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packaging journal 3_2017

Themenschwerpunkte der Ausgabe: Trends und News sowie Vorberichte zur interpack 2017, Verpackungstechnik, Pharma, Kosmetik, Lebensmittel, Getränke, Qualitätssicherung, Verpackungsdruck, Prämierte Verpackungen, Unternehmensporträt KHS

Themenschwerpunkte der Ausgabe:
Trends und News sowie Vorberichte zur interpack 2017, Verpackungstechnik, Pharma, Kosmetik, Lebensmittel, Getränke, Qualitätssicherung, Verpackungsdruck, Prämierte Verpackungen, Unternehmensporträt KHS

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03 | <strong>2017</strong> English summaries<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de | Einzelpreis € 12,50<br />

TECHNOLOGIE | PRAXIS | UNTERNEHMEN | PRODUKTE<br />

INTERPACK<br />

Premieren, Neuheiten,<br />

Trends und Components<br />

AUS DEN UNTERNEHMEN<br />

Maßgeschneidert<br />

wie „in Serie“<br />

TOP UNTERNEHMEN<br />

Innovation, Intuition<br />

und Unternehmergeist


Der neue Standard für<br />

Lebensmittelsicherheit:<br />

SCHÜTZ FOODCERT.<br />

Beinhaltet<br />

Systemzertifizierung<br />

nach FSSC 22000<br />

BAUCH & MÜLLER WERBEAGENTUR GMBH<br />

4 . – 1 0 . M A I 2 0 1 7<br />

M E S S E D Ü S S E L D O R F<br />

H A L L E 1 0<br />

S TA N D D 2 2 | E 3 4<br />

Entdecken Sie das neue Plus an Sicherheit für Ihre flüssigen Lebensmittel,<br />

Nahrungsrohstoffe und -konzentrate. Die Anforderungen an Verpackungen<br />

durch die Lebensmittelindustrie steigen ständig. Eine Konzentration auf die<br />

Materialzulassung – z. B. gemäß FDA – ist daher mittlerweile völlig unzureichend.<br />

Der neu definierte Standard SCHÜTZ FOODCERT gewährleistet über das Material<br />

hinaus eine umfassende Produkt- und Prozesssicherheit – und wird damit dem<br />

heutigen Sicherheitsbedürfnis in der gesamten Supply Chain absolut gerecht.<br />

Sie möchten mehr über SCHÜTZ FOODCERT erfahren? Sprechen Sie uns an!<br />

SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA<br />

Schützstraße 12<br />

D-56242 Selters<br />

Tel. +49 (0) 2626/77-0<br />

Fax +49 (0) 2626/77-365<br />

E-Mail info1@schuetz.net<br />

www.schuetz.net


editorial<br />

interpack first …<br />

Gefühlt dreht sich wieder einmal alles um die interpack. Am 4. Mai <strong>2017</strong> fällt in Düsseldorf der offizielle<br />

Startschuss zu dem Megaevent, das alle bisherigen Rekorde noch einmal brechen soll. Wie in einem Trichter<br />

scheinen alle Informationen, Aktivitäten und Wege nur darauf fixiert zu sein. Kein Wunder, denn sowohl<br />

der Veranstalter selbst als auch sehr viele Aussteller weisen schon im Vorfeld auf Liveacts und Veranstaltungen,<br />

auf Neuheiten und Neuigkeiten hin, bieten Interviewmöglichkeiten und Terminabsprachen an.<br />

Und die Medien berichten schon seit Monaten.<br />

Doch es gibt auch ein (Verpackungs-)Leben neben der größten Verpackungsmesse der Welt. Vielen Unternehmen<br />

gelingt es aus den bereits bekannten Gründen nach wie vor nicht, einen Stand zu buchen, bei<br />

anderen würde eine Teilnahme bei anderen das gesamte Jahresbudget in Anspruch nehmen und keinerlei<br />

weitere Aktivitäten erlauben.<br />

Daneben gibt es aber auch Branchengrößen, die sich ganz bewusst gegen eine Präsentation auf der interpack<br />

entscheiden. Die Beweggründe unterscheiden sich zwar voneinander, doch es gibt auch Überschneidungen<br />

in Hinsicht auf: Die Messe sei zu groß, zu unspezifisch, zu wenig differenziert und nicht die<br />

richtige Plattform, um die gefragten Kunden zu erreichen …<br />

Auch all diese Unternehmen haben unsere volle Aufmerksamkeit.<br />

Natürlich sind wir neugierig darauf, was der Marktplatz interpack in diesem Jahr zu bieten hat, und werden<br />

uns von der Atmosphäre einmal mehr inspirieren lassen.<br />

Allen Beteiligten wünschen wir beste Erfolge, ein gutes Durchhaltevermögen – und bequemes<br />

Schuhwerk!<br />

Wir sehen uns!<br />

Ihre<br />

Brigitte Bähr<br />

Die Domino Ax-Serie<br />

Der neue Maßstab im<br />

Continuous-Inkjet-Druck<br />

Mehr Informationen unter<br />

www.Ax-Serie.de<br />

Besuchen Sie uns:<br />

Halle/Stand 11/D55<br />

Mehr Infos:<br />

Neu<br />

definierte<br />

Druckqualität<br />

Neu<br />

definierter<br />

Nutzen<br />

Neu<br />

definierte<br />

Leistung<br />

Pj<br />

03 | <strong>2017</strong> 3


inhalt<br />

42<br />

22<br />

Aus den Unternehmen<br />

6 NEWS KOMPAKT<br />

8 SIG COMBIBLOC – Way beyond good<br />

10 MULTIVAC – Fünf Fragen an Hans-Joachim Boekstegers<br />

14 MILLIKEN – Fokus auf Clarifier und Nukleiermittel für PP<br />

14 GEA – „Packed with Inspiration“<br />

15 MUNSKSJÖ OYJ – Schutz vor Mineralölmigration<br />

20 TITELSTORY – Surgital setzt erneut auf Lösung von Schubert<br />

22 VOELKEL – Einwegglaslinie für Naturkostsafterei<br />

26 R.WEISS – Maßgeschneidert wie „in Serie“<br />

29 FOLLMANN – Tiefkühlverpackungen sicher und schnell verkleben<br />

30 HARTER – Sicheres Trocknen und Kühlen in einem Prozess<br />

34 FALLER – Medikamente einfach und sicher einnehmen<br />

37 NAGEL – Passgenaue Vollinspektion<br />

40 BIZERBA – Digitize Packaging<br />

41 UNITED CAPS – Neue umweltfreundliche Deckel<br />

44 DMK – Neues Design für mehr Komfort<br />

46 SCHÜTZ – Innovation, Intuition und Unternehmergeist<br />

50 PRIMERA – Beispiele für den personalisierten Etikettendruck am PoS<br />

52 ZETES – Lückenlose Rückverfolgung auf Stückebene<br />

interpack <strong>2017</strong><br />

54 Kosmetikverpackungen im Visier<br />

56 Hallenplan<br />

57 Aussteller<br />

58 Vorberichte<br />

03 | <strong>2017</strong> English summaries<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de | Einzelpreis € 12,50<br />

Hohe Flexibilität der TLM-Technologie für neue Produkte und Formate<br />

TECHNOLOGIE | PRAXIS | UNTERNEHMEN | PRODUKTE<br />

INTERPACK<br />

Premieren, Neuheiten,<br />

Trends und Components<br />

AUS DEN UNTERNEHMEN<br />

Maßgeschneidert<br />

wie „in Serie“<br />

TOP UNTERNEHMEN<br />

Innovation, Intuition<br />

und Unternehmergeist<br />

Der italienische Hersteller von Tiefkühlpasta Surgital produziert täglich 300 Nudelvarianten<br />

– und stetig kommen neue Sorten dazu. Für seine neuen Raviolivariationen<br />

entschied sich das Unternehmen auch dieses Mal für die<br />

TLM-Technologie von Schubert (siehe Seite 20). Sie stellt das behutsame Verpacken<br />

der tiefgefrorenen Nudelklassiker in Trays bei Höchstleistung sicher.<br />

Die Anlage ist platzsparend konstruiert: Dank einer neuen Ausführung konnten<br />

in eine Teilmaschine drei F4-Roboterarme eingebaut werden. Die F4-Roboter<br />

sind mit Saugnäpfen ausgestattet. Mit diesen übernehmen sie mittels schonender<br />

Luftansaugung die Ravioli vom Band und legen sie passgenau in die<br />

Trays.<br />

4<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong><br />

Pj


50<br />

44<br />

Prämierte Verpackungen<br />

12 Teil 3 – Von der braunen Kiste zur Präsentationsverpackung<br />

Traditionsunternehmen<br />

16 KHS – Pioniergeist zweier unverwechselbarer Charaktere<br />

Messen und Veranstaltungen<br />

110 EMPACK 2018 – Neue regionale Verpackungsfachmesse in Dortmund<br />

Feste Rubriken<br />

3 Editorial<br />

19 Kolumne<br />

111 Veranstaltungskalender / Leseecke<br />

112 Branchenguide<br />

116 Impressum<br />

AUSGEZEICHNETE<br />

SAVE THE DATE<br />

04. bis 10. MAI <strong>2017</strong><br />

Halle 10, Stand D40<br />

- hygienisch<br />

- zertifiziert (GS1, DIN plus)<br />

- geprüfte Sicherheit<br />

WERIT, die erste Wahl für Paletten aus Kunststoff.<br />

geprŸfte<br />

Sicherheit<br />

WERIT Kunststoffwerke I Kölner Str. , 57610 Altenkichen I Tel. +49 2681 807-01 I verkauf-lagertransport@werit.eu I www.werit.eu


Aus den Unternehmen<br />

Umgetauft: Ab <strong>2017</strong> wird aus dem<br />

bisherigen Pro Carton ECMA<br />

Award der EUROPEAN CARTON<br />

EXCELLENCE AWARD. Der neue<br />

Name ist Programm, soll er doch<br />

widerspiegeln, dass hier die erfolgreichsten,<br />

nachhaltigsten und innovativsten<br />

Kartonverpackungen<br />

Europas ausgezeichnet werden.<br />

Bewerbungen für den diesjährigen<br />

Award sind noch bis zum<br />

11.05.<strong>2017</strong> möglich. Neu in <strong>2017</strong><br />

sind die beiden Wettbewerbskategorien<br />

„Save the Planet” and „Most<br />

Innovative”.<br />

<br />

Die Constantia Flexibles Group<br />

hat am belgischen Standort Löwen<br />

in eine neue Drucktechnologie für<br />

die pharmazeutische Verpackungsindustrie<br />

investiert. Eine<br />

neue Vier-Farben-UV-Flexo-<br />

Druckmaschine nimmt ihre Arbeit<br />

im zweiten Quartal <strong>2017</strong> auf und<br />

soll vor allem Kunden mit kleinen<br />

bis mittelgroßen Mengen unterstützen.<br />

Gleichzeitig sollen so die<br />

Druckkapazität erhöht und neue<br />

Produktionsbereiche abdeckt werden,<br />

zudem will man mit der neuen<br />

Technologie die Lösungsmittelemissionen<br />

deutlich senken. <br />

Metsä Board, europäischer Frischfaserkartonhersteller,<br />

präsentiert<br />

ein neues Kartonbecherkonzept:<br />

Das patentierte Lidloc-Konzept erweitert<br />

den herkömmlichen Becheraufbau<br />

um ein Faltelement,<br />

das in einen integrierten Deckel<br />

einrastet und so einen separaten<br />

Kunststoffdeckel überflüssig<br />

macht.<br />

Cyril Drouet, Design & Innovation<br />

Director von Metsä Board, erklärt<br />

die Vorteile der innovativen Konstruktion:<br />

„Wir haben den Becher<br />

so konzipiert, dass er aus einem<br />

Stück besteht und keinen separaten<br />

Kunststoffdeckel benötigt. Er<br />

lässt sich mühelos in die richtige<br />

Form falten und besitzt einen sicheren<br />

Verschlussmechanismus.<br />

Der integrierte Deckel ist auslaufsicher<br />

und eröffnet neue Branding-<br />

Möglichkeiten, da er in einem<br />

Stück mit dem übrigen Teil des Bechers<br />

bedruckt werden kann. Der<br />

Deckel ist mit einem integrierten<br />

Mechanismus zum ‚Nippen‘ heißer<br />

Getränke ausgestattet, der auch<br />

ideal zum Trinken von Kaltgetränken<br />

mit einem Strohhalm geeignet<br />

ist.“<br />

<br />

Mit dfoil stellt Steinemann Technology<br />

eine einzigartige Option<br />

für seine digitalen Lackiermaschinen<br />

der dmax-Baureihe vor, die digitale<br />

Folienprägung ohne<br />

Prägewerkzeuge ermöglicht. Mit<br />

dfoil ausgestattete dmax-Maschinen<br />

können nach Angaben des<br />

Schweizer Unternehmens hochwertige<br />

digitale Lackierung und<br />

digitale Folienprägung in einem<br />

Arbeitsgang bei hoher Produktivität<br />

realisieren: Das von Steinemann<br />

entwickelte Prägeverfahren<br />

ist für Produktionsgeschwindigkeiten<br />

bis 5.800 Bogen pro Stunde<br />

ausgelegt.<br />

<br />

Ein UniPak-Behälter mit Siebeinsatz<br />

von RPC Superfos kommt bei<br />

der Verpackung eines neuen Sea-<br />

food-Produktsortiments des weißrussischen<br />

Seafood-Produzenten<br />

Santa Bremor zum Einsatz. Der Uni-<br />

Pak aus spritzgegossenem Polypropylen<br />

lässt sich einfach öffnen<br />

und wieder schließen und weist<br />

einen flüssigkeitsdichten Schnappdeckel<br />

sowie eine sichtbare Anti-<br />

Tamper-Sicherung als Standard<br />

auf. Der passgenaue Siebeinsatz<br />

besteht aus demselben Material<br />

wie die Packung.<br />

<br />

Die Ardagh Group hat einen Sample<br />

Store für Getränkedosen eröffnet.<br />

Auf der neuen Online-<br />

Plattform finden sich Produktbeschreibungen,<br />

technische Angaben<br />

sowie Informationen zu<br />

Bestelldetails und den Nachhaltigkeitsaspekten<br />

der vorgestellten<br />

Produkte. Kunden können unter<br />

www.ardaghgroup.com/samplestore<br />

pro Produkt bis zu drei Muster<br />

bestellen.<br />

<br />

Die OPTIMA <strong>packaging</strong> group<br />

GmbH (Schwäbisch Hall) hat das<br />

Geschäftsjahr 2016 mit einem<br />

Umsatz von über 340 Mio. Euro<br />

abgeschlossen. Damit wurde<br />

das überdurchschnittlich hohe<br />

Umsatzniveau des Vorjahres von<br />

330 Mio. Euro übertroffen. Für den<br />

Stammsitz in Schwäbisch Hall plant<br />

das Unternehmen aktuell mit<br />

einem Investitionsvolumen von<br />

50 Mio. Euro.<br />

<br />

Die Melsunger Druckerei Faubel &<br />

Co. Nachfolger GmbH, die hauptsächlich<br />

Booklet Etiketten und Sonderkennzeichnungen<br />

für die pharmazeutische<br />

Industrie produziert, übernimmt<br />

mit sofortiger Wirkung die<br />

Mehrheit an der SIL System Integration<br />

Laboratory GmbH, einem Spezialisten<br />

für RFID-Lösungen (Radio-<br />

Frequenz-Identifikation).<br />

<br />

CeMAT@HANNOVER MESSE <strong>2017</strong>:<br />

Die CeMAT präsentiert sich auf der<br />

HANNOVER MESSE <strong>2017</strong> vom 24.<br />

bis zum 28. April im Pavillon 32. Unter<br />

dem Motto „Logistics 4.0 meets In-<br />

dustry 4.0" zeigen Experten mit Vorträgen<br />

und Podiumsdiskussionen<br />

während der HANNOVER MESSE<br />

<strong>2017</strong>, welchen Beitrag die Intralogistik<br />

zur industriellen Wertschöpfungskette<br />

leisten kann. Das komplette<br />

Forumsprogramm im CeMAT-Pavillon<br />

ist unter www.hannovermesse.de/veranstaltung/forum-log<br />

i s t i c s - 4 . 0 - m e e t s - i n d u s t r i e -<br />

4.0/FOR/77874 abrufbar.<br />

<br />

Tetra Pak reagiert auf den Trend<br />

hin zu kleineren Portionspackungen<br />

und bietet zwei neue Getränkekartons<br />

in den Portionsgrößen<br />

200 ml und 250 ml mit wiederverschließbarem<br />

One-Step-Schraubverschluss<br />

für den „On-the-go“-<br />

Getränkemarkt an. Beide Portionsgrößen,<br />

die Tetra Prisma® Aseptic<br />

200 und die 250 Edge mit Dream-<br />

Cap 26-Verschluss, basieren auf<br />

der etablierten Tetra Prisma® Aseptic<br />

330 ml-Verpackung mit Dream-<br />

Cap. Nach Studien des Unternehmens<br />

dürfte die weltweite<br />

Nachfrage nach kleineren Größen<br />

bis 2019 um zehn Prozent des derzeitigen<br />

Volumens auf 72 Milliarden<br />

Liter steigen.<br />

<br />

Frisch gestaltet: Mit seinen Produktinnovationen<br />

in den Geschmacksrichtungen<br />

Kokosnuss &<br />

Mandel, Avocado & Limone und<br />

Walnuss stellt Becel eine Reihe von<br />

trendigen Brotaufstrichen vor.<br />

Passend dazu wurde ein reduzierter,<br />

farbenfroher Markenauftritt inklusive<br />

neues Becel-Logo von der<br />

Hamburger Agentur HAJOK Design<br />

entwickelt. „Für die neuen<br />

6<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Creativity and customisation<br />

at the only show dedicated to promotional<br />

<strong>packaging</strong> and merchandising!<br />

PACKAGING<br />

MERCHANDISING<br />

CUSTOMISATION<br />

www.packandgift.com


Aus den Unternehmen<br />

Becel Sorten haben wir ein reduziertes<br />

Design entwickelt, das das<br />

holistische, natürliche Produktkonzept<br />

unterstützt. Die eigenständige,<br />

trendige Typografie<br />

ergänzt um die runden Formen<br />

und frischen Farben machen die<br />

Produkte zum Hingucker und bieten<br />

den ‚Hero’-Zutaten eine ideale<br />

Bühne. Mit diesem neuen Design<br />

enthüllt Becel auch erstmals sein<br />

neues Logo. Die aus Grashalmen<br />

kreierte Herzform transportiert die<br />

Hinwendung der Marke zu 100 %<br />

Pflanzlichkeit,“ erklärt Madeleine<br />

Weiss, Design Director bei HAJOK<br />

Design.<br />

<br />

Start für den Deutschen Verpackungspreis<br />

<strong>2017</strong>: Unter der<br />

Schirmherrschaft des Bundesministeriums<br />

für Wirtschaft und Energie<br />

sucht das Deutsche Verpackungsinstitut<br />

(dvi) wieder nach<br />

den besten Lösungen und Innovationen<br />

rund um die Verpackung.<br />

Unternehmen, Institutionen und<br />

Einzelpersonen aus dem In- und<br />

Ausland können ihre besten Produkte<br />

in einer von zehn Kategorien<br />

bis zum 30. Juni <strong>2017</strong> einreichen.<br />

<br />

Die Mondi Gruppe hat mit Wirkung<br />

zum 01. April <strong>2017</strong> Erik<br />

Bouts zum CEO des Geschäftsbereichs<br />

Fibre Packaging ernannt.<br />

Der Niederländer Bouts leitete bis<br />

vor Kurzem weltweit den Geschäftsbereich<br />

Global Metal Beverage<br />

Packaging der Ball<br />

Corporation. Mondi Fibre Packaging<br />

mit den drei Geschäftssegmenten<br />

Industrial Bags,<br />

Corrugated Packaging sowie Extrusion<br />

Coatings erzielte im Jahr 2016<br />

einen Umsatz von rund zwei Milliarden<br />

Euro.<br />

<br />

Die August Faller GmbH & Co. KG,<br />

Spezialist für Pharmaverpackungen,<br />

hat ihr Kombiprodukt-Portfolio<br />

erweitert und bietet eine in Folie<br />

eingeschweißte Kombination aus<br />

Packungsbeilage und Patient<br />

Card. Bei dieser Lösung wird<br />

ein Outsert mit einer in bis zu drei<br />

Alert<br />

Sprachen verfassten Patient Alert<br />

Card kombiniert und in Folie eingeschweißt.<br />

Das neue Kombiprodukt<br />

soll vor allem erhebliche Kostenvorteile<br />

für den Pharmazeuten im<br />

Abpackprozess bringen: Da die<br />

<br />

Kombination Die neue Lösung von Faller: der Ein Packungsbeila-<br />

Outsert wird mit einer<br />

Patient Alert Card kombiniert und in Folie<br />

eingeschweißt. Foto: August Faller GmbH & Co. KG<br />

gen wie ein einzelnes Produkt in<br />

WAY BEYOND GOOD<br />

die Faltschachtel eingespendet<br />

SIG Combibloc goes „Net Positive“<br />

werden kann, entfallen das Falzen<br />

SIG Combibloc, Systemhersteller von<br />

Kartonpackungen und Füllmaschinen<br />

für Getränke und Lebensmittel, will ein<br />

„Net Positive“-Unternehmen werden<br />

und hat dazu einen umfassenden Fahrplan<br />

auf den Weg gebracht. „Net Positive“<br />

bedeutet, dass SIG mehr für Gesellschaft<br />

und Umwelt tut, als es davon in<br />

Anspruch nimmt.<br />

„Wir bezeichnen dies als unseren Way<br />

Beyond Good. Er ist Bestandteil unserer<br />

Unternehmensstrategie und soll unseren<br />

Kunden und auch unserem Unternehmen<br />

dabei helfen, den steigenden<br />

Anforderungen in Bezug auf nachhaltiges<br />

Handeln gerecht zu werden – insbesondere<br />

in den sich rasch verändernden<br />

Märkten“, so Rolf Stangl, CEO von SIG<br />

Combibloc.<br />

Das Unternehmen verpflichtet sich dazu,<br />

bis 2030 die Umweltbelastungen über<br />

die gesamte Wertschöpfungskette hinweg<br />

zu halbieren und den gesellschaftlichen<br />

Nutzen bis 2030 zu verdoppeln.<br />

Die Grundvoraussetzungen sind hierfür<br />

aus Unternehmenssicht sehr gut: Im August<br />

2016 beispielsweise konnte SIG als<br />

erstes Unternehmen in der Branche den<br />

Bezug einer so großen Menge von FSC®<br />

(Forest Stewardship Council®)-zertifiziertem<br />

Rohkarton vorweisen, dass dauerhaft<br />

alle von SIG hergestellten Kartonpackungen<br />

mit dem FSC®-Label gekennzeichnet<br />

werden dürfen. Darüber hinaus<br />

schaffte SIG einen weiteren Durchbruch:<br />

Es gelang, eine echte Flasche aus Karton<br />

zu entwickeln. Diese Verpackung (combidome)<br />

kombiniert eine bequeme<br />

Handhabung wie man sie von einer Flasche<br />

kennt mit der Umweltfreundlichkeit<br />

einer einer Packungsbeilage Kartonpackung. Zudem sowie das wurde<br />

eine aseptische Kartonpackung entwickelt,<br />

die eine deutlich bessere CO 2 -Bilanz<br />

zusätzliche aufweist Einführen und fossile eines Ressourcen Informationsträgers.<br />

Beschaffung und konsequenter Pro-<br />

schont (combibloc EcoPlus). „Durch das<br />

Zusammenspiel aus verantwortungsvolleduktinnovation<br />

möchten wir die nachhaltigsten<br />

Verpackungslösungen am<br />

Markt anbieten. Wir verfolgen einen klaren<br />

Fahrplan bei der Verwirklichung unseres<br />

Way Beyond Good. Dabei haben<br />

wir uns ambitionierte Ziele für 2020 und<br />

2030 gesetzt“, so Michael Hecker, Head<br />

of Corporate Responsibility bei SIG Combibloc.<br />

SIG ist Mitglied des Projekts „Net Positive“,<br />

einer Gruppe von Unternehmen,<br />

darunter AT&T, Dell, Dow, Kingfisher,<br />

Hewlett-Packard Enterprises und Kimberly-Clark.<br />

Das Projekt „Net Positive“<br />

wird von zwei nicht staatlichen Organisationen<br />

(NGOs) – BSR (Business for Social<br />

Responsibility) und Forum for the<br />

Future – organisiert. SIG ist Partner von<br />

„Forum for the Future“.<br />

pj<br />

8<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


KOCH ist digital:<br />

ein gutes Bedienpanel<br />

noch besser machen.<br />

4.–10.5.<strong>2017</strong><br />

Halle 6<br />

Stand 6E80<br />

Mit dem neuen HMI-Panel oder via Mobilgerät<br />

auf die Anlage zugreifen, mit selbsterklärender<br />

Benutzerführung sicher bedienen, Kenngrößen<br />

und 3D-Ansichten abrufen, Formatdaten<br />

verwalten – ein innovatives Angebot aus<br />

unserem neuen Leistungsport folio K 4.0. Für<br />

den gemeinsamen Weg in die Digitalisierung.<br />

Perfekt abgestimmt auf unsere individuellen<br />

Blisterverpackungsanlagen. Wie immer mit<br />

persönlicher Beratung.<br />

www.koch-pac-systeme.com<br />

Ein Unternehmen der Uhlmann-Gruppe


Aus den Unternehmen<br />

Multivac<br />

Fünf Fragen an Hans-Joachim boekstegers<br />

Hans-Joachim Boekstegers ist seit 2002 geschäftsführender Direktor und CEO<br />

der Multivac-Unternehmensgruppe. Der Allgäuer Maschinenhersteller<br />

beschäftigt rund 5.100 Mitarbeiter und ist mit fast 80 Tochtergesellschaften<br />

auf allen Kontinenten vertreten.<br />

her künftig mehr und mehr neben „Better<br />

Packaging“ auf „Better Processing“<br />

setzen.<br />

„Unser Ziel ist Innovationsführerschaft. An der Entwicklung von neuen Produkten arbeiten bei<br />

uns etwa 100 Menschen. Und auch die Zahl unserer Patente zeugt von unserer starken Innovationstätigkeit."<br />

Herr Boekstegers, wo liegen aktuell die<br />

Schwerpunkte bei Multivac?<br />

Hans-Joachim Boekstegers: Wir treiben<br />

den Ausbau unserer internationalen<br />

Vertriebs- und Serviceorganisation konsequent<br />

voran, um möglichst nahe am<br />

Kunden zu sein. Hier haben wir wie kein<br />

anderer Marktteilnehmer in den letzten<br />

Jahren investiert – und das werden wir<br />

auch in den kommenden Monaten tun.<br />

Zu unseren Zielen zählt aber auch, unser<br />

Portfolio entsprechend den sich ändernden<br />

Marktanforderungen konsequent<br />

auszubauen und damit Innovationsführer<br />

in unserer Branche zu sein. Aktuell<br />

liegt einer unserer Schwerpunkte auch<br />

auf der Erweiterung unseres Produktportfolios<br />

hinsichtlich vor- und nachgelagerter<br />

Prozessschritte. Wir werden da-<br />

Welche besonderen Herausforderungen<br />

gab es für Sie im letzten Jahr?<br />

Hans-Joachim Boekstegers: Bekanntermaßen<br />

hat Multivac im Bereich der<br />

Tiefziehverpackungsmaschinen das mit<br />

Abstand umfassendste Produktportfolio.<br />

2016 ist es uns nach unserer Marktbeobachtung<br />

gelungen, auch im Bereich der<br />

automatischen Traysealer zum marktführenden<br />

Lieferanten zu werden. Ebenso<br />

erfreulich hat sich unser Geschäftsbereich<br />

MCP (Medical Devices, Cosmetics<br />

and Pharmaceuticals) entwickelt. Dieses<br />

starke Wachstum unseres Produktportfolios<br />

erfordert auch ein innovatives Wissensmanagement.<br />

Hier haben wir in den<br />

letzten Jahren unterschiedliche Konzepte<br />

erfolgreich implementiert.<br />

Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Lage<br />

ein?<br />

Hans-Joachim Boekstegers: Generell<br />

sind die Märkte für Verpackungsmaschinen<br />

in einigen klassischen Märkten<br />

tendenziell gesättigt. Hinzu kommt ein<br />

eher gemäßigtes Investitionsverhalten<br />

aufgrund der aktuellen und der politischen<br />

Tendenzen. In Europa gehen wir<br />

zum Beispiel eher von einer unterdurchschnittlichen<br />

Wachstumskurve<br />

aus. Insbesondere sehen wir auch weiterhin<br />

in Nord- und Südamerika, aber<br />

auch in anderen Regionen wie Australien<br />

und Ozeanien ein erfreuliches Potenzial<br />

für unser Geschäft.<br />

Welche Auswirkungen erwarten Sie für Ihr<br />

Unternehmen?<br />

Hans-Joachim Boekstegers: Wir sind<br />

weltweit aktiv und mit unserem Vertriebs-<br />

und Servicenetz hervorragend<br />

aufgestellt. Sollte es also beispielsweise<br />

in den USA protektionistische Maßnahmen<br />

geben, dürften wir mit unserer Produktionsstätte<br />

in Nordamerika nicht in<br />

dem Maß von der geplanten Erhöhung<br />

der Einfuhrzölle oder den Veränderungen<br />

im Steuersystem betroffen sein wie<br />

Unternehmen, die Produkte in die USA<br />

importieren. Ähnliches gilt für Südamerika<br />

– hier haben wir in Brasilien eine Produktionsstätte<br />

etabliert.<br />

Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben<br />

und Trends der Branche?<br />

Hans-Joachim Boekstegers: Schon lange<br />

steht das Thema Verbraucherschutz<br />

ganz oben auf der Agenda. Hier geht es<br />

vor allem darum, Lösungen zu entwickeln,<br />

die eine nahtlose Rückverfolgbarkeit entlang<br />

der Wertschöpfungskette ermöglichen.<br />

Wir beschäftigen uns aber auch mit<br />

der Nachhaltigkeit unserer Verpackungslösungen<br />

sowie mit der Schonung von<br />

Ressourcen bei deren Herstellung und wir<br />

nehmen uns der diversen Fragestellungen<br />

rund um die Thematik Industrie 4.0<br />

und Digitalisierung an. Technisch sind wir<br />

bereits in der Lage, alle Daten, die für das<br />

„Internet der Dinge“ notwendig sind, zu<br />

handeln bzw. prozessintern durchzureichen,<br />

und arbeiten an Konzepten, um für<br />

unsere Kunden die notwendige Datensicherheit<br />

zu gewährleisten.<br />

pj<br />

10<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


weiskind.com<br />

4. – 10. MAI <strong>2017</strong> IN DÜSSELDORF<br />

HALLE 16, B23<br />

KANN LIQUIDA VERPACKEN SO FLEXIBEL<br />

SEIN WIE DER INHALT?<br />

Ampullen, Spritzen, Vials, Fläschchen, Karpulen oder Pens: Die BLU 400 ist exakt auf die Anforderungen<br />

beim Verpacken von Liquida-Produkten ausgerichtet. Und das alles bei höchster<br />

Flexibilität und Wirtschaftlichkeit – mit bis zu 400 Blistern pro Minute. www.uhlmann.de/BLU400


Prämierte Verpackungen<br />

Ausgezeichnete Verpackungen (Teil 3)<br />

Von der braunen Kiste zur<br />

Präsentationsverpackung<br />

Die Vorteile von Verpackungen aus Papier, Karton oder Pappe, die in Teil 2 der Serie unter<br />

dem Schwerpunkt Faltschachteln aus Karton beschrieben wurden, gelten hinsichtlich der<br />

Verarbeitungs- und Veredlungseigenschaften ebenso für die „großen Brüder“, die<br />

Verpackungen und Displays aus Voll- und Wellpappe, die ursprünglich im Wesentlichen<br />

„nur“ dem Schutz des Inhalts dienten.<br />

Inzwischen sind aus den „braunen Kisten“<br />

multifunktionale Präsentationsverpackungen,<br />

Verkaufsdisplays als<br />

Werbeträger und Verpackungen für den<br />

Versandhandel geworden, die am Point<br />

of Sale und im Onlinegeschäft unentbehrlich<br />

sind. Gleichberechtigt mit allen<br />

anderen Verpackungsarten, erringen sie<br />

bei zahlreichen Wettbewerben Preise. Einige<br />

Unternehmen haben sich auf diesem<br />

Gebiet national und international<br />

breit aufgestellt und punkten sowohl innerhalb<br />

der Branche, wie beim Innovationspreis<br />

Wellpappe, der vom Verband<br />

der Wellpappen-Industrie in den Kategorien<br />

Lagerung/Transport und Absatzförderung<br />

vergeben wird, als auch bei<br />

globalen Verpackungswettbewerben.<br />

STI – Hersteller mit Kompetenz<br />

Bereits beim 1. Deutschen Verpackungswettbewerb<br />

1963 wurde die Tragepackung<br />

„tokibox" von STI, damals noch als<br />

Gustav Stabernack GmbH firmierend,<br />

ausgezeichnet. Heute stellt die STI<br />

Group ihre Konstruktions- und Designkompetenz<br />

bei zahlreichen nationalen<br />

und internationalen Wettbe werben<br />

unter Beweis. Die Unternehmensgruppe<br />

kann seit der ersten Ausschreibung 2011<br />

für herausragende PoS-Aktivitäten auf<br />

mehr als 250 Auszeichnungen zurückblicken,<br />

davon mehr als 30 POPAI D-A-CH<br />

Awards. Auch mit dem neuesten Silver-<br />

Pack Award für „höfliche Verpackungen“<br />

wurde STI prämiert. Ansatzpunkte hierfür<br />

sind einfachere Öffnungsmechanismen<br />

oder eine bequeme Entnahme<br />

(höflich zum Verbraucher), die Wiederverschließbarkeit<br />

und guter Produktschutz<br />

(höflich zum Produkt), aber auch<br />

ein geringer Rohstoffeinsatz (höflich zur<br />

Umwelt). Die <strong>2017</strong> ausgezeichnete Verpackung<br />

ist eine Open-Close-Verpackung.<br />

Die Faltschachtel mit einem<br />

ganzheitlich durchdachten Konzept<br />

wurde für granulierte Produkte wie Zucker,<br />

Tierfutter, Waschmittel bis hin zu<br />

Streusalz entwickelt. Sie ist durch eine<br />

Perforation mit gut greifbarem Überstand<br />

leicht zu öffnen, der Inhalt ist dosierbar,<br />

ohne dass der Verwender mit<br />

dem Produkt in Berührung kommt, und<br />

sie ist wiederverschließbar. „Der Silver-<br />

Pack Award unterstreicht für mich ganz<br />

klar die Bedeutung der Verpackung im<br />

Alltag: Sie muss nicht nur im Handelsregal<br />

schön aussehen, sondern dem Anwender<br />

einen Mehrwert bieten und<br />

dabei das Produkt optimal schützen,“<br />

sagt Andrea Wildies, Geschäftsführerin<br />

Vertrieb und Marketing der STI Group.<br />

Einreicher:<br />

Gestalter:<br />

Entwickler:<br />

Hersteller:<br />

STI Group<br />

Kreativ-Team<br />

Kreativ-Team<br />

STI Group<br />

Open Close-Verpackung von STI Foto: STI<br />

Excellent Packaging (Part 3)<br />

One important group of <strong>packaging</strong>materials<br />

are transport packages and<br />

displays of board. For a long time the<br />

main function of transport boxes was<br />

to protect the products inside. Now<br />

it is also necessary to have an advertising<br />

value on point of sale and in<br />

on-line marketing. In this issue is<br />

shortly told how a competent German<br />

<strong>packaging</strong> group – STI is successful<br />

in getting Awards for her<br />

products.<br />

pj<br />

12<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Halle 9, Stand D19<br />

Frische Markenwirkung.<br />

Mit jeder Faser.<br />

Sappi Fusion Topliner – die Premiumlösung<br />

für Ihre Wellpappenanwendung.<br />

Unser Topliner überzeugt mit 100 % Frischfasern. Die homogene Oberfläche und die hervorragende<br />

Weiße sorgen für brillante Bedruckbarkeit. Damit ergeben sich eine starke Markenwirkung mit<br />

gleichbleibender Premiumqualität – ohne Falzbruch. Die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile des<br />

Fusion Topliners sind dabei vielfältig. So erzielen Sie zum Beispiel im Bereich der Recycling-Liner<br />

deutliche Gewichtseinsparungen durch die Verwendung niedrigerer Grammaturen.<br />

Ob als Umverpackung, Tray oder Display mit unserem Frischfaser-Liner entdecken Sie bei jeder<br />

Wellpappenanwendung ungeahnte Möglichkeiten im Regal oder am POS.<br />

Paper. People. Possibilities.<br />

Erfahren Sie mehr unter: www.sappi-interpack.com


Aus den Unternehmen<br />

MilliKen<br />

Halle 10, Stand C32<br />

Fokus auf Clarifier und Nukleiermittel für PP<br />

Als Anbieter von Additiven für Polyolefine<br />

zeigt Milliken, Gent (Belgien), mehrere<br />

innovative Lösungen für klar<br />

transparente Verpackungsanwendungen<br />

aus Polypropylen und PET. So präsentiert<br />

das Unternehmen NX<br />

UltraClear PP als optimale, kosteneffiziente<br />

Wahl für Markeninhaber, die mit<br />

dem wachsenden Trend hin zu rohstoffeffizienten<br />

und verkaufsfördernden<br />

Verpackungen gehen. NX UltraClear PP<br />

steht für Polypropylen, das mit Millad®<br />

NX 8000 von Milliken klarmodifiziert<br />

ist und sich als optimales Material für<br />

eine Vielzahl von Verpackungsanwendungen<br />

mit außergewöhnlicher Transparenz,<br />

geringem Gewicht und<br />

erhöhter Nachhaltigkeit empfiehlt. Es<br />

vereint die Klarheit von Materialien wie<br />

PET mit spezifischen Vorteilen für unterschiedliche<br />

Verarbeitungstechniken.<br />

Wenn es um thermogeformte und faltbare<br />

Verpackungen geht, bietet NX UltraClear<br />

PP Verarbeitern neben<br />

glasklarer Transparenz und Gewichtseinsparung<br />

eine breite Palette an Eigenschaften<br />

und Leistungsvorteilen für<br />

Komplettlösungen im Verpackungsmarkt<br />

wie gute Steifigkeit und Schlagzähigkeit,<br />

sichere Abdichtung, Eignung<br />

für Heißfüll-, Sterilisier- und Mikrowellenanwendungen<br />

sowie gute Recyclingfähigkeit.<br />

Spritzgießer setzen NX UltraClear PP<br />

ein, weil es zur Produktivitätssteigerung<br />

beitragen und die Nachhaltigkeit maßgeblich<br />

verbessern kann. So lässt sich<br />

beispielsweise die Verarbeitungstemperatur<br />

von 235 auf 190 °C reduzieren,<br />

was hilft, den Energieverbrauch und<br />

CO 2 -Abgase zu senken sowie bis zu<br />

10 Prozent kürzere Zykluszeiten<br />

ermöglicht.<br />

pj<br />

geA<br />

Halle 7a, Stand B09<br />

„Packed with Inspiration“<br />

GEA stellt Technologien für die Verpackung<br />

von Nahrungsmitteln, Süß- und<br />

Backwaren, Getränken, medizinischen<br />

und technischen Produkten sowie<br />

Pharmazeutika vor. Das Unternehmen<br />

hat seine Prozesslösungen am Puls der<br />

Zeit konzipiert: für eine hoch reglementierte<br />

Branche, für hoch empfindliche<br />

Verpackungsinhalte und für hoch kritische<br />

Verbraucher. Sie helfen Herstellern,<br />

immer sicherer, flexibler, effizienter<br />

und einfallsreicher zu verpacken.<br />

Zu den Neuentwicklungen zählt neben<br />

einem Thermoformer-Einstiegsmodell<br />

und einer ultrahygienischen, vertikalen<br />

Schlauchbeutelmaschine auch eine Linie<br />

zum Beschichten und Einwickeln<br />

von Lutschern, die dem Lutschermarkt<br />

neue Impulse verleihen wird. Highlight<br />

wird ein revolutionäres, zerstörungsfrei<br />

arbeitendes System zur Qualitätskontrolle<br />

bei Schutzgasverpackungen<br />

(MAP) sein. Damit gibt GEA eine bemerkenswerte<br />

Antwort auf die Frage, wie<br />

sich Nahrungsmittelverschwendung<br />

vermeiden lässt.<br />

An Betriebe mit größerem Produktionsvolumen<br />

richtet sich GEA mit der integrierten<br />

Slicer- und Verpackungslinie<br />

aus dem PowerPak-Programm (Bild).<br />

Diese für das Schneiden von Rohschinken<br />

spezifizierte Linie umfasst das Pre-<br />

Scanner-System OptiScan, das bei geschnittenen<br />

Produkten für ein minimales<br />

Give-away bei höherer Produktausbeute<br />

sorgt, den DualSlicer 1200 mit Interleaver,<br />

das Wiegesystem Check 4000<br />

sowie einen ShingleLoader, der die Portionen<br />

automatisch in die Verpakkungsmaschine<br />

PowerPak lädt. Dieser<br />

Thermoformer ist mit einem neuen Etikettierer,<br />

Linienvereinigern am Linienende<br />

und einem neuen, zerstörungsfrei<br />

arbeitenden System zur Qualitätskontrolle<br />

von MAP-Verpackungen<br />

ausgestattet.<br />

„Packed with Inspiration“<br />

The enterprise GEA is presenting technologies<br />

for the <strong>packaging</strong> of food, confectionary,<br />

baked goods, beverages, medical<br />

and technical products. GEA has<br />

projected its process solutions for a<br />

highly regulated industry, for highly sensitive<br />

package contents, and for highly<br />

critical consumers. They provide support<br />

for manufacturers to consistently pack<br />

more secure, more flexible, more costeffective,<br />

and with more ingenuity.<br />

pj<br />

14<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

MUnSKSJÖ oyJ<br />

Schutz vor Mineralölmigration<br />

Munksjö Oyj, einer der weltweit führenden<br />

Hersteller von modernen Papierprodukten<br />

mit Hauptsitz in Schweden, hat ein Spezialpapier<br />

für Verpackungen entwickelt, das Lebensmittel<br />

vor potentieller Kontamination<br />

durch Mineralöle schützt. Das Barrierepapier<br />

GerstarTM Mo wird aus Frischfasern hergestellt<br />

und ist für den direkten Lebensmittelkontakt<br />

geeignet.<br />

Die Qualität GerstarTM Mo ermöglicht es der<br />

verarbeitenden Industrie und den Markeninhabern,<br />

nachhaltige Verpackung aus erneuerbaren<br />

Materialien zu fertigen, die<br />

Verbrauchern maximale Lebensmittelsicherheit<br />

bieten. Die Primärverpackungen verfügen<br />

über eine exzellente Mineralölbarriere<br />

gegen MOSH-MOAH (gesättigte und aromatische<br />

Mineralölkohlenwasserstoffe). Es verhindert<br />

auch die Kreuzkontamination, die<br />

durch die Sekundärverpackung entstehen<br />

kann.<br />

Der Standort ist gemäß ISO 9001:2008, ISO<br />

14001:2004, OHSAS 18001:2007, FSC® und der<br />

Überwachungskette PEFC zertifiziert.<br />

„Bei der Entwicklung von Lebensmittelverpackungen<br />

müssen Markeninhaber die richtige<br />

Balance zwischen Funktionalität, Attraktivität<br />

im Verkaufsregal und Nachhaltigkeit finden. Je<br />

nach Anwendung muss Papier auch die angemessene<br />

Barriere oder Kombination von Barrieren,<br />

wie z. B. gegen Fett, Feuchtigkeit,<br />

Machen Sie<br />

Aromen oder Sauerstoff sowie für eine perfekte<br />

Haltbarkeit bieten“, betont Alexandra<br />

Venot, Vice President, Geschäftsbereich Flexible<br />

Packaging. „“Wir entwickeln papierbasierte<br />

Lösungen, die den erforderlichen<br />

physischen Schutz und die Verarbeitungsmöglichkeiten<br />

bieten.“<br />

Die hochwertigen Spezialpapiere werden<br />

mithilfe intelligenter Papiertechnologien<br />

gefertigt.<br />

pj<br />

kurzen Prozess.<br />

Zeit gewinnen, optimale Lösungen finden.<br />

Dieses Barrierepapier ist erhältlich als 50<br />

g/m²-Qualität sowie in höheren Grammaturen<br />

und liefert Druckergebnisse in Spitzenqualität,<br />

die jegliche Markenbot- schaften<br />

unterstützen. GerstarTM Mo wird für Taschen,<br />

Tüten, Beutel und Hüllen empfohlen, es eignet<br />

sich zur Laminierung, Extrusion/Beschichtung,<br />

Lackierung sowie zur Heiß- und<br />

Kaltversiegelung.<br />

Seine Verwendung dient vorrangig dem Verpacken<br />

von trockenen Lebensmitteln, wie z.<br />

B. Gebäck, Knäckebrot oder getrocknete Lebensmittel.<br />

Hergestellt wird das Papier in der in der<br />

Munksjö-Produktionsstätte in Stenay (Frankreich).<br />

Sie gehört zum Geschäftsbereich Graphics<br />

and Packaging. Dort entstehen die<br />

einseitig beschichteten Papiere für die flexiblen<br />

Verpackungen von Food und Nonfood,<br />

für Nassleim- und Klebeetiketten, für Trennfolien<br />

und andere industrielle Anwendungen.<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong><br />

Damit Sie kurze Prozesse haben, vertrauen Sie auf<br />

ein breites Sensorikportfolio für Nahrungsmittel- und<br />

Verpackungsmaschinen.<br />

Mehr erfahren Sie unter<br />

www.baumer.com/nahrungsmittel-getraenke<br />

Wir stellen aus: vom 09. - 12. 05. <strong>2017</strong> · Control <strong>2017</strong> Stuttgart · Deutschland · Halle/ Stand: 3/3521


Traditionsunternehmen<br />

Leistungsstarke Verpackungsmaschinen aus Kleve<br />

Pioniergeist zweier unverwechselbarer<br />

Charaktere<br />

Es bedarf ganz besonderer Menschen, um in wenigen Jahren aus einer Idee ein global<br />

erfolgreiches Unternehmen zu formen. Immer wieder schreibt der deutsche Mittelstand<br />

solche Geschichten von Tatkraft, Erfindergeist und Mut. Und doch ist dabei jede Erzählung<br />

einzigartig. So auch die der KHS-Verpackungsexperten aus Kleve.<br />

1957 gründete Karl Kisters die Kisters<br />

Maschinen- und Apparatebau GmbH.<br />

60 Jahre später ist der Name KHS Kisters<br />

weltweit ein Synonym für Verpackungskompetenz<br />

in der Getränke- und Food-<br />

Industrie. Dabei hatte alles ganz anders<br />

angefangen, nämlich mit Maschinen für<br />

die Schuhindustrie …<br />

Sozial und gesellschaftlich<br />

engagiert<br />

Gemeinsam hat das Ehepaar Kisters<br />

über Jahrzehnte die Geschicke der<br />

Firma in Kleve gelenkt – sie als Kauffrau<br />

zuständig für die Zahlen, er als Schlossermeister<br />

für die Umsetzung der<br />

selbstentwickelten Innovationen. 1990<br />

hat sie sich aus der Geschäftsführung<br />

zurückgezogen, ihr Mann folgte ihr nur<br />

ein Jahr später. In ihrer Heimat am Niederrhein<br />

nahe der deutsch-niederländischen<br />

Grenze blieben beide bis zuletzt<br />

sozial und gesellschaftlich engagiert.<br />

Den diesjährigen 60. Geburtstag des<br />

von ihnen gegründeten Unternehmens<br />

können Karl und Maria Kisters nicht<br />

mehr erleben. Sie verstarb 2016 im<br />

Alter von 86 Jahren, acht Jahre nach<br />

ihrem Mann.<br />

Dass in Kleve 1957 der Aufstieg eines<br />

der erfolgreichsten Verpackungsmaschinenherstellers<br />

der Welt begann, ist<br />

dabei maßgeblich diesen beiden besonderen<br />

Persönlichkeiten zuzuschreiben.<br />

Erst 30 Jahre nach der Gründung<br />

verkauften sie erstmals Firmenanteile,<br />

In der Wiesenstraße in Kleve entstanden die ersten Maschinen.<br />

Gemeinsam haben Maria und Karl Kisters über Jahrzehnte die<br />

Geschicke der Firma gelenkt.<br />

um den Fortbestand des Unternehmens<br />

nach ihrem Ausscheiden aus dem<br />

Berufsleben zu sichern. Die Klöckner<br />

Mercator Maschinenbau GmbH aus<br />

Duisburg erwarb zunächst die Hälfte<br />

der Anteile, kurze Zeit später wurde sie<br />

Mehrheitseigner. Als die beiden Gründer<br />

das operative Geschäft verließen,<br />

lag der Umsatz bereits bei über 60 Millionen<br />

D-Mark (1990), vier Jahre später<br />

waren es über 100 Millionen. Zu diesem<br />

Zeitpunkt leiteten Jean Marti und Dr.<br />

Winfried Groetschel das Unternehmen.<br />

Erst 2003 – Karl Kisters war inzwischen<br />

79 Jahre alt – wurde die 1968 in Kisters<br />

Maschinenbau GmbH umbenannte<br />

Firma endgültig durch die Klöckner-<br />

Werke AG in die KHS-Gruppe übertragen,<br />

die heute Prof. Dr.-Ing. Matthias<br />

Niemeyer als Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

leitet.<br />

Eine Idee und ihre Umsetzung<br />

Als Karl Kisters mit 33 Jahren sein Unternehmen<br />

gründet, ist er gerade ein Jahr<br />

16<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Traditionsunternehmen<br />

Norbert Pastoors, Head of Packaging Products Division, ist seit<br />

2007 bei KHS.<br />

verheiratet und will den wirtschaftlichen<br />

Erfolg. Der Schwiegervater gab<br />

etwas Gründungskapital hinzu und von<br />

den letzten 600 Mark wurden ein<br />

Schweißgerät und ein Satz Werkzeuge<br />

gekauft, beides gebraucht. In Kleve und<br />

im Umland saßen zu dieser Zeit vor<br />

allem Unternehmen der Nahrungsmittel-<br />

und der Schuhindustrie. Kisters<br />

selbst hat als gelernter Schlosser nach<br />

dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen<br />

Schuhfabriken gearbeitet. Für diese<br />

fertigte sein kleines Unternehmen nun<br />

zunächst einfache Maschinen. Dabei<br />

machte er sich schnell einen Namen als<br />

Problemlöser und musste aufgrund der<br />

vollen Auftragsbücher schon bald anbauen<br />

und neue Mitarbeiter einstellen.<br />

Ein Auftrag der Biskuitfabrik XOX verlangte<br />

von Kisters eine Verpackungsmaschine,<br />

die die Produktion effizienter<br />

und zuverlässiger gestalten sollte. Das<br />

gelang mit Bravour, sodass fortan die<br />

Sekundärverpackungen von Lebensmitteln<br />

und Getränken mit im Fokus<br />

standen. 1967 produzierte das Unternehmen<br />

den Sammelpacker 40. Dieser<br />

gruppierte die Produkte automatisch in<br />

einem Tray, das anschließend mit<br />

Schrumpffolie eingeschlagen und versiegelt<br />

wurde. Die Maschine mit einer<br />

Leistung von 25 Takten pro Minute<br />

konnte in der Folge allein nach Großbritannien<br />

über 400-mal verkauft werden.<br />

Erste eigene Steuerung und<br />

austauschbare Formatsätze<br />

Das war zugleich der Startschuss für ein<br />

schnelles und kontinuierliches Wachstum<br />

des Unternehmens. Grundlage des<br />

Erfolgs sollte vor allem die Innovationskraft<br />

der Klever sein, die selbst entwickelten,<br />

was der Markt nicht hergab.<br />

Schon damals gab es erste Ansätze<br />

eines modularen Baukastens. So wurden<br />

zum Beispiel Formatsätze mit definierten<br />

Befestigungspunkten konzi -<br />

piert, die es Anwendern ermöglichten,<br />

auf einer Verpackungsmaschine verschiedene<br />

Formate zu fahren und<br />

gleichzeitig schnell und zuverlässig umzurüsten.<br />

Dies war in den Anfangsjahren<br />

ein weltweites Alleinstellungsmerkmal.<br />

1970 folgte der Schritt zur eigenen<br />

Elektronik inklusive Sensorik. Als<br />

Ergebnis dieser Arbeit kam aus Kleve<br />

schließlich 1974 die erste kontinuierliche<br />

und mit der hauseigenen speicherprogrammierbaren<br />

Steuerung (SPS)<br />

Eine Auswahl aktueller attraktiver Sekundärverpackungen.<br />

ausgestattete Verpackungsmaschine<br />

weltweit. Eine Leistung von 60 Takten<br />

pro Minute, aber auch die Bedienung<br />

dieser Maschine waren damals Weltspitze:<br />

So informierte die Steuerung<br />

erstmalig in grafischer Form über Prozesse,<br />

Maschinenstatus und Fehlermeldungen.<br />

Damit war die sogenannten<br />

Modellreihe 97 auch für die Bediener<br />

eine erhebliche Arbeitserleichterung.<br />

Weitere Weltneuheiten aus<br />

Kleve<br />

1980 kam ein zentraler Servomotor in<br />

einem Multipacker zum Einsatz, um<br />

erstmalig eine stetig korrekte Positionierung<br />

von bedruckter Folie zu ermöglichen.<br />

Die erste fertiggestellte Anlage<br />

dieser Art ging zu einem Kunden in<br />

Südafrika. Der nächste Entwicklungsschritt<br />

war nicht weniger als eine er-<br />

Der Standort Kleve 2011.


