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mdhmedia

AUSGABE 1 | 2019

DAS INFOMAGAZIN FÜR DIE WIENER VERSICHERUNGSAGENTEN / INNEN

ARBEITSWERTVERSICHERUNG

Die HDI Vollkaskoversicherung für die Arbeitskraft | Seite 14

VERSICHERUNGSVERMITTLUNGSNOVELLE

Das neue Gesetzespaket mit den Änderungen in der Gewerbeordnung | Seite 26

VORHANG AUF FÜR UNSERE AGENTINNEN

Die „Gruppe Versicherungsagentin“ startet durch | Seite 8

MAG. BIRGIT EDER ÜBERNIMMT

BEI DER ARAG DAS RUDER SEITE 4


Anhang

Fachliteratur für Versicherungsagenten

Datenschutz in Fragen & Antworten

Wer ist in einer Organisaon datenschutzrechtlich verantwortlich? Kann ein

IT-Dienstleister zugleich als Datenschutzbeauragter fundgieren? Wie können

sich einzelne Mitarbeiter oder Belegschasvertreter gegen überzogene Kontrollmaßnahmen

wehren? Wann benögt man Einwilligungserklärungen und wie

formuliert man sie richg? Diese und die wichgsten anderen Praxisfragen zur

Datenschutz-Grundverordnung und den damit zusammenhängenden Vorschrien

werden in klar strukturierter und leicht lesbarer Form beantwortet. Ein Anhang

mit Praxisbeispielen bzw Mustern hil bei der Umsetzung der wichgsten Pichten

des Verantwortlichen. Preis € 44,–

Wien 2019 | 250 Seiten

Best.-Nr. 97130001

ISBN 978-3-7007-7457-0

Fälligkeit und Verjährung

im Versicherungsrecht

In der versicherungsvertragsrechtlichen Praxis sind bei der Beurteilung der

Ansprüche der jeweiligen Vertragspartner häug Fragen der Verjährung oder

der Verfristung von Bedeutung. Derarge Fristen stehen in der Regel in engem

Zusammenhang mit der Fälligkeit der Leistung.

Riedler (Hrsg.)

Versicherungsrecht – Versicherungspraxis

Steinbüchler

Fälligkeit und Verjährung

im Versicherungsrecht

BAND 5

Das vorliegende Werk grei einige der dabei auauchenden Fragen auf und

bietet Lösungen an. Der Autor geht dabei nicht nur auf die einschlägige Rechtsprechung

und Literatur ein, sondern betrachtet in diesem Zusammenhang

auch die bislang wenig beachtete zugrunde liegende Zivilrechtsdogmak in

ABGB und BGB. Dies betri insbesondere auch jene Abschnie der §§ 11 und

12 VersVG, die seit der deutschen VVG-Novelle 2008 keine Entsprechung im

österreichischen Rechtsbestand mehr nden.

Preis € 49,–

Wien 2017 | 250 Seiten

Best.-Nr. 30134001

ISBN 978-3-7007-6814-2

Kodex Versicherungsrecht

Band I & II 2019

DES ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

HERAUSGEBER: UNIV.-PROF. DR. WERNER DORALT

VERSICHERUNGS-

RECHT 2019

22. AUFLAGE STAND 1. 2. 2019

Band I

Umsetzung der Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD):

Novelle des VAG 2016 (VersVertrRÄG 2018)

LV-InfoV 2018

Novelle der GewO 1994 (VersVermNov 2018)

Neues Rücktrittsrecht im VersVG

Neuerungen im Pensionskassenrecht:

Umsetzung der EbAV-RL (IORPs II) im PKG

1 VersVG

2 PHG

KSchG, FernFinG

3 EuGVVO

Rom I + IPRG

4 KFG + ZustV

EKHG

5 KHVG

AKHB + AKKB

6 KHV Euro-Üb

Abk Ö–Schweiz

7 VOEG

Vertrag Ö–Schweiz

8 LFG

BGzLV

9 GewO

RSV + ERV-RVB

10 RAO | EIRAG | NO

WTBG | BiBuG

ÄrzteG

11 Sonstige HP-Vers

12 AVB

Kranken | Unfall

Sachversicherung

Einbruchdiebstahl

Feuer | Glas

Haftpfl., USKV, ÖÄK

Haushalt

Rechtsschutz

Transport + AÖSp

13 VAG 2016

+ VOen

14 PRIIP-VO

+ PRIIP-VollzugsG

15 FMABG

+ VOen

16 BAG + VOen

17 GewO

+ VOen

18 MaklerG

AGB-VersMakler

19 Hagelvers-FöG

20 Tiervers-FöG

21 Waldbrandvers-Fö

ForstG + VO

22 EStG

23 VersStG

+ VO

24 FeuerschStG

+ VO

Erscheint im

März 2019!

25 PKG + VOen

26 BPG

27 Kartellrecht

28 FM-GwG

+ VOen

Standesregeln

VersVerm (Entw)

DES ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

HERAUSGEBER: UNIV.-PROF. DR. WERNER DORALT

VERSICHERUNGS-

RECHT 2019

22. AUFLAGE STAND 1. 11. 2018

Band II

Neues Versicherungsvertriebsrecht:

L2-VOen zur Richtlinie (EU) 2016/97 (IDD)

Informationsblätter für Versicherungsprodukte (IPID-VO)

Product Oversight and Governance (POG-VO)

Versicherungsanlageprodukte (IBIP-VO)

L2-VOen zur Verordnung (EU) 2014/1286 (PRIIP)

Basisinformationsblätter für IBIP

Produktintervention

Bilaterales Abkommen EU – USA

Novelle der Richtlinie (EU) 2015/849:

RL (EU) 2018/843 (5. Geldwäscherichtlinie)

1 Solvency II

2 L2-VO

3 ITS

Zweckgesellschaften

Solvabilität

Gruppenaufsicht

Informationen

Aufsicht und

Verfahren

Übergangsbestimmungen

4 EIOPA-GL

Allg. Best.

Governance

Solvabilität

Gruppenaufsicht

Informationen

Aufsicht und

Verfahren

Übergangsbestimmungen

5 Intl. Abk.

Gleichwertigkeit

6 IDD

+ Beschwerde-

Management

7 PRIIP-VO

8 EIOPA-VO

9 §§ 189 ff UGB

Bilanz-RL

VersBil-RL

10 §§ 268 ff UGB

AP-RL & VO

11 IORP/EbAV

12 GW-RL

Abopreis € 56,–

Einzelpreis € 70,–

22. Auflage

Wien 2019 | 1.136 Seiten

Best.-Nr. 19082022

ISBN 978-3-7007-6906-4

Abopreis € 44,–

Einzelpreis € 55–

22. Auflage

Wien 2018 | 1.440 Seiten

Best.-Nr. 19082222

ISBN 978-3-7007-6908-8

Weil Vorsprung entscheidet.

2 | 1/2019

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EDITORIAL

DAS INFOMAGAZIN FÜR DIE WIENER VERSICHERUNGSAGENTEN / INNEN

INHALTSVERZEICHNIS

IMPRESSUM................................................................3

ARAG UNTER NEUER STARKER FÜHRUNG............4

NOTIZ AM RANDE......................................................7

VORHANG AUF FÜR DIE AGENTINNEN.................8

STEUERTIPPS MIT RAT&TAT.....................................10

DATENSCHUTZ FÜR KLEINE BETRIEBE................12

JAHRESAUSKLANG 2018........................................14

DONAU: AUFMERKSAM FÜR AGENTUREN.........20

WIR SIND FÜR SIE DA - DAS GREMIUM ....................22

NEUGRÜNDUNGEN 2018.......................................24

COLD CALLING - WAS KANN ES KOSTEN?..........25

VERSICHEUNGSVERMITTLUNGS

NOVELLE2018 ..........................................................26

PORTRAIT SUSANNE TADER..................................31

VERNETZT SIND WIR STÄRKER..............................33

ALLIANZ TRAVEL......................................................34

HDI LEBEN: ARBEITSWERTSICHERUNG...............36

VERSICHERUNGSJAHR 2018..................................38

DER KONSUMENT-PENSIONSPLANER.................42

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!

Wir begrüssen Sie zur ersten

Ausgabe der AgentNews 2019.

Wir warten in diesem Heft wieder

mit spannenden Beiträgen

aus der Versicherungswirtschaft

auf und hoffen, Ihnen mit

den Interviews von leitenden

Personen einen Einblick in die

Herangehensweise des einen

oder anderen Versicherers geben

zu können. Sie haben sicher

viele Fragen zum allgegenwärtigen

Thema IDD. Beim Erhalt

dieser Ausgabe sollte die Begutachtungsphase

des Lehrplanes

bereits abgeschlossen sein und

wir arbeiten daran, dass Sie

Ihrer Weiterbildungsverpflichtung

ordentlich nachkommen

können. Auf unserer Agenda

steht, dass wir Rahmenbedingungen

schaffen, welche kostengünstig

bzw. kostenlos sind.

Wir werden Sie dazu auf dem

Laufenden halten und ersuchen

Sie, die elektronischen Newsletter

sorgfältig zu studieren. Wir

versenden Informationen und

Einladungen per Mail, um die

Wege der Information kurz zu

halten. Zuletzt, wie es fast schon

Tradition ist, darf ich Ihnen wieder

ein „ Save the Date“ ans Herz

legen. Unser Frühjahrsauftakt

wird am 10.04.2019 begangen

und die Einladung finden Sie als

Beilage im Heft. Wir würden uns

freuen, Sie begrüßen zu dürfen

und wünschen bis dorthin gute

Geschäfte. Bleiben Sie gesund!

Sie haben Fragen?

Ihr Gremium ist für Sie da!

T: 51450/3252

E: versicherungsagenten@wkw.at

KR Karl Weisz

Obmann

Andreas Gurghianu

Geschäftsführer

IMPRESSUM

MEDIENINHABER & HERAUSGEBER: WIRTSCHAFTSKAMMER WIEN - SPARTE HANDEL, LANDESGREMIUM WIEN DER VERSICHERUNGSAGENTEN,

1040 WIEN, SCHWARZENBERGPLATZ 14 | REDAKTION,LAYOUT UND PRODUKTION: MDH-MEDIA GMBH, WWW.MDH-MEDIA.AT | HERSTELLUNGSORT: ÖSTERREICH

1/2019 | 3


ARAG UNTER NEUER

STARKER FÜHRUNG.

IM GESPRÄCH MIT OBMANN KARL WEISZ UND ALEXANDER MÜLLNER

Magistra Birgit Eder ist vom Vorstand der ARAG SE zur Niederlassungsleiterin der

„ARAG SE - Direktion für Österreich“ ernannt worden. Ab 1. April 2019 folgt sie auf

Dr. Matthias Effinger.

Seit 2015 leitet Birgit Eder den Bereich

Versicherungstechnik und

ist seit 2016 zudem Mitglied des

Management Board der ARAG Österreich,

wo sie 2012 ihre Tätigkeit

als Partnermanagerin des ARAG Anwaltsnetzwerkes

aufnahm.

Zuvor war die Juristin bereits neun

Jahre als Referentin im Leistungsbereich

eines österreichischen Versicherungsunternehmens

beschäftigt.

Per 1. April 2019 übernimmt Frau

Mag. Eder das Ruder bei der ARAG SE

und gibt uns in diesem Interview einen

groben Überblick über Ihre Ziele

und Pläne.

Frau Mag. Eder, Sie übernehmen

ab 1.4.2019 die Nachfolge von Dr.

Effinger als CEO der ARAG Österreich.

Welche Ziele verfolgen Sie

in den nächsten Jahren?

Die ARAG Österreich steht aufgrund

Ihrer Ertragsstärke, der Kundenzufriedenheit

und steigendem Prämienwachstum

auf soliden Beinen. Eine

Ausgangsposition, die uns für die Herausforderungen

der nächsten Jahre

Vorteile verschafft. Hier denke ich ganz

konkret in Richtung Digitalisierung.

