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Ausgabe 1 | erscheint vierteljährlich | März 2019

Poste Italiane Spa, Versand im Postabonnement, D.L.

353/2003 (conv. in L. 27.02.2004 Nr. 46) Art. 1, Comma 1,

NE Bozen • Sonderheft Nr. 1 zur Nr. 3 „Südtiroler Landwirt“

vom 15.02.2019 • Gebühr bezahlt – Taxe Percue

DAS MAGAZIN

DER SÜDTIROLER

BAUERNJUGEND

Aufgepasst!

29.10.2018 ein Datum das vielen

Waldbesitzern in Südtirol in

Erinnerung bleiben wird. Nun

geht es an die Aufräumarbeiten

der enormen Schäden, jedoch

wird in der Hektik oft zu wenig an

die Sicherheit gedacht. Schnittschutzhose,

Forsthelm und gutes

Schuhwerk sind wichtige Ausrüstungen

im Wald, aber bei der

Windwurfaufarbeitung raucht es

noch einiges mehr. Die Grundausbildung

in der Waldarbeit und

im Idealfall Spezialisierungskurse

für Schadholz Aufarbeitung sind

nützliche „Werkzeuge“, die helfen

die Spannungen zu erkennen, die

bei Windwürfen in den Stämmen

vorkommen. Ein falsch gesetzter

Schnitt kann oftmals schwerste

Verletzungen oder Schlimmeres

bedeuten. Nehmt Euch die Zeit

für eine fundierte Ausbildung,

denn man weiß nie, wofür es

nützlich sein könnte!

Christoph Weiss

SBJ-Landesführung

Gefahr erkannt

unfall gebannt

SICHERES ARBEITEN BEI

DER HOLZARBEIT

Evi Andergassen, Landessekretärin

der Südtiroler Bauernjugend

Seite 2—5

PORTRAIT

Josef Gasser erzählt von seinem

Arbeitsalltag im Wald

Seite 6—7

MEHRWERT LANDWIRT-

SCHAFT

Eine gut besuchte Mitgliederversammlung

mit vielen Höhepunkten

Seite 10—11


2 Blickpunkt

Sicheres Arbeiten bei

der Holzarbeit

Über 372.000 Hektar der Fläche in Südtirol

ist von Bäumen und Sträuchern bedeckt.

Die Wälder bieten uns nicht nur Schutz vor

Lawinen und Erdrutschen, sondern stellen auch eine

wichtige Einkommensquelle dar. Bei der Arbeit im

Wald ist jedoch immer Vorsicht geboten. Ein kurzer

Moment der Unachtsamkeit kann schwerwiegende

Folgen haben. Nicht ohne Grund gehört die Waldarbeit

zu den gefährlichsten Tätigkeiten. Jahr für Jahr

ereignen sich schwere Unfälle in Südtirols Wäldern.

Oftmals verursacht durch eine nicht ausreichende

Ausbildung, mangelhafte Ausrüstung oder die Missachtung

der wichtigsten Sicherheitsregeln, z.B. mangelnde

Absperrung des Fäll- und Gefahrenbereichs, fehlender

Rückzugsweg.

Bei der Arbeit im Wald ist die Ausbildung besonders

wichtig. Jeder Baum ist anders und jeder Schnitt kann

unvorhergesehene Reaktionen hervorrufen. Das fehlende

Können und die mangelnde Erfahrung sind

neben dem Stress und der Übermüdung die häufigste

Unfallursache. In Südtirol werden von der Forstschule

Latemar und von der Abteilung Forstwirtschaft Waldarbeiterkurse

angeboten. Die Kursteilnehmer sollen

vor allem Kenntnisse im richtigen Umgang mit den

Arbeitsgeräten erlernen, über die Arbeitssicherheit und

den Gesundheitsschutz informiert werden und über

verschiedene Arbeitstechniken und die Instandhaltung

und Pflege der Arbeitsgeräte Bescheid wissen.

Die Schutzausrüstung

Wer mit der Motorsäge arbeitet, benötigt die richtige

Schutzausrüstung. Diese muss immer getragen werden,

sobald die Motorsäge in die Hand genommen wird. Die

Schutzausrüstung besteht aus einer Schnittschutzhose,

Schnittschutzschuhen, einem Helm mit Gehör- und

Gesichtsschutz sowie Arbeitshandschuhen. Das besondere

an der Schnittschutzhose sind mehrere Schichten

aus lose verwebten reißfesten Fasern, die an den am

meisten gefährdeten Stellen im vorderen Beinbereich

zwischen dem äußeren und inneren Hosenstoff eingearbeitet

sind. Bei Berührung verfangen sich diese

Fäden im Antriebsrad der Kettensäge und blockieren

diese in kürzester Zeit. So können größere Verletzungen

verhindert werden. Die Schnittschutzschuhe sind an

der festen Sohle und an den Stahlkappen zu erkennen,

zudem haben die Schuhe vorne Schnittschutzfasern

integriert und schützen den Waldarbeiter zusätzlich

vor Kälte und Nässe. Der Helm mit Ohren- und Gesichtsschutz

schützt bei der Arbeit vor herabfallenden

Teilen, Lärm und Splittern. Der ausreichende Schutz

der Ausrüstung ist jedoch nur gegeben, wenn sie nicht

abgenützt oder beschädigt ist und die Wartung nach


März 2019

Blickpunkt 3

Eine gute Arbeitsplanung schützt

vor Unfällen

Die Waldarbeit ist eine gefährliche Tätigden

Hinweisen des Herstellers durchgeführt

wird. Zusätzlich zur Schutzausrüstung

sollte man bei der Waldarbeit auch

immer einen Erste-Hilfe-Koffer mitführen.

