INNO Broschüre 2019

esa.at14730

12. Mostviertler Schul- Innovationspreistec

Oculus Movement Observer Motilitätstrainer

Schule:

Klasse:

Betreuung:

Team:

Beschreibung:

HTBLuVA Waidhofen an der Ybbs

5AHWIM

Herr Prof. OStR. Dipl.-Ing. Horst Dietrich,

Herr FOL Ing. Franz Kleinhofer

Sebastian Schnabler, Thomas Fehringer,

Julian Falkensteiner

Bislang war eine präzise Untersuchung der Augenbewegung schwierig. Wir haben

daher ein Gerät entwickelt welches diese Untersuchung vereinfacht. Konkret sieht

dieses Gerät folgendermaßen aus:

Der Hauptteil ist eine ca. 1400 mm lange, auf einem Stativ fixierte Leiste, welche mit

elf LEDs versehen ist. Aufgrund des Blickfeldes eines Menschen haben wir einen

gleichmäßigen Abstand der LEDs von 135 mm errechnet. Die Leiste ist gebogen,

damit sie nicht zu lang und daher unhandlich für den Augenarzt wird. Die Leiste wird

dem Patienten mit einem Abstand von ca. 700 mm vor das Auge gehalten. Die Ansteuerung

der LEDs erfolgt über eine Steuerbox, die mit der Leiste verbunden ist. Um

die Stromversorgung zu gewährleisten wird die Steuerbox mittels Micro-USB Kabel

an eine Stromquelle angeschlossen.

Der Patient legt seinen Kopf in eine Kopfstütze und muss mit den Augen den jeweils

aufleuchtenden LEDs folgen. Dabei wird er von einer auf der Leiste fixierten Minikamera,

die mittels Infrarotlicht eine Reflektion im Auge erzeugt, gefilmt. Mit Hilfe der

Videosequenz sieht der Augenarzt nun, ob der Patient jeder LED folgen kann, bzw.

ob es ab einem gewissen Winkel zur einer Lähmungserscheinung eines Auges kommt.

Zusätzlich wurde bereits eine Access-Datenbank erstellt, in der die Videosequenzen

den Patienten zugeordnet und gleichzeitig gespeichert werden können. Somit kann

der Augenarzt auf kürzesten Weg einen Fortschritt oder Rückschritt bei Betrachtung

der Aufnahme erkennen.

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