Gazette Charlottenburg April 2019

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Gazette für Charlottenburg und Westend

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April 2019

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2 | Gazette Charlottenburg | April 2019

Wasserbetriebe übernehmen Berlins

öffentliche Brunnen

Ab Ostern heißt es wieder „Wasser marsch“

Die „Säule in der Brandung“ am Adenaueplatz

ist von Brigitte und Martin Matschinsky-

Denninghoff.

Nicht mehr lange – dann sprudeln in Grünanlagen

und auf den Plätzen der Stadt hoffentlich

wieder muntere Springbrunnen. Was gibt

es Schöneres, als Vogelzwitschern und plätscherndes

Wasser zu hören und den Großstadtlärm

weit hinter sich zu lassen?

Die Berliner Wasserbetriebe übernehmen in

diesem Jahr 146 Zier- und Tiefbrunnen, Fontänen,

Wasserfälle und Planschen in acht Bezirken

in ihre Pflege. Schrittweise kommen bis

spätestens 2028 weitere rund 125 Brunnen

in den verbleibenden Bezirken dazu. Das ist

Kern einer Anfang März zwischen dem Land

Berlin und den Wasserbetrieben unterzeichneten

Rahmenvereinbarung.

Der Betrieb und die Unterhaltung von Zierbrunnen

war in Berlin bisher überwiegend

durch bilaterale Verträge der Bezirke mit privaten

Werbeunternehmen geregelt, denen

dafür im Gegenzug Werbeanlagen im öffentlichen

Straßenland gestattet wurden. Das

Land Berlin hat sich bereits 2016 von diesem

Koppelungssystem verabschiedet, mit den

Berliner Wasserbetrieben eine Absichtserklärung

zur Übernahme des Brunnen-Services

geschlossen und dem Unternehmen die Bewirtschaftung

von 45 Brunnen in Friedrichshain-Kreuzberg

als Pilotprojekt übertragen.

Zu diesen Pilotprojekten sollen ab Ostern

2019 die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf

mit 28 Anlagen, Tempelhof-Schöneberg mit

22 Anlagen, Steglitz-Zehlendorf mit 10 Anlagen

sowie vier weitere Bezirke hinzukommen.

Bis dahin müssen noch auf Basis der Rahmenvereinbarung

entsprechende Einzelverträge

mit den Bezirken ratifiziert werden.

„Die Brunnen im öffentlichen Raum zieren

die Stadt und sie sind natürlich ein wichtiger

Faktor, die Lebensqualität in Berlin deutlich

zu erhöhen“, betont Umweltsenatorin Regine

Günther. Der Erhalt und Betrieb der Brunnen

solle nun auch aus einer Hand mit gleichen

Standards gewährleistet werden. „Wir haben

seit 2017 in Friedrichshain-Kreuzberg, dem

Bezirk mit den meisten Springbrunnen, gezeigt,

was wir können“, sagt Wasserbetriebe-Vorstandschef

Jörg Simon. „Jetzt freuen

wir uns auf die neuen Aufgaben.“


WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Anfang April wird uns eine Delegation

aus unserer österreichischen

Partnerstadt Linz mit der

Stadträtin für integration, Regina

Fechter, und der dortigen

integrationsbeauftragten

Rebena Fetahu-ibrahimi

besuchen,

um sich mit

uns über das

europaweit

Reinhard Naumann wichtige Thema

integration

auszutauschen und unsere

integrationsarbeit zu informieren.

Auf dem Programm stehen u. a.

ein Besuch einer Unterkunft

für Geflüchtete, um das Patenschaftsprogramm

„Yadan Biad“

kennenzulernen, mit dem Neuzugewanderte

im täglichen Leben

durch erfahrene Berliner*innen

begleitet werden. Auch steht ein

Besuch im Haus der Nachbarschaft,

das aus Ehrenamtsinitiativen

entstanden ist, im Volkspark

Wilmersdorf an. Ferner wird das

BENN-Programm (Berlin Entwickelt

Neue Nachbarschaften)

im Begegnungszentrum Ulme

35 vorgestellt, es gibt eine Austauschrunde

der Unterkunftsleiter*innen

im Stadtteilzentrum

Divan e. V., einen Besuch des

interkulturellen Pangea-Hauses

und der Seituna-Moschee, bei

dem über den bezirklichen interreligiösen

Dialog informiert werden

wird. ich freue mich auf einen

spannenden und regen kommunalen

Erfahrungsaustausch!

Kiezspaziergang

Glockenturm der katholischen

Gedenkkirche Maria Regina

Martyrum nahe Gedenkstätte

Plötzensee.

Treffpunkt des 208. Kiezspaziergangs

ist am Samstag, dem

13.4.2019, um 14 Uhr in der Gedenkstätte

Plötzensee im Charlottenburger

Norden. Wir werden

den neuen „Pfad der Erinnerung“

erkunden, der durch die Kleingartenanlagen,

der evangelischen

Gedenkkirche Plötzensee und

der katholischen Gedenkkirche

Maria Regina Martyrum führt.

Der „Pfad der Erinnerung“ ist

Teil des Projektes „Touristische

Profilierung der Gedenkregion

Charlottenburg-Nord“, das am

15.12.2017 begonnen hat. Ziel

des Projektes ist es, die Gedenkregion

Charlottenburg-Nord

durch geeignete Maßnahmen

und Aktionen stärker in das touristische

Bewusstsein zu rücken.

Mit der professionellen Erstellung

eines Gesamtkonzeptes auf Basis

der ideensammlung Anfang 2018

sowie mit der Umsetzung erster

Maßnahmen im Kalenderjahr

2018 in Absprache mit dem Bezirk

sowie Ortsakteuren und

wichtigen institutionen wurde

das Berliner Forum für Geschichte

und Gegenwart e. V. beauftragt.

Auf meine Anregung hin hat die

bezirkliche Wirtschaftsförderung

bei der Senatsverwaltung für

Wirtschaft, Energie und Betriebe

Fördermittel für das o.g. Projekt in

Höhe von 40.000 EUR beantragt

und erhalten. informationen über

die bisherigen Kiezspaziergänge

finden Sie im internet unter www.

kiezspaziergaenge.de.

Faires Frühstück

Gemeinsam mit Judith Siller

von der Kampagne Fairtrade

Town werde ich am Samstag,

dem 27.4.2019, um 11 Uhr in der

„Ulme 35“, Ulmenallee 35, das von

der Kampagne „Fairtrade-Town

Charlottenburg-Wilmersdorf“ in

Zusammenarbeit mit Mitgliedern

des Vereins „interK(ult)urAnstalt

Westend e. V.“ veranstaltete 8. öffentliche

Faire Frühstück eröffnen.

Verschiedene Fairtrade-Town-Akteur*innen

und Gruppen aus der

„Ulme 35“ werden ihre Arbeit an

infoständen präsentieren.

Am 9. Juni 2011 wurde Charlottenburg-Wilmersdorf

als erster

Berliner Bezirk mit dem Titel

„Fairtrade-Town“ ausgezeichnet.

Nach eingehender Prüfung durch

TransFair e. V. wurde dem Bezirk

im Mai 2017 der Titel erneut für

weitere 4 Jahre verliehen.

immer mehr Menschen engagieren

sich mit dem Fairen Handel

für menschenwürdige Arbeitsund

Produktionsbedingungen

sowie faire Erzeugerpreise in

Entwicklungs- und Schwellenländern.

Die verschiedenen Akteure

der Fairtrade Town Kampagne

freuen sich auf das Gespräch mit

den Frühstücksgästen, wollen Sie

rund um den Fairen Handel informieren

und bieten zum Probieren

die leckeren Fairtrade-Frühstücksprodukte

an.