Traditionsunternehmen<br />

neute Weltneuheit. Nachdem das Unternehmen<br />

1985 ein neu errichtetes Firmengebäude<br />

bezogen hatte, entstand<br />

dort nur zwei Jahre später die erste mechatronisch<br />

gesteuerte Verpackungsmaschine.<br />

In dieser waren (aus heutiger<br />

Sicht selbstverständlich) dezentral<br />

mehrere Servomotoren verbaut. Damals<br />

war dies nur durch die eigene SPS-<br />

Steuerung möglich und so konnten die<br />

bis dahin üblichen Zentralantriebe ersetzt<br />

werden. Bis zu 120 Takte pro Minute<br />

schaffte die Anlage, die mit<br />

logischen Daten wie Millimeter oder Sekunden<br />

gefüttert wurde, während die<br />

Anwender mit Wettbewerbsmaschinen<br />

diese noch in Hexadezimalwerte umrechnen<br />

mussten.<br />

Der globale Erfolg zeigte sich auch in<br />

der Verteilung der Anlagen über die<br />

ganze Welt. 1990 standen knapp<br />

30 Prozent aller Anlagen in Frankreich,<br />

etwa 13 Prozent in Großbritannien und<br />

Südafrika. Es folgen im einstelligen Pro-<br />

Spezialmaschine für Orangina: Die Anlage wurde in den 1970iger-Jahren für die spezifischen Bedürfnisse des<br />

Kunden gefertigt. Durch die zwei auf dem Kopf stehenden Flaschen ergab sich nach dem Einschrumpfen ein<br />

stabiles Gebinde.<br />

Mit dem Kartonaufrichter vom Typ CB 30 aus dem Jahr 1970 wurden die Zuschnitte aufgerichtet. Die Kartonbeladung erfolgte<br />

manuell, die Verklebung mit Kaltleim. Zur vollautomatischen Verpackung von Produkten wurden kurze Zeit später diese Maschinen<br />

mit einem Kartonbelader kombiniert.<br />

zentbereich die damalige Bundesrepublik,<br />

Spanien, Australien, die USA, Italien<br />

und die Niederlande. Eine bunte Mischung,<br />

die zugleich die Bedeutung der<br />

Marke im globalen Kontext unterstreicht.<br />

Das änderte sich auch mit dem<br />

Ausscheiden der beiden Firmengründer<br />

nicht. Im Jahr 2000<br />

wurde in Kleve das durchgängig<br />

modulare Maschinenkonzept<br />

eingeführt und erstmals auf der<br />

interpack der Öffentlichkeit präsentiert.<br />

Ein Jahr später hatte<br />

man bereits 80 dieser Maschinen<br />

gebaut. Schneller als erwartet<br />

löste das neue Programm<br />

aufgrund der starken Nachfrage<br />

die bisherigen Anlagen komplett<br />

ab. Eine Mammutaufgabe,<br />

die den Kons- trukteuren rund<br />

60.000 Arbeitsstunden parallel<br />

zum laufenden Betrieb abforderte.<br />

Die Vorteile lagen auf der<br />

Hand: Die modulare Bauweise,<br />

heute noch in weiterentwickelter<br />

Form in den Advanced- und<br />

Basic-Baureihen im Einsatz, vereinfachte<br />

die Umrüstung bestehender<br />

Maschinen sowie die<br />

Ersatzteil- versorgung. Sie erhöhte<br />

zudem die Konfigurierbarkeit<br />

der Anlagen, indem<br />

einzelne Bausteine ganz nach<br />

den Kundenbedürfnissen ausgeführt<br />

werden konnten. Der<br />

Kisters-Packer wurde dadurch<br />

zum Inbegriff für Traypacker im<br />

Verpackungs - maschinenbau.<br />

Im Jahr 2016 verließen rund 150 Anlagen<br />

das weiter expandierende Werk,<br />

Tendenz steigend. In Stoßzeiten ist es<br />

sogar eine Anlage pro Tag. Weltweit<br />

sind rund 3.700 Packer aus Kleve im Einsatz,<br />

die ältesten mit einem Baujahr aus<br />

Mitte der achtziger Jahre.<br />

Jedes neue Modell übertrifft dabei erneut<br />

die Leistungsdaten des Vorgängers.<br />

Moderne modulare Schrumpfpacker<br />

bewegen sich heute dank einer<br />

vierbahnigen Verarbeitung in Leistungsbereichen<br />

von bis zu 32.400 Gebinden<br />

pro Stunde.<br />

Neue Anforderungen erfüllen<br />

In den vergangenen Jahren hat sich die<br />

Anzahl von Verpackungsformen, die auf<br />

einer Maschine produziert werden, erheblich<br />

erhöht. Marketingexperten<br />

buhlen mit immer neuen und schneller<br />

wechselnden Formen von Primärverpackung<br />

und Gebinden um die Aufmerksamkeit<br />

der Endkunden an den<br />

Regalen. Mit dem modularen Konzept<br />

und schnellen Formatumbauten waren<br />

die KHS-Anlagen bereits sehr gut auf<br />

diese Herausforderungen vorbereitet.<br />

Egal ob Wrap-around-, Schrumpf-, Display-<br />

und Traypacker oder, mit der<br />

jüngst eingegangenen Kooperation mit<br />

dem Unternehmen Gerhard Schubert,<br />

auch Baskets und Cluster-Packs, in<br />

Kleve gibt es eine Lösung für alle Anforderungen.<br />

Aber wie schon Karl Kisters denken<br />

auch seine Nachfolger über die Verbesserung<br />

des Vorhandenen hinaus. Heute<br />

stellen sich die Experten unter der Lei-<br />

18<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


SO GESEHEN!<br />

Michael Koch,<br />

Geschäftsführender Gesellschafter<br />

der Michael Koch<br />

GmbH, Ubstadt-Weiher.<br />

Stand der Technik heute: der KHS Innopack Kisters DP, ein modernes, effizientes und platzsparendes Packsystem für Dosen, Glasund<br />

PET-Flaschen sowie Multipacks auf Displays und Großtrays.<br />

geburtstagsparty<br />

tung von Norbert Pastoors, Head of Packaging<br />

Products Division, immer noch<br />

die gleichen bedeutenden Fragen: Welche<br />

neuen Verpackungskonzepte können<br />

erfolgreich sein? Wie können Anlagen<br />

schneller, sicherer und effizienter arbeiten?<br />

Wie lässt sich die Umwelt schonen<br />

und der Materialeinsatz reduzieren?<br />

Einen komplett neuen Ansatz verfolgen<br />

die Maschinen der KHS-Tochter NMP<br />

Systems. Von dort kommen die Innovationen<br />

Direct Print Powered by KHS<br />

und Nature MultiPack. Vor allem letzteres<br />

rüttelt an den Grundfesten der<br />

Verpackung von Getränkegebinden.<br />

Durch kleine Klebepunkte werden PET-<br />

Flaschen aneinander befestigt. So stört<br />

keine Folie den Blick auf die Flasche.<br />

Das spart Material und eröffnet durch<br />

die Fokussierung auf die Primärverpackung<br />

neue Marketingmöglichkeiten.<br />

Erster Anwender war Danone Waters für<br />

seine Premiummarke Evian.<br />

wechseln sieht KHS noch Spielraum. Der<br />

vollautomatische Formatwechsel, das bedeutet<br />

die Anpassung der Maschine ohne<br />

neue Formatteile, wäre noch einmal eine<br />

Ersparnis an Material und Zeit. Das ist<br />

noch Zukunftsmusik, aber nicht mehr Science-Fiction.<br />

Somit gibt es eine klare Parallele<br />

zu den Zeiten von Karl Kisters seit<br />

1957: In Kleve arbeiten damals wie heute<br />

besondere Menschen, deren Verpa -<br />

ckungsmaschinen auch heute zu den<br />

bes ten der Welt zählen.<br />

Blick in die Zukunft<br />

Während die aktuellen Entwicklungen<br />

gerade den Markt erobern, denken die<br />

Verpackungsspezialisten bereits weiter.<br />

Maschinen, die selbst erkennen, wann<br />

Material zur Neige geht und sich auch ohne<br />

menschliche Bediener mit Nachschub<br />

an beispielsweise Folien oder Karton versorgen,<br />

sollen der nächste Schritt sein.<br />

Helfen können dabei Lösungen, in denen<br />

Roboter zum Einsatz kommen. Bereits<br />

jetzt gibt es Kunden, die in einer ganzen<br />

Achtstundenschicht keinen Karton mehr<br />

von Hand nachlegen müssen. Selbst bei<br />

den schon heute sehr schnellen Format-<br />

Achieving High Performance<br />

Packaging Machines with Pioneer<br />

Spirit<br />

It requires a very special and outstanding<br />

kind of people to transform an initial<br />

idea to a successfully globally operating<br />

enterprise within just a few years.<br />

Over and over again, German mediumsized<br />

companies achieve to stand out<br />

with such histories which are characterized<br />

by vigour, inventive talent and courage.<br />

All of them are unique for themselves,<br />

just like the history of the KHS <strong>packaging</strong><br />

experts located in Kleve. Founded<br />

in 1957 by Karl Kisters as the Kisters<br />

Maschinen- und Apparatebau GmbH,<br />

the new company’s focus was soon after<br />

directed at secondary <strong>packaging</strong> for<br />

food and beverages and also included<br />

the first approaches in terms of developing<br />

a modular system. Now, 60 years later,<br />

KHS Kisters stands as a synonym for<br />

<strong>packaging</strong> competence within the beverages<br />

and food industries.<br />

pj<br />

Schön gefeiert? Ein runder Geburtstag ist ja Anlass genug, die<br />

Korken knallen zu lassen und im Schwung des zweiten oder dritten<br />

Frühlings nochmals eine große Sause zu veranstalten, finden Sie nicht?<br />

Vor allem, wenn man auf weitgehend erfolgreiche sechs Jahrzehnte<br />

zurückblicken kann. Okay, inzwischen sind da einige Falten zu sehen,<br />

der Elan hat ein wenig nachgelassen, und es ist zu spüren, dass man<br />

nun doch zur älteren Generation gehört. Dennoch steht man mitten<br />

drin im Leben, die Pläne und Vorhaben gehen einem noch lange nicht<br />

aus.<br />

Also, haben auch Sie gefeiert? Oder ging es Ihnen wie den meisten, die<br />

nur durch die Medien daran erinnert wurden, dass die Europäische<br />

Union kürzlich schon 60 wurde? Kommt sie uns nicht schon ewig alt<br />

oder gar gestrig vor? Hat sie im Alterungsprozess so viel an Attraktivität<br />

verloren? Oder sind es die Gewohnheit, die ständige Kritik an der<br />

Institution EU, ihre Rolle als Sündenbock für das politische Schicksal<br />

jedes Mitgliedslandes, die uns den Blick auf unser Glück verschließen?<br />

Wir alle haben genügend Gründe, den runden Geburtstag der EU ausgiebig<br />

zu feiern. Frieden steht an erster Stelle. Wir unterschätzen das<br />

unfassbar große Glück, von Kriegen in mehr oder weniger fernen Ländern<br />

nur durch Fernsehbilder zu erfahren.<br />

Unser wirtschaftlicher Erfolg in Deutschland basiert zu großen Teilen<br />

auf den Vorzügen der EU. Nur nehmen wir sie kaum mehr wahr.<br />

Freizügigkeit, ja Freiheit in vielerlei Hinsicht, der Eiserne Vorhang ist<br />

weg. Und wir genießen den Euro. In der Mischung aus starken und<br />

schwachen Volkswirtschaften ohne Ausgleichsmechanismen gewinnen<br />

bei einer Gemeinschaftswährung stets die starken. Ein wichtiger<br />

Grund, weshalb unsere Exportwirtschaft boomt.<br />

So gesehen sollten wir sie unbedingt und kräftig feiern, die Geburts -<br />

tagsparty.<br />

Ihr<br />

Michael Koch<br />

pj<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 19


Titelstory<br />

Surgital setzt erneut auf Lösung von Schubert<br />

Spürbar eisig, aber zart besaitet<br />

Der italienische Hersteller von Tiefkühlpasta Surgital produziert täglich 300 Nudelvarianten – und stetig<br />

kommen neue Sorten dazu. Für seine neuen Raviolivariationen entschied sich das Unternehmen auch<br />

dieses Mal für die TLM-Technologie von Schubert. Sie stellt das behutsame Verpacken der tiefgefrorenen<br />

Nudelklassiker in Trays bei Höchstleistung sicher.<br />

Die Nudelvariationen müssen<br />

richtig sortiert und die Trays<br />

vollständig befüllt werden.<br />

Fertigprodukte erfreuen sich in unserer<br />

schnelllebigen Zeit großer Beliebtheit<br />

und erreichen bei den Herstellern immer<br />

höhere Absatzzahlen. Gleichzeitig gilt es,<br />

das wachsende Qualitäts- und Gesundheitsbewusstsein<br />

sowie die steigenden<br />

Genussansprüche vieler Verbraucher<br />

auch bei Convenience-Produkten zu berücksichtigen.<br />

Surgital vereint beides:<br />

Das Unternehmen steht seit über drei<br />

Jahrzehnten für original italienischen<br />

Pastagenuss „surgelata“ (auf Deutsch:<br />

tiefgekühlt). Das Familienunternehmen<br />

mit Sitz in Lavezzola in der Region Emilia-Romagna<br />

hat sich auf die Produktion<br />

tiefgefrorener Frischteigwaren und Fertiggerichte<br />

spezialisiert.<br />

Der Hersteller liefert seine kulinarischen<br />

Spezialitäten an den Einzelhandel und<br />

an die Gastronomie in über 50 Ländern<br />

auf der ganzen Welt. Neben Niederlassungen<br />

in den USA und Frankreich ist<br />

Surgital mit Handelsbüros in Deutschland<br />

und England bei Kunden vor Ort<br />

präsent. Pro Tag werden durchschnittlich<br />

135 Tonnen frische Teigwaren,<br />

60.000 Fertiggerichte in Einzelportionen<br />

und acht Tonnen tiefgekühlte Pastasoße<br />

in Würfeln produziert. Zum Sortiment<br />

gehören bei über 300 produzierten Sorten<br />

auch viele unterschiedliche Raviolivarianten.<br />

Wachstum durch Innovation<br />

Bereits seit 2005 werden Ravioli bei Surgital<br />

mit einer Schubert-Anlage verpackt.<br />

Das Unternehmen expandiert stetig<br />

und benötigte daher zur Kapazitätserweiterung<br />

für seine neuen Raviolivariationen<br />

eine zusätzliche Verpackungsmaschine.<br />

„Wir erweitern unser Sortiment<br />

kontinuierlich um innovative<br />

Produkte, zum Beispiel in anderen Farben<br />

und Geometrien sowie mit neuen<br />

Füllungen“, erklären Romana Tamburini<br />

und Edoardo Bacchini, Geschäftsführer<br />

von Surgital.<br />

Die guten Erfahrungen aus der Vergangenheit<br />

machten die erneute Entscheidung<br />

für eine Lösung von Schubert leicht,<br />

denn die Anlage läuft seit über zehn Jahren<br />

erfolgreich. „Alle Sorten, die wir in den<br />

letzten zehn Jahren erfunden haben,<br />

konnten wir mit der Schubert-Anlage immer<br />

automatisiert verpacken. Wir schätzen<br />

die Zuverlässigkeit in der Zusammenarbeit<br />

mit Schubert, die Qualität und die Flexibilität<br />

der Maschine sehr“, so Bacchini.<br />

Die neue Anlage verpackt insgesamt<br />

neun Raviolivarianten in unterschiedlichsten<br />

Formen und Farbe sowie mit<br />

feinschmeckenden Füllungen. Für den<br />

Verpackungsprozess gilt: Die gefüllten<br />

Nudeln sind sehr empfindlich, was eine<br />

besonders behutsame Handhabung erfordert.<br />

Gleichzeitig müssen die Nudelvariationen<br />

richtig sortiert und die Trays<br />

Dank der hohen Flexibilität der<br />

TLM-Technologie für neue Produkte<br />

und Formate haben sich die Inhaber für<br />

eine Investition entschieden, die sich<br />

auch in Zukunft bewähren und damit<br />

schnell auszahlen wird.<br />

vollständig befüllt werden. Wichtig ist<br />

zudem, dass nur unbeschadete Produkte<br />

in die Trays sortiert werden. Daher<br />

kommt der optischen Bilderkennung<br />

der Produkte eine bedeutende Rolle zu.<br />

Dies gewährleistet Schubert mithilfe eines<br />

Auflichtfarbscanners. Dieser erkennt<br />

Position und Zustand der Produkte und<br />

gibt die entsprechenden Informationen<br />

an die TLM-F4-Pickerarme weiter.<br />

Tiefgekühlt ins Tray<br />

Die neue Schubert-Anlage bei Surgital<br />

besteht aus vier Teilmaschinen: In der er-<br />

20<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Titelstory<br />

Surgital wurde 1980 als „Laboratorio Tortellini“ von Romana Tamburini und<br />

ihrem Ehemann Edoardo Bacchini gegründet und stellte ursprünglich frische<br />

Pasta für den Einzelhandel her. Das Unternehmen machte sich bald einen<br />

Namen und die Nachfrage nach den delikaten Produkten stieg rasant.<br />

Schnell stellte sich heraus, dass das Tiefgefrieren die beste Lösung für die Vermarktung<br />

der Nudelspezialitäten ist, denn dank dieser Methode kann auf<br />

Konservierungsmittel verzichtet werden und die Frische und der natürliche<br />

Geschmack bleiben erhalten. Das Familienunternehmen ist konstant gewachsen<br />

und beliefert heute die Märkte weltweit mit einem großen Angebot<br />

an typisch italienischen Köstlichkeiten zur schnellen Zubereitung. Im 60.000<br />

m² großen Werk in Lavezzola sind rund 230 Mitarbeiter mit der Herstellung<br />

von Ravioli, Lasagne und Co. beschäftigt.<br />

sten Teilmaschine kommen die tiefgefrorenen<br />

Ravioli ungeordnet und ohne<br />

sich zu berühren mit einer Temperatur<br />

von etwa –20 °C aus dem Kühltunnel an.<br />

Sie werden vom Einlaufband der Schubert-Pickerlinie<br />

übernommen und<br />

durch die darauffolgenden Teilmaschinen<br />

geführt, die über insgesamt neun<br />

F4-Roboter verfügen. Die Anlage ist<br />

platzsparend konstruiert: Dank einer<br />

neuen Ausführung konnten in eine Teilmaschine<br />

drei F4-Roboterarme eingebaut<br />

werden. Die F4-Roboter sind mit<br />

Saugnäpfen ausgestattet. Mit diesen<br />

übernehmen sie mittels schonender<br />

Luftansaugung die Ravioli vom Band<br />

und legen sie passgenau in die Trays. Mit<br />

einem F3-Übergaberoboter werden<br />

gleichzeitig drei Trays aus einem dreibahnigen<br />

Magazin entnommen und in<br />

einen Kettentransporteur gelegt. Dieser<br />

führt sie entgegen der Produktlaufrichtung<br />

durch die einzelnen Stationen, wo<br />

sie von den TLM-F4-Robotern befüllt<br />

werden. Die vollständig gefüllten Trays<br />

werden an ein Auslaufband übergeben<br />

und verlassen die Schubert-Maschine in<br />

Richtung einer nachgeschalteten Versiegelungsanlage.<br />

Auf der Anlage werden neun unterschiedliche<br />

Raviolisorten in die entsprechenden<br />

Trays sortiert und verpackt. Je<br />

nach Sorte liegt die Ausbringleistung bei<br />

bis zu 720 Ravioli pro Minute.<br />

Die Innovationskraft und der Mut, neue<br />

Wege zu gehen, verbinden die beiden<br />

Familienunternehmen. Und beide entwickeln<br />

visionäre Produkte auf ihrem<br />

Gebiet. Die köstlichen Kreationen von<br />

Surgital und die flexiblen Verpackungslösungen<br />

von Schubert sind die Zutaten<br />

für das Erfolgsrezept für die Zukunft<br />

Verpackt wird in Trays zu je 9, 12, 16 oder 30 Stück. Die Leistung liegt je nach Sorte zwischen 380<br />

und 720 Stück pro Minute. Das entspricht maximal 24 bis 42 Trays.<br />

Die Produkte werden durch<br />

Teilmaschinen geführt, die<br />

über insgesamt neun<br />

F4-Roboter verfügen.<br />

Deep-Frozen Pasta Classic packed in Trays<br />

The Italian deep-frozen pasta manufacturer Surgital<br />

produces 300 pasta variations every day – with new types<br />

consistently joining this product range. For its ravioli<br />

variations, the enterprise once again opted for the<br />

TLM technology provided by Schubert. It ensures for<br />

the sparing <strong>packaging</strong> of this pasta classic into trays at<br />

a highest performance rate. Due to the high level of flexibility<br />

of the TLM technology for new products and<br />

formats, the owners have made a decision for an investment<br />

which will prove its worth also in the future,<br />

and consequently pay back fast.<br />

pj<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 21


Aus den Unternehmen<br />

Steigende Nachfrage nach Biosäften erfordert Hightech-Anlage<br />

einwegglaslinie für naturkostsafterei<br />

Dass manchmal aus praktischen Gründen auch bei Bioprodukten eine Einwegglasabfüllung sinnvoll ist, beweist<br />

Biosaftmarktführer Voelkel aus Pevestorf. Lieferant der komplexen Linie ist der slowenische Spezialist Vipoll, der<br />

Rinser, Füller, Verschließer sowie Transporteure selbst fertigte.<br />

„Unsere Produkte entwickeln sich seit<br />

Jahren hervorragend. Für uns ist es daher<br />

wichtig, dass wir nicht nur von den Lieferanten<br />

unserer Früchte und Säfte exzellente<br />

Qualität erhalten, sondern auch bei<br />

unseren Maschinen und Anlagen auf<br />

dem höchstmöglichen technischen Niveau<br />

arbeiten. Diese neue Einweglinie<br />

wurde von den beteiligten Firmen unter<br />

der Leitung von Vipoll nicht nur genau so<br />

gebaut und installiert, wie wir uns das<br />

vorgestellt haben, sondern alle waren<br />

extrem darum bemüht, uns die bestmögliche<br />

Lösung zu liefern. Die Zusammenarbeit<br />

mit dem Vipoll-Team war<br />

einfach exzellent“, stellt Betriebsleiter<br />

Jacob Voelkel zufrieden fest. Doch bis<br />

dahin war es ein weiter Weg.<br />

Von Anfang an ökologisch<br />

Inmitten des heutigen Biosphärenreservats<br />

Elbtalaue siedelten sich die Unternehmensgründer<br />

Margret und Karl<br />

Voelkel in den 1920er-Jahren an. Sie<br />

pflanzten Obstbäume und -sträucher<br />

sowie Erdbeeren und bewirtschafteten<br />

ihren Garten nach anthroposophischen<br />

Gesichtspunkten. Damit gehörten sie zu<br />

den Pionieren des ökologischen Landbaus<br />

und legten vor fast 100 Jahren den<br />

Demeter-Gedanken als Grundstein für<br />

das Familienunternehmen. Ab Mitte der<br />

1940er-Jahre entwickelte sich die Firma<br />

in der zweiten Generation unter Harm<br />

Voelkel zum überregionalen Begriff. Geradlinig<br />

führte er die Idee der ursprünglichen<br />

Saftherstellung weiter und verarbeitete<br />

frische Wildfrüchte zu<br />

natürlichen, wohlschmeckenden Säften.<br />

Den Durchbruch zur hochmodernen<br />

Biosaftkelterei erlebte das Unternehmen<br />

in dritter Generation unter Stefan Voelkel.<br />

Seit Anfang der 1980er-Jahre steht<br />

er an der Spitze des Familienunternehmens<br />

und entwickelt mit Leidenschaft<br />

neue Säfte. Zusammen mit seinen vier<br />

Söhnen, die alle in verschiedenen Leitungsfunktionen<br />

des Unternehmens<br />

tätig sind, bietet der heute in Stiftungshand<br />

befindliche Betrieb mehr als 180<br />

ökologische Obst- und Gemüsesäfte<br />

sowie Erfrischungsgetränke in Demeterund<br />

Bioqualität an.<br />

Für die Frucht- und Gemüsesaftabfüllung wurden<br />

mikrobiologisch beste Voraussetzungen durch<br />

den Maschinenaufbau und die<br />

„Ultra-Clean-Ausführung“ geschaffen.<br />

Einweg bei Bioprodukten<br />

Die 160 Mitarbeiter verarbeiten im Jahr<br />

rund 29.000 Tonnen Rohwaren. Die Lagerkapazität<br />

beim größten Arbeitgeber<br />

der Region beträgt über zwölf Millionen<br />

Liter. Auf nunmehr drei Abfülllinien<br />

(Glasmehrweg, Glaseinweg und Karton)<br />

werden jährlich fast 100 Millionen Gebinde<br />

gefüllt: über 80 Prozent der 45 Millionen<br />

Liter in Glasflaschen, zehn Prozent<br />

davon in Einwegglas. Etwa bei Sirup,<br />

Fruchtsoßen oder den To-go-Produkten<br />

ist das durchaus sinnvoll. „Neu ist unser<br />

Frischesaft in Einwegglas, für den haben<br />

wir eine neue Linie gebraucht. Genau<br />

wie wir ist Vipoll ein Familienbetrieb, der<br />

„Wir hatten bei den Erfrischungsgetränken<br />

ein Plus von 30 Prozent und auch alle anderen<br />

Sparten, speziell grüne Säfte, entwickeln<br />

sich seit Jahren sehr gut. Daher haben wir eine<br />

neue Einwegglaslinie in Betrieb genommen,<br />

die speziell für Frischesaft eingesetzt<br />

wird“, erläutert Jacob Voelkel (31), Betriebsleiter<br />

des gleichnamigen Familienbetriebs in<br />

Pevestorf an der Elbe.<br />

mit viel Herzblut hinter seinen Produkten<br />

steht“, unterstreicht Jacob Voelkel.<br />

Er hat von Grund auf die Herstellung<br />

und Vermarktung von Fruchtsaft gelernt<br />

und weiß genau, welche Maschinen<br />

er benötigt.<br />

Produktion rund um die Uhr<br />

Abgefüllt werden auf der neuen Glaseinweglinie<br />

stündlich bis zu 16.000 Flaschen,<br />

wobei neun verschiedene<br />

Flaschenvolumina von 100 ml bis 750 ml<br />

mit drei unterschiedlichen Verschlüssen<br />

(28-mm-Aluminium mit und ohne Ausgießer<br />

sowie 38-mm-Twist-off) verarbeitet<br />

werden. Als Generalunternehmer hat<br />

Vipoll die komplette Anlage mit Trockenund<br />

Nassteil realisiert und neue sowie<br />

vorhandene Maschinen integriert. Neuglasabräumer<br />

und Palettierroboter,<br />

Füllblock mit Rinser-, Füller- und Ver-<br />

22<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Einfach, schnell<br />

und zuverlässig<br />

codieren?<br />

Abgefüllt werden auf der neuen Glaseinweglinie stündlich bis zu 16.000 Flaschen. Neun verschiedene Flaschen mit drei unterschiedlichen<br />

Verschlüssen werden verarbeitet.<br />

schließer, Rückkühler, Etikettier-, Inspektions-<br />

und Verpackungsmaschinen, Vertikalbinder<br />

für Twin-Packs und die<br />

Behälter-, Gebinde- und Palettentransportanlage<br />

wurden bei laufender Produktion<br />

installiert.<br />

Der Anschluss der Gebindetransporteure<br />

sowohl an die neue wie auch an die vorhandene<br />

Palettierung sorgt für zusätzliche<br />

Flexibilität. Auf der Roboterpalettieranlage<br />

werden gleichzeitig Gebinde<br />

aus zwei verschiedenen Produktionsanlagen<br />

verarbeitet. „Kennen- und schätzen<br />

gelernt habe ich Vipoll während der Ausschreibungs-<br />

und Projektierungsphase“,<br />

betont Jacob Voelkel.<br />

Technische Highlights<br />

Die Neuglasflaschen werden auf hygienisch<br />

optimierten Edelstahlbehältertransporteuren<br />

im Pulk bzw. einbahnig<br />

zu den Maschinen, z. B. zum Rinser-Fül-<br />

ler-Verschließer-Block „Visitron“ gefördert.<br />

Alle Transporteure sind werden in<br />

der für jede Flaschen- und Gebindegröße<br />

richtigen Geschwindigkeit gesteuert.<br />

Aktuelle Anlagenparameter<br />

werden digitalisiert gemäß dem „Weihenstephaner<br />

Standard“ für die Betriebsdatenerfassung<br />

genutzt.<br />

Der Rinser ist nach mikrobiologischen<br />

Aspekten ohne Schläuche und komplett<br />

aus Edelstahl gebaut und hat 40 Greifer-<br />

/Spritzköpfe, die für die unterschiedlichen<br />

Flaschengrößen nicht gewechselt<br />

werden müssen. Zwei verschiedene Medien,<br />

etwa ein Desinfektionsmittel und<br />

steriles Wasser, können getrennt voneinander<br />

verwendet werden. Bei der Heißabfüllung<br />

können die Spritzzonen für<br />

die Flaschendesinfektion innen und eine<br />

abgestufte Flaschenvorwärmung bis<br />

über 90°C von außen genutzt werden.<br />

Der Visitron-Füller ist für das Abfüllen<br />

Kein<br />

Eintrocknen<br />

der Tinte durch<br />

SEALTRONIC<br />

LEIBINGER<br />

hat die Antwort:<br />

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Eine neue Voelkel-Range ist „fair to go“, 100-Prozent-Biodirektsaft, abgefüllt auf der neuen Vipoll-Einweglinie.<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong><br />

Halle 5, Stand 5E24<br />

Halle B4, Stand 506


Aus den Unternehmen<br />

von CO 2- haltigen wie auch stillen (Gegendruckfüller),<br />

kalten und auch heißen<br />

Getränken geeignet. Die einfache Bedienung<br />

über ein Touchscreen bietet vielfältige<br />

Einstellmöglichkeiten für den<br />

Produktions- und Reinigungsbetrieb.<br />

Der Füller wurde in mikrobiologischer<br />

Edelstahlausführung mit abgerundeten<br />

und schrägen Flächen hergestellt. Im<br />

modernen Antriebskonzept sind wartungsfreundliche<br />

Servomotoren Standard.<br />

Eine Vipoll-Spezialkonstruktion<br />

sorgt für getrennte Wege von Vorspannung<br />

und Entlüftung/Vakuum.<br />

Füllen von CO 2 -haltigen<br />

Getränken<br />

Das Füllventil VKR–ES–DNH ist aus modularen<br />

Segmenten hergestellt. Auf<br />

Der Visitron-Füller ist für das Abfüllen von CO 2 -haltigen, stillen, kalten und auch heißen Getränken geeignet. Nach dem Füllen<br />

und Verschließen wird pasteurisiert. (Bilder: Voelkel)<br />

jedem Ventil sorgt eine Pneumatikventileinheit<br />

für genaue, sehr schnelle Funktionsabläufe<br />

und präzise Füllungen. Die<br />

Füllventile sind wartungsfreundlich<br />

außen am Gaskanal installiert. Der Abfüllprozess<br />

beginnt mit der Evakuierung,<br />

die wiederholt werden kann. Die Flasche<br />

wird mit Schutzgas beaufschlagt, die<br />

Luft aus dem Behälter entweicht in den<br />

Vakuumkanal und weiter in die Atmosphäre.<br />

Eine Gefährdung des Produktes<br />

ist ausgeschlossen. Nun wird die Flasche<br />

mit Schutzgas vorgespannt, nach Erreichen<br />

des Druckausgleichs öffnet die<br />

Füllnadel und das Produkt fließt durch<br />

ein spezielles Orientierungsteil im unteren<br />

Bereich des Füllventils, was das Füllverfahren<br />

verbessert. Sobald das Produkt<br />

das Ende des Rückluftrohres<br />

erreicht, wird der Füllvorgang „getaktet“<br />

und der Behälter bis zum voreingestellten<br />

Niveau gefüllt. Diese Funktion ermöglicht<br />

eine einfache Änderung des<br />

Füllniveaus bei Produkt- oder Behälterwechseln,<br />

ohne das Rückluftrohr zu tauschen,<br />

sowie eine Füllniveaukorrektur<br />

bei laufender Produktion.<br />

Heißabfüllung<br />

Die Funktionsänderung der Gaskanäle<br />

ermöglicht ein Heißabfüllverfahren in<br />

höchster Qualität. Der Hubzylinder presst<br />

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Wertstoff - mit HSM!<br />

Bei HSM finden Sie die richtige Maschine<br />

für die Verdichtung von Abfallmaterialien:<br />

• Vertikale Ballenpressen<br />

• Horizontale Ballenpressen<br />

• Vollautomatische Kanalballenpressen<br />

• PET-Lösungen<br />

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Düsseldorf, 4.-10. Mai 17


Aus den Unternehmen<br />

die Flasche gasdicht an. Der Füller kann<br />

mit leichtem Überdruck oder drucklos<br />

füllen, wobei dann durch die individuell<br />

wählbaren Nachfüllphasen Flaschen<br />

randvoll oder in der Füllhöhe beliebig gefüllt<br />

werden können. Die Maschine ist mit<br />

einer temperaturgesteuerten Produktrückführung<br />

ausgestattet. Bei einem<br />

Füllerstopp oder Überschreiten einer voreingestellten<br />

Zeit wird das Produkt vom<br />

Füller am Füllventil vorbei in einen integrierten<br />

Tank geführt und von dort zum<br />

Vorlaufbehälter der Produktbehandlung<br />

gepumpt. So wird gewährleistet, dass<br />

kein Produkt am Füllventil stehen bleibt,<br />

die Abfülltemperatur nicht unterschritten<br />

wird und Produkt führende Teile „auf<br />

Temperatur bleiben“.<br />

Für jeden Artikel (Produkt und Behälter)<br />

wird die Dauer der einzelnen Phasen<br />

über einen Touchscreen vorgewählt und<br />

als „Rezept“ in der zentralen Steuereinheit<br />

gespeichert. Zukünftige Anforderungen<br />

können leicht erfüllt werden. Die<br />

Rezepturverwaltung garantiert die Reproduzierbarkeit<br />

der Daten.<br />

Zehn Verschließköpfe sorgen nach dem<br />

Füllen für das Aufbringen der MCA-<br />

Schraubverschlüsse. Das automatisch<br />

einstellbare Sortierwerk und die offene<br />

Verschlusszufuhrrinne bringen die Verschlüsse<br />

korrekt durch die Sterilisationsstrecke<br />

zum Verschließkopf. Zufuhrrinne<br />

und Verschließelemente werden mit<br />

Wasser und Desinfektionsmittel gereinigt.<br />

Die mechanische Verschlussförderanlage<br />

erreicht beste Mikrobiologiewerte<br />

durch eine integrierte<br />

Schaumreinigung.<br />

Etikettieren und Palettieren<br />

Nach dem Füllen und Verschließen werden<br />

die Flaschen entweder direkt oder<br />

erst nach dem Kühlen und pasteurisieren<br />

etikettiert. Nach der Verpackungsmaschine<br />

können Sonderverpackungen<br />

mit drei Flaschen bzw. Gebinde automatisch<br />

zu Twin-Packs gebunden werden.<br />

Auf teilweise über Kopf führenden Gebindetransporteuren<br />

fahren die Gebinde<br />

zum Palettierroboter. Auf zwei<br />

Stellplätzen werden sie aus der Einwegglas-<br />

und einer Kartonproduktionsanlage<br />

in Verbundlagenbildern auf<br />

Paletten gesetzt, dann nach Ladungssicherung<br />

und Etikettierung in den Hochregallagern<br />

bei Voelkel möglichst kurz<br />

(und im Fall von Frischesaft gekühlt) eingelagert<br />

und nach ganz Europa verschickt.<br />

New Glass Line for Organic Juice Producer<br />

The fact that, for practical reasons, non-returnable glass filling can indeed also make<br />

sense for organic products is proven by the market-leading organic juice producer Voelkel.<br />

The provider of the complex line is the Slovenian specialist Vipoll that manufactured<br />

the rinser, filler and capper, as well as various conveying equipment itself. The line<br />

currently fills up to 16.000 bottles per hour that comprises the processing of nine different<br />

bottle volumes that range between 100 ml to 750 ml and three different closure types.<br />

Acting as the general contractor, Vipolli has realized the complete plant that features<br />

a dry and wet section and has also integrated both new and already existing machines.<br />

This included the installation of a new bottle depalletiser and palletizing robot, filling<br />

block and rinser, filler and capper, heat exchanger, labelling-, inspection-, and <strong>packaging</strong><br />

machines, vertical binders for twin-packs, and the transport system for the container,<br />

packs and pallets at ongoing production.<br />

Worldwide.<br />

By your side.<br />

Besuchen Sie uns auf der nterpack in<br />

Düsseldorf, 4.–10. Mai <strong>2017</strong>, Halle 5, Stand B23<br />

Als starker Partner sind wir jederzeit und überall für Sie da. Weltweit und<br />

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Wir freuen uns auf Sie!<br />

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Aus den Unternehmen<br />

Vielfalt im Team bewältigt<br />

Maßgeschneidert wie „in Serie“<br />

interpack <strong>2017</strong><br />

Halle 6,Stand E62<br />

Modulare Maschinen und Anlagen lassen sich schneller an individuelle Anforderungen anpassen.<br />

Maschinenbauer R.WEISS hat dieses modulare Konzept konsequent umgesetzt und durch den Einsatz<br />

fortschrittlicher Technologie, darunter die Automatisierungslösungen von B&R, eine besonders flexible<br />

Verpackungslösung für Stückgut entwickelt.<br />

Der Kunde will es individuell. Von der Müslipackung<br />

über die Getränkeflasche bis zur<br />

hin Kosmetik: Produkte an die jeweiligen<br />

Kundenwünsche anzupassen, liegt im<br />

Trend. Für die Großserienfertigung konzipierte<br />

Produktionsanlagen sind oft jedoch<br />

nur bedingt für die Kleinserien- oder Einzelstückfertigung<br />

geeignet. Zu lang sind<br />

die Umrüstzeiten, zu statisch die auf maximale<br />

Ausbringung getrimmten Anlagen,<br />

als dass der Spagat zwischen den angestrebten<br />

Kostenstrukturen einer Massenproduktion<br />

und der Flexibilität einer Losgröße-1-Fertigung<br />

gelingen könnte.<br />

Neue Anforderungen des Betreibers oder<br />

das sich ändernde Konsumverhalten der<br />

Delta-Roboter und ein intelligentes<br />

Shuttlesystem für den Transport von<br />

Produkten und Verpackungen sorgen<br />

für höchste Flexibilität der Verpackungsanlagen<br />

im Betrieb.<br />

wendeten elektrischen und mechanischen<br />

Schnittstellen. Zudem lässt sich die Funktion<br />

der Module weitgehend via Software<br />

definieren und an die individuelle Aufgabenstellung<br />

anpassen. Damit kann der Sondermaschinenbauer<br />

einen Großteil seiner<br />

Entwicklungsressourcen auf neue Funktionen<br />

oder Module konzentrieren.<br />

Bei R.WEISS werden kundenspezifische Anlagen aus Standardmodulen zusammengestellt, die via POWERLINK vernetzt sind, und modernste Softwaretechnologien wie die mapp Technology nutzen.<br />

26<br />

Verbraucher: Sondermaschinenbauer<br />

kennen dieses Problem schon länger. Der<br />

zunehmende Kostendruck durch Anbieter<br />

aus Fernost und die immer spezifischeren<br />

Vorstellungen der Anwender haben sie dazu<br />

gezwungen, maßgeschneiderte Lösungen<br />

wie „in Serie“ zu entwickeln und herzustellen.<br />

Als Erfolgsrezept haben sich die konsequente<br />

Modularisierung und Digitalisierung<br />

ihrer Produkte herauskristallisiert.<br />

Entscheidend für eine höhere Effizienz bei<br />

der Entwicklung und Produktion von Sondermaschinen<br />

ist, dass die verwendeten<br />

Module so weit wie möglich standardisiert<br />

sind, beispielsweise in Bezug auf die verwww.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de<br />

03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

„Wir setzen B&R-Technik ein, weil sie zuverlässig<br />

arbeitet und die durchgängige Automatisierung<br />

unserer Maschinen und Anlagen erlaubt. Unsere<br />

Anwender und wir profitieren so nicht nur von einer<br />

besonders flexiblen Automatisierungslösung, sondern<br />

können den Aufwand für Schulung und Ersatzteilhaltung<br />

auf einem Minimum halten“, betont<br />

Siegfried Schust, Vertriebsleiter der R.WEISS<br />

Verpackungstechnik GmbH & Co KG.<br />

Von Anfang an modular<br />

Welche Vorteile eine konsequente Umsetzung<br />

des modularen Konzepts bietet, zeigt<br />

das Beispiel von R.WEISS. Das Unternehmen<br />

hat bei der Entwicklung des UNIROB-<br />

Systems von Anfang an auf die Verwendung<br />

standardisierter Maschinenkomponenten<br />

gesetzt, um maßgeschneiderte<br />

Verpackungslösungen für Anwender aus<br />

unterschiedlichen Branchen anbieten zu<br />

können. Die Verpackungen lassen sich mit<br />

geringem Aufwand an die individuellen<br />

Erfordernisse und räumlichen Gegebenheiten<br />

sowie an sich verändernde Marktanforderungen<br />

anpassen.<br />

Seit R.WEISS 2001 die erste UNIROB-Maschine<br />

für das Verpacken von Stückgut auf den<br />

Markt gebracht hat, ist das Portfolio stetig<br />

gewachsen und umfasst heute konfigurierbare<br />

Standardmodule für jeden Teilschritt<br />

eines Verpackungsprozesses wie Aufrichten,<br />

Toploading, Sammelpacken, Verschließen,<br />

Kennzeichnen und Palettieren.<br />

Zusätzliche Flexibilität mit dem ISS<br />

Jedes Modul nutzt das gleiche Maschinengehäuse.<br />

Große, transparente Schutztüren<br />

erlauben den ungestörten Blick auf den<br />

Verpackungsvorgang und gewährleisten<br />

einen leichten Zugang. Versorgungseinheiten<br />

und die Steuerungshardware sind<br />

platzsparend im Dach des Gehäuses untergebracht.<br />

Zwar können die Module<br />

auch als Einzelmaschinen betrieben werden,<br />

doch erst mit der Kombination der<br />

konfigurierten Standardmodule zu kompletten<br />

Linien kommen die Vorteile der<br />

konsequenten Modularisierung in ihrer<br />

vollen Tragweite zur Geltung.<br />

Herzstück der Toploading- und Pickerlinien<br />

des Unternehmens sind Module mit an<br />

der Decke des Maschinengehäuses montierten<br />

Standardrobotern mit vier, sechs<br />

oder sieben Freiheitsgraden und Hochleistungs-Delta-Picker.<br />

Die Peripheriekomponenten<br />

und die Transportsysteme für<br />

Die Steuerung der Delta-Roboter übernimmt die B&R-Steuerung. Anwender können die<br />

Roboterbewegungen bei Format- oder Produktwechseln über die Bedienerschnittstelle<br />

einfach anpassen.Bilder: R.WEISS<br />

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Aus den Unternehmen<br />

Die durchgängige Automatisierungsplattform<br />

von B&R<br />

liefert Informationen zum Status<br />

der Anlage und des Produktionsprozesses,<br />

die R.WEISS dem Anlagenbetreiber<br />

in Form statistischer<br />

Auswertungen bereitstellt.<br />

Produkt und Verpackung sind darunter<br />

positioniert.<br />

Zusätzliche Flexibilität bei der Gestaltung<br />

der Produktionsabläufe hat dem Anwender<br />

die jüngste Neuerung, das Intelligent<br />

Shuttle System (ISS), gebracht. Dieses<br />

Transportsystem arbeitet mit unabhängig<br />

angetriebenen Shuttles. Sie ermöglichen<br />

den frei programmierbaren Transport von<br />

Produkt und Verpackung, sodass die<br />

R.WEISS-Maschinen noch schneller auf unterschiedliche<br />

Formate, andere Produkte<br />

oder auf saisonale Anforderungen umgestellt<br />

werden können.<br />

binationsmöglichkeiten, die verwaltet<br />

werden will. Damit die Integration der<br />

Komponenten innerhalb eines Moduls<br />

und der Module zu einer Linie trotzdem<br />

beherrschbar bleibt, ist eine durchgängige,<br />

erweiterbare und skalierbare Automatisierungslösung<br />

erforderlich, die das modulare<br />

Konzept optimal unterstützt. Seit<br />

Jahren vertraut der Maschinenbauer dabei<br />

auf die Automatisierungslösung von B&R.<br />

Den Einstieg schaffte der Automatisierungsspezialist<br />

mithilfe der Kompaktheit<br />

und der Performance seiner Automatisierungslösungen.<br />

Wichtig waren auch Kombinationsgeräte,<br />

die sich wie die B&R-Panel-PCs<br />

sowohl als Hardwareplattform für<br />

das Bedienen als auch für das Steuern eignen.<br />

Zu den ausschlaggebenden Argumenten<br />

für B&R gehörte außerdem, dass<br />

deren modulare Lösungen wie der ACO-<br />

POSmotor, bei dem Wechselrichter und<br />

Motor zu einer Einheit verschmolzen sind,<br />

eine Einteilung der Steuerungs- und An-<br />

triebstechnik entsprechend der Modulaufteilung<br />

erlauben. Damit ist es auch möglich,<br />

Module einzeln in Betrieb zu nehmen<br />

und vor der eigentlichen Inbetriebnahme<br />

der Verpackungslinie zu testen.<br />

Für jedes Steuerungssystem<br />

die passende<br />

Hardwareplattform<br />

Alle Maschinenkomponenten und Anlagenmodule<br />

des Verpackungsspezialisten<br />

sind mit dem Ethernet POWERLINK einheitlich<br />

vernetzt, was eine einfache Erweiterbarkeit<br />

und genügend Bandbreitereserven<br />

für ausgedehnte Anlagen mit vielen<br />

Busteilnehmern garantiert. Aufgrund<br />

eines umfangreichen Produktportfolios<br />

einschließlich skalierbarer Steuerungssysteme<br />

– von einfachen Kompaktsteuerungen<br />

aus dem X20-System bis hin zu Highend-Industrierechnern<br />

– kann R.WEISS für<br />

jede Situation die passende Hardwareplattform<br />

wählen.<br />

Making Diversity Manageable for Plant Manufacturers<br />

Whatever generates significant advantages for the user is usually connected with major<br />

challenges for mechanical engineering companies such as R.WEISS. The configurable<br />

machine components and modules generate a vast number of combination options<br />

that, as such, requires to be administrated. In order to ensure that the integration of the<br />

components within a module, as well as the arrangement of modules to form a line, remains<br />

manageable, an expandable, consistent, and scalable automation solution is required,<br />

which ideally supports the modular concept. In this respect for many years, the<br />

machine constructor relies on the respective automation solution provided by the enterprise<br />

B&R. All machine components and plant modules of the <strong>packaging</strong> specialist are<br />

standardized and interlinked via Ethernet POWERLINK.<br />

pj<br />

28<br />

Vielfalt für Anlagenbauer<br />

beherrschbar machen<br />

Was für den Anwender große Vorteile mit<br />

sich bringt, bedeutet für Maschinenbauer<br />

wie R.WEISS eine große Herausforderung:<br />

Durch die konfigurierbaren Maschinenkomponenten<br />

und Module ergibt sich eine<br />

fast unüberschaubare Anzahl von Komwww.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de<br />

03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

Tiefkühlverpackungen sicher und schnell verkleben<br />

Schnell, individuell, flexibel<br />

interpack <strong>2017</strong><br />

Halle FG SÜD, Stand IPP7<br />

Die Follmann GmbH & Co. KG, Minden, hat ihr Portfolio um einen neuen Klebstoff erweitert, der speziell<br />

für Tiefkühlverpackungen entwickelt wurde und bereits erfolgreich zum Einsatz kommt. So setzt die<br />

FEMEG Produktions- und Vertriebs GmbH aus Rehna die Neuentwicklung für die TK-Verpackungen ihrer<br />

Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten ein.<br />

Der Anspruch an Lebensmittelverpackungen<br />

ist generell hoch. Tiefkühlverpackungen<br />

stellen noch zusätzliche<br />

Anforderungen an den eingesetzten<br />

Klebstoff: Er muss nicht nur über eine<br />

Lebensmittelunbedenklichkeit verfügen,<br />

sondern zudem frostresistent und<br />

migrationsarm sein. Um Herstellern dieser<br />

Verpackungen ein entsprechend<br />

hochwertiges Produkt anbieten zu können,<br />

hat der Experte für Spezialchemikalien<br />

Follmann sein Klebstoffsortiment<br />

um die neuen Schmelzklebstoffe Folco®<br />

Melt ProPack für Kartonagen und Faltschachteln<br />

ergänzt. Sie werden auf Polyolefinbasis<br />

hergestellt.<br />

Eigenschaften, die überzeugen<br />

Der neue Folco® Melt ProPack 60, der<br />

sich exzellent für die Düsenapplikation<br />

eignet, zeichnet sich durch seine hervorragende<br />

Kohäsionseigenschaft, eine<br />

hohe Anfangsfestigkeit und eine besonders<br />

lange offene Zeit aus. Er widersteht<br />

nicht nur Temperaturen bis zu -40 °C<br />

problemlos, auch bei den Herausforderungen,<br />

die durch thermische Belastung<br />

und Kondenswasser entstehen, besticht<br />

er durch eine sichere und verlässliche<br />

Klebung. Zudem zeigt er auch bei<br />

hohen Applikationsgeschwindigkeiten<br />

Ob für Wellkarton, Vollpappe, gestrichene<br />

Papiere, bedruckte oder lackierte<br />

Oberflächen, Düsenauftrag,<br />

Leimscheibe oder Walze: Das Familienunternehmen<br />

Follmann entwickelt<br />

und produziert bereits seit<br />

vielen Jahren hochwertige Dispersions-<br />

und Schmelzklebstoffe für die<br />

Papier- und Verpackungsindustrie.<br />

Das Unternehmen legt viel Wert auf<br />

Umweltschutz und Nachhaltigkeit.<br />

keine Fadenzugbildung und bindet<br />

punktgenau ab. Ein weiterer Vorteil ist<br />

seine gute Maschinengängigkeit: Er lässt<br />

sich leicht einstellen und kann bei sehr<br />

hoher Geschwindigkeit aufgetragen<br />

werden.<br />

Tiefgekühlte Fischspezialitäten<br />

Die FEMEG Produktions- und Vertriebs<br />

GmbH steht seit über 25 Jahren für kompromisslose<br />

Qualität und neue Ideen bei<br />

tiefgekühlten Fischspezialitäten. Das Familienunternehmen<br />

aus Mecklenburg-<br />

Vorpommern legt nicht nur Wert auf<br />

einen nachhaltigen und verantwortungsvollen<br />

Umgang mit dem wertvollen<br />

Lebensmittel Fisch, sondern auch auf<br />

eine hochwertige und sichere Verpackung.<br />

„Wir freuen uns, dass wir nicht nur<br />

„Da für uns nicht nur die hohe Qualität unserer<br />

Produkte wichtig ist, sondern auch ein<br />

sehr guter Service, unterstützen wir unsere<br />

Kunden bei der Verarbeitung unserer Klebstoffe<br />

mit dem Ziel, die optimalen Prozessparameter<br />

bei reduziertem Klebstoffverbrauch<br />

einzustellen“, erläutert Daniel Oestreich,<br />

Head of Sales Tape & Carton bei<br />

Follmann.<br />

den Hersteller eines hochwertigen Klebstoffs<br />

gefunden haben, der unsere Anforderungen<br />

komplett erfüllt, sondern<br />

auch einen Partner, der uns individuell<br />

und kompetent berät sowie in anwendungstechnischen<br />

Fragen unterstützt“,<br />

betont Tim Grunewald, Technischer Leiter<br />

bei der FEMEG Produktions- und Vertriebs<br />

GmbH.<br />

FEMEG setzt für seine TK-Verpackungen auf den neuen Schmelzklebstoff von Follmann.<br />

Secure and Fast Bonding of<br />

Deep-Freeze Packaging<br />

The enterprise Follmann has expanded<br />

its product portfolio with a new<br />

adhesive that was especially developed<br />

for deep-freeze <strong>packaging</strong> and is<br />

already successfully being deployed.<br />

The company stands out and convinces<br />

through the development of customised<br />

solutions, flexibility and the<br />

high speed of realization, which in<br />

particular is also appreciated by<br />

FEMEG, one of the leading brands<br />

for deep-frozen fish and seafood<br />

specialties.<br />

pj<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 29


Aus den Unternehmen<br />

Kondensationstrocknung auf Wärmepumpenbasis<br />

Sicheres Trocknen und Kühlen in einem<br />

Prozess<br />

Bei dem weltweit operierenden Pharmakonzern B. Braun Avitum wurde am Standort Glandorf im Herbst letzten<br />

Jahres nach einer Investition von rund 50 Mio. Euro eine neue Produktionsstätte eingeweiht. Integriert in die<br />

Prozesse ist ein energiesparendes Trocknungsverfahren: die Kondensationstrocknung mit Wärmepumpe des<br />

Allgäuer Trocknungsanlagenbauers Harter.<br />

interpack <strong>2017</strong><br />

Halle 14, Stand A21<br />

Zwei parallel installierte Kühlund<br />

Trockentunnel mit<br />

geschlossenem (von aufzubereitender<br />

Zuluft unabhängigem)<br />

Kühlkreislauf sichern eine optimierte<br />

Betriebswirtschaftlichkeit.<br />

Die sehr kompakte Bauweise<br />

mit auf der Bühne installierten<br />

Schaltschränken ermöglicht ein<br />

Minimum an Platzbedarf.<br />

Bilder: B. Braun<br />

Bei dem weltweit operierenden Pharmakonzern<br />

B. Braun Avitum wurde am<br />

Standort Glandorf im Herbst letzten Jahres<br />

nach einer Investition von rund 50<br />

Mio. Euro eine neue Produktionsstätte<br />

eingeweiht. Integriert in die Prozesse ist<br />

ein energiesparendes Trocknungsverfahren:<br />

die Kondensationstrocknung mit<br />

Wärmepumpe des Allgäuer Trocknungsanlagenbauers<br />

Harter.<br />

Die Herstellungsprozesse von Arzneimitteln<br />

sind derart komplex und vielschichtig,<br />

dass der scheinbar so unwichtige<br />

Part der Trocknung viel zu oft nicht richtig<br />

wahrgenommen wird. Funktioniert<br />

die Trocknung dann allerdings nicht<br />

oder nur unzureichend, entsteht ein Nadelöhr.<br />

Dabei verbessert eine hochwertige<br />

und reproduzierbare Trocknung die<br />

Qualität der Produkte und optimiert<br />

gleichzeitig den Fertigungsablauf. Diesen<br />

Weg geht ein renommiertes Pharmaunternehmen<br />

seit einigen Jahren<br />

durch den Einsatz der Kondensationstrocknung<br />

mit Wärmepumpe.<br />

In der neuen Fertigungsanlage produziert<br />

B. Braun die sogenannten Ecoflac-plus-Infusions-<br />

und Spüllösungen für den Einsatz<br />

in der Dialyse. In die umfangreiche Planung<br />

wurden die Themen Trocknung und Kühlung<br />

sofort miteingeschlossen, und zwar in<br />

Form der im Unternehmen zwischenzeitlich<br />

wohlbekannten Kondensationstrocknung<br />

auf Wärmepumpenbasis. Auch an<br />

zahlreichen anderen Standorten hat B.<br />

Braun bereits sehr gute Erfahrungen mit<br />

dieser alternativen Trocknungsmethode<br />

gemacht, die zwar nicht mehr ganz neu,<br />

aber vielen Betreibern nach wie vor unbekannt<br />

ist.<br />

„Die richtige Luftführung spielt eine<br />

wesentliche Rolle, damit die Kondensationstrocknung<br />

ihre volle Wirkung<br />

entfalten kann. Naturgemäß geht<br />

die Luft den Weg des geringsten<br />

Widerstands. Sie in die richtigen<br />

Bahnen zu lenken ist eine Spezialität<br />

von Harter und erfordert viel Knowhow“,<br />

erklärt Jochen Schumacher<br />

vom technischen Vertrieb bei Harter.


