Motocross Enduro Ausgabe 04/2019

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Die Saure-Gurken-Outdoor-Zeit ist vorbei. Es geht endlich wieder los. In Neuquen/Argentinien fand der erste Lauf zur Motocross-WM statt – leider ohne den amtierenden MXGP-Weltmeister Jeffrey Herlings, der noch immer an seiner komplizierten Fußfraktur laboriert. Aber auch ohne ihn wurden die obersten Treppchen in der MXGP- und MX2-Klasse orange besetzt, und zwar von Antonio Cairoli und Jorge Prado. Riesenpech hatte unser deutsches MX-Aushängeschild Max Nagl. Nach einer guten Qualifikation machte eine Knieverletzung in Lauf 1 alle Hoffnungen zunichte. Bericht ab Seite 38.
Passend zum Saisonbeginn haben wir die Husqvarna FC 250 genauestens unter die Lupe genommen. Spurtreu und stabil präsentierte sie sich auf unserer Teststrecke und gab keinen Grund zu klagen. Mehr dazu ab Seite 12.
Auch die GasGas EC 300 wurde einem Test unterzogen und stellte unseren Tester Marko Barthel mehr als zufrieden. Besonders das Fahrwerk konnte beeindrucken. Bericht ab Seite 22.
In unserer Serie „Tipps & Tricks“ haben wir uns diesmal mit dem Thema Jacken beschäftigt, denn jeder Enduro- bzw. Tourenfahrer hatte sicher schon einmal beim Kauf einer Jacke die Qual der Wahl. Wir geben euch Tipps, was ihr beim Kauf einer solchen Jacke beachten solltet. Bericht ab Seite 32.
In unserer neuen Serie „Technik-Tipps“ wollen wir vor allem Hobbyfahrern künftig in lockerer Reihenfolge Hilfestellungen in puncto Bike geben. Passend zum Saisonauftakt beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe damit, euer Bike fit zu machen. Bericht ab Seite 68.
Und auch bei unseren Kolumnisten Eddy Frech, Heiko Müller und Pirmin Hofmeier dreht sich alles um die Saisonvorbereitung, während Marcel Teucher sowohl in der Halle als auch im Freien unterwegs ist. Mehr dazu ab Seite 60.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

*

*So lautet das Urteil vom CROSS Magazin in seiner Ausgabe 02/2019. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

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EDITORIAL

Es geht wieder los

Die Saure-Gurken-Outdoor-Zeit ist vorbei. Es geht endlich wieder los. In Neuquen/Argentinien fand der erste Lauf

zur Motocross-WM statt – leider ohne den amtierenden MXGP-Weltmeister Jeffrey Herlings, der noch immer an

seiner komplizierten Fußfraktur laboriert. Aber auch ohne ihn wurden die obersten Treppchen in der MXGP- und

MX2-Klasse orange besetzt, und zwar von Antonio Cairoli und Jorge Prado. Riesenpech hatte unser deutsches MX-

Aushängeschild Max Nagl. Nach einer guten Qualifikation machte eine Knieverletzung in Lauf 1 alle Hoffnungen

zunichte. Bericht ab Seite 38.

Passend zum Saisonbeginn haben wir die Husqvarna FC 250 genauestens unter die Lupe genommen. Spurtreu

und stabil präsentierte sie sich auf unserer Teststrecke und gab keinen Grund zu klagen. Mehr dazu ab Seite 12.

Auch die GasGas EC 300 wurde einem Test unterzogen und stellte unseren Tester Marko Barthel mehr als zufrieden.

Besonders das Fahrwerk konnte beeindrucken. Bericht ab Seite 22.

In unserer Serie „Tipps & Tricks“ haben wir uns diesmal mit dem Thema Jacken beschäftigt, denn jeder Endurobzw.

Tourenfahrer hatte sicher schon einmal beim Kauf einer Jacke die Qual der Wahl. Wir geben euch Tipps, was

ihr beim Kauf einer solchen Jacke beachten solltet. Bericht ab Seite 32.

In unserer neuen Serie „Technik-Tipps“ wollen wir vor allem Hobbyfahrern künftig in lockerer Reihenfolge Hilfestellungen

in puncto Bike geben. Passend zum Saisonauftakt beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe damit, euer

Bike fit zu machen. Bericht ab Seite 68.

Und auch bei unseren Kolumnisten Eddy Frech, Heiko Müller und Pirmin Hofmeier dreht sich alles um die Saisonvorbereitung,

während Marcel Teucher sowohl in der Halle als auch im Freien unterwegs ist. Mehr dazu ab Seite 60.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

• Foto: ADAC/Steve Bauerschmidt;

Titel • Foto: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 3


SCHNAPPSCHUSS

Die KTM 790 ADVENTURE und ihre „R-Schwester“ sind wahre Offroad-Motorräder zum Enduro-

Reisen entwickelt und dennoch geeignet für Fahrer verschiedenster Statur und Erfahrung. Angetrieben

von einer speziell entwickelten Version des LC8c-Reihen-2-Zylinders mit 799 ccm

bieten diese großzügig ausgestatteten Maschinen extremen Abenteurern, die nach einem Bike

mit Renn-Kompetenzen suchen, alles, was sie brauchen. Gleichzeitig können sie mit höchstem

Komfortniveau für lange Strecken, sportlichem Handling auf der Straße und fortschrittlichster

Elektronik überzeugen. • Foto: Fabian Lackner


INHALT

04/2019

• TEST

12 Test Husqvarna FC 250

22 Test GasGas EC 300

• TIPPS & TRICKS

32 Jacken

Was ist beim Kauf zu beachten?

• MOTOCROSS

38 WM Neuquen/ARG

46 Vorschau ADAC MX Masters

52 Vorschau ADAC Nordbayern MX Cup

• FMX

54 WM Night of the Jumps Berlin/D

• GERMAN CROSS COUNTRY

58 Vorschau

Maxxis Cross Country Meisterschaft

• KOLUMNEN

60 Eddy Frech

61 Heiko Müller/Pirmin Hofmeier

62 Marcel Teucher

SEITE 22 TEST/GASGAS EC 300

Nachdem wir bereits die kleine Schwester EC 250 im

Test bei uns hatten, kommt nun die EC 300 an die Reihe.

Wie schon bekannt, gibt es wenige Updates, aber die

wenigen Änderungen sind passende Optimierungen

gegenüber dem Vorjahresmodell ... • Foto: Denis Günther

6 MOTOCROSS ENDURO


• TECHNIK-TIPPS

68 Mach’ dein Bike fit

• RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

64 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

66 Vorgestellt: EnduroPRO-Lehrgänge

72 Warenkorb

78 Notizen + Events + Termine

82 Vorschau Mai 2019/Impressum


PEOPLE & FACTS

Kurz vor Schluss holte sich Cooper Webb den Sieg in Arlington

AMA-SX Arlington:

Knapper Sieg für Webb vor Roczen

Wenn Ken Roczen nach dem Rennen in Arlington enttäuscht war, dann

wusste er das gut zu verbergen. Realistisch erkannte er, dass alleine er

dafür verantwortlich war, dass es erneut nicht mit einem Sieg geklappt

hatte. Roczen ging im Finale ab Runde 5 in Führung und fuhr, so schien

es, einem Sieg entgegen. Cooper Webb lag nach dem Start auf Rang

6 und arbeitete sich sodann bis auf Position 2 vor. Kurz vor Ende der letzten

Runde griff Webb den verdutzten Roczen an und sicherte sich letztlich

den Sieg. Dritter wurde Webbs Teamkollege Marvin Musquin.

Den zweiten Lauf zur 250er-Ostküstenmeisterschaft konnte sich erneut

Austin Forkner sichern. Platz 2 belegte Justin Cooper vor Chase Sexton.

• Fotos: Simon Cudby (oben); Honda Racing Corporation (unten)

SX-WM - 7. Lauf - Arlington/USA - 16.2.2019 - 450 ccm: 1. Cooper Webb, KTM; 2. Ken Roczen, Honda;

3. Marvin Musquin, KTM; 4. Blake Baggett, KTM; 5. Joey Savatgy, Kawasaki; 6. Cole Seely,

Honda; 7. Justin Barcia, Yamaha; 8. Dean Wilson, Husqvarna; 9. Aaron Plessinger, Yamaha;

10. Justin Brayton, Honda.

250 ccm - East: 1. Austin Forkner, Kawasaki; 2. Justin Cooper, Yamaha; 3. Chase Sexton, Honda;

4. Jordon Smith, KTM; 5. Martin Davalos, Kawasaki; 6. Mitchell Oldenburg, Yamaha; 7. Kyle Peters,

Suzuki; 8. Alex Martin, Suzuki; 9. Brandon Hartranft, Yamaha; 10. Kyle Cunningham, Honda.

Ken Roczen

musste

mit Rang 2

vorliebnehmen,

freute sich

aber trotzdem

AMA-SX Detroit: Tomac vor Webb,

Reed sensationeller Dritter

Eli Tomac sicherte sich beim zweiten im Triple-Crown-Format ausgetragenen

WM-Lauf in Detroit seinen zweiten Saisonsieg vor Cooper Webb und

Chad Reed. Ken Roczen, von einem Grippevirus geschwächt, wurde Vierter.

Für die größte Überraschung in Detroit sorgte der 36-jährige Suzuki-Rider

Chad Reed. Reed hatte zuletzt im Januar 2017 einen Podestplatz belegt.

Mit den Plätzen 3, 5 und 7 zeigte er eine konstante Leistung und

wurde schließlich mit dem 3. Platz belohnt. Sieger Eli Tomac gewann die

ersten beiden Läufe, wurde im dritten Lauf aber nur Sechster. Nach

schlechtem Beginn musste er seine Aufholjagd aus dem Mittelfeld starten.

Nach einem Sturz kämpfte er sich noch auf besagten 6. Platz vor, der

für den Gesamtsieg genügte. Cooper Webb steigerte sich von Lauf zu

Lauf und wurde schließlich Zweiter.

In der 250er-Ostküstenmeisterschaft holte sich Austin Forkner seinen

dritten Sieg in Folge. Platz 2 ging an KTM-Fahrer Jordon Smith vor Chase

Sexton. • Foto: Brown Dog Wilson

SX-WM - 8. Lauf - Detroit/USA - 23.2.2019 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/1/6); 2. Cooper

Webb, KTM (6/2/1); 3. Chad Reed, Suzuki (3/5/7); 4. Ken Roczen, Honda (5/6/5); 5. Blake Baggett,

KTM (4/11/2); 6. Marvin Musquin, KTM (9/4/4); 7. Justin Barcia, Yamaha (10/7/3); 8. Joey

Savatgy, Kawasaki (8/3/11); 9. Justin Brayton, Honda (2/12/9); 10. Zach Osborne, Husqvarna

(11/8/10).

250 ccm - East: 1. Austin Forkner, Kawasaki (1/1/1); 2. Jordon Smith, KTM (2/2/4); 3. Chase Sexton,

Honda (4/4/2); 4. Justin Cooper, Yamaha (3/5/3); 5. Martin Davalos, Kawasaki (5/7/5);

6. Alex Martin, Suzuki (10/3/6); 7. Mitchell Oldenburg, Yamaha (6/6/8); 8. Kyle Peters, Suzuki

(11/8/7); 9. Kyle Cunningham, Honda (8/11/10); 10. Blake Wharton, Honda (9/10/16).

6 MOTOCROSS ENDURO

Chad Reed

führt die

Konkurrenz an


AMA-SX Daytona: Kawasaki-Siege

Sowohl in der 450er- als auch in der 250er-Klasse besetzte ein Kawasakifahrer

das oberste Podest. Eli Tomac freute sich über seinen Sieg vor

Cooper Webb und dessen Markenkollegen Marvin Musquin. Mit seinem

Sieg konnte Tomac seinen Rückstand auf den führenden Webb auf

19 Punkte reduzieren. Weniger Grund zur Freude hatte Ken Roczen, der

mit seinem Teamkollegen Cole Seely kollidierte und mit Platz 8 nur noch

Schadensbegrenzung betreiben konnte.

Bei den 250ern machte Austin Forkner das Rennen und verwies Chase

Sexton und Justin Cooper auf die Plätze.

• Foto: Pro Circuit Racing

Adam Cianciarulo siegte in Atlanta und führt die West-Meisterschaft an

AMA-SX Atlanta: Und wieder Webb

Cooper Webb dominiert weiterhin die diesjährige SX-Saison. Auch in Atlanta

besetzte er das oberste Treppchen, umrahmt von seinen KTM-Kollegen

Blake Baggett und Marvin Musquin. Diesen fünften Saisonsieg

machte Webb mit einem Start-Ziel-Sieg im Finale klar, immer dicht gefolgt

von Baggett und Musquin. Ken Roczen folgte auf dem undankbaren

4. Platz mit 15 Sekunden Rückstand auf Webb. Die Top-Fünf vervollständigte

Yamaha-Star Aaron Plessinger.

In Atlanta kam es zum ersten von zwei Aufeinandertreffen der 250er Ostund

Westküstenfahrer. Adam Cianciarulo bot die beste Vorstellung und

führt damit die Westküstenmeisterschaft vor Dylan Ferrandis, der Zweiter

wurde, an. Rang 3 belegte Cianciarulos Teamkollege und Ostküstenfahrer

Austin Forkner.

• Fotos: Kawasaki USA; KTM/Rich Shepherd (unten)

SX-WM - 9. Lauf - Atlanta/USA - 2.3.2019 - 450 ccm: 1. Cooper Webb, KTM; 2. Blake Baggett, KTM;

3. Marvin Musquin, KTM; 4. Ken Roczen, Honda; 5. Aaron Plessinger, Yamaha; 6. Eli Tomac, Kawasaki;

7. Justin Brayton, Honda; 8. Dean Wilson, Husqvarna; 9. Joey Savatgy, Kawasaki; 10. Cole

Seely, Honda.

250 ccm - East/West Shootout: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki; 2. Dylan Ferrandis, Yamaha;

3. Austin Forkner, Kawasaki; 4. Chase Sexton, Honda; 5. Justin Cooper, Yamaha; 6. Shane McElrath,

KTM; 7. Colt Nichols, Yamaha; 8. Martin Davalos, Kawasaki; 9. Michael Mosiman, Husqvarna;

10. Brandon Hartranft, Yamaha.

West - Stand (nach 6 von 10 Veranstaltungen): 1. Cianciarulo, 140 Punkte; 2. Ferrandis, 125;

3. McElrath, 123; 4. Nichols, 120; 5. RJ Hampshire, Honda, 86; 6. Mosiman, 80; 7. Chris Blose,

Husqvarna, 80; 8. Cameron Mcadoo, Honda, 79; 9. Jacob Hayes, Yamaha, 77; 10. Garret Marchbanks,

Kawasaki, 74.

SX-WM - 10. Lauf - Daytona/USA - 9.3.2019 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki; 2. Cooper Webb,

KTM; 3. Marvin Musquin, KTM; 4. Blake Baggett, KTM; 5. Joey Savatgy, Kawasaki; 6. Zach Osborne,

Husqvarna; 7. Justin Hill, Suzuki; 8. 8. Ken Roczen, Honda; 9. Justin Brayton, Honda;

10. Chad Reed, Suzuki.

Stand (nach 10 von 17 Veranstaltungen): 1. Webb, 222 Punkte; 2. Tomac, 203; 3. Musquin, 203;

4. Roczen, 201; 5. Baggett, 161; 6. Dean Wilson, 149; 7. Reed, 137; 8. Brayton, 127; 9. Savatgy,

124; 10. Aaron Plessinger, Yamaha, 123.

250 ccm - East: 1. Austin Forkner, Kawasaki; 2. Chase Sexton, Honda; 3. Justin Cooper, Yamaha;

4. Mitchell Oldenburg, Yamaha; 5. Alex Martin, Suzuki; 6. Brandon Hartranft, Yamaha; 7. Kyle Peters,

Suzuki; 8. Joshua Osby, Yamaha; 9. Kyle Cunningham, Honda; 10. Martin Davalos, Kawasaki.

Stand (nach 5 von 9 Veranstaltungen): 1. Forkner, 125 Punkte; 2. Cooper, 102; 3. Sexton, 102;

4. Martin, 78; 5. Davalos, 71; 6. Hartranft, 71; 7. Jordon Smith, KTM, 70; 8. Oldenburg, 69; 9. Cunningham,

65; 10. Peters, 62.

Austin Forkner siegte in Daytona

und führt die Ost-Meisterschaft an

Siegerehrung 450 ccm (v.l.): Blake Baggett, Cooper Webb und Marvin Musquin


PEOPLE & FACTS

Zwangspause für Nagl

Eine Knieverletzung zwang Max Nagl beim

WM-Auftakt in Argentinien zur Aufgabe (s. Seite

45). Zwischenzeitlich stellte sich heraus,

dass sich der 31-Jährige das Innenband im linken

Knie gerissen hat und operiert werden

muss. Vor-aussichtlich wird er danach mindestens

sechs Wochen pausieren müssen.