Die technische Ausrüstung

Bei der Waldarbeit übernimmt auch die

technische Ausrüstung einen wichtigen

Part. Der Umgang mit Seilwinde, Motorsäge

und Co. muss erlernt sein und darf

keinesfalls unterschätzt werden. Bei jedem

Einsatz von Maschinen und Werkzeugen

ist vorher abzuklären, ob diese für den

jeweiligen Arbeitseinsatz geeignet sind.

Die Sicherheit hat immer Vorrang. Auch

muss die eingesetzte Ausrüstung in einem

einwandfreien Zustand sein. Die regelmäßige

Kontrolle ist deshalb ein fixer Bestandteil

der Arbeit. Die Seilwinde muss

alle drei Monate kontrolliert werden. Das

Seil darf nicht beschädigt und die Kette

nicht abgenutzt sein. Zusätzlich müssen

bestimmte Arbeitsmittel einer periodischen

Überprüfung unterzogen werden. Diese hat

den Zweck, den tatsächlichen Erhaltungszustand

und die Funktionstüchtigkeit des

Arbeitsmittels zu kontrollieren.

Darunter fallen u.a. Hebemittel (mit einer

Tragfähigkeit von mehr als 200 kg, nicht

handbetrieben; mobil, bewegbar oder fix)

wie z.B. Heukräne, Lastwagen/Traktor mit

Kran, Seilwinden, usw.

Eine Motorsäge muss über mehrere Schutzvorrichtungen

verfügen, sie darf nicht zu

laut sein und möglichst wenig vibrieren.

Bevor die Motorsäge für einen Arbeitseinsatz

angelassen wird, müssen drei Dinge

kontrolliert werden. Dazu gehört der Kettenstopp,

der die Säge im Falle eines Rückschlages

oder wenn man mit der Hand vom

Griff abrutscht, zum Stehen bringt; der

Kettenfangbolzen, der die Kette auffängt,

wenn sie vom Schwert abspringt oder wenn

die Kette bricht und die Gashebelsperre,

die gehalten werden muss, damit man Gas

geben kann. Die Motorsäge muss immer

mit zwei Händen gehalten werden. Wobei

die linke Hand den vorderen Griff umschließt,

mit dem Daumen immer unter

dem Griffrohr.

keit. Forstunfälle führen oft zu schweren

Verletzungen oder auch zum Tod. Meist

geschehen diese Unfälle, weil Arbeiter

oder anwesende Personen von einem

Baum, bzw. von herabfallenden oder zurückschlagenden

Ästen getroffen werden

oder die Arbeitsstelle nicht ausreichend

gesichert ist. Um solchen Unfällen vorzubeugen,

sollte man die Arbeitsplanung

bei der Waldarbeit immer mit Bedacht

durchführen. Holzschläge sind deutlich

zu markieren und wenn nötig Wege und

Straßen abzusperren. Personen, die mit

der Schlägerung nichts zu tun haben, sollten

sich aus der Gefahrenzone entfernen.

Dennoch sollten Waldarbeiter nie alleine

arbeiten und ständigen Ruf- und Sichtkontakt

halten. Denn wenn es heißt „Baum

fällt“ muss jeder Anwesende wissen was zu

tun ist. Vor Beginn der Arbeit besichtigt der

Waldarbeiter den Holzschlag. Darauf folgt

die genaue Absprache, was zu tun ist und

welche Gefahren dabei entstehen können.

Anschließend werden die Fällrichtung und

die Bringung festgelegt. Der Baum wird

beurteilt sowie die sicherste Fällmethode

und die Schnittmethode bestimmt. Der

Pflege und Wartung der Motorsäge

»»

Tägliche Pflege

»»

Schwert abmontieren

»»

Bei Maschine & Kettenraddeckel

Schmutz entfernen

»»

Kettenöl und Kraftstoff

auftanken

»»

Schwertnut-Schmutz

entfernen

»»

Öleintrittloch beim

Schwert frei machen

»»

Luftfilter reinigen

»»

Wöchentliche Pflege

»»

Zuerst Schwert dann Deckel abmontieren

»»

Alle Teile, Gehäuse und Kühlrippen reinigen

»»

Schmieren des Umlenksterns

des Schwertes

WELLI

»»

Grad beim Schwert

mit Flachfeile abfeilen

»»

Kupplungslager (Nagellager)

schmieren


4 Blickpunkt

Fäll- und der Gefahrenbereich müssen vor dem Fällen des Baumes

ausreichend abgesichert werden. Auch wenn alle Arbeitsschritte

genau koordiniert werden, kann es doch dazu kommen, dass

der Baumstamm nachträglich abrutscht oder ausschlägt. Als

Sicherheitsmaßnahme bestimmt der Motorsägenführer bereits

vor dem Fällen einen sicheren Rückzugsort.

