20.03.2019 Aufrufe

MITTE bitte! 01-2019

Eventlocations sind das Schwerpunktthema in unserer Frühlingsausgabe. Außerdem haben wir mit einem Vertreter der Initiative „Stadt für Menschen“ zur Entwicklung in der Friedrichstraße gesprochen. Und ein weiteres Interview haben wir mit dem Berliner Fotografen Jean Molitor geführt: 100 Jahre Bauhaus – an diesem Thema kommt man in 2019 in Berlin nicht vorbei. Ansonsten geht es in unserer ersten Ausgabe des Jahres natürlich um den Frühling – die Jahreszeit mit den meisten Festen und Feiertagen, erwachender Natur und neuer Energie.

Eventlocations sind das Schwerpunktthema in unserer Frühlingsausgabe. Außerdem haben wir mit einem Vertreter der Initiative „Stadt für Menschen“ zur Entwicklung in der Friedrichstraße gesprochen.
Und ein weiteres Interview haben wir mit dem Berliner Fotografen Jean Molitor geführt: 100 Jahre Bauhaus – an diesem Thema kommt man in 2019 in Berlin nicht vorbei.
Ansonsten geht es in unserer ersten Ausgabe des Jahres natürlich um den Frühling – die Jahreszeit mit den meisten Festen und Feiertagen, erwachender Natur und neuer Energie.

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4. Jahrgang<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 1/2<strong>01</strong>9<br />

TAGEN &<br />

VERANSTALTEN<br />

Neue Räume und Konzepte<br />

100 JAHRE BAUHAUS<br />

Berlin feiert mit<br />

HISTORIE<br />

Molkenmarkt<br />

Vision oder Illusion?<br />

FLANIERMEILE ALS RETTER<br />

DER FRIEDRICHSTRASSE


» Absolut<br />

perfekt!<br />

» VIVID ist die<br />

MUST-WATCH-<br />

Show<br />

Ihres Lebens


»Wandlung ist notwendig<br />

wie die Erneuerung der Blätter<br />

im Frühling.«<br />

3<br />

Editorial<br />

Vincent van Gogh<br />

Liebe Leser,<br />

kennen Sie das Gefühl, wenn Sie nach einem Urlaub nach<br />

Hause zurückkehren? Mich überkommt ein aufgeregtes<br />

Kribbeln, sobald ich die ersten Häuser von Berlin sehe – egal,<br />

wie schön der Urlaub auch war. Ob das den vielen Touristen<br />

der Stadt ähnlich geht, weiß ich nicht, aber es werden<br />

jedenfalls jedes Jahr mehr. Das beweisen aktuell die neuesten<br />

Zahlen von 2<strong>01</strong>8. Neben den vielen Highlights, die die<br />

Stadt zu bieten hat, ist es vielleicht auch die Suche nach dem<br />

selbsterlebten kreativen Chaos, das hier liebevoll und mit<br />

Berliner Schnauze perfektioniert wird. Doch nicht nur Städtetouristen<br />

zieht es in die Hauptstadt. Tagungen und Kongresse<br />

sind ein zunehmend wichtiger Wirtschaftsfaktor und Veranstalter kommen mit immer<br />

neuen Konzepten und Lokalitäten. Eventlocations sind daher auch das Schwerpunktthema<br />

in unserer Frühlingsausgabe (Seite 20).<br />

Neue Konzepte sollen auch der einstmals prachtvollen Friedrichstraße wieder mehr Leben<br />

einhauchen. Ob eine autofreie Zone dabei helfen kann oder nur Illusion ist, darüber haben<br />

wir mit einem Vertreter der Initiative »Stadt für Menschen« gesprochen (Seite 11).<br />

Meine Highlights<br />

in diesem Heft<br />

Berlin feiert 100 Jahre<br />

Bauhaus.<br />

Seite 13 <br />

Und ein weiteres Interview haben wir mit dem Berliner Fotografen Jean Molitor geführt:<br />

100 Jahre Bauhaus – an diesem Thema kommt man 2<strong>01</strong>9 in Berlin nicht vorbei (Seite 13).<br />

Ansonsten geht es in unserer ersten Ausgabe des Jahres natürlich um den Frühling – die<br />

Jahreszeit mit den meisten Festen und Feiertagen, erwachender Natur und neuer Energie.<br />

Ich wünsche Ihnen ein waches Auge und frühlingsfrische Ideen und verabschiede mich bis<br />

zur Sommerausgabe, die am 6. Juni erscheint.<br />

Interessante Eventlocations<br />

in und um Berlin.<br />

Seite 20 <br />

Ihre<br />

Anja Strebe<br />

Chefredakteurin<br />

So erreichen Sie uns:<br />

' 030 55280365<br />

info@mitte-<strong>bitte</strong>.de<br />

www.mitte-<strong>bitte</strong>.de<br />

www.facebook.com/mitte.<strong>bitte</strong><br />

www.twitter.com/@<strong>MITTE</strong>_<strong>bitte</strong><br />

# Mitte<strong>bitte</strong>


4<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

6 News<br />

AKTUELL<br />

8 Ein Manager für den Alexanderplatz<br />

9 Mit Info-Stelen auf Schatzsuche<br />

10 Flaniermeile Friedrichstraße<br />

Interview mit Matthias Dittmer<br />

13 100 Jahre Bauhaus<br />

Berlins Beitrag und Interview mit<br />

Fotograf Jean Molitor<br />

KULTUR<br />

34 Historie<br />

Klosterviertel und Molkenmarkt<br />

38 Frühlingslektüre<br />

Lesenswerte Neuerscheinungen<br />

39 Ausblick<br />

Kultur und Termine<br />

42 Spotlights<br />

Das war los in Mitte!<br />

42


5<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

LIFESTYLE<br />

14 Gute-Laune-Frühling<br />

Shopping-Empfehlungen<br />

20 Spezial: Tagen & Veranstalten<br />

26 Feine Küche<br />

Neues aus der Berliner Gastronomie<br />

Kochen mit Doc. Eva<br />

30 Reisen<br />

Luzern<br />

Bautzen<br />

Andalusien<br />

Dresden<br />

DIE <strong>MITTE</strong> E.V.<br />

44 Neues aus der Standortvertretung<br />

SERVICE<br />

46 Verlosung<br />

Impressum


6<br />

Aktuell<br />

Willy Brandt Forum schließt<br />

Foto: Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung<br />

Das Forum Willy Brandt Berlin mit seiner ständigen Ausstellung<br />

»Willy Brandt – Politikerleben« schließt am 31. März 2<strong>01</strong>9 seine<br />

Türen am bisherigen Standort Unter den Linden. Notwendig wird<br />

dies durch den geplanten Abriss und Neubau des Elisabeth-Selbert-Hauses.<br />

»In diesem Jahr feiern wir das 50. Jubiläum der Wahl<br />

Willy Brandts zum ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler<br />

Deutschlands. Wir laden daher alle ein, die Ausstellung noch einmal<br />

zu besuchen, um mehr über das Leben und das politische Wirken<br />

dieses außergewöhnlichen Staatsmannes und Berliner Bürgermeisters<br />

zu erfahren«, sagt Wolfram Hoppenstedt, Geschäftsführer<br />

der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Das Forum zieht jetzt in<br />

die Behrenstraße 15 in Berlin-Mitte und öffnet dort ab Mai 2<strong>01</strong>9<br />

für Veranstaltungen. Eine Ausstellung ist ebenfalls in Planung.<br />

2025 wird die Stiftung voraussichtlich mit einer neuen ständigen<br />

Ausstellung in das neue Elisabeth-Selbert-Haus zurückkehren.<br />

www.willy-brandt.de<br />

Boulevard der Stars aufgefrischt<br />

Der »Boulevard der Stars« am Potsdamer Platz wurde Ende 2<strong>01</strong>8 überarbeitet<br />

und glänzt wieder in Rot und Gold. Wie das Bezirksamt Mitte mitteilte,<br />

konnten sämtliche Messingteile wie die Sterne und Sternengucker<br />

durch eine Finanzierung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und<br />

Wohnen wieder zum Strahlen gebracht werden. Da sich die bis dato für<br />

die Erweiterung und Unterhaltung des Boulevards zuständige Gemeinnützige<br />

GmbH aus finanziellen Gründen zurückziehen musste, bleibt der<br />

Boulevard der Stars als beliebte touristische Einrichtung mit den derzeit<br />

105 Sternen bestehen, bis es konkrete Baumaßnahmen für die seit Jahren<br />

geplante Straßenbahn am Potsdamer Platz gibt.<br />

boulevard-der-stars-berlin.de<br />

Brecht-Weigel-Museum<br />

Die Akademie der Künste hat die Neugestaltung des Eingangsbereiches zum Brecht-Haus Berlin<br />

als Anlass für eine Umbenennung genommen. Die bisher als Brecht-Weigel-Gedenkstätte<br />

bezeichneten Wohnungen des Künstlerpaares Bertolt Brecht und Helene Weigel in der Chausseestraße<br />

125 ist nun als Brecht-Weigel-Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Geprägt<br />

vom Geist und Geschmack seiner früheren Bewohner, sind in den ehemaligen Arbeits- und<br />

Wohnräumen neben dem ursprünglichen Mobiliar und Alltagsgegenständen auch Sammelstücke<br />

und Andenken erhalten, wie u.a. zwei chinesische Rollbilder und drei Masken aus dem<br />

japanischen Nõ-Theater. Das Museum enthält den größten Teil der etwa 4.000 Bände umfassenden<br />

Nachlassbibliothek des Dichters und Dramatikers, die für Forschungszwecke genutzt<br />

wird. In der Chausseestraße 125 befinden sich auch das Bertolt-Brecht-Archiv der Akademie<br />

der Künste und das Literaturforum im Brecht-Haus.<br />

www.brecht-weigel-museum.de<br />

Foto: Strebe Foto: Strebe<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Foto: Europa-Center<br />

Der April steht im Europa-Center ganz im Zeichen<br />

der Feste. Den Auftakt macht vom 2.–6. April die<br />

große Geburtstagswoche des Centers, bei der<br />

die Besucher auf spannende Live-Acts, Geburtstagstorte,<br />

Blumen, Sekt und Überraschungen<br />

gespannt sein dürfen. Direkt im Anschluss zeigt<br />

sich die Traditions-Mall von ihrer frühlingshaften<br />

Seite und lädt die jüngsten Gäste anlässlich des<br />

Osterfestes zu einer kreativen Mitmachaktion<br />

ein: Umliegende Kindergärten erhalten jeweils<br />

ein großes Deko-Package mit riesigen Ostereiern<br />

und Zubehör, gestalten diese in kleinen Gruppen<br />

und stellen sie anschließend im Europa-Center,<br />

umrahmt von einer Frühlingslandschaft, aus.<br />

Nach dem Motto »Wer hat das schönste Eiertierchen«<br />

sollen die kleinen Künstler die großen<br />

Eier mit Hilfe von Farbe, Bastelmaterial und viel<br />

Kreativität zu einem Tier gestalten. Kunden und<br />

Center-Besucher wählen dann vom 8.–25. April<br />

die schönsten Objekte aus. Die kreativste Gruppe<br />

darf sich auf Sach- und Geldpreise freuen.<br />

www.europa-center.de<br />

Geburtstag und Ostereierwettbewerb<br />

7<br />

Logo: SenUVK Visualisierung: ADEPT<br />

Aktuell<br />

Kreativquartier<br />

am Köllnischen Park<br />

Stadtbaumkampagne<br />

auf Erfolgskurs<br />

Das seit mehr als 20 Jahren leerstehende Marinehaus<br />

am Köllnischen Park in Mitte soll zu neuem Leben<br />

erweckt werden. 14 Architekturbüros beteiligten sich<br />

an einem Wettbewerb. »Mit dem herausragenden<br />

Entwurfskonzept des Wettbewerbsgewinners, ADEPT<br />

aus Kopenhagen, bekommt Berlin einen neuen,<br />

spannenden und offenen Raum für alle Menschen, die<br />

sich mit ihren Ideen einbringen wollen. Das Märkische<br />

Museum und das benachbarte Marinehaus werden<br />

künftig eine Einheit bilden und das Herzstück eines<br />

neuen Museums- und Kreativquartiers am Köllnischen<br />

Park sein. Das Marinehaus erweitert dabei die Angebote<br />

des Märkischen Museums«, so Stadtmuseumsdirektor<br />

Paul Spies. Die Bauarbeiten sollen Ende 2022 beginnen<br />

und rund drei Jahre dauern, parallel zur Sanierung und<br />

Modernisierung des Märkischen Museums. Die Kosten<br />

liegen bei 65 Millionen Euro und werden aus Mitteln<br />

des Bundes, des Landes Berlin und der Stiftung Deutsche<br />

Klassenlotterie Berlin finanziert.<br />

www.stadtmuseum.de<br />

Die Berliner Stadtbaumkampagne der Senatsverwaltung<br />

für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der<br />

Berliner Bezirke hat Ende 2<strong>01</strong>8 einen Spendenstand in<br />

Höhe von einer Million Euro erreicht. Der Senat stellt<br />

jährlich zusätzliche Finanzmittel zur Verfügung, um<br />

den Berliner Straßenbaumbestand zu erhalten. Mit<br />

den Spenden konnten bislang mehr als 8.000 Straßenbäume<br />

zusätzlich zu den regulären Baumpflanzungen<br />

der Bezirke gepflanzt werden. Staatssekretär<br />

Stefan Tidow freut sich über das Engagement und<br />

dankt den Spendern: »Sie helfen uns dabei, Berlin als<br />

grüne Metropole zu erhalten«. Die Pflanzung eines<br />

Baumes auf Berliner Straßen kostet etwa 2.000 Euro,<br />

einschließlich der Kosten für die dreijährige Entwicklungspflege.<br />

Sobald 500 Euro an Spendengeldern für<br />

einen Baum zusammengekommen sind, gibt die Senatsverwaltung<br />

für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz<br />

den Rest dazu. Wer 500 Euro oder mehr spendet,<br />

kann sich einen Standort im Internet aussuchen.<br />

www.berlin.de/stadtbaum


8<br />

Aktuell<br />

Ein Manager für den<br />

Alexanderplatz<br />

Der Bezirksbürgermeister<br />

(r.)<br />

mit dem neuen<br />

Alex-Manager.<br />

»Lass uns heute auf den Alex gehen« – dass dieser<br />

Satz bei Berlinern und Gästen häufiger fällt, wünscht<br />

sich der neue Alex-Manager Andreas Richter. Der<br />

Bezirk Mitte hat ihn eingestellt, um als Ansprechpartner<br />

vor Ort in Zukunft mit Anliegern, Unternehmern,<br />

Veranstaltern sowie Bürgern der Gegend ins Gespräch<br />

zu kommen.<br />

Das Bezirksamt erhofft sich von der Arbeit des<br />

Alex-Managers nicht nur eine verbesserte Attraktivität<br />

und Aufenthaltsqualität für alle Nutzer des Platzes,<br />

sondern auch ein erhöhtes Sicherheitsgefühl für die<br />

Menschen, die den Alexanderplatz besuchen. Dazu<br />

gehört beispielsweise eine bessere Beleuchtung.<br />

Andreas Richter soll mit seiner Arbeit eine Schnittstelle<br />

zwischen den verschiedenen Interessengruppen<br />

rund um den lebendigsten Platz der Stadt bilden und<br />

deren Wünsche, Ideen, Anregungen und Kritik in das<br />

Bezirksamt und die bezirklichen Gremien einbringen.<br />

Bei Interessenkonflikten soll er vermitteln. Der Bezirk<br />

sieht seine wichtigsten Aufgaben bei einer Erarbeitung<br />

und Umsetzung eines fachübergreifenden Handlungskonzeptes<br />

für den Alexanderplatz. Dazu wird Richter<br />

engen Kontakt zu den bestehenden Netzwerken und<br />

Gruppen halten und die Zusammenarbeit zwischen<br />

den Akteuren intensivieren.<br />

Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel: »Auf<br />

allen Ebenen bemühen sich die unterschiedlichsten<br />

Akteure um mehr Sicherheit, Aufenthaltsqualität<br />

und soziale Angebote auf dem Alex. Meistens jedoch<br />

neben- und nicht miteinander. So verpuffen Engagement<br />

und Ressourcen, und praktische Lösungen für<br />

die vorhandenen Probleme werden nicht umgesetzt.<br />

Mit dem Alex-Manager sollen diese Aktivitäten<br />

zukünftig gebündelt und zielgerichtet umgesetzt<br />

werden.«<br />

Geplant sei, das Leben stärker in die Öffentlichkeit<br />

zu holen – ob mit zusätzlichen Cafés, einem überarbeiteten<br />

Veranstaltungskonzept oder einem festen<br />

Podium für qualitätsgeprüfte Straßenmusiker.<br />

Andreas Richter hat seit 1991 für eine Kulturserviceagentur<br />

auf dem Alexanderplatz gearbeitet. Er<br />

kennt damit die Bedürfnisse am Alex sehr gut und hat<br />

Erfahrung im Aufbau von Netzwerken. Diese Qualifikation<br />

möchte er einbringen, um den Platz aufzuwerten.<br />

»Im Ergebnis soll ein Platz mit einem positiven Image<br />

im Zentrum Berlins stehen«, so Richter.<br />

www.berlin.de/ba-mitte<br />

Foto: Bezirksamt Mitte<br />

www.<br />

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<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


9<br />

Visualisierungen: Arbeitsgemeinschaft ON architektur / Weidner Händle Atelier<br />

Aktuell<br />

Mit Info-Stelen auf Schatzsuche<br />

Der Alexanderplatz<br />

gehört zu den Pilotstandorten.<br />

Damit sich Gäste aus aller Welt künftig noch besser in Berlin zurechtfinden, sollen digitale und analoge<br />

Informationsstelen demnächst den Weg zu touristischen Attraktionen weisen.<br />

Regine Günther, Senatorin für Umwelt,<br />

Verkehr und Klimaschutz, hat<br />

die Stelen unlängst mit vorgestellt:<br />

»Nur mit modernen und übersichtlichen<br />

Informationssystemen kann<br />

Berlin seine Herzstücke Touristinnen<br />

und Touristen, aber auch<br />

Einheimischen nahebringen. Die<br />

neuen Informationsstelen sind ein<br />

Meilenstein. Berlins Schätze sind<br />

so noch besser zu finden.«<br />

Der Senat für Wirtschaft,<br />

Energie und Betriebe fördert das<br />

Projekt mit neun Millionen Euro.<br />

»Im Sinne unseres neuen Tourismuskonzeptes<br />

für einen stadtverträglichen<br />

Tourismus war es uns<br />

wichtig, dass die Stelen nicht nur<br />

im Innenstadtbereich aufgestellt<br />

werden, sondern auch auf Attraktionen<br />

in der Gesamtstadt hinweisen.<br />

Die Vielfalt Berlins findet sich<br />

in den Kiezen«, ergänzt dessen<br />

Staatssekretär Christian Rickerts.<br />

Die vorgesehenen 226 Informationsstelen<br />

geben mit Informationen<br />

und Umgebungskarten einen<br />

Überblick über nahegelegene<br />

Sehenswürdigkeiten, die durch die<br />

bereits bestehenden Pfeilwegweiser<br />

ausgeschildert sind. Sie werden<br />

überwiegend an U- und S-Bahnhöfen<br />

aufgestellt; an besonders stark<br />

besuchten Sehenswürdigkeiten<br />

wird es auch vor Ort eine Informationsstele<br />

geben.<br />

Die Vorderseite enthält eine<br />

Orientierungskarte mit Sehenswürdigkeiten<br />

der Umgebung, eine<br />

kleinere Übersichtskarte und eine<br />

Legende mit nützlichen Hinweisen<br />

(ÖPNV-Anschlüsse, Taxi, Toiletten,<br />

Polizei, usw.). Die Stelen sind<br />

barrierefrei, bieten Informationen<br />

auf Deutsch und Englisch sowie<br />

Audioinformationen und werden<br />

im Rahmen des Projektes Free WiFi<br />

Berlin mit einem freien WLAN-Angebot<br />

ausgestattet.<br />

Der Aufbau der ersten Informationsstelen<br />

erfolgt im Herbst<br />

2<strong>01</strong>9 im Rahmen der Pilotphase.<br />

Zunächst sollen acht Säulen an<br />

sechs übergeordneten Standorten<br />

in unterschiedlicher Lage aufgestellt<br />

werden. Zu den Pilotstandorten<br />

zählen der Alexanderplatz,<br />

der Bereich Zoologischer Garten,<br />

Schloss Charlottenburg, die Altstadt<br />

Köpenick sowie der Tierpark und<br />

Dahlem Dorf. Von 2020 bis 2023<br />

sollen stadtweit weitere 218 Stelen<br />

aufgestellt werden.<br />

Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin<br />

und Staatssekretärin für<br />

Stadtentwicklung, glaubt an eine<br />

gelungene Integration in das Bild<br />

der Stadt: »Durch die Aufnahme<br />

der Typologie der Straßennamenbeschilderung<br />

für die Pfeilwegweisung<br />

ist es gelungen, auf die<br />

zahlreichen Sehenswürdigkeiten<br />

der Stadt hinzuweisen, ohne einen<br />

Schilderwald zu erzeugen, der die<br />

Orientierung erschwert und das<br />

Stadtbild überfrachtet.«<br />

Koordiniert und realisiert wird<br />

das Projekt von der landeseigenen<br />

Grün Berlin Stiftung. Die Bearbeitung<br />

der touristischen Informationen<br />

erfolgt durch die Stiftung in<br />

Zusammenarbeit mit visitBerlin<br />

und den jeweiligen Bezirken.<br />

www.gruen-berlin.de<br />

So sind die<br />

Informationsstelen<br />

konzipiert.


