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Green Kitchen Guide mit dariadaria

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GREEN<br />

KITCHEN<br />

GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

REZEPTE & „DO IT YOURSELF“-TIPPS<br />

FÜR JEDEN TAG


Madeleine<br />

Alizadeh alias<br />

<strong>dariadaria</strong><br />

ist Österreichs<br />

be kannteste<br />

Bloggerin.<br />

Hallo!<br />

Rund ein Drittel der Lebens<strong>mit</strong>tel, die<br />

zum Verzehr bestimmt sind, gehen<br />

jährlich weltweit verloren oder werden<br />

weggeworfen. In Zahlen: 1,3 Milliarden<br />

Tonnen pro Jahr. Im Müll.<br />

Als ich mir diese Zahl zum ersten<br />

Mal auf der Zunge zergehen ließ,<br />

beschloss ich, meine Stimme als<br />

Konsumentin zu erheben. Ich begann<br />

mich <strong>mit</strong> der Zero-Waste-Bewegung,<br />

Upcycling und dem Resteverwerten<br />

auseinanderzusetzen und lernte dabei<br />

unheimlich viele Dinge, die in meiner<br />

Generation längst in Vergessenheit<br />

geraten sind. Etwa dass Gemüsebrühe<br />

kein abgepacktes Pulver sein<br />

muss und Basilikum richtig gezupft<br />

werden will. Seit 2013 beschäftige<br />

ich mich auf meinem Blog <strong>dariadaria</strong>.<br />

com <strong>mit</strong> einem bewussteren Lifestyle<br />

und versuche meinen LeserInnen zu<br />

zeigen, dass ein grüneres Leben keine<br />

Einschränkung, sondern eine Bereicherung<br />

ist.<br />

In diesem E-Book möchte ich Ihnen<br />

Tipps und Inspiration geben, Ihren<br />

Küchenalltag etwas nachhaltiger und<br />

bewusster zu gestalten. Es ist noch<br />

kein Meister vom Himmel gefallen,<br />

und aller Anfang ist schwer, aber <strong>mit</strong><br />

kleinen Schritten können wir alle einen<br />

Beitrag leisten, unsere Umwelt zu entlasten,<br />

und dabei gesünder leben.<br />

Zur leichteren Umsetzung im Alltag<br />

habe ich außerdem zu meinen Tipps<br />

ein feines Rezept oder auch einen<br />

persönlichen DIY-Tipp gepackt.<br />

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim<br />

Lesen und nachhaltigen Leben!<br />

Ihre<br />

Madeleine Alizadeh<br />

2


Inhalt<br />

Lauf nicht fort,<br />

kauf im Ort<br />

Lokale und regionale<br />

Produkte<br />

Hausgemacht,<br />

selbstgemacht,<br />

toll gemacht<br />

Von Hummus<br />

bis Holz<br />

Plan voraus,<br />

mach’s Beste draus<br />

Einlegen leicht<br />

gemacht<br />

Vom Blatt<br />

bis zur Wurzel<br />

Gemüse ganz<br />

verwertet<br />

Die grüne<br />

Gartenfee<br />

Karfiol, Basilikum<br />

und Co.<br />

Putzen und<br />

Abwaschen<br />

So geht ökologisches<br />

Reinigen<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

3


GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Lauf nicht fort,<br />

kauf im Ort<br />

Der Umwelt zuliebe<br />

Viele Lebens<strong>mit</strong>tel, die wir kaufen, sind<br />

importiert. Oft schauen wir gar nicht<br />

auf das Herkunftsland, weil wir es<br />

gewohnt sind, im Februar Himbeeren<br />

im Geschäft zu finden. Dabei können<br />

wir <strong>mit</strong> dem Konsum regionaler und<br />

saisonaler Lebens<strong>mit</strong>tel mehr bewirken,<br />

als wir oft denken. Saisonale und<br />

regionale Lebens<strong>mit</strong>tel sind vor allem<br />

umweltschonend, da die Transportwege<br />

kurz sind. Dies bedeutet auch<br />

mehr Transparenz, da der Ursprung<br />

leichter nachzuvollziehen ist.<br />

Der Wirtschaft zuliebe<br />

Abgesehen vom ökologischen Faktor<br />

bedeuten lokale Lebens<strong>mit</strong>tel strengeren<br />

Einfluss auf Kontrolle und Qualität<br />

und stärken so die regionale Wirtschaft<br />

und nachhaltige Familienbetriebe<br />

durch die Erhaltung von Arbeitsplätzen.<br />

Wenn man genau hinsieht, ist<br />

Importware auch meist teurer als das<br />

saisonale/regionale Pendant.<br />

Mehr Geschmack<br />

Und: Geschmacklich gibt das saisonale<br />

Gemüse und Obst auch mehr her, da<br />

die Produkte durch den kurzen Weg<br />

zu den Verbrauchern frischer sind und<br />

auch voll ausgereift geerntet werden<br />

können! Wie wäre es also, wenn Sie<br />

Gemüse wie Kohlrabi oder Kraut eine<br />

