DorfStadt 05-2019

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 5/19 · vom 4. April 2019 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

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RISSEN: S.6

Gibt es eine Zukunft

fürs Wildgehege?

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BAHRENFELD: S.3

Bahn gefordert

für Science City

BLANKENESE: S.5

Monika Lühmann

schreibt ein Buch

April – Juni 2019

StadtLandKirche

Neuigkeiten aus der Kirchengemeinde Sülldorf-Iserbrook

KONFIRMATION 2019:

Auf Gott

vertrauen

Bitte beachten Sie unsere

Beilage in der Teilauflage

Sülldorf-Iserbrook!

Sonntag: ELBE geöffnet!

Am 7. April erwartet die Besu -

cher des Elbe-Einkaufs zen -

trums die erste Sonntags öff -

nung in diesem Jahr! Von 13 -

18 Uhr öffnet das Center seine

Türen für einen ausgiebigen

Shoppingbummel. Außerdem

können Sie bei verschiedenen

Aktionen rund um das Thema

„Fit in den Frühling“ mitmachen

und tolle Gewinne bei

unseren Challenges zwischen

den Shows erspielen! Zahl -

reiche Hamburger Sportvereine

– von Tanz über Kampfsport bis

Turnen – stellen sich vor und

haben kleine Showeinlagen für

Sie in petto.

Auch die Schnäppchenjäger

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6. bis 13. April ist Gla mour

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Sonntag bleibt noch mehr Zeit

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Sonntag übrigens kostenfrei,

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Foto: PR

So will Marcus Weinberg

Hamburg gestalten

Nach der Bürgerschaftswahl im kommenden Jahr will der Altonaer Bundestagsabgeordnete Marcus

Weinberg Hamburg gestalten. Seine Ideen im Interview mit der DorfStadt-Zeitung Foto: Williamson

Ein „Kind der Elbvororte“

strebt in die Verantwortung

für die Hansestadt Ham -

burg. Wer Marcus Weinberg

in nach seiner Nominierung

zum Spitzen kandidaten der

Hamburger CDU trifft, lernt

einen optimistischen Hanseaten

ELBVORORTE

„Rund 1.100 Unter -

nehmen sind schon

aktiv für den Um welt -

schutz - darunter auch

einige in meinem

Wahl kreis“, freut sich

SPD-Bürger schafts ab -

ge ordnete Anne Krischok.

Die 2003 vom Senat ins

Leben gerufene Umwelt

Part nerschaft Hamburg

setzt auf freiwilligen be -

trieblichen Umwelt- und

Klima schutz, der über

gesetzlich Vorgeschriebens

hinausgeht. Mit Erfolg.

Schon 1.100 Unternehmen

un terschiedlicher Bran -

chen und Größen sind

dabei. Das Ziel ist es, mit

einem wachsenden Netz -

werk einen Beitrag für den

weltweiten Klimaschutz

kennen. „Ich will gestalten und

Verant wortung übernehmen“,

sagt der Noch-Bundestags ab -

geordnete, der unbedingt an die

Elbe zurück will. Aber nicht,

um Op positions-Politik zu ma -

chen, sondern um die Stadt

lebenswerter zu gestalten und

und den Umweltschutz in

Hamburg zu leisten.

Träger der Initiative sind die

Behörde für Umwelt und Ener -

gie, die Handelskammer Ham -

burg, die Handwerkskammer

Hamburg, der IVH Industrie -

verband Hamburg e. V. und der

Unternehmensverband Hafen

Hamburg e.V.. Sie alle unterstützen

die Unternehmen bei

der Umsetzung neuer Maßnah -

men in Sachen Umweltschutz.

Ziel ist es, nachhaltiges und

ressourcenschonendes Wirt -

schaf ten in Hamburger Unter -

nehmen zu fördern.

Zu den freiwilligen Leistungen

nicht „nur zu verwalten“. Und

das bei Umfragewerten um 16

Prozent für seine Partei. Für

Wein berg zählen „nachhaltiges

Wachs tum zum Erhalt unseres

Wohl standes und der Zusam -

menhalt“ der Menschen. Das

ganze Interview auf Seite 4.

Westen wirtschaftet nachhaltig

Viele Elbvororte-Unternehmen sind bereits UmweltPartner der Stadt | PM

ELBVORORTE

Geschäftsführer Sven Scharnberg mit Anne

Krischok in Graeff Getränkemarkt. Das

Unternehmen spart u.a. Strom durch energieeffiziente

LED-Leuchtmittel. Es investierte

in eine bessere Dachisolierung sowie in

energiesparende Heiz- und Kühlgeräte. Das

nächste Projekt: eine Solaranlage. Foto: Ulm

gehören beispielsweise

effiziente Heizanlagen,

LED-Beleuch tung, Nut -

zung von Pfandsy ste -

men, schadstoffarme

Fahr zeu ge, Erneuerbare

Energie oder ein Grün -

dach. Umweltaktive Un -

ternehmen senken oftmals

ihre Betriebskosten

und können mit dem

Qualitätssiegel für sich

werben.

„Als Umweltpolitikerin

freue ich mich, dass sich

so viele Unternehmen im

Hamburger Westen für

Umwelt- und Kli ma -

schutz einsetzen,“ betont

Anne Krischok.

Im Hamburger Westen

tragen zahlreiche kleine

und große Unternehmen

das UmweltPart ner -

schafts-Siegel wie beispielsweise

die Bäckereien

Hansen und Bäckerei Körner,

die Schorn steinfegermeister

Schurz mann, Gürich und

Plocharska, das Asklepios

Westklinikum, GRAEFF Ge -

tränke GmbH und die Ham -

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019

Politik in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirksrathaus | Markus Krohn

Elbvororte

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Foto: privat

Wahlhelfer gesucht

Das Bezirksamt Altona sucht

für die bevorstehende Europaund

Bezirksversammlungswahl

am 26./ 27. Mai Helferinnen

und Helfer, die am Wahl -

sonntag und den folgenden

Montag Zeit und Lust haben,

ehrenamtlich im Wahlvorstand

eines der 175 Wahllokale zwischen

Rissen und Sternschanze

oder in einem der Altonaer Brief -

wahlvorstände mitzuarbeiten.

Bedingung ist, dass die Per -

sonen zur Europa- und Be -

zirksversammlungswahl wahlberechtigt

sind. Vorkenntnisse

sind nicht erforderlich. Es gibt

eine kleine Aufwandsent schä -

di gung.

Interessierte wenden sich bitte

an die Wahlgeschäftsstelle des

Bezirksamtes Altona, telefonisch

erreichbar unter 428 11

3625, 428 11 3635 oder 428 11

3637 oder per E-Mail an

wahlhelfer@altona.hamburg.de.

Broschüre »Freiwilliges

Engagement«

Sich für andere Menschen und

gesellschaftlich wichtige The -

men einzusetzen, hat in

Hamburg eine lange Tradition.

„Auch viele Schülerinnen und

Schüler engagieren sich in ihrer

Freizeit in einem der zahlreichen

Jugendverbände in Ham -

burg. Beispielsweise organisieren

sie Pfadfinder-Touren, lassen

sich bei der Feuerwehr,

beim Technischen Hilfswerk

oder einem Rettungsdienst ausbilden,

engagieren sich im

Umwelt- und Naturschutz oder

in ihrer Kirchengemeinde“, sagt

Frank Schmitt, der Vorsitzende

des Familien-, Kinder- und

Jugendausschusses. Wer sich

ausführlich informieren möchte,

kann dies nun in einer Bro -

schüre tun, die beim für freiwilliges

Engagement zuständigen

Referenten in der Schulbe -

hörde, Thomas Bressau, telefonisch

unter 428 63 4147 oder

per E-Mail unter thomas.

bressau@bsb.hamburg.de an -

fordert werden kann.

Verkehrsberuhigung

für das quirlige Quartier

Autoverkehr begrenzen und

den Stadtteil für Menschen, die

zu Fuß oder mit dem Fahrrad

unterwegs sind, angenehmer

gestalten, das sieht das Cities4

People-Pilotprojekt vor. Auf

Anregung von GRÜNEN und

CDU wurde in der Bezirks -

versammlung am 28. März

beschlossen, für ein halbes Jahr

erlebbar zu machen, wie sich

verkehrsberuhigende Maßnah -

men auf Ottensen auswirken.

Während einer Projektphase

soll beobachtet werden, ob und

in wieweit sich die Verkehrs -

beruhigung nachteilig auf die

angrenzenden Quartiere, auf

Gewerbetreibende, Anwoh nen -

de, Arztpraxen, das Taxenge -

werbe, den nächtlichen Corner-

Lärm, die Gastronomie, den

Weihnachtsmarkt, die Polizei,

Rettungsfahrzeuge, Handwer -

ker, Müllabfuhr, auf Radfah -

rende, Kinderwagen, etc. auswirkt.

Im stetigen Aus tausch soll

so eine gute Lösung für den

Stadtteil gefunden werden.

Gesicherte

Radfahrstreifen für

Hafenrand gefordert

Eine komfortable Radver bin -

dung zwischen Altona und der

Hamburger City schaffen – die

Bezirksversammlungen Ham -

burg Mitte und Altona fordern

von der Stadt, die Situation der

Fahrradfahrenden grundlegend

zu verbessern. Zwei sich ergänzende

Beschlüsse sehen vor,

Radfahrstreifen auf dem Gebiet

von Mitte zu prüfen und in

Altona einzurichten. In Altona

sollen zudem Protected Bike

Lanes – baulich geschützte Rad -

fahrstreifen – geprüft werden.

Stadt »vergisst«

Lärmgutachten

Beim Umbau der Kreuzung

Trabrennbahn/ Ebertplatz er -

folgte eine Fahrbahnverlegung

der Luruper Chaussee und neue

Fahrstreifen im Kreuzungs -

bereich wurden eingerichtet.

Weiterhin werden zwei Abbie -

gespuren zur geplanten Hol sten -

kampverlängerung angelegt.

Gemäß Verkehrslärm schutzver -

ordnung (16. BImschV) ist dies

eine wesentliche Änderung des

Verkehrsweges. Hierfür ist

nachzuweisen, dass an den

benachbarten Wohnhäusern die

Lärmgrenzwerte der 16. BImschV

eingehalten werden. Das Ver -

kehrslärmgutachten ist für

einen Prognosehorizont von

10-15 Jahren zu erstellen. D.h.

es ist die Zusatzbelastung

durch die Einmündung der

Holstenkampverlängerung am

Ebertplatz unter Berücksich -

tigung des Verkehrs der geplanten

Wohngebiete und der

Science City zu berücksichtigen.

Über die Holstenkamp ver -

längerung sollen 19.000 Kfz

pro Tag direkt am Volkspark

entlang geführt werden, fast so

viele Fahrzeuge wie auf der

Luruper Chaussee, auf der zur

Zeit 23.000 Kfz pro Tag fahren.

Die BI Volkspark fordert, dass

das erforderliche Lärmgut -

achten umgehend vorgelegt

wird, da der Ebertplatz demnächst

eröffnet wird.

Soll ein Kreisel die Brücke ersetzen?

VIN Rissen befürchtet Umgehung des Bürgervertrages | Konrad Matzen

Am kommenden Montag,

dem 8. April um 17 Uhr

informiert das Bezirksamt

im Rahmen einer öffentlichen

Veranstaltung im Bür ger -

verein Rissen, Wedeler Land -

straße 2, über den geplanten

Kreisel an der Kreuzung Alte

Süll dorfer Landstraße / Risse -

ner Landstraße / Wedeler Land -

straße / Klövensteenweg zum

Kreisverkehr.

In den Unterlagen dazu heißt

es: „Der derzeit lichtsignalisierte

Knotenpunkt Alte Sülldorfer

Landstraße/Rissener Land stra -

ße/Wedeler Landstraße/Klöven -

steenweg soll laut Beschluss der

Bezirksversammlung Altona

vom 22.09.2016 zu einem

Kreisverkehr umgebaut werden.

Dies soll zur Verbesserung der

verkehrlichen Anbindung des

neuen Wohngebietes hinter dem

Asklepios Westklinikum Ham -

burg GmbH, sowie zur Abwick -

lung des bereits bestehenden,

sowie des künftigen Verkehrs -

aufkommens führen.“

Diese Formulierung ruft die

RISSEN

Der wahrscheinlich älteste

Bezirksabgeordnete setzt

sich für die Jüngsten ein:

Wolfgang Kaeser (SPD)

initiierte einen Antrag für

die Bezirksversammlung (BV),

in dem er rasche Entschei dun -

gen zugunsten des Klima schut -

zes in Hamburg fordert. Die BV

kann der Stadt Hamburg zwar

nichts vorschreiben, aber seine

Haltung deutlich machen:

Weltweit demonstrieren gegenwärtig

jeden Freitag tausende

Schülerinnen und Schüler und

Studentinnen und Studenten

unter dem Motto: „Fridays for

Future“ vor den Parlamenten,

statt in die Schule oder in die

Uni zu gehen. Ihr Ziel ist es,

etwas gegen die reale Be dro -

hung ihrer Zukunft durch den

Klima wandel und das Nichts -

tun der Politikerinnen und

Politiker zu unternehmen und

ein Zeichen zu setzen. So wird

es auch wieder am Freitag, dem

13. Sep tember 2019 sein.

Beginnend am Freitag, dem 13.

September 2019, also an einem

ALTONA

Vertreter der Bürgerinitiative

Vorrang für Integration und

Nachhaltigkeit (VIN) Rissen auf

den Plan. Der Vorstand fragt in

einer Mitteilung an die Mit -

glieder: „Soll der Kreisel die

laut Bürgervertrag geschuldete

Brücke ersetzen? Soll so die

Ver einbarung des Bür ger ver -

trags umgangen werden?“

Für VIN Rissen ist klar: Es gilt

die Vereinbarung im Bür ger -

vertrag. Dort heißt es: „Die

FHH wird von ihrer Seite als

Konsequenz der Erarbeitung

dieses Bürgervertrags alle notwendigen

Schritte unverzüglich

(parallel zur Entwicklung des

BIMA-Geländes [= 2. Bau ab -

schnitt Suurheid] ) einleiten,

die erforderlich sind, um die

Prüfung, Planung und in einem

nächsten Schritt die Realisi e -

rung der im B-Plan vorgesehene

Brücke über die S-Bahn im

Bereich Suurheid vorzunehmen.“

Die Befürchtung der VIN

Rissen: Der geplante Kreisel

könnte dazu dienen, Fakten zu

schaffen, damit die geschuldete

„Friday for Future“, werden die

diesjährigen Cruise Days in

Hamburg ein Event für Tag und

Nacht sein, ein Anlass zum

Schauen, Staunen, Bummeln

und Genießen, ein Kreuzfahrt -

event der Superlative mit einer

Rekordbeteiligung von 12 Kreuz -

fahrtschiffen, so die Ver anstal -

ter. Das heißt aber auch, dass

im üblichen Dieselbetrieb im

Hafen riesige Mengen an klimaschädlichen

CO 2 , Schwe fel dio -

xid, Stickoxiden, Fein staub und

Ruß emittiert werden.

Brücke nicht gebaut werden

muss. Der Bau einer Brücke ist

kompliziert und teuer. Kreisel

werden derzeit finanziell von

EU-Programmen unterstützt...