Platz 2 für Max Nagl

Hawkstone Park: max Nagl top

Max Nagl zeigte sich beim Int. Motocross im Hawkstone Park in Top-

Form. Sowohl in der MX1-Gesamtwertung als auch im Superfinale belegte

er den 2. Platz. Das Treppchen teilte er sich in der MX1 mit seinen Markenkollegen

Max Anstie und Ivo Monticelli. Das Superfinale gewann

Monticelli, Dritter wurde Arminas Jasikonis.

In der MX2 dominierte Jago Geerts vor Adam Sterry und Mikkel Haarup

das Geschehen.

• Fotos: Ray Archer

Int. Motocross Hawkstone Park/GB - 17.2.2019 - MX1 - gesamt: 1. Max Anstie, GB, KTM; 2. Max

Nagl, D, KTM; 3. Ivo Monticelli, I, KTM; 4. Harri Kullas, FIN, Honda; 5. Petar Petrov, BG, KTM; 6. Ryan

Houghton, GB, Yamaha; 7. Evgeny Bobryshev, RUS, Kawasaki; 8. Arminas Jasikonis, LT,

Husqvarna; 9. Todd Kellett, GB, Yamaha; 10. Shaun Simpson, GB, KTM.

MX2 - gesamt: 1. Jago Geerts, B, Yamaha; 2. Adam Sterry, GB, Kawasaki; 3. Mikkel Haarup, DK,

Husqvarna; 4. Bas Vaessen, NL, KTM; 5. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 6. Conrad Mewse,

GB, KTM; 7. Alvin Ostlund, S, Husqvarna; 8. Roan van de Moosdijk, NL, Kawasaki; 9. Davy Pootjes,

NL, Husqvarna; 10. Dylan Walsh, NZ, Husqvarna; 11. Henry Jacobi, D, Kawasaki.

Superfinale: 1. Monticelli; 2. Nagl; 3. Jasikonis; 4. Kjer Olsen; 5. Anstie; 6. Geerts; 7. Kullas;

8. Bobryshev; 9. Haarup; 10. van de Moosdijk; 11. Jacobi.

Siegerehrung MX1 (v.l.):

Ivo Monticelli, Max Anstie und Max Nagl

Lacapelle-Marival:

Febvre und Watson siegen

Yamaha war die dominierende Marke auf dem Podest beim internationalen

Motocross in Lacapelle-Marival. Romain Febvre gewann vor Paulin

Gautier und Jeremy Seewer die Gesamtwertung in der MX1-Klasse. Auch

das Superfinale ging an Febvre vor Husqvarnafahrer Max Anstie und Paulin.

Blauer Sieg auch in der MX2. Hier sicherte sich Ben Watson das

oberste Treppchen vor Thomas Kjer Olsen und Mitch Evans.

Weniger gut lief es für Max Nagl in Frankreich. Er trat mit seinem Trainingsbike

an, musste aufgrund eines technischen Defekts in Lauf 1 aufgeben

und konnte das zweite Rennen nicht mehr bestreiten.

• Fotos: yamaha-racing.com

Int. Motocross Lacapelle-Marival/F

- 24.2.2019 - MX1 - gesamt:

1. Romain Febvre, F, Yamaha;

2. Paulin Gautier, F, Yamaha;

3. Jeremy Seewer, CH, Yamaha;

4. Clément Desalle, B, Kawasaki;

5. Arnaud Tonus, CH, Yamaha;

6. Max Anstie, GB, KTM; 7. Harri

Kullas, EST, Honda; 8. Jordi Tixier,

F, KTM; 9. Julien Lieber, B,

Kawasaki; 10. Shaun Simpson,

GB, KTM.

MX2 - gesamt: 1. Ben Watson,

GB, Yamaha; 2. Thomas Kjer Olsen,

DK, Husqvarna; 3. Mitch

Evans, AUS, Honda; 4. Tom Vialle,

F, KTM; 5. Jago Geerts, B, Yamaha;

6. Brian Strubhart Moreau,

F, Kawasaki; 7. Dylan

Walsh, NZ, Husqvarna; 8. Henri

Giraud, F, Husqvarna; 9. Zachary

Pichon, F, Honda; 10. Roland

Edelbacher, A, Husqvarna;

11. Jeremy Sydow, D, Husqvarna.

Superfinale: 1. Febvre; 2. Anstie;

3. Paulin; 4. Seewer; 5. Watson;

6. Desalle; 7. Kjer Olsen;

8. Simpson; 9. Lieber; 10. Tixier.

Ferner: 11. Tonus; 27. Sydow;

32. Edelbacher.

MX1-Sieger

Romain

Febvre

8 MOTOCROSS ENDURO


MX-GP Shanghai verlegt

Aufgrund der seit Monaten andauernden

starken Regenfälle um und in Shanghai

wurde der für den 1. Mai geplante WM-

Lauf auf den 15. September verschoben.

Hier die aktuellen Termine: 24.3. Matterley

Basin/GB; 31.3. Valkenswaard/NL; 7.4.

Pietramurata/I; 12.5. Mantova/I; 19.5.

Agueda/P; 26.5. St. Jean d’Angély/F; 9.6.

Orlyonok/RUS; 16.6. Kegums/LV; 23.6.

Teutschenthal/D; 7.7. Palembang/IDN;

14.7. Semarang/IDN; 28.7. Loket/CZ; 4.8.

Lommel/B; 18.8. Imola/I; 25.8. Uddevalla/S;

8.9. Afyonkarahtsar/TR; 15.9.

Shanghai/CHN; 22.9. Hongkong.

Den Auftakt im argentinischen Neuquen gewann

Multiweltmeister Tony Cairoli (ab Seite 38)

• Foto: KTM/Ray Archer

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TEST: HUSQVARNA FC 250

spurtreu

und

stabil

Nachdem wir die FC 250 zum ersten Male

in Florida auf Bakers Ranch antesten durften,

haben wir genau dieses Modell bei

uns auf der heimischen Teststrecke genauer

unter die Lupe genommen. Was gibt

es Neues bei diesem Motocross-Motorrad

und was noch wichtiger ist, wie lässt sie

sich fahren?

• Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

12 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 13


TEST: HUSQVARNA FC 250

• IM DETAIL

Als wesentliche Verbesserung sticht besonders

der neu entwickelte Rahmen heraus, der durch

eine Pulverbeschichtung in Premium Blue veredelt

wird. Die Steifigkeit in Längsrichtung wurde

verstärk und sorgt nun für ein genaueres

Feedback an den Fahrer. Die neuen Rahmeneigenschaften

werden gut von den angepassten

Settings der WP-AER-Gabel und des DCC-Federbeins

ergänzt, um Stöße besser zu absorbieren

und den Geradeauslauf zu stabilisieren. Die

FC 250 ist außerdem mit einem hochwertigen

ProTaper-Lenker und einer neuen kompakten

Li-ion-2.0-Ah-Batterie ausgestattet.



Ein neuentwickelter Rahmen inklusive

Pulverbeschichtung in Premium Blue




Neues zweiteiliges,


250 g

leichteres Heckrahmen-Design




TECHNISCHE DETAILS

MOTOR

Bauart

Hubraum

Bohrung

Hub

Starter

Getriebe

Kupplung

EMS

Einzylinder, Viertakt

249,9 ccm

78 mm

52,3 mm

Elektrostarter

5 Gänge

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Magura-Hydraulik

Keihin EMS


RAHMEN

Bauart

Zentralrohrrahmen

25CrMo4 Stahl

Federung vorne WP-USD, AER 48,

Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein mit

Umlenkung

Federweg vorne 310 mm

Federweg hinten 300 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,9 °

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

950 mm

Tankinhalt (ca.) 7 l

Leergewicht

99,5 kg


Der Kettenspanner • ist um 5 mm

länger geworden


PREIS*

9545 Euro

*) Die angegebenen Preise sind unverbindliche

Preisempfehlungen inkl. 19% MwSt.,

zzgl. Überführungs- und Nebenkosten

in Höhe von 360,- Euro.

14 MOTOCROSS ENDURO



ProTaper-Lenker mit

neuer Krümmung


Das Traktions- und Launch-Kontrollsystem

hat eine neue Abstimmung

erhalten

• •


Neuer Gaszug für einfachere Wartung


Geändertes Setting für die

Luftgabel „WP AER 48“




Ein Gabelbrückenschutz wurde

in die Front-Maske integriert


• •

• •




Optimierte Resonanzkammern und

ein kompakterer Schalldämpfer

Der Stoßdämpfer


„WP DCC“ mit

neuem Kolben sowie neuem Setting


Neue Generation der Li-ion

2.0 Ah Batterie



Aktualisiertes Kühlsystem

mit neuem Zentralrohr


D.I.D-Felgen mit neuen

Speichennippeln



Bei unserem Testmotorrad war ein

Motorschutz montiert, der aber in der

Auslieferung serienmäßig nicht dabei ist



MOTOCROSS ENDURO 15


TEST: HUSQVARNA FC 250

• Im Einsatz

Spektakulär, aber kontrolliert dank Traktionskontrolle

Vorab möchten wir uns beim MC Flöha e.V. für die Bereitstellung

der Strecke bedanken. Der Boden war

mehr als trocken und eine brauchbare Leistungsentfaltung

war wichtig oder eben eine perfekt abgestimmte

Traktionskontrolle, wie sie bei diesem Modell

vorhanden ist. Also, das Knöpfchen drücken und los

geht die Reise ...

• Startverhalten

Dass Husqvarna schon eine Weile ohne Kickstarter

auskommt, wissen wir und auch die neue MX-Generation

bestätigte wieder, dass der elektrische Anlasser

perfekt arbeitet und das Motorrad in jeder Situation

schnell starten lässt. Das Anlassen im kalten sowie

heißen Zustand war zügig vollzogen und auch ein

Starten mit eingelegtem Gang ist möglich. Somit kann

schon während eines „Ausbremsers“ das Motorrad

über den E-Startknopf an der rechten Lenkerseite neu

gestartet werden.

• Und wie ist die Handlichkeit?

Dank neuem Rahmen wirkt das Modell spurtreuer und

sehr stabil und das nicht nur bei höheren Geschwindigkeiten.

Die FC 250 bleibt in der Spur, auch wenn es

mal ein wenig holprig wird. Dafür kommt sie beim

schnellen Richtungswechsel (hin und her) nicht ganz

so agil rüber, was sich aber nur minimal bemerkbar

macht. Der neue Lenker passt angenehm und bietet

ein gutes Gefühl zum Motorrad.

16 MOTOCROSS ENDURO


Die FC 250 ist spurtreuer

und sehr stabil

MOTOCROSS ENDURO 17


TEST: HUSQVARNA FC 250

Genug Leistung und auch gute Traktion dank

Traktionskontrolle, wenn man will ;-)

• Der Motor

Das 5-Gang-Getriebe ist auf den 249,9-ccm-Motor

bestens abgestimmt. Dank zwei verschiedenen Mappingstufen

kann der Fahrer die Leistungsentfaltung

nach seinen Vorlieben anpassen. Ich persönlich bevorzugte

die straffere Mappingstufe. Damit ist der Motor

in jedem Bereich kräftiger und es ist möglich, etwas

ruhiger zu fahren. Man muss nicht bis in den

maximalen oberen Drehzahlbereich drehen, um zügig

voranzukommen. Ein klares Plus vor allem bei rutschigem

Untergrund, wie hier auf der Teststrecke, wo

kaum Grip vorhanden war, ist die optimierte Traktionskontrolle

(TC). Schon beim Vorgänger ein tolles

Feature, aber jetzt, nochmal überarbeitet, funktioniert

die TC bestens. Das Motorrad kontrolliert ein plötzlich

ausbrechendes Hinterrad bzw. einen Traktionsverlust,

indem es die Drehzahl hält und der Motor nicht

weiter hochdreht. Damit hat man eine bessere Kontrolle,

gerade bei schnellen Fahrten auf rutschigem

Untergrund. Die TC kann während der Fahrt in beiden

Mappingstufen über den Druckknopf „TC“ an der linken

Lenkerseite aktiviert oder auch deaktiviert werden.

Die Traktionskontrolle ist aktiviert, wenn „TC“

leuchtet.

• Das Fahrwerk

Wie immer bei der Luftgabel „WP AER 48“ muss vor

Fahrtantritt der Luftdruck überprüft werden, erst dann

sollte man losfahren. Die Settinganpassungen sind

spürbar und bieten eine ausgewogene Abstimmung

zwischen Fahrtkomfort und Progressivität. Zum

Durchschlagen haben wir die WP-Fahrwerkselemente

nicht gebracht, also genug Reserven bei 75 kg Fahrergewicht.

Für unsere Teststrecke wäre eine kleine Optimierung

an der Zugstufendämpfung wünschenswert,

da doch einige Passagen mit vielen kleinen Wellen/

Kanten vorhanden waren und das Fahrwerk nicht mehr

hinterherkam. Aber das ist mit wenigen Klicks zu beheben

und natürlich stets streckenabhängig.

18 MOTOCROSS ENDURO


Eine ausgewogene Abstimmung zwischen

Fahrkomfort und Progressivität

MOTOCROSS ENDURO 19


TEST: HUSQVARNA FC 250

Dank zwei verschiedenen Mappingstufen kann der Fahrer

die Leistungsentfaltung nach seinen Vorlieben anpassen

20 MOTOCROSS ENDURO


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Räder-Reparatur oder -Neuaufbau!

Dennis Schröter

Vierfacher Deutscher

Enduro-Meister auf BRC-

Custom-Wheels

www.brc-racing.de

BRC Brockhausen Racing GmbH & Co. KG :: fon +49 (0)2584 358 :: fax +49 (0)2584 586

• Was Noch?

Kein Krümmerschutz

am Auspuff vorhanden



• Marko – mein Fazit

Äußerst spurtreu und stabil ist die Husqvarna FC 250

über den Testparcours zu bewegen. Das geht zwar ein

wenig zu Lasten der Agilität, aber dafür ist die Fahrweise

ruhig und somit angenehmer. Das große Plus ist

der kräftige, ausgewogene Motor mit einer sehr gut

funktionierenden Traktionskontrolle.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis


TEST: GASGAS EC 300

Stark

und

spurtreu

Nachdem wir bereits die kleine Schwester

EC 250 im Test bei uns hatten, kommt nun

die EC 300 an die Reihe. Wie schon bekannt,

gibt es wenige Updates, aber die

wenigen Änderungen sind passende Optimierungen

gegenüber dem Vorjahresmodell.

Gleich vorweg, die GasGas EC 300 ist

ein drehmomentstarkes und stabiles

Zweitaktmotorrad, das das Herz eines jeden

Zweitaktfans höherschlagen lässt.

• Fotos: Denis Günther; Testfahrer: Marko Barthel

22 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 23


TEST: GASGAS EC 300

• IM DETAIL

Mit einem Trockengewicht von etwas mehr als 100 kg gehört

die EC 300 zu den leichten Endurobikes auf dem

Markt. Die neue GasGas wurde am Motor, am Rahmen

und an den Federelementen verbessert. Außerdem wurde

das Startverhalten dank neuem E-Starter und größerer

Kapazität der Batterie optimiert

Eine umfangreiche Liste von High-End-Komponenten,

die nur selten auf einem Serienmotorrad zu sehen sind,

verleiht der gesamten GasGas-Enduro-Reihe einen exklusiven

Charakter. Zur Ausstattung gehören Federelemente

von Kayaba, Magura-Kupplungsarmatur, FMF-

Auspuffanlage, Keihin-Vergaser, Neken-Lenker sowie

Excel-Felgen.