Chance geben? Im Internet finden Sie<br />

zahlreiche Saisonkalender oder auch<br />

Apps, die beim Überblick helfen. Zwar<br />

hat man in Österreich die größte Auswahl<br />

an Obst und Gemüse zwischen<br />

Juni und Oktober, es gibt aber viele<br />

heimische Produkte, wie Kartoffeln,<br />

Zwiebeln, Champignons und einige<br />

mehr, die ganzjährig Saison haben.<br />

„Da komm ich her!“<br />

Regionale Produkte kaufen und<br />

zugleich Gutes tun – <strong>mit</strong> den Artikeln<br />

von „Da komm’ ich her!“<br />

ein Leichtes! Je verkauftes<br />

DKIH-Produkt geht 1 Cent an die<br />

Stiftung Blühendes Österreich.<br />

4


1<br />

lokale<br />

produkte<br />

2<br />

3<br />

”<br />

Regionales Obst und<br />

Gemüse können<br />

ausgereifter geerntet<br />

werden und kommen<br />

frischer bei uns an<br />

4<br />

5<br />

6<br />

5


Rezept<br />

GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Ein besonders wandlungsfähiges<br />

heimisches Gemüse ist<br />

der Kürbis, den es fast das ganze<br />

Jahr über in vielen Sorten gibt.<br />

Mein Favorit: Gefüllter Kürbis,<br />

nach Belieben abzuwandeln.<br />

Gefüllter Kürbis <strong>mit</strong><br />

Spinat und Linsen<br />

1 gelbe Zwiebel<br />

1 Knoblauchzehe<br />

2 EL Olivenöl<br />

250 g braune Champignons<br />

600 g frischer Spinat<br />

100 g gekochte braune Linsen<br />

3 Zweige frischer Thymian<br />

1 Prise geriebene Muskatnuss<br />

2 Hokkaidokürbisse<br />

(je ca. 1 kg)<br />

3 Zweige frische Petersilie<br />

1 Handvoll Walnüsse<br />

Salz, schwarzer Pfeffer<br />

Zubereitung<br />

1. Für die Fülle Zwiebel und Knoblauch<br />

schälen und fein würfeln. In einer Pfanne<br />

das Öl erhitzen und beides darin<br />

glasig anbraten. Champignons vierteln<br />

und ebenfalls in der Pfanne anbraten.<br />

2. Spinat grob hacken und dazugeben.<br />

Schmoren, bis die Blätter komplett<br />

zusammengefallen sind. Von der<br />

Flamme nehmen und die Linsen unterrühren.<br />

Mit Thymian, Muskatnuss, Salz<br />

und Pfeffer würzen.<br />

3. Deckel der Hokkaidokürbisse abschneiden,<br />

<strong>mit</strong> einem Esslöffel Kerne<br />

herauskratzen. Fülle auf beide Kürbisse<br />

verteilen. In eine Auflaufform setzen,<br />

im Backofen ca. 30 Minuten garen.<br />

4. Zum Servieren <strong>mit</strong> grob gehackter<br />

Petersilie und Walnüssen bestreuen.<br />

6


DIY<br />

Beutel aus<br />

Geschirrtüchern<br />

Geschirrtücher<br />

Schere • Stecknadeln • Nähnadel<br />

Nähseide • Stopfnadel<br />

dickes Garn für den Tunnelzug<br />

1<br />

lokale<br />

produkte<br />

2<br />

3<br />

Anleitung<br />

Da<strong>mit</strong> Sie Ihren Einkauf noch nachhaltiger<br />

gestalten können, habe ich Ihnen<br />

eine Anleitung für Stoffbeutel zusammengestellt.<br />

Diese eignen sich auch<br />

hervorragend als Geschenk!<br />

1. Die Geschirrtücher werden auf die<br />

gewünschte Größe zugeschnitten. Für<br />

einen Beutel braucht man zwei gleich<br />

große Stoffstücke. Wenn man einen großen<br />

Sack, z. B. für Äpfel oder Kartoffeln,<br />

haben will, kann man ein Geschirrtuch<br />

einfach in der Hälfte zusammenfalten.<br />

So spart man sich eine Naht!<br />

2. Die beiden Stoffstücke legt man<br />

exakt aufeinander. Die Stoffseiten, die<br />

später nach außen schauen sollen, müssen<br />

jetzt nach innen zeigen. Der bereits<br />

vorhandene Saum der Geschirrtücher<br />

wird später der Tunnelzug, <strong>mit</strong> dem<br />

man den Beutel verschließt. Deshalb<br />

sollte man darauf achten, dass die<br />

beiden bereits vorhandenen Säume der<br />

Geschirr tücher auch aufeinanderliegen.<br />

3. Die beiden Stoffstücke werden <strong>mit</strong><br />

Stecknadeln zusammengesteckt. Nun<br />

<strong>mit</strong> Nähseide und Nähnadel die beiden<br />

Stoffstücke auf drei Seiten zusammensteppen.<br />

Die Seite <strong>mit</strong> dem bereits<br />

vorhandenen Saum des Geschirrtuchs<br />

bleibt dabei offen.<br />

4. Dann den Beutel auf rechts drehen,<br />

Garn in die Stopfnadel fädeln, durch<br />

den Saum des Geschirrtuchs ziehen<br />

und die beiden Enden verknoten.<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7