Wer sich selbst ein Bild von der

aktuellen Sachlage machen und

selbst mit Behördenvertretern

diskutieren möchte, sollte am

Montag um 18 Uhr zur Info-

Veranstaltung „Umbau zum

Kreisverkehr“ im Bürgerverein

Rissen, kommen.

Unterdessen sind die Abriss ar -

beiten auf dem 7 Hektar großen

Gelände des zweiten Bauab -

schnitts Suurheid weitgehend

abgeschlossen. Das Gelände

wurde oberirdisch ge räumt. Da

aber der Boden teilweise als

kon taminiert gilt, sind hier noch

weitere Maßnahmen nötig.

Bis hier gebaut werden kann,

soll der Bauherr, die städtische

SAGA, der VIN Rissen die De -

tail planung zur Umsetzung der

im Bürgervertrag vereinbarten

Bebauung vorgelegt werden.

In einem Lenkungskreistreffen

mit dem Bezirksamt am 15.

Eine alternative klimafreundlichere

Energieversorgung ist im

Hamburger Hafen durch einen

Landstromanschluss in Altona

gewährleistet. Gleichwohl ist

bisher lediglich ein einziges

Kreuz fahrt schiff landstromfähig.

Die Cruise Days 2019 werden

aufgrund bereits bestehender

Verträge und des fortgeschrittenen

Organisationsgrades mit

Februar 2019 wurde nochmals

die folgende Reihenfolge der

Vorgehensweise bestätigt: Zu -

nächst soll die Planung dem

ausschuss Monitoring Bürger -

verträge (AMB) vorgelegt werden,

anschließend werden die

Pläne öffentlich vorgestellt.

Erst dann will die SAGA den

Bauantrag stellen.

Bevor es mit dem Bau weiterer

Wohnungen weiter geht, in

dem vermutlich auch Familien

mit Kindern einziehen werden,

gibt es weiter Kritik an der

Schulbehörde: „Während es

hier auf dem Gelände weitergeht

und der Bau von Woh -

nungen für Familien konkret

geplant wird, warten wir immer

noch auf die Planung der

Schulbehörde, wie die Schul ka -

pazitäten an die steigenden

Einwohnerzahlen durch die

zahlreichen Neubauten angepasst

werden sollen“, kritisiert

Michael Neumaier, Sprecher

der Bürgerinitiative. Hier wird

es am Montag sicher Nac h fra -

gen geben.

Cruise Days nur noch mit Öko-Strom?

Bezirksabgeordneter setzt sich für Klimaschutz ein | Konrad Matzen

Die AIDAsol tankt in Altona grünen Strom

Foto: Ulm

Foto: PR/Bezirksamt Altona

herkömmlicher Energiever -

sorgung der Kreuzfahrtschiffe

während ihrer Liegezeit stattfinden.

Dies ist vor dem Hin -

tergrund gegenwärtiger Diskus -

sio nen und Bemühungen um

das Thema Klimaschutz suboptimal.

Die nächsten Cruise

Days finden, ihrem zwei jährigen

Rhythmus folgend, im Jahr

2021 statt.

Vor diesem Hintergrund möge

die Bezirksversammlung Altona

beschließen: Die Behörde für

Wirtschaft, Verkehr und Inno -

vation und die Behörde für

Umwelt und Energie werden

gemäß § 27 BezVG gebeten, bis

zu den Cruise Days im Jahre

2021, die Voraussetzungen d -

afür zu schaffen, dass dann alle

am Kreuzfahrtevent teilnehmenden

Schiffe klimafreundlich

mit Energie versorgt werden

können. Weiterhin soll diese

Versorgungsart als Voraus -

setzung für die Teilnahme an

den Cruise Days verbindlich

vorgeschrieben werden.“

Der Antrag wurde zunächst zur

Beratung in den Fachausschuss

überwiesen.


Wenn sich jemand im

Planungs- und Baurecht

auskennt, dann ist das mit

Sicherheit Sven Hielscher.

Der 58-jährige Geschäfts -

führer einer Immobilien -

gesellschaft wurde bereits

im Oktober 2018 mit 66 Ja-

Stimmen, einer Nein-Stim me

sowie zwei Enthaltungen zum

Spitzenkandidaten ge wählt.

Hielscher gehört zu den lang -

jährigen Mitgliedern der Be -

zirks versammlung, die ihre

Erfahrung in den wichtigsten

Ausschüssen einbringen. Hiel -

scher war in der auslaufenden

Legislaturperiode bereits stellvertretender

Fraktionsvorsit -

zender und Pressesprecher seiner

Fraktion, Fachsprecher

Grün und Mitglied im Aus -

schuss Grün, Naturschutz,

Sport, im Planungsausschuss,

im Bauausschuss, im Haupt -

ausschuss und Mitglied im

Ältestenrat der Bezirksver -

samm lung. Zusätzlich engagiert

sich Hielscher im Präsi -

dium des HSV Handball Sport

Verein Hamburg e.V..

Kein Wunder, dass sich Hiel -

scher mit seiner Immobilien -

kompetenz nach der Bezirks -

wahl vor allem mit Baupro -

jekten beschäftigen will. Aber

nicht nur das. Ihm liegt die

Lebensqualität der Mitmen -

schen am Herzen: „Mit den

großen Wohnungsbauprojekten

der Neuen Mitte Altona, auf der

Trabrennbahn und der Holsten -

brauerei sowie einer Vielzahl

von kleineren Bauprojekten

werden wir in Altona einen

deutlichen Bevölkerungs zu -

wachs bekommen. Daher ist es

besonders wichtig, dass wir

bereits bei der Planung dafür

Sorge tragen, dass ausreichend

Platz für Sport, Freizeit- und

Erholung sowie Flächen für

Grün, Soziales und Kultur

bereitgestellt oder gegebenenfalls

zusätzlich geschaffen werden.

Nur so kann es gelingen,

dass sich Neu-Altonaer wie

auch Alteingesessene in ihrem

Stadtteil zu Hause und wohlfühlen.

Wir wollen damit

lebens- und liebenswerte Wohnund

Arbeitsquartiere schaffen.“

Die DorfStadt-Redaktion traf

Sven Hielscher kurz nach seiner

Wahl zum Interview:

Welches sind aus Ihrer Sicht

die drei drängendsten Pro -

bleme im Bezirk Altona und

wie wollen Sie sie lösen?

a) Die Kerngebietsver kehrs si -

tuation: Wir setzen uns für

einen fairen Mix von Indivi du -

al verkehr, öffentlichen Nahver -

kehr und Fahrradverkehr ein.

Dazu gehört keine Flächen be -

Elbvororte

CDU Altona wird jünger und weiblicher

Spitzenkandidat Sven Hielscher im Interview | Markus Krohn

ELBVORORTE

„Die Bezirksversammlung

un ter stützt den „Bahren fel -

der Appell“ der Bürger -

initiativen Starten:Bahn

West! und BI Volkspark bei

der Forderung nach einem

Schnellbahnanschluss für

die Science City Bahrenfeld -

bevorzugt mit der Variante S32

Süd.“ So hat es die Bezirks -

versammlung Altona am 28.

März beschlossen. Damit erhöht

das Kommunalparlament den

Druck auf die politische Ent -

scheidung zugunsten einer

Bahnstrecke über Bahrenfeld-

Nord. Noch im Januar hatte die

Bezirksversammlung einen

Ergänzungsantrag abgelehnt,

der den Schnellbahnanschluss

als Bedingung für die Science

City stellte. Damals wurde der

Senat lediglich „… aufgefordert,

… zeitnah eine Schienen an bin -

dung, vorzugsweise mit der S-

Bahn (Variante S 32 Süd),

sicherzustellen. Diese ist darüber

hinaus über Lurup bis zum

Osdorfer Born weiterzu- füh -

ren.“ (Beschluss 20-5547E).

Dass die Bezirksversammlung

sich nun einmütig dazu be -

kennt, „war möglich durch

gemeinsames Bür ger schaftli -

ches und Parlamentarisches

Engagement“, sagte Karsten

Strasser (DIE LINKE).

„Ein direkter, möglichst schnell

zu realisierender Schnellbahn -

anschluss muss Bedingung für

die Entwicklung des Wissen -

schaftsstandortes in Bahrenfeld

sein!“ Das ist die Kernforderung

aus dem Bahrenfelder Appell,

der im Februar den Vereinen,

Schulen und Kirchen in Bah -

renfeld-Nord vorgelegt wurde.

Die meisten Institutionen ha -

ben ihn unterschrieben. Auch

die wenigen, die sich nicht für

eine Unterschrift entscheiden

konnten, haben erklärt, dass für

sie eine Science City ohne

Schnellbahnanschluss nicht

akzeptabel sei. „Es gibt wohl

kaum ein anderes Thema, in

dem sich Bahrenfeld-Nord so

einig ist“, sagte Jürgen Beeck,

der Initiator des Bahrenfelder

Appells. Angeschlossen haben

sich auch die Initiativen aus

den Nachbarstadtteilen, die seit

vielen Jahren für eine Schnell -

bahnanbindung nach Lurup,

Osdorfer Born und die Stadt

Schenefeld streiten.

Der Bahrenfelder Appell ist an

die Senatskanzlei und an die

Altonaer Bezirksamtsleiterin

Dr. Liane Melzer übergeben

worden. Während die Bezirks -

amtsleiterin bei der Übergabe

erklärte, dass sie auf eine baldige

Lösung des Problems hofft,

lässt der Erste Bürgermeister

ausrichten: „Eine gute verkehrliche

Anbindung der neuen

Science City und damit Bah -

renfeld ist dem Senat ein wichtiges

Anliegen. Allerdings ist

die genaue Planung noch in den

Anfängen – wie ja die gesamte

„Science City Bahrenfeld“.

Offenbar ist die Machbar keits -

untersuchung (MBU) für die

Schnellbahntrasse zum Osdor -

fer Born nahezu abgeschlossen.

Für die U5Nord liegt das

Ergebnis vor, für die S32Süd

werden noch die Querung des

HERA-Tunnels und der A7

untersucht. Nur diese Strecke

führt über Bahrenfeld.

Verkehrsstaatsrat Andreas

Rieck hof schreibt an den

Bahrenfelder Appell: „Ihre

Kernforderung deckt sich mit

der Zielvorstellung des Senats.“

Konkreter ist die öffentliche

Mitteilungsdrucksache (Nr. 20-

5733) des Senats, die den Sit -

nachteiligung von vorhandenen

Verkehrssystemen. Baustellen-

Chaos einstellen.

b) Wohnungsengpässe bzw.

Wohnkostensituationen in den

Griff bekommen. Aktivierung

aller ungenutzten Flächen po -

tenziale durch sanfte Nach -

verdichtung bei gleichzeitigem

Ein Leben für die Bezirkspolitik und den Sport: Sven Hielscher ist Spitzenkandidat der CDU

Erhalt aller Grün- und Er -

holungsflächen. Dazu gehört

vornemlich die Realisierung des

Magistralen-Konzepts sowie die

Umplanung von Gewerbe bra -

chen. Planungsprozesse müssen

deutlich verschnellert werden.

zungsunterlagen der Altonaer

Bezirksversammlung beilag:

„Für den Raum Bahrenfeld –

Lurup – Osdorfer Born ist eine

Erschließung durch die An -

bindung an das Hamburger

Schnellbahnnetz vorgesehen.“

Weil eine S-Bahn im günstigsten

(aber unwahrscheinlichen

Fall) frühestens 2030 fertig sein

kann, sind wegen der bereits

heute prekären Verkehrslage

Zwischenlösungen gefragt. Die

c) Das „Kaputtsparen“ der

Bezirke durch den derzeitigen

Senat wird insbesondere auch

in dem Zustand der öffentlichen

Grün- und Erholungsanlagen

deutlich. Straßen-Bäume werden

nicht ausreichend ersetzt.

Garten-Denkmäler verfallen.

Das Thema Sport- und Bewe -

gungsflächen in Grünanlagen

kommt nicht voran. „Aktiv-

City“ ist eine politische Werbe -

blase.

Haben Sie eine Idee, wie in

Zukunft die Bürgerbeteiligung

gestaltet werden kann, ohne

dass Planungen ständig konterkariert

werden bzw.

unnötig in die Länge gezogen

werden?

Naja, die berechtigte Frage

muss auch an die (bzw. be -

stimmte) Bürger gestellt werden.

Zwingend notwendig ist aber,

dass die Verwaltung die Bürger

im Rahmen der Beteiligung

über den Entscheidungskorridor

sauber aufklärt, Rechtslagen

und Einschränkungen mitteilt,

z. B. dass Rechte Dritter (meistens

andere Bürger) nicht verletzt

werden dürfen.

Wie kann die Bezirksver -

samm lung bzw. -verwaltung

bürgernäher werden?

Plandiskussionen / Workshops

und deren prozessuale politische

Weiterverfolgung von Pla -

umfangreichen und langwierigen

Bauarbeiten am DESY/

Campus, A7-Deckel, Wohnge -

biet am Volkspark und Tech -

nologiepark werden für erhebliche

Verkehrsengpässe sorgen.

Auf die Frage der BI Volkspark,

wie der Verkehr in und um

Bahrenfeld bis zur Inbetrieb -

nahme einer Schnellbahn si -

cher und zuverlässig abgewickelt

werden kann, antworteten

GRÜNE, SPD und CDU, dass

DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019 • 3

nungsinhalten vor Ort häufiger

stattfinden zu lassen. Inter net -

foren zur digitalen Mei nungs -

findung intensiver anbieten.

Warum sollten die Wähler -

innen und Wähler Ihnen bzw.

Ihrer Partei ihre Stimme

geben?

Die CDU in Altona ist ein relativ

junges, dynamisches und

tatsächlich auch sehr weibliches

Kandidatenteam, das Lust

hat, loszulegen und neue

Lösungen für lang bestehende

Probleme umzusetzen. Als

Volkspartei mit bürgerlich

sozialen Wurzeln entwickeln

wir diese Lösungen für alle

Altonaerinnen und Altonaer

und nicht zu Lasten anderer

Bevölkerungsteile.

Wo treffen Wählerinnen und

Wähler Sie bzw. Ihre Partei

während des Wahlkampfes?

Neben den öffentlichen Auf -

tritten auf Veranstaltungen

oder an Infotischen nehme ich

auch persönlich Termine von

Kleinstgruppen gerne wahr.

Im übrigen kann mich jeder per

digitaler Kommunikation oder

am Telefon über unsere Ge -

schäftsstelle erreichen.

CDU-Geschäftsstelle

Schmarjestraße 50

Tel.: 38 88 55

E-Mail: sven.hielscher@

cdu-altona.de

Bezirksversammlung fordert Bahnanschluss für Science City

Damit unterstützen die Bezirkspolitiker den »Bahrenfelder Appell« der Bürgerinitiativen Starten:BahnWest! und BI Volkspark | Konrad Matzen

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für Sie zwei Experten eingeladen, die Ihnen

steuerlich und notariell alles genau darlegen.

Steuerberater und Fachanwalt für

Steuerrecht Dr. Ulrich Möhrle sowie Notar

Dr. Michael Commichau stehen Ihnen direkt

nach der Veranstaltung gerne auch für

individuelle Fragen zur Verfügung.