Zu dem kostenlosen fairen Frühstück

sind Sie herzlich eingeladen!

Zur Vermeidung von Abfall

Gazette Charlottenburg Gazette Wilmersdorf | April | 42019 | | 3

kann eigenes Geschirr mitgebracht

werden.

Um die Organisation zu erleichtern,

wird um Anmeldungen

gebeten im Weltladen A Janela,

Emser Str. 45, 10719 Berlin,

unter Tel (030) 88680811 oder

E-Mail: infor@fairtradetowncharlottenburgwilmersdorf.de.

Bürgermedaille:

Vorschläge erwünscht

Seit 1988 wird vom Bezirksamt

für besondere Verdienste um

den Bezirk die Bürgermedaille

verliehen. Jede Bürgerin und

jeder Bürger kann Vorschläge

machen und Personen benennen,

die für ihr ehrenamtliches

Engagement mit einer Bürgermedaille

geehrt werden sollten.

Ein überparteiliches Gremium der

BVV und des Bezirksamtes wird

über die Vorschläge entscheiden.

Die Bürgermedaillen werden seit

2001 traditionell am Bezirkstag

am 19. Oktober verliehen.

Begründete Vorschläge können

bis Mittwoch, dem 31.7.2019

schriftlich eingereicht werden

an das Büro des Bezirksbürgermeisters,

Otto-Suhr-Allee 100,

10585 Berlin.

Nähere informationen, darunter

auch die Liste der bisher Geehrten,

sind im internet unter www.

buergermedaille.charlottenburgwilmersdorf.de

zu finden.

Für ihre Anregungen, Lob und

Kritik bin ich für Sie erreichbar

unter naumann@charlottenburgwilmersdorf.de.

ich wünsche ihnen Frohe Ostern!

ihr

Reinhard Naumann

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4 | Gazette Charlottenburg | April 2019

Abwarten und Tee trinken oder rauchen… bei Platten Pedro bleibt die Hektik draußen.

50 Jahre Platten Pedro

Das ganz besondere Schallplatten-Antiquariat mit skurrilem Original

1953 hat er angefangen Platten

zu sammeln. Peter Patzek, weltweit

in der Sammlerszene besser

als „Platten Pedro“ bekannt, rechnet

nach: „132 Semester hab´ ich

also zum Thema Platten studiert“,

überschlägt er schnell im Kopf.

Man kann ihn daher durchaus als

Fachmann in Sachen alte Platten

bezeichnen, hier in seinem Laden

am Tegeler Weg.

Am 19. April 2019 wird sein

Schallplatten-Antiquariat 50 Jahre

alt, und dazu will „Pedro“ ruhig

ein paar Flaschen seines Lieblingsrotweins

in seinem italienischen

Supermercator an der Sophie-Charlotte-Straße

besorgen:

„Obwohl ich eigentlich gar nichts

trinke.“ Auch wenn das Datum auf

den Karfreitag fällt: Das Geburtstags-Antiquariat

öffnet seine

Tür an diesem Tag dennoch von

10–12 Uhr für Gratulanten und

Geschäftsfreunde; nicht für den

Verkauf, „sondern zum Quatschen

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und so“, wie sein Inhaber verrät.

Auch an diesem Tag dürften in

den zwei Geschäftsräumen die

über 100.000 Vinyl-Schallplatten

im Mittelpunkt stehen, die

gemeinsam mit einigen Schellack-Raritäten

in den bis Deckenhöhe

gefüllten Regalen auf sammelfreudige

Abnehmer warten.

Unzählige tönende „Leckerbissen“

sind darunter, weshalb sich

neben den Berliner Stammkunden

auch täglich Sammler aus

aller Welt die Klinke in die Hand

geben. Sie verlassen dann häufig

mit strahlenden Augen über

das gefundene Platten-Highlight

das Geschäft – zusätzlich den ein

oder anderen markigen Spruch

von Platten Pedro im Gepäck, der

seit 50 Jahren Herz des Antiquariats

ist: skurril, manchmal etwas

frech, aber immer auch ein bisschen

Philosoph und auf jeden Fall

liebenswertes Original.

Platten Pedro, der Sammler

Wer den Laden betritt, sollte zuerst

nach unten schauen. Denn da

steht so manches, das den Weg

in die Regale noch nicht gefunden

hat oder darauf wartet, vom

Hausherrn gesichtet zu werden.

„Ich gelte als etwas schlampig“,

erklärt Pedro selbstkritisch und

fügt hinzu, „aber ich habe ein super

Gedächtnis, weiß genau, wo

was zu finden ist.“

Gerade dieses geordnete Chaos

macht wohl den Reiz seines

Antiquariats aus. Nach meinem

… wenn das Haus nasse Füße hat …

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Besuch bei ihm, kann ich das nur

bestätigen.

Stoppelbart, lässige Frisur, kalte

Zigarette im Mundwinkel („Ich

rauche grundsätzlich nie im Laden,

nur davor“), immer in Bewegung.

Als Pedro sein Alter nennt,

mag man ihm das kaum glauben:

Am 16. Dezember hat er seinen

77. Geburtstag gefeiert. „Als ich in

meinem Ausweis mein Geburtsdatum

gelesen habe, bekam ich

einen richtigen Schreck“, schmunzelt

er, und man kann ihm dabei

einen gewissen Stolz anmerken.

Vielleicht hat ja auch der Tee zu

seiner jugendlichen Ausstrahlung

beigetragen, den er über

den Tag kannenweise trinkt. Ein

Rezept dafür gibt er gleich weiter:

Eine halbe Chili ohne Kerne, viel

gewürfelter Ingwer und reichlich

Zitronensaft aufkochen, abseihen

und mit Rohzucker oder Agavensaft

süßen, darauf schwört er. Und

sein Fahrrad steht immer griffbe-

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Gazette Charlottenburg | April 2019 | 5

reit im Hinterzimmer, mit ihm

fährt er zu Kunden.

Wer weiß? Er, der sich in jungen

Jahren für kurze Zeit als erfolgloser

Liedermacher versucht hat,

sieht nun vielleicht sogar einem

späten musikalischen Erfolg entgegen:

Die Gitarre hat er wieder

rausgeholt und „versächselt“

aktuell internationale Welterfolge,

indem er sie in sächsischen

Dialekt übersetzt. Da wird aus

„Dream a little Dream of me“ bei

Pedro schnell mal ein „Dräum

doch under´m Boom mid miar…“

Dabei ist der Plattenfreund sich

sicher, dass seine Sammelleidenschaft

die Basis all seines Handelns

ist. Er sieht sie als kulturelle

Variante, die aus Interesse an immer

Neuem entsteht und Inspiration

zugleich ist.

Paradies für Plattensammler

Versteckt hinter Plattenregalen,

auf denen ein einsamer Globus

an den Rest der Welt erinnert,

liegt Pedros Rückzugsort mit PC,

auf dem Bildschirm wartet ein

Kartenspiel auf ihn als Spielpartner.

Von seinem Platz aus hat der

Ladeninhaber genau den Plattenspieler

im Blick, welcher aber

Paradies für Plattensammler.

meist nur „zum Reinhören“ für

Kunden angeworfen wird. Gleich

daneben unter einer ansehnlichen

Staubschicht als besonderes

Schmuckstück aus Pedros Privatsammlung

ein „Tefifon“, dessen

Geschichte der fachkundige Ladenbesitzer

sofort parat hat: Das

Wiedergabegerät wurde von dem

deutschen Unternehmer Karl Daniel

erfunden und von 1959 -1965

hergestellt:

Es besaß Kassetten mit endlosem

Kunststoff-Schallband, in das –

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ähnlich wie bei der Schallplatte

– spiralförmige Rillen eingraviert

waren, die von einer Abtastnadel

gelesen wurden. So war auf einer

Kassette Platz für bis zu vier Stunden

Musik. Jedoch setzte sich

das Modell nicht durch, bedingt

durch seine nur mittelmäßige

Tonqualität, die in etwa zwischen

der einer Schellackplatte und der

einer Vinylplatte lag. 1965 wurde

die Herstellung eingestellt.

