Ultraschall-geführte Gefäßpunktion und Regionalanästhesie: SOCRATES Buch Online Version

SonoABCD

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Abbildung 48 Arbeitsschritte Punktion der V. jug. int. (VJI)

Schritt 3: Obligate Kontrolle der Drahtlage. Sonogramme oben und unten. Optionale Möglichkeit vor

Dilatation bereits den Draht (der zumeist leicht vorschiebbar war) intravasal zu dokumentieren und dann

mit mehr Sicherheit eine Dilatation im „richtigen“ Gefäß vorzunehmen.

Abbildung 49 Arbeitsschritte Punktion der V. jug. int. (VJI)

Schritt 4: Dokumentation der intravasalen Katheterlage. Hiermit kann die Lage im „richtigen“ Gefäß

nochmal als Sonogramm dokumentiert werden und ein Verständnis für die Echogenität von Kathetern

(hier in kurzer Achse) gewonnen werden, z.B. falls ein Katheter nicht aspirierbar ist.

2.5 Alternative Methoden der Ultraschall-geführten Gefäßpunktion am

Beispiel der V. jugularis interna

Es gibt mehrere Verfahren zur US-gestützten Punktion. Hierbei sollte die Anlotungsform des

Gefäßes (Haltung des Schallkopfes mit Bildorientierung), die Nadelführungstechnik und das

Vorgehen (simultan-sehend, zweizeitig „semi-blind“) unterschieden werden.

2.5.1 Nadelführungstechniken bei Gefäßpunktionen

Die Nadelführungstechniken werden im Kapitel Grundlagen der Ultraschall-geführten

Regionalanästhesie ausführlich erklärt. Auch bei der Gefäßpunktion unterscheidet man die

Out-of-plane Nadelführung und die In-plane Nadelführung.

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