Vermessung für die Kampfmittelräumung 03-2019

20190403

Im Einsatz

© fotolia.com / Kara

Bohrlochraster abstecken

Verdachtsflächen aufmessen

Bei der Untersuchung von Verdachtsflächen mit Hilfe

von Bohrlochrastern werden Kunststoffrohre und in

diese wiederum Sonden zur Detektion des Untergrunds

eingeführt. Das Raster muss bestimmte Bedingungen

bezüglich der Abmessungen einhalten und kann

daher sinnvollerweise mit einem GNSS-Empfänger

angelegt werden.

In den von uns angebotenen Softwareapplikationen

stehen für die Rasterabsteckung nützliche Zusatzfunktionen

für eine ökonomische Arbeitsweise zur Verfügung.

Die Anwendung kann leicht erlernt werden und ermöglicht

ein hohes Arbeitstempo.

Ein Schwerpunkt der Nutzung unserer GNSS-Lösungen

besteht in der Absteckung und Signalisierung von

Arealen. Dies ist vor allem im freien Gelände keine

große Herausforderung bezüglich der GNSS-Messung

und leicht durchführbar.

Im Wald dagegen ist es bis heute nicht einfach, in kurzer

Zeit mit einem GNSS-Empfänger Genauigkeiten im Submeter-Bereich

zu realisieren. Die STONEX-Einfrequenz-

Systeme besitzen hier ein enormes Leistungsvermögen.

Sie ermöglichen nach kurzer Messdauer (1 - 2 min.) das

Messen von Punkten im Bereich um 0,5 m. Dies konnten

wir bereits mehrfach bei Testmessungen mit Fachleuten

aus der Forstwirtschaft verifizieren durch Vergleich

mit cm-genauen Referenzpunkten. Mittlerweile werden

diese Einfrequenz-Empfänger auch bei Kampfmittelräumbetrieben

mit großem Erfolg für Messungen im Wald

eingesetzt.

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