2019/11 - unternehmen-spezial_Architektur_Gesamt_A4

suedwest.presse

Das Wirtschaftsmagazin

im Südwesten

spezial

März 2019

Architektur

Hochbau – Innenarchitektur –

Landschaftsarchitektur – Stadtplanung


Architekten, Planer, Bauträger, Ingenieure und Unternehmen

aus Ulm und Umgebung stellen Ihre Arbeiten vor.

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Der Bauherr:

"Ist gebaute Unternehmenskultur

heute bezahlbar?"

phase 01

03

wissen, was möglich ist.

die Architekten.

Gute Ideen müssen nicht unbedingt mehr kosten als weniger

gute. Die Architektinnen und Architekten beraten Sie schon vor

der klassischen Planungsphase, entwickeln alternative Möglichkeiten

und suchen Wege, wie sich Philosophie und Budget

optimal vereinen lassen. Architekten in Ihrer Nähe finden Sie

unter: www.architektenprofile.de

www.architektenprofile.de

02

Informationen für Bauherrinnen und Bauherren finden

sich unter www.akbw.de/planen-und-bauen.html

04

Architektenkammer Baden-Württemberg

Kammergruppe Ulm/Alb-Donau-Kreis

Philipp Seidel, Architekt

Loherstraße 14 89081 Ulm

Telefon 0731/968020 kg-adu@akbw.de

www.akbw.de

ul19_Ukultur_182x271 4c.indd 1 31.01.2019 13:40:57


unternehmen [!] spezial | März 2019

Architektur

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER,

Städte sind seit jeher die Orte des wirtschaftlichen

Handelns von Unternehmen.

Zudem sind ihre Attraktivität

und Lage als Wirtschafts- und Lebensstandorte

ausschlaggebend für den Erfolg

der ansässigen Unternehmen.

Doch Städte befinden sich im stetigen

Wandel und unsere schnelllebige, digitalisierte

und zunehmend komplexere

Welt erhöht den Entwicklungspuls

enorm. Es ist Aufgabe der Architektur,

die Entwicklung der Städte voranzutreiben.

Wobei sich der Beitrag der

Architektur nicht nur auf das hochbauliche

Gebäude beschränkt: Die

Innen architektur, die Landschaftsarchitektur

und die Stadtplanung schaffen

weitaus vielfältigere Räume.

Im Fokus dieser Ausgabe stehen deshalb

die Architektur und ihr vielseitiges

Aufgabenfeld. Ziel der Architektur

ist die Planung und Realisierung von

Räumen – für die Menschen und für

Unternehmen.

Ihr Tobias Lehmann

Objektleitung unternehmen [!]

[planen]

4 „Wir schaffen neue Lebensräume“ Immer mehr

Unternehmen zeigen mit moderner Architektur, was in ihnen

steckt. Damit wirken sie auf Kunden, Mitarbeiter und mögliche

Bewerber.

[unternehmen im porträt]

8 Silands / Grez + Kaiser, Ulm

9 Stemshorn Kopp Architekten Stadtplaner, Ulm

10 Conplaning GmbH, Ulm

11 Seidel Architekten und Generalplaner GmbH, Ulm

12 Hullak Rannow Architekten/Ed. Züblin AG,

Ulm/Neu-Ulm

14 Glöckler/ Frei ARCHITEKTUR.FREIRAUM, Ehingen

15 Jana Brotbeck Michael Weberruss Architekten, Ehingen

16 Scherr + Klimke AG, Neu-Ulm

18 Hochstrasser Architekten, Ulm

20 Pfaehler Einrichtung GmbH, Ulm

21 Wanzl Metallwarenfabrik GmbH, Leipheim

22 Fricker GmbH, Blaustein

[impressum]

Architektur

ist ein Anzeigen-Spezial von

unternehmen [!]

Alle Porträts sind im Auftrag der

Unternehmen erstellte

Advertorials.

Auflage: 18 000 Exemplare

Verlag/Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstraße 77, 89073 Ulm

Redaktion

Alexander Bögelein (verantw.)

Anzeigen

Stefan Schaumburg

(verantwortlich)

Titelfotos Zhu Difeng, Zuzana

Uhlíková, han871111, (alle

Shutter stock.com); Archimage

Hamburg, Meike Hansen;

weitere Fotos: Porträtfotos der

Inserenten, Archiv

Gestaltung

Alen Pahic (AD), Antje Meyer

(Bild) – mediaservice ulm

Druck

Druck- und Verlagsgesellschaft

Bietigheim mbH

Kronenbergstraße 10

74321 Bietigheim-Bissingen

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

3


Visualisierung: von Einsiedel Architekten, Stuttgart

Neues Wohnquartier auf ehemaligem Militärgelände: Die Pläne für die frühere Hindenburg-Kaserne am Ulmer Eselsberg sind ein gutes Beispiel dafür, wie die

Nachverdichtung in Städten gelingen kann. Die ehemalige Panzerhalle (ob. re.) soll das Zentrum des Quartiers werden.

„Wir schaffen neue Lebensräume“

Statt wie früher auf die grüne Wiese zu ziehen, suchen immer mehr Menschen und Unternehmen wieder ihren Platz in

den Städten. Stadtplaner und Architekten stellt die Re-Urbanisierung vor komplexe Aufgaben.

Es ist ein Traum. Wo einst Wohnblöcke

mit Mannschaftsräumen standen, leben

bald Familien in energieeffizienten Gebäuden.

Wo Soldaten Wache geschoben haben,

sollen Kinder auf Wiesen und Spielplätzen

spielen. Und unter dem Dach einer

früheren Panzerhalle könnten Konzerte stattfinden.

Ein Traum? Nicht mehr lange, denn

auf dem Areal der ehemaligen Hindenburg-Kaserne

im Ulmer Stadtteil Eselsberg

entsteht ein modernes Stadtquartier für 2000

Menschen. Das Bauprojekt ist ein gutes Beispiel

dafür, wie Bund und Länder den lange

grassierenden Flächenfraß stoppen möchten.

„Die Städte sollen nicht mehr in die Fläche

wachsen und deshalb liegt der Fokus seit einigen

Jahren auf der Innen- statt auf der Außenentwicklung“,

erklärt der Stadtplaner

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unternehmen [!] spezial | März 2019

Architektur

Foto: Lars Schwerdtfeger

Modell: Steinhoff/Haehnel Architekten / Foto: UWS

Die Vorstandsmitglieder der Kammer-Architektengruppe Ulm/Alb-Donau (von links): Philipp Seidel (Vorsitzender), Karla Niebling-Junginger, Thomas

Beichle, Roberto Kaiser, Stephanie Gresz und Philipp Kopp.

