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aalto ballett für kinder - Essen, Grillo-Theater und Aalto-Oper

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AALTO-MUSIKTHEATER<br />

AALTO BALLETT THEATER ESSEN<br />

ESSENER PHILHARMONIKER<br />

SPIELZEIT 2012 | 2013


„VIELES IM LEBEN IST EINE FRAGE DES STILS.<br />

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Spielzeitübersicht<br />

AAlto-MusiktheAter<br />

Vorwort von Stefan Soltesz<br />

Premieren<br />

Wiederaufnahmen<br />

Sonderveranstaltungen<br />

Führungen<br />

Die Mitwirkenden: Dirigenten, Ensemble,<br />

Gäste, <strong>Oper</strong>nchor, Extrachor, Statisterie<br />

AAlto BAllett theAter essen<br />

Vorwort von Ben Van Cauwenbergh<br />

Premieren<br />

Wiederaufnahmen<br />

Die Compagnie<br />

essener PhilhArMoniker<br />

Vorwort von Stefan Soltesz<br />

Das Orchester<br />

Sinfoniekonzerte<br />

Sonderkonzerte <strong>und</strong> Veranstaltungen<br />

Foyerkonzerte<br />

Porträt der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

<strong>und</strong> der Orchesterakademie<br />

ABenteuer AAlto<br />

Einleitung von Marie-Helen Joël<br />

Abenteuer Kleinlaut <strong>und</strong> Vorlaut<br />

<strong>Aalto</strong> Ballett <strong>für</strong> Kinder<br />

JOTA<br />

Abenteuer Konzert<br />

Backstage-Programme<br />

Kinder- <strong>und</strong> Jugendchöre<br />

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tuP-Porträt<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

Philharmonie <strong>Essen</strong><br />

<strong>Grillo</strong>-<strong>Theater</strong><br />

kArten <strong>und</strong> service<br />

Kartenverkauf<br />

Abo-Reihen <strong>Oper</strong> <strong>und</strong> Ballett<br />

Abo-Reihen Konzerte<br />

Abo-Bedingungen<br />

Preise<br />

Wissenswertes<br />

Förderer <strong>und</strong> PArtner<br />

Fre<strong>und</strong>eskreis der TUP<br />

<strong>Essen</strong>er <strong>Theater</strong>ring<br />

<strong>Theater</strong>gemeinde <strong>Essen</strong><br />

Spielzeitkalender<br />

Personalia<br />

Impressum / Bildnachweise<br />

Inhalt | 3


AAlto-MusiktheAter<br />

Premieren <strong>und</strong> Wiederaufnahmen<br />

Premieren Wiederaufnahmen<br />

PelléAs et MélisAnde<br />

Claude Debussy<br />

6. Oktober 2012<br />

AriAdne AuF nAxos<br />

Richard Strauss<br />

1. Dezember 2012<br />

PArsiFAl<br />

Richard Wagner<br />

17. März 2013<br />

die räuBer<br />

[I masnadieri]<br />

Giuseppe Verdi<br />

8. Juni 2013<br />

die MAcht<br />

des schicksAls<br />

[La forza del destino]<br />

Giuseppe Verdi<br />

8. September 2012<br />

die entFührung<br />

Aus deM serAil<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

23. September 2012<br />

hoFFMAnns<br />

erzählungen<br />

[Les Contes d’Hoffmann]<br />

Jacques Offenbach<br />

29. September 2012<br />

lA trAviAtA<br />

Giuseppe Verdi<br />

30. September 2012<br />

eugen onegin<br />

Peter I. Tschaikowsky<br />

17. Oktober 2012<br />

die FlederMAus<br />

Johann Strauß<br />

20. Oktober 2012<br />

die zAuBerFlöte<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

11. November 2012<br />

lA BohèMe<br />

Giacomo Puccini<br />

13. Dezember 2012<br />

hercules<br />

Georg Friedrich Händel<br />

19. Januar 2013<br />

toscA<br />

Giacomo Puccini<br />

30. Januar 2013<br />

MAdAMA ButterFly<br />

Giacomo Puccini<br />

16. Februar 2013<br />

AidA<br />

Giuseppe Verdi<br />

30. März 2013<br />

FigAros hochzeit<br />

[Le nozze di Figaro]<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

14. April 2013<br />

tristAn<br />

<strong>und</strong> isolde<br />

Richard Wagner<br />

19. Mai 2013<br />

die FrAu ohne<br />

schAtten<br />

Richard Strauss<br />

12. Juli 2013<br />

AAlto BAllett theAter essen<br />

Premieren <strong>und</strong> Wiederaufnahmen<br />

Premieren Wiederaufnahmen<br />

ein<br />

soMMernAchtstrAuM<br />

Ballett von Heinz Spoerli<br />

3. November 2012<br />

othello<br />

Ballett von Denis Untila<br />

<strong>und</strong> Michelle Yamamoto<br />

9. Februar 2013<br />

decA dAnce<br />

Tanzstück von Ohad Naharin<br />

27. April 2013<br />

tAnzhoMMAge<br />

An Queen<br />

Ben Van Cauwenbergh<br />

16. September 2012<br />

zeitBlicke<br />

[Petite Mort, End-Los, Rooster]<br />

Jiří Kylián, Patrick Delcroix <strong>und</strong><br />

Christopher Bruce<br />

19. September 2012<br />

cArMen/Boléro<br />

Ben Van Cauwenbergh<br />

23. November 2012<br />

MAx <strong>und</strong> Moritz<br />

Michael Kropf<br />

7. Dezember 2012<br />

4 | Spielzeitübersicht Spielzeitübersicht | 5


essener PhilhArMoniker<br />

Konzerte<br />

Sinfoniekonzerte/Neujahrskonzert in der Philharmonie <strong>Essen</strong><br />

1. sinFoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

13., 14. September 2012<br />

2. sinFoniekonzert<br />

Richard Strauss<br />

Ernst von Dohnányi<br />

Sergej Rachmaninow<br />

11., 12. Oktober 2012<br />

3. sinFoniekonzert<br />

Alban Berg<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

15., 16. November 2012<br />

4. sinFoniekonzert<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Dmitri Schostakowitsch<br />

20., 21. Dezember 2012<br />

neujAhrskonzert<br />

Ludwig van Beethoven<br />

1. Januar 2013<br />

5. sinFoniekonzert<br />

Simon Holt<br />

Peter I. Tschaikowsky<br />

10., 11. Januar 2013<br />

6. sinFoniekonzert<br />

Boris Gurevich<br />

Franz Schubert<br />

7., 8. Februar 2013<br />

7. sinFoniekonzert<br />

Alexis-Emmanuel Chabrier<br />

Joaquín Rodrigo<br />

Nikolai Rimsky-Korsakow<br />

28. Februar, 1. März 2013<br />

8. sinFoniekonzert<br />

Alban Berg<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy<br />

4., 5. April 2013<br />

9. sinFoniekonzert<br />

Sergej Prokofjew<br />

Alexander Skrjabin<br />

25., 26. April 2013<br />

10. sinFoniekonzert<br />

Richard Strauss<br />

Béla Bartók<br />

Zoltán Kodály<br />

23., 24. Mai 2013<br />

11. sinFoniekonzert<br />

Johann Christian Bach<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Joseph Haydn<br />

Luigi Cherubini<br />

27., 28. Juni 2013<br />

12. sinFoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

18., 19. Juli 2013<br />

Foyerkonzerte im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

1. Foyerkonzert<br />

Ludwig van Beethoven<br />

César Franck<br />

Dmitri Schostakowitsch<br />

14. Oktober 2012<br />

2. Foyerkonzert<br />

Johann Sebastian Bach<br />

Michail Glinka<br />

Philippe Gaubert<br />

Hector Berlioz<br />

Bernard Andrès<br />

Jacques Ibert<br />

André Jolivet<br />

11. November 2012<br />

3. Foyerkonzert<br />

Gideon Klein<br />

Leo Smit<br />

László Weiner<br />

Erwin Schulhoff<br />

Hans Krása<br />

Zikm<strong>und</strong> Schul<br />

Nico Richter<br />

27. Januar 2013<br />

4. Foyerkonzert<br />

Joseph Haydn<br />

Darius Milhaud<br />

Samuel Barber<br />

Bohuslav Martinů<br />

10. März 2013<br />

5. Foyerkonzert<br />

Robert Schumann<br />

Johannes Brahms<br />

14. April 2013<br />

6. Foyerkonzert<br />

Johann Sebastian Bach<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Erwin Schulhoff<br />

Alexander Tansman<br />

Witold Lutosławski<br />

5. Mai 2013<br />

6 | Spielzeitübersicht Spielzeitübersicht | 7


AAlto-theAter<br />

Intendant Stefan Soltesz<br />

Sehr geehrte Damen <strong>und</strong> Herren, liebe Fre<strong>und</strong>e des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s,<br />

im Jahr 2013 ereignen sich zwei <strong>für</strong> die Musikwelt herausragende Jubiläen: Vor 200 Jahren wurde in Leipzig Richard Wagner, im italienischen Roncole Giuseppe<br />

Verdi geboren, zwei Komponisten, die das Musiktheater bis in unsere Zeit nachhaltig geprägt haben. Ohne Verdi <strong>und</strong> Wagner ist kein <strong>Oper</strong>nrepertoire zu<br />

denken, <strong>und</strong> auch im Angebot des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s nehmen ihre Werke eine besondere Stellung ein.<br />

Nachdem wir in den vergangenen Jahren die Hauptwerke Wagners nahezu komplett herausgebracht haben, war es eine natürliche Wahl, in diesem besonderen<br />

Jahr nun auch eine Neuinszenierung des „Parsifal“ anzusetzen, des ganz im Hinblick auf das Bayreuther Haus konzipierten „Bühnenweihfestspiels“, das die<br />

Aufführungstradition des Wagnerschen Œuvres stärker beeinflusst hat als jedes andere. Mit einem seiner kraftvollen Frühwerke hingegen erweisen wir<br />

Giuseppe Verdi unsere Reverenz. Die Wahl fiel dabei auf „I masnadieri“, die Vertonung von Friedrich Schillers „Die Räuber“, eine <strong>Oper</strong>, die in besonderer Weise<br />

des Komponisten Affinität zum klassischen deutschen Drama belegt <strong>und</strong> die noch nie im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> zu erleben war. Sie gebietet höchsten Respekt ob ihrer<br />

revolutionären Kraft, mit der sie die italienische Belcanto-<strong>Oper</strong> in Richtung eines musikalischen Dramas treibt. In unserem Repertoire finden Sie auch<br />

weitere Meisterwerke dieser beiden Komponisten, einerseits „Tristan <strong>und</strong> Isolde“, andererseits „Die Macht des Schicksals, „Aida“ <strong>und</strong> „La Traviata“.<br />

Kaum ein raffinierteres Spiel mit Formen, Spiegelungen <strong>und</strong> gar Vexierspiegeln ist denkbar als „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss zu einem Text von<br />

Hugo von Hofmannsthal. Hier zeigt sich das Erhabene im Banalen, das Tragische im Burlesken, das Archaische im Alltäglichen. Diese <strong>Oper</strong> ist nicht nur eine<br />

hochintelligente Reflexion über das <strong>Theater</strong>, sondern eine Analogie zum menschlichen Leben schlechthin.<br />

Die erste Premiere der neuen Spielzeit gilt Claude Debussys <strong>Oper</strong> „Pelléas et Mélisande“, die zu Wagners „Parsifal“ in einer merkwürdigen symbiotischen Bezie-<br />

hung steht. Debussy zählte 1882 zu den Besuchern der Uraufführung in Bayreuth, <strong>und</strong> wenn auch die Ideenwelten der beiden Komponisten kaum Berührungs-<br />

punkte zeigen, so ahnen doch beide Werke eine ähnliche musikalische Zukunft voraus.<br />

Es würde mich freuen, mit diesem Angebot Ihre Neugier zu wecken <strong>und</strong> Sie in der Spielzeit 2012/13 oft in unserem schönen <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> begrüßen zu können.<br />

8 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 9<br />

Ihr<br />

Stefan Soltesz


PelléAs<br />

et MélisAnde<br />

Lyrisches Drama in fünf Akten von Claude Debussy<br />

Dichtung von Maurice Maeterlinck<br />

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz<br />

Inszenierung Nikolaus Lehnhoff<br />

Bühne Raim<strong>und</strong> Bauer<br />

Kostüme Andrea Schmidt-Futterer<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Premiere 6. Oktober 2012<br />

Weitere Vorstellungen 13., 16., 18., 21., 24.,<br />

26., 28. Oktober; 1. November 2012<br />

Einführungssoiree 3. Oktober 2012<br />

Als Claude Debussy 1893 das lyrische Drama „Pelléas et Mélisande“ des<br />

belgischen Schriftstellers <strong>und</strong> Dichters Maurice Maeterlinck kennenlernte,<br />

war ihm schlagartig klar, den Stoff <strong>für</strong> eine <strong>Oper</strong> gef<strong>und</strong>en zu haben: „Dieses<br />

Drama, das trotz seiner traumhaften Atmosphäre bei weitem mehr Menschlichkeit<br />

enthält als all die so genannten ,lebensechten‘ Stoffe, schien meinen<br />

Absichten auf w<strong>und</strong>erbare Weise zu entsprechen. Es herrscht hier eine<br />

zauberisch beschwörende Sprache, deren sensible Nuancen in der Musik<br />

<strong>und</strong> im orchestralen Klang weitergeführt werden konnten. Ich habe auch<br />

versucht, einem Schönheitsgesetz zu gehorchen, das man seltsamerweise<br />

zu vergessen scheint, sobald es sich um dramatische Musik handelt: Die<br />

Personen dieses Dramas versuchen natürlich zu singen <strong>und</strong> nicht in einem<br />

willkürlichen Tonfall überalterter Traditionen.“<br />

„Pelléas et Mélisande“ ist die erste französische Literaturoper überhaupt <strong>und</strong><br />

das einzige Musiktheaterwerk, das Debussy vollendete. Fast zehn Jahre lang<br />

skizzierte, orchestrierte, revidierte <strong>und</strong> ergänzte er das Opus, ehe 1902 im<br />

Théâtre National de l’Opéra-Comique in Paris die Uraufführung stattfinden<br />

konnte. Da nicht Maeterlincks Geliebte Georgette Leblanc, sondern die das Ideal<br />

einer femme fragile verkörpernde Schottin Mary Gordon die weibliche Titelfigur<br />

sang, kam es zu einem Zerwürfnis zwischen dem Dramatiker <strong>und</strong> dem Komponisten.<br />

Erst zwei Jahre nach Debussys Tod sah Maeterlinck die Vertonung<br />

seines Stücks an der Metropolitan <strong>Oper</strong>a in New York <strong>und</strong> gab unumw<strong>und</strong>en<br />

zu: „Zum ersten Mal habe ich mein eigenes Schauspiel ganz verstanden.“<br />

Das Geschehen spielt in sagenumwobener Zeit im Schloss Allemonde <strong>und</strong><br />

dessen Umgebung: Die Geschichte der Liebe zwischen Mélisande (Golauds<br />

Ehefrau) <strong>und</strong> Pelléas (Golauds Halbruder) ist eine innere, symbolistisch verschlüsselte<br />

Handlung, die sich an geheimnisvollen Orten vollzieht <strong>und</strong> den<br />

Tod als eine Art unsichtbare, ständig präsente Figur mit einbezieht.<br />

Erstmals am <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> arbeitet Nikolaus Lehnhoff, der in Europa <strong>und</strong> in<br />

den USA seit über 40 Jahren erfolgreich als Regisseur wirkt.<br />

„Sobald wir etwas aussprechen, entwerten wir es seltsam. Wir<br />

glauben in die Tiefe der Abgründe hinabgetaucht zu sein, <strong>und</strong> wenn<br />

wir wieder an die Oberfläche kommen, gleicht der Wassertropfen<br />

an unseren bleichen Fingerspitzen nicht mehr dem Meere, dem er<br />

entstammt. Wir wähnen eine Schatzgrube w<strong>und</strong>erbarer Schätze<br />

entdeckt zu haben, <strong>und</strong> wenn wir wieder ans Tageslicht kommen,<br />

haben wir nur falsche Steine <strong>und</strong> Glasscherben mitgebracht; <strong>und</strong><br />

trotzdem schimmert der Schatz im Finstern unverändert.“<br />

Maurice Maeterlinck<br />

10 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 11


AriAdne<br />

AuF nAxos<br />

<strong>Oper</strong> in einem Aufzug<br />

nebst einem Vorspiel von Richard Strauss<br />

Dichtung von Hugo von Hofmannsthal<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz<br />

Inszenierung Michael Sturminger<br />

Bühne <strong>und</strong> Kostüme Renate Martin, Andreas Donhauser<br />

Premiere 1. Dezember 2012<br />

Weitere Vorstellungen 4., 6., 12., 14., 25., 30. Dezember 2012;<br />

13., 16., 31. Januar; 2., 22. Februar 2013<br />

Einführungsmatinee 25. November 2012<br />

Im Hause eines reichen Mannes werden anlässlich eines Festes die letzten<br />

Vorbereitungen <strong>für</strong> die Aufführung einer neuen tragischen <strong>Oper</strong> – „Ariadne<br />

auf Naxos“ – getroffen.<br />

Zum Amüsement der Gäste soll als Nachspiel ein lustiges Stück durch die<br />

berühmte Zerbinetta <strong>und</strong> ihre Komödiantentruppe präsentiert werden. Der<br />

junge Komponist ist darüber entsetzt, aber es kommt noch schlimmer:<br />

Aufgr<strong>und</strong> von Zeitmangel an diesem Abend, der mit einem großen <strong>Essen</strong><br />

beginnen <strong>und</strong> mit einem grandiosen Feuerwerk enden soll, besteht der<br />

Hausherr auf eine gleichzeitige Vorstellung der Tragödie <strong>und</strong> Komödie ...<br />

Nachdem den Autoren durch die Uraufführung 1912 in Stuttgart klar<br />

geworden war, dass die Idee, „Ariadne auf Naxos“ als <strong>Oper</strong>n-Divertissement<br />

im Anschluss an die Molière-Komödie „Der Bürger als Edelmann“<br />

zu spielen, auf Unverständnis stieß <strong>und</strong> das Publikum überforderte,<br />

hatte Hofmannsthal 1913 einen rettenden Einfall: Er verfasste anstatt der<br />

Komödie ein eigenes szenisches Vorspiel in der Länge eines <strong>Oper</strong>n-Aktes,<br />

zu dem Strauss die Musik komponierte. Die Premiere dieser „Ariadne“ in<br />

Wien 1916 war ein Erfolg.<br />

Im klein besetzten, virtuos gestalteten Orchesterpart herrscht ein<br />

lockerer Parlandoton vor, der immer wieder durch blühende melodische<br />

Aufschwünge kontrapunktiert wird. Dies kommt insbesondere in der,<br />

natürlich Strauss spiegelnden, Rolle des Komponisten in berührender<br />

Weise vor. In der ‚<strong>Oper</strong>‘ selbst finden verschiedene stilistische Richtungen<br />

im Strauss’schen Orchestergewand ihren Ausdruck, so die vorklassische<br />

Koloratur der Zerbinetta, die barocke ariose Klage der Ariadne, das Buffo-<br />

Ensemble à la Mozart, zuletzt aber mit der gewaltigen Schlussszene die<br />

gesamte Spannbreite der <strong>für</strong> Strauss charakteristischen Melodik.<br />

Nach Kálmáns „Die Csárdás<strong>für</strong>stin“ <strong>und</strong> Tschaikowskys „Eugen Onegin“ ist<br />

dies die dritte Arbeit des österreichischen Regie- <strong>und</strong> Ausstattungsteams<br />

um Michael Sturminger am <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>.<br />

„Verwandlung ist Leben des Lebens, ist das eigentliche Mysterium<br />

der schöpfenden Natur; Beharren ist Erstarren <strong>und</strong> Tod. Wer<br />

leben will, der muss über sich selbst hinwegkommen, muss sich<br />

verwandeln: er muss vergessen. Und dennoch ist ans Beharren,<br />

ans Nichtvergessen, an die Treue alle menschliche Würde ge-<br />

knüpft. Dies ist einer von den abgr<strong>und</strong>tiefen Widersprüchen, über<br />

denen das Dasein aufgebaut ist, wie der delphische Tempel über<br />

seinem bodenlosen Erdspalt.“<br />

Hugo von Hofmannsthal<br />

12 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 13


PArsiFAl<br />

Ein Bühnenweihfestspiel<br />

in drei Aufzügen von Richard Wagner<br />

Dichtung vom Komponisten<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz<br />

Inszenierung Joachim Schloemer<br />

Bühne Jens Kilian<br />

Kostüme N. N.<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Dramaturgie Nobert Abels<br />

Premiere 17. März 2013<br />

Weitere Vorstellungen 21., 24., 31. März;<br />

7., 28. April; 15., 30. Juni 2013<br />

Einführungsmatinee 3. März 2013<br />

„Es gibt noch eine andere Sonne, nicht gegen, sondern hinter der Nacht zu<br />

finden. Zu ihr hin sind die vier Menschen im ‚Parsifal‘ voll anderer Sehnsucht<br />

unterwegs.“ Das schrieb der Philosoph Ernst Bloch über „Parsifal“. Es<br />

gibt aber wohl niemals ein Ankommen. Suche heißt der Weg. Eine Antwort<br />

auf die Frage nach dem Ende der Leiden existiert nicht. Ungewiss ist das<br />

Datum <strong>für</strong> die Morgenröte der Erlösung. Die ganze Welt – <strong>und</strong> sie ist das<br />

makrokosmische Spiegelbild einer zerrissenen Künstlerseele – enthalte<br />

nichts wie ungestilltes Sehnen. „Und wie“, so fragt Richard Wagner im letzten<br />

seiner Werke, „soll es denn je sich stillen?“<br />

„Liebe – Glaube: Hoffen?“ So lautete der Titel jener Einführung, die der<br />

Komponist 1880 verfasste, als er dem Bayernkönig Ludwig II. das Vorspiel<br />

zum dreiaktigen Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ vorführte. Mit der christologischen<br />

Symbolik von dem Blut <strong>und</strong> dem Leib, die hingenommen werden<br />

sollen um der Liebe willen, hebt das Spiel, unhörbar noch, an. Mit Notwendigkeit<br />

wird so die Landschaft des Werkes vorweg eingetaucht in den<br />

heiligen Angstschweiß des Ölbergs <strong>und</strong> in das göttliche Schmerzens-Leiden<br />

auf Golgatha: „Der Leib erbleicht, das Blut entfließt <strong>und</strong> erglüht …“ Parsifals<br />

Weg führt durch die von der Vorsehung des Zauberers Klingsors verfügte<br />

Topographie des Eros, von der Mutter über die Blumenmädchen zum Leib<br />

der K<strong>und</strong>ry, die ihn, den Ritter, im biblischen Sinne erkennen will <strong>und</strong> ihm<br />

den Namen verleiht. Erst nach Jahren, nach langer Inkubation, erscheint<br />

in schwarzer Rüstung der Tor wieder, diesmal mit dem Initiationsrequisit,<br />

dem heiligen Speer. Es folgt die Enthüllung des Grals: Nicht soll der mehr<br />

verschlossen sein …<br />

Für die Inszenierung dieses 1882 bei den Bayreuther Festspielen uraufgeführten<br />

Bühnenwerkes, dessen erster Entwurf <strong>und</strong> musikalische Skizze<br />

des „Karfreitagszaubers“ in das Jahr 1857 fällt, arbeitet erstmals der<br />

vielgefragte <strong>Oper</strong>n- <strong>und</strong> Schauspielregisseur sowie Choreograph Joachim<br />

Schloemer am <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>.<br />

„Ich muss Alles in drei Hauptsituationen von drastischem Gefühl<br />

so zusammendrängen, dass doch der tiefe <strong>und</strong> verzweigte Inhalt<br />

klar <strong>und</strong> deutlich hervortritt; denn so zu wirken <strong>und</strong> darzustellen,<br />

das ist nun einmal meine Kunst. Und – solch eine Arbeit sollte ich<br />

mir noch vornehmen? Gott soll mich bewahren! Heute nehme ich<br />

Abschied von diesem unsinnigen Vorhaben: Das mag Geibel machen<br />

<strong>und</strong> Liszt mag’s komponieren.“<br />

14 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 15<br />

Richard Wagner


die räuBer<br />

[i MAsnAdieri]<br />

<strong>Oper</strong> in vier Akten von Giuseppe Verdi<br />

Dichtung von Andrea Maffei<br />

nach Friedrich Schillers „Die Räuber“<br />

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Srboljub Dinić<br />

Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf<br />

Bühne Johannes Leiacker | Kostüme N. N.<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Dramaturgie Norbert Grote<br />

Premiere 8. Juni 2013<br />

Weitere Vorstellungen 14., 16., 18., 20., 23., 29. Juni;<br />

3., 5., 7., 10., 20. Juli 2013<br />

Einführungssoiree 30. Mai 2013<br />

„O über mich Narren, der ich wähnte, die Welt durch Gräuel zu verschönern<br />

<strong>und</strong> die Gesetze durch Gesetzlosigkeit aufrecht zu halten! – Der Mensch entsteht<br />

aus Morast, <strong>und</strong> watet eine Weile im Morast, <strong>und</strong> macht Morast, <strong>und</strong><br />

gärt wieder zusammen im Morast, bis er zuletzt an den Schuhsohlen seines<br />

Urenkels unflätig anklebt.“ (Friedrich Schiller: „Die Räuber“)<br />

Am 13. Januar 1782 gingen Schillers „Die Räuber“ in Mannheim zum ersten<br />

Mal über die Bretter. Das Stück, ein Jahr zuvor im Druck erschienen, war<br />

berüchtigt. Aus der weiteren Umgegend strömten die Leute zu Ross <strong>und</strong><br />

Wagen herbei, um das Schauspiel zu sehen. „Das <strong>Theater</strong> glich einem Irrenhaus,<br />

rollende Augen, geballte Fäuste, heisere Aufschreie im Zuschauerraum.<br />

Fremde Menschen fielen einander schluchzend in die Arme, Frauen<br />

wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Tür. Es war eine allgemeine Auflösung<br />

wie ein Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht“, so<br />

berichtete ein Premierenbesucher.<br />

In Verdis Gesamtwerk finden sich vier <strong>Oper</strong>n nach Dramen Schillers. Da der<br />

Komponist stets bestrebt war, die Qualität der literarischen Vorlage zu wahren,<br />

betraute er <strong>für</strong> „I masnadieri“ − dies die wörtliche Übersetzung <strong>für</strong> „Die<br />

Räuber“ − Andrea Maffei, Italiens führende Autorität in Sachen Schiller, mit<br />

dem Libretto. Dieser konnte sich „kein anderes literarisches Werk vorstellen,<br />

das sich so gut zur musikalischen Behandlung eignet“. Sprachlich halten sich<br />

seine Verse eng an die provokativ aufrührerische Vorlage.<br />

Die <strong>Oper</strong> entstand parallel zu „Macbeth“ während der vom Komponisten so<br />

genannten „Galeerenjahre“, in denen er neue Stücke in kurzer Folge herausbrachte.<br />

„I masnadieri“ feierte am 1847 in Her Majesty’s Theatre in London<br />

eine vom Publikum begeistert aufgenommene Uraufführung. Der Komponist<br />

selbst dirigierte die beiden ersten Vorstellungen.<br />

Mit dieser Inszenierung setzt Regisseur Dietrich W. Hilsdorf die Reihe seiner<br />

szenischen Realisierungen von Verdis <strong>Oper</strong>n, darunter auch „Luisa Miller“<br />

<strong>und</strong> „Don Carlos“ nach Schiller, am <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> fort.<br />

„Menschliche Tiere, tierische Menschen,<br />

härter als die Felsen des Gebirges! ...<br />

Solch glühende <strong>und</strong> dringende Bitten<br />

haben euch nicht berührt, nicht erweicht?<br />

Oh könnte ich das Meer, die Erde<br />

mit einem Schrei in Aufruhr versetzen<br />

<strong>und</strong> gegen die Menschen im Krieg vereinen!“<br />

16 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 17<br />

Giuseppe Verdi


die MAcht des schicksAls<br />

[lA ForzA del destino]<br />

<strong>Oper</strong> von Giuseppe Verdi<br />

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz / Volker Perplies<br />

Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf<br />

Bühne <strong>und</strong> Kostüme Johannes Leiacker<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 8. September 2012<br />

Weitere Vorstellungen 15. September;<br />

14. Oktober 2012<br />

die entFührung Aus deM serAil<br />

Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Musikalische Leitung Christoph Poppen / Volker Perplies<br />

Inszenierung Jetske Mijnssen<br />

Bühne Sanne Danz<br />

Kostüme Arien de Vries<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 23. September 2012<br />

Weitere Vorstellungen 27. September; 5. Oktober;<br />

28. Dezember 2012; 20. März; 17., 26., 31. Mai 2013<br />

hoFFMAnns erzählungen<br />

[les contes d’hoFFMAnn]<br />

<strong>Oper</strong> von Jacques Offenbach<br />

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz / Wolfram-Maria Märtig<br />

Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf<br />

Bühne <strong>und</strong> Kostüme Johannes Leiacker<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 29. September 2012<br />

Weitere Vorstellungen 4. November;<br />

16. Dezember 2012; 25. Januar; 9. März 2013<br />

lA trAviAtA<br />

<strong>Oper</strong> von Giuseppe Verdi<br />

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz / Wolfram-Maria Märtig<br />

Inszenierung Josef Ernst Köpplinger<br />

Bühne Johannes Leiacker<br />

Kostüme Alfred Mayerhofer<br />

Choreographie Karl Alfred Schreiner<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 30. September 2012<br />

Weitere Vorstellungen 27. Oktober; 18. November;<br />

15., 26. Dezember 2012; 18. Januar; 6. März 2013<br />

18 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 19


eugen onegin<br />

Lyrische Szenen von Peter I. Tschaikowsky<br />

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Srboljub Dinić / Wolfram-Maria Märtig<br />

Inszenierung Michael Sturminger<br />

Bühne <strong>und</strong> Kostüme Renate Martin, Andreas Donhauser<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 17. Oktober 2012<br />

Weitere Vorstellungen 9. Dezember 2012;<br />

12., 21. April; 4. Juli 2013<br />

die FlederMAus<br />

<strong>Oper</strong>ette von Johann Strauß<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz / Volker Perplies<br />

Inszenierung Gil Mehmert<br />

Bühne Jens Kilian Kostüme Dagmar Morell<br />

Choreographie Kati Farkas<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 20. Oktober 2012<br />

Weitere Vorstellungen 23., 31. Dezember 2012;<br />

10. Februar; 8. März 2013<br />

die zAuBerFlöte<br />

<strong>Oper</strong> von Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz<br />

Inszenierung, Bühne <strong>und</strong> Kostüme Ezio Toffolutti<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 11. November 2012<br />

Weitere Vorstellung 24. November 2012<br />

lA BohèMe<br />

<strong>Oper</strong> von Giacomo Puccini<br />

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Volker Perplies<br />

Inszenierung Silviu Purcarete<br />

Bühne Johannes Leiacker<br />

Kostüme Marie-Luise Strandt<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 13. Dezember 2012<br />

Weitere Vorstellungen 22. Dezember 2012; 12. Januar 2013<br />

20 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 21


hercules<br />

Musikalisches Drama von Georg Friedrich Händel<br />

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Alexander Eberle<br />

Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf<br />

Bühne Dieter Richter<br />

Kostüme Renate Schmitzer<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 19. Januar 2013<br />

Weitere Vorstellungen 27. Januar; 24. Februar; 22. März 2013<br />

toscA<br />

<strong>Oper</strong> von Giacomo Puccini<br />

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz / Volker Perplies<br />

Inszenierung Christine Mielitz<br />

Bühne Reinhart Zimmermann<br />

Kostüme Susanne Hubrich<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 30. Januar 2013<br />

Weitere Vorstellungen 3. Februar; 18. Mai; 14. Juli 2013<br />

MAdAMA ButterFly<br />

<strong>Oper</strong> von Giacomo Puccini<br />

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Wolfram-Maria Märtig<br />

Inszenierung Tilman Knabe<br />

Bühne Alfred Peter<br />

Kostüme Gabriele Rupprecht<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 16. Februar 2013<br />

Weitere Vorstellungen 3. März; 5. Mai 2013<br />

AidA<br />

<strong>Oper</strong> von Giuseppe Verdi<br />

In italienischer Sprache<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz<br />

Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf<br />

Bühne <strong>und</strong> Kostüme Johannes Leiacker<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 30. März 2013<br />

Weitere Vorstellungen 6., 18. April; 3., 9. Mai 2013<br />

22 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 23


FigAros hochzeit<br />

[le nozze di FigAro]<br />

Musikalische Komödie von Wolfgang Amadeus Mozart<br />

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Wolfram-Maria Märtig<br />

Inszenierung Johannes Schaaf<br />

Bühne <strong>und</strong> Kostüme Ezio Toffolutti<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 14. April 2013<br />

Weitere Vorstellungen 20. April; 11. Mai 2013<br />

24 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater<br />

tristAn <strong>und</strong> isolde<br />

Musikdrama von Richard Wagner<br />

Mit Übertiteln<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz<br />

Inszenierung Barrie Kosky<br />

Bühne <strong>und</strong> Licht Klaus Grünberg<br />

Kostüme Alfred Mayerhofer<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 19. Mai 2013<br />

Weitere Vorstellung 25. Mai 2013<br />

die FrAu ohne schAtten<br />

<strong>Oper</strong> von Richard Strauss<br />

Musikalische Leitung Stefan Soltesz<br />

Inszenierung <strong>und</strong> Bühne Fred Berndt<br />

Kostüme Dorothée Uhrmacher<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Wiederaufnahme 12. Juli 2013<br />

Weitere Vorstellung 21. Juli 2013


theAter<br />

entdecken<br />

tAg der oFFenen tür<br />

Auch in diesem Jahr bietet das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> mit seinen Mitarbeitern aus<br />

allen Abteilungen <strong>und</strong> Sparten wieder eine Einstimmung auf die neue Spielzeit<br />

mit unterhaltsamen Programmen <strong>und</strong> zahlreichen Aktionen an. Erneut<br />

besteht die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Den Tag<br />

beschließt am Abend die Vorstellung „100 Jahre Titanic – die Belle Époque<br />

<strong>und</strong> ihre Legenden“.<br />

Samstag, 1. September 2012, <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>, Eintritt frei<br />

MAtineen / soireen<br />

Zu jeder Premiere werden Einführungsveranstaltungen angeboten, in welchen<br />

die jeweiligen Produktionsteams <strong>und</strong> weitere beteiligte Ensemblemitglieder<br />

die Werke <strong>und</strong> die Neuproduktionen vorstellen.<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>, Eintritt frei<br />

dAs BlAue soFA<br />

Einmal im Monat findet eine Plauderst<strong>und</strong>e auf dem „Blauen Sofa“ statt.<br />

Künstler treffen sich hier zum Gespräch mit den Dramaturgen Ina Wragge<br />

<strong>und</strong> Nils Szczepanski. Bei Kaffee <strong>und</strong> Kuchen können Sie immer wieder<br />

Neues über „Sein <strong>und</strong> Schein“ in der <strong>Theater</strong>welt erfahren.<br />

Freitags, 16:30 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Cafeteria, Eintritt frei<br />

sonderverAnstAltungen<br />

iM AAlto-theAter<br />

BeneFizgAlA<br />

Zum 14. Mal findet sie nun statt: Die Gala-Veranstaltung zugunsten des<br />

„Arbeitskreises Straßen<strong>kinder</strong> in Rumänien e. V.“. Und wieder gestalten international<br />

renommierte Gesangs- <strong>und</strong> Instrumentalsolisten, darunter auch<br />

Mitglieder des <strong>Aalto</strong>-Ensembles, ein facettenreiches Programm.<br />

Montag, 19. November 2012, 19:30 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

BAllett-gAlA zur verleihung<br />

des deutschen tAnzPreises 2013<br />

Das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> stellt auch 2013 den Veranstaltungsort <strong>für</strong> die festliche<br />

Gala zur Verleihung des Deutschen Tanzpreises durch den Deutschen Berufsverband<br />