10<br />

Aktuell<br />

Viel Verkehr herrscht<br />

ständig in der<br />

Friedrichstraße.<br />

Flaniermeile<br />

Vision oder Illusion?<br />

Dass aus der Friedrichstraße wieder eine Prachtmeile wird, wünschen sich auch die Macher der Initiative<br />

»Stadt für Menschen« und kämpfen für eine verkehrsberuhigte Flaniermeile. Wir haben Matthias<br />

Dittmer, einer der Sprecher der Initiative und Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität von<br />

Bündnis 90/Die Grünen, dazu befragt.<br />

Foto: (1) Anja Strebe, Foto: ©ArTo - stock.adobe.com<br />

Interviewpartner<br />

Matthias Dittmer.<br />

Herr Dittmer, das Thema<br />

Fußgängerzone steht seit Jahren<br />

immer mal wieder auf der Agenda<br />

verschiedener Institutionen. Was<br />

wollen Sie anders machen?<br />

Das stimmt. Sogar die untergehende<br />

DDR hatte bereits Pläne in der<br />

Schublade, die Friedrichstraße vom<br />

Autoverkehr zu befreien. Heute<br />

geht es uns aber nicht um eine<br />

Fußgängerzone im klassischen Sinn,<br />

wie einst in den 1970er-Jahren mit<br />

viel Beton. Genau das wollen wir anders<br />

machen. Der Mensch muss im<br />

Mittelpunkt aller Planungen stehen.<br />

Das ist schön gesagt. aber was<br />

heißt das konkret?<br />

Wir wollen Angebote eröffnen, die<br />

zum Verweilen einladen: Bänke,<br />

Sitzgruppen, Kübelpflanzen und<br />

Spielmöglichkeiten für Kinder.<br />

Wir nennen das, was wir wollen,<br />

deshalb auch Fußgängerparadies,<br />

um das Gefühl zu beschreiben,<br />

um das es geht. Weltweit gibt es<br />

wunderbare Beispiele für Umwandlungen<br />

von Innenstädten. Sei<br />

es Rotterdam oder Oslo, Bordeaux<br />

oder Kopenhagen. Internationale<br />

Stadt- und Verkehrsplaner<br />

von Rang sollten in Berlin tätig<br />

werden.<br />

Was ist denn Ihre Intention?<br />

Meine Intention ist es, Berlin lebenswerter,<br />

schöner und attraktiver<br />

zu machen. Die Friedrichstraße ist<br />

das Herz Berlins – die Visitenkarte<br />

unserer Stadt. Mich schmerzt es,<br />

wenn ich ihren Zustand sehe: vernachlässigt<br />

und heruntergekommen.<br />

Der Einzelhandel bekommt<br />

das zu spüren. Er hat es schwer<br />

und schwerer. Aufenthaltsqualität<br />

ist das Zauberwort, das sofort<br />

Abhilfe schaffen kann.<br />

Warum können sich Fußgänger<br />

und der motorisierte Verkehr die<br />

Straße nicht teilen?<br />

Die sogenannten Begegnungszonen<br />

sind häufig schwierig bis gar nicht<br />

umzusetzen. Das kann funktionieren,<br />

wie auf dem Alex, wo die<br />

Passanten einer Tram begegnen.<br />

Oder eben nicht. Die Maaßenstraße<br />

ist ein Beispiel der anderen Art.<br />

Zu Tode geplant. Ich mag keine<br />

Halbheiten, sondern bevorzuge<br />

Lösungen. In Paris hat eine Koalition<br />

aller Parteien die Magistralen an<br />

der Seine durch Uferpromenaden<br />

ersetzt. Das war ein radikaler Schritt.<br />

Foto: www.ioannakoulakou.com<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


11<br />

©hpixabay Foto: Anja Strebe<br />

©pixabay<br />

Der Erfolg gibt den Machern jedoch<br />

Recht. Die Menschen lieben die neu<br />

entstandenen Areale.<br />

meile oder Fußgängerbereich sind<br />

schönere Worte für das, was ich<br />

mir vorstelle. Die Friedrichstraße<br />

sollte den Anfang machen, denn<br />

hier ist die Not am größten. Sie<br />

sollte den Fußgängern schlicht<br />

vorbehalten bleiben. Skateboard,<br />

Roller, Menschen mit Behinderungen<br />

und Kinderwagen hätten<br />

großzügig Platz. Radwege oder<br />

Fahrradstraßen können in der<br />

Glinka- oder Charlottenstraße ihren<br />

Platz finden. Sie werden sehen, wie<br />

schnell Bistros und Straßencafés<br />

aus dem Boden wachsen, wenn<br />

sich die Menschen dort wohlfühlen.<br />

Gute Luft und Ruhe werden als<br />

Einladung begriffen.<br />

Wie werden Sie unterstützt?<br />

Haben Sie Verbündete?<br />

Unsere Flanier-Mitte im Dezember<br />

war ein Riesenerfolg. Mit bescheidenen<br />

Mitteln und in 15 Minuten<br />

war die Straße verwandelt. Unsere<br />

wichtigste Verbündete aber ist die<br />

Mehrheit der Bevölkerung, denn<br />

Wie stellen Sie sich eine<br />

Fußgängerzone in diesem Bereich<br />

denn vor?<br />

Fußgängerzone finde ich kein<br />

schönes Wort. Da muss ich immer<br />

daran denken, dass unser Land<br />

einst in Zonen geteilt war. Flanieralle<br />

wollen eine historische Mitte,<br />

die im Vergleich zu den anderen<br />

europäischen Metropolen<br />

nicht meilenweit hinterherhinkt.<br />

Aber konkret: Greenpeace unterstützt<br />

uns, Teile der Grünen,<br />

Changing Cities und der Bürgermeister<br />

Stephan von Dassel. Wir<br />

sprechen mit der evangelischen<br />

Kirche, um die Akzeptanz weiter<br />

zu verbreitern.<br />

Wie sehen das die Anrainer und<br />

Gewerbetreibenden?<br />

Fast alle anliegenden Geschäfte<br />

hatten unsere Flyer auslegt, die<br />

»Flaniermitte« beworben und sich<br />

bereits vor ihrem Zustandekommen<br />

für diese Aktion bedankt. Eine Inhaberin<br />

hatte uns auf die schwierige<br />

Situation des Einzelhandels in der<br />

Friedrichstraße hingewiesen und<br />

uns sogar mit Schokolade beschenkt.<br />

Die Laufkundschaft würde<br />

mit der Zahl der Passanten sinken,<br />

meinte sie, die Mieten aber würden<br />

sich dieser Entwicklung nicht anpassen.<br />

Sie wies darauf hin, dass es<br />

sogar zunehmend Leerstand gebe,<br />

den man so gut es geht kaschiert.<br />

Und die Autofahrer?<br />

Da wir mit unserem Modell<br />

»Erreichbarkeit sichern« auch die<br />

Autofahrer berücksichtigen und<br />

in unseren Konzepten auf die<br />

Zufahrten der Parkhäuser und<br />

Tiefgaragen Rücksicht nehmen,<br />

ist der Widerspruch bei diesen<br />

gering. Selbst der ADAC lässt der<br />

Vorstellung gegenüber Sympathie<br />

erkennen, die Friedrichstraße vom<br />

Autoverkehr zu befreien.<br />

Wie ist die Initiative »Stadt für<br />

Menschen« entstanden?<br />

Im Juli letzten Jahres habe ich<br />

Dr. Stefan Lehmkühler in einem<br />

Aktuell


12<br />

Aktuell<br />

verwirklichen wollen und ihre<br />

Umsetzung verschieben, verschieben<br />

und wieder verschieben. Dem<br />

setzen wir unser bürgerschaftliches<br />

Engagement entgegen, denn der<br />

Klimawandel wartet nicht. Erst<br />

recht nicht Berlin.<br />

Fotos: Inge Lechner<br />

Autofrei war ein Teil<br />

der Friedrichstraße im<br />

Dezember.<br />

Die Initivative war<br />

mit einem Infostand<br />

vertreten.<br />

Café kennengelernt. Schnell stellten<br />

wir fest, dass wir ähnlich denken<br />

und in der Lage sind, Ideen zu<br />

entwickeln. Ende September haben<br />

wir zu einem Treffen eingeladen,<br />

woraus im Oktober bereits ›Stadt<br />

für Menschen‹ wurde. Wir waren<br />

acht Personen und beschlossen, am<br />

dritten Adventssamstag das Herz<br />

Berlins, das am U-Bahnhof Stadtmitte<br />

schlägt, für zwei Stunden vom<br />

Autoverkehr zu befreien. Und das<br />

haben wir geschafft. Unser Motto<br />

war: Wir wollen zeigen, wie schön<br />

die Friedrichstraße ist, wenn sie den<br />

Fußgängern zur Verfügung steht.<br />

Berlin war begeistert. Zum richtigen<br />

Zeitpunkt hatten wir die richtige<br />

Idee umgesetzt.<br />

Haben Sie auch andere Stadtteile<br />

zur Verkehrsberuhigung auf Ihrem<br />

Plan?<br />

Unser Fokus liegt auf der Berliner<br />

Mitte. Hier wird sich entscheiden,<br />

wohin die Richtung geht. Wenn wir<br />

die Friedrichstraße und Unter den<br />

Linden zu Fußgängerparadiesen<br />

verwandeln, in denen das Leben<br />

pulsiert, werden sie Beispiele sein<br />

für ganz Berlin. Von Steglitz bis<br />

Pankow. Eine Ausnahme machen<br />

wir mit der Schönhauser Allee. Sie<br />

gehört in Sachen Verkehrsberuhigung<br />

zu den wenigen Versprechen<br />

des Senats, die ihren Platz<br />

in den Koalitionsvertrag gefunden<br />

haben. Nun gibt es aber Kräfte der<br />

Verweigerung, die nicht mal diese<br />

Was sind Ihre nächsten<br />

Aktionen?<br />

Wir wollen am Samstag, den 11. Mai,<br />

die Friedrichstraße zwischen<br />

S-Bahnhof und Unter den Linden<br />

für mehrere Stunden vom Autoverkehr<br />

befreien. Unter dem Motto:<br />

»Wir wollen zeigen, wie schön die<br />

Friedrichstraße ist, wenn sie den<br />

Fußgängern zur Verfügung steht«,<br />

rufen wir den »Tag des Lesens« aus.<br />

Wir laden Schauspielerinnen und<br />

Schauspieler ein – unbekannte und<br />

bekannte – die am Nachmittag den<br />

Kindern und am Abend den Erwachsenen<br />

vorlesen. Dazwischen gibt es<br />

auch Platz für Musik.<br />

Was denken Sie, wie lange es bis<br />

zur Umsetzung des Vorhabens<br />

dauert?<br />

Mit etwas gutem Willen kann<br />

der erste Schritt sofort gegangen<br />

werden. Was hindert die Senatsverwaltung<br />

daran, ab morgen an<br />

den Wochenenden versuchsweise<br />

die Friedrichstraße dem Autoverkehr<br />

zu entziehen? Es braucht ein<br />

paar Schilder und ein bisschen<br />

Mut. Das ist alles. Und wenn es<br />

sich bewährt, könnten wir diese<br />

Ausnahme zur Regel machen. Als<br />

Stichtag wäre der Tag des Mauerfalls<br />

denkbar. Zur Abwechslung<br />

lassen wir wieder das ruhmreiche<br />

Volk entscheiden. Das würde<br />

sowohl diesem Tag als auch Berlins<br />

Mitte guttun. Abstimmung mit den<br />

Füßen. Wir laden die Berlinerinnen<br />

und Berliner ein, an diesem Tag in<br />

die Friedrichstraße zu kommen und<br />

mit uns zu feiern. So könnte ich<br />

mir die Geburt der ersten Flaniermeile<br />

Berlins in seiner historischen<br />

Mitte gut vorstellen.<br />

Herr Dittmer, vielen Dank für das<br />

Gespräch!<br />

Das Interview führte<br />

Anja Strebe.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


100 Jahre Bauhaus –<br />

Berlin feiert mit<br />

13<br />

Aktuell<br />

2<strong>01</strong>9 steht ganz im Zeichen von Bauhaus. Deutschlandweit laden<br />

unzählige Akteure unter der Ägide des Bauhaus-Verbundes zu<br />

dem großen Jubiläum ein. Es gilt, die historischen Zeugnisse<br />

sowie ihre Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft (neu) zu<br />

entdecken. Auch das ganzjährige Berliner Programm »100 jahre<br />

bauhaus in berlin« feiert das Jubiläum und zahlreiche Berliner<br />

Kulturinstitutionen, Museen und Projekte widmen sich dem<br />

Bauhaus aus unterschiedlichsten Perspektiven.<br />

© Staatliche Museen zu Berlin/Kunstbibliothek, Familie Tschichold<br />

Haus der Kulturen der Welt:<br />

Die globalen Verflechtungen des<br />

Bauhauses erkundet die Ausstellungs-<br />

und Veranstaltungsreihe<br />

»bauhaus imaginista« vom 15. März<br />

bis 10. Juni mit vier unterschiedlichen<br />

Ausstellungen aus China,<br />

Japan, Russland und Brasilien. Das<br />

Haus der Kulturen der Welt führt<br />

sie in einer großen Gesamtschau<br />

zusammen und ergänzt sie um ein<br />

Vermittlungsprogramm. Seit seinen<br />

Anfängen stand das Bauhaus in<br />

Kontakt mit avantgardistischen<br />

Bewegungen des 20. Jahrhunderts<br />

weltweit. »bauhaus imaginista«<br />

schlägt eine neue Lesart des Bauhauses<br />

als globaler Resonanzraum<br />

und kosmopolitisches Projekt vor:<br />

Eine Ausstellung und zwei Konferenzen<br />

folgen transnationalen Beziehungen,<br />

Korrespondenzen und<br />

Migrationsgeschichten, die über<br />

die Jahre des Bauhauses als Schule<br />

(1919–1933) hinausreichen.<br />

www.hkw.de<br />

Berlinische Galerie: Anlässlich<br />

des 100. Gründungsjubiläums des<br />

Bauhauses zeigt die Ausstellung<br />

»original bauhaus« des Bauhaus-Archivs/Museum<br />

für Gestaltung<br />

in der Berlinischen Galerie bis<br />

zum 27. Januar 2020 bekannte und<br />

vergessene Bauhaus-Originale und<br />

erzählt die Geschichte hinter den<br />

Objekten. Zu sehen sind Kunst und<br />

Design aus der Sammlung des Bauhaus-Archivs,<br />

besondere Leihgaben<br />

aus internationalen Sammlungen<br />

und künstlerische Positionen, die<br />

das Bauhaus-Erbe neu betrachten.<br />

www.berlinischegalerie.de<br />

Kunstgewerbemuseum der<br />

Staatlichen Museen zu Berlin:<br />

Die Ausstellung »tracking talents«<br />

über Modedesign im Kunstgewerbemuseum<br />

am Matthäikirchplatz<br />

führt die Utopie von »neuer«<br />

Bildung und »neuen« Produktionsprozessen<br />

weiter. Vom 7. Juni bis<br />

zum 4. August präsentieren junge<br />

Mode-Designer der Hochschulen<br />

in Berlin Weißensee, Trier, Helsinki<br />

und Paris ihre Entwürfe, die von<br />

Textilunternehmen in Thüringen,<br />

»Laster der<br />

Menschheit«, ein<br />

Entwurf von Jan<br />

Tschichold 1927.