Foto: PR

Einladung zur Veranstaltung

IMMOBILIE RICHTIG VERERBEN

Donnerstag, 11. April 2019, 18:30 Uhr

In unseren Büroräumen,

Friesenweg 5.2, 22763 Hamburg

(Parkplätze vorhanden)

die Science City „vom ersten

Tag an über einen solchen

Bahn anschluss verfügt“. Die

LINKE brachte die Ein richtung

von durchgehenden Busspuren

für den Metrobus 3 ins Ge -

spräch. Um das lang jährige

Verkehrschaos abzuwenden,

wird wohl wieder Bür ger schaft -

liches Engagement gefragt sein.

buergerinitiative-volkspark.de

Dirk Wullkopf

Tel. 040 / 89 97 92 71 | urte.tietz@wullkopf-eckelmann.de


4 • DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019

Elbvororte

Rundblick ALTONA

Buntes aus dem Bezirk | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Moin, liebe Leser,

jeder kennt sie: Alltagssorgen.

Dann nagen Stress, Hetze und

Probleme an der Seele. Man

fühlt sich müde und ausge -

laugt. Ich versuche in solchen

Momenten einen klaren Kopf zu

bekommen. Ein Gang um den

Block, ein Spaziergang durch

den Park oder Schiffe gucken

an der Elbe – das kann Wunder

wirken. Jetzt, wo die Tage wieder

länger und wärmer sind,

steigt das positive Lebensgefühl

sowieso. Und wie befreien SIE

sich von dem Negativen? Bitte

senden Sie eine E-Mail an

redaktion@dorfstadt.de...

Ihnen alles Gute!

Stadtjob

Bahrenfeld – Ingenieurinnen

und Ingenieure sowie Men -

schen anderer technischer Be -

rufe werden händeringend

gesucht. Unter anderem von

der Stadt Hamburg, deren

Tech nischer Dienst rund 2.900

Mitarbeiter umfasst. Möglicher

Einsatzort ist eines der vielen

spannenden Großprojekte, etwa

der Bau der Science City Bah -

renfeld, wo ein riesiges wissenschaftsgeprägtes

Quartier entstehen

soll. Mehr Infos hier:

https://ogy.de/odwt

NDR kommt

Groß Flottbek – Achtung, vormerken!

Am 13. Juli sind die

NDR-Moderatoren Anke Har -

nack und Christian Buhk auf

dem Marktplatz in Groß

Flottbek zu Gast. NDR 90,3 und

das Hamburg Journal laden

dann zur Sommertour ein.

Start: 17 Uhr. Es gibt die traditionelle

Stadtteilwette, den

Auftritt eines (noch geheimen!)

internationalen Popstars und

jede Menge Spaß. Das Beste:

Eintritt frei.

Guckste mal

Lurup – Vermissen Sie ihr

Fahrrad? Die Chance, es wiederzusehen,

steigt. Denn die

Polizei Hamburg sucht jetzt die

Eigentümer von 21 gestohlenen

Drahteseln, die zum Teil aus

Lurup stammen. Ob Ihrer dabei

ist, das sehen Sie auf einer

Online-Bildergalerie. Guckste

hier: https://ogy.de/0rct

Wiedereröffnung

Othmarschen – Fast ein Jahr

nach der Schließung ist das

Top-Restaurant Le Canard nouveau

wieder am Start. Der

Gourmettempel an der Elb -

chaussee 139 bietet „orientalisch

angehauchte mediterrane

Küche“ – Blick auf Elbe und

Hafen inklusive. Herr der

Küche in der dampferförmigen

Location ist Norman Etzold.

Das 30 Jahre alte Restaurant

musste voriges Jahr wegen

technischer Probleme schließen

und wurde nun einer umfangreichen

Kernsanierung unterzogen.

Muslime berichten

Altona – Dem Glauben und der

Kultur in Hamburg lebender

Muslime widmet sich eine kleine

Ausstellung im Altonaer

Museum. „Mahalla Altona“

lässt filmisch 21 Menschen

über ihren Alltag berichten.

Dazu gibt es passende Gegen -

stände zu sehen. Die kulturverbindende

Schau läuft noch bis

zum 3. Oktober.

Heizen mit Grill

Nachdem drei Tage lang die

Heizung ausgefallen war, holte

eine aus Afghanistan stammende

Familie einen Grill in ihre

Wohnung an der Sülldorfer

Landstraße. Nachdem die vier

und acht Jahre alten Kin der am

Morgen über Kopf schmer zen,

Übelkeit und Atem not klagten,

alarmierte der Vater die Feu -

erwehr. Das Grillfeuer produzierte

nicht wahrnehmbares

Kohlenmo no xid, das tödlich

wirken kann. Die Familien -

mitglieder wurden vor Ort rettungsdienstlich

be handelt und

mit Sauerstoff masken in Kran -

kenhäuser transportiert. Die

Feuerwehr warnt in diesem

Zusammenhang ausdrücklich

vor offenem Feuer in geschlossenen

Gebäuden.

Ihr Experte für Dachbeschichtungen

in Hamburg-Osdorf für die Elbvororte

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Foto: privat

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Marcus Weinberg vertritt

als CDU-Bundestag sabge -

ordneter der CDU den Ham -

burger Westen in Berlin

und beteiligt sich auch an

der Gestaltung seines Bezirkes

als Kreisvorsitzender der CDU

Altona-Elbvororte. Jetzt kommt

eine neue Herausforderung auf

den 51-jährigen zu: die Spit -

zenkandidatur für die Bürger -

schaftswahl im Februar 2020.

Gemeinsam mit Dr. Freya

Gräfin Kerssenbrock und

Franziska Hoppermann gestaltet

Marcus Weinberg ab sofort

den Bürgerschaftswahlkampf

für die Hamburger CDU.

Im Kompetenzteam wird Dr.

Freya Gräfin Kerssenbrock den

Bereich Sicherheit und neues

Vertrauen in den Rechtsstaat

übernehmen. „Das Vertrauen

der Menschen in einen starken

Staat, in einen funktionierenden

Rechtssaat und die Schaf -

fung uneingeschränkter objektiver

und subjektiver Sicherheit

für die Hamburgerinnen und

Hamburger sind unerlässliche

Voraussetzung einer lebenswerten

und freien Stadt.“

Hamburg braucht nach CDU-

Wünschen einen neuen gesellschaftlichen

Zusammen halt,

eine bürgernahe digitale Ver -

wal tung, starke selbstständige

Bezirke und neue Beteili -

gungsformen, um Bürgerinnen

und Bürger bei der Weiterent -

wicklung der Stadt zu Betei -

ligen. Diesen Bereich wird

Franziska Hoppermann übernehmen.

DorfStadt-Herausgeber Markus

Krohn traf den Spitzenkan di -

daten kurz nach seiner Nomi -

nierung in der Altonaer CDU-

Geschäftsstelle zum Interview:

ALTONA

Herr Weinberg, sind Sie ab

sofort mehr in Hamburg als in

Berlin?

Ja, allmählich werde ich häufiger

in Hamburg sein. Ich werde

meinen Schwerpunkt der politischen

Arbeit nach Hamburg

verlegen. Wenn der Wahlkampf

beginnt, bin ich dann durchgängig

präsent. Vorher möchte

ich gerne meine Vorhaben in

Berlin noch verantwortungsvoll

begleiten.

Als Spitzenkandidat der Ham -

burger CDU, die zuletzt mit

nur noch auf 15 Prozent der

Stimmen kam, nehmen Sie

eine riesige Herausforderung

an. Was ist Ihr Ziel für die

Bürgerschaftswahl 2020?

Ich persönlich und wir als CDU

haben einen Gestaltungs an -

spruch für Hamburg. Mein vorrangiges

Ziel ist das Gestalten

in Verantwortung und nicht die

Opposition. Aber ich gehe nur

in eine Koalition, wenn sich

unsere Themen für Hamburg

wiederfinden und es einen

neuen Geist mit neuen Impul -

sen für Hamburg gibt. Für uns

ist jetzt aber erstmal wichtig,

den Hamburgerinnen und Ham -

burgern unsere Positionen und

unsere Themen zu vermitteln.

Woher nehmen Sie die Ener -

gie und den Optimismus,

Ham burg mit gestalten zu

wollen? Die CDU liegt auch in

aktuellen Wahltrends immer

noch bei ca. 16 Prozent…

Wer so wie ich aus Hamburg

kommt, hat ja immer Energie

und geht optimistisch durchs

Marcus Weinberg wird

die Hamburger CDU in den

Bürgerschaftswahlkampf

führen Fotos: Dennis Williamson (2)

Hamburger CDU will Stadt

Altoner Marcus Weinberg wird zum Spitzenkandidaten gekürt. Ein Gespräch

Leben. Wer in Hamburg auch

schon regiert hat, weiß natürlich,

wie spannend es ist, Ham -

burg zu gestalten. Das ist für

die CDU ja gar nicht so lange

her.

Obwohl es in Deutschland und

in Hamburg insgesamt eine

hohe Zufriedenheit gibt, ist es

trotzdem so, dass sich viele

Menschen von der Politik und

insbesondere vom Hamburger

Senat nicht mehr mitgenommen

fühlen: Spätestens seit den

G20-Ausschreitungen haben

viele Menschen das Gefühl,

vom Staat nicht ausreichend

geschützt zu werden. Und die

aktuellen Dieselfahrverbote

Sonntagsspaziergang an der Elbe

ergeben für viele Menschen

auch keinen Sinn, weder klimapolitisch

noch verkehrspolitisch.

Und trotzdem werden sie

unnötigerweise aufrechterhalten.

Wir merken, dass viele

Hamburger nach Alternativen

suchen. Als CDU erkennen wir,

dass unsere Schwerpunkt the -

men auch die Hamburger The -

men sind: nachhaltiges Wachs -

tum sicherstellen, Mobilität

weiter entwickeln, oder die

Frage beantworten, wie schützen

wir die lebenswerten Quar -

tiere, was ja gerade bei uns im

Westen wichtig ist. Der Woh -

nungsbau muss nachhaltiger

werden. „Grün weg, Beton

drauf und Straßen rangebaut“

reicht nicht. Baumaßnahmen

sind so zu gestalten, dass sie

ins Quartier passen.

Für mich gibt es zwei übergeordnete

Themen, nämlich nachhaltiges

Wachstum zum Erhalt

unseres Wohlstandes und der

Zusammenhalt. Eine neue

Nachbarschaft nicht nur zwischen

Menschen, sondern auch

zwischen den Bezirken. Wenn

Sie sich den Bezirk Altona

anschauen, wie unterschiedlich

die Stadtteile wie Rissen,

Blankenese, Lurup oder Altona-

Altstadt sind und wie unterschiedlich

sie sich entwickeln,

ist das spannend. Aber diese

Stadtteile müssen auch zusammengehalten

werden. Und wenn

wir in Hamburg kein Wachstum

mehr haben, könnten familienund

sozialpolitische Maßnah -

men schnell an die Grenzen der

Finanzierbarkeit geraten.

Sie sagen, den Hamburgern

fehle ein Leitbild. Wie soll das

aussehen?

Es gibt einige, noch ungelöste

Herausforderungen. Es reicht

nicht mehr, dass die Stadt nur

verwaltet wird! Zum einen gibt

es erste Anzeichen einer wirtschaftlichen

Eintrübung. Wir

müssen uns jetzt auf andere

Zeiten vorbereiten. Wir müssen

uns überlegen, wie wir in einer

Phase, in der die Entwicklung

nicht mehr so positiv ausfällt,

trotzdem Hamburg weiter

gestalten können. Ich will niemandem

Angst machen, aber

wie man am Bundeshaushalt

sieht, sind die Zeiten vorbei, in

denen man davon ausgehen

kann, dass die Steuerein nah -

men dauerhaft steigen. Und das

zweite ist, dass wir uns fragen

müssen, was denn Hamburg in

zehn oder zwanzig Jahren ausmacht.

Es war damals das Kon -

zept der „wachsenden Stadt“,

das für Aufbruchstimmung

sorgte. Also muss man sich

heute fragen: Wie wird das

Leben in Hamburg im Jahr

2035 aussehen, wenn unsere

Kinder ihre Schulausbildung

abgeschlossen haben? Die

Diskussion darüber möchte ich

gerne anstoßen. An diesen

Fragen möchte ich gemeinsam

mit den Hamburgerinnen und

Hamburgern in den nächsten

Wochen und Monaten arbeiten.

Wie werden wir ein Magnet der

Moderne. Für mich heißt das

insbesondere Chancen zu entwickeln

für junge Menschen,

die klug und gut ausgebildet

sind, die mitgenommen und

beteiligt werden wollen. Aber

genauso wichtig sind mir die

Themen Zusammenhalt und

Nachbarschaft, da sich dadurch

auch die Identität der Stadtteile

und der Stadt weiter entwickelt.

Gibt es denn keine Identität?

Nehmen wir den Bezirk Altona.

Die hier lebenden Menschen

sind ja genauso vielfältig wie in

der gesamten Bundesrepublik.

Die Vielfalt der Stadtteile ist

toll, aber die Frage ist ja in

letzter Zeit häufiger, ob wir

überhaupt noch Gemeinsam -


Elbvororte DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019 • 5

wieder gestalten

über Zusammenhalt und Rechtsstaatlichkeit

keiten haben. Ich wünsche mir

mehr Gemeinsamkeit und auch

das Ziel gemeinsam etwas zu

erreichen. Wir hatten eine

lange Diskussion darüber, was

nach der wachsenden Stadt

kommt. Ist es Nachhaltigkeit?

Oder die 2.0-Variante der

wachsenden Stadt? Wir stellen

fest, dass Wachstum zunehmend

als Verdrängung wahrgenommen

wird. Manche Bau -

vorhaben sind ja auch wirklich

extrem in ihrer Dimension. Das

macht einigen Menschen Angst.

Ich habe noch keine Antwort

auf diese Fragen. Die kann ich

derzeit nur erahnen. Daher fangen

in der CDU jetzt an, daran

zu arbeiten, wie wir uns die

Zukunft vorstellen.

Wie unterscheiden Sie sich

von unserem jetzigen Bürger -

meister?

Ich möchte mehr gestalten, und

zwar mit den Hamburgern

gemeinsam. Mir ist in den letzten

Jahren aufgefallen, dass

immer dann, wenn es Probleme

gab, diese zwar kurzfristig mit

viel Geld oberflächlich angegangen

wurden, aber nicht

nachhaltig gelöst. Ich möchte

lieber rechtzeitig mit den

Hamburgern über die notwendige

Entwicklung der kommenden

Jahrzehnte nachdenken und

nicht erst zu spät reagieren

müssen.

Sie setzen sich im Bundestag

intensiv für Familien und für

Kinder aus einkommensschwachen

Familien. Werden

Sie dieses Thema auch für

Hamburg im Blick behalten?

Ich muss ich die Stadt im

Ganzen im Blick haben, natürlich

auch die Politik für

Familien. Ich habe Erfahrung

darin, verschiedene Koalitionen

zu entwickeln und auch darin,

wie man sie erfolgreich führt.