Aus den Unternehmen<br />

Ecoflac plus Infusions- und Spüllösungen für den Einsatz in<br />

der Dialyse von B. Braun.<br />

ken im In- und Ausland im Einsatz sind,<br />

wusste der zuständige Projektleiter,<br />

Manfred Klass, um die Effizienz dieser<br />

Trocknungstechnologie. Dennoch sollten<br />

Trocknungstests im Hause Harter<br />

Aufschluss darüber geben, ob die Lösung<br />

auch für die speziellen Anforderungen<br />

der Ecoflac-plus-Linie geeignet war.<br />

Trocknung und Kühlung nach<br />

Sterilisation<br />

Grundsätzlich gehören Versuchsreihen<br />

im hauseigenen Technikum bei Harter<br />

zum Dienstleistungsangebot des Trocknungsanlagenbauers<br />

und sind zugleich<br />

eine sinnvolle Vorgehensweise, um die<br />

für eine Trocknung relevanten Parameter<br />

wie Temperatur, Zeit, Feuchtigkeit,<br />

Luftgeschwindigkeit und Luftvolumenstrom<br />

zu ermitteln. Sie bilden die Grundlage<br />

für die weitere Konzeption, so auch<br />

im Fall von B. Braun Glandorf.<br />

Umfangreiche und letztlich erfolgreiche<br />

Tests wurden in der Praxis in folgender<br />

Anlagentechnik verwirklicht. Passend zu<br />

den beiden Sterilisatoren wurden zwei<br />

parallele Trocken-Kühl-Tunnel mit je<br />

neun Gestellplätzen installiert. Die Anlagen<br />

sind über ein isoliertes und schallarmes<br />

Luftkanalsystem mit je einem AIR-<br />

GENEX®med-Entfeuchtungsmodul verbunden,<br />

das die klimatischen Ver-<br />

Schonend und sicher<br />

Der Allgäuer Trocknungsanlagenbauer<br />

Harter hat das energiesparende Trocknungsverfahren<br />

bereits vor über 25 Jahren<br />

entwickelt. Diese Art zu trocknen<br />

kombiniert mit niedrigen Temperaturen<br />

und kurzen Trocknungszeiten scheinbar<br />

widersprüchliche Attribute. Mit der Airgenex®-Kondensationstrocknung<br />

und ihren<br />

Systemvarianten AIRGENEX®med<br />

und AIRGENEX®food werden Primär- und<br />

Sekundärverpackungen, sämtliche Produkte<br />

aus Metall, Glas und Kunststoff, Metallbänder,<br />

Kunststofffolien und dünne<br />

Flüssigkeitsfilme auf Oberflächen und<br />

auch organische Produkte wie Holz, Lebens-<br />

und Futtermittelbei niedrigen Temperaturen<br />

zwischen 20 und 90 °C schonend<br />

und damit stressfrei getrocknet.<br />

Der Einsatz extrem trockener Luft und<br />

eine individuell angepasste Luftführung<br />

ermöglichen sehr kurze Trocknungszeiten<br />

mit gleichzeitig hochwertigen Trocknungsergebnissen.<br />

Zugleich sorgt die<br />

integrierte Wärmepumpentechnik für<br />

höchste Effizienz im Trocknungsprozess.<br />

Die Trocknung findet stets im geschlossenen<br />

System statt und ist daher völlig<br />

klimaunabhängig. Reinraum- und Produktionsumgebungen<br />

werden nicht beeinflusst.<br />

AIRGENEX®food-Trockner werden<br />

nach dem Hygienic Design gefertigt,<br />

während AIRGENEX®med-Trocknungsanlagen<br />

zusätzlich noch GMPund<br />

GAMP-Vorgaben erfüllen. Durch geringfügige<br />

Anpassungen kann die Airgenex®-Kondensationstrocknung<br />

auch<br />

zur Kühlung verwendet werden, falls<br />

dies gewünscht oder prozessbedingt erforderlich<br />

ist.<br />

Aus der Erfahrung von etwa einem Dutzend<br />

Harter-Trocknern, die zwischenzeitlich<br />

in verschiedenen B. Braun-Wer-<br />

Boost up your business.<br />

Eine Verpackung<br />

mit Zukunft.<br />

04.–10. Mai <strong>2017</strong><br />

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Erfahren Sie mehr über die Einschweiß-<br />

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Aktuelle Trends müssen nicht nur rechtzeitig erkannt,<br />

sie müssen auch optimiert und zielgerichtet umgesetzt<br />

werden. Um den hohen Erwartungen unserer Kunden zu<br />

100 % gerecht zu werden, haben wir von Pöppelmann<br />

FAMAC ® die Entwicklung und Produktion der Einschweiß-<br />

Ausgießer immer weiter optimiert. Die übergreifende<br />

Lösung, um diesen Anforderungen gerecht zu werden,<br />

nennen wir den FAMAC ® PouchBooster.<br />

Wir machen den Unterschied.<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 31


Aus den Unternehmen<br />

Kühl- und Trockentunnel sind den Sterilisatoren nachgeschaltet und laufen wechselseitig.<br />

hältnisse im Trocken-Kühl-Raum regelt.<br />

Die zu trocknenden Verpackungen, besagte<br />

Infusionsbehälter aus PE, sind mit<br />

einer 1.000-ml-Lösung gefüllt. Nach dem<br />

Sterilisieren müssen die Kunststoffflaschen<br />

außen getrocknet und anschließend<br />

die Flüssigkeit innen gekühlt werden.<br />

Nach der Vorgabe von B.Braun sollte<br />

der Tro cken-Kühl-Tunnel an die Taktzeit<br />

der Autoklaven angepasst werden.<br />

Die Ecoflac-Behälter befinden sich in Beladewannen,<br />

die zu Gestellen gestapelt<br />

werden, die aus jeweils sechs Wannen<br />

bestehen und nach dem Sterilisieren automatisch<br />

in den Tunnel befördert werden.<br />

Die begehbaren Tunnel verfügen<br />

über automatisch angesteuerte Tore, die<br />

jeweils am Anfang und am Ende angebracht<br />

sind.<br />

Die PE-Flaschen werden, je nach Rezept<br />

und Beladungszustand, zwischen 25<br />

und 55 min lang getrocknet. Die Trocknungstemperatur<br />

liegt bei 60 °C. Nach<br />

dem Trocknungsvorgang wird der Tunnel<br />

automatisch auf den Kühlprozess<br />

umgestellt. Wiederum abhängig von Rezept<br />

und Beladung dauert der anschließende<br />

Kühlvorgang zwischen 60 und 90<br />

min. Hierbei liegt die Kühltemperatur bei<br />

5 °C. Die Infusionslösungen haben vor<br />

der Trocknung eine Temperatur von<br />

55 °C, nach dem Kühlprozess liegt sie bei<br />

42 °C. Die Trocken- und Kühlprozesse<br />

werden mittels SPS gesteuert, auf einem<br />

Touch-Panel visualisiert und sind dem<br />

unternehmenseigenen Sys tem untergeordnet.<br />

Entsprechend den Anforderungen<br />

von B. Braun werden alle Produkte<br />

in der gewünschten Zeit vollständig,<br />

sicher und zugleich schonend getrocknet<br />

und gekühlt, sei es in Voll- oder<br />

Teilbeladung.<br />

32<br />

Ein perfektes Paar: Luftentfeuchtung<br />

und Luftführung<br />

Die Antwort auf die extreme Effizienz<br />

der Kondensationstrocknung mit Wärmepumpe<br />

liegt in ihrem physikalisch alternativen<br />

Ansatz. Extrem trockene und<br />

damit ungesättigte Luft wird über das<br />

Trocknungsgut, im Fall von B. Braun<br />

durch die mit Infusionsbehältern gefüllten<br />

und aufgestapelten Wannen, geführt<br />

und nimmt dabei die Feuchtigkeit<br />

auf. Der mit Feuchtigkeit beladenen Luft<br />

wird anschließend im AIRGENEX®medwww.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de<br />

03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

Entfeuchtungsmodul die gespeicherte<br />

Feuchte entzogen. Die Feuchtigkeit wird<br />

auskondensiert und verlässt als Kondensat<br />

die Anlage. Anschließend wird die<br />

abgekühlte Luft wieder erwärmt und<br />

weitergeleitet. Der Kreislauf ist geschlossen.<br />

Der Trocknungszyklus ist dadurch<br />

nahezu emissionsfrei. Im Kühlzyklus ist<br />

nur der Luftkühler aktiv, der die Luft aus<br />

dem Trocken-Kühl-Tunnel abkühlt. Die<br />

hierbei entstehende Abwärme wird<br />

über einen Zusatzverflüssiger aus dem<br />

Sys tem abgeführt. Die AIRGENEX®med-<br />

Technologie, die für die Entfeuchtung<br />

der Luft zuständig ist, wird je nach Kundenwunsch<br />

und Platzverhältnissen an<br />

den Trockenraum angeschlossen oder in<br />

diesen integriert.<br />

Bei B. Braun wurden die Entfeuchtungsmodule<br />

als separate Aggregate auf den<br />

Tunneln platziert. Ob es sich bei der Airgenex®-Trocknung<br />

um ein kontinuierliches<br />

Verfahren oder einen Batchbetrieb<br />

handelt, spielt grundsätzlich keine Rolle.<br />

Die Trocknungskammer wird kundenspezifisch<br />

mit einem speziellen Umluftsystem<br />

mit individueller Luftführung<br />

ausgestattet. Denn nur durch das perfekte<br />

Zusammenspiel von Luftentfeuchtung<br />

und Luftführung, aber auch von<br />

Luftgeschwindigkeit und Volumenstrom<br />

im Trockenraum, wird die Kondensationstrocknung<br />

für das jeweilige Produkt<br />

zum Erfolg. Die Trocken-Kühl-Tunnel bei<br />

B. Braun wurden mit je neun Frequenzumrichter-gesteuerten<br />

Umluftventilatoren<br />

ausgestattet. Sie sorgen für eine<br />

optimale Luftverteilung innerhalb eines<br />

Gestellplatzes im Trockner und werden<br />

entsprechend der Beladung gesteuert.<br />

Das Umluftsystem und die Luftführung<br />

innerhalb des Trockners sind stets individuelle<br />

Lösungen. Wie sie im Detail aussehen,<br />

will Harter aus Gründen der Geheimhaltung<br />

nicht erläutern. „Am Ende<br />

zählt für den Kunden nur, dass der Tro -<br />

cken-Kühl-Prozess sowohl bei Voll- als<br />

auch bei Teilbeladung reibungslos vonstattengeht“,<br />

so Jochen Schumacher.<br />

Reliable Drying and Cooling in a Single Process<br />

At the location Glandorf of the worldwide operating pharmaceuticals corporate group B.<br />

Braun Avitum, following an investment of approximately 50 million Euro, a new production<br />

site was inaugurated last autumn. Integrated into the respective processes is an energysaving<br />

drying procedure, namely condensation drying using heat pumps provided by the<br />

Allgäu drying plant manufacturer Harter. Two parallel installed cooling and drying tunnels<br />

with a closed cooling circuit (i.e. independent of supply air that would require to be processed)<br />

ensure for optimized productivity. The very compact design that features control cabinets<br />

installed on the platform only requires a minimum of space.<br />

pj<br />

Labeling Quality<br />

GLM-Ievo mit Plug-In®-label<br />

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Mit bis zu 200 Packungen pro Minute ist<br />

der modulare und vollautomatische<br />

GLM-Ievo eine der schnellsten Etikettiermaschinen<br />

der Welt. Durch den Scan des<br />

Codes auf der Rückseite des Etiketts stellt<br />

sich das Gerät selbstständig auf die<br />

jeweilige Anwendung ein. Die perfekt<br />

abgestimmte Plug-In®-Label Funktionalität<br />

sorgt so für reduzierte Rüstzeiten und verhindert<br />

kostspielige Fehletikettierungen.<br />

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Düsseldorf<br />

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Aus den Unternehmen<br />

Pharma Compliance Pack<br />

Medikamente einfach und sicher einnehmen<br />

Der Pharma Compliance Pack der August Faller GmbH & Co. KG, Waldkirch, unterstützt Patienten dabei, ihre<br />

Medikamente zur richtigen Zeit und in der vorgegebenen Menge einzunehmen. Mithilfe eines<br />

integrierten Schiebemechanismus und perforierter Laschen, die vor der Einnahme abgetrennt werden,<br />

lassen sich die Blister „portionsweise“ aus der Packung ziehen.<br />

Für die bereits 2016 mit dem Deutschen<br />

Verpackungspreis prämierte innovative<br />

Lösung erhielt das Unternehmen nun<br />

eine weitere renommierte Auszeichnung:<br />

den Pharmapack Europe Award in der Kategorie<br />

„Exhibitors Innovations“. In dieser<br />

Kategorie werden technologische Fortschritte<br />

in der Verpackungskompetenz,<br />

wie zum Beispiel neue Materialien, Primärund<br />

Sekundärverpackungen, Etikettierung,<br />

Faltblätter und Ideen zur Fälschungssicherheit<br />

gewürdigt.<br />

Medikamente wirken nur richtig, wenn Patienten sie korrekt einnehmen: Der integrierte Schiebemechanismus und die<br />

perforierten Laschen unterstützen sie dabei.<br />

Das fünfseitige Leporello-Etikett bietet auf kleiner Fläche viel Raum für wichtige Informationen<br />

und lässt sich leicht wieder verschließen.<br />

Schiebemechanismus als<br />

Anwendungshilfe<br />

Der Pharma Compliance Pack vereinfacht<br />

die Medikamenteneinnahme<br />

dank einer klaren Anwendungshilfe in<br />

Form eines Schiebemechanismus. So<br />

nehmen Patienten ihre Medikamente<br />

zur richtigen Zeit, in der korrekten Reihenfolge<br />

und der vorgegebenen Dosis<br />

ein. Die Verpackung eignet sich für unterschiedliche<br />

Blisterdesigns, Materialien<br />

und Darreichungsformen: von<br />

Tabletten über Kapseln bis hin zu Dragees.<br />

„Die Idee des Mechanismus der<br />

Faltschachteln ist jedoch auch auf andere<br />

Primärverpackungen wie Spritzen,<br />

Vials oder Ampullen anwendbar“, ergänzt<br />

Tanja Feldmüller.<br />

Wichtige Erinnerungsstütze<br />

Zusätzlichen Mehrwert bietet das<br />

mehrseitige Leporello-Etikett mit viel<br />

Raum für wichtige Informationen, z. B.<br />

die Einnahmehinweise. Das Label verfügt<br />

zusätzlich über selbstklebende Teiletiketten,<br />

die sich entnehmen und zur<br />

Erinnerung in den Kalender oder zur<br />

Dokumentation in die Patientenakte<br />

einkleben lassen. Die Kombination des<br />

Pharma Compliance Pack mit dem Etikett<br />

sorgt für idealen Produktschutz mit<br />

gleichzeitig leichter Handhabung. Dies<br />

eröffnet vielseitige Anwendungsmöglichkeiten.<br />

Die Verpackungslösung<br />

kann sowohl zur Selbstmedikation, als<br />

auch in Krankenhäusern, für klinische<br />

Studien oder in der personalisierten<br />

Medizin eingesetzt werden.<br />

Tanja Feldmüller, Leiterin Marketing<br />

& Innovation bei August Faller, nahm<br />

die Auszeichnung im Rahmen der Preisverleihung<br />

auf der Pharmapack Europe<br />

in Paris entgegen: „Wir freuen uns sehr<br />

über diese wiederholte Auszeichnung.<br />

Sie bestätigt uns in unserer Entwicklungsarbeit,<br />

bei innovativen Verpackungslösungen<br />

stets den Mehrwert<br />

des Anwenders in den Fokus zu stellen.“<br />

Simple and Safe Intake of<br />

Medicines<br />

The Pharma Compliance Pack of the<br />

enterprise August Faller provides<br />

support for patients to take their medicine<br />

at the right time and in the<br />

specified quantity. With the help of<br />

an integrated sliding mechanism and<br />

perforated loops, which are separated<br />

before the intake, the blisters can<br />

be pulled out of the package on a<br />

“single-portion basis”. A five-page<br />

fanfold leaflet, that is also easy to reclose,<br />

offers plenty of space in a small<br />

format for important information. pj<br />

34<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


50 JAHRE INNOVATIONEN<br />

INNOVATIONEN<br />

JAHRE 50<br />

<strong>2017</strong><br />

1 9 6 7<br />

...UND WIR HABEN NOCH VIEL VOR!<br />

ABFÜLL- UND VERPACKUNGSMASCHINEN<br />

FÜR DIE PHARMAINDUSTRIE


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INTELLIGENT. INNOVATIV. EFFIZIENT.<br />

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Ergonomiebetrachtung, animierte Maschinenprozesse, Simulation von Arbeitssituationen, Design Review,<br />

Strömungsvisualisierung... noch bevor die Maschine gebaut ist zu überprüfen und zu erleben –<br />

das ist B+S Virtual Reality, ein Baustein im Bereich Digital Engineering bei Bausch+Ströbel.<br />

Maschinen und Produktionsanlagen bereits in der Planungsphase realitätsnah darzustellen führt zu besseren<br />

Entscheidungen, verhindert Komplikationen im späteren Projektverlauf und trägt somit zur Kostenreduktion bei.<br />

Die Integration von realen physischen Teilen ergänzt und optimiert das Erlebnis der virtuellen Maschine.<br />

Bausch+Ströbel Virtual Reality Highlights:<br />

· Einsatz von Virtual Reality über den gesamten Lebenszyklus der Maschine:<br />

von der Planung, der Konstruktion, der Montage, dem Aufbau / der Integration<br />

bis hin zu den Serviceleistungen einer Maschine oder Anlage<br />

· Stereoskopische Maschinendarstellung im Maßstab 1:1<br />

· Intuitive Interaktion in einer virtuellen Umgebung<br />

· Standardisiertes Virtual Mockup<br />

· Ergebnisvisualisierung von CFD-Strömungsberechnung<br />

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Moderne Lösung zur Qualitätssteigerung<br />

Passgenaue Vollinspektion<br />

Barbara Lohmeier-Opper war 2002 die erste<br />

Braumeisterin im Landkreis Erding, heute führt<br />

sie gemeinsam mit ihrem Vater Nikolaus die Familienbrauerei<br />

„Bräu z’Loh“: „Wir hatten noch<br />

nie Probleme mit der Qualität oder mit Reklamationen.<br />

Aber im Zeitalter der Produkt -<br />

haftung ist es heute notwendig, dass wir im Fall<br />

einer Beanstandung einfach dokumentieren<br />

können, dass wir die höchstmögliche Qualität<br />

bei der Produktion beachten.“<br />

In der Region zwischen Erding und Landshut sind die exzellenten Biere des „Bräu z’Loh“ ein Geheimtipp.<br />

Bei der Produktsicherheit hat das Traditionsunternehmen, das seit 1928 besteht, nun einen großen Schritt<br />

in die Zukunft gemacht. Im Flaschenkeller wurde eine Vollinspektionsmaschine mit Gewindekontrolle<br />

des Spezialisten Nagel aus Kaufungen installiert.<br />

Vielen ist der Ort Loh als Heimat des<br />

Schriftstellers Georg Lohmeier bekannt,<br />

Bierliebhabern natürlich durch die<br />

Brauerei. Die wurde von Michael Loh-<br />

meier gegründet, weil der Landwirt mit<br />

dem Tausch von Gerste gegen Bier unzufrieden<br />

war. Die erste Brauanlage<br />

hatte eine Ausschlagmenge von 400 l,<br />

der erste Sud wurde am 11. Februar<br />

1928 eingekocht. Nach der Gärung und<br />

Reifung füllte Lohmeier 300 Literflaschen<br />

mit Bügelverschluss und be-


Aus den Unternehmen<br />

Eine klassische, mittelständische Brauerei mit ganzviel Handarbeit und modern ster Inspektionstechnologie.<br />

klebte sie mit handschriftlichen Etiketten.<br />

Das Bier war von Anfang sehr gut<br />

und wurde bald mit dem Pferdefuhrwerk<br />

ausgefahren. 1931 wurde der<br />

Grundstein für die jetzige Brauerei gelegt,<br />

die anschließend kontinuierlich<br />

weiterentwickelt wurde.<br />

Heute wird das Bier an ein bis zwei<br />

Tagen pro Woche in braune 0,5-l-Euround<br />

0,33-l-Gourmet-Flaschen mit Kronenkorken<br />

abgefüllt, die zahlreichen<br />

schmackhaften Limonaden in weiße<br />

0,5-l-Euro-Flaschen mit Schraubgewinde.<br />

Das Unternehmen war nun für<br />

die Produktsicherheit auf der Suche<br />

nach einer Inspektionsmaschine, die<br />

auch von der Größe her in die Anlage<br />

passte: sowohl hinsichtlich der Leistung<br />

als auch in Bezug auf den Preis. „Nachdem<br />

wir uns Angebote von vielen Herstellern<br />

haben machen lassen, stellte<br />

sich sehr rasch heraus, dass die Firma<br />

Nagel Automationstechnik die für uns<br />

ideale Lösung bietet“, so Barbara Lohmeier-Opper.<br />

Voll- und Miniinspektion<br />

Im Juli 1995 startete Joachim Nagel mit<br />

der Vermarktung von Leerflascheninspektionsmaschinen,<br />

bald schon mit Eigenentwicklungen.<br />

Schnell entschieden<br />

sich zahlreiche namhafte Getränkeund<br />

Lebensmittelbetriebe für den<br />

neuen Lösungsansatz, der völlig neue<br />

Einbausituationen möglich macht. So<br />

werden beispielsweise die Kontrollen<br />

innerhalb eines 500-mm-Radius durchgeführt,<br />

um so auf sehr kleinem Raum<br />

eine Vollinspektion installieren zu können.<br />

Bei Karree-Aufstellungen sind<br />

immer Kurven vorhanden. Diese Bereiche<br />

können laut Joachim Nagel einfach<br />

für die Installation verwendet werden.<br />

Da zudem die Aussortierung auf einer<br />

Grundfläche von nur einem Quadratmeter<br />

erfolgt, ist diese Maschinenform<br />

für kleine Anlagenaufstellungen optimal<br />

gestaltet. Sämtliche Maschinen<br />

sind zukunftsorientiert konstruiert und<br />

Kompakt und transparent<br />

An den „Bräu z’Loh“ wurde eine Vollinspektionsmaschine<br />

inklusive Gewindekontrolle<br />

geliefert. Aufgrund ihrer<br />

optimierten Bauform, aber auch dank<br />

mehrerer Neuentwicklungen, etwa im<br />

Bereich der Aussortierung, passt sie<br />

perfekt in die schmale Lücke zwischen<br />

Flaschenwaschmaschine und Füller.<br />

Hier wurden spezielle Erweiterungen<br />

vorgenommen, um die Flaschen sicher<br />

stehend am Stern auszuleiten.<br />

Aktuell kann unter vier verschiedenen<br />

Varianten gewählt werden. Ziel dieser<br />

Aussortierungen ist es, die Flasche direkt<br />

am Stern noch sicher stehend auszuleiten.<br />

Flächen für Schmutzablage- rungen<br />

wurden weitestgehend beseitigt und<br />

damit ein modernes Hygienedesign<br />

verwirklicht. Die vereinzelten Flaschen<br />

laufen bereits einen knappen Meter<br />

nach der Waschmaschine auf dem<br />

Transportband in die Inspektionsmaschine<br />

ein und werden dort von einem<br />

hochwertigen Kontrollsystem mit<br />

Ethernet CCD-Kameras und verschleißfreier<br />

LED-Technik für die Beleuchtung<br />

überprüft.<br />

Your Quality.<br />

SEALPAC schafft beste Bedingungen<br />

für Ihre Trendprodukte, ob Burger,<br />

Frikadelle oder Fleischbällchen.<br />

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Mit der SEALPAC MAP+ Technologie wird Ihr<br />

Produkt nicht nur zum Hingucker im Kühlregal,<br />

sondern Mehrkammer-Schalen dank InsideCut<br />

auch einzeln versiegelt – einfach praktisch!<br />

The Impact.<br />

Am PoS, dem härtesten Wettbewerb,<br />

mit Konzept, Optik und Technologie<br />

punkten.<br />

aufgebaut. So besteht jederzeit die<br />

Möglichkeit, veraltete Rechnertechnologien<br />

durch ein Upgrade auf den neuesten<br />

Stand zu bringen, weshalb es<br />

auch keine Gebrauchtmaschine auf<br />

dem Markt gibt. Neben Vollinspektionsmaschinen<br />

bietet die Firma seit einigen<br />

Jahren einen „Mini-Inspektor“ an, der<br />

mit kleinsten Abmessungen im Maximalausbau<br />

eine Laugen-, Boden- und<br />

Mündungskontrolle zur Kontrolle von<br />

Gläsern für Kleinstanbieter im Getränke-<br />

und Lebensmittelbereich bietet.<br />

Boden und Seitenwand<br />

Zunächst wird der sensible Bodenbereich<br />

mit höchster Genauigkeit auf Beschädigungen<br />

und Verunreinigungen<br />

kontrolliert. Dabei werden sämtliche<br />

Fremdkörper am Flaschenboden erkannt.<br />

Auch bekannte, typische Probleme<br />

wie Hefereste, Zigarettenfolien<br />

oder Spritzen werden sicher detektiert.<br />

Der nächste Schritt ist die Überprüfung<br />

der Seitenwände auf Beschädigungen<br />

und Verschmutzungen. Diese Kontrolle<br />

erfolgt über die volle Flaschendrehung,<br />

38<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

Produktionsdaten, Testflaschenprotokolle<br />

und Maschinenzustände<br />

stehen in übersichtlichen<br />

Protokollen zur Verfügung und<br />

können automatisch oder auf<br />

Abruf ausgedruckt werden. Die<br />

Protokolle können entsprechend<br />

den gesetzlichen Auflagen über<br />

Jahre gespeichert werden und so<br />

im Fall einer Produkthaftung herangezogen<br />

werden.<br />

wobei je nach Flaschendurchmesser<br />

vier bis zehn Aufnahmen erstellt und<br />

ausgewertet werden: Trinkhalme, Maurerdreck,<br />

Etikettenreste oder Schimmel<br />

werden so sicher festgestellt.<br />

Mündung und Gewinde<br />

Sehr wichtig im Zeichen der Produktsicherheit<br />

sind unversehrte Mündungen.<br />

Weitere Hochleistungskameras erkennen<br />

defekte oder ausgebrochene Flaschenmündungen.<br />

Eine Verletzungsgefahr<br />

wird so ausgeschlossen, ebenso<br />

wie ein undichtes Verschließen und der<br />

Verderb des Produkts. Zuverlässig erkannt<br />

werden bei den Schraubverschlussflaschen<br />

defekte und stark<br />

Wellen zu 100 Prozent sicher erkannt.<br />

Da die Laugenreste mit Faktor 10 besser<br />

erkannt werden als Restwasser, erfolgt<br />

eine Erkennung von Restwasser erst ab<br />

etwa 10 ml, bei gleicher Erkennungseinstellung.<br />

Zum Aufspüren von organischen<br />

Flüssigkeiten wie etwa Ölen<br />

wird ein Infrarotmessverfahren eingesetzt.<br />

Nach einer Wendung des Transportbands<br />

um 180 Grad fahren die<br />

kontrollierten Flaschen wieder aus der<br />

Inspektionsmaschine hinaus. Sämtliche<br />

Fehler, Beschädigungen oder Verunreinigungen,<br />

die vom System erkannt<br />

wurden, führen zu einer zuverlässigen<br />

Aussortierung über Klappentechnik.<br />

Die Flaschen werden dabei über zwei<br />

Klappen im Stern sicher zur Ausleitung<br />

geführt.<br />

Der optimale Einbau des Systems<br />

konnte überhaupt nur realisiert werden,<br />

weil nach umfangreichen Planungen<br />

technische Neuentwicklung im<br />

Bereich der Aussortierung zum Einsatz<br />

kommen.<br />

Die richtige Entscheidung<br />

„Wir haben uns ziemlich schnell für das<br />

System von Nagel entschieden. Nicht<br />

Auf engstem Platz werden beim „Bräu z’Loh“ hochwertige Biere abgefüllt.<br />

einfach zu bedienen. Hinzu kommt ein<br />

minimaler Energieverbrauch von nur<br />

300 Watt. Und sämtliche Fehler an den<br />

Flaschen werden einwandfrei erkannt:<br />

Für uns ist diese Maschine von Nagel<br />

also die perfekte Lösung.“<br />

VERPACKUNGSTECHNOLOGIE MADE IN GERMANY<br />

Mehr Informationen unter: www.sealpac.de<br />

abgeriebene Gewinde. So werden Verletzungen<br />

ebenso verhindert wie das<br />

Knirschen beim Öffnen.<br />

Speziallösungen rundum<br />

Auch Restflüssigkeit, Lauge und organische<br />

Flüssigkeiten werden erkannt:<br />

Selbst geringe Mengen an Restflüssigkeit<br />

oder Lauge erkennt das System<br />

mittels Hochfrequenz-Sender-Empfänger-Messprinzip.<br />

Zwischen Sender und<br />

Empfänger wird Restlauge ab einer<br />

Menge von 1 ml mit hochfrequenten<br />

nur mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

und der wirklich auf unsere Brauereigröße<br />

zugeschnittenen Technik, auch<br />

mit der menschlichen Komponente<br />

sowie der Installation und dem Service,<br />

sind wir mit Nagel wirklich hochzufrieden“,<br />

betont Barbara Lohmeier-Opper.<br />

Brauereiinhaber Nikolaus Lohmeier ergänzt:<br />

„Wir sehen bei Nagel die Vorzüge<br />

eines leistungsstarken, flexiblen Lieferanten<br />

mit viel Erfahrung.<br />

Die Maschine passt ideal in unsere Anlage<br />

hinein, ist logisch aufgebaut und<br />

Custom-Fit Complete Inspection<br />

Within the region between Erding and Landshut, the excellent<br />

beers of the „Bräu z’Loh“ brewery are an insider tip. In<br />

terms of product safety, the family enterprise that was founded<br />

in 1928, has made a major step into the future. The company<br />

has installed a full inspection machine including thread<br />

inspection in its bottling hall provided by the specialist enterprise<br />

Nagel. Due to its optimised design, it perfectively fits<br />

into the small gap between the bottle washing machine and<br />

filler. Production data, trial bottle protocols, and machine<br />

statuses are now available in clear protocols and can be printed<br />

out either automatically or on request.<br />

pj


Aus den Unternehmen<br />

Bizerba<br />

digitize Packaging<br />

interpack <strong>2017</strong><br />

Halle 14, Stand B14<br />

Bizerba zeigt auf der interpack <strong>2017</strong> Lösungen rund um die Themen digitale Transformation,<br />

Food Safety, Losgröße 1 sowie Logistik und Etiketten.<br />

Bizerba zeigt Lösungen rund um die<br />

Themen digitale Transformation, Food<br />

Safety, Losgröße 1 sowie Logistik und<br />

Etiketten. Für mehr Produktivität und<br />

geringere Kosten setzen viele Unternehmen<br />

auf die Digitalisierung. Gerade Predictive<br />

Maintenance und die dahinter<br />

stehende Software spielen dabei eine<br />

entscheidende Rolle.<br />

Bizerba präsentiert Lösungen wie die<br />

Bizerba-Cloud-Plattform, die auf MS<br />

Azure basiert, das Preis- und Warenauszeichnungssystem<br />

GLM-levo (Bild)<br />

sowie die Industriesoftware BRAIN2 inklusive<br />

Sensorik für die Anbindung an<br />

die Software.<br />

Auch beim Service bietet die Digitalisierung<br />

mit Predictive Maintenance<br />

neue Möglichkeiten: Die durch Sensoren<br />

erfassten Maschinendaten erzeugen<br />

ein virtuelles Abbild der Anlage in<br />

der Cloud und werten diese Daten in<br />

Echtzeit aus. So können mögliche<br />

Schwachstellen und defekte Komponenten<br />

frühzeitig erkannt und das Serviceteam<br />

durch die Anlage benachrichtigt<br />

werden. Um das Lösungsangebot<br />

rund um Digitalisierung und vorausschauende<br />

Wartung zu demonstrieren,<br />

baut Bizerba ein Kontrollzentrum auf:<br />

Die Exponate am Messestand werden<br />

mit Geräten im Showroom in der Zentrale<br />

in Balingen vernetzt.<br />

Ausgestellt werden verschiedene Lebensmittelinspektionsgeräte<br />

für die<br />

Fremdkörperdetektion aus Metall,<br />

Kunststoff oder Glas. Außerdem prüfen<br />

optische Kamerasysteme, ob die richtigen<br />

Etiketten an der richtigen Stelle<br />

und mit korrektem Inhalt vorhanden<br />

sind. Auch die Siegelnahtkontrolle ist<br />

ein Thema.<br />

pj<br />

Wer sagt denn, dass<br />

Lasten schwer sein<br />

müssen?<br />

EXPRESSO Stapelkarren<br />

Perfekte Ergonomie macht das Arbeitsleben leichter. Voraussetzung<br />

dafür ist unser umfangreiches Baukastensystem für Aluminium-Stapelkarren:<br />

Unter mehr als 2.000 Varianten fi nden bestimmt auch Sie eine<br />

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einzigartigen Verpackungsmaschinen. Innovativ, produktiv und intuitiv.<br />

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40<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

Besondere Kunststoffmischung erlaubt reduzierte Materialdicke<br />

neue umweltfreundliche<br />

deckel<br />

UNITED CAPS, internationaler Hersteller innovativer Deckel und<br />

Verschlüsse, hat eine neue Polypropylenmischung (PP-Copo) entwickelt.<br />

Dank der patentierten Zusammensetzung werden 40 Prozent weniger<br />

Material zur Herstellung des neuen Schnappdeckels GREENCAP benötigt.<br />

UNITED CAPS, internationaler Hersteller<br />

innovativer Deckel und Verschlüsse, hat<br />

eine neue Polypropylenmischung (PP-<br />

Copo) entwickelt. Dank der patentierten<br />

Zusammensetzung werden 40 Prozent<br />

weniger Material zur Herstellung des<br />

neuen Schnappdeckels GREENCAP benötigt.<br />

Das Unternehmen hat den Anspruch,<br />

besonders umweltverträgliche Verschlüsse<br />

zu entwickeln. Das für<br />

Schnappkappen bisher verwendete Material<br />

Polyethylen (PE) erwies sich als zu<br />

gewichts- und materialintensiv, denn<br />

die Materialstärke von mindestens 0,8<br />

mm erhöht die CO 2 -Bilanz der Verschlüsse.<br />

Deshalb wurde eine neue<br />

Polypropylenzusammensetzung entwickelt,<br />

die genau dort ansetzt. Ihr Einsatz<br />

verringert den Materialeinsatz des Produkts<br />

deutlich und verbessert somit<br />

spürbar seine CO 2 -Bilanz.<br />

Auskunft zu den Hintergründen gibt<br />

Benoît Henckes (51), CEO von UNITED<br />

CAPS, Wiltz (Luxemburg).<br />

Herr Henckes, Ihr Unternehmen steht für<br />

nachhaltige Verpackungskonzepte. Immerhin<br />

zwei Drittel der befragten Verbraucher<br />

einer internationalen Studie des „Forum for<br />

the Future“ kaufen bevorzugt grüne Produkte.<br />

Mehr als drei Viertel fordern von Unternehmen,<br />

ihren CO 2 -Ausstoß zu verringern<br />

Platzproblem?<br />

Bluhm Systeme GmbH . www.bluhmsysteme.com . info@bluhmsysteme.com . Tel.: +49 (0)2224-7708-0<br />

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Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 41


Aus den Unternehmen<br />

und mehr nachwachsende Rohstoffe in der<br />

Produktion zu verwenden.<br />

Welche Vorteile haben Kunden und Verbraucher<br />

beim Einsatz von GREENCAP?<br />

Benoît Henckes: Die Verbraucher fordern<br />

zu Recht von den Unternehmen, sich beim<br />

Thema Nachhaltigkeit anzustrengen. Dieser<br />

Zeitgeist spiegelt sich in der Produktentwicklung<br />

und den Produkten unseres Unternehmens<br />

wider: Die GREENCAP ist dünn,<br />

leicht und flexibel, aber trotzdem sehr stabil.<br />

Ihre patentierte Polypropylenmischung ermöglicht<br />

einen äußerst geringen Kunststoffeinsatz<br />

und gute Wiederverwertbarkeit.<br />

Das sorgt für eine gute CO 2 -Bilanz.<br />

Wo sehen Sie weitere Vorteile?<br />

Benoît Henckes: Mit dem Einsatz des<br />

neuen Materials wurde auch das Design<br />

der Kappe entscheidend verbessert:<br />

So kann die GREENCAP die Geschwindigkeit<br />

moderner Abfüllanlagen voll<br />

ausschöpfen.<br />

Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 550<br />

Kappen pro Minute läuft sie mehr als<br />

doppelt so schnell wie<br />

bei herkömmlichen<br />

Schnappdeckeln.<br />

Welche Kosten entstehen<br />

gegenüber herkömmlichen<br />

Deckeln?<br />

Benoît Henckes: Die<br />

GREENCAP ist preislich<br />

sogar günstiger als vergleichbare<br />

Produkte aus<br />

Polyethylen.<br />

Für welche Anwendungen<br />

sind die Deckel prädestiniert?<br />

Benoît Henckes: Mit<br />

der GREENCAP leisten<br />

wir einen wichtigen Beitrag<br />

zur verantwortungsvollen<br />

Verpackung.<br />

Es stehen vor allem Verpackungen<br />

von Babyund<br />

Kleinkindernahrung<br />

in unserem Fokus.<br />

Welche Resonanz gibt es<br />

aus der Praxis?<br />

Benoît Henckes: Die<br />

Nachfrage ist hoch: UNI-<br />

TED CAPS produziert<br />

pro Jahr rund 300 Millionen<br />

GREENCAPS. Übereinander gestapelt<br />

ergäbe das einen Turm in Höhe von<br />

2.176 Kilometern: Das entspricht der Entfernung<br />

zwischen Bremen und Moskau.<br />

Wir fertigen die GREENCAP an den vier<br />

Der bessere Verschluss für eine neue Generation.<br />

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Unterschiedlicher Carbon Footprint von herkömmlichen Polyethylenkappen und denen, die aus der neuentwickelten<br />

Polypropylenmischung bestehen.<br />

Standorten Greystones (Irland), Hoboken<br />

(Belgien), Wiltz (Luxemburg) und Messia<br />

(Frankreich).<br />

Herr Henckes, nicht nur bei der GREENCAP,<br />

sondern bei der Produktion aller Verschlüsse<br />

setzt sich Ihr Unternehmen wie bereits angesprochen<br />

für ein nachhaltiges Verpakkungskonzept<br />

ein. Alle Deckel und Verschlüsse<br />

werden unter strenger Beachtung<br />

der hohen Standards in puncto Arbeitssicherheit,<br />

Arbeitnehmerschutz und Lohnfairness<br />

ausschließlich in Europa gefertigt.<br />

Wo setzen Sie weitere Schwerpunkte?<br />

Benoît Henckes: Wir engagieren uns intensiv<br />

für den Klimaschutz. In den letzten<br />

vier Jahren hat UNITED CAPS dank effizienter<br />

Maschinen und optimierter Arbeitsabläufe<br />

den CO 2 -Ausstoß seiner Werke um 14<br />

Prozent und den Energieverbrauch um<br />

zehn Prozent zurückgefahren. Zudem verringerte<br />

das Unternehmen sein Altstoffaufkommen<br />

um 40 Prozent, wobei gegenwärtig<br />

85 Prozent der gesamten Altstoffe recycelt<br />

werden.<br />

Abfallwertstoffe werden entsprechend<br />

den Standards wieder genutzt, nachwachsende<br />

Rohstoffe wie Zuckerrohr in die Produktion<br />

eingebunden. Überdies sind alle<br />

Das Unternehmen setzt sich für nachhaltige Verpackungskonzepte ein. Ein Beispiel: die GREENCAP.<br />

Bilder: UNITED CAPS<br />

42<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

UNITED CAPS ist einer der international<br />

führenden Hersteller innovativer<br />

Deckel und Verschlusssysteme<br />

mit Hauptsitz in Wiltz (Luxemburg).<br />

Das Unternehmen hat<br />

sieben Produktionsstätten in<br />

Europa und beschäftigt mehr als<br />

500 Mitarbeiter. Innovationsführerschaft,<br />

Kundennähe sowie Verantwortung<br />

für Mensch und<br />

Umwelt sind die wichtigsten Erfolgstreiber<br />

des wachsenden Familienunternehmens.<br />

Zu den<br />

Kunden zählen namhafte Markenartikler<br />

wie Nestlé, Danone,<br />

Friesland Campina oder Abbott.<br />

Produktionsstandorte gemäß der internationalen<br />

Umweltmanagementnorm ISO<br />

14001 zertifiziert.<br />

Entwickeln Sie neue Produkte inhouse?<br />

Benoît Henckes: Selbstverständlich, unsere<br />

Forschung und Entwicklung sind ein<br />

Eckpfeiler unseres Erfolgs. Etwa die Hälfte<br />

unserer Entwicklungsprojekte sind<br />

kundenspezifische Auftragsentwicklungen.<br />

Die andere Hälfte sind zukünftige<br />

Standardprodukte, die wir frei verkaufen.<br />

Damit setzen wir Trends am Markt. Mit<br />

der GREENCAP beispielsweise haben wir<br />

eine Schnappkappe für Baby- und Kleinkindernahrung<br />

entwickelt, die bereits<br />

jetzt den strengen Anforderungen der<br />

Zukunft gerecht wird. Bei allen Produktentwicklungen<br />

spielt die Ökobilanz eine<br />

zentrale Rolle. Drei unserer wichtigsten<br />

Maßgaben sind hier: Alle Deckel und Verschlüsse<br />

sind sicher und von gleichbleibend<br />

hoher Qualität. Sie werden mit dem<br />

geringstmöglichen Materialeinsatz hergestellt<br />

und sind so leicht wie möglich.<br />

So schonen wir in der Weiterverarbeitung<br />

Umwelt und Ressourcen und minimieren<br />

den CO 2 -Ausstoß beim Transport.<br />

Improved CO 2 Balance for Plastic<br />

Lids<br />

The enterprise UNITED CAPS, an international<br />

manufacturer of innovative covers<br />

and closures has developed a new polypropylene<br />

composition (PP-Copo). Due<br />

to this patented new composition, 40<br />

percent less material is required for the<br />

production of the snap-on cover GREEN-<br />

CAP. The cap is thin, light, and flexible and<br />

yet very robust. Next to the high processing<br />

speed and the extremely low expenditure<br />

of plastic, PP-Copo also scores in<br />

terms of good recycle-ability. In total, this<br />

ensures for a positive CO 2 -balance. pj<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


Aus den Unternehmen<br />

Entspanntes Kaffee- und Teetrinken<br />

neues design für mehr Komfort<br />

interpack <strong>2017</strong><br />

Halle 6, Stand A30-C58<br />

Die DMK Deutsches Milchkontor GmbH ist Deutschlands größtes Molkereiunternehmen. Bei<br />

den unhandlichen, runden Kaffeesahneportionen sah das Unternehmen Optimierungsbedarf<br />

und entwickelte ein innovatives Verpackungsdesign, das sich an die Rundungen der Tasse<br />

anschmiegt.<br />

Seit der Fusion von Humana und Nordmilch<br />

treibt die DMK GROUP die Erschließung<br />

neuer Märkte voran, um die<br />

Absatzbasis für ihre Milchbauern zu erweitern.<br />

Neben den bestehenden<br />

engen Handelsbeziehungen innerhalb<br />

der EU liegt auch außerhalb Europas<br />

großes Potenzial in deutschen Exportprodukten.<br />

Neben der hohen Qualität<br />

der DMK Marken- und Handelsmarkenprodukte<br />

bilden deren gezielte Vermarktung<br />

und Weiterentwicklung die<br />

Basis für den Erfolg des Unternehmens.<br />

Tropfenförmig und kurvig<br />

Wer kennt das nicht? Die kleinen runden<br />

Kaffeesahnedöschen fallen leicht<br />

von der Untertasse und beim Öffnen<br />

spritzt der Inhalt schon mal heraus. Für<br />

die Marken MILRAM und Oldenburger<br />

wurde deshalb eine außergewöhnliche<br />

Verpackungsinnovation für Kaffeesahne<br />

und Kondensmilch entwickelt,<br />

die von den deutschen Caterern mit<br />

dem „Catering Star“ geehrt wurde. Das<br />

Konzept des „Tassenschmiegers“ wurde<br />

gemeinsam mit Bosch Packaging Technology<br />

erfolgreich umgesetzt. Das innovative<br />

Verpackungsdesign zeichnet<br />

sich vor allem durch seine tropfenförmige<br />

Form aus. Die Einmalportionen<br />

sind beliebt und praktisch, da die neue<br />

Form auch spritzfreies Öffnen und<br />

tropffreies Eingießen gewährleistet.<br />

Das Formwerkzeug der Thermoformmaschine TFA 2520 kann individuell an die Anforderungen des Kunden angepasst werden.<br />

Erfolgreiche Zusammenarbeit<br />

Von der ersten Idee bis zur tatsächlichen<br />

Umsetzung des Verpackungsdesigns<br />

dauerte es rund zwei Jahre, denn<br />

ein solches Projekt ist mit einer Reihe<br />

neuer Herausforderungen verbunden.<br />

„Die herkömmliche runde Form ist gelernt,<br />

das tropfenförmige Design ist<br />

etwas Neues. Zum einen für die Verbraucher,<br />

zum anderen aber auch für<br />

uns als Produzenten“, berichtet Sönke<br />

Ingwersen, seit 1980 Produktionsleiter<br />

bei dem Molkereiunternehmen. Aufgrund<br />

der bereits über drei Jahrzehnten<br />

bestehenden, guten Zusammenarbeit<br />

entschied sich DMK für die Realisierung<br />

dieses anspruchsvollen Vorhabens erneut<br />

für den Verpackungsspezialisten<br />

Bosch Packaging Technology. Dabei lag<br />

der Fokus auch auf ökonomischen Aspekten:<br />

„Wir hatten nun ein neues Design<br />

entworfen, aber damit auch eine<br />

Form, für die wir vermutlich mehr Verpackungsmaterial<br />

benötigen würden.<br />

Es war uns jedoch wichtig, dass wir keinen<br />

höheren Materialverbrauch verursachen.<br />

Und tatsächlich ergeben sich<br />

aus dem neuen Verpackungsdesigns<br />

keine Nachteile mit Blick auf Nachhaltigkeit<br />

und Kosten“, betont der Fachmann<br />

weiter.<br />

Nachdem DMK mit einer Skizze des Designs<br />

und strikten Vorgaben für den Materialverbrauch<br />

an Bosch herangetreten<br />

war, prüfte der Maschinenhersteller die<br />

Umsetzung auf seinen Maschinen.<br />

Schließlich fiel die Wahl auf die Thermomaschine<br />

TFA 2520, deren Formwerkzeug<br />

individuell an die Bedürfnisse der<br />

Entwicklung angepasst werden konnte.<br />

„Die TFA 2520 war die einzige Tiefziehmaschine,<br />

die für unsere Ansprüche infrage<br />

kam. Da hat Bosch wirklich ein<br />

Alleinstellungsmerkmal. Außerdem war<br />

es uns wichtig, mit Bosch zu kooperieren,<br />

da wir bereits über lange Jahre<br />

gute Erfahrungen mit den Maschinen<br />

und dem Service gemacht haben“, fasst<br />

Ingwersen die Gründe für die Entscheidung<br />

zusammen.<br />

44<br />

Sterile Verpackung dank<br />

spezieller Aseptiktechnologie<br />

Die verwendete Thermoformmaschine<br />

wurde von Bosch entwickelt, um flüswww.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de<br />

03 | <strong>2017</strong> Pj


WIR SIND FÜR SIE DA!<br />

AUF DER INTERPACK <strong>2017</strong>.<br />

Halle 15, Stand B 25<br />

sige und viskose Produkte – wie beispielsweise Kaffeesahne – aseptisch<br />

in thermogeformte Becher zu verpacken. Die spezielle Technologie ermöglicht<br />

eine lange Haltbarkeit von Lebensmitteln, ohne dass eine kostenintensive<br />

Nachsterilisierung, Kühlung oder der Zusatz von<br />

Konservierungsstoffen nötig sind. Hoch präzise Abfüllvorrichtungen,<br />

geringer Materialverbrauch und niedrige Instandhaltungskosten sichern<br />

eine ökonomische Produktionsweise. Zusätzlich garantiert die<br />

robuste Maschinenbauweise eine zuverlässige Produktion sowie eine<br />

lange Betriebslebensdauer.<br />

„Uns war die Qualität der Maschine sehr wichtig“, begründet Ingwersen<br />

die Entscheidung für die TFA 2520. „Die verwendete Folie ist dank des<br />

angewandten Sterilisationsverfahrens quasi keimfrei. Bei der Öffnung<br />

von 100.000 Produktbechern, wird der Konsument keinen einzigen<br />

nicht sterilen Becher finden.“<br />

Schnelle Umsetzung und optimales Ergebnis<br />

Der „Tassenschmieger“ war ein voller Erfolg. Nachdem die individuelle<br />

Anfertigung der komplexen Maschine etwa ein Jahr in Anspruch genommen<br />

hatte, verlief die Inbetriebnahme ohne Komplikationen. Bereits<br />

vier Wochen nach der Auslieferung konnte die Produktion<br />

gestartet werden. Die Lösung von Bosch Packaging Technology hat mit<br />

innovativer Technologie und hervorragendem Service überzeugt. „Das<br />

Endprodukt ist eine innovative Form, die es so am Markt noch nicht<br />

gab. Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal, wie wir es uns vorgestellt<br />

haben. Es war wichtig, dass die Form stimmt und das Behältnis unseren<br />

Anforderungen entspricht“, zeigt sich Daniela Dethmann, Senior PR-<br />

Referentin Consumer Communications bei der DMK GROUP, zufrieden:<br />

„Inzwischen wird der Dispenser auch auf Flügen angeboten. Und selbst<br />

dort hält die neue Verpackung dem Druck stand. Außerdem herrscht<br />

wenig Skepsis über die neue Form. Die Konsumenten sind zufrieden<br />

mit dem neuen Design.“<br />

Mit vielen Innovationen rund um den<br />

gesamten Verpackungsprozess.<br />

Und mit 60 Jahren Erfahrung und Kompetenz.<br />

Wir zeigen perfekt abgestimmte Lösungen für die<br />

unterschiedlichsten Branchen wie beispielsweise<br />

Pulver, Süßwaren, Pasta, Snacks, Tiefkühlkost,<br />

Trockenfrüchte, Kaee, Gewürze und Flüssigkeiten.<br />

NEU!<br />

Know-How und Technologie live:<br />

• Verpacken von Mehl und pulvrigen<br />

Produkten, staubarm, kompakt und staubdicht<br />

• Drei komplette Verpackungslinien, repräsentativ<br />

für das Verpacken von Kindernährmitteln, Nüssen<br />

und Süßwaren<br />

• High-Speed-Verpacken mit der BVC Compact<br />

• BVR Snack mit Beuteldichtigkeitskotrolle<br />

• Großgebinde bis 80 Liter in palettierfähige Beutel<br />

• BVC Liquid für Suppen und Soßen<br />

• ROVEMA HMI zur anwenderfreundlichen intuitiven<br />

Bedienung mit grafischer Unterstützung<br />

• Umsetzung der im Verpackungsbereich wichtigen<br />

Anforderungen aus Industrie 4.0<br />

• Innovative, neue Beutelformen<br />

• Interessante, individuelle Serviceangebote und<br />

Retrofit-Maschinen<br />

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.<br />

New Design for More Comfort<br />

The DMK Deutsches Milchkontor GmbH is Germany’s largest dairy enterprise.<br />

Regarding the unhandy round coffee cream single portion package,<br />

the enterprise saw a need for optimization and subsequently developed a<br />

new innovative <strong>packaging</strong> design that aligns to the curves of the cup. The<br />

new concept was successfully jointly implemented in cooperation with<br />

Bosch Packaging Technology. The drop-shaped single portions are popular<br />

and practical, as the new form also ensures spill-free opening and drip-free<br />

pouring.<br />

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Pj 03 | <strong>2017</strong>


Aus den Unternehmen<br />

Top-Unternehmen<br />

interpack <strong>2017</strong><br />

Halle 10, Stand D22-E34<br />

innovation, intuition und Unternehmergeist<br />

Die weltweit agierende Schütz GmbH & Co. KG steht seit ihrer Gründung 1958 für unermüdlichen<br />

Unternehmergeist. Die Firmengruppe mit Stammsitz in Selters/Westerwald hat sich vom Hersteller von<br />

Heizöllagertanks aus Stahl zu einem globalen Unternehmen entwickelt, das vier Geschäftsfelder umfasst.<br />

