der-Bergische -Unternehmer_0319

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR BERGISCHES LAND UND KREIS METTMANN

03

2019

gut versichert

26 Wirtschaft

Firmenporträt: Kümmerer

vor Ort

40 Im Fokus

Berufliche Weiterbildung

notwendiger denn je

50 Reise

Andalusien - das Beste

aus den Kulturen


Die Wirtschaftskanzlei.

Persönlich, kompetent, mit höchster juristischer Expertise.

Wir beraten mittelständische Unternehmen, Betei li gungsgesellschaften

und Konzerne. Unsere Schwerpunkte liegen

in den Bereichen

• Handels- und Gesellschaftsrecht

• Transaktionen/M&A

• Unternehmensnachfolge

• Krisenberatung und

Sanierung

• Erbrecht

• Steuer- und Steuerstrafrecht

• Arbeitsrecht

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Die Kanzlei ist eingebunden in die

führende mittelständische Wirtschaftsprüfungs-

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EDITORIAL

CreditreformThese Nr. 4

ICH

WILL

DICH

NICHT UM

JEDEN PREIS. *

ERHELLEND

OHNE WEITERBILDUNG GEHT ES HEUTE NICHT. Unbestritten

wird die Digitalisierung Jobs kosten, dafür entstehen auf unterschiedlichen

Ebenen neue. Doch dafür müssen sich Arbeitnehmer und auch Selbstständige

vorbereiten und eben weiter qualifizieren. Auf die Anforderungen,

die die unterschiedlichen Branchen an den technologischen Wandel stellen, haben

sich die Weiterbildungseinrichtungen in unserer Region vorbereitet und

dabei ihr ganz eigenständiges Profil erarbeitet. Doch nicht nur das Angebot an

Seminaren, Schulungen und weiteren Qualifizierungsleistungen ist enorm, soll

Weiterbildung doch passgenau auf die Teilnehmer und die Bedarfe an ihrem

Arbeitsplatz zugeschnitten sein. Das stellt unser aktuelles Fokusthema heraus.

Welche fortschrittlichen Beratungsdienstleister in unserer Region vertreten

sind, zeigt die Fortsetzung unserer Serie „Das Recht auf Ihrer Seite“. Sie

werden lesen, mit welchem Spezialwissen Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

und Steuerberater heute aufgestellt sind und vorbereitet

sein müssen, um ihre Mandanten optimal zu betreuen. Und auch die Versicherungsbranche

muss mit der Zeit gehen. Dies zeigt unser Titelthema, das diesmal

die Versicherungen für Unternehmen in den Mittelpunkt stellt. Defekte

Haushaltsgeräte sind für einen privaten Haushalt ein Ärgernis, eine ausgefallene

Maschine kann für einen produzierenden Betrieb eine Katastrophe werden,

sollte man diesbezüglich nicht vernünftig abgesichert sein.

Hat der Frühling im Februar Sie auch in Reisestimmung versetzt? Wenn ja,

dann gibt Ihnen unser Reisetipp ein paar wunderschöne Eindrücke von

Andalusien. Wo sich Afrika und Europa, Mittelmeer und Atlantischer Ozean

treffen, bietet eine reizvolle, vielseitige Landschaft Reisenden Erholung und

viele spannende Eindrücke.

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der Bergische Unternehmer 03|19 3


INHALT

18 Titel

Gut versichert?

Die Absicherung vor Cyber-Attacken gerät verstärkt in den Fokus.

46

Do you speak Europa?

Sprachkompetenz bringt

Punkte.

48

Paperdoc

hält Geschichten

lebendig

4 www.bvg-menzel.de


50

Andalusien - das Beste

der Kulturen

Namen & Nachrichten

o 6 Fachkräfte weiterbilden

07 40 Jahre erfolgreiches Inkasso

08 Erfolgreiche Integration

08 Solinger Ausbildungsmarkt

09 ifo-Geschäftsklimaindex -

Pessimismus nimmt zu

1 0 Neue Feuerwache geplant

1 0 Medivas-Experience Center eröffnet

11 Starkes Jahr für die Volksbank

1 2 Azubis mit digitalen Fähigkeiten

12 Round-Table zur Cyber-Abwehr

13 Neue Führungsmannschaft bei

Schlasse

14 Regio.NRW - Projekte werden

gefördert

14 Flughäfen kommen an ihre Grenze

Titel

16 Gut versichert?

20 Interview: Professionelle Risikoanalyse

ist unabdingbar

Erfolgreich bergisch Porträt

26 Der Kümmerer vor Ort

Aus der Region

28 Gastkommentar:

Bekämpfung der Schwarzarbeit

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer Seite Serie

36 Zukunft braucht Herkunft

Im Fokus

38 Gelobt sei, was schlauer macht

46 Unter uns: Do you speak Europa?

ERfolgreich Bergisch Porträt

48 Paperdoc hält Geschichten lebendig

Für Sie entdeckt

50 Andalusien: Das Beste der Kulturen

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2019.qxp_RINKE_IHK 18.01.19 16:41 Seite 3

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der Bergische Unternehmer 03|19 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Fachkräfte vorausschauend für die Herausforderungen

der Zukunft weiterbilden

Foto: TAW

„Strategische Personalentwicklung

macht

Ihr Unternehmen fit für

die Zukunft“, sagen die

Weiterbildungsexperten

der Technischen

Akademie Wuppertal

e.V. (TAW)

Berufliche Weiterbildung wird in der Arbeitswelt

für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens

immer wichtiger. Wissen aus der Ausbildung hat

immer kürzere Halbwertzeiten. Die fortschreitende

Digitalisierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen

stellt große Herausforderungen an

das Fachwissen der Mitarbeiter und die Art, wie

wir zusammenarbeiten werden. Auch Führungsmethoden

und Managementmodelle werden sich

ändern. Gerade für den Mittelstand bedeutet dies

– angelehnt an die Unternehmensstrategie – bereits

jetzt zu planen, welche Kompetenzen in der

Zukunft gebraucht werden, empfehlen die

Experten der Technischen Akademie Wuppertal

(TAW). Wie machen wir Mitarbeiter

fit für die Digitalisierung von Materialfluss

und Logistik? Wie stellen wir bei einer globalen

Produktion sicher, dass Fertigungsunterlagen

korrekt erstellt werden? Wie sieht

Führung, Kommunikation und Projektarbeit

in verteilten Teams und mit globalen Geschäftspartnern

aus? Wie agil müssen unsere

Prozesse sein? Um Potenziale der Mitarbeiter

optimal zu fördern und weiterzuentwickeln,

sollten deshalb Personalentwicklung und

Weiterbildung frühzeitig an den Unternehmenszielen

ausgerichtet werden. Das heißt,

jedes Unternehmen muss sich in einer Bedarfsanalyse

die Frage stellen, welche Ziele

verfolgt werden sollen und welchen Herausforderungen

man sich stellen muss. „Auch

Personalabteilungen in kleinen und mittleren

Unternehmen können mit individuell angepassten

Methoden und Instrumenten

Personalentwicklung zukunftsfähig konzipieren“,

sagt Anne Ullenbaum, Produktmanagerin

im Bereich Personalentwicklung an

der TAW. Damit gelinge es, Fach- und Führungskräfte

an das Unternehmen zu binden

und die Unternehmensziele nicht nur zu

meistern, sondern gemeinsam mit den Beschäftigten

zu gestalten.

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erwarten Sie bei

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40 Jahre erfolgreiches Inkasso und

Forderungsmanagement mit AKTIVA

Foto: Aktiva

Björn Bornewasser

ist Leiter Vertrieb

und Marketing bei

Aktiva Gesellschaft

für Kreditorenschutz

und Factoring mbH

in Solingen.

Die AKTIVA Gesellschaft für Kreditorenschutz

und Factoring mbH mit Sitz in Solingen und Haan

feiert im März 2019 die 40-jährige Erfolgsgeschichte

mit professionellen Inkasso-Dienstleistungen.

Gegründet von Senator h.c. Michael Raubal

mit dem Schwerpunkt Inkasso-Dienstleistungen,

startete AKTIVA mit fünf Mitarbeitern

im Jahr 1979. Nach dem Tod Michael Raubals

im Jahr 2015 steht mit R. Oliver Reichenberg

ein ehemaliger Weggefährte als alleiniger Geschäftsführer

an der Spitze des Unternehmens.

Heute beschäftigt AKTIVA 25 Mitarbeiter und ist

damit nach eigenen Angaben zu einem der

renommiertesten Inkasso-Dienstleister in

Deutschland gewachsen. AKTIVA betreut

weltweit über 10.000 Kunden und bearbeitet

jährlich mehr als 100.000 Inkassoforderungen.

Schwerpunkte bilden der gesamte Online-Handel

sowie die Spezialisierung auf

Industrie- und Handelsunternehmen aus

dem Mittelstand. „Unser signifikanter Erfolgsfaktor

liegt in unserem passgenauen,

branchenspezifischen Inkasso und Forderungsmanagement

sowie der uneingeschränkten

Transparenz gegenüber unseren

Kunden“ erläutert Geschäftsführer Reichenberg

und fügt hinzu: „Damit haben wir eine

beachtliche Marktdurchdringung erzielt, gepaart

mit spezifischem kaufmännischem

und juristischem Know-how. Deshalb realisieren

wir offene Forderungen mit einer

überdurchschnittlich hohen Erfolgsquote.“

Björn Bornewasser, Leiter Vertrieb und

Marketing ergänzt: „Ein klarer Kundenvorteil

unserer Arbeit liegt darin, dass wir Inkasso-Dienstleistungen

für den gesamten

Lebenszyklus offener Forderungen als alleiniger

Inkasso-Partner anbieten.“ Und Geschäftsführer

Reichenberg fügt hinzu: „Als

Inkassounternehmen meistern wir betriebswirtschaftliche

Herausforderungen, indem

wir Kapital und Liquidität für unsere Kunden

sichern. Aber auch volkswirtschaftlich

tragen wir Verantwortung, indem wir durch

die erfolgreiche Realisierung offener Forderungen

Preisstabilität unterstützen.“

der Bergische Unternehmer 03|19 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Ohne aktive Unterstützung

der Arbeitgeber keine Integration

Solinger

Ausbildungsmarkt

Foto: Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Anfang 2016 kam Youssef Chawa nach Deutschland. Jetzt

erhielt der Syrer einen festen Arbeitsvertrag bei der Elora-

Werkzeugfabrik in Remscheid, nachdem er seine Ausbildung

als Fachkraft für Metalltechnik mit Schwerpunkt Zerspanungstechnik

erfolgreich abgeschlossen hat.

Unterstützung erhielt der 43-Jährige durch die enge Zusammenarbeit

zwischen Remscheids Oberbürgermeister Burkhard

Mast-Weisz, der ehrenamtlichen Betreuerin geflüchteter

Menschen Annelie Schwierz, der

Qualifizierungsberaterin der Agentur für Arbeit Solingen-

Wuppertal Martina Wildförster und der Mitarbeiterin des

Bildungszentrums der Industrie (BZI), Gerda Becker. Im

Rahmen des BZI-Projektes „Willkommenslotsen“ konnte

Youssef Chawa feststellen, welche Tätigkeiten zu ihm passen.

So fand er einen Arbeitgeber, der ihm zunächst ein

Praktikum ermöglichte. Dieses verlief so erfolgreich, dass

er mit Beginn des Ausbildungsjahres 2017 bei Elora seine

Ausbildung startete, die die Agentur für Arbeit Solingen-

Wuppertal ermöglichte. Elora-Firmenchef Andreas Rauch

ist begeistert von seinem Mitarbeiter und stolz auf seine Belegschaft.

„Herr Chawa ist im Kollegenkreis sehr beliebt

und wurde von seinen Kolleginnen und Kollegen großartig

unterstützt – einfach ein tolles Team! Sie gaben ihm zum

Beispiel Nachhilfe in Maschinenkunde.“ Die Integration

von geflüchteten Menschen in die Gesellschaft sei eine gesamtgesellschaftliche

Aufgabe, die intensive Bemühungen

zur Eingliederung in Ausbildung und Beschäftigung erforderlich

mache, konstatiert die Arbeitsagentur. Integration

funktioniere am besten über Arbeit und Ausbildung.

Elora-Geschäftsführer

Dipl. Ing. Andreas

Rauch, Martin Klebe,

Vorsitzendes Mitglied

der Geschäftsführung

der Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal,

Youssef Chawa sowie

Marion Möckel vom

Personalmanagement

und Martina Wildförster,

Qualifizierungsberaterin

der Agentur für

Arbeit Solingen-Wuppertal,

(v.l.) freuen sich

über den gemeinsam

erzielten Erfolg.

„Die Hilfestellungen für Unternehmen

müssen einfach sehr konkret sein, damit

sie auch wirksam sind“, sagt Frank Balkenhol,

Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung

Solingen, die hinsichtlich der

Ausbildungsförderung neue Angebote

aufgelegt hat: Alle Unternehmen aus Solingen

sind eingeladen, ihre vakanten

Ausbildungsstellen an die Wirtschaftsförderung

zu senden (l.pistorius@solingen.de).

Diese werden dann für einen begrenzten

Zeitraum kostenfrei im www.

stellenportal-solingen.de veröffentlicht.

Das Stellenportal wird von der Wirtschaftsförderung

Solingen GmbH &

Co.KG betrieben. Unternehmerinnen und

Unternehmer von Kleinunternehmen aus

Solingen, die ausbilden möchten, brauchen

neben dem Nachweis der fachlichen

Eignung und dem der Ausbildungsstätte

den arbeitspädagogischen Eignungsnachweis.

Über die Bundesinitiative „JOB-

STARTER plus“ des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung

ermöglicht die Wirtschaftsförderung Solingen

in Kooperation mit den Eckert

Schulen, den Kleinunternehmen den

Ausbildereignungsschein entgeltfrei zu

erhalten. Kurs und Prüfungsgebühr sind

mit einem Wert von ca. 600 Euro enthalten.

Voraussetzungen: Das Unternehmen

hat weniger als 50 Beschäftigte und der

Jahresumsatz beträgt weniger als 10 Millionen

Euro.

Rückfragen gerne an Lea Pistorius

Telefon 0212/ 2494 – 132 oder

Mail an l.pistorius@solingen.de

8 www.bvg-menzel.de


Pessimismus

nimmt zu

Die Sorgen in den deutschen Chefetagen

nehmen weiter zu. Der ifo Geschäftsklimaindex

ist im Februar von 99,3 auf 98,5

Punkte gefallen. Das ist der schlechteste

Wert seit Dezember 2014. Die Unternehmen

bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage

erneut etwas weniger gut. Auch die

negative Erwartung mit Blick auf die

kommenden sechs Monate hat zugenommen.

Diese Ergebnisse und andere Indikatoren

deuten auf ein Wirtschaftswachstum im

ersten Quartal von 0,2 Prozent hin. Die

deutsche Konjunktur bleibt laut ifo Institut

schwach. Im Verarbeitenden Gewerbe

ist der Index zum sechsten Mal in Folge

gefallen. Die Unternehmen korrigierten

ihre Beurteilung der aktuellen Lage

merklich nach unten.

Trotzdem berichtet weiterhin eine deutliche

Mehrheit von einer guten Geschäftslage.

Bei den Erwartungen greift der Pessimismus

jedoch mehr und mehr um sich.

Im Dienstleistungssektor hat sich das

Geschäftsklima deutlich verschlechtert.

Die Dienstleister stuften ihre Geschäftslage

etwas weniger gut ein. Für die kommenden

Monate erwarten nur noch wenige

Unternehmen eine Verbesserung. Im

Handel ist der Index leicht gestiegen.

Dies war auf etwas weniger pessimistische

Geschäftserwartungen zurückzuführen.

Die Firmen beurteilten die Geschäftslage

ungünstiger. Während sich das Klima im

Einzelhandel verbesserte, gab es im

Großhandel nach. Im Bauhauptgewerbe

hat sich der Geschäftsklimaindex verschlechtert.

Grund hierfür waren weniger

gute Beurteilungen der Geschäftslage.

Ihre Erwartungen korrigierten die Unternehmen

hingegen leicht nach oben.

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Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer

wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). 2 Das Technik-Service-Paket enthält Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie

anfallende Verschleißreparaturen in vereinbartem Umfang. Für weitere Fragen zu Details und Ausschlüssen können Sie

sich gerne an uns wenden. Nur erhältlich im Rahmen eines Ford Lease Full-Service Vertrags. 3 Leasingrate auf Basis eines

Kaufpreises von € 9.000,- netto (€ 10.710,00 brutto), inkl. € 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 4 Gilt

für einen Ford Transit Courier Basis 1,0-l-EcoBoost-Motor 74 kW (100 PS), 5-Gang-Schaltgetriebe, € 119,00 netto (€ 141,61

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30000 km Gesamtlaufleistung. 5 Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 20.196,- netto (€ 24.033,24 brutto), inkl.