Ganz neu ist auch der zweistufige

Mappingschalter. Hier kann zwischen

„Sun“ (kräftig) oder „Rain“

(sanft) umgeschaltet werden




Stoßdämpfer ebenfalls von Kayaba•

Magura-Kupplungsarmatur


Keihin-Vergaser und Vforce4-Membran


Der Luftfilterkastendeckel ist

jetzt mit einer zusätzlichen Arretierung

versehen, damit löst sich

der Deckel nicht mehr von alleine


FMF-Endschalldämpfer








• Elegante schwarze Excel-Felgen

• Was den Motor betrifft, hat die EC 300 einen neuen

Zylinderkopf bekommen. Durch die Änderung gibt es

eine Verbesserung in der Thermodynamik und die

Leistungsabgabe für die 2019er-Versionen wird linearer

im Verlauf des gesamten Drehzahlbandes

Nissin-Bremsanlage vorn sowie hinten

• •

24 MOTOCROSS ENDURO



Für das Modelljahr 2019 wurde noch folgende

Komponente hinzugefügt: Ein neuer

Lenker von Neken mit 28,6 mm Durchmesser

ohne zentrale Spannstange für verbesserte

Haptik sorgt für mehr Steifigkeit

und mehr Kontrolle über das Vorderrad




Telegabel von Kayaba


TECHNISCHE DETAILS

Motor

2-Takt-Einzylinder,

flüssigkeitsgekühlt

Hubraum

299,3 ccm

Bohrung x Hub 72 x 72 mm

Starter

E- und Kickstarter

Zündung digitale CDI - Euro 4

Getriebe

6-Gang

Kupplung

Multidisk im Ölbad,

Magura-Kupplungspumpe

Vergaser Keihin PWK 38

Einlasssystem Flatterventil V-Force 4

Schalldämpfer FMF Powercore 2.1 –

GasGas powered by

FMF

Lenker

Rahmen

Heckrahmen

Schwinge

und Umlenkung

Neken

zentraler Chrommolybdän-Stahlrahmen

Aluminium

Schwinge

aus Aluminium

mit Umlenksystem

Vorderradgabel KYB Ø 48

closed Cartridge

Federweg Gabel 300 mm

Stoßdämpfer

KYB

Federweg Stoßdämpfer 131 mm

Reifen u. Felge vorne Excel 1,6 x

21-90/90-21 M/C

Michelin Enduro

medium FTT

Reifen u. Felge hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

Kraftstofftank

Trockengewicht

Abmessung L x B x H

Radstand

Sitzhöhe

Excel 2,15 x

18-140/80-18 70R

Michelin Enduro

medium RTT

Vorderradbremssattel

und Pumpe Nissin;

NG Bremsscheibe

260 mm

Hinterradbremssattel

und Pumpe Nissin;

NG Bremsscheibe

220 mm

9,8 l

105 kg

2145 x 810 x 1235 mm

1480 mm

960 mm

Preis

8499 Euro

* UVP inklusive 19 % MwSt., zzgl. Nebenkosten

MOTOCROSS ENDURO 25


TEST: TEST: GASGAS EC EC 300 300

• Im Einsatz

Die 2019er GasGas EC 300 ist eine drehmomentstarke

und stabil zu fahrende Zweitakter

• Startverhalten

Egal, ob mit Kick- oder E-Starter,

die GasGas ist einfach und

schnell zum Leben zu erwecken

Egal, ob im kalten ober warmen

Zustand, jetzt ist der E-Starter wie

er sein soll. GasGas hat nach wie vor zwei Möglichkeiten,

das Motorrad zum Leben zu erwecken. Einerseits

über den herkömmlichen Kickstarter und zum

anderen über den heißbegehrten E-Starter. Mit dem

neuen Modell kommt eine stärkere Batterie sowie ein

optimiertes elektrisches Startsystem zum Einsatz. Der

neue E-Starter ist deutlich besser als im Vorjahr und

lässt das Motorrad stets zuverlässig starten.

• Und wie ist die Handlichkeit?

Wie schon beim Vorgänger ist die EC 300 das stabilere

Motorrad gegenüber der kleinen Schwester EC 250.

Die 300er bietet mehr Spurtreue, vor allem bei schneller

Fahrweise über Geröll à la Steinfeld z. B. Dennoch

ist die Handlichkeit für eine große Endurozweitakter

ausreichend gut. Auch der neue Neken-Lenker ohne

Mittelstrebe vermittelt ein gutes Gefühl und bietet eine

angenehme Biegung, die nicht zu hoch ist.

26 MOTOCROSS ENDURO


Nicht ganz so handlich wie die EC 250,

aber immer noch genug, um über

das grobe Geröll zu fahren

MOTOCROSS ENDURO 27


TEST: TEST: GASGAS EC EC 300 300

• Der Motor

Beim Motor wurde der Zylinderkopf neu gestaltet und

eine verbesserte Thermodynamik sorgt für gleichbleibende

Performance in allen Bereichen. Dadurch wurde

die Leistungsabgabe noch gleichmäßiger, was sich

beim Fahren in einem besseren Traktionsaufbau widerspiegelt“,

sagt GasGas. Ganz neu ist auch der Mappingschalter

mit zwei verschiedenen Leistungscharakteristiken.

Trotz Optimierung der Leistungsabgabe

finde ich die Motorcharakteristik in der „Sun“-Mappingstufe

zu stark. Wenn überhaupt, dann wäre diese

Stufe für schweren Sandboden geeignet. Auf unserer

Teststrecke war die Leistung einfach zu viel und nur eine

kontrollierte Fahrweise mit der Kupplung und mit

behutsamem Gasgeben ließ eine schnelle Rundenzeit

zu. Die „Rain“-Stufe ist deutlich besser zu fahren. Der

Motor dreht dennoch ausreichend weit nach oben, um

schnell zu fahren, aber der wichtige Punkt ist der gute

Traktionsaufbau.

Das Fahrwerk bleibt selbst in anspruchsvollen Passagen

stets spurtreu

• Das Fahrwerk

Identisch zum Fahrwerk der EC 250 spricht dieses gut

an, bügelt jedes kleine Hindernis problemlos weg und

beim schnellen Fahren bietet es ausreichend Reserven.

Auch die Sprünge auf der Crosspiste sind problemlos

zu meistern, ohne dass wir Angst vor Durchschlägen

haben müssen. Kayaba-Kit, Stoßdämpfer

und Telegabel arbeiten für ein Serienfahrwerk überragend

gut. Klasse!

28 MOTOCROSS ENDURO


In der „Sun“-Mappingstufe ist die EC 300 sehr

kräftig, dagegen lässt sich die „Rain“-Stufe

leichter und angenehmer fahren


TEST: GASGAS EC 300

Marko mit beiden Modellen – GasGas EC 250

(Test in Ausgabe 12/18) und GasGas EC 300

• Marko: mein Fazit

Die EC 300 ist ein kräftiger Zweitakter mit einem sehr

guten Fahrwerk. Die sanftere Mappingstufe macht

dieses Modell äußerst fahrbar und bei schneller Fahrweise

auch sehr spurtreu. In Sachen Handlichkeit

muss sie leider ein paar Abstriche machen, besonders

wenn man im direkten Vergleich mit beiden Modellen

unterwegs ist. Ansonsten sind die Updates gegenüber

dem Vorjahr gelungen.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Preis

30 MOTOCROSS ENDURO


C

X

1

Die EC 300, eines der leichten Endurobikes mit einem

kräftigen Zweitakter und einem sehr guten Fahrwerk

www.careflon.de

Tel.: 08196-99 88 994

Händleranfragen

erwünscht!


TIPPS & TRICKS

EnduroJacken

Was ist beim Kauf

zu beachten?

Jeder Endurofahrer bzw. auch Tourenfahrer

hat sich schon einmal dem Kauf einer

Jacke beschäftigt. Was ist aber zu beachten

bei so einer speziellen Jacke? Es gibt

sehr viele nützliche Eigenschaften wie

große Taschen zum Verstauen von diversen

Utensilien, Lüftungsöffnungen, die

auch während der Fahrt gut zu bedienen

sind, Staufach im Rücken für einen Trinkbeutel

mit separater Öffnung für den

Trinkschlauch und noch vieles mehr, was

man braucht oder auch nicht. Wir haben

uns einige Jacken näher angeschaut und

wollen euch die wichtigen Features einmal

näher erläutern.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

32 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 33


TIPPS & TRICKS

Preiswert oder teuer?

Auch am Markt für Offroadjacken

gibt es enorme Preisunterschiede,

da kann man für eine Jacke 100 Euro,

aber auch bis 1000 Euro ausgeben.

Auf jeden Fall ist das Einsatzgebiet

entscheidend für den Kauf

der Jacke. Ein Endurofahrer, der

durch Wald und Wiesen pflügt, benötigt

eine leichte Jacke mit guter

Belüftung und gegebenenfalls herausnehmbaren

Ärmeln. So eine

Jacke kostet knapp über 100 Euro.

Alle, die längere Touren bewältigen

und nur gelegentlich mal eine

Schotterpiste befahren, benötigen

eine hochwertige Jacke, gegebenenfalls

mit Core-Tex-Material,

das atmungsaktiv und wasserabweisend

oder sogar wasserdicht

ist. Damit ist man für jedes Wetter

gerüstet, hat aber auch eine ziemlich

schwere und auch teure Jacke.


Hier ein Beispiel einer funktionellen

Endurojacke - das Jopa-Modell

Enduro Jacket Iron

• Verschließbare Belüftungsöffnungen

vorn und

hinten an der Jacke


Große Taschen vorn und hinten

34 MOTOCROSS ENDURO


Was ist wichtig?

Eine Offroadjacke sollte nicht zu

klein sein und nicht zu kurz. Wer

ein Panzerhemd oder andere Protektoren

wie z.B. Ellenbogenschutz

trägt, der sollte auf jeden

Fall beim Jackenkauf darauf achten,

die Jacke nicht zu klein bzw. zu

eng zu wählen. Des Weiteren sollten

sämtliche Taschen auch mit einem

getragenen Handschuh problemlos

zu öffnen und zu schließen

sein. Die Lüftungsöffnungen

an der Vorderseite bzw. seitliche

Öffnungen sollten ebenfalls während

der Fahrt zu öffnen/schließen

sein. Wer im anspruchsvollen

Gelände unterwegs ist und eine Jacke

trägt, dem empfehlen wir auf

jeden Fall eine Version mit abnehmbaren

Ärmeln und großem

Staufach im Rückenbereich für einen

Trinkbeutel. Ebenso sind große

Taschen an der Vorderseite und

zusätzlich an der Rückenseite

empfehlenswert, um diverse Sachen

wie kleines Werkzeugset,

Erste-Hilfe-Kit und gegebenenfalls

separatem Regenponcho zu verstauen.

Ein separates, wenn möglich wasserdichtes

Fach für die Brieftasche/Portemonnaie/Smartphone

ist nützlich und schützt den Inhalt

vor Nässe.

Herausnehmbare Ärmel sind sehr hilfreich für anstrengende Geländetouren. Somit kann der

Körper besser temperieren und die Ärmel können einfach in den großen Taschen verstaut werden

Viele Lüftungsöffnungen sind nützlich und können je nach Bedarf während der Fahrt

geöffnet/geschlossen werden

Große Taschen sind nötig, um diverse Utensilien zu verstauen

MOTOCROSS ENDURO 35


TIPPS & TRICKS

Nackenschutz/Neckbrace

Viele Jackenhersteller bieten die

Möglichkeit, einen Nackenschutz

parallel zur Jacke zu tragen. Dazu

wird der Jackenkragen mit einem

Klett- oder Reißverschluss entfernt

und der Nackenschutz kann

problemlos genutzt werden. Es

gibt aber auch Jacken, bei denen

das Neckbrace über den Kragen

getragen und zusätzlich mit Klettverschluss

oder Riemchen fixiert

werden kann. Auf jeden Fall sollte

beim Kauf der Jacke auf Kompatibilität

geachtet werden, denn

nicht jedes Neckbrace passt zu einer

Jacke mit Nackenschutz-

Option.

Hier kann der Kragen mit Hilfe eines Reißverschlusses entfernt

und ein Nackenschutz verwendet werden

Trinksystem

Bei längeren Ausfahrten oder anspruchsvollen

Geländepassagen

ist die Aufnahme von Flüssigkeit

sehr wichtig. Die meisten Jackenhersteller

bieten die Möglichkeit,

im Rückenbereich einen Trinkbeutel

in einer separaten, innenliegenden

Tasche zu verstauen. Der

Trinkschlauch wird über die Schulter

nach vorn über einen separaten

Ausgang verlegt und somit

kann problemlos während der

Fahrt getrunken werden. Das Mitführen

separater Rucksäcke oder

Trinkflaschen ist somit nicht nötig.

Selbst leichte Jacken bieten die Möglichkeit, einen Trinkbeutel zu verstauen

Der Trinkschlauch ist mit dem Flüssigkeitsbeutel verbunden und wird nach vorn durch eine separate Öffnung geführt

36 MOTOCROSS ENDURO


Reinigung

Die meisten Jacken sind im neuen Zustand imprägniert

und können auch ein wenig Regen abhalten. Sobald die Jacke

aber zum ersten Mal in der Waschmaschine (Pflegehinweise

beachten) gewaschen wurde, ist die Imprägnierung

nicht mehr vorhanden. Es empfiehlt sich, nach der

Reinigung und anschließender Trocknung die Jacke mit einem

Imprägnierspray zu behandeln.

MOTOCROSS ENDURO 37


orange

MX-WM: NEUQUEN/ARG

Jorge Prado (61) führt das MX2-Feld an, u.a. vor Mitchell Evans (43), Ben Watson (919), Tom Vialle (28),

Alvin Östlund (161), Jago Geerts (193), Maxime Renaux (959) und Brent van Doninck (32) • Foto: Ray Archer

38 MOTOCROSS ENDURO


affair

Das erste Kapitel der diesjährigen Motocross-WM

ist geschrieben. Antonio Cairoli (MXGP) und Jorge

Prado (MX2) setzten sich beim WM-Auftakt in Neuquen/Argentinien

durch. Der amtierende MXGP-

Weltmeister Jeffrey Herlings konnte aufgrund seiner

bei einem Trainingsunfall in Spanien zugezogenen

komplizierten Fußfraktur nicht antreten.

MOTOCROSS ENDURO 39


MX-WM: NEUQUEN/ARG

40 MOTOCROSS ENDURO


Antonio Cairoli sicherte sich beim WM-Auftakt

in Neuquen den Gesamtsieg in der MXGP-Klasse

• Foto: Ray Archer

MXGP

Somit war Multichampion Antonio Cairoli (Foto)

der Favorit auf den obersten Treppchenplatz in

Neuquen. Aber es sollte kein leichter Sieg für

den Italiener werden. Im Qualifikationsrennen

hatte ihn seine KTM im Stich gelassen und er

musste am Sonntag von Platz 28 starten. Doch

Cairoli wäre nicht Cairoli, wenn er diese Hürde

nicht gemeistert hätte.

Den Holeshot im ersten Lauf sicherte sich Julien

Lieber, wurde aber noch in der ersten Runde

von Cairoli überholt. Der Sieger der Qualifikation

Romain Febvre zog ebenfalls noch in Runde

1 an Lieber vorbei und übernahm dessen 2. Position.

Im Anschluss musste sich Lieber der Angriffe

seines Teamkollegen Clément Desalle

und Tim Gajser erwehren und zog den Kürzeren.

Innerhalb der nächsten drei Runden verlor

Lieber zwei weitere Plätze an Gautier Paulin

und Jeremy van Horebeek. Gajser drehte zwischenzeitlich

ordentlich auf und übernahm zuerst

Desalles 3. und sodann Febvres 2. Platz.

Cairoli aber war bereits außer Reichweite. Der

Laufsieg ging somit an Cairoli vor Gajser,

Febvre, Desalle und Paulin.

Auch den Holeshot zu Lauf 2 gewann Lieber.

Cairoli lag nach der ersten Kurve auf Rang 5. Er

musste den gecrashten Paulin, Desalle und Jeremy

Seewer ausweichen. Seewer nahm das

Rennen an 15. Stelle, Desalle an 16. und Paulin

an 19. wieder auf. Lieber war zwischenzeitlich

auf Rang 18 zurückgefallen. Febvre lag an der

Spitze, gefolgt von Gajser und Cairoli. Tommy

Searle folgte auf Platz 4 vor van Horebeek, Ivo

Monticelli und Shaun Simpson. Max Anstie

übernahm in der fünften Runde den 6. Platz seines

Teamkollegen Monticelli und verwies im

Anschluss Searle auf den 5. Rang. Währenddessen

erkämpfte sich Cairoli die Führung, indem

er zuerst Gajser und dann auch Febvre überholte.

In Runde 14 ging Febvre zu Boden und konnte

nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Der

Laufsieg ging letztlich an Cairoli vor Gajser und

van Horebeek, der Febvres 3. Platz geerbt hatte.

Auf Rang 4 folgte Anstie vor Paulin. Mit zwei

Laufsiegen sicherte sich Cairoli somit den Auftakt-GP

vor Gajser und van Horebeek.

MX2

Tom Vialle holte sich bei seinem ersten MX2-

WM-Lauf gleich den Holeshot. Der amtierende

Weltmeister Jorge Prado verwies Vialle aber

bald auf den 2. Rang. Auch gegen Henry Jacobi

hatte Vialle das Nachsehen. Jacobi heftete sich

im Anschluss an Prados Fersen. Samstags-Qualisieger

Thomas Kjer Olsen lag nach dem Start

außerhalb der Top-Fünf, arbeitete sich aber

schnell vor und lag nach fünf Runden auf Position

3 hinter Jacobi. Jorge Prado führte mit großem

Abstand. Nach drei Runden überholte Olsen

Jacobi, der sich ordentlich zur Wehr setzte,

Prados Sieg war aber nie gefährdet. Vierter

wurde Calvin Vlaanderen vor Rookie Mitch

Evans.

Holeshot an Prado in Lauf 2. Auf den Plätzen

folgten Evans, Olsen und Ben Watson. Watson

unterliefen einige Fehler, sodass er bald außerhalb

der Top Ten fuhr. Vlaanderen übernahm

Platz 4 vor Vialle, während Prado dem Feld davoneilte.

Olsen verwies Evans auf den 3. Platz,

kam aber nicht an Prado heran. Adam Sterry

überholte Vialle und war Fünfter vor Jacobi.

