Der Oberländer - Ausgabe 01/2019

MediaLight

Der Oberländer

Heimatzeitung der Städte Wilthen und Schirgiswalde-Kirschau

und der Gemeinden Neukirch, Sohland und Steinigtwolmsdorf

Allen Leserinnen und Lesern

des Oberländers wünschen wir

ein frohes Osterfest!

Themenauswahl

- Christliche Schule Schirgiswalde

erneut erfolgreich im Finale der 13.

Sächsischen Geographie-Olympiade

und erfolgreiche Teilnahme bei

JUGEND FORSCHT

- Wilthen 2019 - Ein Jahr der Jubiläen

- Wilthen hat einen neuen Pumphut

- „Feriengebiet Oberlausitzer

Bergland“ e.V. hat

neuen Vorstand gewählt

- Spielplan Waldbühne Sohland 2019

Feuchtwiese in Neukirch bei Sonnenausfgang

Ausgabe 01 / 2019


Der Oberländer

Vorwort des Herausgebers

Sehr geehrte Leser und Leserinnen,

wenn Sie aus dem Fenster schauen, sehen Sie wie es immer mehr

grünt und blüht und wenn Sie sich nach draußen bewegen spüren

Sie schon wie die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der

Nase tanzen. Ja, der Frühling erwacht von Tag zu Tag mehr, auch

wenn es zwischendurch mal etwas kälter ist oder regnet.

Und mit dem Frühling steht auch

wieder ein ganz besonderes Fest

in unser aller Kalender

– Ostern steht vor der Tür –

und vielerorts ist dies auch schon

an den mit Ostereiern

bestückten Bäumen

und Sträuchern

zu sehen.

Ausgabe 01 | 2019

Nutzen Sie also die Osterfeiertage mit Ihrem Partner oder der

Familie und gehen Sie raus ins Grüne auf einen Spaziergang oder

bummeln Sie in den Straßen Ihrer Gemeinde, besuchen Sie ein

schönes Cafe oder Restaurant und lassen Sie beim Entspannen

„alle Viere grade sein“.

Und wenn Sie noch etwas Zeit vor oder in der Osterzeit haben,

dann schauen Sie doch einfach in unsere neue Ausgabe des

Oberländer“. Hier finden Sie sicherlich einiges anregendes, was

Sie interessiert oder für Sie bedeutsam ist. Gern können Sie auch

in die spannende Geschichte vom Böhmischen Wenzel, der sein

Unwesen in der Oberlausitz und im Schluckenauer Zipfel trieb,

einlesen.

Ihnen ein frohes Osterfest, schöne und erholsame Feiertage

Die nächste Ausgabe

Der Oberländer

erscheint Ende Juni 2019.

Gemeinde Neukirch

Nichts ist so beständig,

wie der Wandel, das

wusste bereits Heraklit

Was wäre Neukirch ohne sein Standesamt.

Genau diese Frage stellten sich die Verwaltung

und der Gemeinderat im Jahr 2017. Zu

diesem Zeitpunkt gab die damalige Standesbeamtin

Frau Herzog bekannt, dass sie

eine berufliche Neuorientierung plane und

das Standesamt verlässt.

Gleichzeitig war bekannt, dass auch die

zweite Standesbeamtin, Frau Pfeiffer,

im August 2018 in den Ruhestand geht.

Schnelles Handeln und Suchen war erforderlich,

zumal unser Gemeinderat sich

mehrheitlich für die Weiterführung des

Standesamtes entschied.

Frau Heine hat der Gemeinderat im März

2018 zur Standesbeamtin bestellt und Frau

Rähder im Oktober 2018. An dieser Stelle

nochmal ein herzliches Dankeschön an

Frau Herzog und Frau Pfeifer für Ihr Engagement

bei der Einarbeitung der neuen

Kolleginnen. Für Ihre langjährige, hervorragende

Arbeit für die Gemeinde möchte

ich Ihnen, Frau Pfeifer, danken. Ich wünsche

Ihnen für Ihren Ruhestand beste Gesundheit.

Aber wie das Zitat schon sagt, alles ist im

Wandel.

Frau Heine ging Anfang März in den Mutterschutz

mit nachfolgender Elternzeit.

Ich freue mich, dass ich unsere langjährige

Standesbeamtin, Frau Petra Herzog, für

die Elternzeitvertretung zurück gewinnen

konnte. Sie übernimmt die Sprechzeiten

des Standes-und Gewerbeamtes jeweils

Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagvormittag.

Besonders freut mich, dass ich

unserer Standesbeamtin, Frau Rähder, eine

so erfahrene Kollegin an die Seite stellen

kann.

Frau Herzog war es auch, die die erste und

bisher einzige Eheschließung im Rittergut

durchführen konnte und lange für diesen

zusätzlichen Trauort in Neukirch gekämpft

hat.

Wir möchten an diesen Erfolg anknüpfen

und bieten für 2019 und 2020 Termine für

Eheschließungen im Gewölberaum des

Rittergutes an. Die ersten Anmeldungen

sind schon eingegangen.

Hoffen wir auf viele Heiratswillige an diesem

schönen Ort.

Ich wünsche uns allen weiterhin eine gute

Zusammenarbeit.

Jens Zeiler

Bürgermeister

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Informationen & Schulnachrichten

Herzlich Willkommen!

Babybegrüßung 2019

Es ist eine schöne Tradition der Kommune,

alle im Vorjahr in der Gemeinde geborenen

Babys mit einem kleinen Geschenk

und einem Wertgutschein eines Kinderfachgeschäftes

zu begrüßen.

Ein Dankeschön geht an dieser Stelle

an alle Helfer und die Hortkinder von

Steinigtwolmsdorf, die ein schönes Programm

vorgeführt haben.

Gemeindeverwaltung

Gemeinde Neukirch

Aufruf zum 3. Frühjahrsputz

in Neukirch

am 6. April 2019

Liebe Einwohnerinnen, liebe Einwohner,

anknüpfend an die Aktion der vergangenen

Jahre wollen wir wieder gemeinsam

etwas tun, um unseren Ort zu verschönern.

Deshalb bitte ich um Ihre Mithilfe beim Beseitigen

von Streugut, Müll und heruntergefallenen

Ästen.

Für diese Aktion treffen sich die freiwilligen

Helfer am 6. April 2019 um 9.00 Uhr auf

dem Hof des Bauhofes. Dort erfolgt die Organisation

und Einteilung. Der Frühjahrsputz

endet mit einem kleinen Imbiss gegen

12:00 Uhr. Mitzubringen sind nur Handschuhe,

falls vorhanden eine Warnwesten

(aus PKW) und gute Laune. Alles Weitere

stellt der Bauhof zur Verfügung

Sehr geehrte Grundstückseigentümer,

im Frühling sollten die Gehwege und Straßenränder

von Streusand und Laub gereinigt

werden - bitte helfen Sie mit. Die

Verpflichtung der Straßenanlieger zum

Reinigen, Schneeräumen und Streuen der

Gehwege ist auch in der Satzung über die

Verpflichtung der Straßenanlieger geregelt.

Die Gemeinde unterstützt Sie natürlich bei

den Reinigungsarbeiten und bietet an, am

Sonnabend, dem 6. April 2019 von 13.00

bis 15.00 Uhr den in Eimern oder anderen

Behältnissen eingefüllten Kehrsand direkt

vor ihrem Grundstück abzuholen. Sofern

Sie die Eimer später abstellen, können wir

diese nicht abholen. Eine weitere Möglichkeit

ist, das aufgekehrte Streugut an den

Streugutbehältern im Ort abzulagern.

Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre tatkräftige

Unterstützung, um unseren Heimatort

so erscheinen zu lassen wie wir uns

das alle wünschen.

Jens Zeiler

Bürgermeister

Grundschule Steinigtwolmsdorf

Unser Projekttag

in Tschechien

Zicke, Zacke, Zicke, Zacke…

Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule

Steinigtwolmsdorf trafen sich mit

ihren Lehrern am 05.03.2019, in der Turnhalle,

um gemeinsam den Höhepunkt

der närrischen Zeit zu feiern. Alle kamen

rausgeputzt in eindrucksvollen Kostümen,

geschminkt und mit den passenden

Accessiores. Jeder, egal ob Cowboy, Hexe,

Zauberer, Prinzessin oder Sheriff und…

stand einmal in seiner tollen Verkleidung

im Mittelpunkt und konnte bei sportlichen

Spielen und lustigen Tänzen dabei sein.

Zur Stärkung gab es ohne Frage natürlich

Pfannkuchen und

Getränke. Mit vielen

abwechslungsreichen

Ideen, toller Musik und

Gesang führte Herr Eck

durch den kurzweiligen

Vormittag. Für diese tolle

Unterstützung möchten

sich alle Schüler und

Grundschullehrerinnen

bei ihm auf diesem

Wege bedanken.

Die Klasse 3 der Grundschule Steinigtwolmsdorf

beteiligt sich am deutschtschechischem

Bildungsprogramm „Nutzpflanzen

und deren Verwendung- Kinder

erforschen regionale Kreisläufe“. Dazu

erleben wir gemeinsam mit Schülern aus

Brniste 4 Umweltbildungsprogramme,

begleitet durch das „Naturschutzzentrum

Oberlausitzer Bergland“ Neukirch

und das Ökozentrum Brniste. Finanziert

werden die Projekte von der Europäischen

Union, über Europäische Fonds für regionale

Entwicklung.

Am 04.12.2018 fuhren wir gegen 8.00 Uhr

mit einem Sonderbus nach Tschechien.

Frau Förster vom „Naturschutzzentrum

Oberlausitzer Bergland“ Neukirch und

eine Elternvertreterin begleiteten uns.

Die Veranstaltung stand unter dem Thema

„Apfel- Birne- Pflaume“. Nach einer

herzlichen Begrüßung wurden Lerngruppen

mit tschechischen und deutschen

Kindern gebildet. Die Mädchen und Jungen

lernten das regionale Obst und ihre

Verwendung kennen und konnten Früchte

mikroskopieren. Sie erfuhren, was Bäume

zum Leben und Wachsen benötigen. Anschließend

fertigten die Gruppen leckere

Obstspieße an. Freude bereitete den

Kindern auch die künstlerische Arbeit in

Verbindung mit dem italienischen Maler

Giuseppe Arcimboldo. Dazu gestalteten

sie Selbstbildnisse aus Obst. Nach der Arbeit

an den Stationen gab es ein leckeres

Mittagessen und als Nachtisch die selbstgefertigten

Obstspieße.

Allen Kindern hat unser Projekt sehr gut

gefallen.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern

des Naturschutzzentrums „Oberlausitzer

Bergland“ in Neukirch und des Ökozentrums

Brniste für den erlebnisreichen und

gelungenen Tag.

die Schüler der Klasse 3 und

ihre Klassenlehrerin Frau Pietsch

der Grundschule Steinigtwolmsdorf

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Der Oberländer

Ausgabe 01 | 2019

Kita Zwergenland

Echte Feuerwehrmänner

zum Anfassen im

„Zwergenland“…

Am Freitag, den 15. Februar herrschte bei

unseren Kindern aus dem Buntspechtnest

große Aufregung. Grund dafür war der

Besuch, der sich für diesen Tag in der Kita

angemeldet hatte … die FEUERWEHR! Bereits

seit mehreren Wochen ist das Thema

„Feuerwehr“ bei den kleinen „Buntspechten“

sehr aktuell, sodass die Erzieherinnen

der Gruppe sich entschlossen haben,

dieses Thema im Rahmen eines Projektes

aufzugreifen. Viele Kinder brachten Bücher

oder Hörspiele zu diesem Themenbereich

von zu Hause mit. Zudem hatten

sie die Möglichkeit Feuerlöscher zu basteln.

Immer wieder schlüpften die Kinder

im Spiel auch gern selbst in die Rolle

eines Feuerwehrmanns. Auch die Eltern

der Kinder brachten sich mit einigen Ideen

und Anregungen aktiv ein. Sie waren

es letztlich, die den Vorschlag machten,

die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr

Steinigtwolmsdorf zu einem Besuch in die

Kita einzuladen.

Und dann war es endlich soweit! Das große

rote Löschfahrzeug kam mit insgesamt

4 Feuerwehrmännern den Weg zur Kita

hoch gefahren. Alle Kinder unserer Einrichtung

hatten nun gruppenweise die

Möglichkeit, sich die Feuerwehr ganz genau

anzuschauen. Gleichzeitig hatten sie

auch die Chance, mit den Feuerwehrmännern

ins Gespräch zu kommen und ihnen

alle ihre Fragen zu stellen, die sie schon immer

einmal beantwortet haben wollten.