€ 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 6 Gilt für einen Ford Transit Kastenwagen LKW Basis 350 L3

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Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 03|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

150 Jahre Feuerwehr Mettmann – neue

Feuerwache geplant

Medivas-Experience

Center eröffnet

Foto: Stadt Mettmann

Die Mettmanner Feuerwehr feiert in diesem Jahr ihr

150-jähriges Bestehen. Bürgermeister Thomas Dinkelmann

erinnerte an die stolze und abwechslungsreiche

Geschichte der Mettmanner Feuerwehr, deren Gründung

auf das Jahr 1869 zurückgeht. „Seitdem hat sich viel verändert

und es wird sich auch in Zukunft einiges verändern“,

sagte er beispielsweise mit Blick auf die geplante

neue Feuerwache. „Unser aller Dank gilt den Einsatzkräften

der Feuerwehr, die seit 150 Jahren immer wieder

ihr eigenes Leben in Gefahr bringen, um anderen Menschen

zu helfen.“

Moderne Fahrzeuge für

eine moderne Feuerwehr.

Zum 150-jährigen

Jubiläum wurden das

Tanklöschfahrzeug TLF

4000 und die neue

Drehleiter DLK 23 auf

dem Lavalplatz geweiht.

Medivas, Integrator für audiovisuelle

Medientechnik und Ingenieurbüro,

gegründet von Geschäftsführer Thomas

Schwebinghaus, hat sich zu einem

standhaften Marktteilnehmer entwickelt

und verzeichnet inzwischen ein Umsatzvolumen

von rund drei Millionen Euro

pro Jahr.

Gemeinsam mit den Kollegen der Niederlassungen

in München, Frankfurt

und Amsterdam entwickelt das zehnköpfige

Team in Wuppertal täglich individuelle

Konzepte zur Modernisierung

und Digitalisierung von Meeting, Räumen,

Showräumen und öffentlichen Bereichen

in Unternehmen. Im Dezember

2018 öffnete das Medivas Experience

Center im Hauptsitz in Wuppertal.

Hier werden individuelle Lösungen mit

Anzeigetechnologien im

Bereich LCD, LED, OLED, Projektion,

Raumsteuerungen, Digitale Whiteboards

und Touch-Technologien, Videoconferencing

und Collaboration, sowie

Digital Signage entwickelt und erlebbar

gemacht. Täglich empfängt Medivas

dort IT und Marketing Entscheider namhafter

und internationaler Unternehmen.

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10 www.bvg-menzel.de


Volksbank im Bergischen Land legt Geschäftsbericht vor –

Vorstand Hardy Burdach verlässt die Regionalbank

Foto: Volksbank / Bettina Osswald

Hardy Burdach (r.)

verlässt die Volksbank

im Bergischen

Land auf eigenen

Wunsch. Vorstandsvorsitzender

Andreas

Otto (l.) und Vorstandsmitglied

Lutz

Uwe Magney verantworten

weiterhin die

Geschicke der Regionalbank.

Die Volksbank im Bergischen Land blickt zufrieden

auf das letzte Geschäftsjahr zurück, das mit

einer Bilanzsumme von 2,36 Milliarden Euro abgeschlossen

wurde. Trotz anhaltender Niedrigzinsphase

und eines turbulent endenden Börsenjahres

entwickelte sich das Geschäftsjahr 2018

für die Volksbank positiv. Ihr Eigenkapital hat

die Bank erneut deutlich gestärkt. „Wir freuen

uns sehr über das Vertrauen unserer Kunden und

über das Engagement unserer Mitarbeiter. Beides

zusammen hat dieses gute Ergebnis ermöglicht“,

sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Otto bei

der Bilanzpressekonferenz auch im Namen

seiner Vorstandskollegen Lutz Uwe Magney

und Hardy Burdach. Hinter einem Kreditwachstum

von mehr als fünf Prozent stecken

eine Vielzahl von Neukrediten. Als

„sehr ordentlich“ bezeichnete Andreas Otto

die Entwicklung im Kundenwertpapiergeschäft,

das Gesamtvolumen betrug hier 860

Millionen Euro. Im Filialnetz mit 24 Geschäftsstellen

setzt die Volksbank ihren

Weg der konsequenten Modernisierung fort.

„Wir werden weiter an jedem wichtigen Ort

vertreten sein und zugleich unsere Filialwelt

eng mit unserem digitalen Angebot verknüpfen“,

sagte Lutz Uwe Magney. Per

31. Dezember 2018 hatte die Volksbank 384

Mitarbeitende, davon 32 Auszubildende.

Festgehalten hat die bergische Bank auch an

ihrem sozialen Engagement. Mehr als 180

Vereine und Institutionen freuten sich 2018

über eine Spende. Über 220.000 Euro flossen

in gemeinnützige Projekte, soziales und

bürgerschaftliches Engagement.

Vorstand Hardy Burdach wird die Regionalbank

auf eigenen Wunsch zum 31. März

2019 verlassen, um seine beruflichen Weichen

neu zustellen. Als Vertriebsvorstand

verantwortete er die Bereiche Privatkundengeschäft,

Vertriebsmanagement und

Treasury.

„Die verstehen mein Handwerk

und sprechen meine Sprache.

Das ist mir wichtig!“

Frank Dobyak, Geschäftsführer

Dobyak Maler Team GmbH & Co. KG, Hilden

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NAMEN & NACHRICHTEN

Azubis bringen gute digitale Fähigkeiten

mit. Aber es gibt zu wenig Bewerber.

Roundtable zur

Cyber-Abwehr

Foto: Shutterstock

Die geburtenschwachen Jahrgänge machen sich zunehmend

bemerkbar bei den Auszubildenden: In 68 Prozent der Unternehmen

gingen in den vergangenen fünf Jahren weniger

Bewerbungen ein, nur in 10 Prozent erhöhte sich die Anzahl,

in 18 Prozent der Firmen blieb sie unverändert. Das ist

das Ergebnis der neuesten ifo-Randstad-Personalleiter-Befragung.

Zwei Drittel der Firmen gaben aber an, dass die

Zahl der Auszubildenden bei ihnen dem Ziel entspricht,

doch immerhin ein Drittel wünscht sich, mehr Jugendliche

auszubilden. Mittlere Reife und Hauptschul-Abschluss sind

vor allem in der Industrie und im Handel verbreitet, während

Abiturienten besonders häufig in der Industrie und bei

Dienstleistern beschäftigt sind. Abitur und Fachabitur spielen

in Großunternehmen eine überdurchschnittlich wichtige

Rolle. Knapp zwei Drittel der Personalleiter beklagen derweil

eine nachlassende Qualität der Bewerber. Mit den eigenen

Auszubildenden sind die Personalleiter indes zufriedener:

76 Prozent der Personalleiter bewerten ihre eigenen

Auszubildenden als gut, 11 Prozent sogar als sehr gut. Nur

13 Prozent sind nicht zufrieden. Bei der Bewertung der digitalen

Fähigkeiten von Auszubildenden zeigt sich jedoch

ein anderes Bild. Sie werden von knapp zwei Drittel der

Personalleiter als sehr gut oder gut eingeschätzt; ein Drittel

bewertet sie als weniger gut, nur 4 Prozent als ungenügend.

Mit den digitalen Fähigkeiten von Hochschulabsolventen

zeigen sich die Personalleiter noch zufriedener: 87 Prozent

bewerten sie als gut oder sehr gut (24 Prozent sehr gut, 63

Prozent gut).

Eine fundierte Ausbildung

ist nach wie vor

der Schlüssel für eine

gesicherte berufliche

Zukunft.

Der Cyber Security Spezialist r-tec veranstaltet

am 26. März einen weiteren Roundtable

zum Thema „Threat Intelligence –

Discovery, Detection und Defense“ im

Golfhotel Vesper in Wuppertal. Dabei

vermitteln die Experten, wie die richtige

Kombination aus Präventionsmaßnahmen,

Überwachung und technischen Lösungen

dabei hilft, Unternehmen vor Cyber Bedrohungen

zu schützen. Cyber-Bedrohungen

entwickeln sich stetig weiter – reine

auf den Schutz ausgelegte Sicherheitskomponenten

kommen daher schnell an

ihre Grenzen: „Mit Kauf und Installation

von Sicherheitsprodukten, die nur auf

Schutz ausgelegt sind, ist es nicht getan“,

sagt Dr. Stefan Rummenhöller, Geschäftsführer

der r-tec IT Security GmbH. „Die

Erwartung, dass Sicherheitsprodukte wie

Firewalls oder Virenscanner die Bedrohungen

erkennen, wird enttäuscht.“ Zentraler

Bausteine für eine erfolgreiche Cyber

Abwehrstrategie seien die schnelle

Entdeckung und Beurteilung bekannter

wie auch unbekannter Schadsoftware und

Angriffsmuster, um zielgerichtet die richtigen

Maßnahmen treffen zu können.

Beim Roundtable erhalten Teilnehmer

mithilfe von Best Practice-Beispielen und

gegenseitigem Austausch konkrete Einblicke

in alle wichtigen Tools und Prozesse.

Zudem wird die r-tec Geschäftsführung

vor Ort sein, um Fragen der Teilnehmer

zu beantworten und individuelle Lösungen

anzubieten. Der Roundtable beginnt

am 26. März 2019 um 9.30 Uhr im Golfhotel

„Vesper“ in Wuppertal.

Die Veranstaltung endet etwa um

15:30 Uhr. Das detaillierte Programm

sowie einen Link zur Anmeldung

finden Sie online unter

https://www.r-tec.net/aktuelles/

veranstaltungen/roundtable-threatintelligence.html

12 www.bvg-menzel.de


Neue Führungsmannschaft bei Schlasse in Erkrath blickt auf

das 60-jährige Agenturbestehen

Foto: Schlasse GmbH für Kommunikation

Das neue Führungsteam

bei

Schlasse: Die geschäftsführende

Gesellschafter:

Anja

Schumacher, Andreas

Walber (Mitte)

und Marko Gunkel.

Die Erkrather B2B-Agentur Schlasse startet mit

neuer Aufstellung ins Jahr 2019: Marko Gunkel

und Andreas Walber bilden gemeinsam mit Anja

Schumacher die Geschäftsführung.

Marko Gunkel begann seine Laufbahn bei Schlasse

2002 mit der Ausbildung zum Werbekaufmann,

zuletzt leitete der 36-Jährige die Bereiche Kundenberatung,

Media und Realisation. Durch die Übernahme

der Geschäftsanteile des scheidenden Geschäftsführers

Karlheinz Lohmann rückt Marko

Gunkel gleichzeitig in den Kreis der Gesellschafter

auf.

Ebenfalls zum Geschäftsführer wurde Andreas

Walber berufen. Der 44-jährige Texter und Konzeptioner

gehört dem Unternehmen seit 2002 an,

er ist seit 2013 Gesellschafter bei Schlasse. Karlheinz

Lohmann ist zum Jahreswechsel aus der Geschäftsführung

ausgeschieden, steht Schlasse und

seinen Kunden in den kommenden Jahren aber

weiterhin mit seiner Expertise für Beratung und

Strategie zur Verfügung. Gemeinsam mit den Mitarbeitern

freut sich die neue Schlasse Geschäftsführung

auf ein ereignisreiches Jahr, das zugleich

das 60-jährige Agenturjubiläum markiert.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

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Wuppertal

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NAMEN & NACHRICHTEN

Regio.NRW – Innovation und Transfer:

Projekte werden gefördert

Flughäfen kommen

an ihre Grenze

Foto: BVG

Zwei Projekte aus dem Städtedreieck werden zur Förderung

durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung

und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen empfohlen:

Zum einen das Kompetenzzentrum Autonomes Fahren,

das die Bergische Universität Wuppertal und die

Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(BSW) eingereicht haben, und das Projekt „Urbane Produktion“,

das die BSW entwickelt hat. Die beiden Projektskizzen,

die im vergangenen Jahr ausgearbeitet wurden, konnten

beim Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und

Transfer“ platziert werden. Hintergrund des Förderprogramms

ist, mit neuen Kooperationen die innovativen Potentiale

in den Regionen zu heben und die Standortqualität

zu stärken. Dabei soll an regionale Stärken und Kompetenzen

angeknüpft werden. „Wir freuen uns, auf diesem Weg

weitere Fördermittel in unsere Region holen zu können, zumal

diese Projekte schlüssige Bestandteile unserer Zukunftsstrategie

für das Städtedreieck sind. Mit diesen positiven

Zeichen können wir die weitere Projektarbeit massiv

vorantreiben“, sagt BSW-Geschäftsführer Stephan A. Vogelskamp.

Der Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und

Transfer“ wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale

Entwicklung (EFRE) gefördert. Er richtete sich an

kommunale und regionale Wirtschaftsförderungen, Kammern,

Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die entsprechenden

Anträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen

gestellt werden.

Stephan A. Vogelskamp,

Geschäftsführer

der Bergischen

Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft,

freut sich,

weitere Fördermittel

in die Region zu holen.

Der Luftverkehr in Deutschland boomt:

Mit fast 123 Millionen Passagieren verzeichneten

die 24 deutschen Verkehrsflughäfen

4,2 Prozent mehr Passagiere

als 2017 und damit einen neuen Rekord.

Überraschenderweise hat die Pleite von

Air Berlin Ende 2017 nicht zu einem

Rückgang des Luftverkehrs geführt, im

Gegenteil: Die Lücke wurde von anderen

Anbietern schnell gefüllt und sogar überkompensiert.

Auch die Insolvenz von

Germania wird dem Boom nichts anhaben

können, glaubt Dr. Klaus-Heiner

Röhl, Senior Economist für Unternehmen

beim Institut der Deutschen Wirtschaft.

Führende Billigflieger wie Easyjet

und Ryanair suchten kontinuierlich

neue Expansionsmöglichkeiten, traditionelle

Airlines wie Lufthansa und Air

France/KLM kopieren diese Strategie

mit eigenen Billigflugtöchtern. Der

Markt bleibt also umkämpft. Vor allem

wächst die Branche bei Auslandsreisen.

Die Medaille hat aber auch eine Kehrseite:

Das Wachstum verteilt sich sehr ungleichmäßig

auf die deutschen Flughäfen.

Ohnehin schon stark genutzte

Airports wie Berlin und Hamburg wachsen

weiter, während manche regionale

wie Paderborn weiter zurückfallen. Der

größte deutsche Flughafen Frankfurt/

Main fertigte 2018 fast acht Prozent mehr

Passagiere ab als im Jahr zuvor. Der

zweitgrößte Standort München verzeichnete

ein Wachstum von vier Prozent und

hat seine Kapazitätsgrenze nahezu erreicht.

Insgesamt zeigt die Entwicklung,

dass deutsche Ballungszentren immer beliebter

werden – auch deshalb zahlen Billigairlines

lieber mehr Gebühren, um von

zentral gelegenen Flughäfen zu starten.

14 www.bvg-menzel.de


ABENTEUER NEU ERLEBEN.

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der Bergische Unternehmer 03|19 15

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TITEL GUT VERSICHERT

Für alle Fälle

gut versichert

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Ein ausreichender, auf die sich wandelnden

Bedarfe und Entwicklungen

eines Unternehmens abgestimmter

Versicherungsschutz ist unabdingbar.

Das betrifft Großbetriebe genauso wie

Dienstleister, Einzelhandel, Handwerk

und auch Freiberufler. Bei der Fülle der

heute angebotenen Einzelversicherungen

geht es allerdings nicht darum, alles

zu versichern, sondern je nach

Branche die Risiken abzudecken, die

besonders kostenträchtig und für die

wirtschaftliche Existenz von Bedeutung

sind. Heute treten in diesem Zusammenhang

vermehrt die Absicherung

gegen Cyber-Angriffe und gegen

durch Unwetter bedingte Schäden wie

Starkregen und Sturm in den Fokus.

Ralf Zinzius

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Termine gerne nach Vereinbarung.

der Bergische Unternehmer 03|19 17


TITEL GUT VERSICHERT

Betriebshaftpflicht, Vermögensschaden-Haftpflicht,

Warenkreditversicherung

gegen Forderungsausfälle,

die Gebäude- und

Fahrzeugversicherung und die

Versicherung gegen Betriebsausfälle,

Maschinenschäden- und Bauleistungsversicherung

bei Neubauprojekten – derlei Versicherungsschutz

ist schnell präsent, wenn es darum

geht, die notwendigen Versicherungspakete zusammenzustellen.

Besonders wichtig seien auch

Policen zum Schutz bei Ansprüchen wegen Schäden

Dritter und auch Versicherungsprodukte zum

Schutz des eigenen Betriebs bzw. Betriebsvermögens,

erläutert Brigitte Römstedt, Pressespreche-

rin bei der R+V Versicherung AG in Wiesbaden.

Selbstverständlich gebe es in unterschiedlichen

Branchen unterschiedliche Risiken. Im Beratungsprozess

müsse der Unternehmer mit seinem

Berater die jeweiligen Risikofaktoren seines Betriebes

identifizieren und gegebenenfalls absichern.

Nicht außer acht lassen sollte man zudem,

dass je nach Branche und Auftrag auch der Auftraggeber

Interesse daran hat, wie sein möglicher

Auftragnehmer oder Lieferant im Schadensfall

abgesichert ist. Kann ein Bewerber keine entsprechenden

Verträge vorweisen, könnte er sich unabhängig

von seiner Leistungsfähigkeit schon zu

Beginn des Vergabeverfahrens aus dem Rennen

schicken.

