visionen good life blaettern

birgit.schuller

Ein gutes Leben leben! Möchten wir das nicht alle? Bestimmt, werdet ihr sagen. Aber selbstverständlich stellt sich jeder ganz individuell etwas anderes darunter vor. Was ein gutes Leben ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings gibt es auf dem Weg zum „Lebensglück mit gutem Gewissen“, immer mehr Gleichgesinnte, die sich deutlich gegen eine gedankenlose Wegwerf-Gesellschaft positionieren und nach Inspirationen für einen „grünen Lifestyle“, ein verantwortungsvolles, ganzheitliches Leben suchen, ohne dabei Spaß, Genuss und Lebensfreude zu vernachlässigen. GOOD LIFE möchte ein kleiner Kompass im Dschungel der Nachhaltigkeit sein und ganz ohne erhobenen Zeigefinger, mit euch zusammen die Welt ein kleines Stückchen besser machen. Die Beispiele, die Menschen, die wir in diesem Magazin präsentieren, eint der Gedanke von unser aller Verantwortung für die Umwelt und die Zukunft. Sie alle stehen für Nachhaltigkeit, Ökologie, Fairness und ein soziales Gewissen. Heute liegt gelebte Nachhaltigkeit zum allergrößten Teil in den Händen eines jeden einzelnen von uns. GOOD LIFE möchte allen Aufgeschlossenen Mut machen und mit wichtigen Anregungen und Tipps ein Begleiter auf dem Weg in eine grüne Zukunft sein.

Good Life

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YOGA GOES INTERNET

6 Yoga-Queens als Online-Stars

ECO IST DAS NEUE COOL!

Die 11 grünsten Mode-Labels

ZERO WASTE-REPORTAGE

Ein Leben ganz ohne Müll

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NEWS 2019

Alle wichtigen

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Trends

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WELCOME

„Eines Tages wirst du aufwachen

und keine Zeit mehr haben für die Dinge,

die du immer wolltest. Tue sie jetzt!“

Paulo Coelho

Liebe Leserinnen , liebe Leser ,

Ein gutes Leben leben! Möchten wir das nicht alle? Bestimmt, werdet ihr sagen. Aber selbstverständlich

stellt sich jeder ganz individuell etwas anderes darunter vor. Was ein gutes Leben ist,

muss jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings gibt es auf dem Weg zum „Lebensglück mit gutem

Gewissen“, immer mehr Gleichgesinnte, die sich deutlich gegen eine gedankenlose Wegwerf-

Gesellschaft positionieren und nach Inspirationen für einen „grünen Lifestyle“, ein verantwortungsvolles,

ganzheitliches Leben suchen, ohne dabei Spaß, Genuss und Lebensfreude zu vernachlässigen.

GOOD LIFE möchte ein kleiner Kompass im Dschungel der Nachhaltigkeit sein und ganz ohne

erhobenen Zeigefinger, mit euch zusammen die Welt ein kleines Stückchen besser machen.

Die Beispiele, die Menschen, die wir in diesem Magazin präsentieren, eint der Gedanke von unser

aller Verantwortung für die Umwelt und die Zukunft. Sie alle stehen für Nachhaltigkeit, Ökologie,

Fairness und ein soziales Gewissen.

Heute liegt gelebte Nachhaltigkeit zum allergrößten Teil in den Händen eines jeden einzelnen

von uns. GOOD LIFE möchte allen Aufgeschlossenen Mut machen und mit wichtigen Anregungen

und Tipps ein Begleiter auf dem Weg in eine grüne Zukunft sein.

Herzlich

Euer GOOD LIFE-Team

PS: Weitere Ausgaben von GOOD LIFE sind in Planung und werden zum Sommeranfang, zum Herbststart

sowie im Winter erscheinen. Mehr dazu unter www.VisionenGoodLife.com

FOTOS: GettyImages

IMPRESSUM

GOOD LIFE (ISSN 2628-0302)

Erscheint als Sonderheft von

VISIONEN Spirit & Soul, Nr. 01 – April 2019

Verlag und Herausgeber

Sandila Import-Export-Handels-GmbH,

Sägestraße 37, 79737 Herrischried,

Tel. 07764/93 97 0, Fax 07764/93 97 39,

(Anschrift von Verleger, Herausgeber, Redaktion

und Anzeigenabteilung)

eMail

info@visionen.com

Website

www.VisionenGoodLife.com

Idee & Konzeption:

Medienwerkstatt WEISSBROD


Ansprechpartner der Redaktion

Gerlinde Glöckner

Herausgeberin und Chefredaktion (V.i.S.d.P.)