14<br />

Aktuell<br />

der Geburtsstätte des Bauhauses,<br />

gefertigt werden.<br />

www.smb.museum<br />

Das Mies van der Rohe Haus<br />

bietet nicht nur regelmäßig Führungen<br />

durch Haus und Garten<br />

an. Es feiert das Jubiläum mit zwei<br />

Festen, vier Ausstellungen und<br />

einem Forschungsprojekt »100 Jahre<br />

Bauhaus«. In den Ausstellungen<br />

werden die fortdauernde Relevanz<br />

und die verzweigten Wege der<br />

Weiterentwicklung der Bauhauskonzepte<br />

unter die Lupe genommen.<br />

Zum Jubiläum wartet das<br />

Haus mit einem neuen Ausstellungsformat<br />

auf: Jeweils drei Künstler<br />

pro Ausstellung werden zu den<br />

Themen »Beglückung der Welt«<br />

(bis 14. April), »Neuheiten und<br />

Rezepte« (21. Juli bis 29. September),<br />

»Weiße Kiste« (28. April bis<br />

7. Juli) und »Bewegung als Traum«<br />

(13. Oktober bis 22. Dezember)<br />

im berühmten »Rückspiegel der<br />

Moderne« ein Bild der Aktualität<br />

zeichnen.<br />

www.miesvanderrohehaus.de<br />

Festival »bauhauswoche berlin«:<br />

Gerahmt von der Langen<br />

Nacht der Museen und dem Tag<br />

des offenen Denkmals trägt das<br />

stadtweite Festival vom 31. August<br />

bis zum 8. September die<br />

Gestaltungs- und sozialen Ideen<br />

des Bauhauses in die Stadt – von<br />

Ausstellungen über künstlerische<br />

Performances bis hin zu Workshops<br />

in Designbüros. So stellt beispielsweise<br />

die Schaufensterausstellung<br />

in Läden in der Kantstraße, um<br />

den Savignyplatz und in Teilen der<br />

Potsdamer Straße die Geschichte<br />

und den sozialen Anspruch der<br />

Gestaltungen des Bauhauses vor<br />

und gibt einen Überblick über das<br />

14-jährige Wirken der Schule. Das<br />

gläserne Festivalzentrum auf der<br />

Mittelinsel des Ernst-Reuter-Platzes<br />

ist zugleich Veranstaltungsort:<br />

Bauhausexperten kommen in<br />

Vorträgen und Lesungen zu Wort<br />

und Künstler präsentieren ihre<br />

jeweilige Auseinandersetzung mit<br />

dem Bauhaus. In der Reihe Bauhaus<br />

– Praxis – Gegenwart geben<br />

Architektur- und Designbüros,<br />

Druckwerkstätten, Museen und Typographen<br />

Einblicke in die heutige<br />

Arbeit mit dem Bauhaus.<br />

www.bauhaus100.berlin<br />

Das Bauhaus-<br />

Erbe: Spannender<br />

als ein Krimi<br />

Eine Tankstelle in<br />

Kopenhagen.<br />

Berlin oder Havanna, Chemnitz oder St. Petersburg,<br />

Kenia oder Guatemala – seit zehn Jahren spürt der<br />

Berliner Fotograf Jean Molitor mit seiner Kamera in<br />

der ganzen Welt Architektur im Stil der Moderne auf.<br />

Das Spektrum reicht von Wohnhäusern, Fabrikgebäuden<br />

über Sportanlagen, Hotels und Schulen bis hin<br />

zu Kinos und Tankstellen. <strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! hat mit ihm<br />

gesprochen.<br />

Wo entflammte Ihr<br />

Bauhausfieber?<br />

Schlüsselerlebnis war ein Auftrag<br />

im ostafrikanischen Burundi. In der<br />

Hauptstadt fotografierte ich Häuser,<br />

die vom Abriss bedroht waren.<br />

Daraus sind eine Ausstellung und<br />

ein Kalender entstanden, die sehr<br />

viel Anklang fanden. Das hat mich<br />

motiviert, nach weiteren Spuren<br />

zu suchen. Es folgte zunächst eine<br />

Reise in den Kongo, danach in die<br />

russische Satellitenstadt Magnitogorsk,<br />

wo der Funke dann überschlug<br />

und die Idee zum Projekt<br />

»bau1haus« geboren wurde.<br />

Ein Projekt, das Sie in bisher rund<br />

30 Länder führte. Woher wissen<br />

Sie, welche Bauten wo stehen?<br />

Durch Recherche im Internet,<br />

durch Gespräche mit den Menschen<br />

vor Ort. Das ist für mich wie<br />

eine Abenteuerreise. Anfangs war<br />

alles ziemlich zufällig und spontan.<br />

Auch dachte ich damals, alles sei<br />

Bauhaus. Heute weiß ich mehr und<br />

sehe mein Projekt als eine Samm-<br />

lung der Klassischen Moderne mit<br />

ihren vielen verschiedenen Ausprägungen.<br />

Denn nicht alles, was<br />

Moderne ist, ist Bauhaus. Da gibt<br />

es Art deco, de Stijl, Futurismus,<br />

Rationalismus, Konstruktivismus,<br />

Streamline. Ich vergleiche es gern<br />

mit einer Patchwork Familie. Auch<br />

habe ich inzwischen ein recht gut<br />

funktionierendes weltweites Netzwerk,<br />

das mich unterstützt und auf<br />

besondere Bauten aufmerksam<br />

macht.<br />

Was ist das Besondere an Ihren<br />

Fotos?<br />

Sie sind sachlich, nüchtern,<br />

klassisch wie die Architektur der<br />

Klassischen Moderne selbst – und<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


15<br />

Aktuell<br />

Fotos: Jean Molitor<br />

schwarz-weiß. Ich schaue mir die<br />

Häuser genau an, ihre Formen,<br />

erkenne Gesichter und Charakter.<br />

Mir ist wichtig, die Gebäude<br />

zeitlos zu fotografieren – möglichst<br />

ohne Verkehr, ohne Menschen.<br />

Wobei mir die Menschen generell<br />

sehr wichtig sind, führen sie und<br />

ihre Erzählungen mich doch zu<br />

vielen Gebäuden. So habe ich zum<br />

Beispiel in Nairobi und Kisumu von<br />

indischen Vierteln erfahren, die<br />

entstanden sind, als die Briten die<br />

Uganda-Bahn bauten. 30.000 Inder<br />

kamen damals ins Land, bauten<br />

nicht nur die Bahn, sondern auch<br />

Häuser und brachten damit den<br />

europäischen Zeitgeist nach Afrika.<br />

Was ist das Ziel Ihrer<br />

fotografischen Weltreise?<br />

Ich möchte eine vom Bauhaus und<br />

dem Geist jener Epoche inspirierte<br />

weltweite Architektur dokumentieren<br />

und archivieren. Oft ist das ein<br />

Wettlauf mit der Zeit und gegen<br />

das Vergessen. Manchmal habe ich<br />

Sorge, zu spät zu kommen. Denn<br />

nicht immer und überall wird dieses<br />

architektonische Erbe in seiner<br />

Einzigartigkeit erkannt, geschätzt,<br />

restauriert. Oft sind die Gebäude<br />

von Verfall und Abriss bedroht.<br />

Ich weiß, dass meine Fotos sie<br />

nicht retten können, aber ich kann<br />

sie damit zumindest fotografisch<br />

erhalten.<br />

auch die Zeit der Ozeandampfer<br />

und Zeppeline. Globalität ist keine<br />

Erfindung der Neuzeit. Auch durch<br />

die Münchner Architekturhistorikerin<br />

Dr. Kaija Voss, mit der ich seit<br />

meiner ersten »Bauhaus«-Ausstellung<br />

2<strong>01</strong>6 im Haus Schulenburg in<br />

Gera eng zusammenarbeite, habe<br />

ich viele Zusammenhänge kennenund<br />

verstehen gelernt. Aus dieser<br />

Zusammenarbeit sind auch die<br />

beiden Bücher »bau1haus – die<br />

moderne in der welt« vom Hatje<br />

Cantz Verlag sowie »Bauhaus –<br />

eine fotografische Weltreise« vom<br />

be.bra-Verlag im vergangenen Jahr<br />

erschienen.<br />

Hört mit dem Bauhaus-<br />

Jubiläum in diesem Jahr Ihre<br />

Sammelleidenschaft auf?<br />

Keineswegs. Eigentlich geht es<br />

erst los. Ich habe zwar schon<br />

rund 350 Gebäude in 30 Ländern<br />

fotografiert, aber das ist nur ein<br />

sehr geringer Fundus, den ich<br />

persönlich auf nur zwei bis drei<br />

Prozent schätze. Auf meiner Liste<br />

stehen insgesamt 110 Länder. Es<br />

gibt weltweit also noch sehr viel<br />

zu entdecken. Doch es geht mir<br />

künftig nicht mehr nur darum, die<br />

Gebäude zu fotografieren, sondern<br />

ihre Geschichte zu recherchieren:<br />

Wer hat die Häuser gebaut, wann<br />

und für wen wurden sie gebaut?<br />

Das ist spannender als ein guter<br />

Krimi!<br />

Erst kürzlich ist in Berlin Ihre<br />

sehr erfolgreiche Ausstellung<br />

»bau1haus – Die Moderne in<br />

der Welt« im Willy-Brandt-Haus<br />

zu Ende gegangen. Wann und<br />

wo werden wir wieder Ihre<br />

Fotografien bestaunen können?<br />

Vom 20. August bis 27. September<br />

zeigt in Berlin die Rosa-Luxemburg-Stiftung<br />

die Ausstellung »bau-<br />

1haus – die Moderne zwischen<br />

Deutschland und Israel« und die<br />

Staatsbibliothek vom 30. August<br />

bis 29. September die Ausstellung<br />

»bau1haus trifft Hans Scharoun«.<br />

Darüber hinaus gibt u. a. aktuell<br />

und in den kommenden Wochen<br />

und Monaten auch Ausstellungen<br />

in Chemnitz im Museum für<br />

Archäologie, in der Handelskammer<br />

Hamburg und im Kulturzentrum<br />

Gasteig in München. Und<br />

sehr freue ich mich auch auf die<br />

Ausstellung »bau1haus und die<br />

Moderne in Kuba«, die in Zusammenarbeit<br />

mit dem Goethe-Institut<br />

im November in Havanna zu sehen<br />

sein wird.<br />

Herr Molitor, viel Erfolg und vielen<br />

Dank für das Gespräch!<br />

Das Interview führte Bärbel Arlt.<br />

Das Tourismus-<br />

Ministerium in<br />

Havanna (l.)<br />

und das Haus<br />

Schminke in<br />

Löbau.<br />

Haben Sie sich mit ihrem<br />

Kunstprojekt auch selbst<br />

verändert?<br />

Sagen wir mal so, es hat sich<br />

sehr viel Fachwissen angelagert<br />

und ich setze mich mehr als vor<br />

diesem Projekt mit der Geschichte<br />

auseinander. Sie ist für mich plastischer<br />

geworden, Veränderungen<br />

in der Welt sind immer mit vielen<br />

Faktoren und Ereignissen verknüpft.<br />

Bauhaus zum Beispiel war<br />

Foto: Jean Molitor<br />

Jean Molitor<br />

Fotograf Jean Molitor wurde<br />

1960 in Berlin geboren, studierte<br />

künstlerische Fotografie an der<br />

Leipziger Hochschule für Grafik<br />

bei Arno Fischer. Seit 1994 ist er<br />

freischaffender Künstler, Filmproduzent<br />

und Fotograf für Magazine,<br />

Zeitungen und Industrie.<br />

jean.molitor.photography<br />

www.bauhaus.de<br />

www.bau1haus.de


16<br />

Lifestyle<br />

Helle Farben beleben<br />

den Look. Hose und Pulli<br />

von CARTOON .<br />

| je 59,99 € |<br />

www.cartoon-fashion.com<br />

Gute-Laune-<br />

Frühling<br />

Die<br />

Sonne schaut um die<br />

Ecke. Also raus aus den<br />

dicken Winterklamotten und<br />

her mit den frischen Farben.<br />

Wir haben ein paar Shoppingempfehlungen<br />

für Sie!<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


17<br />

Lifestyle<br />

In diesem roten Traumkleid<br />

sind Sie der Hingucker auf jeder<br />

Party. Ob klassisch schlicht oder<br />

glamourös – Jungdesignerin<br />

Desiree Seyhan kreiert Einzelstücke<br />

für jeden Anlass. Zehn<br />

Prozent des Verkaufs erlöses<br />

werden an das Kinderhospiz<br />

Sternenbrücke gespendet.<br />

| 450 € | Indigo Pearl,<br />

Auguststraße 83<br />

www.indigo-pearl.eu<br />

Diese Saison werden Streifen neu<br />

interpretiert. Der Statement-Blazer<br />

mit breiteren Streifen aus Baumwoll-Leinen-Mix<br />

ist voll im Trend und<br />

lässt sich perfekt zu einem lässigen<br />

Business-Look stylen. | 549 € |<br />

ESCADA Store, Friedrichstraße 176-179<br />

oder Kurfürstendamm 195<br />

www.escada.com<br />

Die Osterkollektion von<br />

Lush ist 100 Prozent vegan.<br />

Viele bunte Ostereier und<br />

Badebomben beleben,<br />

reinigen und machen gute<br />

Laune. | ab 10,95 € | LUSH<br />

Shop, Friedrichstraße 96<br />

www.de.lush.com<br />

Auch bei den Männern ist der<br />

Karotrend noch lange nicht vorbei.<br />

Dieses Sakko mit modernem Schnitt<br />

spielt gekonnt mit unterschiedlichen<br />

Weiten. Hemd oder T-Shirt dazu und<br />

fertig.| 279,99 € | CINQUE Store,<br />

Rochstraße 1 und LP12 Mall of Berlin<br />

www.cinque.de<br />

Schlicht und edel die Tasche CIILNERO, in der<br />

man auch locker eine Ausgabe von <strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!<br />

verstauen kann. Mit Schultergurt, Reißverschluss<br />

und Einstecktasche. | 99,95 € |, herausgepickt bei<br />

www.cinque.de


18<br />

Lifestyle<br />

Schick in Strick geht es auf in<br />

Richtung Sommer. Mit diesem<br />

leichten Strickpulli haben Sie<br />

die Sonne immer dabei. | 139,90 € |<br />

C.P.TWENTYNINE, gefunden bei<br />

www.cp-twentynine.de<br />

Ein Unikat aus altem Eichenholz – kombiniert<br />

mit Eisen in minimalistischem<br />

Design – ist dieser Tisch, der in Berlin<br />

auf Anfrage und nach Maß gefertigt wird.<br />

| um 2.000 € | aufgestöbert bei<br />

www.fraaiberlin.de<br />

Gewinnen<br />

Die markante Heart-Bag aus bedrucktem<br />

Leder ist genau das Richtige für<br />

starke, mutige Frauen, die wissen,<br />

was sie wollen. Mit diesem aktuellen<br />

Glanzstück lässt sich Furore machen.<br />

| 1.099 € | ESCADA Store, Friedrichstraße<br />

176–179 oder Kurfürstendamm 195<br />

www.escada.com<br />

»Es ist Frühling« ruft dieses<br />

himmelblaue Kleid<br />

mit floralem Trendmuster.<br />

Es ist figurnah geschnitten<br />

und bezaubert<br />

mit der aufgesetzten Blütenapplikation.<br />

| 129,99<br />

€ | Betty Barclay<br />

www.bettybarclay.com<br />

Dieses Jahr hat Läderach eine besondere Überraschung im Osternest<br />

versteckt: den neuen Hasen Lou. So bekommt Saisonliebling<br />

Cleo Verstärkung beim Suchen und Verstecken. Beide Hasen<br />

werden mit viel Liebe zum Detail und in Handarbeit gestaltet. Mit<br />

dem charmanten Design ist der neue Osterhase von Läderach<br />

ein Hingucker für jedes Osternest – und mit feinster Schweizer<br />

Schokolade natürlich auch ein echter Genuss. Das Familienunternehmen<br />

stellt seine Schokolade von der Bohne bis zur fertigen<br />

Kreation selbst in der eigenen Produktionsstätte in der Schweiz<br />

her. Lou gibt es in drei Geschmacksrichtungen: Milchschokolade,<br />

dunkle Schokolade und Milchschokolade mit gerösteten Kokosflocken.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong> verlost fünf Mal den Hasen in Milchschokolade.<br />

Mail bis 10.04.2<strong>01</strong>9 an<br />

mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com<br />

Stichwort: »Hase«.<br />

www.laederach.com<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Die Nordgreen Philosopher Uhr in Silber mit<br />

schwarzem Lederarmband. Die Kollektion<br />

wurde vom skandinavischen Designer Jakob<br />

Wagner kreiert und unterstützt mit jeder Uhr<br />

ein soziales Projekt. | 179 € | gefunden bei<br />

de.nordgreen.com<br />

19<br />

Lifestyle<br />

Noch keine Bikinifigur für die Blaue<br />

Lagune? Dann genießen Sie in diesem<br />

Einteiler in maritimen Farben Sonne,<br />

Strand und Caipirinha. | 89,95 € |<br />

Freya, entdeckt bei<br />

www.freyalingerie.de<br />

Taschen für jede<br />

Gelegenheit<br />

Advertorial<br />

LOTTA ist auffällig,<br />

modern und praktisch<br />

Die Innentasche der MARTJE<br />

ist herausnehmbar.<br />

Die PACKBAR verbindet die<br />

Eleganz eines Weekenders mit<br />

der Ordnung eines Koffers.<br />

KEINE SCHWESTER ist ein kleines Familienunternehmen<br />

und steht für edle und<br />

funktionelle Ledertaschen und Geldbörsen<br />

mit einem klaren Design. Mit jeder<br />

einzelnen Tasche aus weichem, italienischen<br />

Leder soll die individuelle Weiblichkeit<br />

ihrer Trägerin unterstrichen werden,<br />

damit sie ihr so zu einer unkomplizierten<br />

und langjährigen Begleiterin wird. Die Taschen<br />

heißen TELSE, LOTTA, JAKOB oder<br />

MARTJE und sind mal Verwandlungskünstlerin,<br />

Businesstasche oder stylisher<br />

Shopper. Wie viel Aufmerksamkeit und<br />

Nähe dahintersteckt, sieht man bereits,<br />

wenn das Paket eintrifft. Die Taschen<br />

werden immer mit der besonderen Liebe<br />

zum Detail oder einer besonderen Funktion<br />

für den Alltag gefertigt.<br />

Ein Multitalent ist beispielsweise<br />

die variable Geldbörse TRAGBAR. Sie ist<br />

klassisch zu verwenden oder mit einem<br />

Tragegurt als Umhänge-Geldbörse. Sicher<br />

am Körper oder in der Bahn unter der Jacke<br />

hat man beim Einkaufen immer die<br />

Hände frei.<br />

THORA ist die elegante Tasche für<br />

den Alltag oder den Business-Einsatz.<br />

Sie hat ein herausnehmbares Innenfach<br />

für 13,3“ Laptops oder Wertgegenstände,<br />

die sicher aufbewahrt werden sollen. Am<br />

Schlüsselband mit Karabiner sind alle<br />

Schlüssel sicher deponiert.<br />

Die PACKBAR ist eine besondere Reisetasche,<br />

die die elegante Anmutung eines<br />

Leder-Weekenders mit der Ordnung<br />

eines Koffers vereint. Sie lässt sich wie<br />

ein Koffer öffnen und genauso strukturiert<br />

packen. So wird der komplette Inhalt<br />

ordentlich verstaut und der Security am<br />

Flughafen bleibt der Blick auf den persönlichen<br />

Inhalt verborgen.<br />

Die Produkte von KEINE SCHWESTER gibt<br />

es online unter<br />

www.keineschwester.de<br />

TRAGBAR soft – die<br />

Geldbörse, die sicher<br />

am Körper getragen<br />

werden kann.


