der-Bergische-Unternehmer_0419

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR BERGISCHES LAND UND KREIS METTMANN

04

2019

Im Land

der klugen

Köpfe

34 Porträt

Mit Leidenschaft

beraten

38 Total digital

5G -Deutschland funkt

schneller

40 Fokus

Klimawandel - der neue

Kampf gegen Windmühlen


Regional verwurzelt,

international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren

Mandanten zählen bedeutende mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei

in Wuppertal und dem Bergischen Land bietet Ihnen Breidenbach und Partner mit 120 Mitarbeitern

fachübergreifendes Spezial wissen und internationales Know-how unter einem Dach.

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EDITORIAL

DEUTSCHLAND IST DAS INNOVATIVSTE LAND DER WELT.

Dies konstatiert das Weltwirtschaftsforum und beruft sich dabei auf den internationalen

Vergleich von 140 Ländern. Besonders erfreulich: Die bergische

Region sticht dabei als besonders kreativ und findig hervor. Das zeigen auch

die Patentanmeldungen, die hier über einem Drittel des Landesdurchschnitts

liegen. Wir sollten also unser Licht wirklich nicht unter den Scheffel stellen.

Die Anstrengungen, die die hiesigen Unternehmen betreiben, um auch zukünftig

mit innovativen Produkten ganz vorne mit dabei zu sein, sichern Arbeitsplätze

und Wohlstand in der Region. Lesen Sie von und staunen Sie über

innovative Bergische Unternehmer in unserem Titelthema.

Mit Energie, Umwelt und Klimawandel beschäftigt sich unser Fokus. Die weltweiten

Schülerproteste „Fridays for Future“ haben es in die Nachrichten und

Talkshows geschafft und sicherlich dafür gesorgt, dass der Klimaschutz auch

in den Wohnzimmern verstärkt diskutiert wird. Die Industrie indes hat die

Energiewende auf dem Plan. Forschung und Entwicklung neuer Technologien,

Ressourcen schonender Produktionsverfahren und auch umweltschonender

Verpackungen sind unabdingbar, um die Klimaziele zu erreichen und können

für die jeweiligen Unternehmen auch zum Marketingfaktor werden.

Wie immer finden Sie in unserem Magazin einen aktuellen Serviceteil, der Sie

über Veränderungen im Unternehmens- und Steuerrecht informiert. Kurz und

knapp berichten wir außerdem in der beliebten Rubrik „Namen und Nachrichten“

von allem, was sich derzeit Interessantes in unserer Wirtschaft und den

Unternehmen tut.

Und das ist wie immer eine ganze Menge.

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ist, erfahren Sie einfach und sicher mit den Wirtschaftsinformationen

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der Bergische Unternehmer 04|19 3


INHALT

18 Titel

Innovationsstandort D.

Das Bergische Land spielt in der Liga der besten Innovationen vorne mit.

28

Patentanwalt Florian

Roche zum Brexit-Chaos

bezüglich Marken, Patente

und Design.

38

Lange

erwartet: Mit 5G funkt

Deutschland schneller.

4 www.bvg-menzel.de


50

Am besten mit Reiseführer:

Eine Woche Israel

Namen & Nachrichten

o 6 Vaillant treibt Energiewende voran

07 Ohne Einzelhandel veröden die Städte

08 Städtedreieck auf Hannovermesse

08 Belebung auf dem Arbeitsmarkt

09 Neue Fördermöglichkeiten durch

Bildungsscheck

1 0 Charity zum Jubiläum

1 0 Millionen Jobs hängen am Export

11 Business meets Influencer

1 2 Zur Nachahmung empfohlen

12 Wuppertaler Wirtschaftspreis

12 Schade & Sohn in Barmen

13 Metropolregion Rheinland

14 Wo bleiben die Erfinderinnen?

15 Brexit bleibt ein Risiko

16 Deutsche Bank zieht positive Bilanz

17 Mittelstand wünscht sich mehr

digitale Lösungen

Titel

18 Innovationsstandort D

20 Interview: Unkonventionelle Lösungen

für besondere Anforderungen

Erfolgreich bergisch startup

26 Revolution für die Homepage

Aus der Region

28 Gastkommentar:

Für eine gute Gemeinschaft

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer Seite Serie

34 Mit Leidenschaft beraten

Total Digital

38 Deutschland funkt jetzt schneller

Im Fokus

40 Klimawandel: Ist der Kampf gegen

Windmühlen zu gewinnen

46 Unter uns: Es gibt beim Klimaschutz

keine Königstechnologie.

Bergisch Land geht aus

48 Gediegen und charmant

Für Sie entdeckt

50 Eine Woche Israel

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

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GUT ZUHÖREN – UND LOSLEGEN

MENSCHEN BERATEN. FÜR IHREN ERFOLG

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der Bergische Unternehmer 04|19 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Vaillant treibt Energiewende und Digitalisierung voran.

Zusammenarbeit mit Microsoft eingestielt.

Foto: Vaillant Group

Als einer der weltweiten

Markt- und Technologieführer

präsentierte

Vaillant auf der ISH

2019 unter anderem

hocheffiziente Gas-

Brennwerttechnik, Wärmepumpen

für Neubau

und Modernisierung

sowie digitale Servicedienstleistungen

für

Fachhandwerk und Immobilienwirtschaft.

Als einer der weltweiten Markt- und Technologieführer

präsentierte der Remscheider

Heiztechnikspezialist Vaillant auf der Branchenmesse

ISH 2019 in Frankfurt am Main

eine Vielzahl neuer energiesparender und

umweltfreundlicher Produkte sowie umfassende

Servicedienstleistungen.

„Nach einem sehr guten Geschäftsjahr 2018

wollen wir mit einem erweiterten Wärmepumpenportfolio,

einer neuen Serie effizienter

Brennwertheizgeräte und digitalen

Serviceangeboten für Fachhandwerk, Im-

mobilienwirtschaft und Immobilienbesitzer

weiter wachsen. Dabei orientieren wir uns

konsequent an den Bedürfnissen unserer

Kunden“, sagt Dr. Andree Groos, Geschäftsführer

Vertrieb, Marketing und Service

der Vaillant Group. Wärmepumpen und

effiziente Gas-Heizgeräte seien auch nach

2030 die wesentlichen Säulen des Wärmemarktes,

stellt Groos unter Bezug auf die

„Branchenstudie 2018“ des Bundesverbands

Wärmepumpe und die „Gebäudestudie“ der

Deutschen Energie-Agentur heraus. „Mit

der strategischen Ausrichtung des Unternehmens

sind wir damit ein Teil der Lösung

zur Erreichung der weltweiten Klimaschutzziele“,

so Dr. Groos.

Das Remscheider Traditionsunternehmen

bietet seinen Kunden weltweit umweltschonende

und energiesparende Heiz- und Lüftungssysteme,

die verstärkt erneuerbare

Energien nutzen. Das Produktportfolio umfasst

Solarthermie- und Photovoltaikanlagen,

Wärmepumpen, Lüftungsgeräte für

Niedrigenergiehäuser, Split-Klimageräte,

hocheffiziente Heizsysteme auf Basis fossiler

Energieträger sowie intelligente Regelungen.

Auf der Hannover Messe gab die

Vaillant Group bezüglich der Digitalisierung

seiner Heizsysteme eine Kooperation

mit Microsoft bekannt.

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Handelsverband warnt: Ohne Einzelhandel

veröden die Städte

Foto: HV NRW

Michael Radau (Präsident

HV NRW), Thomas

Geisel (Oberbürgermeister

Stadt Düsseldorf),

Armin Laschet

(Ministerpräsident

NRW), Friedrich G. Conzen

(Vorsitzender des

HVR und Bürgermeister

Stadt Düsseldorf), Dr.

Peter Achten (Hauptgeschäftsführer

HV NRW)

(v.l.) trafen beim Jahresempfang

des Handelsverbands

zusammen.

Knapp 200 geladene Gäste aus Politik, Öffentlichkeit

und Wirtschaft fanden sich

Ende März zum Jahresempfang des nordrhein-westfälischen

Einzelhandels ein. Als

Gastredner begrüßten der Handelsverband

NRW (HV NRW) und der Handelsverband

NRW- Rheinland (HVR) Nordrhein-Westfalens

Ministerpräsident Armin Laschet. Michael

Radau, Präsident des Handelsverbandes

NRW, wies auf die Leistungen des

Handels für die Gesellschaft hin, darunter

Stabilität, Versorgungssicherheit und ver-

lässliche Arbeitsplätze. Gleichwohl sei der

Handel bedingt durch das wachsende Online-Geschäft

in einer massiven Veränderungsphase.

Oftmals werde der Einzelhandel

als Selbstverständlichkeit

wahrgenommen, sei aber die maßgebliche

Bestimmungsgröße für die Wahrnehmung

einer Stadt. Radau: „Einmal verödete Stadtoder

Stadtteilzentren sind verloren und lassen

sich nur schwer revitalisieren.“

Auch die Digitalisierung beschäftigt den

Einzelhandel weiterhin. Wer als Einzelhänder

im Markt langfristig bestehen wolle,

müsse zumindest eine Strategie haben, in

welchem Maße er online aktiv sein wolle,

mahnte er an. Armin Laschet ging in seiner

Ansprache auf die Herausforderung durch

den anstehenden Brexit auch für die nordrhein-westfälische

Wirtschaft ein.

Die Landesregierung sei sich der besonderen

Bedeutung des Einzelhandels gerade

auch in Nordrhein-Westfalen bewusst und

habe bei den wirtschaftspolitischen Handlungsschwerpunkten

Digitalisierung, Fachkräftesicherung,

Bildung, Verkehrspolitik

und Bürokratieabbau stets auch den Einzelhandel

im Blick.

Der Jahresempfang der Handelsverbände ist

die Jahresleitveranstaltung der nordrheinwestfälischen

Einzelhandelsorganisation.

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der Bergische Unternehmer 04|19 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Städtedreieck auf der Hannover Messe:

Im Fokus KI und China

Bergische Firmen

suchen 5.000

Arbeitskräfte

Foto: BSW

Als Unternehmerregion präsentierte sich das Bergische

Städtedreieck in der ersten Aprilwoche auf der Hannovermesse.

Am NRW-Stand wurde insbesondere über das durch

die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(BSW) initiierte Automotive-Cluster informiert.

Ebenso stellte sich das Maschinenbau Netzwerk Bergisch

Land, in dem über 20 Unternehmen organisiert sind, die

sich kooperativ für die Produktion der Zukunft rüsten wollen,

vor. Beim Forum tech transfer war die BSW mit Vortrag

und Podiumsdiskussion vertreten. Dort hielt auch Dr.

Andreas Groß, Geschäftsführender Gesellschafter der

Heinz Berger Maschinenfabrik, einen Vortrag zum Thema

„Intelligente Vernetzung von Maschinen, angewandte KI

und Robotik“. Auch die Startups im Bergischen fanden in

diesem Rahmen Gehör. Gleichermaßen wurden beim Jahrestreffen

der Arbeitsgruppe der deutsch-chinesischen Automobilindustrie

Kooperationspotenziale von deutschen

und chinesischen Unternehmen und Institutionen diskutiert.

Nordrhein-Westfalen war auch 2019 wieder das am stärksten

vertretene Bundesland auf der Hannover Messe 2019.

Mehr als 500 Aussteller aus NRW zeigten auf der internationalen

Industriemesse ihre Produkte und Dienstleistungen.

Insgesamt präsentieren sich in Hannover 6.500 Aussteller

aus 75 Ländern. „Der Austausch auf der Messe hat gezeigt,

dass wir mit unseren Planungen und Projekten im internationalen

Vergleich sehr weit vorne liegen“, zog BSW-Geschäftsführer

Stephan A. Vogelskamp ein erstes positives

Fazit.

Dass sich auch die Maschinenbaubranche

mit

Künstlicher Intelligenz

auseinander setzen

muss, zeigte eine Diskussionsrunde

im Forum

tech transfer auf

der Hannover Messe.

Martin Klebe, Vorsitzender

der Geschäftsführung

der Agentur

für Arbeit Solingen-

Wuppertal

Im März ist die Arbeitslosigkeit im bergischen

Städtedreieck im Vergleich zum Februar

um 171 auf 25.001 Personen gesunken.

Gegenüber dem Vorjahr waren 1.865

weniger Menschen arbeitslos gemeldet.

Die Arbeitslosenquote sank auf 7,6 Prozent.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften

entwickelt sich in den drei bergischen

Großstädten unterschiedlich. In Wuppertal

und Remscheid zeigt sich im Vergleich

zum Vorjahr eine Zunahme der offenen

Stellen, in Solingen ging der Bestand an

offenen Stellen zurück. „Die Vorboten der

Frühjahrsbelebung haben die Arbeitslosigkeit

im bergischen Städtedreieck deutlich

sinken lassen. Gegenüber dem Vorjahr

steigt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

um 2.800 Menschen und erreicht

mit 227.508 Beschäftigten den

höchsten Stand der letzten 18 Jahre. Die

Nachfrage der Betriebe nach neuen Beschäftigten

bleibt hoch. Aktuell suchen die

Unternehmen knapp 5.000 Arbeitskräfte“,

erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur

für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Foto: BA Agentur für Arbeit SG-W

8 www.bvg-menzel.de


Neue Fördermöglichkeiten

durch den

NRW-Bildungsscheck

Von Klein bis

Groß!

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richtige Angebot!

Die Richtlinien zum Bildungsscheck

NRW haben sich geändert. Damit kann

ein breiterer Adressatenkreis mit förderfähigen

beruflichen Weiterbildungen erreicht

werden. Das Förderprogramm

„Bildungsscheck“ gibt es seit 2006 in

Nordrhein-Westfalen. Mit dem Programm

fördern das Ministerium für Arbeit,

Gesundheit und Soziales NRW sowie

der Europäische Sozialfonds die

Teilnahme an beruflicher Weiterbildung

von Einzelpersonen, vor allem von Beschäftigten,

Berufsrückkehrenden und

Selbständigen. Genauso werden kleine

und mittlere Betriebe bei der Qualifizierung

und Kompetenzentwicklung ihrer

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt.

Nach den neuen Richtlinien ist die

Förderung von Selbstständigen wieder

möglich. Darauf weist das Berufsbildungszentrum

der Remscheider Industrie

(BZI) hin. Förderfähig sind die tatsächlich

entstandenen Gesamtausgaben der

Weiterbildungsmaßnahme, wobei Kosten

für Fahrten und Unterbringung nicht zu

den förderfähigen Ausgaben zählen.

Wenn Betriebe von der Förderung profitieren

möchten, darf die maximale Mitarbeiterzahl

nicht mehr als 249 Personen

betragen. Im individuellen Zugang – das

heißt, wenn Beschäftigte oder Selbstständige

sich direkt um eine Weiterbildung

bemühen – entfällt diese Grenze. Voraussetzung

für die Förderung ist, dass das

zu versteuernde Jahreseinkommen bei

Selbstständigen und Beschäftigten immer

mehr als 20.000 Euro bzw. weniger

als 40.000 Euro beträgt. Bei gemeinsamer

Veranlagung liegen die Grenzen

zwischen 40.000 und 80.000 Euro.

Weitere Informationen über Christina

Bollenbeck, Telefon 0 21 91/

93 87-131 oder per Mail an

c.bollenbeck@bzi-rs.de.

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wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). 2 Das Technik-Service-Paket enthält Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie

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der Bergische Unternehmer 04|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Breidenbach und Partner:

Charity zum Jubiläum

Breidenbach und Partner feiern 100. Geburtstag. Dieses

stolze Jubiläum wird von besonderen Charity-Aktionen

flankiert. Ihr ehrenamtliches Engagement stellt die Sozietät

2019 ganz in den Dienst der Zahl 100. So ermöglicht

Breidenbach und Partner im Jubiläumsjahr unter anderem

100 jungen Forscherinnen und Forschern aus finanziell

benachteiligten Familien den Zugang zur Junior-Uni in

Wuppertal. Seit jeher stellen die prüfenden Berufe eine

tragende Säule in der Wirtschaftsordnung dar. Sie nehmen

eine wichtige, im öffentlichen Interesse liegende gesellschaftliche

Verantwortung wahr. „Im Jubiläumsjahr sind

sich die 13 Geschäftsführenden Partner der Unternehmensgruppe

dieser Verantwortung mehr denn je bewusst“,

heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. „Zukunft

braucht Herkunft“ – so lautet das Motto von Breidenbach

und Partner zum 100-jährigen Bestehen. Denn

bis ins Jahr 1919 kann das Unternehmen mit Sitz in Wuppertal

und einem Standort in Dortmund seine Wurzeln zurückverfolgen

und hat sich im vergangenen Jahrhundert zu

einer der größten Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

der Region entwickelt. Einen kleinen

Vorgeschmack auf die Breidenbach-Chronik, die am 7.

November beim Festakt zum Hundertjährigen in der Historischen

Stadthalle in Wuppertal unter anderem vorgestellt

wird gibt es bereits im Internet auf der Seite

www.100jahre-breidenbach.de.

Der Beratungsdienstleister

Breidenbach und

Partner feiert in diesem

Jahr sein 100-jähriges

Bestehen.

11,2 Millionen Jobs

hängen am Export

Welchen Stellenwert der Export für

Deutschland hat, lässt sich auch auf

dem Arbeitsmarkt beobachten: Jeder

vierte Arbeitsplatz hängt am Export,

zeigen Berechnungen des Instituts der

deutschen Wirtschaft (IW). Im Jahr

2017 hingen nach Erhebungen der IW

Consult ein Viertel aller Arbeitsplätze

in Deutschland von den Ausfuhren der

Unternehmen ab, das entspricht fast

11,2 Millionen Jobs. Vor 20 Jahren waren

es knapp 18 Prozent und 6,7 Millionen

Jobs – eine Steigerung um 67 Prozent.

Etwa 5,1 Millionen Menschen

sind direkt im Export tätig, arbeiten

also für Unternehmen, die ihre Güter

direkt ins Ausland verkaufen. Indirekt

leben weitere knapp 6,1 Millionen Erwerbstätige

vom Auslandsgeschäft: Sie

arbeiten in Firmen, die Exporteuren

zuliefern. Besonders viele Stellen entfallen

auf zwei der deutschen Verkaufsschlager

schlechthin: Der Export von

Maschinen und der von Autos gibt jeweils

1,4 Millionen Menschen Arbeit.

Einen substanziellen Beitrag zum Arbeitsmarkt

leisten aber auch Chemieerzeugnisse,

deren Absatz in die weite

Welt Garant für 575.000 Jobs ist.

Wie exportorientiert

die deutsche Wirtschaft

ist, zeigt sich

auch am Arbeitsmarkt.

10 www.bvg-menzel.de


Vernetzt: Business meets Influencer -

digitaler Stammtisch ist geplant

Foto: Die Bergischen Drei

Beim Treffen in der

Villa Media ging es

darum, Hotellerie,

Gastronomie und

touristische Angebote

zu unterstützen

Unter dem Motto „Business meets Influencer“

trafen sich Anfang April Vertreter kleiner

und mittelständischer Unternehmen aus

Hotellerie, Gastronomie und solche mit touristischem

Angebot in der Villa Media in

Wuppertal. Sinn des Events war, die Teilnehmer

mit Influencern zu vernetzen, um

sich gegenseitig zu unterstützen. Darüber

hinaus gab es in drei Workshops praktische

Tipps zur eigenen Präsentation im Netz und

auf den Social Media Kanälen. Alle ca.

90-minütigen Workshops verschiedener Referenten

beinhalteten zahlreiche praktische

Tipps und Tricks, die ohne große Vorkenntnisse

und mit „Bordmitteln“ sofort umgesetzt

werden konnten. Der letzte Teil der

Veranstaltung war dann ein Speeddating,

bei dem die Unternehmensvertreter und die

Influencer sich näher kennenlernten, schon

bereits konkrete Ideen entwickelten und

weitere Kooperationen verabredeten.

