertikaler Anordnung

der Hubscheren, eine Hebebühne zur

Fahrwerksvermessung ohne Säulen, nach den

Vorgaben der führenden Automobilhersteller

gezeigt. Bei den Schmiermitteln präsentiert

Derendinger mit Stolz die 20-jährige

Zusammenarbeit mit dem Schmiermittelhersteller

Eni. Ergänzend ist Derendinger

in diesem Segment mit Castrol vertreten.

«Weiter dürfen sich unsere Kunden auf

äusserst attraktive Salon-Aktionen freuen,

die es in dieser Art von Derendinger noch

nie gegeben hat», sagt Markenchefin Maja

Kaufmann. «Vor Ort, am Stand 7040, steht

unser kompetent-freundliches Derendinger-

Aussendienst-Team für Fragen und Fachgespräche

zur Verfügung», ergänzt Kaufmann,

die sich auf zahlreiche Besucher in

der Halle 7 freut. <

Auf einer grossen Fläche wird sich Derendinger

am 89. Auto-Salon den Innovationen rund um

Fahrerassistenz- und Kalibrierungssysteme widmen.

Maja Kaufmann, Markenchefin Derendinger:

«Das Derendinger-Sortiment ist äusserst breit und liefert auf praktisch jede Anforderung

die Antwort. Derendinger geht mit der Zeit und aktualisiert das Sortiment laufend. Auch

wenn es schnell gehen muss, ist Derendinger der richtige Partner, denn ein bestelltes

Produkt kann innerhalb von zwei Stunden beim Garagisten sein.»

ESA esa.ch, Halle 7, Stand 7131

Big Player

> Action und Spannung auf der ESA-Piazza

pd. Als Vollanbieterin präsentiert die ESA

am Auto-Salon eine breite Palette an

aktuellen und modernen Produkten und

Dienstleistungen sowie interessanten

Aktionen. Nebst attraktiven Salon-Produktangeboten

und -Neuigkeiten rund um die

breit gefächerten ESA-Dienstleistungen

werden zusätzlich einige Hingucker für die

Gäste bereitstehen.

So wird sicher die neue Generation der

«ESA+Tecar»-Reifen, der exklusive Reifen

für Schweizer Garagisten, der am Salon

erstmals öffentlich präsentiert wird, eine

Vielzahl von Garagisten und Carrossiers

interessieren und an den ESA-Stand

locken. Technische Vorführungen aus dem

Carrosseriebereich, Neuheiten aus dem

Service- und Verschleissteilebereich sowie

ein attraktives Prämienkonzept sorgen

zudem für einen spannenden Mix für alle

Interessierten.

Auch dieses Jahr besticht der ESA-

Stand 7131 auf über 1000 Quadratmetern

mit seinem Piazza-Ambiente, wo die Gäste

als VIP begrüsst werden. In der stilvollen

und mediterranen Atmosphäre werden die

Standbesucher herzlichst empfangen und

mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt.

Die ESA freut sich auf viele Besucher. <

Die neue Generation der «ESA+Tecar»-Reifen, den

exklusiven Reifen für den Schweizer Garagisten, feiert

am Auto-Salon Premiere und gilt als Highlight.

Giorgio Feitknecht, CEO ESA:

«Mit der neuen Generation des ‹ESA+Tecar›-Reifens, des exklusiven und

qualitativen ‹Garagistenreifens›, werden wir auch in Zukunft einen wertvollen

Beitrag leisten, um das sehr wichtige Reifengeschäft der Garagen zu sichern.»

38 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Hostettler Autotechnik AG autotechnik.ch / hostettler.com, Halle 7, Stand 7010-SP

Big Player

> Vielseitiges Angebot und beste Dienstleistungsqualität

pd. Mit einem neuen Standlayout

präsentiert sich die Hostettler Autotechnik

AG am diesjährigen Automobil-

Salon in Genf. Die neue Gestaltung des

545 Quadratmeter grossen Standes

ermöglicht die optimale Präsentation einer

breiten Auswahl an Produkten und Dienstleistungen.

Die Besucher der Halle 7 dürfen sich auf

zahlreiche Neuheiten aus verschiedenen

Bereichen freuen. Neben bewährten

Produkten der Autotechnik stehen dieses

Jahr neue Atera-Trägersysteme und der

Premium-Sportreifen «Nexen N´fera

Sport» im Mittelpunkt.

Auch das hauseigene Garagenkonzept

Autofit zeigt seine attraktiven Leistungen

für unabhängige Fachgaragen.

Die Kunden profitieren von spannenden

Salon-Aktionen und der kompetenten

Beratung durch die Aussendienstmitarbeiter

der Hostettler Autotechnik direkt vor Ort.

Natürlich kommt auch die Gastfreundschaft

nicht zu kurz. Geschäftsführer

Markus Abegglen blickt mit Vorfreude auf

den 89. Automobil-Salon in Genf: « Wir

freuen uns, vom 5. bis zum 11. März Kunden,

Branchenkollegen und interessierte

Besucher an unserem Stand begrüssen

zu dürfen.» <

Der Premium-Sportreifen

«Nexen N´fera Sport».

Markus Abegglen, Geschäftsfüher der Hostettler Autotechnik AG:

«Unser aktuelles Produkt- und Dienstleistungsangebot fokussiert darauf, unsere Kunden zu

unterstützen, die Herausforderungen zu meistern. Dazu gehören neben der ausgeklügelten

Teilelogistik die Bereiche Know-how und Werkstattkonzepte. Wir beobachten die Entwicklungen

genau und arbeiten daran, zur richtigen Zeit die passenden Lösungen zu liefern.»

Luginbühl Fahrzeugtechnik AG luginbuehl-ag.ch, Halle 7, Stand 7011-SP

Big Player

> Nachhaltige Ideen und individuelle Lösungen

pd. Einblick in eine Werkstatt das bietet

der attraktive und virtuelle Messestand der

Luginbühl Fahrzeugtechnik AG. Die Firma

zeigt den Besuchern, wie ein persönlicher

Arbeitsplatz der Fachpersonen eingerichtet

ist, und schafft somit einen hautnahen

Bezug. Die Kunden tauchen beim Besuch

des Stands 7011-SP in die breite Angebotspalette

an Werkstatteinrichtungen und

Dienstleistungen ein.

Die erprobten Produkte wie Hebe- und

Prüfanlagen, Grubenabdeckungen, Absaugsysteme,

Druckluftversorgung sind nur ein

Teil des Angebots. Motiviert arbeitet das

Luginbühl-Team täglich an individuellen

Lösungen und der nachhaltigen Weiterentwicklung

der Technik.

Das Familienunternehmen feiert dieses

Jahr nicht nur sein 40-jähriges Bestehen,

sondern konnte die langjährige Beziehung

zu Blitz Rotary, einem der führenden

Hersteller im Werkstatteinrichtungsbereich,

vertiefen und ist stolz, sie als BRB-

(BlitzRotaryButler-)Partner in der Schweiz

zu beraten.

Die Mitarbeitenden freuen sich auf

interessante Begegnungen in Genf. <

Zeigt in Genf seine ganze

Produktepalette: die Luginbühl

Fahrzeugtechnik AG.

Erhard Luginbühl, Geschäftsführer Luginbühl Fahrzeugtechnik AG:

«Wir setzen auf unsere Fachkompetenz und die lange Erfahrung.»

AUTOINSIDE | März 2019 39


AUTO-SALON

Technomag technomag.ch, Halle 7, Stand 7020

Big Player

> Neu und exklusiv: Reifenservicegeräte von Giuliano

pd. Bereits zum zweiten Mal begrüssen die

Experten von Technomag ihre Kunden

am Auto-Salon Genf an der Kurzmesse

in Halle 7, genauer: vom 7. bis 11. März an

Stand 7020.

Auf die Kunden wartet ein bunter

Strauss an attraktiven Angeboten aus allen

Technomag-Bereichen, die dem Garagisten

den Alltag erleichtern oder erst gar ermöglichen.

Erneut steht für das Unternehmen die

Ausbildung im Fokus. «Nur wer ständig am

Ball bleibt, kann die Bedürfnisse der Kunden

von heute und morgen befriedigen», betont

Markenchef Kurt Wyssbrod hinsichtlich der

Bemühungen rund um die Weiterbildung des

Branchennachwuchses. «Wir haben deshalb

eine Ausgabe unserer Weiterbildungsbroschüre

mit sehr attraktiven und zukunftsorientierten

Kursangeboten vor Ort.» Diese

steht Interessierten selbstverständlich auch

online zur Verfügung.

Das kompetente Technomag-Standpersonal

berät die Besucher in Genf gerne

rund um die Produktegruppen: Werkstatteinrichtung

mit Schwerpunkten in Reifenservice

und Hebetechnik sowie rund

um Diagnosetools mit Schwerpunkten der

Branchenlösungen durch Hella-Gutmann

und Facom-Handwerkzeuge.

Das Technomag-Standteam freut sich

auf viele Besucher, die es an der «Exide

Bar» oder in der eigenen «Mobil-Lounge»

willkommen heissen möchte. <

Kurt Wyssbrod, Markenchef Technomag:

«Mit dem Auto-Salon Genf 2019 lancieren wir bei Technomag exklusiv Giuliano-Reifenservicegeräte.

Gerne zeigen unsere Experten den Garagisten diese Produkte vor Ort und

beantworten ihre Fragen.»

Techpool technomag.ch / derendinger.ch, Halle 7, Stand 7020 und 7040

Big Player

> Das Kompetenzzentrum für Garagisten und Carrossiers

pd. Techpool steht für das

Fachwissen der SAG-Marken

Technomag und Derendinger

und gilt als deren Kompetenzzentrum.

Genauso vielseitig

wie die Anforderungen an die

Garagenfachkräfte von morgen

sind auch die Weiterbildungsmöglichkeiten,

die Techpool

laufend für Bedürfnisse der

Praxis optimiert.

Besucher des Auto-Salons

Genf sind eingeladen, sich an

den Ständen von Technomag

(7020) und Derendinger

(7040) ein Bild der Techpool-

Dienstleistungen zu machen.

• Techpool Equipment: Ein

Dutzend Spezialisten stehen

den Garagisten zur Verfügung,

um auf ihre Bedürfnisse

einzugehen und

sie bei der Anschaffung

ihrer Werkstattausrüstung

(Produkte von Technomag,

Derendinger und Matik) zu

unterstützen. Mehr als 15

erfahrene Techniker betreuen

die Lieferung, Reparatur und

Wartung der Geräte.

• Techpool Academy: Zwölf

Trainer vermitteln ihr in der

Praxis erworbenes Wissen,

sodass die Teilnehmer die

täglich anfallenden Reparaturund

Diagnosearbeiten effektiv

durchführen können

• Technische Fahrzeug-Hotline:

Um die Unternehmen

so profitabel wie möglich zu

machen, bieten die Techpool-

Experten den Garagisten

technische Unterstützung

an, um dabei zu helfen,

Zeit und Geld sparen bei

der Fehlersuche und bei

bei der Recherche anderer

Informationen. <

Jean-Marc Geiser, Head of Techpool, Automotive Workshop Equipment & Tech. Support:

«Die Herausforderungen, welchen sich die heutigen Fachleute stellen müssen,

nehmen zu. Techpool bietet den Garagisten und Carrossiers mit seinen

55 Spezialisten Lösungen, um die wachsende Lücke zwischen Werkstattqualitäten

und Fahrzeugkomplexität zu schliessen.»

40 März 2019 | AUTOINSIDE


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AUTO-SALON

Goodyear Dunlop Tires Suisse SA goodyear.ch, Halle 2, Stand 2056

Reifen / Räder / Bremsen /

Fahrgestell

> Neuer «Goodyear Eagle F1 Asymmetric 5» und «Goodyear SuperSport»-Serie

pd. Mit der Produkteinführung des

«Eagle F1 Asymmetric 5» positioniert sich

Goodyear erfolgreich im stetig wachsenden

UHP-Reifensegment. Für den Nachfolger

des «Eagle F1 Asymmetric 3» verwendet

Goodyear innovative Technologien, die signifikante

Verbesserungen beim Nassbremsen

und Trockenhandling ermöglichen, ohne

Kompromisse beim Fahrkomfort oder Abrollgeräusch

einzugehen.

Bis im Dezember 2019 bringt Goodyear

61 Ausführungen auf den Markt. Mit dem

«Eagle F1 SuperSport», «SuperSport R» und

«SuperSport RS» wird Goodyear im Jahr

2019 eine neue Serie der «Ultra Ultra High

Performance»-Reifen, kurz UUHP-Reifen,

auf den Markt bringen.

Bei den Top-Hochleistungsreifen

kommen innovative Technologien und

Gummimischungen zum Einsatz, die Bremswege

und Rundenzeiten deutlich verbessern,

ohne die Alltagstauglichkeit aus

dem Blick zu verlieren: Nach wie vor erhält

der Fahrer ein direktes Feedback beim

Lenken, beim Bremsen oder wenn das

Fahrzeug auszubrechen droht. <

Der neue «Eagle F1

Asymmetric 5».

Der neue UUHP-Reifen

«Eagle F1 SuperSport».

Michael Locher, Consumer Sales Director und Consumer Country Manager Goodyear Dunlop Tires Suisse SA:

«Unsere Premiummarken Goodyear und Dunlop bieten im gesamten Sommersortiment Reifen an, die über

eine Top-Label-Performance verfügen, was den Sell-Out gemeinsam mit hervorragenden Testergebnissen

unterstützt. Unser Sales- und unser Customer-Service-Team stehen unseren Handelspartnern seit Jahrzehnten

als kompetente und verlässliche Partner zu Seite.»

Brembo S.p.A. brembo.com, Halle 2C, Stand 2240

Reifen / Räder / Bremsen /

Fahrgestell

> Brembos bunte Bremsenwelt Bremssättel in über 100 Farben

pd. Brembo-Bremssättel zeichnen sich

nicht nur durch hervorragende Leistung,

Zuverlässigkeit und Sicherheit aus, sondern

auch durch ihre Farbenvielfalt.

Die über 100 derzeit erhältlichen Farbvarianten

von Brembo Bremssätteln werden

dieses Jahr anlässlich des Genfer Auto-

Salons auf dem Stand des Unternehmens

in Halle 2C, Stand 2240 präsentiert. Bereits

1992 hat Brembo seine ersten farbigen

Bremssättel gezeigt. Neben den heute im

Katalog erhältlichen Varianten kann Brembo

auch neuartige Farbnuancen anbieten und

die Sonderwünsche der Autohersteller

erfüllen. Sicher durch den Trend zu offenen

Aluminiumfelgen vorangetrieben, hinter

denen ein leuchtend lackierter Bremssattel

deutlich besser zur Geltung kommt, wollen

immer mehr Kunden individuelle Vorstellungen

an ihren Fahrzeugen realisieren.

Des Weiteren werden am Brembo-Stand

die aktuellsten Bremssysteme und Bremsscheiben

wie Schmuckstücke präsentiert,

ebenso die neuesten Enwicklungen der

Brake-by-Wire-Technologie. <

Uwe Hein, System Division Sales Director Brembo:

«Als Premiumhersteller von Sicherheitskomponenten wie Bremsen

können Garagisten immer auf OE-Qualität auch im Aftermarket vertrauen.

Innovationen finden damit auf direktem Weg in die Werkstatt.»

42 März 2019 | AUTOINSIDE


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AUTO-SALON

KW automotive (Schweiz) AG kwsuspensions.ch, Halle 2, Stand 2042

Reifen / Räder / Bremsen /

Fahrgestell

> Ein Blick hinter die Rennkulissen und Interessantes für den Fahrkomfort der Garagenkunden

pd. Mit seinen vierfach, dreifach und

zweifach leistungseinstellbaren Dämpfern

sowie adaptiven Ventiltechnologien liefert

der Fahrwerkhersteller KW Automotive für

jeden Anspruch das richtige Fahrwerk. Vom

7. bis 17. März zeigt KW am Auto-Salon in

Genf die gesamte Bandbreite seines Fahrwerks-

und Gewindefahrwerksprogramms

für Motorsport, Industrie und Aftermarket.

«Seit einigen Jahren sprechen wir

mit unseren Produkten eine ganz andere

Zielgruppe an», so Peter Banz, Geschäftsführer

der KW Automotive (Schweiz) AG, im

Vorfeld des Auto-Salons. Heute würden die

KW-Fahrwerke hauptsächlich von Kunden

gekauft, die ihre Sportwagen, SUV und

Fahrzeuge aus der gehobenen Mittelklasse

und Oberklasse individualisieren. «Speziell

für diese Automobile können wir mit unseren

adaptiven oder auch manuell individuell einstellbaren

KW-Gewindefahrwerken äusserst

interessante Produkte, die deutliche Mehrwerte

bieten», so Banz. Auch für immer

mehr klassische Fahrzeuge wie Porsche 356,

Porsche 911 (G-Modell), BMW E30 und Co.

bietet der Fahrwerkhersteller eine Vielzahl

an unterschiedlichen Dämpfungssystemen

für Trackday-Aktivitäten oder selbst für den

Alltag.

«In Genf werden wir auch wieder einen

aktuellen Rennwagen von einem unserer

Industriepartner zeigen. Denn auch in verschiedenen

Kundenmotorsportprogrammen

diverser Automobilhersteller sind wir

Entwicklungsdienstleister und Lieferant»,

erklärt Peter Banz. <

Peter Banz, Geschäftsführer KW Schweiz AG:

«Heute werden KW-Fahrwerke hauptsächlich von Kunden gekauft, die ihre Sportwagen, SUV

und Fahrzeuge aus der gehobenen Mittel- und Oberklasse individualisieren. Speziell für diese

Automobile können wir mit unseren adaptiven oder auch manuell individuell einstellbaren

Gewindefahrwerken äusserst interessante Produkte bieten.»

Pirelli Tyre (Suisse) SA pirelli.ch, Halle 6, Stand 6360

Reifen / Räder / Bremsen /

Fahrgestell

> Pirelli startet gut gerüstet in die Sommerreifensaison

pd. Pirelli überzeugt auch am diesjährigen

internationalen Auto-Salon in Genf mit einem

innovativen Standkonzept in der Halle 6,

Stand 6360.

Mit weltweit mehr als 2100 Sommer-

Homologationen werden massgeschneiderte

Reifen am Pirelli-Stand in besonderem Fokus

stehen. In enger Zusammenarbeit mit den

Herstellern von Premium- und Prestigefahrzeugen

entwickelt Pirelli erfolgreich Erstausrüstungsreifen.

Viele der weltweit führenden

Automobilhersteller unterstützen diese

Innovation aufgrund der stetig steigenden

Nachfrage nach exklusiven und technisch

hochentwickelten Reifen, die zuverlässig

Leistung und Sicherheit garantieren. Pirelli

fertigt die massgeschneiderten Reifen exakt

für die Eigenschaften und Anforderungen des

entsprechenden Fahrzeugmodells und erhält

dadurch die Freigabe für die Erstausrüstung.

Eine solche Freigabe ist eine Auszeichnung

der Fahrzeughersteller und Beweis

für technologische Höchstleistung. Diese

«Perfect Fit»-Strategie präsentiert Pirelli

dieses Jahr verstärkt auf ihrem Stand. <

«P-Zero»-Sommerreifen

von Pirelli.

Erik Vecchiet, Director Swiss Market Pirelli:

«Pirelli besitzt den grössten Marktanteil im Bereich Homologationen und kann somit die Garagisten

bestens unterstützen. Die wachsenden Ansprüche des Markts, der Automobilhersteller und die

damit verbundene Vielfalt des Sortiments ist eine Herausforderung. Das Pirelli-Team unterstützt

am Markt ihre Händler mit bester Beratung und einem Schulungsangebot.»

44 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Apollo Vredestein Schweiz AG vredestein.ch, Halle 1, Stand 1230

Reifen / Räder / Bremsen /

Fahrgestell

> Reifen für Youngtimer mit passendem Laufflächenprofil und elegantem Seitenwanddesign

pd. Vredestein, renommierter Reifenhersteller

im Oldtimer-Segment, sieht eine

wachsende Nachfrage bei Youngtimern und

erweitert daher sein Angebot. Der erste

Youngtimer-Reifen von Vredestein wurde

speziell für den legendären Audi Urquattro

entwickelt und kam im September 2018 unter

dem Namen «Sprint+» auf den Markt.

Die Entwicklung wurde von keinem

Geringeren als dem ehemaligen Formel-1-

Champion und Botschafter der Marke

Vredestein Jochen Mass unterstützt. «Fahrzeuge

aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren,

sogenannte Youngtimer, erfreuen sich immer

grösserer Beliebtheit», erklärt er. «Genaugenommen

zählen sie schon fast zu den

Oldtimern. Leider haben die Hersteller die

Produktion von Originalreifen für diese

Fahrzeuge bereits eingestellt», ergänzt

Jochen Mass. Die Besitzer sind daher gezwungen,

ihre Youngtimer mit moderneren

Reifen auszustatten, die aus ästhetischer

Sicht oft nicht optimal sind. Vredestein ist

der Auffassung, dass ein Qualitätsprodukt im

Retrolook, das speziell für Youngtimer entwickelt

wurde, die beste Wahl ist.

Retroreifen, die den Originalen der Entstehungszeit

entsprechen, tragen dazu bei,

die Magie dieser Autos zu bewahren. Die

Youngtimer-Reifen von Vredestein bringen

ein passendes Laufflächenprofil sowie ein

elegantes Seitenwanddesign mit und werden

nach den neusten Produktionsmethoden und

strengsten Qualitätsanforderungen hergestellt.

Dadurch wird optimale Haftung gewährleistet,

ohne dass der Retrolook verlorengeht.

Ein besonderes Modell ist der erste Reifen

des Vredestein-Youngtimer-Segments,

einer der Grösse 215/50 R15 für den

legendären Audi Urquattro. Vredestein

will in den kommenden Monaten etwa

zehn verschiedene Reifengrössen für

Youngtimer folgen lassen, wie Michele Sala,

Product Manager für PW-Reifen bei Apollo

Vredestein, verrät. <

Der «Vredestein

Sprint+».

Markus Brunner, Country Manager Apollo Vredestein Schweiz AG:

«Vredestein unterhält intensive Kontakte zu grossen Reifenhändlern und zu Clubs historischer

Fahrzeuge, um die Nachfrage nach Youngtimer-Reifen verschiedener Grössen zu ermitteln. Reifen

für beliebte Automobilmarken wie Porsche, Jaguar, Mercedes-Benz, BMW und Alfa Romeo werden

in Betracht gezogen.»

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AUTO-SALON

Auto-i-dat AG auto-i-dat.ch, Halle 7, Stand 7211-SP

Daten

Versicherungen

> «SilverDAT 3 Online» ist am Start

pd. In Genf präsentiert die Auto-i-dat AG

als Schweizer Marktführerin im Bereich

Fahrzeugdaten die neue Generation

«SilverDAT» «SilverDAT 3». Sie wurde auf

Basis der aktuellsten HTML-5-Technologie

programmiert und ist damit immer aktuell,

verfügt über noch mehr Daten, ist einfach zu

bedienen und erfordert fast kein Umgewöhnen.

Noch bevor die ersten Kundenbetriebe in

der Schweiz umgerüstet werden, können sich

Garagisten und Carrossiers am Auto-Salon in

Genf von den Vorteilen überzeugen lassen.

Die Besucher des letztjährigen Auto-

Salons erinnern sich: 2018 hat Auto-i-dat

«SilverDAT 3» gezeigt am diesjährigen

Auto-Salon kann man «SilverDAT 3 Online»

bestellen.

Ebenfalls am Stand von Auto-i-dat ist

die erweiterte Version des «e-Service 4» zu

sehen, in den jetzt noch mehr Versicherungen

eingebunden sind. Mit dem «e-Service 4» ist

bis hin zur elektronischen Rechnungsstellung

alles rund um Reparatur- und Schadensmeldungen

abgedeckt. Und von auto-i-dat

ebenfalls mit nach Genf gebracht: das Update

des «Autohandel» neu mit integriertem

Versicherungsmodul.

Apropos: Es lohnt sich, am Auto-Salon

auch den «DR!FT»-Parcours auszuprobieren.

<

Wolfgang Schinagl, CEO Auto-i-dat AG:

«Unsere Schweizer Fahrzeugdaten sind die zuverlässige

Grundlage für ein erfolgreiches Geschäft

von Garagisten und Carrossiers auch in Zukunft.»

Autoscout24 autoscout24.ch, Halle 5, Stand 5040

Daten

Versicherungen

> Mit den Garagisten die automobile Zukunft gestalten

pd. AutoScout24 baut auf zwei essenzielle

Pfeiler: dem starken Netzwerk sowie dem

Vertrauen in die seit vielen Jahren erfolgreiche

Zusammenarbeit mit den Partnern. Als

marktführende Plattform für den Online-Verkauf

von Neuwagen und Occasionen lanciert

AutoScout24 in enger Partnerschaft mit den

Garagisten kontinuierlich neue Produkte und

Tools, mit welchen gemeinsam die digitale

Zukunft der Automobilbranche gestaltet wird.

Das Ziel ist, den Online-Verkaufsprozess für

die Händler so einfach, schnell und effektiv wie

möglich zu machen. Ein wichtiger Ansatzpunkt

ist die perfekte Preisgestaltung von Angeboten.

Schon heute lässt sich mit dem Tool «Optimizer»

schnell ein aktueller Verkaufspreis ermitteln.

«Jetzt haben wir den ‹OptimizerPro›

gelauncht, der mit seinen Leistungsbausteinen

ein echtes Plus für die Händler bietet», sagt

Pierre-Alain Regali, Director Autoscout24.

Mit künstlicher Intelligenz ermittelt

Autoscout24 für Angebote Preisempfehlungen

aus der Datenbasis von über

155 000 Fahrzeugen. «So schaffen wir

eine sichere Entscheidungsbasis für

dynamische Preisanpassungen und dazu

die Chance, Standzeiten deutlich zu

reduzieren», ergänzt Regali.

Zusätzlich stehen den Autoscout24-

Partnern zahlreiche Optionen zur Verfügung,

um weitergehende Informationen zur

aktuellen Nachfragesituation und Marktstatistik

für das Angebot zu erhalten. Mit

wenigen Klicks stehen dem Händler alle für

ihn relevanten Parameter für sein Verkaufsangebot

auf einen Blick zur Verfügung. <

Pierre-Alain Regali, Director Autoscout24:

«Als marktführende Plattform für den Online-Verkauf von Neuwagen und

Occasionen lancieren wir in enger Partnerschaft mit den Garagisten kontinuierlich

neue Produkte und Tools, mit welchen wir gemeinsam die digitale Zukunft

der Automobilbranche gestalten.»

46 März 2019 | AUTOINSIDE


Total treibt Aston Martin

zu Spitzenleistungen

Aston Martin DB11

TOTAL ist stolz das dritte Jahr in Folge der offizielle Energie-Partner von Aston Martin zu sein.

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AUTO-SALON

Aquarama Swiss AG aquaramaswiss.ch, Halle 7, Stand 7221-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Die Stars unter den Portal-Waschanlagen: Die «Stargate»-Modelle

pd. Die Aquarama Swiss AG wartet am

Auto-Salon 2019 wieder mit grossen Neuigkeiten

auf: mit der «Aquarama Stargate-Line».

Nebst einer perfekten Fahrzeugwäsche im

öffentlichen wie auch im internen Bereich

wird das Erscheinungsbild der Waschanlage

immer entscheidender. Um erfolgreich zu

verkaufen, ist es deshalb unerlässlich, mit der

eigenen Anlage modern, innovativ und vor

allem sauber aufzutreten. Daher bietet die

Aquarama Swiss AG exklusive Modelle

wie die «Stargate S6» an.

Am Messestand 7221 präsentiert

Aquarama solch eine moderne Portal-

Waschanlage, aber auch eine kleine Auswahl

an Staubsaugern und Teppichwäschern. Mit

diesen Geräten wird gerade im SB-Betrieb

sehr einfach zusätzlicher Umsatz generiert.

Die «Stargate»-Modelle bestechen einerseits

durch das italienische Design, andererseits

durch den vorteilhaften und attraktiven

Preis. Die Waschanlagen von Aquarama sind

zudem mit vielen Exklusivitäten ausgestattet. <

Frank Müller, Geschäftsführer Aquarama Schweiz AG:

«Aquarama-Waschanlagen sind für Garagisten eine profitable Ergänzung

zum Reparaturbetrieb. So lässt sich Mehrumsatz generieren!»

Bopp Solutions AG bopp-solutions.ch, Halle 7, Stand 7121

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> CSI-Display die Zukunft der digitalen Preisauszeichnung

pd. Mit der digitalen Preisauszeichnung

CSI-Display von «Visi/One» können sich die

Autohäuser für die Zukunft des Pricings

wappnen und ihre Preissteuerung zentral

gestalten. Überdies rechnet sich die Technologie

schnell. CSI-Display ist mehr als ein

digitales Preisschild. CSI-Display steht

für eine intelligente Digitalisierung der

Prozesse hinter dem digitalen Preisschild.

Zur Erfüllung dieses Leistungsversprechens

wurde CSI-Display auf den

modernsten, zukunftsweisenden Technologien

für das Internet der Dinge (IoT) und

Cloudtechnologie aufgebaut.

«Mit CSI-Display möchten wir uns

gemeinsam mit Ihnen den aktuellen und

zukünftigen Herausforderungen der

Digitalisierung in Ihrem Autohaus stellen und

mit Technologie auf höchstem Niveau dazu

beitragen, diese Entwicklung zu unterstützen

und nachhaltig voranzutreiben», sagt Jean-

Claude Bott, Inhaber der Bopp Solutions AG.

Die Vorteile von CSI-Display sind:

• Voll digital, einfach in der Anwendung:

Fahrzeug und CSI-Display per Handy-App

pairen, Display ins Fahrzeug legen, fertig!

• Bessere Customer Experience

• Keine extra IT-Infrastruktur vor Ort nötig

• Ortsunabhängig und überall einsetzbar

• Stellplatzmanagement durch GPS-Modul

• Flexibles Design

• Cloudtechnologie <

Jean-Claude Bopp, Inhaber und Geschäftsführer:

«Die digitale Preisauszeichnung hält Einzug! Mit unserer CSI-Display-

Technologie digitalisieren wir nicht nur die Preisauszeichnung, sondern auch

alle damit verbundenen Prozesse.»

48 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Hirschi AG hirschi.ch, Halle 7, Stand 7200-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> 50 Jahre Erfahrung und ein offenes Ohr für die Garagisten

pd. Die Hirschi AG in Biel produziert und

vertreibt seit bald 50 Jahren Anhängekupplungen

für Personenwagen, Pick-up,

Geländewagen und leichte Nutzfahrzeuge.

Man kann mit Recht von einem Fachbetrieb

für alles, was mit kuppeln und ziehen zu

tun hat, sprechen. Die Eigenanfertigungen

werden nach neustem Stand der Technik auf

3D-CAD konstruiert, berechnet und in der

Simulation geprüft.

Für die Hirschi-Kunden, die Garagisten

und Fahrzeugbauer, ist es wichtig, auf einen

kompetenten Ansprechpartner zählen zu

können, der sich sowohl in technischen Belangen

wie auch in der Gesetzgebung rund

ums Kuppeln und Ziehen auskennt. «Wir

bieten auch die Montagen von Anhängekupplungen

und Elektrosätzen an, sollte eine

Garage nicht über die nötigen Ressourcen

verfügen», sagt Giuseppe Fiume, Verkauf

und Aussendienst bei der Hirschi AG, den

Garagisten Unterstützung zu.

Eine hohe Lagerverfügbarkeit garantiert

den Hirschi-Kunden zudem kurze Lieferfristen

und entlastet den Garagisten bei der Planung.

Das Hirschi-Team freut sich auf viele Besucher

auf dem Stand 7200-SP in der Halle 7. <

Kugelrohlinge vor der Verarbeitung.

Giuseppe Fiume, Verkauf / Aussendienst Hirschi AG:

«Wir bieten auch die Montagen von Anhängerkupplungen und Elektrosätzen an,

sollte eine Garage nicht über die nötigen Ressourcen verfügen.»

www.osram.ch

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Halogen Autolicht

Mit bis zu 150 % mehr Licht stellt NIGHT BREAKER ® LASER alle

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AUTO-SALON

Trösch Autoglas troeschautoglas.ch, Halle 7, Stand 7241-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Der kompetente Partner für Autoglas und mehr

pd. Seit mehr als 30 Jahren ist Trösch

Autoglas der leistungsfähige und

kompetente Partner des Garagen- und

Carrosseriegewerbes für Autoglas,

Montageteile, Klebstoffe und

Scheibenaustrennwerkzeug.

Der grosse Lagerbestand an Frontscheiben

in Originalqualität sowie an

Heck- und Seitenscheiben garantiert einen

Liefergrad von nahezu 100 Prozent. Das

heisst, dass fast alle bestellten Scheiben

und Montageteile innert weniger Stunden

lieferbar sind.

Die Mitarbeiter von Trösch Autoglas sind

Autoglasspezialisten und verfügen über

ein einzigartiges Fachwissen im Bereich

Autoglas, Autoglasmontage, Klebstoffanwendungen

und Kalibrieren von Fahrassistenzsystemen.

Von diesem Wissen

können die Garagisten täglich profitieren.

An den Kundenschulungen von Trösch

Autoglas kann das Autoglasfachwissen auf

den neusten Stand gebracht werden.

Mit den eigenen Lieferfahrzeugen

werden die bestellten Artikel in der richtigen

Qualität und zum richtigen Zeitpunkt an

den richtigen Ort geliefert.

Die von Trösch Autoglas zusätzlich

angebotenen Beleuchtungsteile von

Magneti Marelli und TYC sowie die

qualitativ hochwertigen Wischerblätter von

Magneti Marelli für fast alle Fahrzeugtypen

helfen den Garagisten, zusätzlichen Werkstattertrag

zu erzielen. <

Rolf Bäuerle, Geschäftsführer Trösch Autoglas:

«Wir von Trösch Autoglas richten den Fokus auf Qualität, Verfügbarkeit, Lieferservice und

Beratung, um unsere Kunden im Autoglasgeschäft bestmöglich zu unterstützen. Unseren

Kunden wollen wir ein fairer und kompetenter Partner sein und eine umfangreiche Dienstleistung

in allen Bereichen rund ums Autoglas gewährleisten.»

Südo AG suedo.ch, Halle 7, Stand 7222-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Batterieladegeräte von CTEK im Scheinwerferlicht

pd. Die Südo AG zeigt mit den Batterieladegeräten

von CTEK eine weltweit

führende Marke im Unterhalt und in der

Wartung von Fahrzeugbatterien. Das «Pro25»

von CTEK ist ein innovatives, vielseitiges

und hocheffizientes 25A-Batterieladegerät,

das auch für die Stromversorgung

eingesetzt werden kann und speziell auf

die Bedürfnisse von Automobilexperten

zugeschnitten ist.

Durch die Kombination von Leistung und

fortschrittlicher Technologie mit Sicherheit,

Portabilität und Flexibilität, um mit

jeder 12-V-Fahrzeugbatterie einschliesslich

Lithium-Ionen (LiFePO4) zu arbeiten, ist

das «Pro25» die perfekte Lösung für das

professionelle Laden von Batterien in der

Werkstatt oder im Showroom. Das Gerät

bietet dem Kunden dank mondernster

Ladetechnik die Möglichkeit, die Batterie

der Fahrzeuge zu regenerieren und wieder

vollzuladen.

Das Ladegerät ist in zwei Modellen erhältlich

als «Pro25S» (Standard) und als

«Pro25SE». <

Georg Huber, Geschäftsleitung, Verkauf/Einkauf bei der Südo AG:

«Sie benötigen professionelle Werkstatteinrichtungen? Wir agieren als Südo

Gruppe zuverlässig, kompetent und schnell auf Ihre individuellen Bedürfnisse.»

50 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Hella Gutmann Solutions GmbH hella-gutmann.com, Halle 7, Stand 7021-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Lösungen für vernetzte Werkstattprozesse

pd. Die vernetzte Mobilität ist ein grosses

Thema. Der Wandel betrifft nicht nur die

Fahrzeuge, sondern auch die Prozesse im

Service und in der Reparatur. Dies reflektieren

die aktuellen Produkte von Hella Gutmann

Solutions. In Genf werden das Diagnosegerät

«Mega macs 77» mit seiner zukünftigen

Software-Architektur und das CSC-Tool

«Mobile», ein neues, transportables Device

für ADAS-Kalibrierungen, vorgestellt. Seine

rasche Weiterentwicklung wurde dem «Mega

macs 77» in die DNA geschrieben. Auf der

Basis einer innovativen Software-Architektur

wird das Hella-Gutmann-Diagnosegerät im

Lauf des Jahres 2019 via Update eine komplett

neue Bedienoberfläche erhalten, die sich in

einem ebenfalls neuen Navigationskonzept

(GUI) darstellt.

Daraus ergeben sich für den Anwender

weitere Vereinfachungen, beispielsweise

durch das flexible Anlegen von Arbeitsgruppen

für ein Fahrzeug oder durch eine intuitive,

filterbare Suchfunktion für Datenarten wie

auch Bauteile. Wisch- und Ziehfunktionen

erhöhen den Bedienkomfort. Neu ist auch das

transportable CSC-Tool «Mobile». Es ist deutlich

leichter als das stationäre Tool und lässt

sich in wenigen Schritten von nur einer Person

auf- und abbauen. Zusammengeklappt passt

es gut in einen Kombi oder kleinen Transporter.