Fünf Runden lang hielt Sterry den 5. Rang, bis

er stürzte und Jacobi seinen Platz erbte. Sterry

nahm das Rennen auf dem 9. Rang wieder auf

und hielt diesen bis zum Schluss. Prado holte

sich sowohl den Lauf- als auch den Gesamtsieg

vor Olsen und Evans, der bei seinem ersten GP

gleich auf dem Treppchen landete.

MOTOCROSS ENDURO 41


Jorge Prado holte sich

sowohl den Lauf- als

auch den Gesamtsieg

beim WM-Auftakt in

Neuquen/Argentinien

• Foto: Ray Archer


MX-WM: NEUQUEN/ARG

STIMMEN NACH DEM RENNEN

Die siegreichen KTMler Antonio Cairoli und Jorge Prado mit Team • Foto: Ray Archer

Tony Cairoli mit Ehefrau Jill • Foto: Ray Archer

Antonio Cairoli: Ich bin sehr zufrieden. Nach

gestern war ich mir nicht sicher, ob mir die

Starts gelingen würden. Das Renntempo war zu

Beginn sehr hoch, aber mein Plan, Zeit gutzumachen,

ging auf. Ich hatte zwei gute Starts,

beide in den Top Ten. Ich fand gute Fahrlinien

und fuhr ein gutes Rennen. Ich habe viele argentinische

Fans, die mich das Jahr über über Social-Media-Kanäle

unterstützen. Deshalb freut

es mich besonders, hier gewonnen zu haben.

Tim Gajser: Ein gutes

Rennen. Gestern bin

ich gecrasht und hatte

heute Schmerzen.

Im ersten Rennen

startete ich solide innerhalb

der Top Ten.

Es war harte Arbeit,

Foto: Honda Pro Racing/Bavo

schließlich auf Rang

2 zu landen. Im zweiten

Rennen war ich ein wenig erschöpft, nicht

entspannt, und Romain (Febvre) und Tony (Cairoli)

überholten mich. Ich versuchte dranzubleiben

und konnte mir Platz 2 sichern.

Jeremy van Horebeek: Es ist unglaublich. Vor

zwei Wochen wusste ich noch nicht, ob mein

Saisonauftakt erfolgreich verlaufen würde. Ich

bin meinem Team so dankbar und werde alles

dafür tun, dass diese Saison großartig verläuft.

Foto: Ray Archer


Prados Box • Foto: Ray Archer

Jorge Prado: Großartig, dass die Saison wieder

losgeht. Eine lange Saison, aber auch viel

Spaß steht uns bevor. Ich hatte zwei gute

Starts. Das ist sehr wichtig, denn auch die Konkurrenz

ist schnell. Ich bin sehr glücklich über

meinen Sieg und diesen tollen Saisonstart.

44 MOTOCROSS ENDURO


Thomas Kjer Olsen: Beim Start zum ersten Lauf

rutschte ich aus. Ich kam gut durch die Meute,

Prado hatte aber 12 Sekunden Vorsprung. Ich

versuchte, so viel Kraft wie möglich für das

zweite Rennen zu sammeln. Erneut verlief mein

Start nicht optimal, aber ich konnte erneut

Zweiter werden. Insgesamt gesehen, war es ein

gelungener Saisonauftakt.

Foto: Honda Pro Racing/Bavo

Mitch Evans: Noch

glücklicher als ich

kann man nicht sein.

Mein erster Grand

Prix und dann gleich

auf dem Treppchen,

unglaublich, auch

die Fans waren unglaublich.

Ich habe

jeden Moment genossen.

Die harte

Arbeit hat sich gelohnt.

Romain Febvre belegte im ersten Lauf den starken

3. Platz. Im zweiten Rennen stürzte er schwer und

brach sich den Fuß. Zwischenzeitlich wurde er operiert

und wird wohl bei den nächsten drei GP nicht

am Start sein • Foto: yamaha-racing.com

im Medical Center stand Nagl im zweiten Rennen

wieder am Startgatter. Nach drei gefahrenen

Runden waren die Schmerzen zu groß und

er musste das Rennen vorzeitig beenden.

„Mir ist das linke Knie weggeklappt und ich

musste mit großen Schmerzen rausfahren.

Beim Medical Check wurde ich dann getapt,

aufzugeben war keine Option für mich. Der

Start in Lauf 2 verlief dann richtig gut, doch

nach sechs Runden hatte ich wieder das gleiche

Problem am Knie. Wieder in Deutschland,

folgten direkt weitere Untersuchungen gemeinsam

mit meinem Partner Ortema. Ich kann

mir aktuell nicht erklären, wie es dazu kommt,

dieses Phänomen hatte ich in meiner Karriere

bisher noch nicht. Das ist natürlich nicht das

erhoffte Ende des Rennens hier. Vor allem für

meine Fans wollte ich eine tolle Show liefern“,

so ein enttäuschter Max Nagl.

Ein großes Dankeschön dennoch an alle Sponsoren,

Partner und vor allem Fans, die diesen

Trip ermöglicht haben.

Foto: KTM Sarholz

Knieverletzung stoppt Max Nagl

Hochmotiviert ging es für Max Nagl und seinen

Mechaniker zum ersten Rennen der Saison

nach Argentinien. Der Samstag begann vielversprechend

für den in Lommel lebenden Deutschen.

Im Qualirennen erwischte Nagl einen

guten Start und fand sich nach Ablauf der ersten

Runde in den Top Ten wieder. Der 31-Jährige

finishte am Ende auf einem starken 6. Rang.

Der Rennsonntag verlief dann nicht nach Plan.

Nach gutem Start im ersten Wertungslauf der

Saison verletzte sich Nagl nach einem Sprung

am Knie und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Nach Behandlung und Tapen des Knies

Motocross-WM - 1. Lauf - Neuquen/ARG - 2./3.3.2019

Ergebnisse:

MXGP - gesamt u. Stand (nach 1 von 19 Veranstaltungen):

1. Antonio Cairoli, I, KTM, 50 Punkte; 2. Tim Gajser, SLO, Honda,

44; 3. Jeremy van Horebeek, B, Honda, 35; 4. Clément Desalle,

B, Kawasaki, 33; 5. Gautier Paulin, F, Yamaha, 32; 6. Arminas

Jasikonis, LT, Husqvarna, 26; 7. Tommy Searle, GB, Kawasaki,

22; 8. Shaun Simpson, GB, KTM, 22; 9. Jeremy Seewer,

CH, Yamaha, 21; 10. Pauls Jonass, LV, Husqvarna, 21.

Ferner: 16. Arnaud Tonus, CH, Yamaha, 11; 26. Max Nagl, D,

KTM, 0.

MX2 - gesamt u. Stand (nach 1 von 19 Veranstaltungen): 1. Jorge

Prado, E, KTM, 50 Punkte; 2. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna, 44; 3. Mitchell Evans, AUS, Honda, 36; 4. Calvin

Vlaanderen, NL, Honda, 36; 5. Henry Jacobi, D, Kawasaki, 36;

6. Ben Watson, GB, Yamaha, 29; 7. Tom Vialle, F, KTM, 27; 8. Jago

Geerts, B, Yamaha, 25; 9. Adam Sterry, GB, Kawasaki, 25;

10. Davy Pootjes, NL, Husqvarna, 22.


aison

ADAC MX-MASTERS

46 MOTOCROSS ENDURO


start

Gestartet wird schon traditionell in Fürstlich Drehna

ADAC MX Masters 2019 mit vielen

Stars und vollen Starterfeldern

• Text: ADAC; Fotos: ADAC/Steve Bauerschmidt

MOTOCROSS ENDURO 47


ADAC MX-MASTERS

Fürstlich Drehna kann jedes Jahr auf sehr viele Zuschauer

bauen, die eine Top-Kulisse geboten bekommen

48 MOTOCROSS ENDURO


Der Este Tanel Leok möchte dieses Jahr den Titel

in der ADAC-MX Masters-Klasse holen

Am 13. und 14. April startet die 15. Saison des ADAC MX

Masters mit dem ersten Rennen des Jahres in Fürstlich

Drehna. Erneut haben über 350 Fahrer aus der ganzen

Welt ihre Nennung für die vier Klassen abgegeben. Neben

der Top-Klasse ADAC MX Masters ist auch die

Nachfrage nach den Nachwuchsklassen ADAC MX

Youngster Cup, ADAC MX Junior Cup 125 sowie ADAC

MX Junior Cup 85 ungebrochen hoch.

Mehr als 350 Nennungen für die vier Klassen

des ADAC MX Masters

In der Klasse ADAC MX Masters sind mit Max Nagl (KTM Sarholz

Racing Team), Dennis Ullrich (Husqvarna), Stefan Ekerold

(Castrol Power 1 Suzuki Motobase), Tom Koch (KTM Sarholz

Racing Team) und Mike Stender (Kosak Racing Team) gleich

fünf deutsche Piloten mit Chancen auf den Titel vertreten. Dazu

gesellen sich unter anderem die internationalen WM-Piloten

Tanel Leok (A1M Husqvarna Racing), Matiss Karro (Husqvarna)

und Jose Butron (JD Gunnex KTM Racing Team). Ganz

vorne möchten auch die Aufsteiger aus dem ADAC MX Youngster

Cup mitmischen: Roland Edelbacher (A1M Husqvarna Racing)

und Richard Sykina (JD Gunnex KTM Racing Team) standen

2018 gleich mehrmals auf dem Podium und haben bei

internationalen Rennen bereits bewiesen, dass sie auch auf

der 450er-Maschine schnell unterwegs sind.

Sichtungslehrgang für die Klassen

ADAC MX Junior Cup 125 und

ADAC MX Junior Cup 85 in Teutschenthal

Die Teilnehmerlisten für alle vier Klassen stehen ab sofort unter

adac.de/mx-masters zur Verfügung. In den Klassen ADAC

MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior Cup 85 werden die restlichen

permanenten Startplätze bei einem Sichtungslehrgang

am 15./16. März in Teutschenthal vergeben. An diesem Wochenende

werden mehr als 70 eingeladene Nachwuchsfahrer

von den Top-Trainern und ehemaligen Spitzenpiloten Bernd

Eckenbach und Marcus Schiffer beobachtet und schließlich

die vielversprechendsten Talente für die beiden Nachwuchsserien

ausgewählt.

Viel los rund um die Auftaktrennstrecke


ADAC MX-MASTERS

Die Nachwuchsklassen des ADAC sind auch 2019

wieder sehr stark besetzt

Internationale Top-Fahrerfelder

Die drei Offroad-Nachwuchsklassen des ADAC sind international

sehr hoch angesehen. Auch 2019 tummeln sich dort wieder

zahlreiche der weltweit vielversprechendsten Motocross-Talente.

Im ADAC MX Youngster Cup haben 96 Fahrer einen Startplatz

erhalten, im ADAC MX Junior Cup 125 und ADAC MX Junior

Cup 85 werden jeweils 48 Piloten eine permanente Startberechtigung

bekommen.

Wie im letzten Jahr müssen sich die Piloten über ein Zeittraining

für die Startplätze zu den beiden Wertungsläufen an jedem

Rennwochenende qualifizieren. In den Klassen ADAC MX

Masters und ADAC MX Youngster Cup ist die Qualifikation auch

über ein Last Chance Race möglich.

Gaststarter haben ab sofort die Möglichkeit, online unter adacmx-masters.de/online-nennung

ihre Anmeldung für einzelne

Rennen abzugeben.

Die Nachwuchstalente gehen in vier Klassen an den Start:

50 ccm, 65 ccm, 85 ccm und 125 ccm

Termine der ADAC MX Masters 2019

Tom Koch vom KTM Sarholz Racing Team gehört zu

den fünf deutschen Piloten mit Chancen auf den Titel

13.04./14.04. Fürstlich Drehna

01.06./02.06. Möggers

29.06./30.06. Mölln

20.07./21.07. Tensfeld (ohne MX Junior Cup 85)

10.08./11.08. Gaildorf

31.08./01.09. Bielstein (ohne MX Junior Cup 125)

14.09./15.09. Holzgerlingen

50 MOTOCROSS ENDURO


ADAC MX

MASTERS

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

13. - 14.4. Fürstlich Drehna

1. - 2.6. Möggers

29. - 30.6. Mölln

20. - 21.7. Tensfeld*

10. - 11.8. Gaildorf

31.8. - 1.9. Bielstein**

14. - 15.9. Holzgerlingen FINALE

Infos unter: adac-mx-masters.de

*ohne ADAC MX Junior Cup 85 | **ohne ADAC MX Junior Cup 125


ADAC NORDBAYERN MX CUP

• Foto: ADAC/Steve Bauerschmidt

52 MOTOCROSS ENDURO


Auf der Jagd nach der

schnellsten Zeit!

Hobbyfahrer und ambitionierte Motorradsportler aufgepasst! Mit dem

ADAC Nordbayern MX Cup bietet der ADAC Regionalclub allen Motorsportbegeisterten

eine aufstrebende nordbayerische Motocrossserie.

Das Teilnehmerfeld erstreckt sich hierbei über sämtliche Altersstrukturen.

Angefangen mit den Schülerklassen, bei denen bereits Sechsjährige

um die Führung kämpfen, bis hin zu den erfahrenen Hasen weit über

45 Jahren. Für Frauen ab 16 Jahren bietet sich dieses Jahr eine ganz besondere

Gelegenheit. Diese können sich erstmals in einer extra Ladies-

Klasse untereinander messen und in einer extra Wertung die beste Fahrerin

ermitteln.

Werde ein Teil des ADAC Nordbayern MX Cup –

Einschreibung noch möglich

Die Einschreibung und Nennung zur Serie erfolgt online unter www.

vorstart.de. Zusätzlich besteht die Möglichkeit für Kurzentschlossene, als

Gaststarter bei den jeweiligen Veranstaltungen an den Start zu gehen. Die

Nennung hierfür ist bis zum jeweils ersten Veranstaltungstag möglich.

Neue Veranstaltungen

Zur neuen Saison startet die Motocross-Clubsport-Serie mit sechs nordbayerischen

Veranstaltungen sowie zwei Kooperations-Veranstaltungen

mit dem Motocross Cup des ADAC Hessen-Thüringen. Insgesamt können

sich die Fahrer 2019 auf acht Veranstaltungen freuen. Im Rahmen der Kooperation

wurden die Klassen an andere regionale Serien angeglichen.

Live-Timing

Mit der Saison 2019 ist die Serie komplett im digitalen Zeitalter angekommen.

Neben der Online-Einschreibung, Nennung und Zahlung können

die Fahrer und Zuschauer in Zukunft überall und zu jeder Zeit auf die

Rundenzeiten der Teilnehmer zugreifen. Dies ermöglicht das Live Timing,

welches über unterschiedliche Kanäle bedient werden kann.

Serienkoordinator

Um eine optimale Kommunikation zwischen Serienausschreiber, Veranstaltern

und Fahrern gewährleisten zu können, wurde für die Saison

2019 ein Serienkoordinator installiert.

Fahrersprecher

Damit sich die Serie stetig weiterentwickeln und verbessern kann, muss

die Meinung ihrer Fahrer eine Stimme bekommen. Dahingehend wird zur

neuen Saison das Amt des Fahrersprechers ausgerufen.

Neue Serienpartner

Der ADAC Nordbayern MX Cup konnte für die neue Saison mehrere Serienpartner

gewinnen. Diese Partnerschaften dienen zur Förderung des

Motorsports und ermöglichen erfolgreichen Teilnehmern die Chancen

auf attraktive Siegerpreise.

Wer sich von der Faszination Motorsport gerne selbst einmal überzeugen

möchte, ist gerne dazu eingeladen, am Streckenrand das Adrenalin und

die Geschwindigkeit hautnah mitzuerleben. Tragen Sie dazu bei, die Motorsportler

über ihre persönlichen Grenzen zu pushen und genießen Sie

einen unvergesslichen Tag im Rahmen des ADAC Nordbayern MX Cup

2019.

Der Grundstein für eine erfolgreiche Motorsport-Saison 2019 ist gelegt,

somit können Sie sich auf spannende und sportliche, faire Rennen beim

ADAC Nordbayern MX Cup 2019 freuen.

Weitere Informationen gibt es unter adacnby-mxcup.de

MOTOCROSS ENDURO 53


NIGHT OF THE JUMPS

Libor Podmol

Luc Ackermann: Double Backflip

54 MOTOCROSS ENDURO


- Double Victory

Am

Luc Ackermann

22. Februar startete die NIGHT of the JUMPs in ihre neue

Saison. Elf Freestyle-Motocross-Sportler aus drei Kontinenten

gingen in der Mercedes-Benz-Arena zum Auftakt der FIM

Freestyle MX World Championship ins Rennen.

MOTOCROSS ENDURO 55


NIGHT OF THE JUMPS

Brice Izzo

56 MOTOCROSS ENDURO

Libor Podmol, Luc Ackermann und Maikel Melero


Mit Maikel Melero (Spanien, 2014

bis 2018), Libor Podmol (Tschechien,

2010) und Javier Villegas

(Chile, 2011) befanden sich drei

Weltmeister im Fahrerfeld. Auch

der Vizewelt- und Europameister

Luc Ackermann war mit von der

Partie. Mit den beiden Australiern

Pat Bowden und Rob Adelberg kamen

zusätzlich die aktuellen Gewinner

der Nitro World Games

bzw. der X-Games in die deutsche

Hauptstadt. Das versprach ein

wahres Feuerwerk an Tricks.

