Berliner Zeitung 08.04.2019

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Berliner Zeitung · N ummer 82 · M ontag, 8. April 2019 19 *

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Sport

Mainz 05

BUNDESLIGA

Schalke 04

Djangas

Absichten

Sein Spitzname ist Djanga,

sein Idol die Comicfigur

Black Panther und seine

Hoffnung heißt Ronald Koeman.

Daswar der Trainer,der

Jean-Paul Boëtius im Oktober

2012 bei Feyenoord Rotterdam

völlig überraschend

in die

Startelf für den

Klassiker gegen

Ajax Amsterdam

berief. Bis dahin

war der 18-Jährige

kein einziges Mal

im Kader gewesen,

beim 2:2 schoss er

auf Anhieb ein Tor.

Heute ist Koeman

Hollands Bondscoach, und

Boëtius hofft, dass er sich irgendwann

wieder an ihn erinnert.

73 Minuten hat er

schon absolviertinder Elftal,

das war im März 2014 beim

0:2 gegen Frankreich, bevor

seine Karriere ins Holpern

geriet.

Boëtius war immer das,

was in Holland Vleugelaanvaller

genannt wird, ein Außenstürmer.

Erst Trainer

Sandro Schwarz kam bei

Mainz 05 auf die Idee,den inzwischen

25-Jährigen ins

Glücklich: Boëtius

zentrale Mittelfeld zu stellen,

wo er seine Stärken ausspielen

kann, „Handlungsschnelligkeit,

Leichtfüßigkeit,

den Key Pass spielen“,

wie er selbst trefflich analysiert.

All das zeigte er in Vollendung

beim 5:0

gegen den SC Freiburg,

ein merkwürdiges

Spiel, in dem

fast nur die Freiburger

spielten, die

Mainzer aber Tor

um Tor schossen,

GETTY IMAGES/GRIMM

vor allem dank

Jean-Paul Boëtius.

Erst jagte er den

Ball nach einem

missglückten Klärungsversuch

von SC-Keeper Alexander

Schwolow postwendend

aus 35 Metern ins Tor, dann

war er an drei weiteren Treffernmaßgeblich

beteiligt.

Nach mäßig erfolgreichen

Stationen beim FC Basel,

KRC Genk und erneut Feyenoord

kam Boëtius für nur

3,5 Millionen Euro nach

Mainz, wo er sich mit starken

Leistungen für weitere Einsätze

imOranje-Team empfiehlt

–zur Notauch als Vleugelaanvaller.

(mali.)

Verein Sp S U N Tore Punkte

1 München 28 20 4 4 74: 28 64

2 Bor.Dortmund 28 19 6 3 66: 35 63

3 RB Leipzig 28 16 7 5 53: 22 55

4 Eintr.Frankfurt 28 15 7 6 56: 31 52

5 M'gladbach 28 14 6 8 47: 35 48

6 VfL Wolfsburg 28 13 6 9 47: 42 45

7 Hoffenheim 28 11 11 6 58: 39 44

8 SV Werder Bremen 28 11 10 7 50: 40 43

9 Leverkusen 28 13 3 12 50: 48 42

10 Düsseldorf 28 11 4 13 38: 52 37

11 Hertha BSC 28 9 8 11 41: 46 35

12 Mainz 05 28 9 6 13 33: 48 33

13 SC Freiburg 28 7 11 10 38: 48 32

14 FC Schalke04 28 7 5 16 29: 46 26

15 FC Augsburg 28 6 7 15 37: 54 25

16 VfB Stuttgart 28 5 6 17 27: 60 21

17 Nürnberg 28 3 8 17 23: 53 17

18 Hannover96 28 3 5 20 25: 65 14

29. Spieltag,12. bis 14.4.:

1. FC Nürnberg -FCSchalke Fr.,20.30

Leipzig -Wolfsburg Sa., 15.30

Stuttgart-Leverkusen Sa., 15.30

Bremen -SCFreiburg Sa., 15.30

Hannover-M’gladbach Sa., 15.30

Dortmund -FSV Mainz 05 Sa., 18.30

Hoffenheim -Hertha BSC So., 13.30

Düsseldorf -FCBayern So., 15.30

Frankfurt-Augsburg So., 18.00

Torjäger:

21 Tore: Lewandowski (Bayern München)

17 Tore: Jovic (Eintracht Frankfurt)

16 Tore: Alcácer (Borussia Dortmund)

15 Tore: Kramaric (1899 Hoffenheim),

Poulsen (RB Leipzig), Reus (Borussia

Dortmund)

14 Tore: Haller (Eintracht Frankfurt)

Der Oberwüterich

der Liga

Böse Zungen behaupten

ja, dass Huub Stevens

zwar nicht das Bundesligateam

von Schalke 04 besser

macht, aber wenigstens die

U23 in der Oberliga. Dahin

verbannt der Niederländer

gerade einen in Ungnade gefallenen

Profi nach dem anderen.