Ein weiteres „Lieblingskind“ von

Pedro hat seinen Platz gleich neben

der Ladentür bezogen: Mit

der Musikbox hat er sich einen

lange ersehnten Wunsch erst

kürzlich erfüllt. „Doch an der

Aktualisierung der Beschriftung

muss ich noch arbeiten“, gibt er

zu, als sich ein Titel in der Box

partout nicht finden lassen will.

Überall im Geschäft dagegen

prangen Pedros markige Sprüche

auf Schildern: Gleich nach

Betreten des Ladens baumelt da

etwas versifft eine Kamera von

der Decke mit Pappschild“: „Achtung,

Sie werden gefilmt“.

Daneben macht der Inhaber

schriftlich und unmissverständlich

darauf aufmerksam, dass hier

ER die Preise macht, schließlich

sei sein Antiquariat kein Flohmarkt.

Überhaupt die Schilder:

Pedro liebt sie aus Pappe und

Papier. Mit Filzstift beschriftet,

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6 | Gazette Charlottenburg | April 2019

Phänomenal: Pedro weiß genau, wo welche Platte steht.

Pedros Pappschilder sind auch für die Beatles gut.

zwischen den Platten, und auch

im Schaufenster prangt Handgeschriebenes.

Warum auch nicht? Auf das Wesentliche

kommt es an. Und das

findet sich reichlich im Laden:

Raritäten aus Jazz, Blues, Rock,

Pop, natürlich die Beatles, auch

Deutsche Schlager und Operette

oder Latino-Platten; das Angebot

ist breit, auch wenn nicht alles

Pedros überschäumende Begeisterung

erweckt. Sogar eine

LP mit der königlich-englischen

Hochzeitsmusik anlässlich der

Trauung von Prinzessin Anne

und Mark Phillips aus dem Jahr

Das Tefifon – Vorgänger des

Kassettenrekorders?

1973 hat deren Ehe um 27 Jahre

überlebt und wartet geduldig

auf einen anglophilen Abnehmer.

Es gibt noch viel zu tun

Platten für sein Antiquariat finden

den Weg zu Pedro häufig über

Ankauf und Haushaltsauflösungen.

Oft sind damit nette kleine

Geschichten verbunden, die Pedro

anschaulich zu erzählen weiß.

So hatte er aus dem Nachlass

des Fernsehproduzenten Wolfgang

Rademann („Traumschiff“),

der 2016 verstarb, dessen Plattensammlung

übernommen,

mit etlichen Jazzraritäten. „Ich

nehme bei so großem Angebot

dann auch mal Platten mit, die ich

sonst weniger suchen würde“, betont

der Musikfreund. So waren

im Fall Rademann auch frühe LPs

des Komponisten und Jazz-Musikers

Fritz Schulz-Reichel, genannt

„Der schräge Otto“, dabei, die Pedro

eigentlich wenig interessant

fand. Er erzählt: „Vor ein paar Ta-

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Gazette Charlottenburg | April 2019 | 7

gen kam doch wirklich ein Kunde

vorbei, der genau diese LP´s

schon länger gesucht hatte.“

Vorbei kommen sie aus aller Herren

Länder, seine Kunden: Da ist

das Pärchen aus Finnland, das

nach umfangreichem Stöbern

dann mit zwei Jazz-Platten abzieht

und sich noch nebenbei mit

Manch verwunderliches wie den

skurrilen Besenhalter findet man

bei Platten Pedro – aber auch

die Filmmusik zu „Frühstück bei

Tiffany“

Salon Joswig

Pedro über dessen Reisepläne in

den hohen Norden fürs nächste

Jahr unterhält. – Natürlich auf

Englisch, das bei Pedro reichlich

amerikanischen Slang hat.

Doch Sammler Pedro hat viele

Interessen: Architektur und Malerei

hat es ihm angetan, er reist zu

angesagten Ausstellungen und

ist auch mit den Berliner Museen

gut bekannt. Aus der Geschichte

der Toskana weiß er erstaunliches

zu erzählen, und gerade hat er

eine neue Leidenschaft für sich

entdeckt: Briefmarken. Und da

spricht wieder aus Pedro der Philosoph,

wenn er in Anlehnung an

Hemingway sagt: „Der alte Mann

geht zum Meer. Seefisch ist arg

bedroht, Briefmarken sind es aber

nicht.“

An diesem Morgen hat ein Bekannter

kistenweise Marken-Alben

vorbeigebracht, die in Pedro´s

Wohnung in der 2. Etage

verfrachtet werden müssen, er

sieht´s als Fitnessprogramm. In

seiner Wohnung übrigens, die

er mit Kater Bedrian bewohnt,

herrscht Ordnung: „Alles mit alten

edlen Möbeln eingerichtet“,

betont er. Auch das ist Platten

Pedro.

Platten, soweit das Auge reicht

Seine Frau, mit der er 44 Jahre

verheiratet war, starb vor acht

Jahren, fünf Kinder hat er („vier

sind adoptiert“) und etliche Enkel

im Alter zwischen einem Jahr

und 22 Jahren. Noch denkt er, der

weiß, was Sammler wünschen,

nicht ans Aufhören.

Doch vielleicht übernehme ja

später einmal eine seiner Enkelinnen

den Laden, erklärt er mit

hoffnungsfrohem Zwinkern.

Doch bis dahin taucht er für

sich und seine Kunden weiterhin

begeistert in die tönenden

Scheiben der Beatles, Bee Gees

und wie sie alle heißen, ein, auf

der Suche nach ganz besonderen

Raritäten.

Einen Besuch ist nicht nur Pedros

Antiquariat wert, auch seine

Webseite ist typisch für ihn und

äußerst lesenswert: www.plattenpedro.de


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8 | Gazette Charlottenburg | April 2019

Frühlingszauber in Westend

Am 11. und 12. Mai wird auf der Preußenallee gefeiert

Das Ziel aller Jogger, Mütter und

joggenden Mütter sowieso ist

diesmal eines der schönsten Stadtteilfeste

Berlins, das Frühlingsfest

in Charlottenburg-Westend vom

11. bis 12. Mai 2019 in der Preußenallee

unter der Schirmherrschaft

des Bezirksbürgermeisters

Reinhard Naumann. Am Sonntag

ist nämlich das in direkter Nachbarschaft

befindliche Olympiastadion

Start und Ziel des Laufevents

S 25 Berlin. Und bitte nicht vergessen:

am 12. Mai ist Muttertag!

Straßenkunst verzaubert

Hoffentlich wieder mit viel Sonne: Der Frühlingszauber in Westend ist

ein Publikumsmagnet.

Foto: Andre Ballin

Was wäre ein Straßenfest ohne

Streetacts? Aus Frankreich kommt

Gilbert, le Saltimbanque de Paradis,

einer der letzten Vertreter jener

fast ausgestorbenen Spezies

von Artisten, die mit ihren sensationellen

und auch kuriosen

Darbietungen auf der Straße das

Publikum in ihren Bann zogen. Er

fasziniert das Publikum mit Zaubertricks

und komischen Nummern,

begleitet von der kleinen

imaginären Flohdame Fifine, die

mit waghalsigem Salto von einem

hohen Turm ins Wasserbecken

springt. Und niemand speit

so großartige Feuerfontänen wie

Gilbert, der einst vor dem Pariser

Centre Pompidou die Straßenartistenszene

organisierte und

schon mit vielen Großen dieser

Welt wie Audrey Hepburn, Anthony

Perkins oder den Bee Gees

gearbeitet hat.