20<br />

BERLIN<br />

Spezial<br />

Hotspot für Tagungen<br />

und Kongresse<br />

Die deutsche Hauptstadt ist nicht<br />

nur pulsierende Kreativmetropole,<br />

sondern setzt auch als Veranstaltungsort<br />

neue Maßstäbe für Meetings<br />

und Events. Knapp 300 Events,<br />

Messen und Kongresse stehen nach<br />

Angaben von visitBerlin für 2<strong>01</strong>9<br />

im Kongresskalender der Hauptstadt.<br />

Viele Veranstalter haben sich<br />

dem wachsenden Markt angepasst<br />

und bieten markante Räume für<br />

außergewöhnliche In- und Outdoorveranstaltungen.<br />

Mit insgesamt<br />

rund 143.400 Veranstaltungen<br />

und 12 Millionen Teilnehmern in<br />

ganz Berlin hat der Tagungs- und<br />

Kongressmarkt im Jahr 2<strong>01</strong>8 einen<br />

Gesamtumsatz von 2,63 Milliarden<br />

Euro generiert. Die Branche ist damit<br />

ein wichtiger Wirtschaftsfaktor<br />

für Berlin.<br />

Zahlreiche Pharma-, Medizinund<br />

Wissenschaftskongresse bilden<br />

mit einem Anteil von 20 Prozent<br />

den wichtigsten Anteil im Berliner<br />

Kongressmarkt. Angefangen beim<br />

Hauptstadtkongress für Medizin<br />

und Gesundheit im Mai (21.–23.),<br />

gefolgt vom World Congress of<br />

the European Association for<br />

Palliative (23.–25. Mai) über den<br />

Diabetes Kongress im CityCube<br />

(29. Mai–1. Juni), den Weltkongress<br />

der Verhaltens- und kognitiven Therapie<br />

(17.–20. Juli) bis zum 11. World<br />

Health Summit (27.–29. Oktober)<br />

ist Berlin ganzjährig ein zentraler<br />

Treffpunkt für Gesundheitsexperten,<br />

Mediziner, Biologen und Pharmakologen<br />

aus aller Welt.<br />

Zu den weiteren Best-of der<br />

bevorstehenden Kongresse zählt die<br />

re:publica (6.–8. Mai) in der Station<br />

Berlin, zu der rund 7.000 Teilnehmer<br />

erwartet werden. Die 13. Ausgabe<br />

der Internetkonferenz steht diesmal<br />

unter dem Motto »tl;dr« – Internet-<br />

Sprech für»too long; didn’t read«.<br />

Die wichtigste Veranstaltung für<br />

Kaffeespezialitäten – die World of<br />

Coffee – findet in diesem Jahr vom 6.<br />

bis 8. Juni in der Messe Berlin statt.<br />

Die Veranstalter freuen sich auf rund<br />

10.000 Teilnehmer. Noch einmal<br />

40.000 Besucher mehr werden<br />

hingegen beim Greentech Festival<br />

(23.–25. Mai) erwartet, wenn der<br />

ehemalige Flughafen Tempelhof zum<br />

Schauplatz des ersten Zukunfts- und<br />

Nachhaltigkeitsfestivals in Berlin<br />

wird. Es verbindet eine Ausstellung<br />

mit grünen Technologien, eine Konferenz<br />

zum Thema Nachhaltigkeit<br />

sowie ein Formel-E-Rennen.<br />

Die größte Developer-Konferenz<br />

Europas findet 2<strong>01</strong>9 erstmals in<br />

Deutschland statt. Der Kongress zieht<br />

in diesem Jahr von Wien nach Berlin.<br />

Weit mehr als 10.000 Entwickler und<br />

IT-Spezialisten diskutieren am 6. und<br />

7. Juni unter dem Titel »People –<br />

Code – Future« mit internationalen<br />

Tech-Leadern über die aktuellen und<br />

für die Zukunft relevanten IT-Themen.<br />

Das Woodstock für Entwickler<br />

wird im CityCube der Messe Berlin<br />

stattfinden.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Individuelle Veranstaltungen im<br />

Ellington Hotel Berlin<br />

Egal ob kleine, private Meetings<br />

in stilvollen Tagungssuiten, besondere<br />

Teamevents im exklusiven<br />

Sommergarten oder rauschende<br />

Hochzeitsfeiern im historischen<br />

Saal Femina – das Ellington Hotel<br />

Berlin bietet mitten in Berlin den<br />

perfekten Rahmen für ein unvergessliches<br />

Event.<br />

Zentral zwischen Kurfürstendamm,<br />

Zoo und KaDeWe gelegen,<br />

ist das Ellington Hotel Berlin die<br />

perfekte Adresse für alle, die das<br />

Außergewöhnliche schätzen. In<br />

dem denkmalgeschützten Gebäude<br />

aus den Goldenen Zwanzigern<br />

befinden sich 285 helle Zimmer<br />

und Suiten, die mit ihrem ausgefallenen<br />

Design (eine gelungene<br />

Mischung aus historisch und<br />

modern) und minimalistischem<br />

offenen Badkonzept überzeugen.<br />

Tagungs-, Event- und Galagäste<br />

erwartet ein Veranstaltungsbereich<br />

aus zehn einzigartigen Räumen<br />

von 22 bis 640 Quadratmetern,<br />

die für bis zu 800 Personen Platz<br />

bieten. Alle Eventräume verfügen<br />

über modernste technische Einrichtung<br />

sowie WLAN, Klimaanlage<br />

und sind mit Tageslicht durchflutet.<br />

Darüber hinaus stehen kleinere<br />

Breakout-Räume in unmittelbarer<br />

Nähe zur Verfügung.<br />

Gäste, die ihre Veranstaltung in<br />

einem ganz besonderen Ambiente<br />

durchführen möchten, können<br />

zudem den Private Dining-Room,<br />

die Galerie oder auch den historischen<br />

Weintresor buchen. Für<br />

ein entspanntes Get Together,<br />

Barbecues, Familienfeiern oder<br />

auch Hochzeiten lädt im Sommer<br />

der wunderschöne Sommergarten<br />

ein. Zudem beinhaltet ein individuell<br />

erweiterbares Wedding-Package<br />

alles: Vom Prosecco-Empfang<br />

über die klassische Gala- oder<br />

Stehtischdekoration, das Drei-Gänge-Menü<br />

oder Buffet bis hin zur<br />

Brautpaar-Übernachtung in der<br />

Turmsuite mit außergewöhnlichem<br />

Blick auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.<br />

Ob es um eine<br />

kleine, romantische Feier oder<br />

ein großes, rauschendes Fest geht<br />

und ob draußen im Sommergarten<br />

oder in einem der Ballsäle gefeiert<br />

werden soll – die Mitarbeiter des<br />

Ellington Hotel Berlin setzen jede<br />

Vision um.<br />

Auch kulinarisch werden Veran<br />

staltungsgäste ganz besonders<br />

verwöhnt. Das im Jahr 2<strong>01</strong>8 erneut<br />

mit 15 Gault&Millau Punkten<br />

ausgezeichnete Restaurant Duke<br />

bietet mit seiner Showküche<br />

»Casual Fine Dining« in legerer,<br />

lockerer Atmosphäre. Hier genießen<br />

Gäste raffinierte, unkomplizierte<br />

Köstlichkeiten vom Business Lunch<br />

über eine ideenreiche Dinner karte<br />

und Mehrgänge-Menü bis hin zum<br />

beschwingten Jazz-Brunch am<br />

Sonntag.<br />

So wird jedes Event – von der<br />

Firmentagung bis hin zum wichtigsten<br />

Tag des Lebens – zu einer<br />

einzigartigen Veranstaltung.<br />

www.ellington-hotel.com<br />

21<br />

Spezial<br />

Foto: Ellington Hotel Foto: Andreas Rehkopp<br />

Als perfekte Kulisse für Konzerte und Events dient der<br />

Sommergarten.<br />

Foto: Sven Hobbisiefken<br />

Der historische Weintresor hat ein ganz spezielles Ambiente.<br />

Die Veranstaltungsfläche bietet bis zu 800 Personen Platz.


22<br />

Spezial<br />

Hub27 Berlin<br />

Foto: Messe Berlin<br />

Der hub27 Berlin<br />

erweitert die Platzkapazität<br />

für Kongresse<br />

und Konferenzen<br />

erheblich.<br />

Der Lichthof im<br />

Gropius Bau.<br />

Mit dem hub27 Berlin stehen ab<br />

Sommer 2<strong>01</strong>9 dem Messestandort<br />

Berlin noch einmal 10.000 Quadratmeter<br />

Nutzfläche mehr zur<br />

Verfügung, die Platz schaffen für<br />

Kongresse, Tagungen und Konferenzen<br />

mit bis zu 11.500 Teilnehmern.<br />

Für die Messe Berlin ist der neue<br />

hub27 Berlin ein wichtiger Schritt<br />

zur Umsetzung eines über viele<br />

Jahre laufenden Masterplans, mit<br />

dem das Messegelände saniert und<br />

modernisiert werden soll. In Sichtweite<br />

zum CityCube und nahe des<br />

S-Bahnhofes Messe-Süd steht der<br />

Der Gropius Bau stellt neben<br />

dem neuen Programm am 23.<br />

und 24. März sein neu gestaltetes<br />

Gebäude vor. Es finden zudem<br />

multifunktionale Erweiterungsbau<br />

mit Anbindung zu den Messehallen<br />

1 und 25. Das Herzstück ist die<br />

rund 10.000 Quadratmeter große<br />

Eventhalle mit mobilen Trennwänden<br />

und diversen Raumvarianten.<br />

Das Sahnehäubchen wird die Dachterrasse<br />

mit einem Eventbereich<br />

für bis zu 200 Personen und mit<br />

Blick auf den Grunewald und den<br />

geschichtsträchtigen Teufelsberg.<br />

Die Gesamtkosten für den hub27<br />

Berlin betragen rund 75 Millionen<br />

Euro. Das aktuell größte Bauprojekt<br />

der Messe Berlin liegt im<br />

verschiedene Veranstaltungen<br />

statt: Führungen, Workshops,<br />

Performances und ein Artist Talk<br />

mit Otobong Nkanga. Außerdem<br />

wird an diesem Wochenende ein<br />

neues Hausticket eingeführt, mit<br />

dem sämtliche Ausstellungen und<br />

Veranstaltungen im Gropius Bau<br />

zugänglich sind.<br />

»Das Gebäude zu öffnen und<br />

die Räume in ihrer ursprünglichen<br />

lichtdurchfluteten Form wieder<br />

sichtbar zu machen, war mir<br />

während meines ersten Jahres am<br />

Gropius Bau ein großes Anliegen.<br />

Nun werden wir das Zentrum des<br />

Gebäudes, unseren beeindruckend<br />

geplanten Zeit- und Kostenrahmen.<br />

Dr. Christian Göke, Vorsitzender der<br />

Geschäftsführung der Messe Berlin<br />

GmbH, wies beim Richtfest auf die<br />

Bedeutung Berlins größter stützenfreie<br />

Kongress- und Eventhalle hin:<br />

»Der hub27 wird schon bald zusätzliche<br />

hochkarätige Kongresse und<br />

Firmenevents beherbergen sowie<br />

Weltleitmessen wie die InnoTrans,<br />

IFA oder ITB Berlin entlasten.« Die<br />

neue Multifunktionshalle werde sich<br />

»ihren festen Platz im internationalen<br />

Veranstaltungsmarkt erobern.«<br />

www.hub27-berlin.de<br />

Lichthof im Gropius Bau zugänglich<br />

schönen Lichthof, öffentlich zugänglich<br />

machen. Wir laden unsere<br />

Besucher ein, sich hier eintrittsfrei<br />

aufzuhalten, Kunst zu betrachten,<br />

sich zu unterhalten oder einfach<br />

nur das Gebäude in all seiner<br />

Vielschichtigkeit zu entdecken«,<br />

begründet Direktorin Stephanie<br />

Rosenthal den Umbau. Im Rahmen<br />

eines auf die Ausstellungen<br />

abgestimmten Veranstaltungsprogramms<br />

werden das Restaurant,<br />

die Buchhandlung, der Lichthof<br />

und das Foyer in Zukunft als Gesprächs-<br />

und Diskussionsräume zur<br />

Verfügung stehen.<br />

www.gropiusbau.de<br />

Foto: Mathias Völzke<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


23<br />

Spezial<br />

Fotos: Naumann<br />

für moderne Events<br />

Von wo aus Carl Bolle in Alt-Moabit<br />

die Berliner einst mit Milch<br />

versorgte, ist mit den Bolle Festsälen<br />

eine Veranstaltungsfläche<br />

mit Sälen, Milchbar, Dachterrasse,<br />

einer eigenen Yacht und moderner<br />

Infrastruktur direkt an der Spree<br />

entstanden. Vor fünf Jahren wurde<br />

die ehemalige Meierei aufwändig<br />

unter strengen Denkmalschutz-Kriterien<br />

renoviert.<br />

Carl Julius Andreas Bolle, der<br />

zu den Wegbereitern des Berliner<br />

Wirtschaftsbooms zählt, schuf<br />

1890 auf dem heutigen Areal des<br />

Spree-Bogens Produktions- und<br />

Werkstätten, Unterkünfte für den<br />

Großteil seiner 2.000 Angestellten,<br />

soziale Einrichtungen, Stallungen,<br />

Fuhrparks und Gnadenhöfe.<br />

Unternehmer Ernst Freiberger<br />

knüpfte an die Historie des Geländes<br />

an und sanierte die weit über<br />

100 Jahre alten Backsteingebäude<br />

denkmalgerecht. Heute wird die<br />

ehemalige Meierei als Eventlocation<br />

genutzt und bietet den<br />

Rahmen für Galadinner, Firmenfeiern,<br />

Messen und Ausstellungen<br />

oder Tagungen. Auf über 3.000<br />

Quadratmetern stehen zwei Festsäle,<br />

drei historische Kontorräume<br />

und eine Bar mit Dachterrasse zur<br />

Historische Räume<br />

Verfügung. Das angrenzende Hotel<br />

ABION und die ABION Villa bieten<br />

fußläufig Übernachtungsmöglichkeiten<br />

direkt an der Spree.<br />

Die ehemalige Werkskapelle –<br />

heute einer der zwei großen<br />

Fest säle – errichtete Carl Bolle<br />

ursprünglich für die verpflichtenden<br />

Messen und als Ort der Ruhe<br />

für seine Mitarbeiter. Im Zuge der<br />

aufwändigen Sanierungsphase<br />

wurde der einzigartige Charme<br />

der industriellen Architektur mit<br />

freigelegten Backsteinwänden<br />

hervorgehoben und in die Moderne<br />

übersetzt. Seither kann man hier in<br />

eindrucksvoller Atmosphäre stilvoll<br />

tagen und feiern. Auf 720 Quadratmetern<br />

lassen sich Veranstaltungen<br />

wie großformatige Fashion-Shows<br />

oder Galaevents wunderbar in<br />

Szene setzen. Der zweite Festsaal<br />

ist tageslichtdurchflutet und<br />

beeindruckt mit Stahlstrebenfenstern,<br />

sieben Meter hohen Deckenwänden,<br />

gusseisernen Säulen und<br />

imposanten Kronleuchtern aus<br />

historischen Milchflaschen.<br />

Aus der stilvollen Milchbar mit<br />

originalgetreuem Interieur wird<br />

im Handumdrehen ein exklusiver<br />

VIP-Bereich oder ein weiterer Veranstaltungsraum<br />

und die Dachterrasse<br />

lockt mit einem atemberaubenden<br />

Ausblick auf Berlin.<br />

www.bolle-meierei.com<br />

Einer der beiden<br />

Festsäle.<br />

TIPP<br />

Wer ein Event in der<br />

Meierei plant, sollte<br />

die kommende Gelegenheit<br />

nutzen: Am<br />

28. April 2<strong>01</strong>9 öffnet<br />

die historische Eventlocation<br />

zwischen<br />

13 und 17 Uhr allen Interessierten<br />

die Türen,<br />

um sich selbst ein Bild<br />

von den neuen Möglichkeiten<br />

zu machen.<br />

Um Voranmeldung<br />

wird gebeten unter<br />

info@bolle-meierei.com.


24<br />

Spezial<br />

Gemütliche<br />

Atmosphäre im<br />

A.HORN.<br />

Hauseigene<br />

Catering-Kreationen<br />

aus hochwertigen<br />

Produkten.<br />

Das Berliner<br />

Messegelände.<br />

Slowfood trifft auf<br />

Wohlfühlatmosphäre<br />

Das A.HORN in Kreuzberg ist ein Familienbetrieb,<br />

der sich durch seine<br />

ebenso traditionelle wie moderne<br />

Küche auszeichnet. Das gilt sowohl<br />

für das Catering- als auch für das<br />

Inhouse-Angebot: Alle Speisen sind<br />

hauseigene Kreationen und werden<br />

aus hochwertigen, regionalen und<br />

saisonalen Produkten selbst hergestellt.<br />

So sind »Holy Trinity« – ein<br />

Dreierlei aus Roastbeef, Rippchen<br />

und Pulled Pork –, die täglich frisch<br />

gebackenen Bagels in verschiedenen<br />

Variationen und die hausgemachten<br />

Kuchen wie der New York<br />

Cheesecake nur einige der Bestseller<br />

von der Catering-Karte. Diese<br />

wird jedoch immer passgenau nach<br />

den Wünschen des Kunden erstellt.<br />

2<strong>01</strong>0 starteten Ludwig Horn<br />

und Alexandra Vlachopoulou das<br />

Restaurant gemeinsam mit Ludwigs<br />

Schwester Luisa im Service und<br />

Bruder Jens, der parallel seinen<br />

... Berlin mit der Internationalen Tourismus-Börse ITB<br />

jeden März die größte Reise- und Verbrauchermesse<br />

ausrichtet? Auch andere Messen haben Weltniveau, wie die<br />

Internationale Grüne Woche im Januar. Sie ist die weltweit<br />

größte und wichtigste Messe für Ernährung, Landwirtschaft<br />

und Gartenbau. Die Internationale Funkausstellung IFA im<br />

September gilt als die führende Messe für Consumer Electronics<br />

und Home Appliances, also Haushaltsgeräte. Zu den<br />

wichtigsten Luft- und Raumfahrtausstellungen der Welt zählt<br />

die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin, die<br />

ILA Berlin. Sie findet alle zwei Jahre an den geraden Jahreszahlen<br />

im Frühsommer statt.<br />

Fahrradladen nebenan eröffnete.<br />

Diese liebevolle Vertrautheit im<br />

Team schmeckt man nicht nur in<br />

den Gerichten, sondern entspricht<br />

auch der Wohnzimmer-Atmosphäre<br />

des A.HORN. Idyllisch gelegen<br />

am Landwehrkanal spürt man sie<br />

direkt beim Betreten des gemütlichen<br />

Gastraums, in dem einen ein<br />

Wussten Sie schon, dass …<br />

kulinarisches Ganztagesprogramm<br />

voller Hingabe für Slowfood und<br />

Genuss empfängt: Am Carl-Herz-<br />

Ufer 9 beginnt ein entspannter<br />

Tag bereits am Morgen mit einem<br />

reichhaltigen Schlemmer-Frühstück<br />

und dehnt sich über ein regelmäßig<br />

wechselndes Mittagsangebot bis<br />

zum Nachmittagskaffee inklusive<br />

süßer Köstlichkeiten aus. Wer mag,<br />

kann anschließend nahtlos mit<br />

einem der ausgewählten Weine<br />

und einem Teller selbstgemachter<br />

Antipasti in den Abend starten. Der<br />

großzügige Innen- und Außenbereich<br />

mit insgesamt gut 100<br />

Sitzplätzen wird gern für besondere<br />

Familienfeiern wie Hochzeiten oder<br />

runde Geburtstage, aber auch für<br />

Business-Events aller Art genutzt.<br />

»Es ist unser Anspruch, jedem<br />

Gast ein ehrliches Erlebnis zu bieten.<br />

Daher stehen auf unserer Karte<br />

nur Produkte, die durch unsere<br />

Hände entstanden sind und die wir<br />

lieben und selbst gern bestellen. So<br />

ist für jeden eine besondere Entdeckung<br />

dabei«, so Ludwig Horn.<br />

www.kaffee-ahorn.de<br />

... 779 Beherbergungsbetriebe mit 143.272 Betten Ende<br />

2<strong>01</strong>7 in Berlin registriert waren?<br />

... Berlinern und Berlin-Besuchern im Durchschnitt täglich<br />

1.500 Veranstaltungen zur Verfügung stehen?<br />

… Berlin Deutschlands Städte reiseziel Nummer 1 ist? Fast<br />

dreizehn Millionen Besucher reisten 2<strong>01</strong>7 nach Berlin. Sie<br />

brachten es auf 31,1 Millionen Übernachtungen.<br />

… sich durchschnittlich jeden Tag in Berlin knapp 500.000<br />

Gäste aufhalten? Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl<br />

der Stadt Nürnberg. Pro Jahr verbringen sie 178,4 Millionen<br />

Aufenthaltstage in Berlin.*<br />

Foto: Messe Berlin · Quelle: visitBerlin www.kaffee-ahorn.de<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