Besonderer Höhepunkt war es, einmal

selbst auf dem Fahrersitz des Löschfahrzeuges

Platz zu nehmen. Ganz geduldig

erklärten die Mitglieder der Freiwilligen

Feuerwehr den Kindern alle Gegenstände,

die sich so in einem Feuerwehrfahrzeug

befinden und ließen die Kinder Helme

oder Handschuhe selber anprobieren. Für

die Kinder war es ein ganz besonderes Erlebnis,

einmal echten Feuerwehrmännern

hautnah zu begegnen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch

einmal ganz herzlich bei dem Team der

Freiwilligen Feuerwehr Steinigtwolmsdorf

dafür bedanken, dass sie sich so viel

Zeit für unsere Kinder genommen haben

und ihnen dieses tolle Erlebnis ermöglicht

haben. Danke auch für die gute und tolle

Zusammenarbeit mit unserer Kita in den

letzten Jahren!

Das Team der Kita Zwergenland

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Sven Kuhne • Bautzener Straße 56 • 02692 Großpostwitz

Telefon: 03591 304371 • E-Mail: info@kuhne-kaercher.de

Krabbeltreff

im „Zwergenland“

Wir, die Kindertagesstätte

„Zwergenland“ in

Steinigtwolmsdorf,

laden ganz herzlich zu unserem Krabbeltreff

für alle unsere zukünftigen Eltern

und Kinder in unserer Kita ein!

Termine:

Dienstag, 16.04.2019

Dienstag, 21.05.2019

Dienstag, 18.06.2019

Dienstag, 20.08.2019

jeweils 15 – 16 Uhr im

Finkennest im Neubau

Wir freuen uns auf euch!

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Schulnachrichten

Christliche Schule Schirgiswalde

FCS erneut erfolgreich im Finale der

13. Sächsischen Geographie-Olympiade

Am Donnerstag, 10. Januar 2019, stellte

sich für die 30 von insgesamt 17.376 teilnehmenden

Oberschülern der Klassenstufen

7 und 10 die Frage, wer wohl bei der

13. Sächsischen Geographie-Olympiade

die Besten unter ihnen sein würden.

Die erste Hürde ergab sich jedoch schon

bei der Anreise der Finalisten nach Dresden

in die Industrie- und Handelskammer.

Auf Grund starker Schneefälle war diese

für die Teilnehmer der Schulstandorte

Chemnitz und Zwickau überhaupt nicht

möglich. Auch wenn dadurch die Hoffnung

bei einigen Finalisten stieg, einen

der ersten Plätze zu belegen; die moderne

Technik ermöglichte es allen Finalisten

zum gleichen Zeitpunkt mit der Lösung

ihrer Aufgaben beschäftigt zu sein.

Bereits im November 2018 hatte sich

Leon Schwabe mit dem 2. Platz hinter

Lukas Klose (OS Rauschwalde Görlitz)

am Standort Bautzen für das Finale in

Dresden qualifiziert. Ganz ähnlich sollte

es beim Finale in Dresden werden. Beide

waren auch dort unter den ersten fünf der

Klassenstufe 7. Selbst wenn der 4. Platz

für Leon Schwabe in Sachsen zunächst etwas

undankbar erscheint – Freude, neues

Wissen und einen schönen Tag in Dresden

hat die Geographie-Olympiade Leon

auf jeden Fall beschert. Ganz sicher ist, in

drei Jahren wird Leon als Schüler der 10.

Klasse wieder antreten und durch seine

Erfahrung in diesem Jahr ganz besonders

vorbereitet sein.

Wir gratulieren Leon Schwabe zum 4.

Platz der Klassenstufe 7 im Finale der 13.

Sächsischen Geographie-Olympiade.

Manuela Küchler

Fachlehrer Geographie

Erfolgreiche Teilnahme der FCS bei JUGEND FORSCHT

Einen interessanten, anstrengenden aber

auch erfolgreichen Tag verbrachten die

Jungs vom GTA „JUGEND FORSCHT“ der

Freien Christlichen Schule Schirgiswalde

am Freitag, dem 7. Februar 2019, in

Meißen. In das dortige „St. Afra – Gymnasium“

hatten die Veranstalter des Regionalwettbewerbs

Dresden/Ostsachen

von „Jugend forscht“ eingeladen, damit

die Jungforscher die Ergebnisse ihrer Arbeiten

präsentieren konnten. Von den

insgesamt 47 vorgestellten Projekten

stammten 3 aus unserer Schule – sieben

der insgesamt sechzig Teilnehmer reisten

gemeinsam mit Frau Bursztynowicz und

Herrn Heidrich aus Schirgiswalde an und

waren mit folgenden Forschungsarbeiten

vertreten:

Benno Rößler [Kl. 6],

Luca Harig & Jakob Harig [Kl. 5]

Hoverboard-Nachbau aus LEGO [Technik]

Alexander Benedix [Klasse 9]

Untersuchung der Abhängigkeitsfaktoren

eines Ranque-Hilsch-Wirbelrohrs [Physik]

Benedikt Heidrich,

Johann Jüngling &

Malte Kaczmarek

[Klasse 8]

Vögel sind toll –

Schmetterlinge sind

besser [Technik]

Nach intensiver Befragung durch die

Fachjury der Sparten Technik und Physik

und mehreren Präsentationsdurchläufen

vor interessiertem Publikum war am

Abend klar: Alle Forscher haben eine tolle

Arbeit geleistet und konnten neben den

Teilnehmern der Gymnasien und Spezialschulen

bestehen. Herzlichen Glückwunsch!!

Besonders erfolgreich verlief der Tag für

Benno (Klasse 6), Luca und Jakob (Klasse

5) sowie Alexander (Klasse 9), die in ihrer

Sparte jeweils den Regionalsieg davon

trugen. Damit sind sie für den Landeswettbewerb

qualifiziert und vertreten unsere

Schule am 05. April 2019 in Chemnitz.

T. Heidrich

(GTA-Leiter Jugend forscht)

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Der Oberländer

Ausgabe 01 | 2019

Bauamt Steinigtwolmsdorf

Investitionen für ein

lebenswerteres Umfeld

In der Gemeinde Steinigtwolmsdorf wurde in

den letzten Jahren viel investiert, dieses Jahr

hat der Straßenbau wieder Priorität

Die Gemeinde Steinigtwolmsdorf gab in

den letzten Jahren insgesamt ca. 2 Millionen

Euro für die Verbesserung des Umfeldes zur

Kinderbetreuung aus. Mit diesem Geld wurden

beispielsweise an der Grundschule neue

Fenster eingebaut, die Fassade gedämmt,

alle Sanitäranlagen sowie die Heizungsanlage

modernisiert und umfangreiche Brandschutzmaßnahmen

umgesetzt.

Grundschule Steinigtwolmsdorf

Auch in der Kindertageseinrichtung Zwergenland

wurde umfangreich investiert.

Um die steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen

abzusichern, musste auch

hier mehrfach umgebaut und modernisiert

werden. Zur Erhöhung der Kapazität wurde

der Hort in einen dafür umgestalteten Bereich

der Schule verlegt. Trotz dieser Maßnahmen

reichten die Betreuungsplätze der

Kita noch immer nicht aus, um den wachsenden

Bedarf abzudecken. Ein besonderer

Engpass bestand im Krippenbereich. Hier

waren die zur Verfügung stehenden Plätze

nicht ausreichend, um alle angemeldeten

Kinder aufnehmen zu können. Deshalb wurde

ein separater Ergänzungsbau mit direkter

Verbindung an das bestehende Gebäude

errichtet.

Kindertagesstätte „Zwergenland“ in Steinigtwolmsdorf

In diesem modernen Erweiterungsbau entstanden

zwei Gruppenräume mit Sanitärbereich

und Schlafraum für die Betreuung

von 30 Kindern unter drei Jahre, sowie eine

Ausgabe- bzw. Kinderküche.

Fast 2,5 Millionen Euro gab die Gemeinde

in den letzten Jahren für Straßenbau- und

Instandsetzungsmaßnahmen aus. Diese

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Gelder wurden unter anderem eingesetzt

für die Straßenerneuerung der Ortstraßen

in Weifa, des Weiteren im Ortsteil Steinigtwolmsdorf

für den grundhaften Ausbau des

Bergstiegs inkl. Kanalneubau und neuer

Straßenbeleuchtung sowie für Teilabschnitte

der Birkenstraße, des Badeweges und

am Steinbergweg. Instandgesetzt wurden

auch Straßenabschnitte am Wanderweg

und am Ringweg in Ringenhain. Grundhafter

Straßenausbau erfolgte ebenfalls an

der Durchfahrt neben der Drogerie sowie

auf Teilstrecken am Wohnungsbaustandort

„Valtenbergblick“ in Steinigtwolmsdorf,

zusammen mit dem Neubau des Fußweges

und der Straßenbeleuchtung. Erst im

Dezember 2018 wurde der vollständige

Ausbau eines Abschnittes vom Forstweg,

hinter dem Feuerwehrgerätehaus in Steinigtwolmsdorf,

mit neuem Oberflächenentwässerungskanal

und moderner LED-

Straßenbeleuchtungsanlage fertiggestellt.

Ausgebauter Teilabschnitt vom Forstweg

Weitere Verbesserungen des Straßennetzes

im Gemeindegebiet konnten gemeinsam

mit dem Landratsamt Bautzen erreicht

werden. So wurden in den zurückliegenden

Jahren die Hauptstraße und die Lindenstraße

innerhalb von Weifa vom Landkreis

grundhaft ausgebaut. Der Abschnitt ab der

Bundestraße in Ringenhain bis an die Ortsgrenze

von Weifa sowie die Weifaer Straße

in Steinigtwolmsdorf bis zum Ortseingang

Weifa folgten kurze Zeit später. Im Zuge mit

diesen Baumaßnahmen errichtete die Gemeinde

entlang der Weifaer Straße innerhalb

der Ortslagen Ringenhain und Weifa

den Fußweg und eine neue Straßenbeleuchtungsanlage.

Seitens des Landkreises ist als

Nächstes der grundhafte Ausbau des Kreisstraßenabschnittes

ab dem Ortsausgang

von Weifa bis nach Neuschirgiswalde vorgesehen.

Nach Fertigstellung der Planung

und Vorliegen der Fördermittel soll dann im

Zeitraum von 2020 bis 2021 unter Vollsperrung

der grundhafte Ausbau dieses ca. 1400

m langen Streckenabschnittes durch das

Straßen- und Tiefbauamt des Landkreises

erfolgen. Dabei wird die Straße auf 6,50 m

verbreitert und der Streckenverlauf in Anlehnung

an die Bestandslage optimiert. Wie

bereits am Abschnitt von Ringenhain bis

nach Weifa ist auch an der Strecke bis Neuschirgiswalde

anschließend eine umfangreiche

Bepflanzung mit hochstämmigen

Laubbäumen vorgesehen.

Während des umfassenden Ausbaus des

Straßennetzes wurden aber auch die Instandsetzung-

und Sanierungsarbeiten

seitens der Gemeinde nicht vernachlässigt.

Neben den ständig erforderlichen Unterhaltungsarbeiten

an den Mietshäusern der

Gemeinde wurden 2017 zusätzlich 335.000

Euro für die Gebäudesanierung ausgegeben.

Innerhalb dieses finanziellen Rahmens

wurde die überfällige Sanierung der Trauerhalle

umgesetzt. Durch mehrere Teilmaßnahmen

wurde die Halle modernisiert

und auf einen zeitgemäßen energetischen

Standard gebracht. Ortsansässige Firmen

setzten neue Türen sowie dreifachverglaste

Fenster ein, demontierten die veraltete

Nachtspeicherheizung und ersetzten diese

durch eine energiesparende Wärmepumpe

in Verbindung mit einer Fußbodenheizung

in allen Räumen. Des Weiteren wurde das

gesamte Dach neu gedeckt und gedämmt

sowie die Fassade mit einem mineralischen

Wärmedämmverbundsystem versehen. Im

Gebäudeinneren wurde die Sanitäreinrichtung

erneuert, Schalldämmmaßnahmen

ausgeführt, um die Akustik des Gebäudes

zu verbessern und eine moderne indirekte

Beleuchtungsanlage installiert. Zugleich

wurden die Außenanlagen mit barrierefreien

Zugängen gestaltet.

Sanierte Trauerhalle in Steinigtwolmsdorf

Ein nicht unwesentlicher Teil wurde auch in

die energetische Sanierung des 2013 neu erworbenen

Bauhofkomplexes investiert und

in eine energiesparende Heizungsanlage für

das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr in

Weifa.