Vertreten auf allen Kontinenten, steht in<br />

der Philosophie und Strategie von Gründer<br />

und Management auch heute noch<br />

der Kunde im Mittelpunkt. Im größten<br />

und umsatzstärksten Segment avancierte<br />

Schütz mit seinen Verpackungen<br />

für unterschiedlichste Branchen zum<br />

führenden Hersteller von Intermediate<br />

Bulk Containern (IBCs).<br />

Dabei ist die optimale Lösung für die individuellen<br />

Aufgaben in der Supply-<br />

Chain der Kunden ein steter Antrieb für<br />

die permanente Weiterentwicklung der<br />

IBCs und Fässer bei Schütz.<br />

Dynamik der Sparte Packaging<br />

Systems<br />

Seit der Gründung durch Udo Schütz im<br />

Jahr 1958 hat das Unternehmen eine beeindruckende<br />

Entwicklung genommen.<br />

Die Dynamik des Konzerns hält bis heute<br />

an und ist nach wie vor maßgeblich von<br />

konstanter Innovationskraft und stetiger<br />

Expansion geprägt. Zusammen mit den<br />

Der Ecobulk wurde zum meistverwendeten<br />

IBC-System weltweit.<br />

vier deutschen Standorten, dem Stammsitz<br />

in Selters/Westerwald, den Werken<br />

Ransbach-Baumbach und Siershahn<br />

sowie dem Standort in Simbach am Inn,<br />

verfügt der Global Player heute über 45<br />

Produktions- und Servicestandorte rund<br />

um den Globus. Die internationale Unternehmensgruppe<br />

mit eigenständigen<br />

Tochtergesellschaften in den jeweiligen<br />

Ländern beschäftigt derzeit mehr als<br />

4.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete<br />

2016 rund 1,5 Milliarden Euro<br />

Umsatz.Für den größten und bedeutendsten<br />

Anteil steht die Sparte Packaging<br />

Systems, die weltweit<br />

Verpackungssysteme wie IBCs sowie<br />

Fässer aus Kunststoff und Stahl für unterschiedlichste<br />

industrielle Anwendungen<br />

produziert. In den anderen drei<br />

Geschäftsfeldern Energy Systems, Industrial<br />

Services und Composites entwickelt<br />

und fertigt Schütz weitere<br />

innovative Produkte: Haustechnik wie<br />

Fußbodenheizungen und Heizöltanks,<br />

Vorprodukte aus Stahl, den Leichtbau-<br />

Kennzeichnungslösungen<br />

für die Verpackungsindustrie<br />

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Düsseldorf<br />

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46<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

werkstoff Cormaster sowie Rotorblätter<br />

für Windkraftanlagen. Darüber hinaus<br />

konzipiert Schütz einen Großteil der für<br />

die Produktion benötigten Werkzeuge,<br />

Maschinen und Anlagen in Eigenregie.<br />

Eine Verpackung revolutioniert<br />

den Markt<br />

1974 hatte Udo Schütz eine herausragende<br />

Idee für ein Produkt: einen Kunststofftank,<br />

montiert auf einer Palette und<br />

rundum geschützt – früher durch einen<br />

Stahlmantel, heute durch eine Gitterkonstruktion.<br />

Weiterer Vorteil der Transportverpackung:<br />

Sie ist leicht zu<br />

transportieren und zu stapeln. „Der IBC<br />

als neue Generation von Verpackungen<br />

revolutionierte den Markt. Waren es bis<br />

dahin große Behälter mit einem Volumen<br />

von rund 20.000 Litern oder kleinere<br />

Verpackungseinheiten wie Fässer<br />

mit nur 200 Litern, mit denen Flüssigkeiten<br />

transportiert oder in denen sie gelagert<br />

wurden, gab es mit den<br />

Schütz-IBCs nun eine neue Größe von<br />

1.000 Litern“, erläutert Schütz-CEO Roland<br />

Straßburger.<br />

Die Behälter beanspruchen dabei jedoch<br />

nur den Raum einer gängigen Palette.<br />

Im Vergleich zu vier traditionellen<br />

Fässern auf einer Palette ergab dies rein<br />

rechnerisch einen Effizienzvorteil von<br />

25 Prozent – eine Ersparnis, die sich bei<br />

den Kunden bis heute betriebswirtschaftlich<br />

in Form geringerer Transportund<br />

Lagerkosten pro Liter niederschlägt.<br />

Zudem müssen für 1.000 Liter<br />

Hochmoderne Mehrschichtextrusionsblasanlage in der IBC-Produktionslinie.<br />

in der Supply Chain nicht fünf Verpackungseinheiten<br />

datentechnisch erfasst,<br />

befüllt, bewegt, etikettiert,<br />

gelagert und entleert werden, sondern<br />

nur eine einzige – ein zusätzlicher Kostenvorteil,<br />

der bis zu 30 Prozent betragen<br />

kann. Diese ökonomische Effizienz<br />

überzeugte auf der ganzen Linie, so<br />

dass sich Schütz in der Konsequenz<br />

rasch neue Märkte eröffneten. Ausschlaggebend<br />

für den Erfolg war und ist<br />

der modulare IBC-Aufbau. Je nach Füllgut<br />

und Anforderung innerhalb der<br />

Supply-Chain kann der Container individuell<br />

konfiguriert werden: von der Innenblase<br />

über die Armatur bis hin zur<br />

Palette.<br />

Überlegene ökologische<br />

Effizienz<br />

Ein weiterer wesentlicher Faktor ganz im<br />

Sinn der vom Nachhaltigkeitsgedanken<br />

geprägten Firmenphilosophie ist die<br />

ökologische Effizienz. Ursprünglich als<br />

4<br />

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interpack <strong>2017</strong><br />

Messe Düsseldorf / DE, Halle 9, Stand J35/J36 | www.interpack.de<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 47


Aus den Unternehmen<br />

Revolutionäre Transportverpackung:<br />

Der IBC ist je nach<br />

Füllgut und Supply Chain individuell<br />

konfigurierbar.<br />

Expansionsmaßnahmen auf dem Werksgelände: die Schütz-Unternehmenszentrale in Selters im Westerwald.<br />

Einwegverpackung konzipiert, sammelte<br />

das Unternehmen bereits 1976<br />

erste Erfahrungen in der Wiederaufbereitung<br />

und garantiert seit 1980 als<br />

erster Hersteller die Rücknahme gebrauchter<br />

Container. „Damit traf Schütz<br />

nicht nur den Zeitgeist des aufkeimenden<br />

Umweltschutzes, sondern wir übertrafen<br />

damit die Anforderungen der in<br />

den 90er-Jahren eingeführten Verpackungsverordnung<br />

und waren internationaler<br />

Vorreiter in unserer Branche“,<br />

fasst der CEO zusammen. Ab 1993<br />

wurde diese Dienstleistung unter dem<br />

Namen Schütz-Ticket-Service konsequent<br />

erweitert und auf allen Kontinenten<br />

angeboten. Das Besondere ist, dass<br />

die zurückgenommenen Verpackungen<br />

in einem aufwendigen Prozess und an<br />

allen Schütz-Standorten nach uniformen<br />

Umwelt-, Sicherheits- und Qualitätsmanagementvorgaben<br />

rekonditioniert<br />

werden. Dabei wird der Kunststoffbehälter<br />

aus dem Gitterkäfig entnommen<br />

und durch einen fabrikneuen<br />

Originalbehälter ersetzt. Kunden haben<br />

dadurch gleich mehrfach Gewissheit:<br />

Der rekonditionierte IBC entspricht in<br />

Qualität und Sicherheit einem neuen<br />

Schütz-IBC. Um diese enge Verknüpfung<br />

von Originalität mit Qualität auf<br />

den ersten Blick zu erkennen, hat das<br />

Unternehmen kürzlich mit Recobulk<br />

einen neuen Markennamen eingeführt.<br />

Egal, welche der beiden IBC-Arten die<br />

Kunden einsetzen, Ecobulk und Recobulk<br />

verfügen beide über die gleichen<br />

Standardspezifikationen und sind daher<br />

hundertprozentig kompatibel. Die Kombination<br />

aus intelligenter Produktionsund<br />

Servicelösung ist für den Anwender<br />

komplett administrationsfrei, die Abholung<br />

gebrauchter IBCs mittlerweile<br />

sogar via App auf Smartphone oder Tablet<br />

direkt zu ordern.<br />

Kontinuierliche Erweiterung<br />

des Netzwerks<br />

Stets auf der Agenda des Unternehmens<br />

steht auch die Expansion.<br />

Mit dieser Strategie rückt<br />

Schütz in allen Ländern näher<br />

an seine Kunden heran. Ein global<br />

breit aufgestelltes Netzwerk<br />

von Standorten sorgt für kurze<br />

Transportwege und einen optimalen<br />

Fluss innerhalb der Supply Chain. Die<br />

Kunden profitieren durch die ständig<br />

wachsende Anzahl lokaler Präsenzen in<br />

puncto Flexibilität, Liefersicherheit und<br />

professioneller Service. So nahm im August<br />

2016 das neue Stahlfasswerk in<br />

Houston (Texas) die Produktion auf. Anfang<br />

Dezember liefen im neuen Werk in<br />

Polen die IBC-Linien an. Im Januar <strong>2017</strong><br />

folgte ein neuer Standort in Thailand.<br />

Global Player mit großer<br />

Innovationskraft<br />

Auch die Produktlinien werden konstant<br />

optimiert und erweitert. Ausschlaggebend<br />

für Innovationen sind oft die Bedürfnisse<br />

der Kunden in der täglichen<br />

Anwendung. So müssen hochsensible<br />

Füllgüter beispielsweise vor Permeation<br />

bewahrt werden. Die Lösung von Schütz<br />

ist die Security Layer Technology. Damit<br />

können gleichzeitig bis zu sechs Funktionsschichten<br />

extrudiert werden. Eingebaut<br />

zwischen zwei Trägerschichten<br />

wirkt die EVOH-Barriere gegen Permeationseinflüsse.<br />

Der Ein- oder Austritt von<br />

Gasen, Aroma- und Duftstoffen wird vermieden,<br />

die Haltbarkeit empfindlicher<br />

Medien deutlich ver-bessert.Eine weitere<br />

Entwicklung aus Selters für anspruchsvolle<br />

Füllprodukte, zum Beispiel aus den<br />

Bereichen Lebensmittel, Pharma, Kosmetik<br />

oder Automotive, sind die Foodcertsowie<br />

Cleancert-IBCs und Fässer. Sie bieten<br />

umfassende Material-, Produkt- und<br />

Prozesssicherheit. Grundlage dieser Linien<br />

war die Zertifizierung der Produktionsstandorte<br />

nach der Industrienorm<br />

FSSC 22000. Dem ökonomischen Nachteil<br />

in Form von Resten in Verpackungen<br />

bei zähflüssigen Füllgütern wirkt Schütz<br />

mit einem speziellen Produktdesign entgegen:<br />

Der Ecobulk HX sorgt mit seiner<br />

konischen Form auch bei hoch viskosen<br />

Medien für eine Restent- leerbarkeit von<br />

unter 0,3 Litern. Das sichere Aufrühren<br />

solcher Füllprodukte ermöglicht der Impeller.<br />

Der neu entwickelte Einwegrührer<br />

ist mit der Schraubkappe des Containers<br />

fest verbunden und für alle 1.000- und<br />

1.250-Liter-Ecobulk-Typen mit der Einfüllöffnung<br />

DN 150 und DN 225 erhältlich.<br />

Der Rührvorgang kann somit ohne Kontaminationsrisiko<br />

im geschlossenen IBC<br />

stattfinden.<br />

Leidenschaft für<br />

Kundenbedürfnisse<br />

„Die Innovationskraft und die Leidenschaft<br />

für neue Technologien und pra-<br />

48<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

xisnahe Produkte spiegeln sich in der<br />

gesamten Firmenentwicklung wider“,<br />

resümiert Schütz-CEO Roland Straßburger.<br />

„Sie ist Ausdruck einer eigenen Philosophie.<br />

Trotz der heutigen Konzernstrukturen<br />

ist Schütz ein Familienunternehmen<br />

mit deutlich mittelständischer Prägung<br />

geblieben, bei dem die Kundenbedürfnisse<br />

an erster Stelle stehen.“ Ebenso<br />

wie der Gründer legt das Führungsteam<br />

besonderen Wert auf Flexibilität, kurze<br />

Entscheidungswege und Verlässlichkeit,<br />

bietet aber auch den nötigen Entfaltungsspielraum,<br />

egal, ob Auszubildender<br />

oder langjährig erfahrener<br />

Mitarbeiter. Eine Kultur, die Früchte<br />

trägt.<br />

Innovation, Intuition, and<br />

Entrepreneurial Spirit<br />

Since its foundation in 1958, the worldwide<br />

operating enterprise Schütz GmbH &<br />

Co. KG stands for diligent entrepreneurial<br />

spirit. The corporate group with headquarters<br />

in Selters has developed from a<br />

manufacturer of fuel oil tanks made of<br />

steel to an enterprise that is subdivided<br />

into four business segments. The largest<br />

and most significant of these is the segment<br />

<strong>packaging</strong> systems which, on a<br />

worldwide basis, produces IBCs, as well as<br />

casks made of steel and plastic for a multitude<br />

of different industrial applications.<br />

In 1974, the founder, Udo Schütz had an<br />

outstanding idea for a new product. Namely,<br />

a plastic tank mounted on to pallet<br />

with all-round protection (in former times<br />

with a steel casing – nowadays with a steel<br />

mesh construction). The Ecobulk turned<br />

out to be the most frequently used IBC system<br />

worldwide. In spite of its corporate<br />

structure, Schütz has remained a family<br />

enterprise with a clear medium-sized<br />

company attitude where the customer requirements<br />

are regarded as the top pj<br />

Die IBC-Abholung durch den Schütz-Ticket-Service kann nun auch per App beauftragt werden.<br />

The Smarter Choice für<br />

ETIKETTENDRUCKER<br />

Mehr als 3 Millionen verkaufte Barcodedrucker in 90 Ländern<br />

Weltweit in der Top-5 der Hersteller von Barcodedruckern<br />

25 Jahre Erfahrung in der Entwicklung widerstandsfähiger,<br />

zuverlässiger und wirtschaftlicher Etikettendrucker<br />

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Aus den Unternehmen<br />

Beispiele für den personalisierten Etikettendruck am PoS<br />

Mein ganz persönliches Produkt<br />

Der immer stärker werdende Wunsch nach Exklusivität durch Einzigartigkeit, d. h. nach personalisierten<br />

Produkten, ist ein Trend, der viele Branchen – von der Kosmetik- über die Getränke- bis hin zur<br />

Süßwarenindustrie – erfasst hat und nun nicht mehr loslässt. Der wohl einfachste Weg ein Produkt zu<br />

personalisieren, ist die Individualisierung des Produktetiketts.<br />

Mit In-Shop-Drucklösungen<br />

in nur wenigen Schritten zum<br />

personalisierten Produkt.<br />

Personalisieren bedeutet laut Duden,<br />

etwas „auf eine einzelne Person, auf einzelne<br />

Personen auszurichten“. So einfach<br />

die Beschreibung dieses Sachverhalts<br />

auch klingen mag, so vielfältig gestaltet<br />

sich seine Umsetzung gerade in Bezug<br />

auf Produktpersonalisierung.<br />

Produktetiketten kann man durch die<br />

Auswahl aus „Namensvarianten“ oder<br />

verschiedenen Farb- und Motivvorlagen,<br />

durch personalisierte Nachrichten oder<br />

die Einbindung individueller Fotos personalisieren.<br />

Die Möglichkeiten sind nahezu<br />

grenzenlos. Dabei sollte jedes<br />

Unternehmen aber genau prüfen, wie<br />

viel Raum für Individualität es dem Kunden<br />

einräumen kann und möchte, ohne<br />

dass die Produktion der Einzeletiketten<br />

zur Kostenfalle für das Unternehmen<br />

selbst oder zum langwierigen Geduldsspiel<br />

aufseiten des Kunden wird.<br />

produkte besteht darin, den Kunden die<br />

Ware, die er personalisieren möchte, erst<br />

kaufen und dann mithilfe eines Codes<br />

ein individuell gestaltetes Etikett online<br />

bestellen zu lassen. Der Vorteil dieser Variante<br />

ist: Es wird direkt ein Produktumsatz<br />

generiert. Die Personalisierung<br />

durch ein individuell angepasstes Etikett<br />

muss der Kunde selbst vornehmen,<br />

indem er besagtes Etikett auf einer zur<br />

Aktion passenden Webseite bestellt. Ein<br />

positiver Nebeneffekt ist das Sammeln<br />

von Kundendaten. Das Etikett ist nicht<br />

sofort beim Kunden. Ein voraussichtlicher<br />

Liefertermin kann klar vorab kommuniziert<br />

werden. Das nimmt den Druck<br />

vom Unternehmen, sofort liefern zu<br />

müssen. Genau dieser Zeitfaktor kann<br />

aber auch von Nachteil sein, weil nicht<br />

alle Kunden bereit sind, ggf. mehrere Wochen<br />

auf das Etikett zu warten.<br />

In-Shop-Lösungen<br />

Hier kommen die sogenannten In-<br />

Shop-Lösungen ins Spiel: Druckterminals,<br />

die im Ladengeschäft oder mobil<br />

direkt am Veranstaltungsort platziert<br />

werden und Kunden die Möglichkeit<br />

geben, ihr eigenes Produktetikett vor<br />

Ort zu drucken und das personalisierte<br />

Produkt direkt zu kaufen. Genau das ist<br />

der Hauptvorteil dieser Art der Produktpersonalisierung:<br />

Der Kundenwunsch<br />

wird ohne lange Wartezeit erfüllt.Da<br />

Verkaufsraum begrenzt und teuer ist,<br />

muss die benötigte Stellfläche solcher<br />

in-Shop-Lösungen so gering wie möglich<br />

sein. Wenn das gegeben ist, ist auch<br />

der mobile Einsatz bei verkaufsfördernden<br />

Veranstaltungen wie Roadshows,<br />

Festen und Konzerten möglich. Zudem<br />

muss die Druckqualität dem Produkt<br />

entsprechen und die Lösung selbst so<br />

Brillante Farbetiketten bereits ab einem Stück kostengünstig<br />

mit Etikettendruckern von Primera.<br />

Erst kaufen, dann etikettieren<br />

(lassen)<br />

Eine der aktuell am häufigsten angewendeten<br />

Methoden im Bereich der Konsumwartungsfrei<br />

wie möglich sein. Welche<br />

Drucktechnologie bietet sich also an?<br />

Die passende<br />

Drucktechnologie<br />

Primera Technology, Hersteller von Etikettendrucksystemen,<br />

hat bereits erfolgreich<br />

Drucker auf Tintenstrahlbasis<br />

in solcher in-Shop-Lösungen integriert.<br />

Es bietet sich beispielsweise die Kosmetikbranche<br />

an, da gerade Kosmetikprodukte<br />

Emotionen beim Konsumenten<br />

auslösen und dank personalisierter Etiketten<br />

nicht nur auf sich aufmerksam<br />

machen, sondern Kunden noch enger<br />

an sich binden können. Wenn Lotionen,<br />

Cremes und Shampoos z. B. zu Geburtsoder<br />

Festtagen eine persönliche Nachricht<br />

enthalten, werden sie zu einem<br />

ganz besonderen Geschenk.<br />

Hierfür bietet sich der Einsatz des<br />

LX500e-Farbetikettendruckers in Kombination<br />

mit einer Terminalsoftwarelösung<br />

an. Der LX500e ist das<br />

kompakteste Druckmodell mit einer<br />

Stellfläche von nur etwa 27x39 cm und<br />

dabei im geschlossenen Zustand gerade<br />

einmal 18 cm hoch. Außerdem<br />

sind bei in-Shop-Drucklösungen auch<br />

minimale Ausfallzeiten von Bedeutung.<br />

Denn nichts ist für den Kunden, der sein<br />

50<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


individuelles Etikett drucken möchte frustrierender, als länger als geplant<br />

warten zu müssen. Geringe Ausfallzeiten werden beim LX500e durch die<br />

neuste Tintenstrahltechnologie der Funai Electric Company ermöglicht,<br />

die nur eine Farbpatrone mit integriertem Druckkopf für den Vollfarbdruck<br />

verwendet. Die ergiebige Dreifarbpatrone erleichtert den Arbeitsablauf<br />

und die Wartung, eliminiert Probleme, die bei Druckern mit fest<br />

eingebauten Druckköpfen auftreten können, und minimiert Stillstandzeiten<br />

während des Patronenwechsels. Ganz zu schweigen von der vereinfachten<br />

Lagerhaltung. Statt mehrerer Einzelfarbpatronen und<br />

Ersatzdruckköpfe muss nur noch ein Verbrauchsartikel vorrätig sein.<br />

Denn die Bedienung des Druckers muss so einfach sein, dass sowohl der<br />

Kunde ganz intuitiv sein Druckmotiv samt persönlichem Text wählen<br />

kann als auch der Filialmitarbeiter den Drucker bedienen und dementsprechend<br />

die Patronen ohne großen Aufwand austauschen kann.<br />

Besuchen Sie uns!<br />

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4. – 10. Mai <strong>2017</strong><br />

Halle 12, Stand E37<br />

Egal, ob eine In-Shop-Lösung, eine mobile Druckstation für Veranstaltungen<br />

oder ein Drucker für die Erstellung personalisierter Etiketten<br />

als Zusatzangebot eines Unternehmens benötigt wird, eines<br />

haben diese Anwendungsbeispiele gemeinsam: die geringe Auflage.<br />

Die Modelle der LX-Serie drucken Etiketten direkt und vor Ort<br />

in der gewünschten Menge (egal, ob ein, zehn, hundert oder tausend<br />

Etiketten) und gerade bei solch kleinen Auflagen deutlich<br />

günstiger, als dies im Offset- oder Flexodruck möglich wäre.<br />

Hochleistung ist gefragt<br />

Der verbesserte Druckkopf realisiert eine Druckauflösung von bis zu<br />

4.800 dpi, welcher fotorealistische Drucke in bis zu 16,7 Millionen Farben<br />

ermöglicht. Diese hohe Druckqualität bleibt während der gesamten Gerätelaufzeit<br />

konstant, weil bei jedem Patronenwechsel auch ein neuer<br />

Druckkopf zum Einsatz kommt.<br />

Der LX500e arbeitet angebunden an ein Kundenterminal, über das der<br />

Kunde sein gewünschtes Druckmotiv auswählt, seine persönliche Botschaft<br />

(z. B. Grußworte, einen Namen oder ein Datum) eingibt und dann<br />

nur noch auf „Start“ drückt. Wie viele Druckmotive, Schriftarten/-farben<br />

oder zusätzliche Gestaltungselemente dem Kunden zur Auswahl gestellt<br />

werden, wird vom Unternehmen bei der Anpassung der verwendeten<br />

Drucksoftware vorab festgelegt. Eine Ansteuerung des Druckers und die<br />

Integration in bestehende Kundenterminallösungen sind dank Windows-7/8/10-kompatibler<br />

Druckertreiber einfach realisierbar.<br />

Auch der große Bruder hat es drauf<br />

Auch der LX900e-Etikettendrucker ist ein Kandidat für die personalisierte<br />

Etikettenproduktion. In Großbritannien nutzen ihn Getränkeproduzenten<br />

aktuell entweder in mobilen Druckstationen, die quer durch die Nation<br />

in Städten, bei Veranstaltungen, Festen oder Konzerten haltmachen<br />

und Kunden ein personalisiertes alkoholfreies Erfrischungsgetränk anbieten,<br />

oder für den Personalisierungsservice, der auf Firmenwebseiten<br />

als zusätzliche Dienstleistung angeboten wird. Letzteres entspricht dem<br />

Trend, dass immer mehr Unternehmen selbst Etiketten für bestimmte<br />

Zwecke drucken.<br />

My very own Personal Product<br />

Regardless whether the requirement is an IN-Shop solution, a mobile print<br />

station for events, or a printer for the establishment of personalized labels<br />

as an additional offer of an enterprise, these application examples all have<br />

one thing in common - they are made for small editions. The models of the<br />

LX series of the enterprise Primera Technology print labels directly and onsite<br />

in any wanted quantity (no matter whether it is merely one label or up<br />

to a thousand). In particular at such small editions, they are more cost-effective<br />

compared to offset and flexo printing. They enable to perfectly meet the<br />

consistently rising demand for exclusivity through uniqueness, i.e. the demand<br />

for personalized products.<br />

pj<br />

MANCHE DENKEN,<br />

ZUM VERPACKEN<br />

BRAUCHT MAN<br />

VIEL PLATZ.<br />

WIR DENKEN<br />

ANDERS.<br />

Wir von BEUMER möchten Gutes immer noch besser machen.<br />

Ein Beispiel dafür ist unser neues Transportverpackungssystem<br />

BEUMER stretch hood® A. Das kompakte Platzwunder mit einer<br />

Stellfläche von nur 13,7 m² kombiniert unser bewährtes Stretchhaubenverfahren<br />

mit Energiesparmotoren. Dadurch werden die<br />

Energiekosten erheblich reduziert, während die optimierte Verfahrenstechnik<br />

die Leistung weiterhin steigert. Das innovative<br />

Sicherheitskonzept des BEUMER stretch hood® A bietet eine neue<br />

Dimension bei der Maschinensicherheit, Bedienung und Wartung.<br />

Für weitere Informationen besuchen Sie:<br />

www.beumergroup.com<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


Aus den Unternehmen<br />

Lückenlose Rückverfolgung auf Stückebene<br />

Sprengstoffeinheiten europaweit im blick<br />

Die EPC Groupe, Spezialist auf dem Gebiet von Sprengstoffen für zivilen Anwendungen, erfüllt die<br />

EU-Richtlinie für die lückenlose Rückverfolgbarkeit von der Herstellung bis zur Lieferung mithilfe von vier<br />

Lösungen des Supply Chain-Technologieunternehmens Zetes. Für die Gewährleistung sorgen ZetesAtlas,<br />

ZetesMedea, ZetesChronos und ZetesOlympus im Zusammenspiel.<br />

Serialisierung für die Rückverfolgung<br />

von Sprengstoffen.<br />

Bilder: EPC Groupe<br />

Die EPC Groupe ist auf die Herstellung,<br />

Lagerung, den Vertrieb und die Implementierung<br />

von Sprengstoffen für zivile<br />

Anwendungen spezialisiert. Sie wurde<br />

1893 in Frankreich gegründet und<br />

ist heute weltweit tätig. Am 1. April<br />

2015 traten neue EU-Vorschriften in<br />

Kraft, die auch die Geschäftstätigkeit<br />

des Unternehmens betreffen: Seitdem<br />

ist die lückenlose Rückverfolgbarkeit<br />

von Artikeln auf der Stückebene in der<br />

gesamten Logistikkette Pflicht.<br />

Vorher hatte der Konzern seine Produkte<br />

an seinen sieben Produktionsstandorten<br />

und in seinen 53 europäischen<br />

Depots anhand von Chargennummern<br />

zurückverfolgt. Es handelte sich dabei<br />

vor allem um die produzierten Mengen.<br />

Für die globale Rückverfolgbarkeit<br />

auf Stückebene quer durch alle Logistikprozesse<br />

musste die EPC Groupe ihren<br />

Geschäftsbetrieb neu strukturieren<br />

und suchte einen Partner, der europaweit<br />

eine maßgeschneiderte Tracking-<br />

Lösung auf Stückebene in der gesamten<br />

Vertriebskette implementieren<br />

konnte.<br />

Unternehmensberatung im<br />

Boot<br />

Mit der Durchführung dieses internationalen,<br />

multikulturellen Projekts beauftragt<br />

wurde die Unternehmensberatung<br />

FAQ Logistique Conseil. „Zuerst<br />

führten wir ein komplettes Audit der<br />

europäischen Standorte durch, um uns<br />

ein genaues Bild von den Betriebsabläufen<br />

zu machen. Die Standorte hatten<br />

zwar alle die gleichen Logistikziele,<br />

aber die Verfahren waren von Land zu<br />

Land unterschiedlich“, erklärt Carmen<br />

Neira, Unternehmensberaterin bei FAQ<br />

Logistique Conseil. Anhand dieser Informationen<br />

wurde eine detaillierte<br />

„Zetes erfüllte alle Anforderungen im Hinblick<br />

auf die geografische Reichweite, das<br />

technische Know-how und die funktionelle<br />

Architektur“, erklärt Carmen Neira, Unternehmensberaterin<br />

bei FAQ Logistique<br />

Conseil.<br />

Spezifikation erstellt und ausgeschrieben.<br />

Zetes hatte auf jeden Aspekt der<br />

Bedarfsformulierung der EPC Groupe<br />

eine positive Antwort.<br />

Kennzeichnung und Serialisierung<br />

auf Verpackungsebene<br />

Um die lückenlose Rückverfolgbarkeit<br />

auf Stückebene zu gewährleisten, wurden<br />

sechs Produktionsanlagen mit der<br />

Lösung ZetesAtlas-Packaging-Execution<br />

ausgestattet. Diese Lösung verwaltet<br />

die Kennzeichnung und Serialisierung<br />

auf jeder Verpackungsebene: Einzelartikel,<br />

Karton und Palette. Unabhängig<br />

von der Größe verfügt jeder Artikel<br />

über einen Data-Matrix-Code mit<br />

einer eindeutigen Seriennummer. So<br />

lässt sich der Artikel über seine gesamte<br />

Lebensdauer hinweg zurückverfolgen.<br />

Neben der Kennzeichnung bietet<br />

ZetesAtlas auch die Aggregierung und<br />

52<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Aus den Unternehmen<br />

Kontrolle von Daten in Echtzeit – ein<br />

unverzichtbarer Schritt für die Implementierung<br />

der Rückverfolgbarkeit auf<br />

der Stückebene.<br />

Unabhängig von den verschiedenen<br />

Lösungen, die Zetes zur Erfüllung<br />

der Vorschriften integrierte,<br />

schätzte die EPC Groupe vor allem<br />

deren technologischen Hintergrund.<br />

So war eine schnelle Bereitstellung<br />

von 350 mobilen<br />

Terminals mit den Anwendungen<br />

an allen 53 Lagerstandorten möglich.<br />

„Die Agilität der MCL Mobility<br />

Platform, auf der die gesamte<br />

Flotte von Terminals an allen 53<br />

Standorten in Europa verwaltet<br />

wird, spielte in unserem Fall eine<br />

entscheidende und ausschlaggebende<br />

Rolle“, betont Charles-Ernest<br />

Armand.<br />

Rückverfolgbarkeit aller Logistikabläufe<br />

Nach ihrer Produktion, Kennzeichnung,<br />

Serialisierung und Aggregierung werden<br />

die Artikel an die 53 Logistiklager<br />

der EPC Groupe gesendet. Dort sorgt<br />

die Logistiklösung ZetesMedea für die<br />

fortgesetzte Produktrückverfolgbarkeit.<br />

Dafür sind die Bediener mit mobilen<br />

Terminals ausgestattet, die die Produkte<br />

in jeder Phase der Logistikkette<br />

registrieren können. Am Anfang verwaltet<br />

die Lösung den Wareneingang<br />

und die Sortierung der Waren in ihre<br />

Lagerstandorte. Neben der Bestandsverwaltung<br />

kann ZetesMedea auch die<br />

Auftragsvorbereitung und den Versand<br />

verwalten.<br />

Das Modul ZetesChronos sorgt für die<br />

Rückverfolgbarkeit beim Laden der<br />

Produkte auf die Lkws bis zur Lieferung<br />

an den Endkunden anhand eines aufgezeichneten<br />

Liefernachweises (Proof<br />

of Delivery). Dabei handelt es sich um<br />

die Unterschrift des Kunden am Terminal<br />

zur Bestätigung des Haftungsübergangs.<br />

Die neuen europäischen Vorschriften<br />

verlangen zwar keinen Liefernachweis,<br />

doch dieser unterstützt die<br />

EPC Groupe dabei, die Compliance und<br />

die Sicherheit des Lieferprozesses für<br />

den Kunden zu gewährleisten.<br />

Verarbeitung der Retouren<br />

Die Informationskette wird zu keinem<br />

Zeitpunkt unterbrochen. Alle Logistikereignisse<br />

beim Produkttransport werden<br />

getrackt und aufgezeichnet, sogar<br />

bei eventuellen Retourenströmen. Aus<br />

Sicherheitsgründen muss die EPC Groupe<br />

oft innerhalb der jeweiligen Fristen<br />

Produkte abholen, die von den Kunden<br />

nicht benutzt wurden. Auch hierbei ermöglicht<br />

ZetesMedea die einfache<br />

Reintegration des Produkts in den Lagerbestand.<br />

Um schnell und einfach auf etwaige Anfragen<br />

von öffentlichen Behörden antworten<br />

zu können, entschied sich die<br />

EPC Groupe schließlich noch für ZetesOlympus<br />

Track & Trace, ein sicheres<br />

Portal für die Verwaltung und das Trakking<br />

von Aktivitäten in jeder Phase des<br />

Produktlebenszyklus. Dieses Tool bietet<br />

die Möglichkeit, alle Logistikereignisse<br />

für jeden produzierten Artikel abzurufen.<br />

Somit wird das Ziel der lückenlosen<br />

Rückverfolgbarkeit umfassend erfüllt.<br />

Positive Effekte für die Prozesse<br />

Die Umsetzung der europäischen Vorschriften<br />

hat die EPC Groupe dazu veranlasst,<br />

von der Rückverfolgbarkeit<br />

Einzelartikel, Karton und Palette werden gekennzeichnet und serialisiert.<br />

nach Chargen auf die lückenlose Rückverfolgbarkeit<br />

auf Stückebene umzusteigen.<br />

Dies war auch Anlass für die<br />

Qualifizierung der bestehenden Teams,<br />

die in die neuen Technologien eingeführt<br />

und in ihrer Nutzung geschult<br />

wurden. Seit der Installation der Lösungen<br />

von Zetes beobachtet die EPC<br />

Groupe außerdem einen Anstieg der<br />

Qualität ihrer Produktionsprozesse.<br />

Dank der Implementierung der Lösungen<br />

konnten alle Logistikprozesse des<br />

Konzerns harmonisiert werden, und<br />

zwar in allen europäischen Ländern, in<br />

denen er geschäftlich tätig ist. Dies hat<br />

zu einem besseren Service für den Endkunden<br />

geführt. „An Zetes habrn uns<br />

das Know-how auf dem Gebiet der<br />

Rückverfolgbarkeit auf der Stückebene,<br />

aber auch die technische Kompetenz<br />

und das Engagement seiner Supportteams<br />

beeindruckt“, fasst Charles-<br />

Ernest Armand, Verwaltungs- und Finanzdirektor<br />

der EPC Groupe, zusammen.<br />

Der nächste Schritt ist die Bereitstellung<br />

dieser Lösungen an den<br />

britischen Standorten.<br />

Die Rückverfolgbarkeit von Sprengstoffen auf der Stückebene funktioniert durchgängig.<br />

A Europe-wide Focus on<br />

Explosive Units<br />

The corporate group EPC Groupe, a<br />

specialist in the field of explosives for<br />

civil applications is meeting the Eu<br />

Directive for the full traceability,<br />

which reaches from the manufacture<br />

right up to delivery, with the help of<br />

three respective solutions provided<br />

by the expert Zetes. EPC was able to<br />

meet all requirements in regard to<br />

geographic reach, the technical<br />

know-how, and the functional architecture.<br />

pj<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 53


Kosmetikverpackungen im Visier<br />

die interpack lockt<br />

Echt männlich: die Beautyserie von Carlsberg.<br />

Bild: Carlsberg<br />

Zum offiziellen Anmeldeschluss der international bedeutendsten Veranstaltung der Verpackungsbranche und<br />

der verwandten Prozessindustrie buchten die Unternehmen etwa 20 Prozent mehr Fläche, als Kapazitäten zur<br />

Verfügung stehen. Daher werden vom 04. bis 10. Mai <strong>2017</strong> wieder 2.700 Aussteller erwartet. Die Unternehmen<br />

kommen aus etwa 60 Ländern nach Düsseldorf.<br />

Processing und Packaging, Distribution,<br />

eine gute Handhabung Verbraucherschutz<br />

und der Schutz vor Produktpiraterie,<br />

Verunreinigung, Verderb oder<br />

Beschädigung – die Herausforderungen<br />

sind groß. Nur ein ganzheitlicher Ansatz<br />

kann alten und neuen Märkten, gesellschaftlichen<br />

Veränderungen, sich wandelnden<br />

Konsumgewohnheiten und<br />

schnell wechselnden Trends gerecht<br />

werden und den Erfolg auf der ganzen<br />

Linie sichern. So ist die interpack einmal<br />

mehr das unverzichtbare Event für die<br />

Branchen Food, Getränke, Süßwaren,<br />

Backwaren, Pharma, Kosmetik, Non-<br />

Food und Industriegüter. Keine andere<br />

Messe weltweit bildet die gesamte<br />

Wertschöpfungskette ab. Keine andere<br />

präsentiert derart maßgeschneiderte<br />

Lösungen und innovative Konzepte für<br />

alle Branchen. Und natürlich ist sie das<br />

Ereignis für die Packmittelindustrie.<br />

Insbesondere Verpackungen für Kosmetika<br />

entsprechen dem Luxusgedanken<br />

und kombinieren hochwertige Materialien<br />

mit anspruchsvollen Grafikanwendungen<br />

und Veredelungen.<br />

Components und interpack bilden jeden<br />

Millimeter der Wertschöpfungskette ab.<br />

Optik und Haptik hoch im Kurs<br />

Bereits in der Vergangenheit räumte<br />

man dem äußeren Erscheinungsbild viel<br />

Zeit und umfangreiche Pflege ein. Und<br />

der Kult um die Körperpflege scheint<br />

nicht abzunehmen – im Gegenteil: Studien<br />

belegen, dass die Ausgaben für<br />

Kosmetika von Jahr zu Jahr steigen.<br />

Doch mit dem Wachstum geht ein verschärfter<br />

Wettbewerb einher. Wer im<br />

hart umkämpften Markt für Kosmetika<br />

erfolgreich sein möchte, muss deshalb<br />

auch auf die genaue Positionierung und<br />

Kommunikation der Markeninhalte achten.<br />

Bei der Auswahl der Verpackungen<br />

legen Marken- und Verpackungsunternehmen<br />

deshalb größten Wert auf eine<br />

unverwechselbare Gestaltung. Damit<br />

gehen multisensorische Effekte und besondere<br />

Veredelungen einher, die eine<br />

schlichte Verpackung erst zum wirklichen<br />

Markenerlebnis werden lassen.<br />

Spezialist im Segment hochwertiger<br />

Verpackungslösungen ist das Familienunternehmen<br />

Edelmann. Für überraschende<br />

Resultate kombinieren die<br />

Verpackungsexperten beispielsweise<br />

unterschiedliche Veredelungstechnologien.<br />

Ein Beispiel dafür ist die Wechselwirkung<br />

beim gleichzeitigen Einsatz<br />

von Matt- und Glanzlacken. Flächen<br />

können so betont oder Schriften hervorgehoben<br />

werden. Auch Haptik steht bei<br />

der Verpackung von Schönheitsprodukten<br />

hoch im Kurs. Durch Prägungen grafischer<br />

Elemente können individuelle<br />

Akzentuierungen entstehen.<br />

54<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Die „components by interpack“<br />

macht die interpack <strong>2017</strong> zu einer<br />

Doppelpackung. Diese Zuliefermesse<br />

auf dem Düsseldorfer Messegelände<br />

ist ab <strong>2017</strong> integraler<br />

Bestandteil der Veranstaltung. Verpackungsmaschinen-<br />

und Packmittelhersteller,<br />

die bei der Entwicklung<br />

und dem Bau von Verpackungsmaschinen<br />

und Packmitteln involviert<br />

sind, erwartet ein umfassender<br />

Überblick speziell auf die Verpackungsindustrie<br />

zugeschnittener<br />

Komponenten und Automatisierungslösungen.<br />

Nachhaltigkeit im Brennpunkt<br />

In der Beautybranche sollen mittlerweile<br />

nicht nur Inhaltsstoffe und Herstellung<br />

möglichst nachhaltig sein, auch<br />

an die Verpackung stellen Verbraucher<br />

die gleichen Ansprüche. Gewünscht<br />

sind recycelbare Verpackungen sowie<br />

eine ressourcenschonende Produktion.<br />

Neben der Verwendung von nachwachsenden<br />

Rohstoffen bieten Unternehmen<br />

spezielle Kompaktverpackungen<br />

an, die dazu beitragen können, unnötigen<br />

Müll zu vermeiden. Besondere Verpackungslösungen<br />

helfen zudem,<br />

Kosmetikreste zu reduzieren, indem<br />

Tuben, Flaschen und Tiegel noch besser<br />

geleert werden können.<br />

Vor allem bei Naturkosmetika achten<br />

Markeninhaber und Hersteller auf nachhaltige<br />

Verpackungskonzepte. Die ursprünglich<br />

für bequemes Schuhwerk<br />

bekannte Firma Birkenstock hat Anfang<br />

Februar <strong>2017</strong> eine Naturkosmetikserie<br />

mit dem Hauptwirkstoff Kork entwickelt.<br />

Passend dazu wurden Verpackungen<br />

mit Refill-Systemen ausgewählt. Die<br />

stabilen Flaschen mit Airless-Spendern<br />

und Korkboden enthalten austauschbare<br />

Kartuschen. Ist ein Produkt leer,<br />

wird einfach die Refill-Variante nachgekauft<br />

und im Originalbehälter ausgetauscht.<br />

packungstechnik IWK bietet für die Abfüllung<br />

von Salben, Cremes und anderen<br />

pastösen Produkten mit der „FP<br />

Sterile“ eine Plattform zur Tubenabfüllung<br />

in Metall-, Kunststoff- oder Laminattuben<br />

an. Damit jeglicher<br />

Partikeleintrag in die offene Tube ausgeschlossen<br />

werden kann, berühren die<br />

Greifer ausschließlich die Außenseiten<br />

der Leertuben – anders als bei herkömmlichen<br />

Maschinen, wo der Dorn in<br />

die offene Tube eindringt.<br />

Individuelle Gestaltung ist ein<br />

Muss<br />

Mit den veränderten Pflegegewohnheiten<br />

der Männer hat sich die Herrenkosmetik<br />

zu einem der größten<br />

Wachstumsmärkte der Körperpflegebranche<br />

entwickelt. Einhergehend mit<br />

der männlichen Zielgruppe für die<br />

Schönheitspflegeprodukte hat sich auch<br />

die Verpackungswelt verändert. Denn,<br />

was Frauen mögen, macht Männer noch<br />

lange nicht an. Form, Größe und Material<br />

spielen eine genauso entscheidende<br />

Rolle wie Oberflächenstrukturen, Farben<br />

oder Ornamentik. Gerade, eckig und kantig<br />

heißt maskulin; runde Formen wirken<br />

eher weiblich. Das Potenzial des typologisierten<br />

Verpackungsdesigns haben<br />

Markenunternehmen mittlerweile längst<br />

erkannt und stimmen nicht nur Marketing<br />

und Hülle gezielt auf die Geschlechter<br />

ab, sondern auch die Preise.<br />

Doch Verpackungsfarben stehen nicht<br />

ausschließlich im Kontext der Geschlechter.<br />

Farben steigern den Wiedererkennungseffekt<br />

und unterstützen die<br />

Identifikation mit der Marke. Mehr noch<br />

als Schriften werden Farben von Konsumenten<br />

leichter erkannt und bleiben länger<br />

im Gedächtnis. Starke Marken wie<br />

Coca-Cola oder Beiersdorf haben es geschafft,<br />

sich allein durch die Farbwahl unverkennbar<br />

zu machen.<br />

i<br />

Höchster Hygienestandard: die<br />

„FP Sterile“-Plattform von IWK<br />

bei der Tubenabfüllung. Bild: IWK<br />

Naturkosmetik: nachhaltig verpackt.<br />

Bild: Birkenstock<br />

Hygiene wird großgeschrieben<br />

Schutz steht bei sensiblen Produkten<br />

wie Kosmetika ganz oben auf der Wichtigkeitsskala.<br />

Ähnlich wie im Pharmaund<br />

Lebensmittelbereich gelten auch<br />

hier verschärfte Hygienebedingungen.<br />

Um das Eindringen von Reinigungsoder<br />

Packmitteln zu verhindern, müssen<br />

unverschlossene Öffnungen im Abfüllprozess<br />

deshalb möglichst vermieden<br />

werden. Das Fachunternehmen für Ver-<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


Foto: Messe Düsseldorg ctillmann<br />

56<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Aussteller Halle Stand Seite<br />

Alpma 14 C15 99<br />

APS 12 C10 96<br />

Auer <strong>packaging</strong> 9 A04 58<br />

B&R 6 E62 89<br />

Baumann 8A C33 58<br />

Bausch+Ströbel 16 D14 87<br />

BBull 11 F20 62<br />

Bekum 5 D37 63<br />

Bluhm 14 E54 81<br />

Bobst 11 C31 91<br />

Bosch Rexroth 18 E01 88<br />

Cabka-IPS 10 E85 98<br />

Cama 13 C31 62<br />

CSI 12 A35 84<br />

Domino 11 D55 64<br />

Eagle 13 D12 100<br />

EyeC 11 F48 108<br />

Feige Filling 12 D08 59<br />

Forbo Siegling 1 E08 88<br />

Fraunhofer IVV 5 J38 71<br />

Gebo Cermex 13 C47 103<br />

Greiner 10 C42 103<br />

Groninger 16 A23 107<br />

Hapa 6 D31-E57 62<br />

Hastamat 15 A41 107<br />

Haver & Boecker 12 D08 61<br />

Herma 12 B24 106<br />

Herrmann Ultraschall 11 D59 84<br />

HSM 11 A32 78<br />

Huber 11 B41 70<br />

Hugo Beck 16 D36 76<br />

Huhtamaki 10 D1 78<br />

Illig 6 E02 69<br />

Innovia 9 F04 70<br />

Ishida 15 A25-A26 92<br />

Janoschka 11 B69 66<br />

Kautex 13 B03 60<br />

Koch Industrieanlagen 12 E24 64<br />

Koch Pac-Systeme 6 E80 59<br />

Krones 14 E33 79<br />

Langguth 13 D63 95<br />

Leibinger 5 E24 80<br />

Lenord + Bauer 5 E09 95<br />

Linde 5 G03 84<br />

Lödige 6 B78 64<br />

Loesch 15 A41 72<br />

Aussteller Halle Stand Seite<br />

Markem-Imaje 13 FG13-2 76<br />

MB Bäuerle 16 F21 101<br />

Menshen 7.1 D18-D24 60<br />

Mesutronic 11 F75 95<br />

Metsä Board 11 B04 89<br />

Mettler-Toledo 11 B55 90<br />

Meypack 14 B30 70<br />

Mondi 9 A24-B23 83<br />

Mosca 6 F36 82<br />

Multipond 15 A03 74<br />

Multivac 5 E23 75<br />

Multivac Marking 5 E23 106<br />

O. Kleiner 9 J35-J36 76<br />

Optima 16 F25-F26 77<br />

Paul & Co. 9 E18 92<br />

Pilz 18 B16 104<br />

Plümat 16 A09 66<br />

Pöppelmann Famac 10 D99 68<br />

PrintCity-Allianz 11 B04 102<br />

PS mako 4 C54 102<br />

PWR Pack 4 C24 105<br />

R.Weiss 16 D37-1 86<br />

Rationator 12 C52 66<br />

Renner 11 F20 101<br />

Robatech 11 F68 58<br />

Romaco 16 D15 65<br />

Sacmi 4 G20 105<br />

Sappi 9 D19 85<br />

Schmalz 13 A40 98<br />

Schmersal 18 D09 94<br />

Schreiner Medipharm 7a B02 105<br />

Schümann 11 B20 100<br />

Schur 10 D96 94<br />

Sealpac 5 C19 73<br />

Sesotec 13 A90 96<br />

Sick 8a A03 97<br />

Siegwerk 18 E13 104<br />

Somic 8b C57 67<br />

Südpack 10 C22 108<br />

TNA 15 B22 68<br />

TSC Auto ID 12 A01 82<br />

Uhlmann 16 B23 80<br />

Universal Robots 8b D34 96<br />

Viscotec 15 D27 93<br />

Weber Gruppe 5 B23 90<br />

Wenglor 8a A45 82<br />

Werit 10 D40 74<br />

Widmann 6 E27 86<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 57


RobATeCH<br />

Halle 11, Stand F68<br />

Präzisionsklebetechnologie „made in<br />

Switzerland“<br />

Der Spezialanbieter für Transport- und<br />

Lagerbehälter Auer Packaging, Amerang,<br />

präsentiert seine branchenübergreifenden,<br />

hochwertigen Produkte für<br />

die Lagerung und den Transport von fes -<br />

ten und flüssigen Materialien. Im Mittelpunkt<br />

steht die Produktlinie „Systemboxen“<br />

(Bild). Sie umfasst das Toolboxensy-<br />

Robatech präsentiert<br />

unter dem<br />

Motto „Kleben in<br />

Perfektion“ die<br />

wichtigsten Aspekte<br />

für einen rundum<br />

optimierten Klebstoffauftrag<br />

in der<br />

Verpackungsindustrie.<br />

Die fünf thematisierten<br />

Bereiche<br />

sind Sicherheit, Global<br />

Service, Innovation,<br />

Industry 4.0<br />

und Green Efficiency.<br />

Jedem dieser Segmente ist auf dem Stand eine Themeninsel<br />

gewidmet. Vorgestellt wird auch das neu entwickelte<br />

Concept Stream, mit dem Robatech das Angebot der bewährten<br />

Concept-Linie erweitert. Das innovative Schmelzverfahren<br />

optimiert den Klebeprozess mit schneller Aufheizzeit und erhöhter<br />

Bedienersicherheit nochmals. Concept Stream ist die<br />

„Tankless“ Lösung für das Schmelzen und Fördern thermoplastischer<br />

Klebstoffe in Granulatform. Das auf die bedarfsabhängige<br />

Aufbereitung ausgelegte Schmelzgerät bietet zahlreiche<br />

Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen industriellen<br />

Anwen- dungen. Basis des Systems bildet das bewährte Concept<br />

5 mit GreenLine-Technologie für einen energieeffizienten<br />

und sicheren Klebeprozess. Herzstück ist der kleine Hochleistungstank,<br />

der für höchste Schmelzleistung (8 kg/h) konzipiert<br />

wurde. Die sehr kurze Aufheizzeit von 16 Minuten auf 160 °C<br />

und die Stand-by-Funktion garantieren die schnelle Verfügbarkeit<br />

des Systems. Die Füllstandüberwachung mit einzigartiger<br />

Leerlaufüberwachung stoppt das System, bevor kein Klebstoff<br />

mehr aufgetragen wird. Als Teil der GreenLine-Familie ist das<br />

Concept Stream zudem energieoptimiert. Durch die Cool-<br />

Touch-Isolation an Tank, Pumpe und Leimverteiler ist eine<br />

Energieersparnis von über 20 Prozent gegenüber der Standardversion<br />

möglich.<br />

Precision Bonding Technology<br />

The enterprise Robatech, according to the motto „Bonding in<br />

Perfection“ is presenting the most important aspects for an<br />

overall optimised adhesives application in the <strong>packaging</strong> industry.<br />

