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Dormagazin 1. 2019

Unbezahlbar

Ausgabe März 2019

Das Stadt-Magazin

Helmut

Blödgen

Der Mann für

den richtigen Ton

Baden

im Wald

Der neue Trend

ist kein Hokuspokus

Radrennen

für Dormagen

Der Gedächtnis-Pokal

für Freddy Schmidtke


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Inhalt

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Impressionen vom Prinzenempfang des Hit-Marktes............................4-5

Der Hahn im Korb..................................................................................................6

Helmut Blödgen: Der Mann für den richtigen Ton......................................7

Mit 21 Jahren schon Kapitän der US-Handball-Nationalmannschaft....9

Achte auf Dich, pass auf Dich auf!..................................................................12

Dormagen auf dem Weg zum Weltkulturerbe? ........................................14

Raus aus dem Auto – Rein in den Bus.......................................................... 16

Die mit den Walen tauchen: Ein Bild und seine Geschichte.................. 18

Panorama: Fotografisches Kunstwerk....................................................20-21

Schöne Landschaften genießen und dabei immer etwas Gutes tun..... 22

Waldbaden ist kein Hokuspokus................................................................... 24

Mont Ventoux: Ein Bergkonzentrat für Rennradfahrer................................ 27

Mitten durch die Innenstadt – Das „1. Dormagener Radrennen“........ 29

Kräftemessen auf der Straße..........................................................................30

Wie kommt ein „Professor“ zum Taxifahren?.............................................31

Auf Europas Rennstrecken zu Hause….........................................................32

Heiraten im Frühling........................................................................................... 36

Der Schmucklilien-Papst................................................................................... 37

IMPRESSUM

Herausgeber:

Druck + Verlag Josef Wegener GmbH

Römerstraße 18, 41539 Dormagen

Tel. 02133/24 56 00

E-Mail:

redaktion@schaufenster-online.de

anzeigen@schaufenster-online.de

Verantwortlich für Anzeigen:

Hans-Ulrich Thiel, Geschäftsführer

Redaktion:

Oliver Baum (V.i.S.d.P.), Andrea Lemke (Objektleitung),

Joëlle von Hagen

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Der Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit

vorheriger Genehmigung des Verlages erlaubt.

Alle Urheberrechte liegen beim Verlag.

Wir alle sind Dormagen!

3


Stadt-Magazin

Fotos: Andrea Lemke

Impressionen vom Prinzenempfang

des Hit-Marktes

4 Wir alle sind Dormagen!

Das


Wir alle sind Dormagen!

5


Das Stadt-Magazin

Der Hahn im Korb

Foto: Andrea Lemke

er Prinzenempfang des Hit-Mark-

im Januar dieses Jahres hat es

Dtes

gezeigt: Der Dormagener Karneval ist

fest in weiblicher Hand. Fast alle Karnevalsgesellschaften

(KG) im Stadtgebiet

setzen in dieser Session auf weibliche

Dreigestirne. Einzige Ausnahme ist das

Prinzenpaar der KG „rot-weiß Ückerath“.

Mit Prinz Heinz-Peter Strauch

gibt es einen Mann unter den närrischen

Herscherinnen, an seiner Seite

Prinzessin Simone, seine sympathische

Ehefrau. Dormagen, Delhoven, Zons

und Stürzelberg feiern mit ihren Damen,

jedenfalls bei den Erwachsenen. In

Stürzelberg hält Kinderprinz Dominik I.

Verhasselt die Fahne für das männliche

Geschlecht hoch. An seiner Seite die

bezaubernde Prinzessin Francisca I. Becker.

Der kleine und große Prinz hatten

kein Problem damit, jeweils der Hahn

im Korb zu sein. Thomas Dümmer, Chef

des Hit-Marktes, der den Prinzenempfang

moderierte, kam daher auch nicht

umhin zu fragen: „Nur noch Frauen,

was ist mit uns Männern?“ Die waren

am Ende aber überhaupt nicht in der

Unterzahl. Alle Karnevalsgesellschaften

hatten nämlich genügend männliche

Begleitung dabei.

–Andrea Lemke

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Dem Ückerather Prinz Heinz-Peter

Strauch gefiel es offensichtlich gut,

Hahn im Korb zu sein.

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Wir alle sind Dormagen!


Foto: Andrea Lemke

Helmut Blödgen:

Der Mann für den richtigen Ton

Anton, der Rauhaardackel,

und der Musiker Helmut

Blödgen sind ein Herz und

eine Seele.

Trompeter mischt in der Karnevalshochburg Köln musikalisch mit

Ich treffe mich im Januar mit dem

Mann, an dessen Haustür steht:

„Hier wohnt der verwöhnteste Rauhaardackel

der Welt“. Da ist klar, wer

der Chef im Hause der Familie Blödgen

ist: Anton, der zweijährige Hund.

Doch der ist zurzeit todtraurig, denn

sein Herrchen hat kaum Zeit für ihn.

Denn Helmut Blödgen, der Mann mit

der Trompete, ist in der Karnevalszeit

ziemlich beschäftigt. Kaum ein Tag

vergeht, an dem er und sein Orchester

mit selben Namen nicht irgendwo in

Köln unterwegs sind und für den richtigen

Ton sorgen. Seine Hochsaison

beginnt bereits im Oktober und geht

bis in den März hinein, je nachdem wie

Karneval liegt. „Ich und meine Musiker

stehen dann fast täglich auf den Kölner

Bühnen, bis auf den Dezember,

denn dann gibt es im katholischen Köln

keine Karnevalstermine“, nimmt Blödgen

es mit Humor. Oft sind es Auftritte

für die Roten Funken. Blödgen selbst

ist auch ein „Funk“ wie er verrät und

total karnevalsbegeistert. „Sonst geht

es nicht“, sagt er. Denn wer in einer

Session 40 oder 50 Mal beispielsweise

für Bernd Stelter aufspielt, müsse

das überzeugend rüberbringen. „Auch

der 1.000ste Schneewalzer muss wie

beim ersten Mal begeistern“, erklärt

der studierte Musiker. Blödgen ist im

Kölner Karneval bekannt wie ein bunter

Hund, um mal bei dem verwöhnten

Tier zu bleiben, und er und sein

Orchester spielen natürlich live. Die

Musiker können daher immer schnell

reagieren, zum Beispiel dann, wenn

der Präsident sich verschluckt. Dann

gibt es schon mal zwischendurch einen

Tusch. Auf Technik angewiesen

ist das Orchester nicht, daher kann

so etwas wie ein Systemabsturz den

Wir alle sind Dormagen!

7


Das Stadt-Magazin

Foto: ale

Das Bild zeigt, was

Helmut Blödgen

liebt: Musik, Traktor

fahren und Jagen.

Musikern nichts anhaben, sie spielen

einfach weiter. „Der Live-Effekt ist halt

etwas ganz anderes“, ist sich Blödgen

sicher. Seit 1982 ist er als Trompeter

im Kölner Karneval aktiv, 2002 folgte

die Gründung seines Orchesters. Die

Familie steht komplett hinter ihm. Das

kann auch nicht anders sein, wenn die

Tochter im Karneval geboren wurde

und der Vater zu diesem Zeitpunkt

im „Gürzenich“ spielte. „Ohne meine

Frau ginge es nicht“, weiß der Musiker.

Ehefrau Heike sorgt dafür, dass

die richtige Uniform - und davon gibt

es ziemlich viele - zum entsprechenden

Auftritt passt. Da müssen Jacke,

Mütze und Orden wohl geordnet sein.

Und wenn tatsächlich etwas zu Hause

vergessen wurde, macht sich auch mal

die Tochter auf den Weg und bringt

es ihrem Vater. Im vergangenen Jahr

erhielt Blödgen den Verdienstorden

in Gold vom Festkomitee-Präsidenten

der Roten Funken für sein Engagement

im Literarischen Komitee. Der

Musiker ist dort für die Sichtung der

jungen Bands mitverantwortlich. Es

gilt, sie an den Karneval heranzuführen

und entsprechend anzuleiten. Denn

Musiker im Karneval zu sein, ist harte

Arbeit. „Es gab Tage, da musste ich

mit drei Stunden Schlaf auskommen.

Viel Alkohol trinken geht also nicht.

Auch heute kommt es vor, dass wir bis

2 Uhr nachts spielen, nach Hause fahren

und am nächsten Morgen wieder

früh rausmüssen. Wir müssen fit sein.

Das muss den Nachwuchsmusikern

bewusst sein“, so der Fachmann. Der

Verdienstorden in Gold ist im Übrigen

nicht die einzige Auszeichnung

von Blödgen. „Ich glaube, mittlerweile

sind es 800 bis 900 Stück“, schätzt er.

Seine Frau Heike ist den Terminmarathon

seit Jahren gewohnt, für Anton,

den Rauhaardackel, ist es aber die erste

fünfte Jahreszeit, die er voll mit bekommt,

und er vermisst sein Herrchen.

Ist nämlich kein Karneval, begleitet

Anton sein Herrchen bei der Jagd und

hat dessen volle Aufmerksamkeit. Der

kleine Kerl steht dem großen treu zur

Seite, hilft wo er kann. Das sind dann

die Augenblicke, in denen Blödgen zur

Ruhe kommt. „Mit Anton unterwegs

in der Natur ist wunderbar“, sagt er.

Von daher gibt es auch keinen Urlaub

mehr ohne den Vierbeiner und auch

nicht ohne Trompete, denn geübt wird

immer. In der Küche duftet es derweil

nach leckerer Haxe, was Anton auch

nicht entgangen ist. „Die wird jetzt

gleich verputzt und dann bin ich gestärkt

für die nächsten 1.000 Tuschs

heute Nachmittag“, lacht Blödgen und

verabschiedet sich. –Andrea Lemke

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Wir alle sind Dormagen!


Ian Hüter: Mit 21 Jahren

schon Kapitän der US-

Handball-Nationalmannschaft

Dormagazin: Ian, dich kann man

getrost als „ Dormagener Jung“ bezeichnen,

oder?

Ian Hüter: Ja, das stimmt wohl. Ich bin

in Neuss geboren und aufgewachsen,

spiele nun seit 2008 beim TSV Bayer

Dormagen Handball und fühle mich

sehr wohl. Seit ich in der ersten Herrenmannschaft

spiele, stehe ich gemeinsam

mit meinem Bruder Patrick auf der

Platte, das ist schon echt cool.

Dormagazin: Ihr spielt gemeinsam

Handball, wohnt auch noch zusammen

im Elternhaus. Geht ihr euch

auch mal auf die Nerven?

Ian Hüter: (lacht) Eigentlich nicht, wir

haben ein sehr gutes Verhältnis. Natürlich

wird es auch im Training manchmal

lauter, aber das hat nichts damit zu tun,

dass wir Brüder sind. Wir unterstützen

uns gegenseitig und verstehen uns

prima. Generell ist mir die Familie sehr

wichtig, ob hier im Rheinland oder auch

in den USA. Meine Mutter ist Amerikanerin,

daher habe ich neben dem deutschen

auch den US-Pass und spiele

für die amerikanische Nationalmannschaft.

