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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/2019


WELT

PREMIERE

08.–14. April 2019

Stand FM.711


Leitartikel

Helmut Strauß,

Chefredaktion

helmut.strauss@

stein-verlaggmbh.de

Neues Leben für alten Reifen: Recycling im besten Sinne des Wortes. Foto: Steiner

Quantität braucht Qualität

Unser ON-TOUR-Bericht bei Kurz in

Landau zeigt nicht nur, wie aus den

Schälschlangen von Lkw-Reifen qualitativ

sehr hochwertige Gummimehle produziert

werden, sondern erinnert uns noch

viel mehr an einen wesentlichen Grundgedanken

des Recyclings: Um hochwertige

Endprodukte zu gewinnen, braucht

es ebenso hochwertige und möglichst

saubere Ausgangsmaterialien.

Genau das passiert in Landau in einem

kleinen, aber äußerst feinen Aufbereitungsprozess

– und das könnte eine ganz

andere Dimension bekommen, wenn es

zum Beispiel im Straßenbau nicht immer

nur um die kurzfristig gedachten Kosten,

sondern auch einmal um die Langlebigkeit

der Straßen oder die Sicherheit der Benutzer

gehen würde. Dass bei einer höheren

Durchsatzmenge die Qualität der Recycling-Gummimehle

darunter nicht leiden

dürfte, ist ganz klar – Qualität und Quantität

würden sich wunderbar ergänzen.

Quantität, das ist auch ein Stichwort der

diesjährigen bauma in München – sie ist

noch größer geworden, aber das sollte

uns nicht schrecken, ganz im Gegenteil:

Unser Special zur bauma zeigt, dass es

bei Aufbereitung, beim Materialumschlag

oder den Verschleiß- und Zubehörteilen

– auch unter dem Blickwinkel

des Recyclings – vor allem um qualitativ

hochwertige Produkte, Materialien oder

Maschinen geht. Sonst funktioniert es

einfach nicht, gerade was die Akzeptanz

von Recyclingprodukten beim Kunden

anbelangt. Hier gibt es noch einiges zu

tun – nicht nur deswegen dürfte ein Besuch

auf der bauma umso lohnenswerter

sein!

Schöne Grüße

Helmut Strauß

recycling aktiv 2/2019 3


INHALT Ausgabe 2/2019

3 LEITARTIKEL

6 BRANCHEN-INFOS

20 SPECIAL: BAUMA 2019

68 MATERIALUMSCHLAG & TRANSPORT

68 recycling aktiv ON TOUR

Volvo: Alles andere als Schrott

72 recycling aktiv TITELSTORY

Zeppelin-Cat: Grüne Energie aus dem Wald

78 KUNSTSTOFFE

ON TOUR:

Kurz Karkassenhandel betreibt in

Landau eine kleine, aber feine

Aufbereitungsanlage für Lkw-

Schälschlangen. Interessant, was

dabei herauskommt.

86 PAPIER, PAPPE, KARTONAGEN

88 BIOMASSE, KOMPOST, HOLZ

93 FILTERN

94 VERSCHLEISS, EDV, ZUBEHÖR

94 recycling aktiv ON TOUR

Kurz Gummimehl: Neues Leben für alte Reifen

100 RECHT & POLITIK

Aus den Verbänden

103 ZU GUTER LETZT

103 EINKAUFSFÜHRER: IHRE SPEZIALISTEN

104 Inserentenverzeichnis

105 Veranstaltungen, Impressum

72

TITELSTORY: Ein Radlader

in der Biomasse – neben dem Materialumschlag

ist auch höchst interessant,

was alles aus der Biomasse

gemacht wird.

4 recycling aktiv 2/2019


94

68

ON TOUR:

„Alles andere als

Schrott“ – so

sieht es auch

Heinz „Bobby“

Groos, der ein

Unternehmen

für Entsorgungsdienstleistungen

leitet. Einer der

Partner ist Volvo

– wir begleiten

den Tageseinsatz.

20

SPECIAL: Die bauma steht vor

der Tür – wir schauen rein, was es

alles für Recycler gibt

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BRANCHEN-INFOS

Branchenverbände unterstützen

RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE

Acht führende Branchenverbände engagieren sich wieder

bei den Demomessen RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE. Die

Fachverbände beraten die Messeleitung mit ihrem Spezial-

Know-how und bereichern das Messeprogramm durch ihre

Unterstützung bei den Aktionsflächen im Freigelände der

Messe. Dort demonstrieren Aussteller ihre Maschinen praxisnah

zu den Themen: Schrott & Metall, Holz & Biomasse

und auf den beiden Musterbaustellen Straßen- und Wegebau

sowie Kanalbau. Zudem können Aussteller ihre Produkte

auch direkt am eigenen Stand live vorführen.

Auf der Aktionsfläche Holz und Biomasse

können Besucher die wirklich geeigneten

Maschinen zur Aufbereitung von Altholz

praxisnah im Einsatz sehen.

Zu den Verbandspartner gehört auch

der Verband Deutscher Maschinenund

Anlagenbau (VDMA), der über

3.000 hauptsächlich mittelständische

Unternehmen der Investitionsgüterindustrie

vertritt und einer der größten

Industrieverbände Europas ist. Nach Einschätzung

des Verbandes erwarten die

Hersteller von Abfall- und Recyclingtechnik

weiterhin gute Impulse von der Novellierung

der Gewerbeabfallverordnung.

Es würden steigende Altholzmengen

erwartet – mitverantwortlich sei die

Baukonjunktur, analysiert Naemi Denz,

Mitglied der Hauptgeschäftsführung des

VDMA. „Gleichzeitig steigen die Qualitätsanforderungen

an Altholz. Geeignete

Maschinen für die Aufbereitung können

die Messebesucher in Karlsruhe auf der

Aktionsfläche Holz & Biomasse in Aktion

erleben.“

Der Bundesverband Sekundärrohstoffe

und Entsorgung (bvse) vertritt mehr als

880 mittelständisch geprägte Unternehmen

der Sekundärrohstoff-, Recyclingund

Entsorgungswirtschaft. Er gehört

von Anfang an zu den Partnerverbänden

der RecyclingAKTIV. Hauptgeschäftsführer

Eric Rehbock ist überzeugt, dass die

Unternehmen der Branche noch mehr als

bisher auf das Recycling setzen müssen.

Der chinesische Importstopp und nicht

zuletzt die gut bis sehr gut ausgelasteten

Müllverbrennungsanlagen seien deutliche

Marktsignale. Die Gewerbeabfallverordnung

und das Verpackungsgesetz

gäben hier eine klare gesetzliche Orientierung:

„Um diese Vorgaben umzuset-

6 recycling aktiv 2/2019


BRANCHEN-INFOS

zen und im Markt bestehen zu können,

brauchen Recyclingbetriebe die entsprechende

Anlagentechnik. Die Doppelmesse

RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE bietet

die notwendige Orientierung, denn auf

den Demonstrations- und Aktionsflächen

kann man die hochmodernen Anlagen

im Realbetrieb erleben“, erklärt Rehbock.

Demomessen profitieren von Unterstützung

der Branchenverbände

Die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling-

und Entsorgungsunternehmen

(BDSV) legt ein besonderes Augenmerk

auf die Wiederverwertung von

Metallschrott. Hier verlange die Industrie

immer mehr hochwertige Rohstoffe: „Für

unsere Recyclingbetriebe steigen die

qualitativen Anforderungen unter anderem

bezüglich Zerkleinerungs- und Separationstechnik.

Die Sortenreinheit der

Materialien steht an erster Stelle – nur so

lassen sich hochwertige Kreisläufe sinnvoll

schließen“, erklärt BDSV-Geschäftsführer

Ulrich Leuning. Die RecyclingAK-

TIV liefere Fachleuten einen schnellen

Überblick über die neuesten technischen

Entwicklungen. Die Maschinenleistung

könne im praktischen Einsatz an den

Ständen der Hersteller und Händler und

auf der Aktionsfläche Schrott & Metall

begutachtet werden. „Darüber hinaus

veranstalten wir während der Doppelmesse

unsere Landesgruppentagung

Süd-West. Dabei diskutieren wir aktuelle

Branchenthemen, darunter die umstrittene

abfallrechtliche Einstufung von mit

Kühlschmierstoffen behafteten Stahlspänen,

die aktuell im Baden-Württembergischen

Umweltministerium diskutiert

wird“, kündigt Leuning an.

Neben dem VDMA, dem BDSV und

dem bvse unterstützen der BRB, DA, QRB

und VDM die RecyclingAKTIV mit ihrem

Branchenwissen. Zudem kooperiert die

Messe Karlsruhe weiterhin mit dem vorherigen

Veranstalter, der Geoplan GmbH

aus Iffezheim. „Unsere beiden Demomessen

profitieren stark vom weitreichenden

fachlichen Engagement unserer

Partner. Durch die enge Zusammenarbeit

stellen wir sicher, dass unser Messeangebot

aktuelle technische und gesetzliche

Entwicklungen aufgreift und somit

wichtige Markttrends abbildet“, erklärt

Messe-Projektleiterin Claudia Nötzelmann.

Damit seien die RecyclingAKTIV

und die TiefbauLIVE auch im bauma-Jahr

ein Pflichttermin für Fachkräfte und Entscheider.

Enge Kooperation der

TiefbauLIVE mit VDBUM

Der Partner im Tiefbau ist der Verband

der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik

(VDBUM), der die Tiefbau-

LIVE einst konzipiert, ins Leben gerufen

und veranstaltet hat. Der VDBUM wird

erneut die fachliche Organisation, Ausgestaltung

und Realisierung der beiden

Musterbaustellen Straßen- und Wegebau

sowie Kanalbau übernehmen, wo Maschinen,

Wechselsysteme und Anbaugeräte

entlang der realen Prozessschritte

live vorgeführt werden. Thema ist dabei

natürlich auch der Megatrend Digitalisierung:

„Die Musterbaustellen zeigen, was

heute schon möglich ist bei der Maschinensteuerung,

der Umfelderkennung

und Warnung vor Hindernissen sowie bei

der Dokumentation und Automatisierung

von Arbeitsabläufen“, kündigt

Demomessen RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE:

Im Fokus: Entsorgung und Recycling –

Straßen- und Tiefbau

Vom 5. bis 7. September 2019 trifft

sich die Recycling- und Tiefbauwirtschaft

in der Messe Karlsruhe, die zum

zweiten Mal Schauplatz des Fachmesse-

Duos RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE ist.

Mehr als 200 Aussteller präsentieren auf

dem über 80.000 Quadratmeter großen

Freigelände sowie in den Messehallen

neueste Anlagen aller Bereiche der Wiederaufbereitung

werthaltiger Stoffe sowie

das gesamte Spektrum an Maschinen des

Tiefbaus, insbesondere des Straßen- und

Wegebaus sowie Kanalbaus. Eine große

Auswahl an Anbaugeräten, Zubehör und

Dienstleistungen, wie Leasing, Wartung

und Software, ergänzen das Produktangebot.

Die Aussteller kommen aus mehr

als einem Dutzend Ländern und geben

den beiden Fachmessen damit internationalen

Charakter. Das Messe-Doppel

behält seinen zweijährlichen Turnus am

neuen Standort in Karlsruhe bei.

Im Freigelände demonstrieren Aussteller

ihre Maschinen praxisnah in Aktion –

Acht Branchenverbände unterstützen auch in

diesem Jahr die Demomessen RecyclingAKTIV

und TiefbauLIVE: Davon profitieren nicht

zuletzt die Besucher und Besucherinnen.

Fotos: Messe Karlsruhe

VDBUM-Vorstandsmitglied und -Geschäftsführer

Dieter Schnittjer an. Die

digitale Begleitung der Baustelle sei in

vielen Ausschreibungen gefordert und

werde in den nächsten Jahren auf jeder

Baustelle zum Standard werden, prognostiziert

Schnittjer.

www.recycling-aktiv.com

www.tiefbaulive.com

https://www.facebook.com/recycling.aktiv/

entweder am eigenen Stand oder auf

einer der vier Aktionsflächen: Schrott &

Metall, Holz & Biomasse und den beiden

Musterbaustellen Straßen- und Wegebau

sowie Kanalbau. Die klimatisierten Hallen,

die direkt an das Freigelände anschließen,

sind für Aussteller eine weitere Möglichkeit,

sich ihrem Publikum zu präsentieren.

Zeitraum: 5. bis 7. September 2019

Ort: Messe Karlsruhe (Freigelände und

Hallenflächen)

Aktionsflächen: Schrott & Metall, Holz

& Biomasse, Musterbaustellen Kanalbau

und Straßenbau

Veranstalter: Karlsruher Messe- und

Kongress GmbH

Kooperationspartner: Geoplan GmbH

Unterstützender Verband aus dem

Tiefbau: VDBUM

Unterstützende Verbände aus dem

Recycling: bvse, BDSV, BRB, DA, QRB,

VDMA, VDM

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BRANCHEN-INFOS

VDMA

Baumaschinenindustrie braucht stabile Rahmenbedingungen

Einmal jährlich tagt die VDMA-Fachgruppe Baumaschinen,

um operative Themen und Projekte für das laufende Jahr

zu besprechen. Wirtschaftlich gesehen befindet sich die

Branche insgesamt auf Rekordniveau. Der Branchenumsatz

ist 2018 um 12 Prozent gestiegen. Für die Hersteller am

Produktionsstandort Deutschland liegt er bei 12,1 Mrd. EUR

– 4 Mrd. EUR im Inland, 8,1 Mrd. EUR aus dem Ausland. Der

Absatz auf dem deutschen Markt ist um 9 Prozent gegenüber

dem Vorjahr gewachsen und liegt sogar 8 Prozent über dem

bisherigen Rekordjahr 2007. Die meisten Märkte Nord- und

Westeuropas liegen auf ähnlich hohem Niveau, Süd- und

Mittelosteuropa setzten 2018 ihre Erholung fort und wachsen

weiter, wenn auch mit naturgemäß geringerem Volumen.

Bis zur bauma sollte sich das Wachstum fortsetzen,

danach vermuten die Experten einen leichten Abschwung.

Der deutsche Markt wird mit moderaten Rückgängen immer

noch auf einem sehr hohen Niveau bleiben. Für Europa ist

eine Trendwende mit +/- 0 Prozent bis hin zu leichten Rückgängen

realistisch. Der Weltmarkt wächst langsamer als

2018, ein Plus von bis zu 10 Prozent ist aber möglich.

Die Vertreter der Baumaschinenhersteller rechnen bei der

Entwicklung des Branchenumsatzes am Produktionsstandort

Deutschland mit einem Wachstumspotenzial von insgesamt

3 bis 5 Prozent für dieses Jahr. Bremsend wirke allenfalls der

Mangel an qualifiziertem Personal auf Kundenseite. Insgesamt

bleibe die Bauindustrie in Deutschland und Europa

stark und stabil. Es gilt, diese positiven Aussichten nicht

durch politisches Chaos zu gefährden. Handelspolitische

Hemmnisse durch die Trump-Regierung oder die gut kalkulierte

Eroberung der Weltmärkte durch die Chinesen erfordern

eine bessere Zusammenarbeit in Europa. Auch müssen

sich die Europapolitiker kurz vor der Wahl am 26. Mai bewusst

sein, dass hauptsächlich die Industrie die Lebensgrundlage

von über 500 Mio. Menschen bildet und daher

entsprechende Unterstützung auf politischer Ebene benötigt.

Eine Zukunftsaufgabe ist die Digitalisierung der Baustelle.

Um die anstehenden Probleme lösen und diesen Prozess

gestalten zu können, plant der VDMA, eine Arbeitsgemeinschaft

„Machines in Construction 4.0“ ins Leben zu rufen.

Die offizielle Gründung soll am 8. April 2019 auf der bauma

stattfinden.

bub.vdma.org

Allu Deutschland

Noch mehr Engagement für die

Baubranche

Die Allu Deutschland GmbH hat mit Patrick Püschel seit Februar

2019 einen neuen Geschäftsführer. Der gebürtige Deutsche

ist 31 Jahre alt und bereits seit mehr als 10 Jahren für die

Allu Deutschland GmbH tätig. In dieser Zeit hat er umfassende

Erfahrungen im technischen Bereich, im Vertrieb und im Management

gesammelt. Bereits seit zwei Jahren ist er ein wichtiges

Mitglied des Management-Teams und zeichnet sich durch sein

Engagement, seine kundenorientierte Arbeitsweise und sein Verständnis

für die deutsche Baubranche aus. Drei wesentliche Faktoren,

die zu seiner Ernennung führten.

Patrick Püschel selbst sagt zu seiner neuen Position: „Allu ist

Pionier in der Separatoren-Technologie. Die Marke Allu ist seit

mehr als 30 Jahren marktführend und ich bin stolz darauf, meinen

Teil zum weiteren Erfolg des Unternehmens beitragen zu dürfen.”

www.allu.net

Mit seinem Engagement und seiner

kundenorientierten Arbeitsweise wird

Patrick Püschel auch als neuer Geschäftsführer

der Allu Deutschland überzeugen.

Foto: Allu Deutschland GmbH

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BRANCHEN-INFOS

Continental

Neue Abteilung Fleet Solutions startet durch

Der Technologiekonzern und Reifenhersteller Continental treibt die Integration

seiner Reifendienstleistungen für Lkw- und Busflotten weiter voran. Im Ersatzgeschäft

Lkw-Reifen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) werden in

der neuen Abteilung Fleet Solutions das Geschäftsfeld Conti360° Fleet Services,

das auch ContiPressureCheck und ContiConnect umfasst, und das Geschäftsfeld

ContiLifeCycle, das Runderneuerung und Karkassen-Management anbietet, zusammengeführt.

Seit dem 1. Februar ist Ralf Benack für die übergreifende Abteilung zuständig.

In seiner neuen Rolle als Leiter Fleet Solutions wird er die Bereitstellung, Vernetzung

und kontinuierliche Weiterentwicklung von Lösungen steuern, die Flottenkunden

ein besonders wirtschaftliches Reifenmanagement ermöglichen. Die Verantwortung

für den Bereich Conti360° Fleet Services übernimmt er von Martin Burdorf,

der seine neue Position als weltweiter Vertriebs- und Marketingleiter Motorradreifen

angetreten hat. Benack ist seit 2004 bei Continental tätig. In seiner bisherigen

Laufbahn hat der 42-Jährige umfassende Erfahrung im internationalen Lkw-Reifen-

Geschäft von Continental gesammelt. „Die Verschmelzung der Abteilungen ist

der nächste logische Schritt auf unserem Weg zum Lösungsanbieter. Wir setzen

stärker denn je auf Digitalisierung, um den Wert unserer Flottenlösungen weiter

zu steigern“, so Constantin Batsch, Bereichsleiter Ersatzgeschäft Lkw-Reifen EMEA.

www.continental-corporation.com

Seit dem

1. Februar ist

Ralf Benack für

die übergreifende

Abteilung Fleet

Solutions zuständig

Foto: Continental

Bester CEO im nachhaltigen

Ressourcenmanagement:

Stefan Ranstrand.

Foto: TOMRA Sorting Recycling

Tomra

Nachhaltiges Ressourcenmanagement

steht an erster Stelle

Tomras Präsident und CEO, Stefan Ranstrand, wurde bei den renommierten European

CEO Awards als „bester CEO im Bereich des nachhaltigen Ressourcenmanagements“

geehrt. Die Auszeichnung European CEO wird vom International Business

Magazine organisiert: „Jedes Jahr listet European CEO die 100 führenden Unternehmen

und Wirtschaftsführer auf und sucht dabei gezielt nach Beispielen für starke

Strategien und Verpflichtung zu Corporate Governance“, so die Zeitschrift selbst.

Der Kommentar der Juroren auf Ranstrands Auszeichnung lautete: „Tomras Lösungen

sind Teil eines weitverbreiteten Drucks, nachhaltiger zu arbeiten. Die Weltbevölkerung

wird in den nächsten 40 Jahren voraussichtlich um 30 Prozent anwachsen. Daher ist

es für Unternehmen unerlässlich geworden, zu überdenken, wie sie Ressourcen beschaffen,

nutzen und wiederverwenden. Nachhaltigkeit ist bereits seit vier Jahrzehnten

der Kern von Tomras Unternehmen und sie finden immer neue Wege zur Optimierung

kostbarer Ressourcen.“

Bei der Entgegennahme des Preises sagte Ranstrand unter anderem: „Wir streben

ständig danach, innovative Wege zu finden, um die Abfälle unserer Welt zu verringern

und die Nutzung ihrer Ressourcen zu optimieren. Ich bin sehr stolz auf die positiven

Auswirkungen, die wir in den letzten zehn Jahren auf die Recycling-, Lebensmittelund

Bergbauindustrie hatten. Ich möchte dies mit einer erneuerten Ausrichtung auf

die Verwirklichung einer Kreislaufwirtschaft und den Erhalt der weltweiten Nahrungsversorgung

auch in Zukunft tun.“

www.tomra.com/recycling

10 recycling aktiv 2/2019


BRANCHEN-INFOS

Auf allen Kanälen gut unterwegs

Vor gut über einem Jahr hat der Stein-Verlag seine Online-Offensive

auf mehr Nutzerfreundlichkeit umgestellt. Davon profitieren auch

die digitalen Zeitschriftenausgaben. Deutlich häufiger als ursprünglich

erwartet, werden die aktuellen Ausgaben angeklickt oder das Archiv

nach gerade interessierenden Themen durchforstet. Allen Online-Lesern

deshalb von dieser analogen Position aus ein herzliches Dankeschön.

Während über die klassischen Print-Ausgaben außerdem nie wirklich

zu ermitteln ist, welche Beiträge besonders intensiven Zuspruch finden,

ist das im Online-Fall über Aufrufzahlen und Verweildauer eine ganz

einfache Geschichte. Das Ergebnis überrascht und begeistert uns jedes

Mal aufs Neue. Deshalb haben wir beschlossen, Sie als Leser ab jetzt

auch ein Stück daran teilhaben zu lassen. Ab sofort wird in einer regelmäßigen

Ranking-Tabelle über die fünf jeweils meistgeklickten – und

gemäß Verweildauer auch tatsächlich gelesenen – Beiträge informiert.

Ganz crossmedial gibt es zusätzlich zur Information auch noch den

passenden QR-Code zum Beitrag.

Top 5 Online

Die Top-5-Beiträge in der Gunst unserer Online-Leser in der recycling aktiv, 1/2019 (Stand: 15.03.2019)

1 Gipo

Der sanfte Riese

2 SSAB

Hochleistungsstahl für hohe Ansprüche

3

4

Zahlen, bitte!

Haushaltsabfälle, Deponien, Umsätze

BDSV, bvse und VDM

Emulsionsbehaftete Metallspäne:

Kein gefährlicher Abfall

5 Rammer

Aktualisierte Hammer-Serie mit neuem Telematik-System

recycling aktiv 2/2019 11


BRANCHEN-INFOS

Zahlen, bitte!

Hauptverwendungsbereiche

für Aluminium 2015

4 %

Haushaltswaren

6 %

Eisen & Stahl

7 %

Elektrotechnik

7 %

Maschinenbau

11 %

Verpackungen

4 %

Sonstige

13 %

Bauwirtschaft

Quelle: WirtschaftsVereinigung Metalle (WVMetalle)

48 %

Verkehr

(Fahrzeuge)

NE-Metalle: Ohne Kupfer, Silber oder Bronze wären die

Entwicklung der alten Hochkulturen und die Industrialisierung

in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nicht möglich

gewesen. Metalle sind auch für moderne Volkswirtschaften

unverzichtbar.

Stahlproduktion und Schrottverbrauch

in Deutschland (in Millionen Tonnen)

47 %

45 %

43 %

40

30

20

10

Schrottanteil

Stahlschrottverbrauch

Rohstahlproduktion

2006 2008 2010 2012 2014

FE-Metalle: Bereits die Ägypter und Assyrer, aber auch die chinesischen

Hochkulturen nutzten nicht nur die natürlichen Metallvorkommen,

sondern begannen die einmal erzeugten Metalle

auch zu recyceln. Ein gutes Beispiel hierfür ist der 227 v. Chr. bei

einem Erdbeben zerstörte Koloss von Rhodos, der 654 n. Chr.

von den Arabern zerlegt und eingeschmolzen wurde.

12 recycling aktiv 2/2019

Kunststoffe:

Kunststoffanwendungen finden sich in

vielen Bereichen unseres Lebens. Als Verpackungsmaterialien

dienen sie dem

Schutz von Industrie- und Konsumgütern.

In der Autoindustrie tragen Kunststoffbauteile

dazu bei, Fahrzeuge leichter

und umweltverträglicher zu machen.

Kunststoffe finden sich ferner in sehr

langlebigen Produkten im Bau wie Fenstern,

Türen, Dachbahnen, Rohrleitungen,

Wärmedämmungen oder Bodenbelägen,

in Elektro- und Elektronikgeräten,

in der Medizin oder auch in den Flügeln

von Windkrafträdern.

Quelle: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2018. Einblicke und Aussichten. Bearbeitung: Prognos AG, INFA GmbH

Piktogramme/Symbole: freepic; Grafiken: Petra Greb-Gaß


BRANCHEN-INFOS

VDBUM

Neue Führungsstruktur verdeutlicht neues Bewusstsein

Im Anschluss an das VDBUM-Seminar in

Willingen fand am 22. Februar 2019 die

Mitgliederversammlung statt. Entsprechend

einer einstimmig beschlossenen

Satzungsänderung bestimmen die Mitglieder

zukünftig ein Präsidium, bestehend

aus Präsident und Vizepräsident,

die den bisherigen geschäftsführenden

Vorstand aus erstem und zweitem Vorsitzenden

ersetzen. Dazu VDBUM-Vorstandsmitglied

und -Geschäftsführer

Dieter Schnittjer: „Der VDBUM hat sich

in den zurückliegenden Jahren enorm

weiterentwickelt. Der schlagkräftige Verband

spielt inzwischen in allen wesentlichen

Fragen der Baumaschinentechnik

in Politik und Gremien eine maßgebliche

Rolle. Dieser gewachsenen Bedeutung

entsprechend wird der Vorstand künftig

von einem Präsidenten und einem Vizepräsidenten

geführt und nach außen

repräsentiert.“

Der Vorstand besteht auch weiterhin

aus sieben Personen. Neben dem Präsidenten

und Vizepräsidenten verantworten

fünf gleichberechtigte Vorstandsmitglieder

die Verbandspolitik. Die Vorstandswahl

brachte das erwartete Ergebnis.

Die drei zur Wiederwahl anstehenden

Vorstände Dirk Bennje, Michael

Hennrich und Prof. Dr.-Ing. Jan Scholten

wurden einstimmig bestätigt. Peter Guttenberger

ist durch die Satzungsänderung

automatisch zum Präsidenten und

Dirk Bennje mit seiner Wahl zum Vizepräsidenten

bestellt. Damit setzt sich der

Vorstand jetzt wie folgt zusammen: Präsident

Peter Guttenberger, Vizepräsident

Dirk Bennje und als Mitglieder des Vorstandes:

Josef Andritzky, Roland Caillé,

Michael Hennrich, Dieter Schnittjer

sowie Prof. Dr.-Ing. Jan Scholten.

www.vdbum.de

Der neu gewählte VDBUM-Vorstand

(von links nach rechts): Josef Andritzky,

Michael Hennrich, Peter Guttenberger,

Dieter Schnittjer, Jan Scholten, Dirk Bennje, Roland

Caillé. Foto: VDBUM

recycling aktiv 2/2019 13


BRANCHEN-INFOS

Christophel

Ab sofort Vertretung für Pronar-Zerkleinerer und Trommelsiebanlagen

Seit Januar 2019 ist Christophel der

neue Ansprechpartner für Pronar-

Zerkleinerer und Trommelsiebanlagen in

Nord-, West- und Mitteldeutschland.

Damit erweitert Christophel sein Firmenprofil

um die Bereiche Abfall und Organik.

Ab sofort gehören damit rad- und

kettenmobile Trommelsiebanlagen

sowie langsam und schnell laufende Zerkleinerer

zum Angebot des Lübecker

Handelshauses. „Wir haben einen Rohdiamanten

gefunden“, so Rüdiger Christophel

bei der Presseinformation über den

neuen Händlervertrag. Felgen, Achsen,

Hydraulik- und Pneumatik-Zylinder werden

komplett bei Pronar gefertigt. Die

120 m lange Fertigungskontrolle sichert

die Qualität eines jeden Bauteils.

Schweißroboter, eine der größten Kantbänke

Europas und die mit einer Autolackierung

vergleichbare Farbgebung zeigen

den Qualitätsanspruch des polnischen

Unternehmens. In sieben modernen

Fabriken arbeiten 2.200 Mitarbeiter,

davon ca. 180 Ingenieure und Entwickler.

Entsprechend lange zogen sich die

Verhandlungen hin. 24 Monate Gewährleistung,

Besuche in Lübeck und Polen,

Schulungen an den Anlagen in Deutschland

und in den polnischen Werken und

viele weitere Ziele galt es zu vereinbaren

und gemeinsam auf den Weg zu bringen.

Die Trommelsiebanlagen mit der Bezeichnung

MPB 18.47 und 20.55 zielen

auf die in Deutschland bekannten Modellbezeichnungen

5 x 1,8 oder 6 x 2,0 m

ab. Auf Kette oder mit EG-Mustergutachten

für Straßenfahrten bis 100 km/h gelangen

diese Maschinen

zum Einsatzort.

Die Trommelbauweise

gestattet

den Einsatz

zahlreicher im Kundenbesitz

befindlicher

Trommelkörper.

Auch die

Schreddertechnik

kommt nicht zu

kurz: Die Einwellenzerkleinerer

der

Modellreihe MRW

1.300 werden häufig

im Altholz eingesetzt,

während die Doppelwellenzerkleinerer

der Modellreihe MRW eher bei

Monochargen oder Stubben genutzt

werden. Für die Herstellung finaler Körnungen

kleiner 100 mm bietet Pronar

Schnellläufer der Modellreihe MRS 153

mit beweglichen Schlegeln und austauschbaren

Siebkörben an.

www.christophel.com

Der MRW 2.85 Doppelwellenzerkleinerer

gehört auch zum neuen

Pronar-Angebot von Christophel.

Foto: C. Christophel GmbH

Consist

Gebrauchte Elektrogeräte sind zu schade für Keller und Schublade

Das EU-Projekt Force – Cities Cooperating

for Circular Economy – nimmt

weiter an Fahrt auf: Für Hamburg ging

Anfang März 2019 ein neues Portal online,

das Verbrauchern sämtliche Möglichkeiten

im Umgang mit nicht mehr

genutzten Elektrogeräten aller Art aufzeigen

soll. „ReCYCle deine Elektronik“, so

lautet das Motto des neuen Portals www.

CYCEL.de.

Das neue Portal soll helfen, häufig gestellte

Fragen zu beantworten, wie zum

Beispiel: Ist mein altes Gerät noch etwas

wert? Kann es verkauft werden? Wohin

könnte es gespendet werden? Für Tausende

unterschiedlicher Elektrogeräte

wird auch der aktuelle Marktwert des

gebrauchten Gerätes aufgezeigt. Gibt es

keinen Abnehmer, erfährt man auf

CYCEL, wohin Handy, Kaffeemaschine

und Co. zur Entsorgung gebracht werden

können. Manchmal ist ein Gerät aber

auch defekt. Kann es dann repariert werden?

Lohnt sich die Reparatur überhaupt?

Auch hier unterstützt das Portal und liefert

Links zu Reparaturanleitungen für

jede Geräteart. Ist die Reparatur schwierig

oder erfordert passendes Werkzeug, kommen

speziell für Hamburg als teilnehmender

Projekt-Stadt weitere Möglichkeiten

ins Spiel: Man kann eines der vielen Repaircafés

aufsuchen – auf CYCEL finden

sich die Orte, Termine und Öffnungszeiten

sämtlicher Repaircafés in und um

Hamburg. Im nächsten Schritt werden

Reparaturfirmen folgen, die ihre Leistungen

über das Portal veröffentlichen können.

CYCEL wurde im Rahmen des EU-

Horizon-2020-Projektes Force der Städte

Hamburg, Kopenhagen, Genua und Lissabon

für die Verbesserung des Umgangs

mit Elektroaltgeräten von Consist ITU

entwickelt. Die Hamburger Kooperationspartner

sind die Stadtreinigung Hamburg,

die Freie und Hansestadt Hamburg

(Senatskanzlei), die HafenCity-Universität,

die Hochschule für angewandte Wissenschaften

und die Aurubis AG.

www.cycel.de

Mit diesem Logo wird für das Portal Cycel

geworben, das einen umweltschonenden

Umgang mit nicht mehr genutzten

Elektrogeräten erreichen will.

Grafik: Consist ITU Environmental Software GmbH

14 recycling aktiv 2/2019


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Erleben Sie nachhaltige, moderne und

aktive Kreislaufwirtschaft in der Praxis!

Auch 2020 gibt es auf der IFAT wieder die Live-Demos des VDMA: Neben der

Aufbereitung von Altholz und Biomasse geht es in der Crushing-Zone um die

Bau- und Abbruchabfälle. Foto: Messe München

Details und Termine finden Sie auf unserer

Internetseite: www.feess.de

VDMA-Fachverband Abfallund

Recyclingtechnik

Unbedingt vormerken: IFAT 2020 –

Live-Demo in der Crushing-Zone

Alte Bauwerke müssen neuen weichen – aber wie die Bau- und Abbruchabfälle

aufbereiten? Dies gibt es live zu sehen auf der IFAT 2020 in München

im Rahmen der VDMA-Crushing-Zone. Es wird gebrochen, gesiebt und aufbereitet.

Das gilt auch für die traditionelle VDMA-Demo zur Aufbereitung von

Altholz und Biomasse. Schon jetzt gibt es zur Teilnahme detaillierte Informationen

beim VDMA-Fachverband Abfall- und Recyclingtechnik.

art@vdma.org

recycling aktiv 2/2019 15


BRANCHEN-INFOS

Stein-Verlag

Standortkarten „Baustoff-Recycling“: Einfach finden statt lange suchen

Die BSO-Schnupper-Online-Version

kann unter bso.stein-verlaggmbh.de

kostenlos getestet werden.

Grafiken: Stein-Verlag Baden-Baden GmbH

Bereits seit über drei Jahrzehnten ist die

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH

dafür bekannt, im Segment der Roh- und

Baustoffindustrie einen deutschlandweit

führenden Fach-Datenbestand für Interessenten

nutzbar zu machen. Auf dieser

Basis wurden die „Standortkarten“ für

die Branchen Asphalt, Transportbeton,

Kies und Sand, Naturstein sowie Baustoff-Recycling

entwickelt.

Sämtliche Standortkarten-Pakete bestehen

aus zwölf Kartenwerken im A4-

Format, die strukturiert und bedarfsgerecht

alle Regionen Deutschlands abbilden.

Das 2018 erneut aktualisierte Kartenwerk

„Baustoff-Recycling“ bündelt

1.444 Adressen von Betrieben und Verwaltungen.

Die Karten mit den jeweiligen

Standorten der Werke und Verwaltungen

für jeden Stadt- oder Landkreis

gewähren einen raschen Überblick über

die gesuchten Standorte nach Lage.

Über ein Register am Ende ist zudem

eine alphabetische Suche möglich. Die

Adresseinträge enthalten neben der jeweiligen

Anschrift natürlich die E-Mailsowie

Internetadressen. Auch Telefonund

Faxnummern für den Direktkontakt

fehlen nicht. Soweit entsprechende

Angaben vorliegen, sind zusätzliche Informationen

über das Produktangebot,

die Art der Aufbereitung, die durchschnittliche

Jahresproduktion, die Zahl

der Mitarbeiter und eventuelle Zertifizierungen

aufgeführt. Die in den Standortkarten

„Baustoff-Recycling“ gebündelten

Daten und Kartenausschnitte

erweisen sich seit vielen Jahren als ein

übersichtliches Hilfsmittel zur Umfeldbetrachtung.

Genutzt werden sie in

hohem Maße vor allem von Bau- und

Abbruchunternehmen auf der Suche

nach Abnahme- und Lieferpartnern.

Denn steht ein Bau- oder Abbruchauftrag

in einer bislang noch unbekannten

Region an, spart ein schneller Überblick

über solche neu zu etablierenden Partnerschaften

Zeit, Geld und Fahrstrecke.

Das 2018

erneut

aktualisierte

Kartenwerk

„Baustoff-

Recycling“

bündelt

1.444

Adressen von

Betrieben

und Verwaltungen.

Standortkarten

Baustoff-Recycling

Nutzer der Digitalversion „Baustoffe-

Standorte-Online“ – kurz BSO, kaufen

sich mit dem Modul natürlich einen weiteren

Zeitvorteil ein, denn sie erhalten

mit dem Online-System nicht nur ebenfalls

alle Standorte und Adressdaten, sondern

optional auch einen regelmäßigen

Update-Service. Hinzu kommt der Zusatznutzen

durch einen Routenplaner

mit Umkreissuche und Angaben zur kalkulierten

Fahrtzeit. Da der Umstieg von

Print auf Digital selbst wechselwilligen

Nutzern nicht immer auf Anhieb leichtfällt,

hat der Stein-Verlag zusätzlich eine

BSO-Schnupper-Online-Version entwickelt,

die unter bso.stein-verlaggmbh.de

kostenlos getestet werden kann.

www.stein-verlaggmbh.de

Ausgabe

2018/2019

Sachsen

Terex

Neue Fabrik für Ecotec-Maschinen und Haldenbänder

Für rund 12 Millionen britische Pfund

errichtet Terex in Derry, Nordirland,

unter dem Namen Terex Campsie eine

neue Produktionsanlage für die Marken

Terex Ecotec und die Terex Conveying

Systems (TCS). Wie das Unternehmen

mitteilte, soll damit auch das weltweite

Wachstum gerade in den Bereichen Recycling

und Abfallaufbereitung unterstützt

werden.

Die Tereex Ecotec hat sich seit ihrer

Gründung 2014 zu einem wichtigen Bestandteil

der Konzernaktivitäten entwickelt;

mit der neuen Produktionsanlage

soll auch das Ziel als Weltmarktführer in

dieser Branche unterstrichen werden.

Das Gleiche gilt für die mobilen Haldenbänder,

die mit vier neuen Produkten

aufwarten werden. Schon Ende des Jahres

soll am neuen Standort die Produktion

aufgenommen werden, rund 100

neue Arbeitsplätze sind fest eingeplant.

www.terex.com/campsie

Terex investiert rund 12 Millionen

britische Pfund in eine neue Fabrik,

insbesondere für Terex Ecotec.

Grafik: Terex

16 recycling aktiv 2/2019


www.recycling-aktiv.com

Jetzt Tickets sichern!

Veranstalter: Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH

In Kooperation mit: Parallelmesse:


SPECIAL: bauma 2019

Es ist wieder so weit: Vom 8. bis 14. April

2019 öffnet die bauma ihre Pforten.

Auch für Recycler wird einiges geboten!

NACHHALTIGKEIT: ein Kernthema

der größten Messe der Welt

Die 32. Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen,

Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte

findet in diesem Jahr vom 8. bis 14. April 2019 wieder auf

dem Messegelände in München statt. Mit einer Gesamtausstellungsfläche

von 614.000 Quadratmetern ist sie die

größte Messe der Welt. 2016 brach sie mit insgesamt 3.425

Ausstellern aus 58 Ländern sowie 583.736 Besuchern aus

219 Ländern alle früheren Rekorde.

8. – 14. April 2019

Montag – Freitag

Samstag

Sonntag

09:30 – 18:30 Uhr

08:30 – 18:30 Uhr

09:30 – 16:30 Uhr

Die Baubranche hat naturgemäß

einen sehr großen ökologischen

Fußabdruck. Auf der bauma präsentieren

Aussteller Innovationen in Richtung

Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung

und Umweltschutz. Einige der Lösungen

sind auch für den bauma-Innovationspreis

nominiert. Ein nach wie vor großes

Spielfeld für technische Neuerungen und

Verbesserungen in der Bauwirtschaft sind

das Vermeiden oder Reduzieren von

Emissionen aller Art.