Technologischen Fortschritt

beachten

Im Beratungsprozess muss der Unternehmer mit seinem

Berater die jeweiligen Risikofaktoren seines Betriebes

identifizieren und gegebenenfalls absichern.

In Sachen Versicherungsschutz darf man indes gerade

als Unternehmer und Gewerbetreibender

nicht auf der Stelle treten, sondern muss die Entwicklung

des eigenen Unternehmens bzw. der Geschäftstätigkeit

im Auge behalten. Immer hat es

technologischen Fortschritt gegeben, der von Zeit

zu Zeit einen Blick in die Policen notwendig und

ein Gespräch mit dem Versicherungsberater oder

18 www.bvg-menzel.de


Cyberattacken auf Unternehmen

drohen

aus aller Welt. Der

Verfassungsschutz

zählt alle drei Minuten

einen Angriff auf

eine Firma in

Deutschland.

der -beraterin empfehlenswert macht. Viele Betriebe

gehen zum Beispiel ob der schwindenden

Ressourcen in Punkto Energie neue Wege und installieren

Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern

oder investieren in moderne Biogasanlagen oder

Blockheizkraftwerke. Hier sollte man unbedingt

mit dem Versicherer Rücksprache nehmen, wie

derlei Anlagen abgesichert werden können. Die

Auswirkungen des Klimawandels bekam auch die

bergische Region in jüngster Zeit durch Sturmschäden

zu spüren. „Für Unternehmen gilt: Jedes

Risiko, das die Existenz einer Firma gefährden

kann, sollte abgesichert sein. Und zu den Gefahren

zählt nicht nur Feuer, dazu gehören auch

Starkregen oder Hochwasser“, bestätigt Henning

Engelage, Pressesprecher beim Gesamtverband

der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.

(GDV) in Berlin. Im Idealfall deckt die Versicherung

nicht nur Sachschäden ab, sondern ersetzt

auch die Kosten einer Betriebsunterbrechung.

Denn ein Produktionsstopp kann einen Betrieb teurer

zu stehen kommen als der Verlust einer Maschine.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass die Situation

auch bei Unternehmen ähnlich wie bei Wohngebäuden

ist: Viele Betreibe sind noch nicht gegen

Elementarrisiken wie Hochwasser oder Starkregen

geschützt. Das ist leichtsinnig. Gerade Letzteres

kann jeden treffen“, mahnt Engelage. Wassermassen

könnten selbst im flachen Gelände große Schäden

anrichten. „Keine Kanalisation ist solchen

Mengen gewachsen, so dass es zu oberflächlichen

Überflutungen und Stauwasser kommt. Eine erweiterte

Naturgefahrenversicherung schützt Unternehmen

vor bösen Überraschungen“, so die Empfehlung

des Experten.

Gewappnet gegen Cyber-Kriminalität

Ein weiteres Augenmerk muss auf die Digitalisierung

gerichtet werden. „Die Digitalisierung bietet

gerade kleinen und mittleren Unternehmen viele

Chancen, aber schafft auch neue Risiken: Hackerattacken

sind längst zu den größten Gefahren für

Unternehmen geworden“, warnt Henning Engelage.

Der Verfassungsschutz zählt alle drei Minuten

einen Angriff auf eine Firma in Deutschland, auf

der Bergische Unternehmer 03|19 19


TITELINTERVIEW GUT VERSICHERT

„Eine professionelle

Risikoanalyse ist unabdingbar“

Michael Reißbach, Geschäftsführer von rmb 3 Versicherungskonzepte in Wuppertal, weiß, dass im Wirtschaftsleben

eine Fülle von Risiken lauern, die für Unternehmen jedweder Branche schnell existenzbedrohend

sein können. Cyber-Attacken sind dabei ein neues Feld, das zunehmend mehr in den Fokus gerät.

Herr Reißbach, welche Versicherungen sind

für ein Wirtschaftsunternehmen unabdingbar?

Das hängt stark vom individuellen Unternehmensprofil

ab. Außerdem haben die Unternehmen unterschiedliche

Sicherheitsbedürfnisse. Grundsätzlich

sollten nicht zu kalkulierende Haftungsrisiken,

wie solche aus der Betriebs- und

Produkthaftung sowie existenzgefährdende Schäden

am Eigentum der Firma abgesichert werden.

Berücksichtigt werden müssen ein damit verbundener

Betriebsunterbrechungsschaden und gegebenenfalls

die Kostenrisiken eines firmenbedingten

Rechtsstreites.

Muss sich ein Dienstleister anders versichern

als ein Handwerker oder ein Industriebetrieb?

Das ist sehr individuell und hängt von vielen Faktoren

ab, die das Risikoprofil einer Firma kennzeichnen.

Branche, Betriebsgröße, Tätigkeitsbereiche

oder Rechtsform sind da etwa zu nennen.

Ein Industriebetrieb hat andere Anforderungen

an eine Absicherung als ein Handwerksunternehmen.

So hat der Handwerker einen klaren

Schwerpunkt im Haftungsbereich. Hingegen sollte

ein Handelsunternehmen sein Augenmerk

mehr auf die Absicherung von Waren, Betriebseinrichtung

und einer möglichen Betriebsunterbrechnung

legen. Eine professionelle, individuelle

Risikoanalyse ist hier also unabdingbar.

Welche Möglichkeiten gibt es, sich gegen Betriebsausfälle

– etwa durch Maschinenschäden,

Wasserschäden, Vandalismus oder auch

Streik abzusichern?

Neben der Absicherung der Sachschäden sollte

der Unternehmer immer den finanziellen Schaden

einer sich eventuell anschließenden schadenbedingten

Betriebsunterbrechung prüfen. Bei

größeren Feuer-, aber auch Schäden durch Naturgewalten

kann der Betriebsunterbrechungsschaden

größer sein als der eigentliche Sachschaden.

Auch Schäden an Maschinen, die für den Betrieb

eine Schlüsselfunktion haben und nicht zeitnah

ersetzt werden können, bergen ein erhebliches finanzielles

Schadenpotenzial durch eine Unterbrechung

der Produktion.

Wie steht es um Forderungsausfälle?

Jede dritte Firmeninsolvenz in Deutschland geht

auf einen Forderungsausfall zurück. Gerade kleine

und mittlere Unternehmen spüren diesen Dominoeffekt:

Wenn ein Kunde nicht zahlt, leidet

die eigene Liquidität. Für viele ist das existenzgefährdend.

Eine Versicherung gegen Forderungsausfälle

– zum Beispiel eine Kreditversicherung

– schützt Unternehmen nicht nur vor der Zahlungsunfähigkeit

seiner Kunden, der Versicherer

nimmt auch die Bonitätsprüfung von Auftraggebern

im In- und Ausland vor, bevor es zu einem

Vertragsabschluss kommt. Ein guter Versicherer

warnt vor branchen- und länderspezifischen Risiken

und springt bereits bei Zahlungsverzug ein.

Wie müssen mögliche Schäden durch den Klimawandel

abgesichert werden? Reichen da

alte Policen noch aus?

Eine Elementarschadenversicherung bringt hier

für den Unternehmer Sicherheit. Der Elementarschutz

umfasst in der Regel die finanzielle Absicherung

gegen unter anderem folgende Naturgefahren:

Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben,

Erdsenkung sowie Schneedruck. Dies gilt nicht

nur für die betrieblichen Gebäude, sondern auch

für die Betriebseinrichtung und gegebenenfalls

hohe Waren- bzw. Vorratswerte. Ich kann nur jedem

Unternehmer raten, die versicherungsver-

20 www.bvg-menzel.de


Müssen Maschinen, Büroausstattung etc. im

digitalen Zeitalter höher versichert werden als

zu früheren Zeiten?

Kommunikations- und Informationstechnologien

sind das Rückgrat moderner Unternehmen. Die fortschreitende

Digitalisierung bringt effiziente Lösungen

für die Betriebsabläufe. Diese Entwicklung

birgt jedoch auch neue Risiken. Die Vernetzung der

Unternehmen bringt eine höhere Anfälligkeit für

Cyber-Attacken, Datenverluste oder Identitätsdiebstahl

mit sich und nimmt mittlerweile einen vorderen

Platz unter den Geschäftsrisiken ein. Hinzu

kommt der europäische Gesetzgeber, der die Anforderungen

und Strafen an Unternehmen in der EU

durch die Datenschutzgrundverordnung 2018 nochmals

deutlich verschärft hat. Nur 9 Prozent der mittelständischen

Betriebe haben laut einer aktuellen

Forsa-Umfrage schon eine Cyber-Versicherung,

aber 25 Prozent von ihnen sind daran interessiert

oder planen bereits einen Abschluss. Die Notwendigkeit

des Cyber-Schutzes liegt aber noch viel höher,

denn die Gefahren und die finanziellen Folgen

werden nach wie vor dramatisch unterschätzt.

Michael Reißbach ist

Geschäftsführer von

rmb 3 Versicherungskonzepte

in Wuppertal.

tragliche Absicherung seines Unternehmens zu

prüfen, da Elementarschäden existenzgefährdend

sein können und in Zukunft mit einer erheblichen

Zunahme dieser Schäden durch den Klimawandel

gerechnet werden muss.

Wie nimmt der digitale bzw. technologische

Wandel Einfluss auf die Versicherung von Inventar

und Ausstattung?

Die Hardware der Massentechnologien wie etwa

PCs wird auf der einen Seite immer günstiger, so

dass die reine Wiederbeschaffung von Geräten in

der Regel keine großen Summen erfordern. Andererseits

werden Maschinen und sonstige betriebliche

Elektronik immer komplexer und hochtechnisierter.

So steigen die Anfälligkeit der Systeme

und damit die Schadenkosten stark an. Außerdem

hat die Anzahl der unterschiedlichen technischen

Systeme in den Unternehmen erheblich zugenommen;

es gibt kaum noch Arbeitsplätze ohne Rechner-Unterstützung.

Eine Maschinen- und Elektronikversicherung

kann daher für Unternehmen

eine lohnende Investition sein, um die Liquidität

und im Schadensfall die Existenz zu schützen.

Ist die Notwendigkeit, sich gegen Cyber-Angriffe

abzusichern, bei den Firmen schon ausreichend

präsent?

Es ist höchste Zeit für Unternehmen, ihre Sicherheitsstrategie

und das Risikomanagement neu zu

überdenken. Es reicht nicht mehr aus, auf die jeweils

aktuellen Cyber-Angriffe zu reagieren und

die eigenen Sicherheitssysteme erst im Nachgang

entsprechend anzupassen. Statt Reaktion ist nachhaltige

Prävention gefragt.

Welche Möglichkeiten gibt es, Vorkehrungen

gegen Hacker-Angriffe zu treffen?

Eine wichtige Präventionsmaßnahme sind nach

wie vor betriebsinterne Schulungen zur Sensibilisierung

für IT-Risiken. Denn viele Mitarbeiter

sind sich immer noch nicht bewusst, wie gefährlich

ihr Fehlverhalten oder ihre Unachtsamkeit

sein kann. Wie der aktuelle Bericht des Bundesamts

für Sicherheit in der Informationstechnik

zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland zeigt,

ist der Mensch immer noch eines der Haupteinfallstore

für Cyber-Angriffe. Hier gibt es mittlerweile

vielfältige Angebote der Cyber-Versicherer

für Online- und Präsenz-Schulungen für Mitarbeiter.

Weiterhin gibt die bei Vertragsabschluss

einer Cyber-Versicherung vorgenommene Risikoanalyse

genaue Erkenntnisse über die Schwachstellen

der IT-Sicherheit im Unternehmen sowie

Hinweise, wie diese ausgeschaltet werden können.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 03|19 21


TITEL GUT VERSICHERT

Betriebshaftpflicht

Vermögensschaden-Haftpflicht

Betriebsausfalle

Eine Cyber-Versicherung mindert die finanziellen

Folgen eines Hackerangriffs und bietet

obendrein viele Serviceleistungen.

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Warenkreditversicherung

Bauleistungsversicherung

Cyber-Sicherheitscheck:

Wie gut ist die IT-Sicherheit Ihres

Unternehmens?

Mit dem Cyber-Sicherheitscheck bietet der

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

e.V. ein Tool, mit dem Unternehmen

ihr eigenes Cyber-Risiko und die Sicherheit

ihrer eigenen IT ermitteln können.

Umfang und Inhalt des Sicherheitschecks

passen sich dem individuellen Risiko an:

Kleinere Unternehmen mit einem weitgehend

analogen Geschäftsmodell müssen nur wenige

Fragen beantworten. Wer mit sensiblen

Daten umgeht, vernetzt produziert oder E-

Commerce betreibt, erhält zusätzliche Fragen

und Hinweise. Die Antworten können mit einem

Passwort geschützt werden und sind jederzeit

wieder abzurufen. Zum Aufruf der entsprechenden

Seite wird ein Link zur

Verfügung gestellt. Dabei wird aufgrund einer

Verschlüsselung sichergestellt, dass ausschließlich

der über den Link verfügende

Nutzer mit dem gewählten Passwort auf die

vollständigen Ergebnisse zugreifen kann.

Mehr Info unter www.gdv.de/de/themen/

news/cyber-sicherheitscheck-42702

55 Milliarden Euro beziffert der IT-Branchenverband

Bitkom den jährlichen Schaden für die gesamte

Wirtschaft: Umsatzeinbußen gibt es durch

Plagiate, Kosten von Patentrechtsverletzungen

oder Verluste wegen des Ausfalls der IT und der

Produktion. „Die technische Entwicklung wird

immer schneller. Dadurch entstehen praktisch

über Nacht neue Risiken, die man sich vor kurzem

noch gar nicht vorstellen konnte – wie eben das

Thema Cyber-Kriminalität“, sagt auch R&V-

Sprecherin Brigitte Römstedt. Hier gelte es, den

Kunden umfassend zu beraten. Die Technischen

Versicherungen wie Maschinen- oder Montageversicherung

seien nah dran am technologischen

Fortschritt und beschäftigten sich daher mit Themen

wie Big Data oder Industrie 4.0. „Gerade

durch die Vernetzung von Maschinen untereinander

oder auch durch die 3D-Drucker-Technik ergeben

sich permanent neue Risiken. Hier sind entsprechende

Versicherungslösungen gefragt“, rät

sie.

Mindestmaß an IT-Schutz

„Gegen die Schäden durch Hackerangriffe können

sich Unternehmen mit einer Cyberversicherung

absichern. Sie mindert die finanziellen Folgen eines

Hackerangriffs und bietet Unternehmen obendrein

viele Serviceleistungen im Notfall“, so die

Einschätzung von Henning Engelage. Denn je ab-

22 www.bvg-menzel.de


hängiger die Betriebe von der Technik sind, desto

gravierender können die Folgen einer Hackerattacke

sein. Legt beispielsweise ein Virus die IT für

längere Zeit lahm, steht im schlimmsten Fall die

Existenz der Firma auf dem Spiel. Eine Cyberversicherung

bewahrt Unternehmen vor diesem

Schicksal. Sie zahlt eine vereinbarte Entschädigung,

wenn ein Angriff den Geschäftsbetrieb

ganz oder teilweise zum Erliegen bringt. Sie ist

aber mehr als eine reine Schadenversicherung:

Weil nach einem Angriff jede Minute zählt, um

die Auswirkungen zu begrenzen und weil auch die

Rechte von Dritten berührt sein können, bietet

eine Cyberpolice zugleich wichtige Serviceleistungen.

Die helfen gerade kleineren Unternehmen,

denen das entsprechende Know-how oft

fehlt. In eine Cyber-Versicherung einbezogen sein

können unter anderem die Erstattung der Kosten

für die Datenwiederherstellung, die Übernahme

Voraussetzungen

für eine Cyber-

Versicherung ist

ein Mindestmaß

an IT-Schutz, den

die Unternehmen

vorweisen müssen.

von Drittschäden und auch eine entsprechende

Rechtsberatung. Als Voraussetzung für eine solche

Versicherung müssten Betriebe allerdings ein

Mindestmaß an IT-Schutz vorweisen, macht der

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

deutlich. Dies sei bei Versicherungen

nichts Ungewöhnliches. Schließlich könne auch

niemand seinen Hausrat versichern, der keine abschließbare

Wohnungstür habe. Für eine Cyberversicherung

müssen Unternehmen zum Beispiel

einen Virenschutz installiert haben, ihre Unternehmensdaten

mit individualisierten Zugängen

für Mitarbeiter sichern und eine regelmäßige Datensicherung

durchführen.

Neue Möglichkeiten des Risikochecks

Die Digitalisierung indes verändert auch die Versicherungsbranche

nachhaltig. Kunden können

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TITEL GUT VERSICHERT

Die Verfsicherungsbranche setzt auf verschiedene Vertriebskanäle.

Traditionelle Wege zum Versicherungsschutz

werden durch neue ergänzt.

sich umfassend online informieren, werden allerdings

unzweifelhaft auch mit Daten überflutet,

die sich gerade bei komplexen Sachverhalten wie

bei Gewerbepolicen schwer einordnen lassen. So

setzt die Versicherungswirtschaft auf beides: Auf

einen stringenten Ausbau des Online-Angebots

und persönliche Beratung, wie der Vorsitzende

der GDV-Geschäftsführung, Jörg von Fürstenwerth,

jüngst in einer Kolumne skizzierte: „Die

Digitalisierung bringt unserer Branche vor allem

die Möglichkeit, mit Kunden anders und intensiver

als je zuvor in Kontakt zu treten. Die Integration

von persönlicher Beratung und Onlinekommunikation

ist eine Chance für den Vertrieb, noch

individueller mit Kunden zu interagieren.