Foto: Lars Schwerdtfeger

Philipp Kopp das Konzept der Nachverdichtung.

Vor der Ausweisung neuer Baugebiete

oder der Erweiterung von Siedlungsflächen

nach außen sollen zuerst die vorhandenen

Stadtgebiete dem sich wandelnden Bedarf angepasst

und weiterentwickelt werden.

WERBEN UM NEUE BEWOHNER

„Immer mehr Menschen und Unternehmen

kehren dem Umland den Rücken, um ein attraktives

Plätzchen in der Kernstadt zu ergattern“,

so der stellvertretende Vorsitzende der

Kammergruppe Ulm/Alb-Donau-Kreis der

Architektenkammer Baden-Württemberg.

Für ihn sind für diese Entwicklung verstärkt

die weichen Standortfaktoren der Städte wie

zum Beispiel die Mobilitäts-, Kultur- und Freizeitangebote

sowie die medizinische Versorgung

ausschlaggebend.

Ein Trend, den man auch in den Rathäusern

mit Wohlwollen aufnimmt. Stadtplaner und

Architekten sind gefordert, die Stadt – schon

im Sinne des überregionalen Werbens um

neue Einwohner – immer noch attraktiver zu

machen. Im Bereich Hochbau stellt für Philipp

Seidel, Vorsitzender der Kammergruppe

Ulm/Alb-Donau-Kreis, der Wohnungsmarkt

für die Architekten die größte Herausforderung

dar. Sie müssen ihre Entwürfe an die

städtebaulichen Vorgaben anpassen: „Für die

benötigten Wohnflächen fehlt es vielerorts

am Platz, so dass der Geschoss-Wohnungsbau

deutlich zunimmt. Gebäude mit bis zu sechs

Stockwerken sind heute gang und gäbe.“ Zudem

steigen neben der Etagenzahl auch die

Qualitätsansprüche der Bauherren und der

Bewohner deutlich: „Die Gebäude müssen

nicht nur nach zahlreichen Aspekten der

Energieeffizienz funktionieren, sondern vor

allem den Vorstellungen der Bauherren gerecht

werden und etwas darstellen. Die Außenseite

eines Hauses beeinflusst unser aller

Wahrnehmung.“

Dennoch: Auch wenn es zum Beispiel rund

um das Ulmer Münster in absehbarer Zeit

nicht wie in Manhattan aussehen wird, die

Architekten müssen hier einen Drahtseilakt

bewältigen. Philipp Kopp: „Eine große Herausforderung

ist die Nachverdichtung im Bestand,

bei der man sich mit den gegebenen

Rahmenbedingungen der Stadtstruktur intensiv

auseinandersetzen muss.“

GEBÄUDE ALS VISITENKARTEN

Bei der Aufwertung der Innenstädte leisten

auch Landschaftsarchitekten – teilweise in

enger Zusammenarbeit mit den Verkehrspla-

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Architektur spezial | März 2019 unternehmen [!]

Grünflächen und Kaltluftschneisen sind die Voraussetzung für ein gesundes Stadtklima.

Foto: Lars Schwerdtfeger

nern – einen wichtigen Beitrag innerhalb der

Stadtgrenzen. Viele denken an zubetonierte

Häuserschluchten, wenn sie den Begriff Nachverdichtung

hören. Architekt Philipp Seidel

gibt Entwarnung: „Es geht schlicht darum,

neue Räume, neue Orte der Begegnung zu

schaffen. Nachverdichtung bedeutet ja nicht

zwangsweise, dass alle freien Grünflächen in

einer Stadt zugepflastert werden. Vielmehr

geht es darum, die Grundstücke optimal auszunutzen

und partiell komplett zu bebauen.

Gerade dadurch kann man Freiflächen architektonisch

so gestalten, dass sie von der Bevölkerung

gerne angenommen werden. Denn

der öffentliche Raum wird wieder mehr geschätzt.“

Philipp Kopp ergänzt: „Es gibt viele Stellschrauben,

an denen man ansetzen kann, um

eine gut funktionierende Stadt zu verwirklichen.

Längst hängen Stadtplanung, Hochbau,

Landschafts- und Innenarchitektur eng zusammen,

wenn es darum geht, attraktive Lebensräume

für die Menschen zu kreieren.

Mehr als vor ein paar Jahren ist die heutige

Stadtplanung eng mit der Digitalisierung und

neuen Mobilitätskonzepten verknüpft.” Ein

gutes Beispiel hierfür ist das eingangs beschriebene

Neubaugebiet „Am Weinberg“ auf

dem Eselsberg, das durch die Anbindung an

die neue Straßenbahnlinie 2 zusätzlich aufgewertet

wird.

Apropos Bereicherung. Auch Unternehmen

nutzen ihre Außendarstellung in den Städten

zunehmend, um Kunden, Geschäftspartner

und natürlich auch qualifizierte Mitarbeiter

anzulocken. „Auch immer mehr Mittelständler

setzen durch Corporate Architecture auf

Identifikation. Das Firmengebäude wird so

zur Visitenkarte, die die Unternehmensphilosophie

weithin sichtbar widerspiegelt“, erklärt

Philipp Seidel: „Der emotionale Aspekt

spielt auch beim Baustil eine immer größere

Rolle.“

LIEBER HEUTE ALS MORGEN

Ein Blick hinter die Fassaden der Bürogebäude

zeigt, dass sich auch das Bild von Büroräumen

deutlich verändert hat. Philipp Seidel: „Der

Trend heißt hier seit einigen Jahren Flexibilisierung.“

Soll heißen: Starre Sitzordnungen

und abgeschottete Bürozimmer gehören für

die meisten Firmen der Vergangenheit an.

Transparente Großraumbüros mit gläsernen

Besprechungsboxen, mobilen Arbeitsplätzen,

Loungemöbeln und Sofaecken sollen das Mit-

Frischluft

bitte!