Uli Weissbrod

Redaktionsleitung (fr.), vis-redpool@web.de

Redaktionelle Mitarbeiter und Autoren

dieser Ausgabe (in alphabetischer Reihenfolge)

Melanie Breuer, Jennifer Dömkes, Tina Engler,

Stephan Elsemann, Andreas Fallscheer,

Rachel Kasuch, Sandra Knauer, Martina Pahr,

Lisa Radda, Andreas Renner, Ana Weissbrod,

+ CONE – The Content Network, Hamburg

Art Direktion & Layout

Frank Gehrke, frank_gehrke@t-online.de

Marketingkoordination & Anzeigen

bg medien service, Bernd Glöckner

anzeigen@visionen.com, Tel. 07764/93 97 10

Vertrieb

BPV Medien Vertriebs GmbH & Co. KG,

79618 Rheinfelden

Druck / Herstellung

Reusner Druck AS, 13516 Tallin, Estland

Bezugspreise Einzelheft: GoodLife 7,90 €

Jahresabo VISIONEN Spirit & Soul inkl. Sonderhefte

GoodLife 49,00 €

Bankverbindungen

D: Sparkasse Hochrhein IBAN: DE38

6845 2290 0036 0180 18, BIC: SKHRDE6WXXX

A: Deutsche Bank Freiburg IBAN: DE12

6807 0024 0265 7187 00, BIC: DEUTDEDBFRE

CH: Postscheckamt Aarau, Konto 91-286837-7

3


4

Good Life


GREEN Fashion

GOOD Health

14

22

70

FOTOS: GettyImages, Thinkstock, PR, EMF-Verlag/Nadja Buchczik, Ashley Galvin, flickr creative commons: Jaguar Mena. Titelfoto: GettyImages

10 Der Fair-Fashion-Trend

Eine Anregung zum Umdenken

14 Style-Ikone Stella McCartney

Der „grüne Star“ der Mode-Szene

18 Vegane Fashion-Accessoires

Von Ananasleder bis Kaffee-Sneakers

22 ECO ist das neue COOL!

Die 11 nachhaltigsten Mode-Labels

30 Interview: Vaude-Chefin A. v. Dewitz

Grüner Lifestyle für Sport und Outdoor

GREEN Beauty

36

36 Bio-Beauty-Boom

Die aktuellen Naturkosmetik-Trends

40 Algen, Meerwasser & Co.

Heilende, maritime Beauty-Elixiere

44 Hauschka in Hollywood

Star-Make-up Made in Germany

48 Green Gentlemen

Männerpflege – absolut natürlich

52 Naturkosmetik-Pionierin

Klosterbesuch bei Martina Gebhardt

4 WELCOME / Impressum

6 GOOD LIFE Magazin

118 Zum guten Schluss: Vivienne Westwood

58 Natürlich gut Schlafen

Hilfreiche Wege ins Traumland

62 Ayurvedisch Detoxen

Sanftes Entgiften im Frühjahr

66 Shinrin Yoku: Waldbaden

Von der heilenden Kraft der Bäume

70 Yoga goes Internet

6 Yoga-Queen als Online-Stars

76 Simplify Your Life

„Einfacher“ ist oft einfach besser.

GOOD Living

82

82 Interview: Koch-Star Volker Mehl

Wie Essen uns gesund macht!

86 Entschleunigung – Lies mal wieder

Die fantastischen Bilder der Elizabeth Sagan

94 Stylishe Öko-Lodges

Naturnahe Ferien mit gutem Gewissen

100 Die Kintsugi-Philosophie

Die Schönheit des Unperfekten

104 Trend-Food Buddha-Bowl

Vom Glück in der Schüssel

110 Zero Waste-Reportage

Ein Leben ohne Müll ist machbar

114 Slow Travel für Körper und Geist

Wanderparadies Haute Provence

Titelthemen sind grün gekennzeichnet

94

5


GREEN Fashion

Raus aus der

Fast

Fashion

Falle!

Mode soll vor allem eines: Freude

machen! Die kann einem aber

schlagartig vergehen, wenn man

einen Blick hinter die Kulissen der

Fashion-Industrie riskiert. Dabei ist

nachhaltiger Mode-Konsum heute

so wichtig, wie machbar!