Derzeit erlaubt das CSC-Tool im Verbund mit

einem «Mega macs» die Kalibrierungen von

Frontkameras an 28 Marken und unterstützt

neben der Kalibrierung radarbasierter Fahrerassistenzsysteme

auch jene von Umfeld- und

Rückfahrkamerasysteme gemäss Herstellervorgaben.

<

Jean-Paul Nicolier, Geschäftsführer der Schweizer

Hella Gutmann Solutions AG: «Die neue Software-Architektur

des ‹Mega macs 77› eröffnet die Möglichkeit

zur Einbindung in digitalisierte Werkstattprozesse und

plattformunabhängige Verwendungen in netzwerkbasierten

Systemen.»

Jean-Paul Nicolier, Geschäftsführer der Schweizer Hella Gutmann Solutions AG:

«Der ‹Mega macs 77› bietet alle Möglichkeiten für den schnellen, mobilen Datenaustausch.

Für Werkstätten ist er ein Türöffner in die Zukunft.»

THE LEGEND IS GROWING

APPROVED FOR THE NEW PORSCHE MACAN


AUTO-SALON

Gassner AG gassnerag.ch, Halle 7, Stand 7240-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Grund zum Feiern: Der Auto-Salon im Zeichen eines Firmenjubiläums

pd. Das 40-jährige Bestehen der Firma

Gassner AG und die 40-jährige Partnerschaft

mit dem Werkstattausrüstungshersteller

Beissbarth sind Grund genug, um zu feiern.

Dass Thomas Küderli seit 20 Jahren als

Geschäftsführer der Gassner AG tätig ist

und vor 30 Jahren als Techniker zu der Firma

gestossen ist, rundet das Jubiläumsjahr für

das Traditionsunternehmen ab.

Nicht nur die Produkte haben sich im

Verlauf der Zeit verändert, auch die Gassner

AG hat dies getan. «Um dies unserer

treuen Kundschaft etwas näher zu bringen,

wird die Gassner AG am diesjährigen

Automobilsalon Produkte von einst und

heute präsentieren», erklärt Geschäftsführer

Thomas Küderli. «Lassen Sie sich von

Gassner AG überraschen und staunen Sie

über die Produkte, die vor 40 Jahren unsere

Werkstätten geziert haben.» Als die Firma

1979 gegründet wurde, bestand die Gassner

AG aus fünf Personen und den Vertretungen

von Beissbarth, Romeico-Hebebühnen und

Haweka. Heute sind 18 Personen involviert

und kümmern sich um die Vertretungen

von Beissbarth, Haweka, Zippo, Rotary,

Butler, Blitz, Tiresonic, Romess und vielen

mehr. Die Stärke der Gassner AG liegt ganz

klar in der Kernkompetenz der einzelnen

Produktegruppen.

Das Unternehmen konnte sich denn

auch einen guten Ruf als Komplettwerkstattausrüster

aufbauen wobei es

dafür mit seinen Kooperationspartnern

auftritt, die wiederum Spezialisten auf

ihren Produkten sind.

Für den Kunden heisst das, dass alles aus

einer Hand mit nur einem Ansprechpartner

angeboten wird und für jedes Produkt ein

Experte zum Einsatz kommt. <

Thomas Küderli, Geschäftsführer der Gassner AG:

«Am diesjährigen Auto-Salon wird die Gassner AG vom 7. bis 11. März ihren Schwerpunkt wie in

den letzten 40 Jahren auf das Lenkgeometriegerät legen. Des Weiteren werden die Topprodukte

von Tiresonic und Butler präsentiert.»

Gesag Garage Service AG gesag.ch, Halle 7, Stand 7220-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Alles für die serviceorientierte Werkstatt

pd. Die Gesag verkauft, montiert und wartet

seit mehr als 45 Jahren sämtliche Einrichtungen

für Autogaragen und Werkstätten.

Zum Beispiel hochwertige Prüfstände von

AHS-Prüftechnik. Die neue «AHS Multiline

Tec» ist eine PW-Prüfstrasse mit Rollenbremsprüfstand,

Achstester und Fahrwerkprüfung.

Mit der leicht zu handhabenden Anlage kann

im Beisein des Kunden eine schnelle und

umfassende Diagnose von Spur, Bremsen und

Stossdämpfern durchgeführt werden. Der

Prüfablauf bei der «Multiline» geschieht vollautomatisch.

Der Prüfstand «AHS Multiflex

06 Easy» ist leistungsstark und zukunftssicher

und eignet sich perfekt für die serviceorientierte

Werkstatt, die auch häufiger Transporter

prüft. Er zeichnet sich serienmässig

durch eine praxisgerechte Ausstattung

und hohe Funktionalität aus. Der vollautomatische

Prüfablauf garantiert die kostengünstige

schnelle, aber präzise Diagnose.

Darüber hinaus bietet zahlreiches Zubehör die

Möglichkeit, den Prüfstand speziell auf seine

Bedürfnisse zuzuschneiden. Mit optionalen

Anzeigen für Spur, Gewicht und Pedalkraft

können alle sicherheitsrelevanten Ergebnisse

präzise und übersichtlich dargestellt werden.

Der Rollensatz mit den leistungsstarken

2 x 4,6-kW-Motoren erfüllt höchste Ansprüche

an Qualität und Benutzerfreundlichkeit. Eine

Anpassung an bestehende Fundamente ist

in der Regel kein Problem, ebenso eine Ausstattung

oder Aufrüstung mit umfangreichem

Zubehör wie mit einer pneumatischen

Hebeschwelle oder Motorbremse für die

professionelle Anhängerprüfung.

In vielen Werkstätten gehört die

Prüfung von Anhängern und Transportern

zum Tagesgeschäft. Die ideale Lösung ist der

«Multiflex 04/08», dessen Besonderheiten

das Gesag-Team am Auto-Salon Genf gerne

erklärt. <

AHS-Prüftechnik:

Klar

gestaltete

Anzeigenschränke

und

Prüfstrassen.

Jim Stewart, Technischer Kaufmann der Gesag Garage Service AG:

«Wir sind in der Lage, den Garagisten ohne zusätzliche bauseitige

Kosten passende Neuanschaffungen zu liefern, und stehen ihnen

weiterhin mit Beratung und dem Geräteservice zur Seite.»

52 März 2019 | AUTOINSIDE


AUTO-SALON

Otto Christ AG Schweiz christ-ag.com, Halle 7, Stand 7243-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Mehr als Autowäsche

pd. Die Otto Christ AG präsentiert am

Auto-Salon als Innovationsführer auf

138 Quadratmetern Standfläche die

aktuelle Maschinentechnik aus den Bereichen

Portalwaschanlagen, SB-Waschplätze,

Waschstrassentechnik sowie

moderne Bezahlsysteme, Wasseraufbereitungsanlagen

und auch die Christ-

«Xpress».

Christ zeigt die moderne, voll ausgestattete

Portalwaschanlage «Genius

Vitesse», das «Rundumgenie» für Werkstätten

und Tankstellen mit mittlerem

Waschaufkommen. Durch die Verwendung

hochwertiger Materialien, professionelle

Verarbeitung und wartungsarme Bauteile

ist ein langes Maschinenleben garantiert.

Der Unterschied zur «Varius» ist, dass

die Bürsten vor dem Portal angebracht

sind. Die Wasch-und Trockeneinheiten

entsprechen den neuesten Erkenntnissen

und sind Garantie für zufriedene Waschkunden.

Umfangreiche Zubehörmöglichkeiten

erweitern die Programmvarianten

und ermöglichen ein profitables Zusatzgeschäft.

Des Weiteren wird der «Christ-Waschpark»

gezeigt, der dank des modularen

Aufbaus für jedes Bedürfnis kombinierbar

ist. Besonders hervorzuheben

ist die «XXL-Bubblegun», die in Genf

demonstriert wird. Abgerundet wird der

Salon-Auftritt durch Exponate wie den

Mattenreiniger «Car Mat», die Schaumeinrichtung

«Foam Splash» (XXL-Schaumvorhang

für die Portalwaschanlage) und

den Direktantrieb. Zudem wird 4D- Räderwäsche

«Wheel Master» vorgeführt.

Das intelligente Radwaschsystem

erkennt mittels der Sensorik Radposition

und -durchmesser und wählt das passende

Radwaschprogramm. <

Markus Tschuran, Niederlassungs- und Serviceleiter Otto Christ AG Schweiz:

«Bei der Otto Christ AG bekommt der Garagist ‹More Than Car Wash›: Wir bieten

innovative und umweltfreundliche Produkte sowie den kompletten Service und

Beratung aus einer Hand rund ums Wash-Business.»

EINE WUNDERSCHÖNE REISE

DER NEUE SOMMERREIFEN: NOKIAN POWERPROOF

Geniessen Sie die kleinen Momente. Entfliehen Sie der Hitze der Stadt. Spüren Sie die kühle

Meeresbrise. Wagen Sie den nächsten Schritt. Mit dem neuen Nokian Powerproof geniessen Sie

Sicherheit und Leistung. Folgen Sie Ihrem Herzen auf allen Abenteuern des Lebens.

SKANDINAVISCHE SORGENFREIHEIT SEIT 1898 | NOKIANTYRES.CH


AUTO-SALON

André Koch AG andrekoch.ch, Halle 7, Stand 7030

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Mit Micro Repair Zukunftspotenzial schaffen

pd. Mit Spot- oder Micro Repair lassen

sich kleine Lackschäden an Fahrzeugen

professionell reparieren, die bislang aus

Kostengründen oft unbehandelt blieben.

Das macht diese Technik für K&L-Betriebe

interessant. Doch bislang halten sich

viele Garagen, Spritzwerke respektive

Carrosserien noch zurück. Enzo Santarsiero,

CEO der André Koch AG, rät den Betrieben,

jetzt die Chance auf zusätzliches Geschäft

durch Micro Repair zu nutzen.

Diese Potenziale zeigt die André Koch

AG am diesjährigen Auto-Salon Genf auf und

beleuchtet das Konzept von Carheal. Enzo

Santarsiero erklärt, weshalb Garagisten

künftig auf Micro Repair setzen sollten: «Mit

Micro Repair lassen sich kleine Lackschäden

einfach, schnell und preisgünstig reparieren.»

Die Technik eigne sich hervorragend, um

neue Kunden zu gewinnen, die normalerweise

solche Bagatellschäden unbehandelt

lassen würden: «Der Carrossier respektive

Garagist muss sich klarmachen, dass er

mit Micro Repair nicht weniger verdient

sondern ein zusätzliches Geschäft mit einem

grossen Zukunftspotenzial schafft.»

Versicherungen, Flotten und Leasingunternehmen

haben die Vorteile dieser Technik

erkannt. In Zukunft werden sie den Druck

auf die freien Betriebe erhöhen, Micro

Repair einzusetzen.

Die André Koch AG ist mit den Marken

Standox, Lesonal und DeBeer der führende

Lieferant für Autoreparaturlacke in der

Schweiz. Mit einem engen Netz an Fachberatern

und Anwendungstechnikern steht

das 1948 gegründete Unternehmen für einen

herausragenden Kunden- und Lieferservice

und unterstützt seine Kunden mit einem

praxisnahen Aus- und Weiterbildungsprogramm.

<

Gianluca Lucifora, Anwendungstechniker André Koch

AG, bei einer Micro Repair-Reparatur in der mobilen

Lackiererbox von Carheal.

Enzo Santarsiero, CEO André Koch AG:

«Mit Micro Repair lassen sich kleine Lackschäden einfach, schnell und preisgünstig

reparieren. Micro Repair eignet sich hervorragend, um Kunden zu

gewinnen, die normalerweise solche Bagatellschäden unbehandelt lassen

würden.»

Kärcher Schweiz AG kaercher.ch, Halle 7, Stand 7033-SP

Werkstatteinrichtungen

Zubehör

> Mehr können, mehr bieten, mehr «iQ»

pd. Stark konturierte Fahrzeuge, anspruchsvolle

Kunden: Die Anforderungen

an Waschanlagen werden immer höher.

Kärcher antwortet auf diesen Bedarf mit

einer Schweizer Premiere am Auto-Salon: der

Premium-Portalwaschanlage «Klean!Star iQ».

Das Ziel bei der Entwicklung war klar:

«Mehr können, mehr bieten, mehr ‹iQ›». Oder

anders formuliert: Eine Waschanlage auf

den Markt zu bringen, welche dem Betreiber

nachhaltig wirtschaftlichen Erfolg sichert.

Um dies zu erreichen, hat Kärcher alles auf

den Kopf gestellt und zahlreiche intelligente

Innovationen in die neue Anlage eingebaut.

So punktet diese mit einem unverwechselbaren

Design, einer einzigartigen Seitenbürste,

einem neuen Radwaschsystem und

einem Hochleistungstrockner.

Gerne stellt der Weltmarktführer für

Reinigungstechnik den Besuchern am Auto-

Salon 2019 die «Klean!Star iQ» im Livebetrieb

vor.

«Erleben Sie am Stand 7033-SP in der

Halle 7 ausgefeilte Waschtechnik, die begeistert»,

so Marketing Manager Marcel

Sutter.

Das Kärcher-Team freut sich auf viele

Garagisten. <

Die Anforderungen an Waschanlagen

werden immer höher. Kärcher antwortet

auf diesen Bedarf mit einer Schweizer

Premiere: der Premium-Portalwaschanlage

«Klean!Star iQ».

Marcel Sutter, Marketing Manager Kärcher Schweiz AG:

«Das berühmte Kärcher-System lässt keine Wünsche offen: Reinigungsmaschinen

mit abgestimmten Zubehören und Reinigungsmitteln für einen

dauerhaften und nachhaltigen Erfolg. Wie das praktisch ausschaut, erklären

wir Ihnen gerne anhand unserer Schweizer Premiere: der Premium-Portalwaschanlage

‹Klean!Star iQ›.».

54 März 2019 | AUTOINSIDE


Leben

WEITERENTWICKELT MIT DEUTSCHER TECHNOLOGIE

Sicherheit in ihrer

begeisterndsten Form.

Wir vereinen erstklassige Reifenentwicklung

und ganzheitliche Fahrzeugkompetenz in

einem Unternehmen. So können Sie immer

sicher sein, die richtige Wahl zu treffen — für

den entscheidenden Kontakt zur Strasse.

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ESA

WashTec seit 40 Jahren exklusiver

Partner der ESA

Im Jahr 1979 startete die exklusive Partnerschaft zwischen der ESA und WashTec, dem Erfinder der automatischen Waschanlage.

pd. WashTec ist der

weltweit führende

An bieter von innovativen

Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche.

In mehr als 70 Ländern werden immer wieder

neue Standards im Waschgeschäft gesetzt.

In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein

werden die Premium-Waschanlagen

seit vier Jahrzehnten exklusiv von der ESA

vertrieben. Zahlreiche dedizierte, langjährige

Mitarbeiter im Vertrieb, in der Technik und

im Management haben sich ein einzigartiges

Know-how angeeignet, das direkt allen

Interessenten zugutekommt. Von der Beratung

und Projektierung bis hin zur professionellen

Realisierung jedes Waschanlagenprojekts,

einschliesslich der erforderlichen Marketing-

Massnahmen, sind die Spezialisten der ESA

an der Seite der Betreiberinnen und Betreiber.

Dabei werden die Innovationen und

Trends im Waschgeschäft einbezogen, damit

jede neue Waschanlage auch viele Jahre nach

der Inbetriebnahme profitabel betrieben

werden kann. Die ESA verfügt für grössere

Projekte über ein hauseigenes Architekturbüro.

Dieses stellt sicher, dass bereits in

der Projektphase alles präzise geplant und

nichts ausser Acht gelassen wird, indem

der Kontakt mit Herstellern, Bauherren und

Planern intensiv gepflegt wird. Damit werden

unvorhergesehene Situationen vermieden. Für

die Montage und die Wartung der Anlagen

steht ein 14-köpfiges Team von dezentral

stationierten Technikern zur Verfügung, die

von der Zentrale in Burgdorf geführt werden.

Das Autowaschtechnik-Sortiment der ESA

umfasst Portalanlagen, Waschstrassen und

Selbstbedienungsanlagen für PW, Lieferwagen,

LKW und Busse.

Alle passenden Peripheriegeräte wie Bedien-

und Bezahlsysteme, Staubsauger und

Vorsprüher gehören ebenso zum Angebot

wie die chemischen Reinigungsprodukte von

Sonax und Auwa. Zahlreiche Referenzobjekte

können nach Vereinbarung besucht werden. <

Weitere Infos unter:

esa.ch / esashop.ch

Besuchen Sie

uns!

Auto-Salon

Genf 2019

Halle 7, Stand 7131

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Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation.

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AUTO-SALON

Bucher AG Langenthal, Motorex-Schmiertechnik

motorex.com, Halle 7, Stand 7321 und 7323

Schmierstoffe

> Die «World of Motorex» am 89. internationalen Auto-Salon

pd. Unter dem Motto «The World of

Motorex» präsentieren die Langenthaler am

Auto-Salon ihr Vollsortiment im Schmiermittelbereich.

Der in den Motorex-Farben

gebrandete «KTM X-Bow» ist ein kompromissloser

Blickfang und steht wie Pol

Espargaros KTM-Moto-GP-Maschine für

besonders hohe Schmieranforderungen.

Die jahrelange Erfahrung aus dem Rennsport

lässt Motorex permanent in seine

Produkte einfliessen und hat damit auf jede

noch so besondere Schmieraufgabe eine

passende Lösung.

Die «Car Line»-Palette von Motorex bildet

die Basis für Effizienz, Ressourcenschonung

und höchste Leistung und ist in allen gängigen

Gebindegrössen erhältlich. Sie umfasst

Motorenöl, Getriebeöl, Kühlerschutz,

Bremsflüssigkeit, Additive wie auch hoch

effiziente Reiniger und lässt im PW-Bereich

keine Wünsche offen. Ob Vorkriegsveteran,

Old- oder Youngtimer alle vermitteln beim

Fahren einen unverkennbaren Zeitgeist der

Mobilität vergangener Zeiten. Damit die

alte Liebe nicht rostet, stellt Motorex mit

der «Classic Line» ein auf die individuellen

Schmieranforderungen der einzelnen Epochen

abgestimmtes Sortiment zur Verfügung

und leistet einen wertvollen Beitrag zur

Erhaltung des motorisierten Kulturguts.

Trotz des steten Wandels orientiert sich

Motorex auch in Zukunft am Kundennutzen,

an der Qualität von Produkten, an Beratung

und Dienstleistungen. <

Peter Sulzer, Product Manager Motorex:

« Wir freuen uns, dass wir mit Ihnen unsere Begeisterung teilen dürfen, und danken

Ihnen für das Vertrauen, das Sie unseren Mitarbeitenden täglich entgegenbringen.»

AGVS Garantie

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by Quality1 AG

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© Quality1 AG, Bubikon 2/2017


SOMMERREIFEN

TCS-Sommerreifentest 2019

Kleinwagenreifen überzeugen

jene für Transporter fallen durch

Im Rahmen des TCS-Sommerreifentests wurden insgesamt 32 Sommerreifen in zwei Dimensionen getestet. Während

die 16 Reifen der kleineren Dimension (185/65 R15 88H) alle zu überzeugen vermochten, fällt das Ergebnis für die erstmals

getestete Van-Dimension (215/65 R16C 109T) enttäuschend aus. Reto Blättler, TCS

Geprüft wurde das Fahrverhalten der 32 Sommerreifen auf trockener

und nasser Fahrbahn sowie beim Schnelllauf. Zudem wurden die

Reifen auf ökologische (Treibstoffverbrauch), Komfort (Geräuschemissionen)

und ökonomische (Verschleiss) Kriterien überprüft.

Die insgesamt 13 Testkriterien erlauben eine umfassende und unabhängige

Gesamtschau.

Alle getesteten Reifen für Kleinwagen «empfehlenswert»

Die Reifen der Dimension 185/65 R15 88 H eignen sich für

Kleinwagen wie zum Beispiel Citroen C3, VW Polo, Renault Clio,

Mazda 2 oder Seat Ibiza. Sie schnitten im TCS-Test durchs Band

gut ab. Zwei der 16 getesteten Reifen erhielten die Endbewertung

«sehr empfehlenswert» (Bridgestone Turanza T005 und Vredestein

Sportrac 5). Sie überzeugten vor allem durch ihre Ausgewogenheit

und hohe Laufleistung. Die übrigen 14 Reifen erhielten die

Note «empfehlenswert» und wurden unter anderem wegen ihren

Leistungen auf nasser Fahrbahn abgewertet.

Enttäuschendes Abschneiden bei Transporterreifen

Erstmals hat der TCS Sommerreifen der Van-Dimension 215/65

R16C 109T getestet. Diese vorwiegend im gewerblichen Bereich auf

Transportern eingesetzte Reifengrösse ist hauptsächlich auf geringen

Verschleiss ausgelegt. Doch Vans werden auch im privaten Bereich

als Familienfahrzeug immer beliebter.

TCS-Sommerreifenratgeber

Im neuen Ratgeber «Sommerreifen 2019», der seit

Ende Februar in einer gedruckten und einer elektronischen

Ausgabe zur Verfügung steht, werden

die aktuellen Produktetests sowie praktische

Hintergrundinfor ma tionen veröffentlicht.

Der gedruckte Sommerreifenratgeber kann in allen Kontaktstellen des

TCS bezogen oder via reifen.tcs.ch bestellt werden. Für Mitglieder ist

der Ratgeber kostenlos, Nicht-Mitglieder bezahlen zehn Franken.

Die getesteten Van-Reifen hatten einen unterdruchschnittlichen Nassgriff.

Weitere Infos unter:

reifen.tcs.ch

58 März 2019 | AUTOINSIDE


SOMMERREIFEN

Das Gesamtergebnis der 16 getesteten Reifen fällt enttäuschend

aus. Kein einziger Reifen erhielt die Endnote «sehr empfehlenswert»

und nur fünf werden mit «empfehlenswert» bewertet. Die

übrigen elf getesteten Reifen mögen mit den Bewertungen «nicht

empfehlenswert» (9) und «bedingt empfehlenswert» (2) nicht zu

überzeugen. Vor allem die Resultate auf nasser Fahrbahn sind bei

einem Grossteil der Reifen inakzeptabel und für den Gebrauch auf

der Strasse als gefährlich einzustufen. Die Reifenhersteller haben

aufgrund des von den Kunden nachgefragten niedrigen Verschleisses

(hohe Laufleistung) Mühe, die Transporter-Reifen auf das Potenzial

von PW-Reifen zu heben. Dieser Interessenskonflikt spiegelt sich

in der sehr hohen Laufleistung und dem unterdurchschnittlichen

Nassgriff wieder. Trotzdem sind im Test Reifen vertreten, die den

Interessenskonflikt einigermassen lösen können und neben einer

guten Laufleistung auch eine zumindest befriedigende Nässeperformance

aufweisen.

Reto Blättler, Projektleiter Reifen beim TCS.

PW-Reifen für den Van

Als Alternative zu den im TCS-Test enttäuschend abgeschnittenen

C-Reifen (C steht für Commerical oder Cargo) ist bei vielen

Vans oder Transportern auch die Nutzung von PW-Reifen möglich.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Nässeeigenschaften

dieser Reifen im Vergleich zu den C-Reifen tendenziell besser ausfallen.

Insbesondere für den Van-Gebrauch im privaten Bereich,

wo die hohe Laufleistung in der Regel deutlich weniger wichtig ist

als bei gewerblicher Anwendung, können PW-Reifen deshalb die

bessere Wahl sein. <

Testergebnisse auf der nächsten Doppelseite

Genaues Arbeiten ist nötig, damit Vergleiche möglich sind.

Geprüft wurde das Fahrverhalten der 32 Sommerreifen auf trockener und nasser Fahrbahn.

MIT EINGEBAUTEM

KULTSTATUS.

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Zum runden Geburtstag dieses Jahr haben wir die beliebte Kultfelge

RONAL R50 AERO vergoldet. Mehr Infos unter ronal-wheels.com


SOMMERREIFEN

Sommerreifentest 2019:

185/65 R15 88H

Reifenmarke

Typ

Bridgestone

Turanza T005

Vredestein

Sportrac 5

Michelin

Crossclimate +

7) 8)

Goodyear

Efficient Grip

Performance

Firestone

Roadhawk

Kumho

Ecowing ES01

Maxxis

Mecotra 3

Europäisches Reifenlabel E/A/70 E/A/70 C/B/68 B/A/68 C/A/70 B/B/71 B/B/69

Trockene Fahrbahn 80% 64% 58% 72% 80% 54% 72%

Nasse Fahrbahn 72% 66% 62% 56% 54% 54% 54%

Komfort/Geräusche 52% 60% 58% 52% 52% 54% 62%

Treibstoffverbrauch 1) 64% 68% 62% 76% 60% 70% 82%

Verschleiss 70% 80% 100% 70% 60% 70% 60%

P

Somm

Reifenmarke

Schnelllauf

Falken

best.

Semperit

best.

Dunlop

best.

Kleber

best.

Vredestein

best.

Apollo

best.

Pirelli

best.

Pneumant

Typ

Sincera Gesamtnote SN832 Comfort-Life 70% 2 Street 68% Dynaxer 58% HP 3 T-trac 56% 2 Amazer 54% 4G Eco Cinturato 54% P1 54% Summer ST2

Ecorun

Sternbewertung

Response 2


Verde


Europäisches Reifenlabel TCS C/A/69 Beurteilung 2) E/C/70 sehr C/B/68 sehr empfehlenswert

E/B/69 empfehlenswert

E/B/70 empfehlenswert

C/B/70 empfehlenswert

C/B/69 empfehlenswert

C/C/69 e

Trockene Fahrbahn 78%

empfehlenswert

64%

empfehlenswert

74% 74% 60% 74% 62% 70%

+ Stärken

+ Bestnote auf + Gut auf + Bestnote im + Gut auf + Bestnote auf + Gut im + Bestnote im +

Nasse Fahrbahn 66% 70%

Schwächen

trockener

58%

trockener

54%

Verschleiss trockener

54%

trockener

52%

Treibstoffverbrauch

36% verbrauch 38%

52%

Treibstoff-

52%

Komfort/Geräusche 34% 40% Fahrbahn 38% Fahrbahn

+ 28% Gut auf

Fahrbahn 34% Fahrbahn 40%

+ Gut im + Sehr gut im Schwächen Schwächen Schwächen Leichte Schwächen

Sternbewertung








Verschleiss Verschleiss auf

auf nasser auf nasser Schwächen auf nasser

TCS Beurteilung 2)

sehr

sehr empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswe

trockener Fahrbahn 3) Fahrbahn 3) auf

Fahrbahn

empfehlenswert empfehlenswert

3) Fahrbahn 3)

trockener

Treibstoffverbrauch 1) 64%

+ Bestnote + Gut auf nasser + Gut im + Gut im + Gut im + Gut auf

68%

auf nasser

72%

nasser

62%

Fahrbahn Treibstoffverbrauch

74%

Treibstoff-

78%

Verschleiss

70%

trockener

74%

+

Verschleiss 60% 60% Fahrbahn 60% Fahrbahn

+ 70% Gut im

70% verbrauch 60% Leichte 60% Fahrbahn70%

Schnelllauf best.

+ Gut im + Gut im Treibstoffverbrauch

Verschleiss

+ Gut im + Gut im Schwächen + Gut im

best.

Treibstoffverbrauch

best.

Treibstoff-

best. best.

Verschleiss

best.

auf nasser

best.

Verschleiss

best.

+

Gesamtnote 64% 62% 58% verbrauch

Leichte 54% Leichte 54% Leichte 52% Fahrbahn 52% 3)

Leichte 52%

+ Stärken

+ Sehr ausgewogener

+ Sehr ausgewo-

+ Gut auf + Gut auf + Gut auf + Gut auf Fahrbahn + Gut auf + Gut auf

Reifen gener Reifen trockener trockener trockener trockener trockener trockener

Schwächen

+ Gut in allen + Gut in allen

Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn

sicherheitsrelevanterelevantestoffverbrauch

sicherheits-

+ Gut im Treib-

+ Bestnote im + Bestnote im + Bestnote beim + Gut im Treib-

+ Bestnote im S

Verschleiss Verschleiss Treibstoffverstoffverbrauch

Verschleiss

1) 4)

Disziplinen Rollwiderstand Disziplinen beeinflusst den Treibstoffverbrauch

Beste Note in diesem Kriterium

+ Gut im + Gut im Treibstoffverbraucstoffverbrauch

(Schriftfarbe + Gut schwarz, im fett Verschleiss und unterstrichen) stoffverbrau

+ Gut im Treibbrauch

+ Gut im + Gut im Treib

2)

+ Gut siehe auf Anforderungsgrenzen

+ Gut auf

Verschleiss

3) 5)

Sommerreifentest trockener führt 2019: zur Abwertung trockener

Schlechteste Note in diesem Kriterium

Leichte Leichte Leichte

Verschleiss

Leichte Leichte

und nasser und nasser

Schwächen Schwächen Schwächen (Schriftfarbe Leichte rot, fett) Schwächen Schwächen

215/65 R16C 109T Fahrbahn Fahrbahn

auf nasser auf nasser auf nasser Schwächen auf nasser auf nasser

+ Gut im Treibstoffverbrauch

Reifenmarke stoffverbrauch Apollo Goodyear Pirelli Nokian Continental

Fahrbahn 3)

Maxxis Kumho

+ Gut im Treib-

Fahrbahn

TCS Bewertung

Fahrbahn 3) Fahrbahn 3) auf nasser Fahrbahn 3) Fahrbahn 3)

und • Typ im «hervorragend»: und im Reifen Altrustzeichnen Efficient sich Grip in allen Carrier ständiger cLine Test zu betrachten, ContiVan da Vansmart die Beurtei Portran - KC53 L

Verschleiss Verschleiss

Kriterien überdurchschnittlich gut Cargo aus.

lungsmassstäbe und Contact Anforderungsprofile 200 MCV3+ ändern

• Europäisches «sehr empfehlenswert»: Reifenlabel C/A/72 Reifen C/B/70 erfüllen alle C/B/71 können. C/A/71 B/A/72 C/A/72 C/C/72

Trockene

Kriterien,

Fahrbahn

die für Sicherheit

68%

und Umwelt

64%

entscheidend

Treibstoffverbrauch

sind.

4) Gesamtnote bei Abwertung

6)

54% 50% 42% 66% Somm

46%

1)

Rollwiderstand beeinflusst Beste Note in diesem Kriterium

Buchstabe 1: N

2)

Nasse Fahrbahn 54% 48% 48% 44% 54% 36% 34%

siehe Anforderungsgrenzen • «empfehlenswert»: Reifen können bei (Schriftfarbe einzelnen

schwarz, Bei den fett Urteilen und unterstrichen) «empfehlenswert», «bedingt Buchstabe 2: N

3)

führt zur Abwertung Kriterien leichte 52% Schwächen 50% 5)

Komfort/Geräusche aufweisen. Schlechteste 48% Note empfehlenswert» in diesem 52% Kriterium und 48% «nicht empfehlenswert»

50% Zahl: 56% Aussenge

• Treibstoffverbrauch «bedingt empfehlenswert»: Reifen haben (Schriftfarbe bei rot, wird fett)

62% 70% 68% die 68% Gesamtnote 74% ab 2012 nicht 64% mehr über 70%

Verschleiss

einzelnen Kriterien deutliche

60%

Schwächen.

100% 90%

die Gewichtung

60%

berechnet.

80%

Ausschlaggebend

100% 70%

• «nicht empfehlenswert»: Reifen weisen

für das Urteil ist die schlechteste Note (ausgenommen

Vredestein Komfort/Geräusche). Apollo Diese Pirelli schlägt Pneumant

TCS Bewertung

Schnelllauf best. best. best. best. best. best. best.

Reifenmarke

Falken insgesamt grosse Semperit Schwächen Dunlop auf. Kleber

• Typ «hervorragend»: Reifen Sincera Anforderungen

Die Gesamtnote

SN832

Testresultate zeichnen Comfort-Life sich können in allen 54%

2 Street

in der ständiger Regel 48%

Dynaxer

auf Test zu 48%

HP betrachten, 3 T-trac

durch und 44% da 2die wird Beurtei Amazer

als Gesamtnote 42% - 4G Eco Cinturato

verwendet. 36%

P1

TCS

Bei 34%

Summer ST2

Ecorun

Response 2

Verde Empfehlun

Kriterien überdurchschnittlich benachbarte Sternbewertung

gut Dimensionen aus. derselben lungsmassstäbe Serie übertragen

TCS Beurteilung Reifen werden. erfüllen E/C/70 C/B/68 E/B/69 E/B/70 C/B/70 C/B/69 C/C/69

und Anforderungsprofile gleicher Gesamtnote ändern wird alphabetisch nach


Europäisches Reifenlabel C/A/69

«sehr empfehlenswert»: hervorragend

Jeder empfehlenswert alle Reifentest empfehlenswert können. ist als eigen- empfehlenswert Herstellernamen empfehlenswert empfehlenswert bedingt bedingt

sortiert.

Trockene Kriterien, Fahrbahn die für Sicherheit 78% und Umwelt 64% entscheidend

74% 74% 60% 74%

empfehlenswert

62%

empfehlenswert

sehr empfehlen 70%

em

Fahrbahn sind. + 66% Stärken 70% + Bestnote auf 58% + Gesamtnote Bestnote im + bei Sehr 54% Abwertung

gut im + Gut 54% im + Bestnote 52% + Bestnote 52% im + Bestnote

Nasse empfehlenswert 52% bei + B

• «empfehlenswert»: Reifen Schwächen

trockener Verschleiss Verschleiss Treibstoffverbrauch

34% Fahrbahn 40% 36% 38%

auf nasser Verschleiss Geräusch V

können bei einzelnen

Kriterien leichte Schwächen aufweisen. + empfehlenswert»

Bei den Urteilen «empfehlenswert», «bedingt

Komfort/Geräusche 34% 40% Fahrbahn 38% 28% bedingt empfeh

Gut auf + Gut im

und «nicht empfehlenswert» + Gut auf + Gut im + G

+ Bestnote

nicht empfehlen


Treibstoffverbrauch

«bedingt empfehlenswert»: 64% 68% 72% trockener 62% Treibstoffverbrauchab

2012 Verschleiss nicht mehr Verschleiss über Fahrbahn verbrauch v

+ Gut 74% im + Sehr 78% gut im trockener 70% Treibstoff-

74% T

Reifen haben auf bei nasser wird Fahrbahn die Gesamtnote

Verschleiss einzelnen Kriterien deutliche 60% Schwächen. 60% Fahrbahn 60%

+ die Gut Gewichtung 70%

im Leichte

berechnet. 70%

Leichte Ausschlaggebend 60% 60% 70%

+ Gut im Schwächen

*

+

Die

Gut im

Reifen sind

S

• Schnelllauf «nicht empfehlenswert»: best. Reifen weisen best. + Gut im best. für Treibstoffverbrauch

auf nasser auf nasser verbrauch Fahrbahn wird alphabeti

das Urteil ist best. Schwächen die schlechteste Schwächen best. Note (ausgenommen

Komfort/Geräusche). Diese schlägt

Treibstoff-

best. auf nasser best. Verschleiss

Treibstoffverbrauch

**

best. a

insgesamt grosse Schwächen auf.