Traditionelle Wege zum Versicherungsschutz werden

durch neue ergänzt: vom Onlineabschluss auf

der Website eines Versicherers über Vergleichsportale

bis hin zum Abschluss per App. Deshalb möchten

wir alle Prozesse – von der Antragstellung bis

zur Versicherungsleistung – über elektronische Kanäle

abbilden können.“ Auch in digitalen Zeiten

bleibe Versicherungsschutz unverzichtbar. Die Digitalisierung

helfe aber, Versicherungen individueller

und passgenauer zu gestalten. Neue Daten und

Analysetechniken erlaubten eine exaktere Risikobewertung

und erweiterten Versicherungsschutz.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock

Prävention und Schutzkonzepte

Ein massiver Produktionsstopp beispielsweise durch einen Unwetterschaden kann die Existenz eines

Unternehmens gefährden – wenn er nicht abgesichert ist. Deshalb sind Betriebsunterbrechungsversicherungen,

die zu den Industrieversicherungen gehören, für Unternehmen unverzichtbar. Dass trotz

zunehmender Großschäden die Versicherungsbeiträge für die Kunden nur leicht gestiegen sind, liegt

vor allem am florierenden Wettbewerb in diesem Segment. Die Folge ist ein breites, stark differenziertes

Angebot. Industrieversicherer bieten mehr als nur den Ausgleich entstandener Schäden. Die versicherten

Unternehmen erhalten zusätzlich Unterstützung beim Risikomanagement, indem ihnen die Versicherer

helfen, Schäden von vornherein zu vermeiden und Folgewirkungen zu minimieren. Quelle: GDV

24 www.bvg-menzel.de


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ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Kümmerer vor Ort

Die Solinger Immobilienverwaltung „Hermann-Josef Lürwer GmbH“ hat sich in den vergangenen

fünf Jahrzehnten einen respektablen Namen erarbeitet: Mit bergischer Bodenständigkeit und einem

vertrauensvollen Kundenumgang hat der Gründer und Namensgeber – sowie seit 2007 sein Nachfolger

Kai Puschmann – das mittelständische Familienunternehmen auf- und ausgebaut. Heute kümmert

sich das Team aus 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um rund 330 Objekte mit über 5.500

Wohneinheiten im ganzen Bergischen Land.

Als frisch ausgebildeter Immobilienmakler

wagte Hermann-Josef Lürwer 1969 in der

Klingenstadt das Abenteuer der Selbstständigkeit:

„Er wollte schon immer etwas

Eigenes aufbauen und hat sehr viel Zeit, Arbeit

und Herzblut hineingesteckt“, erzählt Kai Puschmann.

Der Stiefsohn des Gründers kann sich noch

gut an lange Abende seines Ziehvaters am heimischen

Schreibtisch erinnern. Lob und Anerkennung

für die 50-jährige Erfolgsgeschichte gebühre daher

dem Gründer, der aus dem Nichts heraus „als Einzelkämpfer“

ein florierendes Unternehmen aufgebaut

hat, auch wenn Kai Puschmann mit seinem

Team in den vergangenen zwölf Jahren den Kundenstamm

fast verdoppeln konnte. „Mein Vater hat mir

sein Unternehmen sehr gut funktionierend und mit

einer gewissen Größe übertragen. Das hat den Start

für mich natürlich erleichtert.“

Gesundes Fundament

Erfolgsdruck, das Vermächtnis des Vaters zu erhalten

und auf gesunden Füßen stehenzulassen,

spüre Kai Puschmann nicht, obwohl er sich der

Verantwortung durchaus bewusst sei. Hermann-

Josef Lürwer unterstützt seit 2007 als freier Mitarbeiter

das Lürwer Team, erzählt der geschäftsführende

Gesellschafter. Der heute 77-jährige hat

sich jedoch keineswegs in einen wohlverdienten

Ruhestand zurückgezogen, sondern hat 2007 ein

neues Unternehmen – die „Lürwer Immobilien

GmbH“ – gegründet, mit dem er zu seinen eigentlichen

Wurzeln, der Maklerei und Miethausverwaltung,

zurückgekehrt ist. Doch beide Unternehmen,

auch wenn mit einem ähnlichen Namen

versehen, sind völlig autark voneinander und decken

mit dem Namen Lürwer alles für die Immobilienbranche

ab, betont Kai Puschmann.

Ein bisschen Psychologie

Als gelernter Notarfachangestellter stieg er bereits

2001 in das Familienunternehmen ein. Die Anfangszeit,

erinnert sich der heutige Geschäftsführer,

sei für ihn mit einer Umstellung verbunden

gewesen. Denn die Herausforderungen an einen

guten Immobilienverwalter sind hoch und vielfältig

zugleich: In der Administration von Liegenschaften

– seien es nun Ein- oder Mehrfamilienhäuser

oder ganze Wohnkomplexe – übernehmen

die Mitarbeiter von der Hermann-Josef Lürwer

GmbH nicht nur die Abrechnungen und die Erstellung

des Wirtschaftsplans, sie kümmern sich auch

um die Instandhaltung der Immobilie, planen und

koordinieren Sanierungsmaßnahmen, etwa an Fassaden,

Dachflächen oder Gehwegen und organisieren

die jährlichen Eigentümerversammlungen.

Ebenso stehen sie den Immobilieneigentümern

und deren Mietern zur Seite, wenn mal zwischen

Nachbarn der Haussegen schief hängen sollte. „Als

Verwalter muss man sich nicht nur kaufmännisch

und buchhalterisch auskennen“, sagt der 41-jährige

Familienvater. „Man muss auch fit in Sachen Steuern

und Versicherungen sein, ein gewisses technisches

Verständnis mitbringen und manchmal ist

man auch ein bisschen Psychologe.“ Auch deswegen

sei ein vertrauensvoller Umgang mit Kunden

und Mietern unerlässlich.

26 www.bvg-menzel.de


Familienbande: Hermann-Josef

Lürwer,

geschäftsführender

Gesellschafter Lürwer

Immobilien GmbH,

und Bärbel Lürwer,

die für die Verwaltung

aller Sachversicherungsverträge

zuständig

ist (Foto r.).

Kai Puschmann ist

geschäftsführender

Gesellschafter der

Hermann-Josef Lürwer

GmbH. Laura Puschmann

übernimmt die

Verwaltung aller

Sachversicherungsverträge

und die Abwicklung

der notariellen

Zustimmungen zu

Wohnungskaufverträgen.

(Foto l.)

Stetiges Wachstum

Seit Jahrzehnten kann das Unternehmen ein gesundes

Wachstum verzeichnen. „Ohne unsere tollen

Mitarbeiter wäre das nicht möglich gewesen“, lobt

der Chef, der Wert auf ein gutes Betriebsklima legt.

Seit Jahren sei der Mitarbeiterstamm stabil, jeder

Beschäftigte betreue Objekte und sei direkter Ansprechpartner

für die Eigentümer und Mieter vor

Ort. Auch das wissen unsere Kunden zu schätzen,

ist sich Kai Puschmann sicher. „Wir stellen durch

eine sehr gute Erreichbarkeit unsere Kundenzufriedenheit

sicher. Wir kümmern uns um die Dinge vor

Ort und fahren nicht nur bei Problemen raus.“ In der

Regel besteht das 18-köpfige Team aus Kaufleuten

der Immobilienwirtschaft sowie Fachwirten und

Fachkaufleuten für die Verwaltung von Wohnungseigentum

und einigen Quereinsteigern, welche sich

durch entsprechende Zusatzqualifikationen fortgebildet

haben. Das Unternehmen bildet seit Jahren

selbst aus. Mit regelmäßigen Fortbildungen halten

sich Kai Puschmann und sein Team zudem auf dem

Laufenden über die neusten Bestimmungen, lange

bevor es vom Gesetzgeber vorgeschrieben wurde.

Kapazitäten im Städtedreieck und in

Mettmann

Das 50-jährige Unternehmensjubiläum will die

Hermann-Josef Lürwer GmbH gemäß der eigenen

Firmenphilosophie bergisch-bodenständig feiern,

intern, im kleinen Kreis mit den Mitarbeitern. Bescheidenheit

und Fleiß haben sich eben ausgezahlt:

Ein Erfolgsrezept, das der Geschäftsführer auch für

die kommenden 50 Jahre beibehalten will. Für potentielle

neue Eigentümergemeinschaften im Bergischen

Städtedreieck und im Kreis Mettmann stehen

der Immobilienverwaltung Hermann-Josef Lürwer

GmbH weitere Kapazitäten zur Verfügung.

Text: Cristina Segovia-Buendía

Fotos: BVG

Hermann-Josef Lürwer GmbH

Bogenstraße 8

42697 Solingen

Tel 0212 2 67 020

Mail info@luerwergmbh.de

Net www.luerwergmbh.de

Lürwer Immobilien GmbH

Grünstr. 11

42697 Solingen

Tel 0212 5 999 295

Mail info@luerwer-immobilien.de

Net www.luerwer-immobilien.de

der Bergische Unternehmer 03|19 27


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Bekämpfung der Schwarzarbeit

Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt, sondern für Auftraggeber

und Auftragnehmer eine strafbare Handlung, die mit hohen

Bußgeldern geahndet werden kann. Schwarzarbeit gefährdet den

Bestand der ordnungsgemäß eingetragenen Betriebe, gefährdet

Arbeits- und Ausbildungsplätze und kann zu Gefahr für Leib

und Leben der Auftraggeber gerade in gefahrengeneigten Handwerken

(z.B. Elektro / SHK / KFZ) führen. Es handeln sowohl

die Auftraggeber als auch diejenigen, die die Schwarzarbeit ausführen,

ordnungswidrig und können darüber hinaus wegen Steuerhinterziehung,

Nichtabführen von Sozialversicherungsleistungen,

Erschleichung von Sozialleistungen usw. strafrechtlich

belangt werden.

Seit Mitte 2017 wird in Remscheid ein in NRW einmaliges Projekt

gefahren. Die Kreishandwerkerschaft Remscheid und die angeschlossenen

Innungen haben mit der Stadt Remscheid – Kommunaler

Ordnungsdienst (KOD) - einen Kooperationsvertrag abgeschlossen

und arbeiten „Hand in Hand“ bei der Bekämpfung der

Schwarzarbeit.

Die Stadt Remscheid bindet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des KOD in die Bekämpfung der Schwarzarbeit ein und das Remscheider

Handwerk finanziert die immaterielle Unterstützung des

KOD. Hier sind Schulungsmaßnahmen, Bereitstellung digitaler

Medien, technische Ausstattung, Fachliteratur und Druckerzeugnisse

gemeint. Ein erster Höhepunkt der Zusammenarbeit war die

Bereitstellung eines unauffälligen PKWs durch das Handwerk, damit

die Ermittlung, Observation und Dokumentation von

Schwarzarbeit im Stadtgebiet ver-stärkt und verbessert werden

kann. Die Einführung einer Hotline zur Anzeige von Schwarzarbeit

hat sich ebenso bewährt, wie die Benennung von Innungsbeauftragten

zur Bekämpfung der Schwarzarbeit als schnelle Ansprechpartner

für den KOD.

Die Zusammenarbeit wird in den nächsten Jahren noch ausgebaut.

Foto: privat

Fred Schulz ist Geschäftsführer

der Kreishandwerkerschaft Remscheid

Fazit: Die Luft wird dünner für Auftraggeber und Auftragnehmer

von Schwarzarbeit

28 www.bvg-menzel.de


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29


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Jetzt Gesellschaftsverträge

überprüfen

Jahrzehntelang war strittig, bei welchen

Gegebenheiten das Kontrollrecht eines

Kommanditisten nach § 166 Abs. 1 HGB

greift. Nach dieser Vorschrift ist der Kommanditist

berechtigt, eine abschriftliche

Mitteilung des Jahresabschlusses zu verlangen

und dessen Richtigkeit unter Einsicht

der Bücher und Papiere zu prüfen.

Hier hat das OLG München in einem aktuellen

Urteil Klarheit geschaffen. Im entschiedenen

Fall besteht dieses Kontrollrecht

nicht, wenn die Richtigkeit des

Jahresabschlusses von einem Wirtschaftsprüfer

uneingeschränkt bestätigt wurde

und der Gesellschaftsvertrag eine entsprechende

Klausel vorsieht. Daher wäre zu

prüfen, ob bestehende Gesellschaftsverträge

von Kommanditgesellschaften an die

neue Rechtslage angepasst werden sollten.

Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG

Das Legen eines Anschlusses

unterliegt einem ermäßigten

Steuersatz

Wenn ein Anwesen einen Hauswasseranschluss

erhält, dann unterliegt diese Leistung

als „Lieferung von Wasser“ einem ermäßigten

Steuersatz von sieben Prozent.

Das gilt nach Auskunft des Infodienstes

Recht und Steuern der LBS selbst dann,

wenn die Leistung nicht vom zuständigen

Wasserversorgungsunternehmen erbracht

wird. Der Fall: Ein Tiefbauunternehmen

war vom örtlichen Zweckverband mit der

Errichtung eines Trinkwasseranschlusses

beauftragt worden. Gegenüber dem Bauherrn

rechnete die Firma den ermäßigten

Steuersatz ab, was allerdings die Finanzbehörden

nicht akzeptierten. Hier müsse der

volle Mehrwertsteuersatz gelten, beschied

der Fiskus. Die Ermäßigung komme nur

dann in Frage, wenn die Leistung von demselben

Unternehmen erbracht werde, das

auch für die Lieferung des Wassers selbst

zuständig sei. Das Urteil: In letzter Instanz

stellten die BFH-Richter fest, dass hier die

Fotos: MEV

vom Finanzamt getroffene Unterscheidung

nicht relevant sei. Wenn der Wasserversorger

einen Dritten mit der Erledigung von

Arbeiten beauftragt habe, dann sei das

steuerlich so zu bewerten, als ob der Versorger

selbst die Leistung erbracht habe.

Diese Meinung hatte zuvor auch schon das

Finanzgericht vertreten.

Quelle: (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen

XI R 17/17)

Arbeitslohn: Rabatt von

dritter Stelle

Zu den Einkünften aus nichtselbständiger

Arbeit gehören auch andere Bezüge oder

Vorteile, die einem Arbeitnehmer für die

Tätigkeit gewährt werden; entsprechende

Sachbezüge wie (verbilligte) Waren oder

Dienstleistungen zählen damit grundsätzlich

auch zum lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtigen

Arbeitslohn.

Für Zuwendungen von Dritten (z. B. von

verbundenen Unternehmen) gilt dies nur,

wenn sie Entgelt für eine Leistung darstellen,

die der Arbeitnehmer im Rahmen des

Dienstverhältnisses für seinen Arbeitgeber

erbracht hat. (1)Inzwischen sind mehrere

Finanzgerichtsurteile (2) ergangen,

die die höchstrichterliche Rechtsprechung

weniger eng auslegen als die Finanzverwaltung

(3) und in den Streitfällen keinen

Arbeitslohn von Dritten annahmen. Danach

schließt ein eigenwirtschaftliches Interesse

des Dritten – wie z. B. Steigerung

des Umsatzes, leicht zu erschließender

Kundenkreis, Auslastungsoptimierung bei

Reisen oder Markenbotschafter in der Autoindustrie

– die Annahme von Arbeitslohn

grundsätzlich aus. Ein „Überwiegen“

der eigenwirtschaftlichen Interessen sieht

das Gericht, anders als die Verwaltung,

nicht als erforderlich an. Auch enge Beziehungen

zwischen dem Dritten und dem

Arbeitgeber – wie z. B. zwischen Reisebüro

und Reiseveranstalter, Zulieferbetrieb

oder verbundene Unternehmen –

können für sich allein nicht zur Annahme

von Arbeitslohn führen. Es bleibt abzuwarten,

ob die Entscheidung vor dem

Bundesfinanzhof (5) Bestand haben wird

(1) BFH-Urteil vom 18. Oktober 2012 VI

R 64/11 (BStBl 2015 II S. 184) und vom

10. April 2014 VI R 62/11 (BStBl 2015 II

S. 191).(2) Z. B. FG Düsseldorf vom 21.

Dezember 2016 5 K 2504/14 E und FG

Hamburg vom 29. November 2017 1 K

111/16 (EFG 2018 S. 490).(3) BMF-Schreiben

vom 20. Januar 2015 – IV C 5 – S

2360/12/10002 (BStBl 2015 I S. 143).(4)

30 www.bvg-menzel.de


Urteil vom 11. Oktober 2018 7 K 2053/17

(EFG 2019 S. 119).(5) Az. der Revision:

VI R 53/18.