Beispielsweise entstehen beim Kaltfräsen

alter Fahrbahndecken bedeutende

Mengen an Feinstaub – eine Gesundheitsgefahr

für Baustellenpersonal, Anwohner

und Passanten. „Umso erfreulicher

ist es da, dass viele der in diesem

Jahr auf der bauma präsentierten Innovationen

Effekte in Richtung Nachhaltigkeit,

Ressourcenschonung und Umweltschutz

haben“, sagt bauma-Projektleite-

18 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Die weltgrößte Messe

rechnet auch dieses

Jahr wieder mit einem

Besucherrekord.

rin Mareile Kästner. Um die Feinstaubmengen

zu senken, entwickelte beispielsweise

die Bomag GmbH aus Boppard/

Deutschland die Ion-Dust-Shield-Technologie.

Das System ist in einem Kasten

direkt am Förderband der Fräse installiert.

Eine Absaugung zieht die Staubpartikel

durch ein elektrisches Feld. Sie laden

sich positiv auf und werden vom negativ

geladenen Gehäuse angezogen. Dabei

verklumpt der Feinstaub dauerhaft zu

ungefährlicheren gröberen Partikeln und

kann mit dem Fräsgut abtransportiert

werden. Diese umweltfreundliche Lösung

brachte Bomag auf die Liste der

Nominierten für den bauma-Innovationspreis

2019. Staub mit Kunstschnee

binden: Auch beim Gebäudeabbruch, im

Tagebau und bei Verladeprozessen müssen

Stäube gebunden werden. In Ländern

mit Wetterextremen kann es vorkommen,

dass bei eisigen Temperaturen

nicht mehr mit dem dabei üblichen Wassernebel

gearbeitet werden kann. Dann

erzeugt die neue Staubbindemaschine

V22Orca der Firma EmiControls aus

Bozen/Italien kurzerhand Schnee! Der

Staub haftet sehr gut an den von der

speziellen Schneekanone erzeugten Flocken.

Als Hybrid mit Wassernebel- und

Schnee-Modus ist das Gerät zwischen

+ 50 °C und -25 °C einsetzbar.

Elektroantrieb: Weniger Emission,

mehr Wirtschaftlichkeit

Nicht nur bei Staub, auch und gerade

bei Abgasen und Lärm ist die Baumaschinenbranche

aufgerufen, Emissionen zu

vermeiden. Ein verstärkter Einsatz von

Elektroantrieben kann hier einen wichtigen

Beitrag leisten. Die Wacker Neuson

Group erweitert ihre Produktpalette in

diesem Bereich mit dem Akkustampfer

AS60e und der Akkuplatte AP2560e. Ein

von der Handhabung wie auch der Wirtschaftlichkeit

her interessantes Detail:

Mit den beiden Neuzugängen können

jetzt insgesamt sechs Produkte des

Münchner Herstellers mit dem gleichen

Wechselakku betrieben werden, ein maschinenübergreifender

Austausch ist also

problemlos möglich.

Eine bauma-Neuheit, die alle drei

klassischen Felder der Nachhaltigkeit –

Ökologie, Ökonomie und Soziales –

„bedient“, ist die mobile Fertigung der

Max Bögl Wind AG. Das Unternehmen

aus Neumarkt/Deutschland ist bekannt

für die Herstellung von Hybridtürmen

aus Beton- und Stahlelementen für

Windkraftanlagen mit großen Nabenhöhen.

Beim neuen Konzept werden

die Betonelemente in einer per 262

Containern angelieferten, temporären

Fabrik in der Nähe des späteren Standorts

der Windkraftanlagen produziert

– auf Wunsch an nahezu jedem Ort der

Welt. Beispielsweise wurden bei dem im

August 2017 gestarteten Pilotprojekt 90

Türme für einen Windpark in Thailand

gefertigt. Lokale Rohstoffe und Arbeitskräfte

sorgen für eine Wertschöpfung

vor Ort und steigern die Wirtschaftlichkeit

des Projekts. Gleichzeitig schonen

Bei allem „Besuchs-Stress”:

Etwas Entspannung sollte

auch dazugehören.

Fotos: Messe München

weniger Schwertransporte die Infrastruktur,

das Klima und die Umwelt. Das

weltweit einzigartige Fertigungskonzept

ist ebenfalls für den bauma-Innovationspreis

nominiert.

Rohstoffe statt Abraumhalden

Eine wesentliche Forderung für nachhaltiges

Handeln und Wirtschaften ist die

Ressourcenschonung. Hier sind unter

anderem Technologien gefragt, die den

Rohstoffanteil in Abraumhalden erschließen

– wie der neue Spiralwellenseparator

SWS 3000 des Herstellers Doppstadt aus

Velbert/Deutschland. Das Gerät ist in der

Lage, stark bindige Materialgemische zu

trennen, also zum Beispiel Steine von

klebrigem Lehm oder Ton. Im Ergebnis

schrumpft das Volumen der Abraumhalden

und die Rohstoffgewinnung aus dem

ursprünglichen „Abfall“ verlängert die

Laufzeit des Steinbruchs.

recycling aktiv 2/2019 19


SPECIAL: bauma 2019

Der MSizer

Compact ist ein

Kurzdeck-Sizer

mit hoher Siebleistung

auf

kleinstem Raum.

Foto: Allgaier Group

Allgaier Process Technology

Schwerpunkte Sieben, Trocknen und Kühlen

Allgaier Process Technology zeigt auf

der bauma gleich drei Produktneuvorstellungen:

die Mogensen MSizer

Compact und MSizer Giant in Verbindung

mit der Allgaier ProcessApp sowie

den Trommeltrockner/-Kühler TK-D System

Mozer. Der neue Trommeltrockner/

-Kühler TK-D kann in einer Vielzahl von

Anwendungsfällen eingesetzt werden. Er

ermöglicht, die zuvor getrockneten Feststoffe

auf besonders niedrige Temperaturen

bis nahe der Umgebungs- oder

Kühlluft-Temperatur zu kühlen. Durch

Wärmerückgewinnung im Trocknungsprozess

und Evaporative Cooling, d. h.

der Nachverdampfung von Restfeuchte

aus dem Feststoff im Kühlungsprozess,

reduziert der TK-D den Energieverbrauch

um bis zu 20 Prozent.

Die Mogensen MSizer basieren auf der

vor mehr als fünf Jahrzehnten von Fredrik

Mogensen entwickelte Sizer-Siebtechnik

mit mehreren übereinanderliegenden

und unterschiedlich geneigten Siebdecks.

Der neue MSizer Compact ist ein

komplett neu entwickelter Kurzdeck-Sizer

mit hoher Siebleistung auf kleinstem

Raum. Jede Maschine wird spezifisch auf

die Kundenwünsche angepasst, so ist der

MSizer Compact in 4 Modulbreiten von

0,5 bis 2 Meter, jeweils einer effektiven

Siebdecklänge von 1,3 Meter und 2 bis

4 Siebdecks verfügbar. Der neue MSizer

Giant ist die leistungsfähigste und flexibelste

Langdeck-Klassiermaschine nach

dem Sizer-Prinzip und gleichzeitig der

größte Sizer weltweit. Gebaut wird der

MSizer Giant ausschließlich mit 3 Meter

Arbeitsbreite und mit einer Siebdecklänge

von 3,35 Meter, wahlweise mit 2 bis

6 Siebdecks. Damit ist der MSizer Giant

für alle Applikationen geeignet, die besonders

viel Volumen benötigen, wie

beispielsweise Baustoffe. Die Lücke zwischen

den beiden neuen Modellen

schließt der bereits 2017 vorgestellte,

komplett optimierte und in nahezu allen

Schüttgutanwendungen einsetzbare

MSizer Extend. Alle MSizer-Modelle finden

sich nun auch in der neuen Allgaier-

ProcessApp, die in 5 Sprachen und für

iOS sowie Android verfügbar ist. Mit der

ProcessApp wird allen Kunden ein zusätzlicher

digitaler Service geboten. So können

Nutzer direkt an ihrer Maschine Ersatzteile

anfragen, die Dokumentation

ihrer jeweiligen Maschine an einer interaktiven

Zeichnung, dem „digitalen Zwilling“,

einsehen oder direkt mit dem Hersteller

in Kontakt treten.

www.allgaier-process-technology.

com

bauma: Halle B2,

Stand 407

20 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Allu

Mobile App und Schaufelseparatoren helfen weiter

Die Allu-Gruppe wird auf der bauma

2019 verschiedene Anbaugeräte ihrer

bekannten Produktlinien Transformer und

Processor präsentieren. Die Schaufelseparatoren

wurden in wichtigen Details weiterentwickelt

und nochmals verbessert,

daneben gibt es auch eine neue und aktualisierte

Mobile App zu sehen. Diese

neue Allu-Mobile App ist die jüngste Entwicklung

des unternehmenseigenen Kommunikationssystems.

Damit wird den Kunden

und Betreibern eine digitale Lösung

angeboten, die genaue und zeitnahe Betriebsinformationen

liefert und so den sicheren

und effizienten Einsatz der Anbaugeräte

optimiert. Dank einfacherer und

aktualisierter Kontaktfunktionen wird der

Kundensupport auch durch weitere neuen

Funktionen der App verbessert.

Die patentierte TS-Top Screen-Technik

wurde von Allu selbst entwickelt. Die

neuen TS-Schlegel-Ausführungen stellen

eine wichtige Weiterentwicklung für den

Sieb- und Brecher-Markt dar. Dank der

neuen Schlegel-Generation können die

Kunden ihren Transformer noch vielseitiger

einsetzen. Mit den neuen TS-8-mm-

Schlegeln wird auch die Gewinnung einer

8-mm-Körnung ermöglicht, daneben erlauben

die neuen Schlegelvarianten auch

Körnungen von 8 bis 105 mm, was ganz

neue Siebmöglichkeiten eröffnet. Von der

kompakten DL-Serie über die Transformer

der D- bis zur M-Serie wird ein Querschnitt

aller Transformer in zahlreichen Größen

und Konfigurationen zu sehen sein. Ebenso

werden neben dem Processor HD500

auch eine Auswahl der neuen Verdichter

sowie diverse weitere Anbaugerätelösungen

präsentiert. Die Transformer der DL-

Serie beweisen in Kombination mit einem

8-Tonnen-Bagger, dass eine effiziente Bodenverbesserung

auch bei beengten Platzverhältnissen

möglich ist. Aufgrund ihrer

kompakten Abmessungen sind die Transformer

der DL-Serie perfekt für den Einsatz

im Recycling geeignet.

Die Optimierung der Arbeitsabläufe

durch den Einsatz eines Transformers und

Verdichters auf der automatisierten Kanalbaustelle

wird auf einer zweiten Demofläche

gezeigt. Angebaut an einen 27-Tonnen-Bagger

mit Schnellwechselsystem,

kommen diverse Anbaugeräte zum Einsatz.

www.allu.net

bauma: Freigelände Nord,

Stand 1021/2

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recycling aktiv 2/2019 21


SPECIAL: bauma 2019

Mit der neuen QA-Serie 3 wird dem

Baggerführer angezeigt, dass die

Verriegelung sicher geschlossen ist.

Foto: Arden Equipment

Arden Equipment

Anbauwerkzeuge:

Mehr Sicherheit und mehr Komfort

Arden Equipment bringt zur bauma

einige Neuheiten in seinem umfangreichen

Angebot verschiedenster Abbruchwerkzeuge

mit. 40 Jahre Erfahrung

und inzwischen über 200 Beschäftigte

machen deutlich, dass das Unternehmen

nicht zu Unrecht weltweit anerkannt ist.

Neben einer brandneuen Schnellwechselvorrichtung

unter dem Namen

AIO 50 wird auch das Angebot bei den

Abbruchscheren erweitert. Die CU042

ersetzt die bisherige CU3500, neu hinzugekommen

ist die CU008 für Trägergeräte

von 11 bis 13 Tonnen, sodass die

Angebotspalette damit insgesamt Trägergeräte

von 2 bis 70 Tonnen umfasst.

Die 2016 eingeführte Wassersprühtechnologie

ist jetzt auch für die Hydraulikhammer

verfügbar. Nicht zuletzt gibt es

neues Schnellverriegelungssystem für

Baggerschaufeln unter der Bezeichnung

QA Serie 3, das mit entsprechenden Sensoren

ausgestattet ist. Diese geben dem

Geräteführer sowohl optisch wie auch

akustisch ein Signal, dass der Wechsel der

Schaufel sicher erfolgt ist.

www.arden-equipment.com

bauma: Freigelände Nord,

Stand 1020/3

Arjes

Neue Generation wird nicht nur besser, sondern auch preisgünstiger

Nach kontinuierlicher und konsequenter

dreijähriger Weiterentwicklung

präsentiert das für seine Zwei-Wellen-Zerkleinerer

bekannte Unternehmen

Arjes GmbH zur diesjährigen bauma die

nächste Evolutionsstufe – den Impaktor

250 EVO. Neben der sehr interessanten

Kombination aus Raupenmobilität und

Hakenliftversion zeichnet sich das Modell

EVO unter anderem durch ein neues

Wellenschnellwechselsystem, eine innovativere

Steuerung sowie ein zusätzlich

neues Wellendesign aus, womit die Anwendungsbreite

des Zerkleinerers um

ein Vielfaches erweitert wird. Damit

kann der Impaktor nicht nur mineralische

Stoffe aufbereiten, sondern ebenso

Müll, Holz, Altholz, Reifen, Matratzen

und Leichtmetall zerkleinern.

Mit der Einführung des Impaktor 250

EVO geht Arjes den branchenunüblichen

Weg der transparenten Preispolitik und

wird diese mit einer durchaus außergewöhnlichen

Preisreduktion – der Neupreis

beginnt ab 139.500 Euro – begleiten.

Zugleich wird der Zerkleinerer mit

erhöhten Garantielaufzeiten und

Der neue Impaktor 250 EVO wird ab 139.500 Euro

angeboten und lässt sich nicht nur im Recycling gut

einsetzen. Foto: Arjes

kostenoptimierten Verschleißpaketen

ausgestattet.

Der große Bruder VZ 950 TITAN wird

ebenfalls präsent sein und folgt derselben

Philosophie. Auch hier wird das Unternehmen

eine neue und optimierte

Evolutionsstufe vorstellen. Die Präsentation

in München wird übrigens von den

aus dem TV bekannten Brüdern Manfred

und Uwe Ludolf begleitet.

www.arjes.de

bauma: Freigelände Nord,

Stand 1017/9

22 recycling aktiv 2/2019


ies

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SPECIAL: bauma 2019

Flexibel für jeden

Einsatz: Bei der

Staubunterdrückung

sind die Lösungen von

B+W auch auf engstem

Raum einsetzbar.

Foto: B+W Gesellschaft für

Innovative Produkte mbH

B+W Gesellschaft für Innovative Produkte

Staubfreie Produktion – mit maßgeschneiderten Lösungen im Recycling

Ständig wachsende Ansprüche und

fortwährend schärfere Vorschriften

erfordern im Umgang mit Schüttgütern

einen leistungsstarken Emissionsschutz.

Die Staubunterdrückung durch Wassernebel

hat sich dabei zu einem wesentlichen

Faktor entwickelt. Als eines von

wenigen Spezialunternehmen in

Deutschland deckt die B+W Gesellschaft

für Innovative Produkte mbH einen umfassenden

Produkt- und Leistungskatalog

aus einer Hand ab. Neben den Produktgruppen

der Matakt-Luftkanonen

zur pneumatischen Materialaktivierung

in Silos und Bunkern sowie den Förderbandabstreifern

Flaer ist und war die

Staubniederschlagung stets wichtigstes

Standbein. Mit dem von B+W entwickelten

System Naltec stehen verschiedene

Anlagentechniken zur Verfügung. „Es

gibt heute kaum eine Aufgabenstellung

und Größenordnung, für die wir nicht

die passende Antwort liefern können“,

sagt Vertriebsleiter Georg Buddenkotte.

Für vielfältigste Einsatzszenarien im Innenbereich

wurden handliche leistungsstarke

Sprühventilatoren entwickelt. Sie

zeichnen sich durch geringen Wasserverbrauch

und feinste Vernebelung aus. Ihre

Flexibilität verdanken die Anlagen den

zwei Sprühkränzen mit unterschiedlichen

Wasserdurchsätzen, die sowohl

getrennt voneinander als auch zusammen

betrieben werden können. Dadurch

lassen sich Wurfweiten bis zu 35 Metern

mit Nebelmengen in einem weiten Spektrum

von 80 bis 1.000 Litern/Stunde

realisieren. Die künstlichen Wassernebel

entsprechen dabei mit ihren superfeinen

schwebefähigen Tröpfchen natürlichem

Nebel. Für größere Freiflächen bietet das

Unternehmen eine Reihe von leistungsstarken

Sprühkanonen. Aktuell stehen

hier etliche Baugrößen zur Verfügung,

deren größte Ausführung Wurfweiten bis

200 Metern realisieren kann. Alle Anlagen

können mobil sowie als feste Installationen

betrieben werden.

Zusätzlich zu den professionellen Anlagen

für eine effiziente Staubunterdrückung

setzt B+W auf einen breit aufgestellten

Service. Ein wesentlicher Anteil

in der Ausnutzung der optimalen Anlageneffizienz

besteht in der intelligenten

Planung und einer individuellen Platzierung

der Systeme vor Ort. Daher bündelt

B+W die Technologie und den Service zu

einem abgestimmten Paket aus Vorort-

Beratung, Planung, Montage, Reparatur

und Instandhaltung. Je nach Bedarf des

Anwenders steht am Ende ein schlüsselfertiges

System. Neben der Planung von

neuen Anlagen gilt das auch für die Optimierung

vorhandener Technik. Bei der

Zusammenführung der Komponenten,

bestehend aus Stahlbau, Mechanik und

Elektronik, setzt B+W auf Produkte made

in Germany.

Die maßgeschneiderten Naltec-Lösungen

sind weit mehr als nur Befeuchtung

durch das Auftragen von Wasser, sondern

stellen komplexe wirtschaftliche

Lösungen dar. Auch eine wirksame Geruchsvernichtung

durch enzymatische

Methoden ist realisierbar. Die wirtschaftliche

Effizienz der Anlagentechnik sowie

der Nutzen für einen aktiven Emissionsund

Arbeitsschutz finden ihre objektive

Anerkennung auch durch die Akzeptanz

der BG RCI. Die Systeme sind prämiengefördert

mit derzeit 20 Prozent bei Investitionen

zur Staubniederhaltung. Die

BG RCI erkennt damit die Staubunterdrückung

mit Naltec-Systemen als wirksame

Methode an, um geforderte Grenzwerte

zu unterschreiten.

www.buwip.de

bauma: Halle B2,

Stand 450

24 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Mit dem Baustoff-

Recyclingsieb SBR 3

bietet BHS wieder

eine äußerst robuste

Siebanlage an. Foto:

BHS Innovationen GmbH

bauma: Freigelände Süd,

Stand 1013/6

BHS

Recyclingsieb speziell

für Straßen- und Tiefbauer

Die BHS Innovationen GmbH präsentiert

auf der bauma das Ergebnis aus

15-monatiger Entwicklungsarbeit, das

neue Baustoff-Recyclingsieb SBR 3. Der

Hersteller von einfachen Grobstücksiebanlagen

für die Asphalt-, Recycling- und

Gewinnungsindustrie konnte mit dem

Baustoff-Recyclingsieb SBR 2 eine richtige

Erfolgsgeschichte schreiben. Während

das bekannte Modell SBR 2 für die Beschickung

mit Radladern mit ca. 4 m³

Schaufelinhalt eingesetzt wird, ist die

Neuentwicklung SBR 3 in allen Belangen

auf die Anforderungen im Straßen- und

Tiefbau und die Beschickung mit Radladern

mit ca. 1 m³ Schaufelinhalt ausgelegt.

Florian Schmellenkamp, Leiter Geschäftsentwicklung

der BHS, berichtet,

„dass der einfache Transport, ein schneller

Siebwechsel und der Einsatz zur Aufbereitung

von verschiedensten Baustoffen

im Pflichtenheft ganz oben standen“.

Mit rund 2,3 Tonnen Einsatzgewicht

und 2.400 mm Transportbreite kann die

Maschine auf den üblichen Lkw und Anhängern

transportiert und per Mobilbagger

oder Fahrzeugkran verladen

werden. Mit 3,2 kW Antriebsleistung,

einer Siebstrecke von 2.400 mm und

dem bewährten, vorgeschalteten Stangensizer

ermöglicht die Konstruktion

eine schnelle Beschickung.

Bei der Entwicklung der SBR 3 war der

Fokus ebenfalls auf einfache Bedienung

und geringe Wartung ausgerichtet. Hydraulik

und Fördergurte sucht man vergeblich,

dagegen fällt gleich die unkonventionelle

3-Bein-Konstruktion ins Auge.

Der Vorteil liegt auf der Hand: „Was auf

drei Beinen steht, kann nicht wackeln“,

so das Motto des Herstellers. Mit der einfachen

Stecklösung der Beine lässt sich

die Maschine einfach und schnell in der

Höhe und Neigung verstellen und damit

dem Radlader und Siebgut anpassen. Das

Ergebnis überzeugt: Was zunächst als

Neuvorstellung zur bauma geplant

wurde, ist bereits vielfach ausgeliefert

und die Serienproduktion läuft auf vollen

Touren. Der Großteil der Maschinen

wurde genau von der angesprochenen

Zielgruppe gekauft, aber auch Kiesunternehmen

und Landschaftsbauer gehören

zur Kundschaft und die ersten Schrottplätze

haben Interesse angemeldet.

www.bhs-innovationen.de

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recycling aktiv 2/2019 25


SPECIAL: bauma 2019

Bobcat präsentiert den

neuen elektrischen

Minibagger E10e, den

ersten im Handel

erhältlichen vollelektrischen

Minibagger (ZTS)

der 1-Tonnen-Klasse in

Kurzheckbauweise.

Foto: Bobcat

Bobcat

Erster elektrischer 1-Tonnen-Minibagger

Auf der bauma 2019 stellt Bobcat den

neuen elektrischen Minibagger E10e

vor, den ersten im Handel erhältlichen

vollelektrischen Minibagger (ZTS) der

1-Tonnen-Klasse in Kurzheckbauweise.

Mit einer Breite von nur 72 cm kann der

neue E10e problemlos durch Standardtüren

sowie in und aus Aufzügen geführt

werden, was ihn zur optimalen Lösung

für Innenanwendungen wie zum Beispiel

im Abbruch macht.

Der E10e, der im Bobcat Innovation

Center in Dobris in der Tschechischen

Republik in Zusammenarbeit mit Zulieferern

aus dem Bereich Elektrofahrzeuge

entwickelt wurde, basiert auf dem Design

des sehr erfolgreichen dieselbetriebenen

1-Tonnen-Minibaggers E10, mit

dem in nur 10 Jahren ein Absatz von über

10.000 Einheiten erzielt wurde. Der neue

E10 bietet ein identisches ZTS-Profil und

gleiche Außenmaße wie das Standardmodell

E10/E10z, und das bei gleicher

oder besserer Leistung. So bietet der

E10e vor Ort beispielsweise einen sehr

niedrigen Geräuschpegel mit einem LpA

von nur 64 dBA gegenüber 80 dBA für

den Standard-E10. Darüber hinaus wurden

alle Systeme und Komponenten des

E10e für den Einsatz in rauen Umgebungen

optimiert – das patentierte elektrohydraulische

Antriebsstrangsystem nutzt

die Fähigkeiten des Elektromotors voll

aus und alle Komponenten des elektrischen

Antriebsstrangs sind vollständig

abgedichtet, erfüllen die Schutzart IP67

und sind außerdem gemäß den Anforderungen

an die Robustheit von Baumaschinen

ausgelegt. Der E10e verfügt über

einen hochmodernen wartungsfreien

Lithium-Ionen-Batteriesatz mit einem

fortschrittlichen Managementsystem,

der so konzipiert ist, dass er in das Standard-Maschinengehäuse

passt, sodass

das ZTS-Profil der Maschine erhalten

bleibt.

Basierend auf Kundenstudien hat Bobcat

den Batteriesatz optimiert, um eine

ausreichende Kapazität für typische Arbeitsabläufe

zu erzielen. Mithilfe eines

externen Schnellladers kann der E10e bei

normalen Arbeitspausen einen ganzen

Arbeitstag, d. h. 8 Stunden lang, betrieben

und innerhalb von 2,4 Stunden vollständig

aufgeladen werden. Der neue

E10e ist zudem wartungsfreundlich und

betriebssicher – da er ausschließlich mit

Niederspannungen betrieben wird, ist es

nicht erforderlich, dass der Bediener eine

spezielle Berechtigung für das Arbeiten

mit dem E10e besitzt. Da dieses neue

Modell für den Einsatz bei anspruchsvollen

Abbrucharbeiten mit Hydraulikhammer

im Gebäudeinneren konzipiert

wurde, verfügt es über eine Zusatzhydraulik

und ein effizientes Ölkühlsystem

für den Dauereinsatz von Hydraulikhämmern.

Die Kapazität des Kühlsystems

wurde dahingehend erhöht, dass den

erweiterten Anforderungen an Abbruchanwendungen

entsprochen werden

kann.

Wie der E10/E10z ist auch der E10e

leicht zu transportieren. Neben dem einfahrbaren

Unterwagen, durch den die

Maschinenbreite auf nur 710 mm verringert

werden kann, erleichtert der integrierte,

klappbare TOPS-Umkippschutz

(Tip Over Protective Structure) das

Durchfahren von niedrigen Öffnungen,

sodass auch innerhalb von Gebäuden

oder Kellern gearbeitet werden kann.

www.bobcat.com

bauma: Freigelände Nord,

Stand 820

26 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Binder+Co

Bewährte Sieb- und sensorgestützte

Sortiertechniken

Das schon seit den 1980er-Jahren bekannte

und geschätzte Spannwellensieb

Bivitec kann nicht nur bei feuchtem,

sondern auch bei stängligem und splittrigem

Aufgabegut überzeugen.

Binder+Co hat für diese problematischen

Aufgabematerialien eine einfache Lösung

entwickelt: ein doppeltes Schwingungsprinzip

aus einem Antrieb. Ein Antrieb

sorgt mithilfe der Resonanz für zwei

Schwingungsbewegungen. Dabei werden

die flexiblen Siebmatten aus Polyurethan

gedehnt und gestaucht, das Aufgabegut

wird mit hoher Beschleunigung

klassiert. Die dynamisch erregten Siebmatten

bleiben frei und sorgen für eine

effiziente Siebung. Die Basis des Bivitec-

Spannwellensiebs bildet eine konventionelle

Siebmaschine, entweder mit linearer

oder kreisförmiger Schwingung. Die

Parameter sind leicht zu verändern, somit

wird eine optimale Anpassung der Siebmaschine

an das siebschwierige Aufgabegut

gewährleistet. Die konventionelle

Siebmaschine als Grundkörper ermöglicht

auch kombinierte Ausführungen zur

Schutzabsiebung oder für unproblematische

Trennschnitte im Oberdeck. Die

Seitenabdichtung, die sogenannte „Ox-

Horn“-Ausführung der Siebmatten, verhindert

den Verschleiß zwischen Siebbelägen

und

Siebwangen

und verhindert

Fehlkornaustritte

in den

Sieb unterlauf. Das

schraubenlose Befestigungssystem

der Siebmatten

schafft absolut glatte Siebdecks, die

frei von Befestigungselementen wie

Schrauben, Leisten und dergleichen sind

und für eine reibungslose Klassierung

sorgen. Ein weiterer Vorteil ist ihre unkomplizierte

und rasche Montage und

Demontage: in nur einer Arbeitsstunde

können 10 Quadratmeter Siebfläche gewechselt

werden.

Neben der Bivitec wird auch das sensorbasierte

Sortiersystem Minexx auf der

bauma präsentiert. Dieses Sortiersystem

erkennt nicht nur die Farbe und Form

von Mineralien, sondern auch Materialarten

und Dichteunterschiede. Es eignet

sich besonders für Aufgabeprodukte mit

stark variierenden Eigenschaften und unterschiedlicher

Rohgutzusammensetzung.

Die modulare Bauweise erlaubt die

effiziente Einbindung sowohl in bestehende

als auch in neue Aufbereitungsprozesse.

Die Sortiersysteme werden an

Das Spannwellensieb Bivitec kann

gerade bei siebschwierigen Materialien

überzeugen. Foto: Binder+Co

die individuellen Aufgabenstellungen

angepasst und mit unterschiedlichen

Sensoren ausgerüstet. Das Besondere

dabei ist, dass die eingesetzten Sensoren

nicht nur in Kombination arbeiten, sondern

die sensorischen Daten werden zu

eigens entwickelten Auswertungsalgorithmen

verknüpft. Das erlaubt die

gleichzeitige Sortierung nach bestimmten

Kriterien wie Farbe und Materialart.

www.binder-co.at

bauma: Halle B2,

Stand 213

Betontankstellen und

Betonautomaten zur:

- Herstellung von Frischbeton

- Herstellung von Beton-System-Steinen

- Veredelung von Recyclingstoffen

Wichtig zu wissen:

VISIT US!

FS.1013/4

APRIL 8–14, 2019, MUNICH

- Vollautomatische Bedienung

- Recyclingmaterialveredelung bis 32mm Korngröße

- Reinigung ohne Wasser möglich

- Entwicklung und Produktion in Deutschland

Massfeller Beton2Go GmbH | Sonnenberg 8 | D-56249 Herschbach

www.beton2go.com

recycling aktiv 2/2019 27


SPECIAL: bauma 2019

Der BKT Earthmax SR 53

glänzt auch im anspruchsvollen

Recycling-Einsatz mit geringen

Betriebskosten. Foto: Bohnenkamp

Bohnenkamp

Reifen, Service und Support für die Baumaschinenbranche

Reifen, persönlicher Service und digitalen

Support für Händler und Hersteller

aus der Baumaschinenbranche zeigt der

Reifengroßhändler Bohnenkamp auf der

diesjährigen bauma. Kaum eine andere

Branche stellt an Reifengrößen und -profile

so vielfältige Ansprüche wie die Bauindustrie.

Spezifische Reifen erfordern

nicht nur die unterschiedlichen Anwendungsfelder,

auch die jeweiligen Einsatzgebiete

verlangen eine individuell abgestimmte

Bereifung. Bohnenkamp unterstützt

Reifenhändler, Werkstätten und

Hersteller daher mit einer großen Produktvielfalt

von annähernd 10.000 unterschiedlichen

Reifen, Rädern und Felgen.

Zusätzlich sorgt der hohe Warenbestand

europaweit auf 150.000 Quadratmetern

Lagerfläche in 20 Lägern kundenseitig

für maximale Versorgungssicherheit

in Handel und Produktion.

Neben Reifen für jeden Einsatz bietet

die Bohnenkamp AG ihren Kunden zahlreiche

Beratungs- und Serviceleistungen,

die das Produktangebot und die Logistik

ergänzen. Mehr als 80 Reifenexperten

sind europaweit allein im Außendienst

tätig und leisten auch nach dem Kauf

persönliche Beratung vor Ort. Hinzu

kommen mehr als 100 erfahrene Reifenspezialisten

im Innendienst. Sie beraten

und unterstützen Kunden und Interessenten

telefonisch und stellen unter anderem

die Day-to-day-Lieferung sicher.

Erstausrüster profitieren zudem vom speziellen

OE-Team mit festen persönlichen

Ansprechpartnern, einer kompetenten

Entwicklungsunterstützung und maßgeschneiderten

Lieferketten bis hinein in

die Produktion.

Digital unterstützt Bohnenkamp die

Kunden auf mehreren Ebenen. Der komfortable

Onlineshop gewährt auch als

mobile App Zugriff auf das gesamte Programm.

Die Bestell-Plattform informiert

Kunden nicht nur über Preise und die

Verfügbarkeit aller Produkte. Sie bietet

außerdem eine elektronische Übersicht

der technischen Daten für sämtliche gängigen

Lkw-, Industrie-, Erdbewegungsund

Landwirtschaftsreifen. Registrierte

Händler können das Frontend anpassen

und mit individuell hinterlegten Konditionen

gegenüber den eigenen Kunden

professionell auftreten. Nicht zuletzt unterstützt

die Shopanwendung Händler

bei der Reklamationsbearbeitung. Rückmeldungen

können direkt online erfasst

und zeitnah bearbeitet werden.

www.bohnenkamp.de

bauma: Freigelände Süd,

Stand 1113/3

28 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Case

Tradition und Innovation als Leitmotiv

Die Präsentation von Case Construction

Equipment konzentriert sich auf

die Themen Tradition und Innovation.

Gewinnung, Recycling, Städtebau und

Straßenbau werden jeweils einen eigenen

Bereich haben, in dem Case insgesamt

15 Maschinen und die Schwestermarke

Iveco vier Fahrzeuge ausstellt. Die

Case-Maschinen und Iveco-Fahrzeuge

repräsentieren gemeinsam die Marke

CNH Industrial. Im Bereich Gewinnung

werden ein Radlader 1121G, ein Raupenbagger

vom Typ CX300D und ein Iveco-

Truck Astra HD9 präsentiert. Der Case

1121G ist mit einem Stufe-IV-Motor

ohne Dieselpartikelfilter (DPF) von FPT

Industrial ausgestattet und bietet eine

hohe Leistung mit hohem Drehmoment

bei niedrigen Drehzahlen, ohne dass ein

zusätzliches Kühlsystem erforderlich ist.

Weitere Innovationen sind die einteilige,

gebogene Windschutzscheibe und ein

Display mit Rückfahrkamera, die einen

neuen Standard für Bedienkomfort und

Rundumsicht darstellen. Eine elektronische

Pumpensteuerung, ein größeres

Hauptventil und mehrere hydraulische

Sensoren sorgen beim CX300D für eine

bis zu 6 Prozent höhere Losbrechkraft

und prädestinieren den Bagger für

schwere Einsätze. Neue, weiterentwickelte

Sensoren verbessern zusätzlich die

Leistungsfähigkeit der Maschine.

Sie überwachen kontinuierlich die Auslastung

im Einsatz und reagieren dann

automatisch mit dem erforderlichen

Hydraulikdruck.

Im Bereich Recycling präsentiert Case

einen 821G-Radlader mit Waste-Handler-Ausrüstung

(WH) und einen Iveco-X-

Way-NP-Kran-Kipper. Der Stufe-V-Motor

des 821G WH ist mit einem Hi-eSCR2-

System zur Abgasnachbehandlung von

FPT Industrial ausgestattet. Das System

ist wartungsfrei und äußerst kompakt.

Somit ist eine optimale Sicht nach hinten

gewährleistet. Der 821G WH wurde speziell

für den Einsatz in der Recyclingindustrie

entwickelt und verfügt über ein

komplettes Schutzpaket, das die Maschine

schützt und den Materialaufbau unter

der Maschine verhindert. Dazu gehören

Schutzabdeckungen für Vorderachse

und Tank sowie ein Zylinderschutz mit

Auswerfereinrichtung für die Hubzylinder.

Der X-Way-NP-Kran-Kipper wird von

Case präsentiert auf der bauma

einige Neuheiten, die sich auch

für den Recyclingeinsatz eignen.

Foto: Case Construction Equipment

Ivecos führender Erdgastechnologie angetrieben.

Der CNG-Cursor-9-Motor mit

einer Leistung von 400 PS und einem

Drehmoment von 1700 Nm bietet saubere,

leise und sparsame Leistung. Mit

der hervorragenden Wendigkeit, den

kompakten Abmessungen, der Bodenfreiheit,

der Traktion und der großen

Nutzlast ist der X-Way NP ideal für Recyclinganwendungen

geeignet.

www.casece.com

bauma: Freigelände Nord,

Stand 817

METALFEX

NICHT-EISEN UND

EISEN-METALLABSCHEIDER

NEU

Breiter Einsatzbereich: vorzerkleinertes Altholz und

Sperrmüll, Industrie- und Gewerbeabfall, Hausmüll,

Baumischabfälle und Schredder-Materialien.

Durchsatz bis 160 m 3 /h.

recycling aktiv 2/2019 29

www.komptech.com


SPECIAL: bauma 2019

Die Flügel der

Cleanfix-

Umschaltventilatoren

lassen sich um die

eigene Achse

drehen – über die

Querstellung.

Foto: Hägele GmbH

Cleanfix

Intelligente Ventilatoren helfen bei extremen Arbeitsbedingungen

Extreme Arbeitsumgebungen mit zum

Beispiel viel Staub stellen Lüftungsund

Kühlsysteme vor große Herausforderungen.

Der Staub setzt sich im Ansaugsieb

und in den Kühlrippen fest. Herkömmliche

Ventilatoren, die zum Ausblasen

lediglich ihre Drehrichtung wechseln,

sind nur eine unzureichende Lösung. Der

Grund: Der Luftstrom wird mit der falschen

Profilseite des Flügelblattes erzeugt.

Es fehlt der notwendige Druck für

eine gründliche Reinigung, der Kühlbedarf

im Reinigungsmodus wird nicht ausreichend

gedeckt. Die Überhitzung von

Motor, Getriebe und Hydraulik ist nur ein

Teil der unangenehmen Folgen, hohe

Folgekosten durch entsprechende Schäden

sind weitaus schwerwiegender.

Abhilfe schaffen die Cleanfix-Umschalt-

Ventilatoren. Das patentierte Cleanfix-

System bläst verdreckte Kühler und Siebe

von Off-High-Way-Maschinen frei und

ermöglicht so die automatische Kühlerreinigung

und eine Kraftstoffeinsparung

von bis zu 6 Prozent, so eine Untersuchung

der FH Nürtingen. Im Gegensatz

zu herkömmlichen, hydraulisch reversiblen

Ventilatoren mit starren Flügeln liefert

der Cleanfix-Umschaltventilator den erhöhten

Luftstrom bei der Reinigung dank

der exakten Ausrichtung des Flügelprofils

und nicht über die Änderung der Rotationsachse.

Die Flügel der Cleanfix-Umschaltventilatoren

lassen sich um die eigene

Achse drehen – über die Querstellung.

Eine genial einfache Idee, die aber

als einzige garantiert, dass die Flügelprofile

stets in der optimalen Position stehen,

um den maximalen Luftstrom und Druck

für die effiziente Kühlung und gründliche

Reinigung zu erzeugen. Die Umschalt-

Ventilatoren blasen Ansaugsieb und Kühler

automatisch bei maximaler Motorenund

Ventilatorendrehzahl frei. Das minimiert

den manuellen Reinigungsaufwand.

Egal, ob im Radlader oder in

Umschlagmaschinen – der Zeitvorteil

gegenüber traditionellen Ventilatoren ist

nicht zu unterschätzen. Das wirkt sich

gleichzeitig in einer besseren Maschinenproduktivität

aus.

Die in Schorndorf ansässige Hägele

GmbH ist der Hersteller des Umschaltventilators.

Niederlassungen gibt es in

Stratford, Kanada, und in Ankara, Türkei.

Weltweit sind rund 80 Mitarbeiter unterwegs.