Schwächen

F

Gesamtnote 64% 62% 58% 54% mit Einschränk

Leichte

Fahrbahn

Die Testresultate können in der Regel auf

durch und wird als Gesamtnote Fahrbahn 54%

verwendet. 52% 52% 52%

Leichte Höchster auf nasser L

Bei

Sternbewertung

+ Gut im Schwächen Leichte Leichte Schwächen Treibstoffverbrauch

empfehlenswert

Fahrbahn

benachbarte Dimensionen derselben Serie Verschleiss übertragen

werden. Jeder empfehlenswert Reifentest ist empfehlenswert als eigen- Leichte Herstellernamen Fahrbahn 3) auf trockener sortiert. auf trockener Fahrbahn 3)

Schwächen

gleicher auf nasser Gesamtnote Schwächen wird Schwächen alphabetisch auf nach

S

TCS Beurteilung 2)

sehr

sehr empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert trockener

Leichte

empfehlenswea

F

Schwächen

Fahrbahn Fahrbahn

+ Stärken

+ Sehr ausgewogener

Reifen gener Reifen trockener trockener trockener trockener trockener trockener

+ Sehr ausgewo-

+ Gut auf + Gut auf + Gut auf

Leichte + Gut auf + Gut auf

auf + trockener

Gut auf

auf nasser

Geringste Schwächen

Fahrbahn

Schwächen

Fahrbahn 3)

Laufleistung auf nasser

+ Gut in allen + Gut in allen

Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn Fahrbahn

Geringste

Fahrbahn

sicherheitsrelevanterelevanten

Laufleistung stoffverbrauch Verschleiss Verschleiss Treibstoffverstoffverbrauch

Verschleiss

sicherheits-

+ Gut im Treib-

+ Bestnote im + Bestnote im + Bestnote beim + Gut im Treib-

+ Bestnote im

Disziplinen Disziplinen

+ Gut im + Gut im Treibstoffverbraucstoffverbrauch

+ Gut im Treibbrauch

+ Gut im + Gut im Treib

+ Gut auf + Gut auf

Verschleiss

+ Gut im

Verschleiss stoffverbrau

trockener trockener

1) 3)

und Rollwiderstand nasser und beeinflusst Leichte

nasser den Treibstoffverbrauch Leichte Leichte

Verschleiss

führt zur Abwertung Leichte Leichte

2)

Schwächen Schwächen

4)

Schwächen Leichte

Schwächen Schwächen

Fahrbahn siehe Anforderungsgrenzen

Fahrbahn

auf nasser auf nasser

Beste

auf nasser

Note in diesem

Schwächen

Kriterium

60 März 2019 auf nasser | AUTOINSIDE auf nasser

+ Gut im Treibstoffverbraucstoffverbrauch

+ Gut im Treib-

Fahrbahn 3) Fahrbahn 3) (Schriftfarbe Fahrbahn 3) schwarz, auf nasser fett und unterstrichen)

Fahrbahn 3) Fahrbahn 3)

3)

Fahrbahn


SOMMERREIFEN

Sommerreifentest 2019: 185/65 R15 88H

Toyo

Proxes CF2

Continental

Premium

Contact 5 9)

Falken

Ziex ZE310

Ecorun

Semperit

Comfort-Life 2

Giti

GitiSynergy E1

Petlas

Imperium

PT515

Hankook

Kinergy Eco 2

Pirelli

Cinturato P1

Verde

Linglong

Green-Max

HP010

C/B/70 C/A/70 E/A/67 E/C/70 B/B/68 E/B/70 B/B/68 C/B/69 C/B/70

66% 66% 74% 52% 54% 50% 62% 64% 50%

54% 62% 50% 50% 46% 44% 42% 42% 54%

64% 60% 54% 54% 68% 56% 62% 60% 60%

70% 64% 66% 64% 78% 64% 76% 70% 68%

70% 50% 80% 60% 60% 60% 60% 70% 40%

best. best. best. best. best. best. best. best. best.

-

n

)

54% 50% 50% 50% 46% 44% 42% 42% 40%


empfehlenswert

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

+ Gut im

Verschleiss

Leichte

Schwächen

auf nasser

Fahrbahn 3)


empfehlenswert

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut auf

nasser

Fahrbahn

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Leichte

Schwächen

im Verschleiss

3)


empfehlenswert

+ Sehr gut im

Verschleiss

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Leichte

Schwächen

auf nasser

Fahrbahn 3)


empfehlenswert

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

+ Gut im

Verschleiss

Leichte

Schwächen

auf nasser

Fahrbahn 3)

Leichte

Schwächen

auf

trockener

Fahrbahn


empfehlenswert

+ Bestnote bei

Geräusch

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

+ Gut im

Verschleiss

Leichte

Schwächen

auf nasser

Fahrbahn 3)

Leichte

Schwächen

auf

trockener

Fahrbahn

6)

Buchstabe 1: Note von A G im Treibstoffverbrauch

Buchstabe 2: Note von A G bei Bremsen nass

Zahl: Aussengeräusch in Dezibel (dB)


empfehlenswert

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

+ Gut im

Verschleiss

Leichte

Schwächen

auf nasser

Fahrbahn 3)

Leichte

Schwächen

auf

trockener

Fahrbahn


empfehlenswert

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

+ Gut im

Verschleiss

Leichte

Schwächen

auf nasser

Fahrbahn 3)


empfehlenswert

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

+ Gut im

Verschleiss

Leichte

Schwächen

auf nasser

Fahrbahn 3)

7)

Tragfähigkeitsindex 92

8)

Geschwindigkeitsindex V

9)

Nachfolger ContiEcoContact 6 verfügbar


empfehlenswert

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Geringste

Laufleistung

3)

Leichte

Schwächen

auf

trockener

Fahrbahn

Leichte

Schwächen

auf nasser

Fahrbahn

Sommerreifentest 2019: 215/65 R16C 109T

Falken

Linam Van01

Uniroyal Michelin Fulda Nexen

Sava

Anforderungen

RainMax 3

für

Agilis +

Trockene

Conveo Tour 2

Nasse

Rodian CT8

Treibstoff-

Trenta 2

TCS Empfehlungen * Fahr bahn Fahrbahn verbrauch

Semperit Hankook Kleber

Verschleiss

Van-Life 2

Gesamtnote

Vantra LT

Schnelllauf

Transpro

rt

C/A/72 hervorragend C/B/72 C/B/70 80% C/B/70 80% C/A/69 80% C/B/71 80% C/B/72 80% C/B/71 bestanden E/B/72

54% sehr 42% empfehlenswert52% 60% 62% 60% 64% 60% 64% 60% 50% 60% 64% bestanden 38%

empfehlenswert 40% 40% 40% 40% 40% bestanden

18% 18% 12% 10% 10% 10% 8% 0% 0%

bedingt empfehlenswert 20% 20% 20% 20% 20% m. E. best.**

46% 48% 44% 44% 56% 48% 52% 52% 52%

nicht empfehlenswert 0% 0% 0% 0% 0% nicht best.

70% 72% 66% 72% 76% 68% 66% 70% 64%

100% * Die Reifen 80% sind in den 100% jeweiligen 100% Beurteilungsgruppen 60% nach 100% Empfehlung geordnet. 90% Bei gleicher 60% Gesamtnote 80%

best. wird best. alphabetisch nach best. Herstellernamen best. sortiert. best. Produkteänderungen best. bleiben best. vorbehalten. best. best.

** mit Einschränkungen bestanden

18% 18% 12% 10% 10% 10% 8% 0% 0%


nicht

empfehlenswert


nicht

empfehlenswert


nicht

empfehlenswert


nicht

empfehlenswert


nicht

empfehlenswert


nicht

empfehlenswert

© TCS Mobilitätsberatung, Emmen

Doctech: 5404 RBL




Index: 04

nicht

Aktuelle Nr.: 5404de

nicht

Datum:

nicht

05.02.2019

empfehlenswert empfehlenswert empfehlenswert

i

er

+ Bestnote im

Verschleiss

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

Leichte

Schwächen

auf trockener

Fahrbahn

+ Sehr gut im

Verschleiss

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

Leichte

Schwächen

auf trockener

Fahrbahn

+ Bestnote im

Verschleiss

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

Leichte

Schwächen

auf trockener

Fahrbahn

Lautester

Reifen

+ Bestnote im

Verschleiss

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

Lautester

Reifen

+ Bestnote

beim

Treibstoffverbrauch

+ Bestnote bei

Geräusch

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut im

Verschleiss

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

Geringste

Laufleistung

+ Bestnote im

Verschleiss

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

+ Sehr gut im

Verschleiss

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

Leichte

Schwächen

auf trockener

Fahrbahn

+ Gut auf

trockener

Fahrbahn

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

+ Gut im

Verschleiss

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

Geringste

Laufleistung

+ Sehr gut im

Verschleiss

+ Gut im

Treibstoffverbrauch

Schwach

auf nasser

Fahrbahn 3)

Schwächen

auf trockener

Fahrbahn

Höchster

Treibstoffverbrauch

5) 6)

Schlechteste Note in diesem Kriterium

Buchstabe 1: Note von A G im Treibstoffverbrauch

(Schriftfarbe rot, fett)

Buchstabe 2: Note von A G bei Bremsen nass

AUTOINSIDE | März 2019 61

Zahl: Aussengeräusch in Dezibel (dB)


KONTROLLE UND PRÄZISION

Hervorragendes

Bremsverhalten auf trockener

und nasser Fahrbahn

Präzise u

Lenkun

Gesch


SPORTLICH WIE NIE ZUVOR

nd feinfühlige

g bei hoher

windigkeit

Hohe

Lenkpräzision bei

Kurvenfahrten


SOMMERREIFEN

Vier Fragen an ...

Das Reifengeschäft ins

Rollen bringen

Das Reifengeschäft mag nicht mehr so lukrativ sein wie einst, doch für den Garagisten ist es noch immer die beste

Möglichkeit, um zweimal im Jahr mit den Kunden in Kontakt zu treten. Deshalb ist es nach wie vor sehr wertvoll, wie eine

Umfrage von AUTOINSIDE bei den grossen Zulieferern zeigt. Sascha Rhyner

Patrik Spirig, Product

Manager, Hostettler

Automobiltechnik.

Wie bringt der Garagist das Sommerreifengeschäft

ins Rollen?

Ein Reifenhotel ist das beste und kostengünstigste

Kundenbindungsinstrument. Der

Garagist muss aber auch aktiv mit seiner Kundschaft

kommunizieren. Dabei soll er auch die heute

geläufigen digitalen Kommunikationsmittel wie

E-Mail, WhatsApp oder Facebook einsetzen, um die

Kunden zu informieren, wenn es Zeit ist, die Reifen

zu wechseln. Der Schlüssel zum Erfolg liegt also in der Kommunikation.

Kurt Wyssbrod,

Markenchef

Technomag.

Wie bringt der Garagist das Sommerreifengeschäft

ins Rollen?

Am Reifen kann ein Garagist heute kaum

noch etwas verdienen, aber er kann den Kundenkontakt

für Folgegeschäfte nutzen. Dafür gibt

es zwei Methoden: Mit einem Reifenhotel kann

er die Kunden gleich selber kontaktieren, wenn

die Sommerreifen bereit sind. Falls die Reifen

nicht im Reifenhotel gelagert sind, kommen die

klassischen Kommunikationsmittel wie Brief oder Flyer zum Zug.

Welche Tendenzen stellen Sie bezüglich Grösse und Gewicht fest?

Der Trend der vergangenen Jahre bei Reifen war eindeutig: Immer

grösser und breiter. In Zukunft wird sich das Bild ändern. Zwar bleiben

die Räder gross, die Laufflächen werden jedoch schmaler. Die neuartigen

Pneus sorgen bei E-Autos für einen geringen Stromverbrauch.

Fazit: Die Reifen werden durch solche Dimensionen immer exotischer.

Welche Tendenzen stellen Sie bezüglich Grösse und Gewicht fest?

Die Schweiz ist ein SUV- und 4x4-Land und deshalb sind auch die

Reifen grösser und schwerer geworden. Das begünstigt die Reifenhotels,

weil es für den Autofahrer schwieriger wird, die Räder selbst

zu wechseln und zu lagern. Dies kann beim Verkaufsgespräch dem

Kunden auch als Service angeboten werden.

Online Reifen zu kaufen, lohnt sich oft nicht. Wie kann der

Garagist bei den Kunden für Preistransparenz sorgen?

Der Garagist kann dem Kunden durch seine Beratung das gute

Gefühl geben, den perfekt auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen

Reifen zu bekommen. Beim Preis ist es wichtig, dass er seine einzelnen

Leistungen detailliert und transparent aufzeigt und so dem

Kunden die Möglichkeit gibt, Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen. Wird

man vom Kunden auf Online-Preise angesprochen, soll man das als

Chance nutzen, die eigenen Leistungen hervorzuheben und allfällige

Differenzen zu relativieren. Damit das gute Gefühl dann auch nach

dem Kauf anhält, sind Montageservice sowie Aftersales entscheidend.

Die Reifen sind wichtig für die Sicherheit, und auf diese legen

Schweizer viel Wert. Wie kann der Garagist diesen Fakt nutzen?

Der Reifen hat einen grossen Einfluss auf das Fahrverhalten, den

Bremsweg und damit die Sicherheit im Strassenverkehr. Er ist damit

genauso sicherheitsrelevant wie die Bremse. So sollte der Garagist

dieses High-Tech-Produkt seinem Kunden auch verkaufen. Genau

wie bei der Bremse wird kaum ein Autofahrer bei entsprechender Beratung

einen billigen Kompromiss wählen.

Online Reifen zu kaufen, lohnt sich oft nicht. Wie kann der

Garagist bei den Kunden für Preistransparenz sorgen?

Da habe ich bei Kunden von uns gute Beispiele gesehen. Ein Garagist

hat verschiedene Profile auf einen Karton geklebt und die verschiedenen

Bremswege daneben notiert. Dies nutzt er jeweils im Verkaufsgespräch.

Eine ähnliche Aufstellung machte er für den Reifenservice. Zum einen

der Preis für den Vollservice mit Auswuchten, Montage und Reifenhotel

sowie zum anderen Preise ohne Lagerung und den Preis, wenn der

Kunde im Internet gekaufte Reifen mitbringt. Dabei sieht der Kunde,

dass letztlich wenige Franken gespart wurden, aber er ein erhebliches

Risiko trägt. Zum einen eigenen sich gewisse Reifen nicht für bestimmte

Automarken und zum anderen ist es möglich, dass Reifen mit

unterschiedlichem Fabrikationsdatum geliefert werden.

Die Reifen sind wichtig für die Sicherheit, und auf diese legen

Schweizer viel Wert. Wie kann der Garagist diesen Fakt nutzen?

Die Kunden sind zum grossen Teil auf die Premiummarken fixiert.

Diese Premiummarken unternehmen auch einiges dafür wie man

zum Beispiel auch an der Ski-WM gesehen hat. Sie kennen auch

die Fachberichte wie den TCS-Reifentest. Beim Garagisten haben die

64 März 2019 | AUTOINSIDE


SOMMERREIFEN

FOKUS

Automobilisten zudem Gewähr, dass sie Reifen mit dem gleichen Herstellungsdatum

erhalten.

Martin Schütz,

Category Manager

Reifen und Verbrauchsgüter,

ESA.

Wie bringt der Garagist das Sommerreifengeschäft

ins Rollen?

Es gibt verschiedene Faktoren, die helfen,

das Sommerreifengeschäft früh zu starten. Die

gute Beziehung zum Automobilisten ist wichtig:

Er weiss, dass er bei seinem Garagisten gut aufgehoben

ist und dieser ihm für alle Fragen rund

ums Auto weiterhilft. Das Räderhotel ist ein

weiterer unterstützender Punkt: Wer die Kundenräder

einlagert und das Räderhotel entsprechend

betreut, kann die Wechselsaison vorausschauend

und gut organisieren. Genauso wichtig ist es aber auch, Spontankunden

abzuholen und diesen ein passendes Angebot zu unterbreiten

oder rund um die Garage frühzeitig mit Werbematerial auf die bevorstehende

Sommerreifensaison aufmerksam zu machen.

Welche Tendenzen stellen Sie bezüglich Grösse und Gewicht fest?

Dass Reifen grösser werden, ist ein Trend, den wir seit einigen

Jahren beobachten und der mit den neuen, energieeffizienten Fahrzeugen

fortgeführt wird. Für diese Fahrzeuge sind Reifen mit Felgendurchmesser

von bis zu 23 Zoll möglich, die in den Garagen dank den

Montagemaschinen von der ESA auch problemlos montiert werden

können. Aber auch der herkömmliche Fuhrpark mit vielen SUV

führt dazu, dass breite Reifen zum Standard gehören. Diese Reifen

stehen den herkömmlichen Reifen in nichts nach und sind genauso

komfortabel, laufruhig und sorgen für sichere Fahrt.

Online Reifen zu kaufen, lohnt sich oft nicht. Wie kann der

Garagist bei den Kunden für Preistransparenz sorgen?

Jeder Garagist kalkuliert sein Reifenangebot selbst und muss dabei

seine wirtschaftlichen Ziele kennen und verfolgen. Die ESA empfiehlt

den Garagisten, auf dem jeweiligen Reifen eine passende Marge zu

kalkulieren und die Montagedienstleistungen separat auszuweisen,

damit ein allfälliger Vergleich transparent möglich ist. Der grosse

Vorteil für den Reifenkauf beim Garagisten ist die Sicherheit, das

passende Produkt zu erhalten. Ein vermeintlich günstiger sportlicher

Reifen macht beispielsweise bei einem Fahrzeug für die ganze Familie

vielleicht wenig Sinn das erkennt der Garagist als Profi.

Die Reifen sind wichtig für die Sicherheit, und auf diese legen

Schweizer viel Wert. Wie kann der Garagist diesen Fakt nutzen?

Der Faktor Sicherheit wird durch neutrale Tests wie jener des TCS

belegt. Neueste Produkte fehlen in diesen Tests, da die Prüfer lange

vor der Einführung die Reifen auf dem freien Markt einkaufen. Der

aktuelle ESA Tecar Spirit Pro fehlt darum im Sommerreifentest 2019,

ist aber ein Beispiel für einen wichtigen Punkt: Aktuelle Produkte von

Premium-Herstellern wie eben der ESA-Tecar-Reifen entsprechen den

aktuellen Standards und sorgen so für eine sichere Fahrt. Wer den

günstigsten Reifen sucht, verzichtet damit unter Umständen auf eine

aktuelle Laufflächenmischung, das passende Profil und das Knowhow,

das in wirklich guten Reifen steckt.

Roger Limacher,

Geschäftsführer

Fibag AG

Wie bringt der Garagist das Sommerreifengeschäft

ins Rollen?

Bei eingelagerten Kundenrädern kann der

Garagist frühzeitig die Profiltiefe kontrollieren

und gegebenenfalls den Kunden kontaktieren, um

die Reifen zu wechseln. Der Garagist könnte einen

Event zum Start des Reifenwechsels lancieren.

Zum Beispiel mit einem Apéro oder einem Reifenwechselkurs

für Frauen. Auch beim Service sollten

die Kunden auf den Räder- respektive Reifenwechsel

angesprochen werden unter und über 7 Grad. Und last but

not least: Werbung für das Thema Reifenwechsel machen.

Welche Tendenzen stellen Sie bezüglich Grösse und Gewicht fest?

Je grösser und schwerer die Räder sind, desto weniger haben

die Räder im Fahrzeug Platz. Garagisten können von diesem Trend

profitieren: Sie können die Reifeneinlagerung anbieten. Das ist ein

gutes Zusatzgeschäft und bindet den Kunden an die Garage. Und für

den Kunden hat die Rädereinlagerung den Vorteil, dass er sich nicht

mehr mit den grossen, schweren Rädern abmühen muss.

Online Reifen zu kaufen, lohnt sich oft nicht. Wie kann der Garagist

bei den Kunden für Preistransparenz sorgen?

Reifen sind eine Vertrauenssache. Der Garagist muss sich hier als

Kompetenzzentrum in Sachen Reifen bei seinen Kunden positionieren.

Wer, wenn nicht der Garagist, weiss, welche Reifen auf ein Fahrzeug

Fortsetzung Seite 66

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SOMMERREIFEN

passen. Er muss den Kunden klar verständlich machen, dass das

Hauptkriterium bei Reifen nicht der Preis ist. Das Gesamtpaket muss

stimmen: Reifen, Montage, Entsorgung, Garantie. Der Garagist sollte

dieses Gesamtpaket bewerben.

Die Reifen sind wichtig für die Sicherheit, und auf diese legen

Schweizer viel Wert. Wie kann der Garagist diesen Fakt nutzen?

Wie schon erwähnt muss er sich als Kompetenzzentrum

positionieren. Die Mehrheit der Kunden wünschen sich eine gute Beratung.

Die Wahl des richtigen Reifens hängt vom Fahrzeugtyp, der

Fahrweise, den geographischen Gegebenheiten und dem Wetter ab.

Wenn der Garagist sich Zeit für eine Beratung nimmt, auf den Kunden

eingeht und seine Bedürfnisse versteht, fühlt sich der Kunde wohl und

richtig beraten. Er wird garantiert wiederkommen und im besten Fall

noch Mund-zu-Mund-Propaganda machen.

Maja Kaufmann,

Markenchefin

Derendinger.

Wie bringt der Garagist das Sommerreifengeschäft

ins Rollen?

Wir empfehlen lokale Marketingaktionen,

sei es per Telefon, E-Mail oder klassisch per

Brief. Inhalt dieser Aktionen: Einladen zum

Reifenwechsel. Ist der Garagist digital gut aufgestellt,

kann er diese Kampagnen natürlich

auch über Social Media realisieren. Lokal hat

der Garagist viele Möglichkeiten, sein Angebot

bekannt zu machen: Streuwurf in der Nachbarschaft,

die altbekannten Inserate auf den Tischsets in der Dorfbeiz

usw. Das inhaltliche Angebot kann um weitere, themenbezogene

Aktivitäten ergänzt werden: Zum Beispiel einen Frühlingscheck

oder einen «Frühlingsputz». Derendinger unterstützt die Werkstattkonzept-Partner

mit eigenen B2C-Newslettern.

Parallel zu den Autos werden auch die Reifen grösser und wuchtiger

welche Tendenzen stellen Sie diesbezüglich fest im Markt?

Auch wir nehmen diesen Trend wahr, schliesslich analysieren

wir den Markt laufend und optimieren unser Reifensortiment.

Derendinger stellt so sicher, dass der Garagist die Reifen bekommt,

welche nachgefragt werden.

Online Reifen zu kaufen, lohnt sich oft nicht. Wie kann der

Garagist bei den Kunden für Preistransparenz sorgen?

Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass die Preise transparent

sind. Dieser Tatsache darf man sich nicht verschliessen, sondern

mutig zu seinen Leistungen und seinen Preisen stehen. Wir geben

unseren Kunden also den Garagisten eine Preisliste mit marktgerechten

UVP-Preisen ab. Diese sind in unserem Webshop D-Store

auch online abrufbar. Wir empfehlen gleichzeitig, den Endkunden

in seiner Preissensitivität ernst zu nehmen, ihm aber auch fachmännische

Beratung anzubieten und zu erläutern, weshalb es eben

nicht bloss darum geht, irgendeinen Reifen zu kaufen: Es sind auch

Themen wie Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Mobilität beim Reifenkauf

zu berücksichtigen. Diese Mehrwerte müssen an den Endkunden

transportiert werden.

Die Reifen sind wichtig für die Sicherheit, und auf diese legen

Schweizer viel Wert. Wie kann der Garagist diesen Fakt nutzen?

Ich würde hier gerne einen Marketingslogan zitieren: Von 0 auf

100 können viele. Viel wichtiger ist es, wie schnell man von 100 auf 0

ist. Der Garagist hat bei diesem Thema die Rolle des Aufklärers und

Beraters. Wir unterstützen ihn, indem wir dem Garagisten das entsprechende

Aufklärungsunterlagen in Form von Marketingmaterial

zur Verfügung stellen. <

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66 März 2019 | AUTOINSIDE


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ESA

«ESA+Tecar Spirit Pro» der exklusive

Sommerreifen

Die ESA führt auf die Sommerreifensaison 2019 die neue Generation des exklusiven Garagistenreifens ESA+Tecar ein, den

«Spirit Pro». Mit knapp 40 Ausführungen decken die neuen Sommerreifen mehr als 60 Prozent des Sommerreifenbedarfs in der

Schweiz ab und erlauben eine sichere Fahrt: Der «Spirit Pro» ist die optimale Wahl und überzeugt mit attraktivem Profildesign.

pd. Die Längsrillen

sorgen für die

schnelle Wasserverteilung

bei nasser

Fahrbahn und

helfen, Aquaplaning zu verhindern. Für das

optimale Handling sind die steifen Blöcke im

Schulterbereich verantwortlich. Diese sorgen

bei starken Lenkbewegungen für Stabilität

und geräuscharmes Fahren.

Bei der Auswahl des Herstellers hat sich die

ESA mit der Tecar International bewusst für

die Produktion in Europa und für eine hohe

Produktqualität entschieden, die sich etwa

in der Wahl der Silica-Laufflächenmischung

oder bezüglich der neusten Technologie

des Profildesigns bemerkbar macht. Dank

den erfahrenen Entwicklern des Herstellers

bleibt der «ESA+Tecar Spirit Pro» am Puls

und gewährleistet dem Automobilisten auch

künftig sichere Fahrt auf Schweizer Strassen.

«Wir freuen uns, die Erfolgsgeschichte

weiterzuführen», ist Giorgio Feitknecht,

CEO der ESA, überzeugt. «Als Produkt sind

die ‹ESA+Tecar›-Reifen bei den Schweizer

Garagisten sehr beliebt und tragen dazu

bei, dass sich der Profi rund ums Auto noch

besser abheben kann.»

Oliver Spuler, Mitglied der Geschäftsleitung

der ESA und verantwortlich für Einkauf,

Marketing und Vertrieb, ergänzt: «Die

Tradition wird mit der neuen Generation

nicht nur bewahrt, wir führen sie weiter,

werden noch schneller neue Dimensionen

einführen, noch besser auf die Inputs der

Garagisten eingehen und das bereits sehr

gute Sortiment gezielt ausbauen.»

Auf dem ESA-Stand am Auto-Salon in

Genf wird der neue Sommerreifen «ESA+Tecar

Spirit Pro» vorgestellt. «Der Slogan ‹stark und

bissig› passt hervorragend zum ‹ESA+Tecar›-

Reifen: Stärke beweist das Produkt durch die

Qualität, das faire Preis-Leistungs-Verhältnis

und die Vermarktung durch die Profis

rund ums Auto; bissig ist der Reifen genau

dann, wenn es notwendig ist, etwa wenn er

bei Kurvenfahrten für Sicherheit sorgt oder

sich behaupten muss», meint Martin Schütz,

Category Manager Reifen und Verbrauchsgüter

bei der ESA. <

| SPIRIT PRO

STARK UND

BISSIG


SOMMERREIFEN

Pirelli-Night 2019 und Autoscout24-Headlights

Fotografische Einblicke

und digitale Ausblicke in

der Samsung Hall

«Dreaming» heisst die 46. Ausgabe

des legendären Pirelli-Kalenders, der Ende

Januar in der Samsung Hall in Dübendorf

vorgestellt wurde. Mehr als 500 Kunden, Partner und

Freunde des Hauses Pirelli folgten der Einladung von

CEO Erik Vecchiet darunter viele Promis. Sandro Compagno

Dieter und Gabriela Jermann.

Comedian Claudio Zuccolini war da, der ewig junge Moderator

Sven Epiney, Ex-Miss-Schweiz Nadine Vinzens und die bedauernswerte

Jastina Doreen Riederer, die sich ja nach dem Rauswurf

nicht einmal mehr Ex-Miss nennen darf. Auch Bachelor

Clive Bucher, der nicht mit seiner Herzdame Sanya kam, sondern

mit seinem besten Freund Salvi Baia, war vor Ort. «Pirelli steht

für Innovation, Emotion und Lifestyle», umschreibt CEO Erik

Vecchiet die Pirelli-DNA, die Jahr für Jahr mit einer ansehnlichen

Promidichte unterstrichen wird.

Sie alle kamen zur Schweizer Erstpräsentation des Pirelli-

Kalenders in die Samsung Hall. Die Bilder des schottischen Fotografen

Albert Watson begeisterten die Gäste. Die Fotografien

erzählen die Geschichte von vier Frauen, die ihren Träumen

und Leidenschaften folgen. Vor der Kamera agierten Gigi Hadid,

Alexander Wang, Julia Garner, Misty Copeland, Calvin Royal III,

Laetitia Casta und Sergei Polunin. Die 40 Aufnahmen in Farbe

und Schwarz-Weiss können Albert Watsons grosse Leidenschaft

für den Film nicht verhehlen. Die Präsentation des Kalenders

wurde durch das Balettduo «Carta Blanca Dance» unterstrichen

und in einem modernen und eleganten Tanz umgesetzt.

68 März 2019 | AUTOINSIDE


Roger Guerdi, Sales Director Opel, und Michel Tschanz, Franz AG.

SOMMERREIFEN

Autoscout-Director Regali im Gespräch mit Christa Rigozzi.

Pirelli-Chef Erik Vecchiet.

Garagist Reto Foitek und Hanspeter Moser, Spielerberater.

Ex-Miss-Schweiz Nadine Vinzens.

Performance im Fokus

Durch den Abend führte Christa Rigozzi charmant und polyglott.

Erik Vecchiet, seit Sommer Director Swiss Market von

Pirelli, unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des

Schweizer Markts für den italienischen Reifenhersteller und

präsentierte als sympathische Geste seine Mitarbeiter auf dem

riesigen Screen hinter der Bühne. Auch der Sport spielte eine

grosse Rolle. So nutzte Pirelli das grosszügige Raumangebot der

Samsung Hall, um die Rennfahrzeuge der Schweizer Teams der

Blancpain GT Series auszustellen, während die Teamchefs Lorenz

Frey-Hilti und Ronnie Kessel Einblicke in die Technik (und den

Grip der Pirelli-Rennreifen) gaben.

Fortsetzung Seite 70

Bachelor Clive Bucher.

AUTOINSIDE | März 2019 69


Claudio Zuccolini, Karina Berger und Sven Epiney.

SOMMERREIFEN

Jastina Doreen Riederer im Interview.

Verleger Markus Mehr und François Launaz, Auto-Schweiz.

Marc Kessler, Quality1, und Roger Merki, MF Fleetmanagement.

DJ Tanja La Croix.

Gleichzeitig gab Vecchiet bekannt, dass Pirelli sein Sponsoring

im Wintersport verlängert hat: Bis 2021 wird Pirelli sowohl bei

Swiss-Ski wie auch bei den alpinen Ski-WM als Sponsor auftreten.

Einblicke gab es sportlich und fotografisch. Einen Ausblick in

die digitale Zukunft vermittelte an den traditionell im Vorfeld der

Pirelli Night stattfindenden Autoscout24-Headlights der deutsche

Autor und Innovationsexperte Jens-Uwe Meyer. Der frühere

Kriminalkommissar und Chefreporter des TV-Senders «Pro7» («Ich

war jung und brauchte das Geld.») konfrontierte die rund 100 Zuhörerinnen

und Zuhörer mit dem Thema digitale Disruption und

mit der Frage, wie sie als Garagisten, Händler und Zulieferer zu

digitalen Gewinnern werden können. Er forderte sein Publikum

auf, sich von althergebrachten Denkweisen zu lösen: «Heute sagen

wir: Mach es besser! Richtig ist: Mach es anders!» Innovation

lasse sich nicht in Strukturen entwickeln, die für das operative

Geschäft vorgesehen sind.

«Man muss etwas paranoid sein»

Die Digitalisierung eröffne viele Chancen «für unsere Partner

und die User», stellte Scout24-CEO Gilles Despas anschliessend

fest. Als Leader müsse man stets etwas paranoid sein, meinte

Despas: «Denn, wenn ich etwas nicht mache, dann gibt es bestimmt

einen anderen, der es macht.»

Pierre-Alain Regali, seit November CEO von Autoscout24, versprach

neue, spannende Produkte für die Händler. Denn schliesslich

gehe es angesichts der digitalen Herausforderung, so waren

sich Jens-Uwe Meyer und die Vertreter von Autoscout24 einig, vor

allem um eines: «Machen!» <

70 März 2019 | AUTOINSIDE


Mit unserer Diagnose

darf sich jeder fühlen,

wie ein Privatpatient.

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vom 7.17. März 2019

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SOMMERREIFEN

Reifen-Wissenstest

«Cool, dass es nicht nur

Lesen ist»

Mehr Schulung als Prüfung: An der Schweizerischen Technischen Fachschule Winterthur (STFW) eignen sich die

Lernenden mit dem Reifen-Wissenstest von Continental spielerisch Wissen über Reifen an und erwerben nebenbei ein

Zertifikat. André Bissegger

Nach einer kurzen Instruktion durch Fachlehrer Andreas Schröder arbeitet sich der zukünftige Automobil-Fachmann Janis Regling selbstständig und konzentriert durch den Test.

Fachlehrer Andreas Schröder, der vielleicht

grösste Borussia-Mönchengladbach-Fan der

Schweiz, gilt als innovativ, umtriebig und

engagiert. Das zeigt sich vor allem auch

dann, wenn es um das schulische Wohl

seiner Schützlinge geht. Er weiss genau, dass

sich die wenigsten der angehenden Automobil-Assistenten,

-Fachmänner und -frauen

sowie -Mechatroniker lustvoll durch dicke

Wälzer arbeiten. Als er Anfang 2018 den Online-Reifen-Wissenstest

von Continental absolvierte,

war für ihn daher sofort klar: «Das

will ich für meine Schüler auch haben!»

Ganz so einfach war es dann aber

doch nicht. Der Test, den Continental für

interne und externe Schulungen einsetzt,

dauert knapp zwei Stunden zu lange für

den Unterricht. «Ich wollte deshalb eine

adaptierte Version», erklärt Schröder. Das

grösste Problem war die Lizenz. «Doch

die gute Beziehung zu Christian Arn von

Continental, der unsere Schule immer sehr

unterstützt, machte es möglich. Er hat

sich mächtig für uns ins Zeug gelegt», sagt

Schröder. Beat Geissbühler, Leiter Fahrzeugtechnik

an der STFW, ergänzt: «Für uns ist

es sehr wichtig, solche Partner zu haben.

Continental unterstützt uns auch sonst stark

und stellt uns beispielsweise Material zur

Verfügung.»

«Mehr Schulung als Test»

Gemeinsam mit Continental entwickelte

Andreas Schröder den an die STFW angepassten

Test und legte fest, was die Schüler

erfüllen müssen, um ein Zertifikat zu erhalten.

Der Online-Test besteht aus den drei

Modulen «Tire Pressure Monitoring System

(TPMS)», «Montage von Self Supporting

Run-Flat-Tyre (SSR)» sowie «SSR-Pannenlaufreifen»

und ist eine gute Mischung von

Theorie und Praxisbezug. Die Lernenden

loggen sich online ein und erarbeiten den

Lernstoff interaktiv mit Text, der vorgelesen

wird, sowie Bildern und Videos. Dazwischen

oder danach müssen sie Fragen beantworten

wie zum Beispiel zu welchem Zeitpunkt ein

TPMS den Fahrer bei plötzlichem Druckverlust

informieren muss. «Es ist mehr eine

Schulung als ein Test», sagt Schröder. «Es

geht darum, den Lerneffekt zu unterstützen.»

Drei Module für das Zertifikat

Der Test dauert je nach Geschwindigkeit

der Lernenden zwischen 45 und 90 Minuten.

Sie können in den Modulen immer wieder

zurückgehen. «Werden sie nicht fertig,

können sie sich dank der Online-Lösung von

überallher wieder einloggen und den Test

beenden», sagt Schröder. «Nicht alle Schüler

sind gleich schnell. Das Programm ist aber

auf einem Niveau, das für alle geht auch

sprachlich.»

72 März 2019 | AUTOINSIDE


SOMMERREIFEN

Haben die Lernenden alle Module durchgearbeitet

und eine gewisse Prozentzahl

der Fragen richtig beantwortet, erhalten sie

ein Zertifikat. Der Fachlehrer laminiert es

persönlich und überreicht es den Schülern.

«Wenn ich ihnen das Zertifikat überreichen

kann, freuen sich alle. Es weckt zudem ihren

Ehrgeiz.» Ausserdem fänden sie «cool», dass

sie nicht nur lesen müssten. Anschliessend

arbeiten die Lernenden praktisch und

müssen beispielsweise einen Run-Flat-Reifen

demontieren. Dies fliesst dann auch in die Benotung

ein, wie Schröder sagt.

Der Test läuft seit Anfang 2019 und

wurde bis Mitte Januar 15-mal absolviert.

«Die Schüler sind begeistert und finden ihn

nicht so schwierig», sagt Schröder. Das gilt

auch für Janis Regling, der den Test innert

kürzester Zeit absolvierte. «Wenn man sich

konzentriert, ist es nicht schwer», sagt er. Besonders

gut fand er, dass es Videos gab und

der Text vorgelesen wurde.

In anderen Bereichen einsetzen

Der Reifen-Wissenstest befindet sich

momentan quasi in der Bewährungsphase.

Wird er als tauglich befunden, kann er an der

Eingespieltes Team: Fachlehrer Andreas Schröder (links) und Beat Geissbühler, Leiter Fahrzeugtechnik an der STFW.

STFW auch in anderen Bereichen, beispielsweise

im Detailhandel, angewendet werden.

«Der Schule und mir ist es sehr wichtig,

Neues auszuprobieren. Wenn etwas nicht

gut ist, schaffen wir es schnell wieder ab»,

so Beat Geissbühler. Entsprechend würden

die Lehrpersonen viele Freiheiten geniessen.

«Wenn jemand innovativ ist, sollte man ihm

nicht im Weg stehen.» <

Weitere Infos unter:

stfw.ch

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SOMMERREIFEN

Interview mit Erik Vecchiet, Director Swiss Market bei Pirelli Tyre (Suisse) SA

«Pirelli steht für Emotion,

Innovation und Lifestyle»

Wenige Reifenmarken sind so präsent wie Pirelli. Ob Asphalt, Rasen, Schnee oder Wasser kaum ein Element, das der

italienische Premiumhersteller nicht für sein Marketing nutzt. Erik Vecchiet, Director Swiss Market, erläutert die Strategie

von Pirelli. Sandro Compagno und André Bissegger

«Früher produzierten wir

massgeschneiderte Reifen

für eine Baureihe, heute

wird schon pro Modell

entwickelt.»

«Intensiv, spannend und erfolgreich»: Der gebürtige Italiener Erik Vecchiet führt die Pirelli-Geschäfte in der Schweiz seit dem 1. Juni 2018.

Herr Vecchiet, Pirelli richtet sein Marketing sowohl auf B2B- wie auch

B2C-Kunden aus. Welches Marketing ist anspruchsvoller?