Alle Teilnehmer zollten der Initiative der

Bergischen Drei“, die dieses Event konzipiert

und ausgerichtet hatten, großes Lob.

Aufgrund des großen Erfolges plant der

Bergisches Land Tourismus Marketing

(BLTM) e.V. nun einen „Digitalen Stammtisch“,

der zwei- bis dreimal im Jahr stattfinden

soll. Die Veranstaltung wurde im

Rahmen des mit Landes- und EU-Mitteln

geförderten Projektes „Landesweite touristische

Innovationswerkstatt“ des Landestourismusverbandes

„Tourismus NRW e.V.“, in

dem der BLTM Projektpartner ist, durchgeführt.

Dabei geht es insbesondere um die Unterstützung

und Qualifizierung der kleinen

und mittelständischen touristischen Unternehmen

mit innovativen Ideen für mehr

Wertschöpfung.

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der Bergische Unternehmer 04|19 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Ämtertausch: Zur Nachahmung

empfohlen

Foto: Anna Riesemweber

Wie berichtet, tauschten Berthold Schneider, Intendant der

Oper Wuppertal, und Professor Dr. Uwe Schneidewind,

Präsident des Wuppertal Instituts, unter dem Titel „Wechsel/Wirkung“

für drei Wochen ihre Ämter. Der Tausch

zielte auf Wirkungen auf drei Ebenen, nämlich der individuellen

Reflexion des Führungs-, Kommunikations- und

Organisationsverhaltens der beiden Tauschenden, Innovationsimpulsen

für die Management-, Kommunikationsund

Organisationsroutinen von Oper und Wuppertal Institut

und einem vertieften Verständnis über das

Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft in gesellschaftlichen

Transformationsprozessen. Während des Tausches

entstanden zudem Projekte für die künftige Zusammenarbeit

von Oper und Wuppertal Institut. Das Fazit:

»Die ausgelösten Effekte sind die Mühe auf jeden Fall

wert. Für unsere Arbeit an einer ‚Zukunftskunst‘ zum

besseren Verständnis gesellschaftlicher Veränderungsprozesse

hat der Einblick in die Oper oder in das Wuppertal

Institut einen großen Fundus an neuen Ideen und Impulsen

gebracht. Wir können eine Nachahmung nur empfehlen«,

sagt Uwe Schneidewind. Und Berthold Schneider resümiert:

»Mich in einem Umfeld zu bewegen, dessen Inhalte

mir nur bedingt bekannt sind, und dort mit den richtigen

Fragestellungen bei mir und den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern Prozesse auszulösen, war Extremsport. Im

Gegenzug habe ich in der Interaktion mit dem hochmotivierten

Team des Wuppertal Instituts Erfahrungen sammeln

können, die mich auf lange Zeit prägen werden.“

Berthold Schneider, Intendant

der Oper Wuppertal

(l.) und Professor

Dr. Uwe

Schneidewind, Präsident

des Wuppertal Instituts,

tauschten für

drei Wochen den Chefsessel.

Wuppertaler

Wirtschaftspreis

Der Wuppertaler Wirtschaftspreis geht in

seine 17. Runde. Als eine der herausragenden

Auszeichnungen hat er sich in der

Stadt etabliert und viele aus der Wuppertaler

Unternehmerschaft sind bereits jetzt

schon gespannt, wer in diesem Jahr die

Preisträger in den Kategorien „Unternehmen

des Jahres“, „Jungunternehmen des

Jahres“ und „Stadtmarketingpreis“ sein

werden. Nun wird die Bewerbungs- und

Vorschlagsphase eingeläutet. Vorschläge

für den Wirtschaftspreis können von jedem

eingereicht werden und zwar bis

zum Einsendeschluss am 10. Juni 2019.

Bewerbungen können per Post

an Wuppertal Marketing GmbH,

Markus Schuberth, Friedrich-Engels-Allee

83, 42285 Wuppertal

oder per Mail an schuberth@

wuppertal-marketing.de

eingereicht werden.

Schade + Sohn in

Barmen

Schade + Sohn hat in Wuppertal-Barmen

einen Werkzeug-Shop in neuen

Räumlichkeiten eröffnet. In der Wittensteinstraße

156 bietet der Baustoffhändler

auf 350 Quadratmetern eine große

Auswahl an hochwertigen Elektro- und

Akkuwerkzeugen für die Stein-, Metallund

Holzbearbeitung sowie die erforderlichen

Zubehörartikeln für alle Baugewerke

rund um Haus und Garten.

Weiterhin bietet das Familienunternehmen

am Standort Wuppertal-Barmen

ein umfassendes Stihl-Sortiment für

Garten- und Landschaftsbauer sowie

qualitätsbewusste Hobbygärtner. Abgerundet

wird das Angebot durch

den Stihl Werkstattservice und ein

Werkzeugangebot weiterer Top-Marken.

12 www.bvg-menzel.de


„Solingen muss die Öffnung zur

Rheinschiene aktiv betreiben“

Foto: Metropolregion Rheinland e. V

Der neue Vorstand

der Metropolregion

Rheinland e.V mit

Solingens Oberbürgermeister

Tim Kurzbach

(3.v.r.), Düsseldorfs

OB Thomas

Geisel (4.v.l.) und

Kölns Oberbürgermeisterin

Henriette

Reker (3.v.l.)

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach übernimmt

mehr Verantwortung im Verein Metropolregion

Rheinland. Bei der Mitgliederversammlung

in Neuss wurde Kurzbach Ende März zum

stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. „Die

Rheinland-Initiative bietet für Solingen wertvolle

Perspektiven“, sagt Tim Kurzbach und ergänzt:

„Es ist wichtig, dass unsere Stadt vorne dabei ist

und sich in diese Initiative mit viel Kraft einbringt.

Solingen muss die weitere Öffnung hin zur

Rheinschiene aktiv betreiben. Denn dort liegen

wertvolle Potenziale für unsere Stadt, die ihre Po-

sition als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort

ausbauen will.“ Dafür wolle er in

den kommenden Jahren beherzt eintreten, erklärt

der OB.

Sich als starke und attraktive Region zu präsentieren,

sei das Gebot der Zeit in einer zunehmend

vernetzten und globalen Welt. „Wer

im großen Maßstab nicht übersehen oder verschwinden

will, muss den Mut zum Schulterschluss

mit anderen Kommunen haben“, appelliert

Kurzbach. Hier seien Flexibilität,

Kreativität und Vielseitigkeit gefragt. Denn

die Kooperation mit den Partnern im Bergischen

Land sei parallel ebenso möglich wie

das Engagement in der Rheinland- Initiative.

Kurzbach versteht seine Rolle im Vorstand

so: „Ich gebe den Interessen des Bergischen

Landes eine starke Stimme.“ Zur Vorsitzenden

wählten die Mitglieder Kölns Oberbürgermeisterin

Henriette Reker. Auch sie betont

die Herausforderungen, die der rasche

Wandel für die Kommunen mit sich bringe.

Vieles davon „können wir als einzelne Städte

und Gemeinden aber nicht bewältigen, sondern

nur in einem engen Schulterschluss als

Region. Die Vielfalt der Region ist dabei unsere

Stärke.“

Henriette Reker zeigt sich zuversichtlich,

dass der weitere Aufbauprozess der Metropolregion

Rheinland nun zügig abgeschlossen

werden könne, um dann mit der eigentlichen

inhaltlichen Arbeit zu beginnen.

Gerade im Jahr der Europawahl könnten

wichtige Zeichen gesetzt werden.

„Die denken für uns als

Start-Up mit. Und helfen

uns ganzheitlich weiter.“

Kubilay Dogantekin, Geschäftsführer Kivamo GbR

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der Bergische Unternehmer 04|19 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Arbeitgeberverband Solingen:

neues Dach und großes Angebot

Wo bleiben die

Erfinderinnen?

Foto: Shutterstock

Den Anforderungen der Energieeinsparverordnungen

trägt der Arbeitgeberverband Solingen Rechnung, indem

er das Dach des Industriehauses an der Neuenhofer Straße

24 in den vergangenen Monaten aufwändig hat sanieren

lassen. Das Industriehaus wurde vor nunmehr 50

Jahren gemeinsam mit dem Industrieverband Schneidund

Haushaltwaren (IVSH) erbaut. Es entstand nach Plänen

des Ohligser Architekten Theo Theyssen und wurde

in großem Rahmen und in Anwesenheit des damaligen

Bundesministers für wirtschaftliche Zusammenarbeit

und späteren Bundespräsidenten Walter Scheel eingeweiht.

Es ist mit seiner Atrium-Bauweise und seiner

Edelstahlfassade ein besonderes Beispiel des Baustils der

1960er Jahre. Im Zuge der Dachsanierung wurde auch

die Heizung auf moderne Gas-Brennwert-Technik umgestellt.

Weitere Investitionen sollen folgen, teilt der Verband

mit. Das Industriehaus beherbergt zurzeit neben

dem Arbeitgeberverband Solingen den Industrieverband

Schneid- und Haushaltwaren als Bundesverband sowie

Teile des Werksarztzentrums Solingen und den Verband

Lokaler Rundfunk. Seit dem Beitritt des Arbeitgeberverbandes

Solingen zur in Wuppertal ansässigen Vereinigung

Bergischer Unternehmerverbände bietet der Arbeitgeberverband

Solingen seinen Mitgliedern ein

umfangreiches Dienstleistungsangebot an, unter anderem

auch Führungskräfteseminare im Arbeits- und Sozialrecht

und kann hierzu seinen großen Sitzungssaal nutzen.

Das Gebäude bietet durch seine Lage unter altem

Baumbestand eine hervorragende Atmosphäre.

Das Industriehaus in

Solingen hat ein neues

Dach. Auch weitere

energetische Sanierungen

wurden

vorgenommen.

Seit 2001 soll der Girls‘ Day Mädchen

für technisch-naturwissenschaftliche Fächer

begeistern. Die Erfolge sind allerdings

überschaubar, zeigt eine neue Studie

des Instituts der deutschen Wirtschaft

(IW): Immer noch entscheiden sich wenige

Frauen für Studienfächer und Berufe,

aus denen klassischerweise Erfindungen

und Patente hervorgehen. Entsprechend

wenige Patente werden von Frauen angemeldet.

Im Jahr 2016 haben Frauen gerade

einmal 4,4 Prozent der Patente in

Deutschland angemeldet, das entspricht

rund 4.700 Anmeldungen. Die höchsten

Frauenanteile verzeichnen Hamburg,

Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern,

die wenigsten Baden-Württemberg,

das Saarland und Brandenburg.

Erfinder mit ausländischen Wurzeln sind

deutlich häufiger weiblich als ihre deutschen

Pendants: Jeder zwölfte Erfinder

mit ausländischen Wurzeln ist weiblich,

doppelt so viele wie bei den deutschen

Erfindern. Die meisten ausländischen Patentanmelderinnen

stammen aus asiatischen

Ländern. „Ohne Migration wäre

der Frauenanteil deutlich geringer“, sagt

Studienautor und IW-Ökonom Oliver

Koppel. „Nur dadurch hat es in vergangenen

Jahren zumindest etwas mehr Erfinderinnen

in Deutschland gegeben.“

Hintergrund der Entwicklung: Die meisten

Patentanmeldungen stammen aus

dem MINT-Bereich, allerdings entscheiden

sich nur wenige Frauen für eine Karriere

in naturwissenschaftlich-technischen

Berufen. Diverse Initiativen und

Kampagnen wie der Girls‘ Day konnten

daran bisher kaum etwas ändern.

Hinzu kommt: Im MINT-Bereich melden

Ingenieurwissenschaftler, Informatiker

und Physiker besonders oft Patente an,

alles Berufe, in denen besonders wenige

Frauen arbeiten. In der Biologie ist der

Frauenanteil zwar höher, allerdings

kommt aus diesem Bereich nur ein kleiner

Anteil aller Patente.

14 www.bvg-menzel.de


Nur geringes Wirtschaftswachstum im Euroraum erwartet:

Brexit bleibt ein Risiko

Foto: Shutterstock

Das Wirtschaftswachstum im Euroraum wird

in diesem Jahr schwach ausfallen. Nach 0,2

Prozent im ersten Vierteljahr 2019 wird es in

den folgenden Quartalen nur 0,3 Prozent erreichen.

Das sagen die drei Institute ifo aus

München, KOF aus Zürich und das Istat aus

Rom voraus. Die Industrieproduktion wird

im ersten Vierteljahr 2019 stagnieren und

dann zweimal um 0,2 Prozent wachsen.

Gleichwohl entwickelt sich der Arbeitsmarkt

stark: Die Zahl der Beschäftigten stieg um

0,3 Prozent im vierten Quartal 2018 und die

Arbeitslosenquote sank auf 7,8 Prozent, die

niedrigste Quote seit Ende 2008. Gleichzeitig

stiegen die Löhne deutlich. Beide Entwicklungen

könnten die Nachfrage der privaten

Haushalte in der kommenden Zeit stützen:

Sie soll laut der Prognose der Institute um

0,3 Prozent im ersten Quartal 2019 wachsen

und um 0,4 Prozent in den kommenden Vierteljahren.

Risiken für die Vorhersage bestehen

in einer Ausweitung der Handelskonflikte,

in einem harten Brexit und im allgemeinen

Nachlassen der Weltkonjunktur.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon 02 02 / 25 80-0 · Telefax 0202 / 25 80-258

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Neuenhofer Straße 24 · 42657 Solingen · Telefon 02 12 / 88 01-0 · Telefax 0212 / 88 01-35

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Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon 0 21 61 / 2 44 98-0 · Telefax 02161 / 2 44 98-33

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der Bergische Unternehmer 04|19 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Deutsche Bank bilanziert erfolgreich im

und für das Bergische Land

Autozölle: Auch NRW

wäre betroffen

Foto: Deutsche Bank Wuppertal

Die Deutsche Bank in Wuppertal blickt auf ein erfolgreiches

Jahr 2018 zurück. Das Geschäftsvolumen, die Summe

aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug per

31. Dezember im Bergischen Land 5,1 Milliarden Euro.

116.000 Kunden betreute das Institut Ende letzten Jahres.

„Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem geopolitisch,

aber auch konjunkturell herausfordernd. In diesem Umfeld

haben wir erneut gezeigt, dass wir ein zuverlässiger, vertrauenswürdiger

und erfolgreicher Partner für unsere Privat-

und Firmenkunden hier in der Region waren und sind“,

sagt Ralf Ehser, Sprecher der Geschäftsleitung. Insgesamt

sei das Geschäft mit Privatkunden in der Breite und mit

mittelständischen Unternehmen weiterhin auf Wachstumskurs.

Neben den klassischen Bankprodukten waren die Einführung

neuer digitaler Angebote und der Start des Regionalen

BeratungsCenters ein Schwerpunkthema im

Berichtsjahr. „Die Deutsche Bank begleitet ihre mittelständischen

Kunden über die gesamte Wertschöpfungskette einer

international tätigen Bank hinweg, also von der Finanzierung

über die Risikoabsicherung bis hin zur Geldanlage

und der Nachfolgeplanung - sowohl auf der abgebenden als

auch auf der übernehmenden Seite“, so Heinz-Gerhard

Strotkötter, in Wuppertal verantwortlich für das Geschäft

mit Mittelstandskunden. Dass die Bank über Expertise sowohl

im internationalen Zahlungsverkehr, bei komplexeren

Zins- und Währungsabsicherungen, aber auch bei strategischen

Themen wie internationalen Investitionsprojekten

und Unternehmenszukäufen verfügt, stärke das Geschäft

mit international tätigen Firmen.

Gemeinsame Verantwortung

für eine starke

Deutsche Bank in

Wuppertal: (v.l.n.r.)

Heinz-Gerhard Strotkötter

(Leiter Mittelstand),

Ingo Ottmann

(Leiter Privatkunden),

Ralf Ehser (Sprecher

Geschäftsleitung, Leiter

vermögende Privatkunden)

und Andreas

Matthee (Leiter

internationale Großkunden).

Auch 2018 exportierte Deutschland in

kein anderes Land so viel wie in die

USA. Das könnte sich aber schnell ändern,

wenn US-Präsident Donald Trump

tatsächlich hohe Strafzölle auf Autos

einführt. Darauf weist Dr. Galina Kolev,

Senior Economist für In- und Auslandskonjunktur

beim Institut der deutschen

Wirtschaft (IW) hin. Sollte der US-Präsident

Autoimporte zur Gefahr für die

nationale Sicherheit erklären, würde er

das globale Handelssystem infrage stellen

– und damit das deutsche Geschäftsmodell.

Baden-Württemberg, Bayern

und Sachsen wären besonders betroffen,

als bedeutende Automobilzulieferer aber

auch Nordrhein-Westfalen und das Saarland.

Sollten die Schutzzölle nun auf die

Automobilimporte ausgeweitet werden,

müsste die EU gemeinsam mit handelsliberalen

Staaten wie Kanada und Japan

die globale Handelsordnung neu interpretieren.

Denn dem Beispiel der USA

werden wohl andere Länder mit protektionistischen

Maßnahmen folgen – mit

dem Vorwand, es gehe ihnen um die nationale

Sicherheit. Die internationale

Arbeitsteilung, die eine wichtige Grundlage

für den Wohlstand in Deutschland

ist, wäre dann nicht mehr möglich. „In

einer Welt mit hohen Handelsbarrieren

hätte das deutsche Geschäftsmodell in

seiner jetzigen Form keine Zukunft“,

betont IW-Handelsexpertin Galina Kolev.

Aber auch andere Bundesländer wären

betroffen: 62 Prozent der sächsischen

US-Exporte kommen aus dem

Automobilbereich. Die allgemeine Verunsicherung

wird zudem für ein getrübtes

Geschäftsklima sorgen: „Wenn die

Automobilindustrie eine Grippe bekommt,

bedeutet das für den Rest der

deutschen Wirtschaft nicht nur einen

Schnupfen“, so Kolev.

www.iwkoeln.de

16 www.bvg-menzel.de


Mittelständler wünschen sich mehr digitale

Lösungen beim Energiebezug

Foto: enermarket

Enermarket-Geschäftsführer

Tobias

Thiel weiß, dass sich

der Mittelstand mehr

digitale Lösungen

von seinen Stromund

Gasanbietern

wünscht.

Mittelständler wünschen sich mehr digitale Lösungen

von ihren Strom- und Gasanbietern – zu

diesem Ergebnis kommt die Studie „New Energy

Consumer“ der Unternehmensberatung Accenture.

Rund 3.750 Betriebe aus 15 Ländern nahmen

an der Umfrage zu ihren Präferenzen bei

Energieversorgern teil. Insbesondere die Individualisierung

und Abstimmung von Produkten

auf die eigene Geschäftssituation stößt dabei auf

großes Interesse: Etwa 42 Prozent der Befragten

sympathisieren mit maßgeschneiderten digitalen

Servicekomponenten. „Wer bedenkt, dass viele

Tarife von Strom- und Gaslieferanten kaum

zwischen gewerblichen und privaten Kunden

unterscheiden, findet da noch eine Menge

Verbesserungspotenzial“, erklärt Tobias

Thiel, Geschäftsführer der enermarket

GmbH und Betreiber des gleichnamigen

Vergleichsportals. „Zudem stellt die Digitalisierung

im B2B-Segment einen riesigen

Wachstumsmarkt dar.“ Energieunternehmen

verspielten ihre Chancen, wenn sie nicht

mitziehen. Gründe für dieses Interesse an

der Digitalisierung des Strom- und Gasbezugs

gibt es viele.