Attraktive Innenstädte bieten jede

Menge Freizeit- und Kulturangebote

und Möglichkeiten zum Shoppen. Wichtig

ist jedoch, dass Stadtplaner und Architekten

bei ihren Konzepten immer

auch die Gesundheit der Menschen im

Blick haben. Denn bebaute Flächen wirken

wie ein Wärmespeicher, der gerade

im Zuge des Klimawandels, die Temperatur

in den Städten überproportional

ansteigen lässt. Und das raubt den

Menschen die Luft, um immer wieder

kräftig durchzuatmen. „Aus diesem

Grund ist es zunehmend wichtig, bei

der städtebaulichen Entwicklung Bereiche

zu berücksichtigen, die nicht bebaut

werden und so Platz für Kaltluftschneisen

bieten, durch die nachts

frische Luft in die Städte gelangen

kann“, sagt Architekt Philipp Kopp. LOE

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unternehmen [!] spezial | März 2019

Architektur

Foto: Volkmar Könneke

Foto: Volkmar Könneke

Modern, offen, licht: Im neuen Gebäude der Bürgerdienste der Stadt stehen Bildschirme mit lokalen Infos, Wasserspender und freies

Wlan zur Verfügung für alle, die Reisepässe benötigen, ein Gewerbe anmelden oder Fundsachen abholen wollen.

einander ebenso wie die Kreativität und die

Produktivität fördern. Und wohlfühlen sollen

sich die Mitarbeiter außerdem.

Und die Umsetzung? Die sollte – bitteschön –

nicht nur klimaneutral, sondern vor allem

lieber heute als morgen stattfinden. „Es entspricht

einfach dem gesellschaftlichen Zeitgeist,

dass alles immer schneller gehen muss.

Dies betrifft auch unsere Branche, in der Bauherren

die Zeitspanne von der Planung bis zur

Umsetzung immer kürzer haben möchten“, so

Philipp Seidel, der dieser Entwicklung mit der

notwendigen Gelassenheit begegnet: „So oder

so. Gute Lösungen brauchen ihre Zeit. Darauf

müssen sich alle Prozessbeteiligten verständigen.“

In einer sich immer rasanter drehenden Welt

und mit den stetig komplexer werdenden Anforderungen

der Kunden ist es für Philipp Seidel

und Philipp Kopp wichtig, dass sich Architekten

nicht mehr nur als Generalisten

betrachten, die Entwürfe zeichnen und Fortschritte

auf der Baustelle überwachen. „Wer

das Bild der Städte mitprägen möchte, muss

klare Vorstellungen haben und diese mit einbringen“,

sind sich die beiden einig. Speziell

bei den Themen Energie und Material muss

Neu angelegter Freiraum: der Stadtgarten auf dem Neuen Graben.

das Gestaltungsbüro auch eine beratende

Funktion für Bauherren übernehmen, die im

Bereich Nachhaltigkeit immer sensibler und

empfänglicher werden: „Die Verantwortung

Fotos: Lars Schwerdtfeger

liegt hier bei den Architekten.“ Denn nur so

können diese gewährleisten, dass mit dem

Bauprojekt auch ein Traum in Erfüllung geht.

[!] STEFAN LOEFFLER

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Ulm

silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten

Der Stadtgarten wurde am 19.10.2018 von der Sanierungstreuhand und der Stadt Ulm feierlich eröffnet. Während im Wettbewerbsentwurf noch ein geschnittenes

Baumdach vorgesehen war, wurden die Bäume aus Gründen des Unterhalts und auf Grund historischer Mauerreste im Untergrund schließlich als

freiwachsender Hain gepflanzt.

silands | Gresz + Kaiser

Landschaftsarchitekten

PartG mbB

Riedwiesenweg 8

89081 Ulm

T +49 731 602700 - 90

office@silands.de

www.silands.de

Städte sind weit mehr als eine Ansammlung von

Häusern. Sie sind eine Komposition aus bebauten

und unbebauten Räumen, ein Wechselspiel

von Dichte und Offenheit, von Ruhe und pulsierendem

Leben. Nicht selten sind die unbebauten Teile einer

Stadt – Straßen und Plätze, Parks und öffentliche Gärten

– in hohem Maße identitätsstiftend für eine Stadt

und ihre Bewohner, spielt sich in ihnen doch Tag für

Tag das gesellschaftliche Leben ab. An wenigen Orten

einer Stadt treffen unterschiedlichste Menschen, Milieus,

Weltanschauungen und Lebensentwürfe so unmittelbar

aufeinander wie im öffentlichen Raum.

Mit dem neuen Stadtgarten „Auf dem Graben“ haben

wir den Versuch unternommen, auf der mittelalterlichen

Stadtmauer zwischen Wengenviertel und Olgastraße

einen öffentlichen Freiraum zu gestalten, der die

ganze Vielfalt des öffentlichen Lebens abbildet.

Er soll Ruhe bieten und einen Rückzugsort inmitten

des Trubels der umgebenden Geschäftsstraßen – und

gleichzeitig ein lebendiger Ort sein, an dem Kinder und

Erwachsene zusammenkommen, um Zeit miteinander

zu verbringen und im Schatten der Bäume zu spielen.

Er soll offen sein mit vielfältigen Ein- und Ausblicken

– und seinen Besuchern gleichzeitig das Gefühl von

Geborgenheit und Schutz vermitteln.

Stephanie Gresz und Roberto Kaiser.

Er soll die Geschichte des Ortes transportieren, indem

der Baumhain im Stadtgarten die historische Bebauung

zwischen Wengentor und Grabenhäusern nachzeichnet

– und sich gleichzeitig ganz an den Bedürfnissen

der Gegenwart orientieren.

Er soll städtisch und urban sein – und gleichzeitig grün,

blühend, artenreich und überraschend im jahreszeitlichen

Verlauf.

Ein Stadt-Garten also im sprichwörtlichen Sinn, von

dem wir uns erhoffen, dass die Ulmer viel Freude und

Gefallen daran finden werden.

8


Stemshorn Kopp Architekten Stadtplaner

Ulm

Stadt planen und bauen – Synergien

aus Architektur und Stadtplanung

Unsere Städte werden dichter, höher und bunter.

Damit einhergehend werden die Anforderungen

an die Architektur und Stadtplanung zunehmend

vielschichtiger, individueller und komplexer.

Das Büro Stemshorn Kopp Architekten und Stadtplaner

hat sich deshalb neben dem Aufgabenfeld der Bestandssanierung

und Denkmalpflege auf die stadtplanerische

und architektonische Entwicklung von

Projekten spezialisiert. Hierbei gilt es Orte städtebaulich

weiterzudenken, planungsrechtlich zu sichern

und hochbaulich zu verwirklichen. Städtebauliche

Entwicklungskonzepte, rechtliche Bebauungspläne

sowie die architektonische Planung und Umsetzung

werden dabei ganzheitlich angegangen, wodurch sich

erhebliche Synergieeffekte ergeben.