”<br />

Selbst hergestellte<br />

Saucen, Brühen, Pestos<br />

und Müslis sind einfach<br />

zubereitet und sparen<br />

Verpackung<br />

8


GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Hausgemacht,<br />

selbstgemacht,<br />

toll gemacht<br />

Bequemes Selberzubereiten<br />

Ein Sprichwort besagt: „Für unsere Bequemlichkeit<br />

ist uns nichts zu anstrengend.“<br />

Bequem zu sein bedeutet oft<br />

viel mehr Aufwand, als nicht bequem<br />

zu sein! Zum ersten Mal festgestellt<br />

habe ich das, als ich 45 Minuten vor<br />

Ladenschluss entdeckte, dass ich<br />

vergessen hatte, die Tortillas für das<br />

Abendessen einzukaufen. Die bequeme<br />

Option, die ich gelernt habe und<br />

mein Leben lang gewählt habe, wäre<br />

gewesen, zurück zum Supermarkt<br />

zu fahren und die fehlende Zutat zu<br />

kaufen. Die vermeintlich „unbequeme“<br />

Option, nämlich die Fladen selber zu<br />

machen, stellte sich als kinderleicht<br />

heraus. Wasser, Mehl, Salz – Zutaten,<br />

die jeder zuhause hat. Keine 10 Minuten<br />

dauerte es, und ich hatte frische,<br />

hausgemachte Tortillas. Meinem mexikanischen<br />

Dinner stand nichts mehr<br />

im Weg!<br />

Einfach und umweltfreundlich<br />

Wir haben verlernt, Dinge selber zu<br />

machen, und greifen zu Convenience-Produkten,<br />

die fertig abgepackt<br />

sind, aber nicht unbedingt weniger<br />

Zeit- und Geldaufwand bedeuten. Über<br />

die letzten Jahre habe ich gelernt, Tomatensauce,<br />

Gemüsebrühe, Brot und<br />

vieles mehr selbst herzustellen, was<br />

nicht nur einfach in der Zubereitung,<br />

sondern auch umweltfreundlicher<br />

durch weniger Verpackung ist.<br />

Deko, selbst gebastelt<br />

Ich persönlich setze dieses Credo bei<br />

vielen Produkten um, die man gewöhnlich<br />

industriell hergestellt und verpackt<br />

kauft. So mache ich Hummus, Säfte,<br />

Smoothies, Pesto oder Müslimischungen<br />

ausschließlich selber! Das<br />

Rezept für meinen Lieblingshummus<br />

<strong>mit</strong> weißen Bohnen möchte ich gerne<br />

<strong>mit</strong> Ihnen teilen, da es so einfach ist.<br />

Als DIY-Tipp habe ich mich für schöne<br />

Geschirrtuchhalter aus Treibholz<br />

entschieden, da so auch ein Abfallprodukt<br />

neue Verwendung findet und Ihr<br />

Zuhause schöner machen kann.<br />

1<br />

2<br />

selbst<br />

gemacht<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

9


Rezept<br />

GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Weißer-Bohnen-<br />

Hummus<br />

200 g getrocknete weiße Bohnen<br />

1 Lorbeerblatt<br />

1 Knoblauchzehe<br />

2 Zweige frischer Rosmarin<br />

1 EL Sesammus (Tahin)<br />

1 Zitrone<br />

1 TL Salz<br />

2 EL Olivenöl<br />

schwarzer Pfeffer<br />

Zubereitung<br />

1. Bohnen über Nacht in kaltem<br />

Wasser einweichen. Am nächsten<br />

Tag in ein Sieb leeren und zusammen<br />

<strong>mit</strong> dem Lorbeerblatt in ausreichend<br />

Wasser 60 Minuten weichkochen.<br />

Abgießen und eine kleine Handvoll für<br />

die Dekoration zur Seite stellen.<br />

2. Knoblauch schälen und die Nadeln<br />

von den Rosmarinzweigen zupfen. Die<br />

Bohnen <strong>mit</strong> Knoblauch, Sesammus,<br />