<strong>für</strong> Tanzpädagogik e. V. (DBfT). Seit 1983 findet diese Auszeichnung<br />

an herausragende Künstler, die sich um den deutschen Tanz verdient<br />

gemacht haben, jährlich statt. 2004 hat der Verein zur Förderung der<br />

Tanzkunst in Deutschland e. V. die Verleihung übernommen <strong>und</strong> vergibt den<br />

„Tanzpreis“ <strong>und</strong> den „Tanzpreis Zukunft“ zusammen mit dem DBfT.<br />

Samstag, 2. März 2013, 18:00 Uhr, <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

sAlonkonzert<br />

Es flimmert auf allen Kanälen, im Fernsehen oder im Kino, das Publikum erliegt<br />

dem Charme unwiderstehlicher Leinwandidole <strong>und</strong> schaut gebannt, wenn<br />

James Bond wieder einmal auf Verbrecherjagd geht <strong>und</strong> ganz nebenbei schöne<br />

Frauen à la Marlene Dietrich verführt. Oder wie wäre es mit drei reizenden<br />

Damen, die vor allem glitzernde Diamanten zu ihren besten Fre<strong>und</strong>en zählen?<br />

Alles ist möglich. Das Raumschiff Enterprise jagt die Schurken im All <strong>und</strong><br />

Zarah Leander weiß längst, dass da (k)ein W<strong>und</strong>er mehr geschieht …<br />

Tauchen Sie ein in die bunte Welt des Films – hinreißend musikalisch, leidenschaftlich<br />

singend, herzbewegend, spannend <strong>und</strong> unterhaltsam, auf <strong>und</strong> mit<br />

mehreren Instrumenten in hervorragenden Arrangements, virtuos präsentiert<br />

von sechs attraktiven Damen: den „Rheinsirenen“. „Absoluter Genuss <strong>für</strong>s<br />

Auge <strong>und</strong> <strong>für</strong>s Ohr“ (Kölner Stadtanzeiger).<br />

Sonntag, 17. Februar 2013, 11:00 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

jAzz iM AAlto<br />

Jazz-Sessions in der <strong>Aalto</strong>-Cafeteria<br />

liederABende<br />

Mit Mitgliedern des <strong>Oper</strong>nensembles im <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

26 | <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> | 27


theAter<br />

entdecken<br />

Führungen durch das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

„Sehn wir doch das Große aller Zeiten<br />

auf den Brettern, die die Welt bedeuten.“<br />

Friedrich Schiller<br />

28 | <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

öFFentliche theAterFührungen<br />

Entdecken Sie die <strong>Theater</strong>welt aus dem Blickwinkel der Sänger, Musiker<br />

<strong>und</strong> Bühnentechniker <strong>und</strong> setzen Sie selbst einen Fuß „auf die Bretter, die<br />

die Welt bedeuten“. Das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> bietet Interessierten jeden Alters<br />

regelmäßig eine spannende Reise durch unser großes <strong>Oper</strong>nhaus an. Auf dem<br />

zweistündigen R<strong>und</strong>gang werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen, besuchen<br />

die Werkstätten <strong>und</strong> erfahren alles über das <strong>Theater</strong>leben: Wie lange dauert<br />

es, bis ein Stück zur Aufführung gelangt? Wer arbeitet hinter den Kulissen<br />

vor <strong>und</strong> während einer Vorstellung? Welche verantwortungsvollen Aufgaben<br />

verstecken sich hinter dem Berufsbild eines Inspizienten? Und wozu benötigt<br />

man einen Aufzug, in dem ein riesiger Lastkraftwagen Platz hat?<br />

Es erwarten Sie viele Informationen <strong>und</strong> Anekdoten über die Geheimnisse<br />

eines <strong>Theater</strong>abends.<br />

Karten zu € 6,00 (ermäßigt € 3,00) sind nur im Vorverkauf an allen<br />

Kassen der <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> erhältlich.<br />

Mittwoch, 15:30 Uhr<br />

5. September; 24. Oktober; 7. November; 19. Dezember 2012;<br />

16. Januar; 6. Februar; 20. März; 24. April; 8., 29. Mai;<br />

26. Juni; 10. Juli 2013<br />

Freitag, 15:30 Uhr<br />

21. September; 5., 19. Oktober; 30. November; 14. Dezember 2012;<br />

18. Januar; 15. Februar; 8. März; 19. April; 17. Mai; 14. Juni; 19. Juli 2013<br />

Samstag, 15:00 Uhr<br />

8., 29. September; 13., 27. Oktober; 10., 24. November;<br />

8., 29. Dezember 2012; 12., 26. Januar; 2., 23. Februar;<br />

16., 23. März; 6., 13. April; 4. Mai; 1., 22. Juni; 6. Juli 2013<br />

gruPPenFührungen<br />

Zusätzliche Führungen können nach Vereinbarung unter T 02 01 81 22-226<br />

oder fuehrung@<strong>aalto</strong>-musiktheater.de gebucht werden.<br />

technikFührungen<br />

Sollten Sie sich speziell <strong>für</strong> die Haus- <strong>und</strong> Betriebstechnik interessieren,<br />

können Sie auf einem r<strong>und</strong> zweistündigen R<strong>und</strong>gang die „Unterwelt“ des<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s kennenlernen; unser Fachpersonal führt Sie durch Klimazentralen<br />

oder technische Sicherheitsbereiche <strong>und</strong> erklärt unter anderem, wie die<br />

Sprühflutlöschanlage oder die Antriebstechnik der Hauptbühne funktionieren.<br />

Führungen Für Menschen,<br />

die in ihrer MoBilität<br />

eingeschränkt sind<br />

Das Angebot richtet sich an alle <strong>Theater</strong>fre<strong>und</strong>e, die „nicht so gut zu Fuß“<br />

sind (auch <strong>für</strong> Rollstuhlfahrer geeignet). Die Führung findet in Verbindung<br />

mit der Sonderveranstaltung „Das Blaue Sofa“ statt, also einmal im Monat,<br />

jeweils freitags um 14:30 Uhr. Sie bietet damit den Teilnehmern die Möglichkeit,<br />

nach der Besichtigung des Gebäudes bei Kaffee <strong>und</strong> Kuchen noch<br />

dem schon traditionellen <strong>Theater</strong>plausch zu lauschen. Die genauen Termine<br />

können Sie unseren monatlichen Publikationen entnehmen.<br />

ArchitekturFührungen<br />

Jeden ersten Sonntag im Monat um 13:15 Uhr erleben die Gäste in 45-minütigen<br />

Kurzführungen Alvar <strong>Aalto</strong>s „humane Architektur“ mit ihrem lichtdurchfluteten<br />

Foyer <strong>und</strong> dem großzügigen, einem Amphitheater nachempf<strong>und</strong>enen<br />

Auditorium.<br />

Treffpunkt Haupteingang <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> | Karten € 3,00<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> | 29


die<br />

MitWirkenden<br />

Dirigenten, Ensemble, Gäste,<br />

<strong>Oper</strong>n- <strong>und</strong> Extrachor, Statisterie<br />

dirigenten<br />

Stefan Soltesz<br />

(Generalmusikdirektor)<br />

Alexander Eberle<br />

Wolfram-Maria Märtig<br />

Volker Perplies<br />

Srboljub Dinić a. G.<br />

Christoph Poppen a. G.<br />

enseMBle<br />

Liana Aleksanyan<br />

Roman Astakhov<br />

Mikael Babajanyan<br />

Christina Clark<br />

Francisca Devos<br />

Jeffrey Dowd<br />

Michael Haag<br />

Andreas Hermann<br />

Marie-Helen Joël<br />

Günter Kiefer<br />

Albrecht Kludszuweit<br />

Astrid Kropp-Menéndez<br />

Olga Mykytenko<br />

Thomas Piffka<br />

Ieva Prudnikovaite<br />

Rainer Maria Röhr<br />

Ks. Marcel Rosca<br />

Michaela Selinger<br />

Almas Svilpa<br />

Ildiko Szönyi<br />

Heiko Trinsinger<br />

Zurab Zurabishvili<br />

gäste<br />

Adina Aaron<br />

Mikhail Agafonov<br />

Karine Babajanyan<br />

Julia Bauer<br />

Peter Bording<br />

Lioba Braun<br />

Laura Brioli<br />

Silvana Dussmann<br />

Franz Gr<strong>und</strong>heber<br />

Yara Hassan<br />

Evelyn Herlitzius<br />

Jacques Imbrailo<br />

Yaroslava Kozina<br />

Annemarie Kremer<br />

Alejandro Marco-Buhrmester<br />

Alexandra Reinprecht<br />

Wolfgang Schöne<br />

Galina Shesterneva<br />

Doris Soffel<br />

Maik Solbach<br />

Uran Urtnasan Cozzoli<br />

Mark Weigel<br />

Caroline Whisnant<br />

Victoria Yastrebova<br />

Tom Zahner<br />

oPernchor<br />

Chordirektor Alexander Eberle<br />

Chorinspizientin <strong>und</strong> Assistentin des Chordirektors Katrin Leykauf<br />

Sopran Marie-Cécile Balzer-Wehr, Christa Bode, Sabine Brunke, Irmgard<br />

Hecker, Claudia Hummel, Kyoko Kano-Wellers, Yan Kocherscheidt, Kyung-Nan<br />

Kong, Christiane Kühner, Agnes Ocsenas, Nadezda Schmidt, Uta Schwarzkopf,<br />

Natacha Valladares, Helga Wachter, Johanna Brigitta Young<br />

Alt Julia Ehlers, Maria Ferencik, Christina Hackelöer, Susanne Kohnke, Ildikó<br />

Szilágyi, Stefanie Rodriguez, Michaela Sehrbrock, Marion Steingötter, Melanie<br />

Scholzen, Marion Thienel, Sabina Wehlte, Ginette Willaerts<br />

Tenor René Aguilar, Ernesto Binondo, Yu Sun Hwang, Kyung-Guk Kim,<br />

Wolfgang Kleffmann, Joo Youp Lee, Sang Yun Lee, Arman Manukyan, Stoyan<br />

Milkov, Markus Seesing, Mario Tardivo, Eduard Unruh, Ulrich Wohlleb<br />

Bass Andreas Baronner, Bruce Cox, Peter Holthausen, Mateusz Kabala,<br />

Norbert Kumpf, Michael Kunze, Holger Penno, Thomas Sehrbrock, Swen<br />

Westfeld, Karl-Ludwig Wissmann, Harald Wittkop<br />

extrAchor<br />

Seit den 1920er Jahren unterstützt der Extrachor des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s mit gut<br />

ausgebildeten Laien <strong>und</strong> inzwischen auch mit Gesangsstudenten der Folkwang<br />

Universität der Künste den professionellen <strong>Oper</strong>nchor bei Aufführungen, die<br />

eine besonders große Besetzung erfordern. In der Saison 2012/2013 wirkt<br />

der Extrachor u. a. in Wagners „Parsifal“, Händels „Hercules“ <strong>und</strong> in Puccinis<br />

„La Bohème“ mit. Der Extrachor wird von Werk zu Werk neu eingeteilt <strong>und</strong> den<br />

jeweiligen Erfordernissen angepasst. Die Mitglieder des Extrachores singen<br />

im Rahmen der Sinfoniekonzerte der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker im Philharmonischen<br />

Chor <strong>Essen</strong>. Des Weiteren ist ein Ensemble des Extrachores im<br />

Philharmonischen KammerChor <strong>Essen</strong> neben den <strong>Oper</strong>n- <strong>und</strong> Konzertaufgaben<br />

im Rahmen der Chorprojekte des ChorForum <strong>Essen</strong> konzertierend tätig.<br />

Weitere Infos unter www.chorforum-essen.de<br />

stAtisterie<br />

Leitung <strong>und</strong> Organisation Matthias Koziorowski<br />

Kinderbetreuung Ute Balshüsemann, Katja Goepel, Christian Komorowski<br />

Dieter Altenkamp, Raphael Baronner, Friedhelm Beckmann, Tobias Berroth,<br />

Bernd Bochennek, Evelin Bochennek, Marion Borkowsky, Annika Brinkmann,<br />

Julian Bröck, Chana Castillo-Hernandez, Enguerrand Cuisset, Nora Dickel,<br />

Lisa Döhring, Jasmin Dommen, Junis El-Hussein, Laura Gergely, Linda Gilles,<br />

Katja Goepel, Bernd Graf, Linda Graf, Paulus Hagemeyer, Christa Hall, Clemens<br />

Hall, Klaus Peter Hannig, Thomas Hertel, Diego Holtmeier, Günter Jungblut,<br />

Rainer Jungblut, Marie-Lena Kaiser, Martin Kaminski, Thomas Kaschel, Arne<br />

Köhler, Matthias Koziorowski, Aaron Kretschmann, Manfred Kretschmann,<br />

Elisabeth Kühner, Martin Kühner, Ute Kujat, Johannes Lehmann, Ursula Lötte,<br />

Hauke Martens, Jean-Frédéric Mbonde-Mboyong, Heike Meißner, Laurentia<br />

Meloch, Maximilian Monse, Daniel Müller, Patrick Müller, Jenna Oste, Michael<br />

Pawletko, Constantin Platt, Detlef Platt, Leonie Reineke, Andreji Rosca,<br />

Christian Rosca, Michael Rosca, Norbert Rozowski, Manfred Schantz, Monika<br />

Schmidt, Thomas Schmidt, Helmut Schmitt, Fabian Schmitz, Veronika<br />

Schnitzler, Else Schulte, Amira Seibt, Else Soer, Julian Steinberg, Christiane<br />

Stenglein, Nikolaus Sternfeld, Tyshea Suggs, Arijus Svilpa, Kristina Svilpa,<br />

Henriette Thielmann, Katharina Thienel, Andreas Uphues, Henning Wagner,<br />

Katharina Wagner, Wolfgang Walter, Midori Weigold, Emily Westendarp,<br />

Jonas Woltemate, Melissa Zavodnik, Stefan Zebrowski<br />

30 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 31


© Foto Frank Schemmann<br />

Kulturpartner<br />

<strong>Theater</strong> <strong>und</strong><br />

Philharmonie<br />

<strong>Essen</strong><br />

95,1<br />

MHz<br />

WDR3.de<br />

Ihr Radio <strong>für</strong><br />

beste Musik <strong>und</strong><br />

aktuelle Kultur<br />

In <strong>Essen</strong> auf<br />

wdr 3. Aus Lust am Hören.<br />

Stefan Soltesz Volker Perplies<br />

Srboljub Dinić<br />

Wolfram-Maria Märtig<br />

Alexander Eberle<br />

Christoph Poppen<br />

<strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 33


Adina Aaron<br />

Mikhail Agafonov Karine Babajanyan<br />

Peter Bording Lioba Braun<br />

Laura Brioli Silvana Dussmann<br />

Franz Gr<strong>und</strong>heber<br />

Yara Hassan Evelyn Herlitzius<br />

Jacques Imbrailo<br />

Julia Bauer<br />

Yaroslava Kozina Annemarie Kremer<br />

Alejandro Marco-Buhrmester Alexandra Reinprecht<br />

Uran Urtnasan Cozzoli<br />

Wolfgang Schöne<br />

Galina Shesterneva<br />

Mark Weigel Caroline Whisnant<br />

34 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 35<br />

Doris Soffel<br />

Victoria Yastrebova<br />

Maik Solbach<br />

Tom Zahner


Ildiko Szönyi<br />

Rainer Maria Röhr<br />

Astrid Kropp-Menéndez<br />

36 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 37<br />

Roman Astakhov<br />

Jeffrey Dowd


Liana Aleksanyan<br />

Michaela Selinger<br />

38 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 39<br />

Almas Svilpa<br />

Ieva Prudnikovaite<br />

Olga Mykytenko


Michael Haag<br />

Zurab Zurabishvili<br />

Günter Kiefer<br />

40 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 41<br />

Heiko Trinsinger<br />

Andreas Hermann


Christina Clark<br />

Marie-Helen Joël<br />

Thomas Piffka<br />

Mikael Babajanyan<br />

Albrecht Kludszuweit<br />

Francisca Devos<br />

Marcel Rosca<br />

42 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 43


<strong>Aalto</strong>-<strong>Oper</strong>nchor<br />

44 | <strong>Aalto</strong>-Musiktheater <strong>Aalto</strong>-Musiktheater | 45


AAlto BAllett<br />

theAter<br />

essen<br />

Ballettdirektor Ben Van Cauwenbergh<br />

Verehrtes Ballettpublikum, liebe Fre<strong>und</strong>e des Tanzes,<br />

freuen Sie sich gemeinsam mit mir, meinem Team <strong>und</strong> meiner Compagnie auf die nächste Saison, in der wir Ihnen neben einigen Wiederaufnahmen natürlich<br />

auch neue Choreographen <strong>und</strong> Stücke vorstellen möchten. Erstmals sind wir mit insgesamt drei Neuproduktionen vertreten <strong>und</strong> haben aufgr<strong>und</strong> der großen<br />

Nachfrage auch die Vorstellungsanzahl erhöht. Da<strong>für</strong> haben Sie als Besucher gesorgt <strong>und</strong> da<strong>für</strong> wollen wir uns bei Ihnen herzlich bedanken.<br />

Für die Eröffnungspremiere konnte ich Heinz Spoerli gewinnen, einen der bedeutendsten „Tanzmacher“ <strong>und</strong> „Tanzpreis“-Träger 2009, der uns mit seiner Version<br />

von Shakespeares „Sommernachtstraum“ verzaubern wird. In diesem Juwel <strong>und</strong> zugleich Klassiker der Ballettliteratur wirken auch Schauspieler mit. Die beliebte<br />

Musik von Mendelssohn Bartholdy sowie Werke von Philip Glass <strong>und</strong> Steve Reich spielen die <strong>Essen</strong>er Philharmoniker. Sodann enthält unser Programm eine Ur-<br />

aufführung, die von Denis Untila <strong>und</strong> Michelle Yamamoto realisiert wird. Nach den erfolgreichen kleineren choreographischen Arbeiten dieser beiden so ambitio-<br />

nierten <strong>und</strong> talentierten <strong>Aalto</strong>-Tänzer möchte ich Ihnen im Rahmen meiner künstlerischen Nachwuchsförderung nun die Chance geben, sich auf der großen Bühne<br />

mit einem Stoff abendfüllend auseinanderzusetzen. Eine in dieser Region noch nicht bekannte <strong>und</strong> außergewöhnliche Tanzsprache kann ich unserem Publikum<br />

mit einem Abend von Ohad Naharin vorstellen. Der mit seinen Performances <strong>und</strong> Stücken in Deutschland selten zu erlebende israelische Tänzer <strong>und</strong> Choreograph<br />

fasziniert <strong>und</strong> irritiert, nicht zuletzt durch eine speziell von ihm entwickelte virtuos wie emotional bestimmte Bewegungstechnik. Unter dem Titel „Deca Dance“<br />

vereint Naharin mehrere seiner bereits vorhandenen Stücke, die er in neuen Kombinationen <strong>und</strong> Fassungen rekonstruiert <strong>und</strong> partiell neu deutet. Als Wiederauf-<br />

nahmen präsentieren wir die drei verschiedene choreographische Handschriften vorstellende Produktion „Zeitblicke“ mit Werken von Jiří Kylián („Petite Mort“),<br />

Patrick Delcroix („End-Los“) <strong>und</strong> Christopher Bruce („Rooster“), Edm<strong>und</strong> Gleedes Komödie „Max <strong>und</strong> Moritz“ in der Choreographie von Michael Kropf <strong>und</strong> meine<br />

Ballette „Carmen/Boléro“ <strong>und</strong> „Tanzhommage an Queen“. „Ein Sommernachtstraum“ ist nicht nur der Titel der englischen Komödie sowie von Mendelssohns<br />

Musik <strong>und</strong> Spoerlis Ballett, sondern auch von dem stets im Juni stattfindenden bereits bekannten Projekt der Philharmonie, bei welchem wir erneut mitwirken.<br />

Wir hoffen, Ihr Interesse <strong>für</strong> unser Programm geweckt zu haben <strong>und</strong> freuen uns auf Ihren Besuch <strong>und</strong> Ihre Reaktionen.<br />

Ihr<br />

Ben Van Cauwenbergh<br />

46 | <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> | 47


ein soMMernAchtstrAuM<br />

Ballett von Heinz Spoerli<br />

Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy,<br />

Steve Reich <strong>und</strong> Philip Glass<br />

Choreographie Heinz Spoerli<br />

Musikalische Leitung Volker Perplies<br />

Bühne Hans Schavernoch<br />

Kostüme Keso Dekker<br />

Licht Martin Gebhardt<br />

Orchester <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

Premiere 3. November 2012<br />

Weitere Vorstellungen 6., 7., 17., 22., 25., 30. November;<br />

8. Dezember 2012; 17. Januar 2013<br />

Einführungsmatinee 28. Oktober 2012<br />

Eine Bühnenprobe. Zum Ende hin lösen sich einzelne Tänzer aus der Gruppe,<br />

<strong>und</strong> es werden Personen erkennbar: Lysander, Hermia, Demetrius, Helena –<br />

„Sommernachtstraum“-Personal. Streit liegt in der Luft, Wirren der Liebe<br />

kündigen sich an. Mitten in das eifersüchtige Hin <strong>und</strong> Her platzen Bühnenarbeiter<br />

– Umbau! Zettel bleibt allein zurück, schläft ein <strong>und</strong> träumt einen<br />

seltsamen Traum. In einem phantastischen Feenwald findet das Chaos der<br />

Liebe seine Fortsetzung ... Doch Ende gut, alles gut: Beim abschließenden<br />

Fest zu Ehren der wieder vereinten Paare führen Zettel <strong>und</strong> seine Leute das<br />

tragisch-komische Spiel „Pyramus <strong>und</strong> Thisbe“ auf. Die Gäste beginnen zu<br />

tanzen <strong>und</strong> verwandeln sich wieder in die Ballettcompagnie vom Anfang.<br />

Zettels Traum ist beendet.<br />

„Ich habe mir den ‚Sommernachtstraum‘ (Komödie von William Shakespeare,<br />

1595/96) gewählt, weil ich die Darstellung konkreter Personen, die Entwicklung<br />

von Charakteren im Stück außerordentlich interessant finde. Von be-<br />

sonderem Reiz dabei ist die in dieser Form variierte Thematik der Liebe:<br />

Shakespeares Darstellung der Liebe reibt sich mit der heutigen Wirklichkeit.<br />

Diesen Gegensatz arbeitet das Ballett heraus. Aber auch die Unvernunft <strong>und</strong><br />

Verrücktheit – das Phantastische der Liebe, wie es Shakespeare zeigt, reibt<br />

sich in der modernen Liebe“ (Heinz Spoerli, 1996).<br />

Neben der beliebten „Sommernachtstraum“-Musik von Mendelssohn Bartholdy<br />

(1826/42) ertönen Stücke der amerikanischen Komponisten Steve Reich<br />

(aus „Drumming“, 1971, <strong>und</strong> aus „The Four Sections“, 1987) <strong>und</strong> Philip Glass<br />

(Violinkonzert, 1987) – „Glass schafft eine Synthese zwischen Shakespeare,<br />

Mendelssohn <strong>und</strong> unserer Gegenwart“ (Spoerli).<br />

Der aus Basel stammende Heinz Spoerli, von 1996 bis 2012 Direktor <strong>und</strong><br />

Chefchoreograph des Zürcher Balletts, gehört zu den international bedeutendsten<br />

Tanzschaffenden unserer Zeit. Am <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> erarbeitete er<br />

2001 sein Ballett „Orpheus“ <strong>und</strong> wurde 2009 mit dem „Deutschen Tanzpreis“<br />

ausgezeichnet.<br />

„Das Moderne am ‚Sommernachtstraum‘ ist in meinen Augen die<br />

Austauschbarkeit der Liebespaare, diese Variationen der Partner,<br />

in denen fast etwas Minimalistisches liegt. Steve Reich <strong>und</strong> Philip<br />

Glass eignen sich sehr gut, diese Spannung zwischen Shakespeare<br />

<strong>und</strong> der heutigen Zeit darzustellen.“<br />

48 | <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> | 49<br />

Heinz Spoerli


othello<br />

Ballett von Denis Untila <strong>und</strong><br />

Michelle Yamamoto<br />

Choreographie Denis Untila, Michelle Yamamoto<br />

Bühne Dmitrij Simkin<br />

Kostüme N. N.<br />

Premiere 9. Februar 2013<br />

Weitere Vorstellungen 13., 15., 17., 19., 21. Februar; 10., 16. März;<br />

1., 11. April; 12., 13., 19. Juni 2013<br />

Einführungsmatinee 3. Februar 2013<br />

„Tragödie der Leidenschaft“, „Rache-Tragödie“ oder „Tragödie von sich verzehrender<br />

Liebe <strong>und</strong> Hass“ – die Versuche einer Einordnung von Shakespeares „The<br />

Tragedy of Othello, the Moor of Venice“ ließen sich endlos zitieren. Das 1604<br />

verfasste <strong>und</strong> im selben Jahr in London uraufgeführte Drama um den „Mohren“,<br />

der seine Ehefrau Desdemona aus Eifersucht ermordet, weil er sie fälschlicherweise<br />

<strong>für</strong> untreu hält, geht auf eine 1566 veröffentlichte Novelle des Italieners<br />

Giovanni Battista Giraldo Cinthio zurück. Von seiner Brisanz <strong>und</strong> Aktualität hat<br />

der Stoff bis heute nichts verloren. An der Frage, wie Othello darstellerisch zu<br />

besetzen <strong>und</strong> zu spielen sei, entzünden sich noch immer heftige Debatten. Jede<br />

Spekulation darüber, welche Ethnie bzw. Hautfarbe der Autor nun speziell im<br />

Sinn hatte, ist allerdings zweitrangig gegenüber der Assoziation von Othello<br />

mit dem exotischen Fremden <strong>und</strong> Andersartigen. Rassismus ist aber nicht<br />

das Hauptthema des Stücks. Denn Shakespeare stellt – wie bei vielen seiner<br />

Dramen – einen Affekt ins Zentrum der äußerst dichten Handlung: Eifersucht.<br />

Fast alle Figuren werden zu Opfern dieses „grünäugigen Ungeheuers“. Dabei<br />

fällt dem <strong>und</strong>urchsichtigen Jago die heimliche Hauptrolle zu: „Ich bin nicht, was<br />

ich bin“, sagt er von sich selbst. Er ist Schauspieler <strong>und</strong> Regisseur, rhetorischer<br />

(Selbst-)Verführer <strong>und</strong> teuflischer Intrigant in einem. Vielen erscheint er aufgr<strong>und</strong><br />

seiner zynisch-materialistischen Lebensphilosophie als die Inkarnation<br />

des Bösen <strong>und</strong> damit als der eigentliche Gegenpart zu Othello.<br />

Kaum eine Tragödie Shakespeares regte zu so vielen Adaptionen an. Davon<br />

zeugen nicht nur die <strong>Oper</strong>n Rossinis <strong>und</strong> Verdis, sondern auch die zahlreichen<br />

Versionen <strong>für</strong> Schauspiel, Film <strong>und</strong> Ballett. Von letzteren wurden in Deutschland<br />

vor allem John Neumeiers „Othello“, Tatjana Gsovskys „Der Mohr von<br />

Venedig“ <strong>und</strong> José Limons „The Moor’s Pavane“ berühmt.<br />

Die Brasilianerin Michelle Yamamoto <strong>und</strong> der Moldawier Denis Untila gehören<br />

beide seit 2006 dem <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> an. Yamamoto choreographierte<br />

hier bereits „Maquete“ <strong>und</strong> Untila „Die Geschichte vom Soldaten“ <strong>und</strong> „Game“,<br />

ihre gemeinsame Arbeit „Alice“ reüssierte bei „PTAH II“ im <strong>Grillo</strong>-<strong>Theater</strong>.<br />

„Oh, hütet Euch vor Eifersucht; sie ist das grünäugige Ungeheuer, das<br />

die Speise verspottet, von der es sich ernährt. [...]<br />

Es ist ein Ungeheuer, mit sich selbst gezeugt, aus sich selbst geboren.“<br />

William Shakespeare<br />

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decA dAnce<br />

Tanzstück von Ohad Naharin<br />

Choreographie <strong>und</strong> Inszenierung Ohad Naharin<br />

Bühne N. N.<br />

Kostüme N. N.<br />

Premiere 27. April 2013<br />

Weitere Vorstellungen 30. April;<br />

2., 4., 8., 10., 16. Mai; 1., 9., 21., 22. Juni 2013<br />

Einführungsmatinee 21. April 2013<br />

„Deca Dance“ ist ein Tanzabend, der mehrere Kreationen des israelischen<br />

Choreographen enthält. Der 1952 im Kibbutz Mizra bei Nazareth geborene<br />

Ohad Naharin begann als 20-Jähriger bei der Batsheva Dance Company zu<br />

tanzen <strong>und</strong> studierte ab 1975 in New York bei Martha Graham sowie an der<br />

Juilliard School <strong>und</strong> an der School of American Ballet. Aus dieser Zeit stammen<br />

erste choreographische Arbeiten.<br />

1990 wurde der inzwischen mehrfach prämierte <strong>und</strong> weltweit bekannte<br />

Ohad Naharin künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company <strong>und</strong><br />

führte diese mit seinen abenteuerlichen Visionen <strong>und</strong> seiner unverwechselbaren,<br />

revolutionären, ästhetisch neu geprägten choreographischen<br />

Handschrift in eine neue Tanz-Ära. Sein Stil zeichnet sich durch außergewöhnliche<br />

flexible Körper-, darunter insbesondere auch Rückenbewegungen,<br />

explosive Ausbrüche, improvisatorisch wie besonders emotional<br />

bestimmte Passagen <strong>und</strong> eine ergreifende, mitreißende Vitalität aus.<br />

Dabei bedient er sich einer speziellen, von ihm entwickelten Technik:<br />

„Gaga“. Diese einzigartige Form der „Sprache“ basiert auf einer Isolation<br />

von bestimmten Körperteilen, die zu einer bewussten Bewegungsauslösung<br />

führt, wobei das Fühlen einer bestimmten Bewegung im Vordergr<strong>und</strong><br />

steht <strong>und</strong> einen Energiefluss erzeugt, der wiederum zu einem besonderen<br />

Bewegungsfluss führt. Mit bisher nicht gekannten Übungseinheiten<br />

schreiten die Tänzer in völlig neue Erlebniswelten. Unwichtig ist die Höhe<br />

der Sprünge, die Haltung in den verschiedenen Positionen – die Tänzer<br />

horchen auf Anweisungen wie „schwebe“, „zittere“, „sei eine Spaghetti-<br />

Nudel in kochendem Wasser“.<br />

Über „Deca Dance“ äußerte Ohad Naharin: „Das ist eine Art Rekonstruktion:<br />

Ich mag es, vollständige Stücke bzw. Teile aus meinen bereits vorhandenen<br />

Choreographien zu nehmen, sie neu zu erarbeiten, zu gestalten <strong>und</strong> so die<br />

Möglichkeit zu schaffen, eine neue Sichtweise auf Bestehendes zu finden.<br />

Ich lerne <strong>und</strong> erfahre dabei stets neue Dinge über meine Werke.“<br />

„Ich liebe es, meine Choreographien immer wieder neu zu betrach-<br />

ten, zu brechen, in anderer Art <strong>und</strong> Weise wiederherzustellen,<br />

sozusagen neu zu ‚komponieren‘ <strong>und</strong> dabei bestimmten Elementen<br />

eine interessantere <strong>und</strong> stärkere Erscheinungsform zu verleihen.“<br />

52 | <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> | 53<br />

Ohad Naharin


tAnzhoMMAge An Queen<br />

Tanzstück von Ben Van Cauwenbergh<br />

Musik von Queen<br />

Choreographie <strong>und</strong> Kostüme Ben Van Cauwenbergh<br />

Bühne Dmitrij Simkin<br />

Wiederaufnahme 16. September 2012<br />

Weitere Vorstellungen 7. Oktober; 10. November;<br />

29. Dezember 2012; 20. Januar; 23. Februar; 19. März;<br />

6., 11. Juli 2013<br />

zeitBlicke<br />

Petite Mort, end-los, rooster<br />

Choreographien von Jiří Kylián, Patrick Delcroix <strong>und</strong> Christopher Bruce<br />

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Jóhann Jóhannsson, Kerry Muzzey,<br />

David Lang, The Rolling Stones<br />

Bühne Jiří Kylián, Kees Tjebbes, Tina MacHugh<br />

Kostüme Joke Visser, Marian Bruce, Patrick Delcroix<br />

Licht Joop Caboort, Kees Tjebbes, Tina MacHugh<br />

Wiederaufnahme 19. September 2012<br />

Weitere Vorstellungen 22. September; 9., 16. November 2012;<br />

11. Januar 2013<br />

cArMen/Boléro<br />

Ballett von Ben Van Cauwenbergh<br />

Musik von Georges Bizet, Wolfgang Rihm, Maurice Ravel<br />

Choreographie Ben Van Cauwenbergh<br />

Musikalische Leitung Volker Perplies / Wolfram-Maria Märtig<br />

Bühne Dmitrij Simkin<br />

Kostüme Jérôme Kaplan<br />

Orchester <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

Wiederaufnahme 23. November 2012<br />

Weitere Vorstellungen 2. Dezember 2012;<br />

15. März; 13. April; 2. Juni; 13. Juli 2013<br />

MAx <strong>und</strong> Moritz<br />

Ballettkomödie nach Wilhelm Busch von Edm<strong>und</strong> Gleede<br />

Musik von Gioacchino Rossini<br />

Choreographie Michael Kropf<br />

Musikalische Leitung Volker Perplies / Wolfram-Maria Märtig<br />

Bühne Manfred Waba<br />

Kostüme Friederike Singer<br />

Orchester <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

Wiederaufnahme 7. Dezember 2012<br />

Weitere Vorstellungen 26. Januar; 1. Februar;<br />

7., 23. März; 17. April 2013<br />

Auch als Kurzfassung <strong>für</strong> Gr<strong>und</strong>schüler, siehe Seite 100<br />

54 | <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> | 55


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die coMPAgnie<br />

Ballettdirektion<br />

Ballettdirektor Ben Van Cauwenbergh<br />

Stellvertretender Ballettdirektor <strong>und</strong> Manager Marek Tuma<br />

Persönliche Mitarbeiterin des Ballettdirektors Annette El-Leisy<br />

Mitarbeiterin der Ballettdirektion Philippa Ward<br />

Ballettmeister Michel Béjar<br />

Ballettmeisterin Alicia Olleta<br />

Ballettpianist N. N.<br />

Tänzerinnen <strong>und</strong> Tänzer<br />

Solo Adeline Pastor – Breno Bittencourt, Marat Ourtaev<br />

Solo mit Gruppe Carolina Boscan, Maria Lucia Segalin, Yulia Tsoi – Nour<br />

Eldesouki, Armen Hakobyan, Davit Jeyranyan, Wataru Shimizu, Denis Untila<br />

Gruppe mit Solo Yanelis Rodriguez Ferrer, Ana Sánchez Portales – Nwarin<br />

Gad, Igor Volkovskyy, N. N., N. N.<br />

Gruppe Paula Archangelo Guimaräes, Xiyuan Bai, Elisa Fraschetti, Alena<br />

Gorelcikova, Mariya Mizinskaya, Ana Carolina Reis, Michelle Yamamoto –<br />

Toshiro Abbley, Liam Hugh Blair, Simon Schilgen, Viacheslav Tyutyukin<br />

Praktikanten Alexey Irmatov, N. N.<br />

Ben Van Cauwenbergh Marek Tuma<br />

Annette El-Leisy<br />

Alicia Olleta<br />

Philippa Ward<br />

<strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> | 57


Adeline Pastor<br />

Maria Lucia Segalin<br />

Wataru Shimizu<br />

Breno Bittencourt Marat Ourtaev<br />

Yulia Tsoi<br />

Denis Untila<br />

Nour Eldesouki<br />

Armen Hakobyan<br />

Davit Jeyranyan<br />

Yanelis Rodriguez Ferrer Ana Sánchez Portales<br />

Nwarin Gad<br />

Igor Volkovskyy<br />

Elisa Fraschetti Alena Gorelcikova Mariya Mizinskaya<br />

Toshiro Abbley Liam Hugh Blair<br />

Simon Schilgen<br />

Paula Archangelo Guimaräes<br />

58 | <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> | 59<br />

Ana Carolina Reis<br />

Viacheslav Tyutyukin<br />

Xiyuan Bai<br />

Michelle Yamamoto<br />

Alexey Irmatov


essener<br />

PhilhArMoniker<br />

Generalmusikdirektor Stefan Soltesz<br />

Sehr geehrte Damen <strong>und</strong> Herren, liebe Konzertfre<strong>und</strong>e,<br />

im Mittelpunkt der Abonnementkonzerte der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker steht in der Spielzeit 2012/13 noch einmal das Schaffen Gustav Mahlers. Zwei seiner<br />

ausladenden Sinfonien, die Zweite, also die sogenannte „Auferstehungs-Sinfonie“, <strong>und</strong> die Neunte, sein letztes vollendetes Werk, bringen wir als Solitäre im<br />