Erik Vecchiet: B2B und B2C sind zwei verschiedene Paar Schuhe,

zwei Kanäle, die nach unterschiedlichen Massnahmen verlangen.

Pirelli fokussiert seine Marketing- und Kommunikationsaktivitäten

klar auf den Business-to-Business-Bereich, also auf die Garagisten,

Reifenhändler und den Wiederverkauf. Die B2C-Aktivitäten, unsere

Kommunikation mit dem Endkunden, zielt ebenfalls darauf ab, den

Fachhandel zu unterstützen. Wir stützen auf diese Weise die natürliche

Nachfrage nach unserem Brand seitens der Endkonsumenten

und die Kundenbindung zwischen Konsument und Händler.

Auf welchen Kanälen und mit welchen Botschaften spricht Pirelli

diese unterschiedlichen Stakeholder an?

Wir bearbeiten beide Zielgruppen gesondert. Im Bereich B2C

arbeiten wir mit dem Loyalitätsprogramm «P Zero Club», das die

24-monatige Riefenversicherung und weitere Mehrwerte anbietet.

Im B2B sprechen wir verschiedene Akteure an, die nach unterschiedlichen

Massnahmen verlangen. Hier stehen die Bedürfnisse unserer

Marktpartner im Zentrum. Für uns heisst das, dass wir diese Bedürfnisse

im direkten Gespräch erörtern und massgeschneiderte Angebote

entwickeln, um individuell zu unterstützen und gemeinsam

zum Ziel zu gelangen.

74 März 2019 | AUTOINSIDE


SOMMERREIFEN

Ende Januar fand in der Samsung Hall in Dübendorf die mittlerweile

traditionelle Pirelli Night statt. Wo steht diese im Pirelli-Marketing

nur B2B oder auch B2C?

Rein B2B. Die Pirelli Night ist unsere Veranstaltung, mit der wir

ins Autojahr starten. Ein Event für Kunden, Partner und Freunde des

Hauses Pirelli, der sehr geschätzt wird und Gelegenheit bietet, sich in

einem anderen Rahmen auszutauschen. Zudem stützen wir unseren

Brand in der Schweiz zusätzlich in der Öffentlichkeit.

Auffällig ist die jeweils sehr hohe Dichte an Prominenten.

Pirelli steht für Emotion und Innovation, aber auch für einen Lifestyle.

Das ist unsere Botschaft und unsere DNA. Viele Prominente gehören

zu unseren «Freunden des Hauses». Wir laden sie aber natürlich

auch ein, weil sie viel Presse mitbringen, was für uns eine unbezahlbare

Präsenz in der Öffentlichkeit zur Folge hat

Und wie sieht es am Auto-Salon aus? Wie viel ist B2B, wie viel B2C?

Der Auto-Salon ist eine Hybridveranstaltung. An den Pressetagen

am Dienstag und Mittwoch stehen ganz klar die Business-Kunden im

Zentrum. An diesen Tagen sind auch Vertreter des Top-Managements

aus Mailand in Genf und halten Meetings mit Kunden, aber auch mit

Investoren und Finanzanalysten ab. Aus Schweizer Sicht treffen wir

an diesen Tagen wichtige Kunden in unserer Lounge. Aber man muss

auch sehen, dass in Genf jedes Jahr knapp 700 000 Besucherinnen und

Besucher durch die Hallen strömen. Natürlich wollen wir unsere Botschaften

auch diesen Endkunden vermitteln.

Der Reifenmarkt ist hart umkämpft. Wenn man die Reifentests

liest, liegt mal Pirelli vorne, dann wieder Continental, Michelin

oder Goodyear, um nur einige zu nennen. Wie hebt sich Pirelli im

Premiumsegment von seinen Mitbewerbern ab?

Reifentests sind ein komplexes Thema. Diese Tests sind zumeist

auf die Commodity-Modelle ausgerichtet, was auch absolut legitim ist.

Wir von Pirelli haben uns zum Ziel gesetzt, massgeschneiderte Reifen

herzustellen. Früher produzierten wir massgeschneiderte Reifen für

eine Baureihe, heute wird schon pro Modell entwickelt. Dazu sind wir

Partnerschaften mit einer ganzen Reihe von Herstellern eingegangen.

Wenn wir einen homologierten Reifen entwickeln, berücksichtigen

wir bis zu 40 verschiedene Parameter also viel mehr, als in diesen

standardisierten Reifentests überhaupt geprüft wird. Diese OE-Freigaben

sind also eine verstärkte Auszeichnung der Fahrzeughersteller

und ein Beweis für technologische Höchstleistung.

Wie sehen Sie die Rolle des Garagisten im Reifengeschäft?

Sie ist absolut zentral. Der Fachhandel ist als Schnittstelle zum Endkunden

fundamental in unserem Geschäft. Ich spreche nicht gerne von

Komplexität der Begriff ist negativ behaftet , aber angesichts der Vielfalt

der Reifen braucht der Endverbraucher eine fundierte, professionelle Beratung.

Diese Beratung kann nur der Fachhandel sicherstellen. Aus diesem

Grund sind wir hier auch mit unseren Trainingsmodulen sehr aktiv mit

Informationen über Reifen ganz allgemein, über neuste Technologien, Verkaufssupport

und Montageschulungen. Ein Händler muss nicht gross sein,

um im Reifengeschäft erfolgreich zu sein. Aber er muss kosteneffizient

und professionell arbeiten und dem Endkunden nicht nur Reifen verkaufen,

sondern Dienstleistungen und Service rund um den Reifen. Wir

sind überzeugt, dass mit wachsendem Anspruch der Fahrzeughersteller

und somit steigender Technologie und Vielfalt des Reifens, der Händler

wieder vermehrt im Zentrum steht für jegliche Kundenanfragen.

Unser Eindruck ist, dass Pirelli sehr viel Wert auf sein Image

legt und stark präsent ist. Verraten Sie uns, wie viele Prozent des

Budgets ins Marketing fliessen?

Das ist schwierig zu beziffern. Wir verfügen in den Länderorganisationen

über lokale Marketing-Budgets. Aber die globalen

Partnerschaften werden in Mailand gesteuert. Wir tragen dann die

Botschaften in die lokalen Märkte. Es ist eine gegenseitige Unterstützung

zwischen global und lokal und daher nicht so einfach zu

quantifizieren. Wichtig ist, dass wir uns mit unseren Engagements von

den Mitbewerbern abheben.

Sie haben am 1. Juni 2018 bei Pirelli die Verantwortung für die

Schweiz sowie jene von Zentraleuropa übernommen. Welches Fazit

ziehen Sie nach diesem halben Jahr? Machen Sie etwas anders als

Ihr Vorgänger Dieter Jermann?

Ich führe seine Arbeit weiter. Dieter Jermann war viele Jahre bei

Pirelli und hat ein sehr gutes Team aufgebaut. Die vergangenen fünf

Jahre standen wir fast täglich im Kontakt. Die letzten acht Monate

möchte ich mit drei Worten umschreiben: intensiv, spannend und

erfolgreich. Intensiv, weil die Schweiz ein komplexes und sehr

dynamisches Land ist, da kann ich als gebürtiger Italiener jeden Tag

dazulernen. Spannend, weil die Schweiz als bisaisonales Land mit

Sommer- und Winterreifen ein sehr dynamischer Markt ist. Und

erfolgreich, weil wir mit dem Jahr 2018 sehr zufrieden sind. <

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AUTOINSIDE | März 2019 75


SOMMERREIFEN

Bridgestone Drive-Guard

Vom Reifen zur Technologie

Bislang war der Bridgestone Drive-Guard in erster Linie ein Produkt. Nun ist das Produkt zur Technologie gereift. Der

weltweit grösste Reifenhersteller bietet die Drive-Guard-Technologie nun auch für seine Produktserien «Turanza T005»,

«Weather Control A005» und später im Jahr auch für den «Blizzak LM005» an.

sco/pd. Mit einem platten Reifen weiterfahren?

Dass das funktioniert, beweist Bridgestone

nun schon seit Jahren. «Bridgestone will

Autofahrern Lösungen für alltägliche Herausforderungen

im Strassenverkehr bieten», sagt

Marco Schwarzenbach, Manager Business

& Operations bei Bridgestone Europa. Die

Drive-Guard-Technologie nennt er «einen

Meilenstein» in dieser Suche nach Lösungen.

Bridgestone verspricht, auch mit Reifenpannen,

Luftdruckverlust und Reifenschäden

noch weitere 80 Kilometer mit 80 km/h

fahren zu können und hält dieses Versprechen.

Möglich machen es verstärkte

Seitenwände sowie Hightech-Kühlrippen. Sie

verhindern einerseits lästige und gefährliche

Reifenwechsel am Strassenrand und sie

sorgen andererseits dafür, dass Termine auch

nach einer Reifenpanne noch eingehalten

werden können.

Die Kritik aus früheren Jahren, dass

das Plus an Sicherheit mit einem Minus an

Fahrkomfort bezahlt werde, kann mittlerweile

widerlegt werden. Der Fahrkomfort ist

praktisch identisch wie bei einem herkömmlichen

Reifen. Neu ist, dass Bridgestone seine

erfolgreiche Drive-Guard-Technologie in neue

Produktserien integriert. Schwarzenbach:

«Während die Runflat-Technologie bei anderen

Reifenherstellern nur für bestimmte Fahrzeugmodelle

in der Erstausrüstung verfügbar ist,

können Reifen mit Drive-Guard-Technologie

an jedem Fahrzeug mit Reifendruck-Kontrollsystem

montiert werden.»

Braucht jeder einen Reifen mit Notlaufeigenschaften?

«Nicht zwingend», meint Marco

Schwarzenbach. «Ich empfehle vor allem Autofahrern,

die oft längere Strecken fahren, einen

solchen Reifen.» Wer zumeist Kurzstrecken in

der Stadt zurücklege, der sei auch mit einem

konventionellen Reifen gut bedient. In den

1980er-Jahren hatte Bridgestone erstmals

seine Runflat-Technologie präsentiert. «Diese

Entwicklung war sehr wichtig für Bridgestone.

Wir waren die Ersten, die diese Technologie

unseren Endverbrauchern vor über 30 Jahren

zur Verfügung gestellt haben, und behaupten

seither unsere Technologieführerschaft in

diesem Bereich», führt Schwarzenbach weiter

aus. Garagisten respektive Händler, die sich

diesem Thema annehmen, bietet Bridgestone

gezielte Schulungen an. Denn Runflat-Reifen

sind aufgrund ihrer höheren Steifigkeit in der

Montage und Demontage etwas anspruchsvoller

als konventionelle Pneu. Auch die

sensiblen Druckluftsensoren bedürfen der

Aufmerksamkeit. Schwarzenbach: «Auch die

Maschinen müssen gewisse Voraussetzungen

erfüllen, um sicherzustellen, dass der Reifen

im Handling nicht beschädigt wird.» <

Marco Schwarzenbach,

Bridgestone.

Die Drive-Guard-Technologie

ist nun auch für die Produktserie

«Turanza T005» erhältlich.

76 März 2019 | AUTOINSIDE


SOMMERREIFEN

Spatenstich

Ronal investiert in die Zukunft

Die Ronal Group, eine der weltweit führenden Herstellerinnen von Leichtmetallrädern für Automobile und

Nutzfahrzeuge, errichtet am Standort ihres Hauptsitzes in Härkingen AG eine neue Halle für den Werkzeugbau.

Der Spatenstich für dieses Projekt fand am 14. Januar statt; die Bauarbeiten laufen seit Februar.

Bauzeit anderthalb Jahre: So wird der neue Werkzeugbau der Ronal Group aussehen (Visualisierung Ronal).

pd. 1983 wurde in der Schweiz die Ron AG

als Entwicklungszentrum der Ronal Group

gegründet, um die Konstruktion, den Werkzeugbau

sowie die Herstellung von Prototypen

an einem Ort zu bündeln. Die bisherige

Werkhalle wurde zu Beginn der 1980er-Jahre

gebaut und 1984 von der Ron AG bezogen.

«Da das aktuelle Gebäude den heutigen Anforderungen

nicht mehr optimal entspricht

und saniert werden müsste, haben wir uns

für einen Neubau entschieden», erläutert

Martin Wyss, Geschäftsführer der Ron AG.

«Mit der neuen Werkzeugbauhalle macht die

Ronal Group einen wichtigen Schritt, um die

räumliche Infrastruktur und somit die betrieblichen

Prozesse zu verbessern und den

aktuellen wie auch zukünftigen Raumbedarf

decken zu können», so Wyss weiter.

Bekenntnis zum Standort

Der geplante Neubau, der auch ein Bekenntnis

zum Standort Schweiz ist, sieht auf

einer Nutzfläche von insgesamt 5594 Quadratmetern

eine 92 auf 52 Meter grosse Halle

aus Stahl vor. Das Gebäude wird über eine

Produktionsfläche von 4900 Quadratmetern

und einen Bürotrakt mit 700 Quadratmetern

für rund 85 Mitarbeiter verfügen. Der Freiraum

zwischen dem bestehenden Verwaltungsgebäude

und dem Neubau der Werkhalle

wird wie eine parkähnliche Landschaft analog

eines Campusgeländes gestaltet.

Die Ronal Group fertigt an ihren Standorten

Härkingen und Cantanhede (Portugal)

100 Prozent ihrer Produktionswerkzeuge

und Kokillen selbst. Die Einweihung und der

Bezug des neuen Gebäudes sind für Mitte

2020 geplant. <

Weitere Infos unter:

ronalgroup.com

WWW.CAREX.CH

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SOMMERREIFEN

Maschinenservice

«Ein Service vom Profi senkt

das Schadenrisiko massiv»

Reinigen, schmieren und Verschleissteile wechseln: Ein paar Handgriffe sorgen dafür, dass die Maschinen fit für den

Pneuwechsel sind. Ein Fachmann zeigt, worauf zu achten ist. André Bissegger

Zweimal im Jahr stürmen die Automobilisten die Garagen und

wechseln von Sommer- auf Winterreifen oder umgekehrt. Die Maschinen

laufen dann auf Hochtouren, der Stress ist gross. Jetzt darf keine

Maschine ausfallen der Ärger der Kunden und die Kosten wären

enorm. Trotzdem passiert es immer wieder: Der Motor macht laute

Geräusche, die Maschine läuft nicht rund oder lässt sich gar nicht erst

einschalten.

«Wir helfen während der Saison täglich bei zwei bis drei Notfällen»,

sagt Steven Ledermann, Leiter Administration und Kundenberater

Innendienst bei der Abt AG im zürcherischen Brüttisellen. «Rund

einem Drittel davon könnte man mit einer regelmässigen Wartung

durch den Profi vorbeugen.»

Der über 50 Jahre alte Familienbetrieb, der heute in der dritten Generation

geführt wird, beschäftigt 19 Mitarbeiter. Zwei Drittel davon

sind aktiv im Service tätig. Dadurch und wegen dem grossen Lager

90 Prozent der Ersatzteile hat die Abt AG vorrätig können die Servicetechniker

schnell reagieren und sofort helfen. «Dank unserem

umfangreichen Lager können wir meistens sogar 20-jährige Maschinen

reparieren das unterscheidet uns von anderen», sagt Ledermann,

dessen Vater Carlo Verwaltungsratspräsident der Abt AG ist.

Der Spezialist für Wartung und Reparaturen, der im vergangenen Jahr

aus Dietlikon nach Brüttisellen umgezogen ist, stellt seit der Gründung

den Service in den Vordergrund.

Schmieren wird oft vernachlässigt

In den meisten Fällen wurde das Schmieren vernachlässigt oder

die Maschine nicht richtig kalibriert. «Es kommt aber auch vor, dass

das Stromkabel vergessen ging und nicht eingesteckt wurde», sagt Ledermann.

Er empfiehlt daher immer, dies oder die Sicherungen zu prüfen,

wenn die Maschine keinen «Wank» macht. «Keine Angst, bei uns

passiert es auch immer mal wieder, dass eine Maschine nicht funktioniert

auch wegen nicht eingesteckten Kabeln», fügt er schmunzelnd

an.

«Das Wichtigste ist, dass die Maschine immer gut geschmiert ist.» Fachmann Steven

Ledermann von der Abt AG zeigt den Öler, mit dem das Schmieren geschieht.

Urs Honegger, technischer Leiter der Abt AG, beim Kalibrieren der Maschine.

«Hier lohnt es sich, fünf Minuten zu investieren. Wenn die Maschine nicht richtig

eingestellt ist, muss der Kunde zweimal vorbeikommen. Das bedeutet Ärger und

Kosten», sagt Steven Ledermann.

78 März 2019 | AUTOINSIDE


SOMMERREIFEN

Eine weitere Empfehlung von Sandro Krebs (links, Administration) und Steven Ledermann, um die Lebensdauer der

Maschine zu erhöhen: Den Zylinder regelmässig auf Luftverlust kontrollieren.

Zylinder sind besonders anfällig für Schäden. Sie

müssen daher immer gut geschmiert sein.

Reinigen und schmieren

Doch nicht immer muss der Fachmann ran; es gibt Handgriffe, die

der Garagist selber durchführen kann und so die Lebensdauer der

Maschine verlängert. «Das Wichtigste ist, dass die Maschine immer

gut geschmiert ist, sonst drohen Zylinderschäden», sagt Ledermann.

«Das Schmieren geschieht mittels der Öler.»

Die Maschinen gut zu reinigen, richtig zu kalibrieren, die PVC-

Schutzteile zu wechseln und das Spannmaterial bei der Auswuchtmaschine

auf Spiel zu prüfen, hilft ebenfalls. Vor allem auch der

Sauberkeit kommt eine grosse Rolle zu: «Je sauberer die Maschine,

desto kleiner ist die Gefahr für elektronische Schäden.» Aber Achtung:

«Man sollte keine Mittel verwenden, die den Lack oder das Metall

angreifen», betont der Fachmann.

Beim Kalibrieren der Lenkvorrichtung oder beim Lift kommt hingegen

der Profi zum Einsatz. Er ist es auch, der mindestens alle zwei

Jahre den Service durchführen sollte, um grossen Schäden vorzubeugen.

«Ein Service senkt das Risiko eines Schadens enorm», so Ledermann.

«Bei Master-Montiermaschinen empfehlen wir einen jährlichen

Service, da die Maschine grossen Krafteinwirkungen ausgesetzt ist.» <

Weitere Infos unter:

abt-ag.ch

Das Spiel beim Montierkopf und -arm stellt am besten der Profi ein.

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SOMMERREIFEN

Marketing

König Fussball bringt das

Geschäft ins Rollen

Seit Beginn der 1990er-Jahre nehmen Reifenhersteller einen zunehmend wichtigeren Platz im internationalen Fussball-

Business ein. Sie werben auf Trikots und Banden und gehen Partnerschaften mit Klubs, Verbänden und Wettbewerben ein.

Der Rubel rollt. Sandro Compagno

«Bayern vertraut auf Goodyear»: Karl-Heinz Rummenigge, Präsident des deutschen Rekordmeisters, mit Darren Wells, Goodyear-Prösident Europa, Nahost und Afrika.

Der Motorsport ist das natürliche Umfeld, in dem Reifenhersteller die

Qualität und Performance ihrer Produkte bewerben. Keine Rennserie

ohne Ausrüster. Das ist naheliegend und nichts weiter als logisch.

Doch neben dem Motorsport ist es vor allem der Fussball, von dessen

Strahlkraft die internationalen Reifenhersteller profitieren wollen.

Fussball ist Leidenschaft. Fussball ist Identifikation. Fussball ist

Emotion. Und dass kein anderer Sport eine derart globale Reichweite

besitzt wie der Fussball, macht ihn attraktiv für Werbung. Das gilt

besonders für die englische Premier League die wohl globalste aller

nationalen Meisterschaften.

Vorreiter Continental

Seit mehr als 20 Jahren ist beispielsweise Continental in und rund

um die Fussballstadien dieser Welt präsent. 1995 traten die Deutschen

erstmals als Sponsor der damals noch jungen Champions League

auf. Der charakteristische Einspieler vor den Übertragungen mit dem

Stadion, das von einem Reifen umschlossen war, ist Fussballfans bis

heute präsent. In der Folge begleitete Continental die Weltmeisterschaften

in Deutschland (2006), Südafrika (2010), Brasilien (2014)

sowie die Europameisterschaften in der Schweiz und Österreich

(2008), in Polen und der Ukraine (2012) sowie in Frankreich (2016).

Daneben unterstützt Continental verschiedene Nationalmannschaften

(Männer und Frauen) sowie an seinem Konzernsitz in Hannover den

Bundesligisten Hannover 96. Mit dem Fussball verbindet die Niedersachsen

nicht nur das Sponsoring bereits in den 1920er-Jahren

produzierte Continental die Blasen für die damaligen Lederfussbälle.

«Inter gehört zur Familie»

Eine sehr starke Verbindung zum Fussball zeigt auch der Mailänder

Hersteller Pirelli. Seit 1995 prangt der Schriftzug auf den Trikots

von Inter Mailand. In dieser Zeit feierten die «Nerazzurri» mehrere

italienische Meisterschaften (2006 bis 2010), Cupsiege (2005, 2006,

2010, 2011) sowie den Triumph in der Champions League im Jahr 2010.

«Inter gehört quasi zur Familie», sagt Erik Vecchiet, CEO von Pirelli-

80 März 2019 | AUTOINSIDE


SOMMERREIFEN

Seit 2015 unterstützt der japanische Reifenhersteller Yokohama den Premier-League-Verein FC Chelsea.

Schweiz. «Als ich vor 17 Jahren als Praktikant bei Pirelli angefangen

habe, war diese Verbindung schon da.» Gemäss Medienberichten

soll sich der Reifengigant das Engagement jährlich 10 Millionen Euro

kosten lassen plus Leistungsprämien.

Dass sich derart viele Reifenhersteller im Fussball engagieren,

sei naheliegend, meint Erik Vecchiet: «Reifen sind Performance und

Technologie. Darum geht es im Sport.» Neben dem Fussball ist Pirelli

auch im Skisport, im Eishockey und im America’s Cup der Segler

präsent sowie natürlich als Ausrüster der Formel 1.

Das Ziel aller Hersteller hat Akira Nobuki in seinem Statement

klar umrissen: Wahrnehmung und Akzeptanz in einem umkämpften

Markt. Das beginnt bei bekannten Herstellern wie Goodyear («Bayern

vertraut auf Goodyear»), Bridgestone (Copa Libertadores) oder

Yokohama (FC Chelsea) und geht weiter zu Exoten wie dem türkischen

Hersteller Lassa (FC Barcelona), den Koreanern von Maxxis (FC Liverpool),

der indonesischen Marke Achilles (Paris Saint-Germain) und

oder dem chinesischen Hersteller Linglong (VfL Wolfsburg). Sie alle

setzen auf den Sport und hier am liebsten auf den Fussball. <

Ricardo Rodriguez im Anime-Film

Der zweite Mailänder Klub, die AC Milan, ist 2014 eine Sponsoringpartnerschaft

mit dem japanischen Hersteller Toyo eingegangen.

«Unternehmen müssen in einem harten globalen Wettbewerb die Unterstützung

von Kunden gewinnen. Wir möchten uns mit der Zusammenarbeit

mit der AC Milan als globaler Player in der Reifenindustrie

positionieren», sagte Toyo-Präsident Akira Nobuki damals. Aufsehen

erregen Toyo und Milan gerne mit gemeinsam produzierten Videos

für Social Media. Der im Dezember 2017 im Anime-Stil produzierte

Clip «AC Milan in Japanimation», in dem auch der Schweizer Ricardo

Rodriguez eine Rolle spielt, wurde auf YouTube mehr als 8,6 Millionen

Mal geklickt.

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Reifenhersteller und Fussball

Achilles:

Paris Saint-Germain

Apollo:

Manchester United, Borussia Mönchengladbach

Avon Tyres: Everton, Derby County

Bridgestone: Copa Libertadores

Continental: Deutschland, Spanien, Niederlande, Irland, USA,

Euro 2016, Fifa World Cup, China

Cooper Tires: Arsenal, Mainz

Falken:

Ingolstadt

Goodyear:

Bayern München

Hankook:

Europa League, Real Madrid, Borussia Dortmund

Kumho:

Tottenham Hotspur, Schalke 04, Hertha Berlin,

Hamburger SV, Olympique Lyon.

Lassa Tires: FC Barcelona.

Linglong Tire: VfL Wolfsburg, Juventus Turin.

Maxxis:

Liverpool.

Michelin:

Brasilien.

Nexen Tires: Manchester City, Eintracht Frankfurt, Lazio Rom,

SSC Napoli.

Pirelli:

Inter Mailand.

Toyo Tires:

Leicester City, AC Milan, Zenit St. Petersburg.

Yokohama:

FC Chelsea.

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AUTOINSIDE | März 2019 81


SOMMERREIFEN

Nokian Tyres baut Technologiezentrum in Spanien

Modernste Infrastruktur auf

ungewohntem Terrain

Wer «La Mancha» hört, denkt an Olivenhaine, Weinberge und Schafherden, literarisch bewanderte wohl auch an Don Quichotte.

Genau dort baut der finnische Reifenhersteller Nokian Tyres ein Technologie- und Testcenter der Superlative. Sandro Compagno

Modernste Infrastruktur im Herzen Spaniens: Visualisierung des Hauptgebäudes in Santa Cruz de la Zarza.

Nein, der berühmte Husky, mit dem die Finnen ihre Reifen bewerben,

würde sich hier nicht wohlfühlen. Im Sommer klettern die

Temperaturen bis 45 Grad, Schlitten kennt man nur vom Hörensagen,

Doch ausgerechnet in der kargen, heissen und trockenen

Landschaft von Kastilien-La Mancha baut Nokian Tyres an seiner

Zukunft. Die Finnen haben den Ruf, zu den weltbesten Herstellern

von Winterreifen zu gehören. Zahlen nennen sie nicht, aber sie

setzen deutlich mehr Winter- als Sommerreifen ab.

Die «weisse Hölle» in Lappland

«Unser erster Reifen war ein Sommerreifen», sagte Janne

Kauppinen vor exakt einem Jahr im Interview mit AUTOINSIDE.

Der Managing Director Nokian Tyres in der Schweiz, Österreich

und Italien will den finnischen Reifenhersteller aus der «Winterecke»

herausholen. In der Tat war der erste Reifen, den Nokian im

Jahr 1932 vorgestellt hatte, ein Sommerreifen. Erst zwei Jahre später

erfanden die Finnen den Winterreifen, auf dem nach wie vor ein

Grossteil ihres guten Rufs und ihres Umsatzes fusst.

Zwei Testcenter betreibt Nokian Tyres in Finnland: Das Zentrum

in Ivalo, einem Dorf weit nördlich des Polarkreises, nennen die

Finnen etwas dramatisch die «weisse Hölle». Auf 700 Hektaren

werden in Lappland Winterreifen unter Extrembedingungen entwickelt

und getestet. Dazu kommt eine Teststrecke am Hauptsitz in

der Stadt Nokia im Süden des Landes.

Nun entsteht ein drittes Technologie- und Testcenter: In der Gemeinde

Santa Cruz de la Zarza in der Region Kastilien-La Mancha

in Spanien wird seit Mai 2018 gebaut. Auf 300 Hektaren entsteht

eine Anlage der Superlative. Warum ausgerechnet Spanien? «Das

heisse Klima in Spanien schafft hervorragende Verhältnisse für

ganzjährige Reifentests», sagt Hannu Liitsola, Managing Director

Central Europe bei Nokian Tyres. Die erste Teststrecke wird bereits

in diesem Jahr in Betrieb genommen, 2020 wird die gesamte Anlage

fertiggestellt sein und alle Wünsche der Entwickler und Tester

aus dem hohen Norden erfüllen. Die längste Strecke umschliesst das

gesamte Areal in einem 7 Kilometer langen Oval. Dank Steilwandkurven

werden dort Geschwindigkeiten von bis 300 km/h möglich

sein. Der Hauptfokus des neuen Zentrums liegt auf Sommer- und

Ganzjahresreifen mit einem hohen Geschwindigkeitsindex. Nokian

Tyres ortet in diesem Bereich eine starke Nachfrage sowohl in

Mitteleuropa wie auch Nordamerika.

«The rain in spain stays mainly in the plain», singt die legendäre

Julie Andres in «My Fair Lady». Damit Nokian Tyres nicht auf das

Eintreffen dieser etwas gewagten Prognose das Klima in Kastilien

und La Mancha ist das ganze Jahr über sehr trocken warten muss,

stehen auch Teststrecken zur Verfügung, die künstlich bewässert

werden, um den Grip bei Nässe zu testen. Wenn die Anlage im

nächsten Jahr steht, werden zehn verschiedene Teststrecken zur

Verfügung stehen.

82 März 2019 | AUTOINSIDE


SOMMERREIFEN

Spektakulär: Ein sieben Kilometer langes Oval, auf dem Tempi bis 300 km/h möglich

sind, umschliesst das Areal.

Die Guayule gedeiht im trockenen Klima von Kastilien-La Manche. Kann sie dereinst

die ökologisch problematischen Kautschuk-Plantagen in Südostasien ersetzen?

Das Zentrum ist auch eine Plantage

Im neuen Technologiezentrum wird nicht nur entwickelt, sondern

auch an neuen Materialien geforscht. Die Nachhaltigkeit war und ist

für Nokian Tyres ein wichtiges Thema. Entsprechend investieren

die Finnen in die Forschung um die Guayule-Pflanze. Der ursprünglich

aus Mittelamerika stammende Korbblütler ist äusserst genügsam

und gedeiht im trockenen Klima Spaniens ausgezeichnet. Verschiedene

Reifenhersteller tüfteln mit der Strauchpflanze, die Latex

erzeugt, und erhoffen sich eine umweltfreundlichere Alternative zu

Naturkautschuk für die Reifenherstellung. Nokian Tyres züchtet die

Pflanze im neuen Zentrum auf eigens angelegten Feldern.

Feierliche Grundsteinlegung: Patricia Franco (links), Ministerin für wirtschaftliche

Entwicklung und Beschäftigung der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-La

Mancha, und Hille Korhonen, Präsidentin und CEO, Nokian Tyres

Arbeitsplätze in einer strukturschwachen Region

Das neue Technologiezentrum bringt nicht nur Nokian Tyres Vorteile.

Auch Kastilien-La Mancha erhofft sich Impulse: Die Region

ist strukturschwach, die Arbeitslosigkeit liegt bei rund 20 Prozent.

Neben den lokalen Bauern, für die die Guayule-Pflanze eine denkbare

Alternative zum weniger profitablen Getreideanbau ist, beschäftigt

Nokian Tyres während der Bauphase rund 200 Personen. Nach der

Fertigstellung werden 40 Mitarbeitende ein Auskommen finden.

«Die Investition von Nokian Tyres ist auch für uns ein wichtiges

Projekt», sagt Emiliano Garcia-Page, der Präsident der Autonomen

Gemeinschaft Kastilien-La Mancha. «Wir glauben, dass dies einen

positiven Effekt auf die regionale Wirtschaft haben wird. <

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AUTOINSIDE | März 2019 83

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PRODUKTENEWS

Continental

continental-reifen.ch

> «Remote Vehicle Data»- Plattform startet Betrieb: Fahrzeugdaten ermöglichen vernetzte Dienste

pd. Continental nimmt seine «Remote Vehicle Data»-Plattform

(RVD) in Betrieb und schafft damit eine Grundlage für innovative

vernetzte Dienste. Die Plattform ermöglicht den Zugang zu standardisierten

Fahrzeugdaten vieler Marken und Modelle.

Die Verbindung kann über verschiedene Hardware-Optionen

erfolgen und richtet sich an eine grosse Bandbreite potenzieller

Kunden. RVD fügt sich nahtlos in die modular aufgebauten Cloud-

Lösungen von Continental für konnektivitätsbasierte Dienste ein.

Damit bietet Continental seinen Kunden eine komplette End-to-

End-Lösung entlang der gesamten Wertschöpfungskette vernetzter

Serviceleistungen. Dank der von Continental genutzten,

modularen und cloudbasierten Architektur lässt sich die Lösung

flexibel an unterschiedliche Kundenanwendungen anpassen.

Mit verschiedenen Optionen für einfach nachrüstbare Hardware,

wie einem Bluetooth-Dongle für die OBD-II-Schnittstelle,

ermöglicht die RVD-Plattform konnektivitätsbasierte Dienste auch

für Millionen noch nicht vernetzter Fahrzeuge. Die Lösung ermöglicht

den umfassenden Zugriff auf Fahrzeug- und Diagnosedaten

zahlreicher Modelle und Marken. Dabei werden herstellerspezifische

Informationen in ein einheitliches Datenformat übersetzt. <

Standardisierter Zugang zu Fahrzeugdaten

So wird nicht nur der Zugriff auf Fahrzeugdaten über die RVD-

Plattform möglich, sondern über die «vAnalytics»-Plattform von

Continental auch deren Analyse oder die Bereitstellung vernetzter

Dienste. Auf diese Weise lassen sich zahlreiche Services und

Geschäftsmodelle realisieren zum Beispiel Customer Relationship

Management, Positionsbestimmung, Geofencing sowie der

Fernzugriff auf Fahrzeuge zu Diagnosezwecken oder für Flottenmanagement.

Mit der RVD-Plattform bietet Continental Kunden nun eine komplette End-to-End-

Lösung entlang der ganzen Wertschöpfungskette vernetzter Serviceleistungen.

Interpneu

interpneu.de

> Zwei neue PW-Sommerreifen von Platin

Mit den zwei neuen Sommerreifen Platin-«RP 320 Summer»

und -«RP 420 Summer» sind erstmals 73 Ausführungen von 13 bis 19 Zoll

für zahlreiche Fahrzeuge inklusive SUV verfügbar.

pd. Der deutsche Reifen- und Felgengrosshändler

Interpneu bringt

mit dem Platin «RP320 Summer»

und «RP420 Summer» zwei neu

entwickelte PW-Sommerreifen

auf den Markt.

Unter den 73 Ausführungen

von 13 bis 19 Zoll sind 25 neue

Reifendimensionen. Erstmals

gibt es mit dem «RP420 Summer»

auch Platin-Reifen in 19 Zoll sowie

Bereifungsoptionen für das

SUV-Segment. Bei den neuen

Profilen und Reifenmischungen

war das Ziel, Rollwiderstand

und Performance zu optimieren

sowie die Sicherheit auf trockenen

und nassen Strassen weiter

zu erhöhen. Dies zeigt sich auch

in verbesserten EU-Reifenlabelwerten.

Das Platin-Logo in der Lauffläche

sorgt nicht nur für mehr

Markenausstrahlung, sondern

kann auch beim Auffinden im

Lager helfen. Die Einarbeitung

von «Wet & Dry»-Indikatoren

ins Profil erleichtert die

Profiltiefenmessung bei 3 und

1,6 Millimetern.

Das Platin-Sortiment umfasst

damit rund 200 Dimensionen

für PW, Van und Transporter

für die Anwendungen Sommer-,

Winter- und Ganzjahresreifen.

Es soll über 80 Prozent der

gängigen Grössen abdecken und

Händlern eine vielseitig einsetzbare

Marke bieten.

Unter interpneu.de gibt

es Informationen zur kostenlosen

Händlerregistrierung. Die

Lieferung in die Schweiz erfolgt

in der Regel binnen 24 Stunden,

inklusive Verzollung und Rechnung

in Schweizer Franken. <

84 März 2019 | AUTOINSIDE


PRODUKTENEWS

ESA

esa.ch

> Zum RDKS-Profi werden und vom Know-how der ESA profitieren

pd. Die ESA bietet ihren Mitinhabern

und Kunden mit einem

umfangreichen RDKS-Sortiment

die Möglichkeit, sich auf verschiedenste

Art und Weise mit

RDKS auseinanderzusetzen.

Vier Jahre nach dem Inkrafttreten

der RDKS-Pflicht

ist das Thema auch im Bereich

der freien Werkstätten Alltag

geworden. Die ESA bietet den

Kunden für ihre Anforderungen

das jeweils passende Sortiment.

• Besteht der Bedarf an Qualitäts-OEM-RDKS-Sensoren

für jedes Fahrzeug die

spezifische Lösung?

• Hat der Kunde das Bedürfnis,

mit möglichst einem Produkt

alles abzudecken? Die Universalsensoren

bieten die

Möglichkeit.

Bei der ESA können die

Kunden das Beste aus den

beiden Welten OEM/Universal

mit dem jeweilig besten Preis-

Leistungs-Verhältnis für sich

nutzen. <

Carex Autozubehör AG

carex.ch

> Eine Räderneuheit von Borbet

pd. Die Carex Autozubehör AG

präsentiert passend zur Sommerreifensaison

ein optisches

Higlight: Felgen von Borbet.

Das neue Design LX betont

die neuen Rädertrends von

Borbet. Die LX Felge vereint

das gewichtsreduzierende

Bearbeitungsverfahren

«UnderCut» mit verschiedenen

Oberflächentechnologien wie

dem «ExaPlus»-Verfahren

«Anodisches Tauchlackieren»

(ATL) eine Spezialität des

Borbet-Portfolios.

So sind mehr als 500 Farbbeziehungsweise

Oberflächenkombinationen

möglich.