Dormagazin: Eine weitere Gemeinsamkeit:

Ihr seid beide noch junge

Männer, aber schon mit viel Verantwortung.

Ian Hüter: Wenn du das so sagen

möchtest, ja. Patrick ist mit 23 Jahren

Kapitän unserer Zweitliga-Mannschaft,

ich mit 21 Jahren trage die

Kapitänsbinde beim US-Nationalteam.

Es ehrt uns, dass wir das Vertrauen

von den Verantwortlichen bekommen.

Als ich das erste Mal beim

Nationalteam war, war das Gefühl

schon etwas seltsam, direkt als Kapitän

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Stadt-Magazin

eine echt coole Mannschaft, in der es

Spaß macht, auf der Mittelposition zu

denken und zu lenken. Dass ich erst

21 Jahre alt bin, ist unwichtig.

Dormagazin: Mit den USA stehen

spannende Projekte an. Wie sieht

der Handball dort aus?

Ian Hüter: Man kann das Team in etwa

auf Drittliga-Niveau einordnen, im Vergleich

zu den US-Sportarten ist Handball

unbekannt. Aber in diesem Sommer

spielen wir die Panamerikanischen

Spiele in Peru und können uns dort,

wenn alles perfekt läuft, für die Olympischen

Spiele 2020 in Tokio qualifizieren.

Das wäre schon eine geile Story,

neben NBA-Stars wie Steph Curry anzutreten.

Für Peru plant meine Familie

schon Urlaubstage, damit sie uns alle

vor Ort unterstützen können.

Dormagazin: 2019 scheint also ein

großes Jahr für dich zu werden.

Ian Hüter: Auf jeden Fall. Im Januar

habe ich meine Ausbildung als Versicherungskaufmann

erfolgreich abgeschlossen,

jetzt geht es in der Zweiten

Bundesliga darum, mit Dormagen den

Klassenerhalt so früh wie möglich zu

erreichen. Im Sommer dann die Panamerikanischen

Spiele, ehe ich im Herbst

gerne ein Studium beginnen würde.

Dormagazin: Du betreibst Leistungssport,

hast aber nebenbei die Ausbildung

absolviert. Haben deine Tage

mehr als 24 Stunden?

Ian Hüter: (lacht) Könnte man meinen,

aber es hat echt super funktioniert. Die

Rheinland Versicherung hat mich für

die morgendlichen Trainingseinheiten

freigestellt, bis zum Saisonende kann

ich mich jetzt voll auf den Handball

konzentrieren. Aber neben einer Ausbildung

noch zwei bis drei Morgeneinheiten

und fünf Trainingszeiten abends

zu absolvieren, ist schon ein Mammutprogramm.

Dazu kommen noch die Ligaspiele,

die in der Zweiten Bundesliga

auch mal 500 Kilometer Anreise mit

sich bringen. Aber es macht mir unheimlich

viel Spaß, daher kann ich mich

nicht beklagen.

Dormagazin: Eine Frage noch: Warum

hat Patrick einen Wikipedia-Eintrag,

du aber nicht?

Ian Hüter: (lacht) Schlimm, oder? Nein,

im Ernst. Er wurde damals mit der

B-Jugend Deutscher Meister und hat

sich dadurch den Eintrag natürlich

verdient. Aber ich bin zuversichtlich,

wenn ich hart an mir arbeite, dass auch

ich einen Eintrag bekomme. Vielleicht

schreibt ihr mir ja einen?

Das Gespräch führte Kim Martin Heeß

Foto: privat

Ian Hüter (v.l.), Tim Wieling und

Janis Boieck, alles Spieler vom TSV,

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11


Stadt-Magazin

Achte auf Dich,

pass auf Dich auf!

Mit Pfarrer Peter Stelten auf den Kirchturm, dritter und

letzter Teil: Nachdem es schon rauf „auf St. Michael“

ging und nachdem auch schon St. Katharina dran

war, geht es nun in die ehemalige Zollfeste. Im Jahr

1408 wurde in Zons eine neue Kirche errichtet,

die 1593 vom Kölner Generalvikar Peter Gropper

offiziell zur „Pfarrkirche“ gemacht wurde. Auf

den Turm von St. Martinus geht es mehr als

100 Treppenstufen und zwei Holzleitern

hoch. Wer sonst keinen oder nur wenig

Sport macht, der kommt beim Aufstieg

aus der Puste. Eine Erfahrung, die der

Pfarrer und ich in der Innenstadt und in

Hackenbroich nicht gemacht haben.

Fotos: Oliver Baum

12

Das


und 1620 wurde die

1547 Pfarrkirche, die früher

auch Kapelle genannt wurde, durch

schwere Brände erheblich beschädigt.

Die Wiederherstellung führte beide

Male zu Differenzen zwischen der Abtei

Brauweiler, das für die Schäden

nicht aufkommen wollte, weil Zons nur

eine „Filialkirche“ sei, und dem Kölner

Domkapitel, der sich für nicht zuständig

erklärte, eben weil Brauweiler die

Kirchenrechte in der Zollfeste besaß.

1358 hatte die Familie Bürgel das Patronatsrecht

an den Bruder des Abtes

von Brauweiler verkauft. Der Streit endete

beim ersten Wiederaufbau damit,

dass die Kölner die finanzielle Hauptlast

trugen. Nach dem zweiten Brand

zahlte das Domkapitel nichts, so dass

die Abtei in der Pflicht war.

Im Juli 1802 wurden die Abtei Brauweiler

und die Franziskanerniederlassung

in Zons aufgelöst. 115 Hektar Grundeigentum

fielen dem französischen Staat

zu. 1803 wurde die Kirche vom Dormagener

Notar Steinberger gekauft, 1805

wurde sie abgerissen. 1872 beschloss

der Zonser Kirchenvorstand einen Neubau.

Es dauerte bis zum 26. Mai 1878,

bis die von Baurat Vincent Statz im neugotischen

Stil erbaute Kirche ihrer Bestimmung

übergeben werden konnte.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Pfarrkirche

durch den Beschuss der Artillerie

stark beschädigt. Nach Kriegsende

folgte eine notdürftige Reparatur. Von

den sechs Glocken, die es gegeben

hatte, waren fünf eingeschmolzen

worden. Erst 1962 wurde eine Glockengießerei

beauftragt, für Ersatz in Form

fünf neuer Glocken zu sorgen. 1973

begann eine Phase von einigen Renovierungsarbeiten,

das Kirchengebäude

wurde neu gestrichen, dabei die alte

Bemalung wiederhergestellt. Auch die

Orgel wurde generalüberholt. Heute,

so schließt die Kirchenchronik, „befindet

sich die Kirche wieder in ihrem ursprünglichen

Zustand“.

Der erste Pfarrer in Zons war Andreas

von Bürgel im Jahr 1183. Es folgte Konrad

von Bürgel im Jahr 1257. Der erste

Zonser Pfarrer, den die Abtei Brauweiler

stellte, war von 1352 bis 1361 Hermann

Robbe. Nach Sebastian Graeber

(1998 bis 2008) ist Peter Stelten (seit

2009) der 51. Pfarrer in der ehemaligen

Zollfeste. Er macht mich bei unserem

Rundgang darauf aufmerksam, dass

das benachbarte Pfarrhaus ebenfalls

von Baurat Vincent Statz errichtet wurde

– Tür zu Tür ganz bewusst in einer

Achse ausgerichtet. Eine wunderbare

Sichtachse auf den Juddeturm gibt es,

wenn man auf dem ehemaligen Friedhof

steht, der sich einmal direkt neben dem

Gotteshaus befand, bis er zu klein wurde.

Wer schon einmal einen geführten

Zusammen mit Pfarrer Peter Stelten geht es hinein in den Kirchturm.

Rundgang durch Zons mitgemacht hat, Aufgrund der mittelalterlichen Atmosphäre

der weiß das schon. Beim Aufstieg den

ist das Ensemble von Kirche, in

engen Turm hinauf erreichen wir eine der der ursprüngliche Hochaltar erhalten

Ebene, die den Blick auf die gewölbte

wurde, und Pfarrhaus schon etwas

Decke des Hauptraums der Kirche freigibt.

ganz Besonderes. Ein Besuch einfach

Da die Wölbungen nicht gemauert mal so lohnt sich. Ansonsten ist auch

und nicht aus Beton gegossen sind, verbietet

dieser Kirchturm aus der Ferne gut zu

sich ein Schritt in den „Dachbo-

sehen und auch er will uns, ob gläubig

den“. Nur für Handwerker ist ein schmaler

oder nicht, sagen: Achte auf Dich, pass

Weg, bestehend aus Holz, ausgelegt. auf Dich auf!

–Oliver Baum

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von ihrem geliebten Menschen nehmen oder auch eine

Trauerfeier gestalten. Darüber hinaus werden alle Fragen

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Ablauf und die korrekte Einhaltung der Formalitäten sind

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Stadt-Magazin

Fotos: Stadt Dormagen

Im Historischen Rathaus in

Dormagen steht ein Modell des

alten Römerkastells.

Dormagen auf dem Weg

zum Weltkulturerbe?

Die Pyramiden in Memphis und seiner Nekropole in Ägypten, das Great

Barrier Reef in Australien, der Nationalpark Serengeti in Tansania, die

Kirchen von Chiloé in Chile oder die Werke des Architekten Le Corbusier

auf fünf Kontinenten – sie alle sind einzigartige Orte und machen unser

gemeinsames Erbe aus.

Sie stehen daher auf der von der

UNESCO geführten Liste des

Weltkulturerbes. Aktuell umfasst sie

1.092 Stätten in 167 Ländern, 44 Natur-

und Kulturerbestätten davon in

Deutschland. Wird Dormagen in Zukunft

auch auf dieser Liste stehen?

Durchaus möglich. Das Römische

Kastell „Durnomagus“ soll Weltkulturerbe

werden. Ein antikes Stück

Weltkulturerbe in Dormagen – „Das

wäre riesig“, meint Bürgermeister

Erik Lierenfeld. Elektrisiert ist auch

die Stadtverwaltung von den länderübergreifenden

Plänen, den gesamten

niedergermanischen Limes

von Remagen bis zur Nordseeküste

von der UNESCO als besonders

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14 Wir alle sind Dormagen!

Das


schützenswert anerkennen zu lassen.

In diesem Jahr soll der Antrag

für den 385 Kilometer langen Grenzabschnitt

zwischen dem einstigen

römischen Reich und Germanien

gestellt werden. Er umfasst 30 historisch

weltvolle Stätten. Eine davon

ist das römische Kastell „Durnomagus“

mitten in der City. Noch heute

sind vor dem Historischen Rathaus

die antiken Überreste zu sehen.