Ansonsten spielt

Schalke so wie zuvor beim

entlassenen Domenico Tedesco,

ganz ordentlich, aber

unansehnlich und erfolglos.

Nur eine Sache hat sich geändert:

Der Wutpegel ist

enorm gestiegen. Spieler wie

Daniel Caligiuri oder Guido

Burgstaller lassen ihrem inneren

Rumpelstilzchen

freien Lauf, und Stevens hat

keinen Monat gebraucht, um

Freiburgs Christian Streich

als Oberwüterich der Bundesliga

abzulösen.

Als Knurrer von Kerkrade

war Huub Stevens einst bekannt,

davon kann keine

Rede mehr sein. DerKnurrer

ist zum Brüller geworden. Sascha

Stegemann stand jedenfalls

die nackte Angst ins

Gesicht geschrieben, als Stevens

am Sonnabend nach

dem völlig berechtigten

Handelfmeter, der Eintracht

Frankfurt inder 99. Minute

Wilder als Freiburgs Streich:

Huub Stevens

DDP/HUFNAGEL

zum 2:1-Sieg verhalf, grimmig

seine zeternden Spieler

aus dem Weg räumte, um

selbst vehement auf den

Schiedsrichter und seine Assistenten

einzuteufeln. Später

schob Stevens noch ein

paar Tiraden gegen Journalisten

nach, die es gewagt

hatten, eine gewisse Mitschuld

seines Teams an der

Niederlage zu insinuieren.

In Hoffenheim war der

65-Jährige zuletzt aus gesundheitlichen

Gründen zurückgetreten.

Schalke dürfte

demWohlbefinden kaum zuträglicher

sein. Wir empfehlen:

strenge Bettruhe an

Spieltagen. (mali.)

Lebensgefährliche

Jobgarantie

Verstehe noch einer die

Bundesliga und ihre Protagonisten.Während

beim FC

Bayern der Vorstandsvorsitzende

Karl-Heinz Rummenigge

am Tagnach dem 5:0

gegen Dortmund in die Bütt

steigt und seinem Trainer

Niko Kovac via Medien mitteilt,

dass es für ihn keine Jobgarantie

gebe, spricht Thomas

Hitzlsperger, der Sportvorstand

des VfB Stuttgart,

ebendiese an seinen Trainer

MarkusWeinzierl aus.

Und das nach einem 1:1

gegen Nürnberg, bei dem der

am offensivsten ausgerich-

VfB Stuttgart

Stressjob Bundesliga: VfB-Coach Weinzierl

tete VfB aller Zeiten (Weinzierl:

„Wir haben offensiv aufgestellt,

dann offensiv eingewechselt

–und zum Schluss

mit offenem Visier gespielt“)

nur dank eines Treffers des

Abwehrspielers Ozan Kabak

Schlimmeres verhindern

konnte. Wobei Weinzierl die

Videoüberprüfung des Treffers

durch den Videoassistenten

fast nicht überlebt

hätte. „Da bekommst du in

fünf Minuten gefühlt zwei

Herzinfarkte“, sagte er. Tja,

so einen Jobwie den desVfB-

Trainers will man unter Garantie

nicht haben. (lot.)

GETTY IMAGES/KOPATSCH

Nagelsmann hatte eine Ahnung

So ganz konnte man diesen Transfer erst mal

nicht nachvollziehen. Aber Julian Nagelsmann,

der Trainer der TSGHoffenheim, hatte da offensichtlich

so eine Ahnung. Nämlich die, wonach

er aus dem beiWerder Bremen mitunter doch etwas

unglücklich agierenden Ishak Belfodil (Foto)

noch ein paar Prozent rauskitzeln kann. Und

GETTY IMAGES/PRETTY

siehe da: Der Franzose mit algerischen Wurzeln

trifft und trifft und trifft. Beim 4:0 der TSG am

Sonntagnachmittag beim total überforderten FC

Augsburggelang dem 27-Jährigen in der zweiten

Hälfte gar ein lupenreiner Hattrick, also seine

Saisontreffer 11, 12 und 13. Die Führung hatte

Andrej Kramaric erzielt.

Hannover 96

Auf Augenhöhe

mit Europa

Zunächst sei an dieser

Stelle mit einem überaus

hartnäckigen Missverständnis

aufzuräumen: Im internationalen

Vergleich steht

die Bundesliga mit den anderen

Topligen Europas so

schlecht gar nicht da. Zumindest

im Fall von Hannover96als

Sinnbild für das mit

Abstand schlechteste Team

der Liga. Nach dem 1:3 im

Niedersachsen-Derby beim

VfL Wolfsburg stehen nun 14

Punkte zu Buche, macht bei

28 Partien im Schnitt 0,5

Zähler pro Partie. Premier-

League-Vertreter Huddersfield

Town (0,42) und Chievo

Verona aus Italiens Serie A

(0,37) können da nicht mithalten.