dem Zitronensaft, 2/3 des Rosmarins,<br />

Salz und einer guten Prise Pfeffer<br />

<strong>mit</strong> einem Pürierstab oder in einer<br />

Küchenmaschine fein pürieren.<br />

3. Dabei eiskaltes Wasser einrühren,<br />

bis der Hummus eine cremige<br />

Konsistenz bekommt. In eine Schüssel<br />

füllen und <strong>mit</strong> Olivenöl, den übrigen<br />

weißen Bohnen, Rosmarin und Pfeffer<br />

garnieren.<br />

maddies<br />

tipp<br />

Dazu passen Grissini, Cracker,<br />

Fladenbrot oder knackiges<br />

Gemüse, wie z. B. Kohlrabi,<br />

Karotten, Sellerie etc.<br />

10


DIY<br />

1<br />

2<br />

selbst<br />

gemacht<br />

3<br />

4<br />

5<br />

Geschirrtuchhalter<br />

aus Holz<br />

Seil aus Naturfaser<br />

kleine Haken • Treibholz oder eine<br />

Holzstange aus dem Wald oder<br />

dem Baumarkt<br />

Schere<br />

Anleitung<br />

Zwei Seilstücke abschneiden, die<br />

die richtige Länge für Ihre Zwecke<br />

haben. Jeweils am Ende des Holzes<br />

<strong>mit</strong> einem Knoten befestigen. Die<br />

Seil-Enden an einem Haken an der<br />

Decke befestigen. Fertig ist der DIY-<br />

Geschirrtuchhalter!<br />

6<br />

11


GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Plan voraus,<br />

mach’s Beste draus<br />

Abwechslung? Einkochen!<br />

Klar, nur saisonal und regional kaufen<br />

wäre total schön, doch was, wenn<br />

einen im Winter, wenn es kaum Auswahl<br />

am heimischen Obst- und<br />

Gemüse markt gibt, die Lust nach etwas<br />

Abwechslung überkommt? Meine<br />

Oma hat die Antwort: Einkochen!<br />

Länger genießen<br />

Wer zur richtigen Zeit einkocht und<br />

konserviert, hat zu einem späteren<br />

Zeitpunkt nicht nur den vollen Genuss<br />

sondern auch ein reines Gewissen.<br />

Zu unterscheiden ist hier zwischen<br />

dem Einkochen, also dem Sterilisieren,<br />

und dem Einmachen, dem Pasteurisieren<br />

von Lebens<strong>mit</strong>teln. Am längsten<br />

kann man eingekochte Lebens<strong>mit</strong>tel<br />

genießen.<br />

Gesundes Eingelegtes<br />

Eine tolle Alternative ist das Einlegen.<br />

Frisches Gemüse kann in Essig<br />

eingelegt für mehrere Monate haltbar<br />

gemacht werden. Auch getrocknete<br />

Tomaten oder Zucchini in Öl sind ein<br />

wahrer Gaumenschmaus! Besonders<br />

gesund ist das Fermentieren von Lebens<strong>mit</strong>teln,<br />

da fermentiertes Gemüse<br />

lebendige Bakterienkulturen liefert, die<br />

sehr gesund sind.<br />

maddies<br />

tipp<br />

Wem das Einkochen zu viel<br />

Arbeit ist, der kann diverses<br />

Obst und Gemüse auch<br />

einfach einfrieren. Ich mache<br />

mir in der Früh gerne Smoothies,<br />

die <strong>mit</strong> etwas gefrorenem<br />

Obst einfach eine bessere<br />

Konsistenz bekommen.<br />

Auch runzlige Äpfel oder<br />

braune Bananen kann man so<br />

vor dem Verderben retten!<br />

12


1<br />

2<br />

3<br />

eingelegt &<br />

eingekocht<br />

4<br />

5<br />

”<br />

Wer rechtzeitig<br />

konserviert hat später<br />

den vollen Genuss und<br />

ein reines Gewissen.<br />

6<br />

13


REZEPT Rezept<br />

GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Klar: Man kann die Tomatensauce<br />