Aber ich bringe auch inhaltliche

Impulse aus Berlin mit, so

viele neue Ansätze zum Thema

Vereinbarkeit von Beruf und

Familie. Ich würde gerne mal

das Thema „Kinderstadt Ham -

burg“ beschreiben. Sie sehen:

Das Thema Kinder und Famil -

ien ist für mich schon eine

Herzens angelegenheit.

Marcus Weinberg in Berlin

Mit welchen Themen wollen

Sie die Hamburger und vor

allem ihre Stammwähler mo -

bi lisieren?

Unsere traditionellen Themen

sind nach wie vor Sicherheit

und Rechtsstaatlichkeit, genauso

wie starke Wirtschaft, Mo -

bilität und Wohnen. Aber wir

fokussieren uns diesmal nicht

auf die Innere Sicherheit allein,

sondern wollen uns dafür einsetzen,

dass auch unsere Justiz,

unsere Gerichte in Zukunft

wieder besser funktionieren. Es

kann ja nicht sein, dass wir

Probleme bei der Umsetzung der

Rechtsstaatlichkeit haben, nur

weil die Gerichte nicht genügend

Personal haben. Viele

Verfahren in Hamburg dauern

einfach zu lange. Das verunsichert

die Menschen. Ich finde

es problematisch, wenn ein

demokratischer Rechtsstaat das

Gefühl vermittelt, jeder müsse

19 Monate bis zu seiner Ge -

richts verhandlung warten.

Ihnen bleibt nicht mehr viel

Zeit für Ihre Vorhaben im

Bundestag. Welche Themen

stehen für Sie in Berlin noch

auf der Tagesordnung?

Ich habe mit Kollegen ein

Programm zum Kinder schutz

geschrieben. Das bringen wir

gerade in die Umsetzung. Dann

kommt auch noch eine wichtige

Reform in der Kinder- und

Jugendhilfe. Und

dann gibt es noch

weitere Vorhaben, so

zum Beispiel zur

Stärkung des Eh -

renamts.

Was liegt Ihnen für

Hamburg so richtig

am Herzen?

Ich komme gerne

nach Ham burg zu -

rück, weil ich mein

Hamburg liebe und

die Men schen sehr

schätze. Um eine

besondere Ham bur -

ger Haltung zu be -

wahren, muss man

aber künftig vielleicht

auch vermehrt

über den Tellerrand

schauen, so in die

europäischen Nachbar städte

wie Madrid, London, Kopen -

hagen, Wien oder Stock holm.

Hier gibt es manches, das für

Hamburg inspirierend sein

könnte: beispielsweise verschiedene

Mobilitätskonzepte oder

die Beteiligung von Se nioren.

Mit der Offenheit, die uns

Hamburgern zu eigen ist, können

wir vieles lernen und daraus

auch Konzepte für unser

Hamburg entwickeln.

Foto: Hammes

www.marcusweinberg.de

www.cduhamburg.de/start

Nachhaltig leben leicht gemacht

Eine Auswahl nachhaltiger Produkte

Sie möchten Ihren Alltag nachhaltiger

gestalten, wissen aber

nicht wo sie anfangen sollen?

Ab sofort stelle ich Ihnen alle

sechs Wochen einen Themen -

bereich vor, mit praktischen

und einfachen Tipps für einen

nachhaltigeren Alltag. So können

Sie Geld und Zeit sparen

und gleichzeitig Ihrer Gesund -

heit und der Umwelt etwas

Gutes tun.

Diese Woche geht es um das

Thema Mehrwegprodukte. Sie

kennen es bestimmt auch, man

kauft Einwegprodukte, die man

einmal benutzt und anschließend

in den Müll wirft, dabei

entstehen jedoch hohe Kosten

für Sie und eine Menge Müll,

die irgendwo hin muss und

unsere Umwelt belastet. Laut

Umweltbundesamt fallen jährlich

565kg Haushaltsabfälle pro

Person in Deutschland an, Ten -

denz steigend.

Wie wäre es also alternativ einfach

mit einigen der folgenden

Mehrwegprodukte als nachhaltige

Alternative? Stückseife

statt Plastikseifenspender oder

Duschgel, Strohhalme aus Glas

oder Edelstahl, Bienenwach -

stücher statt Frischhaltefolie,

Stoffservietten und Stoffta -

schen tücher anstatt aus Papier,

Waschbare Wattepads oder

Schwämme aus Baumwolle an -

statt Wattepads zum Weg wer -

fen, Rasierhobel aus Edelstahl

anstatt aus Plastik, Menstrua -

Foto: Sdrenka

tions tassen anstelle von Ein -

weg-Damenhygieneprodukten,

Wattestäbchen aus Papier oder

Bambus anstatt aus Plastik,

Baumwollgirlanden statt Luft -

ballons, oder Brotdosen und

Besteck anstelle von Einweg -

geschirr.

Es geht darum, nach und nach

immer mehr nachhaltige Ver -

änderungen in den Alltag einzubauen.

Deshalb immer daran

denken, nicht jeder muss alles

machen, aber alle können et -

was machen. Suchen Sie sich

selber die nachhaltigen Alter -

nativen aus, die Sie ansprechen.

Viel Spaß beim Auspro -

bieren! Haben Sie Fragen oder

Anregungen für Nachhaltig -

keitsthemen, die Sie interessieren?

Schreiben Sie mir gerne:

Marlena Sdrenka

Nachhaltigkeitsberaterin

E-Mail: info@zerowasteplant

power.com

Ehrung für Joachim Gauck

Ehemaliger Bundespräsident erhält Erik-Blumenfeld-Medaille

BLANKENESE

Am Sonntag überreichte

Marcus Weinberg, Bun -

destagsabgeordneter für

Altona und die Elbvororte,

im Hotel Süllberg zum dritten

Mal die Erik-Blu men -

feld-Medaille. Ausge zeich -

net wurde Bundespräsi dent a.D.

Joachim Gauck. Die Laudatio

hielt Prof. Dr. Mi chael Otto.

„Ich freue mich, dass wir die

Erik-Blumenfeld-Medaille in

diesem Jahr bereits zum dritten

Mal verleihen. Der Preisträger,

Joachim Gauck, ist wie Erik

Blumenfeld ein bekennender

Europäer, der die identitätsstiftende

Quelle Europas in einem

gemeinsamen Wertekanon

sieht. Freiheit, Demokratie und

Rechtsstaatlichkeit – Werte, für

die er sein Leben lang gekämpft

hat. Wie Erik Blumenfeld ist

Joachim Gauck ein Mann mit

Haltung. Moralisch, unabhängig,

glaubwürdig. Und dazu

bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Verantwortung über

das eigene Leben hinaus. Für

die Gemeinschaft.

»Wir brauchen Menschen,

die Verantwortung

übernehmen!«

Unsere Beziehungen in die USA

haben sich verkompliziert. In

Europa gibt es beunruhigende

Entwicklungen, antidemokratische

Tendenzen, nationalistische

Strömungen. Und innerhalb

Deutschlands beobachten

wir zunehmende Radikali sie -

rungen, Abschottungs mentali -

tät gegenüber Andersartigkeit,

sei es ethnisch, religiös oder

kulturell. Wir brauchen Men -

schen, die Verantwortung übernehmen.

Menschen wie Erik

Blumenfeld, Joachim Gauck

oder Michael Otto. Und das gilt

gleichermaßen für Politikerin -

nen und Politiker, für Unter -

neh merinnen und Unternehmer

und für Bürgerinnen und Bür -

ger. In Hamburg, in Deutsch -

land, in Europa.“

Die CDU Altona/Elbvororte und

der Bundestagsabgeordnete

Marcus Weinberg haben im

Jahr 2015 zum 100jährigen

Gedenktag Erik Blumenfelds an

den großen Hanseaten und

politischen Grenzgänger erinnert

und zu seinen Ehren eine

Medaille gestiftet.

Erik Blumenfeld wirkte Jahr -

zehnte als Politiker und Abge -

ordneter in Hamburg, Deutsch -

land und Europa. Er galt als

Hanseat, Querdenker und politischer

Brückenbauer, der das

neue demokratische Deutsch -

land mit gestaltet hat. Er setzte

sich insbesondere für die transatlantische

Part ner schaft, die

europäische Inte gration und die

Aussöhnung mit Israel ein.

Bisherige Preisträger der Erik-

Blumenfeld-Medaille sind Fried -

rich Merz und Norbert Lammert.

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6 • DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019 Elbvororte

Das Wildgehege ist in seiner

Form nicht nur in Hamburg

einzigartig: Tausende Kin -

der im Hamburger Westen

und aus Wedel haben sich die

Wildschweine und die Frettchen

angeschaut und manchmal vergeblich

im Uhugehege nach den

Vögeln Ausschau gehalten oder

das Damwild gefüttert. Dabei ist

das Wildgehege kein Wild tier -

zoo herkömmlicher Art, sondern

ein Ausflugsziel, eingebettet in

den Forst Klövensteen und dazu

noch kostenfrei für die Besu -

cher. Das leistet sich sonst kein

Bezirk, keine Stadt. Das könnte

dem Wildgehege jetzt zum

Verhängnis werden.

RISSEN

Es ist 14 Monate her, da wurde

im Grünausschuss der Bezirks -

ver sammlung Altona ein Kon -

zept papier vorgestellt, um Be -

zirksamt und Bezirksver samm -

lung Ideen für die Sanierung

und künftige Gestaltung des

Wildgeheges zur Verfügung zu

stellen. Herausgekommen ist ein

politischer Scheiterhaufen, der

mindestens bis zur Bezirkswahl

weiter befeuert werden dürfte.

Was ist passiert?

Der so genannte Masterplan, der

im Januar 2018 den Bezirks -

politikern und später auch

öffentlich in Rissen vorgestellt

wurde (die DorfStadt-Redaktion

berichtete), enthielt mehrere

Ideen, wie das Wildgehege weiter

entwickelt werden könnte.

Ziel des Masterplans war es,

Einnahmen zu erwirtschaften,

die für die dringend notwendigen

Sanierungen im Gehege

gebraucht werden, ohne den

Bezirkshaushalt zu belasten.

Gleichzeitig sollte gewährleistet

bleiben, dass die Hamburger

und ihre Gäste das Wildgehege

weiterhin kostenlos besuchen

Gibt es eine Zukunft für das Wildgehege?

Grünen-Fraktionschefin Gesche Boehlich befürchtet Eigenleben im Forst Klövensteen | Konrad Matzen

können. Einnahmen hätte das

Wildgehege beispielsweise aus

dem Verkauf von Wildfutter

oder dem Besuch für Informa -

tionsveranstaltungen gewinnen

können.

Der Masterplan sah vor, das

Wildgehege insgesamt attraktiver

zu gestalten, um die kostenpflichtigen

Angebote besser verkaufen

zu können.

Die Präsentation umfangreicher

Maßnahmen ohne vorher den

tatsächlichen Bedarf unter Be -

teiligung von Politik und Bür -

gern zu analysieren war ein

großer Fehler. Das mussten die

Verantwortlichen beim För der -

verein Klövensteen e.V., der den

Masterplan finanziert hatte, und

in der Revierförsterei Klöven -

steen schnell einsehen. Inner -

halb weniger Wochen gab es

Widerstand zunächst bei An -

wohnern im Sandmoorweg, die

mehr Individualverkehr durch

ihre Straße fürchteten, dann

auch bei Tier- und Natur schüt -

zern. Der Bürgerverein Rissen

e.V. bot daraufhin eine Vermitt -

lung an. Mehrere Treffen folgten,

konnten aber ein Bürger -

begehren nicht verhindern, dessen

Text die Bezirksver samm -

lung per Beschluss übernahm

und somit den Masterplan beerdigte.

Die Hoffnung einiger Bezirks -

politiker, dass sich das Thema

beruhigen würde, hat sich allerdings

nicht bestätigt. Im Ge -

genteil. Gegner des Master pla -

nes fordern vehement ihre Be -

teiligung ein und sticheln in

aller Öffentlichkeit gegen das

Wildgehege und die Verant -

wort lichen im Forst Klöven steen:

Zuerst kritisierte der Sprecher

des Hamburger Tierschutz -

vereins Frank Wieding in der

Hamburger Morgenpost zur

Praxis des Abschusses von Wild

in den Gehegen, der die natürliche

Auslese ersetzt. Als Alter -

native schlug Wieding vor, den

Tieren die Pille zu verabreichen.

Jetzt fordert Grünen-Fraktions -

chefin Gesche Boehlich Rechen -

schaft über den Weihnachts -

baum verkauf „direkt vom

Blick in das Damwild-Gehege im Wildgehege Klövensteen.

Förster“. Die Einnahmen tauchen

in keinem Bericht des For -

stes auf, denn die Einnahmen

der von den Forstmitarbeitern

verkauften Tannenbäume aus

Dänemark werden wohl auf das

Konto des Fördervereins eingezahlt.

Jedenfalls tauchen sie in

keiner Dokumentation des

Foto: PR

Forst betriebes auf... Auch wenn

die Einnahmen dann vermutlich

wieder als Spende in den

Forstbetrieb fließen, kann die

Bezirksverwaltung bis heute

nicht eindeutig auflisten, wofür

welche Gelder verwendet werden

und woher die Mittel stammen.

Kein Wunder, dass einige

hinter diesem Modell Mausche -

leien vermuten.

Die Bürgerinitiative fordert seit

dem Beschluss der Bezirks ver -

sammlung, ihrem Bürgerbe -

gehren beizutreten, mehr Trans -

parenz. Auch die Mitglieder des

zuständigen Grünausschusses

wünschen sich eine ausführliche

Information über die Lage des

Wildgeheges. Doch die Beamten

im Bezirksamt Altona sind

offenbar nicht in der Lage, die

Buchhaltung der letzten Jahre

auseinander zu rechnen, um

eine vernünftige Grundlage und

eine Vertrauensbasis für eine

Zukunftsplanung des Wildge -

heges zu schaffen. Bislang ist

auch nicht erkennbar, wer sich

im Bezirksamt traut, dieses

Thema verantwortlich aufzuarbeiten.

Statt dessen rotten die

Tiergehege weiter vor sich hin.

Um zumindest die Besucher -

sicherheit kurzfristig zu sichern,

hat die Grüne Fraktion der

Bezirksversammlung Ende März

vorgeschlagen, die Schlaglöcher

auf dem Parkplatz des Geheges

zu verfüllen und die sich zersetzenden

Rundhölzer an den

Wegeabsperrungen auszutauschen

sowie die fehlenden

Bretter am Wildschweingehege

einzubauen. Die dafür notwendigen

Maschinen und Mate -

rialien sollten sich bereits im

Bestand des Bezirks befinden, so

der Tenor der Drucksache

„Selbst ist der Bezirk“.

Die Palliativstation am

Asklepios Westklinikum in Hamburg Rissen sucht

Gesundheits-und Krankenpfleger/in

in Vollzeit oder Teilzeit

Die Palliativstation besteht seit 1998, verfügt über

viel Erfahrung und ein großes Netzwerk palliativer

und hospizlicher Versorgung im Hamburger Westen

und Umland. 38 ausgebildete Ehrenamtliche und 360

Fördervereinsmitglieder unterstützen die Station auf

vielfältige Weise.

Das multiprofessionelle Team versorgt 11 Patienten

und ihre Angehörigen auf einer mit Einzelzimmern,

einem Wohnzimmer und eine Sommerterrasse

ausgestatten Station des Krankenhauses.