Trotz der zurückliegenden umfangreichen

Investitionen in die Gebäude und Infrastruktur

des Gemeindegebietes bleibt noch

viel zu tun. Die Gemeinde hat deshalb auch

für die nächsten Jahre große Pläne die es

umzusetzen gilt, so zum Beispiel den anstehenden

grundhaften Ausbau der Siedlerstraße

in Ringenhain am Erbgerichtsberg

bis zum Sportplatz. Der Bau dieses

Straßenabschnitt der auch einen Oberflächenentwässerungskanal

und eine neue

Straßenbeleuchtungsanlage erhalten wird,


Aktuelles

sollte bereits im letzten Jahr begonnen werde.

Leider stehen die beantragten Fördermittel

hierfür noch immer aus, werden aber

in Kürze erwartet.

Ebenfalls in diesem Jahr soll die Straßendecke

eines großen Teils der Neuen Straße

und ein Teil der Lindenstraße in Steinigtwolmsdorf

erneuert werden. Zugleich ist

eine Verbesserung der Zufahrt zur B 98 in

Ringenhain am Standort des ehemaligen

Gasthauses Belke vorgesehen. Ein weiteres

Projekt für dieses Jahr ist der Abriss des maroden

Nebengebäudes hinter dem Dorfgemeinschaftszentrum

in Weifa.

Für das nächste Jahr ist der grundhafte

Ausbau des Hohwaldweges in Steinigtwolmsdorf

ab dem Abzweig Bergstieg geplant.

Auch auf diesen Abschnitt werden

ein Entwässerungskanal und eine neue

Straßenbeleuchtungsanlage mit errichtet.

Die Vorbereitungsarbeiten dafür sind bereits

im Gange. Ebenfalls in Planung ist der

Umbau des bestehenden Hartplatzes an der

Turnhalle in Steinigtwolmsdorf zu einem

modernen Kunstrasenplatz mit besten Bedingungen

für den Schul- und Vereinssport,

sowie die Schaffung weiterer Bauplätze am

Wohnungsbaustandort „Valtenbergblick“.

Dieser bei weitem nicht vollständige Rückblick

auf in den letzten Jahren Geschaffenes,

in Verbindung mit einem kurzen Ausblick

auf Geplantes zeigt, dass sich auch in

der kleinen Gemeinde Steinigtwolmsdorf

viel bewegt.

Lutz Hohlbaum

Steuertipps vom Profi

Wie nutzt man steuerlich vorteilhaft

die „Außergewöhnliche Belastung“?

Die Einkommensteuer belastet aus verfassungsrechtlichen

Gründen grundsätzlich

allein das frei verfügbare Einkommen. Das

sog. Existenzminimum ist deshalb von der

Besteuerung ausgenommen. Bei bestimmten,

klar abgegrenzten privaten Aufwendungen

sieht das Gesetz daher den Abzug

als außergewöhnliche Belastungen vor. Dabei

sind 2 Gruppen zu unterscheiden:

• Außergewöhnliche Belastungen allgemeiner

Art grenzt das Gesetz nach den zu

erfüllenden Voraussetzungen ab (insbesondere

Zwangsläufigkeit und Außergewöhnlichkeit).

Hier sieht das Gesetz eine

Kürzung um die sog. zumutbare Belastung

vor.

• Für einzelne, herausgegriffene Gruppen

von Aufwendungen, z. B. Unterhaltsleistungen

und bestimmte Pflegekosten regelt

das Gesetz die Voraussetzungen und die

Höchst- oder Pauschbeträge. Daher gibt

es hierfür keine zumutbaren Belastungen.

Hinzugekommen sind in jüngster Zeit 2 Regelungen,

die den Abzug bestimmter Aufwendungen

von genauen Nachweisen abhängig

machen (Krankheitskosten, Sonderfälle von

Diätverordnungen z.B. bei einer Stoffwechselstörung)

bzw. durch strenge Anforderungen

einzuschränken suchen (Prozesskosten).

Da nur private Lebenshaltungskosten als

außergewöhnlicher Belastungen anerkannt

werden sollen, schließt das Gesetz die Aufwendungen

aus, die zu den Betriebsausgaben,

Werbungskosten und Sonderausgaben

gehören, vor allem damit keine unzulässige

Doppelbegünstigung entsteht.

Ausnahmen sind lediglich bei den Kosten einer

eigenen Berufsausbildung und bei Kosten

von Privatschulen für ein Kind möglich.

Beschränkt Steuerpflichtige dürfen keine außergewöhnlichen

Belastungen abziehen, da

diese im auswärtigen Wohnsitzstaat geltend

gemacht werden können.

Außergewöhnliche Belastungen sind grundsätzlich

in dem Jahr steuerlich zu berücksichtigen,

in dem die Aufwendungen geleistet

worden sind (Abflussprinzip).

In Sonderfällen kann der Steuerpflichtige die

steuerlichen Auswirkungen der Aufwendungen

erhöhen, insbesondere wegen der zumutbaren

Belastung, wenn er die Zahlung in

ein anderes Jahr vor- oder zurückschiebt.

Die Sonderregelung die das FG des Saarlandes

entschieden hat, dass aus Billigkeitsgründen

bei besonders hohen außergewöhnlichen

Belastungen (im Aufwendungsjahr)

eine Verteilung auf bis zu 5 Jahre in Betracht

kommt, muss der BFH noch endgültig klären.

In ähnlichen Fällen sollte, beim Finanzamt

eine entsprechende Billigkeits- und Ermessenentscheidung

beantragt werden.

Besonders häufig haben und hatten die

Gerichte Entscheidungen zu besonderen

Krankheitskosten zu fällen, bei denen häufig

wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethoden

im Fokus standen.

1. Wissenschaftlich nicht anerkannt i. S. d.

Gesetzes ist eine Behandlungsmethode

dann, wenn Qualität und Wirksamkeit

nicht dem allgemein anerkannten Stand

der medizinischen Erkenntnisse entsprechen.

2. Die Feststellung, ob eine Behandlungsmethode

wissenschaftlich nicht anerkannt ist,

obliegt dem FG als Tatsacheninstanz.

Beispiele zu den entschiedenen Fällen sind:

Nachweis der medizinischen Notwendigkeit

einer Kur zur Unterscheidung von einer

Erholungsreise oder eben bei wissenschaftlich

umstrittenen Behandlungsmethoden

– wie Frischzellenbehandlung, einer Ayur-

Veda Kur, einer operativen Behandlung eines

Lipödems, einer In-vitro-Fertilisation, der

Behandlung in einem Naturheilzentrum etc.

In allen diesen Fällen können die Aufwendungen

nur dann als außergewöhnliche

Belastung berücksichtigt werden, wenn vor

Behandlungsbeginn die medizinische Notwendigkeit

dieser Behandlung im Einzelfall

durch ein vor ihrem Beginn erstelltes Attest

des Amtsarztes bzw. des Medizinischen

Dienstes einer gesetzlichen Krankenversicherung

nachgewiesen ist, dass der Steuerpflichtige

krank und die Behandlung medizinisch

indiziert ist.

Ein einfaches ärztliches Attest reicht wegen

der häufig fehlenden Neutralität des Arztes

nicht aus.

Krankheitskosten, nämlich Aufwendungen

zum Zwecke der Heilung einer Krankheit

(z. B. Medikamente, Operation) oder um

die Krankheit erträglicher zu machen (z. B.

Rollstuhl), sind aus tatsächlichen Gründen

zwangsläufig.

Bei Heilbehandlungskosten unterbleibt die

detaillierte Prüfung der Zwangsläufigkeit, sofern

die Aufwendungen medizinisch indiziert

sind, was durch eine Verordnung (Arznei-,

Heil- und Hilfsmittel) eines Arztes/Heilpraktikers

nachzuweisen ist.

Der qualifizierte Nachweis der Zwangsläufigkeit

mit einem amtsärztlichen Gutachten

oder Attest ist insbesondere bei wissenschaftlich

nicht anerkannten Behandlungsmethoden

zu führen.

Wissenschaftlich anerkannt ist eine Behandlungsmethode,

wenn „die große Mehrheit

der einschlägigen Fachleute (Ärzte, Wissenschaftler)“

sie befürwortet und über ihre

Zweckmäßigkeit Konsens besteht. Dies setzt

regelmäßig wissenschaftlich nachprüfbare

Aussagen voraus.

Wertvolle Hinweise bieten die ausführlichen

Verwaltungsanweisungen, sowie die umfangreiche

Rechtsprechung des Bundessozialgerichts

und anderer Gerichte, auf die der BFH

Bezug nimmt.

Ein einzelnes Finanzamt darf hiervon nicht

deshalb abweichen, weil nach seinem eigenen

„Ermessen“ die Zwangsläufigkeit der

Aufwendungen aus ethischen Gründen zu

verneinen sei. Denn die Entscheidung, ob

Zwangsläufigkeit der Aufwendungen gegeben

ist, ist eine Rechts- und keine Ermessensund

schon gar nicht eine Billigkeitsentscheidung.

Letztlich hat im einzelnen Streitfall zu solchen

nicht juristischen, sondern medizinischen

Fragen das FG ein Sachverständigengutachten

einzuholen.

Bleiben Sie gesund und bei Fragen wenden

Sie sich jederzeit an uns,

Ihr Frank Erben,

Steuerberater

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Der Oberländer

Ausgabe 01 | 2019

Mehrgenerationenhof Neukirch

Traditionelle Handwerkstechniken

gesucht!

Am 15.09.2019 findet der 2. Neukircher

Herbstmarkt auf dem Gelände des Ritterguts

statt. Von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches

Programm. Allerdings sind wir noch

auf der Suche nach traditionellen Handwerkstechniken.

Wer ein traditionelles

Handwerk beherrscht und am 15.09.2019

dieses gern demonstrieren möchte, ist

herzlich eingeladen! Wir bitten um eine

Anmeldung unter mehrgenerationenhofneukirch-l@gmx.de

, damit wir den Markt

besser planen können. Als Vergnügen für

die jüngeren Gäste haben wir bislang Ponyreiten,

Bastelaktivitäten, eine Tombola,

Kinderschminken, ein Karussell und

Zuckerwatte im Programm. Außerdem

präsentieren zahlreiche Händler regionale

Produkte, beispielsweise Bäckerei- und

Wurstwaren, Obst, Gemüse, Gewürze und

Pfefferkuchen. Für das leibliche Wohl ist

bestens gesorgt. Wer noch die passende

Bekleidung für den Herbst benötigt, kann

diese ebenfalls auf dem Herbstmarkt

inkl. Schmuck und Accessoires erwerben.

Mit einem unterhaltsamen Bühnenprogramm

sollten auch die Kulturfreunde auf

ihre Kosten kommen. Wir freuen uns über

Mitwirkende und über Gäste auf dem

Herbstmarkt.

der Mehrgenerationenhof

Ein musikalischer Ohrenschmaus mit international bekannten Solisten

Neujahrskonzert im

Haus Bergland

Das nunmehr 13. Wilthener Neujahrskonzert,

davon bereits das elfte Mal

im Haus Bergland, fand vor ausverkauftem

Haus am 11. Januar 2019 statt.

300 begeisterte Gäste erlebten einen unvergesslichen

Abend mit dem Orchester

und Ballett des Sorbischen Nationalensembles

unter der Leitung des Dirigenten

Friedemann Schulz. Kristina Nerád moderierte

wie gewohnt sehr charmant und in

wunderschönen Kleidern durch das Programm.

Sopranistin Rahel Indermaur (Schweiz)

fand in Tenor Constantin Philippoff (Russland)

einen gesangsstarken Duettpartner.

Einen festen Platz im Programm hatten

auch die tänzerischen Darbietungen des

Balletts, ob klassisch oder folkloristisch.

Musikalisch wurde ein buntes Repertoire

geboten - von der Zirkusprinzessin

über Carmen bis zur heute nur selten erklingenden

My Fair Lady, Vertrautes wie

Strauss-Walzer, Arien aus der Fledermaus,

Sorbisches und zum Konzertabschluss

der unverzichtbare Radetzky-Marsch. Als

sich Dirigent Schulz singend einmischte,

schließlich im Rollentausch mit Philippoff

gar am Dirigentenpult abwechselte, war

die Begeisterung im Publikum über das

unterhaltsame Programm zu spüren.

Am Sonntag, dem 2. Juni 2019 kann man

das Orchester des SNE noch einmal in diesem

Jahr im Haus Bergland erleben. Bei

einem klassischen Festkonzert anlässlich

des 350 jährigen Jubiläum des Stadtrechtes

von Wilthen.