10


GREEN Fashion

Weg vom Mode-Diktat, Nein zur Wegwerf-Ware – hin zum

achtsamen Umgang mit den Ressourcen in deinem Kleiderschrank.

text Lisa Radda

Kleidung und Mode gibt es in etwa genauso lange

wie uns Menschen. Ständig hat sie sich im Laufe der

Zeit verändert, nie jedoch so schnell wie heute. Mittlerweile

bringen einige große Modelabels bis zu 24 Kollektionen

pro Jahr auf den Markt. In anderen Worten bedeutet

das, dass die Kollektionen in den Ladengeschäften zwei Mal

pro Monat ausgetauscht werden und gegen neue Ware ersetzt

werden. Auch deshalb spricht man bei Modelabels wie

z.B. H&M, Primark oder Zara von „Fast Fashion“. Es handelt

sich um eine Industrie, in der Glamour und Leid nah beieinander

liegen. Models und Designer*innen werden für ihr

Aussehen, ihre Talente und ihr Können bewundert. Hochglanzmagazine

drucken die neuesten Trends ab, TV-Shows

wie „Germany’s Next Topmodel“ oder „Project Runway“

erfreuen sich starker Einschalt-Quoten. Am anderen Ende

der Wertschöpfungskette aber herrschen Existenzängste.

Das immer schnelllebigere Geschäft stürzt Produzenten

ins Elend und die Umwelt ins Verderben. Und die Konsumenten?

Wir alle? Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir

wegsehen – oder etwas gegen den Fast-Fashion-Wahnsinn

tun. Denn das ist eigentlich ganz einfach.

Nicht alles, was glänzt ist Gold

Wie kann etwas so Glamouröses wie Mode schlecht sein?

Diese Frage stellen wir uns viel zu selten. Häufig ist es uns

wichtiger, herauszufinden, wo wir schnell und günstig einkaufen

können. Wo, wer oder gar unter welchen Bedingungen

die Laufstegduplikate hergestellt werden, fragen sich wohl

noch immer die wenigsten. Dabei sind es genau diese Fragen,

denen wir auf den Grund gehen müssen. Denn die Modebranche

beschäftigt weltweit mehr als 60 Millionen Menschen,

die meisten davon in Entwicklungs- und Schwellenländern.

So wird zum Beispiel der Großteil der Kleidung, der in

Deutschland verkauft wird, in China und in Bangladesch

hergestellt. Gerade in Ländern des globalen Südens ist ein

Problem, dass die gezahlten Löhne meistens unter dem

nötigen Existenzminimum liegen. In Bangladesch erhalten

Näher*innen umgerechnet 50 Euro pro Monat. Eigentlich

müssten sie doppelt so viel gezahlt bekommen, damit ihr

Fast Fashion verführt uns mit Billigpreisen und

ständig neuen Kollektionen zum Kauf.

Die Trends von heute sind morgen schon wieder out.

Lohn existenzsichernd ist. Natürlich ist das den großen

Modeketten bekannt, dennoch lassen sie in den Billiglohnländern

produzieren, um eine möglichst hohe Gewinnspanne

zu erzielen. Doch erst, wenn es zu einer Katastrophe kommt

– zum Beispiel beim Einsturz des Rana Plaza in Bangladesch

2013 mit 1.138 Toten – wird auch in Europa deutlich, wie

11


GREEN Fashion

Stella Superstar

Sie gehört zu den ganz großen Stars unter den internationalen

Fashion-Designern. Die „Queen of Green“ beeindruckt mit

ihrem kompromisslosen Einsatz für Nachhaltigkeit in der Mode.

text Silja Schriever/CONE

Stella McCartneys wegweisende Zusammenarbeit

mit Adidas hat die Sportbekleidung

revolutioniert. Jedes Stück ist auf Bewegung

ausgelegt.

Sie unterstützt Tierschutzorganisationen wie PETA

und AAF, verweigert jeglichen Einsatz von Pelz, Leder

und anderen Tierhäuten in ihrer Produktion. Sie hat

sich mit der Umweltschutzorganisation „Parley for

the Oceans“ zusammengetan, um dem Plastikmüll in den

Weltmeeren zu reduzieren. Und sie macht sich als Designerin

für Nachhaltigkeit in der Mode stark und setzt auf recycelte

Materialien in ihren Kollektionen. Stella McCartney ist

Pionierin und das Aushängeschild der Fair-Fashion-Bewegung

schlechthin.