Alfried Krupp Saal der Philharmonie zur Aufführung. Mahlers herausragende Stellung im Schnittpunkt zwischen Romantik <strong>und</strong> Moderne wird noch deutlicher,<br />

wenn man auch die Wege zu Mahler betrachtet <strong>und</strong> die Wirkungen, die er hinterlassen hat.<br />

Wenn es in der Wiener Klassik einen Komponisten gab, der etwas von Mahler vorausahnen ließ, dann war das Franz Schubert, insbesondere mit seiner großen<br />

C-Dur-Sinfonie. Und von den Komponisten der Zweiten Wiener Schule steht Alban Berg der Musik Mahlers am deutlichsten nahe. Von ihm spielen wir die „Drei<br />

Orchesterstücke“ <strong>und</strong> das Violinkonzert, mit dem Frank Peter Zimmermann zu uns zurückkehrt, ein ebenso vertrauter Gast wie Gerhard Oppitz, der das 2. Klavier-<br />

konzert von Bartók spielt. Es freut mich aber ebenso sehr, Ihnen auch neue Gesichter vorstellen zu können wie bei den Solisten den Schlagzeuger Colin Currie,<br />

den Cellisten David Pia <strong>und</strong> den Pianisten Fazıl Say sowie am Pult die Dirigenten Leo Hussain, Thierry Fischer, György G. Rath <strong>und</strong> Kazuki Yamada.<br />

Um das Kernrepertoire deutsch-österreichischer Tradition gruppieren sich auch diesmal Stücke aus verschiedenen europäischen Musiklandschaften, etwa<br />

Ungarn <strong>und</strong> Spanien, wobei jedoch der russische Anteil diesmal besonders hoch ist. Sinfonien von Tschaikowsky, Rachmaninow, Skrjabin <strong>und</strong> Schostako-<br />

witsch zählen dazu ebenso wie Konzertwerke von Prokofjew <strong>und</strong> als Uraufführung das Bratschenkonzert „Anima“ von Boris Gurevich oder Genrestücke wie<br />

Rimsky-Korsakows „Scheherazade“ – schon beinahe eine Anthologie der russischen Musik.<br />

Neben unseren 24 Abonnementkonzerten mit zwölf verschiedenen Programmen bieten wir auch wieder unser traditionelles Neujahrskonzert, das diesmal<br />

Beethovens Neunter gilt, unsere Konzerte <strong>für</strong> junge Leute <strong>und</strong> nicht zuletzt unsere kammermusikalischen Foyerkonzerte im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> an.<br />

Ich hoffe, <strong>für</strong> viele unserer Konzerte Ihr Interesse geweckt zu haben,<br />

60 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 61<br />

Ihr<br />

Stefan Soltesz


62 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 63


die essener<br />

PhilhArMoniker<br />

1. KonzertmeisterIn<br />

Katalin Hercegh<br />

N. N.<br />

Konzertmeisterin<br />

Magda Senn-Sarbu<br />

1. Violine<br />

Birgit Seibt<br />

Mari Suzuki<br />

Rainer Platte<br />

Elke Porfetye<br />

Andrea Henkelhausen<br />

Volker Linke<br />

Rita Mickler<br />

Nevena Buchkremer<br />

Sarah Koenen<br />

Clemens Ratajczak<br />

Natalie Arnold<br />

Angelo Bard<br />

Iwona Patrycja Kisza<br />

Anton Teslia*<br />

N. N.<br />

* neu verpflichtet bei den <strong>Essen</strong>er Philharmonikern<br />

2. Violine<br />

Claudia-Susanne Hohorst<br />

(Stimmführerin)<br />

Werner Pecl<br />

Ava Polheim<br />

Meike Sislian<br />

Sabine Ristea-Konzer<br />

Hans-Bernd Behmenburg<br />

Wilfrid Ropohl<br />

Christoph Danne<br />

Elke Roscher<br />

Izabela Wolniak<br />

Sebastian Griewisch<br />

Hanna Kristina Schäfer<br />

Ursula Gerstberger<br />

Miriana Miteva<br />

Kiyondo Ishizaka<br />

Viola<br />

Niklas Schwarz (Solo)<br />

Sebastian Bürger (Solo)<br />

Gabriele Roller<br />

Friedrich Heuser<br />

Ralf Heinemann<br />

Martin Vollmer<br />

Mareike Seeßelberg<br />

Ruth Herrmann<br />

Annette Meier-Krüger<br />

Kathrin Guerra Gonzalez<br />

Konrad von Coelln<br />

Ewa Derdowska<br />

Ji-Eun Yang*<br />

Violoncello<br />

Armin Fromm (Solo)<br />

István-Alexander Gaal (Solo)<br />

Ulrich Mahr<br />

Florian Hoheisel<br />

Juliane Lopper<br />

Almuth Hett<br />

Annika Lilje<br />

Sampo Korkeala<br />

Anja Rapp<br />

Miriam Klaeger<br />

Kontrabass<br />

Michael Giesen (Solo)<br />

Heinrich Lademann<br />

Michael Mitich<br />

Franz Weser<br />

Stephan Pommer<br />

Alke Freytag<br />

Patrick Fuchs<br />

Harfe<br />

Gabriele Bamberger (Solo)<br />

Nora Baldini<br />

Flöte<br />

Susanne Wohlmacher (Solo)<br />

Klaus Schönlebe<br />

Kerstin Holstein<br />

Celina Holz*<br />

Oboe<br />

Sandra Schumacher (Solo)<br />

Gerhard Schnitzler<br />

Karla Müller<br />

Andreas Gosling<br />

Klarinette<br />

Harald Hendrichs (1. Solo)<br />

Ralf Ludwig (Solo)<br />

Andreas Merten<br />

Johannes Schittler*<br />

Fagott<br />

Federico Aluffi (Solo)<br />

Sergio Giordano<br />

Stefan Kasper<br />

Ilka Wagner<br />

Horn<br />

Clara-Christine Hohorst (Solo)<br />

Janos Zinner (Solo)<br />

Klaus Gößmann<br />

Tobias Huber*<br />

Alfred Schneider<br />

Genevieve Clifford<br />

Hsin-Ju Lee*<br />

Trompete<br />

Horst-Dieter Westermann (Solo)<br />

Jörg Lopper (Solo)<br />

Clemens Stahmer-Ilgner<br />

Victor Gerassimez<br />

Knut Koch<br />

Posaune<br />

Andreas Hebeler (Solo)<br />

Masayuki Nakanishi (Solo)<br />

Rossen Russinov<br />

Siegfried Müller<br />

Werner Kernspecht<br />

Tuba<br />

Alexander Kritikos<br />

Pauke<br />

Falko Oesterle (Solo)<br />

N. N. (Solo)<br />

Schlagzeug<br />

Stefan Hüge (Solo)<br />

Tomislav Talevski (Solo)<br />

Arno Goffing<br />

Orchestervorstand<br />

Angelo Bard, Harald Hendrichs,<br />

Alexander Kritikos, Ulrich Mahr,<br />

Clemens Stahmer-Ilgner<br />

Ehrendirigent<br />

Prof. Heinz Wallberg †<br />

Orchesterdisponentinnen<br />

Margarete Kerkhoff<br />

Andrea Nippold<br />

Orchesterbüro<br />

Thomas Oberholz<br />

Renate Jefferies<br />

Orchesterwarte<br />

Saad Hamza, Bodo Schüler,<br />

Thomas Sent, Dennis van Zandt<br />

Dramaturgie<br />

Ina Wragge (Leitung)<br />

Nils Szczepanski<br />

64 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 65


1. Sinfoniekonzert<br />

gustAv MAhler<br />

Sinfonie Nr. 9 D-Dur<br />

Dirigent Stefan Soltesz<br />

Der einschüchternde Mythos einer Neunten Sinfonie beeinflusste auch<br />

Gustav Mahler, wie Alma Mahler-Werfel überlieferte: „Er hatte eine solche<br />

Angst vor dem Begriff Neunte Sinfonie, da weder Beethoven noch Bruckner<br />

die Zehnte erreicht hatten. So schrieb er ‚Das Lied von der Erde‘ erst als<br />

Neunte, strich dann die Zahl durch <strong>und</strong> sagte mir bei der später folgenden<br />

Neunten Sinfonie: ,Eigentlich ist es ja die Zehnte, weil das ,Lied von der<br />

Erde‘ ja meine Neunte ist.‘ Als er dann an der ,Zehnten‘ schrieb, meinte er:<br />

,Jetzt ist <strong>für</strong> mich die Gefahr vorbei!‘“<br />

Doch er täuschte sich: Diese zehnte Sinfonie konnte er nicht mehr vollenden.<br />

Die Wiener Uraufführung seines letzten vollständigen sinfonischen Werkes,<br />

also der Neunten, vor h<strong>und</strong>ert Jahren – am 26. Juni 1912 – durch die Wiener<br />

Philharmoniker unter Bruno Walter, sollte der Komponist nicht mehr erleben.<br />

Er starb 1911 in Wien an einem Herzleiden, kurz nach seiner Rückkehr<br />

aus den USA.<br />

Mahler, der sich als „ewiger Anfänger“ verstand <strong>und</strong> jegliche Routine als<br />

„Schlamperei“ verachtete, formte auch dieses Opus nicht nach einem<br />

festen Modell. Der viersätzige Aufbau entspricht der Tradition nur äußerlich.<br />

Allein die Platzierung jeweils eines langsamen Satzes am Anfang<br />

(„Andante comodo“) <strong>und</strong> am Schluss („Adagio. Sehr langsam“) widerspricht<br />

der sinfonischen Konvention. Dazwischen stehen ein kapriziöses<br />

Scherzo mit Ländler- <strong>und</strong> Walzeranklängen sowie eine infernalische<br />

Rondoburleske.<br />

13., 14. September 2012, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

2. Sinfoniekonzert<br />

richArd strAuss<br />

„Don Juan“ – Tondichtung <strong>für</strong> großes Orchester nach Nikolaus Lenau op. 20<br />

ernst von dohnányi<br />

Konzertstück D-Dur <strong>für</strong> Violoncello <strong>und</strong> Orchester op. 12<br />

sergej rAchMAninoW<br />

Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27<br />

Dirigent György G. Ráth<br />

Solist David Pia, Violoncello<br />

„He is a big talent“, urteilte Leonard Bernstein einst über seinen Adepten<br />

György G. Ráth, der nach dem Musikstudium auch bei Kurt Masur <strong>und</strong> Seiji<br />

Ozawa in die Schule ging <strong>und</strong> als Gast- bzw. Chefdirigent u. a. in Rom, Seoul<br />

<strong>und</strong> Budapest tätig war.<br />

Der Schweizer Cellist David Pia, Enkel des bedeutenden Dirigenten Karl<br />

Richter, genießt als Newcomer bereits einen internationalen Ruf. Erst<br />

kürzlich lobte die „Süddeutsche Zeitung“ seine „edle Tongebung <strong>und</strong> feine<br />

Gestaltung“ sowie seine „unerhörte Eleganz des Musizierens“. In <strong>Essen</strong> stellt<br />

er sich mit dem 1903/04 entstandenen Konzertstück D-Dur op. 12 des Ungarn<br />

Ernst von Dohnányi vor. Dem 25-jährigen Richard Strauss gelang mit der Tondichtung<br />

„Don Juan“ nach dem dramatischen Gedicht von Nikolaus Lenau der<br />

Durchbruch. Er selbst dirigierte 1889 in Weimar die Uraufführung. Vor allem<br />

sein ausgeprägtes Gespür <strong>für</strong> orchestrale Ausdrucksmöglichkeiten fand viele<br />

Bew<strong>und</strong>erer – namentlich Sergej Rachmaninow: Der schrieb 1906/07 seine<br />

zweiten Sinfonie unter dem Einfluss der Strauss’schen „Salome“-<strong>Oper</strong>.<br />

11., 12. Oktober 2012, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

David Pia<br />

3. Sinfoniekonzert<br />

AlBAn Berg<br />

Konzert <strong>für</strong> Violine <strong>und</strong> Orchester – „Dem Andenken eines Engels“<br />

WolFgAng AMAdeus MozArt<br />

Missa c-Moll <strong>für</strong> Soli, Chor <strong>und</strong> Orchester KV 427 – „Große Messe“<br />

Dirigent Stefan Soltesz<br />

Solist Frank Peter Zimmermann, Violine<br />

Gesangssolisten des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s<br />

Chöre Philharmonischer Chor <strong>Essen</strong>, Extrachor des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s<br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Alban Berg widmete sein 1935 entstandenes Violinkonzert dem Andenken<br />

an Manon Gropius, Tochter von Alma Mahler <strong>und</strong> dem Architekten Walter<br />

Gropius, die 18-jährig an Kinderlähmung gestorben war. Ohne es zu ahnen,<br />

schrieb er damit auch sein eigenes Requiem, denn die zwölftönige Komposition<br />

ist sein letztes vollendetes Werk. Den Solopart übernimmt Frank Peter<br />

Zimmermann, <strong>für</strong> den auch die zur Musik gehörenden Bildvorstellungen <strong>und</strong><br />

biographischen Hintergründe eine wichtige Rolle spielen.<br />

Auf dieses tief emotionale Opus folgt Mozarts 1783 in der Salzburger<br />

Stiftskirche St. Peter uraufgeführte klangmächtige c-Moll-Messe. Der Komponist<br />

verstand sie als eine Art Votivgabe <strong>für</strong> seine Ehefrau Constanze, die<br />

er im Jahr zuvor geheiratet hatte. Alexander Eberle, seit 1999 als Chordirektor<br />

<strong>und</strong> Dirigent am <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> tätig, zeichnet wie stets <strong>für</strong> die Einstudierung<br />

des Philharmonischen Chores <strong>Essen</strong> <strong>und</strong> des <strong>Aalto</strong>-Extrachores<br />

verantwortlich, die zusammen mit <strong>Aalto</strong>-Gesangssolisten <strong>und</strong> den <strong>Essen</strong>er<br />

Philharmonikern unter GMD Stefan Soltesz das Sakralwerk aufführen.<br />

15., 16. November 2012, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

66 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 67


4. Sinfoniekonzert<br />

WolFgAng AMAdeus MozArt<br />

Konzert A-Dur <strong>für</strong> Klarinette <strong>und</strong> Orchester KV 622<br />

dMitri schostAkoWitsch<br />

Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 – „Leningrader“<br />

Dirigent Leo Hussain<br />

Solistin Sabine Meyer, Klarinette<br />

„Ergriffen bis zur Sprachlosigkeit“ zeigte sich schon Kritikerpapst Joachim<br />

Kaiser angesichts der Kunst von Sabine Meyer, Deutschlands bekanntester<br />

Klarinettistin. Immer wieder widmet sie sich dem musikalisch anspruchsvollsten<br />

Werk ihrer Zunft, dem Klarinettenkonzert von Mozart, mit dessen<br />

Interpretation sie weltweit als Solistin reüssiert. Es entstand im Oktober<br />

1791, zwei Monate vor dem Tod des Komponisten, <strong>und</strong> ist wie viele seiner<br />

Spätwerke von einer tiefgründigen Melancholie geprägt.<br />

Politisches Bekenntnis ist Dmitri Schostakowitschs während des Zweiten<br />

Weltkrieges geschriebene 7. Sinfonie („Leningrader“), die er dem „Kampf<br />

gegen den Faschismus“ widmete. Ihren Beinamen verdankt sie der von<br />

deutschen Truppen lange Zeit eingeschlossenen Stadt, in der große Teile des<br />

Werkes entstanden. Der vierte Satz „symbolisiert den Sieg des Lichts über<br />

die Dunkelheit, der Weisheit über den Wahnsinn, der Menschlichkeit über<br />

die Tyrannei“ (Schostakowitsch).<br />

Der 1978 in Cambridge geborene Leo Hussain zählt zu den interessantesten<br />

Dirigenten seiner Generation. Erfahrungen sammelte er u. a. in der Arbeit<br />

mit Sir Simon Rattle <strong>und</strong> Valery Gergiev, als Dirigent in den <strong>Oper</strong>nhäusern<br />

von London, Brüssel, Berlin <strong>und</strong> Paris sowie bei den Salzburger Festspielen.<br />

Seit 2009 ist er Musikdirektor am Salzburger Landestheater.<br />

20., 21. Dezember 2012, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

5. Sinfoniekonzert<br />

siMon holt<br />

„a table of noises“ – Konzert <strong>für</strong> Perkussion <strong>und</strong> Orchester<br />

Peter i. tschAikoWsky<br />

Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64<br />

Dirigent Thierry Fischer<br />

Solist Colin Currie, Perkussion<br />

Der Schweizer Thierry Fischer begann seine Laufbahn zunächst als Flötist<br />

unter Nikolaus Harnoncourt <strong>und</strong> Claudio Abbado. Seine Dirigentenkarriere<br />

startete er beim Chamber Orchestra of Europe. Es folgte eine weltweite Tätigkeit<br />

als Gast- <strong>und</strong> Chefdirigent u. a. in Belfast <strong>und</strong> Nagoya sowie seit 2006<br />

beim BBC National Orchestra of Wales <strong>und</strong> seit 2009 beim Utah Symphony<br />

Orchestra. Als „Segen <strong>für</strong> die Neue Musik“ bezeichnet der britische Schlagzeuger<br />

Colin Currie das Konzert „a table of noises“ seines Landsmannes<br />

Simon Holt, <strong>und</strong> er sollte es wissen: Denn wie kaum ein zweiter Perkussionist<br />

beschäftigt er sich mit den – zum Teil eigens <strong>für</strong> ihn verfassten – Werken zeitgenössischer<br />

Komponisten. Mit Fischer führte er das Holt’sche Opus bereits<br />

2010 bei den BBC Proms in der Londoner Royal Albert Hall auf – ein absolutes<br />

„Highlight“, wie sich beide erinnern. Einen sinfonischen Höhepunkt stellt<br />

Tschaikowskys 1888 entstandene Fünfte dar. Seinem Tagebuch vertraute er<br />

an: „Programm des ersten Satzes der Sinfonie, Introduktion: Völlige Ergebung<br />

in das Schicksal, oder, was dasselbe ist, in den unergründlichen Ratschlag<br />

der Vorsehung. Allegro: Murren, Zweifel, Klagen, Vorwürfe.“ Und zum Andante<br />

notierte er: „Soll ich mich dem Glauben in die Arme werfen?“ Das markante<br />

Schicksalsmotiv durchläuft verschiedene Metamorphosen, um schließlich im<br />

Finale nach Dur gewendet <strong>und</strong> hymnisch gesteigert zu werden.<br />

10., 11. Januar 2013, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

Sabine Meyer<br />

Colin Currie<br />

68 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 69


6. Sinfoniekonzert<br />

Boris gurevich<br />

„Anima“ – Konzert <strong>für</strong> Viola <strong>und</strong> Orchester (Uraufführung)<br />

FrAnz schuBert<br />

Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 – „Große C-Dur-Sinfonie“<br />

Dirigent Stefan Soltesz<br />

Solist Sebastian Bürger, Viola<br />

Nachdem bereits 2005 Boris Gurevichs Orchesterwerk „Monodia“ im Rahmen<br />

der Sinfoniekonzerte unter Stefan Soltesz zur Uraufführung kam, steht nun seine<br />

jüngste Komposition auf dem Programm: das Bratschenkonzert „Anima“. In<br />

seiner Klangästhetik orientiert sich der aus Kazan stammende <strong>und</strong> seit 2000<br />

als Pianist am <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> verpflichtete Künstler an der russischen Musik<br />

des 20. Jahrh<strong>und</strong>erts, insbesondere den Werken von Dmitri Schostakowitsch<br />

<strong>und</strong> Alfred Schnittke. Den Solopart übernimmt Sebastian Bürger, der seit 2003<br />

als Solobratscher der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker wirkt. Mit Gurevich verbinden<br />

ihn bereits ihre gemeinsamen Kammermusikkonzerte im <strong>Aalto</strong>-Foyer.<br />

Franz Schubert öffnete mit seiner 1825/26 geschriebenen Achten – der sogenannten<br />

„Großen“, früher als Neunte gezählten C-Dur-Sinfonie – das Tor<br />

weit zur Romantik. Noch zu seinen Lebzeiten lehnte die Wiener „Gesellschaft<br />

der Musikfre<strong>und</strong>e“ sein Opus Magnum als zu umfangreich <strong>und</strong> schwer<br />

ab. Dabei weist es mit den weitgespannten Bögen auf Anton Bruckner <strong>und</strong><br />

Gustav Mahler voraus. „Wer die Sinfonie nicht kennt, kennt noch wenig von<br />

Schubert“, meinte daher schon Robert Schumann <strong>und</strong> schwärmte von den<br />

„himmlischen“, an einen „dicken Roman in vier Bänden etwa von Jean Paul“<br />

erinnernden Längen.<br />

7., 8. Februar 2013, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

Kazuki Yamada<br />

7. Sinfoniekonzert<br />

Alexis-eMMAnuel chABrier<br />

„España“-Rhapsodie <strong>für</strong> Orchester<br />

joAQuín rodrigo<br />

„Concierto serenata“ <strong>für</strong> Harfe <strong>und</strong> Orchester<br />

nikolAi riMsky-korsAkoW<br />

„Scheherazade“ – Sinfonische Suite op. 35<br />

Dirigent Kazuki Yamada<br />

Solistin Gabriele Bamberger, Harfe<br />

Für den 1979 im japanischen Kanagawa geborenen Kazuki Yamada entwickelt<br />

sich Europa mehr <strong>und</strong> mehr zum Zentrum seines Wirkens. Davon zeugen seine<br />

zahlreichen Debüts in den letzten Jahren u. a. mit dem R<strong>und</strong>funk-Sinfonieorchester<br />

Berlin <strong>und</strong> dem BBC Symphony Orchestra London. Mit Beginn der<br />

Saison 2012/13 wird Yamada Erster Gastdirigent des Orchestre de la Suisse<br />

Romande in Genf. Seit 1985 gehört Gabriele Bamberger als Solo-Harfenistin<br />

zu den <strong>Essen</strong>er Philharmonikern. Nun bringt sie die spielerisch höchst anspruchsvolle,<br />

1952 komponierte Konzertserenade des Spaniers Joaquín<br />

Rodrigo zur Aufführung. Ebenfalls eine Hommage an die iberische Halbinsel<br />

stellt Alexis-Emmanuel Chabriers 1882/83 geschriebene impressionistische<br />

„España“-Rhapsodie dar. Nikolai Rimsky-Korsakow dagegen entführt uns in<br />

seiner orientalisierenden „Scheherazade“-Suite von 1888 in das Reich von<br />

„Tausend<strong>und</strong>eine Nacht“. Die Motive <strong>und</strong> Themen der berühmten Märchen<br />

erscheinen in den vier Sätzen „in verschiedenen Farben, Formen oder Stimmungen“,<br />

wie er in seiner „Autobiographie“ mitteilte.<br />

28. Februar, 1. März 2013, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

8. Sinfoniekonzert<br />

AlBAn Berg<br />

Drei Orchesterstücke op. 6<br />

ludWig vAn Beethoven<br />

Konzert Nr. 3 c-Moll <strong>für</strong> Klavier <strong>und</strong> Orchester op. 37<br />

Felix Mendelssohn BArtholdy<br />

Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 – „Italienische“<br />

Dirigent Stefan Soltesz<br />

Solist Fazıl Say, Klavier<br />

„Er ist ein Extremmusiker, bei dem man den Eindruck hat, 88 Tasten reichten<br />

ihm nicht, um all das auszudrücken, was er in der Musik entdeckt“, war<br />

über Fazıl Say in der „DIE ZEIT“ zu lesen. Und wenn der türkische Pianist<br />

mal nicht auf dem Podium sitzt, schreibt er u. a. Oratorien, Sinfonien, Ballette<br />

<strong>und</strong> Stücke, die er selber spielt.<br />

Als glänzender, über weite Strecken improvisierender Virtuose <strong>und</strong> beredter<br />

Anwalt seiner eigenen Komposition saß Beethoven 1803 bei der Uraufführung<br />

seines einzigen Klavierkonzerts im Tongeschlecht Moll am Soloinstrument.<br />

Musikalische Extreme bergen auch die anderen Werke: In Alban Bergs<br />

1914 geschriebenen <strong>und</strong> 1929 überarbeiteten Orchesterstücken, die er<br />

seinem Lehrer Arnold Schönberg widmete, findet sich der ungeheuerlichste<br />

Marsch der Musikgeschichte. Felix Mendelssohn Bartholdy zeichnet in seiner<br />

zwischen 1881 <strong>und</strong> 1883 entstandenen A-Dur-Sinfonie – dem „lustigsten<br />

Stück, das ich gemacht habe“ – ein klangvolles Italienbild, das in einem<br />

stürmischen <strong>und</strong> volkstanzartigen Finale kulminiert.<br />

4., 5. April 2013, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

70 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 71


9. Sinfoniekonzert<br />

sergej ProkoFjeW<br />

Suite aus dem Ballett „Romeo <strong>und</strong> Julia“ op. 64:<br />

„Die Montagues <strong>und</strong> Capulets“ | „Romeo <strong>und</strong> Julia“ | „Tybalts Tod“<br />

sergej ProkoFjeW<br />

Konzert Nr. 2 g-Moll <strong>für</strong> Klavier <strong>und</strong> Orchester op. 16<br />

AlexAnder skrjABin<br />

Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 29<br />

Dirigent Vladimir Fedoseyev<br />

Solist Boris Giltburg, Klavier<br />

Die „Delikatesse“ <strong>und</strong> „selbstbewusste Virtuosität“ (WAZ/NRZ) des israelischen,<br />

in Moskau geborenen jungen Pianisten <strong>und</strong> Newcomers Boris Giltburg<br />

war in <strong>Essen</strong> bereits in der Saison 2011/12 u. a. im Klavierkonzert von<br />

Edvard Grieg zu erleben. Nun spielt er das zweite, 1913 in Pavlovsk bei<br />

St. Petersburg uraufgeführte Klavierkonzert von Sergej Prokofjew, einem<br />

Komponisten, dem er sich schon auf seiner 2006 erschienenen Debüt-CD<br />

widmete. Vladimir Fedoseyev hebt als Chefdirigent <strong>und</strong> Künstlerischer Leiter<br />

des Tschaikowsky Symphonieorchesters Moskau seit 1974 neben Klassikern<br />

wie Prokofjews Ballettmusik „Romeo <strong>und</strong> Julia“ auch selten gespielte russische<br />

Werke aufs Programm, wie die zweite, 1901 unter dem Eindruck der<br />

Musik Richard Wagners komponierte Sinfonie von Alexander Skrjabin. „Das<br />

Leben eines Individuums ist Leiden, wovon sich der Starke durch Tätigkeit,<br />

durch den Kampf mit diesem Hindernis befreit, der Schwache aber zugr<strong>und</strong>e<br />

geht“, fasste der Künstler das programmatische Opus zusammen.<br />

25., 26. April 2013, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

Boris Giltburg<br />

10. Sinfoniekonzert<br />

richArd strAuss<br />

„Tod <strong>und</strong> Verklärung“ – Tondichtung <strong>für</strong> großes Orchester op. 24<br />

BélA BArtók<br />

Konzert Nr. 2 <strong>für</strong> Klavier <strong>und</strong> Orchester Sz 95<br />

zoltán kodály<br />

„Háry János“ – Suite <strong>für</strong> großes Orchester<br />

Dirigent Stefan Soltesz<br />

Solist Gerhard Oppitz, Klavier<br />

Gerhard Oppitz wurde durch sein Studium bei Wilhelm Kempff von den hohen<br />

Ansprüchen der deutschen Klaviertradition geprägt, die er bis heute in<br />

die Konzerthäuser der Welt trägt. Neben der Darbietung vollständiger Werkzyklen<br />

von Bach, Beethoven <strong>und</strong> Brahms setzt er sich immer wieder mit dem<br />

Repertoire des 20. Jahrh<strong>und</strong>erts auseinander, zu dessen zentralen Stücken<br />

die Klavierkonzerte Béla Bartóks – insbesondere das farbenreiche Zweite<br />

von 1931 – gehören. Den biographischen Spekulationen um seine 1888/89<br />

verfasste Tondichtung „Tod <strong>und</strong> Verklärung“ begegnete Richard Strauss betont<br />

lapidar: „Die Idee ist ein Einfall wie ein anderer, wahrscheinlich letzten<br />

Endes das musikalische Bedürfnis, nach ,Macbeth‘ (beginnt <strong>und</strong> schließt in<br />

d-Moll) <strong>und</strong> ,Don Juan‘ (beginnt in E-Dur <strong>und</strong> schließt in e-Moll) ein Stück zu<br />

schreiben, das in c-Moll anfängt <strong>und</strong> in C-Dur aufhört.“ Zoltán Kodály mischt<br />

in der „Háry János“-Suite, die er 1926/27 aus seinem gleichnamigen Singspiel<br />

kompilierte, Wahrheit <strong>und</strong> Fiktion über das Leben der titelgebenden<br />

ungarischen Schelmenfigur, eines Veteranen der napoleonischen Kriege.<br />

23., 24. Mai 2013, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

72 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 73<br />

Gerhard Oppitz


VISION<br />

Viel hat die heutige Drucktechnik mit der Kunst alter Zeiten nicht mehr gemein.<br />

Eines aber ist geblieben: die Leidenschaft <strong>für</strong> das Handwerk <strong>und</strong> eine gute Kommunikationskultur.<br />

margreff.de<br />

Neue Wege beschreiten. In Innovationen investieren.<br />

Johannes Gutenberg<br />

11. Sinfoniekonzert<br />

johAnn christiAn BAch<br />

Ouvertüre <strong>und</strong> Suite aus der Tragédie lyrique „Amadis des Gaules“<br />

WolFgAng AMAdeus MozArt<br />

Sinfonie Nr. 31 D-Dur KV 297 – „Pariser Sinfonie“<br />

josePh hAydn<br />

Sinfonie Nr. 83 g-Moll Hob. I: 83 – „La poule“ (2. „Pariser Sinfonie“)<br />

luigi cheruBini<br />

Chaconne <strong>für</strong> Orchester<br />

Dirigent Reinhard Goebel<br />

Bei diesem allein der Musik der (Vor-)Klassik gewidmeten Abend steht Reinhard<br />

Goebel am Pult. Der Gründer <strong>und</strong> jahrzehntelange Leiter des Ensembles<br />

„Musica Antiqua Köln“ ist heute ein allseits gefragter Vermittler historischer<br />

Aufführungspraxis <strong>für</strong> moderne Sinfonieorchester. „Mut zum Neuland“ ist<br />

seine Devise, <strong>und</strong> so fördert er manche Rarität zu Tage, wie etwa die Tragédie<br />

lyrique „Amadis des Gaules“, das letzte Bühnenwerk von Johann Christian<br />

Bach, dem jüngsten der Bach-Söhne, aus dem er nun Ouvertüre <strong>und</strong> eine<br />

Suite aufführt. Das Opus wurde 1779 in Paris erstmals präsentiert, besitzt<br />

also wie die gespielten Sinfonien von Mozart (1778) <strong>und</strong> Haydn (1785) sowie<br />

nahezu das gesamte Œuvre Cherubinis (die Chaconne entstand 1785) einen<br />

engen Bezug zur französischen Hauptstadt, damals eine Musikmetropole<br />

Europas – wie sich an Leopold Mozarts Worten an seinen Sohn ablesen<br />

lässt: „Von Paris geht der Ruhm <strong>und</strong> Name eines Mannes von großem Talente<br />

durch die ganze Welt.“<br />

27., 28. Juni 2013, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

12. Sinfoniekonzert<br />

gustAv MAhler<br />

Sinfonie Nr. 2 c-Moll – „Auferstehungs-Sinfonie“<br />

Dirigent Stefan Soltesz<br />

Gesangssolistinnen des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s<br />

Chöre <strong>Oper</strong>n- <strong>und</strong> Extrachor des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s,<br />

Philharmonischer Chor <strong>Essen</strong><br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

Für Leonard Bernstein war Gustav Mahler „nicht nur ein großer Sinfoniker,<br />

sondern auch einer der gewaltigsten Dramatiker der letzten h<strong>und</strong>ert Jahre<br />

[…] Jede seiner Sinfonien benimmt sich wie eine <strong>Oper</strong>“, bekannte der amerikanische<br />

Komponist <strong>und</strong> Dirigent, der Entscheidendes <strong>für</strong> die endgültige<br />

Durchsetzung Mahlers im Repertoire leistete. Vor allem die 1895 in Berlin<br />

uraufgeführte „Auferstehungs-Sinfonie“ mit ihrem Einsatz von Gesangssolistinnen,<br />

Chor <strong>und</strong> Orchester entspricht dieser Vorstellung eines musikalischen<br />

Dramas <strong>für</strong> den Konzertsaal. Sie kreist Mahlers eigenen Programmentwurf<br />

zufolge um die Frage: „Was bedeutet der Tod – gibt es Fortdauer?“<br />

Musikalisch findet er darauf durchaus unterschiedliche Antworten <strong>und</strong><br />

Reaktionen: Von „wehmütigen Erinnerungen“ über einen „Aufschrei der<br />

Verzweiflung“, der „Stimme des naiven Glaubens“ bis hin zu „apokalyptischen<br />

Visionen“ <strong>und</strong> einem „Ausblick auf Erlösung“ im monumentalen Finale.<br />

Nach dem vierten Satz – einer Art Orchesterlied <strong>für</strong> Altstimme mit dem Text<br />

„Urlicht“ aus „Des Knaben W<strong>und</strong>erhorn“ – enthält der fünfte <strong>und</strong> letzte die<br />

zentrale Botschaft der Sinfonie: „Sterben werd’ ich, um zu leben!“. Neben<br />

den Solistinnen singen der <strong>Oper</strong>n- <strong>und</strong> der Extrachor des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s sowie<br />

der Philharmonische Chor <strong>Essen</strong> unter GMD Stefan Soltesz die Klopstock-Ode<br />

„Aufersteh’n, ja aufersteh’n“, von der das Mahlersche Opus den Beinamen erhielt.<br />

18., 19. Juli 2013, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

<strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 75


sonderkonzerte<br />

Konzert <strong>für</strong> <strong>Essen</strong>er Bürgerinnen <strong>und</strong> Bürger mit Behinderung<br />

johAnn strAuss<br />

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“ –<br />

Highlights aus der <strong>Oper</strong>ette „Die Fledermaus“<br />

Dirigent Stefan Soltesz<br />

Gesangssolisten des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s<br />

Sie gilt als ein Meisterwerk <strong>und</strong> eine der populärsten Vertreterinnen ihres<br />

Genres: „Die Fledermaus“ von Johann Strauß. Die auf einer französischen<br />

Sittenkomödie basierende <strong>Oper</strong>ette wurde 1874 in Wien uraufgeführt.<br />

Seither erfreut sich diese Satire auf die bürgerliche Gesellschaft mit ihrer<br />

w<strong>und</strong>erbar berührenden wie zugleich mitreißend-schmissigen Musik bis<br />

heute größter Beliebtheit. – Irrungen <strong>und</strong> Wirrungen im Hause Eisenstein,<br />

auf dem Fest des Prinzen Orlofsky <strong>und</strong> im Gefängnis – Verkleidungen,<br />

Verwechslungen, Revanche, Täuschungen, Untreue, Liebe, Rache sorgen <strong>für</strong><br />

reichlich Unterhaltung. Im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> ‚schwirrt‘ „Die Fledermaus“ seit<br />