Freitag: Während es der chilenische

Weltmeister von 2011 nicht

ins Finale schaffte, zogen die beiden

anderen FIM World Champions

Libor Podmol und Maikel Melero

souverän in die Endrunde ein.

Das sicherte sich auch Leonardo

Fini aus Italien, der dank einer

Egg Roll Nac Nac und der California

Roll viele Punkte sammelte.

Während X-Games-Sieger Rob

Adelberg in der Qualifikation

noch mit angezogener Handbremse

fuhr und als Sechster so gerade

noch eine Runde weiterkam,

gab sein Landsmann Pat Bowden

schon in der Vorrunde Vollgas mit

dem Doublegrab Lockback Flip

oder dem Ocecutioner to

Doublegrab Flip.

Doch das sollte alles

Makulatur sein, als

der junge Deutsche

Luc Ackermann in die

Mercedes-Benz-Arena

fuhr und einen Qualifikationsrun

zeigte,

den es in der 19-jährigen

Geschichte der

NIGHT of the JUMPs

noch nicht zu sehen

gab. Holygrab, Egg

Roll, Flair, Seatgrab

Flip, Frontflip, 360,

Surfer Tsunami Flip

und der Double Flip

im Double up. Das honorierten

die Judges mit 351 Punkten

und Platz 1 der Vorrunde. Die

Halle glich schon zur Halbzeit einem

Hexenkessel.

Nachdem Pat Bowden einen epischen

Whip Contest gegen Lokalmatador

Kai Haase gewann, triumphierte

der Berliner an der Seite

von Leonardo Fini im Synchro

Contest.

Jetzt war die Crowd für das Finale

der besten sechs bestens aufgeputscht.

Und die Fahrer sollten

Nerven beim WM-Auftakt zeigen.

Erst konnte Rob Adelberg die California

Roll im Double Up nicht

durchziehen, dann crashte Leonardo

Fini bei seiner Egg Roll

Combo. Schließlich hatte auch Pat

Bowden einen Fehler im Run, der

den Cliffhanger Flip nicht durchziehen

konnte. Damit verpasste er

das Podium, denn im Anschluss

fuhr Libor Podmol einen sicheren

Run inklusive seiner TP Roll, dem

Surfer Tsunami Flip und der California

Roll. Das bugsierte ihn zwischenzeitlich

auf den Hot Seat.

Dann kam es zum Showdown zwischen

den beiden Kontrahenten

der letztjährigen WM. Maikel Melero

musste vorlegen und konnte

mit dem Nac Flair, dem No Hand

Frontflip, der California Roll, dem

Ruler Backflip, Seatgrab Indy Flip,

Lazyflip, Shaolin Flip sowie dem

Super Flair ordentlich Druck auf

Luc Ackermann ausüben.

Doch was der junge Deutsche

dann folgen ließ, war eine

„Machtdemonstration“. Nicht nur,

dass er den Frontflip als neuen

Trick präsentierte, mit seinem aggressiven

Style hämmerte er den

Holgygrab, 360, Surfer Ruler Flip,

die Egg Roll, den Seatgrab Indy

Flip, eine Clicker Superflip Combo

und den Flair in den Dirt. Und das

mit einer perfekten Extension in

nahezu allen Tricks. Als er seinen

Run mit dem Double Backflip und

dem Double Flip Nac Nac abschloss,

war kein Halten mehr.

Die Masse tobte, gab dem Thüringer

Standing Ovations und auch

die Judges waren sichtlich beeindruckt.

Unmittelbar nach der Siegerehrung

wurde auch das Datum

für die NIGHT of the JUMPs 2020

verkündet. Am 21./22.2.2020

kommen die Extremsportler wieder

nach Berlin.

Samstag: Über 10.000 Zuschauer

in der Mercedes-Benz-Arena hielt

es nicht mehr auf ihren Sitzen. Als

der 21-jähriger Deutsche Luc

Ackermann am Samstag um 22:15

Uhr seinen Finalrun mit dem Double

Backflip Nac Nac beendet hatte

und die Siegerleuchte auf ihn

zeigte, schrien die Zuschauer voller

Begeisterung seinen Namen.

Nach seinem unglaublichen Sieg

beim WM-Opening am Vortag

konnte der Deutsche Red-Bull-

Sportler den fünfmaligen Weltmeister

Maikel Melero auch am

zweiten Tag der NIGHT of the

JUMPs in Berlin besiegen. Damit

führt er die FIM Freestyle MX

World Championship mit 40 Punkten

nach den beiden ersten Wettbewerben

souverän an.

Neben den beiden Hauptakteuren

Melero und Ackermann konnten

sich auch Libor Podmol, Pat

Bowden, Rob Adelberg und Leonardo

Fini erneut für das Finale

qualifizieren. Für den Berliner Lokalmatadoren

Kai Haase war leider

nach der Vorrunde Schluss. Er

holte sich allerdings an der Seite

von Leonardo Fini den Sieg im

Synchro Contest.

Javier Villegas, FIM Weltmeister

von 2011, verpasste als Siebter

hauchdünn das Finale. Petr Pilat,

der tschechische Europameister

von 2017, verletzte sich am Vortag

an der Hand, fuhr aber trotzdem

und wurde achtbarer Neunter. Für

Filip Podmol blieb nach einem tollen

Lauf, der mit einem harten

Sturz endete, nur der 11. Platz.

Der X-Games-Gewinner Rob Adelberg

eröffnete das Finale und

packte im Double up seine neue

Body Varial aus, mit der er vor kurzem

die Winter X Games in Aspen

auf dem Snowbike gewann. Trotz

dieser unglaublichen Trickpremiere

sollte es für ihn aber nicht für

das Podest reichen. Er konnte

zwar Leonardo Fini noch abfangen,

der einen krassen Crash bei

seiner California Roll hinlegte,

mehr war aber dieses Mal nicht

drin.

Der zweite

Maikel Melero Australier,

Pat Bowden,

stellte seinen

Lauf

vom Vortag

etwas um

und erhielt

mit seinem

unglaublichen

Style

332 Punkte

von den Judges.

Da Libor

Podmol

aber die California

Roll im

Double up

sprang, luchste der

routinierte Tscheche dem Australier

noch den 3. Platz ab.

Nun lag es an Maikel Melero mit

seinem Finalrun, Luc Ackermann

unter Druck zu setzen. Der Spanier

ließ seinen besten NIGHT of

the JUMPs Run aller Zeiten folgen,

wie er selbst im Anschluss sagte.

Mit Wahnsinns-Tricks wie dem

Nac Flair, der California Roll, dem

No Hand Frontflip, dem Seatgrab

Flip und dem Superflair zeigte er

alles, was er aktuell in seiner

Trickkiste hat. Dafür gab es satte

385 Punkte von der Jury.

Dann kam der deutsche Freestyle-

Terminator und ließ einen Finalrun

folgen, der in die Geschichte

einzog: Holgygrab to Rock Solid,

Egg Roll, Flair, Seatgrab Indy Flip,

Front Flip, 360, Surfer Tsunami

Flip, Clicker Super Flip, Double

Backflip, 9-o’-Clock und der Double

Backflip Nac Nac. 399 Punkte

sackte der Thüringer Sportler dafür

ein und die Party in der ausverkauften

Mercedes-Benz Arena

kochte über. Was für ein unglaub-

licher Start in die neue FIM-WM-

Saison war das! Schon jetzt läuft

es wieder auf einen Zweikampf

zwischen dem jungen Deutschen

und dem erfahrenen Spanier hin,

die ein Tricklevel von einem anderen

Stern in den Dirt hämmern.

Die restlichen Sportler sind aktuell

nur Nebendarsteller im WM-

Zirkus.

Die NIGHT of the JUMPs World Tour

wird in diesem Jahr komplett live

auf www.nightofthejumps.tv

übertragen. Fans auf der ganzen

Welt können auf diese Weise auch

die Events in Brasilien und China

live miterleben und mitfiebern, ob

der Titel der FIM Freestyle MX

World Championship erstmalig

nach Deutschland geht.

Videolink Best Tricks NOTJ Berlin

Freitag:

Videolink Samstag:

NIGHT of the JUMPs/FIM Freestyle

MX World Championship

Runde 1 + 2 - Berlin/D - 22./23.2.2019

Ergebnisse:

FREITAG - NIGHT of the JUMPs - Finale: 1. Luc

Ackermann, D, Husqvarna, 398 Punkte;

2. Maikel Melero, E, KTM, 384; 3. Libor Podmol,

CZ, Husqvarna, 338; 4. Pat Bowden,

AUS, Yamaha, 317; 5. Rob Adelberg, AUS, Yamaha

, 231; 6. Leonardo Fini , I, KTM, 100.

Qualifikation: 1. Luc Ackermann , D, Husqvarna,

351 Punkte; 2. Maikel Melero, E, KTM,

337; 3. Libor Podmol, CZ, Husqvarna, 295;

4. Pat Bowden, AUS, Yamaha, 288; 5. Leonardo

Fini, I, KTM, 275; 6. Rob Adelberg, AUS, Yamaha,

271; 7. Kai Haase, D, Suzuki, 249; 8. Javier

Villegas, RCH, Suzuki , 225; 9. Filip Podmol

, CZ, Yamaha, 221; 10. Petr Pilat , CZ, KTM,

212; 11. Brice Izzo, F, Husqvarna, 207.

Synchro Contest: 1. Kai Haase, D/Leonardo

Fini, I; 2. Javier Villegas, RCH.

Best Whip Contest: 1. Pat Bowden , AUS, Yamaha

; 2. Kai Haase , D, Suzuki.

SAMSTAG - NIGHT of the JUMPs - Finale:

1. Ackermann, 399 Punkte; 2. Melero, 385;

3. L.Podmol, 339; 4. Bowden, 332; 5. Adelberg,

324; 6. Fini , 19.

Qualifikation: 1. Ackermann, 350 Punkte;

2. Melero, 337; 3. Bowden, 301; 4. L.Podmol,

300; 5. Fini, 287; 6. Adelberg, 287; 7. Villegas,

273; 8. Haase, 272; 9. Pilat, 270; 10. Izzo,

207; 11. F.Podmol, 221.

Synchro Contest: 1. Kai Haase, D/Leonardo

Fini, I; 2. Javier Villegas, RCH/Brice Izzo, F.

Best Whip Contest: 1. Marc Pinyol, E, Kawasaki;

2. Haase.

Stand (nach 2 von 8 Veranstaltungen):

1. Ackermann, 40 Punkte; 2. Melero, 36;

3. L.Podmol, 32; 4. Bowden, 28; 5. Adelberg,

24; 6. Fini, 20; 7. Haase, 17; 8. Villegas, 17;

9. Pilat, 13; 10. F.Podmol, 13; 11. Izzo, 11.

Mehr Infos, Bilder und Videos

unter

www.NIGHToftheJUMPs.com

MOTOCROSS ENDURO 57


MAXXIX CROSS COUNTRY MEISTERSCHAFT 2019

GCC – DIE NEUE SAISON KLOPFT AN

Bereits in wenigen Wochen, am Wochenende 13./14. April, startet die

neue Saison der Maxxis Cross Country Meisterschaft (GCC) im thüringischen

Triptis. Die meisten Klassen sind bereits gut gefüllt, die Klassen

XC Beginner und XC Super Senior sind bereits ausgebucht! In den anderen,

noch geöffneten Klassen kann man sich weiter einschreiben und sich

so alle Vorteile für Serienstarter sichern. Auch die Nennungen für die Einzelevents

laufen bereits auf vollen Touren.

• XC Beginner Light steht vor der Premierensaison

Die Klasse XC Beginner Light ist neu in der kommenden Saison. „Wir haben

seit vielen Jahren sehr großen Zuspruch in der Beginnerklasse der

GCC“, so Serienmanager Christian Hens. „Je nach Wetter und Streckenbedingungen

sind einige Fahrer bei der Fahrzeit von 120 Minuten an ihrem

Limit. Mit der neuen Klasse wollen wir wirklichen Einsteigern einen

optimalen Start ins Renngeschehen ermöglichen“, so Hens weiter. Die

Fahrzeit in der neuen Klasse beträgt lediglich 60 Minuten. Hier können

die Newcomer ab sofort erste Cross-Country-Rennluft schnuppern.

• Mühlhausen wieder zurück im Rennkalender

Nach einem Jahr geplanter Auszeit ist das Team des MC Mühlhausen wieder

zurück im Renngeschehen der Deutschen Cross Country Meisterschaft.

Zusammen mit den anderen sechs alteingesessenen Veranstaltern

sind die Termine für 2019 fix. Alle Veranstalter saßen bei der

alljährlichen Schulung bereits an einem Tisch und sind bereit für die Saison.

• Fotos: Baboons

• Hier noch einmal alle Dates auf einen Blick

13./14. April Triptis

25./26. Mai Walldorf

22./23. Juni Venusberg

20./21. Juli Goldbach

03./04. August Mühlhausen

07./08. September Schefflenz

05./06. Oktober Bühlertann

Alle Informationen zur Deutschen Cross Country Meisterschaft, zu den Veranstaltungsorten, Siegprämien und Wertungsklassen gibt es immer aktuell

auf gcc.xcc-racing.com


kolumne

Eddy Frech

Formazione italiana

Die Winterferien waren ziemlich cool, denn wir waren in Italien zum Trainieren.

Schon die Hinfahrt war cool, denn wir sind über die Alpen gefahren. Das ist so

super, wenn man die Berge sieht, die sind echt gigantisch.

Als erste Strecke hatten wir uns Cadrezzate ausgesucht. Wir sind in der Nacht

angekommen und gleich ins Bett. Mit den ersten Sonnenstrahlen ging es raus!

Die Strecke ist sehr schön. Besonders daran erinnern kann ich mich, weil ich

einen Bergabsprung machen wollte und der Fahrer vor mir plötzlich bremste.

Ich wich aus, sprang quer über die Rillen ab, landete im Wassergraben,

schlenkerte und ging zu Boden. Ich legte mich ordentlich ab, verstauchte mir

dabei die Hand, bin

aber natürlich trotzdem

weitergefahren.

Papa hatte eine gute

Salbe dabei, die mir

half, das Training

weiterzuführen.

Die nächsten zwei

Tage verbrachten wir

in Cremona, dort ist

auch eine superschöne

Strecke. Sie

ist eher so ein bisschen

auf Speed aufgebaut,

da habe ich

hauptsächlich das

Bremsen mit der Vorderradbremse

geübt,

das war bisher

mein Manko. Daran

arbeite ich auch in

Zukunft verstärkt.

Danach verbrachten

wir zwei Tage in Crotta

d’Adda. Wir wollten

unbedingt noch

abends hinfahren

und das Navi lenkte

uns direkt durch Cremona

durch die Innenstadt.

Das war

sehr abenteuerlich,

denn an manchen

Stellen hatten wir

vielleicht an jeder

Seite nicht mehr als

einige Zentimeter

Platz. Je weiter es in

die Stadt ging, umso

enger wurden die

Gassen. Aber Papa

lenkte uns ohne anzuecken

da durch.

Als wir endlich ankamen, sahen wir, dass die Strecke mittwochs geschlossen

ist, obwohl in unserer MX-Tracks-Info-App das Gegenteil angegeben war. Wir

wollten jedoch nicht woanders hinfahren, also legten wir einen Tag Pause ein.

Das war auch schön und wir genossen das gute italienische Essen. Crotta war

eine komplette Umstellung, weil die Strecke eher enger und langsamer ist als

die Strecken vorher. Deswegen übte ich dort hauptsächlich Rillen fahren, da

der Boden sehr weich war und sich sehr schnell Rillen rausfuhren. Im Ganzen

fand ich die Strecke nicht so gut.

Auf die nächsten drei Tage freute ich mich riesig, denn es ging nach Ottobiano.

In Ottobiano gibt es drei MX-Tracks und eine Asphaltstrecke. Außerdem ein

großes Gebäude, in dem es unter anderem beste italienische Verpflegung

gibt. Sehr zu empfehlen! Den ersten Tag bin ich auf der internationalen Strecke

und der New Ceresana gefahren. Die Internationale ist eher für 20-Minuten-Sprints

geeignet. Die New Ceresana ist ebenfalls eher eine Speed-Strecke,

die nationale hingegen ist mehr eine Strecke mit kleinen Sprüngen, auf der

man einfach mal Spaß haben kann.

Den zweiten Tag bin ich nur auf der nationalen gefahren und den dritten Tag

nochmal auf der Caresana. Da hatte ich ein spektakuläres Erlebnis, denn ich

war gerade auf einer schnellen Runde und kam zum Eingang vorgefahren. Auf

einmal sah ich, wie ein Fahrer direkt vor mir verkehrt herum auf die Strecke fuhr,

ich ging voll in die Eisen und konnte gerade noch einen Zusammenprall vermeiden.