Allerdings sind die Hannoveraner

auf bestem Wege,

einen neuen Tiefstwertinder

Bundesliga zu knacken −zumindest

seit Einführung der

Drei-Punkte-Regel in der Saison

1995/1996. Bislang ist

hier der SC Freiburgführend,

der es in der Saison

2004/2005 fertigbrachte,

nach dem letzten Spieltag

gerade mal 18 Punkte gesammelt

zu haben. Aufatmen

kann man bei 96 immerhin,

was den Vergleich mit dem

ewig Bundesliga-Schlechtesten

Tasmania Berlin angeht.

Zehn statt acht Punkte hätten

die Hauptstädter geholt,

wenn es 1965/66 schon drei

Punkte für einen Sieg gegeben

hätte.

Trainer Thomas Doll kann

sich noch so blamieren, in

die TopTen der schlechtesten

Bundesligatrainer wirder

es diese Saison nicht mehr

schaffen. Selbst wenn die

kommenden sechs Partien

punktlos ausgehen, kommt

er auf einen Schnitt von 1,36

Zählern pro Spiel. Kaum zu

glauben bei derzeit nur einem

Sieg und acht Niederlagen

mit 96. Aber selbst damit

ist Hannover der hochgepriesenen

Premier League

überlegen. Jan Siewert, ausgerechnet

ein Deutscher,der

Huddersfield trainiert, hat

bei einem Sieg noch einmal

mehr verloren. (pae.)

ACHTUNDZWANZIGSTER SPIELTAG

1:2 (1:1)

SCHALKE–FRANKFURT

2:4 (2:1)

LEVERKUSEN–LEIPZIG

1:1 (0:1)

STUTTGART–NÜRNBERG

1:1 (0:0)

M’GLADBACH–BREMEN

5:0 (4:0)

BAYERN– DORTMUND

1:2 (1:1)

HERTHA–DÜSSELDORF

5:0 (3:0)

MAINZ–FREIBURG

3:1 (1:1)

WOLFSBURG–HANNOVER

0:4 (0:1)

AUGSBURG–HOFFENHEIM

FC Schalke04: Nübel -Bruma,

Stambouli, Nastasic -Serdar,

Mascarell -D.Caligiuri, Oczipka

-Boujellab (79. Rudy) -Burgstaller,Embolo

(66. Kutucu)

Eintracht Frankfurt:Trapp -Abraham,

Hasebe, Hinteregger (38.

N'Dicka) -daCosta, G. Fernandes,

Kostic -Willems, de

Guzmán (46. Paciencia) -Rebic

-Jovic

SR: Stegemann -ZS: 61 842

Tore: 0:1 Rebic (13.), 1:1 Serdar

(21.), 1:2 Jovic (90.+9/HE)

GK: Embolo (2), D. Caligiuri (7),

Burgstaller (4) /deGuzmán (4)

Gelb-Rote Karte: Serdar

(90.+4/wiederholtes Foulspiel)

/-

BayerLeverkusen: Hradecky -

Weiser,Tah, S. Bender,Wendell -

Baumgartlinger (72. Alario) -

Ch. Aranguiz, Brandt -Havertz,

K. Volland (81. Paulinho), Bailey

RB Leipzig: Gulacsi -Klostermann

(46. Mukiele), Konaté,

Orban, Halstenberg -Kampl -

Haidara (46. Matheus Cunha),

Laimer -Forsberg (85. Demme)

-Sabitzer,Werner

SR: Welz -ZS: 28 845

Tore: 1:0 Havertz(11./FE), 1:1

Sabitzer (17.), 2:1 Havertz

(23.), 2:2 Werner (64.), 2:3

Forsberg (71./HE), 2:4 Matheus

Cunha (83.)

Gelbe Karten: Ch. Aranguiz (3),

Tah(3) /Orban (5)

VfB Stuttgart: Zieler -Beck (46.

Didavi), Kabak, Pavard, M. O.

Kempf, Insua (78. Sosa) -Zuber,Ascacibar,Esswein

(61.

Gonzalez) -Donis, Mar.Gomez

1. FC Nürnberg: Mathenia -Ro.

Bauer,Mühl, Ewerton, Leibold -

Erras -Löwen, Behrens -Pereira,

Kerk (26. Kubo (88. Petrak)) -

Ishak (68. Vura)

Schiedsrichter:Willenborg

Zuschauer:58757

Tore: 0:1 Pereira (42.), 1:1 Kabak

(75.)