Introduced will be, e.g. the newly developed melting process<br />

Concept Stream with which the range of the proven<br />

Concept Line is expanded and represents a further optimization<br />

of the bonding process featuring a faster heating time and improved<br />

operator safety.<br />

i<br />

bAUMAnn<br />

„Wash-down“-Ausführung im Fokus<br />

Das Design der von Baumann Maschinenbau,<br />

Solms, neu entwickelten Agilis-<br />

Verpackungsmaschinen ist konsequent<br />

auf die Anforderungen beim Verpacken<br />

von Nahrungsmitteln, kosmetischen<br />

oder pharmazeutischen Produkten ausgerichtet.<br />

Es wird passgenau nach Kundenwunsch<br />

konzipiert. Grundsätzlich<br />

verfügen alle Modelle über offene, reinigungsfreundliche<br />

Edelstahlrahmen, die<br />

AUeR PACKAging<br />

Systemboxen und mehr<br />

Halle 8a, Stand C33<br />

keinerlei Schmutznester zulassen. Horizontale<br />

Flächen werden vermieden, es<br />

kommen keine Hohlprofile zum Einsatz.<br />

Alle Bauteile sind strikt in Anlehnung an<br />

die EHEDG- und FDA-Hygieneanforderungen<br />

konstruiert. Unterschiedliche<br />

Hygiene-Level lassen sich konfigurieren.<br />

Ein besonderes Highlight ist die „Washdown“-Variante<br />

(Bild). Auf dieser Maschine<br />

können sowohl Schlauchbeutel<br />

als auch Vierrand-Sachets produziert<br />

werden. Agilis-Modelle in dieser Ausführung<br />

können mit einem Wasserdruck<br />

von bis zu 20 bar gereinigt werden. Die<br />

Verpackungsmaschinen eignen sich insbesondere<br />

für das Verpacken von Tiefkühlkost,<br />

Frischprodukten, Käse, Fleisch<br />

und Salaten. Agilis-Verpackungsmaschinen<br />

werden aus einem modularen Baukasten<br />

gefertigt. Die Anlagen können in<br />

kontinuierlicher oder intermittierender<br />

Arbeitsweise aufgebaut werden, wobei<br />

das Leistungsspektrum bis zu 250<br />

Takte/min. reicht.<br />

i<br />

Halle 9, Stand A04<br />

stem, Sortimentsboxen, Transportroller<br />

und Sackkarren. Alle Neuheiten überzeugen<br />

durch hohen Bedienkomfort,<br />

hochwertige Qualität und wertiges Design<br />

und tragen dazu bei, Arbeitsmaterial<br />

übersichtlich zu ordnen, sicher zu<br />

verwahren und bequem zu transportieren.<br />

Umfangreiches Zubehör und individuelle<br />

Sonderlösungen bringen Dynamik<br />

in die Produktpalette.<br />

Das Unternehmen stellt zudem sein Sortiment<br />

im Bereich kleinvolumiger Kunststoffverpackungen<br />

mit sortenrein stapelbaren,<br />

lebensmittelechten Schraubdosen<br />

in verschiedenen Größen vor.<br />

Diese sind in erster Linie für Pharma-,<br />

Chemie- und Lebensmittelindustrie<br />

konzipiert. Mit im Gepäck hat Auer auch<br />

das neue outdoortaugliche Schutzkoffersortiment.<br />

i<br />

Rudolf-Diesel-Straße 12 · 91522 Ansbach<br />

www.transnova-ruf.de · 0049 (0)-981 96984-0<br />

PHARMA ■ FOOD ■ NONFOOD<br />

■ Unipacker (Tray/Wrap/Case)<br />

■ Aufrichter/Deckler<br />

■ Picker/Top-Loading<br />

■ Robot-De-/Palettierung<br />

■ Roboter-Handlingsysteme<br />

Besuchen Sie uns auf der interpack, Halle 16, Stand F16


KoCH PAC-SySTeMe<br />

Schneller, besser, einfacher, komfortabler<br />

Halle 6, Stand E80<br />

Diese vier Vorteile bietet die KOCH Pac-<br />

Systeme GmbH, Pfalzgrafenweiler, den<br />

Kunden mit ihren Lösungen für die Digitalisierung<br />

K 4.0. Das neue, auf der interpack<br />

erstmals präsentierte Leistungspaket<br />

ergänzt die Kernkompetenz der<br />

hoch individualisierten Blisterverpackungsmaschinen<br />

um passgenaue Angebote<br />

für die Digitalisierung im<br />

Sondermaschinenbau. Eines dieser Angebote<br />

ist die Servicebrille, mit der Kunden<br />

überall auf der Welt Hilfe in Echtzeit erhalten.<br />

Mit der Servicebrille „sieht“ der Techniker<br />

in Pfalzgrafenweiler mit den Augen<br />

des Bedieners und kann mit ihm gemeinsam<br />

direkt an der Maschine eine vorbeugende<br />

Wartung vornehmen oder ihn<br />

Feige Filling<br />

durch den Prozess der<br />

Fehlersuche und -behebung<br />

führen.<br />

Schneller und komfortabler<br />

gestaltet sich in<br />

Zukunft auch das Bestellen<br />

von Ersatz-, Verschleiß-<br />

und Formatteilen<br />

mit dem Spare-<br />

PartsManager. Der<br />

webbasierte Katalog ist<br />

ein echtes Novum im<br />

Sondermaschinenbau.<br />

Denn obwohl keine<br />

Anlage wie die andere ist, kann doch<br />

jeder Kunde exakt die Teile ordern, die er<br />

für seine spezifische Konfiguration benötigt.<br />

Weitere konkrete Lösungen für die Digitalisierung<br />

sind die virtuelle Inbetriebnahme,<br />

mit der sich die Bauphase der<br />

Anlagen deutlich verkürzen lässt, und das<br />

neue, intuitive HMI-Bedienpanel (Bild). Es<br />

ermöglicht eine sichere Bedienung, die<br />

Verwaltung von Formaten und das Abrufen<br />

von Kenngrößen. Neben den digitalen<br />

Angeboten von K 4.0 ist auch ein konkretes<br />

Beispiel für vielseitige Technologie<br />

zum automatisierten Verpacken zu sehen:<br />

die leistungsstarke Blistermaschine KBS-<br />

KF mit laufruhiger Kettenführung. i<br />

Halle 12, Stand D08<br />

Wir machen Ihre<br />

Maschine sicher.<br />

Mit unserem<br />

N-Programm im<br />

Hygienic Design.<br />

■ Hygienegerechte Befehlsund<br />

Meldegeräte<br />

■ Reinraum-Zertifizierung<br />

■ Schutzart IP67 und IP69K<br />

■ Optional mit blauer<br />

Dichtungsmembrane<br />

www.schmersal.com<br />

Besuchen Sie uns auf<br />

der Interpack <strong>2017</strong>,<br />

Halle 18, Stand D09.<br />

Vollautomatischer, leistungsstarker Fassfüllautomat<br />

Feige Filling, Bad Oldesloe, präsentiert<br />

eine seiner modernsten und schnellsten<br />

Anlagen technisch aufgerüstet: Der Fassfüllautomat<br />

INTEGRA 84 (Bild) für die<br />

vollautomatische und geeichte Befüllung<br />

von Spundfässern bietet neue, starke<br />

Features. So erleichtert die SAP-Anbindung<br />

die Integration der Anlage in<br />

unternehmensindividuelle Prozesse. Remote<br />

Control per Handheld ermöglicht<br />

darüber hinaus eine mobile und bequeme<br />

Bedienung, Fehlerbeseitigung und<br />

vieles mehr. Im Zeitalter von Industrie<br />

4.0 bietet das Konzept des Condition-<br />

Monitorings eine genaue Zustandsabfrage,<br />

wann immer gefordert. Neu ist außerdem<br />

die Drehmomentkontrolle<br />

beim Verschließen der Fässer.<br />

Der Fassfüllautomat zeichnet sich durch<br />

den Einsatz von vier parallel arbeitenden<br />

Arbeitsstationen aus, wodurch der<br />

Durchlauf der Fässer deutlich beschleunigt<br />

werden kann. Mit Zusätzen ist die<br />

Befüllung von ISO-Stahl- oder ISO-<br />

Kunststofffässern zwischen 50 l und 230<br />

l möglich. Interessierte Besucher können<br />

die Anlage in einem simulierten<br />

Kreislauf beobachten. Der Durchlauf<br />

wird sowohl mit Kunststoff- als auch mit<br />

Stahlfässern demonstriert, ein Etikettierer<br />

veranschaulicht den Ablauf zusätzlich.<br />

Dazu erklärt ein Video, wie die Prozessanbindung<br />

mit SAP funktioniert. i<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


KAUTeX MASCHinenbAU<br />

Halle 13, Stand B03<br />

MenSHen<br />

Halle 7.1, Stand D18-D24<br />

Hochleistungsproduktion und Industrie-4.0-<br />

Applikationen<br />

Ein Plus an Sicherheit und Qualität<br />

Extrusionsblasformspezialist Kautex Maschinenbau präsentiert neben seinen<br />

voll elektrischen Verpackungsmaschinen der KBB-Baureihe auch Lösungsvorschläge,<br />

mit denen Hersteller von Flaschen, Kanistern oder anderen Kunststoffverpackungen<br />

Maßstäbe in ihrer Produktion setzen können. Dazu gehören<br />

nicht nur Systeme zur Materialeinsparung und fortschrittliche Produktionsschnellwechselsysteme,<br />

sondern auch Dienstleistungsangebote, um die „Time-to-Market“<br />

zu reduzieren. Die voll elektrische KBB-Baureihe zeichnet sich<br />

durch Kompaktheit, einfaches Handling, geringen Energieverbrauch und fortschrittliche<br />

Schnellwechselsysteme aus. Produktwechsel können damit schnell<br />

und effizient vollzogen werden. Letzteres z. B. dank fortschrittlicher Extrusionsblasköpfe,<br />

mit denen sich Farbwechsel in kürzester Zeit durchführen lassen.<br />

Auch das neue IntelliGate-Integrationssystem wurde entwickelt, um die Prozesseffizienz<br />

der Maschinen zu steigern. Mit dieser Industrie-4.0-Applikation<br />

werden Kautex-Maschinen zu einem geschlossenen System für die Hochleistungsproduktion<br />

und sichern die bei Kautex gewohnt hohe Prozessqualität.<br />

Hauptbestandteil des IntelliGate-Integrationssystems sind Module, die mit der<br />

neu entwickelten Schnittstelle Connext verbunden werden. Damit werden<br />

nachgelagerte Downstream-Prozesse wie z. B. Qualitätsprüfverfahren zu einem<br />

integralen Bestandteil der Maschine. Die einzelnen Module können auf die<br />

KBB-Blasformmaschinen abgestimmt und per Plug & Play verbunden oder<br />

ausgetauscht werden.<br />

MULTIPOND Wägetechnik bedeutet höchste<br />

Leistung und Präzision. Die Messgenauigkeit einer<br />

MULTIPOND Mehrkopfwaage ist unübertroen.<br />

TREFFEN SIE UNS –<br />

AUF DER INTERPACK <strong>2017</strong><br />

in Düsseldorf vom 04.05. – 10.05.<strong>2017</strong><br />

Halle 15, Stand A03<br />

www.multipond.com<br />

i<br />

Die Georg MENSHEN<br />

GmbH & Co. KG, Finnentrop,<br />

bietet mit ihrer<br />

umfangreichen<br />

Weldspout-Produktpalette<br />

optimale Lösungen<br />

für verschiedenste<br />

Anforderungen. Die<br />

hohen Ansprüche an<br />

Sicherheit, Dichtigkeit<br />

und Funktionalität sowie<br />

die Erfüllung aller<br />

marktüblichen Hygienebestimmungen<br />

sind die Basis des innovativen ChokeSafeCap-A. Er<br />

ist dank seiner Form und Funktion der optimale Verschluss für Beutelverpackungen<br />

in der Lebensmittelindustrie. Der CSC-A ermöglicht eine<br />

höhere Barrierefunktion als herkömmliche Beutelverschlüsse. Er wird<br />

montiert geliefert und erst nach der Abfüllung eingeschweißt. Das Befüllen<br />

erfolgt durch den Beutel: einfach, sicher und sauber.<br />

Zusätzlich zu den Standardverschlüssen entwickelt das Unternehmen<br />

in Kooperation mit verschiedenen Partnern auch innovative Individualprodukte.<br />

Auch die Weldspouts können je nach Auftrag an individuelle<br />

Ansprüche angepasst werden. Der ChokeSafeCap-A kann in zahlreichen<br />

Farben produziert werden und eignet sich für die verschiedensten<br />

Beutelformen. Bei der Produktion von Einschweißteilen bietet MENS-<br />

HEN modernste Reinraumfertigung auf höchstem Niveau.Insbesondere<br />

Verpackungen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie müssen<br />

spezielle Eigenschaften erfüllen. Deshalb wird eine Geruchs- und Geschmacksneutralität<br />

gewährleistet.<br />

Vorteile des ChokeSafeCap-A:<br />

Alleinstellungsmerkmal Dicht-Plug:<br />

Der einzigartige Zapfen im Verschluss<br />

ermöglicht eine zuverlässige<br />

Sterilisation bei der Heißabfüllung.<br />

Der luftgefüllte Raum im Verschluss<br />

wird durch die doppelte Wand reduziert,<br />

sodass sich Produkte nicht absetzen<br />

können. Unappetitliche<br />

Ablagerungen beim Öffnen des Produkts gibt es beim CSC-A nicht.<br />

Originalität: Er verfügt über eine gut sichtbare Originalität, die<br />

beim Öffnen sicher am Verschluss verbleibt, sodass keine losen Teile<br />

entstehen.<br />

Große, offene Schürze: Aufgrund der Größe des Verschlusses kann<br />

dieser nicht verschluckt werden und genügt der entsprechenden USamerikanischen<br />

Sicherheitsrichtlinie. Sollte der Verschluss in den<br />

Mund genommen werden, kann durch das offene Design weitergeatmet<br />

werden.<br />

Einschweißbasis: Die patentierten Ecken des Verschlusses sorgen<br />

für eine optimale Einschweißbasis und damit für eine hohe Prozesssicherheit.<br />

Die Einschweißbasis ist gewichtsoptimiert und vermeidet<br />

Kapillaren.<br />

Handhabung: Ein neues, innovatives Gewinde ermöglicht das einfache<br />

Öffnen mit einer Hand. Mit einer Dreivierteldrehung ist der<br />

Verschluss ohne Umgreifen geöffnet. Rillen an der Schürze machen<br />

den Verschluss besonders griffig.<br />

i<br />

60<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


HAVeR & boeCKeR<br />

Halle 12, Stand D08<br />

Die Neuen sind da<br />

Zukunftsorientierte Antworten<br />

Haver & Boecker stellt das neue „Quattro System<br />

Monitoring“ sowie die neu entwickelten<br />

Systeme der Familien Roto-Packer®, Integra®<br />

und Elementara® mit herausragenden Eigenschaften<br />

in Sachen Sauberkeit, Intelligenz<br />

und Profitabilität vor. Die neue Generation<br />

der Verpackungsanlagen überzeugt durch<br />

eine saubere Abfüllung insbesondere mit<br />

dem neuen Dosierorgan Roto-Lock, eine sichere<br />

Performance und eine intuitive Bedienung.<br />

Die Experten folgen damit den<br />

Anforderungen des Markts, modulare und<br />

zukunftssichere Lösungen für den gesamten<br />

Prozess von der Lagerung über die Abfüllung<br />

bis hin zur Verladung zu entwickeln. So erfolgt<br />

bei Bedarf eine schrittweise Optimierung<br />

der Anlagen durch den Austausch<br />

einzelner Bauteile. Mithilfe des „Quattro System<br />

Monitoring“ sichern sich die Unternehmen<br />

durch eine ideale Vorsorge gegen<br />

lange Stillstandzeiten und hohe Wartungskosten<br />

ab. Aktuelle Produktions- und Instandhaltungsinformationen<br />

können am<br />

Computer, Tablet oder Smartphone abgerufen<br />

werden. Über eine verschlüsselte Verbindung<br />

erhalten die zuständigen<br />

Mitarbeiter weltweiten Zugriff auf die visualisierten<br />

Daten. Das verantwortliche<br />

Personal kann rund um die Uhr mobil auf<br />

die Leistungsdaten der Anlagen und deren<br />

Verlauf zugreifen. Damit werden Ursachen<br />

für mögliche Leistungsminderungen<br />

schneller erkannt und anstehende Wartungen<br />

frühzeitig eingeplant.<br />

i<br />

Die Anforderungen des Markts an Verpackungsmaschinen<br />

hinsichtlich Sauberkeit, Intelligenz<br />

und Profitabilität nehmen immer<br />

mehr zu. Die Entwicklungsingenieure von<br />

Haver & Boecker haben sich daher mit der<br />

Frage beschäftigt: Wie können Hersteller sauber<br />

und profitabel abfüllen, verpacken und<br />

palettieren und ihre Systeme noch intelligenter<br />

einsetzen? Die Antwort auf diese Frage<br />

gibt das Unternehmen zusammen mit seinen<br />

Töchtern mit den neuen Generationen von<br />

Abfüll-, Verpackungs- und Palettiersystemen.<br />

Der Haver-Service stellt für diese Systeme das<br />

neue, nachrüstbare „Quattro System Monitoring“<br />

vor. Es dient dazu, Maschinen profitabler<br />

einzusetzen und Prozesse planbarer und intelligenter<br />

zu gestalten. Damit leitet das Unternehmen<br />

auf der größten Verpackungsmesse<br />

der Welt eine neue Ära ein. Die Anzahl<br />

der entwickelten Innovationen in den vergangenen<br />

zwölf Monaten ist so groß, dass<br />

das mittelständische Unternehmen parallel<br />

zur Messe zumLive-EVENT in den nahe gelegenen<br />

Firmensitz nach Oelde einlädt.<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong><br />

The future of in-house printing<br />

Welcome to Hapa’s Web 4.0 platform<br />

The future of in-house printing is at home in a digital, Industry 4.0 factory.<br />

It connects seamlessly with workflow and is scalable and flexible, ergonomic,<br />

easy to setup, operate, and maintain. It integrates onto existing or new<br />

<strong>packaging</strong> lines or operates roll-to-roll. Driven by knowhow and experience,<br />

the future is digital, it is flexographic, it is hybrid. The future is now:<br />

Welcome to Hapa’s Web 4.0 platform.<br />

www.hapa.ch<br />

Hapa is part of Coesia, a group of innovation-based industrial<br />

solutions companies operating globally, headquartered in Bologna, Italy.<br />

www.coesia.com<br />

Visit us at Interpack<br />

Düsseldorf, Germany, Hall 6,<br />

Stand D57-E57-D31-E31 (Coesia)


Ull TeCHnology<br />

Thermische Qualitätskontrolle<br />

Halle 11, Stand F20<br />

CAMA gRoUP<br />

Break-through Generationsystem<br />

Halle 13, Stand C31<br />

BBull Technology,<br />

ein seit<br />

vielen Jahren<br />

etabliertes Unternehmen<br />

zur<br />

Q u a l i t ä t s s i -<br />

cherung im<br />

Abfüllprozess,<br />

zeigt seine<br />

t h e r m i s c h e<br />

Qualitätskontrolle<br />

„IMAGE<br />

IR“ für Kartons<br />

und Siegel, das akustische System „MAS“ für Glasflaschen und<br />

„PULSE“, ein sicheres Verfahren zur Dichtigkeitskontrolle von<br />

flexiblen Behältern wie PET-Flaschen oder Dosen.<br />

„IMAGE IR“ überprüft mit mehreren thermischen Kameras Behälter<br />

und Kartonagen auf kleinste Fehler in der Verklebung.<br />

Temperaturabweichungen von unter 5 Grad Kelvin oder Fehler<br />

von weniger als 2 mm werden sicher erkannt. Im Einsatz ist das<br />

System bereits bei großen südamerikanischen Getränkeherstellern,<br />

die Dosen in Kartons transportieren.<br />

Ebenso kann IMAGE IR bei der Siegelkontrolle im Mündungsbereich<br />

von Kanistern, Bechern und Flaschen eingesetzt werden.<br />

Kältebrücken, Doppel- oder beschädigte Folien werden<br />

zuverlässig erkannt.<br />

Fehlenden Innendruck in geschlossen Glasflaschen erkennt das<br />

akustische System „MAS“: direkt nach dem Füller zur Vorkontrolle<br />

mit Rückmeldung zum verursachenden Verschließkopf<br />

oder nach dem Etikettierer, zur Qualitätskontrolle der Flaschen<br />

vor der Endverpackung. Flexible Behälter überprüft „PULSE“<br />

nach dem Verschließen mittels „kinetischer“ Messung. Direkt<br />

nach dem Füllen kann so eine fehlende Stickstoffeinspritzung<br />

zuverlässig erkannt werden, kohlensäurehaltige Getränke werden<br />

nach dem Pasteur oder der Etima geprüft. Außerdem zeigt<br />

das Unternehmen die vielfach bewährten, kunden- und produktspezifischen<br />

Sortier-, Verteil- und Ausleitsysteme.<br />

Thermal Quality Control<br />

BBull, a well-established company regarding quality assurance within<br />

the filling process is exhibiting its thermal quality control system<br />

„IMAGE IR“ for cartons and seals, the acoustic system „MAS“ for glass<br />

bottles, and „PULSE“ a process for leak detection of flexible containers<br />

(PET bottles or cans). „Image IR“, for example, controls containers<br />

and cardboard <strong>packaging</strong> for even the slightest errors of the bonding<br />

with several thermal cameras.<br />

V+E Consult Verpackungsberatung<br />

und Engineering GmbH<br />

Adresse Eschenstr. 25<br />

D-90441 Nürnberg<br />

Telefon +49 911 940877<br />

Email kontakt@ve-consult.de<br />

Web www.ve-consult.de<br />

i<br />

Die CAMA Group zeigt vor Ort zwei innovative<br />

Systembeispiele aus der BTG-Plattform<br />

(Break-through Generation System).<br />

Sie verfügen über höhere Hygienestandards,<br />

„open profile“, sicheres „easy entry“,<br />

flexible Maschinengrößen, automatische<br />

Formatumstellungen, werkzeuglose und<br />

einstellfreie Umrüstung, kompaktere Layouts,<br />

hohe Energieeffizienz und eine sichere<br />

eindeutige Formatteileerkennung.<br />

Die kompakte Roboterladeeinheit IF318<br />

(Bild), eine integrierte „Pitchless“-Plattform,<br />

dient dem Aufrichten, Befüllen und<br />

Verschließen von Lebensmitteln und<br />

Non-Food-Produkten in Kartons, sowohl<br />

aus Wellpappe als auch aus Fullboard. Die<br />

Anzahl und der Abstand der Kartons an<br />

jeder der drei Roboterstationen (Formen,<br />

HAPA<br />

Produktlaunch, Neuheiten und Bestseller<br />

Hauptmessethema für die Hapa AG, Volketswil<br />

(Schweiz), ist der Launch des Industrie-4.0-fähigen<br />

UV-Digitaldrucksystems<br />

Web 4.0 (Bild), das zweifarbig auf<br />

Blisterfolie druckt. Basierend auf der<br />

langjährigen Erfahrung der Fachleute,<br />

vereint diese Inhouse-Drucklösung Design<br />

und Funktionalität.<br />

Beladen, Verschließen), die dank der unabhängigen<br />

elektronischen Transporteinheiten<br />

voneinander entkoppelt sind,<br />

sind frei wählbar. Darüber hinaus erlaubt<br />

die innovative „Pitchless“-Handlingeinheit<br />

für unterschiedliche Verpackungen<br />

eine automatische Umstellung zwischen<br />

allen gewünschten Größen entlang der<br />

Linie. Sogar verschiedene Bearbeitungsraster<br />

an einzelnen Station sind problemlos<br />

möglich. Die IG-Roboterline verpackt<br />

Flowpacks in Multiflavour- und Multilayer-Ausführung.<br />

Das System, das mit<br />

Zustimmung eines Kunden und weltweit<br />

führenden Unternehmens seiner Branche<br />

gezeigt wird, besteht aus zwei Robotereinheiten<br />

in einer Linie.<br />

Halle 6, Stand D31-E57<br />

Ein digitales Druckmodul „redcube“<br />

wird als Teil einer Industrie-4.0-Produktionslinie<br />

von Coesia QR-Codes auf „Coesia-Boxen“<br />

aus Karton drucken. Die von<br />

Emmeci gefertigten Boxen sind gefüllt<br />

mit Teebeuteln von ACMA, Handcremetuben<br />

von Norden sowie Powerbanks,<br />

die mit einem Hapa-BlisterJet-CMYK für<br />

registrierte Besucher personalisiert wurden.<br />

Weitere Drucksysteme stellt das<br />

Unternehmen in Aktion vor: Hapas Bestseller,<br />

der UV-Flexo-/UV-Digital-Hybrid<br />

demonstriert den zweifarbigen Druck<br />

auf Blisterfolien. Bei AGC druckt ein integrierter<br />

WebJet M auf Blisterfolien. Bei<br />

IMA wird ein in eine POD-Blisterlinie integrierter<br />

„redcube plus“ in einer<br />

Late-Stage-Customization-Anwendung<br />

gezeigt.<br />

i<br />

i<br />

62<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


eKUM<br />

Strategien zur Steigerung von<br />

Wertschöpfung und Qualität<br />

Halle 5, Stand D37<br />

Packaging<br />

Technics<br />

Individual<br />

Spa<br />

BEKUM stellt die neuesten Trends und Produktionsverfahren für<br />

extrusionsgeblasene Verpackungen in den Mittelpunkt des Messeauftritts.<br />

Kernaussage sind die aktuellen Maschinen- und Anlagenlösungen<br />

für die wirtschaftliche und ökologische Produktion von<br />

Flaschen, Behältern, Kanistern, Fässern und IBC’s aus Kunststoff. Im<br />

Fokus auf der Materialseite liegen dabei drei Ansätze: neu entwickelte<br />

EPET-IV-Materialien, die Verarbeitung von Calciumcarbonat<br />

(Kreide) und ressourcenschonende Recyclingmaterialien. Als weiteres<br />

Highlight steht die Wendelverteilerblaskopf-Technologie zur<br />

Steigerung der Performance im Fokus der Präsentation. Gerade<br />

den Materialaspekten beim Extrusionsblasformen widmet sich das<br />

Unternehmen seit Jahren intensiv. Denn die Zielgruppe in der Verpackungsindustrie<br />

versucht kontinuierlich, die Materialkostenseite<br />

im Griff zu behalten. Ebenso punktet eine funktional überzeugende,<br />

ressourcenschonend entwickelte Verpackung in Bezug auf<br />

Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Abgrenzung vom Wettbewerb<br />

durch Produktdifferenzierung. Die Anbieter sind daher stetig<br />

auf der Suche nach innovativen oder recycelbaren Materialien für<br />

neue Produktideen. Das glasklare, neu eingeführte und extrusionsblasformfähige<br />

EPET-Material der Klasse IV ist hier ein interessanter<br />

Kandidat (Bild). Dieses Material kann, ohne übermäßigen<br />

Abrieb zu verursachen, vollständig in der Extrusionseinheit aufgeschmolzen<br />

werden. Blasformmaschinen von Bekum wie beispielsweise<br />

die HYBLOW 407 D wurden speziell auf diese anspruchsvollen<br />

EPET-Anwendungen hin auf Hochleistung getrimmt. So erlaubt<br />

die HYBLOW 407 D die prozesssichere Herstellung von EPET-<br />

Flaschen mit Entbutzung und gerichteter Flaschenübergabe<br />

integriert in der Maschine. Die aktuelle 07er-Maschinenserie mit<br />

der von Bekum patentierten C-Rahmen-Schließeinheit ist durch<br />

die hohe Schließkraft pro Kavität, gleichmäßige Kraftverteilung<br />

und extrem schnellen Kraftaufbau perfekt zugeschnitten auf die<br />

EPET-Verarbeitung.<br />

Strategies to increase Value Creation and Quality<br />

The exhibition presentation of the enterprise BEKUM will focus on<br />

the newest trends and production procedures for blow-moulded<br />

<strong>packaging</strong>. The key statement is made by the current machines and<br />

plant solutions for the cost-effective and eco-friendly production of<br />

bottles, containers, canisters, casks, and IBC made of plastic. On the<br />

material side, the spotlight will be on three process approaches –<br />

newly developed EPET-IV-materials, the processing of calcium carbonate<br />

(lime), and resource-sparing recycling materials. i<br />

Jokey Individual<br />

Das Design macht den Unterschied.<br />

Eine außergewöhnlich attraktive Verpackung zieht alle Blicke<br />

auf sich und weckt den Kaumpuls beim Verbraucher. Nutzen<br />

Sie die Möglichkeiten des Verpackungsdesigns für Ihren<br />

Verkaufserfolg! Jokey bietet Ihnen den neuesten Stand der<br />

Verpackungstechnik hinsichtlich Design, Funk tionalität und<br />

Convenience.<br />

Der Jokey Design Service übernimmt die Kreation Ihres Labels<br />

und wenn Sie eine individuelle Verpackungsform wünschen,<br />

unterstützen wir Sie vom ersten Scribble bis zum Setup an<br />

Ihrer Abfülllinie.<br />

Besuchen Sie uns auf der<br />

Interpack, 4. – 10. Mai <strong>2017</strong><br />

Halle 9, Stand A/32<br />

jokey.com<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


doMino<br />

Halle 11, Stand D55<br />

KoCH indUSTRieAnlAgen<br />

Halle 12, Stand E24<br />

Neue Maßstäbe bei Codierung und Markierung<br />

Domino Printing Sciences präsentiert die neuen Continuous-Inkjet-Drucker<br />

der Ax-Serie sowie weitere innovative Systemtechnologien für die<br />

Codierung und Markierung – von CO 2 - und Faserlasern, Thermo-Inkjetund<br />

Thermotransferdruckern über Etikettendruck-Spendesysteme bis<br />

hin zu digital gedruckten Etiketten. Die neue Ax-Serie umfasst die Ax150i-<br />

, Ax350i-(Bild) und Ax550i-Continuous-Inkjet-Drucker (CIJ), die auf Basis<br />

zahlreicher Kundenerfahrungen für die anspruchsvollsten industriellen<br />

Verpackungsumgebungen entwickelt wurden. Dominos drei Innovationssäulen<br />

in der Ax-Serie sind der neue i-Pulse-Druckkopf mitsamt den<br />

zugehörigen Tinten, die i-Techx-Plattform für Elektronik und Software sowie<br />

Domino-Design, ein komplett neues Produktdesign zur Steigerung<br />

der Produktivität und für eine einfachere Bedienung.<br />

i-Pulse steuert die individuelle Tintentropfenbildung, damit bei jedem<br />

Druckvorgang perfekte Tropfen erzeugt werden. Durch die Optimierung<br />

der Tropfengenauigkeit, der Platzierung und des Tintenverbrauchs wird<br />

eine zuverlässige, äußerst schnelle und gleichbleibend hohe Qualität der<br />

Codierung erreicht. i-Techx ist eine neue, leistungsstarke Elektronik- und<br />

Softwareplattform. Sie ist auf einen optimalen ROI für die gesamte Dru -<br />

ckerlaufzeit ausgelegt und ermöglicht zur Vermeidung von Codierungsfehlern<br />

die nahtlose Integration der Ax-Serie in die Produktionslinie und<br />

Service-Support-Umgebung.<br />

Domino Design steht für ein ganzheitliches Konstruktionsverfahren, das<br />

einen deutlichen Wandel gegenüber der aktuellen Generation von CIJ-<br />

Systemen auf dem Markt ermöglicht und für robuste, zuverlässige und<br />

bedienerfreundliche Drucker für die härtesten Umgebungsbedingungen<br />

sorgt. Auch der F720i, die neueste Entwicklung leistungsfähiger Hochgeschwindigkeitsfaserlaser,<br />

wird zu sehen sein. Er wurde dafür konzipiert,<br />

Aluminiumdosen mit klaren, leserlichen und dauerhaften Codes zu beschriften.<br />

Aufgrund seiner hohen IP-Einstufung, ist er besonders für anspruchsvolle<br />

Produktionsumgebungen und die hohen Geschwindigkeitsanforderungen<br />

bei der Getränkeabfüllung geeignet. Unter dem<br />

Stichwort „Textures by Domino“ werden farbintensive Etiketten mit digital<br />

erzeugten Struktureffekten präsentiert, die auf der digitalen Vollfarbetikettendruckmaschine<br />

N610i mit einer Geschwindigkeit von 50 m/min produziert<br />

werden können. Das vielfältige Etikettenspektrum überzeugt durch<br />

plakative Farbmuster mit einer haptischen Anmutung (Bild) und kann,<br />

ohne die Erfordernis von Struktursubstraten, preiswert im Drop-on-Demand<br />

Inkjet-Verfahren gedruckt werden.<br />

New Standards at Coding and Marking<br />

Domino Printing Sciences is presenting the new continuous inkjet<br />

printers of the AX series, as well as further innovative system technologies<br />

for coding and marking that reach from CO2- and fibre lasers,<br />

thermal inkjet and thermal transfer printers, to print and apply labellers,<br />

right up to digitally printed labels, which convince with striking<br />

colour patterns and a very haptic impression.<br />

i<br />

Flexible zukunftssichere Robotersysteme<br />

lÖdige<br />

Höchstes Tempo für kleinste Chargen<br />

Mit den Coatern der Serie LC bietet die<br />

Gebr. Lödige Maschinenbau GmbH, Paderborn,<br />

eine hoch effiziente Lösung<br />

speziell für Beschichtungsaufgaben in<br />

der Pharmaindustrie. Dank der durchdachten<br />

Prozesstechnologie arbeiten<br />

diese Coater bis zu 40 Prozent schneller<br />

als herkömmliche Geräte. Jetzt drückt<br />

das Unternehmen auch im kleinen<br />

KOCH präsentiert schlüsselfertige, individuelle<br />

Lösungen für das Abfüllen, Verpacken,<br />

Palettieren und<br />

Kommissionieren für alle Unternehmensgrößen<br />

und unterschiedlichste<br />

Branchen. Mit dem Blick fürs Ganze<br />

steht KOCH als Generalunternehmer für<br />

die Planung und Realisierung individueller,<br />

schlüsselfertiger Gesamtanlagen<br />

von der Abfüllung oder Primärverpackung<br />

über die Palettierung bis hin zur<br />

versandfertigen Palette Kunden zur<br />

Seite. So vertraut auch einer der führenden<br />

deutschen Hersteller von Kaffeespezialitäten<br />

auf die Experten bei der<br />

Realisierung von zwei kompletten, modular<br />

aufgebauten<br />

Zentralpalettierungen<br />

mit<br />

mehr als 25 Roboterpalettierzellen.<br />

Die realisier te<br />

Schnittstelle zum<br />

kundenseitigen<br />

ERP-System ist ein<br />

entscheidender<br />

Schritt in Richtung<br />

Industrie 4.0,<br />

die dem Kunden<br />

die durchgängige<br />

Auftragssteuerung und -verfolgung<br />

ermöglicht.<br />

Als Exponat wird unter anderem das<br />

PalletSystem 1250 (Bild) gezeigt. Zwei<br />

Palettierplätze können von einem Roboter<br />

mit den unterschiedlichsten Gebindetypen,<br />

-größen und -gewichten<br />

bestückt werden. Dank des patentierten<br />

Sicherheitskonzepts wird auch bei<br />

Palettenwechsel ohne Unterbrechung<br />

weiter palettiert. Diese Lösung bietet<br />

(wie jedes Robotersystem des Unternehmens)<br />

die maximale Anlagenverfügbarkeit<br />

und optimale Anpassungsmöglichkeiten<br />

an neue Anforderungen<br />

bei künftigen Anwendungen.<br />

i<br />

Halle 6, Stand B78<br />

Maßstab aufs Tempo: Das neu entwickelte<br />

Labormodell LC Lab ergänzt<br />

die Baureihe um eine leistungsfähige<br />

Komponente für Kleinstchargen. Der<br />

Neuzugang ist modular aufgebaut<br />

und kann damit anforderungsspezifisch<br />

zusammengestellt werden.<br />

Durch eine teilbare Trommel lassen<br />

sich die Chargengrößen variieren. Zudem<br />

zeichnet sich die Maschine<br />

durch einen funktionell neuartigen,<br />

FDA-konformen Gehäusewerkstoff<br />

aus. Effiziente Mischelemente erlauben<br />

auch bei variablen Füllgraden<br />

zwischen 30 bis 100 Prozent eine<br />

gleichmäßige und schonende Durchmischung<br />

der Tabletten. So lässt sich<br />

die von der pharmazeutischen Industrie<br />

geforderte sehr hohe Gleichmäßigkeit<br />

des Coatings erzielen. i<br />

64<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


RoMACo gRoUP<br />

Halle 16, Stand D15<br />

Produktoffensive in neuem Maschinendesign<br />

Mit vier neuen Maschinen in einheitlichem<br />

Produktdesign stellt Romaco die<br />

funktionale Einheit seiner Technologien<br />

in den Vordergrund und untermauert<br />

damit seinen Status als Komplettanbieter<br />

für die Pharmaindustrie. Die Neuentwicklungen<br />

der Marken Kilian, Noack,<br />

Siebler und Promatic vermitteln den anwendungsorientierten<br />

Lösungsansatz<br />

von Romaco erstmals auch visuell. Gezeigt<br />

werden die Blistermaschine Noack<br />

NBP 950, der Kartonierer Promatic PCI<br />

915 sowie die Tablettenpresse Kilian<br />

KTP 590X (Bild) in Linie mit dem Röhrchenfüller<br />

Siebler STF 120.<br />

Der gemeinsame Launch der Anlagen<br />

in einheitlichem Design unterstreicht<br />

einmal mehr den Fokus von Romaco<br />

auf die Herstellung und Verpackung<br />

von pharmazeutischen Feststoffen.<br />

Speziell im Brausesektor ist das Unternehmen<br />

mit seinen Marken Kilian und<br />

Siebler seit vielen Jahren führend. Vor<br />

Ort präsentiert Romaco erstmals ein sowohl<br />

technologisch als auch visuell integriertes<br />

Anlagenkonzept zur Tablettierung<br />

und Verpackung von Brausetabletten<br />

in Röhrchen.<br />

Die Betonung der Horizontalen dominiert<br />

das neue Maschinendesign. Damit<br />

soll der Liniencharakter der Systemlösungen<br />

für die Pharmaindustrie hervorgehoben<br />

werden.<br />

Bei seinen Entwicklungsprojekten legt<br />

der Hersteller großen Wert auf die Optimierung<br />

der Gesamtanlageneffektivität.<br />

In diesem Kontext spielt die<br />

Verfügbarkeit eine entscheidende<br />

Rolle. Je schneller eine Anlage gerüstet<br />

und gereinigt werden kann, desto größer<br />

ist ihre Auslastung. Insbesondere<br />

für Anwender im Lohnverpackungssektor<br />

ist die Steigerung der Produktivität<br />

angesichts des weltweiten Kostendrucks<br />

entscheidend. Dabei verkörpert<br />

das neue Design den Anspruch an<br />

höchste Qualität und zuverlässige<br />

Prozesse.<br />

Product Offensive in New Machine Design<br />

The enterprise Romaco is highlighting the functional unity of<br />

its technologies and consequently substantiating its status as<br />

a full-service provider for the pharmaceutical industry with<br />

four new machines in a uniform product design. For the first time,<br />

the new developments of the brands Kilian, Noack, Siebler<br />

and Promatic also visually achieve to convey the applicationoriented<br />

approach of Romaco.<br />

i<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 65


PlÜMAT<br />

Halle 16, Stand A09<br />

RATionAToR<br />

Halle 12, Stand C52<br />

Neue FFS- und Bag-Making-Technologie<br />

Bis zu 2.300 Infusionsbeutel (500 ml) in der Stunde produziert, füllt und verschließt<br />

die kleine, leistungsstarke Form-Fill-Seal-Maschine FFS 991 von Plümat<br />

ohne weitere Zwischenschritte automatisch. Der kompakte Bag Maker BM 982<br />

produziert 4.000 Infusionsbeutel (1.000 ml) in der Stunde. Dank optimierter<br />

Prozesse und einer neuen Schweißtechnik konnten die Zykluszeiten deutlich<br />

verkürzt werden sowie die Verarbeitung von Filmmaterialien neusten Standards<br />

möglich gemacht werden. Aufgrund fein abgestimmter Maschinenabläufe<br />

und der kompakten Gestaltung, konnten die Verbrauchskosten drastisch reduziert<br />

werden. Das strömungsoptimierte und benutzerfreundliche Design sorgt<br />

zudem für höchste Produktsicherheit und Verfügbarkeit.<br />

Darüber hinaus ist das Unternehmen spezialisiert auf die marktorientierte und<br />

ganzheitliche Entwicklung von Verpackungslösungen mit den dazugehörigen<br />

neuartigen Technologien.<br />

Die Form-Fill-Seal-Technologie<br />

gehört hierbei zum Kerngeschäft.<br />

Eingesetzt werden<br />

die Produkte in Anwendungen<br />

für Infusionen, Transfusionen,<br />

Antibiotika, Zytostatika,<br />

parenterale Ernährung,<br />

Spüllösungen und für die<br />

Dialyse.<br />

i<br />

Neue, flexible Flaschenhandlingmaschine<br />

Rationator feiert die<br />

Premiere seiner neues -<br />

ten Maschinenentwicklung,<br />

der Bottlemat-Robot<br />

wird erstmals<br />

dem interessierten<br />

Fachpublikum vorgestellt.<br />

Die flexible Flaschenhandlingmaschine<br />

ist auf das automatischen Aufrichten,<br />

Orientieren und Einsetzen von Kunststoffflaschen in Ratilight-Pucks<br />

ausgelegt. Die ersten Modelle haben ihren Härtetest in der Produktion<br />

bereits erfolgreich bestanden. Die Maschine mit drei integrierten Robotern<br />

garantiert eine hohe Prozesssicherheit. Der zusätzliche Einsatz<br />

von Formatteilen ist nicht notwendig. Auch mit dem neuen System legt<br />

das Unternehmen wieder besonderen Wert auf Flexibilität. Eine große<br />

Formatvielfalt von etwa 50 bis 1.000 ml kann sicher auf der Maschine<br />

verarbeitet werden. Die schonende Flaschenverarbeitung ist sogar für<br />

PET-Flaschen geeignet.<br />

Die Integration des Bottlemat-Robot in bestehende Abfüll- und Verschließlinien<br />

des Maschinenherstellers ist problemlos möglich.<br />

i<br />

JAnoSCHKA<br />

Halle 11, Stand B69<br />

Polyboard ®<br />

Blisterkarten<br />

Nurpak ®<br />

Verpackungssysteme<br />

Faltschachteln<br />

Polyheader<br />

Skinkarton, Viewpac<br />

®<br />

KNAPP-Multicard<br />

PERFORMANCE!<br />

Made by KNAPP<br />

www.knapp-gmbh.de<br />

Die Verpackung! Made in Germany!<br />

Made by KNAPP!<br />

Spezialisiert auf den Prepress-Markt<br />

Janoschka, Kippenheim,<br />

stellt kundenspezifische<br />

Lösungen für<br />

die Verpackungsindus -<br />

trie vor. Neben dem<br />

klassischen Produktangebot,<br />

das die komplette<br />

Wertschöpfungskette<br />

vom Design bis hin zum Druck umfasst, wird das Unternehmen<br />

den Fokus auf neue Servicepakete legen, die auf die täglichen Herausforderungen<br />

der Converter und Brand Owner im Bereich FMCG,<br />

Food und Non Food, sowie Tobacco beim Managen der Graphic Supply<br />

Chain zugeschnitten sind. Basierend auf 40 Jahren Erfahrung und<br />

Know-how, unterstützen die maßgeschneiderten Lösungen von Janoschka<br />

die Aufgabenstellungen der Kunden wie Auftragsspitzen, Kapazitätenmanagement,<br />

Brand Consistency oder Lieferzeiten.<br />

Spezialisiert auf den Prepress-Markt und dort speziell in den Marktsegmenten<br />

Packaging, Tobacco, Security und Decor, begleitet Janoschka<br />

namhafte Druckereien und internationale Markenartikler über den gesamten<br />

Prozess der Verpackungsentwicklung. Die Produktpalette ist<br />

entsprechend umfassend und bietet z. B. Druckformen für den Tiefund<br />

Flexodruck, Prägeformen, Artwork & Reproduktion, Colour-Management,<br />

Zylinderrohlinge und vieles mehr.<br />

i<br />

66<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


SoMiC<br />

Halle 8b, Stand C57<br />

Weltpremiere für High-End-Maschine<br />

SOMIC präsentiert mit der neuen 424<br />

W3 ddx eine Maschine, die beeindruckt.<br />

Das gilt zum Beispiel für die Verpackung<br />

von Kaffeekapseln: Bis zu 20 Kapseln<br />

pro Sekunde können verarbeitet<br />

werden. Dabei bietet sie viele weitere<br />

Vorteile: die getaktete Verpackungsmaschine<br />

stößt mit ihrer Leistung in Regionen<br />

vor, die bisher nur kontinuierlichen<br />

Maschinen vorbehalten waren. Gefragt<br />

bei den Kunden sind natürlich neben<br />

der Leistung vor allem eine kompakte<br />

Bauweise mit kleinen Abmessungen<br />

und gewohnter Flexibilität. Mit dieser<br />

Verpackungsmaschine finden anspruchsvolle<br />

Kunden die kompakteste<br />

und schnellste Lösung auf dem Markt<br />

als Antwort auf diese Herausforderungen.<br />

Basis der neuen Maschine ist der bekannte<br />

SOMIC-Systembaukasten. So<br />

konnten in minimaler Entwicklungszeit<br />

bewährte Komponenten mit sehr innovativen<br />

Ansätzen verbunden werden.<br />

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:<br />

Die High-End-Verpackungsmaschine<br />

setzt mit einer Leistung von 120+ Faltschachteln<br />

in der Minute neue<br />

Maßstäbe bei getakteten Sekundärund<br />

Endverpackungsmaschinen. Dabei<br />

ist sie variabel für eine Vielzahl von kleinen<br />

Produkten und für verschiedene<br />

Produktgruppierungen einsetzbar. Außerdem<br />

wurde die Bedienung noch einmal<br />

vereinfacht: Die Maschine kann<br />

jetzt zusätzlich über ein drahtloses<br />

zweites HMI-iPad per WLAN gesteuert<br />

werden, während das brandneue<br />

SOMIC-Wiki den Überblick über alle Maschinenteile<br />

und Funktionen bis hin zu<br />

Ersatzteillisten und -nummern gewährleistet.<br />

Ein weiteres technisches Highlight<br />

ist die vollautomatische Formatumstellung<br />

im Fächersammler. So<br />

können verschiedene Formate ohne<br />

zeitaufwendige Umbauarbeiten in<br />

einer Maschine verarbeitet werden.<br />

World Premiere for High-End Machine<br />

With the new 424 W3 ddx, the enterprise SOMIC is exhibiting a<br />

machine that offers the usual SOMIC level of flexibility and, featuring<br />

an output of 120 + folded boxes per minute, sets new<br />

standards at cycled secondary and final <strong>packaging</strong>. This also<br />

applies to for the <strong>packaging</strong> of coffee capsules at an output<br />

rate of 20 capsules that are processed per second. One further<br />

technical highlight is the fully automated format change in the<br />

collating unit.<br />

i<br />

Weltneuheit!<br />

100<br />

Halle 6 • Stand E 27<br />

■ 100 Beutel pro Minute<br />

■ Food-Design<br />

■ Kein Nachtropfen<br />

■ Direkte Anbindung<br />

oder Stand-Alone<br />

Die perfekte Ergänzung zu unseren Ausgießer-Einsetzmaschinen<br />

Widmann Maschinen GmbH & Co. KG<br />

Siemensstraße 19<br />

D-73278 Schlierbach<br />

Tel. +49 (0)7021 / 9733-0<br />

Fax +49 (0)7021 / 9733-80<br />

www.widmann-maschinen.de<br />

T h e A r t o f U l t r a s o n i c W e l d i n g


TnA<br />

Halle 15, Stand B22<br />

PÖPPelMAnn FAMAC®<br />

Halle 10, Stand D99<br />

Vollautomatischer, leistungsstarker<br />

Fassfüllautomat<br />

Verpackungsinnovationen für ein mobileres Leben<br />

Mit über 14.000 installierten Systemen in mehr als 120 Ländern<br />

bietet tna ; Sydney (Australien) eine breite Auswahl an<br />

Produkten für Hersteller von Snacks, Süßwaren, Nüssen, Zerealien,<br />

Pasta sowie Frisch- und Tiefkühlkost. Das umfassende<br />

Portfolio an schlüsselfertigen Lösungen deckt folgende Bereiche<br />

ab: Verpacken, Wiegen, Verarbeiten von Kartoffeln, Verarbeiten<br />

von Süßwaren, Transport, Würzen, Einlegen und<br />

Etikettieren sowie integrierte Steuerungen.<br />

Von komplett integrierten, vertikalen Schlauchbeutelmaschinen<br />

bis zu Lösungen im Wash-down-Design bietet tna der Lebensmittelindustrie<br />

eines der ausgereiftesten und<br />

vielseitigsten Angebote an Verpackungslösungen auf dem<br />

Markt. Horizontal- und Vibrationsförderer minimieren Produktverluste<br />

und gewährleisten einen optimalen Transport<br />

der Produkte. Die hoch präzisen, extrem effizienten Mehrkopfwiegelösungen<br />

vereinfachen den Wiegeprozess und eignen<br />

sich für nasse oder trockene Anwendungen.<br />

Die Unique Solutions PouchPlus®1000 und LabelPlus® 360 sind<br />

jetzt vollständig in das robag-Verpackungssystem integriert<br />

und ermöglichen das extrem schnelle Aufbringen von Werbeetiketten<br />

und/oder das Einlegen von zwei- und dreidimensionalen<br />

Gegenständen wie z. B. Gutscheinen, Spielzeug oder<br />

Beutel mit trockener/flüssiger Füllung.<br />

i<br />

Der allgemeine Trend zu einer mobileren<br />

Lebensweise wirkt sich auch auf die Entwicklung<br />

und das Design von Verpackungen<br />

aus: Gefordert sind zunehmend<br />

ergonomische und flexible Verpackungen,<br />

die sich unterwegs ohne Hilfsmittel<br />

einfach öffnen und wiederverschließen<br />

lassen. Pöppelmann FAMAC® präsentiert<br />

mit dem PouchBooster® (Bild) ein Verpackungskonzept,<br />

das diesen Anforderungen<br />

gerecht wird. Im PouchBooster®<br />

lassen sich die unterschiedlichsten Produkte<br />

luftdicht und sicher verpacken, wie<br />

z. B. Babynahrung mit verschlucksicherem<br />

Verschluss. Dank des selbsterklärenden<br />

und optisch deutlich hervorgehobenen<br />

Öffnungsmechanismus,<br />

eines Einschweißausgießer mit Schraubkappe,<br />

kann der Nutzer den Beutel ohne<br />

großen Kraftaufwand oder besondere<br />

Fingerfertigkeit öffnen und wiederverschließen.<br />

Eine praktische Portionier- beziehungsweise<br />

Dosiermöglichkeit verbessert<br />

das Handling.<br />

Die Einschweißausgießerserie zeichnet<br />

sich durch ein System mit Führungsnut,<br />

einheitliche Abmessungen und verschiedene<br />

Öffnungsdurchmessern zwischen<br />

8,5 und 21,5 mm aus.<br />

Ausklappbarer Göffel<br />

Ein weiteres Beispiel für eine selbst entwickelte<br />

Innovation ist der sogenannte<br />

„Göffel“. Hierbei handelt es sich um ein<br />

praktisches Essbesteck, das zwar in<br />

einen Standardrunddeckel mit 95 mm<br />

Durchmesser passt, im ausgeklappten<br />

Zustand jedoch komfortable 130 mm<br />

lang ist und dem Verbraucher eine bequeme<br />

Handhabung erlaubt. Ermöglicht<br />

wird dies durch einen Stiel mit<br />

Spreizfaltung, der sich einfach zusammendrücken<br />

und einrasten lässt, sobald<br />

er dem Deckel entnommen wurde. i<br />

METAL DETEC T ION<br />

METAL SEPARATION<br />

X-R AY INSPEC TION<br />

Visit us at<br />

INTERPACK<br />

04 to 10 May <strong>2017</strong><br />

HALL 11/F75<br />

MESUTRONIC Gerätebau GmbHPhoneWeb


illig<br />

Halle 6, Stand E02<br />

Variables und attraktives IML im Thermoformen<br />

Maschinenbauer ILLIG präsentiert seinen<br />

neuen Bereich Verpackungsentwicklung<br />

als Marke. Beispielhaft<br />

demonstrieren dies die Heilbronner Experten<br />

an den vielfältigen Möglichkeiten<br />

des In-Mould-Labeling im<br />

Thermoformen (IML-T) in Kombination<br />

mit dem sauberen und hygienischen<br />

Abfüllen und Verpacken von Molkereiprodukten.<br />

Der Systemanbieter zeigt mit Live-Vorführungen<br />

die Fertigung von Rechteck-<br />

Bechern aus Polypropylen auf der<br />

IML-T-Produktionslinie IC-RDM 70K,<br />

Formfläche 680 mm x 300 mm, zusam-<br />

men mit der kompakten IML-Einheit<br />

RDML 70b. Das eingesetzte 18-fach-<br />

Werkzeug produziert gleichzeitig drei<br />

unterschiedliche Dekore mit einem<br />

stündlichen Ausstoß von 17.280 Bechern.<br />

Diese werden direkt beim Formen<br />

auf allen vier Seitenwänden und<br />

auf dem Becherboden in brillanter Fotoqualität<br />

dekoriert. ILLIG bietet derzeit<br />

als einziger Maschinenbauer das IML-T<br />

mit allen dafür notwendigen, optimal<br />

aufeinander abgestimmten Technologiemodulen<br />

komplett aus einer Hand.<br />

Die vom Unternehmen konzipierte<br />

Form-, Füll- und Schließanlage FSL 48<br />

ist auf die Anforderungen insbesondere<br />

der Molkereiindustrie ausgerichtet. Der<br />

auf CIP- und SIP-Grundlage konstruierte<br />

Füller kann so ausgestattet werden,<br />

dass er den unterschiedlichen Hygieneanforderungen<br />

der Lebensmittelindustrie<br />

bis hin zur Hygieneklasse IV nach<br />

VDMA (hygienische Abfüllmaschinen)<br />

entspricht. Auf der FSL 48 lassen sich<br />

alle gängigen und für FFS-Linien geeigneten<br />

Folienmaterialien verarbeiten<br />

wie PS, PP, Multilayer-Material (z. B.<br />

PS/EVOH/PE), APET und sogar Folien<br />

aus dem Biopolymer PLA.<br />

Variable and Attractive IML in Thermoforming<br />

The machine builder ILLIG is presenting its new business unit<br />

Packaging Development as brand. The experts from Heilbronn<br />

demonstrate this excellently using the diverse options<br />

of the In-Mold-Labeling within the thermoforming sector<br />

(IML-T) in combination with the clean and hygienic filling and<br />

<strong>packaging</strong> of dairy products. Thermoformed articles can be<br />

realized with thinner walls, and therefore lighter as injectionmolded<br />

ones.<br />

i<br />

.<br />

SMARTER PRODUCT USABILITY<br />

SMART IST, WENN EIN FARB-<br />

MARKEN SENSOR SEINEN<br />

OPTIMALEN SCHALTPUNKT<br />

AUTOMATISCH ERMITTELT<br />

Der kompakte, einfach zu bedienende KRT 18B bestimmt<br />

selbstständig die optimale Schaltschwelle und passt sie im<br />

Betrieb stetig an die sich verändernden Gegebenheiten an.<br />

easyhandling.<br />

Dieter Eßlinger,<br />

Product Launches &<br />

Sales Coordination<br />

www.leuze.de<br />

Interpack, Halle 13, Stand A94


HUbeR PACKAging<br />

Halle 11, Stand B41<br />

MeyPACK<br />

Halle 14, Stand B30<br />

Verschließsystem für Weißblechgebinde<br />

„Dreimalklein“ der Kartonverpackung<br />

Neben der unübertroffenen Produktvielfalt an Weißblechgebinden präsentiert<br />

HUBER Packaging, Öhringen, das bewährte automatische Verschließsystem<br />

TOP EXPAND anhand einer neuartigen technologischen Umsetzung in 3-D-<br />

Optik virtuell in Betrieb (Bild). Dieses zuverlässige Verschließsystem für Spannringgebinde<br />

eröffnet den Abfüllern ein erhebliches Rationalisierungspotenzial<br />

durch die Automatisierung des Abfüll- und Verschließprozesses.<br />

Mit dem erweiterten Produktportfolio aus den Werken in Deutschland und der<br />

Schweiz können nun bis zu drei Gebindedurchmesser mit einem kombinierten<br />

Verschließwerkzeug verschlossen werden. Insgesamt stehen Weißblechverpackungen<br />

von 2,5 bis 30 Litern in sieben verschiedenen Durchmessern für das<br />

Verschließsystem zur Verfügung, alle mit der UN-Zulassung für den Transport<br />

gefährlicher Güter.<br />

i<br />

Als international agierender<br />

Spezialist für individuelle<br />

Endverpa -<br />

ckungsanlagen präsentiert<br />

Meypack eine<br />

Kartonverpackungsmaschine,<br />

die insbesondere<br />

den aktuellen<br />

Marktanforderungen gerecht wird. Die neu entwickelte Maschine<br />

schafft einen Dreiklang: kleine Produkte in kleinen Formationen auf<br />

kleiner Stellfläche verarbeiten (im Bild das Zuschnittmagazin mit Sägezahnriemen<br />

für den Traytransport.)<br />

Die Lebensmittelindustrie steht heute vor der Herausforderung, einen<br />

wachsenden Bedarf nach kleinen Verpackungseinheiten zu erfüllen.<br />

Gleichzeitig ist der Platz in den Produktionsstätten oftmals beschränkt.<br />

Genau vor diesem Hintergrund bietet die Meypack Verpackungssys -<br />

temtechnik GmbH, Nottuln-Appelhülsen, jetzt eine Neuentwicklung<br />

für die Kartonverpackung. Mit dieser Verpackungsmaschine können<br />

kleine, sensible Produkte in kleinen Gebinden verarbeitet werden und<br />

überdies benötigt die äußerst kompakt konstruierte Anlage nur wenig<br />

Stellfläche. Die leistungsstarke Kartonverpackungsmaschine erfüllt mit<br />

ihrer hygienegerechten Bauweise die hohen Anforderungen der Lebensmittelverarbeitung.<br />