25<br />

Den Garten<br />

hat Enzo Enea<br />

entworfen.<br />

Spezial<br />

Fotos: Hotel The YARD<br />

Fotos: Insel der Sinne<br />

Eine Oase in der City<br />

Mit der Frühlingssonne erwacht<br />

auch wieder das Leben im hoteleigenen<br />

Garten des Hotel the YARD<br />

Berlin. Die grüne Oase inmitten<br />

der Großstadt – gestaltet vom<br />

weltberühmten Landschaftsarchitekten<br />

Enzo Enea – lädt mit ihrem<br />

außergewöhnlichen Ambiente,<br />

einer Terrasse und kuscheligen<br />

Lounge-Ecken zum Entspannen ein,<br />

ideal für einen gemütlichen Cocktail<br />

oder eine Feierlichkeit in idyllischer<br />

Umgebung. Dazu eignet sich für<br />

bis zu zehn Personen besonders<br />

das Gartenzimmer mit bodentiefen<br />

Fenstern und direktem Ausgang in<br />

Work & Chill<br />

Work & Chill – entspannt arbeiten<br />

und erholen ist das Motto im Hotel<br />

»Insel der Sinne« in Görlitz. Das<br />

beeindruckende Natur- und Naherholungsresort<br />

Berzdorfer See liegt<br />

direkt vor den Toren der Stadt, drei<br />

Stunden südlich von Berlin. Für<br />

Konferenzen und Seminare gibt es<br />

einen eigenen Bereich für kleine<br />

und größere Gruppen bis 50 Personen.<br />

Da heißt es »Raus aus dem<br />

Büro, in entspannter Atmosphäre<br />

den Garten. Das Hotel the YARD<br />

ist so gestaltet, dass man aus allen<br />

Zimmern und dem Restaurant auf<br />

den lichtdurchfluteten Innenhof<br />

mit Bäumen, Schilfgräsern und<br />

weiten Rasenflächen blicken kann.<br />

Das Gesamtkunstwerk verbindet das<br />

Hotel mit den drei angrenzenden<br />

Wohnhäusern. Hotelmanagerin<br />

Olga Zielinski freut sich ganz besonders<br />

über das üppige Grün am<br />

Hotel. Sie hat im November das Amt<br />

ihrer Vorgängerin Anja Schönherr<br />

übernommen. Die 36-jährige studierte<br />

Tourismus- und Eventmanagerin<br />

kann verschiedene Positionen<br />

tagen und in den Pausen den Sand<br />

zwischen den Zehen spüren.« So<br />

beginnt ein Morgen mit Schwimmen<br />

im Pool oder im See, den die<br />

Gäste über hoteleigene Strände –<br />

teilweise direkt vom Zimmer aus –<br />

erreichen. Für Jogger ist der See<br />

und sein grüner Naturgürtel ein<br />

Dorado. Neben den 46 Zimmern<br />

verfügt das Hotel über einen<br />

Saunabereich mit Seezugang, eine<br />

Bibliothek mit Kamin und eine<br />

als Direktionsassistentin, Restaurantleiterin<br />

und stellvertretende<br />

Direktorin vorweisen. »2<strong>01</strong>9 möchten<br />

wir unseren direkten Vertrieb<br />

weiter forcieren und konsequent<br />

ausbauen, damit noch mehr individuelle<br />

Gäste und vermehrt Firmen<br />

über unsere eigene Homepage<br />

buchen«, so Zielinski, die einem erfolgreichen<br />

Jahr entgegensieht. Am<br />

13. Juni feiert das Hotel the YARD<br />

mit einem Sommerfest im Garten<br />

sein zweijähriges Bestehen.<br />

www.hotel-theyard.berlin<br />

großzügige Seeterrasse. Große<br />

Zimmer mit ebenerdigen Fensterfronten<br />

und einem Blick über den<br />

See lassen Freiraum zum Denken<br />

und für Kreativität. Ruhe und<br />

Natur sorgen für kraftspendende<br />

Pausen; ein Saunagang für einen<br />

freien Kopf nach anstrengenden<br />

Meetings. Küche und Service<br />

verwöhnen mit einer modernen,<br />

leichten Interpretation lokaler und<br />

mediterraner Gerichte. Bei einem<br />

Glas Wein und Kaminfeuer klingt<br />

der Tag aus. Wer in seinem Zimmer<br />

arbeiten möchte, findet einen<br />

Arbeitstisch mit Büroutensilien.<br />

Freies Drucken und Kopieren ist<br />

an der Rezeption möglich und zur<br />

Stärkung steht immer ein Teller<br />

mit Obst und Nüssen auf dem<br />

Zimmer. Wasser, Tee und Kaffee<br />

sind gratis. Zur Entspannung kann<br />

man Massagen buchen oder sich<br />

ein Fahrrad ausleihen.<br />

www.inseldersinne.de<br />

Olga Zielinski ist die<br />

neue Hotelmanagerin.<br />

Der lichtdurchflutete<br />

Seminarraum mit Blick<br />

ins Grüne.<br />

Die Bibliothek mit<br />

Kamin.


26<br />

Lifestyle Feine Küche<br />

Gastronomie<br />

in Mitte<br />

Mitte lebt von Veränderungen,<br />

auch in der Gastronomie-Szene.<br />

Neue Restaurants, neue Bars,<br />

neue Konzepte und Ideen.<br />

Hier unsere Highlights:<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


27<br />

Aufgetischt:<br />

Kochen mit Doc. Eva<br />

Lifestyle Feine Küche<br />

Doc. Eva kocht auf Profi-Niveau mit Leidenschaft und Herzblut. Sie lässt sich hier<br />

über die Schulter schauen und verrät die besten Tipps und Tricks rund um das Thema<br />

Kochen. Heute geht es um Fregola sarda tostada mit Garnelen.<br />

Mit diesem Rezept kann sich der geneigte<br />

Leser seinen Traum vom Frühling und dem<br />

folgenden Sommerurlaub mühelos auf den<br />

Teller zaubern.<br />

Zu der speziellen Teigware: Fregola<br />

sarda tostada ist eine sehr alte traditionelle<br />

Pastasorte von der italie nischen Insel<br />

Sardinien, bestehend aus Weizenmehl<br />

und Wasser. Direkt übersetzt heißt Fre gola<br />

übrigens Laich, Fisch- oder Froschlaich. Die<br />

spezielle Form bekommen die Pasta-Kügelchen<br />

bei der Herstellung durch kreisförmige<br />

Bewegungen in einer Schüssel.<br />

Anschließend wird die Pasta im Ofen<br />

geröstet, daher ist sie farblich unterschiedlich<br />

hell oder dunkel. Durch das Rösten<br />

bekommt die Pasta ein ganz besonderes<br />

Aroma. Um diese spezielle Pastasorte<br />

käuflich zu erwerben, bemühe man einen<br />

italienischen Supermarkt seines Vertrauens<br />

oder das Internet. Traditionell isst man sie<br />

mit Köstlichkeiten aus dem Meer oder als<br />

Einlage in der Suppe. Was liegt da näher,<br />

als Scampi, also Krebstiere – respektive<br />

Kaisergranat, Shrimps, Garnelen oder hier<br />

Gambas – zu verarbeiten? Mit diesem<br />

Rezept konnte ich beim TV-Format »Kampf<br />

der Köche« einen Sieg nach Hause fahren.<br />

Das Gericht schmeckt sowohl warm als<br />

auch abgekühlt. Machen Sie sich doch mit<br />

dieser Vorspeise auch zum Gewinner ihrer<br />

Tafelrunde – gutes Gelingen!<br />

Als nieder gelassene promo vierte<br />

Zahnärztin und Genussmensch<br />

gehört Dr. Eva Schaefers zur<br />

Generation 60+ und geht mit<br />

Smartphone, Tablet und Laptop<br />

mit der Zeit. Ihr Credo: Traditionen<br />

bewahren, Erfahrungen<br />

weitergeben und nicht ganz<br />

unkritisch die Zukunft unserer<br />

Ernährung betrachten.<br />

www.dental-food.blogspot.de<br />

Zutaten<br />

300 g Fregola<br />

(sardische Pasta)<br />

300 g Riesengarnelen,<br />

geschält, vom Darm<br />

befreit<br />

125 g Zuckerschoten,<br />

schräg zerteilt<br />

125 g Kirschtomaten, in<br />

Spalten geschnitten<br />

1 Bd Frühlingszwiebeln,<br />

schräg zerteilt<br />

2 Zehen Knoblauch<br />

300 g Tomaten, Dose<br />

100 ml Sahne<br />

50 ml Gemüsefond<br />

100 ml Weißwein<br />

2 cl Cognac<br />

2 Tl Puderzucker<br />

Salz, Pfeffer<br />

(schwarz),<br />

Basilikum<br />

Zubereitung<br />

Zuckerschoten und Frühlingszwiebeln (etwas zur Dekoration zurückbehalten) waschen, vorbereiten<br />

und blanchieren. Garnelen waschen, schälen und trockentupfen. Puderzucker hell in einer Pfanne<br />

karamellisieren, mit Weißwein und Cognac ablöschen. Etwas einköcheln lassen und mit Sahne und Gemüsefond<br />

auffüllen. Mit Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken. Fregola in viel Salzwasser bissfest<br />

garen. Gemüse und Garnelen in der Sauce garziehen lassen. Zuletzt Tomatenspalten und Basilikumblättchen<br />

hinzufügen. Nochmals abschmecken.<br />

Anrichten<br />

Garnelen mit Sauce vorsichtig unter die Fregola heben und auf<br />

Tellern hübsch anrichten. Mit Basilikum dekorieren. Sollten zufällig<br />

noch einige Kraken-Arme vom Vortag in der Kühlung sein: die<br />

passen auch hervorragend dazu. Lassen Sie es sich schmecken!


28<br />

Lifestyle Feine Küche<br />

Foto: Anne Smith Photography<br />

Neuer Küchenchef<br />

Das gerade erneut mit einem Stern vom Guide Michelin ausgezeichnete<br />

Restaurant einsunternull aus Berlin-Mitte hat seit März einen neuen<br />

Küchenchef. Mit Silvio Pfeufer hat Gründer und Geschäftsführer Ivo<br />

Ebert als Sommelier und Gastgeber seinen idealen Counterpart für die<br />

Küche gefunden: Gemeinsam verkörpern die beiden Ur-Berliner das<br />

vielschichtige Berlin-Konzept in Person und Durchführung und legen<br />

den Fokus auf Kulinarik im kosmopolitischen Berlin-Stil. Der 29-jährige<br />

Pfeufer freut sich darauf, dem einsunternull seine eigene Handschrift<br />

zu geben. Nach über drei Jahren hat sich der bisherige Chef de Cuisine<br />

Andreas Rieger aus privaten Gründen aus dem Sternerestaurant zurückgezogen.<br />

www.restaurant-einsunternull.de<br />

Küche unter neuer Leitung<br />

Davide Mazzarella (31) ist neuer Küchenchef im Hotel de Rome und<br />

zeichnet für das kulinarische Konzept des Fünf-Sterne-Superior-Hotels<br />

am Bebelplatz und das hauseigene Restaurant LA BANCA verantwortlich.<br />

»Ich freue mich, mit Davide Mazzarella einen jungen,<br />

talentierten Küchenchef im Hotel de Rome Team zu haben, der unsere<br />

Küchenphilosophie seit seiner Kindheit lebt und die Gerichte<br />

authentisch italienisch zubereitet«, so Gordon Debus, General Manager<br />

des Hotels. Mazzarella ist gebürtiger Italiener und entdeckte<br />

seine Liebe zum Kochen in seiner Heimat im Familienbetrieb auf<br />

Anacapri im Golf von Neapel. Nach der Fachhochschule für Gastronomie-<br />

und Hotellerie sammelte er erste berufliche Erfahrungen<br />

auf Capri, bevor er 2006 nach Deutschland kam. Es folgten verschiedene<br />

Stationen hier, in Österreich und Japan, bevor er 2<strong>01</strong>3<br />

seine Karriere im Hotel de Rome startete.<br />

www.roccofortehotels.com<br />

Foto: Hotel de Rome<br />

Heimischer Saibling statt Kaviar<br />

Es wird noch bodenständiger und nachhaltiger im Golvet – so wie es dem<br />

Namen des Restaurants an der Potsdamer Straße 58 entspricht. Schließlich<br />

bedeutet Golvet im Schwedischen Boden, auch wenn sich das Restaurant<br />

im achten Stock des Eckhauses am Landwehrkanal befindet und über einen<br />

spektakulären Panoramablick auf den Potsdamer Platz verfügt. »Wir<br />

werden konsequenter und kompromissloser in unserer Produktauswahl«,<br />

sagt Küchenchef Björn Swanson. »Der Respekt vor der Natur und der persönliche<br />

Bezug zu unseren Lieferanten und Produzenten ist uns extrem<br />

wichtig.« Klassische Luxusprodukte wie Imperial Kaviar oder US-Beef sind<br />

endgültig passé. Statt Hummer stehen Saibling aus der Müritz oder Weidehühner<br />

vom Hof Odefey & Töchter – sie werden in Kleinstgruppen unter<br />

freiem Himmel langsam aufgezogen – auf der Karte. »Wir beziehen unsere<br />

Lebensmittel inzwischen komplett aus Europa, vorzugsweise aus Deutschland<br />

und Nordeuropa«, so Swanson.<br />

www.golvet.de<br />

Foto: White Kitchen<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Regionalität mit hohem Anspruch<br />