Gelbe Karten: Pavard (3) /Leibold

(6), Vura (5), Ro. Bauer (3)

Bor.Mönchengladbach: Sommer

-Ginter,Strobl, Elvedi -P.

Herrmann (66. Johnson), Zakaria,

Kramer,Neuhaus (84.

Stindl), T. Hazard -Raffael (78.

Hofmann), Pléa

Werder Bremen: Pavlenka -Gebre

Selassie, Langkamp, Moisander,Augustinsson

-M.Eggestein,

Sahin (76. Pizarro), M.

Kruse, Klaassen -J.Eggestein

(52. Osako), Rashica (87. Möhwald)

Schiedsrichter:Schlager

Zuschauer:54022

Tore: 1:0 Neuhaus (49.), 1:1

Klaassen (79.)

GK: Kramer (4), Zakaria (6) /Augustinsson

(3), Moisander (4)

Bayern München: Neuer -Kimmich,

Süle, Hummels, Alaba -

Javi Martinez (77. Goretzka),

Thiago-Gnabry, Müller (80.

Sanches), Coman (68. F.

Ribéry) -Lewandowski

Borussia Dortmund: Bürki -

Piszczek (69. M. Wolf), Akanji,

Zagadou (46. Weigl), Diallo -

Witsel, Delaney-Sancho, Dahoud

(62. M. Götze), Bruun Larsen

-Reus

SR: Gräfe -ZS: 75 000

Tore: 1:0 Hummels (10.), 2:0

Lewandowski (17.), 3:0 Javi

Martinez (41.), 4:0 Gnabry

(43.), 5:0 Lewandowski (89.)

Gelbe Karten: Lewandowski (2)

/Zagadou (4), Delaney(6)

Hertha BSC: Jarstein -Lazaro, N.

Stark, Rekik, Mittelstädt -Grujic,

Skjelbred -Leckie (78. Palko

Dardai), Duda (70. Dilrosun),

Kalou -Selke

Fortuna Düsseldorf: Rensing -

Mat. Zimmermann, A. Hoffmann,

Kaminski, Gießelmann

(78. Bormuth) -Raman, Stöger,

Bodzek, O. Fink (73. Sobottka),

Lukebakio (68. Usami) -Hennings

Schiedsrichter:Dingert

Zuschauer:51604

Tore: 0:1 Raman (35.), 1:1 Grujic

(41.), 1:2 Raman (61.)

Gelbe Karten: Duda (5), Mittelstädt

(2) /Stöger (7)

FSV Mainz 05: Fl. Müller -Donati,

Bungert(68. Hack),

Niakhaté, Martín -Kunde Malong

(55. Onisiwo) -Gbamin,

Latza -Boetius -Mateta, Quaison

(79. Maxim)

SC Freiburg: Schwolow-K.

Schlotterbeck, Frantz (46. Niederlechner),

Heintz -P.Stenzel

(83. R. Koch), Abrashi, Höfler,

Günter -Haberer,Grifo -Höler

(46. L. Waldschmidt)

SR: Jablonski -ZS: 27 305

Tore: 1:0 Boetius (20.), 2:0 Mateta

(25.), 3:0 Mateta (33.),

4:0 Onisiwo(73.), 5:0 Mateta

(77.)

GK: Kunde Malong (5), Latza

(4), Maxim (3) /Höfler (5)

VfL Wolfsburg: Pervan -William,

Knoche, Brooks, Roussillon -

Guilavogui, Rexhbecaj -Mehmedi

(85. Klaus), Brekalo (62.

Ginczek), Steffen (77. Malli) -

Weghorst

Hannover96: M. Esser -Sorg,

Anton, Wimmer,J.Korb -Bakalorz

(79. Soto), Schwegler -Haraguchi,

N. Müller (70. Muslija),

Maina -Weydandt

Schiedsrichter:Cortus

Zuschauer:23512

Tore: 0:1 Weydandt (30.), 1:1

Steffen (32.), 2:1 Steffen (71.),

3:1 Roussillon (78.)

Gelbe Karten: Steffen (4) /N.

Müller (3), Wimmer (4)

FC Augsburg: Kobel -Oxford

(27. Finnbogason), Gouweleeuw,Danso,

Max -Baier (74.

Cordova)-M.Richter (60.

Hahn), Schmid, Koo, Ji -Gregoritsch

1899 Hoffenheim: Baumann -

Kaderabek, Vogt, B. Hübner,N.

Schulz (66. Brenet) -Grillitsch -

Amiri (62. Bicakcic), Demirbay-

Kramaric (80. Bittencourt) -

Szalai, Belfodil

Schiedsrichter:Schröder

Zuschauer:27552

Tore: 0:1 Kramaric (6.), 0:2 Belfodil

(61.), 0:3 Belfodil (74.),

0:4 Belfodil (82.)

Gelbe Karten: Gregoritsch (3) /

Demirbay(3)

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