Das Unternehmen plant, fertigt und wartet Meypack-Kartonverpa -<br />

ckungsanlagen, -Folieneinschlag- und -Folienstretchwickelanlagen,<br />

-Palettier- und -Depalettieranlagen sowie -Sackverschließmaschinen.<br />

Die ausschließlich in Deutschland gefertigten Maschinen sind weltweit<br />

erfolgreich im Einsatz.<br />

i<br />

innoViA<br />

Halle 9, Stand F04<br />

www.viscotec.de<br />

Hoch entwickelte BOPP-Folien<br />

Innovia Films Ltd. zählt zu den führenden Herstellern von hoch differenzierten,<br />

biaxial orientierten Spezialfolien aus Polypropylen (BOPP). Das<br />

Unternehmen stellt seine Folien anhand eines einzigartigen, im eigenen<br />

Haus konzipierten und entwickelten proprietären „Bubble“-Fertigungsverfahrens<br />

her. Zum Portfolio gehören beschichtete Hochleistungsfolien,<br />

Folien für Tabakverpackungen sowie Etiketten und Sicherheitsfolien vertreten.<br />

Vier marktspezifische Themen stehen im Mittelpunkt: Produktschutz,<br />

Kundenaufmerksamkeit, marktführende Performance und bedarfsgerechte<br />

Produkteinführung:<br />

Die Hochbarrierefolien bieten Schutz vor Feuchtigkeit, Mineralöl und<br />

Gasen. Gleichzeitig bleiben die Produkte lange aromatisch. Transparente,<br />

reinweiße oder metallisierte Hochglanzetikettenfolien sorgen für<br />

maximale optische Wirkung im Verkaufsregal. Zum Sortiment gehören<br />

Folien für die Hochgeschwindigkeitsverarbeitung sowie das Straffschrumpfen.<br />

Zu den jüngsten Produkteinführungen gehören einfach<br />

zu öffnende Verpackungsfolien, für den Lebensmittelkontakt zugelassene<br />

Etikettenfolien, Linerless-Etikettenfolien und glasklare IMD-Folien.<br />

Außerdem bietet das Unternehmen z. B. Druckformen für den Tief- und<br />

Flexodruck, Prägeformen, Artwork & Reproduktion, Colour-Management,<br />

Zylinderrohlinge und vieles mehr.<br />

i<br />

03 | <strong>2017</strong> Pj


FRAUnHoFeR iVV<br />

Reinigungsgerät für Verarbeitungsanlagen<br />

Halle 5, Stand J38<br />

Visit us!<br />

Hall 6 / Booth E62<br />

Das Fraunhofer IVV Dresden stellt auf dem Messestand des VDMA zwei<br />

neue Systeme zur effizienten Prozessführung vor: ein neuartiges mobiles<br />

Reinigungsgerät für Verarbeitungsanlagen und ein selbstlernendes<br />

Assistenzsystem, mit dem die Beseitigung von Störungsursachen unterstützt<br />

wird.<br />

Das als Technologieträger konzipierte „Mobile Cleaning Device“ (MCD)<br />

verbindet die Vorteile herkömmlicher automatisierter Reinigungssysteme<br />

mit der Flexibilität der manuellen Reinigung. Das MCD (Bild) ist<br />

mit einem optischen Sensorsystem zur Schmutzerkennung für die bedarfsgerechte<br />

Reinigung ausgestattet. Welche Bereiche sind verschmutzt<br />

und müssen gereinigt werden? Wann ist die Reinigung<br />

abgeschlossen? War sie erfolgreich? Diese Fragen lassen sich zukünftig<br />

inline mithilfe des Sensorsystems beantworten. Der virtuelle Zwilling<br />

des MCD umfasst ein adaptives Modell des Reinigungsprozesses.<br />

Dessen Kombination mit kognitiven Steuerungs- und Regelungskonzepten<br />

sowie dem Sensorsystem zur Schmutzerkennung erlaubt erstmals<br />

eine adaptive Reinigung, die an den Hygienezustand der Anlage<br />

angepasst ist. Die Flexibilität des Systems zeigt sich auch im Antriebskonzept.<br />

Die Bewegung zwischen Maschinenmodulen kann durch eine<br />

eigene Antriebseinheit oder die Nutzung vorhandener Transportsysteme<br />

wie Förderbänder erfolgen. Dabei ist das MCD im Gegensatz zu<br />

Standardreinigungssystemen nicht fest in einer Anlage installiert, sondern<br />

kann flexibel zur Reinigung von mehreren Anlagen genutzt werden.<br />

Für die Schaum- und Spritzreinigung stehen separat ansteuerbare<br />

Düsen zur Verfügung. Die gezielte Reinigung von Teilbereichen ist<br />

genauso möglich wie die Komplettreinigung von Anlagen.<br />

INTELLIGENT AUTOMATISIEREN.<br />

PRODUKTIVER VERPACKEN.<br />

www.br-automation.com/Packaging<br />

Für Verarbeitungsmaschinen wurde außerdem ein selbstlernendes Assistenzsystem<br />

entwickelt, das den Bediener als eine Art Navigationssystem<br />

bei der Beseitigung von Fehlern unterstützt und damit die<br />

Anlageneffizienz steigert.<br />

Cleaning Device for Processing Plants<br />

The Fraunhofer IVV Dresden (Institute for Process Engineering and Packaging)<br />

is introducing two new systems for efficient Process Management.<br />

A novel mobile cleaning device for processing facilities and a selflearning<br />

assistance system that provides support at the remedy of failure<br />

reasons. The „Mobile Cleaning Device“ (MCD), that was designed as<br />

a technology carrier, combines the advantages of conventional automated<br />

cleaning systems with the flexibility of manual cleaning. i<br />

Das Geheimnis produktiver Verpackungsmaschinen:<br />

mapp Technology – der modulare Softwarebaukasten.<br />

Noch nie war Automatisierung so schnell und einfach.<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


loeSCH VeRPACKUngSTeCHniK<br />

Halle 15, Stand A41<br />

Weltpremieren, Systemlösungen und „ChoConnect“<br />

Loesch Verpackungstechnik, Altendorf, reist mit einem<br />

breiten Portfolio an neuen Maschinen nach<br />

Düsseldorf. Der Maschinenbauer stellt seine Weltpremiere<br />

RCB-HS (Bild unten) zur Verpackung kleinstückiger<br />

Schokoladenartikel in den Mittelpunkt der<br />

Präsentation. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen<br />

den neu entwickelten Gondelspeicher LOOP-<br />

GB und die Hochleistungsplattform FCB zur Verpa -<br />

ckung von Schokolade, Keksen und Kaugummi.<br />

Komplettiert wird dieses System durch die Vorstellung<br />

des neuen Hochleistungskartonierers CMT.<br />

Neuentwicklungen in den Themenfeldern Industrie<br />

4.0 und Internet of Things runden den Auftritt des<br />

Systemherstellers ab.<br />

„Die RCB-HS verpackt auf neuartige und innovative<br />

Weise Schokoladenriegel, -täfelchen und -Napolitains<br />

in Premiumoptik und gewährleistet gleichzeitig<br />

einen hohen Produktschutz vor Umwelteinflüssen“,<br />

erläutert Olaf Piepenbrock, geschäftsführender<br />

Gesellschafter des Mutterunternehmens Piepenbrock,<br />

die jüngste Entwicklung aus dem Hause<br />

LoeschPack: Die Weltneuheit RCB-HS ist für kleinstückige<br />

Schokoladenartikel geeignet und vereint<br />

dabei einen hermetisch dichten Packstil mit einer<br />

klassischen Falteinschlagoptik. Mit ihrer hohen Leis -<br />

tung von bis zu 600 Produkten pro Minute ist die<br />

RCB-HS in dieser Kombination einzigartig in der<br />

Schokoladenbranche.<br />

Know-how in einer Anlage<br />

In einer komplexen Anlage präsentiert LoeschPack<br />

seinen neuen Gondelspeicher LOOP-GB, die Hochleistungsplattform<br />

FCB (Bild oben) sowie den neuen<br />

Toploading-Kartonierer. Das Speichersystem LOOP-<br />

GB (Gondola Buffer) eignet sich für unterschiedlichste<br />

Arten von vorverpackten oder unverpackten<br />

Produkten und ist mit einem großen, variablen Formatbereich<br />

ausgestattet. Der neue Gondelspeicher<br />

harmonisiert den ankommenden Produktfluss je<br />

nach Positionierung im Zuführ- und Verteilsystem<br />

und reguliert diesen bei Bedarf. Dadurch werden<br />

Leistungsschwankungen im nachgelagerten Verpackungsbereich<br />

aufgefangen, Produkte kurzfristig<br />

zwischengespeichert und ein Überlauf an den Verpackungsmaschinen<br />

vermieden.<br />

LoeschPack ist Mitglied des Kooperationsnetzwerks<br />

„ChoConnect“. Zahlreiche Ausstattungsoptionen<br />

für Maschinen aus der fränkischen<br />

Innovationsschmiede bedienen schon seit vielen<br />

Jahren Aspekte, die unter dem Begriff Industrie<br />

4.0 gehandelt werden. Ein Beispiel hierfür ist<br />

ein sogenanntes Fernwartungsmodul, dank<br />

dessen Maschinenzustände direkt in der Produktion<br />

beim Kunden analysiert und Handlungsempfehlungen<br />

abgeleitet werden können.<br />

World Premieres, System Solutions and „Cho-<br />

Connect“<br />

The presentation of the machine builder LoeschPack<br />

is putting the spotlight on its world premiere fold<br />

wrapping machine RCB-HS for the <strong>packaging</strong> of<br />

small-sized chocolate articles. In addition, the enterprise<br />

is also exhibiting the newly developed basket<br />

buffer LOOP-GB and the high-performance platform<br />

FCB for the <strong>packaging</strong> of chocolate, cookies, and chewing<br />

gum. The system is rounded off by the introduction<br />

of the new high-performance cartoner CMT. i<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


SeAlPAC<br />

Halle 5, Stand C19<br />

Innovative Verpackungstechnologie und neue -konzepte<br />

Im Mittelpunkt des Messeauftritts der<br />

Sealpac GmbH, Oldenburg, stehen Lösungen,<br />

die den aktuellen Skin-Trend bedienen,<br />

sowie Traysealer und Thermoformer,<br />

die durch hohe Leistung, besondere Flexibilität<br />

und langlebige Bauweise überzeugen.<br />

Mit einer Produktpremiere, einer neuartigen<br />

Lösung für Obst und Gemüse, ist<br />

der Verpackungsspezialist gleichzeitig<br />

auch im Rahmen der Innovationparc Packaging<br />

SAVE FOOD Initiative am Stand<br />

IPP 19 vertreten.<br />

Bei dem von Sealpac entwickelten Tray-<br />

Skin®-Verfahren wird das Packgut mit einer<br />

hoch transparenten Skinfolie besonders<br />

schonend direkt in die Verpackungsschale<br />

geskinnt. Die sichere Fixierung<br />

sorgt auch bei vertikaler Präsentation immer<br />

für eine perfekte Optik. Für die Produkte<br />

bedeutet es mehr Frische, bessere<br />

Qualität und verlängerte Haltbarkeit. Das<br />

Unternehmen präsentiert auch ein völlig<br />

neuartiges TraySkin®-Verpackungsformat.<br />

Die zwei mittels Perforation getrennten<br />

Kammern einer Doppelschale werden<br />

einzeln mit dem von Sealpac speziell<br />

für das TraySkin-Verfahren entwickelten<br />

OnTrayCut-Konturenschnitt versiegelt.<br />

PerfoLid für Obst und Gemüse<br />

Mit PerfoLid wird in Partnerschaft mit den<br />

Unternehmen Naber Plastics B.V. und PerfoTec<br />

B.V. eine echte Produktinnovation<br />

präsentiert: Die atmungsaktive Verpackung<br />

sorgt für optimale Haltbarkeit, maximale<br />

Frische und somit weniger Verderb<br />

von Obst und Gemüse (Bild). Grundidee<br />

der Entwicklung ist eine kontrollierte<br />

Sauerstoffzufuhr durch eine spezielle Laserperforation<br />

der Oberfolie, die auf das<br />

jeweilige Produkt individuell abgestimmt<br />

ist. Die PerfoLid-Verpackung unter EMAP<br />

(Equilibrium Modified Atmosphere Packaging)<br />

besteht aus einem Tray mit wiederverschließbarem<br />

Deckel und wird<br />

nach dem in der Branche bereits bekannten,<br />

mehrfach ausgezeichneten EasyLid®-<br />

Verfahren hergestellt.<br />

Innovative Packaging Technology and New Packaging<br />

Concepts<br />

At the presentation of the enterprise Sealpack, next to tray sealers<br />

and thermo-formers, which stand out through high performance,<br />

particular flexibility, and a very durable construction,<br />

the main focus is directed at solutions that address the current Skin<br />

trend. At the same time, the <strong>packaging</strong> specialist is also represented<br />

within the scope of the Innovationparc Packaging SAVE FOOD-Initiative<br />

with a product premiere, a novel solution for fruit and<br />

vegetable.<br />

i<br />

Welche Vorteile bietet<br />

Ihnen Ultraschall-Fügetechnologie?<br />

• Reduzierung von Schweißnahtfehlern<br />

• Schweißen durch Produktreste<br />

• Weniger Bedarf an Verpackungsmaterial<br />

Erfahren Sie<br />

mehr auf<br />

Stand H03<br />

Halle 5


MUlTiPond<br />

Halle 15, Stand A03<br />

WeRiT<br />

Halle 10, Stand D40<br />

Sammelbehälterkonzept weiter optimiert<br />

VARIOline und COMPACTline auf dem Prüfstand<br />

Die erfahrenen Ingenieure von MULTIPOND haben den Übergabeprozess<br />

zwischen Waage und Schlauchbeutelmaschine weiter optimiert. . Das bewährte<br />

Sys tem wurde dafür weiterentwickelt. Dank einer 90-Grad-Drehung<br />

sind bis zu 25 Prozent höhere Geschwindigkeiten möglich. Die Mehrkopfwaagen<br />

des Unternehmens knacken damit eine magische Grenze: Bei einem<br />

Nennfüllgewicht von 200 Gramm sind jetzt bis zu 200 Wägungen pro Minute<br />

möglich.<br />

Die Voraussetzung dafür schaffte die Neuausrichtung des Sammelbehälters<br />

mit dem schnabelförmigen Auslass, dem das Übergabesystem seinen Namen<br />

verdankt. Indem die DSE nun in einem anderen Winkel zur Waage steht,<br />

kann der Sammelbehälter nach Produktabwurf unmittelbar weiterfahren,<br />

um so die zweite Kammer schneller leeren zu können. Beim Vorgängermodell<br />

gibt es an dieser Stelle eine minimale Zeitverzögerung. Mit dem Fortfahren<br />

des Systems musste so lange gewartet werden, bis das Produkt komplett<br />

aus dem Behälter gefallen war. Die DSEQ (quer) arbeitet nicht nur effizienter,<br />

sondern wegen ihrer Leichtbauweise auch um einiges leiser.<br />

Beim Design der Entenklappen setzt MULTIPOND nun auf 3-D-lasergesinterte<br />

Gitterklappen aus Titan für extrem klebrige Produkte. Der Einsatz der<br />

Gitterklappen minimiert die Kontaktfläche zwischen Produkt und Klappen,<br />

was geringere Produktanhaftungen zur Folge hat.<br />

Das Verpacken länglicher Produkte wie etwa Salzstangen oder Dübel ist<br />

nach wie vor mit größten Herausforderungen verbunden. Ihr Verwiegen<br />

ist eine Sache, die Portionen vollautomatisch und ausgerichtet in der Verpackung<br />

zu platzieren eine andere. MULTIPOND hat dafür ein neues Übergabesystem<br />

mit integrierter Robotertechnik entwickelt.<br />

Die WERIT Kunststoffwerke, Altenkirchen, zeigen bewährte und neue<br />

Verpackungs- sowie Transportlösungen. Diese sind auf die Bedürfnisse<br />

unterschiedlicher Branchen zugeschnitten. Hierzu zählen unter<br />

anderem die neuen IBCs der Produktstudien VARIOline und COM-<br />

PACTline sowie das neue 3“-Ventil.<br />

„Mit VARIOline und COMPACTline, die sich derzeit im Produktstudienprozess<br />

befinden, bringen wir jeweils ein Novum auf den Markt. Auf<br />

der Messe möchten wir den Bedarf im Markt eruieren und nehmen<br />

von Kunden und Interessenten Feedback und Anregungen auf, die<br />

dann in die weiteren Entwicklungsprozesse einfließen“, erklärt Volker<br />

Wiegmann, Gesamtvertriebsleiter Deutschland bei WERIT.<br />

Die Mehrkammer-IBCs der Serie VARIOline sollen mit bis zu vier Innenbehältern<br />

zu bestücken sein. Es wird zwei Größen bei den Innenbehältern<br />

mit einem Fassungsvermögen von 240 Litern und<br />

490 Litern geben. Diese Größen sind dabei frei kombinierbar, so dass<br />

sich drei Varianten ergeben. Der Transport von Mehrkomponenten<br />

bzw. unterschiedlichen Medien in einem Gebinde wird damit einfach<br />

ermöglicht, die Sicherheit<br />

durch die Aufteilung auf bis<br />

zu vier Kammern erhöht.<br />

Außerdem ist geplant, diesen<br />

IBC kranbar zu machen.<br />

Er bleibt dabei kompatibel<br />

mit den übrigen IBC’s.<br />

Im Studienprozess befindet<br />

sich zudem der kleine IBC<br />

der COMPACTline mit einem<br />

Fassungsvermögen von<br />

300 Litern. Er ist kompakt,<br />

leicht stapelbar und mit<br />

einem Rohrrahmen auf einer Palette ummantelt. Der IBC deckt die<br />

Nachfrage in Bereichen, in denen die Füllmedien sensibel sind und<br />

schnell verarbeitet werden müssen (kleinere Gebinde). In diesem IBC<br />

können auch Füllmedien mit höherer Dichte sicher transportiert und<br />

gelagert werden. Die verschiedenen Einfüllöffnungen sind wählbar<br />

und bestehende Pumpensysteme können genutzt werden.<br />

Darüber hinaus demonstriert WERIT auf der Messe das neue 3“-<br />

Ventil (Bild). Es gewährleistet abhängig von der Temperatur und<br />

dem Füllmedium eine bis zu 80 Prozent schnellere Entleerung von<br />

hoch viskosen Stoffen als bisherige Ventilen.<br />

Further Optimisation of Collection Containers<br />

The enterprise MULTIPOND has further optimised the handover process between<br />

scales and the tubular bag machine by the further development of the<br />

already well-proven system. Due to a 90 degree rotation, up to 25 percent higher<br />

speeds are now possible. The MULTIPOND multiple-head scales have herewith<br />

surpassed a magic limit. At a nominal weight of 200 grammes, it is now<br />

possible to perform up to 200 weighing processes per minute.<br />

i<br />

VARIOline and COMPACTline on Trial<br />

The WERIT Kunststoffwerke is exhibiting proven and novel <strong>packaging</strong> - ,<br />

as well as transport solutions. These are aligned to the requirements of a<br />

multitude of various industries. Among the exhibits are the new IBCs of<br />

the product studies VARIOline and COMPACTline, as well as the new 3“-<br />

valve. Compared to conventional valves, depending on the temperature<br />

and the filling medium, the new valve warrants for an emptying of highly<br />

viscous materials that is 80 per cent faster.<br />

i<br />

74<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


MUlTiVAC<br />

Halle 5, Stand E23<br />

Highlight Vakuum-Skin-Verpackungen<br />

Präzision<br />

trifft Effizienz<br />

interpack<br />

Halle 12 / D 02<br />

Ein besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Messeauftritts von MULTIVAC<br />

ist Multifresh TM . Das Verpackungssystem zur Herstellung hochwertiger Vakuum-Skinverpackungen<br />

wird exemplarisch auf der kompakten Tiefziehverpackungsmaschine<br />

R 105 MF und dem Traysealer T 300 H gezeigt. Im Fokus<br />

steht zudem das komplette Folienprogramm des Unternehmens.<br />

Für das Verpacken formstabiler wie auch weicher Lebensmittel setzen lebensmittel<br />

verarbeitende Betriebe und der Lebensmitteleinzelhandel zunehmend<br />

auf Vakuum-Skinverpackungen (Bild). Sie schützen das Packgut<br />

zuverlässig, ohne es zu verformen. Die Oberfolie legt sich wie eine zweite<br />

Haut spannungsfrei um das Produkt und fixiert es in der Packung, wodurch<br />

es stehend, hängend oder liegend am PoS präsentiert werden kann. Dabei<br />

trägt das Vakuum in der Verpackung zu einer verlängerten Haltbarkeit bei.<br />

MULTIVAC verfügt im Bereich der Vakuum-Skintechnologie über eine langjährige<br />

Erfahrung und bietet ein breites Spektrum an speziellen Verpackungsmaschinen,<br />

die unterschiedlichste Anforderungen hinsichtlich<br />

Verpackungsgröße, Ausstoß und Automatisierungsgrad erfüllen. So beinhaltet<br />

das umfassende Maschinenportfolio Tiefziehverpackungsmaschinen<br />

sowie Traysealer für das Verpacken verschiedenster Produkte mit unterschiedlichsten<br />

Produktüberständen. Die Tiefziehverpackungsmaschine<br />

R 575 MF PRO beispielsweise wurde für das Verpacken von Produkten mit<br />

einem Überstand von bis zu 90 mm konzipiert.<br />

Im Bereich Tiefziehverpackungsmaschinen präsentiert der Allgäuer Lösungsanbieter<br />

in Düsseldorf mit der kompakten R 105 MF ein wirtschaftliches<br />

Einstiegsmodell für die Herstellung qualitativ hochwertiger Vakuum-Skinverpackungen<br />

in kleinen und mittleren Chargen. Die Maschine verfügt über<br />

die gleichen technischen Ausstattungen wie große Maschinenmodelle.<br />

Aus dem breiten Traysealer-Portfolio präsentiert MULTIVAC den vollautomatischen<br />

T 300 H. Das platzsparende Einstiegsmodell wurde für das Verpacken<br />

in kleinen bis mittleren Chargen konzipiert.<br />

CO2 Laser Coder<br />

LM Serie<br />

Kompaktes, einteiliges Gehäuse<br />

Luftstrom zur Linsenreinigung<br />

Optimaler Schutz für Laserröhre<br />

und Scannerkopf<br />

Verfügbare Wellenlängen:<br />

9,2 μm, 10,2 μm, 10,6 μm<br />

Font Editor erzeugt höchste<br />

Druckqualität<br />

Highlight Vacuum-Skin Packaging<br />

One particular highlight of this year’s exhibition presentation of the enterprise<br />

MULTIVAC is MultifreshTM. Vacuum-Skin <strong>packaging</strong> represents a reliable<br />

protection for the packaged good without the backdraw of deforming<br />

the same in the process. The <strong>packaging</strong> system for the manufacture<br />

of premium Vacuum-Skin <strong>packaging</strong> will be demonstrated using the compact<br />

thermoform <strong>packaging</strong> machine R105 MF and the tray sealer T 300<br />

H. Also in the spotlight, will be the company’s complete range of films.<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong><br />

i<br />

Hitachi Europe GmbH<br />

+49 (0)211-5283-0<br />

coding@hitachi-eu.com<br />

www.hitachi-industrial.eu<br />

Hitachi Industrial Equipment Systems Co., Ltd., Japan


HUgo beCK<br />

Halle 16, Stand D36<br />

MARKeM-iMAJe<br />

Halle 13, Stand FG13-2<br />

Automatisierungslösungen für<br />

Folienverpackungen<br />

Neue Kennzeichnungssoftware<br />

Die jüngste robotergestützte Automatisierungslösung für den horizontalen<br />

Folienverpackungsbereich ist eines der Messehighlights von Hugo<br />

Beck, Dettingen/Erms. Damit bedient der Maschinenbauer ein enormes<br />

Automatisierungspotenzial bei Schlauchbeutel- und Schrumpfverpa -<br />

ckungen. Darüber hinaus können sich Besucher von der hohen Qualität<br />

überzeugen, die die Flowpack-Anlagen hinsichtlich Dichtheit und Reproduzierbarkeit<br />

bieten.<br />

Das Unternehmen blickt auf eine jahrzehntelange Entwicklungstradition<br />

zurück, wenn es um Automatisierung geht. Das Sortiment wurde kürzlich<br />

um den Bereich der Parallelroboter ergänzt, die das Handling unterschiedlichster<br />

Produkte, beispielsweise durch Gruppieren, Stapeln und<br />

Umsetzen, so einfach wie nie machen. Den Kunden aus unterschiedlichen<br />

Branchen werden so je nach Anforderung absolute Flexibilität in der Wahl<br />

der Technik und eine Komplettlösung aus einer Hand angeboten. „Wir<br />

begleiten mit unserem Know-how den gesamten Automatisierungsprozess<br />

von der Projektierung über die Fertigung bis hin zur Integration in<br />

komplexe Verpackungslinien. Das trifft besonders auf die Robotertechnik<br />

für eine automatisierte Produktzuführung zu“, erklärt Vertriebsleiter Timo<br />

Kollmann. Sie eignet sich unter anderem für Unternehmen aus den Bereichen<br />

Pharma, Medizintechnik, Food, Süßwaren, Kosmetik, Technik,<br />

Druck und Papier.<br />

Exemplarisch gezeigt wird eine Automatisierungslösung für den Lebensmittelbereich.<br />

Messebesucher können auf eine komplexe Folienverpa -<br />

ckung als Endergebnis für ein Convenience-Produkt gespannt sein. Die<br />

Folienverpackungsanlage besteht aus der Seitenschweißmaschine<br />

servo X und einem Highspeed-Parallelroboter (Bild). Die servo X erreicht<br />

eine maximale Leistung von 15.000 Takten/Stunde und verarbeitet Folienverpackungen<br />

mit einer Länge ab 80 mm, einer Breite von 10 bis 450<br />

mm sowie einer Höhe bis 300 mm. Zudem erzielt die Seitenschweißtechnologie<br />

von Hugo Beck eine Folienersparnis von bis zu 15 Prozent. Der<br />

Parallelroboter wird über die Verpackungsmaschine angesteuert.<br />

Der Spezialist von Kennzeichnungslösungen<br />

Markem-Imaje wird die neue<br />

Version seiner innovativen Kennzeichnungssoftware<br />

als Ergänzung einer<br />

neuen Reihe maßgeschneiderter Serviceleistungen<br />

für die Lebensmittel-,<br />

Getränke- und Industriebranche präsentieren.<br />

Die neue Software CoLOS 6.0 wurde<br />

zur Maximierung der Produktivität, zur<br />

Sicherstellung einer unversehrten<br />

Kennzeichnung und eines angepassten<br />

Leistungsangebots sowie für eine<br />

bessere Integration des IT-Systems<br />

entwickelt. Außerdem soll sie den Industrieunternehmen<br />

helfen, die gesetzlichen<br />

Konformitätsauflagen und<br />

zugleich die Kundenanforderungen zu<br />

erfüllen. Darüber hinaus ermöglicht<br />

die Software den Marken, ihre Produkte<br />

über spezielle Werbecodekampagnen<br />

effizienter zu vertreiben. Die<br />

neue Softwarelösung wird die Unternehmen<br />

dabei unterstützen, die Kompatibilität<br />

mit Drittsystemen zu<br />

verbessern, und den Produktionsleitern<br />

mehr Transparenz und Kontrolle<br />

im Hinblick auf die Produktionsleistung<br />

ermöglichen.<br />

„Darüber hinaus wird unsere neue,<br />

komplette Reihe maßgeschneiderter<br />

Serviceleistungen den Kunden mehr<br />

Zuverlässigkeit, Effektivität und Rentabilität<br />

bieten, denn die Produktionsergebnisse<br />

werden geschützt, die<br />

Leistungen über den gesamten Lebenszyklus<br />

der Druckanlage maximiert<br />

und die nicht eingeplanten<br />

Stillstandzeiten verkürzt, was eine<br />

höhere Ausfallsicherheit garantiert“,<br />

betont Arnaud Laugier, Marketingleiter<br />

EMEA.<br />

i<br />

o. KleineR Halle 9, Stand J35-J36<br />

Kompetenz im Digitaldruck<br />

Automation Solutions for Film Packaging<br />

The most recent robot-supported automation solution for the horizontal<br />

film <strong>packaging</strong> sector will be one the highlights presented by the enterprise<br />

Hugo Beck located in Dettingen/Erms. Herewith, the mechanical<br />

engineering company provides for an enormous automation potential<br />

within the tubular bag and shrink <strong>packaging</strong> sector. In addition, the visitors<br />

also have the opportunity to convince themselves of the high level<br />

of quality of the Flowpack systems in terms of leak-tightness and<br />

reproducibility.<br />

i<br />

Die O. Kleiner AG hat im Januar <strong>2017</strong><br />

eine zweite HP Indigo 20000 installiert<br />

und damit ihr Digitalcenter<br />

(Bild) um eine weitere Produktionsanlage<br />

ergänzt. Diese Erweiterung<br />

ermöglicht eine deutliche Volumensteigerung<br />

und damit den Ausbau<br />

der Kapazitäten. Dank 16 Jahren Erfahrung<br />

im Digitaldruck für flexible<br />

Verpackungen werden die Prozesse<br />

permanent optimiert. Das Resultat<br />

ist Digital4: ein Digitaldruck in nur<br />

vier Arbeitstagen. Vor Ort werden<br />

neue Anwendungen präsentiert.<br />

Canpeel®, das Dosenverschlusssystem<br />

mit peelbaren Deckelfolien, setzt seinen<br />

erfolgreich eingeschlagenen Weg<br />

mit transparenten Deckelfolien fort.<br />

Der Trend von Metall als Basismaterial<br />

hin zu einer Kunststofflösung geht<br />

weiter. Angewendet wird die Lösung<br />

inzwischen auch für Fertigprodukte<br />

sowie auf reinen Kunststoffdosen.<br />

Weitere Anwendungen werden demonstriert.<br />

Die flexible, ressourcenschonende<br />

Verpackungslösung Brainypack® bietet<br />

mit zwei integrierten Griffen eine<br />

benutzerfreundliche Anwendung und<br />

dank vier bedruckter Werbeflächen<br />

plus Sichtfenstern eine optimale<br />

Optik. Die UN-Zulassung liegt vor und<br />

weitere Volumen sind möglich. i<br />

76<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


oPTiMA<br />

Mission Total Care<br />

Halle 16, Stand F25-F26<br />

Ihr Automatisierungspartner<br />

für<br />

Food & Packaging<br />

Neue HMI-Technologien (Human Machine<br />

Interface), Software-Tools und<br />

Sensortechnik läuten das zukünftige<br />

Zeitalter hoch effizienter Verpackungsprozesse<br />

und des umfassenden Life-<br />

Cycle-Managements ein. Erlebbar wird<br />

die „Mission Total Care“ auf dem Messestand<br />

von Optima durch ein multimediales<br />

Shuttle auf einer futuristischen<br />

Reise. Auch neue Maschinenlösungen,<br />

Turnkey-Anlagen sowie „Project ZERO“<br />

werden zu sehen sein.<br />

Für hohe hygienische Anforderungen in<br />

der Kosmetik ist die gezeigte Optima<br />

Moduline (Bild) mit Laminar Flow beaufschlagt.<br />

Ein Zweiphasenfüllmodul<br />

dosiert die flüssigen, nicht mischbaren<br />

Produktbestandteile in je ein Behältnis.<br />

Die sechsstellige Fülleinheit lässt sich<br />

zudem „konventionell“ betreiben. In<br />

Kombination mit dem drehmomentgenauen<br />

Verschließer wird eine Leistung<br />

von bis zu 120 Behältnissen/min. erreicht.<br />

Pionierarbeit mit „Project ZERO“<br />

Die Technik der Zukunft läutet eine<br />

neue Ära der Produktionsflexibilität für<br />

Papierhygieneverpackung ein. Mit optimierter<br />

Formatwechselzeit, einem<br />

neuen Stapler für Femcare-Produkte<br />

und einer komplett modular aufgebauten<br />

Plattform passt sich diese Maschine<br />

von Optima Nonwowens perfekt<br />

den Anforderungen an. Der Betreiber<br />

gibt Designs und Daten vor, den Rest<br />

erledigt die Maschine. Die unterschiedlichen<br />

Verpackungen werden „inline“<br />

produziert. Darüber hinaus führt<br />

eine neue Sensortechnik zu einer<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong><br />

nochmals signifikant gesteigerten<br />

Prozessstabilität. Das „Project Zero“ ist<br />

zukunftsweisend.<br />

Schnelle Markteinführung für<br />

Kaffeekapseln & Co.<br />

Optima Consumer bietet Einsteigerlösungen<br />

bis High-End-Maschinen und<br />

Turnkey-Lösungen z. B. für Kaffeekapseln.<br />

Die neue Optima CFR ist kompakt,<br />

effizient und flexibel. Die für kompatible<br />

Kapseln vorkonfigurierte<br />

Rundläufermaschine ist auf Wunsch mit<br />

einem Starterkit erhältlich. Der entscheidende<br />

Vorteil dieses neuen Pakets liegt<br />

im sofortigen Produktionsstart und der<br />

kurzen Time-to-Market.<br />

Komplette Hochleistungsproduktionslinien<br />

für Getränkekapseln von der Depalettierung<br />

des Packmaterials bis zum<br />

Palettieren der in Versandkartons verpackten<br />

Fertigprodukte bietet das Unternehmen<br />

aus dem eigenen Portfolio.<br />

Mission Total Care<br />

New Human Machine Interface technologies<br />

(HMI), software tools and sensor<br />

technology are announcing the entry into<br />

the new era of highly efficient <strong>packaging</strong><br />

processes and comprehensive lifecycle<br />

management. The exhibition stand<br />

of the enterprise Optima offers the visitor<br />

the opportunity to experience this<br />

„Mission Total Care“ via a multi-media<br />

shuttle that will guide him through a futuristic<br />

journey. Also presented will be<br />

new machine solutions, turn-key plants,<br />

as well as the „Project ZERO“. i<br />

Smartes System für<br />

Predictive Maintenance und<br />

Produktionsoptimierung<br />

IoT-Nachrüstung von<br />

Bestands- und Neumaschinen<br />

Planbare Instandhaltung<br />

reduziert Servicekosten<br />

Hersteller- und baujahrunabhängig<br />

einsetzbar<br />

www.baumueller.de<br />

Besuchen Sie uns auf der<br />

Halle 15, Stand E34<br />

be in motion


HSM<br />

Halle 11, Stand A32<br />

Energieeffiziente und leise Vertikalballenpressen<br />

Die HSM GmbH + Co. KG stellt innovative,<br />

energiesparende Neuerungen vor. Im Fokus<br />

des Herstellers von Ballenpressen, PET-<br />

Lösungen und Aktenvernichtern stehen<br />

drei Maschinen aus der Vertikalballenpressen-Reihe<br />

V-Press, die den Qualitätsanspruch<br />

von HSM mit hoher Rentabilität<br />

vereint. Ihre Leistung und Langlebigkeit<br />

machen sie zu wirtschaftlichen Entsorgungslösungen.<br />

Bei der Kleinsten, der HSM V-Press 60 (Bild),<br />

handelt es sich um einen mobilen Sammelbehälter<br />

mit einer aufgebauten manuellen<br />

Presse für voluminöse Verpackungsmaterialien<br />

wie z. B. Kunststofffolien,<br />

Papier- und Kunststoffsäcke sowie<br />

Packpapier und leichte Kartonagen.<br />

Durch die Hebelwirkung produziert die<br />

Maschine gut verdichtete, stapelbare Ballen<br />

mit einem Ballengewicht von bis zu<br />

40 kg und reduziert somit das Volumen<br />

des Abfalls mindestens im Verhältnis 5:1.<br />

Die HSM V-Press 825 zeichnet sich durch<br />

die sehr geringe Transporthöhe aus. Der<br />

Pressvorgang, der mit dem Schließen der<br />

Tür beginnt, läuft automatisch ab. Die V-<br />

Press 860 ist mit der bei HSM speziell für<br />

diese V-Press-Reihe entwickelten Eilgangtechnologie<br />

ausgestattet. Damit werden<br />

der Stromverbrauch und die Antriebsleistung<br />

deutlich reduziert. Die Taktzeit verringert<br />

sich zudem um bis zu 40 Prozent<br />

im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben.<br />

Dank einer Presskraft von 548 kN und<br />

der äußerst stabilen Pressplattenführung<br />

werden mühelos gebrauchtes Verpackungsmaterial<br />

wie Kartonagen und Folien<br />

verpresst. Die Ballen erreichen ein Gewicht<br />

von bis zu 480 kg und werden serienmäßigvon<br />

einer 4-fach-Drahtumreifung<br />

zusammengehalten. Optional ist auch eine<br />

Polyesterbandumreifung möglich.<br />

Energy-efficient and Low-Noise Vertical Balers<br />

The enterprise HSM, a manufacturer of balers, PET solutions and document shredders, is<br />

presenting innovative, energy-saving novelties. The focus is directed at three machines<br />

out of the vertical baler series V-Press. Their performance and durability make them a<br />

cost-effective disposal solution. The small V-Press 60, using the leverage effect, produces<br />

well compacted and stackable bales with a bale weight of up to 40 kg. i<br />

HUHTAMAKi<br />

Halle 10, Stand D18<br />

Individuell entwickelte Verpackungslösungen<br />

Das Team von Huhtamaki Flexible Packaging<br />

stellt sich seinen Interessenten und<br />

Kunden mit einem neuen, frischen Markenauftritt<br />

und einer noch größeren Produktpalette<br />

als globaler Partner vor. Mit<br />

der Erweiterung der Kapazitäten, u. a.<br />

durch die Akquisition von Positive Packaging<br />

in Dubai oder Fiomo in Prag, bringt<br />

das Unternehmen mehr innovative Verpackungsideen<br />

und -lösungen auf den<br />

Markt. Diese und viele andere Produktmuster<br />

und Lösungen kann der Messebesucher<br />

erstmals hautnah erleben.<br />

Neben den bewährten Standardmaterialien<br />

präsentiert Huhtamaki vor allem drei<br />

Bereiche im Detail: die Möglichkeiten seiner<br />

Extrusionslaminate, spezialisierte Beutelmaterialien<br />

sowie die Welt des<br />

Thermoformings. Mit der visuellen Neupositionierung<br />

in Europa hat sich bei Huhtamaki<br />

auch intern einiges verändert:<br />

Durch eine Spezialisierung der Organisation<br />

in die drei Business Units Personal &<br />

Healthcare, Pet Food sowie Food & Beverages<br />

ist es nun möglich, die Angebote<br />

auf die Bedarfe der entsprechenden Industriebereiche<br />

noch effektiver abzustimmen.<br />

An den europäischen Standorten<br />

werden heute individuell entwickelte Verpackungslösungen<br />

für die verschiedensten<br />

Produktbereiche produziert: von Tierfutter,<br />

Eiscreme und Süßwaren über Kaffee,<br />

Suppen und Fertiggerichte bis hin zu<br />

Pharmazie und dem Laminat für eine<br />

Großzahl von Tuben im Bereich Zahncreme<br />

und Körperpflege.<br />

Dabei werden im Allgäu Verpackungen<br />

für bekannte Marken wie Knorr, Magnum,<br />

Maggi, Colgate, Whiskas, Felix, BiFi und<br />

Ritter Sport hergestellt.<br />

i<br />

78<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


KRoneS<br />

Halle 14, Stand E33<br />

Flexible Verpackungsvielfalt: Verpackungsmaschine Varioline<br />

Das „House of Krones“ stellt die fünf Kernbereiche<br />

der Krones AG, Neutraubling,<br />

dar: die Digitalisierung als Dach und Überbau,<br />

Prozesstechnik, Abfüll- und Verpackungstechnik<br />

sowie Intralogistik als das<br />

Nutzgebäude und den Life-Cycle-Service<br />

als Basis, als sicheres Fundament.<br />

Maschinentechnisch steht die Verpackungsmaschine<br />

Varioline im Vordergrund,<br />

die sich sehr erfolgreich in der abfüllenden<br />

Industrie etabliert hat. Häufig<br />

geht es darum, einzelne Behälter zunächst<br />

in Multipack-Gebinde zu setzen und diese<br />

dann in eine geeignete Verkaufs- oder<br />

Umverpackung zu verpacken. Hierbei ist<br />

höchste Flexibilität gefragt. Mit der Entwicklung<br />

der Varioline als flexible Lösung<br />

hat Krones die richtige Antwort auf diese<br />

Aufgabenstellung gefunden. Eine einzige<br />

Maschine ersetzt dabei bis zu sechs konventionelle<br />

Einzelmaschinen mit Transporttechnik<br />

(Bild).<br />

Mit der Varioline lassen sich bis zu dreistufige<br />

Verpackungsprozesse mit nur einer<br />

einzigen Maschine realisieren. Platzersparnis<br />

bei der Aufstellung, geringerer Wartungsaufwand<br />

und weniger Bedienpersonal<br />

sind die logische Konsequenz. Der<br />

Varioline-Baukasten besteht aus den drei<br />

Modulen Kartonier-, Zuführ- und Basismodul,<br />

die sich zu einer individuellen Verpackungsstraße<br />

kombinieren lassen. Dieser<br />

modulare Aufbau bietet Flexibilität<br />

auch für die Zukunft. Die Maschine verarbeitet<br />

bis zu 52.000 Behälter pro Stunde<br />

und lässt sich zügig auf andere Formate<br />

umbauen.<br />

Flexible Packaging Diversity: The<br />

Packaging Machine Varioline<br />

In terms of machine technology, the Krones<br />

AG is highlighting the <strong>packaging</strong> machine<br />

Varioline which has successfully<br />

found a strong foothold within the filling<br />

industry. The machine processes up to<br />

52.000 bottles per hour and can be quickly<br />

adapted to other formats. It is even capable<br />

of realizing three-stage <strong>packaging</strong><br />

processes and is consequently able to replace<br />

up to six individual machines. i<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 79


leibingeR<br />

Halle 5, Stand E24<br />

UHlMAnn<br />

Halle 16, Stand B23<br />

Kennzeichnungslösungen „made in Germany“<br />

Die digitale Zukunft des Pharma Packaging<br />

Paul Leibinger stellt die flexiblen Möglichkeiten der Continuous-Inkjet-<br />

Technologie bei der Kennzeichnung von Verpackungen vor. Außerdem<br />

präsentiert das Unternehmen mit dem Vision-System V-check ein effizientes<br />

Überwachungssystem zur Qualitätskontrolle gedruckter Daten.<br />

Die Drucker „made in Germany“ eignen sich optimal, um Verpackungen<br />

z. B. aus Karton, Kunststoff, Schrumpffolie, Schaumstoff, Glas oder Metall<br />

kontrastreich zu markieren. Alle flachen, konkaven, konvexen, reliefförmigen<br />

oder rauen Oberflächen können damit beschriftet werden. Die<br />

Inkjet-Codierer drucken fixe oder variable Daten berührungslos während<br />

der laufenden Produktion und mit schnell trocknenden Tinten auf die<br />

Substrate. Es können einfache Texte, fortlaufende Nummern, Mindesthaltbarkeitsdaten,<br />

verschiedene Fonts, Logos, alle gängigen Barcodes<br />

und DataMatrix-Codes sowie der PPN-Code aufgebracht werden. Sie<br />

kennzeichnen auch Verpackungen in Trays automatisch und effizient<br />

(Bild).<br />

Die Modelle der JET3up- und JET2neo-Druckerserien sind optimal für<br />

den Einsatz in der Verpackungsbranche. So verfügt der JET3up PRO über<br />

die Schutzklasse IP65 und ist damit optimal für die Verpackungskennzeichnung<br />

von Lebensmitteln in einem nassen oder staubigen Produktionsumfeld<br />

geeignet. Die Markierung von dunklen Verpackungen mit<br />

weißen bzw. hellen Tinten lässt sich zuverlässig mit dem JET3up PI umsetzen<br />

und bei sehr schnellen Produktionsgeschwindigkeiten bis zu<br />

1.000 m/min ist der JET3up RAPID die passende Lösung.<br />

Mit dem Druck- und Überwachungssystem V-check lassen sich die mit einem<br />

JET3up- oder JET2neo Drucker aufgebrachten Produktkennzeichnungen<br />

schnell und kosteneffizient überprüfen.<br />

Die Bedruckung von ganzen Produktpaletten von links nach rechts und<br />

von oben nach unten ermöglicht das automatisierte XY-Traversensystem<br />

JETmotion in Kombination mit der WINJET3-XY-Software.<br />

Die Uhlmann Pac-Systeme GmbH &<br />

Co. KG nimmt die Besucher der diesjährigen<br />

interpack mit auf eine Reise in<br />

die digitale Zukunft rund um Pharma-<br />

Packaging. Mithilfe von Virtual-Reality-<br />

Anwendungen, interaktiven 3-D-Simulationen<br />

und App-Lösungen<br />

können sie erleben, mit welchen Lösungen<br />

und Services das Unternehmen<br />

in Zukunft Mehrwert schafft. „Wir<br />

zeigen, wohin die Reise geht“, so Rainer<br />

Schopp, Head of Marketing. „Ich<br />

möchte aktuell noch nicht zu viel verraten.<br />

Die Messebesucher sollen die<br />

Vorteile und die Faszination dieser<br />

neuen Möglichkeiten live erleben.“<br />

Neben den digitalen Trends ist eine<br />

Auswahl verschiedener Verpackungslösungen<br />

zu sehen: die Blisterlinie BEC<br />

700 mit einer Produktivität von bis zu<br />

700 Blistern pro Minute, die Flaschenlinie<br />

IBC 120 mit formatteilfreiem Flaschentransport,<br />

praxisnahe „Track &<br />

Trace“-Anwendungen sowie Kamerasysteme<br />

zur Produktinspektion. Informationen<br />

zu intelligenten Serviceleistungen<br />

runden die Präsentation ab.<br />

Messehighlight BLU 400<br />

Im Maschinenbereich steht die BLU<br />

400, eine Linie zur Verpackung von Liquida<br />

in Blister, im Fokus. Mit ihr lassen<br />

sich Ampullen, Spritzen, Vials, Fläschchen,<br />

Karpulen oder Pens produktschonend<br />

verarbeiten (Bild). Aufgrund<br />

des modularen Aufbaus kann für jede<br />

Anwendung eine geeignete Konfiguration<br />

zusammengestellt werden. Für<br />

das Bedienen und Umrüsten wird nur<br />

wenig Personal benötigt. Auch der<br />

Materialverbrauch ist effizient, z. B.<br />

indem sich die Produkte sowohl längs<br />

als auch quer zur Folienlaufrichtung<br />

anordnen lassen. Dadurch kann die<br />

gesamte Folienbreite genutzt werden.<br />

Die BLU 400 verpackt in Düsseldorf<br />

Spritzen und ist mit Kartonierer, Endverpacker<br />

und Serialisierungslösung<br />

zu sehen. Mit den Anlagen, Services<br />

und digitalen Anwendungen präsentiert<br />

sich Uhlmann auf der interpack<br />

als Anbieter von Komplettlösungen.<br />

Alle Kompetenzen rund um das pharmazeutische<br />

Verpacken aus einer<br />

Hand stehen zur Verfügung.<br />

The Digital Future of Pharmaceuticals Packaging<br />

With the help of Virtual Reality applications, interactive 3D simulations, and App solutions,<br />

the visitors of the stand of the enterprise Uhlmann have the opportunity to<br />

experience with which solutions and services the company will create added value<br />

in the future. In the machine sector, the spotlight is directed at the modular design<br />

BLU 400, a line intended for the <strong>packaging</strong> of liquids in blisters. It ensures for the product-sparing<br />

processing of ampoules, syringes, vials, flasks, carpules or pens. i<br />

Marking Solutions „Made in Germany“<br />

The German traditional company Paul Leibinger will be demonstrating<br />

the options provided by the continuous inkjet technology at the marking<br />

of <strong>packaging</strong>. Among the exhibits are models of the company’s<br />

JET3up- and JET2neo printer series that are especially suited for the<br />

<strong>packaging</strong> industry. With the vision system V-check, Leibinger is also<br />

presenting an efficient monitoring system for the quality control of<br />

printed data.<br />

i<br />

Folgen Sie uns<br />

auf twitter<br />

@<strong>packaging</strong>J<br />

80<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


lUHM SySTeMe<br />

Halle 14, Stand E54<br />

Neue Drucksysteme und Etikettierer<br />

Die Bluhm Systeme GmbH zeigt zahlreiche<br />

Neuheiten im Bereich der Kennzeichnungstechnik<br />

und schaltet live in<br />

ihr Entwicklungszentrum.<br />

Der neue Etikettenspender Alpha HSM<br />

kann aus 65 Modulen zusammengesetzt<br />

werden und passt sich flexibel an beengte<br />

Produktionsbedingungen an. Mit<br />

einer Taktung von bis zu 33 Etiketten pro<br />

Sekunde (2.000 Etiketten pro Minute)<br />

rangiert der Etikettenspender im<br />

Highspeed-Segment.<br />

Der Spender erreicht einen IP65-Schutz<br />

und muss daher beim Einsatz in feuchten<br />

oder staubigen Umgebungen nicht<br />

eingehaust werden.<br />

Gleich vier Alpha-HSM-Etikettenspender<br />

sitzen in der Etikettieranlage Geset 314<br />

ZDT (Zero Downtime). Nachdem die Anlage<br />

erstmals auf der FachPack 2016 zu<br />

sehen war, wurde sie komplett überarbeitet<br />

und ist nun noch leistungsfähiger.<br />

Die Etikettenrollen können während des<br />

laufenden Betriebs nachgelegt werden.<br />

Alternativ können zwei der Etikettierer<br />

auch für das zusätzliche Aufbringen von<br />

Marketingetiketten genutzt werden. Am<br />

Ende des Etikettiervorgangs prüft ein Vision-System<br />

das Vorhandensein und die<br />

Lage des Etiketts. Um Fehleingaben zu<br />

vermeiden, verfügt die neue Geset 314<br />

ZDT über eine digitale Anzeige (Bild) mit<br />

Verbindung zur kundeneigenen SPS.<br />

Nur wenn alle Etikettierparameter (z. B.<br />

Höhe, Weite und Winkel) korrekt eingestellt<br />

wurden, gibt die SPS „grünes Licht“<br />

für den Etikettiervorgang. Auch eine automatische<br />

Parametereinstellung auf<br />

Knopfdruck ist in Planung.<br />

Markoprint, die Bluhm-Sparte für thermische<br />

Tintenstrahldrucker, zeigt erstmalig<br />

in Düsseldorf ein intelligentes Sys tem zur<br />

zentralen Tintenversorgung für schnell<br />

trocknende Tinten. Speziell für Anwendungen<br />

mit hohem Tintenverbrauch wie<br />

in Tiefziehanlagen eignet sich diese Bevorratung.<br />

Dank einer Tankkapazität von<br />

400 ml entfällt der häufige Tintentankwechsel.<br />

Kennzeichnungssysteme in Echtzeit<br />

gesteuert<br />

Über die Cockpitsoftware Bluhmware<br />

können Messebesucher in Echtzeit drei<br />

verschiedene Kennzeichnungssys teme<br />

gleichzeitig ansteuern. Dazu wurden<br />

mehrere Drucksysteme (thermische<br />

Tintenstrahldrucker, Continuous-Inkjet-<br />

Drucker und Zebra-Etikettendrucker)<br />

im Bluhm-Entwicklungszentrum aufgebaut.<br />

Über eine WebCam können Interessierte<br />

beobachten, wie ihre zuvor eingegebenen,<br />

individuellen Layouts gedruckt<br />

werden.<br />

New Printing Systems and<br />

Labellers<br />

The enterprise Bluhm Systeme GmbH will<br />

be presenting numerous novelties out of<br />

the sector marking technology and, for<br />

this purpose, has established a live link<br />

into the company’s development center.<br />

One of the novelties e.g. is the labelling<br />

system Geset 314 ZDT (Zero Downtime).<br />

It has been completely revised and is now<br />

even more efficient. The label roles can<br />

be charged during the running operation.<br />

In order to avoid wrong entries, the<br />

system disposes of a digital display connected<br />

to the customer-owned PLC.<br />

i<br />

UNSERE ART ZU TROCKNEN<br />

IST BESONDERS.<br />

BESONDERS SICHER.<br />

BESONDERS SCHNELL.<br />

BESONDERS EFFIZIENT.<br />

BESONDERS SCHONEND.<br />

Düsseldorf<br />

INTERPACK<br />

04. - 10. Mai <strong>2017</strong><br />

HALLE 14<br />

STAND A32<br />

HARTER GmbH info@harter-gmbh.de www.besser-trocknen.de


MoSCA<br />

Halle 16, Stand F36<br />

TSC AUTo id<br />

Halle 12, Stand A01<br />

Umreifungslösungen für Industrie 4.0<br />

Weiterentwicklung der Industriedrucker<br />

Die Mosca GmbH, Waldbrunn, präsentiert eine neue RFID-Technologie<br />

für die automatisierte Lagerhaltung von Bandspulen. Anschaulich<br />

und verständlich wird demonstriert, was Industrie 4.0 im Bereich<br />

der Lagerhaltung für Umreifungsband heißen könnte. Es wird gezeigt,<br />

wie das ERP-System des Kunden mit einer Umreifungsmaschine,<br />

die mit intelligenten Bandspulen ausgestattet ist,<br />

kommuniziert, Lagerbestände ermittelt und eigenständig Nachbestellungen<br />

auslösen kann. Das System wird anhand eines Bandlagers,<br />

einer Umreifungsmaschine, die RFID-Tags ausliest, und<br />

mehreren Bildschirmen für Besucher simuliert. Sie können Verbrauchs-<br />

und Bestellvorgänge live verfolgen.Einen Überblick über<br />

vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bieten Umreifungsmaschinen<br />

vom Einsteiger- bis hin zum High-End-Modell. Der Fokus liegt dabei<br />

auf Anlagen für schwierig zu umreifende, komplexe Produkte. Von<br />

der leistungsstarken KZV-111 zur Palettenumreifung über die Seitenaggregatmaschine<br />