Kinderspaß und Kunsthandwerk

Alle kleinen Besucher unter

Schwertmaß werden von Luginsland

und seinen verzaubernden

Märchen und märchenhaftem

Zaubern begeistert sein. Und natürlich

verwandelt sich die Preußenallee

wieder in eine lebendige

Kunstmeile. Töpfer, Maler, Buntpapier-

und Gürtelmacher, Modeund

Schmuckdesigner stellen

hier ihre Produkte aus, lassen sich

bei der Arbeit über die Schulter

schauen und verkaufen ihre selbst

gefertigten Kunst-Stücke an Ort

und Stelle. Genau das Richtige,

um sich rundherum auszustatten,

denn ob praktisch-schön,

überraschend-edel oder überflüssig-genial

– sie haben immer

eines gemeinsam: Sie sind originell

– und – original! Und wem

das alles noch nicht reicht – bitte

schön: Man kann das Frühlingsfest

nämlich auch gut mit einem

Spaziergang zum nahegelegenen

Teufelsberg verbinden.

Musikalische Vielfalt

Zu den musikalischen Highlights

gehört Hamburgs belieb-

Karfreitag, 19. April:

Traditionelles Fischessen

Ostersamstag, 20. April ab 17 Uhr:

Oster Schlemmerabend mit 4-Gang Menü

Ostersonntag, 21. April:

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Gazette Charlottenburg | April 2019 | 9

Gilbert aus Paris verzaubert das Publikum mit Streetacts.


Fotos: Andre Ballin

Mitreißendes Temperament: Rockhouse begeistert die Zuschauer.


Foto: Rockhouse Brothers

teste Rock’n’Roll-Partyband, die

Rockhouse Brothers. Mit ihrer

Art, 50er-Jahre Rockabilly mit aktuellen

Party-Hits zu verbinden

und mit einer gepfefferten Bühnenshow

zu würzen, sind sie ein

Garant für gute Stimmung. Joe

„The Saint“ (Guitar, Vocals) und

„his little Brother“ Jamie (Double

Bass, Vocals), in Amerika geboren

und in England aufgewachsen,

lernten ihren Schlagzeuger „The

Wolfman“ auf der Bühne von

„Buddy – Das Musical“ in Hamburg

kennen. Nach dem Vorbild

der Stray Cats rockt dieses Trio

bis zur Erschöpfung und verbreitet

dabei viel Spaß und gute Laune.

Die Berggruen BigBand des

Heinz-Berggruen-Gymnasiums

tritt auch außerhalb der Schule

auf. So spielte sie unter anderem

für Unicef, auf Sommerfesten in

Kliniken der Stadt sowie beim

Tag der offenen Tür des Bundespresseamtes

und steht natürlich

auch beim Frühlingszauber auf

der Bühne. Louisiana-Feeling

kommt bei der Cajun- und Zydeco-Band

Colinda auf. Die Berliner

Band spielt in der Besetzung

mit Geige, Akkordeon, Gitarre

und Waschbrett Musik aus den

„Swamps“ des Mississippi-Deltas

und zeigt, dass man auch im

Berliner Sumpf mit Two-Steps,

Walzer und Polkas den Bären

zum Steppen bringt. „Lass die

Sonne rein!“ ist der ultimative

Frühlingssong von Berlins verrücktester

Band, Rupert‘s Kitchen

Orchestra. Mit unbedingter

Leidenschaft, einer gesunden

Portion Selbstironie und einem

Riesensack Spaß feuern sie eine

furiose mitreißende Bühnenshow

ab.

Bühnenprogramm

Samstag

15 – 15.45 Uhr: Orchester & Chor des

Sophie-Charlotte-Gymnasiums

16 – 16.30 Uhr: Tanzschule Finck

17 – 17.30 Uhr: Die Hasenschule

17.30 – 18.00 Uhr: Voice Changers

(Deutsche Oper Berlin)

19 – 22 Uhr: The Rockhouse Brothers

– Rock’n Roll Show

Sonntag

12 – 13 Uhr: Berggruen BigBand

15 – 17 Uhr: Colinda – Cajun &

Zydeco

18 – 20 Uhr: Rupert’s Kitchen Orchestra

– The Incredible Funk Show!

Der Frühlingszauber findet Sa,

11. Mai, von 12 – 23 Uhr und So,

den 12. Mai von 12 bis 20 Uhr

statt. Preußenallee/Westend,

14052 Berlin. Der Eintritt ist frei.

Bunte Frühjahrs- und Sommerblüher

Große

AuswahlGewürzkräuter

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10 | Gazette Charlottenburg | April 2019

Bühne frei

für Juan Andrés

Schüler-Praktikum am Schlosspark Theater

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Bismarckstraße 69, 10627 Berlin

Mo - Fr: 10:00 - 19:00

Sa: 10:00 - 16.00

An vielen Schulen werden

deutschlandweit zwischen der

neunten und elften Klasse von

den Schülern bis zu zwei Praktika

absolviert. In den zwei bis drei Wochen

dauernden Praktika sollen

erste berufliche Erfahrungen gesammelt,

Neigungen und Fähigkeiten,

aber auch Abneigungen

erkannt werden.

Wird der 14-jährige Juan Andrés,

dessen Lieblingsfächer Geographie,

Geschichte und Biologie

sind, nach seinen Erfahrungen als

Schul-Praktikant gefragt, strahlt er.

Der Schüler einer 9. Klasse an der

bilingualen Staatlichen Friedensburg-Europa-Schule

in Charlottenburg

durfte drei Wochen lang

hinter die Kulissen des Steglitzer

Schlosspark Theater blicken, war

bei der Probenarbeit und sogar

während der Premiere von „Mörder

und Mörderinnen“ mit dabei.

Dass er einen der begehrten Praktikumsplätze

im Theaterbereich

ergattert hat, bezeichnen er und

seine Eltern als Glück.

Doch nicht alle der jährlich rund

40.000 Schüler, die in Berlin ein

Schulpraktikum absolvieren, sind

so zufrieden. Nicht immer ist ein

Wunschplatz in Lieblingsbereichen

wie Software-Entwicklung,

Gesundheitswesen, Marketing

oder Design noch frei. Plätze in

bei Schülern weniger beliebten

Berufssparten wie Restaurantfach,

Sanitärbereich oder Bäckerhandwerk

bleiben dagegen nicht

selten unbesetzt. Rechtzeitig sollten

Schüler sich auf den Weg machen,

den für sich bestpassenden

Praktikumsplatz zu finden. Etwas

daraus zu machen, ist dann der

nächste Schritt, wozu Eigeninitiative

und Mitdenken wichtiges

Rüstzeug sind.

Anbieter von Praktikumsplätzen

aber sollten bedenken, dass Kaffeekochen

und das Kopieren von

Schriftstücken für Schüler wenig

attraktive und berufstypische Tätigkeiten

sind.

Vorkenntnis schadet nicht

Die neue

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ist da!