Ziel ist es Stadtbausteine zu entwickeln, die den Anforderungen

der Bauherren gerecht werden und die gegebenen

räumlichen Potentiale optimal nutzen. Aktuelle

Beispiele hierfür, die auch den architektonischen Anspruch

des Büros dokumentieren, sind zwei neue

Wohn- und Geschäftshäuser in der Bleichstraße und

der Gartenstraße im Ulmer Sanierungsgebiet Dichterviertel.

Weiteres aktuelles Projekt des Büros ist eine

Siedlungsentwicklung in Erbach an der B311. Hierbei

geht es darum, für einen privaten Investor in Abstimmung

mit der Stadt Erbach einen neuen Stadteingang

zu formulieren und attraktiven, lärmgeschützten

Wohnungsbau zu realisieren. Aufbauend auf dem städtebaulichen

Entwurf arbeitet das Büro derzeit den Bebauungsplan

aus und vertieft die Planung der baulichen

Entwicklung. Ganz nach dem Motto „Stadt planen

und bauen!“

Stemshorn Kopp

Architekten Stadtplaner

PartGmbB

Neue Adresse ab

Mai 2019:

Gartenstraße 20

89077 Ulm

T +49 731 8807110

kontakt@stemshorn-kopp.de

www.stemshorn-kopp.de

9


Ulm

Conplaning GmbH

Bild oben links: Neubau des

Dienstleistungszentrums der

Bürgerdienste Ulm (Foto: Nadja

Wollinsky)

Bild oben rechts: Neubau des

2. Bauabschnittes HNU (Foto:

Martin Duckek, Ulm)

Bild unten links: Neue Straßenbahnbrücke

der Linie 2

Bild unten rechts: Leonardo

Royal Hotel im Dichterviertel

in Ulm

Ingenieurbüro für

Gebäudetechnik I Energietechnik

I Umwelttechnik

Postfach 1164

89001 Ulm

0731/9220-150

www.conplaning.de

Willkommen in der Zukunft!

Die Conplaning GmbH ist als beratendes Ingenieurbüro

der Technischen Gebäudeausrüstung

seit fast 60 Jahren als Partner im kommunalen

und industriellen Bereich tätig. Innovative und

nachhaltige Lösungen zu suchen und umzusetzen –

das ist unsere Maxime!

Mit einem Mitarbeiterstab von 70 hochqualifizierten

Ingenieuren, Technikern, CAD-Konstrukteuren und

Verwaltungsangestellten sind wir in der Lage, die gesamten

Planungsleistungen der technischen Gebäudeausrüstung

interdisziplinär aus einer Hand anzubieten.

Um den steigenden Anforderungen des Markts

gerecht zu werden und eine kontinuierliche Planungsqualität

auf hohem Niveau zu garantieren, sind wir seit

über 20 Jahren nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Unsere Planungsleistungen beinhalten alle Anlagengruppen

der HOAI und VDI-Richtlinien, einschließlich

der Gebäudeautomation und der Fördertechnik. Ergänzt

wird unser Spektrum durch eine fundierte Energieberatung

mit Systemanalysen unter Berücksichtigung

neuer Trends und Entwicklungen, mit dem Ziel

einer autarken Gebäudetechnik.

Nach Abschluss unserer originären Planungsleistungen,

bieten wir darüber hinaus noch eine Objekt- und

Anlagenbetreuung an. Ziel ist es, im Nachgang zur Anlageninbetriebnahme

eine Anlagenoptimierung nachzuschalten.

Damit gewährleisten wir einen höchst effizienten

Betrieb der Haustechnik, was sofern gewünscht,

auch in Form eines Gebäudemonitorings dokumentiert

wird.

Herausragende und erwähnenswerte Projekte in der

Region die in den vergangenen Monaten fertiggestellt

wurden, sind u. a. der Neubau des 2. Bauabschnittes der

Hochschule für angewandte Wissenschaften in Neu-

Ulm, der Neubau des Dienstleistungszentrums der

Bürger dienste Ulm, die neue Straßenbahnbrücke der

Linie 2 sowie das Leonardo Royal Hotel im Dichterviertel

in Ulm.

Im Mittelpunkt unserer Dienstleistungen stehen – zusammen

mit unseren Mitarbeitern – unsere Auftraggeber

mit ihren Wünschen, Ideen, Zielen und Vorstellungen.

10


Seidel Architekten

Ulm

Hohe Qualität in Architektur, Technik und Management

ist unser Anspruch. Am Anfang der

Entwicklungsprozesse steht die Idee, die Vision.

Die Kunst dabei ist, diese in eine machbare Realität

umzusetzen.

Das Pflegeheim in Lauf an der Pegnitz setzt sich aus zwei

zueinander verschobenen Baukörpern zusammen, die

durch eine Glasfuge miteinander verbunden sind. In dieser

Mittelzone befinden sich der Eingang, die vertikale

Erschließung sowie die Nebenräume. Das Pflegeheim

bietet Platz für 120 Bewohner.

In den drei Obergeschossen befinden sich je Geschoss

zwei Wohngruppen mit jeweils eigenem Aufenthaltsbereich

und vorgelagerten Loggien. Die Wohngruppen

bieten Platz für je 16 Bewohner.

Während die drei Obergeschosse in ihrer Nutzung identisch

sind und mit klarer Formensprache auch das Farbkonzept

nach außen widerspiegeln, setzt sich das Erdgeschoss

optisch zurück.

Hier befinden sich die Verwaltung, ein Multifunktionsraum

für Veranstaltungen sowie ein Café mit dazugehörigem

Außenbereich.

Ebenfalls im Erdgeschoss ist die „beschützende Pflege“

mit 24 Plätzen für demenziell erkrankte Menschen angesiedelt.

Dieser Bereich wird durch einen geschützten

Garten mit Terrasse und Hochbeeten ergänzt und bietet

den Bewohnern viel Platz zum „Gehen und Verweilen“.

Das Farbkonzept bzw. Farbleitsystem differenziert die

verschiedenen Bereiche des Gebäudes und gibt den Bewohnern

Orientierung und Sicherheit. So ist jedes

Stockwerk in einer anderen Farbe gestaltet.

Die gemeinsamen Aufenthaltsbereiche und der Außenraum

sind ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität

der Bewohner des Pflegeheims.

Seidel Architekten und

Generalplaner GmbH

Loherstraße 14

89081 Ulm

T +49 731 968 02 0

info@seidel-architekten.de

www.seidel-architekten.de

Philipp Seidel

Seidel Architekten und

Generalplaner GmbH

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Hullak Rannow Architekten / Ed. Züblin AG

Das Architektur Unternehmen

Hullak Rannow Architekten

wurde 2009 von

Jens Rannow und Bernd

Hullak gegründet. Unter

dem Motto „Grenzen neu

definieren“ beschäftigt sich

das Team damit Lösungen

zu entwickeln, die den spezifischen

Anforderungen

eines Gebäudes gerecht

werden. Es geht den Ulmer

Architekten stets darum,

ästhetische, funktionale

und wirtschaftliche Gesichtspunkte

in eine ausgewogene

Balance zu bringen.