EVOLUTION SoniXs MS-6-H bis zu kompakten<br />

manuellen Maschinen zeigt der Umreifungsspezialist die gesamte<br />

Bandbreite der Technologie.<br />

Das neue RFID-System entstand in enger Zusammenarbeit mit dem<br />

ERP-Experten PSI Automotive & Industry GmbH und der auf RFID-<br />

Systeme spezialisierten Firma Winckel. Wichtiger Bestandteil ist<br />

eine Industrial-App, mit der Kunden Bestellprozesse für Bandmaterial<br />

von Mosca schnell und mobil nachvollziehen können.<br />

Hochleistungs-Seitenaggregatmaschinen mit<br />

Ultraschalltechnologie<br />

Transportsicherung für schwere oder niedrig geförderte Güter, etwa<br />

Möbel oder Weiße Ware, gelingt am besten mit horizontaler Umreifung.<br />

Bei Moscas jüngster Entwicklung aus der Evolution-Reihe, der<br />

Evolution SoniXs MS-6-H, ist das Verschlussaggregat seitlich an der<br />

Maschine angebracht (Bild). Die MS-6-H hat einen vertikal verfahrbaren<br />

Rahmen, um die Packstücke<br />

horizontal in<br />

unterschiedlichen Ebenen<br />

sichern zu können. Ein Seiten-Pusher<br />

drückt das Produkt<br />

an das Umreifungsaggregat<br />

und sorgt damit<br />

für eine sehr genaue Positionierung<br />

des Umreifungsbands.<br />

In der High-End-<br />

Anwendung erreicht die SoniXs<br />

MS-6-H bei drei Umreifungen<br />

pro Paket bis zu 180<br />

Packstücke pro Stunde.<br />

Strapping Solutions for Industry 4.0<br />

The enterprise Mosca will be exhibiting a new RFID technology for the<br />

automated warehousing of reels. The presentation clearly and comprehensibly<br />

demonstrates what the future may have in store for the warehousing<br />

sector for strapping band within the scope of Industry4.0.<br />

A comprehensive overview regarding the diverse application options is<br />

provided by range of strapping machines that reach from entry-level<br />

models right up to high-end models. The focus is hereby directed on systems<br />

for complex products that are difficult to strap. i<br />

WengloR<br />

Scannen ohne Software<br />

Auspacken, anschließen, und schon<br />

sind sie bereit zum Scannen: Die<br />

neuen stationären 1-D-/2-D-Codescanner<br />

der Serien C5KC und C5PC der<br />

wenglor sensoric GmbH, Tettnang,<br />

machen aufwendige Softwareinstallationen<br />

und Konfigurationen überflüssig.<br />

Auto-Set-up, Autofokus und<br />

neu entwickelte Decodieralgorithmen<br />

sorgen automatisch für eine herausragende<br />

Lese-Performance auf<br />

fast jedem Hintergrund. Die Scaneinstellungen<br />

lassen sich über die intuitiv<br />

gestaltete Benutzeroberfläche des<br />

wenglor-WebLinks verfeinern, um das<br />

Lesen von beschädigten oder hochaufgelösten<br />

Codes zu optimieren. Mit<br />

der kleinsten Bauform für 1-D-/2-D-<br />

Codescanner sind sie ideal für den<br />

Einsatz in extrem kompakten Maschinen<br />

und dank der hohen Anzahl von<br />

Highlight der Präsentation bei TSC<br />

Auto ID wird die brandneue Thermotransfer-Druckerserie<br />

MH240 sein. Im<br />

Segment Desktopdrucker präsentiert<br />

der agile Hersteller unter anderem<br />

die kompakte TE-Serie mit beeindruckender<br />

Folienflexibilität. Bei<br />

den mobilen Modellen punktet der<br />

flexibel einsetzbare, robuste Alpha-<br />

2R mit einer Batterieleistung von<br />

mehr als 17 Stunden.<br />

Die in den Ausführungen MH240<br />

(203 dpi), MH340 (300 dpi) sowie<br />

MH640 (600 dpi) verfügbare High-<br />

Performance-Serie (Bild) wurde mit<br />

einem völlig neuen, extrem robusten<br />

Druckwerk ausgestattet und bietet<br />

dank Thermal Smart Control eine<br />

exzellente Druckqualität. Hohe<br />

Druckgeschwindigkeiten von bis zu<br />

356 mm pro Sekunde sowie ein<br />

536-MHz-Prozessor der neuesten<br />

Generation gewährleisten dabei einen<br />

effizienten Druckprozess. State<br />

of the Art sind z. B. das bedienerfreundliche,<br />

farbige 3.5“-Touch-Panel<br />

mit sechs Menütasten im neuen, modernen<br />

ID-Design und die Etikettenvorschau.<br />

Mit den nachfolgenden<br />

MH240T- und MH240P-Serien wird<br />

die MH-Familie weiter zu einem starken<br />

Industriedruckerverbund wachsen.<br />

Die hoch leistungsfähigen Thermotransfer-Desktopdrucker<br />

TE200<br />

und TE300 zeichnen sich neben ihrer<br />

Kompaktheit durch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis<br />

in ihrer Klasse aus.<br />

Für individuelle Anwendungen am<br />

Kiosk, für den Zweifarbendruck, kleinere<br />

Etikettenapplikationen oder<br />

auch den beidseitigen Druck kann das<br />

modulare Druckmodul einfach dem<br />

Gehäuse entnommen werden.<br />

Halle 8a, Stand A45<br />

60 Scans pro Sekunde auch für Anwendungen<br />

mit hohen Durchflussraten<br />

geeignet. Dank der integrierten<br />

Ethernet-Schnittstelle bieten die<br />

Sensoren die perfekte Antwort auf-<br />

Kundenanforderungen im Bereich<br />

Industrie 4.0. Von der Einstellung des<br />

Scanners über die Webbrowser-basierte<br />

Anwendungslösung bis hin<br />

zur Datenausgabe über Industrial-<br />

Ethernet vereinen diese Sensoren<br />

alles, was eine intelligente Smart-<br />

Maschine auszeichnet.<br />

i<br />

i<br />

82<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


Mondi<br />

Halle 9, Stand A24-B23<br />

Voll im Trend<br />

Das internationale Verpackungs- und<br />

Papierunternehmen Mondi hat für die<br />

interpack fünf Branchentrends identifiziert.<br />

Die Besucher können sich davon<br />

überzeugen, wie Mondi diese Trends<br />

mit innovativen Verpackungslösungen<br />

umsetzt.<br />

Convenience: Die Easy-open-Initiative<br />

entwickelte eine Reihe von Innovationen,<br />

die den Anforderungen von Konsumenten<br />

aller Altersgruppen entsprechen.<br />

Zu den Produktlösungen zählen<br />

CornerPack, StripePack, FlexiBox Flat<br />

Bottom mit unterschiedlichsten Merkmalen,<br />

ZipperPouch und abziehbare<br />

Folien. In Zusammenarbeit mit dem renommierten<br />

Teeproduzenten Twinings<br />

entwickelte Mondi den innovativen<br />

ZipperPouch.<br />

Die wasserlösliche Folie (Bild) erleichtert<br />

das tägliche Leben. Sie löst sich in<br />

Wasser auf und ist biologisch abbaubar.<br />

Das macht sie zum idealen Material für<br />

Portionsverpackungen, wie sie in Haushalten<br />

etwa für Waschmittel in Form<br />

von Pulvern, Tabs und Granulaten zum<br />

Einsatz kommen.<br />

Verpackungen mit natürlicher Optik<br />

und Haptik: Eine Lösung mit Papierhaptik<br />

ist der ArtPack, bei dem ein matter<br />

Speziallack auf eine flexible Folie<br />

aufgetragen wird. Dadurch sieht die<br />

Verpackung nicht nur wie ein echter Papierbeutel<br />

aus, sondern fühlt sich auch<br />

so an. Ein weiteres Beispiel ist der PaperPack,<br />

eine Kombination aus Papier<br />

und einer flexiblen Folie. Er ist als Rollenware<br />

erhältlich oder als vorkonfektionierter<br />

Beutel mit maßge- schneidertem<br />

Fenster zur Präsentation des Verpackungsinhalts.<br />

Verpackungen, die Vertrauen schaffen:<br />

Mondi bietet verschiedene Fensterlösungen<br />

für eine breite Palette von<br />

Verpackungen an. SKOG wird aus FSC®zertifiziertem<br />

Sackkraftpapier hergestellt<br />

und mit einer Extrusionsbeschichtung<br />

versehen. Diese einzigartige<br />

und umweltfreundliche Lösung<br />

entstand in Zusammenarbeit mit dem<br />

Verpackungsveredler Silbo.<br />

Barrierelösungen wie etwa die Mineralölbarriere<br />

Miprotex (Bild) leisten ebenfalls<br />

einen wichtigen Beitrag.<br />

Verpackungen, die zur Bildung der<br />

Markenidentität beitragen: Standbodenbeutel<br />

werden aufgrund des lebendigen<br />

Farbdrucks, des geradlinigen<br />

Designs und ihrer praktischen Handhabung<br />

immer populärer. Mondi produziert<br />

Laminate und vorkonfektionierte<br />

(sterilisierbare und nicht sterilisierbare)<br />

Beutel an seinen Standorten in Europa,<br />

Asien und Amerika. Alsoptionale Extras<br />

werden Ausgießer, Wiederverschlusssysteme,<br />

Heißbefüllbarkeit, Aufreißfunktionen<br />

und maßgeschneiderte<br />

Beutelformen geboten.<br />

Attraktive Wellpappenlösungen für<br />

die Kühlkette: Viele Produkte müssen<br />

in bis zu fünf verschiedenen Temperaturzonen<br />

kühl gehalten werden. Gleichzeitig<br />

sollen ihre Verpackungslösungen<br />

nachhaltig und platzsparend sein. Wellpappe<br />

bewährt sich in der Kühlkette<br />

sehr gut.<br />

Completely according to the Trend<br />

The international <strong>packaging</strong> and paper<br />

company Mondi has, for the interpack,<br />

identified five core business trends. The<br />

visitors are invited to convince themselves<br />

how the enterprise implements these<br />

trends with innovative <strong>packaging</strong> solutions.<br />

Among these are convenience (with<br />

CornerPack, StripePack, ZipperPouch, detachable<br />

and water-soluble films), <strong>packaging</strong><br />

with natural optics and haptics (with<br />

ArtPack and PaperPack), <strong>packaging</strong> that<br />

conveys trust (with SKOG and barrier solutions),<br />

and <strong>packaging</strong> that contributes<br />

to the creation of brand identity, as well as<br />

corrugated board solutions for the cooling<br />

chain.<br />

i<br />

Besuchen Sie uns auf der Interpack<br />

4. – 10.05.<strong>2017</strong> in Düsseldorf<br />

Halle 11, Stand D59<br />

Industrie 4.0<br />

Ultraschall<br />

Schweißtechnologie<br />

Smart & Connected<br />

ULTRAPACK AMG – die weltweiten Anforderungen<br />

an einfache Hand ha bung<br />

und sichere, schnelle Vernetzung mit<br />

industriellen Steuerungs- und Netzwerkumgebungen<br />

bilden die Plattform<br />

für den neuen Automations-Generator<br />

ULTRAPACK AMG.<br />

Intelligentes Ultraschallsiegeln für<br />

bessere Verpackungen:<br />

Hermetisch dichte Nähte<br />

Sicheres Siegeln durch Produktreste<br />

Hohe Taktraten bei<br />

reproduzierbarer Qualität<br />

www.herrmannultraschall.com<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


HeRRMAnn UlTRASCHAll<br />

Halle 11, Stand D59<br />

CSi<br />

Halle 12, Stand A35<br />

Punktlandung im unsichtbaren Schaltschrank<br />

Drohnen, die Pakete aufnehmen<br />

Der neue, schmale Ultraschallgenerator ULTRAPACK AMG von Herrmann<br />

Ultraschall mit innovativem Feldbuskonzept passt ideal in den schlanken<br />

Elektroschaltraum der Kaffeekapsel-Konfektionsmachine beim Crailsheimer<br />

Verpackungsspezialisten Schubert.<br />

In 48 Stationen werden Filtervliese in die Kapselböden eingeschweißt<br />

(mittels Ultraschall verkrallt). 24 Generatoren, die jeweils zwei Schwinggebilde<br />

versorgen, liefern dazu den Ultraschall. Der neue ULTRAPACK<br />

AMG mit innovativem Kühlkonzept (im Bild im Einsatz bei Schubert) verfügt<br />

nicht nur über eine Leistung von 1.200 Watt, sondern überwacht und<br />

regelt selbstständig die Schweißparameter. Die Einbindung in die Maschinensteuerung<br />

über Feldbusschnittstellen ermöglicht einen Austausch<br />

von Prozessdaten in Echtzeit.<br />

Herrmann Ultraschall zeigt unter dem Stichwort „smart & connected“ neben<br />

dem Generator auch seine Quer- und Längsnahtmodule und demonstriert<br />

die vielfältigen Anwendungen bei Lebensmitteln.<br />

Schwerpunkt ist die Kaffeebranche. Neben Filtermaterialien können auch<br />

die Deckelfolie auf Kaffeekapseln geschweißt sowie Aromaventile und<br />

Sollbruchstellen an Großpackungen angebracht werden.<br />

Vliesstoffe mit PP oder PE mit Ultraschall verbinden<br />

Bei der Kombination von typischem Verpackungsmaterial aus PP oder PE<br />

mit sogenannten Nonwovens-Materialien kann mittels Ultraschall die<br />

gewünschte Verbindung schnell und reproduzierbar hergestellt werden:<br />

zum Beispiel beim Einsiegeln von Filtervliesen, perforierten Folien oder<br />

Filterpapieren in Kaffeekapseln. Das Filtervlies aus PET hat mit bis zu<br />

250 Grad einen höheren Schmelzpunkt als das PP-Material der Kapsel,<br />

das schneller auf den Ultraschall reagiert, viskos wird und das PET hinterfließt.<br />

Es wurde schon viel über den möglichen<br />

Einsatz von Drohnen in der Industrie<br />

geschrieben, aber nur wenige<br />

Anwendungen haben es bis auf das<br />

Niveau eines funktionierenden Prototyps<br />

geschafft. Messebesucher erhalten<br />

eine Vorstellung davon, was in<br />

Zukunft möglich sein wird: Das niederländische<br />

Unternehmen CSi wird eine<br />

Drohne vorführen, die Kartons aufnimmt<br />

und absetzt.<br />

Diese Drohne wurde speziell auf die<br />

Aufgabe zugeschnitten, mehrere Kilo<br />

schwere Kartons zu heben und diese<br />

genau zu positionieren. Sowohl in den<br />

Bereichen Soft- und Hardware als auch<br />

bei der mechanischen<br />

Konstruktion<br />

wurden eindrucksvolle<br />

Fortschrit<br />

te erzielt. Ein<br />

Gerät musste konstruiert<br />

werden,<br />

das keinen externen<br />

Eingang benötigt.<br />

Weder<br />

Pneumatik noch<br />

Elektrik sind erforderlich,<br />

um einen<br />

Karton zu greifen<br />

und festzuhalten. Sowohl hinsichtlich<br />

des Gewichts als auch der Kosten stellt<br />

dieses patentierte Gerät einen wichtigen<br />

Schritt in Richtung kostengünstige<br />

Beförderung von Kartons am<br />

Ende einer Produktionslinie oder in<br />

einer Lagerhalle dar.<br />

Die Wahrscheinlichkeit, dass Drohnen<br />

die Grundlage der Palettierer der<br />

nächsten Generation sein werden, ist<br />

nicht sehr hoch. Aber jede Entwicklung<br />

einer innovativen Anwendung<br />

bringt die Spezialisten bei CSi einen<br />

Schritt weiter, um andere, neuere und<br />

innovativere Lösungen zu finden.<br />

i<br />

New Ultrasonic Generator<br />

The new, slim ULTRAPACK-AMG generator offered by the enterprise Herrmann<br />

Ultraschall that is equipped with an innovative Fieldbus concept<br />

idealloy fits into the limited space of the electrical controls room of the<br />

coffee-capsule manufacturing machine at the <strong>packaging</strong> specialist Schubert<br />

located in Crailsheim. In a total of 48 stations, filter fleeces are<br />

welded into the capsule bases using ultrasonic technology. 24 generators<br />

which respectively supply for two oscillating units, provide for the<br />

required ultrasound.<br />

i<br />

linde<br />

Gasebasierte Lösungen<br />

Bei der produktspezifischen Verpackung<br />

von Lebensmitteln unter<br />

Schutzatmosphäre (Modified Atmosphere<br />

Packaging, MAP) kommen die<br />

Lebensmittelgase Stickstoff, Kohlendioxid,<br />

Sauerstoff und Argon sowie<br />

deren Gemische zum Einsatz. Für verschiedenste<br />

MAP-Anwendungen hat<br />

Linde unter dem Markennamen<br />

MAPAX® ein umfangreiches Lösungskonzept<br />

auf der Basis von BIOGON®-<br />

Gasen und lebensmittelgeeigneter<br />

Hardware zusammengestellt. Das<br />

speziell für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie<br />

entwickelte Sortiment<br />

von Reingasen und Gasgemischen<br />

gewährleistet reproduzierbare Ergebnisse<br />

und garantiert eine stets gleichbleibende<br />

Qualität. Dazu zählt unter<br />

anderem die besondere Reinheit, wie<br />

Halle 5, Stand G03<br />

sie die Gesetzgebung für Lebensmittel<br />

fordert. BIOGON®-Gase übertreffen<br />

diese Mindestanforderungen.<br />

Ein System zur Dichtigkeitsprüfung rundet<br />

das MAP-spezifische Angebot von<br />

Linde ab: Mit der innovativen Technologie<br />

MAPAX® LD lassen sich Undichtigkeiten<br />

bei Schutzatmosphärenverpackungen<br />

zuverlässig und zerstörungsfrei<br />

detektieren. Ein leichter mechanischer<br />

Druck auf die Packung lässt<br />

im Fall einer Undichtigkeit neben den<br />

Lebensmittelgasen auch den dem Verpackungsgas<br />

bis zu maximal vier Prozent<br />

zugemischten Wasserstoff aus der<br />

Packung entweichen. Dieser wird durch<br />

einen empfindlichen Sensor detektiert<br />

und die betroffene Verpackung<br />

umgehend aus der Produktionsstraße<br />

entfernt.<br />

i<br />

84<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


SAPPi<br />

Halle 9, Stand D19<br />

Möglichkeiten für neue Verpackungskonzepte<br />

Für Sappi ist die größte Verpackungsmesse<br />

das ideale Forum, um sich mit<br />

dem internationalen Fachpublikum<br />

auszutauschen. Markenartikelhersteller,<br />

Verpackungsunternehmen, Druckereien<br />

und Druckveredler, Designer sowie<br />

Werbeagenturen erfahren, wie sie<br />

Verpackungstrends effizient umsetzen<br />

und die zunehmenden Anforderungen<br />

an die Verpackungen der Zukunft erfüllen<br />

können. Den Schwerpunkt des<br />

Messeauftritts bilden die Verpackungspapiere<br />

mit integrierten Barriere- und<br />

Heißsiegeleigenschaften. Außerdem<br />

präsentiert das Unternehmen weitere<br />

Neuheiten und Verpackungslösungen<br />

für die Bereiche Containerboard, Rigid<br />

Packaging, Label Papers und Flexible<br />

Packaging.<br />

Functional Papers<br />

Vor vier Jahren präsentierte Sappi als weltweit<br />

erster Hersteller ein innovatives Spezialpapier<br />

mit einer direkt im Papier integrierten<br />

Mineralölbarriere und Heißsiegeleigenschaften.<br />

Seitdem Zeitpunkt wurde<br />

die Produktfamilie Sappi Guard mit zusätzlichen<br />

Barrierepapieren kontinuierlich<br />

ausgebaut. Nun wird Sappi weitere Neuheiten<br />

hinsichtlich multifunktioneller Barrierepapiere<br />

für Lebensmittel- sowie auch<br />

Non-Food-Verpackungen vorstellen. Dazu<br />

zählen auch erste Ergebnisse aus der<br />

vor Kurzem bekannt gegebenen Kooperationsvereinbarung<br />

zwischen Sappi und<br />

Felix Schoeller. Beide Unternehmen wollen<br />

mit ihren künftigen Produkten eine<br />

nachhaltige und qualitativ hochwertige<br />

Alternative zu derzeitigen Verpackungslösungen<br />

vorstellen. Damit treffen sie den<br />

Nerv der Zeit.<br />

Die Produktfamilie Sappi Guard wird zudem<br />

mit dem internationalen WorldStar<br />

Packaging Award <strong>2017</strong> im Bereich Lebensmittel<br />

der World Packaging Organisation<br />

ausgezeichnet.<br />

Opportunities for New Packaging Concepts<br />

The main emphasis of the exhibition presentation<br />

of the enterprise Sappi is focused on <strong>packaging</strong> papers<br />

that feature integrated barrier and hot-seal<br />

properties. In addition, Sappi will also be presenting<br />

further novelties and <strong>packaging</strong> solutions for the<br />

sectors containerboard, rigid <strong>packaging</strong>, label papers,<br />

and flexible <strong>packaging</strong>. The product family<br />

Sappi Guard will be awarded the International<br />

WorldStar Packaging Award <strong>2017</strong> in the category<br />

food.<br />

i<br />

SAY HI<br />

TO 500!<br />

CARTONS/MIN.<br />

Live at interpack <strong>2017</strong><br />

04 –10 May, booth 16/A25<br />

WELCOME P5000 – OUR HIGH PERFORMANCE CARTONER.<br />

At interpack, Mediseal is presenting its new P5000 high-speed cartoning machine for the first time. Thanks to its<br />

wide range of formats it ensures maximum output even with large sizes: up to 500 cartons per minute! Convince<br />

yourself and visit us in hall 16, booth A25.<br />

WWW.MEDISEAL.DE


WidMAnn<br />

Halle 6, Stand E27<br />

Jeder Tropfen ist wertvoll<br />

Die Widmann Maschinen GmbH & Co. KG,<br />

Schlierbach, stellt erstmals ihre brandneue<br />

Abfüllanlage LF100 vor. Dabei kommt eine<br />

neu konzipierte Hochleistungsfülldüse<br />

zum Einsatz, die zudem nicht nachtropft.<br />

Produktreste auf der Verpackung gehören<br />

damit der Vergangenheit an. Mit dem neuartigen<br />

Abfüller wird die bisherige Angebotspalette<br />

konsequent ergänzt. So kommen<br />

die Beutelherstellung (mit der PM-<br />

Baureihe), die Ausgießereinsetzanlage<br />

(SI 100 U) und der Abfüller (LF 100) komplett<br />

aus einer Hand und lassen sich auf die<br />

Bedürfnisse jedes Kunden abstimmen.<br />

Wie gewohnt, setzt der schwäbische Maschinenbauer<br />

auf Geschwindigkeit und<br />

Qualität. Einzeln oder in Kombination werden<br />

die SI 100 U und die LF 100 in zwei Varianten<br />

angeboten. Eine ist für Non-Food-<br />

Produkte wie Reinigungsmittel oder kosmetische<br />

Produkte prädestiniert, die andere<br />

auf die Nahrungsmittelabfüllung wie<br />

Babynahrung oder Fruchtmus zugeschnitten.<br />

Selbstverständlich sind beide Abfüller<br />

CIP-fähig (clean in place). Das bedeutet,<br />

um die Keimbildung zu verhindern, können<br />

problemlos externe Reinigungssysteme<br />

angebunden werden. Beutelgrößen<br />

von 75 ml bis 1.000 ml werden rasend<br />

schnell mit Ausgießern versehen und anschließend<br />

im Doppelnutzen befüllt und<br />

auf Wunsch auch auf Schienen aufgereiht.<br />

Die Non-Food-Ausführung kann Beutel bis<br />

3.000 ml Inhalt verarbeiten.100 Beutel pro<br />

Minute mit einer Füllmenge von bis zu<br />

400 ml mit nur zwei Füllstationen und einem<br />

äußerst geringen Platzbedarf, das ist<br />

ein absoluter Spitzenwert. Auch mit seiner<br />

kompakten Bauweise kann der Füller<br />

punkten. Auf nur sechs Metern Länge bietet<br />

die Spout-Einsetz- und Füllkombination<br />

geballte Produktionskapazität auf<br />

kleinstem Raum. Die LF 100 komplettiert<br />

den Highspeed-Prozess und füllt das Produkt<br />

sicher und schnell in die gewünschte<br />

Beutelverpackung.<br />

Every Drop is valuable<br />

The enterprise Widmann is, for the first time,<br />

introducing its brand new filling plant LF 100,<br />

in the scope of which a newly designed filling<br />

nozzle will be deployed that is also totally<br />

drip-free.<br />

Any residual product on the <strong>packaging</strong> is<br />

therefore a matter of the past. The novel filler<br />

represents a consequent supplement of the<br />

existing product range. Likewise, the pouch<br />

manufacture, as well as the pourer inserter<br />

and the filler all come from one single source<br />

and can be aligned to the requirements of<br />

any customer.<br />

i<br />

R.WeiSS<br />

Halle 16, Stand D37-1<br />

Zusammensetzung aus einzelnen Modulen<br />

Die R.WEISS Verpackungstechnik<br />

GmbH<br />

& Co. KG, Crailsheim,<br />

wird ein umfassendes<br />

Portfolio an innovativen<br />

Verpa ckungstechnologien<br />

zum<br />

Verpacken sämlicher<br />

Produkte aus den Bereichen<br />

Pharmazie,<br />

Kosmetik, Food und<br />

Non Food, Back- und<br />

Süßwaren sowie für Kunden aus der Getränke-<br />

und Chemieindustrie präsentieren.<br />

Dabei ist der Maschinenbauer mit seinem<br />

Messestand der größte Aussteller auf dem<br />

Gemeinschaftsstand des Packaging Valley<br />

e. V. aus Schwäbisch Hall.<br />

Die zentralen Exponate greifen dabei topaktuelle<br />

Themen wie Serialisierung und<br />

Track & Trace in der Pharmabranche sowie<br />

deren Integration in die vom Unternehmen<br />

entwickelten und hergestellten UNI-<br />

ROB-Toploading-Maschinen und Anlagen<br />

auf. Der Anlagenbauer bietet dabei die<br />

Möglichkeit, branchenspezifische Vorgaben<br />

entweder direkt im Projekt zu realisieren<br />

oder für einen späteren Zeitpunkt vorzubereiten.<br />

Die Verpackungsprozesse<br />

können dadurch zu einem späteren Zeitpunkt<br />

und ohne großen Umbau auf die<br />

veränderten Bedingungen angepasst<br />

werden.<br />

Anhand einer UNIROB-Pickerlinie (Bild)<br />

können sich die Besucher von der Leistungsfähigkeit<br />

der Verpackungslösungen<br />

überzeugen. Diese Pickerlinien finden<br />

überall dort Anwendung, wo höchste Produktivität,<br />

hohe Taktzeiten und absolute<br />

Präzision gefordert sind.<br />

Als weiteres Exponat wird eine UNIROB-<br />

Toploading Maschine mit integriertem In-<br />

telligent Shuttle System (ISS) für das Handling<br />

von Einzelprodukten im Highspeed-<br />

Bereich gezeigt. Diese kann für Anwendungen<br />

in allen Industriebereichen eingesetzt<br />

werden.<br />

Composition of Individual Modules<br />

The enterprise R.WEISS will demonstrate<br />

the performance capabilities of its <strong>packaging</strong><br />

solutions by presenting a UNIROBpicker<br />

line that is usually deployed whenever<br />

highest productivity, high cycle times,<br />

and absolute precision is required.<br />

The enterprise will also exhibit a UNIROBtoploader<br />

with integrated Intelligent<br />

Shuttle-System (ISS) for the handling of<br />

individual products in the high-speed<br />

range<br />

i<br />

i<br />

86<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


AUSCH + STRÖbel<br />

Halle 16, Stand D14<br />

Thema Barrieretechnik im Fokus<br />

Bausch + Ströbel ist seit seiner Gründung<br />

vor 50 Jahren rasant gewachsen.<br />

Dass sich das Team nicht auf dem Erreichten<br />

ausruht, zeigen die Neuentwicklungen,<br />

die auf der interpack<br />

präsentiert werden. Das Thema Barrieretechnik<br />

zieht sich wie ein roter Faden<br />

durch den Messeauftritt. So werden die<br />

Abfüll- und Verpackungsanlagen bewusst<br />

in Kombination mit verschiedensten<br />

Isolatorlösungen gezeigt. Das reicht<br />

vom standardisierten und damit schneller<br />

realisierbaren und kostengünstigen<br />

Isolator, den das Unternehmen erstmals<br />

vorstellen wird, bis hin zu speziell auf<br />

den Kunden zugeschnittenen Konzepten,<br />

die jeweils von namhaften Isolatorenherstellern<br />

ausgearbeitet wurden.<br />

Im Mittelpunkt steht dabei das sehr flexible<br />

Produktionssystem VarioSys, das<br />

B+S gemeinsam mit dem schweizerischen<br />

Isolatorenspezialisten SKAN entwickelt<br />

hat. Es stellt ein Novum im<br />

Bereich „Schnellwechseln von Maschinenmodulen<br />

im Produktionsisolator“<br />

dar. VarioSys ist ein Produktionssystem<br />

speziell für Kleinchargen. Ein spezieller<br />

Isolator lässt sich dabei mit unterschiedlichsten<br />

Maschinenmodulen kombinieren.<br />

Außerdem können mehrere<br />

Module in Reihe geschaltet und mit Sterilisiertunnel,<br />

Reinigungsmaschinen<br />

oder einem Gefriertrockner als Linie aufgebaut<br />

werden. In Düsseldorf wird ein<br />

neues Maschinenmodul zur Verarbeitung<br />

von Ampullen vorgestellt. Es verarbeitet<br />

bis zu 6.000 Objekte pro Stunde<br />

bei 100 Prozent IPC.<br />

Barrieretechnik spielt auch beim Virtual-<br />

Reality-Center (VR) eine Rolle, mit dessen<br />

Hilfe auf der Messe demonstriert<br />

wird, welche Möglichkeiten das Digital<br />

Engineering in der Zwischenzeit bietet.<br />

Vielfältige digitale Methoden und Werkzeuge<br />

kommen bei der Konzeptabsicherung<br />

zum Einsatz. Die Kommunikation<br />

mit dem Kunden während der<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong><br />

Anlagenplanung wird verbessert und<br />

führt zu einer deutlich schnelleren Entscheidungsfindung.<br />

Kompakte Abfüll- und<br />

Verschließmaschine<br />

Die kompakte Abfüll- und Verschließmaschine<br />

KPC ist sehr flexibel. Zum<br />

einen übernehmen spezielle Reinraumroboter<br />

den Objekttransport (Vial, Karpule),<br />

zum anderen können in die KCP<br />

bis zu vier Arbeitsstationen flexibel angeordnet<br />

integriert werden. Diese lassen<br />

sich später auch vom Bedienpersonal<br />

problemlos austauschen. So<br />

kann die KCP nahezu jedes gängige Objekt<br />

ohne große Umrüstzeiten verarbeiten,<br />

verschiedenste Arbeitsgänge wie<br />

Bördeln oder Kontroll- einrichtungen<br />

können in den Arbeitsablauf integriert<br />

werden. Da die gleichen Steuerungsund<br />

Abfülltechniken wie bei Highspeed-Anlagen<br />

zur Anwendung kommen,<br />

können die hier entwickelten<br />

Prozesse problemlos auf große Anlagen<br />

übertragen werden. Das macht die<br />

KCP vor allem im Bereich der Packmittel-<br />

und Prozesstechnikentwicklung<br />

interessant.<br />

More Safety and Quality<br />

The topic barrier technology is the guiding<br />

line of the exhibition presentation of<br />

the enterprise Bausch+Ströbel. Consequently,<br />

the filling and <strong>packaging</strong> systems<br />

are deliberately exhibited in combination<br />

with various isolator solutions. The focus<br />

hereby is directed at the very flexible production<br />

system VarioSys that was jointly<br />

developed with the Swiss isolator specialist<br />

SKAN. The compact filling and closing<br />

machine KPC is very flexible. On one hand,<br />

a special clean room robot assumes the<br />

object transport (vials, carpules), and on<br />

the other hand, it also offers the option to<br />

integrate up to four flexibly aligned workstations.<br />

i<br />

VISIT THE<br />

BRÜCKNER<br />

GROUP LOUNGE<br />

INTERPACK<br />

HALL 13,<br />

BOOTH B76<br />

Düsseldorf<br />

May 4 – 10<br />

www.kiefel.com


FoRbo Siegling<br />

Halle 1, Stand E08<br />

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort<br />

Forbo Movement Systems aus Hannover<br />

bietet beispielsweise im Segment Kunststoffbänder<br />

ein umfangreiches Lieferprogramm,<br />

das die Anforderungen an Hygiene<br />

und Sicherheit erfüllt und auf einer engen<br />

Zusammenarbeit mit Anlagenbauern<br />

und Lebensmittelproduzenten beruht.<br />

Die neue Produktreihe Prosan wurde für<br />

hygienesensible Anwendungen der Food-<br />

Industrie entwickelt. Die beidseitig mit Polyurethan<br />

beschichteten Bandtypen verfügen<br />

über eine neuartige Laufseitenstruktur.<br />

Ihr Vorteil liegt in einem niedrigen<br />

Reibwert zum Tisch und der einfachen Reinigung.<br />

Diese besondere Struktur wurde<br />

zum Patent angemeldet. Eine Kombination<br />

mit der Smartseal-Bandkantenversiegelung<br />

unterstützt das Hygienekonzept<br />

effizient.<br />

Die homogenen, elastischen Bänder des<br />

Unternehmens aus Polyurethan sind dank<br />

optimaler Laufeigenschaften, guter Ablöseeigenschaften,<br />

Muldungsfähigkeit und<br />

exzellenter Maßstabilität für vielfältige Einsätze,<br />

z. B. auf Spreizanlagen oder Bandwaagen,<br />

geeignet. Neue Materialien mit<br />

verbesserter chemischer Beständigkeit gegenüber<br />

Fetten, Ölen und Reinigungsmitteln<br />

machen diese Bänder für viele Prozesse<br />

zum optimalen Anlagenbestandteil.<br />

Durch die rundum geschlossenen Oberflächen<br />

und die homogenen Materialien ist<br />

bei den Siegling-Prolink Kunststoff-Modulbändern<br />

Hygiene bereits eingebaut. EU-,<br />

FDA- und USDA-Zulassungen sind selbstverständlich.<br />

Besondere HACCP-Ausführungen<br />

und reinigungsfreundliches Design<br />

unterstützen die Minimierung von Sicherheitsrisiken<br />

und stellen gleichzeitig eine effiziente<br />

Produktion sicher.<br />

Spot-On at the right Time<br />

In the plastic strap segment for example,<br />

the enterprise Forbo Movement Systems<br />

offers a comprehensive supply range that<br />

meets all requirements in terms of hygiene<br />

and safety, and is based on the close cooperation<br />

with production system engineers<br />

and food producers.<br />

The new product series Prosan was developed<br />

for hygiene-sensitive applications<br />

within the food industry.<br />

i<br />

boSCH ReXRoTH<br />

Halle 18, Stand E01<br />

Automatisierungstrends live erleben<br />

Bosch Rexroth zeigt dem Fachpublikum,<br />

was schon heute mit vernetzter Automation<br />

möglich ist. Ein reales Verpackungsmodul<br />

von WestRock mit digitalem Zwilling<br />

in der modellbasierten Simulation<br />

von Dassault Systèmes macht neben zahlreichen<br />

weiteren Livedemostrationen<br />

deutlich, wie Maschinenbauer Industrie-<br />

4.0-Lösungen direkt anwenden können<br />

und welche Vorteile den Verpackungsunternehmen<br />

daraus entstehen. Zentraler<br />

Baustein zur Vernetzung von Bestandsund<br />

Neumaschinen mit dem Internet der<br />

Dinge bildet das IoT-Gateway von Rexroth,<br />

das über das Messegelände verteilt bei<br />

verschiedenen Maschinenbauern im Einsatz<br />

ist. Am Stand von Bosch Rexroth werden<br />

die aus diesen Messemaschinen extrahierten<br />

Sensor- und Maschinendaten<br />

live für den Besucher sichtbar. In Verbindung<br />

mit Big-Data-Analysen bilden sie die<br />

Grundlage für eine zustandsbasierte<br />

Überwachung und damit für eine vorausschauende<br />

Wartung, mehr Anlagenverfügbarkeit<br />

sowie eine höhere Prozess- und<br />

Produktqualität.<br />

Am Beispiel eines realen Maschinenmoduls<br />

des amerikanischen Verpackungsherstellers<br />

WestRock zeigt Bosch Rexroth<br />

zwei weitere Trendthemen in der Verpackungsautomation:<br />

die schaltschranklose<br />

Antriebstechnik mit der Systemlösung<br />

IndraDrive Mi sowie durchgängig digitales<br />

Engineering für eine schnellere Time-to-<br />

Market der Maschinen. Gemeinsam mit<br />

Lösungspartner Dassault Systèmes stellt<br />

das Unternehmen die Verbindung des digitalen<br />

Zwillings in der 3-D-EXPERIENCE-<br />

Plattform mit dem realen Verpackungsmodul<br />

von WestRock über die offene Schnittstelle<br />

Open Core Interface her.<br />

Experiencing Automation Trends<br />

„Live“<br />

Bosch Rexroth is demonstrating, what is<br />

possible already today with network automation.<br />

An actual <strong>packaging</strong> module provided<br />

by the enterprise WestRock that also<br />

features a digital twin unit in the modelbased<br />

simulation contributed by Dassault<br />

Systèmes, next to numerous further live<br />

demonstrations, clearly illustrates how<br />

machine builders can directly apply Industry<br />

4.0 solutions and which advantages<br />

are respectively generated. entstehen. i<br />

88<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


&R<br />

Halle 6, Stand E62<br />

Wirtschaftlicher mit SuperTrak<br />

B&R leistet mit dem flexiblen Transportsystem<br />

SuperTrak einen großen<br />

Beitrag zu Packaging 4.0. Durch bisher<br />

unerreichte Flexibilität und Vernetzung<br />

können Hersteller von Konsumgütern<br />

ihre Gesamtanlageneffektivität<br />

(OEE) und ihre Gesamtbetriebskosten<br />

(TCO) mit Packaging 4.0 optimieren.<br />

SuperTrak ist die neue Generation<br />

einer robusten, benutzerfreundlichen<br />

und intelligenten Transporttechnologie<br />

auf der Basis von Langstator-Linearmotoren.<br />

Im Gegensatz zu bisherigen<br />

Systemen bietet SuperTrak industrielle<br />

Zuverlässigkeit und einfache<br />

Wartbarkeit. Shuttles, die sich unabhängig<br />

vonein-ander bewegen, ermöglichen<br />

die<br />

Massenfertigung<br />

von kundenspezifischen<br />

Produkten.<br />

Gleichzeitig werden<br />

Stillstand- und<br />

Rüstzeiten minimiert.<br />

B&R zeigt zudem,<br />

wie mit den offenen<br />

Standards<br />

Powerlink, OMAC<br />

PackML und OPC<br />

UA die nötige Vernetzung für das Industrial-IoT<br />

umgesetzt wird. Mit der durchgehenden<br />

Vernetzung von<br />

herstellerübergreifenden Linien und<br />

Wertschöp- fungsketten können Anlagenbetreiber<br />

die Wirtschaftlichkeit ihrer<br />

Produktion deutlich erhöhen.<br />

Weitere Informationen über den Beitrag<br />

des österreichischen Unternehmens zur<br />

Zukunft der Verpackungs- industrie gibt<br />

es im Whitepaper Packaging 4.0 und in<br />

einer Sonderausgabe des B&R-Technologiemagazins<br />

„automotion“. Beide Publikationen<br />

sind für Interessenten am<br />

Stand erhältlich.<br />

i<br />

MeTSÄ boARd<br />

Halle 11, Stand B04<br />

Mit dem Komplettsortiment vor Ort<br />

Metsä Board präsentiert sein Sortiment<br />

leichtgewichtiger Kartonqualitäten,<br />

darunter erstmals PEbeschichteten<br />

Karton aus der neuen<br />

unternehmenseigenen Extrusionsbeschichtungslinie.<br />

Neben dem Kartonsortiment<br />

stellt der Frischfaserkartonhersteller<br />

Serviceleistungen<br />

vor, die Kunden dabei unterstützen,<br />

ihre Verpackungen optimal zu gestalten.<br />

Das Unternehmen informiert<br />

über individuelle Gestaltungsmöglichkeiten<br />

und darüber, wie sich die<br />

Verpackungen durch Aufbau sowie<br />

Weiterverarbeitung, Druck und Veredelungen<br />

wertiger und werbewirksam<br />

gestalten lassen.<br />

Darüber hinaus zeigt Metsä Board das<br />

kürzlich neu eingeführte, patentierte<br />

Lidloc-Konzept für Kartonbecher, des-<br />

sen Besonderheit ein integrierter, einklappbarer<br />

Verschlussdeckel ist (Bild).<br />

Dieses innovative Design macht den separaten<br />

Kunststoffdeckel überflüssig.<br />

Lidloc ist ein ausgezeichnetes Beispiel<br />

für eine erfolgreiche Verpackungsgestaltung,<br />

bei der die leichtgewichtigen<br />

Kartonqualitäten des Frischfaserkartonherstellers<br />

Materialeinsparungen und<br />

Nachhaltigkeit erzielen.<br />

Alle Kartonqualitäten von Metsä Board<br />

werden aus einer nachwachsenden, recycelbaren<br />

Ressource hergestellt. i<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


WebeR gRUPPe<br />

Halle 5, Stand B23<br />

Neuheiten bei Technik und Service<br />

Unter dem Motto „Worldwide. By your side“<br />

erwarten die Besucher nicht nur innovative<br />

Technik, sondern auch flexible Anwendungslösungen<br />

und Servicedienstleistungen,<br />

von denen Lebensmittel verarbeitende<br />

Betriebe weltweit jederzeit profitieren<br />

können. Kundennah und gleichzeitig<br />

global zu agieren lautet die Devise der<br />

Weber-Gruppe mit Sitz in Breidenbach. Auf<br />

der interpack treten Weber Maschinenbau<br />

und Textor erstmals gemeinsam auf einem<br />

Messestand auf. Im vergangenen Jahr<br />

wurde der Vertrieb beider Marken zusammengelegt:<br />

Damit ist ein starkes Team für<br />

noch mehr Kundennähe entstanden.<br />

Der Weber Slicer S6 mit extrabreitem<br />

Schneidschacht und offenem Maschinendesign<br />

ist eine flexible und wirtschaftliche<br />

Lösung für zahlreiche Anwendungen. Das<br />

hygienische und ergonomische Design<br />

sowie die schlanke Bauweise machen<br />

diese Neuentwicklung aus.<br />

Mit dem TS 750 präsentiert Textor eine<br />

optimale Lösung für die Verarbeitung<br />

kurzer Produkte wie Bacon oder Schinken.<br />

Im Unterschied zu konventionellen<br />

Slicern fördert der TS 750 die Produkte<br />

zur Schneidebene nicht über mehrere<br />

hintereinander geschaltete Bänder, sondern<br />

über ein Mitnehmersystem mit<br />

Zahnriemenantrieb. Dieses verarbeitet<br />

auch kritische Produkte absolut betriebssicher<br />

und ohne Schlupf über die gesamte<br />

Betriebsdauer der Produktion.<br />

Weber Shuttle System (WSS)<br />

Als zentrales Highlight präsentiert Weber<br />

Maschinenbau das WSS im exemplari-<br />

schen Aufbau für Sandwich- oder Fertiggerichtherstellung.<br />

Das WSS setzt neue<br />

Maßstäbe in der Lebensmittelproduktion<br />

und bietet eine flexible Alternative zum<br />

Portionstransport über Bandsysteme.<br />

Portionen befördert das System einzeln,<br />

präzise und schonend zu einer oder<br />

mehreren Abgabestellen (Bild). Vor<br />

Ort wird das Transportsystem in Kom -<br />

bination mit dem Weber Pick Robot<br />

vorgestellt.<br />

Technology and Service Novelties<br />

According to the slogan „Worldwide. By<br />

your side“, the exhibition visitors may not<br />

only expect innovative technology, but<br />

also flexible application solutions and<br />

services from which food-processing enterprises<br />

worldwide can profit at any time.<br />

To be close to the customer and operate<br />

all around the globe at the same time<br />

is the motto of the corporate group Weber<br />

Gruppe located in Breidenbach. On<br />

the interpack, Weber Maschinenbau and<br />

Textor will be exhibiting together on one<br />

joint stand for the first time. i<br />

MeTTleR-Toledo<br />

Halle 11, Stand B55<br />

Neueste Lösungen zur Produktinspektion<br />

Sicherheit, Produktivität<br />

und<br />

Qualität stehen im<br />

Mittelpunkt der<br />

Präsentation des<br />

Mettler-Toledo-<br />

Produktportfolios.<br />

Das Unternehmen<br />

zeigt auf vier<br />

Produktionslinien<br />

im Livebetrieb,<br />

wie Food- und Pharma-Unternehmen bei der<br />

Optimierung ihrer Prozesse und Sicherung<br />

von Wettbewerbs- vorsprüngen von diesen<br />

Produktinspektionslösungen profitieren können.<br />

Sie reichen von der Röntgeninspektion<br />

und dem dynamischen Kontrollwägen über<br />

visuelle Inspektions- und Metalldetektionslösungen<br />

bis hin zu Softwarelösungen wie<br />

ProdX.<br />

Im Bereich des dynamisches Kontrollwägens<br />

erweitert Mettler-Toledo sein Portfolio um<br />

zwei neue Produktlinien. Diese bieten eine<br />

bis zu 30 Prozent höhere Performance und<br />

werden in unterschiedlichen Größen und<br />

Kombinationen sowie mit zahlreichen Zusatzoptionen<br />

für die Branchen Pharma und<br />

Food verfügbar sein.<br />

Mettler-Toledo präsentiert im Livebetrieb<br />

ein breites Spektrum an Röntgeninspektionsgeräten,<br />

darunter ein in Sachen Geschwindigkeit<br />

und Performance neue<br />

Maßstäbe setzendes System der X-Serie zur<br />

Inspektion von Glas: Der X3750 (Bild) ermöglicht<br />

die vollständige Überprüfung von<br />

Glasbehältern mit bis zu 130 mm Durchmesser<br />

bei einer Inspektionsgeschwindigkeit<br />

von bis zu 1.200 Produkten pro Minute.<br />

Wie alle Inspektionssysteme der X Serie<br />

führt es zudem von der Massebestimmung<br />

bis hin zur Überprüfung der Siegelränder<br />

Produktintegritätstests durch. In alle vier<br />

Produktionslinien auf dem Stand wurden<br />

visuelle Inspektionsgeräte für eine Vielzahl<br />

von Verpackungsanwendungen integriert.<br />

Die Lösungen reichen vom Einstiegspro-<br />

dukt V2622 FlexLite bis zu den High-End-<br />

Systemen V2630 für das vollautomatische<br />

Überprüfen von Etiketten, Aufdrucken und<br />

Verpackungseigenschaften sowie V2410<br />

Mosaic für die 360-Grad-Inspektion runder,<br />

nicht ausgerichteter Verpackungen.<br />

Newest Solutions to Product<br />

Inspection<br />

The main focus of the presentation of the<br />

Mettler-Toledo product portfolio is directed<br />

at safety, productivity and quality. The enterprise<br />

will be demonstrating with four<br />

production lines at live operation how food<br />

and pharmaceutical enterprises can profit<br />

at the optimization of their processes and<br />

the securing of competitive edges from these<br />

inspection solutions. These reach from X-<br />

ray inspection and dynamic check-weighing<br />

to visual inspection and metal detection<br />

solutions, right up to software solutions<br />

such as the ProdX.<br />

i<br />

90<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


obST<br />

Halle 11, Stand C31<br />

Präsentation wegweisender Technologien und Services<br />

BOBST stellt Technologien für die Herstellung<br />

von Verpackungen unter anderem<br />

für Lebensmittel, Getränke sowie pharmazeutische<br />

und kosmetische Produkte<br />

in den Mittelpunkt. Diese Innovationen<br />

umfassen Lösungen der Geschäftsbereiche<br />

Web-fed und Sheet-fed für Druck<br />

und Weiterverarbeitung sowie jüngste<br />

Entwicklungen für die Herstellung von<br />

Verpackungsmaterialien und die Erweiterung<br />

ihrer Funktionalität, für die Qualitätssicherung<br />

und die Einhaltung von<br />

Umweltauflagen.<br />

Abgesehen von den Lösungen für CIund<br />

Inline-Flexodruck, Multi-Prozessdruck,<br />

Tiefdruck, Beschichtung, Kaschierung<br />

und Vakuummetallisierung ist der<br />

Geschäftsbereich Web-fed ein führender<br />

Innovator in Sachen Prozessentwicklung.<br />

So treibt er zum Beispiel die Entwicklung<br />

von Verpackungsmaterialien mit hoher<br />

Barrierewirkung zu industrietauglichen<br />

Lösungen voran, die in Maschinen verarbeitet<br />

werden können und dabei ihre<br />

Barriereeigenschaften auch in komplexeren<br />

Verarbeitungsprozessen beibehalten,<br />

wie sie bei einigen flexiblen Verpackungen<br />

erforderlich sind.<br />

Der Geschäftsbereich Sheet-fed ist als<br />

treibende Kraft bei der Entwicklung von<br />

Druck- und Weiterverarbeitungsprozessen<br />

bekannt, die die Produktivität und<br />

Funktionalität bieten, die Verpackungshersteller<br />

heute benötigen. Dabei erstreckt<br />

sich das Spektrum von hoch<br />

verfügbaren Anlagen über intelligente<br />

Systeme für die Qualitätskontrolle bis<br />

hin zu Lösungen für die Herstellung lebensmittelkonformer<br />

Verpackungen.<br />

Das Unternehmen veranstaltet in seinem<br />

nahe der Düsseldorfer Messe gelegenen<br />

Competence Center Meerbusch<br />

zusätzlich eine Hausmesse: Täglich gibt<br />

es dort Livepräsentationen.<br />

Groundbreaking Technologies and Services<br />

The enterprise BOBST will be highlighting technologies<br />

for the production of <strong>packaging</strong> for food, beverages,<br />

as well as pharmaceutical and cosmetic products.<br />

These include solutions out of the business<br />

sectors web-fed and sheet-fed regarding print and<br />

processing, as well as the most recent development<br />

for the manufacture of <strong>packaging</strong> materials and the<br />

extension of its functionality for the quality assurance<br />

and the compliance with environmental requirements.<br />

i<br />

Your way to Industry 4.0<br />

SIKO GmbH, Tel. +49 7661 394- 0, www.siko-global.com


iSHidA<br />

Halle 15, Stand A25-A26<br />

Verwiegung, Verpackung und Qualitätskontrolle<br />

Ishida zeigt vollautomatische Verpackungsanlagen<br />

und modernste Technologien, die<br />

für unterschiedlichste Anwendungen maßgeschneidert<br />

sind. Mehrere neu entwickelte<br />

Systeme haben ihre „Uraufführung“.<br />

Die Lebensmittelindustrie darf gespannt<br />

sein. Für den Auftritt sortiert Ishida die Verpackungssysteme<br />

in vier Kategorien: Verwiegung,<br />

Qualitätskontrolle, Snacks und<br />

Frischprodukte. Jeder Bereich wird ergänzt<br />

um ausgeklügelte Softwarelösungen zur<br />

Produk- tionsoptimierung im Sinne von Industrie<br />

4.0.<br />

Bei den Mehrkopfwaagen demonstriert<br />

das Unternehmen Maschinenmodelle für<br />

ganz unterschiedliche Anforderungen.<br />

Von der kompakten Waage für sehr kleine<br />

Zielgewichte bin zum Hochleistungsmodelll<br />

mit 32 Wiegeköpfen für die Mischverarbeitung<br />

von bis zu acht Produktkomponenten<br />

ist alles vertreten. Auch<br />

sektorspezifische Mehrkopfwaagen z. B.<br />

zur Verarbeitung stark haftender Fleischprodukte<br />

oder geschnittener Früchte,<br />

werden gezeigt. Für noch bessere Hygiene<br />

haben die Ishida-Ingenieure neue<br />

Features erdacht. Ishida zeigt die komplette<br />

neue Range von Röntgenprüfsystemen.<br />

Die Palette reicht vom<br />

Einstiegsmodell für homogene Produkte<br />

über leistungsstarke Systeme für variierende<br />

Anforderungen bis hin zu Geräten<br />

für die besonders anspruchsvollen Detektionsaufgaben.<br />

Der Markenintegrität<br />

dient ebenso das Inline-System Air-Scan<br />

zum Aufspüren undichter MAP- Verpackungen.<br />

Dieses System wird zur Kontrolle<br />

von Schalen und neuerdings auch von<br />

Beutelverpackungen (Bild) angeboten.<br />

Die besondere Kompetenz bei der Verpackung<br />

diverser Snacks beruht auch auf der<br />

gelungenen Integration von Mehrkopfwaagen<br />

und Schlauchbeutelmaschinen zu<br />

kompletten Verarbeitungslinien inklusive<br />

Qualitätskontrolle und Endverpa ckung. Interessenten<br />

können neue Maschinenlösungen<br />

in Augenschein nehmen.<br />

Weighing, Packing, and Quality<br />

Control<br />

The enterprise Ishida will be presenting<br />

fully automated <strong>packaging</strong> plants and<br />

state-of-the-art technologies that are<br />

customised to various different applications.<br />

Several new systems have their „premiere“<br />

and will be presented for the very<br />

first time. In particular the food industry<br />

may expect the one or other surprise. For<br />

the purpose of the presentation, Ishida<br />

has split the <strong>packaging</strong> systems into four<br />

categories. These are weighing, quality<br />

control, snacks, and fresh products. Each<br />

of these sectors is supplemented by a sophisticated<br />

software solution directed at<br />

production optimisation in terms of Industry<br />

4.0.<br />

i<br />

PAUl & Co.<br />

Halle 9, Stand E18<br />

Neues bei Hülsen und Ladungssicherung<br />

92<br />

Mit Produktneuheiten und einer Beratungsoffensive<br />

präsentiert sich Paul & Co, Wildflecken.<br />

Die Service- und Beratungskompetenz<br />

der Experten für Wickelkerne und Winkelkantenschutz<br />

stehen beim Messeauftritt klar im<br />

Vordergrund. „Wir laden Messebesucher ein,<br />

uns mit einer anspruchsvollen Wickelprozessoder<br />

Verpackungsaufgabe zu konfrontieren.<br />

Wir liefern einen maßgeschneiderten Lösungsvorschlag“,<br />

sagt Manfred Kunert, Geschäftsführender<br />

Gesellschafter des Hülsenspezialisten<br />

Paul & Co. Denn neben hochwertigen<br />

Produkten zählen umfassender Service<br />

und kundenorientierte Problemlösungen zu<br />

den besonderen Leistungs- merkmalen des<br />

Unternehmens. Auch die enge Einbindung<br />

von Wickel- und Schneidmaschinenherstellern<br />

führt zu aufschlussreichen Perspektiven.<br />

Im Sortimentsbereich Hülsen stellt das Unternehmen<br />

eine neue Anwickeltechnik vor.<br />

Künftig können Folienhersteller auf Klebeband<br />

oder andere Hilfen beim Anwickeln<br />

verzichten. Die „Tack High Cores“ für Folien<br />

sind vollflächig mit einer selbstklebenden<br />

Oberfläche ausgestattet, die erst durch Befeuchten<br />

mit Wasser (Bild) aktiviert wird.<br />

Ohne Befeuchtung bleibt die Oberfläche<br />

der Hülse glatt und klebt nicht. Neben dem<br />

vereinfachten Handling ist der größte Vorteil<br />

dieser Technik die verbesserte Sauberkeit.<br />

Die Staubaufnahme wird besonders<br />

beim Schneiden fast auf „null“ reduziert, da<br />

die Klebekraft erst unmittelbar vor der Anwendung<br />

aktiviert wird.<br />

Mit Flex-Protect präsentiert das Unternehmen<br />

eine Innovation für die effektive Ladungssicherung<br />

flexibler Schüttgutbehälter<br />

(BigBags). Flex-Protect besteht aus<br />

Planprofilen, die auf einem Wellpappenzuschnitt<br />

befestigt sind, und passt sich damit<br />

den individuellen Formen von runden Behältnissen<br />

optimal an. Durch die beiden Laschen<br />

zur Gurtführung lässt sich die<br />

Ladeeinheit optimal fixieren.<br />

News regarding Cores and Cargo<br />

Securing<br />

The exhibition presentation of the enterprise<br />

Paul & Co, the expert for winding cores<br />

and angled edge protection, focuses on its<br />

service and consultancy competence. In<br />

the core segment, the enterprise will be introducing<br />

a new winding technology. In future,<br />

film manufacturers will no longer require<br />

adhesive tape or other auxiliary means.<br />

The „Tack High Cores“ for films are provided<br />

with a fully self-adhesive surface that<br />

becomes active as soon as it is moistened<br />

with water. Also presented is Flex Protect,<br />

an innovation for the effective cargo securing<br />

of bigbags.<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj<br />

i


ViSCoTeC<br />

Halle 15, Stand D27<br />

Hygienische Dosier- und Abfüllanwendungen<br />

Die ViscoTec GmbH stellt Dispenserreihen<br />

für besonders präzise Dosierungen und<br />

kleine Abfüllmengen (bis zu 0,2 ml) vor.<br />

Die Abfüller für Pharma-, Kosmetik- und<br />

Lebensmittelanwendungen eignen sich<br />

perfekt für die Produktion und das Handling<br />

von sensitiven Produkten und glänzen<br />

mit ihren Reinigungseigenschaften.<br />

Um den hohen Hygieneanforderungen<br />

in der Produktion gerecht zu werden,<br />

sind die Dispenser werkzeuglos demontierbar.<br />

Alle Produktberührenden Bauteile<br />

können manuell oder in<br />

Reinigungsanlagen sowie in Ultraschallbädern<br />

gereinigt werden. Im Autoklav ist<br />

eine Dampfsterilisation bis zu 134 °C<br />

möglich. ViscoTec-Dispenser der Baureihe<br />

VHD wurden sogar speziell für eine<br />

automatisierte Reinigung ohne Zerlegen<br />

optimiert und sind somit voll CIP- und<br />

SIP-fähig. Dabei macht die exakte Kombination<br />

der Einflussfaktoren Chemie,<br />

Temperatur, Mechanik und Zeit die Reinigung<br />

zu einem reproduzierbaren Prozess.<br />

Auch im Handling mit hoch viskosen Produkten<br />

überzeugen die VPHD- sowie die<br />

VHD-Reihe. Produkte bis zu 7.000.000<br />

mPas können verarbeitet, dosiert und<br />

abgefüllt werden (Bild). Die ViscoTec-Sys-<br />

teme lassen sich auch in bereits bestehende Anlagen nachrüsten,<br />

um für mehr Prozessqualität zu sorgen.<br />

Alle Anlagen des Dosiertechnikherstellers basieren auf der Exzenterpumpenztechnologie.<br />