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Zeit schenken ...

mit einer Vorsorge zu Lebzeiten

Seelische und finanzielle

Entlastung für die Angehörigen

Wissen Ihre Angehörigen, ob Sie eine Erdbestattung wünschen? Oder welche Lieblingsmusik auf der Abschiedsfeier

gespielt werden sollte? - Eine Bestattungsvorsorge für Sie und Ihre Angehörigen. So detailliert, wie Sie es wünschen.

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8


Vereinsnachrichten, Informationen & Veranstaltungen

Wilthen 2019

Ein Jahr der Jubiläen

Obwohl es bis zur 800-Jahrfeier 2022 noch

etwas Zeit ist, können die Wilthenerinnen

und Wilthener sowie ihre Gäste schon in

diesem Jahr in Feierlaune kommen. Zahlreiche

Jubiläen stehen an. 2019 jährt sich

die Verleihung des Stadtrechts für Wilthen

gleich doppelt. Vor 350 Jahren, 1669, wurde

es durch den damaligen sächsischen

Kurfürsten Johann Georg II. als „Privilegium

der Stadt- und Marktrechte“ zum

ersten Mal verliehen und 1969, vor 50 Jahren,

noch einmal erneuert. Anlässlich des

Stadtrechtsjubiläums wird es am 2. Juni ein

Festkonzert mit dem Sorbischen Nationalensemble

im Haus Bergland und vom 5. bis

7. Juli ein Stadtfest geben. Vor einhundert

Jahren, 1919, wurde erstmals ein „Wilthener

Anzeiger“ veröffentlicht und 1939, vor 80

Jahren, die erste Pumphutfigur aufgestellt.

Die Gemeinnützige Baugenossenschaft feiert

am 16. April ihr 100-jähriges Bestehen.

Und nicht zu vergessen ist die 10 jährige

Partnerschaft Wilthens mit Löwenberg in

Schlesien (Lwowek Slaski, PL).

Ferien- und Freizeitmesse Cottbus

Wilthen zu Besuch

in Cottbus

Die Ferien- und Freizeitmesse Cottbus ist

die größte Touristikmesse des Bundeslandes

Brandenburg. Mehr als 200 Aussteller

präsentierten dort vom 15.-17. Februar neueste

Reisetrends wie Wellness, Wandern

oder Golfen, Partyspaß, Kulturtrip oder

Sonne pur. Mittendrin das Zentrum des

Oberlausitzer Berglandes - die Weinbrandstadt

Wilthen. Mit Kostproben der Weinbrennerei

gab es wieder Einblicke zum

Wandern, Radeln und Genießen.

Am 27. und 28. April nehmen wir an der

Konvent´a in Löbau teil und freuen uns Sie

dort begrüßen zu dürfen.

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Der Obstbauverein Wehrsdorf

lädt wie in jedem Jahr zum

traditionellen Frühlingsfest ein.

Besucher sind wieder vom

17.-19.05.2019 auf das Festgeländer

der Turnhalle Wehrsdorf

herzlich eingeladen.

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einen Termin bei uns.

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professionelle Aufbereitung der Verkaufsunterlagen.“ Auch die Schaltung von Online-

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Frau Anett Kirschstein reibungslose Abläufe. Eine flexible Terminabsprache gehört

für die Fachfrau einfach dazu.

9


Der Oberländer

Ausgabe 01 | 2019

Flohmarkt

Am Samstag, den

11. Mai 2019, von 10 – 17 Uhr,

findet auf dem Gelände

der ehemaligen Lessingschule in

Sohland/Spree, Hainspacher Str. 21

ein Flohmarkt statt.

Jeder kann mitmachen!

Keine Standgebühr! Kein Eintritt!

Gern auch Kinder, sie können ihre

nicht mehr benötigten Spielsachen

verkaufen.

Für musikalische Unterhaltung und

für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Bei Regenwetter fällt

die Veranstaltung aus!

Interessenten melden sich bitte an,

beim Verein

Oberlausitzer Holzgestaltung

Tel.: 035936/33614,

werktags von 8 - 15 Uhr

E-mail: info@olaho.de

Freiwillige Feuerwehr Taubenheim

145 Jahre

Feuerwehr Taubenheim

Freitag, den 17. Mai 2019 geht es ab

17.30 Uhr los am Gerätehaus mit 145 Jahre

Feuerwehr Taubenheim.

Um 18.30 Uhr findet der Empfang der

Gastfeuerwehren und Gäste statt.

Am Samstag, den 18. Mai 2019 geht es ab

14 Uhr rund um das Gerätehaus

mit dem „Tag der offenen Tore“ weiter.

Höhepunkt wird sein das Theaterstück

der Jugendfeuerwehr „Bei der Feuerwehr

wird der Kaffee kalt“ gegen 16.30 Uhr.

Noch dabei am Samstag ist: Kinderschminken,

Hüpfburg, Leitern steigen,

Brandsimulator und für Speisen und Getränke

ist natürlich auch gesorgt.

Ab 20.00 Uhr findet dann der „Tanz in der

Feuerwache“ statt.

25. Jokey-Wanderung

und Forst-Spaziergang

Der Skiclub Sohland organisiert auch 2019 in bewährter Partnerschaft

mit der Jokey Plastik GmbH wieder eine Frühjahrswanderung

für Jung und Alt aus Nah und Fern.

Die Strecken sind markiert und den Wanderfreunden wird ein

Routenplan mit einigen Rand-Informationen zur Verfügung gestellt.

Alternativ zu dieser Wanderung laden an diesem Tag auch

wieder Förster zu einem auf separater Route geführten informativen

Frühlingsspaziergang (auch für Kinder interessant) ein.

Termin: 28. April 2019

Länge Wanderstrecken: Ca. 10 bzw. 15 km+

Spaziergang: Ca. 5 - 6 km

Start und Ziel: Ski-Areal Sohland, Tännichtschanze

Startgebühr: 1,-- EUR p. P.

Teiln.-Meldung: Start:

Wanderung: ab 12.45 Uhr bis spätestens 13.30 Uhr

(je nach selbst eingeschätztem Wandertempo)

Spaziergang: ab 12.45 Uhr 13.15 Uhr

Für die Unterwegsverpflegung muss aus dem eigenen Rucksack

gesorgt werden. Getränke- und Imbissversorgung an der Tännichtschanze.

Zudem erfolgt nach Rückkehr aller Wanderfreunde

(jedoch spätestens 17 Uhr) wieder die Verlosung von einigen

Sachpreisen.

Hinweis: Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko. Die Veranstalter

haften nicht für Schäden jeglicher Art und für Umwege bei Verlassen

der ausgeschriebenen und markierten bzw. geführten Routen.

Auf regen Zuspruch freuen sich Skiclub, Jokey Plastik, Sachsenforst

- Revier Sohland und Forstbetriebsgemeinschaft

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Mittagstisch • Essen auf Rädern

• Partyservice • Komplettaustattung von Feiern

Mobil: Gulaschkanone • Imbiss- und Getränkestand

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01877 Bischofswerda

Telefon: 03594/78 14 20 + 4 21

Fax: 03594/78 12 40

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Frohe Ostern!

Krankenfahrten aller Kassen

Chemo- & Bestrahlungsfahrten

Tagesklinik

Fahrten zu amb. und stat. Op‘s

Reha-Fahrten

Taxidienste

Rollstuhltaxi

10


Vereinsnachrichten, Informationen & Veranstaltungen

Es ist vollbracht

Wilthen hat einen

neuen Pumphut !

Bereits 2016 wandte sich Holzer Jürgen

Spottke mit sorgenvoller Miene an mich:

Der hölzerne Pumphut kann nicht mehr

lange draußen stehen. Zu sehr hat ihm

das Wetter in über 20 Jahren zugesetzt. Er

kann nur noch notdürftig instand gehalten

werden. Wir brauchen bald eine neue

Figur.“

Ende 2017 wurde der Entschluss gefasst,

die Herstellung einer neuen Pumphutfigur

in Angriff zu nehmen. Holz sollte aufgrund

der 80-jährigen Erfahrungen nicht mehr

zum Einsatz kommen, die Gestalt jedoch

möglichst ähnlich sein. Als Partner für

dieses ehrgeizige Projekt konnte die LA-

KOWA GmbH gefunden werden. Ziel war

die Finanzierung über Spenden durch die

Wilthener Bürgerschaft und durch Wilthener

Unternehmen. Und die Resonanz war

überwältigend. Mit einem 3D-Scan wurde

die alte Figur im Mai 2018 digitalisiert.

3D-Scan der hölzernen Figur

im Feuerwehrgerätehaus, Mai 2018

Die Stadt und die Lakowa GmbH beschritten

nun einen völlig neuen Weg. Mit

modernen Werkstoffen und Maschinen

erschufen fachlich versierte Mitarbeiter

mit dem Segen der Geschäftsleitung eine

einzigartige Figur, die es so nur einmal auf

der Welt gibt – eine vollständig aus UREOL-

Polyurethan-Kunststoff gefräste und mit

Stahl armierte Plastik. Unverrottbar, wetterfest

und stabil.

Lakowa Werkzeugbau am Standort Sohland –

Besprechung an den Rohblöcken UREOL

für die Pumphutfigur, September 2018

Vorbereiten zum Fräsen. Die Figur wiegt 300 kg

und ist nur mit einem Kran zu bewegen

Nach Fertigstellung des Rohlings wurde

dieser zur Wilthener Firma SLM gebracht,

die einen Bereich als „Pumphut-Werkstatt“

herrichtete, in der Jürgen Spottke die

Nachbearbeitung mit Schnitzwerkzeugen,

die Gestaltung und Farbgebung vornehmen

konnte.

Bemalung durch Jürgen Spottke

Der Bauhof sorgte dann für die nötigen

Transporte – wie etwa zur Weltpremiere

am 18.01.2019, wo die neue Figur im Rahmen

des Neujahrsempfanges der Öffentlichkeit

präsentiert wurde.

Mein Dank gilt insbesondere Familie Liebscher,

die als Gesellschafter der Firma LA-

KOWA „grünes Licht“ für das Projekt gab

und es finanziell großartig unterstützte.

Ralf und Dagmar sowie Ihre Eltern Dr. Peter

und Renate Liebscher engagieren sich

zudem seit Jahren in der gemeinsam mit

der Stadt aus der Taufe gehobenen Ehrenamtsstiftung

für soziale und ehrenamtliche

Belange in Wilthen.

Genauso danke ich der Prokuristin von

Lakowa, Frau Claudia Dlabola und Herrn

Matthias Saring, dem Leiter des Werkzeugbaus,

herzlich für die wohlwollende Unterstützung

unseres Projekts.

Ein besonderer Dank geht an 3 Mitarbeiter

von LAKOWA, die ich als Schöpfer der

neuen Pumphutfigur bezeichnen möchte:

Nico Kuchinke, den Teamleiter des Werkzeugbaus

Sohland, Modellbaumechaniker

und CAM-Spezialist Robert Neumann und

Modellbaumechaniker Andreas Krahl.

v.l.n.r.: Jürgen Spottke, Andreas Krahl, Dagmar Liebscher,

Nico Kuchinke, Dr. Peter Liebscher, Pumphut,

Claudia Dlabola, Matthias Saring,

Bürgermeister Michael Herfort, Robert Neumann

Das gesamte Projekt konnte durch Spenden

finanziert werden. Ein herzliches Dankeschön

an alle, die sich beteiligt haben:

Lakowa GmbH, Familie Liebscher -Wilthener

Weinbrennerei / Hardenberg Wilthen

AG, Wilthener Wohnungsbaugesellschaft

mbH, Volksbank Dresden Bautzen eG, Heiko

Knoppik / Vereinsquiz -Peggy Sablewski,

Sven und Manuela Knop, Sven Steglich,

Elke Pätzold, Markus Rose, Prof. Dr. Dieter

Rost, Andreas Weidner, Frank und Sieglinde

Eckart, Christoph und Kati Pyka, Katrin

Lowke Ergotherapie, Jagdpächtergemeinschaft

Wilthen, Rolf und Lisa Heinisch, Sylvia

Gröschel / Werbung Oberland Anja Noack,

Kerstin Förster, Jagdgenossenschaft

Wilthen, Sigrid Unterstab, Gisela Kluge,

Matthias Feldweg, Edeltraut Wippich, Ulrike

Müller, Helga Keller, Uwe und Ulrike

Rofalski

Überraschung beim Neujahrsempfang:

Herr Baumgärtel von der Volksbank Dresden-Bautzen

eG übergibt an Bürgermeister

Herfort einen Spendenscheck über

1.000 € für den neuen Pumphut

Michael Herfort, Bürgermeister

11


Der Oberländer

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Dorfclub Taubenheim

Der Osterhase

am Osterbrunnen

Ausgabe 01 | 2019

Pünktlich zum Gründonnerstag,

am 18. April, hat sich

wieder prominenter Besuch

in Taubenheim angekündigt:

Der Osterhase kommt! Wir

sind schon gespannt mit welchem

Gefährt er in diesem

Jahr anreist, nachdem er im

letzten Jahr mit der Feuerwehr

erschien.