Künftig wären sie Weltkulturerbe –

wie der Kölner Dom, die Akropolis

oder Pompeji. Stolz weist die Stadt

Dormagen heute bereits auf ihre römische

Vergangenheit hin – so zum

Beispiel mit einer archäologischen

Ausstellung im Historischen Rathaus

oder der Stadtführung „Via Colonia

per pedes“. Das einstige Hilfstruppenlager

„Durnomagus“ entstand

im ersten nachchristlichen Jahrhundert.

Es lag genau mitten zwischen

den beiden Römerstädten Köln und

Neuss und diente den Truppen unter

anderem als Rast auf dem Zwei-

Tages-Marsch. Außerdem bestand

eine bedeutende Militärziegelei in

der Nähe des heutigen Freibads RömerTherme.

In Nievenheim existierte

eine Villa rustica, die der Versorgung

der in Dormagen stationierten

Reitereinheit mit Lebensmitteln und

Pferden diente. In der Zeit zwischen

393 und 402 wurden die Truppen

schließlich zum Schutze Roms aus

der Provinz Germania superior abgezogen.

Am Dienstag, 12. März, stellt die Stadtverwaltung

dem Kulturausschuss ihre

Ideen für die Welterbe-Präsentation

vor. An der Vorbereitung arbeiten

auch viele engagierte Ehrenamtliche

mit – zum Beispiel der Geschichtsverein.

„Dormagen ist eine Stadt der

Zukunft. Was das reiche römische

Erbe mitten im Herzen unserer Innenstadt

angeht, sind wir aber ziemlich

von gestern – und darauf können

wir stolz sein!“, sagte Bürgermeister

Erik Lierenfeld. Die Präsentation für

die UNESCO wird derzeit von einer

Projektgruppe der Stadt und des

Kreisarchivs vorbereitet. Die Konzeption

rückt die Überreste des

römischen Reiterkastells in

den Mittelpunkt. Das Kastell

gehört zum niedergermanischen

Limes. Wie schon

der Hadrianswall oder

der obergermanische

Limes hat auch dieser

römische Grenzabschnitt

gute Chancen,

als Weltkulturerbe

anerkannt zu werden.

Voraussichtlich

Anfang 2020 wird

der länderübergreifende

Antrag

dazu gestellt, Mitte

2021 soll dann die

Entscheidung fallen.

Denkbar wäre etwa,

das Weltkulturerbe

Reiterkastell künftig im

Rahmen einer Multimedia-Darstellung

im Historischen

Rathaus zu zeigen.

„Dort würden wir auch gerne

den Eingangsbereich für die

Bürgerinnen und Bürger aufwerten“,

erklärte Harald Schlimgen,

Leiter des Fachbereichs für Bürgerund

Ratsangelegenheiten bei der

Stadt. „Wir möchten das Weltkulturerbe

aber auch im Außenbereich

deutlich sichtbar werden lassen“, so

Schlimgen, der das Projekt bei der

Stadt koordiniert. Zum Beispiel durch

die lebensgroße Darstellung eines

Reitersoldaten auf der Fläche vor der

„Römer-Wand“ neben dem Rathaus,

die bisher eher ein Schattendasein

führt. „Das alles sind Ideen, entscheiden

muss jetzt der Kulturausschuss“,

so Fachbereichsleiter Schlimgen. Das

Ziel und die Hoffnung sei klar: „Dass

wir 2021 sagen können: Wir sind

Weltkulturerbe.“

–ale/dor

Info

Das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt, die

Welterbekonvention, basiert auf dem Prinzip der internationalen Solidarität

zum Schutz und Erhalt des Natur- und Kulturerbes von außergewöhnlichem

universellen Wert. Welterbestätten gehören demnach der ganzen

Menschheit. Sie werden durch internationale Kooperation identifiziert,

gelistet und geschützt. Die Grundlagen der Welterbekonvention wurden

unter anderem durch eine beeindruckende Solidaritätskampagne zur Rettung

der Tempel von Abu Simbel gelegt. Unter der Leitung der UNESCO

wurden diese 1964 vor der Überflutung infolge des Baus des Assuan-Staudamms

gerettet.

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Wir alle sind Dormagen!

15


Stadt-Magazin

Raus aus dem Auto –

Rein in den Bus

Foto: ale

Prinz Philipp, Ehemann der englischen

Königin Elisabeth, sorgte in

der Vergangenheit für einigen Wirbel.

Grund ist ein Unfall, den er offenbar

verursacht hat. Darin involviert waren

eine junge Mutter mit ihrem Kleinkind.

Für ein großes Medienecho sorgte der

Fall, weil Prinz Philipp 96 Jahre alt ist

und noch Auto fährt, zu allem Überfluss

anscheinend auch nicht angeschnallt.

Zum Glück ist niemanden etwas passiert.

Magdalena Schmitz wollte es gar

nicht erst soweit kommen lassen. Die

Ückeratherin hat mit 86 Jahren im vergangenen

Jahr ihren Führerschein abgegeben,

freiwillig. Und diesen Schritt

bis heute keinen Tag bereut. Während

andere Senioren, rüstig oder nicht, das

wie einen Freiheitsverlust empfinden,

genießt Magdalena Schmitz eine neue

Lebensqualität.

„Raus aus dem Auto, rein in den Bus“,

so könnte das Motto lauten. Magdalena

Schmitz vermisst ihr Auto keinen

Tag, denn die Entscheidung zur freiwilligen

Führerscheinabgabe fiel ihr

kein bisschen schwer. Grund war ein

kleiner Unfall. Die Frau, die erst mit 53

Jahren ihren Führerschein gemacht

hatte, hat beim Rückwärtsfahren ein

Fahrzeug touchiert. „Eine innere Stimme

hat dann zu mir gesagt, das hätte

auch eine Person sein können, die Du

dann angefahren hättest“, erzählt sie

und da war klar, der Lappen kommt

weg. „Ich habe kurz vorher noch einen

letzten Blick auf den Führerschein

geworfen und dann war es auch gut“,

lacht Schmitz, deren Beine zwar nicht

mehr so wollen wie sie, deren Verstand

aber hellwach ist. Was dann passierte,

damit hatte die Dame überhaupt nicht

gerechnet. Der Landrat höchst persönlich

schrieb ihr und bedankte sich für

ihre Entscheidung. Und auch die Stadt

Dormagen und der StadtBus meldeten

sich bei der Seniorin. Für ihren mutigen

Schritt erhielt sie im vergangenen Jahr

nämlich eine Überraschung: Fahrkarte

gegen Führerschein. Sie hat ein Jahresticket

erhalten. Seither nutzt sie den

Bus und ist regelrecht begeistert. „Für

mich fährt der Bus unter einem guten

Stern. Wenn ich den nicht hätte, würde

mir einiges in meinem Leben fehlen“,

so die ältere Dame. Manchmal sei sie

zu Tränen gerührt von der Menschlichkeit,

die im Bus herrsche. „Von wegen

alte Frau und unhöflich. Immer hilft mir

jemand und es ist wirklich egal, welche

Hautfarbe die Mitfahrer haben.

Alle sind zu mir freundlich. Busfahren

macht mir daher viel Spaß. Ich habe

gar nicht gewusst, was ich alles verpasse,

wenn ich mit meinem Auto fahre.“

Auch den schlechten Ruf über „unsere“

Jugend kann Magdalena Schmitz

überhaupt nicht nachvollziehen. „Die

jungen Leute fragen fast immer, ob sie

mir beim Ein- oder Aussteigen mit dem

Rollator helfen können. Ich müsste lügen,

wenn ich etwas anderes erzählen

täte“, erklärt die heute 87-Jährige.

Was sich anhört wie eine Werbekampagne

für den StadtBus ist erlebter Alltag

für Magdalena Schmitz. „Wenn es

mir schlecht geht, fahre ich Bus“, sagt

sie. Auch eine Art, die Dinge zu bewältigen.

–Andrea Lemke

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Wer mindestens 60 Jahre alt ist und

eine amtliche Bescheinigung über die

Abgabe seines Führerscheins vorlegt,

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16 Wir alle sind Dormagen!

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Der Verein „Shirai“, jüngst ausgezeichnet als

Kampfkunstschule des Jahres, eröffnet am

23. März im Wohnmischgebiet von Horrem

auf der Weilerstraße sein neues Karate-Dojo.

Hier findet dann nicht nur regelmäßiger KARATE-

Unterricht statt – es wird auch KaraChi, KaraFit, Yoga

und Mutter-Kind-Kurse geben.

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16:00 Uhr KINDERKARATE

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Wir alle sind Dormagen!

17


Das Stadt-Magazin

Fotos: Klaus Güdelhöfer

Katharina Bühler mit Walen

vor der Küste Brasiliens

Die mit den Walen tauchen:

Ein Bild und seine Geschichte

„Mit Buckelwalen zu schnorcheln ist schier unbeschreiblich und unvergesslich!“, sagt der passionierte Taucher

Klaus Güdelhöfer. Vor allem dann, wenn solch ein Foto dabei entsteht: Eine Frau mit Schnorchel ganz

alleine im Meer, vor ihr Buckelwale, ganz nah. Entstanden ist das Bild bei einer Brasilien-Reise vor rund zwölf

Jahren. Mit einem kleinen, aber hochseetauglichen Boot, sind Güdelhöfer und seine Lebensgefährtin Katharina

Bühler raus zu einem Tauchplatz. Ihr Ziel: Wale im antarktischen Winter zu sehen. Mit dem Schlauchboot

geht es vorsichtig nah an die Tiere ran, ganz alleine. Während Güdelhöfer noch mit seinen Flossen

hantiert, ist Bühler schon längst im Wasser, schaut auf das Meer. Da erscheinen die Riesen, Buckelwale.

Stolz und majestätisch gleiten sie nur wenige Meter entfernt an Bühler vorbei. Ein Augenblick, der wohl

jedem den Atem zum Stocken bringt. Güdelhöfer zum Glück nicht: Er drückt ab und hat damit ein super

Foto gemacht. Das Paar ist fast trunken vor Glück, weil sie so nah an den Walen dran waren. Den Schnappschuss

schicken sie dem Skipper, der sie zu dieser Stelle brachte als Dankeschön. Der lässt werbewirksam

Postkarten davon drucken. Auch Uwe Nehls, Geschäftsführer von „Schöner Tauchen Deutschland“, einem

Tauch-Reiseveranstalter stellt Güdelhöfer sein Foto zur Verfügung. Das Bild der Buckelwale landet in einem

Foto-Wettbewerb und gewinnt. Der Preis für Güdelhöfer: dieselbe Reise nach Brasilien, wieder zu den

Walen. Auf der „boot“ in Düsseldorf überzeugt das Bild ebenfalls. Es gewinnt den ersten Preis für Fotografen

und die Messe-Besucher wählen es ebenfalls auf Platz eins. Der Dormagener und Bühler tauchen seit

1994 gemeinsam. Malediven, Costa Rica, die Südsee, Sri Lanka oder Borneo heißen ihre Sehnsuchtsorte

im Wasser. Immer mit dabei ist die Kamera. So entstehen an den entlegensten Orten immer wieder tolle

Bilder. Doch keins gewinnt zweimal den ersten Platz. Das hält Güdelhöfer aber nicht davon ab, weiter zu

fotografieren. Eigentlich macht er es auch nur für sich und seine Frau zur Erinnerung und das nicht nur im

oder unter Wasser, sondern auch an Land. Für das Dormagazin aber hat er eine Ausnahme gemacht und

seine Fotobücher gezeigt. Einige Impressionen und natürlich das Wal-Bild sehen Sie hier. –Andrea Lemke

18 Wir alle sind Dormagen!


Katharina Bühler

und ihr Mann Klaus

Güdelhöfer genießen

die Ruhe in der Natur.