Zu den Branchen gehören die

Motoren-Zulieferindustrie und die OEM-

Off-High-Way-Maschinenhersteller wie

zum Beispiel Bau-, Kommunal-, Land-,

Recycling-, Handling- und Forstmaschinen.

Bekannte Marken wie zum Beispiel

Bomag Fayat Group, Caterpillar, Komatsu,

New Holland, JCB oder Case bieten

Cleanfix-Umschaltventilatoren direkt ab

Werk an, entweder auf Kundenwunsch

oder sogar direkt in Serie.

www.cleanfix.org

bauma: Halle A4,

Stand 500

30 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Das Konzept des modularen

Fahrerarbeitsplatzes stellt die

Bedürfnisse des Fahrers in den

Mittelpunkt und lässt sich an die

Erfordernisse des Einsatzbereichs

anpassen. Foto: Continental

Continental

Digitale Lösungen für die Baustellen der Zukunft

Das Technologieunternehmen Continental

treibt die Entwicklung digitaler

Lösungen für die Bau- und Bergbauindustrie

der Zukunft aktiv voran.

Im Fokus des Technologieunternehmens

stehen Technologien, mit denen

Fahrer und Flottenmanager sowie Betreiber

messbar ihre Produktivität steigern

können. Sensoren, die elementare

Komponenten in Maschinen und Fahrzeugen

überwachen, bereiten dafür

den Boden. Mit Assistenzsystemen und

Lösungen zur Umgebungsüberwachung

bedient das Unternehmen den

Trend zur Vollautomatisierung der Fahrzeuge

und Maschinen.

Ob EM-Master für Radlader oder Conti

CrossTrac für Lkw – Continental sein ihr

breites Reifenportfolio für unterschiedliche

Anwendungen. Mit einem neuen

Beratungskonzept ContiLogger vereint

Continental außerdem Reifen, Hardware,

Software und Daten zu einem innovativen

Serviceansatz. Dazu nutzt das Technologieunternehmen

verschiedene Komponenten,

um Daten wie Reifendruck,

-temperatur sowie Fahrzeug- und topografische

Daten in realer Anwendung zu

erfassen. Mithilfe der erhobenen Daten,

die entweder einmalig durch den Continental

Field Engineer ausgewertet oder

kontinuierlich vom Anwender digital erfasst

werden können, lassen sich Empfehlungen

für optimierte Streckenführung,

Beladung oder Reifeneinsatz ableiten.

So können Nutzer nicht nur erkennen,

ob ein Reifen überbeansprucht oder

zu wenig ausgelastet ist und die Laufleistung

der Reifen erhöhen. Sie können

auch Betriebsabläufe so anpassen, dass

die Gesamtproduktivität gesteigert wird.

Ein neues Luftfedersystem mit integrierter

Sensorik liefert permanent Auskunft

über den Betriebszustand in Echtzeit.

Das Tagesgeschäft der industriellen

Anwendungen gewinnt durch die intelligente

Luftfeder an Effizienz. Die Luftfeder

kann nun präzise und verlässliche

Aussagen über ihren Zustand bereitstellen,

wie beispielsweise Druck, Temperatur

und Höhenlage. Intuitive Bedienbarkeit

und völlige Freiheit bei der Anordnung

und Programmierung der verschiedenen

Anzeigen und Bedienfelder zeichnen

den modularen Fahrerarbeitsplatz

(mFAP) von Continental aus – ein Fahrerarbeitsplatz,

der sich in hohem Maße an

die jeweiligen Anforderungen der Baufahrzeuge

anpassen kann und so Vorteile

für Fahrer und Hersteller gleichermaßen

bietet. Der Fahrer bekommt auf den

Displays nur die Informationen angezeigt,

die er wirklich benötigt – auf

Wunsch in seiner Muttersprache.

www.contitech.de

bauma: Halle C5,

Stand 403

3 Fraktionen in einem Arbeitsgang

Das Zemmler-Konzept des Siebens

www.zemmler.de

recycling aktiv 2/2019 31


SPECIAL: bauma 2019

Doosan

Umschlagbagger und Radlader speziell für die Recyclingbranche

Doosan Construction Equipment präsentiert

auf der bauma 2019 eine

Vielzahl neuer Produkte. Dazu gehören

auch der neue Umschlagbagger DX-

250WMH-5 sowie der Radlader DL280-5

in der „Waste“-Ausführung, die gerade

für die Recycling- und Abfallwirtschaft

von Interesse sein könnten.

Der neue Stufe-IV-konforme 25-Tonnen-Umschlagbagger

DX250WMH-5

basiert auf dem beliebten 21-Tonnen-

Mobilbagger DX210W-5 und wurde

speziell für eine Vielzahl von Materialsortier-

und Umschlagsanwendungen entwickelt,

wie sie z. B. in der Metallschrottverwertung

sowie Feststoffabfall- und

Recyclingbranche vorkommen. Der DX-

250WMH-5 verfügt über Front- und

Heckpratzen sowie einen speziell für

Materialumschlagsaufgaben entwickelten

Ausleger und Löffelstiel. Ein Leistungsmerkmal

in der Serienausrüstung

ist die hydraulisch hochfahrbare

Kabine, die dem Fahrer

eine bessere Rundumsicht

auf Anbaugerät

und

Arbeitsbereich

ermöglicht.

In Kombination mit dem Rückfahrkamera-Display

in der Kabine hat der Fahrer

eine hervorragende Sicht auf die Arbeitsstelle.

Erstmalig präsentiert wird der DL280-

5 in der „Waste“(Abfall-)-Ausführung.

Mit dem „Waste”-Kit ausgestattet, bietet

der Radlader DL280-5 die ideale Ausstattung

für Anwendungen in der Abfallund

Recyclingindustrie. Das „Waste”-Kit

umfasst einen zusätzlichen Schutz für

den Hub- und Schaufelzylinder, das

Knickgelenk, Felgen, Lampen, die Motorhaube

und die Windschutzscheibe,

die für eine einfachere Reinigung gekippt

werden kann. Zudem verfügt er über

einen großen Kühler und Schwerlastachsen,

die auch für die Verwendung von

Vollgummireifen geeignet sind.

Mit einer maximalen Schaufelkapazität

von 4,4 m³ kombiniert der DL420CVT-5

die Vorteile eines mechanischen und

eines hydrostatischen Getriebes in einer

Maschine. Hiermit kann er automatisch

vom hydrostatischen Antrieb bei niedriger

Geschwindigkeit auf das mechanische

System umschalten, um bei höheren

Geschwindigkeiten zu arbeiten. Der

komplette Antriebsbereich (Vorwärtsund

Rückwärtsfahrt) wird durch das variable

Getriebesystem (CVT) gesteuert.

Dadurch lassen sich mit dem stufenlosen

Getriebe Kraftstoffeinsparungen von bis

zu 25 Prozent erzielen. Das Schaufelvolumen

liegt serienmäßig bei 5,7 m³, das

Einsatzgewicht bei 36.030 kg. Damit

sind höhere statische Kipplasten von

29.700 bzw. 26.200 kg bei gerader bzw.

voller Drehung um 40 Grad möglich.

www.doosanequipment.eu

bauma: Freigelände Mitte,

Stand 517

Der neue Stufe-IV-konforme

25-Tonnen-Umschlagbagger

DX250WMH-5 wurde speziell

für eine Vielzahl von

Materialsortier- und

Umschlagsanwendungen

entwickelt. Foto: Doosan

32 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Eine günstige Baumischabfallaufbereitung:

Zuerst die

Feinkornabtrennung mit der

Siebmaschine 518 Flex, dann die

Entfernung von Leichtstoffen per

Überbandabsaugung Easy 800

und abschließend die Separation

der Schwerfraktion mittels

Dichteabtrennung HDS-S.

Foto: Doppstadt

bauma: Halle B5,

Stand 538/539

Doppstadt

Effektive Aufbereitung von Baumischabfall und bindigen Gemischen

Auf der bauma 2019 präsentiert

Doppstadt zunächst sein bewährtes

Aufbereitungskonzept für Baumischabfall:

Siebmaschine, Windsichter und

Dichtetrenner – nur kleiner und damit

kostengünstiger als bisher. Auch die kleine

Variante separiert in gewohnter Qualität

die im Baumischabfall enthaltenen

Inhaltsstoffe in hoher Reinheit heraus.

Die Kombination von drei unterschiedlichen

Technologien zu einem fein aufeinander

abgestimmten Trennverfahren

ermöglicht es, auch schwierigste Störstoffe

abzutrennen und stark verunreinigte

Abfälle aufzubereiten. Im ersten

Schritt trennt die Siebmaschine 518 Flex

grob- und feinkörnige Inhaltsstoffe voneinander,

im zweiten Schritt scheidet der

Überbandwindsichter Easy 800 Folien

und Kunststoffe ab, im dritten und letzten

Schritt entfernt der Dichtetrenner

HDS-S schwere und andere verbliebene

leichtere Stoffe. Steine, Holz und Eisen,

Folien, Styropor und andere Störstoffe

werden so sehr sauber voneinander getrennt

und zur Wiederverwertung ausgetragen.

Dieses Verfahren, so Doppstadt,

passt zu den Budgetvorstellungen von

kleinen und mittleren Unternehmen im

Baurecycling. Es eignet sich insbesondere

für Einsteiger und für Unternehmen

mit geringeren Abfallmengen.

Daneben präsentiert Doppstadt eine

Marktneuheit, und zwar den brandneuen

Spiralwellenseparator SWS 3000.

Erde, Lehm oder auch Ton können die

Rohstoffgewinnung erheblich erschweren.

Speziell der Lehmanteil stellt eine

große Herausforderung dar. Die neue

Technologie soll die ganzjährige Nutzung

ermöglichen und auch bei nassem

Wetter die Steine zuverlässig von Erde

oder Lehm trennen. Der eigentliche technische

Clou des SWS 3000 sind seine

gegenläufigen Spiralwellen, die eine Siebung

ermöglichen, die eben nicht von

der Konsistenz des Input-Materials beeinflusst

werden kann. Im wannenförmigen

Siebdeck wird die klebrige Lehmfraktion

durch die stabilen Spiralwellen fortwährend

abgeschält. Zusätzlich wird der

klebrige Lehm durch die Dynamik der

Steine permanent weiter verformt, sodass

dieser von den Spiralwellen entfernt

wird. Darüber hinaus gibt es beim SWS

3000 die Möglichkeit, über die Neigung

des Siebdecks sowohl die Qualität als

auch die Durchsatzmengen zu beeinflussen.

Der Verkaufsstart ist für 2020 geplant.

www.doppstadt.com

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Anlagenoptimierungen und Retrofit für Kratzkettenförderer,

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recycling aktiv 2/2019 33

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SPECIAL: bauma 2019

Die Multigreifer der

MG-Reihe sind

durch konstruktive

Änderungen noch

robuster geworden.

Foto: Epiroc

Epiroc

Robuste und leistungsstarke Anbaugeräte

Epiroc stellt auf der bauma neue Pulverisierarme

für die CC-3100-Abbruchzange

vor. Weitere Modelle folgen im

zweiten Quartal 2019. Pulverisierarme

erweitern die Anwendungsmöglichkeiten

eines Zangenkörpers und verbessern

die Auslastung der Zange, da sie nun

auch auf kleineren Baustellen eingesetzt

werden kann. Das Coupling and Positioning

System (CAPS) erleichtert den

Wechsel zwischen den verschiedenen

Zangenarmtypen vor Ort, um eine bessere

Anpassung an die Arbeitsbedingungen

zu ermöglichen. Das Gesamtsortiment

umfasst Universal-Arme (U), Versionen

zum Stahlschneiden (S) und Pulverisierarme

(P). Das neue Abbruchzangenmodell

CC 1600 ist für Trägergeräte der

Gewichtsklasse 13 bis 23 Tonnen konzipiert.

Im stabilen Zangenkörper arbeiten

zwei leistungsfähige Hydraulikzylinder

mit integrierten Eilgangventilen für sehr

kurze Zykluszeiten, was wiederum den

Kraftstoffverbrauch entsprechend verringert.

Die durch einen Kolbenstangenschutz

wirkungsvoll geschützten Zylinder

liefern eine konstante Schließkraft,

die auch bei fast geschlossenem Zangenmaul

erhalten bleibt. Die beiden Zangenarme

bewegen sich unabhängig voneinander,

was Reaktionskräfte an Zange

und Trägergerät eliminiert. Unabhängig

davon, welcher Zangenarm das Material

zuerst greift, wird dadurch auch ein kontrollierter

Abbruch instabiler Betonwände

sichergestellt.

Die Multigreifer der MG-Reihe sind

durch konstruktive Änderungen noch

robuster geworden. Damit erfüllen sie

auch die Anforderungen von Kunden, die

ihre Multigreifer unter härteren Bedingungen

einsetzen und bei der täglichen

Arbeit stärker auslasten. Auf der bauma

wird der MG 1000 zu sehen sein. Im

Laufe des Jahres wird die gesamte Baureihe

schrittweise durch die neuen Versionen

ersetzt. Neu ist auch die Möglichkeit,

die Greifer zugunsten einer noch

besseren Anpassung an ihr Anforderungsprofil

auch ohne Drehwerk zu bestellen

bzw. das vorhandene Drehwerk

auszutauschen. So ist der Betrieb der

Basiseinheit künftig auch in Kombination

mit Tiltrotatoren möglich.

Für die Querschneidkopffräsen ER/ERC

50 bis ER/ERC 3000 gibt es jetzt die neue

Schneidrad-Option. Beim Schneiden

schmaler Gräben für Kabel oder Rohre

kommt es vor allem auf Präzision an. Jetzt

können Gräben mit einer Breite von 55

bis 250 mm und einer Tiefe von 150 mm

bis 700 mm in einem Arbeitsgang angelegt

werden.

www.epiroc.de

bauma: Freigelände

Süd, Stand 1208/1

34 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Fliegl

Schwergut-Muldenkipper meistert harte Einsätze

Der Stone Master, so Fliegl Baukom,

ist „geschaffen für die härtesten Einsätze“.

Die robusten Halbschalenmulden

sind durchgehend sowohl im Boden- wie

auch im Seitenbereich aus hochverschleißfestem

Stahl gefertigt und weisen

ein Fassungsvermögen von ca. 15 m 3

gehäuft auf. Der Wannenboden und die

Seitenwände sind 6 mm stark. Die Unterzugverstärkung

der Mulde hält auch

massiver Belastung mit Felsen, Geröll

und Steinen stand. Sowohl das Breitspurfahrgestell

als auch der Rahmen des

Fahrgestells sind formstabil und verwindungssteif

verarbeitet. Eine weitere Besonderheit

stellt die hydraulisch gefederte

Zugdeichsel dar, die für den notwendigen

Fahrkomfort sorgt. Die Zugdeichsel

ist hydraulisch höhenverstellbar, der

Zugholm mit Unterzug- und Oberzugverstärkung

ausgestattet.

Das serienmäßig eingebaute BPW-

Pendelaggregat ist mit einem automatisch

lastabhängigen Bremskraftregler

ausgestattet, ein deutliches Plus gegenüber

den vielfach noch verwendeten

Handreglern. Das Pendelaggregat ist

zudem äußerst stabil und gewährleistet

beste Bodenanpassung – dadurch wird

der Stone Master extrem leichtzugig und

punktet auch mit großer Bodenfreiheit.

Der Stone Master überzeugt auch

beim diffizilen Abladevorgang: Dank

seines sehr hohen Kippwinkels lässt sich

die Ladung schnell und restlos abkippen,

der Frontkippzylinder sorgt für zusätzliche

Stabilität. Die hydraulische

Rückwand verfügt über eine zusätzliche

Pendelfunktion und kann dank langer

Rückwandarme extrem weit geöffnet

werden. Die niedrige Überladekante

und der sehr niedrige Gewichtsschwerpunkt

bieten weitere Vorteile beim Fahren,

Be- und Entladen. Die verstärkte

und große Radialbereifung schont den

Boden und lässt den Anhänger auch im

Der Stone-Master kann auch in schwierigem

Gelände eingesetzt werden. Foto: Fliegl Baukom

schwierigsten Gelände leichtzügig manövrieren.

www.fliegl.com

bauma: Freigelände Süd,

Stand 1109/6

Mobile Recyclingmaschinen

Komplettlösungen aus einer Hand

Halle / Stand FN.1118/4

8. - 14. April 2019, München

recycling aktiv 2/2019 37

+49 4407 9133-0 sales@f-e.de | f-e.de


SPECIAL: bauma 2019

Frutiger

MobyDick und die

„New Generation”

Das Schweizer Unternehmen Frutiger

kann auf eine richtige Erfolgsgeschichte

zurückblicken: 1995 wurde mit

der MobyDick Quick die weltweit erste

Reifenwaschanlage auf den Markt gebracht,

bei der zur Reinigung der Räder

kein Stopp des Fahrzeuges mehr erforderlich

war. Vor rund fünf Jahren war es

die MobyDick Cannon Line, die sich als

robuste Anlage zur Staubbindung weltweit

durchgesetzt hat. Zur diesjährigen

bauma präsentiert das Unternehmen

jetzt eine neue Generation („New Generation“)

von Anlagen zur Staubbindung

der Marke MobyDick. Die Entwicklung

dazu wurde gemeinsam mit der Zürcher

Hochschule für Angewandte Wissenschaften

(ZHAW) auf den Weg gebracht.

Ganz wichtig dabei: Mithilfe von computergestützten

Berechnungen wurde eine

neue Form des Konus entwickelt. Zudem

wurden die Leitbleche durch modellierte

Hochleistungsstatoren ersetzt und die

Motoreneinheit aerodynamisch verkleidet.

Nach Fertigstellung der ersten Prototypen

wurden Kontrollmessungen

durchgeführt, die eine Steigerung des

Wirkungsgrads von 25 Prozent gegenüber

den bisher verwendeten Anlagen

bestätigten. Anhand aktueller wissenschaftlicher

Erkenntnisse konnte auch

eine verbesserte Wurfweite der Wassertropfen

erreicht werden. Da sich herkömmliches

Blech für die Herstellung

einer optimalen aerodynamischen Formgebung

des Konus nicht eignet, wird

dieser bei Frutiger aus hochwertiger Verbundfaser

gefertigt. Der robuste Werkstoff

hat im Praxisalltag weitere Vorteile,

so ist das Material sehr robust, außerordentlich

säure- und korrosionsbeständig,

lärmdämmend und leicht zu reparieren.

Auch die Frutiger-Ingenieure waren fleissig,

so kann erstmals überhaupt an einer

Staubbindungsanlage die Wurfweite stufenlos

verstellt werden. Beim Modell New

Generation 3060 ist dies zwischen 30 bis

60 Meter und bei der größeren Ausführung

3090 sogar zwischen 30 bis 90

Meter möglich. Im Betrieb bietet diese

Neuerung einen großen Mehrwert, denn

Staubquellen können nun stets aus der

perfekten Distanz mit maximaler Wirkung

bekämpft werden, was unnötigen

Bei der brandneuen MobyDick

Dust Control Cannon 3090 kann

erstmals die Wurfweite stufenlos

verstellt werden. Foto: Frutiger

Wasserverlust drastisch reduziert. Die

neuen Modelle können zudem stufenlos

reguliert werden, womit sich auch der

Stromverbrauch und die Lärmemissionen

bei vielen Einsätzen erheblich reduzieren

lassen. Als weiterern Vorteil bieten die

Maschinen einen verstellbaren Tropfenwurf.

So lassen sich durch den herkömmlichen

Düsenring einerseits sehr große

Flächen mit feinen Wassertropfenwolken

abdecken, andererseits kann mittels eines

innenliegenden Düsenkopfs auch ein

konzentrierter Tropfenstrahl, der weniger

windanfällig ist, erzeugt werden. Die

eingesetzte Wassermenge lässt sich ebenfalls

regulieren und kann, wie die Wurfweite

und das Sprühbild, genau auf die

vorherrschenden Betriebsbedingungen

abgestimmt werden.

Was mit der Einführung von MobyDick

ONE im Jahr 2016 begann, findet mit der

bauma 2019 seinen Abschluss: die Neustrukturierung

der Produktpalette bei den

MobyDick-Reifenwaschanlagen. Der Bereich

umfasst neu rund 30 Standardmodelle

der Linien ConLine KIT Flex und KIT

Plus, die vorwiegend auf Baustellen zum

Einsatz kommen. Ergänzend dazu bieten

die Linien ONE und RS Line maßgeschneiderte

Lösungen für höchste Ansprüche

und langjährige stationäre Einsätze.

www.mobydick.com

bauma: Halle B5,

Stand 224

38 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

FRD

Zwei neue Hydraulikhämmer mit noch mehr Schlagkraft

Zur Steinexpo 2014 präsentierte der japanische

Konzern FRD Furukawa Rock Drill seine

komplett neue Hydraulikhammer-Serie FXJ.

Zur bauma werden jetzt die Modelle Fxj225

für Trägergeräte von 16 bis 24 Tonnen und

Fxj1070 für Trägergeräte von 65 bis 100 Tonnen

vorgestellt.

Durch die konsequente Weiterentwicklung

des FRD-Inliner-Systems und diversen patentierten

Detaillösungen konnte das Leistungsgewicht

nochmals gesteigert werden. Ein im Gewicht

reduziertes Schlagwerk mit hoher Schlagenergie

ermöglicht noch größere Brechkraft. Bei der

neuen Baureihe standen die Anforderungen an

ein System mit weniger Wartung, minimalen

Ausfallzeiten, einem funktionierenden Ablauf auf

der Baustelle und höherer Beanspruchbarkeit im

Vordergrund. Mit einem breiteren Spektrum im

Ölbedarf können die Hämmer an einer Vielzahl

von Trägergeräten eingesetzt werden. Die Geräte

werden dadurch optimaler ausgelastet.

Dank des neuen Monoblock-Designs werden

keine Zuganker mehr benötigt, mehr Leistung

und mehr Stabilität sind damit realisierbar.

Mit dem neuen Slim-Design ist die FXJ-Serie

sehr gut für den Einsatz im Rückbau gerüstet.

Lärm und Vibration werden durch das neu gestaltete

Dämpfer-System reduziert.

Die Fertigungsqualität in Verbindung mit der

neuen Monoblock Bauweise, den neu gestalteten

Meißelhaltekeilen und den FRD-Verschleißteilen

aus Japanstahl verlängert die Lebensdauer

der einzelnen Bauteile, die Gesamtwartungskosten

werden reduziert. Selbstverständlich bieten

die neuen Modelle alle bereits bekannten und

geschätzten Vorteile der Vorgängerserie: automatische

Leerschlagsicherung, Schlagkolben-

Hubverstellung, Anschluss für Zentralschmieranlage,

Vorrüstung für Unterwassereinsätze

sowie ein Staubschutzsystem. Die FXJ-Serie gibt

es ab 2019 in acht Modellen für Trägergeräte

von 9 bis 100 Tonnen.

www.frd.eu

bauma: Freigelände Mitte,

Stand 710/1

Mit dem

FXJ1070 zeigt

FRD eine kontinuierliche

Entwicklung

in seiner

Produktpalette.

Das neue

FXJ-Modell

wird den bisherigen

Hydraulik-Hammer

F100XP ersetzen:

Er ist 0,5 Tonnen

schwerer und hat mehr

Schlagenergie als sein

Vorgänger. Foto: Furukawa

Rock Drill Europe B.V.

recycling aktiv 2/2019 39


SPECIAL: bauma 2019

Gipo

Raupenmobiler Prallbrecher – flexibel mit separater Siebeinheit

Das Schweizer Unternehmen Gipo

präsentiert auf der diesjährigen

bauma die bewährte raupenmobile

GipokombIi RC 130 FDR DA und erstmals

die Giporec R 130 FDR GIGA DA, einen

raupenmobilen Prallbrecher mit separater

Siebeinheit. Auf der in vielen Einsätzen

bewährten raupenmobilen Gipokombi

RC 130 FDR DA sind der leistungsstarke

Prallbrecher vom Typ P 130 und

die große 2-Deck-Siebmaschine auf

einem gemeinsamen Maschinen-Grundrahmen

montiert. Das Überkorn kann

damit wahlweise seitlich ausgetragen

oder in die Aufgaberinne zurückgeführt

werden. Das Förderband zur Überkornrückführung

ist für die Funktion als Haldenband

auf einer stabilen Drehkonsole

hydraulisch schwenkbar und steht auch

zur Haldenaufschüttung zur Verfügung.

Angetrieben von einem Caterpillar-Dieselmotor

der Stufe 5 Typ C15 Acert mit

Partikelfiltersystem und 433 kW bzw. 580

PS beträgt die Aufgabeleistung bis zu

500 Tonnen pro Stunde, je nach Aufgabematerial.

Sowohl beim Über- wie beim

Unterkorn ist jeweils ein Windsichter integriert,

was zusammen mit dem in Austragsrichtung

installierten Überband-

Magnetabscheider den Einsatz gerade im

Baustoffrecycling nochmals entscheidend

verbessert.

Bei der erstmals vorgestellten Giporec

R 130 FDR GIGA DA handelt es sich ebenfalls

um eine mit einer Prallmühle vom

Typ P 130 ausgestattete raupenmobile

Anlage, die jederzeit sehr schnell mit

einer 1- bis 3-Deck-Siebeinheit erweitert

werden kann. Mit dieser Kombination

kann das gebrochene Material abgesiebt

und ein qualifiziertes Endkorn hergestellt

werden. Die Prallbrechanlage kann mit

oder ohne Siebanlage transportiert werden.

Genau diese Ausstattungsmöglichkeit

macht gerade diese Anlage sehr

flexibel. Als Antrieb dient ein starker

Scania-Dieselmotor der Stufe 4 final vom

Typ DC16 384A. Die Aufgabeleistung

liegt auch hier bei rund 500 Tonnen pro

Stunde. Neben der Prallmühle P 130 mit

einem Prallmühlen-Einlauf von 1.270 x

1.100 mm verfügen beiden Anlagen mit

dem angeflanschten Revox-Getriebe

über den neuen und innovativen Brecher-Direktantrieb,

der nicht nur einen

niedrigen Kraftstoffverbrauch, sondern

ebenso einen wirtschaftlichen Einsatz

gewährleistet. Der Prallmühlenaustrag

mit einer 1.600 mm breiten Austragsrinne,

der dadurch gegebene optimale

Materialabfluss, der Antrieb der Nebenaggregate

wie Rinnen, Siebe oder Förderbänder

über eine neue Hydrauliklösung

sowie der Eisenaustrag in Längsrichtung

und nicht zuletzt das integrierte

Windsichtersystem sind weitere

wichtige Merkmale, die beide Anlagen

auszeichnen.

www.gipo.ch

bauma: Freigelände Nord,

Stand 921/9

Bei der Giporec R 130 FDR GIGA DA handelt

es sich um eine mit einer Prallmühle vom Typ

P 130 ausgestattete raupenmobile Anlage,

die jederzeit sehr schnell mit einer 1- bis

3-Deck-Siebeinheit erweitert werden kann.

Foto: Gipo AG

40 recycling aktiv 2/2019


SIEBANLAGEN-BRECHANLAGEN

Goodyear zeigt auf der bauma seine

verschiedenen Produkte und

Dienstleistungsangebote im Bereich OTR.

Grafik: Goodyear

VERKAUF

VERmIETUNG

Goodyear

Reifen und Reifenmanagementlösungen

Der internationale Reifenhersteller

Goodyear zeigt auf der diesjährigen

bauma seine verschiedenen Produkte

und Dienstleistungsangebote im Bereich

OTR. Auch die neue Omnitrac-Reifenfamilie,

die Goodyear jüngst auf den Markt

gebracht hat, wird in München erstmals

ausgestellt. Aus seinem Portfolio für digitale

Lösungen, den Goodyear Proactive

Solutions, steht das Reifendruckkontrollsystem

(RDKS) mit der Bezeichnung

„Heavy Duty“ im Rampenlicht. Darüber

hinaus werden die aktuelle Version des

Reifenmanagementsystems EMTrack

sowie der TL-4A, ein extrem leistungsfähiger

Traktionsreifen für knickgelenkte

Dumper, präsentiert.

Der Trend hin zu Datenkonnektivität

bei den Fahrzeugen bietet verschiedene

Möglichkeiten für die Integration von

Reifenmanagementlösungen, die Reifenpannen

minimieren und so Fahrzeugausfälle

und Kosten reduzieren.

Die Goodyear Proactive Solutions

RDKS ‚Heavy Duty‘ und EMTrack stellen

nicht nur Daten in Echtzeit bereit, sondern

können auch dazu beitragen, dass

Fahrzeuge unter optimalen Betriebsbedingungen

laufen, so der Hersteller.

www.goodyear.eu/de_de/truck/

bauma: Halle 6,

Stand 224

SERVICE

Oppermann && Fuss GmbH

Carl-Zeiss-Straße 10 10

25451 Quickborn

Tel: Tel: 04106 77 7782820

0

Fax: 04106 77 778282020

info@oppermann-fuss.de

www.oppermann-fuss.de


SPECIAL: bauma 2019

Die neu entwickelte Rücklauffunktion

des Brechers in der neuen „R“-Serie soll ein

blockadefreies Aufbereiten gewährleisten.

Foto: Hartl Crusher

Hartl Crusher

Keine Blockade bei der neuen

Schaufelbrecher-Generation

Pünktlich zur bauma 2019 präsentiert

Hartl Crusher seine neue Generation

von Schaufelbrechern, die sogenannte

„R“-Serie, die mit einer neu entwickelten

Rücklauffunktion des Brechers, so der

Hersteller, ein blockadefreies Aufbereiten

gewährleisten soll. Mit der einhergehenden

Vergrößerung und Verstärkung gelten

die neuen Modelle schon in der

Standardversion als Heavy Duty (HD)

geeignet.

Georg Haberfellner, Entwicklungsleiter

bei Hartl, beschreibt die innovative Weiterentwicklung:

„Die neue Generation

unserer Schaufelbrecher hat ein speziell

entwickeltes Hydrauliksystem, das im

Falle einer Blockade ein Rückwärtslaufen

des Brechers und somit die rasche Lösung

der Blockade ermöglicht. Damit

kann man ohne Unterbrechung arbeiten,

ein lästiges Ausräumen des Brechers gibt

es dadurch nicht mehr. Daraus resultierend,

erhöht sich auch die durchschnittliche

Brechleistung signifikant.“ Alle

Schaufelbrecher sind aus Hardox gefertigt,

haben serienmäßig eine bearbeitete

Gußschwinge, extra große Brechplatten,

auswechselbare Seitenplatten und Toggelsitze,

eine Doppelfeder zur Spannung

der Rückzugsstange, SAE-Hydraulikanschlüsse,

eine Besprühungsvorrichtung

gegen Staub und eine Zentralschmierung

mit nur einer Schmierstelle zur einfachen

Wartung. Optional können die

Brecher mit einem Magneten zur Eisenselektion,

Zähnen, Kamera, Multiadapterplatten

oder Schnellwechslern ausgestattet

werden.

Geschäftsführer Dominik Hartl fasst

zusammen: „Die neue Generation ‚R’ gilt

schon in der Standardversion als Heavy

Duty (HD) und kann somit in den härtesten

Applikationen der Natursteinaufbereitung

sowie des Recyclings eingesetzt

werden. Die Kombination unserer Quattro-Bewegung

mit der neu entwickelten

Rücklauffunktion macht uns in puncto

Durchsatzleitung und kubischem Endkorn

unschlagbar. Hier setzen wir einen

neuen Meilenstein!“

Neben den Schaufelbrechern wird

auch eine bewährte Palette von Schaufelsieben

angeboten. Diese zeichnen sich

durch einen sehr großen Einlaufbereich

und äußerst robuste Rahmenkonstruktion

aus. Dadurch kann man mehr Material

aufnehmen und erzielt neben einer

höheren Durchsatzleistung auch eine

wesentlich bessere Aussiebung. Das österreichische

Traditionsunternehmen,

das sich mittlerweile als Anbieter von

Anbaugeräten international etabliert hat,

wird auch die aktuelle Erweiterung seines

Angebotssortiments mit Anbaufräsen

und Sortiergreifern präsentieren.

www.hartl-crusher.com

bauma: Halle B2,

Stand 226

ADRESSEN GESUCHT

Auch in diesem Jahr haben wir wieder in den

Branchen der Steine- und Erden-Industrie

intensive Adress-Recherche betrieben, sodass

wir Ihnen nun über 8.500 Adressen in elektronischer

Form als Daten anbieten können (Excel-Datei).

Wir

haben

sie!

Gleich, ob Sie Ihre Datenbestände aktualisieren

möchten oder Ihre potenziellen Kunden per

Direct-Mail anschreiben, die auf 15 einzelne Branchen spezialisierten

Adressdateien bieten Ihnen hierfür die ideale Grundlage.

Fordern Sie einfach unseren Bestellvordruck an.

Adressmaterial mit aktuellen Kontaktdaten von

Baustoff-Betrieben der Steine- und Erden-Industrie

für folgende Branchen erhältlich:

• Asphalt (887 St.)

• Baustoff-Recycling (1.400 St.)

• Gips (35 St.)

• Kalksandstein (116 St.)

• Keramische Fliesen (31 St.)

• Sand und Kies (2.199 St.)

• Leichtbauplatten (27 St.)

• Naturstein, Kalkund

Dolomitstein (1.133 St.)

• Naturwerkstein (337 St.)

• Schiefer (10 St.)

• Steinzeug (10 St.)

• Tone/Feuerfeste

Produkte (119 St.)

• Transportbeton/

Mörtel (2.187 St.)

• Zement (65 St.)

• Ziegel (116 St.)

Bestellungen unter www.stein-verlagGmbH.de oder infoSTV@stein-verlagGmbH.de

42 recycling aktiv 2/2019


HKM präsentiert auf der bauma den Kombianhänger K18

mit seinem speziellen Plattformkonzept für Abroll- und

Absetzbehälter. Foto: HKM Anhängerbau Altenburg GmbH

HKM

Kombianhänger für Abroll- und

Absetzbehälter

Auf der bauma 2019 stellt HKM den Fachbesuchern

aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche den

Kombianhänger K18 mit seinem individuellen Plattformkonzept

für Abroll- und Absetzbehälter vor. Die DIN-

Normen 30720 und 30722 für Abroll- und Absetzbehälter

bilden den Rahmen für die technische Grundkonzeption

des Kombianhängers. Die ergonomischen Anschläge,

die sowohl leicht und zweckmäßig zu rüsten

wie auch zu verstauen sind, sowie das abgestimmte

Fahrwerkkonzept bestimmen dabei die technische Basis.

Diese technischen Werte steigern die Effizienz und führen

für den Betrieb zu optimal niedrigen Einsatzkosten,

so der Hersteller.

Ein Topthema in der Branche ist die Ladungssicherung.

HKM löst diese Anforderung bei den K18 mit der speziellen

4-fach versetzten pneumatischen Verriegelung für

Abrollbehälter, indem je 2 Haken mit jeweils 110 mm

Breite für einen 4-fachen Kreuzgriffverschluss zur Verfügung

stehen. Die versetzte Klemmung der Haken, im

Gegensatz zur üblichen Wettbewerbslösung der direkt

gegenüberliegenden parallelen Klemmung, ergibt einen

erheblich stärkeren und größeren Fixierungsbereich der

Abrollbehälter. Verlader, Fahrer und Disponent können

sicher sein, dass der K18 für seine Aufgaben optimal ausgestattet

ist. Dies wird durch das DEKRA-Ladungssicherungszertifikat

bestätigt.

www.hkm-fahrzeugbau.de

bauma: Freigelände Nord,

Stand 827/10

“Die neue Rücklauffunktion

garantiert 100%

blockadefreies brechen!”

Dominik & & Alexander Hartl Hartl

Stand B2.226

INFOS ZUR REVOLUTIONÄREN “R” SERIE

www.hartl-crusher.com

recycling aktiv 2/2019 43


SPECIAL: bauma 2019

HS-Schoch

Neben Beast jetzt auch Beisser und Dukon

Zusammen mit der ZFE GmbH und

der bsg GmbH präsentiert sich das

Anbaugeräte- und Verschleißteil-Unternehmen

HS-Schoch auch in diesem Jahr

wieder auf der bauma. Neben den beliebten

„Klassikern“, wie zum Beispiel

dem Sieblöffel mit Rundstreben aus verschleißfestem

Hardox, dem Wurzelkönig

für den Forstbereich oder der Kombischere

für den Abbruch werden drei

Produktinnovationen vorgestellt. Der

neue „Beisser“ kommt wie ein normaler

Tieflöffel beim Graben zum Einsatz.

Durch die Fase des Spezialprofils 101

kann der Beisser jedoch noch leichter in

die Erdoberfläche eindringen, und dies

bei gleichzeitig hoher Verschleißfestigkeit.

Der neue „Dukon“ besteht aus

hochwertigen und verschleißfesten Materialien.

Mit seiner optimierten Öffnung

dringt er noch tiefer ein und kann noch

leichter schütten. Schließlich das neue

„Storager“-Systemregal: Das Gestell erleichtert

die Beschickung, Sicherung und

den Transport speziell von Mini-Baggerlöffeln.

Natürlich ist der bekannte und farblich

prägnante, in Hardox-Rot auffallende

HS-Reißlöffel „The Beast“ ebenfalls auf

der Ausstellungsfläche zu finden. Der

Reißlöffel gab auch die Inspiration für das

diesjährige Motto „Evolution der Anbaugeräte

– Meet the Beast!“ und dient auch

als „Maskottchen“ des Messestandes.

Mit im Fokus: die HS-Kombischere für

den Abbruch. Foto: HS-Schoch

www.hs-schoch.de

bauma: Freigelände Nord,

Stand 1015/13

Der neue

Hüffermann-

Anhänger mit

festem

kippbarem

Containeraufbau.

Foto: Hüffermann

Transportsysteme

GmbH

Hüffermann

Hinterkipp-Anhänger für

die Wertstofflogistik

Hüffermann stellt seine neue Baureihe

von Transportanhängern mit Kippaufbau

für die Wertstofflogistik vor. Verfügbar

sind Ausführungen als Drehschemel-

und Zentralachsenanhänger mit

Festaufbau oder als Wechselbehälteranhänger.

Ladegüter wie Bauschutt, Biomasse,

Hackschnitzel wie auch Recycling-

oder Abbruchmaterial lassen sich

damit wirtschaftlich transportieren und

abkippen. Die Anhängerchassis bauen

sehr flach auf und sind als Festaufbau in

drei unterschiedlichen Aufbauvolumen

mit 30, 35 und 40 m³ verfügbar. Die

preisgünstige Grundvariante ist mit

einem spantenlosen Behälter aus QstE-

380-Material gefertigt und prädestiniert

für den Biomassetransport. Für den Abbruch-

und Baubereich sowie für die

Schrottlogistik bietet Hüffermann individuell

auf die Kundenbedürfnisse angepasste

Kippaufbauten aus hochfestem

und verschleißarmem Material an.

Die Kippfunktion erledigt je nach Bedarf

eine Fronthydraulik oder ein kardanisch

im Chassis aufgehängter Teleskopzylinder.

Bei der Konfiguration ist der

Hersteller flexibel und offen für individuelle

Zusatzausstattungen.

Hauptvorteil der Baureihe mit festem

und kippbarem Aufbau ist die zügige Logistik

bei der Entladung des Transportgutes

an den Behandlungsstationen in

Verbindung mit einer hohen Nutzlast,

denn der Anhänger kann nun selbst auskippen.

Die Umladung auf den Motorwagen

entfällt.