Nochmal Glück gehabt, dachte ich mir kurz danach. Meine Lieblingsstrecke

in Ottobiano ist die New Caresana, weil sie einfach cool zu fahren ist. Als

Letztes ging es drei Tage zu meiner Lieblingsstrecke nach Dorno. Die ist jetzt

umgebaut und ich finde sie richtig cool. Wir trafen uns dort mit einem MX-Kumpel

aus Sachsen, sind einige Male gegeneinander gefahren und haben super

miteinander trainiert. Vor allem Überholen, Spuren wechseln usw. Das hat Riesenspaß

gemacht! Dort habe ich wieder mal festgestellt, dass es viele Spuren

gibt, bei denen man erst gar nicht denkt, dass sie schnell sind, aber dann ist

man plötzlich eine Sekunde schneller. Das fand ich sehr interessant und genau

deshalb muss man auch ständig trainieren. Die ersten zwei Tage liefen super

und am dritten Tag, also der letzte in Italien, war es etwas rutschig. Ich kam geradeso

im Sitzen und voll am Lenker ziehend über den großen Table ganz vorn.

Im zweiten Training war es sehr windig und alle, die vor mir waren, wurden am

großen Table fast zwei Meter zur Seite geweht. Ich zwar auch, aber nicht so

stark, denn ich drückte das Motorrad mit meinem Lenker in Windrichtung.

Ich habe alle Tage voll zum Fahren ausgenutzt und insgesamt war die Zeit viel zu

schnell vorbei. Vor allem das Wetter war fantastisch, wir hatten jeden Tag Sonnenschein.

Besser kann man seine Ferien nicht verbringen!

Bis zum nächsten Mal, euer

Eddy

60 MOTOCROSS ENDURO


Müller/Hofmeier

kolumne

Rennbereit

Langsam geht es in die heiße Phase. Am 24. März startet der erste Lauf zur Inter-

DM beim MSC Schnaitheim. Wir freuen uns schon darauf, endlich wieder ans

Gatter rollen zu dürfen und für diesen Moment bereiten wir uns aktuell bestmöglich

vor.

Neben dem Job steht das regelmäßige Fitnessprogramm auf der Tagesordnung.

Dabei haben wir beide unterschiedliche Vorlieben und da wir gut 80 Kilometer

auseinander wohnen, bestreiten wir das Fitnesstraining alleine. Natürlich stellt

man sich dabei so einige Fragen. Was soll trainiert werden? Wann? Wieviel? Und

dann gibt es dazu auch noch 100 Meinungen von vielen verschiedenen Leuten.

Wer die Müller-Buben kennt, der weiß, dass sie schon immer viel Wert auf das

Fitnessprogramm gelegt haben. Dabei arbeiteten sie eng mit Philipp Künle zusammen.

Philipp war früher selbst aktiver und erfolgreicher Motocrossfahrer. Er

fuhr zunächst im Pokal Süd und später in der DM und Inter-DM. Seine letzte Saison

beendete er 2006 auf dem 14. Rang in der Schweizer Meisterschaft (FMS).

Neben seiner langjährigen Erfahrung im Rennsport und Fitnessbereich profitieren

wir auch von einem Sponsoring der Firma Anselm Künle, die Philipp zusammen

mit Thomas Anselm nach seiner aktiven Karriere aufgebaut hat.

Über die Wintermonate haben wir hauptsächlich die Grundlagenausdauer trainiert.

Dafür sind längere Trainingseinheiten nötig mit einer stetigen Dauerbelastung

bei niedrigem Puls. Heiko legte seine Kilometer hauptsächlich beim

Joggen zurück. Er war auch bei der Firma „Bestzeit“ in Offenburg zur Leistungsdiagnostik.

Dabei wurde seine Lactat-Konzentration unter steigender Belastung

immer wieder gemessen. Unter anderem wird dabei die aerobe/anaerobe

Schwelle ermittelt, wodurch man ein effizientes Grundlagentraining gestalten

kann. Beim Grundlagentraining kommt es eben darauf an, mit niederem Puls

und somit bei geringer Lactat-Konzentration unterhalb dieser Schwelle zu trainieren.

Ich habe mich dagegen mehr aufs Mountainbike konzentriert. In Frei-

burg, im wohl grünsten Gebiet der Republik, wo man Motocrossstrecken vergeblich

sucht und wo ich aktuell wohne, befindet sich nichtsdestotrotz das

Mekka der Mountainbike-Fahrer. Hier gibt es einige Mountainbike-Enduro-

Trails, die perfekte Trainingsbedingungen bieten. Das Bergauffahren liefert

ein gutes Konditionstraining und auf den nahezu downhillartigen Abfahrten

trainiert man die Konzentration, die Körperspannung und die Kraft-Ausdauer.

Bausteine, die auch im Motocross eine elementare Bedeutung haben. Außerdem

habe ich mich zum ersten Mal beim Bouldern in einer Halle versucht. Wer

seine Unterarmmuskulatur und Griffkraft trainieren möchte, dem kann ich das

Bouldern nur empfehlen.

Neben dem Fitnesstraining

kommt nun auch das Training

auf dem Motorrad wieder

mehr ins Spiel. Wir waren

nochmals in Ottobiano (Italien),

um unsere Erfahrung im

Sand zu verbessern. Dabei

konnten wir eine gute Fahrwerkseinstellung

für den Sand

finden und unsere Kondition

testen. Zur Vorbereitung auf

Schnaitheim waren wir nun

bereits dreimal auf der französischen

Hartbodenstrecke in

Schweyen. Für das Training

nutzen wir ein baugleiches,

aber etwas älteres Gespann,

das Heiko letztes Jahr gekauft

hat, um das Renngespann zu

schonen.

Die Strecke in Schweyen liegt

von mir rund 180 Kilometer

entfernt und von Heiko etwa

125 Kilometer, was nicht gerade

optimal ist für ein regelmäßiges

Training und schon gar

nicht für ein Training nach

dem Arbeiten ist. Da wir jedoch

aktuell keine anderen

Möglichkeiten haben, sind wir

darauf angewiesen und müssen

unser Training somit auf

die Wochenenden einschränken,

an denen das Wetter mitspielt.

Viele Vereine nehmen mittlerweile

davon Abstand, Seitenwagen-Teams

auf ihren Strecken

trainieren zu lassen. Von

Quadfahrern ganz zu schweigen.

Schaut man dagegen in

die Nachbarländer, erlebt

man ein ganz anderes Verhalten. Viele freuen sich sogar, ein Gespann auf der

Strecke zwischen den ganzen Solo-Piloten zu sehen.

Nichtsdestotrotz freuen wir uns über jede Strecke, auf der wir trainieren können,

und sind guter Dinge, beim Auftakt in Schnaitheim eine saubere Leistung

zu zeigen.

In der nächsten Ausgabe erfahrt ihr dann,

wie es uns bei den DM-Rennen in Schnaitheim und in Hänchen erging.

Heiko und Pirmin

MOTOCROSS ENDURO 61


kolumne

Marcel Teucher

Budapest

Nur zwei Wochen nach Madrid ging es nach

Budapest. Dort fand Anfang Februar der nächste

Lauf zum SuperEnduro-Europacup statt. In

den Tagen vor Budapest fühlte ich mich nicht

100-prozentig fit ... und speckte das Training etwas

ab.

In Budapest angekommen, trafen wir uns gleich

mit meinem Trainer Shaun, um gemeinsam den

Trackwalk zu machen. Leider präsentierte sich

die Strecke leichter als erwartet. Es gab nur eine

wirklich schnelle Spur und eine „Challenge“ in

Form einer geilen Matrix mit mächtigen Baumstämmen.

Nach dem Abendessen erwischte es mich dann.

Irgendwie signalisierte mir mein Körper, dass

etwas nicht stimmt und ich verbrachte meinen

Freitagabend bis nach Mitternacht eher ungewollt

und alles andere als „gemütlich“ auf der

Toilette … nicht ganz ideal, aber am Renntag

fühlte ich mich dennoch besser als gedacht.

Das freie Training lief beinahe ideal,

ich konnte mir sogar die Bestzeit

sichern. Im Zeittraining schaffte

ich keine flüssige, schnelle Runde

und landete somit auf Platz 5.

In den beiden Rennen erwischte ich zweimal einen

richtig miesen Start. Ich versuchte, das Feld

durch die langsameren Fahrer von hinten aufzurollen,

machte aber auf den langsameren

Spuren zu viele Fehler, um vorbeizugehen … So

kam Ich im ersten Lauf auf Platz 9 und im zweiten

auf Rang 6 ins Ziel, was den 7. Tagesrang bedeutete.

Logisch, ich hatte mir mehr vorgenommen, aber

dennoch ist das auch nicht das schlechteste Ergebnis,

wenn man bedenkt, wie stark das Feld

dieses Jahr im Europacup ist.

Wieder daheim angekommen, erwischte es

mich erst mal richtig brutal mit einer fetten

Männergrippe … sprich einer schönen Erkältung

… Das „worst case“-Szenario aller Sportler,

die ich kenne :-D …

Da allerdings der nächste Lauf erst am 6. April

2019 in Bilbao stattfindet, kann ich das verschmerzen.

Bilbao wurde verschoben, somit ist

das Finale nun erst nach dem Auftakt der

HardEnduroSeries Germany. Sicherlich nicht

ideal, aber es hilft ja alles nichts. Wie es gelaufen

ist, erfahrt ihr in der kommenden Ausgabe.

Bis dahin, bleibt gesund

und bis bald ...

Marcel

62 MOTOCROSS ENDURO


Es gab nur eine wirklich

schnelle Spur, in der

Form einer geilen

Matrix mit mächtigen

Baumstämmen

• Fotos: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 63


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Auch Ex-Pros wie David Vuillemin trifft

man einfach so an den Strecken

FULLPRO MX ...

Dylan Ferrandis (li.) wollte unbedingt

ein Foto mit Kiedrowski-Teamfahrer

Niklas Wunram

Abschluss des Trips – standesgemäß in Las Vegas

64 MOTOCROSS ENDURO März '19

Im Februar ging es für einige Kiedrowski-Racing-

Fahrer wieder ins MX-Traumland Amerika zum

„House of MX“ von Jens Jung (www.fullpromx.com)

am Canyon Lake in Kalifornien. Wer so einen Trip

noch nie gemacht hat, der sollte sich dieses Erlebnis

nicht länger vorenthalten – und wer bereits dort war,

der fliegt eigentlich immer wieder rüber.

Auch im Winter 2020 wird es somit wieder einen Kiedrowski-Racing-Team-Trip

zu FULLPRO MX geben ...

seid dabei!

Seid ihr startklar für die 2019er Saison? Falls nicht,

solltet ihr euch schnellstmöglich mit Kiedrowski Racing

in Verbindung setzen! Kiedrowski Racing bietet

euch nicht nur die besten Bike-Deals und Top-Konditionen/Sponsoring-Programme

für die komplette

Saison, sondern auch Trainingsmöglichkeiten/

Teamveranstaltungen, bei denen ihr mit international

erfahrenen Racern an eurer Fahrtechnik arbeiten

könnt!

Wenn auch ihr über einen Teamwechsel für die

2019er Saison nachdenkt, dann gibt es gute Gründe,

sich für das Team Kiedrowski Racing zu entscheiden.

Im Norddeutschen ADAC Motocross-Cup wird das

Team wieder am Start sein und seine Teamfahrer direkt

bei den Veranstaltungen supporten. Ebenso

wird man im Rahmen der Offroadscramble-Enduromeisterschaft

vor Ort sein – hier gibt es wieder interessante

Konditionen und mehrere Warengutschei-


Traumstrecken, wie man sie

einfach nur in SoCal findet ...

Enduro-Team-Fahrer Pierre Rüdel

in Glen Helen

Jens Jung und Marcel Tillot starteten beim AMA

Future Supercross in Phoenix und in Anaheim

ne für die besten Teamfahrer in verschiedenen Klassen.

Im Rahmen der/des Deutschen Enduromeisterschaft/Enduro-Pokals

wird es wieder das „ADAC NSA

Enduro Team“ geben, das 2018 neu gegründet wurde

und bereits im ersten Jahr für viel Aufsehen sorgte.

Wenn ihr auch Teamfahrer werden wollt, könnt ihr

euch gerne bewerben unter info@kiedrowskiracing.com.

Infos auch telefonisch: 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Motorcycletrading ist mit mehr

als 1000 Quadratmetern der größte Offroad-Shop in

Norddeutschland und bereits seit einigen Jahren offizieller

Yamaha- und Honda- Stützpunkt für Norddeutschland,

Suzuki- und Husqvarna Center sowie

seit rund 15 Jahren auch Beta- und GasGas-Händler.

Mehr Infos unter : www.kiedrowski-racing.de

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren

des Teams: Bel-Ray • Helge Schwark von der Firma

HGT Greifer • BUY MX • Michelin • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

(www.pow-reiniger.de) • ZAP-Technix •

Silentsport • MSC Munster e.V. im ADAC • SOS-

Wheels • ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.

Der größte Offroad-Shop in Norddeutschland auf

mehr als 1000 Quadratmetern.

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798 , Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de

www.husky24.de


VORSTELLUNG

Macht euch fit

.Lehrgänge 2019

Speziell für unsere MCE-Leser präsentieren wir die Trainings-Lehrgänge

von EnduroPRO in Zusammenarbeit mit dem langjährigen lizenzierten

Offroad-Trainer und MCE-Testchef Marko Barthel. Es stehen auch

dieses Jahr eine Vielzahl an verschiedenen Trainings an. So zum Beispiel

die sehr beliebten Enduro-Tagestrainings sowie die intensiven

Mehrtages-Trainings. Auch für den Nachwuchs ist gesorgt und so können

sich die Kids bei den MX/Enduro Kids & Jugend Camps austoben

und viel lernen.

EnduroPROJEKTE freies Fahren

Jedes Jahr treffen sich über 600 begeisterte Offroader bei EnduroPROs Enduroprojekten.

Auch in diesem Jahr wird es wieder vier EnduroPROjekte geben:

zweimal in Langensteinbach, einmal in Meltewitz und einmal auf einem riesigen

Sandgelände bei Hohenmölsen.

Jeder kann teilnehmen, egal ob jung oder alt, ob Enduro- oder Motocrossfahrer.

„Wichtig ist nur, dass wir

gemeinsam auf einem legalen

Endurogelände in Deutschland

Offroad fahren können.“

Vorgestellt: MCE-Testchef und Trainer Marko Barthel

Marko Barthel: „Ich bin seit über 20 Jahren als Offroadtrainer tätig und schon

weit über 30 Jahre auf dem Motorrad unterwegs.

Mit sechs Jahren begann meine Motorsportkarriere auf einer Simson. Anfangs

als Hobby und später folgten die ersten Motocrossrennen. Die ersten

Erfolge konnte ich im Alter von 15 Jahren im Enduro-Pokal verbuchen. Das

erste Highlight war 1997 der deutsche Meistertitel im Endurosport. Später

folgten viele weitere internationale und nationale Erfolge. Dabei konnte ich

einige Siege in der EM einfahren und wurde in der Enduro-WM in einer Tageswertung

Dritter. Insgesamt siebenmal konnte ich mich für die Mannschafts-WM,

die Six Days (ISDE), qualifizieren und erreichte dabei sechsmal

die Gold- und einmal die Silbermedaille. Weitere Erfolge sind unter anderem

der Sieg beim 24h Rennen, Top-Drei-Platzierungen beim Offroad-

Scramble und zweimal Top-Ten-Finisher beim Erzberg Hare Scramble. Nach

einem schweren Sturz und einer Wirbelsäulenverletzung beendete ich

2003 meine Rennkarriere.

Seitdem bin ich als selbstständiger lizenzierter Trainer weltweit tätig.

Mittlerweile ist das Betätigungsfeld breiter geworden und so bin ich außerdem

Testfahrer, Produkttester und Redakteur.“

Referenzen als Trainer/Guide

KTM Adventure Tours • BvZ Enduro/Cross Schule • Yoshimoto Tours

• diverse Vereine/Clubs • GSG9 Bundespolizei Motocross-Ausbildung

• DMSB Nationalmannschaft/Juniorenmannschaft

• RideTurkey • EnduroPRO.

66 MOTOCROSS ENDURO


Wer die Wahl hat ...

TRAINING – KINDER-SOMMER-MOTOCROSS-CAMP ÜBER 4 TAGE

Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene

Motorradtyp: ab 50 bis 125 ccm, Motocross oder Enduro!

Das Kindertraining ist ein Motocross- oder Enduro-Lehrgang für Kinder ab sechs Jahre. Die Kinder

lernen den Sport besser kennen. Nach der Kontrolle und Erklärung der richtigen Schutzbekleidung

werden die Mopeds auf jede/n Fahrer/in abgestimmt. Anschließend werden die Kids in

verschiedene Gruppen je nach Alter bzw. Fahrkönnen eingeteilt, damit jeder Teilnehmer optimal

trainiert werden kann. Auf der Strecke geht es in erster Linie um die Grundlektionen, wie z. B.

richtiges Stehen/Sitzen, Bremstechnik und um die verschiedenen Kurventechniken. Mit Spiel

und Spaß wird das Training geleitet und somit kommt keine Langeweile auf :-) Nach dem ersten

Trainingstag wird die Motorradpflege besprochen und gezeigt und über weitere interessante

Dinge rund um den Motocross-/Endurosport geplaudert.