Zusätzliche Vorsicht für Waldarbeiter ist auch bei den Aufräumarbeiten

von Sturmschäden und Schneedruck geboten. Wie dies

auch nach der Sturmnacht Ende Oktober 2018 in Südtirol der

Fall war. Die Aufarbeitung von Windwurfholz birgt sehr große

Risiken. Das Gelände ist aufgrund von entwurzelten Bäumen

sowie geknickter und abgebrochener Stämme schwer begehbar.

Umgeworfene Stämme stehen unter starker Spannung, Kronenteile

hängen und das Holz ist gesplittert.

Die Arbeitsschritte sind in diesem Fall besonders genau zu planen

und bei jedem Baum festzulegen, wie er reagieren könnte. Bei liegenden

Bäumen gelten gewisse Grundsätze: Möglichst immer in

Windwurfrichtung und von der Seite her arbeiten. Bei aufeinander

liegenden Bäumen die Bäume immer von oben wegschneiden.

Außerdem gilt, nicht unter hängenden oder schiefstehenden

Bäumen zu arbeiten und keine Bäume umzuschneiden, auf denen

ein anderer Baum aufliegt.

Erste-Hilfe-Maßnahmen können Leben retten

Vor der Arbeit sollte stets der Handy-Empfang kontrolliert und

die Koordinaten für eine Flugrettung vorbereitet werden. Sollte

es zu einem Unfall kommen, kann so gleich Hilfe gerufen werden.

Die richtige Notrufnummer ist die 112. Im Ernstfall hilft

nur noch Ruhe bewahren und die Situation genau zu beurteilen.

Dazu gehört die Erkennung von weiteren Gefahren für den Helfer

und den Verletzten und das Treffen eventueller Erste-Hilfe- oder

Sicherheitsmaßnahmen.

Leitlinien für das sichere Arbeiten auf

Windwurfflächen

»»

Das Aufarbeiten von Windwurfholz sollte immer von

erfahrenen Waldarbeitern durchgeführt werden.

»»

Vollmechanisierte Holzernteverfahren (Harvester, Forwarder,

Baggerprozessor) sind wo möglich zu bevorzugen.

»»

Spezielle Fortbildungen für die Windwurfarbeit helfen,

das Risiko für Unfälle zu senken.

»»

Die Gefahren müssen sorgfältig beurteilt werden. Alle

Beteiligten werden vor Arbeitsbeginn genau eingewiesen.

»»

Die Arbeitssicherheit steht vor Holzverlust!

»»

Keinesfalls alleine im Wald arbeiten!

»»

Bei starkem Wind, Regen, Nebel oder Schneefall muss

die Arbeit eingestellt werden!

»»

Arbeits- und Pausenzeiten unbedingt einhalten!

»»

Notrufsystem einrichten (Handy-Empfang vor Arbeitsbeginn

testen, App „112 Where ARE U“, GPS-Koordinaten

des Standortes bereithalten und Bezeichnung der

Örtlichkeit kennen).

»»

Arbeitsbereich absichern! (Hinweistafeln, Wege sperren)

»»

Verbandskasten bereitstellen!

»»

Nur mit persönlicher Schutzausrüstung (Schnittschutzhose,

Schnittschutzschuhe, Forsthelm, Arbeitshandschuhe)

arbeiten!

» » Quelle: Forstschule Latemar - Ausbildungszentrum für Forst, Jagd

und Umwelt

Zecken – Die Gefahr lauert im Gebüsch

In einigen Wäldern Südtirols lauert eine weitere Gefahr,

die Zecke. Zecken gehören zu den Spinnentieren und sind

Überträger von verschiedenen Infektionskrankheiten. In

Südtirol ist vor allem die Zeckenart „Ixodes ricinus“, auch

als gemeiner Holzbock bekannt, verbreitet. Man findet sie

vor allem in schattigen und feucht-warmen Wäldern in

der Umgebung von Bozen, im Überetsch im Unterland,

im Etschtal und im Vinschgau. Sie halten sich hauptsächlich

auf dem Boden, im Unterholz, in Hecken und

auf Gräsern auf. Am aktivsten sind sie im Frühling, aber

auch im Herbst ist eine Aktivität zu verzeichnen. Zecken

ernähren sich von Blut, dafür suchen sie sich einen Wirt

aus. Da die Zecke nur etwa einen halben Millimeter groß

ist, ist sie mit bloßem Auge nicht erkennbar. Ihr Speichel

enthält betäubende Substanzen, weshalb ein Zeckenbiss

meist nicht bemerkt wird. Nach einem Aufenthalt im Wald

sollte deshalb der ganze Körper und auch die Kopfhaut

auf Zecken abgesucht werden.

Sollte es zu einem Zeckenbiss kommen, ist es wichtig die

Zecke so schnell wie möglich mit einer flachen Pinzette

zu entfernen. Die Stichstelle sollte anschließend gründlich

desinfiziert werden. Beim Auftreten kreisförmiger

Rötungen oder körperlichen Beschwerden in den darauf

folgenden Tagen und Wochen sollte ein Arzt aufgesucht

werden. Diese Beschwerden könnten auf die durch Zecken

übertragbaren Infektionskrankheiten Lyme-Borreliose und

Meningoenzephalitis (FSME) zurückzuführen sein. In den

letzten Jahren sind die FSME-Fälle nach Zeckenbissen

angestiegen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann

sich impfen lassen. In Südtirol ist die Impfung kostenlos.