Dezember 2011 in einer viel beachteten Neuinszenierung von Gil Mehmert<br />

über die Bühne. Die Präsentation bekannter Nummern <strong>und</strong> Ausschnitten<br />

durch Solisten des <strong>Aalto</strong>-Ensembles unter der Leitung von Generalmusikdirektor<br />

Stefan Soltesz bildet die diesjährige traditionelle Saisoneröffnung<br />

der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker.<br />

Donnerstag, 30. August 2012, 20:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

Open-Air-Konzert (im Rahmen des Stadtfestivals „<strong>Essen</strong>.Original“)<br />

johAnn strAuss<br />

„Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“ –<br />

Highlights aus der <strong>Oper</strong>ette „Die Fledermaus“<br />

(Weitere Informationen siehe links)<br />

Dirigent Stefan Soltesz<br />

Gesangssolisten des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s<br />

Sonntag, 2. September 2012, 20:00 Uhr, Kennedyplatz<br />

Neujahrskonzert der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

ludWig vAn Beethoven<br />

Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 <strong>für</strong> Soli, Chor <strong>und</strong> Orchester<br />

Gesangssolisten des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s<br />

Chöre <strong>Oper</strong>n- <strong>und</strong> Extrachor des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s, Philharmonischer Chor <strong>Essen</strong><br />

Choreinstudierung Alexander Eberle<br />

„Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt!“, heißt es in<br />

Ludwig van Beethovens neunter <strong>und</strong> letzter Sinfonie – <strong>und</strong> wie ließe sich<br />

das neue Jahr besser beginnen, als mit diesem tönenden Menschheitstraum.<br />

Mit der Vertonung der Schillerschen Ode „An die Freude“ <strong>für</strong> Gesangssolistenquartett<br />

<strong>und</strong> vierstimmigen gemischten Chor sprengt der Komponist im<br />

Finale alle sinfonischen Gattungskonventionen <strong>und</strong> feiert durch die grenzüberschreitende<br />

Öffnung der absoluten Musik um die vokale Dimension<br />

den utopischen Humanitätsgedanken, die Hoffnung auf eine bessere <strong>und</strong><br />

friedvolle Zukunft. Bis heute gilt, was ein Rezensent der Uraufführung am<br />

7. Mai 1824 formulierte: „Kunst <strong>und</strong> Wahrheit feyern hier ihren glänzendsten<br />

Triumph, <strong>und</strong> mit Fug <strong>und</strong> Recht könnte man sagen: non plus ultra! – Wem<br />

möchte es wohl gelingen, diese unnennbare Stelle noch zu überbieten?“<br />

Dienstag, 1. Januar 2013, 18:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

Festliches Konzert <strong>für</strong> den Fre<strong>und</strong>eskreis <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie<br />

<strong>Essen</strong> e. V. zugunsten der Orchesterakademie der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

richArd strAuss<br />

„Till Eulenspiegels lustige Streiche“ – Nach alter Schelmenweise op. 28<br />

„Don Quixote“ – Phantastische Variationen über ein Thema ritterlichen<br />

Charakters op. 35<br />

„Rosenkavalier“-Suite<br />

Dirigent Stefan Soltesz | Solist István-Alexander Gaal, Violoncello<br />

Die älteste Kulturinitiative der Stadt <strong>Essen</strong> ist der Fre<strong>und</strong>eskreis <strong>Theater</strong><br />

<strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> e. V., dessen derzeit über 1100 Mitglieder zahlreiche<br />

Produktionen (<strong>Oper</strong>, Schauspiel, Ballett, Konzert) mit ihren Beiträgen<br />

<strong>und</strong> Spenden unterstützen. Diese Förderung kommt regelmäßig<br />

auch der Orchesterakademie der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker zugute. In die<br />

Finanzierung der so wichtigen, ergänzenden Ausbildungseinrichtung fließt<br />

zudem auch der Spenden-Erlös dieses festlichen, <strong>für</strong> den Fre<strong>und</strong>eskreis<br />

veranstalteten Konzertes.<br />

Freitag, 7. Juni 2013, 19:30 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

Gastkonzert der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

beim Richard Strauss Festival in Garmisch-Partenkirchen 2013<br />

Mittwoch, 12. Juni 2013<br />

76 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 77


verAnstAltungen<br />

in Kooperation mit der Philharmonie <strong>Essen</strong><br />

„NOW!“ zurücknachvorn<br />

kAijA sAAriAho<br />

„Du cristal“ <strong>für</strong> großes Orchester<br />

siMon steen-Andersen<br />

„Double up“ <strong>für</strong> Sampler <strong>und</strong> Kammerorchester<br />

WolFgAng rihM<br />

„Lichtes Spiel. Ein Sommerstück“ <strong>für</strong> Violine <strong>und</strong> kleines Orchester<br />

reBeccA sA<strong>und</strong>ers<br />

„Traces“ <strong>für</strong> Orchester<br />

Dirigent Jonathan Stockhammer<br />

Solistin Alissa Margulis, Violine<br />

Orchester <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

Im diesjährigen Festival „NOW!“ werden Werke interpretiert <strong>und</strong> diskutiert,<br />

die im Status des berühmten „Blick zurück“ nicht stehen bleiben, sondern<br />

die das Erblickte verändern <strong>und</strong> nach vorn ins Heute weiterentwickeln, um<br />

Neues entstehen zu lassen. Was sagen uns vermeintlich „alte“ Parameter<br />

wie Melos, Rhythmik, Harmonik, Instrumentierung, Form, Gattung heute<br />

oder heute wieder, <strong>und</strong> welche Bedeutung können sie morgen haben?<br />

Mit diesen Fragen <strong>und</strong> Themen beschäftigt sich das Festival von Oktober bis<br />

Dezember 2012 in mehreren Konzerten <strong>und</strong> Veranstaltungen.<br />

Samstag, 10. November 2012, 19:30 Uhr: „Die Kunst des Hörens“ –<br />

Konzerteinführung durch Jonathan Stockhammer mit Orchester;<br />

20:00 Uhr Konzert<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

Expedition Klassik: FAMILIENKONZERT<br />

AAron coPlAnd<br />

„Fanfare for the common man“<br />

ludWig vAn Beethoven<br />

„Leonoren“-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72 b<br />

chArles ives<br />

„The unanswered question“<br />

john AdAMs<br />

„Tromba lontana“ <strong>und</strong> „Short ride in a fast machine“ u. a.<br />

Dirigent Till Drömann<br />

Orchester <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

Moderation Wolfram Boelzle<br />

Normalerweise spielen die Musiker bei einem Konzert auf der Bühne bzw.<br />

dem Podium oder bei einer <strong>Oper</strong>naufführung im Orchestergraben. Was ist,<br />

wenn sie hinter der Bühne oder in den Publikumsreihen musizieren? Wie<br />

finden die Klänge wieder zusammen? Seit Jahrh<strong>und</strong>erten experimentieren<br />

Komponisten mit verschiedenen Aufstellungen der Instrumentalisten oder<br />

auch Sänger <strong>und</strong> mit den klanglichen Wirkungen. Darum geht es auch in<br />

diesem Konzert mit lauten Fanfaren <strong>und</strong> leisen Echos – zum Mitmachen <strong>für</strong><br />

die ganze Familie.<br />

[Kompositionsworkshop <strong>für</strong> Kinder <strong>und</strong> Jugendliche um 14:00 Uhr in der<br />

Philharmonie. Anmeldung unter expedition@philharmonie-essen.de.]<br />

Sonntag, 17. Februar 2013, 16:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong>, Alfried Krupp Saal<br />

Ein Sommernachtstraum: Paradise Lost<br />

Werke von<br />

gustAv MAhler, chArles ives,<br />

edgAr vArèse, AlBAn Berg,<br />

hector Berlioz u. A.<br />

„end-los“<br />

Choreographie von Patrick Delcroix<br />

Dirigent, Konzeption Ebehard Kloke<br />

Orchester <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

<strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong><br />

Bereits zum dritten Mal findet die Veranstaltung „Ein Sommernachtstraum“<br />

statt. Unter dem Titel „Paradise Lost“ geht es dieses Mal um den Umgang<br />

mit der Schöpfung, die Sehnsucht des Menschen zur Natur, die im vermeintlichen<br />

Widerspruch zu einer künstlich konstruierten Welt <strong>und</strong> dem Verlust<br />

der natürlichen Umwelt steht. Unter der konzeptionellen <strong>und</strong> künstlerischen<br />

Leitung des Dirigenten <strong>und</strong> Komponisten Eberhard Kloke wird dieser<br />

Themenkomplex mit musikalischen <strong>und</strong> literarischen Beiträgen in einen diskursiven<br />

Kontext gestellt. Den abschließenden Teil des Abends gestaltet die<br />

<strong>Aalto</strong>-Compagnie mit der Vorstellung der Delcroix-Choreographie „End-Los“.<br />

Samstag, 22. Juni 2013, 18:00 Uhr<br />

Philharmonie <strong>und</strong> Stadtgarten (bei schlechtem Wetter im Saal)<br />

78 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker, <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> | 79


Foyerkonzerte<br />

1. Foyerkonzert<br />

ludWig vAn Beethoven<br />

Sextett Es-Dur op. 81 b <strong>für</strong> 2 Hörner <strong>und</strong> Streichquartett<br />

césAr FrAnck<br />

Klavierquintett f-Moll<br />

dMitri schostAkoWitsch<br />

Klavierquintett g-Moll op. 57<br />

Mit Clemens Ratajczak, Violine; Sebastian Griewisch, Violine;<br />

Ewa Derdowska, Viola; Annika Lilje, Violoncello; Tobias Huber, Horn;<br />

Genevieve Clifford, Horn; Katarzyna Wieczorek, Klavier<br />

Sonntag, 14. Oktober 2012, 11:00 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

2. Foyerkonzert<br />

johAnn seBAstiAn BAch<br />

Sonate C-Dur BWV 1033 <strong>für</strong> Flöte, Fagott <strong>und</strong> Harfe (Bearbeitung)<br />

MichAil glinkA<br />

Notturno <strong>für</strong> Flöte <strong>und</strong> Harfe (Bearbeitung)<br />

Romance <strong>für</strong> Oboe, Fagott <strong>und</strong> Harfe (Bearbeitung)<br />

PhiliPPe gAuBert<br />

Divertissement Grec <strong>für</strong> Flöte, Oboe <strong>und</strong> Harfe<br />

hector Berlioz<br />

Trio aus dem Oratorium „L’enfance du Christ“ <strong>für</strong> Flöte, Oboe <strong>und</strong> Harfe<br />

BernArd Andrès<br />

„Algues“ <strong>für</strong> Oboe <strong>und</strong> Harfe<br />

„Absidioles“ <strong>für</strong> Harfe<br />

jAcQues iBert<br />

Deux Interludes <strong>für</strong> Flöte, Oboe <strong>und</strong> Harfe<br />

André jolivet<br />

„Pastorales de Noël“ <strong>für</strong> Flöte, Fagott <strong>und</strong> Harfe<br />

Mit Kerstin Holstein, Flöte; Sandra Schumacher, Oboe;<br />

Federico Aluffi, Fagott; Nora Baldini, Harfe<br />

Sonntag, 11. November 2012, 11:00 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

3. Foyerkonzert<br />

(anlässlich des Holocaust-Gedenktages)<br />

gideon klein<br />

Trio <strong>für</strong> Violine, Viola <strong>und</strong> Violoncello<br />

leo sMit<br />

Suite <strong>für</strong> Oboe <strong>und</strong> Violoncello<br />

lászló Weiner<br />

Duo <strong>für</strong> Violine <strong>und</strong> Viola<br />

erWin schulhoFF<br />

Concertino <strong>für</strong> Flöte, Viola <strong>und</strong> Violoncello<br />

hAns krásA<br />

Trio <strong>für</strong> Violine, Viola <strong>und</strong> Violoncello<br />

zikM<strong>und</strong> schul<br />

Chassidische Tänze <strong>für</strong> Viola <strong>und</strong> Violoncello<br />

nico richter<br />

Sinfonietta <strong>für</strong> Flöte, Oboe, Violine, Viola, Violoncello <strong>und</strong> Gitarre<br />

Mit Klaus Schönlebe, Flöte; Gerhard Schnitzler, Oboe; N. N., Violine;<br />

Niklas Schwarz, Viola; Armin Fromm, Violoncello; Susanne Hilker, Gitarre<br />

Sonntag, 27. Januar 2013, 11:00 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

80 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 81


4. Foyerkonzert<br />

josePh hAydn<br />

Trio D-Dur <strong>für</strong> Flöte, Violoncello <strong>und</strong> Klavier<br />

dArius MilhAud<br />

Sonatine <strong>für</strong> Flöte <strong>und</strong> Klavier<br />

sAMuel BArBer<br />

Sonate <strong>für</strong> Violoncello <strong>und</strong> Klavier<br />

BohuslAv MArtinů<br />

Trio <strong>für</strong> Flöte, Violoncello <strong>und</strong> Klavier<br />

Mit Susanne Wohlmacher, Flöte; Ulrich Mahr, Violoncello;<br />

Boris Gurevich, Klavier<br />

Sonntag, 10. März 2013, 11:00 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

5. Foyerkonzert<br />

roBert schuMAnn<br />

Klavierquintett Es-Dur op. 44<br />

johAnnes BrAhMs<br />

Klavierquintett f-Moll op. 34<br />

Mit Angelo Bard, Violine; Clemens Ratajczak, Violine;<br />

Alexander Senazhenski, Viola; Anja Rapp, Violoncello;<br />

Wolfram-Maria Märtig, Klavier<br />

Sonntag, 14. April 2013, 11:00 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

6. Foyerkonzert<br />

johAnn seBAstiAn BAch<br />

Triosonate BWV 525 <strong>für</strong> Oboe, Englisch Horn <strong>und</strong> Fagott (Bearbeitung)<br />

ludWig vAn Beethoven<br />

Trio C-Dur op. 87 <strong>für</strong> 2 Oboen <strong>und</strong> Englisch Horn<br />

erWin schulhoFF<br />

Divertissement <strong>für</strong> Oboe, Klarinette <strong>und</strong> Fagott<br />

AlexAnder tAnsMAn<br />

Suite <strong>für</strong> Oboe, Klarinette <strong>und</strong> Fagott<br />

Witold lutosłAWski<br />

Trio <strong>für</strong> Oboe, Klarinette <strong>und</strong> Fagott<br />

Mit Sandra Schumacher, Oboe; Andreas Gosling, Oboe, Englisch Horn; Detlef<br />

Groß, Oboe, Englisch Horn; Ralf Ludwig, Klarinette; Sergio Giordano, Fagott<br />

Sonntag, 5. Mai 2013, 11:00 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

82 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 83


essener<br />

PhilhArMoniker<br />

Orchester der Stadt seit 1899<br />

Geschichte<br />

Die Gründung des Orchesters, das den Ruf <strong>Essen</strong>s als Musikstadt wesentlich<br />

geprägt hat, fällt noch ins vorletzte Jahrh<strong>und</strong>ert, nämlich in das Jahr 1899. Die<br />

Initiative ging auf den damaligen <strong>Theater</strong>direktor Louis Ockert <strong>und</strong> den Musik-<br />

vereinschef Georg Hendrik Witte (1843-1929) zurück, der sich schon seit 1871<br />

<strong>für</strong> eine Verbesserung der orchestralen Qualität eingesetzt hatte. Als Gutachter<br />

errechnete er einen Personalbedarf von 42 Musikern <strong>und</strong> einen Etat von knapp<br />

60.000 Mark. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung 1898 die Gründung<br />

eines Städtischen Orchesters beschlossen hatte, nahm es unter Leitung des<br />

Königlichen <strong>und</strong> dann auch Städtischen Musikdirektors Witte seine Tätigkeit auf.<br />

Durch die großzügige Unterstützung von F. A. Krupp konnte das Einnahme-<br />

defizit ausgeglichen werden. Zudem überzeugte Witte die Stadt von der<br />

Notwendigkeit eines würdigen Konzertsaals.<br />

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Saalbaus 1904 mit einer Aufführung<br />

der „Sinfonia domestica“ von <strong>und</strong> unter Richard Strauss wuchs nicht nur die<br />

Beliebtheit bei der heimischen Bevölkerung, sondern auch die nationale Be-<br />

deutung des <strong>Essen</strong>er Städtischen Orchesters. Ein weiteres herausragendes<br />

musikalisches Ereignis jener Zeit war die erste Präsentation der sechsten<br />

Sinfonie von Gustav Mahler unter der Leitung des Komponisten. Darüber<br />

hinaus machten Felix Mottl, Hans Pfitzner, Siegfried Wagner, Felix Weingart-<br />

ner, Siegm<strong>und</strong> von Hausegger, Max Reger, Eugen d’Albert – mit einem Wort:<br />

die gesamte Pult- <strong>und</strong> Komponistenprominenz der Jahrh<strong>und</strong>ertwende –<br />

Station in <strong>Essen</strong>.<br />

1911 trat der erst 28-jährige Lübecker Kapellmeister Hermann Abendroth<br />

(1883-1956) das Amt des Chefdirigenten an, der sich in kürzester Zeit Sym-<br />

pathien erwarb <strong>und</strong> mit der Erweiterung des Repertoires um Tonkünstler<br />

wie Ludwig Thuille <strong>und</strong> Walter Braunfels frischen Wind brachte.<br />

Nach dem Weggang Abendroths zum Kölner Gürzenich-Orchester folgte 1916<br />

Max Fiedler (1859-1939). Er hatte zuvor u. a. als Chefdirigent des Boston<br />

Symphony Orchestra gewirkt. Aufgr<strong>und</strong> seiner enormen Musikalität <strong>und</strong> Herz-<br />

lichkeit gewann er zahlreiche Verehrer <strong>und</strong> Fre<strong>und</strong>e. Die „<strong>Essen</strong>er Allgemeine<br />

Zeitung“ zählt ihn 1929 zu den „upper ten der deutschen Konzertdirigenten“.<br />

Nach Fiedlers Pensionierung wurde 1933 Johannes Schüler (1894-1966)<br />

berufen, dessen besonderes Augenmerk mit Erst- <strong>und</strong> Uraufführungen im<br />

<strong>Oper</strong>n- wie Konzertbereich zeitgenössischen Komponisten galt, die freilich<br />

nicht zu der nun verfemten Avantgarde zählten.<br />

84 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker| 85


Diese Linie setzte auch der nächste Musikdirektor Albert Bittner fort<br />

(1900-1980), als er 1936 von Oldenburg aus die Nachfolge Schülers an-<br />

trat. Es muss kein Geheimnis bleiben, dass im Zuge der „Gleichschaltung“<br />

auch die <strong>Essen</strong>er Konzertprogramme dem Raster der nationalsozialistischen<br />

Kulturpolitik angepasst wurden – jüdische Komponisten wie Mendelssohn<br />

<strong>und</strong> Mahler verschwanden.<br />

Als Bittner 1944 an die Hamburgische Staatsoper ging, trat Gustav König<br />

(1910-2005) an, inmitten des Chaos eines zerfallenden „Tausendjährigen<br />

Reichs“ noch eine kulturelle „Gr<strong>und</strong>versorgung“ zu gewährleisten. Unmit-<br />

telbar nach Kriegsende waren noch ganze acht Mitglieder des Städtischen<br />

Orchesters verfügbar. Im April 1946 dirigierte König das erste Sinfonie-<br />

konzert im Saalbau Maas in Werden, vorläufiger Ersatz <strong>für</strong> den zerstörten<br />

alten Saalbau <strong>und</strong> spätere provisorische <strong>Oper</strong>nspielstätte. Den großen<br />

organisatorischen <strong>und</strong> personalen Schwierigkeiten trotzte man mit einer<br />

anspruchsvollen Programmplanung, die nun auch wieder Mendelssohn,<br />

Hindemith, Strawinsky <strong>und</strong> Bartók miteinbezog. 1947 erfolgte bereits<br />

die Einstufung in die „Klasse 1“ der Deutschen Kulturorchester. Mit der<br />

Eröffnung des neuen Saalbaus am 14. November 1950 hatte das Städtische<br />

Orchester erneut einen geeigneten Spielort gef<strong>und</strong>en. König rief die Reihe<br />

der „Musica viva“-Konzerte ins Leben, die sich der Avantgarde widmeten,<br />

<strong>und</strong> setzte auch als <strong>Oper</strong>ndirigent auf prestigeträchtige Ur- <strong>und</strong> Erstauf-<br />

führungen.<br />

Nach 32-jähriger Tätigkeit schied König mit Erreichen der Altersgrenze aus<br />

seinem Amt aus, das in der Spielzeit 1975/76 mit Heinz Wallberg (1923-<br />

2004) besetzt wurde. Mit der Saison 1976/77 wurde das Städtische Orchester<br />

in „Philharmonisches Orchester der Stadt <strong>Essen</strong>“ umgetauft; seit 1984<br />

firmiert es unter „<strong>Essen</strong>er Philharmoniker“ unter dem Dach der „<strong>Theater</strong><br />

<strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> GmbH“. Am 25. September 1988 dirigierte Wallberg<br />

zur Eröffnung des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s „Die Meistersinger von Nürnberg“. Mit den<br />

neuen räumlichen Kapazitäten <strong>für</strong> großbesetzte Werke war eine Erweiterung<br />

des Orchesters dringend erforderlich. Bereits 1985 wurde beschlossen, den<br />

Klangkörper auf 99 Musiker aufzustocken, der nun in der „Oberliga“ spielte.<br />

Unter Wallberg bauten die <strong>Essen</strong>er Philharmoniker ihre Breitenarbeit <strong>für</strong><br />

<strong>Essen</strong>er Bürgerinnen <strong>und</strong> Bürger kontinuierlich aus, was sich auch in der<br />

hohen Auslastung der Abonnementkonzerte niederschlug.<br />

Nach Wallbergs Pensionierung 1991 stand mit Wolf-Dieter Hauschild<br />

(*1937) ein Schüler des ehemaligen <strong>Essen</strong>er Musikdirektors Hermann<br />

Abendroth am Pult der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker. Hauschild, der zuletzt als<br />

GMD in Stuttgart tätig gewesen war, vereinigte als <strong>Essen</strong>er GMD beide<br />

Chefpositionen im <strong>Oper</strong>n- <strong>und</strong> Konzertbereich in Personalunion: Seit 1992<br />

stand er dem <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> auch als Intendant vor. Hauschild knüpfte in<br />

seinen konzeptionell durchdachten Programmen an die lange Zeit fast<br />

vergessene Max-Reger-Tradition der Stadt an <strong>und</strong> stellte zeitgenössische<br />

Werke auch aus Osteuropa vor.<br />

86 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 87


Mit Beginn der Saison 1997/98 trat Stefan Soltesz (*1949) das Amt des<br />

Generalmusikdirektors der Stadt <strong>Essen</strong> an. Für den Erfolg seiner 16 Spielzeiten<br />

andauernden Arbeit sprechen mehrere Auszeichnungen, darunter die Ernennung<br />

der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker zum „Orchester des Jahres“ 2003 <strong>und</strong> erneut 2008<br />

im Rahmen einer Kritikerumfrage der Zeitschrift „<strong>Oper</strong>nwelt“. Schwerpunkte der<br />

Sinfoniekonzert-Programme bilden klassisch-romantische Komponisten aus dem<br />

gesamteuropäischen Raum, aber auch die Musik des 20. <strong>und</strong> 21. Jahrh<strong>und</strong>erts.<br />

Ende der 1990er Jahre musste der im Zweiten Weltkrieg schwer getroffene, früh<br />

wieder aufgebaute Saalbau erneut geschlossen werden, ehe man ihn nach um-<br />

fangreichen Umbauten 2004 als Philharmonie <strong>Essen</strong> glanzvoll wiedereröffnete.<br />

Damit wurde dem städtischen Klangkörper seine ursprüngliche Auftrittsstätte<br />

zurückgegeben <strong>und</strong> dies in einer Gestalt, die nicht nur Tradition <strong>und</strong> Moderne<br />

verbindet, sondern auch eine hervorragende Akustik gewährleistet.<br />

Die anlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 von den <strong>Essen</strong>er<br />

Philharmonikern unter Soltesz eingespielte Super-Audio-CD mit Alban Bergs<br />

„Lulu“-Suite <strong>und</strong> Hans Werner Henzes „Appassionatamente plus“ wurde<br />

2011 <strong>für</strong> zwei internationale Schallplattenpreise (Grammy, ICMA) nominiert<br />

<strong>und</strong> erfreute sich darüber hinaus eines äußerst positiven Presse-Echos.<br />

Stefan Soltesz wurde wegen seiner Verdienste um <strong>Essen</strong> <strong>und</strong> die Metropol-<br />

region Ruhr 2009 der Ehrentitel eines „Bürgers des Ruhrgebiets“ <strong>und</strong> 2010<br />

vom Land NRW der Titel eines Professors h.c. verliehen. Im Sommer 2013<br />

endet seine Amtszeit als GMD <strong>und</strong> Intendant des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s.<br />

Gastdirigenten <strong>und</strong> Solisten<br />

Auch die Auftritte zahlreicher bedeutender Gastdirigenten mit dem <strong>Essen</strong>er<br />

Orchester bezeugen dessen Renommee – zu nennen sind hier aus der Ver-<br />

gangenheit u. a. Otto Klemperer, Hans Knappertsbusch, Bernard Haitink,<br />

Günter Wand <strong>und</strong> Sir Yehudi Menuhin sowie aus den letzten Jahren <strong>und</strong><br />

aktuell in dieser Saison u. a. Thomas Hengelbrock, Vladimir Fedoseyev,<br />

Michael Schønwandt, Ariel Zuckermann, Tomáš Netopil, Leo Hussain oder<br />

Reinhard Goebel als Dirigenten sowie Rudolf Buchbinder, Gerhard Oppitz,<br />

Julia Fischer, Frank Peter Zimmermann, Boris Giltburg, Fazıl Say, Alina<br />

Pogostkina, Alice Sara Ott oder Sabine Meyer als Solisten.<br />

Gastspiele<br />

Die <strong>Essen</strong>er Philharmoniker gastier(t)en u. a. in der Düsseldorfer Tonhalle,<br />

in der Kölner Philharmonie, bei den Dresdner Musikfestspielen, im Amster-<br />

damer Concertgebouw sowie bei den Richard Strauss Festspielen in<br />

Garmisch-Partenkirchen, zu denen sie 2013 erneut eingeladen sind.<br />

Konzerte<br />

Die <strong>Essen</strong>er Philharmoniker spielen mehr als 30 Konzerte pro Saison:<br />

Sinfoniekonzerte, Kinder- <strong>und</strong> Jugend- sowie Sonderkonzerte. Ferner gestalten<br />

die Musikerinnen <strong>und</strong> Musiker eine eigene Kammermusikreihe im Foyer des<br />

88 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 89<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s.


essener<br />

PhilhArMoniker<br />

Orchesterakademie<br />

Geschichte <strong>und</strong> Inhalt<br />

1999 wurde die Orchesterakademie im 100. Jubiläumsjahr der <strong>Essen</strong>er Phil-<br />

harmoniker auf Anregung von Generalmusikdirektor Stefan Soltesz gegründet<br />

<strong>und</strong> besteht demnach bereits weit über zehn Jahre. „Diese Einrichtung hat sich<br />

insgesamt äußerst positiv <strong>und</strong> erfolgreich entwickelt. Das anfangs gesteckte<br />

Ziel, eine andauernde <strong>und</strong> Früchte tragende Nachwuchsförderung zu reali-<br />

sieren, wurde erreicht. Die meisten unserer Stipendiaten haben direkt im<br />

Anschluss ein Festengagement erhalten – bei uns oder in einem der ande-<br />

ren großen Orchester“, resümiert Stefan Soltesz. Die Gründungsmitglieder<br />

waren damals Rolf Holtkamp, Kurt Busch, Rainer Homborg, Arnhild Gabriel,<br />

Prof. Heinz Wallberg, Prof. Dr. Oliver Scheytt, Dr. Dr. Heinrich Wieneke, Klaus<br />

Ewers <strong>und</strong> Judy Pliquett. Seit der Saison 2000/2001 konnten <strong>und</strong> können pro<br />

Spielzeit bis zu acht junge Musikerinnen <strong>und</strong> Musiker, die bereits über ein ab-<br />

geschlossenes Hochschulstudium verfügen oder sich kurz vor dem Abschluss<br />

befinden <strong>und</strong> ein Probespiel erfolgreich bestanden haben, ein Jahr lang prak-<br />

tische Erfahrungen in einem Profi-Klangkörper sammeln. Ein solches Stipen-<br />

dium beinhaltet vor allem das Mitspielen bei Proben <strong>und</strong> in den Aufführungen<br />

im Musiktheater-, Ballett- wie Konzertbereich, im Orchestergraben des <strong>Aalto</strong>-<br />

<strong>Theater</strong>s oder auf dem Podium der Philharmonie. Darüber hinaus erhalten die<br />

Nachwuchskünstler eine intensive Begleitung durch die „älteren Kollegen“ aus<br />

den Reihen der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker. Dabei ist auch das Üben von den so<br />

genannten „Probespielen“ von besonderer Bedeutung, um so die Ängste <strong>und</strong><br />

Hemmungen vor diesen „Bewerbungsauftritten“ abzubauen. Ferner trainieren<br />

sie das Kammermusikspiel <strong>und</strong> können ihre Fähigkeiten in einem Matinee-<br />

konzert dem Publikum mit einem eigens erarbeiteten Programm im Foyer des<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s präsentieren. Das Konzert der Stipendiaten findet am<br />

24. März 2013 um 11:00 Uhr im <strong>Aalto</strong>-Foyer statt.<br />

Aufgabe <strong>und</strong> Ziel<br />

Die Orchesterakademie ist ein Angebot, um die Lücke zwischen der eher<br />

theoretisch angelegten instrumentaltechnischen <strong>und</strong> mehr auf die Solo-<br />

literatur ausgerichteten Hochschulausbildung <strong>und</strong> der praktischen Berufs-<br />

ausübung zu schließen <strong>und</strong> die jungen Instrumentalisten umfassend auf das<br />

Engagement in einem Spitzenorchester vorzubereiten. Am Ende der Ausbil-<br />

dung erhalten die Absolventen ein Zertifikat, das ihnen eine feste Anstellung<br />

in einem professionellen Klangkörper ermöglichen kann.<br />

90 | <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 91


GEBÄUDEREINIGUNG<br />

GASTRONOMIE/CATERING<br />

SICHERHEIT<br />

Verlässlichkeit<br />

hat einen Namen<br />

Servicegesellschaft <strong>Essen</strong> mbH<br />

Tenderweg 2 · 45141 <strong>Essen</strong><br />

Telefon 0201/88-7 23 76<br />

info@rge-essen.de<br />

Besuchen Sie uns<br />

auf unserer Internetseite<br />

www.rge-essen.de<br />

Finanzierung<br />

Diese so wichtige Nachwuchsförderung wurde <strong>und</strong> wird durch mehrere namhafte<br />

Sponsoren – im Wesentlichen aus der <strong>Essen</strong>er Wirtschaft – ermöglicht, ohne<br />

deren Unterstützung die Orchesterakademie nicht durchgeführt werden könnte:<br />

Alfred <strong>und</strong> Cläre Pott-Stiftung, Anneliese Brost-Stiftung, Fre<strong>und</strong>eskreis <strong>Theater</strong><br />

<strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> e. V., Sparkasse <strong>Essen</strong>, GENO-BANK ESSEN E.G., sowie<br />

durch Einzelpersonen wie Frau Marianne Kaimer, Frau Helene Mahnert-Lueg <strong>und</strong><br />

eine Vielzahl von weiteren Spenden <strong>und</strong> Mitgliedsbeiträgen. Auch die <strong>Essen</strong>er<br />

Philharmoniker <strong>und</strong> Stefan Soltesz haben zur Finanzierung beigetragen, indem<br />

sie den ihnen 2004 verliehenen <strong>und</strong> mit 30.000 Euro dotierten Großen Kultur-<br />

preis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland zur Verfügung stellten. Zudem<br />

kamen die im Rahmen der 2009 <strong>und</strong> 2010 von der TUP im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> <strong>für</strong><br />

den Fre<strong>und</strong>eskreis veranstalteten festlichen Abende gesammelten Spenden der<br />

Orchesterakademie zugute. Am 7. Juni 2013 findet ein weiteres dieser Konzerte<br />

zugunsten der Stipendiatenförderung im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> statt.<br />

Interesse?<br />

Wenn auch Sie die Orchesterakademie unterstützen wollen, erhalten Sie weitere<br />

Informationen unter Orchesterakademie der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker e. V.<br />

c/o Michael Busch | An der Pierburg 24, 45219 <strong>Essen</strong><br />

T 02 01 103 26 96 | F 02 01 103 83 26 96<br />

info@orchesterakademie-essen.de | www.orchesterakademie-essen.de<br />

<strong>Essen</strong>er Philharmoniker | 93


ABenteuer AAlto<br />

Liebe „Abenteuer <strong>Aalto</strong>“-Interessierte,<br />

die spielerische Schulung der Sinne ist ein wichtiger Ausgangspunkt der Selbst- <strong>und</strong> Welterfahrung <strong>und</strong> wirkt sich positiv auf spätere Kulturinteressen aus.<br />

Kulturelle Bildung jedoch, verstanden als lebenslange Bildung, sollte nicht nur so früh wie möglich beginnen, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil des<br />

Alterns sein. Unser theaterpädagogisches Programm unterstützt das Konzept des „lebenslangen Lernens“ mit Angeboten <strong>für</strong> alle Altersklassen.<br />

Gemeinsam mit der <strong>Oper</strong>nhexe „Hexe Kleinlaut“ gehen unsere jüngsten Zuhörer auf Entdeckungstour: Wo umgibt mich Musik? Welche Klänge höre ich in mei-<br />

ner Umwelt? Was passiert mit mir, wenn ich Musik erlebe? Vorspielen, gemeinsames Singen <strong>und</strong> sich bewegen bilden innerhalb der Konzertreihe „Abenteuer<br />

Kleinlaut“ (3 bis 6 Jahre) die Basis der musikalischen Wahrnehmung. Die Gr<strong>und</strong>schüler erobern im „Abenteuer Vorlaut“ die Welt der Klänge mit spannenden<br />

Informationen über Instrumente, Komponisten <strong>und</strong> Musikformen. Unser Jugendtreff JOTA (ab 10 Jahren) bietet die Möglichkeit, sich aktiv am <strong>Theater</strong>leben zu<br />

beteiligen, Bühnenberufe kennenzulernen <strong>und</strong> sich in einen regen Austausch mit Musikern <strong>und</strong> Künstlern zu begeben. Über die Generationen hinweg spannen<br />

wir schließlich den Bogen von jung zu alt mit den „Abenteuer Konzerten“ der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>und</strong> unserem Workshoptag „JOTA-Spezial“.<br />

Wir freuen uns auf eine vielseitige <strong>und</strong> anregende neue Spielzeit!<br />

Marie-Helen Joël (Leitung)<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> | Referat <strong>für</strong> <strong>Theater</strong>pädagogik<br />

<strong>Oper</strong>nplatz 10, 45128 <strong>Essen</strong><br />

T 02 01 81 22-226 | F 02 01 81 22-211<br />

jota@<strong>aalto</strong>-musiktheater.de<br />

„Musikalische Bildung beginnt neun Monate vor<br />

der Geburt – der Mutter.“<br />

In der Stadt unterwegs mit … Abenteuer <strong>Aalto</strong> | 95<br />

Zoltán Kodály


ABenteuer kleinlAut<br />

Vorschulprogramm – <strong>für</strong> Kinder von 3 bis 6 Jahren<br />

Musik erleBen<br />

Hören, singen, bewegen – begleitet von Hexe Kleinlaut <strong>und</strong> ihrer Truppe<br />

haben unsere jungen Zuhörer auch in dieser Spielzeit wieder die Möglichkeit,<br />

sich aktiv ins Konzertleben einzubringen. Die Vorstellungen knüpfen<br />

mit Themen der Umwelt an die tägliche Wahrnehmung der Kinder an, so dass<br />

sie ihren Erfahrungsschatz um klangliche Erlebnisse bereichern können.<br />

eine MusikAlische<br />

schneeBAllschlAcht<br />

Klirrende Kälte, klappernde Zähne, knirschender Schnee, knisternder Ofen –<br />

Hexe Kleinlaut <strong>und</strong> Fre<strong>und</strong>in Crizzy haben etwas ganz Fantastisches entdeckt:<br />