Einige Unternehmen versprechen sich eine

höhere Kosteneffizienz durch automatisierte

Prozesse. Andere wollen langfristig eine

eigene autarke Energieversorgung aufbauen

– für 37 Prozent der befragten Firmen ein

bedeutendes Ziel. Wieder andere erhoffen

sich durch die Bereitstellung energiebezogener

Produkte die Erschließung neuer Märkte.

„Auch den gewerblichen Verbrauchern

kommt die Ausweitung des Strom- und Gasvertriebs

auf digitale Kanäle zugute“, so

Thiel. „Unternehmen vereinfachen dadurch

die kommunikativen Prozesse, fördern ihr

Image und steigern die Attraktivität.“ In einer

anderen, vom Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie veröffentlichten

Studie gaben 66 Prozent der befragten Mittelständler

an, dass sie digitale Prozesse in

der Unternehmensführung für sehr wichtig

erachten.

der Bergische Unternehmer 04|19 17


TITEL INNOVATIONSSTANDORT D

18 www.bvg-menzel.de


Innovationsstandort

D

Deutschland ist das innovativste Land der Welt. Diese Tatsache hat

das Weltwirtschaftsforum vor kurzem in einem internationalen Vergleich

von 140 Ländern ermittelt. Und auch diese Nachricht stimmt

freudig: Das Bergische Land gehört zu den Regionen im Bundesgebiet,

in denen die findigsten Köpfe zu Hause sind. Zu diesem Ergebnis

kommt das Institut der Deutschen Wirtschaft IW in Köln.

Die Investition in Forschung und

Entwicklung zahlt sich aus.

Denn gute Ideen bringen weiter.

Dies bestätigt der Globale Wettbewerbsbericht

2018, den das

Weltwirtschaftsforum im Herbst

vergangenen Jahres vorlegte. Darin stellt die renommierte

Stiftung der Bundesrepublik auf dem

Gebiet der Innovationen durchgehend Bestnoten

aus und setzt Deutschland noch vor den USA auf

Platz Eins im Ranking. Bewertet hatte die Organisation

das Generieren von neuen Ideen bis hin

zu deren erfolgreicher Vermarktung. Als Kriterien

für die Beurteilung wurden unter anderem Faktoren

wie die Zahl der angemeldeten Patente, wissenschaftliche

Veröffentlichungen sowie die

Zufriedenheit der Verbraucher mit deutschen Produkten

herangezogen.

Nun ist die Innovationsfähigkeit eines Landes und

seiner Wirtschaft nur ein Kriterium von zwölf

Punkten, nach denen das Forum die Wettbewerbsfähigkeit

der einzelnen Länder beurteilte. So spielen

beispielsweise die Stärke des Finanzsystems,

der Zustand der Infrastruktur, das Bildungsniveau

und der Stand des Gesundheitswesens eine wichtige

Rolle. Unterm Strich hat sich Deutschland in

allen Disziplinen gut geschlagen und erreicht hinter

den Vereinigten Staaten und Singapur einen

beachtlichen dritten Rang in der Platzierung. Bemerkenswert:

China belegt in der Studie lediglich

Platz 28.

Ein Branchenriese als Schrittmacher

Die Beschäftigung mit dem Thema Innovation

führt zwangsläufig zu der Frage: Welche Branchen

in Deutschland haben denn die Nase vorn als Vorreiter

in Sachen Fortschritt? Hier lohnt ein Blick

auf die Leitmärkte, in denen die wirtschaftliche

Stärke Deutschlands besonders deutlich zu Tage

tritt. Vier starke industrielle Branchen übernehmen

hier die Führungsrolle.

Traditionell ganz vorn dabei die Automobilindustrie.

Gut die Hälfte des 40 Milliarden Euro-Budgets,

das die Branche für den Bereich Forschung

und Entwicklung aufwendet, entfällt auf den

der Bergische Unternehmer 04|19 19


TITEL INNOVATIONSSTANDORT D

lichen Beitrag zur technologischen Innovation hierzulande.

Jedes achte Chemie-Patent kommt aus

Deutschland; fast sechs Prozent der internationalen

F&E-Aufwendungen der chemisch-pharmazeutischen

Industrie werden in Deutschland getätigt.

Es wird viel in die Zukunft investiert

Standort Deutschland. Dazu passt, dass in keinem

anderen Wirtschaftszweig so viel hochqualifizierte

Fachleute mit innovativen Aufgaben beschäftigt

sind wie im Fahrzeugbau: Mehr als jeder vierte

F&E-Mitarbeiter arbeitet in der Automobilindustrie,

wo mit Hochdruck an Lösungen für die Mobilität

von morgen geforscht wird. Zu den Megatrends

der automobilen Fortbewegung zählen das

Thema Elektro, die digitale Vernetzung sowie

assistiertes und autonomes Fahren.

Drei weitere Industriebereiche vorn

Weitere Schlüsselbranchen sind neben dem Anlagen-

und Maschinenbau die Elektrotechnik sowie

die Elektronikindustrie. Geschäftsfelder mit einem

außerordentlich breiten, hochinnovativen Spektrum,

das von der Digitalisierung der Kommunikation

bis zu den erneuerbaren Energien wesentliche

Zielvorgaben für die Zukunft umfasst.

Ebenso leisten Chemie und Pharma einen maßgeb-

Schlüsselbranchen sind neben der Automobilindustrie

der Anlagen- und Maschinenbau, die Elektrotechnik sowie

die Elektroindustrie. Hinzu kommen die Chemieund

Pharmabranche.

Insgesamt zeigt die Kurve der Investitionen in das

Finden und Umsetzen innovativer Ideen seit den

letzten zehn Jahren ununterbrochen nach oben. Positiv

wirken sich dabei die gebündelten Anstrengungen

von Wirtschaft und Politik aus, wobei die

Hightech-Konzepte der Bundesregierung zusätzliche

Impulse liefern. Die Zusammenarbeit mit

Hochschulen und namhaften Wissenschaftsinstituten

schafft zudem die Basis für exzellente Bedingungen,

die eine weltweit anerkannte Spitzenforschung

ermöglichen. Dieses ambitionierte Ziel

gewinnt angesichts des technologischen Umbruchs,

der mit dem Internet der Dinge, mit der Umsetzung

von Industrie 4.0 und dem Fortschreiten der Künstlichen

Intelligenz und Robotik den Wandel beschleunigt,

zunehmend an Relevanz.

Ein starkes Tandem aus Industrie und

Service

Anders als in anderen Volkswirtschaften besitzt die

Industrie in Deutschland ein vergleichsweise hohes

Gewicht. Dies schlägt sich gleichfalls am Arbeitsmarkt

nieder. So sind rund 7,3 Millionen in der Industrie

und dem verarbeitenden Gewerbe tätig. Die

Zahl der Beschäftigten branchenübergreifend lag

bundesweit im Dezember 2018 bei 44,91 Millionen

Menschen. Auch wenn der Schwerpunkt immer

noch auf der Entwicklung und Herstellung von Investitionsgütern

und richtungsweisenden Produktionstechnologien

liegt, holen die Dienstleister stetig

auf. Rund 80 Prozent aller Unternehmen sind bereits

in diesem Wachstumssegment tätig. Sie erwirtschaften

fast 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts

und stellen drei Viertel der Arbeitsplätze in

Handel, Gastronomie, Verkehr und anderen Service-Bereichen

in öffentlicher oder privater Hand.

Rekord in Sachen Patente

Einen messbaren Beleg für die Innovationskraft

deutscher Betriebe liefert die Anzahl der Patente

im Ländervergleich. Wie das Europäische Patent-

Fortsetzung auf Seite 24

20 www.bvg-menzel.de


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TITELINTERVIEW INNOVATIONSSTANDORT D

„Besondere Anforderungen bedürfen auch

schon mal unkonventioneller Lösungen.“

Die Herausforderungen, denen sich das 2006 gegründete Unternehmen SI Coatings GmbH täglich stellen muss, verlangen

ein Höchstmaß an Flexibilität und Sachverstand. Denn zum einen fordern die Abnehmer in den unterschiedlichen Industriebranchen

qualitativ hochwertige Lösungen, die den hohen Belastungen in der Praxis gewachsen sind. Zum anderen

sind Kreativität und Innovationskraft gefragt, um mit dem rasanten Fortschritt in der Werkstofftechnik

mithalten zu können. Geschäftsführer Andreas Kunz schildert, wie sein Unternehmen diese Aufgabe meistert.

Ihr Unternehmen entwickelt Haftvermittler und

Beschichtungssysteme für eine zuverlässige

Verbindung zwischen Metall und Kunststoff

oder Gummi. In welchen Bereichen kommen

Ihre Produkte zur Anwendung?

Unsere Haftvermittler, Kleber und Beschichtungsstoffe

werden in über 30 Branchen weltweit

von der Automobilindustrie über den human- und

veterinärmedizinischen Bereich bis hin zu den

Sparten Elektronik und Bekleidung verwendet.

Ein Hauptmarkt ist jedoch die Coil-Coating-Industrie

und anverwandte Gebiete.

Welche speziellen Anforderungen müssen Ihre

Produkte erfüllen und was ist daran so

schwierig?

Die größte Schwierigkeit ist, die Ursache für ein

Problem zu finden, das an uns herangetragen wurde.

Sind wir fündig geworden, müssen wir ein entsprechendes

Produkt konzipieren und beim Kunden

zur Anwendung bringen. Hier liegt auch eine

unserer Stärken. Die SI Coatings GmbH und im

Allgemeinen die HÜHOCO Gruppe, zu der wir gehören,

sind im Markt bekannt für Nischenlösungen

mit besonderen Anforderungen. So konzentrieren

wir uns beispielsweise auch auf kleine Lose,

für die sich größere Firmen nicht interessieren. Dabei

haben wir die Erfahrung gemacht, dass für ungewöhnliche

Aufgaben manchmal auch unkonventionelle

Lösungen gebraucht werden.

Die Materialentwicklung, gerade im Kunststoffbereich

macht rasante Fortschritte. Immer mehr

Kunststoffsorten kommen auf den Markt – beispielsweise

Verbundwerkstoffe in HighTech-

Qualität. Wie schaffen Sie es, die kundenspezifischen

Wünsche schnell und gezielt umzusetzen?

Die Vielzahl verschiedener Kunststoff- und Gummimischungen

sehen wir gleichermaßen als Herausforderung

und Chance. In unserem Labor sind wir in

der Lage, die verschiedenen Mixturen zu klassifizieren

und unter anwendungsnahen Bedingungen – in

Kombination mit unseren Haftvermittlern – zu prüfen.

Benötigen Sie für diese Prüfverfahren ein spezielles

Equipment?

Speziell für die Kunststoff-Haftvermittler haben

wir uns eine Spritzgussmaschine angeschafft, mit

der wir Prüfkörper in Verbindung mit unseren

Haftvermittlern herstellen können. Die Gummi-Metall-Haftvermittler

vulkanisieren wir drucklos an

diversen Metallen oder Kunststoffen. Darüber hinaus

untersuchen wir diese je nach Anforderungen

vor oder nach einer korrosiven Belastung in einer

Zugprüfmaschine. Bei den Versuchen geht es immer

darum, so nah an dem Fertigungsprozess des

Kunden zu sein wie möglich. Denn nur so erreichen

wir Ergebnisse, mit denen die Probleme des Auftraggebers

auch auf seiner Anlage gelöst werden

können. Um diese Resultate weiter zu optimieren,

arbeiten wir auch regelmäßig an Forschungsprojekten

diverser Hochschulen mit.

Lacke und Beschichtungen stehen stets im Fokus

des Umweltschutzes. Wie ist der Stand der

Dinge in Ihrem Unternehmen?

2017 haben wir ein Umweltmanagementsystem

nach DIN EN Iso 14001 eingeführt: von der Berufsgenossenschaft

der chemischen Industrie lassen wir

uns freiwillig hinsichtlich des Arbeitsschutzes zertifizieren.

Die Gesamtperformance wird zudem regelmäßig

durch die renommierte Rating Agentur

Ecovadis begutachtet.

Auf welche Entwicklung aus Ihrem Hause sind

Sie besonders stolz?

Als ich 2011 die Geschäftsführung übernommen

habe, war eine der Vorgaben, die Abhängigkeit von

22 www.bvg-menzel.de


Wo liegen Ihre Haupt-Absatzmärkte?

Unser größter Einzelkunde sind mit etwa 45 Prozent

die Werke der HÜHOCO-Gruppe. Immer wichtiger

wird für uns jedoch mit rund 25 Prozent der

asiatische Markt. Aus diesem Grund haben wir auch

eine eigene Vertriebsgesellschaft in China gegründet.

Der Exportanteil außerhalb der EU liegt bei ca.

35 Prozent.

Andreas Kunz, seit

2011 Geschäftsführer

der SI-COATINGS GmbH,

weiß um die Bedeutung

von Innovationen

für die Unternehmensentwicklung.

der Gruppe zu reduzieren. Seitdem haben wir unseren

Absatz mehr als verdoppelt. Das kann nur

mit einem funktionierenden Team gelingen, auf

das ich mächtig stolz bin.

Was können Sie besser, was machen Sie anders

als der Wettbewerb in der Lackindustrie?

Mit unseren Kunststoff- und Gummi-Metall-

Haftvermittlern haben wir uns in eine besondere

Marktnische begeben, zu der Außenstehende nur

schwer Zugang bekommen. Hinzu kommen die

Flexibilität eines Kleinunternehmens und der finanzielle

Rückhalt in der Gruppe.

Ist Innovation made in Germany bei Ihren Abnehmern

ein Thema, mit dem Sie punkten können?

Made in Germany ist international natürlich ein gutes

Verkaufsargument. Mit Qualität aus Deutschland

werben wir daher auch ganz offen. Nicht zu

vergessen: Wuppertal hat als Geburtsstadt Friedrich

Engels in China ein sehr positives Image.

Wie setzt sich Ihr Kundenkreis zusammen?

Hauptsächlich beliefern wir Band-Beschichter.

Doch mehr und mehr kommen weitere Industriebereiche

hinzu. Heute werden unsere Lacksysteme

getaucht, gespritzt, gepinselt und getupft.

Kleine Kunden beziehen nur wenige Kilogramm,

andere beliefern wir im Tonnenmaßstab. Außerdem

ist die Lohnfertigung ein weiteres sicheres

Standbein für uns geworden.

Ein neues Beschichtungssystem muss natürlich

erst einmal erprobt werden. Fahren Sie Probeläufe

im Kundenbetrieb oder verfügen Sie über

ein eigenes Anwendungs-Zentrum?

In unserem Anwendungstechnikum können wir alle

üblichen Applikationsverfahren von Spritzen über

das Tauchen bis hin zum Coil Coating nachstellen.

In der Regel erstellen wir in Zusammenarbeit mit

unseren Kunden entsprechende Lastenhefte, die wir

dann konsequent abarbeiten. Als letzter Schritt steht

eine Praxiserprobung an, die manches Mal zur

Nachbesserung führt. Denn nicht alle Eventualitäten

lassen sich im Labor eins zu eins nachstellen.

Welche Qualitätsmerkmale sind typisch für SI

Coatings?

Mit unserer IATF 16949 Zertifizierung erfüllen

wir den Qualitätsstandard, wie er in der Automobilindustrie

von einem OEM-Zulieferer gefordert

wird. Für uns bedeutet Qualität aber auch Fairness

und Zuverlässigkeit.

Was darf der Markt in Zukunft von SI Coatings

erwarten – welche neuen Beschichtungstrends

kommen auf uns zu?

Wir bereiten uns gerade auf den Ausbau unserer

Kapazitäten hier in Wuppertal vor. Auf uns als

Lackfabrik kommt damit ein sehr langwieriger Genehmigungsprozess

zu, der sich sicherlich bis in

2020 hineinzieht. Vom chinesischen Standort aus

werden wir hingegen noch in diesem Jahr die

ersten Produkte für den asiatischen Markt ausliefern.

In punkto Innovationen stehen wasserverdünnbare

Haftvermittler auf meiner persönlichen Liste ganz

oben. Für die Polyolefine wie PP können wir zum

Teil schon auf wasserlösliche Produkte zurückgreifen.

Bei den Gummi-Metall-Haftvermittlern reicht

die Leistung noch nicht an die lösemittelbasierten

Erzeugnisse heran. Wir denken jedoch, unsere

Kunden im Laufe von 2019 mit entsprechenden

Qualitäten bemustern zu können.

Das Gespräch führte die BVG

Foto: SI - Coatings GmbH

der Bergische Unternehmer 04|19 23


TITEL INNOVATIONSSTANDORT D

Fortsetzung von Seite 20

amt EPA in seinem Jahresbericht 2017 mitteilt, ist

Deutschland mit mehr als 25.000 Patentanmeldungen

Spitzenreiter innerhalb der Union. Mit anderen

Worten: Rund jede dritte Patentanmeldung in Europa

stammt von einem deutschen Unternehmen.

Die meisten Anträge gingen in den Technologiefeldern

elektrische Maschinen, Geräte und Energie

sowie Transport und Messtechnik ein. Zu den Top

Ten der weltweit wichtigen Patentanmeldern deutscher

Provenienz gehörten im Berichtsjahr die

Konzerne Siemens und Bosch.

Keine Innovation ohne Mittelstand

Die Erkenntnis, dass vor allem die Leistungskraft

und Innovationsfähigkeit der deutschen Industrie

unser Land zu einem führenden Wirtschaftsstandort

weltweit machen, ist nicht neu. Ebenfalls ist

aber auch bekannt, dass nicht die großen Global

Player die Motoren der deutschen Wirtschaft sind,

sondern die rund 3,6 Millionen mittelständischen

Die Region Wuppertal, Solingen, Remscheid und der Oberbergische

Kreis landen beim Innovationsranking auf Rang 6

von 85 deutschen Wirtschaftsräumen.

Unternehmen, Selbständigen und Freiberufler. Die

herausragende Bedeutung verwundert nicht angesichts

des Faktums, dass 99,6 Prozent aller Firmen

in Deutschland zum Mittelstand gehören. Typisch

für den deutschen Mittelstand sind die zahlreichen

Hidden Champions, die mit Erfolg und Kreativität

Marktnischen besetzten und es dort oftmals zur

Führerschaft bringen.

Innovationsregion Bergisches Land

Wo aber lässt sich das Bergische Land am Innovationsstandort

Deutschland finden? In ausgezeichneter

Verfassung auf einem hervorragenden Platz.

Wie das Institut der Deutschen Wirtschaft IW 2017

ermittelte, landet die Region mit Wuppertal, Remscheid,

Solingen und dem Oberbergischen Kreis

unter 85 Wirtschaftsräumen in Deutschland auf

Rang 6. Darüber hinaus wurde das Bergische Land

vom IW in Köln auch als eine von insgesamt 14 sogenannten

„Dominierenden Innovationsregionen“

eingestuft. Spitzenwerte erreicht auch die Patentdichte,

deren Zahl dreimal so hoch ist wie der Landesdurchschnitt.

Ein Grund dafür ist sicherlich im

Branchen-Mix der bergischen Wirtschaft zu sehen,

die mit Automotive, Maschinenbau und Elektroindustrie

gerade die besonders starken Innovationsbereiche

bedient.

Die Studie des IW stützt sich auf folgende Elemente:

• die regionalen Aufwendungen für Forschung und

Entwicklung

• die Zahl der Akademiker mit MINT-Qualifikation

• die Anzahl der technologieorientierten Unternehmensgründungen

• die Versorgung mit Breitbandinternet

• sowie die Zahl der Patentanmeldungen.

Dreimal unter den Top 100 Innovatoren

Auch bei der Vergabe TOP 100, der Auszeichnung

für die innovativsten Mittelständler in Deutschland,

sind die bergischen Unternehmen gut vertreten.