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Wir alle sind Dormagen!

19


20 Wir alle sind Dormagen!

Das

Stadt-Magazin


Dieses fotografische Kunstwerk von Lisa Maxine Lemke war in der diesjährigen

„D’Art 2018“ im städtischen Kulturhaus an der Langemarkstraße zu sehen. Die

jüngste Teilnehmerin der größten Dormagener Gemeinschaftssausstellung, die unter

dem Motto „Farbe bekennen“ stand, ist erst 22 Jahre alt. Lemke hat ihrem beeindruckenden

Foto den Titel „Exklusion“ gegeben. –Oliver Baum

Mehr Kunstwerke von jungen Nachwuchskünstlern gibt es auf der kommenden „Junior D´Art

2019“ vom 26. Juni bis 13. September in der Glasgalerie des Kulturhauses zu sehen. Das Anmeldeformular

und weitere Infos stehen zum Download online auf www.kulturbuero-dormagen.de.

Wir alle sind Dormagen!

21


Stadt-Magazin

Schöne Landschaften genießen

und dabei immer etwas Gutes tun

Wenn die Delhovener Fußballer bei einer Aufstiegsfeier eifrig Geld spenden, um zumindest mit ihren Trikots auch

mal „international“ zu spielen, und wenn ein Spielervater mit seiner Frau zusammen regelmäßig nach Südafrika reist,

um dort nicht nur Urlaub zu machen, dann kommt dabei im Fall der Familie Zölfl etwas richtig Gutes heraus.

Dr. Stephan Zölfl und seine Frau Karin

flogen das erste Mal 2013 nach

Südafrika, um dort Tochter Michelle

zu besuchen. Die heute 24-Jährige

war dort damals als „Volunteer“ in einem

Township-Kindergarten im Einsatz.

Das Ehepaar war von dem Land

der Gegensätze so begeistert, dass

es seitdem ein- bis zweimal im Jahr

ans Kap der guten Hoffnung fliegt.

Die Gegensätze, das bezieht sich auf

die Bereiche, in denen die Menschen

arm sind, kaum etwas zum Essen haben.

Da wollten Stephan und Karin

Zölfl im Rahmen ihrer Möglichkeiten

helfen und fingen in ihrer Heimat, also

in Dormagen an, Gelder und Spenden

einzusammeln. Im Urlaub in Südafrika

werden diese Spenden persönlich an

verschiedene Gruppierungen und Projekte

überreicht. So hat sich über die

Jahre ein Förderkreis gebildet.

Vor zwei Jahren besuchte das Ehepaar

ein kleines Dorf in Namibia. Dort gibt

es viele Kinder, die eine karg ausgestattete

Schule besuchen. Es gibt viele

Jungen, die gerne Fußball spielen – mit

einem Ball, den sie sich aus Lumpen gebastelt

haben. Die Tore wurden aus drei

Stöcken gebaut, der Boden ist staubtrocken,

es herrscht flirrende Hitze bei

Temperaturen über 40 Grad Celsius.

„Trotzdem hatten die unheimlich viel

Spaß beim Kicken“, berichtet Stephan

Zölfl. Zusammen mit seiner Frau war

ihm schnell klar: Da geht es noch mal

hin, denen bringen wir ein paar Trikots.

Da Sohn Alexander in der ersten Mannschaft

des FC Delhoven spielt, sprachen

die Zölfls beim Vorstand vor, der

sich dann bereit erklärte, den Jungen in

Namibia mit drei Trikotsätzen des FCD

zu helfen. Die Trikotgrößen sind für das

Alter von acht bis 14 Jahren geeignet.

Bei der Aufstiegsfeier der Delhovener

Kicker, für die „Fahrstuhlmannschaft“,

ging es nach der vergangenen Saison

inklusive Treckerpartyfahrt wieder rauf

in die Bezirksliga, wurde Geld gesammelt,

um auch noch ein paar Lederfußbälle

ins Mamolo Village im Norden

Namibias, direkt am Fluß Okawango,

mitnehmen zu können. Mit einer Videobotschaft

an den dort lebenden

Joseph überbrachten die Fußballer

ihre Weihnachts- und Neujahrsgrüße

direkt in das Dorf. Das Motto: „Delhoven

spielt jetzt auch international.“

Dann ging es für das Ehepaar Zölfl

mit großem Gepäck Richtung Flug-

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22 Wir alle sind Dormagen!

Das


hafen. In dem Dorf wurde ein riesiges

Übergabefest organisiert. Die Kinder

kamen alle mit ihren Familien, als die

beiden Urlauber im Norden Namibias

eintrafen, um die Fußbälle, Luftpumpen

und die ersten beiden Trikotsätze

zu übergeben. Stephan Zölfl hat

natürlich direkt mitgespielt: „Nach ein

paar Schritten war ich angesichts der

Hitze außer Atem. Insgesamt war das

ein ganz toller Tag, ein ganz besonderes

Erlebnis.“ Einen langen Atem

gibt es für die Hilfsaktion: Denn mit

den gesammelten Geldern sollen auf

dem Fußballplatz im Mamolo Village

auch noch zwei richtige Tore gebaut

werden, um die provisorischen aus

Stöcken zu ersetzen. Die nächste

Reise hat das Ehepaar für den März

geplant. „Wir sind dankbar, dass wir

solche Urlaube machen können. Uns

geht es sehr gut und davon wollen

wir den Menschen dort etwas abgeben“,

erklärt Karin Zölfl. Dass dabei

Autofahrten von bis zu 4.000 Kilometern

zu absolvieren sind, das gehört

als Anstrengung dazu, wie die große

Freude der Menschen, denen vor Ort

geholfen wird. Eines der nächsten

Projekte: Essen für die vielen Straßenkinder

in Kapstadt. Auch Spenden

dafür nimmt das Ehepaar Zölfl gerne

entgegen.

–Oliver Baum

Foto: Karin Zöfl

Für das Ehepaar Zöfl (hinten rechts) ist Helfen eine Selbstverständlichkeit.

Belohnt werden Dr. Stephan und Karin Zöfl durch die Freude der Kinder.

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23


Stadt-Magazin

Waldbaden ist

kein Hokuspokus

Der neue Trend in der Natur ist

Waldbaden. Es stammt ursprünglich

aus Japan und wird dort Shinrin Yoku

genannt, was soviel heißt wie Eintauchen

in die Atmosphäre des Waldes.

Fotos: Andrea Lemke

Dormagazin: Herr Schmidt, heute

schon im Wald gebadet?

Hermann Schmidt: Nein, heute noch

nicht.

Dormagazin: Ist Waldbaden das

neue Yoga?

Hermann Schmidt: Nein, so würde ich

das nicht nennen. Es ist vielmehr eine

Art runterzukommen.

Dormagazin: Was erwartet mich

beim Waldbaden mit Ihnen?

Hermann Schmidt: Ich denke, einer ihrer

schönsten Tage.

Dormagazin: Und wie genau sehen

die aus?

Hermann Schmidt: Ich werde versuchen

die Gruppe fühlen zu lassen. Das

gelingt zum Beispiel mit dem Blind-

Walk sehr gut. Ich bitte die Teilnehmer

die Schuhe und Strümpfe auszuziehen,

eine Maske aufzusetzen und sich

dann an einer Rebschnur orientierend

durch den Wald zu gehen. Am Ende

setze ich die Teilnehmer in eine Art

Hängematte. Die Augen bleiben aber

zu dabei.

Dormagazin: Wozu soll das gut sein?

Hermann Schmidt: Die Sinne der Teilnehmer

werden dadurch angesprochen,

eine andere Art Konzentration

gefördert. Manche haben schon Probleme

damit, barfuß durch einen Wald

zu gehen. In der Hängematte sollen sie

sich vorstellen, wo sie sind. Alle kommen

dann erstaunlich schnell runter,

zum Beispiel, von ihrem Stresslevel.

Dormagazin: Umarmen wir dann

auch Bäume?

Hermann Schmidt: Natürlich kann man

auch Bäume umarmen, ich empfehle

es sogar. Es geht dabei aber nicht

um esoterische Erfahrungen, sondern

vielmehr darum, sich mit der Natur

verbunden zu fühlen. Schließlich sind

wir auch Natur. Wenn wir uns auch als

einen Teil der Natur verstehen, dann

wird uns klar, was dort gerade passiert.

Dormagazin: Was passiert noch?

Hermann Schmidt: Es werden kleine

Achtsamkeitsübungen gemacht. Ich

möchte den Teilnehmern auch den

Wald näher bringen. Haben Sie schon

einmal nach Starkregen ihr Ohr an eine

Buche gelegt?

Dormagazin: Ehrlich gesagt, nein.

Hermann Schmidt: Machen Sie das einmal,

dann hören Sie wirklich, wie das

Wasser dort im Stamm rauscht.

Dormagazin: Geht es beim Waldbaden

auch um Spiritualität?

Hermann Schmidt: Nicht in dem Sinne,

wie das vielleicht die meisten sich

vorstellen. Ich bin kein Freund von ,Hokus-Pokus‘,

außer im Zirkus, und aus diesem

Grund ist es mir wichtig, nicht mit

subjektiv Erlebtem oder gar Mystischem

aufzufahren, sondern fachlich fundiertes

Wissen zu erlangen und zu vermitteln.

Dormagazin: Was macht der Wald

mit uns?

Hermann Schmidt: Jeder, der schon

einmal im Wald länger unterwegs war,

spürt, wie er ruhiger wird. Ich merke

das zum Beispiel immer dann, wenn ich

mit Kindern unterwegs bin. Auf dem

Parkplatz herrscht noch Gewusel, es ist

laut. Aber schon weniger Meter später

im Wald, wird es zusehends ruhiger.

Dormagazin: Ist Waldbaden gesund?

Hermann Schmidt: Es ist vor allem präventiv.

Es gibt erste Forschungsergebnisse,

die diesen Schluss zulassen. Der Wald tut

gut. Er verringert die Pulsfrequenz, senkt

den Blutdruck, gibt innere Ruhe, das Gefühl

erfrischt zu sein und vermindert sogar

Angstgefühle. Eine Studie besagt,

wer sich zwei bis dreimal die Woche für

insgesamt drei Stunden im Wald aufhält,

dessen weiße Blutkörperchen können um

bis zu 40 Prozent gesteigert werden.