Der Winter ist musikalisch. Viele Komponisten haben diese Geräusche<br />

einfallsreich in die Sprache der Musik übersetzt. Und so tollen die beiden<br />

durch die kalte Jahreszeit <strong>und</strong> schmeißen sich gegenseitig die „Schneebälle“<br />

aus frostigen Klangfarben, eisigen Tönen, bizarren Melodien <strong>und</strong> fröhlichen<br />

Rhythmen zu. Natürlich mischt sich auch das ein oder andere Weihnachtslied<br />

dazwischen, denn ein Winter ohne Weihnachten ist <strong>für</strong> Hexe Kleinlaut<br />

wie ein Abenteuer ohne Crizzy – eiskalt!<br />

Vorstellungen 9. Dezember, 11:00 + 12:30 Uhr;<br />

10., 11., 12. Dezember 2012, jeweils 9:30 + 11:15 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

„tierisch“ gute Musik<br />

Ach du meine Güte – Hexe Kleinlaut ist mal wieder alles durcheinander geraten:<br />

Oma hat ihr die Sprache der Tiere genau erklärt, aber jetzt kann sie sich<br />

einfach nicht mehr erinnern ... Wie war das denn noch einmal? Das Schaf<br />

bellt, die Ente brummt, der Vogel quakt? Oder vielleicht wiehert die Giraffe<br />

<strong>und</strong> der Löwe piepst? Nein, so ist das ganz bestimmt nicht richtig. Zum<br />

Glück gibt es Steffi – denn sie hört hin, wenn morgens die Vögel zwitschern<br />

oder nachts die Wildschweine grunzen. Und damit Hexe Kleinlaut nicht<br />

erneut alles vergisst, hören wir „tierisch“ gute Musik <strong>und</strong> singen gemeinsam<br />

viele „tierische“ Lieder.<br />

Vorstellungen 20. Januar, 11:00 + 12:30 Uhr; 21., 22., 23. Januar 2013,<br />

jeweils 9:30 + 11:15 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

ABgetAucht!<br />

iM sPAssBAd der Musik<br />

Hexe Kleinlaut packt ihre Badesachen <strong>und</strong> die Schwimmflügelchen ein: Sie<br />

hat Crizzy versprochen, gemeinsam mit ihr einen Ausflug ins Schwimmbad<br />

zu machen. Eigentlich hat sie Angst vor Wasser, aber ihre beste Fre<strong>und</strong>in<br />

hat ihr versichert, dass man dort viele neue „Wasser-Klangfarben“ zu hören<br />

bekommt – <strong>und</strong> diese darf sie auf keinen Fall verpassen. Zunächst empfiehlt<br />

Crizzy ein „Probebad“ auf trockenem Untergr<strong>und</strong>. Gemeinsam wird also nun<br />

im <strong>Aalto</strong>-Foyer in vielen Klängen am, im, auf, mit <strong>und</strong> unter Wasser gebadet.<br />

Natürlich sind alle Kinder herzlich eingeladen, mit den beiden kleinen Hexen<br />

in die Welt der Wassermusik abzutauchen.<br />

Vorstellungen 16. Juni, 11:00 + 12:30 Uhr; 17., 18., 19. Juni 2013,<br />

jeweils 9:30 + 11:15 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

oPer kleinlAut<br />

Vorschulprogramm – <strong>für</strong> Kinder von 3 bis 6 Jahren<br />

PetrosinellA,<br />

lAss dein hAAr herunter!<br />

Wer von euch kennt Petrosinella? Dieses Märchenwesen, das genau wie<br />

Rapunzel kräftige lange Haare besitzt, an denen der Traummann den Turm<br />

hinaufklettern kann? Hexe Kleinlaut wollte eigentlich mit ihrem Zauberspruch<br />

nur die Petersilie in Omas Küche schneller wachsen lassen. Doch – klex<br />

<strong>und</strong> ex – ehe Petrosinella sich’s versieht, hat sie keine Haare mehr auf dem<br />

Kopf, <strong>und</strong> der Prinz vor dem Turm macht ein dummes Gesicht. Aber er kann<br />

sich schon denken, wer diesen Schlamassel angestellt hat. Schließlich gibt<br />

es nur eine kleine <strong>Oper</strong>nhexe, die im Märchenbuch immer wieder alles<br />

durcheinanderwirbelt. Ihm stehen die Haare zu Berge! Auf schnellstem Wege<br />

begibt er sich ins <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>, um dort von Crizzy <strong>und</strong> Hexe Kleinlaut alles<br />

haargenau erklärt zu bekommen. Die beiden müssen diesen haarsträubenden<br />

Blödsinn schnell wieder in Ordnung bringen, sonst lässt der Prinz kein gutes<br />

Haar an ihnen …<br />

Alle Kinder können Hexe Kleinlaut <strong>und</strong> Fre<strong>und</strong>in Crizzy in dieser haarigen<br />

Angelegenheit mit Ausschnitten aus verschiedenen <strong>Oper</strong>n <strong>und</strong> Liedern zum<br />

Mitsingen tatkräftig unterstützen.<br />

Buch/Konzept Marie-Helen Joël<br />

Gesang/Erzählung Marie-Helen Joël (Hexe Kleinlaut),<br />

Christina Clark (Crizzy) <strong>und</strong> Matthias Koziorowski (Prinz)<br />

Vorstellungen 9. September, 14:30 Uhr + 16:30 Uhr;<br />

10., 11., 12., 13. September, jeweils 9:30 + 11:15 Uhr;<br />

12. November, 15:00 + 16:30 Uhr;<br />

13., 14., 15. November 2012, jeweils 9:30 + 11:15 Uhr; 15. Juli, 15:00 + 16:30 Uhr;<br />

16., 17., 18. Juli 2013, jeweils 9:30 + 11:15 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer (<strong>Oper</strong>nzelt)<br />

96 | Abenteuer <strong>Aalto</strong> Abenteuer <strong>Aalto</strong> | 97


oPer vorlAut<br />

Gr<strong>und</strong>schulprogramm – <strong>für</strong> Familien <strong>und</strong> Kinder ab 6 Jahren<br />

die zAuBertröte<br />

TRÖÖÖÖT! – „Was <strong>für</strong> ein gemeiner Ton!“ Miss Betterknower <strong>und</strong> Fräulein<br />

Vorlaut, die sich gerade zu einem gemütlichen Teestündchen zusammengesetzt<br />

haben, schrecken auf. Ausgerechnet jetzt, wo doch Miss Betterknower<br />

eines ihrer neuen Tea-Cake-Rezepte ausprobieren wollte. Da hilft nichts!<br />

Schnell die Teekanne eingepackt, Kuchen ins Körbchen <strong>und</strong> los geht es auf<br />

Spurensuche nach diesem scheppernden Radau. Und bald ist die Störquelle<br />

gef<strong>und</strong>en: Tamino, der Prinz aus der Märchenoper „Die Zauberflöte“, hat<br />

sich ganz hoch oben, unter dem Dach des <strong>Oper</strong>nhauses, im Kostümf<strong>und</strong>us<br />

versteckt. Er ist verzweifelt, denn aus irgendeinem Gr<strong>und</strong> gibt seine Zauberflöte<br />

nur noch merkwürdige Laute von sich – so wird er auf der Bühne<br />

kein einziges wildes Tier besänftigen können! Die beiden Damen, die sich<br />

bestens in der <strong>Oper</strong>nwelt auskennen, versprechen, ihm zu helfen. Aber da<strong>für</strong><br />

muss die Geschichte „Die Zauberflöte“ zunächst einmal ganz von vorne<br />

erzählt werden ...<br />

In einem „cross-over“-Arrangement <strong>für</strong> kammermusikalisches Ensemble hören<br />

wir u. a. die Melodien der <strong>Oper</strong> „Die Zauberflöte“ in ganz neuen Klangfarben. So<br />

ist es ist nicht auszuschließen, dass die Königin der Nacht mit ihrer Rachearie<br />

„voll abrockt“, während Tamino seiner Pamina als „Minnesänger“ auflauert.<br />

Buch/Konzept Marie-Helen Joël<br />

Gesang/Erzählung Marie-Helen Joël (Fräulein Vorlaut),<br />

Christina Clark (Miss Betterknower), Michael Haag, Paul Kribbe<br />

Musik Auszüge aus der <strong>Oper</strong> „Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart<br />

Vorstellungen 4., 5., 6. Januar, 15:00 + 17:00 Uhr;<br />

8., 9. Januar, 10:00 + 12:00 Uhr; 10. Juni, 15:00 + 17:00 Uhr;<br />

11. Juni, 10:00 + 12:00 Uhr; 1., 2. Juli 2013, 10:00 + 12:00 Uhr, <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

ABenteuer vorlAut<br />

Gr<strong>und</strong>schulprogramm – <strong>für</strong> Kinder von 6 bis 10 Jahren<br />

Musik eroBern<br />

Kombinieren, lernen, mitmachen – Fräulein Vorlaut hat eines gemeinsam<br />

mit ihren Zuhörern: Sie freut sich über neue Erfahrungen <strong>und</strong> steckt voller<br />

unternehmungslustiger Neugier. Gemeinsam treffen sie bei der Suche<br />

nach Geheimnissen des Musiktheaters mit ihren Fragen immer wieder auf<br />

lebhafte Instrumentalisten, die mit ihren musikalischen Antworten zum<br />

Mitmachen animieren.<br />

Musik nAch zAhlen<br />

„Malen nach Zahlen“ kann fast jeder, aber wie hört sich das „Musizieren<br />

nach Zahlen“ an? Seitdem Fräulein Vorlaut in ihren Noten zum ersten Mal<br />

Ziffern entdeckt hat, will sie unbedingt herausfinden, welche Auswirkungen<br />

diese wohl auf die Melodie eines Werkes haben. Mathematik <strong>und</strong> Musik –<br />

unterschiedlicher geht es eigentlich gar nicht. Und doch sind diese beiden<br />

so ungleich wirkenden Welten sehr eng miteinander verb<strong>und</strong>en – das muss<br />

schließlich auch Fräulein Vorlaut erkennen <strong>und</strong> erfreut sich nun daran, nach<br />

Zahlen zu suchen, zu singen <strong>und</strong> zu hören.<br />

Vorstellungen 4. November, 11:00 + 12:30 Uhr;<br />

5., 6., 7. November 2012, jeweils 9:30 + 11:15 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

Alles tAnzt nAch Meiner Flöte<br />

Wie bereits beim Rattenfänger von Hameln zu beobachten war, haben Flöten<br />

eine magische Anziehungskraft. Der Sage nach hat er alle Kinder aus Hameln<br />

mit seinem Spiel angelockt <strong>und</strong> aus der Stadt geführt. Aber bevor Fräulein<br />

Vorlaut im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> „flöten geht“, will sie unbedingt noch die „Flötentöne<br />

beigebracht“ bekommen. Soviel weiß sie schon: „Die Blockflöte wird<br />

in einem Winkel von etwa 45° zum Körper geneigt gehalten. Sie wird mit<br />

dem Schnabel am Kopfstück leicht an die Lippen angesetzt, die diesen sanft<br />

umschließen.“ Und jetzt? Einfach aus dem letzten Loch pfeifen? Da gibt es<br />

doch bestimmt ein paar Tricks, wie man so ein Instrument wirklich schön<br />

zum Klingen bringt. Und wer möchte, darf am Ende nach Fräulein Vorlauts<br />

Flöte tanzen!<br />

Vorstellungen 24. Februar, 11:00 + 12:30 Uhr; 25., 26., 27. Februar 2013,<br />

jeweils 9:30 + 11:15 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

FrühstArt Mit MozArt<br />

Der W<strong>und</strong>erknabe, der auf den Namen Johannes Chrysostomus Wolfgangus<br />

Theophilus Mozart getauft wurde, komponierte bereits mit fünf Jahren seine<br />

erste Musik. Heute ist er bekannt unter dem Namen Wolfgang Amadeus Mozart<br />

<strong>und</strong> hat uns so w<strong>und</strong>erbare <strong>Oper</strong>n wie „Die Zauberflöte“ hinterlassen.<br />

Fräulein Vorlaut wird sich zusammen mit dem „Mannheimer Streichquartett“<br />

auf Spurensuche nach seinem Lebensgeheimnis begeben.<br />

Vorstellungen 7. April, 11:00 + 12:30 Uhr; 8., 9., 10. April 2013,<br />

jeweils 9:30 + 11:15 Uhr, <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

98 | Abenteuer <strong>Aalto</strong> Abenteuer <strong>Aalto</strong> | 99


FerienABenteuer<br />

vorlAut<br />

Für Kinder von 6 bis 10 Jahren<br />

drei AuF einen streich<br />

Szene, Ausstattung <strong>und</strong> Licht – wir malen „Bühnen“-Bilder, spielen <strong>Theater</strong><br />

<strong>und</strong> rücken den Schauplatz ins richtige Licht. Hier wird gezeigt, wie man auf<br />

<strong>und</strong> hinter der Bühne arbeitet! Für die szenische <strong>und</strong> malerische Darstellung<br />

auf unserer kleinen Bühne werden wir von „farbenfroher“ Musik inspiriert.<br />

Gemeinsam mit Mitarbeitern des Malsaales, der <strong>Theater</strong>pädagogik <strong>und</strong><br />

Beleuchtung habt ihr die Gelegenheit, ein paar Tage eurer Herbstferien bei<br />

uns im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> zu verbringen. An drei Vormittagen bereiten wir eine<br />

spannende Performance <strong>für</strong> Fre<strong>und</strong>e <strong>und</strong> Bekannte vor, die als Zuschauer<br />

zu unserem „Bühnenspektakel“ eingeladen sind. So ein Ereignis lassen sich<br />

natürlich auch Miss Betterknower <strong>und</strong> Fräulein Vorlaut nicht entgehen: Die<br />

beiden schrulligen Madämchen, die bereits seit Jahrtausenden das <strong>Oper</strong>nhaus<br />

bewohnen, erscheinen pünktlich zu eurer Vorstellung.<br />

Termine 16.-18. Oktober 2012, jeweils 9:00-13:00 Uhr<br />

„Kinder“-Performance: 18. Oktober 2012, 12:00 Uhr, Probebühne 2<br />

Treffpunkt Bühneneingang <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

AAlto BAllett<br />

Für <strong>kinder</strong><br />

Gr<strong>und</strong>schulprogramm – <strong>für</strong> Kinder von 6 bis 10 Jahren<br />

MAx <strong>und</strong> Moritz<br />

(gekürzte Version <strong>für</strong> Kinder; Musik vom Band)<br />

Ballettkomödie nach Wilhelm Busch von Edm<strong>und</strong> Gleede<br />

Musik von Gioacchino Rossini<br />

Choreographie von Michael Kropf<br />

Spannend <strong>und</strong> unterhaltsam bereiten vertraute Figuren aus „Max <strong>und</strong> Moritz“<br />

wie Witwe Bolte, Schneider Böck samt Frau, Lehrer Lämpel, Onkel Fritz,<br />

Meister Bäcker, Bauer Mecke, der Müller <strong>und</strong> die Titelhelden ein virtuos dargebotenes<br />

Tanzvergnügen. Zudem beleben Hühner <strong>und</strong> ein Hahn, Maikäfer,<br />

Schwäne, Heinzelmännchen <strong>und</strong> Enten die Menagerie. Die „Bubengeschichte<br />

in sieben Streichen“ hat Wilhelm Busch nicht nur in Verse, sondern „zu<br />

Nutz <strong>und</strong> eigenem Plaisir auch gar schön in Farbe gesetzt“. Nun kann man<br />

sie erneut in einer rasanten <strong>und</strong> witzigen Choreographie vom <strong>Aalto</strong> Ballett<br />

<strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> erleben.<br />

Vorstellungen 18., 19., 20. Dezember, jeweils 11:00 Uhr;<br />

21. Dezember 2012, 17:00 Uhr; 24., 25., 26., 27. Juni, jeweils 11:00 Uhr;<br />

28. Juni 2013, 17:00 Uhr<br />

100 | Abenteuer <strong>Aalto</strong> Abenteuer <strong>Aalto</strong> | 101


jotA<br />

Junger <strong>Oper</strong>n Treff <strong>Aalto</strong><br />

Weiterführende Schulen – <strong>für</strong> Jugendliche ab 10 Jahren<br />

Musiktheaterpädagogin Marie-Helen Joël führt regelmäßig in die Welt der<br />

<strong>Oper</strong> ein. Es geht um <strong>Theater</strong>berufe, Komponisten, Musikgattungen <strong>und</strong><br />

vieles mehr. Unterstützung erhält sie stets von Bühnenprofis wie Sängern,<br />

Musikern oder Mitarbeitern aus dem Backstage-Bereich.<br />

Information <strong>und</strong> Kontakt jota@<strong>aalto</strong>-musiktheater.de<br />

Wie Wäre es Mit „eugen onegin“?<br />

Kennt ihr das Gefühl, verliebt zu sein? Nach langem Ringen fasst man den<br />

Mut, einen Liebesbrief zu schreiben. SMS? E-Mail? Nein! Es soll etwas<br />

Besonderes sein: Wohl überlegt werden die Wörter der Sehnsucht auf w<strong>und</strong>erschönem<br />

Papier in blauer Tinte mit diesem schrecklichen Gerät namens<br />

Füller <strong>für</strong> die Ewigkeit festgehalten. Und dann? Tatjana, die weibliche<br />

Hauptrolle der <strong>Oper</strong> „Eugen Onegin“, hat dies alles bereits hinter sich <strong>und</strong><br />

nun bekommt sie von ihrem Angebeteten einen Korb ... Bis heute zählt das<br />

Liebesdrama „Eugen Onegin“ von Peter I. Tschaikowsky zu den weltweit<br />

meistgespielten russischen <strong>Oper</strong>n. Und wir fragen uns, was diese Geschichte<br />

mit uns heute noch zu tun hat.<br />

Montag, 24. September 2012, 18:00 Uhr, Treffpunkt <strong>Aalto</strong>-Foyer, Eintritt frei<br />

Wo gehoBelt Wird, FAllen sPäne!<br />

Jede Holzart hat ihren bestimmten, charakteristischen Geruch. Aus diesem<br />

Gr<strong>und</strong> wird z. B. Zedernholz gern <strong>für</strong> die Anfertigung von Zigarrenkisten verwendet.<br />

In der Schreinerei des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s riecht es meist nach Kiefernholz,<br />

einer Holzart, die beim Sägen, Hobeln oder Fräsen ihren einzigartigen<br />

„Duft“ freisetzt. Unsere Schreiner werden euch weitere gut zu verarbeitende<br />

Hölzer nennen können, die auf Gr<strong>und</strong> der unkomplizierten Verbindungs-<br />

möglichkeiten durch Schrauben <strong>und</strong> Nägel sowie durch Leim ideal <strong>für</strong> die<br />

Erstellung unterschiedlichster Kulissen sind. Wir machen einen Ausflug in<br />

unsere Schreinerei!<br />

Montag, 5. November 2012, 18:00 Uhr, Treffpunkt <strong>Aalto</strong>-Foyer, Eintritt frei<br />

die schöne <strong>und</strong> dAs Biest –<br />

„schMinken“ leicht geMAcht<br />

Rechtzeitig vor Karneval haben wir mal wieder ein paar Tipps <strong>für</strong> Charakterverkleidungen.<br />

Unsere Maskenbildner haben viel Erfahrung damit, auch<br />

junge Darsteller auf der Bühne alt aussehen zu lassen. Mit ein wenig Makeup,<br />

Aquaschminke, Kunstblut, Narbenpaste, Glitter, Lidschatten <strong>und</strong> ein<br />

bisschen Übung verwandeln unsere „Schönheitschirurgen“ der Bühne jeden<br />

von uns in eine Prinzessin oder auch „das hässliche Entlein“. Da gibt es<br />

bestimmt einige Anregungen, die man selbst mal nachmachen kann.<br />

Montag, 21. Januar 2013, 18:00 Uhr, Treffpunkt <strong>Aalto</strong>-Foyer, Eintritt frei<br />

jAhrMArktgeFühle? –<br />

hier ist der Bär los!<br />

Bärenführer, Gaukler, Wahrsager, Quacksalber, Musikanten – unser diesmaliges<br />

JOTA-Spezial (12. Mai 2013) wird ein großer bunter Jahrmarkt, an dem<br />

viele Jugendliche mit ihren Workshops beteiligt sind. Aber auch im Vorfeld<br />

gibt es einiges zu tun: Es müssen Plakate erstellt, Transparente <strong>und</strong> Requisiten<br />

vorbereitet werden. Habt ihr Lust mitzuhelfen? Am besten bringt ihr direkt<br />

ein olles T-Shirt mit, das ruhig ein wenig Kleber <strong>und</strong> Farbspritzer bei unserer<br />

künstlerischen Arbeit abbekommen darf.<br />

Montag, 18. März 2013, 18:00 Uhr, Treffpunkt <strong>Aalto</strong>-Foyer, Eintritt frei<br />

ho jotA ho ! –<br />

WAgner Feiert geBurtstAg<br />

„Hinauf zur Warte, du blöder Wicht!“ – Diese auserlesene Wortwahl legt<br />

Richard Wagner dem Helden Tristan in den M<strong>und</strong>, wenn er seinen treuen<br />

Gefolgsmann Kurwenal um Unterstützung bittet. Brünnhilde darf ihre Schwester<br />

Roßweiße (was <strong>für</strong> ein Name!) mit dem Satz „Leih mir deinen Renner!“ um<br />

ihr Luftpferd bitten. Und dann meinen die Rheintöchter, sich mit Ausdrücken<br />

wie: „Weia! Waga! Woge, du Welle, walle zur Wiege! Wagalaweia!<br />

Walla weiala weia!“ verständlich machen zu können. „Wer hellt den Blöden<br />

den Blick?“ (Fricka/2. Aufzug „Die Walküre“) – Wer öffnet den Blinden die<br />

Augen? – Wer hilft uns, Wagners Sprache zu verstehen?<br />

Am 22. Mai 2013 wäre Richard Wagner – deutscher Komponist, Dramatiker,<br />

Dichter, Schriftsteller, <strong>Theater</strong>regisseur <strong>und</strong> Dirigent – 200 Jahre alt geworden.<br />

Gr<strong>und</strong> genug, sich seiner originellen <strong>und</strong> wohl durchdachten Kunstsprache<br />

zu nähern.<br />

Montag, 27. Mai 2013, 18:00 Uhr, Treffpunkt <strong>Aalto</strong>-Foyer, Eintritt frei<br />

szene-WerkstAtt<br />

Lust auf gute Texte? Bock auf originelle Szenen? Wild auf <strong>Theater</strong>spiel? Na<br />

dann mal los! Kurz vor den Sommerferien setzen wir unsere eigenen Ideen<br />

in Szene. Wir haben eine kleine Bühne, Kostümteile, einige Requisiten <strong>und</strong><br />

Beleuchtung. Nun seid ihr gefragt: Selbstgeschriebene Dichtungen, Improvisationsübungen,<br />

eure Lieblingsmonologe, Lieder, Musicalsongs ... alles ist<br />

erlaubt. Und wer bereits eine Idee hat, bringt am besten die passende CD<br />

oder die dazugehörigen Noten oder Texte gleich mit.<br />

Montag, 24. Juni 2013, 18:00 Uhr, Treffpunkt <strong>Aalto</strong>-Foyer, Eintritt frei<br />

102 | Abenteuer <strong>Aalto</strong> Abenteuer <strong>Aalto</strong> | 103


ABenteuer konzert<br />

Das etwas andere Konzerterlebnis<br />

Generationsübergreifend – <strong>für</strong> die gesamte Familie<br />

Russland – von der klassischen Tradition zur Werkstatt neuer Musik<br />

Im Frühjahr 2013 widmen wir unsere Abenteuer-Konzerte zwei markanten<br />

Persönlichkeiten der russischen Musik, die gegensätzlicher nicht sein<br />

könnten: Peter I. Tschaikowsky <strong>und</strong> Igor Strawinsky. Der eine lebte als<br />

ausgesprochener Individualist eher zurückgezogen <strong>und</strong> schrieb in der klassischen<br />

Tradition unvergessliche Melodien, der andere war ein neugieriger<br />

Pionier, der es schaffte, dass man seine Musik bis heute keiner konkreten<br />

Strömung zuordnen kann.<br />

ein BrillAnter FehlschlAg –<br />

tschAikoWskys 5. sinFonie<br />

„Ich bin so verliebt, wie ich es lange nicht war [...] Wenn ich st<strong>und</strong>enlang<br />

seine Hand halte <strong>und</strong> mich quäle, ihm nicht zu Füßen zu fallen [...] ergreift<br />

mich die Leidenschaft mit übermächtiger Wucht, meine Stimme zittert wie<br />

die eines Jünglings <strong>und</strong> ich rede nur noch Unsinn.“ Genau wie seine Worte<br />

spiegelt auch seine Musik die überschäumende Emotionalität des Komponisten<br />

Peter I. Tschaikowsky wider. Kurze Zeit nachdem er seine 5. Sinfonie<br />

niederschrieb, machte dieser vornehme <strong>und</strong> selbstkritische Komponist<br />

seinem Unmut Luft <strong>und</strong> bezeichnete sein eigenes Werk als übertrieben,<br />

uneinheitlich, unaufrichtig, schwerfällig <strong>und</strong> langatmig. Damals konnte<br />

Tschaikowsky noch nicht ahnen, dass dieser „brillante Fehlschlag“ zu einer<br />

Initialzündung <strong>für</strong> die russische Musik werden würde, die noch Generationen<br />

von Musikern beeinflusste.<br />

Dirigent Wolfram-Maria Märtig Moderation Marie-Helen Joël<br />

Freitag, 19. April 2013, 19:00 Uhr, <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

PetruschkA –<br />

jAhrMArkt der illusionen<br />

Sei es im Märchen vom standhaften Zinnsoldaten oder in dem Animationsfilm<br />

„Toy Story“ – immer wieder sind Menschen fasziniert von der Idee, dass<br />

reglose Puppen zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten erwachen. Die Spielzeugfiguren<br />

sind mutig, ängstlich, einzigartig, mysteriös, haben Gefühle<br />

<strong>und</strong> verlieben sich meist in die hübsche Ballerina aus der Spielzeuguhr.<br />

Warum sollte es unserem Petruschka da anders gehen? Von seinem Inhaber,<br />

einem grausamen Gaukler, wird er auf dem Jahrmarkt zum Leben erweckt.<br />

Unglücklich verliebt, erduldet er die Missachtung der angebeteten Ballerina,<br />

die eigentlich nur dumm <strong>und</strong> eitel ist. Als diese jedoch mit dem arroganten<br />

Mohren ein Tänzchen wagt, reißt Petruschka der Geduldsfaden: Es gibt eine<br />

heftige Auseinandersetzung, die unser kleiner Held nicht überleben wird …<br />

Oder vielleicht doch? Der Verfasser der Ballett-Komposition „Petruschka“,<br />

Igor Strawinsky, entwickelte aus dieser Geschichte einen „schrecklichen<br />

Wirrwarr, der auf seinem Höhepunkt mit dem schmerzlich-klagenden Zusammenbruch<br />

des armen Hampelmannes endet“ (Igor Strawinsky). Und doch<br />

kann man am Ende des Werkes hören, wie sich Petruschkas Geist über das<br />

<strong>Theater</strong> erhebt <strong>und</strong> den Scharlatan verhöhnt.<br />

Dirigent Volker Perplies Moderation Marie-Helen Joël / Christina Clark<br />

Sonntag, 12. Mai 2013, 17:00 Uhr, <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

jotA-sPeziAl<br />

Workshoptag in Kombination mit „Petruschka – Jahrmarkt der Illusionen“<br />

Marktschreier, Drehorgelspieler, Puppentheater, Wahrsager, Quacksalber,<br />

fahrende Musikanten, Zuckerwatte, Lebkuchenherzen <strong>und</strong> Paradiesäpfel!<br />

Bei dem Wort „Jahrmarkt“ tauchen in jedem von uns die schönsten Erinnerungen<br />

an bunte Ausflüge in die Welt der Illusionen auf. Und genau das ist<br />

es, was <strong>Theater</strong> kann: Traumbilder zum Leben erwecken. Mit eurer Hilfe verwandeln<br />

wir unser <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> in einen quirligen Jahrmarkt mit dressierten<br />

Bären, bunten Plakaten, zersägten Jungfrauen, Schaubuden, Wahrsagern<br />

<strong>und</strong> allem was dazu gehört. Natürlich werden auch Petruschka, die Ballerina<br />

<strong>und</strong> der selbstherrliche Mohr aus Igor Strawinskys Ballett-Komposition in<br />

Erscheinung treten. Spätestens beim Abschlusskonzert werdet ihr hören, wie<br />

man diese Puppen in der Musik zum Leben erweckt.<br />

Unser Workshoptag im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> bietet Jugendlichen <strong>und</strong> Erwachsenen<br />

die Möglichkeit, sich aktiv mit den unterschiedlichen Abteilungen<br />

des <strong>Theater</strong>betriebes vertraut zu machen. Schreinerei, Kostümabteilung,<br />

Maske, Rüstmeisterei, Technik, Beleuchtung, Bühnenmaler, Dekorateure,<br />

Orchestermusiker, Sänger, Tänzer, Dramaturgen, Designer – alle Werkstätten<br />

<strong>und</strong> künstlerischen Bereiche des <strong>Theater</strong>s freuen sich auf einen lebhaften<br />

„<strong>Theater</strong>-Jahrmarkt“.<br />

Sonntag, 12. Mai 2012, <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

Informationen zum genauen Programmm, dem Workshop-Angebot sowie zur<br />

Anmeldung werden rechtzeitig veröffentlicht.<br />

104 | Abenteuer <strong>Aalto</strong> Abenteuer <strong>Aalto</strong> | 105


theAter entdecken<br />

Backstage-Programme<br />

school@jotA<br />

Für Schulklassen<br />

Jedes Konzert, jede <strong>Oper</strong>n- <strong>und</strong> Ballettaufführung ist verb<strong>und</strong>en mit einem<br />

langwierigen Probenprozess. Ein Einblick in diese außergewöhnliche Art der<br />

Arbeit, die täglich im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> zu erleben ist, zeigt, wie vielfältig Musik<br />

sein kann. Wir bieten <strong>für</strong> Schulklassen sowohl Probenbesuche der Sinfoniekonzerte<br />

der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker, als auch Stippvisiten zu unseren<br />

Bühnen-Orchester-Proben an. Verb<strong>und</strong>en mit einer kurzen Werkeinführung<br />

bekommen die Schüler einen Eindruck von dem, was sich hinter dem Beruf<br />

des Musikers verbirgt.<br />

Terminanfragen <strong>und</strong> Anmeldung bitte unter T 02 01 81 22-226<br />

<strong>kinder</strong> MAchen oPer<br />

Backstage-Vormittag <strong>für</strong> Schulklassen<br />

Kinder <strong>und</strong> Jugendliche jeder Altersstufe gehen auf eine Reise durch das<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> <strong>und</strong> haben die Möglichkeit, sich spielerisch mit den Gattungen<br />

<strong>Oper</strong> <strong>und</strong> Ballett auseinanderzusetzen. In einer persönlichen Führung entdecken<br />

die Kinder <strong>und</strong> Jugendlichen u. a. Werkstätten, Maskenbildnerei <strong>und</strong><br />

Kostümabteilung. Danach wird es dann noch spannender: Die Besucher werden<br />

selbst zum Sänger, Maskenbildner, Bühnentechniker oder Beleuchter.<br />

Gemeinsam erarbeitet die Gruppe auf einer Probebühne eine <strong>Oper</strong>nszene,<br />

die auf die jeweilige Altersgruppe individuell abgestimmt wird.<br />

Dauer ca. 3 St<strong>und</strong>en Preis € 55,00 <strong>für</strong> Schulklassen<br />

Montag, Mittwoch <strong>und</strong> Freitag, Termin nach Vereinbarung,<br />

T 02 01 81 22-226<br />

FAMilien MAchen oPer<br />

Für Kinder <strong>und</strong> Erwachsene<br />

Regelmäßig heißt es <strong>für</strong> Familien „Bühne frei!“. Genau wie beim Angebot<br />

„Kinder machen <strong>Oper</strong>“ dürfen die Gäste zunächst einmal auf die andere Seite<br />

des blauen Vorhangs schauen, nehmen an einer Führung teil <strong>und</strong> lernen<br />

viele der Abteilungen kennen, die an einer <strong>Oper</strong>nproduktion beteiligt sind.<br />

Anschließend wird das neu erworbene Wissen direkt in die Praxis umgesetzt:<br />

Gemeinsam wird eine Szene vorbereitet <strong>und</strong> einstudiert, dazu gehören<br />

auch Kostüme <strong>und</strong> Maske. Nicht nur einen Blick hinter die Kulissen zu werfen,<br />

sondern sich aktiv mit dem Leben auf <strong>und</strong> hinter einer <strong>Oper</strong>nbühne vertraut<br />

zu machen, ist sicherlich in jedem Alter ein ganz besonderes Erlebnis!<br />

Dauer ca. 3 St<strong>und</strong>en<br />

Preis Erwachsene € 6,00 p. P.; Kinder € 3,00 p. P.<br />

Samstag, jeweils 14:00 Uhr<br />

27. Oktober, 24. November 2012;<br />

26. Januar, 9. März, 11. Mai, 29. Juni 2013<br />

Reservierung <strong>und</strong> Karten unter T 02 01 81 22-200<br />

AAlto Plus<br />

AALTO<br />

PLUS<br />

Bitte achten Sie auf die im Monatsleporello mit einem <strong>Aalto</strong> Plus-Zeichen<br />

versehenen Vorstellungen. Hier bietet unser Haus je nach Angabe eine thematisch<br />

auf die Vorstellung bezogene Kinderbetreuung <strong>für</strong> Kinder ab<br />

4 Jahren oder ein von unseren Dramaturgen betreutes „Künstlergespräch“ im<br />

Anschluss an die Aufführung an.<br />

Weitere Infos unter T 02 01 81 22-226<br />

<strong>kinder</strong>- <strong>und</strong> jugendchöre<br />

Ob <strong>Aalto</strong> Spätzchen, <strong>Aalto</strong> Spatzen, <strong>Aalto</strong> Kinder- oder <strong>Aalto</strong> Jugendchor –<br />

die jungen Gesangstalente, die im ChorForum <strong>Essen</strong> wöchentlich proben,<br />

kommen häufig auf der Bühne zum Einsatz.<br />

In der Spielzeit 2012/13 wirken sie u. a. in „La Bohème“ <strong>und</strong> „Die Zauberflöte“<br />

mit. Daneben gehören auch Eigenproduktionen <strong>und</strong> die Teilnahme an Philharmonischen<br />

Konzerten zum festen Programm.<br />

Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren können bei den <strong>Aalto</strong> Spätzchen <strong>und</strong><br />

<strong>Aalto</strong> Spatzen mit dem Singen beginnen. Unter Leitung von Maria Grün steht<br />

in diesen Gruppen die kindgerechte Vermittlung von musikalischen <strong>und</strong><br />

szenischen Gr<strong>und</strong>lagen im Vordergr<strong>und</strong>. Gearbeitet wird auf Gr<strong>und</strong>lage der<br />

Chorschule von Zoltán Kodály.<br />

Im <strong>Aalto</strong> Kinderchor singen Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren unter der<br />

Leitung von Chorleiter Patrick Jaskolka. Dieser Chor ist in zwei Gruppen unterteilt,<br />

damit zunächst im Kinderchor das Repertoire <strong>und</strong> das mehrstimmige<br />

Singen gelernt werden kann, um dieses Können dann im Konzert<strong>kinder</strong>chor<br />

unter Beweis zu stellen.<br />

In all diesen Ensembles steht die kindgerechte Vermittlung von sängerischen,<br />

musikalischen <strong>und</strong> szenischen Gr<strong>und</strong>lagen im Vordergr<strong>und</strong>.<br />

Ausgewählte, besonders begabte Kinder werden auch in solistischem Singen<br />

gefördert. Dieses Förderprogramm reicht von Sologesang in Kinderopern bis<br />

hin zu veritablen <strong>Oper</strong>nrollen wie den drei Knaben in Mozarts „Zauberflöte“.<br />

