Ultraschall-geführte Gefäßpunktion und Regionalanästhesie: SOCRATES Buch Online Version

SonoABCD

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Abbildung 56 Anordnung Point-of-Care ZVK-Lagekontrolle mittels Microbubble-Injektionstechnik nach

Schellknecht, Seeger, Campo dell Orto, Breitkreutz.

Ein Untersucher stellt den subkostalen, apikalen oder parasternalen Blick ein, so dass RV (und RA) sicher

beobachtet werden können und wählt den M-Mode. Ein Helfer steht z.B. am Kopfende, bereitet die NaCl-

Injektionen vor (standardisiertes Schütteln mit der „Samba-Technik“) und injiziert am Dreiwegehahn in

Koordination mit dem Bediener des Ultraschallgeräts (Start Injektion=Start M-Mode). Das Signal wird

im M-Mode aufgezeichnet und die Untersuchung kann bequem mit „Freeze“ unterbrochen und

ausgewertet werden. Man kann dazu die Zeitskala der X-Achse interpretieren. Es empfehlen sich 2-3

Injektionen und Mittelwertbildung. Bei Fehllagen sind in der Regel deutliche mehr als 1 Sekunde bis zum

Auftreten der Microbubbles (s. Ultraschallbild) zu verzeichnen.

2.5.3.2 Überprüfung der venösen Lage und zentralen Position durch

Anlotung des Herzens von subcostal und Injektion und Nachweis von

Microbubbles

Ad b) Weiterhin kann eine Überprüfung der venösen Lage mit einfachsten Mitteln erfolgen:

Man injiziert im Bolus komplett standardisiert über den distalen Schenkel des Katheters 10 ml

einer NaCl-Lösung, die Microbubbles enthält.

2.5.3.2.1 Herstellung von Microbubbles und Alternativen zu NaCl

Microbubbles werden frisch zubereitet und wie folgt mit der Samba-Methode hergestellt: 10-

maliges hin- und herschütteln einer gefüllten Spritze, die kurz zuvor mit sterilem

Kombiverschlussstopfen (Luer Lock) und eine kleine sichtbare Luftblase oder Luftvolumen

(

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