Mit dem kippbaren Anhänger mit Festaufbau

geht der Entladevorgang nämlich

recht schnell: Der Gliederzug trifft ein,

stößt dann rückwärts mit dem kompletten

Zug an die Behandlungs- bzw. Verwertungsanlage,

kippt den Behälter auf

dem Anhänger aus, zieht vor, stellt den

Anhänger ab, entleert nun den Container

auf dem Motorwagen, kuppelt den Anhänger

wieder an – fertig.

Welche Variante – also ob Festaufbau

oder Kippaufbau – besser zur spezifischen

Logistik passt, entscheidet der

Kunde.

www.hueffermann.de

bauma: Halle B4,

Stand 336

44 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

One Solution. Worldwide.

3-D-Terrain Mapping von

ITK Engineering erkennt Personenund

Objekte auf unwegsamem Gelände

und warnt den Fahrer vor möglichen Gefahren.

Grafik: ITK Engineering

ITK Engineering

Zuverlässige Objekterkennung

erhöht Sicherheit & Produktivität

Die Arbeitssicherheit und Produktivität von mobilen Arbeitsmaschinen

durch intelligente Sensoren erhöhen, mit dieser

Zielsetzung präsentiert sich der Software- und Systementwickler

ITK Engineering zum ersten Mal auf der bauma, und

zwar als Partner im Netzwerk Baumaschinen NRMM. ITK

Engineering zeigt dort seine Applikation 3-D-Terrain Mapping:

Ein intelligentes kamerabasiertes Assistenzsystem für die Personen-

und Objekterkennung auf schwer einsehbarem Gelände,

das sich herstellerunabhängig in mobile Arbeitsmaschinen

integrieren lässt. Zudem stellt das Unternehmen Konzepte

und Modelle vor, die sich in der Praxis, zum Beispiel bei der

Sicherheitsüberwachung mit redundanten Radarsensoren,

bewährt haben.

Eine der häufigsten Unfallursachen bei der Bedienung von

mobilen Arbeitsmaschinen ist wie beim Autofahren auf menschliches

Fehlverhalten zurückzuführen. Dabei sind vor allem Sichteinschränkungen

der Grund für tödliche An- und Überfahrunfälle.

Kamen ursprünglich analoge Kamera-Monitor-Systeme

zum Einsatz, sind es heute insbesondere elektronische Sensoren

und aktive Assistenzsysteme, die durch die Digitalisierung innovative,

zukunftsfähige Lösungen ermöglichen.

Digitale Stereokamerasysteme in Verbindung mit speziell

entwickelten Algorithmen erlauben es etwa, Objekte beliebiger

Größe im Gelände dreidimensional und präzise zu lokalisieren.

Auch die Art der Objekte, zum Beispiel Personen, Tiere

sowie besondere Anbauteile oder Anhäufungen, lassen sich

klassifizieren. Die so aufbereiteten und ausgewerteten Sensordaten

liefern wesentliche Informationen über das Maschinenumfeld

und können damit die Arbeitssicherheit erhöhen.

Anhand des bei ITK Engineering entwickelten Technologiedemonstrators

3-D-Terrain Mapping wird gezeigt, welche Software-Module

sich für die Entwicklung eigener, herstellerunabhängiger

Lösungen bereitstellen und auf kundenspezifischen

Maschinen oder Komponenten integrieren lassen.

Neben der intelligenten Bild- und Sensordatenverarbeitung,

Sicherheit und Vernetzung unterstützt der Entwicklungspartner

ITK Engineering seine Kunden auch bei der Absicherung

und der Zulassung solch mobiler Arbeitsmaschinen.

Ungebunden und einsatzbereit.

Locally free and ready to work.

Schwingsetzmaschinen

sind speziell konzipiert für das Trennen von

Leichtgut und Schwergut nach dem Prinzip

der Dichtesortierung. Beispiele sind die

Abtrennung schädlicher Leichtstoffe aus

Kies und Bauschutt, die Reinigung von Bims,

die Entfernung alkali-reaktiver Bestandteile

und die Trennung von Erz und Gangart.

Erhältlich von 800 bis 2400 mm Breite, mit

Durchsatzmengen bis max. 200 t/h.

Pulsator Jig

were designed

for separating

light

and heavy

components

from primary

and secondary

feed

materials cording to

density, e.g.

contaminants from

ac-

sand and gravel, slag, demolition debris, contaminated

soils or for ore pre-dressing. Available

from 800 up to 2400 mm width, with a

throughput volume up to max. 200 t/h.

BAUMA / Stand B2.237

08.04. - 14.04.2019 München

POWTECH / Stand 4-327

09.04. - 11.04.2019 Nürnberg

Besuchen Sie uns! Visit us!

Semimobile Setzmaschinen-Anlage

für den Einsatz im Recycling-Bereich.

Semimobile Pulsator Jig System

for recycling.

SEMO19-12.1-4C

www.itk-engineering.de

bauma: Halle A2, Stand 417

SIEBTECHNIK GmbH

Platanenallee 46

45478 Mülheim an der Ruhr

GERMANY

sales@siebtechnik.com

www.siebtechnik-tema.com

recycling aktiv 2/2019 45


SPECIAL: bauma 2019

In vollhybrider „e“-Version bietet die Siebanlage K5e Flip Flow mit Spannwellen-

Siebtechnologie eine hohe Wirtschaftlichkeit in der semi-stationären Verarbeitung

großer heterogener oder siebschwieriger Massen. Foto: Keestrack

Keestrack

E-Mobilität in allen Leistungsklassen

Insgesamt neun Aufbereitungsanlagen

zeigt Keestrack auf der bauma 2019

und unterstreicht damit die gesamte

Breite seines Angebots an raupenmobiler

Technik für mineralisches Recycling und

Gewinnung. Neben zwei 30-Tonnen-

Brechern präsentiert Keestrack in diesem

Jahr erstmals alle Flaggschiffe seiner raupenmobilen

Backen-, Prall- und Kegelbrecher-Baureihen

als diesel-elektrische

Vollhybrid-Anlagen. Innerhalb der Klasse

von 60 bis 70 Tonnen Transportgewicht

sind die neuen und weiterentwickelten

Modelle laut Keestrack nicht nur führend

hinsichtlich Brechergröße, Ausstoßleistung,

Produktqualität und -vielfalt, sondern

setzen mit ihren ausgereiften Antriebskonzepten

auch neue Maßstäbe im

wirtschaftlichen Betrieb. Ohne Einschränkungen

in Transportfähigkeit und

raupenmobiler Beweglichkeit vor Ort

eignen sich die diesel-elektrischen Großbrecher

damit ebenso für das volumenintensive

Baustellen-Recycling wie für die

flexible mehrstufige Produktion mineralischer

Baustoffe in Gewinnungsbetrieben.

Eine hohe Produktionsleistung in der

Sekundär- und Nachzerkleinerung gewährleistet

der vollhybride Kegelbrecher

Keestrack H6e. Bei einer maximalen Aufgabegröße

von 215 mm, sehr variablen

Brechkammer-Konfigurationen und

Hub einstellungen verarbeitet der auf

Basis bewährter Sandvik-Technologie adaptierte

KT-H6 bis zu 400 t/h unterschiedlichster

Ausgangsmaterialien. Ein

leistungsfähiges Drei-Deck-Nachsieb

(insg. 24,5 m² Siebfläche) mit Überkornrückführung

liefert optional direkt verwertbare

Endprodukte. Die leistungsstarken

E-Motoren für Brecherantrieb und

Arbeitshydraulik (220 kW/2 x 30 kW) und

alle übrigen direkt elektrisch betriebenen

Aggregate werden über ein absetzbares

Diesel/Generator-Modul (345 kW/500

kVa) oder Plug-in via Netz/Stromerzeuger

versorgt. Mit lediglich 62 Tonnen

Gesamtgewicht in Vollausrüstung (51,5

t ohne Nachsieb) lässt sich auch der

Großkegel wirtschaftlich an wechselnden

Standorten einsetzen. Lassen sich mit

dem diesel-elektrischen Betrieb von Siebanlagen

bereits direkt bis zu 40 Prozent

Treibstoff einsparen, sinkt der zurechenbare

Verbrauch um bis zu 70 Prozent,

wenn die Hybrid-Anlagen in Produktionszügen

direkt durch einen vor- bzw.

nachgeschalteten Brecher versorgt werden.

Um dieses Potenzial optimal zu nutzen,

bietet Keestrack heute insgesamt

sechs Modelle seiner flexiblen Doppeldeck-Grobstücksiebe

für zwei bzw. drei

Fraktionen und Siebleistungen von 250

– 1000 t/h optional als vollhybride Plugin-Versionen.

Als Vollhybrid-Sieblösung mit hohem

Potenzial für den wirtschaftlichen semistationären

Netzbetrieb zeigt Keestrack

das Spannwellen-Sieb Keestrack K5e Flip

Flow mit ca. 29,5 t Gesamtgewicht. Die

speziell angepasste Bivitec-Technologie

im großen Doppelsiebkasten gewährleistet

ein vielfältiges Einsatzspektrum im

wirtschaftlichen Reststoff-Recycling

(Glas, Holz, Schlacke etc.) oder der Verarbeitung

siebschwieriger Materialien

mit hoher Grundfeuchte. Die flexible

Siebausrüstung ermöglicht zudem die

effiziente und wirtschaftliche Produktion

von Kleinstkörnungen unter 2 mm, die

Verarbeitung heißer Materialien (z. B.

Schlacke) oder grundsätzlich die Herstellung

großer Mengen an mineralischen

Standardprodukten.

www.keestrack.com

bauma: Freigelände Nord,

Stand 1017/1

46 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Kemroc

Diamantschneidräder für Stahl, Stein und Beton

Diamantschneidräder mit der Bezeichnung

KDS sind eine völlig neue

Produktgattung bei Kemroc. Zur Weltleitmesse

bauma 2019 bringt der Thüringer

Hersteller von Spezial-Anbaufräsen

das erste Modell dieser Baureihe auf

das Messegelände, das KDS 30 für Bagger

von 5 bis 10 Tonnen Einsatzgewicht.

Sein Antrieb ist auf eine maximale Drehzahl

von 2.000/min ausgelegt. Alle Maschinen

sind mit einer Vorrichtung zur

mechanischen Tiefenverstellung ausgestattet.

Die Frästiefe richtet sich nach

dem jeweiligen Durchmesser des verbauten

Schneidrades.

Dieses neue Kemroc-Anbaugerät kann

an Standard-Midibaggern verwendet

werden und erschließt diesen Maschinen

neuartige Einsatzgebiete im Abbruch

und Rückbau, etwa beim Zerschneiden

von Stahl, Stahlbeton und Ziegelmauerwerk

unter beengten räumlichen Bedingungen.

Auch Abbruchroboter können

mit dem Diamantschneidrad bestückt

werden.

Das Modell KDS 30 ist bereits ab der

bauma 2019 erhältlich. Im Laufe des

zweiten Halbjahrs 2019 sollen die beiden

größeren Modelle KDS 40 für Bagger von

10 bis 16 Tonnen und KDS 50 für Bagger

von 15 bis 25 Tonnen Einsatzgewicht

folgen.

www.kemroc.de

bauma: Freigelände Nord,

Stand 1019/5

Diamantschneidräder sind eine neue

Produktreihe von Kemroc. Auf das erste

Modell KDS 30 sollen im Lauf des Jahres

2019 weitere Modelle folgen. Foto: Kemroc

Connecting Global Competence

IFAT • 4.–8. Mai 2020 • Messe München

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Wetterextreme, weltweite Wasserknappheit, der Einsatz von Rezyklaten und digitaler Wandel sind nur einige

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Abfall- und Rohstoffwirtschaft

www.ifat.de

recycling aktiv 2/2019 47


SPECIAL: bauma 2019

KW-Generator

Premiumgeneratoren für moderne elektrische Antriebe

Die Elektrifizierung ist beim Betrieb

von Baumaschinen und -anlagen

ein Trend, der die Zukunft bestimmen

wird. Auch die Hersteller von mobilen

Aufbereitungsanlagen in der Gesteinsund

Recyclingbranche setzen bei ihren

Neuentwicklungen zunehmend auf

leistungsstarke und zuverlässige Generatoren.

Auf derartige Anwendungen

hat sich die KW-Generator GmbH &

Co. KG (KWG) spezialisiert. Auf der

bauma präsentiert das Unternehmen

die neuste Generation dieser Generatoren

in Schutzart IP 54 oder höher.

Die Aggregate von KWG sind als bürstenlose

Generatoren konstruiert und

erlauben dadurch einen wartungsfreien

Betrieb bis zu 20.000 Stunden. Eine

Kernkompetenz von KWG besteht bei

der Steuerungselektronik seiner Generatoren,

die in eigener Entwicklung

und Fertigung entstehen. Die KWG-

Spannungsregler sind über eine nach

SAE-J1939 standardisierte CAN-

Schnittstelle in vorhandene Motormanagementsysteme

integrierbar. Die

Technik erlaubt höchste Ansprüche an

den Regler und ermöglicht individuelle

Konfigurationen. Für den Einsatz in

schwereren Maschinen auf Baustellen

oder in Tagebauten sind die Gehäuse

mit einer auf die Einsatzbedingungen

fokussierten Abschirmung ausgestattet.

An den Lagerschilden montierte

Simmerringe gewährleisten eine zuverlässige

und wartungsfreie Kapselung

gegen eindringende Fremdkörper aller

Art. Alle Produkte verfügen mindestens

über die staubdichte Ausführung der

Schutzart IP 54.

Um die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit

der Generatoren im Dauerbetrieb

zu optimieren, hat der Hersteller

eigens seine „High Performance

Housing“-Technologie (HPH) entwickelt

und damit auf dem Generatorsektor

eine grundlegende Neuerung geschaffen.

Über spezielle Detailausführungen

der Kühlrippenkontour mit

intelligent vergrößerten Oberflächen

wird sowohl die Wärmeabfuhr verbessert

als auch die Strömungseigenschaften

der Kühlluft. Zur weiteren

Gewichts einsparung sowie im Sinne

einer zusätzlich optimierten Wärmeabfuhr

sind die Gehäuse aus hochwertigem

Aluminium gefertigt. In Verbindung

mit einem ausgeklügelten Design

des Lüfterrades wird die angesaugte

Kühlluft effizient den außen

liegenden Kühlrippen des Generators

zugeführt. Die Gesamtgeometrie des

Gehäuses ermöglicht KWG die Entwicklung

neuer Produktklassen in

Bezug auf Leistung und Lärmemission

bei gleichem Bauvolumen und gleicher

Baugröße. Die Leistung der bürstenlosen

KWG-Synchrongeneratoren wurde

so über die vergangenen Jahre kontinuierlich

gesteigert.

www.kw-generator.com

bauma: Halle 5,

Stand 139

Mit einer leistungsstarken

Palette hochwertiger

Synchrongeneratoren

präsentiert sich

die KW-Generator

GmbH & Co.

KG auf der

bauma 2019.

Foto: KW-Generator

GmbH & Co. KG

Kölsch

Zwei starke Partner in der mobilen Aufbereitung

Die Rubble Master RM120GO mit

Nachsiebeinheit wird auf dem gemeinsamen

Stand von Kölsch und

Christophel präsentiert. Foto: Kölsch

Bereits seit Anfang der 90er-Jahre kooperieren

Kölsch und Christophel. Zu

den ausgestellten Klassikern auf der diesjährigen

bauma zählen zwei raupenmobile

Brecher von Rubble Master, ein Sieb

von Powerscreen, ein kompakter Brecher

von Cityequip, je ein Kegelbrecher und

Schwerlastsieb von Portafill und drei Förderbänder

von Telestack. Von den

„Neuen“ im Angebot werden gezeigt:

eine Trommelsiebmaschine von Pronar,

sowie eine Matec Filterpress. Die Rubble

Master RM90GO tritt mit einem verlängerten

und auch technisch optimierten

Fahrwerk an. Dabei wurde die Brecherkammer

mit dem Ziel optimiert, Verschleiß

zu senken und die Wartung zu

vereinfachen. Die Maschine ist für die

bauma mit einer Nachsiebeinheit ausgestattet,

die in Verbindung mit der Aufgabeeinheit

die optimale Beschickung gewährleistet.

Die RM120GO ist ausgelegt

für Bauschutt, Beton, Asphalt, Ziegel,

jeweils mit einer Kantenlänge bis 850

mm. Je nach Aufgabematerial realisiert

sie einen Durchsatz von bis zu 350 t/h.

Die Pronar-Trommel-Siebanlage MPB

20.55 ist u. a. geeignet für das Klassieren

von Humus, Hausmüll, Kohle, Zuschlagsstoffe

oder Biomasse. Sie wiegt bei 12

Metern Länge, 2,55 Metern Breite und

einer Höhe von 4 Metern gerade einmal

18,5 Tonnen und kann deshalb ohne

Sondergenehmigung auf öffentlichen

Straßen mit bis zu 100 km/h bewegt

werden. Die Siebtrommel kann reibungslos

und rasch ausgetauscht werden,

ohne dass Teile der Maschine entfernt

werden müssen. Zur Serienausstattung

gehören u. a. eine Zentralschmieranlage

sowie regelbare Bandgeschwindigkeiten

für die Abwurfbänder. Pronar

gewährt zwei Jahre Garantie.

www.koelsch.com

bauma: Freigelände Nord,

Stand 1024/1

48 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Liebherr

Innovative Baumaschinen und technologische Highlights

Im Jahr 2019 wird Liebherr im Rahmen

der bauma Neu- und Weiterentwicklungen

des gesamten Bereichs Baumaschinen,

Materialumschlag und Mining

wie auch der Komponenten präsentieren.

Im laufenden Geschäftsjahr hat die

Firmengruppe Liebherr den Umsatz laut

aktuellen Prognosezahlen erneut gesteigert

und zum ersten Mal in der Geschichte

des Unternehmens die Marke

von zehn Milliarden Euro überschritten.

Wachstumstreiber 2018 war der Unternehmensbereich

Baumaschinen und

Mining, der insgesamt um ca. zehn Prozent

zulegte. Dabei sind die beiden umsatzstärksten

Sparten Erdbewegung und

Fahrzeugkrane erneut gewachsen – erstere

im hohen einstelligen, letztere im

zweistelligen Bereich. Liebherr sieht den

Austausch mit Kunden, Maschinenbetreibern

und Branchenenthusiasten als

ausschlaggebend an, um die Zukunft

gemeinsam zu meistern. Die bauma ist

dafür eine willkommene Plattform. Eines

der zukunftsorientierten Themenfelder

ist die Digitalisierung, die sich über alle

Produktbereiche hinweg, beispielsweise

mit Assistenzsystemen oder Service- und

Trainingsangeboten, offenbart.

Seit Januar dieses Jahres ist die neue

Generation der Raupenbagger für die

Erdbewegung auf dem Markt. In der

ersten Phase werden sieben neue Modelle

im Bereich von 22 bis 45 Tonnen

vorgestellt. Die neuen Generation-

8-Raupenbagger stehen für mehr Leistung,

höhere Produktivität, größere

Sicherheit und erhöhten Fahrerkomfort.

Für die XPower-Großradlader darf sich

das Fachpublikum auf ein Gesamtpaket

mit einer Vielzahl intelligenter Assistenzsysteme

freuen. Dazu gehören zum

Beispiel die neue aktive Personenerkennung

heckseitig sowie ein sensorgestütztes,

integriertes Reifendrucküberwachungssystem.

Mit diesen und weiteren

Assistenzsystemen bietet Liebherr

ganzheitliche Lösungen, um Sicherheit

und Komfort in der täglichen Arbeit mit

einem Radlader zu optimieren. Sämtliche

Systeme sind von der Firmengruppe

Liebherr entwickelt und daher vollumfänglich

in die Maschinensteuerung

integriert.

Auf der Messe stellt Liebherr-Components

die Demoversion einer App vor,

welche umfangreiche Funktionalitäten

aller Liebherr-Komponenten im Bereich

Condition Monitoring zeigt – von Dieselmotoren

über Energiespeicher, Hydraulik,

Getriebe und Großwälzlager.

Maschinenhersteller können die Flottenmanager,

Servicemitarbeiter und Maschinenbediener

ihrer Kunden zukünftig

über den Zustand der Komponenten

informieren.

www.liebherr.com

bauma: Freigelände Mitte,

Stand 809 bis 813

Halle A4, Stand 326

Halle B5, Stand 439

Zu den intelligenten Liebherr-Assistenzsystem gehören

zum Beispiel die neue aktive Personenerkennung heckseitig

sowie ein sensorgestütztes, integriertes Reifendrucküberwachungssystem.

Foto: Liebherr International Deutschland

recycling aktiv 2/2019 49


SPECIAL: bauma 2019

MAN Engines bietet

ab sofort verstärkt

Motoren auch für Bagger

und Radlader an

Foto: MAN Engines

MAN Engines

Interessantes Motorenportfolio für Baumaschinen

MAN Engines bietet ab sofort verstärkt

Motoren für Bagger und Radlader,

Muldenkipper und Mobilkräne an.

Damit steht ein durchgehendes Offroad-

Produktportfolio von 4,6 bis 24,2 l Hubraum

auf Basis neuester Motorenplattformen

zur Verfügung. Aktuelles Highlight

sind die Weltpremiere des D4276 sowie

die Neuvorstellung des D1556 für Baumaschinen

auf der diesjährigen bauma.

OEM-Hersteller können damit auf ein

Leistungsportfolio von 118 bis 816 kW

(160 bis 1.110 PS) aus sieben Motorenbaureihen

zurückgreifen. Erste Projekte

und Kooperationen bestätigen zusätzlich

die Nachfrage und den Erfolg der Motoren

auch in Baumaschinen.

Im Offroad-Bereich profitieren die Kunden

von der hohen Integrationsfähigkeit

der MAN-Motoren in die Systemumgebung.

MAN Engines als Engineering-

Dienstleister für OEM-Hersteller setzt

dabei auf passende Lösungen nach Automotive-Standard

und bietet auch für

die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung

von Komponenten bereits motorseitig

die notwendigen Schnittstellen.

Durch Wastegate-Aufladung oder Abgasturbolader

mit variabler Turbinengeometrie

wird die Motordynamik speziell auf

die Anwendung angepasst. Damit stellen

die Motoren für Offroad-Anwendungen

bereits im niedertourigen, effizienten

Drehzahlbereich ausreichend Ladedruck

auch für Umwelt- und Zerkleinerungsanwendungen

bereit. Die Verfügbarkeit der

Emissionsstufen US Tier 4 final bis EU

Stufe V sichert den weltweiten Vertrieb

der Maschinen durch Volumenhersteller

wie auch Anbieter von Nischenlösungen.

Basis für die Erfüllung von aktuellen und

zukünftigen Abgasnormen bildet die

langjährige Erfahrung mit Abgasnachbehandlungssystemen

aus den konzerneigenen

Nutzfahrzeugen und der Großserienfertigung

von Industriemotoren. Die

dabei verwendete modulare Abgasnachbehandlung

(AGN) ermöglicht aufgrund

von frei platzierbaren Komponenten bei

allen MAN-Motoren eine flexible Systemintegration

mit einem hohen Maß an

Packungsdichte. 16 verschiedene Varianten

der AGN erlauben den Maschinenherstellern

nicht nur bei raumkritischen

Anwendungen den Platz in einem Gerät

optimal auszunutzen, sondern erhöhen

auch die Kompatibilität und Flexibilität

beim Einbau der Motoren.

www.man-engines.com

bauma: Halle A4, Stand 312

50 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Mit dem neuen Abrollkipper RS26 setzt Meiller auch für den

schwereren Einsatz mit 3- und 4-Achs-Fahrzeugen neue Maßstäbe

hinsichtlich Nutzlast, Geschwindigkeit und Bauhöhe.

Foto: F.X. Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik GmbH & Co KG

Meiller

Bewährter Absetzkipper AK16 und neuer Abrollkipper RS26

Auf der bauma 2019 stellt Meiller die

Themen Effizienz und Sicherheit in

den Fokus. In diesem Zuge präsentiert

das Unternehmen auch seinen Absetzkipper

AK16, der sich als zuverlässiger

Partner in der Bau- und Entsorgungsbranche

einen Namen gemacht hat.

Mit einer Hublast von 18 Tonnen und

einer Eignung für Fahrzeuge mit bis zu

33 Tonnen weiß der ausgestellte Aufbau

nicht nur optisch zu überzeugen.

In puncto Sicherheit kann der AK16

mit verschiedenen Optionen aufwarten:

Die Behälterklemmeinrichtung

sowie das Containerverriegelungssystem

sichern Wechselbehälter vollautomatisch

in alle Richtungen. Nicht nur

der Behälter selbst, sondern auch die

darin transportierte Ladung muss vorschriftsgemäß

gesichert werden. Das

vollautomatische Planensystem ermöglicht

ein sicheres und angenehmes Arbeiten

ohne Gefährdungs Potenzial für

den Fahrer beim Sichern der Ladung.

Darüber hinaus ermöglicht die neue

Generation der bewährten Meiller-

Funkfernsteuerung, die i.s.a.r.-control

3, die ebenfalls zur bauma 2019 präsentiert

wird, dem Fahrer eine noch

komfortablere Bedienung aus sicherer

Distanz, mit bester Sicht auf das Geschehen

beim Auf- und Abladen. Intelligente

Funktionen wie die Folgesteuerung

machen den Behältertransport

effizient und wirtschaftlich. Optionen

wie die LED-Heckbeleuchtung, Arbeitsscheinwerfer

in LED-Ausführung sowie

eine Rückraumkamera sorgen auch bei

schlechteren Sichtverhältnissen und

beim Rangieren für den optimalen Blick

auf das Geschehen.

Mit dem neuen Abrollkipper RS26

hat Meiller nicht nur die nächste Baureihe

seiner bewährten Abrollkipper

weiterentwickelt, sondern setzt mit diesem

Produkt in der Branche nun auch

für den schwereren Einsatz mit 3- und

4-Achs-Fahrzeugen neue Maßstäbe

hinsichtlich Nutzlast, Geschwindigkeit

und Bauhöhe. Mit einer Hublast von 26

Tonnen, einer Gewichtsreduzierung

um bis zu 850 kg im Vergleich zu seinem

Vorgänger und einer Verdopplung

der Arbeitsgeschwindigkeit ist der RS26

nicht nur der Leichteste und Schnellste,

sondern auch der Effizienteste in diesem

Segment. Der Rahmen erlaubt mit

seinen beiden Lochreihen eine geschraubte

Montage und sorgt durch

sein geschlossenes Profil für eine hohe

Torsionssteifigkeit.

Der RS26 wird in zwei Varianten angeboten:

Neben einem Gerät mit klassisch

verschiebbarem Hakenausleger

wird es den neuen Abrollkipper auch

als TS-Ausführung, also mit teleskopierund

schwenkbarem Hakenausleger,

geben. Bei letzterer Ausführung kann

der Ausleger nicht nur ausfahren, sondern

auch schwenken. Die zusätzliche

Funktion erlaubt dem Anwender, den

Container flacher aufzuziehen und

somit die Kraft der bewährten MEILLER-

Hydraulik optimal auszunutzen. Das

gesamte System ist auf eine komfortable

und anwenderfreundliche Bedienung

ausgelegt.

www.meiller.com

bauma: Freigelände Nord,

Stand 824/9

recycling aktiv 2/2019 51


SPECIAL: bauma 2019

Für PC, Tablet &

Smartphone!

Online-Portal mit zugehörigem

Kartensystem – über 7.000 Standorte

und Adressen deutscher Baustoff-Werke

und -Verwaltungen inklusive Routenplaner und

umfangreicher Suchfunktionen.

Der nur 22 Tonnen schwere Prallbrecher Remax 200 wird

mit allen Vorteilen der SBM-Remax-Baureihe zur bauma als

Weltpremiere vorgestellt. Die Transporte können ohne

Genehmigung erfolgen. Foto: Moerschen

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

• Genaue Standorte durch geokodierte Daten

Moerschen

• Neue Positionsmarker

Weltpremiere für den neuen Kompaktbrecher

• Bessere Kennzeichnung der Haupt- und Zweigwerke

Mit seinem raupenmobilen Prallbrecher

SBM Remax 200 präsentiert

die Moerschen Mobile Aufbereitung

GmbH auf der bauma einen komplett

neuen Brecher, der die Remax-Baureihe

mit seinem Betriebsgewicht von nur 22

Tonnen nach unten hin sinnvoll abrundet.

Wie bei den großen Prallbrechern

der Remax-Serie bewegt ein groß dimensionierter

Elektromotor den Rotor

unter Verzicht auf eine Kupplung. Die

damit verbundene durchgängig vollelektronische

Steuerung der Brechkammer

gewährleistet eine hohe Produktionsleistung

durch die kontinuierliche

• Einfachere und schnellere Routenplanung

• direkt aus dem System

• Detaillierte Routenbeschreibung

• Umkreissuche in Entfernung oder Fahrzeit

• Suche nach PLZ, Ort oder Werk möglich

lastabhängige Regelung von Aufgabemenge

und Brecherleistung. Als weiteres

Alleinstellungsmerkmal seiner Klasse

verfügt auch der kompakte SBM-

Remax-200-Prallbrecher über eine Austragsrinne

unter der Brechkammer. Sie

steht im Gegensatz zum Austragsband

als wesentliche Voraussetzung für eine

unbedingt störungsfreie Aufbereitung,

besonders beim anspruchsvollen Einsatz

im Recyclingmaterial.

Als erste mobile Anlage seiner Klasse

kommt der kompakte Prallbrecher mit

APP-Unterstützung für IOS und Android.

Damit wird eine effektive Auswertung

• Vollständige Adressansicht

von Betriebsdaten möglich – inklusive

Fehlerdiagnose, Standortbestimmung

sowie der Planung von Service und Ersatzteilorder.

Verwirklicht wird zudem

das SmartPhone-basierte neue intuitive

Bedienkonzept „SBM Crush Control“ mit

voller Telemetrieeinbindung.

www.moerschengmbh.de

bauma: Halle B2, Stand 249

Foyer zwischen Halle 2 und 3

Testversion unter: www.stein-verlaggmbh.de/bso Für PC, Tablet &

Smartphone!

Immer

aktuell!

• Bessere Übersicht der Bundesländer und Landkreise

• Verbesserte Exportfunktion

Navigation und Umkreissuche:

Verfügbare Branchen: Asphalt,

Baustoff-Recycling, Natursteinbetriebe,

Sand und Kies,

Transportbeton.

BSO 2.0 – optimiert und aktualisiert

Testversion unter: bso.stein-verlaggmbh.de

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH, Josef-Herrmann-Straße 1–3, 76473 Iffezheim

Tel.: +49 7229 606-0, Fax: +49 7229 606-10, infoSTV@stein-verlagGmbH.de, www.stein-verlagGmbH.de

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52 recycling aktiv 2/2019

und -Verwaltungen inklusive Routenplaner und

umfangreicher Suchfunktionen.


SPECIAL: bauma 2019

Anfang 2019 wurde mit dem

Abbruch eines alten Hotels

in Leipzig begonnen. Zur

Staubvermeidung und

Staubreduzierung ist

eine Staubbindemaschine

V12S der Nebolex

Umwelttechnik im Einsatz.

Foto: Nebolex Umwelttechnik

Nebolex

Stationäre und mobile Anlagen und Maschinen zur Staubbindung

Gerade innerstädtische Baustellen, so

das Ergebnis verschiedener Studien,

gelten als Mitverursacher der hohen

Feinstaubbelastung in den Städten.

Daran ändern auch die verschiedenen

bundes- und landesrechtlichen Regelungen

wenig, die die Belastungen durch

Staub so weit als möglich eindämmen

sollen. Bei Abbrucharbeiten oder der Lagerung

der Abbruchmaterialien macht

es daher durchaus Sinn, dass nach neuesten

Vorschriften das Material befeuchtet

werden soll, um eine möglichst hohe

Staubbindung zu erreichen. Wenn es um

Fragen rund um die Staubbindung bzw.

Staubniederschlagung geht, möchte

jede für eine Baustelle verantwortliche

Fachkraft einen kompetenten Ansprechpartner

haben, der sich in dieser Branche

auskennt und seine Dienste nicht nur am

Rande abwickelt.

Die Nebolex-Umwelttechnik hat sich

vor mehreren Jahren auf die Reduzierung

von Staubimmissionen durch stationäre

Staubbindeanlagen und mobile Staubbindemaschinen

spezialisiert. Hier steht

die Staubbindung an erster Stelle. Über

Nebolex mobil bietet das Unternehmen

für die unterschiedlichsten Herausforderungen

mehrere Staubbindemaschinen

in unterschiedlichen Größen an, die getestet,

angemietet oder natürlich auch

gekauft werden können. Die mobilen

Maschinen sind vollautomatisch, leistungsstark

und umweltfreundlich. Spezialdüsen

erzeugen einen feinen Wassernebel,

der die Staubpartikel direkt an der

Entstehungsquelle hochwirksam bindet.

Je nach Art und Größe der Staubpartikel

werden die Düsen bedarfsorientiert konfiguriert,

um die verschiedenen Staubarten

optimal binden zu können. Modernste

Ventiltechnik garantiert einen effizienten

Wasserdurchsatz. Die Nebelkanonen

sind mit einer Fernbedienung steuerbar

und somit einfach in der Handhabung.

Auf einer Palette für den Gabelstapler

oder auf einem Unterwagen montiert,

lassen sich die Maschinen auch im Gelände

einfach bewegen. Überzeugt der

Testeinsatz, können die Maschinen mit

späterer Kaufoption dann auch gemietet

oder sogar direkt erworben werden. Hier

gilt, so der Hersteller: „Nur wer eine

Staubbindemaschine selbst getestet hat,

kann sich von deren Leistungen überzeugen

und auch mitreden.“

www.nebolex.de

bauma: Halle C5, Stand 512

Mineralische Abfälle

aufbereiten mit Doppstadt.

Treffen Sie uns auf der BAUMA Stand 538/539, Halle B5

Beispiel: Baumischabfall

Best Solution. Smart Recycling.

doppstadt.com

recycling aktiv 2/2019 53


SPECIAL: bauma 2019

Auf der bauma stellt Rädlinger

seine neuen Produkte für die

Abbruch- und Recycling-Branche vor.

Foto: Rädlinger Maschinen- und Anlagenbau GmbH

Rädlinger

Drei neue Tieflöffel für Abbruch und Recycling

Auf der bauma 2019 stellt Baumaschinenausrüster

Rädlinger drei neue

Produkte zur Anwendung im Abbruch

und Recycling vor. Bei den drei Tieflöffeln

handelt es sich um spartenspezifische

Anbaugeräte. Entwicklungsinput gaben

Kundenfeedbacks zu individuellen Anforderungen

und bisher ungelösten Einsatzproblemen.

Die große Nachfrage bewegte

Rädlinger nun zur Aufnahme in

das Standardsortiment.

Der stärkste unter den drei Baggerlöffeln

ist der Ausbruchlöffel. Aufgrund der

gedrungenen Form und dem sehr kleinen

Zahnradius werden sehr hohe Reißkräfte

für den Ausbruch und Hebeleinsatz

beim Fundamente-Rückbau erreicht.

Bodenplatten lassen sich mit ihm brechen

und massive Gesteinsbrocken bewegen.

Dafür sind die Blechstärken und

Zahnsystem-Auslegungen, genauso wie

die Rücken-Nasen, im Verhältnis zu seiner

Löffelgröße sehr großzügig dimensioniert.

Chocky Bars im Eingriffsbereich

schützen zusätzlich vor Verschleiß. Deckendurchbrüche,

Fundamente aushebeln

und ziehen – für Abbrucharbeiten

wie diese wurde der Fundamentlöffel

entwickelt. Hilfreich dafür sind das nach

vorne gezogene Messer mit weit durchgeschwungener

Seitenschneide und die

großzügig dimensionierte Doppelzahnspitze

in Verbindung mit einem Trapezmesser.

Versteifungssichel und verstärkte

Löffelaufnahme geben dem Löffel Festigkeit.

Vor Verschleiß schützen die Panzerung

der Messerschneidkante und die

messer- bzw. bodenseitige Innenauskleidung.

Der Eingriffsbereich an den Seitenschneiden

kann zudem mit Chocky Bars

ausgestattet werden. Zum Verladen des

Abbruchmaterials und aller Materialien,

die dem Recycling zugeführt werden,

kommt der Universallöffel zum Einsatz.

Daneben ist er optimal geeignet, um aufgebrochene

Fundamentteile zu lösen

und größere Teile umzusetzen. Um das

Messer beim Eindringen in das Material

zu schützen, sind Verschleißspitzen zwischen

den Zähnen angebracht. Verstärkte

Löffelaufnahme und die Panzerung im

Eingriffsbereich der Seitenschneiden verlängern

die Lebensdauer. Erhältlich sind

die Löffel derzeit standardmäßig in der

Größenklasse III/IV für Bagger mit Einsatzgewicht

ab 30 Tonnen. Weitere Größen

sind auf Anfrage verfügbar.

www.raedlinger.com

bauma: Halle A6, Stand 212

Freigelände Nord,

Stand 1115/7

54 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

NLMK Clabecq

NLMK Clabecq

produziert neben

Quend auch Quard,

einen verschleißfesten

Stahl in einer Härte

von 400 bis 550 HB

Foto: NLKM Clabecq

Hochfeste und verschleißfeste

Stähle mit speziellen Eigenschaften

Die von NLMK Europe-Plate produzierten hochfesten Stähle

werden insbesondere in der Kranherstellung eingesetzt.

Diese Stähle eignen sich für Hebezeuge und Konstruktionen,

die hohen Belastungen standhalten müssen. Vor dem Hintergrund

der Kombination dünner Bleche mit hoher mechanischer

Leistungsfähigkeit sind Quend 960 und Quend 1100 mit hohen

Erwartungen der Kranhersteller auf den Markt gekommen. Angesichts

des sensiblen Bearbeitungsanspruchs von Stahl im

Herstellungsprozess führen Kranhersteller stets Tests zur Überprüfung

der Zuverlässigkeit ihres Materials durch. Auch Quend

960 und Quend 1100 wurden so getestet. Es überrascht nicht,

dass die Ergebnisse der mechanischen und schweißtechnischen

Prüfung sowie der Biegeversuche alle positiv waren. Die vergüteten

Stähle von NLMK Europe-Plate sind bekannt für ihre gute

Bearbeitbarkeit. Homogene mechanische Eigenschaften erleichtern

dem Bearbeiter die Arbeit beim Schneiden, Biegen und

Schweißen der Stahlbleche. Bei konstanter mechanischer Eignung

wird die Bearbeitung der Bleche schnell und effizient

ausgeführt. Quend wird mit engen Dickentoleranzen und einer

Oberflächenbeschaffenheit hergestellt, die der von Bandblechen

ähnelt. Quend 960 ist in Dicken von 4 bis 30 mm und

Quend 1100 von 4 bis 12 mm erhältlich.

NLMK Clabecq produziert auch Quard, einen verschleißfesten

Stahl in einer Härte von 400 bis 550 HB. Dieser Stahl hält

abrasiver Beanspruchung dauerhaft stand. Er wird hauptsächlich

für Bergbau- und Erdbewegungsmaschinen, für die Ausstattung

von Brechern und Mühlen sowie für Anbaugeräte wie

Löffel, Scheren oder Greifer genutzt.

www.eu.nlmk.com/en/plate/clabecq/

bauma: Halle A6, Stand 333

IMPAKTOR 250 EVO

ab

139.500 € UVP *

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bauma

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www.arjes.de

recycling aktiv 2/2019 55


SPECIAL: bauma 2019

Rocksters 2-Deck-Grobsiebanlage RSS410 bei der Trennung

von Mutterboden. Foto: Kormann Rockster Recycler

Rockster Recycler

Nachhaltigkeit durch Verbrauchsoptimierung

Seit seiner Gründung 2004 hat Rockster

zwei patentierte Systeme für mobile

Brechanlagen entwickelt. Auf der

bauma wird der mobile Prallbrecher

R1100DS präsentiert. Die Anlage vereint

die beiden innovativen Systeme Duplex

sowie das Rückführ- und Haldenband.