Sarah Wiener Catering heißt jetzt Hoflieferanten Berlin. Der<br />

neue Name steht für die Verarbeitung von selbst hergestellten<br />

Produkten aus der Region verbunden mit exzellentem Service.<br />

Das Cateringunternehmen steht für hohen kulinarischen Anspruch,<br />

gesunde ökologische Kreisläufe und eine möglichst<br />

geringe Umweltbelastung und zeigt, wie Qualität und Nachhaltigkeit<br />

auch auf großen Veranstaltungen miteinander vereinbar<br />

sind. Die engagierten Erzeuger der Hoflieferanten kommen aus<br />

dem Berliner Umland und die Zutaten direkt vom Hof zum Kunden.<br />

»Doch das reicht uns nicht: Um mit unseren Speisen die<br />

beste Qualität zu erreichen, setzen wir zudem auf eine eigene<br />

Produktion – mit unserem eigenen Bio-Bauernhof Gut Kerkow<br />

und unserer hauseigenen Bäckerei. Tiere aus fairer Haltung, Gemüse<br />

aus der Region, beste Zutaten für unsere Backwaren – die<br />

Stars, das sind bei uns die Produzenten und deren Produkte«,<br />

sagt Geschäftsführer David Fuld.<br />

www.hoflieferanten.berlin<br />

29<br />

Lifestyle Feine Küche<br />

Foto: Hoflieferanten<br />

Frühlingsklassiker in der Ausspanne<br />

Frühlingshaft wird es in der Kastanienallee nicht nur, wenn die<br />

Bäume blühen, sondern auch im Deutschen Restaurant Ausspanne.<br />

Das Alt-Berliner Lokal im Hotel Kastanienhof hat seine Speisekarte<br />

der Jahreszeit angepasst und präsentiert beliebte Gerichte in<br />

neuem Gewand. Für die kommenden Osterfeiertage hat sich Küchenchef<br />

André Pilz dem Thema Osterlamm gewidmet und stellt<br />

seine neuesten Kreationen vor – wie immer als klassische Grundidee<br />

mit einer modernen und exquisiten Note veredelt. Ein weiteres<br />

traditionelles Gericht wird im Frühling neu belebt: Spargel mit<br />

hauseigener Sauce Hollandaise und verschiedenen Beilagen. Von<br />

April bis Ende Juni kommt das feine und saisonale Gemüse auf den<br />

Tisch. Wer dazu ein saftiges Schnitzel auf seinem Teller wünscht,<br />

wird ebenfalls nicht enttäuscht. Außer Schnitzel gibt es hausgebeizten<br />

Schinken oder Lachs. Und für fangfrischen Fisch aus der Region<br />

hat das Team der Ausspanne auch schon kreative Ideen. Geöffnet<br />

ist das Restaurant täglich ab 16 Uhr.<br />

www.Deutsches-Restaurant.berlin<br />

Foto: Hotel Kastanienhof<br />

Libanesisch kochen lernen<br />

Die Kunst und den Geschmack der orientalisch-libanesischen<br />

Küche vermittelt Omar Saad von CÈDRE BLANC bei seinen regelmäßig<br />

stattfindenden Workshops. Der Wahlberliner sammelt<br />

traditionsreiche Rezepte aus seiner Heimat und überzeugte mit<br />

seinem Können nicht nur seine Kursteilnehmer. Er verrät, wie<br />

die verschiedenen Mézzés zubereitet werden und kocht in dem<br />

drei- bis vierstündigen Workshop bis zu 15 Gerichte mit seinen<br />

Gästen. Dazu gibt es libanesischen Wein und im Anschluss an<br />

den Workshop wird bis hin zum Dessert und dem berühmten<br />

Mokka mit Kardamom gemeinsam verkostet. Wer nicht selber<br />

kochen mag, kann alle Köstlichkeiten auch im Bistro in der Nehringstraße<br />

34 kaufen. Das Feinkostgeschäft bietet orientalische<br />

Köstlichkeiten von Kichererbsensalat über Auberginenmus und<br />

ausgezeichneten Ölen bis hin zu Pralinen und süßer Patisserie.<br />

Mit musikalischen Veranstaltungen in der Reihe »Orient trifft<br />

Okzident« wird zudem die Kultur des Landes nähergebracht.<br />

www.cedre-blanc.de<br />

Foto: Omar Saad


30<br />

ILifestyle Reisen<br />

Imposante Kulisse<br />

am Vierwaldstättersee<br />

Die Kapellbrücke<br />

verbindet beide Ufer<br />

der Reuss.<br />

Der Hausberg Pilatus ist<br />

2.230 Meter hoch.<br />

Die beeindruckende<br />

Landschaft rings um den<br />

Vierwaldstättersee.<br />

Luzern mit der gemütlichen Altstadt sowie den Seen und Bergen<br />

ringsum bietet viele Aktivitäten und Highlights für einen entspannten<br />

Urlaub in der Ferienregion Vierwaldstättersee.<br />

Wer schon bei der Anreise viel<br />

von der Schweiz sehen möchte,<br />

nutzt einfach die Angebote der<br />

Schweizer Bahn. Es gibt verschiedene<br />

Bahncard-Möglichkeiten,<br />

mit denen man das Land per Zug,<br />

Bus und Schiff erkunden kann<br />

und gleichzeitig freien Eintritt in<br />

zahlreiche Museen erhält.<br />

In Luzern ist der Bahnhof zentral<br />

und direkt am Vierwaldstätter<br />

See gelegen. Von hier aus erreicht<br />

man die Innenstadt in wenigen<br />

Gehminuten. Am bekanntesten<br />

und das Wahrzeichen von Luzern<br />

ist die Kapellbrücke, die vom<br />

Luzerner Theater am Südufer der<br />

Reuss vorbei am Wasserturm bis<br />

hinüber zur Peterskapelle am<br />

Rathausquai verläuft. Die älteste<br />

überdachte Holzbrücke entstand<br />

um 1365, wurde bei einem Brand<br />

1993 zum Großteil zerstört, umgehend<br />

wiederaufgebaut und schon<br />

TIPP<br />

Ameron Hotel Flora<br />

4-Sterne-Haus, fußläufig zwischen<br />

Bahnhof und Kapellbrücke<br />

gelegen, mit italienischem<br />

Restaurant. Modernes Design<br />

trifft Schweizer Natürlichkeit.<br />

www.ameronhotels.com<br />

Die Brücke ist berühmt für seine Giebelbilder.<br />

im April 1994 erneut für Fußgänger<br />

freigegeben. Eine einzigartige<br />

Besonderheit sind die mehr als<br />

einhundert dreieckigen Bilder in<br />

ihrem Giebel, die die Stadtgeschichte<br />

Luzerns erzählen. Hauptsächlich<br />

sollten die Darstellungen<br />

damals die Passanten der Brücke<br />

an einen frommen Lebenswandel<br />

erinnern.<br />

Bei einer Stadtführung durch<br />

Luzern erfährt man viel über die<br />

Geschichte und den Alltag der rund<br />

80.000 Luzerner. Da sind versteckte<br />

Gassen, belebte Plätze oder<br />

sogar ein Gefängnis, das heute als<br />

Hotel seine Gäste in den ehemaligen<br />

Zellen unterbringt.<br />

Luzern ist auch Ausgangspunkt<br />

für eine Erkundung des aus einem<br />

Gletscher entstandenen Vierwaldstättersees.<br />

Dieses vielgestaltige<br />

Gewässer – eingebettet in ein<br />

beeindruckendes Bergpanorama –<br />

ist der viertgrößte See der Schweiz<br />

und erinnert an eine norwegische<br />

Fjordlandschaft. Mit einem der<br />

historischen Schaufelraddampfer<br />

oder einem modernen Salonschiff<br />

erreicht man von Luzern aus alle<br />

wichtigen Ausflugsziele und Bergbahnen<br />

der Region wie Rigi, Pilatus,<br />

Bürgenstock oder Klewenalp. Oder<br />

man genießt auf einer abendlichen<br />

Sonnenuntergangsfahrt ein köstliches<br />

3-Gang-Menü mit traumhaftem<br />

Blick über die Landschaft.<br />

Wenn man in Alpnachstad das<br />

Schiff verlässt, kann man sich mit<br />

der Zahnradbahn hinauf auf den<br />

Pilatus, den Hausberg von Luzern,<br />

fahren lassen. Die Bergstation Pilatus<br />

Kulm auf 2.130 Metern Höhe<br />

ist ein beliebtes und gut erschlossenes<br />

Ausflugsziel mit Restaurants,<br />

zwei Hotels und einem überwältigenden<br />

Bergpanorama. Hier kann<br />

man die herrliche Aussicht mit<br />

kulinarischen Genüssen verbinden,<br />

bevor man auf der anderen Seite<br />

mit der Panoramagondel über<br />

Fräkmüntegg wieder hinabfährt<br />

nach Kriens/Luzern.<br />

Anja Strebe<br />

www.luzern.com<br />

Fotos: Anja Strebe<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


31<br />

Advertorial<br />

Bautzen<br />

Stadt der Türme an der Spree<br />

Foto (klein): Tobias Ritz, Foto oben: Peter Wilhelm<br />

Fotos (2, klein): Tobias Ritz<br />

Dieser Anblick raubt Betrachtern den Atem: Wehrhafte Basteien und Türme ragen auf einem Granit-Fels<br />

in den Himmel. Darunter windet sich die Spree um Gestein und die mehr als 1.000 Jahre alte Stadtanlage,<br />

so als wolle sie mit ihrem Glitzern noch unterstreichen, was Kenner längst wissen: Bautzens Silhouette<br />

gehört zu den beeindruckendsten Stadtansichten in ganz Deutschland.<br />

Im Herzen der Spreestadt warten<br />

rund 1.000 Baudenkmäler darauf,<br />

von Architektur-Begeisterten<br />

entdeckt zu werden. Beeindruckend<br />

sind dabei nicht nur die farbenprächtigen<br />

barocken Bürgerhäuser,<br />

deren reich verzierte Fassaden<br />

förmlich um die Wette strahlen.<br />

Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung<br />

ist die »Alte Wasserkunst«,<br />

die einst die Stadt mit Wasser aus<br />

der Spree und nahen Quellen<br />

versorgte. Heute ist sie technisches<br />

Museum mit fantastischem Blick<br />

von der Aussichtsplattform. Der<br />

Reichenturm hingegen steht ganz<br />

schön schief, ähnlich wie sein<br />

berühmter Kollege in Pisa. Exakt<br />

1,44 Meter Abweichung zeigt das<br />

Lot hoch oben auf dem Turm an<br />

und man genießt eine überwältigende<br />

Aussicht bis ins Oberlausitzer<br />

Bergland. Auch das bunte Treiben<br />

in den Bautzener Altstadt-Straßen<br />

und Gassen kann man von hier<br />

aus gut beobachten. Einkaufsbummel<br />

führen in schöne Geschäfte<br />

mit gotischen Gewölben. Zu den<br />

Andenken sollte auf jeden Fall ein<br />

Töpfchen mit köstlichem Bautz'ner<br />

Senf gehören. Der »Mittelscharfe«<br />

wird seit über 60 Jahren in Bautzen<br />

hergestellt. Heute gibt es weitere<br />

Hersteller der scharfen Köstlichkeit,<br />

die man in vielen leckeren Variationen<br />

kaufen kann.<br />

Das kleine slawische Volk der<br />

Sorben ist in Bautzen und Umgebung<br />

seit jeher zu Hause. Im Sorbischen<br />

Museum und der Sorbischen<br />

Kulturinformation erfährt man<br />

viel Wissenswertes darüber. Das<br />

Sorbische National-Ensemble und<br />

das Deutsch-Sorbische Volkstheater<br />

bieten ein buntes und ein abwechslungsreiches<br />

Programm. Die<br />

Ostertraditionen ziehen tausende<br />

Besucher in ihren Bann<br />

Auf dem Spreeradwanderweg,<br />

der mitten durch die Stadt führt,<br />

kann man in südlicher Richtung<br />

in das Oberlausitzer Bergland<br />

radeln, sogar bis zu den Spreequellen.<br />

Nordwärts gelangt man zum<br />

Bautzener Stausee mit Natur- und<br />

Abenteuer-Camping, Hochseilgarten,<br />

Minigolfpark, Tretbootverleih<br />

und Beachvolleyball. Man kann<br />

den Stausee auch umrunden oder<br />

weiterradeln in die von der UNESCO<br />

geschützte Heide- und Teichlandschaft<br />

mit ihrer einzigartigen Flora<br />

und Fauna. Für Familien mit Kindern<br />

ist der Besuch des Irrgartens und<br />

des Saurierparks im Ortsteil Kleinwelka<br />

ein Muss.<br />

Am Fuße der Bautzener<br />

Altstadt fließt die Spree.<br />

TIPP<br />

Schnupperangebot<br />

Bautzen<br />

2 Ü. mit reichhaltigem<br />

Frühstück, Willkommensgeschenk,<br />

geführter Stadtrundgang,<br />

3-Gang-Abendmenü<br />

inkl. Wein, umfangreiches<br />

Infomaterial: ab<br />

140 € p.P. im DZ<br />

Tel. (03591) 4640499<br />

info@haus-buchheim.de<br />

Angebote, Infos<br />

und Tickets:<br />

Tourist-Information<br />

Bautzen-Budyšin<br />

Hauptmarkt 1,<br />

02625 Bautzen<br />

Tel. (0)3591 42<strong>01</strong>6<br />

touristinfo@bautzen.de<br />

www.tourismus-bautzen.de<br />

Foto: Peter Wilhelm


32<br />

ILifestyle Reisen<br />

Olvera in der<br />

Provinz Cádiz.<br />

Andalusien:<br />

Spaniens heißblütige Schönheit<br />

Wer an Spaniens sonnigen Süden denkt, denkt zuerst an feurige Flamenco-Tänzerinnen und stolze<br />

Caballeros, wagemutige Toreros und wilde Stiere. Doch die heißblütige spanische Schönheit kann auch<br />

anders sein – verträumt, sanft und einfühlsam. Wer sie kennen lernen möchte, muss sich aufmachen ins<br />

Hinterland Andalusiens und den Hotelburgen an der Küste den Rücken kehren.<br />

Fotos: Bärbel Arlt<br />

Ronda ist auf Fels<br />

erbaut.<br />

Blick über<br />

Granada.<br />

Vor allem die bergige Landschaft<br />

ist es, die mit den Gefühlen<br />

Achterbahn spielt. Auf den kargen<br />

Hochebenen weiden weiße Pferde<br />

und schwarze Stiere. Pinien-, Korkund<br />

Steineichenwälder wechseln<br />

sich ab mit Oliven-, Orangen- und<br />

Zitronenplantagen. Und wenn im<br />

Frühling die Natur erwacht, leuchten<br />

Zistrosen, Ginster, Orchideen,<br />

Salbei und Mandelbäume farbenprächtig<br />

um die Wette. Doch die<br />

wohl schönsten Farbkleckse unter<br />

dem strahlend blauen Himmel sind<br />

die weißen Dörfer.<br />

Ronda, das auf einem steil<br />

abfallenden Felsplateau thront und<br />

von einer über 100 Meter tiefen<br />

Schlucht durchzogen wird, führt die<br />

Riege dieser Schönheiten an. Und<br />

dieser Königin der weißen Dörfer<br />

muss man natürlich den Hof machen<br />

– doch das am besten abends,<br />

wenn die Urlauberbusse wieder<br />

gen Mittelmeer unterwegs sind.<br />

Aber auch ihre kleinen Schwestern<br />

sind überaus reizvoll, besonders,<br />

wenn sie noch nicht von Touristenschwärmen<br />

umgarnt werden.<br />

Da ist zum Beispiel Zahara de la<br />

Sierra mit seiner Burgruine aus dem<br />

12. Jahrhundert, von der man einen<br />

wunderschönen Blick auf einen<br />

Stausee und in die bis zu 1.300 Meter<br />

hohe Sierra del Jaral hat. Auch<br />

von der frisch sanierten Burg im<br />

verträumten Olvera bietet sich<br />

ein Traumpanorama auf die weite<br />

Landschaft der Sierra de Grazalema.<br />

Kein Wunder, dass in den altehrwürdigen<br />

Mauern ein junges Paar<br />

diesen Augenblick engumschlungen<br />

genießt und erst der laute<br />

Glockenschlag der Pfarrkirche die<br />

beiden aus ihren Träumen weckt.<br />

Ganz in der Nähe des Dorfes führt<br />

auf einer stillgelegten Bahnstrecke<br />

ein Radweg, die Via Verde, übrigens<br />

an einer der größten Geierkolonien<br />

Europas vorbei.<br />

Wo immer man in Andalusien<br />

unterwegs ist, jeder Augenblick<br />

ist wie der Blick auf ein Gemälde.<br />

Und immer wieder kreuzen diesen<br />

Blick maurische Spuren, die nicht<br />

zuletzt zu so architektonischen<br />

Schätzen wie zur Alhambra in<br />

Granada, zur Mezquita in Córdoba<br />

und Giralda in Sevilla führen.<br />

Prachtbauten, die von der bewegten<br />

Vergangenheit Andalusiens<br />

erzählen. Doch selbst dort findet<br />

sich fernab vom Touristengewimmel<br />

in den Gärten ein verträumtes<br />

Plätzchen und in den Gassen der<br />

Städte eine Bar, wo man Tapas<br />

und einen Sherry aus den Weinkellern<br />

von Jerez de la Frontera<br />

genießen kann. Und spätestens<br />

dort ist man dann der heißblütigen<br />

Seele Andalusiens vollends<br />

verfallen.<br />

Bärbel Arlt<br />

www.andalucia.org<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


33<br />

Fotos: Elke-Petra Thonke<br />

Lifestyle Reisen<br />

Dresden:<br />

ein einziges Fest<br />

Der Dresdner<br />

Zwinger ist eines<br />

der bekanntesten<br />

Barockbauwerke<br />

Deutschlands.<br />

Dresden gehört zu den schönsten Städten Deutschlands und profitiert zusätzlich vom<br />

schönen Elbland mit seinen Schlössern und Weinbergen. Touristenströme sind unvermeidlich<br />

und bei weitem nicht nur durch Frauenkirche, Semperoper und Zwinger zu erklären.<br />

Mit weit über zwei Millionen Übernachtungen<br />

hat Dresden jetzt eine<br />

Schallmauer durchbrochen. Mehr als<br />

50 Museen stellen allein schon eine<br />

Herausforderung dar. Die Neueröffnung<br />

des »Parade appartements« August<br />

des Starken im Residenzschloss<br />

im Herbst gehört nur zu einem der<br />

Höhepunkte im Veranstaltungskalender.<br />

Vor genau 300 Jahren heiratete<br />

Friedrich August, Sohn von August<br />

dem Starken, die österreichische<br />

Kaisertochter Maria Josepha. Sie<br />

feierten »nur« 41 Tage lang. Dresden<br />

feiert dieses Ereignis ein ganzes<br />

Jahr. Besucher können unter anderem<br />

diese Historie im Taschenbergpalais<br />

visuell miterleben.<br />

Auch die Musikszene kann auf<br />

jahrhundertealte Traditionen zurückblicken,<br />

sei es durch die sächsische<br />

Staatskapelle oder den Dresdner<br />

Kreuzchor. Vom 16. Mai an finden<br />

vier Wochen lang die Musikfestspiele<br />

mit zahlreichen Orchestern statt.<br />

Vor zwei Jahren wurde der<br />

Kulturpalast wiedereröffnet. Der<br />

Konzertsaal fasst 1.780 Plätze. Das<br />

Haus schmückt sich zudem mit einer<br />

modernen Bibliothek, in der 330.000<br />

Exemplare ausgeliehen werden können.<br />

Im Keller residiert das bekannte<br />

Kabarett »Herkuleskeule«.<br />

Man könnte mehrere Wochen<br />

in der Metropole verbringen, denn<br />

auch die einzelnen Stadtteile haben<br />

Spannendes zu erzählen. Beispielsweise<br />

das Szeneviertel und die<br />

barocken Altbauten in der Neustadt.<br />

Oder Blasewitz mit den schönen<br />

alten Villen, ebenso Loschwitz, wo<br />

sich Künstler zu Hause fühlen. Hier<br />

führt die weltälteste Schwebebahn<br />

nach Oberloschwitz. Von hier aus<br />

bietet sich eine grandiose Aussicht<br />

auf die Stadt und auf die schmiedeeiserne<br />

Brücke – das Blaue Wunder.<br />

Welch schöner Augenblick, sich<br />

hier in einem Terrassenlokal bei<br />

einem guten Tropfen sächsischen<br />

Weines niederzulassen.<br />

Erwähnt werden muss auch die<br />

älteste und größte Raddampferflotte<br />

auf der Welt, die bereits die<br />

Saison eröffnet hat. Da sollte ein<br />

Ausflug nach Schloss Pillnitz sowie<br />

ein Spaziergang in der bewundernswert<br />

gepflegten Parkanlage<br />

nicht fehlen.<br />

Dresden möchte 2025 Europäische<br />

Kulturhauptstadt werden. Für<br />

ihre Bewerbung sind jedenfalls die<br />

besten Voraussetzungen vorhanden.<br />

www.dresden.de<br />

Elke-Petra Thonke<br />

TIPP<br />

Vienna-House,<br />

sehr zentral,<br />

DZ/F ab 117 Euro,<br />

über Buchungsportale.<br />

Das Dresdner<br />

Schloss ist ein<br />

Renaissancebau<br />

in der Innenstadt.<br />

Der Park am<br />

Schloss Pillnitz.


34<br />

Historie<br />

Klosterviertel und<br />

Molkenmarkt<br />

Seit zehn Jahren steht fest, dass der historische<br />

Molkenmarkt wieder entstehen soll. Vor dem<br />

Umbau graben Archäologen derzeit am Nikolaiviertel.<br />

Der breite Straßenzug Mühlendamm und<br />

Grunerstraße, direkt hinter dem Roten Rathaus, soll<br />

zurückgebaut werden. Der Molkenmarkt als ältester<br />

Marktplatz Berlins und das Klosterviertel bilden das<br />

historische Zentrum der Stadt. Bis auf vereinzelte<br />

Gebäude zerstört, soll in der Altstadt ein neues<br />

Stadtviertel entstehen. Die durch den Rückbau der<br />

Straßen freiwerdenden Flächen sollen bebaut werden<br />

– das wird aber mehrere Jahre dauern.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Foto: Strebe<br />

Foto: Wikipedia<br />

Franziskaner-Klosterkirche, Klosterstraße 73a<br />

Um 1250 wurde eine Feldsteinkirche<br />

für das Graue Kloster des<br />

Bettelordens der Franziskaner<br />

erbaut. Reste von ihr sind in der<br />

Nordwand der Ruine zu finden.<br />

Um 1265 wurde sie zu einer<br />

dreischiffigen, kreuzgewölbten<br />

gotischen Backsteinbasilika<br />

umgebaut. Erhalten sind Reste<br />

der turmlosen Westfassade sowie<br />

durch spitzbogige Arkaden gegliederte<br />

Langhauswände. Nördlich<br />

schlossen sich die Gebäude der<br />

Klosteranlage mit zwei Höfen an.<br />

Nach der Reformation 1539 wurde<br />

das Kloster aufgelöst und 1574 zu<br />

Die Klosterkirche,<br />

wie sie von Johann<br />

Gabriel Friedrich<br />

Poppel 1852 dargestellt<br />

wurde.<br />

35<br />

Historie<br />

Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Fotos: Harald Neckelmann<br />

einem Teil das berühmte Gymnasium<br />

zum Grauen Kloster. Es<br />

war nach den grauen Kutten der<br />

Franziskaner benannt und bis zum<br />

19. Jahrhundert die erste bürgerliche<br />

Bildungsanstalt Berlins. Im<br />

Krieg zerstört, wurde die Kirchenruine<br />

von 1959 bis 1963 gesichert.<br />

Heute wird sie für kulturelle<br />

Veranstaltungen genutzt. Mit dem<br />

Umbau der Grunerstraße entsteht<br />

nördlich der Klosterruine zwischen<br />

Litten- und Klosterstraße ein neues<br />

Baufeld. Hier soll entsprechend<br />

dem historischen Vorbild wieder<br />

eine Schule gebaut werden.<br />

Die Ruine der<br />

Franziskaner-Klosterkirche.<br />

Die Visualisierung<br />

zeigt die künftige<br />

Straßenführung der<br />

Grunerstraße.