Dormagazin: Zahlen die Krankenkassen

Waldbaden so wie beispielsweise

Yoga-Kurse?

Hermann Schmidt: Soweit sind wir noch

nicht. Waldbaden ist bei uns noch relativ

neu und zugegebenermaßen sind

viele verschieden Richtungen im Angebot,

die, sagen wir mal so, nicht alle

dasselbe Ziel haben. Es gibt aber erste

universitäre Ansätze in Deutschland,

Waldtherapie als Fortbildung für Mediziner

zu etablieren. Dabei wird auch

versucht, mit Krankenkassen ins Gespräch

zu kommen, gerade weil die

ersten Forschungsergebnisse so vielversprechend

sind.

24 Wir alle sind Dormagen!

Das


Dormagazin: Empfehlen Sie also das

Waldbaden?

Hermann Schmidt: Unbedingt. Es tut einfach

gut. Das Waldbaden ist keine Spinnerei,

es ist wissenschaftlich belegt, dass

es eine therapeutische Wirkung hat,

oder kurz gesagt, der Wald wirkt. Es ist,

als ob die Natur uns die Ruhe gibt, die wir

brauchen. Waldbaden ist eine der beeindruckendsten

Möglichkeiten für jeden

selbst unmittelbar zu erleben, wie positiv

Natur sich auf Körper und Geist auswirkt.

Für mich ist es zudem eine Möglichkeit,

Menschen wieder an die Natur heranzuführen,

sie dafür zu begeistern in der

Natur Kraft zu tanken und ihnen einen

behutsamen Umgang mit eben dieser

nahe zu bringen.

Dormagazin: Herr Schmidt, ich bedanke

mich für das Gespräch!

Das Gespräch führte Andrea Lemke

Zur Person

Hermann Schmidt (52) ist staatlich zertifizierter

Waldpädagoge, ausgebildeter

Erlebnispädagoge, Gesundheitswanderführer

und Natur- und Landschaftsführer.

Hermann Schmidt bietet im Mai im Rahmen

der 16. Tannenbuschwoche Waldbaden

als Erlebnis an (Termine siehe rechts).

Termine

Waldbaden

Dienstag, 14. Mai

- Waldbaden für Schulklassen

(ab 5. Klasse) von 9 bis 11 Uhr

- Waldbaden für Best Ager

von 14 bis 17 Uhr

Samstag, 18. Mai

- Waldbaden für Frauen

von 9 bis 12 Uhr

- Vortrag und Diskussion

„Waldbaden“

(keine Anmeldung erforderlich)

Haus Tannenbusch

von 13 bis 14 Uhr

- Waldbaden für Jedermann

von 15 bis 17.30 Uhr

Treffpunkt für das Waldbaden ist

jeweils das Haus Tannenbusch.

Um eine Anmeldung wird bei der

SVGD unter Tel. 02133/27 26 25

(Mo. - Fr. 9 bis 15 Uhr) gebeten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden

für die Schutzgemeinschaft

Deutscher Wald Dormagen aber

gerne gesehen.

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Wir alle sind Dormagen!

25


Stadt-Magazin

Abenteuer für Kinder

Gerade für Kinder hat sich die Schutzgemeinschaft Deutscher

Wald (SDW) Dormagen einiges einfallen lassen, um

ihnen unseren Schatz direkt vor der Haustüre näher zu

bringen. Es gibt die Walddetektive für alle naturbegeisterten

Kinder von fünf bis zwölf Jahren. Immer mittwochs

oder freitags begeben sich die Walddetektive nachmittags

auf Spurensuche. Für Schulklassen, Offene Ganztagschulen,

Jugendgruppen oder Kindergärten bietet die

SDW darüber hinaus waldpädagogische Führungen und

Walderlebnisvormittage an. Und wer einmal einen besonderen

Geburtstag feiern möchte, kann dies auch im Wald

tun. Rund drei Stunden gibt es dann volles Abenteuer

und Spaß. Ob Schatzsuche mit kniffligen Aufgaben, vorbei

an Wildtieren mit anschließendem Hüttenbau, oder

das Erschaffen von Waldgeistern, die Möglichkeiten im

Wald scheinen grenzenlos. Mehr zum Thema gibt es auf

www.sdw-dormagen.de. Wer die Walddetektive näher

kennenlernen möchte, wendet sich am besten direkt an die

Der Wald: Ein Erlebnis für alle Sinne

Den Wald kann man sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. Nebeneinander, übereinander

und untereinander kann man das bunte Treiben des Waldes sehen. Im Sommer gibt es einen grünen

Waldteppich, im Herbst fallendes Laub. Der Wald ist sichtbar im Wandel der Jahreszeiten. Wer die

Ohren spitzt, kann das Rauschen der Blätter im Wind, das Rätschen des Eichelhähers, das Rufen des

Kuckucks oder das Rascheln der Amsel im Laub hören. Auch für die Nase ist der Wald ein Erlebnis.

Frisch geschnittenes Holz, die klare Waldluft, das Harz der Fichten oder das modrige Laub im Herbst,

sie alle hinterlassen ihren eigenen Duft. Wer es wagt, die Vogelkirsche, die sauren Waldkleeblättchen,

die reifen Brombeeren oder die Haselnüsse zu knacken und zu kosten, dem wird sich ein Geschmackserlebnis

offenbaren. Im Sommer ist die Kühle des Waldes zu spüren. Selbst der Regen, der

von Blättern tropft, ist spürbar. (Quelle: SDW Dormagen)

Foto: Andrea Lemke

Waldetektivin Nina Keßler,

Tel. 01762/168 89 17,

E-Mail: nkessler1980@gmx.de.

–ale/dor

Lesertipp: Naturerlebnispfad Tannenbusch

Im Tannenbusch gibt eine „Erlebnis-NaTour“ mit zehn Stationen.

Auf dem etwa zwei Kilometer langen Rundweg erfahren

Kinder Wissenswertes über die Natur und Umwelt im Tannenbusch.

Der Waldboden, die Forstwirtschaft, Feld und Flur,

Ameisenhügel, Vögel, Trinkwasser und vieles mehr sind die

Themen. Einen entsprechenden bebilderten Führer gibt es direkt

am kleinen Parkplatz am Anfang des Geoparks. –ale/dor

Infos Wald

Wie ein Haus besteht der Wald aus mehreren Stockwerken, der Boden-, Kraut-, Strauch- und

Baumschicht. Er besitzt eine reichhaltige Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. In einem Buchenwald

gibt es beispielsweise über 4.000 Pflanzenarten, rund 200 Blütenpflanzen, über 3.000

Farne, Moose, Pilze und Flechten, rund 7.000 Tierarten, davon etwa 25 Säugetiere, rund 70

Vögel und über 7.000 Insekten. Alle diese Pflanzen und Tiere hängen voneinander ab wie die

Teile eines Mobiles. Sie leben sozusagen in einer Wohngemeinschaft.

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26 Wir alle sind Dormagen!

Das


Mont Ventoux:

Ein Bergkonzentrat für Rennradfahrer

Martin Ritterbach hat einen der härtesten Anstiege geschafft

Fotos: privat

Wer einmal mit dem Rennrad auf

den Mont Ventoux geradelt ist,

weiß was er getan hat. Wer gleich dreimal

an einem Tag über verschiedene

Strecken auf den mächtigen Berg in der

Provence geradelt ist, der muss verrückt

sein. Martin Ritterbach hat es getan

und hat es nun schriftlich: Er ist im Club

„Cinglé du Mont-Ventoux“ – der Club

der Verrückten. Tausende Radsportler

haben den berühmten Berg über eine

der drei Hauptstraßen (Bédoin, Malaucène

und Sault) schon erklommen. Doch

nur, wer alle drei an einem Tag geschafft

hat, wird in diesen legendären Club aufgenommen.

Der Anstieg wird von vielen

Gewinnern der Tour de France als

der härteste der großen, französischen,

ja sogar der europäischen Pässe angesehen.

Auf knapp 22 Kilometern ein

Höhenunterschied von 1.620 Metern:

das ist Bédoin. Die Königsauffahrt zum

Mont Ventoux und eine der drei Routen.

Jedes Jahr versuchen mehrere Hundert

Anwärter ihr Glück an den Hängen

des „Riesen der Provence“. Man könnte

meinen, Radfahrer sind irre. Vielleicht

braucht es ja diese Portion Irrsinn, um

sich diesen kahlen, mystischen Berg

hoch zu quälen, der an manchen Stellen

eine Steigung von zehn Prozent hat.

„Beim ersten Mal, als ich diesen herrlichen

Berg während eines Urlaubs in der

Provence sah, dachte ich sofort, da muss

ich hoch“, so der 37-Jährige. Er erinnert

sich noch gut daran und vor allem, wie er

Geschafft: Martin Ritterbach und ein Radfreund sind endlich oben auf dem Mont Ventoux.

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Wir alle sind Dormagen!

27


Stadt-Magazin

fast gescheitert wäre damals 2012. „Es

war gutes Wetter“, so Ritterbach. Unterschätzt

hatte er aber den Wind. Nicht

umsonst trägt der 1.912 Meter hohe

Berg den Beinamen „der vom Wind umbrauste“

oder „der Windige“. Der kahle

Gipfel kommt nicht von ungefähr. Dieser

hat seine Ursache in den sehr hohen

Windgeschwindigkeiten von bis zu 230

Stundenkilometern, die immer wieder

bei Mistral gemessen werden. Genau

mit diesem Wind macht Ritterbach Bekanntschaft:

„Kaum war ich über der

Baumgrenze, spürte ich die ganze Zeit

den heftigen Wind. Ich hatte Mühe das

Fahrrad auf der Straße zu halten, dabei

war ich eigentlich schon genug mit

dem Kampf mit mir selbst und meiner

Kondition beschäftigt. Nichts als Steine,

Schotter und Wind, heftiger Wind. Ich

habe nur immer wieder gedacht, nicht

stürzen“, erzählt er. Die Sturzgefahr ist

auch nicht zu unterschätzen. Am 13.

Juli 1967 beispielsweise wird der Berg

Schauplatz eines tragischen Unglücks,

als der englische Radprofi Tom Simpson

kurz unterhalb des Gipfels unter dem

Einfluss von Dopingmitteln vor Erschöpfung

zusammenbricht und stirbt. Er ist

nicht der einzige Tote. Immer wieder ereignen

sich dort Unfälle mit Todesfolge,

wenn Radsportamateure, die von diesem

Berg ebenfalls magisch angezogen

werden, den Berg bezwingen möchten.

Verständlich, dass der Dormagener entsprechenden

Respekt hat. „Aber das

Erlebnis war so prägend, dass für mich

klar war, ich komme wieder. Ich habe

noch eine Rechnung offen.“ Vier Jahre

später ist es soweit. Ritterbach wagt

sich wieder auf den Mont Ventoux, tritt

in die Pedale, schwitzt und flucht wahrscheinlich.

Doch er schafft es, besser

als beim ersten Mal, so gut, dass er ihn

gleich dreimal bezwingt, an einem Tag.