Alle Infos unter:

http://www.sabes.it/gesundheitsvorsorge/zecken-unddurch

-sie-uebertragbare-infektionskrankheiten.asp

Jeder Baum ist einzigartig. Deshalb sollte vor dem Fällen umbedingt der

Baum und seine Umgebung sorgfältig beurteilt werden.

6

8

1

2

3

5

7

4

1. Baumart (Holzeigenschaften,

Durchmesser)

2. Stockbereich (Wurzelansätze,

mögliche Faulstellen

3. Stammverlauf (Form, Hängerichtung)

4. Baumlänge (mit Doppelmeter)

5. Kronenbereich (Gewichtsverteilung,

Hängen in Nachbarbäume)

6. Fällschneise

7. Spezielle Gefahren (dürre

Äste, abfallende Kronenteile

usw.)

8. Umgebung (steiles Gelände,

Hindernisse)

Nach dieser Beurteilung ist die sicherste Fällmethode zu wählen.


März 2019

Blickpunkt 5

Spezielle Trennschnitte

Einfacher Trennschnitt mit

Schrägschnitt

(Stocktrennschnitt)

- Bei scherenden Schnittflächen

1.Mindestens 3/4 des Stammes

durchtrennen

2.Schrägschnitt ca. 45° zum ersten Schnitt

(links oder rechts je nach Situation),

Schnitte müssen sich überschneiden

Offener Kreisschnitt

- Mäßige und auch seitliche

Spannung

1.In der Druckzone eine Kerbe von 1/5 bis

1/4 des Durchmessers im Verhältnis 1:2

(tief zu breit) heraussägen

2.Kanten brechen

3.Von der sicheren Seite restliches

Zugholz durchschneiden

1

45°

2

3/4

2

D

1

Z

3

2

D

Z

V – Schnitt

- Bei starker Spannung für

Durchmesser bis Schwertlänge

1. Zwei Kerben in der Druckzone im

Verhältnis 1:2 (tief zu breit)

heraussägen (1-2 cm ca. vorne

überschneiden) Kerben zu je ca.1/3 des

Stammumfanges

2. Restholz (max. 1/3 des Umfanges)

zügig von der Zugseite schneiden

Kann auch als Fällschnitt bei stark in der

Fällrichtung gebogenen Bäumen

angewendet werden.

Z

Kerbschnitt

- Stämme mit starker Spannung bei

Durchmesser bis Schwertlänge

1. In der Druckzone eine kleine Kerbe

heraussägen

2. Kerbe durch parallele Schnitte erweitern

und vergrößern bis das Holz bricht

Z

WELLI

2

1 1

D

» » Quelle: Infoheft - Grundlagen für den sicheren Umgang mit der

Motorsäge

D


6 Portrait

„Am besten gefällt mir an

meiner Arbeit, dass man immer

in der frischen Luft ist, der

Geruch und die Ruhe. Natürlich

nur wenn man keinen

Treibstoff mehr hat.“

Josef

Gasser

Tipp

Vor einem großen Baum hat

man am meisten Respekt,

doch oft sind es die Kleinen,

die gefährlich werden können,

weil man bei denen oft

zu wenig nachdenkt. Auch

herabfallende Äste unterschätzt

man gerne, daher

sollte man immer einen

Helm tragen.


März 2019

Portrait 7

Holz ist seine

Berufung

Josef Gasser ist 25 Jahre alt und auf dem Grafhof in St.

Lorenzen, im Pustertal aufgewachsen. Nach der Mittelschule

hat er eine Lehre als Tischler abgeschlossen und ist

diesem Beruf auch acht Jahre lang nachgegangen. Danach

war er ein Jahr als Baggerfahrer tätig. Im April 2018 hat

Josef nach einer neuen Herausforderung gesucht und sich

mit dem Kauf einer Wandersäge selbständig gemacht. In

seiner Freizeit ist er ehrenamtlich aktiv. Josef ist Ortsobmann

der Bauernjugend Ortsgruppe St. Lorenzen und

Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.

Der Wald als Arbeitsplatz

Bei seiner Arbeit hat Josef jeden Tag mit Holz zu tun, die

meiste Zeit ist er Zuhause beim Sägen, Holzspalten und

Bretter stocken. Wenn er Zeit hat, geht er gemeinsam mit

seinem Vater in den Wald, um Holz zu schlägern, das er

dann weiterverarbeiten kann.

Für die Arbeit im Wald hat Josef den Grundkurs für

angehende Waldarbeiter besucht. Eine gute Ausbildung

gehört nämlich zu jedem Waldarbeiter dazu. Vor allem

das Thema Sicherheit spielt im Wald eine sehr große Rolle,

das war Josef bewusst. Seit er den Kurs besucht hat, ist er

viel sicherer geworden und kann jetzt genauer arbeiten.

Die verschiedenen Gefahren, die auftreten können, hat

er seitdem immer im Hinterkopf. „Ich finde, jeder der

im Wald arbeitet, sollte diesen Kurs besuchen, weil man

wirklich viel lernt“, empfiehlt Josef.