ENDUROPROJEKTE – EXKLUSIVE STRECKENNUTZUNG, FREIES FAHREN

UND GRUPPENTRAINING MIT EINEM TRAINER

Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene

Motorradtyp: ab 50 ccm, Motocross, Enduro,

Großenduro mit Enduroreifen!

Während drei Tagen wird in Langensteinbach oder in Hohenmölsen auf wirklich großen Geländen

jedem die Möglichkeit gegeben, sich legal und nach Herzenslust auszutoben. Seit 2018 darf

ein riesiges Sandgelände bei Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) exklusiv für das EnduroPROjekt

befahren werden. Insgesamt sind es drei Tage Spaß am Stück ohne Rennstress, weite Anreise

ins Ausland oder lange Zwangspausen. Ein Pflicht-Termin für jeden Endurofahrer! Besonders ans

Herz legen kann man diese Veranstaltungen auch den Einsteigern, denen die üblichen Cross-

Strecken zu extrem sind und die keine Lust haben, lebendes Ziel für schnellere Fahrer zu spielen.

Es stehen vor Ort mehrere Strecken- und Bodentypen zur Auswahl. Unzählige Variationsmöglichkeiten

auf dem riesigen Gelände und genügend Stellen, um einfach nur zu spielen, sind vorhanden.

Langeweile kommt sicher nicht auf. Die Strecken sind auch für Reiseenduros und Zweizylinder

(aber bitte nicht mit Straßenreifenprofil – Rules!) geeignet.

TRAINING – TRAINING IN KLEINEN GRUPPEN

MIT INDIVIDUELLEN TRAININGSINHALTEN

Geeignet für Anfänger, Fortgeschrittene und Sportfahrer

Verschiedene Tagestrainings auf legalen Strecken werden angeboten. Auf diesen Strecken stehen

uns alle Möglichkeiten für ein optimales Training zur Verfügung. Von der Grundlektion bis

hin zur Fahrtechnik-Optimierung kommt hier jeder auf seine Kosten. Gefahren wird in kleinen

Gruppen. Somit kann auf jeden Teilnehmer individuell eingegangen werden. Als Instruktoren

stehen die professionellen Trainer Marko Barthel und Team zur Verfügung. Alle Trainer haben bereits

eine lange Erfahrung, jeder Tipp ist Gold wert und es wird euch sicher nicht langweilig.

EINZELTRAINING – TRAINING FÜR EINE PERSON

MIT DEM OPTIMALEN LERNERFOLG

Geeignet für Anfänger, Fortgeschrittene und Sportfahrer

Wer Interesse an einem individuellen Einzeltraining hat, kann sich gerne vom professionellen

Trainer Marko Barthel trainieren lassen. Das Einzeltraining ist für

Anfänger sowie für Sportfahrer geeignet. Termine und Streckenwünsche

nach Vereinbarung und ein Mietmotorrad kann zusätzlich

organisiert werden.

GRUPPENTRAINING– TRAINING FÜR DEINE FREUNDE,

DEINEN VEREIN MIT DEM OPTIMALEN LERNERFOLG

Geeignet für Anfänger, Fortgeschrittene und Sportfahrer

Anfragen bitte per E-Mail!

Wer Interesse an einem individuellen Gruppentraining

hat, kann sich gerne vom professionellen Trainer Marko

Barthel und Team trainieren lassen. Das Gruppentraining

ist für Anfänger bis Sportfahrer geeignet.

Termine und Streckenwünsche nach

Vereinbarung. Mietmotorräder sowie Leihbekleidung

können organisiert werden.

Termine 2019

Lehrgangsdauer: 1. Tag

23.03. Endurotraining Pflückuff für Anfänger/

Fortgeschrittene (ausgebucht!)

24.03. Hardendurotraining Pflückuff für

fortgeschrittene Fahrer

27.04. Endurotraining Langensteinbach/

Wernsdorf für Anfänger/Fortgeschrittene

28.04. Hardendurotraining Langensteinbach/Wernsdorf

für Fortgeschrittene

18.05. Endurotraining Pflückuff für Anfänger/

Fortgeschrittene

21.09. Endurotraining Pflückuff für Anfänger/

Fortgeschrittene

26.10. Endurotraining Langensteinbach/Wernsdorf

für Anfänger/Fortgeschrittene

27.10. Hardendurotraining Langensteinbach/Wernsdorf

für fortgeschrittene Fahrer

Lehrgangsdauer: 2 Tage

13./14.04. Motocross- und Endurotraining für Kids

sowie Jugendliche in Flöha (MC Flöha e.V.)

03./04.05. Endurotraining in Kronach für Anfänger/

Fortgeschrittene (ausgebucht!)

15./16.06. Endurotraining in Gerstungen für Anfänger/

Fortgeschrittene

24./25.08. Endurotraining in Viernau für Anfänger/

Fortgeschrittene

13./14.09. Hard-/Endurotraining in Schwepnitz

für Fortgeschrittene

Lehrgangsdauer: 3 Tage

05.-07.04. 58. EnduroPROjekt „3 Tage freies Fahren“

in Langensteinbach (wenige Plätze!)

21.-23.06. 59. EnduroPROjekt „3 Tage freies Fahren“

in Langensteinbach

27.-29.09. 60. EnduroPROjekt „3 Tage Offroad-Fun für Jeden“

in Hohenmölsen

Lehrgangsdauer: 4 Tage

29.07.-01.08. Sommer-Motocross-Camp für Kids

sowie Jugendliche auf zwei Strecken

Anmelden könnt ihr euch unter:

www.mce71.club/mce-enduro-pro-training und mit dem

Gutscheincode „mce10“ bekommt ihr einen exklusiven Rabatt!

MOTOCROSS ENDURO 67


TECHNIK-TIPPS

68 MOTOCROSS ENDURO


Mach’ dein bike fit

Der Frühling steht vor der Tür und bald öffnen die Strecken

im ganzen Land wieder. Also solltet ihr beginnen, an

die Vorbereitung eures Bikes zu denken. Gerade Hobbyfahrern

wollen wir mit dieser neuen Serie hierzu Anregungen

geben.

BASICS

1. Welches Bike hat im harten Einsatz noch keine Schrauben verloren?

Um dieses Übel zu vermeiden oder den Verlust wenigstens zu beschränken,

solltet ihr alle Schrauben regelmäßig nachziehen. Mit der Zeit

merkt man genau, welche halten und auf welche man immer achten

muss. Wenn man eine Schraube verliert, ist das teilweise nicht sofort

tragisch. Problematisch wird es allerdings, wenn man es nicht bemerkt!

Nützlicher Helfer gegen die Plage des Schraubenverlustes ist flüssige

Schraubensicherung, die gegen selbstständiges Lösen durch Vibrationsund

Stoßbelastungen vor der Montage dezent auf die Gewinde aufgetragen

wird.

2. Die Radlager und Speichen sollten auf alle Fälle überprüft werden.

Radlager sollten beim Drehen der Räder leichtgängig und ohne ein mahlendes

Geräusch sein. Gegebenenfalls müssen Speichen nachgezogen

oder getauscht werden. Aber Achtung, dabei muss einiges beachtet werden.

Man dreht nicht so lange an den Speichennippeln, bis es nicht mehr

fester geht, sondern es kommt vielmehr darauf an, dass alle Speichen

die gleiche Spannung haben, ansonsten kann es nicht nur beim Motocross

relativ leicht zu einem Felgenbruch kommen. Damit ihr ein gewisses

Gefühl dafür bekommt, lasst euch den Vorgang vom Händler eures

Vertrauens oder von einem erfahrenen Schrauber zeigen. Und auch ganz

wichtig: der Reifenluftdruck! Gerade nach längeren Pausen ist dieser mit

ziemlicher Sicherheit im Vergleich zur letzten Fahrt stark gesunken und

muss korrigiert werden.

MOTOCROSS ENDURO 69


TECHNIK-TIPPS

nun längere Zeit gestanden hat und einem der Zustand dieser Kraftübertragungseinheit

nicht mehr ganz so präsent ist, muss man überprüfen,

ob sie noch alle Rollen ihr Eigen nennt, sonst keine gravierenden Beschädigungen

aufweist und das Kettenschloss in Ordnung und ausreichend

geschmiert ist. Am besten sprüht ein paar Stunden vor der ersten

Fahrt die Kette mit einem Kettenspray ein, denn es dauert einige Zeit, bis

sich der Schmierstoff verteilt hat und das Lösungsmittel verdunstet ist.

Wer nach dem Aufsprühen sofort losfährt, muss sich nicht wundern,

wenn er die neuen Klamotten gleich einsaut und die Schmierleistung

schnell gegen Null tendiert.

3. Überprüft alle Hebel und Züge auf Leichtgängigkeit und schmiert diese

und deren Gelenke gegebenenfalls ordentlich ab. Schwergängige Hebel

können äußerst gefährlich werden. Schaut nach, gerade bei neueren

Bikes, ob die Hydraulikstände im grünen Bereich liegen. Ihr solltet außerdem

darauf achten, dass alle Züge und Leitungen knickfrei verlegt

sind und dass ihr die Hebel so einstellt, dass man sie bequem bedienen

kann. An fast allen neuen Bikes lassen sich die Hebel individuell an die

Handgröße anpassen.

6. Genauso wie in Motor und Getriebe können sich auch in Gabel und

Federbein Verschmutzungen befinden. Auf jeden Fall kann es nicht schaden,

auch hier das Öl nach einigen Fahrten zu wechseln. Achtung! Wer

sich damit nicht auskennt, sollte lieber die Finger davon lassen und beim

Fachhändler einen Termin buchen. Ein Entlüften der Gabel sollte jedoch

in jedem Fall obligatorisch sein.

4. Wenn ihr nicht gerade mit Vaters Luftgekühlter euren Kumpels einheizen

wollt, sollte an wassergekühlten Bikes unbedingt der Kühlwasserstand

überprüft werden. Zumindest für die Motocrosser unter euch ist es

empfehlenswert, sich anzugewöhnen, vor jeder Fahrt zu schauen, ob das

Kühlsystem in Ordnung ist. Ihr solltet immer, auch im Sommer, ein Gemisch

aus Wasser und Frostschutz verwenden. Was die wenigsten wissen,

ist, dass ein spezieller Kühlerfrostschutz nicht nur dafür sorgt, dass

die Kühlflüssigkeit nicht gefriert, sondern das Kühlsystem auch vor Korrosion

schützt.

7. Kontrolliert vor dem ersten Einsatz die Bremsen! Wenn das Motorrad

lange gestanden hat, kann es gut möglich sein, dass die Beläge oder gar

die Bremskolben angerostet sind. Die Bremsen sind die wichtigste Lebensversicherung

am Bike. Die Bremsbeläge müssen noch genug

„Fleisch“ haben. Dazu weisen einige gute Markenbeläge eine deutlich

sichtbare Markierung auf. Ein Blick auf die Schaugläser der Ausgleichsbehälter

zeigt außerdem, ob es Zeit wird, die Bremsflüssigkeit zu wechseln.

Ist diese verunreinigt oder gar schon „schwarz“, steht ein Austausch

an.

5. Die Kettenspannung häufiger zu überprüfen, sollte eigentlich in jedes

Hirn gemeißelt sein. Denn gerade eine neue Kette verlängert sich vor allem

in den ersten Betriebsstunden sehr stark. Wenn das Bike im Winter

8. Ohne das Leben spendende Elixier

läuft natürlich gar nichts. Hier ist

es nicht nur wichtig, dass überhaupt

Kraftstoff im Tank ist. Dieser sollte,

gerade nach langer Standzeit, auch

möglichst gegen frischen getauscht

werden. Speziell bei Kunststofftanks

und Kanistern besteht die Gefahr,

dass der Kraftstoff mit der Zeit an

Qualität verliert und der Motor nicht

mehr richtig „rund läuft“ oder eventuell

sogar Schaden nimmt.

70 MOTOCROSS ENDURO


9. An eurem Bike ist es äußerst wichtig, die Füllstände (siehe Handbuch)

des Motor- und Getriebeöls bzw. beim Zweitakter nur des Getriebeöls zu

überprüfen. Wenn ihr vor dem Winter dieses noch nicht getauscht habt,

solltet ihr es vor der ersten Ausfahrt auf alle Fälle in Betracht ziehen. Oft

sind in Motor oder Getriebe winzige Metallspäne und Verschmutzungen

durch den Gebrauch vorhanden. Wer am Öl spart, zahlt auf alle Fälle

drauf.

10. Ganz wichtig ist der Luftfilter.

Ein kurzer Blick in den Filterkasten

gibt hier schnell Aufschluss

darüber, in welchem

Zustand sich die Atemschutzeinheit

eures Bikes befindet.

Im Zweifelsfall einen „frischen“

und ordnungsgemäß

eingeölten Luftfilter zu montieren,

kann nie schaden.

11. Am Anfang mit zwei Fingern am Gasgriff – goldene Regel! Der wichtigste

Punkt beim schonenden Umgang mit einem Motor ist immer, dass

man das Bike in der Warmlaufphase (gerade an kalten Tagen), das heißt,

bis der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, nicht zu stark belastet.

Wer an seinem Liebling den Schalter sofort umlegt und mit Vollgas

auf den ersten Metern alles unterpflügen will, braucht sich über teure

Defekte am laufenden Band oder übermäßigen Verschleiß nicht zu wundern.

• Text: MCE Test Crew; Fotos: Uwe Laurisch, Denis Günther


WARENKORB

CX-1 Black Hawk Carbon

Careflon Carbon CX-1

Super leichter High-Tech MX/Enduro-Helm aus Carbon

„Made for Race“

Mit 950 bis 1050 g zählt der Careflon Carbon CX-1 zu den absolut leichtesten Helmen auf dem weltweiten Markt.

Die Helmschale mit Multi-Layer-EPS-Innenschale sorgt sowohl bei High- als auch bei Low-Speed-Schlägen für maximale Aufpralldämpfung und bietet

absolute Neck-Braces-Kompatibilität.

Das effektive Venturi-Belüftungssystem sorgt für einen kühlen Kopf auch bei langen Renndistanzen.

Dirt-Filter, Innenfutter, Wangenpolster und Belüftungsgitter sind leicht herausnehmbar und waschbar. Das Hexagongitter ist in vielen Farbvarianten

lieferbar und eignet sich hervorragend zur individuellen Gestaltung des Helmes.

Neben den sechs Standardgrößen sind auch zwei Sondergrößen bestellbar: XXS (52) für die jüngsten Offroader und die Zwischengröße ML (58-59)!

Durch individuelle Anpassungsmöglichkeiten mit den optional erhältlichen Pads bieten wir bestmöglichen Sitz auf unterschiedlichen Kopfformen.

fEatures

• 950 bis 1050 g

• Multi-Layer-EPS-Innenschale

• Neck-Braces-Kompatibilität

• Venturi-Belüftungssystem

Hexagongitter ist in vielen Farbvarianten als Zubehör frei wählbar

• Hexagongitter in vielen Farbvarianten

• Dirt-Filter, Innenfutter, Wangenpolster und Belüf tungsgitter herausnehmbar und waschbar

• ECE 22-05 und DOT-geprüft

• lieferbare Größen: 54, 55-56, 57-58, 60, 61-62,63-64

Preis: 399,- Euro (enthält 19% MwSt., zzgl. Versand)

Alle angebotenen Careflon-CX-1-

und CX-2-Helme könnt ihr euch

auch in allen angebotenen Farben

im neuen E-Paper anschauen

Bezugsadresse:

Careflon e.K.

Am Gewerbering 8

86932 Pürgen/Lengenfeld

Tel. 08196 9988994

Fax 08196 9988993

E-Mail: info@careflon.de

www.careflon.de

72 MOTOCROSS ENDURO


MCE-Testchef Marko Barthel testete die KTM 500 EXC-F in

MCE 03/2019 und nutzte dazu den CX-1 Black Hawk Carbon

• Foto: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 73


WARENKORB

SIDI CROSSFIRE 2

DIE EVOLUTION DER CROSSFIRE-STIEFEL

„WE MUST HAVE IT“

Crossfire2 repräsentiert die Entwicklung des Crossfire-Boot, der in den vergangenen Jahren am meisten siegreich war und Multi-Titel im Off-Road-

Bereich verzeichnete, dank der außergewöhnlichen Fähigkeiten von Tony Cairoli und anderer Sidi-Champions.

Der Crossfire2 hat alle bekannten Funktionen, die man bei solch einem Stiefel erwartet: mikro-einstellbares und austauschbares Verschlusssystem, damit

die Stiefel für jedermann bequem zu tragen sind. Wenn der Verschluss einmal eingestellt ist, merkt sich das „Memory-Regulation“-System die Einstellungen.

Das „Dual-Flex“-System bietet eine zusätzliche Flexibilität und sorgt für eine natürliche und richtige Position des Fußbetts. Ein verstellbares

System zur Einstellung des Wadenbereichs sorgt für mehr Komfort.