Quelle: Rinke Treuhand

Kein Gewohnheitsrecht bei

zeitweisen Übernahme von

Arbeiten im Haus

Das Putzen der Fenster stellt grundsätzlich

eine Aufgabe dar, die von den Mietern einer

Wohnung zu erledigen ist und nicht

vom Eigentümer. Selbst wenn dieser es

zeitweise übernimmt, ändert das nach Auskunft

des Infodienstes Recht und Steuern

der LBS nichts an der grundlegenden Aufgabenverteilung.

Der Fall: Es ging um eine

Loftwohnung im ersten Stock eines ehemaligen

Fabrikgebäudes. Sie hatte überdurchschnittlich

große Fenstersegmente von bis

zu 1,3 mal 2,75 Metern. Der Eigentümer

ließ die Glasflächen auf eigene Kosten

zweimal jährlich reinigen, ohne allerdings

eine derartige Verpflichtung anzuerkennen.

Die Mieter forderten schließlich wegen

der schnellen Verschmutzung viermal

jährlich eine Reinigung. Die Begründung:

Der Blick nach außen sei beeinträchtigt,

der Wohnwert werde dadurch gemindert.

Der Streit ging sogar bis vor den Bundesgelfall

dem Mieter obliege, wenn keine anderen

vertraglichen Verpflichtungen

eingegangen worden seien. Bloße Reinigungsmaßnahmen

in einem Objekt seien

nicht Bestandteil der Instandhaltungs- oder

Instandsetzungspflichten des Vermieters.

Wenn der Bewohner angesichts schwer erreichbarer

Fensterfronten das selbst nicht

übernehmen könne, dann müsse er sich

professioneller Hilfe bedienen.

Quelle: (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen

VIII ZR 188/16)

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Wird ein Anteil an einer Kapitalgesellschaft

(z. B. GmbH) veräußert und beträgt

bzw. hat die Beteiligungsquote in

den letzten fünf Jahren mindestens 1

Prozent des Kapitals der Gesellschaft betragen,

unterliegt ein Gewinn dem sog.

Teileinkünfteverfahren und ist nur in

Höhe von 60 Prozent steuerpflichtig. Im

Fall eines Verlustes (auch durch Auflösung

der Gesellschaft) kann dieser nicht

nur mit Kapitaleinkünften, sondern in

Höhe von 60 Prozent auch mit anderen

Einkünften verrechnet werden. Da die

Höhe der Anschaffungskosten der Beteigerichtshof,

der allerdings andeutete, dass

er keine grundsätzliche rechtliche Bedeutung

erkennen könne und die Angelegenheit

nicht weiter verfolgen wolle. Daraufhin

wurde die Revision von Seiten der

Mieter zurückgenommen. Das Urteil: Die

BGH-Richter hatten allerdings vor der

Rücknahme in ihrem Beschluss festgestellt,

dass das Putzen der Fenster im Reder

Bergische Unternehmer 03|19 31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

ligung die Höhe des Veräußerungsgewinns

oder -verlustes beeinflusst, ist die

Frage bedeutsam, ob vom Gesellschafter

während der Krise der GmbH hingegebene

Finanzmittel zu den Anschaffungskosten

zählen. Für den Fall, dass der Gesellschafter

„seiner“ Gesellschaft ein

Darlehen gewährt oder ein bereits gewährtes

Darlehen im Insolvenzverfahren

„stehen lässt“, hat der Bundesfinanzhof

(1) entschieden, dass keine (nachträglichen)

Anschaffungskosten vorliegen; der

Ausfall der Darlehensforderung kann bei

der Ermittlung des Auflösungsverlustes

nicht berücksichtigt werden. In einem aktuellen

Urteil (2) hat der Bundesfinanzhof

klargestellt, dass Einzahlungen des Gesellschafters

in die Kapitalrücklage der

Gesellschaft dagegen grundsätzlich zu

nachträglichen Anschaffungskosten und

damit zu im Teileinkünfteverfahren verrechenbaren

Verlusten führen. Im Streitfall

leistete der Gesellschafter zur Vermeidung

einer Bürgschaftsinanspruchnahme

eine Zuführung in die Kapitalrücklage

der GmbH. Unerheblich war,

dass die GmbH das betreffende Geld dazu

verwendete, ihre Bankverbindlichkeiten

zu tilgen. Nach Auffassung des Gerichts

sei kein Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten

gegeben. 1) Vgl. Urteil vom 11.

Juli 2017 IX R 36/15 und Informationsbrief

Dezember 2017 Nr. 7 mit Übergangsregelung.(2)

Vom 20. Juli 2018 IX R 5/15.

Quelle: Rinke Treuhand

Geänderte Rechtsprechung zur

Bruchteilsgemeinschaft im

Umsatzsteuerrecht

Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom

22.11.2018 (Aktenzeichen V R 65/17)

eine wichtige Entscheidung zur umsatzsteuerlichen

Behandlung einer Bruchteilsgemeinschaft

getroffen. Und zwar

hat das Gericht unter Aufgabe seiner bisherigen

Rechtsprechung entschieden,

dass eine Bruchteilsgemeinschaft nicht

Unternehmer im umsatzsteuerlichen Sinne

sein kann. Stattdessen erbringen die

Gemeinschafter als jeweilige Unternehmer

anteilig von ihnen zu versteuernde

Leistungen. Im Streitfall hatte der Stpfl.

zusammen mit weiteren Personen Systeme

zur endoskopischen Gewebecharakterisierung

entwickelt. Die Erfindungen

lizensierten sie gemeinsam – aber nicht

als Außen-GbR (s.u.) – an eine Kommanditgesellschaft,

die ihnen für die Lizenzgewährung

Gutschriften auf der

Grundlage des Regelsteuersatzes von 19

% erteilte. Die auf ihn entfallenden Lizenzgebühren

versteuerte der Stpfl.

demgegenüber nur nach dem ermäßigten

Steuersatz von 7 %. Das für den Stpfl.

zuständige Finanzamt erfuhr hiervon im

Rahmen einer Kontrollmitteilung und

erließ gegenüber dem Stpfl. geänderte

Steuerbescheide. Hiergegen machte der

Stpfl. u.a. geltend, dass nicht er, sondern

eine zwischen ihm und den anderen Erfindern

gebildete Bruchteilsgemeinschaft

Unternehmer und damit Steuerschuldner

für die Lizenzgewährung

gegenüber der Kommanditgesellschaft

sei. Dem folgte der Bundesfinanzhof

nicht. Wie die Vorinstanz sah das Gericht

den Stpfl. als leistenden Unternehmer

an, der die auf ihn entfallenden Lizenzgebühren

nach dem Regelsteuersatz

zu versteuern habe. Anders als die Vorinstanz

und entgegen seiner bisherigen

Rechtsprechung begründete das Gericht

dies aber damit, dass eine Bruchteilsgemeinschaft

umsatzsteuerrechtlich nicht

Unternehmer sein könne. Unternehmer

ist nach allgemeinen Grundsätzen nur

derjenige, der entgeltliche Leistungen erbringt.

Die Person des Leistungserbringers

richtet sich nach den der Leistung zu

Grunde liegenden Rechtsverhältnissen.

Zivilrechtlich kann die nichtrechtsfähige

Bruchteilsgemeinschaft aber keine Verpflichtungen

eingehen und damit umsatzsteuerrechtlich

auch keine Leistungen erbringen.

Es handelt sich vielmehr um

anteilige Leistungen der einzelnen Gemeinschafter.

Im Übrigen schloss sich das

Gericht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs

an, nach der technische

Schutzrechte nicht urheberrechtlich geschützt

sind. Mangels Urheberrechtsschutz

kommt die Anwendung des ermäßigten

Umsatzsteuersatzes nicht in

Betracht. Darüber hinaus bejahte der Bundesfinanzhof

im vorliegenden Fall eine

Steuerhinterziehung durch den Stpfl., da

dieser bei Abgabe von Voranmeldungen

auf der Grundlage des ermäßigten Steuersatzes

dem Finanzamt hätte mitteilen

müssen, dass ihm gegenüber nach dem

32 www.bvg-menzel.de


Regelsteuersatz abgerechnet wurde.

Quelle: Rosenfeld & Bachtig GmbH

Beitragszuschuss für nicht

krankenversicherungspflichtige

und für in der privaten Krankenversicherung

versicherte

Beschäftigte im Jahr 2019

Beschäftigte, die freiwillig in der gesetzlichen

Krankenversicherung oder in einer

privaten Krankenversicherung (PKV) versichert

sind, haben Anspruch auf einen Zuschuss

des Arbeitgebers. Der Zuschuss ist

regelmäßig in Höhe der Hälfte des Gesamtbeitrags

zu zahlen. Er ist für einen in einer

privaten Krankenversicherung versicherten

Arbeitnehmer abhängig vom durchschnittlichen

allgemeinen Beitragssatz der Krankenkassen,

der wie bisher 14,6 % beträgt.

Daraus errechnet sich für 2019 ein monatlicher

Zuschuss - ohne Zusatzbeitrag - von

maximal 331,24 € (14,6 % von 4.537,50 €

Beitragsbemessungsgrenze = 662,48 €; davon

die Hälfte = 331,24 €). Sind die Bezüge

niedriger, ist der Zuschuss entsprechend

der obigen Berechnung zu ermitteln.

Grundsätzlich darf aber nur die Hälfte des

tatsächlich vom Arbeitnehmer gezahlten

Beitrags als Zuschuss gewährt werden.

Hinweis: Ab dem 1. Januar 2019 werden

auch die bisher vom Arbeitnehmer allein zu

tragenden krankenkassenindividuellen Zusatzbeiträge

paritätisch, d. h. in gleichem

Maße von Arbeitgeber und Arbeitnehmer,

getragen. Der maximale Zuschuss des Arbeitgebers

zur Pflegeversicherung in der

PKV beträgt monatlich 69,20 €, in Sachsen

allerdings nur 46,51 €.

Quelle: Seidel u.a.

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der Bergische Unternehmer 03|19 33


SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

Zukunft braucht

Herkunft

Bodenständig und weltoffen – zwei Attribute, die den bergischen Unternehmer treffend beschreiben

und denen auch die in Wuppertal beheimatete Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Breidenbach und Partner sowie die Breidenbach Rechtsanwälte GmbH ganz bewusst folgen.

Gepaart mit Kompetenz, reichem Erfahrungsschatz und eingebunden in einen international agierenden

Verbund von Spezialisten ist die unabhängige Gesellschaft ein gefragter Ansprechpartner und

Berater des gehobenen Mittelstands der Region und darüber hinaus. In diesem Jahr wird das

100-jährige Bestehen gefeiert.

Das Gespräch „auf Augenhöhe“ sei es, das

die Mandanten so besonders schätzten, sagen

übereinstimmend Dr. Peter Arnhold,

Dr. Markus Niemeyer, Ralf Mertens und Dr. Martin

Peter Hüttermann - vier von insgesamt 13 Geschäftsführenden

Partnern der Breidenbach-Unternehmensgruppe.

Ist doch die Gesellschaft nach

wie vor inhabergeführt, die Partner sind allesamt

gleichzeitig Gesellschafter des Dienstleistungsunternehmens.

In der Beratung sprechen folglich

Unternehmer mit Unternehmern, gegenseitiges

Verständnis für alle Fragen unternehmerischen

Handelns ist da quasi von selbst gegeben. „Das

spielt für unsere Mandanten eine sehr große Rolle“,

sagt Rechtsanwalt Dr. Martin Peter Hüttermann.

Enge Vernetzung

Die Breidenbach-Unternehmensgruppe besteht

aus zwei Bereichen, nämlich der Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungsgesellschaft sowie den

Breidenbach Rechtsanwälten. Für den Mandanten

hat diese enge Vernetzung einen großen Vorteil:

In allen steuerlichen Angelegenheiten und der

Wirtschaftsprüfung sowie der Rechtsberatung

gibt es einen Ansprechpartner bzw. eine Ansprechpartnerin,

die dann die Fachleute aus dem

eigenen Haus in die Beratung einbeziehen. Gearbeitet

wird je nach Fragestellung immer in interdisziplinären

Teams, in denen zahlreiche Mitarbeitende

gleich mehrfache Qualifikationen

besitzen, zum Beispiel Wirtschaftsprüfer und

Steuerberater bzw. Rechtsanwalt in einer Person

sind. Kurze Wege unter einem Dach sind an der

Friedrich-Engels-Allee in Wuppertal und in der

Dortmunder Dependance selbstverständlich. In

Dortmund sitzen die Experten, wenn es um den

öffentlichen Sektor geht. Stadtwerke und andere

kommunale Gesellschaften zählen hier zum Mandantenstamm.

Den Mandantenkreis in Wuppertal

bilden Unternehmen unterschiedlicher Rechtsformen

aus unterschiedlichen Branchen. Zum überwiegenden

Teil sind dies industrielle mittelständische

Unternehmen, die in der Region immer noch

sehr häufig inhabergeführt sind. Weitere Mandan-

34 www.bvg-menzel.de


1

3

2

4

1 Wirtschaftsprüfer/

Steuerberater Dr. Markus

Niemeyer (Partner),

2 Rechtsanwalt Dr. Martin

Hüttermann (Partner),

3 Rechtsanwalt / Steuerberater

Ralf Mertens

(Partner),

4 Rechtsanwalt / Steuerberater

Dr. Peter Arnhold

(Partner).

ten sind international agierende Unternehmensgruppen,

börsennotierte Gesellschaften, aber auch

junge Startups. Fragen zu Transaktionen, Kooperationen

und Zusammenschlüssen kommen da genauso

auf den Tisch wie diejenigen zu einer gut

durchdachten Nachfolgeplanung. Zu 80 Prozent

sind die Breidenbach-Mandanten im bergischen

Raum, im Sauerland und Siegerland sowie in

Westfalen beheimatet. „Das ist das Gebiet, wo Sie

den gewachsenen industriellen Mittelstand und

darunter viele sogenannten. „Hidden Champions“

finden“, erklärt Dr. Peter Arnhold, Rechtsanwalt

und Steuerberater. Und weil diese Unternehmen

heute mit Standorten und Tochtergesellschaften

global vertreten sind, ist die Breidenbach-Unternehmensgruppe

ebenso international aufgestellt.

Weltweite Expertise

Diesbezüglich ist die Breidenbach-Gruppe zum

Jahresbeginn 2019 einen weiteren Schritt gegangen

mit der Gründung der BDO Deutschland Alliance,

die Breidenbach den Zugriff auf den weltweit

agierenden BDO Verbund eröffnet. Damit

kann auf das Fachwissen von rund 80.000 erfahrenen

Experten aus 160 Ländern zurückgegriffen

werden. Ein Beispiel: Plant ein Unternehmen die

Gründung oder den Erwerb einer Beteiligung im

Ausland und trifft dort auf umweltrechtliche Probleme,

können über den BDO-Verbund Spezialisten

für genau diese Fragestellung hinzugezogen werden.

Der gewohnte Ansprechpartner für den Breidenbach-Mandanten

bleibt indes hier vor Ort. Es

gibt immer wieder sehr spezielle Bereiche, gerade

wenn ein Unternehmen international agiert. „Als

selbständiger Partner von BDO können wir über

dieses Wissen verfügen, was alleine nicht zu leisten

wäre“, erklärt Rechtsanwalt und Steuerberater

Ralf Mertens den Entschluss, sich dieser Allianz

anzuschließen. Maxime sei bei der Entscheidung

allerdings gewesen, die eigene Selbstständigkeit zu

behalten.

„Inhabergeführte Unternehmen zu betreuen,

ist ein sehr anspruchsvolles Geschäft“, ergänzt

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. Markus

Niemeyer. Vertrauen müsse man sich bei dieser

der Bergische Unternehmer 01|19 35


SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

Breidenbach in Kürze

• Wirtschaftsprüfung und

Steuerberatung

• Rechtsberatung

• Rund 130 Beschäftigte,

davon 60 Berufsträger

• 13 Gesellschafter

• eingebunden als unabhängiger

Partner in

den weltweit agierenden

BDO Deutschland

Alliance-Verbund

• 100 Jahre Breidenbach

wird am 7. November

2019 in der Wuppertaler

Stadthalle gefeiert.

Klientel in besonderer Weise erarbeiten. „Mit

Breidenbach haben wir die Kompetenz von Düsseldorf

vor Ort“, verweist Herr Dr. Martin Peter

Hüttermann auf die Aussage von Mandanten, die

damit ihre hohen Erwartungen an das Beratungs-

Know-how zum Ausdruck bringen. Komme man

auf dieser Ebene zusammen, hielten die gewachsenen

Geschäftsbeziehungen jedoch oftmals über

viele Jahrzehnte.

Digitalisierung nutzen

Blicken die Breidenbach-Partner in die Zukunft,

wünschen sie sich für ihr Unternehmen weiterhin

moderates Wachstum in einer sich verändernden

Welt. Dass die Digitalisierung auch massiv das

Beratungsgeschäft beeinflusst, ist den Partnern

bewusst. „Sie wird unseren Berufsstand verändern.

Diese Innovation müssen wir aktiv gestalten“,

betont Ralf Mertens. Intelligente Prüfungsprogramme

sind somit längst in die Gesellschaft

eingezogen, um beispielsweise riesige Mengen

an Daten zu analysieren. „Wir nutzen die Digitalisierung

und haben keine Angst vor ihr“, unterstreicht

Dr. Markus Niemeyer. Dass die Bewertung

von Rechtsfragen von derlei Komplexität

allein mittels künstlicher Intelligenz im Internet

geklärt werden können, glaubt Rechtsanwalt Dr.