Im <strong>Aalto</strong> Jugendchor singen Jugendliche, auch unter der Leitung von Patrick<br />

Jaskolka, im Alter zwischen 13 <strong>und</strong> 20 Jahren, die bereits über musikalische<br />

Kenntnisse verfügen. Diese Chorgruppe widmet sich vorwiegend der Arbeit an<br />

klassisch orientiertem Repertoire <strong>und</strong> der Pflege anspruchsvoller Chormusik.<br />

Proben<br />

<strong>Aalto</strong> Spätzchen Montag, 15:15-16:00 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong> Spatzen Montag, 16:15-17:15 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong> Kinderchor Montag, 16:00-17:00 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong> Konzert<strong>kinder</strong>chor Montag, 17:00-18:15 Uhr<br />

<strong>und</strong> Donnerstag, 16:30-17:30 Uhr<br />

<strong>Aalto</strong> Jugendchor Montag, 18:00-19:30 Uhr<br />

Alle Proben finden im ChorForum <strong>Essen</strong>,<br />

Fischerstraße 2-4, 45128 <strong>Essen</strong> statt.<br />

Info & Kontakt<br />

Chorbüro <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong><br />

T 02 01 81 22-231<br />

Christian Komorowski (Organisation)<br />

T 02 01 81 22-232<br />

info@<strong>aalto</strong>-<strong>kinder</strong>chor.de<br />

www.<strong>aalto</strong>-<strong>kinder</strong>chor.de<br />

106 | Abenteuer <strong>Aalto</strong> Abenteuer <strong>Aalto</strong> | 107


kultur in essen<br />

theAter <strong>und</strong> PhilhArMonie essen<br />

108 | TUP-Porträt TUP-Porträt | 109


die tuP<br />

Mit ihren künstlerischen Sparten <strong>Aalto</strong>-Musiktheater, <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong><br />

<strong>Essen</strong>, <strong>Essen</strong>er Philharmoniker <strong>und</strong> Schauspiel <strong>Essen</strong> sowie der Philharmonie<br />

<strong>Essen</strong> ist die <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> GmbH (kurz TUP) einer<br />

der größten <strong>und</strong> vielseitigsten deutschen <strong>Theater</strong>betriebe.<br />

Das weiß erstrahlende <strong>und</strong> von r<strong>und</strong>en Formen dominierte <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>,<br />

die idyllisch im Stadtgarten gelegene Philharmonie <strong>und</strong> das in seiner unverwechselbaren<br />

Rot-Farbgebung gehaltene <strong>Grillo</strong>-<strong>Theater</strong> – die drei großen<br />

Spielstätten der TUP – zählen zudem zu den architektonisch markantesten<br />

Bauwerken in der Region. R<strong>und</strong> 360.000 Gäste besuchen pro Spielzeit<br />

die 1.000 Veranstaltungen der TUP. Eine große Anzahl pädagogischer Programme<br />

r<strong>und</strong>et das vielfältige Angebot ab. Dass sich die künstlerische<br />

Arbeit in allen Sparten konstant auf höchstem Niveau bewegt, beweist die<br />

zumeist positive Resonanz sowohl beim Publikum als auch in der Presse.<br />

Zudem wurden die Spitzenleistungen in der Vergangenheit durch diverse<br />

Auszeichnungen gewürdigt.<br />

Neben den festen künstlerischen Ensembles in Musiktheater, Ballett <strong>und</strong><br />

Schauspiel sowie dem Orchester <strong>und</strong> dem <strong>Oper</strong>nchor verfügt die TUP über<br />

eigene Werkstätten <strong>für</strong> den Bau von kompletten Kulissen <strong>und</strong> Dekorationen;<br />

Kostüme werden in der hauseigenen Schneiderei, Perücken in der<br />

Maskenbildnerei angefertigt. In den <strong>Theater</strong>gebäuden <strong>und</strong> ihren unterschiedlichen<br />

Proben- <strong>und</strong> Spielstätten sorgen die technischen Mannschaften<br />

sowie die Fachleute <strong>für</strong> Beleuchtung <strong>und</strong> Ton <strong>für</strong> reibungslose Arbeits-<br />

<strong>und</strong> Vorstellungsabläufe.<br />

Die <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> mit ihren r<strong>und</strong> 700 Mitarbeiterinnen<br />

<strong>und</strong> Mitarbeitern ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt <strong>Essen</strong>.<br />

Seit dem Jahr 2008 wird sie von Geschäftsführer Berger Bergmann geleitet.<br />

dAs AAlto-theAter<br />

Das von dem finnischen Architekten Alvar <strong>Aalto</strong> entworfene <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das <strong>Aalto</strong>-Musiktheater, das<br />

<strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> <strong>und</strong> die <strong>Essen</strong>er Philharmoniker, es ist auch eine<br />

architektonische Sehenswürdigkeit von internationalem Rang. Von der FAZ<br />

als „vielleicht schönster deutscher <strong>Theater</strong>bau nach 1945“ bezeichnet, vereint<br />

das Haus vollkommene Ästhetik mit höchstem Nutzwert: Die makellose<br />

Akustik, die riesige Bühne, zeitgemäße Technik <strong>und</strong> beste Sichtverhältnisse<br />

von fast allen Plätzen machen den Besuch einer Vorstellung zu einem ganz<br />

besonderen Erlebnis. Mit seinen organisch fließenden Gr<strong>und</strong>formen <strong>und</strong><br />

seiner hellen Granitverkleidung erinnert das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> an nordische<br />

Landschaften. Die geschwungenen Sitzreihen vor der Bühne <strong>und</strong> die ansteigende,<br />

zudem asymmetrische Form des Auditoriums lehnte der Architekt<br />

an das griechische <strong>Theater</strong> in Delphi an. Eine Besonderheit ist der fehlende<br />

Bühnenturm: Das Bühnenhaus ist in die Dachfläche <strong>und</strong> damit in die plastische<br />

Gesamtform des Baukörpers integriert.<br />

Bereits 1959 gewann <strong>Aalto</strong> den Architektenwettbewerb <strong>für</strong> den Neubau. Bis<br />

zur Realisierung seiner Pläne sollten indes 30 Jahre vergehen, in denen sich<br />

Diskussionen über den geplanten Bau, Zweifel an der Realisierbarkeit <strong>und</strong><br />

neue Anläufe zur Verwirklichung abwechselten. Die Gr<strong>und</strong>steinlegung im<br />

Jahr 1984 <strong>und</strong> die Eröffnung 1988 erlebte Alvar <strong>Aalto</strong> nicht mehr, er starb<br />

1976. Die Verzögerungen hatten immerhin ein Gutes: Als Architektur längst<br />

der klassischen Moderne zuzurechnen, erfüllt das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> auch im<br />

Blick auf Gebäude- <strong>und</strong> Bühnentechnik modernste Standards.<br />

Mit der Spielzeit 2012/2013 endet die 1997 begonnene <strong>und</strong> mit vielen Auszeichnungen<br />

honorierte Ära von Stefan Soltesz als Intendant des <strong>Aalto</strong>-<br />

<strong>Theater</strong>s <strong>und</strong> Generalmusikdirektor der Stadt <strong>Essen</strong>. So wurde das <strong>Aalto</strong>-<br />

Musiktheater 2008 unter seiner Leitung zum „<strong>Oper</strong>nhaus des Jahres“ gekürt,<br />

<strong>und</strong> die <strong>Essen</strong>er Philharmoniker waren 2003 <strong>und</strong> 2008 „Orchester des Jahres“.<br />

Das <strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> wird seit 2008 von Ballettdirektor Ben Van<br />

Cauwenbergh geführt.<br />

110 | TUP-Porträt TUP-Porträt | 111


die PhilhArMonie essen<br />

Die Philharmonie <strong>Essen</strong> ist eines der schönsten Konzerthäuser Deutschlands.<br />

Das Gebäude – der frühere Saalbau – hat eine wechselvolle <strong>und</strong> bewegende<br />

Geschichte: 1904 leitete Richard Strauss das Eröffnungskonzert, zwei Jahre<br />

später dirigierte hier Gustav Mahler die Uraufführung seiner 6. Sinfonie.<br />

1943 wurde der Saalbau bei einem Bombenangriff zerstört, nach dem Zweiten<br />

Weltkrieg gelang rasch der Wiederaufbau. Auch in der Nachkriegszeit galt der<br />

Saalbau als die „gute Stube“ <strong>Essen</strong>s. Doch mit der Zeit sah man Modernisierungsbedarf:<br />

Nach längeren politischen Diskussionen <strong>und</strong> einer aufwendigen,<br />

zwei Jahre dauernden Renovierung wurde das Haus im Juni 2004 als Philharmonie<br />

<strong>Essen</strong> feierlich wiedereröffnet. Das Kölner Architekturbüro Busmann +<br />

Haberer verband dabei die historische Bausubstanz mit modernen Nutzungsanforderungen.<br />

Der vollständig erneuerte Alfried Krupp Saal mit seinen warmen, einladenden<br />

Holztönen, dem tiefblauen Himmel, der roten Bestuhlung, der imposanten<br />

Kuhn-Orgel <strong>und</strong> nicht zuletzt mit seiner hervorragenden Akustik bildet das<br />

Herzstück des Hauses.<br />

Er bietet 1.906 Besuchern Platz <strong>und</strong> ist vielseitig einsetzbar: Da die Bühne<br />

aus mehreren, flexibel einsetz- <strong>und</strong> fahrbaren Podien besteht, bietet sie<br />

jeder Ensemblegröße den passenden Platz, <strong>und</strong> <strong>für</strong> besondere Anlässe<br />

(Bälle etc.) kann der komplette Parkettbereich sogar der Höhe des Foyers<br />

angepasst werden.<br />

Der gläserne Kubus des RWE Pavillons mit seinen 350 Plätzen <strong>und</strong> dem freien<br />

Blick in den Stadtgarten ist der ideale Raum <strong>für</strong> Jazz- <strong>und</strong> Kinderkonzerte,<br />

aber auch Empfänge <strong>und</strong> Feiern. Ein attraktives Programm mit herausragenden<br />

Künstlern <strong>und</strong> Ensembles trägt zum guten Ruf der Philharmonie <strong>Essen</strong> bei;<br />

zudem spielen hier die <strong>Essen</strong>er Philharmoniker ihre zwölf Sinfoniekonzerte<br />

pro Saison.<br />

Das Haus dient darüber hinaus als vielfältig nutzbare Veranstaltungsstätte.<br />

Die multifunktional angelegten Räume eignen sich <strong>für</strong> Tagungen, Kongresse,<br />

Messen, Bälle <strong>und</strong> Feste.<br />

Intendant Dr. Johannes Bultmann, der die Philharmonie <strong>Essen</strong> seit 2008 sehr<br />

erfolgreich leitet, wird die TUP zum Ende der Spielzeit 2012/2013 verlassen.<br />

dAs grillo-theAter<br />

Das <strong>Grillo</strong>-<strong>Theater</strong> mitten im Herzen <strong>Essen</strong>s gehört zu den ältesten <strong>Theater</strong>n<br />

im Ruhrgebiet. Von 1890 bis 1892 nach Plänen des Berliner <strong>Theater</strong>-Architekten<br />

Heinrich Seeling im neobarocken Stil erbaut, wurde es im September<br />

1892 mit Lessings „Minna von Barnhelm“ eröffnet. Seinen Namen verdankt es<br />

seinem großzügigen Stifter, dem <strong>Essen</strong>er Großindustriellen Friedrich <strong>Grillo</strong><br />

(1825 bis 1888). Zunächst gab es den drei Sparten <strong>Oper</strong>, Schauspiel <strong>und</strong><br />

Ballett eine Heimat. Mit der Bevölkerungsexplosion nach der Jahrh<strong>und</strong>ertwende<br />

reichte der Platz allerdings nicht mehr aus – obwohl der Saal damals<br />

immerhin r<strong>und</strong> 800 Zuschauer fasste: Das Sprechtheater erhielt 1919 eine<br />

zusätzliche Spielstätte an der Hindenburgstraße.<br />

Im Zweiten Weltkrieg wurde das <strong>Grillo</strong>-<strong>Theater</strong> durch Bomben zu großen<br />

Teilen zerstört. Mit dem Wiederaufbau sollte das Haus laut Konzept der<br />

Architekten den „Charakter eines Volkstheaters“ erhalten: Die „klassifizierenden“<br />

zwei Ränge wichen einem größeren Rang <strong>und</strong> die Proszeniumslogen<br />

fielen weg.<br />

Zudem entschied man sich, auf die Wiederherstellung der wilhelminischen<br />

Schnörkelfassade zu verzichten <strong>und</strong> stattdessen das Haus mit einer neuen<br />

sachlich-neoklassizistischen Front zu versehen.<br />

Der Wiederaufbau war durchaus umstritten, wurde doch der in <strong>Essen</strong> seit<br />

Jahrzehnten existierende Wunsch nach einem neuen <strong>Oper</strong>nhaus immer lauter.<br />

Ende der 1950er Jahre stellte der finnische Architekt Alvar <strong>Aalto</strong> seine Pläne<br />

<strong>für</strong> einen repräsentativen Bau vor. Als das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> nach langen Verzögerungen<br />

schließlich 1988 eröffnet wurde, begann der Umbau des <strong>Grillo</strong>-<strong>Theater</strong>s<br />

zum reinen Schauspielhaus. Die Pläne entwarf der <strong>Essen</strong>er Architekt Werner<br />

Ruhnau. Zwei Jahre später konnte das umgestaltete <strong>und</strong> renovierte Haus mit<br />

Shakespeares „Sommernachtstraum“ in einer Raumbühnen-Inszenierung<br />

wiedereröffnet werden.<br />

Der große Saal des <strong>Grillo</strong>-<strong>Theater</strong>s mit seinen 427 Plätzen ist die Hauptspielstätte<br />

des Schauspiel <strong>Essen</strong>. Vorstellungen finden zudem in der Casa, der<br />

Box, dem Café Central <strong>und</strong> der Heldenbar statt.<br />

Die Intendanz des Hauses liegt seit der Spielzeit 2010/2011 in den Händen<br />

von Christian Tombeil.<br />

112 | TUP-Porträt TUP-Porträt | 113


kArten<br />

<strong>und</strong> service<br />

114 | Karten <strong>und</strong> Service Karten <strong>und</strong> Service | 115


kArten<br />

<strong>und</strong> service<br />

2012 | 2013<br />

Öffnungszeiten während der <strong>Theater</strong>ferien<br />

Das TicketCenter am II. Hagen 2 bleibt auch während der <strong>Theater</strong>ferien<br />

vom 9. Juli bis 19. August 2012 von Montag bis Freitag in der Zeit von<br />

10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit findet auch unser telefonischer<br />

Service statt. Die Kasse im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> ist in der Zeit vom<br />

9. Juli bis 31. August 2012 geschlossen.<br />

Die Kasse in der Philharmonie ist während der <strong>Theater</strong>ferien zu den<br />

gewohnten Zeiten geöffnet.<br />

Neue Vorverkaufsstelle<br />

Seit dem Frühjahr 2012 ist die EMG-Touristikzentrale am <strong>Essen</strong>er<br />

Hauptbahnhof auch eine Vorverkaufsstelle <strong>für</strong> die TUP. Hier haben die<br />

Kulturinteressierten aus nah <strong>und</strong> fern eine weitere Anlaufstelle, um<br />

Tickets <strong>für</strong> alle Veranstaltungen der TUP zu kaufen oder zu reservieren.<br />

Die Kartenpreise in der EMG-Touristikzentrale sind die gleichen,<br />

wie in allen anderen Vorverkaufsstellen. Ticketrückgaben, zum Beispiel<br />

bei Aufführungsausfällen, müssen allerdings dort vorgenommen<br />

werden, wo die Karten gekauft wurden.<br />

EMG – <strong>Essen</strong> Marketing GmbH | Touristikzentrale<br />

Am Hauptbahnhof 2, 45127 <strong>Essen</strong><br />

Mo-Fr 9:00-18:00 Uhr | Sa 10:00-16:00 Uhr<br />

T 02 01 88 72 333 | F 02 01 88 72 044<br />

touristikzentrale@essen.de<br />

vorverkAuF/kArtenBestellung<br />

Der Kartenvorverkauf <strong>für</strong> die Veranstaltungen im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> beginnt in<br />

der Regel vier Monate vor dem Veranstaltungstermin. Sie können Ihre Karten<br />

persönlich, per Post, Telefon, Fax oder E-Mail bestellen. Bei telefonischer<br />

Vorbestellung können Sie per Kreditkarte (Visa/Mastercard) bezahlen.<br />

Schriftliche Bestellungen bitten wir mit einem Blanko-Verrechnungsscheck<br />

<strong>und</strong> einem adressierten Freiumschlag zu versehen. Vorbestellte Karten<br />

reservieren wir Ihnen <strong>für</strong> maximal zehn Tage, danach wird die Reservierung<br />

gelöscht. Wir bitten um Verständnis, dass nur bezahlte Karten an der Abendkasse<br />

hinterlegt werden können <strong>und</strong> spätestens 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn<br />

abgeholt werden müssen.<br />

Über unsere Website www.theater-essen.de haben Sie die Möglichkeit,<br />

Karten online zu kaufen.<br />

TicketCenter<br />

II. Hagen 2, 45127 <strong>Essen</strong><br />

Mo 10:00-16:00 Uhr | Di-Fr 10:00-19:00 Uhr | Sa 10:00-15:00 Uhr<br />

T 02 01 81 22-200 | F 02 01 81 22-201<br />

(Hinweis: Der telefonische Verkauf beginnt 1 St<strong>und</strong>e früher.)<br />

tickets@theater-essen.de<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

<strong>Oper</strong>nplatz 10, 45128 <strong>Essen</strong><br />

Di-Fr 13:00-18:30 Uhr | Sa 15:00-18:00 Uhr<br />

An allen vorstellungsfreien Tagen jeweils 60 Minuten länger geöffnet.<br />

Philharmonie<br />

Huyssenallee 53, 45128 <strong>Essen</strong><br />

Mo-Fr 13:00-18:00 Uhr | Sa 10:00-15:00 Uhr | So 11:00-14:00 Uhr<br />

Abendkasse<br />

Die Abendkasse öffnet an Veranstaltungstagen 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn;<br />

sonn- <strong>und</strong> feiertags zwei St<strong>und</strong>en vorher. Die Tageskasse öffnet<br />

bei Foyerkonzerten <strong>und</strong> Veranstaltungen der Reihe „Abenteuer <strong>Aalto</strong>“<br />

60 Minuten vorher.<br />

kArtenkAuF iM internet<br />

Wenn Sie Ihren <strong>Theater</strong>besuch bequem von Zuhause oder vom Büro aus<br />

planen möchten, dann nutzen Sie einfach unseren Online-Vorverkauf: Mit<br />

der Angabe Ihrer Kreditkartennummer kaufen Sie Ihre Tickets direkt – wir<br />

schicken sie Ihnen umgehend zu oder hinterlegen sie bei kurzfristigem Kauf<br />

an der jeweiligen Abendkasse. Sie zahlen beim Online-Kauf keine zusätzlichen<br />

Vorverkaufs- oder Ticketgebühren! www.theater-essen.de<br />

lAst-Minute-verkAuF<br />

Ob ein Last-Minute-Verkauf stattfindet, erfahren Sie am Veranstaltungstag<br />

über unsere Info-Hotline T 02 01 81 22-600.<br />

erMässigungen<br />

Sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse erhalten folgende Besucher<br />

30% Ermäßigung auf Einzeleintrittskarten:<br />

• Schüler, Jugendliche <strong>und</strong> Studenten bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres,<br />

• Schwerbehinderte ab 70% Erwerbsminderung sowie deren im Ausweis<br />

vermerkte Begleitung,<br />

• Seniorenpassinhaber der Stadt <strong>Essen</strong>,<br />

• Arbeitslose <strong>und</strong> Sozialhilfeempfänger<br />

Ausgenommen sind Premieren, Sonder- <strong>und</strong> Fremdveranstaltungen. Bitte<br />

bringen Sie Ihren entsprechenden Ausweis (z. B. Bewilligungsbescheid, Studentenausweis)<br />

beim Ticketkauf mit <strong>und</strong> halten Sie beim Einlass den Nachweis<br />

Ihrer Ermäßigungsberechtigung bereit. Ohne diesen Nachweis müssen<br />

wir Sie ggf. bitten nachzuzahlen. Über Sonderkonditionen <strong>für</strong> Abonnements<br />

informiert das TicketCenter Sie gerne.<br />

gutscheine<br />

Schenken Sie Ihren Fre<strong>und</strong>en oder Verwandten einen besonderen Abend!<br />

Geschenkgutscheine <strong>für</strong> kleinere <strong>und</strong> größere Anlässe in allen Preislagen<br />

(ab € 10,00) erhalten Sie das ganze Jahr hindurch.<br />

schulklAssen<br />

Schulklassen <strong>und</strong> -kurse erhalten <strong>für</strong> viele Veranstaltungen Sonderpreise.<br />

Weitere Infos <strong>und</strong> Sammelbestellungen bei:<br />

Nicole Momma<br />

II. Hagen 2, 45127 <strong>Essen</strong><br />

T 02 01 81 22-188<br />

nicole.momma@tup-online.de<br />

ABos<br />

<strong>Oper</strong>, <strong>Oper</strong>ette oder Ballett, Sinfonie- oder kammermusikalische Konzerte –<br />

wenn Ihnen die Qual der Wahl schwer fällt, folgen Sie doch einfach unseren<br />

Empfehlungen: Wir haben <strong>für</strong> Sie wieder eine Vielzahl von Abo-Reihen<br />

zusammengestellt, an verschiedenen <strong>Theater</strong>tagen, mit festen Terminen <strong>und</strong><br />

sicheren Plätzen.<br />

Als Abonnent genießen Sie viele Vorteile: Je nach Platzgruppe sparen Sie<br />

bis zu 42% auf den regulären Kartenpreis, Sie haben Ihren garantierten<br />

„Stammplatz“ <strong>und</strong> bei unseren Fest-Abonnements suchen Sie sich den von<br />

Ihnen bevorzugten <strong>Theater</strong>-Wochentag selbst aus. Für Schüler <strong>und</strong> Studenten<br />

bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres haben wir besondere Abo-<br />

Angebote. Unser Service-Team im TicketCenter berät Sie gerne!<br />

WAhl-ABos<br />

Das Wahl-Abo ist ein Paket mit zehn Gutscheinen, mit dem Sie innerhalb der<br />

von Ihnen ausgesuchten Preisgruppe Stück <strong>und</strong> Tag frei aus unserem Spielplan<br />

auswählen können (Ausnahme: Premieren <strong>und</strong> Sonderveranstaltungen).<br />

Sie können die Gutscheine einzeln <strong>für</strong> verschiedene Vorstellungen verwenden<br />

oder mehrere Gutscheine <strong>für</strong> eine Vorstellung einlösen. Die Ermäßigung<br />

beträgt bis zu 30% gegenüber dem regulären Eintrittspreis.<br />

Besonderer Service: Ihr Wahl-Abo wird auf Wunsch vom TicketCenter geführt.<br />

Sie hinterlegen Ihr Wahl-Abo bei uns <strong>und</strong> teilen uns Ihre Termin- <strong>und</strong> Platzwünsche<br />

mit – den Rest erledigen wir. Zu Ihrer Information wird Ihnen der<br />

aktuelle Monatsspielplan kostenlos zugesandt.<br />

116 | Karten <strong>und</strong> Service Karten <strong>und</strong> Service | 117


ABo-reihen<br />

<strong>Oper</strong> <strong>und</strong> Ballett<br />

die ABo-serien<br />

iM AAlto-theAter<br />

Das Premieren-Abo gilt <strong>für</strong> alle Premieren der laufenden Spielzeit.<br />

Die Abos 1, 2, 4 <strong>und</strong> 8 umfassen je sieben Vorstellungen.<br />

Die Abos 3, 5, 6, 7, 9 <strong>und</strong> 10 umfassen jeweils fünf Vorstellungen.<br />

Das Ballett-Abo umfasst drei Vorstellungen von Neuproduktionen des<br />

<strong>Aalto</strong> Ballett <strong>Theater</strong>s <strong>Essen</strong> an verschiedenen Wochentagen.<br />

Unsere Spezial-Abos sind besondere Angebote <strong>für</strong> Verdi-, Puccini-<br />

<strong>und</strong> Ballettliebhaber <strong>und</strong> nur eine Spielzeit lang gültig.<br />

Unsere Junior-Abos entsprechen den Abo-Reihen im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

(Ausnahme: Premieren <strong>und</strong> Spezial-Abos) <strong>und</strong> gelten <strong>für</strong> Schüler <strong>und</strong><br />

Studenten bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.<br />

Das <strong>Aalto</strong>-Come-in!-Abo ist ein spezielles Angebot <strong>für</strong> junge Leute <strong>und</strong><br />

damit besonders preisgünstig.<br />

Premieren-Abo<br />

gilt <strong>für</strong> alle Premieren<br />

Abo 1<br />

7 Vorstellungen (Dienstag)<br />

Abo 2<br />

7 Vorstellungen (Mittwoch)<br />

06.10.12 Pelléas et Mélisande 16.10.12 Pelléas et Mélisande 24.10.12 Pelléas et Mélisande<br />

03.11.12 Ein Sommernachtstraum (B) 06.11.12 Ein Sommernachtstraum (B) 12.12.12 Ariadne auf Naxos<br />

01.12.12 Ariadne auf Naxos 04.12.12 Ariadne auf Naxos 13.02.13 Othello (B)<br />

09.02.13 Othello (B) 19.02.13 Othello (B) 06.03.13 La Traviata<br />

17.03.13 Parsifal (Sonntag) 24.03.13 Parsifal (Sonntag) 31.03.13 Parsifal (Sonntag)<br />

27.04.13 Deca Dance (B) 30.04.13 Deca Dance (B) 08.05.13 Deca Dance (B)<br />

08.06.13 Die Räuber 18.06.13 Die Räuber 10.07.13 Die Räuber<br />

Abo 3<br />

5 Vorstellungen (Mittwoch)<br />

Abo 4<br />

7 Vorstellungen (Donnerstag)<br />

Abo 5<br />

5 Vorstellungen (Donnerstag)<br />

17.10.12 Eugen Onegin 18.10.12 Pelléas et Mélisande 27.09.12 Die Entführung aus dem Serail<br />

07.11.12 Ein Sommernachtstraum (B) 22.11.12 Ein Sommernachtstraum (B) 01.11.12 Pelléas et Mélisande<br />

16.01.13 Ariadne auf Naxos 31.01.13 Ariadne auf Naxos 06.12.12 Ariadne auf Naxos<br />

20.03.13 Die Entführung aus dem Serail 21.02.13 Othello (B) 16.05.13 Deca Dance (B)<br />

03.07.13 Die Räuber 21.03.13 Parsifal 04.07.13 Eugen Onegin<br />

02.05.13 Deca Dance (B)<br />

20.06.13 Die Räuber<br />

Abo 6<br />

5 Vorstellungen (Freitag)<br />

Abo 7<br />

5 Vorstellungen (Freitag)<br />

Abo 8<br />

7 Vorstellungen (Samstag)<br />

05.10.12 Die Entführung aus dem Serail 26.10.12 Pelléas et Mélisande 13.10.12 Pelléas et Mélisande<br />

14.12.12 Ariadne auf Naxos 30.11.12 Ein Sommernachtstraum (B) 08.12.12 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

08.03.13 Die Fledermaus 22.02.13 Ariadne auf Naxos 02.02.13 Ariadne auf Naxos<br />

10.05.13 Deca Dance (B) 12.04.13 Eugen Onegin 16.03.13 Othello (B)<br />

14.06.13 Die Räuber 17.05.13 Die Entführung aus dem Serail 04.05.13 Deca Dance (B)<br />

15.06.13 Parsifal<br />

20.07.13 Die Räuber<br />

118 | Karten <strong>und</strong> Service Karten <strong>und</strong> Service | 119


Abo 9<br />

5 Vorstellungen (Sonntag)<br />

Abo 10<br />

5 Vorstellungen (Sonntagnachmittag)<br />

Pas-de-trois-Abo 1<br />

Ruhr Tanzkunst in 3 Städten<br />

28.10.12 Pelléas et Mélisande 21.10.12 Pelléas et Mélisande 29.09.12 b.09 (DU)<br />

30.12.12 Ariadne auf Naxos 09.12.12 Eugen Onegin 25.11.12 Ein Sommernachtstraum (E)<br />

17.02.13 Othello (B) 13.01.13 Ariadne auf Naxos 26.01.13 Der Traum der roten Kammer (DO)<br />

28.04.13 Parsifal 07.04.13 Parsifal 10.03.13 Othello (E)<br />

07.07.13 Die Räuber 23.06.13 Die Räuber 20.04.13 Feine Jade (DO)<br />

08.06.13 b.14 (DU)<br />

Ballett-Abo<br />

3 Vorstellungen von Ballettneuproduktionen<br />

Puccini-Spezial 1<br />

Spezielles Angebot <strong>für</strong> Puccini-Liebhaber<br />

17.11.12 Ein Sommernachtstraum (B) 13.12.12 La Bohème<br />

11.04.13 Othello (B) 30.01.13 Tosca<br />

01.06.13 Deca Dance (B) 05.05.13 Madama Butterfly<br />

Verdi-Spezial 1<br />

Spezielles Angebot <strong>für</strong> Verdi-Liebhaber<br />

<strong>Aalto</strong>-Come-in! 1<br />

Spezielles Angebot <strong>für</strong> junge Leute<br />

08.09.12 Die Macht des Schicksals 29.09.12 Hoffmanns Erzählungen<br />

27.10.12 La Traviata 15.12.12 La Traviata<br />

30.03.13 Aida 15.02.13 Othello (B)<br />

05.07.13 Die Räuber<br />

1 Das Abo ist auf eine Spielzeit begrenzt, ein Umtausch ist ausgeschlossen.<br />

Das städteübergreifende Pas-de-trois-Abo<br />

Erleben Sie drei renommierte Ballettcompagnien<br />

der Region – je zwei Vorstellungen im <strong>Theater</strong><br />

Dortm<strong>und</strong> (Ballettdirektor Xin-Peng Wang), im<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> <strong>Essen</strong> (Ballettdirektor Ben Van<br />

Cauwenbergh) <strong>und</strong> im <strong>Theater</strong> Duisburg (Ballettdirektor<br />

Martin Schläpfer).<br />

ABo-reihen<br />

<strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

Genießen Sie die Sinfoniekonzerte der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker, ihre Foyerkonzerte<br />

<strong>und</strong> „Abenteuer Konzert“ am besten regelmäßig – im Abonnement.<br />

Die Abo-Serien<br />

K1 <strong>und</strong> K4 : Alle 12 Konzertprogramme, wahlweise jeweils donnerstags oder<br />

freitags um 20:00 Uhr im Alfried Krupp Saal der Philharmonie, erleben Sie<br />

von Ihrem Lieblingsplatz aus.<br />

K2, K3, K5 <strong>und</strong> K6: Sechs aus zwölf – Sie gehen gern zu den Konzerten der<br />

<strong>Essen</strong>er Philharmoniker, möchten aber auch gern <strong>Oper</strong>, Ballett, Schauspiel<br />

oder weitere Konzerte in der Philharmonie besuchen? Dann entscheiden Sie<br />

sich <strong>für</strong> eines der „kleinen“ Konzertabos mit nur 6 Terminen, die sich ideal<br />

mit anderen Abos kombinieren lassen.<br />

Foyerkonzerte im Abo Mitglieder der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker spielen<br />

Kammermusik <strong>für</strong> Sie – immer sonntags um 11:00 Uhr im Foyer des <strong>Aalto</strong>-<br />

<strong>Theater</strong>s. Das Abo beinhaltet alle 6 Foyerkonzerte.<br />

Abenteuer-Konzert-Abo Zwei Konzerte mit den <strong>Essen</strong>er Philharmonikern im<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> – Konzerterlebnisse <strong>für</strong> die ganze Familie.<br />

Unsere Junior-Abos entsprechen den Abo-Reihen der Konzerte <strong>und</strong> gelten<br />

<strong>für</strong> Schüler <strong>und</strong> Studenten bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.<br />

120 | Karten <strong>und</strong> Service Karten <strong>und</strong> Service | 121


K 1: Donnerstag 20:00 Uhr<br />

alle 12 Sinfoniekonzerte<br />

13.09.12 1. Sinfoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

11.10.12 2. Sinfoniekonzert<br />

Richard Strauss | Ernst von Dohnányi |<br />

Sergej Rachmaninow<br />

15.11.12 3. Sinfoniekonzert<br />

Alban Berg | Wolfgang Amadeus Mozart<br />

20.12.12 4. Sinfoniekonzert<br />

Wolfgang Amadeus Mozart | Dmitri Schostakowitsch<br />

10.01.13 5. Sinfoniekonzert<br />

Simon Holt | Peter I. Tschaikowsky<br />

07.02.13 6. Sinfoniekonzert<br />

Boris Gurevich | Franz Schubert<br />

28.02.13 7. Sinfoniekonzert<br />

Alexis-Emmanuel Chabrier | Joaquín Rodrigo |<br />

Nikolai Rimsky-Korsakow<br />

04.04.13 8. Sinfoniekonzert<br />

Alban Berg | Ludwig van Beethoven |<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy<br />

25.04.13 9. Sinfoniekonzert<br />

Sergej Prokofjew | Alexander Skrjabin<br />

23.05.13 10. Sinfoniekonzert<br />

Richard Strauss | Béla Bartók | Zoltán Kodály<br />

27.06.13 11. Sinfoniekonzert<br />

Johann Christian Bach | Wolfgang Amadeus Mozart |<br />

Joseph Haydn | Luigi Cherubini<br />

18.07.13 12. Sinfoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

K 2: Donnerstag 20:00 Uhr<br />

6 aus 12 Sinfoniekonzerten<br />

11.10.12 2. Sinfoniekonzert<br />

Richard Strauss | Ernst von Dohnányi | Sergej Rachmaninow<br />

20.12.12 4. Sinfoniekonzert<br />

Wolfgang Amadeus Mozart | Dmitri Schostakowitsch<br />

07.02.13 6. Sinfoniekonzert<br />

Boris Gurevich | Franz Schubert<br />

04.04.13 8. Sinfoniekonzert<br />

Alban Berg | Ludwig van Beethoven | Felix Mendelssohn Bartholdy<br />

27.06.13 11. Sinfoniekonzert<br />

Johann Christian Bach | Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Joseph Haydn | Luigi Cherubini<br />

18.07.13 12. Sinfoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

K 3: Donnerstag 20:00 Uhr<br />

6 aus 12 Sinfoniekonzerten<br />

13.09.12 1. Sinfoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

15.11.12 3. Sinfoniekonzert<br />

Alban Berg | Wolfgang Amadeus Mozart<br />

10.01.13 5. Sinfoniekonzert<br />

Simon Holt | Peter I. Tschaikowsky<br />

28.02.13 7. Sinfoniekonzert<br />

Alexis-Emmanuel Chabrier | Joaquín Rodrigo | Nikolai Rimsky-Korsakow<br />

25.04.13 9. Sinfoniekonzert<br />

Sergej Prokofjew | Alexander Skrjabin<br />

23.05.13 10. Sinfoniekonzert<br />

Richard Strauss | Béla Bartók | Zoltán Kodály<br />

K 4: Freitag 20:00 Uhr<br />

alle 12 Sinfoniekonzerte<br />

14.09.12 1. Sinfoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

12.10.12 2. Sinfoniekonzert<br />

Richard Strauss | Ernst von Dohnányi |<br />

Sergej Rachmaninow<br />

16.11.12 3. Sinfoniekonzert<br />

Alban Berg | Wolfgang Amadeus Mozart<br />

21.12.12 4. Sinfoniekonzert<br />

Wolfgang Amadeus Mozart | Dmitri Schostakowitsch<br />

11.01.13 5. Sinfoniekonzert<br />

Simon Holt | Peter I. Tschaikowsky<br />

08.02.13 6. Sinfoniekonzert<br />

Boris Gurevich | Franz Schubert<br />

01.03.13 7. Sinfoniekonzert<br />

Alexis-Emmanuel Chabrier | Joaquín Rodrigo |<br />

Nikolai Rimsky-Korsakow<br />

05.04.13 8. Sinfoniekonzert<br />

Alban Berg | Ludwig van Beethoven |<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy<br />