Ab 2019 wird der Prallbrecher zudem

mit einem CAT-C9.3B-EU5-Motor ausgestattet,

um den Kunden immer den

letzten Stand der Technik bieten zu können.

Eine weitere Neuentwicklung, die

erstmals vorgestellt wird, ist ein „Machine

Monitoring System (MMS)“, das für

alle mobilen Brechanlagen ab 2019 verfügbar

ist. Die Kunden können damit

jederzeit und überall per Smartphone,

Tablet oder Notebook relevante oder

selektierte Informationen über ihre Maschine

abfragen. Dieses MMS bietet

auch die Möglichkeit einer Fernwartung

und minimiert somit eventuelle Ausfallzeiten.

Die Steuerung erfolgt über ein

Multifunktions-Farbdisplay mit abriebfester

Touch-Bedienoberfläche.

Das zweite Ausstellungsobjekt ist die

mobile 2-Deck-Grobsiebanlage RSS410.

Sie bietet die längste Siebbox im Angebot

der kompakten Siebanlagen und

kann entweder als Einzelmaschine zur

Erstellung von drei Endfraktionen, als

Vorsiebanlage zur Erstellung von zwei

zusätzlichen definierten Fraktionen oder

als Nachsiebeinheit zur Klassierung des

Endproduktes in drei Fraktionen verwendet

werden. Zusätzlich zur Trennung

von Naturstein und Baustoffen kann die

RSS410 auch zur Separation von Kohle,

Metall und Mutterboden eingesetzt werden.

Rockster hat neben verschiedenen

Grobsiebanlagen auch raupenmobile 2-

oder 3-Deck-Feinsiebanlagen und raupen-

oder radmobile Trommelsiebanlagen

im Produktportfolio. Für diese Anlagen

sind Motoren von Emissionsstufe

Stage IIIa bis Stage V erhältlich. Als Ergänzung

zum Prallbrecher und zur Grobsiebanlage

stellt Rockster das raupenmobile

Haldenband RST18 mit 18,2 m

Bandlänge vor. Es ist in vier verschiedenen

Längen von 15 bis sogar 30 m verfügbar

und mit Motoren der Emissionsstufe

Stage IIIa bis Stage V erhältlich. Der

Einsatz des Haldenbandes ermöglicht die

Steigerung der täglichen Produktionskapazität

bei einer gleichzeitigen Reduzierung

der Materialhandling-Kosten. Dadurch

kann eine Amortisierung der Investition

innerhalb von 6 Monaten erreicht

werden.

www.rockster.at

bauma: Halle B2, Stand 214

Vor der Halle B2,

Stand 12B/2, 12B/6 (Tor 7)

56 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Rotar

Betonschere mit

brandneuer Ramplifier-Technik

Neben seinem bekannten und bewährten Programm an

Anbauwerkzeugen für den Abbruch, das Recycling und

die Schrottaufbereitung präsentiert Rotar auf der bauma erstmals

eine komplett neue Technologie unter dem Namen

„Ramplifier“. Damit wird es, so der Hersteller, erstmals möglich,

die Zylinderdruck-Kräfte im „Bruchteil einer Sekunde zu

verdoppeln“. Die Neuentwicklung entstand aus den Anregungen

der Rotar-Kunden.

Der Ramplifier wird zusammen zunächst in Kombination

mit der neuen RCC-Betonschere angeboten: Die Brech- bzw.

Schneidkraft wird dabei von 350 auf 700 bar erhöht. Der

Ramplifier ist in den Kolbenstangen der beiden Zylinder integriert

und damit vor Beschädigungen geschützt. Das Funktionsprinzip

nutzt den wachsenden Materialwiderstand beim

Eindringen der Betonschere in das zu schneidende Material.

www.rotar.com

bauma: Halle C5, Stand 337

Rotar präsentiert

auf der bauma mit

der neuen Ramplifier-

Technik eine Weltpremiere.

Foto: Rotar

IHR LEISTUNGSSTARKER

PARTNER FÜR KOMPLETTLÖSUNGEN

IM VERSCHLEIßSCHUTZ.

Analyse. Konstruktion. Produktion.

3 MESSERSCHLITTEN

Zur Regenerierung – jeder in

einer unterschiedlichen

Phase der Instandsetzung.

In unseren Hallen setzen wir mithilfe unserer hochmodernen Bearbeitungszentren und vor allem

dank hochpräziser Großfräsen auch Ihre Komponenten wieder instand. Überzeugen auch Sie sich,

wie bereits viele Kunden u. a. der Metallrecycling-Branche von unseren Leistungen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.craco.de recycling aktiv 2/2019 57


SPECIAL: bauma 2019

Sennebogen zeigt

mit dem 870

R-HDD auf der

bauma sein

Flaggschiff

unter den

Abbruchbaggern.

Foto: Sennebogen

Sennebogen

Seit 60 Jahren mit dabei – die Innovationsfreude ist geblieben

Die Erfolgsgeschichte der Weltmesse

bauma beginnt 1954 mit damals lediglich

58 Ausstellern auf der Theresienwiese

in München. Bis heute haben sich

die Ausstellungsfläche und Ausstellerzahl

um das 50-Fache erhöht. Als einer der

ersten Aussteller ist Sennebogen bereits

seit 1959 ohne Unterbrechung mit dabei

und feiert 2019 das 60-jährige-bauma-

Jubiläum. Ein Erfolg für das Familienunternehmen

aus dem niederbayerischen

Straubing.

Auch 2019 ist Sennebogen erneut „das

grüne Herz“ der bauma. In zentraler Lage

werden auf über 2.000 m² insgesamt 11

Exponate vom kleinen Telehandler bis

zum großen Seilbagger ausgestellt sein.

Dazu gehört auch der Sennebogen 355

E, der mit seiner robusten Konstruktion

und den hochwertigen Bauteilen auf den

anspruchsvollen Dauereinsatz ausgelegt

ist. Eine Besonderheit ist die von Radladern

bekannte Z-Kinematik des Ausleger-

Kopfs. Damit werden im Schaufelbetrieb

die Losbrechkräfte enorm erhöht. Bewusst

orientiert sich der 355 E als multifunktionelle

Maschine damit in Richtung

Radlader-Tätigkeiten und ist mehr als ein

klassischer Telehandler. Unbeeindruckt

von äußeren Einflüssen wie Hitze und

Staub, kann sich der Fahrer auch im

Mehrschichtbetrieb immer auf seine Maschine

verlassen und sich dank der Klimaanlage

bei angenehmen Temperaturen

in der Multicab auf das Wesentliche

konzentrieren. Der serienmäßige Umkehrlüfter

sorgt für einen stets sauberen

und einsatzbereiten Motor und garantiert

somit Zuverlässigkeit auch bei ungünstigen

Umgebungsbedingungen.

Mit dem Ende 2017 vorgestellten Abbruchbagger

870 E bietet Sennebogen

eine Spezialmaschine, die immer dann

zum Einsatz kommt, wenn beim Abbruch

von Gebäuden und Industrieanlagen

sehr hohe Reichweite und Präzision gefragt

sind. Ab sofort gibt es den 870 E

neben der bisherigen 33-Meter-Ausrüstung

auch optional mit einer noch längeren

Variante mit einer Reichhöhe von

36 Meter bei 4 Tonnen Traglast ab Werk.

Die neue, lange Arbeitsausrüstung setzt

sich aus einem 19,5-Meter-Grundausleger

mit Schnellwechseleinrichtung und

einem 2,5-Meter-Zwischenausleger,

sowie dem 12,5-Meter-Stiel mit Umlenkmechanismus

zusammen. Insgesamt

bringt es die Ausrüstung somit auf eine

Reichhöhe von 36 Meter und eine Reichweite

bis 20 Meter. Über den gesamten

Arbeitsbereich verfügt der Abbruchbagger

über komfortable Traglasten bis 4

Tonnen. Weiterhin ist die 33-Meter-Ausrüstung

verfügbar. Auf der bauma wird

die Maschine das erste Mal der breiten

Öffentlichkeit präsentiert. Ein weiteres

Augenmerk lag bei der Konstruktion der

Maschine auf einer besonders hohen

Standsicherheit und einer extrem robusten

Ausführung aller Komponenten. Die

Maschine basiert auf der Grundmaschine

des 870 E mit einem kraftvollen 261-kW-

Dieselmotor: Zwei Spurweiten mit 4,2

und 2,6 Meter sind dank des teleskopierbaren

Raupenunterwagens einstellbar.

Für den Transport der 115 Tonnen

schweren Maschine können die Ausrüstung

und der Heckballast abgenommen

werden. Damit reduziert sich das Transportgewicht

auf 66 Tonnen.

www.sennebogen.de

bauma: Freigelände Mitte,

Stand 712

58 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Beim diesjährigen bauma-Auftritt steht

für Scania die Nachhaltigkeit mit im

Mittelpunkt. Foto: Scania

Scania

Nachhaltige, effiziente und vernetzte Transportlösungen

Alexander Vlaskamp, Senior Vice President,

Head of Scania Trucks, zeigt

sich vom Messeauftritt auf der diesjährigen

bauma mehr als angetan: „Scania

präsentiert sich dieses Jahr auf der

bauma, um die facettenreiche Baubranche

zu inspirieren und etwas zu bewegen.

Wir zeigen, wie Nachhaltigkeit und

andere schwierige Herausforderungen

gemeistert werden können, und zwar

hier und jetzt, ohne auf Produktivität

und Rentabilität zu verzichten.“

Scania stellt insgesamt fünf Baufahrzeuge

aus: vier in der Halle und ein Fahrzeug

auf dem Freigelände. Alle Fahrzeuge

können mit hydriertem Pflanzenöl

(HVO) betrieben werden. „Obwohl Elektrifizierung

und andere Alternativen in

dieser dynamischen Branche Fahrt aufnehmen,

hat der Verbrennungsmotor

noch immer viele Vorzüge“, weiß Vlaskamp.

„Wir alle werden auf Verbrennungsmotoren

angewiesen sein, während

sich der Wandel hin zu fossilfreien

Fahrzeugen vollzieht. Scania arbeitet

kontinuierlich an der Verbesserung der

Kraftstoffeffizienz. Deshalb freuen wir

uns, deutlich verbesserte Lösungen zu

präsentieren, wie die 13-Liter-Motorenbaureihe.“

Auf der bauma präsentiert Scania

ebenfalls vernetzte Motoren für Geräte,

Fahrzeuge und Schiffe, die eine permanente

Überwachung der Maschinen

sowie optimierte Betriebs- und Einsatzzeiten

ermöglichen. Dieser neue Service

basiert auf dem umfassenden Wissen,

das Scania durch die Vernetzung von

350.000 Bussen und Lkw erworben hat.

„Außerdem feiern wir 50 Jahre Scania-

V8-Motor. 1969 gab diese Legende ihr

Debüt“, weiß Vlaskamp. „Auch die neuesten

V8-Motoren liefern noch immer

die herausragende Leistung, die ihresgleichen

sucht. Ganz gleich, ob Leidenschaft

oder Wirtschaftlichkeit hinter der

Kaufentscheidung stehen, die V8-Motoren

lassen unsere Kunden nie im Stich.

2019 feiern wir das Jubiläum mit unseren

Kunden.“

www.scania.com

bauma: Halle B4, Stand 312

Einfach aufbereiten.

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für 1m³

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Neuentwicklung für den Baustelleneinsatz

Neuentwicklung für

recycling

den Baustelleneinsatz

aktiv 2/2019 59


SPECIAL: bauma 2019

Strenx 1100 Plus ist ein

neuer warmgewalzter,

hochfester Bandstahl, der

über hervorragende

Schweiß- und Biegeeigenschaften

verfügt. Foto: SSAB

SSAB

Vorstellung des neuen Strenx-1100-Plus-Konstruktionsstahls

Strenx 1100 Plus ist ein neuer warmgewalzter,

hochfester Bandstahl, der

über hervorragende Schweiß- und Biegeeigenschaften

verfügt. Dank seiner

verbesserten Schweißnahtstärke lassen

sich damit in der Transport- und Hebebranche

leichtere und stärkere Konstruktionen

umsetzen. Wie das „Plus“ im

Namen schon zeigt, bietet Strenx 1100

Plus den Kunden einen hohen Mehrwert.

Traditionell können Schweißnähte in den

höchsten Konstruktionsstahl-Güten die

eher schwachen Glieder darstellen. Doch

mit Strenx 1100 Plus werden solche

Schwächen der Schweißnaht praktisch

beseitigt, da die Festigkeits-, Dehnungsund

Schlagzähigkeitseigenschaften des

Schweißbereichs den Mindestgarantien

des Grundmaterials entsprechen. Die

optimale Kombination von Festigkeit

und Zähigkeit des geschweißten und

wärmebehandelten Bereichs bietet einen

großen Vorteil für den Bauprozess: je

nach Konstruktionsregeln kann die Konstruktion

auf der gleichen statischen Mindestfestigkeit

für die gesamte Anwendung

basieren.

Strenx 1100 Plus ist ideal für Hebewerkzeuge

sowie für leichtere Transportlösungen

und anspruchsvolle Konstruktionen

geeignet, die eine gleichmäßige

Festigkeit der Schweißnähte erfordern.

Er hat tatsächlich eine höhere Festigkeit

als das Strenx-1100-Grundmaterial. Dies

führt zu Kranauslegern, die höher reichen,

zu Anhängern, die mehr Nutzlast

tragen, und Lastkraftwagen, die weniger

Kraftstoff verbrauchen und weniger CO 2

ausstoßen. Das Produkt ist in Dicken von

4,0 bis 8,0 mm, Breiten bis 1.600 mm

und Längen bis 13.000 mm erhältlich.

www.ssab.com

bauma: Halle A6, Stand 439

60 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Tobroco-Giant

Genügend Energie für den ganzen Arbeitstag

Mit insgesamt 13 Modellen präsentiert

Tobroco-Giant auf der bauma einen

Ausschnitt aus dem breit gefächerten Angebot

an knickgelenkten Radladern über Telelader und

Skidsteers bis hin zu verschiedensten Anbaugeräten.

Mit dabei: zwei komplett neue Elektro-Radlader der 2,2-Tonnen-Klasse,

der G2200X-TRA mit niedrigem Rahmen und der

G2200 in Standard-Ausführung. Die G2200E-Lader sind standardmäßig

mit einer 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet.

Durch zwei separate elektrische Motoren, ein 6,5 kW

starker Motor für den Antrieb der Maschine und ein 11,5-kW-

Motor für die Hydraulik, gibt es genügend Leistung, um die

unterschiedlichen Aufgaben präzise auszuführen. Die Kunden

haben die Möglichkeit, die Batterie auszuwählen, die am besten

für ihre Bedürfnisse geeignet ist und daher die passendste

Lösung für ihre Anwendungen darstellt. Es werden drei

Lithium-Ionen-Batterien mit einer Leistung von 12,3 kWh (240

Ah), 18,4 kWh (360 Ah) oder 24,6 kWh (480 Ah) angeboten.

Je nach Wahl der Batterie ist eine Ladung ausreichend, um für

4, 6 oder 8 Stunden unter normalen Arbeitsbedingungen zu

arbeiten. Die Lithium-Ionen-Batterien halten drei Mal länger

als konventionelle Batterien. Die Batterien können direkt auf

der Baustelle oder unterwegs aufgeladen werden. Der elektrische

Giant kann mit einem fahrzeugeigenen Ladegerät mit

40 oder 60 A Leistung, das eine Standard-Stromquelle mit

230 V nutzt, überall aufgeladen werden. Für die größtmögliche

Flexibilität können Kunden auch ein externes Ladegerät

für die Baustelle wählen. Diese Ladegeräte gibt es im Bereich

von 40 bis 300 A, womit ein Batteriesystem zu 50 Prozent

innerhalb von 30 Minuten aufgeladen werden kann.

Zusammen mit den neuen Elektroladern werden drei neue

Gelenklader vorgestellt. Der G1500 X-TRA, G2200 X-TRA und

der G3500 X-TRA sind die Modelle, die die frühere Generation

der Maschinenklassen zwischen 1,5 und 3,5 Tonnen ersetzen

werden. Präsentiert werden auch die 2018 überarbeiteten

Skidsteer-Lader. Durch seine kompakten Abmessungen

kann der SK252D an Orten arbeiten, an die andere Maschinen

nicht gelangen können. Aufgrund seines geringen Gewichts

ist es möglich, die Maschine in Gebäuden beim Rückbau und

Abbruch einzusetzen.

www.tobroco-giant.com/de

Der erste Elektrolader

von Tobroco-Giant, der

G2200E X-TRA.

Grafik: Tobroco-Giant

bauma: Freigelände Nord, Stand 1021/1

MAXIMALE

FÖRDERBANDPRODUKTIVITÄT

PTEZ Bandführungssystem

Mit dem PTEZ bietet Flexco ein

weiteres Hochleistungs-Bandführungssystem.

Dank unserer einzigartigen „Dreh- und Kipp“-Funktion

reagiert das Gerät sofort auf Bandlauffehler – ohne dass

Sensor- oder Kantenrollen eingesetzt werden!

Das Ergebnis sind zwei Kräfte, die das Band sofort

in die Mitte zurück bewegen.

• Polyurethan-Rollenbeläge für

eine lang anhaltende Betriebsdauer

• Einfache, und trotzdem vielzeitige

Montageoptionen erlauben eine schnelle

und genaue Installation

www.flexco.com

Vielseitige Montageoptionen

8. – 14. April 2019, München • Halle B2 • Stand 251

NEU!

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recycling aktiv 2/2019 61

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SPECIAL: bauma 2019

Tsurumi

Professionelle Schmutzwasserpumpen

Mit den Neuheiten KTZ415 und

KTZ615 präsentiert Tsurumi wiederum

zwei professionelle Schmutzwasserpumpen

für schwierige Einsätze. Die 615

ist das neue Spitzenmodell der KTZ-Baureihe,

die nunmehr 15 Modelle umfasst.

Mit 15 kW Motorleistung schafft das Aggregat

bis zu 2800 l/min mit Förderhöhen

bis knapp 40 Metern. Die 415 hingegen

pumpt mit gleichem Motor zwar „nur“

rund 2000 Liter, dafür aber bis auf maximal

55 Meter. Beide Tauchmotorpumpen

kommen mit sandhaltigem Wasser,

Grund- und Regenwasser klar. Gestein bis

12 mm Korndurchmesser darf enthalten

sein. Die Pumpen sind druckbeständig bis

25 m Tauchtiefe und verfügen über einen

Druckstutzen mit vier (Modell 415) bzw.

sechs (Modell 615) Zoll Durchmesser am

Außengewinde.

Die KTZ-Baureihe kam bereits in den

80er-Jahren auf den Markt und zählt zu

den Bestsellern des japanischen Konzerns.

Schon das kleinste Modell mit nur 1,5 kW

Motorleistung bewegt 430 l/min auf bis

zu 21,5 m. Zu den Highlights der Baureihe

zählen die trockenlaufsichere Konstruktion

(Motorkühlung und Ölschmierung),

die hohe Verschleißbeständigkeit (abrasive

Fördermedien) und Ausfallsicherheit

(Elektrik). Insgesamt 44 Baureihen offeriert

der Hersteller im Direktvertrieb und

über 250 Händler allein in Deutschland.

Viele Pumpen sind mietbar.

www.tsurumi.eu

Mit Gehäuse

aus Grauguss

GG20, Siliziumkarbid

und

anderen harten

Materialien

bietet Tsurumis

KTZ lange

Standzeiten.

Foto: Tsurumi

bauma: Halle A6, Stand 338

Bagger und der Elektroantrieb

stehen mit im Mittelpunkt des

Messeauftritts von Volvo.

Foto: Volvo Construction Equipment

Germany GmbH

Volvo CE

Die elektrische Zukunft kommt

mit großen Schritten

Der Auftritt von Volvo CE auf der bauma 2019 zusammen

mit den Schwesterunternehmen Volvo Penta, Volvo Trucks

und Volvo Financial Services dokumentiert das breite Leistungsspektrum

der Volvo-Gruppe. Die bauma 2019 ist das erste

große Branchenevent nach der jüngsten Ankündigung, dass

Volvo CE ab dem Jahr 2020 seine Kompaktbagger und kompakten

Radlader auf Elektroantrieb umstellen wird. Volvo CE ist

damit der erste Baumaschinenhersteller, der im Kompaktbereich

auf eine elektrische Zukunft setzt. In München werden

die ersten beiden elektro-hydraulischen Maschinen vorgestellt,

denen im Jahr 2020 die schrittweise Markteinführung und das

Hochfahren der Produktion folgen werden.

Die Bagger sind die Stars der Show und stehen für die weltweite

Volvo-Kampagne „Bagger für jede Herausforderung“. Zu

den neuen Baggern, die auf der Messe vorgestellt werden,

gehören der 20-Tonner EC200E sowie der neue High-Reach-

Abbruchbagger EC750E HR. Er steht sinnbildlich für das immens

breite und lückenlose Baggerspektrum von Volvo CE.

Hinzu kommen die Markteinführungen des Hybrid-Hydraulikbaggers

EC300E und eines EC220E, der mit semi-automatisierten

Ausleger- und Löffelbewegungen für ein noch effizienteres

Graben sorgt.

Insgesamt 50 Maschinen umfasst der Messeauftritt von Volvo

CE auf den beiden Ständen im Innen- und Außenbereich. Sie

sind in die Themengebiete „Laden“, „Graben“, „Transportieren“,

„Fertigen“, „Innovation“ und „Service“ unterteilt. Der

Bereich Volvo Services genießt auf der diesjährigen bauma

einen deutlich höheren Stellenwert als je zuvor. Jede Maschine

wird mit einem eigenen Serviceangebot mittels Touchscreens

und anderen Displays unterstützt.

www.volvoce.de

bauma: Freigelände Mitte, Stand 714

Halle C6, Stand 201, 203, 213

62 recycling aktiv 2/2019


Den Fortschritt erleben.

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München, 8. – 14. April

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SPECIAL: bauma 2019

Zur bauma 2019 will die Wacker Neuson Group die

Messebesucher auf eine „elektrisierende Reise“ durch

das umfangreiche Angebot der internationalen

Unternehmensgruppe mitnehmen.

Foto: Wacker Neuson

Wacker Neuson und Kramer

Emissionsfreie Produktpalette wächst kräftig weiter

Die gesamte Zero-emission-Produktpalette

sowie deren neueste Mitglieder

stehen beim gemeinsamen Messeauftritt

von Wacker Neuson und Kramer

im Mittelpunkt. So führt der „zero emission

Boulevard“ durch den gesamten

Messestand und bietet zahlreiche Erlebnisstationen.

Das breite Sortiment an

Akkustampfern, Akkuplatten, Elektro-

Radladern, Elektro-Dumpern und Elektro-Minibaggern

kann erlebt werden.

Ganz neu im Sortiment sind der Akkustampfer

AS60e und die Akkuplatte

AP2560e, die mit dem bereits bewährten

Wacker-Neuson-Akku ausgestattet sind.

Insgesamt können damit nun bereits

sechs Produkte mit diesem Wechselakku

betrieben werden, was die Wirtschaftlichkeit

immer weiter erhöht. Weitere

Neuzugänge der emissionsfreien Produktpalette

sind der vollelektrische Zero-

Tail-Minibagger EZ17e sowie der Elektro-

Raddumper DW15e. „Die Emissionsproblematik

speziell in innerstädtischen Bereichen

wird sich zunehmend verschärfen.

Mit unseren komplett emissionsfreien

Lösungen sind Kunden in jedem Fall

auf der sicheren Seite. Gleichzeitig ist uns

wichtig, nur dann ein Produkt einzuführen,

wenn dieses mit einer Batterieladung

einen durchschnittlichen Arbeitstag

durchhält und sich die Anschaffungskosten

nach spätestens drei Jahren amortisiert

haben“, berichtet Alexander

Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker

Neuson Group.

Im Bereich der Digitalisierung hat das

Unternehmen zahlreiche Lösungen entwickelt,

die auf der bauma präsentiert

werden. So können Besucher mit einem

realitätsnahen Fahrsimulator Produkte –

noch vor dem Bau eines ersten Prototypen

– virtuell erleben und testen. Virtu ale

Reality-Anwendungen werden für Schulungszwecke

oder die Konfiguration von

komplexeren Maschinen genutzt und ein

3-D-Drucker zeigt, wie Ersatzteile in kurzer

Zeit bereitgestellt werden können.

Eine weitere Innovation dreht sich um

das Thema Bediener- und Baustellensicherheit:

das Dual-view-Konzept für Raddumper

von sechs bis zehn Tonnen

Nutzlast. Dual view ermöglicht den komfortablen

und schnellen Wechsel der

Sitzposition durch eine 180-Grad-Drehung

der gesamten Bedien- und Sitzkonsole.

Auf diese Weise hat der Fahrer

immer perfekte Sicht in die Fahrtrichtung

– beim Transportieren, Be- und Entladen.

www.wackerneuson.com/bauma

www.kramer.de/bauma

bauma: Freigelände Nord,

Stand 915

64 recycling aktiv 2/2019


SPECIAL: bauma 2019

Wastebox Deutschland

Online-Plattform für die Baustellenentsorgung

Wastebox.biz ist eine App, mit der

Bau- und andere Unternehmen

einfach, schnell und transparent die

Entsorgung ihrer Baustellenabfälle mit

dem Smartphone organisieren können.

In nur wenigen Minuten bestellen sie

die richtige Mulde für ihre Baustelle

und die Aufträge werden direkt an verfügbare

und logistisch günstig positionierte

Fahrer gemeldet. Somit sorgt

wastebox.biz innerhalb weniger Minuten

für die Vermittlung einer zuverlässigen

Entsorgung. „Durch die Integration

der Wastebox Deutschland GmbH

in die Veolia-Gruppe erweitern wir unsere

Kompetenzen im Entsorgungsgeschäft

und vergrößern unsere Bandbreite

an Services, die zunehmend auf

ein digitales Abfallmanagement ausgerichtet

ist”, betont Guido Adomßent,

Leiter Vertrieb von Veolia und zusammen

mit Jörn Nehmzow Geschäftsführer

der Wastebox Deutschland GmbH.

Neben der App steht ein zusätzliches

Webportal zur Verfügung, über das Bestellungen,

Baustellendetails, Entsorgungskosten

und Lieferscheine in Echtzeit

bereitgestellt werden können. Die

Vorteile sind schnell aufgezählt: hohe

Effizienz durch automatisierte Prozesse,

starke Auslastung zu fairen Konditionen

sowie schneller und zuverlässiger

Service mit hoher Flexibilität. Das ist

Entsorgung 2.0.

Mit dieser App präsentiert sich die

Wastebox Deutschland GmbH, ein Zusammenschluss

aus Veolia und der Pink

Robin GmbH, einem Tochterunternehmen

von Saubermacher, auch auf der

diesjährigen bauma. Die Plattform

wastebox.biz existiert bereits seit über

zwei Jahren in Österreich und wird seitdem

kontinuierlich weiterentwickelt,

um den Wünschen von Kunden und

Partnern immer besser gerecht zu werden.

Zukünftig soll die Online-Plattform

zur führenden Lösung für die Baustellenentsorgung

entwickelt werden und

so zur Schaffung der digitalen Baustelle

beitragen. Durch das Partnermodell

profitieren die teilnehmenden lokalen

und regionalen Entsorgungsbetriebe

von einem größeren Auftragsvolumen

und einer höheren Auslastung. Darüber

hinaus wird die Logistik optimiert, das

Verkehrsaufkommen reduziert und

somit der CO ²

-Ausstoß verringert.

www.wastebox.biz

bauma: Eingang West,

Stand 24

Besuchen Sie uns

auf Stand A6.333

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VERSCHLEISSFESTER

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www.QUARD.ME

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ÜBERRAGENDE BEARBEITBARKEIT

FÜR MEHR PRODUKTIVITÄT

recycling aktiv 2/2019 65


SPECIAL: bauma 2019

Feiert seine Premiere im

Freigelände bei Zeppelin: der

elektrische Umschlagbagger

MH22. Foto: Caterpillar/Zeppelin

Zeppelin-Caterpillar

Zukunftsweisende Technologien und Trends für die Zukunft

Mit rund 64 Exponaten in allen Größenklassen

wollen Zeppelin und

Caterpillar auf der diesjährigen bauma

die Fortschritte für Baumaschinen-Einsätze

im Erd-, Tief- und Straßenbau, Galabau,

Abbruch und Recycling sowie in der

Gewinnung von Rohstoffen demonstrieren.

Darunter sind alleine 20 Neuvorstellungen.

Das soll unterstreichen, dass

Kunden bei Caterpillar und Zeppelin eine

sehr große Bandbreite an Maschinen erhalten.

Das Segment Umschlag vertreten

etwa die Cat-Modelle MH3024 und

MH3026, auf den Tief- und Straßenbau

ausgerichtet sind Mobilbagger vom

M314F bis M318F oder die kompakten

Zeppelin-Mobilbagger ZM70 und

ZM110.

Eine neue Ära läutet Caterpillar mit der

nächsten Generation an Minibaggern ein

– die kompakte Bauweise findet immer

mehr Anhänger, weil Platz auf der Baustelle

zum limitierenden Faktor wird. Vertreter

in der Klasse von einer bis zehn

Tonnen aufwärts treten an, um den

nächsten Generationswechsel dieser Maschinengattung

einzuleiten. Allen voran

die neuen Cat 301.5, 301.6, 301.7 CR,

301.8, 302 CR, die bereits alle schon mit

verbrauchsarmen Stufe-V-Motoren ausgestattet

sind, wie die ebenfalls präsentierten

Modelle 308 CR und 310. Diese

Maschinen in der Klasse 8 bis 10 Tonnen

und die neuen Minibagger von einer

66 recycling aktiv 2/2019

bis zwei Tonnen hat Caterpillar jeweils auf

Basis einer neuen Plattform entwickelt.

Was die Ausstattung von Kettenbaggern

betrifft, erweitert Caterpillar seine

Anbaugeräte um den neuen, schallgedämmten

GC-Hammer, den Tiltrotator

TRS23 sowie den Multiprozessoren

MP345 und MP332 – montiert auf dem

bauma-Exponat Cat 340F UHD. Die neue

Schrottschere S3050 wird die Palette ergänzen.

Inzwischen können auch Daten

von Anbauwerkzeugen über das Cat-

Flottenmanagement VisionLink ermittelt

werden. Eine Verfolgung der Geräte ist

somit dank der Cat-Hardware PL161,

einem Bluetooth-Tracker für Anbaugeräte,

möglich. Ab Mitte 2019 wird PL161

bei den meisten Cat-Arbeitsgeräten für

Bagger ab elf Tonnen Standard sein. Dass

Gebrauchtmaschinen auf einer Messe

wie der bauma genauso ihre Daseinsberechtigung

haben, wird mit dem Programm

Cat Certified Used gezeigt. Eine

weitere Alternative zu einer Neumaschine

bieten die beiden Aussteller den Kunden

durch ihr Instandsetzungsprogramm

Certified Rebuild: Ältere Baumaschinen

werden für eine weitere Einsatzdauer

überholt. Wer sich für eine Alternative für

Cat-Original-Ersatzteile oder aufbereitete

Cat-Reman-Teile interessiert, wird ebenfalls

fündig: Yellowmark ist eine neue

Marke von Caterpillar. Sie bietet mehr als

6.000 Reparatur- und Ersatzteile für Antriebsstrang,

Motoren, Hydraulik,

Schneidwerkzeuge und Fahrwerk für

mehr als 500 ältere Cat-Modelle zu

einem niedrigeren Preis.

Antworten dürfen bauma-Besucher

auch zum Thema Emissionen erwarten.

Die Anforderungen nach sauberen, leiseren

und effizienteren Baumaschinen steigen.

Eine Lösung kann hier der Einsatz

von Elektroantrieben sein – auf der

bauma feiert eine vollelektrisch betriebene

Variante des kompakten Radladers

Cat 906 ihre Premiere. Er wird von einer

Lithium-Ionen-Batterie mit elektrischem

Antriebsstrang angetrieben. Doch es sind

nicht alleine kleine Maschinen im unteren

Leistungsbereich mit elektrischen

Antrieben gefordert. Für den Materialumschlag

entwickelte Zeppelin mit seiner

Customizing-Abteilung einen elektrisch

betriebenen Umschlagbagger

MH22, der im Freigelände ausgestellt

wird. Ausgerichtet wurde er auf eine

hohe Leistung im Halleneinsatz, wo er

abgasfrei mit geringer Geräuschentwicklung

seine Vorteile ausspielen kann.

www.zeppelin-cat.de

bauma: Halle B6,

Stand 106;

Freigelände Mitte,

Stand 709/9


Wendige Lader als Allround-Helfer

für Recyclingbetriebe

Moderne Recyclingunternehmen haben auf ihrem Betriebsgelände täglich ein breites

Aufgabenfeld zu erledigen. Angelieferte Wertstoffe werden grob vorsortiert und zwischengelagert.

Zur weiteren Sortierung und Aufbereitung sind die Materialien wieder lose

aufzunehmen und müssen dann zu den jeweiligen Anlagen gebracht und eingefüllt werden.

Für diese vielseitige Art des Materialumschlags sind die Rad- und Teleskoplader aus dem

Hause Weidemann die optimalen Arbeitsmaschinen.

Rohmaterial und Ballen im Griff

Seit Anfang der 70er Jahre entwickelt und produziert

das Unternehmen Lader für verschiedenste Anwendungen

in Gewerbe und Industrie. Die sehr geländegängigen

Fahrzeuge werden seit gut einem Jahrzehnt

in immer mehr Recyclingbetrieben eingesetzt. Dafür

gibt es gute fachliche Gründe: Sowohl bei Transport-,

Verlade- oder Stapelarbeiten mit losem Rohmaterial

wie Altpapier, Altmetalle, Altholz, Kunststoffe und

Kompost als auch bei bereits aufbereitetem und zu

Ballen gepresstem Material – die Lader machen stets

eine gute Figur und sind im Handling für den Fahrer

völlig unkompliziert.

Hohe Wendigkeit und Standsicherheit

Insbesondere die hohe Wendigkeit und hervorragende

Geländegängigkeit durch das Knickpendelgelenk

der Weidemann Rad- und Teleskoplader zahlen sich

im Gewerbebetrieb aus. Denn je schneller und zeitsparender

eine Maschine manövriert, desto höher ist ihre

Arbeitsleistung. Hinzu kommen technisch ausgereifte

Lösungen wie starke Reißkräfte, enorme Schubkraft

und hohe Standsicherheit bei großer Hubhöhe, ein einfaches

Schnellwechselsystem für die Anbaugeräte und

eine zuschaltbare 100 % Differenzialsperre.

Betriebsindividuell konfigurierbar

Eine große Modellpalette ermöglicht dem Betriebsleiter

die gezielte Auswahl und Kombination von Modell und

Ladertyp – vom Radlader über den Teleskopradlader

und Teleskoplader bis zum Motor und den Anbaugeräten.

Eine leistungsstarke, optimal abgestimmte Motorisierung

nach neuesten Abgasnormen gehört insbesondere

bei kommunalen Betrieben zum Pflichtenheft

dazu, im breit gefächerten Weidemann Portfolio sind

diese Anforderungen kein Problem.

Robuste Technik für harte Aufgaben

Die Weidemann-Maschinen sind von Haus aus robust

konzipiert und ausgestattet. Für die unterschiedlichen

Anwendungen des Recyclingbereiches können sie

optional mit geschäumten Reifen, einem Staubabscheider,

zusätzlichen Arbeitsscheinwerfern oder einer

Klimaanlage ausgestattet werden.

Vielseitiges Einsatzspektrum

Ein großes Plus der Weidemann Rad- und Teleskoplader

ist der vielseitige Einsatz über die eigentliche

„Innendienst“-Fachaufgabe auf dem Recyclinghof hinaus.

Durch das breite Anbaugeräteprogramm können

die Lader auch für die Reinigung des Betriebsgeländes,

für die Grundstückspflege oder auch für den Winterdienst

mit Schneeschild und Streuer auf der Betriebszufahrt

sowie auf dem Betriebshof eingesetzt werden.

Erfahren Sie mehr:

Weidemann GmbH | Frau Christina Heine

T 05633 609344 | christina.heine@weidemann.de

www.weidemann.de


ecycling aktiv ON TOUR

Dank Schwingungsdämpfer

ist auch das Arbeiten mit

ausgefahrener Fahrerkabine

stets komfortabel und

sicher.

Betriebsleiter

Dirk Klaudtky

schätzt am

neuen

EW240EMH

nicht nur den

Komfort,

für ihn

bedeutet er in

vielfacher

Hinsicht eine

Arbeitserleichterung.

Der EW240EMH ist dank seiner hydraulisch hochfahrbaren Fahrerkabine

und robusten Bauweise wie geschaffen für das Recycling-Gelände.

68 recycling aktiv 2/2019


Materialumschlag & Transport

Volvo:

Alles andere

als Schrott

V.l.n.r.: Frank

Rösner, Heinz

„Bobby“ Groos und

Christian Schmitz

(Geschäftsführer

Schultes Nachf.

GmbH) verbindet

bereits seit Jahren

eine geschäftliche

Partnerschaft,

die jetzt ihren

vorläufigen Höhepunkt

fand.

Heinz „Bobby“ Groos ist seit

1997 in der Recycling-Branche

zu Hause. Was damals

mit einem Lkw und sechs

Containern begann, ist

heute eines der führenden

Unternehmen für Entsorgungsdienstleistungen

im

Großraum Siegen.

Wer bei der Heinz Groos

GmbH & Co. KG in

Siegen zu Besuch ist,

hat es nicht so einfach,

auf dem Betriebsgelände

den Überblick zu behalten.

Teilweise meterhohe und doch zugleich

fein säuberlich sortierte Müllberge

türmen sich auf dem gesamten Areal des

Recycling-Unternehmens. Ein Anblick,

den Heinz Groos sichtlich genießt,

schließlich bedeutet dies für ihn und

seine 33 Mitarbeiter doch pures Gold.

„Die Schrott- und Recycling-Branche hat

mich schon immer interessiert, und dadurch,

dass ich mir schon immer etwas

Eigenes aufbauen wollte, war die Gründung

von Groos Recycling 1997 die einzig

logische Konsequenz.“

Interesse und Logik, zwei Eigenschaften,

die den gelernten Metzger bis heute

bei seinen Geschäftsentscheidungen begleiten.

Schritt für Schritt baute er sein

Geschäft auf und wurde so zum führenden

Recycling-Anbieter im Raum Siegen.

„Unsere Annahme ist breit gestreut:

Grünschnitt, Altholz, gemischte Abfälle,

Bauschutt, Eisenschrott, Metalle und

viele weitere Materialien kommen hier an

– leider meist nicht säuberlich vorsortiert“,

erklärt Heinz Groos und kann sich

dabei ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Über 2.000 Tonnen an Müll und Schrott

im Monat werden vor Ort angeliefert,

getrennt, sortiert und letztlich für den

Weitertransport vorbereitet.