Mein Ziel ist es einerseits diese Ertragsstärke

zu bewahren, andererseits die

errungenen Erfolge im Servicebereich

weiter auszubauen, neue vertriebliche

Akzente zu setzen und die digitale Transformation

positiv voran zu treiben.

Die ARAG ist im Servicebereich sehr

stark. Dies wurde uns auch von unseren

Vertriebspartnern bei mehreren

Awards letztes Jahr bestätigt.

Diese Qualitätsführerschaft im Rechtsschutz

gilt es weiter auszubauen. Wir

werden uns sicherlich nicht auf unseren

Lorbeeren ausruhen.

Sie haben die Digitalisierung angesprochen.

Wie wichtig ist es

für die ARAG in diesen Bereich zu

investieren. Welche Risiken und

Chancen birgt der digitale Wandel

in der Versicherungsbranche?

Für die ARAG ist die Digitalisierung ein

wichtiger strategischer Punkt. Besonders

im Rechtsschutz-Bereich ist es notwendig

im Servicebereich zu punkten. Hier

hat gerade die ARAG in den letzten Jahren

viel investiert. Die dafür notwendige

Kundenfokussierung ist Grundvoraussetzung

für den digitalen Wandel.

Wir sind gut gerüstet für die Herausforderungen,

die eine digitale Transformation

bringen werden. Hier setzen wir vor

allem auf Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung,

um Zeitressourcen nicht

nur für uns, sondern auch für unsere

Vertriebspartner zu schaffen. Insgesamt

4 | 1/2019


haben wir daher einen positiven Zugang

zu diesem Thema und nehmen die Digitalisierung

als Chance war.

Sie sind bereits seit 2012 bei der

ARAG und waren damals als Partnermanagerin

für das Anwaltsnetzwerk

zuständig. Was haben

Sie davor gemacht und wie gestaltete

sich Ihr weiterer beruflicher

Werdegang bei der ARAG?

Nach meinem Studium der Rechtswissenschaften

und dem Gerichtsjahr habe

ich bei einer Rechtsschutzversicherung

im Bereich Rechts-Service angefangen.

2012 war der Wechsel zu ARAG.

Meine erste Aufgabe bestand darin

das Rechtsanwalts-Netzwerk neu aufzubauen

und die Spezialisierung bei

Rechtsgebieten zu forcieren. Neben den

externen Rechtsanwälten habe ich zeitgleich

auch ein Inhouse Juristenteam bei

der ARAG etabliert. Aufgabe der hauseigenen

Juristen war es, im Bereich von

kleinen Streitigkeiten den Kunden eine

erste Rechtsauskunft zu erteilen und

in geeigneten Fällen sogleich mit der

Gegenseite in Kontakt zu treten, um das

Rechtsproblem des Kunden zu lösen.

Dieses Inhouse-Team wurde zu einer

ARAG-Erfolgsstory.

Letztes Jahr wurden über 8.000 Fälle

von unseren Inhouse-Juristen positiv für

unsere Kunden erledigt. Die Inhouse-Bearbeitung

erfreut sich großer Beliebtheit

und die Tendenz ist steigend. Unsere

Kunden schätzen die unkomplizierte,

rasche Erledigung ihrer Rechtsprobleme

und den einfachen Zugang zu unseren

Juristen (IHB-Hotline: 01 53102 1300).

2013 habe ich die Leitung der Schadenabteilung

übernommen und 2015 die

Leitung der gesamten Versicherungstechnik.

In meinen Zuständigkeitsbereich

fielen in dieser Position die Schadenbearbeitung,

die Bestandsführung,

die Zeichnungs- und Annahmepolitik

und die Produktentwicklung. 2016 wurde

ich dann Mitglied der Geschäftsführung.

Auf meine neue Aufgabe ab 1.4.2019 als

neue Chefin der ARAG Österreich freue

ich mich schon sehr. In meiner neuen

Position werde ich mich unter anderem

auch verstärkt Vertriebsthemen widmen.

ARAG. Auf ins Leben.

Cyber-Rechtsschutz

für Firmenkunden

I h r U n t e r n e h m e n i s t O p f e r e i n e r Cy b e r-At t a c ke ?

Ihnen wird vorgeworfen die Daten ihrer Kunden nicht ausreichend

geschützt zu haben?

D i e Re p u t at i o n I h re s U n te r n e h m e n s s te h t au f d e m S p i e l ?

ARAG Firmenkunden sind im neuen Premium-Betriebs-Rechtsschutz geschützt.

Unsere ARAG Juristen sind im Ernstfall für Sie da und organisieren alles Weitere.

Informieren Sie sich jetzt über unsere Homepage www.ARAG.at

Kunden-Hotline: 01 53102-1450 · offerte@arag.at

ARAG hat vor kurzem für das Produkt

Unfall-Rechtsschutz geworben.

Können Sie uns dazu etwas

sagen?

Unser Unfall-Rechtsschutz ist ein klassisches

Einsteigerprodukt im Rechtsschutz

und in erster Linie auf den Fahrzeug-Rechtsschutz

ausgerichtet. Dazu

gibt es aber auch noch weitere Inhalte,

wie einen allgemeinen Schadenersatz-Rechtsschutz

und Straf-Rechtsschutz

(inklusive Vorsatzdelikten und

Ermittlungsverfahren). Ebenso versichert

ist der Sozialversicherungs-Rechtsschutz,

der nicht selten bei Unfällen in

Anspruch genommen werden muss und

damit das Paket perfekt ergänzt. Als

zusätzliches Service ist unsere Downloadplattform

„ARAG Online Service“

inbegriffen – damit kann der Kunde

mit seiner Polizzennummer auf unserer

NEU

08-050-Anz-Österreich-Cyberschutz-risControl-210x267+3B 09042018-M.indd 1 26.04.18 15:42

Hompage über 1.000 Musterverträge

und -dokumente downloaden.

Der Unfall-Rechtsschutz ist bereits ab

einer Prämie von EUR 7,63/Monat erhältlich

und damit auch erschwinglich.

Sind dieses Jahr noch weitere Produktinnovationen

geplant?

Wir haben einiges vor im Jahr 2019.

Dazu möchte ich allerdings noch nicht

zu viel verraten. Jedenfalls arbeiten wir

dieses Jahr auch intensiv am neuen Betriebs-Rechtsschutz,

den wir Ende des

Jahres fertig stellen wollen. Davor gibt

es aber jedenfalls noch eine Produkt-Innovation,

die voraussichtlich Mitte des

Jahres herauskommt.

Der Rechtsschutz ist keine einfache

Sparte. Die Hausbedingungen

der einzelnen Versicherungshäu-

1/2019 | 5


ser sind sehr unterschiedlich, so

auch die Produkte, die nach dem

Bausteinprinzip aufgebaut sind.

Wie kann ARAG seine Vertriebspartner

hier unterstützen?

ARAG hat gerade in den letzten zwei Jahren

viele neue Schulungsinitiativen gestartet.

Insbesondere unsere Schulungsreihe

„Rechtsschutzbausteine – was ist

versichert, was ist ausgeschlossen?“ hat

sich großer Beliebtheit erfreut.

Wir konnten beim ersten Teil dieser Schulungsreihe

über 1.000 Vertriebspartner

bei den Veranstaltungen begrüßen. Diese

Erfolgsstory werden wir auch heuer

weiter fortsetzen. Weiters haben wir zu

verschiedensten Rechtsschutz-Themen

Webinare laufen, wie zum Beispiel zur

Schadenkündigung im Rechtsschutz,

zum Verkehrsbereich, zu Sublimits in der

Rechtsschutzversicherung oder zur Mediation.

Anmelden kann man sich für diese

Webinare auf unserer Homepage www.

arag.at oder direkt bei unserer Vertriebsjuristin

susanne.altmann@arag.at.

Eine weitere Hilfestellung insbesondere

bei Offertanfragen zu Firmen-Rechtsschutzverträgen

bieten neben unseren

Vertriebsrepräsentanten, Michael Kmehl

und Christian Pell, auch unsere Mitarbeiter

des Vertriebsinnendienstes.

Sie sind über die Hotline 01 53102 1450

bzw. offerte@arag.at erreichbar, unterstützen

bei Fragen bzw. senden das passende

Offert. Wir sehen es als unsere Aufgabe

an, unsere Vertriebspartner mit viel

Know-how zu unterstützen.

Um bei den Ansprechpersonen in

Ihrem Haus zu bleiben. An wen

bzw. welche Adresse müssen sich

die Agenten wenden, wenn sie

eine Courtagevereinbarung mit

der ARAG schließen möchten?

Zum einen stehen unsere Vertriebsrepräsentanten

gerne für Anfragen zur Verfügung.

Michael Kmehl ist zuständig für das Vertriebsgebiet

Wein-Nord, NÖ Nord und

West (michael.kmehl@arag.at, 0676

5310238). Christian Pell ist zuständig für

das Vertriebsgebiet Wien-Süd, NÖ Süd

und Burgenland (christian.pell@arag.at,

0676 5310215).

Die Agenten können auch direkt auf

unserer Homepage das digitale Formular

„Partner werden“ ausfüllen – dieses

findet man direkt auf der Seite „Für Vertriebspartner/Partner

werden“. Auf unserer

Homepage gibt es auch weitere digitale

Formulare für Vertragsänderungen,

Schadenmeldungen, Datenänderungen

und ein digitales Rückrufservice.

Für sonstige Anfragen stehen unsere Mitarbeiter

des Service Centers zur Verfügung

– 01 53102 1600.

„Unser Ziel ist es, die führende Position von ARAG im lokalen

Markt insbesondere in den Bereichen Qualität und Kundenservice

weiter auszubauen. Hierzu setzen wir weiter auf Innovationen und

werden durch das konstruktive Feedback unserer unabhängigen

Vermittler kontinuierlich inspiriert.“

Mag. Birgit Eder

Foto: Heidi Gassner

Der Rechtsschutzspezialist beschäftigt in Österreich

109 Mitarbeiter, hat ein Prämienvolumen

von 65,2 Mio. EUR und versichert mit rund

283.000 Verträgen über 550.000 in Österreich

gemeldete Kunden (Stand 31.10.2018). Der

Vertrieb erfolgt über unabhängige Versicherungsmakler-

und Agenten bzw. ungebundene

Vermögensberater. Sowohl Wachstums- als

auch Ertragssituation haben sich in den letzten

Jahren deutlich besser als der Marktdurchschnitt

entwickelt und konnte ARAG zahlreiche

Preise für Qualität und Service erzielen. Erst im

Oktober 2018 hat ARAG bei den begehrten

„AssCompact Awards“ unter 15 Rechtsschutzanbietern

in Österreich Platz 1 belegt.

6 | 1/2019


NOTIZ AM RANDE

APA-PRESSEAUSSENDUNGEN AUS DER

VERSICHERUNGSBRANCHE

• Generali Versicherung feiert

200.000sten Kundenportal-Nutzer

(OTS0017, 02.2019)

Die Generali Versicherung heißt

ihren 200.000sten Kunden am

Generali Kundenportal willkommen.

Langjähriger Generali Kunde Georg

Karl Aussermayr aus Waldneukirchen

hat sich als 200.000ste Person

am kostenfreien Online-Portal registriert

und ein Tablet gewonnen.

Reinhard Pohn, Generali Regionaldirektor

für Oberösterreich und Salzburg,

freut sich für den Jubilar aus

seinem Bundesland: „Es ist der Generali

gelungen, die Zahl der Kundenportal-Nutzer

innerhalb von einem

Jahr österreichweit von 100.000 auf

200.000 zu verdoppeln. Die Vorzüge

dieser Kommunikationsplattform

sprechen für sich und die Generali arbeitet

intensiv daran, das Angebot laufend

um neue Features zu erweitern.“

Mit dem Generali Kundenportal können

seit April 2016 sämtliche Versicherungsverträge

online eingesehen,

Adressänderungen durchgeführt und

Schadensmeldungen elektronisch

übermittelt werden. Außerdem besteht

die Möglichkeit, Arzt- oder Medikamentenrechnungen

im Rahmen

der Krankenversicherung schnell

und unbürokratisch einzureichen.