In interdisziplinären

Planungsteams wurden bereits

außer dem innovativen

Konzept des OPTIMUS

auch andere Architektur

Produkte wie die „Clevere

Kita“ und „F3“ entwickelt.

Zwei modulare Systeme

für den schnellen Bau von

Kindergärten bzw. kostengünstigem

Wohnen für

den sozialen Wohnungsbau

oder Asyl,- und Studentenwohnen.

Weitere Informationen

unter

www.hullak-rannow.de

Hullak Rannow

Architekten

Schillerstraße 1/4

89077 Ulm

info@hullak-rannow.de

www.hullak-rannow.de

OPTIMUS – DAS INNOVATIVE BAUKO

HERAUSFORDERUNG

Schnell, smart, kostengünstig – mit dem neuartigen

Siegerkonzept OPTIMUS können auch Kommunen

und Bauträger nur gewinnen.

„In nur sechs Monaten vom Spatenstich zum Einzug“ –

es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Das innovative

Baukonzept OPTIMUS des Ulmer Architekturbüros

Hullak Rannow und des Baukonzerns Ed. Züblin AG aus

Stuttgart ist ein bisschen wie ein wahr gewordenes

Wunschkonzert. Schnell, kostengünstig und von hoher

architektonischer, funktioneller und optischer Qualität,

passt sich OPTIMUS jedem Standort an. Ob ein- oder

mehrstöckig, verwinkelt oder großflächig – das vorwiegend

serielle und teilweise modulare Baukonzept OPTI-

MUS macht nahezu jede gewünschte Gebäudeform

möglich. Schnell verfügbarer, bezahlbarer Wohnraum

(auch mit Gewerbe) rückt so für Kommunen in greifbare

Nähe. Dies überzeugte auch die Jury der europaweiten

Ausschreibung „Serielles Bauen“, bei der OPTIMUS als

einer der Gewinner hervorging und daraufhin in den

Rahmenvertrag des GdW aufgenommen wurde.

VON ALLEM DAS BESTE

Geschickt vereint OPTIMUS die jeweiligen Vorteile und

Materialien aus Industrie- und Holzbau sowie von seriellen

und modularen Lösungen: Eine perfekt durchdachte

Vorfertigung liefert aufeinander abgestimmte Elemente,

wie tragende Gebäudestützen, Unterzüge, Wand-, Decken-

und Fassadenelemente, die nach Bedarf kombiniert

werden. Je nach Wunsch werden Innenbauteile

wie Treppen, Ausstattungselemente wie Bäder oder vorgearbeitete

Balkone als Fertigmodule ergänzt. So punktet

OPTIMUS innen mit Stabilität, Sicherheit und Langlebigkeit

sowie außen mit sympathischer Optik,

Behaglichkeit und natürlicher Wärmedämmung. Und

12


Ulm / Neu-Ulm

NZEPT FÜR JEDE

dies alles bei extrem schneller, jahreszeitenunabhängiger

und budgetsicherer Fertiggestellung!

NEUARTIGE ZUSAMMENARBEIT MIT

TEAMSPIRIT

OPTIMUS kombiniert nicht nur die Vorteile verschiedener

Bauweisen, sondern auch die Stärken von erfahrenen

Planern und ausführendem Unternehmen. Die enge

Zusammenarbeit macht OPTIMUS zu einem durchdachten,

bestellbaren, sowie fertig produzierten Bauwerk

– einem Produkt! Für die Ed. Züblin AG ist dies der

Startschuss zum seriellen Bauen. Das Ulmer Architekturbüro

Hullak Rannow konnte bereits auf Erfahrungen

mit den Modulbau-Konzepten „Clevere Kita“

und „F3“ aufbauen. Ihre gemeinsame Entwicklung und

Umsetzung von OPTIMUS kombiniert das Beste der beiden

erfahrenen Unternehmen: Beim architektonischen

Designprozess fließen bereits die Möglichkeiten der Fertigung

mit ein. Danach bleibt die gestalterische Individualisierung

in der Hand der Architekten. Für die

schnelle und kostengünstige Ausführung bringt die Ed.

Züblin AG viel technisches Know-how und alle nötigen

Ressourcen ein. Das Innovative an OPTIMUS ist also

auch die neuartige Zusammenarbeit der OPTIMISTEN!

Die Ed. Züblin AG mit Sitz in

Stuttgart beschäftigt rund

14.000 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter und zählt mit einer

jährlichen Leistung von

über 3 Mrd. € zu den führenden

deutschen Bauunternehmen.

Seit der Firmengründung

im Jahr 1898 realisiert

ZÜBLIN erfolgreich anspruchsvolle

Bauprojekte im

In- und Ausland und ist heute

im deutschen Hoch- und

Ingenieurbau die Nummer

eins. Das Leistungsspektrum

des Unternehmens umfasst

alle baurelevanten Aufgaben

– vom Ingenieur-, Brückenoder

Tunnelbau über den

komplexen Schlüsselfertigbau

bis hin zur Baulogistik,

dem Holzingenieurbau und

dem Bereich Public Private

Partnership.

ZÜBLIN legt großen Wert

auf partnerschaftliche Zusammenarbeit

und bietet

mit dem ZÜBLIN teamconcept

ein seit rund 20 Jahren

am Markt bewährtes Partneringmodell.

Aktuelle Bauprojekte des zur

weltweit agierenden STRA-

BAG SE gehörenden Unternehmens

sind beispielsweise

der Axel-Springer-Neubau in

Berlin, die Messehalle 12 in

Frankfurt/M. oder der Albabstiegstunnel

auf der Neubaustrecke

Wendlingen–Ulm.