auch fertig kaufen.<br />

Doch viel besser schmeckt sie,<br />

wenn sie aus erntefrischen<br />

Tomaten selbst gemacht wird.<br />

Geröstete<br />

Tomatensauce<br />

im Glas<br />

2 kg reife Kirschtomaten<br />

1 rote Chili<br />

2 Knoblauchzehen<br />

3 EL Olivenöl<br />

Salz<br />

schwarzer Pfeffer<br />

Zubereitung<br />

1. Backrohr auf 220 °C<br />

(Ober-/Unterhitze) vorheizen.<br />

Tomaten halbieren. Chili entkernen,<br />

Stielansatz entfernen und fein hacken.<br />

Knoblauch schneiden und würfeln.<br />

Tomaten, Chili und Knoblauch <strong>mit</strong> Öl<br />

und einer guten Prise Salz auf einem<br />

Blech vermischen und für 40–45<br />

Minuten im Backrohr rösten.<br />

2. Geröstetes Gemüse in einen Topf<br />

geben und <strong>mit</strong> einem Mixstab fein<br />

pürieren. Aufkochen lassen und <strong>mit</strong><br />

Salz und Pfeffer abschmecken.<br />

Noch heiß in saubere Schrauboder<br />

Weckgläser füllen und sofort<br />

verschließen.<br />

14


Tipps zu<br />

Einkochen & Einlegen<br />

1.<br />

GLÄSER STERILISIEREN<br />

Um die Haltbarkeit auch<br />

wirklich zu garantieren, ist es<br />

wichtig, auf die Sauberkeit zu<br />

achten. Die Gläser beim<br />

Einkochen und Einlegen<br />

immer vorher <strong>mit</strong> kochendem<br />

Wasser sterilisieren und <strong>mit</strong><br />

einem sauberen Küchentuch<br />

trocknen.<br />

2.<br />

SAUBERKEIT<br />

Auch beim fertigen Produkt<br />

sollte man auf Hygiene achten.<br />

Daher immer sauberes Besteck<br />

verwenden, um Marmelade,<br />

eingelegtes Gemüse und Co.<br />

aus dem Glas zu holen.<br />

DIY<br />

3.<br />

SCHNELL BEFÜLLEN<br />

Das Eingekochte immer heiß<br />

in die Gläser füllen und sofort<br />

verschließen. Beim Abkühlen<br />

entsteht ein Unterdruck, der<br />

wichtig für die Haltbarkeit ist.<br />

4.<br />

LAGERUNG<br />

Eingekochtes und Eingelegtes<br />

immer kühl und dunkel lagern.<br />

Nach dem Öffnen des Glases<br />

am besten im Kühlschrank<br />

aufbewahren.<br />

5.<br />

HALTBARKEIT<br />

Bei der Größe der verwendeten<br />

Gläser bedenken, dass sich<br />

die Haltbarkeit des Inhalts<br />

verkürzt, sobald das Glas das<br />

erste Mal geöffnet wird. Daher<br />

kleinere Gläser bevorzugen.<br />

1<br />

2<br />

3<br />

eingelegt &<br />

eingekocht<br />

4<br />

5<br />

6<br />

15


”<br />

Nicht nur Obst- und<br />

Gemüse-Reste, auch<br />

Verpackungen lassen<br />

sich verwerten.<br />

16


GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Vom Blatt bis<br />

zur Wurzel<br />

1<br />

2<br />

Mit Butz und Stingel<br />

Landen Blatt, Stiel, Schale, Haar<br />

(ja, auch Gemüse hat Haare) oder<br />

Strunk bei Ihnen im Bio-Müll? Sollten<br />

sie aber nicht! „Leaf to Root“ nennt<br />

sich das Verwerten vom Blatt bis zur<br />

Wurzel – auf Österreichisch auch<br />

gerne „Mit Butz und Stingel“ genannt.<br />

Was bei Tieren üblich ist, machen wir<br />

Menschen meist nicht. Früher habe<br />

ich die langen Enden von Frühlingszwiebeln<br />

weg geschmissen oder die<br />

Schalen von Karotten verschmäht, bis<br />

ich festgestellt habe, was man da<strong>mit</strong><br />

alles anstellen kann.<br />

Schalen und andere Schätze<br />

Wahre Schätze sind zum Beispiel<br />

Apfelschalen, in denen nicht nur<br />

wertvolle Nährstoffe stecken, sondern<br />

die man auch zu einem Apfelessig<br />

vergären kann (Wichtig: nur biologisch<br />

angebautes Obst verwenden).<br />

Kartoffelschalen lassen sich hervorragend<br />

zu Kartoffelchips verarbeiten,<br />

und Karottengrün eignet sich<br />

bestens zum Verfeinern von Speisen<br />

oder kann sogar zu einem Pesto gemacht<br />

werden.<br />

Verpackungen verwerten<br />

In der Küche fallen aber meist nicht<br />

nur Lebens<strong>mit</strong>telreste, sondern auch<br />

Verpackungen an. Da Glas aufgrund<br />

seines Gewichtes keine gute Ökobilanz<br />

aufweist, versuche ich auch<br />

Schraubgläser möglichst gut zu<br />

verwerten. Ich reinige die Gläser, und<br />

sobald ich einige gesammelt habe,<br />

stelle ich sie kostenlos im Internet ein,<br />

um jemanden, der Marmelade oder<br />

Ähnliches ein kochen will, da<strong>mit</strong> zu<br />

beschenken. So wird das Glas weiter<br />

genutzt und die Ressource bestens<br />

ausgeschöpft!<br />

buchtipp<br />

Das Buch „Leaf to<br />

Root: Gemüse essen<br />

vom Blatt bis zur<br />

Wurzel“ ist eine wahre<br />

Bibel für alle, die<br />

mehr über diese sinnvolle<br />

Art des Kochens<br />

lernen wollen.<br />

3<br />

4<br />

reste<br />

verwerten<br />

5<br />

6<br />

17


Rezept<br />

GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Grüner<br />

Restl-Smoothie<br />

Weil ich der wohl größte Fan<br />

von grünen Smoothies bin,<br />

kommt dieser <strong>Guide</strong> nicht ohne<br />

ein Rezept für einen solchen aus.<br />

Dieser grüne Smoothie ist aber<br />

etwas ganz Besonderes, denn er<br />

besteht hauptsächlich aus<br />

Lebens<strong>mit</strong>telresten.<br />

4–5 Salatblätter<br />

1 Handvoll Radieschenblätter<br />

1 Handvoll Karottengrün<br />

1 alter Apfel<br />

ca. 200 ml naturtrüber Apfelsaft<br />

1 Prise Salz<br />

Zubereitung<br />

Alle Zutaten in einem leistungsstarken<br />

Standmixer fein pürieren. Wer den<br />

Smoothie lieber flüssiger hat,<br />

verdünnt ihn <strong>mit</strong> kaltem Wasser.<br />

18


Lebens<strong>mit</strong>telreste eignen sich auch perfekt als kleine grüne<br />