Auch Prämienberechnungen für ausgewählte

Versicherungen sind online

via Generali Kundenportal möglich.

Digitalen Service mit persönlicher

Beratung zu vernetzen ist eine der

großen Stärken der Generali Versicherung.

Neben dem Generali Kundenportal

wurden das papierlose

Neugeschäft, Connected Agent, die

Handy-Signatur sowie zuletzt der

Abschluss einer Versicherung mittels

Face-ID oder Fingerprint bereits erfolgreich

umgesetzt.

• Vienna Insurance Group gründet

erstes Start-up im Konzern

(OTS0016, 01.2019)

Die Vienna Insurance Group (VIG)

etabliert mit „viesure innovation

center“ (viesure) ein eigenes Corporate

Start-up im Konzern. Unter

der Leitung der größten Konzerngesellschaft

Wiener Städtische Versicherung

setzt das neue Unternehmen

auf Zukunftstrends in der

digitalen Kundenservicierung. Sitz

des Unternehmens wird der neue

Innovations-Hotspot „Talent Garden

Vienna“ sein. Kooperiert wird zudem

mit dem startup300-Netzwerk.

Für die VIG nimmt die Digitalisierung

im Arbeitsprogramm „Agenda 2020“

eine priorisierte Stellung ein: „Unsere

Konzerngesellschaften beschäftigen

sich intensiv mit der digitalen

Transformation. Einige unserer Versicherungen

kooperieren bereits mit

Start-ups und nutzen die Symbiose

aus Erfahrung etablierter Unternehmen

mit neuem Innovationsgeist und

unkonventioneller Herangehensweise.

Es freut mich, dass wir jetzt unter

der Leitung der Wiener Städtischen

unser erstes eigenes Start-up aus

der Taufe heben und in Österreich

positionieren. Die kreativen Ergebnisse

können in Folge auch innerhalb

der Gruppe genutzt werden“,

erklärt Elisabeth Stadler, Generaldirektorin

der Vienna Insurance Group.

Ziel des neuen Corporate Start-ups

ist, die Interaktion zu den Versicherungskunden

auf rein digitaler Basis

einfacher, schneller und transparenter

zu machen. Darunter ist

unter anderem die Schaffung eines

digitalen Ökosystems, die Digitalisierung

interner Prozesse zum Kunden

oder innovative Services mit Zusatznutzen

zu verstehen. „Wir bündeln

unsere digitalen Schwerpunkte

in dieser neuen Gesellschaft unter

gleichzeitiger Nutzung von externem

Know-how mit dem Innovationsgeist

des Start-up-Umfeldes. Damit

können wir noch rascher auf veränderte

Kundenbedürfnisse, kulturellen

Wandel und Veränderungen am

Markt reagieren. viesure trägt dazu

bei, die Innovationsführerschaft der

Wiener Städtischen am österreichischen

Markt zu festigen“, betont Robert

Lasshofer, Generaldirektor der

Wiener Städtischen Versicherung.

Ihren Sitz wird die neue Gesellschaft

am Innovations-Hotspot „Talent Garden

Vienna“ in der Liechtensteinstraße

im 9. Wiener Bezirk haben. Der

intensive Austausch mit der Start-up-

Szene wird durch die Corporate Ecosystem-Partnerschaft

forciert, die die

Wiener Städtische mit „Talent Garden

Vienna“ verbindet. Darüber hinaus

bietet die enge Kooperation mit dem

startup300-Netzwerk die Möglichkeit,

neue Geschäftsmodelle im digitalen

Wandel zu testen und weiterzuentwickeln.

Unter dem Hashtag

#creatingtomorrow werden Trends

von morgen, neue digitale Services

und innovative Technologien erprobt

und vorangetrieben. Die neue Gesellschaft

ist im Internet unter www.viesure.io

erreichbar.

1/2019 | 7


VORHANG AUF

FÜR UNSERE

AGENTINNEN

Wir freuen uns ganz besonders, dass wir

Ihnen in unserem männerdominierten

Job die Gruppe Versicherungsagentin

vorstellen können.

Was lange währt, wird schließlich

gut. Gemäß dieser Redewendung,

bedurfte es Einiges an

Vorbereitung und Zeit bis wir Ihnen,

werte Leserinnen und Leser, die neu

geschaffene „Gruppe Versicherungsagentin“

endlich vorstellen können.

In der Gruppe Versicherungsagentin

geht es um einen kollektiven und

kollegialen Erfahrungsaustausch exklusiv

unter Versicherungsagentinnen.

Ziel der Gruppe ist die Stärkung

und Verbesserung der internen, als

auch der externen Kommunikation.

So steht und fällt eine Kooperation

mit einer Agenturbetreuung des jeweiligen

Versicherers mit der Kommunikation.

Die Gruppe Versicherungsagentin

versteht sich auch als

Plattform, in der sich die Kolleginnen

kennenlernen und netzwerken. Neue

Partnerschaften führen im besten Fall

zu neuen Chancen und Geschäftsmöglichkeiten,

schaffen Synergien und

profitieren jedenfalls vom gemeinsamen

Erfahrungsaustausch. Organisiert

werden die Meetings der Gruppe

Versicherungsagentin von unserem

neuesten Mitglied Susanne Tader, die

wir auf den folgenden Seiten noch

ausführlicher vorstellen. Die Gruppe

Versicherungsagentin wächst von

Meeting zu Meeting und wird direkt

von Obmann KR Karl Weisz unterstützt.

Die Meetings laufen zwanglos,

in freundschaftlicher Atmosphäre ab

und finden in wechselnden Locations

statt. Wir würden uns über regen Zustrom

sehr freuen.

8 | 1/2019


SIE MÖCHTEN TEIL DER

GRUPPE VERSICHERUNGS-

AGENTIN WERDEN?

Besuchen Sie uns auf

www.versicherungsagentinnen.at

1/2019 | 9


STEUERTIPPS MIT

DATENSICHERHEIT IM BETRIEB –

IN BEZUG AUF FIRMENSICHERHEIT

UND DSGVO.

RAT & TAT-STEUERBERATER

DSGVO IN DER PRAXIS

Die Einführung der Bestimmungen

der Datenschutzgrundverordnung

ist nun ein gutes halbes Jahr her

– haben Sie sich im Zusammenhang

damit auch mit dem Thema Datensicherheit

beschäftigt? In vielen Betrieben

wurde das Augenmerk darauf

gelegt, die Bestimmungen wie Datenregister,

etc. umzusetzen. Es bleibt

aber wichtig, laufend auch darauf zu

achten, dass kein Datenmissbrauch

stattfinden kann. Es kann zu einem

unbefugten Zugriff von Außentätern

oder nicht dazu berechtigten Mitarbeitern

kommen. IT-Komponenten

(PC, Laptop, USB-Sticks) und/oder

Datenträger gehen verloren oder

werden gestohlen.

Wenn bekannt wird, dass dadurch

persönliche Daten systematisch und

schwerwiegend unrechtmäßig verwendet

wurden und den Betroffenen

Schaden droht, müssen diese unverzüglich

verständigt

werden, zusätzlich muss eine Meldung

an die Datenschutzbehörde

ergehen. Im Zusammenhang mit

Arbeitsverhältnissen empfiehlt es

sich, die betriebliche und private

Nutzung der firmeneigenen IT-Infrastruktur

zu regeln. Inwieweit darf

im Betrieb Internet und E-Mail auch

für private Zwecke genutzt werden?

Sehr wichtig ist in dem Zusammenhang

ein guter Virenschutz, sei es

technisch durch Virenschutzprogramme,

die laufend aktualisiert

werden, Sicherheitseinstellungen

der Internetbrowser, Einstellungen

in E-Mail-Programmen (z.B. die Einstellungen,

dass Attachments nicht

automatisch geöffnet werden), aber

auch durch die Aufmerksamkeit der

Benutzer. E-Mails von unbekannten

Sendern sollten nicht geöffnet werden,

Dateien mit bestimmten Endungen

wie .exe, .bat, etc. oder mit

doppelten Dateiendungen wie z.B.

.gif.exe sind verdächtig und können

Schadsoftware enthalten. Internetlinks

in Mails sollten nur bei vertrauenswürdigen

Absendern geöffnet

werden, denn oft täuscht die

angezeigte Website über die tatsächliche

URL. Spammails oder Werbemails

sollten nie beantwortet werden,

auch nicht mit der Aufforderung,

Zusendungen zu unterlassen – der

Absender bekommt dadurch nur

die Bestätigung, dass er eine gültige

E-Mail-Adresse angeschrieben

hat. Wie ist die Datensicherheit auf

Diensthandys oder Laptops, die auf

das Firmennetzwerk zugreifen können

gesichert? Folgende Maßnahmen

sollten dabei unbedingt umgesetzt

werden: Die mobilen Geräte dürfen

nicht unbeaufsichtigt (im Auto,

etc.) gelassen oder anderen Personen

übergeben werden, sie müssen durch

Passwörter/PINs gesichert sein. Auf

den mobilen Geräten müssen Virenschutzprogramme

betrieben werden

und der Zugriff auf Firmendaten darf

nur über verschlüsselte Kanäle erfolgen.

Auf den Geräten sollten Apps ins-

10 | 1/2019


talliert sein, mit denen man die Daten

aus der Ferne löschen kann, sollten

die Geräte verloren gehen; auch dürfen

auf den mobilen Geräten nur vertrauenswürdige

Apps und Software

installiert werden. Nach Beendigung

der Firmennutzung müssen alle am

mobilen Gerät vorhandenen Daten

gelöscht werden, am besten mit „factory

reset“, d.h. Zurücksetzen auf den

Zustand, in dem man das Gerät geliefert

bekommen hat.

In vielen Unternehmen ist Telearbeit,

Home Office bzw. der laufende Kontakt

über mobile Geräte zwischen

Mitarbeiter und Firma Standard –

bitte überprüfen Sie zusammen mit

Ihrem IT-Betreuer im eigenen Interesse

ob Ihre Firmen-/Kundendaten

dabei möglichst sicher sind.

AUSBILDUNG – FORTBILDUNG

– UMSCHULUNG. DAUERBREN-

NER – UND IN ZEITEN VON 4.0

IMMER WICHTIGER!

Kurse, Aus- und Fortbildungen kosten

Geld. Da ist es natürlich hilfreich,

wenn man die Kosten für die

Bildungsmaßnahme steuerlich von

seinen Einkünften absetzen kann.

Aufwendungen für Bildung sind als

Werbungskosten abzugsfähig, wenn

sie entweder Kosten für Fortbildung,

Ausbildung im verwandten Beruf

oder Umschulung darstellen.

Fortbildungskosten dienen dazu, im

jeweils ausgeübten Beruf auf dem

Laufenden zu bleiben und die Kenntnisse

und Fähigkeiten im bisher ausgeübten

Beruf zu verbessern. Ausbildungskosten

dienen zur Erlangung

von Kenntnissen, die eine Berufsausübung

ermöglichen. Ausbildungskosten

sind nur dann abzugsfähig, wenn

ein Zusammenhang mit der bereits

ausgeübten oder einer damit verwandten

Tätigkeit vorliegt.

Aus- und Fortbildungskosten müssen

im Gegensatz zu Umschulungen

nicht „umfassend“ sein, es reichen

auch einzelne Bildungssegmente. Um

diese etwas trockene Aufzählung zu

illustrieren, hier ein paar Beispiele:

Abzugsfähig ist z.B. der Besuch einer

HTL für Elektrotechnik durch einen

Elektriker, Studium eines Baumeisters

an der technischen Universität

oder auch die Ablegung des Computerführerscheins

– dieser wird

generell anerkannt, da Computerkenntnisse

für alle Berufsgruppen

notwendig sind.

Umschulungsmaßnahmen sind dann

abzugsfähig, wenn sie so umfassend

sind, dass sie einen Einstieg in eine

neue berufliche Tätigkeit ermöglichen,

die mit der bisherigen nicht

verwandt ist. Beispiele: Ausbildung

einer Angestellten aus dem Druckereibereich

zur Krankenpflegerin,

Ausbildung einer Schneiderin zur

Hebamme. Im Rahmen der Umschulung

ist es nicht erforderlich, dass der

Steuerpflichtige seine bisherige Tätigkeit

aufgibt, der neue Beruf muss

aber den Lebensunterhalt decken

können.