Borbet bietet den Fachhändlern

vielseitige Radveredlungsoptionen

an, die bereits ab

kleinen Stückzahlen realisierbar

sind. Das LX wird in 8,0 und

8,5 × 19 Zoll für gängige Fahrzeuge

mit Fünf-Loch-Anschluss

bereits zum Frühjahrsgeschäft

2019 lieferbar sein.

Im Borbet-Sortiment ist die

LX-Felge in den sechs Farbvarianten

«Black glossy rim red»,

«Black matt spoke rim blue

polished», «Black matt spoke

rim polished», «Graphite spoke

rim polished», «Graphite spoke

rim red polished» und «Cooper

matt spoke rim polished»

erhältlich. Der Verkaufspreis

setzt beim Stückpreis von

376 Franken inklusive Mehrwertsteuer

an. <

Die Borbet-LX

in der Farbvariante

«Graphite spoke rim polished».

Die Borbet-LX

in der Farbvariante

«Black matt spoke rim blue polished».

AUTOINSIDE | März 2019 85


PRODUKTENEWS

Goodyear Dunlop Tires Suisse SA

goodyear.de

> Kein Reifenwechsel und mehr Kilometer für Fahrer von Leicht-LKW

pd. Goodyear erweitert sein

Portfolio an Reifen für Leichtlastkraftwagen.

Der «Vector

4Seasons Cargo» ist ein

treibstoffsparender Ganzjahresreifen.

Er bietet exzellente

Performance und erhöhte Laufleistung

verglichen mit seinem

Vorgänger. Aufgrund kürzerer

Bremswege sowohl auf trockenen

als auch nassen Strassen,

mehr Stabilität und verbessertem

Handling sorgt er für ein

stärkeres Sicherheitsgefühl.

Fahrer und Flottenmanager

profitieren zudem von geringeren

Haltungskosten, denn

der finanzielle und zeitliche

Aufwand für das Wechseln der

Reifen entfällt.

Der «Vector 4Seasos Cargo»

verfügt im Vergleich zu seinem

Vorgänger über einen geringeren

Rollwiderstand, bietet

verbesserte Laufleistung und

daher ein längeres Reifenleben.

Beide Entwicklungen senken

somit die Erhaltungskosten von

Leicht-LKW.

Der «Vector 4Seasons

Cargo» ist Goodyears Antwort

auf den wachsenden Markt für

Leicht-LKW. Während die Neuzulassungen

in Deutschland,

Österreich und der Schweiz

2013 insgesamt 7,4 Prozent des

Fahrzeugmarkts umfassten,

betrug dieser Anteil 2018 bereits

8,2 Prozent.

Der neue Reifen erweitert

das Goodyear Produktsortiment

an Leicht-LKW-Reifen. Es umfasst

bereits den Sommerreifen

«EfficientGrip Cargo», den Winterreifen

«Cargo UltraGrip2» und

den neuen «UltraGrip Cargo».

Der «Vector 4Seasons Cargo»

ist der Nachfolger des Ganzjahresreifen

«Cargo Vector 2» und

bietet vergleichsweise kürzere

Bremswege auf trockener und

nasser Strasse sowie besseres

Handling auf Schnee und Eis.

Der neue «Vector 4Seasons

Cargo» ist in 16 Grössen von 185

bis 235 Millimetern Breite, 80

bis 65 Prozent Querschnitt und

14 bis 16 Zoll erhältlich. <

Pirelli Tyre (Suisse) SA

pirelli.ch

> PNCS-Technologie reduziert das Reifengeräusch um 25 Prozent

pd. Die Nachfrage hat sich rasch

verdoppelt: Bis Ende 2017 verfügte

Pirelli über 78 Homologationen

für Konzernreifen mit der

innovativen PNCS-Technologie,

dem «Pirelli Noise Cancelling

System».

Ein Jahr später war die Zahl

um 100 Prozent gestiegen und

liegt nun bei über 150 Herstellerfreigaben.

Das von Pirelli

entwickelte System kam 2013

auf den Markt und wird seither

zunehmend von international

renommierten Automobilherstellern

für Fahrzeuge, insbesondere

der Premium- und

Prestigesegmente, nachgefragt,

um den Fahrgästen mehr Komfort

zu bieten.

So funktioniert die Technologie

Die PNCS-Technologie wurde

entwickelt, um den Geräuschpegel

im Inneren des Fahrzeugs

zu reduzieren. Das PNCS senkt

die Abrollgeräuschemission

der Pneu bis zu 25 Prozent als

führe das Auto nur mit drei statt

mit vier Rädern. Möglich wird

dies durch den Einsatz eines

schallabsorbierenden Materials

im Reifen.

Es absorbiert Vibrationen

in der Luft, die andernfalls ins

Fahrzeuginnere übertragen

und störende Hintergrundgeräusche

verursachen würden.

Dieser «Schwamm» besteht aus

Schaumstoff, dessen offene

Zellen die Arbeitsfläche des

Materials maximieren, die

Schwingungsdämpfung verstärken

und somit den Lärm

reduzieren. Zu erkennen sind

die mit dieser Technologie

ausgestatteten Pirelli-Reifen

an einer Markierung auf

Seitenwand. Das Kürzel «PNCS»

steht neben dem Symbol eines

Lautsprechers sowie den von

einem Balken durchgestrichenen

Schallwellen. Den Eigentümern

von Fahrzeugen, deren

Erstausrüstungsreifen mit dem

PNCS ausgestattet sind, wird

empfohlen, sie bei Bedarf durch

entsprechend gekennzeichnete

Pirelli-Reifen zu ersetzen, die

eigens für ihr Fahrzeugmodell

abgestimmt sind. <

86 März 2019 | AUTOINSIDE


PRODUKTENEWS

Bridgestone

bridgestone.ch

> «DriveGuard Run Flat»-Technologie jetzt in den Reifenserien «Turanza», «Blizzak» und «Weather Control»

der auch im Hinblick auf autonomes

Fahren in Zukunft immer

wichtiger werden wird.»

Mit der Integration der

Technologie in weitere Produktserien

will Bridgestone noch

viel mehr Autofahrer von den

Vorteilen profitieren lassen,

sodass sie sicherer an ihr Ziel

kommen. <

pd. Bridgestone, das weltweit

führende Unternehmen der

Reifen- und Gummibranche,

bietet Autofahrern Lösungen für

alltägliche Herausforderungen

im Strassenverkehr.

Plötzliche Reifenschäden

oder -pannen führen nicht nur zu

zeitlichen Verzögerungen oder

zum Abbruch der Fahrt, sondern

können auch gefährlich werden.

Um diesem Problem entgegenzuwirken,

hat Bridgestone seine

revolutionäre und innovative

«DriveGuard Run Flat»-Technologie

(RFT) seit November 2018

in die «Turanza»-, «Blizzak»- und

«Weather Control»-Reifenserien

integriert.

Während RFT bei anderen

Reifenherstellern nur für bestimmte

Fahrzeugmodelle in der

Erstausrüstung verfügbar ist, können

Reifen mit «DriveGuard» (RFT)

dagegen an jedem Fahrzeug

mit Reifendruckkontrollsystem

(RDKS) montiert werden.

Ob bei Reifenpannen,

Luftdruckverlust oder Reifenschäden

mit der «DriveGuard»

(RFT) von Bridgestone können

Autofahrer die Kontrolle über

ihr Fahrzeug behalten und

noch weitere 80 Kilometer bei

bis zu 80 km/h weiterfahren.

Ein Sicherheitsplus, von dem

Endverbraucher nun auch in

bestimmten Dimensionen auf

den «Turanza»-, «Blizzak»- und

«Weather Control»-Reifenserien

zusätzlich zu den Leistungsmerkmalen

der Premiumreifen

profitieren können.

«Die Entwicklung der ‹Run

Flat›-Technologie ist sehr

wichtig für Bridgestone. Wir

waren die Ersten, die diese

Technologie unseren Endverbrauchern

vor über 30 Jahren

zur Verfügung gestellt haben

und behaupten seitdem unsere

Technologieführerschaft in

diesem Bereich», sagt Christian

Mühlhäuser, Managing Director

Bridgestone Central Region.

«Man weiss nie, was im Strassenverkehr

passieren kann.

Mit unseren Run-Flat-Reifen

möchten wir Autofahrern das

Vertrauen geben, dass sie komfortabel

und sicherer an ihr Ziel

kommen ein zentraler Punkt,

RTS Räder Technik Schweiz AG

rtschweiz.ch

> «RTS GTone»: Das perfekte Rad für Strasse und Rennstrecke

pd. Das «RTS GTone» ist das

Ergebnis der Entwicklung des

Design- und Ingenieurteams

der Räder Technik Schweiz AG.

Dabei flossen viele Erfahrungen

aus dem Motorsport in das Rad

ein, die es zu einem der leichtesten

Gussräder auf dem Markt

machen.

Der gewichtsoptimierte

Flansch reduziert die rotierenden

Massen, während die spezielle

Form der zwölf Speichen

eine maximale Freigängigkeit

auch für üppig dimensionierte

Bremsanlagen gewährleistet.

Gleichzeitig verleiht das

stabile Innenbett dem Rad die

nötige Steifigkeit, um die maximale

Performance der Reifen

auf die Strasse zu bringen.

Die beiden Radgrössen

a«FlowForming»-Verfahren

hergestellt, was dünnere Wandstärken

bei gleichbleibender

Festigkeit erlaubt.

Das «RTS GTone» ist in

folgenden Grössen verfügbar:

• 8 × 15 (6,5 kg)

• 9 × 15 (6,8 kg)

• 7,5 × 17 (7,6 kg)

• 9 × 17 (8,2 kg)

• 8 × 18 (8,8 kg)

• 9 × 18 (9,1 kg)

• 10 × 18 (9,3 kg,

«FlowFoaming»)

• 10,5 × 18 (9,5 kg,

«FlowFoaming»)

• 8,5 × 19 (9,9 kg)

(Alle Gewichte verstehen sich

inklusive Lack und Nabendeckel

± zwei Prozent.)

Die mehrschichtige Lackierung

in glänzendem Anthrazit

ist resistent gegen Schmutz und

lässt sich gut reinigen. Natürlich

ist das neu entwickelte Rad für

den Einsatz von Reifendruckkontrollsystemen

(RDKS/TPMS)

vorbereitet.

Das «RTS GTone» ist ab

210 Franken im gut sortierten

Schweizer Fachhandel

erhältlich. <

88 März 2019 | AUTOINSIDE


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BILDUNG

2500

Lernende befinden sich in den technischen Grundbildungen.

«Wir haben zusammengezählt, und haben fast gleich viele Experten wie

Lernende», sagte Arnold Schöpfer. Diese gelte es 2019 und 2020 zu schulen.

Für die berufliche Grund- und höhere Berufsbildung im Schweizer Autogewerbe im Einsatz: (v. l.) Olivier Maeder (AGVS-Geschäftsleitung und BBK-Geschäftsführer),

Hansruedi Ruchti (AGVS, Automobiltechnik & Prüfungen), Rolf Künzle (SVBA-Präsident), Richard Kägi (Präsident VSW), Arnold Schöpfer (AGVS, QSK AD und AWK sowie

K B&Q), Arjeta Berisha (AGVS, Berufsbildung), Markus Schwab (AGVS, Automobiltechnik & Prüfungen), BBK-Präsident Charles-Albert Hediger, Hans Pfister (K-KG), Silas Hummel

(AGVS, Kaufmann in Ausbildung), Patrick Ganière (QSK A VB), Thomas Jäggi (AGVS, QSK-AVB, QSK-KDB und K-HFP), Manuela Jost (AGVS, Berufsbildung & Arbeitssicherheit),

Peter Baschnagel (K-HFP), Beat Künzi (K-B&Q), Werner Bieli (QSK- AD/AWK), Brigitte Hostettler (AGVS, K-DH sowie -KG) und Andreas Billeter (K-DH). Es fehlt Peter Linder (QSK-KDB).

Das AGVS-Bildungsjahr

Viele Interessen, ein Verband

Die Berufsbildungskommission (BBK) und nahe Interessensverbände treffen sich einmal jährlich zur Diskussion mit den

Delegierten aller Sektionen. Entsprechend viele Informationen müssen nun in die Regionen hinausgetragen werden. Ein

Auszug aus einer aussergewöhnlich ruhigen Tagung. Tatjana Kistler

Einigkeit besteht vor allem in einem Punkt: Es gibt zu tun in der Berufsbildung.

«Zusammen mit den Mitgliedern fördert der AGVS die Autoberufe

und strebt eine ausgewogene Fachkräftesituation an»: Mit einem

Blick auf einen Auszug der AGVS-Strategie eröffnete GL-Mitglied Olivier

Maeder die jährliche Sitzung der Berufsbildungskommission (BBK),

die in überaus geordneten und ruhigen Bahnen vonstattengehen sollte.

In seiner Funktion als BBK-Geschäftsführer betonte Maeder, dass sich

der AGVS-Kompetenzbereich Bildung fürs laufende Jahr das Thema

Weiterbildungsmarketing auf die Fahne geschrieben habe. Es gelte der

Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Organisationen Sorge zu

Shortnews: An der BBK-Sitzung aufgeschnappt...

• SwissSkills 2020: Die SwissSkills haben nach der erfolgreichen Durchführung

vom September 2018 eine Professionalisierung und Vereinfachung der

Strukturen beschlossen. Die Grossveranstaltung wird neu im Zwei-Jahres-

Rhythmus, also 2020, zum nächsten Mal in Bern stattfinden. Das SRF hat die

Medienpartnerschaft bereits wieder bestätigt.

• FutureDay 2019: Der Weiterbildungsevent findet vom 17. bis 22. Juni wieder

in Zusammenarbeit mit der Berner Fachhochschule statt. Der AGVS ruft die

Berufsschullehrpersonen dazu auf, mit ihren Automobil-Mechatronikern des

dritten Lehrjahres in Vauffelin dabei zu sein.

• Nachtrag für Arbeitssicherheit NFZ-Grundbildung: Der Jugendarbeitsschutz

in der neuen Bildungsverordnung (Anhang 2 über begleitende Massnahmen

der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes) wurde überarbeitet.

Arnold Schöpfer und Thomas Jäggi bemühten sich für Absolventen der

Fachrichtung Nutzfahrzeuge um eine auf den SECO-Richtlinien basierende

Checkliste, die die Arbeiten mit Industriekranen festhält.

• RoadRanger: Markus Erni demissionierte im Anschluss an die Qualitätssicherungs-Kommissionssitzung

vom 8. Juni 2018 als Präsident. An der

GV 2019 soll die Neuorganisation zur Abstimmung vorgelegt werden.

• Verstärkung gesucht: Die Kommission Kaufmännische Grundbildung

sucht Interessierte und Fachleute, die im Reformprojekt «Kaufleute 2020»

oder anderweitig mitwirken möchten. Informationen bei

brigitte.hostettler@agvs-upsa.ch.

• Wanted «Zweisprachiges Mitglied»: Bruno Sturny, der fliessend

92 März 2019 | AUTOINSIDE


BILDUNG

im Autogewerbe zu machen, sei gut, waren sich die BBK-Chargenträger

einig. Olivier Maeder: «Unsere starken SwissSkills-Kandidaten

äusserten sich auf allen unseren AGVS-Medien-Kanälen sehr positiv

über ihre Berufe. Das trägt zum derzeit starken medialen Interesse

an der Mobilität bei das müssen wir nutzen», appellierte er an die

Sektionen, üK-Zentren und Ausbildungsbetriebe, aktiv Lehrstellenund

Weiterbildungswerbung zu treiben. Der AGVS setzt in Sachen

Imagewerbung weiterhin auf Lernende, die authentische und zugängliche

Bezugspersonen für interessierte Jugendliche in der Berufsfindungsphase

sind. <

«Wir haben mit der neuen Bildungsverordnung

eine moderne und gute Ausbildungsgrundlage

geschaffen. Ich bin überzeugt, dass diese durch

die neuen eintägigen obligatorischen Didaktikmodule

in die Betriebe getragen und die Qualität

der Ausbildung gestärkt wird.»

Beat Künzi, Präsident der Kommission Berufsentwicklung & Qualität AGVS (K-B&Q).

tragen, um nebst den vielseitigen Grundbildungen vor allem auch

die Weiterbildungsmöglichkeiten im Autogewerbe in weitere Kreise

«und an die richtigen Adressaten» zu tragen, «damit die Fachkräfte

langfristig an Betriebe gebunden werden können».

Es braucht alle

Diesen Punkt nahm auch Hans Pfister als Präsident der Kommission

der kaufmännischen Grundbildung auf. «Ich bin überzeugt, dass wir

dieses Berufsfeld stärken müssen. Mit nur etwa 100 Lernenden im kaufmännischen

Bereich werden wir nur schwerlich zur Transformation

des Garagisten zum Mobilitätspartner beitragen können», hob er den

Mahnfinger. «Ich fordere Sie auf, dass Sie in Ihren Betrieben Kaufleute

ausbilden, damit diese in unserer Branche heimisch sind und nicht von

anderen Branchen rekrutiert werden müssen.»

Der Zeitpunkt, um beste Werbung für die Karrieresprungbretter

Auf allen Kanälen unterwegs Weiterleiten erwünscht

«Das Fachmagazin AUTOINSIDE soll nicht

im Büro des Garagenverantwortlichen liegen

bleiben, sondern an die Mitarbeitenden weitergegeben werden»,

sagte BBK-Präsident Charles-Albert Hediger. Er rief dazu auf, dass die

Sektionen und Garagenmitarbeiter regelmässig die Informationen auf

dem AGVS-Newsdesk konsultieren, «um aus der Fülle von Informationen,

die für den AGVS aufbereitet werden, zu schöpfen, sich weiterzubilden

und überraschen zu lassen». Dies sei wichtig, um direkt an Lernende,

Eltern, lehrstellensuchende Schülerinnen und Schüler, aber auch an

Berufsbildner zu gelangen. Diese Möglichkeiten stehen mit

autoberufe.ch zur Verfügung:

• Newsletter: autoberufe.ch/de/node/23619

• Instagram: instagram.com/autoberufe.ch/

• Facebook: facebook.com/autoberufe.ch/

• Blog: autoberufe.ch/de/Blog

• Snapchat: snapchat.com/add/autoberufe

• YouTube: youtube.com/channel/UCGYkudxr15jGcXqSBTdrBWg

Alle Möglichkeiten, um auf dem Laufenden zu bleiben, sämtliche

Hilfestellungen, Downloads, Eignungstests und die Übersicht der

AGVS-Business-Academy-Angebote sind auf autoberufe.ch zu finden.

Französisch und Deutsch spricht, trat 2018 aus der Kommission Detailhandel

aus. Er konnte noch nicht ersetzt werden. Freiwillige vor!

• Fahrzeugrestauratoren: Erstmals bestritten vom 28. Januar bis 1. Februar fünf

von total 13 Kandidaten die Berufsprüfung für Fahrzeugrestauratoren mit der

Fachrichtung «Carrosseriespenglerei». Voraussichtlich startet 2020 erstmals

ein französischsprachiger Lehrgang für die Fachrichtung «Automobiltechnik».

• Expertenkurse: Für die Prüfungen der Automobil-Assistenten im Jahr

2020 finden dieses Jahr branchenspezifische Expertenkurse statt, die die

Experten bemächtigen, bei allen Grundbildungen eingesetzt zu werden. Der

Chefexpertenkurs findet im August statt, die Expertenkurse im September

dreimal in Bern, zweimal in Horw, zwei- bis dreimal in St. Gallen und im

Februar 2020 dreimal auf Französisch in Bern.

• AGVS Business Academy: Neu wird das «Google Basics Training» (siehe

aktuelle Ausgabe) auf Deutsch und die «Formation vidéo dans la vente automobile»

auf Französisch angeboten. Das Didaktikmodul 3 «Junge Erwachsene

führen und Krisen überwinden» (Deutsch) und das Didaktikmodul 2 «Lernende

selektieren» (Französisch) sind in Erarbeitung. Die Grund- und Fortsetzungskurse

rund um die Mehrwertsteuer werden neu von der Figas durchgeführt.

Die Kurse werden vermehrt regional durchgeführt.

• Lehrabgänger-Umfrage: Der Link zur diesjährigen Umfrage, die bis Ende Juni

läuft, wurde Ende Januar via SVBA an die Berufsfachschullehrer gesandt.

Potenzial, so Manuela Jost, hätten die Rückmeldungen in der Romandie. Die

Auswertung der Umfrage 2018 findet sich im AUTOINSIDE 2/19 auf Seite 62.

AUTOINSIDE | März 2019 93


BILDUNG

Bilanz Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität (B&Q)

• Lehrverträge für Sommer 2018: Arnold Schöpfer vermeldete, dass derzeit

2500 neue Lehrverträge in technischen Berufen gemeldet sind, davon 700

für die Grundbildung zum Automobil-Mechatroniker. Diese Zahl befindet

sich etwa auf dem Vorjahresstand.

• Praktische QV nach revidierter Prüfungsordnung: «Im Sommer 2020

finden die ersten Qualifikationsverfahren der Automobil-Assistenten

nach neuer Verordnung statt. «Wir müssen uns für die Vorbereitung der

Prüfungen sputen, sind aber auf Kurs», erklärte Arnold Schöpfer den

BBK-Teilnehmenden. Die Automobil-Mechatroniker werden 15 Posten

à 50 Minuten zu 20 Punkten mit einer Prüfungszeit von 12,5 Stunden absolvieren.

Bei den Automobil-Fachleuten sind es elf Posten à 50 Minunten

zu 20 Punkten. Dafür haben sie neun Stunden und zehn Minuten Zeit.

Die Automobil-Assistenten bewältigen schliesslich sieben Posten zu

50 Minuten und 20 Punkten innert fünf Stunden und 50 Minuten.

• Schriftliche QV nach revidierter Prüfungsordnung: «Bei den schriftlichen

Prüfungen werden die Automobil-Mechatroniker vier Dossiers mit zugeteilten

Handlungskompetenzen à 195 Minuten zu lösen haben, die Automobil-Fachleute

drei à 135 Minuten und die Automobil-Assistenten zwei à

90 Minuten», erklärte Arnold Schöpfer den Ablauf. Anhand der Ausbildungszeit

wurde definiert, wie viele Punkte pro Handlungskompetenz verteilt

werden können. Alle Handlungskompetenzen werden gleich gewichtet.

• Mündliche QV nach revidierter Prüfungsordnung: Für die Automobil-

Assistenten werden im Sommer 2019 die Fachgespräche, die mündlichen

Prüfungen, zur Verfügung stehen. An der letztjährigen BBK-Sitzung

wurde die Anzahl der zu prüfenden Arbeitssituationen beschlossen. Dabei

werden zwei Arbeitssituationen mit 30 möglichen Punkten in 30 Minuten

geprüft. Für die Automobil-Fachleute werden die Fachgespräche für den

Herbst 2019 erarbeitet. Sie werden innert 45 Minuten (total 45 Punkte)

drei Arbeitssituationen besprechen müssen. Im Frühjahr 2020 werden

die Fachgespräche für die Automobil-Mechatroniker erarbeitet. Sie

werden ebenfalls eine mündliche Prüfung über drei Arbeitssituationen (45

Minuten und Punkte) ablegen. Die Kandidaten können vor der Prüfung ein

Thema (Arbeitssituation) auswählen und den Experten bekannt geben.

Alle Kandidaten erhalten die ganze Arbeitssituation, die allen online zur

Vorbereitung zur Verfügung gestellt werden. Diese Prüfungen wurden

von vier Arbeitsgruppen vorbereitet. «Wir sind froh darüber, dass eine

zehnköpfige Gruppe aus der Romandie mitwirkte und das Dossier ‹Motor›

erarbeitet hat», berichtete Arnold Schöpfer über die Vorarbeit.

• Elektronische Lehrmittel für die Berufsfachschule: In Zusammenarbeit

mit der Schweizerischen Vereinigung der Berufsschullehrer für

Automobiltechnik (SVBA) lancierte der AGVS 2018 die elektronischen

Lehrmittel für die Berufsfachschule. SVBA-Präsident Rolf Künzle zieht

ein positives Fazit über die Einführung: «Bei den Automobil-Fachleuten

ist je ein Lehrmittel für Nutzfahrzeugler und die Fachrichtung PW im

Einsatz, ebenfalls bei den Automobil-Mechatronikern. Die Automobil-

Assistenten verfügen über ein elektronisches Lehrmittel.» Die Lehrmittel

werden lediglich in zwei welschen Schulstandorten noch nicht

genutzt. «Dies gründet darauf, dass es bei den Übersetzungen leichte

Verspätungen gab», so Künzle, der den Roll-out im Tessin ebenfalls in

Kürze in Aussicht stellte. Erfolgreich sei auch die Kooperation mit dem

Berner Lehrmittel-Softeware-Hersteller Beook, der auf Rückmeldungen

des SVBA eingegangen sei und sämtliche Anpassungen getätigt habe. Die

Lehrmittelinhalte der höheren Grundbildungslehrjahre werden laufend auf

Erfahrungswerten erarbeitet, was sich als richtig und gut erwiesen habe.

• Elektronische Lehrmittel für die überbetrieblichen Kurse (üK):

Die elektronischen Lehrmittel für die üK wurden mit dem Verband

Schweizerischer Werkstattlehrer (VSW) erarbeitet und sind seit Sommer

2018 in der Deutschschweiz im Einsatz. VSW-Präsident Richard Kägi

räumte ein, dass es einzig bei der Fachrichtung Nutzfahrzeuge einige

Probleme gegeben habe, die dank der Berner ÜK-Zentren und der Larag gut

in den Griff bekommen werden konnten. Stösst das Lehrpersonal auf Fehler,

bietet sich bei inhaltlichen Problemen die Möglichkeit, sich direkt an den

Beook-Support zu wenden. Ausserdem gibt es auf der VSB-Website ein

direktes Log-in für die Meldung von Fehlern und für Ergänzungen, die direkt

an die Autorengruppe weitergeleitet werden. Das Praxishandbuch diene als

Ergänzung und sei unabhängig der Einrichtung der üK-Zentren anwendbar.

Arnold Schöpfer stellte in Aussicht, dass dieses Lehrmittel in der Romandie

voraussichtlich ab Sommer 2019 verwendet werden könne.

• Umsetzung der Schulungen für Berufsbildner: Beat Künzi, Präsident K-B&Q

AGVS, erinnerte daran, das es zur Ausbildung von Automobil-Mechatronikern

einer fachtechnischen Weiterbildung bedürfe. «Verschont» werden Garagenmitarbeiter

mit tertiärem Abschluss. Die aktuellen Inhalte der fachtechnischen

Ausbildung werden im Anhang des Bildungsplans aufgeführt. Inhalte der

aktuellen AD-/AWK-Ausbildung sind: Z1 «Fahrzeug-Elektrik-Elektronik»

(120 Stunden) oder Z2 «Komfort- und Sicherheitselektronik» (60 Stunden)

und Z3 «Fahrerassistenz- und Infotainmentsystem» (60 Stunden). Für die

Ausbildung Z1 wird an der Schweizerischen Technischen Fachschule in

Winterthur zwischen Mai und Ende Juli 2019 ein Intensivkurs angeboten.

Bilanz Qualitätssicherungs-Kommission Automobildiagnostiker (AD) und Automobil-Werkstattkoordinator (AWK)

• Fachausweise Automobil-Diagnostiker: Am 25. Januar konnten 194

erfolgreiche Absolventen unter ihnen drei Diplomandinnen ihre

Fachausweise als Automobildiagnostiker FA entgegennehmen, was einer

konstanten Zahl entspricht. Der Fachrichtung «Nutzfahrzeuge» widmeten

sich 28 erfolgreiche Kandidaten. 29 Absolventen legten die Prüfungen

auf Französisch ab, fünf auf Italienisch. Die Erfolgsquote von 81,3 Prozent

stimmt für die Zukunft des Lehrgangs positiv.

• Arbeiten rund um die AD-Ausbildung: 2018, so vermeldete Werner Bieli,

wurden die Systemkataloge Z1 bis Z4 überarbeitet. Die ersten Prüfungen

nach überarbeiteter Ausbildung finden ab 2020 statt. Ausserdem konnten

neue Experten rekrutiert und eingeführt werden. Aber es gelte, aufmerksam

zu bleiben, das Thema «Expertensuche» sei ein «Dauerbrenner». Die Qualitätssicherung

befinde sich auf einem erfreulichen Stand.

• Fachausweise Automobil-Werkstattkoordinatoren: Neun deutschsprachige,

zwei französisch- und zwei italienischsprachige Absolventen

konnten im vergangenen Ausbildungsjahr ihre Fachausweise abholen.

69,1 Prozent der Absolventen waren erfolgreich.

• Arbeiten rund um die AWK-Ausbildung: 2018 wurden vermehrt Schulen aufgesucht,

um den Lehrgang zu bewerben. Diese Bemühungen wurden durch

Kurse in den Regionen ergänzt. Die Tätigkeiten der Experten in Sachen

Projektarbeiten und Rollenspiele konnten harmonisiert werden. Generell

gelte, dass die Zusammenarbeit intern wie auch extern mit den Importeuren

erfreulich sei. Der Wirkungsgrad mit der breiten Abstützung über alle

Kantone und Gebiete sei ebenfalls positiv.

• Ziele im Jahr 2019: Die Qualitätssicherung-Kommission hat sich heuer

auf die Fahne geschrieben, das Qualitätslevel zu halten, Marketing zu

betreiben, Kurse anzubieten und die Kontakte zu den Importeuren

zu pflegen. «Zusammengefasst: Wir wollen weiterhin Vertrauen in die

Arbeit der Qualitätssicherung in der Ausbildung zu schaffen», so Bieli. Bei

den AD wie auch bei den AWK gelte es, die Qualität der Prüfungen zu halten.

Bei den AD werden im Jahr 2019 zudem die Systemkataloge P1, P2, P3 und

die Kataloge N1, N2 und N3 überarbeitet. Der Überarbeitungsplan für die

Prüfungsverordnung 2022 wird im Jahr 2019 in Angriff genommen.

94 März 2019 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Bilanz Kaufmännische Grundbildung

• Lehrabschlüsse: 2018 waren es 85

Lernende «mit Resultaten im üblichen

Rahmen», wie Kommissionspräsident

Hans Pfister betonte.

Ausserdem machte er auf einen

Missstand aufmerksam: Darauf,

dass die betrieblichen Bewertungen

nach wie vor zu hoch sind und es die

Betriebe nicht verstanden haben,

dass diese Art des Gefälligkeitsbonus´

niemandem etwas bringt.»

Gesamthaft befinden sich derzeit

total fast 300 Jugendliche in dieser

Grundbildung.

• Reformprojekt «Kaufleute 2020»: Ende Januar lag das Branchenprofil inklusive

der Schlüsselkompetenzen vor, womit Phase 1 von 4 abgeschlossen

wurde. «Es ist herausfordernd wegen der vielen tangierten Interessensgruppen,

aber auch sehr interessant», so Pfister zu den Arbeiten. Die

Reform wird von Brigitte Hostettler begleitet. Nächste Schritte sind die

Verabschiedung des Tätigkeitsprofils und des Branchenprofils, bevor

zwischen Februar und Mai die Entwicklung und Verabschiedung des Qualifikationsprofils

vonstatten gehen soll.

• Ausbildungsplaner «time2learn»: Die Version 10 wird im Juli 2019 erfolgen.

• Informationsveranstaltungen für Betriebe, die Kaufleute ausbilden:

Berufsbildner-Kurs (BiVo 2012), Handhabung des Ausbildungsplaners

«time2learn», Bewertung und Benotung der betrieblichen Ausbildung sowie

ein regionaler Erfahrungsaustausch unter den Berufsbildnern (Einladungen

durch üK-Zentren folgen).

Bilanz Grundbildung Detailhandel

• Qualifikationsverfahren: Im Frühling 2019 werden die Detailhandels-

Assistenten bereits nach neuen üK-Leistungszielen geprüft, 2020

folgen auch die Detailshandelsfachleute.

• «Verkauf 2022+»: Am 23. Oktober 2018 führte die Kommission mit allen

Verantwortlichen aus den Bildungsbereichen in der Mobilcity eine

ERFA-Tagung mit der Frage durch, wie die Ausrichtung des Berufs in

Zukunft aussehen könnte.

• Quo vadis? Eine breit abgestützte Fachgruppe aus dem Autogewerbe

soll Antworten auf die vielen offenen und aufkommenden Fragen

über Fachrichtungen, Lehrkörper, Qualifikationsverfahren und Auswirkungen

auf Weiterbildungen finden, um die Interessen des

Autogewerbes zur Gestaltung

der Grundbildung

Detailhandel möglichst

frühzeitig und stark vertreten

zu können.

Bilanz Qualitätssicherungs-Kommission Kundendienstberater

• Fachausweise 2018: «Konstant, aber bescheiden» so wurde die Tatsache

umschrieben, dass letztes Jahr 17 Absolventen ihre Diplome entgegennehmen

konnten. 2016 waren es deren 40 mit einer Durchfallquote von

7,5 Prozent. Fazit: Bei der in Angriff genommenen Revision bedürfe es einer

Harmonisierung mit den Importeuren.

• Fachausweise 2019: Vom 12. bis 16. August werden 18 Kandidaten aus

Winterthur und zehn Kandidaten aus der Romandie zur Abschlussprüfung

erwartet.

• Revisionsarbeiten 2018: Bei der Revision der bestehenden Prüfungsordnung

Kundendienstberater mit eidg. Fachausweis konnte im letzten

Jahr die Grobplanung, Budgetierung sowie die Offerteinholung für die begleitende

Firma getätigt werden. Ausserdem gab das Staatssekretariat für

Bildung, Forschung und Innovation SBFI den Startschuss zur Revision.

• Revisionsarbeiten 2019: Bis Mitte 2020 sollen die revidierte Prüfungsordnung

und Wegleitung stehen. Dafür wird in diesem Jahr die Auswahl

der begleitenden Firma getroffen und eine Analyse der Berufstätigkeit vorgenommen.

Das Erstellen des Qualifikationsprofils rundet die Kommissionstätigkeiten

im Jahr 2019 ab.

• Namensgebung: Thomas Jäggi lancierte anlässlich der BBK-Sitzung die

Diskussion um einen Arbeitstitel des «neuen» Kundendienstberaters.

Hintergrund dafür ist die Überlegung, ob dem wichtigen Berufsprofil als

Drehscheibe zwischen Kundenbedürfnissen und Garagentätigkeiten im

Aftersales-Bereich in der Namensgebung zu wenig Rechnung getragen

werde. BBK-Präsident Charles-Albert Hediger bat die Anwesenden, sich

Gedanken darüber zu machen.

Bilanz Kommission Höhere Fachprüfung

• Handlungsbedarf: «Es bleiben viel zu viele Absolventen einer höheren

Fachprüfung in ihrer angestammten Position hängen», gab Peter

Baschnagel zu bedenken. Diese müssen motiviert werden, sich für

«höhere Aufgaben zum Wohle der funktionierenden Garagen von heute

zu bewerben».

• Absolventen 2018: Die Zahlen zeigen, dass die Höhere Fachprüfung im

Autogewerbe wieder im Aufwind ist. 56 Kandidaten stellten sich im

abgelaufenen Jahr den Prüfungen. Zum Vergleich: 2016 waren es 78 und

2017 54 Kandidaten. «Die Prüfungen sind anspruchsvoll, müssen dies

aber auch sein», betonte Baschnagel.

• Absolventen 2019: Die höhere Fachprüfung für diplomierte Betriebswirte

im Automobilgewebe stehen den 25 deutschsprachigen Kandidaten vom

6. bis 9. September 2019 bevor.

Bilanz Qualitätssicherungs-Kommission Automobil-

Verkaufsberater

• Absolventen 2018: Der Rückblick auf die Berufsprüfung der Automobil-

Verkaufsberater des Jahres 2018: 19 Kandidaten traten an, 16 Prozent

schafften die Hürde nicht. Im Jahr 2017 waren 20 erfolgreich (Durchfallquote:

fünf Prozent).

• Absolventen 2019: Die Berufsprüfung für die 38 Kandidatinnen

und Kandidaten aus dem deutschsprachigen Raum für den eidgenössischen

Fachausweis zu Automobil-Verkaufsberatern fand vom

14. bis 18. Januar 2019 statt. Die Durchfallquote betrug 16 Prozent.

Die nächste BBK-Sitzung:

Mittwoch, 22. Januar 2020

AUTOINSIDE | März 2019 95


BILDUNG

Fachausweisübergabe

«Die Crème de la crème der Branche»

194 neue Automobildiagnostiker und Automobil-Werkstattkoordinatoren beleben das Schweizer Autogewerbe und seine

Zukunft. Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen erhielten im schmucken Rahmen ihre Fachausweise. Sascha Rhyner

«Ich bin stolz wie Anton auf euch!», sagte

Moderatorin Nina Havel den Absolventinnen

und Absolventen in der Eventhalle der Emil

Frey Classic AG in Safenwil. «In unserer

Sendung ‹Ninja Warrior Switzerland› schaffte

es der 30-jährige Automobildiagnostiker

Raphael bis in den Final.»