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Blick nach vorn nach gelungenem Praktikum

Das Theatergen hat Juan Andrés

wohl schon von seiner Mutter

Carmen mitbekommen. Die aus

Granada stammende Süd-Spanierin

spielte sechs Jahre erfolgreich

spanisches Volkstheater in Hannover,

beide Elternteile haben ein

großes Herz für Musik, Kunst und

Kultur. Auch der Sohn besaß bereits

Theatererfahrung, bevor der

sich beim Schlosspark Theater um

einen Praktikumsplatz bewarb:

„In der selbstgeschriebenen Kriminalkomödie

„Muerte relajante

– entspannter Tod“, spielte ich in

der Schule in der Hauptrolle eine

kubanische Mutter“, erzählt Juan.

„Darin habe ich meinen eigenen

Sohn nicht wiedererkannt“, ergänzt

seine Mutter Carmen. Das

Stück siegte im Wettbewerb.

Juan taucht gerne während der

Schul-Projektwochen in die Theaterarbeit

ein, in der Theater-AG

aber ist er, der in seiner Freizeit

Geige und Tennis spielt, aus Zeitgründen

nicht. Während eines

siebentägigen Schul-Workshops

im Wannsee-Forum hat er ein

Schauspiel vom Drehbuch bis zum

fertigen Film mitentwickelt. So ist

es mehr als verständlich, dass er

nun seinen Praktikumsplatz im

Theaterbereich suchte.

„Ich habe mich bereits ein halbes

Jahr vor Praktikumsbeginn

an vielen Berliner Theatern und

Opernhäusern beworben, bekam

nur Absagen.“

Am Schlosspark Theater aber gab

Theaterleiterin Evangelia Sonntag

Juans Bewerbung an Regieassistentin

Veronika Feldhaus weiter.

Nach einem erfolgreichen Treffen

mit der Regieassistentin folgte

der übliche Papierkram, vom

Versicherungs- bis Praktikumsvertrag,

bis das Haus für drei Wochen

Juans Arbeitsplatz wurde.

Mittendrin dabei

Bereits vor dem ersten Praktikumstag

traf das 90-seitige

Dialogbuch zur Kriminal- Comic-

Komödie „Mörder und Mörderinnen“

bei Juan ein, die Proben liefen

dazu bereits am Schlosspark

Theater.

„Mit Kriminalstücken hatte ich ja

bereits Erfahrung“, lacht Juan, der

während der Praktikumstage im

Durchschnitt von 10.30-15 Uhr im

Theater war. „Eine halbe Stunde

vor Probenbeginn war ich immer

vor Ort“, erzählt er, der an

der Seite und begleitet von Regieassistentin

Veronika Feldhaus

schon bald half, die jeweiligen

Probenszenen einzurichten. „Alle

haben mich vom ersten Tag an

mit einbezogen und waren super

nett, auch der Regisseur Thomas

Schendel“, betont Juan. Er habe

so erfahren, wie Texte verändert

und Kostüme und Requisiten in

die Proben einbezogen werden.

Jede Drehbuchveränderung

habe er sich aufgeschrieben und

am Nachmittag den per E-Mail

zugesandten Ablaufplan für den

kommenden Probentag akribisch

studiert. „Ich durfte schließlich die

Leinwand für die einzelnen Projektionen

steuern und auf Stichwort

hoch- und runterfahren, und

ich habe sogar den Umbauplan

selbst gemacht“, berichtet Juan.

Zukünftigen Schüler-Praktikanten

gibt er aus seiner Erfahrung

wertvolle Tipps mit auf den Weg:

„Ich habe bestimmt auch so viel

Spaß beim Praktikum gehabt,

weil ich mir selbst Aufgaben gesucht

habe und mir damit auch

immer mehr zugetraut habe. Das

Praktikum hat auf jeden Fall all

meine Erwartungen übertroffen.

Ich habe nicht gewusst, wie viel

Teamgeist und Disziplin in so einem

Theater ensemble steckt, und

wie anstrengend ein mit Theater

verbundener Beruf doch ist“, bemerkt

Juan beeindruckt.

Die „Krönung“ aber ist für den

Schüler, dass er zum Praktikumsende

als Anerkennung vom gesamten

Ensemble ein Buch über

Regie- und Theaterarbeit überreicht

bekam – und am Premierentag

in der zweiten Spielhälfte

sogar hinter der Bühne dabeisein

und zum Schlussapplaus mit auf

die Bühne durfte, wo er seinen

eigenen Premierenstrauß erhielt.

„Nach dem Abitur kann ich mich

im Theater wieder melden, falls

ich mich für diesen Arbeitsbereich

entschieden habe“, verrät

Juan stolz.

Doch bis dahin sind es noch vier

Jahre, in denen Juan Andrés weiterhin

herausfinden kann, ob ein

Beruf in der bunten Theaterwelt

auf oder hinter der Bühne sein

Traumjob werden könnte.


Jacqueline Lorenz


Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf

www.gazette-berlin.de

Gazette Charlottenburg | April 2019 | 11

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Geschlechtsneutrale Toiletten an Schulen: Unheimliche Begegnung der 3. Art?

Zankapfel Gender-Toiletten. Wie Schulen

künftig damit umgehen sollen – darüber

gehen die Meinungen auseinander. Die

Fraktionen der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

nehmen in den folgenden Beiträgen

zu diesem Thema Stellung.

Berlin SPD-Fraktion

Der Titel ist provokant und abwertend

gewählt und wird der Thematik nicht

gerecht. Wir müssen es durchaus ernst

nehmen, wenn Jugendliche sich keinem

der herkömmlichen Geschlechter zugehörig

fühlen und daher eine Unisex-Toilette

bevorzugen würden. Es ist allerdings nicht

die Aufgabe der Politik, dies von oben zu

„verordnen“, erst recht nicht für jede Schule

in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Bereits mit der Schulgesetzänderung im

Jahr 2004 wurde die eigenständige Schule

gestärkt und die Schulkonferenz als höchstes

Gremium in den Schulen etabliert. Hier

sitzen Schüler*innen, Lehrer*innen und

Elternvertreter*innen paritätisch beisammen

und diskutieren die für ihre Schule

relevanten Themen. Sie wissen am besten,

was für ihre Schule wichtig und richtig ist.

Sollten Schulen zu dem Schluss kommen,

dass eine Unisex-Toilette an ihrer Schule

Priorität hat, wird die SPD-Fraktion diesem

Wunsch politisch nicht im Wege stehen.

Dr. Felicitas Tesch

CDU-Fraktion

Was ist die inhaltliche Aussage dieser Fragestellung?

Und welche Fantasien hat eigentlich

die fragestellende Fraktion? Eine

Toilette, welcher Art auch immer und egal

an welchem Ort, wird von Menschen benutzt.

Kinder können an jedem beliebigen

Ort unangenehmen Begegnungen ausgesetzt

sein, sie davor zu schützen ist ebenso

unsere Aufgabe, wie ihnen Toleranz,

Offenheit und Wertschätzung entgegen

zu bringen und zu vermitteln. Dies wird

und kann allerdings nicht vorrangig durch

geschlechtsneutrale Toiletten in Schulen

passieren, sondern durch unser aller Vorbild.

In einer Zeit, in der wir mit massivem

Unterrichtsausfall zu kämpfen haben, in

vielen Schulen extreme Raumnot herrscht,

die überwiegende Zahl der Schulen einen

hohen Sanierungsbedarf aufweisen, ist

das Thema geschlechtsneutrale Toiletten

mit Sicherheit nicht das Hauptproblem unserer

Schulen. Zitat von Schülern: „Es wäre

schön, wenn die vorhandenen Toiletten

sauber, funktionstüchtig und abschließbar

wären.“ Für die Fraktion der CDU stehen

die Gewährleistung des Unterrichts, die

Vermittlung von Werten und die Sanierung

der Schulen an erster Stelle.