Was kann man denn nun als Werbungskosten

absetzen? Es sind dies

die unmittelbaren Kosten wie die

Kursgebühren, Kosten für Unterlagen,

Skripten und Fachliteratur, für

die Anschaffung von Hilfsmittel wie

Computer bei Computerausbildung,

Fahrtkosten zur Bildungseinrichtung,

soweit nicht durch einen Verkehrsabsetzbetrag

oder Pendlerpauschale abgedeckt,

sowie Taggelder und Nächtigungskosten.

Es lohnt sich also, alle

Belege im Zusammenhang mit der

Bildungsmaßnahme zu sammeln und

steuerlich geltend zu machen. Allerdings

muss diese Bildungsmaßnahme

den o.a. Kriterien entsprechen und

eventuell der Finanzbehörde ein diesbezüglicher

Beweis erbracht werden.

Kurz und bündig:

• Aus- und Fortbildungskosten

müssen im Zusammenhang mit

der ausgeübten oder einer damit

verwandten Tätigkeit stehen.

• Umschulungsmaßnahmen dürfen

mit der dzt. ausgeübten Tätigkeit

nicht verwandt sein, neue Tätigkeit

muss Lebensunterhalt decken

können.

• Bildungsmaßnahmen von “allgemeinem

Interesse” sowie für

private Zwecke sind nicht abzugsfähig.

Achtung: Bildungsmaßnahmen,

die von allgemeinem Interesse sind

oder (auch) der privaten Lebensführung

dienen, sind nicht abzugsfähig,

auch dann nicht, wenn die Kenntnisse

für die tatsächliche Berufstätigkeit

von Nutzen sind (B- Führerschein,

allgemeiner Schikurs für Sportlehrer

o.ä.).

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Ihr

Rat & Tat-Steuerberater, Kanzlei Jupiter

unter

01 / 278 12 95 sowie

office@jupiter.co.at

gern zur Verfügung.

www.jupiter.co.at

1/2019 | 11


DATENSCHUTZ FÜR KLEINE BETRIEBE:

KEINE ANGST VOR TECHNISCHEN UND

ORGANISATORISCHEN MASSNAHMEN

(TOMS)

WIRTSCHAFTSKAMMER ÖSTERREICH

WKÖ und BMDW präsentieren neuen Leitfaden zum Datenschutz für KMU –

Anleitungen und Fallbeispiele erleichtern Umsetzung - Download auf www.it-safe.at

Nach fast sieben Monaten unter dem

neuen Datenschutzrecht zeigt die

Praxis, dass Datenschutz von den Unternehmen

sehr wichtig genommen

wird. Der Bereich der technisch-organisatorischen

Maßnahmen (TOMs)

stellt die Unternehmen aber weiterhin

vor große Herausforderungen.

TOMs beschreiben das IT- und Datensicherheitsniveau

des einzelnen Betriebes

und sind zentraler Bestandteil

der DSGVO-Umsetzung im Unternehmen.

Der Gesetzestext bleibt hier

aber vage und verlangt „nach dem

Stand der Technik“ bzw ein „dem Risiko

angemessenes Schutzniveau.

Der neue Leitfaden „Technische und

organisatorische Maßnahmen im

Rahmen der DSGVO“ der Wirtschaftskammer

Österreich (WKÖ) bietet

hier vor allem kleinen Betrieben

Hilfestellung. Er enthält eine kompakte

Übersicht, welche konkreten

Sicherheitsvorkehrungen sinnvoll

und notwendig sind. Auch der Bedeutung

der MitarbeiterInnen wird hier

Rechnung getragen. Für drei exemplarische

Kleinunternehmen wird die

konkrete Umsetzung der TOMs vorgestellt,

damit die Unternehmen die

Umsetzung in der Praxis direkt nachvollziehen

können.

Erschienen ist der neue Leitfaden im

Rahmen von it-safe 2020, einem gemeinsamen

Projekt der Wirtschaftskammer

Österreich und des Bundesministeriums

für Digitalisierung und

Wirtschaftsstandort. Der Leitfaden

kann unter www.it-safe.at kostenlos

herunter geladen werden.

„IT- und Datenschutz sind für jedes

Unternehmen überlebenswichtig.

Die TOMs beschreiben praxisgerecht

die Sicherheitsvorkehrungen, die

im Betrieb zum Einsatz kommen“,

so Robert Bodenstein, Obmann der

Bundessparte Information und Consulting

in der WKÖ. „Die Schwierigkeit

für die Unternehmen besteht

darin, einzuschätzen, welches Gefährdungspotenzial

für im Unternehmen

verarbeitete personenbezogene

Daten besteht und welche Maßnahmen

im Sinne des Datenschutzgesetzes

getroffen werden sollten. Mit dem

Leitfaden stellen wir hier für kleine

und mittlere Betriebe eine passende

Anleitung zur Verfügung“, so Bodenstein.

Zusätzlich wurden das bewährte

„IT-Sicherheitshandbuch für kleine

und mittlere Unternehmen“, sowie

das „IT-Sicherheitshandbuch für

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“

aktualisiert und neu aufgelegt. Die

Handbücher sind ein leicht verständliches

Kompendium für alle Bereiche

der IT-Sicherheit im Unternehmen

und sind zugleich als Schulungsunterlage

geeignet.

Weitere Informationen zum

Thema Datenschutz:

www.wko.at/datenschutzservice

12 | 1/2019


ARAG. Auf ins Leben.

Cyber-Rechtsschutz

für Firmenkunden

NEU

Ihr Unternehmen ist Opfer einer Cy ber-Attacke ?

Ihnen wird vorgeworfen die Daten ihrer Kunden nicht ausreichend

geschützt zu haben?

Die Reputation Ihres Unternehmens steht auf dem Spiel ?

ARAG Firmenkunden sind im neuen Premium-Betriebs-Rechtsschutz geschützt.

Unsere ARAG Juristen sind im Ernstfall für Sie da und organisieren alles Weitere.

Informieren Sie sich jetzt über unsere Homepage www.ARAG.at

Kunden-Hotline: 01 53102-1450 · offerte@arag.at

1/2019 | 13


DAS WAR DER

JAHRESAUSKLANG 2018

Der Einladung zum Vortrag über das Thema „Weiterbildung

nach IDD, Status GewO Neu“ von KommR Mag.

Oliver Lintner, Plattform www.meine-weiterbildung.at

und dem anschließenden Jahresausklang folgten 120

Gäste, darunter Agentinnen und Agenten, die die Möglichkeit

nutzten, persönliche Gespräche mit unseren

Sponsorpartnern aus der Versicherungswirtschaft zu

führen. Sie hatten somit die Möglichkeit, ihre Netzwerke

in angenehmer Atmosphäre zu erweitern.

Viele haben den Branchentalk mit Obmann KR Karl

Weisz und den Partnern aus der Versicherungswirtschaft

genossen, besonders hat uns gefreut, den Wiener

Obmann der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten,

KR Helmut Robert Mojescick,

begrüßen zu können.

Die Vortragsunterlage

finden Sie zum nachlesen

via QR-Code

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DONAU VERSICHERUNG

AUFMERKSAM FÜR AGENTUREN

AGENT NEWS REDAKTION

Thomas Fischill ist seit über zwei Jahren Landesdirektor der traditionsreichen DONAU

Versicherung in Wien. Ein starker Partner mit Handschlagqualität für die Wiener

Versicherungsagenten. Warum die Gewerbeversicherung so bedeutsam ist und die

Absicherung der biometrischen Risiken immer wichtiger wird.

Obmann KR Karl Weisz bat zum Interview.

Herr Fischill, was wird das Jahr

2019 für die Versicherungen bringen?

Welche Trends bemerken

Sie?

Nach einem Jahr der Befassung mit der

Datenschutzgrundverordnung und der

IDD sind wir voll auf den Vertrieb und

unsere Geschäftspartner fokussiert. Wir

haben unsere Ziele im Vorjahr erreicht

und nehmen den kräftigen Schwung mit.

Für das heurige Jahr haben wir uns ebenso

ambitionierte Ziele gesetzt.

Wir sehen speziell in der Gewerbeversicherung

hohen Beratungsbedarf und

setzen einen Schwerpunkt in diesem Bereich.

Mit unserer modernen Produktpalette,

die für Unternehmen viele Vorteile

bietet, wollen wir Akzente am Markt setzen

und unseren Marktanteil in diesem

Bereich stärken. Gemeinsam mit unseren

Vertriebspartner werden wir die Potentiale

heben können.

Wo sehen Sie den Bedarf bei Unternehmen?

Wir haben den Markt analysiert und

festgestellt, dass es bei den Unternehmen

immer wieder einige weniger beleuchtete

20 | 1/2019


Risiken gibt. So haben beispielsweise nur

rund ein Fünftel der Gastronomie- und

Hotelbetriebe eine Kühlgutversicherung.

Im derzeit stark boomenden Baugewerbe

fehlt bei 2/3 der Betriebe eine All-In

Deckung und weniger als 10 Prozent der

Handelsbetriebe haben eine Transportversicherung.

Unternehmen tragen also

viel höheres Risiko als notwendig. Wir

wollen hier Risikotransparenz schaffen

und damit die Betriebe existentiell absichern

und unterstützen.

Welche Vorteile bietet die DONAU

ihren Vertriebspartnern?

Zum einen haben wir natürlich eine

ausgezeichnete und komplette Produktpalette.

Einzigartig ist sicher unsere ausgezeichnete

Allrisk-Deckung. Damit wird

eine Versicherung für Unternehmen und

natürlich für alle in der Beratung tätigen

Versicherungsagenten einfach gemacht.

Allrisk bedeutet, dass alles, was nicht

ausdrücklich ausgeschlossen wird, versichert

ist. Speziell für kleine Unternehmen

ist das optimal. Zusätzlich ist Deckung

bei grober Fahrlässigkeit bei unseren Betriebsversicherungen

möglich und kann

finanziellen Schaden deutlich abfedern.

Ganz besonders setzen wir auf umfassendes

Service für unsere Vertriebspartner.

Wir sind im Bereich der Gewerbeversicherung

durch unsere in der Landesdirektion

tätigen Gewerbekoordinatoren regional

mit voller Kompetenz ausgestattet und

helfen da in allen Fragen.

Das Thema „Cybercrime“ ist in aller

Munde. Hat die DONAU da ein

attraktives Angebot für Unternehmen?

Fast schon täglich ist von einem Schadensfall

zu lesen. Cybercrime ist eine relativ

junge aber existentiell gefährliche

Bedrohung für Unternehmen. Wir haben

das erkannt und voriges Jahr unseren Cyberschutz

für Unternehmen erfolgreich

auf den Markt gebracht. Wir verstehen

das Produkt als eine ausgezeichnete Ergänzung

zu unserer Allrisk-Versicherung

und decken dabei die Kosten die durch

Schadprogramme entstanden sind. Von

der Wiederherstellung der Daten bis zur

Übernahme möglicher Anwaltskosten

geht die Deckung.

Wichtig auch hier die Schnelligkeit. Die

Hotline ist 24/7 erreichbar. Ich kann allen

Versicherungsagenten nur empfehlen,

sich mit diesem Thema sehr aktiv auseinander

zu setzen. Wir von der DONAU

unterstützen die Vertriebsaktivitäten

gerne aktiv und sichern damit existentielle

Risken ab.

Welche Entwicklung der Nachfrage

spüren Sie im Privatkundengeschäft?

Alle Fragen der Zukunftsvorsorge und

der Absicherung der Lebensqualität sehen

wir als unsere Schwerpunkte. In der

Altersvorsorge wächst das Bewusstsein

und wir werden hier sicher steigendes Interesse

erleben. Jeder möchte einen hohen

Lebensstandard in der Pension. Gleiches

gilt für die Absicherung der Lebensqualität.