«Sie müssen die Zukunft als

Chance sehen»

Nun werden in der TV-Show mehr die

«Muckis» (Havel) gebraucht; den Fachausweis

verdienten sich die 194 neuen Automobildiagnostiker

und Automobil-Werkstattkoordinatoren

wegen ihres Köpfchens. Und

viel Fleiss, wie sich auch in den kurzen Gesprächen

während der feierlichen Übergabe

der Fachausweise zeigte. In seiner kurzen

Ansprache wies Werner Bieli, Präsident

der Qualitätssicherungskommission, darauf

hin, dass das Auto wegen der verschiedenen

Antriebstechnologien an Vielseitigkeit

gewinnen werde. Ressourcen und Nachfrage

werden entscheiden, welche Antriebsart sich

längerfristig durchsetzen werde. «Welche

Konsequenzen bringt das für Sie?», fragte

Bieli rhetorisch.

«Sie müssen die Zukunft als Chance

sehen! Die Ausbildung muss breitgefächert

sein und es werden mehr Allrounder gebraucht.»

Dank der erfolgreich absolvierten

Weiterbildung seien sie Allrounder mit der

Fähigkeit zu improvisieren. Damit hätten

sie erwiesenermassen europaweit eine hohe

Fachkompetenz, so Bieli weiter: «Sie sind

einfach gut!» Er gab den Absolventinnen

und Absolventen vier Punkte auf den Weg:

«Seien Sie ein Vorbild. Haben Sie Geduld.

Bleiben Sie hart und hartnäckig. Und haben

Sie Humor seien Sie ein Mensch und kein

Roboter.» Nach zwei intensiven Jahren mit

Entbehrungen sollen sie nun aber nicht vergessen,

auch das Leben zu geniessen. «Die

Zukunft wartet darauf, gelebt zu werden.»

Mit der gewohnten Mischung aus Seriosität

und Augenzwinkern wandte sich Charles-

Albert Hediger an die Absolventen: «Ich

habe drei Wünsche an Sie: Stellen Sie sich

den Herausforderungen der Zukunft. Bleiben

Sie in der Branche. Und arbeiten Sie mit

Enthusiasmus die Welt des Automobils ist

eine Welt der Leidenschaft.»

Er wies auf die schönen Oldtimer hin, inmitten

derer der Apéro stattgefunden hatte.

«Die Zukunft mit autonom fahrenden Autos

wird anders aussehen», so der Walliser

Garagist, der im AGVS-Zentralvorstand für

96 März 2019 | AUTOINSIDE


BILDUNG

den Bereich Bildung zuständig ist. Er hoffe,

dies sei nur die erste Etappe im Berufsleben

gewesen und fügte mit einem Lachen an:

«Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und bleiben

Sie in der Branche!»

Olivier Maeder, Bereichsleiter Bildung

in der AGVS-Geschäftsleitung, richtete den

Blick nach vorne: «Jetzt gilt es, das Gelernte

in der Praxis umzusetzen. Wenn Sie das

erfolgreich machen, haben Sie ausgezeichnete

Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln

und Karriere im Autogewerbe zu machen.»

Die neuen Technologien würden den Alltag

in der Garage, in der Werkstatt und im Aftersales

beeinflussen. «Man hat nie ausgelernt»,

gab Maeder den Absolventen mit auf den Weg.

Martin Enzler aus Grub SG

mit Bestnote

Vorerst, so wurde aber auch klar, ist den

Absolventen (noch) nicht nach einer weiteren

Ausbildung. «Endlich fertig!», so der Tenor

der 117 anwesenden Absolventinnen und

Absolventen aus der Romandie, der Deutschschweiz

und dem Tessin. Adrien Piquerez

erinnerte sich: «Ich war ein halbes Jahr auf

Reisen und wollte mit einer Weiterbildung

wieder Fuss fassen. Ich liebe Autos», so der

notenbeste Automobildiagnostiker aus der

Romandie. Fabian Soliva teilte diese Ehre

mit Vitus Schärer bei den Deutschweizer Absolventen:

«Fleiss und immer dran bleiben»,

so sein Erfolgsrezept.

Thomas Diller schaffte die anspruchsvollen

Prüfungen als bester Werkstattkoordinator.

Die beste Note aller Absolventen

Wertvolle Unterstützung der ESA

Matthias Krummen (rechts), Leiter Management

Services und Kommunikation bei der ESA, überbrachte

den 194 Absolventinnen und Absolventen

in Safenwil die Grussworte der ESA. «Wir dürfen

hier den Pioniergeist der Familie Frey bewundern.

Auch Sie schreiben hier Geschichte», gratulierte

Krummen im Namen der

ESA-Geschäftsleitung.«Die

Entwicklung der Fahrzeugtechnologie

geschieht

rasant; Sie müssen Ihr

Wissen ständig erweitern.»

Krummen brachte indes

nicht nur lobende Worte,

sondern überreichte

Olivier Maeder (links),

Mitglied der AGVS-

Geschäftsleitung, auch

einen Check in der Höhe

von 20‘000 Franken. «Das

ist gut investiertes Geld»,

hatte Martin Enzler, Automobildiagnostiker

Fachrichtung Nutzfahrzeuge, mit 5,6. Nina

Havel brachte es auf den Punkt: «Sie sind

die Crème de la crème der Branche.» Es war

gleichsam die ideale Überleitung zum gemütlichen

Teil mit Speis und Trank inklusive

feinem Dessert. <

sind Krummen und die ESA überzeugt. Die ESA ist

als Genossenschaft statutarisch verpflichtet,

die Berufsbildung im Autogewerbe zu unterstützen.

«Wir sind sicher, dass das Geld am richtigen Ort

eingesetzt ist», so Krummen.

AUTOINSIDE | März 2019 97


BILDUNG

Die erfolgreichen Absolventen

Automobildiagnostiker leichte Motorfahrzeuge

(nach Reglement 19.01.2005)

Nathanael Imboden Eisten VS

Aaron Meier Islikon TG

Mike Thürner Oberdorf SO

Marco von Wartburg Glarus GL

Automobildiagnostiker Nutzfahrzeuge

(nach Reglement 19.01.2005)

Franz Krebs Bennwil BL

Berufsprüfung für Automobildiagnostiker,

Fachrichtung Personenwagen (PO 20.11.2014)

Nana Owusu Addai Stäfa

Nicolas Annen Oftringen AG

Christian Aregger Willisau LU

Lukas Aregger Schötz

Robin Arnold Hagendorn ZG

Kevin Ballaman Le Crêt FR

Nichi Bartucca Muri AG

Michael Baticle Lupfig

Jonas Bernet Beinwil AG

Damien Bétend Genève GE

Almir Bilibani Uster

Roman Blaser Eglisau ZH

Cédric Bourquin Colombier NE

Julien Boutin Givrins VD

Joël Bregy Cham ZG

Sandro Brülhart Spiegel b. Bern BE

Micael Brunetti Bussigny-Lausanne

Raffaele Büttler Wolfwil SO

Nico Camenisch Celerina GR

Filipe Carneiro Yverdon-les-Bains

Fabio Carvalho Wil

Alfonso Da Costa Wallisellen

Franco D›Alto Tuggen

Mauro De Sanctis Cuasso al Monte I

Stefano De Sousa Dongio TI

Jannick Dutt Kirchleerau AG

Nicola Faraldo Wangen ZH

Robin Felber Ruswil LU

Paulo Constantino Ferreira Santos Genève GE

Pascal Flükiger Witterswil SO

Valentin Fragnière Courtepin FR

Markus Frischknecht Heiden AR

Roland Frischknecht Andwil SG

Fabian Fritschi Dietlikon

Sandro Fusco Schaan FL

Simon Gabathuler Weite

Valentin Gabriel Bossonnens FR

Reto Galliker Schlierbach LU

Yannic Gauch Alterswil FR

Sven Gehrig Bad Ragaz SG

Stefan Gerber Lützelflüh-Goldbach

Cédric Gomes Genève GE

Stefano Grillo Caslano TI

Rolf Grimmer Zwillikon ZH

Patrick Gruberski Brittnau AG

Matthieu Guilloud Champagne VD

Sven Hanselmann Bonstetten ZH

Constantin Heger Châtel-St-Denis FR

Dominik Heinzmann Naters VS

Lukas Herrmann Neuheim

Manuel Hofer Thun BE

Sven Hofer Grasswil BE

Pierre Houriet St-Prex VD

Michael Isler Fislisbach AG

Marco Iten Glattfelden

David Jaunin Cheseaux-sur-Lausanne

Julien Jeanmonod Cuarny VD

Pirmin Jordi Grosswangen LU

Philipp Jutz Wil ZH

Xhafer Kamberi Rümlang

Hans Käser Wildegg

Christoph Kast Staad SG

Raphael Kaufmann Kerzers

Patrick Keller Sullens

David Klaus Unterkulm AG

Martin Kneubühler Oschwand BE

Bernhard Krebs Toffen BE

Pascal Kunath Dübendorf

Christopher Küng Gebenstorf AG

Lukas Lang Rothenburg LU

Yannick Lehmann Dietikon ZH

Simon Leuenberger Wolfwil SO

Lukas Maier Wittenbach

Sandro Manser Basel BS

Fabrizio Martella Gordola TI

Michael Marty Einsiedeln SZ

Daniele Mascioni Magliaso TU

Stefan Meier Egliswil AG

Benjamin Meister Aedermannsdorf SO

Didier Meizoz Levron VS

Pascal Metzger Therwil

Alessandro Minosa Zürich ZH

Carlos Moreira Pinto Yens VD

David Moreno Schaffhausen

Jonas Moser Hedingen ZH

Taner Muarem Murten FR

Marco Mühlegg Jona

Stefan Müller Schwyz

Sebastian Nadler Aadorf

98 März 2019 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Samuel Näpfer Zürich

Marco Negreira Menznau LU

Tania Neves Villars-sur-Glâne FR

Jakup Nevzadi Walenstadt

Elvedin Omerovic Bühler

Alessio Palermo Tagelswangen ZH

Simon Pally Chur GR

Albert Palokaj Baar

Tomislav Patljak Wattenwil BE

Paride Pelliccione Bussigny-Lausanne

Sandro Perucchi Saland

Tomislav Petrov Buchs SG

Yannik Pfenniger Sachseln

Andrea Pini St. Moritz

Adrien Piquerez Moutier BE

Giuseppe Polimeno Zürich

Eddy Raboud Vionnaz VS

Severin Reisinger Zürich

Eduardo Rafael Rés de Sousa Chêne-Bourg GE

Flavio Rohrer Alchenflüh

Mathieu Rossé Vicques JU

Julien Scala St-Prex VD

Vitus Schärer Linthal GL

Michael Schlegel Grabs SG

Xavier Schmutz Nyon VD

Julien Schneiter Bonfol JU

Kim Schniepp Zürich

Dominic Schütz Galmiz FR

Christof Schwendener Fläsch GR

Cristina Seeberger Celerina GR

Sedric Segginger Arbon TG

Benjamin Sidler Wolhusen LU

Fabian Soliva Bonstetten ZH

Lino Spengler St. Gallen

Moritz Spychiger Pfaffnau

Thomas Stadler Flüelen

Daniel Stalder Gasel BE

Martin Stammbach Wila ZH

Alexander Steer Ramsen SH

Thomas Steiner Mauren TG

Alex Stocklin Ricken SG

Srdjan Stojanovic Oron-la-ville

Thomas Strahm Oberburg BE

Simon Stutz Kreuzlingen TG

Thomas Suda Dielsdorf

Reto Thierstein Riggisberg BE

Manuel Ulmer Weinfelden

Metin Umur Nussbaumen AG

Gian-Marco Vincenz Domat/Ems GR

Patrick Vogel Root LU

Claudio Weibel Aarberg

Eveline Wermelinger Hasle LU

Raoul Wettmer Rehetobel AR

Denis Wolf Hünibach BE

Nicola Jonas Wüthrich Walkringen BE

Benny Wyder Forch

Etrur Zekaj Nesslau SG

Mathias Zemp Entlebuch LU

Burhan Zeqiri Mammern TG

Timo Zwahlen Toffen BE

Berufsprüfung für Automobildiagnostiker,

Fachrichtung Nutzfahrzeuge (PO 20.11.2014)

Alain Bonani Naters VS

Dominic Bracher Roggwil BE

Simon Brunner Brugg AG

Eddy Cavin Lausanne

Admirim Dullaj Würenlingen AG

Martin Enzler Grub SG

Marc Gräppi Orpund BE

Felix Grimm Siegershausen TG

Marco Gurtner Uttigen BE

Roman Heeb Stein AR

Adrian Hui Kirchberg SG

Yanick Kaltenrieder Domdidier FR

Marc Kammermann Bichelsee TG

Dominik Kleger Niederhelfenschwil

Stephan Kölliker Wolfwil SO

Mario Maino Rikon im Tösstal ZH

Nicolas Mayor Penthéréaz VD

Cédric Merz Schafisheim AG

Yves Perusset Elfingen AG

Mino Ritter Lanzenneunforn TG

Beat Rüedi Root LU

Dominik Sauter Balterswil TG

Dominic Schenker Däniken SO

Roger Schuhmacher Nassenwil ZH

Marc Stutz Zürich

Max Wälli Kappel am Albis ZH

Dennis Wild Affoltern am Albis

Berufsprüfung für Automobil-Werkstattkoordinatoren

Thomas Dillier Küssnacht am Rigi

Pierre Emery Lens VS

Arturo David Fernandez Renens VD

Abgar Haddad Sargans SG

Michel Lopes Berneck SG

Raphael Meister Dornach SO

Sandro Schärer Aarau AG

Stefan Schmid Hünibach BE

Matteo Vizzardi Ligornetto TI

Rolf Waldmeier Bäch SZ

Manuel Wenger Höfen b. Thun BE

Marzio Wolfisberg Airolo TI

Simon Zwahlen Muttenz BL

AUTOINSIDE | März 2019 99


BILDUNG

Zweite Berufsprüfung der Fahrzeugrestauratoren und -restauratorinnen

Premiere für die Fachrichtung

«Carrosseriespenglerei»

An der zweiten Auflage der Berufsprüfung der Fahrzeugrestauratoren, die von der Interessengemeinschaft der Fahrzeugrestauratoren

(IgF) durchgeführt wurde, nahmen erstmals fünf Kandidaten der Fachrichtung «Carrosseriespenglerei» teil.

Zusammen mit den Kandidaten der Fachrichtung Automobiltechnik absolvierten total 16 Personen die anspruchsvolle

Prüfung. Bruno Sinzig

Finish am komplettierten Prüfungsobjekt.

Nachdem im Vorjahr ausschliesslich Oldtimerspezialisten der Fachrichtung

«Automobiltechnik» die Berufsprüfung zum Fahrzeugrestaurator

oder der Fahrzeugrestauratorin mit eidgenössischem Fachausweis

absolviert hatten, stellten sich nach der berufsbegleitenden Ausbildung

an der zweiten Berufsprüfung eine Dame und vier Herren in der Fachrichtung

«Carrosseriespenglerei» (CSP) den Experten.

Im Hinblick darauf, dass der eidgenössische Fachausweis der beiden

Fachrichtungen den gleichen Stellenwert hat, sind auch einzelne Prüfungsteile

identisch. Die Prüfung gliedert sich in vier Arbeitsgebiete.

Für die Fachrichtung «Automobiltechnik» (ATE) sind dies:

• 1. Restaurierungsarbeit ausführen: Die Ausgangslage bilden

alltägliche Wartungs-, Reparatur- oder Restaurierungssituationen.

Unter anderem sind historische Autoelektrikanlagen zu prüfen und

zu reparieren. Eingeschlossen sind die dazugehörenden Wartungs-,

Diagnose- und Reparaturarbeiten an traditionellen Fahrzeugkomponenten

sowie das Nach- und Umrüsten historischer Fahrzeuge.

Neben der Ausführung der praktischen Arbeiten gehören die Kundenberatung

sowie die administrative Auftragsabwicklung dazu.

• 2. Restaurierungsprojekt dokumentieren und erörtern (auch für

die CSP): Die Kandidatinnen und Kandidaten bestimmen ein Restaurierungsprojekt,

das sie dokumentieren möchten. Vier Monate

vor der Prüfung legen sie der Prüfungskommission eine Projektskizze

über das gewählte Restaurierungs- oder Reparaturprojekt

vor. Nach dem Zulassungsentscheid kann das Dossier erarbeitet

werden. Die Abwicklung des Restaurationsprojekts muss mindestens

einen Monat vor der Präsentation eingereicht werden. Anlässlich

der Berufsprüfung erfolgt die Präsentation des Vorhabens mit

nachfolgender Erörterung in einem Fachgespräch.

• 3. Werkstattauftrag umsetzen: Die Inhalte entsprechen an-

100 März 2019 | AUTOINSIDE


nähernd dem ersten Prüfungsteil. Es sind jedoch kleinere

Restaurierungsarbeiten, die nach den Vorgaben eines Werkstattauftrags

ausgeführt werden müssen. Im Anschluss erfolgt

ein Fachgespräch, in dem die Vorgehensweise und die theoretischen

Zusammenhänge der Elemente zu begründen sind.

• 4. Restaurierungsbedarf analysieren (auch für die CSP): In

diesem Teil geht es darum, den Restaurierungs-, Änderungsoder

Reparaturbedarf zu analysieren und das weitere Vorgehen

aufzuzeigen. Nach der selbstständigen Vertiefung mit der

Situation wird ein Fachgespräch darüber geführt. Dabei wird

geprüft, wie gut die Kenntnisse, Haltungen und Werte auf eine

konkrete Situation übertragen werden können.

Die Prüfungsteile 2 und 4 sind Inhalt der Prüfung für der Fachrichtung

«Carrosseriespenglerei». Unterschiedlich sind jedoch

die zwei übrigen Prüfungsteile:

• 1. Restaurierungsarbeit ausführen für die CSP: Die Kandidaten

haben innert fast zwölf Stunden die Aufgabe, Carrosseriebau-Hilfsmittel

sowie Carrosserieteile herzustellen und zu

formen. Dazu gehört das Vorbereiten, Einpassen und Montieren

der Carrosserieteile. Analog der Fachrichtung «Automobiltechnik»

ist neben der Ausführung der praktischen Arbeiten auch

die Kundenberatung sowie die administrative Auftragsabwicklung

Bestandteil der Prüfung. Alle bereits genannten Arbeiten

mussten an einer modifizierten Frontpartie eines Kleinwagens

ausgeführt werden. Verwendet wurden Neuteile, wodurch für

alle Kandidaten die gleichen Bedingungen galten.

• 3. Werkstattauftrag umsetzen für die CSP: Die Inhalte entsprechen

praktisch dem Prüfungsteil 1. Die Arbeiten, die nach

den Vorgaben eines Werkstattauftrags ausgeführt werden

müssen, sind jedoch weniger zeitaufwendig (3½ Stunden). Im

Anschluss erfolgt ein Fachgespräch, in dem die Vorgehensweise

und die theoretischen Zusammenhänge der Elemente zu

begründen sind.

Knackpunkte: Fallnoten und Berufspraxis

Eine hohe Hürde für das Bestehen der Prüfung ist die Bedingung,

dass in jedem Prüfungsteil eine genügende Note (> 4,0) erzielt

werden muss. Es kann somit vorkommen, dass trotz einer verhältnismässig

hohen (Durchschnitts-)Schlussnote die Prüfung nicht bestanden

ist, da in einem Prüfungsteil eine ungenügende Teilnote

erzielt wurde.

Das Prüfungsreglement schreibt bezüglich der Zulassung zur

Prüfung vor, dass nach dem Abschluss einer technischen Grundbildung

mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung davon

mindestens zwölf Monate mit Haupttätigkeiten in der Fahrzeug-

Restaurierungsbranche nachgewiesen werden müssen.

Die Prüfung hat erneut gezeigt, dass insbesondere für Kandidierende

der Fachrichtung «Automobiltechnik», die nicht über eine

Ausbildung im automobiltechnischen Bereich verfügen, die mangelnde

Berufspraxis ein Knackpunkt darstellt.

Dahingehend bestanden keine Schwierigkeiten im Fachbereich

«Carrosseriespenglerei», verfügten doch alle Prüfungsabsolventen

über einen Abschluss als Carrosseriespengler/-in EFZ. <

Nachgefragt

Zeit als grösste Hürde

Herr Buchwalder, wie haben Sie die

Berufsprüfung erlebt?

Bruno Buchwalder: Ich habe die

Prüfung als sehr anforderungsreich

empfunden, insbesondere den ersten

Tag. Um 6 Uhr konnten wir unsere

Werkzeuge und Gerätschaften anliefern,

bevor es ans Einrichten der

Prüfungsplätze ging. Nach einer Mittagspause

von einer Stunde waren

wir bis 17 Uhr an der Arbeit. Da keine

zusätzlichen Pausen vorgesehen

waren, ging es an die Substanz. Bezüglich

der Räumlichkeiten und Einrichtungen

hatten wir ideale Voraussetzungen.

Auch die Experten waren

sehr zuvorkommend.

Wie beurteilen Sie den

Schwierigkeitsgrad?

Der Schwierigkeitsgrad war in

Ordnung. Weil für eine fachmännische

Arbeit ein entsprechender

Zeitaufwand unumgänglich ist, war

es aber fast logisch, dass es zeitlich

etwas eng würde.

Wie beurteilen Sie die Ausbildungsgänge

bei den

verschiedenen Bildungspartnern?

Da es sich um den ersten Lehrgang

der Fachrichtung «Carrosseriespenglerei»

handelte, ist es verständlich,

dass Verbesserungspotenzial

vorhanden ist. In den Praktikkursen

waren die Instruktoren zwar fachlich

ausgewiesen, nicht unbedingt

optimal war aber teils die Wissensweitergabe.

Wir wurden jedoch angehört

und konnten bei den Verantwortlichen

Optimierungsvorschläge

deponieren. Ideal empfinde ich den

Umstand, dass wir einzelne Module

mit den Automobiltechnikern besuchen

konnten. <

Bruno Buchwalder,

gelernter Carrosseriespengler,

Calag,

Langenthal.

Südo AG

Tel 044 439 90 50

Fax 044 439 90 51

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AUTOINSIDE | März 2019

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BILDUNG

Suchmaschinen-Marketing

Auf Google gefunden werden

Der AGVS bietet in der Business Academy neu einen Google-Basics-Einsteigerkurs an. Dort lernen Garagisten, «Google

MyBusiness», «Google SEO» und «Google SEA» so einzusetzen, dass sie bei Suchanfragen gefunden werden. André Bissegger

«Die erste Adresse bei der Fahrzeugsuche

und bei Aftersales-Dienstleistungen

ist heute die Suchmaschine. Dabei nimmt

Google die absolut marktführende Position

ein», sagt Beat Jenny von Trepos, Kursleiter

des «Google-Basics-Trainings für den Autohandel».

Doch um bei Suchanfragen von potenziellen

Kunden an erster Stelle zu erscheinen oder zumindest

sichtbar zu sein, gilt es, einige Grundprinzipien

zu beachten. «Viele Autohäuser

geben noch immer viel Geld für klassische

Werbung aus. Gleichzeitig vernachlässigen sie

häufig die Möglichkeiten, die Google bietet, um

bei spezifischen Anfragen wirklich gefunden

zu werden.»

Hier setzt der eintägige AGVS-Ein steigerkurs

an, der erstmals am 18. Februar in

Bern stattfand. Die Teilnehmer mit dem

neuen Kurs einen Einblick in die wichtigsten

Werkzeuge und Massnahmen für eine verbesserte

Sichtbarkeit auf Google. Sie lernen

unter anderem wichtige Einfluss faktoren auf

das Google Ranking und deren Optimierung

kennen, können danach selbstständig eine

Google-Adwords- Textanzeige gestalten und

kennen die unterschiedlichen Wirkungsweisen

von Suchmaschinenoptimierung (SEO)

und «Google Ads» (SEA) und nutzen die

Werkzeuge für ihre Unternehmensziele.

Kosten- und themeneffizient arbeiten

Der Kurs ist interessant für alle Betriebe

egal ob Marken- oder freie Garagisten. Er

richtet sich an Geschäftsführer, Verkaufsleiter,

Marketingleiter und Verkaufsmitarbeiter.

«Wenn Sie wissen, wie Google

funktioniert, dann können Sie Ihr Angebot

so schärfen, dass Sie zielgerichtet gefunden

werden», sagt Beat Jenny.

Dies ist vor allem wichtig, da das

klassische Marketing also Offline-Massnahmen

zunehmend mit Online-Massnahmen

verschmelzen. «Gerade mit dem

Einsatz einer guten Google-Kampagne und

der Optimierung der Website kann extrem

kosten- und themeneffizient gearbeitet

werden», sagt der Kursleiter.

Jenny betont, wie gross die Chancen

einer guten Google-Kampagne sind: «Der

potenzielle Kunde hat ein Interesse und

sucht im Internet und vor allem auf Google

danach. Genau in diesem Moment sollten

wir präsent sein, denn er möchte jetzt etwas

wissen.»

Könne ihm die Garage Auskunft geben,

schaffe das Vertrauen.» Deshalb müsse alles

daran gesetzt werden, in diesem Augenblick

mit verschiedenen Themen sichtbar zu sein.

«Mit Google haben wir riesige Möglichkeiten,

unsere Präsenz zielgenau zu schärfen

und das 24 Stunden pro Tag.»

Derzeit sind drei Kurse geplant: am

13. Mai an der STF Winterthur, am 22. Juli in

der Mobilcity in Bern und am 2. September

im AGVS-Ausbildungszentrum Horw. Für

sämtliche Daten sind noch Plätze frei die

Teilnehmerzahl ist beschränkt. <

102 März 2019 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Fachausweisübergabe

Als Strassenhelfer im Ernstfall vor Ort

Der Stadtsaal Zofingen verwandelte sich am 24. Januar in einen Festsaal: Der Trägerverein Roadranger ernannte 27 neue

Strassenhelfer der Fachrichtungen «Pannen-» und «Unfallhilfe». Mit ihnen sind bereits 140 dieser Berufsleute auf den

Schweizer Strassen um Sicherheit besorgt und leisten im Ernstfall wichtige Hilfe. Markus Schwab (AGVS)

Bruno Leibundgut (links) und Daniel Eberhard flankieren die Absolventen der Fachrichtung «Pannenhilfe» aus der Deutschschweiz.

Urs Bucheli, Präsident des Trägervereins

der Stassenhelferinnen und Strassenhelfer

RoadRanger, konnte im Stadtsaal Zofingen

die 62 Absolventen, Vereinsfunktionäre,

Prüfungsexperten und Trainingsanbieter zur

fünften Fachausweisübergabe der Strassenhelfer/-in

mit eidgenössichem Fachausweis

begrüssen.

31 Kandidaten, darunter zehn französischund

acht italienischsprachige Absolventen,

stellten sich am 7. und 8. November 2018

in Dagmarsellen den Berufsprüfungen 14

in der Fachrichtung «Unfallhilfe», 17 in der

Fachrichtung «Pannenhilfe». So bezog sich

Urs Bucheli in seiner Eröffnungsrede bei der

Abschlussfeier auf die wichtige Funktion

und die zwei grossen Zukunftsthemen

der Strassenhilfe: die Digitalisierung und

der direkte Kontakt mit dem Mitmenschen

in einer Notsituation: «Verschliessen Sie

sich nicht vor der Zukunft, die Menschen

brauchen Sie», betonte Bucheli. Nach der

Vorspeise erfolgte die Übergabe der Fachausweise

an die 27 anwesenden Absolventen aus

dem Tessin, der Romandie und der Deutschschweiz.

Bereits 140 RoadRanger im Einsatz

Mit dieser feierlichen Fachausweisübergabe

sind in der Schweiz inzwischen 140 Personen

mit erfolgreicher Berufsprüfung als Strassenhelfer

im Einsatz, deren vielseitige Aufgaben

und täglichen Herausforderungen

beim abschliessenden Abendessen angeregt

diskutiert wurden. Musikalisch wurde

der gelungene Event von der Band «Big Bang

Studio» umrahmt.

Wer in die Fussstapfen erfolgreichen

Die erfolgreichen Absolventen der Fachrichtung «Unfallhilfe» aus der Westschweiz und dem Tessin.

Diplomanden treten möchte, braucht eine

abgeschlossene drei- oder vierjährige AGVS-

Grund bildung. Der Lehrgang besteht aus

fünf Modulen. Während die ersten beiden

Pflicht module «Sicherheit» und «Mensch»

für alle obligatorisch sind, kann in der Vertiefungsphase

zwischen den Fachrichtungen

«Pannenhilfe», «Unfallhilfe» oder «Pannenund

Unfallhilfe» gewählt werden. Jedes

Modul wird schliesslich mit einer Prüfung

abgeschlossen. <

Die jüngst diplomierten

Strassenhelfer

Fachrichtung

«Pannenhilfe»:

Benjamin Saladin

Rinaldo Imboden

Marcello Temperli

Luca Pizzolante

Raffi Nichanian

Ludovic Degardin

Julien Penet

Vincent Delapraz

Blerim Velija

Oliver Schori

Stephan Stöckli

Mel Canepa

Michele Ronzano

Lucas Schwaller

Jan Jost

Nicolas Garcia

Marc Lehmann

Weitere Infos unter:

roadranger.ch

Fachrichtung

«Unfallhilfe»:

Matteo Umiker

Fabio Negrini

Andrea Della Cassina

Alfonso Di Giulio

Nicola Debernardis

Ronny Ceroni

Stefan Kellerhals

Roger Tellenbach

Cedric Bataillard

Mirko Wolfisberg

Filip Pilipovic

Cyrill Nussbaumer

AUTOINSIDE | März 2019 103


BILDUNG

Lehrgang zum Automobil-Verkaufsberater mit eidg. Fachausweis und Basisseminar

Verkaufsberater sind gesucht

Automobil-Verkaufsberater/-innen sind umfassend informierte und flexible Ansprechpartner für eine anspruchsvolle Kundschaft.

Die deutschsprachigen Lehrgänge werden in Bern und Winterthur angeboten, auf Französisch wird in Paudex

unterrichtet. Arjeta Berisha (AGVS)

Qualifizierte Automobil-Verkaufsberater braucht es heute und

in Zukunft sie sind gefragte Mitarbeiter. Auch wenn sich die

Kunden immer häufiger im Internet informieren, wollen sie weiterhin

kompetent beraten werden. Online-Anfragen müssen korrekt

und innert kurzer Frist beantwortet werden. So können die immer

anforderungsreicheren persönlichen Kundenkontakte und Beziehungen

aufrechterhalten oder sogar ausgebaut werden.

Verkaufsberater sind gefordert. Sie wirken als Mobilitäts- und

Finanzberater in einer Person. Eine persönliche Weiterbildung ist

deshalb unabdingbar. Der AGVS bietet seit über 15 Jahren eine bewährte,

berufsbegleitende Ausbildung zum Automobil-Verkaufsberater

an. Aufgrund der grossen Nachfrage und der besseren geografischen

Abdeckung wird für die Deutschschweiz an der STFW in

Winterthur seit letztem Jahr ein zweiter Lehrgang organisiert.

Betriebswirtschaftliches Handwerk für den Verkaufsalltag

Diese branchenspezifische Ausbildung unterstützt die Absolventen

dabei, in der täglichen Arbeit verkaufs- und marktorientiert

sowie betriebswirtschaftlich denken und handeln zu

können.

Die Ausbildung wird in acht Modulen angeboten, die einzeln

abge schlossen werden. Die Kompetenzbereiche umfassen Themen

wie Verkaufspsychologie, Verkaufs kommuni kation, Recht und Versicherungen

sowie Marketing. Sind alle Module erfolgreich bestanden,

steht der Weg offen, sich mit der Berufsprüfung den Titel «Automobil-

Verkaufs berater mit eidgenössischem Fachausweis» zu erwerben.

Das Basisseminar für Automobil-Verkaufsberater/-innen

Das Basisseminar für Neueinsteiger im Automobilverkauf findet

auf Deutsch vom 12. bis 23. August 2019 in der Mobilcity statt, auf

Französisch im Januar 2020 in Paudex. <

JETZT

ANMELDEN!

WEITERBILDUNG Automobil-Verkaufsberater / Automobil-Verkaufsberaterin

mit eidg. Fachausweis

Voraussetzungen

& Zulassungsbedingungen

Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer:

a) das eidg. Fähigkeitszeugnis einer Grundbildung oder

einen mindestens gleichwertigen anderen Ausweis besitzt;

b) nach der Grundbildung mindestens zwei Jahre im Auto

-

mobilverkauf in der Schweiz tätig war oder ohne bestan-

denes Qualifikationsverfahren (Lehrabschlussprüfung)

7 Jahre Praxis in der Schweiz, davon mindestens 4 Jahre

im Automobilverkauf, nachweisen kann;

c) den Nachweis über 8 Modulabschlüsse erbringen kann.

Vorbehalten bleibt die fristgerechte Überweisung der

Prüfungsgebühr.

Dauer: drei Semester, berufsbegleitend

Kompetenzbereiche

im Überblick / Module

Die Weiterbildung umfasst 8 Module. Jedes

Modul wird durch eine Prüfung abgeschlossen

und mit einem Attest bestätigt.

1 Verkaufspsychologie und

Persönlichkeitsschulung

2 Verkaufsmethodik und

Verkaufskommunikation

3 Administration und Informatik

4 Arbeits- und Betriebsorganisation /

Occasionshandel

5 Rechnungswesen

Das Basisseminar für Automobil-

Verkaufsberater/-innen

Das Basisseminar vermittelt Neueinsteigern

und Neueinsteigerinnen die notwendigen

Grundkenntnisse für den Automobilverkauf.

Abschluss: «Automobil-Verkaufsberater/-in mit

eidg. Fachausweis»

Informationen und Kursort: Detaillierte Informationen zum

Lehrgang finden Sie auf der Internetseite des AGVS:

www.agvs-upsa.ch, «Berufsbildung», «Höhere

Berufsbildung»

6 Recht und Versicherungen

7 Verkaufsbezogene Produktekenntnisse

8 Marketingpraxis und Automobilmarkt

Kursdaten:

12. bis 23.08.2019

Weiterbildungsmöglichkeiten

Höhere Fachprüfung (HFP):

Diplomierter Betriebswirt/-in im

Automobilgewerbe

Zeit:

10 Kurstage, jeweils 8.30 bis 17.00 Uhr

Automobil-Verkaufsberater /

Automobil-Verkaufsberaterin mit eidg. Fachausweis

Kenner der Kundenbedürfnisse. Automobil-Verkaufsberater/-innen sind umfassend informierte,

flexible Ansprechpartner für eine immer anspruchsvoller werdende Kundschaft.

Durch ihr freundliches, kompetentes Auftreten schafft diese Fachperson Vertrauen und

zufriedene Kunden. Dank einem ausgeprägten Team-Geist kommuniziert sie sicher und

kompetent. Voraussetzung sind umfangreiche Produktekenntnisse der jeweiligen Marke.

Auch in rechtlichen wie versicherungstechnischen Fragen kennen Verkaufsberater/-innen

sich dank der Weiterbildung aus und bieten den Kunden optimale Lösungen an als

Mobilitäts- und Finanzberater in einer Person. Zu den Aufgaben kann es auch gehören,

Ausstellungen und Events zu organisieren oder ein neues Produkt zu lancieren. Umfangreiche

Marketingkenntnisse helfen dabei.

Auskünfte zur Weiterbildung

erteilt Ihnen der

Auto Gewerbe Verband Schweiz

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AGVS/UPSA

Wölflistrasse 5, Postfach 64, 3000 Bern 22

Telefon 031 307 15 15, Fax 031 307 15 16

info@agvs-upsa.ch, www.agvs-upsa.ch

viva.ch 2/2017

Kursort:

Mobilcity, Wölflistrasse 5, 3006 Bern

Anmeldung und Information:

www.agvs-upsa.ch

Rubrik Berufsbildung/AGVS Business Academy

Lehrgang zum Automobil-

Verkaufsberater mit eidg. FA

Infoveranstaltungen in Bern:

21. März 2019, ab 18 Uhr

25. April 2019, ab 18 Uhr

6. Juni 2019, 18 Uhr

20170221_AVB_Flyer_d_A5.indd 1 23.02.17 11:30

>

Anmeldungen: agvs-upsa.ch/node/18550

Start Lehrgänge (drei Semester):

• Donnerstag, 22. August 2019,

Mobilcity, Bern (d)

• Dienstag, 20. August 2019,

STFW, Winterthur (d)

104 März 2019 | AUTOINSIDE


BILDUNG

5 Fragen an den Kursdozenten Thomas Aebi

«Wenn ein Kundennutze geschaffen ist,

habe ich richtig beraten»

Thomas Aebi, Senior

Partner Training,

Coaching, Development

und Events bei

der Creogo AG.

tki. Herr Aebi, welche Ziele muss ein angehender Automobil-Verkaufsberater

mitbringen?

Thomas Aebi: Ein angehender Automobil-Verkaufsberater

ist quasi ein Unternehmer in der Unternehmung.

Er muss Menschen mögen und den

Kontakt zu seinen Mitmenschen aktiv suchen. Er

muss in der Lage sein, seine Ziele und die Ziele der

Unternehmung selbstständig verfolgen zu können.

Die persönliche Weiterentwicklung in den Bereichen

der automobilen Technik, des Automobilmarkts

und der Bedürfnisse seiner Kunden und

Interessenten sind ihm, unter Einbezug der betrieblichen

Vorgaben, wichtig.

Was macht einen erfolgreichen Automobil-Verkaufsberater aus?