Ein sehr gutes Arbeitsklima im Gesamtteam, eine

kompetente und qualifizierte Palliativversorgung durch

alle Berufsgruppen, die Möglichkeit von Fort- und

Weiterbildung sowie die Unterstützung durch Supervision

ergibt eine für Patienten und Angehörige wohltuende

Situation in einem schweren Lebensabschnitt.

Eine abgeschlossene Krankenpflegeausbildung ist

Voraussetzung, die Weiterbildung „Palliative Care“

wird durch das Krankenhaus, die Schwesternschaft

oder den Förderverein finanziert.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, wenden Sie

sich bitte mit Fragen oder aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

bei

DRK Schwesternschaft Hamburg

Frau Oberin Marion Harnisch

Max Brauer Allee 133

22765 Hamburg

bewerbung@schwesternschaft-hamburg.drk.de

Asklepios Westklinikum

Pflegedienstleiter Ibrahim Bölad

Suurheid 20

22559 Hamburg

i.boelad@asklepios.com

Ein Schuss zu viel?

Bezirksversammlung verweist Klärung eines Jagdvorfalls in den Grünausschuss | Markus Krohn

In der Märzsitzung des

Grünausschusses berichteten

Bürger über einen Vor -

fall in der Nähe des Wild -

geheges Klövensteen und ihre

Sorgen: Im Oktober 2018 wurden

bei einer Wildschweinjagd

zwei Schüsse durch den zuständigen

Revierförster abgegeben.

Ein Landwirt, der seine Kühe

morgens von der Weide holen

wollte, war „plötzlich“ ins

Schussfeld geraten. Außer

einem großen Schrecken sei

aber nichts passiert, schilderte

der Revierförster den Vorfall im

Ausschuss. Er habe telefonisch

seinen Vorgesetzten und die

Wirt schaftsbehörde darüber

informiert.

Auf Vorschlag der Grüne Frak -

tion sollte die Bezirksver samm -

lung letzte Woche beschließen,

dass unverzüglich eine schriftliche

Stellungnahme der dienstbzw.

fachaufsichtführenden

vor gesetzten Stellen der

Wirtschaftsbehörde einzuholen

und dem Revierförster bis

dahin zur Vorlage der Stel -

lungnahme das Jagen zu untersagen.

Auch forderte die Frak -

tion die Einhaltung der gesetzlichen

und fachlichen Vorga -

ben der einschlägigen Gesetze.

Der Beschlussvorschlag wurde

zunächst zurück in den Grün -

ausschuss überwiesen, um die

RISSEN

Vorfälle dort aufzuklären.

Kurios an diesem Vorfall ist,

dass der Revierförster gleichzeitig

Bezirksjägermeister ist

und somit für die Aufsicht aller

Jäger zuständig ist sowie

gleichzeitig überprüfen soll, ob

alle einschlägigen Regeln eingehalten

werden. Tatsächlich

ist die Wirtschaftsbehörde für

das Verhalten des Bezirksjäger -

meisters zuständig und dürfte

in diesem Fall bereits tätig

geworden sein. Das ist richtig

und wichtig, um Fehl verhalten

aufzudecken und gleichzeitig

das Vertrauen der Bevölkerung

in die Jägerei zu stärken.

Ballert ein verantwortlicher Jä -

ger meister im Klöven steen un -

v erantwortlich herum? Unab -

hän gig vom Dienstgrad ist je -

der Jäger äußerst strengen Ge -

set zen unterworfen. Hierzu -

lande gelten scharfe Waffen ge -

set ze, das öffentliche Tragen von

Schuss waffen un ter liegt zudem

strengen Kontrollen.

Kurz vor der Abgabe eines

Schusses muss sich der Jäger

zum Beispiel sorgfältig vergewissern,

dass es vor oder hinter

dem Ziel keine Hindernisse gibt

oder sich dort Menschen befinden.

Erst dann darf er ab -

drücken. Diesen Vorgang zu

prü fen, dürfte schwierig sein.

Sollten häufiger ungeklärte

Ver haltensweisen auftreten,

könnte eine eingehende Prü -

fung notwendig sein. Um dem

Jäger die Jagd zu untersagen,

bedarf es eines eindeutigen

Fehl verhaltens.

Gerade zu Beginn der Jagd sai -

son wäre eine Unter sagung

fatal, denn jetzt müssen regelhaft

Kitze „abgeschöpft“ werden,

um den Be stand nicht zu

Bockkitze werden nach einem Jahr im Familienbund von ihren Familien vertrieben und müssen

sich neue Reviere suchen.

Foto: dieter76 /AdobeStock

groß werden zu lassen. Die

Folge wäre ein Aus weichen des

(jungen) Wildes in die Gärten,

schlimmstenfalls würde das

natürlicherweise aus der Fa mi -

lie vertriebene männliche Dam -

wild auf die Straße geraten und

den Verkehr gefährden.


Elbvororte

DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019 • 5

Eine schmale, steile Stein -

treppe führt hinter der der

Teestube hinauf zum ersten

Stock. Wer hier klingelt, ist

als Gast immer willkommen.

Für ein paar Tage nur

oder auf eine Tasse Tee.

„Ich habe gerade frische Kekse

gebacken“, begrüsst mich Mo -

nika Lühmann an der Tür. „folgen

Sie mir!“. Eine weitere

Treppe, diesmal aus Holz, führt

noch ein paar Stufen höher.

Hier, im ersten Stock über

Lühmanns Teestube, die die

Blankeneserin vor zwei Jahren

an Maud Barg abgegeben hat,

bewirtet sie weiterhin Bed&

Breakfast-Gäste. „Normaler-

weise stehe ich um 6 Uhr auf,

um das Frühstück für meine

Gäste vorzubereiten“, erfahre

ich. Aber heute durfte sie ausschlafen,

denn es haben Gäste

abgesagt. In den liebevoll eingerichteten

Zimmern erholen

sie sich von den Strapazen

ihrer Reise oder der anstrengenden

Tour durch die Han -

sestadt. Kaum möglich, dass

ihre Gäste ohne Sightseeing-

Tipp aus dem Haus gehen… Im

Handumdrehen ist der englische

Tee für den Gast aufgesetzt

und ein paar Kekse auf

einem Teller drapiert. An schlie -

ßend geht’s ins Allerheiligste,

das Privatreich der Lühmanns

unter dem Dach. Hier stehen in

ehrwürdigen Bücherschränken

Bildbände mit Geschichten aus

aller Welt. Die frisch gestrichenen

Dachbalken zaubern Ge -

müt lichkeit unter den Dach -

fenstern, die die Lühmann’sche

Welt hell erstrahlen lassen –

auch bei trübem Wetter.

BLANKENESE

Monika Lühmann hat ein Buch

geschrieben. Die Gastgeberin,

die früher in Lühmanns Tee -

stube, und jetzt noch in der

darüber liegenden Wohnung

Gäste mit „Bed & Breakfast“

versorgt, hat mit 78 Jahren ihre

Memoiren geschrieben. Einfach

so. Und eigentlich auch nur, um

Einblicke in ein buntes Leben

Monika Lühmann veröffentlicht ihre Memoiren | Markus Krohn

ihren Enkeln ihre Geschichte zu

erzählen, damit sie ihre Oma

mal richtig kennen lernen können.

Naja, und natürlich auch

für diejenigen Blankenese rin -

nen und Blankeneser, die sie

gebeten haben, etwas mehr

über sich zu erzählen…

Viele kennen die Blankeneserin

ja vor allem durch ihre hartnäckigen

Verhandlungen mit

Behörden, Investoren und

Politikern. Fast ihr ganzes

Leben lang hat sie sich dafür

eingesetzt, dass der Charakter

„ihres“ Stadtteils Blankenese

erhalten bleibt. Zuletzt beim

Ortskern Blankenese, bei dem

der Prozess noch immer nicht

abgeschlossen ist.

Das Buch handelt von ihrer

Geschichte, von Schaffellen,

der Teestube den Erlebnissen in

Paris und London und natürlich

von den vielen großen und

kleinen Engagements für den

weltweit wahrscheinlich be -

kanntesten Stadtteil Hamburgs…

Sie ist Geschäftsfrau, Tee stu -

ben-Gründerin und Mitwir ken -

de so mancher Bürgerinitiative:

Für den Erhalt des Schmie de -

viertels! Für den moderaten

Umbau des Süllbergs! Gegen

die Zuschüttung des Mühlen -

ber ger Lochs! Für die Einrich -

tung einer Fährverbindung von

Blankenese zu den Lan dungs -

brücken!

Geboren wurde Monika Lüh -

mann am 23. September 1940

in Hamburg. Mitten in den

Monika Lühmann privat. Eineinhalb Jahre lang schrieb sie ihre Memoiren auf.

Wirren des zweiten Weltkrie -

ges, in dem sie ihre Heimat und

ihren Vater verlor. Diese ersten

Lebensjahre, in denen sie im -

mer wieder mit Flucht, Ent -

behrungen und Gewalt klarkommen

musste, haben wohl

ihr weiteres Leben geprägt,

denn sie musste immer wieder

kämpfen. Nicht nur gegen

andere, sondern auch mit sich

selbst. Wer glaubt, Monika

Lühmann zu kennen, wird bei

der Lektüre ihres Buches sicher

eines anderen belehrt. Aufge -

wach sen ist sie in Altona. Erst

später, nachdem sie ihren Mann

kennen lernte, lernte sie auch

Blankenese kennen und lieben:

„Deshalb ist es jetzt höchste

Zeit für ein „Ach Blankenese“!

Für eine Hommage an den Ort,

der mir Heimat geworden ist,

der mit seinen Treppen und

Parks herrliche Ausblicke auf

die breite Elbe bis in das Alte

Foto: Krohn

Land bietet, über Inseln und

Sände hinweg, die ab Blanke -

nese flussaufwärts den Strom

prägen. Gibt es etwas Schö -

neres als an einem Sommer -

abend auf dem Bull'n zu sitzen

und zu erleben, wie die untergehende

Sonne den Fluss und den

Elbhang in die kitschigsten Rot-

Töne taucht? Wenn dann noch

die dicken Pötte mit den bis in

den Himmel getürmten Contai -

nern vorbeirauschen, kann kein

Ort der Welt mithalten – nicht

einmal Capri.“

Monika Lühmann schildert in

ihrem Buch nicht nur ihr aufreibendes

Leben mit zahlreichen

Auf und Abs, sondern

auch, wie sie mit Politikern,

Behördenvertretern und anderen

Blankenesern für ihre Sache

rang. Der Titel ihres Buches

könnte auch lauten: „Am

Limit“, denn was sie und ihr

Mann erlebt und verarbeitet

haben, ist wirklich extrem.

Manche würden vielleicht

sagen, Monika Lühmann sei

stur, aber nur so konnte sie in

ihrem Leben viel bewegen.

Kaum zu glauben, dass die beiden,

die man früher häufig

morgens in ihrer Teestube

gemütlich frühstücken sah, so

viel in ihrem Leben in ihrem

Stadtteil bewegt haben. Die

Bilanz liegt jetzt als Buch vor:

„Ich glaube nur eines: Die meisten

Blankeneser sehen ihren

Stadtteil nicht als einen „Bu-

siness Improvement District“,

sie sehen ihn nicht als einen

Ort, an dem die Werterhaltung

oder -steigerung der Immobilien

sowie ein erhöhter Umsatz in

den Geschäften im Mittelpunkt

stehen und durch teilweise

Zwangsregulierung erreicht

werden sollte. Zu groß ist die

Gefahr von Mietsteigerungen

und dadurch ein Abwandern

der kleineren, privat geführten

Läden, die für eine lebendige

Ladenlandschaft notwendig

sind. Die Idee ist gut, aber mit

enormen Finanzanstrengungen

der anliegenden Grundeigen -

tümer verbunden. Nicht alle

können das aus der Portokasse

bezahlen und müssen die zu -

sätzlich entstehenden Belastun -

gen an ihre Ladenmieter weitergeben.“

Damit spricht Lühmann

die künftige Entwicklung in der

Blankeneser Bahnhofstraße an,

die sie teilweise im Rahmen der

Ortskerngestaltung bereits kritisiert

hat. Sie befürchtet die

Kommerzialisierung der Ein -

kaufsstraße: „Ich habe mich

bemüht, darzustellen, dass

Blankenese anders ist – es ist

ein lebendiger, liebenswerter

Stadtteil Hamburgs mit einer

gut funktionierenden Sozial -

struktur, und ich glaube ganz

fest daran, dass die Blanke -

neser im Prinzip zusammenhalten,

auch wenn es einmal Streit

gibt und sie sich verbal die

Köpfe einschlagen. Das ist (hoffentlich!!)

auch schnell wieder

vergessen.“ Oder auch nicht.

Kann gut sein, dass sich

Lühmann noch einmal einmischt

und klar macht, wie sie

sich ihre Nachbarschaft vorstellt.

Die Frau, die ein Leben lang für

sich und andere gekämpft hat,

hat ein Buch geschrieben. Für

ihre Familie, für andere Men -

schen, die mit ihr verbunden

waren oder mit denen sie

gestritten hat. Vielleicht verstehen

sie sie jetzt besser. Viel -

leicht versteht sie sogar ihr

Ehemann besser, mit dem sie 55

Jahre lang verheiratet ist. Der

Mann, dem sie ihr Buch gewidmet

hat, wollte das Buch bislang

allerdings

nicht

lesen…

Monika

Lühmann

»Ach was

Paris...«

Ca. 144 Seiten, 13,5 x 20,4

cm, Hardcover, mit vielen

Abbildungen, 16 €

ISBN 978-3-96194-070-7

Erscheint Anfang April

Am 11. April liest Monika

Lühmann aus ihrem Buch. Ab

19:30 Uhr in der Buchhandlung

Kortes, Elbchaussee 577 (Blan -

ke nese). Eintritt frei!

Weltrekord bei Plasmabeschleunigung durch Laser-Bohrer

Neues Konzept markiert Meilenstein für künftige kompakte Teilchenbeschleuniger bei DESY | Konrad Matzen

Mit einem Laser-Plasma -

boh rer hat ein Forscher -

team am Lawrence Berkeley

National Laboratory in den

USA einen neuen Rekord

für Plasmabeschleuniger

auf gestellt: In einer nur 20

Zentimeter langen Plasmaka -

pillare beschleunigten die Wis -

senschaftlerinnen und Wissen -

schaftler Elektronen auf 7,8

Milliarden Elektronenvolt

(Giga-Elektronenvolt, GeV) –

ein Wert, für den die modernsten

konventionellen Teilchen -

beschleuniger mehrere hundert

Meter benötigen. Das Team um

den damaligen Leiter des Ber -

keley Lab Laser Accelerator

(BELLA) Centers und heutigen

DESY-Beschleunigerdirektor

Wim Leemans stellt sein

Konzept im Fachblatt „Physical

Review Letters“ vor.