Mit der Firma M.A.T. Malmedie Antriebstechnik

in Solingen sowie den beiden Remscheider

Unternehmen Wurm Elektronik und Ernst Blissenbach,

einem Spezialisten für die Innenentgratung

längsgeschweißter Rohre, zählen drei bergische

Betriebe zur Innovations-Elite des Landes.

24 www.bvg-menzel.de


Top 100 ist das einzige Benchmarking für Innovationsmanagement

in Deutschland und in dieser

Funktion seit über 25 Jahren aktiv im Markt.

Förderungswürdige Ideen – typisch

bergisch

Aktuell zeigt das Bergische Land mit zwei förderungswürdigen

Ideen wieder einmal Flagge. In der

Liste der 36 Projekte, die im Rahmen der Ausschreibung

„Regio NRW – Innovation und Transfer“

zur regionalen Wirtschaftsförderung mit rund

45 Millionen Euro unterstützt werden, ist Wuppertal

gleich zweimal vertreten. Zum einen hat das

Kompetenzzentrum Autonomes Fahren, das an der

Bergischen Universität Wuppertal angesiedelt werden

soll, einen Zuschlag in Höhe von 1,9 Millionen

Euro erhalten. Darüber hinaus sind bereits weitere

Mit förderungswürdigen

Ideen

zeigt das Bergische

Land wieder

einmal Flagge.

Knapp 6,5 Millionen

Euro Fördermittel

fließen in

die Region.

Fördermittel bei der EU beantragt worden, um

Tests mit fahrerlosen Bussen im Städtedreieck zu

finanzieren.

Zum anderen bekommt das Projekt „Urbane Produktion“

mit einer Summe von etwa 4,4 Millionen Euro

einen stattlichen Betrag aus dem Fördertopf des

Landes. Laut der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderung

BSW handelt es sich dabei um ein

engmaschiges Netzwerk aus Forschungseinrichtungen,

Universität, Industrieunternehmen Handwerk,

Landwirtschaft und zivilgesellschaftlichen Initiativen,

die sich der Aufgabe stellen, Herausforderungen

wie Klimaschutz, Ressourceneffizienz, intelligente

Mobilität oder auch die Versorgung aus

nachhaltiger Produktion zu bewältigen.

Text: BVG

Fotos: Shutterstock

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der Bergische Unternehmer 04|19 25


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Das Internet bietet Unternehmern und Dienstleistern eine unendliche Reichweite, um sich mit ihren

Produkten zu präsentieren. Vor allem Reiseportale, Hotels und Restaurants profitieren davon,

dass Kunden aus aller Welt sich bequem von zuhause aus über wenige Klicks einen Eindruck der

Angebote verschaffen können. Mit seinem Start-Up „VirtualPro360“ hebt Pascal Clemens diese

Möglichkeit nun auf eine neue Qualitätsebene und ist sich sicher: Vor ihm liegt ein völlig unterschätzter

Milliardenmarkt.

Jeder hat es schon mal getan. Wenn ein wohlverdienter

Urlaub in greifbare Nähe rückt,

wird online nach dem nächsten Reiseziel und

der Unterkunft geschaut. Egal, ob auf Reiseportalen

oder Homepages von Hotels oder Hausvermietern,

sie alle arbeiten mit demselben Werkzeug

– Fotogalerien. Völlig antiquiert findet der

Solinger Startupper Pascal Clemens, der mit seiner

Idee virtueller Rundgänge zwar nicht das sprichwörtliche

Rad völlig neu erfunden hat, doch die

technischen Möglichkeiten in diesem Bereich derzeit

besser zu nutzen weiß, als kaum ein anderer. Er

ist sich sicher: „Das wird die normalen Homepages

in den kommenden Jahren revolutionieren.“

Clemens arbeitet derzeit mit zwei weiteren Kollegen

im Home-Office, nutzt am liebsten aber auch

Coworking Spaces in der Region. Für seine Arbeit

braucht er nichts weiter als seinen Laptop, einen Internetzugang

und seine Fotoausrüstung. „Dafür

lohnt es sich nicht, irgendwo ein teures Büro anzumieten.“

Seine Kunden sind Restaurant- und Hotelbetreiber

aus aller Welt. Aufträge in Ägypten, der

Türkei, Mallorca, Ibiza und Mexiko hat er schon

realisiert, einige auch in der Region. „Der Arbeitsprozess,

um einen virtuellen Rundgang zu erstellen“,

erzählt Clemens, „dauert je nach Größe des

Projekts wenige Stunden bis zu mehreren Tagen.“

Er fährt zum Kunden, macht vor Ort die Aufnahmen,

sammelt die nötigen Informationen und baut

dann am Laptop den Rundgang zusammen.

Einen virtuellen Rundgang hat jeder schon mal im

Internet gesehen, „doch die allermeisten, die es da

gibt, sind Schrott“, sagt Clemens selbstbewusst.

Entweder brauchen sie ewig zum Laden, bestehen

aus aneinandergereihten Bildern in schlechter

Qualität oder bieten kaum einen Mehrwert zur

restlichen Homepage. Nicht so das Portfolio, das

der Solinger auf seiner Homepage vorweisen

kann. Auf seinen Rundgängen fühlt sich der Kunde

gleich wohl: Lauschige Lounge-Musik oder

Meeresrauschen schallen im Hintergrund, während

optisch tolle Eindrücke von glamourösen

Suiten und türkisblauen Stränden oder von einer

gemütlichen Restaurant-Innenterrasse den Betrachter

einfangen. Doch der Kunde muss nicht als

passiver Zuschauer verweilen: Über eine Menüleiste

steht es ihm frei, die Tour selber zu leiten,

sich auf den verschiedenen Gebäudeebenen umzuschauen,

in die Zimmer hinein zu lugen oder den

Ausblick vom Balkon aus zu genießen. Über integrierte

Infopoints, etwa im Logo des jeweiligen

Hotels, erhält der Nutzer dazu sämtliche Informationen,

unter anderem zum Hotel, der Lage und

den zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten.

Virtueller Rundgang

„Mit einem guten virtuellen Rundgang brauche

ich maximal zwei Klicks, bis ich an die nötigen

Informationen komme und muss mich nicht durch

irgendwelche Reiter durchklicken“, sagt Clemens

und präsentiert zur Veranschaulichung das Projekt,

das er für ein Fünf-Sterne-Hotel in Griechenland

erstellt hat. Darauf ist er besonders stolz,

weil darin alle Möglichkeiten eingebettet sind, die

den wahren Nutzwert eines guten virtuellen

Rundgangs verdeutlichen: Der erste 360-Grad-

Blick zeigt die Rezeption, erste Hotspots zur Lobby

oder zum Pier sind darin eingebaut, sowie Infopoints,

die zur Website oder zu Landkarten

führen. Auf den Hotspot Pier geklickt, wechselt

das Bild von der Rezeption auf ein türkisblaues

Meer, auf deren Oberfläche zwei weitere Infopoints

bereitstehen. Wird der eine angeklickt,

ploppt ein Video mit Impressionen einer Bootstour

auf, inklusive springender Delfine. „Das Hotel

vermietet Boote, mit denen man einen solchen

Ausflug machen kann“, erklärt Clemens und fügt

26 www.bvg-menzel.de


Der Solinger Startupper

Pascal Clemens

eröffnet Kunden durch

seine virtuellen Rundgänge

ein neues

Buchungserlebnis.

hinzu. „Als Text hätte ich das als Randnotiz wahrgenommen,

wäre aber nie auf die Idee gekommen,

mir tatsächlich ein Boot zu mieten. Durch das Video

aber bekomme ich richtig Lust darauf.“ Durch

die Rundgänge also seien ganz andere Buchungserlebnisse

als bislang möglich. „Der Urlaub fängt

praktisch schon zu Hause an, während ich mir das

Hotel im Rundgang anschaue.“

Möglichkeiten erkennen

Ähnlich wie bei Hotels funktionieren virtuelle

Rundgänge auch bei Restaurants, Sportparks und

Arztpraxen. Das jüngste Projekt des Solingers ist

derzeit der Sportpark Landwehr. In Mexiko hat er

kürzlich eine Dependance eröffnet, die den Markt

jenseits des Atlantiks revolutioniert. In Deutschland

seien Hotelketten und Gastronomiebetriebe

noch zurückhaltend. „Das liegt wahrscheinlich daran,

dass sie die Möglichkeiten darin noch nicht erkennen

oder den Trend abwarten. Und eigentlich

bräuchten wir noch mehr Mitarbeiter, um eine noch

bessere Akquise zu betreiben.“ Denn der Markt

wird in den nächsten Jahren stark anwachsen. Wie

Studien nämlich zeigen, bringen virtuelle Rundgänge

mehr Klicks (eine Steigerung von bis zu 400

Prozent) und deutlich mehr Buchungen (bis zu 67

Prozent). „Wir bieten ein hervorragend skalierbares

Business-Model in einem jungfräulichen Markt

an“, kündigt der Startupper an: „Wir suchen noch

Partner oder Investoren und vergeben günstige Lizenzen

zur Selbstständigkeit. Idealerweise sollte es

in der nahen Zukunft in jeder Großstadt einen oder

mehrere VirtualPro360-Partner geben.“

Auch im Bergischen würde Clemens das Ganze

gerne weiter vorantreiben, um die Region und ihre

Industrie national und international besser darzustellen.

In Solingen würde er gerne den Hofgarten

virtuell umsetzen. „Für einen Rundgang ist es ideal

als großes Zentrum mit vielen Läden, denen

man mit meinem Konzept beweisen könnte, dass

auch kleine Geschäfte gegen Amazon antreten

können, wenn sie sich auch als stationärer Handel

online vernünftiger präsentieren.“

Text: Cristina Segovia-Buendía

Fotos: VirtualPro360

VirtualPro360

Bielauer Weg 2

42699 Solingen

Tel 01573 329 8071

Mail info@virtualpro360.com

Net www.virtualpro360.com

der Bergische Unternehmer 04|19 27


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Brexit: Besteht Handlungsbedarf

für Patente, Marken und Designs?

Die Ausganglage ist verworren: Bis zur Stunde - 5. April 2019 - ist noch nicht absehbar,

ob Großbritannien geregelt (unter Abschluss eines Austrittsabkommens),

ungeregelt (No-Deal-Brexit) oder vielleicht doch überhaupt nicht (zweites Referendum)

aus der Europäischen Union austreten wird. Trotz der bestehenden

Unsicherheiten in politischer Hinsicht gilt für gewerbliche Schutzrechte

(Patent, Marke, Design) eine rechtlich einigermaßen verbindliche und vorhersehbare

Rechtslage:

Für Patente ändert sich nichts. Von einem möglichen Austritt Großbritanniens

aus der EU (sei es geregelt oder ungeregelt) ist die Mitgliedschaft Großbritanniens

im Europäischen Patentübereinkommen (EPÜ) und im PCT (patent cooperation

treaty) nicht betroffen.

Marken: Im Falle eines No-Deal-Brexits kann ausweislich der Informationen der britischen

Regierung und des britischen Patentamtes (UK Intellectual Property Office,

siehe Fußnote 1) darauf gebaut werden, dass alle bestehenden einheitlichen europäischen

Schutzrechte (also auch registrierte europäische Unionsmarken) weiterhin in

Großbritannien geschützt und durchsetzbar sind. Es wird Inhabern dieser Schutzrechte

innerhalb einer voraussichtlich neunmonatigen Übergangsfrist die Möglichkeit

gegeben, den UK-Teil der EU-Marke durch eine gesonderte nationale

Registrierung der Marke unter Beibehaltung der Zeitränge in ein

nationales britisches Schutzrecht zu überführen. Entsprechende Regelungen

sollen auch für Anmeldungen solcher Marken gelten.

Zu beachten ist: Ab dem Tag, an dem Großbritannien aus der Europäischen

Union ausgetreten sein wird, werden dann neu angemeldete

europäische Unionsmarken Großbritannien nicht mehr umfassen.

Europäische Designschutzrechte: Hier gelten bei einem No-

Deal-Brexit dieselben Regelungen wie für europäische Unionsmarken.

Falls das verhandelte Austrittsabkommen (siehe Fußnote

2) aber doch ratifiziert werden sollte, finden sich klare Regelungen

in dessen Artikeln „54 - 59“. Diese entsprechen den oben erläuterten,

von der britischen Regierung im Rahmen eines No-Deal-Brexits

vorgesehenen Regelungen.

Fazit: Derzeit besteht für gewerbliche Schutzrechte kein unmittelbarer

Handlungsbedarf. Insbesondere erscheint es nicht erforderlich,

bestehende europäische Unionsmarken oder europäische Designs

(Gemeinschaftsgeschmacksmuster) oder deren Anmeldungen

prophylaktisch zusätzlich in Großbritannien anzumelden.

Foto: BVG

Florian Roche ist Patentanwalt und Partner

in der Patentanwaltskanzlei Roche, von

Westernhagen & Ehresmann in Wuppertal

* https://www.gov.uk/government/publications/trade-marks-and-designs-if-theres-no-brexit-deal/trade-marks-and-designs-if-theres-no-brexit-deal

** https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/756374/14_November_Draft_Agreement_on_

the_Withdrawal_of_the_United_Kingdom_of_Great_Britain_and_Northern_Ireland_from_the_European_Union.pdf

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für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 04|19 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

29


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Fehlende Steuerbescheinigung

über die Ausschüttung aus

der Kapitalrücklage führt zur

Verwendungsfestschreibung

auf 0 E

Schüttet eine Kapitalgesellschaft Beträge

aus dem steuerlichen Einlagekonto aus,

muss sie keine Kapitalertragsteuer einbehalten

und an das Finanzamt abführen.

Die Gesellschaft muss die Ausschüttung

aus dem steuerlichen Einlagekonto nach

amtlichem Muster dem Anteilseigner bescheinigen.

Liegt diese Steuerbescheinigung

nicht bis zum Tag der Bekanntgabe

der erstmaligen Feststellung des steuerlichen

Einlagekontos zum Schluss des

Wirtschaftsjahrs, in dem die Ausschüttung

erfolgt ist, vor, gilt der Betrag der

Einlagenrückgewähr als mit 0 € bescheinigt.

Die Ausschüttung ist in der Folge

steuerpflichtig, da sie als nicht aus dem

steuerlichen Einlagekonto erfolgt gilt.

Eine Korrektur ist ausgeschlossen. Diese

gesetzlich angeordneten Rechtsfolgen

sind verfassungsgemäß.

(Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs)

Schuldzinsenabzug bei Überentnahmen

– Anwendung durch

Finanzverwaltung

Fotos: MEV

Nach § 4 Abs. 4a EStG sind betriebliche

Schuld-zinsen grundsätzlich insoweit

nicht abzugsfähig, als sie auf Überentnahmen

zurückzuführen sind. Eine

Überentnahme liegt vor, wenn die Entnahmen

in einem Wirtschaftsjahr höher

sind als die Summe aus Gewinn und Einlagen;

sind die Entnahmen niedriger als

diese Summe, entsteht eine sog. Unterentnahme.

Nichtabzugsfähig sind

Schuldzinsen in Höhe von 6% der Überentnahmen,

(1) höchstens jedoch der tatsächliche

Aufwand an Schuldzinsen, (2)

soweit er 2.050 Euro übersteigt.Nachdem

der Bundesfinanzhof (3) die Bemessungs-grundlage

für die Ermittlung der

nichtabziehbaren Schuldzinsen begrenzt

hatte, hat die Finanzverwal-tung ihren

Anwendungserlass entsprechend über-arbeitet.

(4) Danach können die nichtabziehbaren

Schuldzinsen höchstens auf

Grundlage des kumulierten Entnahmeüberschusses

(d. h. aller Entnahmen abzüglich

aller Einlagen) berechnet werden;

dies kann bei Vorhandensein von

Verlusten zu günstigeren Ergebnissen

führen. (1) Betrachtet werden alle Wirtschaftsjahre

seit Betriebseröffnung, frühestens

jedoch ab dem Wirtschaftsjahr

1999 bzw. 1998/1999.(2) Schuldzinsen

für Darlehen zur Finanzierung von Anlagevermögen

werden dabei nicht berücksichtigt.(3)

Urteil vom 14. März 2018 X

R 17/16 (BStBl 2018 II S. 744); siehe

auch Informationsbrief September 2018

Nr. 6.(4) Siehe BMF-Schreiben vom 2.

November 2018 – IV C 6 – S

2144/07/10001 (BStBl 2018 I S. 1207).

(Quelle: Rinke Treuhand)

Umsatzsteuerentstehung bei

Sollbesteuerung

Grundsätzlich entsteht die Umsatzsteuer

mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums,

in dem die Leistung ausgeführt

wurde (Sollbesteuerung). Auf die Zahlung

des Entgelts kommt es dabei nicht

an. Das führt dazu, dass der leistende

Unternehmer die Umsatzsteuer vorfinanzieren

muss, wenn er das Entgelt bis

zur Fälligkeit der Umsatzsteuer noch

nicht vereinnahmt hat. Eine Spielervermittlerin,

die im bezahlten Fußball tätig

war, erhielt Provisionszahlungen in Raten

auf die Laufzeit der Arbeitsverträge

vermittelter Spieler verteilt. Es stellte

sich die Frage, ob die Vermittlerin die

Umsatzsteuer im Jahr der Vermittlung

versteuern und damit vorfinanzieren

musste, oder in den Jahren, in denen sie

die Zahlungen erhielt.

Der Gerichtshof der Europäischen Union

entschied, dass die Umsatzsteuer mit

Ablauf des Zeitraums entsteht, auf den

sich die geleisteten Zahlungen beziehen.

Dienstleistungen sind im Ausgangsfall

dann bewirkt, wenn sie zu aufeinanderfolgenden

Abrechnungen oder Zahlungen

Anlass geben. Ob das im konkreten

Fall so ist, muss der Bundesfinanzhof

nun prüfen. Insbesondere wird es darum

gehen, ob nur eine einzelne Leistung erbracht

wurde, die in Raten bezahlt wurde,

oder ob bei einem prämienabhängigen

Spielergehalt tatsächlich

aufeinanderfolgende Leistungen vorliegen.

(Quelle: Seidel u.a.)

30 www.bvg-menzel.de


Tarifbegünstigte Veräußerung

einer freiberuflichen

Einzelpraxis

Die tarifbegünstigte Veräußerung einer

freiberuflichen Einzelpraxis setzt voraus,

dass der Steuerpflichtige die wesentlichen

vermögensmäßigen Grundlagen

entgeltlich und definitiv auf einen anderen

überträgt. Ein Berater übte seine

freiberufliche Tätigkeit in einer Einzelpraxis

aus, die er für einen Kaufpreis von

750.000 € an die S-KG veräußerte. Gegenstand

des Kaufvertrags war neben

dem mobilen Praxisinventar auch der gesamte

Mandantenstamm des Beraters. Er

verpflichtete sich zudem, im Rahmen einer

freiberuflichen befristeten Tätigkeitsvereinbarung

neue Mandate für die

S-KG zu akquirieren und seine bisherigen

sowie die neu akquirierten Mandanten

im Namen und für Rechnung der

S-KG zu beraten. Da der Berater seine

Tätigkeit für die S-KG nach zwei Jahren

aufgegeben und unter Mitnahme des

überwiegenden Teils seiner Mandanten

wieder eine Beratungstätigkeit im Rahmen

einer Einzelpraxis aufgenommen

hatte, vertrat das Finanzamt die Auffassung,

dass der Veräußerungsgewinn als

nicht begünstigter, laufender Gewinn zu

erfassen sei. Der Bundesfinanzhof bestätigte

die Sichtweise des Finanzamts.

Insbesondere die spätere Wiederaufnahme

der freiberuflichen Tätigkeit sprach

gegen eine tarifbegünstigte Veräußerung.

Dass dies zum Zeitpunkt der Praxisübertragung

nicht geplant war, spielt

keine Rolle. Maßgebend ist allein, ob es

objektiv zu einer definitiven Übertragung

der wesentlichen Praxisgrundlagen

gekommen ist.