Sicher werden auch wieder Hahn und Henne dabei sein und lebhaft

gackern. Für die musikalische Umrahmung des Spektakels

sorgt der Taubenheimer Chor.

Wir erwarten Sie also 16.30 Uhr am Busbahnhof zur Einweihung

des Osterbrunnens und zur Einstimmung auf das Osterfest. Groß

und Klein sind herzlich willkommen.

Ihr Taubenheimer Dorfclub

Termine des Taubenheimer Dorfclub 2019:

Spannend und abwechslungsreich wird auch unser Programm im

Jahr 2019.

Wie in jedem Jahr stehen am Anfang unserer Veranstaltungen die

Vorträge der nunmehr seit 10 Jahren erfolgreichen Vortragsreihe „

Taubenheimer auf Weltreisen“. So konnten wir im März 2019 in unserer

neuen Lokalität, der Turnhalle Taubenheim,wieder großen Zuspruch

erfahren.

Im April wird traditionsgemäß unser Osterbrunnen eingeweiht.

Der nächste Höhepunkt ist unser Märchenspiel am 15. Juni, ebenfalls

auf der Freizeitanlage. Ab 15.00 Uhr beginnt das bunte Vorprogramm

mit Markttreiben und Kinderbelustigungen. Gegen 18.00

Uhr ist Märchenzeit.

Im Juli treffen wir uns auf dem Galgenberge zu Taubenheim. Nach

dem „Krimi- Grill“ und dem „Sagen-Grill“ der letzten beiden Jahre

folgt nun der „Hexen-Grill“. 13. Juli, 18.00 Uhr werden die Hexen Sie

erwarten.

Sommerzeit - Sommerkino!

27. Juli wird auf der Freizeitanlage Taubenheim wieder großes Kino

gezeigt. 21.30 Uhr ist Start.

Auch der „Tag der Oberlausitz“ wird traditionsgemäß mit einem

bunten Programm gefeiert. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Ort

der Festlichkeit ist unsere Freizeitanlage und Beginn ist 15.00 Uhr.

Am 06. Oktober ziehen Rauchwolken über Taubenheim. Wir erwarten

Besuch vom „ Chef - Indianer Gojko Mitic, der uns interessante

Geschichten mitbringt und auch gesanglich in Erscheinung tritt.

16.00 Uhr in der Kirche Taubenheim !

Zu einem musikalisch - literarischen Abend laden wir am 02. November

in die Kirche Taubenheim ein. Die „Novemberpoesie“ beginnt

17.00 Uhr und soll Licht in den dunklen Novembermonat bringen.

Vielleicht kommen Sie mal in Taubenheim vorbei.

Auch ein Spaziergang auf unserem Sonnenuhrenweg lohnt sich. Wir

bieten gerne geführte Wanderungen entlang der Sonnenuhren an.

Ihr Taubenheimer Dorfclub

12


Vereinsnachrichten, Informationen & Veranstaltungen

Rückblick:

Schon seit 10 Jahren laden der Taubenheimer Dorfclub und der

Freundeskreis „Taubenheimer auf Weltreisen“ zu einer Diavortragsreihe

ein. So auch im März 2019. Erstmals fanden die Vorträge in der

Turnhalle Taubenheim statt, die gerade zur Mehrzweckhalle umgestaltet

wird. In diesem Jahr gingen die Reisen nach Rumänien, nach

Alaska und nach Jordanien. Spannende Abenteuer, atemberaubende

Landschaften und interessante Geschichten sind für die Gäste

nacherlebbar. In den 10 Jahren haben wir 35 verschiedene Länder

besucht und die „Weltreisenden“ sind allesamt Taubenheimer. Mit

durchschnittlich 250 Gästen pro Vortrag sind wir sehr erfolgreich

und freuen uns über das

ungebrochene Interesse

in all den Jahren. Ein

herzliches Dankeschön

an unser treues Publikum.

Dank auch an alle Helfer, die uns unterstützen , sei es im technischen

Bereich, bei der Vorbereitung der Räumlichkeiten, bei der

Versorgung, Parkeinweisung und nicht zu vergessen: an alle Kuchenbäcker,

deren Backkunst von unseren Gästen sehr geschätzt wird.

Ihr Freundeskreis Taubenheimer auf Weltreisen

Ihr Taubenheimer Dorfclub

Touristische Gebietsgemeinschaft „Feriengebiet Oberlausitzer Bergland“ e.V.

Neuer Vorstand gewählt,

EU-gefördertes

Projekt startet

Dem Zusammenschluss von Städten und

Gemeinden der Region zur gemeinsamen

touristischen Vermarktung – der „TGG

Oberlausitzer Bergland e.V.“ gehören nunmehr

13 Kommunen mit insgesamt ca.

65.000 Einwohnern an. Neu beigetreten

sind die Städte Ebersbach-Neugersdorf und

Neusalza-Spremberg sowie die Gemeinden

Schmölln-Putzkau, Kottmar, Großpostwitz

und Steinigtwolmsdorf. Bereits langjährige

Mitglieder sind die Städte Wilthen und

Schirgiswalde-Kirschau und die Gemeinden

Sohland, Neukirch, Obergurig, Oppach

und Cunewalde. Als Anbieter trat unlängst

auch die Körse-Therme der TGG bei. Auf der

diesjährigen Mitgliederversammlung im

Faktorenhof Eibau (Gemeinde Kottmar) am

15.02.2019 konnte auf 2018 zurückgeblickt

und der Haushalts- und Marketingplan für

2019 beschlossen werden.

Zudem stand die satzungsgemäße Neuwahl

des Vereins-Vorstandes an. Folgende

Personen wurden für die Jahre 2019, 2020

und 2021 gewählt:

- Michael Herfort, Bürgermeister der Stadt

Wilthen – Vorsitzender

- Silvia Hölzel, Bürgermeisterin der Gemeinde

Oppach – stellv. Vorsitzende

- Jens Zeiler, Bürgermeister der Gemeinde

Neukirch – Beisitzer

- Sven Gabriel, Bürgermeister der Stadt

Schirgiswalde-Kirschau – Beisitzer

- Hagen Israel, Bürgermeister der Gemeinde

Sohland – Beisitzer

- Stefan Halang, Mitarbeiter Wirtschaftsförderung

und Tourismus bei der Stadtverwaltung

Ebersbach-Neugersdorf – Beisitzer

Durch die Mitgliederversammlung wurde

beschlossen, dass alle weiteren kommunalen

Mitglieder einen Vertreter in den sogenannten

„erweiterten Vorstand“ entsenden

können. Die Beitragsordnung für die Jahre

2019 und 2020 wurde per Beschluss der

Mitgliederversammlung bestätigt. Haupteinnahme

sind Mitgliedsbeiträge der Städte

und Gemeinden. Der Landkreis Bautzen

fördert die Arbeit der TGG mit 10.000 € pro

Jahr. Wünschenswert wäre auch ein Engagement

des Landkreises Görlitz, auf dessen

Gebiet sich vier Mitgliedskommunen der

TGG befinden.

TGG Oberlausitzer Bergland erhält EU-

Förderung !

Der Startschuss für das durch die drei LEA-

DER-Regionen Bautzener Oberland, Zentrale

Oberlausitz und Kottmar geförderte

Projekt erfolgte bei der Mitgliederversammlung

in Eibau ebenfalls. Für die Entwicklung

des Tourismus stehen in den nächsten zwei

Jahren insgesamt 125.000 € zur Verfügung.

Davon kommen 100.000 € (=80%) aus dem

EU Fördertopf für den ländlichen Raum und

25.000 € sind Eigenmittel der TGG. Geplant

sind zahlreiche Maßnahmen zur Schaffung

eines einheitlichen und zeitgemäßen touristischen

Erscheinungsbildes der Region.

Moderne Vermarktungsinstrumente sollen

das Kulturerbe sowie die landschaftlichen

Besonderheiten in Wert setzen und damit

auch für das Zusammenwachsen der erweiterten

TGG sorgen.

Neben Klassifizierungs- und Zertifizierungsmaßnahmen

sollen ein neu gestaltetes

Internetportal und ein gedrucktes

Urlaubsmagazin ein effektives Marketing

unterstützen.

Vorstandsvorsitzender Michael Herfort

(Bürgermeister der Stadt Wilthen) und Geschäftsführer

Heiko Harig blicken optimistisch

in die Zukunft. Die über die Landkreisgrenzen

von Bautzen und Görlitz wirksame

TGG ist jetzt gut aufgestellt, um die ganze

Region effektiv zu vermarkten. Die Hotels,

Pensionen, Anbieter von Ferienwohnungen

und –zimmern sowie die Ausflugsziele, also

alle touristischen Leistungsanbieter, können

nun noch besser regional und überregional

beworben werden.

Kernkompetenz unserer touristischen

Gebietsgemeinschaft liegt bei der Vermarktung

der regionalen Gastgeber, der

Gastronomie und unserer Aktiv-Angebote

Wandern und Radfahren sowie der prägenden

Besonderheiten unserer Heimat: Natur,

Berge, Spree, Granit, Umgebindehäuser und

Brauchtumspflege.

Auf über 10 touristischen Messen, darunter

Stuttgart, Nürnberg und Leipzig, vermarkten

wir unsere Angebote direkt mit eigenen

Broschüren und Angeboten. Gemeinsam

mit unserem Dachverband, dem Tourismusverband

Oberlausitz-Niederschlesien e.V.

und der Marketinggesellschaft Oberlausitz

(MGO), erarbeiten wir in verschieden Gremien

Marketingstrategien für die Angebote

unserer TGG und der Mitgliedgemeinden.

Touristische Gebietsgemeinschaft

Feriengebiet Oberlausitzer Bergland e.V.

Geschäftsstelle:

Bahnhofstraße 8, 02681 Wilthen

Tel: 03592-385426, Fax: 03592-385499

Email: info@oberlausitzer-bergland.de

www.oberlausitzer-bergland.de

Geschäftsführer: Heiko Harig

Vorstandsvorsitzender: Michael Herfort

13


Der Oberländer

Politisch, informativ und unterhaltsam...

Der Neujahrsempfang

der Stadt Wilthen

Am 18. Januar 2019 lud Bürgermeister Michael

Herfort Stadträte, Geschäftspartner,

Firmen, Vereine, Pressevertreter und

Freunde der Stadt in das Haus Bergland

zum traditionellen Wilthener Neujahrsempfang

ein.

Mit dem filmischen Jahresrückblick von

der Filmproduktion Sensenschmidt wurde

auch dieses Mal über das vergangene,

sehr ereignisreiche Jahr 2018 berichtet. Die

Landtagsabgeordnete Patricia Wissel und

Vizelandrat Udo Witschas lobten in ihren

Grußworten den Zusammenhalt und die

Fülle an Projekten in unserer Stadt, die

Wilthen jedes Jahr noch lebenswerter machen.

Musikalisch begleitet wurde der Abend

durch die Band „Blue X“ der Kreismusikschule

Bautzen. Die Schülerinnen und

Schüler begeisterten die Gäste durch ihre

versierten Darbietungen.

Als ganz spezielles Highlight konnte wie

versprochen ein besonderer Gast an dieser

Veranstaltung teilnehmen. Mit Feuerwerk

und Tusch wurde er begrüßt, durch Jürgen

Spottke und Michael Herfort enthüllt und

mit Applaus vom Publikum empfangen.

--- Unser neuer Pumphut! --- Gefertigt und

gesponsert von der Firma Lakowa, künstlerisch

gestaltet vom Holzer und durch viele

Spenden finanziert (Siehe Extra-Bericht).

Pumphut - alias Heiko Harig - bewegte als

krönenden Abschluss den Saal dazu, das

Oberlausitzlied lautstark mitzusingen. Ein

unbeschreibliches Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Abschließend konnte dann bei einem

Schnäpschen der Wilthener Weinbrennerei

so manches Gespräch unter Geschäftspartnern

und Freunden den Abend ausklingen

lassen.