Auch für schwierige Situationen will Josef sich gut vorbereiten,

deshalb hat er sich für den speziellen Windwurfkurs

angemeldet und ist schon sehr gespannt auf die neuen

Erfahrungen und Informationen.

Sich selbst und andere nicht gefährden

Das wichtigste bei der Holzarbeit ist die Absperrung der

» » Seine

persönliche

Schutzausrüstung

trägt

Josef bei

der Arbeit

immer.

Gefahrenzone. So ist zum Beispiel auf einem

Forstweg meistens das Warndreieck nicht

ausreichend, man muss oft einen Menschen

damit beauftragen eventuelle Wanderer auf die

Gefahr hinzuweisen. Am meisten Angst hat

Josef davor, dass ein Anderer durch sein Verschulden

zu Schaden kommt. Die persönliche

Schutzausrüstung ist aber auch Grundvoraussetzung

für die Arbeit im Wald, man möchte

sich selbst ja nicht gefährden.

„Es ist wichtig die Gefahren nicht zu unterschätzen:

Vor einem großen Baum hat man am

meisten Respekt, doch oft sind es die Kleinen

die gefährlich werden können, weil man bei

denen oft zu wenig nachdenkt. Auch herabfallende

Äste unterschätzt man gerne, daher

sollte man immer einen Helm tragen.“ ist

Josef überzeugt.

Arbeiten in der Natur

Trotz der Gefahren, die einen bei der täglichen

Arbeit begleiten, fühlt sich Josef bei der

Waldarbeit wohl. „Am besten gefällt mir an

meiner Arbeit, dass man immer in der frischen

Luft ist, der Geruch und die Ruhe. Natürlich

nur wenn man keinen Treibstoff mehr hat.“,

erzählt Josef begeistert.

WELLI


8 Kurzmitteilungen

Ehrenamtsnachweis

für Maturapunkte

Die Kompetenzen von Jugendlichen im Ehrenamt sind vielfältig.

Alle Funktionäre der Südtiroler Bauernjugend können den Ehrenamtsnachweis

beantragen und in Schule und Beruf wertvolle

Punkte sammeln.

Organisations- und Führungskompetenz, Teamwork, Zeitmanagement und Projektmanagement

werden in der Arbeitswelt immer gefragter. Viele Jugendliche

eignen sich diese und andere Kompetenzen bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit

an. Deshalb entwickelte der Südtiroler Jugendring schon vor Jahren den „Ehrenamtsnachweis

der Kinder- und Jugendverbandsarbeit“. Dieser belegt, welche

Kompetenzen junge Menschen in ihrem Ehrenamt erworben haben. Oberschüler

können den Nachweis der Schule vorlegen und erhalten für ihr ehrenamtliches

Engagement Punkte für die Matura.

Bei Bewerbungsgesprächen unterstreicht der Ehrenamtsnachweis die Kompetenzen

des Jugendlichen und kann für den Bewerber ein entscheidender Vorteil sein.

Alle ehrenamtlich tätigen Jugendlichen der SJR-Mitgliedsorganisationen und

somit auch alle Funktionäre der Südtiroler Bauernjugend können den Ehrenamtsnachweis

online beantragen. Dafür genügt es ein Onlineformular unter

www.jugendring.it/dienstleistungen/ehrenamtsnachweis/ auszufüllen. Anschließend

wird der Nachweis von der Südtiroler Bauernjugend überprüft und

unterschrieben per Post zugestellt.

Da es eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, empfiehlt es sich, den Ehrenamtsnachweis

mindestens 14 Tage im Voraus zu beantragen.

MwSt.-Schuld

16. Mai 2019

Alle Ortsgruppen, die zwischen dem

1. Jänner und 31. März eine Veranstaltung

organisiert und damit

gewerbliche Einnahmen erwirtschaftet

haben, müssen die MwSt.-Schuld am

16. Mai mittels F24 elektronisch einzahlen.

Wenn das SBJ-Landessekretariat

die Zahlung vornehmen soll, ist

der Auftrag dazu von den Ortsgruppen

schriftlich mittels F24 Formular

bis zum 5. Mai zu erteilen. Es gilt der

Steuerkodex 6031.

Online-Formular: sbj.it/service

Schutzausrüstung

Ob Profi-Waldarbeiter oder gelegentlicher Holzarbeiter - eine angemessene

Schutzausrüstung ist für Jeden unerlässlich. Ein unachtsamer

Moment kann schlimme Folgen haben. Die Südtiroler Bauernjugend

bietet in Zusammenarbeit mit dem Forstspezialisten Profanter allen

Mitgliedern der bäuerlichen Organisationen eine hochwertige

Schutzausrüstung für die Wald- und Holzarbeit zum Vorzugspreis an.

Hochwertiges Paket

Das hochwertige Paket besteht aus einer Schnittschutzhose samt

Trägern, Schnittschutzschuhen, einem Sicherheitshelm mit Gehör-,

Gesichts- und Nackenschutz sowie Arbeitshandschuhen. Die Kosten

der gesamten Ausrüstung betragen 450 Euro. Die Schutzausrüstung

ist nicht nur als Ganzes, sondern auch als Einzelstücke erhältlich.