Schon die Anfänge ihrer Karriere waren außergewöhnlich:

Gerade einmal zwei Jahre lang hatte die Tochter von Ex-Beatle

Paul McCartney ihren Abschluss von der renommierten

Londoner Modeschule Central St. Martins in der Tasche, als

die damals 25-Jährige als Nachfolgerin des vorherigen Chefdesigners

Karl Lagerfeld bei Chloé engagiert wurde. Und

damit bei der Luxusmarke, die schon ihre Mutter Linda Mc-

Cartney bevorzugt in den 1970er Jahren getragen hatte. Die

Fashion-Szene war überrascht, bisweilen entsetzt. Lagerfeld

lästerte, man hätte für den Job des Kreativdirektors einen

bekannten Namen nehmen sollen – allerdings aus der Mode,

nicht aus der Musik. Die kleinen und großen Spitzen der

etablierten Kollegen nahm Stella McCartney nicht allzu ernst.

Dennoch hatte sie lange stets das Gefühl, sich für ihre Herkunft

rechtfertigen zu müssen. Als Tochter mit berühmten

Namen hatte sie es zunächst schwer, sich in der männerdominierten

Fashionwelt durchzuboxen. „Wenn man jung

ist, macht man sich so viel Druck“, verriet sie dem Magazin

der Süddeutschen Zeitung einmal über diese Zeit: „Und

dann wird man älter und stellt fest: ‚Mein Gott, was habe ich

mich verrückt gemacht‘.“

14


GREEN Fashion

„Ich denke an den

Planeten, wenn ich

meine Mode mache!“.

Die jüngste Kollektion

für das Frühjahr und den

Sommer 2019 bezeichnet

McCartney als ihre bisher

nachhaltigste.

Geehrt für ihr soziales Engagement.

2018 erhielt Stella den „Humanitarian

Award“der Frauengesundheits-

Initiative in New York.

15


GREEN Fashion

Eco-Fashion, Slow Fashion, Green Fashion, Fair Fashion,

nachhaltige Mode – JETZT ist genau die richtige Zeit für Mode,

die Natur und Mensch respektiert!

text Almut Narjes

Nachhaltigkeit und Mode – was zunächst paradox

klingen mag, ist es definitiv nicht! Mode übernimmt

schon lange Verantwortung, schont Ressourcen,

kümmert sich um die Menschen, die sie herstellen. Alle

Labels? Nein, natürlich längst noch nicht, aber spätestens seit

Stella McCartney als überzeugte Veganerin die Verwendung

jeglicher tierischen Materialien für ihre Kollektionen

ablehnt, wurde klar, dass Nachhaltigkeit und Modedesign

eine fantastische Liaison eingehen können. Warum man von

vielen nachhaltigen Labels trotzdem noch nicht viel gehört

hat? Slow Fashion ist leise. Manchmal vielleicht zu leise,

denn auch die großartigsten Konzepte funktionieren nur,

wenn sie sich Gehör verschaffen. Viele dieser Labels sind

noch klein. Aufwändige Produktionsprozesse, die Einhaltung

ihres Ethikkataloges und die Wahrung der Transparenz sind

aufwändig und kostenintensiv. Die Materialien für Eco-

Fashion müssen aus nachwachsenden Ressourcen gewonnen

werden. Sie dürfen in keinem Fall chemisch behandelt

werden egal, ob vor oder während der Verarbeitung. Die

allermeisten Zuliefer-Betriebe sind GOTS-verifiziert (Global

Organic Textile Standard) und dennoch müssen nachhaltige

Lieblingsstücke nicht teurer sein als It-Pieces aus gängigen

Designer-Kollektionen. Die ebenso visionären wie

kreativen Konzepte dieser Labels und ihrer Designer beweisen,

dass nachhaltige Mode längst fröhlich, bunt, feminin

und sexy sein kann.

22


GREEN Fashion

Nachhaltigkeit ist kein Lifestyle,

sondern heute eine absolute

Notwendigkeit. Das gilt auch und

vor allem für die Mode. Die Zeit

der Fashion-Victims war gestern,

die wahren Fashionistas gestalten

durch ihren Look auch aktiv die

Welt, in der wir leben: bewusst

ökologisch, sozial, fair und oft auch

vegan. We love it Green!

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23


GREEN Beauty

Keine Chemie, dafür

Keine Chemie, dafür



denn Naturkosmetik

denn Naturkosmetik













Bio-Beauty

Boom!

36


GREEN Beauty

Nordic Beauty, probiotische Naturkosmetik, Zero Waste &

alternative Verpackungskonzepte – das sind die wichtigsten Trends

in der Bio-Beauty-Branche 2019.

text Ana Weissbrod

B


















































Das Wachstumspotenzial

für Bio-Beauty ist riesengroß!


