36<br />

Historie<br />

Das Ephraim-<br />

Palais in einer<br />

Ansicht von 1913.<br />

Ephraim-Palais, Poststraße 16<br />

Das Bürgerhaus im Rokoko-Stil<br />

baute von 1762 bis 1766 Friedrich<br />

Wilhelm Diterichs, indem er ein<br />

Gebäude aus dem 17. Jahrhundert<br />

mit einbezog. Der Architekt<br />

entwarf auch die Bethlehemskirche<br />

und das Prinzessinnenpalais.<br />

Der Eckbau entstand für den<br />

Münzpächter König Friedrich II.,<br />

Veitel Heine Ephraim. Der König<br />

befahl ihm, bei der Herstellung<br />

der Silbermünzen zu schummeln,<br />

weshalb die Bürger spotteten:<br />

»Außen Silber, innen Zinn, außen<br />

Friedrich, innen Ephraim«. Diese<br />

minderwertigen Münzen wurden<br />

Ephraimiten genannt. Der<br />

Münzpächter verdiente auch als<br />

Hofjuwelier, Bankier und Händler<br />

ein Vermögen. Um zu repräsentieren,<br />

kaufte er das Stadthaus<br />

und ließ es umbauen. Ephraim<br />

arbeitete aber auch im Palais; im<br />

Hof befand sich eine Silberschei-<br />

deanstalt. Das Erdgeschoss mit<br />

seinen Läden hatte er vermietet.<br />

Das Palais wurde 1935/36 abgetragen,<br />

um den Mühlendamm<br />

zu verbreitern. Die Zier- und<br />

Bauelemente wurden eingelagert.<br />

Erst von 1985 bis 1987 wurde mit<br />

ihnen das Gebäude um zwölf<br />

Meter versetzt wiederaufgebaut.<br />

Im Ephraim-Palais zeigt das<br />

Stadtmuseum heute Wechselausstellungen.<br />

Heute zeigt das<br />

Stadtmuseum hier<br />

Ausstellungen.<br />

Foto: Neckelmann<br />

Foto: aus »Berlin in frühen Fotografien«, Nicolai 2<strong>01</strong>1<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


37<br />

Foto: Erich Grönke<br />

Historie<br />

Foto: Landesbildstelle Berlin<br />

Ehemaliges Palais Schwerin, Molkenmarkt 3<br />

Das barocke Adelspalais ist vermutlich<br />

1704 errichtet worden. 1698<br />

kaufte es der preußische Staatsminister<br />

Otto von Schwerin und ließ<br />

es durch Jean de Bodt umbauen.<br />

Der Architekt vollendete auch<br />

das Zeughaus und begann den<br />

Turmbau der Parochialkirche.<br />

Nachdem der Graf starb, diente<br />

das Palais ab 1765 als königliche<br />

Tabakadministration. 1794 zog das<br />

Kriminalgericht und später auch für<br />

fast hundert Jahre ein Gefängnis<br />

ein. 1937/38 wurde das Palais bis<br />

auf die Fassade für die Erweiterung<br />

der Reichsmünze abgebrochen.<br />

Zusammen mit einem Neubau nebenan<br />

wurde das Palais überformt<br />

und um zwei Seitenbauten im<br />

Barockstil erweitert.<br />

Im Innenhof befand sich die<br />

eigentliche Fabrikationsstätte.<br />

1990 wurde mit der Prägung bundesdeutscher<br />

Münzen begonnen.<br />

Seit 2006 produziert die Staatliche<br />

Münze in Berlin-Reinickendorf.<br />

Heute ist das Palais Schwerin<br />

Sitz des Deutsch-Französischen<br />

Jugendwerks.<br />

Das Palais<br />

Schwerin in<br />

aktueller Ansicht.<br />

Das Palais<br />

Schwerin um 1900<br />

als Kriminalgericht,<br />

links der<br />

Eingang zur<br />

Krögelgasse.<br />

Der Journalist und Autor<br />

Harald Neckelmann lebt<br />

und arbeitet als Sachbuchautor,<br />

Dozent und Stadtführer<br />

in Berlin. Er hat<br />

bereits mehrere Bücher zur<br />

Geschichte und Gegenwart<br />

der Stadt veröffentlicht<br />

(u. a. »Unter den Linden«,<br />

»friedrichstraße berlin«).<br />

»Ab durch die Mitte« führt<br />

durch Berlins historische<br />

Stadtviertel.<br />

www.haraldneckelmann.de


38<br />

Kultur Bücher<br />

Das gefällt uns!<br />

Frühjahrslektüre<br />

Der Frühling wird mörderisch in Berlin – jedenfalls in unseren Literaturempfehlungen.<br />

Was in unserer Hauptstadt so alles passiert oder passieren könnte,<br />

stellen wir Ihnen in unseren aktuellen Neuerscheinungen vor.<br />

Mord im Berliner Idyll<br />

Ein erschossener Bankangestellter in<br />

Schmargendorf – das ist ja spannender<br />

als die Krimis, die sie verkauft, findet<br />

Buchhändlerin Wanda. Was liegt da<br />

näher, als den Mörder persönlich zu<br />

überführen und damit das schwächelnde<br />

Geschäft zu beleben? Schließlich<br />

ist sie so eine Art Fachfrau, zumindest<br />

theoretisch. Dabei kommt Wanda dem<br />

attraktiven Kommissar Yunos Kamat<br />

in die Quere, der gar nichts von ihren<br />

Alleingängen hält. Und dann erschüttert<br />

ein zweiter Mord den sonst so friedlichen<br />

Stadtteil.<br />

Karla Blum wurde 1960 in Berlin geboren.<br />

Nach einer Buchhändlerlehre und<br />

einem Studium der Germanistik arbeitete<br />

sie als Book Scout in New York. Heute<br />

ist sie in Berlin als Autorin, Texterin und<br />

Übersetzerin tätig und macht sich für<br />

Kinder- und Jugendliteratur stark.<br />

Karla Blum: »Tod in Schmargendorf«,<br />

304 S., Emons Verlag, 11,90 €<br />

Totentanz im Kunstmilieu<br />

Der gefeierte Künstler Lukas Abendroth<br />

wird kurz vor der Ausstellungseröffnung<br />

seiner neuesten Werke erdrosselt – in<br />

Babettes Ballhaus, wo ein Ballett junger<br />

Mädchen für die Vernissage trainiert.<br />

Kommissar Peter Heiland stellt fest: Der<br />

Ermordete hatte viele Feinde. Frauen hat<br />

er gedemütigt, seine Modelle verführt,<br />

seine Freunde verraten. Heiland taucht<br />

in eine fremde Welt ein: Den internationalen<br />

Kunsthandel, bei dem es um<br />

Millionenbeträge geht. Die Zahl der Leute,<br />

die ein Motiv haben, wird mit jedem<br />

Ermittlungsschritt größer.<br />

Felix Huby, 1938 im schwäbischen Dettenhausen<br />

geboren, arbeitete als Redakteur<br />

bei einer Tageszeitung und schrieb<br />

1976 seinen ersten Kriminalroman. Seit<br />

26 Jahren lebt er in Berlin. Seine Bücher<br />

haben eine Auflage von mehr als einer<br />

Million Exemplare erreicht.<br />

Felix Huby: »Babettes Ballhaus«,<br />

144 S., Gmeiner Verlag, 15 €<br />

Über die Abgründe der Stadt<br />

In einem nebligen Herbst fliegt ein Kosmetiklabor<br />

in die Luft. Der Chefchemiker<br />

ist mit Scherben gespickt und seine Forschungsdaten<br />

verschwunden. Kommissar<br />

Dahlberg – mittelgroß, mittelschwer,<br />

mittelblond – tippt auf Wirtschaftsspionage<br />

und ist den Fall auch gleich wieder los.<br />

Zur gleichen Zeit bekommt sein früherer<br />

Partner einen letzten Geheimdienstauftrag.<br />

Als zwei Frauenleichen ins Spiel<br />

kommen, beide nackt und mit Säure<br />

unkenntlich gemacht, ahnt keiner von<br />

beiden, mit welchen Dunstkreisen sie es<br />

zu tun bekommen.<br />

»Die Sonne über Berlin« ist eine auf<br />

vier Teile angelegte Krimireihe mit den<br />

Kommissaren Dahlberg und Taub, die<br />

sich lose an den Jahreszeiten orientiert.<br />

»Nebelwände« folgt auf den ersten Teil<br />

»Mordshitze«.<br />

Carla Kalkbrenner: »Die Sonne über<br />

Berlin – Nebelwände«, 387 S.,<br />

Martini & Loersch Verlag, 17 €<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Das ist los!<br />

Highlights<br />

in Berlin<br />

39<br />

Kultur Ausblick<br />

Kultur geht immer in<br />

Berlin – und ganz<br />

besonders in Mitte.<br />

Was im Frühling in der<br />

Hauptstadt angesagt<br />

ist, erfahren Sie auf<br />

den kommenden Seiten.<br />

Ob Messe, Konzert,<br />

Cabaret oder Zirkuswelt –<br />

für jeden Geschmack gibt<br />

es das passende Event.<br />

Vom 7. bis 10. Juni kommen beim<br />

Karneval der Kulturen wieder Menschen<br />

aus aller Welt zum Feiern zusammen.<br />

Foto: Erich Grönke


40<br />

Kultur Ausblick<br />

© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie/Jörg P. Anders<br />

1<br />

2<br />

Foto: ©SCC EVENTS/camera4<br />

3<br />

5<br />

© Piero Chiussi<br />

Foto: Courtesy the artists & Blain/Southern<br />

Foto: David Solm<br />

Termine<br />

1<br />

2<br />

3<br />

Mantegna und Bellini<br />

Was: Ausstellung Meister der<br />

Renaissance<br />

Wann: bis 30.06.19<br />

Wo: Gemäldegalerie<br />

www.smb.museum<br />

MaerzMusik<br />

Was: Festival für aktuelle Musik<br />

Wann: 22.–31.03.19<br />

Wo: Haus der Berliner Festspiele<br />

und weitere Orte<br />

www.berlinerfestspiele.de<br />

39. Berliner Halbmarathon<br />

Was: Frühjahrslauf<br />

Wann: 07.04.19<br />

Wo: 21,095 Kilometer durch Berlin<br />

www.generali-berlinerhalbmarathon.de<br />

15. Achtung Berlin<br />

Was: Berliner Filmfestival<br />

Wann: 10.–17.04.19<br />

Wo: Versch. Kinos<br />

www.achtungberlin.de<br />

Beyond<br />

Was: Gruppenausstellung über<br />

das Jenseits<br />

Wann: 10.04.–18.08.19<br />

Wo: me Collectors Room Berlin<br />

www.me-berlin.com<br />

5<br />

Myfest 2<strong>01</strong>9<br />

Was: Straßenfest<br />

Wann: <strong>01</strong>.05.19<br />

Wo: Kreuzberg, Mariannenplatz<br />

www.myfestev.de<br />

Berliner Theatertreffen<br />

Was: Theaterfestival<br />

Wann: 03.–19.05.19<br />

Wo: Haus der Berliner Festspiele<br />

www.berlinerfestspiele.de<br />

XJAZZ<br />

Was: Berliner Jazzfestival<br />

Wann: 08.–12.05.19<br />

Wo: Kreuzberg<br />

www.xjazz.net<br />

Pictoplasma Festival<br />

Was: Figurendesign in Kunst und<br />

Grafik<br />

Wann: 08.–12.05.19<br />

Wo: Babylon Berlin und andere<br />

www.pictoplasma.com<br />

Internationaler Museumstag<br />

Was: Vielfalt der Museumsarbeit<br />

Wann: 18.05.19<br />

Wo: Verschiedene Orte<br />

www.museumstag.de<br />

6<br />

4<br />

Avon Frauenlauf<br />

Was: Charity-Lauf<br />

Wann: 18.05.19<br />

Wo: Start/Ziel: Straße des 17. Juni<br />

www.berliner-frauenlauf.de<br />

Classic Days<br />

Was: Oldtimerausstellung<br />

Wann: 18.–19.05.19<br />

Wo: Kurfürstendamm<br />

www.die-classic-days-berlin.de<br />

Berlin E-Prix<br />

Was: Formel E Rennen<br />

Wann: 25.05.19<br />

Wo: Flughafen Tempelhof<br />

www.e-formel.de<br />

Karneval der Kulturen<br />

Was: Multikulti Straßenfest<br />

Wann: 07.–10.06.19<br />

Wo: Kreuzberg<br />

www.karneval-berlin.de<br />

6<br />

4<br />

Berliner Bratwurstmeisterschaft<br />

Was: Wettkampf zum<br />

»Bratwurstmeister 2<strong>01</strong>9«<br />

Wann: 14.04.19<br />

Wo: Domäne Dahlem<br />

www.fleischer-innung-berlin.de<br />

THE FABULOUS SINGLETTES<br />

Was: Musik-Show<br />

Wann: 23.04.–05.05.19<br />

Wo: Tipi am Kanzleramt<br />

www.tipi-am-kanzleramt.de<br />

Foto: SCC EVENTS/Petko Beier, pebe-sport.de<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Foto: Tomas Trestik<br />

Neue Show im Chamäleon<br />

Poetisch, fantasievoll, leidenschaftlich – die tschechischen<br />

Zirkusrebellen des Cirk La Putyka sind zurück im<br />

Chamäleon Theater und dort noch bis zum 18. August<br />

mit ihrem neuesten Werk MEMORIES OF FOOLS<br />

zu sehen. Das Stück ist eine farbenfrohe artistische<br />

Erzählung von einem großen Kindheitstraum und der<br />

Mission, die Erinnerungen der Menschheit zu wahren,<br />

bevor sie für immer aus dem Gedächtnis – oder von<br />

den Hard-Drives – verschwinden. Dabei lädt die preisgekrönte<br />

Zirkuskompanie auf ein fantastisches Abenteuer<br />

ein, das mit viel Kreativität, verspieltem Humor<br />

und ausgefeilten Designs auf die Bühne gebracht wird.<br />

Regisseur Rostislav Novák hat mit seiner neuesten<br />

Kreation, die im Chamäleon gerade uraufgeführt<br />

worden ist, eine bildgewaltige Collage aus kraftvollen<br />

akrobatischen Darbietungen, leichtfüßigen Choreografien<br />

und herrlich skurrilen Charakteren geschaffen.<br />

Die große Leidenschaft und Spielfreude haben das<br />

Ensemble in den vergangenen Jahren auch international<br />

berühmt gemacht.<br />

www.chamaeleonberlin.com<br />

41<br />

Kultur Ausblick<br />

Foto: Frank Wiesen<br />

Soy de Cuba – ich bin Kuba<br />

Feurige Tänze zu pulsierenden Rhythmen, temperamentvolle Sänger,<br />

eine hochkarätige Live-Band: Das Tanzmusical »Soy de Cuba« führt auf<br />

eine unvergessliche Reise mitten ins Herz der karibischen Insel Kuba –<br />

und erzählt dabei die bewegende Liebesgeschichte der jungen Ayala.<br />

Authentische Filmaufnahmen auf einer Großleinwand führen mitten ins<br />

pulsierende Leben der Hauptstadt Havanna. Die feurigen Klänge des<br />

kubanischen Son erfüllen die Abendluft und junge Kubaner legen in<br />

ausgelassener Laune spontan eine Tanzsession aufs Pflaster, während<br />

unter den Arkaden verwitterter Palazzi alteingesessene Habaneros über<br />

Gott und die Welt philosophieren. Die eingängigen Nummern sind eigens<br />

für die Show entstanden und stammen aus der Feder der kubanischen<br />

Musik-Legende Rembert Egues. Das Tanzmusical aus Kuba ist auf großer<br />

Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und am 13. und<br />

14. April in Berlin im Admiralspalast.<br />

www.bb-promotion.com<br />

Gewinnen<br />

»FALCO – Das Musical« ist wieder auf Tournee und<br />

vom 3. bis 6. April auch in Berlin. »Unsterblich bin<br />

ich erst, wenn ich tot bin!« Um diese vorausahnenden<br />

Worte rankt sich die Musical-Hommage an das<br />

Genie der deutschsprachigen Pop- und Rap-Geschichte.<br />

Die Musical-Biographie gewährt tiefe<br />

Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt des<br />

Künstlers und zeigt den musikalischen Werdegang<br />

von Falco live und hautnah. Von »Der Kommissar«<br />

über den Welthit »Rock Me Amadeus« bis zu »Vienna<br />

Calling«, »Jeanny« und »Out of the Dark«. Wer<br />

die weltbesten Falco-Darsteller – gepaart mit einer<br />

grandiosen Live-Band, spektakulären Tanz-Choreografien,<br />

kunstvollen Projektionen und Original-Videosequenzen<br />

– live erleben will, schreibt bis zum<br />

3. April eine Mail an mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com,<br />

Stichwort »Falco«. Wir verlosen 3 x 2 Freikarten für<br />

die Vorstellung am 4. April 2<strong>01</strong>9.<br />

www.falcomusical.com<br />

Foto: Karin Haselsteiner


42<br />

Kultur Kultur Ausblick Spots<br />

Hotelier des Jahres<br />

Eine hochkarätige Veranstaltung<br />

ist in jedem Jahr die Auszeichnung<br />

zum »Hotelier des Jahres« im<br />

Hotel Intercontinental. Christian<br />

und Anja Barth sowie Senior-Chef<br />

Eberhard Barth erhielten den<br />

renommierten Branchen-Preis für<br />

ihr Favorite Parkhotel in Mainz.<br />

Der »Special Award« ging an Jens<br />

U. Sroka von den Heimathafen®<br />

Hotels. Durch den Gala-Abend<br />

führte Moderatorin Judith Rakers,<br />

rund 1.000 Gäste verfolgten die<br />

Preisverleihung.<br />

ASKANIA-Award 2<strong>01</strong>9<br />

Fotos (2): AJenner, Foto (klein): Thomas Fedra<br />

Seit 12 Jahren wird der »ASKANIA-<br />

Award« verliehen. Ausgezeichnet<br />

wurden in diesem Jahr die Schauspieler<br />

Michael Mendl, Gesine<br />

Cukrowski und Luise Befort. Der<br />

Preis für das Lebenswerk ging an<br />

Schauspiellegende Fritz Wepper. Der<br />

2<strong>01</strong>8 erstmals vergebene »ASKANIA<br />

Sport Award« wurde an Skispringer<br />

Jens Weissflog verliehen.<br />

Fotos: Agentur Baganz<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


Fashion Week<br />

43<br />

Kultur Kultur Ausblick Spots<br />

Auf der Fashion Week Anfang des Jahres war wieder alles dabei, was Rang und Namen hatte. Präsentiert wurden die<br />

neuesten Looks der kreativen Modeszene für den kommenden Herbst und Winter. Wir waren bei den Shows von<br />

Marcel Ostertag, Anja Gockel und Harald Glööckler. Die nächste Berliner Modewoche findet vom 2.–6. Juli 2<strong>01</strong>9 statt.<br />

Fotos: A. Strebe<br />

Guide Michelin<br />

Foto: Konstantin Eulenburg, Foto: Anja Gockel, Foto: Tamaris<br />

Mit Spannung werden in<br />

jedem Jahr die Empfehlungen<br />

des Guide MICHELIN<br />

Deutschland zu den besten<br />

Restaurants und Hotels<br />

erwartet. Vier neue Restaurants<br />

in Berlin freuen sich<br />

über einen Stern: das CODA<br />

(Desserts), das KIN DEE<br />

(Thai-Food), das SAVU und<br />

das ERNST. Berlin hat jetzt<br />

17 Restaurants mit einem<br />

Stern und fünf mit zwei<br />

Sternen.