Susanne Klose

B‘90/Grünen-Fraktion

Unheimliche Begegnung? Merkwürdig

– von der AfD über Heinz Buschkowsky

bis Annegret Kramp-Karrenbauer: über

wenig regen sich Rechte so auf wie über

genderneutrale Toiletten. Um im nächsten

Satz zu fragen, ob wir keine anderen Sorgen

hätten. Dabei gibt es solche Toiletten

längst: in Schulen – oft auf Initiative von

Schüler*innen – und vielen öffentlichen

Gebäuden, im Rathaus Charlottenburg

ebenso wie im Club, im ICE und zuhause.

Wo also liegt das Problem? Die simple Auffassung

zweier Geschlechter reicht halt

nicht aus, um daraus eine umfassende

Weltsicht zu konstruieren – zum Unmut

vieler. Da muss die eigene „Normalität“

(mitsamt den zugehörigen Privilegien)

wütend verteidigt werden: gegen alle, die

verschieden sind und auch noch Gleichberechtigung

fordern. Schultoiletten allein

schützen noch nicht vor Mobbing und Diskriminierung.

In jeder Schule aber sind

der Abbau von Vorurteilen und der offene

Umgang mit sexueller Identität Teil des

Bildungsauftrags. Die Aufgeregten mögen

sich beruhigen: alle sollen die Toilette

nutzen können, die ihrer Persönlichkeit

entspricht. Das ist alles auch gut so. Nur

Hände waschen nicht vergessen.

Christoph Wapler

FDP-Fraktion

Der Bundestag hat mit Änderung des Personenstandsrechts

die Eintragung eines

dritten Geschlechts in das Geburtsregister

ermöglicht.

So hat die Berliner Schule zu den vielen

Aufgaben, die ohnehin noch nicht erledigt

sind, eine weitere zur Bewältigung

bekommen: Die Einrichtung geschlechtsneutraler

Toiletten! Die bauliche Umsetzung

mag schon nicht einfach sein, die

pädagogischen Schwierigkeiten sind

viel größer. Schule ist ein Ort, der alle

Probleme der Gesellschaft widerspiegelt

und aufgrund seiner in der Schülerschaft

angelegten Diversität täglich vielfältige

Konflikte zutage fördert. Der offene

Umgang mit sexueller Vielfalt ist eine

Hürde, die Eltern, Schüler und Lehrkräfte

nehmen müssen. Rückblickend war

die sexuelle Vielfalt ein privates Thema.

Heute gibt es Schulen mit einem Diversity-Beauftragten

und Handreichungen,

wie sexuelle Vielfalt angemessen im Unterricht

behandelt werden kann. Schule

begleitet die Entwicklung der Kinder zum

Erwachsenen. Es ist ihre Aufgabe, die Unantastbarkeit

der Würde zu vermitteln

und vor Diskriminierung zu schützen.

Im Namen der Gendergerechtigkeit

werden Unisex-Toiletten gefordert.

Ob damit in der Schule nicht weniger,

sondern mehr Diskriminierung erfolgt,

müsste zuerst behutsam erprobt werden.

Die Schulgemeinschaft wird sich

dieser Herausforderung stellen. Dann

wird sich zeigen, ob Unisex-Toiletten

akzeptiert und von betroffenen Kindern

und Jugendlichen selbstverständlich

angenommen werden.

Stephanie Fest

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts

stehen deutsche Schulen vor einer

zusätzlichen Aufgabe: im Schulalltag

die Persönlichkeitsrechte von intersexuellen

Menschen sicherstellen. Unbestritten:

Wir sprechen je nach Definition

und Methodik von 0,02 bis 1 Prozent der

Bevölkerung, das biologisch nicht in das

bipolare Geschlechtsschema passt und

dessen Persönlichkeitsrechte zu schützen

sind. Es ist sicherlich nicht zumutbar,

insbesondere nicht bei Kindern und

Jugendlichen im Schulalltag, auf eine

geschützte Privatsphäre verzichten zu

müssen. Hier muss Schutz gewährleistet

werden, um auch beidseitig „unheimlich“

unangenehme Begegnungen auszuschließen.

Ob es sich aber hierbei nun

um ein drittes Geschlecht oder doch um

verschiedene Formen von Entwicklungsstörungen

handelt, kann dahingestellt

bleiben. In Anbetracht der geringen

Anzahl und drückender Probleme von

Platz- und Personalmängeln, Baufälligkeiten,

Bildungsdefiziten, Inklusionsund

Integrationsbemühungen etc., ist

es dem Schutzzweck angemessen, die

sog. Behindertentoiletten „neutral“ zu

beschildern. Auch bei sonstigen Herausforderungen

(z. B. Umkleide/Sport) sollte

nach vorhandenen Überschneidungen

mit sonstigen inklusiven Angeboten

gesucht werden.

Jan von Ertzdorff-Kupffer

Linksfraktion

Vorreiter-Schulen erlauben ihren Schüler*innen,

frei zu entscheiden, welche

Toilette oder welche Umkleide zu ihrer

Geschlechtsidentität passt, um ihnen das

Gefühl zu ersparen, fehl am Platz zu sein.

Die Linksfraktion unterstützt Initiativen,

die Räume für die sexuelle Selbstbestimmung

junger Menschen öffnen. Es

kann nicht daran scheitern, bestehende

Toiletten auch als „All-Gender-Toiletten“

anzubieten, wenn dadurch trans, inter

oder non-binäre Menschen davor bewahrt

werden, Anfeindungen zu erfahren

oder sich einem Geschlecht zuzuordnen,

dem sie sich nicht zugehörig fühlen. Das

Problem an Unisex-Toiletten scheint vielmehr

zu sein, dass sie zu den wenigen

Orten zählen, an denen LGBTIQ-Personen

keine Diskriminierung befürchten müssen.

Sie sind für nicht-binäre und Transgender-Menschen

ein weit geringeres

Problem als abschätzige Beleidigungen,

wie als „unheimliche Begegnung der dritten

Art“. Statt alles in Frage zu stellen,

müssen wir Antworten darauf finden, was

wir für die gesellschaftliche Teilhabe und

gegen Probleme wie die weit höheren

Arbeitslosen- und Suizidraten von Transgender-Menschen

tun können, um den

Schüler*innen von heute die Aussicht auf

eine aufgeschlossene Gesellschaft von

morgen zu bieten.

Annetta Juckel

Dr. Hubert Klauser

Orthopäde | Chirurg

Handchirurg |

zertifizierter Fußchirurg

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SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung

Fraktionszvorsitzende: Constanze Röder


12 | Gazette Charlottenburg | April 2019

Wolgograder Knabenchor mit nächster

Sängergeneration zu Gast

Vom 28. April bis 5. Mai gibt der Chor klangvolle Kostproben seines Könnens

Zum 9. Mal besucht eine junge

Sängergeneration des Knabenchor

„Kamerton Volgograd“ mit

einem reizvollen Programm den

Evangelischen Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf

und die Johanneskirche

in Berlin-Schlachtensee.

Der Chor setzt sich aus 16

Knaben- und 9 Männerstimmen

zusammen, die Chormitglieder

sind im Alter zwischen 10 und

22 Jahren. Die jungen Gäste reisen

gemeinsam mit Chorleiter

Serge Lopatin an, der „Kamerton

Volgograd“ im Jahr 1985 gegründet

hat, mit dabei sind vier Begleiter

und eine Konzertmeisterin.

Ohne die Initiative und Organisation

des Arbeitskreises Partnerschaft

Wolgograd wäre es wohl

nie zu diesen Bezirks-Besuchen

gekommen, die 1996 starteten

und seitdem in dreijährigem Turnus

stattfinden.