26.04.13 9. Sinfoniekonzert<br />

Sergej Prokofjew | Alexander Skrjabin<br />

24.05.13 10. Sinfoniekonzert<br />

Richard Strauss | Béla Bartók | Zoltán Kodály<br />

28.06.13 11. Sinfoniekonzert<br />

Johann Christian Bach | Wolfgang Amadeus Mozart |<br />

Joseph Haydn | Luigi Cherubini<br />

19.07.13 12. Sinfoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

K 5: Freitag 20:00 Uhr<br />

6 aus 12 Sinfoniekonzerten<br />

12.10.12 2. Sinfoniekonzert<br />

Richard Strauss | Ernst von Dohnányi | Sergej Rachmaninow<br />

21.12.12 4. Sinfoniekonzert<br />

Wolfgang Amadeus Mozart | Dmitri Schostakowitsch<br />

08.02.13 6. Sinfoniekonzert<br />

Boris Gurevich | Franz Schubert<br />

05.04.13 8. Sinfoniekonzert<br />

Alban Berg | Ludwig van Beethoven | Felix Mendelssohn Bartholdy<br />

28.06.13 11. Sinfoniekonzert<br />

Johann Christian Bach | Wolfgang Amadeus Mozart |<br />

Joseph Haydn | Luigi Cherubini<br />

19.07.13 12. Sinfoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

K 6: Freitag 20:00 Uhr<br />

6 aus 12 Sinfoniekonzerten<br />

14.09.12 1. Sinfoniekonzert<br />

Gustav Mahler<br />

16.11.12 3. Sinfoniekonzert<br />

Alban Berg | Wolfgang Amadeus Mozart<br />

11.01.13 5. Sinfoniekonzert<br />

Simon Holt | Peter I. Tschaikowsky<br />

01.03.13 7. Sinfoniekonzert<br />

Alexis-Emmanuel Chabrier | Joaquín Rodrigo | Nikolai Rimsky-Korsakow<br />

26.04.13 9. Sinfoniekonzert<br />

Sergej Prokofjew | Alexander Skrjabin<br />

24.05.13 10. Sinfoniekonzert<br />

Richard Strauss | Béla Bartók | Zoltán Kodály<br />

122 | Karten <strong>und</strong> Service Karten <strong>und</strong> Service | 123


TUP | Service<br />

Foyerkonzerte im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

6 kammermusikalische Konzerte<br />

14.10.12 1. Foyerkonzert<br />

Ludwig van Beethoven | César Franck |<br />

Dmitri Schostakowitsch<br />

11.11.12 2. Foyerkonzert<br />

Johann Sebastian Bach | Michail Glinka | Philippe Gaubert |<br />

Hector Berlioz | Bernard Andrès | Jacques Ibert |<br />

André Jolivet<br />

27.01.13 3. Foyerkonzert<br />

Gideon Klein | Leo Smit | László Weiner | Erwin<br />

Schulhoff | Hans Krása | Zikm<strong>und</strong> Schul | Nico Richter<br />

10.03.13 4. Foyerkonzert<br />

Joseph Haydn | Darius Milhaud | Samuel Barber |<br />

Bohuslav Martinů<br />

14.04.13 5. Foyerkonzert<br />

Robert Schumann | Johannes Brahms<br />

05.05.13 6. Foyerkonzert<br />

Johann Sebastian Bach | Ludwig van Beethoven |<br />

Erwin Schulhoff | Alexander Tansman |<br />

Witold Lutoslawski<br />

Abenteuer Konzerte-Abo im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

Konzerterlebnisse <strong>für</strong> die gesamte Familie<br />

19.04.13 Ein brillanter Fehlschlag – Tschaikowskys 5. Sinfonie<br />

12.05.13 Strawinskys „Petruschka“ – Jahrmarkt der Illusionen<br />

ABonneMentBedingungen<br />

der tuP<br />

I. Zustandekommen eines Abonnement-Vertrages/Änderungen<br />

Mit der Unterzeichnung der schriftlichen Bestellung <strong>und</strong> der Übersendung<br />

bzw. Übergabe des Abonnement-Ausweises kommt ein Abonnement-Vertrag<br />

zwischen der <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> GmbH <strong>und</strong> dem Besteller<br />

zustande. Die hier genannten Abonnementbedingungen sind Bestandteil des<br />

Vertrages. Die TUP behält sich das Recht vor, diese Abonnementbedingungen<br />

<strong>für</strong> die jeweilige Spielzeit zu ändern. Im Übrigen gelten die AGB der TUP.<br />

II. Laufzeit des Abonnement-Vertrages<br />

Der Abonnement-Vertrag beginnt in der Spielzeit, die in der schriftlichen<br />

Bestellung angegeben ist. Er läuft auf unbestimmte Dauer <strong>und</strong> gilt auch <strong>für</strong><br />

die Spielzeiten, die der in der Bestellung genannten ersten Spielzeit folgen.<br />

III. Kündigung des Abonnement-Vertrages<br />

Der Abonnement-Vertrag endet zum Ablauf einer laufenden Spielzeit, wenn der<br />

Abonnent oder die TUP das Vertrags-Verhältnis bis spätestens zum 30. Juni der<br />

laufenden Spielzeit schriftlich kündigt. Eine Kündigung aus wichtigem Gr<strong>und</strong><br />

(insbesondere bei säumiger Zahlung des Abonnements) bleibt unberührt.<br />

IV. Abonnement-Preis<br />

Die <strong>für</strong> die jeweilige Spielzeit gültigen Abonnement-Preise sind aus den<br />

jährlichen speziellen Publikationen <strong>und</strong> den von der TUP herausgegebenen<br />

Saisonbroschüren ersichtlich. Der Preis <strong>für</strong> das Abonnement ist in jeder<br />

Spielzeit gesondert zu entrichten. Er ist <strong>für</strong> die jeweilige Spielzeit bis zum<br />

15. September des Spielzeitjahres in einer Summe zu entrichten oder aber<br />

in zwei gleichen Raten spätestens zum 15. September des Spielzeitjahres<br />

<strong>und</strong> zum 2. Januar des Folgejahres. Zahlungen sind unter Angabe der<br />

Abonnenten-Nummer zu überweisen auf eines der folgenden Konten:<br />

Kto-Nr. 252 312 Sparkasse <strong>Essen</strong> BLZ 360 501 05<br />

Kto-Nr. 114 316 National-Bank <strong>Essen</strong> BLZ 360 200 30<br />

Kto-Nr. 6630-433 Postgiroamt <strong>Essen</strong> BLZ 360 100 43<br />

V. Terminverlegung/Platzänderungen<br />

Die TUP wird alles unternehmen, die im Rahmen der Bestellung durch den<br />

Abonnenten getroffene Platzwahl während der gesamten Laufzeit des Vertrages<br />

einzuhalten; sie hat allerdings das Recht – aus künstlerischen oder<br />

organisatorischen Gründen – kurzfristig Platzänderungen oder auch Änderungen<br />

der Spielstätte vorzunehmen, Abonnement-Vorstellungen auf einen<br />

anderen Termin zu verlegen oder das vorgesehene Programm zu ändern. Bei<br />

Ausfall einer Abonnement-Vorstellung durch Streik oder höhere Gewalt hat<br />

der Abonnent keinen Anspruch auf eine Ersatzleistung. Dies gilt ebenso bei<br />

Versäumnis einer Vorstellung.<br />

VI. Übertragbarkeit<br />

Das Abonnement ist gr<strong>und</strong>sätzlich auf Dritte übertragbar, eine Übertragung<br />

entbindet den Vertragspartner jedoch nicht von seiner Zahlungsverpflichtung.<br />

Bei ermäßigten Abonnements muss die begünstigte Person ebenfalls einen<br />

Anspruch auf diese Ermäßigung nachweisen können. Eine Auszahlung, die<br />

sich aus einer Ermäßigungsberechtigung ergeben würde, ist ausgeschlossen.<br />

VII. Umtausch(-scheine) <strong>und</strong> Gültigkeit<br />

Kann der Abonnent aus zwingenden Gründen eine Abo-Vorstellung nicht<br />

besuchen, erhält er gegen Vorlage seines Abo-Ausweises (bis spätestens<br />

zwei Werktage vor der Veranstaltung) einen Abo-Umtauschschein. Der 1.<br />

<strong>und</strong> 2. Umtausch ist kostenlos; ab dem 3. Tausch erheben wir eine Bearbeitungsgebühr<br />

(zurzeit € 2,00). Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. Bei<br />

der Einlösung des Umtauschscheins besteht kein Erstattungsanspruch, wenn<br />

nur Plätze einer niedrigeren Preiskategorie angeboten werden können. Für<br />

Plätze einer höheren Preisgruppe wird ein Aufschlag berechnet, der sich<br />

aus der Differenz der Platzgruppen ergibt. Der Abo-Umtauschschein ist nur<br />

innerhalb einer Spielzeit einlösbar <strong>und</strong> muss bis zum 31. Juli der laufenden<br />

Spielzeit <strong>für</strong> eine der im Vorverkauf befindlichen Aufführungen eingelöst<br />

werden. Eine Garantie <strong>für</strong> die Einlösung von Umtauschscheinen bei bestimmten<br />

Werken oder Terminen wird nicht übernommen. Umtauschscheine<br />

sind nicht einlösbar <strong>für</strong> Premieren <strong>und</strong> Sonderveranstaltungen.<br />

VIII. Wahl-Abonnements<br />

Alle Sparten der TUP bieten Wahl-Abos an, die nach Verfügbarkeit der Plätze<br />

eingelöst werden können. Es gelten die unter VI. genannten Regelungen zur<br />

Übertragbarkeit. Das Wahl-Abonnement kann nur in der gebuchten Spielstätte<br />

eingelöst werden. Mit Ablauf der Spielzeit verlieren nicht eingelöste<br />

Wahl-Aboscheine ihre Gültigkeit. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.<br />

IX. Verlust<br />

Der Verlust des Abo-Ausweises ist unserem TicketCenter sofort mitzuteilen<br />

(T 02 01 81 22-200). Gegen eine Bearbeitungsgebühr von zurzeit € 2,50<br />

erhält der Abonnent einen Abo-Ersatzausweis.<br />

Verloren gegangene Abo-Umtauschscheine <strong>und</strong> Wahl-Aboscheine können<br />

nicht ersetzt werden.<br />

X. Datenspeicherung/Adressänderung<br />

Zu internen Zwecken werden sämtliche das Abonnement betreffenden Daten<br />

maschinell gespeichert. Adressänderungen etc. sind schnellstmöglich dem<br />

Vertriebsteam mitzuteilen.<br />

XI. Gerichtsstand<br />

Gerichtsstand ist <strong>Essen</strong>.<br />

124 | Karten <strong>und</strong> Service Karten <strong>und</strong> Service | 125


Preise<br />

<strong>Oper</strong> <strong>und</strong> Ballett<br />

Einzelpreise<br />

Musiktheater / Ballett<br />

Preisgruppe 1 2 3 4 5<br />

Premieren € 74,25 € 62,15 € 47,85 € 38,50 € 26,95<br />

<strong>Oper</strong>ette € 51,70 € 46,20 € 37,40 € 29,15 € 19,25<br />

<strong>Oper</strong>ette<br />

ermäßigt<br />

<strong>Oper</strong>ette<br />

(Fr/Sa)<br />

<strong>Oper</strong>ette<br />

(Fr/Sa)<br />

ermäßigt<br />

€ 36,20 € 32,30 € 26,20 € 20,40 € 13,45<br />

€ 57,20 € 51,70 € 42,90 € 34,65 € 27,75<br />

€ 38,15 € 34,25 € 28,15 € 22,30 € 15,40<br />

Repertoire € 44,55 € 38,50 € 29,15 € 23,65 € 18,15<br />

Repertoire<br />

ermäßigt<br />

Repertoire<br />

(Fr/Sa)<br />

Repertoire<br />

(Fr/Sa)<br />

ermäßigt<br />

€ 31,15 € 26,95 € 20,40 € 16,55 € 12,75<br />

€ 50,05 € 44,00 € 34,65 € 29,15 € 23,65<br />

€ 33,10 € 28,85 € 22,30 € 18,50 € 14,60<br />

Alle Preise inkl. Gebühr <strong>und</strong> Garderobe. Ermäßigte Preise gegen Vorlage<br />

des entsprechenden Ausweises.<br />

1 Abo ist auf eine Spielzeit begrenzt, ein Umtausch ist nicht möglich.<br />

2 Junior-Abonnements: Preise <strong>für</strong> Schüler <strong>und</strong> Studenten bis zur Vollendung<br />

des 27. Lebensjahres gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises.<br />

Abonnements<br />

Musiktheater / Ballett<br />

Preisgruppe 1 2 3 4 5<br />

Premieren € 472,00 € 396,50 € 304,00 € 244,00 € 172,00<br />

Abo 1, 2, 4, 8<br />

7 Aufführungen<br />

Abo 3, 5, 6, 7, 9, 10<br />

5 Aufführungen<br />

€ 210,00 € 175,00 € 136,50 € 98,00 € 73,50<br />

€ 150,000 € 125,00 € 97,50 € 70,00 € 52,50<br />

Ballett-Abo € 90,00 € 75,00 € 58,50 € 42,00 € 31,50<br />

Pas-de-trois-Abo € 210,00 € 179,00 € 153,00 - -<br />

Verdi-Spezial-Abo 1 € 90,00 € 75,00 € 58,50 € 42,00 € 31,50<br />

Puccini-Spezial-Abo 1 € 90,00 € 75,00 € 58,50 € 42,00 € 31,50<br />

Wahl-Abo 1<br />

10 Gutscheine<br />

Junior-Abonnements 2<br />

Musiktheater / Ballett<br />

Junior-Abo 1, 2, 4, 8<br />

7 Aufführungen<br />

Junior-Abo 3, 5, 6, 7, 9, 10<br />

5 Aufführungen<br />

Junior-Wahl-Abo 1<br />

5 Gutscheine<br />

€ 374,00 € 317,00 € 229,00 € 177,00 € 128,00<br />

€ 126,00 € 105,00 € 77,00 € 56,00 € 42,00<br />

€ 90,00 € 75,00 € 55,00 € 40,00 € 30,00<br />

€ 60,00 € 60,00 € 60,00 € 60,00 € 60,00<br />

<strong>Aalto</strong>-Come-in!-Abo 1 - - - - € 38,00<br />

Preise<br />

Konzerte der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

Einzel- <strong>und</strong> Abonnementpreise Sinfoniekonzerte/Neujahrskonzert<br />

in der Philharmonie <strong>Essen</strong><br />

Preisgruppe 1 2 3 4 5 6 7<br />

Einzelpreis ohne Abo € 37,40 € 31,90 € 26,40 € 22,00 € 17,60 € 13,20 € 9,90<br />

Einzelpreis ohne Abo<br />

ermäßigt<br />

€ 26,20 € 22,30 € 18,50 € 15,40 € 12,30 € 9,20 -<br />

12 Konzerte im Abo € 326,40 € 278,40 € 230,40 € 192,00 € 153,60 - -<br />

Junior 12 Konzerte im Abo 2 € 204,00 € 174,00 € 144,00 € 120,00 € 96,00 - -<br />

6 Konzerte im Abo € 163,20 € 139,20 € 115,20 € 96,00 € 76,80 - -<br />

Junior 6 Konzerte<br />

im Abo 2 € 102,00 € 87,00 € 72,00 € 60,00 € 48,00 - -<br />

Junior-Wahl-Abo 2 € 50,00 € 50,00 € 50,00 € 50,00 € 50,00 - -<br />

Einzelpreis Neujahrskonzert € 60,50 € 55,00 € 44,00 € 38,50 € 33,00 € 22,00 € 15,40<br />

Einzel- <strong>und</strong> Abonnementpreise Foyerkonzerte<br />

6 Konzerte im <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

Preisgruppe<br />

freie<br />

Platzwahl<br />

Einzel- <strong>und</strong> Abonnementpreise Abenteuer Konzerte<br />

2 Konzerte im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

Parkett<br />

1-10<br />

Parkett<br />

11-21<br />

1. Balkon<br />

1-3<br />

2. Balkon<br />

1-4<br />

Einzelpreis ohne Abo € 13,20 € 14,30 € 13,20 € 12,10 € 10,00<br />

Einzelpreis ohne Abo<br />

ermäßigt<br />

€ 9,40 € 7,50 € 7,00 € 6,50 € 5,50<br />

Konzerte im Abo € 57,00 € 26,00 € 24,00 € 22,00 € 18,00<br />

Junior Konzerte im Abo 2 € 36,00 € 10,40 € 9,60 € 8,80 € 7,20<br />

126 | Karten <strong>und</strong> Service Karten <strong>und</strong> Service | 127


WissensWertes<br />

r<strong>und</strong> um den <strong>Theater</strong>- <strong>und</strong> Konzertbesuch<br />

Mit dem Auto<br />

Wenn Sie mit dem Auto von außerhalb kommen, folgen Sie – ob Sie von<br />

der A 40, der A 42 oder der A 52 abfahren – der Beschilderung Richtung<br />

<strong>Essen</strong>-Zentrum <strong>und</strong> Philharmonie bzw. <strong>Oper</strong>nhaus.<br />

Parkplätze<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

Ab 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn finden Sie bei Veranstaltungen im<br />

<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> kostenlose Parkplätze in ausreichender Zahl in der Tiefgarage<br />

des <strong>Theater</strong>s. Zielangabe <strong>für</strong> Ihr Navigationssystem: Rolandstraße. Das Parkhaus<br />

bleibt nicht über Nacht geöffnet.<br />

Philharmonie <strong>Essen</strong><br />

Für Konzerte in der Philharmonie <strong>Essen</strong> gibt es direkt vor der Philharmonie<br />

im Saalbau-Parkhaus <strong>und</strong> im Parkhaus Philharmonie auf der Huyssenallee<br />

ausreichend Parkplätze (kostenpflichtig).<br />

Mit Bus <strong>und</strong> Bahn<br />

Das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> <strong>und</strong> die Philharmonie <strong>Essen</strong> liegen nur wenige Gehminuten<br />

vom Hauptbahnhof entfernt. Mit Bus oder Bahn fahren Sie bis zu den<br />

Stationen „Philharmonie / Saalbau“ oder „<strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>“: Linien U 11, 101,<br />

105, 106 <strong>und</strong> 107.<br />

Ihr Abo-Ausweis bzw. Ihre Eintrittskarte gilt am Veranstaltungstag als Fahrausweis<br />

in allen Bussen <strong>und</strong> Bahnen der <strong>Essen</strong>er Verkehrs AG (EVAG) sowie<br />

des Verkehrsverb<strong>und</strong>s Rhein-Ruhr <strong>für</strong> eine Hin- <strong>und</strong> Rückfahrt zum bzw. vom<br />

Veranstaltungsort.<br />

Zugang <strong>für</strong> Besucher mit Behinderung<br />

Im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> stehen einige Rollstuhlplätze zur Verfügung. Rollstuhlfahrer<br />

können mit dem Lift direkt von der Tiefgarage in das <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

gelangen (Anmeldung erforderlich). In der Philharmonie <strong>Essen</strong> befinden sich<br />

auf der Galerie Bühne <strong>und</strong> auf der Galerie Mitte Plätze <strong>für</strong> Rollstuhlfahrer.<br />

Service <strong>für</strong> Hörgeräteträger<br />

Wenn Sie ein Hinter-Ohr-Hörgerät tragen, verhilft Ihnen eine Induktionsschleife<br />

auf allen Plätzen im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> <strong>und</strong> in der Philharmonie zum<br />

optimalen Hörgenuss: Stellen Sie Ihr Hörgerät einfach auf „T“ (= „Telefon“)<br />

um. Sollten Sie Ihre Hörhilfe während des Konzertes aus den Ohren nehmen,<br />

vermeiden Sie bitte hochtönige Störgeräusche, die einen Konzertabbruch<br />

bewirken können.<br />

Service <strong>für</strong> Verspätete<br />

Wenn Sie einmal zu spät zur Vorstellung kommen sollten, bemühen wir uns<br />

um einen möglichst unkomplizierten Einlass. Bitte haben Sie Verständnis,<br />

dass ein Zutritt zum Saal nicht immer direkt nach Ihrer Ankunft möglich<br />

ist. Wir bieten Ihnen jedoch die Möglichkeit, die Vorstellung bis dahin auf<br />

einem Monitor im Foyer zu verfolgen.<br />

Besetzungs- <strong>und</strong> Programmänderungen<br />

Obwohl wir alles tun, um Besetzungs- oder Programmänderungen zu vermeiden,<br />

lassen sie sich manchmal nicht umgehen. In einem solchen Fall<br />

bitten wir um Ihr Verständnis, dass Änderungen nicht zur Rückgabe bereits<br />

erworbener Eintrittskarten berechtigen.<br />

Garderobe<br />

Die Garderobengebühr ist im Eintrittspreis enthalten.<br />

Programmhefte<br />

Konzertprogrammhefte werden nur am Konzerttag am jeweiligen Spielort<br />

verkauft, Programmhefte <strong>für</strong> <strong>Oper</strong> <strong>und</strong> Ballett sind ab der Premiere an der<br />

<strong>Aalto</strong>-Kasse <strong>und</strong> im TicketCenter erhältlich.<br />

Gastronomie<br />

Veranstaltungen im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong><br />

Gerne reservieren wir Ihnen einen Tisch in der <strong>Aalto</strong>-Cafeteria (T 02 01<br />

81 22-593 oder 02 01 23 88 72). Die Gastronomie öffnet eine St<strong>und</strong>e vor<br />

Vorstellungsbeginn, bei Veranstaltungen im Foyer eine halbe St<strong>und</strong>e vor<br />

Beginn. An Freitagen, Samstagen <strong>und</strong> vor Feiertagen sind die Cafeteria <strong>und</strong><br />

das Parkhaus zusätzlich eine St<strong>und</strong>e nach Veranstaltungsende geöffnet.<br />

Veranstaltungen in der Philharmonie <strong>Essen</strong><br />

Ihre Tischreservierungen nimmt das Team vom Restaurant „Wallberg“ gerne<br />

entgegen (T 02 01 81 22 86-10).<br />

Bild- <strong>und</strong> Tonaufnahmen<br />

Die <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> behält sich das Recht vor, einzelne Konzerte<br />

<strong>für</strong> das Fernsehen aufzuzeichnen. Die Besucher erklären sich mit dem<br />

Kartenkauf bereit, dass ihr Bild möglicherweise im Fernsehen oder in anderen<br />

Medien verbreitet wird. Wir bitten um Verständnis, dass eigene Bild- oder<br />

Tonaufnahmen aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet sind.<br />

Taxi-Service<br />

Beim Garderobenpersonal können Sie vor der Vorstellung oder in der Pause<br />

ein Taxi <strong>für</strong> die Rückfahrt vorbestellen.<br />

Mobiltelefone<br />

Um akustische <strong>und</strong> technische Störungen zu vermeiden, bitten wir Sie, Ihr<br />

Mobiltelefon während der Veranstaltung komplett auszuschalten.<br />

128 | Karten <strong>und</strong> Service Karten <strong>und</strong> Service | 129


dAnke<br />

Wir danken dem Fre<strong>und</strong>eskreis <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> e. V., den Förderern der TUP – der Alfried Krupp von Bohlen <strong>und</strong> Halbach-Stiftung,<br />

der Sparkasse <strong>Essen</strong> <strong>und</strong> Evonik Industries – sowie unseren produktionsbezogenen Partnern <strong>für</strong> die Unterstützung der Spielzeit 2012/2013:<br />

Parsifal – Alfried Krupp von Bohlen <strong>und</strong> Halbach-Stiftung<br />

Die Macht des Schicksals – NATIONAL-BANK AG, E.ON Ruhrgas AG<br />

Eugen Onegin, Die Fledermaus, Madama Butterfly – Sparkasse <strong>Essen</strong><br />

Die Zauberflöte – Alfried Krupp von Bohlen <strong>und</strong> Halbach-Stiftung, Stadtwerke <strong>Essen</strong> AG<br />

La Bohème – E.ON Ruhrgas AG<br />

Tristan <strong>und</strong> Isolde – Alfred <strong>und</strong> Cläre Pott-Stiftung<br />

Die Frau ohne Schatten – E.ON Ruhrgas AG, mfi-Management <strong>für</strong> Immobilien AG<br />

Tanzhommage an Queen – GENO BANK ESSEN<br />

Zeitblicke – Sparkasse <strong>Essen</strong><br />

Carmen/Boléro – Sparkasse <strong>Essen</strong>, RST HANSA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft<br />

Max <strong>und</strong> Moritz – Stadtwerke <strong>Essen</strong> AG, Sparkasse <strong>Essen</strong><br />

„NOW!“-Konzert – Kulturstiftung NRW<br />

Familienkonzert – Peter Ustinov Stiftung<br />

Kontakt <strong>für</strong> Spender <strong>und</strong> Sponsoren: kommunikation@tup-online.de oder T 02 01 81 22-115<br />

Weitere PArtner<br />

Fre<strong>und</strong>eskreis <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong><br />

Eine der bedeutendsten Bürgerbewegungen in Sachen Kultur <strong>und</strong> zugleich<br />

die älteste Kulturinitiative der Stadt <strong>Essen</strong> ist der Fre<strong>und</strong>eskreis <strong>Theater</strong> <strong>und</strong><br />

Philharmonie <strong>Essen</strong> e. V. Er geht zurück auf einen Zusammenschluss von<br />

Mäzenen vor über 150 Jahren. In den alten Urk<strong>und</strong>en des Jahres 1852 finden<br />

sich so bekannte Namen wie Krupp <strong>und</strong> von Waldthausen.<br />

Ob <strong>Oper</strong>, Schauspiel, Ballett oder Philharmonie – die mehr als 1.100 Mitglieder<br />

unterstützen zahlreiche Produktionen mit großzügigen Spenden. In den<br />

über 25 Jahren seines Bestehens konnte der Fre<strong>und</strong>eskreis der <strong>Theater</strong> <strong>und</strong><br />

Philharmonie <strong>Essen</strong> insgesamt € 10 Millionen zur Verfügung stellen <strong>und</strong> hat<br />

so immer wieder künstlerische Spitzenleistungen quer durch alle Sparten<br />

ermöglicht.<br />

Das Engagement beschränkt sich allerdings nicht auf hervorragende Konzert-<br />

<strong>und</strong> <strong>Theater</strong>abende, es hilft auch, Orte der Kunst zu schaffen <strong>und</strong> langfristig<br />

zu erhalten. Ein Einsatz mit Tradition: Die Errichtung des <strong>Grillo</strong>-<strong>Theater</strong>s im<br />

19. Jahrh<strong>und</strong>ert, die Eröffnung des <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong>s im 20. Jahrh<strong>und</strong>ert oder der<br />

Umbau des Saalbaus zur Philharmonie <strong>Essen</strong> im 21. Jahrh<strong>und</strong>ert – all das wäre<br />

ohne die Unterstützung von Spendern <strong>und</strong> Stiftern nicht möglich gewesen.<br />

Fre<strong>und</strong>eskreis <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie e. V.<br />

c/o Stadtwerke <strong>Essen</strong> AG<br />

Rüttenscheider Straße 27/37, 45128 <strong>Essen</strong><br />

T 02 01 800 10 04 (vormittags) | F 02 01 800 10 09<br />

fre<strong>und</strong>eskreis.tup@gmx.de | www.fre<strong>und</strong>eskreis-tup.de<br />

<strong>Essen</strong>er <strong>Theater</strong>ring<br />

Als Partner der <strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> GmbH ist der <strong>Essen</strong>er<br />

<strong>Theater</strong>ring mit seiner inzwischen 90-jährigen Geschichte die traditionsreichste<br />

Besucherorganisation in der Stadt <strong>Essen</strong>. Tausende <strong>Theater</strong>fre<strong>und</strong>e<br />

wissen die Vorteile einer Mitgliedschaft zu schätzen, die selbstverständlich<br />

nicht nur preisgünstige Abonnements – auch im Spartenmix – bietet. Bei<br />

regelmäßigen „Ring-Treff-Abenden“ wird der Dialog zwischen Publikum<br />

<strong>und</strong> <strong>Theater</strong>schaffenden gepflegt <strong>und</strong> die exklusiven Gruppenreisen zu<br />

bedeutenden europäischen Kulturstätten <strong>und</strong> -ereignissen sind längst kein<br />

Geheimtipp mehr.<br />

<strong>Essen</strong>er <strong>Theater</strong>ring II. Hagen 2, Haus der Kultur, 45127 <strong>Essen</strong><br />

T 02 01 22 33 08 | F 02 01 23 09 81<br />

info@theaterring-essen.de | www.essener-theaterring.de<br />

<strong>Theater</strong>gemeinde <strong>Essen</strong> <strong>für</strong> die metropole ruhr<br />

Die Besucherorganisation mit Pfiff. Mehr als 3.000 Abonnenten schätzen<br />

unseren Service <strong>und</strong> die Vielfalt des Angebotes, das sich in 40 verschiedenen<br />

Abos widerspiegelt. Egal <strong>für</strong> welche Spielstätte oder welche Sparte, wir bieten<br />

Ihnen ein passendes Abonnement. Das heißt <strong>für</strong> unsere Abonnenten: alle<br />

Häuser aus einer Hand <strong>und</strong> kein Anstehen an <strong>Theater</strong>kassen, denn die vergünstigten<br />

Karten kommen bequem nach Hause. Außerdem bieten wir geführte<br />

Museumsbesuche in Form von Tagesfahrten <strong>und</strong> Kunst- <strong>und</strong> Kulturreisen an.<br />

<strong>Theater</strong>gemeinde <strong>Essen</strong> e. V. Alfredistraße 32, 45127 <strong>Essen</strong><br />

T 02 01 22 22 29 | F 02 01 24 37 611<br />

info@theatergemeinde-essen.de | www.theatergemeinde-metropole-ruhr.de<br />

130 | Förderer <strong>und</strong> Partner Förderer <strong>und</strong> Partner | 131


sPielzeit<br />

2012 | 2013<br />

<strong>Theater</strong>ferien<br />

Das TicketCenter am II. Hagen 2 bleibt auch<br />

während der <strong>Theater</strong>ferien vom 9. Juli bis<br />

19. August 2012 von Montag bis Freitag in der<br />

Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet. In dieser<br />

Zeit findet auch unser telefonischer Service<br />

statt. Die Kasse im <strong>Aalto</strong>-<strong>Theater</strong> ist in der Zeit<br />

vom 9. Juli bis 31. August 2012 geschlossen.<br />

Die Kasse in der Philharmonie ist während der<br />

<strong>Theater</strong>ferien zu den gewohnten Zeiten geöffnet.<br />

Karten <strong>und</strong> Infos 02 01 81 22-200<br />

www.theater-essen.de<br />

August 2012<br />

30.8. Do 20:00 Konzert <strong>für</strong> <strong>Essen</strong>er Bürgerinnen<br />

<strong>und</strong> Bürger mit Behinderung (PH)<br />

(geschlossene Veranstaltung)<br />

31.8. Fr<br />

September 2012<br />

1.9. Sa 12:00 Tag der offenen Tür<br />

2.9. So 20:00 Open-Air-Konzert der <strong>Essen</strong>er<br />

Philharmoniker (Kennedyplatz)<br />

3.9. Mo<br />

4.9. Di<br />

5.9. Mi<br />

6.9. Do<br />

7.9. Fr<br />

8.9. Sa 19:00 Die Macht des Schicksals (WA)<br />

9.9. So<br />

10.9. Mo<br />

11.9. Di<br />

12.9. Mi<br />

13.9. Do 20:00 1. Sinfoniekonzert (PH)<br />

14.9. Fr 20:00 1. Sinfoniekonzert (PH)<br />

15.9. Sa 19:00 Die Macht des Schicksals<br />

16.9. So 18:00 Tanzhommage an Queen (WA) (B)<br />

17.9. Mo<br />

18.9. Di<br />

19.9. Mi 19:30 Zeitblicke (WA) (B)<br />

20.9. Do<br />

21.9. Fr<br />

22.9. Sa 19:00 Zeitblicke (B)<br />

23.9. So 18:00 Die Entführung aus dem Serail (WA)<br />

24.9. Mo<br />

25.9. Di<br />

26.9. Mi<br />

27.9. Do 19:30 Die Entführung aus dem Serail<br />

28.9. Fr<br />

29.9. Sa 19:00 Hoffmanns Erzählungen (WA)<br />

30.9. So 18:00 La Traviata (WA)<br />

Oktober 2012<br />

1.10. Mo<br />

2.10. Di<br />

3.10. Mi 19:00 Soiree zu Pelléas et Mélisande<br />

4.10. Do<br />

5.10. Fr 19:30 Die Entführung aus dem Serail<br />

6.10. Sa 19:00 Pelléas et Mélisande (PR)<br />

7.10. So 18:00 Tanzhommage an Queen (B)<br />

8.10. Mo<br />

9.10. Di<br />

10.10. Mi<br />

11.10. Do 20:00 2. Sinfoniekonzert (PH)<br />

12.10. Fr 20:00 2. Sinfoniekonzert (PH)<br />

13.10. Sa 19:00 Pelléas et Mélisande<br />

14.10. So 11:00 1. Foyerkonzert (F)<br />

15.10. Mo<br />

16:30 Die Macht des Schicksals<br />

16.10. Di 19:30 Pelléas et Mélisande<br />

17.10. Mi 19:30 Eugen Onegin (WA)<br />

18.10. Do<br />

19.10. Fr<br />

19:30 Pelléas et Mélisande<br />

20.10. Sa 19:00 Die Fledermaus (WA)<br />

21.10. So<br />

22.10. Mo<br />

23.10. Di<br />

16:30 Pelléas et Mélisande<br />

24.10. Mi<br />

25.10. Do<br />

19:30 Pelléas et Mélisande<br />

26.10. Fr 19:30 Pelléas et Mélisande<br />

27.10. Sa 19:00 La Traviata<br />

28.10. So 11:00<br />

29.10. Mo<br />

30.10. Di<br />

31.10. Mi<br />

19:00<br />

Matinee zu<br />

Ein Sommernachtstraum (B)<br />

Pelléas et Mélisande<br />

November 2012<br />

1.11. Do 18:00 Pelléas et Mélisande<br />

2.11. Fr<br />

3.11. Sa 19:00 Ein Sommernachtstraum (PR) (B)<br />

4.11. So 16:30 Hoffmanns Erzählungen<br />

5.11. Mo<br />

6.11. Di 19:30 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

7.11. Mi 19:30 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

8.11. Do<br />

9.11. Fr 19:30 Zeitblicke (B)<br />

132 | Spielzeitkalender PR Premiere WA Wiederaufnahme B Ballett PH Philharmonie F <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