37


GREEN Beauty

Green

Aber hallo, die Männer

holen auf! Das Segment der

Männerkosmetik wächst und

wächst. „Die Herren der

Schöpfung“ legen zunehmend


und schauen dabei ganz

stark auf Natürlichkeit und

Nachhaltigkeit.

Gentlemen

Hochwertige Naturkosmetik, authentisch, maskulin, individuell.

Dazu Wohlfühl-Garantie mit gutem Gewissen!

48


GREEN Beauty

Gesichtspflege

Männerhaut ist einfach robuster,

reagiert weniger empfindlich auf

Berührung, Schmerz oder Temperaturwechsel.

Auch die darunterliegenden

Kollagenfasern sind dichter

vernetzt. Dafür ist die Epidermis in

der Regel großporiger, Akne, Pickel

und fettige Haut sind häufiger und

meist auch stärker ausgeprägt. Daher

sollten fettige, reichhaltige Cremes

vermieden werden – Mann braucht

hauptsächlich Feuchtigkeit. Lediglich

für die sensible Hautpartie rund um

die Augen ist eine spezielle Anti-Aging-

Pflege für viele strahlende Augenblicke

sinnvoll. Sie verhindert mit den notwendigen

Nährstoffen die Ent stehung

von zu vielen Lach fältchen und wirkt

dunklen Augenringen und Tränensäcken

entgegen.

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text Ana Weissbrod

Naturkosmetik ist das Gebot der Stunde! An diesem

Mega-Trend kommen längst auch die Männer nicht

mehr vorbei. Dass Naturkosmetik boomt, ist natürlich

kein Geheimnis mehr, Bio-Beauty hat sich schon lange aus

dem Nischendasein befreit. In Deutschland hat sich das

Marktvolumen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Es ist übrigens nicht unbedingt eine Masche der Industrie,

wenn Kosmetika speziell für Männer angeboten werden.

Die Oberschicht der Männerhaut besteht nämlich aus mehr

Zellschichten und ihre Dermis enthält mehr Collagen. Daher

rührt, dass sie etwa 20% dicker als Frauenhaut ist. Sie hat ein

gröberes Hautrelief, ist robuster und kommt mit Umweltbelastungen,

wie Sonne oder trockener Luft wesentlich besser


mögen das Hautbild insgesamt fester und straffer erscheinen

und sorgt so für ein länger faltenfreies Aussehen. Bis etwa

zum 30ten Lebensjahr haben Männer eine deutlich straffere

Haut als Frauen. Aber spätestens ab 35 macht Männerhaut

ebenso schlapp – die Produktion neuer Hautzellen verlangsamt

sich, die Elastizität des Bindegewebes lässt rapide nach

und auch sie verliert ihre Fähigkeit, genügend Feuchtigkeit

zu binden.

Das richtige Pflegeritual mit abgestimmten Gesichtsreinigungs-

und Pflegeprodukten ist also auch bei den Herren


Cremetöpfen der Frau, sie sind viel zu fetthaltig. Die Zeiten,

da ein echter Mann nur Wasser und Seife an seine Haut lässt,

sind allerdings längst Geschichte. Das A und O für einen

frischen Teint ist die tägliche Reinigung mit einem speziellen

Waschgel oder Waschschaum. Auch die Bartpflege steht

ganz weit oben im täglichen Schönheitsritual – egal ob rasiert

oder als trendiger Bartträger. Ob „Mann“ nach dem Du-

schen noch eine Körperlotion aufträgt, hängt von seinem

individuellen Wohlgefühl ab. Da die Herren jedoch im Schnitt

doppelt so viel schwitzen und einen intensiveren Körpergeruch

haben, ist das Deo ein absolutes Must Have. Im


schaubar, wenn man sich nur in dem Dschungel des riesigen

Angebots zurechtfindet. Männerkosmetik ist nämlich in.

In Parfümerien bestimmt sie bereits 20% des Angebotes.

„Öko-Test“ testete mehrfach Männerkosmetikprodukte in

den Kategorien Rasiermittel, Aftershaves, Gesichtscremes

Natur pur für die

Helden des Alltags.

und Haarstyling-Produkte. Das Ergebnis war eindeutig.

Naturkosmetikprodukte schnitten in allen Kategorien am

besten ab.