Martin Peter Hüttermann indes nicht: „Die Themen,

die an uns herangetragen werden, sind sehr

komplex und verlangen in fachlicher und persönlicher

Hinsicht regelmäßig hohe Kompetenz. Insofern

wird es immer eine starke Nachfrage nach

einer profilierten Wirtschafts- und Steuerkanzlei

geben.“

Fachleute gesucht

Rund 130 Mitarbeitende, davon rund 60 Berufsträger

mit teils mehreren Qualifikationen, beschäftigt

die Breidenbach-Gruppe. Um sich auch

personell zukunftsweisend aufzustellen, haben

die Gesellschafter eine Personalreferentin mit entsprechender

Expertise eingestellt. Nach engagierten

und qualifizierten Fachleuten und Berufseinsteigern,

die die Arbeit in einem interdisziplinären

Team und auch die Region um Wuppertal als Arbeits-

und Lebensraum zu schätzen wissen, wird

fortlaufend gesucht. Die Breidenbach-Partner wissen,

dass sich diesbezüglich die Erwartungen gerade

der jungen, gut ausgebildeten Generation

verändert haben. Insofern wurden auch neue Instrumente,

wie etwa ein On-Boarding-Programm

zum Einstieg eingeführt, um das Profil als Arbeitgeber

noch mehr zu schärfen. Flexible Arbeitszeitmodelle

und auch mal die Möglichkeit, im

Home-Office zu arbeiten, gehören dazu.

Das Beste aus zwei Welten

Wenn am 7. November 2019 in der Wuppertaler

Stadthalle das 100-jährige Jubiläum gefeiert wird,

können sich die Gäste abseits von fachlichen Fragen

einmal auf anderer Ebene ein Bild von der

Breidenbach-Gruppe machen. „Zukunft braucht

Herkunft“ lautet mit Blick auf die traditionsreiche

Geschichte der Unternehmensgruppe das Motto.

Und wenn nunmehr das nächste Jahrhundert Beratungsdienstleistung

gestartet wird, soll mit

Blick auf die Bündelung von Wirtschaftsprüfung,

Steuerberatung und Rechtsberatung gelten: „Wir

bieten unseren Kunden mit unserem großen Erfahrungsschatz

das Beste aus zwei Welten“, fasst

Dr. Peter Arnhold zusammen.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

Breidenbach und Partner PartG mbB

Breidenbach Rechtsanwälte GmbH

Friedrich-Engels-Allee 32

42103 Wuppertal

Tel 0202/4 93 74-0

Net www.breidenbach-wp.de

Net www.breidenbach-ra.de

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der Bergische Unternehmer 03|19 37


IM FOKUS BERUFLICHE WEITERBILDUNG

Gelobt sei, was

schlauer macht

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So, wie es ist, kann es nicht bleiben. Eine Studie des Weltwirtschaftsforums schlägt Alarm.

Demnach werden bis 2025 weltweit 75 Millionen Jobs wegfallen. Den Großteil der Arbeit erledigen

dann intelligente Maschinen und selbstlernende Algorithmen. Zu ähnlichen Ergebnisse

kommt auch die OECD.

der Bergische Unternehmer 03|19 39


IM FOKUS BERUFLICHE WEITERBILDUNG

Wie die Organisation für

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

und Entwicklung

prognostiziert, ist

etwa die Hälfte aller Arbeitsplätze

in den 32 Staaten,

die an der aktuellen Befragung zu den Folgen

der Digitalisierung der Arbeitswelt teilgenommen

haben, akut gefährdet. Vor allem geringqualifizierte

Arbeitnehmer, deren Tätigkeit sich in hohem

Maße automatisieren lässt, müssen um den

Verlust ihrer Beschäftigung fürchten. Auf einen

Digitale Kompetenzen bringen junge Menschen heute zumeist

mit in den Job. Doch angesichts der rasant fortschreitenden

Entwicklung dürfen sie mit ihrem Wissen

nicht stehenbleiben.

Nenner gebracht, lautet das Fazit: Je mehr es sich

in Zukunft um Routine-Aufgaben oder standardisierte

Prozesse handelt, die ohne viel Aufwand und

mit gleich guten Resultaten von Computern ausgeführt

werden können, desto höher ist das Risiko

für die betroffenen Menschen, in die Arbeitslosigkeit

abzudriften.

Neue Jobs – aber nicht für alle.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht, die hoffnungsvoll

stimmt. In den kommenden vier bis fünf

Jahren sollen rund 133 Millionen neue Stellen entstehen.

Faktoren wie die Einführung innovativer

Technologien, demografische Veränderungen sowie

der sozio-ökonomische Aufstieg der Mittelschicht

in den Schwellenländern begünstigen die

Schaffung neuer Berufe.

Aber: Viele Menschen laufen Gefahr, von dieser

Entwicklung am Arbeitsmarkt abgehängt zu werden.

Einfach deshalb, weil sie nicht über die nöti-

40 www.bvg-menzel.de


gen zusätzlichen Fachkenntnisse verfügen. Erschwerend

kommt hinzu, dass gerade diejenigen,

die jobbedingt in Risiko-Branchen arbeiten, seltener

an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen als

Beschäftige in weniger betroffenen Bereichen. Ein

Szenario, das laut Expertenerfahrung auch auf

Deutschland zutrifft.

Wenn der 3-D-Drucker die Arbeit

übernimmt

Der IT-Branchenverband Bitkom hat berechnet,

dass im Laufe der nächsten fünf Jahre etwa 3,4

Millionen Arbeitsplätze im Lande gefährdet sind.

Dies entspricht etwa jeder zehnten Stelle in

Deutschland, wobei das verarbeitende Gewerbe

und seine Arbeitsplätze in der Produktion durch

die Digitalisierung am meisten betroffen sind.

Aber auch der Finanzberater in der Bank könnte

von einem Robo-Advisor abgelöst werden, während

der Zahntechniker die Konkurrenz von 3-D-

Druckern befürchten muss.

Doch es bleibt Zeit, um wirkungsvoll gegenzusteuern.

Bitkom-Präsident Achim Berg bringt es

auf den Punkt und verlangt einen Plan für das digitale

Deutschland: „Die digitalen Jobs gehen

dorthin, wo jene Leute sind, die sie gut machen.

Wir müssen dafür sorgen, dass diese Leute in

Deutschland sind.“ Die Zahlen unterstützen diese

These. Allein in der deutschen IT-Branche waren

2018 über 42.000 Jobs vakant; entsprechend qualifizierte

Fachkräfte werden händeringend gesucht.

Leider oft vergeblich.

Neue Berufsbilder verändern

die Arbeitswelt

Klar ist, dass sich Anforderungen und Bedürfnisse

auf dem deutschen Arbeitsmarkt verschieben

werden. Mitarbeiter in der Buchhaltung oder im

IMAGE_2.19_B_Layout 1 05.03.2019 10:15 Seite 1

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ERFOLGREICH BERGISCH RUBRIK

Weiterbildungsinitiative Bergisches Land

Weiterbilden -

Weiterkommen!

Von der Hilfskraft zur

Fachkraft

Die "Weiterbildungsinitiave Bergisches Land" der Agenturen für Arbeit

Bergisch Gladbach, Mettmann und Solingen-Wuppertal macht's möglich.

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Kontakt für Interessierte:

Weiterbildung.BergischesLand@arbeitsagentur.de

Informationen über das Programm finden Sie auch unter:

www.arbeitsagentur.de

=> Unternehmen =>Personalentwicklung => Weiterbildung von Beschäftigten

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Sie suchen dringend qualifizierte Fachkräfte? Oft verbergen sich Perspektiven in Ihrer eigenen

Mitarbeiterschaft - jemand, der/die über eine Qualifizierung einen Berufsabschluss erwerben

kann, schon viele Kenntnisse besitzt aus dem Bereich, in dem sie/er bereits als Hilfskraft tätig

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es unerlässlich, alternative Wege der Mitarbeitersuche, -bindung und –qualifizierung zu gehen.

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Bergisch Gladbach:

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Mettmann:

Stefan Konzak, 02104 6962-155

Jürgen Vater, 02104 6962-230

Solingen-Wuppertal, u.a.:

Annette Speer, 0202 2828-171

Martina Wildförster, 02191 4606-553

Agentur für Arbeit

Solingen – Wuppertal

der Bergische Unternehmer 03|19 43


IM FOKUS BERUFLICHE WEITERBILDUNG

Beim Thema berufliche Weiterbildung muss weiter gedacht

werden als bisher. Der technologische Fortschritt

muss mehr denn je bedacht werden.

Kundendienst werden künftig weniger gesucht; dafür

steigt die Nachfrage nach Datenanalysten, Entwicklern

von Software und Anwendungen, Social

Media Managern sowie E-Commerce-Spezialisten

rapide an.

Darüber hinaus werden sich im Zuge der zunehmenden

Digitalisierung völlig neue Berufsbilder

entwickeln. Angefangen von Blockchain-Experten

über Robotik-Ingenieure und Analysten für Informationssicherheit

bis hin zu Fachleuten mit der

Kompetenz für KI und Machine-Learning-Prozesse

oder Designern, die sich mit der Interaktion

zwischen Mensch und Maschine befassen und hier

richtungsweise Modelle entwickeln.

Die Fortbildung zielführend

verbessern

Beim Thema berufliche Weiterbildung gilt es allerdings,

weiter zu denken als bisher. Bislang dienten

die Schulungen und Praxistrainings meist nur dem

Zweck, bestehende Kenntnisse aufzufrischen und

zu erweitern. Zu wenig angesichts der Herausforderungen,

die der technologischen Fortschritt zusammen

mit dem digitalen Wandel bringen wird. Das

bedeutet: Nicht nur die Bereitschaft der Arbeitnehmer,

sich gezielt mehr Wissen anzueignen, muss

gefördert werden. Auch die Fachleute, die dieses

Wissen weitergeben, sind gehalten, sich neue, zukunftssichere

Konzepte zu überlegen. Dabei sollte

auch der positive Effekt berücksichtigt werden, den

die Automatisierung von Arbeitsabläufen nachweislich

auch nach sich zieht. Prozesse, die von Robotern

übernommen werden, steigern die Produktivität,

senken die Fehlerquote und verbessern die

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Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Bestimmt

ein entscheidender Aspekt hinsichtlich der zunehmenden

Globalisierung. Aber nicht nur wirtschaftlich

gesehen bietet die Automatisierung Vorteile -

;auch die Arbeitnehmer können durchaus davon

profitieren. Während der Kollege Computer die einfachen

Arbeiten ausführt, bleibt dem Mitarbeiter

mehr Zeit, seine kreativen Potenziale nutzbringend

zu verwenden. Dieses Freisetzen von Ressourcen

macht die Arbeitswelt der Zukunft ein Stück weit abwechslungsreicher,

individueller und interessanter.

Bildungswillige Mitarbeiter brauchen

Unterstützung

Unternehmen

müssen ihre Mitarbeitenden

motivieren,

sich neue

Fähigkeiten anzueignen.

Ihnen bei

Weiterbildungsmaßnahmen

Unterstützung

anzubieten,

liegt im

ureigensten Interesse

der Betriebe.

Das wissen auch die Unternehmen. Umso verwunderlicher

ist es, dass nur 33 Prozent der Betriebe in

der anfangs zitierten Studie des Weltwirtschaftsforums

angeben, vor allem die Mitarbeiter, die es am

meisten nötig haben, mit Weiterbildungsmöglichkeiten

zu unterstützen. Stattdessen entscheidet

sich das verantwortliche Personal-Management

eher dafür, in leistungsstarke Mitarbeiter und

Führungskräfte zu investieren. Hier ist eine Neuorientierung

dringend angesagt.

Im Übrigen ist es auch Aufgabe der Unternehmen,

ihre Mitarbeiter zu motivieren, sich neue Fähigkeiten

anzueignen. Mit anderen Worten: In den Belegschaften

muss die Bereitwilligkeit geweckt und gefördert

werden, dazuzulernen. Und zwar schnell.

Immerhin erwarten zwei Drittel aller Firmen von

ihren Angestellten, dass sie ihr Wissen und Können

selbst weiterentwickeln und sich eigenständig fortbilden,

wann immer es der Job erfordert. Es müsste

folglich im ureigenen Interesse eines Unternehmens

liegen, den Mitarbeitern bei der beruflichen

Weiterbildung jedwede Unterstützung anzubieten.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock

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IM FOKUS UNTER UNS

Do you speak Europa?

Das Beherrschen der Landessprache ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Aus diesem Grund gewinnt

in Zeiten wachsender Zuwanderung aus aller Welt nach Deutschland die Notwendigkeit, die fehlenden

Sprachkenntnisse schnell und möglichst umfassend zu vermitteln, an Bedeutung. Lina-Sophie

Oehler, Acting Center Director bei der Berlitz Deutschland GmbH, berichtet, warum das so ist.

Frau Oehler, ohne Zweifel gewinnt die Beherrschung

von Fremdsprachen eine zunehmende

Bedeutung in der individuellen Karriereplanung.

Teilen Sie diese Auffassung?

Im harten Wettbewerb um begehrte Stellen in Unternehmen

sind Fremdsprachenkenntnisse immer

häufiger das Zünglein an der Waage. Wer bei

gleicher Qualifikation mehr Fremdsprachen anzubieten

hat, der hat meist bessere Aussichten, den

Job zu bekommen. Und das bezieht sich längst

nicht mehr allein auf die Managementebene.

Welche Sprache ist in der Arbeitswelt von

heute ein Garant für den beruflichen Aufstieg?

Auf Platz Eins liegt nach wie vor Englisch als

eine der Sprachen, die weltweit am häufigsten gesprochen

wird. Dicht dahinter folgt Spanisch.

Auch Französisch genießt als offizielle Verkehrssprache

in der EU hohe Priorität. Im internationalen

Management sind Kenntnisse in Japanisch,

Chinesisch und Arabisch von Vorteil.

Auch bei der Muttersprache Deutsch gibt es

Defizite. Wie kann man Menschen motivieren,

hier etwas für die Fortbildung zu tun?

Aufklärungsarbeit ist in diesem Fall unbedingt

notwendig. Ebenso können kostenlose staatlich

geförderte Angebot helfen. Und zwar genau dort

eingesetzt, wo die Betroffenen sind. Ob im Kindergarten,

in den Schulen oder bei der Erwachsenenbildung:

Wichtig dabei ist, den Spaß an der

Sprache zu fördern und zielgruppengerecht aufzuzeigen,

welche Chancen das Beherrschen der

deutschen Sprache bietet. Je früher damit begonnen

wird, umso besser.

Im Moment erleben wir die Situation, dass der

Arbeitsmarkt leer gefegt ist, andererseits aber

vor einem massiven Arbeitsplatzabbau aufgrund

des digitalen Wandels gewarnt wird.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Wandel Veränderungen

bringt. Prozesse verändern sich, alte

Aufgabenbereiche verschwinden, neue kommen

hinzu. Für Unternehmen bedeutet das, den Blick

auf die eigenen Mitarbeiter zu richten und die Belegschaft

durch das Vermitteln von Wissen auf

die Herausforderungen vorzubereiten.

Erfahrungen zeigen, dass gerade die am

stärksten betroffenen, gering qualifizierten

Gruppen den angebotenen Weiterbildungsmaßnahmen

eher zurückhaltend gegenüberstehen.

Wie schaut Ihr Gegenkonzept aus, um

die Attraktivität des Angebots zu steigern?

Viele Mitarbeiter, aber auch zahlreiche Firmen

sind nur schlecht oder gar nicht über staatlich geförderte

Weiterbildungsmaßnahmen informiert.

So ist vielfach nicht bekannt, dass es neben unterschiedlichen

bundesweiten Programmen je nach

Bundesland weitere Fördertöpfe für Sprach- oder

Fachkurse gibt. Als zertifizierter Weiterbildungsträger

beraten wir Firmen, Angestellte und Privatpersonen

kostenlos telefonisch oder vor Ort in

den Centern, um gemeinsam passende Fortbildungsmöglichkeiten

zu finden.

Können Sie uns eine Übersicht über die wichtigsten,

von der Öffentlichen Hand geförderten

Angebote geben?

Da wäre zum einen die Bildungsprämie in einer

Höhe bis zu 500 Euro. Diesen Betrag zahlt der

Staat alle zwei Jahre für die berufliche Weiterbildung

von Angestellten und Selbständigen, die weniger

als 20.000 Euro jährlich verdienen und die

wöchentlich mindestens 15 Stunden erwerbstätig

sind. Auch der Bildungsurlaub wird oft und gern

in Anspruch genommen, denn jeder Arbeitnehmer

kann sich bei fortlaufendem Gehalt jährlich bis zu

fünf Tage freistellen lasen, um sich weiterzubilden.

Allerdings sind die einzelnen Bedingungen von

46 www.bvg-menzel.de


Mit unseren geförderten Deutschkursen versuchen

wir, einen kleinen Teil dazu beizutragen,

dass die Menschen in Deutschland ankommen.