„Interessierte können sich einfach bei ihren Ortsgruppen melden,

die dann das Interesse an das SBJ-Landessekretariat weiterleiten. Wir

stellen dann den Kontakt zu einer Fachkraft her“, erklärt Evi Andergassen,

Landessekretärin der SBJ. Die Fachkraft wird die Ortsgruppe vor

Ort besuchen, wo die interessierten Mitglieder die Schutzausrüstung

anprobieren und die Bestellung aufnehmen können.

Weitere Informationen unter sbj.it/shop oder unter 0471999401.

Handmähen 2019

In diesem Jahr findet wieder der Mähercup statt. Alle

interessierten Teilnehmer können sich bei den verschiedenen

Bezirksentscheiden und Landesentscheiden für die

Europameisterschaft qualifizieren.

Am 28. Juli findet der Landesentscheid im Handmähen

statt. Ausgetragen wird der Wettbewerb vom Bezirk Vinschgau

in Kastelbell/Trumsberg. Diese Wertung zählt

auch noch für den Cup. Die Europameisterschaft findet

am 14.-15. August in Oberösterreich statt.


März 2019

Berichte 9

Eine Reise zu Apfel,

Balsamico und Chianti

Eine Reise nach Florenz, in die geschichts- und kulturreiche Hauptstadt der Toskana, führte

33 Teilnehmer der Landeslehrfahrt der Südtiroler Bauernjugend von Freitag, 30. November

bis Sonntag, 2. Dezember durch traditionsreiche Familienbetriebe.

Den ersten Halt machte die Gruppe bereits entlang der

Reisestrecke in der Baumschule Griba in Nogara. Die

Baumschule wurde vor über 25 Jahren von vier Obstbauern

aus Gries/Bozen gegründet und produziert heute in

der Po-Ebene über zwei Millionen Obstbäume pro Jahr.

Bei einem Rundgang durch die Plantagen erfuhren die

Teilnehmer Genaueres über den Werdegang einer neuen

Sorte vom Samen bis zum genießbaren Apfel.

Florenz entdecken

Anschließend ging es mit dem Bus weiter ins Zentrum von

Florenz. Bei einem Rundgang durch die Gassen tauchten

die Teilnehmer in die Geschichte der Stadt ein, die einst

das Zentrum des spätmittelalterlichen europäischen Handels-

und Finanzwesens war. Eindruck hinterließ bei den

Teilnehmern die enorme Kuppel der Kathedrale Santa

Maria del Fiore, die für damalige Verhältnisse als Meisterwerk

der Architektur galt, sowie der „Ponte Vecchio“

mit seinen 44 Juweliergeschäften.

Toskanisches Flair

Am zweiten Tag ging es für die Teilnehmer nach San Gimignano

zur „Fattoria Poggio Alloro“, einem Familienbetrieb

mit biologischem Anbau. Auf etwa 100 Hektar Fläche

hat die Familie verschiedene Rebsorten, Olivenbäume,

Gemüse sowie Futter- und Mischgetreide gepflanzt. Daraus

stellen sie Weine, Öle und Pasta her, die sie auch in

ihrem Restaurant verarbeiten und im Hofladen verkaufen.

Ein wichtiger Bereich ist auch ihre Chianina-Zucht. Das

Chianina-Rind ist für seine weiße Farbe bekannt und

gehört zu den ältesten Rassen des ländlichen Raums.

Familie Antinori - Weine mit Tradition

Gleich darauf ging es zum neuen Hauptsitz der Kellerei

Antinori, der vor allem durch seine einzigartige naturnahe

Architektur bekannt ist. Dort erhielten die Teilnehmer

einen Einblick in die über 600-jährige Geschichte der

Familie Antinori, die bereits in der 26. Generation in der

Weinproduktion tätig ist. Zu ihrem Besitz gehören einige

namhafte Weingüter, die sich vor allem in dem Gebiet

des Chianti Classico befinden.

Balsamico „tradizionale“ di Modena

Auf der Rückreise am dritten Tag machte die Gruppe Halt

bei der „Acetaia Paltrinieri“ in Modena. Der traditionelle

Familienbetrieb widmet sich bereits seit 200 Jahren der

Balsamico-Essig Produktion und ist weltweit bekannt. Die

auf dem Dachboden lagernden Essig-Fässer erzählen eine

Geschichte. Der Balsamico „tradizionale“ muss nämlich

mindestens 12 bis 25 Jahre im Fass lagern, um seinen

typischen Geschmack zu erhalten.

» » In der Acetaia Paltrinieri wurde den Teilnehmern die Balsamicoherstellung

erklärt und verschiedene Sorten verkostet.

WELLI


10 Berichte

„Wir füllen Kühlschränke“

Voll besetzt war der Saal bei der heurigen Mitgliederversammlung der Südtiroler Bauernjugend am

Sonntag, 3. März im Waltherhaus in Bozen. Die Höhepunkte der Versammlung waren die Wahlen der

Landesführung und die Vergabe des Raiffeisen-Jungbergbauernpreises an eine junge Sarner Familie.

»»

Die gute Stimmung

der Mitglieder

und Ehrengäste bei

der Versammlung

war im überfüllten

Saal des Waltherhauses

spürbar.