Das Ergebnis, abgesehen von Muskelkater

und vermutlich glückseligem Taumel:

Die Urkunde vom Club „Cinglé du

Mont-Ventoux“. Darin heißt es zu der

Leistung unter anderem: „Bravo et Félicitations“.

Das kommt quasi einem Ritterschlag

gleich. –Andrea Lemke

Zur Person

Martin Ritterbach: Seit 2010 ist der

37-Jährige begeisterter Rennradfahrer.

Er ist Mitglied im RSC Nievenheim und

Radfahren ist für ihn zu einer Lebenseinstellung

geworden. Die Kombination aus

Geschwindigkeit und Naturerlebnis, so

wie Ehrgeiz und die Bereitschaft im Training

und den Rennen auch mal zu leiden

machen für ihn die Faszination dieses

Sports aus. Ritterbach fährt rund 18.000

Kilometer im Jahr mit dem Fahrrad und

nutzt auch den täglichen Arbeitsweg nach

Leverkusen zum Training. Als nächste

Herausforderung steht „Das Dormagener

Radrennen“, welches Martin Ritterbach

federführend organisiert.

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28 Wir alle sind Dormagen!

Das


Mitten durch die Innenstadt –

Das „Dormagener Radrennen“

Um eine spannende Veranstaltung reicher wird Dormagen in diesem Jahr. Der RSC

Nievenheim plant am Samstag, 10. August, etwas ganz Besonderes und lässt damit

eine beliebte Tradition wieder aufleben: Das „1. Dormagener Radrennen“ führt durch

die Innenstadt.

Sportler und Zuschauer werden gleichermaßen

auf ihre Kosten kommen,

denn natürlich steht der Wettstreit der

Teilnehmer im Vordergrund. Doch das

Rahmenprogramm mit Volksfestcharakter

soll für alle Dormagener ein attraktives

Event werden. „Bei dem überschaubaren

Veranstaltungsangebot Dormagens in

diesem Bereich haben wir uns gedacht,

es wird höchste Zeit für ein solches Radrennen“,

erklärt Martin Ritterbach vom

RSC Nievenheim, „wir erschaffen damit

einen echten Publikumsmagneten, denn

das Rennen soll direkt im Ort stattfinden.“

Konkret haben am 10. August alle Vereinsradfahrer

von 14 bis 21 Uhr die Möglichkeit,

den Fredy Schmidkte Gedächtnis-Pokal

zu erradeln – vorausgesetzt

sie kommen am schnellsten ins Ziel an

der Römerstraße. Dort ist gleichzeitig

auch der Startpunkt und die Teilnehmer

werden auf einer ein bis zwei Kilometer

langen Rundstrecke über die Helbüchelstraße,

Langemarkstraße, Ubierstraße,

Friedrich-Ebert-Straße und Vom-Stein-

Straße geführt. Geplant ist, verschiedene

Kategorien anzubieten – auch ein „Fette

Reifen Rennen“ und eine Runde für Skater

soll es geben.

Schon früher hat das SCHAUFENSTER

als Medienpartner Dormagener Radrennen

begleitet - Das letzte Mal war das

allerdings 1986. Um diese sportliche Tradition

wieder aufleben zu lassen, ist es

auch wieder beim ersten Dormagener

Radrennen mit dabei. Unterstützung bei

der Organisation erhält der RSC Nievenheim

von Gino Baudrie. Er ist der langjährige

Veranstalter der Cologne Classics in

Köln-Longerich und gibt dem Dormagener

Radverein Tipps, wie der 10. August

zu einem besonders erfolgreichen und

gelungenen Tag für alle Beteiligen werden

kann. Doch auch der RSC hat bereits

Erfahrung in diesem Bereich sammeln

können. Alle zwei Jahre richtet er das

Radtourenfahren (RTF) mit Start an der

Bertha-von-Suttner-Gesamtschule

aus.

Die Strecken führen dann über 30 bis 150

Kilometer über Grevenbroich und den

Kölner Raum in Richtung niederländische

Grenze. Rückenwind haben die Veranstalter

bereits im vergangenen Jahr seitens

der Stadt Dormagen erhalten, deren

Verwaltung vom Konzept des RSC sehr

überzeugt ist. Besonders Bürgermeister

Erik Lierenfeld und der Verkehrsplaner

sowie Fahrradbeauftragte Peter Tümmers

sind von der Organisation begeistert.

Der RSC hat ein vielseitiges Rahmenprogramm

auf die Beine gestellt, bei dem für

jede Altersgruppe etwas dabei sein wird.

Es soll besonders darauf geachtet werden,

sich mit dem Angebot abzuheben.

Geplant ist bisher, dass sich verschiedene

Aussteller zum Thema „Radsport“ präsentieren.

Zudem soll es verschiedene Events

für Kinder geben, die im Zusammenhang

mit dem Radrennen stehen, aber auch

eine Hüpfburg soll aufgebaut werden.

Natürlich wird für die Gäste auch ein exklusives

kulinarisches Angebot bereitstehen.

„Wir haben bewusst den Samstag

für unsere Veranstaltung gewählt, denn

so haben die meisten die Möglichkeit,

sich voll und ganz darauf einzulassen und

auch noch am Nachmittag oder Abend

zusammen ein Bierchen zu trinken“, so

Martin Ritterbach vom RSC.


–Joëlle von Hagen

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Wir alle sind Dormagen!

29


Das Stadt-Magazin

Kräftemessen

auf der Straße

Es vergeht kaum ein Tag, an dem Fahrrad- und

Autofahrer nicht aneinandergeraten. Während

die einen von „dreisten“ Radfahrern sprechen,

beschimpfen andere die Autofahrer als „rücksichtlos“.

Missverständnisse entstehen vor allem dann,

wenn keiner weiß, was der andere darf oder nicht.

Foto: pixabay / Timelynx

Daher klären wir die wichtigsten Fragen

für ein friedliches Miteinander.

Dürfen Radfahrer in falscher Rich-

rer tabu. Ausnahme: Er ist durch das

Zusatzschild „Radfahrer frei“ gekennzeichnet.

rechts ausreichend Platz ist. Zum Beispiel

an einer Ampel.

Dürfen Radfahrer über rote Ampeln

die Umgebungsgeräusche des Verkehrs

noch zu hören sind.

Dürfen Radfahrer auch die Straßen-

tung in Einbahnstraßen fahren?

Wie viel Abstand müssen zwischen

fahren? Ganz klar, nein. Rote Ampeln

mitte nutzen? Eigentlich müssen Rad-

Radfahrer dürfen nur falsch herum in

Radfahrer und Autofahrer beim

gelten für alle Verkehrsteilnehmer, also

fahrer auch immer rechts fahren, denn

Einbahnstraßen einfahren, wenn die

Überholen eingehalten werden? Min-

Radfahrer und Autofahrer. Ausnahme:

es gilt das sogenannte Rechtsfahrge-

Straße durch entsprechende Schilder

destens 1,50 bis zwei Meter Abstand

Gibt es eine Fahrradampel, so gilt diese.

bot. Dabei sollten Radler aber einen

frei gegeben wurde.

muss ein Autofahrer beim Überholen

Darf man auf dem Fahrrad mit Kopf-

Meter Sicherheitsabstand vom Bord-

Wer darf auf dem Gehweg fahren?

zum Radfahrer einhalten.

hörern telefonieren oder Musik hö-

stein oder parkenden Autos einhalten.

Grundsätzlich müssen Kinder bis zu

Dürfen Radfahrer rechts überholen?

ren? Solange der Radfahrer das Handy

Je nach Breite der Straße kann das

acht Jahren immer auf dem Gehweg

Radfahrer dürfen rechts überholen,

nicht in der Hand hält, ja. Die Lautstär-

dann auch mal die Mitte der Fahrbahn-

fahren. Ansonsten ist er für Radfah-

aber nur, wenn die Autos stehen und

ke muss aber so eingestellt sein, dass

spur bedeuten.

-ale/dor

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30

Wir alle sind Dormagen!


Wie kommt ein

„Professor“ zum Taxifahren?

Die Geschichte von Hussam Dalki und Mallak Qawasmeh

Wissen Sie, wer Karl August von

Hardenberg ist? In Dormagen

ist sogar eine Straße nach ihm benannt.

Vermutlich wissen es nicht viele. Sollten

Sie aber in einem Taxi von Taxi Hillmann

sitzen, kann es Ihnen durchaus passieren,

dass Sie mit Hussam Dalki fahren

und der kann Ihnen genau erklären, wer

Hardenberg war, nämlich ein preußischer

Staatsmann. Von Hardenberg war zudem

ein Staatskanzler sowie Mitglied im

Bund der Freimaurer. Viele Straßen sind

nach ihm benannt worden. Alles das und

noch viel mehr weiß Dalki. Der 51-Jährige

ist nämlich eine Leseratte und was für

eine. Es vergeht kein Tag, keine Pause,

an dem er nicht ein Buch in der Hand hat

und liest, meist auf Arabisch, denn das ist

seine Muttersprache. Seine Kollegen nennen

ihn daher auch den „Professor“. Das

kommt nicht von ungefähr, denn was der

gebürtige Jordanier liest, bleibt auch im

Kopf. Doch der „Professor“ wird von den

meisten seiner Fahrgäste unterschätzt.

„Das fängt schon bei der Sprache an.

Nicht selten höre ich, ,sie sprechen aber

gut Deutsch‘.“

Die Überraschung ist komplett, wenn

ich ihnen dann noch etwas von den großen

deutschen Schriftstellern, wie zum

Beispiel Goethe, erzählen kann“, lacht

Dalki, der im Übrigen einen deutschen

Pass hat. Hat er in einer Pause ein arabisches

Buch in der Hand, werde er immer

gefragt, ob er den Koran lese. Er

nimmt es seinen Gästen nicht krumm.

Wer Taxi fährt, wird halt vorschnell in

eine Schublade gesteckt. Gerade dann,

wenn man wie Dalki ausländisch aussieht.

Man sieht einem Menschen halt nicht an,

ob er Abitur gemacht oder studiert hat.

Beides hat Dalki getan: 1986 Abitur in Jordanien

gemacht, dann Jura in AIgerien

studiert. Als in Algerien der Bürgerkrieg

ausbricht, wird es eng für Dalki, denn er

mischt im politischen Geschehen mit. Er

und seine damalige Ehefrau entscheiden

daher 1992 nach Deutschland zu gehen.

Als politisch Verfolgte dürfen sie bleiben.

In Deutschland wird sein Studium nicht

anerkannt, ein Schicksal, das er mit vielen

Flüchtlingen teilt. Er möchte seinen Abschluss

anerkennen lassen und daher weiterstudieren.

Doch ohne Papiere geht das

nicht. Es dauert ganze acht Jahre, bis er

endlich alle Papiere zusammenhat. Zum

Studium ist es aber nie mehr gekommen.