Konventionelle Kosmetika enthält oft problematische

Inhaltsstoffe. Künstliche Moschus-Düfte oder die verwandte

Substanz Cashmeran – beide synthetischen Verbindungen

können sich im Körper anreichen. Naturkosmetik

ist dagegen frei von jeglichen synthetischen Farb-,

Duft- und Konservierungsstoffen. Zudem enthalten die

Produkte keine Paraffinöle oder sonstige Rohstoffe aus

der Petrochemie. Um sicher zu sein, dass es sich wirklich

um reine Naturkosmetik handelt, sollten Männer nur zu

zertifizierten Produkten greifen. Die wichtigsten Siegel

sind der Cosmos-Standard, die Siegel von Natrue, Eccocert,

und Demeter.

49


GOOD Health

Yoga goes Internet!

Heutzutage ist Yoga überall

– und ganz besonders

online. Digitale Kanäle wie

z.B. YouTube, Facebook

oder Instagram bieten völlig

neuen Zugang zu Online

Yogakursen weltweit.

6 Yoga-Queens

aus Leidenschaft

Yoga sollte nicht geübt werden, um den Körper

zu kontrollieren. Im Gegenteil. Es sollte dem Körper

Freiheit geben – alle Freiheit, die er braucht.

70


GOOD Health

text Sandra Knauer

Im digitalen Zeitalter sind tausende von Online-Yoga-Kursen mit

Videos oder Bildern im Internet entstanden, darunter auch Yoga

Sessions die zu 100% online stattfinden.Yoga ist ein Mega-Thema

in den so zialen Netzwerken. Vor allem auf Instagram können Yogis ihre

Yoga übungen mit beeindruckenden Fotos zeigen. Die meisten Follower

haben die Yogis und Yoginis, die in Strandnähe wohnen. Ein Handstand

am Meer sieht einfach faszinierender aus als vor dem Wohnzimmertisch

und die inspirierenden Fotos dieser Instagram-Yogis laden

uns einfach zum Träumen ein. Durch unzählige Kursangebote im Internet

kann man die Yogaklassen dieser Instagram-Stars ganz bequem

von zu Hause „besuchen“ und unkompliziert mitmachen…

Rachel Brathen

www.yoagirl.com

www.oneoeight.com 2.1 Millionen Follower

Rachel ist das Original „Yogagirl“. Eine der

ersten Yoginis und von Anfang an auf Instagram,

wurde Rachel schnell zu einem der beliebtesten

Instagram-Accounts. Rachel wurde in Schweden

geboren und hat viele Jahre in Costa Rica gelebt.

Im Urlaub auf der Karibikinsel Aruba hat sie ihren

Mann Dennis kennengelernt. Dort hat sie auch

angefangen, Yoga zu unterrichten. Sie wohnt auch

heute noch auf der Trauminsel, mit Dennis und

ihrer 2-jährigen Tochter Lea Luna. Jahrelang ist

Rachel durch die Welt getourt und hat Yoga und

Yoga Retreats unterrichtet. Mittlerweile hat sie ihr

eigenes Yogastudio „Island Yoga“ auf Aruba. Und

nicht nur Yoga liegt der blonden Schwedin am

Herzen. Sie rettet herrenlose Hunde auf der Insel

durch ihre Stiftung „Sgt. Pepper’s Friends“. „Am

Anfang waren es einfach nur schöne Yogaübungen

am Strand. Ich wollte der perfekte Yogi sein!” so

Rachel. Aber ein Streit mit Dennis hat alles verändert

und Rachel

hat nach dem Zoff zum ersten Mal über ihre Gefühle

und Ängste geschrieben. „Ich hatte plötzlich über

100 Kommentare auf Instagram, die Leser haben

sich gefreut, einen echten Menschen zu entdecken”

und seitdem nutzt Rachel ihre sozialen Netzwerke

ganz anders. Real, echt und verletzlich. Ihr Unterricht

ist ein dynamischer Vinyasa Flow mit Atemtechniken

und etwas Core-Training, aber sie konzentriert sich

nicht nur auf den körperlichen Teil, sondern auch

auf den holistischen Teil des Yoga. „Ich möchte

meinen Schülern zeigen, wie sie die Verbindung

zu sich selbst stärken aber auch zu der Gemeinschaft

um sie herum. Eine starke Gemeinschaft,

um sich zu haben hilft uns ungemein.

71


GOOD Living

Nachhaltigkeit ist das

oberste Gebot beim Urlauben

mit grünem Gewissen. Viele

Unterkünfte passen sich in der Bauweise

an die natür lichen Gegebenheiten

der Landschaft an, verwenden

geothermische und solare

Heizungssysteme und ein grün


system.