Voll in seinem Element

Eine Arbeit, die wie geschaffen ist für den

Volvo EW240EMH, der letztes Jahr offiziell

seine Markteinführung feierte. Seit

Anfang November 2018 verrichtet der

im Volvo-Werk in Konz gefertigte Mate-

recycling aktiv 2/2019 69


ecycling aktiv ON TOUR

rial-Handler nun seinen Dienst auf dem

8.000 Quadratmeter großen Recycling-

Gelände und überzeugt auf Anhieb. Präzise

und schnell lässt sich der Umschlagbagger

mit seinem 2,70 Meter breiten

und verstärkten Unterwagen auf dem

engen Gelände steuern. Filigran bewegt

und dreht er sich zwischen den einzelnen

Abfallhügeln hindurch, ohne auch nur

ansatzweise irgendwo anzustoßen. „Das

sind aber nicht die einzigen Vorteile, die

erwähnenswert sind“, sagt Heinz Groos,

der stolz darauf ist, den ersten Umschlagbagger

dieser Art in Deutschland besitzen

zu dürfen, „der elf Meter lange Arm

sowie der Fünf-Zahn-Greifer des

EW240EMH lassen sich punktgenau dosieren

und ermöglichen eine sehr saubere

und zugleich feine Trennung der diversen

Materialien.“

Volvo CE Germany

GmbH

Oskar-Messter-Str. 20

85737 Ismaning

Tel.: +49 (0) 89 8 00 74-0

Fax: +49 (0) 89 8 00 74-442

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Der EW240EMH

ist der Dreh- und

Angelpunkt auf

dem Betriebsgelände

von Groos

Recycling. Vom

Sortieren bis hin

zum Verladen –

ohne ihn geht

nichts.

Vom Bauschutt

bis zu ganzen

Containern, der

Volvo-Umschlagbagger

kennt

keine Grenzen.

Fotos: Volvo CE

Produktivität schreibt der Material-

Handler groß, ohne dabei die Sicherheit

und den Komfort des Fahrers zu vernachlässigen.

„Zu jeder Zeit, sei es nun im

aus- oder eingefahrenen Zustand der

hydraulischen Fahrerkabine, bietet mir

der Volvo einen ruhigen und leisen Arbeitsplatz“,

betont Betriebsleiter Dirk

Klaudtky, der zumeist den EW240EMH

bedienen darf. Speziell die Lagermitarbeiter

zeigten sich anfangs vom „Leisetreter“

sehr überrascht.

Sonderlich überrascht über diesen Erfolg

des Umschlagbaggers EW240EMH

sind weder Heinz Groos noch Frank Rösner,

zuständiger Verkaufsberater der

Schultes Nachfolger GmbH. „Auch wenn

die Maschine eine komplette Neuentwicklung

ist, so kann man hier bereits

von einem ausgereiften Umschlagbagger

sprechen, der einen hohen Qualitätsstandard

aufweist“, berichtet Frank Rösner.

„Er ist geradezu prädestiniert für diesen

Einsatz hier.“

Dass auch der hervorragende Service

der Schultes Nachfolger GmbH mitentscheidend

für den Kauf war, daraus

macht Heinz Groos keinen Hehl, schließlich

steht ohne den Material-Handler der

Betrieb still. Doch darum macht er sich

keine Gedanken: „Der Name Volvo steht

für Qualität, und das sieht man schon,

wenn man sich diese Maschine alleine

von außen betrachtet – das ist wirklich

alles andere als Schrott.“

(Quelle: Volvo Construction Equipment Germany

GmbH, Der Kubikmeter, Ausgabe 1/2019, Nr. 103)

70 recycling aktiv 2/2019


11. Internationale Demonstrationsmesse

für die Roh- und Baustoffindustrie

2020

Homberg/

Nieder-Ofleiden,

Deutschland

26. bis

29.8.2020

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recycling aktiv 2/2019 71


Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/2019

Materialumschlag & Transport

Thomas Hauser vom technischen Dienst, Leo Schanda,

Produktionsleiter, und Janko Kegl, Fahrer, vor ihrem

neuen Arbeitsgerät (von links). Josef Gruber (Zweiter von

rechts), Zeppelin-Verkäufer der Niederlassung München,

lieferte die Baumaschine zusammen mit Daniel Bauer

(rechts) aus, der ab Mai 2019 sein Nachfolger wird.

TITELSTORY

Für Einsätze, bei denen es vor

allem auf hohen Materialumsatz

und niedrige Betriebskosten

ankommt, hat Zeppelin

in enger Zusammenarbeit

mit Caterpillar zwei Umschlagbagger

mit Elektroantrieb

und Kabelanschluss entwickelt.

MH22 und MH24

basieren auf den konventionellen

Cat-Umschlagbaggern

derselben Gewichtsklasse,

wurden aber konsequent für

den Elektroantrieb weiterentwickelt.

Beide Typen profitieren

von allen Vorteilen der

umweltfreundlichen Antriebstechnik

genauso wie von den

zahlreichen Leistungs- und

Komfortmerkmalen der Caterpillar-MH-Umschlagbagger

mit herkömmlichem Verbrennungsmotor.

Ein schönes Beispiel für eine

weitere passende Umschlagmaschine

liefert unsere folgende

Titelstory. Hauptdarsteller

hier: ein Cat-Radlader

930M

Zeppelin-Cat: Grüne

Energie aus dem Wald

Rund 180 Haushalte, Schulen, das Krankenhaus und einige

Unternehmen versorgt das Danpower-Biomasse-Heizkraftwerk

in Pfaffenhofen an der Ilm mit Fernwärme beziehungsweise

Prozessdampf. Neben der Wärmeversorgung

wird der produzierte Strom in das regionale Stromnetz

eingespeist. Den Umschlag der angelieferten Hackschnitzel

übernimmt seit kurzem ein neuer Cat-Radlader 930M mit

einer sechs Kubikmeter fassenden Hochkippschaufel.

Just in time fahren Brennstoffhändler und

Landwirte der Waldbauernvereinigung

die 40 Tonnen schweren Walking-Floor-

Lkw vor und laden die Biomasse in der

Lagerhalle ab. Sie haben kurze Wege – die

angelieferten Hackschnitzel stammen alle

aus der Region. „Das zu Hackschnitzel verarbeitete

Holz ist naturbelassen, also unbehandelt

und unbearbeitet. Restholz aus

dem Sägewerk dürfen wir gar nicht verbrennen“,

erklärt Leo Schanda, Produktionsleiter

von Danpower in Pfaffenhofen.

Von der eingegangenen Ware wird eine

visuelle Sichtkontrolle gemacht und eine

Probe entnommen, die 24 Stunden getrocknet

wird, um den Feuchtigkeitsgehalt

72 recycling aktiv 2/2019


Materialumschlag & Transport

zu erfassen. Entweder befördert der Radlader

die Hackschnitzel in die Schubbodenanlage

direkt zur Verbrennung oder

er schiebt sie zu einem Haufwerk in der

Lagerhalle zusammen, die bis zu 6.500

Kubikmeter Hackschnitzel fassen kann.

Vorräte müssen angelegt werden für die

Nacht und für das Wochenende.

Der Radlader Cat 930M befördert die

Hackschnitzel in die Schubbodenanlage direkt

zur Verbrennung oder er schiebt sie zu einem

Haufwerk in der Lagerhalle zusammen.

Fotos: Caterpillar/Zeppelin

Sieben Tage die Woche in Betrieb

Denn die Anlage ist 24 Stunden sieben

Tage die Woche in Betrieb. Daher gilt für

die Baumaschine eine hohe Verfügbarkeit

– im Notfall müssen ein Hallenkran und

ein 15-Tonnen-Stapler aushelfen. Doch

der Stapler bringt es nicht auf die eigentlich

nötige Höhe beim Auskippen. „Der

Radlader ist im Vergleich dazu viel flexibler

und kann in kürzester Zeit viel mehr

Mengen bewegen“, so Leo Schanda.

5.000 Kubikmeter Schüttgut hat der Cat

930M im Schnitt an Umschlagleistung in

der Woche zu bewältigen – am Tag werden

rund 700 Kubikmeter Hackschnitzel

verbrannt. Die Stückigkeit der Hackschnitzel

liegt bei 20 bis 30 Millimetern.

Um den Kühler der neuen Arbeitsmaschine

von feinen Staubpartikeln freizublasen,

wurde ein Umkehrlüfter eingebaut.

Ein Vorabscheider unterstützt die Filterung

der Ansaugluft des Cat-Acert-Motors

C7.1. Die neue Baumaschine sei einfach

zu bedienen, äußert sich der Fahrer

Janko Kegl. Doch um ihn zu unterstützen,

wurden auch Zusatzfeatures angebracht

– Sicherheit hat angesichts des hohen

Lieferaufkommens Vorrang. Ist das mächtige

Anbaugerät voll gefüllt mit der Biomasse,

schränkt das die Sicht des Fahrers

nach vorne ein und er kann nur schlecht

sehen, ob sich Personen davor befinden.

Daher wurde eine Kamera am Seitenholm

des Fahrerhauses befestigt, die den Arbeitsbereich

vor der Schaufel komplett

erfasst. Auch am Heck der Baumaschine

wurden Rückfahrwarnblitzer installiert,

um Personen darauf aufmerksam zu machen,

dass sie aufpassen müssen, wenn

sie sich hinter der Baumaschine aufhalten.

„Wir haben drei verschiedene Angebote

eingeholt und uns bei anderen Anwendern

informiert, doch am besten

wurden wir von Josef Gruber von Zeppelin

betreut“, liefert Schanda die Erklärung,

warum die Wahl der Baumaschine auf

einen Cat 930M fiel.

Einsparung von jährlich rund

40.000 Tonnen CO 2

Das Heizkraftwerk in Pfaffenhofen erzeugt

pro Jahr etwa 40.000 MWh Strom

und 75.000 MWh Wärme und Dampf.

Damit können rund 10.000 Wohnungen

mit Heizenergie versorgt werden. Der

Dampf wird auf eine durchschnittliche

Temperatur von 450 Grad gebracht und

durch eine Turbine geführt. Mit einem

Druck von elf bar werden 200 Kubikmeter

Wasser in der Stunde mit einer Temperatur

von 125 Grad durch die Rohre

gepumpt. 18 Kilometer lange Leitungen

mit einem Durchmesser von 200 Millimeter

laufen in 1,20 Meter Tiefe durch

Pfaffenhofen. Ist das heiße Wasser beim

Kunden angekommen, hat es gerade

einmal ein paar Grad an Temperatur weniger.

Wärmetauscher entziehen dann

die Temperatur und wandeln sie in angenehme

Raumtemperatur um. Zur Versorgungssicherheit

der Fernwärme verfügt

der Standort über zwei Reservekessel

für den Gas- oder Ölbetrieb als Redundanz.

Reparaturen oder Revisionsarbeiten

wie etwa am Heizkessel müssen gut geplant

sein. „Wir halten die Anlage gut in

Schuss und sind von den 8.760 Stunden

rund 8.400 Stunden in vollem Betrieb“,

so Leo Schanda. Danpower hat im Übrigen

den Zuschlag zur einmaligen Verlängerung

der EEG-Förderung erhalten, die

bis 2031 läuft. „Wir wollen das Kraftwerk

die nächsten Jahrzehnte weiter betreiben

und grüne Wärme und Strom für die

Stadt Pfaffenhofen bereitstellen“, so der

Produktionsleiter. Durch den Einsatz erneuerbarer

Energien werden somit jährlich

rund 40.000 Tonnen CO 2

eingespart.

Für den Beitrag im Klimaschutz, den Innovationsgehalt

und die Messbarkeit von

Energie- und Treibhausgas-Einsparungen

wurde Danpower bereits ausgezeichnet.

Das Unternehmen bekam im letzten Jahr

den Klimaschutzpreis der Stadt. Das

Biomasse-Heizkraftwerk war bereits 2001

ausschlaggebend dafür, dass Pfaffenhofen

als erste deutsche Kommune das

Klimaschutzziel der Bundesregierung

erreichte. Danpower betreibt seit 2014

das Biomasseheizkraftwerk in Pfaffenhofen

an der Ilm, welches 2001 seinen

Betrieb aufgenommen hat.

Zeppelin Baumaschinen

GmbH

Graf-Zeppelin-Platz 1

85748 Garching bei München

Telefon: +49 (0)89 32 00 00

Telefax: +49 (0)89 32 00 0 418

zeppelin-cat@zeppelin.com

www.zeppelin-cat.de

recycling aktiv 2/2019 73


Materialumschlag & Transport

Der ZW310-6

schiebt hier

Bauschutt

zusammen,

der noch

gebrochen

werden muss.

Foto: Kiesel GmbH

Kiesel

Flexibler Radlader mit hohem Durchsatz

Im Erdbau und Abbruch setzt das familiengeführte

Bauunternehmen Max

Wild seit Jahren auf Maschinen, Anbaugeräte

und Dienstleistungen aus dem

Hause Kiesel.

Auf dem Platz in Illerkirchberg bei Ulm

wird Bauschutt, Beton und Asphalt angenommen,

gebrochen, sortiert und

wieder ausgeliefert. Für diese Arbeit ist

seit einigen Monaten ein Hitachi ZW310-

6 im Einsatz, der über zwei unterschiedliche

Schaufeln verfügt: Eine Schaufel ist

mit Zähnen ausgestattet, die andere mit

Messern. Letztere wird für die Verladung

der Materialien mit feineren Körnungen

genommen, während die Schaufel mit

Zähnen zum Einsatz kommt, wenn Bauschutt

und Betonbrocken verladen werden

müssen.

Neben den großen Bauunternehmen

kommen auch kleinere Betriebe und Privatpersonen

nach Illerkirchberg, um

dort Bauschutt abzuladen oder Sand,

Kies oder anderes Material zu laden.

Daher sind dort an betriebsamen Tagen

bis zu 150 Ladevorgänge zu bewältigen.

Nicht alle führt dabei der Hitachi-Radlader

durch. Für die Beladung von Pritschenwagen,

Klein-Lkw und Pkw-Anhänger

ist ein hubstarker Kompaktradlader

V452T X-tra des Kiesel-Partners Tobroco-Giant

zuständig. Die Hauptaufgabe

des Hitachi-Radladers besteht darin, die

Lkw bei Abholungen zu beladen, dabei

wird ein Fahrzeug in nur drei Ladespielen

gefüllt. Daneben ist der ZW310 für das

Aufschichten und Umsetzen der Haufwerke

verantwortlich, die etwa 500 Kubikmeter

groß angelegt sind.

Klaus Weiß arbeitet bereits seit über

11 Jahren bei Max Wild und ist für die

beiden Recyclingplätze des Unternehmens

verantwortlich. Da die Plätze für

den Betrieb mit einem und zwei Mitarbeitern

ausgelegt sind, ist Weiß den

neuen Radlader nun schon einige Zeit

gefahren. Seine Erfahrungen mit dem

Hitachi-Radlader sind positiv: „Für unsere

Zwecke ist diese Maschine wirklich

unschlagbar. Der Vergleich fällt ein

wenig schwer, da wir hier dieses Mal

bewusst eine größere Maschine eingesetzt

haben, um schneller laden zu können.“

Bisher habe man mit der Vorgängermaschine

vier- bis fünfmal an einen

Lkw heranfahren müssen, jetzt sei dieser

nach 2,5 Ladespielen geladen. Somit

habe man den Durchfluss deutlich erhöhen

können. „Das Maximale, was ich mit

dieser Schaufel bisher auf einmal transportiert

habe, waren 10,5 Tonnen“, veranschaulicht

Weiß die Leistungsfähigkeit

des Radladers. Dabei zeigte der ZW310-

6 weder Ermüdungserscheinungen beim

Fahren noch würde er sich in irgendeiner

Weise instabil anfühlen. Begeistert war

Weiß auch von technischen Features wie

der Achskühlung und der Rückfahrkamera

sowie der Optik der Maschine.

www.kiesel.net

74 recycling aktiv 2/2019


Materialumschlag & Transport

Volvo Trucks

Erste Elektrofahrzeuge

schon im Einsatz

Mitte Februar hat Volvo Trucks seine

ersten vollelektrischen Fahrzeuge

an Kunden übergeben. Geliefert wurden

unter anderem ein Abfallentsorgungsfahrzeug

für das Entsorgungs- und Recyclingunternehmen

Renova und ein Lieferfahrzeug

für den Logistikanbieter DB

Schenker.

Die Fahrzeuge des Typs Volvo FL Electric

sind Teil einer Vorserie, die in Zusammenarbeit

mit ausgewählten Kunden

entwickelt wurde. Die Serienproduktion

des Volvo FL Electric und seines leistungsstarken

Bruders Volvo FE Electric wird in

der zweiten Hälfte des Jahres 2019 anlaufen.

Zunächst soll eine begrenzte

Stückzahl von Fahrzeugen für europäische

Märkte gebaut werden. Das Fehlen

von Motorlärm und Abgasemissionen

verbessert die Arbeitsbedingungen für

die Fahrer und macht das städtische Umfeld

leiser und sauberer.

Das vollelektrische Volvo-

Abfallsammelfahrzeug

vom Typ FL Electric

verfügt über drei Lithium-

Ionen-Batterien mit

150 kWh. Foto: Volvo Trucks

„Dank unserer engen Zusammenarbeit

mit Fahrern und Kunden konnten wir in

kürzester Zeit elektrifizierte Transportlösungen

entwickeln, die hohen Ansprüchen

in Sachen Leistung, Reichweite und

Fahrzeugnutzung genügen“, so Volvo-

Trucks-Präsident Roger Alm. Im Rahmen

einer Bedienerschulung hatten die Fahrer

bereits vor der Auslieferung der Fahrzeuge

Gelegenheit, die elektrisch angetriebenen

Lkw Probe zu fahren. „Besonders

beeindruckt waren die Fahrer davon, wie

zügig und geschmeidig der Antrieb beschleunigt

und wie leise er ist“, fasst

Roger Alm die Reaktionen zusammen.

„Wir werden unser Elektroangebot weiter

ausbauen. Parallel dazu arbeiten wir

kontinuierlich an der Reduzierung der

Umwelt- und Klimaauswirkungen unserer

mit Diesel und Gas angetriebenen

Fahrzeuge und setzen dabei vor allem auf

energieeffiziente Antriebe“, so Roger Alm

abschließend.

www.volvotrucks.de

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Verschleißleistung und die Produktivität

beim Recycling zu verbessern. Diese

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recycling aktiv 2/2019 75


Materialumschlag & Transport

Zöller

Sicherheit und Arbeitsschutz

an erster Stelle

Für die Bioabfall-Sammlung in der Stadt Neumünster wurde

vom Technischen Betriebszentrum, kurz TBZ, vor Kurzem

ein drittes Sammelfahrzeug von Zöller übernommen. Der Lkw

ist eine Econic-Niederflur-Version von Mercedes-Benz mit

Zöller-Sammelaufbau in Komplettausführung. Ähnlich wie bei

einem Bus ist die Sitzposition des Fahrers niedrig, mit guter

Sicht nach vorne sowie zur Seite. Die Einstiegstür in Fahrtrichtung

rechts mit weit nach unten reichender Verglasung verbessert

die Sicht auf diesen sensiblen Bereich und bietet einen

bequemen Ein- und Ausstieg für den Lader. Darüber hinaus

erhielt das Fahrzeug einen Rechtsabbieger-Assistent. Bei Betätigung

des Blinkers wird eine unterhalb des Außenspiegels

montierte Kamera aktiviert. Das Monitorbild ergänzt die Außenspiegeldarstellung

auf der rechten Fahrzeugseite und sorgt

damit für mehr Sicherheit. Ebenso der Bird-View, das sind die

oben an jeder Fahrzeugseite angebrachten Kameras, die bei

Aufruf eine Rundumsicht für den Fahrer bieten. Eine LED-Beleuchtung

einschließlich eines Arbeitsscheinwerfers für den

Lader rundet das Sicherheitspaket „Umfeld“ ab.

Schimmelpilze, Viren und Feinstäube sind seit Langem als

Gesundheitsgefährdung von Müllwerkern bei der Abfallsammlung

in der Diskussion. Da der Arbeitsschutz und speziell der

Atemschutz für die Müllwerker von hoher Bedeutung ist, liefert

Zöller Kipper jetzt eine Lösung: Clean-Option, so heißt das

System des Mainzer Herstellers, wird an Abfallsammelfahrzeugen

vom Typ Hecklader eingebaut. Das System besteht aus

Filterelementen für Grob- und Feinstaub sowie einem Aktivkohleelement

zur Beseitigung von Gerüchen. Ein gängiger

Radiallüfter erzeugt einen leichten Unterdruck im Heckteil

bzw. im Schüttungsbereich und damit direkt im Arbeitsbereich

des Müllwerkers. Die abgesaugte Luft wird über einen Zyklon-

Filter zur Abscheidung des Grobstaubs und ein integriertes

Filterelement geführt. Die Zyklon-Filtereinheit verfügt über

eine aktive Absaugung zur Erhöhung der Abscheiderate des

Wassernebel bindet Staub!

mobil

Tunnelbau / Unter Tage

Papier-Recycling

Metallrecycling

Stahlwerke

Steinbrüche

Betonwerke

Bauschuttrecycling

Am Messestand

von EmiControls

vertreten:

Halle/Stand C5.512

Müllverbrennungsanlagen

Hafenkräne Abbau von Kohle

Clean Option erzeugt einen Luftvorhang am Heckteil bzw. im

Schüttungsbereich, also direkt im Arbeitsbereich des Müllwerkers

am Sammelfahrzeug. Foto: Zöller-Kipper GmbH

Staubes, was die Filterstandzeit spürbar verlängert. Unterstützt

wird der Absaugvorgang durch links und rechts im Heckteil

integrierte Blasschienen, die eine Art Luftvorhang erzeugen.

Am Fahrzeugheck wird die Umgebung nach hinten auf diese

Weise praktisch abgeschottet und die kontaminierte Luft kann

zuverlässiger in das Heckteil des Sammelfahrzeuges abgesogen

werden. Ein Verwirbeln der kontaminierten Luft vom

Heckteil in den Außenbereich nach hinten wird so ebenfalls

sehr deutlich reduziert. Das System wird in die Steuerung des

Lifters integriert und darüber angesteuert. Clean-Option ist

für neue Abfallsammelfahrzeuge von Kirchhoff sowie als Nachrüstsatz

für Bestandsfahrzeuge lieferbar. Der Einsatz von Clean-

Option am Hecklader-Sammelfahrzeug reduzierte die Schadstoffe

um bis zu 80 Prozent im Arbeitsbereich des Müllwerkers.

www.zoeller-kipper.de

NEBOLEX

Umwelttechnik

GmbH

+49 (0)6763

960786

stationär

76 recycling aktiv 2/2019


STANDORTKARTEN

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Standortkarten

Transportbeton

Ausgabe

2016/2017

Bayern

Standortkarten

Sand und Kies

NEU

Standortkarten

Asphalt

Ausgabe

2015/2016

Baden-Württemberg

Ausgabe

2017/2018

Sachsen-Anhalt

Standortkarten

Baustoff-Recycling

Standortkarten

Natursteinbetriebe

Ausgabe

2014/2015

Bayern

Ausgabe

2017/2018

Niedersachsen/Bremen

Schleswig-Holstein/Hamburg

... aus fünf Branchen mit über

7.600 Baustoff-Werken und

-Verwaltungen in Deutschland

Für jeden Stadt- oder Landkreis ist eine Karte mit den jeweiligen

Standorten der Werke und Verwaltungen abgebildet. Die Adresseinträge

enthalten Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon- und

Faxnummern der einzelnen Werke. Soweit Angaben vorliegen,

sind zusätzliche Informationen über Produktangebot, Jahresförderung,

Zahl der Mitarbeiter und Zertifizierung aufgeführt.

Am Ende einer jeden Karte finden Sie ein Register in alphabetischer

Reihenfolge der Werke, mit Ortsangabe, Haupt- oder Zweigwerk,

Kreis- und Kartennummer.

Die Standortkarten sind je Bundesland erhältlich.

Verfügbare Branchen: Asphalt, Baustoff-Recycling,

Natursteinbetriebe, Sand und Kies (NEU), Transportbeton

… oder ONLINE

Online-Portal mit zugehörigem Kartensystem –

über 7.600 Standorte und Adressen deutscher Baustoff-Werke

und -Verwaltungen, Map + Routenplaner,

umfangreiche Suchfunktionen.

Für PC, Tablet & Smartphone

➜ Umfangreiche Suchfunktionen

ergänzen das System. So kann

nach Firmen und Orten gesucht

werden. Nach Anklicken eines

Werkes ist eine Umkreissuche

problemlos möglich.

➜ Integrierte Routing-Funktionen in

Kombination mit Google Maps

erlauben Strecken errechnungen

zwischen Werken oder zwischen

Werken und Baustellen mit Angabe

des Streckenverlaufs.

➜ Einzelne Branchen und Bundesländer

können ein- oder ausgeblendet

werden.

➜ Der Clou: Sie können selbst Karten

erstellen. Über eine Exportfunktion

sind die Daten Ihres frei

gewählten Kartenausschnitts als

Grafik zu exportieren. Ab in eine

Online-Druckerei … und Sie können

Ihre Karte als Posterdruck

verwenden.

Verfügbare Branchen: Asphalt, Baustoff-Recycling,

Natursteinbetriebe, Sand und Kies (NEU), Transportbeton

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Kunststoffe

Mit der neuen Filterfeinheit von 60 µm bieten die ECO-Schmelzefilter

von Ettlinger ideale Voraussetzungen für die Aufbereitung und

Wiederverwendung von 100 Prozent PET-Bottle-Flakes in

Tiefziehfolien, Verpackungsband- und Spinnfaseranlagen.

Foto: Ettlinger

Ettlinger

Neue Standards in der Schmelze-

Filtration beim PET-Recycling

Mit einer Filterfeinheit von

60 µm erleichtern die ECO-

Schmelzefilter von Ettlinger

das Aufbereiten von Rezyklaten

für die Folien-, Verpackungsband-

und Stapelfaser-Industrie

sowie für

Kunststoffrecycler, die Verschmutzungen

wie Lacke,

Silikone, Barrierematerialien,

Vernetzungen und Gele

aus der Schmelze entfernen

müssen.

PET-Rezyklate aus Post-Consumer-Flaschenmahlgut

sind in der Industrie ein

gesuchter Rohstoff für die Herstellung

von Tiefziehverpackungen, Spinnfasern

oder Verpackungsbändern. Je nach Anwendung

müssen diese Rezyklate hohe

Anforderungen hinsichtlich ihrer optischen

und mechanischen Eigenschaften

erfüllen. So dürfen zum Beispiel Lebensmittelverpackungen

auch dann keine

Verunreinigungen zeigen, wenn sie zu

100 Prozent aus Flaschenmahlgut hergestellt

sind. Bänder oder Garne, die verstreckt

werden, dürfen ebenfalls keine

Fehlstellen aufweisen, damit Abrisse und

Produktionsunterbrechungen vermieden

werden können. Damit erweist sich die

Reinheit des Rezyklats als Schlüssel für

dessen Einsetzbarkeit. Entsprechend

kommt der Effizienz der Schmelzefiltration

in der PET-Welt eine erheblich höhere

Bedeutung zu als bei der sonst üblichen

Rezyklatherstellung. Während hier

die üblicherweise eingesetzten Siebwechsler

und deren Siebgewebe an ihre

Grenzen stoßen, ermöglichen die selbst

reinigenden ECO-Filtersysteme von Ettlinger

jetzt die Einhaltung engster Spezifikationen.

Kernelement des ECO-Filters

ist ein rotierendes, zylindrisches Stahlsieb,

das per Lasertechnik mit Millionen

von Bohrungen versehen ist. Dieses Sieb

wird von außen nach innen von der

Schmelze durchströmt, während Kontaminationen

auf der Oberfläche zurückgehalten

und kontinuierlich abgestreift

werden. Der für das PET-Recycling entscheidende

Fortschritt liegt in der kürz-

78 recycling aktiv 2/2019


Kunststoffe

lich erfolgten Markteinführung einer Mikroperforation mit

einer bis dahin nicht verfügbaren Feinheit von 60 µm.

Die von Ettlinger eingesetzten Filtersiebe haben gegenüber

den oftmals genutzten Gewebesieben den Vorteil,

dass die durch ein Laserverfahren eingebrachte Mikroperforation

eine deutlich bessere Trennschärfe aufweist. Die

Maschenweite der Gewebesiebe entspricht dem Querschnitt

der sich in Fließrichtung der Schmelze konisch

verengenden Bohrungen im Filtersieb. Wenn die Siebe

von der Schmelze durchströmt werden, verbleiben alle

Verunreinigungen, die größer sind als der Bohrungsdurchmesser,

auf der Filteroberfläche. Dank der neuen Filtrationsfeinheit

von 60 µm sind dennoch verbleibende Verunreinigungen

nicht mehr vom menschlichen Auge erkennbar.

So besteht jetzt auch beim PET-Recycling die

notwendige Grundlage für die Weiterverarbeitung des

Rezyklats zu neuen Produkten, deren optische, mechanische

und organoleptische Eigenschaften solchen aus Neuware

gleichwertig sind. Die deutliche Reduzierung von

Black Specks, den degradierten, schwarzen Kunststoffpartikeln,

und anderen Partikeln ermöglicht eine höhere

Anlageneffizienz durch weniger Band- oder Faserabrisse

und bietet somit ein enormes Einspar-Potenzial. Hinzu

Bisher ungenutzte

Stoffströme

werden wirtschaftlich

attraktiv

kommt der systemspezifische

Vorteil aller Schmelzefilter

von Ettlinger: die kontinuierlich

konstante Filterleistung

über Wochen und Monate

ohne Prozessunterbrechungen.

Deren Arbeitsprinzip sorgt dafür, dass die Verunreinigungen

mit jeder Umdrehung des mikroperforierten

Filtersiebs abgestreift und umgehend ausgetragen werden.

Dadurch steht eine stets zu 100 Prozent saubere

Filterfläche zur Verfügung, und der Schmelzefilter arbeitet

über lange Zeiträume druckkonstant. Auf der Sieboberfläche

sammeln sich keine Verschmutzungen, insbesondere

keine elastischen Partikel wie Silikon o. Ä. an, die mit

der Zeit durch das Filtersieb hindurchgedrückt werden

könnten.

Besonders die Nutzung von PET-Feinabrieb aus dem

Flaschenrecycling wird mit dem neuen 60-µm-Filtersieb

nochmals interessanter. Dieser entsteht während des Sortier-,

Vermahl- und Waschprozesses und ist häufig mit

größeren Mengen von Papier und Aluminium verunreinigt.

Obwohl selbst in kleineren PET-Flaschen-Recyclingbetrieben

bis zu 20 Tonnen Feinabrieb im Monat anfallen,

wird dieses Material mangels Alternative mit geringem

Wert verkauft. Mit dem leistungsfähigen ECO-Schmelzefilter

können Kunden den PET-Stoffstrom jetzt in ein noch

hochwertigeres und damit profitableres Endprodukt umwandeln.

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ist ideal für den harten Einsatz

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als auch Abbrucharbeiten

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und Gestein durch Ultralok-

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GmbH & Co.KG

73466 Lauchheim

Fon: 07363 9609-6

06869 Coswig

Fon: 034923 700-0

Unternehmen der HS-Schoch Gruppe:

ZFE

GmbH

77855 Achern-Gamshurst

Fon: 07841 2057-0

bsg

Handels GmbH

85411 Eglhausen

Fon: 08166 9969-0

www.hs-schoch.de

recycling aktiv 2/2019 79


Kunststoffe

Vier Micromat 2000 Shredder von Lindner stehen in der Aufbereitungslinie

von Verpackungsfolien bei Daly Plastics. Durch die Lieferung des optimalen

Korns und die exakte Dosierung sind die Zerkleinerer eine unverzichtbare

Komponente im Gesamtprozess.

Lindner Recyclingtech

Hochwertiges Regranulat aus

Agrar- und Verpackungsfolien

Daly Plastics zählt in den

Niederlanden zu den größten

Betrieben, die Kunststoffabfälle

verarbeiten.

Am Standort Zutphen recycelt

das Tochterunternehmen

Caroda Polymer Recovery

Agrar- und Verpackungsfolien.

Zwei Jupiter-

2200- und vier Micromat

2000-Zerkleinerer von Lindner

Recyclingtech liefern

der Sortier- und Aufbereitungsanlage

das optimale

Austragskorn.

Daly Plastics zählt heute zu den größten

kunststoffabfallverarbeitenden

Betrieben in den Niederlanden. Die Agrarfolien

werden in den Benelux-Ländern

und Norddeutschland bei über 2.500

Landwirten gesammelt. Rund 64.000

Tonnen Altfolien fallen im Jahr zur Verwertung

an. Der Großteil wird auch tatsächlich

als wiederverwendbares Polyethylen-Rezyklat

(Regranulat) in den

Kreislauf rückgeführt.

Bei der Zerkleinerung der Folien setzt

Daly Plastics auf das technologische

Know-how von Lindner. Zwei Jupiter

2200 und vier Micromat 2000 sind im

Dauereinsatz. Das auf dem Betriebsgelände

angelieferte Material wird gewogen,

von Greifbaggern grob vorsortiert,

auf ein Förderband aufgegeben und der

Aufbereitung zugeführt. Ein Jupiter steht

dabei im Freien vor der Sortierhalle und

zerkleinert Agrarfolien, damit diese direkt

danach mittels Trommelsieb besser von

Steinen und Erde befreit werden können.

Der zweite Vorzerkleinerer Jupiter 2200

ist in der Halle einer automatischen NIR-

Sortieranlage von Pellenc vorgeschaltet

und zerkleinert Post-Consumer-Folien

auf DIN-A4-Format. In der Halle werden

die Verpackungsfolien mit dem Greifbagger

vorab grob aussortiert und in den

Jupiter aufgegeben, der das Material auf

die Größe eines A4-Blattes zerkleinert.

Die Sensoren können bei dieser Größe

optimal LDPE von anderen PE- und PP-

Kunststoffsorten unterscheiden und aus

dem Materialstrom separieren.

Den Ausschlag für die Zerkleinerer von

Lindner gab nicht zuletzt die Schutzkupplung

zur Vermeidung von Maschinenschäden

durch Fremd- und Störstoffeintrag

sowie die hydraulische Wartungsklappe,

die sich ebenso schon bewährt

hat. Peter Daalder, Gründer und Chef der

80 recycling aktiv 2/2019


Daly Plastics BV, ist überzeugt, mit dem Jupiter die beste

Wahl für diese Anwendung getroffen zu haben: „Es kann

vorkommen, dass trotz Vorsortierung der Folien Metallteile

oder auch Steine in den Jupiter gelangen. Die Schutzkupplung

verhindert, dass der Rotor dabei beschädigt

wird. Die Maschine blockiert sofort und unsere Mitarbeiter

müssen dann nur die Störstoffklappe aufmachen. Das Material,

das sich noch in der Shredder-Kammer befindet,

wird nach vorne gedrückt. Man lässt einfach den Rotor ein

Stück zurücklaufen, holt den Fremdkörper heraus und

schließt die Störstoffklappe wieder.“

Das Recycling der Folien-Flakes umfasst die Verfahrensschritte

Feinzerkleinerung, Trockenreinigung, Extrusion

und Granulat-Abfüllung. Jede der vier Aufbereitungslinien

verarbeitet eine Folienfarbe und ist mit einem Micromat

2000 von Lindner ausgestattet. Bei einer Auslastung von

zwei bis drei Tonnen die Stunde erzeugt der Micromat ein

50 Millimeter großes Korn. Dieses ist optimal für die anschließende

Trockenreinigung, bei welcher der Intensive

Dry Cleaner 150/300 der Linder WashTech zum Einsatz

Perfektes Korn und

ideale Dosierung durch

vier Micromat-Shredder

kommt, um Verschmutzungen

und Mineralikanhaftungen

zu beseitigen

sowie die vorhandene

Feuchtigkeit der Folien zu

reduzieren. Anschließend werden die sauberen Folien-

Flakes granuliert und zum Extruder geführt. Die extrudierten,

fadenartigen Kunststoffstränge werden dann abgekühlt

und zu Granulat-Pellets abgelängt. Das Endprodukt

wird in Big Bags versandfertig abgefüllt oder in Silos für

den Transport per Tank-Lkw zum Kunden gelagert. Aus

den sehr homogenen grauen, schwarzen und braunen

Granulat-Pellets werden wieder neue, reißfeste Folien

sowie beispielsweise Sammelsäcke für Abfälle produziert.

Der Micromat erweist sich als Schlüsselkomponente und

Maßstab für die zu erzielende Qualität: Die Extrusionsanlage

wird mit dem optimalen Austragskorn beschickt. Dazu

Peter Daalder: „Die Maschine erfüllt zwei wichtige Funktionen

im Anlagenbetrieb. Sie zerkleinert das Aufgabegut

exakt auf die optimale Korngröße des Extruders und dosiert

es gleichzeitig. Sehr vorteilhaft ist dabei der Nachdrücker

zur Verstärkung des Materialeinzugs. Auch das kommt

der Trockenreinigung im anschließenden Prozess zugute.

Durch den kontinuierlichen, gleichmäßigen Austrag kann

das Material effektiv gereinigt werden. Der Reinheitsgrad

bestimmt die Qualität des Endprodukts.“

www.l-rt.com

Das fertige Polyethylen-

Regranulat von Daly

Plastics hat die gleichen

Eigenschaften wie Neuware,

der einzige Unterschied

ist die Optik.

Das Rezyklat wird verkauft

und geht wieder

in den Kreislauf. Fotos:

Lindner Recyclingtech GmbH

Foto: © mojolo, Fotolia.com

Das Gefährliche am Risiko Kunststoffe

ist nicht das Risiko selbst, sondern

wie man mit ihm umgeht.

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Brände löschen

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recycling aktiv 2/2019 81


Kunststoffe

Geiger Automotive

setzt

das in Europa

und den USA

in übereinstimmender

Qualität

hergestellte

PP-Rezyklat

Mafill® CR HT

5344 H von

Ravago zur

Herstellung der

dünnwandigen

Teile für das

Luftführungselement

ein,

das die Kühlluft

zu den

Motoren des

BMW X3 leitet.

Foto: Resinex

Resinex

PP-Rezyklat jetzt global in identischer Qualität verfügbar

Mafill CR HT 5344 H ist das erste

global verfügbare Polypropylen-

Rezyklat von Ravago, das überall die

gleichen Spezifikationen erfüllt, unabhängig

davon, ob es in Europa oder in

den USA aus den regional verfügbaren

Ausgangsmaterialien produziert wird.

Dies war ein entscheidender Grund für

Geiger Automotive, diesen Werkstoff für

die Herstellung der Luftzuführung zu

spezifizieren, die die Kühler der Motoren

im BMW X3 mit Frischluft versorgt.

Geiger fertigt die ca. 600 mm mal

300 mm großen Teile mit Wanddicken

zwischen 1,2 und 2,0 mm in seinem

Werk in Suwanee, Georgia/USA. Der

Distributor Resinex Germany hat mit

seiner Expertise und seinen interkontinentalen

Kontakten maßgeblich dazu

beigetragen, dass dieses Erfolgsprojekt

Wirklichkeit werden konnte.

Die Kosteneffizienz und das Bestreben

der Branche, nachhaltig zu agieren,

sprachen von Beginn des Projekts an für

den Einsatz eines Rezyklats. Mit dem

talkumgefüllten, hitzestabilisierten Mafill

CR HT 5344 H hatte Ravago ein passendes

Material im Portfolio. Dazu Linus

Winkler, Director Supply Chain Management

bei Geiger: „Resinex liefert

dieses Recompound aus europäischer

Produktion bereits seit einigen Jahren für

verschiedene Anwendungen an unser

Werk in Deutschland. Daher hatten wir

sehr gute Erfahrungen mit dessen Gebrauchs-

und Verarbeitungseigenschaften.“

Weil die Ravago-Gruppe diesen

Mafill-Typ auch in ihrem Tochterunternehmen

Ravago Manufacturing Americas

compoundiert, empfahl Resinex

dessen Einsatz auch für Geigers Produktion

in den USA.