Highlights auf der Fensterbank. Und das Beste:<br />

Sie treiben <strong>mit</strong> genügend Flüssigkeit sogar wieder aus!<br />

DIY<br />

1<br />

2<br />

3<br />

Bestens funktioniert das <strong>mit</strong> den<br />

Überresten von Jungzwiebeln,<br />

Stangensellerie und Salatherzen.<br />

Dafür den Anschnitt etwas großzügiger<br />

als sonst ausfallen lassen.<br />

Ab da<strong>mit</strong> in ein kleines Glas,<br />

Wasser dazu – und fertig ist die<br />

kleine Hausfarm!<br />

4<br />

reste<br />

verwerten<br />

5<br />

6<br />

19


GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Die grüne<br />

Gartenfee<br />

Zupf mich richtig!<br />

Basilikum und ich waren viele Jahre<br />

auf Kriegsfuß: Es wollte nie so richtig<br />

hinhauen <strong>mit</strong> uns beiden. Bis ich diesen<br />

Tipp bekam: Die Blätter von unten<br />

nach oben zupfen. Seither klappt es,<br />

<strong>mit</strong> Mister Basilikum und mir!<br />

Heimgärtner aufgepasst!<br />

Wichtig ist es, bei allem, was man<br />

zuhause anbaut, Folgendes zu<br />

berücksichtigen:<br />

Wie viel Licht braucht meine Pflanze?<br />

Ist ein flaches/niedriges oder großes/<br />

voluminöses Gefäß von Vorteil?<br />

Befindet sich eine Heizung unter den<br />

Pflanzen? (schlecht)<br />

Wie viel Wasser braucht meine<br />

Pflanze?<br />

Mit Vorsicht gießen<br />

Beim Gießen gilt es darauf zu achten,<br />

Staunässe zu vermeiden, da diese zu<br />

welken Blättern führt. Als natürlichen<br />

Dünger kann man Eierschalen,<br />

Kaffeesatz oder auch einen selbstgemachten<br />

Kräutersud aus Brennnesseln<br />

verwenden. Gut geeignet fürs Zuhause<br />

sind: Dill, Oregano, Petersilie, Kresse,<br />

Schnittlauch, Basilikum, Pfefferminze<br />

oder Thymian.<br />

Für Fortgeschrittene<br />

Wer „richtig“ gärtnern will, kann sich<br />

auch über Gemüse trauen, welches<br />

sich aus Lebens<strong>mit</strong>telresten ziehen<br />

lässt. Aus dem Kern einer Avocado<br />

kann man <strong>mit</strong>hilfe von Zahnstochern<br />

und etwas Wasser an einem warmen<br />

Platz wie der Fensterbank ein Bäumchen<br />

züchten und eine Knoblauchzehe<br />

im Blumentopf wird bald zur eigenen<br />

Knoblauchernte. Mehr dazu können<br />

Sie der DIY-Anleitung entnehmen.<br />

Wiesen-Schätze<br />

Haben Sie schon mal Wiesensuppe gemacht?<br />

Wenn nein: Holen Sie es nach!<br />

Statt der importierten Superfoods, die<br />

in den letzten Jahren zum Trend geworden<br />

sind, lege ich Ihnen heimische<br />

Superfoods nahe, die auf vielen Wiesen<br />

wachsen. Löwenzahn, Brennnessel<br />

und Co. sind wahre Nährstoffhelden!<br />

20


”<br />

Nährstoffhelden,<br />

die auf unseren Wiesen<br />

wachsen, eignen sich<br />

ebenso zum Kochen.<br />

Gemüsebrühe aus<br />

Lebens<strong>mit</strong>telresten<br />

ca. 1 kg Gemüsereste<br />

Schale und Strunk<br />

von Gemüse, wie z.B.<br />

Wurzelgemüse, Zwiebel,<br />

Karotten, Brokkoli, etc.<br />

Reste von Lauch, Frühlingszwiebeln,<br />

Stangensellerie,<br />

Fenchel, Pilze, Fisolen, etc.<br />

Stängel von Petersilie<br />

2 Lorbeerblätter<br />

2 Zweige Thymian<br />

1 TL schwarze Pfefferkörner<br />

1 TL Salz<br />

Zubereitung<br />

1. Gemüsereste, Lorbeerblätter,<br />

Pfefferkörner und Salz in einen<br />

Topf geben und <strong>mit</strong> 3 Liter Wasser<br />

aufgießen. Für ca. 40 Minuten auf<br />

<strong>mit</strong>tlerer Hitze köcheln lassen.<br />

2. Anschließend durch ein feines<br />

Sieb oder ein Passiertuch abgießen.<br />