(Quelle: Seidel u.a.)

Jetzt Gesellschaftsverträge

überprüfen

Jahrzehntelang war strittig, bei welchen

Gegebenheiten das Kontrollrecht eines

Kommanditisten nach § 166 Abs. 1 HGB

greift. Nach dieser Vorschrift ist der

Kommanditist berechtigt, eine abschriftliche

Mitteilung des Jahresabschlusses zu

verlangen und dessen Richtigkeit unter

Einsicht der Bücher und Papiere zu prüfen.

Hier hat das OLG München in einem

aktuellen Urteil Klarheit geschaffen. Im

entschiedenen Fall besteht dieses Kontrollrecht

nicht, wenn die Richtigkeit des

Jahresabschlusses von einem Wirtschaftsprüfer

uneingeschränkt bestätigt

wurde und der Gesellschaftsvertrag eine

entsprechende Klausel vorsieht. Daher

wäre zu prüfen, ob bestehende Gesellschaftsverträge

von Kommanditgesellschaften

an die neue Rechtslage angepasst

werden sollten.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt & Partner

KG)

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AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

WEG kann gewerblich tätig sein

Eine Wohnungseigentümergemeinschaft

kann beim Betrieb eines Blockheizkraftwerks,

mit dem Strom an außenstehende

Abnehmer geliefert wird, unternehmerisch

tätig sein. So lautet nach Auskunft

des eine höchstrichterliche Entscheidung.

Der Fall: Hauptzweck des zu einer

Wohnanlage gehörenden Heizkraftwerks

war es, die eigene Wärmeversorgung sicherzustellen.

Doch der überschüssige

Strom wurde gegen Bezahlung in das

Netz eines Energieversorgers eingespeist.

Das Finanzamt war der Meinung,

es handle sich deswegen um einen Gewerbebetrieb

und erließ gegenüber der

WEG einen entsprechenden Bescheid.

Die Betroffenen hielten das für rechtswidrig.

Allenfalls eine von den Eigentümern

gegründete GbR hätte gewerblich

tätig sein können, so ihre Argumentation.

Das Urteil: Angesichts der zivilrechtlichen

Verselbständigung durch den

Stromverkauf könne die Eigentümergemeinschaft

als Mitunternehmerschaft betrachtet

werden. Die Konsequenz aus der

Entscheidung: Die gewerblichen Einkünfte

mussten in einem eigenständigen

Verfahren gegenüber der WEG festgestellt

werden. Die Steuererklärung habe

der Hausverwalter abzugeben. Bundesfinanzgericht,

Aktenzeichen IV R 6/16

(Quelle: Infodienst Recht und Steuern

der LBS)

Früherkennung zahlt sich aus!

In den kommenden Jahren soll die größte

Reform der Umsatzsteuer seit Einführung

des EU-Binnenmarktes stattfinden.

Den Startschuss dafür hat die EU-Kommission

bereits in 2017 gegeben. Bestimmte

Maßnahmen sollen bereits zum

01.01.2019 in Kraft treten. Hierbei geht

es um Vereinfachungen/Vereinheitlichungen

für Konsignationslager sowie

um Vereinfachungen bei innergemeinschaftlichen

Reihengeschäften. Von einigen

Erleichterungen werden nach den

derzeitigen Plänen nur sogenannte “zertifizierte

Steuerpflichtige“ profitieren

können, denen die EU-Kommission darüber

hinaus auch Erleichterungen bei der

Beleg- und Nachweisführung in Aussicht

stellt. Die Einführung ist ebenfalls zum

01.01.2019 geplant. Unternehmen sollten

rechtzeitig Vorkehrungen dafür treffen.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt &

Partner KG)

Gesellschaftereinlage als

Finanzierungshilfe für GmbH

Wird ein Anteil an einer Kapitalgesellschaft

(z. B. GmbH) veräußert und beträgt

bzw. hat die Beteiligungsquote in

den letzten fünf Jahren mindestens 1 %

des Kapitals der Gesellschaft betragen,

unterliegt ein Gewinn dem sog. Teileinkünfteverfahren

und ist nur in Höhe von

60 % steuerpflichtig. Im Fall eines Verlustes

(auch durch Auflösung der Gesellschaft)

kann dieser nicht nur mit Kapitaleinkünften,

sondern in Höhe von 60

% auch mit anderen Einkünften verrechnet

werden. Da die Höhe der Anschaffungskosten

der Beteiligung die Höhe

des Veräußerungsgewinns oder -verlustes

beeinflusst, ist die Frage bedeutsam,

ob vom Gesellschafter während der Krise

der GmbH hingegebene Finanzmittel

zu den Anschaffungskosten zählen.Für

den Fall, dass der Gesellschafter „seiner“

Gesellschaft ein Darlehen gewährt oder

ein bereits gewährtes Darlehen im Insolvenzverfahren

„stehen lässt“, hat der

Bundesfinanzhof (1) entschieden, dass

keine (nach träglichen) Anschaffungskosten

vorliegen; der Ausfall der Darlehensforderung

kann bei der Ermittlung des

Auflösungsverlustes nicht berücksichtigt

werden.In einem aktuellen Urteil (2) hat

der Bundesfinanzhof klargestellt, dass

Einzahlungen des Gesellschafters in die

Kapitalrücklage der Gesellschaft dagegen

grundsätzlich zu nachträglichen Anschaffungskosten

und damit zu im Teileinkünfteverfahren

verrechenbaren

Verlusten führen. Im Streitfall leistete

der Gesellschafter zur Vermeidung einer

Bürgschaftsinanspruchnahme eine Zuführung

in die Kapitalrücklage der

GmbH. Unerheblich war, dass die GmbH

das betreffende Geld dazu verwendete,

ihre Bankverbindlichkeiten zu tilgen.

Nach Auffassung des Gerichts sei kein

Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten

gegeben. (1) Vgl. Urteil vom 11. Juli

2017 IX R 36/15 und Informationsbrief

Dezember 2017 Nr. 7 mit Übergangsrege-

32 www.bvg-menzel.de


lung.(2) Vom 20. Juli 2018 IX R 5/15.

(Quelle: Rinke Treuhand)

Anwohner contra Ladesäule

Ein Grundstücksbesitzer kann es der zuständigen

Gemeinde nicht verbieten, öffentliche

Parkplätze vor seinem Haus mit

E-Ladesäulen auszustatten. Für eine solche

Maßnahme ist nach Information des

Infodienstes Recht und Steuern der LBS

keine Baugenehmigung nötig. Der Fall: Es

passte einem Anwohner ganz und gar

nicht, als er feststellte, dass unmittelbar

vor seinem Grundstück zwei Ladesäulen

für Elektrofahrzeuge (mit jeweils zwei

Anschlüssen) aufgestellt werden sollten.

Damit gingen für die Nutzer anderer Fahrzeugarten

vier Parkplätze verloren, denn

diese speziellen Stellflächen müssen stets

für Elektroautos freigehalten werden. Es

handle sich außerdem um eine Art „Tankstelle“,

die einer besonderen baurechtlichen

Genehmigung bedürfe, führte der

Kläger aus. Er versuchte, mit einem Eilantrag

den bereits laufenden Bau zu stoppen.

Das Urteil: Ladestationen hätten nichts

mit herkömmlichen Tankstellen zu tun,

befanden die Richter des Bayerischen

Verwaltungsgerichtshofes. Sie glichen in

Form und Ausprägung eher Parkscheinautomaten.

Eine Kommune dürfe sie grundsätzlich

ohne Baugenehmigung aufstellen.

Die Juristen wiesen darauf hin, dass es im

Sinne aller zum ungehinderten Verkehrsfluss

mit Elektromobilen nötig sei, eine

ausreichende Zahl von Lademöglichkeiten

zu bieten.

(Bayerischer Verwaltungsgerichtshof,

Aktenzeichen 8 CE 18.1071)

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SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

QUADRILOG:

Mit Leidenschaft beraten

Unabhängig – intelligent – regio-global: Mit diesen Attributen umschreibt die QUADRILOG-Beratergruppe

ihre Geschäftsphilosophie. Damit orientiert sich der Beratungsdienstleister am Kern seiner

Mandantschaft. Der regional verwurzelte, fortschrittliche und international agierende Mittelständler

kann sich vor dem Hintergrund eines interdisziplinären Beratungsansatzes auf fundierte

Begleitung seiner rechtlichen, steuerrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten verlassen.

Zertifizierte Qualität und kurze Reaktionszeiten sind Pfunde, mit denen QUADRILOG bei einem

wachsenden Mandantenstamm punktet.

An den Standorten Solingen, Düsseldorf

und Berlin zeigt QUADRILOG regionale

Verbundenheit gepaart mit einem

weiten Blick über den Tellerrand. Dass

hier die Themen Wirtschaftsprüfung, Steuern,

Recht und Betriebswirtschaftliche Beratung unter

einem Dach vereint sind, ist ein klarer Mehrwert

für die Mandanten. „Das ist das, was unsere Kunden

schätzen: Mit allem, was ihr Unternehmen

und ihre Familie betrifft, können sie zu uns kommen“,

sagt QUADRILOG-Partner Dr. Hans-Gerd

Stüttgen. Die Vorfahren des promovierten Diplom-Kaufmanns,

Wirtschaftsprüfers und Steuerberaters

gründeten im Jahr 1929 die Steuerberatungsgesellschaft

Stüttgen & Partner, die heute

unter dem Dach von QUADRILOG agiert und gerade

wieder aufgrund einer durch das Magazin

Focus in Auftrag gegebenen Studie zu einer von

Deutschlands Top-Steuerkanzleien gekürt wurde.

Diese Auszeichnung fußt auf Vertrauen und Erfahrung:

„Es gibt Mandate, die schon mein Großvater

betreut hat“, erzählt Stüttgen lächelnd. Zu

den QUADRILOG-Mandanten zählen mittelständische,

häufig inhabergeführte Industrie- und

Dienstleistungsunternehmen, aber auch kommunale

und gemeinnützige Gesellschaften und Organisationen.

Viele Klienten kommen zudem aus der

Immobilienbranche, hier ebenso häufig private,

familiengeführte Unternehmensgruppen wie auch

institutionelle Investoren.

Generationenübergreifend moderieren

QUADRILOG konzentriert sich in der Beratungstätigkeit

in einem interdisziplinären Ansatz auf

die Bereiche Prüfung, Steuern, Recht und Betriebswirtschaftliche

Beratung. Zwischen allen

gibt es Schnittmengen, denen sich die QUADRI-

LOG-Experten in enger Zusammenarbeit widmen.

Zu den thematischen Schwerpunkten zählen

unter anderem die Umstrukturierung und Nachfolgeplanung

von Unternehmen, das Arbeitsrecht

und die Sozialversicherungsrechtliche Beratung.

„Gerade hier lassen sich Recht und Steuerberatung

sehr gut ergänzen“, erklärt Rechtsanwalt und

Steuerberater Ingo Jansen, ebenso QUADRILOG-

Partner und Fachberater für Unternehmensnachfolge.

Die Maxime des Beratungsdienstleisters ist,

diesen Prozess generationenübergreifend zu moderieren.

„Man muss die Interessen der abgebenden

und der annehmenden Generation gleichermaßen

im Blick haben“, hebt er hervor. Hier könne

34 www.bvg-menzel.de


1 2

es hinsichtlich der erforderlichen Altersvorsorge

des scheidenden Unternehmers und den in die Zukunft

gerichteten Ideen des Nachfolgers oder der

Nachfolgerin schon erhebliche Unterschiede geben.

In einem von Vertrauen und Erfahrung geprägten

Beratungsprozess könne es aber gelingen,

auch unterschiedliche Vorstellungen zusammenzuführen.

Angebot und Nachfolge

Weil QUADRILOG Mandanten über Jahre, vielfach

Jahrzehnte betreut, ist das Wissen um die Besonderheiten

einer jeden einzelnen Firma bzw. der

Familien ein Erfahrungsschatz, den man wirkungsvoll

in die Beratung einbringen kann. Dabei sprechen

die Berater dieses diffizile, häufig auch von

3

Emotionen begleitete Thema aktiv an. „Ein Nachfolgeprozess

kann fünf bis zehn Jahre in Anspruch

nehmen. Jedem Unternehmer sollte klar sein, dass

das so lange dauert“, betont Dr. Hans-Gerd Stüttgen.

Welchen Stellenwert das Thema „Nachfolge“

gerade hat, skizziert er am Beispiel Bergisches

Land. „Es gibt unfassbar viele Betriebe in unserer

Region, die keinen Nachfolger finden. Und das sind

gute, solide Unternehmen – richtige Perlen.“ Insofern

werden die QUADRILOG-Berater nicht müde

darauf hinzuweisen, dass ein Betrieb frühzeitig auf

die Nachfolge – gleich ob es um eine Übergabe an

ein Familienmitglied oder einen externen Käufer

geht – vorbereitet werden muss. Dazu gehört auch,

notwendige Investitionen nicht aufzuschieben. „Wir

haben eine dynamische Welt, das darf man nicht

vergessen“, unterstreicht er. Das große, internationale

Netzwerk von QUADRILOG kann helfen, Interessenten

zusammenzubringen. Denn daran mangele

es ganz offenkundig. „Angebot und Nachfrage

finden oft nicht zusammen.“

Plädoyer für Europa

Weitere Schwerpunkte setzt die Beratungsgesellschaft

vor dem Hintergrund einer globalisierten

Welt und eines, wenn auch vielfach unter Zähneknirschen

zusammenwachsenden Europas. Man

brauche gar nicht aufs Brexit-Chaos zu schauen,

um festzustellen, dass es ein „Zurück“ nicht mehr

geben könne, mahnt Dr. Hans-Gerd Stüttgen, der

zudem Fachberater für internationales Steuerrecht

ist. Für Handels- und Produktionsunternehmen

habe die EU so viele Vorteile gebracht, die man

nicht mehr umkehren könne, sagt er zum Beispiel

1 Dr. Hans-Gerd Stüttgen,

2 Ingo Jansen

und 3 Jörg Kayser,

sind Partner der Quadrilog

Gruppe und Experten

für die Mittelstandsberatung.

der Bergische Unternehmer 04|19 35


SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

QUADRILOG Beratergruppe

Prüfung. Steuern. Recht.

Vier Säulen bilden das

Beratungskonzept:

• Wirtschaftsprüfung

• Steuern

• Recht

• Betriebswirtschaftliche

Beratung

Fachberater für

• Internationales

Steuerrecht

• Restrukturierung und

Unternehmensplanung

(DStV e.V.)

• Unternehmensnachfolge

(DStV e.V.)

• Vermögens- und

Finanzplanung

(DStV e.V.)

Sachverständiger für Unternehmensbewertung

(IHK)

Unter dem Dach der

QUADRILOG-Beratergruppe

vereinigen sich

• QUADRILOG GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

• Stüttgen & Partner

Wirtschaftsprüfer Steuerberater

Rechtsanwälte

• wbw holup GmbH & Co.

KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Die QUADRILOG-Beratergruppe

ist an den Standorten

Solingen, Düsseldorf

und Berlin vertreten,

hat sieben Partner, 19 Berufsträger

und 57 Mitarbeitende.

hinsichtlich der komplett harmonisierten Regelung

der Umsatzsteuer. Auch, dass Unternehmensabschlüsse

im Geltungsbereich der EU gleich

aufgebaut seien, seien Vorteile, die man sehen

müsse. Es sei illusorisch zu glauben, dass man als

europäischer Nationalstaat noch irgendetwas bewirken

könne. „Kleinstaaterei bringt uns nicht

nach vorne“, verweist der Wirtschaftsprüfer auf

die mächtige Konkurrenz aus den USA oder Fernost.

Daher sein klares Credo: „Wirtschafts- und

Steuerpolitik muss in Brüssel gemacht werden.

Sonst scheitert Europa.“ Die damit einhergehenden

Auswirkungen sind für jeden Mandanten

spürbar.

Netzwerk international

In einer freien, liberalisierten Welt sind internationale

Geschäftsbeziehungen an der Tagesordnung.

Darauf hat sich QUADRILOG mit seiner

Zugehörigkeit zum WIRAS Verbund International

eingestellt. WIRAS ist eine internationale Kooperation

von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern

und Rechtsanwälten. „Mit diesem Netzwerk von

mittelständischen Kanzleien, die alle deutschsprachig

und international tätig sind, haben wir überall

auf der Welt Kollegen vor Ort, die Dinge fachkundig

regeln und mit unseren Mandanten in ihrer

Muttersprache kommunizieren können“, erläutert

Dr. Stüttgen. Ein weiteres riesiges Beratungsfeld

ist die Digitalisierung, die bei QUADRILOG mit

Prozessberatung einhergeht. „Man kann nicht in

diesem Bereich seriös beraten, wenn man sich die

Prozesse nicht vorher angeschaut hat“, sagt QUA-

DRILOG-Partner Steuerberater Jörg Kayser. Darauf

müssten Investitionen in die digitale Ausstattung

ausgerichtet sein. So handhabt es auch

QUADRILOG selbst.

Mehrfach zertifiziert

Denn die QUADRILOG-Partner wissen, dass das

digitale Zeitalter auch ihre Branche verändern

wird und haben sich darauf eingestellt. „Wir müssen

Geschäftsfelder arrondieren und alternative

Beratungsfelder anbieten“, erklärt Dr. Hans-Gerd

Stüttgen. Die klassische Steuerberatung, etwa mit

der Buchhaltung, werde durch die Digitalisierung

zurückgehen bzw. sich massiv verschlanken. Auf

diesbezügliche Wünsche der Mandanten, zum

Beispiel wenn es um das papierlose Einreichen

von Belegen oder einen gemeinsam genutzten Datenraum

über die QUADRILOG-Homepage geht,

ist die Gesellschaft längst eingestellt. Gleichzeitig

hält man gerade bei komplexen Sachverhalten an

der persönliche Beratung fest. „Darauf wird bei

aller Computertechnik auch in Zukunft nicht zu

verzichten sein“, betont Jörg Kayser und warnt davor,

das Internet bei der Beratung als Maß aller

Dinge zu betrachten. „Wie wir auch sehen, kommt

es dadurch oft zu einem gefährlichen Halbwissen.

Um Inhalte zu verstehen und einzuordnen, brauchen

wir den Fachmann.“ Die mehrfache unabhängige

Zertifizierung der QUADRILOG Beratergruppe,

unter anderem nach ISO 9001,

unterstreicht den selbstgesetzten Qualitätsanspruch.

Daran wollen die sieben QUADRILOG-

Partner festhalten. „Außerdem können sich unsere

Mandanten auf eine extrem kurze Reaktionszeit

verlassen, die wir uns auf die Fahne geschrieben

haben“, ergänzt Dr. Stüttgen. Dies sei für Unternehmer

und ihre Entscheider von großer Bedeutung,

fügt Ingo Jansen hinzu: „Das wird in unserem

Unternehmen auch so gelebt. Die Leidenschaft

für unseren Beruf macht uns aus.“

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

QUADRILOG Beratergruppe

Talstraße 25

42697 Solingen

Tel 0212 267 88-0

Fax 0212 267 88-44

Mail info@QUADRILOG.de

Net www.QUADRILOG.de

36 www.bvg-menzel.de


„ DER SPEZIALIST FÜR HAFTVERMITTLER UND

FUNKTIONELLE BESCHICHTUNGSSYSTEME.“

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WE MAKE WE MAKE PRODUCTS PRODUCTS PROUD PROUD

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SI Coatings GmbH

Der Spezialist für Haftvermittler und funktionelle Beschichtungssysteme.