Weitere Informationen unter

www.zueblin.de

Ed. Züblin AG

Bereich Ulm / Neu-Ulm

Finninger Straße 66

89231 Neu-Ulm

optimus@zueblin.de

www.optimus-line.de

www.zueblin.de

13


Ehingen

glöckler I frei ARCHITEKTUR.FREIRAUM

Wohnanlage Ulm-Böfingen

Foto: Conné van d’Grachten

Haus k&k Ehingen

Foto: Herbert Geiger

Haus f Ehingen

Foto: Herbert Geiger

Freibad Ehingen

Foto: Herbert Geiger

glöckler I frei

ARCHITEKTUR.FREIRAUM

glöckler I frei

ARCHITEKTUR.FREIRAUM

gbr

Lindenstrasse 29

89584 Ehingen

T +49 7391 7050800

archraum@gloeckler-frei.de

www.gloeckler-frei.de

Der gebaute Raum und der Freiraum – im städtischen

Kontext als auch in der freien Landschaft – ist Gegenstand

unser täglichen Arbeit. Aus der gestellten Aufgabe

und der Besonderheit des Ortes entwickeln wir individuell

unsere Konzepte & Entwürfe, abgestimmt auf

die unterschiedlichen Nutzungsansprüche und Bedürfnisse.

Der interdisziplinäre Dialog mit Architekt(inn)en,

Innenarchitekten, Künstlern und Fachplanern,

wird von uns gepflegt. Von ersten Lösungsansätzen

über die städtebauliche / architektonische Konzeption

und die landschaftsarchitektonische Objektplanung

versuchen wir unsere Idee bis ins Detail zu realisieren.

Steffen Glöckler & Bettina Frei

Foto: Herbert Geiger

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jana brotbeck michael weberruss Architekten

Ehingen

Büro- und Produktionsgebäude in Ehingen

Foto: M. Duckek, Ulm

Regionale

Architektur

Mehrfamilienhäuser mit Büroflächen in Ehingen

Foto: M. Duckek, Ulm

jana brotbeck michael weberruss Architekten wurde

2015 von den Architekten Jana Brotbeck und Michael

Weberruss gegründet. Seit der Bürogründung konnten

mittlerweile zahlreiche Bauvorhaben umgesetzt werden.

Die Arbeit des Büros umfasst dabei ein breites Spektrum.

Zu den Tätigkeitsbereichen zählen sowohl kleinals

auch großmaßstäbliche Projekte. Jedes Projekt wird

mit gleicher Intensität und Kreativität bearbeitet, unterstrichen

von einer klaren, reduzierten Formensprache

als Ziel einer intensiven Auseinandersetzung mit der

Bauaufgabe und den Bedingungen des baulichen Umfelds.

Die Umsetzung der Projekte vom ersten Entwurf

bis zur Fertigstellung wird durch die Bearbeitung aller

Leistungsphasen sichergestellt. Die Qualität und Verlässlichkeit

gegenüber unseren Auftraggeber stehen dabei

immer im Vordergrund. Ein Netzwerk von Fachplanern

und Partnern unterstützt uns dabei, unsere Projekte

erfolgreich umzusetzen.

NEUBAU BÜRO- UND

PRODUKTIONSGEBÄUDE

Für den neuen Firmensitz eines Unternehmens zur Entwicklung

und Herstellung von Polyurethan-Formen

wurden Büro-, Ausstellungs- und Produktionsflächen in

einem Gebäude zusammengefasst.

Der repräsentative Bürotrakt mit Ausstellungsflächen

orientiert sich als Schauseite zur Straße, während sich

der Produktionsbereich als wirtschaftlicher Stahlbau

auf der Rückseite angliedert. Die Gestaltung der Bürofassade

wird durch den eingeschnittenen Eingangsbereich,

großzügige Fensteröffnungen und der Verwendung von

eigens entwickelten Beton-Fassadenplatten, die in enger

Zusammenarbeit zwischen Formenbau, Betontechnologie

und Architektur entwickelt wurden, gegliedert. Der

Werkstoff Beton spiegelt sich im gesamten Innenraum

wider.

NEUBAU MEHRFAMILIENHÄUSER MIT

BÜROFLÄCHEN

Auf einem innerstädtischen Grundstück entstehen

durch Nachverdichtung zwei Mehrfamilienhäuser mit

insgesamt 16 Wohnungen unterschiedlicher Wohnungsgrößen,

sowie einer Büroeinheit im Erdgeschoss.

Der Hauptbaukörper mit 13 Wohneinheiten positioniert

sich an der Straßenecke und führt bestehende städtebauliche

Bezüge fort, während der kleinere Baukörper

mit 3 Wohneinheiten auf einem schmalen, von der Straße

abgewandten Grundstücksstreifen, errichtet wurde.

Die vorgefundenen Reste der ehemaligen Stadtbefestigung

sind in das Gebäude integriert.

Jana Brotbeck

Michael Weberruss

Architekten

Adolffstraße 68

89584 Ehingen (Donau)

T +49 7391 781 780 5

info@jbmw.de

www.jbmw.de

15


Scherr+Klimke AG

Funktionell. Nachhaltig.

Attraktiv. Wirtschaftlich.

Diese vier Kriterien sind unserer Überzeugung nach von

ausschlaggebender Bedeutung, damit ein Industrie- oder

Gewerbebau zu einem Erfolgsprojekt wird. Immer gilt,

dass Projekte spannend sind, die für sich selbst oder im

Zusammenhang mit anderen die jeweilige Unternehmensphilosophie

widerspiegeln.

Die Architektur von Industrie- und Gewerbegebäuden

trägt entscheidend zur Firmenidentität bei und soll Wiedererkennung

schaffen. Erreicht wird dies einerseits

durch die Form und Gestaltung der Fassade, andererseits

durch den Einsatz Sympathie ausstrahlender Materialien.

Gemessen am technischen Fortschritt und an den gesellschaftlichen

Forderungen hat die Planung von Hoch-

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Ulm

bauten, insbesondere im Industrie- und Gewerbebau, in

den vergangenen Jahren deutlich an Komplexität zugenommen.

Mit unserer „WE MAKE IT WORK“-Mentalität schaffen

wir eine ganzheitliche Architektur, die nur im harmonischen

Zusammenwirken der entsprechenden Fachdisziplinen

entstehen kann. Unsere Handschrift kann schließlich

nicht leugnen, dass sie aus der Integration von

Gestaltung, Konstruktion, Anlagen- und Gebäudetechnik

als Gesamtplanung lebt. Warum sollte sie auch: Aus

unseren Bauwerken ist deutlich ablesbar, dass wir den

Einklang von Funktion, Nachhaltigkeit, Attraktivität und

Wirtschaftlichkeit suchen – und nachweisbar finden.