Spielzeitkalender | 133<br />

10.11. Sa 19:00<br />

20:00<br />

Tanzhommage an Queen (B)<br />

Konzert der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

11.11. So 11:00<br />

im Rahmen des „NOW!“-Festivals (PH)<br />

2. Foyerkonzert (F)<br />

18:00 Die Zauberflöte (WA)<br />

12.11. Mo<br />

13.11. Di<br />

14.11. Mi<br />

15.11. Do 20:00 3. Sinfoniekonzert (PH)<br />

16.11. Fr 19:30 Zeitblicke (B)<br />

20:00 3. Sinfoniekonzert (PH)<br />

17.11. Sa 19:00 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

18.11. So 18:00 La Traviata (geschl. Veranstaltung)<br />

19.11. Mo 19:30 Benefizgala <strong>für</strong><br />

rumänische Straßen<strong>kinder</strong> (F)<br />

20.11. Di<br />

21.11. Mi<br />

22.11. Do 19:30 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

23.11. Fr 19:30 Carmen/Boléro (WA) (B)<br />

24.11. Sa 19:00 Die Zauberflöte<br />

25.11. So 11:00 Matinee zu Ariadne auf Naxos<br />

19:00 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

26.11. Mo<br />

27.11. Di<br />

28.11. Mi<br />

29.11. Do<br />

30.11. Fr 19:30 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

Dezember 2012<br />

1.12. Sa 19:00 Ariadne auf Naxos (PR)<br />

2.12. So 18:00 Carmen/Boléro (B)<br />

3.12. Mo<br />

4.12. Di 19:30 Ariadne auf Naxos<br />

5.12. Mi<br />

6.12. Do 19:30 Ariadne auf Naxos<br />

7.12. Fr 19:30 Max <strong>und</strong> Moritz (WA) (B)<br />

8.12. Sa 19:00 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

9.12. So 16:30 Eugen Onegin<br />

10.12. Mo<br />

11.12. Di<br />

12.12. Mi 19:30 Ariadne auf Naxos<br />

13.12. Do 19:30 La Bohème (WA)<br />

14.12. Fr 19:30 Ariadne auf Naxos<br />

15.12. Sa 19:00 La Traviata<br />

16.12. So 18:00 Hoffmanns Erzählungen<br />

17.12. Mo<br />

18.12. Di 11:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

19.12. Mi 11:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

20.12. Do 11:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

20:00 4. Sinfoniekonzert (PH)<br />

21.12. Fr 17:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

22.12. Sa<br />

20:00 4. Sinfoniekonzert (PH)<br />

19:00 La Bohème<br />

23.12. So 18:00 Die Fledermaus<br />

24.12. Mo<br />

25.12. Di 18:00 Ariadne auf Naxos<br />

26.12. Mi 18:00 La Traviata<br />

27.12. Do<br />

28.12. Fr 19:30 Die Entführung aus dem Serail<br />

29.12. Sa 19:00 Tanzhommage an Queen (B)<br />

30.12. So 18:00 Ariadne auf Naxos<br />

31.12. Mo 18:00 Die Fledermaus<br />

Januar 2013<br />

1.1. Di 18:00 Neujahrskonzert (PH)<br />

2.1. Mi<br />

3.1. Do<br />

4.1. Fr 15:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte (PR)<br />

17:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

5.1. Sa 15:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

17:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

6.1. So 15:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

17:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

7.1. Mo<br />

8.1. Di 10:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

12:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

9.1. Mi 10:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

12:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

10.1. Do 20:00 5. Sinfoniekonzert (PH)<br />

11.1. Fr 19:30 Zeitblicke (B)<br />

20:00 5. Sinfoniekonzert (PH)<br />

12.1. Sa 19:00 La Bohème<br />

13.1. So 16:30 Ariadne auf Naxos<br />

14.1. Mo<br />

15.1. Di<br />

16.1. Mi 19:30 Ariadne auf Naxos<br />

17.1. Do 19:30 Ein Sommernachtstraum (B)<br />

18.1. Fr 19:30 La Traviata<br />

19.1. Sa 19:00 Hercules (WA)<br />

20.1. So 18:00 Tanzhommage an Queen (B)<br />

21.1. Mo<br />

22.1. Di<br />

23.1. Mi<br />

24.1. Do<br />

25.1. Fr 19:30 Hoffmanns Erzählungen<br />

26.1. Sa 19:00 Max <strong>und</strong> Moritz (B)<br />

27.1. So 11:00 3. Foyerkonzert (F)<br />

18:00 Hercules<br />

28.1. Mo<br />

29.1. Di<br />

30.1. Mi 19:30 Tosca (WA)<br />

31.1. Do 19:30 Ariadne auf Naxos


Februar 2013<br />

1.2. Fr 19:30 Max <strong>und</strong> Moritz (B)<br />

2.2. Sa 19:00 Ariadne auf Naxos<br />

3.2. So 11:00 Matinee zu Othello (B)<br />

19:00 Tosca<br />

4.2. Mo<br />

5.2. Di<br />

6.2. Mi<br />

7.2. Do 20:00 6. Sinfoniekonzert (PH)<br />

8.2. Fr 20:00 6. Sinfoniekonzert (PH)<br />

9.2. Sa 19:00 Othello (PR) (B)<br />

10.2. So 18:00 Die Fledermaus<br />

11.2. Mo<br />

12.2. Di<br />

13.2. Mi 19:30 Othello (B)<br />

14.2. Do<br />

15.2. Fr 19:30 Othello (B)<br />

16.2. Sa 19:00 Madama Butterfly (WA)<br />

17.2. So 11:00<br />

16:00<br />

18:00<br />

Salonkonzert (F)<br />

Familienkonzert (PH)<br />

Othello (B)<br />

18.2. Mo<br />

19.2. Di 19:30 Othello (B)<br />

20.2. Mi<br />

21.2. Do 19:30 Othello (B)<br />

22.2. Fr 19:30 Ariadne auf Naxos<br />

23.2. Sa 19:00 Tanzhommage an Queen (B)<br />

24.2. So 18:00 Hercules<br />

25.2. Mo<br />

26.2. Di<br />

27.2. Mi<br />

28.2. Do 20:00 7. Sinfoniekonzert (PH)<br />

März 2013<br />

1.3. Fr 20:00 7. Sinfoniekonzert (PH)<br />

2.3. Sa 18:00 Verleihung des<br />

Deutschen Tanzpreises<br />

3.3. So 11:00 Matinee zu Parsifal<br />

19:00 Madama Butterfly<br />

4.3. Mo<br />

5.3. Di<br />

6.3. Mi 19:30 La Traviata<br />

7.3. Do 19:30 Max <strong>und</strong> Moritz (B)<br />

8.3. Fr 19:30 Die Fledermaus<br />

9.3. Sa 19:00 Hoffmanns Erzählungen<br />

10.3. So 11:00 4. Foyerkonzert (F)<br />

18:00 Othello (B)<br />

11.3. Mo<br />

12.3. Di<br />

13.3. Mi<br />

14.3. Do<br />

15.3. Fr 19:30 Carmen/Boléro (B)<br />

16.3. Sa 19:00 Othello (B)<br />

17.3. So 16:30 Parsifal (PR)<br />

18.3. Mo<br />

19.3. Di 19:30 Tanzhommage an Queen (B)<br />

20.3. Mi 19:30 Die Entführung aus dem Serail<br />

21.3. Do 18:00 Parsifal<br />

22.3. Fr 19:30 Hercules<br />

23.3. Sa 19:00 Max <strong>und</strong> Moritz (B)<br />

24.3. So 11:00 Stipendiatenkonzert (F)<br />

16:30 Parsifal<br />

25.3. Mo<br />

26.3. Di<br />

27.3. Mi<br />

28.3. Do<br />

29.3. Fr<br />

30.3. Sa 19:00 Aida (WA)<br />

31.3. So 16:30 Parsifal<br />

April 2013<br />

1.4. Mo 18:00 Othello (B)<br />

2.4. Di<br />

3.4. Mi<br />

4.4. Do 20:00 8. Sinfoniekonzert (PH)<br />

5.4. Fr 20:00 8. Sinfoniekonzert (PH)<br />

6.4. Sa 19:00 Aida<br />

7.4. So 16:30 Parsifal<br />

8.4. Mo<br />

9.4. Di<br />

10.4. Mi<br />

11.4. Do 19:30 Othello (B)<br />

12.4. Fr 19:30 Eugen Onegin<br />

13.4. Sa 19:00 Carmen/Boléro (B)<br />

14.4. So 11:00 5. Foyerkonzert (F)<br />

18:00 Figaros Hochzeit (WA)<br />

15.4. Mo<br />

16.4. Di<br />

17.4. Mi 19:30 Max <strong>und</strong> Moritz (B)<br />

18.4. Do 19:30 Aida<br />

19.4. Fr 19:00 1. Abenteuer Konzert<br />

20.4. Sa 19:00 Figaros Hochzeit<br />

21.4. So 11:00 Matinee zu Deca Dance (B)<br />

19:00 Eugen Onegin<br />

22.4. Mo<br />

23.4. Di<br />

24.4. Mi<br />

25.4. Do 20:00 9. Sinfoniekonzert (PH)<br />

26.4. Fr 20:00 9. Sinfoniekonzert (PH)<br />

27.4. Sa 19:00 Deca Dance (PR) (B)<br />

28.4. So 16:30 Parsifal<br />

29.4. Mo<br />

30.4. Di 19:30 Deca Dance (B)<br />

Mai 2013<br />

1.5. Mi<br />

2.5. Do 19:30 Deca Dance (B)<br />

3.5. Fr 19:30 Aida<br />

4.5. Sa 19:00 Deca Dance (B)<br />

5.5. So 11:00 6. Foyerkonzert (F)<br />

18:00 Madama Butterfly<br />

6.5. Mo<br />

7.5. Di<br />

8.5. Mi 19:30 Deca Dance (B)<br />

9.5. Do 18:00 Aida<br />

10.5. Fr 19:30 Deca Dance (B)<br />

11.5. Sa 19:00 Figaros Hochzeit<br />

12.5. So JOTA-Spezial<br />

17:00 2. Abenteuer Konzert<br />

13.5. Mo<br />

14.5. Di<br />

15.5. Mi<br />

16.5. Do 19:30 Deca Dance (B)<br />

17.5. Fr 19:30 Die Entführung aus dem Serail<br />

18.5. Sa 19:00 Tosca<br />

19.5. So 18:00 Tristan <strong>und</strong> Isolde (WA)<br />

20.5. Mo<br />

21.5. Di<br />

22.5. Mi<br />

23.5. Do 20:00 10. Sinfoniekonzert (PH)<br />

24.5. Fr 20:00 10. Sinfoniekonzert (PH)<br />

25.5. Sa 18:00 Tristan <strong>und</strong> Isolde<br />

26.5. So 18:00 Die Entführung aus dem Serail<br />

27.5. Mo<br />

28.5. Di<br />

29.5. Mi<br />

30.5. Do 19:00 Soiree zu Die Räuber<br />

31.5. Fr 19:30 Die Entführung aus dem Serail<br />

Juni 2013<br />

1.6. Sa 19:00 Deca Dance (B)<br />

2.6. So 18:00 Carmen/Boléro (B)<br />

3.6. Mo<br />

4.6. Di<br />

5.6. Mi<br />

6.6. Do<br />

7.6. Fr 19:30 Festliches „Strauss“-Konzert <strong>für</strong><br />

den Fre<strong>und</strong>eskreis TUP<br />

8.6. Sa 19:00 Die Räuber (PR)<br />

9.6. So 18:00 Deca Dance (B)<br />

10.6. Mo 15:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

17:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

11.6. Di 10:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

12:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

12.6. Mi 19:30 Othello (B)<br />

Gastspiel der <strong>Essen</strong>er Philharmoniker<br />

beim Richard Strauss Festival<br />

13.6. Do 19:30 Othello (B)<br />

14.6. Fr 19:30 Die Räuber<br />

15.6. Sa 17:00 Parsifal<br />

16.6. So 18:00 Die Räuber<br />

17.6. Mo<br />

18.6. Di 19:30 Die Räuber<br />

19.6. Mi 19:30 Othello (B)<br />

20.6. Do 19:30 Die Räuber<br />

21.6. Fr 19:30 Deca Dance (B)<br />

22.6. Sa 18:00 Sonderveranstaltung: Ein Sommernachtstraum<br />

– Paradise Lost (PH)<br />

18:30 Deca Dance (B)<br />

23.6. So 16:30 Die Räuber<br />

24.6. Mo 11:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

25.6. Di 11:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

26.6. Mi 11:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

27.6. Do 11:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

20:00 11. Sinfoniekonzert (PH)<br />

28.6. Fr 17:00 Max <strong>und</strong> Moritz <strong>für</strong> Kinder (B)<br />

20:00 11. Sinfoniekonzert (PH)<br />

29.6. Sa 19:00 Die Räuber<br />

30.6. So 16:30 Parsifal<br />

Juli 2013<br />

1.7. Mo 10:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

12:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

2.7. Di 10:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

12:00 <strong>Oper</strong> Vorlaut / Die Zaubertröte<br />

3.7. Mi 19:30 Die Räuber<br />

4.7. Do 19:30 Eugen Onegin<br />

5.7. Fr 19:30 Die Räuber<br />

6.7. Sa 19:00 Tanzhommage an Queen (B)<br />

7.7. So 18:00 Die Räuber<br />

8.7. Mo<br />

9.7. Di<br />

10.7. Mi 19:30 Die Räuber<br />

11.7. Do 19:30 Tanzhommage an Queen (B)<br />

12.7. Fr 19:00 Die Frau ohne Schatten (WA)<br />

13.7. Sa 19:00 Carmen/Boléro (B)<br />

14.7. So 18:00 Tosca<br />

15.7. Mo<br />

16.7. Di<br />

17.7. Mi<br />

18.7. Do 20:00 12. Sinfoniekonzert (PH)<br />

19.7. Fr 20:00 12. Sinfoniekonzert (PH)<br />

20.7. Sa 19:00 Die Räuber<br />

21.7. So 18:00 Die Frau ohne Schatten<br />

134 | Spielzeitkalender PR Premiere WA Wiederaufnahme B Ballett PH Philharmonie F <strong>Aalto</strong>-Foyer<br />

Spielzeitkalender | 135


PersonAliA<br />

Intendanz<br />

Intendant <strong>und</strong> Generalmusikdirektor<br />

Stefan Soltesz<br />

Persönlicher Referent<br />

des Intendanten Reinhard Beuth<br />

Künstlerische Betriebsdirektorin<br />

<strong>und</strong> Stellv. d. Intendanten<br />

Juliane Postberg<br />

Assistentin der Intendanz Susanne Adam<br />

Künstlerisches Betriebsbüro (Leitung)<br />

Corinna Volke, Thomas Böckstiegel<br />

Ballettdirektion<br />

Ballettdirektor Ben Van Cauwenbergh<br />

Stellv. Ballettdirektor<br />

<strong>und</strong> Ballettmanager Marek Tuma<br />

Persönliche Mitarbeiterin<br />

des Ballettdirektors Annette El-Leisy<br />

Mitarbeiterin der Ballettdirektion<br />

Philippa Ward<br />

Dramaturgie<br />

Ina Wragge (Leitung), Nils Szczepanski;<br />

Norbert Abels, Norbert Grote (Gastdramaturgen)<br />

<strong>Theater</strong>pädagogik<br />

Marie-Helen Joël (Leitung), N. N.<br />

Musikalische Leitung<br />

Generalmusikdirektor Stefan Soltesz<br />

Dirigenten Srboljub Dinić, Alexander Eberle,<br />

Wolfram-Maria Märtig, Volker Perplies,<br />

Christoph Poppen<br />

Chordirektor Alexander Eberle<br />

Studienleitung Oliver Malitius<br />

Solorepetition Juriko Akimoto, Boris Gurevich,<br />

Wolfram-Maria Märtig, Volker Perplies<br />

Musikbibliothek Andreas Linne<br />

Regie<br />

Neuinszenierungen Dietrich W. Hilsdorf,<br />

Nikolaus Lehnhoff, Joachim Schloemer,<br />

Michael Sturminger<br />

Wiederaufnahmen Fred Berndt, Dietrich<br />

W. Hilsdorf, Tilman Knabe, Barrie Kosky,<br />

Josef Ernst Köpplinger, Christine Mielitz, Gil<br />

Mehmert, Jetske Mijnssen, Silviu Purcarete,<br />

Johannes Schaaf, Michael Sturminger, Ezio<br />

Toffolutti<br />

<strong>Oper</strong>n-Choreographie<br />

Kati Farkas, Karl Alfred Schreiner<br />

Szenische Einstudierung<br />

Regieassistenz Frédéric Buhr, Christina<br />

Hennigs, Marijke Malitius<br />

Inspizienz Constanze Kohls, Margrit Nickel,<br />

Katrin Reichardt<br />

Soufflage Karen Stone, Dario Pangrazi<br />

Leiter Statisterie Matthias Koziorowski<br />

Kinderbetreuung Ute Balshüsemann, Katja<br />

Goepel, Christian Komorowski<br />

Choreographie<br />

Neuinszenierungen Ohad Naharin, Heinz<br />

Spoerli, Denis Untila, Michelle Yamamoto<br />

Wiederaufnahmen Christopher Bruce,<br />

Patrick Delcroix, Michael Kropf, Jiří Kylián,<br />

Ben Van Cauwenbergh<br />

Balletteinstudierung<br />

Ballettdirektor, Ballettmeister <strong>und</strong><br />

Choreograph Ben Van Cauwenbergh<br />

Stellvertretender Ballettdirektor<br />

<strong>und</strong> Ballettmeister Marek Tuma<br />

Ballettmeister Michel Béjar<br />

Ballettmeisterin Alicia Olleta<br />

Ballettpianist N. N.<br />

Bühnenbild, Kostüme<br />

Neuinszenierungen <strong>Oper</strong> Raim<strong>und</strong> Bauer,<br />

Andreas Donhauser, Jens Kilian, Johannes Leiacker,<br />

Renate Martin, Andrea Schmidt-Futterer<br />

Neuinszenierungen Ballett Keso Dekker, Hans<br />

Schavernoch, Dmitrij Simkin<br />

Wiederaufnahmen <strong>Oper</strong> Fred Berndt, Sanne<br />

Danz, Arien de Vries, Andreas Donhauser,<br />

Klaus Grünberg, Susanne Hubrich, Jens Kilian,<br />

Johannes Leiacker, Renate Martin, Alfred<br />

Mayerhofer, Dagmar Morell, Dieter Richter,<br />

Gabriele Rupprecht, Renate Schmitzer,<br />

Marie-Luise Strandt, Ezio Toffolutti, Dorothée<br />

Uhrmacher, Reinhart Zimmermann<br />

Wiederaufnahmen Ballett Marian Bruce,<br />

Patrick Delcroix, Jiří Kylián, Tina MacHugh,<br />

Friederike Singer, Kees Tjebbes, Joke Visser,<br />

Manfred Waba, Jérôme Kaplan, Dmitrij Simkin,<br />

Ben Van Cauwenbergh<br />

<strong>Essen</strong>er Philharmoniker Organisation<br />

Orchesterdisponentinnen Margarete Kerkhoff,<br />

Andrea Nippold<br />

Orchesterbüro Thomas Oberholz,<br />

Renate Jefferies<br />

Orchesterwarte Saad Hamza, Bodo Schüler,<br />

Thomas Sent, Dennis van Zandt<br />

Geschäftsführung<br />

Geschäftsführer Berger Bergmann<br />

Assistentin des Geschäftsführers<br />

Heike Tillmanns<br />

Kommunikation/Sponsoring<br />

Christof Wolf<br />

Presse- <strong>und</strong> Öffentlichkeitsarbeit<br />

Martin Siebold (Gesamtleitung), Azita<br />

Mortazawi-Izadi (Leitung Musiktheater, Ballett,<br />

Philharmoniker), Christine Nitschke<br />

Marketing <strong>und</strong> Gestaltung<br />

Feride Yaldizli (Leitung), Jan Frerichs,<br />

Stephanie Kateloe, N. N.<br />

Allgemeine Verwaltung<br />

Leiter <strong>und</strong> Prokurist Ulrich Werner,<br />

Renate Jefferies (Sekretariat)<br />

Bühnenverwaltung Holger Kaminski<br />

Registratur Anke Panic, Gorica Stankovic<br />

Personalabteilung<br />

Leiter <strong>und</strong> Prokurist Karsten Stermann,<br />

Karin Bitting (Sekretariat)<br />

Personalverwaltung<br />

Michaela Hellwig, Andreas Huth, Aldo Pieli,<br />

Elke Piontkowski, Marc Weser<br />

Finanzabteilung /EDV<br />

Leiterin <strong>und</strong> Prokuristin Karin Müller<br />

Sachbearbeitung Melanie Böttger, Roger<br />

Schütz (stellv. Leiter), Heike Taubert,<br />

Marion Young<br />

EDV Dirk Baumgart, Zlatko Panic (Datenschutzbeauftragter),<br />

Ralf Stuckmann<br />

(stellvert. Leiter der EDV)<br />

Ausstattung<br />

Ausstattungsleiter Thorsten Macht<br />

Produktionsleiter Daniel Schulz<br />

Werkstätten<br />

Werkstättenleiter, stellv. Direktor<br />

<strong>für</strong> den Bereich Ausstattung Ralf Gehrke<br />

Requisite<br />

Dirk Lücker (Leitung), Albert Pfaffenberger<br />

Tom Eyler (Vorarbeiter), Holger Herrmann,<br />

Andre Vollmer, Hermann Rolofs, Andre Grob<br />

Rüstmacherin Martina Flößer<br />

Dekoration<br />

Peter Riemann (Leitung), Harald Heid (Vorarbeiter),<br />

Christina Jeske, Rainer Petereit, Joachim<br />

Rüth, Julia Breitbach (Auszubildende)<br />

Schlosserei<br />

Frank Karlisch (Leitung), Jörg Backes (Vorarbeiter),<br />

Frank Behrens, Uwe Kleemann,<br />

Manfred Teigelkämper, Nicolai Schnell (Auszubildender)<br />

Schreinerei<br />

Michael Kramer (Leitung), Peter Cornelis (Vorarbeiter),<br />

Bastian Adloff, Andreas Jockenhöfer,<br />

Mathias Kortmann, Guido Meier, Jürgen Reese,<br />

Bernd Schmidt, Joscha Meier, Robert Kreutzer<br />

(Auszubildende)<br />

Malsaal<br />

<strong>Theater</strong>maler Wolfgang Goroncy / Meinhard<br />

Groos (Leitung), Henning Dahlhaus, Thomas<br />

Müller, Tobias Wallek, Julia Bethke (Auszubildende)<br />

<strong>Theater</strong>plastiker Teddy Braun, Stefanie<br />

Schubert<br />

Kostümabteilung<br />

Kostümdirektor Ulrich Lott<br />

Stellv. Kostümdirektorin Regina Weilhart<br />

Produktionsleiter Ernst Herlitzius<br />

Damengewandmeisterinnen Swantje Mosler,<br />

Alexandra Schulz-Platzner<br />

Herrengewandmeister Andreas Godau<br />

Schneider-Vorarbeiterin Sabine Raper<br />

Kostümassistentinnen Sandra Fehlemann, N. N.<br />

Damenschneider/Herrenschneider Sarah<br />

Brands, Pelagia Dabrowski, Erika Draganczyk,<br />

Yvetta Duchoslav, Sarah Feldvoss, Ioanna<br />

Giogos, Ulrike Grolius, Elisabeth Herbst, Anika<br />

Herweg, Renate Jänsch, Luzie Jochem, Britta<br />

Kienz, Regina Klanwer, Manfred Koch, Edeltraud<br />

Kreddig, Christina Graw-Krone, Astrid Marschner,<br />

Claudia Mordas, Melina Rosenbaum, Carina<br />

Rheinfels, Sabina Saglimbeni, Riccarda Schmalenstroer,<br />

Sabine Schmälter, Meryem Telli<br />

Auszubildende Ludmilla Nikitenko,<br />

Sabrina Schmitt<br />

Garderobenmeisterin Angelika Pothmann<br />

Ankleider Mohammad Djodaki, Adelina Nigra,<br />

Ilona Vogel<br />

Schuhmacher Bahri Saridas<br />

Maske<br />

Chefmaskenbildner Frank Landau<br />

Stellv. Chefmaskenbildner <strong>und</strong> Produktionsleiterin<br />

Doris Kallmeyer-Rauh<br />

Maskenbildnerinnen Dagmar Bröck, Rita Dünnebacke,<br />

Anke Fischer, Nina Franke, Josephine<br />

Hagemeyer, Ramona Kochsiek, Angela Hinz,<br />

Manuela Heukamp, Jana Matzik, Britta Menz,<br />

Laura Lenz, Marion Pratzka, Janine Rauh, Katja<br />

Stobbe, Mechthild Zavodnik<br />

Auszubildende Madleine Kurtz, Veronika<br />

Schnitzler<br />

136 | Personalia Personalia | 137


Technische Direktion<br />

Technischer Direktor Dirk Beck,<br />

Kerstin Beck (Sekretariat)<br />

Technischer Betriebsinspektor<br />

Frank Schwartze<br />

Konstrukteurin Astrid Kirchholtes<br />

Bühnentechnik<br />

Bühnenmeister Karl-Heinz Behrens,<br />

Udo Bröck, Bernd Graw<br />

Schnürmeister Peter Schickel<br />

Schnürboden-Vorarbeiter Maciej Kozak,<br />

Achim Hanisch<br />

Schnürboden Hartmut Dobecki, Michael Hentschel,<br />

Jürgen Leiendecker, Winfried Vrenegor,<br />

Robin Rodriguez-Garcia<br />

Seitenmeister Mike Friedrich, Markus Kulig,<br />

Michael Liebek, Uwe Niedick, Klaus Rozga,<br />

Heinz-Dieter Schneidsig, Achim Schyguda,<br />

Ulrich Will<br />

Vorarbeiter Dietmar Aßenmacher, Robert Bruns<br />

Bühnentechniker Marc Beck, Michael Bergmann,<br />

Salih Carkci, Andreas Donaubauer, Marc<br />

Groß, Thomas Grösschen, Pablo Giuggioloni,<br />

Dirk Hoffmann, Vardan Khachatryan, Andreas<br />

Köppen, Peter Kreß, Axel Krüger, Wojciech Kusy,<br />

Andreas Rattay, Detlef Lelgemann, Reinhold<br />

Liebek, Christian Marxen, Marius Reinhard,<br />

Sebastian Reischl, Willi Reklat, Andreas<br />

Richter, José Rodriguez-Garcia, Gerald Rother,<br />

Miroslaw Sadowski, Wolfgang Schünemann,<br />

Detlef Seidler, David Spaccavento, Thomas<br />

Tadday, Christoph Taschke, Gorden Werker,<br />

Holger Wickenburg, N. N., N. N.<br />

138 | Personalia<br />

Dekoration<br />

Thomas Arnold (Vorabeiter),<br />

Josef Domin, Jörg Förster, Bertfried Nies,<br />

Ralf Metz, Volker Waldrich<br />

Maschinentechnik<br />

Norbert Wellers (Vorarbeiter), Thomas Rattay,<br />

Harald Behrendt, Andreas Rattay<br />

Veranstaltungstechnik<br />

Auszubildende N. N., N. N., N. N.<br />

Beleuchtung<br />

Leiter der Beleuchtungsabteilung<br />

René Dreher<br />

Beleuchtungsmeister Bernd Hagemeyer,<br />

Manfred Kirst, Christian Sierau<br />

Beleuchtungs-Vorarbeiter Günter Bäsler,<br />

Leonhard D<strong>und</strong>er, Dirk Hüser, Tim Waclawek,<br />

Thomas Weiden, Ulrich Zinke<br />

Beleuchter Rolf Herlfterkamp, Marian<br />

Kaminski, Dietmar Köppen, Matthias Langhoff,<br />

Ralf Mikeleit, Thorsten Spohr, Andreas<br />

Westerbeck, Frank Wewers<br />

Ton <strong>und</strong> Video<br />

Axel Vent (Leitung)<br />

Tonmeister Helmut Baar, Philipp Kramarczik<br />

Reinigung<br />

Ulrike Hoffmann, Carola Dombrowski,<br />

Gabriele Niedick, Kathleen Sternberg,<br />

Sonja Dietrich<br />

Fahrdienst<br />

Fahrer <strong>und</strong> Transportarbeiter Peter Böhrig,<br />

Dietmar Dittel, Stephan Neuhaus, Ralf<br />

Lohmeyer<br />

Transportarbeiter Gaetano Russo-Hoffmann,<br />

Bernd Wensing, Reinhold Liebek<br />

Betriebs- <strong>und</strong> Haustechnik<br />

Walter Josefus (Leitung)<br />

Elektromeister Harald Heinen<br />

Elektriker Frank Erdelmann, Thomas Koch,<br />

Peter Wibbe<br />

Heizung | Lüftung Dieter Feiler<br />

Hausmeister Andreas Momma<br />

Haus- <strong>und</strong> Hofdienst Dirk Kunz<br />

Pforte<br />

Albert Feldhausen, Georg Sonntag,<br />

Udo Weiss, Axel Krüger<br />

Telefonzentrale<br />

Cornelia Köster<br />

(Schwerbehinderten-Vertreterin)<br />

Archiv<br />

Gerard S. Kohl, Werner Sommer<br />

Vertrieb<br />

Werner Sehr (Leitung),<br />

Sabine Thimm (stellv. Leitung)<br />

TicketCenter Edith Blockhaus, Yvonne<br />

Blankenburg, Iris Fiedler, Nicole Momma,<br />

Manuela Müller, Helga Pfaffenberger, Petra<br />

Rinek, Angelika Vollmer, Jutta Wening,<br />

Daniela Witte-Rothscheroth<br />

Kasse <strong>Aalto</strong> Burg<strong>und</strong>e Seidel, Marion Leinders<br />

Betriebsrat<br />

Adil Laraki (Vorsitzender des Betriebsrats),<br />

Florian Franzen, Patrick Fuchs, Ioanna Giogos,<br />

Saad Hamza, Edeltraud Kreddig, Annette<br />

Meier-Krüger, Antonio Rodriguez, Dragan<br />

Selakovic, Karl-Heinz Spies, Gorden Werker<br />

(stellv. Betriebsrat), Johanna Young (freigestellte<br />

Betriebsrätin), Mechthild Zavodnik, Heike<br />

Kruschel (Sekretariat)<br />

Arbeitssicherheit<br />

Michael Mohr<br />

Ehrenmitglieder der <strong>Theater</strong><br />

<strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong><br />

Gerd Braese †, Friedel Hanster †, Gerard S. Kohl,<br />

Josef Krepela †, Ks. Karl-Heinz Lippe †,<br />

Ks. Richard Medenbach, Wulf Mämpel,<br />

Heinz Wilhelm Norden, Hans Nowak,<br />

Ks. Károly Szilàgyi, Walter Velten,<br />

Prof. Heinz Wallberg †, Prof. Martin Puttke<br />

Film- <strong>und</strong> Kinokultur in <strong>Essen</strong><br />

Lichtburg & Sabu • Astra <strong>Theater</strong> & Luna • Eulenspiegel • Filmstudio Glückauf • Galerie Cinema • Rio<br />

www. l i c h t b u r g - e s s e n . d e www. e s s e n e r - f i lmk u n s t t h e a t e r. d e


Impressum<br />

Herausgeber<br />

<strong>Theater</strong> <strong>und</strong> Philharmonie <strong>Essen</strong> GmbH<br />

<strong>Oper</strong>nplatz 10<br />

45128 <strong>Essen</strong><br />

T 02 01 81 22-0<br />

F 02 01 81 22-503<br />

info<strong>aalto</strong>@theater-essen.de<br />

www.theater-essen.de<br />

Geschäftsführer<br />

Berger Bergmann<br />

Intendant <strong>und</strong> Generalmusikdirektor<br />

Stefan Soltesz<br />

Ballettdirektor<br />

Ben Van Cauwenbergh<br />

Redaktion<br />

Reinhard Beuth<br />

Nils Szczepanski, Ina Wragge (Dramaturgie)<br />

Marie-Helen Joël (<strong>Theater</strong>pädagogik)<br />

Azita Mortazawi-Izadi, Kristina Scharmacher, Martin<br />

Siebold, Christof Wolf (Presse- <strong>und</strong> Öffentlichkeitsarbeit)<br />

Konzept, Gestaltung, Projektmanagement, Anzeigen<br />

Feride Yaldizli (v.i.S.d.P.) (Marketing)<br />

Bildnachweise<br />

Thilo Beu: S. 18 (Die Macht des Schicksals), S. 19 (Hoffmanns Erzählungen), S. 22 (Hercules), S. 24<br />

(Figaros Hochzeit) | Marco Borggreve: S. 69, 70 (Colin Currie, Kazuki Yamada) | Iko Frese: S. 20 (Die<br />

Fledermaus) | Istockphoto: S. 105 | Chris Gloag: S. 72 (Boris Giltburg) | Bernadette Grimmenstein: S.<br />

111-113 (Häuser der TUP) | Saad Hamza: S. 33 (Wolfram-Maria Märtig), S. 81, 82, 97, 101, 121 | Björn<br />

Hickmann: S. 54 (Tanzhommage an Queen) | Matthias Jung: S. 8, 60 (Stefan Soltesz), S. 20 (Eugen<br />

Onegin), S. 23 (Aida), S. 24 (Tristan <strong>und</strong> Isolde), S. 25 (Die Frau ohne Schatten) | Jörg Landsberg: S.<br />

19 (La Traviata), S. 21 (La Bohème), S. 23 (Madama Butterfly) | Jürgen Leiendecker: S. 26, 28, 118 |<br />

Mario Perricone: S. 33 (Volker Perplies), S. 55 (Carmen/Boléro, Max <strong>und</strong> Moritz), S. 57-59 (Compagnie),<br />

S. 98, 103 | Thomas Rabsch: S. 68 (Sabine Meyer) | Klaus Rudolph: S. 33 (Stefan Soltesz) |<br />

Sebastian Szczepanski: S. 33 (Alexander Eberle), S. 36-45 (Ensemble <strong>und</strong> <strong>Oper</strong>nchor), S. 46 (Ben Van<br />

Cauwenbergh), S. 57-59 (Compagnie), S. 62, 36, 84-93 (<strong>Essen</strong>er Philharmoniker) | Gudrun Webel: S. 22<br />

(Tosca) | Gert Weigelt: S. 21 (Die Zauberflöte), S. 54 (Zeitblicke) | Volker Wiciok: S. 57-59 (Compagnie)<br />

GastsängerInnen: Agenturen<br />

Collagen: Feride Yaldizli<br />

Urheber, die nicht zu ermitteln oder zu erreichen waren, werden zwecks nachträglicher Rechteabgeltung<br />

um Nachricht gebeten.<br />

Druck<br />

Margreff Druck <strong>und</strong> Medien<br />

Redaktionsschluss 28. März 2012<br />

Änderungen vorbehalten<br />

Haumannplatz 28<br />

D-45130 <strong>Essen</strong><br />

Fon: +49-201-72002-0<br />

essen@soh.de<br />

Kur<strong>für</strong>stendamm 38/39<br />

D-10719 Berlin<br />

Fon: +49-30-884490-0<br />

berlin@soh.de<br />

140 | Impressum 141<br />

www.soh.de <strong>Essen</strong> - Berlin<br />

SCHÖNE FASSADE. VIEL<br />

KOMPETENZ DAHINTER:<br />

ESSEN<br />

Dr. Jochen Schmidt<br />

Dr. Emil Huber<br />

Dr. Bernd Klein LL.M.<br />

Prof. Dr. Franz-Josef Dahm<br />

Dr. Carl Otto Stucke<br />

Dr. Christiane Wilkening<br />

Dr. Till Wegmann<br />

Dr. Almut Gathmann M.A.<br />

Dr. Regine Cramer<br />

Dr. Notker Lützenrath LL.M.<br />

Dr. Rainer Burghardt<br />

Dr. Ulf Rademacher<br />

Dr. Stefan Bäune<br />

Dr. Lars Kolks<br />

Dr. Daniel Fischer<br />

Dr. Cay Fürsen<br />

Dr. Roland Flasbarth<br />

Dr. Britta Bultmann<br />

Dr. Alexander Remplik<br />

Dr. Falko Dittmar<br />

Dr. Caspar Luig<br />

Dr. Eric Sebastian Barg<br />

BERLIN<br />

Dr. Jürgen Habich<br />

Dr. Birgit Heinzinger<br />

Was erwarten Mandanten von ihren Anwälten? Ausgeprägtes Wissen, kompetente Erfahrung, kreatives<br />

Mitdenken, konzeptionelle Phantasie, durchsetzungsstarke Prozessführung.<br />

Wir wissen das. Und versuchen, diesem Anspruch tagtäglich gerechzu werden. Darauf beruht das Vertrauen<br />

der Unternehmer <strong>und</strong> Unternehmen, Freiberufler <strong>und</strong> Einzelpersonen, die wir betreuen – teilweise<br />

seit Jahrzehnten.<br />

Unsere Aufgaben sind immer dieselben: Optimale Strukturen schaffen <strong>für</strong> Unternehmen, Familie <strong>und</strong> Vermögen.<br />

Und das Geschaffene ausbauen <strong>und</strong> konsequent verteidigen.


142<br />

Junge Menschen brauchen Kultur. Deshalb sorgt Evonik da<strong>für</strong>,<br />

dass Kinder <strong>und</strong> Jugendliche aus allen Schichten Zugang zu <strong>Theater</strong><br />

<strong>und</strong> Philharmonie bekommen. So leisten wir einen wichtigen Beitrag<br />

zum Zusammenhalt in unserer Stadt. Und das von Herzen gern.<br />

Junge Menschen brauchen Kultur.<br />

Egal, wie reich ihre Eltern sind.<br />

www.evonik.de

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