Seit 1968 werden in der HÜHOCO Gruppe eigenständig funktionelle und dekorative Beschichtungsstoffe entwickelt. Mit der

Gründung der SI-Coatings GmbH in 2006 ging die nun mehr fast 50 jährige lacktechnologische Erfahrung der HÜHOCO

Gruppe nahtlos in die SI-Coatings GmbH über. Heute entwickelt und produziert die SI-Coatings GmbH Lacke und funktionelle

Systeme wie sie unter anderem im Coil-Coating verwendet werden.

Wir entwickeln und produzieren vornehmlich Beschichtungsstoffe für die Coil-Coating Industrie und anverwandten Gebieten.

Unser Spezialgebiet liegt im Bereich der heißsiegelbaren Haftvermittler für Thermoplaste. Darüber hinaus beinhaltet unsere

Produktpalette dekorative und technische Beschichtungsstoffe, für den Innen- und Außeneinsatz sowie Gummihaftvermittler.

S I - COATINGS GmbH | Mählersbeck 83 | D-42279 Wuppertal | Fon: +49 (0) 202 281519-0

Mail: info@si-coatings.com | Net: www.huehoco.com

der Bergische Unternehmer 04|19 37


TOTAL DIGITAL DAS NEUE 5G-NETZ

Deutschland funkt

jetzt schneller

Die Erwartungen an den neuen Mobilfunkstandard 5G sind hoch. Aber auch berechtigt? Wer auf schnellere

Downloads und ruckelfreie, stabilere Videostreams hofft, wird wohl nicht enttäuscht werden.

Denn in der Tat ist die innovative Technologie in der Lage, Datenraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde

zu realisieren. Im Vergleich: 2018 lag das Volumen, das sich in Deutschland über einen privaten

Internetanschluss herunterladen ließ, durchschnittlich bei 24 Mbit pro Sekunde.

Die äußerst kurzen Reaktionszeiten des

Netzes, die durchaus unter einer Millisekunde

liegen können, machen 5G

aber nicht nur fürs private Surfen interessant.

Vielmehr bringt die Neu-Entwicklung

wesentliche Vorteile im Bereich der digitalen

Transformation, die vor allem Unternehmen zugutekommen.

Beispielsweise lässt sich 5G zum

Steuern und Vernetzen von Robotern, Geräten

und Maschinen nutzen, in der Warenlogistik oder

auch beim autonomen Fahren effizient einsetzen.

Ungeahnte Möglichkeiten in Sicht

Dabei eröffnet die enorme Ausbaufähigkeit von

5G-Netzen ungeahnte Möglichkeiten. Experten

gehen davon aus, dass bei entsprechender Konstellation

Millionen Geräte miteinander verbunden

werden können. Ein wichtige Voraussetzung, um

ehrgeizige Pläne wie etwa die smarte Stadt zu

verwirklichen. Ebenfalls neu und erst mit der innovativen

Technologie machbar ist das sogenannte

Network Slicing. Dahinter steckt die Option,

innerhalb eines realen Netzes mehrere virtuelle

Versionen zu integrieren, die jeweils unterschiedliche

Eigenschaften besitzen. Auf diese Weise soll

die Grundlage geschaffen werden, damit unterschiedliche

User geleichzeitig im selben Mobilfunknetz

unterwegs sein können.

Eigene Firmennetze erlaubt

Ab 2020 werden etablierte Netzanbieter wie die

Telekom, Vodafone und O2 Telefonica, die an

der Versteigerung der Bundesnetzagentur am

19. März 2019 teilgenommen und die passenden

Frequenzen ersteigert haben, über eigene 5G-

Funknetze verfügen. Darüber hinaus ist vorgesehen,

weitere für 5G geeignete Frequenzen auf

Antrag an Industriebetriebe zu vergeben, um

diese in die Lage zu versetzen, individuelle Netze

am Firmensitz zu installieren. Die Automobilkonzerne

Daimler, VW und BMW haben bereits

Interesse signalisiert. Sehr zum Unwillen der

Mobilfunkanbieter, die in diesem Fall den Verlust

profitabler Großkunden fürchten.

Zahlreiche Auflagen zu erfüllen

Wer die Lizenz für den 5G-Betrieb erhalten hat,

muss einerseits eine stattliche Nutzungsgebühr

bezahlen, andererseits zusätzlich etliche Auflagen

erfüllen, die es in sich haben. So verlangt die Bundesnetzagentur

unter anderem, dass

• jeder Netzbetreiber bis Ende 2022 mindestens 98

Prozent der Haushalte in jedem Bundesland mit

einer Datengeschwindigkeit von mindestens 100

Mbit pro Sekunde beim Herunterladen versorgt.

• die Telekommunikationsanbieter im selben Zeitraum

an Bahnstrecken mit mehr als 2.000 Fahrgästen

täglich ein Netz mit gleicher Leistung bereit

stellen. Dies gilt ebenso für alle Autobahnen

und die wichtigsten Bundesstraßen.

• auf diesen Straßen die Reaktionszeit des Netzes

10 Millisekunden nicht überschreiten darf.

38 www.bvg-menzel.de


Trotzdem: Funklöcher wird es auch weiterhin in

Deutschland geben. Übrigens haben die skandinavischen

Regierungen von Schweden, Norwegen,

Dänemark, Finnland und Island vereinbart, die

weltweit erste und am besten integrierte 5G-Region

zu bilden. Wann das sein soll, ist allerdings

noch offen geblieben.

Das neue Smartphone kann noch warten

Der neue Mobilfunk

braucht Tausende

neue Sendemasten.

Das ruft Bürgerinitiativen

auf den Plan.

• bis Ende 2024 an allen übrigen Bundesstraßen

ein Netz mit mindestens 100 Mbit pro Sekunde

im Download zur Verfügung steht. Auf Landstraßen,

Staatsstraßen, Wasserstraßen und den

übrigen Schienenwegen soll sichergestellt werden,

dass bis dahin mindestens 50 Mbit pro Sekunden

übertragen werden.

• jeder Anbieter bis Ende 2022 tausend 5G-Basisstationen

sowie 500 Stationen mit einer Übertragungsrate

von 100 Mbit pro Sekunde Minimum

errichten muss. Und zwar in Gegenden, in denen

der Netzausbau als unwirtschaftlich gilt und deshalb

nicht zügig fortgeführt wird.

Für alle diejenigen, die stets das aktuelle Handy-

Modell haben wollen, stellt sich natürlich die Frage:

Wann gibt es das erste 5G-Smartphone? Kein

Grund zur Sorge. Etliche Geräte wurden bereits auf

dem Mobile World Congress im Februar in Barcelona

präsentiert. Darunter das erste 5G-Smartphone

mit einem faltbaren Bildschirm von Huawei, das

mal eben 2.300 Euro kosten soll. Samsung hat ebenfalls

für den Sommer 2019 eine S10 5G-Variante angekündigt.

Abwarten kann sich aber auszahlen.

Denn vom heutigen Standard ausgehend, wäre ein

normales Datenvolumen mit der neuen Technologie

in wenigen Minuten bereits aufgebraucht. Aus diesem

Grund ist es ratsam, die Anschaffung eines

neuen Handys so lange aufzuschieben, bis Hardware,

Netzwerk, Anwendungen, Tarife und Inhalte

zusammenpassen und zur Verfügung stehen.

Bis dahin ist es weiterhin problemlos möglich, das

bisherige 4G-Mobilfunknetz zu verwenden. Denn

laut Telekom werde der 4G-Standard integraler

Bestandteil von 5G bleiben.

Text: Brigitte Waldens

Foto: shutterstock

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der Bergische Unternehmer 04|19 39


IM FOKUS ENERGIE & KLIMAWANDEL

Ist der Kampf gegen

Windmühlen zu gewinnen?

40 www.bvg-menzel.de


Fast scheint es so, als würden Klima-Aktivisten

das tragische Schicksal Don Quijotes

teilen. Sie führen unbeirrt einen schier

aussichtlosen Kampf gegen Phänomene,

die tagtäglich neue Tatsachen schaffen.

So meldet unter anderem die UNO, dass

sich die Arktis unwiderruflich bis zum Jahr

2050 um mindestens drei Grad Celsius erwärmen

wird, selbst, wenn das Pariser

Klimaschutzabkommen umfänglich umgesetzt

und der globale Ausstoß von Treibhausgasen

massiv gesenkt würde.

Zu viele Aufträge bei erschöpften Kapazitäten? Das muss nicht sein…

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IM FOKUS ENERGIE & KLIMAWANDEL

Wie Aufnahmen des europäischen

Erdbeobachtungssatelliten

Sentinel 1 vom

7. März dieses Jahres zeigen,

ist die Beringstraße

zwischen Russland und

Alaska in diesem Frühjahr nahezu eisfrei. Ungewöhnlich

für diese Jahreszeit. Die Europäische

Weltraumorganisation ESA bestätigt die Feststellung

und konstatiert, dass in der Meerenge seit

den Aufzeichnungen aus dem Jahre 1850 noch nie

so wenig Eis vorhanden war wie heute.

Und: Die Zeichen für ein Tauen der Permafrostböden

mehren sich. Für Experten ein Signal, dass

das weltweite Klimasystem zu kippen droht. Mit

Folgen, die trotz aller Gegenmaßnahmen unumkehrbar

sind. Beispielsweise würden durch die

Verrottung der dann freigesetzten Pflanzen in der

aufgetauten Erde die Emission von Methan und

Trotz aller Appelle an die Vernunft produzieren die Deutschen

jährlich etwa 220,5 Kilogramm Abfall pro Kopf. Das

sind rund 53,2 Kilogramm mehr als der europäische

Durchschnitt.

CO 2 zunehmen, die Meeresspiegel durch das

schmelzende Eis steigen. Auch Tiere, die in der

arktischen Heimat leben, hätten aufgrund der Erwärmung

wohl keine Überlebens-Chancen mehr.

Zwischen Dürre und Sintflut

Aber nicht nur die Arktis ist vom Klimawandel bedroht.

Die Wetterextreme mit steigenden Temperaturen,

orkanartigen Stürmen, Trockenperioden und

Starkregen im Wechsel sowie außerordentlichen

Schneefällen treffen nahezu jedes Land. Ein aktueller

Bericht der Weltwetter-Organisation schlägt

Alarm. Demnach ist der Meeresspiegel in 2018 um

3,7 Millimeter angestiegen. Höher als alles, was Satelliten

bisher gemeldet haben. Zudem waren die

letzten vier Jahre die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnung.

Dies alles hat Auswirkungen auf die Lebensbedingungen.

So mussten 2017 mehr als 68,5

Millionen Menschen aufgrund der klimatischen

Veränderungen ihre Heimat verlassen – Tendenz

steigend. Auch bei uns vor der eigenen Haustür

kommen die Einschläge näher. Der Hitzesommer

von 2018 wird nicht einmalig bleiben. „Wir werden

künftig häufiger mit Dürren in Deutschland rechnen

42 www.bvg-menzel.de


Viel Aktionismus,

aber kein global wirksames

Konzept - so

sieht derzeit die weltweite

Klimapolitik aus.

müssen“, erklärte der Vizepräsident des Deutschen

Wetterdienstes, Paul Becker, unlängst vor der Presse.

Aus diesem Grund sei es dringend geboten, dass

Landwirte über angepasste Anbaumethoden sowie

über Pflanzensorten, die besser mit der Trockenheit

zurechtkämen, nachdenken würden.

Müll, wo er nicht hingehört.

Ein weiterer Aspekt im Szenario der bedrohten

Umwelt ist das große Thema Kunststoff-Müll.

Mehr als 10 Millionen Tonnen Abfall gelangen

jährlich in die Ozeane. Etwa 75 Prozent davon bestehen

aus Kunststoff. Nach Angaben des Umweltprogramms

der Vereinten Nationen UNEP treiben

inzwischen auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche

bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlicher

Größe. Noch schlimmer aber sieht es mit dem

aus, was wir nicht sehen. Denn mehr als 70 Prozent

des Mülls sinken auf den Meeresboden, wo sich der

Kunststoff nur langsam in kleine Bruchstücke zersetzt.

Bis zu 100.000 Meeressäuger und eine Million

Seevögel kommen im Jahr jämmerlich ums Leben

- weil sie die Plastikteilchen mit Nahrung

verwechseln, sich in alten Fischernetzen verfangen

oder bei Befreiungsversuchen schwere Verletzungen

zuziehen.

Aber auch für den Menschen bedeutet der Kunststoff

im Meer eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

Denn durch den Zersetzungsprozess werden

Insektizide, Flammschutzmittel und ähnliche Risikoinhaltsstoffe

gelöst und gelangen so in die maritime

Nahrungskette. Fischessen wird so à la long

zum Problem.

Ein fragwürdiger Europameister

Und was unternimmt Deutschland, um beim Klimawandel

gegenzusteuern? Offensichtlich zu wenig.

Zum Beispiel kann sich unser Land mit dem

zweifelhaften Titel „Europameister im Verpackungsmüll“

schmücken. Trotz aller Appelle an

Die dynamische

Die dynamische Beratergruppe für

für

den Mittelstand

den Mittelstand

mit Beratungs- und Prüfungsleistungen aus einer Hand.

mit Interdisziplinären und Beratungsleistungen aus einer Hand.

Wirtschaftsprüfung Steuern Recht Betriebswirtschaftliche

Beratung

RECHT

· Jahresabschluss- und

Konzernabschlussprüfungen

· Sonderprüfungen

■ Gesellschaftsrecht

· Unternehmensbewertungen

■ Rechtliche Gestaltungsberatung

· Due ■ Arbeitgebervertretung Diligence im Arbeitsund

Sozialversicherungsrecht

· Compliance Management

■ Unternehmens- und

Systeme

Vermögenstransaktionen

■ Erbrecht und Schenkungen

STEUERN

· Steuerliche Gestaltungsberatung

· Steuerdeklaration und

Durchsetzungsberatung

■ Steuerliche Gestaltungsberatung

· Abschlusserstellung,

■ Steuerdeklaration und

Finanz- Durchsetzungsberatung

und Lohnbuchführung

· Immobiliensteuerrecht

■ Abschlusserstellung,

Finanz- und Lohnbuchführung

· Internationales Steuerrecht

■ Immobiliensteuerrecht

■ Internationales Steuerrecht

BETRIEBS-

· Betriebswirtschaftliche

WIRTSCHAFTLICHE

Gestaltungsberatung BERATUNG

· Bewertung ■ Betriebswirtschaftliche

und Beratung

bei Immobilieninvestitionen

Gestaltungsberatung

· Umstrukturierungen ■ Bewertung und Beratung und

bei Immobilieninvestitionen

Sanierungen

· Vermögens- und Finanzplanung

■ Vermögens- und Finanzplanung

· Treuhandtätigkeiten

WIRTSCHAFTS-

· Gesellschaftsrecht PRÜFUNG

· Rechtliche Gestaltungsberatung

· Arbeitgebervertretung ■ Jahresabschluss- undim Arbeitsund

Sozialversicherungsrecht

Konzernabschlussprüfungen

■ Sonderprüfungen

· Unternehmens- und

■ Unternehmensbewertungen

Vermögenstransaktionen

■ Due Diligence

· Erbrecht und Schenkungen

■ Compliance Management Systeme

Regionale Nähe und persönliche Betreuung,

Regionale Nähe und persönliche Betreuung,

verbunden mit breit gefächerter, zeitgemäßer Kompetenz.

verbunden mit breit gefächerter, zeitgemäßer Kompetenz.

■ Umstrukturierungen und Sanierungen

■ Treuhandtätigkeiten

40213 Düsseldorf 42697 Solingen 10178 Berlin

Ratinger Straße 25 Talstraße 25

Spreeufer 5

der Bergische Unternehmer Tel. 0211.301 04|19 25-0 Tel. 0212.267 88-0 Tel. 030.24 72 29-53 info@quadrilog.de

43

Fax 0211.301 25-199 Fax 0212.267 88-44 Fax 030.24 72 29-55 www.quadrilog.de


IM FOKUS ENERGIE & KLIMAWANDEL

Emissionen müssen

zurückgehen, wenn

man das Klima retten

will.

die Vernunft produzieren die Deutschen jährlich

etwa 220,5 Kilo Abfall pro Kopf. Rund 53,2 Kilo

mehr als der europäische Durchschnitt. So die Zahlen

aus 2016. Mittlerweile gelangen Kunststoffpartikel

aus Verpackungen über Kompost und Dünger

auf die Ackerböden, die hierzulande bereits um das

20-fache stärker belastet sind als die Weltmeere.

Vor diesem Hintergrund bedeutet das EU-Verbot

von Einwegverpackungen und Wegwerfartikeln

aus Kunststoff nicht viel mehr als ein Tropfen auf

den heißen Stein. Auch das neue Verpackungsgesetz,

das im Januar 2019 in Kraft getreten ist, führt

zwar in die richtige Richtung, geht Klimaschützern

allerdings nicht weit genug.

Die Energiewende auf dem Prüfstand

Schlechte Noten verdient Deutschland auch in Sachen

Energiewende. Ein Bereich, in dem sich das

Land gerne als Vorreiter präsentiert. Doch das

Weltwirtschaftsforum WEF macht in seinem globalen

Energiewende-Index den schönen Eindruck

zunichte. In dem Ranking ist Deutschland bei der

System-Performance im Vergleich von 115 Nationen

auf Platz 46 gerutscht. Blamabel für den selbst

ernannten ökologischen Pionier. Horrende Verbraucher-Strompreise

von 34 Cent für eine Kilowattstunde

katapultieren die Bundesrepublik auf

Platz 83 weltweit; im Hinblick auf Industriekunden,

die 28 Cent berappen müssen, erreicht das

Land gerade mal Rang 113. Hinzu kommen drei

entscheidende Punkte, durch die die Negativ-Bilanz

zusätzlich steigt:

• Die deutsche Wirtschaft hängt am Tropf fossiler

Brennstoffe. Denn der Anteil der Kohle an der

Stromerzeugung ist nach wie vor sehr hoch. Die

oft kommunizierten Fortschritte beim Kohleausstieg

wirken laut WEF-Report nur minimal.

• Auch hinsichtlich der Erneuerbaren Energien

liegt die Bundesrepublik allenfalls im Mittelfeld.

Ein schlechter Wert, wenn man bedenkt, dass

die Einspeisevergütung für Strom zuletzt 11,3

Milliarden Euro pro Jahr betrug.

• Der Ruf von der Energiespar-Nation erweist sich

ebenfalls als Mythos. Wie die Experten ermittelten,

erzielt die Relation zwischen Energieverbrauch

und Wertschöpfung in der Gesamtwirtschaft

keinen bedeutsamen Wert. Denn

Deutschland schafft, was die Energie-Intensität

betrifft, mit Platz 33 nur ein durchschnittliches

Ergebnis

44 www.bvg-menzel.de


Die Industrie in der Verantwortung

Vor allem die

energieintensiven

Industriebranchen

sind gefordert, ihren

Energiebedarf

drastisch herunterzufahren

und

damit auch die

vorhandenen Ressourcen

zu schonen.

Die Tatsache, dass kein einziges EU-Land die ehrgeizigen

Klimaschutzvorgaben bis 2020 umsetzen

und auch nicht bei der Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen

punkten kann, entschuldigt das

Versagen der führenden Industrienation Deutschland

jedoch nicht. Doch wo die Politik noch zögert

und diskutiert, übernimmt die Wirtschaft zunehmend

das Heft des Handelns. Immer mehr Unternehmen

sehen sich in der Verantwortung für aktiven

Klimaschutz

Im Mittepunkt der Maßnahmen steht das Ziel, die benötigte

Energie aus nachhaltigem Ursprung zu beziehen.