„Die Entwicklung stabiler Plas -

mabeschleuniger mit einer

Energie nahe zehn Giga-Elek -

tronenvolt markiert einen Mei -

lenstein auf dem Weg vom

Labor zu ersten Anwendungen“,

betont Leemans, der das

Verfahren bei DESY weiterentwickeln

wird. „Wir haben ein

BAHRENFELD

neues Konzept für den Werk -

zeug kasten der Plasmabe schleu -

niger-Forscher entwickelt. Und

zusammen mit anderen Verfah -

ren zur Kontrolle von Be schleu -

nigung, Strahlstabilität und -

qualität, die es bei DESY bereits

gibt, wird dies kompakte Elek -

tronenquellen möglich machen.“

Teilchenbeschleuniger sind in

vielen Bereichen unverzichtbare

Werkzeuge, von der For -

schung über die Industrie bis

zur Medizin. Konventionelle

Teilchenbeschleuniger nutzen

Radiowellen, um Pakete elektrisch

geladener Teilchen, wie

zum Beispiel Elektronen,

schnel ler und schneller voranzutreiben.

Die heute hochentwickelte

Technik erzeugt Teil -

chenstrahlen hoher Qualität mit

fast jeder gewünschten Eigen -

schaft. Je höher die Teilchen -

energie sein soll, desto größer

und teurer werden allerdings

die Anlagen.

Die zurzeit noch experimentelle

Laser-Plasmabeschleunigung

verfolgt ein komplett anderes

Konzept: Bei ihr pflügt ein kurzer,

extrem heller Laserpuls

durch ein Plasma. Ein Plasma

ist ein Gas, in dem den Mole -

külen ihre Elektronen entrissen

wurden, so dass sich eine

Mischung aus elektrisch positiv

geladenen Gasmolekülen und

elektrisch negativen Elektronen

bildet. Wie ein Schnellboot auf

einem See erzeugt der Laserpuls

kräftige Heckwellen in seiner

Bahn. Auf diesen Plasmawellen

können die Elektronen surfen

wie ein Wakeboard-Surfer auf

der Heckwelle des Schnell -

boots.

Plasmawellen können Teilchen

viele hundert Male stärker

beschleunigen als konventionelle

Beschleuniger. Auch

wenn bei der jungen Technik

noch zahlreiche Herausfor de -

rungen gemeistert werden müssen,

verspricht sie günstigere

und vor allem drastisch kleinere

Teilchenbeschleuniger sowie

neue Anwendungen.

Je kräftiger der Laserpuls ist,

desto stärker ist die Be -

schleunigung im Plasma. Das

BELLA-Team schoss unvorstellbar

starke und kurze Infrarot-

Laserpulse mit einer Spitzen -

leistung von 850 Billionen Watt

Eine 20 Zentimeter lange Plasmazelle, wie sie für die Rekord -

beschleu nigung benutzt wurde.

Foto: Lawrence Berkeley

(850 Terawatt) und einer Dauer

von nur 35 billiardstel Se -

kunden (35 Femtosekunden) in

eine 0,8 Millimeter breite Sa -

phir-Röhre voll Wasserstoffgas.

Die Spitzenleistung des Lasers

entspricht umgerechnet 8,5

Billionen 100-Watt-Glüh bir -

nen, die allerdings nur ein paar

Dutzend Femtosekunden angeschaltet

wären.

„Lediglich große Plasmawellen

zu erzeugen, war nicht ausreichend“,

sagt Hauptautor An -

thony Gonsalves vom Berkeley

Lab. „Wir mussten diese Wellen

auch über die gesamte Länge

der 20-Zentimeter-Röhre er -

zeugen, um Elektronen zu solch

hohen Energien zu beschleunigen.“

Um das zu erreichen, ist

ein Plasmakanal nötig, der den

extremen Laserpuls einschließt

wie ein Glasfaserkabel einen

Licht puls. Im Gegensatz zur Glas -

faser kann ein ausreichend tiefer

Plasmakanal jedoch der Energie

des Laserpulses standhalten.

Für einen solchen Plasmakanal

muss das Plasma im Zentrum

der Kapillare eine geringere

Dichte haben als außen. In

einem früheren, ebenfalls von

Leemans geleiteten BELLA-

Experiment, das den vorigen

Plasmabeschleunigungsrekord

von 4,25 GeV aufgestellt hatte,

erzeugten die Forscher den

Plasmakanal mit einer elektrischen

Entladung. Um zu höheren

Beschleunigungsenergien

zu kommen, musste der Kanal

jedoch noch tiefer in das

Plasma gefräst werden, also im

Zentrum eine noch geringere

Dichte besitzen als mit der

Entladungstechnik möglich.

Die Lösung dieses Problems lieferte

eine Technik, die bereits in

den 1990er Jahren vorgeschlagen

worden war: Das Aufhei -

zen von Plasma per Laser.

Leemans realisierte, dass ein

solcher Laser sich mit der

Entladungstechnik kombinieren

lässt. Wenn der Laser direkt

nach der Entladung durch das

Plasma schießt, kann er den

Kanal tief genug bohren, so

dass er danach den eigentlichen

Beschleuniger-Laserpuls gut

einschließen kann.

Versuche und Modellrech nun -

gen, unter anderem durch

Leemans' Studenten Joost

Daniels und Chris Pieronek,

lieferten schließlich die optimalen

Parameter für den Laser-

Bohrer. Der Laser muss sich

demnach genau 420 milliardstel

Sekunden (420 Nano -

sekunden) nach der Entladung

für 8 milliardstel Sekunden

durch das Plasma bohren, um

den optimalen Kanal für den Be -

schleuniger-Laserpuls zu formen.


8 • DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019

Kultur

Briefmarken – Zeitmaschine zum Anfassen

Ausstellung mit Ausstattungsstücken der PEKING jetzt im Museum für Hamburgische Geschichte | Matzen

Briefmarkensammler beim Fachsimpeln und Tauschen

Der Verein für Postwert zei -

chensammler von 1894 e.V.

lädt aus Anlass des 125-

jährigen Bestehens zur

großen Briefmarkenschau

nach Halstenbek ein. Die

Briefmarkenschau findet

am 7. April von 10–15 Uhr

unter anderem zum Thema

Seefahrt im Schützenhaus des

Halstenbeker Schützenvereins

e.V. (Am Schützenplatz 24 in

Halstenbek statt. Auch der

Halstenbeker Bürgermeister,

Claudius von Rüden, hat sich

angesagt. Für Briefmarken -

samm ler und Tauschfreunde ist

es eine gute Gelegenheit, mit

Gleichgesinnten in Kontakt zu

kommen. Menschen, die eine

Sammlung geerbt haben, finden

an diesem Tag eine Möglichkeit,

mehr über ihre Sammlung zu

erfahren.

Täglich werden in der Bun des -

republik immer noch knapp 60

Millionen Briefe verschickt –

weit mehr als anderswo.

Während beispielsweise in den

Nachbarländern Italien und

Niederlande mittlerweile gerade

einmal halb so viele Briefe verschickt

werden wie noch vor

zehn Jahren, und die Menge in

Dänemark um ganze 70 Prozent

zurückgegangen ist, sank sie

ELBVORORTE

hier im selben Zeitraum lediglich

um ein Fünftel. Für das Jahr

2017 bilanzierte die Bundes -

netz agentur in dieser Woche

sogar: „weitgehend stabile Brief -

volumina“. Die Umsätze mit

Briefsendungen lizenzpflichtiger

Unternehmen, zu denen die

Deutsche Post gehört, wurde mit

9,3 Mrd. Euro angegeben – mit

leicht steigender Tendenz. Trotz

E-Mailverkehr gibt es offenbar

immer noch genug Informa tio -

nen, die in einem Briefumschlag

versendet werden.

Daher ist es auch nicht verwunderlich,

dass das Hobby Brief -

markensammeln immer noch

seinen Reiz hat – sogar bei

Jugendlichen, wie Franz Peter

Perschmann, 2. Vorsitzender

des Vereins für Postwert zei chen -

sammler aus den Elbvororten

berichtet. Für ihn bedeutet sein

Hobby Zeitgeschichte zum

Anfassen: „Die Motive der einzelnen

Marken erzählen von

ihrer Zeit. Noch viel mehr

jedoch erfahren wir aus Briefen,

die ich inzwischen ebenfalls

sammle.“, erzählt der passionierte

Markensammler, der sein

Geld als Gitarrenlehrer verdient.

In Deutschland zählt der Bund

Deutscher Philatelisten knapp

30.000 Mitglieder. „Aber es gibt

wohl weit mehr Briefmarken -

sammler“; vermutet Persch -

mann. „Wer hat nicht schon mal

Briefmarken gesammelt, wenn

auch nur eine zeitlang?“. Digi -

talisierung hin oder her: Jeden

Monat treffen sich 20 bis 30

Sammler in Halstenbek oder

Schnelsen zum Austausch von

Briefmarken oder Geschichten.

Das kann sehr spannend sein.

Bei den Treffen geht es selten

darum, große Geldbeträge zu

erwirtschaften. Eher um einen

persönlichen Austausch der

Beteiligten, Fachsimpeln und

den sozialen Kontakt. Durch das

sehr internationale Thema spielt

bei den Interessenten das Thema

Fremdenfeindlichkeit keine

Rolle. „Die Marken sprechen

eine eigene Sprache – ähnlich

wie bei der Musik“, sinniert

Perschmann.

Die Motive zum Briefmarken -

sammeln sind vielfältig. Wäh -

rend die einen der Freude am

Motiv nachgehen und Marken

mit bestimmte Motiven oder

Themengebieten sammeln, geht

es anderen um zeitgeschichtliche

Interessen. Perschmann beispielsweise

besitzt die erste

Briefmarke überhaupt, die

Die Oster-Überraschung!

Ab sofort bei uns:

Orangen-Quark-

Stollen

Foto: PR

Penny Black von 1840. Sein

ganzer Stolz. Zuvor hatte der

Empfänger des Briefes für die

Übermittlung der Nachricht

gezahlt. „Allein der Geruch alter

Marken macht das Sammeln zu

einem Genuss“, strahlt Persch -

mann.

Briefmarken eignen sich kaum

als Wertanlage. Trotzdem ist es

immer wieder in der Geschichte

der Philatelie zu Spekula tions -

blasen gekommen, in denen

Ausgaben bestimmter Epochen

und Regionen oder Einzelbrief -

marken binnen weniger Jahren

enorme Wertzuwächse zu verzeichnen

hatten. Heute handeln

die meisten organisierten Phila -

telisten in einer Größenordnung

von 100–150 Euro pro Monat.

Ein Betrag, den auch andere

gern für ihr Hobby aufwenden.

„Wie bei jedem Hobby, geht es

kaum darum, sich zu bereichern“,

erklärt Franz Peter

Perschmann.

In Krisenzeiten galten Brief -

marken, ähnlich wie Zigaretten,

als beliebtes Tauschmittel, so

etwa während oder nach den

beiden Weltkriegen. Die größte

Spekulationsblase in jüngster

Zeit bildete sich in den 1960er

Jahren, als in der Bundesre publik

Deutschland und

in der Schweiz die Anzahl der

Sammler rapide anstieg. Dar -

aufhin verteuerten sich die

Preise älterer Ausgaben vergangener

Jahrzehnte. Ein prominentes

Beispiel war das des

Frankfurter Briefmarken händ -

lers Hartmut Schwenn, der über

Bankfilialen Briefmarkenpakete

als Geldanlage vertrieb.

Zeitgenössische Ratgeber empfahlen

Einsteigern in die Phi -

latelie den Erwerb von aktuellen

Briefmarkenausgaben des eigenen

Landes. Die Spekulation auf

zukünftige Wertentwicklung

motivierte zum Kauf großer

Mengen an Briefmarken, insbesondere

moderneren Materials;

mitunter wurden bogenweise

Briefmarken, auch von Neu hei -

ten gekauft. Die Postverwal tun -

gen reagierten mit einer Stei -

gerung der Briefmarkenaus ga -

ben und einer Steigerung der

Auflagen. 1977 und 1982 er -

reichten die Preise verschiedener

Sammelgebiete spekulative

Höchstpreise, die bis heute nicht

mehr erreicht wurden. Heute

erreichen Bestände aus dem

„Sammeln im Abonnement“ bei

Veräußerung häufig nicht einmal

mehr den Nominalwert.

Während die Deutsche Post keinen

Umtausch älterer nicht-entwerteter

Briefmarken mehr

anbietet, lassen sich in der

Schweiz alte

Samm lungen immerhin noch

zum Frankieren von Briefen

verwerten. Briefmarken in

durchschnittlicher Erhaltung

oder geläufiger Abstempelung

sind schwer verkäuflich, mitunter

bezeichnet man diese als

„Großvaterware“.

Extrem seltene Einzelbrief -

marken und Briefe aus der Zeit

bis in das erste Drittel des 20.

Jahrhunderts erreichten und

erreichen immer wieder Spit -

zenpreise im sechs- und siebenstelligen

Bereich, ohne dass sich

daraus ein regelmäßiger Wert -

zu wachs ableiten lässt.

Die Philatelie folgt in der Wert -

ermittlung eigenen Gesetzmä -

ßigkeiten, da sie sich, anders als

beispielsweise eine Kunst samm -

lung, nicht einfach zusammenkaufen

lässt. Viele Briefmarken

wären gestempelt in besten

Erhaltungsgraden theoretisch

erschwinglich, sind aber nur mit

viel Mühe überhaupt aufzutreiben.

Bekanntes Beispiel sind

einige Briefmarken der Berliner

Ausgaben der Dauerserie Frauen

der deutschen Geschichte: Mit

Vollstempeln aus dem Berliner

Postverkehr sind diese kaum

anzutreffen und noch seltener

als Eckrandstücke, während die

Katalognotierungen von Spit -

zenpreisen weit entfernt sind.

Die erste Briefmarke der Welt

Die erste Briefmarke der Welt

sieht unspektakulär aus. Sie

entstand in Großbritannien und

wurde unter dem Namen „One

Penny Black“ oder „Penny

Black“ weltberühmt. „One

Penny“ entsprach hierbei dem

Nominalwert der Marke und

sie wurde in schwarzer Farbe

gedruckt.

Da damals aber niemand

wusste, wie so ein Post wert -

zeichen aussehen könnte, schlug der Buchhändler und

Buchdrucker James Chalmers aufklebbare Gebührenzettel

vor. Um diesen zu gestalten, schrieb das britische Finanz -

ministerium 1839 einen mit Einhundert Pfund dotierten

Wettbewerb für einen Briefmarkenentwurf aus. Rund 2.600

Entwürfe gingen daraufhin ein. Allerdings genügten die eingereichten

Entwürfe dem damaligen Postreformateor Sir

Rowland Hill überhaupt nicht. Deshalb entwarf er selbst mit

Wasserfarben zwei einfache Entwürfe, eine davon wurde die

„Penny Schwarz“, die am 6. Mai 1840 veröffentlicht wurde.

Der heutige Wert der Sammlerstücke liegt bei ca. 200 €, je

nach Katalog. Mit Glück kann man ein Exemplar sogar schon

für 100 € ergattern. Die Marke kommt recht häufig vor, denn

die Auflage lag damals bei 68.808.000 Marken...

Foto: AdobeStock


Wann platzt die Immobilienblase?

Unternehmer diskutieren in Blankenese: Lohnt sich das Investment? | Konrad Matzen

Geld anlegen, Immobilien

finanzieren: Ist das schon

eine Blase oder rechnet sich

das noch?