Wobei wir hier noch Informationsbedarf

sehen.

Wie kann ich als Privatkunde

meine Lebensqualität mit einer

Versicherung erhalten?

Das Kernthema ist sicherlich das Thema

der Gesundheit im Alter und die beste

medizinische Betreuung. Eines unserer

attraktivsten Angebote ist die Medical

Second Opinion. Ganz einfach gesagt:

Schwere Erkrankungen, wie zum Beispiel

Krebs, sind immer persönliche Schicksalsschläge

für Menschen. Gerade in

dieser Situation ist jede Unterstützung

notwendig. Die DONAU bietet über ihre

Versicherung einen Zugang zu über 90

weltweit führenden medizinischen Zentren

für eine medizinische Zweitmeinung an.

Stichwort – Beratungsbedarf und

neue Versicherungsprodukte.

Welche Leistungen bietet die DO-

NAU für ihre Vertriebspartner?

Unsere Leser interessiert das sicher.

Wie schon zuvor ausgeführt haben wir

eine besonders intensive und serviceorientierte

regionale Unterstützung für

unsere Vertriebspartner. Die regionalen

Vertriebsmanager unterstützen mit ihrer

Expertise den Ausbau der Geschäftsmodelle.

Die regionalen Servicemitarbeiter

helfen bei der Offerterstellung und Abwicklung.

Die Brokerline hilft bei standardisierten

Serviceanfragen am Telefon

und via Mail. Die Gewerbekoordinatoren

habe ich ja bereits erwähnt. Im Bereich

der Personenversicherung haben wir eine

Expertenstelle geschaffen, die unsere Vertriebspartner

im Ausbau ihrer Geschäftsmodelle

unterstützt. Weiterbildungsveranstaltungen

und Produktinformationen

sind selbstverständlich. Damit sind wir

optimal auf die Bedürfnisse der Versicherungsagenten

eingestellt.

THOMAS FISCHILL, MBA

führt seit Jänner 2017 die Landesdirektion Wien der DONAU Versicherung.

Er kann auf über 28 Jahre Führungserfahrung in der Finanz- und Versicherungswirtschaft

verweisen. Zu seinen Leidenschaften zählt nebst Golfen und

Skifahren vor allem das Sammeln von guten Weinen. Als Hobbykoch sorgt er

für das leibliche Wohl von Freunden und Familie.

1/2019 | 21


WIR SIND

FÜR SIE DA

KR KARL WEISZ

GREMINALOBMANN

• Jahrgang 1973

• erfolgreich aktiv seit dem Jahr 1994

• Funktionär seit 2000

MEINE AUFGABE IM GREMIUM:

die optimale Vertretung der Mitglieder/Kollegen

BERNHARD PROKES

• Jahrgang 1990

• erfolgreich aktiv seit dem Jahr 2010

• Funktionär seit 2015

MEINE AUFGABE IM GREMIUM:

Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses „Junge

Versicherungsagenten“

HEINZ NEUMAYER

• Jahrgang 1966

• erfolgreich aktiv seit dem Jahr 1988

• Funktionär seit 2010

MEINE AUFGABE IM GREMIUM:

Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses

„Aus- und Weiterbildung“

22 | 1/2019


ROBERT FLETSCHBERGER

• Jahrgang 1979

• erfolgreich aktiv seit dem Jahr 2000

• Funktionär in Wien seit 2010

MEINE AUFGABE IM GREMIUM:

Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses „Recht“

HELMUT PURKER

• Jahrgang 1961

• erfolgreich aktiv seit dem Jahr 1981

• Funktionär seit 2000

MEINE AUFGABE IM GREMIUM:

Obmann-Stv., Koordination der Ausschüsse und Unterstützung

der Supportpartner

ALEXANDER MÜLLNER

• Jahrgang 1975

• erfolgreich aktiv seit dem Jahr 2000

• Funktionär seit 2010

MEINE AUFGABE IM GREMIUM:

Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses

„Öffentlichkeitsarbeit““

MANUEL PUDSCHEDL

• Jahrgang 1988

• erfolgreich aktiv seit dem Jahr 2010

• Funktionär seit 2015

MEINE AUFGABE IM GREMIUM:

Vorsitzender des Geschäftsordnungsausschusses

„Veranstaltung“

1/2019 | 23


AGENTEN UND MAKLER KÖNNEN

2017ER-DELLE MEHR ALS AUSGLEICHEN

WIRTSCHAFTSKAMMER ÖSTERREICH

Was die einzelnen Berufsgruppen betrifft, so weisen die Versicherungsvermittler,

anders als noch 2017, wieder steigender Neugründerzahlen auf –und das gleich überdurchschnittlich

stark.

Die Versicherungsagenten legten um

17,6 Prozent auf 461 Neugründungen

zu, die Versicherungsmakler und Berater

in Versicherungsangelegenheiten

um 20,5 Prozent auf 94. Beide Berufsgruppen

machen so nicht nur das

2017 verlorene Terrain wieder gut,

sondern liegen auch deutlich über

dem Niveau von 2016.

eine flexiblere Zeit- und Lebensgestaltung,

69 Prozent wollten „ihr eigener

Chef“ sein. Für 62 Prozent stehe

die Verantwortung im eigenen Unternehmen

im Vordergrund, berichtet

NEUGRÜNDUNGEN

BEI VERSICHERUNGSAGENTEN UND -MAKLERN

die WKÖ aus Ihren Ergebnissen. In

die Selbstständigkeit gedrängt fühlen

sich „im Gegensatz zu den Behauptungen

in der medialen Diskussion“,

so die WKÖ, nur acht Prozent

Zu den branchenübergreifend 30.285

Neugründungen steuern die Agenten

somit 1,5 Prozent bei, die Makler 0,3

Prozent.

BERUFSGRUPPE

ANZAHL DER

NEUGRÜNDUNGEN

ANTEIL DER

NEUGRÜNDUNGEN

2016 2017 2018 2016 2017 2018

Flexible Zeit- und Lebensgestaltung,

„eigener Chef“ sein

Welche Motive treiben die Unternehmensgründer

an? Der WKO-Gründerservice

geht dem zwei Mal jährlich,

im Juni und im Dezember, in einer

Umfrage nach. 2018 nahmen insgesamt

2.764 Gründer teil. 71 Prozent

erhofften sich der Befragung zufolge

VERSICHERUNGS-

AGENTEN

VERSICHERUNGS-

MAKLER UND

BERATER IN VERSI-

CHERUNGSRANG

409 392 461 1,4 % 1,3 % 1,5 %

83 78 94 0,3 % 0,3 % 0,3 %

Basis: Neugründungen ohne selbstständige Personenbetreuer.

– 2018: vorläufige Daten. – Quelle: WKÖ

24 | 1/2019


WENN DER UNGEBETENE

ANRUFER DREI MAL KLINGELT

AGENT NEWS REDAKTION

Cold Calling – was können ungebetene Anrufe kosten?

Immer wieder wird man als Konsument

wie auch als Gewerbetreibender

von unerbetenen Anrufen genervt.

Diese Telefonanrufe sind aber in Österreich

nach § 107 des Telekommunikationsgesetzes

(TKG 2003) verboten

und können nach §109Abs4Z8

mit bis zu 58.000€ an Verwaltungsstrafe

geahndet werden. Dies gilt

übrigens nicht nur für Konsumenten

und Endverbraucher, sondern auch

im B2B Bereich ist Cold Calling auf

jeden Fall unzulässig wie der Verwaltungsgerichtshof

feststellte! Gerade

als junger Versicherungsagent/in ist

man aber auf die ständige Weiterempfehlung

angewiesen, um sich

einen Bestand aufbauen zu können.

Zur Routine gehört den bestehenden

Kunden nach einer Empfehlung zu

fragen oder der bestehende Kunde

ruft den Versicherungsagenten/in an

und gibt ihm eine Telefonnummer

eines Freundes/Familienmitgliedes.

ACHTUNG! Sollte man nun die gut

geglaubte Empfehlung anrufen verstößt

man schon gegen das TKG

2003 und der Strafrahmen wurde

oben bereits erwähnt. Natürlich gilt

die Devise: „Wo kein Kläger, da kein

Richter“ – Sollte sich der angerufene

jedoch gestört fühlen und sich an sein

zuständiges Fernmeldebüro wenden,

um Anzeige zu erstatten dann wird

eine Lawine losgetreten, die wie bereits

mehrfach erwähnt richtig teuer

werden kann!

Übrigens sind auch unerbetene Mails,

SMS und Faxe im TKG 2003 geregelt

und führen zur gleichen Strafhöhe.

Aber welche Möglichkeiten bleiben

nun dem Versicherungsagenten/in,

um laufend Geschäft zu schreiben.

Grundsätzlich leider nur die folgenden:

• Der neue Interessent meldet sich

direkt beim Agenten

• Der Empfehlungsgeber ruft den

neuen Kunden an und gibt sein

Telefon weiter

• Es wird mittels Post Kontakt aufgenommen

MEINE MÖGLICHKEITEN

ALS BETROFFENER

• Fragen sie die Person wie sie heißt

und für welche Firma sie arbeitet

• Schreiben sie nach dem Telefonat

ein Gedächtnisprotokoll

• Wenden sie sich an das Fernmeldebüro

in Wien und erstatten sie

Anzeige.

Radetzkystraße 2, 1030 Wien

Telefon: +43 (0) 1 711 62 65 4401

Fax: +43 (0) 1 711 62 65 4409

E-Mail: fb.wien@bmvit.gv.at

Schlechte Nachrichten für die Kollegen,

die öfter von Meinungs,- Marktfoschungsunternehmen

angerufen

werden. Die dürfen diese Kaltanrufe

durchführen, wenn dies tatsächlich

der anonymen Datenerhebung dient!

1/2019 | 25


VERSICHERUNGS-

VERMITTLUNGS-

NOVELLE 2018

Am 28.12.2018 wurde das Gesetzespaket „Versicherungsvermittlungsnovelle 2018“,

darin enthalten die Änderung der Gewerbeordnung, kundgemacht. Die Änderungen

in der GewO sind gem. § 382 Abs. 98 GewO am 28.1.2019 in Kraft getreten.

26 | 1/2019


Was sind die wesentlichen

Änderungen für

Versicherungsagentinnen

und -Agenten?

1/2019 | 27


WAS SIND DIE WESENTLICHEN

ÄNDERUNGEN FÜR VERSICHE-

RUNGSAGENTEN?

Statusklarheit: Die Gewerbe

Versicherungsagent und –makler

werden getrennt, der Gewerbeausübende

muss sich für eine Form der

Versicherungsvermittlung entscheiden.

Besteht bereits eine Doppel-Gewerbeberechtigung,

hat der Vermittler

12 Monate Zeit, um sich für eine

Form zu entscheiden. Entscheidet er

sich nicht, wird die Berechtigung als

Makler ruhend gestellt, die Agentenberechtigung

gilt als alleinige, bis

eine anderslautende Meldung bei der

Gewerbebehörde abgegeben wird.

Neu eingeführt wird in § 137 Abs. 3

GewO für Gewerbetreibende die Vermittlerform

„Nebentätigkeit“. Voraussetzung

dafür ist, dass

• die Versicherungsvermittlung

nicht hauptberuflich

bzw. als Hauptgeschäftszweck

ausgeübt wird,

• nur solche Versicherungsprodukte

vertrieben

werden, die

eine Ergänzung zur Lieferung

einer Ware oder zur Erbringung

einer Dienstleistung darstellen

und

• die betreffenden Versicherungsprodukte

keine Lebensversicherungs-

oder Haftpflichtrisiken

abdecken,

außer die Abdeckung ergänzt

die Ware oder Dienstleistung,

die der Vermittler hauptberuflich

anbietet.

Die Vorgaben für die Versicherungsvermittlung

sind grundsätzlich auch

für die Nebentätigkeit anwendbar,

§ 137a GewO nimmt jedoch Nebentätigkeit

unter bestimmten, insbesondere

monetären, Grenzen ganz aus

dem Anwendungsbereich der Versicherungsvermittlung

aus. Auf den §

137 Abs. 3 GewO wird im unteren Teil

des Artikels nochmals gesondert eingegangen!