Das hat die Konsequenz, dass der politische Einfluss

der industriellen Lieferanten von Kohle, Öl und

Gas kontinuierlich zurückgedrängt wird. Dem Trend

kommt zugute, dass die Kosten für Wind und Solar

spürbar sinken. Damit stehen die Chancen so schlecht

nicht, dass bis 2050 die Hälfte der Energie aus erneuerbaren

Quellen stammen wird. Vor allem die energieintensiven

Industriebranchen, etwa in der Stahlerzeugung,

der Grundstoffchemie oder der

Herstellung von Aluminium, Glas, Papier oder Zement,

sind gefordert, ihren Bedarf drastisch herunterzufahren

und damit auch die vorhandenen Ressourcen

zu schonen. Auch die Ernährungsindustrie,

der 28 Prozent der Ressourcenverbräuche und 17

Prozent der Treibhausgas-Ausstöße zugeschrieben

werden, steht im Fokus.

Vielversprechende Ansätze liefern Forschungsprojekte,

die unter anderem die Stahlindustrie auf

den Weg gebracht hat. Dabei geht es um den Einsatz

von Wasserstoff als Energielieferanten für die

Stahlerzeugung. Sollte das Vorhaben gelingen,

wäre dies ein großer Fortschritt hin zu einer klimafreundlichen

Produktionstechnik.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock

der Bergische Unternehmer 04|19 45


IM FOKUS UNTER UNS

„Es gibt beim Klimaschutz

keine Königstechnologie“

Denn in allen Bereichen sind gezielte Maßnahmen erforderlich, um die Herausforderung

‚Klimawandel‘ effizient und nachhaltig zu gestalten. Bei der Umsetzung

übernimmt die Industrie eine wichtige Vorreiterfunktion. Davon ist Professor

Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des renommierten Wuppertal

Instituts, aufgrund seiner langjährigen Erfahrung überzeugt.

Das Wuppertal Institut wurde 1991 auf Bestreben

der Landesregierung NRW als unabhängiger wissenschaftlicher

Think Tank gegründet mit der Vorgabe,

unter anderem die Themen Klimaschutz sowie

Energie- und Ressourcen-Effizienz auf die

politische und gesellschaftliche Agenda zu bringen.

Heute arbeiten rund 240 Mitarbeiter sowie 60 Doktoranden

aus verschiedenen Universitäten an der

Entwicklung und Realisierung von Strategien, die

zur Lösung der komplexen Problematik beitragen.

Schwerpunkte in der Tätigkeit des Wuppertal Instituts

liegen beispielsweise im Bereich der Impactorientierten

Transformationsforschung über die Veränderungsmöglichkeiten

des Energiesystems, des

Verkehrssektors, der energieintensiven Industrie

und von Städten und Konsumgewohnheiten.

Die aktuellen Daten und Fakten zum Klimawandel

verheißen nichts Gutes. Trotzdem reagiert

die Politik nach wie vor zögerlich. Ziele,

die beispielsweise im Pariser Klimaschutzabkommen

vereinbart wurden, werden von den

meisten Staaten der EU nicht erreicht. Kann

die Industrie in dieser Situation die innovative

Vorreiterrolle übernehmen?

Der Industrie kommt bei der Verwirklichung der

Klimaschutzziele eine entscheidende Bedeutung

zu. Der Bundesverband der Deutschen Industrie

BDI hat klar gestellt, dass eine Verringerung der

Treibhausgas-Emissionen um 80 Prozent gegenüber

1990 nicht nur technisch ohne weiteres möglich

ist, sondern auch in volkswirtschaftlicher

Hinsicht Sinn macht. Dies eröffnet große Chancen

für wirksame Klimaschutzprodukte „made in

Germany“ auf den international wachsenden

Märkten.

Welche Maßnahmen müssen zuerst realisiert

werden, um die Folgen des Klimawandels abzumildern?

Einen Königsweg zum Klimaschutz gibt es nicht.

Stattdessen ist es notwendig, die eingeleiteten

Aktionen auf vielen Feldern konsequent fortzuführen.

Dazu zählt zum einen eine Fortsetzung

der Stromwende durch einen weiteren dynamischen

Ausbau erneuerbarer Energien und durch

einen sukzessiven Ausstieg aus der Kohleverstromung,

wie unlängst auch von der Kommission

„Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“

beschlossen wurde. Zum zweiten muss die Umsetzung

der Wärmewende beschleunigt werden.

Voraussetzung dafür ist, dass verstärkt alte Heizungen

ausgetauscht werden und die energetische

Sanierungsrate von Gebäuden gesteigert wird.

Und schließlich hat vor allem das Vorantreiben

der Mobilitätswende oberste Priorität. Die Stichworte

sind hier Verkehrsvermeidung, das Umlagern

von Verkehr durch den Umstieg auf einen attraktiveren

ÖPNV, der Ausbau von Wegen für

Fußgänger und Radfahrer und natürlich durch die

Förderung der Elektromobilität. Auf diese Weise

gelingt es, die umweltrelevante Qualität der Verkehrsträger

entscheidend zu verbessern.

Deutschland ist, was die Energiewende betrifft,

im internationalen Vergleich deutlich zurückgefallen

– trotz Investitionen in mehrfacher

Milliardenhöhe.

Leider hat Deutschland im In- und Ausland massiv

an Glaubwürdigkeit verloren und wird die für

das Jahr 2020 selbst gesetzten Minderungsziele

spürbar verfehlen. Dies gilt insbesondere für den

Bereich der Energieeffizienz. Im Vergleich haben

46 www.bvg-menzel.de


Optionen in einen größeren zeitlichen Zusammenhang

ein, bringen Akteure aus verschiedenen Sektoren

zusammen und verzahnen Industrie und

Konsumenten im Rahmen einer nutzerintegrierten

Produktentwicklung. Zudem erarbeiten wir mit der

Industrie konkrete Ideen, wie die Rahmenbedingungen

geändert werden müssten, um Klimaschutzmaßnahmen

in der Industrie – und damit im

globalen Wettbewerbsmarkt – umsetzen zu können.

Professor Dr. Manfred

Fischedick ist

Vizepräsident des

Wuppertal Instituts.

andere Länder konsequent ihre Anstrengungen in

Sachen Klimaschutz verbessert und daher deutlich

aufgeholt.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Jugendbewegung

in Sachen Klimawandel – Hype oder ernstzunehmende,

nachhaltige Aktion? Und welche Wirkung

kann man sich davon versprechen?

Ich halte die Bewegung der Jugendlichen für einen

extrem wichtigen Weckruf, der sich an die

Entscheidungsträger im Land richtet. Damit verbunden

ist der dringende Appell, die Klimaschutzziele

auch zum Schutz der nachkommenden

Generationen endlich ernst zu nehmen. Viele

Jugendliche haben übrigens im Gespräch mit dem

Wuppertal Institut ihre formulierten Vorgaben

aus wissenschaftlicher Sicht hinterfragen lassen,

um zu erfahren, welchen Beitrag sie selber durch

ganz persönliches Verhalten zum Klimaschutz

leisten können. Insofern geht es nicht um eine

Verschiebung der Verantwortung auf die Politik,

sondern vor allem auch um das eigene Einbringen

als aktiver, umweltbewusster Konsument.

Welche Fragen beschäftigen die Industrie aktuell

und wie können Sie den Unternehmen helfen?

Wir helfen den Unternehmen bei der Auswahl der

richtigen Klimaschutzansätze und stellen die dafür

erforderlichen Methoden zur Verfügung – etwa

eine multi-kriterielle Technologiebewertung. Unsere

Forscherteams ordnen die unterschiedlichen

Arbeiten Sie bevorzugt mit Firmen aus der Region

zusammen oder sind Sie auch bundesweit

unterwegs?

Wir engagieren uns bundesweit, haben außerdem

auch zahlreiche Projekte und Partner auf europäischer

und globaler Ebene. Die Vernetzung mit den

Unternehmen vor Ort ist für uns allerdings von besonderem

Wert, da hier Know-how und Innovationskraft

im hohem Maße zur Verfügung stehen.

Ein Alleingang eines Landes wird bei dieser

komplexen Problematik nicht viel nutzen. Engagiert

sich Ihr Institut auch international –

beispielsweise in EU-Gremien oder ähnlichen

Institutionen?

Ja, wir sind in vielen internationalen Gremien tätig,

wie im Weltklimarat oder auch im Club of

Rome. Ebenso engagieren wir uns im Rahmen

der Mitarbeit im Wissenschaftlichen Beirat Globale

Umweltveränderungen der Bundesregierung

Wie sieht es bei der Zusammenarbeit mit Forschung

und Lehre aus? Befinden sich zurzeit

aktuelle Projekte in der Pipeline, die Sie mit

Universitäten oder Forschungsanstalten realisieren

wollen?

Die Zusammenarbeit mit Lehre und Forschung bedeutet

für uns ein unverzichtbares Instrument, um

bei der Lösung zahlreicher Aufgaben ein erfolgreiches

Ergebnis zu erreichen. Zum Beispiel beteiligen

wir uns an der aktuellen Initiative IN4Climate

für die Ausgestaltung einer klimaverträglichen

Grundstoffindustrie. Eine Gemeinschaftsaktion,

die von der Landesregierung und der Industrie gerade

eben gestartet wurde. Aber die Kooperation

ist keine Einbahnstraße. So lehren etliche unserer

Wissenschaftler an verschiedenen Hochschulen,

um den direkten Informationstransfer zu fördern.

das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 04|19 47


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Gediegen und charmant

Hier lebt die Geschichte. Sobald man die mitten zwischen Wohnhäusern versteckte Perle am Brill

betritt, wird man in die Vergangenheit zurückversetzt, ohne dabei den Anschluss zur Moderne zu

verlieren. Denn die beiden jungen Gastronomen Tobias Pawellek (31) und Fabian Timmer (31) verstehen

es mit ihrem Konzept, Historie und Neuzeit gekonnt zu verbinden.

Tobias Pawellek(l.)

und Fabian Timmer,

im Verandazimmer

der Schützengesellschaft

am Brill. Genauso

bietet der

große Saal ein außergewöhnliches

Ambiente.

Vor sechs Jahren übernahmen die gelernten

Köche als Ökonomen die Räume der

immer noch existierenden Schützengesellschaft

am Brill von 1805 und verwandelten

den Stammsitz der Gesellschaft als

„Catering am Brill“ zu einer der angesagtesten und

stilvollsten Eventlocations in Wuppertal, zugänglich

sowohl für die Mitglieder der Gesellschaft als

auch für externe Gäste. In den Sommermonaten

ist das Haus mit Rondellform aus dem 19. Jahrhundert

vor allem für Hochzeiten gebucht. Aber

auch Firmenevents, Familien- oder Weihnachtsfeiern,

Jubiläen, Tagungen, Seminare oder Meetings

finden in den unterschiedlichen Räumen

statt, die alle ihren ganz eigenen Charme haben

und durch die Liebe zum Detail bestechen.

Von antik bis edel

Im Bismarckzimmer, dem kleinsten Raum, wacht

beispielsweise der erste Kanzler des Deutschen Reiches

von einem Porträtgemälde über das Geschehen.

Kronleuchter runden den gediegenen Look ab. Das

Zimmer wird für kleinere, standesamtliche Trauungen,

vertrauliche Vorstandstreffen oder als Empfangsraum

für größere Gesellschaften genutzt.

Lichtdurchflutet und strahlend hell präsentiert sich

das Verandazimmer als Kontrast. Die weißen

Stuhlhussen, die hochwertige Tischwäsche sowie

die antiken Kerzenhalter und das edle Silberbesteck

passen perfekt ins Bild. Der Blick in den Garten hat

von diesem Raum aus eine ganz wundervoll beruhigende

Wirkung. Rustikaler, aber nicht weniger

charmanter ist das Kaminzimmer. An der langen

Holztafel kann es zum Beispiel bei einem Männerabend

schon einmal etwas zünftiger zugehen. Nebenan

wird es dann richtig historisch: Die alte Kegelbahn

der Schützengesellschaft ist noch im

Originalzustand – mit Holzdielen, Tafel und einer

Nische für den Kegeljungen, der alle Neune nach

einem erfolgreichen Wurf wieder von Hand auf die

jeweili-ge Position stellen muss. Zudem gibt es

noch eine gesellige Bar.

Von Käfer zurück an die Wupper

Herzstück der Schützengesellschaft am Brill ist allerdings

der „Große Saal“ des Ursprunggebäudes.

Sofort fällt beim Betreten des Saals für bis zu 120

Personen neben dem majestätischen Leuchter in

der Kuppel die rote Wandfarbe ins Auge. „Das ist

unser verstecktes Prunkstück. Es ist ein toller Moment,

wenn die Gäste den Saal betreten und dieser

Aha-Effekt einsetzt, da man einen solchen Raum

erst einmal nicht hinter den Türen erwartet“,

schwärmt Fabian Timmer, Chef de Cuisine. Denn

der Begriff „Schützengesellschaft“ erwecke ab

und zu einen falschen Eindruck, erklärt Maître Tobias

Pawellek, der nach seiner Lehre noch ein Studium

der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt

Hotel- und Gastronomiemanagement anschloss.

Das genaue Gegenteil beweisen die beiden

gebürtigen Wuppertaler, die 2013 zu ihren

Wurzeln zurückkehrten.

48 www.bvg-menzel.de


Unter Leitung von Herbert Lorenz absolvierten er

und sein Kompagnon Fabian Timmer in der Schützengesellschaft

am Brill ihre Kochlehre. Als Azubis

hatten sie oft im Spaß überlegt, was sie an dem

Haus verändern würden, erinnern sie sich lachend.

Dass das Realität werden würde, hätten sie sich

nicht träumen lassen. Für die Selbstständigkeit in

Wuppertal ließen sie ihren Job bei Käfer Partyservice

in München zurück. Den Entschluss bereuen

sie nicht. „Wir als Gastronomen sind eng mit der

Schützengesellschaft verbunden. Hier wird das

gesellschaftliche Leben richtig gepflegt“, sagt

Timmer, der auch in der Sternegastronomie gearbeitet

hat.

Qualität geht vor

Nur die hochwertigsten Lebensmittel und kompromisslose

Qualität gehören für die Experten

ganz selbstverständlich dazu. Es müssen aber

nicht immer Luxusprodukte wie Kaviar oder

Hummer sein, merkt der Küchenchef an. Das

Menü wird immer mit der jeweiligen Gesellschaft

individuell abgestimmt oder auch ein Motto angepasst.

Der Fantasie der beiden Chefs sind dabei

von der Deko über Gimmicks bis hin zur Speisenauswahl

keine Grenzen gesetzt. Man merkt ihnen

die Begeisterung für ihre „ Berufung“ an. Immer

wieder verleihen sie und ihr Team mit ihrem Service

dem Wunsch der Gäste eine Gestalt – zum

Bespiel im Great-Gatsby-Stil oder mit einer Kuba-Party.

Das Personal bilden sie zudem selbst

aus und lassen es an Fortbildungen und Lehrgängen

teilnehmen, um dem Nachwuchsproblem der

Branche entgegenzuwirken.

Mit Events wie der Küchenparty öffnet sich das

Haus aber auch immer mehr für auswärtige Gäste.

Besondere Kochkurse sind begehrt. Unter anderem

können die Teilnehmer – ob privat oder als

Firmengruppe – hier zum Beispiel das Zerlegen

eines Rehs lernen.

Text: Anna Mazzalupi

Fotos: Catering am Brill OHG

Catering am Brill OHG

Roonstraße 17

42115 Wuppertal

Fon 0202 30 18 62

Mail: info@cateringambrill.de

Net www.cateringambrill.de

Hier ist das Auge

mit: Erlesene Spezialitäten

kommen auf

den Tisch.

der Bergische Unternehmer 04|19 49


FÜR SIE ENTDECKT ISRAEL

..................

Wunderschönes

Israel

Es ist eines der geschichtsträchtigsten und zugleich politisch angespanntesten

Reiseziele der Welt, doch Israel sollte jeder mal bereist

haben, findet Susanne Koch. Die Solingerin hat das Land bereits dreimal

besucht – zuletzt in diesem Frühjahr – und weiß genau, wie wichtig

eine gute Vorbereitung ist. Die Reiseplanung sollte auch die örtlichen

Feiertage berücksichtigen.

50 www.bvg-menzel.de


Für Haifa (Foto l.) sollten Israel-Touristen mindestens zwei Tage einplanen. Von Tel Aviv spaziert man am Meer entlang

nach Jaffa (Foto oben r.)

Wer mit dem Gedanken spielt, zum

ersten Mal Israel zu bereisen, „der

sollte sich am besten Unterstützung

in einem Reisebüro holen“, lautet

der erste Tipp Susanne Kochs. Eine gute Anlaufstelle

sei der Reiseveranstalter Diesenhaus Ram

in Frankfurt, der sich auf Israelreisen spezialisiert

hat. „Das Gute daran ist, dass man einen festen

Ansprechpartner hat, mit dem man seine Reise individuell

planen kann.“ Der Reisepass sollte nach

dem Aufenthalt mindestens noch ein halbes Jahr

gültig sein, auch die üblichen Impfungen sollten

aufgefrischt werden. Eine besonders schöne Reisezeit,

findet die Solingerin, sei das Frühjahr bei

wohltuenden 17 bis 20 Grad. „Zu dieser Zeit blüht

es noch schön grün, wo man sonst nur Wüste sieht

und es ist noch nicht so heiß.“ Auch ein Direktflug

sei empfehlenswert für die über 3.000 Kilometer

lange Flugstrecke. Dafür muss allerdings

eine Zug- oder Autofahrt nach Frankfurt in Kauf

genommen werden, da die Fluggesellschaften

vom Köln/Bonner oder Düsseldorfer Flughafen

nach Tel Aviv derzeit keine Direktverbindungen

anbieten.

Sehenswürdigkeiten in Jaffa

Je nach Aufenthaltsdauer (Koch empfiehlt mindestens

zehn Tage) und Anspruch, sollte auch lange

im Vorfeld geklärt sein, was der Reisende sehen

und unternehmen will: Wer mehr als nur

einen Strandurlaub im Sinn hat, mehr über das

Land und Leute erfahren möchte, „der sollte sich

auf jeden Fall um einen Reiseführer bemühen.“

Und zwar nicht im Buchformat, betont Koch. „In

Israel gibt sehr viele Sehenswürdigkeiten, hinter

der Bergische Unternehmer 04|19 51


FÜR SIE ENTDECKT ISRAEL

Die Ruinen einer Kirche in Galiläa sind ein beliebtes

Ausflugsziel (Foto oben r.). Jerusalem mit der imposanten

Kuppel der Grabeskirche (Foto oben l.) ist ein

Schmelztiegel der Kulturen und Religionen.

denen eine spannende Geschichte steckt, die man

auf den ersten Blick nicht vermutet.“ In Tel Aviv

etwa, der lebhaften und modernen Mittelmeer-

Metropole, treffen Antike und Neuzeit aufeinander:

Die Großstadt wurde erst 1909 aus einem

Vorort der seit Jahrhunderten bestehenden Hafenstadt

Jaffa gegründet. „Jaffa ist wunderschön.

Von Tel Aviv kann man am Meer entlang bis nach

Jaffa gehen, ein alter arabischer Stadtteil, wo noch

das alte Gemäuer aus der Antike erhalten ist“, berichtet

die leidenschaftliche Israel-Touristin. In

der Innenstadt selbst sei der Rothschild Boulevard

mit Kunstgalerien, hippen Läden und Nachtclubs

ein beliebtes Ausflugsziel.

Hängende Gärten von Haifa

Auf den Spuren von Griechen und Römern geht

die Reise weiter nach Haifa, mit einem Zwischenstopp

in der Stadt Caesarea. „Hier erkennt man

bereits auf den ersten Blick, dass die Römer da

waren: alte Mosaike, ein Hippodrom, ein großes

Amphitheater mit 15.000 Sitzplätzen, wo auch

heute noch Konzerte veranstaltet werden, sind

noch erhalten.“ Ein Tagesausflug reiche aus, um

die Stadt aus der byzantinischen Zeit kennenzulernen.