Die Erfolgsfaktoren im Verkauf liegen in den Fach-, Methoden- und

Sozialkompetenzen. Die Fachkompetenzen beinhalten die Kenntnisse

um die Produkte, die Mitbewerber, das Branchenumfeld sowie

wirtschaftliche Aspekte. Die Methodenkompetenz ist sozusagen das

«Wie» der verkäuferischen Kommunikation. Sie befähigt Verkäufer,

Kunden zu verstehen und ihre Interessen und Wünsche gezielt zu

hinterfragen. Sie versetzt Verkäufer in die Lage, das eigene Fachwissen

verständlich aufzubereiten und in die Gedanken- und Erlebniswelt

des Kunden zu übersetzen. Die Sozialkompetenz ist aus meiner Sicht

wohl die grundlegendste der Kompetenzen. Sie befähigt Verkäufer,

aktiv auf potenzielle Kunden zuzugehen, mit ihnen auf einer Ebene

ins Gespräch zu kommen und eine positiv besetzte Beziehung aufzubauen.

Je besser das den Umständen entsprechend gelingt, umso

grösser die Chance auf einen Verkaufserfolg.

seine Bedürfnisse und Wünsche mitteilen. Dies wiederum gibt mir

die Möglichkeit, mich bei der Präsentation und Argumentation an

genau diesen Bedürfnissen und Wünschen zu orientieren. Weiter

habe ich die Chance, den Kunden gleich am und im Fahrzeug von

der Eignung zu überzeugen und wenn das noch nicht reicht, kann

er sich auch gleich hinters Steuer setzen und ausprobieren. Aus den

Kundenbedürfnissen entsteht mit den richtigen Argumenten ein

Kundennutzen. Wenn dieser Kundennutzen geschaffen ist, habe ich

richtig beraten.

Weshalb eröffnen sich den Absolventen dieses Kurses gute

Zukunftsaussichten?

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem permanenten Wandel.

Dementsprechend verändern sich die Anforderungen, die der Beruf

und der Alltag an den Einzelnen stellen. Anpassungsfähigkeit,

der Wille zur Weiterentwicklung und die Fähigkeit, sich Neues anzueignen,

werden deshalb immer wichtiger. Lebenslanges Lernen ist deshalb

in der sich stetig wandelnden Kundenwahrnehmung unabdingbar.

Gut ausgebildete Personen haben nachweislich mehr Erfolg. <

eine Idee

besser

Automobildiagnostiker, eidg. FA

Start: 4. September 2019 (4 Semester)

Infoabende: 7. März 2019, 18.00 Uhr *

9. Mai 2019, 18.00 Uhr *

Im Basisseminar rollen Sie von der Verkaufspsychologie bis zur

Kommunikation diverse Facetten des Berufsfelds auf. Welche

Disziplin liegt Ihnen beim Unterrichten am meisten am Herz?

In meiner Tätigkeit als Trainer und Coach in der Automobilbranche

stelle ich immer wieder fest, dass Verkaufsberater den Verkaufsprozess

dem Zufall überlassen, statt diesen bewusst zu lenken. Deshalb liegen mir

die verschiedenen Phasen des Verkaufsprozesses und deren Bedeutung auf

das Ergebnis sehr am Herzen. Nur ein Verkaufsberater, der den Verkaufsprozess

bewusst steuert, der sich kontinuierlich und über den gesamten

Prozess an Informationen zum Kunden und dessen Bedürfnissen und

Wünschen orientiert, hat die Chance, diese auch zu übertreffen.

Mit der beratenden Funktion wird deutlich, dass Ihre Kursabsolventen

im Kundengespräch sattelfest sein müssen. Wie

berät man richtig?

Laut dem DAT-Report 2019 ist für 60 Prozent der Neuwagenkäufer

der Automobil-Verkaufsberater die wichtigste «Offline-Informationsquelle»,

gefolgt von Gesprächen mit Kollegen, Bekannten und Verwandten

(58 Prozent) und der Probefahrt (50 Prozent). Im Umkehrschluss

wird mir der Kunde, wenn ich mich geschickt anstelle, alle

Weitere Informationen:

Telefon 062 885 39 02

www.wbzlenzburg.ch

Kundengewinnung und -bindung

«Mit wenig Ressourcen zum Ziel»

Kurs: 13. Mai 2019 (1 Tag)

Mentale Stärke im Alltag

Kurs 1: 15. und 29. März 2019 (2 Tage)

Kurs 2: 8. und 29. November 2019 (2 Tage)

Mitarbeiterbeurteilung und

Mitarbeitergespräch

Kurs: 18. und 19. Juni 2019 (2 Tage)

Zertifizierte Führungskraft wbz

Start: 6. September 2019 (22 Tage in 9 Mt.)

Infoabend: 8. Mai 2019, 18.00 Uhr *

* kostenlos und unverbindlich, Anmeldung

erwünscht

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BILDUNG

AGVS Business Academy

ANKÜNDIGUNG

Mehrwertsteuerkurse

Nach mehr als 20 Jahren geht der beliebte

AGVS-Kursdozent Benno Frei in

Pension. Seit 1996 war er als Referent

für die Mehrwertsteuerkurse der

Business Academy des AGVS tätig. Er

freut sich nun auf den neuen Lebensabschnitt.

Der AGVS dankt ihm herzlich

für seinen Einsatz und wünscht ihm alles

Gute. Bei den Kursteilnehmern konnte

er durch seine freundliche Art und verständlichen

Erklärungen punkten. Es war

stets eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten.

Die beliebten Mehrwertsteuerkurse

werden weiterhin durch den AGVS

angeboten, neu in Zusammenarbeit mit

der Figas.

MwSt.-Grundkurs

> 21. Mai 2019, Winterthur

> 11. Juni 2019, Horw

> 18. September 2019, Bern

MwSt.-Fortsetzungs- und

-Vertiefungskurs

> 28. Mai 2019, Winterthur

> 18. Juni 2019, Horw

> 25. September 2019, Bern

Neben den Standorten Winterthur

und Bern kommt neu Horw dazu.

Französische Kurse sind in einem

zweiten Schritt vorgesehen.

APRIL

Modules didactiques de l’UPSA pour

formateurs professionnels des formations

initiales techniques

Il ne faut pas que du savoir-faire

technique pour former la relève. Préparez-vous

dès maintenant pour être prêts

à encadrer vos nouvelles personnes en

formation afin de pouvoir foncer ensemble.

« Utiliser avec compétence les

instruments des nouvelles ordonnances

de formation »

> 11 avril 2019, Yverdon

« Sélectionner les personnes en formation »

> 6 mai 2019 à Yverdoncebook

Grundlagen Flottenverkauf

Fahrzeugflotten in Unternehmen

zu bewirtschaften, erfordert von

den Verantwortlichen umfassende

Kenntnisse und Fähigkeiten. Lernen

Sie in diesem Kurs den Flottenmarkt

und dessen Bewirtschaftungsformen

kennen!

> 11. April 2019, Horw

> 17. Mai 2019, St. Gallen

Berufs- und Praxisbildnerschulung

Kaufmann/-frau EFZ (BiVo 2012)

Einführung in die kaufmännische

Grundbildung der Branche Automobil-

Gewerbe (BiVo 2012) für Ausbildungsverantwortliche.

> 16. April 2019, Winterthur

MAI

Facebook, Xing, Twitter und WhatsApp im

Autoverkauf

> 6. Mai 2019, Bern

106 März 2019 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Occasionsmanagement

Für Automobilverkaufsberater,

Geschäftsführer und Inhaber:

Ausstellung sowie Präsentation

der Occasionen, den gesamten Eintauschprozess

erarbeiten, Bestandsmanagement

von Occasionen, dynamische Preisstrategie

anhand von Beispielen auf den Internetplattformen

aufzeigen und erarbeiten, CRM

Kunden gewinnen und Kundenbindung.

> 9. Mai 2019, Bern

> 6. Juni 2019, St. Gallen

TIPP!

Séminaire de gestion des occasions

Groupes cibles : propriétaires, directeurs,

vendeurs automobiles. Contenu : exposition

et présentation des occasions, élaborer

toute la procédure de reprise, gestion des

stocks de véhicules d’occasions, montrer et

élaborer une stratégie tarifaire dynamique à

l’aide d’exemples sur les plates-formes Internet,

gagner et fidéliser les clients de CRM.

> 10 mai 2019, Paudex

Facebook, Xing, Twitter et Whats-

App dans la vente automobile

L’atelier montre de nouvelles possibilités

pour utiliser ces différentes plateformes

afin de vendre encore plus efficacement.

Cet atelier est spécialement conçu pour la

branche automobile.

> 13 mai 2019, Yverdon

AGVS-Didaktikmodul für Berufsbildner der

technischen Grundbildungen

Zum Ausbilden von Nachwuchskräften

gehört nicht nur technisches Know-how,

sondern auch didaktisches. Machen Sie

sich jetzt fit für Ihre neuen Lernenden.

«Lernende selektieren»

> 14. Mai 2019, Mülenen

> 4. Juni 2019, Winterthur

> 10. September 2019, Sissach

«Die Instrumente der neuen Bildungsverordnung

kompetent einsetzen»

> 9. Mai 2019, St. Gallen

> 23. Mai 2019, Chur

Meine Wirkung als

Führungsverantwortliche/r

Von den Grundregeln der Kommunikation

über die Rolle einer Führungsperson:

Alltagssituationen werden im Seminar

besprochen. Die Teilnehmer erarbeiten

gemeinsam Lösungen.

> 21. Mai 2019, Horw

JUNI

Formation vidéo dans la vente automobile

mise en œuvre pratique et simple

Cet atelier est conçu pour la branche automobile.

L’accent est mis sur les points suivants :

les idées, la production et l’utilisation de

vidéos dans la vente automobile.

> 24 juin 2019, Yverdon

AUGUST

Basisseminar für Automobil-

Verkaufsberater/innen

Während zehn Tagen werden die jungen

oder angehenden Automobil-Verkaufsberater/innen

im Detail mit den

eigentlichen Verkaufsbelangen (Verkaufspsychologie,

Kommunikation, Verkaufsmethodik)

auf ihre tägliche Arbeit

vorbereitet. Dauer: zehn Tage.

> 12. August 2019, Bern

Automobil-Verkaufsberater/in mit

eidgenössischem Fachausweis

Der Lehrgang umfasst acht Module, die

einzeln abgeschlossen werden. Sind alle

erfolgreich bestanden, steht der Weg

offen, den eidgenössischen Fachausweis

zu erlangen.

Dauer: drei Semester, berufsbegleitend

> 22. August 2019, Bern

Diese und weitere interessante Themen

finden Sie online in der Business Academy.

Retrouvez ces thèmes, et bien d’autres,

dans la Business Academy en ligne.

Das Google-Basics-Training für den

Autohandel

> 13. Mai 2019, Winterthur

Die Kurse sind in der Kurssprache ausgeschrieben.

Les cours sont proposés dans la langue

correspondante. D’autres cours seront proposés

ultérieurement. Mise à jour sur agvs-upsa.ch.

agvs-upsa.ch, Rubrik :

Berufsbildung/AGVS Business Academy


BILDUNG

Aktuelle regionale Veranstaltungen zur

Aus- und Weiterbildung im Automobilgewerbe

LEHRGANG FAHRZEUGRESTAURATOR

Informationsabende: 13. Juni 2019 und

4. September 2019, ab 18.30 Uhr, Olten

> fahrzeugrestaurator.ch

AARGAU

Automobildiagnostiker/in

Informationsabend:

Donnerstag, 9. Mai 2019

Start Lehrgang: Mittwoch, 4. September 2019

Ort : Weiterbildungszentrum, Lenzburg

> wbzlenzburg.ch

BERN

Höhere Berufsbildung im Automobilgewerbe

BP und HFP

Informationsanlässe mit Dozierenden

und Vertretern des AGVS:

• 6. März 2019, 19 bis 20.30 Uhr

Ort: AGVS-Sektion Oberland,

Stationsstrasse 6, 3711 Mülenen

• 20. März 2019, 19 bis 20.30 Uhr

Ort: GIBB, Lorrainestrasse 1, 3013

Bern

> gibb.ch/weiterbildung

Kart-Event AGVS Sektion Bern für Schüler

der siebten bis neunten Klassen

Mittwoch, 1. Mai 2019, 13.30 Uhr

Ort: Kartbahn, Lyss

> agvs-be.ch

Automobil-Verkaufsberater/in

Infoabend: Donnerstag, 21. März 2019, 18 Uhr

Start Lehrgang: 22. August 2019

Ort: Mobilcity, Bern

> agvs-upsa.ch

Automobildiagnostiker/in

Start Lehrgang: Mittwoch, 14. August 2019

Ort: GIBB

> gibb.ch/weiterbildung

Betriebswirt/in im Automobilgewerbe

Start Lehrgang: Freitag, 16. August 2019

Ort: GIBB

Werkstattkoordinator/in im

Automobilgewerbe

Start Lehrgang: Freitag, 16. August 2019

Ort: GIBB

CHUR / ZIEGELBRÜCKE

Automobildiagnostiker/in

Start Lehrgang: August 2020

ibW Höhere Fachschule Südostschweiz, Chur

> ibw.ch

HORW

Automobildiagnostiker

und Automobil-Werkstattkoordinator

Start Vorbereitungskurs: August 2019

Ort: AGVS Ausbildungszentrum Horw

> agvs-zs.ch

ST. GALLEN

Automobildiagnostiker/in

Neu mit Einführungstagen

Infoabend: Mittwoch, 15. Mai 2019, 19 Uhr

Start Lehrgang: August 2019

Ort: AGVS Ausbildungszentrum, St. Gallen

> agvs-abz.ch

THURGAU

Automobildiagnostiker/in

Informationsabend:

Mittwoch, 13. März 2019, 19 Uhr

Start Lehrgang: August 2019

Ort : Gewerbliches Bildungszentrum,

Weinfelden

> gbw.ch

WINTERTHUR

Informationsanlass Weiterbildungen

im Automobilgewerbe

Donnerstag, 11. April 2019, 19 Uhr

Ort : Schweizerische Technische Fachschule

Winterthur (STFW)

> stfw.ch/info

Automobil-Verkaufsberater

Start Lehrgang: 20. August 2019

Ort: STFW

> stfw.ch/aavb

Betriebswirt im Automobilgewerbe

Start Lehrgang: 21. August 2019

Ort: STFW

> stfw.ch/abwa

Automobildiagnostiker

Personenwagen / Nutzfahrzeuge

Automobil-Werkstattkoordinator

Start Lehrgang: 2./3. September 2019

Ort: STFW

> stfw.ch/ad und stfw.ch/adwo

Kundendienstberater im Automobilgewerbe

Start Lehrgang: Januar 2020

Ort: STFW

> www.stfw.ch/akb

ZÜRICH

Infoabende Automobiltechnik

Donnerstag, 3. März 2019

Ort: TBZ Zürich

> tbz.ch

Betriebswirt im Automobilgewerbe

Start Lehrgang: 23. August 2019,

berufsbegleitend, jeweils freitags

Ort: TBZ

> tbz.ch

Automobil-Werkstattkoordinator/in BP

und mit Zertifikat AGVS

Start: 16. September 2019, berufsbegleitend

(montags ganztägig oder dienstag- und

donnerstagabends)

Ort: TBZ, Zürich

ROMANDIE

Diplôme fédéral de gestionnaire

d’entreprise de la branche automobile

Séance d’information :

21 mars 2019, 18 h

Prochaine session : septembre 2019

Localité : Centre Patronal de Paudex

> romandieformation.ch

Brevet fédéral de conseiller de vente

en automobile

Prochaine session : avril 2019

Localité : Centre Patronal de Paudex

> romandieformation.ch

Conseiller de service à la clientèle

Séance d’information : 30 avril 2019, 18 h

Prochaine session : septembre 2019

Localité : Centre Patronal de Paudex

108 März 2019 | AUTOINSIDE


BILDUNG

Coordinateur d’atelier automobile

Séance d’information : 14 mai 2019, 18 h

Prochaine session : septembre 2019

Localité : Centre Patronal de Paudex

Diagnosticien d’automobiles

Prochaine session : novembre 2019

Centre de formation UPSA, Genève

> formation-upsa-ge.ch

Diagnosticien d’automobiles

Prochaine session : Janvier 2020

Localité : Centre de formation UPSA-VAUD,

Yverdon-les-Bains

> formation.upsa-vd.ch

VALAIS

Coordinateur d’atelier automobile

Prochain session : Automne 2019

Localité : EPTM, Sion

> formationcontinuevalais.ch

Diagnosticien d’automobiles

Prochaine session : Automne 2019

Localité : Ecole Professionnelle Technique

et des Métiers (EPTM), Sion

Aus den Sektionen

Für eine Publikation im AUTOINSIDE melden

Sie uns bitte Ihre Daten zu den aktuellen Infoveranstaltungen

und Lehrgängen im Automobilgewerbe

an myfuture@agvs-upsa.ch.

Informationen zu allen Weiterbildungen

erhalten Sie unter

agvs-upsa.ch/de/berufsbildung/

hoehereberufs bildung.

TBZ

HF

Technische Berufsschule Zürich

Höhere Fachschule HF

Sihlquai 101, 8005 Zürich

Tel. 044 446 95 11

admin.hf@tbz.zh.ch

Informationen: www.tbz.ch

Weiterbildung

- Betriebswirt/in im Automobilgewerbe mit eidg. Diplom

- Automobilwerkstattkoordinator/in mit eidg. Fachausweis

- Werkstattkoordinator/in mit Zertifikat AGVS/VSCI

- Carrosseriefachmann/frau mit Zertifikat VSCI

- Carrosseriewerkstattleiter/in mit eidg. Fachausweis

Infoabende: 7.3. / 11.4. / 6. + 23.5.19 18.30h

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

AUTOINSIDE | März 2019 109


HANDEL & AFTERSALES

Nationale Kampagne

Viel Luft nach oben bei

Fahrerassistenzsystemen

«Das Thema Fahrerassistenzsysteme brennt den Garagisten unter den Nägeln», sagt Nadia

Rambaldi, wissenschaftliche Mitarbeiterin für Verkehrsverhalten bei der Beratungsstelle für

Unfallverhütung (BFU). Tatjana Kistler

Die Zahlen belegen dieses Bedürfnis: Eine Umfrage unter 558

Garagisten und Autoverkäufern ergab, dass sich mehr als die Hälfte

(307 Rückmeldungen) Informationen rund um Assistenzsysteme

wünschen. Denn 50 Prozent der Befragten monieren, dass die Kundschaft

zu wenig nach Fahrerassistenzsystemen frage.

«Wir forderten unsere Mitglieder deshalb dazu auf, ihre

Meinung abzugeben, um die BFU bei der Frage zu unterstützen,

ob eine nationale Informationskampagne rund um Assistenzsysteme

nötig ist und wie diese aussehen sollte», erklärt Markus

Peter, der beim AGVS für Technik & Umwelt zuständig ist. Und

er windet den Garagisten ein Kränzchen: «Wir erhielten so viele

Rückmeldungen wie selten, was sicherlich am interessanten

Thema liegt.» Spannend ist vor allem auch die Zusammensetzung

der Umfrageteilnehmer: 46 Prozent führen eine Einmarkengarage,

36 Prozent sind mehreren Marken verpflichtet, 18 Prozent sind

markenunabhängig.

Adaptiver Tempomat ist gefragt

49,9 Prozent der Garagisten und Autoverkäufer meldeten dem BFU

zurück, dass sie das Thema «Fahrerassistenzsysteme» immer ins

Kundengespräch integrieren. 32 Prozent tun dies häufig, 13,3 Prozent

hin und wieder. «Nur bei 4,7 Prozent, das sind 22 Antworten, kommt

das Thema nicht zur Sprache», sagt Nadia Rampoldi.

Die Garagenkunden interessieren sich bei den Fahrerassistenzsystemen

am meisten für den adaptiven Tempomaten ACC (18,5

Prozent). Am zweithäufigsten werden mit 16,7 Prozent Fragen zum

Einparkassistenten gestellt, dicht gefolgt vom Notbremsassistenten

(16,4 Prozent). Weiter gefragte Systeme:

• Spurwechselassistent (13 Prozent)

• Spurhalteassistent (11,7 Prozent)

• Verkehrszeichenerkennung (9,8 Prozent)

• Lichtassistent (9,3 Prozent)

• Müdigkeitswarner (3,1 Prozent)

• Nachtsichtassistent (1,5 Prozent)

Weiterbildungsbedarf in den Garagen

Die meisten Garagisten und Autoverkäufer meldeten der BFU

zurück, dass sie selbst aktiv werden. Sie informieren sich bei den

Herstellern über die Fahrerassistenzsysteme. «Über 90 Prozent der Befragten

gaben an, ausreichend über die Systeme informiert zu sein», so

Rambaldi, was deutlich macht, dass die grösste Wissenslücke bei den

Anwendern, den Automobilisten, zu suchen ist.

19 Prozent der Garagisten leisten deshalb mithilfe von Broschüren

und der Fahrzeuggebrauchsanweisung Aufklärungsarbeit 42,9 Prozent

geben hingegen nur mündlich Informationen weiter. Fast 76

Prozent der Garagisten und Autoverkäufer achten darauf, Fahrzeuge

110 März 2019 | AUTOINSIDE


HANDEL & AFTERSALES

im Showroom und für Probefahrten zu haben, die mit möglichst

vielen Fahrerassistenzsystemen ausgestattet sind.

Nationale Kampagne für Automobilisten und Garagisten

Aus den Rückmeldungen erarbeitet die BFU eine Kampagne, die

mit verschiedenen Hilfs- und Informationsmitteln die Verbreitung

und Nutzung von Fahrerassistenzsystemen erreichen will. «Dies

kommt natürlich auch den Garagisten zugute», betont Markus Peter.

«Diesen Frühling geht die Kampagne mit einer eigenen Website

und Öffentlichkeitsmassnahmen in die Offensive.

«2020 wird eine Broschüre zu den gängigsten Fahrerassistenzsystemen

produziert für Garagen, Fahrschulen und die Strassenverkehrsämter»,

ergänzt Nadia Rambaldi. Damit sollen einerseits die

Automobilisten auf die elektronischen Helfer aufmerksam gemacht

werden. Mit den Drucksachen soll den Garagisten andererseits ein

Instrument für ihre Kundengespräche in die Hand gegeben werden.

AGVS-Garagisten als Experten profilieren

Überdies sind ab 2020 Fahrevents in der Pipeline, bei welchen die

Autofahrerinnen und -fahrer, besonders Senioren, die Vorteile von

Fahrerassistenzsystemen kennenlernen können. «Es geht darum,

die Autofahrer zu informieren, welche Systeme erhältlich sind, wie

diese funktionieren und welchen Beitrag sie zum Fahrkomfort wie

auch zur Sicherheit leisten können», schildert Markus Peter und ergänzt:

«Es geht um die Sensibilisierung darauf, dass die Garagisten

mit Beratung sowie für Wartung und Reparatur solcher Systeme

zur Verfügung stehen.» Der AGVS unterstützt die BFU bei der Ausarbeitung

und Kommunikation weiterer Massnahmen. <

Um Automobilisten für das Thema Fahrerassistenzsysteme (FAS) zu sensibilisieren, ...

Andere

3,2%

3,2 %

... bräuchte man mehr Zeit für das

21,1 %

Verkaufsgespräch.

16,8 %

16,8%

... bräuchte es Fahrkurse zum Thema FAS.

21,1%

... müssten sich die Automobilisten erst richtig

für das Thema interessieren.

23,3%

23,3 %

18 %

17,6 %

... bräuchte es Weiterbildungsmöglichkeiten für

Garagisten und Autoverkäufer.

17,6%

... bräuchte es eine zentrale und

herstellerunabhängige Informationsstelle zu

FAS.

18%

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AUTOINSIDE | März 2019 111

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HANDEL & AFTERSALES

Neuzulassungen

Verschiedene Gründe für

Rückgang bei Neuwagen

Der Schweizer und Liechtensteiner Automarkt hat die 300 000er-Marke im vergangenen Jahr

um weniger als 300 Neuwagen knapp verpasst. Die neuen WLTP-Bestimmungen sind nur ein

Grund dafür. André Bissegger

112 März 2019 | AUTOINSIDE


HANDEL & AFTERSALES

Siebenmal in Folge wurde zuletzt die Marke von 300 000 Neuzulassungen

von Personenwagen übertroffen. 2018 riss die Serie

ab wegen 285 fehlenden Neuimmatrikulationen. Im Vergleich zum

Vorjahr fällt der Rückgang jedoch deutlicher aus: Über 14 300 fehlen

auf der Rechnung. Das ist ein Minus von 4,6 Prozent. Auto-Schweiz

sieht die neuen WLTP-Bestimmungen als Ursache. «Der Rückgang

ist mit der Einführung des neuen, deutlich aufwendigeren Testzyklus

WLTP für sämtliche neuen Personenwagen im

vergangenen September erklärbar. Viele Fahrzeugauslieferungen

mussten auf das neue Jahr

verschoben werden», sagte Auto-Schweiz-

Mediensprecher Christoph Wolnik.

Denkbar ist auch, dass wegen der bestehenden

Unsicherheiten im Zusammenhang

mit den WLTP-Bestimmungen die sonst übliche

Endjahres-Rally weniger intensiv als in

anderen Jahren stattgefunden hat. Das führte

zu weniger Tageseinlösungen im Dezember.

Umstieg auf Elektromobilität

Eine kleine Umfrage in der Branche zeigt jedoch, dass WLTP nur

ein Teil im «Rückgang-Puzzle» ist. «Die neuen WLTP-Bestimmungen

und die damit verbundenen Lieferverzögerungen führten bei uns

nur zu geringfügigen Problemen», sagt Toni Suter, Leiter Marketing

bei der Ernst Ruckstuhl AG. «Allerdings bewegt sich die Branche allgemein

in einem anspruchsvollen Marktumfeld.»

Speziell bei Ruckstuhl war, dass 2018 einige Kunden den Umstieg

auf Elektrofahrzeuge vollzogen hätten. «Diese haben eine lange

Lieferfrist und können entsprechend erst in diesem Jahr ausgeliefert

werden.» Für Suter ist daher klar: «Es sind verschiedene Punkte, die

mitspielten. Kumuliert führten sie dazu, dass die Zahl der verkauften

Neuwagen unter die 300 000er-Grenze rutschte.»

Dieselthematik als Puzzleteil

Andri Zisler, Präsident der AGVS-Sektion Graubünden, schliesst

sich an: «Es war eine Kombination respektive Verkettung von verschiedenen

Umständen, die zu diesem Rückgang geführt hat.»

Bezüglich WLTP sagt er: «Einige Fahrzeuge konnten wegen den neuen

Bestimmungen nicht rechtzeitig geliefert werden. Die Messungen benötigten

viel mehr Zeit als gedacht, was völlig unterschätzt wurde.»

Zudem hätten nicht mehr alle Modelle geliefert werden können, da

sie wegen WLTP aus der Palette gefallen seien. «Dadurch müssen sich

die Kunden neu entscheiden, was ebenfalls weder Zeit braucht.» Die

Dieseltematik ist ein weiteres Puzzleteil. «Der Dieselumbruch führte

dazu, dass weniger Autos verkauft wurden», ist Zisler überzeugt.

«Die Kunden wurden unnötig verunsichert und zögerten den Neuwagenkauf

hinaus.»

«Vorbezug holt uns ein»

Auch bei Honda- und Mitsubishi-Vertreterin Bettina Schmid war

«Der Dieselumbruch führte

dazu, dass weniger Autos

verkauft wurden. Die Kunden

wurden unnötig verunsichert

und zögerten ihren Neuwagenkauf

hinaus.»

Andri Zisler

René Mitteregger,

Produktmanager

und Statistikexperte

Auto-i-dat.

«Auftragsbücher der

Hersteller sind bis

Mitte des nächsten

Jahres voll»

René Mitteregger, Statistikexperte

bei Auto-i-dat, hat den Dezember

2018 mit den Vorjahren verglichen.

Sein Fazit: «Die Tageseinlösungen

bewegen sich auf dem Niveau der

Vorjahre.» Er konnte nicht feststellen,

dass einzelne Importeure

oder Hersteller wegen der neuen

WLTP-Bestimmungen auf die sonst

üblichen Endjahres-Rally verzichtet

haben und entsprechend die

Tageseinlösungen zurückgegangen

wären.

WLTP kein grosses Thema. «Es gab keine respektive nur vereinzelte

Verzögerungen», sagt die Geschäftsführerin der Garage B. Schmid AG.

«Diese betrugen aber maximal einen Monat. Unsere Hersteller hatten

dies gut im Griff und es gibt in unserem Portfolio nicht viele Bestellungen,

die noch nicht ausgeliefert worden sind.»

Zudem würden sie die Endjahres-Rally nicht kennen: «Wir müssen

Ende Jahr nicht auf Druck der Importeure noch möglichst viele

Neuwagen einlösen. Alle Autos, die wir immatrikulieren,

sind auch verkauft.» Über die

ganze Branche gesehen, könnten WLTP und

Endjahres-Rally aber sicher Gründe für den

Rückgang gewesen sein, vermutet sie. Bettina

Schmid hat eine weitere Erklärung: «In den

vergangenen Jahren hat ein Vorbezug stattgefunden.»

Viele Kunden, die noch länger

mit ihrem alten Auto fahren wollten, hätten

aufgrund der grossen Rabatte und Eintauschprämien

früher ihr Fahrzeug gewechselt.

«Dieser Vorbezug holt uns jetzt ein.» <

Der Statistikexperte vermutet

vielmehr eine Kombination aus

verschiedenen Gründen, die für

den Rückgang bei den Neuwagenzulassungen

verantwortlich war:

einerseits die neuen WLTP-

Bestimmungen, andererseits eine

verunsicherte Bevölkerung.

«Die neuen WLTP-Bestimmungen

haben dazu beigetragen, dass viele

Autos nicht ausgeliefert werden

konnten», sagt er. «Durch die rasche

Einführung von WLTP waren viele

noch Prüfstrassen noch gar nicht

vorhanden. Das führte zu Lieferverzögerungen.»

Es dauerte darum

nicht wie sonst sechs oder sieben

Monate, sondern neun bis zwölf

Monate, bis das Fahrzeug beim

Kunden ankommt. Angst muss aber

niemand haben: «Die Auftragsbücher

der Hersteller sind bis Mitte

des nächsten Jahres voll.»

Gleichzeitig sei die Bevölkerung

verunsichert. Sie wisse nicht, ob

sie Dieselfahrzeuge kaufen könne

oder ob bald Fahrverbote drohen

würden. Dazu komme das diffuse

Werbetreiben der Branche. So

werde momentan nur für E-Mobilität

geworben. «E-Autos sind aber

teurer, als herkömmliche Fahrzeuge.

Daher warten viele Kunden mit

dem Neuwagenkauf noch ab.» Sie

würden entweder ihr altes Auto

länger fahren oder einen Gebrauchtwagen

kaufen, vermutet er.

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AUTOINSIDE | März 2019 113


HANDEL & AFTERSALES

Garagenbesuch mit Event-Charakter

Kunden die virtuelle

Brille aufsetzen

Die Quality Alliance Eco-Drive hat in Zusammenarbeit mit dem AGVS,

unterstützt durch EnergieSchweiz ein Virtual Reality Game entwickelt,

das den Garagisten seit diesem Jahr kostenlos zur Miete zur Verfügung

steht. AGVS-Zentralvorstand René Degen zeigte dieses Novum an

seinem Kundenapéro in der Gorenmatt Garage in Binningen BL. «Es

ist eine tolle Sache», ist er überzeugt. Tatjana Kistler

Diese Tipps nehmen die Kunden dankend an

Das Virtual-Reality-Game spricht folgende Energiesparpotenziale an, die

auch beim AutoEnergieCheck (AEC) kontrolliert werden:

• Dachträger entfernen (> Einsparungen bis zu 39 % bei 120 km/h)

• Sitzheizung ausschalten (> Einsparung bis zu 2 %)

• Ballast im Innern des Autos entfernen (> Einsparung bis zu 1 % pro

20kg weniger Gewicht)

• Motor warten lassen (> Einsparung bis zu 3 % bei regelmässiger

Motorenwartung wie Luftfilter oder Abgasanlage)

• Motor ausschalten (> Einsparung durchschnittlich 3 bis 6 %)

• Klimaanlage ausschalten (> Einsparung durchschnittlich 5 %)

• Reifendruck erhöhen (> Einsparung bis zu 3 %)

• Leichtlaufreifen (> Einsparung 3 bis 5 %)

• Gang hochschalten (> Einsparung bis zu 5 %)

Weitere Infos unter:

ecodrive.ch | autoenergiecheck.ch | info@ecodrive.ch

Er steht im Showroom seines Garagisten. Aber

statt auf den Nissan Micra blickt er ins Leere

scheinbar. Der Kunde trägt eine Virtual-Reality-Brille und

hantiert eifrig an seinem virtuellen Fahrzeug. Gepäckträger, unnötiger

Ballast, falscher Reifendruck: Schnell korrigiert der Kunde

alles, was zum unnötigen Treibstoffverbrauch des fahrbaren Untersatzes

führt. Mission erfüllt! In der virtuellen Welt wird er mit

Punkten belohnt und mit einer Erkenntnis für die Praxis.

Das Game hält ihm den Spiegel respektive die Brille vor, wie viel

Treibstoff, Geld und CO 2

der Automobilist dank weniger Kniffs sparen

könnte. Ein gutes Gefühl und eine Mission, auf der ihn sein Garagist

als Rundum-Mobilitätspartner unterstützen kann. «Mit dem neuen

Virtual-Reality-Game werden die Teilnehmer auf spielerische Art

über den Einfluss des ökologischen und ökonomischen Fahrens mit

Fokus auf die Verbraucher im Fahrzeug informiert», erklärt Cornelia

Tignonsini von der Quality Alliance EcoDrive, einem Kooperationspartner

des AGVS. Im Game werden deshalb die Themen Klimaanlage,

Reifendruck, hochtouriges Fahren, Dachträger, Leichtlaufreifen, Sitzheizung,

Ballast, das Ausschalten des Motors beim Stillstand und die

Motorenwartung angesprochen. Themen also, auf die der Garagist im

Kundengespräch eingehen kann.

René Degen setzt sich im AGVS-Zentralvostand für die Bereiche

Dienstleistungen & Aftersales ein und weiss, wie wichtig es ist,

dem Garagenkunden ein Erlebnis mit Nachhall zu bieten. Anlässlich

seines Kundenapéros gab er dem Virtual-Reality-Game eine Chance.

«Es ist eine tolle Sache. Egal, ob Mann oder Frau, jeder versuchte sich

an der Challenge», sagt Degen. Als zusätzlichen Ansporn lancierte

der Garagist einen Wettbewerb: Wer viele Punkte holte, dem wird ein

Rabatt auf den nächsten Service gewährt. «Dies war nicht nur ein zusätzlicher

Anreiz, sondern auch eine Chance, das Erlebnis mit unseren

Dienstleistungen zu verknüpfen», so Degen.

114 März 2019 | AUTOINSIDE


HANDEL & AFTERSALES

• Virtual-Reality-Brille für Spieler

• zwei Controller zum Eliminieren der Verbraucher im Game

• Pointer für den Start des Spiels

• Sensoren für die virtuelle Spielfeldbegrenzung

Eine Fachperson von EcoDrive steht den Garagenkunden beim

Erleben des VR-Game zur Seite.

Ein gutes Game-Resultat eingefahren! Insgesamt können durch den bewussten

und korrekten Einsatz der genannten Verbraucher bis zu 20 Prozent

Treibstoff eingespart werden. Hochgerechnet auf die rund 4,5 Millionen PW

in der Schweiz ergibt das eine beachtliche Zahl von gut 900 Millionen Litern

Treibstoff pro Jahr.