Auszeichnungen

beim Neujahrsempfang 2019

Beim Neujahrsempfang erfolgt traditionell

die Würdigung für besondere ehrenamtliche

Leistungen – so auch im Jahr 2019.

1876 trafen sich 32 Männer, darunter Fabrikanten

wie Carl-Albert Hünlich, um die

freiwillige Feuerwehr Wilthen ins Leben zu

rufen. Bis heute hat sich diese Institution

erhalten.

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sind

die freiwilligen Feuerwehren ein Beweis

dafür, dass es doch noch den Dienst am

Nächsten gibt. Sie sind pausenlos einsatzbereit,

lassen im Notfall alles stehen und

liegen, um anderen zu helfen. Sie gehen

nicht nur sprichwörtlich für uns durchs Feuer.

Die Feuerwehr ist in allen Fragen, die die

Sicherheit von Wilthen betreffen, der wichtigste

Partner der Stadtverwaltung.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das

Anforderungsprofil stark verändert. Aus

Ausgabe 01 | 2019

dem Löschtrupp von einst ist eine universelle

Task-Force geworden, die fachkundig

unterschiedlichste Gefahrensituationen

bewältigt und für schnelle Hilfe sorgt. Gerade

unsere Wehren in Wilthen und Tautewalde

mit ihren vielen Kompetenzen und

die durch uns beschaffte moderne Technik

sind in der ganzen Region geschätzt und

geachtet.

Heute ist ein würdiger Anlass, der Freiwilligen

Feuerwehr für diesen Dienst am

Einzelnen und an der Gesellschaft öffentlich

Dank auszusprechen. Für Ihr weiteres

Engagement wünsche ich den Mitgliedern

unserer Feuerwehr alles erdenklich Gute,

vor allem dass Sie von Ihren Einsätzen stets

wohlbehalten zurückkehren.

Unser Stadtwehrleiter Sven Kunath ist seit

1993 in der Feuerwehr aktiv. Von 2002 bis

2007 leitete er die Ortsfeuerwehr Wilthen

und seit 2013 bekleidet er das Amt des

Stadtwehrleiters. Sven Kunath hat sich in

vielerlei Hinsicht um das Feuerwehrwesen

unserer Stadt verdient gemacht. Zur

Dienstbeflissenheit kommt die nötige Leidenschaft

hinzu, die ihn antreibt, ständig

an der Weiterentwicklung unserer beiden

Ortsfeuerwehren zu arbeiten, deren Kooperation

zu stärken und die Einsatzbereitschaft

hoch zu halten. Für seine persönlichen

Verdienste erhält er keine der

üblichen Feuerwehrauszeichnungen, sondern

das Ehrenzeichen der Stadt.

Heute haben alle drei Wilthener Schulen

einen Förderverein. Im April 1993 wurde

von 14 Eltern und Lehrern der „Freundeskreis

Städtisches Gymnasium Wilthen e. V.“

als erster gegründet. Seit 1998, jeweils am

27. Dezember, wird das nunmehr zur Tradition

gewordene Absolvententreffen organisiert.

Zwischen 1992 und 2018 erhielten

über 1.800 Schülerinnen und Schüler aus

der ganzen Region hier in Wilthen ihr Abitur.

2002 wurde nach der Verleihung des

Namens des großen deutschen Philosophen

Immanuel Kant an unser Gymnasium

auch der Freundeskreis umbenannt. Seit

2005 zeichnet der Verein verantwortlich

für die Ganztagsangebote an der Schule.

14


Veranstaltungen

Durch Unterstützung bei den Planungen

und der Umsetzung konnte die KANT-INE

2010 ins Leben gerufen werden. Bei den

20 und 25 jährigen Schuljubiläen 2012

und 2017 engagierte sich der Verein federführend.

2017 gelang über den Verein der

durch die EU geförderte Bau einer Bewegungsparcoursanlage

zur aktiven Pausengestaltung

auf dem Schulgelände. Umfang

des Vorhabens ca. 50.000 €.

Thomas Leinert ist seit vielen Jahren Vorsitzender

des Fördervereins „Freundeskreis

des Immanuel Kant Gymnasiums e.V.“.

Oster-

Witzecke

Der Vater klärt seinen Sohn auf. "Also,

du musst es endlich mal erfahren. Der

Osterhase, der Weihnachtsmann, dass

bin immer ich gewesen!" "Weiß ich doch

längst", beruhigt ihn der Kleine, "nur der

Klapperstorch, das war Onkel Gerhard!"

Mit hoher Einsatzbereitschaft übt er diese

Funktion zum Wohle der Schülerschaft

aus. Seiner ganz persönlichen Initiative

sind eine Reihe von Projektverwirklichungen

und Unterstützungen zu verdanken.

Besonders hervorzuheben ist die Schaffung

der Parcoursanlage 2017. Mit der Ehrung

soll durch Schulleiter Armin Bartz

und Bürgermeister sein jahrelanges Engagement

für unser Gymnasium gewürdigt

werden. Herr Leinert erhält die Ehrenmedaille

der Stadt für besondere ehrenamtliche

Leistungen.

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Das Häschen erholt sich im Wald und

trifft den Jäger. "Haddu Flinte?" fragt es

ihn. "Nein!" "Haddu Büchse?" "Nein!"

"Haddu auch keinen Revolver?" "Nein",

antwortet der Jäger. "Dann bleib' ich bei

dir bis nach Ostern!"

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bietet unseren Kunden eine kompetente und individuelle Beratung sowie eine

hohe Produktqualität. Als Besonderheit betrachten wir hierbei die Beratung im

häuslichen Umfeld, sodass der Kunde nicht zwingend den Weg ins Sanitätshaus

auf sich nehmen muss. Wir beraten und versorgen dort, wo Unterstützung gebraucht

wird, nämlich vor Ort. So kümmern wir uns um die Rezeptabholung,

um die Genehmigungsverfahren mit den Krankenkassen und um die Hilfsmittelauslieferung.

Der zufriedene Kunde steht grundsätzlich im Mittelpunkt unserer

täglichen Arbeit.

Seit dem Jahr 2001 sind wir kompetente und zuverlässige Partner der Patienten

und Ärzte sowie der stationären und ambulanten Pflege bei der Gesundheitsvorsorge,

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Kontaktaufnahme mit dem Sanitätshaus sein. Bestellen Sie unseren kostenlosen

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Wir wünschen allen Kunden ein schönes Osterfest.

15


Der Oberländer

Ausgabe 01 | 2019

BSV Wilthen

Der BSV Wilthen und die Zukunft

Ein Jahr im Sport erscheint oft viel Kürzer als ein Kalenderjahr.

Wer aktiv in einem Verein trainiert oder ehrenamtliche Aufgaben

übernimmt, der weiß, wovon ich rede. Auch die Mitglieder sowie

die Vereinsführung des BSV Wilthen, Abteilung Badminton, waren

erstaunt, dass der 2. Jahrestag der Vereinsgründung am 16.02.2019

wieder vor der Tür stand. Aus diesem Anlass lud die Vereinsführung

alle Erwachsenen Mitglieder sowie Hobby- und Freizeitspieler

am 15.02.2019 in die Gaststätte „Uves Restaurant“ nach Wilthen

ein. Viele Vereinsmitglieder konnten diesen Termin wahrnehmen

und kamen teils mit ihren Partnern. In seiner Rede gab der Vereinsvorsitzende

einen kurzen Überblick über das vergangene Jahr. Am

15.02.2019 wurde das 81.igste Vereinsmitglied aufgenommen, Tendenz

weiter steigend. Im Verhältnis ist die Gruppe der Kinder und

Jugendlichen ebenso groß wie die Gruppe der Erwachsenen. Insbesondere

in den Monaten Dezember 2018 und Januar 2019 fanden

viele Erwachsene Zugang zum Badmintonsport und traten in den

Verein ein. So erfreulich der stetige Zuwachs an Mitgliedern auch

ist, so stellt er den Verein irgendwann vor Probleme. Auf diese verwies

der Vereinsvorsitzende ebenfalls. Er warb dafür, die Arbeit im

Verein auf mehrere Schultern zu verteilen. Sei es in der Trainingsarbeit

oder bei der Übernahme kleinerer ehrenamtlicher Aufgaben

im Verein. Zugleich informierte der Vereinsvorsitzende über die

Bemühungen des Vorstandes bezüglich der Aufnahme in den Badminton

Verband Sachsen (BVS). Der erste Antrag wurde abgelehnt,

wegen persönlicher Befindnisse gegen den Vereinsvorsitzenden.

Da dies nicht zu akzeptieren ist, dass wegen persönlicher Befindlichkeiten

gegen eine Person ein ganzer Verein ausgeschlossen

wird und insbesondere 40 Kinder/Jugendliche darunter leiden,

wurde die Hilfe des Bürgermeisters der Stadt Wilthen und der Politik

gesucht. Ziel des Vereins ist es immer noch, den Kindern und

Jugendlichen mit der Mitgliedschaft im BVS den Zugang zum Aktiven

Badmintonsport, zu Ranglisten, Turnieren und die Teilnahme

am Punktspielbetrieb (Mannschaft) zu ermöglichen. Ebendies gilt

natürlich auch für die Erwachsenen. Daher wurde im Dezember

2018 erneut ein Antrag gestellt. Leider wurde über diesen bisher

noch nicht abschließend entschieden.

Die Vereinsführung stimmte im Weiteren alle Anwesenden auf die

Mitgliederversammlung am 17.04.2019 ein. In Abhängigkeit der

Entscheidung des BVS über die Aufnahme des BSV Wilthen, werden

einige wichtige Entscheidungen zu treffen sein und es müssen

die Weichen für die nächsten Jahre gestellt werden. Im Anschluss

wurde die Zeit genutzt, um sich, außerhalb des Sportes, näher kennen

zu lernen. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Wie habt ihr Zugang

zum Verein gefunden?“. Über die Website, Mund-zu-Mund-

Propaganda oder einem anderen Weg. Zweitwichtigste Frage war:

„Was wollt ihr im Verein, im Sport erreichen?“. Anschließend wurde

der 2. Jahrestag der Gründung bei Speis und Trank gefeiert.

Inzwischen wurde das 86.-igste Mitglied aufgenommen.

Eure Lausitipse

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16


Vereinsnachrichten, Schulnachrichten & Veranstaltungen

Volkschor

Wehrsdorf

Im Rücken den grünen Wald,

uns zu Füßen Wehrsdorf,

den Blick auf die Lausitzberge

gerichtet so kann man

den Alltag vergessen und

es sich gemütlich machen,

zumindest jeweils an einem Sonntag

im Juni, und das schon zum 25. Mal.

Zu Gesang, Blasmusik, einem

guten Tropfen im Becher,

einer Tasse Kaffee und einem Stück

hausgebackenem Kuchen

oder einer Bratwurst

Lessinggrundschule Neukirch

Lustiges

Faschingstreiben

Ein Dienstag voller Überraschungen!

In tollen Kostümen feierten die Lessinggrundschüler

ihren Schulfasching bei

Stimmungsmusik, lustigen Spielen und

Sport.

Natürlich fehlten auch die leckeren Pfannkuchen

nicht.

Lehrer und Schüler der Lessinggrundschule

lädt der Vokschor Wehrsdorf e. V.

am 16. Juni, 14.00 Uhr

zu Leuners Steinbruch ein.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Bei Regenwetter muss die Veranstaltung

leider ausfallen.

Die Lessinggrundschule

rettet die Umwelt nicht

nur freitags

Auch in diesem Jahr fand im März an unserer

Schule wieder ein Umweltmonat

statt. Durch die Initiative „Fridays for

Future“ waren die Kinder besonders motiviert,

diese Themen in den Unterricht

hineinzutragen. Vor allen Dingen in den 3.

und 4. Klassen war deshalb das Umweltthema

auch zu Hause Gesprächsanlass.