Für Haifa jedoch, sagt Koch, sollten mindestens

zwei Tage Aufenthalt gebucht werden.

„Wer noch nie in Israel war, wird die Zeit in Haifa

brauchen, um die Vielfalt zu entdecken.“ Die Terrassen

der Bahai, auch als hängenden Gärten von

Haifa bekannt, teilen die Stadt. Unweit davon auf

einem Berg, befindet sich das Weltzentrum der

Glaubensgemeinschaft, wo die Gebeine des Gründers

in einem Schrein bestattet liegen. Auch eine

von Templern errichtete deutsche Kolonie ist in

der Stadt erhalten, ebenso wie ein Karmelitenkloster

am Karmelgebirge. Haifa ist aber auch für

seine vielen Kunstgalerien bekannt.

Schmelztiegel der Kulturen

Und wer schon unterwegs ist, sollte auch die Stadt

Akkon in Galiläa nicht vernachlässigen. „Von Haifa

aus bietet sich Akkon als Tagesausflug an, in

52 www.bvg-menzel.de


zweieinhalb Stunden ist man da.“ Zu besichtigen

gibt es dort die Kreuzfahrerfestung, die Karawanserei

(eine ummauerte Herberge an der Karawanenstraße)

und den Basar. „In dieser Stadt ist besonders

die Geschichte der Kreuzritter lebendig.“

Ein weiterer Höhepunkt auf einer ausgiebigen Israel-Reise

sei natürlich Jerusalem. „Ein echter

Schmelztiegel der Kulturen und Glaubensrichtungen.“

Die Altstadt Jerusalems ist in vier Viertel

aufgeteilt, dem jüdischen, dem arabischen, dem

aramäischen und dem christlichen Viertel. „Wenn

man da vorbeigeht, fallen die Unterschiede gleich

auf“, berichtet Koch. „Im arabischen Viertel beispielsweise,

ist es etwas wuseliger.“ Die Klagemauer

und auch die Al Aqsa-Moschee seien lohnenswerte

Sehenswürdigkeiten, ebenso wie die

Grabeskirche, der Ölberg oder die „Via Dolorosa“,

dem Kreuzweg Jesus. „Wer seinen Urlaub plant,

sollte allerdings auf die Feiertage achten, denn besonders

Jerusalem ist zu Ostern überfüllt.“ Es gilt

grundsätzlich auch, die jüdischen Feiertage zu beachten,

etwa den Sabbat, denn unter Umständen

steht der Tourist dann zwischen Freitagnachmittag

und Samstagabend vor verschlossenen Türen.

„In Großmetropolen wie Tel Aviv kommt das eher

nicht vor, aber wenn man sich außerhalb aufhält,

sollte man das berücksichtigen.“

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Auf öffentliche Verkehrsmittel kann in Israel während

der Rundreise zurückgegriffen werden, allerdings

käme es da immer mal wieder zu Zwischenfällen.

„Zumindest wurden wir davor gewarnt“,

sagt Koch. Aufgrund der politischen Lage seien

die Sicherheitsvorkehrungen im Land enorm:

„Wenn man beispielsweise in ein Einkaufszentrum

geht, muss man erst durch die Sicherheitskontrolle.“

Ein mulmiges Gefühl habe sie dabei nicht gehabt.

„Daran gewöhnt man sich schnell, weil die

Leute vor Ort auch unaufgeregt damit umgehen.“

Text: Cristina Segovia-Buendía

Fotos: Shutterstock

Tel Aviv (Foto oben r.)

ist eine lebhafte und

moderne Mittelmeermetropole.

Die hängenden Gärten

von Haifa teilen die

Stadt (Foto oben l.)

der Bergische Unternehmer 04|19 53


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16.03.2019 HRB 29720: Lotus

Pflegedienst GmbH, Heiligenhaus,

Nordring 56, 42579 Heiligenhaus.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

12.03.2019. Geschäftsanschrift:

Nordring 56, 42579 Heiligenhaus.

Gegenstand: Die ambulante Pflege,

hauswirtschaftliche Versorgung,

Grundpflege und Behandlungspflege.

Stammkapital: 50.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bewein,

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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

Neueintragungen

15.03.2019 HRB 29713: YYY

Wohndesign GmbH, Wuppertal,

Schuchardstr. 9, 42275 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

24.09.2013 Die Gesellschafterversammlung

vom 20.09.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Satz 2 (Firma, Sitz der

Gesellschaft) und mit ihr die Sitzverlegung

von Oer-Erkenschwick

(bisher Amtsgericht Recklinghausen

HRB 7090) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Schuchardstr. 9, 42275 Wuppertal.

Gegenstand: Der Handel mit

Baustoffen im In- und Ausland

sowie der Handel mit Wohnelementen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Peucker, Rainer, Mettmann,

*21.03.1960, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.03.2019 HRB 29714: PS Beteiligungs-GmbH,

Velbert, Am

Overskamp 18A, 42551 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

07.02.2019. Geschäftsanschrift:

Am Overskamp 18A, 42551 Velbert.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung

bei diesen, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin

an der PS Bedachungstechnik

GmbH & Co. KG in Velbert. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaf t allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Sommer, Raphael,

Velbert, *15.01.1969, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.03.2019 HRB 29715: GV Sanikonstrukt

GmbH, Mettmann, Auf

dem Hüls 4, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

28.02.2019. Geschäftsanschrift: Auf

dem Hüls 4, 40822 Mettmann. Gegenstand:

Die Immobiliensanierung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Gottschling, Vanessa,

Mettmann, *09.11.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.03.2019 HRB 29717: Bauen und

Wohnen Weinrath Immobilien GmbH,

Remscheid, Richard-Pick-Straße

6a, 42899 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.03.2017.

Geschäftsanschrift: Richard-Pick-

Straße 6a, 42899 Remscheid. Gegenstand:

Die Projektentwicklung,

die Bebauung von eigenen und

fremden Grundstücken mit Ein- und

Mehrfamilienhäusern, der Grundstückshandel,

der Grundstücksanund

-verkauf, die Sanierung von

Bestandsimmobilien, der An- und

Verkauf von Bestandsimmobilien

im Sinne der §§ 34c und 34i der

Gewerbeordnung sowie die Verwaltung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Weinrath-Coló, Ingrid,

Remscheid, *04.03.1967, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

54 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

stellt, so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Jäger, Maurice Joe,

Velbert, *12.09.1998, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.03.2019 HRA 24859: Hausberg

Kartonagen GmbH & Co. KG, Remscheid,

Vieringhausen 88, 42857

Remscheid. (Die Herstellung und

Vertrieb von Kartonagen.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Vieringhausen 88, 42857

Remscheid. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Hausberg Verwaltungs-GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal HRB

29702), mit der Befugnis -auch für

jeden Geschäftsführer-, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

19.03.2019 HRB 29723: Regia 1

GmbH, Wuppertal, c/o Kanzlei Gille

GbR, Neuenteich 20, 42107 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

21.02.2019. Geschäftsanschrift:

c/o Kanzlei Gille GbR, Neuenteich

20, 42107 Wuppertal. Gegenstand:

Der Ankauf und Verkauf sowie das

Halten und Verwalten von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Yazgan, Pakize

Özden, Izmir / Türkei, *10.10.1989,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.03.2019 HRB 29727: Xammit

Vermögensverwaltung GmbH, Remscheid,

c/o Arndt Krienen, Am Kegelhäuschen

5, 42897 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

06.02.2019 mit Änderung vom

07.02.2019. Geschäftsanschrift: c/o

Arndt Krienen, Am Kegelhäuschen

5, 42897 Remscheid. Gegenstand:

Die Gründung, der Erwerb, die Veräußerung,

das Halten und Verwalten

von Beteiligungen an Unternehmen

und die Vermögensverwaltung auf

eigene Rechnung und nicht für Dritte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Krienen,

Friedrich Werner Arndt, Remscheid,

*10.10.1966, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.03.2019 HRB 29728: SLS - Sustainable

Logistic Solutions GmbH,

Wuppertal, Buchenstraße 46,

42283 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.01.2019.

Geschäftsanschrift: Buchenstraße

46, 42283 Wuppertal. Gegenstand:

Der Transport, die Lagerung und

der Umschlag von Gütern sowie die

Vermietung, Verpachtung und der

Handel mit Waren aller Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kellermann, Helmut, Neukirchen-Vluyn,

*20.03.1958, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Geschäftsführer:

Preko, Detlef, Essen, *26.06.1956,

einzelvertretungsberechtigt.

21.03.2019 HRB 29734: BeStoreOn

Traders UG (haftungsbeschränkt),

Haan, Dieker Straße 21a, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

03.08.2018 Die Gesellschafterversammlung

vom 02.02.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Mülheim

an der Ruhr (bisher Amtsgericht

Duisburg HRB 30998) nach Haan

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Dieker Straße 21a, 42781 Haan.

Gegenstand: Der Onlinehandel

und Versand sowie die Produktion

von Fashion und Werbeartikeln

und Transport- und Kurierdienste

im Werksverkehr. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Nicht

mehr Geschäftsführer: Glogowski,

Daniela, Mülheim an der Ruhr,

*08.08.1981. Bestellt als Geschäftsführer:

Glogowski, Jakub, Mülheim,

*25.05.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.03.2019 HRB 29735: SHK Allianz

GmbH, Remscheid, Ronsdorfer

Straße 165, 42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

12.03.2019. Geschäftsanschrift:

Ronsdorfer Straße 165, 42855 Remscheid.

Gegenstand: Das Halten

und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen,

die Vermittlung von

Bauprojekten, der Handel mit Haustechnik

aus den Bereichen Sanitär,

Heizung und Klima/Lüftung sowie

die Erbringung von Internet- und

Beratungsdienstleistungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hobrecht, David, Remscheid,

*24.09.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.03.2019 HRB 29737: Mu-kii Wuppertal

GmbH, Wuppertal, Neumarkt

1, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.05.2018 Die

Gesellschafterversammlung vom

17.07.2018 hat die Änderung des

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Wuppertal

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42327 Wuppertal

Tel. (02 02) 2 74 57-0

Fax (02 02) 2 74 57-47

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Niederlassung

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Tel. (0 21 91) 93 12 91

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HANDELSREGISTER

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

2. und 3. (Firma und Sitz) und mit

ihr die Sitzverlegung von Dortmund

(bisher Amtsgericht Dortmund HRB

30146) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Neumarkt

1, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

a) der Betrieb von Gastronomiebetrieben

aller Art, insbesondere von

Restaurants und Ausschankbetrieben,

b) die Bereitstellung von vorgefertigten

oder selbsthergestellten

Speisen und Getränken an beliebigen

Orten (Catering), c) der Hotelleriebetrieb,

d) der In- und Export

von Lebensmitteln aller Art sowie

e) der Erwerb von Immobilien sowie

deren Verwaltung und Veräußerung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Wang,

Wenzhi, Münster, *25.11.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Wu, Lianjuan, Köln,

*28.12.1972. Einzelprokura: Wu, Jian,

Köln, *22.11.1973.

25.03.2019 HRB 29739: SNF

Schneidteufel GmbH, Solingen, Kopernikusweg

30, 42659 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

05.02.2019. Geschäftsanschrift:

Kopernikusweg 30, 42659 Solingen.

Gegenstand: Der Im- und

Export von sowie der Handel mit

Waren verschiedener Art, insbesondere

Schneidwaren. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Winkelmann, Dieter Hans,

Solingen, *09.12.1941, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.03.2019 HRB 29743: SWZ Hitzegrad

GmbH, Solingen, Untere

Wernerstraße 68a, 42651 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

12.03.2019. Geschäftsanschrift:

Untere Wernerstraße 68a, 42651

Solingen. Gegenstand: a) Die Herstellung

und der Vertrieb sowie

der Handel mit Spezialwerkzeugen,

b) der Prototypenbau, c) die

Zerspanungstechnik, d) die IT- und

Unternehmensberatung, e) die Beteiligung

an anderen Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Schluer,

Yvonne, Solingen, *17.09.1983,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.03.2019 HRB 29744: Fuchs Bau

GmbH, Erkrath, Niermannsweg 11

- 15, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.04.2017 Die

Gesellschafterversammlung vom

07.11.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziff.

2 (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Essen (bisher

Amtsgericht Essen HRB 28182) nach

Erkrath beschlossen. Geschäftsanschrift:

Niermannsweg 11 - 15,

40699 Erkrath. Gegenstand: Der

Hoch und Tiefbau, Komplettsanierung,

Fassadenarbeiten, kompletter

Innenausbau, Bau von Mauern

und das Handwerk mit Beton, die

Montage genormter Baufertigteile,

Akustik und Trockenbau, Holz- und

Bautenschutz, Hausmeisterservice,

Eisenflechterei, Abbrucharbeiten,

Gebäudereinigung und Reinigung

auf Baustellen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Jeder

einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer

ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Shijaku, Mergim,

Schwalmtal, *05.09.1994, einzelvertretungsberechtigt.

27.03.2019 HRA 24863: Foxwinkel-

Werkzeuge S. Halt auf der Heide

e.K., Wuppertal, Simonshöfchen 28,

42327 Wuppertal. (Der Großhandel

mit Werkzeugen, Maschinen und

Eisenwaren.). Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Simonshöfchen 28,

42327 Wuppertal. Inhaber: Haltaufderheide,

Sigrid Meta, Wuppertal,

*28.04.1943.

27.03.2019 HRB 29747: Forelle Industriebeteiligungen

GmbH, Wuppertal,

c/o Fides Treuhand GmbH,

Friedrich-Engels-Allee 32, 42103

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.03.2019. Geschäftsanschrift:

c/o Fides Treuhand GmbH,

Friedrich-Engels-Allee 32, 42103

Wuppertal. Gegenstand: Die Beteiligung

an Industrieunternehmen aller

Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Backhaus, Torsten,

Wuppertal, *10.07.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.03.2019 HRB 29748: Zimmermann

Beteiligungs GmbH, Remscheid,

Jägerwald 16, 42897 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

15.02.2019. Geschäftsanschrift:

Jägerwald 16, 42897 Remscheid.

56 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

Gegenstand: Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung

bei diesen, insbesondere die Geschäftsführung

und Vertretung der

Remscheider Service Team GmbH &

Co. KG mit dem Sitz in Remscheid

(im folgenden „Hauptgesellschaft“)

genannt, als deren persönlich haftende

Gesellschafterin. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Zimmermann, Bettina,

Remscheid, *25.07.1964, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.03.2019 HRA 24865: InterMedia

- Lemke e. K., Heiligenhaus,

Moselstraße 94, 42579 Heiligenhaus.

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Moselstraße 94, 42579

Heiligenhaus. Inhaber: Lemke, Dieter,

Heiligenhaus, *23.12.1953. Die

Niederlassung ist von Ratingen

(bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRA 21392) nach Heiligenhaus verlegt.

Der Übergang der in dem Betriebe

des Geschäfts entstandenen

Verbindlichkeiten und Forderungen

ist beim Erwerb des Geschäfts

durch den neuen Inhaber ausgeschlossen.

29.03.2019 HRA 24866: Nolex Automobile

e.K., Remscheid, Solinger

Straße 6, 42857 Remscheid. (Der

An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen.).

Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Solinger Straße

6, 42857 Remscheid. Inhaber:

Miceli, Marzia, Wermelskirchen,

*24.01.1984.

01.04.2019 HRA 24870: LM Transportlogistik

- Kurier und Expressdienste

e. K., Erkrath, Sandheider

Straße 49, 40699 Erkrath. (Autovermietung

(Vermietung von Kraftwagen

bis 3,5 t Gesamtgewicht an

Selbstfahrer/innen), Expressdienste

(private Post- und Kurierdienste)

sowie Kleintransporte bis 750 kg

Nutzlast (Umzugstransporte).). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift:

Sandheider Straße 49, 40699 Erkrath.

Inhaber: Maftei, Ligiore, Erkrath,

*06.12.1958.

01.04.2019 HRA 24868: F. F. Betriebsverpachtung

e. K., Solingen,

Obere Holzstr. 58, 42653 Solingen.

(Gegenstand des Unternehmens

ist die Unternehmensverpachtung

an die Frank Fischer GmbH.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift:

Obere Holzstr. 58, 42653 Solingen.

Inhaber: Fischer, Frank, Solingen,

*19.03.1960.

02.04.2019 HRB 29754: Korolsicherheit

GmbH, Wuppertal, Heinz-

Fangman-Straße 2, 42287 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

20.02.2019. Geschäftsanschrift:

Heinz-Fangman-Straße 2, 42287

Wuppertal. Gegenstand: Vertrieb,

Installation und Wartung von Si-

Wuppertal

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Gabelstaplermietflotte 1–27 t

Gabelstaplerservice

Mühlenweg 17-37, 42275 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.02.2019. Geschäftsanschrift:

Mühlenweg 17-37, 42275 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb, das

Halten, die Verwaltung, Vertretung,

Geschäftsführung und die Veräußerung

von und der Handel mit Beteiligungen

an Gesellschaften aller Art

im In- und Ausland, die Gewährung

von Darlehen insbesondere der

Vorwerk Unternehmensgruppe und

anderen Formen finanzieller Unterstützung

an ihre Beteiligungsgesellschaften

sowie die Verwaltung

eigenen Vermögens. Stammkapital:

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25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Korolchuk, Juriy,

Wuppertal, *29.12.1992, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.04.2019 HRA 24872: Beel und

Dolle, Elektro-Industrie-Vertretungen,

Inhaber Steffen Dolle e. K.,

Velbert, Bunsenstr. 10, 42551 Velbert.

Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Bunsenstr. 10, 42551 Velbert.

Inhaber: Dolle, Steffen, Dortmund,

*02.05.1972. Die Niederlassung ist

von Dortmund (bisher Amtsgericht

Dortmund HRA 10316) nach Velbert

verlegt.

02.04.2019 HRB 29759: Vorwerk

& Co. dreizehn GmbH, Wuppertal,

tretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hickmann, Matthias,

Velbert, *24.04.1964; Weidt, Rainer,

Wuppertal, *23.02.1966.

03.04.2019 HRB 29762: FABA Chemie

UG (haftungsbeschränkt), Velbert,

Rudolfstraße 19, 42551 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

15.03.2019. Geschäftsanschrift: Rudolfstraße

19, 42551 Velbert. Gegenstand:

Die Herstellung und der

Vertrieb von chemisch-technischen

Spezialprodukten sowie der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Balka, Michael,

Heiligenhaus, *18.02.1966, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.04.2019 HRB 29763: nevento

GmbH, Wuppertal, Hofaue 37,

42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.08.2011 Die

Gesellschafterversammlung vom

30.01.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma)

und mit ihr die Sitzverlegung

von Braunschweig (bisher Amtsgericht

Braunschweig HRB 203194)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Hofaue 37, 42103

Wuppertal. Gegenstand: Fach- und

Strategieberatung, Projektmanagement,

Interimsmanagement, SAP

Strategieberatung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Markgraf, Christian,

Solingen, *11.08.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.04.2019 HRB 29761: NovoTech

Industrieservice Systems GmbH,

Wülfrath, Liegnitzer Straße 10,

42489 Wülfrath. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.03.2019

mit Änderung vom 01.04.2019. Geschäftsanschrift:

Liegnitzer Straße

10, 42489 Wülfrath. Gegenstand:

Der Handel mit Spezial-Beschichtungssystemen

für Industrie und

Gewerbe sowie die Ausführung

von Instandsetzungsarbeiten im

Bereich Maschinen-, Anlagenund

Bautechnik. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Neuhäuser, Dieter,

Wülfrath, *12.01.1947; Neuhäuser,

Manuel, Wülfrath, *14.03.1988, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Im Mai 2019

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Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

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42117 Wuppertal

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Marketing, Konzeption/Layout:

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

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Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

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