Ein präziser und pulsationsfreier Produktstrom<br />

wird dank dieser Pumpentechnik garantiert. Das Produkt<br />

wird äußerst schonend durch die spezielle Rotor-Stator-Geometrie<br />

geführt. Selbst schersensitive, gefüllte und abrasive Medien stellen<br />

keine Schwierigkeit dar. Der gesamte Dosier- und Abfüllprozess<br />

profitiert von diesen Eigenschaften. Bei der Dosierung verhindert<br />

ein programmierbarer Rückzug Nachtropfen und Fadenziehen und<br />

sorgt so für eine saubere Abfüllung und Auftrag.<br />

Hygienic Dosing and Filling Applications<br />

ViscoTec will be introducing various dispenser series for high-precision<br />

dosing and small filling quantities (up to 2.0 ml). The fillers, intended<br />

for pharmaceutical, cosmetics and food applications, are perfectly<br />

suited for the production and handling of sensitive products.<br />

Also very convincing in terms of the dosing of highly viscous materials<br />

are the VPHD and VHD series.<br />

They are capable of processing, dosing and filling products with a<br />

viscosity of up to 7.000.000 mPas.<br />

i<br />

«Über Jahre hat uns Robatech<br />

innovative Produkte geboten,<br />

welche zukunftsweisende<br />

Funktionen ermöglichen.»<br />

DR. KLAUS-PETER RUF<br />

Geschäftsführer transnova-RUF<br />

Verpackungs- und Palettiertechnik GmbH,<br />

Ansbach, Deutschland<br />

KLEBEN IN<br />

PERFEKTION<br />

Mit cleveren Lösungen<br />

immer einen Schritt voraus<br />

Robatech entwirft auch für Sie individuelle<br />

Spitzentechnologie. Unsere neusten Innovationen<br />

zeigen wir Ihnen gerne auf unserem<br />

Stand auf der interpack <strong>2017</strong> in Düsseldorf.<br />

Sofort mehr wissen? Besuchen Sie unsere<br />

interpack Info-Seite und lesen Sie den Bericht:<br />

www.robatech.com/interpack-<strong>2017</strong><br />

INTERPACK, DÜSSELDORF, DEUTSCHLAND<br />

4. BIS 10. MAI <strong>2017</strong>, HALLE 11 STAND F68<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


SCHMeRSAl<br />

Halle 18, Stand D09<br />

Sicherheitslösungen für die Verpackungsindustrie 4.0<br />

Der digitale Wandel und Trends wie Globalisierung<br />

und Individualisierung stellen<br />

neue Anforderungen an die Verpackungsproduktion<br />

sowie an die Abfüll- und Verpackungsbetriebe.<br />

Dies erfordert ganz neue<br />

Konzepte für die funktionale Maschinensicherheit.<br />

Die Schmersal-Gruppe hat auch<br />

an neue Automatisierungskonzepte angepasste<br />

Sicherheitslösungen entwickelt und<br />

umgesetzt. Sie demonstriert mithilfe einer<br />

virtuellen Verpackungsanlage, wie sich innovative<br />

Komponenten und Systeme der<br />

Sicherheitstechnik zu gesamtheitlichen<br />

Lösungen speziell für die Aufgabenstellungen<br />

der Verpackungsbranche verbinden<br />

lassen.<br />

Die neuen Safety-Installationssysteme<br />

von Schmersal erfüllen Kernanforderungen<br />

von Industrie 4.0 (im Bild v. l. n. r. das<br />

passive Verteilermodule PDM, die passive<br />

Feldbox PFB und die aktive Eingangserweiterungen<br />

SRB-E). Sie bieten deutlich<br />

mehr Diagnoseinformationen und ein<br />

Höchstmaß an Flexibilität. Damit sind unterschiedliche<br />

elektronische Sicherheitsschaltgeräte<br />

wie Sensoren und<br />

Zuhaltungen gemischt in der jeweiligen<br />

Anwendung anschließbar.<br />

Gerade bei größeren Anlagen müssen unterschiedliche<br />

Maschinenbereiche häufig<br />

mit unterschiedlichen Sicherheitsschaltern<br />

abgesichert werden. Die passiven Installationssysteme<br />

können außerdem<br />

optional mit einem „Serielle<br />

Diagnose“(SD)-Interface für die Übertra-<br />

gung nicht sicherer Daten ausgestattet<br />

werden. Sicherheitssensoren und -zuhaltungen,<br />

die mit SD-Interface ausgestattet<br />

sind, können so in der Reihenschaltung<br />

umfangreiche Diagnosedaten über das<br />

SD-Gateway und einen Feldbus an eine<br />

Steuerung übertragen. Dies ermöglicht<br />

eine rasche Fehlerbeseitigung. bei komplexe<br />

Maschinen und Anlagen.<br />

Security Solution for the Packaging<br />

Industry 4.0<br />

The digital revolution, as well as trends<br />

such as globalisation and individualization,<br />

generates new demands and requirements<br />

for the <strong>packaging</strong> production<br />

as such, as well as for filling plants<br />

and packing stations. This demands for<br />

new concepts for the functional machine<br />

safety. Using a virtual <strong>packaging</strong><br />

plant, the Schmersal Gruppe will be demonstrating,<br />

how innovative components<br />

and safety technology systems<br />

can be combined to form a comprehensive<br />

solution.<br />

i<br />

SCHUR FleXibleS gRoUP<br />

Halle 10, Stand D 96<br />

Shrink, Skin oder Wiederverschluss?<br />

Im Fokus des Messeauftritts<br />

der Schur Flexibles<br />

Group, Baden (Österreich),<br />

stehen Schrumpffolien, die<br />

Reifeprozesse und Aromaentwicklung<br />

fördern, stark<br />

belastbare, ausgezeichnet<br />

bedruckbare Skinfolien<br />

sowie ein innovatives Wiederverschlusskonzept.<br />

Das Portfolio an schrumpffähigen Materialien<br />

bedient die komplette Palette moderner Anwendungen.<br />

Die Range an schrumpffähigen<br />

Materialien umfasst sowohl Folien als auch<br />

Beutel, die sich durch beste mechanische Eigenschaften<br />

auszeichnen und mühelos verarbeiten<br />

lassen. Sie sind besonders<br />

hitzebeständig und verlängern dank ihrer Eigenschaften<br />

die Haltbarkeit des Packgutes.<br />

Die Schrumpffolien überzeugen durch hervorragende<br />

Barriereeigenschaften: Ob VA-<br />

CUshrink-Folien mit EVOH-Barriere oder<br />

Dixie-3D-Folien mit PVDC-Barriere, es findet<br />

sich für jede Anwendung die passende Variante.<br />

Die Folien begünstigen den Reifeprozess<br />

und die Aromaentwicklung von<br />

Käse oder Fleisch und tragen zu einer guten<br />

Geschmacksausbildung bei.<br />

Die innovativen SkinFreshTop-Folien in<br />

Stärken von 80 µm bis 200 µm zeichnen<br />

sich durch beste Maschinengängigkeit auf<br />

marktüblichen Tiefziehmaschinen und<br />

Traysealern aus und halten hohen mechanischen<br />

Anforderungen stand. Sie verpacken<br />

zuverlässig auch anspruchsvolle<br />

Produkte mit spitzen Ausformungen, z. B.<br />

Fleisch mit Knochen oder scharfkantige<br />

Muscheln. Dank modernster Barriere-Technologien<br />

erreichen Lebensmittel in Skin-<br />

Verpackungen eine deutlich verlängerte<br />

Haltbarkeit.<br />

Mit FlexiClose präsentiert Schur Flexibles<br />

eine Wiederverschlusslösung für Tiefziehverpackungen,<br />

vorgefertigte Schalen oder<br />

Schlauchbeutel. Das Sortiment aus hochtransparenten<br />

Folien für verschiedenste Anwendungen<br />

ist mit mittlerer Barriere oder<br />

Hochbarriere ausgestattet und kann auf<br />

Wunsch durch Anti-Fog-Eigenschaften ergänzt<br />

werden.<br />

Shrink, Skin or Reclosable?<br />

The focus of the exhibition presentation of<br />

the corporate group Schur Flexibles Group,<br />

Baden (Austria) is directed at shrink films<br />

which promote maturation processes and the<br />

development of aromas, heavy duty skin films<br />

which can be excellently printed on, as well as<br />

an innovative reclosable closure concept. The<br />

shrink films convince with outstanding barrier<br />

properties. Regardless whether these are the<br />

VACUshrink films with EVOH barrier or the Dixie<br />

3-D films, Schur can provide the perfectly<br />

suited version for any application.<br />

i<br />

94<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


MeSUTRoniC<br />

Halle 11, Stand F75<br />

lenoRd + bAUeR<br />

Halle 5, Stand E09<br />

Mehr Sicherheit für verpackte Produkte<br />

PowerDRIVE mit durchgehender Hohlwelle<br />

Die Mesutronic Gerätebau GmbH, Kirchberg i. W., präsentiert verschiedenste<br />

bewährte Metalldetektoren und -separatoren für die Lebensmittel-<br />

und Pharmaindustrie. Messehighlights sind das<br />

Röntgeninspektionssystem easySCOPE und das Förderbandsystem<br />

TRANSTRON S mit implementiertem Metalldetektor METRON 07 CI.<br />

Dieser ist mit neuer Mehrfrequenztechnik und vielen neuen Software-Features<br />

ausgestattet.<br />

Um den steigenden Anforderungen der Verbraucher und des Handels<br />

standzuhalten, setzen immer mehr Produzenten in der Verpackungsbranche<br />

auf den Einsatz von Röntgentechnik. Das<br />

Röntgeninspektionsgerät easySCOPE wurde speziell für die Untersuchung<br />

von endverpackten Produkten entwickelt und ermöglicht<br />

neben einer präzisen Detektion von magnetischen und nichtmagnetischen<br />

Metallen, auch das Auffinden von andersartiger Fremdkörpern<br />

wie z. B. Glas, Keramik, Steine, rohen Knochen und einige<br />

dichtere Kunststoffarten. Darüber hinaus können mithilfe von Röntgentechnik<br />

noch viele andere Produktmängel festgestellt werden.<br />

Mittels spezieller Algorithmen lassen sich z. B. Verschlussclips von<br />

Würsten von der Kontrolle ausschließen oder die korrekte Anzahl<br />

von Produkten wie von Pralinen in einer Verpackung ermitteln.<br />

Im Mittelpunkt steht auch das Fördersystem TRANSTRON S zusammen<br />

mit dem High-End-Tunneldetektor METRON 07 CI (Bild). Der<br />

METRON 07 CI ist mit neuester Mehrfrequenztechnik ausgestattet.<br />

Bei aktivierter Lernoptimierung und Vorgabe eines mindestens einzuhaltenden<br />

Detektionsstandards ermittelt ein neuer Softwarealgorithmus<br />

die maximale Toleranz gegenüber eventuell vorhandenen<br />

Störeinflüssen und Produktschwankungen vollautomatisch. Weiterhin<br />

wird die dabei ermittelte Detektionsgenauigkeit in Form von Kugelgrößen<br />

je Metallart direkt am Display angezeigt. Dadurch<br />

verringert sich gerade bei schwierigen Produkten mit Schwankungen<br />

bei Produkteffekt oder Verpackungsgröße der Aufwand für den<br />

Einrichtebetrieb des Metalldetektors erheblich.<br />

Lenord + Bauer entwickelt, produziert<br />

und vertreibt magnetische Sensoren<br />

zur Positionierung und zur<br />

Messung von Drehbewegungen sowie<br />

intelligente Steuerungs- und<br />

Antriebssysteme.<br />

Der neue Power-<br />

DRIVE GEL 6113<br />

(Bild) verfügt über<br />

eine Hohlwelle mit<br />

einem Innendurchmesser<br />

von<br />

20 mm. Die Montage<br />

eines Stellantriebs<br />

mit Hohlwelle<br />

reduziert<br />

den Umrüstaufwand erheblich:<br />

Dank geschlitzter Doppelklemmringe<br />

wird das Montagemaß um bis zu<br />

10 mm reduziert. So ist die Montage<br />

auf typische Spindelzapfen mit<br />

lAnggUTH<br />

Durchmessern von 10 bis 20 mm<br />

ohne mechanische Spindelanpassung<br />

möglich. Lediglich die Aufnahme<br />

der Drehmomentstütze muss<br />

der Umrüster realisieren. Der Stellantrieb<br />

benötigt<br />

auf der<br />

Spindelachse<br />

kaum mehr<br />

Platz als ein<br />

Handrad. Mit<br />

einer Einbautiefe<br />

von 90<br />

mm in Achsrichtung<br />

ist er<br />

extrem kompakt.<br />

Das Winkelgetriebe liefert Nennmomente<br />

von bis zu 10 Nm und verfügt<br />

über einen absoluten Multi-Turn-<br />

Geber zurPositionserfassung.<br />

Halle 13, Stand D63<br />

Mit kompletter Etikettiermaschinenfamilie vor Ort<br />

i<br />

More Security for packaged Goods<br />

The apparatus engineering enterprise Mesutronic Gerätebau is presenting various<br />

different well-proven metal detectors and separators for deployment in the<br />

food and pharmaceutical industry. The exhibition highlights are the X-ray inspection<br />

system and the conveyor belt system TRANSTRON S equipped with the<br />

metal detector METRON 07 CI, which features new multi-frequency technology<br />

and a multitude of new software features.<br />

i<br />

Was Maschinen sehen und erkennen:<br />

Diesem Schwerpunkt widmet sich der<br />

Etikettiermaschinenspezialist Langguth<br />

aus Senden-Bösensell. Auf dem<br />

neuen Messestand des Familienunternehmens<br />

stehen vom Unternehmen<br />

entwickelte Maschinen im<br />

Mittelpunkt, in denen neben Nassleim-,<br />

Heißleim- sowie Selbstklebeetikettierlösungen<br />

auch vollautomatisierte<br />

Druck- und Kontrollsysteme<br />

integriert sind. Dabei reichen<br />

die Möglichkeiten dieser Systeme von<br />

„gewöhnlichen“ Sensoren und Scannern<br />

über sogenannte Checker bis<br />

hin zu vollständigen Kameralösungen.<br />

Die gewonnenen Daten können<br />

darüber hinaus in BDE-Systemen<br />

protokolliert und erfasst werden.<br />

Damit haben Produzenten die Möglichkeit,<br />

einen Kontrollpunkt in ihrer<br />

Linie zu setzen, der die Kennzeichnung<br />

direkt kontrolliert und die Vorgaben<br />

des Markts zur lückenlosen<br />

Rückverfolgbarkeit erfüllt.<br />

Die Kontrollmöglichkeiten scheinen<br />

indes unbegrenzt und gehen weit<br />

über die Anwesenheit eines Etiketts<br />

hinaus. Die Überprüfung von gedruckten<br />

MHD-Daten, Chargennummern<br />

sowie Bar- und QR-Codes in<br />

Bezug auf Lesbarkeit und Richtigkeit<br />

bis hin zur Kontrolle ganzer Etikettenabwicklungen<br />

sind dabei denkbar.<br />

i<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong> www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 95


SeSoTeC<br />

Halle 13, Stand A90<br />

AUToMATed PACKAging SySTeMS<br />

Halle 12, Stand C10<br />

Sortieren und Detektieren<br />

Next Generation<br />

Sesotec ist einer der führenden Anbieter von Geräten und Systemen<br />

für die Fremdkörperdetektion und Produktsortierung. Zu den Messehighlights<br />

gehören das Sortiersystem Capture Flow, das Produktinspektionssystem<br />

Raycon D sowie die neue Metallsuchspule Intuity.<br />

Die Sortiersysteme werden in der Lebensmittelindustrie eingesetzt,<br />

um organische und anorganische Verunreinigungen zu entfernen<br />

und damit den Konsumentenschutz zu gewährleisten. Es werden<br />

auch Produktdefekte erkannt. Das Inspektionssystem wird hauptsächlich<br />

für die Endkontrolle von verpackten Produkten eingesetzt<br />

und ermöglicht die präzise Inlinedetektion einer Vielzahl von Fremdkörpern.<br />

Das ausgestellte Metallsuchsystem ist mit der neuen Intuity-Metallsuchspule<br />

ausgestattet. Durch die Multi-Simultan-Frequenz-Technologie<br />

erreicht sie eine bis zu 50 Prozent höhere Tastempfindlichkeit<br />

als andere Systeme im Markt. Da sie mit mehreren verschiedenen<br />

Frequenzen parallel arbeitet, ist höchste Produktreinheit auch bei<br />

anspruchsvollen Anwendungen gewährleistet. Die neu entwickelte<br />

Bedieneinheit Intuity Control macht die Bedienung des Geräts noch<br />

einfacher als bisher. Mit Metalldetektionssystemen können verpackte<br />

Produkte auf unbeabsichtigte Metallverunreinigungen untersucht<br />

werden. Selbst kleinste Metallpartikel in Produkten werden<br />

gefunden. So ist sichergestellt, dass verpackte Waren frei von metallischen<br />

Verunreinigungen sind.<br />

Allen Sesotec-Metalldetektionssystemen gemeinsam ist ein mechanischer<br />

Aufbau, der die besonderen hygienischen Anforderungen<br />

der Lebensmittelindustrie erfüllt. Die Produktinspektionssysteme Industrie-4.0-tauglich<br />

und können mit anderen Anlagenkomponenten<br />

vernetzt werden. Dies steigert die Effektivität, Qualität und Flexibilität<br />

der Produktion insgesamt.<br />

Sorting and Detecting<br />

The enterprise Sesotec is one of the leading providers of devices and systems for the<br />

detection of foreign bodies and the sorting of products. Among the company´s exhibition<br />

highlights are the sorting system Capture Flow, the product inspection system<br />

Raycon D, as well as the novel metal detection sensor Intuity. The exhibited metal<br />

system is equipped with the new sensor. Due to the applied multi-simultaneous<br />

frequency technology, it is capable of reaching a 50 percent higher scanning sensitivity<br />

as any other system available on the market.<br />

i<br />

UniVeRSAl RoboTS<br />

Erstmalig zur interpack präsentiert<br />

Automated Packaging Systems (APS)<br />

die neueste Generation seiner Beutelverpackungssysteme.<br />

Nach eigenen<br />

Angaben setzt das Unternehmen<br />

mit der innovativen Maschinenserie<br />

neue Maßstäbe in der halb und<br />

vollautomatischen Beutelverpa -<br />

ckung. Die neuen Systeme bieten einen<br />

optimalen Bedienkomfort, gepaart<br />

mit höchster Bediensicherheit<br />

bei hoher Verpackungsgeschwindigkeit.<br />

Stillstandzeiten für den Wechsel<br />

des Beutelformats oder für die Wartung<br />

werden wesentlich minimiert.<br />

Neuartige Beutelführungen ermöglichen<br />

einen absolut störungsfreien<br />

Verpackungsvorgang.<br />

Für hoch genaues Zählen und Verpacken<br />

zeigt APS seinen Autobag<br />

Data-Counter (Bild). Das gemeinsam<br />

mit dem israelischen DATA Technologies<br />

entwickelte System ermöglicht<br />

eine 99,9- bis 100-prozentig genaue<br />

Verpackung von Chargen. Damit<br />

empfiehlt sich dieses Gerät besonders<br />

für das Verpacken von hochwertigen<br />

Kleinteilen.<br />

Neben weiteren bewährten Verpackungs-,<br />

Zuführ- und Wiegesystemen<br />

bietet APS im Bereich Schutzverpackung<br />

automatische Zuführungen<br />

für Luftpolster. Die auf Basis<br />

der bewährten AirPouch-Luftpolstergeräte<br />

arbeitenden Verteilungen<br />

versorgen einzelne Arbeitsplätze<br />

bedarfsgerecht mit Luftpolstern für<br />

die Schutzverpackung empfindlicher<br />

Güter.<br />

i<br />

Halle 8b, Stand D34<br />

Erstaussteller zeigt sechsgliedrige Knickarmroboter<br />

Universal Robots, der Pionier der<br />

Mensch-Roboter-Kollaboration, ist<br />

erstmalig mit einem eigenen Messestand<br />

vertreten. Das Unternehmen<br />

stellt seine sechsgliedrigen Knickarmroboter<br />

sowie eine Pick-and-Place-<br />

Anwendung vor. Vor Ort wird die<br />

Vielfalt der Anwendungen der kollaborierenden<br />

UR-Roboter in der Verpackungsindustrie<br />

demonstriert. Egal, ob<br />

Pick-&- Place, Verpacken, Etikettieren<br />

oder Palettieren: Im Verpackungsbereich<br />

sowie in der Logistik sieht man<br />

in den kommenden Jahren ein enormes<br />

Potenzial für die Leichtbaurobotik<br />

und die Mensch-Roboter-Kollaboration,<br />

denn die aktuellen<br />

Markttrends wie der boomende E-<br />

Commerce stellen Anbieter vor<br />

immer komplexere Herausforderungen,<br />

um immer individuelleren Kundenwünschen<br />

gerecht werden zu<br />

können. Die sechsgliedrigen Knickarmroboter<br />

UR3 (Tragkraft von 3 kg,<br />

Arbeitsradius von 500 mm), UR5<br />

(Tragkraft von 5 kg, Arbeitsradius<br />

von 850 mm) und UR10 (Tragkraft<br />

von 10 kg, Arbeitsradius von 1.300 mm)<br />

können nach erfolgreich abgeschlossener<br />

Risikobeurteilung ohne<br />

oder nur mit minimalen Schutzvorrichtungen<br />

direkt neben den<br />

menschlichen Kollegen arbeiten und<br />

diese von monotonen und gesundheitsschädigenden<br />

Tätigkeiten entlasten.<br />

Durch ihre Flexibilität und einfache<br />

Programmierung bieten sie insbesondere<br />

für kleine und mittlere Unternehmen<br />

eine kostengünstige<br />

Lösung, um einen höheren Automatisierungsgrad<br />

zu realisieren.<br />

i<br />

96<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


SiCK<br />

Halle 8a, Stand A03<br />

Qualität ist keine Vision<br />

Sensorhersteller Sick, Waldkirch, präsentiert<br />

sich als Anbieter eines weiten<br />

Spektrums an Sensoren für die Consumer-Goods-Industrie<br />

und zeigt von<br />

kompakten, einfach zu integrierenden<br />

Geräten über konfigurierbare Standalone-Lösungen<br />

bis hin zu programmierbaren<br />

Hochgeschwindigkeitskameras<br />

seine Produkte, Systeme und<br />

Services. Das Unternehmen bietet nicht<br />

nur Einzelkomponenten, sondern ein<br />

breites Technologieportfolio mit passenden<br />

Lösungen für individuelle Kundenanforderungen.<br />

Insbesondere das Thema Qualitätssicherung<br />

steht im Fokus des Messeauftritts.<br />

Die hohen Durchlaufgeschwindigkeiten<br />

und Taktzeiten der Anlagen<br />

und Maschinen in der Verpackungsindustrie<br />

ermöglichen eine hohe Produktivität,<br />

die aber nur dann erreicht wird,<br />

wenn eine lückenlose Qualitätskontrolle<br />

sichergestellt werden kann. Sick zeigt<br />

neue Lösungen, bestehend aus eigenen<br />

Bausteinen sowie aus integrierbaren<br />

Funktionen von Bildverarbeitungsbibliotheken,<br />

die der Verpackungsindus -<br />

trie intelligente Unterstützung in den<br />

Bereichen Qualitätskontrolle, Nachverfolgbarkeit,<br />

Objektdatenerfassung und<br />

vorausschauende Wartung bieten.<br />

Ideal hierfür ist die 3-D-Inspektion,<br />

denn sie erkennt zuverlässig fehlerhafte<br />

Produktmerkmale, unvollständige Packungseinheiten<br />

oder unzureichende<br />

Kennzeichnungen. Mit den Daten und<br />

Messwerten, die Visionsensoren generieren,<br />

sowie ihrer Einbindung in Echtzeit-Feldbusumgebungen<br />

liefern sie<br />

wertvolle Informationen, die sich heute<br />

und zukünftig in der Smart Factory nutzen<br />

lassen. Sie bieten die erforderliche<br />

Fähigkeit, auf intelligente Weise zu erkennen,<br />

zu messen und zu beurteilen.<br />

Quality is not a Vision<br />

Sick will present itself as the supplier of a wide range<br />

of sensors for the consumer goods industry. The<br />

products, systems and services that it puts on display<br />

will include compact, easily integrated devices,<br />

configurable stand-alone solutions and programmable<br />

high-speed cameras. As well as individual<br />

components, the sensor manufacturer offers a comprehensive<br />

portfolio of technological solutions to<br />

meet individual customers' requirements. i<br />

LEADING<br />

INNOVATION<br />

www.bobst.com


SCHMAlZ<br />

Halle 13, Stand A40<br />

Vakuumtechnik für effizientes Verpackungshandling<br />

Die J. Schmalz GmbH, Glatten, präsentiert<br />

Lösungen für die automatisierte und manuelle<br />

Vakuumhandhabung. Zu den Highlights<br />

gehören Schlauchbeutelsauger für<br />

schnelle Flow-Wrap-Prozesse und Balgsauger<br />

aus metalldetektierbarem Silikon für die<br />

Lebensmittelindustrie.<br />

Das Flow-Wrapping ist mit bis zu 600 Teilen<br />

pro Minute eine sehr dynamische Anwendung.<br />

Das Unternehmen hat für dieses<br />

High-Speed-Verfahren den ovalen<br />

Schlauchbeutelsauger SPOB1f entwickelt.<br />

Er zeichnet sich durch hohe Haltekraft und<br />

optimale Abdichtung auf schmalen Beutelverpackungen<br />

auch bei starker Faltenbildung<br />

und geringem Befüllungsgrad<br />

aus.<br />

Speziell für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln<br />

zeigt Schmalz Balgsauggreifer<br />

aus Silikon SI-MD. Das Material enthält<br />

einen geringen Prozentsatz Metalloxid,<br />

das von Detektoren erfasst wird. Werden<br />

Sauggreifer zu spät getauscht und reißen,<br />

können eventuell in die Nahrung gelangte<br />

unerwünschte Stoffe sofort erkannt<br />

werden.<br />

Sauggreifer aus verschleißfestem Silikon<br />

SI-HD nehmen auch Güter mit rauen<br />

Oberflächen zuverlässig auf und überzeugen<br />

durch hohe Standzeiten. Speziell in<br />

der Pharmaindustrie beim Befüllen und<br />

Verpacken frisch sterilisierter Glasbehälter<br />

profitieren Anwender von verlängerten<br />

Wartungsintervallen. Beide Saugertypen<br />

sind FDA-konform. Vakuumgreifsysteme<br />

im Einsatz mit Palettierrobotern können<br />

die Produktionsleistung beim automatisierten<br />

Handling deutlich steigern.<br />

Schmalz zeigt unter anderem den Flächengreifer<br />

FXP. Er kommissioniert, sortiert<br />

und palettiert beispielsweise<br />

Kartonagen und Beutel. Für lagenweises<br />

Palettieren und Depalettieren unterschiedlicher<br />

Güter in der Warenhaus- und<br />

Intralogistik ist das Lagengreifsystem SPZ-<br />

M prädestiniert. Es nimmt verschiedene<br />

Lagengrößen und -bilder sicher und<br />

beschädigungsfrei auf.<br />

More Safety and Quality<br />

The enterprise J. Schmalz will be presenting<br />

solutions for the automated and manual<br />

handling of vacuum. Among the presented<br />

highlights are tubular bag suction cups for<br />

fast flow-wrap processes and suction pads<br />

made of metal-detectable silicone for the<br />

food industry. The flow wrapping, with an<br />

output of up to 600 parts per minute, is a<br />

very dynamic application. For this process,<br />

the enterprise developed the oval tubular<br />

bag suction cup SPOB1f.<br />

i<br />

CAbKA-iPS<br />

Halle 10, Stand E85<br />

Chemiepalette mit Flügeln<br />

Cabka-IPS stellt Paletten und Boxen aus<br />

Kunststoff für zahlreiche Industrien vor. Premiere<br />

feiert die neueste Kunststoffpalette des<br />

Unternehmens: Die Eco P3 wurde speziell für<br />

die Chemiebranche entwickelt und für deren<br />

logistischen Herausforderungen maßgeschneidert.<br />

Die Risikominimierung von Schäden<br />

an der Ladung sowie die Gestaltung<br />

eines störungsfreien Warenflusses zeichnen<br />

ihren Einsatz aus. Sie ist eine konsequente<br />

Weiterentwicklung der Standardholzpalette<br />

CP 7 mit allen Vorteilen einer Kunststoffpa-<br />

lette. Dank ihrem „Wing-Design“, bei dem<br />

das Deck über die Kufen und Füße der Palette<br />

hinaus reicht, bietet sie eine besonders<br />

große Auflagefläche und unterstützt den<br />

optimalen Transport von Säcken. So ist<br />

auch auf kleineren Förderbändern ein Mehr<br />

an Transport möglich. Die sechs Kufen der<br />

Palette sind besonders breit gestaltet (Bild),<br />

was zwei entscheidende Vorteile mit sich<br />

bringt: Bei der Blockstapelung verhindern<br />

sie ein Einsacken auf die darunter gelagerten<br />

Säcke, außerdem lassen sie einen reibungslosen<br />

Transport über Rollenbahnen<br />

und Kettenförderer zu. Mit den gleichen<br />

Maßen (1.300 x 1.100 x 150 mm) wie die<br />

Holzpalette ist die Eco P3 mit nur 12 kg<br />

deutlich leichter.<br />

Ebenfalls gezeigt wird der CabCube 2.0, ein<br />

faltbarer Großladungsträger, mit dem Zulieferindustrien<br />

Waren an Fertigungslinien<br />

oder Warenhäuser liefern. Dank seiner Herstellung<br />

im Spritzgussverfahren zeichnet er<br />

sich durch Robustheit, Maßgenauigkeit<br />

und eine lange Haltbarkeit aus. Das hebt<br />

ihn von anderen Produkten am Markt ab,<br />

die meist im Tiefziehverfahren hergestellt<br />

werden. Mit wenigen Handgriffen lässt sich<br />

der CabCube 2.0 falten und übereinanderstapeln.<br />

Dies sorgt für einen praktischen<br />

und kosteneffizienten Rücktransport.<br />

Chemical s Pallet with Wings<br />

At the enterprise Cabka-IPS the most recent<br />

plastic pallet will be celebrating its premiere.<br />

The Eco P3 was especially developed for the<br />

chemicals industry and aligned to the respective<br />

logistical challenges. Its deployment is distinguished<br />

through the risk minimization of<br />

damage to the load, as well as the capability<br />

to structure a trouble-free flow of goods. It represents<br />

a consequent further development<br />

of the standard wood pallet CP 7 that also features<br />

all advantages of a plastic pallet.<br />

i<br />

98<br />

www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


AlPMA<br />

Halle 14 , Stand C15<br />

Käse nicht nur in Form gebracht<br />

Die ALPMA Alpenland Maschinenbau<br />

GmbH, Rott am Inn, zeigt technologisch<br />

ausgefeilte, vollautomatisierte und flexibel<br />

konfigurierbare Anlagen für eine<br />

reibungslose und effiziente Produktion<br />

und Verarbeitung von Käse. Ist der Käse<br />

einmal in Form, sorgen ALPMAs automatisierte<br />

Verpackungsanlagen dafür,<br />

dass das empfindliche Gut frisch und<br />

aromatisch beim Verbraucher ankommt.<br />

Erstmals stellt das Unternehmen seine<br />

neue Eindosemaschine MultiSE vor: Gegenüber<br />

dem Vorgängermodell, wurde<br />

sie von den Experten von Grund auf neu<br />

entwickelt. Dank einer hochmodernen<br />

Servosteuerung ermöglicht sie Käsereien<br />

künftig einfach zwischen unterschiedlichen<br />

Käseformen zu wechseln.<br />

Runde ebenso wie ovale und rechteckige<br />

Produkte lassen sich von der MultiSE<br />

zuverlässig in Holz-, Karton- und<br />

Kunststoffdosen verpacken. Zugleich<br />

sorgt die Maschine für effizientere Prozesse<br />

und reduziert den Zeitaufwand für<br />

den Wechsel von Format- und Reinigungsteilen<br />

auf ein Minimum.<br />

Die Portionsschneidemaschine CUT 32<br />

kombiniert modernste Messtechnik mit<br />

präzisem, hygienischem Maschinenbau.<br />

Das Ergebnis sind bei egalisierten Käsestücken<br />

ebenso wie bei schwierigen<br />

Aufgaben wie dem fixgewichtigen Portionieren<br />

von Großlochkäsen wie Emmentaler<br />

äußerst präzise Schnitte und<br />

grammgenaue Portionen. Möglich<br />

macht das der in die Anlage integrierbare<br />

Dichtescanner DS 32: Der zu portionierende<br />

Käseriegel wird von ihm in<br />

kleinsten Rasterschritten durchleuchtet.<br />

Der CUT 32 errechnet dann automatisch<br />

die richtige Portionsdichte und teilt den<br />

Käseriegel optimal in die vorgewählten<br />

Portionen ein. Auf diese Weise lassen<br />

sich die Ausbeutewerte um knapp 20<br />

Prozent auf nahezu 100 Prozent verbessern<br />

und das Give-away auf nahezu null<br />

minimieren.<br />

Bringing Cheese not only in form<br />

The enterprise ALPMA is exhibiting technically sophisticated, fully<br />

automated and flexibly configurable systems to ensure for the<br />

smooth and efficient production and processing of cheese. The innovative<br />

portion cutter CUT 32, for example, reduces the give-away<br />

to a minimum with state-of-the-art measuring technology. Furthermore,<br />

the new canning machine MultiSE, that enables the fast and<br />

flexible change of various cheese forms, will have its premiere. i<br />

Geschmackvoll verpackt<br />

Das Auge isst mit. Deshalb spielt die Verpackung<br />

von Lebensmitteln eine so wichtige Rolle am Point<br />

of Sale. Hugo Beck, weltweit führender Hersteller<br />

von horizontalen Folienverpackungsanlagen, liefert<br />

optisch ansprechende Verpackungen, die Appetit<br />

machen. Und die zudem zentrale Kriterien der<br />

Lebensmittelindustrie konsequent und gekonnt<br />

berücksichtigen: Haltbarkeit, Schutz, Effizienz und<br />

hohe Verfügbarkeit.<br />

Primär- und Sekundärverpackungen<br />

Flowpack, Schlauchbeutel- und Schrumpfverpackungen<br />

Besuchen Sie uns – Halle 16, Stand D36<br />

Hugo Beck Maschinenbau GmbH & Co. KG | Daimlerstraße 26 – 32 | D – 72581 Dettingen an der Erms | Tel.: +49 7123 7208 0 | E-Mail: info@hugobeck.de | www.hugobeck.de


eAgle<br />

Halle 13, Stand D12<br />

Röntgen- und Fettanalysesysteme<br />

Eagle Product Inspection, Tampa (Florida),<br />

bietet Röntgeninspektionssysteme für Lebensmittel-<br />

und Getränkeverarbeiter. Die<br />

Geräte untersuchen Produkte bei der Verarbeitung<br />

sowie fertige Erzeugnisse auf<br />

Fremdkörper wie Metall, Glas, Steine und<br />

kalkhaltige Knochen. Gleichzeitig können<br />

sie den Fettgehalt von Fleisch analysieren,<br />

Komponenten zählen sowie die Produktmasse<br />

und Füllstände bestimmen.<br />

Vor Ort werden Beispiele für die Systemfunktionen<br />

präsentiert, zu denen einige<br />

der weltweit fortschrittlichsten Bildverarbeitungsanwendungen<br />

für die Produktinspektion<br />

gehören. Statt eine<br />

Universallösung für die Bildverarbeitung<br />

anzubieten, konzentrieren sich die Experten<br />

auf anwendungsspezifische Lösungen.<br />

So können Detektoren optimal<br />

aufeinander abgestimmt und die Erkennung<br />

von Fremdkörpern verbessert werden.<br />

Die erstellten Bilder lassen sich mit<br />

zahlreichen spezialisierten Bildverarbeitungsanwendungen<br />

gleichzeitig überprüfen.<br />

Diese kontrollieren dabei<br />

verschiedene spezielle Elemente auf den<br />

entsprechenden Bildern, ohne dass sich<br />

dies auf Geschwindigkeit, Durchsatz und<br />

Leistung in der Produktionslinie auswirkt.<br />

Es werden verschiedene neue Systeme<br />

vorgestellt: eine kosteneffiziente, umfassende<br />

Röntgeninspektionslösung für die<br />

Fremdkörpererkennung in verpackten<br />

Produkten in der Produktionslinie, eine<br />

Lösung für die optimale Erkennung von<br />

Fremdkörpern in Pipeline-Anwendungen<br />

sowie Systeme für die Erkennung von<br />

Fremdkörpern unverpacktem Fleisch in<br />

Kunststoffkisten.<br />

Die Tall XSDV mit Transportband (Bild) ermöglicht<br />

eine lückenlose Inspektion auf<br />

Fremdkörper in starren Behältern wie<br />

Dosen, Flaschen und Gläsern dank leistungsstarker<br />

Dual-View-Röntgeninspektionstechnologie.<br />

X-Ray and Fat Analysis Systems<br />

The enterprise Eagle Product Inspection<br />

provides X-ray inspection systems for<br />

food and beverages processing companies.<br />

The respective devices examine products<br />

during processing, as well as inspect<br />

the finished products for foreign<br />

bodies such as metal, glass, stones, and<br />

bones that contain lime. At the same time<br />

they are also capable of analyzing the fat<br />

content of meat, count the components,<br />

as well as determine the product mass<br />

and filling levels. The new Tall XSDV with<br />

transport belt enables the gap-less inspection<br />

for foreign bodies in rigid containers<br />

such as cans.<br />

i<br />

SCHÜMAnn<br />

Halle 11, Stand B20<br />

Faserverstärkte Verschlussbänder im Paketversand<br />

Der boomende Online-Handel lässt das Aufkommen<br />

an Paketsendungen weiter wachsen.<br />

Die gummierten Nassklebestreifen der<br />

Papierverarbeitungswerke Schümann, Stadtallendorf,<br />

sind inzwischen auf den Verpackungen<br />

vieler E-Commerce-Player und<br />

Logistikdienstleister zu finden. Aus dem breiten<br />

Angebot hat es den großen Versendern<br />

des Online-Handels vor allem jene Produktvariante<br />

angetan, die international auch als<br />

Reinforced Tape bekannt ist.<br />

Das faser- bzw. gitterverstärkte Unikraft-Tape<br />

setzt Maßstäbe (Bild). Bei diesem Nassklebestreifen<br />

handelt es sich um einen besonders<br />

stark belastbaren und außergewöhnlich reißfesten<br />

Kartonageverschluss. Erreicht wird<br />

dessen hohe Widerstandsfähigkeit durch<br />

einen speziellen Sandwich-Aufbau: Zwischen<br />

zwei Kraftpapierlagen eingebettet befindet<br />

sich ein einkaschiertes, in Gitterform verlegtes<br />

Glasfasergewebe. Dank dieser innovativen<br />

Mehrschichtkonstruktion ist das<br />

Unikraft-Tape bestens geeignet, selbst<br />

schwere Pakete manipulationssicher und<br />

staubdicht zu verschließen. Darüber hinaus<br />

erhöht dieser faserverstärkte Nassklebestreifen<br />

Die statische Festigkeit einer Kartonage<br />

wird ebenfalls erhöht und verleiht ihr<br />

im T- oder H-Format aufgebracht zusätzlich<br />

einen stabilen Kantenschutz.<br />

Schümann präsentiert allerdings auch interessante<br />

Alternativen dazu. So zum Beispiel<br />

die Produkte aus dem Bereich der fadenverstärkten<br />

Nassklebestreifen wie das MAX7-<br />

Tape mit seinem Siebenfadengelege aus<br />

fünf parallel und zwei wellenartig verlaufenden<br />

Fäden. Es steht auch als Green Line-<br />

Variante mit Verstärkungsfäden aus<br />

natürlichen Rohstoffen zur Verfügung.<br />

Damit bieten die Spezialisten einen sehr attraktiven<br />

und authentischen Paketverschluss<br />

für Händler, die vorwiegend Biound<br />

Naturprodukte vertreiben.<br />

Fiber-reinforced Closing Tapes in<br />

Parcel Shipping<br />

The gummed wet adhesive tapes provided<br />

by the enterprise Papierverarbeitungswerke<br />

Schümann (paper processing) can, in the<br />

mean time, be found on the <strong>packaging</strong> of<br />

many E-Commerce players and logistics service<br />

providers. In particular the glass fiberreinforced<br />

Unikraft tape with which packets<br />

and parcels can be closed on a stable, tamper-proof,<br />

and dust-proof basis sets new<br />

standards.<br />

i<br />

100 www.<strong>packaging</strong>-<strong>journal</strong>.de 03 | <strong>2017</strong> Pj


RenneR<br />

Halle 11, Stand F20<br />

Mb bÄUeRle<br />

Halle 16, Stand F21<br />

Flexibel und hygienisch<br />

Kundenspezifischer Lösungen in der Getränke-, Lebensmittel-, Chemie-<br />

und Pharmabranche. Das weltweit agierende Familienunternehmen<br />

präsentiert die Maschinenfamilie „Renner S“, die es in sechs<br />

verschiedenen Varianten gibt: für Nassleim-, Heißleim- oder Selbstklebeetiketten,<br />

als „Combi“ mit fest montierten, gemischten Beleimungsaggregaten,<br />

als „Modul“ mit flexibel wechselbaren<br />

Beleimungsmodulen oder als „Syncro“, die mit fest montierten Aggregaten<br />

startet, aber bei wechselnden Anforderungen durch Nachrüsten<br />

einer Andockstation zur „Modul“ umgerüstet werden kann.<br />

Speziell für die Typen „Syncro“ und „Modul“ wurde ein hygienischer<br />

Maschinenvortisch entwickelt, er leitet sämtliche Produktreste,<br />

Schaum, Wasser und Scherben gezielt zum Boden ab. Beim Maschinentyp<br />

„Modul“ erfolgt der Aggregatwechsel schnell, werkzeuglos<br />

und ohne Nachjustieren.<br />

Die komplette Produkt-Linie „Renner S“ ist modular aufgebaut und<br />

somit problemlos erweiterbar, verschleißarm und hygienisch im<br />

Clean Design konstruiert. Sie überzeugt durch höchste Präzision, Flexibilität<br />

und Leistung bei minimalen Investitions-, Betriebs- und Rüstkosten.<br />

Die abgerundeten Maschinentische und runden<br />

Maschinen-Einhausungen sorgen für eine extrem gute Zugänglichkeit<br />

zu allen Aggregaten. Eingesetzt werden alle platzsparenden und<br />

optimal zugänglichen „Renner S“-Rundläufer-Maschinen im Leistungsspektrum<br />

von 4.000 bis 60.000 Behältern pro Stunde<br />

Der von Renner entwickelte „Auto Splicer“ ist ein intelligentes, nachrüstbares<br />

Modul zur Nonstop-Produktion mit Selbstklebeetiketten.<br />

Anfang und Ende von zwei Rollen werden sicher verklebt, die Rüstzeiten<br />

tendieren somit in Richtung 0.<br />

Außerdem bietet das Unternehmen weiterhin Retrofits und Upgrades<br />

von Krones-Maschinen mit selbst produzierten Behälterführungen,<br />

Garnitur-, Ersatz- und Formatteilen an.<br />

Effiziente Falzmodule für Packungsbeilagen<br />

Falzmaschinenhersteller MB Bäuerle<br />

aus St. Georgen zeigt zwei Varianten<br />

des Falzmoduls zur Herstellung von<br />

Beipackzetteln für die Pharma-, Kosmetik-<br />

und Verpackungsindustrie.<br />

Beide Falzeinheiten sind zum Einbau<br />

in Kartonier- und Verpackungsmaschinen,<br />

sowie als Solofalzsystem erhältlich.<br />

Der leafletFOLDER NET 21<br />

zeichnet sich durch seine durchgehende<br />

Automatisierung aus. Vier Automatikfalztaschen<br />

mit integrierten<br />

Bogenweichen ermöglichen alle üblichen<br />

Kleinfalzungen bis zu einer<br />

Falzlänge von 15 mm. 16 Falzarten<br />

sind fest programmiert und sofort<br />

abrufbar. Weitere können per Eingabe<br />

frei programmiert werden. Die<br />

Einstellung der Falzwalzen ist ebenfalls<br />

automatisiert und selbst die Codeleser<br />

fahren per Knopfdruck in eine<br />

definierte Position. Durch die Computersteuerung<br />

ist es möglich, dass<br />

die Positionen der Anschläge der<br />

Falztaschen, Bogenweichen oder Codeleser<br />

gespeichert und bei Bedarf<br />

automatisch wieder eingestellt werden<br />

können. Bis zu 200 Wiederholjobs<br />

lassen sich dadurch exakt<br />

reproduzieren, was speziell bei kleinen<br />

Chargen von großem Nutzen ist.<br />

Als zweites Exponat präsentiert das<br />

Unternehmen den manuellen leaflet-<br />

FOLDER 21 (Bild). Das Falzmodul<br />

kombiniert innovative Technologie<br />

mit einem Maximum an Effizienz. i<br />

Verpackungsmaschinen<br />

für die Pharmaproduktion<br />

• Kartonierer<br />

Besuchen Sie uns<br />

auf der Interpack!<br />

Halle 16<br />

Stand A03<br />

• Folienmaschinen<br />

• Casepacker<br />

• Palettierer<br />

• Linienprojekte<br />

• Sonderlösungen<br />

packing made simple<br />

Flexible and Hygienic<br />

The enterprise Renner Etikettiertechnik (labelling technology) is presenting<br />

the machine family „Renner S“, which is available in six different versions for wet<br />

glue, hot glue, or self-adhesive labels, as a combination „Combi“ version with<br />

fixed mixed glue application devices, as a flexible, exchangeable gluing module,<br />

or as a „Syncro“version that starts off with fixed devices but camn be, at<br />

changing requirements, be retrofitted to a module with a docking station. i<br />

www.christ-ps.com · info@christ-ps.com<br />

Pj 03 | <strong>2017</strong>


PS MAKo<br />

Halle 4, Stand C54<br />

Verschließmaschinen mit verschiedenen Verschlusssystemen<br />

Die PS mako GmbH, Michelbach, beliefert<br />

die Lebensmittel-, Genussmittel- und Konsumgüterindustrie<br />

weltweit mit Verschließmaschinen<br />

unterschiedlicher Leistungsspektren.<br />

Die Maschinen können sowohl<br />

manuell beschickt als auch mit vertikal und<br />

horizontal arbeitenden Schlauchbeutelmaschinen<br />

kombiniert werden und erreichen<br />

eine Leistung von bis zu 100 Packungen pro<br />

Minute. Neben der herkömmlichen Drahtclip-Verschlussausführung<br />

sind die Maschinen<br />

mit dem Verschlusssystem zur<br />

Verarbeitung des metallfreien Originalitätsverschlusses<br />

ClipStrip®plus zum Wiederverschließen<br />

der Beutel lieferbar. Neu im Programm<br />

ist der „Plastic lock closure“, ähnlich<br />

einem auf dem Markt befindlichen Konzept.<br />

Zusatzeinrichtungen für das automatische<br />

Anbringen von Hängeetiketten oder<br />

Clipetiketten runden das Paket der Gestaltungsmöglichkeiten<br />

ab (Bild).<br />

Interessant ist auch eine unterbrechungsfreie<br />

Clipbandzuführung, die auf verschiedenen<br />

Maschinen besonders im Hochleistungsbereich<br />

realisiert werden kann. Die<br />

Vorteile bestehen in einem schnellen automatischen<br />

Wechsel von der aktiven<br />

Clipbandrolle auf eine zweite, inaktive, so<br />

dass ein Maschinen-Stopp und somit eine<br />

Unterbrechung vermieden wird. Das Unternehmen<br />

zeigt außerdem halb- und<br />

vollautomatische Brotverpackungsmaschinen<br />

in Verbindung mit Industriebrotschneidemaschinen.<br />

Die halb- und vollautomatischen, horizontal<br />

und vertikal arbeitenden Beutelfüllund<br />

Verschließmaschinen bieten universelle<br />

Einsatzmöglichkeiten. Sie sind nicht<br />

nur mit den verschiedensten Verschließund<br />

Schweißmaschinen kombinierbar. Typische<br />

Anwendungen sind das Verpacken<br />

von Dauerbackwaren-, sowie Süß- und<br />

Teigwaren<br />

Sealing Machines with different Closure<br />

Systems<br />

The enterprise PS mako is global provider of<br />

sealing machines of various different performance<br />

spectra for the food, luxury food, and<br />

consumer goods industries. The machines<br />

can be charged manually and also be combined<br />

with both vertically or horizontally<br />

operating tubular bag machines and are capable<br />

of reaching an output of up to 100<br />

packages per minute.<br />

i<br />

PRinTCiTy-AlliAnZ<br />

Halle 11, Stand B04<br />

Lebensmittelsicherheit: kein Widerspruch zu Veredelungen<br />

Die Mitglieder der PrintCity-Allianz stellen das<br />

Thema „Lebensmittelsicherheit und Veredelung“<br />

in den Mittelpunkt ihres Gemeinschaftsstandes.<br />

Zum ersten Mal mit dabei ist<br />

die Epple Druckfarben AG aus Neusäß bei<br />

Augsburg, die der Allianz auch als Mitglied<br />

beitritt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit<br />

Epple einen hochkompetenten und innovativen<br />

Partner gefunden haben. Die Ziele und<br />

Strategien decken sich in hohem Masse, so<br />

dass dies die ideale Komplettierung unseres<br />

Portfolios bedeutet“, begrüßt Geschäftsführer<br />

Rainer Kuhn das neue Mitglied.<br />

Das Thema Lebensmittelsicherheit gewinnt<br />

Firmen auf der interpack: Heidelberg Web<br />

Carton Converting (Inline Druck- und Veredelungssysteme),<br />

Epple Druckfarben (Offset<br />

Farben & Lacke), Leonhard Kurz (Heißprägeund<br />

Kaltfolienanwendungen, Hologramme),<br />

Metsä Board (Faltschachtelkarton),<br />

Merck (Effektpigmente), Weilburger<br />

Graphics (Veredelungslacke, Kleber und<br />

wässrige Flexofarben).<br />

zunehmend an Bedeutung. Immer strengere<br />

Europäische Regulierungen erhöhen<br />

die Anforderungen an die verwendeten<br />

Produkte aber auch an die Produktionsund<br />

Logistikprozesse. Davon betroffen sind<br />

aber nicht nur die Lebensmittelverpackungen<br />

selbst, sondern zunehmend auch<br />

Druckprodukte mit denen vorwiegend Kinder<br />

in Berührung kommen. Dass dies kein<br />

Widerspruch zu Veredelungen mit starken optischen<br />

und haptischen Effekten ist, wird anhand<br />

von vielen Mustern gezeigt. Dazu gehört<br />

die 2016 vorgestellte MÜESLOVE-Systemlösung<br />

für Cerealien und brandneue Verpackungen<br />

für Süßwaren. Außerdem wird eine<br />

Neuauflage der preisgekrönten El Drago-Verpackung<br />

und die DANO-NODA-Kosmetiklösung<br />

im Flexodruck präsentiert.<br />

Food Safety: No Contradiction to Refinement<br />

The fact that food safety does not stand in opposition<br />

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