Gemüsebrühe sofort verwenden<br />

oder einfrieren.<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

tipps<br />

für gärtner<br />

6<br />

21


Rezept<br />

GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Gerösteter Karfiol<br />

maddies<br />

tipp<br />

1 großer Karfiol<br />

4 EL Olivenöl<br />

1 Zitrone<br />

Meersalz<br />

Haselnüsse, Petersilie<br />

Wenn kein Karfiol verfügbar<br />

ist: Auch Brokkoli<br />

lässt sich hervorragend<br />

im Backrohr garen.<br />

Zubereitung<br />

1. Blätter und das verholzte Ende des<br />

Stamms abschneiden. Einen Topf <strong>mit</strong><br />

Wasser zum Kochen bringen, salzen<br />

und den Karfiol 5–6 Minuten kochen.<br />

2. Backrohr auf 220 °C (Ober-/Unterhitze)<br />

vorheizen. Karfiol aus dem Wasser<br />

heben, in eine Auflaufform setzen,<br />

rundherum <strong>mit</strong> Olivenöl einstreichen<br />

und 20–30 Minuten goldbraun<br />

backen. Aus dem Ofen nehmen, <strong>mit</strong><br />

Zitronensaft und evtl. etwas Salz würzen.<br />

Nach Belieben <strong>mit</strong> Petersilie und<br />

Haselnüssen bestreuen.<br />

22


DIY<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

Kräuter eignen sich übrigens nicht nur perfekt zum Kochen,<br />

sondern sind auch für die Haut wohltuende Vitaminspender.<br />

Selbstgemachtes<br />

Kräutersalz<br />

eine Handvoll frischer Kräuter<br />

250 g Meersalz<br />

Brettchen & Messer<br />

Gefäße <strong>mit</strong> Deckel<br />

Anleitung<br />

Eine Hand voll frischer Kräuter – gerne<br />

kann man auch zwei Lieblingssorten<br />

mischen – <strong>mit</strong> dem Messer zerkleinern,<br />

da<strong>mit</strong> die ätherischen Öle freigesetzt<br />

werden. Dach werden die Kräuter in<br />

einer Schüssel <strong>mit</strong> dem Meersalz vermischt.<br />

Ab <strong>mit</strong> der kostbaren Mischung<br />

in ein Gefäß, Deckel drauf und fertig<br />

ist das Badesalz. Wer es gerne verschenken<br />

möchte, verziert es noch <strong>mit</strong><br />

Schildern.<br />

5<br />

tipps<br />

für gärtner<br />

6<br />

23


”<br />

Alternative<br />

Reinigungs<strong>mit</strong>tel wie<br />

Salz oder Zitronensaft<br />

schonen die Umwelt.<br />

24


GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

Putzen und<br />

Abwaschen<br />

1<br />

2<br />

Alternative Reinigungs<strong>mit</strong>tel<br />

Gefährdung von Umwelt und Gesundheit<br />

sehen wir vor allem draußen:<br />

durch Verkehr, Abgase und Verschmutzung.<br />

Was wir oft unterschätzen,<br />

ist die Belastung in den eigenen<br />

vier Wänden. Allgegenwärtige Produkte<br />

wie Wasch- und Reinigungs<strong>mit</strong>tel<br />

entgehen oft dem Radar, wenn es<br />

darum geht, nachhaltiger zu leben.<br />

Natürlich sauber<br />

Ein Irrglaube ist unter anderem, dass<br />

umweltschonende Reinigungs<strong>mit</strong>tel<br />

einen geringeren hygienischen Effekt<br />

haben. Als alternativen Fleckenentferner<br />

können Sie bei Rotwein<br />

beispielsweise Salz und Zitronensaft<br />

anwenden, und für Grasflecken eignet<br />

sich Essig essenz (hier kein Wasser<br />

verwenden, da das den Fleck verstärken<br />

würde).<br />

maddies<br />

tipp<br />

Ökologisch putzen kann<br />

man oft auch <strong>mit</strong> Dingen,<br />

die man zuhause hat. Aus<br />

Essig bzw. Essigessenz,<br />

Zitronensäure, Soda (Natriumcarbonat),<br />

Kernseife<br />

und Natron kann man<br />

alle gängigen Reinigungs<strong>mit</strong>tel<br />

im Nu und <strong>mit</strong><br />