Stattdessen ließen er und seine Frau sich

scheiden, er besuchte Deutschkurse, fuhr

Pizzataxi und schließlich Taxi. „Die Zeit

verging wie im Flug“, so Dalki. Endstation

Taxi. Gehadert hat er damit nie. „Es hätte

anders sein können, ja, aber ich genieße

mein Leben. Ich lebe gerne mit meiner Familie

hier. Meine Frau ist mein Diamant wie

ein Sechser im Lotto“, erzählt er und lächelt.

Mallak Qawasmeh, seine Frau, hat er

in seiner alten Heimat Jordanien während

eines Besuches bei seiner Mutter kennengelernt.

Fast wäre es dazu nicht gekommen,

weil Qawasmeh ihn nicht treffen

wollte, sie dachte nämlich, er wäre noch

verheiratet. „Zum Glück kam es anders“,

sagt die 38-Jährige. Doch es dauerte drei

Jahre, bis sie endlich nach Deutschland

kommen kann. Dann beginnt für sie eine

schwierige Zeit. „Ich wollte unbedingt

Altenpflegerin werden, also habe ich direkt

mit Deutschkursen angefangen“,

erzählt sie. „Morgens bin ich in die Schule

nach Neuss gefahren, abends habe ich

in einem Restaurant gearbeitet. Ich hatte

kaum Zeit für meinen zweijährigen Sohn

oder meinen Mann. Wir haben uns immer

nur kurz gesehen, nämlich dann, wenn

der eine nach Hause kam und der andere

ging“, erinnert sie sich. Qawasmeh

fühlt sich hin und her gerissen, wird traurig.

Ihr Mann kann sie nicht leiden sehen

und schlägt daher vor: „Mach auch einen

Taxischein, dann können wir unsere Zeit

besser einteilen.“ Zunächst ist seine Frau

geschockt, denn in Jordanien ist es das

allerletzte für eine Frau, Taxi zu fahren,

aber sie macht es und hat diesen Schritt

nie bereut. Seit sieben Jahren ist auch sie

bei Taxi Hillmann, sie war beim Einstieg in

das Unternehmen die jüngste und einzige

arabische Frau. Allerdings: „Bis heute

habe ich meinen Eltern nicht erzählt, was

ich mache“, lacht Qawasmeh. Beide haben

ihre Fans unter den Fahrgästen. „Es

kommt nicht selten vor, dass jemand bei

Hillmann anruft und sagt, schicken Sie mir

Herrn Dalki oder seine Frau“, so Dalki. Es

läuft gut für die Familie. Jamal, ihr Sohn,

geht auf das Bettina-von-Arnim-Gymnasium,

spricht besser Deutsch als seine

Eltern, sein Vater spielt gemeinsam mit

ihm Gitarre, die Familie hat ein schönes

Zuhause. Beide haben aber einen Traum

und wen wundert es, dass es darin um

Bücher geht? Während Qawasmeh

sich wünscht, ein deutsches

Buch von der ersten bis zu letzten

Seite zu lesen und vor allem ganz

zu verstehen, träumt Dalki davon,

ein Buch zu schreiben. Am liebsten

eine Autobiografie. Stoff hätte er

genug, denn Dalki schreibt seit seiner

Jugend Tagebuch. Dabei sind schon

unzählige Bände zusammen gekommen.

„Jeden Tag, wirklich jeden Tag, sitzt er

am Esstisch und schreibt in sein Tagebuch“,

erzählt Qawasmeh. „Wissen Sie,

ich habe mein ganzes Leben gekämpft

und gewartet und so ist die Zeit vergangen.

Ein bisschen fühle ich mich wie Don

Quijote“, lacht er. Das Ehepaar hat seine

Entscheidung nie bereut, sie sind glücklich

und dankbar, dass sie in Frieden le-

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ben dürfen. Und wenn alles gut läuft wird

Jamal eines Tages Arzt, das ist sein größter

Wunsch. Der heute Elfjährige wäre

dann derjenige, der am Ende tatsächlich

das wird, was er auch werden wollte.

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–Andrea Lemke

Foto: Andrea Lemke

Wir alle sind Dormagen!

31


Stadt-Magazin

Fotos: Holger Pissowotzki (2), Motorrasing Grün (2)

Auf Europas

Rennstrecken zu Hause…

Stephan Grün aus Delrath hat ein

ausgesprochenes Taktgefühl – zumindest,

wenn es um Motoren, Benzin

und zwei Räder geht. Der gelernte Industrie-

und Produktionstechniker hat

sein Hobby zum Beruf gemacht und

betreibt seit 14 Jahren einen Onlinehandel

für Motorradteile und Zubehör.

Seine eigentliche Passion ist aber

die Motoroptimierung. Dabei haben

es ihm vor allem die Zweitakter angetan.

Da er jahrelang selbst aktiv im

Rennsport war, kann er sein Wissen

über den Rennsport sowie über das

Tuning für Straßenmotorräder weitergeben,

damit immer mehr Menschen

die „Faszination Motorrad“ richtig

erleben können. Mittlerweile hat sich

„Grüni“ auf Europas Rennstrecken

einen Namen gemacht. Mit seinem

mobilen Rennservice kümmert er sich

bei Trainings und Rennen darum, dass

Motoren und Reifen rund laufen. „Die

Begeisterung fürs Schrauben habe ich

wohl von meinem Vater Manfred und

Patenonkel Achim. Sie haben mir viel

beigebracht“, berichtet der 39-Jährige.

In seinem Geschäft an der Gabriel-

32 Wir alle sind Dormagen!

Das


straße 23 in Delrath bekommt der Kunde

nicht nur wertvolle Tipps, sondern

vielleicht auch einen Blick auf Grünis

ganzen Stolz – seine 500er Suzuki. Die

hat er von Grund auf neu aufgebaut,

viele Teile selbst produziert oder produzieren

lassen und den Motor natürlich

bis zum Optimum getunt. An diesem

Motorrad ist wirklich nichts von

der Stange. Auspuff, Vergaser, Motorblock,

Zylinder, Kolben, Stoßdämpfer,

Elektronik - Grün hat nichts ausgelassen,

um aus dem Zweitakter, mit

dem er auch in der „IG Königsklasse“

(www.igkoenigsklasse.de) Rennen

fährt, alles heraus zu holen. Nicht ohne

Grund hat es seine „Suzi“ auch deshalb

in Fachmagazine geschafft und

den Respekt der Rennprofis geerntet.

Dass der Delrather Schütze (Zug

„Lahm Söck“) auch jede freie Minute

Benzin im Blut hat, beweisen seine

Urlaube. Seine Reiseziele liegen meist

nicht weit von einer Rennstrecke entfernt.

So ging es vor wenigen Wochen

nach Calafat in Spanien - mit Freundin

und „Mopped“. Und auch sonst ist

Stephan Grün viel für den Rennsport

unterwegs. Allein in diesem Jahr stehen

23 Veranstaltungen auf dem Plan.


–Holger Pissowotzki

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Wir alle sind Dormagen!

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Stadt-Magazin

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Früher wollte ich Modell werden …

Heute helfe ich als

Gesundheits- und

Krankenpfl egerin

Menschen wieder

auf die Beine.

Und morgen?

Studiere ich vielleicht.

In meinem Beruf gibt

es keinen Alltag, aber

ganz viel Zukunft!

Fotos: Andrea Lemke

Ein unbekanntes Schätzchen

im Schatten des Bayer-Kreuzes

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Krankenpfleger/in bei den

Rhein-Kreis Neuss Kliniken in Dormagen oder Grevenbroich.

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Zurzeit schlummert er noch: der botanische Park mit seinen stattlichen Bäumen,

Inseln voller Blumen und Ziergewächsen, den angelegten Wegen. Die

Vögel aber zwitschern schon munter auf den noch kahlen Ästen. Und ab und

zu hoppelt ein Kaninchen querbeet über die grünen Wiesen. Es werden noch

ein paar Tage ins Land ziehen, bis die Blätter der imposanten Rotbuche aus

dem Winterschlaf erwachen und sich keck dem Frühling entgegenrecken oder

die ersten Blüten zaghaft ihre Köpfe aus der winterlichen Erde strecken. Der

Park ohne Name wächst und gedeiht, wird aber kaum von den Dormagenern

wahrgenommen. Dabei ist dort im Schatten des mächtigen Bayer-Kreuzes

über die Jahrzehnte ein grünes Kleinod entstanden. Doch niemand weiß Genaues.

Wer war der Planer, der die grüne Oase angelegt hat? In Zeiten, in denen

die Bayer-Bosse noch ein Kasino hatten, wo fürstlich geschlemmt wurde?

Der Park wurde zeitgleich mit dem Kasino 1953 angelegt und war lange Zeit

Hier steckt Leben drin!

Rhein-Kreis Neuss Kliniken GmbH

Kreiskrankenhaus

Dormagen

Dr.-Geldmacher-Straße 20

41540 Dormagen

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34 Wir alle sind Dormagen!

Das


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nur den leitenden Angestellten vorbehalten. Hin und wieder wurden dort auch

Veranstaltungen durchgeführt. „Verantwortlich für den Bau von Kasino und

Park war Dr. Rudolf Hofmann, der ab 1945 das Dormagener Bayerwerk leitete

und 1960 in Pension ging. Ihm zur Seite stand bei diesem Projekt der Chefingenieur

Ernst Langenbucher, damals der ,zweite Mann‘ im Werk“, erklärt Mauritz

Faenger-Montag, Pressesprecher des Chemparks. Doch damit hört das Wissen

um den kleinen botanischen Garten auf. Fakt ist: Heute ist er in Besitz

der Covestro AG. Gepflegt wird er vom Currenta-Verkehrsflächenservice. Dass

dort Menschen mit einem grünen Daumen arbeiten, beweist die jährliche blühende

und grüne Pracht des Parks. Liebevoll werden Blumen neu eingesetzt

oder Jungpflanzen vor Kaninchen geschützt. Inmitten von Parkplatz, Werksgelände,

Sportstätten wie der Römertherme oder dem Sportcenter, der B9,

dem Verladehafen für chemischen Produkte in unmittelbarer Nähe setzt der

Park einen wohltuenden Kontrapunkt und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.


–Andrea Lemke

Lesertipp: Auf den Spuren Napoleons

Wer auf den Spuren der Vergangenheit wandeln möchte, der kann dort noch etwas

Besonderes entdecken.Zwischen dem Bayer-Kreuz und B 9 steht ein Stein,

der etwas über einen Meter hoch ist. Nach Aussagen von Hans-Bernd Schmitz,

Pressesprecher der Bayer AG, handelt es sich dabei um einen Stadtgrenzstein aus

der napoleonischen Zeit.

Gute Nachbarn bleiben gerne länger.

Manchmal sogar über Generationen.

Bei uns im CHEMPARK arbeiten ganze Familien über Generationen hinweg,

denn bei uns haben ein gutes Arbeitsklima und zukunftsfähige Jobs

Tradition. Darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Egal ob in Leverkusen,

Dormagen oder Krefeld-Uerdingen.

Wir alle sind Dormagen!