So ging es um Solarenergie und auch das

Theama Wasser (saubere Gewässer, Verschmutzungsarten,

Wasserverbrauch

weltweit usw.). Höhepunkt in diesem Jahr

war der gemeinsame Tag mit dem Naturschutzzentrum

Neukirch, mit dem wir

schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten

und dessen Mitarbeiter immer wieder

tolle Projekttage mit unseren Schülern

gestalten. So war es auch wieder in diesem

Jahr. Die ersten und zweiten Klassen

beschäftigten sich besonders mit anfallendem

Verpackungsmüll und entdeckten,

was man daraus noch alles herstellen

kann. Die dritten Klassen kümmerten sich

Frühlingsfest

Der Obstbauverein Wehrsdorf lädt wie

in jedem Jahr zum traditionellen Frühlingsfest

ein. Besucher sind wieder vom

17.-19.05.2019 auf das Festgelände an der

Turnhalle Wehrsdorf herzlich eingeladen.

um die fachgerechte Entsorgung von Müll

und stellten ihr erworbenes Wissen beim

Spiel „Fang den Müll“ unter Beweis. Die

vierte Klasse sammelten beim „Müllquiz“

Punkte und zeigten, dass sie die gelernten

Dinge anwenden können. Natürlich kümmern

wir uns nicht nur im März um unsere

Umwelt, aber unsere Projektwochen geben

uns die Möglichkeit, sich intensiver

damit zu beschäftigen und Zeit zu haben,

die Kinder und damit auch ihre Familien

zu sensibilisieren, Deshalb ist dieser

Termin auch wieder fest geplant für das

nächste Schuljahr.

Die Lehrer und Schüler

der Lessinggrundschule Neukirch

17


Der Oberländer

Fremdenverkehrsvereines Oppach e.V.

Frühjahrswanderung 2019

Für die Wanderlustigen unseres Vereines, deren Gäste, Freunde

und Bekannten sowie für alle weiteren Interessenten veranstaltet

der FVV Oppach am

Sonntag, den 19. Mai 2019

eine geführte Frühjahrswanderung

Strecke und Ziel stehen noch nicht endgülig fest, die Distanz wird

aber wie immer 10 km nicht überschreiten.

Jahresausfahrt 2019

Alle Vereinsmitglieder und weitere Interessenten sollten sich den

Termin für die Vereinsausfahrt 2019 im Kalender vormerken und

reservieren: Es geht diesmal in das schöne sächsische Vogtland !

Die Fahrt findet am

Sonntag, den 23. Juni 2019 statt

Start wird zwischen 6.30 und 7.00 Uhr sein. Ziele sind die Besichtigung

der Göltschtalbrücke, das Spitzenmuseum in Plauen und

das Raumfahrt – Museum in Morgenröthe – Rautenkranz.

Geplant ist auch ein gemeinsames Mittagessen in Plauen und

Abendessen „Aus-dem-Bus“.

Der Teilehmerpreis wird ca. 50.- €/Person betragen. Er enthält

Fahrt, Mittagessen und alle Eintritte.

Interessenten sollten sich möglichst rechtzeitig bei unserem

Vorstandsmitglied, Frau Marianne Gaida, Grahbergstraße 12

Tel. 33292 oder unter gaida@arcor.de anmelden.

Jetzt schon vormerken:

Vorstand des Fremdenverkehrsvereines Oppach e.V.

ENSO-RUNDUM-TOUR

am 16. Juni 2019

Radpartie für die ganze Familie durch das Oberlausitzer Bergland

Startpunkt ist das Rittergut Neukirch. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt

– Tickets gibt es ab 12. Mai nur im Internet.

Seit über 15 Jahren lädt die ENSO Energie Sachsen Ost AG im

Juni zu einer Erlebnisradtour für Jedermann ein. Das Besondere:

Es werden dabei stets andere Regionen Ostsachsens erkundet.

Mehrere Hundert Freizeitradler nehmen jedes Jahr die Gelegenheit

wahr, mit der Familienradtour ihre nähere oder weitere Umgebung

zu entdecken.

Sehenswertes

In diesem Jahr wird die Region südlich von Bautzen befahren. Am

16. Juni führt die etwa 35 Kilometer lange Strecke vom Rittergut

Neukirch über Weifa, Schirgiswalde, Cunewalde und Wilthen

zum Ausgangspunkt zurück. Unterwegs gibt es wie immer viel

zu sehen, sodass sich das Absteigen zwischendurch lohnt. Beispielsweise

am Heimatmuseum Schirgiswalde, am Umgebindehauspark

Cunewalde, an der Klärananlage Bederwitz oder an der

Wilthener Weinbrennerei.

Tour-Partner

Bei Vorbereitung und Durchführung der Radpartie hat ENSO

wieder vielfältige Unterstützung von Städten und Gemeinden,

Grenzwanderung

Ausgabe 01 | 2019

Museumsweg Schluckenau - Sohland

Der Verein Oberlausitzer Holzgestaltung e. V. (OlaHo) lädt

wieder zum gemeinsamen Wandern ein.

Wir treffen uns

am Sonntag, den 23. Juni 2019 um 10.00 Uhr

an der ehemaligen Lessingschule in Sohland/Spree, Hainspacher

Str. 21. Mit einem Kleinbus werden wir nach Schluckenau

gebracht. Dort kann das Schloss und das Forstmuseum

besichtigt werden. Danach wandern wir auf

dem Museumsweg zurück zur Lessingschule (ca. 6,5 km).

Hier kann ebenfalls das Forstmuseum besichtigt werden

(Museen sind kostenpflichtig). Zum Abschluss unserer

Wanderung gibt es einen kleinen Imbiss. Der Verein OlaHo

freut sich auf viele wanderlustige Teilnehmer!

Kontakt: 035936 33614 –

werktags von 8 – 15 Uhr

Vereinen und Unternehmen der Region. So sorgen die ENSO-

Partner für Verpflegung und Getränke. Mit dabei sind Oppacher,

die Schiebocker Fleischverarbeitungsgesellschaft mbH, Neukircher

Zwieback GmbH und die Pulsnitzer Lebkuchenfabrik GmbH.

Gestartet wird zwischen 9 und 10.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr

von 8 €, ermäßigt 5 €, beinhaltet ein T-Shirt, ein Lunchpaket, ein

Streckenheft, medizinische Versorgung und Reparaturdienste

für Notfälle.

Die Anmeldung ist ab 12. Mai über die Website: www.rundumtour.de

möglich.

Achtung: Wegen der starken Nachfrage muss die Teilnehmerzahl

begrenzt werden. 700 Radler können mitfahren. Die Online-

Anmeldefrist endet am 2. Juni 2019.

Weitere Informationen unter: www.rundumtour.de

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Veranstaltungen

Spielplan Waldbühne

Sohland 2019

Kontakte:

info@waldbuehne-sohland.de,

www.waldbuehne-sohland.de,

Telefon: 035936 39821

Gutscheine: über touristinfo@sohland.de

Sonnabend, 01.06.19 19.30 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonntag, 02.06.19 15.00 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonnabend, 15.06.19 - 19.30 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonntag, 16.06.19 - 15.00 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonnabend, 06.07.19 - 19.30 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonntag, 07.07.19 - 15.00 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonnabend, 13.07.19 - 19.30 Uhr

Kabarett aus Thüringen

Handgestrickt

Sonnabend, 27.07.19 - 19.30 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonntag, 28.07.19 - 15.00 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonnabend, 10.08.19 - 19.30 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonntag, 11.08.19 - 15.00 Uhr

Petroleum - Miezen

Spielgemeinschaft Schirgiswalde

Sonntag, 18.08.2019 - 15.00 Uhr

Wie die Hexe Wackelzahn den König

Puppentheater Glöckchen

überlisten wollte

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Ankleiden, Treppen

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Wäsche waschen, Spülen, etc.)

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• Gabe von Medikamenten

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Der Oberländer

Ausgabe 01 | 2019

Gemeinde Sohland

Jubiläum

Am 01.März 2019 jährte sich das Gründungsdatum unserer Gemeinde

in ihrer heutigen Form zum 25. Mal.

Mit einer Festveranstaltung im Haus Oberlausitz in Taubenheim

wurde dieses Jubiläum sehr würdig begangen.

Rund 200 Gäste und Mitwirkende aus Politik und Wirtschaft,

Partnergemeinden, benachbarter Kommunen, den Vereinen und

Verbänden sowie Einwohnern der Gemeinde folgten der Einladung

des Bürgermeisters Hagen Israel.

Ein Rückblick auf 25 Jahre gemeinsamer Entwicklung von Sohland,

Taubenheim und Wehrsdorf, ein Ausblick auf die künftigen

Vorhaben und Grußworte waren ebenso Teil der Festveranstaltung

wie die Ehrung besonders verdienstvoller Einwohner. Ehrenbürger

wurden ernannt und Vereine für ihr großes ehrenamtliches

Engagement geehrt.

Die kulturellen Beiträge konnten zu 100% durch Vereine und

Mitwirkende aus unserer Gemeinde erbracht werden. Darauf,

als auch auf 25 Jahre erfolgreiche Entwicklung unserer Gemeinde

Sohland können wir sehr stolz sein.

Freuen wir uns auf eine auch weiterhin so erfolgreiche Entwicklung.

Die Weichen dafür sind gestellt.

Bürgermeister

Hagen Israel

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Der Landkreis Bautzen und die Deutsche Telekom AG versorgen

in den kommenden zwei Jahren im Rahmen eines der größten

deutschen Landkreis-Breitbandprojekte Hauseigentümer mit

kostenfreien Glasfaseranschlüssen.

Auch Ihnen bietet sich die einmalige Chance, für Ihre Grundstücke

einen solchen kostenfreien Anschluss zu erhalten und

Ihr Eigentum damit aufzuwerten. Diese kostenfreie Verlegung

der modernen Breitbandinfrastruktur soll nicht nur bis zu Ihrer

Grundstücksgrenze sondern direkt bis in Ihr Haus erfolgen. Mit

diesem Projekt, das von Bund und Freistaat unterstützt wird,

fördert der Landkreis die Lebensqualität der Bürgerinnen und

Bürger auch in unserer Gemeinde, gleichzeitig ist dies eine erhebliche

Unterstützung für den Mittelstand. Die erfolgreiche

Durchführung der Ausbaumaßnahmen setzt jedoch Ihr erklärtes

Einverständnis voraus, weil die Deutsche Telekom AG im Vorfeld

den Bedarf an anzuschließenden Gebäuden ermitteln muss.

Die zu erschließenden Grundstückseigentümer wurden teilweise

angeschrieben, um das Einverständnis für den Ausbau und die

Anbindung ihres Gebäudes an das zu errichtende Glasfasernetz

zu erteilen. Wer sein Einverständnis noch nicht erteilt hat, der

kann die Antragsformulare im Erdgeschoss des Rathauses erhalten.

Nur mit Ihrer schriftlichen Zustimmung, welche an die im

Auftragsformular angegebene Adresse Deutschen Telekom AG

zurückgesandt werden soll, kann Ihr Grundstück bzw. Gebäude

an das Glasfasernetz angebunden werden.

Wichtige Informationen zum Breitbandausbau lesen Sie regelmäßig

aktualisiert auf der Webseite www.breitband-bautzen.de.

Selbstverständlich können Sie auch den persönlichen Kontakt

mit den Verantwortlichen im Kreisentwicklungsamt des Landratsamtes

aufnehmen:

Herr Jan Zschornack,

Tel. 03591 5251 61215; jan.zschornack@lra-bautzen.de

Herr Robert Widera,

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Der Oberländer

Ausgabe 01 | 2019

von Arnd Krenz

Eine Republik und ihr

berühmter Räuber

Goldene Zeiten sollen es gewesen sein,

die das Gebiet Schirgiswalde, zu dem die

Dörfer Neuschirgiswalde und Petersbach

gehörten, zwischen den Jahren 1809 und

1845 erlebte. Historiker nennen das Areal

gern ‚Freie Republik‘, weil es keinem Herrn

gehorchte. Ob dieser Zustand immer angenehm

war, darf allerdings bezweifelt werden.

Selbstverwaltung mit fatalen Folgen

Ihren Anfang nahm die ‚Republik Schirgiswalde‘

im Jahre 1809. Die Truppen Napoleons

besiegten am 6. Juli bei Wagram

das österreichische Heer und wie es üblich

war, hatte der Verlierer zahlreiche Gebiete

an die Sieger abzutreten. Österreich verlor

unter anderem das Land Krain, die Grafschaft

Görz, Villach und die Küstenlande

in Kroatien. Ebenso seine böhmischen Enklaven

in der Oberlausitz. Sie gingen an das

mit Frankreich verbündete Sachsen. Damit

war auch das Schicksal der Enklave Schirgiswalde

besiegelt. Doch zunächst kam es

anders, als erwartet. Grenzverhandlungen

sowie die Kriege zogen sich hin und weder

Österreich noch Sachsen wollten infolgedessen

das Areal verwalten. Die Schirgiswalder

mussten es zwangsläufig selber

tun. Mit fatalen Folgen, denn das herrenlose

und grenzoffene Gebiet mutierte zum

Eldorado für Flüchtlinge, Schmuggler und

Räuber. Bar jeder Militärpräsenz oder Gendarmerie

wurden die örtlichen Gerichte

der Lage bald nicht mehr Herr. Immer wieder

intervenierten sächsische Behörden bei

österreichischen Ämtern und umgekehrt.