Architekten Ingenieure

Scherr+Klimke AG

Ulm | Neu-Ulm | Ingolstadt | Leipzig

Edisonallee 19 | 89231 Neu-Ulm | T 0731 9 22 50

info@scherr-klimke.de | www.scherr-klimke.de

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hochstrasser.architekten bda dwb

Produktionshalle Nagel, Langenau/Albeck, 2018

Gebaute Identität

KONTAKT

hochstrasser.architekten

bda dwb

Karpfengasse 5

89073 Ulm

T +49 731 935 11-0

F +49 731 935 11-36

info@hochstrasser.com

www.hochstrasser.com

hochstrasser.architekten unterstützt Firmen auf dem

Weg, die eigenen Werte zu kultivieren und zu kommunizieren.

Mit einer Gestaltung und Architektur, die exakt

zum jeweiligen Unternehmen passt. Denn nur damit

werden die Werte und das Selbstverständnis, also die

„Corporate Identity“, einer Firma oder einer öffentlichen

Institution sowohl intern als auch extern authentisch

transportiert.

Wie das funktioniert, zeigt beispielsweise die langjährige

Zusammenarbeit mit der nordsee GmbH. Bereits seit

2004 setzt das Architekturbüro Unternehmenswerte

wie nachhaltigen Genuss und erstklassige Qualität in

Architektur um. Bei der Gestaltung zahlreicher Filialen

stehen immer wieder die Kompetenz, die Begeisterung

sowie der nachhaltige Umgang mit der Ressource Fisch

im Mittelpunkt. Die Gasträume werden individuell, mit

Bezug zum Standort und lokalen Besonderheiten geplant.

Natürlichkeit und Frische werden durch den Einsatz

von viel Holz, das ausgeklügelte LED-Lichtsystem

und die Farbgestaltung umgesetzt.

ANGEMESSENHEIT UND REDUKTION

AUFS WESENTLICHE

Wenn es um die Realisierung von „Corporate Architecture“

geht, sind Bauaufgaben, die oftmals als „Schwarzbrot-Architektur

bezeichnet werden, besonders spannend.

Feuerwehrhäuser, Altenheime, Schulsanierungen,

Produktionshallen, Parkhäuser oder auch Logistikzentren

– alles Bauaufgaben, die unsere gebaute Umwelt

nachhaltig beeinflussen, die in jeder Kommune, in jeder

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Ulm

Produktionshalle Nagel, Langenau/Albeck, 2018

Nordsee Filiale in Regensburg, 2017

Baubetriebshof Um, Standort Neu-Ulm, 2014

Adrian Hochstrasser (li.)

und Stefanie Geywitz.

Stadt, in jedem Dorf präsent und deshalb so entscheidend

für das Erscheinungsbild sind.

hochstrasser.architekten richten auf diese Aufgaben ein

besonderes Augenmerk. So wurde für den Baubetriebshof

der Stadt Ulm eine Material- und Formensprache gefunden,

die eine angemessene Wertigkeit repräsentiert. Im

Vordergrund stand bei dem Entwurf die robuste Funktionalität

des Gebäudes. Gleichzeitig vermittelt die sorgfältige

Detailierung eine Klarheit und Aufgeräumtheit.

Und auch bei der Produktionshalle Nagel in Langenau,

wird deutlich – hochstrasser.architekten finden im Dialog

mit den Bauherren stets Lösungen, die Unternehmen

ein sichtbares Profil in authentischer und adäquater

Form geben. So wird die Architektur zum Impulsgeber

und Motor, zum Medium und Vermittler einer Marke.

Das Büro hochstrasser.architekten kann auf eine lange

Planungstradition zurückgreifen. Adrian Hochstrasser hat

das Büro mit Sitz in der Ulmer Innenstadt 2002 aus dem

vorangegangenen Büro Hochstrasser Bleiker aufgebaut.

Stefanie Geywitz, seit 2009 bei hochstrasser.architekten, ist

nicht nur Projektleiterin und kreativer Kopf. Sie sorgt im

Büro, das inzwischen rund 20 Mitarbeiter hat, auch für

stimmige interne Strukturen.

hochstrasser.architekten planen und entwickeln Häuser,

die kommunizieren. Mit dem Ort, an dem sie stehen, mit

den Menschen, die sie nutzen. Die Architektur des Büros

fügt sich als Teil des Ganzen ein und ist dennoch maßgeschneidert.

Gemeinsam mit ihren Bauherren suchen die

Architekten für eine bestimmte Aufgabe, für einen spezifischen

Ort immer die optimal passende, stimmige Lösung.

Außerdem loten sie die Möglichkeiten von Materialien

aus, testen neue Verfahren und integrieren technische

Neuentwicklungen in den Planungsprozess.

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Ulm

pfaehler einrichtung gmbh

Innen-Architektur für

Unternehmen

Augen öffnen – mit diesem Leitmotiv werden die bestehenden,

oftmals über viele Jahre eingeschliffenen inneren

Strukturen überprüft und nach heutigen Kriterien

neu bewertet.

Jörg Seifert

Geschäftsführer

Carola Seifert

Geschäftsführerin

pfaehler einrichtung

GmbH

Frauenstraße 9-11

89073 Ulm

T +49 731 65027

@ mail@pfaehler-ulm.de

I www.pfaehler-ulm.de

OFFICE-HOME ALS LEBENSRAUM

Längst vorbei sind die Zeiten, als ein Arbeitsplatz rein

funktional und wirtschaftlich betrachtet werden

konnte und der übrige Raum als Verkehrsfläche degradiert

wurde. Die Ressource Mensch ist im Unternehmen

zum nahezu wertvollsten Bestandteil geworden.

Auf die individuellen Bedürfnisse nach Behaglichkeit

und Kommunikation kann im innenarchitektonischen

Bereich hervorragend reagiert werden – gerade

wenn ein Großteil der Zeit im Unternehmen verbracht

wird. Nicht nur das firmenspezifische Standing entscheidet

über den innenarchitektonischen Auftritt,

auch die Attraktivität für bestehende und neu zu gewinnende

Mitarbeiter spielt bei der Gestaltung der

Räume eine große Rolle. Der Übergang von Arbeitsbereich

zu Wohnambiente wird fließend. Das Office-Home

als Bezugspunkt für eine dynamische Gesellschaft.

Auch Dienstleister definieren sich über Ihren Auftritt.

Versicherungsagenturen, Einzelhändler, Arztpraxen –

Kundenzufriedenheit wird in erster Linie über die eigene

Kompetenz erreicht. Zufriedene Mitarbeiter aber

machen hier oft den Unterschied. Im Unterbewusstsein

nehmen Kunden und Patienten die Soft Facts eines

Unternehmens deutlich wahr und tragen den Gesamteindruck

weiter.