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Stadt-Magazin

Foto: Lilly/akz-o

Heiraten im Frühling

Von der Kleidung bis zur Deko mit frischen Blumen

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen, die Krokusse und Osterglocken

ihre Köpfe durch die Erde stecken, kommt der Frühling. Und der Frühling ist

die perfekte Zeit für Hochzeiten. Es ist angenehm warm, die Blumen blühen und

es kann draußen gefeiert werden. Mit Deko-Elementen aus zarten Pastellfarben

und einem märchenhaften Brautkleid lassen auch die Frühlingsgefühle nicht mehr

lange auf sich warten. In diesem Jahre bezaubern die Brautkleider mit femininen

Silhouetten. Weichfließende und leichte Brautkleider mit hinreißenden Verzierungen,

die spektakulär sind. Für einen Hauch Glamour sorgen ornamentale Glitzerdekore

sowie zarte Farbakzente in Nude. Abends kann es durchaus noch frisch

werden, von daher sollte ein kurzes Jäckchen oder eine Stola nicht fehlen. Auch

die Frisur kann auf das Kleid abgestimmt werden. Lockere Strähnen mit Blumen

oder geflochtenen Zöpfen ergänzen den Look perfekt. Für den Brautstrauß eignen

sich saisonale Blumen, die besonders frisch und farbenprächtig sind. Frühlingserwachen

ist auch bei der Deko angesagt. Bereits bei der Gestaltung der

Einladungen sollten Pastellfarben in Kombination mit Weiß im Vordergrund stehen.

Das wirkt nicht nur elegant, sondern passt optimal zum Frühlingsthema. Bei

der Tischdekoration sollte daher auf frische Blumen, die ihren angenehmen Duft

verströmen, zurückgegriffen werden. –ale/dor

Brautkleider

überzeugen in

diesem Jahr mit einer

femininen Silhouette.

Typische Frühlingsblumen

Maiglöckchen, Narzissen, Tulpen, Hyazinthen und Veilchen.

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36 Wir alle sind Dormagen!

Das











Hochzeitsbuffet und mehr ...

Zu einer perfekten Hochzeit gehört ein großes

und abwechslungsreiches Hochzeitsbuffet.

Wir halten feine, warme und kalte Speisen für

ein köstliches Hochzeitsbuffet bereit, mit

denen Sie Ihre Gäste an diesem besonderen

Tag des Jahres kulinarisch begeistern können.

Für alle Liebhaber von Desserts und süßem

Backwerk haben wir natürlich auch etwas in

petto. Mit unseren tollen Hochzeitsbuffets

kann also gar nichts mehr schief gehen am

Hochzeitstag und Ihre Gäste können sich

bestens stärken, bevor sie das Tanzbein schwingen.

Unsere Hochzeitsbuffets schmücken sich

mit raffiniertem Fingerfood und kleinen

Häppchen, festlichen Braten und traditionellen

Hochzeitssuppen. Dazu gesellen

sich für Freunde knackiger Kost dann auch

noch leckere, hausgemachte Salate.

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Der Schmucklilien-Papst

Martin Pflaum besitzt eine außergewöhnliche Sammlung von

Agapanthen, die zu den Top-Five in ganz Europa zählt.

Foto: Andrea Lemke

Martin Pflaum

während der

Schneeglöckchentage

in Knechtsteden

Nach 55 Jahren ist die Gärtnerei Pflaum

im Blechhof Geschichte und damit

auch die Geschichte der Agapanthusfarm

von Martin Pflaum. „Die Agapanthusfarm

war die kleine Gärtnerei zwischen Düsseldorf

und Köln mit dem größten Angebot

an Schmucklilien in Deutschland“,

schreibt Pflaum auf seiner Internetseite. In

Dormagen ist der Mann fast unbekannt,

in der Fachwelt hingegen nicht. Der gelernte

Gärtner und studierte Agrargeograf

ist in Fachkreisen so etwas wie der

Schmucklilien-Papst. Seit 1981 ist er dieser

Pflanze, die auf Deutsch „Schmucklilie“

heißt, verfallen. „Es war Liebe auf den

ersten Blick“ erinnert er sich. Damals war

er Student und kaufte die Pflanze, die er

in einer Gärtnerei in Bonn entdeckte, mit

dem letzten Rest Geld. Seither ist viel geschehen.

Zeit seines Lebens hat Pflaum

diese Pflanze gesammelt, kultiviert, gezüchtet,

sein Wissen darüber vermehrt

und es auch geteilt. So begann er Ende

der 90er Jahre damit, die Pforten seiner

Gärtnerei für ein spezialisiertes Völkchen

zu öffnen. „Ich wollte vor allem Schmucklilien

fernab der Massenware anbieten“,

sagt er. „Besonderheiten findet man ohnehin

nicht in Gartencentern, denn für

Großgärtnereien ist eine Agapanthusvielfalt

uninteressant. Die Züchtung dauert

viel zu lange. Vom Samen bis zur Blüte

vergehen schon mal vier bis fünf Jahre“,

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Stadt-Magazin

erklärt Pflaum. Es habe sich viel getan,

vor allem in den letzten 25 Jahren. Aus

der früheren Exotenpflanze vornehmlich

großer Gärten, die ursprünglich aus

Afrika stamme, sei eine weitverbreitete

Kübel-Zierpflanze geworden. „Die Agapanthusfarm

hat hier sicherlich ihren Beitrag

geleistet“, erklärt der 60-Jährige fast

bescheiden. Das scheint untertrieben,

kamen doch aus ganz Europa Sammler

mit Listen zu Pflaum, um endlich die

lang gesuchte spezielle Sorte zu finden.

Es kamen aber nicht nur Käufer in den

Blechhof, sondern auch Maler. „Während

der Blütezeit kamen Menschen zu uns,

setzten sich mit ihrer Staffelei in den Bestand

und malten unseren Agapanthus“,

erzählt Pflaum und verrät, dass er einige

Bilder sogar erworben habe, weil sie ihm

so gut gefielen. Mittlerweile hat Pflaum

fast alle Pflanzen abgegeben. Aber nur

fast! Ganz trennen konnte sich der passionierte

Züchter nämlich nicht. Er hat eine

Sortensammlung an Schmucklilien behalten,

die nach eigenen Angaben aktuell

die sortenreichste in Deutschland ist und

europaweit zu den wichtigsten fünf zählt.

„Das ist meine Privatsammlung. Sie möchte

ich erhalten und sichern. Ich könnte mir

vorstellen, sie in Zukunft bei besonderen

Anlässen auch zugänglich zu machen. Einen

Pflanzenverkauf wird es aber definitiv

nicht mehr geben“, so Pflaum. Das wird

sicherlich viele Liebhaber der afrikanischen

Schmucklilie traurig stimmen, zumal

es in Pflaum einen Mann gibt, der sich in

über 30 Jahren eine Menge Fachwissen

angeeignet hat und immer zum Fachsimpeln

aufgelegt ist. Doch wer weiß, vielleicht

gibt es eines Tages ein Buch vom

Schmucklilien-Papst. Die Zeichen stehen

jedenfalls gut. –Andrea Lemke

Info

Martin Pflaum organisiert im Vorfrühling die Schneeglöckchentage und im

Sommer das Pflanzentreffen auf dem Gelände des Klosters Knechtsteden.

Die beiden Raritätenmärkte sind weit über die Grenzen von Dormagen hinaus

bekannt. Mehr Infos auf www.schneegloeckchentage-knechtsteden.

de oder www.pflanzentreffen-knechtsteden.de.

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38 Wir alle sind Dormagen!

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Ein Interview mit André Wendrich, Immobilienkaufmann (IHK)



zum Immobilienkaufmann ent-


Nach dem Abitur habe ich

Geschichte und Germanistik auf Lehramt

studiert. Aber gebrannt habe ich

dafür nicht. Sicherheit gab ein Praktikum

bei Laufenberg-Immobilien: das

passt zu mir. Als Immobilienmakler

begleite ich Menschen auf ihrem

Weg in ein neues Zuhause. Meist

geht es hierbei um den größten Teil

des Familienvermögens. Dieser Prozess

ist fachlich wie auch persönlich

sehr anspruchsvoll, abwechslungsreich

und sehr spannend. Im Februar

habe ich meine Ausbildung

zum Immobilienkaufmann (IHK)

abgeschlossen.




wie von selbst.

Klar, viele Interessenten melden

sich auf jedes Immobilienangebot. Es

ist ja auch wenig auf dem Markt. Aber

verkauft ist damit noch nicht. Oft sind

Angebote nicht durchdacht und stim-


Gibt es Baulasten oder besondere


genau wird mit verkauft und in wel-


die Angaben nicht stimmig, kann die

Finanzierung scheitern oder es gibt

gar nach dem Verkauf Ärger.



Die Lage, Größe, Zustand, aber

auch weiche Faktoren wie die Stimmigkeit

von Ausstattung und Architektur.

Nicht zuletzt auch wie die Immobilie

mit Fotos, Filmen, Grundrissen und


bei uns viel Technik zum Einsatz wie

spezielle Objektive, Drohnen, 3D-Kameras,

Homestaging u.v.m.

Ebenso wichtig ist die Reichweite




einige Monate bevor sie zuschlagen -

die kennen wir dann schon.

Beim Angebotspreis spielt auch

der momentane Nachfragedruck eine

Rolle. Entscheidend ist aber am Ende

welcher Betrag beim Eigentümer auf

dem Konto landet. Aktuelle Marktwertanalysen

bieten wir kostenfrei

an. Eine erste Orientierung kann

man auch über die Webseite online

erhalten.


Ja. Vor kurzem habe ich ein

sanierungsbedürftiges Haus verkauft.

Uns war schnell klar, so wie wir das

Haus zum ersten Mal gesehen haben

wird kein guter Preis zu erzielen sein.


die Sanierungskosten und das Potenzial

der Immobilie.

Bei einer Wohnung lag die Sache

anders: die Ausstattung ist so exklusiv,

dass der Interessent gefunden werden

musste der all diese schönen

Dinge auch zu würdigen und zu

bezahlen weiß.

Herausfordernd war ein Verkauf

eines Hauses, auf dessen Grundstück

ein weiteres Haus stand. Die Marktanalyse

zeigte, den besten Preis gab

es nach Teilung des Grundstücks.



Ja und nein. Teamwork ist der

Schlüssel zum Erfolg. Es geht ja immer

um das Zuhause und sehr viel Geld

der Kunden. Bei Laufenberg-Immobilien

wird jeder Verkauf von drei Personen

betreut. Immobilienbewertungen



eine eigene IT-Struktur spiegeln die

Prozesse wieder.




Das Team! Jeder hilft jedem mit

seinen besonderen Fachkenntnissen.

Privat stimmt die Chemie ebenfalls.

Zum Beispiel freue ich mich auf Karneval

besonders, da wir beim Dormagener

Karnevalszug dabei sind. Die

Firma unterstütz mich außerdem bei

der Fortbildung zum Immobilienfachwirt.

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