Doch vergebens - die unhaltbaren Zustände

blieben. Bis nach langen Verhandlungen

höchste Kreise ein Machtwort sprachen

und Schirgiswalde am 4. Juli 1845 endgültig

an Sachsen übergaben.

Der Böhmische Wenzel – eine Kultfigur

seiner Zeit

Einer, der sich die Zustände in der Enklave

bzw. der ‚Republik‘ Schirgiswalde zunutze

machte, war Wenzel Kummer, vielen

geläufig unter dem Namen ‚Böhmischer

Wenzel‘. Er war ein Räuberhauptmann,

der zu Lebzeiten großes Aufsehen erregte.

Heute jedoch wird er, im Gegensatz zu seinem

berühmten Pendent Johannes Karasek,

von den Geschichts- bzw. Geschichtenschreibern

weniger beachtet. Dabei haben

beide viele Gemeinsamkeiten. Wie Karasek

erblickte Wenzel Kummer um das Jahr

22

1764 in Böhmen das Licht der Welt. Wie er

erlernte Wenzel einen soliden Handwerksberuf

und hielt nichts vom Zwangsdienst

beim Militär. Beide desertierten aus dem

österreichischen Heer und wurden allein

deswegen lange gesucht. Fassen konnte

ihn die Obrigkeit zunächst nicht, denn 1802

schloss er sich in Neuschrigiswalde einer

Bande an, zu deren Anführer ihn die Mitglieder

kurze Zeit später wählten. In dem

nach 1809 faktisch herrenlosen Gebiet war

er sicher, außer er befand sich während

seiner Raubzüge und Ausflüge auf böhmischem

Territorium oder in der sächsischen

Oberlausitz. 1815 fasste man Wenzel genau

dort und sperrte ihn in die Fronfeste

der Ortenburg Bautzen, von wo aus ihm

2 Mal die Flucht gelang. Im schlesischen

Hirschberg endgültig geschnappt, verstarb

er 1820 im Gefängnis Jungbunzlau. Wie im

Fall des Räuberhauptmanns Karasek, sind

die Menschen damals geteilter Meinung

gewesen. Die Reichen fürchteten und hassten

ihn, während die Armen ihn als Helfer

verehrten. Viele Geschichten machten ihn

nach dem Tode zur Legende. Mit der Zeit

sind sie in Vergessenheit geraten. Eine davon

soll deshalb hier erzählt sein:

Mutter in Not

Wie die alten Leute erzählten, muss es um

das Jahr 1810 gewesen sein, da lief Wenzel

Kummer eines Tages aus Böhmen kommend

den Weg entlang zwischen Hainspach

und Sohland. Eigentlich wollte er

schnell nach Hause, allerdings mochte er

im Augenblick nicht weiter, denn am Himmel

schoben sich tiefblaue Wolken zusammen.

Zwischendirn zuckten Blitze und die

ersten fetten Regentropfen klatschten an

seine Jägeruniform. Das Dorf war noch

fern, aber zum Glück entdeckte er ein abgelegenes

Häuschen, in dem er Unterschlupf

finden konnte. Eben hatte er vor an der Tür

zu klopfen, da vernahm er von drinnen lautes

Gejammer. „Wird hier etwa ein Weib

geschlagen“, fuhr es ihm durch den Kopf.

Entschlossen, dem ein Ende zu bereiten,

riss er die Tür auf. Er hasste Männer, die ihren

Frust am weiblichen Geschlecht ausließen.

Als er die ärmliche Stube betrat, blieb

er jedoch verdattert stehen. Aus weit aufgerissenen

Augen sah ihn eine junge Frau

erschrocken an. Wie sie merkte, dass offenbar

kein Räuber vor ihr stand (wie sehr sie

doch irrte), wandelten sich ihre Züge und

sie blickte ihn flehend an. Die Finger in den

prallen Bauch gekrallt erzählte sie, dass es

eigentlich erst in acht Tagen soweit sein

sollte, aber nun wolle das Kleine schon heute

raus. Wenzel war sofort im Bilde. Hier

war die Not groß, hier musste Hilfe her!

„Wo ist denn dein Mann“, wollte er wissen.

„Unterwegs zu meiner Mutter. Vor morgen

ist er nicht zurück.“

Kaum gesagt, ging es von neuem los. Die

Frau krümmte sich und schrie vor Schmerz.

Für Wenzel das Zeichen, sofort zu handeln.

Ohne zu zögern, rannte er hinaus und ins

Dorf hinein. An den prasselnden Regen,

die Blitze sowie den krachenden Donner

verschwendete er keinen Gedanken. Nur

schnell weiter und jemanden finden, der

helfen konnte!

Bei den ersten Anwesen angelangt, klopfte

er wahllos an eine Tür. Wo denn die nächste

Wehmutter zu finden sei, wollte er wissen.

Der Bauer wies ihm den Weg: Drei Häuser

weiter solle er es versuchen, meinte er und

schaute dem Fremden verdutzt hinterher.

Zum Glück war die Frau da und öffnete sogleich.

Unvermittelt, packte Wenzel ihre

Hand: „Komm mit“, sagte er hastig, „du

wirst gebraucht“!

Ohne sie loszulassen, zerrte Wenzel die

sprachlose Amme hinter sich her. Erst wie

beide die Stube betraten, fand sie zu sich

und schlug die Hände über dem Kopf zusammen.

„Gütiger Gott“, schrie sie.

Und zu Wenzel gewandt: „Hol Wasser herbei

und such Tücher! Beeil Dich, s‘ ist höchste

Zeit!“

Lange musste Wenzel nicht warten. Rücksichtsvoll

hatte er die Stube verlassen, bald

aber vernahm er lautes Babygeschrei und

ging wieder hinein. Ein Knäblein war’s, dass

ihm die Hebamme erleichtert entgegenstreckte.

Während sie es liebevoll in das eilig

herbeigeschaffte Leinen wickelte, fragte

Wenzel die Mutter, wie denn der Junge heißen

solle. Völlig ermattet, dennoch freudestrahlend,

sagte sie, dass sie dies nicht

ohne ihren Mann bestimmen wolle.

„Nennt ihn doch nach mir und tauft ihn auf

den Namen Wenzel.“ Bei seinen Worten

holte er eine Rolle Taler aus der Tasche und

drückte sie der Mutter in die Hände. Auch

die Hebamme bekam ihren reichlichen

Lohn. Fassungslos über so viel Glück verabschiedeten

die Frauen den Fremden mit

Tränen in den Augen. Weiter fragen, dazu

kamen sie nicht, denn Wenzel legte Eile an

den Tag. Schließlich durfte keiner Verdacht

schöpfen oder sich Gedanken machen, wieso

ein einfacher Jägersmann an einem normalen

Tag mit so viel Geld in den Taschen

umherlief.

Zunächst tat das auch niemand. Vielmehr

überwog die Freude, vor allem am nächsten


Historische Geschichte, Vereinsnachrichten & Veranstaltungen

Tag, als der Mann mit der frisch gebackenen

Großmutter eintraf. Beide staunten

nicht schlecht, den Nachwuchs schon jetzt

begrüßen zu dürfen. Voller Dankbarkeit

erfuhren sie vom geheimnisvollen Retter

und dessen edler Spende. Natürlich gab es

angesichts dieser Tatsache keine Einwände,

den Jungen auf den Namen Wenzel zu

taufen. Das ganze Dorf war zur Feier eingeladen.

Wieder und wieder mussten die junge

Mutter und die Hebamme vom geheimnisvollen

Jäger berichten. So wunderte es

27. 04.

Jugendweihen

Haus des Gastes „Schützenhaus“

30. 04. - 19:00 Uhr

Hexenbrennen

FSV Oppach

hinter dem Hartplatz

04.05. - 09:00-18:00 Uhr

Handwerksmesse

Naturbaustoffe Jannasch

05.05. - 11:00-16:00 Uhr

offenes Clubhaus

Tannenhof Beiersdorf

10.05. - 15:00-18:30 Uhr

DRK-Blutspende

Haus des Gastes „Schützenhaus“

11.05. - 08:30 Uhr

Frühjahrsputz auf und an Wanderwegen

der Oberlausitz

Bräuteich Beiersdorf

15.05. - 15:00 Uhr

Tag der offenen Tür

Grundschule Beiersdorf

19.05. - 14:00 Uhr

Geführte Wanderung

FVV

25.05. - 14:00 Uhr

Depotfest - FFW Oppach

Feuerwehrdepot

29.05.

Kickfixx Funino Cup

Sportplatz Oppach

nicht, dass unter vorgehaltener Hand bald

von einer neuen (guten) Tat des Böhmischen

Wenzel die Rede war. Eine Erzählung

mehr, ihn im Laufe der nächsten 10 Jahre zu

einer Legende werden zu lassen.

Mehr Geschichten vom Böhmischen Wenzel

und aus der Oberlausitz lesen Sie im

Buch „Das behexte Lenchen“ aus der Reihe

„Auf historischen Pfaden“. Sie erhalten es

im Buchhandel sowie über das Internet.

Quelle der Geschichte: Heimatklänge, Unterhaltungsbeilage

zum Bautzener Tageblatt, 22.11.1924

Veranstaltungen Oppach & Beiersdorf

30.05. - 09:30 Uhr

Himmelfahrtsparty an der Skihütte

Skihütte Oppach

02.06. - 11:00-16:00 Uhr

offenes Clubhaus

Tannenhof Beiersdorf

09.06.

18. Pfingsttreffen der Fünfgemeinde

Jüttelsberg (Jitrovnik)

09.06. - 09:00 Uhr

Traditionelles Pfingstkonzert

Bielebohverein + FFw Beiersdorf

Bieleboh

15.06. - 21:00-05:00 Uhr

Taktgefühl Open Air 2019

Freibad Oppach

19.06. - 19:00 Uhr

Oppacher Stammtisch für Heimatgeschichte

Haus des Gastes (Vereinsräume)

21.-30.06.

Festwoche 100 Jahre FSV Oppach e. V.

22.06. - ab 14:00 Uhr

Jahresfest Lindenhof

Lindenhof

29.06. - 14:00 Uhr

Depotfest mit Wettkampf

FFw-Depot Beiersdorf

30.06. - 15:00 Uhr

23. Parksingen

Schlosspark/Schlechtwetter HdG

Veranstaltungen

Wilthen

12.04. Aufstellung der

neuen Pumphutfigur

Beginn: 10.00 Uhr Ort: Am Bahnhof

30.04. Hexenbrennen

Ort: Naturfreundehütte Wilthen

04.05. Blütenfest

Ort: Landidyll Hotel

Erbgericht Tautewalde

30.05. Himmelfahrt und

„Tag der offenen Tür“

Ort: FFW Wilthen und Tautewalde

04.06. VereinsQuiz

Beginn: 19.00 Uhr

Ort: Gasthof „Zur Linde“ Wilthen

14.06. Kinderfest

Ort: Landidyll Hotel

Erbgericht Tautewalde

16.06. Enso-Rundum Tour

Beginn: 09.00 Uhr

Ort: St. Barbara Platz Wilthen

18.06. Zuckertütenfest für Vorschüler

Ort: Pumphutgrundschule

22./23.06. Sommerfest

Ort: Naturfreundehütte Wilthen

23.06. 11. Pumphut – Wandertag

Beginn: 09.00 Uhr

Ort: Pumphutfigur Bahnhofstraße

05.-07.07. Stadtfest in Wilthen

Ort: Parkplatz „Netto“-Markt Zittauer Str.

23.08. Filmnacht

Beginn: 21.30 Uhr

Ort: Landidyll Hotel

Erbgericht Tautewalde

27.08. VereinsQuiz

Beginn: 19.00 Uhr

Ort: Gasthof „Zur Linde“ Wilthen

IMPRESSUM

Herausgeber:

Werbeagentur Media-Light, Löbau,

Ernst-Thälmann-Straße 63,

02708 Großschweidnitz.

Tel: 03585 40 19 67, Fax 03585 46 88 87

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Satz & Gestaltung: i. A. Anne Rammelt -

Werbeagentur Media-Light Löbau

Fotos: Redaktion, siehe Urheberhinweis

Deckblatt, Vereine, Gemeinden und

Städte Wilthen, Sohland a.d. Spree,

Steinigtwolmsdorf,Neukirch, Schirgiswalde-Kirschau

Anzeigenakquise: H.-P. Schulz

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Wir danken für die Unterstützung der im

Deckblatt genannten Gemeinden und

auch den Vereinen, Einrichtungen und

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