Gisela Krehnke, langjähriges engagiertes

Mitglied des Leitungsteams

in erster Reihe, erklärt:

„Rund 30 Unterstützerinnen und

Unterstützer aus dem Gemeinde-Umfeld

sorgen ehrenamtlich

und selbstlos dafür, dass der Besuch

für Gäste und Gastgeber

jedes Mal wieder zum unvergesslichen

Erlebnis wird.“ Sie sind während

des Besuches u. a. als Koch,

Dolmetscher oder als Begleiter bei

den gemeinsamen Unternehmungen

in der Stadt mit dabei. Unterstützung

leistet auch der Bezirk

Steglitz-Zehlendorf, u. a. mit der

kostenlosen Unterbringung des

Chores im Jugendgruppenhaus

an der Potsdamer Chaussee.

Der Arbeitskreis Partnerschaft

Wolgograd hatte sich auf Beschluss

der Kreissynode im Jahr

1988 gegründet mit dem Ziel, die

bereits vorhandenen Kontakte

nach Wolgograd im Bemühen um

Versöhnung weiter zu vertiefen.

1989 entstand der sich seitdem

stets um drei Jahre verlängernde

Partnerschaftsvertrag mit dem

Bezirk Zentrum Wolgograd. Die

regelmäßigen Besuche immer

neuer Sängergenerationen des

Knabenchores stehen als lebendiger

Leuchtturm für eine ganz

besondere Partnerschaft.

Mit Talent und Disziplin zum Erfolg

Natürlich steht auch beim Besuch

die Musik für den Knabenchor im

Mittelpunkt: Mit viel Arbeit bereiten

sich die jungen Sänger bereits

ein Jahr vorher auf ihre Berlin-Auftritte

vor. Ihr Können stellen sie

dann in drei Musikrichtungen vor;

mit altrussisch-liturgischen Gesängen,

deutschen Kirchen- und

Volksliedern.

In seiner Heimat tritt der Wolgograder

Knabenchor in der Umgebung

Wolgograds und in Weißrussland,

aber auch im Rundfunk

und zu besonderen Anlässen auf.

Die Auswahl der Knabenstimmen

obliegt Chorleiter Serge Lopatin,

der immer wieder durch alle

Wolgograder Schulen geht auf

seiner Suche nach vielversprechendem

Chornachwuchs. Ist

ein potentielles Talent entdeckt,

folgt ab dem fünften Lebensjahr

die musikalische Ausbildung hin

zur Konzertreife mit Chorproben

dreimal wöchentlich. Die meisten

der Chormitglieder sind zusätzlich

an mindestens einem Instrument

ausgebildet und studieren nach

dem Stimmbruch mit Verlassen

des Chores Musik oder gehen in

musikbetonte Berufe. Wenige bleiben

als Männerstimmen dem Chor

erhalten. Viel Wert wird bei den

Knaben auf Sport gelegt, denn die

Centrum Berlin

WO IST DER

TON VERSTECKT?

Das C. Bechstein Centrum Berlin

lädt ein zum Workshop »Die

kleinen Klavierbauer«, eine Reise

in die Welt der Flügel und Klaviere,

zum Selbstentdecken und Ausprobieren.

Was hat der Klang einer

Saite mit dem Flügelschlag einer

Biene gemeinsam? Und wie viele

Elefanten müsste man an einen

Draht hängen, um die richtige

Spannung für eine Klaviersaite

zu bekommen? Im C. Bechstein

Centrum können Kinder ab 6 Jahren

jeden Monat den Geheimnissen

des Klavierbaus auf die Spur

kommen und erfahren wie letztlich

der Ton ins Klavier kommt.

NÄCHSTE TERMINE

27.04.2019 – 12:00 Uhr

25.05.2019 – 12:00 Uhr

ANMELDUNG

Die Teilnahme ist kostenlos,

um Anmeldung wird gebeten:

Telefon 030 2260 559 100

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Gazette Charlottenburg | April 2019 | 13

richtige Atmung beim Singen erfordert

ein ausgewogenes Muskelspiel,

Konzentration und Disziplin.

„Besonders begeistert die Jungen

immer unsere Orgel in der Johanneskirche“,

erzählt Gisela Krehnke.

Denn in der Russisch-Orthodoxen

Kirche ist sie als Instrument für Kirchenmusik

eher unbekannt, entstammt

sie doch der Antike, wo sie

als Zirkusinstrument zu Ansehen

gelangte. Beim russischen Organisten

der Johanneskirche, Igor

Schestajew, nimmt dann manch

Chorknabe gerne mal auf der

Orgelbank Platz, um dem beeindruckenden

Instrument mächtige

Klänge zu entlocken. Wichtig ist

den Knaben auch, den Aufbau einer

Orgel zu verstehen, die ähnlich

wie die menschliche Lunge funktioniert:

Nach gleichartigen Prinzipien

und Verbindungen produziert

sie vollen Klang und Polyphonie

– wie der Chorgesang auch.

Vielstimmiges Berlin-Programm

Neben den Veranstaltungen, bei

denen die Chorknaben den Ton

angeben, wird ihnen ein vielseitiges

Begleitprogramm geboten:

In Wannsee erwartet wieder eine

professionelle CD-Aufnahme den

Chor, die daraus entstandenen

CD´s sind beliebte Geschenke.

Im Zoo geht´s dann zu Panda,

Klein-Hertha & Co. Auf ein gemeinsame

Mittagessen mit Vertretern

des Bezirksamtes freuen sich Gäste

und Gastgeber besonders.

Tradition ist der Familientag: Einen

Tag lang besucht jeder Chorknabe

eine Familie von jungen Mitgliedern

des Kinderchor Schlachtensee

zum gegenseitigen Kennenlernen.

Und natürlich kommt die Musik

nicht zu kurz: Als Musikerlebnis

wartet ein Opernbesuch auf

die jungen Gäste, die auch dem

Staats- und Domchor ihre Aufwartung

machen und den Proben von

Kurrende II beiwohnen werden.

An wichtiger Stelle für die Knaben

steht nach Stadtbesichtigung und

Einkaufsbummel der Besuch des

Reichstag, der für die Russen noch

immer ein Symbol ihres Sieges

über Deutschland ist. – Und vielleicht

entdeckt beim Weg durch

die Gänge ein Junge aus Wolgograd

an einer Wand ja den Namen

seines Großvaters, den der dort

vor fast 75 Jahren siegestrunken

eingeritzt hatte.



Jacqueline Lorenz

Knabenchor „Kamerton Volgograd“ mit Serge Lopatin. Foto: Gisela

Krehnke

Konzerttermine

Im Gepäck haben die Chorknaben

wieder ein reizvolles Musikprogramm, zu

dem Besucher bei freiem Eintritt gegen

Spenden willkommen sind:

Am 28. April von 10 – 11 Uhr singt

der Wolgograder Knabenchor im

Gottesdienst der Ev. Kirche Nikolassee,

Kirchweg 21 in 14129 Berlin-Nikolassee.

Am 30. April um 15 Uhr tritt der Knabenchor

im Maria-Rimkus-Haus, Gallwitzallee

53 in 12249 Berlin-Lankwitz auf.

Am 2. Mai um 10 Uhr ist der Chor in

der Johannes-Tews-Grundschule,

Wasgenstr. 50 in 14129 Berlin-

Schlachtensee zu Gast, wo er und der

Schulchor das Publikum musikalisch

unterhalten werden.