In § 137b Abs. 3 GewO wird eine

neue Pflicht zur Weiterbildung eingeführt.

Das Ausmaß beträgt grundsätzlich

mindestens 15 Stunden, in

Nebentätigkeit mindestens 5 Stunden.

Gemäß § 137b Abs. 3a GewO

haben die zuständigen Fachorganisationen

den Lehrplan für die Weiterbildung

zu erstellen.

• § 137c Abs. 1 GewO passt die

Summen für die Haftpflichtabdeckung

indexiert an. Eine

zeitliche Begrenzung der Nachhaftung

wird für Agenten und

Makler ausgeschlossen.

Hinweis Bitte überprüfen Sie bezüglich

Ihrer bereits bestehenden Haftpflichtabsicherung,

ob im Falle bisheriger

Begrenzung die unbegrenzte

Nachhaftung berücksichtigt wurde!

Gemäß § 376 Z 18 Abs. 14 GewO muss

innerhalb von 12 Monaten nach Inkrafttreten

der GewO (BGBl. I Nr.

112/2018) der Nachweis der entsprechenden

Deckung gegenüber der Behörde

erbracht werden.

• Die früheren §§ 137 f-h GewO

werden nun in eine separate

Verordnung unter der Kurzbezeichnung

„Standesregeln

für Versicherungsvermittlung“

ausgelagert.

VERORDNUNG DES BMWD:

STANDESREGELN FÜR VERSI-

CHERUNGSVERMITTLUNG

Das MMWD (Bundesministerium für

Wirtschaft und Digitalisierung) hat

am 7.12.2018 den Entwurf für eine

Verordnung zu Standes- und Ausübungsregeln

für Versicherungsvermittlung

mit einer Begutachtungsfrist

bis zum 11.1.2019 veröffentlicht.

Darin enthalten sind v.a. Normen zu

Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten.

Ebenso inkludiert sind Anforderungen

aus der IDD zur Vergütung sowie

zu Interessenskonflikten.

Die Verordnung bedarf keines parlamentarischen

Prozesses, sondern

kann direkt vom BMWD verordnet

werden. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses

ist die Verordnung vom

Ministerium noch nicht erlassen.

VERORDNUNG DES BUNDES-

GREMIUMS VA: LEHRPLAN

WEITERBILDUNG

§ 137b Abs. 3a GewO zufolge haben

die zuständigen Fachorganisationen

den Lehrplan für

die neu eingeführte Weiterbildungsverpflichtung

zu erlassen. Das Bundesgremium

der Versicherungsagenten

hat dazu am 15.1.2019 einen entsprechenden

Entwurf (sowie Erläuterungen)

zur Begutachtung mit Frist zum

15.2.2019 versendet.

Die Verordnung bedarf der Bestätigung

des BMWD und der Kundmachung.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.wko.at/branchen/handel/versicherungsagenten/weiterbildung.html

NACHHALTIGE

FINANZSYSTEME

Die EU-Kommission hat im März

2018 einen Aktionsplan für „Nachhaltige

Finanzierung (Sustainable

Finance)“ veröffentlicht. Für den Be-

28 | 1/2019


„DIE GEWERBE VERSICHE-

RUNGSAGENT UND

–MAKLER WERDEN GETRENNT,

DER GEWERBEAUSÜBENDE

MUSS SICH FÜR EINE FORM DER

VERSICHERUNGSVERMITT-

LUNG ENTSCHEIDEN.“

reich der Versicherungsvermittlung

relevant ist, dass bei der Beratung

bezüglich Versicherungsprodukten

mit Anlagecharakter zukünftig mehr

Gewicht auf „nachhaltige“ Anlageprodukte

gelegt werden muss. Dazu

sind neben der Festlegung, was unter

„nachhaltig“ zu verstehen ist („Taxonomie“)

auch EU-Regelungen erforderlich,

die die Produktinformationen

der Produktgeber und nicht

zuletzt auch den Beratungsprozess

(Eignungsfeststellung, Empfehlung,

Dokumentation etc.) u.a. für Versicherungsvermittler

betreffen.

Die Regelungen für den Beratungsprozess,

die an den eben erst national

umgesetzten Umsetzungsprozess der

IDD anknüpfen sollen, könnten – eine

zügige Einigung auf EU-Ebene vorausgesetzt

- voraussichtlich bereits

im Sommer 2020 direkt anwendbar

sein (EU-Verordnung).

In diesem Link haben wir für Sie

die wichtigsten Informationen

zusammengestellt:

https://www.wko.at/branchen/handel/versicherungsagenten/eu-kommission-aktionsplan-fuer-nachhaltiges-finanzsystem.html.

VERORDNUNG DES FINANZ-

MINISTERIUMS: VERORDNUNG

BETREFFEND DIE ELEKTRO-

NISCHE ÜBERMITTLUNG VON

DATEN DER LOHNZETTEL UND

WEITERER UNTERLAGEN

Das Finanzministerium hat einen

Entwurf betreffend die elektronische

Übermittlung von Lohnzetteln

sowie anderer Unterlagen zur Begutachtung

vorgelegt. Für den Bereich

der Versicherungsvermittlung

relevant sind die Meldungen gemäß

§ 109a EStG. Meldeverpflichteter ist

– jeweils bis zum 28.2. e.J. -das auszahlende

Unternehmen (hier die VU,

allenfalls der VA für seine Sub-VA).

Die VU haben nun die die § 109a-Meldung

ausschließlich auf elektronischem

Wege und nur noch über das

System ELDA (bisher war auch via

Statistik Austria möglich) abzuliefern.

Die VA brauchen also keine Meldung

abzugeben (außer für Sub-VA).

Ansonsten gibt es keine Auswirkungen

auf VA.

§ 137 Abs. 3 lautet:

„Versicherungsvermittler in

Nebentätigkeit“ ist jede natürliche

oder juristische Person, die kein

Kreditinstitut und keine Wertpapierfirma

ist…………..und die die Versicherungsvermittlungstätigkeit

als

Nebentätigkeit gegen Vergütung aufnimmt

oder ausübt, wenn sämtliche

nachstehenden Bedingungen erfüllt

sind:

1. Der Gewerbetreibende betreibt

die Versicherungsvermittlung

nicht hauptberuflich bzw. als

Hauptgeschäftszweck;

2. der Gewerbetreibende vertreibt

lediglich bestimmte Versicherungsprodukte,

die eine

Ergänzung zur Lieferung einer

Ware bzw. zur Erbringung einer

Dienstleistung darstellen und

3. die betreffenden Versicherungsprodukte

decken keine Lebensversicherungs-

oder Haftpflichtrisiken

ab, es sei denn, diese

Abdeckung ergänzt die Ware oder

die Dienstleistung, die der Vermittler

hauptberuflich bzw. als

Hauptgeschäftszweck anbietet.

Soweit in diesem Bundesgesetz

nicht anderes bestimmt ist, gelten

die Bestimmungen über Versicherungsvermittlung

auch für Ver-

1/2019 | 29


sicherungsvermittler in Nebentätigkeit.“

„Ausnahmen vom Anwendungsbereich“:

§ 137a. (1) Soweit in diesem

Bundesgesetz nicht anderes bestimmt

ist, sind die Bestimmungen

über Versicherungsvermittlung auf

Personen, die Vermittlungsdienste

für Versicherungsverträge in Nebentätigkeit

anbieten, nicht anzuwenden,

wenn sämtliche nachstehenden

Bedingungen erfüllt sind:

1. Die Versicherung stellt eine ergänzende

Leistung zur Lieferung

einer Ware bzw. zur Erbringung

einer Dienstleistung durch einen

beliebigen Anbieter dar, und mit

der Versicherung wird Folgendes

abgedeckt:

a. Das Risiko eines Defekts, eines

Verlusts oder einer Beschädigung

der Ware oder der Nichtinanspruchnahme

der Dienstleistung,

die von dem betreffenden

Anbieter geliefert bzw. erbracht

werden, oder

b. Beschädigung oder Verlust von

Gepäck und andere Risiken im

Zusammenhang mit einer bei

dem betreffenden Anbieter gebuchten

Reise.

2. 2. Die Prämie für das Versicherungsprodukt

übersteigt bei zeitanteiliger

Berechnung auf Jahresbasis

nicht 600 Euro.

3. 3. Die Prämie pro Person übersteigt

abweichend von Z 2 nicht

200 Euro, wenn die Versicherung

eine ergänzende Leistung zu einer

der in Z 1 genannten Dienstleistungen

darstellt und die Dauer

dieser Dienstleistung nicht mehr

als drei Monate beträgt.

(2) Die Bestimmungen über Versicherungsvermittlung

sind weiters

nicht anzuwenden auf:

1. die beiläufige Erteilung von Auskünften

im Zusammenhang mit

einer anderen beruflichen Tätigkeit,

sofern

a. der Anbieter keine weiteren

Schritte unternimmt, um den

Kunden beim Abschluss oder der

Durchführung eines Versicherungsvertrags

zu unterstützen,

oder

b. die Tätigkeit nicht darauf abzielt,

den Kunden beim Abschluss oder

der Durchführung eines Rückversicherungsvertrags

zu unterstützen;

2. die berufsmäßige Verwaltung

der Ansprüche eines Versicherungs-

oder Rückversicherungsunternehmens,

die

Schadensregulierung und die

Sachverständigenbegutachtung

von Schäden;

3. die reine Weitergabe von Daten

und Informationen über potenzielle

Versicherungsnehmer an

Versicherungsvermittler, Rückversicherungsvermittler,

Versicherungsunternehmen

und

Rückversicherungsunternehmen,

wenn der Anbieter keine weiteren

Schritte unternimmt, eine Unterstützung

beim Abschluss eines

Versicherungs- oder Rückversicherungsvertrags

zu leisten;

4. die reine Weitergabe von Informationen

über Versicherungsoder

Rückversicherungsprodukte,

einen Versicherungsvermittler,

einen Rückversicherungsvermittler

oder ein Versicherungsunternehmen

oder ein Rückversicherungsunternehmen

an potenzielle

Versicherungsnehmer, wenn der

Anbieter keine weiteren Schritte

unternimmt, eine Unterstützung

beim Abschluss eines Versicherungs-

oder Rückversicherungsvertrags

zu leisten.“

Sie haben eine Frage zum Thema?

Wir freuen uns auf Ihre E-Mail:

VERSICHERUNGSAGENTEN@WKW.AT

30 | 1/2019


SUSANNE TADER IST DAS NEUESTE

GREMIALAUSSCHUSSMITGLIED

AGENT NEWS REDAKTION

Wir möchten Ihnen unser neuestes Mitglied und die

Leiterin der „Gruppe Versicherungsagentin“ vorstellen.

Susanne Tader hat als gelernte Sozialarbeiterin

jahrelang Menschen in

der Justizanstalt Josefstadt betreut.

Da es immer schon Ihr Anliegen war,

mit Menschen zu arbeiten und diesen

alle möglichen Ressourcen aufzuzeigen,

um ein besseres Leben zu

genießen, hat Sie stetig weitere Ausbildungen

im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung

und fachspezifische

Seminare absolviert. 2004 hat

Sie den Sprung in die Selbständigkeit

geschafft und begeistert seither

als Versicherungsagentin und Vermögensberaterin

Ihre Kunden. Ihr

Kerngebiet hat Sie im Bereich Hypothekarfinanzierungen,

Konsumfinanzierungen

und Sachversicherungen.

Als weitere Ausbildung hat Sie den

akademischen Finanzdienstleister

(FAF) vorzuweisen.