Pfaehler geht bei all seinen Gestaltungsaufgaben nach

dem Ulmer Modell vor. Das heißt, schon früh werden

auf verschiedenen Ebenen Fragen gestellt, Analysen

betrieben und Zwischenergebnisse an der ursprünglichen

Zieldefinition rückgekoppelt. Eine Gestaltung ist

nie reiner Ausdruck des Designerwillens, sondern das

Ergebnis einer zeitintensiven Auseinandersetzung mit

dem Bedarf der Kunden.

Bei Neubauten bilden die Berater von pfaehler die

Schnittstelle, um auf der einen Seite die Gestaltungsidee

der Hochbauarchitekten zu verstehen und weiter

in den Innenraum zu tragen, auf der anderen Seite die

Wünsche der Bauherren nach repräsentativem Charakter,

Funktionalität, Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit

klar als POI zu definieren.

SEIFERT ARCHITEKTUR+DESIGN

greift schon früh in den Planungsprozess mit ein und

unterstützt sowohl Bauherren als auch Architekten

mit Fachwissen im Bereich der Flächenplanung, Beleuchtung,

Akustik, Ablaufplanung sowie Budgetierung.

Produktneutrale Möblierungsplanungen und individuelle

Sonderlösungen spannen den Rahmen auf

für die konkrete Einrichtung

PFAEHLER EINRICHTUNG GMBH

ist aufgrund der international modernen Ausrichtung

in der Lage, aus über 200 Kollektionen verschiedene

Möblierungsalternativen bedarfsgerecht zusammenzustellen.

Hierbei wird auf Wertstabilität, Nachhaltigkeit

und Qualität genauso geachtet wie auf eine stimmige

Gesamtkonzeption.

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Wanzl Metallwarenfabrik GmbH

Leipheim

Um in Zeiten des Online-Handels zu bestehen,

Kunden für sich zu gewinnen und zu begeistern,

dürfen Supermärkte nicht mehr „nur“

Supermärkte sein: Stationäres Einkaufen muss heutzutage

zu einem Shopping-Erlebnis inmitten von Genusswelten

werden. Dafür verantwortlich sind spektakuläre

Ladendesigns, die alle Sinne ansprechen. Einer

der führenden Experten auf dem Gebiet des modernen

Ladenbaus ist die Wanzl Metallwarenfabrik GmbH.

Von der Designkonzeption über die Projektplanung bis

hin zur finalen Ausführung überzeugen die Leipheimer

als ganzheitliche Lösungsanbieter.

KREATION & SHOPDESIGN

Individuelle, kundenspezifische Lösungen gehören für

Wanzl zum Qualitätsanspruch. Daher steht am Anfang

eines jeden Projekts die Standortanalyse – immer in

enger Absprache mit den persönlichen Wünschen und

Zielen des Kunden. Spezialisierte Innenarchitekten begutachten

in der Umfeldanalyse die Platz- und Raumbedingungen

live vor Ort. Nur so können sie eine bestmögliche

Planung garantieren, vor allem bei

komplexen und herausfordernden Immobilien. Auf

dieser Basis werden die verschiedenen Bereiche, die jeweilige

Sortimentsplatzierung sowie eine optimierte

Laufwegeführung erarbeitet. Dank langjähriger Erfahrung

und großer Kreativität begeistert Wanzl mit Lösungen

selbst für die kniffligsten Aufgaben.

FEINSCHLIFF & REALISIERUNG

Variieren, kombinieren, faszinieren: Kunden haben

mit Wanzl die Wahl zwischen erprobten Shop Solutions

oder individuell zugeschnittenen Lösungen. Das

Sortiment umfasst verschiedene Regale, Verkaufstische

und Präsentationssysteme in vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten

sowie einer großen Auswahl an

Materialien, Oberflächen und Farben. Selbstverständlich

setzen die Ladenbauexperten aber auch maßgeschneiderte

Sonderanfertigungen um. Alle Ladenbau-Systeme

verbinden Ästhetik mit Funktionalität

und langlebiger Qualität für Wirtschaftlichkeit genauso

wie Investitionssicherheit. Moderne Designelemente

wie Graffiti, extravagante Leuchten oder Deckenelemente

vervollständigen den ganzheitlichen

Konzeptionsansatz von Wanzl. So werden Supermärkte

zu einem emotionalen Gesamterlebnis inszeniert.

KONTAKT

Wanzl Metallwarenfabrik

GmbH

Rudolf-Wanzl-Str. 4

89340 Leipheim

T +49 8221 729-0

@ info@wanzl.de

I www.wanzl.com

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Blaustein

Fricker GmbH

Fotos mit freundlicher Genehmigung von rossoacoustic.

KONTAKT

Fricker GmbH

Ulmer Strasse 57

89134 Blaustein

T 07034 3048

www.fricker-blaustein.de

info@fricker-blaustein.de

Ansprechpartner:

Beate Brendel

Miriam Pracki, Dipl. Ing.

(FH) Innenarchitektur

Bettina Friesinger

Wir sind Ihr kompetenter Partner für technische

und textile Raumakustik mit hohem

gestalterischem Anspruch. Seit fast 70

Jahren betreuen wir namhafte Kunden in Ulm und

Umgebung mit Sicht- und Blendschutz und in den letzten

Jahren auch zunehmend mit akustischen Lösungen.

Unsere langjährigen Lieferanten Acoustic Pearls,

Création Baumann, Rosso-Nimbus und Kvadrat bieten

uns dafür ein ideales Produktportfolio mit verschiedensten

Lösungsansätzen. Eine umfassende Beratung,

auch mit einer detailierten akustischen Anaylse und

einem gestalterischen Konzept sind für uns selbstverständlich.

Unsere Leistungen umfassen:

Akustik Panels

Akustische Stellwände

Akustik-Stoffe

Sicht- und Blendschutz

Bildschirmarbeitsplätze

Textile Lösungen für Büros, Praxen und Kanzleien

Eigenes Nähatelier und Montageteam

Innenarchitektur

Raum- und Farbkonzepte, auch unter

Berücksichtigung der Raumakustik

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Architekturfotografie

Conné van d Grachten

E-Mail: connevandgrachten @ t-online.de

Tel: +49 171 48 19 360


Ab April 2019

Neue Niederlassung

im Ulmer Norden

l Moderne Arbeitswelten

l Arbeiten mit System und Innovation

l Individualität steht im Vordergrund

Bauen mit

System

für den gewerblichen und

kommunalen Hochbau

GOLDBECK Süd GmbH, Niederlassung Ulm

Eiselauerweg 6, 89081 Ulm

Tel. +49 731 93407-0, ulm@goldbeck.de

konzipieren bauen betreuen

goldbeck.de

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