Wir bemühen uns, den Teilnehmern deutlich zu

machen, wie wichtig das Erlernen der deutschen

Sprache für sie ist. Denn viele von ihnen leben

isoliert in eigenen kulturellen Grenzen. Diese gilt

es zu durchbrechen, um einen erfolgreichen

Schritt in Richtung Integration zu gehen.

Lina-Sophie Oehler

ist Acting Center Director

bei Berlitz in

Wuppertal.

Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Dann

möchte ich noch auf das Förderprogramm „Weiterbildung

Geringqualifizierter und beschäftigter älterer

Arbeitnehmer in Unternehmen“ hinweisen,

das sich an alle Beschäftigten in Betrieben mit weniger

als 205 Mitarbeitern richtet. Dabei geht es

um Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen des

bestehenden Arbeitsverhältnisses außerhalb der

Firma.

Für Mitarbeiter über 45 Jahren übernimmt der

Staat bis zu 75 Prozent der Lohnkosten; für jüngere

Arbeitnehmer bis zur Hälfte. Darüber hinaus

stellen etliche Bundesländer zusätzliche Fördermittel

bereit. NRW bietet zum Beispiel den sogenannten

Bildungs-Scheck an für Beschäftigte in

Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitern. Damit werden

bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten bis

maximal 500 Euro übernommen.

Das Programm Ihrer Schule ist überaus breit

gestreut. Welche Zielgruppen nehmen Ihr Angebot

in erster Linie an?

In Wuppertal und der bergischen Region sind vor

allem die geförderten Deutschkurse gefragt, gefolgt

von Privat- und Firmenkunden, die verstärkt

Englischlehrgänge buchen.

Welche Antwort haben Sie auf die Herausforderung,

zigtausenden Migranten die deutsche

Sprache beizubringen und sie auf diese Weise

fit für den Job zu machen?

Wie kommen diese Integrations-Angebote bei

der Zielgruppe an?

Die Nachfrage ist ungebrochen hoch. Glücklicherweise

verfügen wir über genügend Kapazitäten,

um den Bedarf gut abzudecken. Dabei besteht

nicht nur großes Interesse im Raum

Wuppertal. Deshalb bieten wir auch in Ratingen

und Gevelsberg entsprechende Integrationskurse

an.

Was hat es mit der berühmten Lernmethode à

la Berlitz auf sich?

Kurz gesagt; In einem Berlitz-Kurs sprechen und

hören die Schüler ausschließlich in der Fremdsprache,

die auf ihrem Lehrplan steht. Auf diese

Weise lernen sie, als ob sie sich im Ausland befinden

würden. Dies führt zum Abbau von Sprachhemmungen

und versetzt den Sprachschüler in

die Lage, die neu gewonnen Fähigkeiten direkt

im Alltag anzuwenden.

Nun reichen für jemanden, der zum Beispiel

beruflich nach Spanien oder - noch weiter –

etwa nach Asien wechseln will, Sprachkenntnisse

allein nicht aus. Es wäre nützlich, vor

dem Neustart einiges über Land und Leute zu

erfahren. Geben Sie hier Hilfestellung?

Na klar. Neben Sprach- und Businesskursen bieten

wir auch interkulturelle Seminare in ganz unterschiedlicher

Form an. Dazu können sich Teilnehmer

über unsere E-Learning-Plattform

Cultural Navigator online auf die Zusammenarbeit

mit Menschen fremder Kulturen vorbereiten.

Unser Fazit: Es gibt viel zu tun in Deutschlands

Berlitz Sprachschulen. Weiterhin viel Erfolg damit,

Frau Oehler, und danke für das Gespräch.

das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 03|19 47


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Paperdoc hält

Geschichten lebendig

Paperdoc

Atelier für Papierrestaurierung

Berliner Straße 10,

42897 Remscheid

Tel 02191 46199966

Mail info@paperdoc.de

Net www.paperdoc.de

48 www.bvg-menzel.de


Kleine Risse und Verfärbungen erzählen davon, was für eine Geschichte ein Buch

oder Bild erlebt hat. Sie sind Zeugen dafür, dass das Papier schon mehrere Jahre,

manchmal auch Jahrhunderte alt ist. Auf ihm sind Zeichnungen, Grafiken oder Gemälde

zu sehen. Andere geben Auskunft über Familienstammbäume oder Buchführungen

von Firmen. Es sind wertvolle Zeitzeugen, die den kommenden Generationen

noch viel zu erzählen und über die Vergangenheit zu lehren haben. Doch der Zahn

der Zeit, Licht und Feuchtigkeit, setzen ihnen stark zu. Damit sie der Nachwelt erhalten

bleiben, müssen sie aufgearbeitet und konserviert werden. Genau das ist die

Aufgabe von Marita Kuhn.

Marita Kuhn, (r.)

Diplom-Restauratorin,

hat sich

vor 20 Jahren als

„Paperdoc“ mit

dem Atelier für

Papierrestaurierung

selbständig

gemacht.

Izabella Waligorski,

Diplom-Restauratorin,

arbeitet

seit einigen

Jahren mit Marita

Kuhn zusammen.

Seit 2007 betreibt die Diplom-Restauratorin

in der Altstadt von Remscheid-Lennep ihr

Atelier für Papierrestaurierung „Paperdoc“,

nachdem sie zuvor ihre Werkstatt

sieben Jahre in Leverkusen hatte. „Ich kannte Lennep

vorher gar nicht und habe es zufällig bei einem

Neujahrssparziergang kennengelernt“, erzählt Marita

Kuhn. Doch schnell sei ihr klar gewesen: Ihre Arbeit

und der historische Stadtkern passen gut zusammen.

Das Ambiente des alten Fachwerkhauses harmonisiert

mit ihrer Werkstatt, die vor allem von Auftragsarbeiten

von Museen, Archiven, Bibliotheken,

Sammlern, aber auch Privatpersonen lebt. „Es gibt

immer etwas zu tun“, sagt sie mit einem Lächeln.

Familienbibeln und Kupferstiche

Bevor sie ihr Studium „Restaurierung und Konservierung

von Kunst- und Kulturgut“ mit Spezialisierung

auf Papier an der Fachhochschule Köln begann, absolvierte

sie neben verschiedenen vorbereitenden Praktika

auch eine Lehre zur Buchbinderin. Diese wichtigen

Handwerkskenntnisse nutzt sie nun, um die aufbereiteten

Dokumente neu zu binden. Neben kleinen Buchreparaturen,

wie die Erneuerung des Buchrückens, fertigt

Kuhn auch Passepartouts für Originaldokumente

an. Rund 1.000 Stück pro Jahr. Auch das Neueinrahmen

eines Bildes zählt dazu. Außerdem werden viele

alte Familienbibeln aus dem 18. Jahrhundert sowie

Kupferstiche zur Restaurierung ins Atelier gebracht.

Aber auch Raritäten, wie ein neun Meter breites chinesisches

Rollbild, gehörten bereits zu den Aufträgen.

Viele Bücher stammen aus dem 15. Jahrhundert, den

Zeiten von Buchdruckerfinder Johannes Gutenberg.

Mit Pinsel, Skalpell und Kleber

Bei der Säuberung und Konservierung der Objekte gehen

die Expertin und ihre Mitarbeiterin, die studierte

Restauratorin für Buch- und Lederobjekte Izabella Waligorski,

mit Respekt vor. Das Team achtet darauf, alterungsbeständige,

säurefreie Materialien und Hilfsmittel

einzusetzen. Mithilfe eines Latexschwammes wird zum

Beispiel vorsichtig Schmutz von alten Guckkastenbildern

entfernt. Risse werden durch den Einsatz von Japanpapier

auf der Rückseite der unterschiedlichen Dokumente

fast unsichtbar, wenn der Auftraggeber das

wünscht. Pinsel, Skalpell, Presse oder Kleber sind neben

den verpflichtenden Handschuhen weitere Arbeitswerkzeuge.

Zur Beseitigung von Schimmelsporen gibt

es im Atelier eine Kabine als Sonderanfertigung sowie

einen Spezialsauger.

Man merkt den beiden Restauratorinnen an, dass sie ihren

Job mit viel Freude, Leidenschaft und auch Sorgfalt

ausüben. Schon früh habe für Marita Kuhn festgestanden,

dass sie beruflich in diese Richtung gehen will.

„Ich hatte schon immer den Drang danach, diese Dinge

aufzubewahren“, betont die gebürtige Kölnerin. „Das

ist unser Traumberuf“, ergänzt Izabella Waligorski.

Motivation für die Arbeit ist das Resultat. „Es ist schön,

den Zustand hinterher zu sehen“, schwärmt Kuhn.

Aufarbeitung für Firmenarchive

Spezielle optische Spielereien auf Papier, wie bei den

selten erhaltenen, aus gepresstem Papier hergestellten

Lithophanien haben es der Expertin angetan. Besonders

war für sie aber auch die Aufarbeitung alter Akten

einer Remscheider Firma, die heute nicht mehr

existiert. Den ersten Buchungsvorgang von 1829, Auftragsbestätigungen

und andere Vorgänge aus dem Archiv

bindet sie nach der Aufarbeitung zusammen und

erhält sie so in neuem Gewand für die Nachwelt. Ganz

besonders sei auch die Arbeit an dem ältesten bekannten,

handschriftlich geführten Geschäftsbuch des

Remscheider Werkzeughandels gewesen.

Text und Fotos: Anna Mazzalupi

der Bergische Unternehmer 03|19 49


FÜR SIE ENTDECKT ANDALUSIEN

Traumstrände laden in der Region

zum Sonnenbaden und Erholen ein.

Ein kulturelles Highlight Andalusiens

ist die Alhambra (Foto rechts)

Das Beste

der Kulturen

Spanien ist Meer, Tapas, Tanz und Lebensfreude. Das gilt sowohl für

das gesamte Festland, als auch für die Inseln. Doch nirgendwo sonst

ist dieses Image – selbst bei Einheimischen – so allgegenwärtig wie in

Andalusien, der südlichsten Region der iberischen Halbinsel.

50 www.bvg-menzel.de


Sie ist Wiege des Flamencos und Geburtsort

vieler großartiger Künstler,

wie etwa Pablo Picasso (Málaga) oder

international anerkannter Poeten, wie

Federico García Lorca (Granada). Andalusien inspirierte

– und tut es noch heute – zahlreiche internationale

Schriftsteller wie Irving Washington,

Ernest Hemingway und Rainer Maria Rilke. Was

diese Region so außergewöhnlich macht, ist neben

ihren vielfältigen Landschaften und großartiger

Küche besonders ihre Geschichte: Andalusien ist

das Ergebnis einer über jahrhundertelang gut

funktionierenden Koexistenz zwischen Christen,

Muslimen und Juden. Das Beste all dieser Kulturen

steckt in der Architektur, der Musik und Literatur

Andalusiens – und ja, auch im allgemeinen

Selbstverständnis seiner Menschen. Sehenswürdigkeiten

wie die Alhambra in Granada, eine

maurische Burganlage und letzte Bastion des letzten

maurischen Herrschers auf der Halbinsel, die

Mezquita de Córdoba, eine ehemalige Moschee in

Córdoba oder aber die Giralda in Sevilla, ein ehemaliges

Minarett, das jetzt Glockenturm der Kathedrale

ist, zeugen noch heute von einer maurischen

Herrschaft, unter der die Region über 800

Jahre lang prächtig florierte.

14 Tage Andalusien

Mit rund 87.000 Quadratmetern (in etwa so groß

wie Bayern und Thüringen zusammen) besteht

die Region zwischen Mittelmeer und Atlantik aus

acht großen Provinzen (Almería, Cádiz, Córdoba,

Granada, Huelva, Jaén, Málaga und Sevilla) und

tausenden kleiner Fischerdörfer entlang der Küste

sowie beschaulichen Gemeinden aus schneeweißen

Kalkhäuschen in den Bergen des Landesinneren.

Jede Provinz für sich allein ist eine Reise

wert, weil jede von ihnen mit einem eigenen

Charme, eigenen kulinarischen Köstlichkeiten

und zahlreichen Sehenswürdigkeiten besticht.

Wer seine Reise gut plant und etwas Zeit mitbringt

der Bergische Unternehmer 03|19 51


FÜR SIE ENTDECKT ANDALUSIEN

(mindestens 14 Tage), der wird besonders an einer

Rundreise durch die gesamte Region seine Freude

haben.

Obst und Gemüse für Europa

Abseits großer Metropolen und fernab der überfüllten

Strände erlebt der Reisende nämlich die

wahre Essenz der Region und zwar zu humanen

Preisen. Denn Andalusien, obwohl die einwohnerstärkste

Region mit viel Potenzial, gilt als eine der

ärmeren Spaniens. Zwischen den größeren Städten

erstrecken sich über weite Teile große Anbaugebiete.

Tomaten, Paprika, Oliven und Weintrauben

profitieren hier von den vielen Sonnenstunden.

In den kleinen Fischerdörfern Cádiz‘, Huelvas

und Málagas, lässt es sich gut und günstig speisen,

besonders die Varietät an Fischmenüs ist vorzüglich.

Kleinere und größere Weingüter in Málaga

und Cádiz (Jerez de la Frontera) laden zur Weinverkostung

ein. Almería ist dagegen vor allem für

seine landwirtschaftlichen Erzeugnisse bekannt.

Die Stadt El Ejido etwa hat sich als Treibhaus Europas

einen Namen gemacht. Die mit weißen Planen

bedeckten Gewächshäuser auf rund 36.000

52 www.bvg-menzel.de


Hektar, die auch Deutschland mit frischem Obst

und Gemüse versorgen, sind beim Landeanflug

aus dem Flugzeug gut zu erkennen.

In Sevilla, der Hauptstadt der autonomen Region,

stehen nicht nur architektonische Reiseziele oder

zahlreiche interessante Museen zur Besichtigung

zur Verfügung, wie jenes der schönen Künste, des

Flamencos oder das Indienarchiv zur Geschichte

des spanischen Kolonialreiches. Auch zahlreiche

Festlichkeiten, wie etwa die weltberühmte Feria

de Abril (das große Frühlingsfest immer zwei

Wochen nach Ostern und eins der größten Volksfeste

der Region) sind einen Besuch wert.

Dort erlebt der Durchreisende die menschgewordene

Lebensfreude: tausende Frauen in bunten

Flamencokleidern, Männer, die auf Pferden und

Kutschen zum Areal fahren, viel Musik, Tanz

und natürlich allerlei Köstlichkeiten. Apropos

Ostern: Andalusien ist auch für seine zahlreichen

Prozessionen zur heiligen Karwoche bekannt.

Dann pilgern tausende Gläubige auf die Straße

und begleiten die mit Blumen und Kerzen geschmückten

Heiligenfiguren durch die Stadt.

Auch für religionsferne Reisende ein außergewöhnliches

Erlebnis.

Weltkulturerbe Alhambra

Wer sich für Geschichte und Schönheit interessiert,

dem sei eine ausgiebige Städtereise durch

Granada empfohlen: Absoluter Höhepunkt ist

zweifelsohne der Besuch der arabischen Burganlage

Alhambra, seit 1984 Weltkulturerbe, mit ihren

von den Mauren zahlreich angelegten Gärten

und Brunnen. Tickets sollten in der Hochsaison

frühzeitig gebucht werden, denn die Nachfrage ist

enorm. Wer die Natur genießen will, sollte einen

Ausflug in die Berge wagen. Die Sierra Nevada

(verschneite Gebirgskette) ist mit der Alhambra

zusammen nicht nur das beliebteste Fotomotiv der

Touristen, hier gibt es auch mit Abstand das leckerste

Quellwasser zu trinken. Im Winter ist Sierra

Nevada auch ein beliebter Ski-Ort. Nicht zu

vernachlässigen sind die verschiedenen Viertel

der Stadt, wie Albaicín oder Sacromonte, deren

enge Gassen mit Blick auf die Stadt und die Alhambra

vielfach schon Kulisse für romantische

Heiratsanträge waren.

Text: Cristina Segovia-Buendía

Fotos: Diego Soria

Flamenco lässt sich

gewohnt farbenfroh

bei der berühmten

„Fiesta de Abril“ entdecken

(Foto links).

Die Region ist ebenso

durch große Plantagen

gekennzeichnet,

wie etwa die Olivenplantage

bei Jaén

(Foto Mitte links). Der

Torre del Oro steht in

Sevilla (Foto Mitte r.)

Ein beliebtes Fotomotiv

sind auch die weißen

Dörfer von Almeria

(Foto r.)

der Bergische Unternehmer 03|19 53


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GMBH & CO. KG

Neueintragungen

15.02.2019 HRB 29645: MP Handel

& Technik GmbH, Wülfrath, Adp

Straße 1, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

27.06.2013, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

30.11.2018 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Versmold (bisher Amtsgericht Gütersloh

HRB 9624) nach Wülfrath

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Adp Straße 1, 42489 Wülfrath. Gegenstand:

Der Handel mit Waren

aller Art, insbesondere mit Lebensmitteln

und technischen Produkten

sowie der Im- und Export. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schäfer, Frank, Bad

Rothenfeld-Aschendorf, *29.03.1963,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.02.2019 HRB 29648: InstaReichweite

GmbH, Wuppertal, Rauental

53, 42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.12.2018.