Mafill CR HT 5344 H ist Teil des umfangreichen

PP-Rezyklat-Portfolios von

Ravago, das sich für anspruchsvolle

technische Anwendungen eignet und

dabei sehr gute mechanische Eigenschaften

mit günstigem Preis verbindet.

Zu den typischen Kfz-Anwendungen

gehören Radkastenauskleidungen, Luftfiltergehäuse,

Anbauteile des Frontends,

Luftkanäle und Behälter.

www.resinex.com

MOBILE AUFBEREITUNG GmbH

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Ihr Partner für mobile Sieb- und Brechanlagen

Handel Vermietung Service Ersatzteile Einsatzberatung Finanzierungskonzepte

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MINERAL PROCESSING

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Besuchen Sie uns auf der Bauma bei unseren Herstellern. Terex Finlay- Stand FM 711, SBM- Stand B2 249, ARJES- Stand FN 1017/9

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82 recycling Telefon aktiv +49 2/2019 (0)2156 49655 - 450 | www.moerschengmbh.de | info@moerschengmbh.de

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Kunststoffe

Sesotec

Erstes PET-Recyclingwerk

in Neuseeland

Rund 8,8 Millionen US-Dollar investierte

die Flight Group Ltd. in das erste

PET-Recyclingwerk Neuseelands, das

über das Tochterunternehmen Flight

Plastics Ltd. in Wellington betrieben wird.

Dank der Sortier- und Waschanlage ist

das Werk jetzt in der Lage, thermogeformte

Verpackungen aus recycelten

PET-Flaschen zu produzieren. 2014 installierte

das Unternehmen verschiedene

Extrusionsanlagen. Die dafür verwendeten

recycelten PET-Flakes wurden zunächst

importiert, um das Verfahren zu

erproben und einen Kundenstamm aufzubauen.

Die erzielten Ergebnisse waren

sehr zufriedenstellend und infolge dessen

wurde eine eigene Waschanlage aufgebaut.

Flight Plastics verfügt über eine

Recyclingkapazität von 6.000 Tonnen

PET pro Jahr. Das Ausgangsmaterial

stammt von landesweiten Sammelstellen,

die jährlich 8.000 Tonnen erfassen.

Zusammen mit der Investition in eine

Waschanlage wurde eine Multi-Sensor-

Sortierlinie mit zwei Sesotec-Flaschen-

Sortiersystemen und einem Sesotec-

Flakes-Sortiersystem errichtet. Diese drei

Sortiersysteme sichern die Qualität der

recycelten PET-Flakes und sorgen zugleich

für eine kontinuierliche Zuführung

zur Produktionslinie. Nach den vorgeschalteten

Prozessschritten gelangen die

Flaschen in das Multi-Sensor-Sortiersystem

Varisort MN. Dieses Gerät separiert

über einen Nah-Infrarot-Sensor N die

PET-Flaschen von Flaschen aus anderen

Kunststoffen und trennt Metalle mithilfe

eines Metallsensors M ab. Flight Plastics

entschied sich außerdem zur Installation

des Varisort CN. Dieses zweite Varisort-

System ist zur Materialidentifikation mit

einem Farbsensor C und einem Nah-Infrarot-Sensor

N ausgestattet und sortiert

die PET-Flaschen in eine transparente

sowie eine farbige Fraktion.

Diese sortierten Flaschen werden dann

einer Schneidmühle zugeführt, die die

Flakes auf die gewünschte Größe zerkleinert.

Anschließend durchlaufen die

Flight Plastics installierte eine Multi-

Sensor-Sortierlinie mit zwei Sesotec-Flaschen-

Sortiersystemen. Foto: Sesotec GmbH

Flakes einen Wasch- und Trocknungsprozess.

Im nächsten Schritt wird das Sesotec-Multi-Sensor-Sortiersystem

Flake

Purifier zur Feinsortierung der PET-Flakes

eingesetzt. Das System entfernt zuverlässig

die noch verbleibenden Fehlfarben,

Fremdkunststoffe sowie kleine Metallpartikel.

Dieser Sorter ist mit einem hochauflösenden

Ausblassystem ausgestattet,

das eine sehr hohe Sortiereffizienz bei

geringem Materialverlust erreicht.

www.sesotec.com

HIER HOLST DU DIE KOHLEN AUS DEM FEUER:

DIE LINDNER

ALTHOLZTAGE 2019

Thomas Huber

Produkt Manager

Altholz

10. – 12. APRIL 2019 | MÜNCHEN | DEUTSCHLAND

Zur Bauma in München? Dann besuchen Sie uns bei den Lindner Altholztagen und informieren sich über die spannendsten

Neuerungen für die Aufbereitung von Altholz zur thermischen Verwertung. Erleben Sie schlüsselfertige Systemlösungen

und alle Innovationen in der mobilen Zerkleinerungs- und Siebtechnik von Lindner live im Einsatz. Anmeldung und weitere

Informationen unter: www.lindner.com/altholztage

recycling aktiv 2/2019 83


Kunststoffe

Tomra

Trennung von flammgeschütztem

Kunststoff aus Elektronikschrott

Judit Jansana, Geschäftsführerin von Tomra Sorting Iberia,

erläuterte auf dem IERC 2019 das Tomra-Verfahren zur

Abtrennung von flammgeschütztem Kunststoff aus Elektronikschrott.

Foto: Tomra Sorting Recycling

Die Wiederverwendung von Kunststoffen, die bromierte

Flammschutzmittel (Brominated Flame Retardants – BFR)

enthalten, ist gesetzlich untersagt. Auf dem IERC 2019 (International

Electronics Recycling Congress) erläuterte Tomra

Sorting Recycling, wie mithilfe der Röntgen-Technologie bis

zu 98 Prozent BFR-haltiger Kunststoffe aus gemischten Kunststoffabfällen

separiert werden können. In ihrem Vortrag „Wie

effizient ist die Technologie zur Trockentrennung von flammgeschützten

Kunststoffen aus Elektroschrott?“ erklärte Judit

Jansana, Geschäftsführerin von Tomra Sorting Iberia: „Da

Kunststoffabfälle nicht mehr nach China verschifft, aber auch

nicht einfach ignoriert werden können, herrscht seitens der

Recyclingunternehmen zunehmende Nachfrage nach vorgetrennten

Polymeren, die keine BFR enthalten. Mit unseren

Sortieranlagen Autosort und X-Tract können wir dies mit

einem bemerkenswert hohen Wirkungsgrad erreichen.“

Da das Recycling von bromierten Flammschutzmitteln gesetzlich

verboten ist, müssen diese vor dem Recycling von den

im Elektroschrott enthaltenen Kunststoffen getrennt werden.

Darüber hinaus verlangt die auf die Herstellung aller Neuwaren

anzuwendende EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung

bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten,

die sogenannte RoHS-Richtlinie, dass in recycelten

Polymeren nahezu kein Brom enthalten sein darf. Die

Präsentation von Tomra zeigte, dass in Elektro- und Elektronikgeräten

der Kunststoffanteil 3 bis 60 Prozent betragen

kann. Davon enthalten rund 30 Prozent der Kunststoffe

Flammschutzmittel. Durch die Kombination von zwei Sortiermaschinen

können diese Materialien aus den Kunststoffabfällen

extrahiert werden, sodass der Output unter 1000 ppm

Brom enthält. Der Sortierprozess beginnt mit der Sortieranlage

Autosort. Mithilfe der Nahinfrarot-Spektroskopie-Technologie

werden gemischte Polymere, die üblicherweise in IT- und

Haushaltsgeräten zu finden sind, nach Polymerfraktionen getrennt

– es entsteht beispielsweise eine PC/ABS-(Polycarbonat/

Acrylnitril-Butadien-Styrol-)Fraktion oder eine Fraktion aus

hochschlagfestem Polystyrol (High Impact Polystyrene – HIPS).

Jede dieser Fraktionen wird dann separat durch die Sortieranlage

X-Tract geleitet, die mit Röntgentechnologie BFR-haltige

Polymere von Polymeren, die keine bromierten Flammschutzmittel

enthalten, trennt. Ermöglicht wird dies durch die höheren

Atomdichten der flammhemmenden Elemente, die

mehr Energie absorbieren. Diese Technologie arbeitet unabhängig

von der Farbe oder der Art der eingespeisten Kunststoffe,

sodass schwarze Kunststoffe kein Problem darstellen.

Über diesen zweistufigen Prozess können somit 98 Prozent

BFR-haltige Kunststoffe aus gemischten Kunststoffabfällen entfernt

werden, und dies bei minimaler Einbuße an „guten Kunststoffen“,

so der Hersteller. Um den Bromgehalt zu reduzieren,

kann der Prozess alternativ auch direkt mit einem Durchgang

durch die X-Tract beginnen, um ein Material zu gewinnen, das

unter 1000 ppm Brom enthält. Die BFR-freie Mischung kann dann

den weiteren Prozess zur Trennung der Polymere durchlaufen.

www.tomra.com/recycling

84 recycling aktiv 2/2019


Sennebogen 825E_RecyclingAktiv.indd 1 30.05.2017 07:21:04

Fachinformationen

aus erster Hand

druckfrisch …

E 43690 Ausgabe 4/2017

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 3/2017

53. Jahrgang

07|2018

November

Offizielles Organ des Bundesverbandes

Mineralische Rohstoffe und seiner Landesverbände

Fachzeitschrift für Herstellung und Einbau von Asphalt

Verbesserung

Offenporiger

Asphalte

Eigenschaften

von Bitumen

Feld der Träume

ZUR SACHE Junge Großdenker

Arbeitgeber der Zukunft begrüßen Fachnachwuchs zur steinexpo

MACH MAL WAS Politische Arbeit

Initiative für Branchenwahrnehmung – MIRO-Präsenz auf Parteitagen

NASSGEWINNUNG Starke Geräte

Restkiese und -sande aus Lagerstätten zuverlässig gewinnen

PRAXIS Überlegte Investitionen

Praktische Funktionalität entscheidet über neu oder „fast wie neu“

PRODUCTIVITY PARTNERSHIP FOR A LIFETIME

ELEKTROBAGGER

FÜR EFFIZIENTES RECYCLING

GP Gesteins-Perspektiven

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Jahres-Abo Ausland . . . 119,– €

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recycling aktiv

kostenfrei

… oder auch online!

Alle Zeitschriften sind als

E-Paper verfügbar mit Zugang

zum digitalen Heftarchiv.

webkiosk.stein-verlagGmbH.de

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH, Josef-Herrmann-Straße 1–3, D-76473 Iffezheim

Tel.: +49 7229 606-0, Fax: +49 7229 606-10, infoSTV@stein-verlagGmbH.de, www.stein-verlagGmbH.de


Papier, Pappe, Kartonagen

Mit den Strautmann-Pressen

werden Laufwege

und Transporte

sinnvoll eingespart.

Foto: Strautmann

Umwelttechnik GmbH

Strautmann Umwelttechnik

Ballenpressen sorgen für Sauberkeit und Ordnung

Die B. Braun AG ist ein deutsches Pharma- und Medizinbedarfsunternehmen

mit weltweit 54.000 Mitarbeitern. Die

Sparte Avitum betreut das Arbeitsgebiet Extracorporale Blutbehandlung.

Am Standort in Glandorf entsorgt B. Braun seine

Wertstoffe seit vielen Jahren mit Strautmann-Ballenpressen.

„Zeitaufwendig und kostspielig“ – das sind die Schlüsselbegriffe,

mit denen die vorherige Entsorgungssituation bei der B.

Braun Avitum AG am Standort Glandorf beschrieben werden

kann. Kartonage und Folie wurden in Gitterboxen gesammelt

und mussten dann per Stapler zum „Entsorgungsplatz“ mit

zwei Presscontainern gefahren werden. Die dezentralen Aufstellorte

der Presscontainer führten zu langen Staplerfahrten.

Dazu kamen noch die Kosten der Presscontainer, sodass sich

unbedingt etwas ändern musste. In Zusammenarbeit mit

Strautmann wurde für die B. Braun Avitum AG ein wirtschaftliches

Entsorgungskonzept erstellt. Die Ansprüche waren klar

definiert, es sollten Laufwege und Transporte von losem Material

eingespart, die innerbetriebliche Entsorgungslogistik optimiert

und Erlöse für Ballen erzielt werden.

Acht Strautmann-Pressen stehen nun in unmittelbarer Nähe

der Anfallorte. Das Material wird in den Gitterboxen sortenrein

gesammelt und dann zu den jeweiligen Pressen gebracht. Drei

PP 1208 für Folie wurden im Bereich der Produktionsversorgung

aufgestellt. Drei weitere PP 1208, eine für Kartonage, eine für

Big Bags und die dritte für Folie, stehen im Bereich der Materialschleuse

zwischen Fertigungs-, Versand- und Lagerhalle. Die

siebte und achte Maschine stehen in der zentralen Entsorgungshalle.

Durch die zentralere Aufstellung der Pressen werden

deutlich weniger Staplerfahrten benötigt. Wichtige Arbeitszeit

wird somit eingespart und anderweitig eingesetzt. Hinzu kommen

die hohen Vergütungen der direktvermarktungsfähigen

Ballen. Durch die Entsorgung entstehen keine Kosten, sondern

Erlöse, so Hersteller und Kunde übereinstimmend.

www.strautmann-umwelt.de

86 recycling aktiv 2/2019


KOMPETENZ. MASCHINEN. LÖSUNGEN.

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und Wiederverwerten mineralischer Baustoffe.

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf dem Freigelände an unserem Stand FN 1024/1!

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Biomasse, Kompost, Holz

Bei geringen Betriebskosten ermöglicht das innovative

Backhus-Con-System – eine Kombination aus dem

membranabgedeckten Convaero-Verfahren und den

selbst fahrenden Kompostumsetzern der Marke

Backhus – das effiziente, emissionsarme

Umsetzen in Zeilen. Foto: Eggersmann

Eggersmann

Innovatives Trocknungssystem

und weltgrößter Umsetzer

Die Faruk-Gruppe errichtet in Suleymaniyah derzeit eine

Anlage für die mechanisch-biologische Abfallbehandlung

von täglich 1.040 Tonnen Hausmüll und hausmüllähnlichem

Gewerbeabfall zur Erzeugung von Ersatzbrennstoff. Dieser

wird anschließend im gruppeneigenen Zementwerk eingesetzt.

Eine Deponie mit Basisabdichtung und Sickerwassererfassung

für die abzulagernden Reststoffe ist ebenfalls Bestandteil

des Großprojekts. Für den Bereich Trocknung beauftragte

Faruk die Eggersmann-Gruppe mit der Planung, Herstellung,

Lieferung und Inbetriebnahme der gesamten Technologie. Ein

stationärer Primärzerkleinerer gehört ebenfalls zum Lieferum-

Sehr geehrte Leserschaft,

unsere Fachzeitschrift „recycling aktiv

ist für Sie als Leser kostenfrei.

Nutzen Sie

daher die

Möglichkeit,

recycling aktiv

auch Ihren

Mitarbeitern und

Geschäftspartnern

zur Verfügung zu

stellen.

Eine kurze E-Mail an

recycling-aktiv@stein-verlagGmbH.de

genügt. Bitte teilen Sie uns nur kurz die

Bezugsadresse und die Stückzahl mit.

recycling aktiv“ wird Ihnen dann ab der

kommenden Ausgabe kostenfrei zugesandt.

Ihre Redaktion

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 1/2019

KOMPETENTE UND FAIRE AUFARBEITUNG IHRER GROßKOMPONENTEN

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/2019

fang. Das innovative Backhus-Con-System – eine Kombination

aus dem membranabgedeckten Convaero-Verfahren und den

selbst fahrenden Kompostumsetzern der Marke Backhus – ermöglicht

das effiziente, emissionsarme Umsetzen in Zeilen.

Auf 40.000 m² entstehen in Suleymaniyah 22 mit Belüftungsboden

und Lüftungstechnik ausgestattete Trocknungszeilen mit

Membranabdeckung. Jede Zeile verfügt über 2.600 m³ Fassungsvermögen.

Die Backhus Con 100, der weltweit größte

Umsetzer mit einer Arbeitsbreite von 10 m und einer Gesamtbreite

von 14,5 m, fährt mit seinem Raupenfahrwerk außen an

den Zeilenwänden entlang. Unterdessen wird das Material innerhalb

der Zeilen umgesetzt. Darüber hinaus ist die Backhus

Con mit zwei Membranwicklern ausgerüstet, die ein gleichzeitiges

Aufnehmen und Ablegen der Membranen während des

Umsetzens ermöglichen. Da das System auch für die Dauer des

Umsetzens quasi geschlossen ist, eignet sich das Verfahren insbesondere

für Standorte, die als emissionskritisch gelten. Ein

weiterer Vorteil des Systems besteht in der kurzen Prozessdauer.

Zudem können selbst Materialien mit hohem Wassergehalt und

geringem Strukturmaterialanteil optimal kompostiert oder getrocknet

werden. Gleich zu Beginn des Aufbereitungsprozesses

innerhalb der MBA Suleymaniyah sorgt der Einwellenzerkleinerer

Teuton ZS 55 für einen kontinuierlichen Zerkleinerungsprozess

sowie eine gleichmäßige Abgabe des zerkleinerten Hausmülls

an die nachgeschalteten Fördersysteme. Die Gesamtanlage

ist auf eine jährliche Durchsatzkapazität von 380.000

Tonnen ausgelegt. Mit zwei Betriebsschichten sowie einer Reinigungs-

und Wartungsschicht wird die Anlage sieben Tage die

Woche in Betrieb sein. Die Erdarbeiten sind bereits in vollem

Gange, sodass bereits im Mai mit der Installation der Belüftungstechnik

für die Trocknungszeilen begonnen werden kann. Die

Lieferung der weiteren Technikkomponenten und Maschinen

ist ab Juni geplant, die Warminbetriebnahme schon Ende des

Jahres.

www.f-e.de

88 recycling aktiv 2/2019


Biomasse, Kompost, Holz

Damit ein Großprojekt wie bei Lanes Farm

Energy auch wirtschaftlich erfolgreich läuft,

gehören jede Menge Erfahrung, individuelle

Vorplanung und Technik dazu.

Foto: Weltec Biopower GmbH

Weltec Biopower

Biomethan aus Abfallstoffen versorgt 9.600 Haushalte mit Energie

Der deutsche Biogasanlagenhersteller Weltec Biopower hat

im Winter 2018 in Pontefract, in der englischen Grafschaft

West Yorkshire, mit dem Bau einer Biomethananlage begonnen.

Auftraggeber und Betreiber ist Lanes Farm Energy, an der

der Projektentwickler Aqua Consultants beteiligt ist. Das Wasteto-Energy-Projekt

ist eine der größten Energieanlagen, die

Weltec Biopower in seiner 18-jährigen Unternehmensgeschichte

errichtet hat. Die Anlage wird Ende 2019 in Betrieb gehen

und jährlich rund 7,3 Millionen Kubikmeter Biomethan in das

britische Gasverteilungsnetz einspeisen. Mit der Menge des

umweltfreundlichen Erdgasäquivalents werden rund 9.600

Haushalte mit Energie versorgt. Über die Hälfte der 80.000

Tonnen Substrate sind Lebensmittelreste. Hinzu kommen noch

Rinder- und Hühnermist sowie Gras- und Grünroggensilage.

Nicht zuletzt wegen der konsequenten Reststoffverwertung

hält die Geschäftsführerin des britischen Biogasverbandes

ADBA, Charlotte Morton, Biomethanprojekte wie in Pontefract

für ökologisch und ökonomisch wegweisend. Laut ADBA können

durch anaerobe Vergärung von Lebensmittelabfällen zukünftig

ein Drittel des Gas- oder Strombedarfs im Vereinigten

Königreich gedeckt und 35.000 neue Arbeitsplätze geschaffen

werden.

Aufgrund der Substratstruktur wurden für die Fermenterbeschickung

zwei 110 und 200 Kubikmeter große Dosierer mit

Schubleistensystem ausgewählt. Für die Zwischenlagerung der

flüssigen Substrate wurden fünf Behälter installiert, von denen

zwei inklusive der Böden komplett aus Edelstahl bestehen. Die

Vermischung des festen und flüssigen Inputmaterials geschieht

in zwei MultiMix-Einheiten. Durch die Anmaischung und Zerkleinerung

sind die Stoffe im Fermenter schneller für die Bakterien

verfügbar und es muss weniger Energie zum Rühren

aufgebracht werden. In vier Edelstahl-Fermentern mit einer

Höhe von 8,80 Metern und jeweils 6.848 Kubikmeter erfolgt

schließlich die Gasproduktion. Um das Biogas zu hochwertigem

Biomethan zu konditionieren, wurde eine Membranaufbereitung

installiert. In einem mehrstufigen Separationsprozess wird

das Rohbiogas dort effizient und ohne Methanschlupf veredelt.

Ab Dezember 2019 entstehen so stündlich etwa 850 Normkubikmeter

einspeisefähiges Biomethan. Neben Biomethan entsteht

aber auch Gärrest, der als hochwertiger Dünger verwendet

wird. Dafür wird er zuvor hygienisiert und separiert. Der

Nachhaltigkeitsgedanke findet sich auch in diesen Prozessschritten

wieder. Denn die Hygienisierungseinheit ist mit einer

Wärmerückgewinnung ausgestattet. Für die weitere Energiebereitstellung

wurde ein 500-Kilowatt-Blockheizkraftwerk integriert.

Mit der Netzeinspeisung der überschüssigen Wärmeund

Strommengen aus dem BHKW wird der Betreiber weitere

Einnahmen erzielen.

Biomethananlagen wie die von Lanes Farm Energy spielen

eine immer größer werdende Rolle im britischen Energiemix.

Bei der Biomethanproduktion aus Reststoffen beträgt die CO 2

-

Einsparung etwa 90 Prozent im Vergleich zu Kohle oder Öl.

www.weltec-biopower.de

BA 615 D

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recycling aktiv 2/2019 89


930M

Einsparung von jährlich rund die nächsten Jahrzehnte weiter betreiben

40.000 Tonnen CO 2

und grüne Wärme und Strom für die

Stadt Pfa fenhofen bereitste len“, so der

Das Heizkraftwerk in Pfa fenhofen erzeugt

pro Jahr etwa 40.000 MWh Strom neuerbarer Energien werden somit jähr-

Produktionsleiter. Durch den Einsatz er-

und 75.000 MWh Wärme und Dampf. lich rund 40.000 Tonnen CO 2 eingespart.

Damit können rund 10.000 Wohnungen Für den Beitrag im Klimaschutz, den Innovationsgehalt

und die Me sbarkeit von

mit Heizenergie versorgt werden. Der

Dampf wird auf eine durchschni tliche Energie- und Treibhausgas-Einsparungen

Temperatur von 450 Grad gebracht und wurde Danpower bereits ausgezeichnet.

durch eine Turbine geführt. Mit einem Das Unternehmen bekam im letzten Jahr

Druck von elf bar werden 200 Kubikmeter

Wa ser in der Stunde mit einer Tem-

Bioma se-Heizkraftwerk war bereits 2001

den Klimaschutzpreis der Stadt. Das

peratur von 125 Gra durch die Rohre au schlaggebend dafür, da s Pfa fenhofen

als erste deutsche Kommune das

gepumpt. 18 Kilometer lange Leitungen

mit einem Durchme ser von 200 Mi limeter

laufen in 1,20 Meter Tiefe durch e reichte. Danpower betreibt seit 2014

Klimaschutzziel der Bundesregierung

Pfa fenhofen. Ist das heiße Wa ser beim das Bioma seheizkraftwerk in Pfa fenhofen

an der Ilm, welches 2001 seinen

Kunden angekommen, hat es gerade

einmal ein paar Grad an Temperatur weniger.

Wärmetauscher entziehen dann

Betrieb aufgenommen hat.

die Temperatur und wandeln sie in angenehme

Raumtemperatur um. Zur Versorgung

sicherheit der Fernwärme verfügt

der Standort über zwei Reserveke sel

für den Gas- oder Ölbetrieb als Redun-

Reparaturen oder Revisionsarbeiten

Graf-Zeppelin-Platz 1

wi etw am Heizke sel mü sen gut geplant

sein. „Wir halten die Anlage gut in

85748 Garching bei München

Schu s und sind von den 8.760 Stunden

Telefon: +49 (0)89 32 00 00

rund 8.400 Stunden in vo lem Betrieb“,

Telefax: +49 (0)89 32 00 0 418

so Leo Schanda. Danpower hat im Übrigen

den Zuschlag zur einmaligen Verlängerung

der EEG-Förderung erhalten, die

www.zeppelin-cat.de

zeppelin-cat@zeppelin.com

bis 2031 läuft. „Wir wo len das Kraftwerk

danz.

Biomasse, Kompost, Holz

Der Metalfex kümmert sich

nicht nur um die sichere

Ausschleusung von

NE-Metallen, sondern

ebenso effektiv um die

Eisenabtrennung.

Foto: Komptech

Komptech

Mobiler und effizienter NE- und Fe-Abscheider Metalfex

Die meisten vorzerkleinerten oder

bereits vorgesiebten Schüttgüter

enthalten neben Eisen-(Fe-)Metallen

auch eine Vielzahl an Nichteisen-(NE-)

-Metallen wie zum Beispiel Aluminium,

Kupfer, Zink, Bronze oder Messing. So

unerwünscht diese NE-Metalle mit

Blick auf die Sortenreinheit des gewünschten

Endproduktes auch sind,

so wertvoll sind sie inzwischen im

Sinne des Recyclinggedankens. Um

diese Sekundär-Rohstoffe auch bei relativ

einfachen Aufbereitungsprozessen

wieder zurückzugewinnen, bietet

Komptech mit dem Metalfex einen

mobilen NE- und Fe-Abscheider an,

der sich äußerst vielseitig einsetzen

lässt.

Die Beschickung erfolgt über ein

Förderband, das seine Fortsetzung im

Bereich der Materialaufgabe über ein

eigenes, 1,60 Meter breites Zuführband

findet. Für die eigentliche NE-

Abscheidung ist ein Wirbelstromabscheider

mit exzentrischem Polsystem

zuständig, das je nach Materialzufuhr

und Materialbeschaffenheit mithilfe

eines verstellbaren Trennscheitels

genau eingestellt werden kann. Die

Arbeitsbreite der NE-Abscheideeinheit

beträgt 1.950 mm. Der Austrag der

NE-Metalle sowie der Reinfraktion erfolgt

über zwei klappbare Abwurfbänder

links und rechts an der Maschine,

die bei einer Gurtbreite von jeweils

800 mm je nach Maschinenkonfiguration

eine Abwurfhöhe von 2,30 bis

3,15 Meter erreichen. Alle Komponenten

des Metalfex werden elektrisch

angetrieben, die Energie kommt dabei

vom eingebauten Dieselgenerator

oder über das Stromnetz. Flexibel und

mobil ist der Metalfex sowieso: Die

Palette reicht von der kompakten

Hook-Hakenliftvariante über den leicht

manövrierbaren Zwei-Achs-Trailer bis

hin zum mobilen Hof-Fahrwerk. Bei

allem es geht aber nicht nur um die

NE-Metalle: Ein vorgeschalteter Neodym-Überbandmagnet

kümmert sich

zeitgleich um die effektive Eisenabtrennung.

Bei der robusten Grundkonzeption

kann das Aufgabematerial eine Korngröße

von bis zu 300 mm erreichen.

Bei den Aufgabematerialien selbst ist

das Spektrum ungewöhnlich groß ausgelegt.

Verarbeitet werden können

vorzerkleinertes Altholz und Sperrmüll,

Industrie- und Gewerbeabfall, Hausmüll

und Baumischabfälle und nicht

zuletzt Schredder-Materialien.

www.komptech.com

Materialumschlag & Transport

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/2019

TITELSTORY

Für Einsätze, bei denen es vor

a lem auf hohen Materialumsatz

und niedrige Betriebskosten

ankommt, hat Zeppelin

in enger Zusammenarbeit

mit Caterpi lar zwei Umschlagbagger

mit Elektroantrieb

und Kabelanschluss entwickelt.

MH22 und MH24

basieren auf den konventionellen

Cat Umschlagbaggern

derselben Gewichtskla se,

wurden aber konsequent für

den Elektroantrieb weiterentwickelt.

Beide Typen profitieren

von allen Vorteilen der

umweltfreundlichen Antriebstechnik

genauso wie von den

zahlreichen Leistungs- und

Komfortmerkmalen der Caterpi

lar MH-Umschlagbagger

mit herkömmlichem Verbrennungsmotor.

Ein schönes Beispiel für eine

weitere pa sende Umschlagmaschine

liefert unsere folgende

Titelstory. Hauptdarste

ler hier: ein Cat-Radlader

Materialumschlag & Transport

Zeppelin-Cat: Grüne

Energie aus dem Wald

Rund 180 Haushalte, Schulen, das Krankenhaus und einige

Unternehmen versorgt das Danpower-Biomasse-Heizkraftwerk

in Pfaffenhofen an der Ilm mit Fernwärme beziehungsweise

Prozessdampf. Neben der Wärmeversorgung

wird der produzierte Strom in das regionale Stromnetz

eingespeist. Den Umschlag der angelieferten Hackschnitzel

übernimmt seit kurzem ein neuer Cat Radlader 930M mit

einer sechs Kubikmeter fassenden Hochkippschaufel.

J

Thomas Hauser vom technischen Dienst, Leo Schanda,

Produktionsleiter, und Janko Kegl, Fahrer, vor ihrem

neuen Arbeitsgerät (von links). Josef Gruber (Zweiter von

rechts), Zeppelin Verkäufer der Niederla sung München,

lieferte die Baumaschine zusammen mit Daniel Bauer

(rechts) aus, der ab Mai 2019 sein Nachfolger wird.

ust in time fahren Brennsto fhändler und handelt und unbearbeitet. Restholz aus

Landwirte der Waldbauernvereinigung dem Sägewerk dürfen wir gar nicht verbrennen“,

erklärt Leo Schanda, Produkti-

die 40 Tonnen schweren Walking-Floor-

Lkw vor und laden die Bioma se in der onsleiter von Danpower in Pfa fenhofen.

Lagerha le ab. Sie haben kurze Wege – die Von der eingegangenen Ware wird eine

angelieferten Hackschnitzel stammen a le visue le Sichtkontro le gemacht und eine

aus der Region. „Das zu Hackschnitzel verarbeitete

Holz ist naturbela sen, also unbetrocknet

wird, um den

Probe entnommen, die 24 Stunden ge-

Feuchtigkeitsgehalt

zu erfa sen. Entweder befördert der Radlader

die Hackschnitzel in die Schubbodenanlage

direkt zur Verbrennung oder

er schiebt sie zu einem Haufwerk in der

Lagerha le zusammen, die bis zu 6 500

Kubikmeter Hackschnitzel fa sen kann.

Vo räte mü sen angelegt werden für die

Nacht und für das Wochenende.

Sieben Tage die Woche in Betrieb

Denn die Anlage ist 24 Stunden sieben

Tage die Woche in Betrieb. Daher gilt für

die Baumaschine eine hohe Verfügbarkeit

– im Notfa l mü sen ein Ha lenkran und

ein 15-Tonnen-Stapler aushelfen. Doch

der Stapler bringt es nicht auf die eigentlich

nötige Höhe beim Auskippen. „Der

Radlader ist im Vergleich dazu viel flexibler

und kann in kürzester Zeit viel mehr

Mengen bewegen“, so Leo Schanda.

5.000 Kubikmeter Schü tgut hat der Cat

930M im Schni t an Umschlagleistung in

der Woche zu bewältigen – am Tag werden

rund 700 Kubikmeter Hackschnitzel

verbrannt. Die Stückigkeit der Hackschnitzel

liegt bei 20 bis 30 Mi limetern.

Um den Kühler der neuen Arbeitsmaschine

von feinen Staubpartikeln freizublasen,

wurd ein Umkehrlüfter eingebaut.

Ein Vorabscheider unterstützt die Filterung

der Ansaugluft des Cat Acert-Motors

C7.1. Die neue Baumaschine sei einfach

zu bedienen, äußert sich der Fahrer Janko

Kegl. Doch um ihn zu unterstützen, wurden

auch Zusatzfeatures angebracht – Sicherheit

hat angesichts des hohen Lieferaufkommens

Vo rang. Ist das mächtige

Anbaugerät vo lgefü lt mit der Bioma se,

schränkt das die Sicht des Fahrers nach

vorne ein und er kann nur schlecht sehen,

ob sich Personen davor befinden. Daher

wurd eine Kamer am Seitenholm des

Fahrerhauses befestigt, die den Arbeitsbereich

vor der Schaufel komple t erfa st.

Auch am Heck der Baumaschine wurden

Rückfahrwarnblitzer insta liert, um Personen

darauf aufmerksam zu machen, da s

sie aufpa sen mü sen, wenn sie sich hinter

der Baumaschine aufhalten. „Wir

haben drei verschiedene Angebot eingeholt

und uns bei anderen Anwendern

informiert, doch am besten wurden wir

von Josef Gruber von Zeppelin betreut“,

liefert Schanda die Erklärung, warum die

Wahl der Baumaschine auf einen Cat

930M fiel.

Der Radlader Cat 930M befördert die

Hackschnitzel in die Schubbodenanlage direkt

zur Verbrennung oder er schiebt sie zu einem

Haufwerk in der Lagerha le zusammen.

Fotos: Caterpi lar/Zeppelin

Zeppelin Baumaschinen

GmbH

72 recycling aktiv 2/2019 recycling aktiv 2/2019 73

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90 recycling aktiv 2/2019


Biomasse, Kompost, Holz

Die Doppel-

trommel-

Siebanlage lässt

sich sehr flexibel

einsetzen.

Foto: Zemmler

Siebanlagen GmbH

Zemmler

Drei hochwertige Fraktionen in einem Arbeitsgang

Mit der MS 3200 hat das dänische

Unternehmen P. Christensen &

Sønner ApS, das bereits in vierter Generation

von Peter Christensen geführt

wird, eine kompakte Doppeltrommel-

Siebanlage aus dem Hause Zemmler erworben.

Mit dieser Siebanlage kann das

Unternehmen, das ein breites Spektrum

an Transport-, Bau- und Krandienstleistungen

anbietet, jetzt hochwertigen

Humus in verschiedenen Fraktionen produzieren.

Die Maschine lässt sich sehr

flexibel einsetzen. Die auswechselbaren

Drahtsiebbeläge sorgen für die optimale

Anpassung an die unterschiedlichsten

Siebanforderungen, sodass die Anlage

auch im Baustoffrecycling eingesetzt

werden kann. Dort produziert sie einen

formstabilen Betonsplitt in den Korngrößen

0 bis 32 Millimeter. Dank der austauschbaren

Drahtsiebbeläge kann auch

Ober- und Mutterboden abgesiebt werden:

„Die Qualität des Bodens“, so Peter

Christensen, „ist für uns von entscheidender

Bedeutung.“

Daher hat sich das Unternehmen für

eine Anlage entschieden, die mithilfe der

Doppeltrommel in einem Arbeitsgang

drei Fraktionen sieben kann. So spart sich

Peter Christensen einen Arbeitsgang, was

den Dieselverbrauch deutlich reduziert.

Alternativ können die CO 2

-Emissionen

durch den elektrischen Antrieb der Maschine,

den Zemmler standardmäßig

verbaut, weiter minimiert werden. Damit

wird ein begehrtes Endprodukt von

hoher Qualität erzeugt. Das nutzt nicht

nur dem Unternehmen, sondern vor

allem auch der Umwelt.

www.zemmler.de

recycling aktiv 2/2019 91


Biomasse, Kompost, Holz

Eine erhebliche Effizienzsteigerung

konnte bei der Shark-III-Version

durch den größeren Rotordurchmesser

sowie durch eine vergrößerte

Siebkorbfläche erzielt werden.

Das Motto beim Flex-Star 3000 lautet: „Bedienkomfort auf

Knopfdruck“: Damit lässt sich beispielsweise die Siebqualität

der einzelnen Fraktionen jederzeit per Funkfernbedienung

kontrollieren und einstellen. Fotos: Willibald

Willibald

Im Fokus: Effiziente Biomasseund

Kompostverarbeitung

Die Biomasse- und Kompostverarbeitung

kann bei

der J. Willibald GmbH sicherlich

als eines der

Schwerpunktthemen bezeichnet

werden. Das in

Wald-Sentenhart ansässige

Unternehmen gilt in der

Branche als einer der erfahrensten

Anbieter, was eine

ausgereifte und zugleich innovative

Zerkleinerungsund

Siebanlagentechnik anbelangt.

Alle Maschinen der J. Willibald GmbH

wurden immer mit der Zielsetzung

entwickelt, verschiedenste biologische

Ausgangs- bzw. Rohmaterialien effizient

zu hochwertigen, stofflich und energetisch

nutzbaren Endprodukten zu verarbeiten.

Seit 2009 gibt es die Shredder-Baureihe

EP 5500 Shark, die neben ihrer hohen

Durchsatzleistung, Wirtschaftlichkeit und

Vielseitigkeit vor allem durch Kompaktheit

und sehr gute Servicezugänglichkeit

besticht. 2014 wurde die Baureihe um

eine zweite Variante erweitert, welche

sich mit einem noch durchschlagskräftigeren

Zerkleinerungssystem und schnell

austauschbaren Wechselspitzen auszeichnet.

Seit letztem Jahr ist die dritte Generation

des Sharks erhältlich. Somit wird

die wartungsfreundliche Baureihe EP

5500 Shark mittlerweile in drei bedarfsoptimierten

Varianten angeboten. Jede dieser

Shark-Versionen ist in der Lage, verschiedenste

Materialien durch die innovativen

Zerkleinerungssysteme wunschgemäß

aufzubereiten.

Bei der Verarbeitung von Biomasse

sticht vor allem der neu entwickelte

„Shark III“ hervor. Mit ihm kann Biomassematerial

unterschiedlichster Art perfekt

zerkleinert werden. Die Maschine besitzt

einen komplett neu entwickelten Rotor,

dem ein raffiniertes Klingen-Wechselspitzensystem

zugrunde liegt. Es liefert hervorragende

Ergebnisse in der Verarbeitung

von holziger Biomasse und Stämmen.

Die Klingen können leicht getauscht

und bei Bedarf mehrmals nachgeschliffen

werden. Dabei sind alle Klingenwerkzeuge

jeweils mit einer Schraube gegen Überlastung

gesichert.

Eine erhebliche Effizienzsteigerung

konnte bei der Shark-III-Version durch den

größeren Rotordurchmesser sowie durch

eine vergrößerte Siebkorbfläche erzielt

werden.

Die optimale Ergänzung zur EP-5500-

Shark-Serie ist das Willibald-Sternsieb

Flex-Star 3000. Das Sternsieb besticht

durch schnelles, effizientes und präzises

Aussieben des Materials in bis zu drei Fraktionen.

Sein sehr großer Aufnahmebunker

mit dem bewährten Rollbodensystem aus

Stahl gewährleistet eine kontinuierliche

drehzahlüberwachte Dosierung.

Das Motto beim Flex-Star 3000 lautet:

„Bedienkomfort auf Knopfdruck“. Damit

lässt sich beispielsweise die Siebqualität

der einzelnen Fraktionen jederzeit per

Funkfernbedienung kontrollieren und einstellen.