Alle Teile des Stiefels können ausgetauscht werden, sodass du deinen eigenen Crossfire personalisieren kannst.

Die SRS-Version des Crossfire 2 verfügt über ein „Sole Replacement System“, das es möglich macht, die Sohle schnell und einfach auszutauschen.

Es gibt verschiedene Sohlen für Enduro- und Supermoto-Fahrer.

features

• mit Air Teflon Mesh und Cambrelle gefüttert

• außen aus Leder und Mikrofaser-Material

• austauschbarer Schienbeinschutz

• mikro-einstell- und austauschbare Schnallen

• Dual-Flex-System

• neuartiges, verstellbares System zur Einstellung des Waden- und Frontbereiches

für mehr Komfort

• austauschbares Mittelfußteil

• thermoplastischer Schutz im Zehenbereich

• anatomisch geformte Ferse

• austauschbarer Stiefelschaft

• Nylon-Innensohle mit herausnehmbarem Fußbett

• Gummisohle

Preis: 462,- Euro (enthält 19% MwSt., zzgl. Versand)

„Sole Replacement System“ – verschiedene Sohlen sind wählbar: Standard SRS, Enduro und Supermoto

Alle angebotenen Sidi-

Modelle gibt es im

aktuellen Sidi-E-Paper

Bezugsadresse:

Jopa Racing Products

Veldegge 8

NL-7468 DJ Enter

Tel. 0031 (0)547-382717

Fax 0031 (0)547-382769

info@jopa.nl

Fachhändler unter: www.jopa.nl

74 MOTOCROSS ENDURO


MCE-Testfahrer Daniel Hänel setzte während

unseres Dauertests der GasGas EC 300

den Sidi Crossfire 2 SRS Black ein

• Foto: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 75


WARENKORB

READY TO RACE

2019 Red Bull KTM Lifestyle Collection

Inspiriert vom Nervenkitzel

Von Kappen über Jacken und Tassen bis hin zu Sonnenbrillen: Mit den hochwertigen Red-Bull-KTM-Produkten der neuen Kollektion

können alle KTM-Fans zeigen, dass sie die siegreichen KTM Factory Racing Teams in aller Welt unterstützen. Mit einigen der hochwertigsten

Kleidungsstücke und Zubehörartikel aus der KTM PowerWear-Kollektion können KTM-Kunden nun ihre Mentalität unter Beweis

stellen und aus der Masse herausstechen. Die Produkte mit dem bekannten Racing-Logo werden unter anderem von Athleten wie

MXGP-Weltmeister Jeffrey Herlings, Rallye-Dakar-Sieger Toby Price (Foto) und MotoGP-Ass Pol Espargaró getragen.

Die Red Bull KTM Lifestyle Collection umfasst neben funktionalen Shorts und Jacken sowie bedruckten T-Shirts und Kapuzenpullis für

Männer auch eine Jacke, T-Shirts und Kapuzenpullis für Damen, damit KTM-Fans jederzeit ultracool und READY TO RACE unterwegs

sind.

Das Red Bull KTM Factory Racing Team verfolgt in allen Disziplinen ein Ziel – den Sieg. Diese neueste Kollektion im umfangreichen

KTM-PowerWear-Angebot huldigt den Factory Racing Teams und bietet die hohe Qualität und das großartige Design, das man sich von

KTM- und Red-Bull-Produkten verspricht.

Weitere Informationen zur neuen Red Bull KTM Lifestyle Collection und dem Rest der 2019 KTM PowerWear Casual- & Accessoires-Reihe

gibt es beim offiziellen KTM-Händler und unter www.ktm.com/en/ktmpowerwear/

Bezugsadresse:

KTM

Fachhandel

KTM-Fachhändler unter:

https://www.ktm.com/de/haendlersuche

76 MOTOCROSS ENDURO


READY TO RACE ist mehr als das Markenversprechen von

KTM – es ist ein Lebensstil, auf dem alle Aktivitäten des Unternehmens

basieren. Aus diesem Grund hat KTM in Zusammenarbeit

mit Red Bull die Red Bull KTM Lifestyle Collection entwickelt,

welche eine umfassende Auswahl an Freizeitbekleidung

und Zubehör bietet, mit der KTM-Fans ihre Unterstützung des

KTM Factory Racing Teams zeigen können.

• Fotos: Marcel Kin, KTM

MOTOCROSS ENDURO 77


NOTIZEN

Yamaha gibt Preis und Go-Live-Termin

für Online-bestellsystem der neuen

Ténéré 700 bekannt

Gehört zu den Ersten, die den nächsten Horizont erreichen!

Die robuste, kompakte und agile neue Ténéré 700 wurde von einigen der

erfahrensten Rallyepiloten der Welt unter härtesten Einsatzbedingungen

entwickelt und getestet. Nun ist sie bereit, Fahrern mit Abenteuerleidenschaft

eine ganz neue Welt voller Spannung und neuer Erlebnisse zu eröffnen.

Ausgestattet mit dem erfolgreichen 689-ccm-CP2-Zweizylinder-Reihenmotor

und einem komplett neuen Fahrwerk bietet die Ténéré 700 Handling

und Agilität der Spitzenklasse im Gelände, was sie in Kombination

mit der Hochgeschwindigkeits-Langstrecken-Performance auf der Straße

zu einem äußerst leistungsfähigen und vielseitigen Adventure-Bike

macht. Und jetzt könnt ihr zu den ersten Besitzern einer Ténéré 700 gehören!

Online-Bestellsystem

Am 27. März 2019 um 14:00 Uhr MEZ wird Yamaha ein Online-Bestellsystem

freischalten. Die ersten für Juli 2019 vorgesehenen Auslieferungen

werden den Online-Kunden nach dem First-Come-/First-Served-Prinzip

zum Sonderpreis von 9299,- Euro* (UVP) zugeteilt. Der Preis gilt ausschließlich

für Online-Bestellungen bis zum Abschalten des Online-Bestellsystems

am 31. Juli 2019.

Im Online-Bestellsystem können Kunden ihre Bestellung für eine Vielzahl

von Ténéré 700-Optionen bestätigen. Diese werden für eine offene

Leistungsversion sowie für eine 35-kW-(48 PS)-Version verfügbar sein.

(35 kW nicht in Deutschland erhältlich). Beide Versionen werden in drei

Farbvarianten angeboten: Ceramic Ice, Competition White oder Power

Black.

Händler-Auslieferungsplan

Nach Entgegennahme der ersten Online-Bestellungen beginnt Yamaha

ab September 2019 zum Standardpreis von 9599,- Euro* (UVP) mit der

Auslieferung der Ténéré 700 an Händler in ganz Europa.

Hauptmerkmale der Ténéré 700

Rallyeerprobtes und von der T7 inspiriertes Enduro-Design mit reinrassiger

Ténéré-DNA • Leicht, kompakt, wendig • Ausgezeichnete Balance

zwischen Leistung und Kontrolle • Exzellente Offroad-Leistung • Ganzjährig

straßentauglich • Offroad-/Langstreckentauglichkeit, Reichweite

von über 350 km • Leistungsstarker, laufruhiger, sparsamer und drehmomentstarker

Motor • Für Geländefahrten abschaltbares ABS.

www.yamaha-motor.de

*) UVP zzgl. Nebenkosten. Bitte beachten, dass die angegebenen Preise

nur für die Standardversion gelten und die Preise von Land zu Land variieren.

Die Neue Version der MyRide App

steht zum Download bereit

MyRide: Immer den Überblick über alle Fahrten und Touren behalten!

Exklusiv von Yamaha entwickelt und für jeden Fahrer kostenlos erhältlich,

ermöglicht die MyRide App jedem Fahrer unabhängig von Motorradoder

Rollermarke die Erfassung von detaillierten Informationen zu allen

Fahrten und Touren. Mit der MyRide App kann der Nutzer alle möglichen

Daten erfassen – vom Neigungswinkel über die Beschleunigung und Geschwindigkeit

bis hin zur Höhenlage und Bremskraft. Neben der Möglichkeit,

die eigenen Fahrdaten zu überprüfen und zu analysieren, kann

man auch die persönlichen Dateien im GPS-Austauschformat (GPX) mit

anderen MyRide-Benutzern teilen. Die Fahrer können auch Details zu jedem

gefahrenen oder getesteten Motorrad speichern – und sie können

viele neue Routen ausprobieren, indem sie GPX-Dateien von anderen

MyRide-Benutzern herunterladen.

Jetzt steht die neue Version der MyRide App zum Download bereit

Rechtzeitig zur neuen Saison steht eine neue Version der MyRide App

zum Download bereit (iOS und Android).

Die neue Version bringt einige deutliche Vorteile:

• Verbesserter „Neigungswinkel“-Algorithmus für genauere Messungen

• Möglichkeit für den Benutzer, Notizen und Bilder auch nach Beendigung

und Speicherung einer Fahrt zu bearbeiten • Neue Menüführung

für eine bessere Interaktion.

Die neue Version gibt es kostenfrei für Apple iOS- und Android-Geräte

zum Downloaden. Viel Spaß damit!

TERMINE APRIL/MAI

06./07.04. Südwest-Cup Motocross Frankenthal

Mike Schmitt, Tel. 06207 83078 , info@mike-schmitt.de

www.amc-frankenthal.de

www.andreaswack.handshake.de

13./14.04. ADAC MX Masters Fürstlich Drehna

Int. Deutsche Motocross-Meisterschaft

www.adac-mx-masters.de

22.04. Südwest-Cup Motocross Hoxberg

Andreas Lienhard, Tel. 0152 34519776

Andreas.Lienhard@ZCHoxberg.de

www.zchoxberg.de, www.andreaswack.handshake.de

27./28.04. Int. Deutsche Supermoto-Meisterschaft Harsewinkel

www.supermotoidm.de

04./05.05. Südwest-Cup Motocross Fischbach

Lutz Gerlach, Tel. 06331 47437

msc-fischbach@freenet.de, www.msc-fischbach.de

www.andreaswack.handshake.de

04./05.05. ADAC Nordbayern MX Cup Zirndorf

1. AMC Zirndorf

www.adacnby-mxcup.de

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78 MOTOCROSS ENDURO


Hier findet ihr euren

Offroad-

Spezialisten

Enduro Trainings

Enduro Events

TERMINE 2019

MÄRZ

15.-16. Sportfahrertraining Kronach

23. Endurotraining Torgau

24. Hardendurotraining Torgau

APRIL

05.-07. EnduroPROjekt -freies Fahren-

13.-14. Kids & Jugend Camp in Flöha

27. Endurotraining in Langensteinbach

28. Hardendurotraining in Langensteinb.

MAI

03.-04. Endurotraining in Kronach

12. Endurotraining

JUNI

08.-10. Enduroprojekt *Ort noch offen

15.-16. Endurotraining in Gerstungen

10 EURO GUTSCHEIN

mit dem Gutschein-Code:

MCE10

JULI

29.-01.08. Kids & Jugend Sommer Camp

AUGUST

24.-25. Endurotraining in Viernau

SEPTEMBER

14.-15. Hard/Endurotraining Schwepnitz

21. Endurotraining in Torgau

27.-29. EnduroPROjekt -freies Fahren-

OKTOBER

26. Endurotraining in Langensteinbach

27. Hardendurotraining in Langensteinb.

EINZELTRAINING oder

GRUPPENTRAINING mit

gewünschten Termin auf

Anfrage unter info@enduropro.de

Kontakt

Internet: www.enduropro.de

Email: info@enduropro.de

Telefon: 037206 568881

MOTOCROSS ENDURO 79


EVENTS

Supermoto-Inter-DM

Start in Harsewinkel - 27./28.4.

Schnelle Starts, spektakuläre Drifts, enge Kurven, dazu eine Offroad-

Sektion mit Sprüngen und Anliegern. Diese Kombination aus Straßenrennsport

und Motocross ist es, was Supermoto ausmacht. Ursprünglich

als Kräftemessen zwischen den Fahrern aus den verschiedenen Motorradsportarten

gedacht, ist Supermoto heute eine eigene, einzigartige

Sportart. Spannende Rennen versprechen eine packende Atmosphäre,

die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Auf mit Straßenreifen

ausgestatteten, modifizierten Motocrossmaschinen gehen die Piloten

bei den Veranstaltungen der Int. Deutschen Supermoto Meisterschaft

2019 auf Punktejagd. An den Start gehen insgesamt sieben unterschiedliche

Rennklassen, die Profis,

Amateur- und Hobbyfahrern,

aber auch dem Nachwuchs eine

optimale Plattform bieten. Die

Meisterschaft startet mit dem

Rennen des MSC Harsewinkel am

27./28. April. Der Auftakt im Emstalstadion,

mit der einzigartigen

Kombination aus Asphalt und

Speedway-/Sandbahn, birgt dabei

bereits die erste Herausforderung

für Fahrer und Teams. Der

zweite Stopp der Int. Deutschen

Supermoto Meisterschaft führt die Teilnehmer am 11./12. Mai zur Traditionsveranstaltung

nach Großenhain. Der Rundkurs auf dem historischen

Flugplatz gilt als die schnellste Strecke der Meisterschaft und verspricht

motorsportbegeisterten Zuschauern spektakuläre Rennaktion. Nach den

weiteren Rennen in St. Wendel, Schaafheim, Oschersleben und Cheb

kehrt die Int. Deutsche Supermoto Meisterschaft dann wieder zurück

nach Harsewinkel, wo nach dem finalen Lauf die neuen Meister der Supermoto

IDM gekürt werden. Wer als Teilnehmer bei der Int. Deutschen

Supermoto Meisterschaft an den Start gehen möchte, kann sich unter

supermotoidm.de oder telefonisch unter 0681 68700-35 informieren.

TERMINE: 27./28.4. Harsewinkel; 11./12.5. Großenhain; 25./26.5. St.

Wendel; 6./7.7. Schaafheim; 13./14.7. Oschersleben; 7./8.9. Cheb;

28./29.9. Harsewinkel.

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KTM Orange Days - 6.4.

Die KTM-Highlights für die Saison 2019

am 6. April 2019 bei allen teilnehmenden KTM Händlern

Egal ob im Gelände oder auf Asphalt – mit den neuesten KTM-Modellen

beherrscht man jeden Untergrund.

Die KTM Orange Days bieten beim autorisierten KTM-Händler jede Menge

Highlights mit Probefahrt-Aktion, Angeboten und vor allem den neuesten

KTM-Bikes für die Saison 2019: KTM 790 Adventure – für unbegrenzten

Abenteuer-Spaß • KTM 790 Adventure R – ernsthafte Offroad-

Performance für extreme Abenteuer • KTM 690 SMC R – die neue Messlatte

im Bereich Supermoto, #SUPERMOTOPERFECTION • KTM 690 Enduro

R – erhöht den Adrenalinspiegel auf jeder Tour sofort • KTM 1290 Super

Duke GT – das neue Modell 2019 mit vielen Updates • KTM 1290 Super

Duke R – das Beast kommt in 2019 in zwei neuen Farbvarianten.

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VORSCHAU

05/2019

test: KTM 250 EXC-F

www.ktm.com: „Die KTM 250 EXC-F

kommt bereits ab Werk mit einem

deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz.“

Testchef Marko Barthel ist dieser

Aussage einmal nachgegangen

und hat euch über das Handling,

die Fahrbarkeit und die Stabilität

des Bikes einiges zu berichten ...

• Fotos: Mitterbauer

IMPRESSUM

Ziegler Verlags OHG

Motocross Enduro

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Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags OHG

USt.-Ident-Nr. DE 309 964 605

Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, U.Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 49/19

Bei Anzeigenaufträgen aus dem

Ausland Vorkasse

Redaktionsleiterin:

Brigitte Geyer-Bernhardt

Redaktionsassistentin: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06184 923330

abo@ziegler-verlag.de

Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Denis Günther,

Uwe Laurisch, Alexander Stephan,

Daniel Hänel, Patrick Strelow

Tipps & Tricks: Neckbraces

Dr. Chris Leatt stellte 2006 zusammen mit KTM

und BMW den ersten Nackenschutz dieser Art –

das Leatt Brace – vor. Seitdem gab es verschiedene

Weiterentwicklungen des Leatt Brace. Wir haben

uns mit dem Thema „Nackenschützer“ einmal

genauer beschäftigt ...

• Fotos: Leatt; Marcel Kin

Laia Sanz

• .motocross: WM - MXGP/MX2 Matterley Basin/GB + Valkenswaard/NL

• .enduro: WM/DM Dahlen/D + dM Uelsen

• .KOLUMNEn: Eddy Frech + Marcel Teucher + Müller/Hofmeier

motocross enduro 05/2019

erscheint am 23.4. an eurem Kiosk

Test & Technik/Online-Redaktion

Uwe Laurisch

Telefon: 0176 45861498

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Redaktion wieder.

82 MOTOCROSS ENDURO


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Boasting the thickest lens in the industry, a massive field of

vision and SCOTT’s proprietary lens lock system, the Prospect

MX goggle delivers on all fronts. Leave nothing on the table,

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