TraumFerien in der

Öko-Lodge

Bettenburgen waren gestern. Heute liegen stylish-nachhaltige

Öko-Lodges immer mehr im Trend. Eins mit der Natur in den

allerschönsten Regionen Europas!

text Tina Engler

Ob Solarenergie, Vertikalgärten, oder Toiletten mit

Regenwasser, immer mehr Hotels setzen auf grün.

Während sich anfangs eher rustikale Hotels mit dem

Umweltsiegel schmückten, zeigt sich heute, dass lässiger

Öko-Lifestyle und eine grüne Philosophie bestens harmonieren.

Die neuen Öko-Lodges sind stylish, doch besinnen

sich auf das Wesentliche: Das Leben im Einklang mit der

Natur. Mittlerweile sollte jedem bewusst sein, dass wir unsere

Ressourcen schützen müssen. Die neue Generation der

Hoteliers hält viele innovative Lösungen dafür bereit. Auch

bei den Reisenden selbst findet ein Umdenken statt. Sie

wollen nicht nur zu Hause den Müll trennen und Bio essen,

sondern erwarten das Bewusstsein dafür auch von ihren

Gastgebern.

Neben Minibarverzicht, Sparspülungen oder regionalen Produkten,

gibt es viele weitere Ansätze für umweltfreundliche

Hotels. Recycelte Stoffe fürs Interieur, frisches Wasser aus der

eigenen Quelle und WLAN-Beschränkung sind nur Beispiele.

Wie bewusst ein Hotel ist, kann man an vielen kleinen Merkmalen

ablesen: Passt es in die Landschaft? Kommen natür liche

Baumaterialien zur Verwendung? Welchen CO 2

-Fußabdruck

hinterlässt man? Zudem kann man sich auch an Gütesiegeln

orientieren. Deutschlandweite Zertifikate wie Viabono, aber

auch internationale wie Green Globe oder Earth Check und

Hotelkooperationen wie biohotels.info oder greenpearls.

com, haben ausschließlich umweltfreundliche Häuser im

Portfolio. In den folgenden vier Hotels wird die Sehnsucht

nach einer heilen, grünen Welt naturnah gelebt.

94


GOOD Living

Das „Bootshaus“ im

Areal des Hofgutes

Hafnerleiten liegt direkt

am privaten Badeteich.

Das Wellnessprogramm

macht hier die Natur!

95


GOOD Living

Ein Projekt wird zum Lebensstil,

ein Schlagwort zum Lebensmotto:

Zero Waste. Seit mittlerweile 4½ Jahren

leben Stefanie Kießling und ihre

Familie die Müll-Diät. Dass dies funktioniert

und keine Utopie ist, beweisen

die Fünf aus dem oberbayerischen

Bruckmühl Tag für Tag …

Müllfrei leben:

Zero Waste!

Wer Müll vermeidet und generell seinen Konsum zurückfährt,

hilft wertvolle Ressourcen zu erhalten und gewinnt an Lebensqualität.

Denn Besitz kann auch belasten.

Es ist ein ganz normaler Morgen im Badezimmer der

Kießlings: Mutter Stefanie geht unter die Dusche, nimmt

sich einen Shampoo-Riegel und wäscht ihre Haare. Vater

Daniel rasiert sich mit dem guten alten Rasierhobel. Im

Anschluss kommt selbstgemachtes Aftershave aus Rum, Tee

aus Weidenrinde und Hamamelis-Extrakt ins Gesicht. Derweil

putzen sich die Kinder die Zähne mit recyclebaren Bambuszahnbürsten,

darauf ist selbstgemachtes Zahnpulver aus

Schlämmkreide, Birkenzucker, Kokos- und Minzöl. Und dann

das Frühstück: Selbstgemachtes Knuspermüsli, in dem die

verwertete Matschbanane der Matchwinner ist. Dazu Kindercappuccino

aus – natürlich – selbst gemahlenem Kaba-Pulver.

All dies verursacht so gut wie keinen Müll und bereitet der

Familie inzwischen schon längst keine Mühe mehr. Denn das

„Zero Waste“-Prinzip ist seit vielen Jahren ganz selbstverständlich

in ihren Alltag integriert.

Das war nicht immer so. Denn am Anfang war da zwar viel

Entschlossenheit. Doch es gab auch jede Menge Unsicherheit:

Müllfrei leben, ein ganzes Jahr lang – geht das überhaupt?