Der Anwender kann sogar per

Knopfdruck binnen weniger Minuten

komfortabel zwischen 2- oder 3-Fraktionen-Modus

wechseln.

www.willibald-gmbh.de

92 recycling aktiv 2/2019


Filtern

Leiblein

Druckbandfilter mit hohen

Durchsatzquoten

Der Druckbandfilter des baden-württembergischen

Filterspezialisten

Leib lein zeigt seine Qualitäten bei vielen

Anwendungsfällen.Gegenüber hydrostatisch

arbeitenden Filtern wird im Filterprozess

ein höherer Druck aufgebaut,

was sowohl eine höhere Durchsatzleistung

sowie bessere Entwässerung erbringt.

Sowohl in der Kühlschmierstoffreinigung

beim Schleifen und Hohnen,

in der Ölaufbereitung, in der Kombination

mit Anschwemmfilterdomen

zur Entwässerung bzw. Entölung ist der

Druckbandfilter, kurz DBF, im Einsatz.

Aber auch bei der Filtration von Kühlwasser,

der Feinfiltration von Waschwasser

oder der Prozesswasseraufbereitung generell

hat sich das Leiblein-Filtersystem

bewährt.

Die spezielle Filtertechnik operiert mit

Endlos-Filtergeweben aus Kunststoff oder

Filtervliesen, die individuell ausgelegt

sind. Um die schon hohe Filtergüte zu

steigern, kann der DBF zum Beispiel noch

zusätzlich mit Zellulose angeschwemmt

werden. Das Filterprinzip folgt einem

einfachen, dabei sehr wirksamen Ablauf.

Ob als eigenständiges Kompaktgerät

oder in Verbindung mit einer Zentralanlage,

stets erreicht das gepumpte

Schmutzwasser die Oberkammer, breitet

sich auf der gesamten

Filterfläche aus, setzt

den Schmutz auf dem

Filterband oder -vlies

ab, um dann als Filtrat

in die Unterkammer abzufließen.

Mit Anstieg

des Durchflusswiderstandes

bei dichter werdendem

Filterkuchen nimmt der Gegendruck

in der Filterkammer zu, bis ein erreichter

Grenzwert (Enddruck) die Beschickung

mit Schmutzwasser unterbricht

und eine Regeneration einleitet.

Mittels Druckluft erfolgt das Herauspressen

der verbliebenen Flüssigkeit aus dem

Filtersystem. Für den anschließenden

Fortgang der Regeneration öffnen sich

seitliche Klappen, um das Band mit Filterkuchen

herausfahren zu lassen. Nach

Abstreifen des Schmutzes gelangt das

Band als sauberes Band auf der anderen

Seite wieder he rein. Mit Schließen der

Klappen setzt sich der Filterprozess automatisch

fort. Sollte ein Endlosband als

Filterband zum Einsatz kommen, unterstützen

zusätzlich eine Bürste und Spülvorrichtung

die Reinigung. Bei dem sogenannten

Klappbandfilter – einer kleineren

Variante des Druckbandfilters für

bis zu 60 m³/h Durchsatz – erfolgt das

Effiziente Filtrierung

bildet regelmäßig standfeste

Filterkuchen mittels des

Leiblein-Druckbandfilters.

Foto: Leiblein

Regenerieren, indem die gesamte Oberkammer

angehoben wird.

Trotz der hohen Durchsatzleistung bei

der Druckfiltrierung ist dieses Filtersystem

nach Aussagen des Herstellers äußerst

wartungsarm, da Bedieneingriffe

entfallen. Zu Testzwecken und Pilotversuchen

stehen Geräte aus dem Leiblein-

Mietpark zur Verfügung, die sich gemäß

der Aufgabenstellung anpassen lassen.

www.leiblein.de

recycling aktiv 2/2019 93


ecycling aktiv ON TOUR

Kurz Gummimehl:

Neues Leben für

alte Reifen

Schälschlangen aus den Altreifen

der Lkw sind sehr gut geeignete

Ausgangsstoffe.

Patrick Hornig ist sehr stolz

auf seine Feinvermahlung.

94 recycling aktiv 2/2019


Verschleiß, EDV, Zubehör

Mit der Gummifeinvermahlungsanlage

für Lkw-Schälschlangen

hat sich die Kurz

Karkassenhandel GmbH in

ihrer Niederlassung in

Landau eine wirkliche Nische

erobert: Das qualitativ

hochwertige Gummimehl

findet sich nicht nur in einer

Vielzahl von neuen Produkten

wieder, sondern könnte

durch seine Beimischung in

gummihaltige Asphaltprodukte

den Straßenbau revolutionieren.

Gummi – nicht nur wichtig

für neue Reifen, sondern

ebenso wichtig auch als Sekundär-Rohstoff

für ganz

andere Produkte.

Hier erfolgt die sukzessive

Zerkleinerung der Schälschlangen.

Eigentlich ist es ein Recyclingprozess

par excellence: Hanna Schöberl,

Geschäftsführerin der Kurz

Karkassenhandel GmbH, ist von

der Gummifeinvermahlungsanlage

ihres Unternehmens in der Niederlassung

im pfälzischen Landau immer

noch begeistert: „Nicht nur, dass wir

hier ein sortenreines und qualitativ hochwertiges

Gummimehl produzieren, über

unsere Rückgewinnung des im Gummi

enthaltenen hohen Naturkautschukanteils

schonen wir auch die natürlichen

Ressourcen. Mal ganz abgesehen davon,

dass Naturkautschuk in Plantagen nicht

immer umweltfreundlich angebaut wird,

ist unsere Art der Wiedergewinnung sicherlich

sehr umweltfreundlich. Naturkautschuk

wird neben dem Synthesekautschuk,

der übrigens aus Erdöl produziert

wird, für die Herstellung von

Gummiprodukten eingesetzt, wie zum

Beispiel für Reifen. Alles wertvolle Ressourcen

also, die es zu schonen gilt.“

Und damit wären wir fast mitten drin

im Thema – das Stichwort „sortenreines

Endprodukt“ umschreibt einen weiteren,

nicht zu unterschätzenden Aspekt eines

funktionierenden Recyclingprozesses:

Hochwertige Endprodukte benötigen

gerade im Recycling ebenso hochwertige

und möglichst sortenreine Inputstoffe,

und genau das trifft in Landau zu.

Vielfach werden Reifen, die sich für

eine weitere Verwendung, zum Beispiel

als runderneuerte Reifen, nicht mehr loh-

recycling aktiv 2/2019 95


ecycling aktiv ON TOUR

nen, nämlich „einfach“ geschreddert,

was im weiteren Aufbereitungsprozess

die aufwendige Trennung von Gummi,

Textil und Stahl notwendig macht – die

Gummivermahlung in Landau geht aber

einen anderen Weg. Hier kommen ausschließlich

die Lkw-Schälschlangen zum

Einsatz: Das sind die schwarzen Gummistreifen,

die dann entstehen, wenn Lkw-

Reifen der Länge nach abgeschält werden,

um als runderneuerte Reifen wieder

zur Verfügung zu stehen. Diese Schälschlangen

sind ein sauberes und homogenes

Ausgangsmaterial.

Wieder ein Pluspunkt für diese Anlage,

KURZ Karkassenhandel

GmbH

Niederlassung Landau

Im Grein 18

76829 Landau/Pfalz

Tel.: +49 (0) 6341 96 74 70

Fax: +49 (0) 6341 96 74 80

info@kurz-karkassenhandel.de

www.kurz-kassenhandel.de

Die Endprodukte

können sich sehen

lassen.

die wir uns mit Patrick Hornig, dem Produktionsleiter

und Maschinenparkverantwortlichen

von Kurz in Landau gemeinsam

anschauen.

Arbeitstier mit wohldurchdachten

Lösungen

Auch Patrick Hornig ist von „seiner“ Anlage

mehr als überzeugt: „Klar, am Anfang

haben wir uns erst einmal intensiv

mit den Feinheiten beschäftigt und die

Aufbereitung auf unsere Bedürfnisse eingestellt.

Das ist ganz normal. Inzwischen

kennen wir sie in- und auswendig und

können sie auch ganz exakt auf die Kundenwünsche

ausrichten. Klein, aber fein

– und die Ergebnisse beweisen das.“

Seit März 2016 ist Europas erste und

bislang einzige Gummifeinvermahlungsanlage

für Lkw-Schälschlangen hier im

Betrieb. Die Maschine ist, wie Patrick

Hornig bestätigt, ein echtes Arbeitstier:

Mit 144 Rotor- und sieben Statormessern

zerkleinert sie die Schälschlangen innerhalb

von nur wenigen Minuten zu grobem

Granulat und dann weiter zu Gummimehlen

bis zu einer Körnung von

0,4 mm.

Bei der in Landau eingesetzten Feinvermahlung

handelt es sich um eine Warmvermahlung,

die auch als „ambiente

Vermahlung“ bezeichnet wird. Im Gegensatz

zur Kaltvermahlung kommt

diese Aufbereitung ohne den teuren Flüssigstickstoff

aus und läuft, wie der Name

es schon sagt, bei Raumtemperatur ab.

Das Gummi wird in mehreren hintereinandergeschalteten

Mühlen zerkleinert,

bis die gewünschte Korngröße erreicht

ist. Das fertig produzierte Gummimehl

wird direkt aus dem Auffangbehälter in

der gewünschten Menge in passende

Säcke verpackt und an die Kunden geliefert,

die den Rohstoff weiterverarbeiten

Für die erzeugten Produkte gibt es vielseitige

Verwendungsmöglichkeiten. Teppichunterlagen,

Mousepads, Türdichtungen,

Sportbodenbeläge, Wasserschläuche,

Zäune oder Kinderspielgeräte

sind nur einige Beispiele aus einer großen

Produktvielfalt, die auch den Einsatz im

Straßenbau umfassen könnte – darauf

kommen wir wieder gleich zurück.

Für Patrick Hornig ist die Sortenreinheit

ein ganz wichtiges Argument, das gerade

die erzeugten Gummimehle auszeichnet:

„Obwohl die angelieferten Schälschlangen

schon sehr sauber sind, was die Reinheit

der Gummianteile anbelangt, haben

wir in der Vorzerkleinerung wie auch in

der eigentlichen Aufbereitung noch drei

Überbandmagnete installiert, um mögliche

kleinste Eisenanteile auch dort noch

ausschleusen zu können. Während das

Granulat 1200 MY mit einem Körnungsspektrum

von 0,8 bis 1,4 mm nicht so

stark im Mittelpunkt steht, sind die Gummimehle

unter 0,8 mm die Highlights

unserer Produktion. In der Körnung 0,4,

dann 0,6 und schließlich 0,8 mm sind sie

bei den Kunden heiß begehrt – vor allem

wegen der hohen Qualität. Das macht

den Unterschied!“

Pro Stunden können rund 2 Tonnen

Schälschlangen aufbereitet werden, die

Endprodukte werden in der Regel in kundenspezifische

Ein-Tonnen-Gebinde abgepackt.

Aber das ist nicht alles: eine

zweite Anlage kann nach dem gleichen

Prinzip kleinere Mengen verarbeiten und

angelieferte Gummimaterialien hinsichtlich

ihrer Eignung für Gummimehle testen

– „ein richtiges Technikum also, das

wir Kunden gerne anbieten, um ganz

praxisnah die Möglichkeiten für ihre

Gummisorten aufzuzeigen“, wie Patrick

Hornig stolz berichtet.

Mit Qualität punkten

Hoher Qualitätsanspruch und zugleich

eine gewisse Nischenfunktion – das muss

96 recycling aktiv 2/2019


ABRASION RESISTANT SOLUTIONS

also kein Widerspruch sein, ganz im Gegenteil.

Hanna Schöberl geht aber noch einen Schritt weiter

– neben den jetzigen Einsatzmöglichkeiten für ihre

Gummimehle sieht sie noch einen anderen Aspekt, den

man gerade mit Blick auf das Thema Nachhaltigkeit

und Schonung von Ressourcen nicht außer Acht lassen

sollte: „Auch im Straßenbau kann das Gummimehl bei

passender Qualität sehr gut eingesetzt werden. Als

Zugabe zum Bitumen dient es der Lärmdämmung,

verhindert die Ausprägung von Spurrillen, zeichnet sich

durch eine ausgezeichnete Drainagefähigkeit aus und

macht den Straßenbelag zudem um ein Vielfaches haltbarer.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Setzte

man konsequent auf den Gummiasphalt, könnten

Kosten für die Instandhaltung des Straßennetzes gespart

sowie Baustellen und Staus verhindert werden.

Wir haben das schon bei verschiedenen Stellen so vorgetragen,

es wird allerdings immer wieder auf die höheren

Kosten verwiesen, was zunächst zwar stimmen

mag, sich über die längere Nutzungsdauer mit Sicherheit

aber amortisiert. Hier könnten wir unsere ganze

Erfahrung mit einbringen, auch mit einer entsprechend

modifizierten größeren Anlage.“

Recycling, so unsere gemeinsame Meinung, bedeutet

nicht nur die Wiederaufbereitung bereits genutzter

Stoffe oder Materialien im Sinne einer hochwertigen

Wiederverwertung, es ist viel mehr: nachhaltig denken

und Kreisläufe dort schließen, wo es Sinn macht. Durch

den bewussten und sinnvollen Einsatz von Recyclingprodukten

lassen sich primäre Rohstoffe einsparen und

deren Lagerstätten weitaus länger und behutsamer

nutzen.

Genau das steckt hinter der Gummifeinvermahlungsanlage

der Kurz Karkassenhandel GmbH in Landau,

und das macht sie zu einer Vorbildanlage. (hst)

A. Ronsdorfer Str. 24 — 40233 Düsseldorf

Mit unserem modernen Maschinenpark und kompetenten

Serviceleistungen realisieren wir Ihre Produktanforderungen

von Halbzeugen bis hin zu fertigen

Baugruppen. Selbstverständlich liefern wir Ihnen auch

handelsübliche und kundenspezifische Blechformate

und Rohrabmessungen aus unserem Produktprogramm.

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Innovativ

Mit dieser kleineren Anlage sind wie in einem

Technikum auch gezielte Versuche mit Kunden-

Materialien möglich. Fotos: Kurz, hst

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73527 Schwäbisch Gmünd - Lindach

Fon: +49 (0) 7171 104 17 – 0

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Verschleiß, EDV, Zubehör

rona:systems

Konstante

Sammelqualität bei

Krankheit oder

Urlaubsvertretung

Auf dem Tablet erhält der Ersatzfahrer die genaue Route mit allen

Sammelstellen. Grafik: rona:systems

Kommunale Sammeltouren für Restmüll,

Gelbe Säcke oder Biomüll bieten

ideale Voraussetzungen zur Streckenoptimierung,

da sie größtenteils immer

gleich abgefahren werden. Bis Vertretungs-

oder neue Fahrer im Krankheitsfall

oder bei Urlaub jedoch mit den jeweiligen

Eigenheiten vertraut sind, geht oft

wertvolle Zeit verloren.

In Zusammenarbeit mit der Infeo

GmbH, Feldkirch (A), hat rona:systems

nun eine praxisorientierte Lösung für

diese Herausforderung entwickelt: Mit

der App mobile:aloa können Abfall- und

Entsorgungsunternehmen ihre Touren

jetzt derart optimieren, dass sie auch mit

der Strecke unvertrauten Fahrerinnen

und Fahrern zur Verfügung stehen. So

lassen sich die mit mobile:aloa aufgezeichneten

bzw. manuell erfassten und

gespeicherten Strecken hinsichtlich verschiedener

Gesichtspunkte optimieren.

Zur Effizienzsteigerung kann die Planung

zum Beispiel berücksichtigen, dass möglichst

viele Sammelstellen in kürzester

Zeit angefahren werden können. Da Umwege,

Sackgassen und andere Hindernisse

gezielt vermieden werden, sparen sich

die Fahrer Zeit und Arbeitsaufwand.

Zudem verhindert die App, dass Tonnen

und Säcke vergessen werden, die nachträglich

geleert und abgeholt werden

müssten. Ein weiterer Effekt sind nachhaltigere

Tourenplanungen. Denn sind

die einzelnen Touren mit mobile:aloa

ausgewertet und entsprechend angepasst,

ist es ein Leichtes, Kraftstoffverbrauch

und Emissionsausstoß auf ein

Minimum zu reduzieren.

Eine Sammeltour kann auf zwei verschiedene

Arten aufgezeichnet werden.

Zum einen kann die angedachte Route

einmal abgefahren und über die

mobile:blackbox und die angeschlossenen

Nebenantriebe aufgezeichnet werden.

Alternativ kann ein mit der Strecke

vertrauter Fahrer die Tour in die App

eintragen. Über das Tablet gibt er ein,

wo sich Sammel- und Gefahrenstellen

befinden. Nach dem Aufzeichnen wird

die Route auf den AWM-Server von Infeo

geladen und dort verarbeitet. Ungenauigkeiten

bei der GPS-Erfassung werden

dabei ebenso korrigiert wie An- und Abfahrten

gelöscht oder zusätzliche Hinweise

ergänzt. Diese Streckenbearbeitung

kann über eine Schnittstelle vom Kunden

selbst oder als zusätzlicher Service von

rona:systems vorgenommen werden.

Die abgespeicherte Sammeltour lässt

sich daraufhin auf die Tablets anderer

Fahrer senden, wo sie über die Maske

„Tour Nachfahren“ der mobile:aloa-App

aufgerufen werden kann. In Verbindung

mit dem Tourenplanungsprogramm

aloa:awm lassen sich auf diese Weise

kommunale Sammeltouren schnell und

unkompliziert anpassen oder von Grund

auf neu planen.

www.rona.at

Prozesswasser- und

Abwasseraufbereitung

Leiblein

Überzeugen Sie sich von

unseren innovativen

Komponenten und

Lösungen für die

Aufbereitung von

Prozesswasser und

Abwasser.

LEIBLEIN GmbH • 74736 Hardheim

Tel.: 06283/2220-0 • Fax: 2220-50

E-Mail: leiblein@leiblein.de

Internet: http://www.leiblein.de

98 recycling aktiv 2/2019


Verschleiß, EDV, Zubehör

Rosenbauer

Vorbeugender

Brandschutz für

Recyclinganlagen

In Müllbunkern und großen Sortierhallen haben sich stationäre Werferlösch anlagen

bewährt. Mit nur einem einzigen Werfer an der Decke kann eine Fläche bis zu

2.000 m² effizient geschützt werden. Foto: Rosenbauer

Speziell für die Abfallwirtschaft kann

Rosenbauer ein umfassendes Portfolio

an Werferlösch- sowie Raum- bzw.

Objektschutzanlagen präsentieren,

denn Brände in Recyclingbetrieben können

verheerende Folgen nach sich ziehen.

In Müllbunkern, Sortieranlagen

und Ersatzbrennstoffkraftwerken der

Abfallwirtschaft werden meistens große

Mengen an Wertstoffen gelagert wie

auch verarbeitet. Viele Materialien sind

leicht brennbar und in Recycling-Anlagen

besteht die Gefahr einer Selbstentzündung.

Zudem gibt es spezielle

Herausforderungen in puncto Brandschutz

wie etwa Förderbänder, die den Abfall in den Anlagen

transportieren. Stationäre Löschanlagen dienen vor allem

dem Personen- und Umweltschutz.

Im Falle eines Brandes entstehen meist immense Kosten

durch Wiederaufbau und Produktionsausfall. Ohne vorbeugenden

Brandschutz könnte es auch sein, dass kein ausreichender

Versicherungsschutz gewährleistet ist. Bei Förderbändern, die

den Müll zu Shreddern oder Sortieranlagen transportieren,

werden diese wie auch die Maschinen mit einer CAFS-Löschanlage

abgesichert. Über die Vollkegelsprühdüsen wird im

Brandfall CAFS-Löschschaum ausgebracht, der in Sekundenschnelle

den Brand erstickt. Dieses System kann mit Infrarot-

Kameras oder herkömmlichen Brandmeldeanlagen kombiniert

werden. In Müllbunkern und großen Sortierhallen haben sich

stationäre Werferlöschanlagen bewährt. Mit nur einem einzigen

Werfer an der Decke kann eine Fläche bis zu 2.000 m² effizient

geschützt werden. Dank großer Wurfweite und punktgenauem

Löschen können bereits Entstehungsbrände rasch gelöscht werden.

Vor allem in Verbindung mit einem Infrarotsystem spielt

die Werferlöschanlage ihre Stärke aus. Sobald die Kameras eine

signifikante Erwärmung (Hotspot) erkennen, beginnt der Werfer

automatisch mit dem Kühlvorgang.

Mit der deutschen G&S Brandschutztechnik AG mit Sitz

in Mogendorf bietet der Rosenbauer-Konzern ein umfangreiches

Portfolio im betrieblichen Brandschutz mit Sprinkler-,

Sprühflut- und Gaslöschanlagen sowie Brandmeldetechnik.

Rosenbauer und G&S weisen alle notwendigen Qualifikationen

und Zertifikate zur Errichtung von Anlagen des

vorbeugenden Brandschutzes auf. So zum Beispiel jene der

VdS Schadenverhütung GmbH. In der Recyclingindustrie

werden auch Sprinkler- und Sprühflutanlagen eingesetzt, um

die Gefahr von sich schnell ausbreitenden Bränden zu minimieren.

Die automatisierte Sprinklerinspektion mit Mastercontrol

gehört zum Produktsortiment der G&S. Dieses Automatisierungssystem

bietet Anlagenbetreibern eine erhebliche

Kostenersparnis, da zeitaufwendige manuelle Prüfungen

der Komponenten durch automatische Routinekontrollen

ersetzt werden. Eine weitere Lösung sind die Gaslöschanlagen

zum Schutz von Personen und Sachwerten. Geschützt

werden dabei unter anderem Schaltschränke oder

Prozesssteuerungen beispielsweise bei Shreddern.

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RECHT UND POLITIK

§

AUS DEN

VERBÄNDEN

Die Jubiläumsveranstaltung

Abbruch übertraf alle

Erwartungen, bei den

Besuchern wie auch den

Ausstellern – und hatte

einige schöne Highlights,

wie die Verleihung des

Innovationspreises, den

Eröffnungsvortrag von

Wolfgang Bosbach oder

den abschließenden

Dialogabend.

Fotos: Deutscher Abbruchverband,

Jens Jeske

Deutscher Abbruchverband

Jubiläumsveranstaltung setzt neue Maßstäbe

Mitte Februar traf sich auf Einladung

des Deutschen Abbruchverbandes

(DA) die europäische Abbruchbranche

auf der 25. Fachtagung

Abbruch in dem Industriedenkmal

Station-Berlin. Mehr als

1.000 Teilnehmer konnten in dem

alten Postbahnhof eine Veranstaltung

mit einem ganz besonderen

Ambiente erleben.

MAN

TRIFFT

SICH

Andreas Pocha, Geschäftsführer des

Deutschen Abbruchverbandes, konnte

mit dem Jubiläum mehr als zufrieden

sein: „In den 25 Auflagen der Fachtagung

Abbruch hat es rund 12.300 Teilnehmer

sowie rund 1.370 Ausstellerfirmen und

exakt 478 Vorträge gegeben. Zum Jubiläum

können wir einen nochmals gestiegenen

Zuspruch zu dieser Tagung verzeichnen.

Die Marke von mehr als 1.000

Teilnehmern wurde erreicht und die Vergrößerung

der vermieteten Ausstellungsfläche

um mehr als 30 Prozent gegenüber

dem Vorjahr unterstreicht, dass die Fachtagung

von der Branche angenommen

wird.“ Der Gründer der Veranstaltung,

Dr.-Ing. Korth, der die ersten 16 Jahre die

Fachtagung ausgerichtet hatte, wurde im

Rahmen der Eröffnung geehrt.

Bereits zum zweiten Mal verlieh der

Deutsche Abbruchverband im Rahmen

der Fachtagung seinen Innovationspreis.

Den mit 2.000 Euro dotierten Preis erhielt

Herr Niklas Bernhart für seine Masterarbeit

im Studiengang Bauingenieurwesen

am Karlsruher Institut für Technologie

zum Thema „Versuchsplanung, -durchführung

und -auswertung zum Abtrag

von Dämmstoffen mittels spanender

Bürste“. Der CDU-Politiker und ehemalige

Bundestagsabgeordnete Wolfgang

Bosbach hielt den Eröffnungsvortrag

zum Thema „Worauf es jetzt ankommt“.

Er beleuchtete darin die Notwendigkeit

für Deutschland, sich als zentrales Land

innerhalb Europas zu verstehen und

dementsprechend auch zu handeln. Dies

sei gerade in Zeiten des Brexits, der weltpolitischen

Unruhen und auch der zunehmenden

Digitalisierung in allen Branchen

wichtig für die außenpolitische

Wahrnehmung Deutschlands. Darüber

hinaus mahnte er auch, sich nicht in Pessimismus

und Unsicherheitsdenken zu

verlieren, denn die jahrelange Stabilität

des Wirtschaftswachstums wie auch des

kriegsfreien Lebens sei eher Anlass zur

Freude und zum Stolz. „Der schönste

Abbruch“, so Wolfgang Bosbach am

Ende seines sehr engagierten Vortrages,

war für ihn „der Abbruch der Berliner

100 recycling aktiv 2/2019


Mauer“. Treffender ließe es sich wohl

kaum formulieren.

Die weiteren Vorträge der Fachtagung

deckten das breite Themenspektrum der

Arbeitsfelder der Abbruchbranche ab. So

sprach Jörg Blechschmidt von Sakosta-

Cau über „Operation am offenen Hertie

in Köln – Schnittstellen und Lösungen für

den innerstädtischen Abbruch“. Hierbei

galt es, gerade vor dem Hintergrund der

desolaten Bestandsinformationen zum

Baugrund, sich einen Überblick durch

diverse Vorabmaßnahmen zu verschaffen.

So fanden u. a. Drohnenbefliegungen

statt, ein digitales Geländemodell

wurde erstellt, Suchschürfen und Bohrungen

wurden zur Vorbereitung des

9.000-m²-Baufeldes durchgeführt. Unter

dem Titel „Recyclingbaustoffe im Erdund

Straßenoberbau – ist ein anforderungsgerechter

Einsatz möglich?“, zeigte

Stefan Huber vom Zentrum Geotechnik

der TU München auf, dass Recyclingbaustoffe

aus aufbereiteten Baurestmassen

grundsätzlich als Baustoffe geeignet sind.

Jedoch sollte eine sinnvolle Anwendung

den Verwendungszweck, die stoffliche

Beschaffenheit sowie die materialcharakteristischen

Besonderheiten von RC-Baustoffen

im Einzelfall berücksichtigen. Die

besonderen Problemstellungen des Projektes

„Abbruch bei laufendem Bahnbetrieb

– Rückbau des DB-Hochhauses am

Essener Hauptbahnhof“, über das Michael

Maurer von der BST Becker Sanierungstechnik

referierte, lagen darin, dass die

südliche Wand des Hochhauses unmittelbar

an die ICE-Trasse des Bahnhofes

grenzte. Der Bahnverkehr musste jedoch

uneingeschränkt aufrechterhalten werden.

Darüber hinaus war es die Auflage,

dass der östlich der Kantine verlaufende

Personentunnel zum Bahnsteig während

der Abbrucharbeiten weiter nutzbar sein

musste. Als internationaler Redner trug

Ryan Priestley von der Priestly Demolition

aus Ontario, Kanada, mit dem Titel „Taking

down the Nipigon Bridge“ vor. Die

Nipigon Bridge ist die einzige Brücke, die

Ost- und West-Kanada verbindet. Dabei

mussten die Arbeiten an der Brücke aus

850 Tonnen Beton und Stahl in den Wintermonaten

bei permanenten Minustemperaturen

durchgeführt werden und es

durften keinerlei Maschinen ins Wasser

gestellt oder gar Arbeiten aus dem Wasser

BDSV

Einsparung von CO 2

-Emissionen:

Metallrecycling hilft dabei

Laut einer aktuellen, im Auftrag der

EU-Kommission erstellten Studie

könnte ein umfassendes Metallrecycling

wesentlich mehr Treibhausgasemissionen

einsparen als die Ökologisierung

der Produktionsprozesse

oder die Steigerung der Nutzung

erneuerbarer Energien. Sofern es

jedoch nicht neue und bessere Bedingungen

für das Metallrecycling

geben werde, könnten wesentliche

Verbesserungen bei der Senkung

der Treibhausgasemissionen erst

nach 2050 erreicht werden.

Die von der EU geförderte Studie des

Mineral-Intelligence-Capacity-Analysis-

(MICA)-Projektes hat eine Methode zur

Bewertung der zukünftigen Umweltauswirkungen

der Herstellung von sieben

wesentlichen Metallen entwickelt: Eisen,

Aluminium, Kupfer, Zink, Blei, Nickel und

Mangan. Im Hinblick auf die Umweltauswirkungen

wurden für den Zeitraum 2010

bis 2015 fünf Schlüsselfaktoren zugrunde

gelegt: Die Änderungen der Nachfrage

nach Metallen, der Anteil sekundärer (recycelter)

Metalle, die Entwicklungen in

der Erzqualität (minderwertige Erze benötigen

mehr Energie zur Gewinnung), die

Verbesserungen der Energieeffizienz in

der Produktion sowie ein größerer Anteil

erneuerbarer Energien am weltweiten

Strommix.

Im Allgemeinen zeigen die Ergebnisse

eine allmähliche Verbesserung der Treibhausgasemissionen

pro Kilogramm produzierten

Metalls über den Zeitraum von

40 Jahren und kommen zu dem Schluss,

dass die Hinwendung zu einem System für

erneuerbare Energien einen großen Einfluss

haben würde. Diese Erkenntnis gelte

heraus erfolgen, weil dort seltene Fischarten

laichen.

Die Tagungsteilnehmer äußerten sich

schon vor Ort ausgesprochen positiv zu

dem kompakten und fachlich sehr vielfältigen

Tagungsprogramm mit angrenzender

Fachausstellung, die in Art und Umfang

eher einer Messe glich und den interessierten

Fachbesuchern eine sehr

breite Produktpalette präsentierte. Am

anschließenden Dialogabend wurde

noch bis spät abends über die Branche

und die frischen Eindrücke der gelungenen

Fachtagung gesprochen.

www.deutscher-abbruchverband.de

insbesondere für Aluminium. Umgekehrt

haben Änderungen im Strommix wenig

Einfluss auf die Eisenerzeugung. Dies liegt

daran, dass die Emissionen von Eisen aus

der Verwendung von Koks (einem Kraftstoff

auf Kohlebasis) in der Stahlproduktion

und nicht aus breiteren Energiesystemen

stammen. Eine signifikante Verringerung

der künftigen Auswirkungen von

Eisen ist nicht möglich, es sei denn, ein

völlig neues kohlenstoffarmes Produktionssystem

werde eingeführt oder der Anteil

an sekundärem Eisen wird stark erhöht,

so die Studie weiter.

Im Ergebnis empfehlen die Forscher,

sehr bald Maßnahmen zu ergreifen, um

den gesamten Materialkreislauf umzuwandeln

– von Bergbau und Produktion

über Produktdesign bis hin zu Recyclinginfrastruktur

und -technologie. Sie drängen

darauf, eine Politik zu fördern, die

eine Kreislaufwirtschaft ermöglicht.

Die Ergebnisse der EU-Studie werden in

das aktuelle Forschungsprojekt der BDSV

einfließen, mit dem das Institut Fraunhofer

IMWS und die Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg beauftragt worden

sind. Die Studie befasst sich mit den externen

Kosten und fairem Wettbewerb in

den Wertschöpfungsketten der Stahlherstellung.

Im Mittelpunkt steht ebenfalls

die ökologische Bedeutung des Stahlrecyclings

mit dem besonderen Fokus auf die

Senkung von Treibhausemissionen.

Bereits die Fraunhofer-UMSICHT-Studie

„Zukunft Stahlschrott“, ebenfalls von der

BDSV in Auftrag gegeben, attestiert dem

Recycling von Metallen einen wesentlichen

Beitrag zur Senkung der CO 2

-

Emissionen.

www.bdsv.org

recycling aktiv 2/2019 101


RECHT UND POLITIK

§

AUS DEN

VERBÄNDEN

bvse

RKD zieht sich zurück – Geplante Übernahme

der DSD Holding (Grüner Punkt) durch

Remondis wirft Schatten voraus

Das Recycling Kontor zieht sich aus

dem Geschäftsfeld „Duales System“

zurück und stellt den Betrieb des dualen

Systems RKD zum Ende des 1. Quartals

ein. Dazu erklärte Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer

des bvse-Bundesverbands

Sekundärrohstoffe und Entsorgung

e.V.: „Das RKD Duales System stellt

seinen Betrieb zum Quartalsende ein.

Nach den Aussagen der Verantwortlichen

wird dieser Rückzug in geordneten

Bahnen verlaufen. Das heißt, dass die

Entsorgungssicherheit für die Bürgerinnen

und Bürger zu keinem Zeitpunkt

infrage steht. RKD hat außerdem angekündigt,

die Verträge mit der Entsorgungswirtschaft

bis Ende März zu erfüllen.

Dieses würde bedeuten, dass die

Auftragnehmer der RKD aus der Entsorgungsbranche

keine Zahlungsausfälle zu

befürchten haben, wie das bei der Insolvenz

der Europäischen Lizenzierungssysteme

GmbH (ELS) im Juni letzten Jahres

zu beklagen war. Dieser Rückzug eines

weiteren dualen Systems macht deutlich,

dass nach wie vor ein knallharter preisgetriebener

Wettbewerb zwischen den

dualen Systemen herrscht. Wie bei dieser

Ausgangslage das Recycling qualitativ

wie quantitativ gesteigert werden kann,

ist nicht ersichtlich.

Für die mittelständisch strukturierte

Recycling- und Entsorgungsbranche

zeichnet sich jedenfalls schon jetzt ab,

dass die Marktbereinigung bei den dualen

Systemen auf eine Oligopol-Struktur

hinausläuft. Diese Entwicklung wirkt sich

nicht nur für das ‚System-Geschäft’ aus,

sondern wird den Konzentrationsdruck

auf die gesamte Branche erheblich

verstärken.“

Altpapierentsorger verärgert

über Tonnenverwirrung

In letzter Zeit gehen Berliner Privathaushalte

dazu über, Altpapier in die Biotonne

zu entsorgen und gleichzeitig die

Altpapiertonne zu kündigen, das stellen

Berliner Altpapierentsorger vermehrt

fest, wie der bvse besorgt berichtet. Die

Abbestellung der Altpapiertonne wird

dabei nicht nur damit begründet, dass

Platz für die Biotonne geschaffen werden

müsste, sondern auch damit, dass das

Altpapier ja auch in die Biotonne hineingegeben

werden könne. Die privaten

Altpapierentsorger sind über diese Entwicklung

nicht nur besorgt, sondern

stark verärgert, weil ein funktionierendes

System gefährdet und wertvolle Sekundärrohstoffe

dem Recycling entzogen

werden.

Der Berliner bvse-Landesvorsitzende

Andreas Siepelt und bvse-Hauptgeschäftsführer

Eric Rehbock haben sich

daher an die Berliner Umweltsenatorin

Regine Günther gewandt. Den Hauptgrund

für die zunehmende Tonnenver-

(w)irrung sehen die Altpapierunternehmen

nämlich in mangelnder und teilweise

missverständlicher Verbraucherkommunikation

seitens der Berliner Stadtreinigungsbetriebe

(BSR). In dem an die

Senatorin versandten Schreiben appelliert

der bvse daher, dieses Missverständnis

durch eine „klare Verbraucherinformation“

so schnell wie möglich aus der

Welt zu schaffen. So zeigt ein Videoclip

der BSR, dass Bioabfall großzügig in eine

Zeitung verpackt in der Biomülltonne

entsorgt werden soll. „Solche Bilder können

dazu führen, dass bei Verbrauchern

die falsche Annahme hervorgerufen

wird, dass Altpapier grundsätzlich in der

Biotonne entsorgt werden kann“, kritisieren

der bvse-Landesvorsitzende Andreas

Siepelt und bvse-Hauptgeschäftsführer

Eric Rehbock.

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Hartl Crusher, 4310 Mauthausen, ÖSTERREICH S. 43

Hein, Lehmann GmbH, 47805 Krefeld S. 35/36

HS-Schoch GmbH & Co. KG, 73466 Lauchheim S. 79

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Weidemann GmbH, 34519 Diemelsee-Flechtdorf S. 67

J. Willibald GmbH, 88639 Wald-Sentenhart S. 39

Zemmler Siebanlagen GmbH, 01983 Großräschen S. 31

Zeppelin Baumaschinen GmbH, 85748 Garching

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Bitte beachten Sie die Beilagen folgender Firmen:

C. Christophel GmbH, 23556 Lübeck Teilbeilage PLZ 0 – 5

CLEANline Reinigungstechnik GmbH & Co. KG, 35768 Siegbach

Staplerbesen.de Hans-Jörg Göschl, 89264 Weißenhorn

Stein-Verlag GmbH, 76473 Iffezheim

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Impressum

Chefredaktion:

Helmut Strauß (hst)

Tel., Fax: +49 6898 8705-92

helmut.strauss@stein-verlagGmbH.de

Redaktion:

Dipl.-Min. Gabriela Schulz (gsz)

Tel. +49 0341 69806383

gabriela.schulz@stein-verlagGmbH.de

Mitarbeit an dieser Ausgabe:

J. P. Steiner (jps), P. Strauß

Layout/Herstellung:

Claudia Chalas, Petra Greb-Gaß

Tel.: +49 7229 606-23

claudia.chalas@stein-verlagGmbH.de

Anzeigenverkauf:

Susanne Grimm-Fasching

Tel.: +49 8364 986079

Fax: +49 8364 984732

Mobil: +49 162 9094328

susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de

Anzeigenkoordination:

Gudrun Schwend

Tel.: +49 7229 606-31

gudrun.schwend@stein-verlagGmbH.de

Anzeigenpreise:

Preisliste Nr. 11 vom 01.01.2019

Vertriebskoordination:

Iris Merkel

Tel.: +49 7229 606-26

iris.merkel@stein-verlagGmbH.de

Herausgeber:

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH,

Iffezheim

Verlagsanschrift:

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH

Josef-Herrmann-Straße 1–3

D-76473 Iffezheim

Tel.: +49 7229 606-0

Fax: +49 7229 606-10

infoSTV@stein-verlagGmbH.de

www.stein-verlagGmbH.de

Geschäftsleitung:

Dr.-Ing. Friedhelm Rese

Technische Herstellung:

Kraft Premium GmbH, D-76275 Ettlingen

Erscheinungsweise:

6 Ausgaben im Jahr 2019:

1 (Februar), 2 (April), 3 (Juni),

4 (August), 5 (November), 6 (Dezember)

Mit Namen des Verfassers gekennzeichnete

Beiträge sind nicht unbedingt die Meinung

der Redaktion. Die Redaktion übernimmt

keine Haftung für un ver langt eingesandte

Manuskripte. Sie behält sich die redak -

tionelle Bearbeitung eingesandter Manu -

s kripte und Leserbriefe ausdrücklich vor.

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

Geneh migung des Verlages.

Alle Rechte © Stein-Verlag Baden-Baden

GmbH, Iffezheim, 2019 (11. Jahrgang),

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Kassel

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10. – 11.04.2019 Forum Sonderabfallentsorgung

Leipzig

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16.04.2019 VDM-Mitgliederversammlung 2019

Rostock-Warnemünde

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13. – 14.05.2019 Berliner Konferenz Mineralische

Nebenprodukte und Abfälle

Berlin

www.vivis.de

14. – 16.05.2019 Waste-to-Resources 2019

Hannover

www.waste-to-resources.eu

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Rostock

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