Von 17 – 18.30 Uhr gibt der Knabenchor

dann ein Konzert in der Johanneskirche

Schlachtensee, Matterhornstr. 37 in

14129 Berlin-Schlachtensee.

Ein besonderes Highlight erwartet

hier die Besucher, da der Knabenchor

gemeinsam mit dem Kinderchor

Schlachtensee auftreten wird: Aus der

beliebten Oper „Hänsel und Gretel“

singen eine junge Sängerin des

Kinderchores als Gretel und ein Mitglied

des Knabenchores als Hänsel ein

gemeinsames Duett.

Am 4. Mai um 17 Uhr gibt der

Knabenchor ein Konzert in der Kirche

in Güterfelde, Kirchplatz 11 in 14532

Stahnsdorf OT Güterfelde.

Am 5. Mai um 10 Uhr ist der Wolgograder

Knabenchor Gast beim Singen im

Gottesdienst der Kaiser-Wilhelm-

Gedächtnis-Kirche am Breitscheidplatz

in 10789 Berlin-Charlottenburg, wo er

anschließend ein 30-minütiges Konzert

geben wird.

(Alle Angaben ohne Gewähr)

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14 | Gazette Charlottenburg | April 2019

Steuererklärung trotz Rente

Immer mehr Rentner werden steuerpflichtig

Immer mehr Rentner werden

steuerpflichtig und müssen eine

Steuererklärung beim Finanzamt

einreichen. „Hauptgrund dafür

sind die Auswirkungen der mit

dem Alterseinkünftegesetz 2005

eingeführten nachgelagerten

Besteuerung von Renten. Danach

steigt ausgehend vom Stichtag

1. Januar 2005 für Neurentner

der steuerpflichtige Anteil der

Rente kontinuierlich an. Rentenerhöhungen

sind zu 100 Prozent

steuerpflichtig“, so die Steuerberaterkammer

Berlin.

Wann müssen Rentner eine

Steuererklärung abgeben?

Rentner müssen eine Steuererklärung

abgeben, wenn der Gesamtbetrag

ihrer Einkünfte über dem

Grundfreibetrag liegt. Für das

Veranlagungsjahr 2018 beträgt

der Grundfreibetrag 9.000 Euro,

für Ehegatten 18.000 Euro.

Beziehen Rentner ausschließlich

eine gesetzliche Rente, teilt sich

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diese in einen steuerfreien und einen

steuerpflichtigen Teil auf. Der

Foto: Robert Kneschke / AdobeStock

steuerfreie Teil der Rente richtet

sich nach dem Jahr des Renteneintritts

und sinkt stetig von Jahr

zu Jahr. Während für Neurentner

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RATGEBER

Gazette Charlottenburg | April 2019 | 15

im Jahr 2005 noch 50 Prozent der

Jahresbruttorente steuerfrei waren,

wird die Rente für Neurentner

in 2040 voll zu versteuern

sein. In 2018 beträgt der steuerfreie

Teil der Rente immerhin

noch 24 Prozent. Der auf dieser

Basis ermittelte steuerfreie Betrag

der Jahresbruttorente bleibt

in den Folgejahren unverändert

bestehen. Bei Renteneintritt in

2018 beträgt der steuerpflichtige

Anteil der Rente demnach

76 Prozent.

Beispiel: Hatte ein Neurentner in

2018 eine gesetzliche Jahresbruttorente

in Höhe von 30.000 Euro,

beträgt der steuerpflichtige Anteil

der Rente unter Berücksichtigung

des Freibetrags 22.800 Euro

(76 Prozent). Der steuerfreie Teil

der Rente beträgt 7.200 Euro

(24 Prozent). Rentenerhöhungen

sind zu 100 Prozent steuerpflichtig.

Bei einer Rentenanpassung

um 100 Euro beträgt der steuerpflichtige

Anteil der Rente demnach

22.900 Euro.

Haben Rentner weitere Einkünfte,

sind diese dem steuerpflichtigen

Anteil der Rente hinzuzurechnen.

Die Einkommensteuer wird dann

auf Basis der Gesamteinkünfte

ermittelt. Dies sind z. B. Einkünfte

aus privater und betrieblicher

Altersversorgung, Arbeitslohn,

selbständiger Arbeit, Vermietung

und Verpachtung oder aus Kapitalvermögen.

Eine Ausnahme

gilt für Minijobs: Bis zu 450 Euro

dürfen Rentner hinzuverdienen,

ohne dass darauf Steuern zu zahlen

sind.

Welche Abgabefristen

sind einzuhalten?

Die Steuererklärung muss für das

Veranlagungsjahr 2018 bis zum

31. Juli 2019 beim Finanzamt sein.

Die Frist verlängert sich bis zum

29. Februar 2020, wenn ein Steuerberater

hinzugezogen wird. Erhält

ein Rentner vom Finanzamt

eine Aufforderung zur Abgabe

einer Steuererklärung, sollte jedoch

innerhalb der Frist reagiert

werden. Andernfalls droht eine

Schätzung der Einkünfte durch

das Finanzamt. Das kann zu empfindlichen

Steuerzahlungen führen.

Zudem können Verspätungszuschläge

oder ein Zwangsgeld

festgesetzt werden.

Gibt es abzugsfähige Posten?

Die Verpflichtung eine Steuererklärung

abzugeben, bedeutet

nicht, dass auch tatsächlich Steuern

anfallen. Denn es gibt eine

Menge Möglichkeiten, Positionen

von der Steuer abzusetzen.

Als Sonderausgaben können

zum Beispiel Beiträge zur Kranken-

und Pflegeversicherung

oder Beiträge zur privaten Zahnzusatz-

oder Haftpflichtversicherung

geltend gemacht werden.

Steuerermäßigungen sind auf

Antrag auch bei Aufwendungen

für bestimmte haushaltsnahe

Beschäftigungsverhältnisse und

für die Inanspruchnahme von

haushaltsnahen Dienstleistungen

möglich. Krankheitskosten,

die nicht von der Krankenkasse

getragen werden, Kosten für die

Heimunterbringung oder Beerdigungskosten

können unter bestimmten

Voraussetzungen als

außergewöhnliche Belastungen

anerkannt werden.

Werbungskosten können etwa

für einen Rentenberater veranschlagt

werden. Mindestens jedoch

verbleiben der Werbungskosten-Pauschbetrag

in Höhe

von 102 Euro und der Sonderausgaben-Pauschbetrag

in Höhe

von 36 Euro.

Für Einkünfte aus Mieten, Arbeitslohn

oder Gewinnen gibt es

einen Altersentlastungsbetrag.

Danach können Rentner, die

bei Renteneintritt das 64. Lebensjahr

vollendet haben, ihr

zu versteuerndes Einkommen

in Abhängigkeit von ihrem Geburtsjahr

senken. Der Altersentlastungsbetrag

sinkt von Jahr zu

Jahr und wird bis 2040 komplett

abgeschafft. Für 2018 liegt er

bei 19,2 Prozent und höchstens

912 Euro.

Fazit

Wer von seinem Finanzamt

aufgefordert wird, eine Steuererklärung

abzugeben oder sich

unsicher fühlt, ob er mit seiner

Rente steuerpflichtig ist, sollte

einen Steuerberater aufsuchen.

Das gilt besonders dann, wenn

nebeneinander Renten von verschiedenen

Versorgungsträgern

bezogen werden oder zusätzlich

weitere Einkünfte vorliegen.

Auch bei Rentnern, die durch

eine Rentenanpassung in die

Steuerpflicht fallen, kann aufgrund

zahlreicher abzugsfähiger

Posten häufig eine Steuerzahlung

vermieden werden.

KANZLEI STIEDING

Steuerberater & Rechtsanwalt

Tätigkeitsschwerpunkte:

Personen- und Kapitalgesellschaften

Erbschaft- und Einkommensteuer

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Anzeigen-/Redaktionsschluss 15.04.2019

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