44<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e. V.<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e. V.<br />

Was passiert in <strong>MITTE</strong>? Als Interessenvertretung für Berlins<br />

Zentrum berichtet DIE <strong>MITTE</strong> e.V. hier über aktuelle Themen<br />

ihrer Standortpolitik und gemeinschaftliche Aktionen.<br />

Liebe Mitglieder von DIE <strong>MITTE</strong> e.V.,<br />

Conrad Rausch<br />

seit Mitte November 2<strong>01</strong>8 bin ich<br />

der neue Leiter der Geschäftsstelle<br />

von DIE <strong>MITTE</strong> e.V. und möchte<br />

mich gern bei Ihnen vorstellen:<br />

Ich bin seit über 15 Jahren<br />

Inhaber einer Kommunikationsagentur<br />

mit Standorten in Berlin<br />

und Hamburg. Das ermöglicht<br />

mir, dass ich die faszinierende<br />

Stadt Berlin aus verschiedenen<br />

Perspektiven erleben kann. Also<br />

360°, so wie der Verein DIE <strong>MITTE</strong><br />

seinen Kiez täglich untersucht<br />

und beleuchtet. Die neue Aufgabe<br />

sehe ich als eine sehr spannende<br />

Herausforderung an, um das<br />

»Herz von Berlin» – die Mitte –<br />

mit beeinflussen zu können.<br />

Unter den Linden, Friedrichstraße,<br />

Regierungssitz der Bundesrepublik<br />

und und und – mehr »Herz«<br />

von Berlin und Deutschland geht<br />

nicht.<br />

Wir möchten den Mitgliedern<br />

als Anlaufstelle dienen, aber auch<br />

in der Politik, Wirtschaft und Kultur<br />

in <strong>MITTE</strong> etwas bewegen, und<br />

wenn benötigt wird, auch zwischen<br />

verschiedenen Interessenlagen<br />

vermitteln. Mein Motto, das im Übrigen<br />

auch in meiner Agentur gilt,<br />

heißt: »Geht nicht, gibt es nicht.«<br />

Und das würde ich gern auch auf<br />

den Verein übertragen und die<br />

Aufgaben mit viel Engagement<br />

und Leidenschaft angehen. Und<br />

in <strong>MITTE</strong> gibt es fast an jeder Ecke<br />

etwas zu tun, oder?<br />

Ich freue mich auf den weiteren<br />

Kontakt und gute Gespräche mit<br />

allen Mitgliedern, Freunden und<br />

Mitstreitern für einen oder den<br />

spannendsten Bezirk Berlins.<br />

Neue Mitglieder mit der Idee des<br />

Vereins zu begeistern, damit sich<br />

die Strahlkraft von DIE <strong>MITTE</strong> e.V.<br />

noch stärker ausweitet und neue<br />

Veranstaltungskonzepte für die<br />

Mitglieder zu entwickeln, steht<br />

oben auf der Agenda.<br />

»Das hat mir nur DIE <strong>MITTE</strong><br />

e.V. ermöglicht«, das sollte unser<br />

Ziel sein für die Mitglieder. Dafür<br />

wünsche ich mir einen engagierten<br />

Support durch unsere Mitglieder<br />

und freue mich auf Vorschläge und<br />

Ideen. Sie erreichen mich unter<br />

der bekannten Telefonnummer des<br />

Vereins oder rausch@die-mitte.<br />

berlin.<br />

Danken möchte ich meinem<br />

Vorgänger Frank Heise für den<br />

tollen Job und ein sehr herzliches,<br />

persönliches »Danke« für die<br />

Einarbeitung in die Position: Lieber<br />

Frank, Dir alles Gute bei visitBerlin!<br />

Beste Grüße aus der Friedrichstraße<br />

95<br />

Conrad Rausch<br />

Foto: Conrad Rausch<br />

Wirtschaftsgespräche<br />

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe<br />

Berliner Wirtschaftsgespräche<br />

wird DIE <strong>MITTE</strong>-Vorstandsvorsitzender<br />

Guido Herrmann am<br />

3. April über die künftige Entwicklung<br />

von Berlins historischer<br />

Mitte diskutieren. Ihre Bedeutung<br />

wird gerade mit der Eröffnung<br />

des Humboldt-Forums 2<strong>01</strong>9 und<br />

dem geplanten Wiederaufbau<br />

der Schinkelschen Bauakademie<br />

weiter wachsen. Herrmann wird<br />

Das Humboldt-Forum<br />

wird 2<strong>01</strong>9 eröffnet.<br />

mit Gesprächspartnern wie Prof.<br />

Hartmut Dorgerloh oder Dr. Klaus<br />

Lederer Fragen erörtern wie:<br />

Können und sollen Kultur, Bildung<br />

und Wissenschaft die historische<br />

Mitte Berlins als kulturelle neu<br />

definieren? Welche Funktionen<br />

und Einrichtungen sollte der Ort<br />

darüber hinaus aufnehmen und<br />

wie kann das umgesetzt werden?<br />

Wie können sich Stadtgesellschaft<br />

und Anlieger in die Gestaltung<br />

und künftige Nutzung des Raums<br />

einbringen? Die Veranstaltung<br />

findet in der European School<br />

of Management and Technology<br />

ESMT Berlin statt.<br />

Foto: fotoxo - stock.adobe.com<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


45<br />

Foto: urbos Fotos: Anja Strebe<br />

Mitgliederversammlung<br />

Verschiedene Diskussionspunkte<br />

standen auf der Tagesordnung der<br />

jüngsten Mitgliederversammlung<br />

im Friedrichstadt-Palast. Vorstandsvorsitzender<br />

Guido Herrmann<br />

berichtete über die Arbeit des<br />

Vereins zu relevanten Themen wie<br />

Kriminalität, Tourismuskonzept,<br />

Einheitsdenkmal, Baustelle U5 oder<br />

die Arkaden im Nikolaiviertel. Auf<br />

zahlreichen Veranstaltungen unter<br />

dem Motto <strong>MITTE</strong> meets wurde<br />

im vergangenen Jahr der Kontakt<br />

zu Mitgliedern gepflegt und das<br />

Netzwerk erweitert. Als nicht<br />

selbstverständlich und in jedem<br />

Jahr erneut einen großen Kraftakt<br />

beschreibt der Vereinsvorsitzende<br />

die Sicherstellung der weihnacht-<br />

Im Rahmen des im vergangenen<br />

Jahr gegründeten Kooperativen<br />

Standortmanagements »mitten in<br />

berlin« fanden bereits mehrfach<br />

Netzwerktreffen statt. DIE <strong>MITTE</strong><br />

e.V. nimmt an den regelmäßigen<br />

Diskussionsrunden zum Informations-<br />

und Erfahrungsaustausch<br />

teil und kann eigene Ideen und<br />

Vorschläge einbringen. Aktuelles<br />

Thema war die Entwicklung der Internetseite<br />

»mitten in berlin Standortmanagement«<br />

mit interaktiven<br />

Karten zum Netzwerk und zum<br />

Stadtraum. Ausführlich diskutiert<br />

wurde die Frage, wie welche Informationen<br />

vermittelt und dargestellt<br />

werden sollen. Außerdem wurde<br />

lich beleuchteten Friedrichstraße.<br />

Um dieses Thema konzentrierter<br />

anzugehen, hat sich jetzt eine<br />

Projektgruppe gebildet.<br />

Aktuell laufende Projekte von<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e.V. beschäftigen sich<br />

unter anderem mit den Themen<br />

Grünanlagen, Baustellen, Großveranstaltungen<br />

sowie dem Standortmanagement<br />

in Mitte. Herrmann<br />

lobte in dem Zusammenhang die<br />

Zusammenarbeit mit dem Bezirk.<br />

Mit Bezirksbürgermeister Stephan<br />

von Dassel gebe es immer wieder<br />

konstruktive Gespräche. Auch die<br />

Vernetzung in die politische Ebene<br />

werde weiter vorangetrieben. So soll<br />

zum Beispiel in diesem Frühjahr der<br />

Kiezspaziergang mit Ramona Pop,<br />

Standortmanagement<br />

»mitten in berlin«<br />

unterstützend ein Redaktionsbeirat<br />

gegründet. Er besteht aus Vertretern<br />

der Akteure und öffentlicher<br />

Hand und soll künftig die Inhalte<br />

des neuen Informationsportals<br />

www.mitteninberlin.com, insbesondere<br />

des interaktiven Kartenwerks,<br />

abstimmen. Anja Strebe vertritt<br />

hier die Interessen von DIE <strong>MITTE</strong><br />

e.V. Das vierte Netzwerktreffen widmete<br />

sich der Nutzung von Grünund<br />

Freiräumen sowie öffentlicher<br />

Plätze am Beispiel der Leipziger<br />

Straße. Wie könnte ein konkretes<br />

Projekt aussehen, das hier die<br />

Themen aller Teilräume mitten in<br />

berlin integriert? Die Umgestaltung<br />

des Molkenmarktes wird in diese<br />

Senatorin für Wirtschaft, Energie<br />

und Betriebe, nachgeholt werden.<br />

Für das Baustellenmanagement in<br />

Mitte wünscht sich Guido Herrmann<br />

hingegen eine intensivere Zusammenarbeit<br />

mit allen Beteiligten.<br />

Als großen Erfolg sieht DIE <strong>MITTE</strong><br />

e.V. den künftigen Einsatz von<br />

Informationsstelen für ein verbessertes<br />

touristisches Leitsystem<br />

in Berlin (siehe Seite 9). Einige<br />

Komponenten des zwischen 2<strong>01</strong>3<br />

und 2<strong>01</strong>5 vom Verein entwickelten<br />

Guidesystems für die Friedrichstraße<br />

wurden dabei übernommen. In<br />

zwei Jahren war damals das Projekt<br />

in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung<br />

entstanden und<br />

lag seither auf Eis.<br />

Überlegungen mit einbezogen.<br />

Das erste Fachkolloquium zum<br />

Thema Tourismus und Quartiersentwicklung<br />

wird am 4. April<br />

stattfinden. <strong>MITTE</strong>-Vorstand Guido<br />

Herrmann wird dabei die nördliche<br />

Friedrichstadt/Dorotheenstadt als<br />

Quartier mit wenig Wohnen und<br />

touristischen Hotspot darstellen.<br />

Diskussionsrunde<br />

der Mitglieder.<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e. V.<br />

DIE <strong>MITTE</strong> e.V.<br />

Kontakt:<br />

Conrad Rausch, Anja Strebe<br />

Friedrichstraße 95<br />

1<strong>01</strong>17 Berlin-Mitte<br />

+49 30 2096 2390<br />

info@die-mitte.berlin<br />

www.die-mitte.berlin


1<br />

1<br />

1<br />

46<br />

Service<br />

Gewinnen<br />

Der Schaustellerverband Berlin e. V. läutet den Frühling<br />

ein: Neben dem Ostermarkt am Breitscheidplatz<br />

fin det vom 29. März bis 22. April 2<strong>01</strong>9 auf dem<br />

Zentralen Festplatz das 49. Berliner Frühlingsfest<br />

statt. Rummelklassiker wie Autoscooter, Break Dance<br />

und die Geisterbahn mit echten Erschreckern, aber<br />

auch hochmoderne Fahrattraktionen wie der VMAXX-<br />

Propeller oder die XXL-Krake sorgen für unvergessliche<br />

Volksfest-Erlebnisse. Sich gemeinsam den Fahrtwind<br />

um die Nase wehen lassen können Besucher auf der<br />

Familienachterbahn Mexico City oder auf dem 35 Meter<br />

hohen Riesenrad. Groß und Klein fahren jeden Mittwoch<br />

für den halben Preis auf allen Karussells und Bahnen – so<br />

verdoppelt sich der Rummelspaß. Wir verlosen insgesamt<br />

fünf frühlingsfrische Gutscheinpakete. Sie enthalten<br />

Verzehrgutscheine, Freifahrten, eine Packung Mandeln<br />

und ein Kuscheltier. Schreiben Sie uns: Was gefällt<br />

Ihnen beim Volksfest am besten?<br />

Einsendungen bis zum 28. März an<br />

mitte.<strong>bitte</strong>.berlin@gmail.com, Stichwort: »Rummel«.<br />

Die Gewinner können ihren Gutschein direkt vor Ort<br />

abholen.<br />

www.schaustellerverband-berlin.de<br />

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<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!<br />

auf unserer Facebookseite<br />

www.facebook.com/mitte.<strong>bitte</strong><br />

2. Jahrgang<br />

<strong>MITTE</strong><br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 4/2<strong>01</strong>7<br />

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<strong>MITTE</strong><br />

BERLINER<br />

SCHLOSS<br />

Interview mit Architekt<br />

Franco Ste la<br />

MANUFAKTUREN<br />

Schokolade für Genießer<br />

in Mitte<br />

SPOTLIGHTS<br />

Impressionen vom<br />

Lichterfest<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!<br />

SPEZIAL<br />

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WAS TREIBT<br />

SIE AN?<br />

und abonnieren Sie unseren Newsletter auf<br />

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und aktuellen Neuigkeiten!<br />

2. Jahrgang 3,80 €<br />

Berlin mi tendrin Nr. 3/2<strong>01</strong>6<br />

<strong>MITTE</strong><br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 2/2<strong>01</strong>7<br />

SERIE:<br />

MANUFAKTUREN<br />

Handgemachte<br />

Renaissance<br />

FEINE KÜCHE<br />

Von Oktoberfest<br />

bis FoodWeek<br />

SPOTLIGHTS<br />

Hier steppt<br />

der Berliner Bär<br />

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Das Magazin für Berlin – mittendrin 2. Jahrgang nr. 1/2<strong>01</strong>7<br />

AN DER SPITZE<br />

DER GASAG<br />

Interview mit<br />

Vera Gäde-Butzlaff<br />

AKTUELL<br />

Baden in der Spree –<br />

Utopie oder Chance?<br />

HISTORIE<br />

Auf den Spuren<br />

des Ur-Berlin<br />

SPOTLIGHTS<br />

Karneval der<br />

Kulturen<br />

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3. Jahrgang<br />

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Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 1/2<strong>01</strong>8<br />

mITTE<br />

»Ich habe<br />

dIe Sonne Im<br />

herzen«<br />

Interview mit<br />

linda Hesse<br />

aktuell<br />

neueröffnung<br />

Hotel THE YarD<br />

hIStorIe<br />

Die Geheimnisse der<br />

Friedrichstadt<br />

SpotlIghtS<br />

Hier steppt<br />

der Berliner Bär<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! SPEZIAL<br />

KANTINE<br />

RESTAURANT<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 2/2<strong>01</strong>8<br />

PERGAMON<br />

PANORAMA<br />

NEUE KULTUR IN <strong>MITTE</strong><br />

INTERVIEWS<br />

Handel in Mitte<br />

U5-Bahnhof<br />

Unter den Linden<br />

HISTORIE<br />

Spandauer Vorstadt<br />

KULTUR<br />

Highlights in Mitte<br />

TOURISMUS<br />

Interview mit<br />

Burkhard Kieker<br />

HISTORIE<br />

Neukö ln am Wasser<br />

SPOTLIGHTS<br />

Impressionen vom<br />

Karneval der Kulturen<br />

Wo gibt es<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! für Sie?<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>! liegt an verschiedenen<br />

Auslagestellen in der Mitte von Berlin<br />

für Sie aus. Die vollständige Liste<br />

unserer Auslagestellen finden Sie<br />

unter www.mitte-<strong>bitte</strong>.de. Zusätzlich<br />

wird ein Teil der Auflage über den<br />

Weissgerber Lesezirkel verteilt.<br />

3. Jahrgang<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 3/2<strong>01</strong>8<br />

Urban Gardening<br />

BERLIN ZEIGT<br />

DEN GRÜNEN DAUMEN<br />

4. Jahrgang<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 1/2<strong>01</strong>9<br />

TAGEN &<br />

VERANSTALTEN<br />

Neue Räume und Konzepte<br />

100 JAHRE BAUHAUS<br />

Berlin feiert mit<br />

HISTORIE<br />

Molkenmarkt<br />

LÜCKENSCHLUSS U5<br />

Bahnhof<br />

Rotes Rathaus<br />

FEINE KÜCHE<br />

Berliner Gastronomie<br />

REISEN<br />

Harz, Schottland und<br />

Marokko<br />

Vision oder Illusion?<br />

FLANIERMEILE ALS RETTER<br />

DER FRIEDRICHSTRASSE<br />

3. Jahrgang<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 4/2<strong>01</strong>8<br />

Mitte brummt!<br />

INTERVIEW MIT<br />

STEPHAN VON DASSEL<br />

WINTER-WOHLFÜHLZEIT<br />

Special Beauty & We lness<br />

HISTORIE<br />

Shoppingmeile Leipziger Straße<br />

KULTUR<br />

East End Theaterviertel<br />

Das Magazin für Berlin – mittendrin Nr. 1/2<strong>01</strong>9<br />

Anja Strebe<br />

Ansbacher Straße 20<br />

10787 Berlin<br />

+49 30 55280365<br />

info@mitte-<strong>bitte</strong>.de<br />

www.mitte-<strong>bitte</strong>.de<br />

Redaktion<br />

Anja Strebe (Chefredaktion)<br />

Elke Petra Thonke<br />

Bärbel Arlt<br />

Eva Schaefers<br />

Anzeigen<br />

Anna Franke<br />

info@mitte-<strong>bitte</strong>.de<br />

Titelfoto:<br />

©Artur Bogacki –<br />

stock.adobe.com<br />

Layout & Grafik<br />

Falk Flach<br />

typegerecht berlin<br />

www.typegerecht.de<br />

Auflage: 16.800<br />

Für unverlangt eingesandte Manuskripte<br />

und Fotos wird keine Haftung übernommen.<br />

Vervielfältigungen des Inhalts nur mit<br />

vorheriger schriftlicher Genehmigung. Keine<br />

Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit<br />

der Angaben. Bei allen Verlosungen<br />

gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Schutzgebühr 3,80 €<br />

Für eine bessere Lesbarkeit verzichten wir in diesem Magazin auf eine geschlechtsneutrale Differenzierung (z. B. Teilnehmer/Teilnehmerinnen). Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle<br />

Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung.<br />

<strong>MITTE</strong> <strong>bitte</strong>!


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47<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

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