Kostenlos geliefert, aufgebaut und betreut

Das Virtual-Reality-Game wird von der Quality Alliance EcoDrive

mit folgendem Zubehör angeliefert, aufgebaut und wieder abgeholt:

• grosser 49-Zoll-Bildschirm (kann auf Tisch gestellt oder auf

mitgeliefertem Ständer montiert werden)

• Infos und Live-Bild der virtuellen Spielsituation

• Cube (1 x 1 Meter) mit PC und Bedienungsbildschirm sowie mit

Ablagefach

Mit der Zeit gehen und auf Faszination setzen

«Das Tool passt in unsere Zeit, die Digitalisierung, und es

sensibilisiert auf Nachhaltigkeit», sagt René Degen. «Ob an der

Frühlingsausstellung oder an einem Kundenevent: Es lohnt sich,

die kostenlose Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Die meisten

unserer Kunden trugen vermutlich noch nie eine VR-Brille. Und

Technik weckt ihre Neugier. Diese Faszination müssen wir nutzen,

ob im Autoverkauf oder mit einem Einblick in die aktuelle Fahrzeugtechnik»,

ergänzt Degen und hofft auf viele AGVS-Garagisten,

die dem Tool als Instrument der Kundenpflege eine Chance

geben. Reservationen unter info@ecodrive.ch. <

Hier geht es zum Demofilm:

youtube.com/watch?v=0C80O7_galU

Neu im Sortiment:

Wischerblätter von Magneti Marelli

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• Modernes Design der Flachwischer

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wird mit nur 16 Wischerblatt-Längen erzielt

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TAG DER SCHWEIZER GARAGISTEN

Teilnehmerbefragung

Mix aus Theorie und Praxis

als Erfolgsfaktor

Selbst wenn die Erinnerungen bei vielen noch frisch sind: Der «Tag der Schweizer Garagisten» ist Geschichte. Bevor der

AGVS auf die Veranstaltung im kommenden Jahr blickt und mit der Programmentwicklung und der Organisation beginnt,

wertet er traditionsgemäss die Antworten der Teilnehmerbefragung aus. Sie fiel auch dieses Jahr sehr gut aus und enthielt

Anregungen zur Verbesserung. Reinhard Kronenberg

Sie war die «Abräumerin» des Tages: Magdalena

Martullo-Blocher erhielt für ihren Auftritt am

«Tag der Schweizer Garagisten» vom 15. Januar

im Kursaal in Bern nicht nur lautstarken

Applaus, sondern in der anschliessenden Befragung

auch eine Traumnote. Das Interview,

das Moderator Patrick Rohr mit Martullo-

Blochers führte, war mit Schlagfertigkeit

und sehr viel Witz gespickt. Mit der ihr

eigenen, packenden und unkomplizierten

Art und dem ansteckenden Optimismus

machte sie den Tagungsgästen Mut. Sie

forderte auf, sich die Chancen, die sich

in jedem Markt bieten, nicht entgehen

zu lassen. Jedes Erdbeben lege auch eine

Goldader frei, man müsse sie nur finden,

sagte die Chefin und Mehrheitseignerin der

EMS-Chemie: «Seien Sie offen für Neues und

suchen Sie die Goldader!»

Sehr gute Noten erhielt der Anlass auch

als Ganzes. Damit wird bestätigt, dass das

wichtigste Ziel des «Tag der Schweizer

Garagisten» erreicht werden konnte: den

Teilnehmern einen möglichst hohen Nutzen

und viel Inspiration zu bieten. Als Erfolgsfaktor

entpuppt sich auch der Mix zwischen

Theorie und Praxis. Der Einbezug von AGVS-

Mitgliedern in eine Diskussionsrunde im

Anschluss an die Referate kommt sehr gut

an. Auch spricht die Vielfalt der Aspekte

unter einem übergeordneten Thema viele

Teilnehmer an. Ein Anspruch, der für das

nächste Jahr verpflichtet.

Wert auf persönlichen Kontakt

Für die meisten Besucher (91 Prozent) ist der

Hauptgrund für die Teilnahme, dass der

«Tag der Schweizer Garagisten» inzwischen

als der Branchentreffpunkt überhaupt gilt

www.thommen-furler.ch

89. Auto-Salon

und Zubehör

7.17. März 2019 Genf

Halle 7

Stand-Nr. 7230

Vertrieb für die Schweiz:

Komplettsortiment für die

Fahrzeugpflege

Thommen-Furler AG, 3295 Rüti b. Büren

sca@thommen-furler.ch

116 März 2019 | AUTOINSIDE


TAG DER SCHWEIZER GARAGISTEN

Radar- und

Kamerakalibrierung

der neusten

Generation

Gut: 22.86 %

Andere: 70.95 %

Sehr gut: 76.19 %

Aus welchem Grund besuchten Sie den Anlass?

Branchentreff / Networking / Gespräche

Interesse am Thema

Veranstaltungsort

Referenten

Tagungsprogramm

Andere

0 50 100 150 200 250

Wie hat Ihnen der Anlass als Ganzes gefallen?

und damit eine einmalige Gelegenheit bietet,

Kollegen zum Austausch zu treffen. Der AGVS

hat auch indem er in die Qualität der eigenen

Medien investiert den Dialog mit seinen Mitgliedern,

Branchenpartnern und Behörden ausgebaut

und intensiviert. Das betrifft einerseits

die Print- und Online-Medien, anderseits aber

auch den persönlichen Austausch. Als Veranstalter

der inzwischen grössten Fachtagung

der Schweizer Autobranche legt der AGVS

grossen Wert darauf, dass den Teilnehmern

im Rahmen der Tagung genügend Zeit für

persönliche Gespräche bleibt. 96,6 Prozent

der Tagungsteilnehmer, die sich an der Umfrage

beteiligt haben, bestätigen, dass dieses

Ziel erreicht worden ist.

Tagungsort hat sich etabliert

Hervorragend bewertet wurde von den Teilnehmern

nebst dem Programm als solches

auch die Lokalität. Der Kursaal hat sich als

Tagungsort nach Ansicht der Teilnehmer

definitiv etabliert. Das ist mit ein Grund, weshalb

der AGVS den Vertrag für weitere drei

Jahre verlängert hat. Vom Panorama der Berge

und der Sicht auf die Berner Altstadt tief beeindruckt

waren nicht nur die beiden aus

Deutschland eingeflogenen Referenten, Prof.

Dr. Stefan Bratzel und Prof. Dr. Falk Hecker.

Ebenfalls etabliert hat sich das Abendprogramm

mit dem von der Auto-i-dat AG gesponserten

«Dîner des garagistes». Die Teilnehmer

bewerteten den Anlass respektive

dessen Rahmenprogramm zu 87,5 Prozent

als sehr gut, das Diner selber als stilvollen

Ausklang der Tagung und eine sehr gute

Gelegenheit, das Netzwerk in der Branche

zu pflegen. Wichtig auch: Das Essen hat geschmeckt.

Zufrieden waren 96 Prozent der Tagungsteilnehmer

auch mit der Berichterstattung

während und nach der Tagung in den eigenen

Medien. Die Übersicht über alle Referate und

Diskussionen kann auch jetzt noch auf der

AGVS-Website aufgerufen werden (agvs-upsa.

ch/ tagung2019).

Und noch besteht

Verbesserungspotenzial

In der Gesamtbetrachtung überwiegen

die positiven Eindrücke. Aus vielen Rückmeldungen

ist der Stolz zu spüren, dass

der Verband über einen solch bedeutenden

Branchenevent verfügt. Verbesserungspoten

zial sehen die befragten Teilnehmer unter

anderem im Zeitmanagement. Ebenfalls als

Anregung nimmt der AGVS mit, dass die

Tagung nicht den Eindruck erwecken dürfe,

eine Wiederholung der Vorjahre zu sein

und sie soll auch nach Ansicht des AGVS-

Zentralvorstands noch etwas praxisgerechter

werden. <

Fahrzeugspezifische

Tafeln mit

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AUTOINSIDE | März 2019 117


VERBAND & SEKTIONEN

7. AGVS-Golf-Trophy

Bereits zum siebten Mal führt der AGVS am

Freitag, 9. August 2019, ein Golfturnier

für seine Mitglieder durch. Sie haben als AGVS-

Mitglied auch die Möglichkeit, nicht nur selbst

an diesem Turnier teilzunehmen, sondern

auch Ihre Golf spielenden Kunden, Freunde oder

Bekannten zu diesem Anlass einzuladen.

Freitag, 9. August 2019

Golfclub Interlaken-Unterseen

Provisorisches Programm

ab 10 Uhr: Turnierstart

(je nach Teilnehmerzahl),

Zwischenverpflegung nach

neun Loch

Anschliessend: Apéro, Essen

und Rangverkündigung

Kosten

CHF 170. pro

Teilnehmer-Greenfee

(Zwischenverpflegung

und Abendessen inklusive

Getränke). CHF 70. für

Mitglieder GCIU

Spielberechtigung

Mitglied eines anerkannten

Schweizer Golfclubs oder

Inhaber einer ASG-/ASGI- oder

Migros-Golfcard

Spielform

Stableford, handicapwirksam

Kategorien und Handicap

Damen und Herren

bis max. Handicap 36.0

Anmeldungen

(mit folgenden Angaben)

• Für Turnier: Name, Golfclub,

Handicap

• Senden bis 2. August 2019

an: cornelia.aeschlimann

@autohaus-thun.ch

Startzeiten

Ihre Startzeit erfahren Sie ab

dem 8. August 2019 um 12 Uhr

unter golfsuisse.ch

oder interlakengolf.ch.

118 März 2019 | AUTOINSIDE


VERBAND & SEKTIONEN

Das Salon-Feeling in den Aargau geholt

> AGVS Auto Ausstellung Aarau West erneut mit Food Festival

Chris Regez. Die AGVS Auto Ausstellung in

Aarau West hat Tradition. Auch in diesem

Jahr werden knapp 160 Autos von 30 Automarken

im Tenniscenter «aarau-WEST» in

Oberentfelden zu bewundern sein. Die beliebte

Autoshow findet vom 15. bis 17. März

2019 statt.

Autos und Essen aus aller Welt

Für ein paar Tage werden knapp 30 regionale

Markenvertreter sowie zehn Gastaussteller

das Tenniscenter in einen riesigen

Showroom mit einer Fläche von rund

Öffnungszeiten

AGVS Auto Ausstellung

Freitag, 15. März 2019, 17 bis 21 Uhr

Samstag, 16. März 2019, 10 bis 18 Uhr

Sonntag, 17. März 2019, 10 bis 17 Uhr

Food Festival

Freitag, 15. März 2019, 17 bis 21 Uhr

Samstag, 16. März 2019, 10 bis 21 Uhr

Sonntag, 17. März 2019, 10 bis 18 Uhr

Freuen sich auf die Auto Ausstellung Aarau West mit 40 Ausstellern, 30 Marken und 157 Fahrzeugen: (v. l.)

Martin Sollberger (Präsident der AGVS-Sektion Aargau) und Chris Regez (Messeleiter).

5000 Quadratmetern verwandeln. Wer Zeit

und Kosten für eine Reise an den Genfer

Auto-Salon sparen will, kann sich hier unter

einem Dach die aktuellen Modelle von fast

allen grossen Automarken ohne Hektik von

nächster Nähe anschauen. Natürlich ist auch

Probesitzen möglich.

Nach den positiven Erfahrungen vom letzten

Jahr präsentiert der AGVS, Sektion Aargau, auch

in diesem Jahr ein Food Festival, das zeitgleich

auf dem Ausstellungsareal stattfindet. Die

Besucher können an über zehn Foodtrucks

kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt

geniessen. <

Schützen Sie Ihre Lernenden und sich mit dem Safety Bag!

Safety Bag ohne Sicherheitsschuhe:

BAZ-Mitglieder 89. | Nichtmitglieder 114.

Safety Bag mit Sicherheitsschuhen:

BAZ-Mitglieder 139. | Nichtmitglieder 189.

Inhalt Safety Bag kann von der Abbildung abweichen.

Safety Bag

Der Safety Bag beinhaltet die gesetzlich vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Schutzbrille,

Sicherheitsschuhe, Gehörschutzpfropfen, Schutzhandschuhe und eine Broschüre zur Arbeitssicherheit. Geliefert

in einem praktischen Rucksack. Dieser Safety Bag kann auch ohne Sicherheitsschuhe bestellt werden.

Weitere Infos und Bestellformular auf www.safetyweb.ch.

be safe!

AUTOINSIDE | März 2019 119


VERBAND & SEKTIONEN

Freiwilliges Engagement der Urner Garagen beflügelt

> Der Vorstand der AGVS-Sektion Uri windet seinen Garagen anlässlich der GV ein Kränzchen

Fachlehrer Stephan Felber (v. l.), Kassier Robi Brand, Präsident Ivo Musch sowie Markus Brand (Vorstand), André Regli (üK-Leiter) und Gody Gisler (LAP). (Foto Karl Baumann)

tki. Bildung, Interessenvertretung, Dienstleistungen: Drei Schlagworte,

die die AGVS-Sektion Uri nicht nur gegenüber ihren Mitgliedern

verpflichten, sondern auch im Jahr 2018 mit diversen Aktivitäten

Eingang in den Alltag der Vorstandsmitglieder gefunden haben.

Dies zeigte der Jahresbericht von BBK-Obmann Stephan Felber an

der Generalversammlung vom 28. Januar 2019. Zunächst wurde

das Engagement des 2018 pensionierten Gody Gislers verdankt, der

34 Jahre als Automobilfachlehrer am Berufs- und Weiterbildungszentrum

Uri aktiv die Ausbildung des Urner Branchennachwuchses

geprägt hat. Mit der Einführung des neuen Lehrplans trat Stephan

Felber in Gislers Fussstapfen.

Fachkräftemangel im Auge behalten

Der Fachkräftemangel wird die Sektion Uri auch 2019 beschäftigen.

«Das Autogewerbe braucht qualifizierten Nachwuchs, um die

Herausforderungen der kommenden Jahre meistern zu können. Es

braucht unser Engagement, um die Lehre attraktiv zu halten», betonte

Sektionspräsident Ivo Musch. Die AGVS-Sektion Uri entschied

sich dazu, ihr Kommunikationskonzept «Speed up Lehrlingsrekrutierung»

durch das offizielle Lehrlingskonzept des AGVS zu ersetzen.

Solide Zusammenarbeit

Im Rahmen des Rechenschaftsberichts über die Interessenvertretung

wanden die Sektionschargenträger dem Amt für Strassen- und

Schiffsverkehr (ASSV) des Kantons Uri ein Kränzchen. «Mit Freude

stellen wir fest, dass wir über ein sehr gutes ASSV verfügen, sowohl

im administrativen wie auch im technischen Teil.» Die jährliche Sitzung

mit dem ASSV dient der Sektion einerseits zum Erfahrungsaustausch,

anderseits sei es ein wichtiges Instrument, um Anliegen zu

deponieren.

Der Bericht über die Paritätische Kommission von Markus und

Robi Brand legte dar, dass die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften

im Rahmen des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) funktioniert.

«Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass individuelle Lohnanpassungen

die gerechtere Lösung sind als eine generelle Lohnerhöhung»,

betonten sie. Mit den Zugeständnissen bei den Mindestlöhnen

konnte mit den Gewerkschaften eine einvernehmliche Lösung

getroffen werden. «Diese Anpassungen erachten wir als sinnvoll und

zeitgemäss», ergänzten sie und stellten die Prognose, dass künftig

nebst den Lohnforderungen auch solche nach mehr Freizeit zunehmen

werden.

Die Interessen des Autogewerbes wurden 2018 auch beim Dachverband

der kantonalen Gewerbeverbände, der Industrie Uri und der

Bauwirtschaftskonferenz, der «Wirtschaft Uri», eingebracht. Musch:

«Das ist unser Sprachrohr, um eine wirtschaftsfreundliche Struktur

des Gewerbes aufrechtzuerhalten. Wir stehen im Austausch mit dem

Präsident sowie dem Vorstand und haben unsere Anliegen entsprechend

deponiert.»

Bühne der Frühlingsausstellung nutzen

In Sachen Marketing stellt die Frühlingsausstellung für die Sektion

Uri nach wie vor eine grosse Chance dar, um die AGVS-Betriebe,

die Marken und Dienstleistungen zu präsentieren. Laut Sybille

Büeler Mitglied der Ausstellungskommission, bietet auch der Pannendienst

Chancen. «Unser Ziel ist, die Wertschöpfung in unseren

Reihen zu halten. Die einzelnen Verträge mit Versicherungen und

Mobilitätsversicherern ist aber die Aufgabe der einzelnen Pannendienstleistenden»,

stellte Ivo Musch klar.

Viele helfende Hände

Finanziell steht die Sektion Uri nach wie vor auf gesunden Beinen,

wie Kassier Robi Brand darlegte. «Die Mitgliederbeiträge gehören

schweizweit zu den günstigsten. Unter diesem engen Korsett versucht

der Vorstand, ein ausgeglichenes Ergebnis anzustreben», zeigte

er die Bemühungen der Verantwortlichen auf. Die Kosten können

gemäss des Kassiers nur dank der Freiwilligenarbeit und dem Engagement

der Sektionsmitglieder im Rahmen gehalten werden.

Offenheit gegenüber der Digitalisierung

Schliesslich überbrachte Markus Aegerter vom AGVS Schweiz die

Grüsse des Verbands und gab den GV-Teilnehmern mit seinem Referat

einen spannenden Einblick in die Digitalisierung des Autogewerbes.

Weitere Gäste der Urner Sektions-GV waren heuer der AGVS-Aussendienstmitarbeiter

Gaetano Gentile, Karl Baumann, der beim AGVS

für die Bereiche Arbeitssicherheit & Umwelt zuständig ist, der ehemalige

Fachlehrer Gody Gisler und ÜK-Leiter André Regli. <

120 März 2019 | AUTOINSIDE


André Koch AG

am Auto-Salon Genf

Wir sind für Sie da!

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breiten Zubehör-Sortiment bieten wir

Carrosserie-Betrieben und Spritzwerken

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brauchen. Doch langfristiger

Erfolg erfordert weit mehr als nur die

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wir unsere Kunden zusätzlich als

Rundum-Service-Partner.

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VERBAND & SEKTIONEN

Erfolgreiches Jahr für die Sektion Jura und Berner Jura

> Die wichtigsten Ergebnisse der GV vom 8. Februar im CEJEF, Division Technique, Cité des Microtechniquesy

eing, An der 6. Generalversammlung der

AGVS-Sektion Jura und Berner Jura nahmen

46 Garagenvertreter (von 89 Mitgliedern) und

21 Gäste teil. Der Sektionspräsident Paul

Montavon erwähnte in seinem Bericht die

zahlreichen Aktivitäten seines Ausschusses

im Jahr 2018, wobei er insbesondere auf die

Organisation eines Stands bei der Berufsmesse

in Moutier sowie den erfolgreichen

Abschluss eines neuen Gesamtarbeitsvertrags

hinwies.

Wechsel an der Sektionsspitze

Nach 21 Jahren unermüdlichem Einsatz im

Präsidialausschuss (davon die letzten beiden

Jahre als Präsident) übergab Paul Montavon

sein Amt an Frédéric Bassin, Garagist aus

Renan. Hervé Eray, Alexander Gerber und

Bastien Varrin stimmten einer dreijährigen

Amtszeit im Ausschuss zu und wurden

durch Akklamation gewählt. Die neuen

Diplomierten wurden zur Versammlung eingeladen

und erhielten ein kleines Geschenk.

Zum Abschluss der Versammlung

übermittelten sowohl der Vorsteher

des Finanzdepartements des Kantons Jura,

Charles Juillard, als auch der Vizepräsident

des AGVS-Zentralvorstands, Pierre-Daniel

Senn, die besten Grüsse der Behörden

des Kantons Jura bzw. der AGVS Schweiz

und teilten insbesondere ihre Standpunkte

zu den anstehenden Abstimmungen sowie

künftigen Herausforderungen der Automobilbranche

mit.

Für die Teilnehmer gab es anschliessend

einen Apéro und ein gemeinsames Essen. <

Frédéric Bassin (links), der neue Präsident der AGVS-Sektion Jura und Berner Jura, sowie Paul Montavon,

der scheidende Präsident unserer AGVS-Sektion.

Pierre Leibundgut (links), bester Honda-Techniker Europas 2018, zusammen mit Paul Montavon.

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122 März 2019 | AUTOINSIDE


PRODUKTE & DIENSTLEISTUNGEN

Pilotprojekt AGVS/Mobility

«Ich bin positiv überrascht»

Seit Dezember ist die Garage Sägesser AG in Worb BE Teil des Pilotprojekts des AGVS mit Mobility. Die Kooperation sei

sehr gut angelaufen, sagt Geschäftsleiter Stephan Tschaggelar. Sandro Compagno

Viele AGVS-Garagisten verfügen über Vorführwagen

und Occasionen, die die meiste

Zeit nicht fahren, sondern stehen. Um diese

Steh- in Fahrzeuge zu verwandeln, nahm

der AGVS Kontakt mit der Genossenschaft

Mobility auf. Die Idee einer Zusammenarbeit

fiel auf fruchtbaren Boden, denn Mobility

benötigt ihrerseits attraktive Standorte und

Fahrzeuge, um ihr Sharing-Angebot auszubauen.

«Auch wir in der AGVS-Sektion

Bern hatten schon lange nach Ideen und

Möglichkeiten gesucht, unsere Stehzeuge

auf die Strasse zu bringen», erinnert sich

Stephan Tschaggelar. Der Garagist aus Worb

bei Bern ist im Nebenamt Co-Präsident

der Berner Sektion. Entsprechend rannte

Karl Baumann, der aufseiten des AGVS für

das Pilotprojekt verantwortlich zeichnet,

offene Türen ein, als er im Herbst 2018 nach

Garagen für den Testlauf suchte.

oberste Priorität, sagt Garagist Tschaggelar.

«Natürlich möchte ich nicht drauflegen, aber

in dieser Pilotphase geht es zunächst darum,

Erfahrungen zu sammeln.»

Die Garage des Opel- und Chevrolet-

Markenhändlers, der gleichzeitig Mitglied

des «Le Garage»-Netzwerks ist, ist nicht der

einzige Mobility-Standort in der Berner Vorortgemeine.

Zwei weitere Fahrzeuge stehen

beim RBS-Bahnhof. Auch deshalb hatte

Tschaggelar nicht erwartet, dass sein Corsa

so rege genutzt wird: «Wir liegen in sieben

oder acht Minuten Gehdistanz zum Bahnhof.

In der Regel möchten die Leute direkt

vom öV ins Sharing-Auto steigen gerade

mit Gepäck oder bei Regen.»

Bislang gehen die Mobility-Kunden mit

dem Opel Corsa pfleglich um. Schäden hat

das siebenköpfige Team der Garage Sägesser

AG jedenfalls nicht festgestellt. «Die Leute

sind sensibilisiert. Das Reglement seitens

Mobility ist sehr klar. Man muss keine

Angst haben, dass ein ‹Soiniggel› das Auto

verschmutzt.»

Rund 15 AGVS-Garagen sind mittlerweile

mit der Mobility-Technik ausgerüstet, weitere

werden in den nächsten Monaten folgen.

Projektleiter Karl Baumann: «Für die Pilotphase

sind wir damit gut aufgestellt. Einzig in

städtischen Lagen wie Zürich, Basel oder Bern

besteht noch Bedarf.» Interessierte Garagisten

melden sich direkt bei Karl Baumann (karl.

baumann@agvs-upsa.ch).

Der Testlauf ist bis Januar 2020 angesetzt.

Dann soll das Projekt AGVS/Mobility im Erfolgsfall

ausgebaut werden. Karl Baumann: «Wir sind

vom Erfolg dieser Partnerschaft überzeugt.» <

«Nicht drauflegen»

Seit dem 20. Dezember steht ein Opel

Corsa auf dem Areal der Garage Sägesser den

Mobility-Kunden zur Verfügung. Und die

ersten Erfahrungen? «Ich bin positiv überrascht»,

sagt Stephan Tschaggelar. Schon

in den Tagen bis Neujahr sei der kleine

Opel «sechs- oder siebenmal von Mobility-

Kunden genutzt» worden. Um eine erste

Bilanz zu ziehen, sei es zu früh: «Aber ich

sehe ja, wie oft der Wagen fort ist.» Eine

allfällige Rendite habe für ihn derzeit nicht

Madeleine Sägesser und Stephan Tschaggelar mit ihrem Mobility-Corsa.

PK MOBIL ist die Pensionskasse der Berufsverbände AGVS ASTAG 2rad Schweiz VSCI

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sind aufs Mobilitätsgewerbe

gerichtet.

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Pensionskasse. Wir beraten Sie gerne. Ganz unkompliziert, freundlich und kompetent.

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AUTOINSIDE | März 2019 123


GARAGENWELT

Kärcher Schweiz AG

kärcher.ch

> Jedem Schmutz gewachsen

pd. Die zwei neuen Nass-Trockensauger-Modelle

«NT 30/1 Ap L»

und «NT40/1 Ap L» von Kärcher

überzeugen mit verbessertem,

robusten Zubehör und einfacher

Bedienung. Mit kompakten Bauformen

und geringem Gewicht

empfehlen sich die Geräte auch

für mobile Einsätze.

Die weiterentwickelte,

halbautomatische Ap-Filterabreinigung

wird manuell mit

einem Tastendruck ausgelöst.

Der Luftstrom wird in kurzen

Stössen umgekehrt und der Filter

ausgeblasen. Ein sauberer Filter

besitzt einen höheren Luftdurchsatz

und ermöglicht ein besseres

Reinigungsergebnis. Das umständliche

Abklopfen des Filters

von Hand und damit verbundene,

längere Arbeitsunterbrechungen

entfallen. Das System ist leichter

als bisher zu handhaben, denn

die Bedientaste wurde auf die

Vorderseite verlegt und ist so

besser zu erreichen.

Die beiden neuen Geräte sind

Sauger der L-Klasse zur Aufnahme

von Schmutz und Stäuben

ohne gesundheitsgefährdende

Eigenschaften. Der Abscheidegrad

beträgt 99 Prozent. Saugschläuche

mit einem grösseren

Innendurchmesser serienmässig

NW 35 mm ermöglichen

einen höheren Luftstrom

und wirken der Gefahr von

Verstopfungen entgegen. Der Anschluss

des Zubehörs erfolgt mit

leicht bedienbaren Bajonett- und

Clipverbindungen.

Diese verbessern die Dichtheit

des Gesamtsystems, was

der Saugkraft zugutekommt. Der

Anschluss des Saugschlauches

ist im Behälterkopf untergebracht.

Das Ergebnis ist ein

grösseres Nettovolumen des

Schmutzbehälters. Bei Bedarf

kann so länger als bisher gearbeitet

werden, bevor er geleert

werden muss. Der Krümmer mit

gummiertem Handgriff wurde

ergonomisch verbessert und

bietet mehr Komfort auch bei

längeren Einsätzen.

Der flache Gerätekopf besitzt

Halterungen für Zubehör und

Elektrowerkzeug-Adapter und

lässt sich als praktische Abstellfläche

nutzen, beispielsweise für

Werkzeugboxen. Als praktisch

erweisen sich die grossen und

robusten Verschlusslaschen, mit

denen der Saugerkopf und der

Schmutzbehälter verbunden sind.

Sie lassen sich mühelos öffnen

und schliessen. <

Ob im Handwerk, in der Landwirtschaft, im Automotive-Bereich, in der Nutzfahrzeugbranche

oder bei Gebäudedienstleistern: Mit ihren vielseitigen Aufgaben

sind die neuen Nass-/Trockensauger von Kärcher mit halbautomatischem Filterabreinigungssystem

praktische Allrounder.

Thommen-Furler AG

thommen-furler.ch

> Koch Chemie die Referenz in der Fahrzeugaufbereitung

pd. Anlässlich der Live-Demonstrationen

von Thommen-

Furler sind am Auto-Salon alle

Garagisten dazu eingeladen, die

neusten KochChemie-Produkte

für die Fahrzeugaufbereitung zu

entdecken. Dies ist in Halle 7 am

Stand 7230 möglich.

Aufgrund extrem harter

Lacke einiger Automobilhersteller

und dem vermehrten

Einsatz von Exzentermaschinen

hat Koch Chemie ein den

höchsten Anforderungen

entsprechendes, komplettes

Poliersystem entwickelt.

Das grösste Ziel dieses

neuen Poliersystems ist es, den

Schleifgrad für alle Produkte

zu erhöhen und gleichzeitig

den Glanzgrad auf demselben

hohen Niveau zu halten. Dies

ist den Koch-Chemie-Forschern

bestens gelungen.

In Verbindung mit dem

neuentwickelten Pad-System

werden die Ergebnisse noch

besser und in nur zwei Arbeitsetappen

erzielt.

Eine Unterscheidung der

Pads erfolgt über das auf den

Farbcode der Polituren von Koch

Chemie abgestimmte Vlies und

bietet so noch mehr Prozesssicherheit.

Sogar die neue

Pad-Verpackung weist auf das

zu verwendete Produkt hin.

Die Koch-Chemie-Produkte

sind in der Schweiz über

Thommen-Furler AG erhältlich. <

124 März 2019 | AUTOINSIDE


GARAGENWELT

Akzo Nobel Coatings GmbH

akzonobel.com/de

> Mit «CarbeatTM» den Herzschlag des eigenen Geschäfts steuern

pd. Effiziente Abläufe sind das visuell darstellt, lässt sich Verbesserungspotenzial

Herzstück eines rentablen

schneller

Unfallreparaturfachbetriebs. und einfacher ausfindig machen.

«CarbeatTM» ist die neue So kann die Qualität der Arbeit

digitale Lösung von AkzoNobel, gesteigert und die Zeit- und

um Prozesse für jeden in der Prozessvorgaben besser erfasst

Werkstatt sichtbar und durch und effizienter geplant werden.

klare Kommunikation steuerbar Das System befähigt die

und effizienter zu machen. Mitarbeiter in allen Bereichen

Das digitale, Cloud-basierte des Betriebs, das Alltagsgeschäft

System stellt den aktuellen

noch eigeninitiativer

Reparaturstatus von Fahrzeugen und dadurch engagierter zu

in der Werkstatt auf einem erledigen, was wiederum zu

grossen Touchscreen-Monitor effizienteren Prozessen und

dar. Die Anwendungen auf dem kürzeren Durchlaufzeiten führt.

Monitor können, wie bei einem «CarbeatTM» verbindet alle

Smartphone oder Tablet, mit den notwendigen Daten und schafft

Fingern bewegt und gesteuert so einen nachvollziehbaren

werden. Dadurch wird das und einfachen Arbeitsprozess;

System schnell und intuitiv und bestehend aus Informationen zu

bietet einen umfassenden Überblick

Fahrzeugen, einzelnen Aktivi-

über laufende Aufträge. täten, benötigten Teilen und

Da das System den

Materialien. Mit einer Internetverbindung

Reparaturstatus des Fahrzeugs

lässt sich auch

von A bis Z erfasst und ausserhalb der Werkstatt mit

einem geschützten Zugang

darauf zugreifen sowie aus

dem Büro, dem Kundenempfang

oder der Lackierabteilung.

Ein Echtzeitüberblick über

Reparaturen ist von überall

möglich.

Der Aufbau und Einsatz von

«CarbeatTM» erfordert keine

aufwendige Installation oder

Expertenwissen. Das System ist

einfach in der Handhabung und

individuell anpassbar und wird

dadurch zu einem effizienten

Hilfsmittel zur Koordination von

Betriebsabläufen. <

Mit einer Internetverbindung lässt sich von überall im Betrieb auf «CarbeatTM»

zugreifen. Der externe Zugriff ist passwortgeschützt.

Texa Deutschland GmbH

texadeutschland.com

> Eine Komplettlösung zur Kalibrierung der Kamera und Radarsensoren

pd. Texa wird auch den diesjährigen

Auto-Salon begleiten.

Mehrere Schweizer

Texa-Händler wie Birchler,

Technomag und Blutech AG

werden vertreten sein. In

Koorperation mit Derendinger

und Hostettler Autotechnik AG

werden dem Kunden die neusten

Highlights gezeigt, die Texa

derzeit vor allem im Bereich

Kontrolle und Kalibrierung von

Fahrerassistenzsystemen zu

bieten hat.

So wird die Texa-Komplettlösung

zur Kalibrierung der

Kamera und Radarsensoren

im PW ausgestellt. Auf einer

eigens für den Auto-Salon

konzipierten Ausstellungsfläche

wird dem Kunden die ganze

Bandbreite des RCCS vorgestellt.

Neben der Kalibrierung

von Sensoren und Fahrzeugkameras

wird auch die neuste

Methode zur Kalibrierung

der 360-Grad-Kameras und

Totwinkelsensoren bei Fahrzeugen

der Volkswagengruppe

demonstriert. Durch die stufenlose

Einstellmöglichkeit des

Radarspiegels ist das System zukunftssicher

sowie leicht einzustellen

und dank Laufrollen mobil

und elektrisch höhenverstellbar.

Radgreifer sorgen für genau

zentrierte Laser zur Ausrichtung

des Systems. Ein umfangreiches

Zubehörprogramm an Kalibriertafeln

bietet in Verbindung mit

den dazugehörigen Diagnosefunktionen

die breiteste Abdeckung

im Markt.

Natürlich hat Texa auch

den Klimaservicebereich nicht

vergessen: Hier wartet der

italienische Spezialist gleich

mit zwei Neuheiten auf. Mit

dem «REC+», einer Komplettlösung

für die Evakuierung von

kontaminiertem Kältemittel aus

dem Kraftfahrzeug, gibt Texa

dem Kunden eine clevere Lösung

an die Hand. «REC+» ist mit allen

gängigen Klimaservicegeräten

des Herstellers kompatibel.

Das neuste Klimaservicegerät

«Konfort 712R» kommt

mit gewohnt modernem Design

und in Topqualität im Frühjahr

2019 erstmals auf den Markt.

Es vereint alle Vorteile eines

modernen Klimaservicegerätes

zum kleinen Preis und ist mit

allen relevanten Zubehörbauteilen

wie dem Kältemittelanalysegerät

erweiterbar. <

Mit dem RCCS können unter anderem Sensoren und Kameras kalibriert werden.

AUTOINSIDE | März 2019 125


UMFRAGE DES MONATS

NUTZEN SIE

SUCHMASCHINEN FÜR

IHR MARKETING?

Suchmaschinen-Marketing ist auf dem Vormarsch. Bereits

72 Prozent der AGVS-Medien-Leser geben in der Umfrage

des Monats Februar an, Suchmaschinen für ihr Marketing

zu nutzen. 14 Prozent betreiben kein Suchmaschinen-

Marketing und weitere 14 Prozent wollen zumindest in

Zukunft Google und Co. nutzen.

Unterstützen Sie die Idee, dass ausgewählte

Zulieferer von Halle 7 in die Hallen 1-6

wechseln können?

Hier gehts zur Umfrage des März:

Scannen und mitmachen!

agvs-upsa.ch/de/unterstuetzen-sie-die-ideedass-ausgewaehlte-zulieferer-von-halle-7-

die-hallen-1-6-wechseln-koennen

NUTZEN SIE SUCHMASCHINEN FÜR IHR MARKETING?

VORSCHAU AUTOINSIDE-AUSGABE 4 APRIL 2019

Die nächste Ausgabe erscheint am 3. April 2019 mit folgenden Schwerpunktthemen:

Alle Höhepunkte des diesjährigen

Genfer Auto-Salons

AUTOINSIDE besucht die 89. Ausgabe des

Genfer Auto-Salons und zeigt die Höhepunkte.

Der abtretende Salon-Direktor André Hefti

gewährt einen Einblick in seine Erinnerungen.

Batterie, CNG oder doch besser

Diesel?

Verschiedene Antriebe bringen unterschiedliche

Vorteile. Zusammen mit Experten ordnen wir

ein, zeigen die Bedeutung und erklären die Auswirkungen

der neuen und alten Antriebsformen.

Der neue Mobility-CEO Roland

Lötscher im Porträt

Seit Anfang Jahr sitzt Roland Lötscher am

Steuer der Genossenschaft. Er erklärt, wie er

Mobility zum führenden Schweizer Anbieter

für individuelle Mobilität machen will.

Das auflagenstärkste Fachmagazin für die Schweizer Garagisten

91. Jahrgang, 11 Ausgaben in deutscher und französischer Sprache

WEMF-beglaubigte Auflage per September 2018: 12 725 Exemplare davon 9548 in Deutsch, 3117 in Französisch

Herausgeber

Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS)

www.agvs-upsa.ch

Verlag

AUTOINSIDE

Wölflistrasse 5, Postfach 64, CH-3000 Bern 22

Telefon: +41 (0)31 307 15 15

verlag@agvs-upsa.ch, www.autoinside.ch

Administration und Aboverwaltung

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AGVS-Medien

Flurstrasse 50, CH-8048 Zürich

Telefon: +41 (0)43 499 19 81

newsdesk@agvs-upsa.ch

Redaktionsteam: Tatjana Kistler (tki,

leitende Redaktorin Mobilität)

Sandro Compagno (sco, Redaktionsleiter),

Reinhard Kronenberg (kro, Leiter

Publizistik), Sascha Rhyner (srh, Redaktor

Mobilität), André Bissegger (abi, Redaktor

Mobilität), Jean-Philippe Pressl-Wenger

(jppw, Korrespondent Westschweiz), Andreas

Senger (se, Spezialgebiet Technik), Bruno

Sinzig (si, Spezialgebiet Bildung), Raoul

Studer (rst, Spezialgebiet Politik).

Weitere Beiträge von: Arjeta Berisha, Karl

Baumann und Chris Regez.

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126 März 2019 | AUTOINSIDE


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1

Beste Bewertung für Bremsen

und Kurvenfahrten auf Nässe 1

Herausragende EU-Labelwerte mit

Nasshaftung «A» in allen Dimensionen

Verbesserte Laufleistung im

Vergleich zum Vorgänger 3

In ausgewählten Dimensionen mit

DriveGuard Technologie erhältlich 4

1

Test durchgeführt vom TÜV SÜD im Auftrag von Bridgestone. TÜV SÜD Product Service GmbH Bericht Nr.

[713126981-TG], Juni 2018, Dimension: 205/55 R16 91V, Test: www.bridgestone-daten.eu/TUEV-T005-Report.pdf

2

Platz 7 von 51 (Gesamtbewertung)

3 11 % verbesserte Laufleistung gegenüber dem Vorgänger, Bridgestone Turanza T001 EVO

4

Die Bridgestone DriveGuard Technologie ermöglicht im Pannenfall eine Weiterfahrt von bis zu 80 km bei max. 80 km/h

Bridgestone Europe NV/SA

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