Steckbrief

Susanne Tader

Geb.: 22.02.1981 (Burgenland)

Werdegang:

• Volksschule Rechnitz

• Marianum Steinberg

• Musisch pädagogisches Realgymnasium Oberschützen

• Sozialakademie Wien Grenzackerstraße

• 2000-2007 Justizanstalt Wien Josefstadt

• 2005-2007 Wiener Jugendgerichtshilfe

• 2004-2014 AFB-AG Wien

• 2005 Versicherungsagent

• 2008 Vermögensberater

• 2013 NLP Selling Practitioner

(Marc M. Galal, Zertifiziert: Richard Bandler)

• 2014 NLP Selling Master

(Marc M. Galal, Zertifiziert: Richard Bandler)

• 2015-2019 Creditnet

• 2018 Akademischen Finanzdienstleister (FAF)

• Diverse Rhetorikseminare; Verkaufsschulungen;

Hypnoseseminar; Coachingausbildung..

1/2019 | 31


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VERNETZT SIND WIR STÄRKER

MAG.(FH) URSULA PRINZINGER

Netzwerk der Wiener Versicherungsagentinnen entsteht

“Ich kenn’ dort niemanden! Und worüber

soll ich mit den überwiegend

männlichen Kollegen auf den Events

der Versicherungsagenten reden?”

Vielleicht hat KR Karl Weisz, Obmann

der Wiener Versicherungsagenten,

diese und ähnliche Aussagen einfach

zu oft gehört. Jedenfalls ist ihm das

Fehlen einer Plattform für die Vernetzung

der weiblichen Versicherungsagenten

als Erstem aufgefallen. Daher

hat er gleich einige seiner Wiener

Agentinnen angesprochen und sie

für den Aufbau des fehlenden Netzwerkes

begeistern können. Mit Susanne

Tader, Sprecherin der Wiener

Gruppe, haben bereits erste Treffen

in noch überschaubar kleiner Runde

stattgefunden. Wenn, wie erwartet,

der Nutzen einer solchen Vernetzung

sichtbar wird und das Wiener Netzwerk

wächst, soll die Plattform auf

ganz Österreich ausgedehnt werden.

Was passiert denn nun auf diesen

Treffen? In gemütlicher Atmosphäre

besprechen alle Interessierten, welche

fachlichen Fragen es gibt oder wie

die Kolleginnen das eine oder andere

Thema in der Praxis umsetzen. Aber

nicht nur versicherungsspezifisches

wird angesprochen, denn einige der

Agentinnen haben noch zusätzliche

Angebote, die für die eine oder andere

Kollegin im Netzwerk nützlich

sein kann. Susanne Tader beispielsweise

bietet Finanzierungen und

eine Kooperation mit ihrem Schadensabwicklungs-Partner

an. Mag.

(FH) Ursula Prinzinger bietet unter

anderem Website-Erstellung und

Unterstützung beim Management

der Kundenbeziehungen und anderer

zeitraubender Tätigkeiten an. Von ihr

wurde auch die neue Website versicherungsagentinnen.at

gestaltet.

Allen (derzeit) Wiener Versicherungsagentinnen

steht die Registrierung

auf dieser Website offen.

Es finden sich hier die Protokolle der

letzten Treffen und die Termine der

kommenden Veranstaltungen genauso

wie der Fragen-und-Antworten-Teil

mit Infos direkt von unserer

Interessensvertretung in der WKO.

Eine eigene Seite mit den jeweiligen

Angeboten der Agentin innerhalb

und außerhalb der Branche ist aktuell

im Entstehen. Ansprechpartnerinnen?

Kontakt zu Berufskolleginnen?

“Best Practice” Beispiele aus dem Alltag

der Kolleginnen? Schulungen zu

diversen Themen? All das und noch

vieles mehr ist im Entstehen.

Wir freuen uns über reges Interesse

und die kostenlose Registrierung

auf

www.versicherungsagentinnen.at !

1/2019 | 33


Allianz Travel Reiseversicherung

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1/2019 | 35


ARBEITSWERTSICHERUNG –

DIE VOLLKASKOVERSICHERUNG

FÜR DIE ARBEITSKRAFT

HDI LEBEN

HDI LEBEN setzt sich seit Jahrzehnten für eine fundierte Aufklärung im Bereich der

Berufsunfähigkeit ein. In seinem Gastbeitrag geht Michael Miskarik, Niederlassungsleiter

der HDI Lebensversicherung AG in Österreich, der Frage nach, warum es in

Österreich zu diesem Thema nach wie vor an Risikobewusstsein fehlt.

Berufsunfähigkeit betrifft bereits

jede/jeden 10. Erwachsenen in Österreich.

Vor allem psychische Erkrankungen

haben in den letzten Jahren

stark zugenommen. So entfallen bei

den Anspruchsberechtigungen auf

Rehabilitationsgeld bereits 72,1 % auf

Menschen mit psychischen Krankheiten.

Mit 6,8 % folgen Krankheiten des Bewegungsapparats.

Gleichzeitig zieht

sich der Staat in diesem Bereich zunehmend

aus seiner Verantwortung

zurück.

Mit jeder Pensionsreform werden die

staatlichen Leistungen weniger und

die sozialen Lücken größer.

REFORM VERFEHLT IHR ZIEL

Eigentlich sollte durch die Berufsunfähigkeits-

(§ 271 ASVG/ Angestellte)

und Invaliditätspensionsreform (§

254 ASVG/ Arbeiter) 2014 die Zahl

der Berufsunfähigkeits- und InvaliditätspensionistInnen

deutlich verringert,

das Pensionsantrittsalter erhöht

und Betroffene wieder rascher

ins Erwerbsleben eingegliedert werden.

Aber die Reform hat ihr Ziel verfehlt,

denn die Realität sieht heute

anders aus: Die Zahl der abgelehnten

Anträge auf medizinische Rehabilitationsmaßnahmen

steigt seit 2014

kontinuierlich an und die Betroffenen

schaffen es kaum mehr in den

Job zurück. Die Rehabilitationsdauer

und die Umschulungen zur Wiedereingliederung

ins Erwerbsleben dauern

oft mehrere Jahre und müssen

mitunter wiederholt werden. Im Jahr

2017 beantragten 57.752Menschen

eine BU-/ Invaliditätspension (32.180

Männer und 25.572 Frauen).Fiktiv

zuerkannt wurden lediglich 7.024

(3.337 Männer und 3.787 Frauen).

Doch obwohl die offiziellen Zahlen

das Risiko ganz klar aufzeigen,

funktioniert der emotionale Verdrängungsmechanismus

hierzulande

noch ganz gut. So wird das Risiko

einer Berufsunfähigkeit von weiten

Teilen der Bevölkerung unterschätzt.

Viele Menschen haben ihr Auto besser

versichert als ihre Arbeitskraft.

Rund um das Thema ARBEITSWERTsicherung

besteht also insgesamt

noch ein großer Informationsbedarf,

der auch in Kundenberatungsgesprächen

nach wie vor weitläufig vernachlässigt

wird.

Für HDI LEBEN ist es daher eine Frage

der sozialen Verantwortung und

ein ernsthaftes Anliegen, die Menschen

über die Notwendigkeit der

ARBEITSWERTsicherung aufzuklären.

Schließlich handelt es sich dabei

um ein Risiko, das absolut jeden und

jederzeit treffen kann.

ARMUTSFALLE INVALIDITÄT

Viele Menschen glauben immer noch,

dass sie im Ernstfall vom Staat versorgt

werden. Das ist aber eine trügerische

Sicherheit, denn in Wahrheit

haben sie oft gar keinen Anspruch

36 | 1/2019


oder bekommen viel weniger an Leistung

als erwartet. Denn neben den

körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen,

die eine Berufsunfähigkeit

verursachen, kommen auf die

Betroffenen fast immer auch massive

finanzielle Herausforderungen zu.

Insbesondere für junge Familien mit

Kindern kann sich die gesamte Lebenssituation

von einem Tag auf den

anderen fundamental ändern, wenn

der Familienvater plötzlich nicht

mehr arbeiten kann. Der gewohnte

Lebensstandard ist dann möglicherweise

nicht mehr finanzierbar.

Im Extremfall kann der Verlust der

Arbeitskraft eine allfällige Finanzierung

des geschaffenen „Zuhauses“,

medizinisch notwendige Ausgaben

für Therapien und Medikamente sowie

ganz banale Agenden der täglichen

Lebensführung in hohem Maß

beeinträchtigen. Ein Szenario, das

ich im Laufe meines Berufslebens leider

schon zu oft beobachten musste

und vor dem wir unsere Kundinnen

und Kunden unter allen Umständen

schützen wollen.

ARBEITSWERTSICHERUNG ALS

STANDARD IN JEDER KUNDEN-

BERATUNG

Nach wie vor ist es noch immer viel zu

wenig im Bewusstsein der Menschen

verankert, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung

im Schadenfall für

die finanzielle Absicherung der Familie

sorgen kann. Gerade für junge

Menschen ist ein BU-Schutz noch relativ

günstig. So kann sich ein 20-Jähriger,

abhängig vom Berufsbild, bereits

mit rund 20 Euro im Monat eine

monatliche Rente von 1000 Euro sichern.

Bei einem 40-Jährigen macht

das bereits knapp 40 Euro im Monat

aus. Auch hier gilt: Je jünger, desto gesünder

und leichter versicherbar.

Faktenbasierte und sachorientierte

Aufklärung muss zum unabdingbaren

Standard in jedem Vorsorgeberatungsgespräch

erklärt werden.

Wenn es beispielsweise um das neue

Auto geht, denken wir alle sofort an

eine „Vollkasko-Versicherung“. Zur

Verdeutlichung: der durchschnittliche

KFZ-Totalschaden beläuft sich

HDI Leben Geschäftsführer Michael MISKARIK

auf rund 12.000 Euro, jener bezogen

auf ein mittleres Lebenseinkommens

in 40 Berufsjahren auf bis zu 1,1 Millionen

Euro. Warum denken wir also

bei privater Vorsorge nicht genauso

sicherheitsbewusst?

Die Antwort liegt klar auf der Hand.

Wir Menschen denken nach wie vor:

Es trifft ohnehin immer nur die anderen

und ganz bestimmt nicht mich.

Leider bestätigen die offiziellen Zahlen

zur Berufsunfähigkeit genau das

Gegenteil.

Meine persönliche Empfehlung lautet

daher: Eine professionelle Beratung

beim Spezialisten Ihres Vertrauens

schafft Sicherheit, der Preis ist dabei

sekundär. Informieren Sie sich näher

unter www.hdi-leben.at.

EXPERTEN-TIPP:

Worauf Sie bei der ARBEITSWERTsicherung unbedingt achten

sollten. Wie bei einer Haushaltsversicherung sind auch bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

die Bedingungen sowie die folgenden

Fragen und Begriffsbestimmungen von großer Bedeutung:

• Welcher Beruf ist denn überhaupt versichert?

• Was gilt im Falle eines Berufswechsels?

• Wie sieht es mit der nachvertraglichen Anzeigepflicht aus?

• Muss jeder Berufswechsel gemeldet werden, um den Leistungsanspruch

zu behalten?

• Wird im Leistungsfall auch der vorhergehende Beruf geprüft?

• Sind psychische Beeinträchtigungen wie Burn out eingeschlossen?

• Kann ich im Leistungsfall auf andere Berufe verwiesen werden?

• Und vieles mehr.

Informieren Sie sich näher unter www.hdi-leben.at.

1/2019 | 37


Fotos: Peter Hautzinger

VERSICHERUNGSJAHR 2018

VORLÄUFIGE ZAHLEN 2018,

ERSTE PROGNOSE 2019

VERBAND DER VERSICHERUNGSUNTERNEHMEN ÖSTERREICHS

Die österreichische Versicherungswirtschaft hat 2018 einmal mehr bewiesen,

dass sie mit ihrer Stärke und Stabilität ein wichtiger Faktor

des österreichischen Wirtschaftssystems ist.