Immobilien finanzieren ist

immer eine große Entschei -

dung. Die Zinsen sind niedrig,

die Preise sind hoch. Zu

diesem Thema lud Ende Feb -

ruar die Mittelstands- und

Wirtschaftsvereinigung der

CDU Schenefeld in das Blan -

keneser Firmenkundencenter

der Haspa ein.

Warum überhaupt Geld anlegen

in Immobilien? Als Rente,

Kapitalanlage, Möglichkeit für

Konsumverzicht, Versorgung

von Kindern, Erbschafts ver -

wendung, Betriebsimmobilie?

Die Interessenlagen sind unterschiedlich:

Geschäfts- oder

Privatimmobilie? Natürliche

BLANKENESE

oder juristische Person, Ei gen -

kapital, Bonität? Wir haben bei

einem der beiden Referenten

nachgefragt:

Sandra Bunsen ist Fir men kun -

denbetreuerin der Abteilung

Mittelstand Firmenkunden für

die Region Hamburg-Nordwest.

Ihre Expertise liegt in der

gesamtheitlichen Betreuung der

Unternehmen. Die Tätigkeit

reicht von der Finanzierung

gewerblicher und wohnwirtschaftlicher

Immobilien, klassischer

Unternehmens finan zie -

rungen und Leasinggeschäft bis

hin zum Auslandsgeschäft.

Die Sparkassenbetriebs wirtin

lebt im Hamburger Westen und

fühlt Sich der Region verbunden.

„Als echte norddeutsche

Deern bin ich auf dem Wasser

Die Fachhochschule Wedel

veranstaltete zum Girls‘

Day am 28. März wieder

ein eigenes Angebot. 22

Mädchen zwischen 10 und

14 Jahren hatten Gelegenheit

in das Programmieren mit

Scratch einzutauchen. Da die

Teilnehmerinnen der letzten

Jahre ein verstärktes Interesse

an den Programmierübungen

gezeigt haben, fokussiert sich

das Programm der FH Wedel in

diesem Jahr auf ein Informatik-

Angebot.

Die Mädchen programmierten

mit der grafischen Entwick -

lungsumgebung Scratch ein

kleines Geschicklichkeitsspiel.

Die programmierten Spiel fi -

guren müssen zum Beispiel

verschiedenen Hindernissen

ausweichen und gleichzeitig

wertvolle Gegenstände einsammeln.

Scratch ist eine erstmals 2007

veröffentlichte erziehungsorientierte

visuelle Programm -

iersprache für Kinder und Ju -

gendliche, die für jedermann

frei zugänglich ist.

Ihr Ziel ist es, Neueinsteiger –

be sonders Kinder und Ju -

gendliche – mit den Grund -

konzepten der Programmierung

vertraut zu machen. Unter dem

Motto imagine, program, share

(„Ausdenken, Entwickeln, Tei -

len“) wird die kreative und

explorative Erstellung eigener

Spiele und Multimedia-An -

wendungen, verbunden mit

zuhause und segle gern auf

Alster und Ostsee. Daneben

reise ich gerne in ferne Länder,

um Menschen verschiedenster

Kulturen kennenzulernen.“

Frau Bunsen, gibt es eine

Immobilienblase?

Aufgrund der anhaltenden

Nied rigzinsphase und dem

Trend zum Leben in der Stadt

sind die Preise in den begehrten

Lagen der Ballungszentren sicher

sehr hoch. Eine generelle Immo -

bilienblase sehen wir aber nicht.

Warum macht es denn Sinn,

jetzt in Immobilien zu investieren?

Eine Investition in Immobilien

ist von vielen Faktoren abhängig.

Wird sie selbst genutzt oder

vermietet? Wie ist die Lage?

Welches Ziel verfolge ich als

Investor? Insofern muss man

jeweils ganz individuell auf den

Einzelfall schauen.

Gibt es in Hamburg überhaupt

noch lohnenswerte Objekte?

Falls ja: Worauf sollte man

achten?

Bei Immobilien ist vor allem die

Lage entscheidend. Und natürlich,

in welchem Zustand sich

die Immobilie befindet. Gibt es

einen Renovierungsstau? Ist die

Immobilie noch vermietet? Liegt

eine Mietpreisbindung vor?

Haben Sie Erfahrung damit,

wie erfolgreich Immobilien in -

vestments im Hamburger

Umland sind?

Das Hamburger Umland ist

sehr unterschiedlich zu be -

12-Jährige programmieren Spiele

Ein Informatik-Vormittag mit Scratch an der Fachhochschule Wedel | Markus Krohn

WEDEL

Haspa-Firmenkundenbetreuerin Sandra Bunsen

Emily und Ava aus Rissen vor ihrem Programm

dem gegenseitigen Austausch

darüber, als Motivation ge -

nutzt. Kostenlos und werbefrei

können die Ergebnisse in einer

internationalen Online-Com -

munity mit dem Scratch-Player

abgespielt, diskutiert und weiterentwickelt

werden. Außer -

dem gibt es einige Beispiele, die

Anregungen für Einsteiger

schaffen und das Prinzip des

Programmierens näher bringen.

Für die Mädchen war der Tag

ein großer Gewinn: Für Emily

(13) und Ava (12) vom Gym -

nasium Rissen war es interessant,

zu erfahren, was hinter

einem Computerspiel steckt.

Auch Lolla (12) vom Chri -

stianeum fand es cool, ein eigenes

Spiel programmieren zu

können. Den Schülerinnen ge -

fiel es, das Spiel selbst beeinflussen

zu können. Ob das

Interesse reicht, um Informatik

zu studieren, konnten sie aber

noch nicht sagen.

Die Fachhochschule Wedel

hofft, mit diesem Angebot

mehr begeisterungsfähige jun -

ge Frauen vom Informatik -

studium überzeugen zu können.

Derzeit sind Frauen in diesem

Studiengang mit nur 10

Prozent stark unterrepräsentiert.

Einige der Studentinnen

waren an diesem Vormittag

dabei, um die wissenschaftliche

Mitarbeiterin Gerit Kaleck zu

unterstützen. Unter ihnen auch

Wirtschaft DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019 • 9

Foto: privat

trachten. Stadtnahe Lagen z.B.

in Wedel, Schenefeld oder

Pinneberg sind anders zu beurteilen,

als eher ländliche Re gio -

nen mit eingeschränkter Infra -

struktur und schlechter An -

bindung.

Wie schätzen Sie die weitere

Entwicklung der Zinsen ein?

Angesichts fehlender Infla -

tionsgefahren und eingetrübter

Konjunkturaussichten wird die

EZB an ihrer Nullzinspolitik festhalten.

Die Zinsen bleiben also

absehbar auf niedrigem Niveau.

Was raten Sie Kunden, die

noch keine Erfahrung mit

einem Immobilien-Invest

haben?

Lassen Sie sich gut beraten, am

besten persönlich und nicht nur

im Internet, auch wenn die

Zinsen dort manchmal ein paar

Promille günstiger scheinen.

Lassen Sie sich nicht unter

Druck setzen und entscheiden

in Ruhe, ob die Immobilie zu

diesem Preis für Sie die

Richtige ist. Und wählen Sie

eine Finanzierungsstruktur mit

angemessenen Eigenmitteln und

aktuell mit einer möglichst langen

Zinsbindung!

Unter welche Umständen können

Sie ein Immobilien in vest -

ment als Altersvorsorge empfehlen?

Das kommt auf die persönliche

Situation des Käufers an.

Grund sätzlich sind Immobilien

eine guter Baustein für die

Altersvorsorge.

Cordula Eichhorn, die mit 29

Jahren gerade ihren Master -

abschluss an der FH Wedel

gemeistert hat. Für sie war das

Highlight, zu sehen, wie die

Mädchen schnell mitbekommen

haben, wie logisch es ist, zu

programmieren. „Jeder sollte

etwas Ahnung vom Program -

mie ren haben, denn ein großer

Teil unseres Lebens wird davon

bestimmt“, meint Eichhorn. Die

Mädchen vom Girls‘ Day werden

es verstanden haben.

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Können Brötchen nachhaltig sein?

Traditionsbäckerei Körner in Blankenese investiert in moderne Öfen | PR

Backen – das erfordert viel

Wissen und handwerkliche

Kunst – aber auch modernste

Technik ist notwendig,

vor allem wenn man so,

wie das Team von Bäcker

Körner in Blankenese, noch

alles selber backt.

Als UmweltPartner der Stadt

Hamburg hat Bäckermeisterin

Sabine Möller gerade in zwei

neue Öfen investiert. Energie -

berater haben errechnet, dass

mit der modernen Technik jedes

Jahr rund 45 t Kohlenstoff -

dioxid (CO 2 im Jahr eingespart

werden. Das entspricht dem

Verbrauch eines durchschnittlichen

Pkw, das knapp fünfeinhalbmal

um die Erde fährt.

Der Wechsel musste im laufenden

Betrieb organisiert werden.

Eine Herausforderung: Zu -

nächst musste ein neuer

Schornstein gebaut werden,

errichtet innerhalb eines Tages

von der Schornsteinfirma The -

ring. Die Elbdörfer-Glaser und

Fensterbauer haben das neue

Fenster geliefert, durch das der

Schornstein ins Haus geführt

wurde. Der neue Gasanschluss

wurde von der Iserbrooker

Firma Jürgen Gercke sauber

und effizient ausgeführt.

Die Backstube bekam einen

neuen Stikken-Ofen und einen

neuen Etagen-Ofen. Stikken,

BLANKENESE

Frühlingsfrisch präsentiert

sich der Verein Aktive Frei -

zeit (VAF) zum neuen

Kursstart im April. Sport

und Bewegung sorgen im

Frühsommer für eine tolle

Figur und ein positives

Körpergefühl. Das Sport pro -

gramm reicht von Spannung

bis Entspannung, macht gute

Laune und bietet für jeden das

Passende.

Egal ob in den lichtdurchfluteten

Sporthallen, im 25-Meter-

Schwimmbad oder im TÜV-zertifizierten

Fitnessstudio. Das

Angebot bietet sowohl Sport -

begeisterten als auch Ein -

steigern viele Möglichkeiten:

Über 100 Kurse wie Zumba®,

Functional Training, Aqua-

Workout, Bauch-Beine-Po, Fa s -

Schweissarbeiten am Stikkenofen (rechts). Links ist der neue Stikkenofen zu sehen

das sind die fahrbaren Wagen,

in denen die Bleche mit den

Brötchen stehen. Bei diesem

Ofen wird der gesamte Wagen

in den Ofen geschoben und

dreht sich dann darin. Ver -

gleich bar zu Hause mit einem

Umluft-Ofen. Die Brötchen

wer den rundherum schön knusprig.

Im Gegensatz dazu steht der

Etagen-Ofen. Hier muss jedes

Weck’ den Frühling in dir!

Kursstart beim Verein Aktive Freizeit in Bahrenfeld

Sport mit Spaß im VAF in Bahrenfeld

zien Fitness, Pilates, Yoga oder

Qigong. Und Frischluftfreunde

können sich mit der VAF-

Walking- und Laufschule im

nahe gelegenen Volkspark auspowern.

Eine kostenfreie Kin -

derbetreuung erleichtert den

Einstieg für Familien.

Weitere VAF-Angebote: die

Schwimmschule für Kinder und

Erwachsene, die Kindersport -

schule und das Fit Kids & Teen

Power-Programm. Jetzt das

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Probestunde vorbeischauen.

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Foto: PR

Blech einzeln angefasst und in

den Ofen geschoben werden.

Das ist natürlich viel aufwändiger.

In der „ruhenden“ Hitze –

vergleichbar einer Ober- und

Unterhitze im Ofen zuhause –

erhalten Brote eine kräftige

Kruste.

Für die Kunden ändert sich

dadurch nichts, der Geschmack

frischer handwerklich gefertigter

Brote und Brötchen aus

Für Kunden des ehemaligen

Her renmodegeschäfts

„Hansen & Co.“ gibt es ein

erfreuliches Wie dersehen

mit vertrauten Gesichtern.

Denn die neuen Betreiber,

Andrea Müller, Chri stine

Zornow und Sieg fried Kantek

haben viele Jahre im Hansen -

schen Geschäft Män ner von

Schenefeld bis Elms horn mit

großer Fachkom petenz beraten.

Sehr beliebt bei den Kunden

waren u.a. die besonders ge -

schnittenen, be que men und

doch modischen Hosen. Andrea

Müller sagt la chend: „Wir

konnten und können einen

Kunden anschauen, einschätzen

und sind sicher, dass spätestens

die zweite an probierte Hose

sitzt.“

Auch wenn der Auftritt im

Foto: PR

Blankenese bleibt. Die Bäcker

aber können effizienter arbeiten.

Gleichzeitig spart die

Bäckerei Körner Energie. Ein

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gute Nachbarschaft!

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Andrea Müller und Christine Zornow sind bereit, haben die

Regale gefüllt und freuen sich auf die Neueröffnung

Neu: Mode für Männer

Nachfolger für Hansen & Co: Classic & Co

neuen Geschäft frisch und

innovativ ist, sind weiterhin

alle Markenhersteller aus dem

ehemaligen „Hansen“ vertreten,

ganz besonders die Hosen mar -

ke „club of comfort“. Selbst -

verständlich gibt es auch weiterhin

den Änderungsservice.

Das Verkaufstrio hält für die

Kunden zur Shoperöffnung am

Mittwoch, den 3. April 2019 ab

10 Uhr attraktive Eröffnungs -

angebote bereit.

Der neue Herrenausstatter

zeigt, dass stationärer Handel

gepaart mit Beratungsfach -

kompetenz immer eine Chance

im veränderten Umfeld hat.

Classic & Co

im Stadtzentrum Schenefeld

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Ostermarkt der Kunsthandwerker

Das Kulturzentrum Heidbarghof lädt am

13. und 14. April 2019 zum 6. Ostermarkt

der Kunsthandwerker ein.

Gezeigt wird ausschließlich selbstgefertigtes

Kunsthandwerk: Österliche Dekorationen

für Haus und Garten, Malerei,

Keramik, modische Hüte und Kappen,

Tiffany-Glaskunst, Ostereier in Wachs- und

Kratztechnik, bemalt mit Leuchttürmen

oder mit Scherenschnitten, maritime

Szenen auf Treibholz, Königskissen,

Flaschenköpfe, Stempelkunst und vieles mehr. Auch junge Mutter und Großmütter können sich

freuen, denn sie finden hier niedliche T-Shirts und Accessiores für die Kleinen.

Voll im Trend sind auch handgefertigte Seifen und Naturkosmetik, denn sie sind garantiert ohne

Microplastik!

Um die schöne Atmosphäre noch ein bisschen länger zu genießen, gibt es wieder selbst

gebackenen Kuchen und Kaffee.

Foto: PR

Termine: 13. April, 11–18 Uhr; 14. April 11–17 Uhr

Ort: Heidbarghof, Langelohstraße 141 | Eintritt: frei | www.heidbarghof.de

»Ficus fatale«

...wenn Pflanzen

sprechen könnten...

Eine hochdeutsche Komödie.