Mit einem feierlichen Wortgottesdienst

leitete Diakon Volker Kuschmann die

heurige Mitgliederversammlung der Südtiroler

Bauernjugend ein. Im Anschluss

kam Landesleiterin Angelika Springeth zu

Wort und ging auf das heurige Thema

„Mehrwert Landwirtschaft“ ein. „Durch

den tatkräftigen Einsatz der Bauern und

Bäuerinnen auf ihren Höfen, wird dieses

‚mehr‘ für die Landwirtschaft geleistet.

„Durch den tatkräftigen Einsatz der

Bauern und Bäuerinnen wird ein ‚mehr‘

für die Landwirtschaft geleistet“

Wilhelm Haller

Die Wertschätzung dieses Berufes muss

auch in Zukunft erhalten bleiben, damit

die Kühlschränke weiterhin mit heimischen

Qualitätsprodukten gefüllt werden

können.“, sagte Springeth. „Der Mehrwert

Landwirtschaft zeigt sich auch in der Kulturlandschaft,

die seit Jahrhunderten von

den Bäuerinnen und Bauern gestaltet und

gepflegt wird“, ergänzte Landesobmann

Wilhelm Haller. „Damit diese weiterhin

so bestehen bleibt, müssen die Eigenverantwortung

und das Verständnis der Bevölkerung

gestärkt werden und auch die

Unterstützung der Politik gegeben sein.

Dies geht von den Themen Großraubwild

und dem Schutz von privaten Wiesen und

Almen bis hin zur Förderung der Jungbauern.“,

forderte Haller.

Neue Landesführung gewählt

Ein Höhepunkt der Mitgliederversammlung

war die Wahl der neuen Landesführung:

Mit einer großen Mehrheit wurden

Angelika Springeth aus Gries als Landesleiterin

und Wilhelm Haller aus St. Lorenzen

als Landesobmann bestätigt. Christoph

Weiss aus Unsere liebe Frau im Walde/St.

Felix und Hannes Pirhofer aus Tarsch wurden

als Stellvertreter in die Landesführung

gewählt. Das Amt der beiden Landesleiterinnen-Stellvertreterinnen

übernehmen

für die nächsten beiden Jahre Anna Ludwig

aus St. Peter im Ahrntal und Sofia Maria

Pradi aus Pinzagen bei Brixen.

Unterhaltsames

Rahmenprogramm

Die Südtiroler Bauernjugend blickte bei der

Versammlung auch auf ein ereignisreiches

Jahr zurück, dies bestätigte der Tätigkeitsbericht

voller Eindrücke aus dem Jahr 2018.

Für heuer sind wieder einige Veranstaltungen

und Projekte geplant. Höhepunkt wird

die Feier zum 50. Jubiläum des Landesverbandes

der Südtiroler Bauernjugend am

20. Juli in der Festung Franzensfeste sein.

Auch etwas Humor durfte bei der Versammlung

nicht fehlen.

Die Bezirke Eisacktal und Vinschgau gingen

bei ihren Bezirkseinlagen mit etwas

Sarkasmus auf einige aktuelle Themen aus

der Landwirtschaft ein.

Mit den abschließenden Worten: „Tiets

gschoffn!“, rundete Landesobmann Wilhelm

Haller die heurige Versammlung ab.


März 2019

Berichte 11

Junge Familie ausgezeichnet

Der Raiffeisen-Jungbergbauernpreis wurde heuer wieder bei der Mitgliederversammlung

der Südtiroler Bauernjugend an eine junge Sarner Familie vergeben, als Zeichen der Anerkennung

und Wertschätzung, .

Jungbauer Klaus Premstaller und seine

Lebensgefährtin Lisa Kuppelwieser leben

mit ihren beiden Töchtern Lea und Tessa

auf dem Bachmannhof in Öttenbach,

Sarnthein. Der Hof liegt auf 1.470 Metern

Meereshöhe und weißt 111 Erschwernispunkte

auf. Der gelernte Schlosser hat den

Hof im Jahr 2017 von seinem Vater übernommen

und will gemeinsam mit seiner

Familie dem Hof eine Zukunft schenken.

Seine Vater Leonhard und Mutter Rosa

leben ebenfalls auf dem Hof und helfen

bei der täglichen Arbeit mit.

Mit neuen Plänen versucht die junge

Familie das Leben und Arbeiten auf dem

Hof zu erleichtern. Nach der Übernahme

des Hofes wurde das Wirtschaftsgebäude,

teils von Klaus selbst, neu errichtet.

Im Herbst 2018 konnten dann die Kühe,

Kälber, Schafe, Ziegen und Hühner in den

neuen Laufstall einziehen. Als nächstes

stehen die Sanierung der Heizanlage und

des Wohnhauses auf dem Programm. Zum

Bachmannhof gehören rund 3,6 Hektar

Wiesen, 13,2 Hektar Wald und 1,8 Hektar

Weide. Einen Hektar Wald hat Klaus

bereits selbst in eine Wiese umgewandelt

und planiert.

Weiterbildung 2019

Kurse und Seminare an die SBB-Weiterbildungsgenossenschaft melden. Auch wenn der Kurs nicht mit den

30,00 € pro Weiterbildungsstunde unterstützt wird, so nehmt Ihr trotzdem an einer Verlosung teil.