„Rund 50 Millionen aufrechte Verträge

haben Herr und Frau Österreicher

bei heimischen Versicherungen

abgeschlossen und konnten davon

auch nachhaltig profitieren“, sagte

heute Kurt Svoboda, Präsident des

österreichischen Versicherungsverbandes

VVO bei der Rückschau auf

das Versicherungsjahr 2018. „Kundinnen

und Kunden bekamen 13,9

Milliarden Euro an Leistungen aus

ihren Verträgen ausbezahlt. Sei es aus

Lebensversicherungen, aus einer privaten

Krankenversicherung oder als

Wiedergutmachung für entstandene

Schäden.“ Versicherungen sind auch

ein wichtiger Arbeitgeber mit rund

60.000 Mitarbeitern und wirken sich

stabilisierend auf die Finanzmärkte

aus, da sie Vermögenswerte von über

111 Milliarden Euro in Staatsanleihen,

Immobilien, Beteiligungen oder Aktien

investiert haben.

„Erste Berechnungen zeigen für das

Geschäftsjahr 2018 sowohl in der

Krankenversicherung wie auch in

der Schaden-Unfallversicherung ein

Prämienwachstum, in der Lebensversicherung

jedoch einen Rückgang

der Prämienentwicklung. Insgesamt

vermerkt die österreichische Versicherungswirtschaft

im vergangenen

Jahr ein Wachstum der Prämieneinnahmen

um 1,2 Prozent auf 17,3

Milliarden Euro“, so Prof. Dr. Louis

Norman-Audenhove, Generalsekretär

VVO.

38 | 1/2019


LEBENSVERSICHERUNG

Mit einem Rückgang von 3,6 Prozent

beläuft sich das Prämienvolumen der

Lebensversicherung 2018 auf rund

5,6 Milliarden Euro. Die laufenden

Prämien sanken mit einem Aufkommen

von 4,9 Milliarden Euro um 1,7

Prozent. Bei der prämienbegünstigten

Zukunftsvorsorge bestehen bei

den heimischen Versicherungsunternehmen

rund 1,2 Millionen Verträge,

das Prämienvolumen daraus beläuft

sich auf rund 0,8 Milliarden Euro.

Die Einmalerläge verzeichneten mit

einem Prämienvolumen von 0,7 Milliarden

Euro ein Minus von 14,7 Prozent.

Insgesamt wurden im abgelaufenen

Geschäftsjahr 6,6 Milliarden

Euro, das entspricht einem Rückgang

von 7,6 Prozent, an die Kundinnen

und Kunden der Lebensversicherung

ausgezahlt (nicht erfasst sind die Zuführungen

zu Rückstellungen für

künftige Leistungen bzw. Gewinnbeteiligungen).

Im Jahr 2019 dürfte die Lebensversicherung

nach ersten Prognosen

Prämieneinnahmen von rund 5,5

Milliarden Euro (rund - 2,0 Prozent)

verzeichnen.

KRANKENVERSICHERUNG

Die private Krankenversicherung

versteht sich in Österreich als komplementärer

Partner der gesetzlichen

Krankenversicherung. Über

die Sonderklassehonorare trägt sie

wesentlich zum Erhalt erstklassiger

Medizin für alle Österreicherinnen

und Österreicher bei. Damit wird ein

entscheidender Beitrag zur Qualität

des heimischen Gesundheitssystems

geleistet. Für 2018 weist die private

Krankenversicherung ein voraussichtliches

Plus von 4,3 Prozent mit

einem Gesamtprämienvolumen von

2,2 Milliarden Euro auf. Die Leistungen

nahmen um 0,2 Prozent auf

1,4 Milliarden Euro zu (nicht erfasst

sind die Zuführungen zu Rückstellungen

für künftige Leistungen bzw.

Gewinnbeteiligungen).

Eine erste Prognose weist für die

Krankenversicherung 2019 ein Prämienwachstum

von rund 3,5 Prozent

auf ca. 2,3 Milliarden Euro aus.

SCHADEN-

UNFALLVERSICHERUNG

Das Prämienvolumen der Schaden-Unfallversicherung

(inklusive

Kfz-Haftpflichtversicherung) wuchs

2018 auf 9,5 Milliarden Euro an und

zeigt somit eine Steigerung von 3,5

Prozent.

Die Leistungen in der Schaden-Unfallversicherung

liegen mit 5,9 Milliarden

Euro auch im Jahr 2018 auf

hohem Niveau. Im Vergleich zum

Vorjahr sanken die Leistungen in der

Schaden-Unfallversicherung um 2,5

Prozent.

Für 2019 wird ein Prämienwachstum

der Schaden-Unfallversicherung um

ca. 3,0 Prozent auf rund 9,8 Milliarden

Euro prognostiziert.

AUSBLICK AUF 2019

Untersuchungen zeigen, dass die

europäische Wirtschaft auch im

kommenden Jahr wachsen wird. So

soll die Eurozone nach 1,9 Prozent im

Vorjahr zwar langsamer, aber heuer

doch um 1,6 Prozent wachsen. Für

Österreich werden ebenfalls 1,6 Prozent

(nach 2,6 Prozent in 2018) prognostiziert

und die Rahmenbedingungen

bleiben in Österreich trotz einer

Konjunkturabkühlung positiv.

„Das wird sich auch auf die österreichische

Versicherungswirtschaft

positiv auswirken. Nach vorläufigen,

ersten Prognosen wird das Gesamtprämienaufkommen

2019 um etwa

1,5 Prozent auf rund 17,6Milliarden

Euro ansteigen, so abschließend Kurt

Svoboda.

1/2019 | 39


WIR FÖRDERN

DAS ERSTE

HALBJAHR!

Garantierter Erfolg mit aktivem Sport!

Andreas Nöhmayr & Karl Weisz

Ihr Landesgremium Wien der Versicherungsagenten

Karl Weisz

Gremialobmann

Andreas Gurghianu

Gremialgeschäftsführer

40 | 1/2019

dieversicherungsagenten.at/wien


Der Versicherungsagent hat mehr Erfolg mit aktivem Sport!

Helmut Purker – Obmann Stv.

Ihr Geschäft läuft! Tun Sie das auch!

Karl Weisz – Obmann

Gemeinsam aktiv mit mehr Power in den Tag!

Alexander Müllner - GO Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit

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Die Unterlagen senden Sie an versicherungsagenten@wkw.at

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1/2019 | 41


DER KONSUMENT-PENSIONSPLANER

VEREIN FÜR KONSUMENTENINFORMATION

VKI-Buch mit Online-Rechner: Zur realistischen Einschätzung

der finanziellen Situation zum Pensionsantritt

Wie viel Geld steht mir in der Zeit nach

dem Berufsleben zur Verfügung? Wird

es ausreichen, um meinen Lebensstandard

zu halten? Soll ich noch zusätzlich

vorsorgen? Welche Möglichkeiten

zur Altersvorsorge bestehen?

– Derartige Fragen plagen wohl viele

Österreicherinnen und Österreicher,

spätestens wenn sie das fünfzigste Lebensjahr

erreicht haben.

„Die Verunsicherung in diesem Bereich

ist erheblich. Beim Thema Pensionen

gibt es große Irritation, das

erleben wir auch in der täglichen Beratungspraxis“,

erklärt Walter Hager,

Versicherungsexperte beim Verein für

Konsumenteninformation (VKI) und

führt aus: „Es sind viele Fehlinformationen

in Umlauf. Die Unsicherheit wird

von verschiedenen Seiten geschürt.

Nicht selten wird die öffentliche Diskussion

dabei von jenen Gruppen dominiert,

die ein starkes Interesse am

Verkauf privater Vorsorgeprodukte

haben.“

„Unsere Beobachtungen und Erfahrungen

haben uns zur Herausgabe

des KONSUMENT-Pensionsplaners

bewogen“, ergänzt VKI-Versicherungsexpertin

Gabi Kreindl. „Der eigens entwickelte

Online-Rechner ermöglicht

Konsumentinnen und Konsumenten,

sich ein klareres und objektiveres Bild

ihrer Situation zum Pensionsantritt zu

machen – objektiv und frei von etwaigen

finanziellen Interessen Dritter.“

„Beispielsweise fällt in Beratungsgesprächen

zum Thema Altersvorsorge

bei Banken, Versicherern und anderen

Anlageberatern nahezu reflexartig der

Begriff ‚Pensionslücke‘. Die Zahl, die

sich dabei ergibt, klingt oft drastisch,

ist aber ohne die Einbeziehung weiterer

individueller Lebensumstände nur

von sehr begrenzter Aussagekraft“,

erläutert Walter Hager. “Wenn dann

auch noch der Hinweis auf die Gefährdung

der gesetzlichen Pension durch

die demografische Entwicklung folgt,

scheint die Altersarmut bereits am

düsteren Horizont heraufzuziehen.

Wer sich davon einschüchtern lässt,

greift womöglich zu einem teuren oder

gar untauglichen Vorsorgeprodukt,

obwohl die reale Situation vielleicht

gar nicht so trüb ist, wie sie dargestellt

wird.“

„Die Berechnung dieser ‚Pensionslücke‘

– und das gilt auch für die sogenannten

Pensionslückenrechner

– stellt fast immer nur die Differenz

zwischen dem aktuellen Einkommen

und der gesetzlichen Pension dar. Das

ist aber zu kurz gegriffen“, führt Gabi

Kreindl aus. „So bleibt die weitere

Entwicklung auf dem Pensionskonto

meist genauso ausgespart wie eventuelle

Zahlungen aus einer Betriebsvorsorge

oder einer bereits bestehenden

privaten Vorsorge. Auch Vermögenswerte

wie Immobilien, Erspartes,

Wertgegenstände oder Ähnliches sollten

hier mitberücksichtigt werden

und nicht zuletzt verändern sich auch

die Ausgaben mit Pensionsantritt, beispielsweise

durch den Wegfall von

Fahrtkosten zum Arbeitsplatz oder

etwaige Seniorenrabatte. Eine umfassende

Gesamteinschätzung der finanziellen

Situation unter Einbeziehung

all dieser Faktoren ist aber wichtig, um

weitergehende Entscheidungen sinnvoll

treffen zu können.“

DER ONLINE-RECHNER

ZUM KONSUMENT-PENSIONS-

PLANER

Der Online-Rechner gibt einen Überblick

über die finanzielle Situation am

Tag des Pensionsantritts und darüber

hinaus. Er stellt in übersichtlicher

Form dar, was bei Pensionsantritt aus

den drei Säulen der Altersvorsorge

(gesetzliche, betriebliche und private)

und den sich möglicherweise ändernden

Haushaltskosten finanziell zu erwarten

ist. Zusätzlich erlaubt es der

Rechner, unterschiedliche Szenarien

zu berechnen: Was passiert, wenn man

ein Jahr früher oder später in den Ruhestand

geht? Wie wirkt sich ein regelmäßiger

Ansparplan oder ein Investment

für den verbleibenden Zeitraum

bis zur Pension aus? Was bleibt unter

dem Strich, wenn die Eigentumswohnung

nun doch nicht vererbt, sondern

verkauft wird und der Erlös zusätzlich

zur Verfügung steht? Der Rechner gibt

für alle Szenarien den frei verfügbaren

Betrag aus, mit dem man monatlich

rechnen kann. „Wir sind überzeugt,

dass unser Online-Rechner hilft, sich

auf einfache Art und Weise einen realistischen

Überblick zu verschaffen“,

sagt Gabi Kreindl.

DAS BUCH „DER KONSU-

MENT-PENSIONSPLANER“

Das Buch präsentiert in verständlicher

Form Informationen zu allen drei

Säulen der Altersvorsorge. Pensionskonto,

freiwillige Höherversicherung,

Altersteilzeit und Arbeiten über das

gesetzliche Pensionsantrittsalter hinaus

werden auf ihre Konsequenzen für

die Einkommenssituation beleuchtet.

Betriebliche Pensionskassen, Abfertigung

und Zukunftssicherung werden

erklärt sowie die wichtigsten Anlageprodukte

und Vermögenswerte auf

ihre Vor- und Nachteile untersucht.

Ergänzend werden grundlegende

Anlagestrategien behandelt und beschrieben,

wie man sich am besten einen

möglichst vollständigen Überblick

über seine Finanzsituation verschafft.

„Der KONSUMENT-Pensionsplaner“

kann unter 01/588 74 oder online unter

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bestellt werden.

42 | 1/2019


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