Seit Hobbymaler Max

keine verstaubten Landschaften

mehr malt,

sondern nackte junge

Damen hinter Pflanzen

drapiert, hat er endlich

Erfolg. Galerist Gustav

plant sogar eine Ausstellung

mit seinen

Werken. Einen Haken

hat die Sache jedoch: Max´ Frau Gabi darf auf keinen Fall davon erfahren! Deshalb malt Max nur

samstags, wenn Gabi ihren Kartennachmittag hat. Eines Tages fällt die Kartenrunde jedoch aus,

und Gabi kommt viel zu früh nach Hause. Max kann sein halbnacktes Modell Valerie gerade noch

rechtzeitig verstecken. Aber Gabi hat auch noch ihre Freundinnen zum Kaffeeklatsch eingeladen…

Termine: 13. April um 19 Uhr und 14. April um 16 Uhr

Ort: Die Aufführungen finden statt in der Aula der Schule Iserbarg, Iserbarg 2

Eintritt: 7,–

www.volksspielbuehne.de

Foto: PR

»Auf 10 Saiten um die Welt«

Konzert im Goßlerhaus

Ilona Huber-Glas, Geige, und Luisa Marie

Darvish Ghane, Gitarre, bilden das Duo

Decacordio, das sich durch feinsinnige Klän -

ge und eine außergewöhnliche Spielfreude

auszeichnet. Es bietet Kammermusik vom

Barock bis zur Moderne und von Kom po -

nisten aus aller Welt am Mittwoch, den 10.

April, im Goßlerhaus.

Termin: 10. April um 20 Uhr

Ort: Goßlerhaus, Goßlers Park 1

Eintritt: 15,– Euro, für Mitglieder 10,– Euro

BuchEntdecker im Altonaer Museum

Ein Tag rund um das Buch für Kinder und

Familien mit Lesungen, Gesprächen, Buchvorstellungen,

Bastelstationen, Autorenbegegnungen,

Illustrationsworkshops und vielen

kreativen Mitmach-Aktionen rund ums

Buch ins Altonaer Museum. Mit vielfältigen

Formaten setzt der BuchEntdecker-Tag alles

daran, Kinder und ihre Familien auf Bücher

neugierig zu machen

Termin: 7. April von 10 bis 18 Uhr

Ort: Altonaer Museum

Eintritt frei!

JazzAmen: Barbara Dennerlein

Spiritual Movements – Jazz Meets Pipe Organ

JazzAmen - eine Konzert-Reihe der Kulturkirche Altona

in Kooperation mit der Ev.-Luth. Kirchengemeinde

Altona-Ost. Seit Juni 2016 begeistern internationale

Jazzgrößen das Publikum.

Barbara Dennerlein, die grandiose Meisterin der

Register, der Manuale und Pedale spielt auf den großen

Anlagen mit soviel Groove, dass absolut Niemand auch

nur ein Quäntchen Jazz-Feeling vermissen könnte. Aus

einem "Beinahe-Sakrileg" ist eine überaus beeindruckende

Innovation entstanden. Barbara Dennerlein

vereint mit einem großartigen Gespür für Klangfarben

und deren Kombinationen mit zupackender Virtuosität

die Elemente des Jazz - Blue Notes, Synkopen, schnittig-erdigen

Walking Bass, mitreißende Improvisationen

- und der zeitgenössischen Musik zu einem völlig

neuen Jazz-Bild. Frech, mutig, ohne Scheuklappen,

gelingt ihr, was vergleichsweise nur in den besten Orchester-Arrangements funktioniert: Musik

aus ganzheitlicher Sicht - mitreißend, packend, bestaunenswert. "Ein aufregender Genuss...",

der von ihren Fans in der Kulturkirche Altona hautnah erlebt werden kann, denn Spiel und

Moderation Barbara Dennerleins werden für ein besonders intensives auch visuelles

Konzerterlebnis von der Orgelempore auf eine Leinwand in den Zuschauerraum übertragen.

Foto:Johannes Tichy

Termin: 13. April um 19 Uhr | Ort: Kulturkirche Altona

Eintritt: VVK 15,– € (zzgl. Geb.), AK 20,– € (erm. 10,– €)

www.kulturkirche.de

Foto: Sinje Hasheider

Die Entführung aus dem Serail

Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart

Was für ein Abenteuer! Von Piraten geraubt!

Das klingt wie ein Märchen. Die schöne

Konstanze und ihre Freunde, die freche

Blonde und der ängstliche Pedrillo, sind

Gefangene des Piraten Kapitän Selim fern

von ihrer Heimat.

Belmonte, der Verlobte von Konstanze, eilt

herbei um die Gefangenen zu befreien. Er

gibt sich als Schiffsbaumeister aus, denn er

weiß, dass Käpt’n Selim diese Kunst sehr

liebt. So erschleicht sich Belmonte das

Vertrauen des Käpt’n und kann sich ungehindert auf seiner Insle bewegen.

Währenddessen stirbt Pedrillo fast vor Eifersucht, seine Geliebte Blonde ist dem Steuermann

Osmin „geschenkt“ worden. Konstanze hingegen ist zur „Lieblingssklavin“ des Käpt’n erkoren.

Die Situation spitzt sich zu, als dieser ihr Gewalt androht, wenn sie ihm nicht ihr „Ja – Wort“ gibt.

Nun ist Eile geboten, noch in dieser Nacht wollen Belmonte und Pedrillo mit den Frauen fliehen.

Mit „Die Entführung aus dem Serail“ gelang Mozarts sein Durchbruch als Komponist und es ist

bis heute eine seiner erfolgreichsten Opern. Das THEATER FÜR KINDER setzt mit diesem musikalischen

Märchen sein Bestreben fort, Kinder phantasievoll an das Genre heranzuführen und

für das Musiktheater zu begeistern. – Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren.

Termine: 6.4. 15 Uhr; 7.4. 11 Uhr; 13./14.4. 15 Uhr; 20./21.4. 15 Uhr; 27./28.4. 15 Uhr; 4./5.5.

15 Uhr; 11./12.5. 15 Uhr; 18./19.5. 15 Uhr

Ort: Allee Theater – Theater für Kinder, Max-Brauer-Allee 76

Eintritt: 16,50 | Tickets: (040) 38 25 38

www.kindertheater.alleetheater.de

Konzert der Kantorei Sülldorf-

Isernrook am Ostermontag

Am Ostermontag wird von der Kantorei

Sülldorf-Iserbrook – zusammen mit vielen

Gastsängerinnen und Gastsängern – das

Ergebnis eines Chorprojekts zu Gehör

gebracht. Es erklingt ein wunderbares Konzertprogramm

mit der „Krönungsmesse“

von Mozart und weiteren Werken von Mozart

und Telemann.

Termin: 22. April um 18 Uhr

Ort: Martin-Luther-Kirche

Eintritt: 15,–

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 25. April 2019

Redaktionsschluss: 17. April 2019

Foto: PR


12 • DorfStadt-Zeitung 5/2019 • 4.4.2019

BLANKENESE

Der Apfel ist der Deutschen

liebstes Obst, da können

sich Banane, Mango und

Papaya noch so oft auf den

Weg zu uns machen. Blöd

ist nur, dass auch die Äpfel

nun schon mit den Con tai -

nerschiffen kommen. Blöd ist

auch, dass wir damit an Ge -

schmacks- und Artenvielfalt

verlieren. Und dass das mehr

Folgen hat, als nur ein paar alte

Äpfel weniger im Angebot.

Alte Apfelsorten und Eckart

Brandt, sie sind eine kaum

noch zu lösende Verbindung

eingegangen. Kaum jemand

kennt die Sorten so wie er und

seine weltweit vorhandenen

Pomologenfreunde. Als er vor

vier Jahren auf der EXPO in

Mailand war, um im deutschen

Pavillon einen Film über ihn

und seine Arbeit vorzustellen,

hallte ihm schon auf dem Weg

dorthin ein lautes „Papa di

mele!“ entgegen. Man kennt

ihn, ihn und seine Leidenschaft

für die Äpfel.

Seit 1983 beschäftigt sich

Brandt mit alten Apfelsorten,

für die er während des Betriebs

einer Mosterei Interesse entwickelte.

Er stellte fest, dass die

alten Sorten weniger anfällig

für Schädlinge sind als gedacht

und auch ohne Insektizide gute

Erträge liefern. 1985 rief er das

Projekt Boomgarden (niederdeutsch

für „Baumgarten“) ins

Leben, das die Erhaltung der

genetischen Vielfalt dieser

Früchte zum Ziel hat. Anfangs

bat er in Zeitungsartikeln die

Nachbarn an der Niederelbe,

ihm seltene Exemplare aus den

eigenen Gärten zur Verfügung

zu stellen. Im Laufe der Jahre,

in denen er zahlreiche weitere

Obstwiesen hinzupachtete, entstand

so eine einzigartige „Ap-

fel-Genbank“. Mittlerweile kultiviert

der Pomologe rund 800

Sorten. Neben seinen Äpfeln

verkauft Brandt auch Kartof -

feln und historische Birnen,

Pflaumen und Kirschorten auf

Wochen- und Ökomärkten so -

wie an besonderen Orten oder

besonderen Veranstaltungen.

Zum Beispiel letzte Woche: Da

konnten ihn die Blankeneser

vor der Buchhandlung Kortes

in der Elbchaussee 577 leibhaftig

erleben und von ihm lernen.

Während der „Apfel-Papst“ sei -

ne jungen Apfel- und Pflau -

menbäume verkauft, verbreitet

der 1950 in Zeven geborene

Pomologe sein Wissen an seine

Zuhörer, die Schlange stehen,

um eine oder mehrere der

beliebten Pflanzen zu ergattern.

Selbstverständlich kennt Brandt

die beliebtesten und die besten

Sorten, deren Standort-Vorlie -

ben und wie sie am besten zu

pflegen sind. So erfahren die

Kunden, dass lokale norddeutsche

Sorten auch am besten im

Norden wachsen, weil die Bö den

und das Klima in Süd deutsch -

land ganz andere Bedingungen

liefern. Um einen möglichst

hohen Ertrag zu gewährleisten,

liefert er Tipps zum Beschnei -

den der Bäume gleich mit.

Am 6. April 2004 gründete

Brandt mit etwa 20 Mitstreitern

in Jork den Boomgarden e. V.,

um sein Projekt für die Nach -

welt zu erhalten. Die ersten

Apfelbäume erhielt Brandt aus

Im Gespräch

Neues vom Apfelmann Eckart Brandt

Er präsentiert nicht nur alte Apfelsorten, man kann sie auch im eigenen Garten pflanzen | Markus Krohn

Liebt den Finkenwerder Herbstprinz: Eckart Brandt

privaten Gärten im niedersächsischen

Alten Land.

„Die alten Obstsorten sind Teil

unseres kulturellen Erbes. Un -

sere bäuerlichen Vorfahren

haben über Jahrhunderte Obst -

sorten herangezogen, die dem

Klima und Boden unserer Hei -

mat besonders gut angepasst

waren. An diesen alten Sorten

hängen lange Traditionen bäuerlicher

Ess- und Kochge wohn -

heiten und Vorratswirt schaf -

tens. Last not least geht es auch

um die Erhaltung der genetischen

Vielfalt. Da die heute

marktgängigen Sorten auf nur

sehr wenige Ausgangssorten

zurückgehen, scheint es dringend

geboten, das vorhandene

reiche genetische Potential zu

erhalten, um es evtl. später einmal

züchterisch einsetzen zu

können“, sagt Brandt, und propagiert

damit die Erhaltung der

regional-typischen Obstsorten

in Hochstamm-Obsthöfen. Da

diese Form des Obstbaus für

den Erwerbsobstbau unrentabel

geworden ist, will Brandt den

Hochstamm-Obsthof zumindest

exemplarisch an einigen Orten

erhalten, wo vordergründige

Rentabilität und Wirtschaft -

lich keit nicht die dominierende

Rolle spielen. Das gelingt durch

die eigenen Aktivitäten auf

dem Gelände des Boomgarden-

Projektes, aber auch über zahlreiche

Veröffentlichungen, zu -

letzt im Blankeneser KJM-

Verlag, TV-Interviews und eben

Verkäufe an Privatpersonen,

die die alten Sorten dann in

ihren Gärten anbauen. Damit

gibt er in private Hände zurück,

was er von dorther bekommen

hat. Die Gendatenbank auf den

4 Hektar Boomgarden soll dauerhaft

erhalten bleiben.

Schmeckt!

Es ist eine runde Sache mit den

Äpfeln und Eckart Brandt. Mag

sein, dass sein Aussehen dazu

beträgt, rund und rosig das

Gesicht, umkränzt von einigen

widerborstigen Haarzweigen. In

Foto: PR/KJM-Verlag

seinem Buch – mit dem so simplen

wie treffenden Titel

SCHMECKT! – blickt er zurück

auf 30 Jahre Apfelliebe. Trin

Adelheid und Finkenwerder

Herbstprinz kommen natürlich

darin vor. Und etwa 100 weitere

Sorten, die er für beachtenswert

und wohlschmeckend hält.

Eine anders als die nächste.

Er berichtet von den kasachischen

Apfelurwäldern, von de -

nen unsere Äpfel wohl abstammen.

Er nennt die vier deutschen

Klimazonen und welche

Sorten wo gedeihen. Er erzählt

von seinen Begegnungen und

Beobachtungen auf den Spuren

der Äpfel. Von den anderen

Apfelsammlern. Von den Streu -

obst wiesen, alten Beständen in

Hessen oder Brandenburg, von

seinem eigenen Boomgarden-

Projekt hinter Stade bei Ham -

burg. Ein ungemein ausführlicher

Anhang lädt zum Besu -

chen und Bestellen ein – leicht

lässt sich daraus eine Apfel -

route zusammenstellen.

SCHMECKT! ist der Ausruf im

Moment nach dem Anbiss,

nach dem ersten Kauen und

Nachschmecken. SCHMECKT!

Süße oder Säure, was überwiegt?

Im Buch pendelt das

Angebot zwischen persönlichen

Erlebnissen und Erforschtem,

Wissenswertem und Erstaun li -

chem, Frühjahr und Herbst.

Eckart Brandt lädt ein zu einer

Reise durch sein Apfelland.

Man liest ihn gern, ist er doch

einer unser poetischsten Bau -

ern.

Adressen finden sich im Buch

aus dem gesamten deutschsprachigen

Raum, also auch An -

gaben für Österreich und die

Schweiz. Und mehr noch: Ge -

schichten, Apfelwissen, Medizi -

nisches (Allergien), Sorten &

Bäume, Gewusst wo.

Schmeckt! Neues

vom Apfel mann

Hardcover, 128 Seiten 13,5 x

20,4 cm, 16 €

ISBN 978-3-945465-09-7

Wer Eckart Brandt live erleben

oder einen Apfel- oder Pflau -

menbaum erwerben möchte,

sollte sich diese Ter mine notieren:

Sbd. 6. April 10 - 17 Uhr,

Baumverkauf ab Hof

Großenwörden, Im Moor 1

So 7. April 10 - 16 Uhr

Hamburger Pflanzenmarkt

Karlshöhe 60 d

Sa 13.+ 14.4. 10 - 18 Uhr

Pflanzenmarkt

Im Freilichtmuseum Kiekeberg

Jungbaumverkauf

Museum Kiekeberg HH Ehestorf

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Wollten Sie auch schon immer wissen,

was Ihr Nachbar so treibt?

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