WELLI

Die Ortsgruppen der bäuerlichen Organisationen

und somit auch die der Südtiroler

Bauernjugend, sollen alle Weiterbildungsveranstaltungen

melden, die sie bisher im

Jahr 2019 für Ihre Ortsgruppen organisiert

und noch nicht gemeldet haben. Es können

auch jene Veranstaltungen gemeldet werden,

für die es keine finanzielle Unterstützung

gab. Damit wird es der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft

möglich sein, auch in

Zukunft einen Teil des Referentenhonorars

(30,00 € pro Weiterbildungsstunde) zu

übernehmen. Um diese Unterstützung

in Anspruch nehmen zu können, muss

die Ortsgruppe mindestens 14 Tage vor

Kursbeginn ein Finanzierungsansuchen

mit den wichtigsten Kursdaten an die

SBB-Weiterbildungsgenossenschaft stellen.

Die Ortsgruppe erhält eine Rückmeldung

via E-Mail, ob das Ansuchen genehmigt

wurde oder nicht. Nach Kursende kann

der Referent 30,00 Euro pro Weiterbildungsstunde

(eine Weiterbildungsstunde

entspricht 45 Minuten) der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft

in Rechnung stellen.

Voraussetzungen für diese Förderung sind,

dass der Kurs mit einer Mindestteilnehmerzahl

von acht Personen stattgefunden

hat und mittels Meldeformular und

Teilnehmerliste gemeldet wurde. Falls das

zwischen Ortsgruppe und Referent vereinbarte

Honorar über die Finanzierung

der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft

hinausgeht, verrechnet der Referent den

restlichen Betrag an die Ortsgruppe.

Eure Ansprechpartnerin in der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft

für organisatorische

Fragen ist Astrid Steiner (E-Mail:

astrid.steiner@sbb.it, Tel. 0471 999 335).

Die SBB-Weiterbildungsgenossenschaft

Sonnenreisen GmbH/Srl

Josef Rauch - Schmiedstraße 1

I-39054 Ritten/Wangen

T (+39) 0471 602048

info@sonnenreisen.it

www.sonnenreisen.it

hat auch dieses Jahr einen Preis verlost.

Teilgenommen hatten all jene Ortsgruppen,

die mindestens eine Veranstaltungen

im Jahr 2018 gemeldet haben. Heuer hat

die SV-Ortsgruppe Villanders gewonnen.

Alle notwendigen Formulare für die Organisation

einer Weiterbildungsveranstaltung

auf Ortsebene können auf unserer

Internetseite heruntergeladen werden:

www.sbj.it/service/weiterbildung/


ei der 49. Mitgliederversammlung

der Südtiroler Bauernjugend

Und nicht zuletzt…

Ortsgruppe

Lajen

»»

Jungbauern sind fit für die Waldarbeit

Ortsgruppe Lajen: Von Montag, 5. November bis Freitag,

9. November 2018 lernten die Jungbauern aus Lajen

wie sie sicher im Wald arbeiten.

Die beiden Instruktoren Franz Baumgartner und Thomas

Kafmann zeigten den jungen Bauern aus Lajen den richtigen

und sicheren Umgang mit der Motorsäge.

Zu Beginn des Kurses gab es einen theoretischen Teil, bei dem

die persönliche Schutzausrüstung, die richtige Absicherung

des Holzschlages und die wichtigsten Maßnahmen bei einem

Notfall erklärt wurden. Die Baumbeurteilung zu Beginn der

Holzarbeit ist besonders wichtig: „Man muss die speziellen

Gefahren des Baumes, wie den Stammverlauf, die Form, die

Hängerichtung, die Gewichtsverteilung usw., erkennen und

die richtigen Maßnahmen treffen“, erklärt der Instruktor

Franz Baumgartner. Viele verschiedene Schnittarten, mit

denen man den Baum zu Fall bringen und verarbeiten kann,

wurden erlernt. Die darauffolgenden Tage wurde fleißig

gearbeitet und geübt. Die beiden Instruktoren gaben dabei

wichtige Tipps, worauf besonders geachtet werden soll und

wie die jungen Bauern ihre Technik noch verbessern können.

Um auf alles vorbereitet zu sein, wurde am letzten Tag noch

erklärt, wie man in einer Unfallsituation richtig reagiert.

Eine schonende Methode, um einen Verletzten befreien zu

können, wurde den Kursteilnehmern gezeigt. Zu guter Letzt

lernten die Teilnhemer, wie die Motorsäge richtig gereinigt

und gepflegt wird, damit reibungslos gearbeitet werden kann.

Impressum

Eigentümer und Herausgeber:

Südtiroler Bauernbundgenossenschaft

Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 5, 39100 Bozen

Druck: Longo AG • SpA

Schriftleitung:

Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 5, 39100 Bozen

Tel.: 0471 999401

E-Mail: bauernjugend@sbb.it

Chefredakteur: Guido Steinegger

Redaktion: Evi Andergassen, Anna Runggatscher und Anna Schenk

Grafisches Konzept: Effekt GmbH

R.O.C.: 006699

Fotos: Stephan Matzoll, Daniel Mair - Live-Style Agency und SBJ

Erscheint viermal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben die Meinung des Autors wieder.

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