Geschäftsanschrift: Rauental 53,

42289 Wuppertal. Gegenstand: Das

Marketing im Bereich Social Media.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Brechtl, Alexander,

Wuppertal, *20.09.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.02.2019 HRB 29642: Grillardor

Aktiengesellschaft, Remscheid, Am

Kegelhäuschen 5, 42897 Remscheid.

Aktiengesellschaft. Satzung vom

02.01.2019. Geschäftsanschrift:

Am Kegelhäuschen 5, 42897 Remscheid.

Gegenstand: Der Handel

mit Grills und Zubehör aller Art, der

Betrieb einer Grillschule, die Organisation

und Durchführung von

Grillveranstaltungen sowie allen

hiermit verbundenen Tätigkeiten.

Grundkapital: 100.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Vorstandsmitglied bestellt,

so vertritt es die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Vorstandsmitglieder

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Vorstandsmitglieder

oder durch ein Vorstandsmitglied

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Vorstand: Kappenstein,

Frederik, Remscheid, *03.09.1989,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Als

nicht eingetragen wird bekannt gemacht:

15.02.2019 HRB 29639: Advanced

Finance GmbH, Solingen, Kölner

Straße 115-117, 42651 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 21.09.2011

mit Änderung vom 28.09.2017. Die

Gesellschafterversammlung vom

14.01.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs.

(1) und Abs. (2) (Firma, Sitz) und

mit ihr die Firmenänderung und

die Sitzverlegung von Erlenbach

(bisher Amtsgericht Aschaffenburg

HRB 14404) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Kölner Straße 115-117, 42651 Solingen.

Gegenstand: Die Beteiligung

an Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche.

Stammkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Die Gesellschaft

wird durch zwei Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Nicht mehr

Geschäftsführer: Topalovic, Diana,

Langen, *27.12.1971. Bestellt als Geschäftsführer:

Gardemann, Jörg, Bad

Homburg, *20.01.1963, einzelvertretungsberechtigt.

15.02.2019 HRB 29641: repangea

GmbH, Wuppertal, Dönberger Straße

81, 42111 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.09.2010,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.01.2019 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz, Geschäftsjahr)

Abs. 1.2 und § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) und mit ihr die

Sitzverlegung von Leichlingen (bisher

Amtsgericht Köln HRB 81262)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Dönberger Straße

81, 42111 Wuppertal. Gegenstand:

Unternehmensberatung sowie Analyse

und Test von Produkten, Dienstleistungen

und Geschäftsmodellen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dr. Graalmann, Bernd,

Wuppertal, *11.02.1974, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.02.2019 HRB 29651: BHT Tool

GmbH, Wuppertal, Korzerter Straße

21 - 25, 42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.12.1999,

mehrfach geändert. Die Gesellschafterversammlung

vom 05.11.2018 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Frankfurt

am Main (bisher Amtsgericht Frankfurt

am Main HRB 106064) nach

Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Korzerter Straße 21 - 25,

42349 Wuppertal. Gegenstand: Die

Verwaltung eigener Vermögenswerte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Strauch, Martin, Wuppertal,

*03.11.1963. Geschäftsführer:

Niewodniczanski, Matthäus, Trier,

*13.07.1963, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Dr. Giebel,

Stefan, Schweich, *07.08.1979; Reif,

Jürgen, Wuppertal, *30.12.1959.

18.02.2019 HRA 24846: D&D Agentur

OHG, Solingen, Grünewalder

Str. 29-31, 42657 Solingen. (Zweck

der Gesellschaft ist der Vertrieb

(Energiedistribution) sowie die Vermittlung

von Energie-, Strom-, Gas-,

Solar-, Mobil-, Telekommunikationsverträgen

sowie Verträgen für Anlagen

von Blockkraftanlagen/Heizanlagen.).

Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Grünewalder

Str. 29-31, 42657 Solingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Delwos, Peter-

Paul, Solingen, *15.01.1977; Felker,

Stanislav, Wuppertal, *22.08.1985,

jeweils vertretungsberechtigt gemeinsam

mit sämtlichen persönlich

haftenden Gesellschaftern. Mit der

Befungnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.02.2019 HRA 24845: Kempka

elektrotechnik B & R GmbH & Co.

KG, Velbert, Mettmanner Straße 211,

42549 Velbert. (Gegenstand des

Unternehmens ist die Planung und

die Installation von Elektroanlagen

sowie der Handel mit Elektroartikeln

aller Art.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Mettmanner

Straße 211, 42549 Velbert. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich haftender

Gesellschafter: Kempka Verwaltungs

GmbH, Velbert (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29572), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.02.2019 HRB 29653: SARA Getränkegroßhandel

GmbH, Wuppertal,

Linde 24, 42287 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.08.2018.

Geschäftsanschrift: Linde 24, 42287

Wuppertal. Gegenstand: Der In- und

Export von Getränken aller Art, insbesondere

von Biererzeugnissen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Rathineswaran,

Saravanabavan, Fontainebleau /

Frankreich, *24.03.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.02.2019 HRB 29654: Büroring

Logistik GmbH, Haan, Siemensstr.

7, 42781 Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.01.2019. Geschäftsanschrift:

Siemensstr. 7, 42781

Haan. Gegenstand: Die Erbringung

von logistischen Dienstleistungen

im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung

eines Großhandelslagers.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schaefers, Jörg Daniel,

Solingen, *15.12.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.02.2019 HRB 29657: Pearl Investment

Consulting & Solutions GmbH,

Wülfrath, Adp Straße 1, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.11.2006 mit Änderung vom

24.04.2017. Die Gesellschafterversammlung

vom 30.11.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Bad Laer (bisher

Amtsgericht Osnabrück HRB

211636) nach Wülfrath beschlossen.

Geschäftsanschrift: Adp Straße 1,

42489 Wülfrath. Gegenstand: Beratung

von Immobilieneigentümern

und -Investoren, insbesondere bei

Analysen, Ideenfindung, Konzeption,

Finanzierung, Marketing und Projektorganisation;

- Kontaktvermittlung

und Interessenvertretung bei Immobiliengeschäften,

Vermittlung von

Kapitalanlagen und Versicherungen;

- Immoblienverwaltung; -Vermittlung

von Grundstücken, grundstücksgleichen

Rechten, Gesellschaftsbeteiligungen

und Finanzierungen aller

Art; Beratung von Unternehmen

mit Ausnahme von Rechts- und

Steuerberatung; - Vermittlung von

Gewerbeprojekten. Stammkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

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sind wir für Ihren Schutz

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Wach- und Schließgesellschaft

Hauptverwaltung

Wuppertal

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HANDELSREGISTER

Prokuristen vertreten. Nicht mehr

Geschäftsführer: Friant, Bruno, Bad

Rothenfelde, *15.09.1962. Bestellt

als Geschäftsführer: Schäfer, Frank,

Bad Laer, *29.03.1963, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.02.2019 HRB 29662: Sonnleitner

Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Solingen,

Kölner Straße 133, 42651 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.01.2019. Geschäftsanschrift:

Kölner Straße 133, 42651 Solingen.

Gegenstand: 1. Die Besorgung

fremder Rechtsangelegenheiten einschließlich

der Rechtsberatung durch

Übernahme von Anwaltsaufträgen,

die nur durch in den Diensten der

Gesellschaft stehende, zugelassene

Rechtsanwälte unabhängig, weisungsfrei

und eigenverantwortlich

unter Beachtung ihres Berufsrechts

ausgeführt werden. Die Gesellschaft

schafft dazu die erforderlichen personellen,

sachlichen und räumlichen

Voraussetzungen und tätigt die damit

verbundenen Geschäfte. Sie unterhält

insbesondere die nach dem

Berufsrecht der Rechtsanwälte vorgeschriebene

Berufshaftpflichtversicherung.

2. Die Gesellschaft darf

Ge- und Verboten der Bundesrechtsanwaltsordnung

sowie des sonstigen

Berufsrechts der Rechtsanwälte

nicht zuwiderhandeln. Sie darf insbesondere

die für sie tätigen Rechtsanwälte

in der Freiheit ihrer Berufsausübung

nicht beeinträchtigen. Der

Gesellschaft ist Werbung nur in den

berufsrechtlichen Grenzen erlaubt.

Handels- und Bankgeschäfte sowie

sonstige gewerbliche Tätigkeiten

sind der Gesellschaft nicht gestattet.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Sonnleitner, Wolfgang Michael,

Leichlingen, *03.11.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.02.2019 HRB 29659: network executive

search nes GmbH, Mettmann,

Gartenkampsweg 11, 40822 Mettmann.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

05.02.2019. Geschäftsanschrift: Gartenkampsweg

11, 40822 Mettmann.

Gegenstand: Die Vermittlung von

Personal, die Erbringung von Beratungsdienstleistungen,

sowie das

Halten und Verwalten von Vermögen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Rafiqpoor, Jessica,

Mettmann, *02.04.1982, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.02.2019 HRB 29666: PM Professional

Assembly GmbH, Mettmann,

Stintenberger Straße 1d, 40822

Mettmann. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.02.2019. Geschäftsanschrift:

Stintenberger Straße 1d,

40822 Mettmann. Gegenstand: Das

Marketing, die Vermittlung von Geschäftskontakten

ins Ausland, Verlagerung

von Industriemaschinen

im In- und Ausland, Logistik und

Transportservice, Vermietung von

Werkzeugen und Maschinen, Montage

und Demontage von Industrieanlagen,

Vermittlung oder Ausführung

von Wartungsarbeiten und Reparaturen,

An- und Verkauf der Industrieanlagen

und Maschinen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Becker, Ina, Mettmann, *21.09.1975,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

27.02.2019 HRB 29669: Industriemontage

Müller Remscheid UG (haftungsbeschränkt),

Remscheid, Walkürenstraße

32, 42859 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

03.01.2019. Geschäftsanschrift: Walkürenstraße

32, 42859 Remscheid.

Gegenstand: Industriemontage, insbesondere

von fertigen Bauteilen.

Stammkapital: 300,00 EUR. Allge-

meine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Müller, Michael,

Remscheid, *05.11.1982, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

01.03.2019 HRB 29674: Ineya Technik

UG (haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Stadtwaldgürtel 87, 50933

Köln. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.12.2018. Geschäftsanschrift:

Stadtwaldgürtel 87, 50933 Köln.

Gegenstand: Handel und Produktion

mit nicht erlaubnispflichtigen

Waren aller Art, insbesondere mit

Möbeln und Gegenständen des

Wohnbedarfs, deren Vermittlung

sowie die Vertretung in- und ausländischer

Unternehmen. Stammkapital:

10.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Cao, Hongliang,

Futian Dist. Shenzen Guangdong /

China, *01.07.1983, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura: Zhang, Lei,

Köln, *27.09.1977.

01.03.2019 HRB 29675: KOC Recycling

GmbH, Solingen, Landwehrstraße

85, 42699 Solingen. Gesellschaft

56 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.02.2019. Geschäftsanschrift:

Landwehrstraße

85, 42699 Solingen. Gegenstand:

Der Handel, die Behandlung und der

Transport von Abfällen, Werkstoffen

und Wirtschaftsgütern aller Art sowie

der Betrieb von Behandlungs-,

Verwertungs-, Entsorgungs- und

Aufbereitungsanlagen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Harundag, Esme,

Plettenberg, *13.11.1974, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.03.2019 HRB 29678: Christian

Leege GmbH, Wuppertal, Höhenstraße

28, 42111 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.02.2019.

Geschäftsanschrift: Höhenstraße

28, 42111 Wuppertal. Gegenstand:

Die Unternehmensberatung sowie

die Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere der Erwerb, das Halten

und das Verwalten von Gesellschaftsbeiteiligungen

und Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Leege, Christian,

Wuppertal, *04.04.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.03.2019 HRB 29677: connectINGs

GmbH, Wuppertal, Kronenstraße

6, 42285 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.01.2019. Geschäftsanschrift:

Kronenstraße 6,

42285 Wuppertal. Gegenstand: Der

Betrieb eines Dienstleistungsunternehmens

für Ingenieure und Studierende.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Dr.

Stopp, Kirsten, Hünxe, *08.02.1979,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.03.2019 HRB 29679: Absenger

GmbH, Wuppertal, Linderhauser

Straße 60, 42279 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

23.02.2019. Geschäftsanschrift:

Linderhauser Straße 60, 42279

Wuppertal. Gegenstand: Die Entwicklung,

die Produktion und der

Vertrieb von mehrseitigen Etiketten

und artverwandten Drucksachen.

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

Gabelstaplermietflotte 1–27 t

Gabelstaplerservice

1 (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Bad Laer (bisher

Amtsgericht Osnabrück HRB

212039) nach Wülfrath beschlossen.

Geschäftsanschrift: Adp Straße 1,

42489 Wülfrath. Gegenstand: Bautätigkeiten

ohne Meisterpflicht und

Handel mit Waren der Bau- und

Wohnungsbranche. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder Geschäftsführer

vertritt einzeln. Jeder Geschäftsführer

ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Geschäftsführer: Schäfer,

Frank Rene, Bad Laer, *29.03.1963.

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Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Absenger,

Oliver, Wuppertal, *08.04.1969,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Harzen, Matthias,

Wuppertal, *09.01.1969.

06.03.2019 HRB 29680: Cocon

GmbH, Wülfrath, Adp Straße 1,

42489 Wülfrath. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.06.2008 mit

Änderung vom 13.06./16.11.2017.

Die Gesellschafterversammlung

vom 30.11.2018 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in §

06.03.2019 HRB 29688: Prima Media

UG (haftungsbeschränkt), Haan,

Ginsterweg 15 A, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

08.01.2019. Geschäftsanschrift:

Ginsterweg 15 A, 42781 Haan. Gegenstand:

Der Handel mit Filmlizenzen.

Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Gönster, Christian, Düsseldorf,

*16.07.1985, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.03.2019 HRB 29683: Grundschatz

Grundstücksverwaltungs-GmbH,

Wuppertal, Heinz-Fangmann-Str.

199, 42287 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.02.2019.

Geschäftsanschrift: Heinz-Fangmann-Str.

199, 42287 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb und die

Verwaltung von Grundstücken.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Matej, Paul, Wuppertal,

*09.09.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.03.2019 HRB 29681: Berk Trading

GmbH, Solingen, Hauptstr.

16, 42651 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.12.2018.

Geschäftsanschrift: Hauptstr. 16,

42651 Solingen. Gegenstand: Import

und Export sowie den Handel

mit Waren verschiedener Art,

insbesondere mit Bestecken und

Haushaltswaren. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Berk, Haci Bayram,

Solingen, *22.11.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

06.03.2019 HRB 29687: PAM11 UG

(haftungsbeschränkt), Solingen,

Schulstraße 35, 42653 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

24.01.2018. Geschäftsanschrift:

Schulstraße 35, 42653 Solingen.

Gegenstand: Die Eingehung, der

Erwerb, das Halten, das Verwalten

und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen

im In- und

Ausland für eigene Rechnung sowie

die Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 1.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die

Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:

Schwarz, Martin,

Solingen, *05.06.1981, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 03|19 57


VORSCHAU

Im April 2019

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Titel: Logistik und Transport in der Region:

Der Brexit und seine Folgen

Porträt:

Durchstarten in Solingen

Unter uns:

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Eine Woche Israel

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

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UMZUGSSERVICE

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So sehr man sich auf den Einzug in ein neues Domizil

freut, so sehr strengt der Umzug dorthin doch an. Alles

muss bruchsicher verpackt werden, Kisten und Möbel

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So sehr man sich auf den Einzug in ein neues Domizil durchs Treppenhaus transportiert werden und zu allem

freut, so sehr strengt der Umzug dorthin doch an. Alles

freut, so sehr strengt der Umzug dorthin doch an. Alles überflüss muss am Zielort alles nochmal andersherum

muss bruchsicher verpackt werden, Kisten und Möbel

muss bruchsicher verpackt werden, Kisten und Möbel gemacht werden. Mit uns an Ihrer Seite wird Ihr Umzug

durchs Treppenhaus transportiert werden und zu allem

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überflüss muss am Zielort alles nochmal andersherum deutlich entspannter, denn wir planen, verpacken, tragen

überflüss muss am Zielort alles nochmal andersherum

gemacht werden. Mit uns an Ihrer Seite wird und Ihr Umzug fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich

gemacht werden. Mit uns an Ihrer Seite wird Ihr Umzug

deutlich entspannter, denn wir planen, verpacken, in Ihrer tragen neuen Wohnung nur noch um das Einräumen

deutlich entspannter, denn wir planen, verpacken, tragen

und fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich

und fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich kümmern. Selbstverständlich helfen wir auch sachkundig

in Ihrer neuen Wohnung nur noch um das Einräumen

in Ihrer neuen Wohnung nur noch um das Einräumen beim fachgerechten Aufbau von Küchen und Möbeln.

kümmern. Selbstverständlich helfen wir auch sachkundig

kümmern. Selbstverständlich helfen wir auch sachkundig Auch wenn Sie vorher gar nicht umgezogen sind.

beim fachgerechten Aufbau von Küchen und Möbeln.

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Auch wenn Sie vorher gar nicht umgezogen sind.

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