Was einsparen, was behalten, was weggeben, wo eintext

Andreas Fallscheer

110


GOOD Living

Stephanie Kießling freut

sich: der Restmüll von

sieben Monaten passt in ein

Einmachglas. Übersichtlicher

Badezimmerschrank

mit selbstgemachten

Cremes, Zahntabletten und

Bambus-Zahnbürsten.

kaufen? Für Stefanie Kießling und ihre Familie stellten sich

damals im Sommer 2014 viele Fragen. Die Antworten darauf

kamen nicht immer sofort, doch Stück für Stück wurden die

Kießlings eins mit ihrem Projekt. Täglich fanden sie neue

Lösungen, änderten sie Verhaltensmuster, und schon bald

war für sie klar: Der zuerst für ein Jahr gedachte Versuch

wurde zu ihrem Alltag, zu ihrem neuen Leben, und dem sind

sie bis heute treu geblieben.

Wie aber sieht es aus in einem Haus, in dem eine Zero-

Waste-Familie lebt? Gemütlich, schlicht und schnörkellos,

dominiert von Pflanzen und Holz. Ob im Wohn- Schlaf- oder

Kinderzimmer: Man trifft auf solide unbehandelte Möbel,

kein verklebter Billigpressspan, keine mit Kunststoff überzogene

Regale oder Schränke. Das hat vor allem gesundheitliche

Aspekte. Leni, die älteste Tochter, bekam im Kindergarten

stets Asthma und allergische Hautreaktionen, wenn sie

mit Stoffen in Berührung kam, mit denen viele Möbel behandelt

waren. Also reagierte die Familie zuhause schon früh,

noch ehe die müllfreie Zeit begann.

Plastikflut als Auslöser

Das Thema „Zero Waste“ überfiel Stefanie Kießling nicht über

Nacht. Müllvermeidung war für sie schon immer ein Thema.

Sie erinnert sich: „In meiner Kindheit war es üblich, wenig

Fleisch zu kaufen. Die Wurst haben wir uns beim Metzger in

Lebensmitteldosen geben lassen und beim Einkaufen hatten

wir immer Jutetaschen dabei.“ Das hat sich mit den Jahren

geändert, in den Supermärkten hat die Plastikflut eingesetzt.

Die 38-jährige Journalistin war darüber not amused und versuchte,

im Alltag möglichst viel Plastik einzusparen.

Stefanie und Daniel Kießling besorgten sich zuerst Literatur

zu diesem Thema, wurden dabei nur in den USA fündig

– und waren erst einmal enttäuscht. „Wir dachten, dass das

vielleicht in den Vereinigten Staaten funktionieren kann,

aber nicht bei uns hier in Oberbayern auf dem Land. Die

meisten Tipps waren für uns nicht umsetzbar“, sagt Stefanie

Kießling. Wie auch? Damals waren Läden, in denen man

Produkte unverpackt kaufen kann, noch völlig unbekannt.

Also gingen die Kießlings erst einmal auf Entdeckungsreise

111


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Kombination aus wertvollem

Bio-Mandelöl, kostbarer

Bio-Sheabutter und erfrischendem

Bio-Rosenwasser spendet

anspruchsvoller Haut intensive

Feuchtigkeit. Das Mandelöl mit

seinem hohen Anteil an Linolsäure

erhält die Elastizität und

Hydration der Haut, Sheabutter,

ist reich an Vitamin E. Damit

schützt sie die Haut nachhaltig,

vermindert Fältchen Bio-

Rosenwasser ergänzt die

nährende Creme mit einer

zarten, erfrischenden Note.

HANDCREME ROSE


für trockene Hände mit

nährendem Bio Ölen wie

Mandelöl und Sheabutter

und Bio Rosenwasser.

DEODORANT ROSE

Das Deo Roll-On Rose sorgt für

lang anhaltenden Schutz. Der

blumige Duft verleiht ein zartes

Frischegefühl. Selbstverständlich

Aluminium frei.

SANDELHOLZ CREME

für sensible Haut

Die Sandelholz Gesichtscreme

ist aus wertvollem

Bio-Sandelholzöl, Bio-

Kokosöl und Bio-Sheabutter


und schenkt Feuchtigkeit

ohne zu fetten. Mit ihrer

beruhigenden Wirkung

liche

oder gereizte Haut

sowie für Mischhaut.

DUSCHGEL ROSE

Verwöhndusche mit blumig

sanftem Wildrosenduft. Die

bezaubernde Duftnote der Rose

sorgt für Entspannung, wirkt

wohltuend und harmonisierend

Amrita Organics

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