wenig Verpackungsmüll<br />

selber herstellen.<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

ökologisch<br />

reinigen<br />

25


GREEN KITCHEN GUIDE<br />

<strong>mit</strong> <strong>dariadaria</strong><br />

DIY<br />

Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt schon:<br />

Mit der Schale von Zitrusfrüchten wie Zitronen und Orangen kann man<br />

dem selbstgemachten Essigreiniger auch eine tolle Duftnote verpassen.<br />

Selbstgemachter<br />

Essigreiniger<br />

Material<br />

1 EL Essigessenz oder klarer Essig<br />

300 ml Wasser<br />

1 Zitrone oder Orange<br />

maddies<br />

tipp<br />

Die Essigmischung nicht<br />

auf Silikon oder Gummidichtungen<br />

– die werden<br />

schnell brüchig – sowie<br />

säureempfindliche<br />

Flächen wie Naturstein<br />

(z. B. Marmor) sprühen.<br />

Anleitung<br />

Die Zubereitung ist ganz einfach:<br />

Zuerst schneidet man die Schale der<br />

Zitrusfrucht ab und gibt sie in ein verschließbares<br />

Behältnis. Danach mischt<br />

man den Essig (Achtung: keinen<br />

Apfel essig verwenden, der hinterlässt<br />

beim Putzen Rückstände) in einem<br />

Verhältnis 1:4 – das sind in unserem<br />

Fall 1 EL Essigessenz zu 300 ml Wasser<br />

– verrührt die Flüssigkeiten, übergießt<br />

<strong>mit</strong> der Essigmischung die Schale der<br />

Zitrusfrucht, und dann ist das selbstgemachte<br />

Putz<strong>mit</strong>tel eigentlich auch<br />

schon fertig. Für richtig guten Duft am<br />

besten zwei Wochen ziehen lassen.<br />

Das Putz<strong>mit</strong>tel hält sich über Monate.<br />

So steht einem „grünen“ Hausputz<br />

nichts mehr im Weg!<br />

26


Grüne Tipps<br />

1<br />

ABFLUSS-REINIGER<br />

SELBER MACHEN<br />

Jeder Abfluss verstopft<br />

einmal – auch hier gibt es<br />

natürliche Alternativen,<br />

die eine perfekte Lösung<br />

für den nachhaltigen<br />

Haushalt bieten.<br />

Für den natürlichen<br />

Abflussreiniger ganz<br />

einfach 2 Esslöffel Natron<br />

in den Abfluss geben, <strong>mit</strong><br />

200 ml Apfelessig nachgießen<br />

und eine Stunde<br />

einwirken lassen. Abschließend <strong>mit</strong> etwas<br />

warmem Wasser nachspülen.<br />

Bei stark verstopften Abflüssen wiederholen<br />

oder die Natron-Apfelessig-Mischung über Nacht<br />

einwirken lassen und morgens nachspülen.<br />

2<br />

BIO-ABFALL-<br />

SACKERL SELBST<br />

GEMACHT<br />

Wer es gerne praktisch<br />

und nachhaltig hat,<br />

für den haben wir<br />

einen extra Tipp:<br />

Bio-Abfallsackerl zum<br />

Selbermachen. Dafür<br />

ein paar große Stück<br />

Zeitungspapier zu einer<br />

Papiertüte formen und<br />

den Bio-Abfall in das<br />

Sackerl packen.<br />

Fertig!<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

3<br />

ANGEBRANNTE<br />

PFANNEN<br />

OHNE<br />

SPÜLMITTEL<br />

REINIGEN<br />

Wer seine angebrannten Töpfe ganz ohne<br />

chemische Reinigungs<strong>mit</strong>tel sauber bekommen<br />

will, greift am besten zu Backpulver oder<br />

Natron. Die Back<strong>mit</strong>tel werden ganz einfach<br />

<strong>mit</strong> Wasser zu einer dicken Paste zusammengemischt,<br />

anschließend auf die eingebrannten<br />

Stellen aufgetragen und nach etwas Einwirkzeit<br />

<strong>mit</strong> dem Schwamm abgetragen.<br />

6<br />

ökologisch<br />

reinigen<br />

27


”<br />

Ein grüneres Leben<br />

ist keine<br />

Einschränkung,<br />

sondern<br />

eine Bereicherung.

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